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United Internet hält nach

United Internet hält nach Umsatzplus an Zielen fest - unter Vorbehalt

Der Telekommunikationsanbieter United Internet hat Umsatz und operatives Ergebnis zum Jahresauftakt wie erwartet gesteigert und bleibt unter Vorbehalt bei seinen Jahreszielen. Dank gut laufender Service-Geschäfte bei der Telekommunikationstochter 1&1 Drillisch legten die Erlöse im Vergleich zum Vorjahr konzernweit um vier Prozent auf 1,33 Milliarden Euro zu, wie der MDax-Konzern am Mittwoch in Montabaur mitteilte.

13.05.2020 07:55

Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) stagnierte dagegen bei etwas über 300 Millionen Euro. Bereinigt um Sondereffekte, wie etwa Einmalaufwendungen aus Integrationsprojekten und Kosten für den 5G-Netzaufbau wäre das Ergebnis um gut vier Prozent gestiegen.

Das Management um Konzernchef Ralph Dommermuth will Umsatz und Ergebnis bei United Internet und Drillisch im laufenden Geschäftsjahr weiterhin auf Vorjahresniveau halten. Die Prognose sei allerdings mit Unsicherheiten behaftet, hiess es. Der Konzern werde daher in den nächsten Wochen und Monaten die Auswirkungen der Covid-19-Krise auf die Geschäftsentwicklung analysieren und plant im Rahmen der Halbjahresberichterstattung 2020 eine Konkretisierung der Prognose./kro/zb

(AWP)

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Salzgitter rutscht im ersten

Salzgitter rutscht im ersten Quartal in die roten Zahlen

Ein schwacher Stahlmarkt hat Salzgitter im ersten Quartal in die roten Zahlen gedrückt. Unter dem Strich fiel ein Verlust von 43,7 Millionen Euro an, wie das Unternehmen am Mittwoch in Salzgitter bei Vorlage endgültiger Zahlen mitteilte. Im Vorjahr hatte noch ein Gewinn von fast 97 Millionen Euro zu Buche gestanden. Die Corona-Pandemie hatte dabei nur begrenzte Auswirkungen, wird sich jedoch in den kommenden Quartalen niederschlagen. Das Unternehmen rechne daher für 2020 mit einem "beträchtlichen, sehr wahrscheinlich dreistelligen" Millionen-Euro-Verlust, bekräftigte Salzgitter Aussagen von Ende April. Zudem dürfte sich der Umsatz "merklich" reduzieren.

13.05.2020 07:53

Das Unternehmen hat daher mehrere Massnahmen ergriffen, wie Kurzarbeit für weite Teile des Konzerns oder ein freiwilliger Gehaltsverzicht mehrerer hundert Führungskräfte im In- und Ausland. Zudem würden Investitionen "restriktiv" gehandhabt./nas/fba

(AWP)

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Angebliches Uber-Interesse

Angebliches Uber-Interesse lässt Grubhub-Aktien in die Höhe schiessen

Die Aktien des Essenslieferdienstes Grubhub haben nach Berichten über ein Übernahmeinteresse von Uber zu Höhenflügen angesetzt.

13.05.2020 07:24

Der Aktienkurs legte im US-Handel bis zum Handelsschluss am Dienstag (Ortszeit) um gut 29 Prozent zu. Zuvor hatten das "Wall Street Journal" und die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtet, der Fahrdienst-Vermittler habe ein Angebot für Grubhub vorgelegt. Uber ist bereits im Geschäft mit der Essenszustellung aktiv - braucht aber noch Grösse, um darin profitabel zu werden.

Grubhub war an der Börse zuletzt rund 4,5 Milliarden Dollar wert - und Uber rund 55 Milliarden Dollar. Das "Wall Street Journal" berichtete unter Berufung auf informierte Personen, Grubhub habe zuletzt vorgeschlagen, dass seine Aktionäre 2,15 Uber-Aktien pro Anteilsschein bekommen. Zu den Kursen vor den Medienberichten liefe das auf einen Preis von 68 Dollar pro Grubhub-Aktie hinaus. Das würde um gut 20 Dollar über dem Schlusskurs von Montag liegen - und erklärt auch den rasanten Preisanstieg vom Dienstag.

Die Grubhub-Aktie ging am Dienstag bei 60,39 Dollar aus dem Handel. Sie ist damit allerdings immer noch weit von den Höchstständen bei mehr als 140 Dollar im August 2018 entfernt.

Das Geschäft der Essenslieferanten bekam in der Coronavirus-Krise einen deutlichen Schub, unter anderem weil Restaurants auf aussschliesslichen Ausser-Haus-Betrieb umstellen mussten. Bei Uber Eats stieg der Umsatz im ersten Quartal im Jahresvergleich um mehr als 50 Prozent auf 819 Millionen Dollar. Der operative Verlust blieb aber stabil bei 313 Millionen Dollar. Grubhub verzeichnete ein Umsatzplus von zwölf Prozent auf 363 Millionen Dollar bei 33,4 Millionen Dollar Verlust.

Nach Informationen der "Financial Times" hatte Uber im vergangenen Jahr bereits versucht, den Grubhub-Rivalen DoorDash zu übernehmen. Der Konzern blitzte aber ab. Auch nachdem Grubhub mehrere Konkurrenten wie Eat24 oder Foodler schluckte, ist die Firma im US-Markt immer noch kleiner als DoorDash.

Kommt der Deal zwischen Uber und Grubhub zustande, könnte er Wettbewerbshüter auf den Plan rufen. Denn die beiden Dienste kämen nach Schätzungen der Finanzfirma Wedbush Securities zusammen auf einen Marktanteil von 55 Prozent, berichtete die "New York Times". Einziger grosser Rivale wäre dann noch DoorDash mit rund 35 Prozent. Im US-Repräsentantenhaus kritisierte der Vorsitzende des Wettbewerbsausschusses, David Cicilline, Uber bereits als "Pandemie-Gewinnler" und forderte eine Auszeit für die meisten Übernahmen.

Uber macht die Coronavirus-Pandemie zu schaffen, weil im Kerngeschäft mit Fahrdiensten die Passagierzahlen gesunken sind. Uber-Chef Dara Khosrowshahi räumt jetzt auf: Das verlustbringende Geschäft mit der Vermietung von E-Scootern und Elektro-Fahrrädern wurde an den Branchenpionier Lime abgegeben, in sieben Ländern wie Tschechien, Rumänien oder Ägypten wurde Uber Eats eingestellt. Die gut vernetzte Technologie-Website "The Information" berichtete, Uber erwäge, ein Fünftel der 4000 Softwareentwickler-Stellen zu streichen. Der Konkurrent Lyft baute bereits 1000 Arbeitsplätze ab - rund 17 Prozent der Belegschaft.

(SDA)

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Tui setzt nach herbem Verlust

Tui setzt nach herbem Verlust den Rotstift an - 8000 Jobs betroffen

Der weltgrösste Touristikkonzern Tui setzt nach einem herben Winterverlust durch die Corona-Pandemie den Rotstift an. Um die Verwaltungskosten zu senken, sollen 8000 Stellen wegfallen oder gar nicht erst besetzt werden, wie das Unternehmen am Mittwoch in Hannover mitteilte. Die Verwaltungskosten sollen in dem Zuge um 30 Prozent sinken. "Die Tui soll gestärkt aus der Krise hervorgehen", sagte Vorstandschef Fritz Joussen. "Aber sie wird eine andere Tui sein und ein anderes Marktumfeld vorfinden als vor der Pandemie."

13.05.2020 07:12

Im typischerweise schwachen Winterhalbjahr bis Ende März erzielte Tui mit 6,6 Milliarden Euro Umsatz 0,6 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Der um Sondereffekte bereinigte Verlust vor Zinsen und Steuern fiel mit 829 Millionen Euro rund 175 Prozent höher aus als im Vorjahreszeitraum. Unter dem Strich verbuchte Tui einen Fehlbetrag von 892 Millionen Euro und damit mehr zweieinhalb Mal so viel wie im Vorjahreszeitraum.

Reiseveranstalter schreiben im Winter in der Regel rote Zahlen. Ihre Gewinne fahren sie in der Hauptreisezeit im Sommer ein. Der Vorstand hat seine Gewinnprognose allerdings wegen der Pandemie und des Reisestopps in vielen Ländern längst gestrichen. Eine neue Prognose sei noch nicht möglich, hiess es nun./stw/fba

(AWP)

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Roboterwagen-Firma Waymo mit

Roboterwagen-Firma Waymo mit Finanzspritze von drei Milliarden Dollar

Der Roboterwagen-Entwickler Waymo hat seine jüngste Finanzierungsrunde auf 3 Milliarden Dollar ausgebaut. Anfang März hatte die Google -Schwesterfirma die Geldspritze noch auf 2,25 Milliarden Dollar (gut zwei Mrd Euro) beziffert. Seitdem kamen noch weitere Finanzfirmen ins Boot, wie Waymo am Dienstag mitteilte. Es war die erste Finanzierungsrunde von Waymo mit externen Geldgebern. Dazu gehörte auch der Auftragsfertiger Magna.

12.05.2020 19:14

In Waymo ging Googles Roboterwagen-Programm auf - und die Firma gilt als besonders weit bei der Entwicklung von Systemen zum autonomen Fahren. Waymo experimentiert gerade mit einem Robotaxi-Service in Arizona und würde gerne Autohersteller mit seiner Roboterwagen-Technologie versorgen. Anfang März stellte Waymo auch seinen Frachtdienst Via vor, der Güter mit selbstfahrenden Sattelschleppern und Lieferwagen transportieren soll. Das frische Geld soll unter anderem in dessen Aufbau fliessen. Ausserdem wolle Waymo damit mehr Sensoren einer neuen Generation in die Fahrzeuge bringen, sagte Firmenchef John Krafcik dem "Wall Street Journal".

Auch andere Player in dem Geschäft haben sich Milliarden gesichert. So vereinbarte Cruise, die Roboterwagen-Firma des Autokonzerns General Motors , bereits 2018 eine Geldspritze in Höhe von 2,25 Milliarden Dollar vom Investitionsfonds des japanischen Technologiekonzerns Softbank sowie weitere 2,75 Milliarden Dollar vom Autobauer Honda . Dann legten Finanzinvestoren noch einmal 1,15 Milliarden Dollar drauf. Volkswagen investierte im vergangenen Jahr 2,6 Milliarden Dollar in die gemeinsam mit Ford betriebene Roboterwagenfirma Argo./so/DP/men

(AWP)

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EPH will zur GV Präsenz der

EPH will zur GV Präsenz der beiden Grossaktionäre zulassen

Die Immobilien-Beteiligungsgesellschaft Eastern Property Holdings Ltd (EPH) will zur Generalversammlung am 16 Juni nur die physische Anwesenheit der beiden Grossaktionäre zulassen. Alle anderen Aktionäre werden aufgefordert, ihre Rechte ausschliesslich durch den unabhängigen Stimmrechtsvertreter auszuüben, wie die Gesellschaft am Mittwoch mitteilte.

13.05.2020 08:20

Da die Verwaltungsrätin Olga Melnikova wegen der Corona-Beschränkungen möglicherweise nicht selbst an der Versammlung teilnehmen könne, werde vorgeschlagen, dass VR-Mitglied Hans Messmer sie vertrete, hiess es in der Einladung zur GV.

Zu den weiteren Punkten auf der Agenda gehöre etwa die Genehmigung des Geschäftsberichtes, sowie Antrag, auf die Ausschüttung einer Dividende für 2019 zu verzichten.

hr/jb

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Norwegischer Ölfonds

Norwegischer Ölfonds veräussert wegen Kohleproduktion Anteile an RWE

Der grösste Staatsfonds der Welt, der norwegische Ölfonds, hat seine Anteile am deutschen Energieversorger RWE veräussert. Nach einer Überprüfung der produktbasierten Kohlekriterien schliesse man RWE ebenso wie die Konzerne Sasol, Glencore , AGL Energy und Anglo American wegen des Gebrauchs und der Produktion von Kohle vom Fonds aus, teilte die norwegische Zentralbank am Mittwoch mit. Über die Höhe des nun veräusserten Anteils an RWE machte die Zentralbank keine Angaben.

13.05.2020 12:54

Vier weitere Unternehmen, darunter der hinter dem umstrittenen Steinkohlekraftwerk Datteln 4 stehende deutsche Versorger Uniper , stünden aufgrund derselben im September 2019 in Kraft getretenen Richtlinien von nun an unter Beobachtung.

Norwegens Ölfonds fungiert als Versicherung für künftige Generationen, wenn nicht mehr nach Öl gebohrt werden kann. Sein Vermögen beläuft sich auf knapp eine Billion US-Dollar. Er wird mit den Einnahmen aus der norwegischen Öl- und Gasförderung gefüttert und von der Zentralbank im Auftrag des Finanzministeriums verwaltet. Das norwegische Parlament hatte im Juni 2019 dafür gestimmt, dass der Fonds seine Richtlinien etwa bei Kohleinvestitionen verschärfen und seine Veräusserungen von klimaschädlichen Anlagen ausweiten solle. Zugleich sollen Milliarden in erneuerbare Energien investiert werden./trs/DP/mis

(AWP)

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Schifffahrtsriese Maersk

Schifffahrtsriese Maersk erwartet starken Geschäftseinbruch

Der weltgrösste Reedereikonzern Maersk rechnet für das zweite Quartal 2020 wegen der anhaltenden Corona-Krise mit einem Rückgang des Geschäftsvolumens um bis zu einem Viertel. Die Entwicklungen liessen sich wegen der Covid-19-Pandemie zwar schlecht absehen, teilte A.P. Moeller-Maersk am Mittwoch in Kopenhagen mit. Da die Pandemie jedoch weiter deutliche Auswirkungen auf die globale Nachfrage zeige, gehe sein Konzern für das Quartal mit einem um möglicherweise 20 bis 25 Prozent niedrigeren Volumen in allen Geschäftsbereichen aus, erklärte Maersk-Chef Søren Skou. Maersk sehe sich trotz der Herausforderungen des Jahres 2020 in einer starken Position, "um den Sturm zu überstehen".

13.05.2020 11:08

Trotz des Beginns der Corona-Krise stand für Maersk im Startquartal 2020 unter dem Strich ein Gewinn von 209 Millionen Dollar - nach einem Verlust im Vorjahreszeitraum von 104 Millionen Dollar. Zu dem schwächeren Vorjahreswert hatten jedoch höhere Abschreibungen beigetragen.

Aber auch in den ersten Monaten 2020 habe Covid-19 einen entscheidenden Einfluss auf die Aktivität bei Maersk gehabt, beginnend mit den Folgen der Corona-Massnahmen auf den chinesischen Export bis hin zur globalen Nachfrage und dem Wirtschaftswachstum weltweit, erklärten die Dänen. Trotz eines Rückgangs des globalen Containerhandels um 4,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal stieg der Umsatz minimal von 9,54 auf 9,57 Milliarden Dollar./trs/DP/mis

(AWP)

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Autozulieferer Leoni weiter

Autozulieferer Leoni weiter tief in den roten Zahlen - Aktie im Minus

(Ausführliche Fassung) - Die Folgen der Corona-Krise haben den ohnehin angeschlagenen Kabel- und Bordnetzspezialisten Leoni im ersten Quartal belastet. Konzernchef Aldo Kamper warnte in einer Telefonkonferenz zudem vor "erheblichen" Folgen von Covid-19 im laufenden zweiten Quartal, hofft aber auch, dass dies den Tiefpunkt des Jahres darstellen wird. Am Kapitalmarkt kamen die Nachrichten zunächst schlecht an. Am Vormittag fiel die Aktien um 4,70 Prozent.

13.05.2020 10:42

Im laufenden Jahr haben die Papiere im Zuge des Corona-Crashes und der Marktturbulenzen bereits rund 41 Prozent an Wert verloren. Auf längere Sicht ist die Entwicklung der Titel für Anleger noch verheerender: In den zurückliegenden drei Jahren steht ein Minus von rund 90 Prozent zu Buche.

Im abgelaufenen ersten Quartal stand unter dem Strich ein Verlust von 67 Millionen Euro, wie das im Nebenwerteindex SDax notierte Unternehmen am Mittwoch in Nürnberg mitteilte. Allerdings konnte der mitten in einem kostspieligen Umbau steckende Konzern den Fehlbetrag im Vergleich zum Vorjahr um rund die Hälfte verringern. Das um Sondereffekte und Umbaukosten bereinigte operative Ergebnis (bereinigtes Ebit) war mit minus 17 Millionen Euro zwar ebenfalls weiter negativ, verbesserte sich aber leicht um 4 Millionen Euro.

Leoni spürte die negativen Auswirkungen der Pandemie auch beim Umsatz, der im ersten Jahresviertel um rund 10,6 Prozent auf 1,13 Milliarden Euro sank. Der Autozulieferer hat ein verlustreiches Jahr hinter sich und hatte 2019 mit hausgemachten Problemen und der mauen Autokonjunktur zu kämpfen. Die Virus-Krise kommt für die Franken zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt.

Aus Sicht von Analyst Jose Asumendi von der US-Bank JPMorgan sind die Quartalszahlen im Rahmen der Erwartungen ausgefallen. Das Betriebskapital habe sich etwas besser als gedacht entwickelt, befand er. Ein Händler verdeutlichte dagegen, dass der Umsatz zwar im Rahmen der Erwartungen gesunken, der operative Verlust aber ein wenig höher als von Analysten prognostiziert ausgefallen sei.

Wegen der Corona-Pandemie erhält Leoni eine staatliche Kreditbürgschaft in Höhe von 330 Millionen Euro. Die Bürgschaft sei notwendig geworden, weil die meisten Leoni-Kunden ihre Produktion zurückgefahren hätten und damit signifikante Absatzrückgänge zu verzeichnen gewesen seien, hiess es kürzlich.

Die Corona-Krise führte auch bei Leoni zu vorübergehenden Werksschliessungen. Zudem wurde unter anderem Kurzarbeit in Deutschland eingeführt und vergleichbare Schritte in anderen Ländern. Ein sicherer und sukzessiver Wiederanlauf der Produktion sei vorbereitet, hiess es nun.

Laut Kamper liege die Auslastung der Kapazitäten in China wieder bei rund 75 Prozent. Dort sei die Entwicklung und Nachfrage wieder recht positiv. In Europa und Nordafrika beginne Leoni damit, die Kapazitäten wieder hochzufahren und bereite sich ausserdem auf den Hochlauf in Amerika vor, wo sich die Werke derzeit noch fast komplett im Shutdown befänden.

Kamper verwies darauf, dass Leoni frühzeitig Massnahmen zur Kostensenkung und zur Sicherung der Finanzkraft ergriffen habe, um die Folgen der Pandemie abzufedern. Positives hatte Leoni beim Freien Barmittelfluss (Free Cashflow) zu vermelden. Im ersten Quartal erzielte der Konzern demnach trotz Abfindungszahlungen im Zusammenhang mit dem laufenden Spar- und Umbauprogramm einen ausgeglichenen Free Cashflow. Im Vorjahreszeitraum hatte bei der Kennziffer noch ein dickes Minus von 312 Millionen Euro zu Buche gestanden. Der Free Cashflow ist vor allem für Investoren und Analysten wichtig, da er Aufschluss über die Finanzkraft eines Unternehmens gibt. Ist er negativ, wird quasi Geld verbrannt.

Im Hinblick auf ihr umfassendes Spar- und Umbauprogramm sehen sich die Franken weiter auf Kurs. 65 Prozent der Initiativen seien bis Ende März umgesetzt worden. Leoni sei auf einem guten Weg, bis 2022 Bruttokosteneinsparungen in Höhe von 500 Millionen Euro zu erzielen, betonte Kamper. Der Konzern unterstrich in einer Mitteilung ausserdem erneut, dass ein aktuelles Gutachten die Sanierungsfähigkeit und Durchfinanzierung bis Ende 2022 bestätigt habe - auch unter Berücksichtigung möglicher Covid-19-Folgen.

Der angedachte Verkauf der Kabelsparte ist wegen der Corona-Krise und der damit einhergehenden Unsicherheiten an den Finanzmärkten erst einmal auf Eis gelegt worden. Kamper verwies auf das derzeit schwierige Marktumfeld. Der Konzern bereite sich aber weiter auf die Transaktion vor./eas/mne/mis

(AWP)

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Aston Martin ächzt unter der

Aston Martin ächzt unter der Corona-Krise - Prognose zurückgezogen

Der britische Luxussportwagenbauer Aston Martin ist im Zuge der Corona-Krise zum Jahresauftakt noch tiefer in die roten Zahlen gerutscht. Im ersten Quartal hat sich der Verlust vor Steuern deutlich von 17,3 Millionen Pfund im Vorjahreszeitraum auf 118,9 Millionen Pfund ausgeweitet, wie das Unternehmen am Mittwoch in London mitteilte. Die Auslieferungen gingen um 45 Prozent auf 578 Autos zurück. Angesichts der Virus-Pandemie sei kein Ausblick aufs laufende Jahr möglich, die ursprüngliche Prognose zieht der Hersteller des legendären James-Bond-Autos zurück.

13.05.2020 08:50

Nahezu alle Händler seien wegen der Virus-Pandemie zeitweise geschlossen gewesen, die Werke standen still. Dennoch laufe die Produktion des SUVs DBX mittlerweile wie geplant an. Der Hoffnungsträger soll erstmals im Sommer ausgeliefert werden - es gebe zahlreiche Vorbestellungen, hiess es. Der Fokus liege nun weiterhin darauf, Angebot und Nachfrage auszubalancieren und den Lagerbestand bei Händlern zu verringern. Ausserdem prüfe Aston Martin Möglichkeiten, um die Finanzlage weiter aufzubessern. Der Autobauer ist schon seit längerer Zeit in finanzieller Schieflage. Eine Kapitalerhöhung in Höhe von 536 Millionen Pfund sei im ersten Quartal abgeschlossen worden.

Die Misere des unter anderem mit Ferrari und der VW-Tochter Porsche konkurrierenden Autoherstellers lässt sich auch an der Entwicklung der Aktie ablesen. Zu Zeiten des Börsengangs im Oktober 2018 wurde das Papier noch bei 1900 Pence gehandelt. Aktuell ist es nur rund 38 Pence wert, was für Anleger der ersten Stunde beinahe einem Totalverlust gleicht. Zuletzt sorgte bei den Investoren auch Unruhe im Management für Irritationen, wie etwa der im Februar überraschend verkündete Abgang des Finanzchefs./niw/fba

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RWE startet mit Gewinnzuwachs

RWE startet mit Gewinnzuwachs ins Geschäftsjahr

Der Energiekonzern RWE ist gut in das neue Geschäftsjahr gestartet. So stieg das bereinigte operative Ergebnis (Ebitda) auf 1,3 Milliarden Euro, wie das Unternehmen am Donnerstag in Essen mitteilte. Aus Pro-forma-Basis bedeutete dies einen Anstieg von rund 19 Prozent.

14.05.2020 07:08

RWE berichtete dabei erstmals nach dem Verkauf der Tochter Innogy in seiner neuen Struktur. Den stärksten Ergebnisbeitrag lieferte dabei das Windenergiegeschäft auf See, das von einem erhöhtem Windaufkommen profitierte. Unter dem Strich verdiente RWE bereinigt 603 Millionen Euro. Den Ausblick für 2020 bekräftigte das Unternehmen ebenso wie die Dividendenprognose.

RWE hat im vergangenen Jahr seine Tochter Innogy im Rahmen einer grossangelegten Transaktion an den Konkurrenten Eon verkauft und wandelt sich zum reinen Stromproduzenten mit Fokus auf regenerative Energien. Dabei erhielt RWE die erneuerbaren Energien von Eon, das sich künftig auf Netze und Vertrieb konzentriert. Eon wird zudem noch das Ökostromgeschäft von Innogy an RWE übertragen./nas/fba

(AWP)

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Deutsche Telekom macht mehr

Deutsche Telekom macht mehr Gewinn - Einfluss durch Covid-19 begrenzt

Die Deutsche Telekom hat zum Jahresauftakt trotz Covid-19 wieder mehr verdient. Der Gewinn unter dem Strich legte im ersten Quartal gegenüber dem Vorjahr um fast zwei Prozent auf 916 Millionen Euro zu, wie das Unternehmen am Donnerstag in Bonn mitteilte. Bereinigt um Sondereffekte legte der Gewinn sogar um knapp neun Prozent auf 1,3 Milliarden Euro zu. Den Umsatz steigerte der Konzern um 2,3 Prozent auf 19,9 Milliarden Euro, das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen wuchs um gut 10 Prozent auf 6,5 Milliarden Euro.

14.05.2020 07:01

Das Management um Konzernchef Tim Höttges sieht derzeit nur einen begrenzten Einfluss durch die Virus-Pandemie auf die Geschäftszahlen und bestätigte vor dem Hintergrund die Mitte Februar herausgegebenen Jahresziele ausserhalb der USA. Demnach soll das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen weiterhin von zuletzt 24,7 auf 25,5 Milliarden Euro wachsen und der Umsatz auf Konzernebene weiter zulegen. Den freien Barmittelzufluss (Free Cashflow) vor Dividenden und Ausgaben für Mobilfunklizenzen sieht die Telekom in diesem Jahr weiter bei acht Milliarden Euro.

Für die Telekom war es die letzte Berichtsvorlage ohne die Ergebnisse von Sprint . Nach der erfolgreichen Fusion der US-Tochter T-Mobile US mit dem kleineren Rivalen aus Kansas will das Management die Jahresziele nun voraussichtlich im zweiten Quartal an die neue Struktur anpassen./kro/men

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Finanzinvestor Permira macht

Finanzinvestor Permira macht bei Teamviewer erneut Kasse

Der Finanzinvestor Permira wirft Aktien von TeamViewer im Milliardenwert auf den Markt und macht sich damit bereits zum zweiten Mal den Aufschwung des schwäbischen Softwareherstellers in der Coronakrise zunutze.

13.05.2020 22:29

Permira bot am Mittwochabend rund 25 Millionen TeamViewer-Aktien institutionellen Investoren zum Kauf an, wie die mit der Platzierung betrauten Banken mitteilten. Der Verkaufspreis für die Papiere werde nicht unter 41 Euro je Aktie liegen, die Nachfrage übersteige das Angebot. Mit der Platzierung könnte Permira damit mindestens 1,02 Milliarden Euro erlösen. Die Beteiligung des Investors würde auf 39 von 51,5 Prozent abschmelzen. Ein Ergebnis der Auktion wurde noch im Lauf des Abends erwartet.

TeamViewer profitiert massiv vom Trend zum Home-Office und hatte deshalb am Mittwoch seine Umsatzerwartungen für 2020 auf 450 Millionen Euro erhöht. Im vergangenen Jahr erwirtschaftete der Börsenneuling rund 390 Millionen Euro, in den ersten drei Monaten kletterte der Umsatz um 18 Prozent auf 103 Millionen. Mit der TeamViewer-Software lassen sich Computer vernetzen, etwa zur Fernwartung, zur Fernsteuerung von Maschinen - etwa in der Medizin - oder aber für Online-Konferenzen. Inzwischen wurde das Programm auf mehr als 2,25 Milliarden Geräten installiert.

Teamviewer ist an der Börse inzwischen neun Milliarden Euro wert - gezahlt hatte Permira vor sechs Jahren 870 Millionen. Die Aktien waren am Mittwoch um 2,6 Prozent auf einen Höchststand von 45,16 Euro geklettert, nachbörslich gaben sie fünf Prozent nach. Der voraussichtliche Platzierungspreis liegt neun Prozent unter dem Xetra-Schlusskurs.

Mit dem Verkauf des Aktienpakets könnte Permira den Erlös aus dem Engagement bei dem Göppinger Unternehmen auf fast vier Milliarden Euro schrauben. Beim Börsengang im September hatte der Finanzinvestor 2,21 Milliarden Euro verdient, im März hatte Permira Aktien bereits einmal Aktien für 704 Millionen verkauft - damals noch zu je 32 Euro.

(Reuters)

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Uber kauft Masken und

Uber kauft Masken und Desinfektion für 50 Millionen Dollar

Der Fahrdienst-Vermittler Uber gibt 50 Millionen US-Dollar (46 Mio Euro) für Gesichtsmasken für Fahrer sowie für Desinfektionsmittel zur Reinigung der Fahrzeuge aus. Als weitere Massnahmen in der Corona-Krise sollen alle Fahrer und Passagiere in den USA, Kanada und vielen europäischen Ländern während der Fahrt einen Gesichtsschutz tragen, wie Uber am Mittwoch ankündigte. In Deutschland gilt die Maskenpflicht bei Uber bereits seit Ende April, als diese Vorgabe für den öffentlichen Nahverkehr eingeführt wurde. Uber habe insgesamt 20 Millionen Masken erworben, davon seien bisher 5 Millionen verteilt worden, hiess es.

13.05.2020 19:53

Fahrer werden ausserdem von Montag an aufgefordert, bei der Anmeldung in der App ein Foto zu machen, nachdem sie eine Maske angelegt haben. Die Software erkennt dabei automatisch, ob eine Person tatsächlich den Mund-Nase-Schutz trägt. Passagiere müssen bisher kein Foto mit Maske machen, man denke aber über eine solche Anforderung nach, sagte Uber-Manager Sachin Kansal. Für Fahrer musste Uber die Funktion zur Masken-Kontrolle nur in dem bestehenden Verfahren zur Identifikation per Gesichtserkennung ergänzen.

Zudem müssen die Fahrer in einer Checkliste ankreuzen, dass sie den Wagen gereinigt haben, keine Corona-Symptome haben und regelmässig die Hände waschen. In den Fahrzeugen sind nur noch maximal drei statt bisher vier Passagiere erlaubt. Kansal bezeichnete die bis auf weiteres geltenden Massnahmen als Teil einer "neuen Normalität".

Bei Uber drückte die Corona-Krise deutlich auf das Kerngeschäft mit Fahrdiensten, während es ein deutliches Plus bei der Essenszustellung im Teildienst Uber Eats gibt./so/DP/he

(AWP)

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Prudential treibt Jackson

Prudential treibt Jackson-Abspaltung voran - Corona-Krise hinterlässt Spuren

Der britische Lebensversicherer Prudential treibt die Abspaltung seiner US-Tochter Jackson trotz Schwierigkeiten in der Corona-Krise voran. Parallel zur Vorbereitung eines Börsengangs prüfe Prudential andere Möglichkeiten, teilte das Unternehmen am Donnerstag vor der Hauptversammlung in London mit. Über die Fortschritte will das Management bei der Vorlage der Halbjahresbilanz im August berichten.

14.05.2020 12:25

Prudential hatte erst im März angekündigt, nach der Abspaltung seines Heimatgeschäfts auch die US-Tochter ein Stück weit vom Konzern zu lösen. Geplant ist, einen Minderheitsanteil von Jackson separat an die Börse zu bringen. Auf diese Weise solle Jackson frisches Kapital erhalten.

Im ersten Quartal bekam Prudential die Folgen der Corona-Pandemie deutlich zu spüren. In Asien fiel das Neugeschäft des Lebensversicherers - gemessen am Jahresprämienäquivalent (APE) - 24 Prozent geringer aus als ein Jahr zuvor. In Hongkong und Festlandchina, wo die Beschränkungen zur Eindämmung des Virus schon früher gegriffen hatten, ging das Neugeschäft um 50 und 19 Prozent zurück. Zuletzt habe das Geschäft in China aber begonnen, sich zu normalisieren, hiess es./stw/mne/fba

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Container-Reederei Hapag

Container-Reederei Hapag-Lloyd will Gewinnziel trotz Krise erreichen - Sparkurs

Die Container-Reederei Hapag-Lloyd hofft nach einem glimpflichen Jahresstart trotz der Coronavirus-Pandemie auf eine Erholung der Wirtschaft im zweiten Halbjahr. Das Management will die Kosten des Unternehmens um einen mittleren dreistelligen Millionenbetrag drücken, um in diesem Jahr wie geplant einen operativen Gewinn (Ebit) von 0,5 bis 1,0 Milliarden Euro zu erzielen. Voraussetzung sei, dass der Höhepunkt der Pandemie im zweiten Quartal erreicht wird und es mit der Weltwirtschaft danach wieder aufwärts geht, teilte Hapag-Lloyd am Freitag in Hamburg mit. Das obere Ende der Prognose sei nur erreichbar, wenn sich die Nachfrage nach Containertransporten schneller erhole als in Marktstudien erwartet.

15.05.2020 08:03

"Auch wenn wir noch etwas Rückenwind zu Beginn des Jahres mitnehmen konnten, so rechnen wir doch für das Jahr 2020 und ab dem zweiten Quartal mit sehr deutlichen Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie", sagte Vorstandschef Rolf Habben Jansen.

Im ersten Quartal steigerte Hapag-Lloyd den Umsatz im Jahresvergleich um sechs Prozent auf gut 3,3 Milliarden Euro. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) sank jedoch um ein Viertel auf 160 Millionen Euro. Unter dem Strich brach der Überschuss sogar um rund drei Viertel auf 22 Millionen Euro ein. Das Management erklärte die Rückgänge vor allem mit den höheren Kosten für schwefelärmeren Treibstoff und der Abwertung der Treibstoffreserven durch den Ölpreisverfall im Zuge der Corona-Krise./stw/fba

(AWP)

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Maschinen- und Anlagenbauer

Maschinen- und Anlagenbauer Gea trotzt Coronakrise - Umbau zahlt sich aus

Der im Umbau steckende Maschinen- und Anlagenbauer Gea hat der Coronakrise im ersten Quartal getrotzt und beim Betriebsgewinn deutlich zugelegt. Während der Auftragseingang um 16 Prozent auf 1,38 Milliarden Euro stieg, kletterte das um Kosten für den Umbau bereinigte operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) sogar um rund 41 Prozent auf 105 Millionen Euro, wie das im MDax notierte Unternehmen am Freitag in Düsseldorf mitteilte. Die positive Entwicklung sei vor allem auf die im Januar erneuerte Konzernorganisation sowie auf operative Verbesserungen durch die im letzten Jahr eingeleiteten Sparmassnahmen zurückzuführen, hiess es weiter.

15.05.2020 07:51

Gea steigerte den Umsatz im ersten Jahresviertel um 3,5 Prozent auf 1,09 Milliarden Euro. Unter dem Strich stand dennoch ein gegenüber dem Vorjahreszeitraum leicht um 1,2 Prozent rückläufiger Überschuss von knapp 29,8 Millionen Euro. Trotzdem zeigte sich Konzernchef Stefan Klebert zufrieden und sprach von einem guten Start in das Geschäftsjahr. Obwohl die Dauer und finanziellen Auswirkungen der Pandemie nur schwer abzuschätzen seien, halte der Konzern weiter an seiner Prognose fest, so Klebert. Als neuer Termin für die Hauptversammlung wurde der 26. November bekanntgegeben, die Aktionäre sollen nach wie vor eine Dividende in Höhe von 0,85 Euro je Anteilsschein erhalten./eas/fba

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Aurubis bestätigt breit

Aurubis bestätigt breit gefasstes Jahresziel

Der Kupferkonzern Aurubis hält in der Corona-Krise an seinem Jahresgewinnziel fest. "Trotz der zunehmend herausfordernden Rohstoff- und Absatzmärkte bestätigen wir die Prognose für das Geschäftsjahr 2019/20", sagte Konzernchef Roland Harings laut Mitteilung vom Freitag. Der Manager peilt damit im bis Ende September laufenden Geschäftsjahr weiterhin ein operatives Vorsteuerergebnis von 185 bis 250 Millionen Euro an. Eine schwächer als bislang erwartete Entwicklung im Segment Flachwalzprodukte soll dabei durch die anderen Konzernbereiche ausgeglichen werden.

15.05.2020 07:20

Im abgelaufenen zweiten Geschäftsquartal bis Ende März stieg der Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 8 Prozent auf 3,3 Milliarden Euro. Das operative Vorsteuerergebnis fiel zwar um 5 Prozent auf 60 Millionen Euro, hielt sich damit fast auf dem von Analysten erwarteten Niveau./mis/fba

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Montana-Tech-Tochter Varta

Montana-Tech-Tochter Varta startet mit Gewinnwachstum - Ausblick bestätigt

Der Batteriehersteller Varta ist robust in das neue Geschäftsjahr gesteigert.

15.05.2020 07:18

Den Ausblick für das laufende Geschäftsjahr bestätigte das Unternehmen. Zwar seien negative Auswirkungen durch die Corona-Pandemie nicht gänzlich auszuschliessen, teilte die Montana-Tech-Tochter am Freitag mit. Jedoch gebe es bislang keine Hinweise darauf.

Der Umsatz stieg im ersten Quartal von 73,4 Millionen auf 198,5 Millionen Euro. Das Unternehmen profitierte vor allem von einer starken Nachfrage nach wiederaufladbaren Lithium-Ionen Zellen für Unterhaltungsprodukte wie etwa kabellose Premium-Kopfhörer. Das bereinigte operative Ergebnis (Ebitda) verbesserte sich von 17,4 Millionen auf 51,7 Millionen Euro. Dabei schnitt der Konzern besser ab als erwartet. Unter dem Strich verdiente Varta mit 24,5 Millionen Euro ebenfalls deutlich mehr als im Vorjahr mit 9,2 Millionen Euro.

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BT will offenbar

BT will offenbar milliardenschweren Anteil an Openreach verkaufen

Der grösste britische Telekomkonzern BT will sich einem Medienbericht zufolge von einem milliardenschweren Anteil an seinem Netzwerk Openreach trennen. BT führe derzeit Gespräche mit Interessenten.

15.05.2020 06:37

Dies schreibt die normalerweise gut unterrichtete "Financial Times" in der Nacht auf Freitag unter Berufung auf mit den Plänen vertraute Personen. Zu den Interessenten für die BT-Tochter zähle auch ein Staatsfonds, hiess es weiter.

Die Bewertung von Openreach wird von Analysten auf rund 20 Milliarden britische Pfund, also rund 25 Milliarden Franken, geschätzt. BT lehnte eine Stellungnahme zu den Informationen ab.

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Reiseausgaben von OMV-Chef

Reiseausgaben von OMV-Chef Seele werden überprüft

Beim Wiener Erdöl- und Gaskonzern OMV werden die Reiseausgaben von Konzernchef Rainer Seele und die Sponsoring-Aktivitäten des Unternehmens unter die Lupe genommen. Eine entsprechende Prüfung ordnete der Verwaltungsrat an.

15.05.2020 06:35

Dies teilte Verwaltungspräsident (VRP) Wolfgang Berndt in der Nacht auf Freitag mit. Hintergrund der Untersuchung ist ein Bericht der Onlineplattform dossier.at. Diesem zufolge zahlte OMV allein für Seeles Nutzung von Privatflugzeugen seit dem Jahr 2016 insgesamt rund 400'000 Euro.

Die Sponsorenvereinbarung mit dem Fussballclub Zenit St. Petersburg, dem angeblichen Lieblingsteam des russischen Präsidenten Wladimir Putin, habe zudem 25 Millionen Euro gekostet, hiess es.

VRP Berndt sagte gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters, Seeles und seine eigenen Reiseausgaben von 2017 bis 2019 würden nunmehr untersucht. Dies gelte auch für alle Sponsoringausgaben, betonte er.

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US-Büroartikelhersteller

US-Büroartikelhersteller Office Depot will 13'000 Jobs streichen

Der US-Büroartikelhersteller Office Depot hat die Streichung von rund 13'000 Arbeitsplätzen angekündigt. Zudem gab das Management am Donnerstag (Ortszeit) die Schliessung von Filialen bekannt.

15.05.2020 06:34

Die Massnahmen erfolgen aufgrund der Coronavirus-Krise. Sie sollen bis Ende 2023 umgesetzt werden und zu Nettoeinsparungen von 860 Millionen Dollar führen, hiess es weiter vom Office-Depot-Management.

Zugleich werden durch den Abbau aber auch Belastungen von bis zu 543 Millionen Dollar erwartet. Office Depot will sich künftig stärker auf sein Geschäft mit IT-Dienstleistungen konzentrieren, teilte die Firma zudem mit.

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LM Group bittet Aktionäre in

LM Group bittet Aktionäre in der Coronakrise um frisches Geld

Der Online-Reiseanbieter LM Group leidet stark unter dem Einfluss der Coronakrise. Eine Kapitalerhöhung soll das Unternehmen durch die schwierige Zeit bringen.

15.05.2020 08:20

Gespräche mit einem Private Equity-Unternehmen über eine mögliche Transaktion wurden hingegen abgeblasen.

Das Geschäft mit Reisevermittlungen (OTA) sei zuletzt um 95 Prozent eingebrochen, teilte die LM Group am Freitag mit. Dabei habe man im Januar und Februar noch ein deutliches Wachstum verzeichnet. Seither habe sich aber die Welt verändert. Die Gruppe stehe nun vor der grössten wirtschaftlichen Herausforderung ihrer Geschichte.

Das Bruttoreisevolumen sank im ersten Jahresviertel um 13 Prozent auf 622,8 Millionen Euro, der Umsatz um 12,9 Prozent auf 70,3 Millionen. Der bereinigte Betriebsgewinn auf Stufe EBITDA war mit 9,2 Millionen Euro nur noch halb so hoch wie im Vorjahr.

Reisebranche im Stillstand

Die Coronapandemie habe die Reisebranche fast vollständig zum Stillstand gebracht, stellte das Unternehmen im Communiqué fest. Und die Reiseeinschränkungen könnten die Branche länger und härter treffen, als zu Beginn der Krise absehbar gewesen sei.

Aktuell lägen die Volumen im OTA-Geschäft rund 95 Prozent tiefer als im Vorjahr; dieser Trend dürfte nach Annahme der Gruppe bis mindestens Ende Juni anhalten. Ab Juli werde eine Erholung auf minus 85 bis 90 Prozent erwartet - und dann mit einer progressiven Steigerung.

Per Ende Jahr rechne man zwar mit einer "nennenswerten" Erholung, jedoch mit Zahlen, die immer noch unter dem Vorjahresniveau liegen würden.

Neues Geld

Darunter haben auch die liquiden Mittel der LM Group gelitten. Diese haben seit Ende 2019 um einen Viertel auf 83,2 Millionen Euro abgenommen. Zu Sicherung der Liquidität habe man daher verschiedene Massnahmen getroffen. So habe man die Fixkosten um rund 30 Millionen Euro oder um 35 Prozent gesenkt.

Gleichzeitig soll neues Geld her. Von einem Kreditrahmen wurden 87 Millionen Euro in Anspruch genommen. Um die Bilanz weiter zu stärken, plant die LM Group - voraussichtlich im dritten Quartal - eine Bezugsrechtsemmission für neue Aktien. Diese solle bis zu 100 Millionen Franken schwer sein. Freesailors, der grösste Aktionär, werde das Angebot unterstützen.

Gespräche mit Private-Equity-Unternehmen zu einer möglichen Transaktion wurden hingegen gestoppt. Man wolle sich "zu einem zentralen Akteur in einem sich konsolidieren Markt" entwickeln, hiess es zur Begründung.

Zur LM Holding zählen neben lastminute.com weitere Marken wie Volagratis, Rumbo, weg.de, Bravofly, Jetcost und Hotelscan.

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Billigflieger Ryanair noch

Billigflieger Ryanair noch schwerer von Corona getroffen - Mehr Verlust erwartet

Europas grösster Billigflieger Ryanair gerät in der Coronavirus-Krise noch schwerer in Bedrängnis und wird im ersten Geschäftsquartal einen noch höheren Verlust einfliegen als ohnehin schon gedacht. So dürfte zwischen April und Juni unter dem Strich ein Verlust von über 200 Millionen Euro anfallen, teilte das Unternehmen am Montag mit den Zahlen zum vorigen Geschäftsjahr mit. Der Konzern mit Sitz in Dublin hatte bisher mit einem Fehlbetrag von mehr als 100 Millionen Euro gerechnet. Die Iren erwarten dieses Geschäftsjahr weniger als 80 Millionen Passagiere - und damit nur noch fast die Hälfte der ursprünglich angepeilten 154 Millionen Fluggäste.

18.05.2020 07:59

Ryanair-Chef Michael O'Leary geht davon aus, dass auch im Sommer zwischen Juli und September, also dem Höhepunkt der Reisezeit, rote Zahlen unter dem Strich stehen werden. Diese sollen aber nicht ganz so schlimm ausfallen wie im ersten Quartal. Der Flugverkehr werde substanziell zurückgehen, was auch die Ticketpreise unter Druck bringe. Ryanairs Rückkehr zu einem normalen Flugplan werde auch dadurch bedeutend erschwert, dass grosse Airlines mit Staatshilfen ihre Kosten drücken würden, hiess es vom Unternehmen. Für das gesamte Jahr könne Ryanair derzeit keine Gewinnprognose abgeben.

Ryanair hatte bereits mitgeteilt, dass wegen der Krise bis zu 3000 Jobs von Piloten und Kabinencrews auf der Streichliste stehen. Weitere Optionen sind früheren Angaben zufolge unbezahlter Urlaub, Gehaltskürzungen um bis zu 20 Prozent sowie die vorübergehende Schliessung von Basen in Europa.

Im vergangenen Geschäftsjahr (Ende März) beförderte Ryanair 148,6 Millionen Passagiere, rund 4 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Ohne die Covid-19-Ausbreitung ab Mitte März hätten noch gut 5 Millionen Passagiere mehr befördert werden können. Der Umsatz kletterte auch dank steigender Durchschnittserlöse um 10 Prozent auf 8,5 Milliarden Euro.

Unter anderem wegen steigender Spritkosten und vor allem wegen des Wertverfalls von Kerosinpreis-Sicherungsgeschäften sank der auf die Aktionäre entfallende Gewinn unter dem Strich um 26 Prozent auf 649 Millionen Euro. Ohne die Sonderbelastung aus dem Hedging wäre der Gewinn um 13 Prozent auf rund eine Milliarde Euro gestiegen./men/mis

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Presse: Softbank will Anteile

Presse: Softbank will Anteile an T-Mobile US an Deutsche Telekom verkaufen

Der japanische Mischkonzern Softbank will einem Pressebericht zufolge einen bedeutenden Anteil am gerade fusionierten US-Mobilfunker T-Mobile US an die Deutsche Telekom verkaufen. Dazu befänden sich Softbank und die Deutsche Telekom in Gesprächen, berichtete das "Wall Street Journal" am Montag unter Berufung auf informierte Personen. Mit einem möglichen Deal würde die Telekom ihren Anteil von derzeit knapp 44 Prozent auf über 50 Prozent erhöhen. Das Geschäft würde dabei milliardenschwer ausfallen, denn T-Mobile US ist derzeit an der Börse insgesamt rund 120 Milliarden US-Dollar wert (111 Mrd Euro). Die Telekom war am Morgen zunächst nicht für einen Kommentar zu erreichen.

18.05.2020 07:19

T-Mobile US und der von Softbank dominierte Rivale Sprint waren am 1. April zusammengegangen. Die Deutsche Telekom hatte sich dabei rund 43 Prozent der Anteile gesichert, kontrolliert das neue Unternehmen aber bereits über eine Stimmrechtsvereinbarung mit Softbank und konsolidiert die US-Tochter damit weiter in den eigenen Zahlen. Wie viele Aktien Softbank genau an die Telekom abgeben wolle, sei noch Gegenstand der Gespräche, hiess es im "WSJ" weiter.

Softbank ist derzeit dabei, grosse Beteiligungen loszuschlagen, um mit den freiwerdenden Mitteln Schulden zu senken und über einen Aktienrückkauf Geld an die eigenen Aktionäre auszuschütten. Die Japaner um Konzernchef Masayoshi Son waren in der Corona-Krise deutlich unter Druck geraten, weil sie milliardenschwer in Tech-Unternehmen und Start-Ups rund um den Erdball investiert haben, der Marktwert dieser Beteiligungen aber in der Krise deutlich fiel./men/mis

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Alibaba-Gründer Jack Ma zieht

Alibaba-Gründer Jack Ma zieht sich aus Softbank-Vorstand zurück

Der japanische Technologieinvestor Softbank hat am Montag bekanntgegeben, dass Alibaba-Gründer Jack Ma von seinem Posten in der Geschäftsleitung der Softbank zurücktreten wird.

Aktualisiert um 07:19

Ma gilt als hochkarätiger Verbündeter des Softbank-Chefs Masayoshi Son. SoftBank kündigte an, am 25. Juni dem Verwaltungsrat drei neue Geschäftsleitungsmitglieder vorzuschlagen.

Darunter seien Konzern-Finanzvorstand Yoshimoto Goto und Lip-Bu Tan, Chef der Chip-Design-Software-Firma Cadence Design Systems sowie Yuko Kawamoto, Professor an der renommierten Waseda Business School in Japan, hiess es weiter.

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GM will Werk in Mexiko am

GM will Werk in Mexiko am Mittwoch wieder hochfahren

Stadt (awp/sda/reu) - Der US-Autobauer General Motors peilt provisorisch für kommenden Mittwoch die Wiederaufnahme der Fertigung in seinem Werk im mexikanischen Silao an. Dies geht aus einer Botschaft des US-Autobauers an Arbeiter hervor, die Reuters am Sonntag einsehen konnte.

18.05.2020 06:35

Der Belegschaft war zuvor mitgeteilt worden, die Fabrik im Bundesstaat Guanajuato solle bereits am Montag wieder öffnen. Die Industrie wurde aufgrund der Coronavirus-Pandemie vielerorts vollkommen auf Eis gelegt.

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Emirates könnte tausende Jobs

Emirates könnte tausende Jobs streichen

Die Fluggesellschaft Emirates erwägt Insidern zufolge wegen der Corona-Krise den Abbau mehrerer zehntausend Stellen.

17.05.2020 16:50

Bis zu 30'000 Jobs und damit rund 30 Prozent von insgesamt 105'000 per Ende März könnten infolge der Corona-Pandemie gestrichen werden, wie die Nachrichtenagentur Bloomberg am Sonntag unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen schrieb. Zudem werde eine noch zügigere Stilllegung der Airbus A380-Flotte erwogen.

Mit dem Arbeitsplatzabbau würde die Fluggesellschaft anderen Airlines folgen, die allesamt unter der Corona-Krise leiden. Diese brachte den Flugverkehr fast komplett zum Erliegen. Zwar dürften in den kommenden Monaten nach und nach wieder mehr Jets mit Urlaubern und Geschäftsreisenden abheben, eine vollständige Erholung des Flugverkehrs dürfte Branchenexperten zufolge aber einige Jahre brauchen.

Dass die arabische Emirates nun auch einen schnelleren Abschied vom Airbus-Riesenflieger A380 erwägen könnte, dürfte angesichts der Luftfahrtkrise nur wenig überraschend. Denn: so sehr Piloten und Passagiere die Maschine mögen und loben, im kommerziellen Betrieb hat der vierstrahlige Jet so seine Probleme.

Ihn mit ausreichend Passagieren dauerhaft und konkurrenzfähig profitabel zu füllen, ist nicht einfach. So machen neue Langstreckenflugzeuge mit kerosin-genügsameren Doppel-Triebwerken sogenannte Punkt-zu-Punkt-Verkehre attraktiver. Der A380, der gedacht war, die grossen Drehkreuze zu bedienen, hat es dadurch schwerer. 2019 hatte Airbus dann auch das Produktionsende für den Riesenvogel angekündigt.

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Glaxo kann in Studie mit

Glaxo kann in Studie mit neuer HIV-Prophylaxe punkten

Ein neues Medikament zum Schutz vor HIV des britischen Pharmakonzerns GlaxoSmithKline hat in einer klinischen Studie besser abgeschnitten als das gegenwärtige Standard-Medikament.

18.05.2020 13:15

Ein neues Medikament zum Schutz vor HIV des britischen Pharmakonzerns GlaxoSmithKline hat in einer klinischen Studie besser abgeschnitten als das gegenwärtige Standard-Medikament. Das Mittel Cabotegravir, das alle zwei Monate gespritzt wird, habe sich als 69 Prozent effektiver erwiesen als die täglich einzunehmende Tablette Truvada des US-Biotechkonzerns Gilead, teilte Glaxo am Montag mit.

Die Studie, in der das Mittel an Männern erprobt wurde, die Geschlechtsverkehr mit Männern hatten, sei deshalb vorzeitig abgebrochen worden. Eigentlich waren erste Ergebnisse aus der Untersuchung nicht vor dem nächsten Jahr erwartet worden. Glaxo will nun mit den zuständigen Behörden über eine Marktzulassung der Arznei sprechen.

Eine ähnliche Studie, in der Cabotegravir zur Vorbeugung einer HIV-Infektion bei Frauen erprobt wird, läuft noch. Der Markt ist umkämpft: Günstigere Nachahmerversionen von Truvada werden wohl im September in den USA auf den Markt kommen, da das Patent des Medikaments ausläuft.

Gilead hofft allerdings, dass die Nutzer von Truvada sich gegen die günstigeren Generika entscheiden werden und stattdessen auf seine neue tägliche Tablette Descovy umsteigen werden, die im Oktober 2019 zugelassen wurde und die weniger schädlich für die Nieren und Knochen sein soll. Mit Truvada setzte Gilead im vergangenen Jahr 2,8 Milliarden Dollar um, sowohl zur Behandlung als auch zur Vorbeugung einer HIV-Infektion.

Cabotegravir von Glaxo ist als Einzelwirkstoff bislang noch nicht zugelassen. In Kanada ist es aber in Kombination mit einem anderen Wirkstoff zur langfristigen HIV-Behandlung unter dem Namen Cabenuva auf dem Markt, während sich die Zulassung in den USA bislang hinzieht. 

(Reuters)

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Fluggastzahlen am Frankfurter

Fluggastzahlen am Frankfurter Flughafen bleiben im Keller

Die Passagierzahlen an dem von der Corona-Krise gebeutelten Frankfurter Flughafen sind auch Mitte Mai im Keller geblieben. In der vergangenen Woche (11. bis 17. Mai) zählte der Flughafenbetreiber Fraport an Deutschlands grösstem Airport nur 60 264 Fluggäste und damit 95,7 Prozent weniger als ein Jahr zuvor, wie der MDax-Konzern am Dienstag in Frankfurt mitteilte. In der vorangegangenen Woche war das Minus mit 96,2 Prozent ähnlich hoch ausgefallen, diesmal waren knapp 7500 Passagiere mehr unterwegs.

19.05.2020 07:53

Das Aufkommen an Fracht und Luftpost sank im Vergleich zur entsprechenden Woche des Vorjahres um 14,4 Prozent auf 37 260 Tonnen. Die Zahl der Flugbewegungen ging um 83,3 Prozent auf 1752 Starts und Landungen zurück./stw/jha/

(AWP)

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