Huawei

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gertrud
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Anti-Huawei: Nokia

Bin seit ein paar Monaten bei Nokia dabei. Nicht weil Nokia besser wäre als Huawei, im Gegenteil.

Aber es gibt nicht viele 5G Netzausrüster neben Ericsson und Huawei. Vor allem nicht in den USA. Deshalb könnte Nokia von einem Anti-China Reflex profitieren. Hab auch schon die Spekulation gelesen, Cisco könnte Nokia übernehmen und so "amerikanisch" machen.

Aber eben, das ist alles nicht neu, und Nokia ist wohl deshalb auch schon gut gelaufen seit letztem Spätherbst.

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US-Richter weist Huawei-Klage

US-Richter weist Huawei-Klage gegen Trump-Regierung ab

Der chinesische Netzwerkausrüster und Smartphone-Hersteller Huawei ist mit einer Klage gegen die US-Regierung gescheitert. Der Konzern hatte den Rechtsstreit im März 2019 begonnen, um ein von der Regierung verhängtes Verbot zu kippen, dass amerikanischen Behörden den Kauf und Einsatz von Huawei-Technik und -Dienstleistungen untersagt. Richter Amos Mazzant vom zuständigen Gericht in Texas wies die Klage jedoch am Dienstag (Ortszeit) ab. In seiner 57-seitigen Entscheidung befand er, dass die US-Regierung ihre Befugnisse nicht überschritten habe. Geschäfte mit den Behörden seien "ein Privileg und kein verfassungsmässiges garantiertes Recht".

19.02.2020 06:32

Huawei war zunächst nicht für eine Stellungnahme zu erreichen. Der Konzern hatte argumentiert, das 2018 von US-Präsident Donald Trump unterzeichnete Gesetz zum Verbot von Geschäften mit US-Behörden sei "nicht nur rechtswidrig, sondern hindert Huawei auch daran, sich fair am Wettbewerb zu beteiligen". Die Trump-Regierung hatte das Gesetz mit Sicherheitsbedenken begründet. Die USA klagen unter anderem wegen angeblicher Verstösse gegen Sanktionsrecht und angeblichem Diebstahl von Geschäftsgeheimnissen gegen Huawei. Zudem verdächtigen sie das Unternehmen der Spionage im Auftrag der chinesischen Regierung./hbr/DP/zb

(AWP)

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Huawei sieht sich der

Huawei sieht sich der Konkurrenz bei 5G-Technik voraus

Der chinesische Netzausrüster Huawei sieht sich beim superschnellen 5G-Datenfunk vor der Konkurrenz.

24.02.2020 07:57

"Aus rein technischer Sicht sind unsere 5G-Basisstationen in Bezug auf die Übertragungsrate schneller als andere, sie sind kleiner und verbrauchen weniger Energie", sagte Huawei-Top-Managerin Catherine Chen der Deutschen Presse-Agentur. "Bei gleicher Grösse versorgen unsere Basisstationen drei Mal mehr Benutzer als die Basisstationen anderer, und der Stromverbrauch beträgt nur ein Drittel der anderen."

Chen wies abermals Vorwürfe aus den USA zurück, Huawei könne von den Behörden in China zur Kooperation gezwungen werden: "In China gibt es solche Gesetze nicht." Kein chinesisches Gesetz verpflichte Unternehmen dazu, im Ausland Informationen zu sammeln oder Hintertüren einzurichten. Huawei könne eine "hervorragende Sicherheitsbilanz" vorweisen.

Chen deutete zugleich an, dass amerikanische Unternehmen ihren Platz in Huawei-Produkten nach dem Embargo der US-Regierung dauerhaft verlieren könnten. "Bei einer längeren Zeitspanne, wie von zwei oder drei Jahren, wenn wir mit europäischen, japanischen und koreanischen Unternehmen schon lange sehr gut zusammengearbeitet haben, wird es nicht möglich sein, diesen neuen Partnern den Rücken zuzudrehen, die mit uns in schwierigen Zeiten zusammengearbeitet haben", sagte sie.

Das Weisse Haus hatte im Mai massive Einschränkungen für Geschäfte von US-Unternehmen mit Huawei verfügt. Unter anderem kann der chinesische Konzern dadurch bei neuen Smartphones keine Google -Dienste mehr vorinstallieren.

Chen zeigte sich zuversichtlich, dass Huawei letztlich am Ausbau der Mobilfunk-Netze in Deutschland weiterhin teilnehmen kann. "Nirgendwo scheint es Probleme mit unserer Technologie zu geben, warum sollte man uns verbieten?"

(AWP)

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Huawei nur mit spärlichem

Huawei nur mit spärlichem Umsatzwachstum in der Corona-Krise

Die Coronavirus-Krise hat dem bereits von US-Sanktionen gebeutelten chinesischen Huawei-Konzern im vergangenen Quartal schwer zugesetzt. Der Umsatz wuchs im Jahresvergleich nur um 1,4 Prozent auf 182,2 Milliarden Yuan (23,7 Mrd Euro), wie Huawei am Dienstag mitteilte. Der Netzwerk-Ausrüster und Smartphone-Anbieter ist ganz andere Wachstumsraten gewohnt: Im vergangenen Jahr stiegen die Erlöse selbst gebremst durch die US-Blockade noch um rund ein Fünftel.

21.04.2020 14:04

Jetzt hatte der wochenlange Stillstand in China aber das Geschäft im Heimatmarkt abgewürgt, wo Huawei unter anderem mit Abstand die Nummer eins im Smartphone-Markt ist. Angaben zur Entwicklung einzelner Geschäftsbereiche und zur Zahl verkaufter Smartphones legte Huawei zunächst nicht vor. Im internationalen Smartphone-Geschäft macht dem Konzern bereits Probleme, dass neue Modelle wegen der US-Sanktionen ohne Google-Dienste verkauft werden müssen. Das Geschäft mit Mobilfunkanbietern im Westen wird unterdessen von Sicherheitsbedenken belastet./so/DP/stw

(AWP)

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Trump untersagt weiterhin

Trump untersagt weiterhin Geschäfte mit Huawei und ZTE

US-Präsident Donald Trump verbietet faktisch für ein weiteres Jahr Geschäfte mit den chinesischen Netzwerkausrüstern Huawei und ZTE.

14.05.2020 08:15

Er verlängerte am Mittwoch ein im Mai 2019 unterzeichnetes Dekret, mit dem er einen Nationalen Notstand ausrief und Geschäfte zwischen US-Unternehmen und ausländischen Konzernen verbot, die die nationale Sicherheit der USA gefährden könnten. Im Visier hat Trump dabei vor allem Marktführer Huawei und ZTE. Einem Insider zufolge wird das Handelsministerium allerdings zugleich eine temporäre Lizenz verlängern, die es US-Unternehmen erlaubt, unter bestimmten Bedingungen trotzdem Geschäfte mit Huawei zu machen.

Trump wirft Huawei vor, über dessen Technik die Überwachung durch den chinesischen Staat zu ermöglichen. Er fordert deshalb den Ausschluss des Konzerns vom Aufbau der Funknetze für den ultraschnellen Mobilfunkstandard 5G und verlangt dies auch von den EU-Ländern. 

(Reuters)

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Huawei kritisiert US

Huawei kritisiert US-Sanktionen als willkürlich und warnt vor Folgen

Huawei sieht sich nach der Ausweitung der US-Sanktionen gegen den chinesischen Technologiekonzern auf das Chip-Geschäft im Überlebenskampf. "Diese Entscheidung war willkürlich und droht, der gesamten Branche global Schaden zuzufügen", warnte der amtierende Huawei-Chef Guo Ping am Montag auf der jährlichen Analysten-Konferenz. "Diese neue Regel wird sich auf den Ausbau, die Wartung und den kontinuierlichen Betrieb von Netzen im Wert von Hunderten von Milliarden US-Dollar auswirken, die in mehr als 170 Ländern unsere Technologie nutzen." Für Huawei gehe es nun ums Überleben.

18.05.2020 13:16

Die USA hatten am Freitag die Sanktionen gegen den chinesischen Huawei-Konzern weiter verschärft. Die neuen Massnahmen sollen dem Smartphone-Anbieter und Netzwerk-Ausrüster speziell den Zugang zu amerikanischer Halbleiter-Technologie abschneiden. Es geht dabei sowohl um die Entwicklung als auch um die Produktion der Chips.

Huawei entwickelt inzwischen zwar verstärkt eigene Prozessoren, ist aber bei der Herstellung durch Auftragsproduzenten wie den taiwanesischen Konzern TSMC auf Technologien angewiesen, die in den USA entwickelt wurden. Huawei könnte zwar mit seinem Chip-Design auf Zulieferer in der Volksrepublik China ausweichen. Hersteller wie die Semiconductor Manufacturing International Corporation (SMIC) hinken nach Experteneinschätzungen aber aktuellen technischen Entwicklungen zwei bis drei Jahre hinterher.

Huawei ist der führende Ausrüster von Mobilfunk-Netzen und der zweitgrösste Smartphone-Anbieter der Welt. Die USA werfen dem Konzern Spionage und die Verletzung von Sanktionen unter anderem gegen den Iran vor. Huawei kam deswegen auf eine schwarze Liste von Unternehmen, mit denen amerikanische Firmen Geschäfte nur mit einer speziellen Erlaubnis der US-Behörden machen können. Huawei kann deswegen unter anderem keine neuen Smartphone-Modelle mit vorinstallierten Google-Diensten verkaufen, was den Absatz der Geräte ausserhalb des chinesischen Heimatmarktes bremst.

Guo erklärte, die US-Regierung habe Huawei am Freitag ohne überzeugende Begründung in die sogenannte Entitätsliste aufgenommen. "Seit diesem Zeitpunkt und trotz des Umstands, dass uns eine Reihe wichtiger industrieller und technologischer Elemente nicht mehr zur Verfügung standen, haben wir uns weiterhin verpflichtet, alle Regeln und Vorschriften der US-Regierung einzuhalten." Gleichzeitig habe Huawei seine vertraglichen Verpflichtungen gegenüber Kunden und Lieferanten erfüllt und trotz aller Widrigkeiten überlebt und das Geschäft und die Entwicklung neuer Produkte vorangebracht./chd/DP/stw

(AWP)

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Korr Huawei-Finanzchefin

Korr Huawei-Finanzchefin unterliegt in Prozess um Auslieferung in die USA

(Durchweg korrigiert: Nachname Meng, nicht Wanzhou) - Die in Kanada festgehaltene Finanzchefin des chinesischen Telekomkonzerns Huawei, Meng Wanzhou, hat im Rechtsstreit um ihre Auslieferung in die USA eine empfindliche Niederlage erlitten. Die zuständige Richterin Heather Holmes vom Supreme Court of British Columbia wies Mengs Antrag auf eine Einstellung des Verfahrens am Mittwoch in Vancouver ab. Sie befand stattdessen, dass ein wichtiges Kriterium für eine Auslieferung in die USA erfüllt sei.

27.05.2020 21:45

Die Huawei-Finanzchefin und Tochter des Unternehmensgründers Ren Zhengfei war im Dezember 2018 auf Betreiben der US-Behörden in Vancouver festgenommen worden. Die US-Regierung wirft ihr Bankbetrug im Zusammenhang mit der Umgehung der Sanktionen gegen den Iran vor. Meng steht seit über einem Jahr in Kanada unter Hausarrest. Bei einer Verurteilung in den USA könnte ihr eine lange Haftstrafe drohen. Meng und Huawei weisen die Anschuldigungen zurück.

Richterin Holmes entschied nun, dass die Betrugsvorwürfe der USA auch in Kanada einen Straftatbestand erfüllen - das ist eine wichtige Voraussetzung für eine Auslieferung in die USA. Das Verfahren dürfte sich aber noch länger hinziehen, zumal Mengs Anwälte gegen die jüngste Gerichtsentscheidung auch noch Berufung einlegen können. Der Fall ist zugleich ein Politikum im Dauerstreit zwischen den USA und China. Die US-Regierung hat Huawei in mehreren Fällen angeklagt, sie wirft dem Konzern auch Industriespionage und andere Vergehen vor./hbr/DP/he

(AWP)

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Huawei lässt Corona-Warn-Apps

Huawei lässt Corona-Warn-Apps auch ohne Google-Dienste laufen

Der chinesische Technik-Konzern Huawei will die geplanten staatlichen Corona-Warn-Apps auch ohne die eigentlich erforderlichen Google-Dienste auf seinen neuesten Android-Smartphones anbieten. Dazu kündigte der Smartphone-Hersteller am Dienstag die Bereitstellung einer eigenen Programm-Schnittstelle an. Bislang waren Experten davon ausgegangen, dass die für kommende Woche erwartete Anwendung des Robert Koch-Instituts (RKI) auf Android-Geräten ohne Google Play Services nicht laufen kann. Als Folge des Handelsstreits zwischen den USA und China darf Google diese Dienste Huawei für die neusten Smartphone-Modelle nicht anbieten und setzt stattdessen auf eine Open-Source-Variante von Android ohne Google-Komponenten. Davon betroffen sind die Modelle Huawei Mate 30, Huawei P40 und Honor 30.

10.06.2020 06:38

Um wichtige Funktionen auf den neuesten Smartphones ohne Google Play Services anzubieten, hat Huawei nun ein eigenes Set von technischen Services entwickelt (HMS Core). In dem Blogeintrag heisst es nun, in einer Aktualisierung der Version 4.1.0.301 von HMS Core habe man neue Programmschnittstellen hinzugefügt, "um grundlegende Fähigkeiten zur Minimierung der Verbreitung von Covid-19 bereitzustellen".

Die sogenannte Tracing-Apps wie die Corona-Warn-App des RKI sollen helfen, Infektionsketten leichter zu erkennen und nachzuverfolgen. Wird ein Nutzer positiv getestet und dieser Status in der App erfasst, sollen andere Anwender informiert werden, dass sie sich in der Nähe eines Infizierten aufgehalten haben.

Über die Programmschnittstellen (APIs) stellen Google und Apple - und nun auch Huawei - technische Methoden zur Verfügung, wie die Apps mit Hilfe des Bluetooth-Funks feststellen, ob sich eine andere Person in der Nähe aufgehalten hat. Gleichzeitig sollen die APIs dabei helfen, den Stromverbrauch der Corona-Warn-App in akzeptablen Grenzen zu halten. Beim Datenschutz orientiert sich Huawei an dem Konzept von Google und Apple, das von Datenschutzbeauftragten gelobt wurde./chd/DP/eas

(AWP)

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US-Aufsichtsbehörde stuft

US-Aufsichtsbehörde stuft Huawei und ZTE als Sicherheitsrisiko ein

Die US-Aufsichtsbehörde FCC hat die beiden chinesischen Telekomausrüster Huawei und ZTE als Gefahr für die nationale Sicherheit eingestuft. Eine entsprechende Entscheidung war bereits im November gefallen, am Dienstag wurde diese formell besiegelt.

01.07.2020 08:31

Damit müssen Huawei-Kunden in ländlichen Gebieten Ausrüstung der beiden Firmen aus bestehenden US-Netzen entfernen und ersetzen. Zugleich dürfen sie keine Subventionen aus einem Staatstopf in Höhe von 8,5 Milliarden Dollar zum Kauf von Ausrüstung mehr in Anspruch nehmen. Huawei wie auch ZTE waren bislang nicht für eine Stellungnahme erreichbar. In der Vergangenheit hatten sie den Beschluss scharf kritisiert.

Die US-Regierung hat fast allen amerikanischen Firmen die Zusammenarbeit mit Huawei verboten. Sie wirft dem Konzern zu grosse Nähe zur kommunistischen Führung in Peking und Spionage vor. Das Unternehmen streitet dies ab.

(AWP)

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Grossbritannien schliesst

Grossbritannien schliesst Huawei vom Ausbau seines 5G-Netzes aus

(neu: Reaktion des chinesischen Botschafters in London, 4. Absatz) - Der chinesische Technologiekonzern Huawei soll nun endgültig nicht am Ausbau des superschnellen 5G-Mobilfunknetzes in Grossbritannien beteiligt werden. Das teilte der zuständige britische Minister Oliver Dowden am Dienstag im Parlament in London mit.

14.07.2020 21:47

Der Kauf von Huawei-5G-Komponenten für Netzwerkanbieter in Grossbritannien soll demnach von Ende dieses Jahres an komplett verboten sein. Bereits verbaute Teile sollen bis 2027 entfernt werden, so Dowden. Noch Anfang des Jahres hatte die Regierung von Premierminister Boris Johnson eine Beteiligung Huaweis zumindest teilweise erlaubt - ausserhalb des besonders sensiblen Kernnetzes. Erwartet wird, dass der Ausbau des 5G-Netzes in Grossbritannien durch die Kehrtwende nun um bis zu drei Jahre zurückgeworfen und um Milliarden teurer wird.

Grund für den Schritt sind nach Angaben der Regierung neben Sicherheitsbedenken auch die Folgen der kürzlich verhängten US-Sanktionen gegen Huwawei. Washington versucht seit Monaten, Druck auf seine Partner auszuüben, Huawei vom Ausbau der 5G-Netze auszuschliessen. Grossbritannien hofft auf ein lukratives Handelsabkommen mit den USA nach dem Austritt aus der Europäischen Union. Ein Streit um Huawei hätte die Verhandlungen erheblich belasten können.

Doch auch mit China hofften die Briten nach dem Brexit auf ein erhöhtes Handelsvolumen. Allerdings sind die Beziehungen mit Peking derzeit durch den Streit um das von China eingeführte Sicherheitsgesetz in der ehemaligen britischen Kronkolonie Hongkong ohnehin erheblich angespannt. Chinas Botschafter in London, Liu Xiaoming, bezeichnete den Ausschluss von Huawei als enttäuschend und falsch. "Es ist fragwürdig geworden, ob Grossbritannien ein offenes, faires und nicht diskriminierendes Geschäftsumfeld für Unternehmen aus anderen Ländern bieten kann", so der Diplomat per Twitter.

Huawei in Grossbritannien zeigte sich enttäuscht. Die Entscheidung drohe, das Land "auf die digitale Schleichspur zu führen, Mobilfunkdienste teurer zu machen und die digitale Ungerechtigkeit zu vertiefen, so das Unternehmen. "Unsere Zukunft in Grossbritannien ist leider politisiert worden, es geht um US-Handelspolitik, nicht um Sicherheit", hiess es in der Huawei-Mitteilung.

Arun Bansal, Ericsson-Chef für Europa und Lateinamerika, begrüsste den Schritt hingegen. "Die heutige Entscheidung beseitigt die Unsicherheit, die Investitionsentscheidungen im Zusammenhang mit der Einführung von 5G in Grossbritannien verlangsamt hat", so Bansal. Ericsson verfüge über die Technologie, die Erfahrung und die Lieferkettenkapazität, um ein weltweit führendes 5G-Netz zu schaffen.

Der Kurswechsel der britischen Regierung kommt die Mobilfunk-Provider des Landes teuer zu stehen. Da die vierte Mobilfunkgeneration 4G (LTE) und 5G technisch aufeinander aufbauen, hätte bereits vorhandene LTE-Technik von Huawei vergleichsweise einfach auf 5G aufgerüstet werden können. Wenn man im 5G-Netz Huawei jedoch als Anbieter ausschliesst, müssen auch die 4G-Anlagen der Chinesen im Rahmen der 5G-Aufrüstung entfernt werden, obwohl die eigentlich noch voll funktionsfähig sind. Daher wehren sich auch die Provider in Deutschland dagegen, Huawei aus dem Kreis der Wettbewerber zu verbannen. Allerdings verwenden weder die Telekom noch Vodafone und Telefónica Huawei in ihren Kernnetzen./cmy/DP/he

(AWP)

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US-Regierung verschärft

US-Regierung verschärft Vorgehen gegen Huawei

Die US-Regierung hat weitere Firmen aus dem Umfeld von Huawei auf eine schwarze Liste gesetzt, um dem chinesischen Konzern den Zugang zu Technologie wie Chips abzuschneiden.

17.08.2020 15:56

Unter den 38 am Montag genannten Unternehmen sind Huawei Technologies Düsseldorf und Huawei OpenLab München. Damit sind jetzt gut 150 Huawei-Firmen von den Sanktionen betroffen. Die US-Regierung befürchtet, dass Huawei sich über sein Firmen-Netzwerk über Umwege Zugriff auf amerikanische Technik verschaffen kann.

Zudem liess das US-Handelsministerium die Ausnahmeregelung auslaufen, die Huawei die Versorgung amerikanischer Mobilfunk-Anbieter erlaubte. Jetzt ist dem chinesischen Unternehmen nur noch erlaubt, für die Sicherheit bestehender Netzwerke zu sorgen. Die US-Regierung hatte die Sanktionen gegen Huawei im Mai 2019 verhängt. Dazu gehörte unter anderem, dass US-Unternehmen Geschäftsbeziehungen zu Huawei nur mit einer speziellen Erlaubnis unterhalten dürfen. Zugleich gab es eine Ausnahmeerlaubnis für einige Bereiche - vor allem, weil viele regionale Netzbetreiber in den USA Huawei-Technik gekauft hatten.

"Zeit ist jetzt abgelaufen"

Die USA hätten Huaweis Kunden genug Zeit gegeben, sich umstellen, erklärte Aussenminister Mike Pompeo. "Diese Zeit ist jetzt abgelaufen."

US-Präsident Donald Trump bekräftigte die Vorwürfe gegen Huawei am Montag. "Wir wollen ihre Ausrüstung in den Vereinigten Staaten nicht, weil sie uns ausspionieren", sagte Trump im Sender Fox News. "Ich nenne sie Spy-wei." Der Konzern hat die Vorwürfe stets zurückgewiesen.

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Nach US-Sanktionen: Huawei

Nach US-Sanktionen: Huawei wächst im dritten Quartal langsamer

Nach einer Verschärfung der Sanktionen durch die USA ist der chinesische Technologie-Riese Huawei im dritten Quartal langsamer gewachsen. Hatte der Umsatz im ersten Halbjahr im Vergleich zum Vorjahr noch um 13,1 Prozent zugelegt, lag das Plus im Jahresvergleich bis Ende September nur noch bei 9,9 Prozent. Das geht aus Geschäftszahlen hervor, die der Konzern aus dem südchinesischen Shenzhen am Freitag vorlegte.

23.10.2020 08:19

Demnach setzte Huawei im Zeitraum von Januar bis September 671,3 Milliarden Yuan (etwa 85 Milliarden Euro) um. Die Nettomarge, also der Anteil, der vom Umsatz letztlich als Gewinn übrigbleibt, lag laut Mitteilung in den ersten neun Monaten bei 8 Prozent. Nähere Angaben zum Gewinn selbst machte das Unternehmen nicht.

Die US-Regierung hatte im Juli seine Sanktionen gegen Huawei weiter verschärft, um dem chinesischen Konzern den Zugang zu jeglichen Chips aus internationaler Produktion zu kappen. Laut der Regelung dürfen an Huawei grundsätzlich keine Chips mehr geliefert werden, die mit Hilfe amerikanischer Software entworfen oder mit amerikanischer Technik gefertigt wurden. Chinesische Firmen sind laut Analysten bisher nicht in der Lage, ähnlich fortschrittliche Chips zu produzieren.

In einer Mitteilung zu den Quartalszahlen ging Huawei zwar nicht direkt auf die US-Strafen ein, schrieb aber, dass die globale Lieferkette von Huawei stark unter Druck geraten sei, während die Welt mit der Corona-Pandemie kämpfe. Produktion und Betrieb stünden "vor grossen Herausforderungen". Das Unternehmen bemühe sich weiterhin, "Lösungen zu finden, zu überleben, voranzukommen und seinen Verpflichtungen gegenüber Kunden und Lieferanten nachzukommen".

Die USA werfen Huawei unter andrem Spionage vor, was der Konzern entschieden zurückweist. US-Präsident Donald Trump nannte das Unternehmen "Spy-wei". Huawei unterliegt seit 2019 US-Sanktionen, die schrittweise verschärft wurden./jpt/DP/jha

(AWP)

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Xiaomi nimmt Huawei

Xiaomi nimmt Huawei Smartphone-Marktanteile ab

Der chinesische Smartphone-Hersteller Xiaomi nimmt dem unter US-Sanktionen leidenden heimischen Rivalen Huawei Marktanteile ab. Im dritten Quartal habe das Unternehmen 47,1 Millionen Mobiltelefone verkauft - 45 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum, wie der Marktforscher Canalys am Freitag mitteilte. Der globale Smartphone-Markt schrumpfte dagegen in diesem Zeitraum um ein Prozent auf 348 Millionen Einheiten.

30.10.2020 06:35

Damit ist Xiamoi weltweit die Nummer drei, noch vor dem US-Konzern Apple, der sein neues iPhone erst Anfang Oktober auf den Markt brachte. Samsung Electronics eroberte den Spitzenplatz zurück. Dazu trugen wachsende Verkäufe in Indien bei, wo chinesische Marken unter den politischen Spannungen litten. Huawei rutschte weltweit auf Platz zwei ab.

"Xiaomi ging aggressiv vor, um Huawei zu verdrängen", sagte Canalys-Analyst Mo Jia. In Europa etwa seien die Lieferungen von Huawei um ein Viertel zurückgegangen, während die von Xiaomi um 88 Prozent gestiegen seien.

(AWP)

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Geldstrafe bei Einsatz von

Geldstrafe bei Einsatz von Huawei-Komponenten in Grossbritannien

Die britische Regierung will nach dem Ausschluss des chinesischen Anbieters Huawei beim Ausbau des 5G-Netzes Verstösse gegen das Verbot mit einer Geldstrafe ahnden.

24.11.2020 06:50

"Die neue Gesetzesvorlage ist eines der härtesten Telekommunikations-Sicherheitsgesetze der Welt und ermöglicht Grossbritannien, die zum Schutz unserer Netze erforderlichen Massnahmen zu ergreifen", sagte der Minister für Digitalisierung, Oliver Dowden, am Dienstag.

Demnach müssen Anbieter mit einer Strafe von bis zu 10 Prozent des Umsatzes oder rund 113'000 Euro pro Tag rechnen, wenn sie Huawei-Komponenten zum Netzausbau verwenden. Die Regierung in London erklärte, die strengeren Sicherheitsstandards würden auch dazu beitragen, Grossbritannien vor möglichen Cyberangriffen zu schützen.

Huawei zeigte sich über den Schritt der Regierung in London enttäuscht. "Diese Entscheidung ist politisch motiviert und basiert nicht auf einer fairen Bewertung der Risiken", sagte Vizepräsident Victor Zhang. Das Verbot schiebe Grossbritannien auf dem Weg in die Digitalisierung auf die "langsame Spur".

Grossbritannien hatte als erstes Land in Europa Huawei-Technologie ab 2027 aus seinem 5G-Netz verbannt. Die USA schätzt Huawei als Sicherheitsrisiko ein. Sie vermutet, dass Kundendaten zur Spionage eingesetzt werden.

Das private chinesische Unternehmen hatte die Vorwürfe zurückgewiesen. Zuletzt untersagte auch Schweden die Nutzung von Huawei-Technologie in seinem Land und schloss die Gesellschaft beim Aufbau seines 5G-Netzes aus.

(AWP)

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Grossbritannien verbietet ab

Grossbritannien verbietet ab September 2021 Huawei bei 5G-Ausbau

Die britische Regierung macht mit dem Verbot des chinesischen Technologieausrüsters Huawei ernst.

30.11.2020 06:41

Nach September 2021 dürfen wegen Sicherheitsbedenken keine Geräteteile des Tech-Konzern Huawei beim Ausbau des schnellen 5G-Mobilfunknetzes verwendet werden. "Ich gehe einen klaren Weg für die vollständige Entfernung von Anbietern mit hohem Risiko aus unseren 5G-Netzen", sagte Digitalminister Oliver Dowden. Nach dem Wegfall von Huawei soll nun mit einer Zusammenarbeit mit dem japanischen Unternehmen NEC, der Einrichtung neuer Forschungseinrichtungen und einer anfänglichen Investition von rund 250 Millionen Pfund der Ausbau sichergestellt werden, so Dowden weiter.

Als erstes Land in Europa hatte die Regierung in London beschlossen, dass Huawei-Technologie ab 2027 aus dem britischen 5G-Netz entfernt werden müsse. Auch die USA schätzt Huawei als Sicherheitsrisiko ein. Sie vermutet, dass Kundendaten zur Spionage eingesetzt werden. Das private chinesische Unternehmen hatte die Vorwürfe zurückgewiesen.

(Reuters)

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Investitionsdeal: China

Investitionsdeal: China wollte EU-Staaten für Huawei-Bann bestrafen

(Ausführliche Fassung) - In dem umstrittenen neuen Investitionsabkommen mit der Europäischen Union wollte China jene EU-Länder bestrafen, die den Zugang chinesischer Telekomfirmen wie Huawei zu ihren Märkten begrenzen oder blockieren. Chinesische Unterhändler fügten eine entsprechende Klausel ein, die die europäischen Verhandlungsführer aber ablehnten, wie aus einem Entwurf des Textes des Abkommens hervorgeht, der der Deutschen Presse-Agentur am Montag vorlag.

11.01.2021 12:33

China wollte sich demnach das Recht vorbehalten, Vorteile der partiellen Öffnung seines Telekomsektors den Investoren aus Ländern zu verweigern, "die chinesische Telekommunikationsunternehmen im Gesetz oder in der Politik blockieren oder willkürlich diskriminieren", lautet der umstrittene Passus in dem Textentwurf vom 11. Dezember, der aber durchgestrichen wurde.

Viele Länder lehnen eine Beteiligung des chinesischen Netzwerkausrüsters Huawei beim Ausbau ihrer Mobilfunknetze auf den schnellen 5G-Standard ab. Huawei gilt in der EU als sogenannter Hochrisikoanbieter. Es gibt Sicherheitsbedenken. Vor allem die USA warnen ihre Verbündeten massiv vor Spionage. Beweise wurden bislang nicht bekannt. Das Unternehmen weist die Vorwürfe stets zurück.

Die EU-Kommission und Bundeskanzlerin Angela Merkel für die damalige deutsche EU-Ratspräsidentschaft sowie Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping hatten Ende Dezember eine grundsätzliche Einigung auf das Abkommen verkündet, dessen juristische Details aber noch weiterverhandelt werden müssen. Der Vereinbarung müssen auch noch die EU-Mitgliedsstaaten und das Europa-Parlament zustimmen.

Gegen das Abkommen, das mehr Marktzugang in China und bessere Wettbewerbsbedingungen schaffen soll, regt sich Widerstand. Kritikern geht es nicht weit genug. Auch wurde die Einigung als voreilig kritisiert, da der künftige US-Präsident Joe Biden eine Allianz mit Verbündeten wie den Europäern im Umgang mit China schaffen wollte. Es gibt aus Erfahrung auch Zweifel an der Vertragstreue Chinas.

Der Durchbruch erfolgte ausserdem in einem schwierigen politischen Klima. China steht unter anderem wegen seines harten Kurses in Hongkong, der Internierung muslimischer Uiguren, der Verfolgung von Bürgerrechtlern und wegen seiner umstrittenen Territorialansprüche im Südchinesischen Meer international in der Kritik.

"Dass eine solche Klausel Teil der Verhandlungen war, kann niemanden überraschen", sagte die Vorsitzende des Menschenrechtsausschusses des Bundestages, Gyde Jensen (FDP). "Was mich allerdings überrascht, ist, dass es bisher keine Hinweise gibt, die darauf schliessen lassen, dass die EU-Seite unter Vorsitz der deutschen Ratspräsidentschaft während der Verhandlungen versucht hat, eine Menschenrechtsklausel für einzelne Vertragsbestandteile zu verankern."

Das Ringen um das Investitionsabkommen ist aus ihrer Sicht noch lange nicht beendet. Jensen appellierte an die Bundesregierung, mit den EU-Partnern und in enger Abstimmung mit der Biden-Administration bei der Ausarbeitung des Vertragstextes "endlich einen Kurs zu vertreten, der dem viel beschworenen Anspruch einer "wertegeleiteten Aussenpolitik" gerecht wird". Wie aus internen Papieren hervorgeht, rechnet die EU-Kommission mit einem Abschluss eines genauen Textes für die Vereinbarung auch erst "Anfang 2022"./lw/DP/fba

(AWP)

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Schwedisches Gericht

Schwedisches Gericht schmettert Berufung von Huawei ab

Ein schwedisches Gericht hat die Berufung des chinesischen Netzwerkausrüsters gegen den Ausschluss von der 5G-Auktion des Landes abgewiesen. Damit kann die 5G-Mobilfunkversteigerung in dem Land wie geplant in der kommenden Woche starten.

15.01.2021 10:34

Huawei hatte sich mit dem Einspruch gegen eine Gerichtsentscheidung gewandt, die dem Telekomregulierer PTS eine Wiederaufnahme der 5G-Mobilfunkversteigerung ermöglichte. Die Behörde hatte die Nutzung von Technik von Huawei und ZTE im 5G-Netz untersagt und verlangt, dass alle an der 5G-Auktion teilnehmenden Unternehmen bis zum 1. Januar 2025 Technik der beiden Firmen aus den bestehenden zentralen Funktionen entfernen.

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Trump-Regierung verschärft

Trump-Regierung verschärft Vorgehen gegen Huawei

Präsident Donald Trump verschärft Insidern zufolge kurz vor seiner Ablösung durch Joe Biden seinen Kurs gegen China.

18.01.2021 06:08

Ins Visier genommen wurde erneut der weltgrösste Hersteller von Telekommunikationsausrüstung Huawei Technologies, wie mehrere mit der Angelegenheit vertraute Personen am Sonntag der Nachrichtenagentur Reuters sagten. Demnach hat die Trump-Regierung amerikanische Huawei-Geschäftspartner wie den Chiphersteller Intel benachrichtigt, dass sie bestimmte Exportlizenzen für Geschäfte mit dem chinesischen Unternehmen widerruft. Zugleich sollen Dutzende neuer Anträge zur Belieferung des chinesischen Technologiekonzerns abgelehnt werden.

Ein Sprecher von Intel wollte sich zunächst nicht zu dem Reuters-Bericht äussern. Ein Sprecher des Handelsministeriums in Washington antwortete nicht auf eine Nachfrage zu den Vorgängen. Die Aktion ist die jüngste und wohl letzte der am Mittwoch scheidenden Trump-Regierung, Huawei zu schwächen. Das Unternehmen wird von ihr als Bedrohung für die nationale Sicherheit und die aussenpolitischen Interessen der USA gesehen. Die USA vermuten, dass die Daten von Kunden zur Spionage eingesetzt werden. Das private chinesische Unternehmen hatte die Vorwürfe zurückgewiesen.

Auch andere Länder setzten Huawei zuletzt auf eine schwarze Liste, machen also kein Geschäft mehr mit dem Konzern. Zuletzt untersagte etwa Schweden die Nutzung von Huawei-Technologie in seinem Land und schloss die Gesellschaft beim Aufbau seines 5G-Netzes aus. Grossbritannien hatte als erstes Land in Europa Huawei-Technologie ab 2027 aus seinem 5G-Netz verbannt.

(Reuters)

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Neue US-Regierung hält an

Neue US-Regierung hält an Bann gegen Netzwerkausrüster Huawei fest

Die neue US-Regierung setzt den konfrontativen Kurs gegen den chinesischen Netzwerkausrüster Huawei fort. Geräte von nicht vertrauenswürdigen Anbietern wie Huawei seien eine Gefahr für die nationale Sicherheit der USA.

28.01.2021 07:32

Dies sagte Regierungssprecherin Jen Psaki am Mittwoch (Ortszeit) in Washington. Die USA würden sicherstellen, dass heimische Netzwerkbetreiber keine Teile derartiger Anbieter verwendeten und würden mit Verbündeten zusammenarbeiten, damit deren Netzwerke sicher seien.

Bereits Ex-US-Präsident Donald Trump hatte das Unternehmen als Bedrohung für die nationale Sicherheit gewertet. Die USA vermuten, dass die Daten von Kunden zur Spionage eingesetzt werden. Das private chinesische Unternehmen hatte die Vorwürfe zurückgewiesen.

(AWP)

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Biden-Regierung führt neue

Biden-Regierung führt neue Beschränkungen für Huawei-Lieferanten ein

Die amerikanische Regierung hat diese Woche die Lizenzen für Unternehmen geändert, die Artikel an den chinesischen Netzwerkausrüster und Smartphonehersteller Huawei liefern.

12.03.2021 04:58

Die Änderungen könnten bestehende Verträge mit Huawei stören, die unter früheren Lizenzen vereinbart wurden, erklärten zwei mit der Angelegenheit befasste Personen. Die Maßnahmen würden zeigen, dass die US-Regierung eine harte Linie gegenüber Exporten an das Unternehmen fahre. Huawei wurde von den USA aufgrund von Bedenken hinsichtlich der nationalen Sicherheit auf die schwarze Liste gesetzt.

Eine Sprecherin des US-Handelsministeriums lehnte einen Kommentar ab und sagte, die Lizenzierungsinformationen würden der Vertraulichkeit unterliegen. Eine Sprecherin von Huawei lehnte eine Stellungnahme ebenfalls ab.

Im Januar beschloss die Trump-Administration, 116 Lizenzen im Gesamtwert von 119 Milliarden Dollar zu verweigern und nur vier Lizenzen im Wert von 20 Millionen Dollar zu genehmigen, wie aus einem der Nachrichtenagentur Reuters vorliegenden Dokument des US-Handelsministeriums hervorgeht. US-Sanktionen erschweren Huawei verstärkt das Geschäft. 2019 war das Unternehmen vom früheren US-Präsidenten Donald Trump auf eine schwarze Exportliste gesetzt worden. Die USA haben Zulieferungen an den Konzern deutlich eingeschränkt. Die Lieferengpässe schlagen inzwischen auf die Produktion der hauseigenen Kirin-Chips durch. Firmengründer Ren Zhengfei hat bereits die Hoffnung geäußert, dass die neue US-Regierung unter Joe Biden eine "offene Politik" verfolgt.

Die USA werfen dem Unternehmen vor, Verbindungen zur Regierung in Peking zu pflegen und vermuten, Huawei biete eine Art Hintertür für Spione, um an Staats- oder Firmengeheimnisse zu gelangen. Huawei weist dies zurück. Zuletzt hat das Unternehmen bereits Konsequenzen aus den zunehmenden Problemen gezogen und die Billig-Smartphone-Marke Honor veräußert. 

(Reuters)

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Huawei bietet 5G-Patente

Huawei bietet 5G-Patente anderen Smartphone-Herstellern an

Der chinesische Technologiekonzern will seine patentgeschützte 5G-Technologie in grossen Stil an andere Smartphone-Hersteller lizenzieren. Das kündigte der Konzern am Dienstag in Shenzhen an und stellte erstmals ein Lizenzierungsmodell vor. Danach richtet sich die Lizenzgebühr nach dem Verkaufspreis des Handys und soll maximal 2,50 Dollar (2,10 Euro) pro Gerät betragen.

16.03.2021 11:33

Huawei hält weltweit die meisten 5G-Patente. Gleichzeitig steht der chinesische Konzern unter Druck, weil der Handelskrieg der USA gegen China den Zugang zu Technologie aus dem Ausland erschwert. Als Konsequenz hat Huawei seine eigenen Forschungs- und Entwicklungsanstrengungen erhöht. Bis Ende 2020 hielt Huawei nach eigenen Angaben mehr als 100 000 aktive Patente in über 40 000 Patentfamilien weltweit. Seine Investitionen in Forschung und Entwicklung beliefen sich 2019 auf 131,7 Milliarden Yuan (17 Mrd Euro).

Mit der Veröffentlichung des Lizenzmodells für die eigene 5G-Technologie wolle Huwaei der Branche eine transparentere Kostenstruktur geben, sagte Song Liuping, Chefjustitizar von Huawei. Dieser Schritt werde die Unternehmen bei ihren Investitionsentscheidungen für 5G und die digitale Transformation unterstützen.

Huawei wird besonders aus den USA immer wieder vorgeworfen, sich unrechtmässig beim intellektuellen Eigentum westlicher Firmen zu bedienen. Auf dem Huawei-Event widersprach Francis Gurry, der langjährige Generaldirektor der Weltorganisation für geistiges Eigentum (WIPO), dieser Einschätzung. Huawei sei weltweit führend in Sachen Innovation. Im vergangenen Jahr habe das Unternehmen 5464 internationale Patentanmeldungen eingereicht, fast doppelt so viele wie sein nächster Konkurrent Samsung ./chd/DP/jha

(AWP)

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Huawei macht trotz US

Huawei macht trotz US-Sanktionen Milliardengewinn

Trotz harter Sanktionen der USA hat der chinesische Technologie-Riese Huawei das vergangene Geschäftsjahr mit einem leichten Umsatz- und Gewinnwachstum abgeschlossen. Wie das Unternehmen aus dem südchinesischen Shenzhen am Mittwoch mitteilte, lag der Umsatz 2020 bei 891,4 Milliarden Yuan (umgerechnet etwa 115,8 Milliarden Euro) und damit 3,8 Prozent höher als im Vorjahr. Der Nettogewinn stieg um 3,2 Prozent auf 64,6 Milliarden Yuan (8,4 Milliarden Euro).

31.03.2021 11:22

Die US-Regierung hatte im vergangenen Juli seine Sanktionen gegen Huawei weiter verschärft, um dem chinesischen Konzern den Zugang zu Chips aus internationaler Produktion zu kappen. Die USA werfen Huawei unter andrem Spionage vor, was der Konzern zurückweist.

Im Grossen und Ganzen sei das Geschäft ganz gut gelaufen, sagte der Chefsekretär des Huawei-Vorstandes, Jiang Xisheng, der Deutschen Presse-Agentur. Doch "natürlich haben wir wegen der US-Sanktionen viele Schwierigkeiten", so der Manager weiter. Insbesondere der Rückgang beim Absatz von Highend-Smartphones, deren Chips besonders von den US-Sanktionen betroffen sind, sei "relativ gross".

Huawei könne diese Geräte derzeit nur noch produzieren, weil es einen Vorrat an Chips angelegt habe, bevor die Sanktionen in Kraft traten. Selbst die fehlenden Bauteile zu produzieren, sei keine Option. "Die Herstellung dieser Chips ist sehr kompliziert und für uns derzeit unmöglich. Das ziehen wir nicht in Betracht". Es werde aber an Alternativen und Lösungen gearbeitet, die Lieferketten zu diversifizieren, um nicht auf einzelne Zulieferer oder Länder angewiesen zu sein. Dies könne auch eine verstärkte Zusammenarbeit mit europäischen Partnern beinhalten.

Derweil helfen andere Geschäftsbereiche, einen Teil der Rückgänge auszugleichen. Das Geschäft mit Wearables wie Smart Watches oder anderen Endgeräten im Konsumentenbereich wie Kopfhörern, Laptops und smarten Bildschirmen entwickele sich "sehr gut".

Zudem arbeite Huawei etwa an Produkten für vernetzte Autos und intelligente Fahrzeuge. "Wir möchten in Zukunft auch einen Fokus auf diesen Bereich legen", sagte Jiang Xisheng. Ausdrücklich wolle Huawei nicht selbst Fahrzeuge produzieren, sondern verstärkt als Zulieferer mit Herstellern zusammenarbeiten. Auch an weiteren Kooperationen mit deutschen Autobauern habe man Interesse./jpt/DP/eas

(AWP)

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