Facebook

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01.02.2012 19:51
#1
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Facebook

Also ich denke mal das Facebook irgend wann mal an die Börse gehen muss somit eröffne ich den Thread schon mal. Drinks

Oder müsste man den Thread bei Aktien Ausland eröffnen oder gibt es den schon? :roll:

 

Facebook war das beherrschende Gesprächsthema im New Yorker Finanzzentrum. Investoren hoffen auf ein lukratives Investment, Banker und Aktienhändler auf satte Gebühreneinnahmen.

Nach Informationen des gewöhnlich gut unterrichteten Technologie - Blogs "All Things Digital" dürfte es aber noch bis mindestens 22.00 Uhr deutscher Zeit dauern, bis Facebook sich rührt. Dann schliesst die New Yorker Börse. Schlimmstenfalls könnte sich Facebook auch erst am Donnerstag hervorwagen, hiess es.

5 Milliarden Dollar angestrebt

Erster Schritt ist die Veröffentlichung des Börsenprospekts. Das Dokument macht die potenziellen Investoren mit den Geschäftszahlen des Unternehmens vertraut und steckt den Rahmen für den Gang aufs Parkett ab. Und hier könnte eine Enttäuschung bevorstehen: Die "New York Times" berichtete unter Berufung auf eine eingeweihte Person, dass die angepeilten Einnahmen zunächst bei 5 Milliarden Dollar lägen. Bislang wurde von 10 Milliarden Dollar ausgegangen.

Damit würde Facebook mit angezogener Handbremse an die Börse gehen. Die Summe kann sich aber noch ändern. Es ist üblich, dass Firmen tiefstapeln, dann die Reaktion der Investoren abwarten und - falls genügend Nachfrage besteht - später den Preis erhöhen. Facebook selbst schwieg bis zuletzt.

Selbst mit 5 Milliarden Dollar wäre die Facebook-Platzierung aber immer noch einer der grössten Internet-Börsengänge aller Zeiten. Suchmaschinenprimus Google kam im Jahr 2004 auf Einnahmen von 1,7 Milliarden Dollar. Zusammen mit den Aktien, die bei den Alteigentümern verblieben, lag die Gesamtbewertung damals bei 23 Milliarden Dollar. Bis heute sind daraus 189 Milliarden Dollar geworden.

US-Medien gehen bislang davon aus, dass Facebook beim Börsengang mit 75 bis 100 Milliarden Dollar bewertet wird (57 bis 76 Mrd Euro). Damit würde der Senkrechtstarter vom Firmenwert her in einer Liga mit dem Autokonzern VW oder dem Industriemulti Siemens spielen. Facebook ist mit seinen mehr als 800 Millionen Mitglieder eine Macht im Internet-Werbegeschäft.

Von der Vorlage des Börsenprospekts bis zum eigentlichen Gang an die Börse können noch Monate vergehen. In dieser Zeit wirbt die Facebook-Führung um Gründer Mark Zuckerberg bei Investoren für ihr Unternehmen. Hilfe erhält Zuckerberg dabei von der US-Investmentbank Morgan Stanley ; laut US-Medienberichten steht das Wall-Street-Haus endgültig als federführende Bank fest.

An welcher Börse gelistet?

Unklar ist nach Informationen des "Wall Street Journal" allerdings noch die Börse, an der Facebook gelistet wird. Es geht um Kosten und Renommee. Infrage kommen die altehrwürdige New York Stock Exchange und die vergleichsweise junge Technologiebörse Nasdaq. Letztere hat keinen klassischen Parketthandel. Facebook könnte sich mit der Entscheidung Zeit lassen, schrieb die Zeitung unter Berufung auf eingeweihte Personen.

Bereits seit längerem wird über einen Börsengang von Facebook spekuliert. In der jüngeren Vergangenheit hatten Internetfirmen wie das berufliche Netzwerk LinkedIn , das Schnäppchenportal Groupon und der Spieleentwickler Zynga ("Farmville") den Sprung aufs Parkett gewagt. Das war vielfach als Testlauf für Facebook gesehen worden.

Gründer Zuckerberg wollte die Kontrolle über sein Unternehmen lange nicht aus der Hand geben. Statt eines Börsengangs sammelte er in mehreren nicht öffentlichen Finanzierungsrunden Geld von grossen Investoren ein. Zuckerberg gehört ein knappes Viertel an Facebook, der Börsengang wird ihn zum Multi-Milliardär machen.

 

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15.11.2016 08:26
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WhatsApp führt Videoanrufe ein
15.11.2016 07:59

MOUNTAIN VIEW (awp international) - Facebooks Kurzmitteilungsdienst WhatsApp baut sein Angebot mit Videoanrufen aus. Seit Dienstag sollen alle Nutzer "in den kommenden Tagen" schrittweise den Zugang zur neuen Funktion bekommen, wie WhatsApp in einem Blogeintrag mitteilte.

Alle Videotelefonate würden mit Ende-zu-Ende-Verschlüsselung geschützt, hiess es. Damit wären sie nur auf den Geräten der beteiligten Nutzer sichtbar und blieben auch für WhatsApp selbst unkenntlich.

Verfügbar ist die neue Funktion auf Telefonen mit dem Google-Betriebssystem Android, Apples iPhones und Microsofts Windows Phone.

WhatsApp hat mehr als eine Milliarde Nutzer und hat für viele auch in Deutschland die SMS abgelöst. Danach ermöglichte WhatsApp, über die Anwendung zu telefonieren. Über eine Videotelefonie-Funktion von WhatsApp wurde schon seit längerer Zeit spekuliert. Facebooks andere App in dem Markt - der Facebook Messenger - hat sie bereits. Hier wird allerdings auf Komplett-Verschlüsselung verzichtet.

Der Wettbewerb bei Apps für Videotelefonie nimmt damit weiter zu. Neben Pionieren wie Skype, das inzwischen zu Microsoft gehört, setzt Apple auf seinen Geräten auf den Dienst FaceTime und Google startete jüngst die App Duo. Der auf Verschlüsselung spezialisierte Messenger Wire führte Videoanrufe bereits im Frühjahr ein.

WhatsApp, das neben Deutschland auch in Entwicklungs- und Schwellenländern stark ist, will mit einem übergreifenden Ansatz punkten. "Wir möchten diese Funktion für alle Menschen verfügbar machen, nicht nur für diejenigen, die es sich leisten können, teuere neue Telefone zu kaufen, oder die in Ländern mit den besten Mobilfunknetzen leben", hiess es in dem Blogeintrag.

Der Dienst stand zuletzt in den Schlagzeilen wegen der Ankündigung, einige Nutzerdaten wie die Telefonnummer mit Facebook zu teilen, um die Dienste des weltgrössten Online-Netzwerks zu verbessern. Nach Einwänden von Datenschützern wurde die Weitergabe und Verwendung der Informationen in Europa vorläufig auf Eis gelegt. Facebook hatte WhatsApp vor etwa zwei Jahren für rund 22 Milliarden Dollar gekauft./so/DP/zb

(AWP)

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11.10.2016 08:13
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Facebook nimmt Kommunikation in Unternehmen in Angriff
11.10.2016 06:33

MENLO PARK (awp international) - Facebooks Plan, mit seiner Plattform auch die Kommunikation innerhalb von Unternehmen umzukrempeln, ist reif für den Alltag. Das weltgrösste Online-Netzwerk gab am späten Montag den offiziellen Start des Angebots "Workplace by Facebook " bekannt. Die Idee ist, Facebooks bekannte Elemente wie Newsfeed, Gruppen, Chats oder Live-Video für den Unternehmens-Alltag anzupassen.

Die Plattform wurde seit Anfang 2015 getestet, zunächst unter dem Namen "Facebook at Work". Facebook zufolge sind bereits rund 1000 Unternehmen dabei. Facebook-Mitarbeiter kommunizieren miteinander schon lange darüber.

Es geht um einen Markt, der sich gerade wandelt - aber auch hart umkämpft ist. Andere neue Anbieter wie Slack wollen ebenfalls bisherige Strukturen aufbrechen. Zugleich will Microsoft seine starke Position in Unternehmen mit Angeboten wie der Chatdienst Yammer oder Skype bewahren.

Facebook seinerseits will davon profitieren, dass über 1,6 Milliarden Nutzer weltweit das Online-Netzwerk bereits privat besuchen und damit die Funktionen gut kennen. Die Seiten und App-Ansichten von "Workplace by Facebook" sind entsprechend ähnlich aufgebaut, nur das typische Blau wurde durch Grautöne ersetzt.

Zudem zettelt Facebook einen Preiskampf an. Unternehmen mit bis zu 1000 Mitarbeitern zahlen drei Dollar pro Person, mit bis zu 10 000 Beschäftigten zwei Euro und mit mehr als 10 000 Mitarbeiter einen Dollar. Es gibt eine dreimonatige Gratis-Testphase und Firmen zahlen nur für die wirklich aktiven Nutzer. Der Rivale Slack bietet aktuell zwar dauerhaft eine kostenlose Testvariante mit eingeschränktem Funktionsumfang an, will aber in den Bezahlversionen 6,67 und 12,50 Dollar pro Nutzer im Monat.

Facebook betonte, die Plattform für Unternehmen sei komplett abgeschottet von dem privat genutzten Online-Netzwerk. Man müsse auch kein Facebook-Profil anlegen, um sie zu nutzen.

Ebenfalls neu vorgestellt wurde die Möglichkeit, Mitarbeiter verschiedener Unternehmen in Gruppen zusammenzuschliessen./so/DP/stk

(AWP)

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04.10.2016 08:18
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Facebook wird zur Kleinanzeigen-Plattform

Facebook als Flohmarkt: Das Online-Netzwerk hat eine Rubrik zum Verkauf und Kauf unter seinen Nutzern eingeführt.

Facebook will mit dem am Montag gestarteten Feature "Marketplace" Anbietern wie eBay oder CraigsList verstärkt Konkurrenz machen.

Die Rubrik wird zunächst nur den Nutzern in den USA, Australien und Neuseeland zur Verfügung gestellt, andere Länder sollen in den kommenden Monaten folgen.

Facebook-Produktmanagerin Mary Ku hob in einem Statement hervor, dass das Netzwerk schon seit Jahren von Nutzern für den Verkauf und Kauf von Dingen genutzt werde. Diese Art von Aktivitäten habe in Facebook-Gruppen begonnen und "substanziell zugenommen". Die Facebook-Gruppen zum Kauf und Verkauf würden jeden Monat von mehr als 450 Millionen Nutzern besucht.

"Marketplace" soll den Usern nun den Handel erleichtern. So werden die dort platzierten Fotos von zum Verkauf stehenden Objekten entsprechend der geographischen Nähe des Verkäufers zum Nutzer arrangiert. Die User können auch gezielt nach bestimmen Objekten oder Objektkategorien wie etwa Kleidung, Haushaltsgeräten oder elektronischen Geräten suchen.

(AWP)

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22.09.2016 08:15
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Respekt

Die Zuckerbergs öffnen ihre Kasse

Facebook-Gründer Mark Zuckerberg und seine Ehefrau Priscilla Chan wollen innerhalb der kommenden zehn Jahre drei Milliarden Dollar für den Kampf gegen Krankheiten spenden.

Dies kündigte das Ehepaar am Mittwoch in San Francisco an. Das Projekt solle von der Neurowissenschafterin und Genetik-Expertin Cori Bargmann geleitet werden. Zuckerberg und Chan hatten bereits im vergangenen Jahr zur Geburt ihrer Tochter angekündigt, im Laufe ihres Lebens 99 Prozent ihrer Facebook-Anteile für Wohltätigkeit auszugeben.

Schon damals wurde der Kampf gegen Krankheiten neben der Bildung als ein Ziel genannt. Zuckerbergs Vermögen wird aktuell auf mehr als 56 Milliarden Dollar geschätzt, vor allem durch seine hohe Facebook-Beteiligung.

(SDA)

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28.07.2016 08:29
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Facebook verdient sich mit Werbung goldene Nase

Ein boomendes Werbegeschäft hat im zweiten Quartal die Kassen bei Facebook klingeln lassen.

Der Umsatz legte im Jahresvergleich um 59 Prozent auf 6,4 Milliarden Dollar zu, der Gewinn sprang um 186 Prozent auf unter dem Strich 2,1 Milliarden Dollar. Das teilte das Unternehmen am Mittwoch nach US-Börsenschluss mit.

Die Quartalsergebnisse übertrafen die Erwartungen der Analysten deutlich. Die Facebook-Aktie kletterte nachbörslich zunächst um mehr als 6 Prozent und erreichte ausserhalb des regulären Handels ein Rekordhoch bei über 130 Dollar.

Der Anteil der Werbung auf mobilen Geräten an den Anzeigenerlösen von Facebook wuchs im Jahresvergleich von 76 auf 84 Prozent. Das weltgrösste Online-Netzwerk hatte Ende Juni 1,71 Milliarden aktive Nutzer pro Monat.

(AWP)

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22.07.2016 08:53
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Facebooks Antennen-Drohne fliegt zum ersten Mal
22.07.2016 06:35

MENLO PARK (awp international) - Facebooks Drohne "Aquila", die Internet-Verbindungen in entlegene Regionen bringen soll, hat ihren ersten Flug absolviert. Sie sei 96 Minuten in der Luft geblieben, teilte das weltgrösste Online-Netzwerk in einem Blogeintrag am Donnerstag mit. Die Drohne mit der Flügel-Spannweite einer Boeing 737 habe dabei auf der Reiseflughöhe 2000 Watt Strom verbraucht.

Die mit Solarenergie betriebenen Fluggeräte sollen monatelang in einer Höhe von bis zu 27 Kilometern kreisen und Signale für schnelle Internet-Verbindungen zur Erde schicken. Beim Jungfernflug sei die Drohne in niedriger Höhe getestet worden, hiess es. Im regulären Betrieb solle der Stromverbrauch bei 5000 Watt liegen.

Das Projekt ist Teil von Facebooks Plan, Milliarden Menschen ohne Internet-Zugang schneller ins Netz zu holen. Die Initiative wird in einigen Ländern wie Indien abgelehnt, weil Vorteile für einzelne Online-Dienste - wie Facebook selbst - befürchtet werden./so/DP/jha

(AWP)

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08.07.2016 08:15
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US-Justiz knöpft sich Facebook vor

Der Online-Riese Facebook ist wegen seiner Steuerpraktiken ins Visier der US-Behörden geraten.

Das Justizministerium will das Unternehmen durch eine gerichtliche Anordnung zwingen, bei einer Untersuchung des Finanzamts zu kooperieren. Wie aus bereits am Mittwoch eingereichten Gerichtsunterlagen hervorgeht, soll Facebook unter anderem angeforderte Unterlagen zur Buchführung nicht herausgegeben haben.

Die US-Justiz will die Einsicht in diese Akten nun mit dem Antrag auf eine richterliche Verfügung auf dem Rechtsweg durchsetzen. Der Internetkonzern steht im Verdacht, seine Steuerlast durch dubiose Geschäfte mit einer irischen Tochtergesellschaft zu niedrig angegeben zu haben. Die Prüfungen betreffen die Steuererklärung für das Jahr 2010. Ein Facebook-Sprecher erklärte gegenüber dem US-Sender CNN, dass das Unternehmen sich an die geltenden Regeln halte.

(AWP)

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30.06.2016 13:03
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Facebook setzt sich gegen belgische Datenschützer durch
30.06.2016 11:37

BRÜSSEL (awp international) - Facebook hat sich in einem Berufungsurteil gegen belgische Datenschützer durchgesetzt und wird in dem Land wieder auch einige Informationen von Nicht-Mitgliedern erfassen. Die belgische Datenschutz-Behörde war dagegen vorgegangen, dass Facebook Nicht-Mitglieder beim Besuch von Facebook-Seiten erfasst und einige Daten über ihr Verhalten sammelt. Facebook erklärt, das sogenannte Cookie mit dem Namen "Datr" sei für die Sicherheit des Netzwerks insgesamt wichtig, unter anderem um gefälschte Profile herauszufiltern.

Im vergangenen Herbst hatten die Datenschützer vor Gericht Recht bekommen, die Entscheidung wurde jetzt jedoch von einem Berufungsgericht aufgehoben. Zu Begründung hiess es, die belgische Datenschutz-Kommission sei nicht zuständig, weil Facebook seinen Europa-Sitz in Irland habe. Behördenchef Willem Debeuckelaere will ein weiteres Vorgehen in dem Fall prüfen und insgesamt stärker den Datenschutz von Mitgliedern und Nicht-Mitgliedern im Auge behalten. Facebook zeigte sich zufrieden und kündigte an, alle Dienste würden in dem Land wieder aktiv sein.

Facebook erklärt, die Daten, die das "Datr"-Cookie sammele, würden nicht einzelnen Personen zugeschrieben und könnten auch nicht mit ihnen in Verbindung gebracht werden. Das Online-Netzwerk nutze es auch nicht, um Werbung auf Nicht-Mitglieder zuzuschneiden, und es werde nicht gesetzt, wenn jemand auch nur irgendeine Seite mit einem "Gefällt mir"-Knopf besuche./so/DP/stb

(AWP)

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21.06.2016 08:11
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Facebook führt Aktien ohne Stimmrecht ein

Die Facebook-Aktionäre haben am Montag der Einführung einer neuen Klasse von Anteilsscheinen ohne Stimmrecht zugestimmt.

Die stimmrechtslosen Aktien können auch an der Börse gehandelt werden. Sie sollen als eine Art Dividende an Aktieninhaber abgegeben werden und es Facebook-Chef Mark Zuckerberg ermöglichen, soziale Projekte zu finanzieren und trotzdem die Kontrolle bei Facebook zu behalten.

Der 32-jährige Zuckerberg, dessen Vermögen auf 47,5 Milliarden Dollar geschätzt wird, hatte im vergangenen Jahr angekündigt, 99 Prozent seiner Facebook-Aktien für wohltätige Zwecke zu spenden.

Auf Einfluss bei dem von ihm 2004 gegründeten Konzern will er allerdings nicht verzichten. Die Einführung der neuen Aktien ermöglicht ihm das. Das Unternehmen wolle er noch für eine "sehr lange Zeit" führen, sagte Zuckerberg auf dem Aktionärstreffen am Montag.

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27.05.2016 08:35
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Microsoft und Facebook bauen gemeinsam neues Transatlantik-Kabel
27.05.2016 06:33

Bangalore (awp/sda/reu) - Microsoft und Facebook bauen gemeinsam ein neues Transatlantik-Datenkabel. Das Projekt mit dem Namen "Marea" solle im August in Angriff genommen und im Oktober 2017 fertiggestellt werden, teilten die beiden US-Technologie-Unternehmen am Donnerstag mit.

Über die 6600 Kilometer lange Verbindung werde eine Geschwindigkeit von 160 Terabit pro Sekunde (Tbps) erreicht werden. Die Leitung soll als erste die USA mit Südeuropa verbinden.

Betreiber wird die Telefonica-Tochter Telxius. Google hatte vor fast zwei Jahren mit asiatischen Firmen den Bau eines Pazifik-Kabels für etwa 300 Millionen Dollar vereinbart.

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24.05.2016 08:36
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Facebook findet keinen Hinweis auf Nachrichten-Manipulation
24.05.2016 06:35

Washington (awp/sda/afp) - Eine interne Untersuchung hat nach Angaben von Facebook keinerlei Hinweise auf systematische Nachrichten-Manipulationen in dem sozialen Netzwerk ergeben. Dies schrieb der Leiter der Rechtsabteilung, Colin Stretch.

In einer am Montag veröffentlichten Antwort auf eine Anfrage des republikanischen US-Senators John Thune, der dem Handelsausschuss vorsitzt, hiess es, wolle Facebook dennoch einige Veränderungen vornehmen, um "unsere Produkte kontinuierlich zu verbessern".

Die interne Analyse habe ergeben, dass konservative und liberale Inhalte ausgewogen seien, schrieb Stretch. Die in den Medien erhobenen Vorwürfe, Facebook habe bei der Zusammenstellung der Nachrichtentrends Artikel konservativer Medien sowie Stimmen aus dem konservativen politischen Lager gezielt unterdrückt, hätten sich nicht bestätigt. Einzelne oder unbeabsichtigte Verstösse gegen die Facebook-Richtlinien könnten allerdings nichts ausgeschlossen werden.

Daher würden "eine Reihe von Veränderungen" vorgenommen. So würden unter anderem die Richtlinien klarer formuliert und die für die Auswahl Verantwortlichen stärker kontrolliert. Firmenchef Mark Zuckerberg hatte in der vergangenen Woche betont, dass Facebook für alle Richtungen da sei. Auch die Konservativen seien ein wichtiger Bestandteil des sozialen Netzwerks.

"Nie manipuliert"

Mitte Mai hatte das Portal Gizmodo mit einem Bericht über die Zusammenstellung der Nachrichtentrends auf Facebook für Wirbel gesorgt. Darin erhob ein anonymer früherer Betreuer der Trends den Vorwurf, Artikel konservativer Medien sowie Stimmen aus dem konservativen politischen Lager würden bei Facebook gezielt unterdrückt. Daraufhin verlangte der Handelsausschuss des Senats von Facebook Aufklärung darüber, wie die Nachrichtentrends zusammengestellt werden.

Das Facebook-Management hatte bereits unmittelbar nach Erscheinen des Gizmodo-Berichts erklärt, das Unternehmen habe "strenge Richtlinien", um die Neutralität des Nachrichtenangebots zu sichern. Demnach wird die Zusammensetzung der Trends durch Algorithmen bestimmt, deren Ergebnisse von einem Team überprüft, aber "nie manipuliert" würden.

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10.05.2016 08:41
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Facebook weist Bericht zu Manipulation von Nachrichten-Trends zurück
10.05.2016 08:37

MENLO PARK (awp international) - Facebook hat den Vorwurf zurückgewiesen, seine Mitarbeiter hätten in den USA Nachrichten-Trends auf der Plattform manipuliert, um Mitgliedern Berichte mit konservativem Einschlag vorzuenthalten. Das Online-Netzwerk habe keine Belege dafür gefunden, schrieb der zuständige Manager Tom Stocky in einem Facebook-Eintrag am späten Montag (Ortszeit).

In einem Bericht des Blogs "Gizmodo" erklärten namentlich nicht genannte frühere Mitarbeiter, bei der Überprüfung der News-Trends seien Nachrichten über Politiker wie den einstigen republikanischen Präsidentschafts-Kandidaten Mitt Romney oder Treffen konservativer Gruppen herausgefiltert worden. Dagegen seien Themen wie die Bewegung gegen Rassen-Diskriminierung "Black Lives Matter" künstlich hinzugefügt worden. Die Nachrichten-Trends sollen widerspiegeln, welche Ereignisse gerade die Nutzer interessieren und sind zugleich ein wichtiger Kanal, über den Nachrichten sie erreichen.

Facebook-Manager Stocky betonte nun, solche Manipulationen seien nach den internen Richtlinien verboten und es gebe technische Barrieren dagegen. Zudem würden die Aktionen der Mitarbeiter aufgezeichnet und kontrolliert. Aufgabe des Teams sei es vor allem, die von einer Software ermittelten Trend-Nachrichten lediglich auf Doppelungen, Fälschungen oder schwache Quellenlage zu prüfen.

Facebook-Chef Mark Zuckerberg hatte vor einigen Wochen für Aufsehen mit Kritik an Politikern, die Mauern bauen wollten, gesorgt. In Amerika wurde das als Breitseite gegen den republikanischen Präsidentschafts-Anwärter Donald Trump aufgefasst, der eine Mauer zwischen den USA und Mexiko vorgeschlagen hatte. Mit über 1,6 Milliarden Mitglieder weltweit wäre Facebook in der Lage, die Ansichten vieler Menschen über eine gezielte Nachrichten-Auswahl zu beeinflussen./so/DP/stb

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06.05.2016 13:57
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US-Richter lässt Zivilklagen gegen Facebooks Gesichtserkennung zu
06.05.2016 10:37

San Francisco (awp/sda/afp) - Facebook sieht sich in den USA Zivilklagen wegen einer Funktion zur Gesichtserkennung gegenüber. Ein Richter in San Francisco liess am Donnerstag die Klagen von drei Nutzern aus dem US-Bundesstaat Illinois zu. Sie werfen dem sozialen Netzwerk vor, "heimlich und ohne Einverständnis" ihre biometrische Gesichtsdaten gesammelt zu haben.

Die Forderungen der Kläger nach Schadenersatz seien "plausibel", erklärte der Richter, ohne Summen zu nennen. Im Mittelpunkt der Klage steht die im Jahr 2010 gestartete Gesichtserkennung auf Facebook, die beim Einstellen neuer Fotos Namen von darauf abgebildeten Freunden vorschlägt. Das Programm dahinter wertete bereits veröffentlichte Bilder aus und glich sie mit den neuen ab. Nach massiven Protesten von Datenschützern schaltete Facebook diese Funktion im Jahr 2012 wieder ab.

Nach Auffassung der Kläger verstiess das soziale Netzwerk gegen ein Gesetz in Illinois zum Schutz von biometrischen Daten. Biometrische Erkennungsmerkmale des Gesichts seien gesammelt, gespeichert und letztlich ohne Erlaubnis für Markierungsvorschläge auf Fotos verwendet worden, argumentieren ihre Anwälte. Neben Facebook investieren auch andere Internetriesen wie Google in künstliche Intelligenz, um Nutzern zielgerichteter Angebote zu unterbreiten.

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28.04.2016 08:47
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Facebook-Geschäft läuft auf Hochtouren

Das Facebook-Geschäft ist im vergangenen Quartal dank Werbung auf Smartphones kräftig gewachsen.

Der Umsatz sprang im Jahresvergleich um rund 52 Prozent auf 5,38 Milliarden Dollar hoch, der Gewinn wurde mit 1,5 Milliarden Dollar (1,3 Mrd Euro) verdreifacht.

Das weltgrösste Online-Netzwerk kam zuletzt auf 1,65 Milliarden aktive Nutzer im Monat. Das entspricht einem Zuwachs von 60 Millionen binnen drei Monaten - mehr als Analysten erwartet hatten. Die Aktie sprang am Mittwoch nachbörslich zeitweise um rund neun Prozent hoch.

Täglich schauen jetzt 1,09 Milliarden Nutzer bei Facebook vorbei, davon 989 Milliarden auf mobilen Geräten wie Smartphones und Tablets. Zum Ende des Quartals seien es auch bei Mobil-Geräten mehr als eine Milliarde Nutzer pro Tag gewesen, sagte Gründer und Chef Mark Zuckerberg in einer Telefonkonferenz mit Analysten. Aktive Nutzer hielten sich im Schnitt mehr als 50 Minuten pro Tag bei Facebook, der Foto-Plattform Instagram und Facebooks Kurzmitteilungsdienst Messenger auf. Die WhatsApp-Nutzung sei in dieser Zahl nicht inbegriffen.

Werbung macht mit 97 Prozent fast das gesamte Geschäft von Facebook aus. Die restlichen 181 Millionen Dollar kamen aus Bezahldiensten und anderen Gebühren. Der Anteil der Werbung auf mobilen Geräten an den Anzeigenerlösen von Facebook wuchs im Jahresvergleich von 73 auf 82 Prozent.

Aktien spenden und Kontrolle behalten

Zuckerberg trifft unterdessen Vorkehrungen dafür, dass er wie versprochen seine Aktien schrittweise Spenden kann, ohne die Kontrolle über das Unternehmen zu verlieren. Zur Zahlenvorlage kündigte Facebook die Einführung einer weiteren Klasse von Aktien an, die keine Stimmrechte hat. Die neuen Anteilsscheine sollen an die Aktionäre als Dividende ausgeschüttet werden. Mit dem Schritt soll Zuckerberg auch mit einer geringeren Beteiligung weiter das Sagen bei Facebook haben. Er kontrolliert das Unternehmen dank Sonder-Aktien mit mehr Stimmrechten.

Mit einer starken Rolle als Gründer könne er bei Facebook langfristige Entscheidungen treffen, etwa kostspielige Investitionen in die Zukunft tätigen wie den Kauf von Instagram, erklärte Zuckerberg in einem Blogeintrag. Die Foto-App hatte seinerzeit rund eine Milliarde Dollar gekostet.

Zuckerberg betonte, er wolle aber auch wie angekündigt an der Lösung globaler Herausforderungen mitarbeiten. Seine erklärten Ziele: "Helfen, alle Krankheiten bis Ende dieses Jahrhunderts zu heilen, unser Bildungssystem verbessern, damit es auf jeden individuell angepasst ist, und unsere Umwelt vor dem Klimawandel schützen."

Zuckerberg: Vermögen von 47 Milliarden Dollar

Zuckerberg und seine Frau Priscilla Chan wollen im Zuge ihres Lebens 99 Prozent ihrer Facebook-Anteile spenden. Das Vermögen des Gründers, das vor allem aus Facebook-Aktien besteht, wurde zuletzt auf 47 Milliarden Dollar geschätzt. In den nächsten drei Jahren will Zuckerberg zunächst höchstens Aktien für eine Milliarde Dollar jährlich verkaufen.

Über die neue Aktienstruktur sollen die Aktionäre bei der Hauptversammlung am 20. Juni entscheiden.

Er fokussiere sich nicht darauf, was Facebook ist, sondern darauf, was Facebook sein könne, sagte Zuckerberg und erläuterte seine Massstäbe bei Übernahme-Entscheidungen. "Es wird eine kleine Zahl von Diensten geben, die allgegenwärtig sein werden und die Milliarden Nutzer haben werden." Für sie ist Zuckerberg bereit, tief in die Tasche zu greifen, wie er mit dem Kauf des Kurzmitteilungsdienstes WhatsApp für rund 22 Milliarden Dollar bewies. Daneben werde es noch viele kleinere Services geben, aber "wir verspüren kein Bedürfnis, sie zu besitzen".

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14.04.2016 09:10
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Facebook wirbt Google-Managerin für Technik-Forschung ab
14.04.2016 08:53

MENLO PARK (awp international) - Facebook hat Google die Top-Managerin Regina Dugan abgeworben, die ein neues Technik-Labor beim weltgrössten Online-Netzwerk führen wird. In "Building 8" (Gebäude 8) solle Hardware entwickelt werden, die zu Facebooks Mission beitrage, die Welt zu verbinden, schrieb Gründer und Chef Mark Zuckerberg am späten Mittwoch.

Facebook werde dafür in den kommenden Jahren hunderte Millionen Dollar investieren und hunderte Mitarbeiter zur Verfügung stellen, erklärte Zuckerberg. Er erwarte Durchbrüche bei künstlicher Intelligenz, virtueller Realität und Vernetzungs-Technologien. Facebook entwickelt bereits Drohnen, die entlegene Gebiete mit Internet versorgen sollen.

Dugan ist eine frühere Chefin der Forschungsagentur DARPA, die Technologien im Auftrag des US-Militärs entwickelt. Bei Google wurde in dem von ihr geleiteten Bereich unter anderem an dem modularen Smartphone "Ara" gearbeitet, das aus einzelnen Blöcken mit Display, Prozessor oder Kamera zusammengesetzt wird. Dieses Projekt stiess in den vergangenen Jahren auf Schwierigkeiten, unter anderem weil die Module nicht fest genug zusammenhielten./so/DP/fbr

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13.04.2016 08:14
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Facebook öffnet Messenger für Chats mit Unternehmen
12.04.2016 20:40

(Ausführliche Fassung)

SAN FRANCISCO (awp international) - Facebook gibt Unternehmen die Möglichkeit, mit ihren Kunden über den Kurzmitteilungsdienst Messenger zu chatten. Facebook-Chef Mark Zuckerberg demonstrierte am Dienstag in San Francisco, wie man in einem Dialog Blumen bestellen oder Nachrichten von CNN abrufen kann. Wie erwartet startet das Online-Netzwerk dafür eine Plattform, über die Unternehmen sogenannte Chatbots für den Messenger aufsetzen können. So wird Software genannt, die sich mit Menschen unterhalten kann.

Messenger-Chef David Marcus spielte danach im Detail durch, wie man im Messenger zum Beispiel Schuhe kaufen kann. Der Chatbot eines Online-Händlers fragte zunächst nach der Art des Schuhs, dann nach der Preisspanne und danach wurde eine Galerie von Modellen zur Auswahl angezeigt. Auch bezahlt wird, ohne den Messenger zu verlassen. "Sie werden mehr Geld ausgeben als Ihnen lieb ist", scherzte Marcus.

Der Messenger überschritt jüngst die Marke von 900 Millionen Nutzern. Zu Facebook gehört auch der Kurzmitteilungsdienst WhatsApp, der über eine Milliarde Nutzer hat. Über beide zusammen würden pro Tag mehr als 60 Milliarden Nachrichten umgeschlagen, bei der SMS seien es in der Spitze insgesamt nur 20 Milliarden täglich gewesen. Facebook hatte bereits angekündigt, dass die Kurzmitteilungsdienste mit Dienstleistungen für Unternehmen Geld verdienen sollen.

Eine weitere Ankündigung zum Auftakt von Facebooks Entwicklerkonferenz F8 war das Konzept einer 360-Grad-Kamera, die zwei Stunden Video in hoher Qualität aufzeichnen kann. Facebook wolle nicht selbst Kamerahersteller werden, sondern werde die Hardware-Pläne und die nötige Software kostenlos veröffentlichen, sagte Produktchef Chris Cox. Ausserdem wird eine Schnittstelle geöffnet, über die auch Geräte wie Drohnen oder Webcams Live-Video auf die Facebook-Plattform übertragen können.

Zuckerberg begann seinen Auftritt mit politischen Botschaften. Er kritisierte Versuche, sich mit Mauern und Zäunen abzugrenzen, die er in verschiedenen Regionen der Welt gesehen habe. "Es erfordert Mut, Hoffnung statt Angst zu wählen", sagte Zuckerberg. "Anstelle Mauern zu bauen, können wir Menschen helfen, Brücken zu errichten." In den USA interpretierten viele die Äusserungen auch als eine Breitseite gegen den umstrittenen Präsidentschafts-Anwärter Donald Trump./so/DP/he

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07.04.2016 08:11
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Facebook geht in die Offensive bei Live-Videos

Facebook gibt seinen Nutzern bald die Möglichkeit, Live-Videos zu senden. Damit soll der Rückstand auf den Konkurrenzdienst Periscope wettgemacht werden.

Ähnlich wie bei Periscope von Twitter wird es eine Karte geben, auf der aktuelle Übertragungen angezeigt werden, sowie die Möglichkeit, die Videos live zu kommentieren. Die Video-Funktion werde zunächst in 60 Ländern verfügbar sein, teilte Facebook am Mittwoch mit.

Facebook hat über 1,6 Milliarden Mitglieder. Die Offensive bei Live-Video erfordert damit auch eine robuste Infrastruktur, die den höheren Datendurchsatz bewältigen kann.

Der verstärkte Fokus auf Live-Videos sei im Februar beschlossen worden, sagte Firmengründer und Chef Mark Zuckerberg der US-Website "Buzzfeed". Wenige Tage danach sei ein Team aus 150 Programmierern abgestellt worden, um an der Integration in die App und dem Ausbau der Infrastruktur zu arbeiten.

"Wir betreten ein neues goldenes Zeitalter für Video", sagte Zuckerberg "Buzzfeed". Er wäre nicht überrascht, wenn in fünf Jahren Videos den Grossteil der Videos bei Facebook ausmachen. Das Online-Netzwerk setzt in seinem Anzeigengeschäft auch verstärkt auf Videowerbung.

Apps für Live-Streaming vom Smartphone gab es schon lange - doch sie waren nur mässig populär. Vor rund einem Jahr setzte mit dem Start der Anwendungen Meerkat und Periscope eine für viele überraschende Renaissance ein. Mit Twitter im Rücken entschied Periscope dieses Rennen für sich und die Entwickler von Meerkat rücken inzwischen vom Live-Streaming ab und wollen die App als Online-Netzwerk mit einem Fokus auf Videos neu positionieren.

Facebook nahm Live-Videos erstmals im vergangenen Sommer ernsthaft in Angriff. Zunächst konnten Prominente und Medien die Funktion nutzen. Laut US-Berichten soll es auch finanzielle Anreize für Prominente und Medienunternehmen geben, Live-Videos bei Facebook zu platzieren.

Das Netzwerk konkurriert bei Online-Videos mit der Google-Plattform YouTube, die auf rund eine Milliarde Nutzer kommt. Nach Informationen der Website "Venture Beat" will Google unter dem Namen "YouTube Connect" ebenfalls eine Plattform für Live-Streaming bieten.

(SDA)

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14.03.2016 08:15
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Presse: Auch WhatsApp-Verschlüsselung ärgert US-Behörden
14.03.2016 06:30

WASHINGTON (awp international) - Die Verschlüsselung beim populären Kurzmitteilungsdienst WhatsApp ist laut einem Zeitungsbericht ins Visier der US-Regierung geraten. In einem Ermittlungsfall seien von einem Richter angeordnete Überwachungsmassnahmen an der WhatsApp-Verschlüsselung gescheitert, berichtete die "New York Times" am Wochenende.

Im amerikanischen Justizministerium werde nun über das weitere Vorgehen beraten, hiess es unter Berufung auf informierte Personen. Die US-Regierung steckt bereits in einem Gerichtsstreit mit Apple über das Entsperren von iPhones, der für Schlagzeilen sorgt.

Die Zeitung konnte keine näheren Details zu dem Ermittlungsfall in Erfahrung bringen. Es hiess nur, es sei keine Terrorismus-Ermittlung und es sei unklar, ob die Regierung sich auf einen Streit mit WhatsApp vor Gericht einlassen werde.

Der von Facebook übernommene Messaging-Dienst WhatsApp hat eine Milliarde Nutzer weltweit. Der Service greift seit 2014 zur sogenannten Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, bei der nur Absender und Empfänger die Nachrichten lesen können. Damit kann WhatsApp den Behörden ähnlich wie Apple sagen, man könne keine Daten herausrücken, auf die man keinen Zugriff habe.

Apple wurde von einer Richterin angeordnet, dem FBI beim Entsperren eines iPhones zu helfen. Der Konzern kontert, die Verschlüsselung einmal auszuhebeln, würde weniger Sicherheit für alle bedeuten./so/DP/zb

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02.03.2016 08:42
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Facebook-Manager in Brasilien festgenommen
01.03.2016 19:57

SAO PAULO (awp international) - Ein Facebook -Manager ist in Brasilien festgenommen worden, weil der zum Konzern gehörende Messenger WhatsApp die Zusammenarbeit mit der Justiz verweigert haben soll. Ein Richter hatte WhatsApp aufgefordert, einen Gesprächsverlauf zwischen mutmasslichen Drogenhändlern an Ermittler herauszugeben. Als sich Facebook weigerte, wurde dessen Vizepräsident für Lateinamerika, Diego Dzodan, am Dienstag in seiner Wohnung in Sao Paulo festgenommen, wie die Zeitung "Folha de Sao Paulo" online berichtete. Der Internetdienst WhatsApp wurde 2014 von Facebook gekauft.

Bereits im Dezember hatte die brasilianische Justiz ein Exempel statuiert: Weil WhatsApp in einem Kriminalfall Daten nicht herausgab, liess eine Richterin den Messengerdienst landesweit blockieren. Nach 14 Stunden hob ein Berufungsgericht die Blockade auf und ersetzte sie durch eine Geldstrafe./am/DP/he

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23.02.2016 12:52
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Ermittlungen gegen deutsche Facebook-Manager eingestellt
23.02.2016 12:42

HAMBURG (awp international) - Die Ermittlungen gegen drei Facebook-Manager in Deutschland sind von der Hamburger Staatsanwaltschaft eingestellt worden. Sie prüfte eine Strafanzeige wegen der vorsätzlichen Beihilfe zur Volksverhetzung. Eine strafrechtliche Verantwortung der Beschuldigten für die umgehende Löschung der Hass-Postings im sozialen Netzwerk habe nicht festgestellt werden können, teilte die Sprecherin der Staatsanwaltschaft am Dienstag mit. Die Manager sind bei der Facebook Germany GmbH, die laut Staatsanwaltschaft im Wesentlichen mit der Akquise von Werbekunden in Deutschland zur Finanzierung des Online-Portals facebook.com befasst sei. Das Verfahren wurde den Angaben zufolge am 3. Februar eingestellt.

Die Strafanzeige war im Oktober von einem Anwalt aus Würzburg gestellt worden. Er argumentierte, dass ohne die Werbeeinnahmen, die die Facebook-Firma in Hamburg erzeuge, das Portal nicht betrieben werden könne. Kritisiert wurde, dass von Nutzern veröffentlichte Hassbotschaften von Facebook nicht gelöscht wurden. Der Würzburger Anwalt hat nun zusammen mit einem Kollegen aus Köln eine neue Strafanzeigen gestellt, die sich jetzt gegen Facebook-Chef Mark Zuckerberg richtet.

Das Netzwerk selbst wird in Deutschland von Facebook Limited mit Sitz in Irland betrieben. Facebook betont stets, es gebe verschiedene Wege, Inhalte auf Facebook zu melden. "Inhalte wie Hassrede, Aufruf zur Gewalt oder Gewaltverherrlichung verstossen gegen die Gemeinschaftsstandards." Durch die verstärkte Partnerschaft mit der Freiwilligen Selbstkontrolle Multimedia (FSM) und der bestehenden Kooperation mit Jugendschutz.net hätten Menschen zusätzliche Eskalationsstufen, um ihre Bedenken zu melden./akp/DP/zb

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23.02.2016 08:52
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Internet für Dritte Welt - Facebook startet Satellit für Afrika
23.02.2016 06:36

BARCELONA (awp international) - Facebook will in diesem Jahr seinen ersten Satelliten zur günstigen Internet-Versorgung entlegener Gebiete in Afrika starten. Darüber hinaus werde dafür gerade eine zweite Test-Drohne mit Antennen gebaut, sagte Gründer und Chef Mark Zuckerberg am Montag auf der Mobilfunk-Messe Mobile World Congress in Barcelona.

Und auch dort unterstrich er sein grosses Ziel: "Jeder auf der Welt muss Zugang zum Internet bekommen." Nach wie vor seien weltweit vier Milliarden Menschen offline. Bereits vor einigen Jahren startete er die Initiative Internet.org, die mehr Menschen ins Netz bringen soll. Das Programm ist allerdings auch umstritten. Kritiker sehen dadurch zum Teil die Netzneutralität beeinträchtigt.

Daneben ging es bei Zuckerbergs Auftritt auch um weniger kontroverse Themen. So plauderte Zuckerberg über sein persönliches Jahresziel, einen intelligenten Roboter-Butler zu kreieren. "Ich kann einfach etwas bauen, das spricht und in meinem Haus das macht, was ich will. Das ist schon ganz nett." Allerdings dauere es eine ganze Weile, "länger, als die Leute denken."

Auf die Frage, was er davon halten würde, wenn seine kleine Tochter Max Facebook-Dienste wie WhatsApp oder Instagram nutzen würde, sagte er: "Ich habe noch etwas Zeit, das herauszufinden. Sie ist erst drei Monate alt." Ohnehin sei Facebook ja erst für Jugendliche ab 13 Jahren erlaubt. Er wäre kein gutes Vorbild, würde er diese Regel bei ihr brechen, sagte Zuckerberg. Welche Rolle Internet und Technik in der Erziehung von Max spielen soll, hätten die Eltern noch nicht festgelegt. Aber: "Ich wäre nicht enttäuscht, wenn Sie mit einer Leidenschaft für Technik aufwächst."

Bei seiner Mission, das Internet in die ganze Welt zu bringen, erlitt der 31-Jährige zuletzt einen Rückschlag. So wurde das Angebot "Free Basics" in Indien untersagt, weil es nur einen Gratis-Zugang zu ausgewählten Online-Diensten - darunter natürlich Facebook - gewährte. Zuckerberg zeigte sich enttäuscht darüber, betonte aber: "Facebook ist kein Unternehmen, das aufgibt, wenn es an eine Strassensperre kommt." Die wichtigste Lehre für das Unternehmen daraus sei gewesen, dass alle Länder unterschiedlich seien.

Facebook hat 1,6 Milliarden Mitglieder, ist aber für weiteres Wachstum auch auf neue Nutzer aus Entwicklungsländern angewiesen. Ihm gehe es bei Internet.org jedoch nicht darum, Geld zu verdienen, sondern darum, Menschen zu vernetzen, erklärte Zuckerberg. "Nur weil man ein Unternehmen hat, heisst das nicht, dass man sich nicht um eine Mission sorgt."/jto/so/DP/he

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11.02.2016 08:39
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Zuckerberg weist Facebook-Investoren nach Indien-Entgleisung zurecht
11.02.2016 06:36

MENLO PARK (awp international) - Facebook-Chef Mark Zuckerberg hat sich in der Diskussion um den in Indien untersagten kostenlosen Internet-Service des Online-Netzwerks von einem seiner wichtigsten Investoren distanziert. Webbrowser-Pionier und Risikokapitalist Marc Andreessen hatte nach der Entscheidung in einem schnell wieder gelöschten polemischen Tweet geschrieben: "Anti-Kolonialismus war für das indische Volks über Jahrzehnte wirtschaftlich katastrophal." Vor allem dieser Satz löste neben weiteren Vorwürfen an die indische Regierung einen Sturm der Kritik aus.

Zuckerberg nannte Andreessens Äusserungen am Mittwoch "sehr bestürzend" und betonte, sie entsprächen nicht den Ansichten von Facebook oder von ihm persönlich. Andreessen gehört dem einflussreichen Verwaltungsrat von Facebook an. Er entschuldigte sich bei Twitter für seinen Kommentar uns versicherte, er sei "zu 100 Prozent gegen Kolonialismus".

Indische Behörden hatten Facebooks Projekt für den kostenlosen Zugang zu einigen Online-Diensten am Montag einen Riegel vorgeschoben. Die Regulierer untersagten Telekom-Anbietern grundsätzlich Ausnahmeregelungen für einzelne Services. Davon ist auch Facebooks Angebot "Free Basics" betroffen, das neben dem weltgrössten Online-Netzwerk auch Zugang zu ausgewählten Bildungs-, Gesundheits- und Job-Diensten bot.

Die Branchenaufsicht TRAI verwies auf eine strikte Umsetzung der Regeln zur sogenannten Netzneutralität, nach denen alle Daten in den Netzen gleich behandelt werden müssen. Für Facebook war es eine schmerzhafte Niederlage - der US-Konzern hatte in den vergangenen Wochen angesichts des drohenden Verbots eine massive PR-Kampagne in dem Land organisiert./so/DP/zb

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09.02.2016 08:26
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Französische Datenschutzbehörde rügt Facebook
09.02.2016 06:49

Brüssel (awp/sda/reu) - Französische Datenschützer haben den US-Konzern Facebook gerügt. Das Unternehmen dürfe nicht das Surf-Verhalten von Internetnutzern auswerten, die nicht Mitglied in dem sozialen Netz seien, erklärte die Behörde CNIL am Montag. Facebook habe drei Monate Zeit, um die Praxis einzustellen.

Zudem dürfe Facebook keine Daten im Rahmen des europäisch-amerikanischen Abkommens Safe Harbour in die USA übermitteln. Die Vereinbarungen hatte der Europäische Gerichtshof im vergangenen Jahr gestoppt, nachdem ein Student gegen das Sammeln seiner Daten durch Facebook geklagt hatte. Inzwischen gibt es ein neues Abkommen.

Nach den Erkenntnissen der französischen Behörde lässt Facebook beim Besuch der Webseite ein sogenanntes Cookie auf dem Rechner des Internetnutzers anlegen, das Rückschlüsse auf den Besuch anderer Seiten zulässt. Der Besucher werde darüber nicht informiert, beklagte CNIL.

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02.02.2016 08:38
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WhatsApp hat eine Milliarde Nutzer
02.02.2016 06:43

MOUNTAIN VIEW (awp international) - Der Kurzmitteilungsdienst WhatsApp hat die Marke von einer Milliarde Nutzern geknackt. Mitgründer und Chef Jan Koum teilte das in der Nacht zum Dienstag per Facebook -Eintrag mit. Das weltgrösste Online-Netzwerk hatte WhatsApp 2014 für insgesamt gut 22 Milliarden Dollar übernommen. Damals hatte die SMS-Alternative erst gut 450 Millionen Nutzer. Facebook sicherte zu, dass WhatsApp auch unter dem neuen Konzerndach weitgehend eigenständig agieren kann und die Nutzerdaten getrennt bleiben.

Aktuell würden über WhatsApp 42 Milliarden Nachrichten pro Tag übermittelt, hiess es von Koum weiter. Ausserdem verschickten die Nutzer täglich 1,6 Milliarden Fotos und 250 Millionen Videos. Internet-basierte Kurzmitteilungsdienste haben mit dem Vormarsch von Smartphones und schneller mobiler Datennetze für viele Nutzer die klassische SMS abgelöst. WhatsApp erreichte als erstes dieser Angebote die Marke von einer Milliarde Kunden./so/DP/zb

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28.01.2016 11:03
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Werbung bringt Facebook Milliarden-Gewinn - Börse jubelt
28.01.2016 08:52

(Meldung weiter ausgebaut)

MENLO PARK (awp international) - Werbung auf Smartphones lässt bei Facebook kräftig die Kassen klingeln. Im vergangenen Quartal sprang der Umsatz im Jahresvergleich um fast 52 Prozent auf 5,84 Milliarden Dollar hoch. Den Gewinn konnte das weltgrösste Online-Netzwerk mit 1,56 Milliarden Dollar mehr als verdoppeln. Die Anleger waren begeistert: Die Aktie schoss nachbörslich um mehr als zwölf Prozent hoch.

Facebook hatte Ende vergangenen Jahres gut 1,59 Milliarden aktive Nutzer weltweit - 46 Millionen mehr als drei Monate zuvor. Nach wie vor greift gut eine Milliarde von ihnen täglich auf Facebook zu.

WERBUNG

Werbung macht fast das gesamte Geschäft von Facebook aus, zuletzt lag der Anteil bei 96,5 Prozent. Die Bedeutung von Einnahmen aus Spielen und anderen Diensten sank noch weiter.

Dabei spielen Smartphones eine herausragende Rolle - gut die Hälfte der Mitglieder greift auf Facebook ausschliesslich von mobilen Geräten zu und nur rund jeder Zehnte tägliche Nutzer setzt einen PC ein. Das schlägt sich auch bei den Werbeeinnahmen nieder: 80 Prozent kommen von mobilen Geräten. Facebook und die Foto-Tochter Instagram mit über 400 Millionen Nutzern seien zu den beiden wichtigsten mobilen Werbe-Plattformen geworden, erklärte die für das operative Geschäft zuständige Managerin Sheryl Sandberg.

GESCHÄFT IN USA WÄCHST STÄRKER

Dabei ist das Geschäft in den USA deutlich stärker ausgebaut als im Rest der Welt. Im Heimatmarkt liegt der durchschnittlicher Werbeumsatz pro Nutzer bei 12,89 Dollar und in der zweitstärksten Region Europa nur bei 4,36 Dollar. Facebook hat jetzt in Europa 323 Millionen aktive Nutzer, 8 Millionen mehr als drei Monate zuvor.

Beim Börsengang im Mai 2012 hatten sich die Anleger noch grosse Sorgen gemacht, ob Facebook mit dem Wechsel der Nutzer vom PC auf Smartphones klarkommt. Das Online-Netzwerk kam jedoch auf die Idee, die Anzeigen direkt zwischen Einträgen im Neuigkeiten-Strom der Nutzer unterzubringen, statt am Bildschirmrand. Das sorgte am Ende für noch deutlich schnelleres Umsatzwachstum.

VIDEO-INHALTE

Zuletzt fokussierte sich Facebook verstärkte auf Video-Inhalte. Inzwischen schauten sich die Nutzer 100 Millionen Stunden Videos pro Tag an, sagte Zuckerberg. Er ist sehr an der Technik für "virtuelle Realität" interessiert, bei der Nutzer mit Hilfe spezieller Brillen in digitale Welten eintauchen können. Facebook kaufte für zwei Milliarden Dollar den Branchenpionier Oculus, der demnächst seine seit langem entwickelte Brille Oculus Rift auf den Markt bringt. Zuckerberg zeigte sich erneut überzeugt, dass virtuelle Realität viele Bereiche verändern könne. Zunächst würden aber Spiele im Mittelpunkt stehen.

In diesem Jahr will Facebook die Ausgaben auch mit Blick auf Projekte wie Oculus um 30 bis 40 Prozent steigern. In diesem Jahr soll auch die bei Facebook entwickelte grosse Drohne "Aquila" ihren ersten Flug machen. Zuckerberg will mit ihrer Hilfe entlegene Regionen mit Internet versorgen. Das Programm "Free Basics", bei dem Menschen kostenlosen Zugang zu populären Online-Diensten - und darunter auch Facebook - bekommen, habe inzwischen 19 Millionen Nutzer.

WHATSAPP

Der Kurzmitteilungsdienst WhatsApp stehe an der Schwelle zu einer Milliarde Nutzer, hiess es. Facebook hatte vor rund zwei Jahren gut 22 Milliarden Dollar für WhatsApp bezahlt. Zum Netzwerk gehört auch der ähnliche Service Facebook Messenger mit über 800 Millionen Nutzern. Facebook hat damit eine sehr starke Position bei den Diensten, die für viele Menschen die SMS abgelöst haben.

Analysten hatten für das vergangene Quartal im Schnitt mit Erlösen von knapp 5,4 Milliarden Dollar gerechnet und waren auch von niedrigeren Gewinnen ausgegangen. Dabei wurde Facebook wie andere US-Unternehmen auch vom starken US-Dollar gebremst: Ohne die ungünstige Kursentwicklung hätte es ein Umsatzplus von 60 Prozent gegeben, hiess es.

Im gesamten vergangenen Jahr stieg der Umsatz um 44 Prozent auf 17,83 Milliarden Dollar. Der Gewinn legte um gut ein Viertel auf 3,69 Milliarden Dollar zu. Facebook steigerte die Zahl der monatlich aktiven Nutzer binnen eines Jahres um 200 Millionen. Das Online-Netzwerk sammelte Geldreserven von 18,4 Milliarden Dollar an./so/DP/stk

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25.01.2016 13:00
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Facebook baut zweites Rechenzentrum in Europa
25.01.2016 09:36

DUBLIN (awp international) - Facebook baut in Irland sein zweites Rechenzentrum in Europa auf. Die Anlage in Clonee nordwestlich von Dublin solle komplett mit erneuerbarer Energie betrieben werden, erklärte das weltgrösste Online-Netzwerk in einem Blogeintrag am späten Sonntag. Es wird das sechste Facebook-Rechenzentrum weltweit sein, in Europa gibt es bisher eins in Schweden. Facebook steuert von Irland aus sein Geschäft ausserhalb der USA.

Zuletzt eröffneten immer mehr US-Unternehmen Rechenzentren in Europa. Facebook verarbeitet die Daten zum Teil nach wie vor in den USA. Im Zuge des Vorgehens des Österreichers Max Schrems dagegen wurde der gesamte Rechtsrahmen für die einfache Datenübermittlung in die USA - die sogenannte Safe-Harbor-Vereinbarung - gekippt. Facebook betont jedoch, die Datentransfers bei dem Netzwerk seien auf andere Weise rechtlich abgesichert.

Die neue Anlage in Irland soll mit Technologie des von Facebooks ins Leben gerufenen Open Compute Project laufen, einer Initiative für effizientere Rechenzentren./so/DP/stb

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04.01.2016 08:36
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Zuckerbergs Jahresziel: Künstliche Intelligenz fürs Zuhause
04.01.2016 06:31

MENLO PARK (awp international) - Facebook-Gründer Mark Zuckerberg will sein Zuhause mit Hilfe künstlicher Intelligenz steuern. Er habe sich für dieses Jahr vorgenommen, einen digitalen Assistenten zu programmieren, schrieb der 31-Jährige in einem Facebook-Eintrag am späten Sonntag. Er denke an etwas ähnliches wie der Computer Jarvis von "Iron Man" Tony Stark, der in den Filmen immer zu Diensten war.

Er wolle dem System zunächst beibringen, Sprache zu verstehen, um so Musik, Beleuchtung oder Temperatur steuern zu können, erklärte Zuckerberg. "Ich werde ihm beibringen, Freunde nach einem Blick auf ihre Gesichter hereinzulassen, wenn sie an der Tür klingeln." Der Computer solle ihm auch Bescheid geben, wenn er im Zimmer seiner neugeborenen Tochter Max vorbeischauen sollte, schrieb der Facebook-Gründer. Für die Arbeit solle der Assistent Daten dreidimensional in virtueller Realität aufbereiten. Jarvis konnte in den "Iron Man"-Filmen zum Beispiel technische Bauanleitungen als Hologramm in den Raum projizieren.

Zuckerberg setzt sich für jedes Jahr ein persönliches Ziel. Zuvor ging es darum, Chinesisch zu lernen, zwei Bücher pro Monat zu lesen, jeden Tag einen neuen Menschen kennenzulernen und nur Fleisch von Tieren zu essen, die er selber getötet hat./so/DP/zb

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23.12.2015 13:36
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Presse: Indiens Telekom-Aufsicht stoppt Facebook-Initiative
23.12.2015 13:28

NEU DELHI (awp international) - Die Einführung der Facebook-Plattform Free Basics ist im Online-Boommarkt Indien ins Stocken geraten. Mit dem Service der Initiative Internet.org haben Nutzer kostenlosen, aber eingeschränkten Zugang zum Internet. Die indische Telekom-Aufsicht TRAI habe den einzigen Betreiber von Free Basics vorerst gestoppt, berichtete die indische Zeitung "Times of India" am Mittwoch. Aus Sicht von Kritikern verstösst die Facebook-Initiative gegen den Gedanken der Netzneutralität. Dies wolle TRAI prüfen, heisst es in dem Artikel.

In Indien hat derzeit etwa 1 Milliarde der 1,3 Milliarden Menschen keinen Zugang zum Internet. Facebook-Gründer Mark Zuckerberg war erst im November in Neu Delhi, um die Einführung von Free Basics auf dem ganzen Subkontinent bekanntzugeben. Mit dem Dienst sind nur ausgesuchte Apps zugänglich, neben Facebook auch Wikipedia, ein Wörterbuch, die BBC und ein Astrologie-Dienst. Dagegen gab es auf dem Subkontinent zunächst viel Protest.

Der indische Anbieter Reliance Communications warb auf seiner Webseite zunächst weiter für Free Basics. Facebook schaltete ausserdem in mehreren grossen Tageszeitungen doppelseitige Anzeigen. "Unterstütze ein Indien, das vernetzt ist", heisst es darin. "Free Basics ist in Gefahr, verboten zu werden." Laut der Anzeige haben in den vergangenen Tagen 3,2 Millionen Menschen eine E-Mail an TRAI geschrieben, in der sie Free Basics befürworten.

fdo/DP/jha

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17.12.2015 13:04
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Facebook-Chef kritisiert WhatsApp-Blockade in Brasilien
17.12.2015 12:31

RIO DE JANEIRO (awp international) - Facebook -Chef Mark Zuckerberg hat die bisher beispiellose Blockade des zu seinem Unternehmen gehörenden Dienstes WhatsApp in ganz Brasilien scharf kritisiert. "Das ist ein trauriger Tag für Brasilien", schrieb Zuckerberg am Donnerstag auf seiner Facebook-Seite. "Brasilien ist bisher ein Alliierter gewesen bei der Schaffung eines offenen Internets." Es könne nicht sein, dass die Entscheidung eines Richters "jede Person in Brasilien bestraft, die WhatsApp benutzt". Er sprach von mehr als 100 Millionen Betroffenen.

Seit 23.30 Uhr in der Nacht zu Donnerstag ist der Nachrichtendienst lahmgelegt. Die Blockade war von einem Gericht in Sao Bernardo do Campo im Bundesstaat Sao Paulo für 48 Stunden angeordnet worden. Das Gericht hatte die Telefon- und Internetunternehmen dazu kurzfristig aufgefordert. Hintergrund ist ein Strafverfahren, in dem WhatsApp nicht kooperiert haben soll. Womöglich geht es um die Herausgabe von Daten oder Chat-Protokollen zu mutmasslich kriminellen Handlungen. Im Februar war eine landesweite Blockade noch von einer Berufungsinstanz zurückgewiesen worden. Damals ging es laut Medienberichten um die Herausgabe von Daten im Zusammenhang mit einem Pädophilie-Fall.

Brasilien gilt als eines der Länder mit den meisten Nutzern des Dienstes. Über Whatsapp können unter anderem kostenlos Nachrichten, Fotos, Videos und Sprachmitteilungen versendet werden. WhatsApp hat die kostenpflichtige SMS-Kurznachricht weitgehend ersetzt. Weltweit sollen rund 900 Millionen Menschen WhatsApp nutzen. Facebook hatte den Dienst 2014 für rund 22 Milliarden US-Dollar gekauft./ir/DP/jha

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16.12.2015 08:31
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Neue EU-Datenschutzregeln: Höheres Eintrittsalter für Facebook & Co.
16.12.2015 06:37

BRÜSSEL (awp international) - Kinder und Jugendliche in einigen europäischen Ländern könnten Online-Dienste wie Facebook oder WhatsApp künftig bis zu einem Alter von 16 Jahren nur mit Zustimmung ihrer Eltern nutzen dürfen. Das ist eine der Neuerungen im Kompromiss zur Reform beim EU-Datenschutz zwischen Vertretern von EU-Kommission, Europaparlament und der Mitgliedsländer. Ausserdem können gegen Unternehmen Strafen von bis zu vier Prozent der Jahresumsätze verhängt werden, wenn sie gegen die Datenschutz-Regeln verstossen.

Die am Dienstag nach fast vier Jahren Debatten beschlossene Reform soll die Datenschutz-Grundverordnung von 1995 ersetzen. Ein zentrales Ziel ist, Europas Internet-Nutzern mehr Kontrolle über ihre persönlichen Daten zu geben. Die neue Verordnung soll voraussichtlich Anfang 2018 in Kraft treten.

Unter anderem erhalten Nutzer das Recht, Informationen leichter wieder löschen zu lassen ("Recht auf Vergessenwerden") und Daten von einem Anbieter zum nächsten mitzunehmen ("Portabilität"), wie die EU-Kommission nach der Einigung am Dienstagabend mitteilte.

Bei dem Kompromiss wurde grundsätzlich ein Alter von 16 Jahren für die Einwilligung zur Datenverarbeitung vorgesehen, ausser wenn nationales Recht die Marke tiefer setze. Auf jeden Fall müssten die Kinder allerdings mindestens 13 Jahren alt sein.

Die Altersfrage war heftig umstritten. Viele Kinder haben Profile bei den Online-Diensten auch schon vor dem Mindestalter von 13 Jahren, das für die Anbieter nach US-Vorschriften gilt. Kritiker warnten, dass Kindern und Jugendlichen eine legale Nutzung der Plattformen erschwert werde, wenn bis zum Alter von 16 Jahren die Zustimmung der Eltern erforderlich sei.

Lobbyisten von US-Technologiefirmen seien in letzter Minute noch in die Offensive gegangen, um die Vorschläge zu entschärfen, schrieb die "Financial Times". Nach Informationen von "Politico.eu" war das Europaparlament für 13 als Mindestalter, aber einige Länder hätten sich für 16 Jahre starkgemacht.

Insgesamt müssen sich Internet-Konzerne wie Google , Facebook & Co die Zustimmung zur Datennutzung ausdrücklich einholen und ihre Produkte datenschutzfreundlich voreinstellen. An die neuen Regeln müssen sich nicht nur europäische Unternehmen, sondern auch etwa US-Firmen halten. Bei Unternehmen wie Google wären vier Prozent vom Umsatz ein Milliardenbetrag - der Umsatz des Internet-Konzerns lag im vergangenen Jahr bei 66 Milliarden Dollar.

Der EU-Parlamentarier Axel Voss von der CDU warnte vor negativen Folgen für die Wirtschaft: "Wir müssen aufpassen, dass dies am Ende nicht ein Hemmschuh für die europäische Industrie und Forschung wird."

Hat ein Verbraucher ein Problem mit einem Anbieter in einem anderen EU-Land, soll er sich künftig in seiner Sprache an die heimische Beschwerdestelle wenden können. Bislang war dies nicht möglich, so musste etwa der Österreicher Max Schrems in Irland gegen Facebook klagen.

Neu ist, dass in allen 28 EU-Ländern künftig gleich hohe Standards gelten - bisher war dies sehr unterschiedlich geregelt. Datenschutz-Oasen soll es somit in Europa nicht mehr geben. Anbieter werden auch verpflichtet, so schnell wie möglich über Datenlecks zu informieren, damit Nutzer handeln können.

Die bisherigen Regeln stammen aus dem Jahr 1995, sind veraltet und wurden in einzelnen Ländern unterschiedlich umgesetzt. Der Kompromiss muss noch formal vom EU-Ministerrat und dem EU-Parlament angenommen werden./mt/DP/stk

(AWP)

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