Morning Briefing - International

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16.04.2015 08:15
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Morning Briefing - International

Ich studiere in letzter Zeit täglich die Morning Briefings - International! Bin der Meinung, dass diese interessanten Tageszusammenfassungen einen eigenen Thread verdient haben!

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!
20.01.2017 08:20
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DEUTSCHLAND: - SEITWÄRTS - Der Dax scheint weiter in Kältestarre zu bleiben: Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex rund zwei Stunden vor dem Auftakt 6 Punkte tiefer auf 11 590 Punkte. Bereits tags zuvor hatte der Dax nahezu unverändert geschlossen. Er hängt damit weiter an der Marke von 11 600 Punkten.

USA: - ABWÄRTS - Von der lange Zeit spürbaren Euphorie am US-Aktienmarkt war am Tag vor der Amtseinführung von Donald Trump nichts mehr zu sehen. Wie schon an den vergangenen Tagen zeigten sich Anleger vor dem Machtwechsel unsicher, ob der neue Präsident die hoch gesteckten Erwartungen tatsächlich erfüllen kann. Gute Konjunkturdaten aus den USA verpufften am Donnerstag vor diesem Hintergrund.

ASIEN: - UNEINHEITLICH - Die asiatischen Märkte haben sich zu Wochenschluss uneinheitlich gezeigt. In China konnten die Börsen vor allem von stabilen Wachstumszahlen der Volksrepublik profitieren. Zwar wächst Chinas Wirtschaft so langsam wie seit 1990 nicht mehr, Experten sprachen dennoch von Zeichen einer Stabilisierung der zweitgrössten Volkswirtschaft. Auch in Japan ging es aufwärts. In anderen Teilen Asiens blieben die Anleger am Tag der Vereidigung des zukünftigen US-Präsidenten Donald Trump lieber vorsichtig.
DAX 11.596,89 -0,02%
XDAX 11.576,51 -0,42%
EuroSTOXX 50 3.290,33 -0,11%
Stoxx50 3.012,95 -0,19%

DJIA 19.732,40 -0,37%
S&P 500 2.263,69 -0,36%
NASDAQ 100 5.051,17 -0,09%

Nikkei 225 19.137,91 +0,3%

---------- ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN: - BEHAUPTET - Trotz einiger Konjunkturnachrichten etwa aus China oder den USA und der EZB-Sitzung vom Vortag dürfte heute vor allem Amtseinführung von Donald Trump im Mittelpunkt stehen. Dirk Gojny, Experte der National-Bank, geht davon aus, dass das Gros der Investoren erst einmal abwarten dürfte, was der neue US-Präsident zur Amtseinführung sagt und wie es am Wochenende danach weitergeht. Der Bund Future dürfte seiner Meinung nach behauptet in den Tag starten und sich dann zwischen 162,30 und 163,70 bewegen.
Bund-Future 163,04 0,00%

DEVISEN: - AUFWÄRTS - Nach der jüngsten Berg- und Talfahrt des Euro ging es für die Gemeinschaftswährung am Freitagmorgen wieder bergauf. Der Euro kostete 1,0674 US-Dollar, nachdem er zunächst von einer am Markt als weniger als erwartet offensiv ausgefallenen Rede der US-Notenbankchefin Janet Yellen profitieren konnte. Am Vortag war der Euro durch Äusserungen von EZB-Präsident Mario Draghi belastet worden, hatte sich dann aber wieder leicht davon erholen können. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs auf 1,0668 (Mittwoch: 1,0664) Dollar festgesetzt. Die US-Währung kostete damit 0,9374 (0,9377) Euro.
(Alle Kurse 7:14 Uhr)
Euro/USD 1,0674 0,12%
USD/Yen 114,84 0,04%
Euro/Yen 122,58 0,16%

ROHÖL - AUFWÄRTS - Die Ölpreise sind am Freitag leicht gestiegen. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im März 54,36 US-Dollar. Das waren 20 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im Februar stieg um 16 Cent auf 51,53 Dollar.

---------- UMSTUFUNGEN VON AKTIEN

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- BERNSTEIN HEBT ZIEL FÜR EVONIK AUF 33 (32) EUR - 'OUTPERFORM' - HÄNDLER: DEUTSCHE BANK HEBT ZIEL FÜR COMMERZBANK AUF 6,50 (6,00) EUR - HÄNDLER: HSBC HEBT ZIEL FÜR COMPUGROUP MEDICAL AUF 45 (42) EUR - HÄNDLER: JEFFERIES HEBT ZIEL FÜR BAYER AUF 125 (115) EUR - HÄNDLER: JEFFERIES HEBT ZIEL FÜR DEUTSCHE POST AUF 30 (25) EUR - WDH/HÄNDLER: HSBC SENKT HAPAG-LLOYD AUF 'REDUCE' (HOLD) - WDH/KEPLER CHEUVREUX HEBT DÜRR AUF 'BUY' (HOLD) - ZIEL 86 (77) EUR

- HÄNDLER: JEFFERIES SENKT JCDECAUX AUF 'HOLD' (BUY) - HÄNDLER: UBS SENKT ENGIE AUF 'NEUTRAL' (BUY) - ZIEL 12 (16,50) EUR - S&P GLOBAL SENKT ZIEL FÜR CARREFOUR AUF 26,50 (28,00) EUR - 'BUY' - WDH/HÄNDLER: DEUTSCHE BANK SENKT SWISS RE AUF 'HOLD' (BUY)

---------- PRESSESCHAU

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- VW verzichtet auf Abschlussbericht zu Dieselaffäre, HB, S. 42 - Media Markt vermietet Elektrogeräte, Interview mit Lennart Wehrmeier, COO Media-Saturn Deutschland, HB, S. 18 - Postbank-Chef Frank Strauss wirbt für Eigenständigkeit der Deutsche-Bank-Tochter, Interview, HB, S. 26 - Shoppingsender HSE24 hofft auf Milliardenumsatz, Interview mit HSE24-Chef Richard Reitzner und Andrew Tisdale, Geschäftsführer von Anteilseigner Providence Equity Partners, HB, S. 20 - Bundesfinanzministerium warnt vor neuen Haushaltslöchern 2018, Interview mit Finanzstaatssekretär Jens Spahn (CDU), HB, S. 1/11 - Linde bootet seine Aktionäre aus, FAZ, S. 19 - BMW will dem Brexit und Trump trotzen, Interview mit Einkaufsvorstand Markus Duesmann, FAZ, S. 22 - K+S will Untersparte Esco umbenennen, FAZ, S.21 - Thyssenkrupp will ohne Kapitalerhöhung auskommen, Interview mit Vorstandschef Heinrich Hiesinger, FAZ, S. 22 - Nach Gewinnwarnung fordern führende Pearson-Aktionäre Rücktritt von Vorstandschef John Fallon, FT, S. 13 - CDU will Zielmarke für Forschungsausgaben auf 3,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts anheben, Welt-Online - Top-Manager warnen Trump vor Strafzöllen und Abschottung, Bild, S.2 - Koalition will Manipulationen bei Arzt-Diagnosen verhindern, Rheinische Post - Japanischer Brauer Kirin spricht mit Heineken über Verkauf seines Brasilien-Geschäfts für 870 Mio Dollar, Nikkei - Sony erwägt Verkauf von Film- und TV-Geschäft, New York Post - "Wir alle brauchen funktionierende und starke Banken", Interview mit Johannes-Jörg Riegler, Chef des Bundesverbandes Öffentlicher Banken Deutschlands (VÖB), BöZ, S.1,5 - Insolvenzverwalter: KTG Agrar schon Anfang 2015 zahlungsunfähig - Ex-Chef Hofreiter soll haften, WirtschaftsWoche - Schlecker-Insolvenzverwalter: Abwicklung der Drogeriekette dauert noch vier bis fünf Jahre - "Schleckerfrauen" sollen von Kartellklagen profitieren, WirtschaftsWoche - Frankreich: Atommeiler stehen still - deutscher Öko-Strom gegen Blackout, WirtschaftsWoche - Österreichs Kanzler Christian Kern (SPÖ): Mays Strategie ist keine Verhandlungsgrundlage, WirtschaftsWoche - Österreichs Kanzler Christian Kern (SPÖ): Deutschlands Haushaltspolitik kostet Wachstum, WirtschaftsWoche - Online-Auktionshaus Auctionata Paddle8 beantragt vorläufige Insolvenz, WirtschaftsWoche - Deutsche Bahn erhöht Pünktlichkeit an Startbahnhöfen deutlich, WirtschaftsWoche - Insolvenzverwalter: Anton Schlecker könnte 2018 wieder schuldenfrei sein - "Hat sich nicht aus der Verantwortung gestohlen", WirtschaftsWoche -Tarifeinheit: Beamtenbund droht mit "Eskalation in den Unternehmen", WirtschaftsWoche -Nahles treibt trotz Unionskritik Zuschussrente voran, WirtschaftsWoche -Bundesbank: Trotz Abschaffung des 500-Euro-Scheins sieben Prozent mehr Bargeld in Umlauf, WirtschaftsWoche - IT-Sicherheitsexperte Kaspersky warnt vor Cyberattacke zur Bundestagswahl, Spiegel - Tchibo setzt sich ambitionierte Ziele - Umsatz soll um 3 Prozent wachsen - Angriff auf Nespresso stockt, Manager Magazin - Bitburger prüft Ausstieg aus dem Fussballsponsoring, Manager Magazin

(WDH: Diese Meldung wurde bereits am Vorabend erstmals publiziert und ist als Service wiederholt worden.)

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---------- TAGESVORSCHAU / KONJUNKTURPROGNOSEN

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TERMINE MIT ZEITANGABE

02:00 USA: Rede von Fed's Yellen in Stanford

03:00 CHN: BIP Q4/16

03:00 CHN: Industrieproduktion 12/16

03:00 CHN: Einzelhandelsumsatz 12/16

08:00 D: Erzeugerpreise 12/16

10:30 GB: Einzelhandelsumsatz 12/16

12:30 USA: General Electric Q4-Zahlen

15:00 B: Verbrauchervertrauen 01/17

15:00 USA: Rede von Fed's Harker in New Jersey

19:00 USA: Rede von Fed's Williams in San Francisco

TERMINE OHNE GENAUE ZEITANGABE

EU: Fitch Ratingergebnis Rumänien

EU: Moody's Ratingergebnis Bulgarien, Slowenien, Irland

EU: S&P Ratingergebnis Tschechien, Griechenland

SONSTIGE TERMINE

09:00 D: Pharmakonzern Merck feiert Richtfest für neues Innovationszentrum
und Mitarbeiterrestaurant u.a. mit Darmstadts Oberbürgermeister
Jochen Partsch und Merck-Geschäftsleitungsmitglied Kai Beckmann

10:30 D: Das Landgericht Paderborn entscheidet über die Aussagepflicht des
früheren Ex-VW-Chefs Martin Winterkorn als Zeuge, Paderborn

11:00 D: Mündliche Verhandlung im Prozess eines Autobesitzers gegen VW als
Verkäufer im Zuge des VW-Abgasskandals, Braunschweig

D: Beginn Internationale Grüne Woche (bis 29.01.), Berlin

18:00 USA: Donald Trump legt als Nachfolger von Barack Obama den Amtseid
als 45. US-Präsident ab, Washington

CH: Abschluss des Weltwirtschaftforums in Davos

KONJUNKTURPROGNOSEN FÜR DIE EUROZONE UND DIE USA

Prognose Vorwert

EUROZONE

08:00 Uhr

Deutschland

Erzeugerpreise

Dezember

Monatsvergleich +0,4 +0,3

Jahresvergleich +1,0 +0,1

USA

--- keine marktbewegenden Daten erwartet ---

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18.01.2017 08:21
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DEUTSCHLAND: - AUFWÄRTS - Nach dem schwankungsreichen Vortag zeichnen sich im Dax zur Wochenmitte Gewinne ab. Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex rund zwei Stunden vor dem Auftakt 0,46 Prozent höher auf 11 593 Punkte.

USA: - ABWÄRTS - Wenige Tage vor der Amtseinführung von Donald Trump haben Anleger an den US-Börsen am Dienstag eine zögerliche Haltung eingenommen. Fallende Kurse im Finanzsektor gaben am Tag nach dem "Martin Luther King Day" eine schwächere Tendenz vor, während der breite Markt vor allem auf die voranschreitende Berichtssaison und nach London schaute. Dort hatte Premierministerin Theresa May in ihrer Grundsatzrede zum Brexit eine klare Trennung von der EU angekündigt. Ausserdem im Fokus standen kritische Aussagen von Trump zur Stärke des US-Dollars.

ASIEN: - ÜBERWIEGEND FREUNDLICH - In Asien zeigte sich am Mittwochmorgen überwiegend ein freundliches Bild. Die Warnung Donald Trumps vor einem zu starken Dollar kam bei den Anlegern gut an. Die amerikanische Währung zog gleichwohl nach jüngsten Äusserungen von Vertretern der US-Notenbank Fed an. Gleichzeitig kehrten viele Investoren wieder aus als vermeintlich sichere Häfen wie den japanischen Yen oder Gold zurück. In Japan legte der Leitindex Nikkei zu, auch in China ging es aufwärts.
DAX 11.540,00 -0,13%
XDAX 11.547,35 -0,11%
EuroSTOXX 50 3.285,04 -0,29%
Stoxx50 3.007,95 -0,34%

DJIA 19.826,77 -0,30%
S&P 500 2.267,89 -0,30%
NASDAQ 100 5.044,65 -0,29%

Nikkei 225 18.894,37 +0,4%

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN: - LEICHTER - Am Mittwoch werden zahlreiche Konjunkturdaten veröffentlicht. National-Bank-Experte Dirk Gojny achtet vor allem auf die US-Verbraucherpreise, die die laufende Leitzinsdiskussion weiter anheizen und von weiteren Zinsschritten überzeugen könnten. Gojny rechnet mit einem leichteren Start des Bund-Future in den Tag und einer Handelsspanne zwischen 163,30 und 164,60.
Bund-Future 163,89 0,19%

DEVISEN: - ABWÄRTS - Für den Euro ging es nach den Gewinnen des Vortages am Morgen wieder etwas nach unten. Die Gemeinschaftswährung notierte bei 1,0684 US-Dollar. Am Dienstag war sie zwischenzeitlich auf 1,0719 US-Dollar und damit auf den höchsten Stand seit Anfang Dezember geklettert. Der Referenzkurs war zuvor von der Europäischen Zentralbank (EZB) auf 1,0684 (Montag: 1,0594) Dollar festgesetzt worden. Der Dollar kostete damit 0,9360 (0,9439) Euro.
(Alle Kurse 7:14 Uhr)
Euro/USD 1,0684 -0,20%
USD/Yen 113,29 0,56%
Euro/Yen 121,03 0,36%

ROHÖL - AUFWÄRTS - Die Ölpreise sind am Mittwoch etwas gestiegen. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im März kostete am Morgen 55,66 US-Dollar und damit 19 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im Februar stieg um ebenfalls 19 Cent auf 52,67 Dollar.

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PRESSESCHAU

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- Verdi liefert Nahles Munition im Kampf für flexiblere Arbeitszeiten, HB, S.13

- NRW-Regierung prüft Teilverkauf des Portfolios der WestLB-Bad-Bank, HB, S.33

- Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) lehnt SPD-Vorschlag zur Boni-Begrenzung ab, Gastbeitrag, HB, S.48

- SPD und Union wollen neue Regeln für Digitale Plattformen wie Uber oder Airbnb, HB, S.8

- Millionen Laufschuhe aus Ozean-Plastik", Gespräch mit Adidas-Chef Kasper Rorsted, FAZ, S.18

- Scharfer Stellenabbau am früheren Novartis-Standort in Frankfurt, FAZ, S.22

- Brexit: Vorsitzende der CSU-Landesgruppe im Bundestag Gerda Hasselfeldt fordert, auf Handelsschranken zu verzichten, Welt, S. 1

- IVG-Chef, Dietmar Binkowska: Nach dem Verkauf der Bestandsimmobilien an Blackstone geht es bei der IVG darum, die verbliebenen Geschäfte zu versilbern, Interview, BöZ, S. 1 und 9

- Merkur Bank investiert in die Vermögensberatung, Interview mit Geschäftsführer Marcus Lingel, BöZ, S. 4

- Symrise-Chef Heinz-Jürgen Bertram sieht derzeit keine vernünftigen Übernahmemöglichkeiten: "Heute sind die Preise im Eimer", Interview, BöZ, S. 8

- WDH/Medien: Deutsche Bank vor drastischer Kürzung der Boni, Spiegel

- Untersuchungsausschuss-Vorsitzender fordert Ex-VW-Chef Winterkorn zu Aussage auf, Funke Mediengruppe

- Bundesregierung untersucht Risiken von belgischem Akw für Deutschland, Funke Mediengruppe

- Verbraucherzentralen: 64 Prozent der Magnesium-Produkte sind überdosiert, Funke Mediengruppe

- Eon-Chef Johannes Teyssen bedauert Londons harten Brexit-Kurs, Westdeutsche Allgemeine Zeitung

- Audi verschiebt Pläne für Partnerschaft mit chinesischer SAIC - Fokus liegt zunächst auf Kooperation mit FAW und dem Händlernetz, China Daily

(WDH: Diese Meldung wurde bereits am Vorabend erstmals publiziert und ist als Service wiederholt worden.)

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17.01.2017 10:53
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DEUTSCHLAND: - SEITWÄRTS - Nach seinem schwächeren Wochenauftakt wird der Dax zunächst kaum verändert erwartet. Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex rund zwei Stunden vor dem Auftakt 0,07 Prozent tiefer auf 11 547 Punkte. "Alle Augen sind auf die Rede von Theresa May gerichtet", sagte ein Börsianer.

Tendenz USA: - Kein Handel wegen Feiertag -

ASIEN: - UNEINHEITLICH - Am Dienstag spielt die Musik in Europa. Die asiatischen Anleger warten gespannt auf die als wegweisend geltende Rede der britischen Premierministerin Theresa May. In Erwartung eines harten Brexits gehen viele Investoren lieber auf Nummer sicher. Sichere Häfen wie der japanische Yen sind gefragt. Der Leitindex Nikkei konnte davon nicht profitieren. Auch in China ging es für die Festlandsbörsen abwärts. Für zusätzliche Verunsicherung sorgte ein am Vortag publiziertes Interview mit dem designierten US-Präsidenten Donald Trump.
DAX 11.554,71 -0,64%
XDAX 11.559,59 -0,49%
EuroSTOXX 50 3.294,53 -0,90%
Stoxx50 3.018,17 -0,95%

DJIA 19.885,73 -0,03%
S&P 500 2.274,64 0,18%
NASDAQ 100 5.059,51 0,36%

Nikkei 225 18.813,53 -1,5%

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN: - SEITWÄRTS - Die Experten der Hessischen Landesbank erwarten einen richtungslosen Handel. Der ZEW-Konjunkturindikator werde zwar robust ausfallen. Generell sei die Indikatorenlage aber uneinheitlich. Die Helaba erwartet eine Handelsspanne zwischen 163,00 - 164,50.
Bund-Future 163,58 0,01%

DEVISEN: - AUFWÄRTS - Für den Euro ging es am Dienstag wieder bergauf. Im Fokus am Devisenmarkt steht mit Blick auf die anstehende Rede von Theresa May das britische Pfund. Der Euro gewann am Morgen leicht auf 1,0658 US-Dollar. Am Nachmittag des Vortages war es noch abwärts gegangen. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,0594 (Freitag: 1,0661) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,9439 (0,9380) Euro.
(Alle Kurse 7:12 Uhr)
Euro/USD 1,0658 0,55%
USD/Yen 113,40 -0,65%
Euro/Yen 120,86 -0,10%

ROHÖL - ABWÄRTS - Die Ölpreise sind am Dienstag leicht gefallen. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im März kostete am Morgen 55,62 US-Dollar und damit 24 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im Februar fiel um drei Cent auf 52,34 Dollar.

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PRESSESCHAU

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- Institutschefs warnen vor Handelskrieg mit den USA, HB, S. 6 und 7
- 14000 Unternehmensjuristen wollen aus der gesetzlichen Rente, HB, S. 11
- Ifo-Chef Clemens Fuest erwartet höhere Inflation in Deutschland, Interview,
HB, S. 29
- Tunnelbohrer Herrenknecht setzt auf technologischen Vorsprung, Interview mit
Martin-Devid Herrenknecht, Sohn des Firmengründers, HB, S. 16
- Amerika schadet mit seinem Konfrontationskurs gegenüber China sich selbst
und der Weltwirtschaft, Gastbeitrag von Ökonom Stephen Roach, HB, S. 48
- Henkel-Chef Hans Van Bylen will kräftig investieren, Interview, FAZ, S. 21
- Finanzier MIG weckt Börsenphantasie, FAZ, S. 23
- In den nächsten Jahren werden bei der Lufthansa-Catering-Tochter LSG Sky
Chefs nach Angaben der Gewerkschaft Verdi rund 2000 Stellen wegfallen, FAZ,
Rhein-Main-Zeitung, S. 37
- BMW-Chef Harald Krüger reagiert gelassen auf Trumps Drohungen: "Der
Wirtschaftsfaktor, den wir in den USA darstellen, ist nicht zu unterschätzen",
Interview, Welt, S. 9
- EVP-Fraktionschef Manfred Weber (CSU) droht Trump: "Auch wir können die
Daumenschrauben für US-Konzerne anziehen", Interview, Welt, S. 1
- Wirtschaftsweiser Volker Wieland geht mit Europäischer Zentralbank hart ins
Gericht: Notenbank sollte Anleihenkäufe noch 2017 beenden,
Interview, BöZ, S. 1 und 7
- Cybersecurity-Experte Timo Kob warnt vor einer Wiederholung von Fehlern der
Vergangenheit in Sachen Cybersecurity, Interview, BöZ, S. 5
- Facebook will akustische Hilfen für Blinde einführen, Bild, S. 2
- Facebook-Geschäftsführerin Sheryl Sandberg: 'Wollen nicht entscheiden, was
wahr ist', Interview, Bild, S. 2
- Bundeslandwirtschaftsminister Chris­ti­an Schmidt (CSU) stellt 20 Millionen
Euro für neues Ernährungszentrum bereit, Bild, S. 2
- Unicredit beendet Sponsoring der Champions League, Interview mit
Unicredit-Chef Jean Pierre Mustier, SZ, S. 15
- BMW hält trotz Trump-Kritik an Mexiko fest, Wiwo
- Grossbritanniens Premierministerin Theresa May kündigt harten Brexit an,
britische Medien
- Deutsche Bank könnte Boni von 90 Prozent ihrer Händler und Angestellten
einbehalten, New York Post
- Grünen-Chef Cem Özdemir: Trump-Drohung mit Strafsteuer Alarmsignal,
Interview, Neue Osnabrücker Zeitung
- Versicherungen fordern Fahrtests für Senioren ab 75 Jahre, Funke Mediengruppe
- Ablesedienst Ista sucht langfristigen Investor, Westdeutsche
Allgemeine Zeitung
- WDH/Südzucker beendet Kampagne mit 4,4 Millionen Tonnen Zucker,
Heilbronner Stimme

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16.01.2017 08:12
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DEUTSCHLAND: -ABWÄRTS - Der Dax dürfte die neue Woche mit leichten Verlusten beginnen: Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex rund zwei Stunden vor dem Auftakt 0,30 Prozent tiefer auf 11 594 Punkte.

USA: - ABWÄRTS - Gute Geschäftszahlen einiger Banken haben die Wall Street am Freitag etwas gestützt. Der Dow Jones Industrial rutschte jedoch trotzdem minimal ins Minus und schloss 0,03 Prozent tiefer auf 19 885,73 Punkten. Nachdem sich der US-Leitindex zu Handelsbeginn nur bis auf knapp 50 Punkte an die bisher noch nie erreichte Marke von 20 000 Punkten herangetastet hatte, verliess die Anleger der Mut.

ASIEN: - ÜBERWIEGEND ABWÄRTS - Die asiatischen Börsen haben sich am Montagmorgen schwach präsentiert. Die jüngsten Äusserungen des designierten US-Präsidenten Donald Trump vor seiner am Freitag anstehenden Vereidigung haben viele Anleger vorsichtig gemacht. Für zusätzliche Verunsicherung sorgen Mutmassungen über einen harten Austritt Grossbritanniens aus der Europäischen Union. Am Dienstag wird hierzu eine wegweisende Rede der britischen Premierministerin Theresa May erwartet. Viele Anleger zog es in diesem Umfeld in den japanischen Yen, wovon der Leitindex Nikkei allerdings nicht profitieren konnte. Auch in China ging es abwärts. In Südkorea belastete Berichte über einen beantragten Haftbefehl für den De-facto-Chef des Konzerngiganten Samsung die Kurse.
DAX 11.629,18 0,94%
XDAX 11.616,23 0,51%
EuroSTOXX 50 3.324,34 1,15%
Stoxx50 3.047,03 0,89%

DJIA 19.885,73 -0,03%
S&P 500 2.274,64 0,18%
NASDAQ 100 5.059,51 0,36%

Nikkei 225 19.095,24 -1,0%

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN: - SEITWÄRTS - Den Rentenmärkten steht ein eher ruhiger Wochenstart bevor. Bis auf Reden von Zentralbankern stünden auch wegen eines Feiertags in den USA kaum wichtige Termine auf der Agenda, so die Experten der Hessischen Landesbank. Für den Bund-Future zeichne sich deshalb eine Konsolidierung ab. Die Helaba rechnet mit einer Handelsspanne zwischen 162,92 - 164,60.
Bund-Future 163,56 -0,04%

DEVISEN: - STABIL - Der Euro hat mit minimalen Verlusten seinen Kurs aus der Vorwoche weitgehend halten können. Die Gemeinschaftswährung kostete 1,0626 US-Dollar. Die Gemeinschaftswährung hatte sich am Freitag im US-Handel bereits recht stabil gezeigt. Die Europäische Zentralbank setzte den Referenzkurs auf 1,0661 (Donnerstag: 1,0679) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,9380 (0,9364) Euro.
(Alle Kurse 7:08 Uhr)
Euro/USD 1,0626 -0,11%
USD/Yen 113,98 -0,52%
Euro/Yen 121,12 -0,62%

ROHÖL - AUFWÄRTS - Die Ölpreise sind am Montag etwas gestiegen. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im März kostete am Morgen 55,58 US-Dollar und damit 13 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im Februar stieg um elf Cent auf 52,48 Dollar.

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PRESSESCHAU

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- Strategiewechsel bei der Telekom: Konzern setzt auf Kooperation beim schnellen Internet, HB, S. 1, 4, 5

- Mit Hilfe der Technologie Blockchain will die Deutsche Bank gemeinsam mit anderen Banken mittelständischen Unternehmen bei der Handelsfinanzierung helfen, HB, S. 30

- Der Darmstädter Merck-Konzern sucht aktiv nach weiteren Partnerschaften und Kooperationen in den Vereinigten Staaten - und hat dabei keine Angst vor dem künftigen amerikanischen Präsidenten Donald Trump, Interview mit Merck-Vorstandsvorsitzende Stefan Oschmann, FAZ, S. 22

- Der Länderfinanzausgleich zwischen finanzstarken und finanziell schwächeren Bundesländern hat im vergangenen Jahr erstmals die Marke von 10 Milliarden Euro übertroffen, FAZ, S. 15

- Industrie will Steuerüberschüsse für Forschungsförderung verwenden, FAZ, S. 17 - SPD-Parteivorsitzender Sigmar Gabriel: Investitionen sind jetzt wichtiger als Steuersenkungen, FAZ, S. 17

- Die acht reichsten Männer der Welt besassen laut der Hilfs- und Entwicklungsorganisation Oxfam im vergangenen Jahr zusammengenommen 426 Milliarden Dollar und damit mehr Vermögen als die ärmere Hälfte der Weltbevölkerung, FAZ, S. 15

- Designierter US-Präsident Donald Trump kündigt harte Zeiten für deutsche Autobauer an, Interview, Bild, S. 1, 2 und 3, Welt S. 1, 4 und 5 sowie Times

- Der scheidende EU-Parlamentspräsident Martin Schulz (SPD) beklagt: Politiker tragen erst auf europäischer Ebene die Entscheidungen mit - distanzieren sich dann aber zu Hause davon, Interview, Welt, S. 7

- Britische Drohungen erzürnen deutsche Politiker, Welt, S. 9

- IW-Ökonomen schlagen Bestellerprinzip beim Immobilienkauf vor, Welt, S. 12

- Lebensmittelindustrie drückt Teekapseln in den Markt, Welt, S. 10

- Umweltbundesamt dringt auf Plan für den Kohleausstieg, SZ, S. 1 und 15 - WDH/Söder: Bürger mit Steuerentlastung gewinnen, Interview mit Bayerns Finanzministers Markus Söder (CSU), SZ, S. 1 und 4

- Asien-Vorstand der Deutschen Bank forciert Kampf gegen Korruption und Geldwäsche, Interview mit Asien-Vorstand Werner Steinmüller, SZ, S. 18

- "Wir können keinen Job garantieren" - Allianz-Chef Oliver Bäte spricht über Gerechtigkeit, Interview, SZ, S. 16

- Japan will weitere Post-Aktien verkaufen, Nikkei - Bierabsatz stieg 2016 leicht an - Pils mit 50 Prozent Marktanteil weiter die beliebteste Biersorte, Funke Mediengruppe

- Vorstand des Verbraucherzentrale Bundesverbands (VZBV), Klaus Müller begrüsst Tierschutzlabel, Interview, Südwest Presse

(WDH: Diese Meldung wurde bereits am Vorabend erstmals publiziert und ist als Service wiederholt worden.)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

13.01.2017 08:11
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DEUTSCHLAND: - AUFWÄRTS - Der Dax dürfte sich am Freitag zunächst von seinem Rückschlag erholen. Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex rund zwei Stunden vor dem Auftakt 0,36 Prozent höher auf 11'562 Punkte.

USA: - ABWÄRTS - Einen Tag nach der Pressekonferenz von Donald Trump ist an der Wall Street etwas Ernüchterung eingekehrt. Die an Enttäuschungen reiche Rede des künftigen US-Präsidenten wirkte am Donnerstag negativ nach, so dass die wichtigsten Aktienindizes leicht tiefer schlossen. Zahlreiche Analysten bemängelten mit Blick auf die Aussagen Trumps, dass es an Einblicken gefehlt habe, wie die umfangreichen fiskalpolitischen Stimuli und Steuersenkungen aussehen könnten, die der Republikaner auf den Weg bringen wolle, um 'America great again' zu machen.

ASIEN: - UNEINHEITLICH - Die asiatischen Börsen haben am Freitagmorgen kein einheitliches Bild abgegeben. In China gerieten die Festlandsbörsen im Zuge von schwächer als von Experten erwartet ausgefallenen Aussenhandelsdaten unter Druck. Der CSI 300, in dem die wichtigsten Unternehmen des Festlands gelistet sind, pendelt zwischen Plus und Minus. In Japan wiederum konnte der Nikkei zulegen. Zum einen profitierte der Leitindex von gut ausgefallenen Zahlen verschiedener Einzelhändler. Zum anderen seien viele Anleger inzwischen der Meinung, dass die Abschläge infolge der für Investoren enttäuschend ausgefallenen Pressekonferenz von Donald Trump überzogen gewesen seien, hiess es von Analysten aus Tokio. Ein schwächer tendierender Yen gab den Kursen in Japan zusätzlichen Auftrieb.
DAX 11.521,04 -1,07%
XDAX 11.557,58 -0,89%
EuroSTOXX 50 3.286,70 -0,64%
Stoxx50 3.020,26 -0,77%

DJIA 19.891,00 -0,32%
S&P 500 2.270,44 -0,21%
NASDAQ 100 5.041,43 -0,17%

Nikkei 225 19.287,28 +0,8%

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN: - ABWÄRTS - Am Freitag stehen zum Wochenausklang noch wichtige Konjunkturdaten an. Diese dürften sich allerdings kaum positiv beim Bund-Future bemerkbar machen, erwarten die Experten der Hessischen Landesbank, und warnen vor zu viel Optimismus. Sie rechnen mit einer Handelsspanne zwischen 163,00 - 164,60.
Bund-Future 163,62 0,01%

DEVISEN: - SEITWÄRTS - Der Euro hat sich am Morgen über der Marke von 1,06 US-Dollar stabilisiert. Die Gemeinschaftswährung kostete 1,0614 US-Dollar. Der Eurokurs hatte am Vortag weiter von der allgemeinen Dollar-Schwäche profitiert. Zwischenzeitlich hatte der Euro bei 1,0685 US-Dollar den höchsten Stand seit fünf Wochen erreicht. Jüngste Aussagen des künftigen US-Präsidenten Donald Trump enttäuschten die Finanzmärkte und belasteten den Kurs des Dollar. Die Europäische Zentralbank setzte den Referenzkurs am Nachmittag auf 1,0679 (Mittwoch: 1,0503) US-Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,9364 (0,9521) Euro.
(Alle Kurse 7:23 Uhr)
Euro/USD 1,0614 -0,09%
USD/Yen 115,04 0,41%
Euro/Yen 122,10 0,32%

ROHÖL - SEITWÄRTS - Nach kräftigen Vortagesgewinnen haben sich die Ölpreise am Freitag im frühen Handel kaum bewegt. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im März kostete am Morgen 56,04 US-Dollar und damit drei Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im Februar stieg um vier Cent auf 53,05 Dollar.

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PRESSESCHAU

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- Bundesbank: Deutscher Staat hat dank Niedrigzinsen 240 Milliarden Euro
gespart, HB, S. 1 und 10
- Der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Marcel
Fratzscher, wertet die jüngsten Aussagen des neuen US-Präsidenten Donald Trump
als Signal für die deutsche Wirtschaft, über alternative Investitionsstandorte
nachzudenken, Interview, HB, S. 12
- Die Detailverhandlungen über einen Vertrag für eine Fusion unter Gleichen bei
Linde und Praxair haben in dieser Woche begonnen, HB, S. 16 und 17
- Umbau bei Vodafone Deutschland geht in die nächste Runde, HB-Online
- Ökonomie-Nobelpreisträger Joseph Stiglitz befürchtet eine harte globale Wende
in der Finanz- und Wirtschaftspolitik: Das Zeitalter Donald Trumps,
Gastbeitrag, HB, S. 64
- Standortfrage der Grossfusion der Deutschen Börse mit der London Stock
Exchange (LSE) soll bei Spitzentreffen am nächsten Dienstag in Wiesbaden
diskutiert werden, FAZ, S. 25
- Takata kurz vor Milliarden-Vergleich mit US-Justiz, WSJ, S. B1
- Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) bekräftigt Pläne für
15-Mrd-Steuersenkung nach 2017, Interview, SZ, S. 1 und 2
- EZB schaltet sich in Börsenfusion ein, BöZ, S. 3
- Deutsche Bank steht vor Bonus-Kürzungen, BöZ, S. 3
- US-Behörden werfen VW-Mitarbeitern Vernichtung von Beweisen vor, Bild, S. 2
- Orange liebäugelt mit Anteil an Canal Plus, Les Echos
- Geheime Vereinbarung zwischen VW und Kraftfahrtbundesamt, Focus
- Deutsche Bahn: Umsatzeinbruch im Güterverkehr, Wiwo

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12.01.2017 08:17
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DEUTSCHLAND: - ABWÄRTS - Der Dax dürfte am Donnerstag mit leichten Verlusten starten. Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex rund zwei Stunden vor dem Auftakt 0,14 Prozent tiefer auf 11 630 Punkte. Tags zuvor hatte er sich von der jüngsten Lethargie befreit und war mit fast 11 700 Punkten auf das höchste Niveau seit Sommer 2015 gestiegen.

USA: - AUFWÄRTS - Deutlich steigende Ölpreise haben der Wall Street am Mittwoch moderate Gewinne beschert. Die mit hohen Erwartungen verbundene Pressekonferenz des künftigen US-Präsidenten Donald Trump hingegen enttäuschte die Anleger eher. Die Investoren vermissten Details über den künftigen Kurs des Republikaners in puncto Konjunkturpakete und Freihandelsabkommen, sagten Börsianer. Hoffnungen auf entsprechende wirtschaftliche Impulse hatten die Aktienmärkte in den letzten Wochen angetrieben.

ASIEN: - UNEINHEITLICH - Die asiatischen Märkte verdauen noch die Pressekonferenz des zukünftigen US-Präsidenten Donald Trump vom Vortag. Die Anleger hätten auf weitere Details zur Wirtschaftspolitik Trumps gehofft, sagten Marktexperten am Morgen. Schmerzlich vermisst hätten die Investoren etwa Ausführungen zu dem von Trump angekündigten Infrastrukturprogramm. Im Gegenzug, so die Experten weiter, habe Trump aber mit Blick auf die Beziehungen zu China immerhin nicht zu viel weiteres Öl ins Feuer gegossen - zumindest sei von Strafzöllen oder anderen Handelsbarrieren nicht die Rede gewesen. Dem japanischen Nikkei half das wenig. Im Zuge des gestiegenen Yens gab der Leitindex nach. Auch in China notierten die Festlandsbörsen im Minus. Aufwärts ging es hingegen im Zuge eines schwächeren Wons in Korea.
DAX 11.646,17 0,54%
XDAX 11.661,07 0,71%
EuroSTOXX 50 3.307,94 0,05%
Stoxx50 3.043,80 0,16%

DJIA 19.954,28 0,50%
S&P 500 2.275,32 0,28%
NASDAQ 100 5.050,21 0,30%

Nikkei 225 19.134,70 -1,2%

---------- ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN: - AUFWÄRTS - Am Rentenmarkt wie auch in den Notenbanken dürfte sich mangels Details Enttäuschung über die Pressekonferenz des designierten US-Präsidenten Donald Trump breit gemacht haben. Aufmerksam dürften Investoren deshalb die für heute anstehenden Reden von US-Notenbankern nach ersten Reaktionen darauf abklopfen. Dirk Gojny, Experte der National-Bank, erwartet den Bund-Future in einer Handelsspanne zwischen 162,90 und 164,30.
Bund-Future 163,60 0,26%

DEVISEN: - AUFWÄRTS - Für den Euro ist am Donnerstagmorgen weiter aufwärts gegangen. Der Euro kostete 1,0608 US-Dollar. Der Kurs der Gemeinschaftswährung hatte bereits am Vortag deutlich positiv auf die Pressekonferenz des künftigen US-Präsidenten Donald Trump reagiert. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs zuvor auf 1,0503 (Dienstag: 1,0567) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,9521 (0,9463) Euro.
(Alle Kurse 7:03 Uhr)
Euro/USD 1,0608 0,33%
USD/Yen 114,50 -0,80%
Euro/Yen 121,46 -0,48%

ROHÖL - SEITWÄRTS - Die Ölpreise haben sich am Donnerstag im frühen Handel kaum bewegt. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im März kostete am Morgen 55,12 US-Dollar und damit zwei Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im Februar fiel um sieben Cent auf 52,18 Dollar.

---------- UMSTUFUNGEN VON AKTIEN

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- BERENBERG HEBT ZIEL FÜR AURUBIS AUF 62,50 (60) EUR - 'BUY' - GOLDMAN STARTET UNIPER MIT 'BUY' - ZIEL 16,60 EUR - HSBC HEBT ZIEL FÜR EON AUF 7,30 (6,00) EUR - 'HOLD' - HÄNDLER: HSBC HEBT ZIEL FÜR EON AUF 7,30 (6,00) EUR - 'HOLD' - HÄNDLER: JPMORGAN HEBT ZIEL FÜR SALZGITTER AUF 36,50 (33,50) EUR - 'NEUTRAL' - HÄNDLER: JPMORGAN HEBT ZIEL FÜR THYSSENKRUPP AUF 24,60 (24,40) EUR - 'NEUTRAL' - HÄNDLER: MACQUARIE SENKT ZIEL FÜR RWE AUF 18,50 (19,10) EUR - 'OUTPERFORM' - WDH/HÄNDLER: GOLDMAN STARTET UNIPER MIT 'BUY' - ZIEL 16,60 EUR

- GOLDMAN HEBT ZIEL FÜR ALSTOM AUF 28 (27) EUR - 'NEUTRAL' - GOLDMAN HEBT ZIEL FÜR SCHNEIDER ELECTRIC AUF 79 (77) EUR - 'CONV. BUY LIST' - GOLDMAN SENKT ZIEL FÜR ABB AUF 21 (22) CHF - 'NEUTRAL' - WDH/HÄNDLER: SOCGEN HEBT PRUDENTIAL AUF 'HOLD' (SELL) - WDH/HÄNDLER: SOCGEN SENKT ZURICH AUF 'SELL' (HOLD) - WDH/SOCGEN HEBT UBS AUF 'BUY' (HOLD) - ZIEL 20,00 (14,50) CHF

---------- PRESSESCHAU

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- Expertengruppe von Ex-Premier Mario Monti empfiehlt EU Finanzierung durch eigene Steuern, HB, S. 1 und 4-5 - An diesem Donnerstag diskutiert der Aufsichtsrat über die Zukunft von Solarworld, HB, S. 14 - Peugeot will bester Massenanbieter im gehobenen Segment werden, Interview mit Peugeot-Markenchef Jean-Philippe Imparato, HB, S. 26 - Datenschutz: Verbraucherschutzministerium attackiert Kanzlerin Angela Merkel (CDU), HB, S. 30 - Ex-Volkswagen-Chef Martin Winterkorn sagt vor dem Untersuchungsausschuss des Bundestages aus, HB, S. 47 - Die digitale Revolution wird unser Leben durchdringen, Gastbeitrag von Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) und OECD-Generalsekretär Angel Gurria, HB, S. 48 - Bundesrechnungshof erhebt schwere Vorwürfe gegen Wirtschaftsministerium: Steuerung und Kontrolle der Energiewende mangelhaft, FAZ, S. 15 - Ost-Ministerpräsidenten rufen Gabriel im Streit um Stromkosten zum Einlenken auf, FAZ, S. 17 - Krankenhäuser blockieren bessere Patientenversorgung, FAZ, S. 17 - Asylbewerber sollen nach Griechenland zurückgeschickt werden können, FAZ, S. 1 - Die IHK Frankfurt hat Bedenken gegen den geplanten Zusammenschluss der Deutschen Börse und der London Stock Exchange, Interview mit IHK-Präsident Mathias Müller, BöZ, S. 1 und 2 - Bundeswirtschaftsminister Gabriel (SPD) kritisiert "irrsinnige" EU-Steuerpolitik und fordert Mindestsätze für Unternehmenssteuern in Europa, Bild, S. 2 - 7 Milliarden Überschuss: CSU will "rasche Steuersenkungen", Bild, S. 2 - Umfrage: Deutsche wünschen sich mehr Trump-Politik in Berlin, WiWo - Eigentumsquote auf dem Wohnungsmarkt geht zurück, Die Zeit - Mittelständler: Flüchtlinge sind nicht die Lösung für Fachkräftemangel, Markt und Mittelstand - SPD fordert schnelle Einführung von Verbraucher-Sammelklagen, Berliner Zeitung - Teile der Union kritisieren Gesetzentwurf für Lohngerechtigkeit, Passauer Neue Presse

(WDH: Diese Meldung wurde bereits am Vorabend erstmals publiziert und ist als Service wiederholt worden.)

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---------- TAGESVORSCHAU / KONJUNKTURPROGNOSEN

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TERMINE MIT ZEITANGABE

00:50 J: Handelsbilanz 11/16

07:00 D: Südzucker 9Monatszahlen

07:00 D: Hella Halbjahreszahlen

08:45 F: Verbraucherpreise 12/16 (endgültig)

09:55 D: Statistisches Bundesamt Pk zum BIP 2016
und Maastricht Defizit-Quote 2016

10:00 I: Industrieproduktion 11/16

11:00 EU: Industrieproduktion 11/16

13:30 EU: EZB Sitzungsprotokoll 8.12.16

14:30 USA: Erstanträge Arbeitslosenhilfe (Woche)

14:30 USA: Im- und Exportpreise 12/16

TERMINE OHNE GENAUE ZEITANGABE

D: Bundeswirtschaftsministerium Monatsbericht 01/17

GB: Marks & Spencer Q3 Umsatz

GB: Tesco Q3 Umsatz und Christmas Interim management statement

GB: Asos 4Monate Trading Update

I: Unicredit ao Hauptversammlung

USA: Delta Air Lines Q4-Zahlen

SONSTIGE TERMINE

10:00 D: Konferenz des Bundesenergieministeriums mit der OECD "Key Issues for
Digital Transformation in the G20" u.a mit Bundesenergieminister
Sigmar Gabriel (SPD), Berlin

10:00 D: Pk der Zabel Property AG und der Becken Holding GmbH zum Frankfurter
Wohnungsmarkt, Frankfurt

10:30 D: Nord/LB stellt ihre Neujahrsprognose 2017 vor
Der neue NordLB-Vorstandschef Thomas Bürkle stellt gemeinsam mit
Chefökonom Torsten Windels sowie dem regionalen Analysten Eberhard
Brezski die Konjunkturprognosen des Geldhauses für den Euro-Raum,
Deutschland und Niedersachsen vor.

10:30 D: Pk des Schott-Konzerns zum Geschäftsjahr 2015/2016, Mainz

11:00 D: Neujahrsempfang Bundesverband deutscher Banken
mit Hauptgeschäftsführer Michael Kemmer, Frankfurt

11:00 D: Jahres-Pk Handelsverband Hessen mit Blick auf das Weihnachtsgeschäft
und Ausblick auf die Handelskonjunktur 2017, Kassel

12:00 LU: Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) zu offiziellem Besuch in
Luxemburg
12.00 h Pressekonferenz Premierminister Xavier Bettel und Merkel

14:30 USA: Rede Fed-Präsident von Philadelphia Harker in Malvern

14:30 USA: Rede Fed-Präsident von Chicago Evans in Naples

18:30 USA: Rede Fed-Präsident von Atlanta Lockhart on Florida Chamber of
Commerce

19:15 USA: Rede Fed-Präsident von St. Louis Bulard in New York U.S. Outlook

LU: Mündliche Verhandlung am EuGH zum Genehmigungsverfahren für das
Kohlekraftwerk Hamburg-Moorburg

KONJUNKTURPROGNOSEN FÜR DIE EUROZONE UND DIE USA

Prognose Vorwert

EUROZONE

10:00 Uhr

Italien

Industrieproduktion

November

Monatsvergleich +0,2 unv.

Jahresvergleich

bereinigt +1,8 +1,3

10:00 Uhr

Deutschland

Haushaltsdefizit in Prozent vom BIP

2016 0,6 0,7

Bruttoinlandsprodukt

2016

Jahresvergleich +1,9 +1,7

11:00 Uhr

Eurozone

Industrieproduktion

November

Monatsvergleich +0,5 -0,1

Jahresvergleich +1,5 +0,6

USA

14.30 Uhr

Importpreise, Dezember

Monatsvergleich +0,7 -0,3

Jahresvergleich +1,8 -0,1

Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe

Vorwoche (in Tausend) 260 235

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11.01.2017 08:13
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DEUTSCHLAND: - SEITWÄRTS - Der Dax findet weiter keinen klaren Trend: Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex rund zwei Stunden vor dem Auftakt 0,13 Prozent tiefer auf 11 568 Punkte. Die Anleger warten die erste Pressekonferenz des künftigen US-Präsidenten Donald Trump ab, die kurz vor Xetra-Schluss beginnen soll.

USA: - ABWARTEND - Der Dow Jones Industrial hat sich am Dienstag nur zwischenzeitlich wieder etwas an die bisher unerreichte Marke von 20 000 Punkten herangepirscht. Bereits vor dem Wochenende war er im dritten Anlauf seit Dezember nur um Haaresbreite daran vorbei geschrammt. Der schwache Dollar und gute Konjunkturnachrichten aus China hatten den US-Leitindex bis auf gut 40 Punkte an die runde Schwelle herangeführt, bevor die Anleger wieder der Mut verliess. Vor der ersten Pressekonferenz des künftigen US-Präsidenten Donald Trump nach seinem Wahlsieg, die am Mittwoch auf dem Programm steht, hätten sich die Anleger dann doch fürs Abwarten entschieden, sagten Börsianer.

ASIEN: - AUFWÄRTS - Mit Spannung blicken die Anleger in Asien auf die für den heutigen Mittwoch angesetzte Pressekonferenz des designierten US-Präsidenten Donald Trump. Während die Aussicht etwa auf Infrastrukturprogramme und massive Steuererleichterungen die Anleger bislang frohlocken liess, macht sich immer mehr Sorge über das Verhältnis der USA zu China breit. In China notierten die Festlandsbörsen im Minus, während es in Japan nach drei Verlusttagen für den Leitindex Nikkei wieder aufwärts ging. In Südkorea freuten sich die Anleger immer noch über die guten Samsung-Zahlen der Vorwoche.
DAX 11.583,30 0,17%
XDAX 11.578,43 0,22%
EuroSTOXX 50 3.306,21 -0,08%
Stoxx50 3.038,88 0,07%

DJIA 19.855,53 -0,16%
S&P 500 2.268,90 0,00%
NASDAQ 100 5.035,17 0,20%

Nikkei 225 19.364,67 +0,3%

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN: - ABWÄRTS - Ohne die anstehende Pressekonferenz von Donald Trump würden am Mittwoch keine wichtigen Nachrichten für den Rentenmarkt auf dem Programm stehen. Fraglich für Dirk Gojny, Experte der National-Bank, wird bei Trump vor allem sein, ob er das in Aussicht gestellte Programm finanzieren kann. Der Bund-Future dürfte seiner Meinung nach wenig verändert eröffnen und am Vormittag eher etwas unter Druck stehen. Er erwartet eine Handelsspanne zwischen 162,55 und 163,90.
Bund-Future 163,17 -0,02%

DEVISEN: - SEITWÄRTS - Der Euro hat am Mittwochmorgen die Marke von 1,05 US-Dollar halten können. Die Gemeinschaftswährung notierte bei 1,0554 US-Dollar. Am Vortag hatte der Eurokurs einen Grossteil seiner Tagesgewinne eingebüsst. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs auf 1,0567 (Montag: 1,0516) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,9463 (0,9509) Euro.
(Alle Kurse 7:02 Uhr)
Euro/USD 1,0554 -0,07%
USD/Yen 115,93 0,25%
Euro/Yen 122,35 0,18%

ROHÖL - AUFWÄRTS - Nach deutlichen Verlusten an den beiden Vortagen haben die Ölpreise am Mittwoch im frühen Handel leicht zugelegt. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im März kostete am Morgen 53,71 US-Dollar. Das waren sieben Cent mehr als am Dienstag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im Februar stieg um 13 Cent auf 50,95 Dollar.

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PRESSESCHAU

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- Union will Unternehmenssteuern grundlegend reformieren, HB, S. 8/FAZ, S. 16

- Deutsche Wirtschaft steigert Innovationsausgaben auf Rekordniveau, HB, S. 9

- US-Ermittler wollen beweisen, dass Ex-VW-Vorstände zu lange die Abgasmanipulationen verschwiegen haben und wittern Verschwörung, HB, S. 1

- "Starre Regeln für die Fed wären ein schwerer Fehler", Interview mit dem Ex-Chef der Fed Minneapolis, Narayana Kocherlakota, HB, S. 29

- ING Diba vergibt immer mehr Kredite an Grosskunden, Interview mit Firmenkundenvorstand Joachim von Schorlemer, FAZ, S. 21

- Google will Satelliten-Geschäft verkaufen, WSJ, B3

- Italiens Finanzminister Pier Carlo Padoan ist sicher, dass sein Land keine Hilfe braucht: "Italiens Bankensystem ist nicht in der Krise", Interview, Welt, S. 10

- Geplante Fusion von Deutscher Börse und London Stock Exchange bringt deutliche Vorteile. Dabei seien eher Verlagerungen nach Frankfurt zu erwarten, Interview mit Dirk Schiereck, Professor für Unternehmensfinanzierung an der TU Darmstadt, BöZ, S. 1 und 3

- HUK-Coburg Vorstandssprecher Wolfgang Weiler mahnt: "Wir müssen auch mal ins Risiko gehen", Interview, BöZ, S. 4

- Investmentgesellschaft Knight Vinke fordert von Energiekonzern Eon Abtrennung des Netzgeschäfts

- Investor fordert weitere Aufspaltung von Energiekonzern Eon, HB, S. 21

- Eon: Netze gehören zum Kerngeschäft, BöZ, S. 7

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09.01.2017 08:14
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DEUTSCHLAND: - AUFWÄRTS - Nach den Kursgewinnen an der Wall Street vor dem Wochenende wird am Montag auch der Dax höher erwartet. Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex rund zwei Stunden vor dem Auftakt 0,35 Prozent fester auf 11 640 Punkte.

USA: - AUFWÄRTS - Frische Rekorde bei Dow Jones Industrial, S&P 500 sowie Nasdaq 100: Nach dem recht guten US-Arbeitsmarktbericht für Dezember haben die drei wichtigsten US-Indizes am Freitag Höchststände erreicht. Der US-Leitindex Dow schrammte mit 19 999,63 Punkten nur um Haaresbreite an der Marke von 20 000 Punkten vorbei. Letztlich verabschiedete er sich mit einem Plus von 0,32 Prozent mit 19 963,80 Punkten ins Wochenende.

ASIEN: - UNEINHEITLICH - Die starke Wall Street und der gut ausgefallene US-Arbeitsmarktbericht haben vor allem den chinesischen Börsen am Montag Auftrieb verliehen. Für die chinesischen Festlandsbörsen ging es aufwärts. Auf der anderen Seite werden viele Anleger mit Blick auf die am Mittwoch anstehende Rede des designierten US-Präsidenten Donald Trump vorsichtig. Die Investoren würden vor allem auf Hinweise für die künftige Wirtschaftspolitik und hier vor allem auf das Verhältnis zu China achten. In Japan wird wegen eines Feiertags nicht gehandelt.
DAX 11.599,01 0,12%
XDAX 11.606,52 0,26%
EuroSTOXX 50 3.321,17 0,14%
Stoxx50 3.050,69 -0,04%

DJIA 19.963,80 0,32%
S&P 500 2.276,98 0,35%
NASDAQ 100 5.007,08 0,85%

Nikkei 225 feiertagsbedingt kein Handel am Montag

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN: - BEHAUPTET - Am Rentenmarkt dürften die Anleger heute weiter mit der Bewertung der US-Arbeitsmarktdaten von vergangener Woche beschäftigt sein, nimmt Dirk Gojny an. Der Experte der National-Bank erwartet einen behaupteten Start des Bund-Future bei einer Handelsspanne zwischen 162,45 und 163,50.
Bund-Future 162,82 -0,48%

DEVISEN: - ABWÄRTS - Für den Euro ist es auch am Montag wieder etwas weiter nach unten gegangen. Die Gemeinschaftswährung notierte am Morgen bei 1,0522 US-Dollar. Der Euro war bereits am vergangenen Freitag infolge eines guten US-Arbeitsmarktberichts unter Druck geraten. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuvor auf 1,0589 (Donnerstag: 1,0501) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,9444 (0,9523) Euro.
(Alle Kurse 7:13 Uhr)
Euro/USD 1,0522 -0,12%
USD/Yen 117,47 0,39%
Euro/Yen 123,61 0,27%

ROHÖL - ABWÄRTS - Die Ölpreise haben zum Wochenbeginn leicht nachgegeben. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im März kostete am Montagmorgen 56,84 US-Dollar. Das waren 26 Cent weniger als am Freitag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im Februar fiel um 29 Cent auf 53,70 Dollar.

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PRESSESCHAU

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- VDA-Chef Matthias Wissmann: Trump soll industriellen Sektor in den USA stärken, Interview, HB, S. 1, 4, 5

- Daimler will Elektromodelle bei Geländewagen und Limousinen in verschiedenen Grössen, Interview mit Entwicklungsvorstand Ola Källenius, HB, S. 16, 17

- US-Staranwalt: Kläger streben bei EC-Gebühren deutscher Banken aussergerichtliche Lösung an, Interview mit dem deutschen Kanzleivertreter Christopher Rother, HB, S. 31

- Finanzinvestoren Advent und Bain wollen deutschen Banken und Sparkassen deren Kartendienstleister Concardis abkaufen, HB, S. 31

- Morgan Stanley vor Verkauf der Beteiligung an Öltanker-Gesellschaft Heidmar, FT, S. 14

- Börsengang von Saudi Aramco soll "unvergleichlich" werden, FT, S. 15

- IMK-Studie: Konjunkturprognosen kaum besser als Raten von Wirtschaftsdaten, HB, S. 10

- Zug- und Flugzeughersteller Bombardier plant Produktion in Deutschland ganz aufzugeben, HB, S. 1, 14

- Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) will deutsches Gesundheitsportal im Internet, Gastbeitrag, FAZ, S. 15

- Arbeitgeberverband BDA: Flexible Beschäftigungsformen verzerrt dargestellt, FAZ, S. 18

- Weltwirtschaftsforums-Chef Klaus Schwab fordert grundsätzliche Änderungen am Weltwirtschaftssystem, Funke Mediengruppe

- Möglicher Mindestpreis für CO2-Zertifikate: Studie des Energiewirtschaftlichen Instituts der Uni Köln (EWI) sieht europaweit Folgekosten von 170 Milliarden Euro, Welt, S. 10

- WDH/Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) bringt E-Auto-Quote ins Spiel, Stuttgarter Zeitung, Stuttgarter Nachrichten

- Verkauf von E-Autos in Deutschland soll 2017 um 50 Prozent zulegen, Interview mit VDIK-Präsident Reinhard Zirpel, Automobilwoche

- Grüne wollen Facebook mit Androhung empfindlicher Geldstrafen zu härterer Gangart gegen Fake News bewegen, Interview mit Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt, Welt, S. 4

- Der Nobelpreis-Ökonom Angus Deaton wirft dem Westen schwere Fehler im Umgang mit den ärmeren Staaten der Welt vor: "Entwicklungshilfe wirkt negativ", Interview, SZ, S. 1 und 16

- Kunden des notleidenden Lebensversicherers Prisma Life bezahlten Honorar und zusätzlich Provisionen, SZ, S. 20

- Jeder Fünfte bekommt trotz Berufsabschluss Niedriglohn, Bild, S. 1

(WDH: Diese Meldung wurde bereits am Vorabend erstmals publiziert und ist als Service wiederholt worden.)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

06.01.2017 08:50
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DEUTSCHLAND: - ETWAS TIEFER - Die Anleger am deutschen Aktienmarkt bleiben nach der Dezember-Rally vorsichtig. Der Broker IG taxierte den Dax am Freitag rund zwei Stunden vor dem Auftakt 0,08 Prozent tiefer auf 11 576 Punkten. Zum Wochenbeginn hatte der deutsche Leitindex noch an den starken Schlussspurt von 2016 angeknüpft. Seither ist das Börsenbarometer aber auf Richtungssuche.

USA: - DOW JONES LEICHT IM MINUS - Am US-Aktienmarkt haben sich die Anleger am Donnerstag weiter zurückgehalten. Am Ende der Woche steht der wichtige Arbeitsmarktbericht vor der Tür. In den vor Handelsstart veröffentlichten ADP-Daten aus dem Privatsektor sahen die Experten der Helaba zwar leicht freundliche Signale, das Überraschungspotenzial hielten sie aber für begrenzt.

ASIEN: - UNEINHEITLICH - An den wichtigsten asiatischen Börsen hat sich am Freitag keine klare Richtung gezeigt. Während der japanische Nikkei 225 mit einem Minus von 0,3 Prozent aus dem Handel ging, legte der Hang Seng zuletzt um 0,16 Prozent zu. Thema an Asiens Börsen ist vor allem der auf hohem Niveau schwächelnde US-Dollar.
DAX 11.584,94 0,01%
XDAX 11.575,89 -0,12%
EuroSTOXX 50 3.316,47 -0,03%
Stoxx50 3.051,81 0,12%

DJIA 19.899,29 -0,21%
S&P 500 2.269,00 -0,08%
NASDAQ 100 4.964,95 0,56%

Nikkei 225 19.454,33 -0,3%

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN: - ABWÄRTSRISIKEN - "Ein robust zu erwartender Arbeitsmarktbericht dürfte den Rentenmarkt in Schach halten", schreibt die Helaba am Freitagmorgen in einem Kommentar. Den Handel erwarten die Experten zwischen 162,50 und 164,50 Punkten.
Bund-Future 163,61 0,20%

DEVISEN: - EURO LEICHT SCHWÄCHER - Der Kurs des Euro hat sich am Freitagmorgen trotz leichten Verlusten deutlich über der Marke von 1,05 US-Dollar gehalten. Zuletzt notierte die Gemeinschaftswährung bei 1,0582 Dollar. Am Donnerstag hatte sie noch um die 1,06 Dollar gependelt. Am Dienstag war sie mit 1,0341 Dollar indes noch auf den tiefsten Stand seit 2003 gefallen.
(Alle Kurse 7:11 Uhr)
Euro/USD 1,0582 -0,16%
USD/Yen 115,94 0,32%
Euro/Yen 122,69 0,16%

ROHÖL - LEICHT IM MINUS - Die Ölpreise haben am Freitag im frühen Handel leicht nachgegeben. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im März kostete am Morgen 56,78 US-Dollar. Das waren 11 Cent weniger als am Donnerstag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im Februar sank um 10 Cent auf 53,66 Dollar.

Starke Impulse blieben am Morgen aus. Am Donnerstag hatten die Rohölpreise auf neue Lagerdaten aus den USA zunächst mit Verlusten reagiert, die aber zügig wieder wettgemacht wurden.

Im Fokus stehen am Markt nach wie vor die vom Ölkartell Opec und elf anderen Förderstaaten angekündigten Produktionskürzungen, die seit Jahresanfang gelten. Mit der Absprache sollen die Ölpreise angehoben werden. Bisher deuten Ankündigungen aus mehreren Ländern darauf hin, dass die Absprache eingehalten wird.

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PRESSESCHAU

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- "Da ist viel Hype dabei", Infineon-Chef Reinhard Ploss u.a. über das Internet der Dinge, Interview, HB, S.14-15

- Bei den Banken wird der Tresorraum knapp, HB, S.22

- Bundesregierung will Einkommensungleichheit bekämpfen - Ministerstreit um Wirtschaftskurs, HB, S.1

- SPD lehnt Kompromissvorschlag der Kassen im Streit um Pflegeberufe ab, FAZ, S.1,15

- WDH/Deutsche-Börse-Chef Carsten Kengeter: Frankfurt wird durch Fusion mit LSE gestärkt, Welt, S.15

- Deutsche-Bahn-Mitarbeiter können wählen, ob sie mehr Gehalt oder mehr Freizeit wollen, Welt, S. 9

- Zahl der Hartz-Empfänger aus Asyl-Ländern stieg Ende 2016 auf 674 000, Bild, S. 1

- NGG-Chefin findet höhere Steuer auf Tierversuche "absurd"; Experte: "keinerlei Beleg" für Wirkung, Bild, S. 2

- Pimco sorgt sich um Zukunft der Eurozone, Interview mit Pimco-Direktor Joachim Fels, BöZ, S.1,7

- "Für mich ist die 'Immobilienblase' geradezu ein Unwort", Interview mit dem stellv. Vorstandsvorsitzenden der Frankfurter Sparkasse über den Wohnungsmarkt Rhein-Main, BöZ, S.5

- Unicredit Kapitalerhöhung beginnt Mitte Februar, BöZ, S.4

- Aktivistischer Investor AOC stellt neue Forderungen an Stada, WiWo

- DIW-Chef Marcel Fratzscher: Mittelfristig deutlich schwächeres Wachstum, Redaktionsnetzwerk Deutschland

- Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) plant digitale Fahrkarten für alle Städte / Verkehrsminister will Angebote von Verkehrsunternehmen bis 2019 vernetzen, Funke Mediengruppe

- Abwanderungen aus dem Osten in den Westen Deutschlands auf niedrigstem Stand seit der Wiedervereinigung, Funke Mediengruppe

- Mercedes-Pkw mit Euro-6-Norm laut ICCT-Studie schmutziger als Lkw / Daimler-Sprecher: Alle Modelle "zertifiziert und zugelassen" / Grünen-Fraktionschef Hofreiter attackiert Autoindustrie und Verkehrsminister Dobrindt, Funke Mediengruppe

- Engie soll 300 Millionen Euro Steuern nachzahlen auf Druck der EU, Les Echos

- Bahn lehnt Ausweispflicht beim Ticketverkauf ab, Berliner Zeitung

(WDH: Diese Meldung wurde bereits am Vorabend erstmals publiziert und ist als Service wiederholt worden.)

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05.01.2017 08:17
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DEUTSCHLAND: - SEITWÄRTS - Nach einem guten Jahresstart bleibt der deutsche Aktienmarkt auf Richtungssuche. Der Broker IG taxierte den Dax am Donnerstag rund zwei Stunden vor dem Auftakt 0,02 Prozent höher auf 11 587 Punkte. Bereits die letzten beiden Tage war der deutsche Leitindex nur wenig verändert, nachdem er zum Wochenstart noch mit einem Plus von 1 Prozent stark ins Jahr 2017 gestartet war.

USA: - AUFWÄRTS - Der US-Aktienmarkt hat seinen Aufschwung im neuen Jahr fortgesetzt. Der US-Leitindex Dow Jones Industrial kletterte am Mittwoch um weitere 0,30 Prozent auf 19 942,16 Punkte. Er nimmt damit den dritten Anlauf auf die historische Marke von 20 000 Punkten.

ASIEN: - UNEINHEITLICH - An den asiatischen Börsen verdauen die Anleger noch das am Vortag veröffentlichte Proto koll zur jüngsten Sitzung führender Mitglieder der US-Notenbank Fed. In Japan konnte der Nikkei zunächst von einem kräftigeren Yen profitieren, bevor der Leitindex dann leicht ins Minus dreht. In China machte sich ein gut ausgefallener Stimmungsindikator für den chinesischen Dienstleistungssektor beim CSI 300, in dem die wichtigsten Aktienwerte des Festlands gelistet sind, positiv bemerkbar. Hier richteten sich die Augen der Marktteilnehmer auch auf einen im Verhältnis zum US-Dollar weiter zulegenden Offshore-Yuan. Das Gros der asiatischen Börsen nutzte den Rückenwind von den gut ausgefallenen Konjunkturnachrichten etwa aus den USA und Europa der vergangenen Tage und die guten Vorgaben von der Wall Street.
DAX 11.584,31 0,00%
XDAX 11.590,20 -0,03%
EuroSTOXX 50 3.317,52 0,08%
Stoxx50 3.048,05 0,11%

DJIA 19.942,16 0,30%
S&P 500 2.270,75 0,57%
NASDAQ 100 4.937,21 0,53%

Nikkei 225 19.520,69 -0,4%

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN: - AUFWÄRTS - Nach dem Protokoll der Tagung des FOMC der amerikanischen Notenbank und guten Nachrichten von den chinesischen Dienstleistern richten sich die Augen der Anleger langsam auf dem US-Arbeitsmarktbericht am Freitag. Dirk Gojny, Experte der National-Bank, traut dem Bund-Future zum Handelsstart Gewinne zu. Er erwartet eine Handelsspanne zwischen 162,60 und 164,10.
Bund-Future 163,29 -0,10%

DEVISEN: - AUFWÄRTS - Der Euro hat seine Gewinne vom Vortag halten können. Am Donnerstagmorgen kostete die Gemeinschaftswährung 1,0548 US-Dollar. Der Eurokurs hatte am Vortag seine zuvor kräftigenVerluste wieder aufgeholt. Nach der Veröffentlichung des Protokolls der jüngsten Fed-Sitzung ging es für den Euro bergauf. Am Dienstag war der Euro mit 1,0340 Dollar noch auf den tiefsten Stand seit 2003 abgesackt. Die nun spürbare Dollar-Schwäche begründeten Marktteilnehmer bereits mit dem defensiven Agieren vieler Anleger vor dem Arbeitsmarktbericht am Freitag. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs auf 1,0437 (Dienstag: 1,0385) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,9581 (0,9629) Euro.
(Alle Kurse 7:09 Uhr)
Euro/USD 1,0548 0,58%
USD/Yen 116,41 -0,81%
Euro/Yen 122,79 -0,23%

ROHÖL - ABWÄRTS - Die Ölpreise sind am Donnerstag im frühen Handel leicht gefallen. Starke Impulse blieben zunächst aus. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im März kostete am Morgen 56,28 US-Dollar. Das waren 18 Cent weniger als am Mittwoch. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im Februar sank um 11 Cent auf 53,15 Dollar.

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UMSTUFUNGEN VON AKTIEN

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- HÄNDLER: BERNSTEIN HEBT LINDE AUF 'MARKET-PERFORM' (UNDERPERFORM)

- HÄNDLER: MORGAN STANLEY HEBT AIRBUS GROUP AUF 'OVERWEIGHT' (EQUAL-WEIGHT)

- DEUTSCHE BANK SENKT LINDE AUF 'HOLD' (BUY) - ZIEL 174 (180) EUR

- EXANE BNP HEBT DEUTSCHE WOHNEN AUF 'OUTPERFORM' (NEUTRAL)

- EXANE BNP HEBT LEG IMMOBILIEN AUF 'OUTPERFORM' (NEUTRAL) - ZIEL 86 (91) EUR

- EXANE BNP HEBT VONOVIA AUF 'OUTPERFORM' (NEUTRAL) - ZIEL 37 EUR

- JPMORGAN HEBT AIRBUS GROUP AUF 'NEUTRAL' (UNDERWEIGHT) - ZIEL 68 (55) EUR

- JPMORGAN HEBT ALLIANZ AUF 'OVERWEIGHT' (NEUTRAL) - ZIEL 180 (170) EUR

- JPMORGAN HEBT ZIEL FÜR MTU AERO ENGINES AG AUF 140 (125) EUR - 'OVERWEIGHT'

- JPMORGAN SENKT HANNOVER RÜCK AUF 'UNDERWEIGHT' (NEUTRAL)

- PMORGAN SENKT TALANX AUF 'NEUTRAL' (OVERWEIGHT) - ZIEL 32 (33) EUR

- HÄNDLER: HSBC HEBT AENA AUF 'BUY' (HOLD)

- S&P GLOBAL SENKT AXA AUF 'HOLD' (STRONG BUY) - ZIEL 26 (23) EUR

- EXANE BNP SENKT ZIEL FÜR UNIBAIL-RODAMCO AUF 270 (287) EUR - 'OUTPERFORM'

- JPMORGAN HEBT ZIEL FÜR PRUDENTIAL AUF 1450 (1252) PENCE - 'UNDERWEIGHT'

- JPMORGAN HEBT ZIEL FÜR SAFRAN AUF 73,00 (64,50) EUR - 'NEUTRAL'

- JPMORGAN HEBT ZIEL FÜR SWISS RE AUF 108 (101) CHF - 'OVERWEIGHT'

- JPMORGAN SENKT ZURICH AUF 'NEUTRAL' (OVERWEIGHT) - ZIEL 290 (308) CHF

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PRESSESCHAU

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- Eigene Aktiengeschäfte: Topmanager beweisen gutes Timing, HB, S. 28-29

- Deutsche Bank muss sich neuen Geldwäsche-Chef suchen, Manager Magazin online, FT, S. 12 und WSJ, S. B1

- Eurogruppenchef Jeroen Dijsselbloem könnte sein Amt wegen niederländischer Parlamentswahlen frühzeitig aufgeben müssen, FAZ, S. 17

- Nach Apple will auch Oracle-Gründer Larry Ellison in milliardenschweren Tech-Fonds des japanischen Softbank-Konzerns investieren - auch Abu Dhabi interessiert, FT, S. 12

- Deutschlands Krankenkassen lehnen Zuckersteuer ab, Gespräch mit Vorstandschef der Barmer-Ersatzkasse, Christoph Straub, FAZ, S. 17

- Verbraucherzentrale Bundesverband hält Pläne von Verkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) zu autonomem Fahren für unausgegoren, HB, S. 10

- Investmentbank Cantor Fitzgerald will Servicegeschäft für Hedgefonds ausbauen, Interview mit Chef Howard Lutnick, HB, S. 30

- FDP-Chef Christian Lindner will im Bundestagswahlkampf unter anderem mit Steuererleichterungen punkten, Interview, HB, S. 4-5

- Noch-EU-Parlamentspräsident Martin Schulz (SPD) will Beitrittsgespräche mit der Türkei nicht abbrechen, SZ, S. 8

- Tariflöhne von Auszubildenden steigen deutlich, Auswertung des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB), SZ, S. 22

- Bundesfinanzaufsicht Bafin hat Eröffnung von mehr als 100 sogenannter Basiskonten angeordnet, Interview mit Exekutivdirektorin Beatrice Freiwald, BöZ, S. 1 und 7

- Ökonomen fordern von EZB Ausstieg aus der lockeren Geldpolitik, Bild, S. 2

- Aktionärsvertreter fordern Kündigungsklausel für Ex-Vorstände, Bild, S. 2

- Österreichs Aussenminister Sebastian Kurz droht mit Klage gegen deutsche Pkw-Maut, Bild, S. 2

- Verkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) will mit Gesetzentwurf 15 Autobahnprojekte beschleunigen, Gespräch mit SPD-Fraktionsvize Sören Bartol, Rheinische Post

- Verdi sieht "ungebremste Streikbereitschaft" bei Amazon, Gespräch mit Verdi-Bundesvorstandsmitglied Stefanie Nutzenberger, Westdeutsche Allgemeine Zeitung

- Umweltbundesamt fordert höhere Mehrwertsteuer auf Milch und Fleisch, Gespräch mit Präsidentin Maria Krautzberger, Funke Mediengruppe

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04.01.2017 08:16
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DEUTSCHLAND: - AUFWÄRTS - Gute Vorgaben aus Übersee dürften dem Dax am Mittwoch zu einem freundlichen Auftakt verhelfen. Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex rund zwei Stunden vor dem Start 0,25 Prozent höher auf 11 613 Punkte.

USA: - AUFWÄRTS - An der Wall Street ist das neue Jahr positiv gestartet. Nach dem kleineren Rückschlag in den letzten Tagen des abgelaufenen Jahres knüpfte der US-Aktienmarkt nach dem verlängerten Wochenende wieder an die seit Anfang November laufende Kursrally an. Dabei half, dass die Stimmung in der US-Industrie sich im Dezember deutlich stärker als erwartet aufgehellt hatte.

ASIEN: - AUFWÄRTS - Gute Konjunkturnachrichten vom Vortag etwa aus China, Deutschland und vor allem den USA haben der Wall Street und vor allem dem US-Dollar Beine gemacht. Davon profitieren am Mittwoch auch die Aktienmärkte in Asien. Vor allem in Japan ging es für den nach Feiertagen geschlossenen Leitindex Nikkei steil bergauf. Von einem im Verhältnis zum Dollar schwachen Yen profitieren die dortigen Exportunternehmen. In China konnten die Festlandsbörsen nicht ganz so stark zulegen, notierten aber ebenfalls im Plus.
DAX 11.584,24 -0,12%
XDAX 11.593,53 0,06%
EuroSTOXX 50 3.315,02 0,19%
Stoxx50 3.044,64 0,84%

DJIA 19.881,76 0,60%
S&P 500 2.257,83 0,85%
NASDAQ 100 4.911,33 0,98%

Nikkei 225 19.594,16 +2,5% (7:00 Uhr)

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN: - ABWÄRTS - Nach den gestiegenen Inflationsdaten vom Vortag dürfte die Diskussion über den Kurs der Europäischen Zentralbank heute nicht nur Anleger beschäftigen. Daneben werden wohl unter anderem Preisdaten aus dem Euroraum und das Protokoll der letzten Sitzung der US-Notenbank Fed im Blickpunkt stehen. All das dürfte am Ende nach Meinung von Dirk Gojny, Experte der National-Bank, Druck auf die Anleihenkurse ausüben. Er erwartet einen schwachen Start des Bund-Future und eine Handelsspanne zwischen 162,60 und 164,10.
Bund-Future 163,45 -0,61%

DEVISEN: - SEITWÄRTS - Der Euro hat am Mittwochmorgen seine Erholung von den Vortagesverlusten halten können. Die Gemeinschaftswährung notierte bei 1,0406 US-Dollar. Am Dienstag war sie zeitweise auf den tiefsten Stand seit 2003 gefallen. Robuste Konjunkturdaten aus den USA gaben dem Dollar Auftrieb und schwächten im Gegenzug den Euro. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs auf 1,0385 (Montag: 1,0465) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,9629 (0,9556) Euro.
(Alle Kurse 7:02 Uhr)
Euro/USD 1,0406 0,03%
USD/Yen 118,09 0,31%
Euro/Yen 122,88 0,34%

ROHÖL - AUFWÄRTS - Die Ölpreise haben sich am Mittwochmorgen etwas von ihren Verlusten am Vortag erholt. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im März kostete im frühen Handel 55,89 US-Dollar. Das waren 42 Cent mehr als am Dienstag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im Februar stieg um 40 Cent auf 52,73 Dollar.

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PRESSESCHAU

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- Ifo-Chef Clemens Fuest fordert von Europäischer Zentralbank Ausstieg aus
lockerer Geldpolitik, FAZ, S.15
- Umfrage: Vermögensverwalter senken Aktienquote, FAZ, S. 23
- Gemeinsam für mehr Ausgleich - die Einkommen müssen gleichmässiger verteilt
sein, Gastbeitrag von IWF-Chefin Christine Lagarde, HB, S. 48
- Qualcomm will bei neuem Technology Fund von Softbank einsteigen, WSJ, S. B1
- Deutschland blockiert strengere Regeln für Banken - BIZ-Sitzung abgesagt,
FAZ, S.16
- Wohnungsvermieter Grand City Properties will in den MDax,
Interview mit Vorstandschef Christian Windfuhr, BöZ, S.9
- Fintech CRX Markets will Banken beim Factoring angreifen, Gespräch mit
Firmenchefs Moritz von der Linden und Philip Holzer, BöZ, S. 2
- Arbeitgeber rechnen mit deutlich höheren Kosten durch Nahles Rentenkonzept,
Welt, S.10
- Woolrich will in Deutschland deutlich wachsen, Welt, S.10
- Neuer DAK-Chef Andreas Storm kritisiert Mondpreise bei patentgeschützten
Medikamenten, SZ, S.18
- Unionsfraktionschef Volker Kauder (CDU) fordert als Gegenleistung für Gelder
vom Bund mehr Anstrengungen der Länder für Qualität im Unterricht, Bild, S.2
- Martin Winterkorn erhält ab sofort VW-Rente, Bild, S.2
- Jedes dritte neue Medikament hat für den Patienten keinen Nutzen,
Funke Mediengruppe
- BMW scheut 2017er Prognose für Mini: "So viele Unsicherheiten", Interview mit
BMW-Vorstand für Mini, Rolls-Royce, BMW Motorrad und Aftersales,
Peter Schwarzenbauer, Automobilwoche
- Verband zu Gigalinern: Kritik von Umweltministerium unverständlich,
Neue Osnabrücker Zeitung

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03.01.2017 08:23
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DEUTSCHLAND: - AUFWÄRTS - Der Dax dürfte am Dienstag nach positiven Konjunktursignalen aus China zunächst an seinen starken Jahresauftakt anknüpfen. Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex rund zwei Stunden vor dem Start 0,25 Prozent höher auf 11 627 Punkte.

USA: - KEINE - An der New Yorker Wall Street wurde am Montag wegen des nachgeholten Feiertags zum Jahreswechsel nicht gehandelt.

ASIEN: - AUFWÄRTS - Nachdem viele Börsen am Vortag wegen eines Feiertags geschlossen waren, sind die Aktienmärkte am ersten Handelstag 2017 positiv ins neue Jahr gestartet. Rückenwind kam von gut ausgefallenen Stimmungsindikatoren aus der chinesischen Industrie. Der vom Wirtschaftsmagazin "Caixin" ermittelte Indikator legte auf 51,9 Punkte zu und fiel damit besser aus als viele Analysten erwartet hatten. An den chinesischen Festlandsbörsen ging es wie an den übrigen Aktienmärkten aufwärts. In Japan blieben die Börsen feiertagsbedingt geschlossen.
DAX 11.598,33 1,02%
XDAX 11.586,68 1,24%
EuroSTOXX 50 3.308,67 0,55%
Stoxx50 3.019,14 0,29%

DJIA 19.762,60 -0,29%
S&P 500 2.238,83 -0,46%
NASDAQ 100 4.863,62 -1,11%

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN: - SEITWÄRTS - Positiv ausgefallene Stimmungsindikatoren aus dem Euroraum und am Dienstag aus China haben den Märkten einen positiven Schub verliehen. Anleihenexperte Dirk Gojny von der National-Bank rechnet allerdings beim Bund-Future mit einem kaum veränderten Start in den Tag. Im Laufe des Handels könne es vielmehr zu Gewinnmitnahmen kommen. Gojny erwartet eine Handelsspanne zwischen 163,70 und 165,15. Im Tagesverlauf dürften sich die Augen vieler Anleger auf den ISM-Stimmungsindikator aus den USA richten.
Bund-Future 160,19 -0,12%

DEVISEN: - AUFWÄRTS -Der Euro hat sich am Dienstagmorgen wieder etwas erholt. Nachdem die Gemeinschaftswährung am Vortag noch gefallen war, konnte sie nun leicht auf 1,0484 US-Dollar zulegen. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte am Montag den Referenzkurs auf 1,0465 (Freitag: 1,0541) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,9556 (0,9487) Euro.
(Alle Kurse 7:09 Uhr)
Euro/USD 1,0484 0,23%
USD/Yen 117,34 -0,22%
Euro/Yen 123,02 0,00%

ROHÖL - AUFWÄRTS - Die Ölpreise sind am Dienstag im frühen Handel leicht gestiegen. Die Termin-Kontrakte werden erstmals in diesem Jahr gehandelt, da am Montag in den USA alle Börsenplätze geschlossen waren. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im März kostete 57,17 US-Dollar. Das waren 35 Cent mehr als zum Handelsschluss am Freitag, den 30. Dezember. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im Februar stieg um 32 Cent auf 54,04 Dollar.

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PRESSESCHAU

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- VW-Chef-Designer Michael Mauer sieht Goldene Zeiten, Interview, HB, S. 14, 15

- Experten erwarten dieses Jahr mehr grosse Börsengänge in Deutschland als im Vorjahr, HB, S. 1,4,5

- SPD und Union können sich nicht auf Haftungserleichterungen für Handwerker einigen, FAZ, S. 17

- Wirtschaftsweiser Lars Feld für Beitragssenkung bei Arbeitslosenversicherung, FAZ, S. 15

- Niedrigzins zwingt Versicherer, ihren Rentenfaktor zu senken, FAZ, S. 23

- BP nimmt an Tender für iranische Ölreserven nicht teil, FT, S. 11

- Laut Eurostat 2016 mehr Asylanträge und -entscheidungen in Deutschland als in übrigen 27 EU-Staaten zusammen, Welt, S. 5

- Nachfolger für europäisches Kampfflugzeug Tornado soll mit Begleitdrohnen fliegen, Welt, S. 9

- Bausoftwarehersteller RIB Software will Umsatz dank des Joint Ventures mit Auftragsfertiger Flex verzehnfachen, Interview mit Vorstandschef Thomas Wolf, BöZ, S. 9

- SPD und Union wollen Senkung des Beitragssatzes zur Arbeitslosenversicherung prüfen, SZ, S. 15

- Umweltministerium beharrt auf Nein zu überlangen LKW, SZ, S. 17

- Verdi-Chef Frank Bsirske gegen Mindestlohn-Ausnahmen für Flüchtlinge, Interview, Bild, S.2-3

- Neue Weisung der Bundesagentur für Arbeit: Jobcenter können Hartz-IV leichter kürzen oder streichen, Bild, S. 1

- Immer mehr Kassenpatienten schliessen Zahnzusatzversicherungen ab, Funke Mediengruppe

- Arbeitgeber: Keine Sonderregelung für Flüchtlinge, Berliner Zeitung

- Die Deutsche Post hat einen kostenpflichtigen Zusatzservice für ältere Menschen und Hilfsbedürftige beendet, Westdeutsche Allgemeine Zeitung

(WDH: Diese Meldung wurde bereits am Vorabend erstmals publiziert und ist als Service wiederholt worden.)

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30.12.2016 08:20
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DEUTSCHLAND: - HÖHER - Der Dax dürfte mit leichten Gewinnen in den letzten Handelstag des Jahres starten: Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex am Freitag rund zwei Stunden vor der Eröffnung 0,16 Prozent höher auf 11 469 Punkte. Damit steuert der Dax auf einen Jahresgewinn von etwa 7 Prozent zu. Der Handel wird wie zuletzt sehr ruhig erwartet, zumal in London nur bis zum Mittag gehandelt wird.

USA: - RUHIG - An den US-Börsen ist am Donnerstag ein sehr ruhiger Handelstag zu Ende gegangen. Wegweisende Impulse für die Wall Street fehlten. Die Schwankungen verliefen in engen Grenzen bei zugleich geringen Umsätzen.

ASIEN: - HÖHER - Die asiatischen Aktienmärkte haben das Jahr ruhig ausklingen lassen. Leichte Gewinne prägten am Freitag das Bild. Aufs Gesamtjahr gesehen sah das schon anders aus: Während sich die Börsen in Japan und Hongkong recht stabil hielten, verzeichneten die Anleger in Shanghai und Shenzhen deutliche Verluste.
DAX 11.451,05 -0,21%
XDAX 11.437,90 -0,05%
EuroSTOXX 50 3.271,76 -0,21%
Stoxx50 2.999,45 -0,38%

DJIA 19.819,78 -0,07%
S&P 500 2.249,26 -0,03%
NASDAQ 100 4.918,28 -0,16%

Nikkei 225 19.114,37 -0,2% (Schlussstand)

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN: - GEWINNMITNAHMEN - Nach den Kursgewinnen in den vergangenen Tagen an den Rentenmärkten drohten Bundesanleihen am letzten Handelstag des Jahres ein paar Gewinnmitnahmen, schrieb Dirk Gojny von der National-Bank am Freitagmorgen. Der Bund-Future sollte seiner Meinung nach etwas schwächer eröffnen und sich dann zwischen 163,70 und 165 bewegen.
Bund-Future 164,51 0,17%

DEVISEN: - EURO ÜBER 1,05 DOLLAR - Der Eurokurs hat bis zum Freitag weiter zugelegt. Die Gemeinschaftswährung stieg in der Nacht bis auf 1,0653 US-Dollar, fiel dann aber wieder zurück. Zuletzt kostete der Euro 1,0562 Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Donnerstag auf 1,0453 festgelegt. Am Mittwoch war der Euro sogar zeitweise unter die Marke von 1,04 Dollar gefallen. Experten führten die starken Schwankungen auch auf den dünnen Handel zwischen den Jahren zurück.
(Alle Kurse 7:15 Uhr)
Euro/USD 1,0542 0,56%
USD/Yen 116,54 -0,06%
Euro/Yen 122,89 0,50%

ROHÖL - TEURER - Die Ölpreise sind am Freitag im frühen Handel leicht gestiegen. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im März kostete 57,07 US-Dollar. Das waren 22 Cent mehr als zum Handelsschluss am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im Februar stieg um 17 Cent auf 53,94 Dollar.

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PRESSESCHAU

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- Autoexperte Ferdinand Dudenhöffer sieht schlechte Toyota-Aufstellung als
Hauptgrund für den wahrscheinlichen VW-Aufstieg zum weltweit grössten
Autohersteller im Jahr 2016. China-Stärke und Premiummarken helfen VW zudem
durch Dieselskandal, Interview, HB, S. 7
- DIW-Chef Marcel Fratzscher: Langfristig 0,7 Prozent Wachstum durch
Flüchtlinge, Interview, Rheinische Post
- Societe-Generale-Experte Roland Kaloyan hält zyklische Konsumaktien für
unterbewertet. Auch baunahe Werte findet er attraktiv, Interview, BöZ, S. 13

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29.12.2016 08:12
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DEUTSCHLAND: - RUNTER - Nach Rückschlägen an der Wall Street und in Japan dürfte auch der Dax am Donnerstag vor Silvester etwas tiefer starten: Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex rund zwei Stunden vor der Eröffnung 0,37 Prozent niedriger auf 11 432 Punkte.

USA: - VERLUST - Der Dow Jones Industrial muss beim Ringen um das Erreichen der 20 000-Punkte-Marke zurückstecken. Mit einem Verlust von 0,56 Prozent entfernte sich der weltweit bekannteste Aktienindex am Mittwoch von der seit Tagen ins Visier genommenen Schwelle und fiel sogar unter 19 900 Zähler. Zum Schluss standen noch 19 833,68 Punkte auf dem Kurszettel. Im Handelsverlauf waren enttäuschende Konjunkturdaten bekannt geworden: Die Zahl der noch nicht abgeschlossenen Hausverkäufe war im November überraschend gesunken.

ASIEN: - RUNTER - Asiens Börsen sind der Wall Street am Donnerstag überwiegend ins Minus gefolgt. Insbesondere in Japan ging es abwärts, wo der Nikkei 225 ein gutes Prozent verlor. Der Yen hatte gegenüber dem Dollar an Wert zugelegt, was Japans Unternehmen den Export erschwert. Chinas Märkte auf dem Festland und in Hongkong büssten dagegen bis zum späten Handel nur minimal ein.
DAX 11.474,99 0,02%
XDAX 11.443,07 -0,14%
EuroSTOXX 50 3.278,72 0,01%
Stoxx50 3.010,85 0,34%

DJIA 19.833,68 -0,56%
S&P 500 2.249,92 -0,84%
NASDAQ 100 4.926,29 -0,80%

Nikkei 225 19.145,14 -1,3% (Schlussstand)

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN: - GEWINNE - Der Bund-Future dürfte mit leichten Kursgewinnen eröffnen und sich dann zwischen 163,50 und 164,75 bewegen, schrieb Dirk Gojny von der National-Bank am Donnerstagmorgen.
Bund-Future 164,22 0,09%

DEVISEN: - EURO ÜBER 1,04 DOLLAR - Der Eurokurs hat bis zum Donnerstagmorgen kontinuierlich zugelegt und damit die Verluste vom Vortag ausgeglichen. Die Gemeinschaftswährung kostete zuletzt 1,0460 US-Dollar, nachdem sie am Mittwoch bis auf 1,0372 Dollar abgerutscht war. Händler verwiesen auf das geringe Handelsvolumen, was die Kursentwicklung anfällig für zufällige Bewegungen mache.
(Alle Kurse 7:10 Uhr)
Euro/USD 1,0460 0,50%
USD/Yen 116,67 -0,45%
Euro/Yen 122,05 0,06%

ROHÖL - BILLIGER - Die Ölpreise sind am Donnerstag im frühen Handel gefallen. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Februar kostete 56,11 US-Dollar. Das waren elf Cent weniger als zum Handelsschluss am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im Februar fiel um 30 Cent auf 53,76 Dollar.

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PRESSESCHAU

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- WDH: Takata vor Vergleich mit US-Justiz im Airbag-Skandal, WSJ, B1
- Modefirma Kate Spade stellt sich zum Verkauf, WSJ, B2
- Senvion-Chef Jürgen Geissinger will Entwicklungsressourcen weiter aufstocken
und rechnet 2018 mit Ende der Durststrecke, Interview, HB, S. 14, 15
- Chefanlagestratege von Allianz Global Investors, Neil Dwane: "Finger weg von
Banken", Interview, HB, S. 32, 33
- Friedrich Heinemann vom Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW)
lobt Trumps Steuerpläne, HB, S. 11
- Kommunen fordern Dividende von RWE, Interview mit Guntram Pehlke, Chef der
Dortmunder Stadtwerke, die grösster kommunaler RWE-Aktionär sind,
HB, S. 1, 4 und 5
- Deutsche Bahn will Schienengüterverkehr zwischen Europa und China
verdreifachen, Interview mit Vorstand Ronald Pofalla, Welt, S. 14
- Volks- und Raiffeisenbanken verteidigen ihr Geschäftsmodell, Interview mit
Ralf Barkey, Chef des Rheinische-Westfälischen Genossenschaftsverbandes, und
Michael Bockelmann, Präsident des Frankfurter Genossenschaftsverbandes,
BöZ, S. 1/3
- Fiskalpolitik droht Überforderung, Interview mit S&P-Chefanalyst Moritz
Kraemer, BöZ, S. 1/5
- Bund stellt weitere Förderung für Güterzugverkehr zu Seehäfen bereit,
Nordwest-Zeitung
- Familienminister Manuela Schwesig (SPD) zieht Bilanz nach einem Jahr
Frauenquote: Anteil der Frauen in Aufsichtsräten ist gestiegen, Interview,
Zeitungen der Funke Mediengruppe
- Grüne fordern sofortiges Verbot von Mikroplastik in Kosmetika, Zeitungen der
Funke Mediengruppe

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

28.12.2016 08:15
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DEUTSCHLAND: - STILLSTAND - Auch am Mittwoch nach Weihnachten zeichnet sich am deutschen Aktienmarkt extrem ruhiger Handel ab: Der Broker IG taxierte den Dax rund zwei Stunden vor der Eröffnung einen Punkt tiefer auf 11 471 Punkte. Der Dax verharrt damit weiter auf seinem höchsten Niveau seit August 2015. Seit dem Zwischentief Anfang Dezember gewann er ohne nennenswerte Verschnaufpause über 10 Prozent.

USA: - REKORDLAUF - Die Rekordfahrt an den US-Börsen hat sich nach dem verlängerten Weihnachtswochenende fortgesetzt. Im ruhigen Handel und gestützt durch positive Konjunkturdaten und steigende Ölpreise erreichten die Nasdaq-Indizes am Dienstag Höchststände. Dagegen wagte der Leitindex Dow Jones Industrial weiterhin nicht den Sprung über die 20 000 Punkte-Marke. Er näherte sich zeitweise aber zumindest bis auf rund 8 Punkte wieder an sein jüngstes Rekordhoch bei 19 987,63 Punkte an.

ASIEN: - KAUM VERÄNDERT - Der Handel an Asiens Börsen bleibt sehr ruhig. Japans Börse bewegte sich am Mittwoch praktisch kaum vom Fleck - trotz Hoffnungssignalen für die gebeutelte Wirtschaft des Landes: Die Industrieproduktion war im November unter anderem dank des schwachen Yen so stark gestiegen wie seit Juni nicht mehr und der Einzelhandel verzeichnete den ersten Umsatzanstieg seit Anfang des Jahres überhaupt.
DAX 11.472,24 0,19%
XDAX 11.459,42 0,03%
EuroSTOXX 50 3.278,53 0,14%
Stoxx50 3.000,70 0,08%

DJIA 19.945,04 0,06%
S&P 500 2.268,88 0,22%
NASDAQ 100 4.965,81 0,52%

Nikkei 225 19.401,72 0,0% (Schlussstand)

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN: Keine Daten vorhanden.
Bund-Future 164,08 0,23%

DEVISEN: - EURO NAHE 1,05 DOLLAR - Der Kurs des Euro ist bis zum Mittwochmorgen Richtung 1,05 US-Dollar gestiegen. Die europäische Gemeinschaftswährung kostete zuletzt 1,0475 Dollar und war damit so teuer wie seit einer Woche nicht mehr. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Vortag auf 1,0445 (Freitag: 1,0446) Dollar festgesetzt.
(Alle Kurse 7:10 Uhr)
Euro/USD 1,0475 0,19%
USD/Yen 117,59 0,11%
Euro/Yen 123,17 0,30%

ROHÖL - BILLIGER - Die Ölpreise sind am Mittwoch im frühen Handel leicht gefallen. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Februar kostete 56,00 US-Dollar. Das waren neun Cent weniger als zum Handelsschluss am Freitag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im Februar fiel um 6 Cent auf 53,84 Dollar.

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UMSTUFUNGEN VON AKTIEN

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Keine Umstufungen vorhanden.

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PRESSESCHAU

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- LSE gibt in den nächsten Tagen Verkauf von französischer Clearing-Tochter an Euronext für 510 Millionen Euro in bar bekannt, FT, S. 11

- Allianz-Chefökonom Michael Heise fordert von der Politik mehr Selbstkritik im Umgang mit populistischen Bewegungen, Interview, HB Online

- OECD-Forscher Christian Kastrop: Abschottung ist keine Lösung für weltweite Probleme, Interview, HB, S. 5

- Emmerich Müller, persönlicher haftender Gesellschafter beim Bankhaus Metzler, sieht US-Banken als Gewinner der Finanzkrise, Doppel-Interview mit Privatbankier Friedrich von Metzler, HB, S. 28, 29

- GfK-Umfrage: Deutsche verlieren die Lust am Sparbuch. Nur noch für 22 Prozent das favorisierte Finanzprodukt, Die Welt, S. 17

- Unions-Politiker empört über Staatshilfen für Monte die Paschi, Bild, S. 2

- Softwareunternehmen Mensch und Maschine sieht sich auch ohne Zukäufe auf Wachstumskurs, Interview mit Firmengründer und Vorstandschef Adi Drotleff, BöZ, S. 9

- Richard Carlyle, Investmentdirektor bei der Capital Group, sieht in Schwellenländern trotz der Unsicherheit nach Trump-Wahl gute Anlagemöglichkeiten, Interview, BöZ, S. 13

- Bundesernährungsminister Christian Schmidt (CSU) will Fleischbezeichnungen für vegetarische und vegane Produkte verbieten, Bild, S. 2

- Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) appelliert an Verbraucher: faire Produkte kaufen, Interview, Nürnberger Zeitung

- Vermögensverwalter Candriam (ehemalige Dexia-Tochter) will Fondsvermögen in Deutschland in zwei Jahren um die Hälfte steigern, Interview mit Achim Gilberg, Niederlassungsleiter für Deutschland und Österreich, BöZ, S. 2

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

23.12.2016 08:35
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DEUTSCHLAND: - RUHIG - Am letzten Handelstag vor Weihnachten zeichnet sich am deutschen Aktienmarkt ein extrem ruhiger Handel ab: Der Broker IG taxierte den Dax rund zwei Stunden vor der Eröffnung einen Punkt tiefer auf 11 456 Punkte. Bereits an den beiden Vortagen war das Handelsgeschehen merklich abgeflaut. Die Tagesspanne hatte im Dax bei weniger als 50 Punkten gelegen. Der MDax konnte derweil noch einige Punkte auf sein Rekordhoch aufsatteln.

USA: - IM MINUS - Die New Yorker Aktienindizes haben sich mit ihren Verlusten am Donnerstag wieder etwas deutlicher von den jüngsten Rekordhöhen entfernt. Für den Dow Jones Industrial ging es zum Handelsschluss um 0,12 Prozent auf 19 918,88 Punkte nach unten. Händlern zufolge war die Marke von 20 000 Punkten, an die der Leitindex in dieser Woche bis auf 13 Zähler herangekommen war, an diesem Donnerstag im Grunde von Beginn an kein Thema. Zeitweise war der Dow sogar wieder unter 19 900 Punkte gesunken.

ASIEN: - RUNTER - An Asiens Aktienmärkten ging es kurz vor Weihnachten moderat abwärts. Hierbei belastete der gefallene Ölpreis. Japans Börse hatte allerdings am Freitag geschlossen.
DAX 11.456,10 -0,11%
XDAX 11.451,98 -0,08%
EuroSTOXX 50 3.269,51 -0,04%
Stoxx50 3.000,87 -0,17%

DJIA 19.918,88 -0,12%
S&P 500 2.260,96 -0,19%
NASDAQ 100 4.934,39 -0,29%

Nikkei 225 Kein Handel wegen Feiertag

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN: - BEHAUPTET - Das von geringen Umsätzen begleitete Handelsgeschehen sollte sich fortsetzen, schrieb Dirk Gojny von der National-Bank am Freitag. Es sei eine behauptete Eröffnung des Bund-Futures zu erwarten, der sich im Tagesverlauf zwischen 162,55 und 163,70 bewegen werde.
Bund-Future 163,20 -0,07%

DEVISEN: - EURO ÜBER 1,04 DOLLAR - Der Eurokurs hat sich bis zum Freitagmorgen unterm Strich stabil gezeigt. Zuletzt kostete die Gemeinschaftswährung 1,0447 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs auf 1,0444 (Mittwoch: 1,0421) Dollar festgesetzt.
(Alle Kurse 7:15 Uhr)
Euro/USD 1,0447 0,12%
USD/Yen 117,35 -0,20%
Euro/Yen 122,59 -0,08%

ROHÖL - BILLIGER - Die Ölpreise haben am Freitag im frühen Handel leicht nachgegeben. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Februar kostete am Morgen 54,85 US-Dollar. Das waren 20 Cent weniger als am Donnerstag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im Februar fiel um 26 Cent auf 52,69 Dollar.

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PRESSESCHAU

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- Deutsche Börse will sich Zustimmung des Landes Hessen zu LSE-Fusion mit dauerhaften Vetorechten sichern, FAZ, S. 15

- Bergbaukonzern Anglo American rudert beim Konzernumbau zurück. Nach dem jüngsten Anstieg der Rohstoffpreise soll nicht mehr so viel verkauft werden wie noch vor einem Jahr geplant, WSJ, S. B1

- Audi-Chef Rupert Stadler kämpft für einen Neustart, Interview, HB, S. 3, 6-8

- BASF-Chef Kurt Bock will keine Abschottung gegen Übernahmen durch chinesische Unternehmen und fordert China zu weiteren Öffnung für ausländische Investoren auf, Interview, FAZ, S. 22

- Handelsexperte Joachim Stumpf sieht nach der Aufteilung der Supermarktkette Kaiser's zwischen Edeka und Rewe die Gefahr punktueller Preissteigerungen, Interview, HB, S. 17

- Im Boni-Streit zwischen Deutscher Bank und früheren Vorständen ist die erste Verhandlungsrunde ohne Ergebnis geblieben, FAZ, S. 20

- Verleger Benedikt Taschen: 2016 war das beste Jahr für den Kunstverlag. Nachfolgeregelung getroffen. Seine Tochter Marlene übernimmt: "Sie kann alles, was ich kann", Doppel-Interview mit Benedikt und Marlene Taschen, HB, S. 22, 23

- EU-Kommission fordert weitere Zugeständnisse von VW, Aussagen der EU-Kommissarin für Justiz- und Verbraucherschutzfragen Vera Jourova, Die Welt, S. 9

- Präsident des Institute für Internationale Finance (IIF), Timothy Adams, rechnet unter US-Präsident Donald Trump nicht mit grosser Deregulierungswelle für US-Grossbanken, Interview, BöZ, S. 1, 5

- Präsident des Bundesrechnungshofs, Kay Scheller, über das Beteiligungsmanagement des Bundes: "Die Kontrolle des Unternehmenserfolgs ist mangelhaft", Interview, BöZ, S. 7

- Bundesregierung stellt Regeln für automatisiertes Fahren auf, SZ, S. 9

- Gewerkschaft begrüsst Nahles-Pläne für erleichterte Teilzeit, Interview mit Annelie Buntenbach, Vorstandsmitglied des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB), Ruhr Nachrichten

- DGB-Chef Reiner Hoffmann kritisiert unzureichende Kontrollen beim Mindestlohn, Interview, Saarbrücker Zeitung

- BMW kündigt für 2017 Produkt-Offensive an, Interview mit BMW-Entwicklungsvorstand Klaus Fröhlich, Zeitungen der Funke Mediengruppe

- Zahl der Beschwerden bei Paketzustellung verdoppelt, Bild

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

22.12.2016 08:28
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DEUTSCHLAND: - NIEDRIGER - Am deutschen Aktienmarkt zeichnet sich am Donnerstag vor Weihnachten ein etwas tieferer Start ab: Der Broker IG taxierte den Dax rund zwei Stunden vor der Eröffnung 0,17 Prozent niedriger auf 11 449 Punkte. Am Vortag hatte der deutsche Leitindex bei ruhigem Handel mit 11 479 Punkten erneut einen Höchststand seit August 2015 erreicht.

USA: - DOW UNTER 20 000 PUNKTEN - Der Dow Jones Industrial hat auch am Mittwoch die Marke von 20 000 Punkten noch nicht geknackt. Beim Stand von 19 941,96 Punkten beendete der New Yorker Leitindex den Handel mit minus 0,16 Prozent, nachdem er sich kurz nach dem Börsenstart bis auf 14 Zähler an die bisher noch nie erreichte runde Marke herangepirscht hatte.

ASIEN: - RUNTER - Asiens Börsen sind der Wall Street am Donnerstag ins Minus gefolgt. Auch die leicht fallenden Ölpreise belasteten. Die Verluste hielten sich allerdings in engen Grenzen.
DAX 11.468,64 0,03%
XDAX 11.460,87 0,06%
EuroSTOXX 50 3.270,75 -0,26%
Stoxx50 3.006,02 -0,35%

DJIA 19.941,96 -0,16%
S&P 500 2.265,18 -0,25%
NASDAQ 100 4.948,91 -0,10%

Nikkei 225 19.427,67 -0,1% (Schlussstand)

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN: - BEHAUPTET - Mit Blick auf das nahende Weihnachtsfest dürften sich die Umsätze an den Rentenmärkten in Grenzen halten, schrieb Dirk Gojny von der National-Bank am Donnerstagmorgen. Der Bund-Future dürfte seiner Meinung nach gut behauptet in den Tag starten und sich dann zwischen 162,55 und 163,70 bewegen.
Bund-Future 163,32 0,20%

DEVISEN: - EURO ÜBER 1,04 DOLLAR - Der Eurokurs hat sich bis zum Donnerstagmorgen stabil gehalten. Zuletzt kostete die Gemeinschaftswährung 1,0434 US-Dollar und damit in etwa so viel wie im Wall-Street-Handel. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Mittwoch auf 1,0421 (Dienstag: 1,0364) Dollar festgesetzt.
(Alle Kurse 7:15 Uhr)
Euro/USD 1,0434 0,03%
USD/Yen 117,64 0,09%
Euro/Yen 122,75 0,10%

ROHÖL - BILLIGER - Die Ölpreise haben am Donnerstag im frühen Handel leicht nachgegeben. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Februar kostete am Morgen 54,41 US-Dollar. Das waren fünf Cent weniger als am Mittwoch. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im Februar fiel um zehn Cent auf 52,39 Dollar.

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PRESSESCHAU

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- Unicredit-Chef Jean Pierre Mustier rechnet weiter damit, dass die Probleme
seiner Bank ohne Staatshilfen zu lösen sind. Er will zudem das Geschäft mit
Mittelstandskunden in Deutschland ausbauen, Interview, HB, S. 1, 4 und 5
- Trump will Finanzinvestor Carl Icahn zum Berater machen, WSJ
- Deutsche-Börse-Chef Carsten Kengeter setzt weiter auf Genehmigung der Fusion
mit der London Stock Exchange (LSE) durch die EU-Kommission,
Interview, HB, S. 18
- Deutsche-Börse-Chef Carsten Kengeter versucht erneut Ängsten von Politikern,
eine Fusion mit LSE würde Aufsichtsmöglichkeiten durch deutsche Behörden
schmälern, entgegenzutreten, Interview, FT, S. 13
- Stellvertretender Credit-Agricole-Vorstandschef Xavier Musca: "Die EZB hat
recht: Es gibt zu viele Banken in Europa", FAZ, 23
- US-Investmentbank Goldman Sachs ist tief in den Skandal um den malaysischen
Staatsfonds 1MDB verwickelt, WSJ Online
- Saarländischer Innenminister Klaus Bouillon: "Es ist unmöglich, Anschläge zu
verhindern", Interview, HB, S. 7
- Allianz-Chef Oliver Bäte: US-Markt wird zum Heimatmarkt. "Ungefähr 35 Prozent
unserer Erträge kommen aus den USA und in ein paar Jahren könnte Amerika
ertragstechnisch unser Heimatmarkt sein.", Interview, Wirtschaftswoche
- Deutsche Volkswagen-Händler einigen sich heimlich mit den Besitzern von
Dieselfahrzeugen. Sie könnten so verhindern, dass in der Abgasaffäre ein
rechtskräftiges Urteil zu Lasten des Autokonzerns gefällt wird, SZ, S. 15
- Post-Paket-Chef Jürgen Gerdes hat keine Angst vor Konkurrenz durch den Kunden
Amazon. Prime-Dienste wären ohne DHL "gar nicht möglich", Interview, Focus
- Chef der Europäischen Investitionsbank (EIB), Werner Hoyer, rechnet 2017 mit
Unsicherheiten am Anleihemarkt und sieht keine Gefahr für Rating der Bank,
Interview, BöZ, S. 1, 13
- Berenberg-Chefvolkswirt Holger Schmieding rechnet wegen Brexit nicht mit
abrupter Krise, sondern mit schleichender Schwächung der britischen
Wirtschaft. In USA überlagern derzeit die Hoffnungen auf Steuersenkungen die
mittelfristigen Risiken eines Handelskriegs, Interview, SZ, S. 16
- Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) plädiert dafür, die Mietpreisbremse
nachzubessern, Südwest Presse
- Ost-Rentenangleichung lässt Rentenbeiträge steigen, Berliner Zeitung
- EU-Hilfsgelder für Opelaner blieben zur Hälfte liegen, Westdeutsche Allgemeine
Zeitung
- Teil der Bochumer Opelaner darf ein drittes Jahr in der Transfergesellschaft
bleiben, Westdeutsche Allgemeine Zeitung
- Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD): USA wollen VW schwächen. Handel mit
China ausbauen, Interview, Wirtschaftswoche

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

21.12.2016 08:24
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DEUTSCHLAND: - RUHIG - Auch am Mittwoch vor Weihnachten zeichnet sich am deutschen Aktienmarkt ein ruhiger Handel ab: Der Broker IG taxierte den Dax rund zwei Stunden vor der Eröffnung 0,1 Prozent tiefer auf 11 454 Punkte. Am Vortag hatte der deutsche Leitindex noch einige Punkte auf sein jüngstes Hoch aufgesattelt und so mit 11 472 Punkten eine weitere Bestmarke seit August 2015 gesetzt. Der MDax schaffte tags zuvor gar ein neues Rekordhoch.

USA: - FAST 20 000 - Die Rekordjagd an der Wall Street hat sich am Dienstag fortgesetzt. Nach dem frühen Anstieg auf das Rekordhoch von 19 987,63 Punkten ging dem Leitindex Dow Jones Industrial aber kurz vor der Schwelle von 20 000 Punkten die Puste aus. Trotz der geopolitischen Sorgen, die zuletzt von Anschlägen und Attentaten in Europa und der Türkei befeuert wurden, schloss der US-Leitindex aber immer noch mit 0,46 Prozent im Plus bei 19 974,62 Zählern.

ASIEN: - DURCHWACHSEN Asiens Aktienmärkte haben sich am Mittwoch auf keine gemeinsame Richtung einigen können. Während sich die Anleger in Japan auf dem höchsten Niveau seit einem Jahr zurückhielten, schlugen sie in Hongkong und Festland-China zu. Rückenwind kam von der Wall Street, die auf 20 000 Punkte zusteuert, sowie vom leicht gestiegen Ölpreis.
DAX 11.464,74 0,33%
XDAX 11.453,89 0,48%
EuroSTOXX 50 3.279,41 0,66%
Stoxx50 3.016,70 0,54%

DJIA 19.974,62 0,46%
S&P 500 2.270,76 0,36%
NASDAQ 100 4.953,80 0,38%

Nikkei 225 19.444,49 -0,3% (Schlussstand)

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN: - STABIL - Die Umsätze beim Bund-Future zeigten, dass es ruhiger werde, schrieb Dirk Gojny von der National-Bank am Mittwochmorgen. Insgesamt sollte der Bund-Future seiner Meinung nach kaum verändert eröffnen und sich im Tagesverlauf zwischen 162,40 und 163,70 bewegen.
Bund-Future 163,00 -0,27%

DEVISEN: - EURO BEI 1,04 DOLLAR - Der jüngst sehr schwache Eurokurs hat sich bis zum Mittwochmorgen etwas berappelt. Zuletzt kostete die Gemeinschaftswährung 1,0404 US-Dollar. Am Vortag war die Gemeinschaftswährung Richtung 1,03 Dollar und damit auf den niedrigsten Stand seit 14 Jahren gefallen. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs auf 1,0364 (Montag: 1,0422) Dollar festgesetzt.
(Alle Kurse 7:05 Uhr)
Euro/USD 1,0404 0,14%
USD/Yen 117,64 -0,16%
Euro/Yen 122,42 0,00%

ROHÖL - TEURER - Die Ölpreise haben am Mittwoch im frühen Handel zugelegt. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Februar kostete am Morgen 55,56 US-Dollar. Das waren 21 Cent mehr als am Dienstag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im Februar stieg um 26 Cent auf 53,56 Dollar.

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UMSTUFUNGEN VON AKTIEN

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- BERENBERG HEBT ZIEL FÜR SURTECO AUF 32 (28) EUR - 'BUY'

- S&P GLOBAL HEBT ZIEL FÜR LINDE AUF 140 (132) EUR - 'SELL'

- BERENBERG SENKT ZIEL FÜR DANONE AUF 64 (66) EUR - 'HOLD'

- S&P GLOBAL HEBT ZIEL FÜR LLOYDS AUF 75 (62) PENCE - 'BUY'

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PRESSESCHAU

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- Etihad stellt Europa-Strategie infrage und entzieht Vorstandschef James Hogan das Vertrauen, HB, S. 1, 16 und 28

- Acht italienische Krisenbanken benötigen mehr Kapital - Private Gelder fliessen spärlich bei Monte dei Paschi, FT, S. 4

- Autobauer Volvo bereitet sich mittelfristig auf Börsengang vor, FT, S. 11

- Bundeskabinett beschliesst umstrittenes Immobiliengesetz, HB, S. 13

- Berliner US-Botschafter John Emerson erwartet nach den Anschlägen eine neue Debatte über Sicherheitskontrollen in Deutschland, Interview, HB, S. 7

- EU-Sicherheitskommissar Julian King: Die EU muss im Kampf gegen den Terrorismus zusammenstehen, Gastbeitrag, HB, S. 48

- Mülltrennung wird in Deutschland vermutlich im kommenden Jahr teurer, HB, S. 21

- Die wissenschaftlichen Berater von Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) schlagen Alarm: Die Regeln für Banken weisen nach ihrer Analyse wichtige Lücken auf. Warnung vor grossen Risiken, FAZ, S. 15

- Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) will Überprüfung des Finanzausgleichs der Krankenkassen, FAZ, S. 17

- Amazon baut seine Frachtflug-Gesellschaft schnell aus: Deutlich mehr Flüge, FT, S. 13

- Uber macht 800 Millionen Dollar Quartalsverlust, WSJ, S. B2

- Apple lotet Produktion in Indien aus - Kontakte mit Regierung, WSJ, S. B3

- Riesiger ehemaliger UBS-Handelssaal in Stamford nahe New York City steht zum Verkauf, WSJ, S. B9

- Modekonzern Tom Tailor sieht sich nach Kapitalerhöhung im schwierigen Markt gut aufgestellt, Interview mit Finanzchef Thomas Dressendörfer, BöZ, S. 8

- Oberlandesgericht Düsseldorf verhandelt schon im Februar die Beschwerde von Booking.com gegen das Kartellamt, SZ, S. 17

- Wertpapierabwicklungsplattform T2S der Europäischen Zentralbank hat im Testbetrieb Schwachstellen aufgezeigt, BöZ, S. 3

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

20.12.2016 08:35
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DEUTSCHLAND: - SEITWÄRTS - Der Dax dürfte am Dienstag kaum verändert starten. Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex rund zwei Stunden vor der Eröffnung 0,1 Prozent tiefer auf 11 411 Punkte. Am Montag hatte der Dax zwar leicht zugelegt. Nach der zehnprozentigen Rally seit dem Zwischentief Anfang des Monats schaffte er aber zunächst kein neues 16-Monats-Hoch mehr.

USA: - AUFWÄRTS - Die US-Aktienmärkte haben sich zum Auftakt der letzten Handelswoche vor Weihnachten moderat im Plus behauptet. Der Dow Jones Industrial beendete den über weite Strecken wenig inspirierten Handel am Montag 0,20 Prozent höher bei 19 883,06 Punkten. Der Leitindex schaffte es somit nicht, sich wieder deutlicher an sein jüngst erreichtes Rekordhoch bei 19 966 Punkten sowie die viel beachtete Marke von 20 000 Punkten anzunähern.

ASIEN: - UNEINHEITLICH - Die asiatischen Börsen haben sich am Dienstag uneinheitlich präsentiert: In Japan konnte der Leitindex Nikkei vom gesunkenen Yen profitieren. Die japanische Zentralbank hatte zuvor eine optimistischere Einschätzung zur wirtschaftlichen Lage des Landes abgegeben und will ihren extrem lockeren geldpolitischen Kurs beibehalten. Andernorts konnten positive Aussagen aus einer Rede von US-Notenbankchefin Janet Yellen die Unsicherheit über Anschläge in Europa dämpfen. In China allerdings notierte die Börse für die wichtigsten Unternehmen des Festlands im Minus.
DAX 11.426,70 0,20%
XDAX 11.398,74 0,00%
EuroSTOXX 50 3.257,85 -0,04%
Stoxx50 3.000,61 -0,10%

DJIA 19.883,06 0,20%
S&P 500 2.262,53 0,20%
NASDAQ 100 4.934,85 0,41%

Nikkei 225 19.494,53 +0,5%

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN: - AUFWÄRTS - Wichtige Konjunkturdaten sind heute eher spärlich gesät. Die Augen am Rentenmarkt dürften sich heute deswegen auf die Erzeugerpreise in Deutschland richten, so die Experten der Hessischen Landesbank. Sie erwarten eine Handelsspanne beim Bund-Future von 162,62 - 164,00.
Bund-Future 163,44 0,86%

DEVISEN: - ABWÄRTS - Unter dem Eindruck neuer Unsicherheit infolge der Ereignisse in Deutschland und der Türkei und der den Dollar stärkenden Rede von Fed-Chefin Yellen geriet der Euro am Morgen leicht unter Druck. Die Gemeinschaftswährung kostete 1,0385 US-Dollar. Am Montag hatte der Euro unter dem Strich nur moderat nachgegeben. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs auf 1,0422 (Freitag: 1,0439) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,9595 (0,9579) Euro.
(Alle Kurse 7:09 Uhr)
Euro/USD 1,0385 -0,15%
USD/Yen 117,77 0,55%
Euro/Yen 122,31 0,40%

ROHÖL - ABWÄRTS - Die Ölpreise sind am Dienstag im frühen Handel gesunken. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Februar kostete am Morgen 54,81 US-Dollar. Das waren 11 Cent weniger als am Montag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im Februar fiel um 14 Cent auf 52,92 Dollar.

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PRESSESCHAU

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- Deutsche Telekom fordert, im Kampf gegen Cyberkriminalität Kräfte zu bündeln,
Interview mit Telekom-Chef Timotheus Höttges, HB, S. 1, 4-7
- Musikdienst Deezer sucht Kooperationen, Interview mit Deezer-Chef, Hans-Holger
Albrecht, HB, S. 16, 17
- EZB-Personalchef Michael Diemer will mehr Mitbestimmung der Mitarbeiter,
Interview, HB, S. 28, 29
- Griechenland: Gläubiger-Institutionen kritisieren in Bericht Rentengeschenk
von griechischem Ministerpräsidenten Alexis Tsipras scharf, HB, S. 13
- Lufthansa-Vorstandsmitglied Karl-Ulrich Garnadt hofft auf Genehmigung der
Kooperation mit Air Berlin durch das Bundeskartellamt, Interview, SZ, S. 16
- Widerstand wichtiger deutscher Bundesländer gegen eine europaweit einheitliche
Mindeststeuer für Unternehmen bröckelt - ganz im Sinne von
Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU), SZ, S. 15

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

15.12.2016 08:42
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DEUTSCHLAND: - SEITWÄRTS - Nach dem leichteren Vortag dürfte der Dax am Donnerstag ohne grosse Veränderung ins Rennen gehen. Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex am Morgen rund zwei Stunden vor dem Auftakt 13 Punkte höher auf 11 257 Punkte.

USA: - ABWÄRTS - Eine möglicherweise schneller als erwartete geldpolitische Straffung in den USA hat der Wall Street am Mittwoch nach ihrer jüngsten Rekordhatz den Wind aus den Segeln genommen. Die Anleger machten erst einmal Kasse. Der Dow Jones Industrial schaffte zwar noch einmal den Sprung auf eine Bestmarke und näherte sich den 20 000 Punkten bis auf rund 34 Zähler, drehte dann aber ins Minus. Am Ende ging es um 0,60 Prozent auf 19 792,53 Punkte nach unten.

ASIEN: - UNEINHEITLICH - In Asien wurden die Anleger beim Zinsentscheid der US-Notenbank Fed etwas auf dem falschen Fuss erwischt. Während die Zinsen wie erwartet angehoben wurden, stand die Aussicht auf eine schnellere Gangart im kommenden Jahr nur auf wenigen Zetteln. Im Zuge des deutlich gestiegenen Dollars gerieten neben vielen anderen Anlagen auch die asiatischen Aktienmärkte unter Druck: In China ging es wegen der Sorge um eine weitere Abwertung des chinesischen Yuan für den CSI 300 mit den wichtigsten Festlandswerten mehr als ein Prozent nach unten. In Japan konnte sich der Leitindex Nikkei dank des schwächeren Yens ins Plus retten, da hiervon die Exportunternehmen des Landes profitieren.
DAX 11.244,84 -0,35%
XDAX 11.241,89 -0,32%
EuroSTOXX 50 3.211,71 -0,77%
Stoxx50 2.962,94 -0,46%

DJIA 19.792,53 -0,60%
S&P 500 2.253,28 -0,81%
NASDAQ 100 4.935,84 1,26%

Nikkei 225 19.273,79 +0,1%

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN: - ABWÄRTS - Im Anschluss an die Sitzung der amerikanischen Notenbank hat der Bund-Future seine Gewinne angesichts deutlich steigender US-Renditen wieder abgeben müssen. Der Abwärtstrend geht damit nach Meinung der Experten der Hessischen Landesbank weiter. Sie erwarten eine Handelsspanne von 160,80 bis 162,40.
Bund-Future 161,69 -0,11%

DEVISEN: - ABWÄRTS - Für den Euro ging es nach der jüngsten Sitzung der US-Notenbank Fed auch am Donnerstagmorgen weiter abwärts. Die Gemeinschaftswährung kostete 1,0512 US-Dollar. Bereits am Vortag hatte eine möglicherweise etwas schneller als gedachte geldpolitische Straffung in den USA den Eurokurs belastet. Die Gemeinschaftswährung war wieder unter die Marke von 1,06 US-Dollar gerutscht. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuvor auf 1,0644 (Dienstag: 1,0610) US-Dollar festgesetzt. Der Dollar hatte damit 0,9395 (0,9425) Euro gekostet.
(Alle Kurse 7:12 Uhr)
Euro/USD 1,0512 -0,19%
USD/Yen 115,24 0,07%
Euro/Yen 123,41 0,03%

ROHÖL - ERHOLUNG - Die Ölpreise haben sich am Donnerstag von den deutlichen Verlusten am Vortag erholt. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Februar 53,96 US-Dollar. Das waren sechs Cent mehr als am Mittwoch. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im Januar fiel dagegen um sechs Cent auf 50,98 Dollar.

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PRESSESCHAU

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- Adidas will "endlich" den Turnaround in Nordamerika schaffen- Reebok muss sich fangen, um Zukunft im Konzern zu haben, Interview mit Vorstandschef Kasper Rorsted, HB, S. 1/4

- Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) will Hilfe für Afrika umbauen, Interview, HB, S. 1/7

- "Sie haben uns belogen - Kalifornische Umweltbehörde kritisiert VW und erwartet keinen Wandel bei Verbrauchsvorschriften nach Regierungswechsel in Washington, Interview mit dem stellvertretender Behördenchef Alberto Ayala, HB, S. 16

- Regierung strich heikle Passagen aus Armutsbericht, SZ, S. 1

- Gläubiger der Internet- und Reiseholding Unister können nur mit geringen Zahlungen rechnen, SZ, S. 18

- WDH: Quelle-Erbin und Deutsche-Bank-Tochter Sal. Oppenheim vor Einigung, SZ, S. 19

- Bundesregierung gibt Startschuss für Aufbau von Brennstoffzellen-Produktion in Deutschland, Welt, S. 9

- Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) lehnt einfachere steuerliche Abschreibungsregeln ab, Welt, S. 9

- Bundeswehr bekommt G36-Nachfolger-Gewehre erst 2021, Bild, S. 2

- Opel hält sich noch bedeckt, ob es in diesem Jahr schwarze Zahlen gibt, Interview mit Vorstandchef Karl-Thomas Neumann, Bild, S. 2

- NRW-Finanzminister Norbert Walter-Borjans (SPD) erwartet Zustimmung zu Gesetz gegen manipulierte Ladenkassen, Funke Mediengruppe

- WDH: Fusionierte Linde/Praxair soll aus den USA heraus geführt werden, Wiwo

- Friedenssignale im Streit um Media-Saturn - Minderheitsgesellschafter Erich Kellerhals und Mehrheitseigentümer Metro haben Verzicht auf verbale Provokationen vereinbart, Wiwo

- Continental-Chef Elmar Degenhart kündigt gutes viertes Quartal an und bestätigt Verhandlungen mit Kartendienst Here, Interview Wiwo

- Nahrungsmittelkonzern Kraft Heinz an Übernahme des Konkurrenten Mondelez interessiert, Bilanz

- Bank Nordea führt Negativzinsen für alle dänischen Unternehmenskunden ein, Borsen

- EU bereitet Regeln vor, um London das Euro-Clearing zu entziehen, FT online

(WDH: Diese Meldung wurde bereits am Vorabend erstmals publiziert und ist als Service wiederholt worden.)

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13.12.2016 08:18
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DEUTSCHLAND: - SEITWÄRTS - Dem Dax fehlt wohl auch am Dienstag frischer Schwung: Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex am Morgen rund zwei Stunden vor dem Auftakt kaum verändert auf 11 182 Punkte. Seit dem Zwischentief bei rund 10 400 Punkten Anfang des Monats war der Dax in sechs Handelstagen um rund 8 Prozent geklettert, trat zuletzt aber etwas auf der Stelle.

USA: - SEITWÄRTS - Die Anleger an der Wall Street sind nach dem jüngsten Rekordlauf erst einmal in Wartestellung gegangen. Ihre Blicke richten sich auf den Zinsentscheid der US-Notenbank und deren geldpolitischen Ausblick zur Wochenmitte. Zwar erklommen der US-Leitindex Dow Jones Industrial und der breiter gefasster S&P 500 im frühen Handel am Montag zunächst neue Bestmarken, dann aber bröckelten die Gewinne.

ASIEN: - UNEINHEITLICH - In Asien sind die Anleger trotz an sich guter Stimmung vor der am Mittwoch anstehenden Sitzung der US-Notenbank Fed lieber auf Nummer sicher gegangen. Der japanische Leitindex Nikkei lag nur minimal im Plus. In China konnten die Festlandsbörsen auch nicht von gut ausgefallenen Konjunkturdaten der Volksrepublik profitieren. Einige Investoren würden die Gelegenheit nutzen, erste Gewinne einzustreichen, meinten Händler.
DAX 11.190,21 -0,12%
XDAX 11.171,89 -0,53%
EuroSTOXX 50 3.199,11 0,05%
Stoxx50 2.940,03 -0,38%
DJIA 19.796,43 0,20%
S&P 500 2.256,96 -0,11%
NASDAQ 100 4.874,30 -0,44%
Nikkei 225 19.250,52 +0,5%

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN: - ABWÄRTS - Steigende US-Renditen und hohe Ölpreise halten den Rentenmarkt nach Meinung der Experten der Hessischen Landesbank in Schach. Für den Bund-Future verheisst dies nichts Gutes: Es geht abwärts. Die Helaba rechnet mit einer Handelsspanne von 160,70 - 161,80.
Bund-Future 161,22 -0,20%

DEVISEN: - SEITWÄRTS - Der Euro hat sich am Morgen kaum bewegt. Nachdem sich die Gemeinschaftswährung am Vortag noch erholt hatte, lag sie am Dienstag praktisch unverändert bei 1,0635 US-Dollar. Ende der vergangenen Woche war der Kurs nach der angekündigten Verlängerung des Wertpapierkaufprogramms der Europäischen Zentralbank (EZB) unter Druck geraten. Die EZB hatte den Referenzkurs am Montag auf 1,0596 (Freitag: 1,0559) Dollar festgesetzt. Der Dollar hatte damit 0,9438 (0,9471) Euro gekostet.
(Alle Kurse 6:57 Uhr)
Euro/USD 1,0635 0,01%
USD/Yen 115,30 0,24%
Euro/Yen 122,62 0,25%

ROHÖL - ABWÄRTS - Die Ölpreise haben am Dienstag einen Teil ihrer Gewinne vom Wochenstart abgegeben. Bereits am Montag konnten nicht alle Gewinne gehalten werden, nachdem zahlreiche Förderländer dem Ölkartell Opec gefolgt waren und ebenfalls Produktionskürzungen angekündigt hatten. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Februar kostete am Morgen 55,53 US-Dollar. Das waren 16 Cent weniger als am Montag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im Januar sank um 23 Cent auf 52,60 Dollar.

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PRESSESCHAU

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- WDH/Deutsche-Bank-Manager sagt grenzüberschreitende Bankfusionen voraus, Interview mit Alasdair Warren, Chef des Investmentbanking in Europa, dem Nahen Osten und Afrika, HB, S. 28, 29

- Auslieferung von A400M verzögert sich weiter, FAZ, S. 4

- Innovation der Arzneikonzerne in diesem Jahr fast nur aus dem Ausland, FAZ, S. 22

- Unternehmenschef des neu geformten Geldautomatenherstellers Diebold Nixdorf treibt die Integration voran und rechnet mit dem Wegfall von etwa 1600 weiteren Stellen weltweit, Interview mit Andy Mattes, FAZ, S. 22

- Bundeskartellamt warnt vor einer Sonderregel für ARD und ZDF im neuen Wettbewerbsgesetz, FAZ. S. 16

- Apotheker erhöhen Druck auf die Politik für Versandhandelsverbot, FAZ. S. 18

- Auswirkungen der Digitalisierung auf die Arbeitswelt: Es werden zwar viele einfache Tätigkeiten verschwinden, aber es kommen viele neue Jobs hinzu, Interview mit Chef des weltgrössten Zeitarbeit-Anbieters Adecco, Alain Dehaze, HB, S. 20, 21

- Deutsche Bahn finanziert Atomfonds mit, HB, S. 14, 15

- Wirtschaftsverbände beklagen Vormarsch der Staatsunternehmen, HB, S. 1, 4, 5

- Forsa-Studie: "Niedrigzinsen machen viele Anleger völlig ratlos", HB, S. 34

- Die EU-Kommission droht der polnischen Regierung wegen der Verstösse

gegen rechtsstaatliche Prinzipien mit dem Entzug der Stimmrechte, Interview mit EU-Vizepräsident Frans Timmermans, HB, S. 6

- Apple erwägt Investment in SoftBanks 100-Milliarden-Dollar-Technologie-Fonds, WSJ, S. B4

- Russlands Energieminister Alexander Nowak erwartet keinen starken Preisschub bei Öl, Interview, BöZ, S. 7, Welt, S. 10

- Spezialchemiekonzern Altana will Wachstum beschleunigen, Interview mit Altana-Chef Martin Babilas, BöZ, S. 1/10

- Klinikgruppe Median will Reha-Markt aufmischen, Interview mit Median Chef Andre Schmidt und Carsten Rahlfs, Partner beim Finanzinvestor Waterland, Böz, S. 13

- Mehrere Länder wollen Nahverkehrsprivatisierungen erschweren, SZ, S. 21

- Die Deutsche Bank schreibt den Verkauf der Postbank für 2017 praktisch ab. SZ, S. 21

- Bundesländer wollen Stadtbusnetze per Gesetz besser schützen, SZ, S. 21

- Die Bundesregierung zeigt keine Ambitionen, milliardenschwere Manipulationen von Kassen wirklich zu bekämpfen, SZ, S. 17

- Österreichs Aussenminister Sebastian Kurz (ÖVP) und EVP-Fraktionschef

Manfred Weber (CSU) verlangen Ende der Beitrittsgespräche mit der Türkei, Welt, S. 1

- Chefin des Meinungsforschungsinstituts Allensbach über Stimmungslage in Deutschland: "Verunsicherung ist nach wie vor gross", Interview mit Renate Köcher, Welt, S. 2

- AOK- und BKK-Chefs machen die grössten Gehaltssprünge, Bild, S. 1

- 16495 Einkommensmillionäre und 7,987 Millionen Bürger in Mindestsicherung, Bild, S. 2

- 2,05 Millionen Haushalte laut Armutsbericht überschuldet, Bild, S. 2

- Spritpreise auf Jahres-Rekord, Bild, S. 1

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12.12.2016 08:21
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DEUTSCHLAND: - ERNEUT IM PLUS - Nach der Atempause am Freitag zeichnet sich am Montag für den Dax neuer Schwung ab: Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex am Morgen rund zwei Stunden vor dem Auftakt 0,69 Prozent höher auf 11 280 Punkte. Seit dem Zwischentief Anfang des Monats läge der Dax mit knapp 8,5 Prozent in Front.

USA: - REKORDJAGD FORTGESETZT - In den New Yorker Aktienmarkt drängen immer mehr Anleger. Der anhaltende Kaufrausch hat die Indizes auch am Freitag wieder zu neuen Rekorden getrieben. Anzeichen von Höhenangst sind nicht auszumachen. Fast mit der Schlussglocke kletterte der Wall-Street-Leitindex Dow Jones um 0,72 Prozent auf 19 756,85 Punkte und schloss damit fast auf dem kurz zuvor erreichten Rekordhoch von 19 757,74 Punkten. Auf Wochensicht bedeutet dies für das weltweit wichtigste Börsenbarometer ein Plus von gut 3 Prozent.

ASIEN: - GRÖSSTENTEILS IM MINUS - In Asien haben die Aktienmärkte die jüngste Rekordjagd grösstenteils unterbrochen. Während es in Tokio weiter bergauf ging, verzeichneten die meisten anderen Handelsplätze leichte Abschläge. In China fielen die Verluste etwas stärker aus. Der Stoxx 600 Asia Pacific verlor zuletzt 0,19 Prozent auf 177,62 Punkte, nachdem er im frühen Handel noch auf 179,27 Punkte und damit auf den höchsten Stand seit fast anderthalb Jahren geklettert war.
DAX 11.203,63 0,22%
XDAX 11.230,93 0,51%
EuroSTOXX 50 3.197,54 0,37%
Stoxx50 2.951,29 1,07%

DJIA 19.756,85 0,72%
S&P 500 2.259,53 0,59%
NASDAQ 100 4.895,90 0,76%

Nikkei 225 19.155,03 0,8%

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN: - SEITWÄRTS - Die neue Woche steht wieder im Bann der US-Notenbank Fed, die am Mittwoch ihre nächste mit Spannung erwartete geldpolitische Entscheidung bekannt geben wird. Am heutigen Montag sind indes keine wichtigen Konjunkturnachrichten zu erwarten. Die Experten der Hessischen Landesbank rechnen beim Bund-Future mit einer Handelsspanne von 160,72 bis 162,30.
Bund-Future 161,54 0,08% (März)
Bund-Future 160,19 -0,12% (Dezember)

DEVISEN: - UNVERÄNDERT - Der Euro hat sich in der ersten Handelsstunde der Woche kaum bewegt. Die Gemeinschaftswährung kostete zuletzt mit 1,0559 Dollar in etwa so viel wie am Freitagabend. Der Euro war am Freitag stark unter Druck geraten und bis auf 1,0531 Dollar gefallen. Belastet wurde der Euro durch die Geldpolitik der EZB. Die Notenbank hatte am Donnerstag ihre Geldschwemme in Form von Wertpapierkäufen sowohl zeitlich als auch dem Gesamtvolumen nach deutlicher ausgeweitet, als dies Fachleute erwartet hatten. Neben der europäischen Geldpolitik hat am Devisenmarkt die amerikanische Notenbankpolitik eine grosse Bedeutung. Am Mittwoch dürfte die US-Zentralbank ihre zweite Zinsanhebung nach der Finanzkrise beschliessen.
(Alle Kurse 6:54 Uhr)
Euro/USD 1,0559 0,00%
USD/Yen 115,32 0,07%
Euro/Yen 121,77 0,07%

ROHÖL - DEUTLICH IM PLUS - Die Ölpreise sind am Montag nach den angekündigten Förderkürzungen des Ölkartells Opec und anderer Förderländer auf den höchsten Stand seit Sommer 2015 gestiegen. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Februar legte im frühen Handel um bis zu 6,55 Prozent auf 57,89 Dollar zu - zuletzt kostete ein Fass Brent mit 56,47 Dollar immer noch rund vier Prozent mehr als am Freitagabend. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im Januar verteuerte sich zuletzt um knapp fünf Prozent auf 53,92 Dollar. Am Wochenende hatten die Organisation erdölexportierender Länder (Opec) und andere Förderländer in einem historischen Schulterschluss gemeinsam Förderkürzungen angekündigt, um die Preise für Rohöl nach oben zu treiben.

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PRESSESCHAU

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- Ex-EZB-Chefökonom Jürgen Stark: Europäische Zentralbank jagt ein Phantom - es gab nie Deflationsgefahren, Interview, HB, S. 29

- Hängepartie in USA für Volkswagen verlängert sich, HB, S. 16

- Ökonomin Isabel Schnabel betont, dass die Probleme von italienischer Bank Monte dei Paschi zu lange verschleppt wurden und dass auch Kleinanleger haften müssen, Interview, HB, S. 5

- WDH/Bombardier streicht in Deutschland offenbar 2500 Stellen, HB, S. 14

- Modeunternehmen Bogner sucht nach neuen Investoren, HB, online

- Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft: Deutsche Unternehmen investieren mehr Geld in Forschung und Entwicklung als je zuvor, FAZ, S. 15

- Haushaltswarenanbieter Fackelmann, Alexander Fackelmann, ist mit der Internationalisierung stark gewachsen, Interview, FAZ, S. 20

- 25 Jahre Investmentbanking der Deutschen Bank - Eine Erfolgsstory, Gastbeitrag von Roland Berger, Gründer der Strategieberatung Roland Berger, FAZ, S. 21

- Thomas Cook sortiert seine Reisewelt neu, Interview mit Deutschland-Chefin Stefanie Berk, FAZ, S. 19

- Siemens-Vorstand Klaus Helmrich fordert Änderung der Lehrerausbildung, Interview, FAZ, S. 22

- Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) bringt zur Förderung von Elektroautos neue Abwrackprämie ins Spiel, Interview, Welt, S. 1 und 4

- EU-Ausländer sollen Arbeitslosenunterstützung künftig erst nach drei Monaten Arbeit beziehen können, Welt, S. 9

- Umfrage: Europäische Konzernchefs fürchten zunehmend Konkurrenz aus Asien, Welt, S. 10

- Um die Werkstattkette ATU zu retten, verzichtete die Stadt Weiden auf 121 Millionen Euro, SZ, S. 17

- Wirtschaftsweiser Peter Bofinger fordert wegen der wachsenden Ungleichheit, die der AfD helfe, einen Spitzensteuersatz von 56 Prozent, Interview, SZ, S. 18

- 30 Jahre nach der Wiedervereinigung ist es Zeit, ein einheitliches Rentenrecht umzusetzen, Gastbeitrag von Ökonom Eckart Bomsdorf, SZ, S. 18

- Sondereinheit der Deutschen Bahn spürt illegale Kartelle auf und treibt Hunderte Millionen Euro Schadenersatz ein, Interview mit Ronald Pofalla, Vorstand für den Rechtsbereich der Bahn, SZ, S. 20

- Personalchef Wilfried Porth: Bei Daimler-Führungskräften sollen sich Boni künftig nur noch am Gewinn des Unternehmens oder des Geschäftsbereichs orientieren, Stuttgarter Zeitung

- EU-Politiker fordern Solidarität mit Türkei - EU-Parlamentspräsident Martin Schulz: Abbruch der EU-Beitrittsgespräche kann zu weiterer Eskalation führen, Bild, S. 2

- Eurotunnel will Gebühren für Lastwagen erhöhen, Les Echos

- Sanofi-Deutschlandchef Clemens Kaiser: Arzneimittelpreise in Deutschland steigen nicht, Tagesspiegel

- Energieexpertin Claudia Kemfert: Ölpreise werden stark schwanken, Tagesspiegel

- Bundesrechnungshof beklagt massive Steuerausfälle im Onlinehandel, Funke Mediengruppe

(WDH: Diese Meldung wurde bereits am Vorabend erstmals publiziert und ist als Service wiederholt worden.)

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09.12.2016 08:39
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DEUTSCHLAND: - SEITWÄRTS - Nach dem Sprung über die 11 000 Punkte im Dax und dem Erreichen eines neuen Jahreshochs lassen es die Anleger am deutschen Aktienmarkt zum Ende der Woche zunächst ruhig angehen. Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex am Freitagmorgen rund zwei Stunden vor dem Auftakt um marginale 0,05 Prozent höher auf 11 185 Punkte.

USA: - AUFWÄRTS - Der New Yorker Leitindex Dow Jones Industrial ist am Donnerstag erstmals in seiner Geschichte über die Marke von 19 600 Punkten gestiegen. Das Barometer beendete den Handel mit einem Aufschlag von 0,33 Prozent auf 19 614,81 Punkte, nachdem es im Verlauf sogar bis auf 19 664,97 Zähler vorgerückt war. Die Euphorie nach dem Wahlsieg Donald Trumps zum nächsten US-Präsidenten hält damit unvermindert an und es scheint derzeit nur eine Frage der Zeit zu sein, bis der Dow-Index die Marke von 20 000 Punkten knackt.

ASIEN: - AUFWÄRTS - Unter dem Eindruck der jüngsten Zinsentscheidungen der Europäischen Zentralbank (EZB) präsentierten sich die asiatischen Börsen am Freitag leicht im Plus. In China profitierte der CSI 300, der die wichtigsten Festlandsunternehmen enthält, auch von positiven Wirtschaftsdaten aus der Volksrepublik. So sind die Erzeugerpreise so stark wie seit fünf Jahren nicht mehr gestiegen. In Japan kletterte der Nikkei infolge eines unter Druck geratenen Yens und positiver Vorgaben der Wall Street. Nach dem EZB-Entscheid richten sich die Augen der Anleger nun bereits auf die Sitzung der US-Notenbank Fed in der kommenden Woche.
DAX 11.179,42 1,75%
XDAX 11.173,99 1,13%
EuroSTOXX 50 3.185,79 1,39%
Stoxx50 2.919,94 1,34%

DJIA 19.614,81 0,33%
S&P 500 2.246,19 0,22%
NASDAQ 100 4.859,19 0,15%

Nikkei 225 18.996,31 +1,2% (7:00 Uhr)

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN: - ABWÄRTS - Die Experten der Hessischen Landesbank sehen heute nach der marktbewegenden Sitzung der Europäischen Zentralbank keine grossen Impulse auf ihrer Agenda. Der Abwärtstrend dürfte indes weitergehen. Die Helaba erwartet eine Handelsspanne von 160,70 bis 162,00.
Bund-Future 161,41 -0,17% (März)
Bund-Future 160,19 -0,12% (Dezember)

DEVISEN: - SEITWÄRTS - Der Euro hat am Freitagmorgen nach den wichtigen geldpolitischen Beschlüssen der Europäischen Zentralbank (EZB) vom Vortag etwas Luft geholt. Nachdem die Gemeinschaftswährung am Donnerstag deutlich gefallen war, gab sie nun kaum noch nach und notierte zuletzt bei 1,0613 US-Dollar. Die EZB hatte den Referenzkurs noch deutlich höher auf 1,0762 (Mittwoch: 1,0730) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,9292 (0,9320) Euro.
(Alle Kurse 6:52 Uhr)
Euro/USD 1,0613 -0,02%
USD/Yen 114,41 0,37%
Euro/Yen 121,43 0,35%

ROHÖL - AUFWÄRTS - Die Ölpreise haben am Freitag an die Kursgewinne vom Vortag angeknüpft. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Februar kostete 54,11 US-Dollar. Das war 22 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im Januar stieg um 35 Cent auf 51,19 Dollar.

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PRESSESCHAU

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- Goldman-Chef Lloyd Blankfein fordert Abbau der Auflagen für Finanzbranche,
Interview, HB, S. 47-49
- Staat erwirtschaftet auch 2016 kräftigen Überschuss, HB, S. 10
- Aixtron-Chef Martin Goetzeler fordert Unterstützung der Politik,
Interview, HB, S. 16 und 17
- Bombardier will 2500 Stellen in Deutschland streichen, HB, S. 21
- Höheres Porto kostet die Deutsche Post Kunden, FAZ, S. 22
- Bundesbank-Präsident Jens Weidmann hat EZB-Beschluss nicht zugestimmt,
FAZ, S. 1 und 15, WSJ, S. A4
- Neuer Investor greift bei früherer Merz-Tochtergesellschaft Senator heftig
durch, FAZ, S. 19
- Immobilienboom hilft Kassenärzten aus der Klemme, FAZ, S. 17
- Deutsche Post verlängert Vertrag von Chef Frank Appel, Rheinische Post
- Zuwanderer verdienen doppelt so viel wie in der Heimat, Rheinische Post
- Presse: Andy Puzder soll Trumps Arbeitsminister werden
- Deutsche Bank im Visier von chinesischen Investoren, WiWo
- Chef des Luxemburger Bankenverbandes: Banken sondieren nach Brexit-Votum Umzug
nach Luxemburg, Interview, BöZ, S. 4
- Thyssenkrupp nähert sich möglicher Fusion mit Tata Steel, BöZ, S. 10
- Porsche: KBA untersucht mögliche Manipulation der Verbrauchsangaben, WiWo
- BDI fordert Konsequenzen nach Hackerattacke auf Thyssenkrupp,
Westdeutsche Allgemeine Zeitung
- Italien: Ifo-Chef hält Austritt Italiens aus Eurozone für denkbar,
Funke Mediengruppe
- Bayerischer Finanzminister Markus Söder (CSU) regt Einleitung eines
Defizit-Verfahrens gegen Italien an
- Kritik an EZB-Chef Mario Draghi, Funke Mediengruppe
- Vizepräsident des EU-Parlaments Alexander Graf Lambsdorff fordert Austritt
Griechenlands aus Eurozone, Funke Mediengruppe
- VW verkürzt wegen hoher Nachfrage bei Tiguan und Touran die Werksferien in
Wolfsburg, Automobilwoche
- Audi und Porsche wollen enger kooperieren, Auto, Motor und Sport

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07.12.2016 08:37
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DEUTSCHLAND: - NEUES JAHRESHOCH - Der Dax dürfte am Mittwoch gleich zum Start die viel beachtete Marke von 10 800 Punkten überspringen. Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex am Morgen rund zwei Stunden vor dem Auftakt um 0,51 Prozent höher bei 10 830 Punkten. Dies wäre der höchste Stand des Jahres. Sollte es dem Dax tatsächlich gelingen, die runde Marke nachhaltig zu überwinden, könnte laut Börsianern der Weg frei sein für die lang ersehnte Jahresendrally. Der Dax war seit August mehrfach an dieser Hürde gescheitert.

USA: - HÖHER - Die US-Börsen sind am Dienstag kurz vor Handelsschluss aus ihrer Lethargie erwacht und haben überraschend zugelegt. Der breite S&P 500 schloss dicht unter seinem Ende November erreichten Rekordhoch. Auftrieb kam erst in den letzten 30 Minuten. Zuvor hatten sich die Indizes allesamt kaum vom Fleck bewegt. Die Anleger richteten die Blicke bereits auf die Sitzung der Europäischen Zentralbank am Donnerstag, hiess es.

ASIEN: - IM PLUS - Die asiatischen Börsen haben ihren Aufwärtstrend am Mittwoch fortgesetzt. Sie folgten damit dem guten Vorbild der Wall Street. In Japan ging es besonders kräftig hoch angesichts eines schwächelnden Yen. Der Nikkei legte bis zum Handelsschluss um 0,7 Prozent zu. Eine schwächere Währung erleichtert den Export für Japans Konzerne.
DAX 10.775,32 0,85%
XDAX 10.833,74 1,12%
EuroSTOXX 50 3.100,76 1,57%
Stoxx50 2.855,97 1,08%
DJIA 19.251,78 0,18%
S&P 500 2.212,23 0,34%
NASDAQ 100 4.788,67 0,22%
Nikkei 225 18.496,69 0,7% (Schlussstand)

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN: - VERLUSTE - Der März-Kontrakt des Bund-Future dürfte mit leichten Abschlägen in den Tag starten und sich dann zwischen 160,30 und 161,80 bewegen, erwartete Dirk Gojny von der National-Bank am Mittwochmorgen. Die Investoren blickten auf die EZB-Ratssitzung am Donnerstag. "Die Erwartungen an die Massnahmen, die Mario Draghi morgen ankündigen wird, sind einmal mehr sehr hoch", erklärte Gojny. "Vor diesem Ereignis werden die Anleger auf Abwarten schalten."
Bund-Future 159,85 -0,37% (Dezember)
Bund-Future 161,14 -0,43% (März)

DEVISEN: - EURO ÜBER 1,07 DOLLAR - Der Euro hat sich bis zum Mittwochmorgen stabil über der Marke von 1,07 US-Dollar gehalten. Zuletzt kostete die Gemeinschäftswährung 1,0721 Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs auf 1,0734 (Montag: 1,0702) Dollar festgesetzt.
(Alle Kurse 7:20 Uhr)
Euro/USD 1,0721 -0,01%
USD/Yen 114,25 0,20%
Euro/Yen 122,48 0,19%

ROHÖL - Die Ölpreise sind am Mittwoch gefallen. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Februar kostete im frühen Handel 53,82 US-Dollar. Das waren 11 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im Januar fiel um 18 Cent auf 50,75 Dollar.

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PRESSESCHAU

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- Jeder achte Mobilfunknutzer ist von nicht bestellten Drittbieterleistungen
betroffen, Studie im Auftrag des Bundesjustizministeriums, HB, S. 18
- Werkstattkette ATU droht die Insolvenz, HB, S. 20
- Commerzbank hält an 75-Millionen-Euro-Klage gegen den Fiskus fest, HB, S. 32
- Allianz Deutschland stellt sich der Digitalisierung und hat Wettbewerber im
Blick, Interview mit dem Vorstandsvorsitzenden Manfred Knof, FAZ, S. 25
- Brüssel will HSBC, JP Morgan und Credit Agricole wegen Euribor-Manipulation
bestrafen, FT, S. 15
- Unions-Abgeordnete drohen mit Ausstieg aus Griechenland-Hilfe, Bild, S. 2
- Karin Dohm wird bei der Deutschen Bank Chefin der Regulierungsabteilung, SZ,
Online
- Siemens will Gemeinschaftsunternehmen mit US-Turbinenfirma gründen, Welt, S. 9
- Wirtschaftsvertreter reagieren alarmiert auf Pisa-Studie, Funke Mediengruppe
- Deutschland droht EU-Verfahren im Abgasskandal, Neue Osnabrücker Zeitung

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06.12.2016 08:29
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DEUTSCHLAND: - HÖHER - Der Dax dürfte am Dienstag zunächst an seinen starken Wochenstart anknüpfen. Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex am Morgen rund zwei Stunden vor dem Auftakt 0,22 Prozent höher auf 10 684 Punkte. Tags zuvor hatten die Anleger den Schock über die abgelehnte Verfassungsreform in Italien schnell abgeschüttelt und der Dax hatte letztlich über anderthalb Prozent zugelegt.

USA: - REKORDHOCH - Das gescheiterte Referendum in Italien hat am New Yorker Aktienmarkt am Montag kaum interessiert. Der US-Leitindex Dow Jones kletterte gleich zu Handelsbeginn auf ein Rekordhoch und arbeitete sich im Zuge überraschend starker ISM-Dienstleistungsdaten sowie zunächst weiter steigender Ölpreise in Richtung 19 300 Punkte vor. Bereits Europas Börsen hatten auf das Nein zu einer Verfassungsreform in Italien gelassen reagiert und überwiegend Gewinne eingefahren.

ASIEN: - HOCH - Asiens Börsen haben am Tag zwei nach der Ablehnung der italienischen Verfassungsreform in die Spur zurückgefunden und höher tendiert. Damit folgten sie den guten Vorgaben der Wall Street. Besonders kräftig ging es in Taiwan und Südkorea hoch mit einem Plus von anderthalb Prozent; der Nikkei in Tokio legte ein halbes Prozent zu.
DAX 10.684,83 1,63%
XDAX 10.713,49 1,73%
EuroSTOXX 50 3.052,75 1,25%
Stoxx50 2.825,42 0,54%

DJIA 19.216,24 0,24%
S&P 500 2.204,71 0,58%
NASDAQ 100 4.778,14 0,82%

Nikkei 225 18.360,54 0,5% (Schlussstand)

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RENTEN: - STABIL - Die instabilere Situation in Italien sowie die Tagung des EZB-Rats dürften tendenziell ein Stützungsfaktor für die Bundkurse darstellen, schrieb Dirk Gojny am Dienstagmorgen. Der Bund-Future sollte seiner Meinung nach wenig verändert in den Tag starten; der März-Kontrakt dürfte sich zwischen 161,25 und 162,55 bewegen.
Bund-Future 160,45 -0,42% (Dezember)
Bund-Future 161,84 -0,49% (März)

DEVISEN: - EURO ÜBER 1,07 DOLLAR - Der Euro zeigt sich trotz des gescheiterten Verfassungsreferendums in Italien weiter stark. Am Dienstagmorgen kostete die Gemeinschaftswährung 1,0749 US-Dollar und bewegte sich damit nur knapp unterhalb des Stands im Wall-Street-Handel. Am Vortag war der Euro in einem ersten Schock bis auf 1,0506 Dollar und damit auf den tiefsten Stand seit März 2015 gefallen, hatte sich aber rasch erholt. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Nachmittag schliesslich auf 1,0702 (Freitag: 1,0642) Dollar festgesetzt.
(Alle Kurse 7:10 Uhr)
Euro/USD 1,0749 -0,12%
USD/Yen 113,96 0,18%
Euro/Yen 122,50 0,06%

ROHÖL - BILLIGER - Die Ölpreise sind am Dienstag gefallen. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Februar kostete im frühen Handel 54,53 US-Dollar. Das waren 41 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im Januar fiel um 51 Cent auf 51,28 Dollar.

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PRESSESCHAU

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- BMW will mit verschlankter Modellpalette Platz für neue Fahrzeuge sowie eine grössere Präsenz im oberen Luxussegment schaffen, Interview mit dem scheidenden Finanzvorstand Friedrich Eichiner, FAZ, S. 24

- Wirtschaftsweiser Volker Wieland rät Italien zum Antrag auf Hilfen des Europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM) und IWF. Dies wäre Schutzschild gegen Schuldenkrise und würde notwendigen Druck für Auflösung des Reformstaus liefern, Interview, HB, S. 7

- Händler nutzen Amazon-Plattform Marketplace für systematischen Umsatzsteuerbetrug, HB, S. 1, 18, 19

- Xi Jinping könnte als erster chinesischer Staatspräsident am Weltwirtschaftsforum in Davos teilnehmen, FT, S. 1

- Nach dem angekündigten Rücktritt von Italiens Ministerpräsident Matteo Renzi wird private Lösung der Finanzprobleme der krisengeschüttelten Bank Monte dei Paschi schwieriger: Milliardenspritze aus Katar wackelt, FT, S. 1

- Iran ist in fortgeschrittenen Verhandlungen mit Werftkonzern Hyundai Heavy Industries über Kauf von Containerschiffen und Tankern im Wert von 650 Millionen US-Dollar, WSJ, B4

- Der ehemalige Ministerpräsident Italiens, Mario Monti, rechnet nicht mit neuer Eurokrise, Bild, S. 2

- Vizepräsident des EU-Parlaments, Alexander Graf Lambsdorff, will Italien in der Eurozone halten, Griechenland aber nicht, Interview, Welt, S. 4

- Bundeswehr erwägt einen Verkauf ihrer Werkstätten an die Rüstungsindustrie, Welt, S. 9

- Charles-Édouard Bouée, Chef der Unternehmensberatung Roland Berger: Politik hat noch keine Antwort auf die Frage, wie man den Menschen die Angst vor dem schnellen wirtschaftlichen Wandel nehmen kann, gefunden, Interview, SZ, S. 19

- EZB-Bankenaufseher überprüfen IT-Systeme von Banken, BöZ, S. 1/3

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05.12.2016 08:14
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DEUTSCHLAND: - ABWÄRTS - Nach dem deutlich abgelehnten Verfassungsreferendum in Italien zeichnen sich für den Dax am Montag zunächst moderate Verluste ab. Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex am Morgen rund zwei Stunden vor dem Auftakt knapp 0,8 Prozent tiefer auf 10 433 Punkte. Die Anleger hatten sich schon in der Vorwoche auf eine Niederlage von Regierungschef Matteo Renzi eingestellt - der Dax hatte rund 1,8 Prozent verloren.

USA: - SEITWÄRTS - Die US-amerikanischen Aktienindizes haben am Freitag keine klare Richtung gefunden. Robuste Arbeitsmarktdaten konnten dem Dow Jones Industrial nach zuletzt drei Handelstagen mit jeweils leichten Gewinnen nicht weiter nach oben verhelfen. Der Leitindex gab zur Schlussglocke um 0,11 Prozent auf 19 170,42 Punkte nach. In der Wochenbilanz hat er sich damit trotz eines zwischenzeitlich erreichten Rekordstandes nur um wenige Punkte bewegt.

ASIEN: - LEICHT ABWÄRTS - Die Aktienmärkte in Asien haben mit Verlusten auf das Scheitern der Verfassungsreform in Italien reagiert. Allerdings blieb ein befürchteter Einbruch am Montag aus. Selbst die Verluste bei Finanzwerten hielten sich im Rahmen. In Tokio stand der Nikkei-Index für 225 führende Werte im späten Handel ein knappes Prozent im Minus bei 18 254 Punkten. Der CSI 300 - der Index der 300 grössten Werte aus Shanghai und Shenzhen - büsste im späten Handel unter dem Eindruck eines Telefonats des zukünftigen US-Präsidenten Donald Trump mit Taiwans Präsidentin Tsai Ing-wen 1,8 Prozent ein.
DAX 10.513,35 -0,20%
XDAX 10.530,99 0,44%
EuroSTOXX 50 3.015,13 -0,52%
Stoxx50 2.810,21 -0,38%

DJIA 19.170,42 -0,11%
S&P 500 2.191,95 0,04%
NASDAQ 100 4.739,37 0,11%

Nikkei 225 18.274,99 -0,8% (7:00 Uhr)

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RENTEN: - STABIL - Die Blicke vieler Anleger dürften sich nach dem angekündigten Rücktritt des italienischen Ministerpräsidenten Mateo Renzi auf die Europäische Zentralbank (EZB) richten. Wie auch immer die EZB reagieren wird, National-Bank-Experte Dirk Gojny erwartet eine Destabilisierung des Euro-Raums durch das Votum in Italien. Im Moment reagiere der Markt aber noch relativ gefasst. Er erwartet einen festeren Start des Bund-Future in den Tag und eine Handelsspanne zwischen 160,70 und 162,50.
Bund-Future 161,12 0,83%

DEVISEN: - ABWÄRTS - Der Euro hat sich am Montag nach Verlusten infolge des gescheiterten italienischen Verfassungsreferendums wieder etwas erholt. Ein Euro kostete zuletzt 1,0563 US-Dollar, womit das Minus der Gemeinschaftswährung auf unter 1 Prozent zusammenschmolz. In Reaktion auf den Ausgang der Abstimmung in Italien war die Gemeinschaftswährung zwischenzeitlich fast bis auf 1,0506 Dollar gefallen.
(Alle Kurse 6:53 Uhr)
Euro/USD 1,0563 -0,94%
USD/Yen 13,51 -0,06%
Euro/Yen 119,90 -1,00%

ROHÖL - LEICHT ABWÄRTS - Die Ölpreise haben nach dem Nein beim Verfassungsreferendum in Italien am Montag nur leicht nachgegeben. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Februar kostete am Morgen 54,11 US-Dollar. Das waren 34 Cent weniger als am Freitag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im Januar fiel um 34 Cent auf 51,34 Dollar.

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PRESSESCHAU

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- Griechischer Notenbankchef Yannis Stournaras fordert Schuldenerleichterungen, Interview, HB, S. 28, 29

- Autoexperte Ferdinand Dudenhöffer: Erstmals eine Million Eigenzulassungen auf dem deutschen Automarkt, HB, S. 1, 4 und 5

- CDU-Wirtschaftsflügel macht die Steuerpolitik zum Parteitagsthema, FAZ, S. 15

- Die Vorschläge der Europäischen Kommission für einen Europäischen Verteidigungsfonds (EVF) finden die grundsätzliche Unterstützung der Bundesregierung, jedoch nennt sie eine Reihe von Bedingungen, FAZ, S. 2

- Tegut-Chef, Thomas Gutberlet, kritisiert Rolle von Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) im Kaiser's-Tengelmann-Verkauf, Interview, HB S. 15

- Hausgerätehersteller Miele macht bei der Vernetzung Tempo, um seine Position zu halten, Interview mit Geschäftsführern Markus Miele und Reinhard Zinkann, FAZ, S. 20

- WDH: Unicredit dürfte Fondstochter Pioneer nach Frankreich verkaufen, FT. S. 17

- Die Deutsche Bank wird rund 3400 aktiv handelnden Kunden wie Hedgefonds bestimmte Dienstleistungen ab sofort nicht mehr anbieten, WSJ, B5

- Familienunternehmer warnen vor Schwarz-Grün im Bund, Gastbeitrag von Lutz Goebel, Präsident des Verbandes "Die Familienunternehmer", HB, S. 48

- UBS-Verwaltungsratschef Axel Weber warnt Investoren vor Marktschocks, wenn die weltweiten Zinsen sich erhöhen, FT, S. 1

- Der BMW-Betriebsrat Manfred Schoch fordert den Einstieg in die Batteriezellen-Produktion, Interview, SZ, S. 17

- BASF-Chef und VCI-Präsident, Kurt Bock, hat Hoffnung auf Freihandelsabkommen TTIP noch nicht aufgeben, Interview, SZ, S. 18

- Bau-Präsident Peter Hübner: Boom geht 2017 weiter - Mehr als 300 000 neue Wohnungen, Interview, Welt, S. 10

- Verkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) lässt Lang-Lkw unbefristet fahren. Feldversuch mit positivem Ergebnis beendet, Zeitungen der Funke Mediengruppe

(WDH: Diese Meldung wurde bereits am Vorabend erstmals publiziert und ist als Service wiederholt worden.)

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02.12.2016 08:46
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DEUTSCHLAND: - RUNTER - Vor einem ereignisreichen Wochenende dürfte der Dax seine Verluste am Freitag zunächst ausweiten. Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex am Morgen rund zwei Stunden vor dem Auftakt etwa ein halbes Prozent tiefer auf 10 478 Punkte. Er folgt damit dem schwachen Trend der Überseebörsen. Am Sonntag entscheiden die Italiener über ein Verfassungsreferendum und damit letztlich auch über die Regierung von Matteo Renzi - mit möglicherweise negativen Folgen für die gesamte Eurozone. Gleichzeitig findet in Österreich eine Präsidentschaftswahl mit Signalwirkung statt.

USA: - ZURÜCKHALTUNG - Anleger sind am Donnerstag an den US-Aktienmärkten vorsichtig zu Werke gegangen. Vor dem am Freitag anstehenden Arbeitsmarktbericht fanden die grossen Indizes keine gemeinsame Richtung. Angetrieben von festen Öl- und Finanzwerten brachte der Leitindex Dow Jones zum Monatsauftakt mit 19 191,93 Punkten ein moderates Plus von 0,36 Prozent über die Ziellinie. An seine jüngste Jagd nach historischen Höchstständen konnte das Kursbarometer damit aber nicht anknüpfen. Die übrigen Indizes tendierten dagegen schwächer, was insbesondere an schwachen Technologiewerten lag.

ASIEN: - IM MINUS - An den meisten asiatischen Börsen geht es nach den jüngsten Kursgewinnen und vor dem Italien-Referendum am Wochenende nach unten. Der Stoxx 600 Asia Pacific verlor am Freitagmorgen knapp ein Prozent.
DAX 10.534,05 -1,00%
XDAX 10.484,76 -1,21%
EuroSTOXX 50 3.030,98 -0,68%
Stoxx50 2.821,01 -0,32%

DJIA 19.191,93 0,36%
S&P 500 2.191,08 -0,35%
NASDAQ 100 4.734,10 -1,59%

Nikkei 225 18.426,08 -0,5% (Schlussstand)

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RENTEN: - VERLUSTE - Wahrscheinlich dürften die Investoren vor dem Wochenende abwartend agieren, schrieb Dirk Gojny von der National-Bank am Freitagmorgen. Er verwies auf die Volksabstimmung in Italien und die Wahl eines neuen Bundespräsidenten in Österreich am Sonntag. Zudem blieben Inflationssorgen bestehen. Der Bund-Future sollte seiner Meinung nach mit leichten Verlusten in den Tag starten und sich zwischen 159,10 und 160,90 bewegen.
Bund-Future 159,79 -0,67%

DEVISEN: - EURO NÄHERT SICH 1,07 DOLLAR - Der Euro hat bis zum Freitagmorgen kontinuierlich zugelegt. Die europäische Gemeinschaftswährung wurde zuletzt mit 1,0685 US-Dollar gehandelt und damit so hoch wie zuletzt zu Wochenbeginn. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Donnerstag auf 1,0627 (Mittwoch: 1,0635) US-Dollar festgesetzt.
(Alle Kurse 7:05 Uhr)
Euro/USD 1,0685 0,23%
USD/Yen 114,07 0,04%
Euro/Yen 121,88 0,27%

ROHÖL - BILLIGER - Die Ölpreise haben am Freitagmorgen nachgeben. Dank der Kursrally nach der Opec-Entscheidung haben die Ölpreise in dieser Woche aber kräftig zugelegt und stehen vor dem stärksten Wochengewinn seit Februar. Auf Sicht von drei Tagen sind die Ölpreise um ungefähr 12 Prozent gestiegen.

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PRESSESCHAU

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- Maersk-Chef Søren Skou kann nach Übernahme von Hamburg Süd keine Job-Garantie geben. Bei dem Zukauf geht es aber nicht vorrangig um Stellenstreichungen, sondern vor allem um Konsolidierung der Routen, Interview, HB, S. 9

- Bayerns-Finanzminister Markus Söder (CSU) fordert erneut grosse Steuerreform. Solidaritätszuschlag soll innerhalb von fünf Jahren abgebaut werden, Interview, HB, S. 11

- Arne Schönbohm, Präsident des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), fordert ein grösseres Bewusstsein für die Risiken der digitalen Welt - bei Verbrauchern und Unternehmen, Interview, HB, S. 12

- Strabag-Gründer Hans Peter Haselsteiner kämpft gegen Erfolg des Rechtspopulisten Norbert Hofers bei der Präsidentenwahl in Österreich - "Hofer ist gefährlich", Interview, HB, S. 14

- G20: Manager fordern Kampf gegen Protektionismus, HB, S. 25

- Cum-Cum-Steuerdeals: Bundesfinanzministerium muss umstrittenes Rundschreiben vom 11. November ändern, damit Banken in allen Bundesländern für Umgehung der Kapitalertragssteuer belangt werden können, Aussagen des nordrhein-westfälischen Finanzministers Norbert Walter-Borjans (SPD), HB, S. 33

- Architekt Daniel Libeskind sieht in Wahl Donald Trumps und zunehmenden Populismus Stresstest für Demokratie, Interview, HB, S. 34

- Ökonom Hans-Werner Sinn sieht keinen Grund für zu viel Angst vor Arbeitsplatzverlust durch Roboter: "Die Arbeit wird nie ausgehen", Interview, HB, S. 64, 65

- Wolfgang Stölzle, Professor für Logistikmanagement an der Universität St. Gallen, sieht durch E-Commerce-Boom höhere Anforderungen an Führungskräfte der Branche, Interview, HB, S. 53

- Commerzbank-Chefvolkswirt Jörg Krämer plädiert für Geldpolitik der umfassenden Stabilisierung. EZB darf nicht nur Preisstabilität im Blick haben, sondern muss sich auch um Finanzstabilität kümmern, Gastbeitrag, HB, S. 80

- Ifo-Präsident Clemens Fuest und Ökonom Johannes Becker beklagen fehlende Strategie Deutschlands beim Kampf gegen Schuldenkrise in Europa und Ringen um Zukunft der EU, Gastbeitrag, FAZ, S. 16

- AT&T erwartet auch unter Trump-Regentschaft grünes Licht für Übernahme von Time Warner, FT, S. 13

- Europa oberste Bankenabwicklerin, Elke König, schliesst Staatshilfen für Italiens Banken nicht aus und erwägt, Kleinanleger zu schützen, Wirtschaftswoche, S. 15

- Hermes wirft Deutscher Post Ausnutzung von marktbeherrschender Stellung vor, Wirtschaftswoche, S. 49

- Vonovia-Chef Rolf Buch erwartet nach der im Februar gescheiterten feindlichen Übernahme des Branchenzweiten Deutsche Wohnen mittelfristig ein einvernehmliches Zusammengehen, Interview, Wirtschaftswoche, S. 76

- Kanzleien sollen Steuermodelle melden. Länderfinanzminister wollen Meldepflicht deutlich verschärfen, SZ, S. 17

- Nach Panama Papers trieben Staaten rund 100 Millionen Euro steuern ein und starteten Ermittlungen gegen 6000 Personen und Firmen, SZ, S. 19

- Chef-Ökonom des Bundesfinanzministeriums, Ludger Schuknecht, verwehrt sich gegen das Ansinnen der EU-Kommission, als europäischer Finanzminister in der Euro-Zone zu agieren. "Der Anspruch der Kommission ist politisch wie ökonomisch höchst problematisch", Gastbeitrag, SZ, S. 20

- Bundesregierung will Geringverdienern mehr Anreize für private Altersvorsorge geben, Bild, S. 1

- Bayern fordert Bundesregierung zum Kampf gegen Niedrigzinsen auf - Finanzminister Markus Söder (CSU): Deutsche Sparer verlieren 300 Milliarden Euro, Bild, S. 2

- Topökonom Robert Shiller warnt vor Trump-Blase, Interview, Welt, S. 15

- Erst knapp 4400 Flüchtlinge in Ein-Euro-Jobs, Passauer Neue Presse

- Grüne wollen Pkw-Maut bei Regierungsbeteiligung abschaffen. Fraktionschef Anton Hofreiter: "Das ist und bleibt ein Irrsinn", Interview, Funke

(WDH: Diese Meldung wurde bereits am Vorabend erstmals publiziert und ist als Service wiederholt worden.)

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29.11.2016 08:16
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DEUTSCHLAND: - WEITERE VERLUSTE - Die Unsicherheit vor dem am Wochenende anstehenden Verfassungsreferendum in Italien dürfte auch am Dienstag das Geschehen am deutschen Aktienmarkt prägen. Der Broker IG taxierte den Dax am Morgen rund zwei Stunden vor dem Auftakt 0,21 Prozent tiefer auf 10 560 Punkte. Zum Wochenstart war der deutsche Leitindex bereits um mehr als 1 Prozent gefallen und damit aus seiner jüngsten Handelsspanne zwischen rund 10 600 und 10 800 Punkten gerutscht.

USA: - REKORDRALLY STOCKT - Nach der jüngsten Rekordrally kam es an der Wall Street zu kleineren Gewinnmitnahmen. In drei Wochen hatte der Leitindex Dow Jones zuletzt rund 7 Prozent gewonnen. Wie auch im S&P 500 und dem breiten Technologieindex Nasdaq Composite waren neue Bestmarken erreicht worden.

ASIEN: - LEICHTE GEWINNE IM KOSPI - Asiens Börsen schlugen am Dienstag keine klare Richtung ein. Leicht aufwärts ging es für den südkoreanischen Kospi. Die politisch angeschlagene Präsidentin Park Geun Hye machte im Korruptionsskandal den Weg für eine Amtsenthebung durch das Parlament frei.
DAX 10.582,67 -1,09%
XDAX 10.553,89 -1,36%
EuroSTOXX 50 3.016,80 -1,04%
Stoxx50 2.810,98 -0,88%

DJIA 19.097,90 -0,28%
S&P 500 2.201,72 -0,53%
NASDAQ 100 4.857,02 -0,27%

Nikkei 225 18.307,04 -0,3%

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN: - FREUNDLICH - Bei einem "sehr gut gefüllten Datenkalender" rechnen die Experten der National-Bank weiter mit einem recht stabilen Bund-Future.
Bund-Future 161,93 0,28%

DEVISEN: - EURO PENDELT UM 1,06 USD - Nach dem volatilen Vortag tritt der Euro am Dienstag an der Marke von 1,06 US-Dollar auf der Stelle. Zum Wochenauftakt hatte sich die Gemeinschaftswährung zwischenzeitlich bis fast 1,07 Dollar erholt, musste die Gewinne dann aber komplett wieder abgeben. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuvor auf 1,0588 (Freitag: 1,0592) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,9445 (0,9441) Euro.
(Alle Kurse 7:15 Uhr)
Euro/USD 1,0607 0,00%
USD/Yen 112,04 -0,06%
Euro/Yen 118,84 -0,06%

ROHÖL - VERLUSTE - Die Ölpreise haben am Dienstag wieder nachgegeben. Vertretern der Organisation erdölexportierender Länder (Opec) war es auf einem wichtigen Treffen am Vortag nicht gelungen, sich auf bereits beschlossene Förderkürzungen durch das Ölkartell zu einigen. Am Montag war bereits eine Zusammenkunft der Opec mit Vertretern von Förderländern, die nicht dem Verbund angehören, abgesagt worden. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Januar kostete am Morgen 47,80 US-Dollar. Das waren 44 Cent weniger als am Montag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 37 Cent auf 46,70 Dollar.

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PRESSESCHAU

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- Deutschland will G20 auf Strukturreformen und Bekämpfung von Fluchtursachen einschwören, HB, S. 1, 4

- Lastwagensparte von Daimler will 400 Millionen Euro zusätzlich einsparen, Interview mit Truck-Chef Wolfgang Bernhard, HB, S. 1, 14

- Irland beharrt auf Selbstbestimmung im Steuerrecht, Interview mit Europa-Minister Dara Murphy, HB, S. 6

- "Die Opec wird für uns weniger wichtig", Interview mit ungarischem Ölkonzern MOL, Zsolt Hernádi, HB, S. 20

- "Boni sind nicht die Ursache der Krise", interview mit Wirtschaftsnobelpreisträger Bengt Holmström, HB, S. 29

- DIHK-Präsident Eric Schweitzer fordert geringere Stromsteuer, FAZ, S. 19

- WDH/'FT': Actelion und J&J diskutieren Gründung eines neuen Unternehmens

- Maersk erwägt Kauf von Oetker-Reederei Hamburg Süd, WSJ, B2

- US-Börsenaufsicht SEC moniert Bilanzierungspraxis von bestimmten Kosten bei Tesla, WSJ

- WDH: Landgericht Hamburg verurteilt VW-Tochter Audi zu Fahrzeugrücknahme, Bild, S. 2

- Cockpit-Vorstand Jörg Handwerg will im Tarifkonflikt mit der Lufthansa hart bleiben, Interview, SZ, S. 19

- Mitarbeiter der Europäischen Zentralbank verwenden am Arbeitsplatz private Datenträger (USB-Sticks) und verstossen damit gegen geltende Sicherheitsregeln, SZ, S. 26

- BND-Chef Bruno Kahl warnt vor Cyber-Angriffen und wirbt für Reformen, Interview, SZ, S. 2

- Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) fordert Konsequenzen nach Hackerangriff auf Telekomkunden, Interview mit Präsident Arne Schönbohm, Welt, S. 1

- EU-Kommission hat Hoffnung auf Handelsabkommen TTIP noch nicht ganz aufgegeben, fördert zugleich aber auch die Gegner, Welt, S. 9

- Sparkassen machen Ernst mit ihren Fintech-Aktivitäten, 'S-Hub' geht zu Beginn des Jahres an den Start, BöZ, S. 5

- Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) fordert bessere Überwachung von WhatsApp-Mitteilungen, Funke

- Bundesfinanzministerium stellt Abschaffung des Solidaritätszuschlages in Frage, Südwestpresse

- RWE-Chef Rolf Martin Schmitz: 'Unser Ziel ist eine Dividenden-Aussage mit langfristigem Bestand, um unseren Aktionären möglichst viel Planungssicherheit zu geben, Interview, Westdeutsche Allgemeine

(WDH: Diese Meldung wurde bereits am Vorabend erstmals publiziert und ist als Service wiederholt worden.)

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28.11.2016 08:24
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DEUTSCHLAND: - KAUM VERÄNDERT - Zu Beginn der Woche vor dem möglicherweise wegweisenden italienischen Verfassungsreferendums dürften sich die Anleger am deutschen Aktienmarkt weiter zurückhalten. Der Broker IG taxierte den Dax am Morgen rund zwei Stunden vor dem Auftakt 0,10 Prozent tiefer auf 10 689 Punkte. Damit geht die jüngste Hängepartie weiter. Laut Analyst Marco Wagner von der Commerzbank könnte das Ergebnis des Referendums über eine Reform des italienischen Senats am 4. Dezember den Euroraum mittelfristig in grosse Probleme stürzen. Bei einem "Nein" seien Neuwahlen wahrscheinlich, aus denen die euro-kritische Fünf-Sterne-Bewegung als Sieger hervorgehen könnte.

USA: - REKORDJAGD FORTGESETZT - An der Wall Street ist die Rekordjagd am sogenannten "Black Friday" in eine neue Runde gegangen. Nach der feiertagsbedingten Pause am Vortag erreichten der Dow Jones Industrial, der breite S&P-500-Index, das Techwerte-Barometer Nasdaq Composite und der Nebenwerte-Index Russell 2000 weitere Bestmarken. Positiv wirkte noch nach, dass der künftige US-Präsident Donald Trump im Wahlkampf angekündigt hatte, die Wirtschaft mit Hilfe von massiven Konjunkturpaketen ankurbeln zu wollen.

ASIEN: - GEWINNE - Die meisten Börsen Asiens nahmen zu Wochenbeginn den freundlichen Trend von der Wall Street auf. Voran liefen Chinas Indizes nach gutren Daten aus der dortigen Industrie. Der Tokioter Leitindex Nikkei kam nach seiner jüngsten Rally auf den höchsten Stand seit Januar dagegen zunächst nicht weiter voran. Der Handel in Sydney war geprägt von schwachen Energiewerten.
DAX 10.699,27 0,09%
XDAX 10.699,16 0,01%
EuroSTOXX 50 3.048,38 0,26%
Stoxx50 2.835,82 0,27%

DJIA 19.152,14 0,36%
S&P 500 2.213,35 0,39%
NASDAQ 100 4.870,02 0,33%

Nikkei 225 18.356,89 -0,13%

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN: - FUNDAMENTAL RUHIGER TAG - "Von fundamentaler Seite stehen heute keine wichtigen Ereignisse auf dem Programm", heisst es von den Helaba-Experten. Aus technischer Sicht stehe im Bund-Future die Widerstandszone um 161,72/90 im Fokus.
Bund-Future 161,48 0,30%

DEVISEN: - ERHOLUNG FORTGESETZT - Der Euro hat sich am Montag in den ersten Handelsstunden weiter erholt. Die europäische Gemeinschaftswährung kostete im frühen Handel 1,0660 US-Dollar und damit etwas mehr als am Freitagabend. Zuvor war der Euro bis auf 1,0518 US-Dollar und damit den tiefsten Stand seit März 2015 gefallen.
(Alle Kurse 7:15 Uhr)
Euro/USD 1,0660 0,63%
USD/Yen 111,91 -1,02%
Euro/Yen 119,30 -0,39%

ROHÖL - LEICHTE VERLUSTE - Die Ölpreise sind am Montag nur leicht gefallen, obwohl am Markt Zweifel an der Umsetzung einer bereits beschlossenen Förderkürzung des Ölkartells Opec aufkommen. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Januar kostete am Morgen 47,11 US-Dollar. Das waren 13 Cent weniger als am Freitag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 15 Cent auf 45,91 Dollar.

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PRESSESCHAU

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- Länder blockieren Reform der Bund-Länder-Finanzen, HB, S. 8, 9

- Chef der schwedischen Notenbank und des Baseler Bankenausschusses, Stefan Ingves, erwartet Einigung im Streit um neue Kapitalvorschriften für Banken (Basel IV), Interview, HB, S. 28, 29

- BMW stockt Risikokapitalfonds auf, HB, S. 16, 17

- Allianz-Studie: Zahl der Klagen gegen Manager steigt sprunghaft an, HB, S. 31

- Ifo-Präsident Clemens Fuest und CSOB-Chefökonom Tomá? Sedláek beharren auf einer harten Sparpolitik für Südeuropa, Ökonomen-Gespräch, HB, S. 13

- Deutsche Ökonomen erwarten Konjunkturaufschwung durch Trump, FAZ, S. 21

- Merck schliesst nach Übernahme von Sigma-Aldrich Standorte im Ausland, FAZ, S. 28

- Fachleute warnen vor Cyberattacken auf Stromversorger, FAZ, S. 19

- Nicht nur armen Haushalten wird der Strom abgestellt, FAZ, S. 22

- Deutsche-Börse-Chef Carsten Kengeter lobt Bundesregierung in puncto Brexit und fordert Unternehmen zum Brückbenbau auf. EU und Grossbritannien sind aufeinander angewiesen, Gastbeitrag, HB, S. 48

- Private Rundfunksender zweifeln am Reformwillen der ARD, Interview mit dem Vorstandschef des Privatsenderverbandes VPRT, Hans Demmel, HB Online

- Neue Probleme beim umstrittenen U-Boot-Deal zwischen Thyssenkrupp und Israel: Geplanter Auslieferungstermin dürfte wegen neuer Forderungen nach neuen Waffensystemen nicht zu halten sein, HB, S. 18

- Biohandelshaus kämpft beim Umsatz mit Folgen des Streits mit Drogeriemarktkette dm. Unternehmenschef Götz Rehn ist dennoch optimistisch, da Kunden grundsätzlich auch an die neuen Verkaufsstellen folgen, Interview, FAZ, S. 27

- Reinigungsgerätehersteller Vileda will digitaler werden und stärker wachsen, Interview mit Geschäftsführer Klaus-Peter Meier, FAZ, S. 28

- Start-up CRX Markets will Finanzierung der Lieferkette mit Auktionsplattform revolutionieren, Interview mit Unternehmensgründer Moritz von Linden, FAZ, S. 25

- Banco Santander könnte Aufspaltungspläne der britischen Tochter wegen Brexit-Folgen abblasen, FT, S. 15

- Schwedischer Elektronikkonzern Electrolux prüft Uber-Geschäftsmodell für Waschmaschinen und will noch experimentierfreudiger werden, FT, S. 1, 16

- Britischer Netzbetreiber National Grid wird nicht aufgespalten, unabhängige Direktoren sollen potenzielle Interessenkonflikte verhindern helfen, FT, S. 15

- Investoren von Rio Tinto besorgt über Kurs des Bergbauriesen bei Lösung von Bestechungsgeldaffäre in Westafrika, FT, S. 16

- Mobilfunkkunden in der EU drohen im kommenden Jahr nach Plänen der EU-Kommission neue Beschränkungen bei Wegfall der Roaming-Gebühren, FT, S. 16

- Welthandelsorganisation (WTO) dürfte am Montag feststellen, dass amerikanischer Flugzeugbauer Boeing illegale Staatsbeihilfen erhalten hat, WSJ, B1

- Chinesischer Telekommunikationskonzern Huawei will Verkauf von Highend-Smartphones in USA starten, WSJ, B3

(WDH: Diese Meldung wurde bereits am Vorabend erstmals publiziert und ist als Service wiederholt worden.)

- WDH: Prüfverfahren wegen Abrechnungspraxis der Barmer eingeleitet, Bild

- DIHK-Umfrage: Firmen wollen 2017 rund 450 000 neue Stellen schaffen, Bild, S.

- Rentenausgaben steigen bis 2045 um eine halbe Billion Euro, Bild, S. 2

- Insa Klasing, Deutschland-Chefin von Kentucky Fried Chicken, über den richtigen Umgang mit Mitarbeitern: Anerkennung motiviert mehr als Geld, Interview, SZ, S. 20

- Umweltbundesamt rät zu Verzicht auf Sachgeschenke an Weihnachten, Zeitungen der Funke Mediengruppe

- Deutsche Unternehmen lassen sich von Erdogan nicht abschrecken, Welt, S. 9

- Haushaltsgeräte-Hersteller Leifheit plant Übernahmen, Welt, S. 12

- Nach Gauck-Forderung: Grünen-Chef Cem Özdemir fordert konkrete Schritte zur "Rettung" des europäischen Projekts, Welt, S. 5

- Magazinverlag Time Inc. soll Kaufangebot von Investor Edgar Bronfman abgelehnt haben, New York Post

- Türkische Regierung könnte Notstand vor Referendum über Präsidialsystem aufheben, Hürriyet

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25.11.2016 08:24
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DEUTSCHLAND: - MINIMAL IM PLUS - Die Anleger am deutschen Aktienmarkt scheinen sich auch zum Wochenschluss zurückzuhalten. Der Broker IG taxierte den Dax am Freitagmorgen rund zwei Stunden vor dem Auftakt 0,03 Prozent tiefer auf 10 686 Punkte. Grössere Kurstreiber sind Mangelware. Da der US-Aktienmarkt am Vortag wegen des Feiertags "Thanksgiving" geschlossen blieb und dort am Freitag nur ein verkürzter Handel stattfindet, dürften viele US-Investoren ein verlängertes Wochenende einlegen. Der Dax steckt derweil nun schon seit August in der Spanne zwischen 10 200 und 10 800 Punkten fest. Die Kraft für einen Ausbruch fehlte bisher. Je länger eine solche enge Bewegung anhalte, desto schwungvoller erfolge erfahrungsgemäss der darauf folgende Ausbruch, sagte Chartexperte Franz-Georg Wenner vom Börsenstatistik-Magazin Index-Radar. Niemand möchte nach einer langen Phase der Trendlosigkeit die anschliessenden Bewegung verpassen. Bisher sei aber noch völlig unklar, wohin der nächste kurzfristige Trend weisen werde.

USA: - WEGEN FEIERTAG GESCHLOSSEN - In den Vereinigten Staaten hatten die Börsen am Donnerstagabend wegen des Thanksgiving-Feiertags geschlossen.

ASIEN: - ERNEUT LEICH IM PLUS - An den asiatischen Aktienmärkten ist es zum Wochenschluss erneut leicht nach oben gegangenen. Der Stoxx 600 Asia Pacific lag zuletzt mit 0,27 Prozent im Plus und baute damit seine jüngste Erfolgsserie aus. Der Index steht damit so hoch wie zuletzt im Sommer 2015. Auch in Japan zogen die Aktienkurse weiter an.
DAX 10.689,26 0,25%
XDAX 10.698,52 0,15%
EuroSTOXX 50 3.040,60 0,28%
Stoxx50 2.828,14 0,25%

DJIA 19.083,18 0,31%
S&P 500 2.204,72 0,08%
NASDAQ 100 4.853,86 -0,41%

Nikkei 225 18.381,22 0,26%

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN: - WENIG VERÄNDERUNG ERWARTET - Angesichts fehlender Einflussfaktoren durch Konjunkturdaten und vor dem Hintergrund des US-Feiertages hatte der Bund-Future am Donnerstag keinen Versuch, den Widerstand bei 161,90 oder den September-Abwärtstrendkanal zu überwinden. Am Freitag fehlen nach Einschätzung der Helaba-Experten wohl erneut entscheidende Impulse, so dass zum Wochenschluss eine Konsolidierung innerhalb des Abwärtstrendkanals wahrscheinlich ist - dabei werde eine Handelsspanne zwischen 160,00 und 161,90 Punkten erwartet.
Bund-Future 161,00 -0,09%

DEVISEN: - KAUM BEWEGUNG - Der Eurokurs verharrt weiter unter 1,06 Dollar. Im frühen Handel am Freitag kostete die Gemeinschaftswährung mit 1,0571 Dollar in etwa so viel wie am Donnerstagabend. Zuvor war der Euro bis auf 1,0518 Dollar und damit dem tiefsten Stand seit 20 Monaten
(Alle Kurse 7:15 Uhr)
Euro/USD 1,0571 0,17%
USD/Yen 113,38 0,01%
Euro/Yen 119,84 0,17%

ROHÖL - LEICHT IM MINUS - Die Ölpreise haben am Freitag moderat nachgegeben. Vor einem wichtigen Treffen der Opec richten die Investoren alle Augen auf das Ölkartell gerichtet. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Januar kostete am Morgen 48,59 US-Dollar. Das waren 41 Cent weniger als am Donnerstag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im Dezember fiel um 34 Cent auf 47,62 Dollar.

Am kommenden Mittwoch gilt es für die Opec. Dann will das Ölkartell über die Aufteilung einer bereits beschlossenen Förderkürzung beraten. Das Unterfangen ist heikel, weil es keine einheitliche Linie innerhalb der Opec und keine umfassende Unterstützung von ausserhalb der Opec gibt. Deshalb wollen sich die Opec-Staaten im Vorfeld mit Russland, das dem Kartell nicht angehört, treffen. Der Förderriese will seine Produktion bislang nicht verringern, sondern lediglich einfrieren - auf rekordhohem Niveau.

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PRESSESCHAU

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- Bundesbankpräsident Jens Weidmann warnt erneut vor Risiken der ultralockeren
Geldpolitik, Interview, HB, S. 62-65
- Saudi Arabien strebt deutliche Öl-Produktionskürzung an und hofft auf die
Hilfe anderer Ölförderländer ausserhalb der OPEC , WSJ, S. B1
- Unionsfraktionschef Volker Kauder verspricht milliardenschwere Entlastungen
für die Bürger und Abschaffung des Solidaritätszuschlags,
Interview, HB, S. 10, 11
- Chinas stellvertretende Ministerpräsidentin Liu Yandong versucht Ängste vor
Übernahmen deutscher Firmen durch chinesische Konkurrenten zu dämpfen: "Kein
Ausverkauf Deutschlands", Interview, HB, S. 14, 15
- Trotz Streit um Steuerdeals: Entwarnung für Banken - Finanzämter schliessen
Prüfungen ab, HB, S. 44
- Leiterin der britischen Fondsgesellschaft M&G Investments Anne Richards: Lage
bei den Mittelabflüssen, die nach der Brexit-Abstimmung stark angezogen haben,
hat sich wieder beruhigt, Interview, HB, S. 48, 49
- Beratungsexperte Mario Zillmann: Mittelgrosse Beratungshäuser müssen beim
Einsatz von Software nachziehen, Interview, HB, S. 33
- Bundesregierung will das Bauen in Zentren erleichtern, Entwurf von
Bundesbauministerin Barbara Hendricks, FAZ, S. 17
- Neue Autobahngesellschaft soll ihre Arbeit im Januar 2021 aufnehmen,
FAZ, S. 19
- Untersuchungsausschuss im Bundestag will Freshfields wegen Cum-Ex-Steuerdeals
durchsuchen, FAZ, S. 20
- Lidl erhöht den Mindestlohn, FAZ, S. 22
- VW-Betriebsratschef Bernd Osterloh: Verbrennungsmotor verdient Geld für
Zukunft, Interview, Braunschweiger Zeitung
- Bundesaussenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) wirbt für Pläne zum
Neustart der Rüstungskontrolle, Interview, Welt online
- Verdacht auf Kinderarbeit: Grünen-Politikerin Renate Künast fordert notfalls
Rückruf von Ferrero-Überraschungseiern, Welt, S. 9
- Abgeordnete des Bundestages wollen die Wirtschaftskanzlei Freshfields
durchsuchen lassen, Welt, S. 19
- Bundesländer denken über Fusion der Rundfunkanstalten nach, Bild, S. 1
- Mehr als die Hälfte der Deutschen ist für die Wiedereinführung der
Vermögenssteuer, Umfrage, Bild, S. 4
- Gehälter und Pensionen der EU-Beamten sollen rückwirkend zum 1. Juli um
3,3 Prozent steigen, Bild, S. 1
- Pilotengewerkschaft droht mit Ausweitung des Streiks, Focus
- Telefonica Deutschland wirbt für nationale Glasfasergesellschaft aus
Netzbetreibern, Staat und Finanzinvestoren, WiWo, S. 16

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