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Airbnb entlässt wegen Corona

Airbnb entlässt wegen Corona-Krise ein Viertel seiner Angestellten

(Ausführliche Fassung) - Der Zimmervermittler Airbnb entlässt wegen der Coronavirus-Krise ein Viertel seiner Angestellten. Weltweit seien rund 1900 Mitarbeiter betroffen, teilte Airbnb-Chef Brian Chesky am Dienstag in einem Blog-Eintrag mit.

06.05.2020 06:56

Die Stellenstreichungen seien nötig, damit das Unternehmen bis zum Ende der aktuellen Krise überleben könne.

Airbnb ist wie die gesamte Tourismusbranche schwer von der Coronavirus-Pandemie getroffen. Das Reisen sei weltweit zum Stillstand gekommen, klagte Chesky. Neben den Stellenstreichungen will Airbnb auch seine Investitionen in Verkehr, Hotels und andere Bereiche ausserhalb seines Kerngeschäfts reduzieren.

Anfang April hatte Airbnb noch frisches Kapital eingesammelt - vor allem für Investitionen nach der Corona-Krise. Investoren investierten demnach eine Milliarde Dollar in Airbnb. Teile des Gelds sollen nach Unternehmensangaben in einen Unterstützungsfonds für die sogenannten Superhosts gehen, also sehr gut bewertete Gastgeber, die Hilfe benötigen.

Das meiste Geld war demnach aber für den Neustart nach der Krise gedacht. Airbnb kündigte unter anderem an, Angebote für Langzeitaufenthalte, etwa für Studierende oder Geschäftsleute, auszuweiten.

(AWP)

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Steuerzahler bei Lufthansa

Steuerzahler bei Lufthansa laut Finanzminister nicht nur für Verluste zuständig

Finanzminister Olaf Scholz hat in der Frage von Staatshilfen für den Lufthansa-Konzern betont, dass man Wege finden müsse, bei denen die Steuerzahler nicht nur für Verluste zuständig seien. "Wir müssen Regelungen finden, die dazu beitragen, dass das Unternehmen mit genügend Liquidität ausgestattet ist, dass aber gleichzeitig auch gewährleistet ist, dass die Steuerzahler nicht nur für die Verluste zuständig sind, sondern wenn es wieder aufwärts geht auch dabei sein können", sagte der SPD-Politiker am Dienstagabend in den ARD-"Tagesthemen". Daneben müsse sichergestellt werden, dass das Unternehmen nicht leichte Beute für andere werde. Dazu habe man sehr konkrete und sehr klug bedachte Vorschläge.

06.05.2020 06:46

Lufthansa-Chef Carsten Spohr hatte am Dienstag erklärt, das Unternehmen brauche jetzt staatliche Unterstützung. "Aber wir brauchen keine staatliche Geschäftsführung", sagte Spohr und fügte hinzu: "Auch in der Bundesregierung in Berlin möchte niemand eine staatlich gelenkte Lufthansa." Lufthansa hat den Passagierbetrieb in der Corona-Pandemie auf ein Minimum reduziert. Trotz massiver Kurzarbeit laufen viele Fixkosten weiter. In Deutschland wartet das Unternehmen weiterhin auf die präzise Ausgestaltung der Staatshilfen zwischen stillen Einlagen und direkter Beteiligung./zeh/DP/zb

(AWP)

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Wdh: Telefonica und Liberty

Wdh: Telefonica und Liberty fusionieren britisches Geschäft

(In der Überschrift wurde ein Tippfehler entfernt.) - Telefonica und das US-amerikanische Medienunternehmen Liberty Global legen ihr britisches Geschäft wie erwartet in einer Milliardentransaktion zusammen. Die Telefonica-Tochter O2 UK und Virgin Media werden in ein Unternehmen eingebracht, an dem beide Konzerne je die Hälfte halten, wie Liberty Global und Telefonica am Donnerstag in Denver und Madrid mitteilten.

07.05.2020 08:09

Da das britische Telefonica-Geschäft deutlich grösser ist als das von Virgin Media, erhält der hoch verschuldete spanische Konzern in der Transaktion 5,7 Milliarden Pfund (6,5 Mrd Euro) in bar. Das können die Spanier, die bereits seit längerem nach einer Lösung für ihr britisches Geschäft suchen, gut gebrauchen.

Über den Details wurde bereits seit Tagen intensiv spekuliert, nachdem die Nachrichtenagentur Bloomberg Ende vergangener Woche über einen sich anbahnenden Deal berichtet hatte. Telefonica Deutschland , die deutsche Tochter des spanischen Konzerns, ist von der Transaktion nicht direkt betroffen./zb/mis

(AWP)

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Wdh: Gewinn der Munich Re

Wdh: Gewinn der Munich Re bricht wegen hoher Corona-Schäden ein

(Ergänzung im dritten Satz eingefügt.) - Hohe Schäden durch die Corona-Krise haben dem Rückversicherer Munich Re im ersten Quartal einen Gewinneinbruch eingebrockt. Insgesamt legte der Dax-Konzern im ersten Quartal rund 800 Millionen Euro für Versicherungsschäden infolge der Pandemie zurück, wie er am Donnerstag in München mitteilte.

07.05.2020 07:50

Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum brach der Quartalsgewinn dadurch um fast zwei Drittel auf 222 Millionen Euro ein. Angesichts der Unsicherheiten über den weiteren Verlauf der Krise und die Höhe der Schäden wagt die Konzernführung um Vorstandschef Joachim Wenning weiterhin keine neue Gewinnprognose für das laufende Jahr. Sein ursprüngliches Gewinnziel von 2,8 Milliarden Euro hatte der Vorstand Ende März gekippt.

Wegen der hohen Belastungen reichten die Prämieneinnahmen der Schaden- und Unfall-Rückversicherung im ersten Quartal nicht aus, um die Aufwendungen für Schäden, Verwaltung und Vertrieb zu decken. Die kombinierte Schaden-Kosten-Quote verschlechterte sich in dem Segment von 97,3 auf 106,0 Prozent und lag damit über der kritischen 100-Prozent-Marke. Mit Finanzgeschäften verdiente die Munich Re hingegen mehr als ein Jahr zuvor. Das Kapitalanlageergebnis stieg um neun Prozent auf 1,9 Milliarden Euro./stw/stk

(AWP)

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AB Inbev mit

AB Inbev mit Milliardenverlust - Warnung vor zweitem Quartal

Der Brau-Konzern AB Inbev hat angesichts der Beschränkungen in der Corona-Krise in den ersten drei Monaten einen Milliardenverlust eingefahren. Die Auswirkungen würden den Konzern von April bis Juni noch bedeutend schwerer treffen, teilte der weltgrösste Bierbrauer am Donnerstag im belgischen Leuven mit.

07.05.2020 07:35

Unter dem Strich stand im ersten Quartal ein Verlust von 2,25 Milliarden US-Dollar nach einem Gewinn von 3,57 Milliarden ein Jahr zuvor. Der Umsatz schrumpfte um 10 Prozent auf 11 Milliarden Dollar, auf vergleichbarer Basis wäre es ein Minus von 5,8 Prozent gewesen. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen fiel um fast 18 Prozent auf 3,95 Milliarden Dollar, was allerdings nicht so schlecht war wie von Analysten zuvor befürchtet.

Nachdem der Getränkeabsatz im ersten Quartal insgesamt um 9,3 Prozent zurückging, seien es im April schon rund 32 Prozent gewesen, hiess es. Geschlossene Kneipen und Restaurants machen dem Absatzkanal über das Gastgewerbe schwer zu schaffen./men/jha/

(AWP)

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Uniper sieht sich durch

Uniper sieht sich durch Corona-Krise nicht beeinträchtigt

Der Energiekonzern Uniper sieht sein Geschäft durch die Corona-Pandemie kaum beeinträchtigt. Die Auswirkungen seien "begrenzt", erklärte Finanzvorstand Sascha Bibert am Donnerstag bei der Vorlage der Zahlen zum ersten Quartal. So habe Uniper die Abhängigkeit von den Rohstoffmärkten deutlich reduziert. Zudem sei ein bedeutender Teil des Kraftwerkspark systemrelevant oder erhalte Kapazitätszahlungen. Ausserdem, so Bibert, habe Uniper mehr als 95 Prozent seiner Stromproduktion für das laufende Jahr bereits verkauft.

07.05.2020 07:34

Im ersten Quartal profitierte Uniper von einem robusten Anstieg des Gasgeschäfts. Zudem verdienten die Wasser- und Kernkraftwerke dank höherer Strompreise und Produktionsmengen mehr. Wie bereits bekannt, erhöhte Uniper seinen Nettogewinn von 117 Millionen Euro auf 499 Millionen Euro. An der Prognose hält das Unternehmen zudem fest./nas/stk

(AWP)

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Corona-Krise drückt auf

Corona-Krise drückt auf Geschäfte von HeidelbergCement

Der Baustoffhersteller HeidelbergCement hat die Corona-Krise im Auftaktquartal zu spüren bekommen. Der Umsatz ging im ersten Quartal im Jahresvergleich um sieben Prozent auf 3,93 Milliarden Euro zurück, wie der Dax-Konzern am Donnerstag in Heidelberg mitteilte. Analysten hatten im Schnitt mit etwas mehr gerechnet. HeidelbergCement begründete dies neben einem geringeren Absatz vor allem mit einem Rückgang aus dem Handelsgeschäft. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen legte in den ersten drei Monaten hingen um drei Prozent auf 405 Millionen Euro.

07.05.2020 07:04

HeidelbergCement hat wegen der Corona-Krise Ende Februar ein neues Sparprogramm aufgesetzt. Etwa mit weniger Personalaufwendungen, freiwilligen Gehaltskürzungen des Managements, Beschränkungen von Investitionen sowie geringerer Steuerzahlungen will das Unternehmen die Ausgaben um eine Milliarde Euro senken. Zudem will HeidelbergCement weniger an die Aktionäre ausschütten. Vorstand und Aufsichtsrat wollen der Hauptversammlung eine Dividende von 0,60 Euro je Aktie für das Geschäftsjahr 2019 vorschlagen. Ursprünglich betrug der Dividendenvorschlag 2,20 Euro pro Aktie./mne/stk

(AWP)

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USA schaffen im Streit mit

USA schaffen im Streit mit der EU Staatshilfen für Boeing ab

Im Streit zwischen der EU und den USA um Staatshilfen für die Flugzeugindustrie hat Washington Steuervorteile für den US-Flugzeugbauer Boeing abgeschafft.

07.05.2020 06:35

Washington informierte die Welthandelsorganisation (WTO) am Mittwoch offiziell über den Schritt.

Damit hätten die USA die Empfehlung der WTO vollständig umgesetzt und diesen Streit beendet, erklärte der US-Handelsbeauftragte Robert Lighthizer. Nun gebe es für die EU keine Grundlage mehr, um Strafmassnahmen gegen US-Produkte zu ergreifen, so Lighthizer.

Hintergrund ist ein seit rund 15 Jahren andauernder Streit um Subventionen für den US-Flugzeugbauer Boeing sowie dessen europäischen Wettbewerber Airbus. Die WTO hat Staatshilfen sowohl für Airbus als auch für Boeing für unzulässig befunden.

Washington hatte in dem Streit Anfang des Jahres Strafzölle auf EU-Produkte verhängt. Sie betreffen Produkte im Wert von 7,5 Milliarden Dollar (7,23 Milliarden Franken). In der Folge drohte auch die EU Strafzölle auf US-Produkte an.

Der US-Bundesstaat Washington hatte für die Luft- und Raumfahrtindustrie Steuerermässigungen von 40 Prozent beschlossen. Boeing, das seine Hauptproduktionsstätten im Nordwesten der USA hat, sparte allein 2018 durch diese und andere Steuererleichterungen rund 230 Millionen Dollar.

(AWP)

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Austrian Airlines plant 1100

Austrian Airlines plant 1100 Entlassungen

Die österreichische Fluggesellschaft Austrian Airlines (AUA) steckt wegen der Coronakrise in grossen Turbulenzen. Sie will laut einem Medienbericht bis 2023 rund 1100 ihrer 7000 Mitarbeiter entlassen. Die Löhne sollen um 13 Prozent gekürzt werden.

07.05.2020 06:34

Das berichtete die nationale österreichische Nachrichtenagentur APA unter Berufung auf Insiderinformationen nach einer Sitzung des österreichischen Aufsichtsrats.

Bis zum späten Mittwochabend hatte der Aufsichtsrat der österreichischen Lufthansa-Tochter getagt. Das Management habe ausführlich über die Verhandlungen sowie über die Liquiditätssituation berichtet, hiess es nach der Sitzung.

Pläne für einen Neustart

Der Aufsichtsrat habe den Vorstand bestärkt, seinen Neustart-Plan mit aller Kraft zu verfolgen. Die von der Coronakrise massiv getroffene Airline will, unterstützt von staatlichen Zuschüssen und Garantien, um ein Viertel geschrumpft aus der Coronakrise kommen.

Die AUA setzt so lang wie möglich auf Kurzarbeit, wenn möglich über zwei oder drei Jahre. Um die geplanten Gehaltskürzungen durchzuziehen, will sie die Kollektivverträge aufschnüren.

Zur Zeit sähe der Masterplan des Managements vor, dass die Löhne bis 2023 im Schnitt um 13 Prozent gekürzt werden. Je nach Zulagen dürften in höheren Gehaltsklassen die Einbussen um einiges höher ausfallen.

Finanzielle Erleichterungen nötig

Abgesehen von staatlichen Geldspritzen und staatlich garantierten Krediten braucht die AUA auch finanzielle Erleichterungen von ihren Partnern und Lieferanten - vom Flughafen und der österreichischen Flugsicherung ebenso wie von den Treibstofflieferanten. Hier erhofft sie sich Preis- und Gebührennachlässe um jeweils 20 Prozent.

Gleichzeitig wurde der Vorstand aufgefordert, das Unternehmen auf "Alternativszenarien" vorzubereiten. Was dem Vernehmen nach bedeutet, dass der Weg in eine geordnete Insolvenz führen würde, sollten geplante Kostenschnitte nicht realisiert werden können.

Soforthilfe beantragt

Die Airline hatte im Rahmen der Corona-Krise bei der österreichischen Regierung Soforthilfen in Höhe von 767 Millionen Euro (805 Millionen Franken) beantragt. Davon sollen nach bisherigem Stand rund 400 Millionen Euro an Kreditgarantien aufgestellt werden.

In der Folge wären die üblicherweise angesetzten Tilgungen pro Jahr freilich so hoch wie die AUA in ihren - kurzzeitigen - besten Jahren im ganzen Jahr als Gewinn eingeflogen hatte. Um die Ausgestaltung der öffentlichen Unterstützungen und die umfangreichen Auflagen wird auch unter Lufthansa-Teilnahme heftig gerungen.

(AWP)

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Gewinneinbruch bei Puma wegen

Gewinneinbruch bei Puma wegen Corona-Krise

Der Sportartikelhersteller Puma muss wegen der Auswirkungen der Corona-Pandemie einen Gewinneinbruch verkraften. Im ersten Quartal sank der Nettogewinn um mehr als 60 Prozent auf 36,2 Millionen Euro, wie das Unternehmen am Donnerstag in Herzogenaurach mitteilte. Operativ verdiente der Adidas -Konkurrent mit 71,2 Millionen Euro rund die Hälfte weniger. Puma litt dabei unter der Schliessung seiner Läden - zunächst in China, ab Mitte März dann auch in Europa und Amerika. Der Umsatz sank dank eines guten Jahresauftakts in diesen beiden Regionen lediglich um 1,5 Prozent auf knapp 1,3 Milliarden Euro.

07.05.2020 08:21

Für das zweite Quartal geht Puma von einer nochmaligen Verschlechterung aus, da sich der Lockdown global erst richtig niederschlagen wird. Derzeit seien noch mehr als 50 Prozent der weltweiten Verkaufsfläche für Sport- und Lifestyle-Produkte geschlossen, so Konzernchef Björn Gulden. Um die Zeit niedrigerer Einnahmen überbrücken zu können, hat sich das Unternehmen eine zusätzliche Kreditlinie über 900 Millionen Euro gesichert./nas/mis

(AWP)

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Air France-KLM erwartet nach

Air France-KLM erwartet nach Milliardenverlust noch heftigere Corona-Folgen

Die wegen der Corona-Krise angeschlagene Fluggesellschaft Air France-KLM hat keine Hoffnung auf eine schnelle Erholung. Eine schrittweise Lockerung der weltweiten Reisebeschränkungen könnten ein langsames Hochfahren ihres Geschäfts im Sommer erlauben, teilte die Lufthansa-Konkurrentin am Donnerstag in Paris mit.

07.05.2020 08:21

Allerdings dürfte das Flugangebot im zweiten Quartal rund 95 Prozent und im dritten Quartal rund 80 Prozent niedriger liegen als ein Jahr zuvor. Eine vollständige Erholung der Passagierzahlen von der Virus-Krise dürfte mehrere Jahre dauern, schätzt das Management und blickt nun noch vorsichtiger in die Zukunft.

Die Flotte soll jetzt so weit schrumpfen, dass die Flugkapazität im kommenden Jahr mindestens ein Fünftel unter dem Niveau des Jahres 2019 liegt, als die Corona-Krise noch kein Thema gewesen war. 2020 dürfte zudem vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) ein sehr hoher Verlust anfallen, hiess es. Im laufenden zweiten Quartal dürfte das operative Minus zudem deutlicher höher ausfallen als im ersten Jahresviertel.

So profitierte die französische-niederländische Fluggesellschaft zumindest zum Jahresstart bis Ende Februar von einem leichten Anstieg der Durchschnittserlöse je Sitzplatzkilometer, bevor die Corona-Krise mit voller Wucht zuschlug. Im gesamten ersten Quartal ging die Zahl der Fluggäste im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um ein Fünftel auf 18,1 Millionen zurück. Der Umsatz fiel um mehr als 15 Prozent auf rund 5 Milliarden Euro. Der operative Verlust wuchs um 529 Millionen Euro auf 815 Millionen Euro. Unter dem Strich verbuchte der Konzern sogar ein Minus von 1,8 Milliarden Euro.

Die gesamte Branche steht aktuell wegen des Zusammenbruchs des internationalen Geschäfts- und Urlaubsreiseverkehrs stark unter Druck. Erst am Montag hatte die EU-Kommission eine Milliarden-Finanzspritze Frankreichs an Air France genehmigt. So darf der Staat in Form von Kreditgarantien und eines Kredits als Anteilseigner helfen.

Auch bei der Lufthansa dreht sich angesichts der rasch schwindenden Finanzmittel aktuell die Diskussion um Staatshilfen. So kostet auch die am Boden bleibende Flotte täglich Millionen. So drängt Lufthansa-Chef Carsten Spohr auf eine Unterstützung durch die Regierung, will aber gleichzeitig eine direkte Staatsbeteiligung vermeiden./mis/stw/stk

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Rheinmetall bekommt Corona

Rheinmetall bekommt Corona-Krise zu spüren - keine Prognose für Autozulieferung

Der Rüstungskonzern und Autozulieferer Rheinmetall hat die Folgen der Corona-Krise im ersten Quartal zu spüren bekommen.

08.05.2020 08:10

Während der MDax-Konzern den Umsatz leicht um 1,1 Prozent auf rund 1,36 Milliarden Euro steigern konnte, sackte das operative Ergebnis um 37 Prozent auf 34 Millionen Euro ab, wie Rheinmetall am Freitag in Düsseldorf mitteilte. Unter dem Strich brach der Überschuss um rund 45 Prozent auf 18 Millionen Euro ein.

Zwar konnte Rheinmetall im ersten Quartal im weiterhin brummenden Rüstungsgeschäft bei den Erlösen und beim operativen Ergebnis klar zulegen. Das konnte die deutlichen Rückgänge in der vor der Virus-Krise bereits schwächelnden Autozulieferung aber nicht wettmachen. Rheinmetall bestätigte die Jahresprognose für seine Rüstungssparte, für die Automotive-Sparte sei eine Prognose aufgrund der hohen Unsicherheiten derzeit aber noch nicht möglich, hiess es.

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Befürchtete Kreditausfälle

Befürchtete Kreditausfälle lassen Gewinn von Grossbank ING einbrechen

Hohe Rückstellungen für mögliche Kreditausfälle wegen der Corona-Krise haben der niederländischen Grossbank ING im ersten Quartal einen Gewinneinbruch eingebrockt.

08.05.2020 07:28

Unter dem Strich stand ein Gewinn von 670 Millionen Euro und damit 40 Prozent weniger als ein Jahr zuvor, wie das Geldhaus am Freitag in Amsterdam mitteilte. Die Bank legte 661 Millionen Euro für den Ausfall von Darlehen zurück, mehr als dreimal so viel wie ein Jahr zuvor. Analysten hatten im Schnitt jedoch eine noch höhere Risikovorsorge erwartet.

Unterdessen fielen die gesamten Erträge um 1,4 Prozent auf 4,5 Milliarden Euro. Höhere Provisionseinnahmen federten Rückgänge an anderer Stelle ab. Seitdem die Corona-Krise im Februar die Aktienmärkte richtig erfasst hat, hat die ING-Aktie an der Börse rund 50 Prozent an Wert eingebüsst, zehn Prozentpunkte mehr als der europäische Bankenindex.

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Corona-Krise brockt

Corona-Krise brockt Taxischreck Uber Milliardenverlust ein

Der Fahrdienst-Vermittler Uber ist wegen der Corona-Krise tief in die roten Zahlen geraten. Im ersten Quartal nahm der Verlust im Jahresvergleich um 190 Prozent auf 2,9 Milliarden Dollar (2,7 Mrd Euro) zu, wie der Taxikonkurrent am Donnerstag nach US-Börsenschluss mitteilte. "Unser Fahrdienstgeschäft wurde von der Pandemie hart getroffen", erklärte Uber-Chef Dara Khosrowshahi.

08.05.2020 06:34

Dennoch gelang es dem Unternehmen, die Erlöse um 14 Prozent auf 3,5 Milliarden Dollar zu steigern. Das lag vor allem am starken Wachstum des Essensbringdienstes Uber Eats, der sich während des Lockdowns hoher Beliebtheit erfreut. Allerdings machte sich die Ausbreitung des Virus auch erst zum Quartalsende richtig bemerkbar, im laufenden Vierteljahr hat Uber deutliche grössere Belastungen zu verkraften.

Khosrowshahi äusserte sich in einer Konferenzschalte nach der Bilanzvorlage auch zum aktuellen Quartal. Das Fahrdienstgeschäft sei im April um 80 Prozent eingebrochen, habe sich in den letzten drei Wochen jedoch stetig erholt, sagte der Uber-Chef. "Wir gehen davon aus, dass der Tiefpunkt in den USA hinter uns liegt". Zuletzt habe es schon wieder relativ starkes Wachstum gegeben, so Khosrowshahi.

Dass die Corona-Krise ein riesiges Loch in die Bilanz reissen würde, war ohnehin klar gewesen - Uber hatte schon Mitte April Abschreibungen von bis zu 2,2 Milliarden Dollar angekündigt. Diese hohen Wertkorrekturen wurden allerdings auf Minderheitsanteile fällig, die Uber an anderen Unternehmen hält - etwa den Fahrdienst-Vermittlern Didi Chuxing in China und Grab in Singapur.

Uber stemmt sich mit Sparmassnahmen gegen den drastischen Einbruch des Geschäfts. Rund 3700 Vollzeitjobs sollen gestrichen werden. Damit wären etwa 14 Prozent der 26 900 Mitarbeiter betroffen. Vorstandschef Khosrowshahi will bis zum Jahresende auf sein Grundgehalt verzichten. Das Unternehmen rechnet damit, dass durch die Entlassungen zunächst rund 20 Millionen Dollar (18,5 Mio Euro) an Kündigungs- und Abfindungskosten entstehen. Weitere Belastungen würden noch geprüft.

Bei Anlegern kam der Quartalsbericht gut an, insbesondere die Aussage, dass sich das Kerngeschäft schon wieder erholt. Die Aktie legte nachbörslich kräftig zu. Der Verlust fiel zwar höher aus als erwartet, dafür lag Uber beim Umsatz deutlich über den Prognosen. An der Börse befand sich der Konzern zuletzt auf Achterbahnfahrt - im vergangenen Monat ist die Aktie um 14 Prozent gestiegen, auf Dreimonatssicht liegt sie jedoch mit knapp 17 Prozent im Minus./hbr/DP/zb

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Henkel mit Umsatzrückgang

Henkel mit Umsatzrückgang

Der Konsumgüterkonzern Henkel hat im ersten Quartal trotz Belastungen durch die Corona-Pandemie nur einen leichten Umsatzrückgang verzeichnet. Die Erlöse sanken um 0,8 Prozent auf 4,9 Milliarden Euro, wie das Unternehmen am Montag in Düsseldorf mitteilte.

11.05.2020 07:33

Während sich das Geschäft mit Wasch- und Reinigungsmitteln robust entwickelte, musste die Klebstoffsparte wegen einer deutlich sinkenden Nachfrage in der Autoindustrie Einbussen hinnehmen. Auch das Kosmetikgeschäft verlief schwächer - hier belastete die Schliessung von Friseursalons im Zuge der Corona-Krise. Ergebniszahlen nennt der Dax -Konzern erst zum ersten Halbjahr.

Henkel hatte bereits Anfang April vorläufige Zahlen veröffentlicht und im Zuge dessen die Prognose für 2020 zurückgezogen. Einen neuen Ausblick gab Henkel nicht./nas/jha/

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Kolumbianische Fluglinie

Kolumbianische Fluglinie Avianca meldet in Corona-Krise Insolvenz an

Wegen des massiven Umsatzrückgangs infolge der Corona-Krise hat die kolumbianische Fluggesellschaft Avianca Insolvenz angemeldet.

11.05.2020 06:32

Die Holding und mehrere Tochterunternehmen beantragten am Sonntag Gläubigerschutz nach Kapitel 11 des US-Insolvenzrechts, wie die Airline mitteilte. Ziel sei es, den Betrieb weiterzuführen, die Arbeitsplätze zu erhalten und sich wirtschaftlich neu aufzustellen.

Wegen der Reisebeschränkungen in der grassierenden Corona-Pandemie musste Avianca Mitte März seinen regulären Betrieb weitgehend einstellen. Die Einnahmen seien daraufhin um mehr als 80 Prozent gesunken, hiess es in der Mitteilung der Fluglinie. "Die Auswirkungen der Pandemie stellen uns vor die grösste Herausforderung in der 100-jährigen Geschichte unseres Unternehmens", sagte der Vorstandsvorsitzende Anko van der Werff.

Avianca ist einer der wichtigsten Fluggesellschaften Lateinamerikas. Sie fliegt zahlreiche Ziele in der Region, in Nordamerika und Europa an. Zuletzt gab es auch eine Direktverbindung von Bogotá nach München. Die Vorgängerfirma von Avianca wurde 1919 als Kolumbianisch-Deutsche Gesellschaft für Lufttransporte von einem deutschen Auswanderer gegründet. Damit gilt Avianca als eine der ältesten Fluglinien der Welt.

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Fraport: Fluggastzahlen am

Fraport: Fluggastzahlen am Frankfurter Flughafen bleiben im Keller

Die Passagierzahlen an dem von der Corona-Krise gebeutelten Frankfurter Flughafen bleiben im Keller. In der vergangenen Woche (4.-10. Mai) zählte der Flughafenbetreiber Fraport an Deutschlands grösstem Airport nur 52 773 Fluggäste und damit 96,2 Prozent weniger als ein Jahr zuvor, wie der MDax-Konzern am Dienstag in Frankfurt mitteilte.

12.05.2020 08:05

In der vorangegangenen Woche war das Minus ähnlich hoch. Das Aufkommen an Fracht und Luftpost sank nun um 15,6 Prozent auf 34 795 Tonnen, womit der Rückgang höher ausfiel als in der vorangegangenen Woche. Die Zahl der Flugbewegungen ging um 83,4 Prozent auf 1720 Starts und Landungen zurück./mis/jha/

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Teamviewer steigert Geschäfte

Teamviewer steigert Geschäfte in Corona-Krise noch deutlicher als angedeutet

Der Softwareanbieter Teamviewer hat in der Corona-Krise im ersten Quartal noch mehr Geschäfte machen können als ohnehin bereits in Aussicht gestellt. Die in Rechnung gestellten Einnahmen (Billings) kletterten im Vorjahresvergleich um 75 Prozent auf 119,7 Millionen Euro, wie das im MDax notierte Unternehmen am Dienstag in Göppingen mitteilte.

12.05.2020 07:43

Bisher hatte Teamviewer einen Anstieg um mindestens 60 Prozent angedeutet. Mit dem Ausbruch der Corona-Pandemie habe sich die Nachfrage nach Fernzugriffs- und Homeoffice-Lösungen bedeutend erhöht, sagte Vorstandschef Oliver Steil. Die Abonnentenzahl steigerte Teamviewer bis Ende März auf über 514 000 zahlende Kunden. Ende 2019 waren es noch 464 000. Teamviewer hob die Jahresprognosen an.

Im Umsatz schlug sich die vor allem ab März erhöhte Nachfrage noch nicht so schnell nieder, weil die Billings erst im Laufe des Jahres als Umsätze gebucht werden. Der Erlös wuchs im ersten Quartal um 18 Prozent auf 102,7 Millionen Euro. Unter dem Strich sackte das Konzernergebnis vor allem wegen höherer Kosten für Werbung und Vertrieb sowie wegen erhöhter Aufwendungen für uneinbringliche Forderungen um über die Hälfte auf 12,1 Millionen Euro ab./men/jha/

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Deutsche Post steigert Umsatz

Deutsche Post steigert Umsatz trotz Corona-Krise - Überschuss bricht ein

Trotz der Corona-Krise hat die Deutsche Post im ersten Quartal beim Umsatz besser abgeschnitten als erwartet. Die Erlöse legten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um knapp 1 Prozent auf 15,5 Milliarden Euro zu, wie der Dax -Konzern am Dienstag in Bonn bei der Vorlage ausführlicher Zahlen mitteilte. Damit übertraf die Post die Schätzungen der Analysten etwas.

12.05.2020 07:42

Allerdings bekamen die Bonner die Folgen der Virus-Pandemie dennoch deutlich zu spüren. Wie bereits bekannt, sackte das operative Ergebnis (Ebit) um fast die Hälfte auf 592 Millionen Euro ab, die Umsatzrendite fiel um 3,7 Prozentpunkte auf 3,8 Prozent. Auch da das überraschende Aus für den Streetscooter zusätzliche Kosten in in Millionenhöhe verursacht. Die Produktion des Elektrolieferwagens wird noch in diesem Jahr eingestellt.

Der Überschuss brach unter dem Strich um 60 Prozent auf 301 Millionen Euro ein. Seine Jahresprognose hatte der Logistikkonzern wegen der hohen Unsicherheiten durch die Virus-Krise kürzlich zurückgezogen. Sobald eine verlässlichere Basis für eine detaillierte Ergebnisprognose gegeben sei, werde das Unternehmen einen neuen Ausblick kommunizieren, hiess es nun. Ungeachtet dessen bestätigte die Deutsche Post erneut ihr Mittelfristziel. Demnach soll das Ebit bis 2022 auf 5,3 Milliarden Euro steigen./eas/mis/mis

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Hohe Risikovorsorge drückt

Hohe Risikovorsorge drückt auf Aareal-Bank-Gewinn

Die Corona-Krise hat den Immobilienfinanzierer Aareal Bank im ersten Quartal etwas härter getroffen als von Experten befürchtet. Das Betriebsergebnis sei im Vergleich zum Vorjahr um rund 82 Prozent auf elf Millionen Euro gefallen, teilte die Bank am Dienstag in Wiesbaden damit.

12.05.2020 07:23

Experten hatten mit einem Gewinnrückgang auf 15 Millionen Euro gerechnet. Grund für das deutlich niedrigere operative Ergebnis ist eine von 5 Millionen im Vorjahr auf 58 Millionen Euro aufgestockte Risikovorsorge.

Für 2020 rechnet die Aareal Bank derzeit mit einem deutlich positiven Betriebsergebnis. Die Prognose sei aber mit Blick auf die schwer abschätzbare Intensität und Dauer der Corona-Krise mit erheblichen Unsicherheiten behaftet. Die im MDax notierte Aktie hat in den vergangenen Wochen stark unter dem Corona-Crash gelitten. Mit einem Minus von mehr als 50 Prozent gehört sie zu den grössten Verlierern unter den Standartwerten in den vergangenen Wochen./zb/jha/

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Eon profitiert von Innogy

Eon profitiert von Innogy-Übernahme

Der Energieversorger Eon hat im ersten Quartal von der Übernahme des Konkurrenten Innogy profitiert.

12.05.2020 07:11

So stieg das bereinigte operative Ergebnis (Ebit) im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um rund ein Viertel auf 1,5 Milliarden Euro, wie das Unternehmen am Dienstag in Essen mitteilte. Der Umsatz wurde mit 17,7 Milliarden Euro fast verdoppelt.

Unter dem Strich fiel jedoch ein Verlust von 327 Millionen Euro an, nach einem Gewinn von 387 Millionen vor einem Jahr. Hier belasteten Kosten für die Integration von Innogy. Dazu kamen negative Effekte aus der Marktbewertung von Derivaten, mit denen das Unternehmen Preisschwankungen absichert. Bereinigt um diese und weitere Effekte steigerte Eon seinen Nettogewinn um 6 Prozent auf 691 Millionen Euro. Den Jahresausblick bestätigte Eon. Die Folgen für die Corona-Pandemie für die Energiewirtschaft seien nach dem ersten Quartal jedoch noch nicht vollständig zu beurteilen.

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Boeing-Chef sieht

Boeing-Chef sieht Passagierzahlen im September unter 25 Prozent

Boeing-Chef Dave Calhoun rechnet mit einem schwächeren Anstieg der Passagierzahlen im September, als bisher angenommen worden war. Dies sagte Calhoun in einem Interview dem Sender NBC am Montag (Ortszeit).

12.05.2020 06:48

"Das Verkehrsaufkommen wird nicht wieder bei 100 Prozent liegen. Es wird nicht einmal wieder auf 25 Prozent kommen. Vielleicht nähern wir uns bis Ende des Jahres der 50-Prozent-Marke. Es wird also auf jeden Fall Anpassungen seitens der Fluggesellschaften geben müssen", betonte er. Auf die Frage, ob eine grosse US-Fluggesellschaft infolge der Coronavirus-Pandemie sogar Pleite gehen könnte, antwortete er: "Ja, höchstwahrscheinlich. Im September werden wir mehr wissen."

Ein Boeing-Sprecher stellte im Anschluss der Ausstrahlung klar, dass Calhoun sich auf die allgemein vorherrschende Unsicherheit der Branche und sich nicht auf eine bestimmte Fluglinie bezogen habe.

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Videodienst Quibi trifft in

Videodienst Quibi trifft in Corona-Krise auf wenig Interesse

Die grossen Ambitionen des neuen Videodienstes Quibi sind in der Corona-Krise schnell zerschellt. Nach einem Monat kommt die App auf 1,3 Millionen aktive Nutzer und 3,5 Millionen Downloads insgesamt. "Das ist nicht annähernd so viel, wie wir wollten", sagte Mitgründer Jeffrey Katzenberg, ein ehemaliger Chef des Disney-Studios, der "New York Times". Er sieht Quibi als Opfer der aktuellen Krise: "Ich führe alles, was schiefgelaufen ist, auf das Coronavirus zurück. Alles."

12.05.2020 06:34

Katzenberg hatte Quibi zusammen mit der früheren Ebay-Chefin Meg Whitman auf die Beine gestellt und laut Medienberichten 1,8 Milliarden Dollar als Startkapital eingesammelt. Das Geld kam unter anderem von Hollywood-Studios und dem chinesischen Online-Riesen Alibaba. Die App ist zunächst nur in den USA verfügbar.

Das Konzept von Quibi sind kurze Videos mit einer Laufzeit von fünf bis zehn Minuten, die auf dem Smartphone angesehen werden sollen. Quibi gewann für die Eigenproduktionen bekannte Namen wie Jennifer Lopez, Steven Spielberg oder LeBron James. Katzenberg und Whitman hatten Hollywood mit der Hoffnung geködert, das richtige Format für das Video-Geschäft auf den Smartphones gefunden zu haben - und einen Gegenpol zur populären chinesischen App TikTok etablieren zu können.

Die Gründer waren so überzeugt von dem Konzept, dass sie gar keine Möglichkeit einplanten, die Videos auf den Fernseher zu übertragen. Das erwies sich als falsche Entscheidung für die Corona-Krise, in der die Menschen viel Zeit zuhause statt unterwegs verbringen. Die Funktion wird jetzt zunächst für Apples iPhones nachgeholt, Nutzer von Android-Handys müssten sich noch etwas länger gedulden, sagte Katzenberg in dem am Montag veröffentlichten Interview.

Ebenso verpasste Quibi es, das Teilen von Links zu Videos oder Ausschnitten im Internet zuzulassen. Auch das solle jetzt nachgeholt werden. Nutzer behalfen sich bisher damit, dass sie Szenen - die dann zum Teil auch tatsächlich auf Interesse im Netz stiessen - mit einem anderen Smartphone vom Bildschirm abfilmten. Man entdecke Dinge, an die man nicht gedacht habe, räumte Katzenberg ein. Zugleich sei das Interesse an Nachrichten-Inhalten entgegen den Erwartungen gering./so/DP/zb

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Immobilienverwalter Corestate

Immobilienverwalter Corestate verdient wegen Corona-Krise deutlich weniger

Die Coronavirus-Pandemie hinterlässt beim Immobilienverwalter Corestate Capital deutliche Spuren in der Bilanz. Im ersten Quartal sei der Umsatz im Jahresvergleich um rund 12 Prozent auf 51,7 Millionen Euro zurückgegangen, wie das Unternehmen am Dienstag in Luxemburg mitteilte. Das operative Ergebnis (Ebitda) schrumpfte um rund 46 Prozent auf 20,9 Millionen Euro. Unter dem Strich blieb ein bereinigter Konzerngewinn von 14,3 Millionen Euro, nach 26,3 Millionen Euro im Vorjahr.

12.05.2020 08:21

"Nach einem aussichtsreichen Jahresstart hat uns - wie viele andere Unternehmen auch - die Krise mit unerwarteter Härte getroffen", sagte Corestate-Chef Lars Schnidrig laut Mitteilung. In kürzester Zeit sei das Unternehmen von einem aktiven Wachstumskurs auf die konsequente Eingrenzung unternehmerischer Risiken umgeschwenkt. In den vergangenen Wochen habe Corestate ein umfassendes Massnahmenpaket zur Liquiditätssicherung und Kostensenkung auf den Weg gebracht.

Den Ausblick auf das laufende Jahr hatte Corestate Ende April gestrichen. Sobald die Folgen der Covid-19 Pandemie verlässlich einschätzbar seien und eine belastbare Planung möglich sei, werde Corestate voraussichtlich im dritten Quartal für 2020 einen aktualisierten Finanzausblick veröffentlichen. Der Investmentmarkt dürfte sich wieder 2021 normalisieren, glaubt das Management./mne/mis

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Ryanair will ab 1. Juli

Ryanair will ab 1. Juli wieder rund 40 Prozent der geplanten Flüge durchführen

Europas grösster Billigflieger Ryanair will seinen Flugbetrieb zum Sommer wieder deutlich hochfahren. Ab 1. Juli sollen 40 Prozent der regulären Flüge wieder stattfinden, teilte das Unternehmen am Dienstag in Dublin mit. Voraussetzung sei, dass die Regierungen die Reisebeschränkungen für Flüge innerhalb der EU lockern und an den Flughäfen Sicherheitsmassnahmen zum Gesundheitsschutz eingeführt würden. Täglich würde Ryanair nach eigenen Angaben dann fast 1000 Flüge anbieten und damit 90 Prozent der Strecken abdecken, die die Airline vor der Corona-Krise angesteuert hatte.

12.05.2020 08:31

Seit Ende März hat Ryanair den Grossteil seines Flugbetriebs eingestellt und bietet derzeit täglich nur rund 30 Flüge zwischen Irland, Grossbritannien und Kontinentaleuropa an.

Um die Übertragung des Coronavirus zu verhindern, sollen die Passagiere am Flughafen und an Bord laut Ryanair Gesichtsmasken tragen. Zudem sollen sie der Airline bei Flügen im Juli und August am Check-in ihre Kontaktdaten und die Dauer ihres Aufenthalts nennen. Ryanair plädiert zudem dafür, dass die Passagiere schon beim Betreten des Flughafens auf ihre Körpertemperatur überprüft werden./stw/jha/

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Lufthansa-Tochter Brussels

Lufthansa-Tochter Brussels Airlines will bis zu 1000 Jobs streichen

Die Lufthansa -Tochter Brussels Airlines will wegen des wirtschaftlichen Drucks in der Corona-Krise bis zu 1000 Stellen streichen, ein Viertel der Belegschaft.

12.05.2020 12:48

Dies meldete die Nachrichtenagentur Belga am Dienstag unter Berufung auf Gewerkschafter und auf das Unternehmen. Auch der Abbau der Flotte um 30 Prozent sei geplant. Diese Massnahmen seien "unerlässlich, um das Überleben des Unternehmens zu sichern", erklärte das Unternehmen laut Belga. Die Pandemie wirke sich "extrem negativ" auf die finanzielle Situation der Airlines aus. Man müsse die Kosten auf ein wettbewerbsfähiges Mass senken. Eine Rückkehr zum normalen Geschäft sei erst 2023 zu erwarten.

Brussels Airlines hatte 290 Millionen Euro als Liquiditätshilfe vom belgischen Staat erbeten. Die Regierung fordert jedoch im Gegenzug von der Lufthansa solide Garantien für die Tochter Brussels Airlines. Die Gespräche darüber laufen noch, wie Belga weiter meldete.

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Wdh: Lasertechnik-Spezialist

Wdh: Lasertechnik-Spezialist LPKF mit Auftrag aus Japan - Aktie schnellt hoch

(Wort im ersten Satz berichtigt: Laserspezialist) - Der Laserspezialist LPKF kann sich über einen Lizenzvertrag für seine Technologie zur Glasbearbeitung freuen. Mit der japanischen Nippon Electric Glass sei ein Vertrag über die Nutzung seiner so genannten LIDE-Technologie zur Herstellung von Deckglas, Substratglas und anderen Glaskomponenten für die Displayfertigung geschlossen worden, wie LPKF am Dientag in Garbsen mitteilte. In diesem Rahmen hätten die Japaner ein erstes Vitrion-System zur Auslieferung noch im laufenden Quartal gekauft. Finanzielle Details wurde nicht genannt. Die LPKF-Aktien schossen gegen Mittag auf ein Plus von 11 Prozent nach oben.

12.05.2020 12:07

LPKF spricht nun von einem wichtigen Schritt auf dem Weg, sich als System-Lieferant für die Displayindustrie zu etablieren und neue Anwendung für LIDE zu erschliessen. Mit dem LIDE-Verfahren kann dünnes Glas schnell und präzise bearbeiten werden./mis/fba

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Endress+Hauser sieht sich für

Endress+Hauser sieht sich für Coronakrise gut gerüstet

Die in der Mess- und Automatisierungstechnik tätige Endress+Hauser-Gruppe hat 2019 nicht nur den Umsatz, sondern auch den Gewinn deutlich steigern können. Für die Bewältigung der Coronakrise sieht sich das Familienunternehmen mit Sitz in Reinach BL gut gerüstet.

12.05.2020 11:45

Während das weltweit tätige Unternehmen im vergangenen Jahr seinen Umsatz um 8 Prozent auf 2,652 Milliarden steigern konnte, stieg der Gewinn gar um 14,3 Prozent: Endress+Hauser vermeldete am Dienstag ein Ergebnis nach Steuern von 265,9 Millionen Euro. Mit zum Anstieg beigetragen hat auch die Unternehmenssteuerreform in der Schweiz, wie es im Communiqué heisst.

Die Verantwortlichen sprachen in der Mitteilung von einem "guten Jahr". Das Wachstum sei 2019 breit abgestützt und ausgewogen gewesen.

Für das Umsatzplus hätten indes nicht Grossaufträge, sondern kleinere und mittlere Projekte gesorgt. Zu den Produkten der Gruppe zählen Sensoren, Geräte, Systeme und Dienstleistungen für Füllstand-, Durchfluss-, Druck- und Temperaturmessung sowie Analyse und Messwertregistrierung.

Wachstum in fast allen Regionen

Zulegen konnte Endress+Hauser im vergangenen Jahr mit Ausnahme von Afrika/Naher Osten in allen Regionen. Das stärkste Wachstum wurde in der Region Asien/Pazifik verzeichnet , wo der Umsatz um 17 Prozent auf 772 Millionen Euro anstieg. Im grössten Markt Europa resultierte mit 1,182 Milliarden Euro ein Plus von 5,2 Prozent, derweil Amerika um 6 Prozent auf 588 Millionen Euro zulegte.

Umsatzmässig wichtigstes Land sind für die Gruppe die USA, dicht gefolgt von China, das letztes Jahr Deutschland vom zweiten Platz verdrängt hatte. 2019 erzielte Endress+Hauser ein Betriebsergebnis (EBIT) von 343,4 Millionen Euro. Das entspricht einem Plus von 3,9 Prozent gegenüber 31,4 Prozent im Vorjahr.

Eine der Grundlagen seines Erfolgs sieht das Unternehmen in seiner Innovationskraft. 2019 wurden 318 Entwicklungen zum Patent angemeldet. 7,6 Prozent des Umsatzes fliessen in Forschung und Entwicklung.

400 neue Stellen

Endress+Hauser schuf auch im vergangenen Jahr zahlreiche neue Stellen. Die Zahl der Mitarbeitenden stieg rund um den Globus um 400 auf 14'328 Personen. In der trinationalen Region Basel beschäftigt das Unternehmen 5048 Personen, 191 mehr als im Vorjahr. In der Schweiz stiegt die Zahl der Mitarbeitenden um 80 auf 1874 Personen.

Ins laufende Jahr ist Endress+Hauser gemäss der Mitteilung mit einem nochmals höheren Auftragsbestand gestartet. Wie sich nun die Corona-Krise auswirkt, lasse sich noch nicht abschätzen. Sie werde jedoch auch bei Endress+Hauser Spuren hinterlassen.

Das Unternehmen sieht sich jedoch für die Bewältigung der Krise gut gerüstet. Endress+Hauser sei praktisch frei von Bankschulden und verfüge über ein Liquiditätspolster von fast 800 Millionen Euro. Um die Beschäftigung zu sichern, sei die Gesellschafterfamilie auch bereit, einen Gewinnrückgang in Kauf zu nehmen, heisst es in der Mitteilung.

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Buchungssystem-Anbieter

Buchungssystem-Anbieter Amadeus IT leidet unter Corona-Krise

Der Buchungssystem-Anbieter Amadeus IT bekommt die wirtschaftlichen Folgen der Coronavirus-Epidemie deutlich zu spüren. "Im ersten Quartal des Jahres, als sich die Covid-19-Pandemie weltweit ausbreitete, kam die Reisebranche praktisch zum Erliegen", sagte Unternehmenschef Luis Maroto am Dienstag bei Vorlage der Zahlen zum ersten Quartal. Dies habe die Flugbuchungen und die Passierabwicklung von Amadeus IT belastet. Das Unternehmen beobachte die Situation genau und werde gegebenenfalls Anpassungen vornehmen.

12.05.2020 11:25

Der Umsatz schrumpfte im ersten Quartal im Jahresvergleich um 27,3 Prozent auf 1,02 Milliarden Euro, wie der spanische Reisesoftware-Spezialist in Madrid mitteilte. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) ging um 41,3 Prozent auf 349 Millionen Euro zurück. Unter dem Strich blieb ein um Sondereffekte bereinigter Gewinn von 141,8 Millionen Euro - das waren rund 58 Prozent weniger als im Vorjahr./mne/jkr/fba

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Varia US Properties trotz

Varia US Properties trotz Corona-Pandemie im 1. Quartal mit Rekordergebnis

Die Immobiliengesellschaft Varia US Properties hat im ersten Quartal 2020 die Mieteinnahmen und den Bruttoertrag gesteigert. Trotz Corona-Krise wurden die budgetierten Einnahmen zum grössten Teil erreicht, wie es in einer Mitteilung vom Mittwoch hiess.

13.05.2020 08:01

Die Immobiliengesellschaft, die in Mehrfamilienhäuser in peripherer Lage von US-Grossagglomerationen investiert, erzielte einen effektiven Bruttoertrag (EGI) von 27,2 Millionen Dollar. Das entspricht einer Steigerung um 17,7 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal. Die Mieteinnahmen erhöhten sich dabei um 16,3 Prozent auf 24,3 Millionen Dollar. Die gesamten Betriebskosten stiegen ebenfalls um 16,3 Prozent auf 14,3 Millionen Dollar.

Das Nettobetriebsergebnis belief sich auf 12,9 Millionen Dollar - ein Plus von knapp einem Fünftel. Abzüglich Zinsaufwand erreichte das Nettobetriebsergebnis 7,6 Millionen, oder 26,7 Prozent mehr als im Vergleich zum Vorjahresquartal.

Das Portfolio umfasste zum 31. März 2020 53 Objekte mit insgesamt 10'896 Wohneinheiten. Die Vermietungsquote lag im ersten Quartal 2020 bei 93,1 Prozent nach 93,3 Prozent im 1. Quartal 2019. Die durchschnittliche Monatsmiete betrug 820 Dollar.

Höher als erwartete Mieteinnahmen trotz Covid-19

Die Mieteinahmen fielen der Mitteilung zufolge höher als erwartet aus. Im April konnte das Unternehmen 96 Prozent der für diesen Monat budgetierten Mieten vereinnahmen. Dies entspreche 97 Prozent der gesamten Monatseinnahmen im März. Per 11. Mai seien bereits 87 Prozent der budgetierten Gesamteinnahmen für Mai eingenommen worden. Im Branchendurchschnitt hätten die Mieteinnahmen im April jüngsten Daten zufolge rund 92 bis 93 Prozent betragen.

Varia US Properties geht derzeit aber davon aus, dass die kommenden Monate bezüglich Mieteinnahmen herausfordernder werden. Daher wurde ein Kostensenkungsprogramm von 1,1 Millionen Dollar lanciert. Dieses soll die potenziellen Einbussen zumindest teilweise ausgleichen und Varias Liquiditätsposition absichern. Das Unternehmen sehe sich in einer starken Position, um die schwierige Phase zu meistern, wie es weiter heisst.

Ein weiteres Update zu den geschäftlichen Auswirkungen von Covid-19 stellt das Unternehmen für die Generalversammlung am 26. Juni 2020 in Aussicht.

pre/rw

(AWP)

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