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Corona-Krise lässt Gewinn von

Corona-Krise lässt Gewinn von American Express einbrechen

Der Kreditkartenanbieter American Express hat aufgrund der Corona-Pandemie einen Gewinneinbruch erlitten. Im ersten Quartal brach das Ergebnis verglichen mit dem Vorjahreswert um 76 Prozent ein auf 367 Millionen Dollar (340 Mio Euro), wie der US-Finanzkonzern am Freitag mitteilte. Die Ausbreitung des Virus habe die Konsumausgaben ab Ende Februar stark belastet, erklärte das Unternehmen, das an Gebühren für Kartenzahlungen verdient.

24.04.2020 13:35

Ausserdem erhöhte American Express die Krisenvorsorge für Kreditausfälle von 809 Millionen auf 2,6 Milliarden Dollar, was die Bilanz stark drückte. "Wir befinden uns jetzt in einer anderen Welt", sagte Vorstandschef Stephen J Squeri. Die wirtschaftliche Abschwächung im Zuge der Corona-Krise habe sich im April beschleunigt und das Transaktionsvolumen "dramatisch" beeinträchtigt.

American Express senke angesichts der Belastungen durch alle Geschäftsbereiche hinweg aggressiv die Kosten, so Squeri. Die Aktie reagierte vorbörslich zunächst positiv, Analysten hatten mit einem noch stärkeren Gewinneinbruch gerechnet. Die gesamten Erlöse sanken im ersten Quartal um ein Prozent auf 10,3 Milliarden Dollar, was vor allem am starken Dollar lag, der Auslandseinnahmen schmälerte./hbr/mis

(AWP)

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Airbus-Chef bereitet

Airbus-Chef bereitet Mitarbeiter auf Sparmassnahmen vor

Der europäische Flugzeugbauer Airbus hat eine düstere Bewertung der Auswirkungen der Coronavirus-Krise abgegeben.

27.04.2020 06:52

Konzernchef Guillaume Faury forderte die rund 135'000 Mitarbeiter des Konzerns auf, sich für Stellenstreichungen und drastische Sparmassnahmen zu wappnen. Das Überleben von Airbus stünde auf dem Spiel, falls der Konzern keine Massnahmen ergreife, erklärte Faury in einer internen Mitteilung an die Belegschaft, die der Nachrichtenagentur Reuters vorliegt und über die Bloomberg zuerst berichtete.

Der Flugzeugbauer habe mit der Umsetzung von staatlich unterstützten Programmen begonnen, rund 3000 Arbeitnehmer in Frankreich zu beurlauben, "aber wir müssen jetzt möglicherweise weitreichendere Massnahmen planen", sagte Faury weiter. Um den Zahlungsmittelabfluss zu begrenzen, kündigte Airbus in diesem Monat an, die Produktion von kleineren Modellen um ein Drittel auf 40 Jets pro Monat zu reduzieren.

Ausserdem wurden die Ziele für grössere Jets gekürzt: die Produktion von Grossraumflugzeugen wird um bis zu 42 Prozent zurückgefahren. "Mit anderen Worten, in nur wenigen Wochen haben wir etwa ein Drittel unseres Geschäfts verloren", schrieb Faury in dem Brief. "Und, ehrlich gesagt, das ist nicht einmal das Worst-Case-Szenario, dem wir uns vielleicht stellen müssen."

Der Konzernchef sagte, dass der neue Produktionsplan so lange in Kraft bleiben würde, bis eine gründlichere Bewertung der Nachfrage möglich sei. Faury geht dabei von einem Zeitraum von zwei bis drei Monaten aus. Noch sei es zu früh, um die Auswirkungen des Coronavirus auf die Luftfahrtbranche sowie das Tempo einer Markterholung umfassend zu beurteilen. Airbus äusserte sich nicht zu der internen Mitteilung.

Ende März hatte Airbus bereits mitgeteilt, ohne Staatshilfe durch die Krise kommen zu wollen. Der Konzern wollte sich mit einer zusätzlichen Kreditlinie über zehn Milliarden Euro und einer Streichung der Dividende wetterfest für den drastischen Einbruch der Luftfahrt und drohende Pleiten von Fluggesellschaften machen.

(SDA)

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Korr: Rettungspaket für

Korr: Rettungspaket für Lufthansa geplant - Hilfen für Condor erwartet

(Angaben zu Ministertreffen berichtigt) - Ein milliardenschweres Rettungspaket für die angeschlagene Lufthansa rückt immer näher. Bei dem Paket gehe es um ein Volumen von neun bis zehn Milliarden Euro, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Wochenende aus Regierungskreisen. Kurz vor der Entscheidung sind auch neue Hilfen für den Ferienflieger Condor.

26.04.2020 19:57

Bei der Lufthansa ist offen, in welcher Form die Bundesregierung dem Dax -Konzern hilft und wie viel Mitspracherecht die Politik im Falle einer vorübergehenden staatlichen Beteiligung haben soll. In der Koalition gibt es dazu unterschiedliche Positionen.

Wie die dpa erfuhr, laufen Verhandlungen unter Hochdruck. Es seien auch Gespräche auf höchster Ebene geplant. Wie es am Sonntag in Regierungkreisen hiess, treffen Meldungen über ein Ministertreffen zur Lufthansa Anfang nächster Woche aber nicht zu. Darüber hinaus könnten grundsätzlich zu einzelnen Unternehmen in Hinblick auf Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse keinerlei Kommentierungen vorgenommen werden.

Die dpa hatte zuvor aus Regierungskreisen erfahren, es solle Anfang der Woche ein Gespräch von Kanzlerin Angela Merkel (CDU), Finanzminister Olaf Scholz (SPD), Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU), Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) und Lufthansa-Chef Carsten Spohr geben. Zuvor hatte die "Bild"-Zeitung berichtet, ein solches Spitzengespräch sei in Kürze geplant.

Die Lufthansa ist wegen der massiven Flugabsagen in Schwierigkeiten geraten. Der Konzern hatte am Donnerstag erklärt, dass man sich nicht mehr aus eigener Kraft aus der Corona-Krise retten könne.

Der Staat könnte Europas grössten Luftverkehrskonzern nun mit frischem Eigenkapital oder Krediten unterstützen. Ein Modell könnte eine sogenannte stille Beteiligung des Bundes sein. Die Anteile würden entweder fest verzinst, oder es flösse eine Dividende. Ein Stimmrecht hätte der Bund aber nicht.

Die Bundesregierung hatte einen Stabilisierungsfonds beschlossen, mit dem sich der Staat in der Corona-Krise notfalls an Unternehmen beteiligen kann. Der Fonds ist aber noch nicht einsatzbereit. Die Bundesregierung arbeitet an einer Rechtsverordnung mit genauen Kriterien. Die EU-Kommission muss zustimmen. Dies gelte wegen des grossen Volumens auch noch einmal für ein Lufthansa-Paket, wie es in Berlin heisst. Denkbar wären Auflagen.

Über die Form der Staatshilfen für die Airline gibt es Streit in der schwarz-roten Koalition. SPD-Fraktionschef Rolf Mützenich lehnt eine stille Beteiligung ab. "Wenn Unternehmen wie Lufthansa aus Steuergeldern Staatshilfen in Milliardenhöhe bekommen, müssen auch Mitspracherechte für den Bund gewährleistet sein", sagte er der "Bild"-Zeitung. "Das ist schon aus Verantwortung für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unerlässlich."

Dagegen sagte Unions-Fraktionsvize Carsten Linnemann (CDU) dem "Handelsblatt": "Sollte der Staat sich direkt beteiligen und Politiker Einfluss auf unternehmerische Entscheidungen nehmen, dann muss das sehr gut begründet werden. Ich habe bislang noch von keiner solchen Begründung gehört." Auch bei einer stillen Beteiligung müsse sich die Lufthansa an die Regeln des Stabilisierungsfonds halten, etwa bei der Auszahlung von Dividenden. Um die zu untersagen, brauche der Staat keinen Sitz im Aufsichtsrat.

Lufthansa-Chef Spohr hat die Beschäftigen der Airline bereits auf harte Zeiten eingestimmt. Er kündigte eine Verkleinerung der Flotte an, das Unternehmen habe so einen rechnerischen Überhang von 10 000 Mitarbeitern. "Wir werden aber auch weiterhin alles daran setzen, so viele Mitarbeiter wie möglich an Bord zu behalten", sagte Spohr am Freitag in einer internen Botschaft an die Mitarbeiter.

Bislang hatte die Lufthansa die Zahl von 7000 Stellen genannt, die krisenbedingt wegfallen könnten. Unter anderem soll der Betrieb der Gesellschaft "Germanwings" eingestellt werden. Vor Ausbruch der Pandemie hatte der grösste Luftverkehrskonzern Europas weltweit rund 130 000 Mitarbeiter und 760 Flugzeuge. Der Konzern plante dabei schon vor der Corona-Krise den Verkauf der Catering-Sparte LSG Sky Chefs mit weltweit rund 35 000 Beschäftigten.

Unterdessen wurde zeitnah eine Entscheidung über neue Staatshilfen für den privaten Ferienflieger Condor erwartet. Die Bundesregierung will den Kreditrahmen für die Gesellschaft erweitern, dem muss aber die EU-Kommission zustimmen.

Die neuerliche Rettung der Condor war im Verlauf der Corona-Krise notwendig geworden: Die polnische Luftfahrt-Holding PGL hatte die bereits im Januar vereinbarte Übernahme des deutschen Ferienfliegers wegen eigener Probleme abgesagt. Das Frankfurter Unternehmen Condor mit rund 4900 Beschäftigten und mehr als 50 Flugzeugen war nach der Pleite des britischen Mutter-Konzerns Thomas Cook im September 2019 in ein Schutzschirmverfahren gegangen und dort saniert worden.

Condor hatte zur Unterstützung im Herbst 2019 einen vom Bund und Land Hessen verbürgten Überbrückungskredit über 380 Millionen Euro bekommen. Dieser soll dem Vernehmen nach mit einer neuen Finanzierung ergänzt werden. Als Zielgrösse gilt ein neuer Kreditrahmen von 550 Millionen Euro.

Auch in anderen Ländern bekommen Fluggesellschaften staatliche Unterstützung. So kann der Luftfahrtkonzern Air France-KLM mit staatlichen Finanzhilfen Frankreichs und der Niederlande von neun bis elf Milliarden Euro rechnen./hoe/DP/he

(AWP)

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Tabakkonzern Imperial Brands

Tabakkonzern Imperial Brands will mit Zigarrengeschäft-Verkauf Schulden senken

Der britische Tabakkonzern Imperial Brands will mit dem milliardenschweren Verkauf des Luxus-Zigarrengeschäfts seine Schuldenlast senken. Der Anbieter von Zigarettenmarken wie West, Davidoff und Gauloises erhält für das Premium-Zigarrengeschäft 1,225 Milliarden Euro von zwei verschiedenen Investorenkonsortien, wie das Unternehmen am Montag in Bristol mitteilte.

27.04.2020 12:04

Nach Steuern und anderen Kosten fliessen dem Unternehmen netto rund 1,1 Milliarden Euro zu. Der Verkauf stärke die strategische Absicht, das Unternehmen zu verschlanken und agiler zu machen, liessen sich die Übergangschefs Dominic Brisby und Jörg Biebernick zitieren./men/mis

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Santander-Gewinn bricht wegen

Santander-Gewinn bricht wegen Corona-Pandemie ein

Die Corona-Pandemie hat das Ergebnis der spanischen Grossbank Santander im ersten Quartal stark belastet.

28.04.2020 08:06

In den ersten drei Monaten wurden alleine für mögliche Kreditausfälle, die im direkten Zusammenhang mit der Corona-Krise stehen 1,6 Milliarden Euro zurückgestellt, wie die BBVA-Konkurrentin am Dienstag in Santander mitteilte. Das ist die bisher höchste Risikovorsorge, die eine kontinentaleuropäische Bank im Zusammenhang mit der Corona-Krise getroffen hat. Die gesamte Risikovorsorge habe 3,9 Milliarden Euro betragen. Dies führte dazu, dass der Gewinn im Vergleich zum Vorjahr um 82 Prozent auf 331 Millionen Euro eingebrochen ist. Damit schnitt die Bank deutlich schlechter ab, als Experten erwartet hatten. Spanien zählt bisher weltweit zu den von der Corona-Pandemie am härtesten getroffenen Ländern.

(AWP)

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Corona-Pandemie und schwache

Corona-Pandemie und schwache Weltkonjunktur belasten DMG Mori

Der Maschinenbauer DMG Mori hat im ersten Quartal wegen der Corona-Krise erhebliche Einbussen bei Umsatz und Gewinn hinnehmen müssen. Wie so viele Unternehmen zuvor zog auch DMG Mori die Prognose für das laufende Jahr zurück. Neben der Pandemie, die zu Produktionsausfällen führte, wirkte sich auch die seit einiger Zeit anhaltende schwache Weltkonjunktur negativ auf den Maschinenbau aus, teilte DMG Mori am Dienstag in Bielefeld mit. Das Ergebnis nach Steuern halbierte sich im ersten Quartal auf 17,2 Millionen Euro ebenso wie das operative Ergebnis (Ebit), welches auf 25,3 Millionen Euro sank.

28.04.2020 08:03

Der Auftragseingang nahm um 38 Prozent auf rund 440 Millionen Euro ab. Der Umsatz sank um 27 Prozent auf 458 Millionen Euro. Der Rückgang ist auch zum Teil darauf zurückzuführen, dass Maschinen wegen der internationalen Grenzschliessungen sowie von Kundenseite verfügten Fabrikschliessungen nicht mehr ausgeliefert werden konnten, wie DMG Mori erklärte. Engpässe bei Transport und Logistik hätten dabei zusätzlich eine Rolle gespielt. Per Ende März lag der Auftragsbestand bei knapp 1,2 Milliarden Euro, was laut DMG Mori rechnerisch einer Reichweite von durchschnittlich fünf Monaten entspricht. Das Unternehmen hat die Produktion in Europa für April ausgesetzt. Sie soll planmässig zum 4. Mai wieder aufgenommen werden./nas/jha/

(AWP)

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Symrise profitiert zum

Symrise profitiert zum Jahresstart von Übernahme - Jahresziel bestätigt

Die Übernahme des US-Spezialisten für Tierfutterzusätze ADF/IDF hat das Wachstum des Herstellers von Duftstoffen und Aromen Symrise zum Jahresstart angetrieben. Der Umsatz stieg im ersten Quartal im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 8 Prozent auf 917,1 Millionen Euro, wie der MDax-Konzern am Dienstag in Holzminden mitteilte. Analysten hatten sich im Durchschnitt allerdings etwas mehr erhofft. Aus eigener Kraft - also Übernahmen sowie Wechselkurseffekte ausgeklammert - hätte das Plus bei 2,3 Prozent betragen. Dabei profitierten die Niedersachsen auch von der Nachfrage nach Düften und Zusätzen für Getränke.

28.04.2020 07:48

Über die Gewinnentwicklung wird das Unternehmen erst wieder bei der Vorlage der Halbjahreszahlen berichten. Für das Gesamtjahr bleibt Konzernchef Heinz-Jürgen Bertram indes optimistisch. Trotz der Unsicherheiten durch die Coronavirus-Pandemie soll das Wachstum des relevanten Marktes übertroffen werden. Dabei dürfte es allerdings vorübergehend zu einem veränderten Kaufverhalten der Kunden kommen, hiess es. Stärker gefragt seien aktuell etwa Körperpflege- und Hygieneprodukte./mis/stk

(AWP)

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Am Frankfurter Flughafen

Am Frankfurter Flughafen brechen Passagierzahlen weiter kräftig ein

Am Frankfurter Flughafen hat sich der Einbruch der Passagierzahlen infolge der Corona-Krise in der vergangenen Woche fortgesetzt. Vom 20. bis 26. April zählte der Flughafenbetreiber Fraport an Deutschlands grösstem Airport 45 270 Fluggäste und damit 96,8 Prozent weniger als in der gleichen Kalenderwoche ein Jahr zuvor, wie er am Dienstag in Frankfurt mitteilte. Das Aufkommen an Fracht und Luftpost sank in der vergangenen Woche um 12,9 Prozent auf 33 694 Tonnen. Die Zahl der Flugbewegungen ging um 84 Prozent auf 1605 Starts und Landungen zurück.

28.04.2020 07:31

Die Rückholflüge für Deutsche im Ausland sind weitgehend abgeschlossen. Einige Fluggesellschaften wie Lufthansa und Condor setzen inzwischen Passagierflugzeuge ein, um dringend benötigte Fracht nach Deutschland zu bringen. Das Frachtaufkommen in Frankfurt ging in Summe dennoch zurück, weil die Sonderflüge die sonst genutzten Transportkapazitäten der Passagierflugzeuge nicht ausgleichen können, die zu normalen Zeiten rund 40 Prozent der Frachtmenge schlucken./stw/zb

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Kion mit deutlichem

Kion mit deutlichem Gewinnrückgang wegen Corona - Auftragslage noch stabil

Der Gabelstapler-Hersteller Kion hat im ersten Quartal die wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie zu spüren bekommen. So sank das Konzernergebnis um 27,2 Prozent auf 67,8 Millionen Euro, wie das Unternehmen am Dienstag in Frankfurt mitteilte. Die Ausbreitung des Virus zunächst in China und später dann auch in Europa habe vor allem das Geschäft mit Flurförderzeugen sowohl auf der Beschaffungs- als auch der Absatzseite erheblich beeinträchtigt.

28.04.2020 07:31

Dank der noch guten Entwicklung im Januar und Februar sank der Auftragseingang nur leicht - um 1,8 Prozent auf knapp 2,1 Milliarden Euro. Während das Neugeschäft mit Fahrzeugen bereits deutlich zurückging, stieg die Nachfrage im Segment Lieferkettenlogistik, das auf Automatisierungslösungen spezialisiert ist. Der Auftragsbestand lag Ende März stabil bei 3,6 Milliarden Euro. Der Umsatz nahm im ersten Quartal um 2,7 Prozent auf rund 2 Milliarden Euro ab.

Einen Ausblick für 2020 gab Kion weiterhin nicht. Dies sei erst möglich, wenn sich die gesamtwirtschaftliche Situation einschliesslich der Lieferketten wieder stabilisiert habe. Das Unternehmen hatte wie so viele andere Konzerne auch seine ursprüngliche Prognose zurückgezogen./nas/jha/

(AWP)

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Essenslieferdienst Delivery

Essenslieferdienst Delivery Hero wächst im ersten Quartal stark

Der Essenslieferdienst Delivery Hero hat auch in der Corona-Krise weiter ein starkes Wachstum verzeichnet. Im ersten Quartal zog der Umsatz mit einem Plus von fast 93 Prozent auf 515 Millionen Euro an, wie das im MDax notierte Unternehmen am Dienstag in Berlin mitteilte. Die Anzahl der Bestellungen verdoppelte sich ebenso beinahe, mit 2,4 Milliarden Euro stand beim bestellten Bruttowarenwert ein Anstieg von rund 58 Prozent zu Buche.

28.04.2020 07:31

Die Prognose behält das Unternehmen bei, Delivery Hero will einen Jahresumsatz von 2,4 bis 2,6 Milliarden Euro erzielen, das wäre ein Plus von rund 70 Prozent zum Vorjahr. Dabei dürften aber weiter rote Zahlen anfallen, die Marge des operativen Ergebnisses (bereinigtes Ebitda) soll nach wie vor zwischen -14 und -18 Prozent vom Umsatz liegen. Darin sind aber bereits Kosten von 50 Millionen Euro für die Coronavirus-Krise enthalten, die im Nahen Osten und Nordafrika anfallen dürften./men/zb

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Boeing-Chef: Corona-Krise

Boeing-Chef: Corona-Krise wird Luftfahrt jahrelang belasten

Der US-Flugzeugbauer Boeing geht davon aus, dass die Luftfahrtindustrie sich nur sehr langsam von der Corona-Krise erholen wird. "Wir erwarten, dass es zwei bis drei Jahre dauern wird, bis das Reiseaufkommen wieder das Niveau von 2019 erreicht", warnte Boeing-Chef Dave Calhoun die Aktionäre am Montag (Ortszeit) bei der jährlichen Hauptversammlung des Konzerns. Wegen der Pandemie konnte die Veranstaltung nur im Internet stattfinden.

28.04.2020 06:30

Bis die Luftfahrtbranche wieder zu ihrem langfristigen Wachstumstrend zurückfinde, dürfe es einige weitere Jahre erfordern, sagte Calhoun. Die Krise sei "anders als alles, was wir jemals erlebt haben" und es sei "schwer einzuschätzen, wann sich die Situation stabilisieren wird". Zu Massnahmen wie weiteren Sparprogrammen und Stellenabbau, mit denen Boeing auf die Krise reagieren könnte, äusserte sich der Boeing-Chef zwei Tage vor dem Quartalsbericht nicht konkret.

Der Airbus -Erzrivale ist wegen des nach zwei Flugzeugabstürzen mit Startverboten belegten Modells 737 Max ohnehin schon stark angeschlagen, die Folgen der Coronavirus-Pandemie bringen das Unternehmen weiter in Not. Boeing schöpfte Mitte März angesichts der Krise bereits eine 13,8 Milliarden Dollar (12,8 Mrd Euro) schwere Kreditlinie vollständig aus. Der Konzern strich zudem Calhoun und Verwaltungsratschef Larry Kellner bis zum Jahresende das Gehalt, auch Dividendenzahlung und Aktienrückkäufe wurden ausgesetzt.

Zum Zeitplan der Wiederzulassung des Krisenjets 737 Max hielt sich der Boeing-Chef bei der Hauptversammlung bedeckt. US-Medien hatten zuletzt berichtet, dass sich die zur Jahresmitte angestrebte Zertifizierung aufgrund der Corona-Krise weiter verzögern dürfte. Zu der am Samstag abgeblasenen Übernahme der Verkehrsflugzeugsparte des Rivalen Embraer sagte Calhoun, dass ein Punkt erreicht worden sei, ab dem "Verhandlungen nicht länger hilfreich" gewesen seien. Embraer will Schadenersatz und hat ein Schiedsverfahren eingeleitet.

Zumindest eine gute Nachricht hatte Boeing dann doch noch für die Aktionäre: Die aufgrund der Corona-Krise gestoppte Produktion des Langstreckenjets 787 "Dreamliner" soll rasch wieder anlaufen. Der Betrieb in den Werken im US-Bundesstaat South Carolina werde bereits am kommenden Wochenende wieder gestartet, teilte der Konzern in North Charleston mit. Boeing hatte die Fertigung am 8. April wegen der Pandemie vorübergehend ausgesetzt. Inzwischen seien verschiedene Sicherheitsmassnahmen durchgeführt worden, so das Unternehmen.

Bei Anlegern kam die Ankündigung gut an, die Aktie drehte nachbörslich ins Plus. In der vergangenen Woche hatte Boeing bereits damit begonnen, die Produktion in seinen Fabriken in der Region Puget Sound nahe Seattle im Bundesstaat Washington schrittweise wieder hochzufahren. Wegen eines seit Januar geltenden Fertigungsstopps bei dem mit Flugverboten belegten Unglücksjet 737 Max wird Boeings Produktion insgesamt zunächst jedoch stark eingeschränkt bleiben./hbr/DP/zb

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US-Getränkeriese Pepsi

US-Getränkeriese Pepsi streicht Jahresprognose wegen Corona-Krise

Der Limonaden- und Snackhersteller Pepsico hat sich wegen der Coronavirus-Pandemie von seinen Jahreszielen verabschiedet. "Trotz eines starken ersten Quartals gibt es in Bezug auf Covid-19 immer noch viel Unsicherheit", erklärte Konzernchef Ramon Laguarta am Dienstag. In den drei Monaten bis Ende März steigerte der Coca-Cola -Rivale den Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum unerwartet deutlich um 7,7 Prozent auf 13,8 Milliarden Dollar. Dennoch sank der Gewinn um rund fünf Prozent auf 1,3 Milliarden Dollar (1,2 Mrd Euro), was nicht zuletzt an hohen Werbeausgaben lag. Am Markt kamen die Zahlen gut an - die Aktie legte vorbörslich zu./kro/DP/jha

28.04.2020 15:10

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Harley-Davidson erleidet

Harley-Davidson erleidet Gewinneinbruch - Corona-Pandemie belastet

Die Corona-Pandemie hat der ohnehin schon kriselnden US-Motorrad-Ikone Harley-Davidson weiter zugesetzt. Im ersten Quartal brach der Gewinn verglichen mit dem Vorjahreszeitraum um rund 45 Prozent auf 69,7 Millionen Dollar (64,0 Mio Euro) ein, wie das Unternehmen am Dienstag in Milwaukee mitteilte. Der Umsatz sank um gut acht Prozent auf 1,1 Milliarden Dollar.

28.04.2020 14:39

"Covid-19 hat unser Geschäftsumfeld dramatisch verändert", erklärte der neue Harley-Übergangschef Jochen Zeitz. Die Verkäufe litten unter Geschäftsschliessungen und Ausgangsbeschränkungen. Seine Jahresprognose hatte der Hersteller wegen der grossen Ungewissheit aufgrund der Pandemie bereits im März zurückgezogen.

Obwohl der Gewinn unter den Erwartungen lag, legte die Aktie vorbörslich zunächst deutlich zu. Harley-Davidson kündigte "aggressive" Massnahmen zur Kostensenkung in der Krise an. Das Unternehmen hatte schon vor der Ausbreitung des Virus grosse Probleme - es ächzte bereits unter dem Handelsstreit der USA mit China und der EU, der zu hohen Einfuhrzöllen auf seine Produkte geführt hat.

Die US-Traditionsfirma leidet zudem unter einer alternden Kundschaft und Konflikten mit Anhängern von US-Präsident Donald Trump. Dieser hatte Harley-Davidson wegen Produktionsverlagerungen ins Ausland attackiert, was zu Boykottaufrufen führte. Das Unternehmen will mit E-Motorrädern jüngere Käufergruppen ansprechen und so zurück in die Spur finden - das klappte bislang aber auch noch nicht besonders gut./hbr/DP/jha

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The Native: Rekurs gegen

The Native: Rekurs gegen Konkursverfahren hat aufschiebende Wirkung

Die Beteiligungsgesellschaft The Native lebt noch. Das Berufungsgericht des Kantons Basel-Stadt hat einem Rekurs gegen eine Bankrotterklärung durch eine untere Instanz eine aufschiebende Wirkung beigemessen. The Native wird nun den endgültigen Entscheid seiner Beschwerde abwarten, teilte das Unternehmen am Dienstag mit.

28.04.2020 14:09

The Native hatte gefordert, dass das Berufungsgericht die Eröffnung des Konkursverfahrens wiederruft. Die Gesellschaft war Ende März von einem Basler Gericht für bankrott erklärt worden.

ra/kw

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US-Baumaschinenhersteller

US-Baumaschinenhersteller Caterpillar bekommt Corona-Krise deutlich zu spüren

Die Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie haben den Baumaschinenhersteller Caterpillar im ersten Quartal erheblich belastet. Während der Umsatz um rund ein Fünftel auf 10,6 Milliarden US-Dollar (rund 9,8 Milliarden Euro) absackte, brach der Gewinn je Aktie sogar um knapp 40 Prozent auf 1,98 Dollar ein, wie Caterpillar am Dienstag in Deerfield im US-Bundesstaat Illinois mitteilte. Der deutliche Erlösrückgang sei zum einen auf geringere Nachfrage zurückzuführen sowie zum anderen auf die Reduzierung der Lagerbestände von Händlern, hiess es.

28.04.2020 14:04

Die Aktionäre verschreckte die schwache Entwicklung angesichts der Corona-Krise zumindest im vorbörslichen US-Handel nicht: das Caterpillar-Papier legte um 1,6 Prozent zu.

Der Konzern hatte bereits Ende März mitgeteilt, dass er wegen der hohen Unsicherheiten durch die Corona-Krise seine Jahresprognose streicht und die Pandemie anfange, sich auf die Lieferketten auszuwirken. An verschiedenen Standorten sei die Produktion im Zuge der Krise in den vergangenen Wochen zwischenzeitlich gestoppt worden, teilte Caterpillar nun weiter mit. Mitte April waren laut Mitteilung rund 75 Prozent der wichtigsten Produktionsstätten in Betrieb. Einige der geschlossenen Fabriken seien jetzt wieder geöffnet.

Caterpillar-Chef Jim Umpleby verwies zudem auf eine verbesserte finanzielle Lage und eine Stärkung der Liquidität. Verschiedene Massnahmen zur Kostensenkung seien ergriffen worden. Caterpillar habe in seiner 95-jährigen Geschichte schon viele schwierige Situationen überstanden und wolle als stärkeres Unternehmen aus der Krise hervorgehen.

Caterpillar ist nach eigenen Angaben der weltweit grösste Baumaschinenhersteller und gilt daher als gutes Konjunkturbarometer für die Weltwirtschaft. Der Konzern stellt unter anderem Radlader und Muldenkipper her und beliefert rund um die Welt Rohstoffminen und Bergwerke. Das Unternehmen produziert unter anderem auch Diesel- und Gasmotoren, Industriegasturbinen und Bergbaumaschinen./eas/nas/mis

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United Parcel Service

United Parcel Service streicht wegen Corona-Krise Geschäftsziele für 2020

Die Corona-Krise durchkreuzt die Geschäftspläne des US-Paketdiensts UPS . Trotz eines Paketbooms im ersten Quartal nahm das Management seine Prognosen für das laufende Jahr zurück, wie United-Parcel-Service (UPS) am Dienstag in Atlanta mitteilte. Um das Geld beisammen zu halten, drosselt UPS die Investitionen und stoppt den Rückkauf eigener Aktien vom Markt. Die Ausschüttung der Dividenden habe Priorität, hiess es. Für die UPS-Aktie ging es im vorbörslichen US-Handel um zwei Prozent abwärts.

28.04.2020 13:36

Im ersten Quartal trieben vermehrte Bestellungen von Kunden bei Online-Händlern und der Versand von Gütern für den Gesundheitssektor den Umsatz von UPS nach oben. Mit gut 18 Milliarden US-Dollar (16,6 Mrd Euro) lagen die Erlöse rund fünf Prozent höher als ein Jahr zuvor. Auch weil die Einschränkungen im Betrieb infolge der Pandemie die Kosten nach oben trieben, sank der Nettogewinn jedoch um 13 Prozent auf 965 Millionen Dollar. Der Gewinn je Aktie verfehlte dabei die durchschnittlichen Erwartungen von Analysten.

Das Management könne die weitere Geschäftsentwicklung infolge der Coronavirus-Pandemie auch wegen der ungewissen Dauer der Krise nicht einschätzen, erklärte UPS. Bisher hatte das Unternehmen für 2020 einen bereinigten Gewinn je Aktie zwischen 7,76 und 8,06 Dollar angepeilt. Seine für das Gesamtjahr geplanten Investitionen streicht UPS jetzt um rund eine Milliarde Dollar zusammen./stw/stk

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Corona-Krise bringt Southwest

Corona-Krise bringt Southwest Airlines in die roten Zahlen

Die Corona-Pandemie hat der US-Fluggesellschaft Southwest Airlines den ersten Quartalsverlust seit Jahren eingebrockt. Die drei Monate bis Ende März wurden unterm Strich mit einem Minus von 94 Millionen US-Dollar (86 Mio Euro) abgeschlossen, wie Southwest am Dienstag mitteilte. Im entsprechenden Vorjahreszeitraum hatte der Billigflieger noch 387 Millionen Dollar Gewinn gemacht. Der Umsatz ging um rund 18 Prozent auf 4,2 Milliarden Dollar zurück.

28.04.2020 13:21

"Dies ist eine beispiellose Zeit für unsere Nation und für die Luftfahrtindustrie", sagte Konzernchef Gary C. Kelly. Ende Februar habe wegen der Ausbreitung des Coronavirus ein sehr starker Rückgang der Passagierzahlen eingesetzt, die Stornierungen bewegten sich weiter auf einem noch nie zuvor gesehenen Niveau. Die US-Regierung hat ein enormes Rettungspaket für Fluggesellschaften aufgelegt, aus dem auch Southwest bereits milliardenschwere Finanzhilfen erhielt./hbr/DP/jha

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ING: Die Bank des künftigen

ING: Die Bank des künftigen UBS-CEO Hamers muss in der Coronakrise untendurch

Ein halbes Jahr vor seinem Wechsel zur UBS hat Ralph Hamers einige Sorgen. Die Aktie «seiner» ING ist in der Coronakrise eine der schlechtesten Bankentitel Europas. Die UBS steht punkto Kursverlauf viel besser da.

28.04.2020 20:50

Von Daniel Hügli

Digitalisierer, Kostendrücker, umgänglicher Typ: Ralph Hamers kommt in diesem Jahr mit vielen Vorschusslorbeeren als Chef zur UBS. Doch die Coronakrise hält Hamers davon ab, schon jetzt in Gedanken bei seinem künftigen Arbeitgeber zu verweilen. Hamers ist als CEO des holländischen Finanzrisen ING derzeit mächtig gefordert.

Der Aktienkurs von ING ist seit Ausbruch der Coronakrise Ende Februar um 49 Prozent gefallen. Das ist die sechstschlechteste Performance im europäischen Bankenindex von Bloomberg, der 39 Finanzhäuser umfasst. Viel besser steht die Aktie der UBS da. Sie hat seit Krisenausbruch "bloss" 22 Prozent nachgegeben und ist damit drittbeste Bank Europas punkto Aktienperformance seit Ende Februar, wie folgende Tabelle zeigt:

Die zehn besten und schlechtesten Bankaktien Europas seit Ausbruch der Coronakrise am 20. Februar 2020 (Quelle: Bloomberg)

Der Kurssturz brachte es mit sich, dass die ING-Aktie derzeit fast zum Spottpreis zu haben ist: Das Kurs-Gewinn-Verhältnis beträgt noch 4, bei der UBS ist die Bewertungskennzahl mittlerweile wieder auf 8 gestiegen.

Wie fast immer an der Börse lügt auch der ING-Aktienkurs nicht. Als Retailbank ist ING vor allem im Zins- und Kreditgeschäft tätig. Zinseinkommen machen fast 75 Prozent der ING-Erträge aus. In angespannten Krisenzeiten ist das kein Vorteil, denn Investoren befürchten Kreditausfälle wegen Insolvenzen von Firmen und Privatkunden. Das seit Jahren anhaltende Tiefzinsumfeld spielt den Retailbanken sowieso nicht in die Hände. 

Dazu kommt es auch auf die Art der Kredite an. Vor allem dieser Faktor lastet auf dem Aktienkurs von ING. Die Bank hat unter den europäischen Finanzhäusern eine der grössten Expositionen im Öl- und Gassektor. Es sind 44 Milliarden Euro oder 5,8 Prozent des Kreditportfolios. Ähnlich betroffen sind Natixis, ABN Amro oder Crédit Agricole. 

Risiken für Abschreiber sind gestiegen

Der Hintergrund ist bekannt: Wegen der Corona-Pandemie bricht die Nachfrage für Rohwaren zusammen, und Öl ist derzeit so billig wie noch nie. Vor einer Woche war der Preis für US-Öl zum Kontraktwechsel zeitweise in den Negativbereich gerutscht. Auf dem Ölfördermarkt gibt es bereits die ersten Insolvenzen und Befürchtungen einer negativspirale. Laut Analysten haben sich die Risiken für Abschreiber bei ING demnach erhöht. 

Schliesslich wird auch die ING-Expansion in Osteuropa jetzt zum Nachteil. Unter CEO Hamers wurde das Kreditgeschäft in der Türkei forciert. Mit dem Resultat, dass ING in der Tabelle der grössten kreditgebenden europäischen Banken in der Türkei auf Platz drei liegt, hinter der spanischen BBVA und der italienischen Unicredit. Das ausstehende Volumen von ING in der Türkei beträgt 10,6 Milliarden Euro. Schwellenländer wie die Türkei treffen Krisen jeweils besonders hart, und auch hier sehen Investoren ein steigendes Kreditausfallrisiko.

Die Lage für ING ist aber nicht dermassen schlecht: Die Bank steht mit einer Kernkapitalquote von fast 15 Prozent besser da als die UBS (14 Prozent). Nur ein Zehntel der ING-Kredite im Rohwarenmarkt hängen direkt vom Ölpreis ab. Und schliesslich überstand die Bank auch die grosse Ölpreiskrise von 2014 ohne gröbere Blessuren.

Für eine "reine Weste" beim Aktienkurs wird es für Ralph Hamers bis zu seinem Wechsel zur UBS wohl dennoch nicht reichen. Dazu sind die Aussichten am Ölmarkt zu düster und die Coronakrise zu persistent. Hamers beginnt bei der UBS am 1. November.

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Corona-Krise reisst Airbus in

Corona-Krise reisst Airbus in die roten Zahlen

Die Corona-Krise und Sonderabschreibungen haben den Luftfahrt- und Rüstungskonzern Airbus im ersten Quartal in die roten Zahlen gerissen.

29.04.2020 07:06

Unter dem Strich stand ein Verlust von 481 Millionen Euro nach einem Gewinn von 40 Millionen ein Jahr zuvor, wie das Unternehmen am Mittwoch in Toulouse mitteilte. Der Umsatz sank wegen Unterbrechungen bei der Flugzeug-Auslieferung infolge der Pandemie um 15 Prozent auf 10,6 Milliarden Euro. Der um Sonderposten bereinigte operative Gewinn (bereinigtes Ebit) sackte um knapp die Hälfte auf 281 Millionen Euro nach unten. Analysten hatten im laufenden Geschäft im Schnitt mit einem noch stärkeren Einbruch gerechnet, aber unter dem Strich einen Gewinn erwartet.

Für das laufende Jahr wagt Airbus-Chef Guillaume Faury wegen der unklaren Dauer und Folgen der Coronavirus-Pandemie weiterhin keine neue Geschäftsprognose. Das Unternehmen fährt seine Flugzeugproduktion wie bereits bekannt um rund ein Drittel zurück, weil viele Airlines ihre bestellten Maschinen erst später abnehmen wollen.

(AWP)

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Ford erwartet fünf Milliarden

Ford erwartet fünf Milliarden Dollar Quartalsverlust

Der zweitgrösste US-Autobauer Ford rechnet angesichts der Corona-Pandemie mit tiefroten Zahlen im laufenden Quartal.

29.04.2020 06:44

Das bereinigte Betriebsergebnis dürfte mit mehr als fünf Milliarden Dollar ins Minus geraten, da die Autoverkäufe weltweit erheblich zurückgingen, warnte der Konzern am Dienstag nach US-Börsenschluss.

Bereits im vergangenen Quartal musste Ford einen Nettoverlust von 2,0 Milliarden Dollar (1,9 Mrd Euro) verkraften. Im entsprechenden Vorjahreszeitraum hatte das Unternehmen noch 1,1 Milliarden Dollar verdient. Die Erlöse sanken um 15 Prozent auf 34,3 Milliarden Dollar. Die Pandemie hat Produktion und Autoverkäufe schwer belastet.

Ford gab zudem bekannt, bestehende Kreditlinien im Volumen von 15 Milliarden Dollar ausgeschöpft und Anleihen im Wert von acht Milliarden Dollar ausgegeben zu haben, um die Liquiditätsreserven in der Krise zu stärken. Am Markt kam der Geschäftsbericht nicht gut an, die Aktie geriet nachbörslich mit mehr als sechs Prozent ins Minus.

(AWP)

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Lufthansa-Tochter AUA hat in

Lufthansa-Tochter AUA hat in Österreich 767 Millionen Euro an Hilfen beantragt

Die Lufthansa -Tochter AUA hat in Österreich 767 Millionen Euro an Hilfen beantragt. "Ich kann bestätigen, dass wir heute Abend einen offiziellen Antrag auf staatliche Beihilfe an die ÖKB und COFAG gestellt haben", sagte AUA-Sprecher Peter Thier am Dienstagabend zur APA. Ein grosser Teil der Summe bestehe aus rückzahlbaren Krediten, der andere Teil seien Zuschüsse, die noch zu verhandeln sind, so der Sprecher weiter.

28.04.2020 21:57

Abgewickelt werden die Staatshilfen von der Corona-Finanzierungsagentur COFAG, die den 15 Milliarden Euro schweren Corona-Hilfsfonds verwaltet. Beantragt werden die Kredite daraus über die Hausbank. Im Fall von AUA handelt es sich um ein Konsortium, an dem dem Vernehmen nach unter anderem Erste Bank und Raiffeisen beteiligt sind./pro/ths/APA/he

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Staatsbetrieb oder Insolvenz?

Staatsbetrieb oder Insolvenz? Nervenkrieg um Lufthansa wird härter

(neu: Angaben zu Jobabbau bei IAG, Icelandair und SAS) - Der Nervenkrieg um milliardenschwere Staatshilfen für die corona-geschädigte Lufthansa wird härter. Während am Dienstagmorgen erste Meldungen über eine angebliche Einigung die Runde machten, denkt die Führung des Dax -Konzerns laut über eine mögliche Insolvenz nach, die nach dem Vorbild der Condor in Eigenverwaltung abgewickelt werden könnte. Weiter gekommen ist hingegen die Schweizer Lufthansa-Tochter Swiss, die Medienberichten zufolge mit staatlich verbürgten Krediten in Höhe von 1,5 Milliarden Franken (1,4 Mrd Euro) rechnen kann.

28.04.2020 21:26

Es gebe zu den Staatshilfen noch keine Einigung, verlautete am Dienstagvormittag aus der deutschen Bundesregierung. Nach weiteren dpa-Informationen wird nicht damit gerechnet, dass die Gespräche noch diese Woche mit einem Ergebnis beendet werden. Bei einem Unternehmen dieser Grösse und der möglichen Höhe der Unterstützung müsse klug vorgegangen werden, hiess es.

Am Morgen war der Kurs der Lufthansa-Aktie zu Handelsbeginn zunächst deutlich gestiegen. Grund war ein Bericht des Online-Wirtschaftsmagazins "Business Insider" über eine angebliche Einigung auf Arbeitsebene. Danach soll die Bundesrepublik rund 9 Milliarden Euro in den angeschlagenen Konzern pumpen, mehr als doppelte des aktuellen Börsenwerts. Dem Portal zufolge würde die Regierung als neuer Anteilseigner eine Sperrminorität und ein bis zwei Aufsichtsratsmandate bei der Lufthansa erhalten.

Der Kurs gab die Gewinne im Tagesverlauf aber wieder ab und rutschte zeitweise sogar ins Minus. Anstelle des direkten Staatseinstiegs prüft die Lufthansa auch eine Insolvenz in Eigenverwaltung, wie ein Unternehmenssprecher bestätigte. Dieses so genannte Schutzschirmverfahren könne zur Alternative werden, falls dem Konzern bei einem Staatseinstieg nicht wettbewerbsfähige Bedingungen beispielsweise durch hohe Kreditzinsen drohten.

Ein derartiges Verfahren hat bereits der Ferienflieger Condor durchlaufen. Das Unternehmen würde in diesem Fall unter die Aufsicht eines Sachwalters gestellt und könnte unter dem bisherigen Management die Sanierung angehen. Dabei besteht die Möglichkeit, sich zahlreicher Verpflichtungen gegenüber Lieferanten und anderen Gläubigern zu entledigen. Auch die Pensionslasten und unvorteilhafte Tarifverträge stünden zur Disposition.

Allerdings drängt für den Konzern die Zeit, um überhaupt noch mit Vermögensmasse in ein solches Verfahren zu kommen. Aktuell fliegen die Lufthansa-Airlines wegen der Corona-Einschränkungen nur rund 1 Prozent des üblichen Programms. Trotz massiver Kurzarbeit laufen viele Fixkosten weiter, so dass das Unternehmen stündlich rund eine Million Euro Cash verliert und die Barreserven von mehr als 4 Milliarden Euro schmelzen. Belastend sind unter anderem Zinsen und ungünstige Kerosin-Verträge, die noch von einem viel höheren Ölpreis ausgegangen waren als dem aktuellen.

Lufthansa-Chef Carsten Spohr warnte in einem Interview mit der Wochenzeitung "Die Zeit" vor einem zu grossen Staatseinfluss auf sein Unternehmen. Man könne einen Konzern nur sehr schwer steuern, wenn mehrere Regierungen Einfluss auf operative Geschäftsaufgaben nehmen wollten. Der Luftverkehr sei zwar immer politisch gewesen, aber es dürfe nie eine politisch verordnete Frage werden, "ob wir von München oder von Zürich aus nach Osaka fliegen", sagte der Vorstandschef.

Spohr warb um Vertrauen in die Entscheidungen seines Managements. Die Lufthansa habe die drei besten Jahre ihrer Konzerngeschichte hinter sich. "Wenn sie auch künftig erfolgreich sein soll, muss sie auch weiterhin ihr Schicksal unternehmerisch gestalten können." Rückendeckung erhielt der Manager vor der Aktionärsvereinigung DSW. Lufthansa brauche Kapital, aber keine politische Einflussnahme, erklärte dessen Hauptgeschäftsführer Marc Tüngler.

Laut der Kabinengewerkschaft Ufo soll Spohr in einem internen Mitarbeiterforum erklärt haben, dass er das Unternehmen lieber in die Insolvenz in Form eines Schutzschirmverfahrens führe, als sich von der Politik reinreden zu lassen. Das habe man als Drohung aufgefasst. Ein Konzernsprecher dementierte, dass eine derartige Äusserung fiel.

SPD-Chef Walter-Borjans pocht bei Hilfen für Lufthansa derweil auf Mitspracherechte für den Staat. "Es gibt gute Gründe, einem an sich gesunden Unternehmen mit öffentlichen Geldern aus der Patsche zu helfen. Wenn die Allgemeinheit aber ein Unternehmen mit Milliarden stützen soll, muss es das Geld auch im Sinn der Allgemeinheit verwenden", sagte er der "Funke Mediengruppe". Das bedeute insbesondere, dass Arbeitsplätze erhalten blieben und bei künftigen unternehmerischen Entscheidungen Rücksicht auf das Klima genommen werde. Aus dem Wirtschaftsflügel der Union kam Widerstand gegen politische Einflussnahme. Staatliche Unterstützung für die Lufthansa sei nur als stille Beteiligung denkbar. "Eine Verstaatlichung der Lufthansa mit politischer Einflussnahme auf das Unternehmen darf es nicht geben", sagte der Bundestagsabgeordnete Christoph Ploss.

Die Ufo erhofft sich von einem direkten Staatseinstieg bei der Lufthansa einen besseren Schutz von Arbeitnehmerrechten und strategische Vorteile für den deutschen Luftverkehr. In einem Konzeptpapier stellt sie unter anderem die innerdeutschen Flugverbindungen in Frage und verlangt eine stärkere Abstimmung mit anderen europäischen Airlines.

In der vergangenen Woche hatte Lufthansa einen ersten operativen Quartalsverlust von 1,2 Milliarden Euro berichtet und für die laufenden Monate noch höhere Summen angekündigt. Aus eigener Kraft könne man sich nicht mehr retten. Seine Mannschaft hat Spohr nach Milliardengewinnen in der Vergangenheit auf harte Zeiten eingestimmt. Nach der Krise werde Lufthansa voraussichtlich eine um 100 Flugzeuge kleinere Flotte haben. Daraus ergebe sich ein rechnerischer Überhang von 10 000 Mitarbeitern.

Am Dienstag haben gleich mehrere Fluggesellschaften einen drastischen Jobabbau angekündigt. Die skandinavische Airline SAS will die Personalstärke um bis zu 5000 Stellen fast halbieren. Die isländische Fluggesellschaft Icelandair sieht die Streichung von rund 2000 Stellen vor - und bei der British-Airways-Mutter IAG stehen sogar bis zu 12 000 Jobs auf der Kippe./ceb/DP/he

(AWP)

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Kion, Analysten zuversichtlich

ist eine Erholungskandidat (Kurs derzeit  45.54 €)

13:17 Warburg Research senkt Ziel für Kion auf 60 Euro - 'Buy' dpa-AFX Analyser
12:43 Hauck & Aufhäuser belässt Kion auf 'Buy' - Ziel 58 Euro dpa-AFX Analyser
11:48 UBS senkt Ziel für Kion auf 57 Euro - 'Buy'
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RTL-Umsatz sinkt

RTL-Umsatz sinkt erwartungsgemäss - Corona-Krise drückt auf Werbeerlöse

Der Medienkonzern RTL Group hat im ersten Quartal wegen schwacher Werbeeinnahmen infolge der Corona-Pandemie weniger umgesetzt. Der Erlös sei im ersten Quartal um etwas mehr als drei Prozent auf 1,47 Milliarden Euro gesunken, teilte die Bertelsmann-Tochter am Donnerstag in Luxemburg mit.

30.04.2020 08:12

Experten hatten mit einem Rückgang in dieser Grössenordnung gerechnet. Wegen der hohen Unsicherheit durch die Corona-Krise sei es derzeit weiter nicht möglich einen Ausblick auf das Geschäft im laufenden Jahr abzugeben. RTL hatte Anfang April die Prognose zurückgenommen. Um das Geld in der Krise im Haus zu halten, strich der Konzern zudem die Dividende./zb/mis

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Varia US erzielt im April 96%

Varia US erzielt im April 96% der veranschlagten Gesamteinnahmen

Die Immobilienfirma Varia US-Properties hat im April 96 Prozent der für den Monat veranschlagten Gesamteinnahmen erzielt. Das liege über den eigenen Erwartungen, teilte das auf Mehrfamilienhäuser in den USA spezialisierte Unternehmen am Donnerstag mit.

30.04.2020 07:56

Bislang sei es gelungen, sehr gute Ergebnisse im gesamten Portfolio zu erzielen, wird Patrick Richard, exekutives Mitglied des Varia-Verwaltungsrats, in der Mitteilung zitiert. Das Asset-Management-Team und die Immobilienmanager hätten sehr schnell die richtigen Massnahmen und Protokolle zur Schaffung eines sicheren Arbeits- und Lebensumfelds umgesetzt und die betroffenen Bewohner unterstützt.

tp/uh

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Corona-Krise und US

Corona-Krise und US-Abschreibung brocken Grossbank BBVA Verlust ein

Die Aussicht auf Kreditausfälle und eine Abschreibung auf das USA-Geschäft haben die spanische Grossbank BBVA im ersten Quartal tief in die roten Zahlen gerissen. Unter dem Strich stand ein Verlust von 1,8 Milliarden Euro nach einem Gewinn von 1,2 Milliarden ein Jahr zuvor, wie die Konkurrentin der Grossbank Santander am Donnerstag in Madrid mitteilte. Für die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise legte das Institut rund 1,5 Milliarden Euro zur Seite. Die Abschreibung auf das US-Geschäft schlug mit 2,1 Milliarden Euro zu Buche. Es ist bereits die zweite Wertberichtigung in diesem Zusammenhang.

30.04.2020 07:46

Die BBVA gehörte bereits zuvor zu denjenigen Banken in Europa, die das meiste Geld für faule Kredite zurückgelegt hatten. Das Institut ist stark in Schwellenländern wie der Türkei engagiert. Wegen der dortigen Währungskrise von 2018 hatten viele Kunden ihre Kredite nicht zurückzahlen können.

Unterdessen trieben die Finanzmarktturbulenzen im Zuge der Covid-19-Krise die Provisionserträge der BBVA nach oben. Die gesamten Erträge legten dadurch im ersten Quartal um gut sieben Prozent auf 6,5 Milliarden Euro zu./stw/jha/

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Société Générale rutscht

Société Générale rutscht wegen Corona-Krise in rote Zahlen

Die französische Grossbank Société Générale (SocGen) ist im ersten Quartal wegen der Folgen der Corona-Pandemie ins Minus gerutscht. Dies geht auf einen Einbruch des Geschäfts und einer deutlich erhöhten Risikovorsorge zurück.

30.04.2020 07:17

Unter dem Strich stand in den ersten drei Monaten ein Verlust von 326 Millionen Euro in den Büchern, wie die Bank am Donnerstag in Paris mitteilte. Vor einem Jahr hatte die SocGen noch 686 Millionen Euro verdient. Die Erträge seien um fast 17 Prozent auf 5,17 Milliarden Euro eingebrochen.

Zudem musste die Risikovorsorge wegen möglicher Kreditausfälle mehr als verdreifacht werden. Die Bank stellte dafür 820 Millionen Euro zurück. Bankchef Fréderic Oudéa kündigte wegen der Corona-Krise weitere Sparmassnahmen an./zb/stk

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SoftBank erwartet 8,4

SoftBank erwartet 8,4 Milliarden Dollar Verlust nach Abschreiber

Der japanische Konzern SoftBank hat aufgrund seiner Beteiligung am Büroausstatter WeWork im ersten Quartal 2020 einen Verlust von rund 6,6 Milliarden Dollar erlitten.

30.04.2020 06:54

Der Nettoverlust des Konzerns steige auf rund 8,4 Milliarden Dollar, teilte das Unternehmen mit.

Das Technolgie-Konglomerat hatte sich nach dem Rückzug aus einem drei Milliarden Dollar schweren Deal mit WeWork nach dessen gefloppten Börsengang zurückgezogen. SoftBank hatte mehr als 13,5 Milliarden Dollar in WeWork investiert. Der japanische Technologieriese hält an seiner Prognose von einem Rekord-Jahresverlust von 1,26 Billionen Dollar fest.

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Chipkonzern Qualcomm:

Chipkonzern Qualcomm: Smartphone-Absatz könnte um 30 Prozent fallen

Die Smartphone-Verkäufe könnten im laufenden Quartal wegen der Corona-Krise nach Einschätzung des Chipkonzerns Qualcomm um 30 Prozent niedriger ausfallen. Die US-Firma, deren Prozessoren vor allem in vielen Smartphones mit dem Google -System Android stecken, gab die Prognose am Mittwoch bei Vorlage seiner jüngsten Quartalszahlen ab. Bereits im vergangenen Vierteljahr seien 21 Prozent weniger Smartphones verkauft worden als erwartet.

30.04.2020 06:37

Branchenexperten verwiesen bereits zum einen auf Produktionsengpässe in der Industrie in den vergangenen Monaten. Zum anderen rechnen sie aber auch damit, dass viele von den Auswirkungen der Krise getroffene Verbraucher und Unternehmen den Kauf neuer Smartphones aufschieben werden. Qualcomm liefert nun eine erste konkrete Zahl zu dieser Einschätzung. Das Unternehmen hat als Lieferant von Prozessoren und Modem-Chips einen guten Einblick in die Industrie.

In dem Ende März abgeschlossenen zweiten Geschäftsquartal konnte Qualcomm den Umsatz um fünf Prozent auf 5,2 Milliarden Dollar erhöhen. Der Gewinn sank im Jahresvergleich dagegen unter anderem wegen Abwertungen im Zusammenhang mit der Pandemie um 29 Prozent auf 468 Millionen Dollar./so/DP/he

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Ebay rechnet sich trotz

Ebay rechnet sich trotz Corona-Krise gute Geschäfte aus

Die Online-Handelsplattform Ebay rechnet trotz Corona-Krise und Rezessionsrisiken mit Wachstum. Im aktuellen Quartal dürfte der Umsatz zwischen 2,38 Milliarden und 2,48 Milliarden Dollar liegen, teilte der Konzern am Mittwoch nach US-Börsenschluss mit. Das ist deutlich mehr als von Analysten erwartet.

30.04.2020 06:36

Im vergangenen Quartal sanken Ebays Erlöse im Jahresvergleich um zwei Prozent auf 2,37 Milliarden Dollar (2,18 Mrd Euro). Der Gewinn aus dem fortgeführten Geschäft ging um sechs Prozent auf 485 Millionen Dollar zurück. Obwohl die Ergebnisse die Prognosen deutlich übertrafen, verbuchte die Aktie nachbörslich zunächst Kursverluste./hbr/DP/he

(AWP)

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