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Paypal senkt Jahresziele -

Paypal senkt Jahresziele - Aktie unter Druck

Der Online-Bezahldienst Paypal hat Anleger mit einer Senkung des Geschäftsausblicks vor den Kopf gestossen. Das Unternehmen kürzte seine Umsatzprognose für das Gesamtjahr 2019 deutlich zusammen, woraufhin der Aktienkurs nachbörslich um knapp sieben Prozent nachgab. Statt Erlösen von bis zu 18,1 Milliarden Dollar stellt Paypal jetzt nur noch maximal 17,8 Milliarden in Aussicht.

25.07.2019 06:33

Dabei konnten sich die Ergebnisse für das abgelaufene zweite Quartal noch gut sehen lassen. Dank des boomenden Online-Handels kletterte der Umsatz im Jahresvergleich um zwölf Prozent auf 4,3 Milliarden Dollar, wie die ehemalige Ebay -Tochter am Mittwoch nach US-Börsenschluss im kalifornischen San Jose mitteilte. Der Nettogewinn schoss sogar um 56 Prozent auf 823 Millionen Dollar (739 Mio Euro) in die Höhe./hbr/DP/fba

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Telefonica macht im ersten

Telefonica macht im ersten Halbjahr weniger Umsatz

Der spanische Telekomkonzern Telefonica hat im ersten Geschäftshalbjahr einen leichten Umsatzrückgang verbucht. Im Zeitraum Januar bis Juni gingen die Erlöse im Vorjahresvergleich um 0,9 Prozent auf 24,12 Milliarden Euro zurück, wie die Mutter von Telefonica Deutschland am Donnerstag in Madrid mitteilte.

25.07.2019 08:13

Der um Sondereffekte bereinigte Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen fiel gleichzeitig um gut drei Prozent auf 7,63 Milliarden Euro. Hier machten sich unter anderem negative Wechselkurseffekte bemerkbar. Ohne Regulierungseffekte wäre der Konzern bei den Umsätzen im ersten Halbjahr um viereinhalb Prozent gewachsen, hiess es weiter./kro/jha/

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Danone legt im ersten

Danone legt im ersten Halbjahr zu - Nachfrage aus China hilft

Der wieder anziehende Absatz von Babynahrung in China hat dem französischen Hersteller Danone im zweiten Quartal Rückenwind beschert. Das Management sieht den Nahrungsmittelhersteller daher auf Kurs, seinen Umsatz auf vergleichbarer Basis in diesem Jahr wie geplant um etwa drei Prozent zu steigern. Vom Umsatz sollen mehr als 15 Prozent als bereinigter operativer Gewinn hängen bleiben, wie der Konzern am Donnerstag in Paris mitteilte.

25.07.2019 08:13

Im ersten Halbjahr steigerte Danone seinen Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf vergleichbarer Basis um 1,7 Prozent. Im zweiten Quartal zog er um 2,5 Prozent an. Der bereinigte operative Gewinn legte in den ersten sechs Monaten um gut vier Prozent auf 1,86 Milliarden Euro zu und traf damit ziemlich genau die durchschnittliche Erwartung von Analysten./stw/jkr/jha/

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Schnapshersteller Diageo legt

Schnapshersteller Diageo legt weiter kräftig - Investoren dennoch unzufrieden

Der weltgrösste Schnapsbrenner Diageo hat im vergangenen Geschäftsjahr vor allem von guten Geschäften in Asien profitiert. Aber auch in den meisten anderen Regionen konnten die Briten zulegen. Lediglich in Europa und der Türkei stagnierte das Geschäft. Konzernweit legte der Umsatz um sechs Prozent auf 12,9 Milliarden Pfund (14,5 Mrd Euro) zu, teilte das im Stoxx 50 notierte Unternehmen am Donnerstag in London mit. Der Überschuss zog um fünf Prozent auf 3,2 Milliarden Pfund an. Experten hatten mit einem etwas besseren Ergebnis gerechnet.

25.07.2019 10:29

Der Hersteller von Marken wie Baileys, Smirnoff, Tanqueray oder dem irischen Bier Guinness kündigte zudem einen weiteren Aktienrückkauf in Milliardenhöhe an. Die Investoren reagierten dennoch enttäuscht. Die Aktie büsste zuletzt gut zwei Prozent auf 3278 Pence ein - damit entfernte sich das Papier weiter von dem Anfang Juli erreichten Rekordhoch von 3500,50 Pence./zb/men/mis

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Trübes Frühjahr hemmt

Trübes Frühjahr hemmt Wachstum von Unilever stärker als erwartet

Regnerisches Wetter im Frühjahr hat die Eislust der Kunden des niederländisch-britischen Konsumgüterkonzerns Unilever im zweiten Quartal gebremst. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum verkaufte das Unternehmen vor allem in Europa und Nordamerika weniger Speiseeis, wie es am Donnerstag in Rotterdam mitteilte. Dem stand zwar eine schwungvolle Geschäftsentwicklung in Schwellenländern sowie des Wasch- und Reinigungsmittelsegment, gefolgt von der Kosmetik und Körperpflege gegenüber, mit einem um Zu- und Verkäufe sowie Wechselkurseffekte bereinigten Wachstum von 3,5 Prozent bliebe das Unternehmen aber hinter der durchschnittlichen Analystenschätzung zurück. Der Aktienkurs fiel daraufhin um 0,8 Prozent.

25.07.2019 10:07

Alles eingerechnet sanken die Erlöse in den drei Monaten bis Ende Juni um 0,1 Prozent auf 13,7 Milliarden Euro. Das gesamte erste Halbjahr betrachtet lagen die Umsätze 0,9 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Mitverantwortlich war dafür allerdings unter anderem der Verkauf des Geschäfts mit Brotaufstrich.

An seiner Jahresprognose hält das Unternehmen fest und rechnet mit einem einer Steigerung des Umsatzes in der unteren Hälfte des mittelfristigen Wachstumsziels von 3 bis 5 Prozent./knd/kro/mis

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Nissan streicht nach

Nissan streicht nach Gewinneinbruch 12'500 Stellen

(Ausführliche Fassung) - Der japanische Renault-Partner Nissan streicht nach einem heftigen Gewinneinbruch im ersten Geschäftsquartal rund 12 500 Stellen. Wie Japans zweitgrösster Autobauer am Donnerstag bei der Bilanzvorlage in Yokohama mitteilte, werden die globalen Produktionskapazitäten zum Ende des Geschäftsjahres 2022/23 (31. März) um 10 Prozent abgebaut. Nissan musste im ersten Quartal des bis 31. März 2020 laufenden Geschäftsjahres einen starken Rückgang des operativen Gewinns um 98,5 Prozent auf 1,6 Milliarden Yen (13,3 Millionen Euro) hinnehmen. Analysten hatten mit einem Minus von 66 Prozent gerechnet.

25.07.2019 09:45

Unter dem Strich schrumpfte der Gewinn um 94,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal auf 6,4 Milliarden Yen. Der Umsatz verringerte sich im Berichtsquartal zudem um 12,7 Prozent auf rund 2,4 Billionen Yen. Dennoch hielt Nissan an seiner Prognose für das Gesamtjahr fest und geht weiter von einem Nettogewinn von 170 Milliarden Yen aus.

Um die Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern, werde die Produktpalette um mindestens zehn Prozent zum Ende des Geschäftsjahres 2022 verkleinert, hiess es weiter. Man werde sich künftig auf globale Kernmodelle und regional strategische Modelle konzentrieren, teilte der Konzern weiter mit. Nissan hat unter anderem Probleme in den USA, wo Rabatte zur Verkaufsförderung seit Jahren an den Renditen nagen. Nach dem Rausschmiss des ehemaligen Renault-Chefs Carlos Ghosn als Verwaltungsratschef bei den Japanern steht Vorstandschef Hiroto Saikawa unter Druck, den Konzern aus dem Tief zu führen.

Nach der Verhaftung Ghosns in Japan war das von ihm geschaffene und kontrollierte französisch-japanische Auto-Bündnis zwischen Renault, Nissan und Mitsubishi in eine schwere Krise geraten. Ghosn war ein Verstoss gegen Börsenauflagen in Japan vorgeworfen worden./ln/DP/zb

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Krones hofft nach

Krones hofft nach Quartalsverlust auf schnelle Besserung

Der Abfüll- und Verpackungsanlagenhersteller Krones setzt nach einer Gewinnwarnung und roten Zahlen im zweiten Quartal auf bessere Geschäfte im Rest des Jahres. Vor allem im vierten Quartal dürften die Auslastung der Produktionsanlagen und das lukrative Servicegeschäft wieder anziehen, teilte die im SDax gelistete Gesellschaft am Donnerstag in Neutraubling bei München mit. Der Vorstand hat zudem einen Einstellungsstopp verhängt und versucht die Materialkosten des Unternehmens zu senken.

25.07.2019 09:44

An der Börse wurden die Nachrichten nur vorübergehend positiv aufgenommen. Die Aktie, die nach der Gewinnwarnung vor zwei Wochen zeitweise fast ein Viertel ihres Werts verloren hatte, legte am Donnerstagmorgen kurzzeitig um fast ein Prozent zu. Kurze Zeit später gab sie ihre Gewinne dann aber fast vollständig wieder ab.

Krones hatte seine Aktionäre vor rund zwei Wochen mit der Ankündigung geschockt, dass der Gewinn vor Steuern im ersten Halbjahr deutlich unter den Erwartungen liegen werde. Faktisch brach der Vorsteuergewinn nun im Vergleich zum Vorjahr um fast 58 Prozent auf rund 48 Millionen Euro ein. Im zweiten Quartal stand sogar ein Vorsteuerverlust von knapp vier Millionen zu Buche, unter dem Strich stand ein Minus von drei Millionen Euro. Der Umsatz legte im ersten Halbjahr hingegen um 5,5 Prozent auf 1,9 Milliarden Euro zu. Im zweiten Quartal betrug der Zuwachs noch 0,7 Prozent.

Krones zufolge waren Maschinen und Anlagen etwa für Kunststofftechnik, an denen das Unternehmen sonst gewöhnlich besonders gut verdient, zuletzt überraschend wenig gefragt. Zudem sei das Service-Geschäft mit Käufern der Krones-Anlagen nicht so stark gewachsen wie geplant. Hinzu kämen schwierige wirtschaftliche Bedingungen am Markt mit Unwägbarkeiten wie dem Handelskonflikt zwischen China und den USA. Daher hielten sich die Krones-Kunden bei ihren Investitionen zurück.

Dennoch konnte das Unternehmen im zweiten Quartal Aufträge im Wert von fast einer Milliarde Euro hereinholen und damit nur 2,5 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Im ersten Halbjahr sprudelten die Aufträge insgesamt sogar stärker als ein Jahr zuvor./stw/kro/jha/

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Niedrigere Gas- und Ölpreise

Niedrigere Gas- und Ölpreise belasten Total-Gewinn - Anteilsverkäufe geplant

Beim französischen Ölkonzern Total SA haben ein niedrigerer Gas- und Ölpreis im zweiten Quartal auf das Ergebnis gedrückt. Dies konnte auch ein neuer Rekord bei der Hydrocarbon-Produktion nicht wettmachen. Der um Sondereffekte bereinigte Gewinn ging im zweiten Quartal im Jahresvergleich um fast ein Fünftel auf 2,9 Milliarden Euro zurück, wie das Unternehmen am Donnerstag in Paris mitteilte.

25.07.2019 09:06

Der Mittelzufluss erhöhte sich hingegen um fast ein Fünftel. Während eine wirtschaftliche Abschwächung schon seit Monaten auf die Rohstoffpreise drückt, zeigt der jahrelange Sparkurs des Unternehmens seine Wirkung. Total wäre in der Lage gewesen, seine Aufwendungen und Dividenden bei einem Ölpreis von weniger als 50 US-Dollar pro Barrel zu decken, was weit unter dem aktuellen Niveau liegt, erklärte Unternehmenschef Patrick Pouyanne in der Mitteilung.

Zudem kündigte Pouyanne an, Unternehmensteile im Wert von fünf Milliarden Euro im laufenden und kommenden Jahr zu verkaufen. Der überwiegende Teil gehöre zum Bereich der Exploration und Produktion, dazu zählten auch Felder mit hohen technischen Kosten wie etwa die kürzlich verkauften Nordsee-Felder./mne/jha/

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Triebwerksbauer MTU rechnet

Triebwerksbauer MTU rechnet 2019 mit noch mehr Gewinn

Der Münchner Triebwerksbauer MTU schraubt seine Gewinnerwartungen nach einem guten ersten Halbjahr leicht nach oben. Dank eines lukrativeren Produktmixes und eines guten Wartungsgeschäfts in China sollen von jedem Umsatz-Euro jetzt rund 16 Prozent als operativer Gewinn (bereinigtes Ebit) beim Unternehmen hängen bleiben, wie das Management um MTU-Chef Reiner Winkler bei der Vorlage der Zwischenbilanz am Donnerstag in München ankündigte. Bisher hatte MTU eine Marge von etwa 15,5 Prozent angepeilt.

25.07.2019 08:49

Nach einem starken Umsatzplus zum Jahresstart musste MTU im zweiten Quartal zwar einen Rückgang der Erlöse um zwei Prozent auf 1,1 Milliarden Euro hinnehmen. Das bereinigte Ebit sprang allerdings um elf Prozent auf knapp 178 Millionen Euro in die Höhe. Der bereinigte Überschuss legte um zwölf Prozent auf rund 128 Millionen Euro zu. Für das Gesamtjahr peilt Winkler weiter einen Umsatz von 4,7 Milliarden Euro an. Das bereinigte Ebit und der bereinigte Überschuss sollen parallel zueinander steigen./stw/jha/

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Chiphersteller

Chiphersteller STMicroelectronics senkt Umsatzprognose

STMicroelectronics bekommt die niedrigere Nachfrage nach Chips für die Autoindustrie und Microcontrollern zu spüren und senkt seine Umsatzprognose für das laufende Geschäftsjahr. Für das Gesamtjahr peilt der Chiphersteller nun einen Umsatz von 9,35 bis 9,65 Milliarden US-Dollar (8,4 bis 8,7 Mrd Euro) an, wie das Unternehmen am Donnerstag in Genf mitteilte. Bislang war STMicro von 9,45 bis 9,85 Milliarden Dollar ausgegangen.

25.07.2019 08:49

Im zweiten Quartal stieg der Umsatz im Vergleich zu den ersten drei Monaten des laufenden Geschäftsjahrs um 4,7 Prozent auf 2,2 Milliarden Dollar. Das operative Ergebnis fiel um 7 Prozent auf 196 Millionen Dollar. Unter dem Strich blieben mit 160 Millionen Dollar rund zehn Prozent weniger hängen als im Vorquartal. Aufgrund der teils starken Schwankungen werden Geschäftszahlen in der volatilen Chipbranche üblicherweise mit dem Vorquartal verglichen.

Zum Vorjahreszeitraum fielen die Quartalszahlen für STMicro noch schlechter aus. Während der Umsatz um 4,2 Prozent zurückging, brach das operative Ergebnis um 32 Prozent ein. Der Überschuss ging sogar um knapp 40 Prozent zurück. Für das dritte Quartal erwartet Konzernchef Jean-Marc Chery eine Bruttomarge von 37,5 Prozent, nach 38,2 Prozent im abgelaufenen Jahresviertel.

Ende vergangenen Jahres hatte die Wachstumsdynamik bei STMicro nachgelassen. Im April hatte der Infineon -Konkurrent dann bekanntgegeben, dass er seine Investitionspläne für 2019 leicht zurückfahren werde./eas/zb/jha/

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Qiagen enttäuscht mit

Qiagen enttäuscht mit gesenkten Zielen - Aktienkurs fällt

Der niederländische Biotech-Konzern Qiagen hat Anleger mit einer Prognosesenkung verschreckt. Veränderungen im Zusammenhang mit einer Partnerschaft in China dämpften die Erwartungen an Umsatz und Gewinn im laufenden Jahr. An der Börse reagierte die Aktie mit deutlichen Verlusten. Das Papier brach am Donnerstag zum Handelsstart um mehr als sieben Prozent ein.

25.07.2019 11:06

Den bereinigten und verwässerten Gewinn pro Aktie (EPS) sieht Qiagen noch bei 1,42 bis 1,44 US-Dollar pro Aktie, teilte das MDax -Unternehmen am Mittwochabend mit. Zuvor hatte Qiagen jeweils drei US-Cent mehr angestrebt. Das Umsatzwachstum erwartet das Unternehmen, Währungseffekte ausgeklammert, bei plus 5 bis 6 Prozent. Vorher hatte der Konzern 7 bis 8 Prozent angepeilt.

Analyst Scott Bardo von der Berenberg Bank bezeichnete die Senkung des Ausblicks für 2019 nur einen Monat nach der Bekanntgabe neuer Mittelfristziele als "wirklich frustrierend und ungeschickt". Andererseits eröffneten sich mit den hohen Investitionen des Unternehmens auch neue Möglichkeiten, räumte er ein. Das könne bedeuten, dass sich die Vorgaben von Qiagen bis 2023 am Ende als konservativ herausstellen könnten - "trotz der unglücklichen Nachrichten von gestern Abend". Die kurzfristigen Probleme könnten sich also als gute Kaufgelegenheit erweisen.

Die US-Investmentbank Goldman Sachs sieht die Erwartungen im zweiten Quartal weitgehend erfüllt. Analyst Patrick Donnelly hält den Ausblick für das Umsatzwachstum und das Ergebnis je Aktie (EPS) zwar ergebnisseitig für enttäuschend. Dies dürfte aber auf Sondereffekten beruhen, schrieb er. Das Unternehmen habe viele Möglichkeiten, das Umsatzwachstum wieder anzukurbeln.

Qiagen begründet die schwächeren Aussichten mit Problemen im Rahmen einer Partnerschaft in China, in der es um DNA-Sequenzierungstechnologie geht (Next Generation Sequencing, kurz NGS). Das Gendiagnostik- und Biotechunternehmen baut seit ein paar Jahren sein Produktportfolio um, um Kunden Testlösungen über ein breites Spektrum anbieten zu können. Neben dem Tuberkulosetest Quantiferon gehört etwa die Molekulartestlösung QIAstat-Dx zu den Hoffnungsträgern.

Im zweiten Quartal hat Qiagen Umsätze von 381,6 Millionen Dollar eingefahren und damit ein Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Währungsbereinigt stieg der Umsatz um fünf Prozent. Der Nettogewinn lag bei 44,7 Millionen Dollar nach 36,8 Millionen ein Jahr zuvor./elm/knd/jha/

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Kion bleibt trotz

Kion bleibt trotz rückläufiger Aufträge optimistisch

(Ausführliche Fassung) - Beim Gabelstapler-Hersteller Kion sind die Neubestellungen im zweiten Quartal zurückgegangen. Der Weltmarkt für Flurförderzeuge könne nicht an das vergangene Jahr anknüpfen, begründet das im MDax notierte Unternehmen am Donnerstag in Frankfurt die Entwicklung. Das anspruchsvolle Marktumfeld sei geprägt von konjunkturellen Unsicherheiten, anhaltenden Handelsstreitigkeiten sowie einem potenziellen No-Deal-Brexit. Dennoch bekräftigte das Management seine Jahresprognose nach einem guten zweiten Quartal - ganz anders als Konkurrent Jungheinrich.

25.07.2019 11:11

Kion steigerte seinen Quartalsumsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um zwölf Prozent auf 2,3 Milliarden Euro. Das bereinigte operative Ergebnis (Ebit) lag mit rund 225 Millionen Euro gut ein Fünftel über dem Vorjahreswert. Analog dazu entwickelte sich auch das Geschäft im gesamten ersten Halbjahr.

Das Management führt dafür mehrere Begründungen an: Zum einen seien die Probleme der Lieferengpässe der Zulieferer aus dem vergangenen Jahr behoben worden. Zum anderen hätten sich die Materialpreise moderat entwickelt. Ausserdem stiegen Vertriebs- und Verwaltungskosten unterproportional an. Das Konzernergebnis lag im zweiten Quartal bei 125 Millionen Euro und damit 58 Prozent höher als ein Jahr zuvor.

Damit schnitt Kion besser ab, als von Bloomberg befragte Experten erwartet hatten. Das und der bestätigte Ausblick verliehen der Aktie wieder Auftrieb: Das Wertpapier legte am Vormittag fast fünf Prozent auf 51,80 zu und war mit Abstand Spitzenreiter im MDax. In den vergangenen Tagen war die Aktie nach einer Gewinnwarnung des Konkurrenten Jungheinrich unter Druck geraten. Mit dem Anstieg nach den Zahlen baute die Aktie das Plus seit dem Zwischentief im Dezember 2018 auf etwas mehr als 25 Prozent aus. Von dem Rekordhoch knapp unter 82 Euro von Anfang 2017 ist das Papier allerdings noch weit entfernt.

Der Vorstand rechnet 2019 weiter mit einem Umsatz zwischen 8,15 und 8,65 Milliarden Euro nach knapp acht Milliarden Euro im Vorjahr. Der Auftragseingang soll mit 8,25 bis 8,95 Milliarden Euro noch etwas höher ausfallen. Dass der Vorstand positiv in die Zukunft blickt, basiert vor allem auf dem Trend zur Automatisierung von Lagern und Warentransport, der nach Einschätzung des Vorstandes weiterhin anhält. Das führe zu einer weiterhin hohen Nachfrage im Markt für Lieferkettenlogistik. Unternehmen investierten weiterhin in den Ausbau ihrer Lager- und Logistikkapazitäten.

"Der Gegenwind, der uns durch einen abflauenden Welthandel, eine Verlangsamung der globalen Investitionen, politischen Unsicherheiten sowie Handelsstreitigkeiten entgegenschlägt, nimmt jedoch zu", erklärte Konzernchef Gordon Riske. Die Analysten lobten den Konzern überwiegend. Nur Analyst Jack O'Brien von der US-Investmentbank Goldman Sachs rät Anlegern zum Verkauf der Aktie. Die Zahlen bezeichnet er zwar als solide, der Gabelstaplermarkt habe allerdings seinen Zenit überschritten.

Kion beschäftigt mehr als 33 000 Mitarbeiter und hatte einmal zum Linde-Konzern gehört. 2006 hatte dieser das Unternehmen an Goldman Sachs und KKR gehört. Die beiden US-Investoren brachten Kion 2013 an die Börse - der Ausgabepreis lag damals bei 24 Euro. Zudem stieg damals der chinesische Staatskonzern Weichai ein. Dieser baute seinen Anteil zuletzt auf 45 Prozent aus./knd/stw/zb

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Vodafone könnte

Vodafone könnte Funkturmsparte an die Börse bringen

Der britische Vodafone -Konzern will angesichts klammer Kassen und der Kritik von Investoren seine europäischen Funktürme abspalten und möglicherweise an die Börse bringen. Die Sparte soll zunächst bis Mai abgetrennt werden und mit 61 700 Funktürmen in 10 Ländern das grösste Portfolio seiner Art in Europa sein, wie Vodafone am Freitag in London mitteilte. Der Konzern habe eine ganze Reihe von Alternativen, die Vermögensteile in den kommenden 18 Monaten zu Geld zu machen - eine davon sei ein möglicher Börsengang, hiess es. Vodafone hatte zuletzt erstmals die Dividende gekappt, um den Schuldenberg abzubauen und Geld für Investitionen in die Netze freizumachen.

26.07.2019 08:39

In drei der vergangenen vier Geschäftsjahre haben die Briten teils hohe Milliardenverluste eingefahren. Jetzt will sich Vodafone-Chef Nick Read vorwiegend auf das Geschäft in Europa konzentrieren. Erst vergangene Woche erhielt Vodafone die Genehmigung für den Kauf grosser Teile der Kabelnetze von Liberty Global in Europa für 18,4 Milliarden Euro inklusive Schulden - darunter auch der deutsche Anbieter Unitymedia.

Beim Verkauf von Funktürmen geht es nur um die Masten und Grundstücke an sich, aktive Sendeanlagen des Netzes sind damit nicht gemeint. Der spanische Telefonica-Konzern hatte seine Funkturmsparte bereits vor einigen Jahren an die Börse gebracht./men/jha/

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Lichtkonzern Signify mit

Lichtkonzern Signify mit Umsatzrückgang - Gewinn steigt

Die anhaltende Schwäche im klassischen Beleuchtungsgeschäft hat dem niederländischen Lichtkonzern Signify erneut zu schaffen gemacht. Konzernweit gingen die Umsätze im zweiten Quartal im Jahresvergleich um knapp vier Prozent auf rund 1,5 Milliarden Euro zurück, wie Signify am Freitag in Eindhoven mitteilte. Auf vergleichbarer Basis nahmen die Erlöse um 6,1 Prozent ab.

26.07.2019 08:58

Allerdings verdiente der in einem kostspieligen Umbau befindliche Osram-Konkurrent im zweiten Quartal erneut mehr. Das bereinigte operative Ergebnis (Ebita) stieg um gut zwei Prozent auf 133 Millionen Euro. Der Nettogewinn kletterte wegen geringer Kosten für den Konzernumbau sogar um fast 73 Prozent auf 50 Millionen Euro.

Vorstandschef Eric Rondolat zeigte sich mit dem Verlauf des zweiten Quartals und der anhaltenden Verbesserung der Profitabilität zufrieden. Der Umsatz sei vor allem wegen eines ökonomischen Gegenwinds in Europa sowie länderspezifischen Entwicklungen in Saudi-Arabien und Indien zurückgegangen.

Seine Prognose bestätigte der Konzern, der ursprünglich Teil des Elektronikherstellers Philips war und seit Mai 2016 ein eigenständiges börsennotiertes Unternehmen ist. Signify erwartet 2019 eine bereinigte Ebita-Marge von 11 bis 13 Prozent. Im zweiten Quartal lag diese bei 9 Prozent. Die drei Wachstumsfelder LED, Beleuchtung für Geschäftskunden und Beleuchtung für Privathaushalte sollen zusammen um 2 bis 5 Prozent auf vergleichbarer Basis wachsen./eas/stw/jha/

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Fast-Food-Konzern McDonald's

Fast-Food-Konzern McDonald's macht in der Heimat wieder mehr Umsatz als erwartet

Der Burgergigant McDonald's hat im zweiten Quartal wieder deutlich mehr Umsatz in seinen US-Filialen gemacht als von Analysten erwartet. Auf vergleichbarer Basis stieg der Umsatz auf dem Heimatmarkt im Zeitraum April bis Juni um 5,7 Prozent, wie das Unternehmen am Freitag in Chicago mitteilte.

26.07.2019 14:15

Das Mass gilt als ein guter Indikator für den Verkaufserfolg des Burgerkonzerns. Branchenexperten hatten sich hier nur ein Plus von 4,4 Prozent ausgerechnet. Insgesamt ging der Umsatz der Fast-Food-Kette im zweiten Quartal um 0,2 Prozent auf 5,34 Milliarden US-Dollar (rund 4,8 Mrd Euro) zurück. Experten hatten hier mit einem etwas stärkeren Rückgang gerechnet. An der Börse legte das Papier vor Handelsbeginn um mehr als 2 Prozent zu./kro/jha/

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Brexit und Preiskampf zehren

Brexit und Preiskampf zehren an Ryanair-Gewinn

Der Brexit-Wirrwarr und ein harter Preiskampf in Deutschland haben Europas grösstem Billigflieger Ryanair im ersten Geschäftsquartal einen Gewinneinbruch eingebrockt. In den Monaten April bis Juni verdiente das irische Unternehmen 243 Millionen Euro und damit 21 Prozent weniger als ein Jahr zuvor, wie es am Montag in Dublin mitteilte. Zwar legten die Zahl der Passagiere und der Umsatz um jeweils elf Prozent zu. Dies gelang aber nur, weil Ryanair die Ticketpreise im Schnitt um sechs Prozent senkte. Zusatzerlöse etwa für Sitzplätze nach Wunsch fingen den Rückgang auf.

29.07.2019 07:57

Allerdings zehrten gestiegene Kosten für Treibstoff, Flughafengebühren und Personal am Gewinn. Ryanair-Chef Michael O'Leary hatte das bereits vorausgesehen und für das laufende Geschäftsjahr nur noch einen Gewinn von 750 bis 950 Millionen Euro angekündigt - praktisch höchstens so viel wie im Vorjahr. An dieser Prognose hält das Management nun weiter fest.

Zu schaffen macht der Easyjet-Rivalin auch das Flugverbot für Boeings Mittelstreckenjet 737 Max, dessen Auslieferung sich voraussichtlich deutlich verzögert. Seine Erwartungen an den Passagierzuwachs strich O'Leary nun noch etwas stärker zusammen. Im laufenden Geschäftsjahr bis Ende März 2020 rechnet er jetzt noch mit mehr als 152 Millionen Fluggästen, etwa eine Million weniger als zuletzt./stw/mne/jha/

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Dieselgate bei Daimler: Die

Dieselgate bei Daimler: Die Risiken wachsen

Kurz nach dem Auffliegen des Diesel-Abgasskandals bei Volkswagen im Herbst 2015 hatte der frühere Daimler-Chef Dieter Zetsche noch erklärt, bei Mercedes habe es keine Abgasmanipulation gegeben.

28.07.2019 18:45

Doch das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) ist seit dem vergangenen Jahr der Meinung, auch die Marke mit dem Stern verstosse mit ihrer Technik zur Abgasreinigung gegen das Gesetz. Die Kosten für Dieselgate steigen inzwischen auch bei Daimler - ein Überblick über die verschiedenen Fronten:

Diesel-Rückrufe in Europa

Im Juni 2019 ordnete das KBA den jüngsten Rückruf an: Beim Mercedes-Geländewagen GLK sei eine illegale Abschalteinrichtung eingebaut - das heisst, der Grenzwert für Stickoxid wird mittels Softwaresteuerung nur auf dem Prüfstand, nicht aber auf der Strasse eingehalten. Dem Verkehrsministerium zufolge handelte es sich um 60.000 Fahrzeuge, Daimler nannte die Zahl 41.000 für Europa. Beanstandet wird dabei die Steuerung des Kühlthermostats, die nur auf dem Prüfstand gesetzeskonforme Stickoxid-Emissionen sicherstelle. Der Konzern hält die Funktion für rechtlich zulässig und legt gegen diesen wie gegen die vorangegangenen Bescheide Widerspruch ein. Das KBA untersucht unterdessen noch weitere Modelle.

Im Juni 2018 verhängte die Behörde aus Flensburg einen Rückruf über 670.000 Mercedes-Diesel, unter anderem der Modelle C-Klasse und GLC. Einen Monat zuvor musste als erstes Fahrzeug von Daimler der Kleintransporter Mercedes Vito mit einer Stückzahl von rund 4900 in die Werkstatt beordert werden.

Im Juli 2017 kündigte Daimler an, mit einer "freiwilligen Servicemassnahme" drei Millionen Diesel-Pkw in Europa per Software-Update sauberer zu machen. Darin ist der Grossteil der amtlich zurückgerufenen Fahrzeuge enthalten. Bisher sind rund 800.000 Fälle erledigt. Im April 2016 hatten sich Mercedes und andere deutsche Autobauer zu einer Nachrüstaktion bereit erklärt, nachdem das KBA seine erste Untersuchung zur Diesel-Abgasmanipulation seit dem Ausbruch des Dieselskandals bei Volkswagen im September 2015 vorgelegt hatte.

Damals begann der Streit darüber, ob das sogenannte "Thermofenster" nach EU-Recht zulässig ist oder nicht. Nach der umstrittenen Regelung darf die Abgasreinigung etwa bei niedriger Temperatur gedrosselt werden, wenn der Motor sonst beschädigt würde.

Schadenersatzklagen von Diesel-Besitzern

Eine unbekannte Zahl von Mercedes-Diesel-Besitzern hat Daimler in Deutschland auf Schadenersatz verklagt, weil der Autobauer sie über den Stickoxid-Ausstoss ihrer Fahrzeuge getäuscht habe. Knapp 170 Klagen von Mercedes-Diesel-Besitzern wurden bislang abgewiesen. Ein Dutzend Klagen vor Landgerichten waren bisher erfolgreich.

Daimler ging stets in Berufung vor die Oberlandesgerichte (OLG). Auf OLG-Ebene gab es nach Unternehmensangaben bisher fünf Entscheidungen zu Gunsten von Daimler, keine gegen den Autokonzern und auch keinen Vergleich zum Abwenden eines für Daimler ungünstigen Berufungsurteils.

Beim Landgericht Stuttgart beantragte ein Daimler-Aktionär stellvertretend für viele, wegen Verstosses gegen die Publizitätspflicht über kursrelevante Ereignisse ein Musterverfahren zu eröffnen. In den USA und Kanada gibt es Sammelklagen von Diesel-Fahrern gegen Daimler.

Ermittlungen

Seit dem Frühjahr 2017 ermittelt die Staatsanwaltschaft Stuttgart gegen bekannte und unbekannte Mitarbeiter von Daimler wegen Betruges und strafbarer Werbung. Anfang dieses Jahres eröffneten die Strafverfolger noch ein Bussgeldverfahren. Sie untersuchen, ob Verantwortliche des Unternehmens im Zusammenhang mit der Abgasmanipulation ihre Aufsichtspflichten verletzt haben.

Volkswagen musste nach einem solchen Verfahren eine Milliarde Euro Bussgeld zahlen, die Konzerntöchter Audi und Porsche 800 beziehungsweise 535 Millionen Euro.

In den USA laufen seit 2016 Untersuchungen von Behörden, weil Dieselmodelle von Mercedes-Benz mehr Stickoxid ausstossen als erlaubt. Unter anderem prüfen das Justizministerium, die Umweltbehörde EPA und ihr Pendant im US-Bundesstaat Kalifornien CARB, ob Daimler die Abgasreinigung rechtswidrig manipulierte. Auch die Börsenaufsichtsbehörden in Deutschland und den USA prüfen Verstösse gegen Veröffentlichungspflichten.

Rückstellungen

Daimler legt mit Verweis auf prozesstaktische Gründe nicht komplett offen, in welcher Höhe Rückstellungen für die Kosten des Dieselskandals gebildet wurden. Für das zweite Quartal nannte der Konzern erstmals eine Summe von 2,55 Milliarden Euro. Im Jahr zuvor war von einem mittleren dreistelligen Millionenbetrag die Rede. Die freiwillige Servicemassnahme sollte ursprünglich 220 Millionen Euro kosten.

Alles in allem dürfte sich die Diesel-Rechnung bei Daimler bisher auf mehr als drei Milliarden Euro summieren. Das ist noch wenig im Vergleich zu 30 Milliarden Euro beim VW-Konzern. Teuer könnte, nach den Erfahrungen von VW, ein Vergleich in den USA werden.

(Reuters)

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LSE und Refinitiv besprechen

LSE und Refinitiv besprechen Fusion - Deutsche Börse beerdigt Kaufpläne

(Meldung vom Vortag ergänzt) - Die Deutsche Börse wird in ihrem Expansionsdrang gestoppt und bei angepeilten Zukäufen nun vom Londoner Konkurrenten LSE ausgebremst. Mit ihrem Vorstoss für einen Milliarden-Kauf des Finanzdatenanbieters Refinitiv fahren die Londoner dem deutschen Börsenanbieter in die Parade. Der Dax -Konzern wollte eigentlich die Devisenplattform von Refinitiv erwerben.

28.07.2019 14:09

Am Samstag aber teilte die Deutsche Börse AG in Frankfurt überraschend mit, der Vorstand gehe "nicht vom erfolgreichen Abschluss seiner Gespräche mit Refinitiv zum möglichen Erwerb einzelner FX Geschäftsbereiche aus". Begründet wurde dies mit der Meldung der Londoner Börse (London Stock Exchange /LSE), über einen möglichen Erwerb der Refinitiv Holdings Ltd zu sprechen.

Die Deutsche Börse hatte im April konkrete Gespräche mit Refinitiv über den möglichen Kauf einzelner Geschäftsbereiche im Devisenhandel bestätigt. Zugleich hiess es seinerzeit, der "in den Marktgerüchten genannte Kaufpreis von 3,5 Milliarden US-Dollar" entbehre jeder Grundlage.

Über die Transaktion wurde seit einiger Zeit spekuliert, da Refinitiv den Erlös aus einem Verkauf gut für den Abbau von Schulden gebrauchen könnte. Das Unternehmen ist 2018 aus dem Finanz- und Risikogeschäft von Thomson Reuters hervorgegangen, nachdem es an den Finanzinvestor Blackstone verkauft worden war.

Die Londoner Börse hatte am Samstag mitgeteilt, Refinitiv für 27 Milliarden US-Dollar (24,25 Mrd Euro) übernehmen zu wollen. Die Verhandlungen liefen. Es sei ungewiss, dass eine Transaktion bevorstehe, teilte die LSE weiter mit. Den Kauf, der auch die Refinitiv-Schulden einschliesse, solle mit neuen LSE-Aktien abgewickelt werden.

Refinitiv ist laut LSE ein weltweit führender Anbieter von Finanzdaten und -infrastruktur und liefert Daten und Analysen an mehr als 40 000 Kunden in 190 Ländern. Zusammen wären LSE und Refinitiv der "umsatzstärkste börsennotierte globale Finanzmarktinfrastrukturanbieter", hiess es weiter./sl/DP/fba

(AWP)

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Gute Geschäfte in China

Gute Geschäfte in China treiben Air Liquide weiter an

Der französische Gasehersteller Air Liquide hat in den ersten sechs Monaten vor allem von gut laufenden Geschäften in China profitiert. Die Erlöse legten im Berichtszeitraum im Jahresvergleich um knapp acht Prozent auf 10,95 Milliarden Euro zu, wie der Linde-Konkurrent am Dienstag in Paris mitteilte.

30.07.2019 08:37

Zu dem Umsatzplus habe die Übernahme von Tech Air, einem wichtigen Händler von Industriegasen und Schweisstechnik in den USA, beigetragen. Ausserdem unterzeichnete Air Liquide mehrere neue Langzeitverträge - etwa mit dem US-Unternehmen Marathon Petroleum Company sowie mit Gulf Coast Growth Ventures, ein Gemeinschaftsunternehmen des US-Ölkonzerns Exxon Mobil und des saudi-arabischen Chemiekonzerns Sabic.

Auch im Tagesgeschäft lief es für Air Liquide besser. Der operative Gewinn wuchs im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um zwölf Prozent auf 1,8 Milliarden Euro. Dazu trug auch der Sparkurs bei. Unter dem Strich blieb ein Nettogewinn von 1,06 Milliarden Euro, knapp zwei Prozent mehr als im Vorjahr. Rechnet man die Kosten heraus, die im Zusammenhang mit dem Verkauf der Tochter Fujian entstanden sind, lag der Gewinnanstieg bei gut zwölf Prozent.

Trotz der konjunkturellen Eintrübungen weltweit zeigte sich Air Liquide zuversichtlich für das Gesamtjahr. Im laufenden Jahr will das Unternehmen den Nettogewinn bei konstanten Wechselkursen weiterhin steigern./mne/stw/jha/

(AWP)

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Lichtkonzern Osram schreibt

Lichtkonzern Osram schreibt im dritten Quartal Verluste

Der angeschlagene Lichtkonzern Osram ist im dritten Quartal wegen der weiterhin schwachen Automärkte und Umbaukosten in die Verlustzone gerutscht. Unter dem Strich stand ein Verlust von 43 Millionen Euro, wie Osram am Mittwoch in München mitteilte, nach einem Gewinn von 35 Millionen Euro ein Jahr zuvor. Der Umsatz fiel in den Monaten April bis Juni um 9,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf 850 Millionen Euro, wie der MDax -Konzern am Mittwoch in München mitteilte.

31.07.2019 07:25

Der um Sondereffekte bereinigte operative Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen fiel um 58 Prozent auf 58 Millionen Euro. Die bereinigte Ebitda-Marge lag mit 6,8 Prozent fast 8 Prozentpunkte unter dem Vorjahreswert. Konzernchef Olaf Berlien bestätigte die im Frühjahr gekappte Prognose für das laufende Geschäftsjahr, sieht aber bislang keine Belebung. "Kurzfristig erkennen wir keine nennenswerte Erholung der Märkte", sagte er. Demnach soll der Umsatz um 11 bis 14 Prozent sinken und die Marge deutlich zurückgehen./eas/jha/

(AWP)

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Mittelstreckenjets bescheren

Mittelstreckenjets bescheren Airbus überraschend grossen Gewinnsprung

Der reissende Absatz seiner A320neo-Mittelstreckenjets hat dem Luftfahrt- und Rüstungskonzern Airbus im zweiten Quartal kräftige Sprünge bei Umsatz und Gewinn beschert. Der Umsatz zog um 23 Prozent auf 18,3 Milliarden Euro an, wie das europäische Unternehmen am Mittwoch in Toulouse mitteilte. Der um Sondereffekte bereinigte operative Gewinn (bereinigtes Ebit) legte um 72 Prozent auf 1,98 Milliarden Euro zu und übertraf damit die Erwartungen von Analysten.

31.07.2019 07:23

Unter dem Strich verdiente der Boeing-Rivale knapp 1,2 Milliarden Euro und damit mehr als fünfmal so viel wie ein Jahr zuvor. In der ersten Jahreshälfte 2018 hatten hohe Steuern und Bewertungseffekte das Ergebnis belastet.

Airbus-Chef Guillaume Faury sieht den Konzern unterdessen auf Kurs, im laufenden Jahr wie geplant 880 bis 890 Passagier- und Frachtflugzeuge auszuliefern. Allerdings bleibe dieses Ziel in der zweiten Jahreshälfte herausfordernd. Der bereinigte operative Gewinn soll um etwa 15 Prozent steigen, wenn man mögliche Fusionen und Übernahmen herausrechnet./stw/jha/

(AWP)

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BNP Paribas verdient

BNP Paribas verdient überraschend mehr

Die französische Grossbank BNP Paribas hat im zweiten Quartal unter anderem von niedrigeren Steuerzahlungen profitiert. Zudem zahlt sich der Umbau des Investmentbankings weiter aus. Unter dem Strich verdiente die Bank zwischen April und Ende Juni mit knapp 2,5 Milliarden Euro gut drei Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Erträge stagnierten bei 11,2 Milliarden Euro, wie die mit einem Börsenwert von 52 Milliarden Euro zweitwertvollste Bank der Eurozone hinter Santander am Mittwoch in Paris mitteilte. Mit dem Ergebnis übertraf die BNP Paribas die Erwartungen der Experten. Dies könnte der im EuroStoxx 50 gelisteten Aktie, die in diesem Jahr ohnehin deutlich besser gelaufen ist als die meisten anderen Bank-Titel, weiteren Auftrieb geben./zb/jha/

31.07.2019 07:23

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Puma erhöht nach robustem

Puma erhöht nach robustem Quartal Prognose

Der Sportartikelhersteller Puma hat nach einem robusten zweiten Quartal seine Prognose für das laufende Geschäftsjahr leicht erhöht. Der Umsatz soll währungsbereinigt nun um 13 Prozent zunehmen, teilte der Lokalrivale von Adidas am Mittwoch in Herzogenaurach mit. Bislang war Puma von einem Plus von rund 10 Prozent ausgegangen. Das operative Ergebnis (Ebit) sieht der Konzern nun bei 410 bis 430 Millionen Euro, nach zuvor erwarteten 395 bis 415 Millionen Euro.

31.07.2019 08:34

Im zweiten Quartal steigerte Puma das Ergebnis vor Zinsen und Steuern um fast 40 Prozent auf 80,3 Millionen Euro und schnitt damit besser ab als von Analysten prognostiziert. Der Umsatz erhöhte sich um knapp 17 Prozent auf gut 1,2 Milliarden Euro, währungsbereinigt betrug das Wachstum 15,7 Prozent. Das Konzernergebnis verbesserte sich ebenfalls deutlich von 31 auf 49,7 Millionen Euro.

Erfolgreich verlief die Markteinführung der Trikots des neuen Partners Manchester City. Die ersten Verkaufszahlen seien besser ausgefallen als erwartet, erklärte Puma-Chef Björn Gulden. Puma hatte den amtierenden Meister der englischen Fussball-Premier-League kürzlich unter Vertrag genommen. Es ist der grösste Ausrüstervertrag in der Puma-Geschichte./nas/jha/

(AWP)

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Vonovia verdient dank

Vonovia verdient dank Auslandszukäufen deutlich mehr

(Ausführliche Fassung) - Steigende Mieten und Zukäufe im Ausland haben bei Vonovia im ersten Halbjahr für deutlich mehr Gewinn gesorgt. Zudem profitierte Deutschlands grösster Immobilienkonzern von seinem Geschäft mit der Immobilienprojektentwicklung sowie geringeren Kosten bei der Bewirtschaftung der Wohnungen.

02.08.2019 07:24

In den ersten sechs Monaten 2019 stieg das operative Ergebnis - gemessen an der für die Branche wichtigen Kenngrösse Funds from Operations, kurz FFO - im Jahresvergleich um knapp 13 Prozent auf 609 Millionen Euro, wie der Dax-Konzern am Freitag in Bochum mitteilte. Das war etwas mehr, als von Analysten erwartet wurde. Dieser Wert ist unter anderem deshalb wichtig, da sich die Dividende danach richtet.

Die Gewinnprognose für das Gesamtjahr bestätigte Vonovia. Das Unternehmen peilt weiterhin für 2019 ein operatives Ergebnis (FFO) in Höhe von 1,17 bis 1,22 Milliarden Euro an. Im Vorjahr hatte der Immobilienkonzern 1,13 Milliarden Euro erwirtschaftet. Die Mieteinnahmen stiegen im ersten Halbjahr bei einem weiterhin geringen Leerstand um 13,9 Prozent auf gut eine Milliarde Euro. Die Nettomiete legte auf 6,64 Euro pro Quadratmeter zu - das 4,4 Prozent mehr als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Gleichzeitig steckte Vonovia mit knapp 600 Millionen Euro rund 65 Prozent mehr in Modernisierung und Neubau.

Vonovia wächst seit Jahren mithilfe von Übernahmen, zuletzt expandierte das Unternehmen auch ins Ausland. Mittlerweile gehören Vonovia knapp 400 000 Wohnungen. Die Bochumer sind in den vergangenen Jahren vor allem durch Zukäufe von Rivalen wie Gagfah, Süddeutsche Wohnen (Südewo), Franconia und Wiener Conwert stark gewachsen. 2018 kamen Buwog aus Österreich und Victoria Park aus Schweden hinzu.

Seit Jahren verdient Vonovia dank der anziehenden Mieten in den Grossstädten glänzend. Dabei profitiert der Vermieter wie auch andere aus der Branche vor allem von modernisierten Wohnungen. In der Regel können sie die Mieten anschliessend auch stärker erhöhen. Wegen der Wohnungsnot setzt der Konzern neben Modernisierung verstärkt auch auf Neubau und Aufstockung bestehender Gebäude. Nach 1100 Wohnungen 2018 sollen im laufenden Jahr 2500 Einheiten fertiggestellt oder sich im Bau befinden.

Mit Blick auf die anhaltenden Proteste von Mietern wegen der teilweise kräftigen Mieterhöhungen nach Modernisierungen hatte Konzernchef Rolf Buch Ende 2018 einen Strategiewechsel angekündigt. Zukünftig steckt Vonovia deutlich weniger in energetische Modernisierungen deutscher Wohnungen, wie Dämmung oder den Austausch alter Fenster. Stattdessen nimmt das Unternehmen unter anderem mehr Geld für den Neubau und für die zugekauften Wohnungen in Schweden in die Hand. Seit Anfang des Jahres hat die Bundesregierung das Mietrecht zugunsten von Mietern verschärft.

In dem Zusammenhang weht den grossen Wohnimmobilienkonzernen ein immer heftigerer Wind in Ballungszentren entgegen. Viele Mieter befürchten, dass sie sich ihre Wohnung aufgrund der anziehenden Mieten in der Stadt bald nicht mehr leisten können. Berlin will deshalb als erstes Bundesland einen fünfjährigen Mieterhöhungsstopp für nicht preisgebundene Wohnungen in Mehrfamilienhäusern einführen. Die Hauptstadt zählt zu den Städten mit den grössten Mietsteigerungen./mne/he/zb

(AWP)

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Pinterest überrascht mit

Pinterest überrascht mit guten Zahlen - Aktie schnellt nach oben

Die Fotoplattform Pinterest hat in ihrem ersten Quartal als börsennotiertes Unternehmen die Erwartungen der Händler deutlich übertroffen.

02.08.2019 06:34

 Die Aktie sprang im nachbörslichen Handel zeitweise um mehr als 15 Prozent hoch. Pinterest steigerte den Umsatz im zweiten Quartal im Jahresvergleich um 62 Prozent auf gut 261 Millionen Dollar. Analysten hatten mit mehr als 230 Millionen Dollar gerechnet. Auch der bereinigte Verlust vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen fiel mit 26 Millionen Dollar niedriger aus als erwartet.

Unterm Strich schrieb Pinterest rote Zahlen von 1,16 Milliarden Dollar. Der Verlust ging aber vor allem auf in Aktien ausgezahlte Vergütung in Höhe von 1,13 Milliarden Dollar, die nach dem Börsengang Mitte April in die Bücher kam. Im Vorjahresquartal hatte Pinterest 38,4 Millionen Dollar verloren.

Die Zahl monatlich aktiver Nutzer steigerte Pinterest binnen drei Monaten von 291 auf 300 Millionen.

Pinterest versteht sich als eine Art visuelle Suchmaschine, in der Nutzer nach Ideen etwa für die Inneneinrichtung oder Urlaube suchen und Bilder zu ihren Interessen finden können. Zugleich können sie Fotos aus dem Netz als sogenannte Pins auf "Boards" zu bestimmten Themen speichern. Geld nimmt Pinterest vor allem durch Werbung ein - das sind bisher hauptsächlich bezahlte "Pins", die den Nutzern angezeigt werden.

Die Pinterest-Zahlen zum ersten Quartal hatten noch einen umgekehrten Effekt auf den Kurs gehabt: Anleger hatten die Aktie um rund 15 Prozent absacken lassen, nachdem der Verlust höher als erwartet ausgefallen war.

(AWP)

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HSBC-Chef John Flint tritt

HSBC-Chef John Flint tritt zurück

Bei der britischen Grossbank HSBC kommt es überraschend zu einem Führungswechsel.

05.08.2019 02:27

Nach nur rund eineinhalb Jahren im Amt tritt der 51-Jährige Vorstandschef John Flint zurück, wie Europas größtes Geldhaus am Montag mitteilte. Angesichts des "herausfordernden globalen Umfeldes" sei eine Veränderung an der Spitze nötig, erklärte Aufsichtsratschef Mark Tucker.

Einstweilen soll der 57-jährige Leiter des globalen Einlagen- und Kreditgeschäfts, Noel Quinn, als Interims-CEO die Bank führen, die im ersten Halbjahr ihren Gewinn deutlich steigern konnte. Das Vorsteuer-Ergebnis legte um 16 Prozent auf 12,4 Milliarden Dollar zu, wie das Institut mitteilte. Die Einnahmen wuchsen um etwa acht Prozent auf rund 29,4 Milliarden Dollar.

Flint war im Februar vergangenen Jahres als Nachfolger des langjährigen Vorstandschefs Stuart Gulliver an die HSBC-Spitze gerückt. Strategisch hielt er die Bank auf einem ähnlichen Kurs mit einem starken Fokus auf China. Gulliver hatte HSBC seit der Finanzkrise gesundgeschrumpft und noch stärker auf Asien als zweiten Heimatmarkt ausgerichtet.

(Reuters)

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Wachstum bei Beiersdorf

Wachstum bei Beiersdorf schwächt sich ab

Das Umsatzwachstum des Konsumgüterkonzerns Beiersdorf hat sich wie erwartet im zweiten Quartal abgeschwächt. Im ersten Halbjahr stiegen die Erlöse bereinigt um Wechselkurseffekte sowie Zu- oder Verkäufe um 4,8 Prozent auf 3,8 Milliarden Euro, wie Beiersdorf am Dienstag in Hamburg mitteilte. In den ersten drei Monaten lag das Plus noch bei 6 Prozent. Das Konsumentengeschäft mit der Marke Nivea konnte dabei deutlich stärker zulegen als die Klebstoffsparte Tesa.

06.08.2019 07:59

Das bereinigte operative Ergebnis (Ebit) verbesserte sich von 585 Millionen auf 593 Millionen Euro, die entsprechende Marge sank hingegen wegen des laufenden Investitionsprogramms von 16,2 Prozent auf 15,4 Prozent. Nach Steuern verdiente Beiersdorf mit 417 Millionen rund 10 Millionen Euro mehr als im Vorjahreszeitraum. Die Jahresprognose wurde bestätigt./nas/jha/

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Batteriekonzern Varta erhöht

Batteriekonzern Varta erhöht Ausblick erneut - Nachfrage weiter hoch

Der Batteriekonzern Varta hat nach einem starken ersten Halbjahr seine Prognosen erneut angehoben. Der Umsatz soll dieses Jahr auf 320 bis 330 Millionen Euro klettern statt nur auf 310 bis 315 Millionen, wie der SDax -Konzern am Dienstag in Ellwangen mitteilte. Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen erwartet das Management bei rund 72 bis 76 Millionen Euro. Nach der letzten Prognoseerhöhung im Mai hatten hier noch 64 bis 67 Millionen im Plan gestanden.

06.08.2019 07:30

Rückenwind gibt laut Vorstandschef Herbert Schein die gute Entwicklung im ersten Halbjahr vor allem dank der hohen Nachfrage nach Lithium-Ionen-Batterien für Hörgeräte und kabellose Kopfhörer. Der Umsatz stieg um 15,8 Prozent auf 151,5 Millionen Euro. Das operative Ergebnis legte gar um mehr als die Hälfte auf 37,2 Millionen Euro zu. Unter dem Strich lag der auf die Aktionäre entfallende Überschuss mit 19,1 Millionen Euro um knapp die Hälfte über dem Vorjahreswert./men/jha/

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Munich Re legt Latte für

Munich Re legt Latte für trotz gutem Quartal nicht höher

Der weltgrösste Rückversicherer Munich Re hält trotz eines knappen Milliardengewinns im zweiten Quartal an seinen Zielen fest.

07.08.2019 08:09

Für das laufende Jahr rechnet Vorstandschef Joachim Wenning weiterhin mit einem Überschuss von rund 2,5 Milliarden Euro, wie der Dax-Konzern am Mittwoch in München mitteilte. Für das kommende Jahr sieht Wenning die Munich Re auf Kurs, den Gewinn auf 2,8 Milliarden Euro zu steigern. Analysten gingen zuletzt schon für 2019 von rund 2,7 Milliarden Euro aus.

Doch während die Munich Re bei Grossschäden wie Naturkatastrophen im zweiten Quartal glimpflich davon kam, gab es Belastungen etwa im Invaliditätsgeschäft in Australien. In den kommenden Quartalen dürften die Ergebnisse in der Lebens- und Kranken-Rückversicherung daher schwanken, warnte das Management. Das Gewinnziel der Sparte sei in Gefahr.

Im zweiten Quartal verdiente der Münchner Konzern dank geringer Grossschäden 993 Millionen Euro - 36 Prozent mehr als ein Jahr zuvor und so viel wie in keinem anderen Quartal seit vier Jahren. Auch die Erstversicherungstochter Ergo konnte ihren Gewinn um ein Viertel steigern. Die Munich Re hatte bereits im Juli überraschend bekanntgegeben, dass sie im zweiten Quartal rund eine Milliarde Euro verdient hat.

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Britischer Markt bereitet Eon

Britischer Markt bereitet Eon Probleme

Der schwierige britische Markt bereitet dem Energieriesen Eon weiterhin Probleme und hat im ersten Halbjahr für einen Ergebnisrückgang im Geschäft mit Kundenlösungen gesorgt. Vor allem die neu eingeführte Preisobergrenzen führte dort zu deutlichen Einbussen, teilte der Essener Konzern am Mittwoch mit. Im Vergleich zum Vorjahr stieg der Umsatz im ersten Halbjahr zwar um rund 5 Prozent auf 16,1 Milliarden Euro. Das bereinigte Ebit sank allerdings im Vergleich zum starken Vorjahr um 12 Prozent auf rund 1,7 Milliarden Euro. Der bereinigte Konzernüberschuss lag mit rund 0,9 Milliarden Euro 16 Prozent unter dem Vorjahreswert.

07.08.2019 07:39

Die Prognose für das bereinigte Ebit und den bereinigten Konzernüberschuss hat das Management für das laufende Jahr bestätigt. Auch mit der Übernahme von Innogy komme Eon wie geplant voran. Man sei zuversichtlich, dass die Transaktion im September stattfinden könne, hiess es weiter./knd/jha/

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