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Corona-Boom lässt

Corona-Boom lässt Videokonferenz-Dienst Zoom von mehr träumen

(Ausführliche Fassung) - Der Videokonferenz-Dienst Zoom will sich nach dem explosiven Wachstum in der Corona-Krise fester im Leben seiner Nutzer verankern. Dazu gehört der Plan, in mehr Unternehmen auch die Telefon-Anlagen zu übernehmen, wie Gründer und Chef Eric Yuan nach Vorlage aktueller Quartalszahlen sagte. Zoom verzeichnete zuletzt einen Sprung bei Umsatz und Gewinn - und verdoppelte auch seine Prognose für das laufende Geschäftsjahr.

03.06.2020 06:31

Zoom war eigentlich für Unternehmen gedacht. In der Corona-Krise stieg aber nicht nur der Einsatz im Homeoffice, sondern auch die Nutzung durch Privatleute sowie für Sportkurse, Gottesdienste oder Bildung. Im April gab es bis zu 300 Millionen Teilnahmen an Videokonferenzen täglich - im Vergleich zu 10 Millionen noch im Dezember. Im Mai ging die Zahl wieder etwas zurück, räumte Finanzchefin Kelly Steckelberg ein. Zoom rechne aber damit, dass das Wachstum auf lange Sicht weitergehen werde, betonte sie.

Als sich vor drei Monaten der Rückenwind für Zoom durch die Corona-Einschränkungen abzeichnete, hatte die Finanzchefin noch gewarnt, es sei unklar, ob die Firma von dem Zustrom der neuen Nutzer auch dauerhaft finanziell profitieren werde. Schliesslich bringt die sprunghaft gestiegene Nutzung auch höhere Kosten für die Infrastruktur mit sich. Und Zoom hatte in der Krise viele Einschränkungen der Gratis-Version aufgehoben.

Doch die gute Nachricht für Zoom ist, dass mit dem Anstieg der Nutzung durch Verbraucher auch das Kerngeschäft mit Unternehmen gewachsen ist. Zoom hat jetzt über 265 000 Firmenkunden mit mehr als zehn Mitarbeitern - viermal mehr als vor einem Jahr. Und 769 von ihnen - doppelt so viele wie ein Jahr zuvor - geben mehr als 100 000 Dollar pro Jahr für Zooms Dienste aus. Der Jahresumsatz wird nach der neuen Prognose mit bis zu 1,8 Milliarden Dollar (rund 1,6 Mrd Euro) rund drei Mal höher sein als im vergangenen Geschäftsjahr.

Den Corona-Boom will Zoom als Brückenkopf für künftiges Wachstum nutzen. Videokonferenzen und gewöhnliche Telefonie könnten im Grunde mit ein und demselben Produkt abgedeckt werden, gab Yuan zu bedenken. Deswegen sehe Zoom hier grosse Chancen auf neues Geschäft - auch wenn es um die private Nutzung geht. "Videokonferenzen werden zu einem Verbrauchergeschäft", betonte Yuan. Er sieht hier Chancen, mit den Videochat-Angeboten der grossen Tech-Konzerne Apple , Google , Facebook und Microsoft mithalten zu können, die von der Corona-Krise allesamt nicht so stark profitieren konnten wie Zoom - aber ihre Dienste verbesserten.

Dem Aufsteiger Zoom machten in den vergangenen Monaten auch Negativ-Schlagzeilen zu schaffen - die erhöhte Aufmerksamkeit durch Experten förderte Sicherheitslücken zu Tage und sorgte für Kritik am Verschlüsselungskonzept des Dienstes. Zahlende Kunden sollen künftig auch auf Komplett-Verschlüsselung zurückgreifen können. Und wenn man sich künftig zwischen mehr Sicherheit oder mehr Bequemlichkeit für die Nutzer entscheiden müsse, werde die Sicherheit Vorrang bekommen, versicherte Yuan. Zoom habe die Konsequenzen der breiteren Nutzung durch Verbraucher ausserhalb gesicherter Unternehmens-Infrastruktur in der Corona-Krise zunächst nicht voll durchdacht, räumte er ein.

Im Ende April abgeschlossenen ersten Geschäftsquartal stieg der Umsatz im Jahresvergleich von 122 auf 328 Millionen Dollar, wie die Firma nach US-Börsenschluss am Dienstag mitteilte. Unterm Strich blieben rund 27 Millionen Dollar Gewinn übrig - nach nur rund 200 000 Dollar ein Jahr zuvor./so/DP/zb

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Nestlé-Investor Daniel Loeb

Nestlé-Investor Daniel Loeb steigt bei Boeing ein - Aktien legen zu

Der Milliardär und Hedgefonds-Besitzer Daniel Loeb ist beim kriselnden Flugzeughersteller Boeing eingestiegen.

Aktualisiert um 08:16

Third Point, der Hedgefonds des US-Milliardärs Daniel Loeb, ist bei Boeing eingestiegen und hat Schulden des Flugzeugherstellers übernommen, wie CNBC berichtete.

Laut Medienberichten will sich Loeb allerdings nicht wie bei anderen Beteiligungen aktiv in die Firmenpolitik einmischen.Über die Höhe von Loebs Engaggement wurde zunächst nichts bekannt.Die Aktien von Boeing gewannen an der New York Stock Exchange 13 Prozent. 

In der Schweiz ist Loeb wegen seines Aktienpakets an Nestlé bekannt. Vor drei Jahren kaufte der Investor gut 40 Millionen Aktien am Nahrungsmittelkonzern für rund 3,3 Milliarden Franken, was etwas über 1 Prozent am Nestlé-Kapital entspricht.

(cash)

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The Native verschiebt

The Native verschiebt Publikation des Geschäftsberichts erneut

Die Beteiligungsgesellschaft The Native verschiebt die Veröffentlichung des Geschäftsberichts 2019 zum zweiten Mal. Statt am heutigen 8. Juni werde er bis spätestens am 22. Juni publiziert, teilte das Unternehmen in der Nacht auf Montag mit.

08.06.2020 07:30

Die Schweizer Börse SIX habe dieser Verlängerung zugestimmt, so die Mitteilung weiter. Die SIX Exchange Regulation behalte sich dann aber vor, den Handel mit den Papieren einzustellen, sollte der Bericht bis zum neuen Termin nicht vorliegen.

Am 1. Mai hatte das Unternehmen mitgeteilt, es habe die vorgeschriebene Frist für die Veröffentlichung ihrer Jahreszahlen vom 30. April nicht einhalten können. Grund dafür sei, dass die Gesellschaft in einem Konkursverfahren stecke, so das damalige Communiqué.

Nun wird die weitere Verzögerung unter anderem mit der Coronakrise begründet. So hätten veräusserte Tochtergesellschaften wegen der Situation mit Covid-19 angeforderte Unterlagen nicht rechtzeitig geliefert. Ausserdem sei es bei der ehemaligen Tochter Nexway zu Verzögerungen gekommen.

Weil der Jahresbericht noch nicht vorliegt, muss The Native ausserdem die Generalversammlung verschieben. Das neue Datum werde in Kürze bekannt gegeben, so die Mitteilung. Bislang war die GV für den 30. Juni geplant.

The Native war Ende März von einem Basler Gericht für bankrott erklärt worden, hat dagegen aber Rekurs eingelegt. Das Berufungsgericht des Kantons Basel-Stadt hat vor kurzem dem Rekurs aufschiebende Wirkung beigemessen. The Native wartet nun auf den endgültigen Entscheid über den Rekurs.

Mitte Mai kam es ausserdem zu einer grösseren Veränderung im Aktionariat. So wurde FBNK mit 24,07 Prozent grösster Aktionär der Gesellschaft. Gleichzeitig senkte die Stock Access Holdings SAS ihre Beteiligung von über 20 auf unter 3 Prozent.

rw/uh

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Tui will Geld für abgesagte

Tui will Geld für abgesagte Reisen nun schnell erstatten

(neu: vzbv-Appell zu hinreichenden Informationen, erweiterter 'Treuebonus', weitere Details zur Diskussion um den Stellenabbau im Konzern) - Nach Kritik von Kunden wegen ausbleibender Antworten auf Stornierungswünsche hat Tui Deutschland eine baldige Rückzahlung des Geldes versprochen. Man habe von Einzelüberweisungen zunächst auf ein automatisches System umstellen müssen, erklärte das Unternehmen am Montag in Hannover. Nun seien "die Prozesse so weit aufgesetzt".

08.06.2020 15:36

Geschäftsführer Marek Andryszak sagte der "Bild"-Zeitung: "Das hat nicht sofort geklappt. Dafür möchte ich mich entschuldigen. Ich weiss aber auch, dass die Kunden bis Mitte/Ende kommender Woche das Geld für alle Reisen, die bis zum 15. Mai abgesagt wurden und bei denen eine Erstattung gewünscht ist, auf ihren Konten haben werden."

Tui Deutschland hatte Urlaubern in der Corona-Krise Rückzahlungen angeboten. Mitte Mai ergänzte das Unternehmen dann mit Blick auf die verspätet gestartete Sommersaison: Wer bis Ende Juni neu buche, könne bei Bedarf bis 14 Tage vor Abreise kostenlos stornieren - Anzahlungen gebe es zurück. Eine gebührenfreie Umbuchung bis zwei Wochen vor Abreise ist ebenfalls möglich. Es gibt zudem "Treueboni", die jetzt noch einmal aufgestockt wurden. Bis Ende Juli sind Buchungsänderungen im Sonderflugplan möglich, aber nur für bereits bestehende Buchungen.

Es gab allerdings auch Beschwerden wegen verzögerter Reaktionen. "Da haben die allermeisten Kunden Recht, dass wir nicht fristgerecht geantwortet haben", sagte Andryszak. Die Rückholung von Urlaubern aus dem Ausland habe in den ersten Krisenwochen viel Arbeit gebunden. Ausserdem war erst unklar, ob ein verpflichtendes Gutscheinsystem für ausgefallene Reisen kommen würde - dies lehnte die EU-Kommission ab.

"In den Wochen danach haben wir uns darauf gestürzt, die Zahlungen zurückzuüberweisen", sagte der Tui-Deutschland-Chef. Nach Angaben des Unternehmens nimmt rund die Hälfte derjenigen Kunden, die ihre Pläne ändern wollen, jedoch ein Reiseguthaben in Anspruch. Auch bei DER Touristik (Dertour, ITS, Jahn Reisen, Meiers Weltreisen, ADAC Reisen) oder FTI gibt es Storno-, Umbuchungs- oder Gutschriftenangebote.

Meist sind Stornogebühren fällig, wenn ein Pauschalurlaub kurzfristig abgesagt werden soll. Der Bundesverband der Verbraucherzentralen (vzbv) bemängelte, dass manche Airlines und Reiseunternehmen weiter unübersichtliche oder irreführende Angaben zu Erstattungsansprüchen machten. Teils sei etwa nur von Umbuchungen oder Gutscheinen die Rede.

Die Bundesregierung hatte kürzlich beschlossen, ihre weltweite Pandemie-Reisewarnung für zunächst 29 europäische Länder zum 15. Juni aufzuheben. Ab dem 17. Juni starten Tuifly-Maschinen wieder Richtung Portugal. Spätestens ab Juli sollen dann auch Spanien, Griechenland und Zypern regelmässig angeflogen werden. "Ich gehe nicht davon aus, dass der Mallorca-Urlaub abgehakt ist", sagte Andryszak jüngst.

Wegen des Spardrucks in der Viruskrise muss Tui zahlreiche Stellen streichen. Im Konzern sollen laut bisherigen Plänen schon 8000 Jobs vor allem im Ausland wegfallen. Überdies dürfte die Konzern-Airline Tuifly mit ihren rund 2000 Vollzeitstellen betroffen sein. Hier stehen laut der Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit etwa 700 Arbeitsplätze von Beschäftigten im Flugdienst auf der Kippe. Tui-Chef Fritz Joussen sprach mit Blick auf eine mögliche Gesamtzahl bei Tuifly von vermutlich 900 Vollzeitstellen - beschlossen ist aber noch nichts. Gewerkschafter kritisieren den Abbau während eines parallel laufenden staatlichen Kredits über 1,8 Milliarden Euro heftig. Dem Vernehmen nach soll es keine Auswirkungen aufs Sommerprogramm geben.

Auch bei der angeschlagenen Lufthansa gab es verspätete Erstattungen, Konzernchef Carsten Spohr entschuldigte sich dafür. "Wir zahlen jedem Kunden seinen Ticketpreis zurück", sagte der Manager der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". Die Ressourcen seien deutlich erhöht worden, um die Abwicklung zu beschleunigen: "In den nächsten sechs bis acht Wochen wollen wir den Rückzahlungsstau abgearbeitet haben." Darüber hinaus will Lufthansa Passagieren etwa im Fall von Problemen bei der Einreise eine "abgesicherte Rückflug-Garantie" anbieten.

Tourismus und Luftverkehr gehören zu den am schwersten von Covid-19 getroffenen Branchen. Mit dem Online-Portal Booking.com schloss Tui nun eine Partnerschaft für den Geschäftsbereich Touren, Aktivitäten und Ausflüge. Die Hannoveraner wollen diese Sparte damit ausbauen./jap/DP/stw

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Munich-Re-Tochter Ergo steigt

Munich-Re-Tochter Ergo steigt bei chinesischem Sachversicherer ein

Die Düsseldorfer Munich-Re-Tochter Ergo weitet ihr China-Geschäft mit einem Anteilskauf in der Sachversicherung aus. Der Erstversicherer erwerbe im Zuge einer Kapitalerhöhung 24,9 Prozent an der der staatlichen Taishan Property & Casualty Insurance Co. mit Sitz im chinesischen Shandong, teilte Ergo am Montag in Düsseldorf mit. Das chinesische Unternehmen gehört der Staatsholding Sasac, mit deren Tochter Shandong Asset Investment Holdings der Ergo-Konzern bereits in der Lebensversicherung zusammenarbeitet. Die Behörden müssen dem Vorhaben noch zustimmen.

08.06.2020 15:30

"Durch diese Investition haben wir die Möglichkeit, unser Versicherungs-Know-how und unsere globalen Ressourcen mit denen von Taishan Insurance zusammenzuführen", sagte Ergo-China-Chef Jürgen Schmitz. Die Munich-Re-Tochter hatte sich in den vergangenen Jahren von mehreren Beteiligungen im Ausland getrennt. Wie viel Geld Ergo jetzt in China investiert, wollte ein Sprecher nicht beziffern.

Ergo ist in China bereits in der Lebens- und Krankenversicherung aktiv. Der Versicherer hatte im Jahr 2005 dort zunächst eine Reiseversicherungs- und Gesundheitsservice-Gesellschaft gegründet. Später kam etwa mit Ergo China Life ein Gemeinschaftsunternehmen mit der Shandong Asset Investment Holdings Co. hinzu. China spiele für den Konzern "eine zentrale Rolle", sagte Ergo-Chef Markus Riess./stw/eas/mis

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Hongkong will

Hongkong will Fluggesellschaft Cathay Pacific mit Milliardensumme retten

Die Fluggesellschaft Cathay Pacific will ihr Überleben in der Corona-Krise mit milliardenschweren staatlichen Finanzhilfen sichern. Die Airline soll über die Ausgabe von Vorzugsaktien, Stammaktien und einen staatlichen Überbrückungskredit insgesamt 39 Milliarden Hongkong-Dollar (knapp 4,5 Mrd Euro) erhalten, wie sie am Dienstag in Hongkong mitteilte. Mehr als die Hälfte des Geldes sollen mit 19,5 Milliarden Hongkong-Dollar die neuen Vorzugsaktien einbringen, die der Staat zeichnet. Weitere 11,7 Milliarden verspricht sich Cathay von der Ausgabe neuer Aktien an Altaktionäre. Der Staatskredit soll 7,8 Milliarden Hongkong-Dollar in die Kasse spülen.

09.06.2020 08:12

Dem Plan zufolge wird die Regierung in Hongkong nach der Rettung über die Vorzugsaktien gut sechs Prozent an Cathay Pacific halten. Die bisherigen Aktionäre müssen dem Vorhaben noch zustimmen. Die Hauptversammlung ist um den 13. Juli herum geplant.

Der weitgehende Stopp weltweiter Flüge im Zuge der Corona-Pandemie hat das Unternehmen wie andere Fluggesellschaften in schwere Turbulenzen gestürzt. Langfristig will Cathay Pacific deshalb das gesamte Geschäftsmodell überprüfen./stw/mne/fba

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Heidelberger Druck erwartet

Heidelberger Druck erwartet 2020/21 weiteren Umsatzrückgang und hohen Verlust

Das Tief in der Krise steckende Traditionsunternehmen Heidelberger Druck rechnet im Geschäftsjahr 2020/21 wegen der Corona-Pandemie und hausgemachter Probleme erneut mit einem deutlichen Umsatzrückgang. Zudem werden die Kosten für den eingeleiteten Konzernumbau mit der Streichung von 1600 Stellen das Ergebnis belasten, so dass unter dem Strich erneut ein hoher Verlust stehen wird.

09.06.2020 07:41

Allerdings soll dieser nicht mehr so hoch ausfallen, wie noch im vergangenen Geschäftsjahr (31. März 2020), teilte das vor Kurzem aus dem SDax geflogene Unternehmen am Dienstag vor der Bilanz-Presskonferenz in Heidelberg mit.

In den zwölf Monaten bis Ende März ging der Umsatz wie bereits bekannt um sechs Prozent auf 2,35 Milliarden Euro zurück. Unter dem Strich stand ein Minus von 343 Millionen Euro nach einem Gewinn von 21 Millionen Euro im Jahr davor./zb/mis

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Fraport: Fluggastzahlen in

Fraport: Fluggastzahlen in Frankfurt erholen sich ein Stück nach Pfingsten

Die Passagierzahlen an dem von der Corona-Krise gebeutelten Frankfurter Flughafen haben sich in der Woche ab Pfingsten etwas aus dem Keller bewegt. Vom 1. bis 7. Juni zählte der Flughafenbetreiber Fraport an Deutschlands grösstem Airport 111 823 Fluggäste und damit 92,4 Prozent weniger als ein Jahr zuvor, wie der MDax-Konzern am Dienstag in Frankfurt mitteilte. Das waren gut 36 500 Passagiere mehr als in der Woche zuvor, als der Rückgang im Jahresvergleich 94,7 Prozent betragen hatte.

09.06.2020 07:20

Das Aufkommen an Fracht und Luftpost sank im Vergleich zur entsprechenden Woche des Vorjahres nun um 12,8 Prozent auf 34 616 Tonnen. Die Zahl der Flugbewegungen ging um 81,8 Prozent auf 1926 Starts und Landungen zurück./stw/fba

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Argentinien verstaatlicht

Argentinien verstaatlicht Agrarkonzern Vicentín

Die argentinische Regierung hat den insolventen Agrarkonzern Vicentín übernommen.

09.06.2020 06:34

Das Unternehmen werde verstaatlicht und vorübergehend von dem früheren Landwirtschaftsminister Roberto Gabriel Delgado geführt, sagte Präsident Alberto Fernández am Montag. "Wir haben eine Reihe von Massnahmen eingeleitet, um diese wichtige Firma zu retten. Nicht nur, damit das Unternehmen fortbesteht, sondern auch, um die Arbeiter und Zulieferer zu schützen."

Vicentín ist einer der wichtigsten Agrarkonzerne Argentiniens. Das Unternehmen produziert und exportiert vor allem Getreide, Ölsaaten und Fleisch. Die Firma soll bei Banken und Zulieferern mit insgesamt 1,4 Milliarden US-Dollar verschuldet sein. Die Landwirtschaft ist ein bedeutender Wirtschaftssektor in Argentinien.

Argentinien steckt derzeit in einer schweren Finanz- und Wirtschaftskrise. Die Inflationsrate betrug zuletzt mehr als 50 Prozent, für das laufende Jahr wird mit einem Rückgang der Wirtschaftskraft von 5,7 Prozent gerechnet. Der Internationale Währungsfonds (IWF) hatte die Schulden Argentiniens zuletzt als nicht tragfähig bezeichnet. Momentan verhandelt die zweitgrösste Volkswirtschaft Südamerikas mit den privaten Gläubigern über einen Schuldenschnitt.

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Rettung der Lufthansa-Tochter

Rettung der Lufthansa-Tochter Austrian: Bei Zahlungsausfall gehört sie dem Staat

Die Lufthansa -Tochter Austrian Airlines (AUA) würde bei einem Zahlungsfall nach ihrer Rettung ins Eigentum der Republik Österreich übergehen. Gleiches gilt für ihre Flugzeuge, sofern diese nicht geleast sind. Im Zuge des Rettungspakets schiessen Lufthansa und die Republik Österreich der AUA je 150 Millionen Euro zu. Der Staat haftet zudem zu 90 Prozent für einen 300 Millionen Euro schweren Bankkredit, der mit den Aktien der AUA besichert ist. Sollte die Airline ihre Schulden nicht zurückzahlen, fielen die Anteile an den Staat.

08.06.2020 19:34

Zudem gibt es für die AUA nun einen Standortvertrag. Sollte das Unternehmen diesen nicht einhalten, werde eine eine Strafe fällig, die die Grössenordnung des Zuschusses von 150 Millionen Euro erreichen könnte, sagte Finanzminister Gernot Blümel (ÖVP) bei der Vorstellung des Rettungspakets am Montag. Es sei darum gegangen, den Standort unter Minimierung der Steuerzahlerkosten zu sichern, sagten die beteiligten fünf Regierungsmitglieder. Das Finanzierungspaket ist abhängig von der Staatshilfe für Lufthansa in Deutschland, der Zustimmung aller Gremien und der Genehmigung durch die EU-Kommission.

Der Vertrag mit der Lufthansa hat eine Laufzeit von zehn Jahren. Er umfasst auch eine Investitionszusage über 150 Millionen Euro für neuere, sparsame Flugzeuge. Auch die Langstrecke und das dichte Netz in Osteuropa sollen erhalten bleiben. Zudem darf die Politik künftig drei Positionen bei AUA besetzen./pro/tsk/APA/stw/he

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Tabakkonzern BAT kappt Umsatz

Tabakkonzern BAT kappt Umsatz- und Gewinnprognose wegen Corona-Folgen

Die Corona-Krise bremst das Geschäft des Tabakkonzerns British American Tabacco (BAT) in den Schwellenländern. 2020 dürfte der um Wechselkurseffekte bereinigte Umsatz daher konzernweit nur um ein bis drei Prozent zulegen, teilte das Unternehmen am Dienstag in London mit. Zuvor hatte das Management mit einem Umsatzwachstum am unteren Ende der Spanne von drei bis fünf Prozent gerechnet. Der Aktienkurs büsste in London am Dienstagmorgen rund drei Prozent an Wert ein.

09.06.2020 09:23

Das mittelfristige Umsatzziel von 5 Milliarden britischen Pfund (5,6 Mrd Euro) dürfte daher nun erst 2025 erreicht werden, hiess es weiter. Bisher hatte BAT diese Marke für die Jahre 2023/24 angepeilt. Weiterhin geht der Vorstand nur noch von einem wechselkursbereinigten Gewinn je Aktie im mittleren statt höheren einstelligen Prozentbereich aus.

Neben länger als erwartet anhaltenden Beschränkungen infolge der Coronavirus-Pandemie in einigen Ländern verwies BAT auf das in Südafrika erlassene Verkaufsverbot für Tabakwaren. Insgesamt rechnet das Unternehmen beim Umsatz mit einem Gegenwind durch die Corona-Krise von drei Prozent. Aufgrund der guten Barmittel-Situation und des nach eigener Aussage robusten Geschäfts in den Industrieländern will BAT aber weiterhin eine Dividende von 65 Prozent des bereinigten Gewinns je Aktie an die Aktionäre ausschütten./ssc/stw/jha/

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Boeing wird im Mai nur vier

Boeing wird im Mai nur vier Flugzeuge los - noch mehr Stornierungen

Die Corona-Krise und das Debakel um den Unglücksflieger 737 Max setzen Boeing weiter schwer zu. Im Mai wurden lediglich vier Verkehrsflugzeuge ausgeliefert.

10.06.2020 06:37

Das gab der US-Luftfahrtkonzern am Dienstag bekannt. Vor einem Jahr waren es noch 30 gewesen, obwohl das wichtigste Modell 737 Max wegen zweier Abstürze mit 346 Toten damals schon mit Startverboten belegt war.

Auch die Auftragslage des Airbus -Erzrivalen bleibt kritisch - im vergangenen Monat kamen lediglich neun neue Bestellungen rein, darunter keine Passagiermaschinen. Die Stornierungswelle nimmt indes weiter Fahrt auf, im bisherigen Jahresverlauf bis Ende Mai gingen unterm Strich insgesamt 602 Aufträge verloren. 615 stornierte Max-Bestellungen konnte Boeing kaum mit anderen Modellen abfedern.

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Hornbach startet furios ins

Hornbach startet furios ins Geschäftsjahr - Jahresprognose bleibt dennoch

Der Baumarktbetreiber Hornbach Holding hält trotz eines kräftigen Umsatz- und Gewinnsprungs im ersten Geschäftsquartal an seiner Jahresprognose fest. Als Grund nannte das Unternehmen in einer am Dienstagabend veröffentlichten Mitteilung die erheblichen und schwer abschätzbaren konjunkturellen Risiken durch die Coronakrise im weiteren Geschäftsverlauf.

10.06.2020 06:32

Damit geht Hornbach mit Blick auf das im Februar 2021 endende Geschäftsjahr weiter von einem zum Vorjahr (4,7 Mrd Euro) in etwa unveränderten Umsatz und einem leicht unter Vorjahr (227 Mio Euro) liegenden bereinigten Konzernergebnis (Ebit) aus.

Im ersten Quartal war der Umsatz vor allem wegen des starken Wachstums in den 160 Bau- und Gartenmärkten des Teilkonzerns Hornbach Baumarkt AG um 17,8 Prozent auf 1,6 Milliarden Euro nach oben gesprungen. Die grössten Umsatzzuwächse seien im Mai 2020 mit plus 34 Prozent erzielt worden, nachdem alle Märkte wieder geöffnet worden waren. Das bereinigte Ebit legte im ersten Quartal sogar um 78 Prozent auf 173 Millionen Euro zu. Die endgültigen Zahlen des ersten Quartals 2020/21 sollen am 26. Juni 2020 veröffentlicht werden.

Anleger werteten die Neuigkeiten am Dienstagabend insgesamt als klar positiv. Der Kurs der Hornbach-Holding-Aktie, die im SDax notiert ist, legte in einer ersten Reaktion auf der Handelsplattform Tradegate um gut vier Prozent zu./he/bek

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SIG Combibloc refinanziert

SIG Combibloc refinanziert Verbindlichkeiten in Milliardenhöhe

SIG holt sich frisches Geld. Durch die Ausgabe von unbesicherten Notes und revolvierende Kreditlinien von fast zwei Milliarden Euro will man bestehende Kreditlinien refinanzieren.

12.06.2020 07:54

Dies ist die erste Anleiheemission seit dem Börsengang 2018. Dabei hat die Tochtergesellschaft SIG Combibloc Purchase 450 Millionen Euro "Senior Unsecured Notes" mit Fälligkeit 2023 mit einem Coupon von 1,875 Prozent und weitere 550 Millionen Euro für fünf Jahre mit einem Coupon von 2,125 Prozent abgeschlossen, wie der Verpackungsspezialist am Freitag mitteilte.

Einige Tochtergesellschaften von SIG hätten zudem neue, an Nachhaltigkeitsziele gebundene Kreditfazilitäten abgeschlossen. Diese bestünden aus einem befristeten Kredit von über 550 Millionen Euro und einem revolvierenden Kredit von 300 Millionen. Die wurden bereits im März 2020 bei verschiedenen Geschäfts- und Investmentbanken vorplatziert.

Der Nettoerlös aus den Notes und den Kreditlinien werde zur vollständigen Refinanzierung der bestehenden befristeten Kreditfazilitäten A und B in Höhe von 1,25 Milliarden bzw. 350 Millionen Euro sowie der revolvierenden Kreditfazilität von 300 Millionen Euro verwendet, erklärte SIG weiter. Das Angebot und die Emission der Anleihen werde voraussichtlich am oder um den 18. Juni 2020 abgeschlossen sein.

SIG hat unter anderem ein Unternehmens- und Anleihe-Rating von BBB- von S&P und Ba2 von Moody's sowie ein AA ESG-Rating von MSCI.

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Video-Plattform in der Kritik

Video-Plattform in der Kritik: Zoom will Anweisungen in China folgen

Die Konferenz-Plattform Zoom hat eingeräumt, drei Videotreffen chinesischer Menschenrechtsaktivisten in den USA und Hongkong auf Druck der Regierung in Peking geblockt und die Konten der Gastgeber geschlossen zu haben.

12.06.2020 07:06

Das in San José in Kalifornien ansässige US-Unternehmen teilte mit, die Konten seien aber wieder aktiviert worden. Allerdings wird die Plattform nach eigener Darstellung auch in Zukunft den Anweisungen chinesischer Stellen über "illegale" Aktivitäten folgen, gleichwohl Konten und Aktivitäten ausserhalb Chinas nicht mehr beschränken. "Über die nächsten Tage" werde eine Software entwickelt, die es ermöglichen solle, Teilnehmer nach ihrem jeweiligen Standort aus Videotreffen ausschliessen zu können. "Das ermöglicht es uns, Forderungen lokaler Behörden zu erfüllen, wenn diese Aktivitäten auf unserer Plattform als illegal innerhalb ihrer Grenzen betrachten." Forderungen der chinesischen Regierung, die Einfluss auf jemanden ausserhalb Chinas haben, soll demnach nicht mehr nachgegangen werden.

Das Vorgehen der Plattform stösst auf scharfe Kritik. Es betraf Gedenkveranstaltungen für die Opfer der blutigen Niederschlagung der Demokratiebewegung 1989 in China. Chinesische Stellen hätten von Zoom verlangt, diese Videotreffen im Mai und Anfang Juni zu unterbinden und die Konten der Gastgeber zu deaktivieren, weil diese Aktivitäten "in China illegal" seien, räumte Zoom ein. Bei einem der Treffen sei nichts unternommen worden, weil kein Teilnehmer aus China stammte.

Mit der Zunahme der Videokonferenzen durch die Corona-Pandemie ist die Zahl der Zoom-Nutzer weltweit in kurzer Zeit von 10 auf 300 Millionen emporgeschnellt. Internet-Experten äusserten schon mehrfach Sicherheitsbedenken über Zoom. Es wurde auch darauf verwiesen, dass ein grosser Teil seiner Produktentwicklung in China stattfindet und das Unternehmen damit leicht unter Druck gesetzt werden könne. Die Regierung in Taiwan erlaubt ihren Beamten keine Zoom-Konferenzen.

Zoom gerät zwischen die Fronten

Zoom argumentiert, sich als globales Unternehmen an die Gesetze in den jeweiligen Ländern halten zu müssen. "Wir bemühen uns, unsere Massnahmen darauf zu begrenzen, die notwendig sind, um örtliche Gesetze zu erfüllen", hiess es. "Unsere Antwort hätte keine Auswirkungen auf Nutzer ausserhalb Festlandchinas haben sollen."

Zoom erlaubt seit Mai ohnehin keine individuellen Konten mehr in China, so dass diese auch keine Videotreffen organisieren können. Eine Teilnahme ist weiter möglich. Das Unternehmen verkauft allerdings Konten an Firmen mit Geschäftslizenzen in China.

Wie andere grosse Internetunternehmen ist damit auch Zoom zwischen die Fronten der Zensur in China und der freien Meinungsäusserung im Westen geraten. So sind etwa Google, Facebook, Twitter und andere soziale Medien in China gesperrt, weil sie sich nicht selbst zensieren wollen. Ohnehin ist Chinas Internet weitgehend vom weltweiten Netz abgekoppelt. Viele internationale Medien oder chinakritische Webseiten sind geblockt. Apple hat beispielsweise Tunneldienste zur Umgehung dieser "Grossen Firewall" auf Pekings Druck hin aus seinem chinesischen App-Store genommen.

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Hyundai will Kosten für E

Hyundai will Kosten für E-Autos mit Brennstoffzellen senken

Der südkoreanische Automobilhersteller Hyundai will die Kosten für Elektrofahrzeuge mit Brennstoffzellen in den kommenden Jahren deutlich senken.

12.06.2020 06:49

"Unser Ziel ist, im Jahr 2025 Pkw mit Brennstoffzellen zu bauen, die so viel kosten wie Elektrofahrzeuge mit Batterieantrieb", sagte Saehoon Kim, Chef der Brennstoffzellensparte bei Hyundai, der Zeitung "Welt". Fahrzeuge mit Wasserstoff-Brennstoffzelle sind bislang noch deutlich teurer als Elektroautos mit Batteriespeicher.

Die Steigerung der Produktion sei der entscheidende Hebel, um die Kosten zu senken. "Dieses Jahr planen wir den Bau von 13 000 Nexo und wollen die Fertigung von nun an jedes Jahr kontinuierlich steigern. Unser aktuelles Ziel für das Jahr 2030 ist, 500 000 Pkw mit Brennstoffzellen zu bauen", sagte Kim. Der Hyundai Nexo ist derzeit neben dem Mirai des Konkurrenten Toyota der einzige Brennstoffzellen-Pkw mit einer wachsenden Serienfertigung.

Anders als die deutschen Automobilhersteller setzen Hyundai und Toyota auf einen kontinuierlichen Ausbau des Geschäftes mit diesen Fahrzeugen in den kommenden Jahren. "Die meisten europäischen Automobilhersteller sagen, die Brennstoffzelle sei eine Technologie für das kommende Jahrzehnt. Wir glauben, es ist eine Technologie für dieses Jahrzehnt", sagte Kim.

Autos mit Brennstoffzellen als Alternative zu reinen Elektroautos

Es habe mehr als zehn Jahre Zeit gekostet, dafür eine Lieferkette aufzubauen. "Für all diejenigen, die in diesem Prozess noch relativ am Anfang stehen, ist es natürlich ein nachvollziehbarer Rückschluss, die Brennstoffzelle sei eine Technologie erst für das nächste Jahrzehnt", so Kim.

Zusammen mit Kia ist Hyundai der fünftgrösste Autohersteller weltweit. Der VW-Rivale hatte angekündigt, bis 2025 in die Gruppe der drei grössten Hersteller von Batterien und Brennstoffzellenfahrzeugen aufzusteigen.

Autos mit Brennstoffzellen, in denen Wasserstoff mit Sauerstoff zu Wasser reagiert und so die nötige Antriebsenergie liefert, gelten als Alternative zu reinen Elektroautos mit Batterieantrieb. Die Kosten für solche Fahrzeuge sind - auch wegen der noch sehr geringen Modellstückzahlen und Infrastruktur - aber bislang hoch. Ausserdem ist die vorherige Aufspaltung von Wasser energieintensiv. Manche Beobachter sehen die Brennstoffzelle daher eher als Langfristlösung.

(AWP)

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Lufthansa will Corona-Tests

Lufthansa will Corona-Tests vor Abflug anbieten

Die Lufthansa will Passagieren vor Abflug in der Coronakrise die Möglichkeit von Tests auf das Virus anbieten. Nach Informationen des "Spiegel" will das Unternehmen noch im Juni oder spätestens Anfang Juli an den Flughäfen in Frankfurt und München zusammen mit Partnern Testcenter betreiben, in denen sich Passagiere auf das Virus untersuchen lassen können. Das Ergebnis liege binnen vier Stunden vor. Nach Angaben eines Lufthansa-Sprechers richtet sich das Angebot vor allem an Reisende, die in Länder fliegen, die bei der Einreise einen Corona-Test verlangen.

12.06.2020 13:46

Sollte bei Economy-Kunden auf Langstreckenverbindungen verstärkt der Wunsch nach einem freien Mittelsitz aufkommen, erwägt auch die Lufthansa, diese Dienstleistung nach dem Vorbild ihrer Tochter Eurowings einzuführen, allerdings gegen Aufpreis. "Billig wird das nicht", zitierte der "Spiegel" Lufthansa-Vorstandsmitglied Christina Foerster./yyhe/DP/jha

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Tschechische Fluglinie

Tschechische Fluglinie fordert in Zeitungsanzeigen Staatskredit

Die tschechische Fluggesellschaft Smartwings hat in ganzseitigen Anzeigen staatliche Unterstützung gefordert. "Andere Fluglinien haben Hilfen bekommen - warum nicht wir?", hiess es in dem Inserat, das am Freitag in mehreren Prager Zeitungen erschien.

12.06.2020 13:41

Als Beispiel wurde unter anderem der deutsche Ferienflieger Condor angeführt, der staatlich verbürgte Kredite in Höhe von insgesamt 550 Millionen Euro erhält. Zu Smartwings gehört auch die Traditionsmarke Czech Airlines (CSA), die seit 1923 besteht.

Finanzministerin Alena Schillerova hatte sich vor wenigen Tagen ablehnend zu einer möglichen Bürgschaft geäussert. "Das ist eine Sache, die ich von Anfang an nicht unterstützt habe", sagte die 56-Jährige. Schillerova gehört der populistischen Partei ANO des Regierungschefs und Multimilliardärs Andrej Babis an. Eine direkte staatliche Beteiligung, wie sie Regierungspolitiker ins Spiel gebracht haben, lehnt indes die Fluglinie ab. Sie ist mehrheitlich im Besitz des Unternehmers Jiri Simane.

Wegen der Coronavirus-Pandemie hatten Czech Airlines und Smartwings den regulären Flugbetrieb von Mitte März bis Mitte Mai komplett eingestellt. Inzwischen gibt es wieder erste Verbindungen aus Prag unter anderem nach Frankfurt, Amsterdam und ins kroatische Split./hei/DP/mis

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Vorschau: Lufthansa-Aktionäre

Vorschau: Lufthansa-Aktionäre entscheiden am Donnerstag über milliardenschwere Staatshilfe

Die Lufthansa steht an einer Wegscheide. Die Aktionäre entscheiden bei der ausserordentlichen Versammlung darüber, ob sie den Staat für rund 300 Millionen Euro als Anteilseigner einsteigen lassen wollen oder nicht.

Aktualisiert um 08:18

Damit fest verbunden ist das neun Milliarden Euro schwere Rettungspaket, das in den Wochen zuvor mühsam zwischen Frankfurt, Berlin und Brüssel ausgehandelt worden ist. Platzt der Staatseinstieg ins Grundkapital, ist auch das übrige Rettungspaket aus stiller Beteiligung und KfW-Kredit erst einmal hinfällig. Unterdessen gelang der Lufthansa eine Einigung über ein weitreichendes Sparkpaket mit der Flugbegleitergewerkschaft Ufo.

Unmittelbar vor der Hauptversammlung, die um 12:00 Uhr beginnt, signalisierte Grossaktionär Heinz Hermann Thiele Zustimmung zu dem milliardenschweren Rettungspaket für die Fluggesellschaft. Damit stünde dem damit verbundenen Einstieg des Staates bei der Lufthansa nichts mehr im Wege.

Die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" zitierte Thiele mit den Worten: "Ich werde für die Beschlussvorlage stimmen." Er stimme gegen die Insolvenz, denn: "Es liegt im Interesse aller Lufthansa-Mitarbeiter, dass das Management zügige Verhandlungen mit den Gewerkschaften über die nötige Restrukturierung führen kann."

Der 79 Jahre alte Selfmade-Milliardär hatte zuvor die Bedingungen des Rettungspakets scharf kritisiert. Den geplanten Staatseinfluss hielt er für zu gross, den Preis für die Beteiligung zu hoch und das Ausstiegsszenario fast unerfüllbar. Seine Entscheidung hatte der Industrielle (Knorr-Bremse , Vossloh ) auch nach einem Gespräch mit den Bundesministern Olaf Scholz und Peter Altmaier am Montag zunächst offen gelassen.

Plan B geprüft

Der Konzern hat sich nach Worten von Vorstandschef Carsten Spohr auf ein mögliches Scheitern des staatlichen Rettungsplans vorbereitet. "Der Vorstand wird, falls die Stabilisierungsmassnahmen nicht umgesetzt werden können, versuchen, ein sogenanntes Schutzschirmverfahren zu beantragen", heisst es in der Einladung zur Hauptversammlung.

Unbedingt verhindert werden soll der abrupte Stopp des Flugbetriebs, das "Grounding". Über dann nötige Überbrückungskredite will Spohr schnell mit dem Staat sprechen.

Nach Medien-Informationen prüft Lufthansa auch als Alternative, den Staat auf einem anderen Weg an Bord zu holen, indem dieser zunächst nur einen Anteil von knapp 10 Prozent erhält, dem die Alt-Aktionäre nicht zustimmen müssten. Allerdings war eine möglichst grosse direkte Beteiligung ein wichtiges Ziel der SPD in der Berliner Regierungskoalition.

Das Schutzschirmverfahren ist die mildeste Form einer Insolvenz nach deutschem Recht und bereits beim Ferienflieger Condor erprobt. Er gäbe dem weiter amtierenden Management freie Hand, sich kostspieliger Verträge mit Lieferanten, Dienstleistern, Vermietern und auch mit dem eigenen Personal zu entledigen.

Einigung mit Gewerkschaft Ufo

Auch die Passagiere müssten um die Erstattungen für bereits bezahlte Tickets bangen. Der Konzern mit 138 000 Beschäftigten hat zudem nach eigener Einschätzung 22 000 Stellen zu viel an Bord.

Derweil einigten sich das Unternehmen und die Gewerkschaft Ufo auf ein Krisenpaket für die Flugbegleiter mit Einsparungen von mehr als einer halben Milliarde Euro. Das teilten Lufthansa und Kabinengewerkschaft Ufo in der Nacht zum Donnerstag mit.

Das Paket umfasst laut Ufo einen vierjährigen Kündigungsschutz sowie ein Einsparvolumen von über einer halben Milliarde Euro bis Ende 2023. Die Lufthansa teilte mit, unter anderem würden Vergütungsanhebungen ausgesetzt sowie die Beiträge zur betrieblichen Altersversorgung zeitweise reduziert.

Geld für die Swiss liegt bereit

Das Einlenken Thieles dürfte auch in der Schweiz mit grosser Erleichterung aufgenommen werden. Denn eine Insolvenz der Muttergesellschaft Lufthansa könnte auch die Swiss und die Edelweiss in die Tiefe reissen. Der Bund hätte mit Blick auf die bereits Anfang Mai für die Swiss und ihre Schwester Edelweiss in Aussicht gestellte Nothilfe in Höhe von 1,275 Milliarden Franken über die Bücher gehen müssen.

Dieses Geld liegt bereit, ist aber aufgrund der Verzögerungen in Deutschland noch nicht geflossen. Auf ein allfälliges Scheitern der Lufthansa-Rettung haben sich eigenen Angaben zufolge sowohl die Swiss als auch der Bund vorbereitet. Einzelheiten zum Plan B wollten die Akteure allerdings nicht publik machen.

Sinkende Ticketpreise erwartet

Die deutschen Flughäfen warnten unterdessen vor der ausserordentlichen Hauptversammlung vor grossen Folgen für den Flugverkehr, sollte die Lufthansa geschwächt werden. "Es ist wichtig, dass wir hier in Deutschland die Lufthansa haben, in normalen Zeiten gibt es etwa 600 Flugziele, die von deutschen Flughäfen erreichbar sind", sagte der Geschäftsführer des Flughafenverbandes ADV, Ralph Beisel, der "Augsburger Allgemeinen" (Donnerstag). "Fiele die Lufthansa aus oder würde stark geschwächt, würde das Netz ausgedünnt", warnte Beisel. "Wettbewerber könnten das nicht ausgleichen. Billigflieger haben ein anderes Geschäftsmodell."

Airlines wie Ryanair haben Lufthansa schon lange mit billigen Flugtickets zugesetzt. Lufthansa-Chef Spohr rechnet trotz der Corona-Krise nicht mit steigenden Preisen im Luftverkehr - im Gegenteil. "Spontan würde ich sagen, zunächst gehen Preise zurück, weil zu viel Angebot im Markt ist - aber nicht alle Airlines werden Corona langfristig überstehen."

Der Manager glaubt, dass viele Termine, für die bisher Geschäftsreisen nötig waren, auch in Zukunft durch Videokonferenzen ersetzt werden: "Das wird teilweise so bleiben und in der Folge zu geringerem Wachstum im Luftverkehr führen."

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LM Group spürt erste Erholung

LM Group spürt erste Erholung bei den Buchungen

Der Online-Reiseanbieter LM Group sieht in der Coronakrise erste Anzeichen der Besserung.

25.06.2020 07:52

In den letzten neun Wochen sind wegen den Pandemie die Buchungen im Vergleich zum Vorjahr um mehr als 90 Prozent eingebrochen. Nun verzeichnet die Gruppe in den ersten Junitagen eine klare Erholung. In der dritten Juniwoche lagen die Volumina bei den Buchungen gegenüber dem Vorjahr zwar noch immer um 59 Prozent unter dem Vorjahreswert, wie die LM Group am Donnerstag mitteilte. Der Wert liege aber über den jüngsten Prognosen, die von einem Minus von 90 bis 95 Prozent zum Monatsende ausgegangen seien.

Die Gruppe sieht darin denn auch bereits einen Erfolg. Zudem stiegen auch die verfügbaren Barmittel wieder an, heisst es weiter. Nach dem von März bis Mai andauernden Einbruch stimme dies mit Blick auf den Semesterabschluss zuversichtlich.

Normalität noch immer in weiter Ferne

"Wir registrieren handfeste Anzeichen eines Aufschwungs, der scheinbar früher eintritt als erwartet", wird Marco Corradino, CEO von lastminute.com, im Communiqué zitiert. Dennoch bleibe die Normalität noch in weiter Ferne. Von den Volumina von 2019 sei man noch immer weit weg, räumte denn auch Corradino ein.

Zudem gehe er davon aus, dass dies auch im zweiten Semester so bleibe. So würden denn auch weiterhin bereits initiierte Massnahmen vorangetrieben, um die Geschäftsprozesse effizienter zu gestalten und die Kosten zu reduzieren.

Rückerstattung bei Stornierung bleibt schwierig

Auch um Probleme mit Lieferanten will sich die Gruppe kümmern, um Rückerstattungsprozesse klarer und schneller zu gestalten. Offenbar bleibt das Prozedere bei Rückerstattungen für stornierte Buchungen aber schwierig. In erster Linie liege das an der langsamen Reaktion der Fluggesellschaften auf Kundenanliegen, heisst es dazu.

Die LM Group will nun aber "alle möglichen Hebel" in Bewegung setzen, um die "riesige Anzahl" von Anfragen und Forderungen der Kunden zu bewältigen. Die "sehr komplexen" Mechanismen bei Rückerstattungen sollen nun effizienter gestaltet werden.

(AWP)

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Disney verschiebt Öffnung von

Disney verschiebt Öffnung von Vergnügungsparks in Kalifornien

Der US-Unterhaltungskonzern Walt Disney hat die für Mitte Juli geplante Wiedereröffnung seiner pandemiebedingt geschlossenen Vergnügungsparks in Kalifornien verschoben.

25.06.2020 06:59

Der Staat Kalifornien habe noch keine Richtlinien für die Inbetriebnahme von Themenparks vorgelegt, hiess es am Mittwoch in einer Mitteilung. Sie benötigten Vorlaufzeit, um Tausende von Mitarbeitern zurückzubringen. Daher blieben die Themenparks und Hotels in der Anlage in Anaheim vorerst geschlossen. Ein neues Datum für die Eröffnung wurde nicht genannt.

Anfang Juni hatte der Konzern zunächst angekündigt, Disneyland Resort am 17. Juli zu eröffnen. Das Unternehmen will allerdings weiter daran festhalten, die Shoppingmeile Downtown Disney District ab dem 9. Juli für Besucher zugänglich zu machen. Im US-Staat Florida ist die Wiedereröffnung des Disney World Resorts für den 11. Juli genehmigt worden. Disneyland Paris soll nach einer coronabedingten Schliessung ab dem 15. Juli wieder schrittweise geöffnet werden.

Für den Entertainment-Giganten ist das Geschäft mit Vergnügungsparks, Ferienresorts und Kreuzfahrten eine der wichtigsten Erlösquellen. Die Schliessungen aufgrund der Corona-Pandemie im März haben bereits Kosten in Milliardenhöhe verursacht.

(AWP)

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Qantas streicht wegen

Qantas streicht wegen Coronakrise 6000 Stellen

Die australische Fluggesellschaft Qantas Airways plant als Folge der Coronakrise mindestens 20 Prozent ihrer Belegschaft abzubauen und über Abschreibungen rund 1,3 Milliarden Dollar Liquidität aufzubringen.

25.06.2020 03:52

"Wir müssen uns für mehrere Jahre positionieren, wenn der Umsatz viel niedriger ausfällt", sagte Qantas-Chef Alan Joyce bei der Vorstellung eines Drei-Jahres-Plans. "Und das bedeutet, kurzfristig eine viel kleinere Fluggesellschaft zu werden."

Qantas kündigte an, mindestens 6000 Stellen unter den 29'000 Mitarbeiter zu streichen. Weitere 15'000 Mitarbeiter blieben vorübergehend freigestellt, bis vor allem der internationale Flugverkehr wieder zunehme.

Joyce sagte, rund 100 Flugzeuge müssten zudem für bis zu 12 Monate oder länger am Boden bleiben. Die sechs in der Flotte verbliebenen Boeing 747 sollen sofort - und nicht wie geplant erst in sechs Monaten - in den Ruhestand geschickt werden.

Zudem wolle die Fluggesellschaft über die Abschreibung ihrer derzeit stillgelegten Airbus A380-Flotte bis zu 1,3 Milliarden Dollar aufbringen, um die Liquidität des Unternehmens zu sichern. Im Rahmen des Drei-Jahres-Plans hat sich Geschäftsführer Joyce bereiterklärt, bis mindestens Juni 2023 an der Spitze des Konzerns zu bleiben.

Die Regierung in Australien hatte vergangene Woche angekündigt, dass internationale Reisen wahrscheinlich erst wieder im kommenden Jahr möglich sein werden, allerdings werde eine Lockerung der Einreisebestimmungen für Studenten und andere Langzeitbesucher in Betracht gezogen.

(SDA)

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Lufthansa bringt im

Lufthansa bringt im Sommerflugplan die halbe Flotte wieder in die Luft

Die corona-geplagte Lufthansa fährt ihren Flugbetrieb wieder hoch. Das Unternehmen veröffentlichte am Montag seinen Flugplan bis zum 24. Oktober dieses Jahres. Dann soll etwa jedes zweite Flugzeug der Konzernmarken wieder in der Luft sein, rund 380 von 760 Jets. Geflogen würden über 40 Prozent des früheren Programms, womit 90 Prozent der Kurz-und Mittelstreckenziele sowie mehr als 70 Prozent der Langstreckenziele abgedeckt seien. Eindeutiger Schwerpunkt ist der Mittelmeerraum./ceb/DP/stw

29.06.2020 15:26

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Airbus drosselt Produktion um

Airbus drosselt Produktion um 40 Prozent - Entlassungen drohen

(Ausführliche Fassung) - Dem Flugzeugbauer Airbus droht ein drastischer Stellenabbau. Als Reaktion auf die Luftfahrt-Krise will der Konzern für zwei Jahre seine Produktion und seine Auslieferungen um 40 Prozent kürzen, wie Airbus-Chef Guillaume Faury der "Welt" (Montag) sagte. "Wir können uns von der Entwicklung bei den Airlines nicht abkoppeln", sagte Faury. Die IG Metall warnt vor einem Kahlschlag und schlägt vor, die wenige Arbeit auf mehrere Köpfe zu verteilen.

29.06.2020 11:59

An der Börse wurden die Nachrichten nach anfänglichem Auf und Ab positiv aufgenommen. Am späten Vormittag lag die Airbus-Aktie in Paris mit rund 1,7 Prozent im Plus und gehörte damit zu den stärksten Werten im französischen Leitindex Cac 40 . Seit dem Jahreswechsel hat das Papier allerdings immer noch mehr als die Hälfte seines Werts eingebüsst. Damit wird der Konzern an der Börse insgesamt mit nur noch knapp 50 Milliarden Euro bewertet.

Diese Krise sei in ihrem Ausmass und ihrer Dauer beispiellos, hiess es bei Airbus. Der Luft- und Raumfahrtkonzern geht davon aus, dass vor Ende Juli weitere Einzelheiten über die Massnahmen mitgeteilt werden. Zunächst müsse man aber mit den Sozialpartnern kommunizieren. Zu Spekulationen im Zusammenhang mit internen Sitzungen will sich der Konzern generell nicht äussern. In Deutschland beschäftigt Airbus Zehntausende Mitarbeiter und hat zahlreiche Standorte - etwa in Hamburg-Finkenwerder.

Trotz der Drosselung des Geschäftes werde aber keine Endmontagelinie geschlossen, betonte Faury. Alle Flugzeugtypen würden weiter produziert, "aber in langsamerem Tempo". An jedem Standort werde nach Möglichkeiten zur Kostensenkung gesucht. "Wir drehen jeden Stein um." Der Konzern hatte bisher von einer Produktionskürzung um rund 30 Prozent gesprochen. Jetzt ist von 40 Prozent die Rede, weil sich die Differenz zum zuvor geplanten Produktionsausbau in den Jahren 2020/21 vergrössert.

Von der meistverkauften Baureihe A320 und ihrer Neuauflage A320neo sollen nur noch 40 Maschinen pro Monat gefertigt werden. Derzeit seien viele fertige Flugzeuge geparkt, sagte Faury. Die Airlines nehmen sie wegen des Einbruchs im Markt durch die Corona-Krise zunächst nicht ab. Es werde bis Ende 2021 dauern, bevor Produktion und Auslieferungen wieder im Einklang stehen, sagte der Airbus-Chef dem Blatt.

Spekuliert wird, dass bis zu 15 000 Stellen in der Zivilflugzeugsparte mit 90 000 Beschäftigten betroffen sind. "Es geht um die notwendige Anpassung an die massiv gesunkenen Produktionszahlen. Es geht darum, unsere Zukunft zu sichern", betonte Faury. Der Airbus-Chef will dabei Kündigungen nicht grundsätzlich ausschliessen, zumal sich durch eine zweite Corona-Welle die erhoffte Belebung wieder verschlimmern könnte.

Gewerkschaft: Kurzarbeit reicht nicht

Die Gewerkschaft IG Metall schlägt Alarm. "Kurzarbeit alleine reicht nicht aus, um diese Lage zu überbrücken", warnte Jürgen Kerner, geschäftsführendes Vorstandsmitglied der IG Metall und Airbus-Aufsichtsrat. Er hatte in der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" vorgeschlagen, die wenige Arbeit auf mehrere Köpfe zu verteilen - eine "kollektive Arbeitszeitverkürzung" nach dem Vorbild von VW . "Wir müssen alles tun, um ohne einen harten Personalabbau durch die Krise zu kommen", sagte Kerner. Das Virus dürfe nicht als Vorwand für Einschnitte auf Kosten der Beschäftigten dienen.

Der Luftfahrt- und Rüstungskonzern Airbus ist wie die gesamte Luftfahrtbranche wegen der Covid-19-Pandemie in eine schwere Krise geraten. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hatte vor einigen Wochen ein 15 Milliarden Euro schweres Rettungspaket für die Luftfahrtindustrie angekündigt. In Frankreich arbeiten allein bei Airbus mit Schaltzentrale in Toulouse knapp 50 000 Menschen.

Gute Nachrichten gibt es unterdessen beim Erzrivalen Boeing . Nach dem mehr als einjährigen Startverbot für den Mittelstreckenjet Boeing 737 Max kann der US-Flugzeugbauer Testflüge starten. Die US-Luftfahrtbehörde FAA gab am Sonntag grünes Licht für den Start entsprechender Flüge mit Testpiloten. Bis zu einer Wiederzulassung des Modells für den Flugverkehr wären aber auch dann noch mehrere Hürden zu nehmen. Nach zwei Abstürzen mit insgesamt 346 Toten hatten Aufsichtsbehörden in aller Welt im März 2019 ein Startverbot für die 737 Max verhängt. Zudem darf Boeing neue Maschinen der Reihe seitdem nicht ausliefern./nau/DP/stw

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Stahlkonzern Voestalpine

Stahlkonzern Voestalpine verstärkt Bereich Bahninfrastruktur

Der Linzer Stahlkonzern Voestalpine baut mit mehreren Zukäufen seine Marktposition im Bereich Bahninfrastruktur aus. Neben der Akquisition eines Weichenwerks in Frankreich seien auch Beteiligungen in China und Argentinien erworben worden, teilte das Unternehmen am Montag mit. Angaben zum Kaufpreis wurden nicht gemacht.

29.06.2020 11:40

Die Österreicher sind eigenen Angaben zufolge globale Marktführer für komplette Bahninfrastruktursysteme einschliesslich Schienen, Weichen und digitaler Signaltechnik.

"Auch im derzeit konjunkturell herausfordernden Umfeld zeigt der Bereich Bahninfrastruktur eine stabile Entwicklung", sagte Konzernchef Herbert Eibensteiner. Anfang des Monats kündigte der Konzern für das bis Ende März laufende Geschäftsjahr 2020/21 insgesamt hohe operative Einbussen an.

Mit dem in der Nähe von Paris gegründeten Weichenwerk will sich das Unternehmen als lokaler Lieferant für den französischen Bahnbetreiber SNCF positionieren. Die Österreicher gehen davon aus, dass die französische Bahn in den kommenden zehn Jahren stark in die Infrastruktur investieren werde.

In China sei zudem eine Beteiligung an einem Produzenten für Weichensysteme mit rund 150 Mitarbeitern erworben worden, teilte der Konzern mit. "Die chinesische Regierung plant in Städten mit über einer Million Einwohnern mehr als 100 neue Strassen- und U-Bahnen zu realisieren", sagte Vorstandsmitglied Franz Kainersdorfer, der die Sparte Metal Engineering leitet. Darüber hinaus haben sich die Österreicher über ihre spanische Tochter JEZ an einem Weichenmontagewerk in der Nähe der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires beteiligt, hiess es.

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Ölkonzern Shell muss wegen

Ölkonzern Shell muss wegen Corona-Krise Milliarden abschreiben

Der britisch-niederländische Ölkonzern Shell muss angesichts des Einbruchs der Öl- und Gaspreise Milliarden abschreiben.

30.06.2020 09:14

Für das zweite Quartal kündigte das Unternehmen am Dienstag in London Wertberichtigungen von 15 bis 22 Milliarden US-Dollar an. Ausgelöst durch die Corona-Pandemie waren die Öl- und Gaspreise aufgrund eines Nachfrageeinbruchs stark gefallen.

Shell hat deswegen seine mittel- und langfristige Einschätzung für die Rohstoffpreise und die Raffineriemargen nach unten revidiert. Das Unternehmen ist damit nicht alleine: Auch Konkurrent BP musste seine Prognosen diesbezüglich korrigieren, was ebenfalls zu milliardenschweren Abschreibungen führen wird.

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Corona-Krise treibt Geschäft

Corona-Krise treibt Geschäft von Delivery Hero an - Aktien-Höhenflug

Der Essenslieferdienst Delivery Hero setzt sein starkes Wachstum inmitten der Corona-Krise fort.

03.07.2020 07:37

Allein im Juni verdoppelte sich die Anzahl der Bestellungen, die der Kandidat für einen Aufstieg in den deutschen Leitindex Dax verzeichnete. Für das zweite Quartal ergibt sich damit ein Auftragsplus von 94 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, wie der Konzern am Donnerstagabend in Berlin mitteilte. Getrieben von diesen Daten könnte die Aktie am Freitag ihren jüngsten Rekordlauf fortsetzen und dabei erstmals die runde Marke von 100 Euro knacken.

Delivery Hero ist einer der grossen Profiteure der Corona-Pandemie. Da Restaurants in vielen Ländern teils wochenlang geschlossen waren und manch einer wegen der Angst vor einer möglichen Ansteckung wohl auch den Gang in den Supermarkt scheute, bestellten viele Menschen ihr Essen und liessen es liefern. Zwar verzeichnete das Unternehmen laut den aktuellen Angaben im April zunächst einen Einbruch, danach zog das Auftragswachstum aber deutlich an.

Aktienkurs erklimmt neue Höhen

Diese Entwicklung spiegelt auch der Aktienkurs wider. Der geriet im Sog des Corona-Börsencrashs ab Februar zwar zunächst unter Druck, erholte sich aber schnell und stieg auf Rekordhöhe. Seit dem März-Tief bei rund 50 Euro hat sich der Wert der Papiere in etwa verdoppelt und am Freitag dürfte die positive Entwicklung weiter gehen. So legte der Kurs am Donnerstagabend auf der Handelsplattform Tradegate im Vergleich zum Xetra-Schluss um fast fünf Prozent zu auf 102,80 Euro.

Damit könnte der Konzern zum Wochenschluss beim Börsenwert die Marke von 20 Milliarden Euro knacken. Das rasante Wachstum könnte Delivery Hero schon im September einen Platz im deutschen Leitindex Dax bescheren. Denn dann muss der in einem Bilanzskandal steckende Zahlungsabwickler Wirecard die erste Börsenliga spätestens verlassen. Neben Delivery Hero ist auch der Hersteller von Duftstoffen und Aromen Symrise laut Experten ein Aufstiegskandidat.

Vor dem möglichen Dax-Aufstieg wird Delivery Hero noch die vollständigen Zahlen zur jüngsten Geschäftsentwicklung vorlegen. Der Zwischenbericht für das zweite Quartal ist für den 28. Juli geplant und die Veröffentlichung des detaillierten Halbjahresbericht für den 27. August. Dann dürfte sich Konzernchef Vorstandschef Niklas Östberg auch zu den Jahreszielen äussern. Zuletzt lag das Ziel für den Jahresumsatz 2020 zwischen 2,4 Milliarden und 2,6 Milliarden Euro, wobei unter dem Strich aber weiter ein Verlust anfallen dürfte.

Delivery Hero betreibt in mehr als 40 Ländern Bestellplattformen für Essen lokaler Anbieter und beschäftigt über 25'000 Mitarbeiter. Sein Deutschlandgeschäft mit Marken wie Foodora, Lieferheld oder Pizza.de hatte der Konzern allerdings im vergangenen Jahr an den niederländischen Konkurrenten Takeaway verkauft.

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Lufthansa sieht keinen

Lufthansa sieht keinen Zeitdruck bei Verkäufen von Firmenanteilen

Nach dem milliardenschweren staatlichen Rettungspakt prüft die Lufthansa Verkäufe von Unternehmensteilen, will sich dabei aber nicht unter Zeitdruck setzen lassen.

03.07.2020 08:42

"Wir werden schneller als vor der Krise angedacht Beteiligungen verkaufen müssen, um mit den Erlösen die Schulden zu reduzieren", kündigte Aufsichtsratschef Karl-Ludwig Kley im Gespräch mit dem "Handelsblatt" (Freitagausgabe) an. "Notverkäufe sind nicht notwendig und wird es auch nicht geben, weil wir im Moment solide durchfinanziert sind." Erst vor wenigen Tagen hatten die Aktionäre auf einer ausserordentlichen Hauptversammlung grünes Licht für ein neun Milliarden Euro schweres Rettungspaket der Bundesregierung gegeben und damit eine drohende Insolvenz infolge der Coronakrise verhindert.

Dennoch führe an Verkäufen von Firmenanteilen kein Weg vorbei, betonte Kley. Dabei schloss er die Tochter Lufthansa Technik ein. "Das ist wirklich ein hervorragendes Unternehmen, das in Teilen sehr eng mit dem Kerngeschäft des Konzerns verknüpft ist", sagte der Manager, der viele Jahre Finanzchef bei der Lufthansa war. "Die Situation zwingt uns nun, schneller als geplant darüber nachzudenken, in welcher Kombination sich Lufthansa Technik künftig am besten entwickeln könnte." Es werde für den Konzern eine neue Gesamtstrategie entwickelt. "Im Herbst werden wir im Aufsichtsrat darüber beraten", sagte er.

Kley will sich künftig intensiver mit Grossaktionär Heinz Hermann Thiele austauschen. "Inzwischen haben wir verabredet, dass wir uns alsbald erneut persönlich treffen wollen." Thiele ist mit 15,5 Prozent bei der Lufthansa eingestiegen und sieht das Rettungspaket kritisch. "Ich bin in diesem Zusammenhang im übrigen sehr froh, dass Heinz Hermann Thiele als Grossaktionär seine Stimme erhoben hat und vieles kritisch hinterfragt hat, ehe er dem Rettungspaket zugestimmt hat", sagte Kley.

(Reuters)

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