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Weko büsst Lloyds und

Weko büsst Lloyds und Rabobank im IBOR-Verfahren - Untersuchung geht weiter

In dem seit 2012 laufenden sogenannten "IBOR-Verfahren" zu Manipulationen von Referenzzinssätzen im Handel mit Zinsderivaten hat die Wettbewerbskommission (Weko) einen weiteren Teil abgeschlossen. Die Untersuchung gegenüber den Banken Lloyds und Rabobank betreffend Yen-Zinsderivaten basierend auf Yen LIBOR wurde mit einer einvernehmlichen Regelung und Bussen abgeschlossen, wie die Behörde am Dienstag mitteilte.

02.07.2019 08:02

Die von der Kammer für Teilverfügungen verhängte Busse für Lloyds beträgt 295'000 Franken, die für Rabobank 390'000 Franken. Die beiden Banken hätten sich im Zeitraum zwischen 2006 und 2008 in einer beschränkten Anzahl bilateraler, voneinander unabhängiger Kommunikationen über den Yen LIBOR ausgetauscht, hiess es. Ob sich dieses Verhalten tatsächlich auf den Wettbewerb ausgewirkt hat, habe nicht untersucht werden müssen. Ein anderer Teil der Untersuchung zu Yen-Zinsderivaten basierend auf Euroyen TIBOR wurde folgenlos eingestellt, wie es weiter hiess.

Die Untersuchung gegen die Banken UBS und HSBC sowie die Broker ICAP, RP Martin und Tullett Prebon wird weitergeführt. Diese betreffen Yen-Zinsderivate basierend auf Yen LIBOR und Euroyen TIBOR.

Bereits im Dezember 2016 hatte die Weko in dem Verfahren verschiedene Schweizer und internationale Banken mit Sanktionen von insgesamt 99,1 Millionen Franken belegt.

yr/tt

(AWP)

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Kosmetik-Konzern Coty muss

Kosmetik-Konzern Coty muss Milliarden abschreiben

Der US-Kosmetik-Konzern Coty bleibt für die deutsche Milliardärsfamilie Reimann eine Belastung. Das Unternehmen kündigte am Montag Abschreibungen im Wert von rund drei Milliarden Dollar an, woraufhin die Aktie an der Börse abstürzte. Coty leidet weiter unter der missglückten Übernahme von Wella und anderen Kosmetikmarken des Konsumgüter-Riesen Procter & Gamble im Jahr 2016.

01.07.2019 20:48

Um Coty wieder in die Spur zu bringen, will der Konzern sich künftig auf deutlich weniger Marken konzentrieren. Zudem soll der Hauptsitz von New York nach Amsterdam verlagert werden, um näher an die wichtigsten Märkte zu rücken. "Heute startet unsere neue Agenda", versprach das Unternehmen. Doch bei Anlegern verfing dies zunächst nicht - die Aktie fiel im New Yorker Handel um mehr als 15 Prozent.

Der Konzernumbau soll langfristig Geld sparen, wird die Bilanz jedoch zunächst mit rund 600 Millionen Dollar belasten. Coty gehört mehrheitlich der JAB Holding der Milliardärsfamilie Reimann, die ihren Anteil kürzlich von 40 auf 60 Prozent erhöhte. Der Clan lag in der Liste des "Manager Magazins" der 1001 reichsten Deutschen zuletzt mit einem geschätzten Vermögen von 33 Milliarden Euro auf Rang zwei./hbr/DP/he

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Finanzinvestoren bieten 3,4

Finanzinvestoren bieten 3,4 Milliarden Euro für Osram - Aktie legt zu

Der Lichtkonzern Osram steht nach monatelangen Verhandlungen voraussichtlich vor der Übernahme durch Finanzinvestoren. Die Private-Equity-Häuser Bain und Carlyle wollen den kriselnden Konzern für rund 3,4 Milliarden Euro unter ihre Fittiche nehmen. Den Anteilseignern bieten sie seit Mittwochabend offiziell 35 Euro je Aktie. Bei Osram soll jetzt alles ganz schnell gehen. Der Aufsichtsrat treffe sich am späten Donnerstagnachmittag, um über die Offerte zu beraten und zu beschliessen, erfuhr die Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX aus informierten Kreisen.

04.07.2019 10:22

An der Börse wurden die Nachrichten mit Wohlwollen aufgenommen. Die Osram-Aktie legte am Morgen um 2,85 Prozent auf 33,17 Euro zu. Damit war sie zwar Spitzenreiter im MDax , doch ihr Kurs blieb noch unterhalb der Offerte von Bain und Carlyle. Schon am Vortag war er um 11,5 Prozent gestiegen, nachdem das geplante Übernahmeangebot bereits durch einen Medienbericht öffentlich geworden war.

Offiziell hatte Osram den Eingang der verbindlichen Übernahmeofferte erst am Mittwochabend nach Börsenschluss bestätigt und eine baldige Entscheidung der zuständigen Gremien angekündigt.

Dass Osram mit den Finanzinvestoren über eine mögliche Übernahme spricht, hatte das Münchner Unternehmen bereits im Februar bestätigt. Zwischenzeitlich waren jedoch Gerüchte aufgekommen, nach denen die Finanzierung des Deals durch die Banken wackle - auch wegen der zuletzt schwachen Geschäftsentwicklung bei dem Lichtkonzern.

So hatte die Osram-Führung um Vorstandschef Olaf Berlien ihre Jahresziele im März zusammengestrichen, nachdem sie ihre Prognosen bereits im vorigen Geschäftsjahr zweimal hatte kassieren müssen. Bereits da hatten Marktbeobachter darüber spekuliert, dass sich Bain und Carlyle nach der dritten Gewinnwarnung binnen eines Jahres zurückziehen könnten, da sich eine Übernahme für sie weniger rentieren würde.

Die schwachen Geschäftszahlen drückten auch den Aktienkurs von Osram nach unten. Hatte er Anfang 2018 mit 79,58 Euro noch ein Rekordhoch erreicht, sind die Papiere nun nicht einmal mehr halb so viel wert. Selbst seit dem Jahreswechsel ging es für sie um mehr als zwölf Prozent abwärts - obwohl die Aussicht auf eine Übernahmeofferte den Kurs noch gestützt haben dürfte.

Der ehemaligen Siemens-Tochter Osram macht die Schwäche in der Autoindustrie sowie im Smartphone-Markt zu schaffen. Die konjunkturelle Abkühlung in China lässt die Lagerbestände wachsen, weswegen die Kunden mit neuen Bestellungen zögern. Besonders betroffen ist die LED-Sparte Opto Semiconductors, die unter einer erheblichen Unterauslastung ihrer Produktionsanlagen leidet.

Zuletzt gelang es Osram, einen Käufer für sein schwächelndes Leuchtengeschäft zu finden. Die Problemsparte Siteco, die Beleuchtung für Bürogebäude, Fabriken und Strassen anbietet, geht für einen geheimen Kaufpreis an die Beteiligungsgesellschaft Stern Stewart Capital./stw/stk/jha/

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Osram will sich verkaufen

Osram will sich verkaufen

Nach nur sechs Jahren Eigenständigkeit wird eine der bekanntesten deutschen Industriefirmen voraussichtlich an US-Finanzinvestoren verkauft.

05.07.2019 06:33

Vorstand und Aufsichtsrat des Münchner Beleuchtungsherstellers Osram sprachen sich am Donnerstagabend dafür aus, das vor dem Ersten Weltkrieg gegründete Traditionsunternehmen für knapp 3,4 Milliarden Euro an die zwei US-Geldhäuser Bain Capital und Carlyle zu verkaufen. Das teilte Osram am Donnerstagabend mit. Die Aktionäre müssen noch zustimmen, die Frist läuft bis Ende September. Bedingung ist, dass die Eigentümer von 70 Prozent der Osram-Anteile zustimmen.

"Bain und Carlyle sind für Osram die richtigen Partner zur richtigen Zeit", sagte CEO Olaf Berlien. Die zwei US-Firmen sicherten zu, die Standorte "der wesentlichen Unternehmensbereiche" und Arbeitsplätze zu erhalten und Neuinvestitionen zu unterstützen. Betriebsrat und IG Metall hatten schon im Februar langfristige Zusagen eingefordert, um eine Zerschlagung der ehemaligen Siemens -Tochter zu verhindern.

Sofern auch die Osram-Aktionäre dem Milliardendeal zustimmen, werden Bain Capital und Carlyle sämtliche der knapp 96,86 Millionen Osram-Anteile für einen Preis von 35 Euro je Aktie übernehmen. Der Vorstand will auch die von Osram selbst gehaltenen 2,66 Millionen Aktien an die US-Amerikaner verkaufen. Möglich wird die geplante Übernahme wohl nur, weil Osram inzwischen weniger als halb so viel wert ist wie noch Anfang 2018: Damals kostete eine Aktie noch fast 80 Euro.

Carlyle hat seinen Sitz in der US-Bundeshauptstadt Washington und verwaltet 222 Milliarden Dollar Vermögen, die etwa halb so grosse Bain Capital hat 105 Milliarden Dollar Finanzanlagen in den Büchern stehen und sitzt in Boston.

Das vor dem Ersten Weltkrieg gegründete Traditionsunternehmen wird damit voraussichtlich zum zweiten Mal seine Eigenständigkeit verlieren - und zwar in einem Abstand von ziemlich exakt 100 Jahren: 1919 hatte Siemens Osram übernommen und die Zügel bis zum Börsengang 2013 in der Hand behalten.

Sehr schwierige Zeiten erlebt

In den vergangenen sechs Jahren Selbstständigkeit hat Osram sehr schwierige Zeiten durchlaufen. Der technologische Wandel in der Beleuchtungsindustrie hat das Unternehmen hart getroffen. Die Glühbirne, die einst den Werbespruch "Osram - hell wie der lichte Tag" inspirierte, ist längst Geschichte. Der grösste Teil des Geschäfts mit traditionellen Leuchtmitteln wurde 2016 an einen chinesischen Konzern verkauft. Osram produziert heute hauptsächlich LEDs und Optoelektronik, Hauptabnehmer sind die Auto- und Elektronikindustrie.

Noch Ende 2017 sah die Zukunft rosig aus. Osram eröffnete 2018 ein grosses neues Werk in Malaysia und kündigte eine Ausweitung der Produktion an. Doch dann folgte der Einbruch. Die gleichzeitige Schwächephase von Auto- und Smartphone-Herstellern hat Osram schwer in Mitleidenschaft gezogen, denn beide Branchen sind wichtige Kundengruppen.

Unerwartet brachen 2018 die Umsätze ein, auch dieses Jahr sieht es nicht gut aus: Anfang Mai gab Osram eine Gewinnwarnung heraus und senkte die Prognose für 2019. Der Umsatz könnte demnach um 11 bis 14 Prozent schrumpfen. Zuvor hatten Vorstandschef Olaf Berlien und seine Kollegen noch auf ein Plus von bis zu 3 Prozent gehofft.

Das Kaufangebot der Finanzinvestoren jedenfalls beflügelte bei Anlegern die Hoffnungen auf Mitnahmegewinne. Von Mittwoch- bis Donnerstagnachmittag legte die Osram-Aktie an der Frankfurter Börse um fast vier Euro von gut 29 auf knapp 32,50 Euro zu, ein Anstieg von mehr als zehn Prozent. Zwischenzeitlich hatten die Papiere des Münchner Beleuchtungsherstellers sogar noch deutlich höher notiert./

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Erstes Urteil gegen

Erstes Urteil gegen Bergbaukonzern Vale wegen Dammbruchs in Brasilien

Rund fünfeinhalb Monate nach dem verheerenden Dammbruch an einer Eisenerzmine in Brasilien ist der Bergbaukonzern Vale erstmals zur Wiedergutmachung verurteilt worden. Das Unternehmen müsse alle entstandenen Schäden beheben, ordnete ein Richter in Belo Horizonte am Dienstag an. Eine genaue Summe legte er laut einem Bericht des Nachrichtenportals G1 nicht fest. Er stellte allerdings fest, dass zu den Schäden neben den vielen Todesopfern auch negative Folgen für die Umwelt und lokale Wirtschaft zählten. Für etwaige Schadensersatzzahlungen hat die Justiz bereits Vermögenswerte von Vale in Höhe von elf Milliarden Reais (2,5 Mrd Euro) blockiert.

10.07.2019 06:32

Der Damm an der Mine Córrego do Feijao war am 25. Januar gebrochen. Eine Schlammlawine rollte über Teile der Anlage und benachbarte Siedlungen nahe der Ortschaft Brumadinho hinweg und begrub Menschen, Häuser und Tiere unter sich. Mindestens 248 Menschen kamen bei dem Unglück ums Leben, 22 weitere werden noch immer vermisst. Kurz vor dem Unglück hatten Mitarbeiter der brasilianischen Tochter des TÜV Süd die Rückhaltebecken geprüft und für sicher befunden./dde/DP/zb

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Levi's enttäuscht mit

Levi's enttäuscht mit Quartalszahlen

Für den traditionsreichen Jeans-Hersteller Levi Strauss (Levi's) lief es im zweiten Quartal nicht so rund wie erwartet. Die Aktie gibt deutlich nach.

10.07.2019 06:30

Wegen hoher Kosten für den Börsengang brach der Gewinn im Jahresvergleich um 63 Prozent auf unter dem Strich 29 Millionen Dollar (26 Mio Euro) ein. Levi's meldete am Dienstag nach US-Börsenschluss zwar einen Umsatzanstieg um fünf Prozent auf 1,3 Milliarden Dollar, blieb damit aber ebenfalls unter den Prognosen der Experten.

Bei Anlegern kam der Geschäftsbericht zunächst nicht gut an, die Aktie geriet nachbörslich zeitweise mit mehr als sechs Prozent ins Minus. Der 166 Jahre alte Modekonzern, dessen Wurzeln auf den bayerischen Auswanderer Levi Strauss zurückgehen, hatte im März eine fulminante Börsenpremiere an der Wall Street gefeiert. Doch die Euphorie am Markt liess bald nach, zuletzt notierte die Aktie des Unternehmens nur noch leicht über dem Ausgabepreis von 22 Dollar.

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Boeing verliert Titel des

Boeing verliert Titel des weltgrößten Flugzeugbauers an Airbus

Der US-Konzern Boeing dürfte wegen des anhaltenden Flugverbots für seinen Bestseller 737 MAX den Titel als weltgrößter Flugzeugbauer an den europäischen Rivalen Airbus verlieren.

09.07.2019 19:49

Die Auslieferungen seien im ersten Halbjahr um 37 Prozent auf 239 Maschinen eingebrochen, teilte Boeing am Dienstag mit. Airbus dagegen meldete die Auslieferung von 389 Flugzeugen, 28 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.

Damit dürfte Boeing 2019 erstmals seit acht Jahren wieder hinter den europäischen Konkurrenten zurückfallen. Für die 737 MAX gilt derzeit ein weltweites Flugverbot, nachdem zwei Flugzeuge des Typs abgestürzt waren. 

Nach zwei Abstürzen baugleicher Flugzeuge in Indonesien und Äthiopien, bei denen innerhalb weniger Monate insgesamt 346 Menschen starben, wurde Boeings 737-Max-Serie vorerst aus dem Verkehr gezogen. Bis zur weiteren Klärung der Unfallursachen und zur Behebung von Software-Problemen ist unklar, wie es weitergeht.

Boeing ist mit Klagen und Ermittlungen konfrontiert. Der Konzern steht im Verdacht, die Flugzeuge wegen hohen Konkurrenzdrucks überstürzt auf den Markt gebracht und die Sicherheit vernachlässigt zu haben. Erste Untersuchungsberichte deuteten auf einen Softwarefehler als entscheidende Absturzursache hin.

(AWP/Reuters)

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Optikerkette Fielmann erhöht

Optikerkette Fielmann erhöht Gewinn

Die Optikerkette Fielmann hat im zweiten Quartal mehr verdient. Vor Steuern erhöhte der Hamburger Konzern seinen Gewinn um 5,5 Prozent auf 58 Millionen Euro, wie Fielmann im Vorfeld seiner Hauptversammlung am Donnerstag anhand vorläufiger Zahlen mitteilte. Das lag in etwa im Rahmen der Analystenerwartungen, die mit 59,9 Millionen gerechnet hatten. Der Konzernumsatz nahm um rund 6 Prozent auf 384 Millionen Euro zu, was besser war als von Analysten geschätzt. Die Prognose für 2019 bestätigte das Unternehmen.

11.07.2019 07:53

Auf der Hauptversammlung will Vorstandschef Marc Fielmann die Zukunftsstrategie vorstellen, nach der bis 2025 ein Aussenumsatz von 2,3 Milliarden Euro erreicht werden soll. Dabei will Fielmann in diesem und im kommenden Jahr mehr als 200 Millionen Euro investieren./nas/stk

(AWP)

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McAfee plant Rückkehr an die

McAfee plant Rückkehr an die Börse

Der amerikanische Hersteller von Computersicherheitssoftware McAfee plant einem Medienbericht zufolge die Rückkehr an die Börse.

11.07.2019 07:15

Bei einem Sprung auf das Handelsparkett könnte das Unternehmen mindestens eine Milliarde Dollar einnehmen, berichtet das "Wall Steet Journal" am Mittwoch unter Berufung auf mit den Plänen vertraute Personen. Die Emission könnte McAfee mit über fünf Milliarden Dollar an der Börse bewerten.

Der Konzern lehnte eine Stellungnahme zu dem Bericht ab. McAfee stellt Antivirus-, Netzwerk- und Computersicherheitssoftware und -hardware her. Das Unternehmen ist im Besitz der Finanzinvestoren TPG und Thoma Bravo (51 Prozent) sowie Intel (49 Prozent).

(Reuters)

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JPMorgan macht fast 10

JPMorgan macht fast 10 Milliarden Dollar Quartalsgewinn

(Ausführliche Fassung) - Die grösste US-Bank JPMorgan Chase hat den Gewinn im zweiten Quartal dank Sondererlösen und einem starken Geschäft mit Privatkunden kräftig gesteigert. Unter dem Strich verdiente die Bank in den drei Monaten bis Ende Juni 9,7 Milliarden Dollar (rund 8,6 Mrd Euro) und damit rund 16 Prozent mehr als vor einem Jahr. Das teilte JPMorgan am Dienstag am Konzernsitz in New York mit.

16.07.2019 14:06

Die Schwäche im Handelsgeschäft mit Wertpapieren wie Anleihen und Aktien hielt allerdings an, und auch im klassischen Investmentbanking, das etwa die Betreuung von Börsengängen umfasst, lief es nicht rund. Dafür boomt das Geschäft mit Kreditkarten, zudem konnte JPMorgan eine Steuergutschrift in Höhe von 768 Millionen Dollar verbuchen.

Die gesamten Einnahmen der Bank - die sogenannten Erträge - legten um vier Prozent auf fast 30 Milliarden Dollar zu. "Wir hatten ein starkes zweites Quartal und eine gute erste Jahreshälfte 2019", freute sich Konzernchef Jamie Dimon. Obwohl die Zahlen klar über den Erwartungen der Finanzanalysten lagen, geriet der Aktienkurs im vorbörslichen Handel zunächst jedoch deutlich ins Minus./hbr/zb/DP/zb

(AWP)

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Johnson & Johnson verdient

Johnson & Johnson verdient dank Spartenverkauf deutlich mehr

Der US-Gesundheitskonzern Johnson & Johnson hat im zweiten Quartal von einem Verkauf seines Desinfektionsgeschäfts profitiert und den Gewinn deutlich gesteigert.

16.07.2019 13:50

Das Nettoergebnis stieg um knapp 42 Prozent auf 5,6 Milliarden Dollar, wie das Unternehmen am Dienstag in New Brunswick mitteilte. Das um Sondereffekte wie den Verkauf und anderes bereinigte Ergebnis je Aktie stieg um knapp 23 Prozent auf 2,58 Dollar und lag damit deutlich über den Erwartungen der Analysten.

Der Umsatz sank jedoch um 1,3 Prozent auf knapp 20,6 Milliarden Dollar. Ursache waren negative Währungseffekte. Wechselkursbereinigt stiegen die Erlöse um 1,6 Prozent. Zu- und Verkäufe ausgeklammert lag das Wachstum aus eigener Kraft sogar bei 3,7 Prozent. Johnson & Johnson hob daher die Prognose für das operative Wachstum an und erwartet nun für 2019 ein portfoliobereinigtes Umsatzplus von 3,2 bis 3,7 Prozent, nach zuvor geschätzten 2,5 bis 3,5 Prozent. Die Gewinnprognose bleibt mit einem bereinigten Ergebnis von 8,53 bis 8,63 Dollar je Aktie unverändert.

Starkes Pharmageschäft

Am stärksten wuchs erneut das Pharmageschäft. Dabei profitierte das Unternehmen von guten Zuwächsen bei seinem Schuppenflechtemittel Stelara oder dem Krebsmedikament Darzalex. Allerdings musste Johnson & Johnson beim Gerinnungshemmer Xarelto mit einem Minus von fast 20 Prozent deutliche Einbussen hinnehmen. Das lag allerdings vor allem an Reformen in Teilen der US-Krankenversicherung sowie höheren Rabatten.

Johnson & Johnson vertreibt den Kassenschlager zusammen mit dem deutschen Konzern Bayer und hält die Rechte dafür in den USA. Ebenfalls zulegen konnte das Geschäft mit rezeptfreien Produkten bei Johnson & Johnson. Dagegen sanken die Umsätze mit medizintechnischen Geräten.

(AWP)

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Goldman Sachs mit weniger

Goldman Sachs mit weniger Gewinn

Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat im zweiten Quartal weniger verdient.

16.07.2019 13:45

Der Überschuss schrumpfte um 6 Prozent auf 2,2 Milliarden Dollar, wie die Wall-Street-Bank am Dienstag mitteilte. Im Gegensatz zu den Konkurrenten J.P. Morgan und Citigroup kann sich Goldman Sachs nicht auf ein starkes Privatkundengeschäft stützen und bekommt daher die Schwäche im Investmentbanking voll zu spüren. Die Konzernerträge gingen um 2 Prozent auf 9,46 Milliarden Dollar zurück.

Da weniger Fusionen und Übernahmen abgeschlossen wurde, sanken die Beratungsgebühren für Goldman. Im Anleihenhandel brachen die Erträge um 13 Prozent ein. Im Aktienhandel konnte die Bank die Einnahmen dagegen gegen den Branchentrend um 6 Prozent steigern.

(Reuters)

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Benetton-Konzern soll bei

Benetton-Konzern soll bei Alitalia-Rettung helfen

(Ausführliche Fassung) - Der italienische Infrastrukturkonzern Atlantia, der von der Familie Benetton kontrolliert wird, soll bei der Rettung der kriselnden Fluglinie Alitalia helfen. Die staatliche Eisenbahngesellschaft Ferrovie dello Stato (FS) wählte das Unternehmen als Mitinvestor aus. Daneben seien die US-Fluglinie Delta Air Lines und das Finanzministerium in Rom an der Operation beteiligt, teilte FS am Montagabend mit. Grösster Anteilseigner der Fluglinie, die bereits vor mehr als zwei Jahren insolvent gegangen ist, soll der italienische Staat bleiben.

16.07.2019 13:36

Atlantia war letztes Jahr in die Schlagzeilen geraten, weil der Konzern den Autobahnbetreiber Autostrade per l'Italia kontrolliert, der für den Brückeneinsturz von Genua mit 43 Toten verantwortlich gemacht wird. Vor allem die mitregierende Fünf-Sterne-Bewegung sieht die Schuld für den Einsturz bei der Benetton-Familie.

Der Fünf-Sterne-Chef und Industrieminister Luigi Di Maio, der bislang gegen Benetton wetterte, bestimmt nun über die Zukunft von Alitalia. "Eine Sache ist aber klar: Nichts und niemand wischt die 43 Toten der Morandi-Brücke weg", sagte Di Maio. Die Brücke war vor einem Jahr eingestürzt - mangelnde Wartung gilt als ein Grund. Gegen Autostrade wird ermittelt.

Atlantia betreibt auch den Flughafen Fiumicino in Rom, den Sitz von Alitalia. Die Frist für die Rettung der Fluglinie wurde bereits mehrmals verschoben und endete am Montag. Der ehemalige Staatsflieger mit derzeit rund 11 000 Arbeitsplätzen hatte vor mehr als zwei Jahren Insolvenz angemeldet und fliegt mit einem Brückenkredit von rund 900 Millionen Euro der italienischen Regierung.

Der Staat werde künftig die Kontrolle über Alitalia behalten, sagte Di Maio. Die Regierung will vor allem Stellenstreichungen verhindern. Laut Medienberichten könnten Ferrovie künftig 35 Prozent und das Finanzministerium 15 Prozent halten./reu/DP/jha

(AWP)

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ASML bestätigt Prognose für

ASML bestätigt Prognose für 2019 - Vorsichtiger Blick auf drittes Quartal

Der Chipindustrieausrüster ASML sieht eine anhaltende Schwäche bei der Produktion von Speicherchips. Diese dürfte jedoch durch das Wachstum in der Logiksparte mehr als ausgeglichen werden. Aus diesem Grund bestätigte das zu den wertvollsten Unternehmen der Eurozone gehörende Unternehmen seinen Ausblick auf das laufende Jahr. Demnach soll der Umsatz trotz der jüngsten Probleme in der Branche steigen.

17.07.2019 08:11

ASML-Chef Peter Wennink setzt dabei auf bessere Geschäfte in der zweiten Jahreshälfte und vor allem auf ein sehr starkes viertes Quartal. Für das dritte Quartal stellte er einen Umsatz von rund 3 Milliarden Euro in Aussicht. Das ist etwas weniger als die von Bloomberg befragte Experten bisher erwartet hatten - aber immerhin etwas mehr als vor einem Jahr. In den ersten sechs Monaten blieb der Konzern unter anderem wegen der Probleme in der Branche leicht unter dem Niveau des Vorjahres.

Im zweiten Quartal setzte ASML knapp 2,57 Milliarden Euro um und damit etwas weniger als vor einem Jahr, aber deutlich mehr als zum schwachen Jahresauftakt. Der Gewinn stieg im Vergleich zum Vorquartal um rund ein Drittel auf 476 Millionen Euro. Die Bruttomarge habe 43 Prozent nach 41,6 Prozent in den ersten drei Monaten des Jahres betragen. Bei der von Analysten viel beachteten Grösse rechnet ASML im dritten Quartal mit einem Wert zwischen 43 und 44 Prozent.

Die ASML-Aktie gehörte in den vergangenen Jahren zu den Gewinnern unter den europäischen Standardwerten. Das niederländische Unternehmen ist an der Börse derzeit etwas mehr als 78 Milliarden Euro wert.

zb/mis

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Zooplus wächst durch

Zooplus wächst durch Neukunden und Eigenmarken

Der Online-Tierbedarfshändler Zooplus hat auch im zweiten Quartal von der Gewinnung neuer Kunden und seinen starken Eigenmarken profitiert. Der Umsatz kletterte zwischen April und Juni im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 14 Prozent auf 363 Millionen Euro, wie das SDax -Unternehmen am Donnerstag bei der Vorlage vorläufiger Zahlen in München mitteilte. Im Vergleich zum ersten Quartal stieg auch die Wachstumsrate leicht an. In den ersten drei Monaten hatte die Steigerung 13 Prozent betragen.

18.07.2019 07:50

Vorstandschef Cornelius Patt zeigte sich zufrieden. Das zweite Quartal markiere mit deutlichem Wachstum des Neukundengeschäfts und der Steigerung der Wachstumsleistung im Gesamtgeschäft die Trendwende, befand er. Der Zooplus-Vorstand war bereits im Frühjahr davon ausgegangen, dass die neuen Marketingmassnahmen im zweiten Quartal erste positive Auswirkungen auf die Wachstumsrate haben werden.

Ihre Umsatzziele für das laufende Jahr 2019 bestätigten die Münchener. Demnach ist ein Umsatzplus von 14 bis 18 Prozent vorgesehen. Seine ausführlichen Zahlen für das zweite Quartal will Zooplus am 14. August vorlegen.

Zooplus hat ein verlustreiches Jahr 2018 hinter sich und will sich mit neuen Marketinginstrumenten verstärkt auf die Gewinnung von Neukunden konzentrieren. Mehr Gewicht wird auch auf die lukrativeren Eigenmarken gelegt. Im ersten Quartal hatte sich der bereits Ende 2018 erkennbare Trend einer beschleunigten Neukundengewinnung fortgesetzt./eas/fba

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Ebay erleidet Gewinneinbruch

Ebay erleidet Gewinneinbruch - Anleger trotzdem zufrieden

Die Online-Handelsplattform Ebay hat die Erwartungen im zweiten Quartal trotz eines Gewinneinbruchs übertroffen. Der Überschuss aus dem fortgeführten Geschäft fiel im Jahresvergleich um 37 Prozent auf 403 Millionen Dollar (359 Mio Euro), wie Ebay am Mittwoch nach US-Börsenschluss mitteilte. Allerdings waren vor allem Sonderfaktoren für den starken Rückgang verantwortlich.

18.07.2019 06:32

Das bereinigte Ergebnis legte um elf Prozent auf 589 Millionen Dollar zu. Die Erlöse kletterten um zwei Prozent auf 2,7 Milliarden Dollar. Damit schlug sich die unter starkem Konkurrenzdruck durch Amazon und andere grosse Rivalen stehende Plattform besser als erwartet. Bei Anlegern kamen die Zahlen gut an: Die Aktie verbuchte nachbörslich ein kräftiges Kursplus von mehr als fünf Prozent./hbr/DP/he

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Lkw-Bauer Volvo wächst weiter

Lkw-Bauer Volvo wächst weiter kräftig - Auftragseingang aber erneut rückläufig

Der schwedische Nutzfahrzeughersteller Volvo hat im zweiten Quartal weiter von einem starken Auftragsbuch profitiert. Sorge bereitet dagegen der nach wie vor schwache Auftragseingang, auch wenn sich hier der Rückgang zwischen April und Ende Juni im Vergleich zum Jahresauftakt deutlich verlangsamt hat. In der Lkw-Sparte, dem wichtigsten Bereich des Konzerns, sei die Zahl der bestellten Lastwagen im zweiten Quartal im Vergleich zum Vorjahr um 21 Prozent auf knapp 48 000 Stück gesunken, teilte Volvo am Donnerstag in Stockholm mit.

18.07.2019 08:22

Konzernchef Martin Lundstedt verwies darauf, dass der Rückgang unter anderem auch auf den hohen Vergleichswert des Vorjahres zurückgeht, als die Nachfrage besonders stark war. Das, was die Kunden für das laufende Jahr benötigen, hätten sie bereits bestellt und hielten sich derzeit wegen der Unsicherheit mit Blick auf die weitere Entwicklung der Weltwirtschaft zurück.

Im zweiten Quartal konnte Volvo dagegen noch von den vielen Aufträgen des Vorjahres zehren. Die Zahl der Auslieferungen zog um zehn Prozent auf 65 237 Lastwagen an. Beim Umsatz verzeichnete der Konzern ein Plus von 16 Prozent auf 121 Milliarden schwedische Kronen (rund 11,5 Mrd Euro). Das operative Ergebnis stieg um 22 Prozent auf 15 Milliarden Kronen - damit übertraf Volvo bei diesen beiden Kennziffern die Erwartungen der Experten. Ein Teil des Gewinnanstiegs ging aber auf positive Währungseffekte zurück.

Der schwedische Konzern konkurriert unter anderem mit der Daimler-Lkw-Sparte und der seit kurzem an der Börse notierten VW-Tochter Traton . Der Nutzfahrzeughersteller Volvo AB ist seit vielen Jahren vom schwedischen Pkw-Hersteller Volvo Cars getrennt. Volvo Cars gehört dem chinesischen Autokonzern Geely, der aber auch mit rund 8 Prozent des Kapitals und 16 Prozent der Stimmrechte an Volvo AB beteiligt ist./zb/men/jha/

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Bierbrauer Anheuser-Busch

Bierbrauer Anheuser-Busch erwägt milliardenschwere Verkäufe

Der weltgrösste Brauereikonzern Anheuser-Busch (AB InBev) denkt nach dem Stopp des Börsengangs vom Asien-Geschäft über milliardenschwere Verkäufe von Sparten nach. Dies geht aus einem US-Medienbericht hervor.

19.07.2019 06:39

Zur Senkung der hohen Schulden könnte sich das Unternehmen von Aktivitäten in Südkorea, Australien und Mittelamerika trennen, berichtete das "Wall Street Journal" (WSJ) am Donnerstag (Ortszeit) unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen.

Anheuser hoffe dabei auf Erlöse von mindestens zehn Milliarden Dollar. Im Mai sei der Finanzinvestor KKR an das Unternehmen mit der Absicht herangetreten, einige asiatische Geschäfte kaufen zu wollen. Anheuser wollte sich dazu allerdings nicht äussern.

Das Unternehmen hatte beim geplanten Börsengang seines Asien-Geschäfts die Notbremse gezogen. Rund eine Woche vor dem geplanten Handelsstart in Hongkong hatte der Hersteller von Biermarken wie Beck's, Budweiser und Corona überraschend den IPO der Sparte Budweiser Apac abgesagt.

(AWP)

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Generali-Gruppe kauft

Generali-Gruppe kauft portugiesischen Versicherer Tranquilidade

Die italienische Generali-Gruppe übernimmt den zweitgrössten portugiesischen Versicherer Tranquilidade. Die Italiener zahlen 600 Millionen Euro für die Seguradoras Unidas, die unter der Marke Tranquilidade auftritt, und den Gesundheits-Dienstleister AdvanceCare.

19.07.2019 06:37

Dies teilte Generali am Donnerstag in Triest mit. Tranquilidade gehörte bisher dem US-Finanzinvestor Apollo, der den Versicherer 2015 für 200 Millionen Euro aus der in Schieflage geratenen Banco Espirito Santo herausgelöst hatte. Das Unternehmen kommt in der Schaden- und Unfall-Sparte auf einen Marktanteil von 15,5 Prozent; grösser ist nur Fidelidade, die dem chinesischen Investor Fosun gehört.

An Tranquilidade hatte auch die Münchner Allianz-Gruppe gewisses Kaufinteresse gezeigt. Zuletzt war neben Generali aber nur noch die spanische Catalana Occidente im Rennen um Tranquilidade. Generali ist in Portugal bereits seit 1942 aktiv, erwirtschaftete dort aber zuletzt nur 215 Millionen Euro an Prämien im Jahr.

Die Italiener hatten Insidern zufolge eigentlich seit 2017 einen Rückzug aus Portugal erwogen. Angesichts der Chance, durch die Übernahme den kleine Marktanteil von fünf Prozent auszubauen, kam es aber zu einem Umdenken.

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737-Max-Debakel belastet

737-Max-Debakel belastet Boeing-Bilanz mit 4,9 Milliarden Dollar

Die Krise um die nach zwei Abstürzen mit Flugverboten belegte Baureihe 737 Max vermasselt dem US-Luftfahrtriesen Boeing die Bilanz.

19.07.2019 06:33

Im zweiten Quartal werde eine zusätzliche Belastung in Höhe von 4,9 Milliarden Dollar (4,4 Mrd Euro) nach Steuern anfallen, teilte das Unternehmen am Donnerstag nach US-Börsenschluss mit. Damit dürfte der Airbus-Konkurrent tief in die roten Zahlen geraten.

Laut Boeing soll das Geld für potenzielle Entschädigungen von Fluggesellschaften verwendet werden, die wegen des Ausfalls der 737 Max von Betriebsstörungen und Auslieferungsverzögerungen betroffen sind. Der Konzern will die Sonderkosten zwar komplett im zweiten Quartal verbuchen, mögliche Kompensationen an Airlines sollen aber erst über mehrere Jahre und in verschiedenen Formen erfolgen.

Zudem teilte der Flugzeugbauer mit, dass die Produktionskosten des gesamten 737-Programms im zweiten Quartal um etwa 1,7 Milliarden Dollar angestiegen sein dürften. Dies liege hauptsächlich daran, dass die Fertigungsrate länger als geplant reduziert werden müsse. Diese gestiegenen Kosten würden auch künftig die Gewinnspannen belasten.

Anleger konnte dies jedoch nicht schrecken. Im Gegenteil: Boeings-Aktien drehten im nachbörslichen Handel sogar mit rund zwei Prozent ins Plus. Offenbar hatten die Marktteilnehmer noch heftigere Belastungen befürchtet. Ohnehin haben sich Börsianer die 737-Max-Krise bislang recht gelassen angeschaut. Auf Jahressicht hat der Aktienkurs sogar um knapp zwölf Prozent zugelegt.

 

 

Dabei steht Boeing nach zwei Flugzeugabstürzen baugleicher 737-Max-Maschinen in Indonesien und Äthiopien, bei denen im Oktober und März insgesamt 346 Menschen starben, massiv unter Druck. Für den betroffenen Flugzeugtyp - bis dahin das meistverkaufte Modell des Herstellers - wurden weltweit Startverbote verhängt. Ob und wann Boeings 737-Max-Serie wieder abheben darf, ist derzeit unklar.

Zuletzt hatten Aufseher weitere Probleme festgestellt, wodurch sich eine Wiederzulassung noch deutlich länger hinziehen könnte. Boeing steht im Verdacht, die Flugzeuge überstürzt auf den Markt gebracht und die Sicherheit vernachlässigt zu haben. Der Konzern bestreitet dies zwar, hat aber Pannen eingeräumt. Untersuchungsberichte deuteten auf eine fehlerhafte Steuerungssoftware als Absturzursache hin.

Die US-Fluggesellschaften mit 737-Max-Maschinen - Southwest, American und United Airlines - hatten zuletzt alle angekündigt, die Krisenjets bis Anfang November aus den Flugplänen zu streichen. Deshalb entfallen täglich Hunderte Flüge, und den Airlines entstehen zusätzliche Kosten. Ein weiteres Problem sind Bestellungen für die 737 Max, die wegen des Flugverbots nicht ausgeliefert werden können.

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Munich Re mit 1 Milliarde

Munich Re mit 1 Milliarde Euro Quartalsgewinn - Jahresziel bestätigt

Der Rückversicherer Munich Re hat im zweiten Quartal von geringeren Belastungen durch Grossschäden sowie der Auflösungen von Reserven für Basisschäden profitiert. Das Konzernergebnis dürfte daher im abgelaufenen Jahresviertel rund eine Milliarde Euro erreicht haben, wie der Rückversicherer am Donnerstagabend auf Basis vorläufiger Zahlen mitteilte.

18.07.2019 18:08

Im ersten Jahresviertel hatten Grossschäden noch belastet und den Gewinn unter dem Strich auf 632 Millionen Euro gedrückt. Am Gewinnziel für das Gesamtjahr von 2,5 Milliarden Euro hält der Konzern trotz der positiven Entwicklung im abgelaufenen Jahresviertel fest. Er begründete dies mit den "üblichen Unsicherheiten bezüglich der Entwicklungen bei Grossschäden und an den Kapitalmärkten im weiteren Jahresverlauf".

Die Aktien reagierten auf die Nachricht nur kurz. Sie kosteten zuletzt auf der Handelsplattform Tradegate wie schon vor der Veröffentlichung rund 222 Euro und damit knapp ein halbes Prozent weniger als zum Xetra-Schluss./mis/he

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Philips verdient mehr

Philips verdient mehr

Der Gesundheitskonzern Philips hat sich im zweiten Quartal robust entwickelt. Der Umsatz stieg um neun Prozent auf knapp 4,7 Milliarden Euro, wie der Konkurrent von Siemens Healthineers am Montag in Amsterdam mitteilte. Das vergleichbare Wachstum lag bei sechs Prozent, was über den Erwartungen der Analysten lag. Dabei konnte Philips in allen Bereichen im mittleren einstelligen Prozentbereich zulegen.

22.07.2019 07:36

Das bereinigte Ebita (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und vor Firmenwertabschreibungen) stieg von 482 Millionen auf 549 Millionen Euro, die entsprechende Marge von 11,2 auf 11,8 Prozent, was im Rahmen der Erwartungen der Analysten lag. Dabei bremste ein Rückgang der Marge in der Sparte Gesundheitsversorgung das Wachstum - hier musste Philips niedrigere Gebühren hinnehmen.

Unter dem Strich verdiente Philips mit 246 Millionen Euro deutlich mehr als ein Jahr zuvor, als lediglich 2 Millionen erreicht wurden. Niedrigere Kosten und gesunkene Finanzierungsaufwendungen waren unter anderem dafür verantwortlich. Zudem hatte der Konzern im Vorjahr höhere Belastungen im Zusammenhang mit seiner Beteiligung am Lichtkonzern Signify verzeichnet./nas/jha/

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Konzernumbau belastet

Konzernumbau belastet Santander - Gewinn aber höher als erwartet

Die spanische Grossbank Santander hat im zweiten Quartal wegen der Kosten für den Konzernumbau weniger verdient. Der Gewinn sei im Vergleich zum Vorjahr um 18 Prozent auf 1,4 Milliarden Euro gefallen, teilte die im EuroStoxx 50 notierte Bank am Dienstag in Madrid mit. Bereinigt um die Kosten für den Konzernumbau und andere Sondereffekte sei der Gewinn um sechs Prozent auf 2,1 Milliarden Euro gestiegen. Mit dem Ergebnis übertraf die mit einer Marktkapitalisierung von 65 Milliarden Euro zweit wertvollste Bank Europas die Erwartungen der Experten leicht./zb/jha/

23.07.2019 07:25

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Chinesischer Partner BAIC

Chinesischer Partner BAIC steigt bei Daimler ein

(Ausführliche Fassung) - Mit der Beijing Automotive Group (BAIC) steigt erneut ein chinesischer Autokonzern als Investor bei Daimler ein. BAIC, seit vielen Jahren Kooperationspartner der Stuttgarter in China, hat sich 5 Prozent am Dax -Konzern gesichert, wie beide Unternehmen am Dienstag mitteilten. Neben einer direkten Beteiligung von 2,48 Prozent habe man das Recht auf den Erwerb weiterer Stimmrechte in Höhe von 2,52 Prozent, erläuterte BAIC in Peking. Mit dem Anteilserwerb werde die bisherige Zusammenarbeit unterstrichen und gestärkt.

23.07.2019 11:43

Daimler begrüsste den Einstieg. "Dieser Schritt festigt unsere erfolgreiche Partnerschaft und ist ein Vertrauenssignal in die Strategie und das Zukunftspotential unseres Unternehmens", betonte Vorstandschef Ola Källenius. "Der chinesische Markt ist und bleibt eine entscheidende Säule unseres Erfolgs - nicht nur für den Absatz, sondern auch für unsere Entwicklung und Produktion."

Am Markt kletterte die Daimler-Aktie am Mittag in einem starken Branchenumfeld um fast 4 Prozent. Allerdings ist die Aktie über die vergangenen drei Monate mit einem Minus von fast einem Fünftel nach wie vor die schwächste im europäischen Branchenindex für Autohersteller und Zulieferer Stoxx Europe 600 Automobiles & Parts. Daimler hatte in dem Zeitraum gleich zweimal die Gewinnaussichten kappen müssen.

Mit BAIC als Partner produziert Daimler in China in dem Gemeinschaftsunternehmen Beijing Benz Automotive (BBAC) für den chinesischen Markt. Auch im Vertrieb sowie bei Forschung und Entwicklung arbeiten beide Konzerne zusammen. China ist für Daimler der grösste Einzelmarkt, auch wenn die Dynamik dort zuletzt merklich nachgelassen hatte. Daimler war 2013 selbst bei der BAIC-Tochter BAIC Motor eingestiegen und hält heute knapp zehn Prozent der Anteile.

Über einen möglichen Einstieg von BAIC bei Daimler war schon seit einiger Zeit spekuliert worden. Der ebenfalls chinesische Autobauer Geely hatte Anfang 2018 auf einen Schlag knapp 10 Prozent der Daimler-Anteile erworben und ist seither grösster Einzelaktionär. Mit Geely versucht Daimler einen Neustart für seinen Kleinwagen Smart - ebenfalls in einem Gemeinschaftsunternehmen. Entwicklung und Produktion sollen dann vollständig in China erfolgen.

Während BAIC dem chinesischen Staat gehört, ist Geely ein privater Konzern, dessen Gründer und Mehrheitseigentümer der Milliardär Li Shufu ist. Daimler hatte immer wieder betont, der Einstieg von Geely belaste das Verhältnis zu BAIC nicht. Geely liess am Dienstag verlauten, man halte weiter an einem langfristigen Engagement bei Daimler fest./eni/men/mis

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Nordamerika-Geschäft treibt

Nordamerika-Geschäft treibt Hochtief weiter an - Jahresausblick bestätigt

Gut laufende Geschäfte vor allem in Nordamerika haben dem Baukonzern Hochtief im zweiten Quartal zu einem Gewinnplus verholfen. Aber auch das Europa-Geschäft entwickelte sich besser, während die australische Tochter Cimic auf der Stelle trat. Der Überschuss erhöhte sich im zweiten Quartal im Jahresvergleich um 14 Prozent auf knapp 151 Millionen Euro, teilte die im MDax notierte Gesellschaft am Dienstag in Essen mit. Bereinigt um Sondereffekte legte der Gewinn auf 164 Millionen Euro zu.

23.07.2019 14:01

Der Umsatz kletterte in der Berichtsperiode um sechs Prozent auf 6,3 Milliarden Euro. Die Auftragseingänge legten um mehr als ein Fünftel auf knapp 7,5 Milliarden Euro zu. Für das Gesamtjahr zeigen sich die Essener weiterhin zuversichtlich und peilen unverändert einen um Sondereffekte bereinigten Konzerngewinn von 640 bis 680 Millionen Euro an. Optimistisch machen Unternehmenschef Marcelino Fernandez Verdes die prall gefüllten Auftragsbücher und gute Aussichten auf mehr Aufträge./mne/mis

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Metro empfiehlt Aktionären

Metro empfiehlt Aktionären Ablehnung des Übernahmeangebots

Der Handelskonzern Metro lehnt die Übernahmeofferte des tschechischen Milliardärs Daniel Kretinsky ab. Allerdings liessen sich Vorstand und Aufsichtsrat in der am Mittwoch veröffentlichten Stellungnahme ein Hintertürchen offen. Der von Kretinskys Holding EPGC gebotene Preis sei nicht angemessen, teilte der Konzern in Düsseldorf mit. Zudem sorge sich Metro, dass die eigene operative Flexibilität und die strategische Handlungsfähigkeit durch eine Übernahme eingeschränkt werden könnte, da das Angebot zu einem guten Teil fremd finanziert sei.

24.07.2019 07:54

"Wir sind gegenüber Änderungen im Aktionärskreis aufgeschlossen", erklärte Metro-Chef Olaf Koch. Unabhängig davon sei Metro jedoch aus Sicht von Vorstand und Aufsichtsrat "bereits heute in der Lage, auf das sich dynamisch entwickelnde Marktumfeld zu reagieren". Metro begrüsse jedoch die grundsätzliche Unterstützung des derzeit laufenden Umbauprogramms durch die EPGC und stehe "einem konstruktiven Dialog weiterhin offen gegenüber". Vorbörslich standen die Aktien bei Lang & Schwarz mit einem Abschlag von 1,6 Prozent im Vergleich zum Xetra-Schluss unter Druck./nas/jha/

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Absatzflaute und hohe

Absatzflaute und hohe Rückstellungen drücken Daimler in die Verlustzone

Die weltweite Absatzflaute und teure Probleme nicht nur mit dem Diesel haben den Autobauer Daimler im zweiten Quartal in die roten Zahlen gedrückt. Unter dem Strich verbuchte der Stuttgarter Konzern von April bis Ende Juni einen auf die Aktionäre entfallenden Verlust von gut 1,3 Milliarden Euro, wie er am Mittwoch in Stuttgart mitteilte.

24.07.2019 07:19

Daimler hatte vor knapp zwei Wochen bereits vorweggenommen, dass das Quartal deutlich schlechter ausfallen würde als erwartet, und zudem die Ziele für das laufende Jahr nach unten korrigiert. Für Vorstandschef Ola Källenius ist es die erste Quartalsbilanz seit seinem Amtsantritt vor zwei Monaten.

Als Grund für die schwachen Ergebnisse hatte der Autobauer zusätzliche Rückstellungen im Zusammenhang mit dem Dieselskandal und für Rückrufe wegen möglicher Airbag-Probleme genannt. Ausserdem bekommt Daimler seit einiger Zeit die Flaute auf vielen Märkten in Form eines schwächelnden Absatzes zu spüren. Dazu kommen Anlaufschwierigkeiten mit neuen Modellen und Probleme in der Van-Sparte, die im zweiten Quartal ganz allein einen Milliardenverlust eingefahren hat.

Der Umsatz lag im zweiten Quartal mit 42,7 Milliarden Euro hingegen dank der Lkw-Sparte um fünf Prozent über dem Vorjahreszeitraum. Den Barmittelzufluss aus dem Industriegeschäft erwartet Daimler 2019 nun deutlich unter dem Vorjahreswert, weil das zweite Vierteljahr mit minus 1,3 Milliarden Euro schwach ausfiel. Der Konzern hatte auch hier bereits angedeutet, dass die bisherigen Ziele nicht zu halten sind./eni/men

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Autoflaute und

Autoflaute und Konkurrenzdruck belasten Covestro weiter

Eine schwächere Nachfrage der wichtigen Autobranche und harter Wettbewerb setzen dem Kunststoffspezialisten Covestro weiterhin zu. Im abgelaufenen zweiten Quartal brach das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) um mehr als die Hälfte auf 459 Millionen Euro ein, wie der Spezialchemiekonzern am Mittwoch in Leverkusen mitteilte. Das war in etwa so viel wie von Covestro in Aussicht gestellt und etwas besser als Analysten im Durchschnitt erwartet hatten. Der Umsatz fiel um knapp 17 Prozent auf 3,2 Milliarden Euro.

24.07.2019 07:01

Den Jahresausblick bestätigte Konzern-Chef Markus Steilemann. Er sprach laut Mitteilung von einer unverändert herausfordernden Wirtschaftslage. Der Manager rechnet weiterhin mit einem Mengenwachstum im Kerngeschäft im niedrigen bis mittleren einstelligen Prozentbereich - im zweiten Quartal lag es bei 1,1 Prozent - sowie einem operativen Ergebnis von 1,5 bis 2 Milliarden Euro. Im dritten Quartal dürfte das Ebitda laut Einschätzung des Managers auf ungefähr 410 Millionen Euro fallen.

Der operative Mittelzufluss dürfte 2019 auf 300 bis 700 Millionen Euro sinken, nachdem er im Vorjahr 1,67 Milliarden erreicht hatte. Bei der auch für die Dividende wichtigen Kenngrösse fiel im zweiten Quartal abermals ein Minus an./mis/zb

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Autobauer PSA steigert

Autobauer PSA steigert Profitabilität im ersten Halbjahr

MALMAISON (awp international) - Der französische Autobauer PSA hat seine Profitabilität im ersten Halbjahr deutlich gesteigert. Die um Sondereffekte bereinigte operative Gewinnmarge kletterte im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 0,9 Prozentpunkte auf 8,7 Prozent, wie die Opel-Mutter am Mittwoch in Rueil-Malmaison bei Paris mitteilte. Konzernchef Carlos Tavares zeigte sich mit der Entwicklung zufrieden. Das Unternehmen sei bereit für die Elektromobilität und die nächsten technologischen Herausforderungen.

24.07.2019 08:25

Beim Umsatz hatte PSA allerdings Einbussen zu verzeichnen. Die Erlöse sanken um 0,7 Prozent auf 38,3 Milliarden Euro. PSA führte unter anderem den Rückgang der Verkaufszahlen und negative Währungseffekte als Gründe an. Der operative Gewinn stieg dagegen um fast elf Prozent auf 3,3 Milliarden Euro. Unter dem Strich stand ein Überschuss von 1,8 Milliarden Euro - das waren 351 Millionen Euro mehr als ein Jahr zuvor.

Im ersten Halbjahr hatte PSA mit den grossen Marken Peugeot, Citroen und Opel laut früheren Angaben einen kräftigen Absatzrückgang hinnehmen müssen. Die Verkäufe waren im Vergleich zum Vorjahreszeitraum weltweit um 12,8 Prozent auf gut 1,9 Millionen Fahrzeuge abgesackt. Während es in Europa einen kleinen Zuwachs gab, verzeichneten Überseemärkte in Asien oder Lateinamerika deutliche Einbussen./eas/zb/jha/

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Bierbrauer AB Inbev wächst

Bierbrauer AB Inbev wächst kräftig und profitiert vom Ostergeschäft

Der weltgrösste Bierbrauer AB Inbev hat nach einem starken Jahresstart auch im zweiten Quartal gute Geschäfte gemacht und ist weiter gewachsen. Der im EuroStoxx 50 gelistete Konzern, zu dem auch die deutsche Marke Beck's gehört, steigerte seinen Umsatz um 6,2 Prozent auf knapp 14 Milliarden US-Dollar (12,6 Mrd Euro), wie AB Inbev am Donnerstag im belgischen Leuven mitteilte. Damit lag der Brauer bekannter Marken wie Budweiser, Corona und Stella Artois leicht über den Erwartungen der Analysten.

25.07.2019 07:37

Laut Unternehmensangaben lief es in allen wichtigen Märkten rund. Sowohl in Lateinamerika als auch in Südafrika, Europa und Australien verzeichnete AB Inbev deutliche Zuwächse und profitierte dabei in manchen Ländern auch von den in diesem Jahr späteren Osterferien.

Der um Sondereffekte bereinigte operative Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) kletterte um 9,4 Prozent auf 5,9 Milliarden Dollar. Analysten hatten im Schnitt etwas weniger erwartet.

Das Management von AB Inbev rechnet für den weiteren Jahresverlauf nach wie vor mit einem starken Wachstum beim Umsatz und operativen Ergebnis. Das Jahr 2018 war für den Bierbrauer eher schwach ausgefallen. Mit einer Marktkapitalisierung von rund 174 Milliarden Euro gehört der Konzern zu den wertvollsten Konzernen der Eurozone./eas/stw/jha/

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