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Dufthersteller IFF will

Dufthersteller IFF will DuPonts Ernährungssparte kaufen

Der Duft- und Aromastoffhersteller International Flavors & Fragrances IFF will die Sparte für Ernährung und Biowissenschaften des US-Chemiekonzerns DuPont übernehmen. Das Geschäft habe ein Volumen von 26,2 Milliarden Dollar, teilte IFF am Sonntag mit.

16.12.2019 06:40

Entstehen soll demnach ein neues zusammengeschlossenes Unternehmen, an dem DuPont-Aktionäre 55,4 Prozent halten sollen. Den Rest würden IFF-Anteilseigner halten.

(AWP)

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Boeing entscheidet über

Boeing entscheidet über weitere Produktion von 737 Max

Der US-Flugzeugbauer Boeing könnte nach einem Medienbericht bereits an diesem Montag eine Entscheidung über die weitere Produktion des Krisenjets 737 Max treffen.

16.12.2019 06:37

Die Unternehmensführung halte eine Produktionspause zusehends für die gangbarste Option, berichtete das "Wall Street Journal" am Sonntag (Ortszeit) unter Berufung auf Insider. Die Alternative wäre, die Produktion weiter zu drosseln.

Die US-Luftfahrtaufsicht FAA hatte Boeing vergangene Woche mit deutlichen Worten zu verstehen gegeben, dass der Konzern nicht auf eine rasche Wiederzulassung des Unglücksfliegers 737 Max setzen kann. Die Behörde hielt den Flugzeugbauer zudem an, sich mit öffentlichen Äusserungen zum Zertifizierungsprozess zurückzuhalten. An der Börse waren Boeings Aktien in der Folge spürbar unter Druck geraten.

Die 737 Max - Boeings bestverkauftes Flugzeug - darf wegen zwei Abstürzen binnen fünf Monaten seit März nicht mehr abheben. Insgesamt starben 346 Menschen bei den Unglücken.

(AWP)

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Ado Properties will Adler

Ado Properties will Adler Real Estate schlucken - und vielleicht consus

(Ausführliche Fassung) - Der deutsche Wohnimmobilienkonzern Ado Properties will seinen Grossaktionär Adler Real Estate übernehmen. Dieser war erst vor kurzem durch den Kauf der israelischen Ado-Mutter Ado Group in den Besitz eines Drittels des in Berlin beheimateten Unternehmens gelangt. Nun bietet Ado Properties 0,4164 eigene Aktien für ein Adler-Papier. Der am Sonntag veröffentlichten Pflichtmitteilung zufolge entspricht dies einem impliziten Angebotspreis von 14,55 Euro und damit einer Prämie auf der Basis des Schlusskurses vom Freitag von gut 17 Prozent.

15.12.2019 21:23

Ado habe mit Adler-Grossaktionären, die über 52,21 Prozent der Papiere verfügten, eine Vereinbarung über die Andienung dieser Aktien getroffen, hiess es weiter. Die neuen Ado-Titel sollen durch eine Kapitalerhöhung geschaffen werden.

Zudem kündigte Ado den Kauf von 22,18 Prozent des Grundkapitals des Berliner Immobilienunternehmens Consus Real Estate von Minderheitseignern für durchschnittlich 9,72 Euro je Aktie an. Mit dessen Haupteigner Aggregate Holdings wurde zudem eine Vereinbarung geschlossen, nach der Ado dessen 50,97-Prozent-Paket für 8,35 Euro oder 0,2390 eigene Aktien je Consus-Papier erwerben kann.

In Deutschland insbesondere Berlin weht den Wohnimmobilienkonzernen wegen steigender Mieten ein immer heftigerer Wind in Ballungszentren entgegen. Viele Menschen befürchten, dass sie sich ihre Wohnung aufgrund der anziehenden Mieten in der Stadt bald nicht mehr leisten können. Deshalb will der Berliner Senat mit dem Mietendeckel Obergrenzen einführen./he

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Erneuter Dividendenausfall

Erneuter Dividendenausfall bei Ceconomy - Ergebnisplus erwartet

(Ausführliche Fassung) - Der Elektronikhändler Ceconomy will seinen Aktionären in diesem Jahr erneut keine Dividende zahlen. Das Management begründete dies mit dem laufenden Sanierungsprogramm sowie anstehenden Investitionen. Zudem solle das Eigenkapital gestärkt werden, teilte das Unternehmen am Dienstag in Düsseldorf mit. Bereits im Vorjahr waren die Aktionäre leer ausgegangen.

17.12.2019 07:56

Im vergangenen Geschäftsjahr 2018/19 (bis Ende September) steigerte Ceconomy seinen Nettogewinn von 23 auf 121 Millionen. Dabei profitierte das Unternehmen etwa von dem Verkauf seiner restlichen Beteiligung am Handelskonzern Metro. Das bereinigte operative Ergebnis (Ebit) lag mit 402 Millionen Euro knapp über Vorjahresniveau. Darin nicht enthalten ist das Ergebnis der Beteiligung an der französischen Fnac Darty sowie Restrukturierungskosten und Aufwendungen für die diversen Managementwechsel von 190 Millionen Euro.

"2018/19 war ein Jahr der Stabilisierung", erklärte Konzernchef Bernhard Düttmann. "Wir haben Grundlagen in Ordnung gebracht und erste Weichen für die Zukunft gestellt. Jetzt gilt es, unseren Strategieprozess erfolgreich abzuschliessen und die Strategie umzusetzen." So vereinfachte das angeschlagene Unternehmen unter anderem Prozesse und vereinheitlichte Strukturen, um Kosten zu sparen. Eine Aktualisierung des Strategieprogramms will das Management Ende März kommenden Jahres vorstellen.

Für das neue Geschäftsjahr kündigte Ceconomy eine Verbesserung der Ertragskraft an. Das bereinigte Ebit ohne Fnac Darty soll auf 445 bis 475 Millionen Euro steigen. Der Umsatz soll organisch - sprich bereinigt um Währungseffekte und Zu- oder Verkäufe - leicht zulegen. Im Vorjahr legte er aus eigener Kraft um 0,8 Prozent auf 21,5 Milliarden Euro zu.

Der Elektronikhändler steckt seit langem in der Krise - nicht zuletzt wegen des harten Wettbewerbs im Online-Handel. Viele Märkte sind für die Zeiten des Internethandels überdimensioniert. Dazu belasten mehrere Führungswechsel sowie eine unklare Strategie Ceconomy. Zuletzt trennte sich der Konzern nach nur sieben Monaten von Konzernchef Jörn Werner - wegen unterschiedlicher Auffassungen auch über die Führung des Unternehmens. Im vergangenen Jahr hatten bereits der langjährige Konzernchef Pieter Haas und sein Finanzvorstand Mark Frese nach mehreren Gewinnwarnungen den Hut nehmen müssen. Düttmann führt Ceconomy derzeit interimistisch. Zu Ceconomy gehören Media Markt und Saturn./nas/mne/fba

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Wdh: 737-Max-Debakel zwingt

Wdh: 737-Max-Debakel zwingt Boeing zu Produktionsstopp

(Im 3. Absatz, letzter Satz wurde das Wort "nur" sowie im 8. Absatz, 2. Satz "pro Monat" ergänzt. Zudem wurde im vorletzten Absatz ein überflüssiges Wort gestrichen.) - Boeings Krise spitzt sich zu: Nach zwei verheerenden Abstürzen ist die Ungewissheit um die Zukunft des Unglücksfliegers 737 Max so gross, dass der Airbus -Rivale die Produktion ab Januar vorübergehend stoppt. Boeing entscheidet sich für eine drastische Massnahme, die die gesamte US-Wirtschaft erheblich belasten dürfte. An dem Grosskonzern hängen zahlreiche Zulieferer, Airlines und andere Firmen, die der Fertigungsstopp in Mitleidenschaft zieht.

17.12.2019 07:37

Überraschend kam die am Montag nach US-Börsenschluss von Boeing bekanntgegebene Entscheidung nicht. Vorstandschef Dennis Muilenburg hatte seit Juli wiederholt gewarnt, dass die 737-Produktion weiter gedrosselt oder ganz ausgesetzt werden könnte, falls sich die Wiederzulassung der Modellreihe länger als erwartet hinzieht. Die 737 Max ist wegen zwei Abstürzen, bei denen Hunderte Menschen starben, seit Mitte März rund um den Globus mit Startverboten belegt.

Mit dem nun angekündigten Schritt wählt Boeing eine radikale Option, die nur unter massivem Druck zustande gekommen sein kann. Wann die 737-Produktion wieder anlaufen könnte, dazu gab der Hersteller zunächst keinerlei Hinweise. "Wir werden weitere Finanzinformationen hinsichtlich der Fertigungsaussetzung in Verbindung mit unserem Quartalsbericht Ende Januar veröffentlichen", hiess es lediglich. Die Ungewissheit ist also hoch - doch Boeing hatte wohl nur noch eine Wahl.

Denn in den letzten Tagen wurde immer deutlicher, wie angespannt das Verhältnis zwischen dem Flugzeugbauer und der US-Luftfahrtaufsicht FAA ist. Der Geduldsfaden der Regulierer scheint arg strapaziert, vergangene Woche wies FAA-Chef Steve Dickson Boeing sogar öffentlich zurecht. Er äusserte nicht nur Bedenken, dass der Konzern bei der 737 Max einen "unrealistischen" Zeitplan verfolge, sondern verbat sich auch weitere Statements von Boeing, die dazu angetan seien, den Druck auf seine Behörde beim Wiederzulassungsverfahren zu erhöhen.

Im November noch hatte Boeing Zuversicht verbreitet, vor dem Jahreswechsel grünes Licht von der FAA zu bekommen, um zumindest wieder mit den Auslieferungen der 737 Max beginnen zu können. Nachdem Dickson dem eine klare Absage erteilte, stieg an der Börse bereits die Nervosität. Seit Tagen stehen Boeings Aktien unter Druck, auch eine stabile Dividende konnte Anleger nicht versöhnen. Die 737 Max - Boeings Bestseller und Profittreiber - ist momentan viel wichtiger.

Die Abstürze des Modells in Indonesien und Äthiopien, bei denen im Oktober 2018 und März 2019 insgesamt 346 Menschen ums Leben kamen, haben den Flugzeugbauer in eine tiefe Krise gebracht. Boeing steht im Verdacht, die Unglücksflieger überstürzt auf den Markt gebracht und dabei die Sicherheit vernachlässigt zu haben. Der Hersteller weist dies zwar zurück, hat aber verschiedene Fehler und Pannen eingeräumt.

Im Zentrum der Krise steht das für die 737 Max entwickelte Steuerungsprogramm MCAS, das laut Untersuchungsberichten eine entscheidende Rolle bei den Abstürzen gespielt hat. Boeing hatte bereits nach dem Unglück in Indonesien versprochen, die MCAS-Probleme per Software-Update zu beheben. Wenig später kam es zum Absturz in Äthiopien. Das Update hat noch immer keine Zulassung der FAA, stattdessen standen die Zeichen zuletzt auf Knatsch mit der Behörde.

Der Druck auf Boeing wurde zuletzt auch finanziell und logistisch immer grösser. Zwar war die 737-Produktion bereits im April von 52 auf 42 Maschinen pro Monat gesenkt worden. Doch da Boeing die Maschinen bis zu einer Wiederzulassung nicht ausliefern darf, entstehen hohe Kosten, denen keine entsprechenden Einnahmen gegenüberstehen. Laut Boeing müssen derzeit rund 400 Flugzeuge zwischengelagert werden. Das führt zu Platzmangel - ein sichtbares Symbol der Krise: Sogar Mitarbeiterparkplätze sind schon länger voll mit 737-Max-Fliegern.

Doch das Debakel ist nicht nur für den Hersteller eine grosse Belastung, die bereits immense Kosten und Imageschäden sowie Ermittlungen von Aufsichtsbehörden und hohe Klagerisiken verursacht hat. Da es um Boeings bestverkauftes Modell geht, für das es Tausende Bestellungen gibt, ächzt die gesamte Luftfahrtindustrie unter den Problemen. US-Airlines mussten wegen des Ausfalls bereits zahlreiche Flüge streichen, auch europäische Kunden wie Tui sind betroffen.

Für die US-Wirtschaft insgesamt ist Boeings Krise eine erhebliche Belastung. Die Probleme der 737 Max haben das Wachstum bereits spürbar gedämpft und könnten die Konjunktur noch stärker bremsen, warnen Experten. Von Boeing hängen zahlreiche andere Firmen ab, die die Schwäche des Flugzeugbauers zu spüren bekommen. Vor allem die Aussenhandelsbilanz der USA leidet stark unter dem Auslieferungsstopp der 737 Max. Die Produktionspause dürfte die Lage weiter verschärfen.

Boeing betonte jedoch in seiner Mitteilung, dass zunächst keine Mitarbeiter aufgrund der Produktionspause entlassen oder beurlaubt würden. Vor allem für die rund 12 000 Beschäftigten des 737-Hauptwerks in Renton bei Seattle bleibt damit - zumindest vorerst - ein Horrorszenario aus. Die Fertigung auszusetzen, sei angesichts der kritischen Gesamtsituation auch für das grosse Zulieferernetz derzeit noch die vergleichsweise schonendste Lösung, so Boeing./hbr/DP/stk/mis

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Unilever rudert bei

Unilever rudert bei Wachstumsprognose zurück und geht vorsichtig ins neue Jahr

Trägere Geschäfte in Asien und in Teilen Afrikas stimmen den Konsumgüterkonzern Unilever für 2019 vorsichtiger. Das Wachstum aus eigener Kraft dürfte 2019 leicht unterhalb der vorherigen Prognose liegen, teilte das niederländisch-britische Unternehmen am Dienstag in Rotterdam und London mit.

17.12.2019 08:26

Eigentlich hatte Unilever in diesem Jahr ein Erreichen der unteren Hälfte der mehrjährigen Zielspanne von 3 bis 5 Prozent auf dem Zettel. Zur Begründung verwies Unilever auf eine Verlangsamung in Südasien, einer der grössten Märkte des Konzerns, sowie auf ein schwieriges Umfeld in Westafrika. Zudem bleibe das Geschäft in den Industriestaaten schwierig. Wenngleich es Anzeichen einer Verbesserung in Nordamerika gebe, brauche eine Erholung Zeit.

Unilever-Chef Alan Jope blickt auch auf das kommende Jahr vorsichtig. 2020 dürfte das Wachstum vor allem in der zweiten Jahreshälfte generiert werden, sagte der Manager laut Mitteilung. Zwar dürfte es im ersten Halbjahr besser laufen als im Schlussquartal 2019, doch werde das Wachstum wohl unter 3 Prozent bleiben. Aufs Gesamtjahr 2020 gesehen, dürfte das zugrundeliegende Umsatzwachstum in der unteren Hälfte der mehrjährigen Zielspanne von 3 bis 5 Prozent liegen./mis/fba

(AWP)

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Opel-Mutter PSA und Fiat

Opel-Mutter PSA und Fiat Chrysler beschliessen Fusion

Nach wochenlangen Verhandlungen haben der französische Autokonzern PSA und die italienisch-amerikanische Gruppe Fiat Chrysler ihre Mega-Fusion beschlossen.

18.12.2019 07:58

Das teilten die Unternehmen am Mittwoch mit. Die Konzerne wollen den viertgrössten Autohersteller der Welt schmieden. Die Unternehmen hatten sich bereits Ende Oktober auf offizielle Fusionsgespräche verständigt und damit Wirbel in der Branche ausgelöst. Der Zusammenschluss muss noch von Wettbewerbsbehörden genehmigt werden.

Die Branche steht unter einem enormen Druck, und der Schulterschluss der Hersteller ist deshalb kein Zufall. Autobauer müssen Milliarden in autonome Autos und Elektromobilität investieren. Fiat Chrysler hat zudem besondere Probleme. Denn der Hersteller hatte unter der Führung des verstorbenen Sergio Marchionne auf grosse Investitionen in Elektroantriebe verzichtet. Derzeit ist der Konzern vor allem mit den grossen Spritschluckern der Marken Jeep und Ram in den USA erfolgreich.

Der neue Konzern nimmt sich vor, 8,7 Millionen Fahrzeuge pro Jahr abzusetzen. Nur noch Volkswagen , Toyota und der französisch-japanische Renault -Nissan -Verbund wären grösser als der neue Auto-Gigant.

170 Milliarden Euro Umsatz

Der neue Verbund käme auf einen Jahresumsatz von knapp 170 Milliarden Euro und einen jährlichen Betriebsgewinn von mehr als 11 Milliarden Euro - ohne die Marken der Zulieferer Magneti Marelli und Faurecia. Beschäftigt werden nach früheren Angaben des französischen Wirtschafts- und Finanzministeriums rund 400 000 Menschen.

PSA führt neben Opel die Marken Peugeot, DS und Citroën. Fiat Chrysler umfasst die Marken Alfa Romeo, Chrysler, Dodge, Jeep, Lancia oder Maserati. Opel gehört seit gut zwei Jahren zu PSA und wird mit harter Hand auf Effizienz und Gewinne getrimmt.

Im neuen Unternehmen wird ein Zusammenschluss "unter Gleichen" mit einem ausgewogen besetzten Vorstand angestrebt. PSA-Chef Carlos Tavares (61) wird Vorstandsvorsitzender. Der Portugiese hat sich als knallharter Sanierer sowohl bei Peugeot als auch bei der Tochter Opel einen Namen gemacht.

Agnelli-Enkel präsidiert den Konzern

Der FCA-Verwaltungsratsvorsitzende John Elkann (43) übernimmt diese Rolle auch in dem neuen Unternehmen. Er ist der Enkel das legendären Fiat-Bosses Giovanni "Gianni" Agnelli (1921-2003) und Ururenkel des Fiat-Gründers Giovanni Agnelli senior (1866-1945). Das italienische Traditionsunternehmen war 2014 in Fiat Chrysler Automobiles aufgegangen.

Mit der Fusion sollen Spareffekte von 3,7 Milliarden Euro erzielt werden, ohne eine Fabrik zu schliessen. Die Effizienzgewinne, die sich etwa aus Einsparungen beim gemeinsamen Einkauf ergäben, liessen sich nach vier Jahren zu 80 Prozent heben, hatte es geheissen.

Es ist vor allem das gut ausgebaute Vertriebsnetz in Nordamerika, das FCA in den gemeinsamen neuen Konzern mit einbringen kann. Es dürfte den Markteinstieg von Peugeot in Amerika erheblich erleichtern. PSA ist dafür in Europa stärker. Auch bei der Entwicklung von Hybrid- und Batterie-Fahrzeugen sind die Franzosen weiter als die Italoamerikaner.

(AWP)

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FedEx senkt nach

FedEx senkt nach Gewinneinbruch erneut Ergebnisprognose

Globale Handelskonflikte machen dem US-Transportdienstleister FedEx deutlich zu schaffen. Die Prognose wird erneut gesenkt.

18.12.2019 07:01

Nach einem Gewinneinbruch im zweiten Quartal versetzte der US-Paket-Riese erneut den Erwartungen für das Gesamtjahr einen Dämpfer.

Der US-Konzern senkte nach Börsenschluss am Dienstag (Ortszeit) seinen Ergebnisausblick je Aktie auf 10,25 Dollar bis 11,50 Dollar je Aktie. Im September hatte FedEx seine Prognose auf elf bis 13 Dollar eingedampft. Im zweiten Quartal war der um Sondereffekte bereinigte Gewinn um 39 Prozent auf 660 Millionen Dollar gefallen und der Umsatz um 2,8 Prozent auf 17,3 Milliarden Dollar zurückgegangen.

Der enttäuschende Ausblick liess die FedEx-Aktien nachbörslich um mehr als sechs Prozent einbrechen. FedEx begründete den Gewinnrückgang auch mit höheren Kosten.

Analysten sehen den US-Logistikriesen als Gradmesser für den gesamten Sektor und Frühwarnindikator für die Entwicklung der Weltwirtschaft an.

(SDA)

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Mitsubishi und NTT werden

Mitsubishi und NTT werden grosse Investoren beim Kartendienst Here

Beim Kartendienst der deutschen Autobauer Here kommen in grossem Stil japanische Investoren an Bord. Der Autohersteller Mitsubishi und der Telekom-Anbieter NTT wollen gemeinsam einen Anteil von 30 Prozent übernehmen. Die Investition solle Here die Basis für ein schnelleres Wachstum in der Region bringen, teilte das Unternehmen am Freitag mit. Finanzielle Details wurden nicht genannt. Der Deal müsse noch von den Behörden freigegeben werden.

20.12.2019 08:30

Here entstand aus der Kartensparte des Netzwerk-Ausrüsters Nokia , die von den deutschen Premium-Autoherstellern Audi , BMW und Mercedes-Benz im Sommer 2015 für fast drei Milliarden Euro gekauft wurde. Das Ziel ist, einen Service mit hochpräzisen Karten für Roboterautos aufzubauen und Geld mit ortsbasierten Diensten zu verdienen. Unter den weiteren Anteilseignern sind inzwischen die Zulieferer Bosch und Continental ./so/DP/mis

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Shell erwartet

Shell erwartet Milliardenabschreibung zum Jahresende

Die schwache Weltwirtschaft zehrt beim Ölkonzern Shell im vierten Quartal am Gewinn. Wegen der gesamtwirtschaftlichen Aussichten rechnet das Management mit Abschreibungen von 1,7 bis 2,3 Milliarden US-Dollar (1,5 bis 2,1 Mrd Euro) nach Steuern, teilte das britisch-niederländische Unternehmen am Freitag in Den Haag mit. Bei seinen Investitionen hält sich der Konzern - gemessen an den bisherigen Plänen - eher zurück. Sie dürften im Gesamtjahr am unteren Ende der Spanne von 24 bis 29 Milliarden Dollar liegen, hiess es.

20.12.2019 08:28

Die Gewinnspannen im Raffinerie-Geschäft würden wie schon im dritten Quartal von der schwachen Wirtschaftslage beeinträchtigt, teilte Shell weiter mit. Hinzu komme der für diese Jahreszeit typische Margenrückgang. Dazu trage auch die jüngste Entwicklung des Ölpreises bei. Die endgültigen Zahlen zum vierten Quartal und zum Gesamtjahr 2019 will Shell am 30. Januar 2020 vorlegen./stw/fba

(AWP)

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Pierer Mobility übernimmt die

Pierer Mobility übernimmt die E-Bike Division Pexco vollständig

Der österreichische Zweiradhersteller Pierer Mobility (ehem. KTM Industries) gibt bei den E-Bikes mehr Gas. Der vor allem auf Motorräder ausgerichtete Konzern übernimmt zwei Jahre nach dem Einstieg die E-Bike Division Pexco vollständig.

20.12.2019 08:25

Die restlichen 60 Prozent der Anteile an der Pexco GmbH würden von der Pierer Industrie AG zu deren Anschaffungswert übernommen, teilte das an der Schweizer Börse kotierte Unternehmen am Freitag in einem Communiqué mit. Damit werde Pexco bereits Ende des Jahres 2019 Teil des Konsolidierungskreises des Konzerns.

"Damit ist nun ein weiterer Schritt in Richtung Internationalisierung in der Zweirad-Elektromobilität in der Gruppe geschaffen. Für das kommende Jahr wird mit einem Umsatz von rund 100 Millionen Euro in diesem Bereich gerechnet", schrieb Pierer.

Die österreichische Fahrzeuggruppe war im August 2017 in den E-Bike-Markt eingestiegen. Mit der deutschen Unternehmerfamilie Puello hatte sie das Fahradunternehmen Pexco gegründet. Pierer Mobility verkauft auch noch Motorräder der Marken KTM, Husqvarna und Gasgas.

jb/kw

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Neuer Star-Wars-Film startet

Neuer Star-Wars-Film startet schwächer als Vorgänger - Wie reagiert die Aktie?

Der neunte Film der «Star Wars»-Reihe ist weniger erfolgreich als seine Vorgänger-Versionen gestartet. An seinem ersten Wochenende lockte das Werk deutlich weniger Fans in die Kinos als zwei seiner Vorgänger.

23.12.2019 06:50

Weltweit wurden bei der Premiere von "Der Aufstieg Skywalkers" der Walt-Disney-Studios rund 347 Millionen Dollar an den Kinokassen ausgegeben.

Zwei Vorgänger waren in Bezug auf diesen Wert mit 517 Millionen Dollar ("Das Erwachen der Macht"/2015) und 450 Millionen Dollar ("Die letzten Jedi"/2017) deutlich erfolgreicher gewesen.

Zuletzt hat im November der US-Entertainment-Gigant Walt Disney mit "Die Eiskönigin 2" ein Rekord-Startwochenende verbuchen können. Der Disney-Aktien-Kurs zog daraufhin massiv an. 

(SDA)

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Uber ändert nach

Uber ändert nach Gerichtsurteil Vorgehensweise in Deutschland

Der Taxi-Konkurrent Uber ändert sein Modell zur Vermittlung von Fahrten in Deutschland, damit sein wichtigstes Angebot nach einem Gerichtsurteil nicht gestoppt werden kann. Für Passagiere wird sich das nur bemerkbar machen, dass sie vor jeder Fahrt informiert werden, welches Beförderungsunternehmen den Auftrag übernimmt. Im Hintergrund wurden aber viele Prozesse neu aufgesetzt.

23.12.2019 06:31

Vergangene Woche hatte das Landgericht Frankfurt einer Unterlassungsklage einer Vereinigung von Taxizentralen stattgegeben und die bisherige Vorgehensweise von Uber in Deutschland für unzulässig erklärt.

Uber arbeitet in Deutschland - anders als in anderen Ländern - mit Mietwagen-Unternehmen zusammen, von denen die Aufträge ausgeführt werden. Das Unternehmen sieht sich selbst nur als Betreiber einer Vermittlungsplattform. Das Gericht entschied aber, dass Uber mit dem bisherigen Modell auch selbst eine Mietwagenkonzession benötige, da der Fahrdienst-Vermittler zum Beispiel die Preise festlege. Ausserdem kam das Gericht zu dem Schluss, dass Uber die Einhaltung einiger Regeln durch die Mietwagen-Unternehmen nicht ausreichend kontrolliere.

"Wir haben unser Vermittlungsmodell komplett neu aufgesetzt, um den Anforderungen des Urteils des Landgerichts Frankfurt zu entsprechen", sagte Uber-Deutschlandchef Christoph Weigler der Deutschen Presse-Agentur. Die Änderungen seien in den vergangenen Wochen vorbereitet worden - nach "ersten Signalen" zum Ausgang des Verfahrens bei der mündlichen Verhandlung im November.

Zu den Neuerungen gehört, dass Uber ab sofort nur noch mit einem Mietwagen-Unternehmen pro Stadt zusammenarbeitet. Dieses wird auch wesentliche Aufgaben wie das Festlegen der Preise übernehmen.

Eine weitere Änderung betrifft die Umsetzung der sogenannten Rückkehrpflicht. Die Vorgabe ist, dass ein Wagen zumindest auf dem Weg zu seinem Betriebssitz sein muss, um einen neuen Auftrag annehmen zu können. Ins System wurde nun ein Mechanismus eingebaut, über den die Einhaltung der Rückkehrpflicht überwacht werden soll. Bei einer Verletzung soll der Fahrer von einer weiteren Vermittlung durch Uber ausgeschlossen werden.

Das Gericht erklärte zudem, Uber habe die Einhaltung der Regel, dass ein Auftrag vom Betriebssitz aus zum Fahrer disponiert werden muss, nicht ausreichend kontrolliert. Die Software wurde nun so neu programmiert, dass die Fahrer den Auftrag erst danach sehen.

Diese Lösungen seien von Uber speziell für den deutschen Markt entwickelt worden, betonte Weigler. "Wir sind es gewohnt, im Fokus zu stehen, aber es überrascht schon, dass wir offensichtlich der einzige Anbieter sind, von dem eine solche Ausgestaltung des Systems verlangt wird."

Die Vereinigung Taxi Deutschland hatte am vergangenen Donnerstag angekündigt, sie werde die zur Vollstreckung des von ihr erreichten Urteils nötige Sicherheitsleistung von 150 000 Euro schnell hinterlegen. Uber änderte nun schon vorsorglich das Vermittlungsmodell. Zugleich erwägt das Unternehmen, gegen das Urteil des Landgerichts Berufung einzulegen./so/DP/zb

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Rom setzt Alitalia letzte

Rom setzt Alitalia letzte Frist: Keine weiteren Hilfen

Die italienische Regierung hat der angeschlagenen Fluggesellschaft Alitalia eine letzte Frist bis Mitte 2020 gesetzt. In dieser Zeit werde Rom die Airline weiter unterstützen. Sollte die staatliche Hilfe bis dahin keinen Erfolg zeigen, werde das Unternehmen aufgelöst, sagte der Minister für wirtschaftliche Entwicklung, Stefano Patuanelli, der Tageszeitung "Il Messagero" (Samstag). "Das Ziel ist ganz klar, bis zur Mitte des Jahres (einen Deal) abzuschliessen", so der Minister. Sollte bis dahin kein Käufer gefunden sein, werde es keine weiteren Gelder mehr geben: "Für Alitalia ist das wirklich die letzte Staatshilfe."

22.12.2019 15:35

Alitalia hat seit 2002 keinen Gewinn mehr erwirtschaftet und ist seit Mai 2017 insolvent. Über die Jahre hat sie etliche Rettungskredite von der Regierung erhalten. Erst Anfang Dezember hatte die Regierung in Rom einen weiteren Überbrückungskredit in Höhe von 400 Millionen Euro genehmigt. Damit soll der Flugbetrieb der Gesellschaft vor einem möglichen Verkauf bis zum 31. Mai 2020 garantiert werden. Ende Mai endet auch die Amtszeit von Insolvenzverwalter Giuseppe Leogrande, der den Neustart der Airline auf den Weg bringen soll. Bisher hat sich kein privater Käufer für das Unternehmen gefunden.

"Alitalia verliert jeden Tag rund zwei Millionen", sagte Patuanelli dem Blatt. Es gebe bisher kein Interesse an dem Unternehmen in seiner jetzigen Form. Die Alitalia-Gruppe werde aber nicht in Form einzelner Bestandteile wie Fluggeschäft, Wartung und Bodenabfertigung verkauft./alv/DP/he

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Unlauterer Wettbewerb: Uber

Unlauterer Wettbewerb: Uber muss Fahrdienst in Kolumbien einstellen

Der US-Fahrdienstvermittler Uber muss seinen Betrieb in Kolumbien bis auf Weiteres einstellen. Die Regulierungsbehörde SIC in Bogotá wirft dem Taxi-Konkurrenten eine Verletzung der Wettbewerbsbedingungen vor, wie kolumbianische Medien am Freitag (Ortszeit) berichteten. Dadurch habe Uber einen bedeutenden Vorteil für sich vereinnahmt.

22.12.2019 15:34

SIC forderte das Unternehmen demnach auf, mit sofortiger Wirkung den Zugang zu seiner App zu blockieren. Der Anordnung folgt einer Gerichtsentscheidung. Von der Massnahme betroffen waren den Berichten zufolge mehr als 88 000 Fahrer in dem lateinamerikanischen Land.

Uber hat in Kolumbien bisher in einer rechtlichen Grauzone existiert. Den Berichten zufolge nutzten mehr als zwei Millionen Menschen in mehreren kolumbianischen Städten den Dienst. In den vergangenen sechs Jahren habe das US-Unternehmen dort mehr als 300 Millionen Fahrten vermittelt./cro/DP/he

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Triumph für Uber in New York

Triumph für Uber in New York - Zeitlimit für Lehrfahrten gekippt

Der Fahrdienstanbieter Uber hat im Streit mit der Stadt New York einen juristischen Sieg errungen.

24.12.2019 00:01

Das Oberste Gericht des gleichnamigen Bundesstaates kippte am Montag (Ortszeit) eine geplante Regelung, mit der die Stadtverwaltung Uber-Lehrfahrten begrenzen wollte.

Das Vorhaben galt der Minimierung von Verkehrsstaus. Konkret sollte ab Februar die Zeit schrittweise gesenkt werden, die Uber-Fahrer ohne Passagiere durch Gegenden mit besonders verstopften Strassen fahren oder dort auf Kunden warten dürften. Der zuständige Richter Lyle Frank begründete seinen Entscheid damit, dass die Begrenzung "willkürlich und launenhaft" sei.

Franks Urteil gilt auch für den Uber-Rivalen Lyft, der eine eigene Klage gegen die Regelung eingereicht hatte.

Beide Unternehmen zeigten sich mit der Entscheidung zufrieden und erklärten, sie wollten sich für andere Lösungen im Kampf gegen Staus einsetzen. Zu Stosszeiten machen Autos von Fahrdienstanbietern fast ein Drittel des Verkehrs in Manhattan aus. Für Uber und Lyft ist New York der grösste US-Markt. Zugleich wurden hier in der Vergangenheit besonders restriktive Regelungen für die aufstrebende Branche erlassen, die den klassischen Taxis gewisse Konkurrenz macht.

(SDA)

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Boeing-Chef Muilenburg tritt

Boeing-Chef Muilenburg tritt zurück

(Ausführliche Fassung) - Der Vorstandschef des US-Luftfahrtriesen Boeing , Dennis Muilenburg, tritt im Zuge der Krise um den Flugzeugtyp 737 Max zurück. Das teilte der Konzern am Montag in Chicago mit. Zum Nachfolger ernannte der Airbus -Rivale den bisherigen Verwaltungsratschef David Calhoun, er soll den Vorstandsvorsitz ab 13. Januar übernehmen.

23.12.2019 15:32

Muilenburg stand wegen seines Krisenmanagements nach den zwei Abstürzen, bei denen insgesamt 346 Menschen starben, heftig in der Kritik und war bereits länger mit Rücktrittsforderungen konfrontiert. Die 737-Max-Abstürze in Indonesien und Äthiopien haben Boeing in eine tiefe Krise gestürzt.

Der Konzern steht im Verdacht, die Unglücksflieger überstürzt auf dem Markt gebracht und dabei die Sicherheit vernachlässigt zu haben. Boeing weist dies zwar zurück, hat aber verschiedene Fehler und Pannen eingeräumt.

Im Zentrum der Krise steht das für die 737 Max entwickelte Steuerungsprogramm MCAS, das laut Untersuchungsberichten eine entscheidende Rolle bei den Abstürzen gespielt hat. Boeing hatte bereits nach dem Unglück in Indonesien versprochen, die MCAS-Probleme per Software-Update zu beheben. Wenig später kam es zum Absturz in Äthiopien. Das Update hat noch immer keine Zulassung der FAA./hbr/DP/nas

(AWP)

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Tui verkauft Ferienhaus

Tui verkauft Ferienhaus-Anbieter Wolters Reisen

Der weltgrösste Reisekonzern Tui trennt sich von seinem Ferienhaus-Anbieter Wolters Reisen. Das Unternehmen mit rund 250 Mitarbeitern solle bis Ende Februar 2020 an die Frankfurter e-Domizil verkauft werden, teilte Tui am Montag mit. Mit dem Verkauf werde "die Abhängigkeit vom traditionellen Veranstaltergeschäft" verringert.

23.12.2019 14:01

Wolters Reisen mit Sitz in Düsseldorf und Stuhr bei Bremen habe kaum Überschneidungen mit Tuis Kerngeschäft gehabt. "Mit dem neuen Eigentümer bieten sich künftig mehr Zukunftsperspektiven für das Unternehmen und zusätzliche Entwicklungsmöglichkeiten für die Mitarbeiter", hiess es von Tui.

Wolters Reisen ist Spezialist für Ferienhäuser und für Rundreisen nach Nordeuropa. Über eine Beteiligungsgesellschaft hielt Tui bislang 100 Prozent des Unternehmens. Der Käufer e-domizil ist eine Tochter der e-hoi Gruppe, die circa 350 Mitarbeiter in Deutschland, den Niederlanden, der Schweiz und Belgien beschäftigt.

Über den Kaufpreis sei Stillschweigen vereinbart worden, hiess es von Tui. Grünes Licht der Behörden stehe noch aus. Tui-Vorstandschef Fritz Joussen will das Unternehmen vom traditionellen Reiseveranstalter zum hochprofitablen und digitalisierten Hotel- und Kreuzfahrtkonzern umbauen. Zuletzt hatte das Unternehmen stark unter dem Flugverbot für den Mittelstreckenjet Boeing 737 Max gelitten - im Geschäftsjahr 2019 sackte der Nettogewinn um fast 43 Prozent auf 416,2 Millionen Euro ab./tos/DP/nas

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Qiagen bleibt nun doch

Qiagen bleibt nun doch eigenständig - Aktie bricht ein

Das deutsche Biotech-Unternehmen Qiagen will nun doch unabhängig bleiben.

27.12.2019 06:15

Gespräche mit möglichen Übernahme-Interessenten würden beendet, da die verschiedenen Alternativen nicht überzeugend gewesen seien, teilte das im deutschen MDax notierte Unternehmen am Dienstagabend mit. Das Management sei zu dem Schluss gekommen, dass dies die beste Möglichkeit zur Steigerung des künftigen Wertpotentials darstelle. Qiagen hatte nach mehreren Prognose-Verfehlungen vor einigen Wochen erklärt, verschiedene Offerten für einen Verkauf zu prüfen.

Seit Beginn der Spekulationen auf einen Übernahme-Poker hatten sich die Papiere um rund 30 Prozent verteuert, an der Börse war Qiagen zuletzt 8,4 Milliarden Euro wert. Angesichts der neuen Entwicklung brachen die Aktien am Dienstag im nachbörslichen US-Handel aber um 26 Prozent ein.

Vorstand und Aufsichtsrat hätten Gespräche mit interessierten Parteien geführt, erklärte Qiagen am Dienstag. Dabei sollten mögliche strategische Alternativen erkundet werden, die ein größeres Wertschöpfungspotential gegenüber den bestehenden kräftigen Wachstumsaussichten von Qiagen auf eigenständiger Basis hätten bieten können, hieß es. Zuvor habe Qiagen mehrere nicht verbindliche Interessensbekundungen erhalten. Am Heiligabend sei man aber zu dem Schluss, dass die Alternativen gegenüber den Qiagen-Planungen nicht überzeugend gewesen seien. Das Management werde sich nun auf seine eigenständige Strategie fokussieren.

Qiagen befindet sich seit einiger Zeit in schwierigem Fahrwasser. Das auf Tests zum Nachweis von Krankheiten sowie Laborgeräte spezialisierte Unternehmen verfehlte 2019 mehrmals seine Prognosen. Zudem hatte der langjährige Vorstandschef Peer Schatz Anfang Oktober überraschend seinen Rücktritt angekündigt. Mit der Ankündigung hatte Qiagen auch einen Strategiewechsel und eine Umstellung seines Produktionsnetzwerks angekündigt, die laut Qiagen aber hohe Restrukturierungskosten zur Folge haben. 

(Reuters)

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Gewerkschaft: Wir können

Gewerkschaft: Wir können Streik bei Germanwings kurzfristig ausdehnen

Die Kabinengewerkschaft Ufo hat am ersten Streiktag ihre Drohung bekräftigt, den dreitägigen Ausstand bei Germanwings auszudehnen. "Wir können das kurzfristig verlängern", sagte Ufo-Vize Daniel Flohr am Montag im ZDF-"Morgenmagazin". "Wir wollen das nicht", ergänzte er zwar, aber wenn die Gewerkschaft am Ende der drei Tage glaube, "dass es mehr davon braucht", werde sie zu weiteren Streiks aufrufen.

30.12.2019 07:49

Die Lufthansa -Tochter Germanwings kritisiert die Streiks, bei denen es offiziell um eine Regelung zur Teilzeit geht, als unangemessen.

"Die Kritik ist natürlich immer da, wenn wir streiken. Aber in diesem Fall ist sie inhaltlich nicht berechtigt", sagte Flohr. Auch ein Einlenken der Germanwings am Samstag führte nicht zu einer Absage des Streiks. Laut Ufo habe es sich dabei nur um ein scheinbares Entgegenkommen gehandelt: "Das ist nicht das, was wir gefordert haben", sagte Flohr.

Nach gescheiterten Vorgesprächen zu einer Schlichtung hatte die Ufo am Freitag die Flugbegleiter von Germanwings für Montag, Dienstag und Mittwoch zum Streik aufgerufen. Rund 180 vor allem innerdeutsche Flüge sollten bundesweit ausfallen. Germanwings fliegt im Flugbetrieb der Eurowings./juc/DP/mis

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Trotz Unruhen in Hongkong:

Trotz Unruhen in Hongkong: Daimler-Chef hält an China-Geschäft fest

Daimler -Vorstandschef Ola Källenius will trotz der Unruhen in Hongkong am China-Geschäft festhalten. "Ich sage es ganz deutlich: Dieser Markt sichert Arbeitsplätze in Deutschland", sagte er der "Bild am Sonntag". China sei für Daimlers Pkw-Geschäft mit Abstand der grösste Markt - "und bleibt der grösste Wachstumsmarkt in den nächsten zehn Jahren", zitiert ihn die Zeitung weiter. Er hoffe auf eine baldige Deeskalation in Hongkong und weist darauf hin, dass in allen Daimler-Werken "weltweit die gleichen Standards für unsere Arbeit und unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter" gelten.

29.12.2019 16:01

Die Demonstrationen in Hongkong waren vor einem halben Jahr aus Ärger über ein geplantes Gesetz für Auslieferungen von Verdächtigen an China entbrannt. Danach entwickelte sich der Protest zu einer breiteren Bewegung gegen den zunehmenden Einfluss der kommunistischen Führung in Peking. Seit der Rückgabe der früheren britischen Kronkolonie 1997 an China wird Hongkong nach dem Grundsatz "ein Land, zwei Systeme" autonom regiert. Die sieben Millionen Hongkonger geniessen mehr rechtliche Freiheiten als Bürger in der Volksrepublik./juc/DP/he

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Spotify verbannt 2020 wegen

Spotify verbannt 2020 wegen US-Wahlen politische Werbung

Der Streamingdienst Spotify wird im kommenden Jahr wegen der US-Präsidentschaftswahl keine politische Werbung mehr ausstrahlen.

28.12.2019 09:35

Das Unternehmen begründete dies am Freitag mit Sorgen vor der Verbreitung von Falschinformationen. Gegenwärtig sei das Unternehmen nicht in der Lage, den Inhalt von politischer Werbung zu überprüfen und zu validieren. Der Verkauf von politischen Werbeannoncen werde deswegen Anfang 2020 ausgesetzt, hiess es.

Der schwedische Streamingdienst hat in den USA viele Nutzer. Oftmals greifen diese auf das werbefinanzierte kostenlose Angebot zurück.

Angaben darüber, wie viele Einnahmen Spotify durch politische Werbung erzielt, lagen nicht vor. Das Branchenmedium "Advertising Age" berichtete aber, unter anderem die republikanische Partei von US-Präsident Donald Trump und der Senator Bernie Sanders, der sich um die Präsidentschaftskandidatur der US-Demokraten bewirbt, hätten Anzeigen bei Spotify geschaltet. Der Streamingdienst mit weltweit 130 Millionen Nutzern gilt als Möglichkeit, auch junge Wähler zu erreichen.

Vor der US-Präsidentschaftswahl im November 2020 wächst die Sorge vor Desinformationskampagnen und der Verbreitung von Falschinformationen. Trump selbst verbreitet immer wieder falsche oder irreführende Angaben.

Die grossen Internetkonzerne haben darauf unterschiedlich reagiert. Der Kurzbotschaftendienst Twitter hat politische Werbung grösstenteils verbannt. Der Online-Riese Google kündigte im November an, er werde keine individualisierte Wählerwerbung zulassen. Zielgerichtete politische Werbung soll demnach nur anhand von weiter gefassten Kriterien wie Alter, Geschlecht oder Postleitzahl möglich sein.

Facebook dagegen will politische Werbeanzeigen weiterhin zulassen. Das Online-Netzwerk argumentiert, Nutzer und Journalisten sollten Anzeigen auf ihren Wahrheitsgehalt hin überprüfen.

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Lufthansa: Gewerkschaft Ufo

Lufthansa: Gewerkschaft Ufo will bei Germanwings weiter streiken

Die Flugbegleiter bei Germanwings wollen ihren Streik am Dienstag fortsetzen und nehmen dabei den Flughafen Köln/Bonn in den Fokus. Der Ausstand der Kabinengewerkschaft Ufo, der am Montag begann, soll noch bis einschliesslich Neujahr dauern. Die Lufthansa -Billigtochter Eurowings erwartet, dass an den drei Streiktagen insgesamt rund 180 Flüge ausfallen. Am ersten Streiktag waren am Airport Köln/Bonn 32 Abflüge und Ankünfte abgesagt worden, in Dortmund sechs und in Düsseldorf vier. Germanwings führt Flüge für Eurowings aus.

30.12.2019 18:48

Germanwings ist mit rund 30 Flugzeugen und etwa 1400 Mitarbeitern für Eurowings unterwegs, soll aber mit dem Eurowings-Flugbetrieb verschmolzen werden. Das Management gebe den Mitarbeitern keine klare Perspektive für die Zukunft ihres Flugbetriebs, hatte Ufo-Vize Daniel Flohr kritisiert. Er drohte am Montag wenn nötig mit neuerlichen Streikaufrufen. "Wir können das kurzfristig verlängern", sagte er.

Offizieller Streikgrund sind Regelungen zur Teilzeit für Kabinenbeschäftigte, die laut Ufo unerfüllt sind. Germanwings hatte den Beschäftigten die Teilzeitregelungen der Lufthansa angeboten. Ufo lehnte aber ab, weil sie eigene Tarifregelungen zur Teilzeit will. Eurowings betrachtet den Streik als unangemessen und will in den drei Tagen von geplanten 1200 Flügen mehr als 1000 durchführen./als/wdw/DP/nas

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Call-Center-Betreiber von

Call-Center-Betreiber von Thomas Cook verkauft - 500 Jobs gerettet

Von der insolventen deutschen Thomas Cook ist ein weiterer Geschäftsteil des Reisekonzerns verkauft worden. Die Call-Center-Tochter GfR mit gut 500 Beschäftigten gehe an einen Fonds, der von der Münchner Beteiligungsgesellschaft DUBAG beraten werde, teilten die Unternehmen am Montag in Frankfurt mit. Der Verkauf sei vor Weihnachten vollzogen worden, eine Zustimmung der Kartellbehörden war demnach nicht nötig. Ein Kaufpreis wurde nicht genannt.

30.12.2019 15:39

Der Fonds wolle das Geschäft der Gesellschaft für Reisevertriebssysteme (GfR) samt dem bestehenden Management weiterführen, hiess es. Der Call-Center-Betreiber mit Standorten in Berlin und Bochum bekomme aber einen Manager der DUBAG-Gruppe zur Seite gestellt. Das Münchner Unternehmen berät und verwaltet Beteiligungsfonds mit Geldern, die von Grossanlegern kommen.

Nach Verhandlungen mit vielen Interessenten habe man einen finanzstarken Investor gefunden, sagte Thomas-Cook-Insolvenzverwalter Ottmar Hermann. "Wir sind froh, damit mehr als die Hälfte aller Arbeitsplätze der deutschen Thomas-Cook-Gesellschaften erhalten zu können." Die GfR betreut als Call-Center-Betreiber die Kunden von Online-Reiseportalen, mobilen Reisevermittlern und Reisebüros und erzielte den Angaben zufolge 2018 einen Umsatz von 27 Millionen Euro.

Die deutsche Thomas Cook war in den Sog der Pleite des britischen Mutterkonzerns geraten und hatte im Herbst Insolvenz angemeldet. Da ein Verkauf als Ganzes scheiterte, wurden bereits Teile der deutschen Thomas Cook mit Sitz in Oberursel verkauft. So sicherte sich Galeria Karstadt Kaufhof 106 Reisebüros und die deutsche Online-Plattform./als/DP/nas

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Hyundai und Kia wollen dieses

Hyundai und Kia wollen dieses Jahr 7,54 Millionen Autos verkaufen

Der VW -Rivale Hyundai Motor und die kleinere Schwester Kia Motors haben nach schlechteren Verkaufszahlen im vergangenen Jahr ihr gemeinsames Absatzziel für 2020 leicht herabgesetzt. Die beiden südkoreanischen Autohersteller erwarten für dieses Jahr, 7,54 Millionen Autos verkaufen zu können. Das ging aus den Zahlen hervor, die beide Unternehmen am Donnerstag vorlegten. Im vergangenen Jahr hatte das Ziel des weltweit fünftgrössten Autobauers mit 7,6 Millionen darüber gelegen. Es konnte jedoch nicht erreicht werden.

02.01.2020 18:01

Der Absatz ging den Angaben zufolge im Jahresvergleich um 3 Prozent auf 7,19 Millionen Autos zurück. Erreichen beide ihr Ziel für dieses Jahr, wäre das ein Anstieg um 5 Prozent. Vor allem der Verkauf in China, dem weltweit grössten Automarkt, verlief im vergangen Jahr schleppend.

Im Dezember 2019 fiel der Absatz für Südkoreas Branchenführer Hyundai ausserhalb des einheimischen Markts um 5,1 Prozent auf 330 234 Autos. Der schwächere Verkauf in den aufstrebenden Märkten habe dabei die "regen Lieferungen in den fortgeschrittenen Märkten wie den USA" aufgehoben. Kim Motors vermeldete einen Rückgang des Absatzes ausserhalb Südkoreas um 11,4 Prozent auf 176 316 Autos./dg/DP/nas

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Boeings Krise um 737-Max

Boeings Krise um 737-Max-Modell setzt Ryanair weiter zu

Die schwere Krise des Flugzeugbauers Boeing mit seinem Mittelstreckenjet Boeing 737 Max belastet weiterhin auch Europas grössten Billigflieger Ryanair . "Wir haben eine Schwierigkeit - und die hat drei Buchstaben", sagte Unternehmenschef Michael O'Leary der "Wirtschaftswoche". Die irische Airline hätte bis zum kommenden Sommer 58 Maschinen bekommen sollen. "Dann ging das runter auf 30, dann 20, dann zehn und zuletzt vielleicht nur fünf. Eventuell bekommen wir die ersten Jets auch erst im Oktober 2020."

03.01.2020 11:13

Ryanair hatte 135 Exemplare des Mittelstreckenjets bestellt, doch nach zwei Abstürzen mit zusammen 346 Todesopfern bei anderen Fluggesellschaften darf der US-Konzern den Typ seit vergangenem März nicht mehr ausliefern. Schon gelieferte Jets dürfen weltweit nicht mehr abheben. Ryanair rechnet wegen des Flugverbots für die Boeing-Maschinen vom Typ 737 Max im kommenden Sommer mit weniger Passagieren. Über Schadenersatz wolle der Billigflieger mit Boeing erst reden, wenn Flugzeuge geliefert worden seien, sagte O'Leary./red/DP/jha

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Daimler hat bis November 2019

Daimler hat bis November 2019 weniger Lastwagen verkauft

Nach einem starken Jahr 2018 hat Daimler mit seinem Lastwagengeschäft nun die schwächelnde Nachfrage vor allem in Europa und Nordamerika zu spüren bekommen. Bis November 2019 seien weniger Fahrzeuge verkauft worden als im Vorjahr, teilte der Konzern am Freitag in Stuttgart mit. Eine Zahl für das Gesamtjahr wurde noch nicht genannt. Ende November lag Daimler Trucks beim Absatz allerdings um vier Prozent unter dem Niveau von 2018. "Wichtige Märkte wie Europa und Nordamerika haben sich in der zweiten Jahreshälfte schneller abgeschwächt als erwartet", sagte Truck-Vorstandschef Martin Daum. Entsprechend habe man schon seit dem Sommer die Produktion angepasst.

03.01.2020 11:07

Bis Ende November waren knapp 447 000 verkaufte Trucks zusammengekommen, davon allein gut 187 000 im wichtigsten Markt Nordamerika. Dort lag Daimler - anders als in Europa oder auch Asien - zwar mit dem Absatz lange Zeit des Jahres noch im Plus, musste dann aber ab November ebenfalls einen deutlichen Rückgang hinnehmen.

Mit einer voraussichtlichen Umsatzrendite von sechs Prozent in 2019 sei man "ganz und gar nicht zufrieden", sagte Daum. 2020 könnte der Wert, der Auskunft über die Profitabilität des Geschäfts gibt, noch weiter auf "mindestens fünf Prozent" sinken. Parallel zum schwächelnden Absatz muss Daimler hohe Kosten für Entwicklung und Produktion von Elektrofahrzeugen sowie die Automatisierung und Vernetzung von Lastwagen und Bussen schultern. Rund 550 Millionen Euro will die Sparte bis Ende 2022 einsparen und damit die Rendite wieder auf mindestens sieben Prozent erhöhen.

Vollständige Zahlen will die Daimler Truck AG, unter der die Lastwagensparte seit November offiziell firmiert, im Februar bekanntgeben./eni/DP/fba

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Bilfinger und frühere

Bilfinger und frühere Chefermittlerin wollen sich gütlich einigen

Der Industriedienstleister Bilfinger und seine frühere Chefermittlerin in Sachen Korruption wollen ihren langen Rechtsstreit erneut aussergerichtlich beilegen. Ein für den kommenden Donnerstag terminiertes Berufungsverfahren hat das Landesarbeitsgericht aufgehoben. Grund sei die "Antragslage", sagte ein Sprecher des Mannheimer Konzerns der Deutschen Presse-Agentur, ohne Details zu nennen.

05.01.2020 15:29

Bei dem Rechtsstreit geht es um die Rechtmässigkeit der Kündigung der mit der internen Aufklärung von Schmiergeldfällen beauftragten leitenden Angestellten. Die erste Instanz hatte ihre Kündigung aus dem Frühjahr 2017 für unwirksam erklärt. Ein darauf folgendes Güterichterverfahren für eine einvernehmliche Konfliktlösung scheiterte, worauf Bilfinger Rechtsmittel gegen die erstinstanzliche Entscheidung einlegte.

"Wir sind in Gesprächen", sagte der Sprecher. Über deren Inhalte sei Stillschweigen vereinbart worden. Auch zu den Gründen der Kündigung machte er keine Angaben.

Im Jahr 2018 waren die beiden Parteien in einer ähnlichen Situation: Damals hatten beide das Ruhen der Verhandlung beim Landesarbeitsgericht beantragt. Offenbar waren die damaligen Einigungsgespräche nicht erfolgreich gewesen. Deshalb war das Verfahren wieder aufgenommen worden.

Bilfinger hatte in früheren Jahren mit Korruptionsaffären und Vorwürfen gegen Topmanager Schlagzeilen gemacht. Bis Ende 2018 hatte der Konzern unter Aufsicht der US-Justizbehörde gestanden. Ein Monitor hatte den Konzern seit 2014 immer wieder in Sachen Korruption und Compliance - also Regeltreue im Unternehmen - unter die Lupe genommen. Im Jahr 2016 war die Aufsicht verlängert worden. Die US-Justizbehörde habe nun insbesondere die Erfolge bei der Korruptionsbekämpfung anerkannt und bestätigt, hiess es 2018 aus dem Unternehmen. Damit sei auch eine bislang nur aufgeschobene Strafverfolgung obsolet.

Von zwölf ehemaligen Vorständen, zu denen auch der frühere hessische CDU-Ministerpräsident Roland Koch gehört, fordert Bilfinger dreistellige Millionen-Summe, weil sie durch zu laxen Umgang mit Korruption dem Unternehmen Schaden zugefügt hätten.

Im Jahr 2018 hatte Bilfinger mit rund 35 000 Mitarbeitern knapp 4,2 Milliarden Euro Umsatz und ein bereinigtes Ebita von 65 Millionen Euro erreicht./jug/DP/he

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Daimler ruft Hunderttausende

Daimler ruft Hunderttausende Mercedes-Benz-Autos in USA zurück

Der Autobauer Daimler ruft in den USA Hunderttausende Autos wegen möglicherweise defekten Schiebedächern in die Werkstätten. Von dem Rückruf seien bis zu 744 852 Fahrzeuge betroffen, teilte die US-Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA am Wochenende in Washington mit. Demnach geht es um bestimmte Wagen der C- und E-Klasse sowie der Modelle CLK und CLS der Baujahre 2001 bis 2011.

06.01.2020 08:27

Die Glasplatte könne sich unter Umständen vom Schieberahmen lösen und so zu einer Gefahr für den Verkehr werden, hiess es. Mercedes-Händler würden das Schiebedach betroffener Autos untersuchen und gegebenenfalls kostenlos ersetzen, der Rückruf soll Mitte Februar beginnen. Der Umfang des Rückrufs ist vergleichsweise gross, Daimler hat im vergangenen Jahr 316 094 Mercedes-Benz-Pkw in den USA verkauft./men/eas

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Gewerkschaft Ufo fordert

Gewerkschaft Ufo fordert Mediation im Dauerstreit mit Lufthansa

(Ausführliche Fassung) - Nach der jüngsten Streikrunde setzt die Flugbegleitergewerkschaft Ufo im Tarifkonflikt mit der Lufthansa vorerst wieder auf Gespräche. Nach dem Willen der Gewerkschaft soll bei einem Termin am 16. Januar eine umfassende Mediation zu verschiedenen Themen angestrebt werden. Solange eine solche Mediation läuft, will Ufo "in den kommenden Wochen (...) freiwillig auf Streiks verzichten", wie die Gewerkschaft am Montag in einer Mitteilung an ihre Mitglieder ankündigte.

06.01.2020 11:18

Lufthansa und Ufo liegen seit längerem im Clinch. Dabei geht es nicht nur um Tariffragen, sondern auch um die Anerkennung der Ufo als Gewerkschaft.

Nach Ansicht der Ufo wäre eine Schlichtung zum jetzigen Zeitpunkt zu eng begrenzt auf einzelne Tarifthemen. Die Gewerkschaft verlangt darüber hinaus unter anderem eine Rücknahme von Kündigungen und Klagen gegen frühere und aktuelle Vorstandsmitglieder sowie eine Aufarbeitung des Dauerkonflikts. Ausserdem will die Gewerkschaft erreichen, dass eigenständige Lösungen für die Lufthansa-Töchter ermöglicht werden. Auf einer solchen Basis könnte nach Ansicht von Ufo "danach eine Tarifschlichtung sinnvoll durchgeführt werden".

Die Lufthansa teilte mit: "Wir freuen uns, dass der Termin am 16. Januar für weitere Gespräche seitens Ufo bestätigt wurde. Lufthansa erwartet weiterhin, dass es in diesem Rahmen zu guten Lösungen und Perspektiven für die rund 22 000 Kabinenmitarbeiterinnen und -mitarbeiter kommt. Unser Ziel ist es daher nach wie vor, gemeinsam mit Ufo und den Schlichtern in die grosse Schlichtung zu gehen." Alle weiteren nicht tariflichen Themen sollen nach Lufthansa-Vorstellung "parallel dazu in getrennten Verfahren" behandelt werden.

Über den Jahreswechsel waren wegen eines dreitägigen Streiks der Flugbegleiter bei der Lufthansa-Tochter Germanwings etwa 200 Flüge ausgefallen. Zuvor hatte es bereits einen Warnstreik bei vier Lufthansa-Töchtern sowie einen zweitägigen Streik bei der Kerngesellschaft Lufthansa gegeben./ben/mar/DP/mis

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