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Square soll zum Börsengang vier Milliarden Dollar wert sein
06.11.2015 13:05

SAN FRANCISCO (awp international) - Der Börsengang des amerikanischen Mobil-Bezahldienstes Square könnte über 400 Millionen Dollar schwer werden. Die zweite Firma des Mitgründers und Chefs von Twitter, Jack Dorsey, setzte die Preisspanne am Freitag auf 11 bis 13 Dollar pro Aktie fest. Square wäre damit insgesamt bis zu 4,2 Milliarden Dollar wert, wie aus Angaben im aktualisierten Börsenprospekt hervorgeht. Von Investoren hatte sich die Firma in der Vergangenheit bereits laut Medienberichten Geld zu einer deutlich höheren Bewertung von sechs Milliarden Dollar besorgt.

Square vertreibt Lesegeräte für Smartphones und Tablets, mit denen Händler Kartenzahlungen auf den mobilen Geräten annehmen können. Dorsey, der vor kurzem an die Spitze des Kurznachrichtendienstes zurückkehrte, ist Gründer und auch Chef von Square. Er ist aktuell der grösste Aktionär mit einem Anteil von 24,4 Prozent und will seinen Einfluss auch nach der Ausgabe neuer Anteilsscheine beim Börsengang dank Aktien mit mehr Stimmrechten behalten.

Square ist ein Pionier im Geschäft mit den Bankkarten-Readern und hat mehrere Nachahmer in Europa. Das Start-up steckt noch tief in den roten Zahlen: Im vergangenen Jahr gab es einen Verlust von 154 Millionen Dollar, allein in den ersten neun Monaten dieses Jahres waren es schon 131,5 Millionen Dollar. Der Halbjahres-Umsatz wuchs unterdessen um fast die Hälfte auf knapp 893 Millionen Dollar.

Weitere grosse Anteilseigner von Square sind Wagniskapitalgeber, die das Unternehmen mit Geldspritzen im Austausch für Firmenanteile angeschoben haben./so/DP/zb

(AWP)

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Aramco-IPO könnte Apple vom Sockel stürzen

Wie man es dreht und wendet: Saudi Arabian Oil spielt in einer ganz eigenen Liga.

Das zeigt sich etwa bei den Ölreserven - rund 260 Mrd. Barrel, oder fast das Zehnfache dessen, was der Branchenriese Exxon Mobil hat. Oder bei der täglichen Produktion - 10 Mio. Barrel, mehr als die inländische Produktion aller US- Konzerne zusammengenommen.

Schon bald könnte der staatliche Öl-Gigant an die Börse gehen. Vergangene Woche bestätigte Saudi Aramco, dass die Gesellschaft über Optionen nachdenke, die eine "breite Teilnahme der Öffentlichkeit am Aktienkapital durch eine Notierung an den Kapitalmärkten" entweder des Gesamtkonzerns oder einer Tochtergesellschaft ermögliche. Hintergrund dürfte die harte Realität der vergangenen Monate sein. Öl wird billiger und billiger, und das wirkt sich auch auf den Haushalt des Königreichs aus. Am Montag berichtete das Wall Street Journal, dass laut dem Aramco-Vorsitzenden ein Börsendebüt auch Upstream- Aktiva umfassen könnte und eine internationale Notierung nicht ausgeschlossen sei.

Wertvoller als Apple

Was ist das Unternehmen wert? "Billionen von Dollar", wenn man dem Wirtschaftsmagazin The Economist glaubt. Das würde Aramco ohne grosse Anstrengungen in die Gruppe der weltweit wertvollsten Konzerne aufsteigen lassen. Selbst der iPhone- Hersteller Apple könnte überrundet werden.

Wenn man allein die Ölreserven des Unternehmens und eine konservative Bewertung von 10 Dollar je Barrel Öl zugrunde legt, dann käme Aramco auf einen Wert von 2,5 Billionen Dollar.

Doch Aktien-Investoren schätzen staatliche Öl-Unternehmen nur selten so hoch ein, wie dies von Regierungsvertretern erhofft wird. Sollte Aramco tatsächlich an die Börse gehen, könnte es vielleicht auch nur bei 100 Mrd. Dollar gesehen werden - basierend auf Bewertungen von ähnlichen staatlichen Unternehmensgruppen.

Die russische Rosneft OAO, die sich im Besitz des Kremls in Moskau befindet und an der Börse gehandelt wird, ist ein Beispiel hierfür. Das Unternehmen ist der grösste Ölproduzent Russlands und einer der grössten in der Welt. Es fördert 5 Mio. Barrel je Tag - und damit viel mehr als beispielsweise die amerikanische Chevron. Dennoch beläuft sich die aktuelle Marktkapitalisierung von Rosneft auf nur 35 Mrd. Dollar, ein Bruchteil der 160 Mrd. Dollar von Chevron.

Petroleo Brasileiro ist sogar noch weniger wert, und zwar 23 Mrd. Dollar. Dabei kontrolliert das Unternehmen nahezu jeden Aspekt der brasilianischen Ölbranche.

Unter allen grossen Ölkonzernen im Staatsbesitz werden lediglich die chinesischen wie etwa PetroChina Co. mit hohen Summen bewertet - im Bereich von hunderten Milliarden Dollar.

Politisches Risiko

Einer der Gründe für die niedrige Bewertung ist politisches Risiko, ob es nun tatsächlich besteht oder nur angenommen wird. Investoren machen sich oft Sorgen, dass die Regierungen ihr eigenes Interesse über das der Aktionäre stellen könnten. Weitere Gründe sind der Mangel an Transparenz und - in einigen Fällen - Korruption.

Mit Blick auf Saudi Arabia weist Jason Bordoff, Direktor des Center on Global Energy Policy an der Columbia University, auf Fragen zur "tatsächlichen Grösse" der Ölreserven von Saudi Aramco hin. Das Königreich hat noch nie eine Prüfung der Reserven veröffentlicht. Die meisten Details zur Grösste der gigantischen Ölfelder bleiben ein Geheimnis.

Und das ist längst noch nicht alles. "Aramco hat Verpflichtungen, die über die reine Förderung von Öl hinausgehen" und die andere börsennotierte Ölkonzerne nicht haben, sagt Bordoff. Dazu zähle unter anderem, dass das Unternehmen einen grossen Teil des Gesundheitssystems im Land verantworte.

Dennoch: In der Branche wird Aramco als das Unternehmen unter den staatlichen Ölkonzernen der Welt angesehen, das noch am ehesten an Exxon herankommt. Es wird als leistungsstarke Firma wahrgenommen. Und als einer der Technologie-Vorreiter in der Ölbranche.

(Bloomberg)

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US-Versicherungsriese Metlife erwägt Börsengang der Privatkundensparte
13.01.2016 07:43

NEW YORK (awp international) - Der grösste US-Lebensversicherer Metlife will womöglich seine US-Privatkundensparte zu grossen Teilen an die Börse bringen. Der Konzern prüfe einen Verkauf, einen Börsengang oder eine Abspaltung des Geschäfts, teilte Metlife am Dienstagabend nach Börsenschluss mit. Das neue Unternehmen hätte Vermögenswerte im Umfang von rund 240 Milliarden US-Dollar und stehe für rund ein Fünftel des operativen Gewinns von Metlife.

Konzernchef Steve Kandarian will mit einer möglichen Trennung von der Sparte Eingriffsmöglichkeiten von US-Aufsehern begrenzen - ein Schritt, den bereits auch der Industrieriese General Electric mit dem Verkauf seiner Finanzsparte geht. Den beiden Konzernen droht wegen ihrer Grösse und Bedeutung für den Finanzmarkt eine strengere Regulierung. Die Metlife-Aktie machte nachbörslich einen Sprung nach oben und legte mehr als 7 Prozent zu./men

(AWP)

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IPO: Brain bietet Aktien für 9 bis 12 Euro an
20.01.2016 21:03

ZWINGENBERG (awp international) - Das Biotechnologie-Unternehmen Brain AG bietet seine Aktien in einer Preisspanne von 9,00 bis 12,00 Euro an. Für den am 9. Februar geplanten Börsengang werden 3,5 Millionen neue Aktien aus einer Kapitalerhöhung ausgegeben, wie das Unternehmen am Mittwoch in Zwingenberg mitteilte. Ausserdem stehen 525 000 Aktien im Rahmen einer Mehrzuteilungsoption zur Verfügung. Zusammen werden somit 24,5 Prozent des Eigenkapitals angeboten.

Die Zeichnungsfrist beginnt an diesem Donnerstag und läuft voraussichtlich bis 3. Februar. Aus der Emission ist nach Unternehmensangaben ein Erlös von maximal 48,3 Millionen Euro zu erzielen. Mindestens zehn Prozent der Aktien sind für Privatanleger reserviert. Der Unternehmensname steht für Biotechnology Research and Information Network. Die Papiere sollen am Regulierten Markt (Prime Standard Segment) der Frankfurter Wertpapierbörse gehandelt werden.

Brain entwickelt Industriematerialien auf biologischer Basis. Neben eigenen Produkten setzt das Unternehmen dabei auch auf Kooperationen vor allem mit Chemiekonzernen. Im Geschäftsjahr 2014/15 setzte Brain 25,7 Millionen Euro um nach 10,2 Millionen zwei Jahre zuvor. Dabei fiel ein operativer Verlust (Ebit) von 4,6 Millionen Euro an. Bis zum Geschäftsjahr 2017/18 will Eck beim Ebit die Gewinnschwelle erreichen - getrieben durch die Vermarktung neuer Produkte./jb/jha/stb

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IPO: US-Handelsplattform Bats will bei Börsengang mindestens 17 Dollar je Aktie
04.04.2016 12:59

KANSAS CITY/NEW YORK (awp international) - Der US-Börsenbetreiber Bats peilt bei seinem zweiten Anlauf für einen Börsengang einen Erlös von mindestens 17 US-Dollar je Aktie an. Der Preis werde voraussichtlich zwischen 17 und 19 Dollar liegen, teilte das Unternehmen Bats Global Markets am Montag in Kansas City mit. Das Unternehmen werde 11,2 Millionen Anteilsscheine veräussern. Mitte Dezember hatte das Unternehmen mitgeteilt, einen zweiten Versuch eines Börsengangs bei der eigenen Handelsplattform starten zu wollen.

Bats betreibt Handelsplätze in den USA und Europa. Im März 2012 hatte das Unternehmen einen Albtraum-Börsengang hingelegt. Ausgerechnet an ihrem ersten Handelstag verursachten technische Probleme bei der alternativen Handelsplattform unter anderem Probleme bei der Apple-Aktie - was schliesslich zum Ende der eigenen Börsenpläne führte. Nach Pleiten, Pech und Pannen zog die Unternehmensleitung die Notbremse und gab den Rückzug bekannt.

In den USA ist die zehn Jahre alte Gesellschaft bereits der zweitgrösste Betreiber von Aktienbörsen. Bats war 2005 mit 13 Mitarbeitern gegründet worden. Vor allem Banken bauten das Unternehmen als Alternative zu den etablierten Handelsplätzen auf./tos/jha/

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Investoren richten Augen auf spannende IPOs

Am Markt für Aktienneuemissionen gibt es für renditehungrige Anleger wohl endlich ein paar ermutigende Anzeichen.

Nachdem im ersten Quartal weltweit für Börsengänge der schwächste Jahresauftakt seit der Finanzkrise verzeichnet worden war, gab es im zweiten Jahresviertel mehrere milliardenschwere Offerten und einen durchschnittlichen Kursgewinn von mehr als 30 Prozent. Der dänische Windparkkonzern Dong Energy A/S sammelte am 9. Juni 17,1 Mrd. dänische Kronen (2,3 Mrd. Euro) ein, China Zheshang Bank Co. erlöste im März einschliesslich Mehrzuteilung 1,9 Mrd. Dollar, und der Lebensmittellieferant US Foods Holding beschaffte sich vergangenen Monat etwa 1,18 Mrd. Dollar.

Die Unternehmen bereiten ambitioniertere Angebote vor, bestärkt von der relativ guten Entwicklung und der Grössenordnung der Transaktionen seit April sowie von den stabileren Märkten. Die im Rahmen der grössten Börsengänge in diesem Jahr platzierten Aktien weisen entweder Kursgewinne auf oder liegen auf ihrem Einführungspreis. Das sei für potenzielle Anleger ermutigend, sagt Stephen Pierce, weltweiter Chef des Bereichs Equity Capital Markets von Goldman Sachs Group.

"Eine ganze Reihe von Investoren betrachten IPOs als eine Anlageklasse, auf die sie ihr Augenmerk richten müssen", erklärte Pierce, "vor allem da sie versuchen, zu den Benchmarks aufzuholen."

Insgesamt betrachtet wird zwar weniger Geld aufgebracht. Doch die Kurse der Unternehmen, die in diesem Jahr einen Börsengang im Umfang von mehr als 50 Mio. Dollar hingelegt haben, kletterten im Schnitt um 35 Prozent. Das geht aus von Bloomberg zusammengestellten Daten hervor, ohne Berücksichtigung von Akquisitionszweckunternehmen, REITs und Fonds. Der weltweite Aktienindex MSCI ACWI ist seit Jahresbeginn kaum verändert.

Grosser Börsengang steht an

Im dritten Quartal strebt Line Corp. den grössten Börsengang im Technologiebereich dieses Jahres an. Der japanische Messaging-Dienst plant mit seiner Erstnotierung im Juli bis zu 113 Mrd. Yen (950 Mio. Euro) zu erlösen. Univision Holdings Inc., der grösste US-Medienkonzern für den spanischsprachigen Markt, will in der zweiten Jahreshälfte den Schritt aufs Börsenparkett wagen und könnte dabei mehr als 1 Mrd. Dollar aufnehmen, wie Bloomberg im April aus unterrichteten Kreisen erfuhr.

Es braucht allerdings nicht viel, um Hoffnung auszulösen. Das globale IPO-Volumen brach in den zwölf Monaten bis 13. Juni um 52 Prozent auf etwa 36 Mrd. Dollar ein, zeigen Daten von Bloomberg. Im gleichen Zeitraum des Vorjahres waren es noch 75 Mrd. Dollar gewesen. Sorgen um die chinesische Wirtschaft, schwache Ölpreise und Unsicherheit über den Zinsausblick der Zentralbanken liessen die Nerven der Anleger blank liegen und Unternehmen in der Wartestellung verharren.

Europa führt

Europa hat die IPO-Renaissance im zweiten Quartal angeführt, während Unternehmen Aktien platzierten und sich Staaten von Beteiligungen trennten. In der Region gelistete Firmen erlösten mehr als die Hälfte der 23 Mrd. Dollar, die weltweit von April bis zum 13. Juni mit Aktienneuemissionen eingesammelt wurden, gefolgt von Asien mit 6,6 Mrd. Dollar und Nordamerika mit 4,5 Mrd. Dollar, wie Daten von Bloomberg zeigen.

"Global betrachtet hat sich der europäische IPO-Markt seit Jahresbeginn beständiger entwickelt", sagt Liz Myers, weltweite Leiterin des Bereichs Equity Capital Markets bei JPMorgan Chase & Co. In den Vereinigten Staaten und Asien sei es im ersten Quartal sporadischer gewesen, sie hätten aber im April an "Fahrt gewonnen".

Eile vor ‘Brexit’

Ein Grund für die zunehmende Aktivität ist das am 23. Juni anstehende Referendum in Grossbritannien über einen Austritt aus der Europäischen Union. IPO-Kandidaten bemühen sich, ihre Pläne vor dem Votum umzusetzen, dessen Ergebnis die Märkte wieder aufwühlen könnte.

Der Börsengang von Dong Energy war der bislang grösste in diesem Jahr. Auch der vierte Platz geht an Europa: ASR Nederland NV erlöste 1,02 Mrd. Euro, womit die niederländische Regierung wieder einen Teil ihrer Rettungsgelder zurückerhielt, als der Staat dem Mutterkonzern während der Finanzkrise unter die Arme greifen musste. Zudem kündigten niederländische Unternehmen im Mai eine Reihe IPOs an.

Abhängig von dem Abstimmungsergebnis in Grossbritannien könnte sich der Ansturm fortsetzen. Sollte das Land in der EU bleiben, könnte die Angst vor Volatilität verblassen. Das würde die Bedingungen für Unternehmen verbessern, ihre Aktien an der Börse zu notieren, sagt Brian Reilly, weltweiter Chef des Bereichs Equity Capital Markets von Barclays.

Neben der Volksabstimmung der Briten gibt es in den nächsten paar Monaten noch weitere Herausforderungen, die Risikoappetit und Marktvolatilität beeinträchtigen könnten - und somit auch den IPO-Markt. Dazu zählen beispielsweise auch die Zinsschritte der US-Notenbank Federal Reserve.

Auch wenn Unsicherheit ein Einflussfaktor ist, haben die Aktien global betrachtet neue Höhen erklommen. Das könnte Hedgefonds und Investmentfonds dazu veranlassen, mehr Risiken einzugehen, meint Jim Paulsen, Chef-Investmentstratege bei Wells Capital Management.

"Sie spüren langsam ein wenig Druck", sagt Paulsen. "Wenn das Aufwärtspotenzial zunimmt, wird es sicherlich eine Menge Nachholbedarf bei der Nachfrage nach IPOs geben."

(Bloomberg)

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Snapchat-Betreiber geht an die Börse
03.02.2017 06:47

(Ausführliche Fassung)

LOS ANGELES (awp international) - Die Firma hinter der populären Foto-App Snapchat geht an die Börse. Die Snap Inc. will bei der Aktienplatzierung drei Milliarden Dollar (2,8 Mrd Euro) einnehmen, wie sie am Donnerstag ankündigte. Dabei könnte es sich aber auch um einen Platzhalter-Betrag handeln, der später noch verändert wird. Früheren Medienberichten zufolge peilte Snap einen Börsenwert von 25 Milliarden Dollar an.

Dabei wurden auch erstmals Geschäftszahlen präsentiert. Dem Börsenprospekt zufolge verlor Snap im vergangenen Jahr 514,6 Millionen Dollar nach einem Fehlbetrag von knapp 373 Millionen Dollar 2015. Der Umsatz sprang zugleich aber von 58,6 auf 404,5 Millionen Dollar hoch.

WACHSTUM VERLANGSAMT

Snapchat hatte demnach im Schlussquartal 2016 im Schnitt rund 158 Millionen Nutzer am Tag. Das Wachstum verlangsamte sich zuletzt aber. So kamen im Vergleich zum dritten Quartal nur noch fünf Millionen Nutzer hinzu. Im gesamten Jahr waren es aber aber rund 50 Millionen.

Die USA sind der wichtigste Markt mit 68 Millionen täglichen Nutzern, Europa folgt mit 52 Millionen.

MITGRÜNDER HALTEN FAST DIE HÄLFTE DER ANTEILE

Snapchat wurde vor allem bei jungen Nutzern populär mit Fotos, die nach dem Ansehen von alleine verschwinden. Das Geld soll bei Snapchat vor allem mit Werbung verdient werden. Inzwischen wird die App auch stärker zu einer Plattform für Medieninhalte ausgebaut. Und Snap brachte eine Kamera-Brille heraus, deren Vertrieb in diesem Jahr dem Börsenprospekt zufolge stark ausgebaut werden soll. Bisher wurde sie nur in kleinen Mengen vor allem aus wenigen Automaten mit wechselnden Standorten verkauft.

Die Unterlagen offenbaren auch, dass die Mitgründer Evan Spiegel und Robert Murphy die beiden starken Figuren bei Snap sind: Sie halten jeweils knapp 22 Prozent der Anteile und 44,3 Prozent der Stimmrechte. Damit kann ohne sie keine Entscheidung getroffen werden. Lohnen dürfte sich der der Börsengang auch für die frühen Geldgeber Benchmark Capital Partners und Lightspeed Venture Partners, die jeweils 12,7 und 8,3 Prozent der Aktien halten./so/DP/he

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Chinesischer Smartphone

Chinesischer Smartphone-Aufsteiger Xiaomi geht an die Börse

(Ausführliche Fassung) - Der chinesische Smartphone-Senkrechtstarter Xiaomi will an die Hongkonger Börse gehen. In dem am Donnerstag offiziell veröffentlichten Börsenprospekt gab das Unternehmen allerdings noch nicht bekannt, wie viele Aktien an Anleger verkauft werden sollen. Doch die Zeitung "The Wall Street Journal" schrieb, Xiaomi wolle mindestens zehn Milliarden Dollar (gut acht Milliarden Euro) einnehmen. Damit wäre der Börsengang vermutlich der grösste des Jahres, so die Zeitung weiter.

03.05.2018 06:51

Die Firma, die auch diverse andere Elektronikgeräte vom Fernseher bis zur Fritteuse baut, soll dem Bericht zufolge insgesamt mit rund 100 Milliarden Dollar bewertet werden. In dem Börsenprospekt waren solche Eckdaten zum Börsengang allerdings geschwärzt worden.

Dagegen gab Xiaomi erstmals einen Einblick in die Finanzen. Demnach verbuchte die Firma im vergangenen Jahr einen Verlust von 43,9 Milliarden Yuan (aktuell 5,76 Mrd Euro). Auslöser für diese roten Zahlen war aber eine Umwandlung von Vorzugsaktien, operativ war das Ergebnis positiv. Der Umsatz sprang um 67 Prozent auf 114,6 Milliarden Yuan (15 Mrd Euro) hoch.

Smartphones brachten im vergangenen Jahr mit gut 80 Milliarden Yuan rund 70 Prozent der Xiaomi-Erlöse ein. Die technisch hochgerüsteten, aber vergleichsweise günstigen Computer-Telefone, die online verkauft werden, hatten Xiaomi nach der Gründung 2010 schnell gross gemacht. Inzwischen machen der Firma aber andere chinesische Anbieter wie Oppo und Vivo mit diesem Geschäftsmodell starke Konkurrenz.

Die Rivalen lösen sich in der Spitzengruppe der weltweit führenden Smartphone-Anbieter immer wieder hinter den Branchen-Schwergewichten Samsung , Apple und Huawei ab. Im ersten Quartal dieses Jahres war Xiaomi nach Berechnungen der Marktforschungsfirma IDC der viertgrösste Smartphone-Anbieter der Welt mit 28 Millionen verkauften Geräten und einem Marktanteil von 8,4 Prozent.

Den Erlös des Börsengangs will Xiaomi für Forschung und Entwicklung unter anderem bei vernetzter Technik im sogenannten Internet der Dinge sowie die globale Expansion ausgeben. Xiaomi werde zum Leben von Milliarden Menschen weltweit gehören, verkündete Gründer und Chef Lei Jun.

Er machte im Börsenprospekt zugleich ein ungewöhnliches Versprechen: Die Gewinnmarge - also das Verhältnis zwischen Kosten und Erlösen - werde im Hardware-Geschäft nicht fünf Prozent überschreiten. Sollte sie darüber liegen, werde der entsprechende Überschuss den Nutzern zurückgegeben. Er habe es schon immer als schockierend empfunden, dass zum Beispiel ein Hemd, das in der Produktion in China 15 Dollar koste, für 150 Dollar verkauft werden könne, schrieb Lei Jun.

Auf vernetzte Geräte und andere Elektronik entfiel 2017 rund ein Fünftel des Geschäfts von Xiaomi. Insgesamt gehören zum Xiaomi-Netzwerk dem Prospekt zufolge über 90 Unternehmen.

China blieb mit einem Umsatzanteil von 72 Prozent der wichtigste Markt von Xiaomi. 2015 wurden im Heimatland aber noch 94 Prozent der Erlöse erwirtschaftet. In den vergangenen Jahren hatte Xioami unter anderem den indischen Markt ins Visier genommen./so/DP/jha

(AWP)

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Foxconn plant grössten

Foxconn plant grössten Börsengang in China seit drei Jahren

Foxconn will mit dem Börsengang seiner auf elektronische Geräte und Industrieroboter spezialisierten Tochter Foxconn Industrial Internet rund 4,26 Milliarden Dollar einnehmen.

23.05.2018 04:29

Angeboten würden 1,97 Milliarden Aktien zu einem Preis von 13,77 Yuan (2,16 Dollar) je Stück an der Börse in Schanghai, wie die Börse am späten Dienstag mitteilte. Dies wäre der grösste Börsengang in China seit drei Jahren.

(Reuters)

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Hier kommt Chinas Apple-Aktie

Hier kommt Chinas Apple-Aktie

Mit dem chinesischen Technologie-Unternehmen Xiaomi steht der grösste Börsengang des Jahres bevor. Was macht die Firma so wertvoll? Und ist sie interessant für Schweizer Anleger?

11.06.2018 23:00

Von Ivo Ruch

Mit einer Bewertung von geschätzten 100 Milliarden wäre Xiaomi nicht nur der weltweit grösste Börsengang des laufenden Jahres, sondern auch seit Alibaba im Jahr 2014. Zwar wäre Xiaomi damit allerdings immer noch zehnmal kleiner als sein grosses Vorbild Apple aus den USA. Parallelen zwischen den beiden Unternehmen gibt es dennoch viele.

Da wäre zum einen Xiaomis CEO Lei Jun, der sich für seine Auftritte auch schon in Jeans und schwarzem Pullover kleidete - wie das der verstorbene Apple-Chef Steve Jobs immer tat. Auch haben Lei Juns Produktpräsentationen mittlerweile Kultstatus und werden von Millionen Menschen sehnsüchtig erwartet und verfolgt.

Zudem setzt auch Xiaomi auf ansprechend gestaltete Smartphones von vergleichsweise hoher Qualität. So verfügen auch die günstigeren Modelle über ein Aluminiumgehäuse. Und: Das Service-Geschäft, also der Erlös aus Streaming- oder Speicherdiensten, soll zum zukünftigen Wachstumstreiber werden.

Entgegen westlichen Standards

Dennoch hebt sich Xiaomi auch in zahlreichen Punkten von der Konkurrenz ab. Zum Beispiel beim Preis: Das Topmodell ist in der Schweiz für rund 450 Franken zu haben. Das kostengünstigste iPhone X kostet 600 Franken mehr. Xiaomi stellt aber nicht nur Smartphones her. Auch Notebooks und Fernseher gehören zum Sortiment, genauso wie intelligente Staubsauger und Küchengeräte. Der Konzern ist sogar an einer Bank beteiligt.

Diese breite Produktpalette hat Xiaomi auch schon den Vorwurf des mangelnden Fokus eingebracht. Der britische "Economist" etwa schrieb jüngst, Xiaomi entziehe sich etlichen westlichen Idealen wie fokussiert, berechenbar und in breitem Besitz zu sein. Xiaomi sei das Gegenteil. Nämlich ausufernd, eng kontrolliert und hyperaktiv.

Das macht den Börsengang von Xiaomi, der wahrscheinlich noch im Juni am Hongkonger Aktienmarkt vorgesehen ist, zum Risiko. Niemand weiss, wie wertvoll das 2010 gegründete Unternehmen von Investoren eingeschätzt wird. Mit Veröffentlichung des Börsenprospekts gab Xiaomi erstmals Einblick in seine Finanzen. Demnach verbuchte die Firma im vergangenen Jahr einen Verlust von 43,9 Milliarden Yuan (6,8 Milliarden Franken) aufgrund eines Sondereffektes. 2016 war ein Reingewinn von 491 Millionen Yuan verbucht worden. Der Umsatz sprang 2017 um 67 Prozent auf 115 Milliarden Yuan (17,7 Milliarden Franken).

Deshalb ist die Frage berechtigt, ob das Xiaomi-IPO so erfolgreich sein kann wie zuvor jenes von anderen chinesischen Technologie-Unternehmen. Als sich Alibaba vor vier Jahren in New York kotieren liess, nahm der Onlinehändler 25 Milliarden Dollar ein. Die Aktie ist seither von 93 auf aktuell 205 Dollar gestiegen (siehe Chart). Auch mit den Aktien des Google-Rivalen Baidu oder des Internetkonzerns Tencent ging es in den letzten Jahren teilweise steil nach oben.

Der Aktienkurs von Alibaba seit dem Börsengang im September 2014 (Quelle: cash.ch)

Unter den weltweit führenden Smartphone-Herstellern ist Xiaomi hinter Samsung, Apple und Huawei derzeit die Nummer vier mit einem Marktanteil von 7,4 Prozent. Dies auch dank der starken Stellung in Indien, wo die Chinesen Marktführer sind. Dennoch bleibt die internationale Expansion eine grosse Herausforderung. Der Heimmarkt macht immer noch mehr als 70 Prozent des Gesamtumsatzes aus.

Von den erhofften zehn Milliarden Dollar, die Xiaomi beim Börsengang in Hongkong einnehmen will, soll ein grosser Teil in die globale Expansion fliessen. Auch für Forschung und Entwicklung von vernetzter Technik will der Konzern laut eigenen Angaben einiges ausgeben. Xiaomi werde zum Leben von Milliarden Menschen weltweit gehören, verkündete Gründer und Chef Lei Jun selbstbewusst.

Xiaomi und andere Smartphone-Hersteller müssen unbedingt neue Geschäftsfelder erschliessen, wollen sie langfristig überleben. Denn der Markt zeigt erste Sättigungstendenzen. Jüngst wurden zwar weltweit wieder mehr Smartphones verkauft. Im letzten Weihnachtsquartal waren die Verkäufe aber um 5,6 Prozent zurückgegangen. Zudem sind die Handy-Margen für Billigproduzenten wie Xiaomi tief. Auch deshalb ist der Service-Bereich, wo die Differenz zwischen Kosten und Erlös viel höher ist, so wichtig.

Nur für risikofeste Investoren

Für Schweizer Anleger lässt sich festhalten: Wer zu einem ohnehin schon riskanteren Technologie-Investment noch die China-Komponente beimischen möchte, sollte Xiaomi auf dem Radar behalten. Diese beinhaltet, dass Chinas Führung den heimischen Tech-Giganten kräftig unter die Arme greift. Sechs Investmentfonds sollen im Auftrag der Regierung bei Investoren bis zu 300 Milliarden Yuan (46 Milliarden Franken) einsammeln, um das IPO zu unterstützen, wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtete.

Die Fonds sollen zu Ankerinvestoren werden, die ihre Aktien drei Jahre lang halten. Bei vielen Marktbeobachtern werden solche staatlich gestützten Börsengänge kritisch gesehen. Denn insbesondere Technologie-Aktien haben in diesem Jahr einen schweren Stand. Hohe Bewertungen und Diskussionen über mangelnden Datenschutz wie im Falle von Facebook haben für zunehmende Zweifel am Sektor gesorgt. Ende März sagten 63 Prozent von über 5000 cash-Lesern in einer Abstimmung, sie würden keine Tech-Aktien kaufen.

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Xiaomi muss bei Börsengang

Xiaomi muss bei Börsengang weitere Abstriche machen

Der Börsengang des chinesischen Smartphone-Aufsteigers Xiaomi fällt offenbar deutlich kleiner aus als zuletzt noch erwartet.

29.06.2018 07:47

Die Papiere konnten nur für 17 Hongkong-Dollar und damit zum unteren Ende der Emissionsspanne losgeschlagen werden, wie die Nachrichtenagentur Bloomberg am Freitag unter Berufung auf eine mit der Angelegenheit vertrauten Person berichtete. Das Unternehmens wollte die Informationen nicht kommentieren, wie es in dem Bericht hiess.

Sollte es so kommen, würde der Börsengang umgerechnet rund 4,7 Milliarden US-Dollar (rund 4 Mrd Euro) einspielen. Trotz der geringer als erhofft ausgefallenen Einnahmen ist der Xiaomi-Börsengang in Hongkong der grösste seit September 2016 - und auch weltweit liegt Xiaomi mit dem Volumen weit vorne.

Die jetzt erzielte Bewertung des Unternehmens von insgesamt rund 54 Milliarden US-Dollar liegt aber deutlich unter dem, was sich der Konzern im Vorfeld erhofft hatte. Als die Vorbereitungen zum Börsengang im vergangenen Jahr begannen, war von 100 Milliarden Dollar die Rede - zuletzt hatte Xiaomi seine Erwartungen bereits heruntergeschraubt.

Die Firma, die auch diverse andere Elektronikgeräte vom Fernseher bis zur Fritteuse baut, wurde vor allem mit ihren Smartphones bekannt. Sie brachten im vergangenen Jahr rund 70 Prozent der Xiaomi-Erlöse ein. Die technisch hochgerüsteten, aber vergleichsweise günstigen Computer-Telefone, die online verkauft werden, hatten Xiaomi nach der Gründung 2010 schnell gross gemacht.

Inzwischen machen der Firma aber andere chinesische Anbieter wie Oppo und Vivo mit diesem Geschäftsmodell starke Konkurrenz. Xiaomi hatte im vergangenen Jahr und im ersten Quartal dieses Jahres rote Zahlen geschrieben./zb/tav

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IPO: Börsengang des

IPO: Börsengang des Darmstädter Batterieherstellers Akasol

Es ist der 13. Börsengang des Jahres in Frankfurt: An diesem Freitag (09.00 Uhr) begrüsst Deutschlands führende Wertpapierbörse den Batteriesystem-Anbieter Akasol auf dem Parkett. 1990 als gemeinnütziger Verein von Professoren und Studenten der Technischen Universität Darmstadt gegründet, will das Unternehmen investieren, um stärker vom Trend zu Elektromobilität zu profitieren. Für 2018 peilt Akasol 22 bis 24 Millionen Euro Umsatz an, binnen vier bis fünf Jahren sollen es mehr als 300 Millionen Euro sein.

29.06.2018 06:36

Beim Börsengang musste das Unternehmen allerdings Abstriche machen: Der Ausgabepreis der Aktien wurde mit 48,50 Euro am unteren Ende der Spanne festgesetzt. Damit muss Akasol mehr neue Aktien ausgeben als erhofft, um das angepeilte Ziel von 100 Millionen Euro Emissionserlös zu erzielen. Knapp 2,1 Millionen Anteile wurden platziert. Rund 40 Prozent der Akasol-Anteile sollen künftig an der Börse gehandelt werden./ben/DP/zb

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Saudi-Arabien stoppt

Saudi-Arabien stoppt Börsengang von Öl-Riese Aramco

Der womöglich grösste Börsengang aller Zeiten findet offenbar vorerst nicht statt.

23.08.2018 07:03

Saudi-Arabien habe die Emission des staatlichen Ölkonzerns Aramco abgeblasen, sagten vier Brancheninsider der Nachrichtenagentur Reuters am Mittwoch. Die Platzierung eines Fünf-Prozent-Anteils an Aramco hätte nach den Vorstellungen von Kronprinz Mohammed bin Salman bis zu 100 Milliarden Dollar einbringen sollen. Mehrere ausländische Börsen - unter anderem London, New York und Hongkong - hatten um die Rolle als zweiter Börsenplatz neben Riad gebuhlt.

Doch unter den potenziellen Anlegern wuchsen Zweifel, ob der Ölriese wirklich zwei Billionen Dollar wert sei. Ein hochrangiger Banker sagte zu Reuters: "Wir haben die Botschaft bekommen, dass der Börsengang auf absehbare Zeit abgesagt ist." Das gelte auch für die Emission in Riad.

Die Investmentbanker und andere Berater, die das Listing vorbereiten sollten, seien von ihren Aufgaben entbunden worden. "Die Entscheidung ist schon vor einiger Zeit gefallen, aber das darf niemand sagen", sagte ein saudi-arabischer Insider. Deshalb bewegten sich die Äusserungen nur langsam in diese Richtung. "Erst Verzögerung, dann Absage." Das Budget, das Aramco für die Vorbereitungen des Börsengangs eingeräumt worden war, sei nicht über Juni hinaus verlängert worden. Federführend organisieren sollten den Börsengang die Investmentbanken JPMorgan und Morgan Stanley aus den USA sowie die britische HSBC.

Kommt Plan B zum Zug?

Saudi Aramco reagierte zunächst nicht auf die Bitte um eine Stellungnahme. Der Königliche Hof wollte sich nicht zu den Informationen äussern.

Kronprinz Mohammed hatte die Börsenpläne 2016 vorgestellt. Er wollte mit dem Mega-Erlös den angestrebten Umbau der saudi-arabischen Wirtschaft finanzieren und damit die Abhängigkeit des Landes vom Öl reduzieren.

Nun greift offenbar der Plan B: Aramco soll dem Staatsfonds PIF (Public Investment Fund) stattdessen ein grosses Anteilspaket am Petrochemie-Konzern Saudi Basic Industries Corp (Sabic) abkaufen und dem Staat damit Geld in die Kasse spülen. Reuters hatte im Juli erfahren, dass Saudi-Arabien den Börsengang von Aramco mit diesem Schachzug auf das Jahr 2020 verschieben könne. Eigentlich sollte er noch in diesem Jahr über die Bühne gehen, doch unter anderem der Streit über den zweiten Börsenplatz und die Bewertung verzögerte das Vorhaben.

(Reuters)

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Pinterest könnte schon im

Pinterest könnte schon im April an die Börse gehen

Die Foto-Suchmaschine Pinterest könnte laut einem Pressebericht bereits im kommenden Frühjahr den Gang an die Börse wagen.

19.12.2018 22:03

Pinterest bereite sich auf einen Börsengang vor, der bereits im April stattfinden könnte, schrieb das "Wall Street Journal" am Mittwoch unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen. Dabei werde eine Bewertung von mehr als 12 Milliarden US-Dollar - also auf dem Niveau der jüngsten Finanzierungsrunde - für möglich gehalten.

Die Börsenpläne von Pinterest sind nicht grundsätzlich neu. Einen genauen Zeitplan hat das Unternehmen bisher allerdings nicht bekannt gegeben. Viele Branchenkenner spekulieren aber auf 2019.

(AWP)

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Fotodienst Pinterest leitet

Fotodienst Pinterest leitet Börsengang ein

Der Fotodienst Pinterest ist laut einem Zeitungsbericht auf dem Weg an die Börse. Angestrebt wird eine Bewertung von mindestens zwölf Milliarden Dollar.

22.02.2019 06:44

Das Start-up aus San Francisco habe einen vertraulichen Antrag für eine Aktienplatzierung eingereicht, schrieb das "Wall Street Journal" am Donnerstag. Pinterest strebe dabei eine Bewertung von mindestens zwölf Milliarden Dollar an, hiess es unter Berufung auf informierte Personen. Zu dieser Gesamtbewertung habe Pinterest zuletzt auch eine Geldspritze in einer Finanzierungsrunde bekommen. Der Börsengang könne Ende Juni steigen, schrieb das Blatt.

Der Fotodienst versteht sich als eine Art visuelle Suchmaschine, in der Nutzer nach Ideen etwa für Inneneinrichtung oder Urlaube suchen, sowie Bilder zu ihren Interessen finden können. Nach jüngsten Angaben kommt Pinterest auf mehr als 250 Millionen aktive Nutzer. Im vergangenen Jahr sei der Umsatz, der vor allem mit Werbeanzeigen erwirtschaftet wird, um 50 Prozent auf 700 Millionen Dollar gestiegen, schrieb das "Wall Street Journal"./so/DP/he

(AWP)

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Was versprechen die nächsten

Was versprechen die nächsten «Unicorn»-Börsengänge?

Nach dem Börsengang von Lyft stehen mit Uber, Pinterest und Slack weitere Tech-Einhörner in den IPO-Startlöchern. Die Aktien werden gefragt sein. Aber der eigentliche Test für diese Firmen kommt danach.

01.04.2019 08:00

Von Marc Forster

Lyft ist am Freitag an die Börse gegangen und debutierte mit einem Aktienpreis von 72 Dollar. Die Aktie ging mit einem Kursanstieg von 8,7 Prozent aus dem Handel. Das macht den amerikanischen Fahrdienst, der noch etwas im Schatten von Uber steht, gegenwärtig 22,4 Milliarden Dollar wert. Das IPO gilt zunächst also als geglückt, weil mit dem Einstandspreis und dem Börsenwert Erwartungen deutlich übertroffen wurden.

Lyft ist nicht das einzige Tech-Unternehmen, das in diesen Tagen den Börsengang wagt. In Planung ist dieser Schritt bei weiteren Tech-Grössen, die vor noch nicht allzu langer Zeit als Start-ups angefangen haben. 

Uber Technologies

Geschätzter Börsenwert: Bis zu 120 Milliarden Dollar

Uber steht sinnbildlich für das Thema "Disruption", weil der Fahrdienst weltweit das Taxigewerbe unter Druck setzt und dafür auch schon mit Verboten belegt worden ist. Über einen Börsengang des über eine App gesteuerten, 2009 gegründeten Fahrtenvermittlers wird seit einer gefühlten Ewigkeit gesprochen.

Banken wie Goldman Sachs und Morgan Stanley attestieren Uber eine Bewertung von 100 bis 120 Milliarden Dollar. Für einen Investor wie das Anlagevehikel der Königsfamilie von Saudi-Arabien, das 14 Prozent an Uber hält, wäre ein IPO ein enormer Geldregen. Die Saudis haben zugegriffen, als Uber etwa mit 67 Milliarden Dollar bewertet wurde. Nur: Die enorme Marktkapitalisierung, die Uber in Aussicht gestellt wird, birgt auch massive Probleme. 

120 Milliarden Dollar sind etwa zehn Mal so viel wie der Umsatz, den das Unternehmen erreicht, was aus Anlegersicht ein beträchtliches Risiko mit sich bringt. Verschärft wird das Problem dadurch, dass Uber zwar deutlich wächst, aber auch enorm Verlust schreibt. 2018 betrug das Minus 1,8 Milliarden Dollar.

Um profitabel zu werden, müsste Uber zum Beispiel die Preise erhöhen und auf andere Transportmittel wie das Teilen von Scootern und Velos oder auf selbstfahrende Autos ausweichen, weil sie ohne Fahrer funktionieren und kostengünstiger zu betreiben sind. Für einen Börsengang bleibt die Ausgangslage von Uber schwierig.

Pinterest

Geschätzter Börsenwert: Mindestens 12,3 Milliarden Dollar

Pinterest ist vorletzte Woche mit den IPO-Plänen konkret geworden. Die 2010 gegründete Suchmaschine für Bilder bezeichnet sich selbst nicht als Soziales Netzwerk, ist aber klar auch eine Plattform, wo sich aktuell rund 250 Millionen Nutzer austauschen können. Eigentlich interessant ist Pinterest aber für Unternehmen, die über diese digitale Pinwand Waren und Dienstleistungen anpreisen. Die Website verpackt ihre Inhalte in eine Lifestylewelt, die bewusst an Wünsche und Sehnsüchte appeliert, wie Menschen ihre Alltagswelt verbessern und verschönern können. Pinterest will 100 Millionen Dollar einnehmen, allerdings dürfte der Erlös des IPOs im Endeffekt eher höher ausfallen.

Das Unternehmen mit Sitz in San Francisco wies einen Verlust von 63 Millionen Dollar für das vergangene Jahr aus. Damit ist Pinterest zwar unprofitabel, weist aber dank eines deutlichen Umsatzwachstums nicht Verluste in Höhe von hunderten Millionen Dollar aus wie etwa Lyft oder Uber. Zudem reduzierten sich die Verluste im vierten Quartal. Ein Risiko im Geschäftsmodell von Pinterest ist das sich rasch wandelnde e-Commerce-Geschäft und eine rasante Veränderung, wie Nutzer die Sozialen Medien im Alltag einsetzen: Pinterest könnte schnell als veraltet gelten. 

Slack

Geschätzter Börsenwert: 7,1 Milliarden Dollar

Der Kommunikationsdienst für Büros will dem Vernehmen nach über eine Direktplatzierung an die Börse. Das heisst: Bestehendes Kapital der bisherigen Besitzer wird an neue Investoren gebracht, frisches Kapital wird nicht aufgenommen.  

Rund 50'000 Unternehmen bezahlen Gebühren dafür, dass ihre Mitarbeiter Slack nutzen und so weniger von e-Mails als Kommunikationsmittel abhängig sind. Beobacher schätzen, dass Slack mit dem Börsengang 10 Milliarden Dollar Wert erreichen kann.

Wie schon der Musikstreamingdienst Spotify würde sich Slack mit der Direktplatzierung die hohen Gebühren sparen, welche IPO-begleitende Banken verlangen. Das Risiko gegenüber einem traditionellen Listing besteht darin, dass die Nachfrage weniger präzise gesteuert ist und sich der Aktienkurs ohne Banken als Zwischenhändler recht instabil entwickeln kann. Auch erfahren Anleger bei einem "direct listing" weniger über ein Unternehmen. Beim IPO-Verfahren werden genauere Analyseprozesse durchgeführt.

Ein Grundproblem dieser IPOs, das sich auch bei Lyft zeigt, ist: Diese Firmen geniessen beim Börsengang einen Vertrauensvorschuss. Auf der einen Seite steht der Reiz des Neuen, die Faszination von technologischen Umwälzungen im Alltag und die innovativen und vielleicht in Zukuft hoch profitablen Geschäftsmodelle. Auf der anderen Seite müssen Anleger die hohen Verluste dieser Unternehmen berücksichtigen. Lyft hat im vergangenen Jahr 911 Millionen Dollar Verlust geschrieben und kann bisher keine Angaben machen, wie man schnell in die Gewinnzone vorstossen will. 

Die genannten Unternehmen gehen mit dem Börsengang den Schritt von einer Finanzierung durch Risikokapital in die Welt der Kapitalaufnahme über die Börse. Damit treffen Sie auf eine neue Realität. Der Nimbus des Neuen und Bahnbrechenden verblasst mit einem IPO. Ab dann gelten die Resultate. Sollten sich die Anzeichen für einen wirtschaftlichen Abschwung vermehren, kommen unprofitable Unternehmen schneller unter Druck. Für Anleger heisst dies meistens, dass dann auch die Kurse sinken.

Dazu kommt: Im Kielwasser dieser IPOs schwimmende Tech-Investoren sind oft nicht an langfristigen Engagements interessiert. Sie geniessen den Hype, hoffen auf rasche Gewinne und ziehen sich dann zurück. Bei Spotify stieg der Kurs - trotz Direktplatzierung recht stabil - in den ersten fünf Monaten nach dem Börsengang im April 2018 um 40 Prozent, sank dann aber. Aktuell ist der Kurs etwa gleich wie beim Börsengang. Beim Instant-Messenger Snapchat zeigt der Kurs seit dem IPO im Frühling 2017 fast nur gegen unten, der Wertverlust bis dato beläuft sich auf 63 Prozent. 

Eine andere Geschichte erzählen könnte Zoom: Das Start-up bietet einen einfach zu bedienenden und günstigen Videokonferenzdienst für Unternehmen und Bildungseinrichtungen an und will auch ein Produkt für Alltagskonsumenten lancieren. Vor allem ist das erst acht Jahre alte Unternehmen schon profitabel. Mit einer Milliarde Dollar bewertet, hat das Unternehmen am vor wenigen Tagen an der Techbörse Nasdaq ein IPO beantragt. Zoom peilt dabei  eine Börsenkapitalisierung von 100 Millionen Dollar an, dürfte aber mehr einnehmen.  

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Pinterest stemmt

Pinterest stemmt milliardenschweren Börsengang in New York

Die Fotoplattform Pinterest kann sich bei ihrem Gang an die Börse über rege Nachfrage nach ihren Aktien freuen. Vor dem am Donnerstag geplanten Debüt an der New York Stock Exchange (NYSE) wurden die Papiere zum Preis von jeweils 19 Dollar ausgegeben, wie Pinterest am Mittwochabend (Ortszeit) in San Francisco mitteilte. Damit gelang es, die unter dem Börsenkürzel "PINS" gehandelten Anteilscheine über der zuvor angepeilten Preisspanne zwischen 15 und 17 Dollar bei Anlegern loszuschlagen.

18.04.2019 06:32

Mit der Ausgabe von 75 Millionen Aktien erlöst Pinterest 1,43 Milliarden Dollar (1,27 Mrd Euro). Das 2010 gegründete Start-up geht mit einer Gesamtbewertung von mehr als 10 Milliarden Dollar an die NYSE. Pinterest lockt Investoren mit hohem Wachstum: 2018 stieg der Umsatz im Jahresvergleich um 60 Prozent auf mehr als 750 Millionen Dollar. Das Unternehmen schrieb rote Zahlen, konnte den Verlust jedoch von 130 Millionen auf 63 Millionen Dollar verringern. Ende des Jahres brachte es Pinterest auf 265 Millionen aktive Nutzer.

Pinterest versteht sich als eine Art visuelle Suchmaschine, in der Nutzer nach Ideen etwa für die Inneneinrichtung oder Urlaube suchen und Bilder zu ihren Interessen finden können. Zugleich können sie Fotos aus dem Netz als sogenannte Pins auf "Boards" zu bestimmten Themen speichern. Zum Ende vergangenen Jahres wurden so laut Pinterest 175 Milliarden "Pins" auf 4 Milliarden "Boards" gespeichert. Geld nimmt Pinterest vor allem durch Werbung ein - bezahlte "Pins", die den Nutzern angezeigt werden.

Auch der Videodienst Zoom will am Donnerstag erstmals seine Aktien in den Handel schicken - allerdings an der Tech-Börse Nasdaq. Auch hier war die Nachfrage im Vorfeld bereits hoch. Laut übereinstimmenden US-Medienberichten sollen die Aktien zu je 36 Dollar ausgegeben werden, damit würde die am Dienstagabend bereits deutlich angehobene Preisspanne nochmals erhöht. Damit würde sich eine Gesamtbewertung von rund 9,2 Milliarden Dollar ergeben. Anders als Pinterest schaffte Zoom 2018 sogar einen kleinen Gewinn von 7,58 Millionen Dollar.

Pinterest und Zoom stemmen damit zwei der bislang grössten Börsengänge in diesem Jahr, das bereits von einigen grossen Debüts geprägt war. Im März platzierten die Jeans-Ikone Levi's und der Fahrtenvermittler Lyft ihre Aktien. Doch das grosse Spektakel steht mit der Premiere von Uber noch aus: Lyfts grosser Rivale peilt mit einer Gesamtbewertung von rund 100 Milliarden Dollar den am höchsten taxierten Börsengang seit dem des chinesischen Internetriesen Alibaba im Jahr 2014 an. Auch die Büro-App Slack und der Tourismus-Anbieter Airbnb wollen 2019 an die Börse./hbr/DP/jha

(AWP)

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IPO: US

IPO: US-Fitnessgerätehersteller Peloton schafft Sprung aufs Börsenparkett

Der Fitnessgerätehersteller Peloton ist bei seinem Börsengang auf hohe Investorennachfrage gestossen. Das erst 2012 gegründete Unternehmen konnte die 40 Millionen angebotenen Aktien am oberen Ende der Spanne von 26 bis 29 Dollar platzieren. Der Emissionserlös lag damit bei 1,16 Milliarden Dollar (1,28 Mrd Euro), wie das Unternehmen am Donnerstag in New York mitteilte. Damit ist Peloton das achte Unternehmen in diesem Jahr, das bei seinem Börsengang mehr als eine Milliarde einspielt.

26.09.2019 08:26

Zum Ausgabepreis von 29 Dollar ist das Unternehmen mit rund acht Milliarden Dollar bewertet. Einer der Hauptprofiteure des Börsengangs ist nach Informationen der Nachrichtenagentur Bloomberg der Hedgefonds Tiger Global. Dieser hatte früh in das Unternehmen investiert und hat seinen seinen Einsatz vervielfacht. Der Gewinn für Tiger Global soll bei einer Milliarde Dollar liegen.

Pelotons Produkte gelten als teuer und sind wegen der grossen Bildschirme und der Option, von zu Hause aus an virtuellen Fitnesskursen teilzunehmen, sehr beliebt. Das Unternehmen wächst stark, steckt aber noch tief in den roten Zahlen. In Deutschland sind die Geräte noch nicht erhältlich, sollen es aber bald sein./zb/stk/fba

(AWP)

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IPO: WeWork bläst Börsengang

IPO: WeWork bläst Börsengang ab

Der erst in der letzten Woche vom Chefrücktritt durchgeschüttelte Büroraum-Anbieter WeWork hat seinen eigentlich geplanten Börsengang abgesagt.

30.09.2019 22:23

Die formelle Rücknahme des IPO-Prospektes sei eine Pause auf dem Weg zu einem börsennotierten Unternehmen, hiess es in einer am Montag veröffentlichten Mitteilung der Co-Chefs Artie Minson und Sebastian Gunningham an die Belegschaft des Unternehmens. Man halte zwar an dem IPO fest. Dieser Schritt könne aber nur einmal getan werden und man wolle dies richtig tun.

Erst in der vergangenen Woche hatte der umstrittene und bis dato amtierende Wework-Chef Adam Neumann unter dem Druck einflussreicher Investoren seinen Hut genommen. Der Manager war stark in die Kritik geraten, nachdem ambitionierte Pläne für einen Börsengang in einem Debakel endeten. Das Aktiendebüt, das eigentlich in der vergangenen Woche hatte stattfinden sollen, musste wegen mangelnden Anlegerinteresses bis auf Weiteres verschoben werden. Zweifel an WeWorks verlustreichem Geschäftsmodell, aber auch an der Machtfülle von Mitgründer Neumann hatten Investoren die Laune verdorben.

Laut US-Medien zählte das 2010 gegründete Unternehmen im Januar noch mit einer Bewertung von 47 Milliarden Dollar zu den wertvollsten Start-ups der Welt. Bevor der Börsengang verschoben wurde, soll die Bewertung nur noch zwischen 10 und 20 Milliarden Dollar gelegen haben. WeWork ist darauf spezialisiert, anderen Unternehmen langfristig angemietete Immobilien zur Verfügung zu stellen.

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Umstrittene US-Softwarefirma

Umstrittene US-Softwarefirma Palantir kündigt Börsengang an

Jetzt ist es offiziell: Die umstrittene US-Software-Firma Palantir will an die Börse. Das Management hat bei der US-Börsenaufsichtsbehörde SEC einen vorläufigen Antrag auf Börsenzulassung eingereicht.

07.07.2020 09:45

Bereits Mitte Juni hatte es Berichte über einen möglichen Börsengang gegeben. Das Management hatte einen Börsengang lange abgelehnt.Die Ankündigung von Palantir enthielt dabei keine weiteren Details wie etwa zu der angestrebten Bewertung. Das Wall Street Journal (WSJ) berichtete am Montagabend, Privatinvestoren schätzten Palantir zuletzt auf rund 20 Milliarden US-Dollar (17,9 Mrd Euro). Palantir erwäge auch eine direkte Notierung an der Börse, um so Gebühren einzusparen, schrieb die Zeitung unter Berufung auf mit der Situation vertraute Personen. Diesen Weg hatten auch bereits der Musikdienst Spotify und der Büro-App-Anbieter Slack gewählt.

Palantir hatte Investoren immer wieder versprochen, das Unternehmen profitabel zu machen, konnte das aber wiederholt nicht einhalten. Bisher habe die Softwarefirma noch keinen Gewinn erzielt, so das WSJ. Der Umsatz lag laut zwei Investoren im vergangenen Jahr unter 750 Millionen Dollar. Palantir erwarte in diesem Jahr einen Umsatz von einer Milliarde Dollar und wolle erstmals die Gewinnschwelle erreichen, hiess es zuletzt laut Medienberichten. Palantir-Chef Alex Karp soll seinen Mitarbeitern erklärt haben, das Unternehmen verfüge über einen positiven Mittelzufluss, schreibt das WSJ weiter unter Berufung auf informierte Kreise.

Die Software von Palantir nutzen dutzende Strafverfolgungs- und Regierungsbehörden auf der ganzen Welt. Sie dient dazu, Daten über Bürger zu sammeln, um Kriminalität und Terrorismus zu bekämpfen. Mit Blick auf die Privatsphäre und mögliche Überwachung ist die Software umstritten.

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Presse: Chinesischer

Presse: Chinesischer Fahrdienst-Vermittler Didi plant Börsengang

Der chinesische Fahrdienst-Vermittler Didi Chuxing bereitet sich einem Bericht zufolge auf einen Börsengang in Hongkong vor. Wie das chinesische Wirtschaftsmagazin "Caixin" unter Berufung auf eine der Unternehmensführung nahestehende Quelle berichtete, würden bestehende Investoren Druck ausüben, die Firma endlich an die Börse zu bringen. Einen konkreten Zeitplan nannte der Bericht nicht.

22.07.2020 06:35

Didi ist der mit Abstand grösste Fahrdienst-Vermittler in China. Weltweit hat das vor acht Jahren gegründete Unternehmen nach eigenen Angaben über 550 Millionen Nutzer.

Das Geschäft von Didi war wegen der Corona-Pandemie zuletzt unter Druck geraten, weil Kunden den Dienst aus Angst vor einer Ansteckung weniger nutzten. Seitdem das Virus auf dem wichtigsten Markt China unter Kontrolle scheint, habe die Zahl der Fahrten aber wieder das Niveau vor der Krise erreicht.

2016 hatte Didi mit Uber seinen damals grössten Konkurrenten auf dem Heimatmarkt durch eine Übernahme aus dem Weg geräumt. Die beiden Fahrdienst-Vermittler hatten sich in China einen scharfen Wettbewerb mit massiven Rabatten geliefert, die für beide hohe Verluste bedeuteten. Schliesslich kaufte Didi das China-Geschäft der Amerikaner, die seitdem nicht mehr in China aktiv sind./jpt/DP/mis

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Chinesisches Einhorn Ant vor

Chinesisches Einhorn Ant vor Börsengang – CS wird profitieren

Die CS hat in der letzten Finanzierungsrunde fast 100 Millionen Dollar in Ant Group investiert. Das könnte sich nun ausbezahlen: Der chinesische Internetgigant trifft Vorbereitungen für einen Börsengang.

27.07.2020 19:00

Das in Zürich ansässige Kreditinstitut, das häufig als Berater bei Geschäften im gesamten Jack-Ma-Imperium fungiert, tätigte die Kapitalanlage während der Mittelbeschaffung von Ant im Jahr 2018, die das Unternehmen mit 150 Milliarden Dollar bewertete. Credit Suisse dürfte mit dem bisher nicht bekannt gegebenen Investment einen Buchgewinn erzielen, wenn die angebotenen Aktien auf eine starke Resonanz stossen. Bernstein hat die Bewertung von Ant geschätzt auf 210 Milliarden Dollar, was einer Steigerung von 40 Prozent gegenüber dem früheren Investitionsniveau entspricht.

Die Bank habe nicht vor, ihren Anteil zu verkaufen, sagten die mit der Angelegenheit vertrauten Personen. Ein Vertreter der Credit Suisse lehnte eine Stellungnahme ab. Ant wollte keinen Kommentar abgeben.

Starkes Engagement im Tech-Bereich

Die Credit Suisse schliesst sich bei Investments in private Unternehmen, insbesondere im Technologiesektor, einer wachsenden Zahl von Banken an, von Goldman Sachs bis zu China International Capital. Die Anlagen versprechen satte Erträge in einer Zeit verschärften Wettbewerbs und schrumpfender Gebühren für Underwriter. Die Credit Suisse hat auch in L&P Cosmetics in Korea und Hero Fincorp in Indien investiert.

Ant, das Kronjuwel von Mas Alibaba-Imperium, hat angekündigt, eine gleichzeitige Doppel-Notierung in Hongkong und im STAR-Segment der Shanghai Stock Exchange anzustreben. Die Alibaba Group hält ein Drittel an Ant.

(Bloomberg)

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Airbnb reicht Antrag für

Airbnb reicht Antrag für Börsengang ein

Der Apartment-Vermittler Airbnb reichte einen vertraulichen Antrag für eine Aktienplatzierung ein.

Aktualisiert um 07:04

Wie viele Aktien und zu welchem Preis dabei angeboten werden sollen, werde zu einem späteren Zeitpunkt entschieden, teilte Airbnb am Mittwoch mit. Airbnb hatte schon seit einiger Zeit einen Börsengang für dieses Jahr in Aussicht gestellt, wegen der Corona-Krise war jedoch unklar, ob es dazu kommen werde. Nach einem ersten Einbruch durch die Pandemie sah die Firma zuletzt eine Erholung ihres Geschäfts dank Nutzern, die auf kürzere Entfernungen als früher verreisen, oft mit dem Auto.

Start-ups in den USA haben die Möglichkeit, ihren Antrag für einen Börsengang vertraulich bei der Börsenaufsicht SEC einzureichen - und die Informationen erst später öffentlich zu machen. Davon haben bereits diverse Firmen Gebrauch gemacht.

(AWP)

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Online-Händler Hut Group

Online-Händler Hut Group plant Milliarden-Börsengang in London

Der britische Online-Händler The Hut Group (THG) will der erste grosse Börsenneuling in London seit dem Beginn der Corona-Krise werden.

27.08.2020 19:15

Das Unternehmen will umgerechnet mindestens eine Milliarde Euro (920 Millionen Pfund) einsammeln, wie THG am Donnerstag mitteilte. Mindestens 20 Prozent des Unternehmens, das mit rund 4,5 Milliarden Pfund bewertet wird, sollen an die Börse gebracht werden.

THG profitiert wie Amazon & Co vom Online-Shopping-Boom während der Corona-Pandemie. Umsatz und Gewinn seien im ersten Halbjahr kräftig gestiegen, erklärte das Unternehmen. 2019 legten die Erlöse um 24,5 Prozent auf 1,1 Milliarden Pfund zu. Mittelfristig sollen sie um 20 bis 25 Prozent wachsen.

THG betreibt zahlreiche Online-Stores und verkauft unter anderem Kosmetik, Sportnahrung oder Designermode. 2017 hatten die Briten dem Start-up-Investor Rocket Internet den Kosmetik-Versender Glossybox abgekauft, der Schönheitsprodukte per Abo-Modell vertreibt.

(Reuters)

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IPO: Rüstungskonzern Hensoldt

IPO: Rüstungskonzern Hensoldt plant Börsengang in Frankfurt

Der Rüstungskonzern Hensoldt will an die Börse gehen. Demnach ist eine Erstnotiz (IPO) im Prime Standard an der Frankfurter Börse geplant, wie das Unternehmen am Dienstag in Taufkirchen bei München mitteilte. Der Börsengang soll bis Ende des Jahres 2020 abgeschlossen sein, hiess es.

08.09.2020 08:22

Hensoldt will den Angaben zufolge bestehende sowie neue Aktien aus einer Kapitalerhöhung an der Börse platzieren. Mit dem Geld aus dem Börsengang will das Unternehmen unter anderem seinen Wachstumskurs fortsetzen und die Bilanz stärken, hiess es weiter. Wie viele Aktien platziert werden sollen, teilte Hensoldt nicht mit. Auch zur angepeilten Preisspanne machte der Konzern zunächst keine Angaben.

Hensoldt ist im Bereich der Rüstungselektronik unter anderem in der Radar- und Sensortechnik tätig, das Unternehmen gehört dem Finanzinvestor KKR./eas/stk

(AWP)

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