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Disneys Streaming-Chef

Disneys Streaming-Chef übernimmt Führung bei TikTok

Disneys Streaming-Chef Kevin Mayer, der jüngst bei der Neubesetzung des Spitzenjobs übergangen wurde, wechselt zur chinesischen Videoplattform TikTok. Mayer wird Chef bei TikTok und soll zugleich ab Juni das operative Geschäft beim chinesischen Mutterkonzern Bytedance führen, wie sein neuer Arbeitgeber am Montag mitteilte.

19.05.2020 06:32

TikTok mit seinen kurzen Videoclips ist besonders bei jungen Nutzern populär. Das Unternehmen musste sich aber gegen Vorwürfe wehren, nicht ausreichend für den Jugendschutz zu unternehmen. In den USA warnen einige Politiker vor TikTok auch wegen der chinesischen Eigentümer. TikTok versuchte deshalb bereits, sich stärker als internationale Plattform zu etablieren. Die Verpflichtung von Mayer könnte dabei helfen.

Mayer war zuletzt unter anderem für den Aufbau des im vergangenen Jahr gestarteten Streamingdienstes Disney+ zuständig, der den Unterhaltungskonzern für die Online-Zukunft fit machen soll. Deshalb wurde er auch als aussichtsreicher Nachfolger des langjährigen Disney-Chefs Robert Iger gehandelt. Den Spitzenposten bekam aber im Februar der bisherige Chef der Themenpark-Sparte, Bob Chapek. Branchenbeobachter rätselten danach, ob Mayer bei Disney bleibt.

Der Manager selbst versicherte, er gehe nicht wegen der Disney-Nachfolgeregelung. "Ich liebe Disney und hatte nicht vor, es zu verlassen", sagte Mayer dem US-Sender CNBC. Aber er werde auch nicht jünger und TikTok sei eine grosse Chance gewesen.

Disney verliert Mayer in einem kritischen Moment: Das Streaming-Geschäft wird schnell wichtiger, während andere Geschäftsbereiche wie die Themensparks von der Corona-Krise getroffen wurden. Und Disney+ hat zwar mehr als 50 Millionen Abo-Kunden, braucht aber mehr neue exklusive Inhalte, um ihre Aufmerksamkeit zu halten.

Mayers Nachfolgerin wird Rebecca Campbell, die zuvor unter anderem Sender von Disney TV-Netzwerk ABC führte und zuletzt für die Disneyland-Resorts zuständig war. Iger hatte unterdessen bereits angekündigt, er wolle sich vom Verwaltungsrat aus weiter um die Inhalte-Produktion kümmern./so/DP/stk

(AWP)

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Baidu überrascht mit

Baidu überrascht mit positiven Ausblick - Aktienkurs steigt

Der chinesische Internetsuchmaschinenbetreiber Baidu stellt für das zweite Quartal einen höheren Umsatz in Aussicht als bisher von Analysten erwartet worden war.

19.05.2020 00:50

China sei dabei, die Coronavirus-Pandemie unter Kontrolle zu bringen und Baidu dürfte vom Wiederanfahren der chinesischen Wirtschaft profitieren, hiess es weiter von dem Konzern. Er rechnet im laufenden Quartal mit einem Umsatz von umgerechnet 3,5 bis 3,7 Milliarden Franken. Im ersten Quartal erlöste der chinesische Konzern weniger als vor einem Jahr; er übertraf aber dennoch die Erwartungen der Analysten. An der Börse kamen die Informationen positiv an. In den USA gehandelte Baidu-Aktien legen nachbörslich um rund fünf Prozent zu.

(SDA)

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Tui erwägt Trennung von

Tui erwägt Trennung von Verlustbringern

Der Reisekonzern Tui zieht eine Trennung von Verlustbringern in Erwägung. Ein Unternehmenssprecher bestätigte am Dienstagabend auf Anfrage einen entsprechenden Bericht der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Dienstagausgabe). Zunächst solle aber versucht werden, die entsprechenden Unternehmensteile wieder fit zu machen. Welche Bereiche genau betroffen sein würden, stehe noch nicht fest.

18.05.2020 22:18

Der Zeitung zufolge hatte Konzernchef Fritz Jous­sen in einem Schreiben an die Belegschaft gesagt, dass Tui in den ver­gan­ge­nen Jah­ren stark ge­nug ge­we­sen sei, um "die struk­tu­rell schwä­che­ren Ge­sell­schaf­ten im Kon­zern durch­zu­brin­gen". Das ha­be sich jetzt ge­än­dert.

Da­her müss­ten sich Kon­zern­tei­le, die schon län­ger Ver­lust mach­ten und auch in Zu­kunft kei­nen bes­se­ren Aus­blick hät­ten, neu auf­stel­len. "Wenn dies nicht mög­lich ist, wer­den wir uns von Ein­hei­ten tren­nen oder ih­ren Be­trieb ein­stel­len", zitiert die "FAZ" weiter aus dem Schreiben. Dem Ver­neh­men nach rich­te sich der Ap­pell an vie­le klei­ne­re Ein­hei­ten, so die Zeitung. Aber auch die Lan­des­ge­sell­schaf­ten des Kon­zerns, et­wa die seit Jah­ren ver­lust­rei­chen Ge­schäf­te in Frank­reich, sol­lten ih­re Kos­ten sen­ken.

Als Reisekonzern ist Tui in besonderem Masse von der Corona-Krise betroffen. Derzeit verliert das Unternehmen jeden Monat eine dreistellige Millionensumme. Tausende Jobs sollen wegen des steigenden Spardrucks gestrichen werden./he/ck

(AWP)

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J.C. Penney will fast 30

J.C. Penney will fast 30 Prozent der Geschäfte schliessen

Die US-Warenhauskette J.C. Penney will in ihrem Insolvenzverfahren fast 30 Prozent der Läden aufgeben. Von den zuletzt noch 846 Geschäften sollen noch rund 604 übrigbleiben, wie aus einem Sanierungsplan des Traditionsunternehmens hervorgeht. Dabei handelt es sich vor allem um schlecht besuchte Standorte: Der Umsatz im Ladennetz werde durch die Schliessungen um 19 Prozent auf 7,5 Milliarden Dollar sinken, hiess es. J.C. Penney machte keine Angaben dazu, wie viele der rund 85 000 Arbeitsplätze übrigbleiben sollen.

18.05.2020 22:18

Das 118 Jahre alte Unternehmen hatte am Freitag Insolvenz angemeldet und will sich mit der Aufgabe von Läden neu aufstellen sowie nach einem Käufer suchen. Nach den Insolvenzanträgen der Ladenketten Neiman Marcus und J. Crew ist J.C. Penney das bisher grösste Corona-Opfer im US-Einzelhandel./so/DP/he

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Lufthansa-Rettung wird durch

Lufthansa-Rettung wird durch Bedenken Brüssels verzögert

Das geplante neun Milliarden Euro schwere Rettungspaket für die Deutsche Lufthansa verzögert sich. Offenbar sollen Verhandlungen sicherstellen, dass die beschlossenen Massnahmen auch schnell von der EU genehmigt werden.

Aktualisiert um 07:06

Unter anderem geht es darum, wann Deutschland wieder aus einer Direktbeteiligung an der Fluggesellschaft aussteigen wird, wie eine der unterrichteten Personen sagte. In Bezug auf die Rückzahlung des geplanten Milliardenkredits hatte Bild am Sonntag berichtet, dies sei erst Ende erst Ende 2023 vorgesehen.

Ein vergangene Woche nach wochenlangen Verhandlungen erzielter Kompromiss sieht vor, dass die Bundesrepublik größter Aktionär des Konzerns wird. Berlin wollte der Lufthansa eigentlich am Wochenende ein offizielles Angebot unterbreiten. Wie zu hören war, führten Gespräche zwischen Bundesregierung, Konzern-Management und EU-Kommission aber zu Verzögerungen.

Eine für den heutigen Montag geplante Aufsichtsratssitzung wurde angesichts dessen auf Dienstag vertagt, wie das Handelsblatt zuvor berichtete. Eine Lösung zeichnet sich nach Angaben der Zeitung im Hinblick auf die Airbus-Bestellungen ab. Berlin wollte die Lufthansa eigentlich verpflichten, alle bei einem europäischen Hersteller – womit nur Airbus SE gemeint sein kann – bestellten Flugzeuge auch abzunehmen. Mittlerweile sei diese Forderung nun deutlich weicher formuliert worden, so das Handelsblatt.

Das geplante Hilfspaket soll einen Kredit über 3 Milliarden Euro, eine so genannte stille Beteiligung sowie eine Direktbeteiligung des Staates von 20% umfassen. Ebenso geplant ist eine Wandelanleihe im Wert von 5% plus einer Lufthansa-Aktie. Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier sagte in einem Interview am Samstag, Teil des Plans müsse eine Ausstiegsstrategie sein.

Die Bundesregierung lehnte eine Stellungnahme ebenso ab wie eine Sprecherin der Lufthansa.

Die EU-Kommission wollte sich ebenfalls nicht äußern und verwies auf ein früheres Statement, wonach sie in ständigem Kontakt mit den Regierungen und sich der schwierigen Lage bewusst sei, in der sich die Luftfahrt-Branche wegen des Coronavirus-Ausbruchs befindet.

Die Kommission zeigte sich in den vergangenen Wochen besorgt im Bezug auf die Gefahr, Ungleichgewichte bei den Corona-Hilfen der einzelnen Mitgliedsstaaten könnten den Wettbewerb auf dem Binnenmarkt verzerren. Auf Deutschland entfallen mehr als die Hälfte der 1,95 Billionen Euro an Corona-Hilfen, die von der EU genehmigt wurden.

Die Lufthansa-Rettung dürfte auch Stützungsmaßnahmen Österreichs, Belgiens und der Schweiz umfassen, wo der Konzern Tochtergesellschaften hat.

(Bloomberg)

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Luxusauto-Hersteller Aston

Luxusauto-Hersteller Aston Martin laut Insider vor Chefwechsel

Der britische Luxusauto-Bauer Aston Martin steht vor einem Chefwechsel.

25.05.2020 06:36

Andy Palmer werde das Unternehmen im Zuge eines geplanten Management-Umbaus verlassen, sagte eine mit dem Thema vertraute Person am Sonntag der Nachrichtenagentur Reuters. Nachfolger solle Tobias Moers werden, der derzeitige Chef bei Mercedes-AMG.

Zuerst hatte die normalerweise gut informierte "Financial Times" über das Vorhaben berichtet und geschrieben, der Wechsel solle am Dienstag bekanntgemacht werden. Palmer sei über das Vorhaben nicht informiert worden und habe sich nicht dazu äussern wollen, so die Zeitung. Aston Martin erklärte, derzeit stehe das Management-Team auf dem Prüfstand. Mitteilungen dazu werde es zu gegebener Zeit geben.

Die Coronavirus-Krise hatte zuletzt die Probleme des Unternehmens verschärft. Wegen des Stillstands der Produktion und rapide schrumpfender Verkaufszahlen hatte sich der Vorsteuerverlust im Auftaktquartal deutlich ausgeweitet. Der Ferrari-Rivale hat schon länger mit sinkenden Verkaufszahlen und hausgemachten Problemen zu kämpfen.

Daimler ist mit fünf Prozent an Aston Martin beteiligt und beliefert das Unternehmen mit Mercedes-AMG-Motoren.

(AWP)

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Zyndicate hat am 21.04.2020

Zyndicate hat am 21.04.2020 08:27 geschrieben:

Autovermieter Hertz entlässt 10'000 Mitarbeitende

Die US-Autovermietung Hertz Global entlässt rund 10'000 Mitarbeitende in ihrem Nordamerika-Geschäft. "Wie der Rest des globalen Reisesektors kam auch der Einbruch durch COVID-19 bei Hertz plötzlich", sagte Geschäftsführerin Kathryn Marinello.

21.04.2020 06:36

Um die Kosten als Folge der Wirtschaftskrise zu senken, würden die Kündigungen zum 14. April für gewerkschaftslose Mitarbeiter und zum 21. April für gewerkschaftsorganisierte Arbeiter wirksam, teilt der Autoverleiher weiter mit.

Aus einer behördlichen Anmeldung geht hervor, dass für die Beschäftigten eine Abfindungssumme in Höhe von insgesamt 30 Millionen Dollar zur Verfügung steht. Das Unternehmen hoffe, so viele ehemalige Teammitglieder wie möglich wieder anzustellen, sobald sich die globale Reisenachfrage erhole.

(AWP)

Autovermieter Hertz meldet in Corona-Krise Insolvenz in den USA an

(erweiterte Fassung) - Die Corona-Krise und eine drückende Schuldenlast haben den US-Autovermieter Hertz in die Insolvenz gezwungen. Der Rückgang von Reisen habe zu einem "plötzlichen und dramatischen" Einbruch bei Umsätzen und Buchungen geführt, erklärte das Unternehmen am Wochenende. Während der Neuaufstellung in der Krise werde der Betrieb weitergeführt. Das internationale Geschäft des Autovermieters in Europa, Australien oder Neuseeland sei von dem Insolvenzantrag nicht betroffen - genauso wie Franchise-Partner.

24.05.2020 14:21

Hertz ist eine der grössten Leihwagenfirmen weltweit und vermietet Fahrzeuge unter anderem auch unter den Marken Dollar und Thrifty. Das Unternehmen ächzte bereits seit Jahren unter einem Schuldenberg, der zuletzt rund 19 Milliarden Dollar erreichte.

Hertz beantragte für insgesamt 30 Firmen Gläubigerschutz nach Kapitel 11 des US-Insolvenzrechts. Die Idee ist hinter diesem Verfahren ist, ein Unternehmen zu sanieren, während Geldgeber zumindest auf einen Teil ihrer Forderungen verzichten.

Hertz teilte mit, der Konzern habe sich mit seinen grössten Gläubigern nicht vorab auf eine langfristige Reduzierung der Zahlungen einigen können. Auch hätten sich Hoffnungen auf eine Unterstützung der US-Regierung für Autovermieter zerschlagen. Diese Entwicklungen zwangen Hertz schliesslich zum Insolvenzantrag. Das "Wall Street Journal" berichtete zugleich, das Unternehmen und die Gläubiger wollten noch einen Deal aushandeln, um eine Auflösung der Flotte aus hunderttausenden Mietwagen zu vermeiden.

Hertz betonte, das Unternehmen habe mehr als eine Milliarde Dollar (920 Mio Euro) an Barbeständen, um den Betrieb aufrecht zu erhalten. Im März hatte Hertz bereits erste Massnahmen als Reaktion auf die Corona-Krise eingeleitet. Rund 20 000 Mitarbeiter weltweit wurden beurlaubt oder entlassen - etwa die Hälfte aller Beschäftigten. Die Zahl der Fahrzeuge und Standorte wird reduziert. Man beabsichtige dennoch, Kunden weiterhin die gleiche Qualität anzubieten und Lieferanten sowie Arbeitnehmer zu bezahlen, betonte Hertz. Auch Treueprogramme sollten weitergeführt werden.

Hertz, das seinen Sitz aktuell in Estero im US-Bundesstaat Florida hat, ist mehr als 100 Jahre alt. Der 22-jährige Autoverkäufer Walter Jacobs gründete die Firma 1918 in Chicago unter dem Namen Rent-a-Car, Inc mit zwölf Fahrzeugen des Ford Models T. Fünf Jahre später wurde das Unternehmen vom Taxi-Unternehmer John Hertz übernommen und bekam seinen heutigen Namen - der zunächst Hertz Drive-Ur-Self System lautete. Hertz war unter anderem ein Pionier der Autovermietung am Flughafen seit den 30er Jahren.

Die Schuldenlast schleppt Hertz seit einer zeitweisen Übernahme durch Finanzinvestoren vor rund 15 Jahren mit sich herum. Auch die Übernahme von Dollar und Thrifty 2012 kostete mehr als zwei Milliarden Dollar. Seitdem gab es mehrere Chefwechsel und Hertz steckte zuletzt in der Verlustzone fest. Erst vor wenigen Tagen warf die als Saniererin angetretene Firmenchefin Kathryn Marinello das Handtuch. Ein Grossaktionär ist der für seine harte Gangart gegenüber dem Management bekannte Investor Carl Icahn, der fast 40 Prozent der Anteile hält.

Auch Hertz-Konkurrenten wie Avis griffen in der Corona-Krise zu harten Einschnitten und stockten ihre Geldreserven auf. Der grösste deutsche Autovermieter Sixt schrieb unterdessen zwar zuletzt rote Zahlen und hat "ein verheerendes zweites Quartal eingeplant" - will aber weder Stellen abbauen, noch Stationen schliessen. Er rechne damit, dass im zweiten Halbjahr das Geschäft wieder anziehe, sagte Vorstandschef Erich Sixt.

Die Krise hat die US-Wirtschaft schwer in Mitleidenschaft gezogen. Erst vor rund einer Woche hatte die 118 Jahre alte Warenhauskette J.C. Penney Insolvenz angemeldet. Nach den Insolvenzanträgen der Ladenketten Neiman Marcus und J. Crew war J.C. Penney das bisher grösste Corona-Opfer im US-Einzelhandel. Für die Firma arbeiten rund 85 000 Menschen.

Seit der Zuspitzung der Coronavirus-Pandemie in den USA im März haben bereits mehr als 38 Millionen Menschen mindestens zeitweise ihren Job verloren - so viele wie nie zuvor in solch kurzer Zeit. Die USA befinden sich wegen der Pandemie in einer schweren Wirtschaftskrise. Präsident Donald Trump drängt die US-Bundesstaaten zu einer möglichst schnellen Lockerung der Schutzmassnahmen, um die Wirtschaft vor der Präsidentenwahl im November wieder in Gang zu bringen./cy/DP/he

(AWP)

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HSBC erwägt weiteren

HSBC erwägt weiteren Stellenabbau und Verkauf des US-Geschäfts

Die britische Grossbank HSBC denkt einem Medienbericht zufolge wegen der Corona-Krise über noch tiefere Einschnitte in ihrer Organisation nach.

26.05.2020 07:50

Das Führungsteam solle die im Februar verkündeten Pläne überarbeiten, berichtete die "Financial Times" am Montagabend und berief sich dabei auf mit der Sache vertraute Personen aus der Bank.

Zu den Massnahmen könnten noch mehr Stellenstreichungen zählen - aber auch der Verkauf des US-Geschäfts, des Filialnetzes in Frankreich sowie Geschäftsteilen in kleineren, für HSBC weniger wichtigen Ländern.

Das Institut lehnte eine Stellungnahme zu dem Bericht ab. Im Februar hatte die Bank bereits angekündigt, weltweit bis zu 35'000 Arbeitsplätze abzubauen und die Kosten um 4,5 Milliarden US-Dollar zu senken. Die Zahl der Mitarbeiter könnte auf etwa 200 000 schrumpfen, hatte Konzernchef Noel Quinn gesagt. Die Kürzungen sollten das HSBC-Geschäft in den USA und Europa sowie im Investmentbanking treffen. Ihre risikogewichteten Vermögenswerte wollte die Bank in diesem Zuge um 100 Milliarden Dollar reduzieren. Den Stellenabbau hatte sie aber im Zuge der Corona-Krise unterbrochen.

(AWP)

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Fraport: Fluggastzahlen am

Fraport: Fluggastzahlen am Frankfurter Flughafen bleiben im Keller

Die Passagierzahlen an dem von der Corona-Krise gebeutelten Frankfurter Flughafen haben sich auch in der vergangenen Woche nur minimal aus dem Keller bewegt. Vom 18. bis 24. Mai zählte der Flughafenbetreiber Fraport an Deutschlands grösstem Airport nur 65 659 Fluggäste und damit 95,4 Prozent weniger als ein Jahr zuvor, wie der MDax-Konzern am Dienstag in Frankfurt mitteilte.

26.05.2020 07:19

Das waren nur knapp 5400 Passagiere mehr als in der Woche zuvor, als der Rückgang im Jahresvergleich 95,7 Prozent betragen hatte.

Das Aufkommen an Fracht und Luftpost sank im Vergleich zur entsprechenden Woche des Vorjahres um 17,4 Prozent auf 36 345 Tonnen. Die Zahl der Flugbewegungen ging um 83,0 Prozent auf 1776 Starts und Landungen zurück./stw/fba

(AWP)

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Söder warnt für überzogenen

Söder warnt für überzogenen Auflagen bei Lufthansa-Rettung

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat vor überzogenen Auflagen der EU-Kommission bei der staatlichen Rettung der Lufthansa gewarnt. "Eine Diskriminierung der Lufthansa zugunsten von Low-Cost-Anbietern wäre ein falsches Signal", sagte Söder dem "Handelsblatt". Nach Angaben des Blattes soll Brüssel fordern, der Lufthansa sowohl in Frankfurt als auch in München Start- und Landerechte zu nehmen und an andere Fluggesellschaften zu verteilen.

26.05.2020 06:42

"Damit soll wohl das deutsche Engagement gebremst werden", sagte Söder dem Blatt. "Das ist europarechtlich und marktwirtschaftlich der falsche Ansatz." Söder forderte die Bundesregierung auf, den wettbewerbspolitischen Forderungen nicht nachzugeben.

Die EU-Kommission muss dem Rettungspaket im Umfang von neun Milliarden Euro noch zustimmen. Bei den angepeilten Staatshilfen bahnt sich aber ein offener Konflikt zwischen Bundesregierung und EU-Kommission an. Kanzlerin Angela Merkel (CDU) hatte im CDU-Präsidium einen "harten Kampf" angekündigt, weil Brüssel die milliardenschwere Rettung nur unter hohen Auflagen genehmigen wolle.

Nach den Worten von Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) sind noch einige Fragen mit der EU-Kommission zu klären. Es sei ganz wesentlich, dass die Lufthansa am Standort Deutschland weiterhin ihre erfolgreiche Arbeit im bisherigen Umfang fortsetzen könne.

Die Vereinigung Cockpit appellierte an die EU-Kommission, der Rettung des Unternehmens und der damit zusammenhängenden rund 140 000 Arbeitsplätze keine Steine in den Weg zu legen. Insbesondere sollten von der EU-Kommission keine Vorgaben gemacht werden, die die Ausgangslage für einen Neustart verschlechtern und damit das Ziel der Stabilisierung der Lufthansa konterkarieren würden, forderte die Pilotengewerkschaft: "Wir warnen eindringlich davor, das Unternehmen zur Abgabe von Teilen der Start- und Landerechte zu zwingen."

Die Grünen-Experten Sven-Christian Kindler und Katharina Dröge bezeichneten das Rettungspaket als "ein schönes Geschäft für die Aktionäre" und einen "schlechten Deal für die Steuerzahler". Der Bund solle nun mit 9 Milliarden an Steuergeldern ins Risiko gehen, obwohl das Unternehmen an der Börse nur 4 Milliarden Euro wert sei. Ein Grossteil der Eigenkapitalbeteiligung fliesse in stille Beteiligungen. Die direkte Beteiligung liege nur bei 20 Prozent. "Dadurch wird die Bundesregierung im Unternehmen bei zentralen Entscheidungen einen Maulkorb bekommen." Zur entscheidenden Frage der Nachhaltigkeit und des Klimaschutzes gibt es aus Sicht der Grünen-Politiker nichts Konkretes, sondern nur warme, unverbindliche Worte. "Was fehlt sind verbindliche Vorgaben für die Reduktion von CO2-Emissionen."/sl/DP/zb

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Mercedes-AMG-Manager Moers

Mercedes-AMG-Manager Moers wird neuer Aston-Martin-Chef

Der kriselnde britische Luxusautobauer Aston Martin Lagonda hat wie erwartet den Mercedes-Manager Tobias Moers zum neuen Vorstandschef berufen. Moers soll den Konzern ab dem ersten August übernehmen, der bisherige Amtsinhaber Andy Palmer scheidet sofort aus dem Unternehmen aus, wie Aston Martin am Dienstag in Gaydon mitteilte. Aston Martin fuhr schon vor der Covid-19-Pandemie Verluste ein und leidet unter hohen Kosten und schwachen Verkäufen. Die "Financial Times" hatte bereits am Sonntagabend über den bevorstehenden Schritt an der Spitze berichtet.

26.05.2020 08:38

Moers (54) ist seit 2013 Chef der Mercedes-Sportwagenmarke AMG. Bis er seinen Dienst antritt, unterstützt Produktionschef Keith Stanton den Verwaltungsratschef Lawrence Stroll bei der Leitung von Aston Martin. Der kanadische Formel-1-Milliardär Stroll war durch eine Kapitalspritze im Januar zum starken Mann im strauchelnden Konzern geworden. Moers habe in seiner Karriere bei der Daimler-Tochter die Produktpalette ausgebaut, die Marke gestärkt und die Profitabilität erhöht, sagte Stroll.

Der Aston-Martin-Aktienkurs ist seit dem Börsengang im Oktober 2018 auf rasanter Talfahrt. Ursprünglich waren die Papiere für 1900 Pence an die Börse gebracht worden - wegen Kapitalmassnahmen ist das nur bedingt mit dem aktuellen Kurs von gut 35 Pence vom Ende letzter Woche zu vergleichen. Doch der Abschwung ist auch so beträchtlich. Am Montag war die Börse in London wegen eines Feiertags geschlossen.

Im Januar hatte der Hersteller des legendären James-Bond-Autos eine Finanzspritze von einem Konsortium um Stroll erhalten. Im Februar besorgte sich das Unternehmen dann über eine Kapitalerhöhung zusätzliches Geld. Mit den insgesamt 500 Millionen Pfund sollten Löcher in der Bilanz gestopft werden und der Bau des Hoffnungsträger-SUVs DBX gesichert werden./men/fba

(AWP)

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Presse: Investorengruppe KKR

Presse: Investorengruppe KKR wechselt Führungsteam bei Selecta aus

Beim Automatenbetreiber Selecta hat die amerikanische Investorengruppe KKR laut Medienberichten die Führungsriege ausgetauscht. Per sofort sollen ein neuer Verwaltungsratspräsident und ein neuer Geschäftsführer das Steuer übernommen haben.

27.05.2020 08:16

Laut einem Bericht in der "Handelszeitung" soll neu Christian Schmitz das Unternehmen leiten und damit den bisherigen CEO David Flochel ersetzen. Schmitz war zuvor unter anderem bei Boston Consulting und McKinsey tätig und kehrte vor zwei Jahren zur Investorengruppe KKR zurück. Seit zwei Monaten habe er bereits Einsitz im Verwaltungsrat von Selecta gehabt, so die Zeitung.

Gemäss einem internen Schreiben, das der "Handelszeitung" vorliegt, sei mit sofortiger Wirkung auch der Verwaltungsratspräsident David Hamill ausgetauscht worden. Neu werde dieser Posten von Joe Plumeri besetzt, der bei KKR als Berater auftritt. Er war zuvor unter anderem beim Versicherer Willis Group als Geschäftsführer tätig und sei laut der Webseite von KKR bekannt dafür, "ein Katalysator für positive Veränderungen zu sein".

Die Investorengruppe KKR mit Hauptsitz in New York war 2014 bei Selecta eingestiegen und wurde 2015 Hauptaktionär der international tätigen Schweizer Unternehmensgruppe. Erst im vergangenen Herbst hatte Selecta die Pläne für eine Rückkehr an die Schweizer Börse wieder auf Eis gelegt, nachdem das Vorhaben offenbar schon weit fortgeschritten war. Gerüchteweise sei der Investorengruppe klar geworden, dass Selecta für den Börsengang nicht reif war. Selecta war bereits von 1997 bis 2001 an der SIX kotiert.

Eine Stellungnahme von Selecta steht derzeit noch aus.

tv/yr

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Sportwagenbauer McLaren

Sportwagenbauer McLaren streicht 1200 Stellen

Der britische Sportwagenbauer und Formel-1-Rennstall-Betreiber McLaren streicht wegen der Corona-Krise 1200 von etwa 4000 Stellen. Das Unternehmen sei "schwer von der gegenwärtigen Pandemie getroffen", etwa durch die Absage von Motorsport-Veranstaltungen und dem starken Einbruch der Sportwagenverkäufe.

26.05.2020 20:37

"Wir haben keine andere Chance", erklärte McLaren-Chef Paul Walsh am Dienstag in einer Mitteilung des Unternehmens, das seinen Sitz in Woking hat. Nach einem Bericht des Senders BBC sollen auch etwa 70 von 800 Jobs in der Formel 1 wegfallen. Die Rennserie pausiert derzeit wegen der Corona-Krise./si/DP/he

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Finanzinvestor Bantleon will

Finanzinvestor Bantleon will bei LKPF aussteigen

Der schweizerische Finanzinvestor Bantleon will sich von seiner Beteiligung am Laserspezialisten LPKF trennen. Man sehe sich nicht als langfristiger Begleiter für Industrieunternehmen, sagte German-Technology-Vorstand Jörg Schubert laut einer am Dienstag in Zug veröffentlichten Mitteilung. Die Beteiligungsgesellschaft gehört zur Bantleon-Bank-Gruppe. Diese werde sich künftig wieder ausschliesslich auf das institutionelle Asset Management konzentrieren.

26.05.2020 20:35

Aktuell ist German Technology mit 18,2 Prozent am SDax-Konzern beteiligt. Weitere 10,4 Prozent werden von Jörg Bantleon, dem Gründer und Eigentümer der Bantleon-Bank-Gruppe, gehalten. Bantleon ist seit Juni 2016 an LPKF beteiligt und mit Markus Peters seit 2017 im Aufsichtsrat vertreten.

Bantleon habe jetzt eine Investmentbank damit beauftragt, verschiedene Optionen zu prüfen, hiess es weiter. Neben dem Ausstieg über den Markt werde auch der Verkauf des kompletten 28,6-Prozentanteils an einen amerikanischen strategischen Investor aus einem benachbarten Technologiesegment gesprochen. Diese Verhandlungen befänden sich in einem finalen Stadium.

Börsianer nahmen die Neuigkeiten gelassen auf. Der Aktienkurs von LPKF reagierte auf der Handelsplattform Tradegate zunächst nicht./he/bek

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Knorr-Bremse bekommt Corona

Knorr-Bremse bekommt Corona-Krise zu spüren - Weiter keine Prognose

Der Bremsenspezialist Knorr-Bremse hat die Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie im ersten Quartal zu spüren bekommen. Während der Auftragseingang um rund 16 Prozent auf 1,59 Milliarden Euro absackte, ging der Umsatz um rund 7 Prozent auf 1,63 Milliarden Euro zurück, wie der MDax -Konzern am Donnerstag in München mitteilte. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) sank um 13 Prozent auf 290,2 Millionen Euro. Damit übertraf das Unternehmen aber bei allen Kenziffern die Erwartungen der Analysten.

28.05.2020 07:20

Bereits Ende März hatte Knorr-Bremse seine Prognose wegen der Corona-Krise zurückgezogen und war davon ausgegangen, dass Umsatz und der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) gegenüber 2019 deutlich fallen dürften. Dies bestätigte der Konzern nun. Eine verlässliche Abschätzung des weiteren Geschäftsverlaufs sei angesichts der globalen Ausbreitung von Covid-19 weiterhin nicht möglich, hiess es. Besonders für Nordamerika bestehe eine hohe Unsicherheit im Hinblick auf die weitere wirtschaftliche Entwicklung.

Mit einem Massnahmenpaket, das unter anderem auch Personalabbau beinhaltet, will das Unternehmen die Folgen der Krise abfedern. Konzernchef Bernd Eulitz verwies darauf, dass Knorr-Bremse mit einer Liquidität von insgesamt 2,0 Milliarden Euro zum Ende des ersten Quartals 2020 sowie einer Nettoverschuldung nahe Null finanziell auf einem "sehr soliden Fundament" stehe./eas/men

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Boeing nimmt Produktion von

Boeing nimmt Produktion von Krisenflieger 737 Max wieder auf

Das angeschlagene US-Unternehmen Boeing hat die Produktion seines nach zwei Abstürzen mit Startverboten belegten Krisenjets 737 Max wieder aufgenommen.

28.05.2020 06:47

Die Fertigung laufe zunächst auf geringem Niveau wieder an und werde im Laufe des Jahres weiter hochgefahren, teilte Boeing am Mittwoch mit. Es würden mehr als ein Dutzend Initiativen zur Verbesserung von Arbeitssicherheit und Produktqualität im Hauptwerk in Renton nahe Seattle umgesetzt werden.

Boeing hatte die Produktion des Flugzeugtyps im Januar bis auf Weiteres ausgesetzt. Zuvor waren monatelang 737-Max-Modelle auf Halde gefertigt worden, die wegen der Flugverbote nicht ausgeliefert werden konnten. Wann die Problemflieger wieder abheben dürfen, ist jedoch weiterhin unklar. Die Entscheidung liegt bei den internationalen Aufsichtsbehörden. Boeing hofft auf eine rasche Wiederzulassung, die Corona-Krise könnte das Verfahren aber noch weiter verzögern.

Für die 737 Max waren im März 2019 nach zwei Abstürzen binnen weniger Monate, bei denen insgesamt 346 Menschen starben, weltweit Startverbote verhängt worden. Boeing geriet dadurch in eine schwere Krise, die sich aufgrund der Corona-Pandemie zuletzt noch zusätzlich verschärfte. Der Konzern kämpft mit milliardenschweren Sonderkosten und reagierte unter anderem mit Produktionskürzungen und einem grossen Stellenabbau auf die Probleme. So soll die Beschäftigtenzahl von weltweit zuletzt rund 160'000 um etwa zehn Prozent reduziert werden.

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US-Ölriese Chevron kündigt

US-Ölriese Chevron kündigt grossen Stellenabbau an

Der zweitgrösste US-Ölmulti Chevron will angesichts des schwierigen Marktumfelds zahlreiche Arbeitsplätze streichen. Im Rahmen einer strukturellen Neuaufstellung würden ungefähr 10 bis 15 Prozent der Stellen im Konzern wegfallen, teilte Chevron am Mittwoch mit. Zuletzt beschäftigte das Unternehmen nach eigenen Angaben knapp 45 000 Mitarbeiter, rund die Hälfte davon in den USA.

28.05.2020 06:37

Chevron leidet wie der grössere US-Rivale ExxonMobil schon länger unter dem Ölpreisverfall, der Nachfrageeinbruch aufgrund der Corona-Krise und der damit einhergehenden Rezessionsrisiken erschwerten die Lage zuletzt weiter. Im ersten Quartal musste Chevron deutliche Abstriche machen, der Konzern strich seine Investitionen nach einem kräftigen Umsatzrückgang abermals zusammen./hbr/DP/zb

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Flixbus nimmt Betrieb wieder

Flixbus nimmt Betrieb wieder auf

Nach gut zwei Monaten Corona-Stillstand fahren von Donnerstag an auf innerdeutschen Verbindungen wieder die ersten Fernbusse des Anbieters Flixbus. Zunächst sollen die Fahrzeuge knapp 50 Halte ansteuern. Das entspricht etwa zehn Prozent der üblichen Ziele. Um eine Ausbreitung des neuartigen Coronavirus zu vermeiden, sollen Fahrgäste an den Haltestellen und beim Einsteigen Abstand halten sowie auch während der Fahrt Mundschutz tragen.

28.05.2020 06:32

Flixbus appellierte an die Kunden, nur zu reisen, wenn sie beschwerdefrei sind. Aus wirtschaftlichen Gründen ist aber nicht vorgesehen, Sitzplätze zu sperren. Flixbus-Konkurrent Blablabus hatte am Mittwoch angekündigt, nach seinem für Ende Juni geplanten Betriebsstart zunächst höchstens jeden zweiten Platz anzubieten./bf/DP/jha

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Nissan rutscht tief in

Nissan rutscht tief in Verlustzone - Werk in Barcelona soll schliessen

Der japanische Renault -Partner Nissan ist wegen der Corona-Pandemie erstmals seit elf Jahren in die Verlustzone gerutscht und will unter anderem sein Fertigungswerk in Barcelona schliessen.

28.05.2020 13:27

Wie der vom Skandal um den angeklagten Ex-Chef Carlos Ghosn erschütterte Konzern am Donnerstag bekanntgab, fiel zum Bilanzstichtag am 31. März ein heftiger Verlust von 671,2 Milliarden Yen (5,7 Mrd Euro) an. Im Vorjahr hatte der Konzern noch einen Gewinn von 319,1 Milliarden Yen eingefahren.

Die globalen jährlichen Produktionskapazitäten sollen im Rahmen eines bis März 2024 laufenden "Transformationsplans" um 20 Prozent auf 5,4 Millionen Autos gesenkt werden. Nissan wollte wegen der Pandemie vorerst keine Prognose für das laufende Geschäftsjahr abgeben. "Die Zukunft ist weiterhin unklar", erklärte Nissan-Chef Makoto Uchida.

Die Produktion in Europa werde sich künftig auf das britische Werk in Sunderland konzentrieren, hiess es. Einzelheiten zu der angekündigten Werksschliessung in Barcelona wollte Uchida nicht nennen, man müsse jetzt mit den Gewerkschaften und der spanischen Regierung sprechen. In Barcelona kam es zu Protesten von Nissan-Arbeitern. Im Fernsehen waren brennende Reifen und Möbel vor dem Autowerk zu sehen. Arbeiter blockierten auch eine Autobahn. Man werde "bis zum Ende kämpfen", zitierte die Zeitung "La Vangardia" einen der Arbeiter.

Die Produktion stand schon seit Anfang Mai wegen eines Streiks für die Fortführung des Werks weitgehend still. Die Generalsekretärin der Gewerkschaft USOC, Maria Recuero, warf Nissan vor, die während der Corona-Krise bestehenden wirtschaftlichen Probleme und Einschränkungen der Protestmöglichkeiten auszunutzen, um "eine Entscheidung mit katastrophalen Folgen in ohnehin für den Arbeitsmarkt schon schweren Zeiten zu verkünden". Die Schliessung sei "unverantwortlich". Ähnliche Stimmen kamen aus der Politik. Neben den 3000 Arbeitsplätzen bei Nissan hängen nach Angaben des spanischen Fernsehens rund weitere 20 000 Arbeitsplätze von dem Werk ab.

Fokus auf nachhaltiges Wachstum und Profitabilität

Nissan will sich auf seine Kernstärken konzentrieren. Priorität habe nachhaltiges Wachstum und Profitabilität. So will Nissan die Modelle reduzieren und sich fortan auf bestimmte Regionen, namentlich Japan, China und USA konzentrieren. Die Produktion in Indonesien soll nach Thailand verlegt werden. Zudem zieht sich Nissan aus Südkorea zurück.

Damit verabschiedet sich Nissan endgültig von der Strategie des einst gefeierten und tief gestürzten Ex-Bosses Ghosn, der auf hohe Absatzzahlen abzielte. "Wir werden unsere Fehler der Vergangenheit zugeben und uns korrigieren, um auf den richtigen Pfad zu kommen", so Uchida, der sechs Monate auf die Hälfte seines Gehaltes verzichtet.

Der Skandal um Ghosn hatte der Marke Nissan schweren Schaden zugefügt. Ghosn hatte einst Nissan vor der nahen Pleite gerettet und die Allianz aus Renault, Nissan und Mitsubishi geschmiedet. Doch dann stürzte er das Bündnis in eine schwere Krise - denn der einst allmächtige Automanager wurde Ende 2018 in Japan unter anderem wegen Vorwürfen, er habe gegen Börsenauflagen verstossen, festgenommen. Ghosn flüchtete später unter dubiosen Umständen in den Libanon.

Nissan versucht seither, sein Image aufzupolieren. Doch dann folgte die Corona-Pandemie. Nissans globale Produktion brach im April um 62,4 Prozent ein, der Absatz um 41,6 Prozent. Der Umsatz sank im abgelaufenen Geschäftsjahr um 14,6 Prozent auf 9,88 Billionen Yen.

Am Vortag hatte auch die Allianz aus Nissan, Renault und Mitsubishi Motors einen Wechsel ihrer Strategie bekanntgegeben. Rentabilität und milliardenschwere Kostensenkungen stehen nun im Vordergrund. Mit einer besseren Zusammenarbeit könnten Kosten für neue Automodelle um bis zu 40 Prozent sinken. Die neue Strategie zieht Führungsrollen der jeweiligen Partner für Fahrzeugklassen, Technologien und Regionen vor. So soll Nissan für selbstfahrende Fahrzeuge verantwortlich sein.

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Henkell Freixenet erzielt

Henkell Freixenet erzielt erstmals Milliarden-Umsatz

Die Sektkellerei Henkell hat nach der Übernahme des spanischen Anbieters Freixenet zum ersten Mal einen Umsatz von mehr als einer Milliarde Euro erzielt. Der Erlös des zum Oetker-Konzern gehörenden Unternehmens stieg 2019 um 28,2 Prozent auf 1,056 Milliarden Euro (ohne Sektsteuer), wie das Unternehmen am Donnerstag in Wiesbaden mitteilte. "Auch mit dem Ergebnis sind wir zufrieden", sagte der Sprecher der Geschäftsführung von Henkell Freixenet, Andreas Brokemper, der Deutschen Presse-Agentur. Genaue Angaben zum Gewinn machte er nicht.

28.05.2020 13:06

Ohne die Übernahme und Einflüsse von Wechselkurseffekten wäre der Umsatz allerdings um 1,7 Prozent zurückgegangen. Dies sei entstanden, "weil wir bereits 2018 mit unseren Marken deutlich stärker als der Schaumweinmarkt insgesamt gewachsen sind und weil wir uns von Geschäften mit schwachen Gewinnmargen getrennt haben", sagte Brokemper. "Diese Desinvestitionen sind jetzt abgeschlossen."

Die Ziele des Zusammenschlusses seien erreicht, sagte Brokemper. Henkell Freixenet sei heute ein international aufgestelltes Unternehmen mit weltweit relevanter Grösse. Etwa jeder zehnte Euro auf der Welt, der für Schaumwein ausgegeben werde, entfalle auf Henkell Freixenet. Auf dem deutschen Sekt-Markt liegt das Unternehmer auf Platz zwei hinter Rotkäppchen-Mumm./pz/DP/men

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Hertz-Grossaktionär Icahn

Hertz-Grossaktionär Icahn nach Insolvenzantrag ausgestiegen

Hertz-Grossaktionär Carl Icahn hat nach dem Insolvenzantrag des US-Autovermieters alle seine Aktien verkauft. Icahn, der mit einem Anteil von fast 40 Prozent den Kurs der Firma weitgehend bestimmte, sprach in der am Mittwoch veröffentlichten Mitteilung bei der US-Börsenaufsicht SEC von einem "erheblichen Verlust", nachdem er die rund 55,3 Millionen Anteilsscheine zu jeweils 72 US-Cent abstiess. Das mehrjährige Engagement bei Hertz dürfte Icahn deutlich mehr als eine Milliarde Dollar gekostet haben.

28.05.2020 13:01

Hertz hatte am Wochenende Schutz vor seinen Gläubigern in einem Verfahren nach Kapitel 11 des US-Insolvenzrechts gesucht. Die Corona-Krise hatte das Geschäft des mehr als 100 Jahre alten Branchenpioniers weitgehend zum Erliegen gebracht, was die milliardenschwere Schuldenlast zu einer akuten Bedrohung machte. Das Geschäft in Europa ist von dem US-Insolvenzantrag nicht betroffen.

Icahn ist berüchtigt dafür, sich an Unternehmen zu beteiligen und dann das Management massiv unter Druck zu setzen. Bei Hertz setzte er sich nach dem Einstieg 2014 für die Ablösung des damaligen Firmenchefs Mark Frissora ein. Er soll laut US-Medienberichten massgeblich dazu beitragen, dass zu dessen Nachfolger ein Top-Manager der Fluggesellschaft United Airlines statt der Chef des von Hertz übernommenen Konkurrenten Dollar Thrifty wurde. Einige Branchenkenner sehen in dieser Entscheidung eine zentrale Weichenstellung für das spätere Schicksal von Hertz./so/DP/jha

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EU-Gericht kippt Fusions

EU-Gericht kippt Fusions-Verbot für britischen Mobilfunkmarkt

Die Wettbewerbshüter der EU-Kommission haben dem Hongkonger Mischkonzern Hutchison nach einem Urteil des EU-Gerichts zu Unrecht die Übernahme der Telefónica-Tochter O2 UK verboten. Negative Auswirkungen der Transaktion auf die Preise und die Qualität der Dienstleistungen für die Verbraucher seien weder rechtlich noch nach Massgabe der Beweisanforderungen bewiesen, hiess es am Donnerstag zur Begründung. Zudem habe die Kommission auch nicht nachgewiesen, dass die Auswirkungen der Transaktion (...) eine erhebliche Behinderung wirksamen Wettbewerbs darstellen würden.

28.05.2020 13:00

Für Hutchison könnte die Entscheidung allerdings zu spät kommen. Der spanische Telekomkonzern Telefónica hat nämlich vor kurzem mitgeteilt, sein Mobilfunkgeschäft in Grossbritannien nun in ein Gemeinschaftsunternehmen mit dem US-Medien- und Telekommunikationsunternehmen Liberty Global einbringen zu wollen. Zudem könnte die EU-Kommission gegen das Urteil noch Einspruch beim übergeordneten Gerichtshof einlegen.

Hutchison hatte O2 UK eigentlich über seine britische Tochter Three übernehmen wollen. Für den Zukauf wollte Hutchison nach früheren Angaben 9,25 Milliarden Pfund (rund 10,3 Mrd Euro) aufbringen./aha/DP/men

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Murdoch druckt in Australien

Murdoch druckt in Australien 100 Regionalzeitungen nicht mehr

In Australien verschwinden schon im Juni mehr als 100 Regionalzeitungs-Titel aus den Briefkästen und den Auslagen der Händler.

28.05.2020 12:57

News Corp kündigte am Mittwoch an, 76 Blätter erschienen in der australischen Heimat ihres Grossaktionärs Rupert Murdoch dann nur noch online, 36 würden ganz eingestellt. Wie viele Arbeitsplätze dadurch wegfallen, teilte der Konzern nicht mit. "Die Ausgaben für Print-Anzeigen, die den Löwenanteil unserer Umsätze ausmachen, gehen immer schneller zurück", begründete der Chef von News Corp Australasia, Michael Miller, den Schritt. Das Anzeigenaufkommen war in der Coronavirus-Krise auch in Australien eingebrochen, weil Geschäfte geschlossen und Urlaubsreisen auf Geheiss des Staates untersagt wurden.

In diesem Jahr hatte schon die Nachrichtenagentur Australian Associated Press (AAP), an der News Corp ebenfalls beteiligt ist, angekündigt, nach 85 Jahren den Betrieb einzustellen. News Corp hatte auch in Australien versucht zu diversifizieren, und war beim Immobilienanzeigen-Portal REA Group sowie beim Pay-TV-Sender Foxtel eingestiegen.

Doch das bescherte dem Imperium des australisch-britischen Medienunternehmers Murdoch im ersten Quartal (bis Ende März) 1,1 Milliarden Dollar Verlust, vor allem wegen Abschreibungen auf den Firmenwert von Foxtel. Der Sender überträgt vor allem Sport - der in die Coronakrise ebenfalls nicht stattfindet. "Man muss das ganze Investment von News Corp in Australien langfristig in Frage stellen", sagte der unabhängige Medienanalyst Peter Cox. Bekannt ist Murdoch als Eigentümer der US-Wirtschaftszeitung "Wall Street Journal" und der britischen Zeitungen "Times" und "Sun".

Auch in anderen Ländern sind die Werbeeinnahmen der Zeitungen in der Coronakrise eingebrochen. Der Herausgeber der britischen Boulevardzeitung "Daily Mail", DMGT, berichtete über einen Umsatzeinbruch um ein Drittel im April. Im Mai zeichne sich erneut ein Minus von 30 Prozent ab. Trotzdem sei das Geschäft nahe einer "schwarzen Null". In Deutschland haben viele Medienhäuser mit Kurzarbeit auf einen Einbruch des Anzeigenaufkommens während der Ausgangsbeschränkungen reagiert.

(Reuters)

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Deutsche Regierung rechnet

Deutsche Regierung rechnet erst nach Pfingsten mit EU-Einigung zu Lufthansa

Die Bundesregierung rechnet bei den Verhandlungen mit der EU-Kommission über das Lufthansa -Rettungspaket nach dpa-Informationen erst nach Pfingsten mit einem Ergebnis. Der Bund und das Unternehmen hatten eine Einigung erzielt. Die Genehmigung aus Brüssel zu den geplanten Staatshilfen im Umfang von neun Milliarden Euro steht aber noch aus.

28.05.2020 12:38

Der Aufsichtsrat der Lufthansa hatte am Mittwoch die Entscheidung zur Annahme des staatlichen Rettungspakets vertagt. Als Grund nannte das Unternehmen mögliche Auflagen der EU-Kommission, die bei einer Staatshilfe die Start- und Landerechte an verschiedenen Flughäfen überprüfen könnte./hoe/DP/stk

(AWP)

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Skandinavische

Skandinavische Fluggesellschaften kräftig im Minus

Die Corana-Krise hat auch den skandinavischen Fluggesellschaften kräftig zugesetzt.

28.05.2020 10:27

SAS meldete am Donnerstag für das zweite Geschäftsquartal einen Umsatzrückgang von knapp 47 Prozent. Von Februar bis April lag der Umsatz bei 5,2 Milliarden schwedischen Kronen (derzeit 491 Mio Euro), im Vorjahresquartal bei 9,8 Milliarden. Damit vergrösserte sich der Verlust auf 3,47 Milliarden (Vorjahr: 933 Millionen) Kronen.

Im Zuge der Krise hatte die Fluglinie angekündigt, ihre Personalstärke um bis zu 5000 Stellen halbieren zu wollen. Der dänische und der schwedische Staat hatten SAS Staatsgarantien im Wert von zusammen 3 Milliarden schwedischen Kronen (283 Mio Euro) zugesichert.

Bei der norwegische Airline Norwegian ging der Umsatz von 8 Milliarden norwegischen Kronen im Vorjahr auf 6,5 Milliarden (598 Mio Euro) zurück - bei einem Vorsteuerverlust von 3,3 Milliarden Kronen. Seit dem 16. März hatte das Unternehmen 85 Prozent seiner Flüge gestrichen und 7300 Mitarbeiter freistellen müssen. Eineinhalb Monate später kam Norwegian schliesslich zu einer Einigung mit den Aktionären und Gläubigern und bekam damit Zugang zu einem staatlichen Rettungspaket im Wert von 3 Milliarden Kronen.

(AWP)

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Firmenich beschafft sich 750

Firmenich beschafft sich 750 Mio EUR zur Finanzierung der DRT-Akquisition

Der Parfüm- und Aromastoffhersteller Firmenich hat sich die Mittel zur Finanzierung der angekündigten Übernahme von Les Dérivés Résiniques et Terpéniques (DRT) beschafft. Das Unternehmen konnte eine Hybrid-Anleihe im Umfang von 750 Millionen Euro erfolgreich platzieren.

28.05.2020 10:23

Das Angebot sei "signifikant überzeichnet" gewesen und sei auf ein breites Interesse sowohl bei bestehenden als auch neuen institutionellen Investoren gestossen, teilte die Gesellschaft am Donnerstag mit.

Bereits am 6. März hatte Firmenich angekündigt, mit Ardian, Tikehau Capital und den Familienaktionären eine Vereinbarung zur Übernahme von DRT unterzeichnet zu habe. DRT ist im Bereich Pflanzenchemie tätig und weltweiter Anbieter von erneuerbaren Inhaltsstoffen. Die Akquisition stärkt das Parfümerie- und Ingredienzengeschäft von Firmenich.

sig/cf

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Easyjet will 30 Prozent der

Easyjet will 30 Prozent der Stellen streichen

(Ergänzt um Stellungnahme des Unternehmens zur Lage in der Schweiz) - Der britische Billigflieger Easyjet will wegen der Corona-Krise bis zu 30 Prozent seiner Arbeitsplätze streichen. Auch die Flugzeugflotte soll zunächst schrumpfen, statt zu wachsen, wie das Unternehmen am Donnerstag in Luton bei London mitteilte.

28.05.2020 10:09

Das Management begründete die Kürzungen mit dem Einbruch des Flugverkehrs infolge der Coronavirus-Pandemie und der Erwartung, dass die Nachfrage nach Flugtickets nicht vor dem Jahr 2023 wieder auf das Niveau von 2019 klettert.

Was dies für die Arbeitsplätze in der Schweiz konkret bedeute, wollte ein Easyjet-Sprecher gegenüber AWP nicht näher erläutern. Mit den Arbeitnehmern werde aber in den kommenden Tagen ein Konsultationsverfahren eingeleitet.

Eine Finanzprognose für das laufende Geschäftsjahr bis Ende September traut sich Easyjet-Chef Johan Lundgren weiterhin nicht zu. Im vierten Geschäftsquartal, das die für Fluggesellschaften wichtigen Sommermonate umfasst, werde das Flugangebot voraussichtlich 70 Prozent geringer ausfallen als ein Jahr zuvor.

Easyjets Flugzeugflotte soll bis Ende des Geschäftsjahres 2021 auf 302 Maschinen schrumpfen. Zuletzt verfügte die Airline im März nach eigenen Angaben über 337 Flugzeuge und wollte ihre Flotte eigentlich weiter ausbauen. Easyjet hat sich mit dem Flugzeugbauer Airbus geeinigt, weitere bestellte Maschinen erst später abzunehmen als geplant.

cf/

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American Airlines will in

American Airlines will in Corona-Krise Tausende Stellen streichen

Die angeschlagene US-Fluggesellschaft American Airlines will angesichts der Corona-Pandemie rund 30 Prozent ihres Management- und Assistenzpersonals abbauen.

28.05.2020 15:26

Die Kosten müssten weiter gesenkt werden, um in der Krise liquide bleiben zu können, schrieb Vizepräsidentin Elise Eberwein in einem Memo vom Mittwochabend (Ortszeit) an die Mitarbeiter. Rund 5000 Jobs sind nach Angaben des Unternehmens von diesen Sparmassnahmen betroffen.

American Airlines will zunächst auf freiwillige Abfindungen setzen, aber wenn nötig auch Kündigungen aussprechen. Details sollen im Juli kommuniziert werden. Die Stellenstreichungen betreffen die oberen Etagen des Konzerns, doch es gab auch schon starke Einschnitte in anderen Bereichen. Laut Eberwein hatten schon fast 39'000 Mitarbeiter freiwillige Auszeiten oder vorzeitigen Ruhestand akzeptiert.

Die Corona-Pandemie hat den Flugverkehr nahezu zum Erliegen und die Luftfahrtindustrie in schwere Finanznot gebracht. Die US-Regierung hat ein grosses Rettungspaket für Fluggesellschaften aufgelegt, aus dem American Airlines 5,8 Milliarden Dollar erhielt. Im Rahmen der Hilfen - einer Mischung aus Fördermitteln und Krediten - hatten sich die Airlines verpflichtet, bis zum 31. September keine Mitarbeiter unfreiwillig zu beurlauben und deren Gehälter nicht zu kürzen.

Ende April hatte das Unternehmen mit Sitz im texanischen Fort Worth seinen ersten Quartalsverlust seit der Rückkehr aus der Insolvenz im Jahr 2013 gemeldet. In den drei Monaten bis Ende März fiel unterm Strich ein Minus von 2,2 Milliarden Dollar (2,0 Mrd Euro) an. Der Umsatz brach im Jahresvergleich um knapp 20 Prozent auf 8,5 Milliarden Dollar ein. American Airlines beschäftigte bis Ende 2019 weltweit nach eigenen Angaben rund 130 000 Menschen.

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Voestalpine tief in die

Voestalpine tief in die Verlustzone gerutscht

Der Linzer Stahlkonzern Voestalpine hat im Geschäftsjahr 2019/20 (bis Ende März) herbe Verluste erlitten. Unter dem Strich blieb ein Nettoverlust von 216 Millionen Euro - nach einem Gewinn von 459 Millionen Euro im Jahr davor, wie das Unternehmen am Mittwochmorgen mitteilte. Der Konjunktureinbruch, Sondereffekte und die wirtschaftlichen Folgen der Covid-19-Pandemie belasteten Umsatz und Ergebnis, hiess es.

03.06.2020 08:25

Auch der Ausblick für das laufende Geschäftsjahr 2020/21 verheisst keine Verbesserung: Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) werde sich - nach 1,2 Milliarden im Vorjahr - zwischen 600 Millionen und 1 Milliarden Euro bewegen, könnte sich also halbieren.

Das operative Ergebnis (Ebit) war 2019/20 mit 89 Millionen Euro negativ. Im Jahr davor waren noch Gewinne in Höhe von 779 Millionen Euro geschrieben worden. Der Umsatz verringerte sich um 6,2 Prozent von 13,6 Milliarden auf 12,7 Milliarden Euro. Der Personalstand wurde von weltweit 52 000 auf 49 700 Mitarbeiter zurückgeschraubt (minus 4,3 Prozent).

Ungeachtet der Coronakrise und Kurzarbeit will der Konzern eine - massiv gekürzte - Dividende in Höhe von 20 Cent je Aktie ausschütten. Im Jahr davor hatten die Aktionäre noch 1,10 Euro je Anteilsschein erhalten./kre/ivn/APA/fba

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Lufthansa kündigt

Lufthansa kündigt tiefgreifenden Umbau an - Milliardenverlust im ersten Quartal

Die Lufthansa bereitet ihre Mitarbeiter trotz ihrer geplanten Rettung durch den Staat in der Corona-Krise auf herbe Einschnitte vor.

03.06.2020 07:22

"Angesichts der absehbar nur sehr langsam verlaufenden Erholung der Nachfrage müssen wir nun mit tiefgreifenden Restrukturierungen gegensteuern", sagte Vorstandschef Carsten Spohr bei der Vorlage der Zahlen zum ersten Quartal am Mittwoch in Frankfurt. Das Management will die Stückkosten gegenüber dem Vorkrisenniveau "deutlich" senken. Genauere Angaben zu einem Stellenabbau machte die Lufthansa zunächst nicht.

Um Kredite und Zinsen zügig zurückzahlen zu können, werde das Unternehmen seinen freien Barmittelzufluss im Vergleich zur Zeit vor der Krise deutlich steigern müssen, sagte Vorstandsmitglied Thorsten Dirks. Dabei erwartet die Lufthansa nur eine schrittweise anziehende Nachfrage nach Flugreisen. Während zuletzt fast 700 der 763 Flugzeuge des Konzerns am Boden standen, dürften auch im kommenden Jahr noch 300 und im Jahr 2022 noch 200 Maschinen nicht fliegen, schätzt das Management. Für 2023 erwartet der Vorstand weiterhin eine um 100 Flugzeuge verkleinerte Flotte.

Im ersten Quartal brockte die Corona-Krise dem Konzern einen Milliardenverlust ein. Unter dem Strich stand ein Minus von 2,1 Milliarden Euro nach einem saisontypischen Minus von 342 Millionen ein Jahr zuvor. Eine Prognose für das Gesamtjahr traut sich der Vorstand weiterhin nicht zu, erwartet aber unverändert einen signifikanten Rückgang des operativen Ergebnisses.

(Reuters/AWP)

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