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Robinhood will Nutzern

Robinhood will Nutzern «demokratischen» Zugang zu Börsengängen ermöglichen

Der Online-Broker Robinhood will Insidern zufolge seinen Nutzern einen Zugang zu Börsengängen ermöglichen, wie er Amateuren bislang verwehrt ist.

26.03.2021 06:52

Dies solle zum einen für den eigenen IPO gelten, wie die Nachrichtenagentur Reuters von mehreren mit der Sache vertrauten Personen erfuhr. Allerdings sollten sich die Nutzer der App darüber hinaus auch direkt an Börsengängen anderer Konzerne beteiligen können. Dazu müsste Robinhood Vereinbarungen mit den Unternehmen und ihren Brokern schliessen sowie Genehmigungen der US-Aufsichtsbehörden einholen. Die US-Firma könne damit werben, dass sie als Mittler zu einem grossen Investoren-Pool auftrete - seinen 13 Millionen Nutzern.

Die Idee ist nicht neu, beim eigenen Börsengang Aktien für die Nutzer zu reservieren. So will Deliveroo - an dem Amazon beteiligt ist - bei seinem IPO in London auch Kunden zum Zuge kommen lassen. Bislang können jedoch Nicht-Profis erst dann die Aktien von anderen, neuen Unternehmen kaufen, wenn der Handel mit ihnen begonnen hat. Damit sind grosse Fonds, die beim IPO eine Zuteilung erhalten, im Vorteil: Dem Datenanbieter Dealogic zufolge betrug der durchschnittliche Kurssprung am ersten Handelstag im vergangenen Jahr 36 Prozent.

Robinhood lehnte eine Stellungnahme ab. Das 2013 gegründete kalifornische Unternehmen erhebt den Anspruch, die Finanzwelt zu "demokratisieren", in dem sie Menschen einen Zugang zu Märkten ermöglicht, welche bislang nur professionellen Investoren vorbehalten sind. Die App wurde einem grösseren Kreis im Zug des Internet-Hypes um die GameStop-Aktie und anderen sogenannten "meme stocks" bekannt, wie sie etwa auf der Plattform Reddit von Kleininvestoren diskutiert wurden.

Mehrere Tech-Unternehmen haben sich inzwischen gegen das traditionelle Format für Börsengänge gestellt. Unter anderem sind Palantir Technologies - an dem der deutsch-amerikanische Investor Peter Thiel beteiligt ist - und Slack Technologies ohne Investmentbanker an die Börse gegangen. Grossfonds wie BlackRock und State Street Corp argumentieren dagegen, dass grössere Aktienzuteilungen bei ihnen nach wie vor besser aufgehoben sind als bei Day Tradern, da sie langfristig an den Unternehmen interessiert seien.

(Reuters)

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Katastrophales Börsendebüt

Katastrophales Börsendebüt für Deliveroo

Das Börsendebüt von Deliveroo ging gründlich daneben: Die Aktien des Essenslieferdienstes stürzten gleich nach dem Start am Dienstag um fast ein Drittel ab auf 271 Pence. Zuletzt kosteten sie mit einem Abschlag von rund 22 Prozent 306 Pence. Aktien anderer Essenslieferdienste gerieten im Sog davon ebenfalls unter Druck. So verloren Just Eat Takeaway.com zuletzt 1,7 Prozent und Delivery Hero etwa 0,4 Prozent.

31.03.2021 11:23

Dabei waren die letzten Meter vor dem Börsengang auch schon holprig. Der Ausgabepreis von 390 Pence je Deliveroo-Aktie lag am unteren Ende der Bewertungsspanne. Denn einige Investoren hätten sich von der Idee verabschiedet, in ein Geschäft zu investieren, von dem sie nicht vollständig überzeugt seien, dass es in absehbarer Zeit Profit abwerfe, erklärte Marktanalyst Michael Hewson vom Handelshaus CMC Markets UK.

Das schief gegangene Börsendebüt ist auch ein Rückschlag für die Bemühungen Londons, nach dem Brexit zu einem attraktiven Ort für Börsengänge und Technologiekonzerne zu werden. Analyst Neil Wilson von Markets.com merkte kritisch an, London sei wohl kein guter Ort, um Techwerte an die Börse zu bringen. Selbst mit dem Ausgabepreis am unteren Ende der Preisspanne habe Deliveroo zu viel verlangt für seine Verluste schreibende Lieferplattform. In einem sehr harten Wettbewerbsumfeld sei der Weg für Deliveroo zur Profitabilität fraglich, führte Wilson aus.

Medien hatten bereits am Vortag berichtet, dass viele Fonds keine Aktien des Online-Lieferdienstes kaufen wollten. Sie hätten Bedenken bezüglich der Behandlung der Kuriere durch das Unternehmen. Es wird erwartet, dass Hunderte von Kurierfahrern sich weigern werden, Lieferungen am ersten Börsentag auszuführen.

Analystin Sophie Lund-Yates von Hargreaves Lansdown sieht in den Regulierungen rund um die Arbeitnehmerrechte gegenwärtig das grösste Problem, denn das flexible Arbeitnehmermodell von Deliveroo sei eine wichtige Säule für den Erfolg des Unternehmens.

Einige der grössten Vermögensverwalter Grossbritanniens hatten bereits in der vergangenen Woche mitgeteilt, beim Börsengang von Deliveroo nicht mitzumachen, weil der Umgang des Unternehmens mit seinen Kurieren nicht ihren verantwortungsvollen Investmentgepflogenheiten entspreche.

Expertin Lund-Yates wies zudem darauf hin, dass selbst eine am niedrigen Ausgabepreis von 390 Pence gemessene Marktkapitalisierung von 7,6 Milliarden Pfund noch deutlich über jener des Kontrahenten von Just Eat Takeaway liege. Dies bedeute, dass Deliveroo unbedingt erfolgreich sein müsse. Andernfalls gerate der Aktienkurs ins Kreuzfeuer./ajx/tih/jha/

(AWP)

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Kreise: Geely belebt Pläne

Kreise: Geely belebt Pläne für Börsengang von Pkw-Bauer Volvo neu

Der chinesische Autokonzern Geely hat Kreisen zufolge die Gedankenspiele um einen Börsengang der schwedischen Tochter Volvo Cars wieder aufgenommen. Dabei könnte es um eine Bewertung in der Grössenordnung von rund 20 Milliarden US-Dollar (17 Mrd Euro) gehen, wie die Nachrichtenagentur Bloomberg am Mittwoch unter Berufung auf Insider berichtete. Die Chinesen hätten mit Beratern über einen möglichen Verkauf von Anteilen noch in diesem Jahr gesprochen. Denkbare Börsenplätze für eine Notierung seien Stockholm und auch Amsterdam. Die Überlegungen sind demnach aber noch in einem frühen Stadium und können auch wieder ad acta gelegt werden.

31.03.2021 11:23

Geely hatte im Februar Pläne abgeblasen, die schwedische Tochter über eine Fusion auf den Hauptkonzern zu verschmelzen. Bereits 2018 hatte Geely einen Börsengang von Volvo im Sinn, in einem schlechten Marktumfeld aber davon Abstand genommen. Auch war die damals laut Medienberichten angepeilte Bewertung von bis zu 30 Milliarden Dollar offenkundig zu hoch. Aktuell erfahren allerdings auch herkömmliche Autobauer an der Börse nach jahrelang daniederliegenden Bewertungen wieder einen Aufschwung. Volvo fährt zudem unter Chef Hakan Samuelsson auch einen klaren Elektrokurs, ab 2030 will der Pkw-Hersteller keine Verbrenner mehr bauen und verkaufen.

Geely hatte Volvo Cars 2010 für 1,8 Milliarden Dollar vom US-Autokonzern Ford übernommen. Der Autobauer Volvo Cars ist seit Jahrzehnten vom schwedischen Nutzfahrzeughersteller Volvo AB getrennt, an dem Geely allerdings auch beteiligt ist. Geely-Eigentümer Li Shufu ist auch grösster Einzelaktionär des deutschen Daimler-Konzerns mit einem Anteil von rund 9,7 Prozent./men/eas/stk

(AWP)

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Katek plant für zweites

Katek plant für zweites Quartal Börsengang

Das Elektronikunternehmen Katek SE will im zweiten Quartal an die Börse. Geplant sei eine Notierung im regulierten Markt (Prime Standard) in Frankfurt, teilte die Gesellschaft am Mittwoch in München mit. Den Emissionserlös aus den neu ausgegebenen Aktien in Höhe von etwa 80 Millionen Euro will die Gesellschaft für die Beschleunigung der Wachstumsstrategie verwenden. Das geplante Angebot bestehe aus einer Kapitalerhöhung, sowie aus bestehenden Aktien im Zusammenhang mit einer marktüblichen Mehrzuteilung (Greenshoe-Option). Eine Umplatzierung von bestehenden Aktien durch Bestandsaktionäre sei nicht geplant, hiess es weiter. Primepulse bleibe Mehrheitsaktionär.

14.04.2021 07:37

Die Katek-Gruppe zählt nach eigenen Angaben zu den am schnellsten wachsenden Elektronikunternehmen in Europa. Sie bietet Software- und Hardware-Entwicklung, Prototyping sowie Fertigung von hochwertiger Elektronik an. Die Produkte werden in der Elektromobilität, bei erneuerbaren Energien sowie in der Medizintechnik eingesetzt. 2020 setzten rund 2600 Mitarbeiter insgesamt 414 Millionen Euro um./jha/mis

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Coinbase-Börsengang: Nasdaq

Coinbase-Börsengang: Nasdaq setzt Aktien-Referenzpreis auf 250 Dollar

Coinbase, die grösste US-Handelsplattform für Krypto-Währungen wie Bitcoin, geht mit einer milliardenschweren Bewertung an die New Yorker Tech-Börse Nasdaq.

14.04.2021 06:39

Die Nasdaq setzte den Referenzpreis für die Aktien vor dem Handelsstart am Mittwoch auf 250 Dollar. Damit liegt die Richtschnur deutlich unter den letzten ausserbörslichen Transaktionen, bei denen die Papiere in diesem Jahr im Schnitt für 343,58 Dollar den Besitzer gewechselt hatten, was eine Bewertung von mindestens 67,6 Milliarden Dollar für Coinbase bedeutete.

Da Coinbase allerdings keinen klassischen Börsengang durchführt, sondern eine Direktplatzierung ohne Preisbildungsverfahren, ist der Referenzpreis kein Angebotspreis und somit auch zuverlässiger Indikator für den Aktienkurs und die Marktkapitalisierung. Analysten trauen Coinbase zu, beim Börsengang eine Bewertung von mehr als 100 Milliarden Dollar zu erreichen. Der Konzern profitiert enorm vom Krypto-Hype - besonders von der Bitcoin-Rekordjagd - und hatte dank boomender Handelsvolumen zuletzt glänzende Quartalszahlen vorgelegt.

(AWP)

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Synlab legt Ausgabespanne für

Synlab legt Ausgabespanne für IPO fest - Platzierung mit Milliardenvolumen

Der Labordienstleister Synlab hat die Preisspanne für seinen geplanten Börsengang auf 18 bis 23 Euro je Aktie festgelegt. Synlab bietet bis zu 22,2 Millionen neue Aktien aus einer Kapitalerhöhung an und zusätzlich 27,5 Millionen Papiere von Altaktionären, wie das Unternehmen am Montag in München mitteilte. Zusätzlich können die Eigentümer, der Finanzinvestor Cinven, die Dachholding des dänischen Pharmakonzerns Novo Nordisk und der kanadische Pensionsfonds Ontario Teachers' Pension Plan Board, weitere 12,4 Millionen Aktien bereitstellen. Darüber hinaus gibt es eine Mehrzuteilungsoption für 9,3 Millionen Aktien. Damit könnte sich das gesamte Platzierungsvolumen am oberen Ende der Preisspanne auf bis zu 1,6 Milliarden Euro belaufen. Synlab selbst strebt für sich einen Bruttoerlös von 400 Millionen Euro an, mit dem die Verschuldung gesenkt werden soll.

19.04.2021 08:08

Die Gesamtkapitalisierung läge mit der Preisspanne zwischen 4 und 5 Milliarden Euro. Das Angebot soll an diesem Montag starten und voraussichtlich am 27. April enden, bevor der erste Handelstag für den 30. April (Freitag kommender Woche) geplant ist.

Synlab war 2015 aus der Fusion der beiden Labordienstleister Labco und Synlab hervorgegangen. Das Unternehmen mit Sitz in München beschäftigt derzeit rund 20 000 Mitarbeiter. Es ist nach eigenen Angaben der grösste europäische Anbieter von klinischen Labor- und medizinischen Diagnostikdienstleistungen nach Umsatz und durchgeführten Tests./men/mis

(AWP)

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