Morning Briefing - International

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16.04.2015 08:15
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Morning Briefing - International

Ich studiere in letzter Zeit täglich die Morning Briefings - International! Bin der Meinung, dass diese interessanten Tageszusammenfassungen einen eigenen Thread verdient haben!

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!
vor 12 Stunden 56 Minuten
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DEUTSCHLAND: - HÖHER - Der Dax dürfte am Dienstag zunächst an seinen starken Wochenstart anknüpfen. Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex am Morgen rund zwei Stunden vor dem Auftakt 0,22 Prozent höher auf 10 684 Punkte. Tags zuvor hatten die Anleger den Schock über die abgelehnte Verfassungsreform in Italien schnell abgeschüttelt und der Dax hatte letztlich über anderthalb Prozent zugelegt.

USA: - REKORDHOCH - Das gescheiterte Referendum in Italien hat am New Yorker Aktienmarkt am Montag kaum interessiert. Der US-Leitindex Dow Jones kletterte gleich zu Handelsbeginn auf ein Rekordhoch und arbeitete sich im Zuge überraschend starker ISM-Dienstleistungsdaten sowie zunächst weiter steigender Ölpreise in Richtung 19 300 Punkte vor. Bereits Europas Börsen hatten auf das Nein zu einer Verfassungsreform in Italien gelassen reagiert und überwiegend Gewinne eingefahren.

ASIEN: - HOCH - Asiens Börsen haben am Tag zwei nach der Ablehnung der italienischen Verfassungsreform in die Spur zurückgefunden und höher tendiert. Damit folgten sie den guten Vorgaben der Wall Street. Besonders kräftig ging es in Taiwan und Südkorea hoch mit einem Plus von anderthalb Prozent; der Nikkei in Tokio legte ein halbes Prozent zu.
DAX 10.684,83 1,63%
XDAX 10.713,49 1,73%
EuroSTOXX 50 3.052,75 1,25%
Stoxx50 2.825,42 0,54%

DJIA 19.216,24 0,24%
S&P 500 2.204,71 0,58%
NASDAQ 100 4.778,14 0,82%

Nikkei 225 18.360,54 0,5% (Schlussstand)

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN: - STABIL - Die instabilere Situation in Italien sowie die Tagung des EZB-Rats dürften tendenziell ein Stützungsfaktor für die Bundkurse darstellen, schrieb Dirk Gojny am Dienstagmorgen. Der Bund-Future sollte seiner Meinung nach wenig verändert in den Tag starten; der März-Kontrakt dürfte sich zwischen 161,25 und 162,55 bewegen.
Bund-Future 160,45 -0,42% (Dezember)
Bund-Future 161,84 -0,49% (März)

DEVISEN: - EURO ÜBER 1,07 DOLLAR - Der Euro zeigt sich trotz des gescheiterten Verfassungsreferendums in Italien weiter stark. Am Dienstagmorgen kostete die Gemeinschaftswährung 1,0749 US-Dollar und bewegte sich damit nur knapp unterhalb des Stands im Wall-Street-Handel. Am Vortag war der Euro in einem ersten Schock bis auf 1,0506 Dollar und damit auf den tiefsten Stand seit März 2015 gefallen, hatte sich aber rasch erholt. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Nachmittag schliesslich auf 1,0702 (Freitag: 1,0642) Dollar festgesetzt.
(Alle Kurse 7:10 Uhr)
Euro/USD 1,0749 -0,12%
USD/Yen 113,96 0,18%
Euro/Yen 122,50 0,06%

ROHÖL - BILLIGER - Die Ölpreise sind am Dienstag gefallen. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Februar kostete im frühen Handel 54,53 US-Dollar. Das waren 41 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im Januar fiel um 51 Cent auf 51,28 Dollar.

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PRESSESCHAU

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- BMW will mit verschlankter Modellpalette Platz für neue Fahrzeuge sowie eine grössere Präsenz im oberen Luxussegment schaffen, Interview mit dem scheidenden Finanzvorstand Friedrich Eichiner, FAZ, S. 24

- Wirtschaftsweiser Volker Wieland rät Italien zum Antrag auf Hilfen des Europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM) und IWF. Dies wäre Schutzschild gegen Schuldenkrise und würde notwendigen Druck für Auflösung des Reformstaus liefern, Interview, HB, S. 7

- Händler nutzen Amazon-Plattform Marketplace für systematischen Umsatzsteuerbetrug, HB, S. 1, 18, 19

- Xi Jinping könnte als erster chinesischer Staatspräsident am Weltwirtschaftsforum in Davos teilnehmen, FT, S. 1

- Nach dem angekündigten Rücktritt von Italiens Ministerpräsident Matteo Renzi wird private Lösung der Finanzprobleme der krisengeschüttelten Bank Monte dei Paschi schwieriger: Milliardenspritze aus Katar wackelt, FT, S. 1

- Iran ist in fortgeschrittenen Verhandlungen mit Werftkonzern Hyundai Heavy Industries über Kauf von Containerschiffen und Tankern im Wert von 650 Millionen US-Dollar, WSJ, B4

- Der ehemalige Ministerpräsident Italiens, Mario Monti, rechnet nicht mit neuer Eurokrise, Bild, S. 2

- Vizepräsident des EU-Parlaments, Alexander Graf Lambsdorff, will Italien in der Eurozone halten, Griechenland aber nicht, Interview, Welt, S. 4

- Bundeswehr erwägt einen Verkauf ihrer Werkstätten an die Rüstungsindustrie, Welt, S. 9

- Charles-Édouard Bouée, Chef der Unternehmensberatung Roland Berger: Politik hat noch keine Antwort auf die Frage, wie man den Menschen die Angst vor dem schnellen wirtschaftlichen Wandel nehmen kann, gefunden, Interview, SZ, S. 19

- EZB-Bankenaufseher überprüfen IT-Systeme von Banken, BöZ, S. 1/3

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05.12.2016 08:14
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DEUTSCHLAND: - ABWÄRTS - Nach dem deutlich abgelehnten Verfassungsreferendum in Italien zeichnen sich für den Dax am Montag zunächst moderate Verluste ab. Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex am Morgen rund zwei Stunden vor dem Auftakt knapp 0,8 Prozent tiefer auf 10 433 Punkte. Die Anleger hatten sich schon in der Vorwoche auf eine Niederlage von Regierungschef Matteo Renzi eingestellt - der Dax hatte rund 1,8 Prozent verloren.

USA: - SEITWÄRTS - Die US-amerikanischen Aktienindizes haben am Freitag keine klare Richtung gefunden. Robuste Arbeitsmarktdaten konnten dem Dow Jones Industrial nach zuletzt drei Handelstagen mit jeweils leichten Gewinnen nicht weiter nach oben verhelfen. Der Leitindex gab zur Schlussglocke um 0,11 Prozent auf 19 170,42 Punkte nach. In der Wochenbilanz hat er sich damit trotz eines zwischenzeitlich erreichten Rekordstandes nur um wenige Punkte bewegt.

ASIEN: - LEICHT ABWÄRTS - Die Aktienmärkte in Asien haben mit Verlusten auf das Scheitern der Verfassungsreform in Italien reagiert. Allerdings blieb ein befürchteter Einbruch am Montag aus. Selbst die Verluste bei Finanzwerten hielten sich im Rahmen. In Tokio stand der Nikkei-Index für 225 führende Werte im späten Handel ein knappes Prozent im Minus bei 18 254 Punkten. Der CSI 300 - der Index der 300 grössten Werte aus Shanghai und Shenzhen - büsste im späten Handel unter dem Eindruck eines Telefonats des zukünftigen US-Präsidenten Donald Trump mit Taiwans Präsidentin Tsai Ing-wen 1,8 Prozent ein.
DAX 10.513,35 -0,20%
XDAX 10.530,99 0,44%
EuroSTOXX 50 3.015,13 -0,52%
Stoxx50 2.810,21 -0,38%

DJIA 19.170,42 -0,11%
S&P 500 2.191,95 0,04%
NASDAQ 100 4.739,37 0,11%

Nikkei 225 18.274,99 -0,8% (7:00 Uhr)

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN: - STABIL - Die Blicke vieler Anleger dürften sich nach dem angekündigten Rücktritt des italienischen Ministerpräsidenten Mateo Renzi auf die Europäische Zentralbank (EZB) richten. Wie auch immer die EZB reagieren wird, National-Bank-Experte Dirk Gojny erwartet eine Destabilisierung des Euro-Raums durch das Votum in Italien. Im Moment reagiere der Markt aber noch relativ gefasst. Er erwartet einen festeren Start des Bund-Future in den Tag und eine Handelsspanne zwischen 160,70 und 162,50.
Bund-Future 161,12 0,83%

DEVISEN: - ABWÄRTS - Der Euro hat sich am Montag nach Verlusten infolge des gescheiterten italienischen Verfassungsreferendums wieder etwas erholt. Ein Euro kostete zuletzt 1,0563 US-Dollar, womit das Minus der Gemeinschaftswährung auf unter 1 Prozent zusammenschmolz. In Reaktion auf den Ausgang der Abstimmung in Italien war die Gemeinschaftswährung zwischenzeitlich fast bis auf 1,0506 Dollar gefallen.
(Alle Kurse 6:53 Uhr)
Euro/USD 1,0563 -0,94%
USD/Yen 13,51 -0,06%
Euro/Yen 119,90 -1,00%

ROHÖL - LEICHT ABWÄRTS - Die Ölpreise haben nach dem Nein beim Verfassungsreferendum in Italien am Montag nur leicht nachgegeben. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Februar kostete am Morgen 54,11 US-Dollar. Das waren 34 Cent weniger als am Freitag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im Januar fiel um 34 Cent auf 51,34 Dollar.

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PRESSESCHAU

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- Griechischer Notenbankchef Yannis Stournaras fordert Schuldenerleichterungen, Interview, HB, S. 28, 29

- Autoexperte Ferdinand Dudenhöffer: Erstmals eine Million Eigenzulassungen auf dem deutschen Automarkt, HB, S. 1, 4 und 5

- CDU-Wirtschaftsflügel macht die Steuerpolitik zum Parteitagsthema, FAZ, S. 15

- Die Vorschläge der Europäischen Kommission für einen Europäischen Verteidigungsfonds (EVF) finden die grundsätzliche Unterstützung der Bundesregierung, jedoch nennt sie eine Reihe von Bedingungen, FAZ, S. 2

- Tegut-Chef, Thomas Gutberlet, kritisiert Rolle von Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) im Kaiser's-Tengelmann-Verkauf, Interview, HB S. 15

- Hausgerätehersteller Miele macht bei der Vernetzung Tempo, um seine Position zu halten, Interview mit Geschäftsführern Markus Miele und Reinhard Zinkann, FAZ, S. 20

- WDH: Unicredit dürfte Fondstochter Pioneer nach Frankreich verkaufen, FT. S. 17

- Die Deutsche Bank wird rund 3400 aktiv handelnden Kunden wie Hedgefonds bestimmte Dienstleistungen ab sofort nicht mehr anbieten, WSJ, B5

- Familienunternehmer warnen vor Schwarz-Grün im Bund, Gastbeitrag von Lutz Goebel, Präsident des Verbandes "Die Familienunternehmer", HB, S. 48

- UBS-Verwaltungsratschef Axel Weber warnt Investoren vor Marktschocks, wenn die weltweiten Zinsen sich erhöhen, FT, S. 1

- Der BMW-Betriebsrat Manfred Schoch fordert den Einstieg in die Batteriezellen-Produktion, Interview, SZ, S. 17

- BASF-Chef und VCI-Präsident, Kurt Bock, hat Hoffnung auf Freihandelsabkommen TTIP noch nicht aufgeben, Interview, SZ, S. 18

- Bau-Präsident Peter Hübner: Boom geht 2017 weiter - Mehr als 300 000 neue Wohnungen, Interview, Welt, S. 10

- Verkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) lässt Lang-Lkw unbefristet fahren. Feldversuch mit positivem Ergebnis beendet, Zeitungen der Funke Mediengruppe

(WDH: Diese Meldung wurde bereits am Vorabend erstmals publiziert und ist als Service wiederholt worden.)

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02.12.2016 08:46
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DEUTSCHLAND: - RUNTER - Vor einem ereignisreichen Wochenende dürfte der Dax seine Verluste am Freitag zunächst ausweiten. Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex am Morgen rund zwei Stunden vor dem Auftakt etwa ein halbes Prozent tiefer auf 10 478 Punkte. Er folgt damit dem schwachen Trend der Überseebörsen. Am Sonntag entscheiden die Italiener über ein Verfassungsreferendum und damit letztlich auch über die Regierung von Matteo Renzi - mit möglicherweise negativen Folgen für die gesamte Eurozone. Gleichzeitig findet in Österreich eine Präsidentschaftswahl mit Signalwirkung statt.

USA: - ZURÜCKHALTUNG - Anleger sind am Donnerstag an den US-Aktienmärkten vorsichtig zu Werke gegangen. Vor dem am Freitag anstehenden Arbeitsmarktbericht fanden die grossen Indizes keine gemeinsame Richtung. Angetrieben von festen Öl- und Finanzwerten brachte der Leitindex Dow Jones zum Monatsauftakt mit 19 191,93 Punkten ein moderates Plus von 0,36 Prozent über die Ziellinie. An seine jüngste Jagd nach historischen Höchstständen konnte das Kursbarometer damit aber nicht anknüpfen. Die übrigen Indizes tendierten dagegen schwächer, was insbesondere an schwachen Technologiewerten lag.

ASIEN: - IM MINUS - An den meisten asiatischen Börsen geht es nach den jüngsten Kursgewinnen und vor dem Italien-Referendum am Wochenende nach unten. Der Stoxx 600 Asia Pacific verlor am Freitagmorgen knapp ein Prozent.
DAX 10.534,05 -1,00%
XDAX 10.484,76 -1,21%
EuroSTOXX 50 3.030,98 -0,68%
Stoxx50 2.821,01 -0,32%

DJIA 19.191,93 0,36%
S&P 500 2.191,08 -0,35%
NASDAQ 100 4.734,10 -1,59%

Nikkei 225 18.426,08 -0,5% (Schlussstand)

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN: - VERLUSTE - Wahrscheinlich dürften die Investoren vor dem Wochenende abwartend agieren, schrieb Dirk Gojny von der National-Bank am Freitagmorgen. Er verwies auf die Volksabstimmung in Italien und die Wahl eines neuen Bundespräsidenten in Österreich am Sonntag. Zudem blieben Inflationssorgen bestehen. Der Bund-Future sollte seiner Meinung nach mit leichten Verlusten in den Tag starten und sich zwischen 159,10 und 160,90 bewegen.
Bund-Future 159,79 -0,67%

DEVISEN: - EURO NÄHERT SICH 1,07 DOLLAR - Der Euro hat bis zum Freitagmorgen kontinuierlich zugelegt. Die europäische Gemeinschaftswährung wurde zuletzt mit 1,0685 US-Dollar gehandelt und damit so hoch wie zuletzt zu Wochenbeginn. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Donnerstag auf 1,0627 (Mittwoch: 1,0635) US-Dollar festgesetzt.
(Alle Kurse 7:05 Uhr)
Euro/USD 1,0685 0,23%
USD/Yen 114,07 0,04%
Euro/Yen 121,88 0,27%

ROHÖL - BILLIGER - Die Ölpreise haben am Freitagmorgen nachgeben. Dank der Kursrally nach der Opec-Entscheidung haben die Ölpreise in dieser Woche aber kräftig zugelegt und stehen vor dem stärksten Wochengewinn seit Februar. Auf Sicht von drei Tagen sind die Ölpreise um ungefähr 12 Prozent gestiegen.

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PRESSESCHAU

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- Maersk-Chef Søren Skou kann nach Übernahme von Hamburg Süd keine Job-Garantie geben. Bei dem Zukauf geht es aber nicht vorrangig um Stellenstreichungen, sondern vor allem um Konsolidierung der Routen, Interview, HB, S. 9

- Bayerns-Finanzminister Markus Söder (CSU) fordert erneut grosse Steuerreform. Solidaritätszuschlag soll innerhalb von fünf Jahren abgebaut werden, Interview, HB, S. 11

- Arne Schönbohm, Präsident des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), fordert ein grösseres Bewusstsein für die Risiken der digitalen Welt - bei Verbrauchern und Unternehmen, Interview, HB, S. 12

- Strabag-Gründer Hans Peter Haselsteiner kämpft gegen Erfolg des Rechtspopulisten Norbert Hofers bei der Präsidentenwahl in Österreich - "Hofer ist gefährlich", Interview, HB, S. 14

- G20: Manager fordern Kampf gegen Protektionismus, HB, S. 25

- Cum-Cum-Steuerdeals: Bundesfinanzministerium muss umstrittenes Rundschreiben vom 11. November ändern, damit Banken in allen Bundesländern für Umgehung der Kapitalertragssteuer belangt werden können, Aussagen des nordrhein-westfälischen Finanzministers Norbert Walter-Borjans (SPD), HB, S. 33

- Architekt Daniel Libeskind sieht in Wahl Donald Trumps und zunehmenden Populismus Stresstest für Demokratie, Interview, HB, S. 34

- Ökonom Hans-Werner Sinn sieht keinen Grund für zu viel Angst vor Arbeitsplatzverlust durch Roboter: "Die Arbeit wird nie ausgehen", Interview, HB, S. 64, 65

- Wolfgang Stölzle, Professor für Logistikmanagement an der Universität St. Gallen, sieht durch E-Commerce-Boom höhere Anforderungen an Führungskräfte der Branche, Interview, HB, S. 53

- Commerzbank-Chefvolkswirt Jörg Krämer plädiert für Geldpolitik der umfassenden Stabilisierung. EZB darf nicht nur Preisstabilität im Blick haben, sondern muss sich auch um Finanzstabilität kümmern, Gastbeitrag, HB, S. 80

- Ifo-Präsident Clemens Fuest und Ökonom Johannes Becker beklagen fehlende Strategie Deutschlands beim Kampf gegen Schuldenkrise in Europa und Ringen um Zukunft der EU, Gastbeitrag, FAZ, S. 16

- AT&T erwartet auch unter Trump-Regentschaft grünes Licht für Übernahme von Time Warner, FT, S. 13

- Europa oberste Bankenabwicklerin, Elke König, schliesst Staatshilfen für Italiens Banken nicht aus und erwägt, Kleinanleger zu schützen, Wirtschaftswoche, S. 15

- Hermes wirft Deutscher Post Ausnutzung von marktbeherrschender Stellung vor, Wirtschaftswoche, S. 49

- Vonovia-Chef Rolf Buch erwartet nach der im Februar gescheiterten feindlichen Übernahme des Branchenzweiten Deutsche Wohnen mittelfristig ein einvernehmliches Zusammengehen, Interview, Wirtschaftswoche, S. 76

- Kanzleien sollen Steuermodelle melden. Länderfinanzminister wollen Meldepflicht deutlich verschärfen, SZ, S. 17

- Nach Panama Papers trieben Staaten rund 100 Millionen Euro steuern ein und starteten Ermittlungen gegen 6000 Personen und Firmen, SZ, S. 19

- Chef-Ökonom des Bundesfinanzministeriums, Ludger Schuknecht, verwehrt sich gegen das Ansinnen der EU-Kommission, als europäischer Finanzminister in der Euro-Zone zu agieren. "Der Anspruch der Kommission ist politisch wie ökonomisch höchst problematisch", Gastbeitrag, SZ, S. 20

- Bundesregierung will Geringverdienern mehr Anreize für private Altersvorsorge geben, Bild, S. 1

- Bayern fordert Bundesregierung zum Kampf gegen Niedrigzinsen auf - Finanzminister Markus Söder (CSU): Deutsche Sparer verlieren 300 Milliarden Euro, Bild, S. 2

- Topökonom Robert Shiller warnt vor Trump-Blase, Interview, Welt, S. 15

- Erst knapp 4400 Flüchtlinge in Ein-Euro-Jobs, Passauer Neue Presse

- Grüne wollen Pkw-Maut bei Regierungsbeteiligung abschaffen. Fraktionschef Anton Hofreiter: "Das ist und bleibt ein Irrsinn", Interview, Funke

(WDH: Diese Meldung wurde bereits am Vorabend erstmals publiziert und ist als Service wiederholt worden.)

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29.11.2016 08:16
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DEUTSCHLAND: - WEITERE VERLUSTE - Die Unsicherheit vor dem am Wochenende anstehenden Verfassungsreferendum in Italien dürfte auch am Dienstag das Geschehen am deutschen Aktienmarkt prägen. Der Broker IG taxierte den Dax am Morgen rund zwei Stunden vor dem Auftakt 0,21 Prozent tiefer auf 10 560 Punkte. Zum Wochenstart war der deutsche Leitindex bereits um mehr als 1 Prozent gefallen und damit aus seiner jüngsten Handelsspanne zwischen rund 10 600 und 10 800 Punkten gerutscht.

USA: - REKORDRALLY STOCKT - Nach der jüngsten Rekordrally kam es an der Wall Street zu kleineren Gewinnmitnahmen. In drei Wochen hatte der Leitindex Dow Jones zuletzt rund 7 Prozent gewonnen. Wie auch im S&P 500 und dem breiten Technologieindex Nasdaq Composite waren neue Bestmarken erreicht worden.

ASIEN: - LEICHTE GEWINNE IM KOSPI - Asiens Börsen schlugen am Dienstag keine klare Richtung ein. Leicht aufwärts ging es für den südkoreanischen Kospi. Die politisch angeschlagene Präsidentin Park Geun Hye machte im Korruptionsskandal den Weg für eine Amtsenthebung durch das Parlament frei.
DAX 10.582,67 -1,09%
XDAX 10.553,89 -1,36%
EuroSTOXX 50 3.016,80 -1,04%
Stoxx50 2.810,98 -0,88%

DJIA 19.097,90 -0,28%
S&P 500 2.201,72 -0,53%
NASDAQ 100 4.857,02 -0,27%

Nikkei 225 18.307,04 -0,3%

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN: - FREUNDLICH - Bei einem "sehr gut gefüllten Datenkalender" rechnen die Experten der National-Bank weiter mit einem recht stabilen Bund-Future.
Bund-Future 161,93 0,28%

DEVISEN: - EURO PENDELT UM 1,06 USD - Nach dem volatilen Vortag tritt der Euro am Dienstag an der Marke von 1,06 US-Dollar auf der Stelle. Zum Wochenauftakt hatte sich die Gemeinschaftswährung zwischenzeitlich bis fast 1,07 Dollar erholt, musste die Gewinne dann aber komplett wieder abgeben. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuvor auf 1,0588 (Freitag: 1,0592) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,9445 (0,9441) Euro.
(Alle Kurse 7:15 Uhr)
Euro/USD 1,0607 0,00%
USD/Yen 112,04 -0,06%
Euro/Yen 118,84 -0,06%

ROHÖL - VERLUSTE - Die Ölpreise haben am Dienstag wieder nachgegeben. Vertretern der Organisation erdölexportierender Länder (Opec) war es auf einem wichtigen Treffen am Vortag nicht gelungen, sich auf bereits beschlossene Förderkürzungen durch das Ölkartell zu einigen. Am Montag war bereits eine Zusammenkunft der Opec mit Vertretern von Förderländern, die nicht dem Verbund angehören, abgesagt worden. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Januar kostete am Morgen 47,80 US-Dollar. Das waren 44 Cent weniger als am Montag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 37 Cent auf 46,70 Dollar.

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PRESSESCHAU

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- Deutschland will G20 auf Strukturreformen und Bekämpfung von Fluchtursachen einschwören, HB, S. 1, 4

- Lastwagensparte von Daimler will 400 Millionen Euro zusätzlich einsparen, Interview mit Truck-Chef Wolfgang Bernhard, HB, S. 1, 14

- Irland beharrt auf Selbstbestimmung im Steuerrecht, Interview mit Europa-Minister Dara Murphy, HB, S. 6

- "Die Opec wird für uns weniger wichtig", Interview mit ungarischem Ölkonzern MOL, Zsolt Hernádi, HB, S. 20

- "Boni sind nicht die Ursache der Krise", interview mit Wirtschaftsnobelpreisträger Bengt Holmström, HB, S. 29

- DIHK-Präsident Eric Schweitzer fordert geringere Stromsteuer, FAZ, S. 19

- WDH/'FT': Actelion und J&J diskutieren Gründung eines neuen Unternehmens

- Maersk erwägt Kauf von Oetker-Reederei Hamburg Süd, WSJ, B2

- US-Börsenaufsicht SEC moniert Bilanzierungspraxis von bestimmten Kosten bei Tesla, WSJ

- WDH: Landgericht Hamburg verurteilt VW-Tochter Audi zu Fahrzeugrücknahme, Bild, S. 2

- Cockpit-Vorstand Jörg Handwerg will im Tarifkonflikt mit der Lufthansa hart bleiben, Interview, SZ, S. 19

- Mitarbeiter der Europäischen Zentralbank verwenden am Arbeitsplatz private Datenträger (USB-Sticks) und verstossen damit gegen geltende Sicherheitsregeln, SZ, S. 26

- BND-Chef Bruno Kahl warnt vor Cyber-Angriffen und wirbt für Reformen, Interview, SZ, S. 2

- Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) fordert Konsequenzen nach Hackerangriff auf Telekomkunden, Interview mit Präsident Arne Schönbohm, Welt, S. 1

- EU-Kommission hat Hoffnung auf Handelsabkommen TTIP noch nicht ganz aufgegeben, fördert zugleich aber auch die Gegner, Welt, S. 9

- Sparkassen machen Ernst mit ihren Fintech-Aktivitäten, 'S-Hub' geht zu Beginn des Jahres an den Start, BöZ, S. 5

- Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) fordert bessere Überwachung von WhatsApp-Mitteilungen, Funke

- Bundesfinanzministerium stellt Abschaffung des Solidaritätszuschlages in Frage, Südwestpresse

- RWE-Chef Rolf Martin Schmitz: 'Unser Ziel ist eine Dividenden-Aussage mit langfristigem Bestand, um unseren Aktionären möglichst viel Planungssicherheit zu geben, Interview, Westdeutsche Allgemeine

(WDH: Diese Meldung wurde bereits am Vorabend erstmals publiziert und ist als Service wiederholt worden.)

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28.11.2016 08:24
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DEUTSCHLAND: - KAUM VERÄNDERT - Zu Beginn der Woche vor dem möglicherweise wegweisenden italienischen Verfassungsreferendums dürften sich die Anleger am deutschen Aktienmarkt weiter zurückhalten. Der Broker IG taxierte den Dax am Morgen rund zwei Stunden vor dem Auftakt 0,10 Prozent tiefer auf 10 689 Punkte. Damit geht die jüngste Hängepartie weiter. Laut Analyst Marco Wagner von der Commerzbank könnte das Ergebnis des Referendums über eine Reform des italienischen Senats am 4. Dezember den Euroraum mittelfristig in grosse Probleme stürzen. Bei einem "Nein" seien Neuwahlen wahrscheinlich, aus denen die euro-kritische Fünf-Sterne-Bewegung als Sieger hervorgehen könnte.

USA: - REKORDJAGD FORTGESETZT - An der Wall Street ist die Rekordjagd am sogenannten "Black Friday" in eine neue Runde gegangen. Nach der feiertagsbedingten Pause am Vortag erreichten der Dow Jones Industrial, der breite S&P-500-Index, das Techwerte-Barometer Nasdaq Composite und der Nebenwerte-Index Russell 2000 weitere Bestmarken. Positiv wirkte noch nach, dass der künftige US-Präsident Donald Trump im Wahlkampf angekündigt hatte, die Wirtschaft mit Hilfe von massiven Konjunkturpaketen ankurbeln zu wollen.

ASIEN: - GEWINNE - Die meisten Börsen Asiens nahmen zu Wochenbeginn den freundlichen Trend von der Wall Street auf. Voran liefen Chinas Indizes nach gutren Daten aus der dortigen Industrie. Der Tokioter Leitindex Nikkei kam nach seiner jüngsten Rally auf den höchsten Stand seit Januar dagegen zunächst nicht weiter voran. Der Handel in Sydney war geprägt von schwachen Energiewerten.
DAX 10.699,27 0,09%
XDAX 10.699,16 0,01%
EuroSTOXX 50 3.048,38 0,26%
Stoxx50 2.835,82 0,27%

DJIA 19.152,14 0,36%
S&P 500 2.213,35 0,39%
NASDAQ 100 4.870,02 0,33%

Nikkei 225 18.356,89 -0,13%

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN: - FUNDAMENTAL RUHIGER TAG - "Von fundamentaler Seite stehen heute keine wichtigen Ereignisse auf dem Programm", heisst es von den Helaba-Experten. Aus technischer Sicht stehe im Bund-Future die Widerstandszone um 161,72/90 im Fokus.
Bund-Future 161,48 0,30%

DEVISEN: - ERHOLUNG FORTGESETZT - Der Euro hat sich am Montag in den ersten Handelsstunden weiter erholt. Die europäische Gemeinschaftswährung kostete im frühen Handel 1,0660 US-Dollar und damit etwas mehr als am Freitagabend. Zuvor war der Euro bis auf 1,0518 US-Dollar und damit den tiefsten Stand seit März 2015 gefallen.
(Alle Kurse 7:15 Uhr)
Euro/USD 1,0660 0,63%
USD/Yen 111,91 -1,02%
Euro/Yen 119,30 -0,39%

ROHÖL - LEICHTE VERLUSTE - Die Ölpreise sind am Montag nur leicht gefallen, obwohl am Markt Zweifel an der Umsetzung einer bereits beschlossenen Förderkürzung des Ölkartells Opec aufkommen. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Januar kostete am Morgen 47,11 US-Dollar. Das waren 13 Cent weniger als am Freitag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 15 Cent auf 45,91 Dollar.

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PRESSESCHAU

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- Länder blockieren Reform der Bund-Länder-Finanzen, HB, S. 8, 9

- Chef der schwedischen Notenbank und des Baseler Bankenausschusses, Stefan Ingves, erwartet Einigung im Streit um neue Kapitalvorschriften für Banken (Basel IV), Interview, HB, S. 28, 29

- BMW stockt Risikokapitalfonds auf, HB, S. 16, 17

- Allianz-Studie: Zahl der Klagen gegen Manager steigt sprunghaft an, HB, S. 31

- Ifo-Präsident Clemens Fuest und CSOB-Chefökonom Tomá? Sedláek beharren auf einer harten Sparpolitik für Südeuropa, Ökonomen-Gespräch, HB, S. 13

- Deutsche Ökonomen erwarten Konjunkturaufschwung durch Trump, FAZ, S. 21

- Merck schliesst nach Übernahme von Sigma-Aldrich Standorte im Ausland, FAZ, S. 28

- Fachleute warnen vor Cyberattacken auf Stromversorger, FAZ, S. 19

- Nicht nur armen Haushalten wird der Strom abgestellt, FAZ, S. 22

- Deutsche-Börse-Chef Carsten Kengeter lobt Bundesregierung in puncto Brexit und fordert Unternehmen zum Brückbenbau auf. EU und Grossbritannien sind aufeinander angewiesen, Gastbeitrag, HB, S. 48

- Private Rundfunksender zweifeln am Reformwillen der ARD, Interview mit dem Vorstandschef des Privatsenderverbandes VPRT, Hans Demmel, HB Online

- Neue Probleme beim umstrittenen U-Boot-Deal zwischen Thyssenkrupp und Israel: Geplanter Auslieferungstermin dürfte wegen neuer Forderungen nach neuen Waffensystemen nicht zu halten sein, HB, S. 18

- Biohandelshaus kämpft beim Umsatz mit Folgen des Streits mit Drogeriemarktkette dm. Unternehmenschef Götz Rehn ist dennoch optimistisch, da Kunden grundsätzlich auch an die neuen Verkaufsstellen folgen, Interview, FAZ, S. 27

- Reinigungsgerätehersteller Vileda will digitaler werden und stärker wachsen, Interview mit Geschäftsführer Klaus-Peter Meier, FAZ, S. 28

- Start-up CRX Markets will Finanzierung der Lieferkette mit Auktionsplattform revolutionieren, Interview mit Unternehmensgründer Moritz von Linden, FAZ, S. 25

- Banco Santander könnte Aufspaltungspläne der britischen Tochter wegen Brexit-Folgen abblasen, FT, S. 15

- Schwedischer Elektronikkonzern Electrolux prüft Uber-Geschäftsmodell für Waschmaschinen und will noch experimentierfreudiger werden, FT, S. 1, 16

- Britischer Netzbetreiber National Grid wird nicht aufgespalten, unabhängige Direktoren sollen potenzielle Interessenkonflikte verhindern helfen, FT, S. 15

- Investoren von Rio Tinto besorgt über Kurs des Bergbauriesen bei Lösung von Bestechungsgeldaffäre in Westafrika, FT, S. 16

- Mobilfunkkunden in der EU drohen im kommenden Jahr nach Plänen der EU-Kommission neue Beschränkungen bei Wegfall der Roaming-Gebühren, FT, S. 16

- Welthandelsorganisation (WTO) dürfte am Montag feststellen, dass amerikanischer Flugzeugbauer Boeing illegale Staatsbeihilfen erhalten hat, WSJ, B1

- Chinesischer Telekommunikationskonzern Huawei will Verkauf von Highend-Smartphones in USA starten, WSJ, B3

(WDH: Diese Meldung wurde bereits am Vorabend erstmals publiziert und ist als Service wiederholt worden.)

- WDH: Prüfverfahren wegen Abrechnungspraxis der Barmer eingeleitet, Bild

- DIHK-Umfrage: Firmen wollen 2017 rund 450 000 neue Stellen schaffen, Bild, S.

- Rentenausgaben steigen bis 2045 um eine halbe Billion Euro, Bild, S. 2

- Insa Klasing, Deutschland-Chefin von Kentucky Fried Chicken, über den richtigen Umgang mit Mitarbeitern: Anerkennung motiviert mehr als Geld, Interview, SZ, S. 20

- Umweltbundesamt rät zu Verzicht auf Sachgeschenke an Weihnachten, Zeitungen der Funke Mediengruppe

- Deutsche Unternehmen lassen sich von Erdogan nicht abschrecken, Welt, S. 9

- Haushaltsgeräte-Hersteller Leifheit plant Übernahmen, Welt, S. 12

- Nach Gauck-Forderung: Grünen-Chef Cem Özdemir fordert konkrete Schritte zur "Rettung" des europäischen Projekts, Welt, S. 5

- Magazinverlag Time Inc. soll Kaufangebot von Investor Edgar Bronfman abgelehnt haben, New York Post

- Türkische Regierung könnte Notstand vor Referendum über Präsidialsystem aufheben, Hürriyet

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25.11.2016 08:24
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DEUTSCHLAND: - MINIMAL IM PLUS - Die Anleger am deutschen Aktienmarkt scheinen sich auch zum Wochenschluss zurückzuhalten. Der Broker IG taxierte den Dax am Freitagmorgen rund zwei Stunden vor dem Auftakt 0,03 Prozent tiefer auf 10 686 Punkte. Grössere Kurstreiber sind Mangelware. Da der US-Aktienmarkt am Vortag wegen des Feiertags "Thanksgiving" geschlossen blieb und dort am Freitag nur ein verkürzter Handel stattfindet, dürften viele US-Investoren ein verlängertes Wochenende einlegen. Der Dax steckt derweil nun schon seit August in der Spanne zwischen 10 200 und 10 800 Punkten fest. Die Kraft für einen Ausbruch fehlte bisher. Je länger eine solche enge Bewegung anhalte, desto schwungvoller erfolge erfahrungsgemäss der darauf folgende Ausbruch, sagte Chartexperte Franz-Georg Wenner vom Börsenstatistik-Magazin Index-Radar. Niemand möchte nach einer langen Phase der Trendlosigkeit die anschliessenden Bewegung verpassen. Bisher sei aber noch völlig unklar, wohin der nächste kurzfristige Trend weisen werde.

USA: - WEGEN FEIERTAG GESCHLOSSEN - In den Vereinigten Staaten hatten die Börsen am Donnerstagabend wegen des Thanksgiving-Feiertags geschlossen.

ASIEN: - ERNEUT LEICH IM PLUS - An den asiatischen Aktienmärkten ist es zum Wochenschluss erneut leicht nach oben gegangenen. Der Stoxx 600 Asia Pacific lag zuletzt mit 0,27 Prozent im Plus und baute damit seine jüngste Erfolgsserie aus. Der Index steht damit so hoch wie zuletzt im Sommer 2015. Auch in Japan zogen die Aktienkurse weiter an.
DAX 10.689,26 0,25%
XDAX 10.698,52 0,15%
EuroSTOXX 50 3.040,60 0,28%
Stoxx50 2.828,14 0,25%

DJIA 19.083,18 0,31%
S&P 500 2.204,72 0,08%
NASDAQ 100 4.853,86 -0,41%

Nikkei 225 18.381,22 0,26%

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN: - WENIG VERÄNDERUNG ERWARTET - Angesichts fehlender Einflussfaktoren durch Konjunkturdaten und vor dem Hintergrund des US-Feiertages hatte der Bund-Future am Donnerstag keinen Versuch, den Widerstand bei 161,90 oder den September-Abwärtstrendkanal zu überwinden. Am Freitag fehlen nach Einschätzung der Helaba-Experten wohl erneut entscheidende Impulse, so dass zum Wochenschluss eine Konsolidierung innerhalb des Abwärtstrendkanals wahrscheinlich ist - dabei werde eine Handelsspanne zwischen 160,00 und 161,90 Punkten erwartet.
Bund-Future 161,00 -0,09%

DEVISEN: - KAUM BEWEGUNG - Der Eurokurs verharrt weiter unter 1,06 Dollar. Im frühen Handel am Freitag kostete die Gemeinschaftswährung mit 1,0571 Dollar in etwa so viel wie am Donnerstagabend. Zuvor war der Euro bis auf 1,0518 Dollar und damit dem tiefsten Stand seit 20 Monaten
(Alle Kurse 7:15 Uhr)
Euro/USD 1,0571 0,17%
USD/Yen 113,38 0,01%
Euro/Yen 119,84 0,17%

ROHÖL - LEICHT IM MINUS - Die Ölpreise haben am Freitag moderat nachgegeben. Vor einem wichtigen Treffen der Opec richten die Investoren alle Augen auf das Ölkartell gerichtet. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Januar kostete am Morgen 48,59 US-Dollar. Das waren 41 Cent weniger als am Donnerstag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im Dezember fiel um 34 Cent auf 47,62 Dollar.

Am kommenden Mittwoch gilt es für die Opec. Dann will das Ölkartell über die Aufteilung einer bereits beschlossenen Förderkürzung beraten. Das Unterfangen ist heikel, weil es keine einheitliche Linie innerhalb der Opec und keine umfassende Unterstützung von ausserhalb der Opec gibt. Deshalb wollen sich die Opec-Staaten im Vorfeld mit Russland, das dem Kartell nicht angehört, treffen. Der Förderriese will seine Produktion bislang nicht verringern, sondern lediglich einfrieren - auf rekordhohem Niveau.

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PRESSESCHAU

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- Bundesbankpräsident Jens Weidmann warnt erneut vor Risiken der ultralockeren
Geldpolitik, Interview, HB, S. 62-65
- Saudi Arabien strebt deutliche Öl-Produktionskürzung an und hofft auf die
Hilfe anderer Ölförderländer ausserhalb der OPEC , WSJ, S. B1
- Unionsfraktionschef Volker Kauder verspricht milliardenschwere Entlastungen
für die Bürger und Abschaffung des Solidaritätszuschlags,
Interview, HB, S. 10, 11
- Chinas stellvertretende Ministerpräsidentin Liu Yandong versucht Ängste vor
Übernahmen deutscher Firmen durch chinesische Konkurrenten zu dämpfen: "Kein
Ausverkauf Deutschlands", Interview, HB, S. 14, 15
- Trotz Streit um Steuerdeals: Entwarnung für Banken - Finanzämter schliessen
Prüfungen ab, HB, S. 44
- Leiterin der britischen Fondsgesellschaft M&G Investments Anne Richards: Lage
bei den Mittelabflüssen, die nach der Brexit-Abstimmung stark angezogen haben,
hat sich wieder beruhigt, Interview, HB, S. 48, 49
- Beratungsexperte Mario Zillmann: Mittelgrosse Beratungshäuser müssen beim
Einsatz von Software nachziehen, Interview, HB, S. 33
- Bundesregierung will das Bauen in Zentren erleichtern, Entwurf von
Bundesbauministerin Barbara Hendricks, FAZ, S. 17
- Neue Autobahngesellschaft soll ihre Arbeit im Januar 2021 aufnehmen,
FAZ, S. 19
- Untersuchungsausschuss im Bundestag will Freshfields wegen Cum-Ex-Steuerdeals
durchsuchen, FAZ, S. 20
- Lidl erhöht den Mindestlohn, FAZ, S. 22
- VW-Betriebsratschef Bernd Osterloh: Verbrennungsmotor verdient Geld für
Zukunft, Interview, Braunschweiger Zeitung
- Bundesaussenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) wirbt für Pläne zum
Neustart der Rüstungskontrolle, Interview, Welt online
- Verdacht auf Kinderarbeit: Grünen-Politikerin Renate Künast fordert notfalls
Rückruf von Ferrero-Überraschungseiern, Welt, S. 9
- Abgeordnete des Bundestages wollen die Wirtschaftskanzlei Freshfields
durchsuchen lassen, Welt, S. 19
- Bundesländer denken über Fusion der Rundfunkanstalten nach, Bild, S. 1
- Mehr als die Hälfte der Deutschen ist für die Wiedereinführung der
Vermögenssteuer, Umfrage, Bild, S. 4
- Gehälter und Pensionen der EU-Beamten sollen rückwirkend zum 1. Juli um
3,3 Prozent steigen, Bild, S. 1
- Pilotengewerkschaft droht mit Ausweitung des Streiks, Focus
- Telefonica Deutschland wirbt für nationale Glasfasergesellschaft aus
Netzbetreibern, Staat und Finanzinvestoren, WiWo, S. 16

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23.11.2016 08:18
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DEUTSCHLAND: - MODERATER ANSTIEG - Gestützt auf die fortgesetzte Rekordjagd an der Wall Street dürfte sich der Dax am Mittwoch abermals an einem Befreiungsschlag versuchen. Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex rund zwei Stunden vor dem Auftakt 0,29 Prozent höher auf 10 745 Punkte. Das Börsenbarometer beisst sich nun schon seit August die Zähne an der Marke von 10 800 Punkten aus, die mittlerweile psychologisch wichtig ist.

Für frische Impulse könnten im Tagesverlauf eine ganze Reihe von Konjunkturdaten sorgen. In Europa stehen Daten zur Stimmung in der Industrie und dem Dienstleistungssektor auf der Agenda. Aus den USA folgt am Nachmittag unter anderem der Auftragseingang langlebiger Güter. Nach dem Börsenschluss hierzulande richten sich die Blicke dann noch auf das Sitzungsprotokoll der US-Notenbank Fed.

USA: - REKORDJAGD GEHT WEITER - Der Dow Jones Industrial hat erstmals in seiner 120-jährigen Geschichte die Marke von 19 000 Punkten geknackt. Der US-Leitindex schloss am Dienstag 0,35 Prozent höher bei 19 023,87 Punkten und krönte damit seine jüngste Rekordjagd. Kurz zuvor hatte er bei 19 043,90 Punkten einen historischen Höchststand erreicht. Als Kurstreiber erwies sich einmal mehr die Hoffnung auf Konjunkturanreize durch Steuersenkungen und Infrastrukturinvestitionen unter dem künftigen US-Präsidenten Donald Trump.

ASIEN: - WEITER IM AUFWIND - Beflügelt von der guten Stimmung an den US-Aktienmärkten ging es auch an den asiatischen Märkten weiter nach oben. Der kontinentale asiatische Auswahlindex Stoxx 600 Asia Pacific legte weiter zu und stieg damit auf den höchsten Stand seit Sommer 2015. In China baute CSI 300 seine jüngste Erfolgsserie aus. Keine Impulse kamen am Mittwoch dagegen aus Japan - dort sind die Märkte wegen eines Feiertags am Mittwoch geschlossen.
DAX 10.713,85 0,27%
XDAX 10.745,50 0,33%
EuroSTOXX 50 3.044,33 0,37%
Stoxx50 2.823,77 -0,08%

DJIA 19.023,87 0,35%
S&P 500 2.202,94 0,22%
NASDAQ 100 4.873,84 0,31%

Nikkei 225 kein Handel wegen eines Feiertags

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN: - ABWÄRTSTREND TROTZ JÜNGSTER KURSGEWINNE INTAKT - Die Experten der Helaba rechnen nicht damit, dass der Bund-Future weiter zulegen kann. Trotz der Kursgewinne am Dienstag sei der Abwärtstrend intakt. Von den Daten am Mittwoch sei keine Unterstützung für die Kurse zu erwarten, so dass das Potenzial für den Bund-Future begrenzt bleibt. Die Experten der Bank rechnen am Mittwoch mit einer Handelsspanne von 160,50 bis 162,00 Punkte.
Bund-Future 161,34 0,30%

DEVISEN: - KAUM BEWEGUNG - Der Kurs des Euro pendelt weiter um die Marke von 1,06 Dollar. Am Mittwochmorgen stand er zuletzt bei 1,0627 Dollar und damit in etwa so viel wie am Dienstagabend in New York.
(Alle Kurse 7:15 Uhr)
Euro/USD 1,0627 0,02%
USD/Yen 111,00 -0,05%
Euro/Yen 117,97 -0,03%

ROHÖL - LEICHT IM MINUS - Die Ölpreise sind am Mittwoch leicht gefallen. Starke Impulse gab es zunächst nicht. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Januar kostete am Morgen 48,91 US-Dollar. Das waren 21 Cent weniger als am Dienstag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im Dezember fiel um 19 Cent auf 47,84 Dollar. Für Belastung sorgt am Ölmarkt, dass wichtige Fragen in der vom Ölkartell Opec angestrebten Förderkürzung nicht geklärt sind.

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PRESSESCHAU

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- Opec prüft Produktionskürzung um bis zu 4,5 Prozent für die meisten Mitglieder - Widerstand aus Irak und Iran angesichts der Höhe der Kürzung erwartet, WSJ, S.A1,A2

- Microsoft geht auf EU-Kommission zu, um Genehmigung für LinkedIn-Übernahme zu bekommen, WSJ, S.B3

- Bausparkassen müssen Garantien einschränken, FAZ, S.23

- WDH/SAP will stärker in Künstliche Intelligenz investieren, Interview mit

Vorstandschef Bill McDermott, HB, S.1,4-5

- Gabriel bremst Windkraft an Land, HB, S.9

- Private Krankenkasse prüft Klage gegen gesetzliche Kassen, HB, S.30

- Im Leitantrag für den Parteitag der CDU sind auch Optionen für Steuererhöhungen, HB, S.9

- "Wir erleben eine sehr dynamische Entwicklung", Interview mit Dietmar Gunz, Chef des Reiseveranstalters FTI zu Ägypten, HB, S.13

- "Dieser Club tickt ein wenig anders", Interview mit Karl-Heinz Rummenigge, Vorstandschef des FC Bayern München, HB, S.20,21

- Globalisierung am Scheideweg, Gastbeitrag von Eric Schweitzer, Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK), HB, S.56

- Die Deutsche Bank will ihre Produkttiefe und internationale Ausrichtung sowie ihr globales Netzwerk noch stärker in Deutschland einbringen, Interview mit Patrick Frowein und Berthold Fürst, Leiter des Corporate Finance-Geschäfts für Deutschland der Deutschen Bank, BöZ, S. 1,4

- Studie: Klimaschutz bringt mehr ein als er kostet, SZ, S. 17

- Treffen zu IWF-Beteiligung an Griechenland-Paket in Berlin, SZ, S. 5

- Unister-Prozess soll Anfang 2017 in Leipzig beginnen, SZ, S. 19

- Airbus baut 780 Stellen ab im Rahmen der Neuaufstellung, Les Echos

- EU-Kommission greift nach den nationalen Stromnetzen, Welt, S.9

- Bankenverband hatte Maulwurf im Bundesfinanzministerium, Bild, S.2

- Bund der Versicherten warnt vor Schieflage von Lebensversicherern, Bild, S.2

- Mütter bekommen bis zu 102 Euro weniger Rente als kinderlose Frauen, Bild, S.2

- Sponsoring-Praxis der SPD-eigenen Kommunikationsagentur kein Verstoss gegen Finanzierungsregeln des Parteiengesetzes, Funke Mediengruppe

- Porsche Cayman soll von März an bei VW in Osnabrück gebaut werden, Neue Osnabrücker Zeitung

- Flughäfen warnen vor Millionenschäden durch Streiks bei Lufthansa, Neue Osnabrücker Zeitung

- Uniper will mehr als 500 Stellen streichen, Rheinische Post

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22.11.2016 09:06
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DEUTSCHLAND: - MARKE VON 10 800 PUNKTEN WIEDER IM BLICK - Angetrieben von guten Vorgaben der Börsen in Übersee dürfte der Dax am Dienstag abermals Anlauf auf die seit August zu hohe Hürde von 10 800 Punkten nehmen. Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex rund zwei Stunden vor dem Auftakt 0,47 Prozent höher auf 10 735 Punkte. Steigende Preise für Öl und andere Rohstoffe hätten die Laune der Investoren weiter aufgehellt, sagte Analyst Michael McCarthy vom Broker CMC Markets. An der Wall Street hatten die grossen Indizes zum Wochenstart Rekordhochs erklommen. An den Börsen Asiens ging es am Dienstag nach oben. Die Rohstoffpreise profitierten auch von der Aussicht auf umfangreiche Massnahmen zur Ankurbelung der Wirtschaft etwa in den USA unter dem künftigen Präsidenten Donald Trump, hiess es.

USA: - VIERFACH-REKORDHOCH - Zum ersten Mal seit 1999 haben an der Wall Street gleich vier bedeutende Aktienindizes an einem Tag Rekordhochs erreicht. Die Hoffnung auf Konjunkturanreize durch Steuersenkungen und Infrastrukturinvestitionen sowie steigende Ölpreise bescherten dem Dow Jones Industrial, dem breiten S&P-500-Index, dem Techwerte-Index Nasdaq Composite und dem viel beachteten Nebenwerteindex Russell 2000 im Handelsverlauf am Montag frische Bestmarken. Der künftige US-Präsident Donald Trump hatte im Wahlkampf angekündigt, die Wirtschaft mit Hilfe von massiven Konjunkturpaketen ankurbeln zu wollen.

So rückte der Dow Jones Industrial am Ende um 0,47 Prozent auf 18 956,69 Punkte vor. Der US-Leitindex hatte kurz zuvor bei 18 960,76 Punkten sein Rekordhoch erreicht. Der S&P 500 gewann 0,75 Prozent auf 2198,18 Punkte. Seine Bestmarke liegt nun bei 2198,70 Punkten. Beim Auswahlindex Nasdaq Composite stand am Ende ein Plus von 0,89 Prozent auf 5368,860 Punkte zu Buche, nachdem er zuvor bei 5369,826 Punkten den bislang höchsten Stand seiner Geschichte erreicht hatte. Der ebenfalls technologielastige Nasdaq-100-Index indes ist noch ein Stück weit von seinem Rekordhoch entfernt und schloss 1,06 Prozent höher bei 4858,998 Punkten.

ASIEN: - ERNEUT IM PLUS - An den asiatischen Aktienmärkten geht es weiter bergauf. So setzte in Japan der Leitindex Nikkei 225 seine jüngste Rally fort und stieg weitere 0,31 Prozent und baute damit seine Gewinne seit dem Sommertief auf etwas mehr als 22 Prozent aus.
DAX 10.685,13 0,19%
XDAX 10.710,24 0,41%
EuroSTOXX 50 3.032,97 0,40%
Stoxx50 2.826,09 0,22%

DJIA 18.956,69 0,47%
S&P 500 2.198,18 0,75%
NASDAQ 100 4.859,00 1,06%

Nikkei 225 18.162,94 0,31%

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN: - KONSOLIDIERUNG GEHT WEITER - Mangels wichtiger Datenveröffentlichungen und wegen stabilisierter Indikatoren im Tageschart dürfte sich die Konsolidierung beim Bund-Future nach Einschätzung der Helaba zunächst fortsetzen. Der seit Ende September bestehende Abwärtstrendkanal ist aber intakt. Die Widerstandslinie verläuft heute bei 162,18. Hürden sind zudem bei 161,37, 161,54 und 161,90 zu finden. Unterstützungen lokalisieren wir um 160,00 und bei 159,14.
Bund-Future 160,86 0,03%

DEVISEN: - LEICHT IM PLUS - Der Kurs des Euro hat sich am am Dienstag im frühen Handel weiter über der Marke von 1,06 Dollar gehalten. Die europäische Gemeinschaftswährung stand zuletzt bei 1,0632 Dollar. Im asiatischen Handel war der Euro zu Wochenbeginn noch bis auf 1,0579 Dollar gefallen, hatte sich dann aber im Laufe des Handels erholt und beendete den Montagshandel mit Notierungen über 1,06 Dollar.
(Alle Kurse 7:15 Uhr)
Euro/USD 1,0625 -0,01%
USD/Yen 110,84 -0,19%
Euro/Yen 117,76 -0,19%

ROHÖL - ERNEUTES PLUS - Die Ölpreise haben am Dienstag ihre Kursgewinne vom Wochenstart ausgebaut. Im frühen Handel kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Januar 49,53 US-Dollar. Das waren 63 Cent mehr als am Montag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im Dezember stieg um 62 Cent auf 48,86 Dollar. Wie schon am Montag profitieren die Ölpreise von grösserer Zuversicht mit Blick auf eine Förderkürzung des Ölkartells Opec. Die Kürzung ist im Grundsatz beschlossen, es muss aber noch festgelegt werden, wie die Kürzung auf die Kartellmitglieder verteilt wird.

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UMSTUFUNGEN VON AKTIEN

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- BERENBERG NIMMT DAIMLER MIT 'SELL' WIEDER AUF - ZIEL 53 EUR

- BERENBERG NIMMT VOLKSWAGEN MIT 'SELL' WIEDER AUF - ZIEL 98 EUR

- BERENBERG STARTET BMW MIT 'HOLD' - ZIEL 83 EUR

- BERENBERG STARTET CONTINENTAL AG MIT 'SELL' - ZIEL 140 EUR

- BERENBERG STARTET SCHAEFFLER MIT 'HOLD' - ZIEL 13 EUR

- GOLDMAN SENKT ZIEL FÜR RTL AUF 78,50 (81,00) EUR - 'NEUTRAL'

- HSBC HEBT ZIEL FÜR DIC ASSET AUF 11,20 (11,00) EUR - 'BUY'

- HSBC HEBT ZIEL FÜR HAMBORNER REIT AUF 11,20 (11,10) EUR - 'BUY'

- HSBC HEBT ZIEL FÜR K+S AUF 15,50 (15,00) EUR - 'REDUCE'

- HSBC SENKT ZIEL FÜR ALSTRIA OFFICE AUF 14,40 (14,70) EUR - 'BUY'

- HÄNDLER: CREDIT SUISSE NIMMT RWE MIT 'NEUTRAL' WIEDER AUF

- HÄNDLER: LAMPE HEBT LEG IMMOBILIEN AUF 'KAUFEN' (HALTEN)

- BERENBERG STARTET FIAT CHRYSLER MIT 'HOLD' - ZIEL 7,70 EUR

- BERENBERG NIMMT PEUGEOT MIT 'SELL' WIEDER AUF - ZIEL 11,50 EUR

- BERENBERG NIMMT RENAULT MIT 'HOLD' WIEDER AUF - ZIEL 75 EUR

- BERENBERG STARTET MICHELIN MIT 'SELL' - ZIEL 80 EUR

- HSBC HEBT ZIEL FÜR UNIBAIL-RODAMCO AUF 275 (268) EUR - 'BUY'

- HSBC SENKT ZIEL FÜR YARA AUF 210 (220) NOK - 'REDUCE'

- HÄNDLER: DEUTSCHE BANK HEBT ZIEL FÜR ZURICH AUF 270 (260) CHF

- HÄNDLER: EXANE BNP SENKT VODAFONE AUF 'NEUTRAL' (OUTPERFORM)

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PRESSESCHAU

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- Chinas Bahnriese CRRC greift nach Skoda Transportation, HB, S.16

- NRW-Verbraucherschutzminister Remmel kritisiert VW-Chef Müller, HB, S.14, 15

- VW-Betriebsrat für Daniell Porsche als Aufsichtsrat, HB, S. 45

- Salomon drängt ins Geschäft mit Joggern - Konkurrenz für Adidas, Gespräch mit Jean-Marc Pambert, zuständiger Vorstand beim finnischen Salomon-Besitzer Amer Sports, HB, S. 18

- Bei der Sanierung der US-Wirtschaft steht sich Trump selbst im Weg, fürchtet Nobelpreisträger Joseph Stiglitz, Gastbeitrag, HB, S. 48

- Thyssenkrupp durchleuchtet U-Boot-Geschäfte - Vorstand kündigt Untersuchung an, FAZ, S. 21

- US-Banken drohen höhere Kosten in der EU - Reaktion auf härtere Gangart gegen Banken in USA, FT, S. 1

- Portugal will neuen Schuldenerlass für Griechen, Bild, S. 2

- Bayer-Chef sieht sich bei Monsanto-Übernahme im Plan und begrüsst Angela Merkels (CDU) erneute Kanzlerkandidatur, Bild, S. 2

- Wirtschaftsweiser Lars Feld verteidigt britische Steuersenkungspläne, Welt, S. 1, 3 und 9

- Europäische Politik warnt vor globalen Steuerwettbewerb und diskutiert eine Mindeststeuer, Welt, S. 1, 3, und 9

- Neue Styropor-Verordnung bedroht viele Dachdecker-Jobs, Bild, S. 2

- Studie: Künstliche Intelligenz soll bis 2035 fast 1000 Milliarden Euro zusätzlichen Wohlstand bringen, Welt, S. 10

- YouGov-Studie: Die grössten Globalisierungsenthusiasten leben in Asien, Welt, S. 9

- DIW-Chef Marcel Fratzscher verteidigt Privatisierungspläne für Autobahngesellschaft, Interview, Rheinische Post

- Bundesregierung will Carsharing fördern - gratis Parken, Funke-Zeitungen

- Deutsche Post findet in manchen Regionen kaum noch Personal, Funke Mediengruppe

- Marktexperte Craig Pirrong warnt davor, Clearing beim Eindämmen von Risiken aus Derivaten zu überschätzen, Interview, BöZ, S. 1 und 2

- Windeln.de-Co-Chef hält jüngsten Kurssturz für überzogen. "Ich bin nicht der Meinung, dass wir nur 4 Euro wert sind", Interview, BöZ, S. 10

- Vonovia zahlt vielen Mitarbeitern keinen Tarif-Lohn - Streiks im Kundenservice, SZ, S.19

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18.11.2016 08:19
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DEUTSCHLAND: - AUFWÄRTS - Ein schwächerer Eurokurs dürfte dem Dax am Freitag zunächst moderaten Rückenwind verleihen. Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex rund zwei Stunden vor dem Auftakt 0,32 Prozent höher auf 10 720 Punkte. Bereits am Vortag hatten Anzeichen einer in den USA näher rückenden Leitzinsanhebung dem US-Dollar Rückenwind verliehen und den Euro im Gegenzug belastet. Dem Dax hatte das zum Sprung in die Gewinnzone verholfen, kann doch ein schwächerer Euro die Exportaussichten der Unternehmen hierzulande verbessern.

USA: - AUFWÄRTS - Die Aussicht auf bald steigende Zinsen hat den US-Börsen am Donnerstag Auftrieb gegeben und den S&P-500-Index nahe seinem Rekordhoch schliessen lassen. Vor allem Finanzwerte profitierten. Janet Yellen, die Vorsitzende der US-Notenbank Fed hatte erstmals klar signalisiert, dass es im Dezember einen Zinsschritt geben könnte. Ein Bündel frischer Wirtschaftsdaten stützte diese Erwartung. Unter anderem war die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe auf den tiefsten Stand seit 43 Jahren gefallen und im Oktober gab es so viele Wohnungsbaubeginne wie zuletzt 1982.

ASIEN: - AUFWÄRTS - Die Aussicht auf steigende Zinsen in den USA hat am Freitag die Märkte im Griff. Der Dollar setzte seinen Höhenflug gegenüber vielen Währungen fort. Von dem dadurch geschwächten Yen profitierten die Börsen in Tokio. Der Leitindex Nikkei legte zu. Ein schwacher Yen nützt der Export getriebenen Wirtschaft Japans. Am Vortag hatte US-Notenbankpräsidentin Janet Yellen den Anstieg des Dollar durch erstmals klare Hinweise auf eine bald bevorstehende Leitzinsanhebung ausgelöst. Nun werde wieder Kapital aus den Schwellenländern in die Vereinigten Staaten umgeschichtet, so Händler am Morgen. Zudem locke die Aussicht auf Wirtschaftsprogramme durch den designierten US-Präsidenten Donald Trump und eine damit einhergehende Inflation.
DAX 10.685,54 0,20%
XDAX 10.735,60 0,70%
EuroSTOXX 50 3.041,79 0,51%
Stoxx50 2.835,39 0,59%

DJIA 18.903,82 0,19%
S&P 500 2.187,12 0,47%
NASDAQ 100 4.826,59 0,72%

Nikkei 225 17.967,41 +0,6% (7:15 Uhr)

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN: - ABWÄRTS - Der gestrige Auftritt von US-Notenbankchefin Janet Yellen dürfte auch heute noch die Märkte bewegen. Nation-Bank-Experte Dirk Gojny erwartet nach den Vorgaben aus dem asiatischen Handel einen schwachen Start des Bund-Future. Er rechnet mit einer Handelsspanne zwischen 159,75 und 161,10. Im Blick der Anleger könnten heute noch weitere Aussagen von amerikanischen Notenbankern stehen.
Bund-Future 160,52 -0,02%

DEVISEN: - ABWÄRTS - Der Euro hat seine Talfahrt am Freitag weiter fortgesetzt. Die Gemeinschaftswährung lag am Morgen bei 1,05963 US-Dollar. Bereits am Vortag war der Euro im US-Handel unter Druck. Erstmals klare Hinweise der US-Notenbankpräsidentin Janet Yellen über eine bald bevorstehende Leitzinsanhebung waren der Auslöser für den Anstieg des US-Dollar. Zudem betonte Yellen, ihre Amtszeit an der Spitze der Fed bis zum Schluss ausüben zu wollen.
(Alle Kurse 7:15 Uhr)
Euro/USD 1,05963 -0,27%
USD/Yen 110,63 +0,60%
Euro/Yen 117,23 +0,34%

ROHÖL - ABWÄRTS - Die Ölpreise haben am Freitag weiter nachgegeben. Am Markt wurde vor allem der starke Dollar als Belastungsfaktor genannt. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Januar kostete am Morgen 46,16 US-Dollar. Das waren 33 Cent weniger als am Donnerstag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Dezember-Lieferung fiel um 43 Cent auf 44,99 Dollar.

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PRESSESCHAU

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- Volkswagen-Umbau kostet bis zu 30.000 Stellen, HB, S.1,6-8

- Neue Abwicklungsrichtlinie für Banken ist weniger streng als die bisherige, HB, S.42

- Handy wird zunehmend zur Schuldenfalle, FAZ, S.15

- "Wir steigern die Investitionen um 50 Prozent", Interview mit Henkel-Chef Hans Van Bylen, FAZ, S.22

- Amazon steht kurz vor weltweitem Angebot von Prime Video, WSJ, B2

- Tuifly-Deal mit Air Berlin und Etihad auf der Zielgeraden - Mitarbeiter tragen Eckpunkte weitgehend mit, SZ, S. 19

- Zehn Jahre nach Beginn der Siemens-Korruptionsaffäre - Konzernchef Kaeser: "Unternehmen stand viel näher am Abgrund, als viele es sich vorstellen können", SZ, S. 19

- SAP-Chef Bill McDermott: Wir werden in fünf Jahren im Internet der Dinge beherrschend sein, Interview, SZ, S. 16

- Henkel hält sich vom Waschmittelmarkt in China fern, Interview mit Unternehmenschef Hans Van Bylen, BöZ, S.11

- KMW-Nexter plant Kauf von Volvos Militär-Lkw-Sparte, Welt, S. 11

- Nobelpreisträger Bengt Holmström: Trump legt es nicht darauf an, sich am Amt zu bereichern, Interview, Welt, S. 10

- Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) geht gegen Dividendentrickser vor, WiWo

- Reifenskandal: EU-Kommission verschärft Gesetze, WiWo

- Bilfinger-Chef Blades plant 3-Phasen-Strategie, Manager Magazin

- Daimler-Chef Dieter Zetsche setzt bei der E-Mobilität auf Freiwilligkeit, nicht Zwang, Automobilwoche

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17.11.2016 08:18
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DEUTSCHLAND: - AUFWÄRTS - Nach dem kleineren Rückschlag am Vortag wird der Dax am Donnerstag mit moderaten Gewinnen erwartet. Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex rund zwei Stunden vor dem Auftakt 0,11 Prozent höher auf 10 676 Punkte. Dem Index hatte in den vergangenen Tagen abermals die Kraft gefehlt, nachhaltig über die seit August bestehende Hürde bei 10 800 Punkten zu klettern. Damit ging die Schaukelbörse der vergangenen Monate weiter.

USA: - ABWÄRTS - Die Wall Street hat ihrem Rekordlauf der vergangenen sieben Handelstage am Mittwoch einen kleinen Tribut gezollt. Die Ölpreise gaben wieder etwas nach, während der US-Dollar weiter zulegte. Hinzu kamen schwächer als erwartet ausgefallene Konjunkturdaten. Der US-Leitindex Dow Jones Industrial ging mit einem moderaten Minus von 0,29 Prozent bei 18 868,14 Punkten aus dem Handel.

ASIEN: - UNEINHEITLICH - An den asiatischen Börsen grübeln Anleger am Donnerstag weiter über den zukünftigen Kurs, den Donald Trump als nächster US-Präsident einschlagen wird. Die chinesischen Festlandsbörsen und der japanische Leitindex Nikkei tendierten kaum verändert. Der US-Dollar gab gegenüber vielen anderen Währungen nach. Anleger dürften heute neben neuen Inflationsdaten aus den USA vor allem auf die Anhörung von Fed-Chefin Janet Yellen vor dem US-Kongress achten. Laut Medieninformationen trifft sie sich in diesem Zusammenhang auch mit dem designierten Präsidenten Trump.
DAX 10.663,87 -0,66%
XDAX 10.661,01 -0,92%
EuroSTOXX 50 3.026,36 -0,77%
Stoxx50 2.818,86 -0,23%

DJIA 18.868,14 -0,29%
S&P 500 2.176,94 -0,16%
NASDAQ 100 4.792,27 +0,58%

Nikkei 225 17.862,63 +0,002% (7:03 Uhr)

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RENTEN: - SEITWÄRTS - Obwohl zahlreiche Konjunkturdaten aus der Europa und den USA anstehen, dürfte der Rentenmarkt vor allem auf die Anhörung von Janet Yellen vor dem gemeinsamen Ausschuss von Senat und Repräsentantenhaus achten - der ersten seit der Wahl von Donald Trump zum nächsten US-Präsidenten, wie Dirk Gojny, Experte der National-Bank, schreibt. Sie könnte die Gelegenheit nutzen, den vom Markt für Dezember erwarteten Zinsschritt vorzubereiten. Aber mit Notenbankerin Leal Brainard äussert sich auch eine Gegnerin von Zinserhöhungen. Der Bund-Future dürfte deshalb, so Gojny, nur verhalten in den Tag starten. Er rechnet mit einer Handelsspanne zwischen 159,75 und 161,10.
Bund-Future 160,56 0,14%

DEVISEN: - AUFWÄRTS - Der Euro hat sich am Donnerstagmorgen leicht erholt. Die Gemeinschaftswährung legte auf 1,0697 US-Dollar zu und profitierte vom abgebremsten Höhenflug des Greenbacks. Am Vortag wurde der Euro im US-Handel noch mit 1,0679 US-Dollar notiert. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs zuvor auf 1,0702 (Dienstag: 1,0765) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,9344 (0,9289) Euro.
(Alle Kurse 7:17 Uhr)
Euro/USD 1,0697 0,12%
USD/Yen 109,18 0,09%
Euro/Yen 116,79 0,21%

ROHÖL - KAUM BEWEGT - Die Ölpreise haben sich am Donnerstag zunächst kaum von der Stelle bewegt. Nennenswerte Impulse gab es im frühen Handel nicht. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Januar 46,56 US-Dollar. Das waren sieben Cent weniger als am Mittwoch. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Dezember-Lieferung fiel um sechs Cent auf 45,51 Dollar.

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PRESSESCHAU

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- Der Präsident der American Chamber of Commerce in Germany (AmCham), Bernhard
Mattes, mahnt den designierten US-Präsidenten Donald Trump: Freihandel nicht
über Bord werfen, Interview, HB, S. 5
- Regeln der Bankenunion müssen verschärft werden, Gastkommentar der
stellvertretenden SPD-Bundestagsfraktionschefs Carsten Schneider und des
Europaabgeordneten Jakob von Weizsäcker, HB, S. 13
- Ex-Bayer-Chef Manfred Schneider warnt vor Protektionismus, verteidigt
Monsanto-Übernahme und kann an Hilfsaktion für die Deutsche Bank nichts
Schlechtes finden, Interview, HB, S. 16
- Präsident des EU-Rechnungshofs Klaus-Heiner Lehne kritisiert
EZB-Bankenaufsicht, Interview, HB, S. 30
- Saudi-Arabien will bei Börsengang von Ölgesellschaft Aramco Einblick über das
bislang geheime Volumen der staatlichen Ölreserven geben, FT, S. 1
- Britische Regierung rechnet mit 100 Milliarden Pfund Steuerausfällen wegen
Brexit, FT, S. 1
- Mediobanca will Generali-Anteil senken. FT, S. 12
- Deutsche Bank fordert von Ex-Vorstand Anshu Jain und anderen Millionen Euro
an Boni zurück, SZ, S. 25
- Hapag-Lloyd-Chef Rolf Habben Jansen: Markt für Containerschifffahrt sollte
sich weiter erholen, Interview, BöZ, S. 11
- Neues Gesetz geplant: Ministerium von Infrastrukturminister Alexander Dobrindt
(CSU) will Datengeschäfte erleichtern, SZ, S. 27
- Bauernpräsident Joachim Rukwied fordert stärkeren Eingriff in die Agrarmärkte,
Interview mit Rukwied und Schleswig-Holsteins Landwirtschaftsminister
Robert Habeck (Grüne), Welt, S. 12
- Bundesregierung erwartet bis 2030 pro Jahr 2,1 Prozent Rentenplus, SZ, S. 27
- Bayern gegen Privatisierung der geplanten Autobahngesellschaft, Interview mit
dem Innen- und Verkehrsminister des Freistaats, Joachim Herrmann (CSU),
Interview, Welt, S. 9
- Bundeskanzlerin Angela Merkel 8CDU) und US-Präsident Barack Obama plädieren
in einer gemeinsamen Erklärung für eine sozial verantwortliche Marktwirtschaft,
weltweiten Freihandel und eine noch engere und breitere Zusammenarbeit
Deutschlands und der USA, Gastbeitrag, WiWo
- Verdi sieht Sonntagsschutz im Handel in Gefahr, Interview mit
Verdi-Bundesvorstandsmitglied Stefanie Nutzenberger, Westdeutsche
Allgemeine Zeitung

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16.11.2016 08:17
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DEUTSCHLAND: - AUFWÄRTS -Der Dax dürfte am Mittwoch sein Vortagesplus zunächst ausbauen. Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex rund zwei Stunden vor dem Auftakt 0,31 Prozent höher auf 10 768 Punkte. Im Fokus der Anleger bleibt die Marke von 10 800 Zählern, die seit Monaten eine zu hohe Hürde ist. Erst wenn der Index deutlicher darüber gehandelt werde, am besten auch für längere Zeit oder sogar zum Tagesschlusskurs, würde die Börsenampel wieder auf grün springen, sagte Chartexperte Franz-Georg Wenner vom Börsenstatistik-Magazin Index-Radar.

USA: - AUFWÄRTS - Die Rally an der New Yorker Wall Street hat sich am Dienstag den siebten Tag in Folge fortgesetzt: Der Dow Jones Industrial schaffte im späteren Handelsverlauf den Dreh ins Plus und schloss erstmals über der Marke von 18 900 Punkten. Gestützt wurde die positive Stimmung von einer kräftigen Erholung der Ölpreise.

ASIEN: - ERHOLUNG - An den asiatischen Börsen ist die Abwärtsfahrt der jüngsten Zeit am Mittwochmorgen vorerst gestoppt worden. Zuvor hatten der Zinsanstieg am Anleihenmarkt und der rasante Höhenflug des US-Dollar nach der Wahl von Donald Trump zum nächsten US-Präsidenten eine Pause eingelegt. Nun verlor der Greenback gegenüber vielen asiatischen Währungen an Wert. Händler sprachen von einer Überreaktion des Marktes in den vergangenen Tagen, die sich nun vielleicht langsam lege. Zusätzlichen Rückenwind gab es von der Wall Street. Marktbeobachter erwarten nun gespannt die Äusserungen mehrerer Notenbanker der US-Zentralbank Fed.
DAX 10.735,14 0,39%
XDAX 10.760,47 0,53%
EuroSTOXX 50 3.049,72 0,33%
Stoxx50 2.825,34 0,17%

DJIA 18.923,06 0,29%
S&P 500 2.180,39 0,75%
NASDAQ 100 4.764,47 1,33%

Nikkei 225 17.862,21 +1,1% (7:02 Uhr)

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RENTEN: - STABILISIERT - Der Kursverfall an den Rentenmärkten ist nach Meinung der Experten der Hessischen Landesbank (Helaba) vorerst wohl gestoppt. Die Marktbeobachter erwarten ohne Unterstützung eine Handelsspanne von 159,50 bis 160,80.
Bund-Future 160,34 0,13%

DEVISEN: - AUFWÄRTS - Der Euro konnte sich am Morgen wieder etwas erholen. Gehandelt wurde der Euro mit 1,0750. Die Gemeinschaftswährung war am Dienstag im US-Handel noch auf einen Tagestiefstand gefallen und lag am Ende bei 1,0719 Dollar. Am Montag war der Euro wegen des Höhenflugs des US-Dollar auf den tiefsten Stand seit Dezember 2015 gefallen.
(Alle Kurse 7:03 Uhr)
Euro/USD 1,0750 0,20%
USD/Yen 109,08 -0,09%
Euro/Yen 117,26 0,11%

ROHÖL - AUFWÄRTS - Die Ölpreise haben am Mittwoch an ihre Kursgewinne vom Vortag angeknüpft und sind weiter gestiegen. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Januar 47,34 US-Dollar. Das waren 39 Cent mehr als am Dienstag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Dezember-Lieferung stieg um 36 Cent auf 46,17 Dollar.

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PRESSESCHAU

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- Stada-Chef Matthias Wiedenfels hat keinen Auftrag zum Verkauf der Firma und
sieht sich mit neuer Strategie gut für Angriffe von Finanzinvestoren
aufgestellt, Interview, HB, S. 14, 15
- Karstadt startet Digitalisierungsoffensive, Interview mit Vorstandschef
Stephan Fanderl, FAZ, S. 26
- Nordrhein-Westfalens Finanzminister Norbert Walter-Borjans zu Steuer-CDs:
"Alleine die Sorge verpfiffen zu werden, hat zu erheblich mehr
Steuergerechtigkeit geführt", Interview, HB, S. 1, 4 und 5
- Wirtschaft kann auf staatliche Hilfe bei Umsetzung neuer EU-Datenschutzregeln
hoffen, HB, online
- EU will Einreisende durchleuchten, HB, online
- Reederei Rickmers Maritime zahlungsunfähig, HB, online
- EU will kompletten Brexit-Entwurf bis spätestens Herbst 2018, FT, S. 1
- Saudi Arabien warnt den designierten US-Präsidenten Donald Trump vor einer
Ölimport-Blockade, Interview mit Energieminister Khalid Al-Falih, FT, S. 3
- Triebwerksbauer Rolls-Royce nähert sich langsam seinen Effizienzzielen,
Interview mit Unternehmenschef Warren East, FT, S. 15
- Wenn die USA sehr protektionistisch werden würden, wäre das nicht gut für die
Weltwirtschaft und auch nicht für uns', Interview mit Finanzchef Marcus
Kuhnert der deutschen Merck, BöZ, S. 11
- Unternehmen sitzen auf Bargeld-Rekord, Bild, S. 2
- Warnung vor dem IT-Gipfel: Deutschland droht digitale Kluft, SZ, S. 26
- Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble will rasches Ende der
Niedrigzinspolitik in Europa, Passauer Neue Presse
- US-Pharmakonzern Pfizer wird sich möglicherweise aus dem chinesischen
Gemeinschaftsunternehmen Zhejiang Hisun Pharmaceutical wegen sinkender
Gewinne zurückziehen, China Business News
- Seat-Chef Luca de Meo erwartet für VW-Tochter Rekordjahr beim Umsatz,Expansion

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15.11.2016 08:26
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DEUTSCHLAND: - GEWINNE - Der Dax dürfte am Dienstag abermals Kurs auf seinen wichtigen Widerstand nehmen. Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex rund zwei Stunden vor dem Auftakt 0,51 Prozent höher auf 10 748 Punkte. Tags zuvor war das Börsenbarometer erneut nur kurz über die Marke von 10 800 Punkten geklettert. Seit August ist sie eine zu hohe Hürde für den Dax. Am Dienstag könnten nun eine ganze Reihe von Konjunkturdaten für frische Impulse sorgen.

USA: - WEITERER REKORD - An der New Yorker Wall Street erreichte die Rekordrally im Dow Jones Industrial mit 18 934 Punkten eine neue Bestmarke. Letztlich schloss der US-Leitindex jedoch rund 60 Punkte darunter nur noch kaum verändert. Die Tech-Werte setzten derweil ihre Underperformance seit der Trump-Wahl fort und verloren deutlich.

ASIEN: - KAUM BEWEGUNG - An Asiens Börsen hielten sich die Bewegungen am Morgen in Grenzen. An den zuletzt starken chinesischen Festlandbörsen ging es etwas abwärts, während sich die Kurse in Hongkong stabilisierten. An der Tokioter Börse traten die wichtigsten Indizes auf der Stelle.
DAX 10.693,69 0,24%
XDAX 10.703,50 0,09%
EuroSTOXX 50 3.039,80 0,32%
Stoxx50 2.820,45 0,34%

DJIA 18.868,69 0,11%
S&P 500 2.164,20 -0,01%
NASDAQ 100 4.702,05 -1,05%

Nikkei 225 17.668,15 -0,03%

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN: - UNTER 160 ERNEUTE SCHWÄCHE - Nach der leichten Stabilisierung vom Vortag warnen die Experten der Helaba für den Fall eines Rutsches unter 160 mit erneutem Abgabedruck im Bund-Future. Die anstehenden US-Konjunkturdaten dürften wohl nicht für Unterstützung sorgen.
Bund-Future 160,13 0,09%

DEVISEN: - WEITERER STABILISIERUNGSVERSUCH - Nach sechs schwachen Handelstagen in Folge versucht der Euro abermals an einer Stabilisierung. Seit der Wahl Donald Trumps zum nächsten US-Präsidenten befindet sich der US-Dollar auf einem Höhenflug und setzt andere Währungen wie den Euro, vor allem aber auch Währungen von Schwellenländern unter Druck. Die europäische Gemeinschaftswährung wurde am Montag mit 1,0709 US-Dollar auf dem tiefsten Stand seit Dezember 2015 gehandelt.
(Alle Kurse 7:15 Uhr)
Euro/USD 1,0750 0,15%
USD/Yen 108,14 -0,24%
Euro/Yen 116,25 -0,09%

ROHÖL - LEICHTE GEWINNE - Die Ölpreise sind am Dienstag moderat gestiegen. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Januar 45,14 US-Dollar. Das waren 71 Cent mehr als am Montag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Dezember-Lieferung stieg um 78 Cent auf 44,10 Dollar.

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UMSTUFUNGEN VON AKTIEN

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- HSBC HEBT ZIEL FÜR CENTROTEC AUF 25 (23) EUR - 'BUY'

- HSBC HEBT ZIEL FÜR HAPAG-LLOYD AUF 16,50 (16,00) EUR - 'REDUCE'

- HSBC SENKT ZIEL FÜR LPKF LASER AUF 7,70 (8,00) EUR - 'HOLD'

- HÄNDLER: EXANE BNP HEBT ZIEL FÜR HEIDELBERGCEMENT AUF 101,50 (88,50) EUR

- HÄNDLER: JPMORGAN SENKT ZIEL FÜR RTL GROUP AUF 73 (78) EUR - 'NEUTRAL'

- HÄNDLER: JPMORGAN SENKT ZIEL FÜR STRÖER AUF 52 (58) EUR - 'OVERWEIGHT'

- HÄNDLER: LAMPE HEBT ZIEL FÜR EVOTEC AUF 6,50 (5,90) EUR - 'KAUFEN'

- HÄNDLER: LAMPE HEBT ZIEL FÜR K+S AUF 27 (22) EUR - 'KAUFEN'

- HÄNDLER: LAMPE SENKT ZIEL FÜR AXEL SPRINGER AUF 46 (52) EUR - 'HALTEN'

- HÄNDLER: LAMPE SENKT ZIEL FÜR PATRIZIA IMMOBILIEN AUF 18 (25) EUR - 'KAUFEN'

- S&P GLOBAL SENKT ZIEL FÜR RWE AUF 14 (17) EUR - 'BUY'

- GOLDMAN HEBT ZIEL FÜR ALSTOM AUF 27 (24) EUR - 'NEUTRAL'

- HSBC HEBT ZIEL FÜR ING AUF 14,20 (12,40) EUR - 'BUY'

- HÄNDLER: DEUTSCHE BANK HEBT ZIEL FÜR SWISS RE AUF 102 (98) CHF - 'BUY'

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PRESSESCHAU

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- Arbeitgeberpräsident Ingo Kramer warnt die grosse Koalition aus Union und SPD davor, im Wahljahr 2017 den Rentnern teure Versprechungen zu machen, Interview, HB, S.6,7

- Umfrage: Energiewirtschaft sieht Potenzial in Blockchain-Technologie, HB, S.9

- Audi findet keinen Entwicklungsvorstand, HB, S.18

- "Der Deal ist aber eine Flucht nach vorn und das kleinere Übel", Interview mit Klaus-Michael Kühne, Grossaktionär von Hapag-Lloyd, u.a. zum Zusammenschluss mit UASC, HB, S.16,17

- Übernahmen: Union will der Ministererlaubnis Zügel anlegen - Verfahren soll gestrafft werden, FAZ, S.17

- Karstadt kommt voran - Führung erreicht selbst gesteckte Ziele, FAZ, S.21

- Rügenwalder Mühle erwägt Komplett-Fleischverzicht, FAZ, S.25

- Unicredit plant Kapitalerhöhung über 13 Milliarden Euro - Neue Strategie und Zeitplan für Kapitalmassnahme nach Referendum am 4. Dezember, WSJ, S.B1

- Karstadt sieht sich auf dem "sehr guten Weg zur endgültigen Gesundung", Welt, S.12

- Autokonzerne planen bundesweites Tankstellen-Netz für E-Fahrzeuge, Bild, S.3

- Grosse Koalition einigt sich: Bundesverkehrswegeplan wird 1,3 Milliarden Euro teurer, SZ, S.19

- LPKF will Verlustzone 2017 verlassen, Interview mit Vorstandschef Ingo Bretthauer, BöZ, S.10

- "Es geht um Feintuning", Neuer Aurubis-Chef Jürgen Schachler gegen radikalen Strategieschwenk, aber offen für Expansion, Interview, BöZ, S.11

- Auch Flugbegleiter könnten wieder streiken, Tagesspiegel

- Britische Regierung erwägt Investitionen in Infrastruktur über 15 Milliarden Pfund, Sky

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14.11.2016 08:28
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DEUTSCHLAND: - STARK ERWARTET - Für den Dax zeichnen sich am Montag nach guten Wirtschaftsdaten aus Japan Gewinne ab. Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex rund zwei Stunden vor dem Auftakt 0,84 Prozent höher auf 10 758 Punkte. Damit rückt einmal mehr die Hürde bei 10 800 Punkten in den Blick, an der der Index seit August mehrfach wieder abdrehte.

USA: - LEICHTE GEWINNE - Zum Ende einer spektakulären Woche mit Donald Trumps Überraschungssieg bei der US-Präsidentschaftswahl hat der Schwung an der Wall Street etwas nachgelassen. Der Dow Jones Industrial zog am Freitag zwar noch etwas an, blieb aber unter seinem Rekordhoch vom Donnerstag. Das Wochenplus von über fünf Prozent fällt so hoch aus wie zuletzt vor fast fünf Jahren.

ASIEN: - JAPAN NACH DATEN STARK - Die Nachwehen der US-Präsidentschaftswahl zeichnen in Asien ein uneinheitliches Bild: Die Tokioter Börse profitierte davon, dass Japans Wirtschaft dank einer Exportbelebung stärker wuchs als Experten erwartet war. Auch in China scheint die dortige Wirtschaft die neuen Massnahmen zur Abkühlung des überhitzten Immobilienmarkts halbwegs gut zu vertragen. Dort legten die Kurse ebenfalls etwas zu - aus anderen asiatischen Märkten floss indes Kapital ab. Hier dominierte die Verunsicherung über die zukünftige Marschrichtung des designierten US-Präsidenten Donald Trump.
DAX 10.667,95 0,36%
XDAX 10.693,88 0,19%
EuroSTOXX 50 3.030,02 -0,54%
Stoxx50 2.810,87 -0,53%

DJIA 18.847,66 0,21%
S&P 500 2.164,45 -0,14%
NASDAQ 100 4.751,95 0,10%

Nikkei 225 17.672,62 +1,7%

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN: - ERHOLUNG MÖGLICH - Die Experten der Helaba rechnen im Bund-Future auch nach dem jüngsten Rutsch nicht mit einer grösseren Erholung. Im Tageschart liessen Verkaufssignale und Indikatorenlage auf weitere Tiefs schliessen.
Bund-Future 159,98 -0,29%

DEVISEN: - TIEF SEIT JANUAR - Der Euro rutschte am Montagmorgen zum US-Dollar auf den tiefsten Stand seit Januar. Der Gemeinschaftswährung droht nun der sechste Verlusttag in Folge. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Freitag noch auf 1,0904 (Donnerstag: 1,0895) Dollar festgesetzt, der Dollar kostete damit 0,9171 (0,9179) Euro.
(Alle Kurse 7:15 Uhr)
Euro/USD 1,0793 -0,50%
USD/Yen 107,57 0,79%
Euro/Yen 116,10 0,28%

ROHÖL - KAUM BEWEGUNG - Die Ölpreise haben sich am Montag zu Beginn der neuen Handelswoche so gut wie nicht bewegt. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Januar 44,79 US-Dollar. Das waren vier Cent mehr als am Freitag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Dezember-Lieferung fiel dagegen um fünf Cent auf 43,36 Dollar.

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PRESSESCHAU

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- In Europa befinden sich die Entgelte für Windstrom im freien Fall, nur in Deutschland nicht, weil der Staat über mehrere Jahre eine hohe Vergütung garantiert, HB, S. 1

- IG Metall wehrt sich gegen Osram-Übernahme, Interview mit dem bayerischen IG-Metall-Chef Jürgen Wechsler, HB, S. 26

- Mit Hilfe der chinesischen Mutter ChemChina hat sich Pirelli neu sortiert - und will nun zurück an die Börse, Interview mit Unternehmenschef Marco Tronchetti Provera, HB, S. 18

- Trumpf-Miteigentümer Peter Leibinger fordert mittelständische Unternehmen auf, die Digitalisierung selbst in die Hand zu nehmen und nicht auf die Politik zu hoffen, Interview, HB, S. 22

- Der Verkauf des Allianz-Instituts, der Oldenburgischen Landesbank, geht voran: Die Interessenten Apollo und Commerzbank bekommen Konkurrenz, HB, S. 32

- 'Ich glaube, Trump wird gleich zu Beginn vom Kongress die Erlaubnis und das Budget einholen, um eine Mauer an der Grenze zu Mexiko zu errichten', Interview mit Eric Cantor, Ex-Mehrheitsführer der Republikaner, HB, S. 8

- An der Vertrauenskrise, in der die EU steckt, sind nicht die Bürger schuld - sie ist ein Problem der europäischen Eliten, Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer, FAZ, S. 7

- SPD lehnt Verbot des Arzneimittel-Versandhandels ab, FAZ, S. 17

- Kammern sagen weiteres Engagement für Flüchtlinge zu, FAZ, S. 19

- Die deutsche Finanzaufsicht Bafin will in Abstimmung mit dem Justizministerium die rechtliche Grundlage schaffen, Boni von Mitarbeitern wieder zurückzufordern, wenn sie an Handlungen beteiligt waren, die zu Verlusten oder Strafen führen, FAZ, S. 26

- Bertelsmann will in China, Brasilien und Indien mehr investieren, Interview mit Unternehmenschef Thomas Rabe, FT, S. 16

- BMW-Chef Harald Krüger: 2017 wollen wir 100 000 Autos mit E-Antrieben verkaufen, Interview, SZ, S. 18

- Europäischer Rechnungshof rügt EZB-Bankenaufsicht wegen angeblich zu starker Abhängigkeit von nationalen Behörden, SZ, S. 17

- Bundesrechnungshof: Kosten für Flüchtlinge sind hohes Haushaltsrisiko, Bild, S. 1

- Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) lässt Dutzende Steuervorteile überprüfen, Bild, S. 2

- CDU-Politiker Kai Wegner will finanzielle Anreize für mehr Abschiebungen, Interview, Welt, S. 5

- SPD-Wirtschaftspolitiker Harald Christ: "Plädoyer für die Vermögenssteuer zeigt, dass Grüne aus Erfahrungen nicht klug werden", Welt, S. 4

- Sahra Wagenknecht, Fraktionsvorsitzende der Linken, attackiert Grüne für Vermögenssteuer-Beschluss - "Kann man nicht ernst nehmen", Funke Mediengruppe

- Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) weiter gegen Vermögenssteuer, Frankfurter Rundschau

- Vorsitzende der grünen Bundestagsfraktion, Katrin Göring-Eckardt: Beschluss zur Vermögenssteuer muss jetzt ins Wahlprogramm, Mitteldeutsche Zeitung

- Nach US-Präsidentenwahl: EU-Kommission sieht stärkeres Interesse asiatischer Staaten an wirtschaftlicher Bindung an Europa, Gespräch mit Kommissions-Vizepräsident Jyrki Katainen, Welt, S. 12

- Die Aussichten bis 2019 für das Wachstum in Europa und Frankreich sind "enttäuschend", Interview mit französischem Finanzminister Michel Sapin, Les Echos

- D-Mark im Wert von 12,73 Milliarden DM (etwa 6,5 Milliarden Euro) noch im Umlauf, Funke Mediengruppe

- Hamburgs Justizsenator will stärker gegen Steuerbetrug vorgehen, Funke Mediengruppe

- Hamburg lehnt Privatisierung von Autobahnen ab, Funke Mediengruppe

(WDH: Diese Meldung wurde bereits am Vorabend erstmals publiziert und ist als Service wiederholt worden.)

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10.11.2016 08:30
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DEUTSCHLAND: - WEITERE GEWINNE - Imposante Stärke aus Übersee dürfte dem Dax am Donnerstag weiteren Rückenwind liefern. Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex rund zwei Stunden vor dem Auftakt 0,51 Prozent höher auf 10 700 Punkte. Tags zuvor hatte das Börsenbarometer nach dem überraschenden Wahlsieg von Donald Trump zunächst deutlich nachgegeben, dann aber den Sprung in die Gewinnzone geschafft und letztendlich sogar rund 1,5 Prozent zugelegt. Analyst Craig Erlam vom Broker Oanda machte vor allem die versöhnlichen Töne, die Trump nach der Wahl anschlug, für die positive Kehrtwende an den Aktienmärkten verantwortlich. An der Wall Street schaffte der US-Leitindex Dow Jones Industrial dann auch fast den Sprung auf ein Rekordhoch.

USA: - DOW KRATZT AN REKORDHOCH - Die positive Reaktion der Wall Street auf Donald Trumps Überraschungssieg hat zunächst alle vorherigen Horrorszenarien Lügen gestraft. Marktexperten beschwichtigten am Mittwoch die Sorgen, die ein möglicher Erfolg des umstrittenen republikanischen Kandidaten bereits vor der Wahl ausgelöst hatte.

ASIEN: - ERHOLUNGSRALLY - Asiens Börsen erholten sich am Morgen kräftig von ihrem schwersten Rückschlag seit dem Brexit-Votum im Juni. Auslöser war am Vortag der sich bereits abzeichnende überraschende Wahlsieg von Donald Trump. Nikkei & Co folgten nun der Entwicklung in Europa und an der Wall Street. Hier war der Schock schnell verdaut worden. Ein Experte sprach von einem "u-turn" in der Anlegerstimmung.
DAX 10.646,01 1,56%
XDAX 10.665,01 1,12%
EuroSTOXX 50 3.056,29 1,09%
Stoxx50 2.831,93 1,66%

DJIA 18.589,69 1,40%
S&P 500 2.163,26 1,11%
NASDAQ 100 4.825,18 0,42%

Nikkei 225 17.344,42 +6,7%

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RENTEN: - FUTURE BLEIBT IM ABWÄRTSTREND - Der Bund-Future bleibt den Helaba-Experten zufolge nach seinem gescheiterten Ausbruchsversuch im Abwärtstrend. Sie rechnen nun zunächst mit einem Test des Tiefs aus dem März bei 160,81. Danach käme die Unterstützungszone um 160 ins Spiel.
Bund-Future 160,94 -0,53%

DEVISEN: - STABILISIERT - Nach massiven Schwankungen im Zuge der Auszählung der US-Präsidentschaftswahlen zur Wochenmitte zeigt sich der Euro am Morgen stabilisiert. Tags zuvor war die Gemeinschaftswährung dank der US-Dollar-Schwäche zunächst bis knapp 1,1300 Dollar nach oben gerannt, dann jedoch bis auf 1,09 Dollar abgesackt. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs auf 1,1022 (Dienstag: 1,1038) Dollar festgesetzt; der Dollar kostete damit 0,9073 (0,9060) Euro.
(Alle Kurse 7:15 Uhr)
Euro/USD 1,0939 0,27%
USD/Yen 105,28 -0,57%
Euro/Yen 115,18 -0,30%

ROHÖL - LEICHTES PLUS - Die Ölpreise haben am Donnerstag im frühen Handel leicht zugelegt. Am Vortag hatten die Preise nach der Bekanntgabe des Siegs Donald Trumps bei den US-Präsidentschaftswahlen zunächst kräftig nachgegeben. Inzwischen liegen die Preise aber wieder leicht über dem Niveau vor dem Rückgang. Händler begründeten dies mit eher moderaten Aussagen von Trump nach der Wahl. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Januar stieg am Donnerstag im Vergleich zum Vortag um 20 Cent auf 46,56 US-Dollar. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte WTI stieg um sieben Cent auf 45,34 Dollar.

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PRESSESCHAU

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- Donald Trump will keinen Rücktritt von Fed-Chefin Janet Yellen, WSJ, A2

- Martin Richenhagen, deutscher Chef des US-amerikanischen Traktorherstellers AGCO, traut Donald Trump als US-Präsident einiges zu, Interview, HB, S. 16, 17

- NXP-Chef Rick Clemmer sieht durch Verkauf seines Unternehmens an Qualcomm kein Aussterben der Chipbranche in Europa, Interview, HB, S. 24

- Joschka Fischer, ehemaliger deutscher Aussenminister, hält nach US-Präsident Donald Trump jetzt auch eine französische Präsidentin Marine Le Pen für möglich, Gastkommentar, HB, S. 64

- "Branchenreport Onlinehandel" des Instituts für Handelsforschung (IFH): Onlinehandel erreicht Rekordmarke, HB, S. 40

- Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) nach Trump-Erfolg besorgt über politischen Diskurs, Bild, S. 5

-Trump-Sieg: Führende Ökonomen warnen vor Wohlstandsverlusten und Nachteilen für Europa, Welt, S. 22

- ABB-Chef Ulrich Spiesshofer sieht sich in der Reaktion der Analysten und des Marktes von der Entscheidung, die Stromnetz-Sparte zu behalten, bestätigt, Interview, SZ, S. 22

- Atlantik-Brücken-Chef Fredrich Merz glaubt nicht an endgültiges Aus von TTIP : "Trump ist aggressiv und laut, aber er ist nicht dumm", Welt, S. 12

- Der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses im Bundestag, Norbert Röttgen (CDU), warnt Europa nach der Wahl von Donald Trump zum US-Präsidenten vor der hohen Jugendarbeitslosigkeit in vielen europäischen Ländern, Welt, S. 11

- Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) weist Blockade-Vorwurf bei Klimaschutz zurück, Funke Mediengruppe

- Renault rechnet trotz des schlechten Starts des staatlichen Förderprogramms für Elektroautos mit Erfolg der Massnahmen, Interview mit Deutschland-Chef Uwe Hochgeschurtz, Stuttgarter Zeitung

- Grünen-Kritik: Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) noch im 'Dampflok-Zeitalter', Passauer Neue Presse

- Aussenhandelsverbandspräsident Anton Börner warnt vor Auswirkungen der Trump-Wahl für die Architektur des Welthandels, Berliner Zeitung

- Wirtschaftsweiser Peter Bofinger: Wahlsieg Trumps stürzt die Weltwirtschaft in Ungewissheit, Der Tagesspiegel

- Leiter des Instituts für Makroökonomie der Hans-Böckler-Stiftung Gustav Horn: Deutsche Wirtschaft könnte in die Stagnation rutschen, Der Tagesspiegel

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

09.11.2016 08:29
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DEUTSCHLAND: - KURSRUTSCH - Ein höchst wahrscheinlich erscheinender Sieg von Donald Trump bei der US-Präsidentschaftswahl hat die Investoren am Mittwoch geschockt. Der Broker IG taxierte den Dax rund zwei Stunden vor dem Auftakt 4,25 Prozent tiefer auf 10 037 Punkte. Zwischenzeitlich wurde der Dax von IG sogar unter der psychologisch wichtigen Marke von 10 000 Punkten gesehen. Die Investoren müssten sich nun sammeln und überlegen, wie sie mit der neuen politische Lage umgehen, erklärte Marktexperte Daniel Saurenz Feingold Research. Er sprach von einem "Horrorszenario für die Finanzmärkte". Immerhin sei zumindest eine Leitzinserhöhung in den USA im Dezember weiter alles andere sicher.

USA: - OPTIMISMUS WEICHT ANGST - Die Investoren an der Wall Street hatten sich am Tag der US-Präsidentschaftswahl noch vorsichtig optimistisch gezeigt. Der Dow Jones Industrial legte am Dienstag zeitweise bis auf 18 400 Punkte, was den höchsten Stand seit dem 22. September bedeutete. Angesichts des absehbaren Wahlsieges von Donald Trump rauschten die Futures am Mittwochmorgen jedoch in den Keller. Der Broker IG taxiert den Dow aktuell nur noch auf 17690 Punkte - etwa 3,5 Prozent schwächer.

ASIEN: - MASSIVE VERLUSTE - Die asiatischen Börsen bekamen den Verkaufsdruck angesichts des drohenden Trump-Sieges am Morgen bereits voll zu spüren. Der Nikkei brach in Tokio in der Spitze über 6 Prozent ein, und für den Hongkonger Hang Seng ging es um über 4 Prozent abwärts.
DAX 10.482,32 0,24%
XDAX 10.546,80 0,69%
EuroSTOXX 50 3.023,43 0,47%
Stoxx50 2.785,75 0,43%

DJIA 18.332,74 0,40%
S&P 500 2.139,56 0,38%
NASDAQ 100 4.804,92 0,65%

Nikkei 225 16.251,54 -5,4%

---------- DEVISEN / ROHÖL

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DEVISEN: - EURO MIT HOCH SEIT SEPTEMBER, PESO STÜRZT AB - Angesichts des drohenden Sieges von Donald Trump bei der US-Präsidentschaftswahl ist der US-Dollar zum Euro auf den tiefsten Stand seit Anfang September abgerutscht. Der mexikanische Peso brach gegenüber der US-Währung derweil auf ein neues Rekordtief ein. Weil Trump Mexiko mit einem Handelskrieg und mit dem Bau einer Mauer an der Landesgrenze gedroht hatte, galt für das "Trump-o-Meter": Je höher die Chancen Trumps auf einen Wahlsieg, desto höher der Druck auf den Peso.
(Alle Kurse 7:15 Uhr)
Euro/USD 1,1272 2,34%
USD/Yen 101,55 -3,39%
Euro/Yen 114,46 -1,13%

ROHÖL - DEUTLICHE VERLUSTE - Die Ölpreise haben am Mittwoch aufgrund von Unsicherheit wegen eines möglichen Wahlsiegs des US-Präsidentschaftskandidaten Donald Trump deutlich nachgegeben. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Januar fiel auf 44,94 US-Dollar. Das waren 1,10 Dollar weniger als am Dienstag. Ein Fass der amerikanischen Sorte WTI zur Lieferung im Dezember kostete 43,71 Dollar und damit 1,27 Dollar weniger als am Vortag. Die Preise beider Sorten fielen damit um über drei Prozent. Brent ist so günstig zu haben wie zuletzt im August, WTI ist so billig wie zuletzt im September.

---------- UMSTUFUNGEN VON AKTIEN

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*BERENBERG SENKT ENGIE AUF 'HOLD' (BUY) - ZIEL 13,50 (16,00) EUR *GOLDMAN HEBT ZIEL FÜR TATE & LYLE AUF 750 (715) PENCE - 'NEUTRAL' *S&P GLOBAL SENKT VESTAS AUF 'HOLD' (BUY) - ZIEL 500 (600) DKK *HÄNDLER: MERRILL LYNCH SENKT ARCELORMITTAL AUF 'NEUTRAL' (BUY)

---------- PRESSESCHAU ----------

- Bayer hat erneut Ärger mit dem Blutverdünner Xarelto. Bei der Zulassung des Mittels hat Bayers US-Partner Jansssen offenbar jahrelang Informationen zurückgehalten. In den USA ist die Zahl der Patientenklagen auf mehr als 14 000 angewachsen, HB, S. 1, 4 und 5 - Früherer US-Verteidigungsminister Chuck Hagel spricht sich nach US-Wahl für Neustart mit russischem Staatschef Wladimir Putin aus. "Wir müssen die Hand in Richtung unserer Verbündeten ausstrecken und danach das richtige Forum mit Präsident Putin finden", Interview, HB, S. 6, 7 - Chefökonom am Potsdam-Institut für Klimaforschung, Ottmar Edenhofer" zu Klimaschutzplan: "Wir brauchen den Mindestpreis für CO2", Interview, HB, S. 15 - Chef des Waggon-Vermieters VTG, Heiko Fischer, kritisiert Bahn-Politik der Regierung. "Deutschland hat keinen Masterplan", Interview, HB, S. 23 - Ex-Top-Manager Thomas Middelhoff soll wieder vor Gericht - Anklage wegen Boni bei Arcandor-Konzern zugelassen, HB, S. 26 - Kein Dumpingfreifahrtschein für China - EU-Kommission will Antidumping-Regeln auf neue Grundlage stellen, FAZ, S. 15 - Anklage wegen Boni bei Arcandor-Konzern zugelassen, SZ, S. 19 - Umfrage: US-Wahlkampf hat Deutschen Angst gemacht, Bild, S. 4 - Verdi-Chef Frank Bsirkse: Ceta trotz Nachbesserungen nicht zustimmungsfähig, Berliner Zeitung - Dobrindt ändert Mautpläne für Kurzzeit-Vignetten, Passauer Neue Presse

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---------- TAGESVORSCHAU / KONJUNKTURPROGNOSEN

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TERMINE MIT ZEITANGABE

02:30 CHN: Verbraucherpreise 10/16

07:00 D: LEG Immobilien 9Monatszahlen

07:00 D: HeidelbergCement Q3-Zahlen (Call 10.00 h)

07:00 D: Osram Licht Jahreszahlen (Pk 9.00 h)

07:00 D: Kuka 9Monatszahlen

07:00 F: Alstom Halbjahreszahlen

07:30 A: Voestalpine Halbjahreszahlen

07:30 A: OMV Q3-Zahlen

07:30 D: Munich Re Q3-Zahlen (Call 9.30 h)

07:30 D: Heidelberger Druckmaschinen Halbjahreszahlen

07:30 D: Eon Q3-Zahlen (Call 9.30 h)

08:00 GB: Burberry Halbjahreszahlen

08:00 D: Schaeffler Q3-Zahlen

08:00 A: Wienerberger Q3-Zahlen

10:00 D: Constantin Medien ao Hauptversammlung

10:30 GB: Handelsbilanz 09/16

13:00 D: Lufthansa Verkehrszahlen 10/16

16:30 USA: Energieministerium Ölbericht (Woche)

17:50 F: Vivendi 9Monatszahlen

TERMINE OHNE GENAUE ZEITANGABE

A: Verbund 9Monatszahlen

CH: Swiss Life Q3 Interim Statement

D: Scout24 Q3-Zahlen

D: Compugroup Q3-Zahlen

D: Deutsche Postbank 9Monatszahlen

D: Brenntag Q3-Zahlen

D: Grammer Q3-Zahlen

D: SÜSS MicroTec Q3-Zahlen

DK: Carlsberg Q3-Zahlen

GB: Wizz Air Halbjahreszahlen

GB: Sainsbury Halbjahreszahlen

S: Ericsson Investor Update

NL: Euronext Q3-Zahlen

SONSTIGE TERMINE

10:00 D: "Handelsblatt"-Autogipfel, Fortsetzung: "Tag der Vorstände"

10:15 h BMW-Chef Harald Krüger, Daimler-Chef Dieter Zetsche,

VW-Chef Matthias Müller

12:15 h Herausforderung De-Karbonisierung, mit VDA-Präsident

Matthias Wissmann, baden-württembergischem

Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann (Grüne)

11:00 D: Pressebrunch mit dem Chefvolkswirt der Berenberg Bank, Holger

Schmieding. Dabei geht es um folgende Themen: Wie geht es weiter

nach der US-Wahl? Wird die Fed die Zinsen erhöhen? Bleibt der

Aufschwung in der Eurozone trotz Brexit und anderer Risiken stabil?

Setzt Deutschland seinen Aufwärtstrend fort und verlängert die EZB

ihr Anleihekaufprogramm?

11:00 EU: Herbst-Wirtschaftsprognose der EU-Kommission

15:00 D: Deutscher Baugewerbetag 2016 "Perspektive Bauwirtschaft"

u.a. mit Bundesbauministerin Barbara Hendricks (SPD) und dem

Vorsitzenden der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Volker Kauder. Berlin

19:00 B: Europa-Rede von EU-Präsident Jean-Claude Juncker. Die Europa-Rede

ist eine jährlich wiederkehrende Stellungnahme der höchsten

Repräsentanten

19:30 D: 10. Transatlantische Jahreswirtschaftskonferenz "Der

transatlantische Marktplatz 2016: Führung in einer Welt voller

Herausforderungen" (bis 10.11.) u.a. mit US-Botschafter John B.

Emerson und Ulrich Grillo, Präsident BDI, Frankfurt

D: 51. BME-Symposium Einkauf und Logistik "Agenda 2030: Agil und

vernetzt" (bis 11.11.) des Bundesverbandes Materialwirtschaft,

Einkauf und Logistik (BME), Berlin

D: Tarifverhandlungen Deutsche Bahn mit der Eisenbahn- und

Verkehrsgewerkschaft (EVG), 2. Runde

KONJUNKTURPROGNOSEN FÜR DIE EUROZONE UND DIE USA

Prognose Vorwert

EUROZONE

(Keine marktbewegenden Daten erwartet.)

USA

16.00 Uhr

Lagerbestände Grosshandel, Sept +0,2 +0,2

(Präsidentschaftswahl)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

08.11.2016 08:11
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DEUTSCHLAND: - KAUM VERÄNDERT - Nach der kräftigen Erholung zu Wochenbeginn scheinen sich die Anleger am deutschen Aktienmarkt am Tag der US-Präsidentschaftswahl zunächst zurückzuhalten. Der Broker IG taxierte den Dax am Dienstag rund zwei Stunden vor dem Auftakt mit plus 0,03 Prozent auf 10 460 Punkte nahezu unverändert. Die Präsidentschaftswahl in den USA drängte das restliche Geschehen in den Hintergrund. Angesichts der Kursgewinne zum Wochenauftakt hätten die Investoren wohl begonnen, einen Sieg der Demokratin Hillary Clinton einzupreisen, sagte Analyst Michael Hewson vom Broker CMC Markets UK. Wie nervös die Anleger sind, hatte sich allerdings in der vergangenen Woche gezeigt, als die Kurse angesichts verbesserter Siegchancen von Donald Trump gepurzelt waren. Zudem ist die Erinnerung an das völlig überraschende Brexit-Votum der Briten stets präsent.

USA: - SCHWARZE SERIE IMPOSANT BEENDET - Wieder gestiegene Chancen von Hillary Clinton auf die US-Präsidentschaft haben die Wall Street einen Tag vor der Wahl beflügelt. Auslöser des Stimmungsumschwungs war eine Mitteilung der US-Bundespolizei FBI, die die demokratische Kandidatin in der E-Mail-Affäre entlastete. Damit endete im S&P-500-Index die mit neun Verlusttagen in Folge längste Verlustserie seit 1980.

ASIEN: - LEICHTE GEWINNE - Gute Umfragewerte für Hillary Clinton sorgten an den meisten asiatischen Börsen am Morgen für weitere Gewinne. Am deutlichsten fielen sie an den chinesischen Börsen aus.
DAX 10.456,95 1,93%
XDAX 10.474,76 2,47%
EuroSTOXX 50 3.009,28 1,85%
Stoxx50 2.773,89 1,61%

DJIA 18.259,60 2,08%
S&P 500 2.131,52 2,22%
NASDAQ 100 4.773,73 2,43%

Nikkei 225 17.171,38 -0,03%

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN: - CLINTON-SIEG EIN RISIKO FÜR DEFENSIVE - "Solange die US-Wahl nicht entschieden ist, hält die Nervosität an den Finanzmärkten an", heisst es bei den Experten der Helaba. Ein Sieg von Hillary Clinton würde den Risikoappetit tendenziell erhöhen und die Kurse von Staatsanleihen belasten. Zudem bleibe im Chart der Abwärtstrend tonangebend.
Bund-Future 162,15 -0,14%

DEVISEN: - STABILISIERUNG NACH GEWINNMITNAHMEN - Nach den Gewinnmitnahmen zu Wochenbeginn präsentiert sich der Euro am Morgen recht stabil. Tags zuvor war er nach zweiwöchiger Rally mit einem Anstieg um rund 3 Cent gegenüber dem US-Dollar wieder etwas zurückgekommen. Der Greenback profitierte von gestiegenem Optimismus für einen Wahlsieg von Hillary Clinton.
(Alle Kurse 7:15 Uhr)
Euro/USD 1,1043 -0,02%
USD/Yen 104,38 -0,11%
Euro/Yen 115,27 -0,13%

ROHÖL - KAUM VERÄNDERT - Die Ölpreise haben sich am Dienstag im frühen Handel wenig bewegt. Am Markt warte man das Ergebnis der US-Präsidentschaftswahlen ab, das in der Nacht zum Mittwoch bekannt werden dürfte, hiess es aus dem Handel. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Januar kostete am Morgen 46,25 US-Dollar. Das waren 10 Cent mehr als am Montag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte WTI zur Lieferung im Dezember fiel um einen Cent auf 44,88 Dollar.

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PRESSESCHAU

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- Die Europäische Kommission will die Zusagen der britischen Regierung an den
japanischen Autohersteller Nissan für die Zeit nach dem Austritt aus der
Europäischen Union genau überprüfen, FAZ, S. 18
- Der neue RWE-Chef Rolf Martin Schmitz arbeitet nach dem Innogy-Börsengang an
einer eigenen Strategie, Interview, HB, S. 1, 22, 23
- 'Wir wachsen derzeit in der Region Europa im Produktbereich doppelt so schnell
wie der Markt und gewinnen so Marktanteile', Interview mit Europa-Chef Thomas
Donato des US-Automatisierungsspezialisten Rockwell Automation, HB, S. 30
- Banken-Stresstest hat parlamentarisches Nachspiel, HB, S. 36
- 'Frankfurt muss am Image arbeiten', Interview mit hessische Finanzminister
Thomas Schäfer, HB, S. 34, 35
- Deutsche Wirtschaft warnt vor Sanktionen gegen die Türkei, HB, S. 18
- Union-Wirtschaftsexperte Joachim Pfeiffer (CDU) gegen Türkei-Sanktionen,
HB, S. 18
- Bundestag stockt Haushalt wegen Ausgaben für mehr Sicherheit auf, HB, S. 17
- Portugal will 2017 die Staatsinvestitionen wieder leicht erhöhen - und dennoch
das Defizit weiter senken, Interview mit portugiesischem Wirtschaftsminister
Manuel Caldeira Cabral, HB, S. 16
- Der Gouverneur der ungarischen Notenbank (MNB), György Matolcsy, macht
Flüchtlingspolitik für Wirtschaftsprobleme verantwortlich, Interview, FAZ, S. 20
- Französischer Ölkonzern Total will nach schnellen Kostensenkungen wieder
investieren, unter anderen im Iran, Interview mit Unternehmenschef Patrick
Pouyanné, FT, S. 15
- Unternehmenschef der Allianz-Tochter Pimco will sich mehr auf Gebiete wie
Hedgefonds fokussieren, WSJ, S. B7
- Früherer VW-Vorstandschef Martin Winterkorn soll als Zeuge bei Gericht
aussagen, was er über die Abgas-Affäre weiss, SZ, S. 22
- Klimaschutzplan 2050 sieht deutliche Beschleunigung der Energiewende vor, ,
Welt, S. 11
- Grünen-Fraktionsvize Kerstin Andreae warnt vor Vermögenssteuer, Interview,
Welt, S. 10
- Huawei profitiert vom Samsung Note-7-Debakel, Interview mit Richard Yu,
Smartphone-Chef bei Huawei, Welt, online
- Früherer Reiseunternehmner Vural Öger verklagt "Spiegel Online": Vorwurf der
Rufschädigung - Schadenersatz angestrebt, Welt, S. 11
- Beschleunigung der Energiewende im Klimaschutzplan 2050, Welt, S. 11
- Agrarminister Christian Schmidt (CSU) will ein Label schaffen, das die
Bedingungen für Schweine, Rinder und Geflügel auszeichnet, SZ, S. 15
- Gewerkschafts-Chef warnt vor Rente mit 70, Interview mit Michael Vassiliadis,
Chef der Gewerkschaft IG BCE, "Rheinische Post"
- Junge CDU-Abgeordnete fordern höheres Rentenalter, Rheinische Post

- WDH/SEC prüft Handel mit Hinterlegungsscheinen - Deutsche Bank dabei,
WSJ, online
- WDH/Baden-Württembergs IG-Metall-Chef Roman Zitzelsberger: Wenig Sorgen um
deutsche Autobauer, Interview, Südkurier

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

21.10.2016 08:28
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DEUTSCHLAND: - STABIL - Der Dax dürfte am Freitag nach seinem Vortagessprung über die Marke von 10 700 Punkten stabil startet. Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex rund zwei Stunden vor dem Auftakt 0,02 Prozent höher auf 10 703 Punkte. Tags zuvor hatten Aussagen der Europäischen Zentralbank letztendlich Rückenwind geliefert. So verschob die EZB die Entscheidung über ihr billionenschweres Wertpapierkaufprogramm auf später und gab noch kein Signal für den möglichen Zeitpunkt einer Verringerung der Käufe.-

USA: - IM MINUS - An der Wall Street hat sich am Donnerstag wieder etwas Ernüchterung breitgemacht. Die wichtigsten Aktienindizes gaben leicht nach. Auf die Stimmung drückte eine trübe Gemengelage aus durchwachsenen Konjunkturdaten, teils enttäuschenden Unternehmensbilanzen und einem deutlichen Rückgang der Ölpreise. Zur Wochenmitte hatte ein Anstieg noch für Konjunkturoptimismus und damit für recht gute Laune an der US-Börse gesorgt.

ASIEN: - DURCHWACHSEN - Asiens Börsen haben zum Ausklang der Woche keine gemeinsame Richtung gefunden. Während es in Hongkong aufwärts ging, fielen die Kurse in Festland-China. In Japan herrschte im späten Handel am Freitag Stillstand. Die Geschäftszahlen mancher Weltkonzerne waren schlecht angekommen. Insgesamt hielten sich die Ausschläge in Grenzen.
DAX 10.701,39 0,52%
XDAX 10.714,28 0,58%
EuroSTOXX 50 3.076,63 0,68%
Stoxx50 2.863,14 0,38%

DJIA 18.162,35 -0,22%
S&P 500 2.141,34 -0,14%
NASDAQ 100 4.832,71 -0,08%

Nikkei 225 17237,16 0,01% (7:00 Uhr)

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN: - BEHAUPTET - Nach der EZB-Pressekonferenz am Vortag sei eine behauptete Eröffnung des Bund-Futures zu erwarten, erklärte Dirk Gojny von der National-Bank am Freitagmorgen. Im Tagesverlauf dürfte sich der Bund-Future nach seiner Meinung zwischen 163,70 und 164,75 bewegen.
Bund-Future 164,25 0,26%

DEVISEN: - EURO UNTER 1,09 DOLLAR- Der Euro ist am frühen Freitagmorgen unter die Marke von 1,09 US-Dollar gerutscht. Im Tief kostete er 1,0896 Dollar. Zuletzt lag der Euro nur knapp über der Marke. Der Euro hat damit seine beschleunigte Talfahrt in diesem Monat fortgesetzt. Anfang Oktober hatte er noch 1,12 US-Dollar gekostet.
(Alle Kurse 7:25 Uhr)
Euro/USD 1,0900 -0,27%
USD/Yen 104,13 0,18%
Euro/Yen 113,51 -0,09%

ROHÖL - BILLIGER - Die Ölpreise haben am Freitag ihre Verluste vom Vortag leicht ausgeweitet. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Dezember kostete im frühen Handel 51,21 US-Dollar. Das waren 17 Cent weniger als am Donnerstag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte WTI zur November-Lieferung fiel um 23 Cent auf 50,40 Dollar.

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PRESSESCHAU

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- "Es ist denkbar, dass 2030 autonom gesteuerte LKWs im öffentlichten Strassenverkehr fahren", Gespräch mit MAN-Vorstandschef Joachim Drees, HB, S.26

- Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD): Investieren statt Steuern senken, HB, S.1,12-13

- Monsanto hat vor Bayer-Deal mit BASF, Koch und Sinochem geredet, FT-Online

- Unionsfraktion erneuert Kritik an Klimaschutzplan von Bundesumweltministerin Barbara Hendricks, HB-Online

- Bosch-Aufsichtsrat fordert Steuererleichterungen für Start-ups, Interview mit AR-Chef Franz Fehrenbach, HB, S.56-57

- Kaufland plant Onlinelieferdienst in Hamburg, HB, S.24

- Junge Deutsche mit den besten Chancen überhaupt, Britische Studie, FAZ, S.19

- WDH/Apotheker fordern Verbot von Boni auf Arzneimittelpreise, FAZ, S.15,17

- WDH/Beteiligung von 25 Prozent an Deutscher Bank "reine Fantasie", FAZ, S.21 -

Morgan Stanley rät Investmentbanking-Kunden angesichts der Geldflut zur Eile bei Grossprojekten, Interview mit dem Leiter des Investmentbanking in Deutschland Christian Zorn, BöZ, S.3

- UBS-Investmentbanking-Chef Andrea Orcel fordert schnelle Klarheit über Kapitalanforderungen, Gastbeitrag, BöZ, S. 4

- WDH/IG Metall fordert Aus für Riester-Förderung, Frankfurter Rundschau

- WDH/Ungarn gegen neue Russland-Sanktionen, Rheinische Post - NRW will Arznei-Versandhandel verbieten, Rheinische Post

- EU-Kommission erteilt Forderungen von Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) nach neuen Abgasregeln eine Absage, Welt, S.9

- Deutschland versagt bei Rückführung von Flüchtlingen, Welt, S.1

- Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) lobt "Willkommenslotsen", Welt, S. 10

- Grüne kritisieren von der Leyens Korvetten-Pläne, Welt, S.4

- Grüne wollen Atomindustrie stärker an Kosten beteiligen, Funke Mediengruppe

- Wissenschaftlicher Dienst des Bundestags sieht bei dem Gesetz zur Bekämpfung des Missbrauchs der Leiharbeit Schlupflöcher, SZ, S.17

- Gaspipeline: Trittin warnt vor Diskriminierung Russlands, Interview mit dem früheren Bundesumweltminister Jürgen Trittin, WiWo

- Gazprom: Wenn Nord Stream scheitert, scheitert Europa, Interview mit Gazprom-Vizepräsident Alexander Medwedew, WiWo

- Nachfolgesuche für Rewe-Chef Caparros geht in entscheidende Phase, WiWo

- DZ Bank-Tochter ächzt unter Problem-Krediten, WiWo

- Siemens fand Conti-Angebot für Osram-Paket zu niedrig, Manager Magazin

- Deutsche-Bank-Grossaktionäre bereiten Kapitalerhöhung vor

- Arabische Allianz wird gefährlich für John Cryans Job, Manager Magazin

- BMW iNext bekommt Plattform für alle Antriebe BMW

- beschliesst Massenproduktion von E-Autos, Manager Magazin

- Burda: Kinder des Verlegers sollen übernehmen, Manager Magazin

(WDH: Diese Meldung wurde bereits am Vorabend erstmals publiziert und ist als Service wiederholt worden.)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

19.10.2016 08:28
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DEUTSCHLAND: - AUFWÄRTS - Die jüngsten Daten zum Zustand der chinesischen Wirtschaft scheinen die Anleger am deutschen Aktienmarkt zur Wochenmitte zuversichtlich zu stimmen. Der Broker IG taxierte den Dax am Mittwoch rund zwei Stunden vor dem Auftakt 0,34 Prozent höher auf 10 668 Punkte. Chinas Wirtschaft war im dritten Quartal so stark gewachsen wie von Analysten erwartet. Hinzu kamen überzeugende Einzelhandelsdaten für den September, während sich die Industrieproduktion wieder etwas abgeschwächt hatte.

USA: - HÖHER - Überraschend gute Unternehmensbilanzen haben die Wall Street am Dienstag angetrieben. Vor allem der Videostreaming-Dienst Netflix meldete beeindruckende Quartalszahlen. Die erfreulichen Nachrichten weckten Börsianern zufolge unter den Anlegern die Hoffnung, dass die US-Wirtschaft eine weitere Anhebung des Leitzinses verkraften könnte.

ASIEN: - STILLSTAND - Asiens Aktienmärkte haben sich am Mittwoch kaum von der Stelle bewegt. Im späten Handel pendelten die wichtigen Indizes der Region um die Nulllinie. Nach der Bekanntgabe gemischt ausgefallener chinesischer Konjunkturdaten hätten die Anleger vorsichtig agiert, hiess es aus dem Handel.
DAX 10.631,55 1,22%
XDAX 10.627,13 1,11%
EuroSTOXX 50 3.046,99 1,27%
Stoxx50 2.846,88 1,35%

DJIA 18.161,94 0,42%
S&P 500 2.139,60 0,62%
NASDAQ 100 4.839,72 0,91%

Nikkei 225 16.978,78 0,09%

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN: - BEHAUPTET - Der Bund-Future sollte behauptet in den Tag starten und sich zwischen 163,20 und 164,40 bewegen, schrieb Dirk Gojny von der National-Bank am Mittwochmorgen. Warten auf die EZB-Pressekonferenz morgen Nachmittag dürfte seiner Meinung nach das Tagesmotto sein.
Bund-Future 163,79 0,17%

DEVISEN: - EURO UNTER 1,10 DOLLAR - Der Eurokurs ist bis zum Mittwochmorgen unter der Marke von 1,10 US-Dollar geblieben. Im frühen europäischen Handel kostete die Gemeinschaftswährung 1,0977 Dollar. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs am Vortag auf 1,0993 (Montag: 1,0994) Dollar festgesetzt.
(Alle Kurse 7:20 Uhr)
Euro/USD 1,0977 -0,04%
USD/Yen 103,85 -0,02%
Euro/Yen 114,00 -0,05%

ROHÖL - HÖHER - Die Ölpreise sind am Mittwoch moderat gestiegen. Am Markt wurde dies mit neuen Lagerdaten aus den USA begründet. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Dezember kostete im frühen Handel 52,14 US-Dollar. Das waren 46 Cent mehr als am Dienstag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte WTI zur November-Lieferung erhöhte sich um 47 Cent auf 50,76 Dollar.

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PRESSESCHAU

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- Bislang laut Bundesregierung nur knapp jedes zehnte manipulierte Fahrzeug im VW-Abgasskandal umgerüstet, HB online

- BHF-Bank schliesst Aktienvertrieb, Aktienplatzierungen und Aktien-Research, HB online

- Biogen-Deutschlandchef Thomas Lackner verlässt nach weniger als einem Jahr das Unternehmen, FAZ, S. 21 - Norwegischer Staatsfonds erhöht Investitionen in Aktien, FT, S. 1

- Vertrag von Deutsche-Bahn-Chef Rüdiger Grube soll verlängert werden, SZ, S. 17

- Staatsanwaltschaft stellt Ermittlungen gegen Airbus wegen Verdachts der Bestechung bei zwei Grenzsicherungs-Grossprojekten in Saudi-Arabien und Rumänien ein, Welt, S. 9

- Präsident des Verbandes Öffentlicher Banken, Gunter Dunkel, warnt vor Folgen der Basel-Verhandlungen für Immobilienfinanzierung und Verschiebung von Risiken, Interview, BöZ, S. 2

- Renault-Nissan Vorstandschef Carlos Ghosn soll in den Verwaltungsrat von Mitsubishi einziehen, Nikkei

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12.10.2016 08:13
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DEUTSCHLAND: - AUFWÄRTS - Der Dax wird am Mittwoch mit moderaten Gewinnen erwartet. Der Broker IG taxierte den Index rund zwei Stunden vor dem Auftakt 0,23 Prozent höher auf 10 601 Punkte. Damit dürfte das richtungslose Auf und Ab der vergangenen Wochen weitergehen. Am Vortag hatte der deutsche Leitindex den Widerstand um die 10 650 Punkte nicht nachhaltig überwinden können.

USA: - ABWÄRTS - Ernüchterung zum Auftakt der US-Berichtssaison: Nach enttäuschenden Umsatzzahlen haben die Anleger am Dienstag die Aktien des Aluminiumkonzerns Alcoa abgestraft und auch der Wall Street deutliche Verluste eingebrockt. Immer mehr Investoren rechnen zudem in Folge des kräftigen Ölpreisanstiegs mit einer baldigen Leitzinserhöhung, was konservativere Anlagealternativen zur Aktie langsam wieder etwas attraktiver machen würde.

ASIEN: - ABWÄRTS - Der holprige Auftakt der amerikanischen Berichtssaison mit enttäuschenden Ergebnissen etwa von Alcoa ist auch in Asien Anlegern auf den Magen geschlagen. Das Gros der asiatischen Börsen musste am Mittwochmorgen Abschläge hinnehmen. Der asiatische Leitindex KOSPI musste erneut deutliche Kursrückgänge von mehr als fünf Prozent des Elektronikriesen Samsung hinnehmen. Hier belastet die Produktionseinstellung des Smartphones Galaxy Note 7 weiterhin den Kurs. Investoren halten zudem ihr Pulver mit Blick auf die heute anstehende Veröffentlichung des jüngsten Sitzungsprotokolls der US-Notenbank Fed trocken.
DAX 10.577,16 -0,44%
XDAX 10.570,04 -0,44%
EuroSTOXX 50 3.020,69 -0,50%
Stoxx50 2.838,17 -0,39%

DJIA 18.128,66 -1,09%
S&P 500 2.136,73 -1,24%
NASDAQ 100 4.821,91 -1,47%

Nikkei 225 16.878,11 -0,86% (6:47 Uhr)

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RENTEN: - ABWÄRTS - Der Bund-Future hat sich zwar jüngst erholt, doch die Experten der Hessischen Landesbank bleiben skeptisch. So habe die Europäische Zentralbank Gerüchte am Markt über eine Eindämmung ihres Wertpapierkaufprogramms nicht vollständig zerstreuen können - oder wollen. Ausserdem gelte für viele Anleger eine Leitzinserhöhung der US-Notenbank Fed im Dezember inzwischen als ausgemacht. Heute dürfte deswegen vor allem das Protokoll der letzten Tagung des Offenmarktausschusses der amerikanischen Notenbank (FOMC) im Blickpunkt stehen. Die Helaba rechnet mit einer Handelsspanne zwischen 163,00 bis 164,30.
Bund-Future 163,70 0,15%

DEVISEN: - AUFWÄRTS - Für den Euro ging es auch am Mittwochmorgen leicht abwärts. Der Kurs der Gemeinschaftswährung gab auf 1,1048 US-Dollar nach. Bereits am Vortag war der Euro im New Yorker Handel

gegenüber dem US-Dollar weiter auf das niedrigste Niveau seit Anfang August abgerutscht. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs des Euro auf 1,1079 (Montag: 1,1160) US-Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,9026 (0,8961) Euro. Im Fokus am Devisenmarkt stand am Morgen allerdings das britische Pfund, das nach vier Tagen gegenüber dem US-Dollar wieder zulegen konnte. Das Pfund kletterte um 1,19 Prozent nach oben. Marktbeobachter machten dafür eine mögliche Parlamentsabstimmung über die Strategie für den geplanten Austritt aus der EU verantwortlich. Dies habe die Sorgen vieler Investoren vor einem harten Brexit kurzfristig gedämpft. Am heutigen Mittwoch steht darüber eine Parlamentsdebatte an.
(Alle Kurse 6:49 Uhr)
Euro/USD 1,1048 -0,05%
USD/Yen 103,49 -0,01%
Euro/Yen 114,34 -0,06%

ROHÖL - AUFWÄRTS - Die Ölpreise sind am Mittwoch im frühen Handel leicht gestiegen. Unterdessen ist die Ungewissheit, ob die Umsetzung einer vom Ölkartell Opec beschlossenen Förderkürzung gelingt, immer noch hoch. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Dezember 52,62 US-Dollar. Das waren 21 Cent mehr als am Dienstag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte WTI zur November-Lieferung stieg um 16 Cent auf 50,95 Dollar.

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PRESSESCHAU

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- VW-Betriebsratsboss Bernd Osterloh: Umbau hin zur Elektromobilität könnte in den kommenden zehn Jahren jährlich bis zu 2500 Stellen betreffen, Interview, HB, S. 21

- Bundesregierung will nach Zulieferstreit bei Volkswagen nicht am Kurzarbeitergeld rütteln, HB, S. 11

- Deutsche Post will Porto für Geschäftskunden ab kommendem Jahr erhöhen, FAZ, S. 21

- Geschäft mit organischen Leuchtdioden (OLEDs) soll beim Darmstädter Merck-Konzern so hohe Margen erzielen wie der Rest der Spezialchemiesparte, Gespräch mit Bereichschef Walter Galinat, HB, S. 18-19

- LafargeHolcim-Chef Eric Olsen will Investitionsausgaben zügeln, Interview, FT, S. 15

- US-Mobilfunker Sprint will mit Verkauf von Mobilfunklizenzen Geld in die Kassen spülen, WSJ, Online

- Börsengang der Bürosparte Officefirst des Immobilienkonzerns IVG scheitert laut Insidern an zu hohem Angebotspreis, HB, S. 35

- WDH: Amazon will Lebensmittel-Läden eröffnen, WSJ, S. B1

- Deutsche Bundesländer stehen nach Meinung des Ökonomen Bernd Raffelhüschen vor einem 'fiskalischen Fiasko', BöZ, S. 5

- Voestalpine baut Autozulieferung aus und setzt auf Mexiko und China, Interview mit dem Vorstandsvorsitzenden Wolfgang Eder, BöZ, S. 11

- VTB will als erste Bank nach dem Brexit wichtige Abteilungen aus London verlagern, Interview mit Finanzchef Herbert Moos, SZ, S. 19

- VW will künftig realitätsnähere Kohlendioxid-Werte ausweisen, SZ, S. 19, sowie NDR und WDR

- US-Elektroautopionier Tesla will in kommenden Wochen auf den spanischen Markt, spanische Wirtschaftszeitung Expansion

- Air France stellt zum ersten Mal seit 8 Jahren wieder Piloten ein, Les Echos

- Grüne planen im Bundestag Aktuelle Stunde zur Griechenland-Hilfe, Bild, S. 2

- Handel warnt Lokführergewerkschaft GDL vor erneut langen Streiks, Gespräch mit Gerhard Handke, Chef des Handelsverbands BGA, Bild, Vorab

- Österreichs Aussenminister Sebastian Kurz (konservative ÖVP) erteilt künftigem EU-Beitritt der Türkei Absage, Gespräch, Welt, S. 6

- Studie: Land Berlin in Innovation bundesweit führend, Welt, S. 10

- Studie des Arbeitgeberverbandes Gesamtmetall: Produktivität in Deutschlands Schlüsselbranchen stagniert, Welt, online

- Kommunen unterstützen Massnahmen der Bundesregierung gegen "Sozialtourismus", Gespräch mit Hauptgeschäftsführer des Städte- und Gemeindebundes, Gerd Landsberg, Welt, online

- Chef der Commerzbank-Immobilientochter Commerz Real: Investieren weiter in Projekte in Grossbritannien, Interview, Welt, S. 17

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11.10.2016 08:12
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DEUTSCHLAND: - ABWÄRTS - Die Anleger am deutschen Aktienmarkt bleiben auf Richtungssuche. Nach dem deutlichen Anstieg zum Wochenstart wird der Dax am Dienstag wieder etwas tiefer erwartet. Der Broker IG taxierte den Index rund zwei Stunden vor dem Auftakt 0,05 Prozent tiefer auf 10 619 Punkte.

USA: - AUFWÄRTS - Der erneute Sieg von Hillary Clinton im zweiten TV-Duell des Präsidentschaftswahlkampfs sowie stark steigende Ölpreise haben der Wall Street einen ordentlichen Wochenstart ermöglicht. Für den Leitindex Dow Jones Industrial ging es am Montag letztlich um 0,49 Prozent auf 18 329,04 Punkte aufwärts. Der marktbreite S&P 500 stieg um 0,46 Prozent auf 2163,66 Punkte. Der von Technologiewerten dominierte Nasdaq 100 gewann 0,60 Prozent auf 4893,76 Punkte.

ASIEN: - UNEINHEITLICH - Die Börsen in Asien haben sich uneinheitlich präsentiert. Zum einen halfen die gestiegenen Ölpreise und der negativ für den republikanischen Kandidaten Donald Trump laufende US-Wahlkampf. Auf der anderen Seite geriet die koreanische Börse wegen des Einbruchs der Aktie von Samsung Electronics im Zuge eines Verkaufsstopps des Smartphones Galaxy Note 7 unter Druck. Der KOSPI-Index notierte zuletzt ein Prozent im Minus, während es für die Papiere von Samsung gut sieben Prozent nach unten ging. In Japan lag der Leitindex Nikkei im Plus, Rückenwind gab es von einem gefallenen Yen und Äusserungen von Notenbankchef Haruhiko Kuroda vom Wochenende, der weiter Raum für eine expansive Geldpolitik sieht.
DAX 10.624,08 1,27%
XDAX 10.616,89 1,32%
EuroSTOXX 50 3.035,76 1,17%
Stoxx50 2.849,20 0,58%

DJIA 18.329,04 0,49%
S&P 500 2.163,66 0,46%
NASDAQ 100 4.893,77 0,60%

Nikkei 225 17.027,61 +0,99% (6:59 Uhr)

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RENTEN: - SEITWÄRTS - Abgesehen vom ZEW-Indikator stehen heute kaum wichtige Konjunkturdaten an. Da vor allem neue Impulse von den Notenbanken ausbleiben dürften, rechnet Dirk Gojny mit einem wenig bewegten Anleihen-Handel. Der Experte der National-Bank erwartet den Bund-Future auf der Suche nach Orientierung in einer Handelsspanne zwischen 162,55 und 164,20.
Bund-Future 163,46 -0,34%

DEVISEN: - ABWÄRTS - Für den Euro ging es am Dienstagmorgen weiter abwärts. Die Gemeinschaftswährung lag bei 1,1134 US-Dollar. Am Vortag hatte der Eurokurs im New Yorker Handel gegenüber dem US-Dollar bereits an Boden verloren. Marktteilnehmer sehen das Lager derjenigen, die auf eine nahe Leitzinserhöhung der Fed setzen, etwas im Aufwind. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,1160 (Freitag: 1,1140) US-Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8961 (0,8977) Euro.
(Alle Kurse 7:07 Uhr)
Euro/USD 1,1134 -0,04%
USD/Yen 103,95 0,33%
Euro/Yen 115,74 0,29%

ROHÖL - LEICHT ABWÄRTS - Die Ölpreise haben ihre deutlichen Vortagesgewinne am Dienstag trotz leichter Verluste überwiegend halten können. Die Bereitschaft Russlands zu Förderkürzungen hatte den Preisen deutlichen Auftrieb verliehen. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Dezember 53,07 US-Dollar. Das waren sieben Cent weniger als am Montag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte WTI zur November-Lieferung fiel um neun Cent auf 51,26 Dollar.

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PRESSESCHAU

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- Der Versicherungskonzern Talanx und die Fintech-Firma Finleap gründen ein Gemeinschaftsunternehmen, HB, S. 28

- Rund elf Prozent des Geschäfts macht Lloyd's in der EU, aber ein Grossteil davon sind Rückversicherungen, welche nicht wirklich durch den Brexit beeinträchtigt werden, Interview mit John Nelson, Verwaltungsratschef (Chairman) des britischen Versicherungsgiganten Lloyd?s, HB, S. 26

- Die EU rüstet die Zentren für Abgaskontrollen mit Spezialisten auf, was einigen Mitgliedsstaaten aber gar nicht behagt, HB, S. 18

- Institut der deutschen Wirtschaft (IW) aus Köln empfiehlt der EU eine harte Verhandlungslinie bei den bevorstehenden Brexit-Verhandlungen, FAZ, S. 16

- Eine neue Finanzkrise sieht der Vontobel-Chef Zeno Staub trotz des Gegenwinds, dem die Banken im Moment ausgesetzt sind, nicht am Horizont aufziehen, Interview, FAZ, S. 19

- Die Dekabank will sich künftig als Grossaktionär bei Konzernen stärker einmischen, Interview mit Deka-Manager Michael Schmidt, FAZ, S. 22

- WDH: Ökostrom-Umlage steigt auf 6,88 Cent, FAZ, S. 15

- Bund drosselt Windkraft-Ausbau im Norden, SZ, S. 17

- VW-Lkw-Chef Andreas Renschler sieht nach Einstieg in den US-Markt weiteren Handlungsbedarf in Asien. Börsengang der Holding keine Option, Interview, BöZ, S. 11

- Bundesbank warnt vor Cyberattacken, Interview mit Vorstandsmitglied Andreas Dombret, BöZ, S. 3

- Deutsche Bank hofft auf Trendwende im Geschäft mit börsengehandelten Fonds, Interview mit Simon Klein, Leiter der Sparte für passive Anlageprodukte für Europa, Asien und Afrika, BöZ, S. 3

- Clearstream-Konkurrent Euroclear will Geschäft mit Schwellenländern ausbauen und setzt im Goldhandel auf Blockchain-Technologie, Interview mit Vorstandschef Tim Howell, BöZ, S. 4

- "Höhere Inflationsziele können sinnvoll sein", Interview mit IWF-Ökonom, Gian Maria Milesi-Ferretti, BöZ, S. 6

- Ärztepräsident wirft Krankenkassen Drückermethoden vor, Funke Mediengruppe

- Bundesagentur für Arbeit: Hartz-IV-Empfänger immer länger ohne Beschäftigung, Funke Mediengruppe

- Vodafone stoppt Vorverkauf von Galaxy Note 7, Rheinische Post

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07.10.2016 10:04
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DEUTSCHLAND: - AUFWÄRTS - Vor dem US-Arbeitsmarktbericht dürfte der Dax am Freitag etwas höher starten. Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex rund zwei Stunden vor dem Auftakt 0,21 Prozent im Plus auf 10 591 Punkte.

USA: - ABWÄRTS - Die Anleger am US-Aktienmarkt haben sich am Donnerstag zurückgehalten. Der Arbeitsmarktbericht am Freitag werfe bereits seine Schatten voraus, begründeten Händler die Vorsicht. Der Leitindex Dow Jones Industrial beendete den insgesamt ruhigen Handelstag mit einem kleinen Minus von 0,07 Prozent auf 18 268,50 Punkten. Auch der marktbreite S&P 500 kam mit plus 0,05 Prozent auf 2160,77 Zähler kaum von der Stelle. Der von Technologiewerten geprägte Nasdaq 100 gab um 0,08 Prozent auf 4873,92 Punkte nach.

ASIEN: - ABWÄRTS - Der Flash-Crash des britischen Pfunds um etwa 6 Prozent in der Nacht von Donnerstag auf Freitag hat den Anlegern in Asien den Appetit verdorben. Nachdem viele Investoren im Vorfeld des heute anstehenden US-Arbeitsmarktberichts eher mit einem ruhigen Handel gerechnet hätten, habe der Einbruch des Pfunds die Anleger aufgeschreckt und für noch mehr Vorsicht gesorgt, so Marktbeobachter. Der japanische Leitindex Nikkei tendierte wie das Gros der Märkte in Asien im Minus. In Tokio belastete zusätzlich ein erholter Yen die Kurse. In der Volksrepublik China wurde wegen der noch andauernden Feiertage nicht gehandelt.
DAX 10.568,80 -0,16%
XDAX 10.606,13 0,04%
EuroSTOXX 50 3.021,58 -0,16%
Stoxx50 2.850,91 -0,32%

DJIA 18.268,50 -0,07%
S&P 500 2.160,77 0,05%
NASDAQ 100 4.873,92 -0,08%

Nikkei 225 16.824,78 -0,44% (7:17 Uhr)

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN: - SEITWÄRTS - Im Fokus steht heute der US-Arbeitsmarktbericht. Sollte es einen deutlichen Stellenzuwachs geben, rechnet Dirk Gojny, Experte der National-Bank, mit einer noch vehementer geführten Leitzinsdebatte - wobei dann die Befürworter eines Zinsschritts der Fed noch in diesem Jahr Aufwind erhalten sollten. In diesem Umfeld dürften andere Daten kaum beachtet werden. Die meisten Anleger dürften sich erst einmal zurückhalten, was dem Bund-Future wohl nur einen verhaltenen Start beschert. Gojny erwartet im Tagesverlauf eine Handelsspanne zwischen 163,55 und 164,75.
Bund-Future 164,14 -0,11%

DEVISEN: - ABWÄRTS -Der Euro hat am Freitagmorgen weiter nachgeben auf 1,1115 US-Dollar. Der Kurs der Gemeinschaftswährung hatte bereits am Donnerstag im US-Handel weiter nachgegeben. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,1185 (Mittwoch: 1,1211) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8941 (0,8920) Euro.
(Alle Kurse 7:17 Uhr)
Euro/USD 1,1115 -0,31%
USD/Yen 103,82 -0,11%
Euro/Yen 115,41 -0,44%

ROHÖL - AUFWÄRTS - Die Ölpreise sind am Freitag im frühen Handel nach deutlichen Vortagesgewinnen weiter leicht gestiegen. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Dezember 52,56 US-Dollar und damit fünf Cent mehr als am Donnerstag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im November stieg um acht Cent auf 50,51 Dollar.

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PRESSESCHAU

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- Deutsche Grosskonzerne könnten der Deutschen Bank Kapitalspritze anbieten, HB, S. 1 sowie 6-7

- Wirtschaftsnobelpreisträger Joseph Stiglitz warnt vor neuer Bankenkrise in Europa, Interview, HB, S. 47-49

- Wettbewerbsexperte Justus Haucap fordert Europäisches Kartellamt, HB-online

- Korruptionsskandal erschüttert die Schifffahrtsbranche, HB, S. 61

- Beratungsagentur soll Kommunen bei Investitionen unterstützen, HB-online

- Vodafone-Deutschland-Geschäftsführerin Anna Dimitrova fordert: "Die digitale Transformation muss in die Vodafone-DNA übergehen", Interview, HB, S. 50-51

- Die Wettbewerbsexperten Justus Haucap und Jürgen Kühling beklagen, dass das Wettbewerbsprinzip zum europäischen Sündenbock wird, Gastbeitrag, FAZ, S. 18

- WDH/IPO: Snapchat-Betreiber plant Börsengang für Frühjahr, WSJ, S. A1 und A2

- Deutsche Bank arbeitet an IPO für Asset Management, FT-online - VW-Aufsichtsratsvorsitzender Hans Dieter Pötsch schliesst Verkauf von VW-Konzernmarken aus, Interview, BöZ, S. 11

- Commerzbank reduziert Zahl ihrer Bereichsvorstände, BöZ, S. 16

- CDU-Politiker Norbert Röttgen bringt wegen Syrien Sanktionen gegen Moskau ins Spiel, Interview, SZ, S. 8

- Gutachten für Bahn-Aufsichtsrat: Kosten für Stuttgart 21 steigen auf maximal 6,7 Milliarden Euro, SZ, S. 6

- Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) fordert Verhandlungen bei Air Berlin und Tuifly, Bild, S. 2

- Tuifly-Aufsichtsratschef Henrik Homann rechnet mit längeren Problemen im Flugverkehr, Interview, Bild, S. 2

- Französischer Rüstungskonzern Safran plant keine weiteren Übernahmen, Interview mit Konzernchef Philippe Petitcolin, La Tribune

- Chinesischer Halbleiterkonzern will konkretes Angebot für Osram vorlegen, Wiwo

- Studie: Kaiser's Tengelmann ist bis zu 21 Prozent teurer als die Konkurrenz, Wiwo

- Monsanto-Übernahme: Katholisches Hilfswerk Misereor greift Bayer an, Wiwo

- Leoni bereitet Verkauf von Unternehmensteilen sowie Übernahmen vor, Interview mit Leoni-Chef Dieter Belle, Wiwo

- IBM Deutschland kündigt rund 600 Mitarbeitern, Wiwo

- EU-Kommissionsvize Valdis Dombrovskis droht Spanien und Portugal mit Aussetzung der Strukturmittel, Wiwo

- Arbeitgeber fordern Obergrenze für Rentenbeitrag, Wiwo

- Ökonomie-Nobelpreisträger Joseph Stiglitz: Freihandel hat enttäuscht, Wiwo

- Firmenchef Thomas Diehl gegen Zerschlagung des fränkischen Mischkonzerns, Manager Magazin

- Investor Cevian prüft offenbar Einstieg bei Eon, Rheinische Post

- DLR-Studie: Zahl der Billigflüge in Deutschland und Europa nimmt stark zu, Rheinische Post

- Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) kritisiert Planungsstau bei einigen Ländern, Interview, Stuttgarter Nachrichten und Stuttgarter Zeitung

- Regierung will Sozialhilfeanspruch für EU-Ausländer begrenzen, Zeitungen der Funke Mediengruppe

- Koalition streitet über 481 Millionen Euro für Entwicklungshilfe, Zeitungen der Funke Mediengruppe

- Grünen-Chefin Simone Peter kritisiert Beschluss zur Lohngleichheit als unzureichend, Zeitungen der Funke Mediengruppe

(WDH: Diese Meldung wurde bereits am Vorabend erstmals publiziert und ist als Service wiederholt worden.)

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06.10.2016 08:23
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DEUTSCHLAND: - AUFWÄRTS - Der Dax wird am Donnerstag nach seinem kleineren Vortagesrückschlag wieder höher erwartet. Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex rund zwei Stunden vor dem Auftakt mit einem Plus von 0,17 Prozent auf 10 604 Punkte. Zur Wochenmitte hatte das Börsenbarometer zwischenzeitlich grössere Verluste angetrieben von starken Autowerten und der fortgesetzten Erholung der Deutsche-Bank-Aktien ein gutes Stück weit wettgemacht. Unter dem Strich ging damit die Schaukelbörse der vergangenen Wochen weiter.

USA: - AUFWÄRTS - Der Höhenflug der Ölpreise sowie positive Konjunkturdaten haben am Mittwoch die US-Aktienindizes angetrieben. Der Leitindex Dow Jones Industrial schloss 0,62 Prozent höher auf 18 281,03 Punkten. Beim marktbreiten S&P 500 gab es Kursgewinne von 0,43 Prozent auf 2159,73 Zähler. Der von Technologiewerten dominierte Nasdaq 100 stieg um 0,38 Prozent auf 4877,75 Punkte.

ASIEN: - AUFWÄRTS - Auch die asiatischen Börsen haben von den gestiegenen Ölpreisen und den guten Konjunkturnachrichten aus den Vereinigten Staaten profitiert. Zusammen mit den zuletzt ermunternden Daten aus Japan und China ergebe sich für die Weltwirtschaft ein optimistischeres Bild, so Börsianer. In Japan konnten im Zuge des Ölpreis-Höhenflugs vor allem Energieunternehmen zulegen, der Leitindex Nikkei lag im Plus. In der Volksrepublik China wurde wegen eines Feiertags nicht gehandelt.
DAX 10.585,78 -0,32%
XDAX 10.601,57 0,42%
EuroSTOXX 50 3.026,28 -0,11%
Stoxx50 2.860,04 -0,38%

DJIA 18.281,03 0,62%
S&P 500 2.159,73 0,43%
NASDAQ 100 4.877,75 0,38%

Nikkei 225 16.923,81 +0,62% (7:15 Uhr)

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RENTEN: - STABIL - Die Gerüchte und Mutmassungen rund um einen neuen Kurs der Geldpolitik der Europäischen Zentralbank haben auch am Mittwoch den Rentenmarkt belastet. Heute, so Dirk Gojny, Experte der National-Bank, dürften indes wieder Konjunkturdaten etwa aus Deutschland in den Vordergrund rücken. Allerdings bleibe die Unsicherheit der Anleger bestehen. Gojny rechnet trotzdem mit einem behaupteten Start des Bund-Future und erwartet im Tagesverlauf eine Handelsspanne zwischen 163,70 und 165,10.
Bund-Future 164,32 -0,25%

DEVISEN: - ABWÄRTS - Der Euro tendierte am Donnerstagmorgen leicht im Minus. Die Gemeinschaftswährung kostete 1,1201 US-Dollar, konnte damit aber die am Vortag im US-Handel noch zurückeroberte Marke von 1,12 US-Dollar verteidigen. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,1211 (Dienstag: 1,1161) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8920 (0,8960) Euro.
(Alle Kurse 7:14 Uhr)
Euro/USD 1,1201 -0,03%
USD/Yen 103,47 -0,03%
Euro/Yen 115,89 -0,07%

ROHÖL - ABWÄRTS - Die Ölpreise haben am Donnerstag im frühen Handel nachgegeben. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Dezember 51,55 US-Dollar und damit 31 Cent weniger als am Mittwoch. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im November fiel um 31 Cent auf 49,52 Dollar.

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PRESSESCHAU

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- Union und SPD erzielen Grundsatzeinigung über Steuerreform, HB, S. 1/8

- Talanx-Chef Herbert Haas beklagt mangelnde Angebote für Beteiligungen an öffentlichen Infrastrukturprojekten, Interview, HB, S. 6

- WDH/Scheele soll schon am Freitag zum BA-Chef gewählt werden, FAZ, S.24 und SZ, S. 6

- Chinesischer Halbleiterkonzern will konkretes Angebot für Osram vorlegen, WiWo

- Koalition einigt sich auf zehn Euro höheren Kinderzuschlag, Bild, S. 2

- Noch 20 000 offene Lehrstellen im Handwerk, Bild, S. 2

- Deutsche Bahn greift nach Stadtbus-Netzen. Deutscher Städtetag schlägt Alarm und fordert Gesetzesänderung zum Schutz kommunaler Verkehrsbetriebe, Interview mit Städtetags-Hauptgeschäftsführer Helmut Dedy, SZ, S. 1

- EU-Kommission prüft Fusion von Deutscher Börse und London Stock Exchange (LSE) unabhängig vom Brexit, Interview mit EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager, BöZ, S. 7

- Covestro-Finanzchef Frank Lutz erwägt erstmals Akquisitionen, Gespräch mit der BöZ, S. 9

- Energiekonzernen droht noch teurerer Deal zur Finanzierung der Entsorgung des Atommülls, Brief der Atomkommission, BöZ, S. 11

- Star-Ökonom Joseph Stiglitz erwartet baldigen Zerfall der Eurozone, Interview, Welt, S. 10

- Fujitsu erwägt angeblich Verkauf von PC-Sparte an Lenovo, Nikkei

- WDH/Deutsche Bank kann auf Milde der Bafin in Russland-Affäre hoffen, SZ, S. 22

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05.10.2016 08:20
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DEUTSCHLAND: - ABWÄRTS - Dem Dax scheint am Mittwoch nach zwei stärkeren Handelstagen wieder die Luft auszugehen. Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex rund zwei Stunden vor dem Auftakt 0,44 Prozent tiefer auf 10 573 Punkte. Damit geht die Schaukelbörse der vergangenen Wochen weiter. Die Vorgaben aus Übersee liefern wenig Orientierung. An den Börsen Asiens war das Bild durchwachsen und an der Wall Street ging es moderat nach unten. Händler verwiesen auf eine Meldung, derzufolge die Europäische Zentralbank (EZB) schon vor einem Ende ihres milliardenschweren Wertpapierkaufprogramms ihre Käufe schrittweise verringern könnte. Anleger begännen, eine sich abzeichnende Änderung der Geldpolitik der grossen Notenbanken wahrzunehmen, sagte IG-Analyst Chris Weston.

USA: - ABWÄRTS - Die US-Börsen haben am Dienstag nach teils wechselhaftem Verlauf klar im Minus geschlossen. Der Dow Jones Industrial verlor 0,47 Prozent auf 18 168,45 Punkte. Für den marktbreiten S&P 500 ging es um 0,50 Prozent nach unten auf 2150,49 Zähler. Der von Technologiewerten geprägte Nasdaq 100 sank um 0,15 Prozent auf 4859,47 Punkte.

ASIEN: - UNEINHEITLICH - Sorgen vor einem möglichen Ende der weltweiten Billiggeldflut haben den asiatischen Handel bewegt und viele Börsen zunächst ins Minus gedrückt. Befeuert wurden die Ängste vieler Anleger durch Gerüchte über einen Ausstieg der Europäischen Zentralbank (EZB) aus ihrem milliardenschweren Wertpapierkaufprogramm und Äusserungen von US-Währungshütern, die sich für eine Leitzinsanhebung der amerikanischen Notenbank Fed aussprachen. In Japan geriet dadurch der Yen unter Druck, was Exportwerten Auftrieb gab und den Leitindex Nikkei in der Folge anschob. In Hongkong wurde die Notenbank-Diskussion durch steigende Ölpreise in den Hintergrund gedrängt. Papiere aus dem Energiesektor konnten davon profitieren. Auf dem chinesischen Festland wurde wegen eines Feiertags nicht gehandelt.
DAX 10.619,61 1,03%
XDAX 10.557,02 0,18%
EuroSTOXX 50 3.029,50 1,03%
Stoxx50 2.871,06 0,90%

DJIA 18.168,45 -0,47%
S&P 500 2.150,49 -0,50%
NASDAQ 100 4.859,47 -0,15%

Nikkei 225 16.839,09 +0,62% (7:28 Uhr)

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN: - ABWÄRTS - Die am Vortag aufgekommene Diskussion über die weitere Zukunft des Wertpapierkaufprogramms der Europäischen Zentralbank (EZB) dürfte auch heute ganz oben auf der Tagesordnung am Anleihemarkt stehen. National-Bank-Experte Dirk Gojny rechnet damit, dass dies die Rentenkurse unter Druck setzen und dem Bund-Future Verluste einbringen dürfte. Er erwartet einen Handelsspanne zwischen 164,20 und 165,80.
Bund-Future 164,73 -0,41%

DEVISEN: - AUFWÄRTS - Für den Euro ging es auch am Mittwochmorgen weiter aufwärts, er notierte bei 1,1222 US-Dollar. Der Kurs der Gemeinschaftswährung hatte am Vortag im späten europäischen Handel seine Verluste mit einem Schlag wettgemacht. Die EZB hatte den Referenzkurs am Dienstag auf 1,1161 (Montag: 1,1236) Dollar festgesetzt. Der Dollar hatte damit 0,8959 (0,8899) Euro gekostet.
(Alle Kurse 6:58 Uhr)
Euro/USD 1,1222 0,16%
USD/Yen 102,85 -0,06%
Euro/Yen 115,42 0,12%

ROHÖL - AUFWÄRTS - Die Ölpreise haben am Mittwoch im frühen Handel zugelegt. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Dezember 51,31 US-Dollar und damit 44 Cent mehr als am Dienstag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im November stieg um 47 Cent auf 49,17 Dollar.

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PRESSESCHAU

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- Justizminister Heiko Maas (SPD) fordert strengere Auflagen für Google & Co, HB, S. 1/4

- Förderung erneuerbarer Energien wird in den kommenden Jahre teurer als dies die Bundesregierung bislang kalkuliert, HB, S. 8

- Pharmakonzerne schlagen aus dem Geschäftsfeld seltene Krankheiten Kapital, HB, S. 18

- Deutsche Bank schliesst Vergleich über 10 Mio Euro mit Staatsanwaltschaft Köln im Verfahren um Beihilfe zur Steuerhinterziehung in der Schweiz, HB, S. 33

- Steigenberger-Hotelgruppe will expandieren, Interview mit Vorstandschef Puneet Chhatwal, FAZ, S. 18

- WDH/Blackrock beurteilt Idee zur Fusion von Deutscher Bank und Commerzbank kritisch, Interview mit Vice Chairman Philipp Hildebrand, FAZ, S. 15

- Wachsende Spannungen bei der Allianz: Führende Manager stellen sich gegen Konzernchef Oliver Bäte, SZ, S. 22

- Bausparkassen erwarten weniger Neugeschäft, Interview mit Franz Wirnhier, Chef der LBS Bayern, BöZ, S. 4

- Neuer Chief Operating Officer von SAP, Christian Klein, krempelt den Konzern um, BöZ, S. 10

- Die Finanzierung der Rente ist einer Studie zufolge nachhaltiger als vor wenigen Jahren, Welt, S. 1

- Bei Lohngleichheit zeichnet sich Einigung der Koalition ab, Bild, online

- Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) ermahnt Tuifly und Air Berlin: Kunden dürfen nicht leiden, Interview, Bild, S. 1

(WDH: Diese Meldung wurde bereits am Vorabend erstmals publiziert und ist als Service wiederholt worden.)

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04.10.2016 08:21
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DEUTSCHLAND: - SEITWÄRTS - Der Dax dürfte sich am Dienstag kaum verändert aus dem verlängerten Wochenende zurückmelden. Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex rund zwei Stunden vor dem Auftakt 8 Punkte tiefer auf 10 503 Punkte.

USA: - ABWÄRTS - Der US-Aktienmarkt ist nach seiner Erholung am Freitag mit moderaten Verlusten in die neue Woche gestartet. Der Dow Jones Industrial ging am Montag mit einem Abschlag von 0,30 Prozent auf 18 253,85 Punkte aus dem Handel. Der marktbreite S&P 500 verlor 0,33 Prozent auf 2161,20 Zähler und für den technologiewertelastige Nasdaq 100 ging es um 0,19 Prozent auf 4866,63 Punkte nach unten.

ASIEN: - AUFWÄRTS - Nach guten Konjunkturnachrichten aus den Vereinigten Staaten vom Vortag ging es in Asien aufwärts. Zudem beflügelte am Dienstagmorgen ein schwächerer Yen die Börsen in Japan. Wegen des überraschend deutlichen Stimmungsaufschwungs in der amerikanischen Industrie rechnen immer mehr Marktbeobachter damit, dass die US-Notenbank Fed doch im Dezember die Zinsen erhöht, was den Auftrieb verleiht.
DAX 10.511,02 1,01% (Schlussstand Freitag)
XDAX 10.538,40 2,33%
EuroSTOXX 50 2.998,50 -0,12%
Stoxx50 2.845,43 0,08%

DJIA 18.253,85 -0,30%
S&P 500 2.161,20 -0,33%
NASDAQ 100 4.866,63 -0,19%

Nikkei 225 16.738,91 +0,84% (7:09 Uhr)

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN: - AUFWÄRTS - Die starken Stimmungsindikatoren aus den USA haben den Bund-Future abgeschwächt. Da aber die Nervosität an den Finanzmärkten weiter hoch sei, dürfte das Interesse an Staatsanleihen nach Meinung von Experten der Hessischen Landesbank nicht abreissen. Sie erwarten eine Handelsspanne zwischen 164,80 und 166,00.
Bund-Future 165,40 -0,22%

DEVISEN: - ABWÄRTS - Für den Euro ging es auch am Dienstag weiter nach unten. Der Kurs der Gemeinschaftswährung gab leicht nach auf 1,1201 US-Dollar. Der Euro war am Vortag nach starken amerikanischen Konjunkturdaten im US-Handel unter Druck gekommen. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,1236 (Freitag: 1,1161) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8899 (0,8960) Euro.
(Alle Kurse 7:12Uhr)
Euro/USD 1,1201 -0,09%
USD/Yen 102,12 0,47%
Euro/Yen 114,39 0,38%

ROHÖL - ABWÄRTS - Die Ölpreise haben am Dienstag im frühen Handel leicht nachgegeben. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Dezember 50,74 US-Dollar und damit 15 Cent weniger als am Montag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im November fiel um 22 Cent auf 48,59 Dollar.

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PRESSESCHAU

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- Kritik aus der Union an Wirtschaftsminister Sigmar Gabriels (SPD) Attacke gegen Deutsche Bank, Aussagen des Unions-Fraktionsvizes Michael Fuchs (CDU), Passauer Neue Presse, und des Obmanns der Unionsfraktion im Finanzausschuss des Bundestages, Hans Michelbach (CSU), HB, S. 1, 26, 27

- Chinesischer Bahnkonzern greift nach dem Bochumer Verein, einem Hersteller von Eisenbahnradsätzen, HB, S. 14

- Linde-Vorstand Christian Bruch sieht bei Geschäften im Iran in Finanzierung durch Banken nach wie vor grosse Herausforderungen, Interview, HB, S. 7

- Beim Tiernahrungshändler Fressnapf sollen in den kommenden drei bis fünf Jahren bis zu 800 neue Geschäfte dazukommen, Interview mit dem neuen Unternehmenschef Alfred Glander, HB, S. 16

- Scheidender Commerzbank-Vorstand Markus Beumer soll Abfindung von bis zu zwei Jahresgehältern bedacht werden, HB, S. 29

- WDH/Axa lehnt Übernahmen grosser Rivalen ab, Interview mit Axa-Chef Thomas Buberl, SZ, S. 18

- Steuervergehen: Ermittlungen gegen 57 Banken aus der Schweiz, Liechtenstein, Österreich und Luxemburg, SZ, S. 20

- Umweltministerium plant härtere Auflagen für grosse Tierställe, SZ, S. 19

- Europas Prestigeprojekt Eurofighter droht das Aus, Welt, S. 9

- DIHK-Präsident Eric Schweitzer: 'Iran ist Zukunftsmarkt', Interview, Nordwest-Zeitung

- Grüne kritisieren Subventionen für Öl- und Gasheizungen, Interview mit Grünen-Haushaltsexpertin Anja Hajduk, Zeitungen der Funke Mediengruppe

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30.09.2016 08:54
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DEUTSCHLAND: - ABWÄRTS - Einmal mehr dürften Sorgen um die Deutsche Bank die Stimmung an den europäischen Aktienmärkten schwer belasten. Der Broker IG taxierte den Dax rund zwei Stunden vor dem Auftakt 1,21 Prozent tiefer auf 10 280 Punkte. Am Vorabend waren die Papiere der schwer angeschlagenen grössten Bank Deutschlands auf der Handelsplattform Tradegate auf ein Rekordtief von 10,00 Euro abgestürzt, nachdem sie im Xetra-Handel noch bei 10,875 Euro geschlossen hatten. Einige Hedgefonds - Kunden im sogenannten Derivate-Clearing - hätten überschüssige Geldbestände und Positionen reduziert, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf ein ihr vorliegendes internes Dokument der Bank.

USA: - VERLUSTE - An der Wall Street sind am Donnerstag wieder Sorgen über den Zustand der Finanzbranche aufgekommen. Vor allem der Aktienkurs der Deutschen Bank rauschte im New Yorker Handel nach unten. Der Dow Jones Industrial fiel bis Handelsschluss um 1,07 Prozent auf 18 143,45 Punkte. Damit blieb er aber in seiner jüngsten Handelsspanne.

ASIEN: - RUNTER - Die meisten asiatischen Börsen sind der Wall Street am Freitag in die Verlustzone gefolgt. Besonders kräftig ging es in Japan abwärts. So mancher Anleger flüchtete sich in "sichere Häfen" wie Gold, nachdem die Sorgen um die Deutsche Bank kein Ende nehmen. Eine positive Ausnahme unter den asiatischen Märkten bildete Festland-China. Die Kurse in Shanghai und Shenzhen legten leicht zu, nachdem die Geschäfte von privaten und mittelständischen chinesischen Industriebetrieben im September offenbar etwas besser gelaufen sind als zuletzt. Der vom Wirtschaftsmagazin "Caixin" ermittelte Stimmungsindikator legte zu.
DAX 10.405,54 -0,31%
XDAX 10.298,16 -2,02%
EuroSTOXX 50 2.991,58 0,02%
Stoxx50 2.848,93 0,08%

DJIA 18.143,45 -1,07%
S&P 500 2.151,13 -0,93%
NASDAQ 100 4.838,30 -0,76%

Nikkei 225 16.460,94 -1,39% (7:00 Uhr)

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN: - FREUNDLICH - Nach der Stimmung in Asien zu urteilen, dürfte der Bund-Future freundlich in den Tag starten, schrieb Dirk Gojny von der National-Bank. Im Tagesverlauf sollte er seine Gewinne verteidigen, da die geopolitische Lage sowie Sorgen um den Zustand des europäischen Bankensektors tendenziell für Nachfrage nach als sicher geltenden Anlagen beitragen würden, hiess es weiter. Der Bund-Future sollte sich zwischen 165,30 und 166,70 bewegen.
Bund-Future 165,91 0,05%

DEVISEN: - EURO ÜBER 1,12 DOLLAR - Der Euro hat sich bis zum Freitagmorgen stabil gezeigt. Die Gemeinschaftswährung kostete zuletzt 1,1219 US-Dollar und damit ähnlich viel wie im späten Wall-Street-Handel. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs auf 1,1221 (Mittwoch: 1,1225) US-Dollar festgesetzt.
(Alle Kurse 7:30 Uhr)
Euro/USD 1,1219 -0,03%
USD/Yen 101,18 0,14%
Euro/Yen 113,52 0,13%

ROHÖL - BILLIGER - Die Ölpreise sind am Freitag gesunken. Nach dem starken Preisanstieg im Zuge der überraschenden Einigung der Organisation erdölexportierender Länder (Opec) auf eine Fördergrenze am Mittwoch, hielten sich die Kursbewegungen in vergleichsweise engen Grenzen. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im November 48,82 US-Dollar und damit 42 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 32 Cent auf 47,51 Dollar.

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PRESSESCHAU

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- Chinesische Firmen wollen Osram übernehmen, HB, S. 1, 6, 7

- Chipkonzern Qualcomm will europäischen Rivalen NXP kaufen, WSJ, S. B1

- Neues Preissystem der Bahn soll auch Nachfrage berücksichtigen, Interview mit Vorstandschef Rüdiger Grube und dem Chef der französischen SNCF, Guillaume Pepy, HB, S. 22, 23

- Postbank will Mittelstandsgeschäft kräftig ausbauen, Interview mit Firmenkunden-Vorstand Ralph Müller, HB, S. 32

- Middelhoff nimmt Klage gegen Roland Berger zurück, FAZ, S. 30

- Banker warnen vor Saudi-Rückzug aus US-Investitionen, FT, S. 2

- ING will mehrere tausend Stellen streichen, Het Financieele Dagblad

- EZB-Direktorin Sabine Lautenschläger spricht sich für mehr grenzüberschreitende Bankenfusionen aus, Interview, BöZ, S. 7

- Monopolkommission erwartet Hürden bei Bayer/Monsanto-Übernahme, Rheinische Post

- Umfrage: Jeder zweite vom Software-Update betroffene VW-Kunde hat danach Probleme mit seinem Auto, WiWo - VW-Skandal: Staatsanwalt ermittelt gegen 30 Beschuldigte, WiWo

- Hedgefonds TCI: Nur noch Aktien-Boni für VW-Manager, Interview mit TCI-Partner Ben Walker, WiWo

- Deutsche-Telekom-Vorstand Niek Jan van Damme übt Selbstkritik am Service, Interview, WiWo

- Renault sieht sich in einer Wachstumsphase - über 3 Millionen verkaufte Autos dieses Jahr erwartet, Interview mit Unternehmenschef Charles Ghosn, Les Echos

- Bilfinger-Mitarbeiter aus der Zentrale sollen freiwillig gehen, WiWo

- Bilfinger holt neuen IT-Chef von McKinsey, WiWo

- Michelin-Chef Jean-Dominique Senard kritisiert EU-Reifentests, Interview, WiWo

- EEG-Umlage steigt um fast 15 Prozent, Bild, S. 2

- Skoda baut in Mexiko Werk für E-Autos, WiWo

- Europäische Hersteller vergrössern Reichweite ihrer Elektro-Autos, WiWo

- Rocket-Internet-Beteiligung soll bis Jahresende Gewinnschwelle erreichen, WiWo

- Oetker-Gruppe behält alle Sparten, Interview mit Beiratsvorsitzendem August Oetker, Neue Westfälische

- Vergleichsportal Check24 gründet Venture-Capital-Fonds, WiWo

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28.09.2016 08:24
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DEUTSCHLAND: - SEITWÄRTS - Der Dax dürfte am Mittwoch wenig verändert in den Tag starten. Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex rund zwei Stunden vor dem Handelsauftakt 0,14 Prozent höher bei 10 375 Punkten. Am Vortag war er nach einem freundlichen Start ins Minus gerutscht, hatte seine Verluste bis Börsenschluss aber teilweise wieder wettgemacht.

USA: - AUFWÄRTS - Eine gute Stimmung unter den US-Verbrauchern hat am Dienstag auch die Laune der Anleger an der Wall Street aufgehellt. Zudem sorgte das gute Abschneiden von US-Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton im Fernsehduell gegen ihren Konkurrenten Donald Trump für Erleichterung. So sehen viele Analysten einen möglichen Wahlerfolg von Trump als das grössere politische und wirtschaftliche Risiko.

ASIEN: - ABWÄRTS - Für die asiatischen Börsen ging es am Mittwochmorgen nach unten. Sorgen um den Bankensektor, befeuert durch Gerüchte um die Deutsche Bank und den damit verbundenen weiteren Sinkflug der Aktie des Geldhauses, haben den Anlegern die Stimmung verdorben. In Japan stand der Leitindex Nikkei ferner durch Befürchtungen über einen wieder steigenden Yen unter Druck. Für Unsicherheit sorgt ferner der Ausgang des Opec-Treffens sowie die Unklarheit über den weiteren Kurs der Fed. Heute wird Notenbankchefin Janet Yellen vor dem US-Bankenausschuss sprechen.
DAX 10.361,48 -0,31%
XDAX 10.402,95 0,12%
EuroSTOXX 50 2.970,84 -0,17%
Stoxx50 2.830,24 0,18%

DJIA 18.228,30 0,74%
S&P 500 2.159,93 0,64%
NASDAQ 100 4.866,71 1,03%

Nikkei 225 16.424,14 -1,56% (7:15 Uhr)

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN: - STABIL - Am Rentenmarkt dürften heute vor allem die Auftritte europäischer und amerikanischer Notenbanker im Blickpunkt stehen. Dirk Gojny, Experte der National Bank, erwartet einen gut behaupteten Handelsstart des Bund-Future und einen Handel in der Spanne zwischen 165,40 und 166,70.
Bund-Future 166,00 0,19%

DEVISEN: - ABWÄRTS - Der Kurs des Euro hat am Mittwoch wieder etwas nachgegeben und notierte bei 1,1209 US-Dollar. Im New Yorker Handel hatte sich die Gemeinschaftswährung am Dienstag nach Verlusten etwa berappelt. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs auf 1,1220 (Montag: 1,1262) US-Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,8913 (0,8879) Euro.
(Alle Kurse 7:02 Uhr)
Euro/USD 1,1209 -0,06%
USD/Yen 100,67 0,24%
Euro/Yen 112,84 0,20%

ROHÖL - AUFWÄRTS - Die Ölpreise haben am Mittwoch nach deutlichen Verlusten am Vortag etwas zugelegt. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im November 46,22 US-Dollar und damit 25 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um elf Cent auf 44,78 Dollar.

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PRESSESCHAU

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- Während bei Bayer momentan die Übernahme von Monsanto im Vordergrund steht, werkelt der Pharma- und Chemiekonzern auch an grösseren Spartenverkäufen, FAZ, S. 21

- Der Lufthansa-Aufsichtsrat wird nicht nur darüber beraten, Teile der Verbindungen von Air Berlin durch Eurowings zu übernehmen, sondern auch die Komplettübernahme der Beteiligung Brussels Airlines steht auf der Agenda, HB, S. 22

- RWE-Tochter Innogy wird zum Handelsstart am 7. Oktober zum wertvollsten deutschen Energiekonzern, HB, S. 1

- Bezüglich der Ungleichbehandlung zwischen US- und EU-Kunden beim Dieselskandal ist noch nicht das letzte Wort gesprochen, Interview mit EU-Verbraucherkommissarin Vera Jourová, HB, S. 10

- MAN rechnet mit Tausenden Lkw-Bestellungen auf der Nutzfahrzeug-IAA in Hannover, HB, S. 24

- Siemens-Aufsichtsratschef Gerhard Cromme fordert mehr Investitionen in Deutschland, HB, S. 12

- "Für mich gehören perspektivisch die Bankenaufsicht der EZB, die Europäische Bankenaufsichtsbehörde Eba und die Europäische Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde (Esma) unter ein Dach", Interview mit dem Präsidenten des Verbands der öffentlichen Banken (VÖB), Gunter Dunkel, HB, S. 32

- Deutsche-Bank-Chef: Staatshilfen 'kein Thema' - Keine Kapitalerhöhung, Interview mit John Cryan, Bild, S. 2

- Chefökonom der Deutschen Bank David Folkerts-Landau macht EZB für Reformstau in Europa verantwortlich, Welt, S. 13

- Ifo-Chef Clemens Fuest warnt vor neuer Bankenkrise, Interview, Neue Osnabrücker Zeitung

- EU-Verkehrsminister fordern härteres Vorgehen gegen Sozialdumping im Lkw-Verkehr, Funke Mediengruppe

- Massenrückrufe: Airbag-Zulieferer Takata sucht nach Sanierungspartner, Nikkei

- Unternehmen hat einen soliden Plan für die Bus-Sparte, Interview mit Volvo-Chef Håkan Samuelsson, Dagens Industri

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26.09.2016 08:15
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DEUTSCHLAND: - ABWÄRTS - Nach der starken Vorwoche dürfte der Dax am Montag mit leichten Verlusten starten. Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex rund zwei Stunden vor dem Auftakt 0,2 Prozent tiefer auf 10 606 Punkte. In der Vorwoche hatte der Dax dank der anhaltend lockeren Geldpolitik in den USA und Japan fast 3,5 Prozent zugelegt.

USA: - ABWÄRTS - Deutlich nachgebende Ölpreise haben die US-Börsen am Freitag unter Druck gesetzt. Der Leitindex Dow Jones Industrial weitete seine zunächst nur moderaten Verluste bis zum Handelsende auf 0,71 Prozent aus. Der Schlussstand von 18 261,45 Punkten bedeutete auf Wochensicht noch ein Plus von 0,76 Prozent.

ASIEN: - ABWÄRTS - Nachdem gesunkene Ölpreise bereits Ende vergangener Woche die US-Börsen belastet hatten, ging es nun auch in Asien für die Märkte abwärts. In Japan litt der Leitindex Nikkei zudem unter dem starken Yen. Ausserdem würden Anleger zunehmend nervös auf den sich zuspitzenden US-Präsidenschaftswahlkampf zwischen den Kandidaten Hillary Clinton und Donald Trump achten, so Experten. In der Nacht von Montag auf Dienstag liefern sich beide das erste von drei wichtigen Fernsehduellen.
DAX 10.626,97 -0,44%
XDAX 10.613,50 -0,65%
EuroSTOXX 50 3.032,31 -0,64%
Stoxx50 2.869,70 -0,76%

DJIA 18.261,45 -0,71%
S&P 500 2.164,69 -0,57%
NASDAQ 100 4.858,91 -0,66%

Nikkei 225 16.597,46 -0,93% (7:05 Uhr)

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN: - WENIG VERÄNDERT - Zu Wochenbeginn dürften Anleger vor allem auf den Ifo-Geschäftsklimaindex achten. Obwohl die Experten der Hessischen Landesbank mit eine leichte Aufhellung für möglich halten, erwarten sie nicht, dass dies grosse Auswirkungen auf den Bund-Future haben wird. Sie rechnen mit einer Handelsspanne zwischen 164,50 und 165,90.
Bund-Future 165,14 0,00%

DEVISEN: - STABIL - Der Euro hat sich Montagmorgen kaum bewegt. Die Gemeinschaftswährung notierte bei 1,1229 US-Dollar. Das ist nur minimal weniger als im New Yorker Handel am Freitag vergangener Woche. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs auf 1,1214 (Donnerstag: 1,1238) Dollar festgesetzt. Der Dollar hatte damit 0,8917 (0,8898) Euro gekostet. Unter Druck stand jedoch das britische Pfund.
(Alle Kurse 7:08 Uhr)
Euro/USD 1,1229 0,03%
USD/Yen 100,97 -0,06%
Euro/Yen 113,38 -0,03%

ROHÖL - AUFWÄRTS - Die Ölpreise haben am Montag etwas zugelegt. Händler sprachen von einer leichten Gegenbewegung, nachdem die Ölpreise am Freitag deutlich gefallen waren. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im November 46,22 US-Dollar. Das waren 33 Cent mehr als am Freitag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 29 Cent auf 44,77 Dollar.

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PRESSESCHAU

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- Siemens-Chef Joe Kaeser will Vertrag verlängern, HB, S. 1
- Griechischer Staatsminister Nikos Pappas verspricht Erfüllung von
Reformauflagen, Interview, HB, S. 8
- Aareal-Bank-Chef Hermann Merkens plant weitere Übernahmen,
Interview, HB, S. 28
- Bundeskanzleramt und Verfassungsschutz sollen sich für den mutmasslichen
Steuerhinterzieher und Geheimdienstagenten Werner Mauss eingesetzt haben,
HB, S. 30
- Grüne wollen Facebook deutschem Recht unterwerfen, HB, online
- Gutachter empfehlen Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU)
Anzeigepflicht für empfohlenen Steuersparmodelle, FAZ, S. 15
- Unter britischen Bankern wächst die Sorge vor einem harten Brexit, FT, S. 1
- HSBC startet Suche nach Nachfolgern für scheidende Führungsspitze - Headhunter
beauftragt, FT, S. 15
- Volkswagen verspricht in Schreiben an EU, Rückrufe im Dieselskandal bis Herbst
2017 abgeschlossen zu haben, FT, S. 15
- Französische Staatsbank CDC will sich von zahlreichen Beteiligungen trennen,
FT, S. 16
- Air Berlin will die Hälfte ihrer Maschinen samt Besatzungen loswerden -
Verhandlungen mit Tui und Lufthansa über Ausgliederungen, SZ, S. 1
- NRW-Finanzbehörden ermitteln wegen umstrittener Cum-Ex-Aktiengeschäfte unter
anderem gegen ausländische Grossbanken JPMorgan, Barclays und BNP Paribas,
SZ, S. 17
- Mitwohnbörse Airbnb fordert von Berliner Landesregierung einen neuen
gesetzlichen Rahmen für ihr Geschäft,
Interview mit Gründer Nathan Blecharczyk, SZ, S. 18
- Zahl der Baustellen auf Autobahnen zur Ferienzeit um 39 Prozent seit 2013
gestiegen, Bild, S. 1
- EU will strengere Öko-Regeln für Hotel-Toiletten, Bild, S. 2
- "EU sollte Jobs vor China schützen", Interview mit dem Chef der
EU-Handelskammer in China, Jörg Wuttke, Welt, S. 10
- Bundesregierung prüft Zulassungsregeln für Heilpraktiker, Welt, S. 9
- Grosse regionale Unterschiede bei Jobchancen für Arbeitslose,
Funke Mediengruppe

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23.09.2016 08:28
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DEUTSCHLAND: - STABIL - Nach der Fed-Rally am Donnerstag dürfte der Dax am Freitag kaum verändert starten. Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex rund zwei Stunden vor dem Auftakt ganze 3 Punkte höher auf 10 677 Punkte.

USA: - AUFWÄRTS - Die US-Börsen haben am Donnerstag ihren guten Lauf nach dem Zinsentscheid der US-Notenbank Fed fortgesetzt. Nachdem die Indizes gleich zum Handelsstart klar zugelegt hatten, hielten sie bis zum Schluss ihre Gewinne. Es herrsche immer noch Erleichterung, auch wenn am Vortag weitgehend erwartet worden war, dass die US-Notenbank ihren Leitzins noch nicht anheben werde. Zudem stiegen die Ölpreise weiter, was Anleger ebenfalls bei Laune hielt.

ASIEN: - ABWÄRTS - An den asiatischen Börsen ging es nach den jüngsten Kursanstiegen wieder abwärts. So lag der japanische Leitindex Nikkei nach einem Feiertag im Minus. Der im Zuge der jüngsten Zinsentscheidung der US-Notenbank gestiegene Yen belastete die Kurse. Ein wieder anziehender US-Dollar und nachlassende Öl-Preise setzten die Märkte zu Wochenschluss unter Druck. Die chinesischen Festlandsbörsen etwa mussten Gewinne abgeben.
DAX 10.674,18 2,28%
XDAX 10.683,41 1,62%
EuroSTOXX 50 3.051,69 2,33%
Stoxx50 2.891,55 1,51%

DJIA 18.392,46 0,54%
S&P 500 2.177,18 0,65%
NASDAQ 100 4.891,36 0,77%

Nikkei 225 16.767,44 -0,24% (7:09 Uhr)

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN: - BEHAUPTET - Nachdem diese Woche die Zinsentscheidungen in Japan und vor allem in den USA im Fokus standen, sollten sich heute die Augen auch auf die vorläufigen Werte der Markit Einkaufsmanagerindizes richten. National-Bank-Experte Dirk erwartet eine leichte Eintrübung. Dennoch rechnet er mit einem gut behaupteten Start des Bund-Future und einer Handelsspanne zwischen 164,40 und 166,05. Gegen Abend müssten sich Anleger allerdings auf Gewinnmitnahmen einstellen.
Bund-Future 165,14 0,51%

DEVISEN: - ABWÄRTS - Für den Euro ging es am Freitag erneut abwärts. Nachdem die Gemeinschaftswährung im US-Handel bereits Gewinne hatte abgeben müssen, ging es am Freitagmorgen runter auf 1,1197 US-Dollar. Zuvor hatte der Euro noch besonders deutlich von der abwartenden Zinspolitik der US-Notenbank profitiert. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Donnerstag auf 1,1238 (Mittwoch: 1,1150) Dollar festgesetzt. Der Dollar hatte damit 0,8898 (0,8969) Euro gekostet.
(Alle Kurse 7:11 Uhr)
Euro/USD 1,1197 -0,10%
USD/Yen 101,15 0,39%
Euro/Yen 113,25 0,29%

ROHÖL - ABWÄRTS - Die Ölpreise haben am Freitag nach deutlichen Vortagesgewinnen wieder etwas nachgegeben. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im November 47,23 US-Dollar. Das waren 42 Cent weniger als am Donnerstag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 52 Cent auf 45,81 Dollar.

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UMSTUFUNGEN VON AKTIEN

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- BARCLAYS HEBT ZIEL FÜR HEIDELBERGCEMENT AUF 78 (72) EUR - 'EQUAL WEIGHT'

- BERENBERG HEBT ZIEL FÜR FRESENIUS SE AUF 77,25 (71,30) EUR - 'BUY'

- HÄNDLER: COMMERZBANK SENKT RWE AUF 'REDUCE' (HOLD) - ZIEL 12 (11) EUR

- HÄNDLER: HSBC SENKT HELLA AUF 'HOLD' (BUY)

- HÄNDLER: KEPLER CHEUVREUX HEBT ZIEL FÜR SÜDZUCKER AUF 26 (25) EUR - 'BUY'

- HÄNDLER: LAMPE SENKT LPKF LASER AUF 'HALTEN' (KAUFEN)

- BARCLAYS HEBT ZIEL FÜR CRH AUF 33 (29) EUR - 'OVERWEIGHT'

- BARCLAYS HEBT ZIEL FÜR LAFARGEHOLCIM AUF 53 (44) CHF - 'EQUAL WEIGHT'

- BARCLAYS HEBT ZIEL FÜR SAINT-GOBAIN AUF 37 (36) EUR - 'UNDERWEIGHT'

- HÄNDLER: JEFFERIES STARTET BANCO SANTANDER MIT 'UNDERPERFORM'

- HÄNDLER: JEFFERIES STARTET BBVA MIT 'BUY'

- HÄNDLER: JEFFERIES STARTET INTESA SANPAOLO MIT 'BUY'

- HÄNDLER: JEFFERIES STARTET UNICREDIT MIT 'BUY'

- HÄNDLER: MACQUARIE HEBT AIR FRANCE-KLM AUF 'NEUTRAL' (UNDERPERFORM)

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PRESSESCHAU

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- Niedersachsens Ministerpräsident und VW-Aufsichtsratsmitglied Stephan Weil zur VW-Abgasaffäre: Es ist und bleibt ein Riesenschlamassel, Interview, HB, S. 8

- WDH: Netzbetreiber Tennet erhöht massiv Netzentgelte - Strom wird teurer, Interview mit Unternehmenschef Urban Keussen, HB, S. 13

- Telekom baut Deutschland-Geschäft um, HB, S. 16, 17

- Springer-Chef Mathias Döpfner zu Digitalisierung der Medienbranche: "Jetzt werden die Rahmenbedingungen definiert, die für die nächsten Jahrzehnte für unsere Branche, unsere Zunft gelten werden", Interview, HB, S. 20-23

- Französischer Handelsminister Matthias Fekl ist weiter gegen TTIP - "EU und USA haben etwas Besseres verdient", Interview, HB, S. 12

- Harvard-Ökonom Kenneth Rogoff spricht sich erneut für Abschaffung des Bargelds aus und fordert EZB zu weiteren Zinssenkungen auf, Interview, HB, S. 28, 29

- Fünfstellige Zahl an Stellen bei Commerzbank gefährdet, FAZ, S. 22

- Hongkonger Milliardär Li Ka-shing an Übernahme von britischem Gasnetzbetreiber UK National Grid interessiert, FT, S. 13

- Britischer Aussenminister Boris Johnson wegen Äusserungen zu Brexit-Zeitplan von Premier Theresa May zurückgepfiffen, FT, online

- Golf-Produktion bei VW steht wegen Fehlers im Presswerk bis mindestens Dienstag still, Bild, S. 1

- Jeder vierte digitale Fahrtenschreiber für Lastwagen manipuliert, Bild, S. 1

- Post-Chef Frank Appel erwartet 100.000 neue Arbeitsplätze

im Konzern und fordert in Brexit-Verhandlungen von EU Entgegenkommen für Grossbritannien, Interview, Rheinische Post

- Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) reagiert mit Gesetz auf Skandale bei Ärzteverband, Funke Mediengruppe

- Österreichs Vizekanzler Reinhold Mitterlehner (ÖVP) fordert Neustart von TTIP-Verhandlungen unter neuem Namen, Interview, Welt, S. 10

(WDH: Diese Meldung wurde bereits am Vorabend erstmals publiziert und ist als Service wiederholt worden.)

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22.09.2016 08:23
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DEUTSCHLAND: - AUFWÄRTS - Angesichts der anhaltend weit geöffneten Geldschleusen der US-Notenbank dürfte der Dax am Donnerstag mit deutlichen Gewinnen starten. Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex rund zwei Stunden vor dem Auftakt 0,82 Prozent höher auf 10 522 Punkte. Tags zuvor hatte er zwar rund ein halbes Prozent zugelegt, damit aber noch an seinem Tagestief geschlossen.

USA: - AUFWÄRTS - Der Zinsentscheid der US-Notenbank Fed hat den New Yorker Aktienmarkt am Mittwoch aus seiner Lethargie gerissen. Der Dow Jones Industrial zog vor allem in der letzten Handelsstunde deutlich an und schloss 0,90 Prozent höher bei 18 293,70 Punkten. An den beiden Tagen davor war der Leitindex per Saldo kaum vorangekommen, weil Marktteilnehmer vor der Fed-Sitzung das Risiko gescheut hatten.

ASIEN: - AUFWÄRTS - Die asiatischen Börsen präsentierten sich nach dem Zinsentscheid der US-Notenbank durchweg positiv. Die chinesischen Festlandsbörsen etwa notierten deutlich im Plus. Der Markt habe bekommen, was er gewollt habe, so Börsianer. Nämlich weiter billiges Geld der Notenbank. In Japan waren die Märkte wegen eines Feiertags geschlossen.
DAX 10.436,49 0,41%
XDAX 10.512,71 1,12%
EuroSTOXX 50 2.982,18 0,58%
Stoxx50 2.848,58 0,49%

DJIA 18.293,70 0,90%
S&P 500 2.163,12 1,09%
NASDAQ 100 4.853,75 1,01%

Nikkei 225 KEIN HANDEL WEGEN FEIERTAGS

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN: - KAUM BEWEGT - Am Tag nach der Entscheidung der Fed dürften vor allem riskantere Geldanlagen gefragt sein. Mit grossen Impulsen für den Anleihenmarkt rechnet Dirk Gojny, Experte der National Bank, nicht. Er erwartet eine freundliche Eröffnung des Bund-Future und eine Handelsspanne zwischen 163,65 und 165,00.
Bund-Future 164,30 0,09%

DEVISEN: - AUFWÄRTS - Der Euro hat am Donnerstag nach dem Zinsentscheid der US-Notenbank Fed seine Vortagesgewinne gehalten. Die Gemeinschaftswährung notierte am Morgen bei 1,1198 US-Dollar. Die amerikanischen Währungshüter hatten am Tag zuvor wie an den Finanzmärkten erwartet den Leitzins zum sechsten Mal in Folge nicht angetastet. Der Euro war daraufhin auf sein Tageshoch gesprungen. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Mittwoch auf 1,1150 (Dienstag: 1,1184) Dollar festgesetzt. Der Dollar hatte damit 0,8969 (0,8941) Euro gekostet.
(Alle Kurse 6:57 Uhr)
Euro/USD 1,1198 0,08%
USD/Yen 100,32 0,00%
Euro/Yen 112,34 0,06%

ROHÖL - AUFWÄRTS - Die Ölpreise haben am Donnerstag ihre kräftigen Gewinne vom Vortag nach überraschend gesunkenen US-Ölreserven weiter ausgebaut. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im November 47,28 US-Dollar. Das waren 45 Cent mehr als am Mittwoch. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im November stieg um 47 Cent auf 45,81 Dollar.

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PRESSESCHAU

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- Deutsche Telekom will Serviceeinheiten in Deutschland zusammenführen. Ferri Abolhassan soll Leiter werden, HB, S. 14

- AT Kearney wächst stark in Deutschland, Interview mit dem Noch-Deutschland-Chef Martin Sonnenschein und seinem Nachfolger Martin Eisenhut, HB, S. 23

- Netzbetreiber streiten über Kosten der Energiewende, HB, S. 12, 13

- Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) geht Digitalisierung Deutschlands nicht schnell genug. Interview mit dem Staatssekretär des Wirtschaftsministeriums, Matthias Machnig, HB, S. 1 ,4, 5

- Wirtschaftsministerium vergibt bei der Konjunkturprognose mehr Aufträge als angekündigt. Profiteur soll das DIW mit seinem Präsidenten Marcel Fratzscher gewesen sein, FAZ, S. 15

- WDH: Brisante E-Mail belastet Audi im Abgas-Skandal, SZ, S. 19

- WDH: Koalition will Stellungnahme zu Ceta im Bundestag verabschieden, SZ, S. 22

- WDH/Vattenfall will Kohlekraftwerk Moorburg verkaufen, Interview mit Konzernchef Magnus Hall, taz.nord

- WDH: Apple hat Interesse an Sportwagen-Firma McLaren, New York Times

- Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow kritisiert Hartz-IV-Erhöhung als zu niedrig, Bild, S. 1

- Ex-Unicredit-Chef Allesandro Profumo sieht Bewegung in Italiens Bankensektor, Interview, BöZ, S. 5

- Solar- und Windparkbetreiber Capital Stage strebt nach Chorus-Übernahme in den MDax, Interview mit Vorstandschef Klaus-Dieter Maubach, BöZ, S. 10

- NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin (SPD): Im Tengelmann-Streit muss jeder verzichten, Interview, Ruhr Nachrichten

- Chef des Landtechnikherstellers Agco, Martin Richenhagen, hält die Kritik am Saatguthersteller Monsanto für falsch. "Die Gehirnwäsche fängt in der Schule an", Interview, SZ, S. 21

- Tengelmann-Betriebsrat fordert Fortführungskonzept, Interview mit Manfred Schick, Aufsichtsratsmitglied und Betriebsratsvorsitzender der wichtigen Tengelmann-Region München/Oberbayern, Wirtschaftswoche

- Telefonica will in Deutschland die Bewegungsdaten seiner Mobilfunkkunden verkaufen, Interview mit Telefonica-Deutschland-Chef Thorsten Dirks, Wirtschaftswoche

- Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) 'sehr zufrieden' mit Kompromiss bei Erbschaftssteuer, Interview, SZ online

- Vertrauliche Dokumente zeigen: Politiker, Reiche und sogar ein Sportverband haben Briefkastenfirmen in der Karibik.

- Verdi-Chef Frank Bsirske hofft auf Lösungsperspektive für Kaiser's-Beschäftigte, Neues Deutschland

- Wettbewerbsökonom Justus Haucap erwartet Auflagen für Bayer und Monsanto, Interview, Wirtschaftswoche

- Aldi Nord baut neue Zentrale in Essen und schafft Hunderte Stellen, WAZ

- Nur ein Viertel der Ex-Opelaner hat festen Job, Rheinische Post

(WDH: Diese Meldung wurde bereits am Vorabend erstmals publiziert und ist als Service wiederholt worden.)

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21.09.2016 08:24
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DEUTSCHLAND: - LEICHT IM PLUS - Nach den geldpolitischen Massnahmen der Bank of Japan dürfte der Dax am Mittwoch mit leichten Gewinnen starten. Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex rund zwei Stunden vor dem Auftakt 0,31 Prozent höher auf 10 426 Punkte. Tags zuvor hatten die Anleger das Notenbanktreffen der Japaner sowie die am Abend anstehende Leitzinsentscheidung in den USA ohne grössere Aktionen abgewartet.

USA: - KAUM VERÄNDERT - Vor den Notenbankentscheidungen in Japan und den USA sind die Wall-Street-Anleger am Dienstag kein Risiko mehr eingegangen. Dow Jones, S&P 500 und auch die zuletzt stärkeren Technologieindizes der Nasdaq traten auf der Stelle.

ASIEN: - POSITIVE REAKTION AUF BOJ - Die asiatischen Börsen reagierten am Morgen positiv auf die geldpolitischen Massnahmen der japanischen Notenbanker. Der zuvor leicht im Minus liegende Nikkei sprang in der Spitze bis auf plus 1,3 Prozent an und konnte seine Gewinne bis zuletzt weitgehend halten. In China kam der Aufwind dagegen kaum an - hier zeigten sich die Börsen praktisch unverändert.
DAX 10.393,86 0,19%
XDAX 10.396,27 0,46%
EuroSTOXX 50 2.964,86 -0,12%
Stoxx50 2.834,76 -0,06%

DJIA 18.129,96 0,05%
S&P 500 2.139,76 0,03%
NASDAQ 100 4.805,22 0,19%

Nikkei 225 16.753,02 +1,58%

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN: - VOLATILITÄT VOR FED-ENTSCHEIDUNG - Die Rentenmarktexperten der Helaba rechnen vor der US-Leitzinsentscheidung mit grösseren Schwankungen. "Da eine geldpolitische Straffung unwahrscheinlich ist, spricht wenig gegen eine weiterhin robuste Bund-Future-Tendenz", erklärten sie.
Bund-Future 164,15 0,26%

DEVISEN: - Der japanische Yen verlor nach den Entscheidungen der Notenbanker gut ein Prozent an Wert. Der Euro gab ebenfalls nach und fiel auf den tiefsten Stand seit Monatsbeginn.
(Alle Kurse 7:15 Uhr)
Euro/USD 1,1128 -0,21%
USD/Yen 102,69 0,96%
Euro/Yen 114,28 0,75%

ROHÖL - LEICHT IM PLUS - Die Ölpreise haben am Mittwoch im frühen Handel zugelegt. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im November 46,46 US-Dollar. Das waren 58 Cent mehr als am Dienstag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im November stieg um 75 Cent auf 44,80 Dollar.

Das geplante Treffen des Ölkartells Opec in der kommenden Woche in der algerischen Hauptstadt Algier bleibt das wichtigste Thema am Ölmarkt. Der algerische Energieminister Noureddine Bouterfa sagte am Dienstag, dass die Bedeutung der Zusammenkunft von einem informellen Treffen zu einem ausserordentlichen Treffen aufgewertet werden könnte.

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PRESSESCHAU

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- Börsengang der Bahntöchter Arriva und Schenker steht vor dem Aus, HB, S.1,4-5

- Deutschland-Chefin von Credit Suisse: "Wir wollen die Meisterschale", Interview mit Helene von Roeder, HB, S. 22-23

- Santander will von RBS nicht mehr Bank Williams & Glyn kaufen - Gespräche beendet, FT Online

- Euronext-Chef kritisiert Fusion von Deutscher Börse und LSE, FAZ, S.27

- IPO-Preis der chinesischen Postbank bei 4,76 Hongkong-Dollar, WSJ Online

- US-Börsenaufsicht prüft Bilanzen von ExxonMobil, WSJ Online

- Der Austritt Grossbritanniens aus der EU hat für insgesamt 13 500 Finanzdienstleister und deren Marktzugangsrechte Konsequenzen, BöZ, S. 1, 2

- Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) plant überraschend, in den kommenden vier Jahren zusätzliche 2,4 Milliarden Euro für die Deutsche Bahn zu verwenden, SZ, S. 19

- Europaabgeordnete fordern Einschreiten gegenüber Online-Händlern, Welt, S. 9

- Luxemburgs Aussenminister Jean Asselborn: Visafreiheit für Türken möglicherweise Anfang 2017, Interview, Welt, S. 1, 7

- Abgas-Untersuchungssausschuss kommt nicht an Geheim-Akten, Bild, S. 2

- VW-Ermittler verhören Audi-Vorstandschef Rupert Stadler, Spiegel-Online

- Börse Düsseldorf vor Übernahme durch Hamburg, Rheinische Post

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