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28.11.2014 08:40
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20.06.2016 08:22
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Investoren richten Augen auf spannende IPOs

Am Markt für Aktienneuemissionen gibt es für renditehungrige Anleger wohl endlich ein paar ermutigende Anzeichen.

Nachdem im ersten Quartal weltweit für Börsengänge der schwächste Jahresauftakt seit der Finanzkrise verzeichnet worden war, gab es im zweiten Jahresviertel mehrere milliardenschwere Offerten und einen durchschnittlichen Kursgewinn von mehr als 30 Prozent. Der dänische Windparkkonzern Dong Energy A/S sammelte am 9. Juni 17,1 Mrd. dänische Kronen (2,3 Mrd. Euro) ein, China Zheshang Bank Co. erlöste im März einschliesslich Mehrzuteilung 1,9 Mrd. Dollar, und der Lebensmittellieferant US Foods Holding beschaffte sich vergangenen Monat etwa 1,18 Mrd. Dollar.

Die Unternehmen bereiten ambitioniertere Angebote vor, bestärkt von der relativ guten Entwicklung und der Grössenordnung der Transaktionen seit April sowie von den stabileren Märkten. Die im Rahmen der grössten Börsengänge in diesem Jahr platzierten Aktien weisen entweder Kursgewinne auf oder liegen auf ihrem Einführungspreis. Das sei für potenzielle Anleger ermutigend, sagt Stephen Pierce, weltweiter Chef des Bereichs Equity Capital Markets von Goldman Sachs Group.

"Eine ganze Reihe von Investoren betrachten IPOs als eine Anlageklasse, auf die sie ihr Augenmerk richten müssen", erklärte Pierce, "vor allem da sie versuchen, zu den Benchmarks aufzuholen."

Insgesamt betrachtet wird zwar weniger Geld aufgebracht. Doch die Kurse der Unternehmen, die in diesem Jahr einen Börsengang im Umfang von mehr als 50 Mio. Dollar hingelegt haben, kletterten im Schnitt um 35 Prozent. Das geht aus von Bloomberg zusammengestellten Daten hervor, ohne Berücksichtigung von Akquisitionszweckunternehmen, REITs und Fonds. Der weltweite Aktienindex MSCI ACWI ist seit Jahresbeginn kaum verändert.

Grosser Börsengang steht an

Im dritten Quartal strebt Line Corp. den grössten Börsengang im Technologiebereich dieses Jahres an. Der japanische Messaging-Dienst plant mit seiner Erstnotierung im Juli bis zu 113 Mrd. Yen (950 Mio. Euro) zu erlösen. Univision Holdings Inc., der grösste US-Medienkonzern für den spanischsprachigen Markt, will in der zweiten Jahreshälfte den Schritt aufs Börsenparkett wagen und könnte dabei mehr als 1 Mrd. Dollar aufnehmen, wie Bloomberg im April aus unterrichteten Kreisen erfuhr.

Es braucht allerdings nicht viel, um Hoffnung auszulösen. Das globale IPO-Volumen brach in den zwölf Monaten bis 13. Juni um 52 Prozent auf etwa 36 Mrd. Dollar ein, zeigen Daten von Bloomberg. Im gleichen Zeitraum des Vorjahres waren es noch 75 Mrd. Dollar gewesen. Sorgen um die chinesische Wirtschaft, schwache Ölpreise und Unsicherheit über den Zinsausblick der Zentralbanken liessen die Nerven der Anleger blank liegen und Unternehmen in der Wartestellung verharren.

Europa führt

Europa hat die IPO-Renaissance im zweiten Quartal angeführt, während Unternehmen Aktien platzierten und sich Staaten von Beteiligungen trennten. In der Region gelistete Firmen erlösten mehr als die Hälfte der 23 Mrd. Dollar, die weltweit von April bis zum 13. Juni mit Aktienneuemissionen eingesammelt wurden, gefolgt von Asien mit 6,6 Mrd. Dollar und Nordamerika mit 4,5 Mrd. Dollar, wie Daten von Bloomberg zeigen.

"Global betrachtet hat sich der europäische IPO-Markt seit Jahresbeginn beständiger entwickelt", sagt Liz Myers, weltweite Leiterin des Bereichs Equity Capital Markets bei JPMorgan Chase & Co. In den Vereinigten Staaten und Asien sei es im ersten Quartal sporadischer gewesen, sie hätten aber im April an "Fahrt gewonnen".

Eile vor ‘Brexit’

Ein Grund für die zunehmende Aktivität ist das am 23. Juni anstehende Referendum in Grossbritannien über einen Austritt aus der Europäischen Union. IPO-Kandidaten bemühen sich, ihre Pläne vor dem Votum umzusetzen, dessen Ergebnis die Märkte wieder aufwühlen könnte.

Der Börsengang von Dong Energy war der bislang grösste in diesem Jahr. Auch der vierte Platz geht an Europa: ASR Nederland NV erlöste 1,02 Mrd. Euro, womit die niederländische Regierung wieder einen Teil ihrer Rettungsgelder zurückerhielt, als der Staat dem Mutterkonzern während der Finanzkrise unter die Arme greifen musste. Zudem kündigten niederländische Unternehmen im Mai eine Reihe IPOs an.

Abhängig von dem Abstimmungsergebnis in Grossbritannien könnte sich der Ansturm fortsetzen. Sollte das Land in der EU bleiben, könnte die Angst vor Volatilität verblassen. Das würde die Bedingungen für Unternehmen verbessern, ihre Aktien an der Börse zu notieren, sagt Brian Reilly, weltweiter Chef des Bereichs Equity Capital Markets von Barclays.

Neben der Volksabstimmung der Briten gibt es in den nächsten paar Monaten noch weitere Herausforderungen, die Risikoappetit und Marktvolatilität beeinträchtigen könnten - und somit auch den IPO-Markt. Dazu zählen beispielsweise auch die Zinsschritte der US-Notenbank Federal Reserve.

Auch wenn Unsicherheit ein Einflussfaktor ist, haben die Aktien global betrachtet neue Höhen erklommen. Das könnte Hedgefonds und Investmentfonds dazu veranlassen, mehr Risiken einzugehen, meint Jim Paulsen, Chef-Investmentstratege bei Wells Capital Management.

"Sie spüren langsam ein wenig Druck", sagt Paulsen. "Wenn das Aufwärtspotenzial zunimmt, wird es sicherlich eine Menge Nachholbedarf bei der Nachfrage nach IPOs geben."

(Bloomberg)

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04.04.2016 13:30
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IPO: US-Handelsplattform Bats will bei Börsengang mindestens 17 Dollar je Aktie
04.04.2016 12:59

KANSAS CITY/NEW YORK (awp international) - Der US-Börsenbetreiber Bats peilt bei seinem zweiten Anlauf für einen Börsengang einen Erlös von mindestens 17 US-Dollar je Aktie an. Der Preis werde voraussichtlich zwischen 17 und 19 Dollar liegen, teilte das Unternehmen Bats Global Markets am Montag in Kansas City mit. Das Unternehmen werde 11,2 Millionen Anteilsscheine veräussern. Mitte Dezember hatte das Unternehmen mitgeteilt, einen zweiten Versuch eines Börsengangs bei der eigenen Handelsplattform starten zu wollen.

Bats betreibt Handelsplätze in den USA und Europa. Im März 2012 hatte das Unternehmen einen Albtraum-Börsengang hingelegt. Ausgerechnet an ihrem ersten Handelstag verursachten technische Probleme bei der alternativen Handelsplattform unter anderem Probleme bei der Apple-Aktie - was schliesslich zum Ende der eigenen Börsenpläne führte. Nach Pleiten, Pech und Pannen zog die Unternehmensleitung die Notbremse und gab den Rückzug bekannt.

In den USA ist die zehn Jahre alte Gesellschaft bereits der zweitgrösste Betreiber von Aktienbörsen. Bats war 2005 mit 13 Mitarbeitern gegründet worden. Vor allem Banken bauten das Unternehmen als Alternative zu den etablierten Handelsplätzen auf./tos/jha/

(AWP)

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21.01.2016 08:30
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IPO: Brain bietet Aktien für 9 bis 12 Euro an
20.01.2016 21:03

ZWINGENBERG (awp international) - Das Biotechnologie-Unternehmen Brain AG bietet seine Aktien in einer Preisspanne von 9,00 bis 12,00 Euro an. Für den am 9. Februar geplanten Börsengang werden 3,5 Millionen neue Aktien aus einer Kapitalerhöhung ausgegeben, wie das Unternehmen am Mittwoch in Zwingenberg mitteilte. Ausserdem stehen 525 000 Aktien im Rahmen einer Mehrzuteilungsoption zur Verfügung. Zusammen werden somit 24,5 Prozent des Eigenkapitals angeboten.

Die Zeichnungsfrist beginnt an diesem Donnerstag und läuft voraussichtlich bis 3. Februar. Aus der Emission ist nach Unternehmensangaben ein Erlös von maximal 48,3 Millionen Euro zu erzielen. Mindestens zehn Prozent der Aktien sind für Privatanleger reserviert. Der Unternehmensname steht für Biotechnology Research and Information Network. Die Papiere sollen am Regulierten Markt (Prime Standard Segment) der Frankfurter Wertpapierbörse gehandelt werden.

Brain entwickelt Industriematerialien auf biologischer Basis. Neben eigenen Produkten setzt das Unternehmen dabei auch auf Kooperationen vor allem mit Chemiekonzernen. Im Geschäftsjahr 2014/15 setzte Brain 25,7 Millionen Euro um nach 10,2 Millionen zwei Jahre zuvor. Dabei fiel ein operativer Verlust (Ebit) von 4,6 Millionen Euro an. Bis zum Geschäftsjahr 2017/18 will Eck beim Ebit die Gewinnschwelle erreichen - getrieben durch die Vermarktung neuer Produkte./jb/jha/stb

(AWP)

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13.01.2016 08:14
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US-Versicherungsriese Metlife erwägt Börsengang der Privatkundensparte
13.01.2016 07:43

NEW YORK (awp international) - Der grösste US-Lebensversicherer Metlife will womöglich seine US-Privatkundensparte zu grossen Teilen an die Börse bringen. Der Konzern prüfe einen Verkauf, einen Börsengang oder eine Abspaltung des Geschäfts, teilte Metlife am Dienstagabend nach Börsenschluss mit. Das neue Unternehmen hätte Vermögenswerte im Umfang von rund 240 Milliarden US-Dollar und stehe für rund ein Fünftel des operativen Gewinns von Metlife.

Konzernchef Steve Kandarian will mit einer möglichen Trennung von der Sparte Eingriffsmöglichkeiten von US-Aufsehern begrenzen - ein Schritt, den bereits auch der Industrieriese General Electric mit dem Verkauf seiner Finanzsparte geht. Den beiden Konzernen droht wegen ihrer Grösse und Bedeutung für den Finanzmarkt eine strengere Regulierung. Die Metlife-Aktie machte nachbörslich einen Sprung nach oben und legte mehr als 7 Prozent zu./men

(AWP)

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11.01.2016 12:55
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Aramco-IPO könnte Apple vom Sockel stürzen

Wie man es dreht und wendet: Saudi Arabian Oil spielt in einer ganz eigenen Liga.

Das zeigt sich etwa bei den Ölreserven - rund 260 Mrd. Barrel, oder fast das Zehnfache dessen, was der Branchenriese Exxon Mobil hat. Oder bei der täglichen Produktion - 10 Mio. Barrel, mehr als die inländische Produktion aller US- Konzerne zusammengenommen.

Schon bald könnte der staatliche Öl-Gigant an die Börse gehen. Vergangene Woche bestätigte Saudi Aramco, dass die Gesellschaft über Optionen nachdenke, die eine "breite Teilnahme der Öffentlichkeit am Aktienkapital durch eine Notierung an den Kapitalmärkten" entweder des Gesamtkonzerns oder einer Tochtergesellschaft ermögliche. Hintergrund dürfte die harte Realität der vergangenen Monate sein. Öl wird billiger und billiger, und das wirkt sich auch auf den Haushalt des Königreichs aus. Am Montag berichtete das Wall Street Journal, dass laut dem Aramco-Vorsitzenden ein Börsendebüt auch Upstream- Aktiva umfassen könnte und eine internationale Notierung nicht ausgeschlossen sei.

Wertvoller als Apple

Was ist das Unternehmen wert? "Billionen von Dollar", wenn man dem Wirtschaftsmagazin The Economist glaubt. Das würde Aramco ohne grosse Anstrengungen in die Gruppe der weltweit wertvollsten Konzerne aufsteigen lassen. Selbst der iPhone- Hersteller Apple könnte überrundet werden.

Wenn man allein die Ölreserven des Unternehmens und eine konservative Bewertung von 10 Dollar je Barrel Öl zugrunde legt, dann käme Aramco auf einen Wert von 2,5 Billionen Dollar.

Doch Aktien-Investoren schätzen staatliche Öl-Unternehmen nur selten so hoch ein, wie dies von Regierungsvertretern erhofft wird. Sollte Aramco tatsächlich an die Börse gehen, könnte es vielleicht auch nur bei 100 Mrd. Dollar gesehen werden - basierend auf Bewertungen von ähnlichen staatlichen Unternehmensgruppen.

Die russische Rosneft OAO, die sich im Besitz des Kremls in Moskau befindet und an der Börse gehandelt wird, ist ein Beispiel hierfür. Das Unternehmen ist der grösste Ölproduzent Russlands und einer der grössten in der Welt. Es fördert 5 Mio. Barrel je Tag - und damit viel mehr als beispielsweise die amerikanische Chevron. Dennoch beläuft sich die aktuelle Marktkapitalisierung von Rosneft auf nur 35 Mrd. Dollar, ein Bruchteil der 160 Mrd. Dollar von Chevron.

Petroleo Brasileiro ist sogar noch weniger wert, und zwar 23 Mrd. Dollar. Dabei kontrolliert das Unternehmen nahezu jeden Aspekt der brasilianischen Ölbranche.

Unter allen grossen Ölkonzernen im Staatsbesitz werden lediglich die chinesischen wie etwa PetroChina Co. mit hohen Summen bewertet - im Bereich von hunderten Milliarden Dollar.

Politisches Risiko

Einer der Gründe für die niedrige Bewertung ist politisches Risiko, ob es nun tatsächlich besteht oder nur angenommen wird. Investoren machen sich oft Sorgen, dass die Regierungen ihr eigenes Interesse über das der Aktionäre stellen könnten. Weitere Gründe sind der Mangel an Transparenz und - in einigen Fällen - Korruption.

Mit Blick auf Saudi Arabia weist Jason Bordoff, Direktor des Center on Global Energy Policy an der Columbia University, auf Fragen zur "tatsächlichen Grösse" der Ölreserven von Saudi Aramco hin. Das Königreich hat noch nie eine Prüfung der Reserven veröffentlicht. Die meisten Details zur Grösste der gigantischen Ölfelder bleiben ein Geheimnis.

Und das ist längst noch nicht alles. "Aramco hat Verpflichtungen, die über die reine Förderung von Öl hinausgehen" und die andere börsennotierte Ölkonzerne nicht haben, sagt Bordoff. Dazu zähle unter anderem, dass das Unternehmen einen grossen Teil des Gesundheitssystems im Land verantworte.

Dennoch: In der Branche wird Aramco als das Unternehmen unter den staatlichen Ölkonzernen der Welt angesehen, das noch am ehesten an Exxon herankommt. Es wird als leistungsstarke Firma wahrgenommen. Und als einer der Technologie-Vorreiter in der Ölbranche.

(Bloomberg)

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06.11.2015 13:18
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Square soll zum Börsengang vier Milliarden Dollar wert sein
06.11.2015 13:05

SAN FRANCISCO (awp international) - Der Börsengang des amerikanischen Mobil-Bezahldienstes Square könnte über 400 Millionen Dollar schwer werden. Die zweite Firma des Mitgründers und Chefs von Twitter, Jack Dorsey, setzte die Preisspanne am Freitag auf 11 bis 13 Dollar pro Aktie fest. Square wäre damit insgesamt bis zu 4,2 Milliarden Dollar wert, wie aus Angaben im aktualisierten Börsenprospekt hervorgeht. Von Investoren hatte sich die Firma in der Vergangenheit bereits laut Medienberichten Geld zu einer deutlich höheren Bewertung von sechs Milliarden Dollar besorgt.

Square vertreibt Lesegeräte für Smartphones und Tablets, mit denen Händler Kartenzahlungen auf den mobilen Geräten annehmen können. Dorsey, der vor kurzem an die Spitze des Kurznachrichtendienstes zurückkehrte, ist Gründer und auch Chef von Square. Er ist aktuell der grösste Aktionär mit einem Anteil von 24,4 Prozent und will seinen Einfluss auch nach der Ausgabe neuer Anteilsscheine beim Börsengang dank Aktien mit mehr Stimmrechten behalten.

Square ist ein Pionier im Geschäft mit den Bankkarten-Readern und hat mehrere Nachahmer in Europa. Das Start-up steckt noch tief in den roten Zahlen: Im vergangenen Jahr gab es einen Verlust von 154 Millionen Dollar, allein in den ersten neun Monaten dieses Jahres waren es schon 131,5 Millionen Dollar. Der Halbjahres-Umsatz wuchs unterdessen um fast die Hälfte auf knapp 893 Millionen Dollar.

Weitere grosse Anteilseigner von Square sind Wagniskapitalgeber, die das Unternehmen mit Geldspritzen im Austausch für Firmenanteile angeschoben haben./so/DP/zb

(AWP)

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30.10.2015 08:45
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IPO: Hapag-Lloyd versucht Börsengang mit Rabatt zu retten
30.10.2015 08:25

HAMBURG (awp international) - Die Container-Reederei Hapag-Lloyd muss bei ihrem geplanten Börsengang schmerzliche Zugeständnisse machen. Statt für 23 bis 29 Euro sollen die Aktien nun für 20 bis 22 Euro auf den Markt kommen, wie das Unternehmen am Freitag in Hamburg mitteilte. Damit die mit dem Börsengang verbundene Kapitalerhöhung trotzdem den geplanten Emissionserlös von 300 Millionen US-Dollar (265 Mio Euro) bringt, wird die Zahl der neuen Aktien von 11,5 Millionen auf 13,2 Millionen Stück erhöht. Insgesamt sollen bei dem Börsengang nur noch bis zu 15,2 Millionen statt der zuletzt vorgesehenen 15,7 Millionen Aktien angeboten werden. Als Grund für den Schritt nannte Hapag Schwankungen an den Kapitalmärkten.

Zuvor hatte Hapag-Lloyd bereits die Zeichnungsfrist für die Papiere verlängert und die geplante Kapitalerhöhung von 500 Millionen auf 300 Millionen Dollar eingedampft. Während sich die Ankeraktionäre Kühne und CSAV weiterhin mit jeweils 30 Millionen Dollar an der Kapitalerhöhung beteiligen wollen, stellt der Reisekonzern Tui beim Börsengang nur noch für eine Mehrzuteilungsoption knapp zwei Millionen Hapag-Aktien zur Verfügung./stw/fbr

(AWP)

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27.10.2015 12:52
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Positives Börsendebüt für die italienische Post

27.10.2015 11:50

MAILAND (awp international) - Die italienische Post hat ein erfolgreiches Debüt an der Mailänder Börse gefeiert. Die Aktien des teil-privatisierten Unternehmens wurden am Dienstag erstmals gehandelt und legten zunächst um 2,3 Prozent auf 6,94 Euro zu. Später sank der Kurs wieder und näherte sich dem Ausgabepreis von 6,75 Euro an. "Das ist ein historischer Schritt für das Unternehmen und ich hoffe auch für das Land", sagte Geschäftsführer Francesco Caio beim Debüt in Mailand.

Die Teil-Privatisierung der zuvor staatlichen Post ist eine von mehreren Aktionen dieser Art mit der die italienische Regierung zum Abbau der Staatsschulden beitragen will. Insgesamt will das Finanzministerium mit dem Verkauf von 38,2 Prozent der Anteile an der Post 3,4 Milliarden Euro einnehmen. Weitere Privatisierungen sollen folgen, auf der Liste stehen die Flugsicherung Enav und die Bahn./mms/DP/stb

(AWP)

 

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22.10.2015 12:55
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IPO: Steilmann dampft Börsengang ein

22.10.2015 12:37

BERGKAMEN (awp international) - Das deutsche Bekleidungsunternehmen Steilmann bekommt vor seinem Börsengang kalte Füsse und will nun doch weniger Aktien ausgeben als geplant. Insgesamt sollen jetzt bis zu rund 14,4 Millionen Papiere für 3,50 Euro pro Stück an Anleger verkauft werden, wie Steilmann am Donnerstag mitteilte. Damit liegt der Preis je Aktie am unteren Ende der Spanne. Zuvor war von bis zu 19,5 Millionen Aktien und bis zu 5 Euro je Papier die Rede.

Das neue Emissionsvolumen beinhaltet 12,5 Millionen Stammaktien. Weitere 1,875 Millionen Aktien stehen für eine Mehrzuteilungsoption zur Verfügung. Zudem verlängerte Steilmann den Angebotszeitraum bis zum 29. Oktober. Insgesamt will das Unternehmen 50,3 Millionen Euro am Kapitalmarkt einsammeln, anfänglich hatte es sich Hoffnung auf bis zu 97,5 Millionen Euro gemacht.

Die Erlöse will Steilmann für Zukäufe, die Erweiterung des Vertriebsnetzwerks und die Reduzierung von Schulden verwenden. Die bisherigen Eigentümer, mehrere italienische Familien und Unternehmer, werden im Zuge des Börsengangs keine Anteile abgeben. Das Unternehmen, dem unter anderem die Mehrheit an der börsennotierten Adler Modemärkte AG gehört, hatte im vergangenen Jahr den Umsatz um gut ein Fünftel auf knapp 900 Millionen Euro gesteigert und operativ (bereinigtes Ebita) 53,3 Millionen Euro verdient./fri/stb

(AWP)

 

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18.10.2015 12:18
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Seeking love on Wall Street: Match.com owner files for IPO

Match Group is swiping right and hopes investors will do the same: The parent of Tinder, Match.comand OkCupid is filing for an initial public offering of stock.

 

The company valued the offering at $100 million, although that is an estimate made for purposes of calculating a filing fee and could change. Match Group Inc. says it will list its shares on the Nasdaq Global Select Market under the symbol “MTCH.”

Match Group is a unit of IAC/InterActiveCorp, which is controlled by billionaire Barry Diller. IAC/InterActiveCorp will still have majority control of Match after the offering.

The Dallas-based company says it had $1 billion in revenue over the 12 months ended June 30. Before the end of the year it expects to buy yet another site, PlentyOfFish, for $575 million.

http://www.heraldandnews.com/news/local_news/business/seeking-love-on-wa...

 

----gesperrt wegen gutmenschentum, wünsche an der stelle allen alles gute, wie immer. http://investorshub.advfn.com/boards/profilea.aspx?user=193864

09.10.2015 11:40
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IPO: Ferrari hofft auf elf Milliarden Euro
 

Der wertsteigernde Nimbus der Marke Ferrari scheint nicht alleine bei Verkaufsgesprächen mit superreichen Autokäufern oder auf den Überholspuren der Welt zu wirken.

Auch an den Finanzmärkten lässt er im Vorfeld des Börsengangs dessen Volumen deutlich klettern: Nach Informationen von Bloomberg News aus informierten Kreisen am Freitag soll das IPO der italienischen Kultmarke bis zu elf Milliarden Euro einspielen.

Derzeit deute sich auf Basis von Gesprächen mit möglichen Investoren ein Volumen von knapp zehn bis elf Milliarden Euro an, wenn die Konzernmutter Fiat Chrysler Automobiles NV sich über die Börse in New York von zehn Prozent der wertvollsten Marke im Portfolio trennt, sagten die informierten Personen unter Zusicherung ihrer Anonymität.

Frühestens, sagten die Personen weiter, sei im Tagesverlauf mit Vorlage der Preisspanne zu rechnen. In der kommenden Woche seien Präsentationen für Interessenten am IPO geplant, hiess es. Beeinflusst werden könnte der Börsengang des Autowerts durchaus auch von der gewachsenen Volatilität im Nachgang des Abgasskandals bei der mit Fiat konkurrierenden Volkswagen.

Luxusgut statt Auto

Bereits seit Monaten will Fiat-Chrysler-Konzernchef und Ferrari-Oberhaupt Sergio Marchionne die Marke weniger als profanen Autohersteller denn als Luxusgüterunternehmen positionieren. Damit wären Konkurrenten für Ferrari eher das Modeunternehmen Prada oder Hermes International. Diese Unternehmen werden an der Börse ganz anders bewertet und kommen auf das 20-fache des operativen Gewinns, was um mehr als das Doppelte der mittleren Bewertung von Autoherstellern entspricht. Ferrari könne laut den Aussagen auf das zwölf- bis 14-fache der Gewinne des Jahres 2015 kommen.

"Ein Luxusaufschlag ist wegen des kapitalintensiven Charakters von Ferrari, dem Niveau der Gewinnmarge, der operativen Ausrichtung und den wenig elastischen Preisen gerechtfertigt", urteilte Vermögensverwalter Adam Wyden, der Gründer von ADW Capital Partners. Er hält Aktien von Fiat Chrysler im Portfolio.

Ferrari soll unter dem Tickersymbol FRRI an der New Yorker Börse handelbar sein. Das bereinigte Ebitda wurde im letzten Jahr mit 693 Mio. Euro angegeben und die Gewinnmarge erreichte 25 Prozent des Umsatzes. Im ersten Halbjahr 2015 war der Gewinn um 8,9 Prozent gestiegen.

Ferrari will sich weiterhin ausschliesslich auf das oberste Segment des Sportwagenmarktes konzentrieren, aber die Stückzahlen moderat von derzeit etwa 7200 Fahrzeugen auf rund 9000 im Jahr 2019 erhöhen. Zuvor galt ein Produktionslimit von 7000 Exemplaren.

Begleitet wird der Börsengang von Ferrari von den Banken UBS, Bank of America, Merrill Lynch, Banco Santander, Mediobanca und JPMorgan.

(Bloomberg)

 

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09.10.2015 08:27
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IPO: Schaeffler geht an die Börse - am Freitag erster Handelstag

09.10.2015 06:58

HERZOGENAURACH/FRANKFURT (awp international) - Nach einer schwierigen Anlaufphase geht der Auto- und Industriezulieferer Schaeffler am heutigen Freitag (09.00 Uhr) an die Börse. Dabei muss das Unternehmen eine weitere Kröte schlucken. Der Ausgabepreis für die insgesamt 75 Millionen Vorzugsaktien liege bei 12,50 Euro je Stück, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Die bereits reduzierte Angebotsspanne hatte bei 12 bis 14 Euro gelegen.

Statt bei bis zu 1,05 Milliarden Euro liegt der Bruttoerlös damit nur bei 938 Millionen Euro, wovon Schaeffler 825 Millionen Euro zufliessen. 66 Millionen Aktien stammen aus einer Kapitalerhöhung, der Rest kommt von den Gesellschaftern. Mit dem Geld will Schaeffler seine Schulden abbauen.

Der Börsengang von Schaeffler wurde durch die allgemein unsichere Lage an den Aktienmärkten und zusätzlich durch den Diesel-Skandal beim Autobauer Volkswagen überschattet. Daher hatte der Zulieferer bereits die Preisspanne für die angebotenen Aktien gesenkt und das angestrebte Emissionsvolumen um eine Milliarde Euro reduziert. Zudem wurde die Angebotsfrist verlängert und der Börsengang schon einmal verschoben./kts/he/DP/zb

(AWP)

 

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01.10.2015 13:15
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Korr: IPO/Börsengang von Scout24 erlöst mehr als eine Milliarde

01.10.2015 10:25

(Korrigiert werden die Angaben zum Verkaufserlös der Telekom am Ende des dritten Absatzes. Nach Angaben eines Sprechers beläuft sich dieser auf 400 bis 450 Millionen Euro. Zudem wurde die Kursentwicklung Ende des ersten Absatzes aktualisiert.)

BERLIN/MÜNCHEN (awp international) - Beim Börsengang des Internetportalanbieters Scout24 haben die Alteigentümer kräftig Kasse gemacht. Insgesamt wurden inklusive Mehrzuteilungsoption 38,64 Millionen Aktien für 30 Euro je Stück platziert, was einem Gesamterlös von gut 1,15 Milliarden Euro entspricht, wie Scout24 am Donnerstag mitteilte. Den Löwenanteil davon kassieren die Altaktionäre, vor allem die Finanzinvestoren Hellman & Friedman und Blackstone sowie die Deutsche Telekom . Der erste Kurs betrug in Frankfurt auf der Xetra-Handelsplattform 30,75 Euro - danach fiel er jedoch kurzzeitig unter den Ausgabepreis und lag zuletzt bei 30,13 Euro.

Dem Anbieter von Portalen wie Autoscout24 und Immobilienscout24 selbst fliessen aus einer Kapitalerhöhung über 7,6 Millionen neue Aktien damit rund 228 Millionen Euro zu. Damit sollen die Schulden gesenkt und neues Wachstum finanziert werden. "Wir sind sehr zufrieden mit dem positiven Feedback der Investoren", sagte Scout24-Vorstandschef Greg Ellis. Sein Unternehmen konnte damit der zuletzt schlechten Stimmung an den Börsen trotzen.

Die Telekom hatte Anfang vergangenen Jahres ein 70-Prozent-Paket an der einstigen Tochter verkauft und damit einen Ertrag von 1,7 Milliarden Euro eingestrichen. Nach dem Börsengang werden die Bonner noch zwischen rund 12,1 und 13,5 Prozent der Aktien halten - je nachdem, wie sehr die begleitenden Banken von der Mehrzuteilungsoption Gebrauch machen. Die Telekom werde voraussichtlich zwischen 400 und 450 Millionen Euro aus dem Aktienverkauf erlösen, sagte ein Sprecher des Konzerns - Bewertungseffekte der Anteile noch nicht eingerechnet. Ein möglicher Buchgewinn aus der Transaktion falle in das vierte Quartal.

Mitglieder von Vorstand und Aufsichtsrat bei Scout blieben nach wie vor mit einem kleineren Anteil am Unternehmen beteiligt, hiess es. Der Streubesitzanteil beträgt nach dem Gang an die Börse rund ein Drittel.

Im vergangenen Jahr erwirtschaftete Scout24 einen Umsatz von 342 Millionen Euro und verdiente operativ (Ebitda aus gewöhnlicher Geschäftstätigkeit) 149 Millionen Euro. Für Scout24 ist es der zweite Versuch, an die Börse zu gehen. Im Herbst 2014 hatte das Unternehmen seine Pläne wegen der schlechten Stimmung an den Märkten auf Eis gelegt./men/enl/

(AWP)

 

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28.09.2015 08:50
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IPO: Hapag-Lloyd kündigt Börsengang an

28.09.2015 08:42

HAMBURG (awp international) - Die Hamburger Containerreederei Hapag-Lloyd macht mit ihren Börsenplänen ernst. Das Unternehmen kündigte am Montag in Hamburg an, noch in diesem Jahr den Sprung aufs Frankfurter Parkett zu wagen. Viele Details wie etwa die Zahl der angebotenen Aktien liess die Gesellschaft zunächst offen. Das Unternehmen kündigte lediglich an, durch die Ausgabe neuer Anteilsscheine 500 Millionen US-Dollar erlösen zu wollen. Dieses Geld soll für Investitionen in Schiffe und Container dienen. Zudem will der Reisekonzern Tui Anteile verkaufen. Zuletzt wurde laut Medienberichten erwartet, dass der Konzern bei seinem Börsengang eine Gesamtbewertung von fünf Milliarden Euro anstrebt./enl/fbr

(AWP)

 

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22.09.2015 15:54
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Musik-Dienst Deezer plant Börsengang

22.09.2015 15:21

PARIS (awp international) - Der Musik-Streamingdienst Deezer setzt noch vor dem Marktführer Spotify zum Börsengang an. Deezer meldete sich am Montag bei der französischen Börsenaufsicht an, was ein erster Schritt für die Aktienplatzierung ist. Weitere Details zu den Plänen gab es am Dienstag zunächst nicht. Deezer strebe eine Bewertung von rund einer Milliarde Euro an, berichtete jüngst der Finanzdienst Bloomberg.

Deezer hatte im Juni dieses Jahres 6,3 Millionen Kunden. Spotify aus Schweden kommt auf über 75 Millionen Nutzer, von denen rund 20 Millionen zahlende Abo-Kunden sind.

Der Deezer-Umsatz wuchs im vergangenen Jahr um 43 Prozent auf 143 Millionen Euro. Fast die Hälfte des Geschäfts - 47 Prozent - machte Deezer im ersten Halbjahr in Frankreich. Weitere 34 Prozent der Erlöse wurden in anderen europäischen Ländern erwirtschaftet. Zum Jahr 2018 will Deezer weltweit auf einen Umsatz von 750 Millionen Euro kommen und zumindest vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen die Verlustzone verlassen.

Der Wettbewerb im schnell wachsenden Streaming-Geschäft heizt sich gerade unter anderem mit dem Markteintritt von Apple auf. Der iPhone-Konzern, der bisher auf den Verkauf von Musik zum Herunterladen setzte, gewann in den ersten Wochen eines noch kostenlosen Test-Angebots rund elf Millionen Nutzer für seinen Service Apple Music./so/DP/jha

(AWP)

 

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21.09.2015 10:59
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IPO: Britischer Mobilfunker O2 soll nach Fusion mit Three wieder an die Börse

21.09.2015 09:04

LONDON/HONGKONG (awp international) - Der Mischkonzern Hutchison will das britische Mobilfunkgeschäft nach der Fusion seines eigenen Anbieters Three mit der Telefonica-Tochter O2 an die Börse bringen. Investoren hätten sich bereit erklärt, rund 3 Milliarden britische Pfund des 15 Milliarden Pfund schweren Pakets zu übernehmen, sagte Hutchison-Co-Chef Canning Fok der "Financial Times" (FT/Montagausgabe). Das Unternehmen aus Hongkong will O2 UK derzeit für rund 10,3 Milliarden Pfund (14,1 Mrd Euro) von der spanischen Telefonica kaufen. Die Genehmigung von Aufsehern steht noch aus.

Dass die Regulierer die Fusion überhaupt durchwinken, ist aber noch fraglich. Die seit November amtierende EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager fährt Analysten zufolge einen härteren Kurs als ihr Vorgänger Joaquin Almunia: Vor knapp zwei Wochen wurde die Fusion zweier dänischer Mobilfunker abgeblasen, weil Vestager die Preise in Gefahr wähnte. In den vergangenen Jahren hatten die Aufseher mehrere Zusammenschlüsse in Europa zugelassen. Fok zeigte sich dennoch zuversichtlich, die Behörden zur Zustimmung bewegen zu können.

Der bisherige Three-Chef David Dyson soll den fusionierten Anbieter leiten. O2 war 2003 vom britischen Festnetzprimus BT Group abgespalten worden, der seinerseits aktuell mit dem Kauf des Gemeinschaftsunternehmens Everything Everywhere (EE) von Deutscher Telekom und der französischen Orange in den Mobilfunk zurückkehrt./men/stw/fbr

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10.09.2015 13:53
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Japans Post geht an die Börse - Grösster Börsengang seit 10 Jahren

10.09.2015 11:03

TOKIO (awp international) - Japan steht vor dem grössten Börsengang seit mehr als einem Jahrzehnt. Die Japan Post Holdings sowie ihre beiden Bank- und Versicherungstöchter werden am 4. November an der Tokioter Börse notiert, wie die Tokyo Stock Exchange (TSE) am Donnerstag bekanntgab. Die Regierung rechnet mit rund 1,4 Billionen Yen (rund 10 Milliarden Euro) aus dem Börsengang. Damit ist es die grösste Notierung seit den beiden jeweils mehr als 2 Billionen Yen schweren Börsengängen des Telekomriesen Nippon Telegraph and Telephone (NTT) 1987 und des Mobilfunkkonzerns NTT Docomo 1998.

Der gleichzeitige Börsengang der Japan Post Holdings und ihrer Töchter Japan Post Bank and Japan Post Insurance Co ist die letzte Stufe in der vor zehn Jahren vom damaligen Regierungschef Junichiro Koizumi initiierten Privatisierung der Post. Der Unternehmensriese ist mit mehr als 200 000 Beschäfigten in 24 000 Büros und Ämtern einer der grössten Arbeitgeber des Landes. Der Bankenarm der Post verfügt zudem über rund 178 Billionen Yen an Einlagen, mehr als jedes andere Finanzinstitut des Landes.

Die gegenwärtig noch im Besitz der japanischen Regierung befindliche Japan Post Holdings wird 495 Million Aktien veräussern, Japan Post Bank 412,4 Millionen und Japan Post Insurance 66 Millionen. Rund 80 Prozent der Aktien sollen inländischen Investoren angeboten werden, der Rest im Ausland./ln/DP/stb

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07.09.2015 08:45
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Internetportalanbieter Scout24 wagt neuen Gang an die Börse

07.09.2015 08:40

BERLIN/MÜNCHEN (awp international) - Der Internetportalanbieter Scout24 unternimmt einen neuen Anlauf an die Börse. Noch in diesem Jahr soll die Erstnotiz in Frankfurt gelingen, wie das Unternehmen am Montag mitteilte. Dabei will die Gruppe netto mindestens 200 Millionen Euro erlösen. Bekannte Marken der Gruppe sind die digitalen Marktplätze Immobilienscout24 und Autoscout24. Mit dem Börsengang will das Unternehmen zum einen über die Ausgabe neuer Aktien seine Finanzkraft stärken. Zum anderen wollen die bisherigen Eigentümer Kasse machen und Teile ihrer Aktien verkaufen.

Seit Ende 2013 gehört die Scout24-Gruppe zu zwei Dritteln den Finanzinvestoren Hellman & Friedman sowie Blackstone . Knapp 30 Prozent liegen noch beim früheren Eigentümer, der Deutschen Telekom. Im vergangenen Jahr erwirtschaftete Scout24 einen Umsatz von 342 Millionen Euro und verdiente operativ (Ebitda aus gewöhnlicher Geschäftstätigkeit) 149 Millionen Euro. Für Scout24 ist es der zweite Versuch, an die Börse zu gehen. Im Herbst 2014 hatte das Unternehmen seine Pläne wegen der damals schlechten Stimmung an den Märkten auf Eis gelegt./enl/fbr

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31.07.2015 13:25
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IPO: Bombardier-Zugsparte soll im vierten Quartal an die Börse

31.07.2015 11:56

BERLIN (awp international) - Der Bombardier-Konzern will seine Zugsparte noch in diesem Jahr an die Börse bringen. Angestrebt werde eine Notierung an der Frankfurter Börse im letzten Vierteljahr, kündigte Bombardier Transportation am Freitag am Sitz der Sparte in Berlin an. Der Erlös solle das Unternehmen finanziell flexibler machen und seinen Wert klarer herausstellen, hiess es. Die kanadische Mutter Bombardier Inc. werde jedoch die deutliche Mehrheit der Anteile behalten. Näheres zum geplanten Börsengang will Bombardier voraussichtlich Ende September bekanntgeben. Der kanadische Konzern baut neben Zügen auch Flugzeuge. Dieses Geschäft ist in der Sparte Bombardier Aerospace gebündelt./bf/DP/she

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23.07.2015 14:37
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Ferrari stellt Weichen für Börsengang in New York

23.07.2015 14:02

NEW YORK (awp international) - Der Luxusautobauer Ferrari hat Pläne für einen Börsengang konkretisiert. Die ersten Unterlagen für ein Aktiendebüt an der New York Stock Exchange seien bei der US-Börsenaufsicht SEC eingereicht worden, teilte der italienisch-amerikanische Mutterkonzern Fiat Chrysler Automobiles FCA am Donnerstag mit.

Wieviele Aktien zu welchem Preis angeboten werden, ist noch unklar. Es sollen nur etwa zehn Prozent von Ferrari verkauft werden. Derzeit hält FCA 90 Prozent, der Rest gehört Piero Ferrari, dem Sohn von Unternehmensgründer Enzo. Analysten rechnen bei dem Börsengang mit einem Erlös zwischen fünf und zehn Milliarden Euro./hbr/DP/jha

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08.07.2015 08:40
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IPO: Deutsche Pfandbriefbank soll an der Börse bis 1,37 Milliarden Euro bringen

07.07.2015 19:03

MÜNCHEN (awp international) - Die mit Steuermilliarden gerettete Immobilienbank Hypo Real Estate (HRE) will in der kommenden Woche an die Börse gehen und damit bis zu rund 1,37 Milliarden Euro einnehmen. Die Mehrheit der am Markt als Deutsche Pfandbriefbank (DPP) auftretenden Bank solle dabei zwischen 10,75 und 12,75 Euro je Aktie bei Anlegern platziert werden, teilte das Institut am Dienstag mit. Bieten können die Investoren ab Mittwoch bis zum 15. Juli, danach soll der Preis für die bis zu rund 107 Millionen Aktien feststehen. Knapp 6,6 Millionen davon stammen aus einer möglichen Mehrzuteilungsoption. Für den 16. Juli ist dann der erste Handelstag im regulierten Markt an der Frankfurter Börse geplant. Die Bank kündigte an, künftig eine Dividende in Höhe von 40 bis 50 Prozent des Gewinns an die Aktionäre ausschütten zu wollen.

75,1 Prozent der Anteile will der Bund nun loswerden, er hat sich aber verpflichtet, für zwei Jahre mit 20 Prozent beteiligt zu bleiben. Ganz los ist der Staat die HRE, die als ein Symbol der Finanzkrise gilt, damit frühestens 2017. Die Trennung von der Immobilienbank ist eine Auflage der EU-Kommission, die der Bund im Gegenzug für die milliardenschwere Rettung und Verstaatlichung der HRE in der weltweiten Finanzkrise erfüllen muss./stb/he

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02.07.2015 08:53
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Online-Schmuckspezialist plant IPO für 3. Juli

01.07.2015 20:21

BERLIN (awp international) - Der Online-Schmuckspezialist Elumeo geht anders als andere Unternehmen trotz der aktuellen Marktturbulenzen an die Börse. Der erste Handelstag werde voraussichtlich am 3. Juli sein, teilte das Unternehmen am Mittwochabend mit.

Am Morgen hatte der Damenmodehändler CBR seinen Börsengang wegen der Unsicherheiten an den Finanzmärkten abgesagt. Der Windenergiebetreiber Chorus Clean Energy hofft hingegen noch auf eine schnelle Beruhigung und verlängerte die Angebotsfrist bis Donnerstag nächster Woche. Bereits am Montag hatte die Berliner Wohnimmobiliengesellschaft Ado ihren Börsengang auf unbestimmte Zeit verschoben.

Der Ausgabepreis für die 1,725 Millionen neuen Aktien liege bei 25 Euro, teilte Elumeo weiter mit. Die Preisspanne hatte bei 25 bis 33 Euro gelegen, ursprünglich wolle das Unternehmen bis zu 2,54 Millionen Anteilscheine losschlagen. Damit liegt der Bruttoemissionserlös statt bei rund 84 nur bei 37,5 Millionen Euro. Mit dem Geld aus dem Börsengang will Elumeo das Produktangebot erweitern, die Preisführerschaft verbessern und in die digitale und internationale Expansion investieren.

Elumeo ist ein elektronischer Einzelhändler für Edelsteinschmuck mit Produktionsstätte in Thailand. Société Générale und die Baader Bank begleiten den Gang an die Börse im Regulierten Markt (Prime Standard) an der Frankfurter Wertpapierbörse./he/gl

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29.06.2015 13:10
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IPO: Immobilienkonzern Ado bläst Börsengang vorerst ab - 'Unsicherheit am Markt'

29.06.2015 11:57

BERLIN (awp international) - Der Immobilienkonzern Ado hat wegen der Marktturbulenzen rund um die griechische Schuldenkrise seinen geplanten Börsengang vorerst abgesagt. Die Unsicherheit um die wirtschaftliche Situation Griechenlands habe das Management dazu veranlasst, die Erstnotiz bis auf weiteres zu verschieben, teilte das Unternehmen am Montag mit. Der vor allem in Berlin vertretene Anbieter von Wohnimmobilien mit rund 13 700 Wohnungen verwies auf reges Interesse von institutionellen Investoren. Die Gesellschaft werde den Markt für einen möglichen neuen Anlauf beobachten. Der Konzern wollte ursprünglich für rund 400 Millionen Euro Aktien platzieren, der erste Handelstag war für diesen Dienstag geplant./men/jha/fbr

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25.06.2015 16:48
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Dating-App Tinder geht an die Börse

25.06.2015 15:39

NEW YORK (awp international) - Der Mutterkonzern der Dating-Plattformen Tinder, OkCupid und Match.com geht auf Partnersuche in der Finanzwelt. Der New Yorker Medienkonzern hinter den Flirt-Portalen, IAC/InteractiveCorp, kündigte am Donnerstag einen Börsengang der Tochter Match Group an, in der die Dating-Sites gebündelt sind. Allerdings sollen zunächst nur 20 Prozent der Anteilsscheine in den öffentlichen Handel gebracht werden.

Investoren dürften vor allem auf Tinder scharf sein, dessen Nutzerzahlen kräftig wachsen. Dem letzten Finanzbericht nach machte die Match Group im ersten Vierteljahr 2015 einen Umsatz von 239,2 Millionen Dollar (213,5 Mio Euro). Das waren 13 Prozent mehr als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Der Börsengang soll im vierten Quartal stattfinden. Tinder und andere Dating-Apps wirbeln mit ihrer einfachen Benutzung auf dem Handy den Markt der Partnerbörsen auf./hbr/DP/she

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18.06.2015 08:32
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IPO: Fitbit zum Börsenstart über vier Milliarden Dollar wert

18.06.2015 06:53

(Ausführliche Fassung)

SAN FRANCISCO (awp international) - Der Fitness-Spezialist Fitbit startet an der Börse mit einem Wert von gut vier Milliarden Dollar. Die Firma aus San Francisco wurde ihre Aktien beim Börsengang zum Ausgabepreis von 20 Dollar los. Das lag über der bereits angehobenen Spanne von 17 bis 19 Dollar. Der Handelsstart an der New Yorker Börse ist für Donnerstag geplant.

Fitbit ist vor allem für seine Fitness-Armbänder bekannt, die Schritte und verbrauchte Kalorien zählen. Das Unternehmen selbst nahm durch den Aktienverkauf knapp 448 Millionen Dollar ein - fast 100 Millionen mehr als zunächst geplant. Das Geld soll für Forschung und Entwicklung sowie mögliche Zukäufe verwendet werden. Altaktionäre, zu denen vor allem Finanzfirmen gehören, die Fitbit früh unterstützt hatten, erlösten gut 240 Millionen Dollar. Zusammen mit Aktien für die organisierenden Banken könnte der Börsengang mehr als 800 Millionen Dollar schwer werden. Insgesamt ist Fitbit zum Ausgabepreis 4,1 Milliarden Dollar wert (3,65 Mrd Euro).

Der Börsenprospekt enthüllte, dass Fitbit im Gegensatz zu vielen anderen Startups klar profitabel arbeitet. Im ersten Quartal dieses Jahres wurde der Umsatz mit fast 337 Millionen Dollar mehr als verdreifacht. Der Gewinn erreichte knapp 48 Millionen Dollar nach nur 9 Millionen im Vorjahresquartal. Schon im vergangenen Jahr verdiente Fitbit 131,8 Millionen Dollar. Seit dem Start 2007 brachte die Firma rund 20 Millionen Fitness-Tracker an die Kunden.

Zuletzt baute Fitbit die Produktpalette mit einem Band mit Herzfrequenz-Sensor sowie einer Sport-Uhr aus. Allerdings wuchs auch die Konkurrenz mit dem Start der Computeruhr Apple Watch, die ebenfalls stark auf Fitness-Funktionen ausgerichtet ist. Zudem greift der chinesische Smartphone-Aufsteiger Xiaomi in dem Markt mit einem Fitness-Band für nur 15 Dollar an. Das ist vier Mal billiger als der günstigste Fitness-Tracker von Fitbit.

Nach Berechnungen der Marktforschungsfirma IDC eroberte Xiaomi damit binnen weniger Monate ein Viertel des weltweiten Geschäfts mit solchen tragbaren Geräten. Fitbit führte im ersten Quartal den IDC-Zahlen zufolge mit einem Marktanteil von gut 34 Prozent. Die im April gestartete Apple Watch dürfte die Gewichte etwas verschieben - der Konzern nennt bisher allerdings keine Absatzzahlen.

Fitbit wurde im Zuge des Börsengangs mit zwei Klagen des Rivalen Jawbone konfrontiert. In einer wirft die Jawbone-Mutter AliphCom Fitbit die Verletzung von drei Patenten vor. Sie liess unter anderem ein Verfahren für eine App schützen, die auf Informationen von einem Daten-Armband zugreift. Jawbone will ein Verkaufsverbot für Fitbit-Geräte sowie Schadenersatz. In der zweiten Klage heisst es, Fitbit habe Mitarbeiter bei Jawbone abgeworben, um an Geschäftsgeheimnisse zu kommen. Fitbit wies in beiden Fällen die Vorwürfe zurück. Das Interesse der Investoren beim Börsengang scheinen die Klagen nicht beeinträchtigt zu haben./so/DP/zb

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08.06.2015 08:51
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IPO: Solar- und Windparkbetreiber Chorus will an Frankfurter Börse

08.06.2015 08:38

NEUBIBERG/FRANKFURT (awp international) - Der Solar- und Windparkbetreiber Chorus Clean Energy wagt den Sprung aufs Börsenparkett. Die Erstnotierung im regulierten Markt der Frankfurter Wertpapierbörse sei für Anfang des dritten Quartals geplant, teilte das Unternehmen am Montag in Neubiberg bei München mit. Neuen Rückenwind verspricht sich Chorus dabei von einer Kapitalerhöhung: Den erhofften Emissionserlös von rund 100 Millionen Euro aus der Ausgabe neuer Aktien will das Management in das Wachstum des Unternehmens stecken. Zudem wollen sich den Angaben zufolge einzelne Altgesellschafter von Anteilen im Umfang von 4,2 Prozent des derzeitigen Grundkapitals trennen.

Sollten die Aktien besonders gefragt sein, behält sich Chorus eine Mehrzuteilungsoption ("Greenshoe") vor, durch die die Kapitalerhöhung um bis zu 15 Prozent höher ausfallen würde. Derzeit gehört Chorus zu 23 Prozent den Gründern und dem Management des Unternehmens. Die übrigen Anteile befinden sich den Angaben zufolge im Streubesitz. Die Gesellschaft betreibt Solar- und Windparks mit einer Leistung mehr als 250 Millionen Megawatt in fünf europäischen Ländern. 2014 steigerte sie ihren Umsatz um knapp elf Prozent auf 55 Millionen Euro. Vor Steuern stand ein Gewinn von rund acht Millionen Euro./stw/fbr

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03.06.2015 14:01
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IPO: Symantec will neue Firma im Januar an die Börse bringen

03.06.2015 13:27

MOUNTAIN VIEW/BERLIN (awp international) - Der IT-Sicherheitsanbieter Symantec will seine geplante Aufspaltung in zwei Unternehmensbereiche bis Oktober abschliessen. Am 2. Januar 2016 solle dann die neue Firma Veritas an die Börse gehen, sagte Thomas Seifert, Finanzchef von Symantec, der dpa. Damit wolle sich das Unternehmen im Kampf gegen die wachsenden Bedrohungen in der digitalen Welt agiler aufstellen und die Entscheidungswege verkürzen.

Zu den wesentlichen Aufgaben des neuen Unternehmens solle das Informations-Management in Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen gehören. Symantec hatte die ursprünglich eigenständige Firma Veritas Ende 2004 übernommen. Es habe sich aber gezeigt, dass das Geschäft mit Speicherung, Archivierung und dem Back-up von Daten so besonders sei, dass es unabhängig besser aufgestellt sein werde, sagte Seifert. Das habe sich schon beim Vertrieb und Marketing gezeigt. Mit dem Trend zu Big Data komme auch dem Informations-Management wachsende Bedeutung zu, sagte Seifert.

Symantec mit Hauptsitz im kalifornischen Mountain View war in den 90er Jahren vor allem mit der Software Norton Antivirus bekanntgeworden. Heute schütze die Sicherheitslösungen des Unternehmens eine Viertelmilliarde Endpunkte wie Personal Computer, sagte Seifert. Das Geschäft mit Speicherprodukten kam dagegen erst mit der über zehn Milliarden Dollar schweren Übernahme von Veritas hinzu.

Laut dem neuen Sicherheitsreport von Symantec vom April verzeichnet das Gesundheitswesen mit 37 Prozent aktuell die meisten Vorfälle von Datenmissbrauch, gefolgt vom Handel (11 Prozent), dem Bildungswesen (10 Prozent), der öffentlichen Hand (8 Prozent) und dem Finanzsektor (6 Prozent). Im Jahresvergleich nahm die Zahl der Vorfälle 2014 um 23 Prozent zu. Den grössten Schaden durch entwendete Identitätsdaten verzeichnete demnach der Handel (59 Prozent), gefolgt vom Finanzwesen (23 Prozent) und Computer-Software (10 Prozent).

Das Bewusstsein um die Bedrohungen durch Datenverlust oder Manipulation sei besonders im öffentlichen Bereich, im Finanz-, Gesundheitswesen und im Handel in der letzten Zeit deutlich gewachsen, sagte Seifert. Eines der grössten Angriffsziele sei derzeit der Markt für Schürfrechte bei Mineralien und Rohstoffen. Risikoverhältnis eines Angriffs bei Unternehmen in diesem Geschäft liege hier laut Sicherheitsreport bei 1 zu 2,3, sagte der gebürtige Deutsche.

"Eine sehr grosse Bedrohung kommt aber noch immer von innen", sagte Seifert. Der USB-Stick als gefährliches Einfallstor in Unternehmensnetze sei zwar hinlänglich bekannt. Tests hätten jedoch gezeigt, dass neun von zehn Nutzer einen vermeintlich zufällig auf einem Parkplatz gefundenen USB-Sticks ohne Bedenken im Unternehmen einsetzen würden./gri/DP/jha

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29.05.2015 13:22
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IPO: Parfümeriekette Douglas soll an die Börse zurück

29.05.2015 10:21

(Ausführliche Fassung)

HAGEN (awp international) - Die Parfümeriekette Douglas soll wieder an die Börse. Nachdem der Mutterkonzern, die Douglas Holding, sich vor zwei Jahren vom Parkett verabschiedet hatte, wollen die Eigentümer die Parfüm-Läden jetzt allein an die Börse bringen. Noch in diesem Jahr wollen die Douglas-Eigner - mehrheitlich der Finanzinvestor Advent - Anteile am Kapitalmarkt anbieten, teilte das Unternehmen am Freitag mit. Douglas ist nach eigenen Angaben mit einem Marktanteil von 17 Prozent die grösste Parfümeriekette Europas.

Wie viele der Douglas-Anteile beim Börsengang angeboten werden, war zunächst nicht klar. Man wolle jetzt zunächst die Nachfrage beobachten, sagte ein Sprecher. Die Aktien sollen aus dem Besitz der Holding stammen, ausserdem will sich das Unternehmen mittels einer Kapitalerhöhung über voraussichtlich 70 Millionen Euro frisches Geld besorgen und das Volumen des Börsengangs aufpumpen. Die Eigentümerfamilie Kreke, die derzeit einen Minderheitsanteil hält, wolle weiter Gesellschafter bleiben, hiess es in der Mitteilung des Unternehmens.

DOUGLAS WILL MIT BÖRSENGANG "ZÜGIG VORANSCHREITEN"

Wann Details zum Börsengang bekanntgegeben werden, sagte ein Douglas-Sprecher zunächst nicht. Man wolle aber "zügig voranschreiten". Zuletzt hatte es immer wieder Verkaufsgerüchte gegeben. Anfang März hatte es geheissen, die Eigner der Kette erwarteten mindestens drei Milliarden Euro aus einem Verkauf.

Im Geschäftsjahr 2013/2014 machte das Unternehmen nach eigenen Angaben einen hochgerechneten Umsatz von rund 2,5 Milliarden Euro, darin hat das Unternehmen den Umsatz eines Zukaufs bereits für das gesamte Jahr hinzugerechnet. Der um Sondereffekte bereinigte Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (bereinigtes Ebitda) lag bei 256 Millionen Euro. Zum Gewinn unterm Strich machte Douglas keine Angaben.

AUFSPALTUNG DES MUTTERKONZERNS

Mit dem Börsengang der Parfümeriekette wird die Aufspaltung der einstigen Douglas Holding noch deutlicher. Zuletzt waren die Juwelierkette Christ und der Süsswarenhändler Hussel verkauft worden. Im Oktober vergangenen Jahres hatten die Eigentümer die Parfümeriekette Douglas, den Buchhändler Thalia und die Damenmodekette AppelrathCüpper aus dem einstigen Mutterkonzern herausgelöst. Einem Sprecher zufolge sind alle Unternehmen nun unabhängig voneinander, gehören aber denselben Eigentümern.

Auch für die Buchhandelskette Thalia hatte es immer wieder Verkaufsgerüchte gegeben. Unter anderem wegen Problemen bei Thalia hatten die Eigentümer die Holding 2013 von der Börse genommen, um das Unternehmen neu auszurichten./fri/men/stb

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05.05.2015 13:01
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IPO: Windeln.de plant Handelsstart für Mittwoch

05.05.2015 12:35

MÜNCHEN (awp international) - Der Online-Händler Windeln.de plant seine Erstnotiz an diesem Mittwoch. Diesen Termin legte die Gesellschaft am Dienstag fest. Zuletzt hatte das Unternehmen beim Börsengang bereits aufs Tempo gedrückt und den Termin vorgezogen. Der Angebotszeitraum für die Aktien ende an diesem Dienstag um 13 Uhr für institutionelle Anleger und vorzeitig um 16 Uhr für private Anleger. Das Unternehmen will laut früheren Angaben insgesamt bis zu 11,4 Millionen Aktien platzieren. Die Preisspanne liegt dabei bei 16,50 bis 20,50 Euro./jha/mne/fbr

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16.04.2015 08:19
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IPO: Online-Marktplatz Etsy holt sich 267 Millionen Dollar bei Börsengang

16.04.2015 07:28

NEW YORK (awp international) - Der Online-Marktplatz Etsy hat bei seinem Börsengang 267 Millionen Dollar eingenommen. Die New Yorker Firma und ihre Geldgeber verkauften 16,7 Millionen Aktien für jeweils 16 Dollar, wie in der Nacht zum Donnerstag mitgeteilt wurde. Der Preis lag am oberen Ende der festgelegten Spanne von 14 bis 16 Dollar. In den Börsenhandel am Donnerstag startet Etsy damit mit einem Unternehmenswert von rund 1,8 Milliarden Dollar (1,7 Mrd Euro), wie der Finanzdienst Bloomberg berechnete.

Etsy ist ein Online-Marktplatz für handgemachte oder alte Sachen. Die Plattform hatte Ende 2014 knapp 20 Millionen aktive Käufer und 1,4 Millionen Verkäufer. Der Umsatz stieg im vergangenen Jahr um mehr als 50 Prozent auf 195,6 Millionen Dollar. Allerdings stieg dabei auch der Verlust auf 15,2 Millionen Dollar von einem Minus von knapp 800 000 Dollar im Jahr davor./so/DP/stk

(AWP)

 

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