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Ant erhält endgültige

Ant erhält endgültige Genehmigung für Mega-Börsengang

Dem weltgrössten Börsengang des chinesischen Fintechs Ant Group steht von Seiten der Behörden nichts mehr im Weg.

21.10.2020 15:25

Die chinesische Wertpapieraufsicht (CSRC) gab grünes Licht für die Platzierung an der Shanghaier Börse Star, wie die CSRC am Mittwoch mitteilte. Ant Group, Betreiber des Bezahldienstes Alipay, will gleichzeitig in Shanghai und Hongkong an die Börse gehen. Vor wenigen Tagen hatte der zum Firmenimperium des Alibaba-Gründers Jack Ma gehörende Konzern die Genehmigung für eine Platzierung in Hongkong erhalten.

Bei dem Börsengang will der chinesische Konzern Insidern zufolge mit 35 Milliarden Dollar die Rekord-Emission des Ölgiganten Saudi Aramco übertreffen, der vergangenes Jahr 29,4 Milliarden Dollar eingesammelt hatte. Ant hoffe auf eine Bewertung von mehr als 250 Milliarden Dollar.

Ant will die Orderbücher kommende Woche öffnen, wie mehrere mit den Plänen vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters sagten. Wenige Tage nach den US-Präsidentenwahlen, die am 3. November stattfinden, sei das Debüt an den Börsen geplant. Ursprünglich wollte Ant Anfang Oktober an die Börse, doch die Prüfung der Pläne durch die Wertpapieraufsicht zogen sich hin. CSRC prüfte laut Insidern einen möglichen Interessenkonflikt.

(Reuters)

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Alibaba-Ableger Ant:

Alibaba-Ableger Ant: Startschuss für Rekord-Börsengang nächste Woche

Der chinesische Alibaba-Ableger Ant Group stellt die Weichen für einen Rekord-Börsengang. Dieser soll rund 34,5 Milliarden US-Dollar einspielen.

26.10.2020 15:01

Terminiert sei das Börsendebüt in Hongkong für den 5. November, teilte das Unternehmen am Montag mit. Der Wert wird damit den bisherigen Rekord-Börsengang des Ölgiganten Saudi Aramco in Höhe von 29 Milliarden Dollar deutlich übertreffen.

Nach Angaben vom Montag will der Finanzarm der weltgrössten chinesischen Online-Handelsplattform an den Börsen Hongkong und Schanghai jeweils 1,67 Milliarden Aktien zu je 80 Hong-Kong-Dollar (10,32 US-Dollar) beziehungsweise 68,8 Yuan (10,17 US-Dollar) zum Kauf anbieten. Mitte Oktober hatten Insider für die Ant Group insgesamt eine Bewertung von rund 280 Milliarden Dollar (239 Mrd Euro) signalisiert.

Die Ant Group kommt nur wenige Tage nach der US-Präsidentenwahl an die Börse. Die Wahl könnte zu Unsicherheiten an den Finanzmärkten führen. Mit Hongkong und Shanghai umgeht das Unternehmen auch die grossen US-Börsen. Das ist neu für ein derart grosses chinesisches Tech-Unternehmen.

Das Vorgehen wird auch vor dem Hintergrund der wachsenden Spannungen zwischen China und den USA gesehen. Die IPO-Ankündigung kam inmitten von Äusserungen der Trump Regierung, auch gegen die Ant Group Restriktionen wegen einer möglichen Gefährdung der nationalen Sicherheit zu erwägen.

Mit dem Schritt aufs Parkett wolle Ant Group weiter wachsen und seinen Vorsprung als führende Online-Zahlungsplattform in China ausbauen, hiess es in den Unterlagen zum Börsengang Ende August. Ant wird von Experten als Kronjuwel im Alibaba-Imperium von Milliardär Jack Ma bezeichnet und hat seine Weiterentwicklung zuletzt kontinuierlich vorangetrieben.

Mit Alipay betreibt der Finanzdienstleister einen in China weit verbreiteten mobilen Bezahldienst. Grösster inländischer Wettbewerber ist Wechat-Pay des chinesischen Internetkonzerns Tencent. Angeboten werden auch Kredite, Versicherungen und Vermögensverwaltung.

(AWP)

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marabu
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Ant Group GmbH

Gibt's Interessierte? Steigt Ihr erst später ein? Ich denke, ein zukünftiger Winner.

marabu
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Na und?

Keiner Interesse an der blauen Riesenameise? Anscheinend war die Nachfrage so hoch, dass der Weltrekord- IPO vorzeitig abgebrochen wurde. Jack Man ist jetzt nochmals 5 Milliarden Dollars reicher.

Angesichts dessen erscheint mir ratsam, nach dem ersten Börsentag am 5. November etwa 4 Wochen mit einem Kauf zuzuwarten.

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Weltgrösster Börsengang von

Weltgrösster Börsengang von Chinas Fintech Ant abgesagt

Der weltgrösste Börsengang liegt auf Eis: Zwei Tage vor dem geplanten Marktdebüt machen die beiden chinesischen Börsen Shanghai und Hongkong dem Zahlungsabwickler Ant Group einen Strich durch die Rechnung.

03.11.2020 15:33

Der chinesische Konzern werde vorerst nicht im Segment "Star Board" gelistet, teilte zunächst der Shanghaier Betreiber völlig überraschend am Dienstag mit. Kurz darauf erteilte auch Hongkong der 37 Milliarden Dollar schweren Emission mit Verweis auf Lücken bei den Offenlegungspflichten eine Absage. Die an der Wall Street notierten Aktien des Grossaktionärs Alibaba sackten daraufhin vorbörslich deutlich ab.

Erst am 21. Oktober hatte Ant nach langer Wartezeit endgültig grünes Licht für die Emission an der Shanghaier Börse Star erhalten. Wegen der zweiten Corona-Welle und den Unsicherheiten im Zusammenhang mit den US-Wahlen waren zuletzt einige Börsengänge verschoben worden.

Ant wollte am Donnerstag gleichzeitig an den Börsen Shanghai und Hongkong debütieren. Mit einem Emissionsvolumen von 37 Milliarden Dollar sollte der zum chinesischen Amazon-Rivalen Alibaba gehörende Börsenaspirant den Ölkonzern Saudi Aramco vom Thron stossen. Dieser hatte beim bislang weltweit grössten Börsengang vergangenes Jahr 29,4 Milliarden Dollar eingesammelt. Insidern zufolge war Alibaba-Gründer Jack Ma am Montag zusammen mit zwei anderen Managern von der chinesischen Finanzaufsicht einbestellt worden. Demnach wird das lukrative Online-Kreditgeschäft künftig stärker überwacht. Diesen Anforderungen könne Ant möglicherweise zunächst nicht nachkommen, teilte das Unternehmen mit.

Ant betreibt mit Alipay den dominierenden Bezahldienst in China und bietet über die Apps auch Kredite, Versicherungen und Dienste zum Vermögensmanagement an. In den ersten neun Monaten 2020 steigerte Ant den Betriebsgewinn um 42,6 Prozent auf umgerechnet 17,8 Milliarden Dollar. Alibaba hält ein Drittel der Ant-Anteile. Seit der letzten Finanzierungsrunde 2018 sind ausserdem namhafte Investoren wie der Staatsfonds Temasek aus Singapur und der Finanzinvestor Warburg Pincus an dem Fintech beteiligt. 

(Reuters)

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Airbnb gibt Gas mit geplantem

Airbnb gibt Gas mit geplantem Börsengang

Die Zimmervermittlungs-Plattform Airbnb steuert Insidern zufolge trotz der grassierenden Corona-Pandemie auf einen Börsengang noch in diesem Jahr zu.

05.11.2020 14:04

Schon in der nächsten Woche wolle Airbnb die Anmeldung der Emission bei der Börsenaufsicht SEC öffentlich machen, sagten zwei mit der Angelegenheit vertraute Personen am Donnerstag der Nachrichtenagentur Reuters. Dann könnten Anleger einen ersten Blick in die Bilanzen werfen. Im Dezember wolle Airbnb die Preisspanne für die Aktien festlegen und mit den Präsentationen bei potentiellen Investoren beginnen, sagte einer der Insider. Anvisiert werde eine Notierung an der US-Technologiebörse Nasdaq. Es könnte dort eine der grössten Neuemissionen des Jahres werden.

Insidern zufolge will Airbnb mit Sitz in San Francisco bei dem Börsengang drei Milliarden Dollar einsammeln und hofft auf eine Unternehmensbewertung von mehr als 30 Milliarden Dollar. Airbnb musste sich in der Corona-Krise praktisch neu erfinden und hat sich erfolgreich von der Untervermietung von Privatwohnungen in Grossstädten auf Ferienwohnungen verlegt. Das Online-Portal leidet wie die Hotelbranche unter den verschärften Beschränkungen in der Pandemie.

Im Frühjahr drosselte Airbnb das Marketing und entliess rund ein Viertel der Beschäftigten. Um durch die Krise zu kommen, bekam das Unternehmen im April eine zwei Milliarden Dollar schwere Kapitalspritze von Investoren wie Silver Lake und Sixth Street Partners. Dabei wurde Airbnb mit 18 Milliarden Dollar bewertet - vor dem Ausbruch der Pandemie in Amerika hatte die Bewertung mit 26 Milliarden noch deutlich darüber gelegen.

Ob der Sprung aufs Parkett tatsächlich gelingt, ist unklar. Die Voraussetzungen für Börsengänge haben sich nach einem regelrechten Boom von Aktienplatzierungen eingetrübt. Die Wahl des neuen US-Präsidenten sorgte für Unsicherheit. Zudem legte das chinesische Fintech Ant seine Pläne für den weltgrössten Börsengang diese Woche auf Druck der chinesischen Behörden auf Eis.

(Reuters)

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IPO: US-Essensauslieferer

IPO: US-Essensauslieferer Doordash will mehr als 3 Milliarden Dollar einfahren

Der US-Essensauslieferer Doordash hat die Preisspanne für seinen für den laufenden Monat geplanten Börsengang deutlich angehoben. Statt der bisher 75 bis 85 US-Dollar je Aktie erwarte man nun 90 bis 95 Dollar, teilte das Unternehmen am Freitag in San Francisco mit.

04.12.2020 12:52

Demnach will die Geschäftsführung mit der Ausgabe von weiterhin 33 Millionen Anteilen bis zu 3,1 Milliarden US-Dollar erlösen. Die Branche hat bisher von den Auswirkungen der Corona-Krise profitiert und Doordash glaubt, dass sich dieser Trend fortsetzen wird.

/ssc/jha/

(AWP)

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Airbnb will Kreisen zufolge

Airbnb will Kreisen zufolge Preisspanne für Börsengang anheben

Der Apartment-Vermittler Airbnb will seine Aktien beim geplanten Börsengang Insidern zufolge noch teurer losschlagen als bisher gedacht.

07.12.2020 08:00

Das Unternehmen wolle die Preisspanne von 44 bis 50 US-Dollar auf 56 bis 60 Dollar anheben, berichteten die Nachrichtenagentur Bloomberg und das "Wall Street Journal" am Montag unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen. Damit könnte das Unternehmen insgesamt mit etwa 42 Milliarden Dollar (rund 35 Mrd Euro) bewertet werden. Ein Airbnb-Sprecher wollte die Informationen nicht kommentieren.

Schon die bisherige, Anfang Dezember bekannt gegebene Preisspanne hatte die Erwartungen von Analysten deutlich übertroffen. Erwartet wird, dass die Aktien noch in dieser Woche an der New Yorker Tech-Börse Nasdaq unter dem Tickerkürzel ABNB gelistet werden.

An den Finanzmärkten war der Börsengang von Airbnb lange als spektakulärste US-Premiere 2020 gehandelt worden. Dann kam die Corona-Krise und mit ihr eine grosse Ungewissheit. Inzwischen hat sich das Geschäft aber wieder einigermassen erholt, und die gute Stimmung an den Finanzmärkten lädt zum Sprung aufs Börsenparkett ein.

Zuletzt konnte Airbnb sogar ein seltenes Quartal mit schwarzen Zahlen vorweisen. Im vergangenen Vierteljahr verdiente das Unternehmen 219 Millionen Dollar. In den neun Monaten bis Ende September fielen jedoch Verluste von knapp 697 Millionen Dollar an.

(AWP)

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Die nächste Kursexplosion?

Die nächste Kursexplosion? Was Sie zum Wish-Börsengang wissen müssen

Nach den Börsengängen von DoorDash und Airbnb könnte mit ContextLogic, der Muttergesellschaft des Onlinehändlers Wish, das nächste Tech-Unternehmen eine Kursrally erleben. Die Marktstimmung ist dafür fiebrig genug.

16.12.2020 13:57

ContextLogic hat 46 Millionen Aktien für je 24 Dollar verkauft und kommt so zu 1,1 Milliarden Dollar Einnahmen. Der für heute Mittwoch geplante Börsengang von ContextLogic war mehrfach überzeichnet, wie die Nachrichenagentur Bloomberg berichtet. Begleitet wird der Börsengang von den Banken Goldman SachsJPMorgan und Bank of America.

ContextLogic wird an der Techbörse Nasdaq im Segment Global Select unter dem Kürzel "WISH" gehandelt werden. Die Muttergesellschaft der E-Commerce-Plattform Wish ist Gegenstand des 31. Börsengangs in den USA, der über eine Milliarde Dollar schwer ist.

Entscheidend wird sein, wie die Aktien nun gehandelt werden. Es ist gut möglich, dass die Muttergesellschaft des Online-Händlers Wish den beiden jüngsten Tech-IPOs Airbnb und DoorDash folgen wird. 

Extreme Kurssteigerungen

Der amerikanische Essenslieferanten DoorDash ging 3,14 Milliarden Dollar schwer aufs Parkett. Der Kurs legte am ersten Handelstag um 86 Prozent zu. Das mit 3,83 Milliarden Dollar noch etwas grössere IPO von Zimmervermittler Airbnb erreichte am ersten Handelstag ein Plus von 113 Prozent. Beide Unternehmen schreiben auf Jahressicht Verlust, wobei Airbnb ein positives drittes Quartal verbuchte. 

Die für Tiefstpreise bekannte Online-Plattform Wish hat dieses Jahr zwar in der Coronapandemie die Verkäufe gesteigert, aber auch die Verluste. 1,7 Milliarden Dollar Umsatz stehen 176 Millionen Dollar Verlust gegenüber. 2019 hatte Wish 1,3 Milliarden mit Verkäufen eingenommen und 5 Millionen Dollar Verlust geschrieben. Wish ist der Zentrale Pfeiler der Unternehmensgruppe, der Muttergesellschaft Context Logic gehören aber noch andere Online-Marktplätze. 

Schwierige Preissetzung

Die Tech-Börsengängen haben eine Fieber-Aura. Die Nachfrage von Kleinanlegern bei DoorDash und Airbnb war einhergegangen mit einer angespannten Angebotslage. Dies pushte die Aktien sogleich auf ein Niveau mit hohen Bewertungen. Somit stehen diese Aktien bereits unter der Belastung, am Markt viel mehr wert zu sein, als die Gewinnesituation realistischerweise zu leisten vermag. 

ContextLogic hat den Ausgabepreis am oberen Ende der möglichen Preisspanne angesetzt. Die Preisgestaltung bei IPOs wie DoorDash, Airbnb oder ContextLogic ist allerdings nicht einfach. Bei Börsengängen haben zunächst institutionelle Investoren die Möglichkeit, Aktien zu kaufen. Wenn dann die Preise extrem steigen, wird sofort die Frage aufgeworfen, ob der Ausgabepreis nicht zu tief gelegen haben könnte. "Zu robust preisen und wenig Luft nach oben lassen will man aber auch nicht", sagt Chris Malik von KeyBanc Capital Markets. 

"Wenn Leute kommen und im Markt gleich zukaufen und so den Preis nach oben treiben, ist dies sehr, sehr schwer zu kontrollieren", sagte Goldman-Sachs-CEO David Solomon vor wenigen Tagen in einem Interview mit der Senderkette CNBC. Goldman Sachs war auch bei den IPOs von Airbnb und DoorDash eine der federführenden Banken.

Vielleicht gilt es für Anleger, bei ContextLogic einfach mal zuzuwarten. Denn die Aktienkurse von Airbnb und DoorDash sind von ihren Höchstkursen am ersten Handelstag wieder rund 20 Prozent zurückgekommen.

Tech-Firmen verschieben IPOs

Die extremen Kursbewegungen bei DoorDash und Airbnb haben zumindest bei der kalifornischen Firma Roblox eine Alarmsirene heulen lassen. Die Computerspielplattform verschiebt ihr IPO aufs nächste Jahr. Das Angebot an künftige Publikumsaktionäre müsse noch einmal "neu ausgerichtet" werden, schrieb CEO David Baszucki in einem Memo.

Dies heisst, er will nochmals über die Bücher. Spekuliert wird, dass auch der Börsengang des Fintechs Affirm verschoben werden könnte. Geplant ist dieses auch noch für diesen Dezember. Eine Entscheidung soll noch diese Woche fallen. 

(cash/Bloomberg)

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StockHunter8
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ContextLogic

Potential ist auf jeden Fall vorhanden, und ContextLogic resp. Wish gehören zu den Profiteuren von erneuten Ausgangsbeschränkungen und Lockdowns. Der Börsenstart erinnert etwas an Palantir.

Don't Stop Believin'

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2350 Prozent Kursplus: Der

2350 Prozent Kursplus: Der fiebrigste US-Börsengang von allen

Eine kleine, kaum bekannte China-Firma für landwirtschaftlichen Onlinehandel verdeutlicht die «Manie» bei den IPOs am US-Techmarkt. Wunong Net Technology ist selbst hartgesottenen Börsianern nicht geheuer.

https://www.cash.ch/news/top-news/wunong-net-technology-2350-prozent-kur...

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IPO: Deutscher Luxusartikel

IPO: Deutscher Luxusartikel-Händler Mytheresa kommt Börsengang näher

Der deutsche Online-Händler für Luxusartikel Mytheresa bereitet seinen Börsengang in den USA weiter vor. Mytheresa hat den Schritt bei der US-Börsenaufsicht SEC beantragt, teilte die Behörde am Montagabend mit. Mytheresa selbst hatte im November angekündigt, die Unterlagen für den Börsengang eingereicht zu haben.

29.12.2020 06:33

Viele Details zum geplanten Börsengang gehen aus dem veröffentlichten Antrag an die SEC nicht hervor. Im November hatte Bloomberg unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen berichtet, die Mytheresa-Mutter MYT Netherlands plane für das auf Damenmode spezialisierte Unternehmen eine Bewertung zwischen 1 und 1,5 Milliarden Dollar (0,82 bis 1,23 Mrd Euro)./fba

(AWP)

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IPO: Kultstiefel-Hersteller

IPO: Kultstiefel-Hersteller Dr. Martens will an die Börse

Der britische Schuhhersteller Dr. Martens, der für seine dick besohlten Schnürstiefel bekannt ist, will den Börsengang wagen. Das teilte das Unternehmen am Montag in London mit. Bislang ist Dr. Martens mehrheitlich im Besitz der Private-Equity-Gesellschaft Permira, die ihre Anteile zugunsten des Börsengangs an die London Stock Exchange veräussern will.

11.01.2021 12:40

Dr. Martens, das erstmals 1960 seine Kult gewordenen Stiefel auf den Markt brachte, verkauft jedes Jahr mehr als elf Millionen Paar Schuhe in gut 60 Ländern. Geschäftsführer Kenny Wilson sieht dennoch "erhebliches globales Wachstumspotenzial". Trotz der Pandemie konnte Dr. Martens seinen Umsatz innerhalb des zweiten und dritten Quartals im vergangenen Jahr um 18 Prozent steigern. Der gesamte Umsatz im vergangenen Geschäftsjahr belief sich auf 672 Millionen Pfund (rund 745 Mio Euro)./cmy/DP/jha

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IPO: Aktien von Mytheresa

IPO: Aktien von Mytheresa beim Börsendebüt stark gefragt

Das Debüt des Luxus-Onlinemodehändler Mytheresa an der New Yorker Börse ist am Donnerstag gelungen. Der erste Kurs der US-Hinterlegungsscheine der niederländischen Muttergesellschaft MYT Netherlands belief sich auf 35,85 US-Dollar. Ausgegeben worden waren die Papiere an die Investoren zuvor für 26 Dollar je Anteilschein. Zuletzt notierten die Aktien noch mit gut 33 Dollar.

21.01.2021 18:34

Bei dem Börsengang wurde knapp ein Fünftel des Unternehmens angeboten. Er soll insgesamt bis zu 467 Millionen Dollar (385 Mio Euro) in die Kasse spülen. Finanzchef Martin Beer will ein Gesellschafterdarlehen ablösen und in weiteres Wachstum investieren./bek/he

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Online-Automarktplatz Auto1

Online-Automarktplatz Auto1 will am 4. Februar an die Börse - Preisspanne

Der Online-Gebrauchtwagenhändler Auto1 will seinen geplanten Börsengang mit dem ersten Handelstag am 4. Februar durchziehen. Die Preisspanne für die Aktien legte das Unternehmen auf 32 bis 38 Euro fest, wie Auto1 am Montag in Berlin mitteilte. Verkauft werden sollen bis zu knapp 31,3 Millionen neue Papiere aus einer Kapitalerhöhung, hinzu kommen gut 15,6 Millionen Aktien von Alteigentümern. Über eine Mehrzuteilungsoption könnten weitere gut 7 Millionen Aktien platziert werden. Zwei Ankerinvestoren erwerben den Angaben zufolge für rund 300 Millionen Euro Aktien zum Angebotspreis. Das Angebot soll am 26. Januar (Dienstag) beginnen und eine Woche später am 2. Februar enden.

25.01.2021 08:07

Brutto will Auto1 mit der Erstnotiz (IPO - Initial Public Offering) weiter rund eine Milliarde Euro einstreichen. 750 Millionen Euro des übrigbleibenden Nettoerlöses sollen ins eigene Wachstum gesteckt werden, mit dem Rest sollen Schulden abgetragen werden./men/stk

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Dating-Plattform Bumble mit

Dating-Plattform Bumble mit starkem Börsendebüt

Die Aktien des Tinder-Rivalen Bumble sind am Donnerstag fulminant an der US-Technologiebörse Nasdaq gestartet.

11.02.2021 20:57

Die unter dem Tickerkürzel BMBL gelisteten Papiere des Betreibers der Online-Dating-Plattformen Bumble und Badoo stiessen zum Handelsstart auf starkes Anlegerinteresse - der Einstandskurs lag mit 76 US-Dollar fast 77 Prozent über dem Ausgabepreis. Insgesamt wurde das Unternehmen beim Börsengang mit rund 8,2 Milliarden Dollar bewertet.

Die Bumble-App wurde 2014 von der erst 31 Jahre alten Whitney Wolfe Herd gestartet, die bereits zu den Mitgründern des grossen Konkurrenten Tinder zählte und nun als bislang jüngste Vorstandschefin ein grösseres US-Unternehmen an die Börse führte. Als Besonderheit von Bumble gilt, dass Frauen dort den ersten Schritt beim Dating machen. In den neun Monaten bis Ende September 2020 machte die Firma einen Nettoverlust von 28 Millionen Dollar.

Trotz der roten Zahlen war die Nachfrage nach den Aktien vor dem Börsengang so hoch, dass Bumble statt der ursprünglich geplanten Ausgabe von 35 Millionen Aktien letztlich 50 Millionen Papiere anbot. Zudem wurde der Ausgabepreis von zunächst 30 auf 43 Dollar je Aktie angehoben. Bumble wollte mit dem Börsengang rund zwei Milliarden Dollar einnehmen und damit das weitere Wachstum finanzieren und dem Kontrahenten Tinder Marktanteile abjagen.

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Südkoreanische Softbank

Südkoreanische Softbank-Beteiligung Coupang plant Börsengang in New York

Der südkoreanische Onlineversandhändler Coupang will an der New York Stock Exchange an die Börse gehen. Die Softbank-Beteiligung reichte am Freitag entsprechende Formulare bei der US-Börsenkommission SEC ein. Die Papiere sollten unter dem Ticket CPNG gehandelt werden. Weitere Einzelheiten waren zunächst nicht bekannt.

12.02.2021 15:44

Coupang mit Sitz in Seoul zählt zu den grössten E-Commerce-Unternehmen des Landes. Mit 12 Milliarden US-Dollar (9,9 Milliarden Euro) verdoppelte der Konzern im vergangenen Jahr nahezu seinen Umsatz. Trotz besserer Geschäfte schreibt Coupang aber weiter rote Zahlen. 2020 stand unter dem Strich ein Verlust von 474,9 Millionen Dollar. Im Jahr zuvor war der Verlust etwa ein Drittel höher ausgefallen. Softbank ist zu gut einem Drittel an dem Start-Up beteiligt./ngu/fba/he

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IPO-Euphorie: So entwickeln

IPO-Euphorie: So entwickeln sich US-Börsenneulinge wie Palantir, Doordash oder Airbnb

Momentan steigen die Aktien von US-Börsenneulingen am ersten Handelstag senkrecht in die Höhe. Dies lässt langjährige Börsenbeobachter an die Zeiten der Dotcom-Blase erinnern - zu Recht?

15.02.2021 21:45

Von Manuel Boeck

Letzte Woche konnten aufmerksame Anleger etwas beobachten, was momentan beinahe als Naturgesetz gilt: Der Dating-App-Anbieter Bumble hatte am Donnerstag sein Börsendebüt gefeiert und der Kurs schoss noch am gleichen Tag 64 Prozent in die Höhe. Am Freitag haben die Aktien nochmals 7 Prozent gewonnen. Die 31-jährige Bumble-CEO Whitney Wolfe wurde innert weniger Stunden zur Milliardärin.

Für IPOs gelten momentan zwei Regeln: Erstens ist der Emissionspreise jeweils höher als im Vorfeld erwartet. Zweitens schiessen die Aktien am ersten Handelstag steil in die Höhe. Die Folge: Die Aktien sind schon kurz nach dem Börsendebüt sehr teuer - was Privatanleger aber nicht von weitern Zukäufen abhält. Die steilen Kursbewegungen rufen zunehmend Erinnerungen an die Dotcom-Blase hervor, als Unternehmen wie der Onlinehändler eToys innert kürzester Zeit vorübergehend zu Börsenstars wurden.

Ein heissgelaufener Markt kann dahingehend beurteilt werden, indem man die Anzahl IPO misst oder den Kursanstieg am ersten Tag vergeicht. Das Jahr 2020 war diesbezüglich nicht beunruhigend: Erstens war die Anzahl Börsengänge geringer als 1999 - dem High Noon der Dotcom-Blase. Zweitens sind die durchschnittlichen Kursgewinne am ersten Handelstag mit 42 Prozent deutlich unter der damaligen Marke von 76 Prozent.

Warnsignale Ende 2020

Gegen Jahresende hat sich die Situation aber verändert. Alleine im Dezember sind 75 Unternehmen an die US-Börse gegangen und deren durchschnittlichen Kursgewinne am ersten Handelstag lagen über der Marke von 76 Prozent. Einen immer grösseren Anteil nehmen dabei die sogenannten SPAC ein - Mantelgesellschaften, die zunächst Kapital über einen Börsengang einsammeln, um dieses in einem zweiten Schritt in die Übernahme eines Unternehmens zu investieren.

Deutlich wird die Abkopplung der Börsenneulinge vom Gesamtmarkt bei der Betrachtung des "Renaissance IPO ETF (Exchange Traded Funds)". Dieser hat seinen Wert seit dem April 2020 mehr als verdreifacht. Dies, obwohl die Wertentwicklung von IPOs traditionell im Zeitverlauf ziemlich genau jener des S&P 500 entspricht. In der fünfjährigen Betrachtung sticht der steile Anstieg ab dem April noch deutlicher hervor. 

Kursentwicklung des "Renaissance IPO ETF" seit fünf Jahren (Quelle: Bloomberg).

Das verdeutlicht den Aktivismus und die Euphorie der privaten Anleger, die bei der Zeichnung einer Neuemission zwar leer ausgehen, anschliessend an den Börsengang aber die Preise durch Zukäufe in die Höhe treiben. Die zunehmende Überhitzung der Märkte wird anhand der Kursentwicklung ausgewählter Börsenneulinge noch offensichtlicher:

Snowflake - plus 150 Prozent seit IPO

Das Softwareunternehmen Snowflake hatte am 17. September 2020 sein Börsendebüt gegeben und die Aktie schoss noch am selben Tag mit 112 Prozent in die Höhe. Im November folgte dank den positiven Impstoffnachrichten der nächste gewaltige Kursschub. Die Aktie wurde kurzzeitig zu einem Preis von knapp 430 Dollar gehandelt. Von dieser Höhenluft ist die Aktie deutlich zurückgekommen und befindet sich aktuell in einer Seitwärtsbewegung um die 300-Dollar-Marke.

Kursentwicklung der Snowflake-Aktien seit dem Börsendebut am 17. September 2020 (Quelle: cash.ch).

Mit einer Marktkapitalisierung von 84 Milliarden Dollar ist das verlustschreibende Unternehmen trotzdem noch wertvoller als der Autobauer General Motors mit 77 Milliarden Dollar. Die Dominanz von Snowflake im Bereich Datenverwaltung in Warenhäusern hat zwar Investoren wie Berkshire Hathaway angezogen. Doch im Gegensatz zu vielen Kleinanlegern konnte sich Warren Buffet zu einem Preis von 80 bis 120 Dollar mit Aktien eindecken.

Palantir - plus 325 Prozent seit IPO

Palantir ist spezialisiert auf Datenanalyse und arbeitet mit Sicherheitsbehörden und Geheimdiensten zusammen. Die Palantir-Aktien wurden am 30. September das erste Mal an der Börse gehandelt - am Tagesende lag die Aktie 31 Prozent über dem Ausgabepreis von 7,5 Dollar.

Kursentwicklung der Palantir-Aktien seit dem Börsendebut am 30. September 2020 (Quelle: cash.ch).

Nach einem rasanten Anstieg im November hatten die Aktien bis Anfang Januar eine Pause eingelegt. Danach folgten zwei Aufstiege auf knapp 40 Dollar. Das Kursrallye könnte wegen der sehr hohen Bewertung und der umstrittenen Wachstumsperspektive jedoch schnell enden. Am Dienstag präsentiert Palantir die Ergebnisse zum vierten Quartal.

Doordash - plus 99 Prozent seit IPO

Am ersten Handelstag, dem 9. Dezember, hat Doordash vorübergehend eine Börsenkapitalisierung von 84 Milliarden Dollar erreicht - die Aktien schlossen mit einem Kursplus von 86 Prozent. Dies, obwohl das 2013 gegründete Unternehmen für On-Demand-Lieferservice von Mahlzeiten in den ersten neun Monaten des Corona-Jahrs 2020 einen Nettoverlust von 149 Millionen Dollar erzielt hatte. 

Kursentwicklung der Doordash-Aktien seit dem Börsendebut am 9. Dezember 2020 (Quelle: cash.ch).

Der Kurs ist nach dem Debüt zwar zurückgekommen, doch Anfang Januar und Anfang Februar stieg er nochmals kräftig an. Die Aktien stehen aktuell 99 Prozent über dem Emissionspreis von 102 Dollar. Dabei steht die Bewährungsprobe erst noch an: Doordash muss sich auch in der Zeit nach Corona gegenüber einer starken Konkurrenz wie Uber Eats, Posthub oder Grubhub behaupten. 

Airbnb - plus 213 Prozent seit IPO

Jeder kennt die Dienstleistungen von Airbnb. Das seit 2008 bestehende Unternehmen ist kein Neuling, an der Börse jedoch schon. Die Zimmer-Vermittlungsplattform hat bei ihrem Börsengang am 10. Dezember ihren Wert mehr als verdoppelt und zeitweise die Schwelle von 100 Milliarden Dollar überschritten.

Kursentwicklung der Airbnb-Aktien seit dem Börsendebut am 10. Dezember 2020 (Quelle: cash.ch).

Für die Aktien geht es auch im neuen Börsenjahr weiter nach oben: plus 45 Prozent. Die Bewährungsprobe folgt jedoch in den kommenden Wochen. Am 26. Februar präsentiert der Airbnb seine Zahlen zum vierten Quartal. Und ab dem 1. März dürfen Insider ihre Aktien verkaufen. Gut möglich, dass diese dann ihre Kursgewinne realisieren.

Fazit: Anleger sollten Gewinne mitnehmen

Privatanleger scheinen immer noch bereit, insbesondere bei Neuemissionen jeden Preis zu zahlen. Die starke Kursentwicklung von Börsenneulingen wird mit einem historisch tiefen Zinsumfeld und der Geldflutung der Märkte durch die Zentralbanken begründet.

Dabei geht ein zentrales Element unter: Die Gier. Wie lässt sich sonst erklären, dass Airbnb eine um 45 Prozent grössere Marktkapitalisierung als der Konkurrent booking.com aufweist. Airbnb hat im dritten Quartal einen Umsatz von 1,3 Milliarden Dollar und einen Gewinn von 219 Millionen Dollar verzeichnet. booking.com hingegen konnte einen Umsatz von 2,6 Milliarden Dollar und einen Gewinn von 800 Millionen Dollar erzielen.

Natürlich kann diese weitverbreitete Gier an den Märkten noch mehrere Monate anhalten und die Ungleichgewichte am Markt weiter verstärken. Doch im Endeffekt gilt weiterhin die Binsenwahrheit von Mark Twain: "History Doesn't Repeat Itself, but It Often Rhymes". Insbesondere Anleger von überteuerten IPO-Aktien könnten schnell auf dem Boden der Realität landen. Es wird daher langsam Zeit, Gewinne mitzunehmen.

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SPAC: Blankoscheck-Trend

SPAC: Blankoscheck-Trend kommt mit Lakestar-IPO nach Frankfurt zurück

Das Akquisitionsvehikel Lakestar SPAC I geht am Montag an die Frankfurter Börse. Damit kommt der neueste Wall-Street-Trend zu Blankoscheck-Unternehmen nach einem Jahrzehnt wieder in Deutschland an.

21.02.2021 12:15

Investieren will Lakestar nach dem Börsengang in Technologieunternehmen mit Schwerpunkten Software als Mietmodell, Fintech, Transport und Logistik, Gesundheit und “Deep Tech”. Es peilt Ziele zwischen 750 Millionen Euro und 4 Milliarden Euro Eigenkapitalwert an.

Lakestar ist das dritte Blankoscheck-Unternehmen - auch Special Purpose Acquisition Company, oder SPAC genannt - das in Deutschland an die Börse geht und das erste seit 2010, so von Bloomberg zusammengestellte Daten. Dahinter steht Klaus Hommels, Gründer und Vorsitzender der Risikokapitalfirma Lakestar Advisors GmbH, zu deren vergangenen Investitionen auch Spotify, Facebook Inc., Skype Inc. und in jüngerer Zeit die Neo-Bank Revolut Ltd. gehörte.

Lakestar sammelt vor dem Start der Notierung 275 Millionen Euro durch den Verkauf von 27,5 Millionen Einheiten zu einem Preis von 10 Euro, hiess es in einer Erklärung am Mittwoch. Wie bei solchen Transaktionen üblich, bestehen diese aus je einer Aktie und einem Drittel Optionsschein.

Die Privatplatzierung, die sich ausschliesslich an institutionelle Anleger richtet, endete bereits am Donnerstag; der Börsenhandel beginnt am Montag. Die Orderbücher waren am Mittwoch bereits nach einer Stunde gefüllt.

SPACs kommen nach Europa

Der europäische Technologiesektor biete attraktive Investitionsmöglichkeiten mit vielversprechende Bewertungen und vielen hervorragenden Wachstumsunternehmen, so Hommels, der Vorsitzender des Lakestar-Aufsichtsrats ist. Stefan Gewinner wird Vorstandschef, Inga Schwarting wird die Anlageentscheidungen verantworten.

Lakestars IPO kommt weniger als eine Woche nach dem Börsendebüt von ESG Core Investments BV in Amsterdam. Das erste auf Nachhaltigkeit ausgerichteten SPAC in Europa hatte bei seinem Börsengang 250 Millionen Euro eingesammelt. Das grösste europäische SPAC der letzten 12 Monate, 2MX Organic, debütierte im Dezember in Paris.

Dennoch tendieren europäische SPAC-Sponsoren Europas nach wie vor eher nach New York - so der ehemalige Credit Suisse Vorstandschef Tidjane Thiam, der Ex-Citigroup Banker Michael Klein und der ehemalige Investmentbank-Chef der Deutschen Bank AG, Garth Ritchie, die alle ähnliche Unternehmungen planen. Auch das Management von Rocket Internet SE plant ein SPAC für Technologieunternehmen, welches an der New Yorker Börse gelistet werden soll.

(Bloomberg)

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Deliveroo geht an Börse und

Deliveroo geht an Börse und will erfolgreiche Fahrer belohnen

Der Online-Lieferdienst Deliveroo will seine Fahrer am Erlös des Börsengangs beteiligen.

07.03.2021 18:41

Insgesamt sind dafür 16 Millionen Pfund (18,6 Mio Euro) eingeplant, wie die Sender BBC und Sky News am Sonntag berichteten. Erfolgreiche Auslieferer, die seit mindestens einem Jahr für das Unternehmen arbeiten, sollten Prämien zwischen 200 und 10 000 Pfund erhalten. Ausser institutionellen Anlegern sollen auch Kunden von diesem Montag an Aktien im Wert von bis zu 1000 Pfund erwerben können. Für sie sind insgesamt Anteile von 50 Millionen Pfund vorgesehen.

"Viel zu oft sind normale Menschen von Börsengängen ausgeschlossen, und die einzigen Teilnehmer sind die institutionellen Investoren", sagte Deliveroo-Chef Will Shu. "Ich wollte möglichst vielen Kunden die Chance geben, Aktionäre zu werden." Deliveroo steht wie auch andere Lieferdienste wegen schlechter Bezahlung seiner Fahrer in der Kritik. Das Unternehmen hatte angekündigt, in London an die Börse zu gehen. Der Börsenwert des 2013 gegründeten Unternehmens wird auf mindestens 7 Milliarden Pfund taxiert.

Deliveroo, das sich im Sommer 2019 aus Deutschland zurückgezogen hatte, hat bisher noch keinen Gewinn gemacht. Für 2019 meldete das Unternehmen zwar einen deutlichen Umsatzsprung um 62 Prozent auf 771,7 Millionen Pfund. Der Vorsteuerverlust stieg aber zugleich von 243,3 Millionen auf 317,7 Millionen Pfund. Allerdings gelten Lieferdienste als Gewinner der Corona-Krise mit Lockdowns und Restaurantschliessungen. In Deutschland gelang dem Essenlieferdienst Delivery Hero der Sprung in den Leitindex Dax.

(AWP)

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Friedrich Vorwerk plant

Friedrich Vorwerk plant Börsengang noch im ersten Quartal

Der Anbieter von Energieinfrastruktur Friedrich Vorwerk will an die Börse gehen. Angeboten werden sollen neue Aktien im Zuge einer Kapitalerhöhung sowie Anteilsscheine von Altaktionären inklusive einer möglichen Mehrzuteilung, wie Friedrich Vorwerk am Montag mitteilte. Angestrebt ist ein Streubesitz von rund 45 Prozent, wobei der Vorstandsvorsitzende Torben Kleinfeldt und die Muttergesellschaft MBB SE auch zukünftig jeweils einen wesentlichen Anteil am Unternehmen halten sollen.

08.03.2021 08:33

Mit dem Bruttoemissionserlös aus den neu ausgegebenen Aktien in Höhe von etwa 90 Millionen Euro will das Unternehmen vor allem das Wasserstoff- und Stromgeschäfts des Unternehmens ausbauen. Der Börsengang sei noch im laufenden ersten Quartal geplant, hiess es weiter. Angestrebt wird die Zulassung der Aktien zum Handel im Regulierten Markt (Prime Standard) der Frankfurter Wertpapierbörse.

Friedrich Vorwerk setzte den Angaben zufolge 2020 mit mehr als 1 300 Mitarbeitern über 291 Millionen Euro um. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen betrug 59 Millionen Euro. Der Auftragsbestand zum 31. Dezember 2020 erreichte einen Rekordwert von 307 Millionen Euro, wovon bereits 7 Prozent auf das Clean Hydrogen Segment entfielen./mne/stk

(AWP)

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Südkoreas Onlinehändler

Südkoreas Onlinehändler Coupang bei Börsengang 109 Milliarden wert

Erfolgreiches Börsendebut für den südkoreanischen Onlinehändler Coupang in New York: Der Eröffnungskurs an der Wall Street lag am Donnerstag (Ortszeit) mit 61,50 Dollar mehr als 81 Prozent über dem Ausgabepreis.

12.03.2021 06:48

Damit wurde Coupang mit 109 Milliarden Dollar bewertet und nahm der Dating-App Bumble mühelos den Titel des grössten Börsengangs des Jahres in den USA ab. Bei einer Finanzierungsrunde 2018 war der Marktwert von Coupang noch mit neun Milliarden Dollar veranschlagt worden.

Die Stimmung für Börsengänge ist in den USA aktuell so gut, wie seit zwei Jahrzehnten nicht mehr. Investoren stehen vor allem Schlange bei Technologieunternehmen, die von der Coronavirus-Pandemie profitieren. Das 2010 vom koreanisch-amerikanischen Milliardär Bom Suk Kim gegründete Coupang sammelt mit dem Börsengang rund 4,6 Milliarden Dollar ein. Von dem erfolgreichen Debüt profitiert auch der japanische Technologieinvestor Softbank, der rund 35 Prozent an Coupang hält. Softbank hatte bereits als grösster Anteilseigner die Neuemission des Berliner Online-Gebrauchtwagenhändlers Auto1 Anfang Februar begleitet.

Tausende neuer Jobs

Coupang mit Sitz in Seoul profitiert vom Bestell-Boom in der Coronavirus-Krise. Einen Namen hat sich Coupang als eines der ersten Unternehmen gemacht, dass Lieferungen noch am Tag der Bestellung oder am darauffolgenden Tag angeboten hat. Firmenchef Kim will sich zunächst weiter auf den Erfolg im eigenen Land konzentrieren: "Wir fokussieren uns auf unseren Heimatmarkt." Coupang werde 50'000 neue Jobs schaffen, aber auch in Infrastruktur und Technologie investieren. Bereits jetzt kommt der Onlinehändler in Südkorea laut Euromonitor auf einen Marktanteil von fast 20 Prozent.

Im vergangenen Jahr verdoppelte die Firma, die ähnlich wie Amazon alles von Spielzeug, Essen über Elektronik im Angebot hat und mit Coupang Eats auch einen Essenslieferdienst betreibt, ihren Umsatz nahezu auf elf Milliarden Dollar. Coupang Eats konkurriert mit Woowa, dem kürzlich vom Berliner Dax-Konzern Delivery Hero übernommenen südkoreanischen Essenslieferdienst. Der Verlust von Coupang schrumpfte 2020 um 26 Prozent auf rund 568 Millionen Dollar.

(AWP)

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Eigner von Sprachlern-App

Eigner von Sprachlern-App "Babbel" strebt an die Börse

Der Betreiber der Sprachlern-App "Babbel" bereitet Finanzkreisen zufolge einen Börsengang in Frankfurt vor. Lesson Nine habe bereits Investmentbanken mandatiert, die die Emission begleiten sollen, sagten mehrere mit den Plänen vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters am Donnerstag.

11.03.2021 18:50

Das geschieht in der Regel fünf bis sechs Monate vor dem Börsengang, er könnte also im Spätsommer über die Bühne gehen. Die im Jahr 2007 gegründete Berliner Firma könnte dabei mit mehr als einer Milliarde Euro bewertet werden.

Lesson Nine wollte sich zu den Plänen nicht konkret äussern: Man prüfe verschiedene Optionen zur Finanzierung des Wachstums. Eine Entscheidung sei aber weder zur Art der Finanzierung noch zum Zeitplan gefallen. Unter der Marke "Babbel" - abgeleitet vom hessischen Dialektwort für sprechen - bietet das Unternehmen in seiner App auf Abo-Basis Sprachkurse, Vokabel- und Rechtschreib-Tests in 14 Sprachen an.

Nach Unternehmensangaben werden sie von Millionen Abonnenten genutzt. Im vergangenen Jahr profitierte Babbel von den Corona-Beschränkungen, deretwegen Sprachschüler Online-Lektionen nutzten. Für das laufende Jahr peilt Lesson Nine mehr als 200 Millionen Euro Umsatz an.

(AWP)

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Portfoliounternehmen

Portfoliounternehmen Longboard von HBM führt Börsengang durch

Ein Unternehmen aus dem Portfolio der Beteiligungsgesellschaft HBM Healthcare Investments hat erfolgreich den Gang an die Börse geschafft.

15.03.2021 07:40

Wie HBM am Montag mitteilte, hat das private Unternehmen Longboard Pharmaceuticals am vergangenen Freitag den angestrebten Börsengang an der Nasdaq vollzogen. Das Unternehmen beschaffte sich durch die Ausgabe von 5 Millionen Aktien 80 Millionen US-Dollar an neuem Kapital.

Die Titel seien zu einem Preis von 16 Dollar je Aktie ausgegeben worden. Am ersten Handelstag schloss die Aktie bei 16,65 Dollar (+4,1%).

HBM Healthcare Investments hatte sich im Oktober 2020 mit 10 Millionen US-Dollar an Longboard Pharmaceuticals beteiligt und den Anteil beim Börsengang um weitere 8 Millionen erhöht. Nach dem Börsengang hält HBM Healthcare Investments laut Mitteilung nun 1,88 Millionen Aktien im Gesamtwert von 31,3 Millionen Dollar.

Longboard Pharmaceuticals konzentriert sich auf die Entwicklung von neuartigen, transformativen Medikamente für neurologische Erkrankungen.

(AWP)

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Warum das IPO von Coinbase

Warum das IPO von Coinbase ungewöhnlich ist

Der Kryptowährungs-Handelsplatz Coinbase wird der erste grosse Börsengang an der Technologiebörse Nasdaq sein, der per Direktlisting erfolgt.

14.03.2021 20:20

Die Anteile werden schon vor dem IPO gehandelt - in vertraulichen Auktionen am Nasdaq Private Market. Bei der letzten derartigen Auktion vor dem Börsengang wurden die Coinbase-Aktien letzte Woche zu 350 Dollar das Stück gehandelt, einige sogar für 375 Dollar, sagten mit der Transaktion vertraute Personen. Das bewertet den Handelsplatz für Kryptowährungen mit stolzen 90 bis 100 Milliarden Dollar. Geplant ist das Listing Ende März.

Der private Handel, wo Aktien von Unternehmen vor ihrem Börsengang gehandelt werden können, ist restriktiver und Volumina sind normalerweise geringer, so dass die Preise den Unternehmenswert nicht zweifelsfrei widerspiegeln. Vor einer direkten Notierung muss die Nasdaq noch einen Referenzpreis für Anleger festlegen, der teilweise auf privatem Handel basiert

Vertreter von Coinbase und Nasdaq lehnten eine Stellungnahme ab.

Keinen Erlös aus der Transaktion

Direkte Notierungen, eine Alternative zu einem traditionellen Börsengang, hatten bislang nur an der New Yorker Börse stattgefunden, so etwa die von Spotify TechnologySlack Technologies, Asana und Palantir. Wie bei Direktlistings üblich, wird Coinbase keinen Erlös aus der Transaktion erzielen.

Das Unternehmen, das keine Adresse für seinen Hauptsitz hat und sagt, es sei im Mai zu einem ortsungebundenen Unternehmen geworden, verdoppelte letztes Jahr seinen Nettoumsatz auf 1,14 Milliarden Dollar und erzielte einen Gewinn von 322 Millionen Dollar. Im Vorjahr hatte es noch rote Zahlen geschrieben.

Coinbase wurde 2012 gegründet und hat mittlerweile mehr als 500 Millionen Dollar von Finanzierern gesammelt. Unter ihnen sind Y Combinator, Greylock-Partner, Tiger Global Management, Andreessen Horowitz, Ribbit Capital, Union Square Ventures und Mitgründer Frederick Ernest Ehrsam III.

(Bloomberg)

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Ex-UBS-Banker Martin Blessing

Ex-UBS-Banker Martin Blessing lanciert Spac an Euronext

Der ehemalige Co-Chef des UBS Wealth Managements Martin Blessing steigt in das Geschäft mit sogenannten Special Purpose Acquisition Companies (Spac) ein.

15.03.2021 09:30

Zusammen mit drei weiteren Investoren plant er die Lancierung des Anlagevehikels EFIC1, die sich die Akquisition einer Finanzdienstleistungs- oder Fintech-Gesellschaft zum Ziel gesetzt hat.

Via einer Privatplatzierung von Anteilen sollen an der Euronext Amsterdam Mittel bis zu circa 415 Millionen Euro im März 2021 beschaffen werden, teilte EFIC1 vom Montag mit. EFIC1 wurde den Angaben zufolge zum Zweck der Durchführung einer Fusion, eines Kapitalaustauschs, des Erwerbs von Vermögenswerten, eines Aktienkaufs, einer Umstrukturierung oder eines ähnlichen Unternehmenszusammenschlusses mit oder des Erwerbs eines operativen Geschäfts oder Unternehmens gegründet.

Dabei konzentriert sich EFIC1 auf Gelegenheiten in den Sektoren Finanzdienstleistungen und Finanztechnologie (Fintech) und strebt eine Transaktion mit einem geeigneten Partner an, der in Europa - einschliesslich des Vereinigten Königreichs - oder in Israel tätig ist oder dort seinen Hauptsitz hat.

Martin Blessing, der zusammen mit Nick Aperghis die Mehrheit an EFIC1 hält, wird die niederländische Gesellschaft als CEO leiten.

Spacs, die hierzulande auch Blankoscheck-Unternehmen genannt werden, bestehen aus einem reinen Firmenmantel, der ohne operatives Geschäft an die Börse geht. Ziel eines Spac ist es, einen nichtkotierten Übernahmekandidaten zu finden und diesen mit den im IPO aufgenommenen Mitteln zu übernehmen. Spacs erleben derzeit in den USA einen Boom und werden zunehmend auch in Europa populär. Ex-Bankchefs wie Sergio Ermotti, Tidjane Thiam oder Brady Dougan haben sich in den USA in solchen Vehikeln engagiert.

(AWP)

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Online-Lieferdienst Deliveroo

Online-Lieferdienst Deliveroo will mit IPO rund eine Milliarde Pfund einheimsen

Der Online-Lieferdienst Deliveroo will bei dem geplanten Börsengang in London rund eine Milliarde britische Pfund (1,16 Mrd Euro) über die Ausgabe neuer Aktien einnehmen. Zusätzlich dazu würden bestimmte Alteigentümer bestehende Aktien platzieren, hiess es am Montag vom Mutterkonzern Roofoods in London. In welchem Umfang Anteile damit insgesamt platziert werden sollen, dazu machte das Unternehmen zunächst keine Angaben. Auch die Kunden in Grossbritannien sollen die Möglichkeit erhalten, Aktien zu zeichnen. Details will das Unternehmen im Börsenprospekt nennen.

15.03.2021 09:11

Deliveroo hat nach eigenen Angaben gut 2000 Mitarbeiter und arbeitet in zwölf Märkten mit über 100 000 selbstständigen Auslieferern zusammen. Im vergangenen Jahr hat das abgewickelte Bestellvolumen um nahezu zwei Drittel auf 4,1 Milliarden Pfund zugelegt, gut die Hälfte des Geschäfts machte das Unternehmen dabei in Grossbritannien und Irland. Der Umsatz aus dem Tagesgeschäft kletterte um 57,5 Prozent auf 1,2 Milliarden Pfund. Unter dem Strich hat Deliveroo aber einen Verlust von 226 Millionen Pfund eingefahren. Aus Deutschland hatte sich der Anbieter im Herbst 2019 zurückgezogen./men/ssc/jha/

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IPO: Vantage Towers geht für

IPO: Vantage Towers geht für 24 Euro pro Aktie an die Börse

Der britische Telekommunikationskonzern Vodafone nimmt mit dem Börsengang seiner europäischen Funkturmsparte Vantage Towers 24 Euro pro Aktie ein. Wenn die Mehrzuteilungsoption voll ausgeübt wird, liegt der Bruttoerlös bei 2,3 Milliarden Euro, teilten Vodafone und Vantage Towers am Mittwochabend mit.

18.03.2021 06:38

Mit dem Ausgabepreis bestätigten die Unternehmen einen Bericht der Nachrichtenagentur Bloomberg vom Nachmittag. Bei dem Preis hätte Vantage Towers eine Marktkapitalisierung von 12,1 Milliarden Euro. Vodafone will knapp 96 Millionen Aktien ausgeben, darin enthalten ist die Mehrzuteilungsoption von knapp 13 Millionen Aktien.

Vodafone-Chef Nick Read lobte den Schritt als Teil der Neuausrichtung des Konzerns./fba/la

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IPO: Online-Lieferdienst

IPO: Online-Lieferdienst Deliveroo legt Preisspanne fest

Der Online-Lieferdienst Deliveroo schreitet bei dem geplanten Börsengang in London voran. Das Unternehmen biete die Aktien in einer Preisspanne von 3,90 bis 4,60 britische Pfund (4,54 bis 5,35 Euro) je Papier an, teilte Deliveroo am Montag in London mit.

22.03.2021 08:52

Das Unternehmen will bis zu rund 385 Millionen Aktien ausgeben. Dies entspreche einer geschätzten Marktkapitalisierung von 7,6 bis 8,8 Milliarden Pfund, hiess es. Dabei rechnet das Unternehmen Mehrzuteilungsaktien nicht mit ein. Gehandelt werden sollen die Aktien an der Londoner Börse. Wie bereits bekannt will der Online-Lieferdienst rund eine Milliarde britische Pfund über die Ausgabe neuer Aktien einnehmen.

Deliveroo hat nach früheren Angaben gut 2000 Mitarbeiter und arbeitet in zwölf Märkten mit über 100 000 selbstständigen Auslieferern zusammen. Im vergangenen Jahr hat das abgewickelte Bestellvolumen um nahezu zwei Drittel auf 4,1 Milliarden Pfund zugelegt, gut die Hälfte des Geschäfts machte das Unternehmen dabei in Grossbritannien und Irland. Der Umsatz aus dem Tagesgeschäft kletterte um 57,5 Prozent auf 1,2 Milliarden Pfund. Unter dem Strich hat Deliveroo aber einen Verlust von 226 Millionen Pfund eingefahren. Aus Deutschland hatte sich der Anbieter im Herbst 2019 zurückgezogen./mne/jha/

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Billig-Broker Robinhood

Billig-Broker Robinhood stellt Weichen für Börsengang

Der durch die jüngsten Turbulenzen am US-Finanzmarkt in die Schlagzeilen geratene Wertpapier-Broker Robinhood Markets strebt an die Börse.

24.03.2021 06:33

Das Unternehmen teilte am Dienstag (Ortszeit) mit, einen vertraulichen Antrag für eine Erstnotiz bei der US-Börsenaufsicht SEC eingereicht zu haben. Über einen Börsengang des 2013 im kalifornischen Menlo Park gegründeten Finanzdienstleisters wurde schon länger spekuliert. Zum Zeitpunkt oder Volumen der Börsenpremiere machte Robinhood noch keine Angaben.

Robinhood gilt als Wegbereiter einer neuen jüngeren Generation von Anlegern am US-Finanzmarkt. Das Unternehmen hat sich auf die Fahne geschrieben, auch Menschen die Börse zu erschliessen, die keinen Zugang zu vererbten Vermögen und Ressourcen haben. Kritiker werfen dem Broker indes vor, mit seiner einfach zu bedienenden und vor allem bei jüngeren Anlegern beliebten App eher wie ein Glücksspiel-Anbieter daherzukommen als wie ein seriöser Finanzdienstleister.

Robinhood betreibe ein "dreckiges" Geschäftsmodell, das Kunden mit Gebührenfreiheit locke, während das Unternehmen für die Vermittlung von deren Transaktionen Geld von grossen Wall-Street-Konzernen erhalte, beschwerte sich kürzlich Charlie Munger, der Stellvertreter von US-Starinvestor Warren Buffett. Robinhood ermutige seine Nutzer deshalb zu möglichst viel und auch riskantem Handel. Das Unternehmen wies diese Kritik als "enttäuschend und elitär" zurück.

Der Discount-Broker war zuletzt jedoch auch bei vielen seiner eigenen Nutzer in Ungnade gefallen, weil er den Handel mit einigen heissgelaufenen Aktien eingeschränkt hatte. Vor allem bei den Papieren des Videospielhändlers Gamestop , der zu einem Spielball in einem Kräftemessen zwischen im Internet organisierten Kleinanlegern und Hedgefonds wurde, sorgte dies für Ärger. Robinhood geriet in den Verdacht von Absprachen mit Hedgefonds, streitet dies jedoch ab.

Klagen gegen das Unternehmen

Dennoch reichten zahlreiche Kunden Klagen gegen das Unternehmen ein. Dabei hat Robinhood ohnehin schon eine Menge rechtlichen Ärger. Im Jahresbericht legte der Konzern offen, mit der US-Finanzaufsicht Finra über einen millionenschweren Vergleich wegen früherer Regelverstösse zu verhandeln. Auch andere Behörden wie die SEC und die Finanzaufsicht in New York haben den Broker auf dem Kieker. Zudem laufen in den USA verschiedene Sammelklagen von Nutzern.

Dabei geht es zum Beispiel um Kunden, deren Konten angeblich bei einem Hackerangriff gekapert wurden. Weitere Verfahren drehen sich etwa um technische Pannen und Verletzungen treuhänderischer Vertragspflichten. Darüber hinaus gibt es einen brisanten Rechtsstreit mit der Familie eines Kunden, der sich 2020 im Alter von 20 Jahren in der - falschen - Annahme das Leben genommen hatte, dass er enorme Verluste beim Handel mit Aktienoptionen erlitten habe./hbr/DP/zb

(AWP)

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