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Corona-Krise brockt US-Banken

Corona-Krise brockt US-Banken kräftige Gewinnrückgänge ein

Eine milliardenschwere Vorsorge gegen Kreditausfälle in der Corona-Krise hat den US-Grossbanken die Ergebnisse verhagelt.

14.07.2020 18:35

Der Gewinn von Branchenprimus JP Morgan halbierte sich im zweiten Quartal auf 4,7 Milliarden Dollar, wie das Geldhaus am Dienstag mitteilte. Noch schlimmer traf es den Rivalen Citigroup mit seinem großen Kreditkartengeschäft: Sein Überschuss brach um 73 Prozent auf 1,3 Milliarden Dollar ein. Immerhin konnten sich die beiden Wall-Street-Häuser über ein brummendes Kapitalmarktgeschäft und Investmentbanking freuen. Das fehlt dem Rivalen Wells Fargo, der mit einem Verlust von 2,4 Milliarden Dollar in den roten Zahlen landete.

"Unsere Einschätzung über die Dauer und Schwere des Konjunktureinbruchs hat sich gegenüber dem letzten Quartal deutlich verschlechtert", sagte Wells-Fargo-Chef Charlie Scharf. Denn die Zahl der Corona-Infektionen in den USA steigt fast täglich auf einen neuen Rekord. Viele Bundesstaaten fahren daher ihre Schutzmassnahmen zur Eindämmung des Virus wieder hoch, die Hoffnung auf eine schnelle Konjunkturerholung hat sich zerschlagen. Dadurch geraten immer mehr Unternehmen in Schieflage und zahlreiche Verbraucher können in Zeiten der Massenarbeitslosigkeit ihre Rechnungen nicht mehr zahlen.

JP Morgan stockte daher die Rückstellungen für faule Kredite um gut neun Milliarden auf 10,5 Milliarden Dollar auf, Wells Fargo erhöhte sie auf 9,5 Milliarden Dollar und Citigroup auf 5,6 Milliarden. "Trotz zuletzt einiger positiver Konjunkturdaten und entschlossener Maßnahmen der Regierung herrscht nach wie große Unsicherheit über die wirtschaftlichen Aussichten", sagte JP-Morgan-Chef Jamie Dimon. Schnelle Besserung erwartet die Bank nicht: Auch im ersten Halbjahr 2021 werde die Arbeitslosenquote im zweistelligen Prozentbereich liegen, sagte Finanzchefin Jennifer Piepszak voraus.

Neben Kreditausfällen setzen auch die niedrigen Zinsen den US-Geldhäusern zu, da die US-Notenbank Fed im Kampf gegen die Krise den Leitzins auf Nahe Null Prozent gesenkt. Im Gegensatz zu ihren europäischen Rivalen müssen sie allerdings keine Strafzinsen zahlen. Bei Wells Fargo brach der Zinsüberschuss im zweiten Quartal um 18 Prozent ein, bei der Citigroup um sieben Prozent und bei Wells Fargo um vier Prozent.

US-Banken halten Dividenden fest 

Ein Lichtblick für JP Morgan und Citigroup war aber das brummende Kapitalmarktgeschäft. Unternehmen heuerten die Wall-Street-Häuser an, um sich in der Krises frisches Geld am Kapitalmarkt zu besorgen. Zudem profitierten die Banken von höheren Margen. JP Morgan konnte die Konzernerträge im zweiten Quartal um 15 Prozent auf fast 34 Milliarden Dollar steigern, die Citigroup immerhin noch um fünf Prozent auf knapp 19,8 Milliarden.

Insbesondere der Anleihenhandel brummte. Davon dürfte auch die Deutsche Bank profitieren, die trotz des radikalen Konzernumbaus nach wie vor ein großes Rad in dem Geschäft dreht. Einen Gewinn trauen die Analysten dem größten deutschen Geldhaus im Gegensatz zu den Wall-Street-Rivalen jedoch nicht zu. Im Schnitt erwarten die Experten einen Verlust vor Steuern von 365 Millionen Euro, wenn die Bank am 29. Juli ihre Zahlen vorlegt.

JP Morgan will trotz der mauen Aussichten weiterhin Dividenden zahlen - außer die Wirtschafslage trübe sich erheblich ein, wie Dimon sagte. Und selbst Wells Fargo will trotz der roten Zahlen eine Quartalsdividende von zehn Cent je Aktie ausschütten, die allerdings nur noch ein Fünftel so hoch ist wie zuletzt. Darauf können Anleger in europäische Bankentitel vorerst nur hoffen. Wegen der Belastungen aus der Corona-Krise verzichten die meisten Geldhäuser auf Druck der Bankenaufseher vorerst auf eine Gewinnausschüttung.

JP Morgan, Citigroup und Wells Fargo eröffneten die Bilanzsaison der US-Grossbanken. Am Mittwoch will Goldman Sachs seine Zahlen präsentieren, am Donnerstag folgen Bank of America und Morgan Stanley.

(Reuters)

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Boeing kämpft weiter mit

Boeing kämpft weiter mit Stornierungswelle bei Krisenjet 737 Max

Die Corona-Krise und das Debakel um den Unglücksflieger 737 Max machen Boeing weiter schwer zu schaffen.

14.07.2020 18:31

Im Juni büsste der Airbus -Rivale etliche weitere Bestellungen ein, wie am Dienstag aus neuen Daten von Boeing hervorging. Im ersten Halbjahr 2020 wurden demnach insgesamt 355 Bestellungen für die 737 Max storniert, 60 kamen im vergangenen Monat hinzu. Die Auslieferungen in der Verkehrsflugzeugsparte brachen im zweiten Quartal um fast 80 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf lediglich 20 Maschinen ein.

Die Entwicklung zeige die starken Belastungen durch die Covid-19-Pandemie, teilte Finanzchef Greg Smith mit. Boeing leidet zudem stark darunter, dass das wichtigste Modell 737 Max wegen zweier Abstürze mit insgesamt 346 Toten seit über einem Jahr mit Startverboten belegt ist und somit auch nicht ausgeliefert werden kann. Zuletzt stieg nach einer Reihe erfolgreicher Zertifizierungsflüge immerhin die Hoffnung auf eine Wiederzulassung durch die US-Luftfahrtaufsicht FAA später in diesem Jahr.

(AWP)

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Würth hält Umsatzverluste im

Würth hält Umsatzverluste im Rahmen - Gewinn sinkt deutlich

Der Werkzeug-Handelskonzern Würth stemmt sich gegen die Folgen der Corona-Pandemie und büsst bislang nur vergleichsweise wenig Umsatz ein. Allerdings trifft die Krise vor allem die sehr profitablen Geschäftsbereiche. Entsprechend deutlich geht der Gewinn zurück, wie die Würth-Gruppe am Mittwoch mitteilte. Konzernchef Robert Friedmann zeigte sich trotzdem zufrieden mit den Zahlen für die erste Jahreshälfte. "Breit aufgestellt zu sein, hat sich einmal mehr als sichere Strategie erwiesen", sagte er der Deutschen Presse-Agentur.

15.07.2020 10:50

Von Januar bis Ende Juni hat die Gruppe weltweit rund 6,9 Milliarden Euro umgesetzt. Das waren 3,1 Prozent weniger als im ersten Halbjahr 2019. Der Gewinn aus dem operativen Geschäft rutschte dagegen um rund 18 Prozent auf 280 Millionen Euro ab.

Als stabilisierender Faktor habe sich insbesondere auch die starke Verankerung in Deutschland erwiesen, sagte Friedmann. Während der Umsatz im Ausland um fast fünf Prozent zurückging, war es in Deutschland nur ein halbes Prozent. Zudem schnitten die verschiedenen Geschäftsfelder höchst unterschiedlich ab. Je näher man den Bereichen Maschinenbau und Automobil komme, desto schwieriger werde es, sagte Friedmann. Die Bereiche Bau und Elektro hingegen seien weiterhin gut gelaufen. Dabei habe auch das schon vor der Krise stark ausgebaute Online-Geschäft geholfen, dessen Anteil inzwischen bei rund 20 Prozent liege.

Friedmann geht davon aus, das Schlimmste überstanden zu haben. Die Zahl der Beschäftigten in Kurzarbeit habe man von zwischenzeitlich rund 20 000 auf zuletzt unter 10 000 reduziert. Nach den grössten Umsatzverlusten von mehr als 20 Prozent im April seien es im Mai noch minus fünf Prozent gewesen, im Juni nur noch minus ein Prozent. Für den Juli erwarte man erstmals wieder ein Umsatzwachstum im Vergleich zum Vorjahresmonat. "Die Frage ist aber, wann wir wieder da sind, wo wir vor der Krise waren", sagte Friedmann. Das werde kaum mehr in diesem Jahr zu schaffen sein. Weltweit stiegen die Corona-Fallzahlen immer noch. "Solange das anhält, ist es schwierig, überhaupt eine Prognose abzugeben", sagte Friedmann.

Der Konzern beschäftigt weltweit gut 78 000 Mitarbeiter, davon rund 24 300 in Deutschland./eni/DP/jha

(AWP)

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Spotify expandiert in

Spotify expandiert in Russland und Osteuropa

Der Streamingdienst Spotify steigt in den russischen Markt ein. Daneben startet die Plattform für Musik, Hörspiele und Podcasts in zwölf weiteren Ländern in Europa, wie Spotify am Mittwoch mitteilte. Dabei handele es sich um Albanien, Bosnien und Herzegowina, Kasachstan, Kosovo, Kroatien, Moldawien, Montenegro, Nordmazedonien, Serbien, Slowenien, Weissrussland und die Ukraine.

15.07.2020 10:16

Das Streaming-Angebot gebe es dann weltweit in 92 Märkten, auch in Deutschland ist Spotify aktiv. Das schwedische Unternehmen startete die Plattform 2008 und gehört zu den grössten Musik- und Podcast-Plattformanbietern. Spotify produziert auch eigene Podcasts. Zu den internationalen Plattform-Konkurrenten zählen zum Beispiel Apple und Deezer./rin/DP/jha

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25 000 Jobs bei American

25 000 Jobs bei American Airlines wegen Corona-Krise in Gefahr

Die US-Fluggesellschaft American Airlines bereitet angesichts der anhaltenden Belastungen durch die Corona-Pandemie tiefe Personaleinschnitte vor. Rund ein Fünftel der Beschäftigten könnten ab Oktober in unbezahlten Zwangsurlaub geschickt werden, wie aus einem internen Memo vom Mittwoch (Ortszeit) hervorgeht. 25 000 Angestellte erhielten demnach bereits entsprechende Warnungen.

16.07.2020 06:33

"Mit steigenden Infektionsraten und mehreren US-Bundesstaaten, die Quarantäne-Restriktionen wieder in Kraft setzen, sinkt die Nachfrage nach Flugreisen wieder", erklärten die Konzernchefs Doug Parker und Robert Isom in dem Schreiben an die Belegschaft. Im Juni seien Americans Erlöse im Jahresvergleich um über 80 Prozent gesunken. Die Hoffnung auf eine rasche Erholung sei inzwischen verflogen.

US-Fluggesellschaften wie American Airlines mussten sich im Gegenzug für 25 Milliarden Dollar (22 Mrd Euro) an Staatshilfen in der Corona-Krise verpflichten, bis Ende September keinen Personalabbau vorzunehmen. Da die Lage der Branche aber weiter prekär ist und sich wegen der erneuten Corona-Eskalation in den USA zuletzt sogar wieder verschlechterte, droht nun eine Entlassungswelle im Herbst.

Auch United Airlines hatte jüngst bereits 36 000 Beschäftigte - über ein Drittel seiner Mitarbeiter - von drohenden Zwangsbeurlaubungen in Kenntnis gesetzt. Nicht alle, die die Warnungen erhalten, müssen jedoch letztlich betroffen sein. US-Unternehmen sind verpflichtet, Angestellte 60 Tage im Voraus zu informieren. Zunächst wollen American und United Airlines weiter auf freiwillige Lösungen setzen./hbr/DP/zb

(AWP)

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Computer-Riese Dell erwägt

Computer-Riese Dell erwägt Abspaltung von Tochter VMWare

Der Computer-Konzern Dell prüft eine Abspaltung seiner Software-Tochter VMWare. Die Erwägung sei aber noch in einem frühen Stadium und eine mögliche Trennung werde nicht vor September 2021 stattfinden, teilte Dell am Mittwoch (Ortszeit) nach US-Börsenschluss mit.

16.07.2020 06:32

Ein Verkauf könnte Dell ordentlich Geld in die Kasse spülen. VMWare hatte zuletzt einen Börsenwert von rund 58,5 Milliarden Dollar (51,3 Mrd Euro) und Dell hält 81 Prozent der Anteile. Der Konzern betonte jedoch, dass auch andere strategische Optionen ausgelotet würden.

Das "Wall Street Journal" hatte bereits im Juni unter Berufung auf Insider berichtet, dass auch eine Komplettübernahme in Frage kommen könnte. Dells Aktien reagierten nachbörslich mit einem Kursplus von sieben Prozent, die Papiere von VMWare legten um vier Prozent zu./hbr/DP/zb

(AWP)

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Corona-Krise brockt Cathay

Corona-Krise brockt Cathay Pacific Milliardenverlust ein

Die Corona-Krise hat die asiatische Fluggesellschaft Cathay Pacific im ersten Halbjahr tief in die roten Zahlen gerissen.

17.07.2020 08:15

Unter dem Strich rechnet die Airline mit einem Verlust von 9,9 Milliarden Hongkong-Dollar nach 1,3 Milliarden Gewinn ein Jahr zuvor. Das teilte sie sie am Freitag in Hongkong mit. Das Geschäft des Unternehmens, das sich auf Langstreckenflüge spezialisiert hat, läuft nur sehr langsam wieder an. Im Juni lag das Passagieraufkommen mit 27 106 Fluggästen nur bei rund einem Prozent des Vorjahreswerts. Im August sollen höchstens zehn Prozent der Flüge wieder stattfinden.

"Das Umfeld für den internationalen Luftverkehr bleibt unglaublich unsicher angesichts der Reisebeschränkungen und Quarantäne-Regeln, die rund um den Globus weiterhin gelten", sagte Cathay-Manager Ronald Lam. Es gebe keine deutlichen Zeichen für baldige Verbesserungen. Die Gesellschaft hat deshalb 2,4 Milliarden Hongkong-Dollar abgeschrieben, vor allem auf 16 Flugzeuge, die vor Sommer 2021 kaum wieder eingesetzt werden dürften.

Angesichts der schwierigen Lage hat die Regierung in Hongkong bereits ein Rettungspaket geschnürt, durch das Cathay Pacific insgesamt 39 Milliarden Hongkong-Dollar an frischem Kapital und Krediten zufliessen sollen. Die Aktionäre haben dem Vorhaben in dieser Woche zugestimmt.

Der weitgehende Stopp weltweiter Flüge im Zuge der Corona-Pandemie hat Cathay wie anderen Fluggesellschaften auch grosse Probleme gebracht. Langstreckenflüge sind von den Reisebeschränkungen besonders betroffen. Die Krise werde die Branche grundlegend verändern, sagte Manager Lam nun.

(SDA)

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Probleme mit der Motorkühlung

Probleme mit der Motorkühlung - Volvo ruft fast 370'000 Autos zurück

Das Unternehmen Volvo Cars hat rund 367'000 Wagen in die Werkstätten zurückgerufen.

17.07.2020 06:22

Grund dafür sei, dass bei Modellen der Produktionsjahre 2012 bis 2016 ein Problem mit der Motorkühlung behoben werden müsse, teilte eine Volvo-Sprecherin am Donnerstagabend der Deutschen Presse-Agentur mit. Berichte über Personenschäden im Zusammenhang mit dem Problem lägen Volvo nicht vor.

Zunächst hatte das Fachportal "kfz-betrieb" über die Rückrufaktion berichtet. Nach Angaben des Online-Portals sind insgesamt fast 36'000 Dieselmodelle in Deutschland von der Massnahme betroffen.

Erst Anfang Juli hatte Volvo wegen möglicher Probleme mit dem Sicherheitsgurt des Fahrersitzes weltweit rund 2,2 Millionen Autos zurückgerufen. Darunter waren fast 180'000 Fahrzeuge in Deutschland.

(AWP)

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Philips überrifft im zweiten

Philips überrifft im zweiten Quartal Erwartungen

Den niederländischen Medizintechnikkonzern Philips hat die Coronavirus-Pandemie im zweiten Quartal nicht so hart getroffen wie befürchtet. Umsatz und operatives Ergebnis gingen zwar deutlich zurück, aber nicht so stark wie von den meisten Experten erwartet. Der Umsatz sei um sechs Prozent auf 4,4 Milliarden Euro gefallen, teilte der Konkurrent von Siemens Healthineers am Montag in Amsterdam mit.

20.07.2020 07:42

Der um Sondereffekte bereinigte Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen auf Unternehmenswerte (Ebita) brach um fast ein Viertel auf 418 Millionen Euro ein. Wie schon im ersten Quartal zog zudem der Auftragseingang deutlich an. Der Konzern bestätigte ausserdem die Prognose für 2020. Demnach soll der Umsatz im laufenden Jahr auf vergleichbarer Basis leicht zulegen und die bereinigte Ebita-Marge steigen.

Die Zahlen und bestätigte Prognose könnten die Aktie weiter beflügeln. Das im EuroStoxx 50 notierte Papier konnte sich zuletzt deutlich von den ersten Verlusten nach dem Ausbruch der Corona-Pandemie erholen und lag zuletzt wieder auf dem Niveau von Mitte Februar./zb/mis

(AWP)

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Kreise: Ebay will nach

Kreise: Ebay will nach Verkauf Anteil an Anzeigengeschäft behalten

Die Onlinehandelsplattform Ebay will beim Verkauf ihrer Anzeigensparte offenbar einen gewissen Anteil behalten. Das berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg am Sonntag unter Berufung auf informierte Personen. Das würde die Chancen der Beteiligungsgesellschaft Prosus im Rennen um die Übernahme erheblich schmälern, hiess es. Die Tochter des südafrikanischen Medienkonzerns Naspers soll bislang das höchste Kaufgebot für den Geschäftsbereich abgegeben haben.

19.07.2020 15:46

Mit der Entscheidung Ebays vom Freitag würden dagegen die Chancen des norwegischen Online-Marktplatzes Adevinta steigen, hiess es. Diese hatten eine Offerte aus Aktien und Bargeld abgegeben, wodurch Ebay weiter einen "signifikanten Anteil" an dem fusionierten Geschäft halten würde, so die informierten Personen. Die Prosus-Offerte soll hingegen ein reines Barangebot sein. Auch ein Gebot eines Konsortium der Finanzinvestoren Blackstone , Permira und Hellman & Friedman würde Ebay einen Minderheitenanteil belassen.

Prosus hatte letzten Informationen vor dem Wochenende zufolge als Favorit gegolten. Die Gesellschaft, in die Naspers seine Internet-Beteiligungen ausgelagert hat, ist in Amsterdam an der Börse notiert und gilt als EuroStoxx-50-Kandidat. Zu den wichtigsten Beteiligungen gehört etwa der Essenlieferant Delivery Hero .

Zu dem zum Verkauf stehenden Geschäftsbereich von Ebay gehören auch die deutschen Angebote Ebay Kleinanzeigen und mobile.de. Der Verkauf könne Ebay mehr als acht Milliarden US-Dollar einbringen. Ebay und Prosus waren Bloomberg zufolge für einen Kommentar nicht zu erreichen. Adevinta sowie das Konsortium wollten die Informationen nicht kommentieren.

Noch erörterten Ebay und seine Berater die Vorzüge der verschiedenen Gebote, Interessenten könnten zudem noch nachbessern, hiess es. Ebay könnte dann in den kommenden Tagen über einen exklusiven Partner entscheiden./nas

(AWP)

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Ebay-Kleinanzeigensparte wird

Ebay-Kleinanzeigensparte wird für 9,2 Milliarden Dollar verkauft

Die Online-Anzeigenportale Ebay Kleinanzeigen und Mobile.de sind künftig in norwegischer Hand. Der US-Onlineriese Ebay verkauft sein Kleinanzeigen-Geschäft für 9,2 Milliarden Dollar an den Konkurrenten Adevinta, wie beide Seiten am Dienstag mitteilten.

21.07.2020 10:22

Ebay bekommt 2,5 Milliarden Dollar in bar und wird zugleich grösster Aktionär von Adevinta, die 2019 vom norwegischen Medienkonzern Schibsted ("Aftenposten", "VG") abgespalten worden war. Adevinta kann sein Geschäft mit der Übernahme praktisch verdoppeln. Die Aktien des an der Börse in Oslo gelisteten Unternehmens sprangen am Dienstag sprangen um 39 Prozent nach oben.

Auch der vom US-Finanzinvestor KKR gestützte Berliner Medienkonzern Axel Springer hatte um Ebay Kleinanzeigen gebuhlt, war aber früh ausgeschieden. Dagegen durfte sich der vom südafrikanischen Technologieinvestor Naspers unterstützte Online-Händler Prosus bis zuletzt Hoffnung machen, wie Insider der Nachrichtenagentur Reuters sagten.

Erst nachdem die Norweger über das Wochenende nachgebessert hatten, habe sich Ebay für Adevinta entschieden - und damit dafür, einen grösseren Anteil zu behalten. Dafür habe sich Vorstandschef Jamie Iannone stark gemacht. Prosus wollte neun Milliarden Dollar in bar zahlen. Aktivistische Investoren wie Elliott und Starboard hatten Druck auf Ebay gemacht, sich vom Kleinanzeigen-Geschäft zu trennen.

Die Amerikaner werden nun mit 44 Prozent der Anteile und 33 Prozent der Stimmrechte grösster Aktionär von Adevinta. Schibsted lässt seinen Anteil auf 33 Prozent verwässern, verfügt aber weiter über 39,5 Prozent der Stimmrechte.

Adevinta umfasst das Online-Geschäft von Schibsted in 15 Ländern ausserhalb Skandinaviens. Ebay Classifieds ist in zwölf Ländern aktiv. "Mit der Übernahme von Ebay Classifieds wird Adevinta zum grössten Online-Kleinanzeigen-Unternehmen weltweit, mit einem einzigartigen Portfolio führender Marktplatz-Marken", sagte Vorstandschef Rolv Erik Ryssdal.

Dazu gehören neben der deutschen Ebay Kleinanzeigen und der Gebrauchtwagen-Plattform mobile.de unter anderem Gumtree und Kijiji sowie mehrere Auto-Portale in anderen Ländern. Im Zuge der Transaktion gibt Adevinta sein dänisches Geschäft an Schibsted ab.

(AWP)

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RTL-Streamingplattform TVNow

RTL-Streamingplattform TVNow strebt Vollangebot für grosses Publikum an

Die Mediengruppe RTL Deutschland will auf ihrer Streamingplattform TVNow ein vollumfängliches Angebot für ein möglichst breites Publikum schaffen. "Wir setzen auf grosse Geschichten für ein grosses Publikum. Die Nische ist nicht unsere Sache", sagte der Co-Geschäftsleiter von TVNow, Henning Tewes, der Deutschen Presse-Agentur.

21.07.2020 10:22

Dazu habe man seit Jahresbeginn auf der Plattform Schwerpunkte in den Bereichen Sport (Rechte Europa-League und Europa Conference League), Fiction (elf neue Serien) und Kinder mit einem eigenen Familienbereich gesetzt. TVNow spiegele einerseits, dass man frei und unkonventionell an Projekte herangehen und andererseits, dass man grosse Geschichten erzählen könne.

Tewes betonte: "Im engen Zusammenspiel von TVNow mit unseren linearen Sendern wollen wir jetzt schnell und in grossen Schritten vorankommen." Beides klug miteinander zu vernetzen sei wichtig.

In Corona-Zeiten stieg das Interesse für die Plattform. Monatlich kamen den Angaben zufolge zuletzt fast sechs Millionen Unique User zusammen.

Zum Sportbereich hiess es, bislang könne man als TVNow-Premiumnutzer das lineare Angebot sehen, zum Beispiel in der Strassenbahn ein Fussball-Länderspiel. "Es ist das Argument der Bequemlichkeit, das viele Nutzer wirklich wichtig finden", sagte Tewes über die Resonanz. Bei den erworbenen Spielen der Europa-League und Europa Conference League soll ein Teil exklusiv auf TVNow zu sehen sein. "Wir schaffen für die TVNow-Nutzer einen klaren Mehrwert." Ab 2021 besitzt die RTL-Gruppe die Übertragungsrechte für alle Spiele der Europa League und der neuen Europa Conference League.

Man wolle zugleich die Plattform noch nutzerfreundlicher machen. "Wir arbeiten an einer Download-Funktion", sagte Tewes. Für die Mediengruppe RTL Deutschland ist die Streamingplattform ein grosses Wachstumsprojekt. Am Montag war etwa bekanntgeworden, dass Entertainer Stefan Raab erstmals für eine Zusammenarbeit gewonnen wurde: Er wird Produzent einer Late-Night-Show exklusiv auf der Streamingplattform. Auf der Plattform gibt es einen kostenlosen werbefinanzierten Bereich, zudem gibt es Abomodelle./rin/DP/men

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Presse: Möglicher

Presse: Möglicher Produktionsausfall bei Konkurrent von Wacker Chemie

Bei einem chinesischen Konkurrenten von Wacker Chemie könnte es Kreisen zufolge zu einem längeren Produktionsausfall kommen. In einem Werk von GCL-Poly Energy, einem der weltweit grössten Anbieter des Solarindustrie-Grundstoffs Polysilizium, seien Anlagen durch Explosionen infolge eines technischen Zwischenfalls beschädigt worden, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg am Dienstag unter Berufung auf eine mit der Sache vertraute Person. Wie lange die Reparatur dauern werde, werde aktuell noch untersucht. Ein Anfrage bei dem Unternehmen sei zunächst unbeanwortet geblieben.

21.07.2020 10:10

Laut einem Analyst könnten bei einem Ausfall des gesamten Werkes bis zu acht Prozent der geschätzten jährlichen, globalen Produktionskapazität für Polysilizium, mit dem Solaranlagen hergestellt werden, betroffen sein. Wacker Chemie ringt schon länger mit schwierigen Solarsilizium-Geschäften, da der Markt teils von Billigkonkurrenz aus China geflutet wurde. Zuletzt machten sich in dem Bereich aber Kostensenkungen positiv bemerkbar./mis/men

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Pakistan sperrt

Pakistan sperrt Videoplattform Bigo und warnt Tiktok

Pakistans Behörden haben die Videoplattform Bigo gesperrt. Gleichzeitig richtete die Telekommunikationsbehörde (PTA) eine Warnung an das soziale Netzwerk Tiktok, wie sie am Montagabend mitteilte. Die Sperrung von Bigo sei erfolgt, nachdem man Beschwerden über "unmoralische, obszöne und vulgäre Inhalte" erhalten habe. PTA habe die Onlinedienste aufgefordert, ihre Inhalte zu moderieren - "die Reaktion dieser Unternehmen war nicht zufriedenstellend", heisst es in der Mitteilung.

21.07.2020 09:36

Bereits in der Vergangenheit wurden Internetdienste in Pakistan gesperrt. So war das Videoportal Youtube ab 2012 für drei Jahre nicht erreichbar. Anfang Juli sperrten Pakistans Behörden vorübergehend das beliebte Onlinespiel "PlayerUnknown's Battlegrounds" (PUBG), nachdem Berichte über Suizide junger Menschen bekannt wurden. Kritiker werfen der Regierung Zensur vor./qzr/arb/DP/men

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Vattenfall-Chef Magnus Hall

Vattenfall-Chef Magnus Hall geht

Der schwedische Energieriese Vattenfall macht sich auf die Suche nach einem neuen Chef. Präsident und Vorstandschef Magnus Hall habe sich entschieden, Vattenfall nach fast sechs Jahren an der Konzernspitze zu verlassen, teilte das Unternehmen am Dienstag mit.

21.07.2020 08:57

"Das ist eine persönliche Entscheidung, die ich komplett selbst getroffen habe", sagte der 60-jährige Hall der Deutschen Presse-Agentur. Die vergangenen sechs Jahre seien sehr intensiv gewesen, der Job des Vattenfall-Chefs immer einer, in dem man 150 Prozent geben müsse. Vattenfall stehe nun an vorderster Stelle bei der Energiewende und habe eine klare Strategie für die Zukunft. Er bleibe im Amt, bis das Unternehmen einen Nachfolger für ihn gefunden habe, sagte Hall./trs/DP/men

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Pierer Mobility mit

Pierer Mobility mit Umsatzrückgang im ersten Halbjahr - Ausblick positiv

Die österreichische Fahrzeuggruppe Pierer Mobility hat im ersten Halbjahr unter den Produktionsunterbrüchen und Ladenschliessungen durch die Covid-19 Pandemie gelitten.

22.07.2020 08:05

Nach Ende des Lockdowns rechnet das an der Schweizer Börse kotierte Unternehmen mit einem Boom bei der globalen Zweiradnachfrage.

Im ersten Semester verkaufte Pierer Mobility 124'682 Motorräder und E-Bikes der Marken KTM, Husqvarna, Gasgas und R Raymon. Das ist ein Minus von 8,1 Prozent zum Vorjahr. Aufgrund der coronabedingten zweimonatigen Produktionsunterbrechung wird ein Umsatz in Höhe von 600 Millionen Euro erwartet (VJ 754,9 Mio) und ein knapp noch positives EBIT in Höhe von 1,7 Millionen (VJ 46,6 Mio), wie es in einer Mitteilung vom Mittwoch heisst.

Der Motorradmarkt habe sich insbesondere in Nordamerika (+20%) und Australien (+39%) überraschend stark entwickelt. Global liegen die Motorradzulassungen im ersten Halbjahr trotz Corona Lockdown bei einem Plus von rund 4 Prozent. Die Marken KTM und Husqvarna hätten davon profitieren können und hohe Marktanteilsgewinne erzielt, wie es heisst.

Nach dem zweimonatigen Lockdown erlebe der Zweiradfachhandel aufgrund eines offenbar geänderten Mobilitätsverhaltens einen Boom, schreibt das Unternehmen weiter. Das siegele sich in zweistelligen Zuwachsraten bei den Zulassungen sowohl bei Motorrädern als auch bei E-Velos wider. Um dem Bedarf gerecht zu werden und die Kapazität zu erhöhen wurden seit Anfang Juni an den österreichischen Standorten die Zahl der Mitarbeitenden um 170 erhöht. Der weltweite Personalstand wuchs damit auf mehr als 4'400.

Aufgrund des erwarteten Booms fällt der Ausblick für das zweite Semester positiv aus. Der Zweiradbauer erwartet einen Umsatz von mehr als 800 Millionen Euro (VJ 765,3 Mio) und einen Jahresumsatz von 1,40 Milliarden (VJ 1,52 Mrd).

Zudem teilte Pierer Mobility mit, dass man vorzeitig den spanischen Trial-Maschinen-Hersteller Gasgas komplett übernommen habe. Diese Marke soll nun um Highend E-Mountain Bikes ergänzt werden.

Die finalen Kennzahlen für das erste Halbjahr werden am 31. August 2020 veröffentlicht.

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Software AG bucht unerwartet

Software AG bucht unerwartet viel Neugeschäft - Umsatz und Ergebnis unter Druck

Die Software AG hat in der Corona-Pandemie im zweiten Quartal überraschend viele Aufträge eingesammelt. Insgesamt legte der Auftragseingang gegenüber dem Vorjahresquartal um 32 Prozent zu, wie der MDax-Konzern am Mittwoch Darmstadt mitteilte. Das war deutlich mehr, als Analysten zuvor geschätzt haben. Alle Sparten konnten mehr Neugeschäft an Land ziehen als gedacht. Die Jahresprognose, die sich massgeblich nicht auf den Umsatz, sondern auf die Bestellungen stützt, behält das Unternehmen bei - auch wegen neuer Risiken in der Pandemie, wie es hiess.

22.07.2020 07:43

Beim abgerechneten Geschäft sah die Bilanz weit weniger dynamisch aus. Der Umsatz ging insgesamt um drei Prozent auf knapp 205 Millionen Euro zurück. Das lag im Rahmen der Erwartungen, das neu aufgebaute Zukunftsgeschäft mit der Cloud und der Vernetzung von Maschinen (IoT) enttäuschte aber.

Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Firmenwertabschreibungen (Ebita) sackte um 26 Prozent auf 41,4 Millionen Euro ab. Die Software AG baut derzeit ihr Erlösmodell auf Abonnements um, weswegen die operative Marge wie erwartet unter Druck kommt. Im zweiten Quartal lag sie mit 20,2 Prozent zwar 6,5 Prozentpunkte unter dem Vorjahreswert, aber etwas besser als am Markt erwartet. Unter dem Strich fiel der Gewinn um gut ein Drittel auf 21,7 Millionen Euro./men/zb

(AWP)

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Corona-Krise bringt United

Corona-Krise bringt United Airlines tief in die roten Zahlen

Die Corona-Pandemie hat die US-Fluggesellschaft United Airlines im zweiten Quartal weiter heftig belastet. In den drei Monaten bis Ende Juni gingen pro Tag rund 40 Millionen Dollar verloren, wie United am Dienstag nach US-Börsenschluss in Chicago mitteilte. Insgesamt lag das bereinigte Nettoergebnis mit 2,6 Milliarden Dollar (2,3 Mrd Euro) im negativen Bereich. Im Vorjahr hatte die Airline noch über eine Milliarde Dollar verdient. Der Umsatz brach um 87 Prozent auf 1,5 Milliarden Dollar ein.

22.07.2020 06:34

Es sei "das schwierigste Quartal in der 94-jährigen Unternehmensgeschichte" gewesen, erklärte United Airlines. Die Corona-Krise hat den Luftverkehr nahezu zum Erliegen und viele Fluggesellschaften in schwere Finanznot gebracht. Immerhin sieht United inzwischen eine leichte Erholung: im laufenden Quartal dürften pro Tag nur noch rund 25 Millionen Dollar verloren gehen. Die Aktie hielt sich nachbörslich zunächst im Plus, auch wenn das Quartalsergebnis schlechter ausfiel als von Analysten erwartet./hbr/DP/he

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Texas Instruments schaut

Texas Instruments schaut überraschend optimistisch auf das laufende Quartal

Der US-Chipkonzern Texas Instruments (TI) hat Experten mit seinem Blick auf das angelaufene Jahresviertel erstaunt. Beim Umsatz sei mit 3,26 bis 3,54 Milliarden US-Dollar zu rechnen, teilte das Unternehmen am Dienstag nach US-Börsenschluss mit. Analysten hatten für diesen Zeitraum nur 3,07 Milliarden Dollar erwartet. Im zweiten Quartal war der Umsatz noch um 12 Prozent zum entsprechenden Vorjahreszeitraum auf 3,24 Milliarden Dollar gesunken. Offenbar bestellen TIs Kunden zunehmend mehr, um mögliche Lieferunterbrechungen angesichts der anhaltenden Corona-Pandemie zu vermeiden.

21.07.2020 22:37

Beim Gewinn je Aktie rechnet der Konzern im dritten Quartal mit 1,14 bis 1,34 Dollar, nach 1,48 Dollar im Vorquartal. Experten hatten bisher mit 0,98 Dollar gerechnet.

Anleger zeigten sich erfreut. Der Aktienkurs von TI legte im nachbörslichen Handel in einer ersten Reaktion um drei Prozent zu.

Texas Instruments ist der erste grosse US-Chiphersteller, der Quartalszahlen vorlegt. Das Unternehmen produziert vor allem für die Industrie- und die Automobilbranche. Das Unternehmen liefert daneben Chips, die Alltagsgeräte wie Fernseher und Waschmaschinen aber auch Medizinapparate steuern. Ausserdem produziert der Konzern digitale Signalprozessoren, die bei der Verarbeitung von Audio- und Videosignalen benötigt werden./he

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Wdh: Ryanair will Standorte

Wdh: Ryanair will Standorte in Deutschland schliessen

(Malta Air statt Airline im 2. Satz) - Europas grösste Billigairline Ryanair will zum 1. November seine Basis am Hunsrück-Airport Hahn schliessen. Auch den Standorten in Berlin-Tegel und im nordrhein-westfälischen Weeze drohe noch vor dem Winter das Aus, teilte die Ryanair-Tochter Malta Air am Dienstag in einem internen Schreiben mit, das der Deutschen Presse-Agentur in London vorliegt. Darin spricht die Airline auch für weitere Standorte von einem erheblichen Personalüberhang.

21.07.2020 21:19

Zuvor hatte es einen heftigen Streit mit der Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) über Gehaltskürzungen in der Corona-Krise gegeben. Die bei der Ryanair-Tochter Malta Air beschäftigten Piloten aus Deutschland hatten die Vorschläge der Airline abgelehnt.

Nach VC-Angaben sind von angedrohten Kündigungen bis zu 170 Piloten betroffen. Ein Sprecher der Pilotengewerkschaft bekräftigte auf dpa-Anfrage am Abend, die Gewerkschaft habe trotz mehrheitlicher Ablehnung der Forderungen des Managements ein Interesse an einer Verhandlungslösung. Auch lehne man die Vorschlage des Arbeitgebers nicht vollständig ab, aber es gebe "noch Luft nach oben". Eine Schliessung von Basen ist nicht automatisch gleichbedeutend mit der Aufgabe von Flugverbindungen.

Die Piloten in Hahn bekämen noch in dieser Woche ihre Kündigung, teilte Malta-Air-Personalchef Shane Carty mit. Die Airline wollte ihr internes Schreiben nicht weiter kommentieren. Die Pandemie hat weltweit die Fluggesellschaften hart getroffen und teils zu massiven Stellenkürzungen geführt./si/DP/he

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FAA: 'Wichtiger Meilenstein'

FAA: 'Wichtiger Meilenstein' bei Wiederzulassung von Boeing 737 Max

Die US-Luftfahrtaufsicht FAA leitet die entscheidende Schlussphase der vom angeschlagenen Flugzeugbauer Boeing angestrebten Wiederzulassung des Unglücksjets 737 Max ein. Die Behörde kündigte am Dienstag an, die neuen Richtlinien für die Lufttüchtigkeit der Maschinen zu finalisieren. Die FAA sprach von einem "wichtigen Meilenstein", es seien jedoch noch eine Reihe weiterer Schritte zu erledigen, bevor der Flugzeugtyp wieder zugelassen werde. Zunächst soll eine 45-tägige Phase starten, in der die Öffentlichkeit die geplanten Beschlüsse einsehen und kommentieren kann.

21.07.2020 19:46

Anfang Juli hatte die FAA wichtige Zertifizierungsflüge und damit die heisse Testphase zur Wiederzulassung der nach zwei Abstürzen mit Startverboten belegten 737 Max abgeschlossen. Boeings meistverkaufter Flugzeugtyp war im März 2019 im Zuge der Unglücke, bei denen insgesamt 346 Menschen starben, aus dem Verkehr gezogen worden. Als Hauptursache der Abstürze gilt eine fehlerhafte Steuerungssoftware. Boeing hatte die Probleme eigentlich längst behoben haben wollen, stattdessen kamen neue Mängel hinzu. Wenn nun alles glatt geht, könnte die 737 Max in den kommenden Monaten wieder zugelassen werden./hbr/DP/he

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Grosse Airlines:

Grosse Airlines: Transatlantischen Luftverkehr wieder in Gang bringen

Die Chefs grosser Fluggesellschaften dringen darauf, den Luftverkehr zwischen den USA und Europa wieder in Gang zu bringen. Die Antwort auf die Corona-Pandemie benötige weiterhin eine Zusammenarbeit zwischen Regierungen, Bürgern und Unternehmen auf beiden Seiten des Atlantiks, heisst es in einem offenen Brief der Gesellschaften United, American Airlines, Lufthansa und International Airlines Group an US-Vizepräsident Mike Pence und EU-Innenkommissarin Ylva Johansson.

21.07.2020 19:45

Angesichts der Bedeutung des transatlantischen Flugverkehrs für die globale Wirtschaft und die Geschäfte der Airlines sei es "entscheidend", einen Weg zu finden, um den Luftverkehr zwischen den USA und Europa wieder zu eröffnen. "Niemandem wird die andauernde Schliessung dieses am wenigsten entbehrlichen Korridors für die globale Luftfahrt nutzen", heisst es in dem Brief von Dienstag, den auch Lufthansa-Chef Carsten Spohr unterschrieb.

Als Lösung schlagen die Vorstandschefs ein koordiniertes gemeinsames Corona-Testprogramm vor, um den Luftverkehr zwischen den USA und Europa ohne Quarantäne oder andere Einreise-Beschränkungen wieder im grossen Stil zu ermöglichen. So könnten Tests auf Covid-19 bei Piloten eine Chance für die Branche sein. Die Hygiene-Richtlinien von Regierungen, Airlines und Flughäfen für Passagiere und Crews seien eine solide Basis für das Wiederhochfahren des Luftverkehrs.

Wegen der Einreisebeschränkungen in der Corona-Krise ist der Luftverkehr zwischen den USA und Europa stark eingeschränkt. Nur wenige Passagiere dürfen fliegen. Für die von der Corona-Krise gebeutelten Airlines ist das schmerzhaft: Die Langstreckenverbindungen über den Atlantik gelten als lukrativ./als/DP/he

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Lichtkonzern Signify kommt

Lichtkonzern Signify kommt besser durch die Corona-Krise als erwartet

Der Lichtkonzern Signify schlägt sich in der Corona-Krise besser als erwartet. Die Umsätze der Niederländer sind im zweiten Quartal nicht so stark zurückgegangen, wie Experten befürchtet hatten. Die Erlöse sanken im Vergleich zum Vorjahr auf vergleichbarer Basis - also um Zu- und Verkäufe sowie Währungseffekte bereinigt - um 22,5 Prozent auf 1,47 Milliarden Euro, wie der Konzern am Freitag in Eindhoven mitteilte. Die bereinigte Ebitda-Marge blieb mit 9 Prozent stabil. Hier waren die Analysten lediglich von etwas mehr als 5 Prozent ausgegangen.

24.07.2020 07:59

Unter dem Strich stieg der Gewinn sogar von 50 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum auf 81 Millionen Euro. Grund dafür waren allerdings geringere Kosten und einmalige steuerliche Vorteile wegen einer veränderten Organisationsstruktur.

Das Management traut sich allerdings weiterhin keine Jahresprognose zu, gibt sich aber zuversichtlich: Das Geschäftsmodell sei widerstandsfähig, der Liquiditätsbedarf sei gut gedeckt. Seine Prognose hatte der Konzern im April wegen der hohen Unsicherheiten durch die Corona-Krise zurückgezogen. Signify gehörte früher zum Elektronikkonzern Philips und ist seit Mai 2016 ein eigenständiges börsennotiertes Unternehmen./knd/niw

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Vodafone kommt wegen Covid-19

Vodafone kommt wegen Covid-19 beim Umsatz schwer unter Druck

Der britische Telekommunikationskonzern Vodafone hat im abgelaufenen Quartal wegen der Coronakrise deutliche Einbussen einstecken müssen. Der Serviceumsatz - also ohne den Verkauf von Endgeräten wie Handys und Tablets - ging auf vergleichbarer Basis im ersten Geschäftsquartal (Ende Juni) um 1,3 Prozent zurück, wie das Unternehmen am Freitag in London mitteilte. Das sei aber im Rahmen der eigenen Erwartungen gewesen, hiess es. In den vergangenen Quartalen hatte Vodafone allerdings einen starken Trend nach oben mit Wachstumsraten von zuletzt 1,6 Prozent aufzuweisen.

24.07.2020 08:40

Insgesamt rutschten die Erlöse auf Konzernebene um 1,4 Prozent auf 10,51 Milliarden Euro ab. Um Zu- und Verkäufe sowie um Wechselkursschwankungen bereinigt wäre es sogar ein Minus von 2,8 Prozent gewesen. Insbesondere in den von der Pandemie schwer getroffenen Ländern Italien, Spanien und Grossbritannien kam es zu deutlichen Rückgängen. In Deutschland, Vodafones grösstem Einzelmarkt, hielten sich die Erlöse aus eigener Kraft dagegen stabil. Inklusive der Effekte aus der Übernahme des Kabelanbieters Unitymedia kletterte der Umsatz hierzulande um ein Viertel.

Vodafone teilt zum ersten Quartal lediglich Umsatzzahlen mit. Die Jahresprognose behält das Unternehmen bei./men/eas

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Corona-Krise reisst Ryanair

Corona-Krise reisst Ryanair in die Verlustzone - Angst vor zweiter Welle

Der Zusammenbruch des Flugverkehrs in der Corona-Krise hat Europas grössten Billigflieger Ryanair im abgelaufenen Quartal nicht so tief in die roten Zahlen gerissen wie befürchtet.

27.07.2020 07:29

Unter dem Strich stand im ersten Geschäftsquartal bis Ende Juni ein Verlust von 185 Millionen Euro nach einem Gewinn von 243 Millionen ein Jahr zuvor, wie die Rivalin von Easyjet und der Lufthansa-Tochter Eurowings am Montag in Dublin mitteilte. Analysten hatten mit einem grösseren Minus gerechnet. Der Umsatz sackte im Jahresvergleich um 95 Prozent auf 125 Millionen Euro ab. Die Zahl der Fluggäste brach sogar um 99 Prozent auf eine halbe Million ein. Das Quartal sei das schwierigste in der 35-jährigen Geschichte von Ryanair gewesen, teilte das Unternehmen mit.

Eine Gewinnprognose wagte das Management um Ryanair-Chef Michael O'Leary weiterhin nicht. Die grösste Gefahr sei eine mögliche zweite Welle von Infektionsfällen im späten Herbst. Ryanair rechnet im Geschäftsjahr bis Ende März 2021 jetzt mit rund 60 Millionen Fluggästen. Im zweiten Geschäftsquartal, das den Grossteil der wichtigen Sommersaison umfasst, soll der Verlust aber geringer ausfallen als im abgelaufenen Jahresviertel, da der Flugverkehr seit 1. Juli wieder anzieht.

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Opel-Mutterkonzern PSA macht

Opel-Mutterkonzern PSA macht trotz Corona-Krise Gewinn

Der Opel-Mutterkonzern PSA hat ungeachtet eines Einbruchs wegen der Corona-Krise im ersten Halbjahr schwarze Zahlen geschrieben. Die Sparte mit Opel und der britischen Schwestermarke Vauxhall trug mit 111 Millionen Euro zum Betriebsergebnis des Konzerns bei, wie PSA-Finanzvorstand Philippe de Rovira am Dienstag in einer Telefonkonferenz sagte. Er nannte das Abschneiden von Opel unter den widrigen Umständen ein "exzellentes Ergebnis".

28.07.2020 08:00

Der Umsatz des französischen Konzerns, der auch die Marken Peugeot, Citroën und DS führt, sank von Januar bis Ende Juni jedoch gemessen am Vorjahreszeitraum um 34,5 Prozent auf 25,1 Milliarden Euro. Der auf den Konzern entfallene Nettogewinn betrug 595 Millionen Euro nach 1,83 Milliarden Euro zuvor.

Zu der geplanten Fusion mit dem italienisch-amerikanischen Hersteller Fiat Chrysler (FCA) sagte de Rovira, man sei zuversichtlich, den Deal wie geplant Anfang kommenden Jahres abschliessen zu können. Es gebe "normale Gespräche" mit der Brüsseler EU-Kommission, die bei dem Zusammenschluss Wettbewerbsbedenken geltend gemacht hatte./cb/DP/mis

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SIG Combibloc übertrifft mit

SIG Combibloc übertrifft mit Halbjahreszahlen die Erwartungen

Der Industriekonzern SIG Combibloc hat im ersten Halbjahr 2020 beim Umsatz trotz Coronakrise zugelegt.

28.07.2020 07:45

Unter dem Strich resultierte ein bereinigter Gewinn auf Vorjahresniveau. Mit Blick nach vorne senkt der Konzern nun aber seinen Ausblick. Konkret legte der Kernumsatz (exklusive des Geschäfts mit externen Kunden) um 7,0 Prozent auf 849,7 Millionen Euro zu. Währungsbereinigt belief sich das Plus gar auf 8,6 Prozent, wie die Gesellschaft am Dienstag mitteilte.

Das operative Ergebnis (EBITDA) stieg auf bereinigter Basis um 5,0 Prozent auf 215,7 Millionen Euro. Die entsprechende Marge verringerte sich damit leicht auf 25,1 Prozent von 25,6 Prozent. Unter dem Strich verblieb ein bereinigter Gewinn von noch 79,6 Millionen Euro nach 80,5 Millionen im Vorjahr.

Bei den ausgewiesenen Zahlen standen ein um 5,9 Prozent höherer EBITDA von 213,9 Millionen und ein Gewinn von 10,0 Millionen zu Buche, nach einem Gewinn von 25,2 Millionen im Vorjahr.

Hohe Nachfrage aus Europa

Gemäss Communiqué trugen alle Regionen zum Wachstum bei, wobei der grösste Beitrag aus Europa (EMEA) kam. Das Wachstum habe sich hier im zweiten Quartal beschleunigt, als Kunden und Detailhändler nach der ungewöhnlich hohen Nachfrage von Konsumenten im März ihre Lager wieder auffüllten.

Der Verbrauch zu Hause sei während der "Lockdowns" wegen Covid-19 im April und Mai hoch geblieben; im Juni, als die Konsumenten wieder an den Arbeitsplatz zurückkehrten, sei die Nachfrage auf ein normaleres Niveau zurückgegangen.

Mit den vorgelegten Zahl hat SIG die Erwartungen der Analysten gemäss AWP-Konsens beim Umsatz und beim operativen Ergebnis übertroffen. Die Experten hatten mit einem Kernumsatz von 835 Millionen sowie einem bereinigten EBITDA von 205 Millionen gerechnet.

Lageraufbau im zweiten Quartal

Dass die Erwartungen beim Umsatzwachstum übertroffen werden konnten, dürfte in erster Linie vom Lageraufbau in der Versorgungskette beeinflusst worden sein, schreibt der Konzern in dem Communiqué weiter. Dies werde nun allerdings das Wachstum im zweiten Halbjahr dämpfen.

Mit Blick nach vorne gibt sich das Unternehmen daher weniger optimistisch als auch schon und senkt seinen Ausblick für den Rest des Jahres. So soll der Umsatz 2020 währungsbereinigt am unteren Ende einer Bandbreite von 4 bis 6 Prozent wachsen (bisher 6 bis 8 Prozent).

Unverändert sind hingegen die Erwartungen bei der EBITDA-Marge. Sie soll am unteren Ende der Spanne von 27 bis 28 Prozent liegen. Die Erwartungen für das Jahr 2021 und die Folgejahre bleiben ebenfalls unverändert, die Marge soll auch dann in der genannten Spanne zu liegen.

SIG Combibloc erwarte zudem, einen "substantiellen" freien Cashflow zu erwirtschaften. Allerdings bleibe die Lage derzeit wegen möglicher Massnahmen und weiterer "Lockdowns" zur Eindämmung der Corona-Pandemie unsicher, so das Unternehmen.

kw/rw

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ING muss wegen Corona

ING muss wegen Corona-Pandemie 300 Millionen Euro abschreiben

Die Corona-Krise zwingt die niederländische Grossbank ING, wo der künftige UBS-Chef Ralph Hamers lange Zeit CEO war, zu einer Abschreibung von 300 Millionen Euro.

Aktualisiert um 07:38

Dieser Betrag müsse auf den Wert von einigen zuletzt zugekauften Unternehmen abgeschrieben werden, teilte die im EuroStoxx 50 notierte Bank am Dienstag in Amsterdam mit. Verbucht wird die Summe im zweiten Quartal.

Die detaillierten Zahlen für die drei Monate bis Ende Juni will die Bank am 6. August vorlegen. Dabei wird - wie bereits bekannt - wegen den wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie eine deutlich höhere Risikovorsorge für Kreditausfälle anfallen als sonst üblich. Die von Bloomberg befragte Experten rechnen für das zweite Quartal bislang mit einem Gewinnrückgang um etwas mehr als 60 Prozent auf rund 550 Millionen Euro.

Ralph Hamers war von Oktober 2013 bis vor kurzem CEO von ING. Er wird am 1. November 2020 die Nachfolge von Sergio Ermotti als neuer CEO der UBS antreten.

(AWP/cash)

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Delivery Hero hebt nach

Delivery Hero hebt nach starkem Quartal Jahresprognose an

Der Essenslieferdienst Delivery Hero schraubt dank seines starken Wachstums in der Corona-Krise die Prognosen für das Gesamtjahr in die Höhe. Nun rechnet der Dax-Kandidat 2020 mit einem Umsatz zwischen 2,6 und 2,8 Milliarden Euro, wie das Unternehmen am Dienstag in Berlin mitteilte.

28.07.2020 07:15

Analysten hatten bereits Werte um die 2,7 Milliarden Euro auf dem Zettel, Delivery Hero selbst stellte bisher 2,4 bis 2,6 Milliarden in Aussicht. Delivery Hero profitiert stark vom Trend zum Bestellen von Essen im Internet während der Pandemie.

Im zweiten Quartal verdoppelten sich die Bestellungen fast auf 281 Millionen, das bestellte Bruttowarenvolumen wuchs um rund zwei Drittel auf 2,8 Milliarden Euro. Der Umsatz kletterte um 96 Prozent auf 612 Millionen Euro. Zu Ergebniskennzahlen machte das Unternehmen zunächst keine Angaben./men/mis

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Garmin bestätigt Cyberattacke

Garmin bestätigt Cyberattacke

Der Navigations-Spezialist Garmin ist Opfer einer Cyberattacke geworden, die in den vergangenen Tagen diverse Online-Dienste lahmlegte. Es gebe keine Hinweise darauf, dass die Angreifer sich dabei Zugang zu irgendwelchen Kundendaten verschaffen konnten, teilte das Unternehmen am Montag mit. Bereits am Wochenende hatte es im Netz Berichte gegeben, dass die Ausfälle von Garmin-Diensten auf eine Lösegeld-Schadsoftware zurückgingen.

27.07.2020 19:06

Das bestätigte Garmin nun. Ein Teil der Systeme sei am Donnerstag verschlüsselt worden. Die Erpressungs-Software verschlüsselt Computer und verlangt Lösegeld für eine Entsperrung. Neben Privatleuten waren von solchen Attacken bereits unter anderem Krankenhäuser und lokale Behörden betroffen. Bei Garmin fielen unter anderem der Kundendienst und Website-Funktionen dadurch aus. Während der Betrieb wiederhergestellt werde, könne es noch zu Verzögerungen kommen, warnte Garmin./so/DP/fba

(AWP)

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