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Opel-Mutter PSA bestätigt

Opel-Mutter PSA bestätigt Fusionsgespräche mit Fiat Chrysler

(Ausführliche Fassung) - Der italienisch-amerikanische Automobilhersteller Fiat Chrysler (FCA) hat Gespräche mit dem französischem Opel-Mutterkonzern PSA über einen möglichen Zusammenschluss bestätigt. "Es gibt laufende Diskussionen, die darauf abzielen, eine der führenden Mobilitätsgruppen der Welt zu schaffen", schrieb FCA in einer kurzen Mitteilung am Mittwochmorgen. Gegenwärtig habe man nichts weiter hinzuzufügen, hiess es darin.

30.10.2019 08:29

Fiat Chrysler wollte sich bereits im Frühjahr mit dem französischen Hersteller Renault verbinden und den weltweit drittgrössten Autohersteller formieren. Die Gespräche scheiterten jedoch.

Wie das "Wall Street Journal" am Dienstag berichtet hatte, wären Fiat Chrysler und der Opel-Mutterkonzern PSA an der Börse rund 50 Milliarden Dollar (45 Mrd Euro) wert.

PSA führt auch die Traditionsmarken Peugeot und Citroën. Fiat Chrysler hat die Marken Alfa Romeo, Chrysler, Dodge, Jeep, Lancia oder Maserati unter seinem Dach. Autohersteller stehen heutzutage unter einem riesigen Druck, denn sie müssen in autonome Autos und Elektromobilität investieren.

An der Börse hatten Gerüchte bereits am Dienstagabend für kräftige Kursbewegung gesorgt. Die Aktien von FCA waren am Dienstag mit einem Plus von 7,5 Prozent aus dem US-Handel gegangen.

PSA-Chef Carlos Tavares gilt in der Branche als ein harter Sanierer. Vor gut zwei Jahren hatte PSA den deutschen Traditionshersteller Opel übernommen, der unter der Führung von General Motors (GM) lange rote Zahlen geschrieben hatte.

Opel wird von den Franzosen auf Effizienz getrimmt und arbeitet wieder profitabel, beschäftigt aber deutlich weniger Mitarbeiter. So wurde das Entwicklungszentrum in Rüsselsheim teilweise an den Dienstleister Segula verkauft./cb/DP/nas

(AWP)

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Santander-Gewinn bricht wegen

Santander-Gewinn bricht wegen Problemen in Grossbritannien ein

Abschreibungen in Grossbritannien und der Umbau in Polen haben der spanischen Grossbank Santander im dritten Quartal das Ergebnis verhagelt. Der Überschuss sei um 75 Prozent auf 501 Millionen Euro gefallen, teilte die Bank am Mittwoch in Madrid mit. Experten hatten allerdings mit einem noch stärkeren Gewinneinbruch gerechnet. Ohne Sondereffekte, die sich auf etwas mehr als 1,6 Milliarden Euro summieren, zog das Ergebnis allerdings um sieben Prozent auf 2,14 Milliarden Euro an. Die Erträge legten leicht auf 12,5 Milliarden Euro zu. Verlassen konnte sich die Bank einmal mehr auf gut laufende Geschäfte in Südamerika, allen voran in Brasilien./zb/nas

30.10.2019 07:45

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marabu
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Gazprom

Wer etwas mutig war und zB vor 3-4 Wochen einstieg, durfte sich heute eines satten Kursgewinns von rund 20% erfreuen. Grund: Dänemark gab heute die Erlaubnis, das letzte Teilstück von Nordstream 2 zu verlegen. Einige spekulierten wohl mit dieser Zusage, denn bereits seit einigen Tagen zog der Kurs kräftig an.

Die Dividende bezogen zum aktuellen Kurs beträgt 6,8%. Zudem darf man feststellen, dass in jüngerer Zeit der Kurs des Rubels relativ stabil ist. 

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Safran steigert Umsatz

Safran steigert Umsatz kräftig

Der französische Triebwerksbauer und Technologiekonzern Safran hat im dritten Quartal zweistellig zugelegt. Der bereinigte Konzernumsatz legte um 14 Prozent auf 6,1 Milliarden Euro zu, wie das im EuroStoxx 50 notierte Unternehmen am Donnerstag in Paris mitteilte. Aus eigener Kraft erreichte Safran ein Wachstum von 9,8 Prozent. Analysten hatten mit etwas geringeren Erlösen gerechnet.

31.10.2019 08:27

Dabei legte die grösste Sparte Triebwerke auf berichteter Basis um fast ein Fünftel zu. Der zweitgrösste Bereich, in dem Flugzeugausstattung und -systeme sowie Verteidigung gebündelt sind, legte um mehr als 10 Prozent zu. Angaben zum Gewinn machte Safran zum dritten Quartal nicht.

Anfang September hatte das Management trotz des anhaltenden Flugverbots für einen Mittelstreckenjet des wichtigen Safran-Kunden Boeing seine Umsatz- und Gewinnprognose erhöht. Diese bestätigte der Konzern nun. Der zu Safran und dem US-Konzern General Electric gehörende Triebwerkshersteller CFM soll in diesem Jahr rund 1800 Triebwerke der Leap-Reihe bauen. Diese kommen ausser bei der Boeing 737 Max auch bei etwa jedem zweiten Airbus A320neo zum Einsatz./stk/stw/jha/

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blabla
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APPLIED DNA SCIENCES ORD

Was geht hier genau ab?
Gestern über 300% +
Heute 75% -
Die Gewinne von gestern praktisch wegrasiert.

Jemand das ganze mitverfolgt?
Was war der Grund für den Anstieg? Wieso fällt die Aktie heute praktisch auf das Level wie vor dem Anstieg?

Bin nicht dabei, war nicht dabei, aber würde gerne eure Meinung hören, sofern dies ebenfalls jemand verfolgt (hat).

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Motorola stellt eigene Vision

Motorola stellt eigene Vision für Falt-Smartphone vor

Die Traditions-Marke Motorola ist der nächste Anbieter mit einem Falt-Smartphone - und verfolgt dabei ein anderes Konzept als Rivalen wie Samsung . Denn die Neuauflage des vor 15 Jahren populären Modells Razr ist im Grunde ein Smartphone in heute üblichem Format, das sich auf halbe Grösse zusammenklappen lässt. Samsung und Huawei bauten dagegen Smartphones, die sich zu einem kleinen Tablet auffalten lassen. Motorola, das zum chinesischen PC-Weltmarktführer Lenovo gehört, will sein neues Razr im Januar 2020 für rund 1500 Dollar auf den Markt bringen.

14.11.2019 07:52

Aufgefaltet hat der Bildschirm eine Diagonale von 6,2 Zoll (knapp 16 cm). In zusammengeklapptem Zustand kann der Nutzer auf ein kleines Display (2,7 Zoll) zurückgreifen, das Benachrichtigungen anzeigt, Musiksteuerung erlaubt und Selfies machen lässt. Das Design des Geräts lehnt insgesamt sehr stark an das Razr-Klapphandy aus dem vergangenen Jahrzehnt an.

Die in diesem Jahr vorgestellte neue Geräteklasse der Falt-Smartphones hatte einen schweren Start - und es gilt immer noch als offene Frage, wie robust sie sind. Samsung musste den Start seines Modells Galaxy Fold im Frühjahr verschieben, nachdem mehrere an Journalisten verteilte Testgeräte schnell kaputtgingen. Das rund 2000 Euro teure Gerät kam erst im September auf den Markt.

Auch der Start von Huaweis Auffalt-Telefon Mate X verschob sich vom ursprünglich anvisierten Sommer auf Herbst. Der chinesische Konzern hat zudem das Problem, dass er nach US-Sanktionen keine Google -Dienste auf seinen neuen Geräten vorinstallieren kann. Das Mate X kommt zunächst nur in China auf den Markt, wo Google-Apps ohnehin nicht erlaubt sind./so/DP/mis

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Konjunkturschwäche belastet

Konjunkturschwäche belastet Henkel

Der Gewinn des Konsumgüterkonzerns Henkel ist im dritten Quartal gesunken. Ein schwieriges Marktumfeld sowie Investitionen belasteten das Ergebnis, wie das Unternehmen am Donnerstag in Düsseldorf mitteilte. Das bereinigte operative Ergebnis (Ebit) sank um 8,2 Prozent auf 850 Millionen Euro, die entsprechende Umsatzrendite verschlechterte sich um 1,7 Prozentpunkte auf 16,7 Prozent. Das bereinigte Ergebnis je Vorzugsaktie nahm um 9,5 Prozent auf 1,43 Euro ab.

14.11.2019 07:43

Der Umsatz stieg zwar leicht um 0,8 Prozent auf rund 5,1 Milliarden Euro, aus eigener Kraft verzeichnete Henkel jedoch einen Rückgang um 0,3 Prozent. Das konjunktursensible Klebstoffgeschäft musste dabei wegen der Schwäche der Automobilindustrie ein organisches Umsatzminus von 2,4 Prozent hinnehmen. Das Ergebnis des renditestärksten Geschäft sank. Ebenfalls schwächer entwickelte sich das Geschäft mit Haar- und Körperpflege. Die Jahresprognose bestätigte der Konzern./nas/mis

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Mischkonzern Bouygues mit

Mischkonzern Bouygues mit Umsatzplus insbesondere dank Bau- und Telekomgeschäft

Der Mischkonzern Bouygues hat von gut laufenden Geschäften in seiner Bausparte und dem wachsenden Telefongeschäft profitiert. In den ersten neun Monaten legte der Umsatz um neun Prozent auf knapp 27,6 Milliarden Euro zu, wie Bouygues am Donnerstag in Paris mitteilte. Auf vergleichbarer Basis wuchsen die Erlöse um fünf Prozent. Das operative Ergebnis kletterte um elf Prozent auf 1,13 Milliarden Euro. Der Konzern bekräftigte die Jahresziele, wonach die Profitabilität im laufenden Jahr verbessert werden soll.

14.11.2019 08:13

Im Telekommunikationsgeschäft konnte Bouygues in den ersten neun Monaten 501 000 neue Mobilfunkkunden hinzugewinnen sowie 286 000 für das Festnetz. Der Umsatz in der Sparte legte um 12,5 Prozent auf 4,4 Milliarden Euro zu. In der Bausparte zogen die Erlöse um 9,4 Prozent auf 21,6 Milliarden Euro zu. Für das Fernsehgeschäft vermeldetet der Konzern ebenfalls steigende Umsätze, hier lag das Wachstum bei 2,5 Prozent.

Der Mischkonzern Bouygues hatte im September einen Teil seiner Beteiligung am Zugkonzern Alstom verkauft. Das Unternehmen war mit 27,7 Prozent an Alstom beteiligt, nun sind es noch 14,7 Prozent. Das Alstom-Engagement hat sich zuletzt immer mehr zum Bremsklotz entwickelt, da dessen Beitrag für Bouygues gesunken ist./stk/zb/jha/

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Tata Steel streicht 3000 Jobs

Tata Steel streicht 3000 Jobs in Europa

Der indische Stahlkonzern Tata Steel will in Europa 3000 Stellen abbauen. Dies gab das Unternehmen am Montag bekannt und bestätigte damit Informationen von Reuters.

19.11.2019 06:31

Tata Steel begründete die Pläne mit einer stagnierenden Nachfrage in Europa und weltweiten Überkapazitäten, die sich durch die Handelskonflikte noch verschärft hätten. Die Streitigkeiten hätten "den europäischen Markt zu einem Abladeplatz für die überschüssigen Stahlkapazitäten der Welt" gemacht. Der Konzern beschäftigt in Europa zirka 20'000 Mitarbeiter. Vor rund einem halben Jahr waren Fusionspläne mit dem deutschen Thyssenkrupp-Konzern geplatzt.

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Baumarktkette Home Depot

Baumarktkette Home Depot kappt Umsatzziel erneut - Aktie fällt

Weil sich Investitionen ins Baumarktgeschäft langsamer auszahlen als gedacht, hat der US-Konzern Home Depot sein Umsatzziel erneut kassiert. Die Erlöse werden nun im laufenden Geschäftsjahr wohl nur um rund 1,8 Prozent zulegen, statt wie zuvor erwartet um 2,3 Prozent, teilte das Unternehmen am Dienstag in Atlanta mit. Auf vergleichbarer Basis werde das Wachstum zudem etwa 3,5 Prozent anstatt 4 Prozent betragen. An der zuvor prognostizierten Steigerung beim Gewinn je Aktie (EPS) von rund 3,1 Prozent auf 10,03 US-Dollar (9,06 Euro) hielt das Unternehmen fest.

19.11.2019 12:55

An der Börse gab die Aktie vor Handelsbeginn deutlich um fast 7 Prozent nach. Die Kette hatte zuletzt unter anderem auch mit sinkenden Holzpreisen zu kämpfen und ihr Umsatzziel für 2019 bei Vorlage der Halbjahreszahlen zum ersten Mal gekappt.

Im dritten Geschäftsquartal legten die Erlöse von Home Depot gegenüber dem Vorjahreszeitraum um dreieinhalb Prozent auf 27,2 Milliarden Dollar (24,6 Milliarden Euro) zu. Analysten hatten im Schnitt ein deutlich grösseres Plus auf dem Zettel. Das operative Ergebnis stieg um 2 Prozent auf 3,95 Milliarden Dollar. Unter dem Strich ging der Gewinn mit rund 2,8 Milliarden Dollar gegenüber dem Vorjahr um 3,4 Prozent zurück./kro/knd/mis

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Johnson & Johnson verliert in

Johnson & Johnson verliert in Australien Prozess wegen Implantaten

(Ausführliche Fassung) - Mehr als 1300 Frauen haben in Australien eine Sammelklage gegen den US-Pharmakonzern Johnson & Johnson wegen Gesundheitsstörungen infolge fehlerhafter Scheiden-Implantate gewonnen. Das oberste Bundesgericht gab am Donnerstag in Sydney den Frauen Recht, von denen nach eigenen Angaben viele an chronischen Schmerzen leiden. Richterin Anna Katzmann sagte, bei der Entwicklung von sogenannten Vaginal-Netzen ("Vaginal Mesh") sei "fahrlässig" gehandelt worden. Der Konzern habe die Risiken gekannt.

21.11.2019 07:27

Auf Johnson & Johnson kommt nun eine hohe Geldstrafe zu. Deren Höhe soll im Februar festgelegt werden. Als Australiens Federal Court das Urteil verkündete, gab es im Gerichtssaal viel Applaus.

Die Netze waren in Australien mehr als zehn Jahre lang im Handel, bis 2017. Das synthetische Gewebe sollte Frauen helfen, die nach Geburten an schwacher Beckenbodenmuskulatur oder unkontrolliertem Urinverlust litten. Die Netze sollten überdehntes oder gerissenes Gewebe unterstützen. Dazu wurden sie - ähnlich wie eine Hängematte - mit einer Operation im Becken fixiert. Richterin Katzmann sagte in der Urteilsbegründung, die Netze seien nie richtig getestet worden. Es habe nie genügend Daten gegeben, dass sie sicher seien.

Bei Frauen, die sich solche Netze einsetzen liessen, hatte dies unter anderem Gewebeschäden, Entzündungen und Inkontinenz zur Folge. Viele Betroffene gaben an, keinen schmerzfreien Sex mehr haben zu können. Entwickelt wurden die Netze von dem Pharmaunternehmen Ethicon, das zu Johnson & Johnson gehört. An der Klage hatten sich 1350 Frauen beteiligt. Eine Frau sagte in dem Verfahren, die Schmerzen seien so heftig, "als ob ich eine Rasierklinge in der Vagina hätte"./cs/fw/DP/zb

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GM verklagt Fiat Chrysler

GM verklagt Fiat Chrysler wegen Bestechung von Gewerkschaftern

Der US-Autohersteller General Motors (GM) hat den US-italienischen Konkurrenten Fiat Chrysler wegen angeblicher Bestechung von Gewerkschaftsfunktionären verklagt. Fiat Chrysler habe sich durch Bestechungszahlungen in Millionenhöhe Vorteile gegenüber der Konkurrenz in Tarifverhandlungen und -vereinbarungen verschafft, erklärte GM am Freitag zur Begründung seiner Klage.

21.11.2019 06:36

Fiat Chrysler wies die Vorwürfe als "unbegründet" zurück. Mutmasslich habe GM diesen Zeitpunkt für die Klage gewählt, um die geplante Fusion von Fiat Chrysler mit dem französischen PSA-Konzern sowie die laufenden Tarifverhandlungen von Fiat Chrysler mit der Gewerkschaft UAW zu torpedieren, hiess es in einer Stellungnahme des Unternehmens.

Die Führungsgremien von Fiat Chrysler und PSA hatten sich Ende Oktober auf die Fusion geeinigt. Dadurch soll der nach Verkaufszahlen viertgrösste Autobauer der Welt entstehen - hinter Volkswagen, der Renault-Nissan-Allianz und Toyota. Derzeit liegt GM auf dem vierten Platz.

Die Klage von GM wurde rund vier Wochen nach dem Ende eines 40-tägigen Streiks bei diesem Autobauer eingereicht. GM hatte deswegen die Produktion in 31 Fabriken stilllegen müssen. Nachdem Tarifvereinbarungen mit GM und Ford erzielt wurden, verhandelt die mächtige Autogewerkschaft derzeit mit Fiat Chrysler.

Die Gewerkschaft UAW bestreitet nicht, dass Bestechungsgelder an einzelne Funktionäre geflossen waren. Ein Gewerkschaftssprecher beteuerte jedoch am Mittwoch, dass diese Zahlungen keinen Einfluss auf den Verlauf der bisherigen Tarifgespräche gehabt hätten.

(AWP)

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Autozulieferer Benteler will

Autozulieferer Benteler will 600 Stellen bei Stahlrohr-Fertigung streichen

Der Automobilzulieferer Benteler will in seinem Geschäftsfeld Stahlrohre in den kommenden drei Jahren rund 600 Stellen streichen. Das ist etwa jeder sechste der rund 3600 Arbeitsplätze in diesem Bereich in Deutschland. Das teilte das Familienunternehmen am Donnerstag am Sitz der Holding in Salzburg mit. Betroffen seien die Werke in Dinslaken, Bottrop und Paderborn.

21.11.2019 18:29

Der Stellenabbau sei nötig, um die Produktionskapazitäten an die sinkende Nachfrage anzupassen und den Grossteil der Arbeitsplätze in Deutschland zu sichern. Die Stellenstreichungen sollten sozialverträglich über freiwillige Abfindungsprogramme, Altersteilzeit, flexible Arbeitszeiten und die natürliche Fluktuation erfolgen. Gespräche mit den Arbeitnehmervertretern hätten begonnen.

Auf den Geschäftsbereich Stahlrohre entfielen im vergangenen Jahr knapp 15 Prozent des gesamten Umsatzes der Benteler-Gruppe. Drei Viertel des Aussenumsatzes von mehr als 8 Milliarden Euro kamen aus dem Segment Automotive. Benteler hat weltweit mehr als 28 000 Mitarbeiter./hff/DP/men

(AWP)

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Angeschlagener Büroraum

Angeschlagener Büroraum-Anbieter WeWork streicht 2400 Jobs

Beim taumelnden Büroraum-Anbieter WeWork müssen 2400 Mitarbeiter gehen. Die Firma bestätigte den Abbau, der WeWork effizienter machen solle, am Donnerstag dem US-Sender CNBC. WeWork hatte nach hohen Verlusten und massiven Zweifeln der Anleger am Geschäftsmodell den für Herbst geplanten Börsengang abgesagt. Im Sommer hatte das Unternehmen, das Büroraum unter anderem an Start-ups vermietet, noch mehr als 12 000 Beschäftigte.

21.11.2019 17:34

Der japanische Technologiekonzern Softbank , der über seinen "Vision"-Investitionsfonds ein zentraler Geldgeber von WeWork war, hatte im Oktober die Kontrolle bei der New Yorker Firma übernommen. Softbank pumpte dabei weitere 9,5 Milliarden Dollar über neue Kredite und den Kauf von Anteilen in WeWork und kündigte massive Sparmassnahmen an./so/DP/men

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Kopiererhersteller Xerox will

Kopiererhersteller Xerox will Kauf von HP nicht aufgeben

Der Kopierer- und Druckerhersteller Xerox hält an einer Übernahme des PC-Herstellers HP Inc weiterhin fest, obwohl dieser das vorliegende Angebot vor wenige Tagen abgelehnt hatte. Das geht aus einem Brief hervor, den Xerox-Chef John Visentin am Donnerstag an den Vorstand von HP geschickt hat. HP hatte das Angebot von 22 US-Dollar pro Aktie mit der Begründung abgelehnt, es spiegele den Wert des Unternehmens nicht ausreichend wider und sei nicht im besten Interesse der Aktionäre. Für Gespräche bleibe man allerdings offen, hiess es.

21.11.2019 16:31

Xerox-Chef Visentin zeigt sich in seinem Brief von Donnerstag überrascht, er könne die Begründung nicht nachvollziehen, wenn doch Experten das Kursziel derzeit deutlich tiefer ansetzten und den Anlegern dazu rieten, die Aktie zu verkaufen. Visentin bezieht sich dabei auf die US-Investmentbank Goldman Sachs, die von einem Kursziel von nur 14 US-Dollar ausgeht. "Unser Angebot beinhaltet eine 57-prozentige Prämie auf das Kursziel von Goldman", argumentiert der Xerox-Chef.

Visentin betont ebenfalls, dass der Xerox-Verwaltungsrat entschlossen sei, die geplante Übernahme von HP weiter zu verfolgen. Falls es bis Montag zu keiner einvernehmlichen Einigung komme, will Visnetin die Aktionäre von seinem Angebot überzeugen./knd/jsl/he

(AWP)

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Tiffany wird französisch:

Tiffany wird französisch: LVMH bietet 135 Dollar je Aktie

Der französische Luxusgüterkonzern wird den US-Edel-Juwelier Tiffany übernehmen.

25.11.2019 08:22

Je Aktie sei ein Kaufpreis von 135 Dollar vereinbart worden, teilte LVMH mit. Damit wird die Traditionsmarke mit insgesamt 16,2 Milliarden Dollar bewertet.

Der Deal soll bis Mitte kommenden Jahres über die Bühne gehen. LVMH hatte sein Angebot für das 1837 gegründete Unternehmen mit einem Volumen von ursprünglich 14,5 Milliarden Dollar im Oktober bekanntgegeben. Nach einer Erhöhung gewährte Tiffany den Franzosen zuletzt Einblick in seine Bücher ("Due Diligence").

(Reuters)

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Innogy verdient nach

Innogy verdient nach Übernahme durch Eon operativ weniger

Nach der Übernahme durch den Energieversorger Eon hat die frühere RWE -Tochter Innogy operativ weniger verdient. Das lag unter anderem an einem höheren Personalaufwand in der Sparte Netz und Infrastruktur und zum anderen an andauernden Schwierigkeiten im britischen Vertriebsgeschäft, wie das Unternehmen am Donnerstag in Essen mitteilte.

28.11.2019 08:35

Insgesamt sank das operative Ergebnis (bereinigtes Ebit) in den ersten drei Quartalen im Vergleich zum Vorjahr von 1,46 Milliarden Euro auf 1,06 Milliarden Euro. Das bereinigte Nettoergebnis verringerte sich von 458 Millionen auf 212 Millionen Euro.

Die Vorjahreszahlen wurden angepasst, um die alten und neuen Ergebnisse vergleichbar zu machen. So werden mehrere Geschäftsfelder nicht mehr berücksichtigt, weil sie nicht fortgeführt werden. Dazu gehören zum einen die erneuerbaren Energien, die im Rahmen des Deals im kommenden Jahr an RWE übertragen werden sollen. Ausserdem verkaufte Innogy im Sommer ihre Beteiligung an der slowakischen VSEH an RWE. Zusätzlich wird Innogy noch die verbleibenden tschechische Vertriebsaktivitäten veräussern.

Nach der Übernahme durch Eon verändert sich auch der Ausblick 2019: Für das laufende Geschäftsjahr erwartet Innogy jetzt ein bereinigtes Ebit von rund 1,6 Milliarden Euro. Das bereinigte Nettoergebnis schätzt das Management nun auf 400 Millionen Euro. In der alten Formation hatte Innogy ein operatives Ergebnis von 2,2 Milliarden Euro und ein bereinigtes Nettoergebnis von rund 800 Millionen Euro in Aussicht gestellt./knd/men/fba

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Schulden von Eon steigen nach

Schulden von Eon steigen nach Innogy-Übernahme - Jahresprognose erhöht

Nach der Übernahme der früheren RWE-Tochter Innogy steigen die Schulden des Stromversorgers Eon. Diese Entwicklung sei auf die Erstkonsolidierung zurückzuführen, teilte der Konzern in Essen am Freitag mit, und gleiche sich wieder aus, sobald der Teil der erneuerbaren Energien an RWE abgegeben werde. Der Nettoschuldenstand stieg im Vergleich zum Vorjahr von 23 auf 39,6 Milliarden Euro.

29.11.2019 07:32

Die Integration von Innogy laufe nach Plan. Im Zuge der Übernahme erhöht Eon auch seine Jahresprognose und erwartet nun ein bereinigtes operatives Ergebnis (Ebit) von 3,1 bis 3,3 Milliarden Euro. Der Konzernüberschuss soll jetzt auf 1,45 bis 1,65 Milliarden Euro steigen. Das bereinigte Ebit lag in den ersten neun Monaten bei 2,2 Milliarden Euro, der Umsatz bei 23,6 Milliarden Euro. Ein Vergleich zum Vorjahr ist schwierig, weil die Zahlen vom Vorjahr nach der Innogy-Übernahme nicht angepasst wurden. Probleme bereitet den Essenern weiterhin das britische Vertriebsgeschäft./knd/fba

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BNP Paribas Schweiz baut bis

BNP Paribas Schweiz baut bis zu 250 Stellen ab

Bei der Schweizer Tochter der französischen Grossbank BNP Paribas droht ein Stellenabbau. BNP Paribas Schweiz leitet ein Sparprogramm ein. In dessen Rahmen könnten 250 von insgesamt 1'400 Angestellten ihren Arbeitsplatz verlieren.

29.11.2019 09:35

Der Abbau werde zum grössten Teil in Genf erfolgen, schrieb BNP Paribas in einer Mitteilung, über die am Freitag die "NZZ" berichtete. Die Entlassungen seien in den Jahren 2020 und 2021 geplant. Die Bank eröffne nun die Mitarbeiterkonsultation, die bis am 14. Januar 2020 laufe. Die Entlassungen würde alle Bereiche der Bank betreffen und entsprechende Sozialpläne seien vorgesehen.

Der Umbau in der Schweiz sei demnach Teil einer "umfassenden Transformation im Gesamtunternehmen, hiess es weiter. BNP Paribas solle effizienter werden und sich stärker auf mögliche Synergien innerhalb der Gruppe abstützen.

Im Februar hatte die Führung der französischen Grossbank angekündigt, ihre Gewinnziele für das Jahr 2020 kassieren zu müssen und mitgeteilt, die Kosten um weitere 600 Millionen Euro zu senken. Insgesamt sollen diese jetzt bis zum Jahr 2020 um 3,3 Milliarden Euro sinken.

tt/kw

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Stada übernimmt

Stada übernimmt Pharmageschäft von ukrainischem Anbieter

Der Pharmakonzern Stada setzt seine Einkaufstour in Osteuropa fort. Das Unternehmen übernimmt nach eigenen Angaben vom Montag vom ukrainischen Anbieter Biopharma das Geschäft mit verschreibungspflichtigen Medikamenten und rezeptfreien Produkten. Es handele sich um eine der grössten Investitionen der jüngeren Vergangenheit, teilte Stada am Stammsitz in Bad Vilbel bei Frankfurt mit. Ein Kaufpreis wurde nicht genannt. Ebenso steht noch die Genehmigung der Übernahme durch die Behörden der Ukraine aus.

02.12.2019 10:05

Erst vor wenigen Tagen hatte Stada angekündigt, dass das Unternehmen das Medikamentenportfolio des japanischen Konkurrenten Takeda Pharmaceutical in Russland für 593 Millionen Euro übernehmen wolle. Zuvor hatte es zudem eine grössere Akquisition in Tschechien gegeben. Stada war im Jahr 2017 von den Finanzinvestoren Bain und Cinven mit der Aussicht auf weitere Zukäufe übernommen worden.

Der Produzent unter anderem des Erkältungsmittels Grippostad und der Sonnenmilch Ladival mit einem Jahresumsatz von gut 2,3 Milliarden Euro beschäftigte zuletzt weltweit rund 10 400 Menschen. Mit Biopharma kommen rund 300 weitere Beschäftigte zu Stada./ceb/DP/nas

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Rom gewährt Alitalia weiteren

Rom gewährt Alitalia weiteren Millionenkredit

Die italienische Regierung gewährt der angeschlagenen Fluggesellschaft Alitalia einen weiteren Überbrückungskredit in Höhe von 400 Millionen Euro. Einen entsprechenden Beschluss fasste der Ministerrat am Montagabend. Damit solle der Flugbetrieb der Gesellschaft vor einem möglichen Verkauf bis zum 31. Mai 2020 garantiert werden, hiess es in einer Mitteilung der Regierung von Ministerpräsident Giuseppe Conte.

03.12.2019 06:31

Am 21. November war eine schon sieben Mal verlängerte Frist zur Rekapitalisierung der seit Mai 2017 insolventen Airline abgelaufen. Eigentlich sollten die italienischen Staatsbahnen (FS) mit dem Infrastrukturkonzern Atlantia und der US-Gesellschaft Delta Air Lines ein Konsortium für die Übernahme bilden. Vierter Partner wäre das italienische Finanzministerium geworden. Kurz vor Ablauf der Frist stieg Atlantia aber aus. Die Lufthansa , die als Interessent immer wieder ins Gespräch gebracht wurde, hat erklärt, nur in eine restrukturierte Alitalia investieren zu wollen.

Alitalia macht mit knapp 11 000 Beschäftigten derzeit rund 350 Millionen Euro Verlust im Jahr. Seit der Insolvenz hat Alitalia schon Überbrückungskredite in Höhe von 900 Millionen Euro erhalten. Es gilt als unwahrscheinlich, dass die derzeit von drei staatlichen Kommissaren geführte Gesellschaft diese jemals zurückzahlen kann. Damit würden die Kredite aus Sicht der EU-Kommission aber zu unerlaubten Subventionen./blu/DP/zb

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Hyundai will Milliarden in

Hyundai will Milliarden in Zukunftstechnologien investieren

Der südkoreanische Autohersteller Hyundai Motor will stärker in mobile Zukunftstechnologien einschliesslich Flugautos investieren. Der VW -Rivale kündigte dazu am Mittwoch seinen Strategieplan "Strategy 2025" an, der Investitionen von 61,1 Billionen Won (knapp 51 Milliarden Franken) vorsieht. Das Geld soll in den nächsten sechs Jahren in die Forschung und Entwicklung "und die weitere Sondierung künftiger Technologien" fliessen.

04.12.2019 09:01

Der neue Strategieplan soll auf zwei geschäftlichen Kernpfeilern stehen - smarte Mobilitätsgeräte und smarte Mobilitätsdienstleistungen. Der Gerätebereich soll dabei über Autos hinaus erweitert und unter anderem auch Flugautos sowie Robotertechnik einschliessen.

Daneben hat sich Südkoreas Branchenführer bis 2025 eine Frist gesetzt, um in die Gruppe der drei grössten Hersteller von Batterien und Brennstoffzellenfahrzeugen vorzustossen. Ziel sei es, jährlich 670 000 Elektrofahrzeuge einschliesslich batteriebetriebener E-Autos zu fertigen, hiess es./dg/DP/nas

(AWP)

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Airbus erhält Grossauftrag

Airbus erhält Grossauftrag von United Airlines

Die US-Fluggesellschaft United Airlines hat 50 neue Langstreckenjets vom Typ A321XLR beim europäischen Hersteller Airbus bestellt.

04.12.2019 07:15

United will mit den Maschinen ab 2024 nach und nach seine bestehende Boeing-757-Flotte erneuern, wie das Unternehmen am Dienstagabend (Ortszeit) in Chicago mitteilte. Preisangaben wurden zunächst nicht gemacht. Die Flugzeuge dürften laut dem Finanzdienst Bloomberg gut sieben Milliarden Dollar kosten, allerdings sind bei Grossaufträgen starke Rabatte üblich. United gab zudem bekannt, eine Lieferung grösserer Airbus-Jets vom Typ A350 bis 2027 aufzuschieben.

Airbus hatte zuvor schon eine Bestellung über 50 A321XLR von American Airlines aus dem Heimatland des Erzrivalen Boeing erhalten. Die Langstreckenversion der A321neo von Airbus soll eine Reichweite von 8700 Kilometern haben, die Flüge von Europa nach Amerika oder Indien ermöglicht. Dabei soll der Jet 30 Prozent weniger Treibstoff verbrauchen als die bislang noch oft auf solchen Strecken verwendete, aber nicht mehr produzierte Boeing 757. Boeing ist durch seinen nach zwei verheerenden Abstürzen mit Startverboten belegten Bestseller 737 Max im Wettrüsten mit Airbus derzeit stark zurückgeworfen.

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Was machen Italiens

Was machen Italiens Grossbanken besser als UBS und Credit Suisse?

Die Aktien der Schweizer Grossbanken schneiden teils klar schlechter ab als die anderer europäischer Banken. Besonders im Vergleich mit Banken Italiens fallen UBS und CS zurück. Was ist passiert? Die Analyse von cash.

05.12.2019 06:00

Von Marc Forster

Unter die zehn bestperformenden europäischen Banken im schafft es in diesem Jahr als einzige Schweizer Bank die Credit Suisse (CS). Eine Jahresperformance von 17,6 Prozent gibt rückblickend jenen Anlegern und Analysten recht, welche die CS gegenüber der UBS bevorzugen. Die UBS hat mit -3,1 Prozent seit Ende 2018 an der Börse Wert verloren.

Eine Analyse von cash mithilfe des  Bloomberg European (BE) 500 Index zeigt aber auch, dass es vor allem italienische Banken sind, die 2019 in der Gunst der Anleger stehen. Mit der Banca Mediolanum, Mediobanca, Finecobank, Unicredit und Intesa Sanpaolo rangieren fünf Geldhäuser aus Italien unter den Top-Performern.

Rein performancetechnisch scheinen Italien-Banken also für Anleger interessanter zu sein als die übrigen europäischen Branchengrössen, mit eingeschlossen die beiden wichtigsten Schweizer Banken. Wie der Bloomberg-Index zeigt, sind es vor allem nordeuropäische Banken, die an der Börse einen schweren Stand hatten.

Börsenkurse europäischer Banken seit Anfang 2019

Top Ten Performance 
seit 1.1. 2019
Flop Ten Performance 
seit 1.1. 2019
Banca Mediolanum (I) +81,2 Prozent Swedbank (S) -37,7 Prozent
Mediobanca (I) +35,6 Prozent Bankia (E) -31,6 Prozent
Credit Agricole Give rose +30,1 Prozent Danske Bank (DK) -28,9 Prozent
Finecobank  (I) +28,5 Prozent Allied Irish Banks (IE) -18,3 Prozent
BNP Paribas Give rose +26,5 Prozent Caixabank (E) -15,3 Prozent
Unicredit (I) +24 Prozent HSBC (GB) -13,8 Prozent
Credit Suisse (CH) +17,6 Prozent Banco Santander (E) -11,8 Prozent
Intesa Sanpaolo (I) +16,5 Prozent Commerzbank (D) -11,3 Prozent
Lloyds Banking Group (GB) +15,8 Prozent Natixis Give rose -10,2 Prozent
KBC (B) +15,7 Prozent Nordea (SF) -10 Prozent

4. Dezember/Daten: Bloomberg

Italienische Banken sind, wie andere Finanzhäuser auch, stark makroökonomisch getrieben, wie Branchenanalyst Yves Becker von der Zürcher Kantonalbank (ZKB) zu cash sagt: "Ende 2018 litten sie stark unter der Budgetpolitik Italiens. Diese Banken halten einen hohen Anteil an italienischen Staatsanleihen und sind daher davon abhängig, wie sich die Zinsen und der Spread entwickeln."

Bis im September regierte in Rom eine Koalition aus der anarchistischen Fünf-Sterne-Bewegung und der nationalistischen Lega. Im Dauerclinch mit den Regulatoren der EU und der Europäischen Zentralbank (EZB) hat die auf hohe Staatsausgaben getrimmte Politik jener Regierung immer wieder die Anleihenrenditen nach oben getrieben.

Dieser "Italien-Risikofaktor" hat sich 2019 etwas reduziert, nachdem die Fünf-Sterne-Bewegung den Koalitionspartner auswechselte und seitdem mit den Sozialisten regiert. Die Anleihenrenditen und vor allem der viel beachtete "Spread" italienischer BTPs gegenüber deutschen Staatsanleihen ist sichtbar zurückgegangen.

Die Renditen 10-jähriger italienischer BTP (Buoni del Tesoro Poliennali) in den vergangenen zwölf Monaten. Die Linie zeigt den Tag des Regierungswechsels an (Grafik: bloomberg.com).

Wo die Unsicherheiten aber immer noch zu sehen ist, ist bei den Bewertungen der italienischen Banken, wie ZKB-Analyst Becker sagt. Unicredit beispielsweise hat ein Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von 6. Bei der Grossbank Intesa Sanpaolo beträgt dieses 9. UBS und CS sind mit einem KGV von 10 respektive 11 bewertet.

Dazu kommt: Europäische Banken lassen sich insofern nur bedingt vergleichen, als dass sie sich trotz gemeinsamer Strukturen durch die EZB letztlich je nach nationalem Regulator anders entwickeln. Die italienischen Banken durchleben derzeit Metamorphosen, welche UBS und CS und andere Grossbanken schon lange hinter sich haben. Mit der diese Woche angekündigten Streichung von 8000 Stellen tritt die Unicredit auf die Kostenbremse – CS und UBS haben dies forciert schon vor sieben oder acht Jahren getan.

Banken werfen Risiken aus den Büchern

Italienische Banken weisen aber auch genau einen Trigger auf, der sie nicht nur von anderen Banken abhebt, sondern auch 2020 an der Börse tragen könnte: Der Abbau von gefährlichen und dauerbelastenden Bilanzrisiken.

Auch hier hinken sie Finanzistituten in anderen Ländern zum Teil fast ein Jahrzehnt hintennach, aber an der Börse verfängt diese Politik trotzdem - oder gerade deswegen. Unicredit findet bei Analysten derzeit viel Anklang, weil der Bestand notleidender Kredite zurückgeht. Im ersten Quartal 2018 betrug der Anteil im Kreditbuch noch 9,5 Prozent, im dritten Quartal 2019 noch 5,7 Prozent. Ende 2020 soll der Bestand auf 5 Prozent und bis 2023 auf unter 3,8 Prozent sinken.

Notleidende Kredite gelten als eines der grössten Probleme europäischer Banken. Mitte 2019 belief sich deren Quote in Italien auf 9,5 Prozent, in Portugal waren es 11,3 Prozent und in Griechenland 43,5 Prozent. Die EZB berechnete den Bestand bei europäischen Banken auf 786 Milliarden Euro. 

Ein weiterer interessanter Aspekt für Anleger: Dank der Restrukturierung der Bilanz ist die Bewertung von Unicredit etwas weniger abhängig von der Entwicklung der Ertragslage als bei anderen Banken. Aber auch Intesa Sanpaolo, wiewohl höher bewertet, gilt wegen des Risikoabbaus als interessanter Titel an der Börse. Bei 8,5 Prozent Dividendenrendite ist Intesa Sanpaolo auch puncto Ausschüttung europäische Spitze.

Unicredit streicht weitere 8000 Stellen - Aktie steigt

Risikofrei ist das ganze natürlich nicht, denn auch die gegenwärtige italienische Regierung kann schnell zusammenbrechen. Der Kreislauf von politischer Unsicherheit und steigenden Bondrenditen kann wieder neu in Gang gebracht werden und damit an vorderster Front den Bankensektor belasten. "Neuwahlen sind in Italien immer ein Szenario", sagt man am Markt. 

Italiens Grossbanken - oder allgemein südeuropäische Banken - insgesamt machen auch nichts besser als ihre Counterparts in der Schweiz oder im nördlichen Europa. An der Börse profitieren sie aber von der ruhiger gewordenen politischen Lage und von ihrer Bereitschaft, die Bilanzen zu stabilisieren. Dies macht sie zu interessanten Alternativen zu UBS, CS und Co, bei denen die Kursaussichten - nüchtern betrachtet - immer noch ziemlich begrenzt sind.

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Finanzinvestor J.P. Morgan

Finanzinvestor J.P. Morgan steigt bei Gerry Weber ein

Der US-Finanzinvestor J.P. Morgan steigt bei dem angeschlagenen Modehersteller Gerry Weber ein. J.P. Morgan Securities übernehme knapp 200 000 im Zuge einer Kapitalerhöhung ausgegebene neue Gerry-Weber-Aktien, teilte das Unternehmen am Freitag in Bielefeld mit. Mehr als 80 Prozent der Anteile am westfälischen Modeimperium werden aber weiterhin von den bisherigen Eigentümern Robus und Whitebox gehalten.

06.12.2019 10:36

Gerry Weber steckt seit Jahren in der Krise. Das Unternehmen litt zuletzt unter dem Rückgang der Kundenfrequenzen in den Innenstädten und dem Siegeszug des Onlinehandels. Auch eigene Fehler, vor allem hohe Investitionen in ein eigenes Ladennetz, machten dem Unternehmen schwer zu schaffen. Ende Januar musste der Konzern Insolvenz in Eigenverwaltung anmelden.

Im November wurden die Altaktionäre im Zuge eines sanierenden Kapitalschnitts entschädigungslos aus dem Unternehmen herausgedrängt. Alleinige Eigentümer von Gerry Weber waren danach zunächst die Finanzinvestoren Robus Capital und Whitebox, die sich bereit erklärt hatten, dem Unternehmen zur Fortführung des Betriebes und zur Entschädigung der Gläubiger bis zu 50 Millionen Euro zur Verfügung zu stellen.

Durch den Einstieg der Finanzinvestoren hat Gerry Weber mittlerweile wieder eine Zukunftsperspektive. Das Unternehmen rechnet damit, das Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung noch in diesem Jahr beenden und die Sanierung ausserhalb des Insolvenzverfahrens abschliessen zu können. Gerry Weber mit immer noch mehr als 3600 Arbeitsplätzen könne so in seinen Kernstrukturen erhalten bleiben, sagte Sachwalter Stefan Meyer kürzlich./rea/DP/nas

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Telefonica Deutschland senkt

Telefonica Deutschland senkt Dividende deutlich - neue Mittelfristziele

Der Mobilfunkanbieter Telefonica Deutschland (O2) geht angesichts hoher Investitionen in seine Netze den gleichen Weg wie die Deutsche Telekom : Er kürzt die Dividende für seine Aktionäre deutlich. Für 2019 schlägt das Management eine Ausschüttung von 0,17 Euro je Aktie vor, wie das Unternehmen am Mittwoch in München mitteilte.

11.12.2019 09:32

Für das Jahr 2018 hatten Investoren noch 0,27 Euro je Aktie erhalten. Analysten hatten mit diesem Schritt gerechnet. Die Aktie verlor am Vormittag als Schlusslicht im MDax mehr als drei Prozent an Wert.

Die Dividende von 17 Cent stellt eine Untergrenze für die bevorstehende zweijährige Investitionsphase dar, in der die Tochter des spanischen Telefonica-Konzerns in der Spitze eine Investitionsquote von 17 bis 18 Prozent anstrebt. Das heisst, 17 bis 18 Prozent des Umsatzes sollen investiert werden.

Das Unternehmen hat sich gemeinsam mit seinen Konkurrenten Telekom und Vodafone eine verbesserte Versorgung vor allem im ländlichen Regionen, aber auch entlang der Verkehrswege auf Strassen, Schienen und Flüssen vorgenommen. Auch der künftige Netzbetreiber 1&1 Drillisch wurde eingeladen, sich zu beteiligen.

Dazu steht für Telefonica Deutschland nun die Versorgung erster Städte mit dem 5G-Netz an. Die dafür erforderlichen Frequenzen hatte das Unternehmen in einer Auktion des Bundes im Sommer für 1,42 Milliarden Euro ersteigert. Die Telekomunternehmen dürfen die Summe in Raten zahlen, und zwar über einen Zeitraum bis 2030. Dadurch sparen die Firmen Zinsen für Kredite und haben mehr Luft für Investitionen.

Ab 2022 sollen sich die Ausgaben bei Telefonica wieder normalisieren. Der Umsatz soll zudem bis zum Jahr 2022 um insgesamt mindestens fünf Prozent zulegen. Dabei soll schrittweise ein immer grösserer Anteil der Erlöse als operativer Gewinn beim Unternehmen hängen bleiben.

Für das Jahr 2019 hatte sich Telefonica Deutschland noch eine Investitionsquote von 13 bis 14 Prozent des Umsatzes vorgenommen. An diesem und den anderen Jahreszielen hält das Management fest. So soll der Umsatz ohne Regulierungseffekte in etwa auf Vorjahreshöhe bleiben, das operative Ergebnis soll stabil bleiben oder leicht steigen.

Die Deutsche Telekom will im Zuge der hohen künftigen Netzausgaben sowie der Unsicherheit im Zusammenhang mit der Sprint-Übernahme in den USA ihre Dividende für das laufende Geschäftsjahr ebenfalls senken. Hatten Anleger im vergangenen Jahr noch 70 Cent erhalten, sollen es in diesem Jahr nur noch 60 Cent sein, wie es Anfang November hiess. Dieser Betrag ist zugleich aber als auch neue Mindestdividende für die kommenden Jahre gedacht - und damit eine Erhöhung am unteren Rand, der sich zuvor noch auf 50 Cent belief./kro/stw/mis

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Freispruch für Exxon in US

Freispruch für Exxon in US-Prozess um Falschangaben zum Klimawandel

Der grösste US-Ölkonzern ExxonMobil ist in einem Rechtsstreit um angebliche Falschangaben zum Klimawandel freigesprochen worden. Der zuständige Richter Barry Ostrager sah laut seinem Urteil vom Dienstag (Ortszeit) keine ausreichenden Beweise dafür, dass das Unternehmen Investoren über geschäftliche Risiken im Zuge einer strengeren Regulierung aufgrund der Erderwärmung getäuscht habe.

11.12.2019 06:33

Geklagt hatte die New Yorker Generalstaatsanwaltschaft, die den Ölriesen nach jahrelangen Ermittlungen beschuldigte, Anleger in die Irre geführt zu haben. New Yorks Staatsanwältin Letitia James zeigte sich trotz des Urteils unbeirrt. "Durch das Verfahren hinweg haben wir gezeigt, dass Exxon grundlegend falsche, irreführende und verwirrende Darstellungen gemacht hat", teilte ihr Büro mit.

Exxon hatte die Vorwürfe der Staatsanwaltschaft von Anfang an als unbegründet zurückgewiesen und sah sich nun durch die Entscheidung des Richters bestätigt. "Wir haben unsere Investoren mit korrekten Informationen zu den Risiken des Klimawandels versorgt", verkündete der Konzern. Zudem kritisierte Exxon, dass durch Rechtskonflikte wie diesen "Millionen an Steuergeldern verschwendet" würden.

Richter Ostrager sprach den Konzern ausdrücklich nicht von einer Verantwortung als Verursacher von Treibhausgasen frei. Bei dem Fall sei es aber um das Wertpapiergesetz gegangen. Der Prozess, bei dem auch der frühere Exxon-Chef und US-Aussenminister Rex Tillerson aussagte, war von Klimaschutzprotesten begleitet gewesen. Es laufen etliche weitere US-Klagen gegen Ölmultis wie Exxon, so fordern Politiker etwa Entschädigung für hohe Kosten durch den Klimawandel./hbr/DP/zb

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Metro erwartet

Metro erwartet Ergebnisbelastung aus Konzernumbau

(Ausführliche Fassung) - Der Umbau zu einem reinen Grosshändler wird das Ergebnis des Handelskonzerns Metro im laufenden Geschäftsjahr belasten. Die Restrukturierungskosten sowie ein weiterer zu erwartender Ergebnisrückgang im wichtigen Russlandgeschäft dürften das operative Ergebnis (Ebitda) beeinträchtigen, teilte der Konzern am Mittwochabend in Düsseldorf mit. Die geplanten Verkäufe der Supermarktkette Real sowie des China-Geschäfts sollen Metro dagegen einen Geldregen bescheren.

11.12.2019 19:41

Die Metro-Aktie machte nachbörslich auf das Zahlenwerk hin einen Sprung. Auf Tradegate notiert sie 1,2 Prozent höher als zum Xetra-Schluss.

Das um Restrukturierungskosten bereinigte Ebitda des fortgeführten Geschäfts erwartet Metro auf dem Vorjahresniveau von gut einer Milliarde Euro, wie es hiess. Nicht berücksichtigt sind dabei mögliche Gewinne aus Immobilienverkäufen. Im fortgeführten Geschäft sind Real sowie das China-Geschäft nicht mehr enthalten. Der Umsatz soll organisch um 1,5 Prozent bis 3 Prozent wachsen. Ausgeklammert sind dabei Währungsschwankungen sowie Zu- und Verkäufe.

Im vergangenen Jahr schrieb der Handelskonzern Verluste. Unter dem Strich stand ein Fehlbetrag von 126 Millionen Euro, nachdem im Vorjahr noch ein Gewinn von 333 Millionen erzielt worden war. Hauptverantwortlich waren dabei Abschreibungen auf Real. Im fortgeführten Geschäft konnte Metro den Gewinn um knapp 14 Prozent auf 405 Millionen Euro steigern. Dabei profitierte der Konzern auch von dem Verkauf von Immobilien. Metro-Aktionäre sollen eine unveränderte Dividende von 0,70 Euro erhalten.

Die Umsätze stiegen leicht um 1,1 Prozent auf 27,1 Milliarden Euro. Hier lasteten negative Wechselkurseffekte auf dem Wachstum. Dynamisch zeigte sich das Belieferungsgeschäft.

Metro ist im Umbau zu einem reinen Grosshändler. Das Management um Konzernchef Olaf Koch prüft derzeit mögliche Effizienzmassnahmen, sowohl in der Hauptverwaltung als auch in den internationalen Querschnitts- und Servicegesellschaften. Die Einsparungen sollen pro Jahr im mittleren zweistelligen Millionenbereich liegen. Die Kosten hat Metro für das laufende Jahr auf 60 bis 80 Millionen Euro beziffert.

Die Verkäufe von Real und des deutlich vom Einzelhandel geprägten Chinageschäfts sind die letzten grossen Bausteine auf dem Weg zum reinen Grosshändler. Beim Real-Verkauf hatte Metro vor kurzem eine Kehrtwende vollzogen und die zäh laufenden Gespräche mit dem Bieter Redos beendet. Stattdessen setzt der Konzern nun auf ein Konsortium um Immobilieninvestor X+Bricks als Käufer. Bis Ende Januar soll es zu einem Vertragsabschluss kommen. Auch die Veräusserung des China-Geschäfts an Wumei soll zeitnah abgeschlossen werden. Durch die beiden Transaktionen sollen Metro netto 1,5 Milliarden Euro zufliessen./nas/fba

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Deutsche Bahn nimmt Kurs auf

Deutsche Bahn nimmt Kurs auf weniger Gewinn

(Ausführliche Fassung) - Ein besseres Angebot für Bahnkunden, aber weniger Gewinn: Mit diesen Ziel geht die Deutsche Bahn in das neue Jahr. Der Aufsichtsrat billigte am Mittwoch die Budgetplanung 2020, wie aus Kreisen des Kontrollgremiums verlautete. Danach sinkt das Ergebnis aus dem laufenden Geschäft (Ebit) noch 1,8 bis 1,9 Milliarden Euro in diesem Jahr auf 1,3 Milliarden Euro. Davon sind noch Zinsen und Steuern sowie eine Dividende für den Bund als Bahn-Eigentümer abzuziehen.

11.12.2019 18:20

Verantwortet werden die Zahlen nächstes Jahr von einem neuen Finanzvorstand: Nach dem Rückzug des bisherigen Ressort-Inhabers Alexander Doll im Zuge eines Führungsstreits bestellte der Aufsichtsrat am Mittwoch Levin Holle für das Ressort. Der 52-Jährige ist Abteilungsleiter im Bundesfinanzministerium und sitzt im Aufsichtsrat des bundeseigenen Konzerns. Sein Wechsel in den Vorstand ist für den 1. Februar vorgesehen.

"Angesichts der anstehenden Wachstums- und Investitionsoffensive können wir das breite Know-how und die ausgezeichnete Vernetzung von Herrn Dr. Holle sehr gut gebrauchen", sagte Bahnchef Richard Lutz. Holle war Unternehmensberater, bevor er 2011 ins Ministerium kam.

Beschlossen wurde auch, dass Technikvorstand Sabina Jeschke einen neuen Fünfjahresvertrag bis 2025 bekommt. "Das Team des DB-Vorstands ist somit komplett und kann nunmehr mit voller Kraft an der starken Schiene arbeiten", sagte Aufsichtsratschef Michael Odenwald.

Im November war die Chefin der Berliner Verkehrsbetriebe, Sigrid Nikutta, zum neuen Vorstand für Güterverkehr bestellt worden. Sie trifft in der Vorstandsetage auch auf Ronald Pofalla (Infrastruktur), Berthold Huber (Personenverkehr) und Martin Seiler (Personal).

Thema im Aufsichtsrat war auch der geplante Börsengang der Bahn-Tochter Arriva. Die Kontrolleure mussten zur Kenntnis nehmen, dass der Vorstand damit gescheitert ist, die internationale Bus- und Bahngesellschaft direkt zu verkaufen. Auf bis zu vier Milliarden Euro war spekuliert worden - die Angebote der Interessenten lagen deutlich darunter.

Nun soll im Mai ein Minderheitsanteil an die Börse kommen, bevor innerhalb von drei Jahren alle Anteile verkauft werden. Ausserdem will die Bahn wie schon in diesem Jahr eine Anleihe ausgeben, um die Finanzierung zu sichern./bf/DP/eas

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Online-Broker Flatex baut

Online-Broker Flatex baut Europa-Geschäft mit DeGiro-Übernahme kräftig aus

Der Online-Broker Flatex will den niederländischen Konkurrenten DeGiro für 250 Millionen Euro kaufen. Von dem Kaufpreis sollen 190 Millionen Euro mit eigenen Aktien bezahlt werden, teilte Flatex am Montag in Frankfurt. Dazu soll das Kapital um 7,5 Millionen Aktien zu einem Preis von 25,33 Euro erhöht werden und an die jetzigen DeGiro-Gesellschafter gehen. Die restlichen 60 Millionen Euro bezahlt Flatex bar. Mit der Kapitalerhöhung steigt die Zahl der Flatex-Anteile um rund 38 Prozent auf etwas mehr als 27 Millionen.

16.12.2019 08:16

Flatex wurde 1999 von dem Unternehmer und Verleger Bernd Förtsch ("Der Aktionär") gegründet und 2009 an die Börse gebracht. Förtsch ist immer noch an dem Unternehmen, das zwischenzeitlich mal FinTech Group geheissen hatte, beteiligt. Die im nicht so stark regulierten Marksegment der Frankfurter Börse Scale gehandelte Aktie des Unternehmens legte im bisherigen Jahresverlauf um rund ein Viertel zu. Der Börsenwert der Flatex AG stieg damit zuletzt auf knapp 420 Millionen Euro.

Durch den Zusammenschluss sollen unter anderem die IT-Kosten und Ausgaben für die Abwicklung und Auflagen gedrückt werden. Das Unternehmen bezifferte die schnell umsetzbaren Sparpotenziale auf 30 Millionen Euro pro Jahr. Mittelfristig sei ein Umsatz von 300 Millionen Euro, ein Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) von 150 Millionen Euro und ein Ergebnis je Aktie von 3 Euro geplant.

Flatex hat sich mit der Vertragsunterzeichnung bereits 9,4 Prozent der Anteile an DeGiro gesichert. "Der Erwerb der restlichen 90,6 Prozent steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung der zuständigen aufsichtsrechtlichen Behörden", hiess es. Der Abschluss der Transaktion, die vom DeGiro-Management unterstützt wird, soll bis bis Anfang des zweiten Quartal über die Bühne gegangen sein. Nach der Übernahme wird Flatex in mehr als 15 europäischen Ländern vertreten sein.

Bisher ist das Geschäft von Flatex vor allem auf Deutschland, Österreich und die Niederlande fokussiert. Geplant war zuletzt die Expansion nach Frankreich, Italien, Schweden und Spanien. In diesen Märkten ist DeGiro bereits aktiv, wie auch in Grossbritannien und Skandinavien./zb/fba

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