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Hapag-Lloyd zurück in der

Hapag-Lloyd zurück in der Gewinnzone

Die Container-Reederei Hapag-Lloyd ist dank höherer Preise und des stärkeren Dollars zum Jahresstart in die Gewinnzone zurückgekehrt. Unter dem Strich stand im ersten Quartal ein Gewinn von 96 Millionen Euro nach einem Verlust von 34 Millionen ein Jahr zuvor, wie das Unternehmen am Donnerstag in Hamburg mitteilte. Dabei steckte die Reederei die deutlich gestiegenen Treibstoffpreise weg. Vorstandschef Rolf Habben Jansen sprach von einem "sehr ordentlichen" Start ins Jahr.

09.05.2019 08:34

So steigerte Hapag-Lloyd den Umsatz im ersten Jahresviertel um 17 Prozent auf 3,1 Milliarden Euro, obwohl die Transportmenge nur um 2 Prozent auf 2,9 Millionen Standardcontainer zulegte. Der operative Gewinn (Ebit) vervierfachte sich auf 214 Millionen Euro. Analysten hatten im Schnitt mit einem geringeren Anstieg gerechnet. "Für das Jahr 2019 sind wir vorsichtig optimistisch, trotz leicht gedämpfter Prognosen für das Weltwirtschaftswachstum und höherer Treibstoffpreise", sagte Habben Jansen./stw/ari/fba

(AWP)

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Dialog Semiconductor blickt

Dialog Semiconductor blickt zuversichtlich auf das zweite Quartal

Der Chipentwickler Dialog Semiconductor rechnet im zweiten Quartal mit einem anziehenden Geschäft. Zwischen April und Ende Juni erwarte man einen bereinigten Umsatz von 293 Millionen Dollar bis 333 Millionen Dollar, bereinigt um eine einmalige Lizenzzahlung infolge des Verkaufs von Bereichen an Apple. Das teilte der seit Kurzem im MDax notierte Konzern am Donnerstag in London mit. Dies wären bis zu 13 Prozent mehr als im ersten Quartal und auch mehr, als Analysten bisher auf dem Zettel haben.

09.05.2019 08:27

Die um Sondereffekte bereinigte Marge sollte im zweiten Quartal auf dem Niveau des Jahresauftakts beziehungsweise leicht darüber liegen. Dialog hatte bereits Ende April die Eckdaten vorgelegt und dabei vor allem bei der Marge positiv überrascht.

Dialog hatte Anfang April sein Zuliefergeschäft mit Stromsteuerungschips in weiten Teilen an Apple verkauft. Das Unternehmen will sich unabhängiger von dem iPhone-Hersteller machen, von dem im vergangenen Jahr rund drei Viertel aller Erlöse stammten. Die Furcht vor einem Wegbrechen der Apple-Geschäfte war auch der Grund für den Absturz der Dialog-Aktie bis vergangenen Sommer. Inzwischen hast sich der Kurs wieder kräftig erholt./zb/fba

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Versicherer Talanx startet

Versicherer Talanx startet mit mehr Gewinn ins Jahr

Der Versicherungskonzern Talanx ist mit einem überraschend starken Gewinnsprung ins Jahr gestartet. Unter dem Strich verdiente der Konzern mit Marken wie HDI und Neue Leben 235 Millionen Euro und damit acht Prozent mehr als ein Jahr zuvor, wie er am Donnerstag in Hannover mitteilte. Analysten hatten mit einem geringeren Anstieg gerechnet. Vorstandschef Torsten Leue sieht den Konzern damit auf Kurs, seinen Gewinn in diesem Jahr auf rund 900 Millionen Euro zu steigern.

09.05.2019 08:27

Die deutsche Privat- und Firmenkundenversicherung legte zum Jahresstart dank ihres laufenden Sparprogramms deutlich zu. Allerdings profitierte Talanx auch von dem Gewinnplus des weltweit viertgrössten Rückversicherers Hannover Rück , an dem er gut die Hälfte der Anteile hält. Schlechter lief es in der Industrieversicherung unter der Marke HDI. Dort schlug ein Grossschaden aus dem Dezember nachträglich teuer zu Buche. Die Sanierung der lange defizitären Industrie-Feuerversicherung zeige hingegen Erfolge, betonte das Management./stw/ari/fba

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Varia steigert den

Varia steigert den Bruttoertrag im ersten Quartal

Die Immobiliengesellschaft Varia US Properties hat im ersten Quartal die Mieteinnahmen und den Bruttoertrag gesteigert.

09.05.2019 08:03

Keinen Zuwachs erfuhr das Portfolio, wie es in einer Mitteilung vom Donnerstag hiess. Die Immobiliengesellschaft, die ausschliesslich in Mehrfamilienhäusern in der peripheren Lage von Grossagglomerationen in den USA investiert ist, erzielte einen effektiven Bruttoertrag (EGI) von 23,1 Millionen US-Dollar. Das entspricht einer Steigerung um 1,1 Prozent gegenüber dem vierten Quartal 2018. Die Mieteinnahmen erhöhten sich dabei um 0,8 Prozent auf 20,9 Millionen US-Dollar.

Die gesamten Betriebskosten beliefen sich auf 12,3 Millionen und lagen damit 1,4 Prozent über dem Wert des vierten Quartals 2018. Varia erklärt den Anstieg damit, dass die Wintersaison aufgrund von Schneestürmen und anderen wetterbedingten Ereignissen stets eine kostenintensive Jahreszeit ist.

Das Nettobetriebsergebnis stagnierte gegenüber dem Vorquartal auf 10,8 Millionen. Die Nettobetriebsergebnis-Marge verminderte sich somit auf 46,8 Prozent von 47,1 Prozent. Abzüglich Zinsaufwand erreichte das Nettobetriebsergebnis 6,0 Millionen, oder 1,9 Prozent mehr als im Vergleich zum vierten Quartal 2018.

Weiterhin 52 Objekte

Das Portfolio umfasste zum 31. März 2019 unverändert 52 Objekte mit insgesamt 9737 Wohneinheiten. Die Vermietungsquote lag aufgrund der Umsetzung der Wertsteigerungsstrategie im ersten Quartal 2019 bei 93,3 Prozent.

Einen konkreten Ausblick auf das Gesamtjahr machte das Unternehmen nicht. "Basierend auf dem weiterhin starken US-Mehrfamilienhäusermarkt und unseren strategischen Initiativen sind wir zuversichtlich, dass wir für das Gesamtjahr 2019 starke Ergebnisse vorlegen werden", sagte in der Mitteilung Patrick Richard, Delegierter des Verwaltungsrats. Auf Akquisitionsseite prüfe Varia weiterhin aktiv Immobilien, welche die Investitionskriterien des Unternehmens erfüllen.

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Telefonica Deutschland bleibt

Telefonica Deutschland bleibt mit Ergebniswachstum unter Erwartungen

(Ausführliche Fassung) - Der Mobilfunknetzbetreiber Telefonica Deutschland (O2) hat zu Jahresbeginn auch wegen der Anwerbung neuer Kunden weniger stark beim Ergebnis zugelegt als von Experten erwartet. Das um Sondereffekte und Regulierungseffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen machte mit plus 29,4 Prozent auf 528 Millionen Euro zwar einen kräftigen Satz nach oben, wie das im MDax notierte Unternehmen am Donnerstag in München mitteilte.

09.05.2019 08:01

Das war aber vor allem neuen Bilanzierungsregeln zu verdanken, die insbesondere die Verbuchung von Leasingverträgen ändern. Auf vergleichbarer Basis legte das operative Ergebnis um 1,0 Prozent zu und damit nur etwa halb so stark wie am Finanzmarkt erwartet. Telefonica habe in den ersten drei Monaten in die Vermarktung von Produkten und in künftiges Wachstum investiert, hiess es. Das zeige sich bereits an der Zahl der Vertragskunden, die auch dank des Partnergeschäfts um 306 000 stieg.

Der Umsatz kletterte im ersten Quartal dank des deutlich gestiegenen Verkaufs von Smartphones um 0,7 Prozent auf 1,78 Milliarden Euro. Der reine Umsatz mit Mobilfunkdienstleistungen legte mit plus 0,3 Prozent aber ebenfalls nur halb so stark zu wie von Analysten gedacht. Die Prognose bestätigte das Management.

Unter dem Strich weitete die Tochter des spanischen Telekomkonzerns Telefonica ihren Verlust von 82 Millionen Euro vor einem Jahr auf nun 107 Millionen Euro aus. Im Zuge der Integration der übernommenen E-Plus seien Abschreibungen schneller vorgenommen worden. Telefonica schreibt wegen hoher Abschreibungen auf Netze und den gezahlten Aufpreis für E-Plus seit der Übernahme 2014 nahezu durchgehend Verluste.

Am Dienstag war bekanntgeworden, dass Vodafone den Münchenern im Fall einer erfolgreichen Übernahme von Unitymedia Zugang zum Kabel- und Glasfasernetz gewähren will. Das soll die EU-Aufseher in ihren Wettbewerbsbedenken rund um den geplanten Milliardendeal milde stimmen.

"Mit den Zugängen zu Glasfaser- und Kabelinfrastruktur haben wir alle Voraussetzungen für das Netz der Zukunft", sagte O2-Vorstandschef Markus Haas. Das Unternehmen bietet derzeit auch bei der Lizenzauktion für die sogenannten 5G-Frequenzen mit. Zudem baut O2 sein LTE-Netz verstärkt aus, auch weil der Anbieter bei der Netzabdeckung noch Nachholbedarf hat./men/stk

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Rheinmetall macht Schwäche in

Rheinmetall macht Schwäche in Autogeschäft mit Rüstungssparte wett

Der Rheinmetall -Konzern hat zum Jahresbeginn das schwächelnde Geschäft mit der Autoindustrie mit starken Zuwächsen in der Rüstungssparte mehr als ausgleichen können. Der Umsatz auf Konzernebene kletterte um 6,6 Prozent auf 1,34 Milliarden Euro, wie das im MDax notierte Unternehmen am Donnerstag in Düsseldorf mitteilte. Dabei wuchs das Geschäft mit Waffensystemen und Munition um fast ein Viertel, während die Autozulieferung knapp 5 Prozent weniger erlöste. Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern stieg um 15 Prozent auf 54 Millionen Euro. Das war mehr als von Analysten zuvor erwartet. Unter dem Strich stand mit 33 Millionen Euro gut ein Fünftel mehr Gewinn.

09.05.2019 07:58

Angesichts des umfassenden Nachholbedarfs bei der Beschaffung der Streitkräfte sehe der Konzern in der Rüstungssparte weiterhin grosse Chancen, in Deutschland wie auch international, sagte Vorstandschef Armin Papperger. In den saisonal üblicherweise schwächeren ersten drei Monaten machte das Unternehmen mit Rüstung diesmal auch einen operativen Gewinn. Die Prognosen für den Gesamtkonzern bestätigte das Management. Vor Wechselkurseffekten könnte sich auch in der Autozuliefersparte dank einer erwarteten Belebung in der zweiten Jahreshälfte noch ein leicht positiver Umsatzverlauf ergeben, hiess es./men/fba

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Real-Abschreibung drückt

Real-Abschreibung drückt Metro tief ins Minus

Abschreibungen auf die Supermarkttochter Real haben den Handelskonzern Metro im zweiten Geschäftsquartal tief ins Minus gedrückt. Unter dem Strich belief sich der Verlust auf 459 Millionen Euro, wie der Konzern am Donnerstag in Düsseldorf mitteilte. Am Vorabend hatte Metro exklusive Verkaufsgespräche für Real mit dem Immobilienkonzern Redos angekündigt. Im Rahmen des fortgeschrittenen Prozesses schrieb der Konzern daraufhin 385 Millionen Euro ab. Aber auch im fortgeführten Geschäft ohne Real verzeichnete Metro einen Verlust.

09.05.2019 07:41

Das operative Geschäft (Ebitda) sank bereinigt um Erträge aus Immmobilienverkäufen um ein Viertel auf 83 Millionen Euro. Dabei belastete weiterhin ein schwieriges russisches Geschäft sowie Kosten für die IT und die Digitalisierung das Ergebnis. Negativ wirkte sich auch die Schwäche der russischen sowie türkischen Währung aus. Zudem fiel das Ostergeschäft dieses Jahr im Gegensatz zum Vorjahr erst in das dritte Geschäftsquartal. Der Umsatz stieg leicht um 0,2 Prozent auf knapp 6,8 Milliarden Euro. Die Jahresprognose wurde bekräftigt./nas/fba

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Fotodienstleister Cewe wächst

Fotodienstleister Cewe wächst weiter - Umsatzprognose erhöht

Der Fotodienstleister Cewe ist im ersten Quartal 2019 weiter gewachsen. Der Umsatz legte um 7,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr auf 140,4 Millionen Euro zu, wie das im SDax notierte Unternehmen am Montag in Oldenburg mitteilte. Der operative Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) liegt mit 1,9 Millionen Euro deutlich über dem Vergleichswert des Vorjahres von 0,2 Millionen Euro.

13.05.2019 08:28

Während das Unternehmen die Jahresprognose für den Umsatz aufgrund des Zukaufs des Wandbild-Spezialisten WhiteWall erhöhte, senkte es das untere Ende der Spanne beim operativen Ergebnis (Ebit). Beim Umsatz wird nun 675 bis 710 Millionen Euro erwartet (zuvor 655 bis 690 Mio). Statt zuvor 52 bis 58 Millionen ist die Spanne für den operativen Gewinn nun bei 51 und 58 Millionen Euro aufgrund des negativen Ebit-Beitrags von WhiteWall.

Als Wachstumstreiber erwies sich für die Niedersachsen einmal mehr das Kerngeschäft Fotofinishing, zu dem unter anderem das Cewe-Fotobuch gehört. In diesem Geschäftsbereich steigerte der Konzern aufgrund deutlich stärkerer Nachfrage seinen Umsatz um fast 10 Prozent auf knapp 103,5 Millionen Euro. Auch im Tagesgeschäft lief es in dem Geschäftsbereich deutlich besser - das operative Ergebnis hat sich mehr als verdoppelt.

Etwas schlechter lief es hingegen im Geschäft mit Kommerziellem Online-Druck trotz eines Umsatzplus - hier belastete das schwächere Grossbritannien-Geschäft das Ergebnis. Im Segment Einzelhandel war der Umsatz rückläufig. Hier machte sich der Verzicht auf margenschwache Hardware-Geschäfte bemerkbar. Der operative Verlust reduzierte sich leicht./ari/mne/stk

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Britisches Kundengeschäft

Britisches Kundengeschäft belastet Eon zum Jahresauftakt

Das Kundengeschäft in Grossbritannien steht beim Energieversorger Eon unter Druck. Das Ergebnis dort sank im ersten Quartal wegen des scharfen Wettbewerbs sowie der im vergangenen Spätherbst eingeführten Preisobergrenzen erheblich, wie das Unternehmen am Montag in Essen mitteilte. Auch im deutschen Markt verzeichnete Eon Rückgänge. Da auch die Ergebnisse im Netzgeschäft sanken, ging das bereinigte operative Ergebnis (Ebit) des Konzerns um 8 Prozent auf knapp 1,2 Milliarden Euro zurück. Der Konzernüberschuss wurde mit 393 Millionen mehr als halbiert, bereinigt ergab sich ein Minus von 11 Prozent auf 650 Millionen Euro.

13.05.2019 07:35

Die Jahresprognose bekräftigte der Konzern. Die geplante Übernahme des Konkurrenten Innogy sieht Eon im Zeitplan und zeigte sich zuversichtlich, die erforderlichen Genehmigungen in der zweiten Jahreshälfte zu erhalten. Die EU-Kommission prüft die Übernahme vertieft und will bis Ende August darüber entscheiden./nas/stk

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Innogy verdient zum

Innogy verdient zum Jahresauftakt mehr

Der Energiekonzern Innogy hat im ersten Quartal mehr verdient als ein Jahr zuvor. Das Nettoergebnis stieg leicht um 3 Prozent auf 662 Millionen Euro, wie das Unternehmen am Dienstag in Essen mitteilte. Der Anstieg steht dabei im Zusammenhang mit dem Verkauf des tschechischen Gasnetzgeschäfts an die Muttergesellschaft RWE .

14.05.2019 07:09

Bereinigt ging der Gewinn hingegen um ein Drittel auf 407 Millionen Euro zurück - hier belastete die anhaltend schwache Entwicklung im britischen Vertriebsgeschäft. Die fehlenden Ergebnisbeiträge aus dem verkauften tschechischen Geschäft wirkten sich ebenfalls negativ aus. Das bereinigte operative Ergebnis (Ebit) nahm um 22 Prozent auf 964 Millionen Euro ab.

Die Jahresprognose bekräftigte der vor einer Übernahme durch Wettbewerber Eon stehende Konzern. Innogy geht dabei weiter von einem Ergebnisrückgang aus./nas/jha/

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Boeing-Flugverbot droht Tui

Boeing-Flugverbot droht Tui das Sommergeschäft zu verhageln

Das Startverbot für Boeings neue Mittelstreckenjets droht dem weltgrössten Reisekonzern Tui den Gewinn so stark zu verhageln wie befürchtet. Wenn bis Ende Mai nicht hinreichend sicher sei, dass die Boeing-Maschinen vom Typ 737 Max wieder abheben können, werde Tui Ersatzmassnahmen wie Leasingverträge für andere Jets für den Rest des Sommers vollständig verlängern müssen, teilte der Konzern bei der Vorlage der Halbjahreszahlen am Mittwoch in Hannover mit. Für das laufende Geschäftsjahr bis Ende März rechnet Tui-Chef Fritz Joussen beim operativen Gewinn (bereinigtes Ebita) mit einem Einbruch um bis zu 26 Prozent.

15.05.2019 08:03

Im Winterhalbjahr bis Ende März trieb das Flugverbot für die Maschinen den Tui-Konzern bereits tiefer in die roten Zahlen. Der saisontypische Nettoverlust stieg um mehr als ein Fünftel auf 341 Millionen Euro, obwohl der Umsatz um knapp zwei Prozent auf fast 6,7 Milliarden Euro stieg. Angesichts der jüngsten Pleiten und Übernahmen im Luftfahrtgeschäft sieht Joussen den Konzern aber gut gerüstet: "Aus der derzeitigen Konsolidierung der Branche in Europa wird Tui stärker, effizienter und profitabler hervorgehen."

Das Geschäft für den Sommer läuft allerdings nicht so gut an. Die Buchungen lägen drei Prozent niedriger als im Vorjahr, die Preise ein Prozent höher, hiess es. Zugleich seien die Gewinnspannen für den Veranstalter geringer als noch 2018./stw/jha/

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Aurubis bestätigt Ende April

Aurubis bestätigt Ende April gesenkte Jahresprognose

Der Kupferkonzern und Metallverarbeiter Aurubis blickt nach einem Gewinneinbruch im ersten Geschäftshalbjahr verhalten zuversichtlich auf die weitere Entwicklung. Während sich an den Rohstoffmärkten ein freundliches Bild zeichne, stelle sich die Lage an den Produktmärkten uneinheitlich dar, hiess es am Mittwoch im Zwischenbericht der Hamburger.

15.05.2019 07:28

Aurubis rechnet für das weitere Geschäftsjahr mit einem guten Angebot an Kupferkonzentraten sowie mit Schmelz- und Raffinierlöhnen auf einem zufriedenstellenden Niveau. Auf dem Markt für Schwefelsäure - ein Nebenprodukt der Kupferproduktion - zeichne sich im laufenden dritten Geschäftsquartal eine stabile Situation mit hohen Preisen ab. Die schwächere Konjunktur, insbesondere in der Autobranche, laste hingegen auf der Nachfrage nach Kupfergiesswalzdraht und Flachwalzprodukten.

Im abgelaufenen zweiten Geschäftsquartal belasteten niedrige Raffinierlöhne für Altkupfer und Produktionsausfälle den Metallkonzern. Der Umsatz stieg zwar um 5 Prozent auf rund 3 Milliarden Euro, das operative Vorsteuerergebnis (Ebt) sackte hingegen wie bereits bekannt um 41 Prozent auf 63 Millionen Euro ab. Das bereinigte Konzernergebnis fiel genauso deutlich auf 48 Millionen Euro (Vorjahr 81 Mio). Die Jahresprognose für den Vorsteuergewinn hatte das Unternehmen vor diesem Hintergrund bereits Ende April gesenkt. Das operative Vorsteuerergebnis dürfte 2018/19 demnach um mehr als 15 Prozent sinken nach 329 Millionen Euro im vergangenen Jahr./mis/stk

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Osram-Aktie unter Druck nach

Osram-Aktie unter Druck nach gestopptem Aktienrückkauf

(Ausführliche Fassung) - Die Aktie des kriselnden Lichtkonzerns Osram ist am Mittwoch nach dem angekündigten Stopp seines Aktienrückkaufprogramms unter Druck geraten. Das Papier verlor am Mittag mehr als 4,5 Prozent. Die Aktie näherte sich mit den Abschlägen dem Tief aus dem Jahr 2014.

15.05.2019 14:03

Osram hatte angesichts der zuletzt schwachen Entwicklung beschlossen, sein Geld zusammenzuhalten und kündigte an, sein Anfang des Jahres aufgesetztes 400 Millionen Euro schweres Aktienrückkaufprogramm nicht fortzusetzen. Die Entscheidung erfolge vor dem Hintergrund umfassender Massnahmen zur Steigerung der operativen Effizienz und zur Straffung der Verwaltungs- und Vertriebsstrukturen, die aufgrund der aktuell schwachen Markt- und Geschäftslage umgesetzt würden, hiess es am Dienstagabend zur Begründung.

Ende März hatte Osram seine Serie von Gewinnwarnungen aus dem vergangenen Jahr fortgesetzt und die Investoren verschreckt. Demnach soll der Umsatz um 11 bis 14 Prozent sinken und die Marge deutlich zurückgehen. Zudem geht das Unternehmen von einem freien Mittelabfluss von 50 bis 150 Millionen Euro aus. Derzeit läuft ein Sparprogramm, welches die Kosten bis 2021 um mehr als 200 Millionen Euro jährlich senken soll.

Mit dem Aktienrückkauf hatte Osram eigentlich nach einem schwachen Geschäftsjahr 2017/18 Investoren besänftigen wollen. Allerdings verschlechterte sich die operative Situation bei Osram weiter.

Dem Konzern macht die Schwäche in der Autoindustrie sowie im Smartphone-Markt zu schaffen. Die konjunkturelle Abkühlung in China lässt die Lagerbestände wachsen, weswegen die Kunden mit neuen Bestellungen zögern. Besonders betroffen ist die LED-Sparte Opto Semiconductors, die unter einer erheblichen Unterauslastung der Produktionskapazität leidet. Ausgerechnet in diesem Segment hatte Osram erst die Kapazitäten durch eine neue Fabrik im malaysischen Kulim erhöht.

Derzeit laufen zudem Gespräche zwischen dem Management und den Finanzinvestoren Bain Capital und Carlyle über eine Übernahme. Ob es zu einem Deal kommt, ist noch völlig offen./nas/elm/jha/

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Stahlhersteller Salzgitter

Stahlhersteller Salzgitter nach gutem Jahresauftakt auf Kurs

Der Stahlhersteller Salzgitter blickt nach Aussage des Vorstands auf das beste Auftaktquartal seit 2008 zurück. Die ersten drei Monate seien auch aufgrund bilanzieller Effekte besser ausgefallen als zur Jahreswende erwartet, sagte der Vorstandsvorsitzende Heinz Jörg Fuhrmann laut Mitteilung vom Mittwoch. Eine positive Preisentwicklung für Edelmetall ist demnach ein Grund für diese Effekte.

15.05.2019 13:55

Im ersten Quartal steigerte der Konzern den Gewinn vor Steuern auf 125,9 Millionen Euro - nach 95,9 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Der Umsatz stagnierte bei rund 2,3 Milliarden Euro. Die vorläufigen Zahlen dazu waren seit Ende April bekannt. Damals hatte der Konzern den Kapitalmarkt darüber informiert, weil die Zahlen die aktuellen Markterwartungen spürbar übertroffen hatten.

Für das Gesamtjahr rechnet der Konzern weiter mit einem leicht steigenden Umsatz auf etwas über 9,5 Milliarden Euro - nach 9,3 Milliarden Euro 2018. Veränderungen bei Wechselkursen, Rohstoffkosten und Edelmetallpreis, aber auch Unwägbarkeiten wie der Handelsstreit zwischen den USA und China, könnten den Verlauf des Geschäftsjahres noch erheblich beeinflussen.

Der Stahlhersteller beschäftigt nach eigenen Angaben weltweit etwas mehr als 23 500 Mitarbeiter. Zur Stammbelegschaft in Deutschland gehören rund 19 000 Mitarbeiter, etwa 10 000 davon in Niedersachsen./bch/DP/jha

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Verkauf des Belgien-Geschäfts

Verkauf des Belgien-Geschäfts beschert Generali Gewinnsprung

Der italienische Versicherer Generali ist dank des Verkaufs seiner Belgien-Tochter und guter Geschäfte mit einem dicken Gewinnplus ins Jahr gestartet. Unter dem Strich stand ein Überschuss von 744 Millionen Euro und damit 28 Prozent mehr als ein Jahr zuvor, wie der Rivale von Europas grösstem Versicherer Allianz am Donnerstag in Triest mitteilte.

16.05.2019 08:14

Die Prämieneinnahmen zogen um knapp sieben Prozent auf 18,9 Milliarden Euro an, der operative Gewinn legte ähnlich stark auf 1,3 Milliarden Euro zu.

Besonders in der Lebensversicherung lief das Geschäft für Generali besser als ein Jahr zuvor. Im Gegensatz zur Allianz, die fast die Hälfte ihres operativen Gewinns in der Sachversicherung erwirtschaftet, ist Generali in der Lebensversicherung stärker engagiert.

Seit einiger Zeit zieht sich der italienische Konzern zunehmend aus Bereichen zurück, die er nicht mehr zu seinem Kerngeschäft zählt. So verkaufte Generali sein Geschäft in Belgien mit Gewinn. In Deutschland stiess der Versicherer den Löwenanteil seiner Tochter Generali Leben mit rund vier Millionen klassischen Lebens- und Rentenversicherungsverträgen mit Garantiezins an den Abwicklungsspezialisten Viridium ab.

Viridium soll die klassischen Verträge mit Garantiezins bis zum Ablauf weiterführen und den Kunden die versprochenen Leistungen bieten. Der bereits 2018 beschlossene Deal war nach der Genehmigung durch die Finanzaufsicht Bafin im April vollzogen worden./stw/elm/jha/

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LM Group steigert sich im

LM Group steigert sich im ersten Quartal

Der Online-Reiseanbieter LM Group hat im ersten Quartal den Umsatz gesteigert und den Betriebsgewinn mehr als verdoppelt.

16.05.2019 07:50

Mit Blick auf das Gesamtjahr 2019 ist die Gruppe zuversichtlich, die gesetzten Ziele zu erreichen. Das Bruttoreisevolumen stieg im ersten Jahresviertel um 19 Prozent auf 729 Millionen Euro, wie die frühere Lastminute.com am Donnerstag mitteilte. Der Gruppenumsatz nahm um 15 Prozent auf 82,4 Millionen Euro zu, und der bereinigte Betriebsgewinn auf Stufe EBITDA lag mit 18,2 Millionen nach 8,2 Millionen in der Vorjahresperiode mehr als doppelt so hoch.

Die LM Group präsentiert zum ersten Mal Zahlen zum ersten Quartal. Die Gruppe will dies nun jeweils zum ersten und dritten Quartal fortführen. Vollständige Angaben zur Bilanz sowie die Gewinn- und Verlustrechnung würden aber weiterhin nur zum Halb- und Gesamtjahr veröffentlicht.

Als Hauptgrund für die Ergebnisverbesserung nannte die Gruppe das Wachstum bei den dynamischen Paketen und Flügen, hiess es im Communiqué weiter. Diese hätten im ersten Quartal deutlich über dem durchschnittlichen Markwachstum gelegen.

Aber auch das so genannte Meta-Suchgeschäft sei gut gelaufen. Hotelscan habe ein deutliches Wachstum bei den Volumen und Margen aufgewiesen und Jetcost eine rekordhohe Profitabilität erzielt. Im Medien-Geschäft, das nun unter dem Markennamen Forward laufe, seien die Ergebnisse ebenfalls gut ausgefallen.

Zuversichtlich für Gesamtjahr

Für das Gesamtjahr gibt sich das Unternehmen positiv: Man sei aufgrund der Ergebnisse zum Jahresbeginn zuversichtlich, die gesetzten Ziele zu erreichen. Zusammen mit den Halbjahresergebnissen will der Onlinereiseanbieter am 8. August 2019 dann eine aktualisierte Guidance veröffentlichen.

Zuletzt hatte die Gruppe im März im Zuge der Jahresergebnisse ein Prognose für 2019 gegeben. Damals wurde ein Umsatz von mehr als 300 Millionen Euro in Aussicht gestellt. 2018 lag der Umsatz bei 286,9 Millionen.

Für den EBITDA wurde eine Zielbandbreite von 52 bis 54 Millionen angekündigt, was eine Steigerung von 18 bis 23 Prozent gegenüber dem Vorjahr beuteten würde. Und unter Einbezug der verschiedenen Venture-Initiativen wurde ein operativer Gewinn von 44 bis 46 Millionen in Aussicht gestellt. Dies käme einer Steigerung von 34 bis 40 Prozent gegenüber 2018 gleich.

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Walmart profitiert stark vom

Walmart profitiert stark vom Onlinehandel

Der US-Händler Walmart ist im ersten Quartal dank guter Geschäfte sowohl im stationären als auch im Onlinehandel leicht gewachsen.

16.05.2019 14:25

Die Erlöse stiegen um 1 Prozent auf 123,9 Milliarden Dollar, wie der Konzern am Donnerstag in Bentonville mitteilte.

Das US-Geschäft der Supermarktkette stieg auf vergleichbarer Basis um 3,4 Prozent. Dies markiere das beste erste Quartal seit neun Jahren, erläutert der Konzern. Überdurchschnittlich wuchs der Onlinehandel mit 37 Prozent. Neben Lebensmitteln verkauften sich auch Mode- und Haushaltsprodukte gut. Dagegen wurde das internationale Geschäft von negativen Währungseffekten belastet und nahm um knapp 5 Prozent ab. Währungsbereinigt stiegen die Umsätze hier um 1,2 Prozent.

In den ersten drei Monaten bis 30. April sank der operative Konzerngewinn um rund vier Prozent auf 4,9 Milliarden Dollar. Auch hier belastete das internationale Geschäft, welches deutlich schwächer ausfiel, was an der Einbeziehung der Beteiligung des indischen Internethändlers Flipkart lag.

Unter dem Strich entfiel mit 3,8 Milliarden Dollar jedoch ein 80 Prozent höherer Gewinn auf die Aktionäre als im Vorjahresquartal. Allerdings hatte Walmart im Vorjahreszeitraum aber auch Wertverluste am chinesischen Onlinehändlers JD.com verbucht. Bereinigt erzielte Walmart ein Ergebnis je Aktie von 1,13 Dollar, was deutlich über den Erwartungen der Analysten lag. Vorbörslich legt die Aktie um 1,5 Prozent zu.

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Brasilianischer

Brasilianischer Kosmetikkonzern Natura will Avon übernehmen

Das brasilianische Kosmetikunternehmen Natura will den britischen Konkurrenten Avon übernehmen. Der verschmolzene Konzern wäre mit über zehn Milliarden US-Dollar Jahresumsatz die viertgrösste Kosmetikfirma der Welt, wie die Unternehmen am Mittwoch in einer gemeinsamen Erklärung mitteilten.

23.05.2019 06:34

Der Zusammenschluss soll über ein Aktiengeschäft abgewickelt werden, bei dem Avon-Aktionäre für jedes ihrer Anteilspapiere 0,3 Aktien der neuen Holding erhalten. Künftig werden die bisheriger Natura-Aktionäre 76 Prozent des verschmolzenen Unternehmens kontrollieren und Avon-Aktionäre die restlichen 24 Prozent. Der Zusammenschluss muss noch von den Aktionären beider Firmen sowie der brasilianischen Wettbewerbsbehörde genehmigt werden und soll Anfang 2020 abgeschlossen sein.

Natura hatte in den vergangenen Jahren bereits Aesop und Body Shop übernommen. Durch den Zusammenschluss mit Avon will das Unternehmen jährlich 150 bis 250 Millionen Dollar an Kosten einsparen. "Es ist ein weiterer Schritt, um ein Unternehmen mit verschiedenen Marken und verschiedenen Vertriebswegen aufzubauen", sagte Natura-Vorstandschef Roberto Marques.

Avon-Chef Jan Zijderveld sagte: "Gemeinsam mit Natura haben wir einen breiteren Zugang zu Innovation, Produkten und einen stärkeren Onlinevertrieb." Nach der Ankündigung legten die Aktienkurse von Natura und Avon jeweils um über neun Prozent zu./dde/DP/mis

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Phoenix Mecano wechselt von

Phoenix Mecano wechselt von IFRS auf Swiss GAAP FER

Der Komponenten- und Gehäusehersteller Phoenix Mecano stellt die Rechnungslegung um. Ab dem Geschäftsjahr 2019 will er im Rechnungslegungsstandard Swiss GAAP FER rapportieren statt wie bislang in IFRS.

24.05.2019 07:57

Swiss GAAP erlaube eine für die Unternehmensgrösse angemessene und besser auf die Geschäftstätigkeit abgestimmte Rechnungslegung, teilte die Gesellschaft am Freitag mit. Die zunehmend komplexen und aufwändigen Detailregelungen und Offenlegungspflichten bei IFRS erschwerten ein vernünftiges Verhältnis von Kosten und Nutzen.

Weiterhin sollen detaillierte Finanzkennzahlen inklusive Segment-Informationen veröffentlicht werden. Die Aktien von Phoenix Mecano blieben zudem trotz des Wechsels im SPI enthalten.

Eine detaillierte Überleitungsrechnung soll mit dem Halbjahresbericht sowie mit dem Geschäftsbericht 2019 folgen. Die Veröffentlichung der Zahlen zum ersten Semester 2019 ist für den 15. August angesetzt.

Der Wechsel von IFRS zu Swiss GAAP FER führt bei der Darstellung des Goodwills, der sonstigen immateriellen Anlagen aus Akquisitionen, den Pensionsverpflichtungen sowie den latenten Steuern zu Veränderungen. So werden etwa der Goodwill und sonstige immaterielle Anlage aus Akquisitionen neu mit dem Eigenkapital verrechnet. Nach Swiss GAAP FER 16 entstehen auf der Basis der existierenden Schweizer Vorsorgepläne zudem tiefere Pensionsverpflichtungen als unter IAS 19.

Auf Basis dieser Bilanzierungsänderungen hätte das Betriebsergebnis EBIT im vergangenen Jahr rund 51 Millionen Euro (VJ 31 Mio) ausgemacht und wäre damit rund 5,5 Millionen höher ausgefallen. Die Betriebsergebnis-Marge wäre auf knapp 8 Prozent von 7 Prozent gestiegen. Ausserdem wäre der Reingewinn mit rund 36 Millionen Euro (22 Mio) rund 3,5 Millionen höher ausgefallen. Die Eigenkapitalquote 2018 hätte sich derweil lediglich marginal verändert, so Phoenix Mecano.

ys/uh

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Dell wächst dank Service

Dell wächst dank Service-Geschäft

Der Computer-Konzern Dell wächst dank dem Geschäft mit Diensten für seine Kunden, während die Geräte-Erlöse stagnieren. Im Anfang Mai abgeschlossenen ersten Geschäftsquartal legte der Gesamtumsatz von Dell im Jahresvergleich um drei Prozent auf 21,9 Milliarden Dollar zu. Den Ausschlag für diesen Zuwachs gab das Plus von zehn Prozent auf 5,15 Milliarden Dollar im Service-Geschäft, wie Dell Technologies nach US-Börsenschluss am Donnerstag mitteilte.

31.05.2019 07:11

Unter dem Strich verdiente Dell 293 Millionen Dollar nach roten Zahlen von 636 Millionen Dollar im Vorjahresquartal. Die Dell-Aktie gab im nachbörslichen US-Handel zeitweise um rund zwei Prozent nach.

Dell war erst Ende vergangenen Jahres nach mehr als fünfjähriger Abwesenheit an die Börse zurückgekehrt. Gründer und Chef Michael Dell hatte den einst weltgrössten PC-Hersteller 2013 zusammen mit Finanzinvestoren für rund 25 Milliarden Dollar gekauft und von der Börse genommen. Dadurch - und durch die 67 Milliarden Dollar schwere Übernahme des Speicherspezialisten EMC - entstand allerdings ein erheblicher Schuldenberg, dessen Last auch die Rückkehr an die Börse abbauen sollte./so/DP/he

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Klingelnberg erreicht Umsatz

Klingelnberg erreicht Umsatz im Rahmen der Prognose

Klingelnberg hat im Geschäftsjahr 2018/19 einen Umsatz und einen Betriebsgewinn innerhalb der im vergangenen November abgegebenen Prognose erzielt.

12.06.2019 07:04

Gemäss den vorläufigen Zahlen liege der Nettoumsatz im Ende März abgelaufenen Geschäftsjahr genau innerhalb des angestrebten Zielbandes von 270 bis 280 Millionen Euro, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit.

Für den Betriebsgewinn auf Stufe EBIT hatte das Unternehmen einen Wert von 29 bis 30 Millionen vorhergesagt, dies unter Ausklammerung der einmaligen Kosten für den vor knapp einem Jahr erfolgten Gang an die Schweizer Börse. Der Betriebsgewinn werde nun zwischen 29 und 31 Millionen Euro liegen und damit am oberen Ende der kommunizierten Erwartungen.

Die endgültigen Zahlen werden am 9. Juli 2019 publiziert.

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Geldregen für Mobilitäts

Geldregen für Mobilitäts-Start-ups

Glänzende Zeiten für Unternehmensgründer rund ums Auto und neue Mobilitätsdienste: Start-ups in dieser Branche haben im vergangenen Jahr 27,5 Milliarden Dollar Risikokapital erhalten. Das sei doppelt so viel wie noch 2015, teilte die Unternehmensberatung Oliver Wyman am Donnerstag mit. Im Rennen um die Mobilität der Zukunft würden die Kapitalspritzen immer grösser. "Vor allem Gründer in den USA und China profitieren vom aktuellen Finanzierungsboom."

13.06.2019 06:35

Die Risikokapitalgeber zeigten sich grosszügiger - aber auch wählerischer, sagte Oliver-Wyman-Partner Matthias Bentenrieder: "Die Zeiten, in denen selbst die gewagtesten Konzepte finanziert wurden, sind vorbei." Heute müssten die Geschäftsmodelle schon gut sein.

Start-up-Hubs in Berlin oder London könnten sich zwar auch zunehmend etablieren. "Dennoch droht Europa in Sachen Mobilitätsgründungen abgehängt zu werden", sagte Oliver-Wyman-Manager Andreas Nienhaus.

Die meisten Mittel fliessen der Studie zufolge an Mobilitätsdienstleister in Amerika. In China holten Spezialisten für alternative Antriebe auf. Die höchste einzelne Risikokapital-Zufuhr sicherte sich 2018 der Roboterauto-Spezialist Cruise in San Francisco: Die GM-Tochter sammelte 3,4 Milliarden Dollar ein. Viel Risikokapital lockten auch der junge chinesische E-Autobauer Nio und der kalifornische Ladeinfrastruktur-Spezialist ChargePoint an. In Deutschland lag die Gebrauchtwagenplattform Auto1 mit 460 Millionen Euro vom japanischen Investor Softbank vorn, so Wyman./rol/DP/stk

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'Nur sichere Ziele' - Flixbus

'Nur sichere Ziele' - Flixbus fährt auch in der Ukraine

Mit Verbindungen bis in die Ukraine knüpft das deutsche Unternehmen Flixbus sein europäisches Busnetz weiter. Ziele wie Kiew und Lwiw sind damit von Städten wie Budapest und Wien, aber auch aus Deutschland erreichbar. "Der Schritt in die Ukraine ist mit Blick auf das bestehende Netzwerk logisch, da wir in einigen Nachbarländern bereits sehr erfolgreich aktiv sind", sagte Flixbus-Chef André Schwämmlein der Deutschen Presse-Agentur.

13.06.2019 06:34

Er versicherte, die Sicherheit der Fahrgäste und Fahrer stehe an erster Stelle: "Wir fahren in der Ukraine nur Ziele an, bei denen wir die Sicherheit für alle Beteiligten zu jeder Zeit gewährleisten können." Im Osten des Landes kämpfen seit Jahren Regierungstruppen gegen Separatisten, die von Moskau unterstützt werden.

Die westlich orientierte Regierung in Kiew förderte zuletzt vor allem Eisenbahn- und Flugverbindungen in die EU. Seit 2017 können Ukrainer visafrei in den Schengenraum reisen. Eine Busfahrt von Berlin nach Kiew dauert planmässig 21,5 Stunden.

Den Start in der Ukraine hatte Flixbus dort bereits am Dienstag angekündigt. Wie in anderen Ländern übernehmen örtliche Partnerunternehmen die Fahrten in der Ukraine. Flixbus hatte kürzlich das Fernbusunternehmen Eurolines übernommen, das schon seit Jahren Fernbuslinien in die Ex-Sowjetrepublik unterhält./ast/bf/DP/stk

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Batteriehersteller Varta

Batteriehersteller Varta bekommt mit Kapitalerhöhung Geld für Kapazitätsausbau

Der Batteriehersteller Varta hat seine angekündigte Kapitalerhöhung zur Erweiterung seiner Produktionskapazitäten wie geplant vor Handelsbeginn am Donnerstag abgeschlossen. Insgesamt wurden rund 2,2 Millionen Aktien zu einem Preis von 46,70 Euro je Titel mit einem Bruttoerlös von rund 104 Millionen Euro platziert, teilte das SDax-Unternehmen am Donnerstag in Ellwangen mit.

13.06.2019 08:16

Durch die nun erfolgte Kapitalerhöhung sollen die Produktionskapazitäten bei den Lithium-Ionen-Batterien erweitert werden. Varta-Vorstandschef Herbert Schein erachtet die Kapitalerhöhung als Bestätigung, den "profitablen Wachstumskurs des Unternehmens fortzusetzen". Die Kapitalerhöhung sei auf starkes Interesse internationaler Investoren gestossen, ergänzte Finanzvorstand Steffen Munz. Auf der Handelsplattform Tradegate lagen die Varta-Papiere rund ein Prozent im Plus gegenüber dem Xetra-Schlusskurs des Vortages.

Bereits Anfang des Monats hatte Varta wegen des stetig wachsenden Auftragsbestands für Lithium-Ionen-Batterien eine Kapazitätserweiterung und zusätzliche Investitionen von 100 Millionen Euro angekündigt. Vom Jahr 2020 zum Jahr 2021 soll die Produktion bei den Lithium-Ionen-Batterien den Angaben zufolge von über 80 Millionen Zellen auf deutlich über 100 Millionen Zellen pro Jahr gesteigert werden. Varta ist seit seinem Börsengang im Oktober 2017 stark gewachsen und hatte erst kürzlich seine Prognose für das laufende Geschäftsjahr erhöht./eas/stk

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PEH schreibt 2018/19 deutlich

PEH schreibt 2018/19 deutlich höheren Gewinn

Die Private Equity Holding (PEH) hat im Geschäftsjahr 2018/19 deutlich mehr verdient und will eine unveränderte Dividende ausschütten. Dies teilte das Unternehmen am Freitag in der Einladung zur Generalversammlung vom 11. Juli mit.

14.06.2019 07:58

Das Geschäftsergebnis sei in dem im März zu Ende gegangenen Geschäftsjahr mit 22,6 Millionen Euro deutlich höher ausgefallen als im Jahr davor mit 2,4 Millionen, heisst es weiter. Wie bereits früher kommuniziert, sollen die Aktionäre eine unveränderte Ausschüttung von 2 Franken pro Namenaktie aus den Kapitaleinlagereserven erhalten.

Der rechnerische Buchwert der PEH-Aktie - kurz NAV - lag zum Stichtag 31. März bei 84,80 Euro. Der Discount zum Aktienkurs betrug 33 Prozent.

ra/yr

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Brasilianischer

Brasilianischer Skandalkonzern Odebrecht stellt Insolvenzantrag

Der im Zentrum des grössten Korruptionsskandals Lateinamerikas stehende Mischkonzern Odebrecht hat einen Insolvenzantrag gestellt. Das brasilianische Unternehmen wolle Schulden in Höhe von 51 Milliarden Reais (11,7 Mrd Euro) restrukturieren, teilte Odebrecht am Montag mit. Der in Sao Paulo eingereichte Antrag gelte für den Mutterkonzern Odebrecht S.A. und eine Reihe von Tochtergesellschaften. Andere Firmenteile wie beispielsweise die Petrochemie-Sparte Braskem S.A. seien zunächst nicht betroffen.

18.06.2019 06:37

Zunächst werde das Unternehmen seine wirtschaftlichen Aktivitäten fortführen und versuchen, finanzielle Stabilität herzustellen, hiess es in der Mitteilung von Odebrecht. "Angesichts der bevorstehenden Fälligkeit mehrerer Kredite, des Auftretens unvorhersehbarer Ereignisse und der jüngsten Angriffe auf das Vermögen des Unternehmens hat die Geschäftsführung entschieden, dass der Insolvenzantrag die beste Möglichkeit ist, um die Firma zu stabilisieren und fortzuführen."

Insgesamt soll der von deutschen Einwanderern gegründete Baukonzern nach Schätzungen der US-Justiz 785 Millionen Dollar an Schmiergeld gezahlt haben, um an lukrative Staatsaufträge zu kommen. In zahlreichen Ländern der Region wird gegen Hunderte Politiker, Unternehmer und Beamte ermittelt./dde/DP/mis

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Airbus bringt A321 mit

Airbus bringt A321 mit grösserer Reichweite auf den Markt

Der europäische Flugzeugbauer tritt mit dem A321XLR gegen den US-Erzrivalen Boeing an, der ebenfalls einen neuen Flieger für dieses Marktsegment plant.

17.06.2019 19:22

Airbus hat auf der Pariser Luftfahrtmesse eine neue Version des A321neo mit grösserer Reichweite vorgestellt. DNach Auskunft von mit dem Vorgang vertraute Personen rechnet Airbus in dieser Woche mit fast 200 Bestellungen für den A321XLR. Einen Anfang machte am Montag die Leasinggesellschaft Air Lease Corp, die 27 der neuen Modelle haben will. Branchenkreisen zufolge interessiert sich die philippinische Gesellschaft Cebu Air für etwa zehn der neuen Jets.

Die Airlines sollen mit der A321XLR vergleichsweise günstig längere Strecken anbieten können. Das neue Modell mit einem Mittelgang und zwei Triebwerken soll mit 8700 Kilometern eine etwa um 15 Prozent grössere Reichweite haben als der A321LR. Damit stösst Airbus in der Klasse der Flugzeuge für die Kurz- und Mittelstrecke in den Bereich der grösseren Langstreckenmodelle mit zwei Gängen vor. "Wir können von Nordost-Asien nach Südasien fliegen, vom Nahen Osten nach Bali oder von Japan weit nach Australien", sagte Airbus-Verkaufschef Christian Scherer. "Es ist daher für die Airlines auf diesen Routen die Investition mit dem geringsten Risiko."

Cebu Air soll den Insidern zufolge neben dem A321XLR auch 16 Flugzeuge des Modells A330neo kaufen. Insgesamt könnten bis zu 40 Flugzeuge bestellt werden bei einem Listenpreis von 4,5 Milliarden Dollar, hiess es. Airbus und Virgin Atlantic gaben in Paris zudem eine Vereinbarung über den Kauf von 14 A330neo im Wert von 4,1 Milliarden Dollar an. Virgin hatte sich auch den 787 Dreamliner von Boeing angeschaut. Die Entscheidung sei allerdings keine Abfuhr für den US-Konzern, sagte Virgin-Atlantic-Chef Shai Weiss der Nachrichtenagentur Reuters. Es habe sich nun mal um eine "fantastische Gelegenheit" gehandelt, um die Flotte umzubauen.

Während der Flugshow kündigte zudem Spanien an, sich an einem neuen Kampfjet in Zusammenarbeit mit Frankreich und Deutschland zu beteiligen. Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen unterzeichnete mit ihren Kollegen eine entsprechende Einigung. Der neue von Dassault Aviation und Airbus gebaute Jet soll ab 2040 fliegen und den Rafale sowie Eurofighter nach und nach ersetzen. An der Entwicklung der Triebwerke ist auch die deutsche MTU Aero Engines beteiligt.

Insgesamt dürfte auf der Branchenmesse in Paris die Branchenstimmung diesmal aber gedämpft ausfallen. Dafür sorgen die Zollkonflikte, die Eintrübung der Weltkonjunktur und wachsende geopolitische Spannungen. Analysten rechnen damit, dass auf der Messe 400 bis 800 Bestellungen und Zusagen besiegelt werden. Vergangenes Jahr bei der Flugschau im englischen Farnborough waren es noch 959 gewesen.

Die beiden Platzhirsche Airbus und Boeing haben allerdings auch mit hausgemachten Problemen zu kämpfen. Während Boeing nach zwei Abstürzen mit einem Startverbot seines 737 MAX konfrontiert ist, macht Airbus seit langem bereits ein Korruptions-Skandal zu schaffen. 

(Reuters)

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Milliardär macht weiteren

Milliardär macht weiteren Schritt in Richtung Metro-Übernahme

(neu: DSW, Waz-Kreise zu Meridian) - Der tschechische Milliardär Daniel Kretinsky hat einen weiteren Schritt zur Übernahme der Kontrolle bei der Düsseldorfer Grosshandelskette Metro gemacht. Kretinsky habe die ihm bereits im September eingeräumte Möglichkeit zur Übernahme eines weiteren Metro-Aktienpaktes aus dem Besitz von Ceconomy genutzt, teilte der Elektronikhändler Ceconomy am Montag mit. Der Vollzug der Transaktion, durch die weitere 5,4 Prozent der Metro-Aktien in den Besitz von Kretinskys Firma EP Global-Commerce übergehen, werde für die kommenden Tage erwartet.

24.06.2019 17:18

Im August 2018 war der Milliardär bei dem schwächelnden Grosshändler Metro eingestiegen. Inzwischen hat sich EP über Aktienkäufe und Kaufoptionen den Zugriff auf mehr als 30 Prozent der Anteile gesichert. Am Freitagabend unterbreitete Kretinsky dann den Metro-Aktionären ein freiwilliges Übernahmeangebot. EP bietet für die Stammaktien der Metro AG 16,00 Euro und für die Vorzugsaktien 13,80 Euro.

Das Angebot liegt damit zwar deutlich über dem Kurs der Metro-Aktie vor dem Bekanntwerden des Kretinsky-Einstiegs, aber nur geringfügig über dem letzten Börsenkurs am Freitag. Der Metro-Konzern sprach am Sonntag denn auch von einer erheblichen Unterbewertung und riet seinen Aktionären zunächst von einem Verkauf ihrer Anteilsscheine ab. Auch die Deutsche Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW) beurteilte das Übernahmeangebot als zu gering. Die Hoffnungen der Börse auf eine Nachbesserung des Angebots sind aber offenbar gering. Die Metro-Stammaktie notierte am Montag mehr oder weniger auf dem Niveau des Kretinsky-Angebots. Die Vorzugsaktie nur wenig darüber.

Metro-Grossaktionär Haniel bekräftigte am Montag, sein verbliebenes Paket von 15,2 Prozent der Metro-Aktien im Rahmen des Übernahmeangebots an Kretinsky verkaufen zu wollen. Ein Unternehmenssprecher betonte, Haniel halte den Preis für "äusserst fair und angemessen" und unterstütze die Pläne von Kretinsky.

Ein anderer Grossaktionär, die Meridian-Stiftung, will einem Zeitungsbericht zufolge hingegen an ihrem Anteil festhalten. Der Stiftung sei der von Kretinsky vorgeschlagene Preis pro Aktie zu niedrig, berichtete die "Waz" am Montag auf ihrer Internetseite unter Berufung auf informierte Kreise. Die Meridian Stiftung der Duisburger Händlerfamilie Schmidt-Ruthenbeck wolle sich dem Vernehmen nach aber auch aus grundsätzlichen Erwägungen nicht vom Engagement bei der Metro trennen. Die Familie fühle sich dem Grosshändler weiter verbunden, heisse es. Die Meridian Stiftung hält knapp 15 Prozent an dem Handelskonzern.

Der Milliardär plant nach eigenen Angaben die volle operative Kontrolle über die Metro zu übernehmen, um eine "klare Wachstumsstrategie" verfolgen zu können. Er macht sein Übernahmeangebot deshalb davon abhängig, dass er genügend Aktien angeboten bekommt, um einen Beherschungs- und Gewinnabführungsvertrag abzuschliessen. Dazu sind 75 Prozent des auf der Hauptversammlung vertretenen Kapitals notwendig.

Metro betrieb im vorigen Herbst 771 Märkte in 26 Ländern - davon waren 103 Standorte in Deutschland. Das Unternehmen ringt unter anderem mit Problemen bei der Supermarktkette Real und zurückgehenden Umsätzen in Russland. Die Metro AG war 2017 aus der Aufspaltung der Metro Group hervorgegangen, der andere Teil ist Ceconomy als Holdinggesellschaft der Elektronikeinzelhändler Media Markt und Saturn.

Im letzten Quartal hatten Abschreibungen auf Real den Handelskonzern tief ins Minus gedrückt. Metro will die Supermarkttochter zwar loswerden und spricht exklusiv mit einem Konsortium um den Hamburger Immobilienkonzern Redos. Aber bis jetzt gibt es noch keinen Verkaufsvertrag. "Der Verkaufsprozess von Real läuft unbeeinflusst von den gegenwärtigen Entwicklungen planmässig und geordnet weiter", betonte eine Metro-Sprecherin./rea/DP/he

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Lichtkonzern Osram findet

Lichtkonzern Osram findet Käufer für schwächelndes Leuchtengeschäft

Der Lichtkonzern Osram hat einen Käufer für sein schwächelndes Leuchtengeschäft gefunden. Die 2018 ins Schaufenster gestellte Problemsparte Siteco geht an die Beteiligungsgesellschaft Stern Stewart Capital, wie Osram am Dienstag in München mitteilte. Einen Kaufpreis für den Bereich, der den Angaben zufolge im vergangenen Geschäftsjahr mit rund 900 Mitarbeitern einen Umsatz von mehr als 200 Millionen Euro erwirtschaftete, nannte das Unternehmen nicht. Die Osram-Aktien stiegen am Morgen auf der Handelsplattform Tradegate im Vergleich zum Xertra-Schluss um 1,60 Prozent.

25.06.2019 08:59

Das Geschäft mit der Beleuchtung für Bürogebäude, Fabriken und Strassen litt längere Zeit unter schwindenden Umsätzen, insbesondere in den USA. Zudem schrieb der Bereich über viele Jahre Verluste. Als Konsequenz daraus hatte das Management einen Sparkurs inklusive Stellenabbau eingeläutet und den Verkauf des Leuchten-Servicegeschäfts in den USA beschlossen. Im vergangenen Jahr standen dann operativ schwarze Zahlen zu Buche./mis/men

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LM Group übernimmt zwei Start

LM Group übernimmt zwei Start-Up-Unternehmen

Der Online-Reiseanbieter LM Group die übernimmt zwei Start-Up-Unternehmen Qixxit und TripMyDream. Damit werde die Technologie-Kompetenz und die Produktpalette weiter ausgebaut, teilte die Gruppe am Montag mit. Auf die Konzernrechnung hätten die zwei Akquisitionen keine wesentlichen Auswirkungen.

01.07.2019 07:58

Bei Qixxit handelt es sich den Angaben zufolge um eine intermodale Reiseplattform, auf der Tickets für Fernverkehrsbusse, Züge und Flüge zu einer vernetzen Reise kombiniert werden können. Das Unternehmen wurde 2017 in Berlin gegründet. Alle Mitarbeiter sollen übernommen und in das Entwicklungs-Team der Gruppe integriert werden, so die Meldung.

Auch die Technologie-Plattform des ukrainischen Start-Up-Unternehmens TripMyDream soll die Reisenden bei der Planung unterstützen. Kern der Technologie sei dabei ein Inspirations-Tool für Reiseerlebnisse, hiess es weiter.

an/tt

(AWP)

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