EVONIK INDUSTRIES ORD (EVK)

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EVONIK INDUSTRIES ORD (EVK)

 

Das Erholungspotenzial ist grösser als bei Clariant

 

Die Evonik Industries AG zählt zu den weltweit führenden Unternehmen im Bereich Spezialchemie. Das Unternehmen ist in einer Vielzahl von Märkten und Anwendungsgebieten tätig und produziert chemische Produkte und Systemlösungen für Konsumgüter, die pharmazeutische Gesundheitsversorgung, Tierernährung, den Energiemarkt, die internationale Kunststoff- und Gummiindustrie und Hightech-Anwendungen auf chemischer, thermischer und mechanischer Basis. Die Produkte des Unternehmens finden sich unter anderem in Hygieneartikeln, Solaranwendungen, Verpackungen, Halbleiterelektronik, Batterien, Baumaterialien, Farben und Lacken oder Pflanzenschutzmitteln wieder. Das deutsche Unternehmen vertreibt seine Produkte auf der ganzen Welt und betreibt Produktionsanlagen an 24 internationalen Standorten. Im Januar 2017 übernahm das Unternehmen das Spezialadditiv-Geschäft von Air Products and Chemicals.

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gute Zahlen stimmen optimistisch für Evonik

http://www.ariva.de/news/evonik-guten-zahlen-lassen-optimistischer-auf-das-6591570

Evonik hat den bereinigten Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (bereinigtes EBITDA) im 3. Quartal des laufenden Jahres auf 639 Mio. Euro gesteigert. Im Vergleich zum dritten Quartal 2016 entspricht dies einem Anstieg um 11%. Der Umsatz stieg auf 3,56 Mrd. Euro, das bereinigte Konzernergebnis auf 275 Mio. Euro und das bereinigte Ergebnis je Aktie auf 0,59 Euro. Der Free Cashflow (freier Mittelzufluss) lag in den Monaten Juli bis September 2017 bei 485 Mio. Euro und damit um rund 70% über dem Vorjahreswert. Damit hat Evonik auch auf Jahressicht einen deutlich positiven Free Cashflow erwirtschaftet.

...............

weiteres im Artikel

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Evonik, Berenberg sieht 37 €

Solides organisches Wachstum  (3% Wachstum + 4% höhere Preise)

Damit konnte Evonik offensichtlich die Preise stärker erhöhen als die allgemeine Inflation, und dennoch wurde mehr verkauft. Das spricht für eine recht gute Preissetzungsmacht des Unternehmens. Das bereinigte Ebit (= Ergebnis vor Zinsen und Steuern) entwickelte sich auch erfreulich und stieg von 396 auf 420 Mio. Euro. Die Prognose für 2017 wurde konkretisiert vom Management: Für das bereinigte Ebitda soll es einen Wert von 2,2 bis 2,4 Mrd. Euro geben – das wurde nun auf die obere Hälfte der Bandbreite konkretisiert.

 

Die Privatbank Berenberg hat das Kursziel für Evonik nach Quartalszahlen des Spezialchemieproduzenten von 33 auf 37 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Er erhöhe die Gewinnschätzungen (Ebitda) für 2017 bis 2019 um durchschnittlich 3,5 Prozent, schrieb Analyst Sebastian Bray in einer Studie vom Dienstag. Grund hierfür sei unter anderem das angekündigte Sparprogramm./bek/gl Datum der Analyse: 07.11.2017

Die R liegt bei 3.6% KGV 16

 

 

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Evonik treibt Konzernumbau

Evonik treibt Konzernumbau voran - Verkauf des Methacrylat-Geschäft wird geprüft

Evonik treibt den Umbau zu einem Spezialchemiekonzern voran. Für das Methacrylat-Geschäft werden alle Optionen geprüft, auch Partnerschaften und ein Verkauf, wie der MDax -Konzen am Dienstag in Essen mitteilte. Der Geschäftsbereich mit etwa 3700 Mitarbeitern gehört zur Sparte Performance Materials und erzielte einem Sprecher zufolge im vergangenen Jahr einen Umsatz von 1,5 Milliarden Euro. Das Geschäft mit Methacrylaten profitierte zuletzt besonders stark von einer guten Nachfrage der Auto- und der Lackindustrie.

06.03.2018 07:21

Der seit Mai amtierende Konzernchef Christian Kullmann baut Evonik zu einem Spezialchemiekonzern um. In der Spezialchemie sind in der Regel höhere Gewinnmargen zu erzielen als im Geschäft mit Basischemikalien. Für den Wandel braucht Evonik auch Geld. Analysten hatten zuletzt mit Verkäufen von Unternehmensteilen im Zuge der Unternehmensstrategie gerechnet./mis/jha/

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Evonik steigert freien

Evonik steigert freien Mittelzufluss kräftig

Der Spezialchemiekonzern Evonik macht beim freien Mittelzufluss Fortschritte. Der sogenannte Free Cashflow stieg im zweiten Quartal auf 56 Millionen Euro, wie der MDax-Konzern am Donnerstag in Essen bei der Vorstellung der endgültigen Resultate des zweiten Quartals mitteilte. Vor einem Jahr war noch ein Minus von 192 Millionen Euro angefallen.

02.08.2018 07:17

"Die Umsetzung unserer strategischen Massnahmen und ein höheres Kostenbewusstsein spiegeln sich mehr und mehr in unserer operativen Geschäftsentwicklung sowie einem deutlich verbesserten Free Cashflow wider", sagte Vorstandschef Christian Kullmann laut Mitteilung. Er baut Evonik zu einem Spezialchemiekonzern um und verordnete dem Unternehmen zudem Einsparungen.

Evonik hatte bereits Mitte Juli bei der Veröffentlichung vorläufiger Geschäftszahlen neben dem Gewinnausblick für 2018 auch die Prognose für den freien Mittelzufluss angehoben. Für 2018 wurde hier ein spürbarer Anstieg in Aussicht gestellt. Bei Analysten und Investoren war das gut angekommen, gerade weil zuvor die Entwicklung des freien Mittelzuflusses teils kritisiert und damit indirekt auch die Höhe der Dividende in Frage gestellt worden war. Seit der Anhebung der Jahresprognosen haben die Aktien um mehr als 6 Prozent zugelegt./mis/jha/

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Gute Nachfrage nach Lacken

Gute Nachfrage nach Lacken und Tierfutterzusätzen treibt Evonik an

Höhere Verkaufspreise haben dem Spezialchemiekonzern Evonik im dritten Quartal Rückenwind beschert. Vor allem die Nachfrage nach Leichtbaumaterialien, Lacken und Zusätzen für die Tierfutterindustrie trieb dabei an. Der Umsatz stieg um rund 7 Prozent auf 3,8 Milliarden Euro, wie der MDax -Konzern am Dienstag in Essen mitteilte.

06.11.2018 07:04

Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) legte um 8 Prozent auf 692 Millionen Euro zu. Unter dem Strich verdienten die Essener im dritten Jahresviertel 329 Millionen Euro und damit 45 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Die Resultate lagen im Rahmen der Erwartungen der Analysten oder übertrafen sie. Den Ausblick für das Gesamtjahr hat Evonik bestätigt./mis/stk

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Evonik baut Spezialchemie

Evonik baut Spezialchemie-Geschäft mit Übernahme in den USA aus

(Ausführliche Fassung) - Evonik stärkt sein Spezialchemie-Geschäft mit einer Übernahme in den USA. Der US-Hersteller von Wasserstoffperoxid, Peroxychem, soll für 625 Millionen US-Dollar (548 Mio Euro) gekauft werden, wie der MDax -Konzern am Donnerstag in Essen mitteilte. Konzernchef Christian Kullmann treibt damit die geplante stärkere Ausrichtung auf die profitablere Spezialchemie voran. "Wir erhalten ein attraktives Geschäft, das sich durch überdurchschnittliches Wachstum, niedrige Kapitalintensität und geringe zyklische Schwankungen auszeichnet", sagte er.

08.11.2018 09:05

Peroxychem erwartet den Angaben zufolge 2018 einen Umsatz von rund 300 Millionen Dollar und ein bereinigtes Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) von etwa 60 Millionen Dollar. Das entspricht einer Marge von 20 Prozent. Evonik selbst hatte im dritten Quartal eine bereinigte Ebitda-Marge von 18,2 Prozent erreicht. Die soll im Zuge der Ausrichtung auf die Spezialchemie mittelfristig steigen.

Evonik bietet im Geschäftsbereich Active Oxygens den Kunden bereits selbst Lösungen rund um Wasserstoffperoxid an, allerdings eher Standardanwendungen. Mit Peroxychem kommen nun mehr Spezialitäten rund um das Desinfektions- und Bleichmittel hinzu, das Chlor ersetzen kann. Anwendungsgebiete sind etwa die Reinigung von Halbleiterfabriken, der Bereich rund um die Fleischverarbeitung und die Abwasserbehandlung.

Der Abschluss der Transaktion ist Mitte 2019 geplant, wenn die Behörden zustimmen. Ab 2020 soll Peroxychem dann einen positiven Beitrag zum bereinigten Gewinn je Aktie sowie zum freien Mittelzufluss (FCF) leisten./mis/stk/she/jha/

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Evonik stellt neue

Evonik stellt neue Konzernstruktur genauer vor - Mehr Einsparungen

Der Spezialchemiekonzern Evonik will im Zuge einer neuen Konzernstruktur zusätzliches Geld sparen. Bis Ende 2021 sollen die jährlichen Kosten um 25 Millionen Euro sinken, auch durch den Abbau von 150 Stellen in der Verwaltung, wie der MDax -Konzern am Donnerstag in Essen mitteilte. Zum Vergleich: Ende März beschäftigte der Konzern 32 770 Mitarbeiter. Der Vorstand um Evonik-Chef Christian Kullmann wird die - bereits länger umrissene - Organisationsstruktur im Tagesverlauf genauer erläutern. Sie soll den Wandel der vergangenen Jahre hin zum einem Spezialchemiekonzern besser widerspiegeln.

07.05.2020 07:05

"Die strategische Weiterentwicklung von Evonik wird nun deutlicher sichtbar", sagte Kullmann laut Mitteilung. "Wir haben den Anteil von Spezialgeschäften in unserem Portfolio erfolgreich ausgebaut und werden diese Entwicklung konsequent weiter vorantreiben." Umgesetzt wird die neue Organisation mit Beginn des dritten Quartals.

Ab dann wird Evonik sich in die vier Sparten Specialty Additives, Nutrition & Care, Smart Materials und Performance Materials gliedern. Die ersten drei Sparten sieht das Management als Wachstumsfelder. Sie bedienen unter anderem die Tierfutter- und Lebensmittelindustrie und die Pharmabranche, stellen aber auch Desinfektionsmittel und Materialien für den 3D-Druck her.

Die Vorgabe für diese Wachstumsdivisionen ist ein mittelfristiges Absatzwachstum um durchschnittlich mehr als 3 Prozent pro Jahr. Zudem sollen vom bereinigten Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) mehr als 40 Prozent als freier Mittelzufluss (Free Cashflow) hängen bleiben - eine Kennziffer, die auch für die Dividende wichtig ist.

Im Segment Performance Materials werden hingegen die Bereiche zusammengefasst, für die im Grunde keine Wachstumsinvestitionen mehr geplant sind. Stattdessen soll die Sparte auf Effizienz getrimmt werden, also auf höhere Gewinnmargen. Damit würden die Geschäfte attraktiver für potenzielle Käufer. So steckt auch das Baby-Care-Geschäft rund um saugstarke Materialien etwa für Windeln in dem Geschäftsbereich. Zwar gebe das schwierige Marktumfeld 2020 keinen Verkauf her, danach sei so ein Schritt aber vorstellbar, hatte Kullmann bereits im März gesagt./mis/he

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Evonik trotzt Corona-Krise -

Evonik trotzt Corona-Krise - Weitere Entwicklung aber ungewiss

Evonik hat im dritten Quartal wie andere Chemiekonzerne auch der Corona-Krise ein gutes Stück weit getrotzt. Der Umsatz fiel zwar im Jahresvergleich um 10 Prozent auf 2,92 Milliarden Euro, wie das Unternehmen am Dienstag bei der Vorlage der endgültigen Resultate in Essen mitteilte. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) ging indes nur um 4 Prozent auf 519 Millionen Euro zurück. Dabei profitierte der Konzern von Kostensenkungen sowie guten Geschäften mit Produkten für Hygieneanwendungen und für die Bauwirtschaft. Das Management bleibt angesichts der Virus-Pandemie weiter vorsichtig. "Die Corona-Krise ist noch lange nicht vorbei, die Visibilität bleibt sehr gering", sagte Finanzchefin Ute Wolf laut Mitteilung.

03.11.2020 07:22

Unter dem Strich verdiente der MDax-Konzern 149 Millionen Euro. Vor einem Jahr waren es noch rund 1,5 Milliarden Euro gewesen, was allerdings am Verkauf des Methacrylatgeschäfts gelegen hatte.

Den Mitte Oktober konkretisierten Jahresausblick bestätigte Konzernchef Christian Kullmann nun. Im Gesamtjahr 2020 will er ein bereinigtes operatives Konzernergebnis zwischen 1,8 und 2,0 Milliarden Euro erreichen, nach 2,15 Milliarden im Vorjahr. Die Umsatzprognose liegt bei 11,5 bis 13 Milliarden Euro. Hier waren es 2019 noch 13,1 Milliarden Euro gewesen. Beim freien Mittelzufluss (Free Cashflow) sollen es 2020 nun rund 700 Millionen Euro werden./mis/stk

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Evonik baut Lipid-Produktion

Evonik baut Lipid-Produktion für Corona-Impfstoff aus

Wegen des aktuell hohen Bedarfs an Stoffen für die Herstellung von Corona-Vakzinen baut der Essener Spezialchemiekonzern Evonik seine Lipid-Produktion aus. Laut einer Mitteilung vom Donnerstag soll dazu Geld in die Standorte Hanau und Dossenheim gesteckt werden. Bereits in der zweiten Jahreshälfte will Evonik dort im Rahmen einer Partnerschaft mit Biontech kommerzielle Mengen produzieren.

11.02.2021 11:10

Die Lipide kommen bei der Herstellung des Covid-19-Impfstoffes BNT162b2 zum Einsatz, den Biontech zusammen mit seinem US-Partner Pfizer unter dem Namen Comirnaty vermarktet. Dabei wird der Botenstoff des mRNA-Vakzins in eine Art Hülle verpackt, die aus Lipiden besteht. Diese fettartigen Moleküle sind wichtig, damit die Wirkstoffe des mRNA-Vakzins freigesetzt werden und die Impfung ihre Wirkung entfalten kann.

Die Impfkampagne in Deutschland war zuletzt wegen Lieferschwierigkeiten der Hersteller ins Stocken geraten. Wie nach dem "Impfgipfel" jüngst verlautete, liegt dies unter anderem bei mRNA-Vakzinen an der Belieferung mit Lipiden. Nur wenige Unternehmen in Deutschland könnten diese herstellen, hiess es aus der Branche. Auch der Darmstädter Pharma- und Spezialchemiekonzern Merck KGaA versorgt Biontech mit Lipiden und hatte kürzlich angekündigt, seine Liefermengen bis Jahresende zu steigern./mis/tav/fba

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Evonik will 2021 wieder

Evonik will 2021 wieder wachsen - Dividende stabil

Nach dem von der Corona-Krise geprägten Jahr 2020 geht der Spezialchemiekonzern Evonik verhalten optimistisch ins neue Jahr. Evonik-Chef Christian Kullmann kalkuliert laut einer Mitteilung vom Donnerstag für 2021 mit einem Umsatz zwischen 12 und 14 Milliarden Euro sowie mit einem bereinigten Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) in Höhe von 2,0 bis 2,3 Milliarden Euro. Das wäre im günstigen Fall mehr als im Vor-Corona-Jahr 2019. Die durchschnittlichen Analystenschätzungen liegen in etwa in der Mitte der Spannen.

04.03.2021 07:14

2020 schlugen die Folgen der Corona-Pandemie vor allen anfangs ins Kontor. Die Autokrise und der Ölpreiseinbruch hinterliessen insbesondere in der ersten Jahreshälfte Spuren. Zudem gerieten die Preise für das Tierfuttereiweiss Methionin zum Jahresende hin abermals unter Druck. Robuste Geschäfte etwa mit der Hygieneanwendungen sowie mit der Pharma- und auch der Windkraftbranche konnten das nicht vollständig auffangen. Der Konzernumsatz fiel 2020 um 7 Prozent auf 12,2 Milliarden Euro und das operative Ergebnis sank um 11 Prozent auf 1,91 Milliarden Euro.

Unter dem Strich entfällt auf die Aktionäre ein Gewinn von 465 Millionen Euro nach 2,1 Milliarden im Vorjahr. Allerdings waren damals die hohen Erlöse aus dem Verkauf des Methacrylatgeschäfts enthalten. Die Dividende soll mit 1,15 Euro je Aktie stabil bleiben. Nach der jüngsten Kurserholung auf gut 29 Euro entspricht das einer Dividendenrendite von knapp 4 Prozent./mis/stk

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Evonik will mit

Evonik will mit Systemlösungen für Pharma- und Kosmetikindustrie punkten

Der Konzern Evonik will sein Geschäft rund um Zusätze für Reinigungs- und Gesundheitsprodukte mit einem Fokus auf Systemlösungen vorantreiben.

14.04.2021 06:57

Von dem Schwenk zu komplexeren Lösungen verspricht sich der Chef der Sparte Nutrition & Care, Johann-Caspar Gammelin, ein schnelleres Wachstum und eine höhere Profitabilität, wie er am Dienstag bei einer Online-Veranstaltung für Analysten erklärte. Bis zum Jahr 2030 sollen Systemlösungen mehr als die Hälfte des Umsatzes der Sparte erwirtschaften. 2020 hatte der Anteil nur bei rund einem Fünftel gelegen.

Basis sind gemeinsame Technologieplattformen, die der gesamten Sparte zugutekommen. Als ein zentrales Element nannte Gammelin die Biotechnologie-Plattform für Biotech-Prozesse sowie für die Mikrobiom-Forschung. Mit dem Wissen rund um Mikrobiome lassen sich verschiedenste Geschäfte bedienen. Dabei geht es um kosmetische Zusatzstoffe, die das Mikrobiom der Haut schützen, also alle auf ihr lebenden Mikroorganismen. Ein anderer Bereich sind Probiotika mit nützlichen Darmbakterien. Auf der Biotech-Prozessplattform fussen etwa Produkte rund um Biotenside für Reinigungsmittel, algenbasierte Omega-3-Fettsäuren für die Lachszucht und Aminosäuren für die Pharmaindustrie.

Grosse Hoffnungen setzt Evonik auch in Lipide für die Pharmaindustrie, denen die Corona-Krise einen riesigen Schub verliehen hat. So werden bestimmte Lipide - fettartige Moleküle - bei der Herstellung von mRNA-basierten Impfstoffen benötigt. Sie hüllen den Botenstoff ein und ermöglichen, dass er im Körper an die richtige Stelle gelangt. Weiteres Wachstum in diesem Geschäft könnten mRNA-basierte Behandlungen von Krebs und Erbkrankheiten liefern, an denen Wissenschaftler derzeit arbeiten. Laut Evonik dürfte der Markt für Gen- und Zelltherapien auf Basis von Lipid-Nanopartikeln in den kommenden Jahren stark wachsen. Im vergangenen Jahr hatte dieser Markt noch in den Kinderschuhen gesteckt.

Kostensenkungen sollen helfen

Zusätzlich zum Wachstum der profitableren Geschäftsfelder sollen Kostensenkungen helfen, Evoniks Gewinn nach oben zu treiben. Dazu sollen etwa der Verkauf einzelner Geschäftsteile, die Straffung des Produktionsnetzes sowie Sparprogramme in den einzelnen Segmenten beitragen.

Alles in allem soll der Anteil, der vom Umsatz als bereinigter Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) hängen bleibt, in den kommenden Jahren auf mehr als 22 Prozent steigen. Zum Vergleich: 2020 hatte Evonik in der Sparte Nutrition & Care einen operativen Gewinn von 560 Millionen Euro erzielt, was einer Marge von 18,7 Prozent entspricht.

Abnehmen dürfte in den nächsten Jahren der Anteil des Geschäfts mit dem Tierfutter-Eiweiss Methionin. Evonik hatte bei dem Produkt in den vergangenen Jahren immer mal wieder mit fallenden Preisen zu kämpfen, hatte 2020 aber eine gewisse Erholung verspürt. Dieses Geschäft sieht Gammelin als sogenannte Cash-Cow - einen Bereich mit hoher Profitabilität, aber eher bescheidenen Wachstumsperspektiven, dessen Gewinne abschöpft werden, zum Beispiel, um aussichtsreichere Geschäftsfelder zu stärken.

Daher plant der Manager im Methionin-Geschäft auch keine Wachstumsinvestitionen mehr. Geld will Evonik demnach nur noch für die Instandhaltung, den Abbau von Engpässen sowie zur Realisierung von Kostensenkungen ausgeben.

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Evonik arbeitet an neuem

Evonik arbeitet an neuem Transportmechanismus für mRNA-Medikamente

Der Spezialchemiekonzern Evonik kooperiert mit der US-Universität Stanford bei der Suche nach neuen Möglichkeiten, mRNA-basierte Medikamente an die richtigen Stellen im Körper zu transportieren. Ziel der auf drei Jahre angelegten Zusammenarbeit mit den Forschern in Kalifornien ist die Entwicklung einer Technologie, die über die bisherigen Möglichkeiten von Lipid-Nanopartikeln hinausgeht, wie Evonik am Donnerstag in Essen mitteilte.

10.06.2021 14:10

Hierzu werde ein polymerbasiertes System entwickelt, das das Unternehmen lizenzieren und vermarkten werde. So sollen die Anwendungsmöglichkeiten von mRNA-Therapeutika erweitert werden, um künftig auch Krankheiten wie Krebs und Aids besser bekämpfen zu können.

Im Erfolgsfall würde Evonik damit sein Produktangebot rund um mRNA-Transporttechnologie vergrössern und den Portfolioumbau der Sparte Nutrition & Care hin zu Systemlösungen vorantreiben. In der Sparte soll der Anteil solcher Systemlösungen von heute 20 Prozent bis 2030 auf mehr als 50 Prozent steigen.

Aktuell produziert Evonik bereits Lipid-Nanopartikel (LNP) für den Corona-Impfstoff von Biontech und Pfizer . Die Lipide des MDax -Konzerns schliessen - zusammen mit anderen dieser fettartigen Moleküle - den Botenstoff des mRNA-Vakzins Comirnaty in eine Nanohülle ein. Erst das ermöglicht es, den Wirkstoff der Impfung an der richtigen Stelle im Körper freizusetzen.

Aktuell werde Evoniks zugängliches Marktpotenzial für LNP-basierte Liefersysteme bis 2026 auf über 5 Milliarden US-Dollar geschätzt, hiess es weiter. Allerdings nimmt der Wettbewerb in diesem Bereich auch zu./mis/tav/eas

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Evonik optimistisch für

Evonik optimistisch für Sparte Smart Materials

Das Geschäft von Evonik rund um neuartige Materialien etwa für die Elektromobilität, Desinfektionsmittel und Beschleuniger für chemische Prozesse könnte in den kommenden Jahren schneller wachsen als derzeit geplant.

25.06.2021 06:54

Der Chef der Sparte Smart Materials, Claus Rettig, kalkuliert für die kommenden Jahre mit einem Absatzwachstum von durchschnittlich mehr als drei Prozent. Bei einer Analystenveranstaltung am Donnerstag in Essen verwies der Spartenchef aber explizit auf das "Mehr-als-Zeichen vor der 3". Er sieht also durchaus Potenzial für mehr.

Reichlich Wachstumsmöglichkeiten sieht der Manager für die Aktivitäten um Hochleistungskunststoffe für die Elektromobilität. So brauchen leistungsstarke Batterien eine gute Kühlung sowie eine starke Isolierung um Kurzschlüsse und Ähnliches zu vermeiden, auch effizientere Reifen sind gefragt, die besser rollen und länger halten. In einem gewöhnlichen Auto mit Verbrennungsmotor steckten derartige Materialien, wie sich die Sparte Smart Solutions herstellt, für rund 30 Euro, in Hybriden könnten es schon rund 45 Euro sein. In reinen Elektroautos könnte der Anteil solcher Materialien bis zu 70 Euro ausmachen, also mehr als doppelt so viel wie bei Verbrennern.

Evonik bietet aber auch Membranen etwa für die Aufbereitung von Biogas und Erdgas an und arbeitet an solchen, die die Herstellung von grünem Wasserstoff ermöglichen. Aber auch Mittel zur Wasseraufbereitung und zur Desinfektion wie Wasserstoffperoxid und Peressigsäure sowie Materialien, die unter anderem helfen, schwefelärmere Kraftstoffe herzustellen, sind bei den Kunden gefragt.

In Summe sollen solche Produkte bis 2027 einen Umsatz von rund zwei Milliarden Euro erzielen. Das wären über 50 Prozent mehr als die aktuell für 2021 geplanten rund 1,3 Milliarden Euro und damit ein Plus von im Schnitt knapp 8 Prozent jährlich. Zum Vergleich: Für die gesamte Sparte Smart Materials kalkulieren Analysten 2021 im Durchschnitt mit Erlösen von fast 3,6 Milliarden Euro.

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Chemiekonzern Evonik baut

Chemiekonzern Evonik baut Grossanlage für Biotensid-Produktion

Mehr Biotenside für umweltfreundliches Spülmittel: Der Spezialchemiekonzern Evonik baut in der Slowakei eine Produktionsanlage für einen niedrigen dreistelligen Millionen-Euro-Betrag. Der Standort Slovenska L'upca soll entsprechend ausgebaut werden, wie die Essener am Freitag mitteilten. Seit Ende 2019 beliefert Evonik den Konsumgüterkonzern Unilever schon mit kleineren Mengen sogenannter Rhamnolipide, die biologisch vollständig abbaubar sind. Daraus hergestelltes Spülmittel kommt in den Testmärkten Chile und Vietnam gut bei den Konsumenten an, nun folgt also der nächste Schritt.

14.01.2022 09:40

"In Slovenska L'upca haben wir die wesentliche Biotechnologie- und Produktionskompetenz für die Produktion dieser Rhamnolipide", erklärte Harald Schwager, der für Innovation zuständige stellvertretende Konzernchef, im Gespräch mit Journalisten. So stehen an dem Standort seit fast drei Jahrzehnten Anlagen zur Herstellung verschiedener Stoffe durch Fermentation. Für die grossvolumige Produktion der Rhamnolipide setzt Evonik auf Maiszucker als Basis, der dann von Bakterien zu dem Tensid verstoffwechselt werden. Evonik forscht laut Schwager aber auch an anderen Zuckerarten sowie an anderen Rohstoffen als Grundlage für die Fermentation.

Noch macht der Markt für biobasierte Tenside einen nicht nennenswerten Bruchteil des gesamten Tensid-Marktes aus, der laut Schwager ein Volumen im zweistelligen Milliardenbereich hat. Binnen rund zehn Jahren erwartet der Manager ein Wachstum des Biosegments auf eine Milliarde Euro. Zum Vergleich: Evonik will 2021 einen Umsatz von rund 14,5 Milliarden Euro erzielen./mis/nas/eas

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Evonik will operatives

Evonik will operatives Ergebnis weiter steigern

Der Spezialchemiekonzern Evonik traut sich trotz der hohen Rohstoffkosten im Jahr 2022 ein weiteres Gewinnwachstum zu. Bei einem Umsatz von 15,5 bis 16,5 Milliarden Euro dürfte das operative Ergebnis (bereinigtes Ebitda) auf 2,5 bis 2,6 Milliarden Euro steigen, teilte der MDax -Konzern am Donnerstag mit. Damit wird das Wachstum aber nachlassen, nachdem der Konzern sich 2021 dank einer guten Nachfrage etwa aus der Bau, Pharma- und Autoindustrie kräftig vom Corona-Knick erholt hatte. Die mittlere Gewinnschätzung von Analysten liegt in etwa in der Mitte der Spanne.

03.03.2022 07:38

2021 stieg der Umsatz auf knapp 15 Milliarden Euro und das operative Ergebnis auf 2,38 Milliarden Euro. Das ist jeweils ein Plus von rund einem Viertel. Unter dem Strich blieben mit 767 Millionen Euro 60 Prozent mehr hängen als im Jahr zuvor. Teils deutlich höhere Rohstoff-, Energie- und Logistikkosten konnten kompensiert werden, betonte das Unternehmen. Die Dividende soll nun um 2 Cent auf 1,17 Euro je Aktie steigen./mis/eas

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