Morning Briefing - International

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Morning Briefing - International

Ich studiere in letzter Zeit täglich die Morning Briefings - International! Bin der Meinung, dass diese interessanten Tageszusammenfassungen einen eigenen Thread verdient haben!

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DEUTSCHLAND: - UNVERÄNDERT -Die Anleger am deutschen Aktienmarkt warten weiter auf eine Richtungsentscheidung des Dax . Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex am Donnerstagmorgen mit minus 0,02 Prozent auf 12 229 Punkte nahezu unverändert. Zur Wochenmitte hatte das Börsenbarometer seine Gewinne im späten Handel fast vollständig abgegeben. Experten sehen den Dax weiter in einem entscheidenden Bereich, den er in beide Richtungen verlassen könnte.

USA: - AUFWÄRTS - Die Berichtssaison der Unternehmen und gestiegene Ölpreise haben am Mittwoch bei den Anlegern am US-Aktienmarkt für gute Stimmung gesorgt. Börsianer verwiesen auf besser als befürchtet ausgefallene Geschäftszahlen des Chipkonzerns Intel. Zudem hätten durchwachsene Konjunkturdaten Hoffnungen bestärkt, dass sich die US-Notenbank Fed mit einer Zinserhöhung noch Zeit lassen könnte.

ASIEN: - AUFWÄRTS - Für die asiatischen Börsen ging es am Donnerstag wieder aufwärts. Spekulationen, die chinesischen Regierung könnte das Wirtschaftswachstum der zweitgrössten Volkswirtschaft der Welt ankurbeln, trieben die Märkte an. Für die chinesischen Festlandbörsen ging es deshalb nach oben. Der CSI 300 stieg um 2,3 Prozent. Der Nikkei-225-Index in Tokio zeigte sich indes unentschieden.

DAX              	12.231,34	    0,03%
XDAX            	12.215,83	   -0,36%
EuroSTOXX 50		3.803,55		0,50%
Stoxx50        		3.591,47		0,70%

DJIA             	18.112,61	    0,42%
S&P 500        		2.106,63		0,51%
NASDAQ 100  		4.424,53		0,61%

Nikkei            	19.869,76	   -0,20%

---------- ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

----------

RENTEN: - UNVERÄNDERT - Der Bund Future sollte heute kaum verändert in den Tag starten, schrieb Dirk Gojny von der Essener National-Bank am Donnerstagmorgen. Er sollte zwischen 159,30 und 160,40 notieren.

Bund-Future   		159,96		 0,35%
T-Note-Future 		129,39		-0,08%
T-Bond-Future		164,06		-0,21%

DEVISEN: - EURO ÜBER 1,06 DOLLAR - Der Eurokurs ist am Donnerstag im New Yorker Handel kurz über die Marke von 1,07 US-Dollar gestiegen. Zuletzt notierte die Gemeinschaftswährung mit 1,0689 Dollar wieder etwas darunter.

(Alle Kurse 7:15 Uhr)
Euro/USD      1,0689		0,05%
USD/Yen       119,32		0,15%
Euro/Yen       127,55		0,21%

ROHÖL - DURCHWACHSEN - Die Ölpreise haben sich am Donnerstag bei geringen Preisausschlägen uneinheitlich präsentiert. Am Morgen kostete ein Barrel (etwa 159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Mai 63,10 US-Dollar und damit 22 Cent weniger als am Mittwoch. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg dagegen leicht um vier Cent auf 56,43 Dollar.

---------- UMSTUFUNGEN VON AKTIEN

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- GOLDMAN HEBT ZIEL FÜR BMW AUF 119 (92) EUR - 'SELL' - GOLDMAN HEBT ZIEL FÜR CONTINENTAL AUF 241 (212) EUR - 'NEUTRAL' - GOLDMAN HEBT ZIEL FÜR DAIMLER AUF 110 (89) EUR - 'CONVICTION BUY LIST' - WDH/DZ BANK HEBT FAIREN WERT FÜR CTS EVENTIM AUF 33,0 (30,5) EUR - 'KAUFEN' - WDH/SOCGEN HEBT AAREAL BANK AUF 'HOLD' ('SELL') - ZIEL 40 (30) EUR - WDH/SOCGEN STARTET BAYER MIT 'HOLD' - ZIEL 150 EUR

- GOLDMAN HEBT ZIEL FÜR FIAT CHRYSLER AUF 19,80 (14,60) EUR - 'CL BUY'

- GOLDMAN HEBT ZIEL FÜR MICHELIN AUF 104 (88) EUR - 'NEUTRAL' - GOLDMAN HEBT ZIEL FÜR PEUGEOT AUF 21,50 (18,40) EUR - 'CONVICTION BUY LIST' - HÄNDLER: BARCLAYS HEBT ZIEL FÜR DANONE AUF 66 (65) EUR - HÄNDLER: CITIGROUP HEBT ASML AUF 'BUY' ('NEUTRAL') - HÄNDLER: CITIGROUP SENKT ALCATEL-LUCENT AUF 'NEUTRAL' ('BUY') - HÄNDLER: CITIGROUP SENKT NOKIA AUF 'NEUTRAL' ('BUY') - UBS HEBT ZIEL FÜR INDITEX AUF 30 (23) EUR - 'NEUTRAL' - WDH/S&P CAPITAL IQ HEBT ZIEL FÜR ASML AUF 95 (92) EUR - 'HOLD' - WDH/SOCGEN STARTET ASTRAZENECA MIT 'BUY' - ZIEL 6600 PENCE - WDH/SOCGEN STARTET GLAXOSMITHKLINE MIT 'SELL' - ZIEL 1550 PENCE - WDH/SOCGEN STARTET NOVARTIS MIT 'HOLD' - ZIEL 107 CHF - WDH/SOCGEN STARTET ROCHE MIT 'BUY' - ZIEL 330 CHF - WDH/SOCGEN STARTET SANOFI MIT 'BUY' - ZIEL 120 EUR

---------- PRESSESCHAU

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- WDH/ThyssenKrupp findet Käufer für Edelstahltochter VDM, HB, S. 16 - Frühjahrsgutachter fordern Steuerreform - Wachstumsprognose für Deutschland angehoben, FAZ, S. 15 - Griechenlands Geldgeber denken über Staatsbankrott ohne Euro-Austritt nach, FAZ, S. 15, 16 - Munich-Re-Chef Nikolaus von Bomhard geisselt Geldschwemme der EZB - Grosse Schäden durch Staatsanleihen-Käufe, Interview, HB, S. 1, 4, 5, 6 - Morgan Stanley nähert sich Verkauf des Öllager- und Ölhandelsgeschäfts, WSJ, S. 20 - Postbank-Manager sieht Deutsche-Bank-Tochter wieder als Spielball, HB, S. 28, 29 - SAP will 2200 Stellen verlagern, FAZ, S. 19 - Nokia wollte eigentlich nur Mobilfunk-Geschäft von Alcatel-Lucent kaufen, WSJ, S. 15 - Chinesische BMW-Händler fordern mehr Unterstützung von dem deutschen Autobauer, WSJ, S. 16 - Vorstand des Internetwirtschaftsverband Eco, Oliver Süme, bezweifelt Rechtmässigkeit der neuen Regeln zur Vorratsdatenspeicherung, HB, S. 8 - Italiens Ex-Premier Enrico Letta: Europa braucht neue Ideen, Interview mit Letta und dem Ökononomen Henrik Enderlein, Hertie School of Governance, HB, S. 10, 11 - Drogerieunternehmer Dirk und Raoul Rossmann über den Generationenwechsel in ihrem Unternehmen, Interview, HB, S. 20, 21 - Wechsel an der Spitze des CDU-Wirtschaftsrates: Werner Michael Bahlsen soll von Kurt Lauk übernehmen, FAZ, S. 17 - Wirtschaftsforscher fordern Milliardenentlastung für Steuerzahler, SZ, S. 22 - Commerzbank-Privatkundenchef Martin Zielke sieht in Filialschliessungen keine Strategie, Interview, Welt, S. 12 - Gazprom Neft will Staatsgelder, um Omsk-Standort aufzurüsten, Vedomosti - EU-Digitalkommissar Günther Oettinger will kein europäisches Google, Interview, Bild, S. 2

(WDH: Diese Meldung wurde bereits am Vorabend erstmals publiziert und ist als Service wiederholt worden.)

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---------- TAGESVORSCHAU / KONJUNKTURPROGNOSEN

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TERMINE MIT ZEITANGABE

07:00 F:   Sodexo Halbjahreszahlen

08:00 GB:  Diageo Q3 Interim Statement, London

08:00 NL:  UnileverQ1-Zahlen

08:00 EU:  Acea Kfz-Neuzulassungen 03/15

10:00 D:   Gerry Weber Hauptversammlung, Halle/W.

10:00 D:   Gea Group Hauptversammlung, Oberhausen

11:00 D:   CosmosDirekt Bilanz-Pk, Saarbrücken

11:00 D:   EAA (WestLB) Bilanz-Pk, Düsseldorf

12:00 USA: UnitedHealth Group Q1-Zahlen

13:00 USA: Philip Morris Q1-Zahlen

13:30 USA: Goldman Sachs Q1-Zahlen

14:00 USA: Citigroup Q1-Zahlen

14:30 USA: Erstanträge Arbeitslosenhilfe (Woche)

14:30 USA: Baubeginne- und genehmigungen 03/15

16:00 USA: Philly Fed Index 04/15

22:00 USA: American Express Q1-Zahlen

22:05 USA: Mattel Q1-Zahlen

TERMINE OHNE GENAUE ZEITANGABE


      F:   Unibail Rodamco Hauptversammlung


      F:   Accor Q1 Umsatz


      F:   LVMH Hauptversammlung


      GB:  SAB Miller Q4 Trading Update


      GB:  Rio Tinto plc Hauptversammlung


      I:   Fiat Chrysler Absatz 03/15 und HV


      USA: Schlumberger Q1-Zahlen


      USA: BlackRock Q1-Zahlen

SONSTIGE TERMINE

09:30 LU:  Urteil des Europäischen Gerichtshofs zur Besteuerung stiller Reserven

10:00 D:   Bitkom Pk Studie zu digitaler Wirtschaftsspionage, Sabotage 
           und Datendiebstahl in Unternehmen, Berlin

10:00 D:   Pressegespräch mit dem Chefvolkswirt der BayernLB, Jürgen Michels: 
           "Wie geht es weiter im Euro-Raum?", München

11:00 D:   Pk zu Frühjahrsgutachten 2015 der Wirtschaftsforschungsinstitute 
           u.a. Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW), Institut für 
           Wirtschaftsforschung Halle (IWH), Rheinisch-Westfälisches Institut 
           für Wirtschaftsforschung (RWI) und ifo-Institut, Berlin


      D:   Tarifverhandlungen der Bahn und der Lokführergewerkschaft GDL 


      D:   Fortsetzung Hannover Messe

KONJUNKTURPROGNOSEN FÜR DIE EUROZONE UND DIE USA

                                            Prognose         Vorwert

Eurozone

(Keine marktbewegenden Daten erwartet)

USA

14.30 Uhr

Baubeginne, März
Monatsvergleich                            +15,9             -17,00
in Tausend:                                 1040               897

Baugenehmigungen                           -1,9               +4,0
in Tausend:                                1081               1102

Erstanträge Arbeitslosenhilfe               280                281
(in Tsd)

16.00 Uhr

Philly-Fed-Index, April                    6,0                 5,0

(in Pkt)

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DEUTSCHLAND: - ABWÄRTS - Für den Dax zeichnet sich am Freitag ein weiterer Rücksetzer nach dem Rekordlauf der vergangenen Monate ab. Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex am Morgen 0,17 Prozent tiefer auf 11 979 Punkte. Bereits am Donnerstag hatten die Anleger weiter Kasse gemacht und das Börsenbarometer unter 12 000 Punkte gedrückt. Erneut entflammte Spekulationen über ein Ausscheiden Griechenlands aus dem Euro waren am späten Nachmittag der Hauptgrund.

USA: - UNENTSCHIEDEN - Die New Yorker Börsen sind am Donnerstag bei einer ganzen Flut von Nachrichten aus der Unternehmens- und Konjunkturwelt auf der Stelle getreten. Die Aktienbarometer lauerten offenbar knapp unter ihren jüngsten Höchstständen auf den entscheidenden Impuls für den grossen Sprung, sagte ein Börsianer.

ASIEN: - DURCHWACHSEN - In Asien gab es für die Börsen zum Wochenschluss keine gemeinsame Richtung. Anders sah das Bild in China aus. Auf dem chinesischen Festland kletterten die Börsen weiter. Der CSI 300 legte genauso wie der Shanghai Composite zu, der so hoch steht wie seit März 2008 nicht mehr. Händler machten dafür unter anderem die hohe Liquidität im Markt und die Erwartung von chinesischen Massnahmen zur Stützung der Wirtschaft verantwortlich. In Japan gab der Nikkei-225-Index indes nach. In Tokio hiess es, dass Anleger derzeit abwarten würden.

DAX              	11.998,86       -1,90%
XDAX            	11.994,58   	-1,81%
EuroSTOXX 50		3.751,72		-1,36%
Stoxx50        		3.564,92		-0,74%

DJIA             	18.105,77   	-0,04%
S&P 500        		2.104,99		-0,08%
NASDAQ 100  		4.418,83		-0,13%

Nikkei 225  19.676,13 -1,05% (7:07 Uhr)

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN: - TENDENZ - Der Bund Future dürfte gut behauptet in den letzten Handelstag der Woche starten, schrieb Dirk Gojny von der Essener National-Bank am Freitagmorgen. Im Laufe des Nachmittags dürfte es jedoch nach der erneuten Rally trotz der weiterhin andauernden Probleme mit Griechenland zu Gewinnmitnahmen kommen. Der Bund sollte sich zwischen 159,50 und 160,60 bewegen.

Bund-Future   		160,30		0,21%
T-Note-Future 		129,61		0,02%
T-Bond-Future		163,88		0,13%

DEVISEN: - EURO ÜBER 1,07 - Der Eurokurs hat am Freitagmorgen angesichts neuer Anzeichen für eine schwächere US-Wirtschaft die Marke von 1,08 US-Dollar im Visier. Die europäische Gemeinschaftswährung kostete zuletzt 1,0774 Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs auf 1,0711 (Mittwoch: 1,0579) Dollar festgelegt. Der Dollar kostete damit 0,9336 (0,9453) Euro.

(Alle Kurse 7:15 Uhr)
Euro/USD                   1,0774		0,11%
USD/Yen                    119,00		0,01%
Euro/Yen                   128,21		0,12%

ROHÖL - TENDENZ - (ÖL-BERICHT)

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PRESSESCHAU

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- Investoren bezweifeln laut Umfrage, dass die Deutsche Bank die richtige 
  Strategie findet, HB, S. 1/26 
- Chefökonom der Weltbank, Kaushik Basu, sieht im möglichen Ausscheiden 
  Griechenlands aus der Eurozone (Grexit) eine grosse Gefahr, Interview, HB, 
  S. 9 
- Manager erwarten laut einer Umfrage Comeback der Wirtschaft in der Eurozone, 
  HB, S. 11 
- "In-vitro-Fleisch wird selbstverständlich", Interview mit 
  Nestle-Deutschlandchef Gerhard Berssenbrügge, HB, S. 20 
- Hypo Italien braucht 300 bis 400 Millionen Euro von Österreich, Standard 
- KfW warnt vor neuer Wachstumsschwäche, Interview mit Chefvolkswirt Jörg 
  Zeuner, BöZ, S. 1/7 

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DEUTSCHLAND: - CHINA STÜTZT - Eine Lockerung der Geldpolitik in China sorgt am Montag für etwas Rückenwind am deutschen Aktienmarkt. Der Broker IG taxierte den Dax am Morgen 0,18% höher auf 11'710 Punkte. Am Freitag hatte der deutsche Leitindex mit einem Wochenminus von 5,6% noch den grössten Verlust seit Anfang November 2011 verbucht. Sorgen über eine Staatspleite Griechenlands und ein drohendes Ausscheiden aus dem Euro hatten die bis dato herrschende Rekordstimmung verfliegen lassen. Dieser Unsicherheitsfaktor bleibe erhalten, sagte ein Händler. Die Tagesvorschau lässt indes von der Konjunktur- und der Unternehmensseite zunächst keine starken Impulse erwarten.

USA: - IM MINUS - An der Wall Street ist es am Freitag kräftig nach unten gegangen. Nachdem es zuletzt so aussah, als könnte der US-Aktienmarkt wieder die jüngsten Rekordstände in Angriff nehmen, sorgten nun negative Nachrichten von Unternehmensseite für Mollstimmung. Die europäischen Börsen hatten zudem bereits einen sehr schwachen Trend vorgegeben - ganz im Zeichen der der drohenden Staatspleite Griechenlands. Auch Regeländerungen für Leerverkäufe in China sorgten für Irritationen.

ASIEN: - DURCHWACHSEN - Die asiatischen Börsen konnten sich am Montag für keine klare Richtung entscheiden. Während es in Australien, Hongkong und Indien bergab ging, ging es in Japan und Festland-China moderat bergauf. Die chinesische Notenbank hatte am Sonntag angekündigt, den sogenannten Mindestreservesatz um einen Prozentpunkt zu senken. Seit der globalen Finanzkrise ist dieser nicht mehr so deutlich herabgesetzt worden. Die Massnahme soll die schwächelnde Konjunktur ankurbeln.

DAX              		11.688,70	-2,58%
XDAX            		11.660,49	-2,79%
EuroSTOXX 50		     3.674,05	-2,07%
Stoxx50        		     3.507,62	-1,61%

DJIA             		17.826,30	-1,54%
S&P 500        		     2.081,18	-1,13%
NASDAQ 100  		     4.351,80	-1,52%

Nikkei 225              19 703,20   +0,26% (6:45 Uhr)

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN: Die Experten der Helaba erwarten den Bund-Future am Montag in einer Spanne von 159,90 bis 161,00.

Bund-Future   		160,38		 0,05%
T-Note-Future 		129,66		 0,01%
T-Bond-Future		165,03		-0,06%

DEVISEN: - EURO UNTER 1,08 DOLLAR - Der Euro hat sich bis zum Montagmorgen verbilligt. Die Gemeinschaftswährung kostete zuletzt 1,0775 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Freitag auf 1,0814 (Donnerstag: 1,0711) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,9247 (0,9336) Euro.

(Alle Kurse 7:10 Uhr)
Euro/USD       		1,0775		-0,33%
USD/Yen             118,71		-0,09%
Euro/Yen       		128,04		-0,50%

ROHÖL - TEURER - Die Ölpreise sind am Montag dank einer Lockerung der Geldpolitik in China gestiegen. Im frühen Handel kostete ein Barrel (etwa 159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Mai 64,10 US-Dollar und damit 65 Cent mehr als am Freitag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 69 Cent auf 56,43 Dollar.

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PRESSESCHAU

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- Bundesregierung "wünscht" Verkauf der Postbank an einen europäischen Partner, HB, S. 28

- VW-Aufsichtsratsspitze will vor 5. Mai erneut beraten - Vernünftiges Miteinander zwischen Aufsichtsratschef Ferdinand Piech und dem Vorstandsvorsitzenden Martin Winterkorn ist das Ziel, HB, S. 1

- Piech bekommt neuen Rückhalt bei Volkswagen, FAZ, S. 1, 22

- Fresenius Medical verhandelt über Zukauf in Israel, FAZ

- Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) will Steuerschlupfloch für ausländische Grossanleger schliessen, FAZ, S. 17

- Leoni bindet sich an Autoindustrie, Interview mit Vorstandschef Klaus Probst, FAZ, S. 19

- Unionsfraktionschef Volker Kauder (CDU): Wir können jetzt nicht einfach die Kohle plattmachen, Interview, FAZ, S. 17

- IWF-Chefin Christine Lagarde: Geduld mit griechischer Regierung geht zu Ende, Interview, FT, S. 4

- Grossanleger protestieren gegen hohe Boni bei britischen Banken, FT, S. 4

- Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) will Deutsche Energie-Agentur (Dena) mehr für die Regierung arbeiten lassen, HB, S. 8, 9

- Prologis will KTR Capital für 5,9 Mrd US-Dollar kaufen, WSJ Online

- Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) lehnt Subventionen für konventionelle Kraftwerke ab, HB, S. 8, 9

- Mängel am Heckler&Koch-Gewehr G36 bringen Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) unter Druck, HB, S. 9

- IWF-Europa-Chef Poul Thomsen verteidigt EZB-Politik, Interview, HB, S. 12

- ZEW-Chef Clemens Fuest warnt vor Schattenhaushalten durch private Infrastruktur-Investitionen, HB, S. 13

- Roland-Berger-Studie: Deutschland hat zu viele Kliniken, HB, S. 16

- Wert verkaufter Edelstahlsparte von Thyssen-Krupp liegt bei 550 Millionen Euro, HB, S. 17

- Versicherer Allianz behält verurteilten Arzt im eigenen Beirat, HB. S. 30, 31

- Deutscher Sparkassenverlag will Zahlungsdienstleister Girosolution kaufen, HB, S. 30

- Deutsche Bank könnte Investmentbank stärker schrumpfen als bisher bekannt, WamS

- Versichererverband GDV: Gemeldete Schäden durch Sturm "Niklas" summieren sich auf 750 Millionen Euro, SZ, S. 19

- Baukonzern Vinci an Flughäfen Nizza und Lyon interessiert, Investir

- Merck KGaA will Schulden nach Sigma-Kauf rasch abtragen, Interview mit Finanzchef Marcus Kuhnert, BöZ (Samstag), S. 1, 11

- Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) will Steuerschlupfloch bei Dividenden stopfen, SZ, S. 19

- Sixt-Leasing-Chef will Übernahmeziele "prüfen und flexibel reagieren", Euro am Sonntag

- Air Berlin will Preise erhöhen, FAS, FAZ, S. 19

- Französischer Notenbankchef Christian Noyer: Griechischer Euro-Austritt würde Weltwirtschaft treffen, Interview, Le Figaro

- Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) verlangt stärkere Erhöhung des Kindergelds, Interview, Welt, S. 1 und 4

- Europäischer Investitionsfonds EFSI soll keine Dauereinrichtung werden, Interview mit Chef der Europäischen Investitionsbank (EIB), Werner Hoyer, Welt, S. 10

- Freenet will mit Digitalangeboten in diesem Jahr mehr als 100 Millionen Euro Umsatz machen und das Wachstumstempo in der Sparte halten, Interview mit Konzernchef Christoph Vilanek, WamS, S. 44

- Bund will Stromkonzerne zu Preissenkungen zwingen, Interview mit Unions-Fraktionsvize Michael Fuchs, Rheinische Post

- EU-Kommissar Günther Oettinger wirft Griechenland Verhandlungs-Verschleppung vor, Interview Bild, S. 2

- Verbraucher könnten bald für die Aufnahme von Krediten bezahlt werden, WamS

- CDU-Vize Volker Bouffier fordert Nachverhandlungen zur Vorratsdatenspeicherung, Interview, Bild, S. 2

- Gastronomen kritisieren Bürokratieaufwand für Mindestlohn, Bild

- Bertelsmann-Tochter Arvato will kurzfristig zukaufen, Interview mit Arvato-Chef Achim Berg, SZ, S. 18

- WDH/Tillich und Ramelow warnen im Finanzstreit vor Ost-Benachteiligung, BamS

- WDH/Musik-Manager: Streaming kann lukrativer als Verkauf sein, Spiegel

- WDH/Ramelow kritisiert Seehofer für 'Alleingänge' bei Stromtrassen, Thüringer Allgemeine

- WDH/Daimler-Betriebsrat kritisiert steigende Zahl der Leiharbeiter, Stuttgarter Zeitung

- WDH/Presse: Sika bietet Erben 2,25 Milliarden Franken - Einheitsaktie geplant, SonntagsZeitung

- WDH/Studie: Mehr als jeder dritte Dax-Konzern von Familien beherrscht, WamS

- WDH/EIB legt erste Projekte für Investitionsprogramm der EU vor, WamS

- WDH/Orange Schweiz will keinen Preiskampf anzetteln, NZZ am Sonntag

- WDH/CSU stellt Förderung des Bundes für Kitas infrage, Spiegel

- Neue Vorwürfe gegen Deutsche-Bank-Führung in der Libor-Affäre, Spiegel

- WDH/Hessens Ministerpräsident Volker Bouffie (CDU): Bund soll dauerhaft Hälfte der Flüchtlingskosten übernehmen, Interview Bild, S. 2

- Experten: Endlagerung könnte erst in 150 Jahren abgeschlossen sein, Frankfurter Rundschau

- Spitzenverbände der deutschen Wirtschaft fordern Politikwechsel, Bild, S. 2

- Irland erwägt Bankenabgabe, Sunday Independent

- Union setzt weiter auf Betreuungsgeld, Interview mit Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU), Bild, S. 2

(WDH: Diese Meldung wurde bereits am Vorabend erstmals publiziert und ist als Service wiederholt worden.)

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DEUTSCHLAND: - FREUNDLICH - Weitere Rekorde an den New Yorker Börsen stützen den deutschen Aktienmarkt auch zum Wochenstart. Der Broker IG taxierte den Dax zwei Stunden vor Handelsbeginn 0,21 Prozent höher auf 11 836 Punkte. In der Vorwoche hatte der deutsche Leitindex ein gutes Prozent zugelegt. Vorsichtig beäugten die Anleger aber die Entwicklung in Griechenland. Das Land rücke näher an eine Zahlungsunfähigkeit heran, sagte Marktanalyst Chris Weston vom Broker IG. Die Kunjunkturagenda lässt keine starken Impulse erwarten.

USA: - IM PLUS - Microsoft, Amazon, Google und weitere Technologiekonzerne haben am Freitag die US-Börsen beflügelt und enttäuschende Wirtschaftsdaten aus den Köpfen verdrängt. Der marktbreite S&P-500-Index und der Nasdaq-Composite-Index schlossen auf Rekordhöhen. Der zunächst fast unbewegte Leitindex Dow Jones Industrial beendete den Handel mit einem Plus von 0,12 Prozent auf 18 080,14 Punkten.

ASIEN: - DURCHWACHSEN - Die asiatischen Aktienmärkte haben sich am Montag unterschiedlich entwickelt. Während es beim Nikkei-225-Index in Tokio ein knappes halbes Prozent bergab ging, was ein Aktienstratege mit anstehenden geldpolitischen Entscheidungen begründete, stiegen die chinesischen Börsen um ein gutes Prozent angesichts anhaltender Spekulationen um Konjunkturhilfen. Darüber hinaus gab es Gerüchte, die Regierung wolle Staatsfirmen fusionieren.

DAX              	11.810,85   	0,74%
XDAX            	11.812,41   	0,26%
EuroSTOXX 50		3.713,96		0,43%
Stoxx50        		3.545,14		0,19%

DJIA             	18.080,14   	0,12%
S&P 500        		2.117,69		0,23%
NASDAQ 100  		4.536,78		1,33%

Nikkei 225         19.948,04       -0,36% (7:00 Uhr)

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN: - Die Experten der Helaba erwarten den Bund-Future am Montag in einer Spanne von 158,60 bis 160,00.

Bund-Future   		159,35		0,11%
T-Note-Future 		129,50		0,04%
T-Bond-Future		162,94		0,08%

DEVISEN: - EURO ÜBER 1,08 DOLLAR - Der Eurokurs hat sich bis zum Montagmorgen unterm Strich kaum bewegt. Zuletzt wurde die Gemeinschaftswährung bei 1,0864 Dollar gehandelt und damit auf dem Niveau aus dem späten US-Handel am Freitag. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs am Freitagnachmittag auf 1,0824 (Donnerstag: 1,0772) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,9238 (0,9283) Euro.

(Alle Kurse 7:15 Uhr)
Euro/USD       		1,0864		-0,19%
USD/Yen        		119,03		0,02%
Euro/Yen       		129,28		-0,13%

ROHÖL - IM MINUS - Die Ölpreise sind am Montag leicht gefallen. Ein Barrel (etwa 159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Juni kostete am Morgen 64,15 US-Dollar und damit 13 Cent weniger als am Freitag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 20 Cent auf 56,95 Dollar. Händler sprachen von einem impulsarmen Handel. Zuletzt hatten die Ölpreise von der gestiegenen Unsicherheit im Nahen Osten profitiert. Das militärische Eingreifen von Saudi-Arabien im Jemen schüre die Angst vor Lieferausfällen.

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PRESSESCHAU

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- EZB-Ratsmitglied Erkki Liikanen warnt vor Blasen an den Märkten, Interview, 
  HB, S. 32 
- Streit zwischen RWE und dem russischen Oligarchen Leonid Lebedew geht in 
  nächste Instanz - Lebedew legt Berufung gegen Urteil ein, FAZ, S. 19 
- Britische Regierung will Versuch einer Übernahme von BP verhindern, FT, S. 1 
- Versicherer Talanx hält an Ausblick fest, BöZ (Samstag) 
- Windkraftanlagenbauer Nordex erteilt Übernahmespekulationen eine Absage, Euro 
  am Sonntag

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DEUTSCHLAND: - RUNTER - Der deutschen Aktienmarkt dürfte am Dienstag erst einmal durchatmen. Der Broker IG taxierte den Dax zwei Stunden vor Handelsbeginn 0,31 Prozent tiefer auf 12 002 Punkte. Angesichts einer negativen Vorgabe aus New York dürften die Börsen einen Teil ihrer üppigen Vortagesgewinne wieder abbauen, sagte Marktstratege Stan Shamu von IG. Am Vortag hatten Hoffnungen auf Fortschritte in der Griechenland-Krise und eine starke Wall Street dem deutschen Leitindex zu einem fulminanten Wochenstart verholfen und ihn wieder über 12 000 Punkte gehievt.

USA: - IM MINUS - Schwache Biotech-Aktien haben dem US-Aktienmarkt am Montag den Schwung genommen. Auch die optimistischen Erwartungen an den nach Handelsende erwarteten Apple-Quartalsbericht konnten die Verluste letztlich nicht verhindern. Die neue Woche wird auch wieder von der US-Geldpolitik geprägt: Am Dienstag beginnt die zweitägige Sitzung der US-Notenbank, deren Ergebnisse am Mittwoch veröffentlicht werden.

ASIEN: - DURCHWACHSEN - Die asiatischen Börsen konnten sich am Dienstag auf keine gemeinsame Richtung einigen. In Japan stieg der Nikkei-225-Index um ein gutes halbes Prozent. Seinen Anteil daran hatte der Roboterbauer Fanuc, der eine Verdopplung seiner Dividende ankündigte. Beim Hang-Seng-Index in Hongkong und an den chinesischen Festland-Börsen ging es dagegen bergab angesichts der Sorge, dass der nachlassende Schwung in der Wirtschaft des Landes auch die Gewinne der Unternehmen belasten könnte.

   

DAX              		12.039,16	1,93%
XDAX            		12.003,31	1,62%
EuroSTOXX 50		     3.771,45   1,55%
Stoxx50        		     3.580,45   1,00%

DJIA             	    18.037,97  -0,23%
S&P 500        		     2.108,92  -0,41%
NASDAQ 100  		     4.525,04  -0,26%

Nikkei 225              20.096,40   0,57% (6:45 Uhr)

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN: Die Helaba erwartet den Bund-Future am Dienstag in einer Spanne von 158,60 bis 160,00.

Bund-Future   		159,17		-0,11%
T-Note-Future 		129,30		-0,05%
T-Bond-Future		162,91		 0,04%

DEVISEN: - EURO NAHE 1,09 DOLLAR - Der Euro hat seine Gewinne vom Vortag weitgehend halten können. Zuletzt kostete die Gemeinschaftswährung 1,0872 US-Dollar und damit etwa so viel wie im späten US-Handel. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs gegen Montagmittag auf 1,0822 (Freitag: 1,0824) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,9240 (0,9239) Euro.

(Alle Kurse 7:05 Uhr)
Euro/USD       		        1,0872	   -0,16%
USD/Yen             		119,11		0,07%
Euro/Yen       		        129,49	   -0,10%

ROHÖL - BILLIGER - Die Ölpreise sind am Dienstag gefallen. Ein Barrel (etwa 159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Juni kostete am Morgen 64,11 US-Dollar und damit 72 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte WTI fiel um 78 Cent auf 56,21 Dollar. Händler verwiesen auf die weltweit reichliche Versorgung mit Rohöl. Saudi-Arabien will zudem seine hohe Fördermenge beibehalten. Der Ölmarkt sei in einem exzellenten Zustand und man wolle die Kunden weiter zufriedenstellen, liess das Ölministerium des Königreichs verlauten.

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PRESSESCHAU

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- Die Europäische Union (EU) will die Macht der grossen Finanzinstitute brechen,
  Interview mit EU-Kommissar Jonathan Hill, HB, S. 1 sowie 4-7 
- Chefs der Dax-Konzerne Allianz, Michael Diekmann, und Daimler, Dieter Zetsche,
  regen Privatinitiativen für Hochschulen an, Interview, HB, S. 1 sowie 10-11 
- Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) bildet eine Notfallreserve für 
  mögliche künftige Schieflagen von deutschen Banken, HB, S. 13 
- Ikea-Deutschlandchef Peter Betzel plädiert für eine bessere Erreichbarkeit der
  Läden, Interview, HB, S. 22 
- Ökonom Joseph E. Stiglitz bedauert Vorbehalte der US-Politik gegen die 
  chinesische Entwicklungsbank, Gastbeitrag, HB, S. 48 
- US-Präsident Barack Obama warnt im Falle eines Scheiterns der 
  Freihandelsverhandlungen in Asien vor einem Vorpreschen Chinas, 
  Interview, WSJ, S. 1 sowie 10-11 
- Brenntag sieht gute Chancen, 2015 wie geplant 200 bis 250 Millionen Euro für 
  Firmenübernahmen auszugeben, Interview mit Konzernchef Steven Holland, 
  BöZ, S. 11 
- Softwarehersteller Nemetschek sieht Lücken im eigenen Produktangebot und will 
  weiter vor allem in den USA zukaufen, 
  Interview mit Vorstandschef Patrik Heider, BöZ, S. 10 
- Unionspolitiker verlangen von Athen belastbare Reformzusagen, Bild, S. 2 
- EU drosselt Stromverbrauch von Xbox, Playstation und Wii, Bild, S. 2 
- Bahn-Güterverkehrsvorstand Karl-Friedrich Rausch will bei Schenker Rail das 
  Netzwerk europäisch ausbauen und so die Produktivität stark steigern, 
  Interview, SZ, S. 21 
- Studie: Ein Grossteil der Dax-Konzerne ignoriert die gesetzliche Frauenquote 
  für Aufsichtsräte, Welt, S. 10 - Helaba-Chefvolkswirtin Gertrud R. Traud wirbt
  für Freihandelsabkommen TTIP: Auch Verbraucher würden profitieren, 
  Gastbeitrag, Welt, S. 13 
- Peugeot weitet Dieselpartnerschaft mit Ford aus, Les Echos 
- Aus Sicht des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv) sind die 
  Filialschliessungspläne der Deutschen Bank für betroffene Bankkunden zwar $
  ärgerlich, aber verschmerzbar, Interview mit Frank-Christian Pauli, 
  vzbv-Finanzen-Referent, Neue Osnabrücker Zeitung 
- Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi will ihre Streiks beim Internethändler 
  Amazon so lange fortsetzen, bis an allen deutschen Standorten des 
  Handelskonzerns ein Tarifvertrag gilt, 
  Interview mit Verdi-Sekretär Stefan Najda, Neues Deutschland
- "Das öffentliche Vorgehen von Ferdinand Piëch gegen Martin Winterkorn war 
  nicht professionell", kritisiert der Präsident der Deutschen Schutzvereinigung
  für Wertpapierbesitz (DSW), Ulrich Hocker, 
  im Interview mit der Rheinischen Post

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DEUTSCHLAND: - IM PLUS - Der Dax dürfte am Montag einen weiteren Erholungsversuch starten. Der Broker IG taxierte den Dax am Morgen 0,33 Prozent höher auf 11 492 Punkte. In der vergangenen Woche hatte der deutsche Leitindex auch belastet vom wieder erstarkten Euro insgesamt 3 Prozent nachgegeben, wobei er sich am letzten Handelstag gefangen hatte. Für Impulse könnten am Montag Einkaufsmanagerdaten aus der Eurozone, Auftragseingänge der US-Industrie sowie Nachrichten zum Schuldenstreit mit Griechenland sorgen. So zeigt sich Athen bei den Verhandlungen mit seinen Geldgebern über das griechische Reformpaket kompromissbereit.

USA: - ERHOLT - Die US-Börsen haben am Freitag ihre Vortagesverluste abgeschüttelt und deutlich zugelegt. Der Leitindex Dow Jones Industrial stieg um 1,03 Prozent auf 18 024,06 Punkte. Über die Woche gesehen lag der Dow damit aber 0,31 Prozent im Minus. Für den marktbreiten S&P-500-Index ging es am Freitag um 1,09 Prozent auf 2108,29 Punkte nach oben. Der Technologie-Index Nasdaq-100-Index rückte um 1,47 Prozent auf 4479,06 Punkte vor.

ASIEN: - CHINA IM AUFWIND - Die Hoffnung auf weitere staatliche Konjunkturhilfen hat die Börsen in China am Montag angetrieben. Hintergrund war die von der britischen Grossbank HSBC ermittelte Stimmung in den Chefetagen chinesischer Industrieunternehmen, die sich im April noch stärker eingetrübt hatte als angenommen. Die Anleger rechneten danach mit einem Eingreifen der Regierung, um die Wirtschaft zu stützen. Der Hang-Seng-Index in Hongkong stieg um ein halbes Prozent, der CSI 300 mit den 300 grössten Unternehmen vom Feslang legte um ein knappes Prozent zu. Im japanischen Nikkei-225-Index wurde wegen eines Feiertags nicht gehandelt.

   

DAX              		11.454,38	 0,19%
XDAX            		11.398,24	-0,79%
EuroSTOXX 50		     3.615,59	 0,00%
Stoxx50        		     3.432,44   -0,19%

DJIA             		18.024,06	 1,03%
S&P 500        		     2.108,29	 1,09%
NASDAQ 100  		     4.479,06	 1,47%

Nikkei 225              Kein Handel wegen Feiertag

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN: Keine Daten am Montagmorgen.

Bund-Future   		156,96		-0,49%
T-Note-Future 		127,77		-0,05%
T-Bond-Future		157,44		-0,10%

DEVISEN: - EURO NAHE 1,12 US-DOLLAR - Der Euro hat sich bis zum Montagmorgen nahe der Marke von 1,12 US-Dollar gehalten. Zuletzt notierte die Gemeinschaftswährung bei 1,1195 Dollar. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs am Donnerstag - dem letzten Handelstag vor dem 1. Mai - auf 1,1215 (Mittwoch: 1,1002) Dollar festgelegt. Der Dollar kostete damit 0,8917 (0,9089) Euro.

(Alle Kurse 7:10 Uhr)
Euro/USD      		1,1195		-0,01%
USD/Yen             120,10		-0,11%
Euro/Yen       		134,44		-0,10%

ROHÖL - PREIS STAGNIERT - Die Ölpreise haben sich am Montag zunächst kaum von der Stelle bewegt. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Juni kostete am Morgen 66,36 US-Dollar und damit zehn Cent weniger als am Freitag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um sechs Cent auf 59,09 Dollar.

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PRESSESCHAU

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- Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) und seine Länderkollegen können auf noch mehr Steuereinnahmen hoffen, HB, S. 1, 7

- Der frühere griechische Ministerpräsident Giorgos Papandreou spricht sich für ein Referendum über Griechenlands Mitgliedschaft in der Eurozone aus, Gastbeitrag, FAZ, S. 10

- Um eine europäische Cloud-Entwicklung zu begünstigen, will die EU-Kommission den Wechsel zwischen verschiedenen Anbietern erleichtern, FAZ, S. 17

- Industriegase-Hersteller Air Liquide will Konkurrent Linde im Geschäft mit Wasserstoff für Autos abhängen, Interview mit Vorstandsvorsitzenden Benoît Potier, FAZ, S. 22

- Im Wettbewerb mit der Deutschen Post will die Hermes-Gruppe aufholen: Im Herbst kommt die Konkurrenz zum DHL-Paketkasten, Interview mit Otto-Vorstand und Hermes-Chef Hanjo Schneider, FAZ, S. 23

- Ein zumindest zeitweiliges Ausscheiden Griechenlands aus dem Euro könnte den Gedanken des vereinten Europas stärken, Interview mit dem FDP-Vorsitzenden Christian Lindner, FAZ, S. 20

- WDH: Adidas-Chef Herbert Hainer sieht in Under Armour keine dauerhafte Konkurrenz, Interview, FAS

- Bund setzt auf eigene BER-Kontrolleure, HB, S. 8

- SPD will Familien mit Kindern entlasten, FAS, S. 1

- VW-Aufsichtsrat empört über Ferdinand Piëch: "Berufung der Nachfolgerinnen war mit der Familie abgestimmt.", FAS, S. 1

- Athen bereit zu Mehrwertsteuerreform, FAS, S. 1

- Griechenland kann nicht auf schnelle Geldspritze hoffen, HB, S. 6

- Golfprofi Martin Kaymer will als Stifter Kindern helfen, Interview, HB, S. 24

- Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) hält trotz Kritik aus der Wirtschaft an seinen Erbschaftsteuer-Plänen fest, HB, S. 8

- Investor Warren Buffett plant Übernahmen in Deutschland, Interview, HB, S. 30

- Neu entflammtes Interesse von Charter Communications an Time Warner Cable (TWC), WSJ, S. 20

- Bahn-Streik: Beamtenbund-Chef Klaus Dauderstädt rät zur Schlichtung, SZ, S. 1

- Datenschutz-Grundverordnung der EU könnte Unternehmen Milliarden kosten, SZ, S. 19

- Gothaer-Chef Karsten Eichmann sieht im digitalen Umbruch eine Riesenchance für Versicherer, Interview, SZ, S. 20

- Die Grünen-Bundestagsabgeordnete Renate Künast fordert mit Blick auf die digitale Gesellschaft auch in Deutschland neue Denkansätze, Gastbeitrag, SZ, S. 20

- Hexal-Chefin Sandrine Piret-Gerard hält den deutschen Markt mit Blick auf Planungssicherheit für "schwierig", Interview, SZ, S. 23

- Verkehrs-Staatssekretär Norbert Barthle (CDU) kritisiert GDL-Streikankündigung: "Es ist ein nicht mehr erträglicher Zustand", Interview, Welt-Online

- Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) zum Bahnstreik: Grenzen der Akzeptanz erreicht, Bild, S. 2

- Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU): Tsipras-Regierung "ruiniert" Griechenland, Interview, Bild, S. 2

- Ferdinand Piëch protestiert schriftlich gegen Neubesetzung von VW-Aufsichtsrat, Bild, S. 2

- Marburger-Bund-Chef Frank-Ulrich Montgomery droht mit Ärzte-Streik wegen Tarifeinheitsgesetz, Bild, S. 2

- WDH: Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil erklärt VW-Machtkampf für beendet, Interview, Bild, Samstagausgabe

- Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) bei TTIP mit Konzept für Handelsgerichtshof, SZ, Samstagausgabe

- Handwerkspräsident Hans Peter Wollseifer fordert Änderungen beim Bleiberecht für Flüchtlinge, Kölner Stadt-Anzeiger

- WDH: Unternehmer Friedhelm Loh soll Bitkom-Chef werden, Wirtschaftswoche

- WDH: Selbstständige flüchten aus Arbeitslosenversicherung, Saarbrücker Zeitung

- WDH: Bundestagsvizepräsident Johannes Singhammer (CSU): "Entschädigung für Griechenland problematisch", Interview Passauer Neue Presse

- WDH/Studie: Viele Kommunen veröffentlichen Manager-Gehälter nicht, Focus

- WDH: BMW-Betriebsratschef Manfred Schoch rechnet mit drei Millionen Autos jährlich, Interview, Automobilwoche

- WDH: Juristen halten Gabriels Kohlepläne für rechtswidrig, WamS

- WDH: Sony will Marktführerschaft im deutschen Spielekonsolen-Geschäft ausbauen, Interview mit dem für das Konsolengeschäft in Deutschland, Österreich und der Schweiz zuständigen Sony-Manager Uwe Bassendowski, Börse Online

- Volkswagen: Ferdinand Piëch hatte Kompromissangebot seiner Aufsichtsrats-Kollegen abgelehnt, WamS

- Immer mehr Investoren und Experten fordern familienfremden Manager an der Spitze des VW-Aufsichtsrats, Automobilwoche

- VW-Chef Martin Winterkron will nach gewonnenem Machtkampf vor allem das China-Geschäft und die Digitalstrategie weiterentwickeln, Automobilwoche

- Griechenland bekommt frühestens im Juni Geld, WamS

- Wirtschaft warnt GDL vor Streikschäden in nicht gekanntem Ausmass, Bild, Samstagausgabe

- Die Schweiz prüft Tausende herrenlose Altkonten, WamS

- Nike will Adidas-Manager vor Gericht ziehen, Wirtschaftswoche

- Hartz-IV-Leistungen steigen auf Rekordhoch, Bild, Samstagausgabe

- Studie: Roboter gefährden 59 Prozent der Arbeitsplätze in Deutschland, Die Welt, Samstagausgabe

- Studie: Wohneigentümer sind glücklicher als Mieter, Welt am Sonntag

- M.A.X.-Automation Fabian Vorstandschef Fabian Spilker: "Umsatz soll mittelfristig auf 500 Millionen Euro steigen - auch über Zukäufe", Interview, Euro am Sonntag

- US-Finanzanalyst Martin Armstrong prophezeit den grossen Crash und den Zerfall des Euro, Interview, Welt am Sonntag

- Mini-Gewerkschaften fühlen sich von Regierung bei der Anhörung zum Tarifeinheitsgesetz ausgeschlossen, Interview mit dem Vorsitzenden der Ärztegewerkschaft Marburger Bund, Rudolf Henke, Focus

- Deutsche Autobauer setzen Nokia wegen anstehendem Verkauf des Kartendiensts Here unter Druck, Automobilwoche

- Der brandenburgische Wirtschafts- und Energieminister Albrecht Gerber (SPD) kritisiert die energiepolitischen Weichenstellungen der grossen Koalition hart, Interview, Der Tagesspiegel

(WDH: Diese Meldung wurde bereits am Vorabend erstmals publiziert und ist als Service wiederholt worden.)

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DEUTSCHLAND: - IM MINUS - Für den Dax  zeichnet sich am Dienstag nach seiner
kräftigen Vortageserholung ein etwas schwächerer Start ab. Der Broker IG
taxierte den deutschen Leitindex am Morgen 0,15 Prozent tiefer auf 11 602
Punkte. Der Fokus der Anleger liegt am Dienstag auf der Berichtssaison der
Unternehmen. So legen unter anderem der Sportartikelhersteller Adidas , der
Chipproduzent Infineon  sowie die Lufthansa  Geschäftszahlen vor. Auf der
Konjunkturseite stehen am Vormittag Erzeugerpreise aus der Eurozone und am
Nachmittag in den USA die Handelsbilanz sowie der ISM Index Dienste auf der
Agenda.

USA: - ERHOLUNG - Der US-Aktienmarkt hat zum Wochenauftakt an seine deutliche
Erholung vom Freitag angeknüpft. Allerdings rettete er nur einen kleinen Teil
seiner anfänglich höheren Gewinne ins Ziel. Mangels negativer Nachrichten aus
Übersee halte die freundliche Stimmung an, kommentierte ein Experte am Montag
die Kursentwicklung. Letztlich mehrheitlich negativ aufgenommene
Unternehmensnachrichten schoben zu viel Euphorie allerdings einen Riegel vor.
Zum Schluss stand der Leitindex Dow Jones Industrial  noch 0,26 Prozent höher
bei 18 070,40 Punkten.

ASIEN: - DURCHWACHSEN - An den asiatischen Aktienmärkten zeichnete sich am
Dienstag keine gemeinsame Richtung ab. Die chinesischen Börsen lagen nach
Kursgewinnen am Vortag deutlich im Minus. Händler begründeten dies mit Verkäufen
angesichts von Sorgen, dass anstehende Börsengänge das Geld aus etablierten
Werten abziehen könnte. Der CSI 300 mit den 300 grössten Werten vom Festland lag
kurz vor Handelsschluss mehr als 2 Prozent im Minus, der Hang-Seng-Index  in
Hongkong verlor 1 Prozent. An der japanischen Börse fiel der Handel erneut aus
wegen eines Feiertags.

DAX              11.619,85 1,44%
XDAX            11.611,07 1,87%
EuroSTOXX 50 3.632,94 0,48%
Stoxx50        3.444,05 0,34%

DJIA             18.070,40 0,26%
S&P 500        2.114,49 0,29%
NASDAQ 100  4.482,61 0,08%

Nikkei 225                 Kein Handel wegen Feiertag

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL
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RENTEN: Keine Daten vorhanden

Bund-Future   155,53 -0,91%
T-Note-Future 127,59 -0,10%
T-Bond-Future 156,34 -0,10%

DEVISEN: - EURO NAHE 1,11 DOLLAR - Der Euro  ist nach seiner jüngsten
Erholungsrally wieder etwas zurückgefallen. Am Dienstagmorgen kostete die
Gemeinschaftswährung 1,1133 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte
den Referenzkurs am Vortag auf 1,1152 (Donnerstag: 1,1215) Dollar festgesetzt.
Der Dollar kostete damit 0,8967 (0,8917) Euro.

(Alle Kurse 7:05 Uhr)
Euro/USD       1,1133 -0,19%
USD/Yen             120,07 -0,08%
Euro/Yen       133,65 -0,26%

ROHÖL - GEFALLEN - Die Ölpreise sind am Dienstag leicht gefallen. Starke Impulse
blieben aber zunächst aus. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur
Lieferung im Juni kostete am Morgen 66,35 US-Dollar und damit 10 Cent weniger
als am Montag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas
Intermediate (WTI) fiel um 11 Cent auf 58,82 Dollar. Nach ihrem Einbruch seit
Sommer 2014 haben sich die Ölpreise seit Jahresbeginn spürbar erholt. Viele
Investoren rechnen mit weiteren Preiszuwächsen, wie die hohe Anzahl
entsprechender Terminkontrakte am Rohölmarkt zeigt.

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PRESSESCHAU
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- Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) lässt nach Alternativen zu
Kohleabgabe-Plänen von Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) suchen, HB, S. 9
- Munich-Re-Chef Nikolaus von Bomhard kritisiert Vorgehen Österreichs im
Heta-Streit, HB, S. 28, 29
- Grösste indische Bank State Bank of India will ihr Geschäft in Nachbarländern
sowie in Südamerika und Afrika ausbauen, Interview mit Unternehmenschefin
Arundhati Bhattacharya, HB, S. 32, 33
- Geheimtreffen von Arbeitgebern, Industrie und Rektoren mit Kritikern von
"Hochschulwatch" bringt keine Annäherung, HB Online
- Wirtschaft wehrt sich gegen Vorwürfe von Hochschulwatch, Interview mit der
designierten Vizepräsidentin des Stifterverbandes und Trumpf-Chefin Nicola
Leibinger-Kammüller, HB, S. 14
- Eon verkauft sein Müllgeschäft ganz, BöZ, S. 12
- Bundesagrarminister Christian Schmidt (CSU) will Verbraucher künftig besser
über Gesundheitsgefährdungen und Täuschungen bei Lebensmitteln informieren,
Welt, S. 1, 4
- Softwarekonzern USU will kräftig im Ausland wachsen, Interview mit
Vorstandssprecher Bernhard Oberschmidt, BöZ, S. 11
- Die London Stock Exchange (LSE) baut Bondhandel aus, Interview mit Fabrizio
Testa, Chef der Anleihehandelsplattform, BöZ, S. 1, 4
- Der österreichische Bundeskanzler Werner Faymann ist strikt gegen
Investorenschutzklauseln in Freihandelsabkommen Ceta und TTIP, Interview, SZ,
S. 1, 19
- Arbeitgeberverband Gesamtmetall warnt wegen geplanter Arbeitsstättenverordnung
vor Firmensterben, Bild, S. 2
- Bundesbank rät wegen der Auszahlungsprobleme in Berlin und Brandenburg zu
Geldabhebungen in Tankstellen und Supermärkten, Bild, S. 2
- Die Bundestagsparteien bekommen immer weniger Grossspenden, Bild, S. 2
- Kassenbeiträge könnten wegen der geplanten Klinik-Reform steigen, Bild. S. 1
- Der Bundesrat fordert die Streichung von Lohnextras, Bild, S. 2
- Unionspolitiker kritisieren Vorstoss von Bundespräsident Joachim Gauck für
Reparationsgelder an Griechenland, Bild, S. 2
- CDU-Politiker wollen Bahnstreik mit Zwangsschlichtung beilegen, Bild, S. 1, 7
- Früherer CDU-Spitzenpolitiker Heiner Geissler sieht Hauptschuld für Bahnstreik
bei Bundesregierung, Münchner Merkur
- Air France will rund eine Milliarde Euro einsparen, Les Echos
- Russland will Vorort-Produktion für internationale Autokonzern erleichtern,
Kommersant

(WDH: Diese Meldung wurde bereits am Vorabend erstmals publiziert und ist als
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DEUTSCHLAND: - FESTER - Der Dax dürfte am Mittwoch nach seinem Vortagesrutsch Tritt fassen. Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex am Morgen 0,29 Prozent höher auf 11 361 Punkte. Allerdings hatten es auch am Dienstag zunächst nach einer fortgesetzten Erholung ausgesehen, bevor Sorgen um die US-Wirtschaft für deutliche Abschläge sorgten. Am Ende ging es für den Dax um zweieinhalb Prozent nach unten. Neben der Berichtssaison der Unternehmen - etwa mit Zahlen des Autobauers BMW - richten sich die Blicke der Anleger auf Einkaufsmanagerdaten aus der Eurozone sowie den ADP-Arbeitsmarktbericht aus den USA. Letzterer wird von den Börsianern auf Hinweise auf den US-Arbeitsmarktbericht am Freitag abgeklopft.

USA: - IM MINUS - Wachstumssorgen haben die Wall Street am Dienstag ins Minus gedrückt. Das Defizit in der US-Handelsbilanz hatte sich im März stark ausgeweitet und war auf den höchsten Stand seit Oktober 2008 gestiegen. Das Wirtschaftswachstum im ersten Quartal könnte angesichts der neuen Daten noch schwächer ausgefallen sein als in der ersten Schätzung ermittelt. Hinzu kamen negative Nachrichten zu Griechenland: Die Geldnot in Athen wird immer prekärer - und das Thema einer Schuldenreduzierung kommt wieder auf den Tisch. Der Dow Jones Industrial fiel um 0,79 Prozent auf 17 928,20 Punkte.

ASIEN: - CHINA ERHOLT - Nach den massiven Kursverlusten am Vortag haben sich die chinesischen Börsen am Mittwoch ein Stück weit erholt. Der CSI 300 mit den 300 grössten Werten vom Festland stieg um 2 Prozent, nachdem er doppelt so viel verloren hatte. Der Hang-Seng-Index in Hongkong legte um rund 1 Prozent zu. Treiber waren erneute Spekulationen, die Regierung könne die Konjunkturhilfen für die schwächelnde Wirtschaft aufstocken. Die Börse in Japan blieb den dritten Tag in Folge geschlossen wegen Feiertagen.

DAX              	11.327,68   	-2,51%
XDAX            	11.327,66   	-2,44%
EuroSTOXX 50		3.546,56		-2,38%
Stoxx50        		3.401,48		-1,24%

DJIA           		17.928,20   	-0,79%
S&P 500        		2.089,46		-1,18%
NASDAQ 100  		4.409,39		-1,63%

Nikkei 225                 Kein Handel wegen Feiertag

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN: Die Experten der Helaba sehen den Bund-Future am Mittwoch in einer Spanne von 154,00 bis 156,20.

Bund-Future   		154,91		-0,40%
T-Note-Future 		127,23		-0,12%
T-Bond-Future		155,63		-0,16%

DEVISEN: - EURO ÜBER 1,10 DOLLAR - Der Euro profitiert weiter von schwachen US-Handelszahlen. Am Mittwochmorgen kletterte die europäische Gemeinschaftswährung auf 1,1235 US-Dollar und war damit noch stärker als im New Yorker Handel. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs am Dienstag auf 1,1117 (Montag: 1,1152) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,8995 (0,8967) Euro.

(Alle Kurse 7:10 Uhr)
Euro/USD       		1,1235		0,43%
USD/Yen        		119,89		0,05%
Euro/Yen       		134,68		0,51%

ROHÖL - TEURER - Die Ölpreise sind am Mittwoch weiter gestiegen und haben neue Jahreshöchststände erreicht. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Juni kostete am Morgen 68,38 US-Dollar. Das waren 86 Cent mehr als am Dienstag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 1,03 Dollar auf 61,43 Dollar. Am Markt wurden die jüngsten Gewinne mit neuen Lagerdaten aus den USA begründet. Das private Forschungsunternehmen American Petroleum Institute (API) hatte am Dienstagabend von rückläufigen Rohölvorräten berichtet.

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PRESSESCHAU

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- ZEW-Chef Clemens Füst und Wirtschaftsweiser Lars Feld gegen Schuldenschnitt 
  für Athen, Interviews, FAZ, S. 15 
- Daimler sieht in selbst fahrenden Lastwagen die Zukunft, Interview mit 
  Daimler-Vorstand Wolfgang Bernhard, HB, S. 22 
- SAP beteiligt sich an neuen Geschäftsideen seiner Kunden, Interview mit 
  Technologie-Vorstand Bernd Leukert, HB, S. 18 
- Deutsche Autohersteller Audi, BMW und Daimler forcieren Gebot für 
  Nokia-Kartendienst Here. Chinesische Internetfirma Baidu steht ebenfalls kurz 
  vor formeller Offerte, WSJ, S. 1 
- US-amerikanische Wettbewerbs- und Verbraucherschutzbehörde Federal Trade 
  Commission (FTC) warnt vor einer digitalen Festung Europa, Interview mit 
  FTC-Kommissarin Julie Brill, HB, S. 8 
- Indien will sich weiter nicht an Freihandelsabkommen "Trans-Pacific 
  Partnership" TTP beteiligen und strebt Abkommen mit der EU an, Interview mit 
  der indischen Wirtschaftministerin Nirmala Sitharaman, HB, S. 10, 11 
- Softwareentwickler SunGard will an die Börse und dabei rund 750 Millionen 
  Dollar erlösen, WSJ Online 
- Mehrheit der Führungskräfte für Austritt Griechenlands aus dem Euroraum, HB, 
  S. 6,7 
- Athen plant Sonderabgabe für 500 reichste Familien, Bild, S. 2 
- Gigaset glaubt weiter an Zukunft im Smartphone-Geschäft, "Wir sind spät, aber 
  nicht zu spät", Interview mit Finanzvorstand Kai Dorn, BöZ, S. 12 
- Französische Armee entscheidet sich wohl für Allradfahrzeug von Ford statt von
  Peugeot, Les Echos 
- Reifenhersteller Michelin bemüht sich um Einigung mit Gewerkschaften zur 
  Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit dreier französischer Werke, Les Echos

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DEUTSCHLAND: - UNVERÄNDERT - Nach dem fulminanten Abschluss der Vorwoche zeichnet sich im Dax am Montag ein kaum veränderter Start ab. Ohne klare Impulse der Übersee-Börsen taxiert der Broker IG den deutschen Leitindex am Morgen 0,06 Prozent tiefer auf 11 703 Punkte. Die vergangenen Woche hatte der Dax dank einer Kursrally nach dem US-Arbeitsmarktbericht am Freitag mit einem Gewinn von über 2 Prozent abgeschlossen. Zwischenzeitlich war er noch um gut 2,5 Prozent auf

den tiefsten Stand seit Ende Februar eingeknickt - vor allem belastet durch den sehr schwachen Anleihemarkt.

USA: - POSITIV - Der Dow Jones Industrial hat nach dem Arbeitsmarktbericht für April wieder Anlauf auf sein Rekordhoch genommen. Auch die anderen wichtigen Indizes zogen am Freitag kräftig an. Zwar wurden nicht ganz so viele Jobs geschaffen, wie Experten erwartet hatten. Doch Anleger dürften Börsianern zufolge nun wieder darauf hoffen, dass die Notenbank mit ihrer Leitzinsanhebung noch etwas länger wartet. Ausserdem positiv: Nach den zuletzt schwachen Konjunkturdaten sollten Befürchtungen, dass sich die amerikanische Wirtschaft noch stärker eintrübt, nun erst einmal in den Hintergrund treten.

ASIEN: - IM AUFWIND - Die asiatischen Börsen liegen zu Wochenbeginn im Plus. Nachdem die chinesische Notenbank ihre Geldpolitik weiter gelockert und den Leitzins erneut gesenkt hat, ging es für die chinesischen Festland-Börsen aufwärts. Der CSI 300 mit den 300 grössten Unternehmen vom Festland legte um gut ein Prozent zu. Auch der japanische Nikkei-225-Index profitierte vom Entscheid der chinesischen Notenbank und lag mit mehr als einem Prozent im Plus.

DAX              		11.709,73	2,65%
XDAX            		11.713,84	2,82%
EuroSTOXX 50		     3.649,48	2,62%
Stoxx50        		     3.467,39	2,83%

DJIA             		18.191,11	1,49%
S&P 500        		     2.116,10	1,35%
NASDAQ 100  	    	 4.458,65	1,30%

Nikkei 225  19.600,35 +1,14% (6:56 Uhr)

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN: - RUHIG - Nach starken Kursverlusten am deutschen Rentenmarkt in der vergangenen Woche rechnen Experten am Montag mit einem vergleichsweise ruhigen Handelsauftakt. Es stehen keine wichtigen Konjunkturdaten auf dem Kalender, an denen sich die Anleger orientieren könnten. Für etwas Belastung könnte eine erneute Zinssenkung durch die chinesische Notenbank am Wochenende sorgen, die Kursgewinne an den asiatischen Aktienmärkten zur Folge hatte.

Bund-Future   		154,58		0,14%
T-Note-Future 		127,91		0,05%
T-Bond-Future		156,41		0,18%

DEVISEN: - LEICHTER - Vor dem Treffen der Euro-Finanzminister und den erneuten Beratungen über das griechische Reformpaket hat der Euro zu Wochenbeginn leicht nachgegeben. Am Montag kostete die Gemeinschaftswährung zuletzt 1,1152 US-Dollar. Am Freitag hatte die Europäische Zentralbank den Referenzkurs für den Euro gegen Mittag auf 1,1221 Dollar festgelegt. Der Dollar kostete 0,8912 (0,8846) Euro.

(Alle Kurse 7:06 Uhr)
Euro/USD       		1,1152		-0,54%
USD/Yen             119,91		 0,08%
Euro/Yen       		133,72		-0,42%

ROHÖL - BILLIGER - Die Ölpreise sind zu Beginn der neuen Handelswoche leicht gesunken. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Juni kostete am Montagmorgen 65,29 US-Dollar. Das waren 10 Cent weniger als am Freitag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 27 Cent auf 59,12 Dollar.

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PRESSESCHAU

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- WDH: Der Verkauf von Tank & Rast läuft an. Finanzinvestor Terra Firma möchte mindestens 3,5 Milliarden Euro einspielen, HB, S. 36

- EnBW greift nach dem insolventen Windkraftunternehmen Prokon. Wert von Prokon werde im Insolvenzverfahren dabei auf mindestens 500 Millionen Euro geschätzt, HB, S. 14

- Früherer Deutsche Bank-Chefökonom Thomas Mayer berät den griechischen Ministerpräsidenten Alexis Tsipras, HB, S. 1 sowie 4-5

- Die Kraftwerkssparte des Dienstleistungskonzerns Bilfinger steht vor einem Umbruch, HB, S. 16

- CDU-Arbeitnehmerflügel will die Bahn wieder verstaatlichen, Interview mit dem Bundesvize der Christlich Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA), Christian Bäumler, HB Online

- Der Präsident des Verbandes der Automobilindustrie (VDI), Matthias Wissmann, hält es für höchste Zeit, dass die Regierung in Athen in der Realität ankommt, Gastbeitrag, HB, S. 48

- Ärztepräsident Frank Ulrich Montgomery ist mit eigener Lobbyarbeit zufrieden, FAZ, S. 17

- Der grösste deutsche Lebensmittellogistiker Nagel-Group baut sein Tiefkühlgeschäft aus, Interview mit dem Vorsitzenden der Geschäftsführung, Bernhard Heinrich, FAZ, S. 18

- Der Chef des Schreibwarenunternehmen Schwan-Stabilo, Sebastian Schwanhäusser, will die bestehenden drei Standbeine der Firma, Schreiben, Kosmetik und Rucksäcke stärken, Interview, FAZ, S. 21

- Hessen fordert eine Öffnung bei Sportwetten für alle Anbieter, FAZ, S. 22

- Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) warnt vor überraschender Staatspleite Griechenlands, Interview, FAS

- In den Verhandlungen zwischen Griechenland und seinen Geldgebern gibt es in mehreren Punkten "bedeutsame Annäherungen", FAS

- Die GDL plant vorerst keinen weiteren Streik. "Das Land hat eine Pause verdient", Interview mit GDL-Chef Claus Weselsky, FAS

- WDH: Netflix-Chef Reed Hastings gibt TV-Sendern keine Chance: "ARD und ZDF braucht kein Mensch", Interview, FAS

- Aktionärsberater ISS und einige institutionelle Anleger werden bei der BMW-HV gegen einen direkten Wechsel vom Noch-Vorstandssitzenden Norbert Reithofer an die Spitze des Aufsichtsrats stimmen, FAS

- WDH: Einzelhändler Tesco will Mobilfunk-Sparte verkaufen, FT, (Samstagausgabe)

- Noch Deutsche-Börse-Chef Reto Francioni wünscht sich zum Abschied mehr deutsche Aktionäre beim Dax-Konzern, FAS

- WDH: Uber sammelt erneut Milliarden bei Investoren ein, WSJ Online, New York Times

- WDH: Metro-Tochter Kaufhof übernimmt nach geplantem Neubau der Zeilgalerie grosse Teile der entstehenden Ladenflächen, FAZ, (Samstagausgabe)

- Triebwerk-Schäden könnten Ursache für A400M-Absturz sein, Spiegel Online

- WDH: Vakuumpumpenhersteller Pfeiffer traut sich weitere Grossübernahme zu, Interview mit Vorstands- und Finanzchef Manfred Bender, BöZ (Samstagausgabe), S. 1, 11

- Post wirft Verdi im Tarifkampf Verbreitung von Unwahrheiten vor. Post-Personalvorstand Melanie Kreis: "Absurde Forderungen", Interview, Bild, S. 1

- Wirtschaft beziffert Kosten des GDL-Streiks auf halbe Milliarde Euro, Bild, S. 2

- CDU-Obmann im Bundestags-Haushaltsausschuss, Norbert Brackmann: "Natürlich spielen wir die verschiedenen Alternativen für Griechenland durch. Dazu gehört ein 'Grexit' genauso wie ein drittes Hilfspaket", Interview, Bild, S. 2

- SPD begrüsst Schäuble-Überlegungen für ein drittes Griechenland-Hilfspaket, Bild, S. 2

- WDH: NSA wollte laut Bericht Siemens ausspionieren, Bild am Sonntag

- WDH: Handelsketten Ahold und Delhaize liebäugeln mit Fusion, De Tijd, L'Echo

- Troika plant mit drei Negativ-Szenarien und nur einem positiven für Griechenland, Die Welt, S. 9

- WDH: Abriss der Frankfurter Zeilgalerie steht jetzt fest. Metro-Tochter Kaufhof will frei werdende Fläche zu Ausbau ihrer umsatzstarken Filiale Zeil nutzen, Interview mit Metro-Finanzchef Mark Frese, Euro am Sonntag

- Britische Regierung schwenkt bei RBS-Verkauf um. Anteilsverkauf jetzt auch mit Verlust denkbar. Möglicherweise steht erste Platzierung bald bevor, Sunday Times

- Europäische Kommission verfolgt nach eigenen Angaben keinen Plan B zu Griechenland-Gesprächen, Interview mit Kommissions-Vizepräsident Frans Timmermans, WamS

- Europäische Kommission leitet Überprüfung aller europäischen Gesetze ein, Kommissions-Vizepräsident Frans Timmermans, WamS

- CSU-Generalsekretär Andreas Scheuer fordert Abschaffung des Solidaritätszuschlags und Steuerbonus für die energetische Gebäudesanierung, Interview, WamS

- SPD und Gewerkschaften fordern Bundesregierung zu weiteren Steuersenkungen auf, WamS

- Middelhoff-Anwalt Sven Thomas will Krankheitsursache prüfen lassen, Interview, WamS

- Preisanstieg um bis zu 100 Prozent für Mietwagen wegen des Lokführerstreiks, WamS

- WDH: Der Film- und Serienstreaming-Dienst Netflix will in Deutschland schnell zum Marktführer werden. Unternehmenschef Reed Hastings hält 12 Millionen Kunden in einigen Jahren für möglich, Interview, WamS

- Elmos Semiconductor setzt auf Wachstum in den USA und Asien, Interview mit Unternehmenschef Anton Mindl, WamS

- Aggressives Wachstum führt zu teils chaotischen Zuständen bei der Restaurantkette Vapiano, WamS

- Deutsche Bank will nach Start der einheitlichen europäischen Wertpapierabwicklungsplattform Target2 Securities (T2S) neues Geschäftsmodell. Nach der Harmonisierung der Abwicklung könnte die Produktkette aufgespalten werden, Interview mit dem für das Geschäft zuständigen Deutsche-Bank-Manager Graham Ray, BöZ, S. 1, 5

- Ärztechef Andreas Gassen kritisiert Gesundheitspolitik der Koalition, Interview, SZ online

- Landwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) fordert strengere Kontrollen bei Bio-Einfuhr, Interview, Passauer Neuen Presse

- Wirtschaftsprofessorin Ann-Kristin Achleitner: Wir brauchen mehr

Frauen in Vorständen, Interview, Rheinische Post

- Bahnstreik verursachte Hunderte Kilometer lange Stauschlangen, Die Welt

- IG-BCE-Chef Michael Vassiliadis attackiert GDL: "Horizont

so klein wie ihre Mitgliedschaft", Interview, Der Tagesspiegel

- Mehrheit der Deutschen will Betreuungsgeld wieder abschaffen ­­- Mittel sollen in bessere Kita-Betreuung fliessen, Die Welt

(WDH: Diese Meldung wurde bereits am Vorabend erstmals publiziert und ist als Service wiederholt worden.)

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DEUTSCHLAND: - WALL STREET STÜTZT - Nach dem schwachen Wochenstart zeichnet sich
im Dax  am Mittwoch ein Erholungsversuch ab. Mit freundlichen Vorgaben von der
Wall Street und aus Asien taxiert der Broker IG den deutschen Leitindex am
Morgen 0,36 Prozent höher auf 11 514 Punkte. Belastet durch den wieder
erstarkten Euro und die erneut schwachen Anleihemärkte war der Dax zuletzt
wieder in seinen Abwärtstrend eingeschwenkt. Im bisherigen Wochenverlauf ging es
dabei um 2 Prozent nach unten. Neben der Währung und den Anleihen stehen zur
Wochenmitte auch nochmals zwei Dax-Konzerne mit Bilanzen im Fokus - RWE  und die
Telekom .

USA: - LEICHT IM MINUS - Die Lage an den New Yorker Börsen hat sich am Dienstag
beruhigt. Die wichtigsten Aktienindizes konnten ihre anfänglich etwas grösseren
Kursverluste im Verlauf eindämmen und zeitweise ins Plus drehen - am Ende
standen leichte Minuszeichen. Der jüngste Ausverkauf bei Staatsanleihen sei
gestoppt worden und die Renditen fielen wieder etwas zurück, begründeten
Börsianer die wieder bessere Stimmung. Zudem stützten wiedererstarkte Ölwerte
den Markt. Der Leitindex Dow Jones Industrial  ging 0,20 Prozent tiefer bei
18 068,23 Punkten aus dem Handel.

ASIEN: - MEHRHEITLICH IM PLUS - An den asiatischen Börsen ging es nach einem
durchwachsenen Vortag am Mittwoch mehrheitlich aufwärts. Die Turbulenzen an den
Anleihemärkten sorgte aber auch an den Aktienmärkten für Schwankungen im
Handelsverlauf. Zuletzt lagen sowohl der Nikkei-225-Index  in Tokio, als auch
der Hang-Seng-Index  in Hongkong leicht im Plus.

DAX              11.472,41 -1,72%
XDAX            11.486,76 -1,15%
EuroSTOXX 50 3.573,10 -1,42%
Stoxx50        3.427,95 -1,32%

DJIA             18.068,23 -0,20%
S&P 500        2.099,12 -0,29%
NASDAQ 100  4.420,65 -0,41%

Nikkei 225                 19.724,50      0,51% (6:45 Uhr)

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL
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RENTEN: Keine Einschätzung vorhanden.

Bund-Future   152,96 -0,30%
T-Note-Future 127,11 0,02%
T-Bond-Future 153,63 -0,02%

DEVISEN: - EURO ÜBER 1,12 DOLLAR - Der Eurokurs  hat sich bis zum Mittwochmorgen
deutlich über der Marke von 1,12 US-Dollar gehalten und seine Gewinne aus dem
späten New Yorker Handel dabei sogar noch etwas ausgebaut. Zuletzt kostete ein
Euro 1,1251 Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am
Vortag auf 1,1239 (Montag: 1,1142) Dollar festgelegt; der Dollar kostete damit
0,8898 (0,8975) Euro.

(Alle Kurse 7:10 Uhr)
Euro/USD       1,1251 0,32%
USD/Yen             119,87 0,01%
Euro/Yen       134,87 0,33%

ROHÖL - TEURER - Die Ölpreise sind am Mittwoch mit der Aussicht auf einen
erneuten Rückgang der US-Ölreserven gestiegen. Ein Barrel (159 Liter) der
Nordseesorte Brent zur Lieferung im Juni kostete am Morgen 67,30 US-Dollar. Das
waren 44 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen
Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 59 Cent auf 61,34 Dollar.

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PRESSESCHAU
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- Der Gabelstaplerkonzern Kion  gab Ende April eine endgültige Offerte für die
japanische Unicarriers mit umgerechnet 1,3 Milliarden Euro Jahresumsatz ab,
FAZ, S. 21
- EU droht, die Gebührenordnung für freie Berufe in Deutschland zu kippen,
FAZ, S. 17
- "Der jetzige Ölpreis ist schlecht für alle", Interview mit Irans Ölminister
Bijan Namdar Zanganeh, HB, S. 1, 4
- Österreich droht wegen geplanter Pkw-Maut in Deutschland mit Klage vor EuGH,
Interview mit Österreichs Verkehrsminister Alois Stöger, FAZ, S. 1
- EU-Kommission will die Mitgliedstaaten und das Parlament stärker in die
Pflicht nehmen, um negative Folgen von Gesetzen zu vermeiden, HB, S. 10
- EU-Kommission wehrt sich gegen Stahl-Dumping aus Asien, Interview mit
Handelsdirektor Karl Tachelet vom europäischen Branchenverband Eurofer,
HB, S. 15
- Die deutsche Finanzaufsicht Bafin will die geplanten Rettungsregeln für
Sparkassen und Landesbanken ablehnen, HB, S. 31
- Die Finanztransaktionssteuer rückt wegen unterschiedlicher Vorstellungen der
elf beteiligten Staaten wieder in weitere Ferne, HB, S. 7, FAZ, S. 20
-  "10 bis 12 Prozent mehr Lohn sind überfällig", Interview mit DGB-Chef Reiner
Hoffmann, Bild, S. 2
- Scheidender Credit-Suisse-Chef Brady Dougan: Haben im Investmentbanking
rückblickend zu stark expandiert, Interview BöZ, S. 2
- Bundesländer drohen Marktzugang zu Anleihen zu verspielen, BöZ, S. 17
- Staatsanwaltschaft Braunschweig hat bei Salzgitter ein weiteres
Ermittlungsverfahren eingeleitet, SZ, S. 23
- Verdi wirft Post Einschüchterung Streikender vor, SZ, S. 1
- Verdi fordert von Karstadt Garantien, Interview mit Arno Peukes,
Verdi-Vertreter im Aufsichtsrat von Karstadt, Ruhr Nachrichten
- Grünen-Politiker Reinhard Bütikofer: 'Unsägliche Rolle Schäubles' in
Griechenland-Frage, Interview Allgemeine Zeitung
- Telefonica plant Aktien-Anreizprogramm für Mitarbeiter, Cinco

 

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DEUTSCHLAND: - ATEMPAUSE - Nach den kräftigen Kursgewinnen vom Vortag dürfte der deutsche Aktienmarkt am Mittwoch erst einmal eine Pause einlegen. Der Broker IG taxierte den Dax vor dem Handelsstart 0,31 Prozent tiefer auf 11 816 Punkte. Eine vorübergehende Ausweitung der EZB-Geldflut hatte dem deutschen Leitindex am Dienstag noch ein sattes Plus von 2,23 Prozent eingebracht.

USA: - REKORDLAUF - An der Wall Street haben Dow und S&P 500 am Dienstag erneut nur zaghaft Rekordhöhen erklommen. Zeitweise gaben die Investoren ihre Zurückhaltung auf und griffen wieder etwas beherzter zu. In den letzten eineinhalb Stunden vor Handelsschluss allerdings verliess sie wieder weitgehend der Mut. Der US-Leitindex Dow Jones Industrial beendete den Tag dennoch erstmals in seiner Geschichte über 18 300 Punkten: Ein kleines Plus von 0,07 Prozent schickte den weltwichtigsten Index auf 18 312,39 Zähler.

ASIEN: - GEWINNE - An den asiatischen Börsen ging es am Mittwoch bis kurz vor Handelsschluss überwiegend weiter aufwärts. Der japanische Nikkei-225-Index legte angesichts eines schwächeren Yen um ein weiteres Prozent zu und steht damit nun deutlich über 20 000 Punkten. Die chinesischen Festland-Börsen wurden vor allem von Technologiewerten getrieben und kletterten auf ein Zwei-Wochen-Hoch. Der Hang-Seng-Index in Hongkong verbuchte indes leichte Verluste.

DAX              		11.853,33	2,23%
XDAX            		11.809,92	1,59%
EuroSTOXX 50		     3.670,52   2,27%
Stoxx50        		     3.482,96	1,52%

DJIA             		18.312,39	0,07%
S&P 500        		     2.127,83  -0,06%
NASDAQ 100  		     4.503,72  -0,20%

Nikkei 225             20.0254,76   1,14% 

---------- ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL ----------

RENTEN: - BEHAUPTET - Mit den US-Vorgaben dürfte der Bund Future gut behauptet in den Tag starten und zwischen 153,30 und 154,30 notieren, schrieb Dirk Gojny von der Essener National-Bank. Die Experten der Helaba erwarten den Bund-Future in einer Spanne von 153,00 bis 154,80.

Bund-Future   		153,82		0,27%
T-Note-Future 		126,98		0,09%
T-Bond-Future		152,63		0,25%

DEVISEN: - EURO UNTER 1,12 DOLLAR - Der Eurokurs ist bis zum Mittwochmorgen weiter zurückgefallen. Zuletzt kostete die Gemeinschaftswährung 1,1133 und damit etwas weniger als im späten US-Handel. Die EZB hatte den Referenzkurs am Dienstag auf 1,1180 (Montag: 1,1389) Dollar festgesetzt; der Dollar kostete damit 0,8945 (0,8780) Euro.

(Alle Kurse 7:00 Uhr)
Euro/USD       		1,1133		-0,18%
USD/Yen             120,97		0,22%
Euro/Yen       		134,67		0,04%

ROHÖL - TEURER - Die Ölpreise sind am Mittwoch moderat gestiegen. Am Markt wurden Lagerdaten aus den USA als Grund genannt. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Juli kostete am Morgen 64,65 US-Dollar. Das waren 63 Cent mehr als am Dienstag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 54 Cent auf 58,53 Dollar.

---------- PRESSESCHAU ----------

- Karstadt-Eigentümer Benko bietet für Metro-Tochter Kaufhof, HB, S. 1, 4, 5 
- Telekomkonzern Altice ist an den US-Kabelbetreibern Time Warner Cable und 
Suddenlink Communications interessiert, WSJ Online 
- EU-Staaten erwägen Abschaffung von Roaming-Gebühren, HB, S. 16 
- Britischer Investor Hermes fordert Veränderungen im Vorstand der Deutschen 
Bank, Interview mit Hermes-Manager Hans-Christoph Hirt, HB, S. 28 
- Streaming-Anbieter wie Netflix machen Filme- und Serienvermarktung 
komplizierter, Interview mit dem Vermarktungschef des Hollywood-Studios Warner 
Bros, Jeffrey Schlesinger, HB, S. 22 
- Steuerzahlerbund fordert sofortige Senkung des Solidaritätszuschlags auf 
4,5 Prozent und Abschaffung bis 2019, Interview mit Reiner Holznagel, Präsident 
des Bundes der Steuerzahler (BdST), FAZ, S. 16 
- IW-Studie: Amtliche Statistik überzeichnet Altersarmut, FAZ, S. 17 
- Traumschiff 'Deutschland' an neuen Besitzer übergeben, HB, S. 34, 35 
- Der Vorstandvorsitzende und Mitgründer der Kommunikationsagentur CNC, 
Christoph Walther, geht ins Private-Equity-Geschäft, FAZ, S. 20

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DEUTSCHLAND: - ERHOLT - Nach seinem kräftigen Rückschlag dürfte sich der deutsche Aktienmarkt am Mittwochmorgen etwas erholen. Der Broker IG taxierte den Dax zwei Stunden vor Handelsstart 0,14 Prozent höher auf 11 641 Punkten. Nach dem langen Wochenende hatte die Unsicherheit um die weiterhin ungelöste Krise in Griechenland zusammen mit einem politischen Linksruck in Spanien den deutschen Leitindex um 1,61 Prozent nach unten gedrückt. Die Unsicherheit in den Märkten sei plötzlich bemerkenswert angezogen, erklärte Stratege Chris Weston vom Broker IG. Insgesamt beruhige sich die Lage nun aber etwas.

USA: - VERLUSTE - Befürchtungen einer früheren US-Zinserhöhung als zuletzt erwartet haben der Wall Street am Dienstag signifikante Verluste eingebrockt. Börsianer begründeten die Abwärtsbewegung mit dem starken Dollar sowie jüngsten Äusserungen von Mitgliedern der US-Notenbank Fed. Die Kommentare hätten die Wetten auf eine US-Zinsanhebung noch im laufenden Jahr gestützt, sagte ein Händler. Die am Dienstag veröffentlichten Konjunktur- und Immobiliendaten sprachen zumindest nicht gegen diese Einschätzung. Der Dow Jones Industrial fiel im Verlauf unter die Marke von 18 000 Punkten, erholte sich aber etwas im späten Handel.

ASIEN: - DURCHWACHSEN - Nach mehreren Tagen mit einem guten Lauf sind die asiatischen Börsen grösstenteils ins Minus gerutscht. Sie folgten damit der Wall Street. Der Hang-Seng-Index in Honghong und der CSI 300 mit den 300 wichtigsten Werten vom Festland fielen bis kurz vor Handelsschluss um jeweils ein halbes Prozent. Der Nikkei-225-Index in Tokio konnte derweil leicht zulegen.

DAX              		11.625,13	-1,61%
XDAX            		11.646,55	-1,53%
EuroSTOXX 50		    3.619,30	-0,99%
Stoxx50        		    3.479,20	-0,89%

DJIA             		18.041,54	-1,04%
S&P 500        		    2.104,20	-1,03%
NASDAQ 100  		    4.472,96	-1,20%

Nikkei 225             20.493,66      0,27% (6:50 Uhr)

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RENTEN: - BEHAUPTET - Insgesamt sei mit einer gut behaupteten Eröffnung des Bund-Future zu rechnen, der sich im Tagesverlauf zwischen 154,20 und 155,50 bewegen sollte, schrieb Dirk Gojny von der Essener National-Bank am Mittwochmorgen. Die Experten der Helaba sehen den Bund-Future bei 153,60 bis 155,50.

Bund-Future   		154,71		0,53%
T-Note-Future 		127,83	   -0,05%
T-Bond-Future		156,06		0,00%

DEVISEN: - EURO KNAPP ÜBER 1,09 DOLLAR - Der Eurokurs hat sich bis zum Mittwochmorgen wieder etwas stabilisiert. Zuletzt kostete die Gemeinschaftswährung 1,0907 US-Dollar, nachdem sie am Vortag unter die Marke von 1,09 Dollar gerutscht war und so wenig kostete wie zuletzt Ende April. Der Dollar hatte zugelegt, weil US-Konjunkturdaten positiv überrascht hatten. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Dienstag auf 1,0926 (Montag: 1,0978) Dollar festgelegt. Der Dollar kostete damit 0,9153 (0,9109) Euro.

(Alle Kurse 7:15 Uhr)
Euro/USD       		1,0907		0,29%
USD/Yen             123,00	   -0,08%
Euro/Yen       		134,15		0,24%

ROHÖL - TEURER - Die Ölpreise sind am Mittwoch im frühen Handel leicht gestiegen. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Juli kostete 63,91 US-Dollar. Das waren 19 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) kletterte um 34 Cent auf 58,37 Dollar. Händler sprachen von einer leichten Gegenbewegung nach den jüngsten Preisrückgängen. Der Markt warte jetzt auf die am Nachmittag anstehende wöchentliche Veröffentlichung der Rohöllagerbestände. Experten rechnen erneut mit einem Rückgang.

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UMSTUFUNGEN VON AKTIEN

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- GOLDMAN HEBT ZIEL FÜR HANNOVER RÜCK AUF 80 (75) EUR - 'SELL'

- GOLDMAN SENKT MUNICH RE AUF 'SELL' ('NEUTRAL') - ZIEL 160 (165) EUR

- GOLDMAN HEBT SWISS RE AUF 'BUY' ('NEUTRAL') - ZIEL 95 (80) CHF

- SOCGEN HEBT ZIEL FÜR MICHELIN AUF 116 (108) EUR - 'BUY'

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PRESSESCHAU

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- Deutsche Post hat fast 500 Millionen Euro in den E-Postbrief investiert: Fast alle "digitale" Briefe werden von Hand zugestellt, HB, S. 1, 4

- Für Investoren ist Deutschland einer der drei attraktivsten Standorte weltweit, Studie, HB, S. 20

- Langwierige Käufersuche von Willy Bogner für seine Münchener Mode- und Lifestyle-Firma scheint beendet: Der chinesische Mischkonzern Fosun und der internationale Manager Bernd Beetz gelten zusammen als Favoriten, HB, S. 23

- Amerikanischer Wirtschaftsnobelpreisträger Robert Shiller fordert von der US-Notenbank Federal Reserve (Fed) eine schnelle Zinserhöhung, Interview, HB, S. 29

- Der US-Grossinvestor Carlyle setzt zur Renditejagd bei europäischen Technologiefirmen an, HB, S. 32

- Deutschland und Frankreich wollen den Einfluss der EU-Kommission auf die Wirtschafts- und Finanzpolitik der Eurostaaten zurückdrängen, FAZ, S. 15

- Rückschlag für den Schienenwettbewerb: Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) will den neuen Betreibern im Regionalverkehr altes Personal übertragen, FAZ, S. 21

- Luxemburg kann im laufenden EU-Beihilfeverfahren trotz neuer Amazon-Steuerstrategie nicht mit einer milderen Beurteilung rechnen, Interview mit EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager, FAZ, S. 19

- Rheinmetall will mit polnischem Partner Panzer bauen, HB, S. 23

- Überschuss aus Ökostrom-Umlage steigt weiter. Im Mai betrug das Plus 5,1 Milliarden Euro, Die Welt, S. 5

- Amerikanischer Wirtschaftsnobelpreisträger Robert Shiller sieht vor allem in China die Gefahr einer Blase am Aktienmarkt, Interview, Die Welt, S. 13

- Der Chef des Euro-Rettungsschirms ESM Klaus Regling appelliert an Griechenlands Ministerpräsident Alexis Tsipras, die bereits erzielten Reformerfolge nicht zu verspielen, Bild, S. 2

- Der Deutsche Städte- und Gemeindebund (DStGB) fordert von der Gewerkschaft Ver.di ein sofortiges Ende des Kita-Streiks, Bild, S. 2

- Die Bundeswehr investierte zwischen 2004 und 2014 rund 500 Millionen Euro in abgegebene und abzugebende Liegenschaften, Bild, S. 2

-Ermittlungen gegen Ryanair - Staatsanwaltschaft wirft Piloten Sozialbetrug vor, SZ, NDR, WDR, S.1,17

- Deutsche Post holt wegen der Warnstreiks polnische Paketboten nach Deutschland, Tagesspiegel

- Wirtschaft in Nordrhein-Westfalen droht mit teilweisem Ausbildungsboykott, Interview mit Ralf Kersting, Präsident der Industrie- und Handelskammern des Landes, Rheinische Post

- Konsolidierung des italienischen Telekom-Markts: Vodafone, Wind und Metroweb wollen diese Woche Absichtserklärung unterzeichnen, Milano Finanza (MF)

-Frankreich will 2,4 Milliarden Euro mit Stellenstreichungen bei Staatsbediensteten erzielen, L'Opinion

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DEUTSCHLAND: - LEICHT IM AUFWIND - Freundliche Vorgaben aus Übersee dürften dem Dax am Freitag zunächst etwas auf die Sprünge helfen. Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex zwei Stunden vor Handelsstart 0,23 Prozent höher auf 11 704 Punkte. In der Wochenbilanz läge er damit aber immer noch rund ein Prozent im Minus. Vorsicht halten Börsianer angesichts des ungelösten Schuldenstreit zwischen Griechenland und seinen internationalen Geldgebern auch weiterhin für angebracht - gerade vor einem Wochenende mit neuen Verhandlungen.

USA: - ABWARTEND - Zweifel an einer raschen Lösung der Schulden-Verhandlungen mit Griechenland haben die US-Aktienmärkte am Donnerstag etwas belastet. Viele Anleger hätten sich vor neuen, wichtigen US-Konjunkturdaten am Freitag nicht positionieren wollen, sagte ein Marktbeobachter. Unter anderem stehen Zahlen zum Wirtschaftswachstum, zum Geschäftsklima und zur Verbraucherstimmung auf der Agenda.

ASIEN: - ERHOLUNG - Nach dem Kursrutsch der chinesischen Börsen am Vortag stehen die Zeichen in Asien am Freitag auf Erholung. Sowohl der Hang-Seng-Index in Hongkong als auch die Festland-Börsen standen wieder leicht im Plus. Am Donnerstag hatten noch Sorgen die RUnde gemacht, dass die Chinas Regierung dem Börsenboom einen Dämpfer versetzen könnte. In Japan legte der Nikkei-225-Index im Zuge eines sich leicht erholenden Yens ebenfalls zu und setzte seinen Aufwärtstrend den elften Tag in Folge fort.

DAX            11.677,57  -0,79%
XDAX           11.695,33  -0,65%
EuroSTOXX 50    3.650,71  -0,87%
Stoxx50         3.507,23  -0,49%

DJIA           18.126,12  -0,20%
S&P 500         2.120,79  -0,13%
NASDAQ 100      4.535,66  -0,23%

Nikkei 225     20.609,60  +0,28% (7:27 Uhr)

ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

RENTEN: - BEHAUPTET - In den letzten Handelstag der Woche dürfte der Bund Future gut behauptet starten. Im weiteren Tagesverlauf sollte er zwischen 154,55 und 155,65 schwanken, schrieb Dirk Gojny von der Essener National-Bank.

Bund-Future     155,06   0,16%
T-Note-Future   128,02   0,04%
T-Bond-Future   156,47   0,14%

DEVISEN: - LEICHT ABWÄRTS - Für den Eurokurs ging es am Freitagmorgen wieder leicht nach unten, nachdem die Gemeinschaftswährung am Donnerstag wieder angezogen hatte. Zuletzt kostete die Gemeinschaftswährung 1,0946 Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Donnerstag auf 1,0896 (Mittwoch: 1,0863) US-Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,9178 (0,9206) Euro.

(Alle Kurse 7:14 Uhr)
Euro/USD       1,0946  -0,02%
USD/Yen        123,81  -0,11%
Euro/Yen       135,53  -0,15%

ROHÖL - AUFWÄRTS - Die Ölpreise sind am Freitag leicht gestiegen. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Juli kostete am Morgen 63,05 US-Dollar. Das waren 47 Cent mehr als am Donnerstag. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 57 Cent auf 58,25 Dollar.

UMSTUFUNGEN VON AKTIEN

- GOLDMAN HEBT ZIEL FÜR HENKEL AUF 96 (95) EUR - 'SELL'
- HÄNDLER: HSBC HEBT AAREAL BANK AUF 'BUY' ('HOLD')
- HÄNDLER: HSBC SENKT ZIEL FÜR PUMA SE AUF 165 (185) EUR
- UBS SENKT FRAPORT AUF 'NEUTRAL' ('BUY') - ZIEL 65 (58) EUR
- WDH: SOCGEN HEBT MUNICH RE AUF 'HOLD' ('SELL') - ZIEL 170,00 (169,50) EUR
- WDH: SOCGEN SENKT ZIEL FÜR TALANX AUF 30,10 (31,00) EUR - 'HOLD'
- BERENBERG HEBT ZIEL FÜR ORANGE SA AUF 15,50 (14,50) EUR - 'HOLD'
- BERENBERG SENKT ZIEL FÜR TATE & LYLE AUF 625 (645) PENCE - 'HOLD'

PRESSESCHAU

- Betriebsräte fordern bei der Deutschen Bank den Rücktritt von Co-Chef Anshu 
  Jain, HB, S. 1 und 28 bis 29, und FAZ, S. 22
- Chefin des Internationalen Währungsfonds (IWF), Christine Lagarde, schliesst 
  griechischen Euro-Austritt nicht mehr aus, Interview, FAZ, S. 1 und 19
- Japans Zentralbankchef Haruhiko Kuroda warnt vor Euro-Austritt Griechenlands, 
  HB, S. 11
- Chef der RAG-Stiftung, Werner Müller, rät zur Gründung einer Stiftung für die 
  Verschrottung von Atommeilern, FAZ, S. 17 und Rheinische Post
- Siemens-Chef Joe Kaeser gibt Energiepolitik Mitschuld an Stellenstreichungen 
  beim Elektrokonzern, Aussagen aus Interview in Mitarbeiterzeitschrift, FAZ, 
  S. 20, und BöZ, S. 9
- China will Investitionen seiner Bürger und Firmen im Ausland erleichtern, 
  WSJ, S. 6
- Chinesische Techfirmen wollen zunehmend in der Heimat an die Börse gehen, 
  WSJ, S. 15 und 19
- US-Grossbank JPMorgan hat mit nächster Entlassungsrunde begonnen, WSJ, S. 21
- Weltgrösster PC-Hersteller Lenovo will sich von Smartphone-Konkurrenz mit 
  technologischen Entwicklungen abgrenzen und nicht auf subventionierte Geräte 
  setzen, Interview mit Konzernchef Yang Yuanqing, FT, S. 14
- Russischer Düngerproduzent Phosagro schliesst mehrjähriges Lieferabkommen mit 
  indischem Staatskonzern Indian Potash, Gespräch mit Phosagro-Chef 
  Andrey Guryev, FT, S. 20
- In Korruptionsaffäre um den Berliner Hauptstadtflughafen BER gibt es erste 
  Geständnisse, HB, S. 22
- Windparkbetreiber Prokon passt nach Ansicht von EnBW-Chef Frank Mastiaux 
  perfekt zu Wachstumszielen des Energieversorgers, Interview, HB, S. 18 bis 19
- EU-Kommission will weiter die Mindestbesteuerung von Unternehmen vorantreiben,
  HB, S. 15
- Bundeswirtschaftsminister wirbt für Europa der unterschiedlichen 
  Geschwindigkeiten, Gastbeitrag von Sigmar Gabriel (SPD), Bild, S.4
- Karstadt senkt Kosten um 50 Millionen Euro, erhöht Rücklagen um 100 Millionen 
  Euro und steigert Gewinnmarge, Bild, S.4
- In internem Karstadt-Schreiben heisst es: "Wir brauchen den Kaufhof nicht zum 
  Überleben", Westdeutsche Allgemeine Zeitung
- In der CDU wächst die Bereitschaft, Griechenland auch nach Scheitern der 
  aktuellen Verhandlungen weitere Hilfen zur Verfügung zu stellen, Bild, S.4
- Neuer Wehrbeauftragter Hans-Peter Bartels (SPD) spricht sich für Aufrüstung 
  des G36-Sturmgewehrs aus, Bild, S.4
- Gewerkschaft IG Metall bezeichnet Brüsseler Pläne zum Bürokratieabbau als 
  Angriff auf Arbeitnehmerrechte, Gespräch mit geschäftsführendem 
  Vorstandsmitglied Wolfgang Lemb, Welt, S. 9
- Justizminister aus Schweden und Deutschland versprechen Nutzen für die 
  Wirtschaft aus neuem Patentrecht, Gastbeitrag von Heiko Maas (SPD) und Morgan 
  Johansson (Sozialdemokraten), BöZ, S.7
- Schweizer Finanzbehörden weisen Vorwurf des Internet-Steuerprangers zurück, 
  Gespräch mit Thierry Li-Marchetti von der Eidge­nössischen Steuerverwaltung, 
  Focus (am Samstag erscheinende Ausgabe)
- Steuerzahlerbund sieht Staat als Kostentreiber Nummer eins bei Wohnkosten, 
  Gespräch mit Präsident Reiner Holznagel, Focus 
  (am Samstag erscheinende Ausgabe)
- Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) sieht Europa trotz aufgeflammter 
  Griechenland-Krise in deutlich besserer Situation, Gastbeitrag im Focus 
  (am Samstag erscheinende Ausgabe)
- Airbus: Ernsthaftes Qualitätsproblem in Endmontage der A400M, HB, S. 18
- 'WSJ': US-Grossbank JPMorgan streicht bis 2016 weitere 5000 Arbeitsplätze, WSJ

(WDH: Diese Meldung wurde bereits am Vorabend erstmals publiziert und ist als 
 Service wiederholt worden.)

TAGESVORSCHAU / KONJUNKTURPROGNOSEN

TERMINE MIT ZEITANGABE

01:30 J:   Arbeitslosenquote 04/15

01:30 J:   Verbraucherpreise 04/15 / Tokio 05/15

01:50 J:   Industrieproduktion 04/15 (vorläufig)

07:00 J:   Wohnungsbaubeginne 04/15

07:30 A:   Strabag                                 Q1-Zahlen

07:45 CH:  Seco BIP Q1/15

08:45 F:   Konsumausgaben 04/15

09:00 E:   Verbraucherpreise 05/15 (vorläufig)

09:00 CH:  KOF Konjunkturbarometer 05/15

10:00 EU:  Geldmenge M3 04/15

10:00 I:   BIP Q1/15 (2. Veröffentlichung)

10:00 D:   Fraport                                 Hauptversammlung, Frankfurt

10:30 D:   VTG                                     Hauptversammlung, Hamburg

10:30 GB:  BIP Q1/15 (vorläufig)

11:00 GR:  BIP Q1/15 (endgültig)

11:00 I:   Verbraucherpreise 05/15 (vorläufig)

12:00 P:   BIP Q1/15 (endgültig)

14:30 USA: BIP Q1/15 (2. Veröffentlichung)

14:30 USA: Privater Konsum Q1/15 (2. Veröffentlichung)

15:45 USA: Chicago Einkaufsmanagerindex 05/15

16:00 USA: Uni Michigan Verbrauchervertrauen 05/15 (endgültig)

TERMINE OHNE GENAUE ZEITANGABE


      A:   Vienna Insurance                         Hauptversammlung


      D:   Capital Stage                            Q1-Zahlen


      D:   HSH Nordbank                             Q1-Zahlen


      D:   Voith                                    Q1-Zahlen


      F:   Total                                    Hauptversammlung

SONSTIGE TERMINE

08:00 D:   Wirtschaftspolitisches Frühstück der IHK Berlin mit dem


           Vorstandsvorsitzenden von Eon, Johannes Teyssen. Zum Thema "Smarte


           Lösungen für die Energie-zukunft: Die neue Eon"

10:15 D:   Eröffnung der zentralen Buchhaltung der Deutschen Bahn. Mit dem


           Regierenden Bürgermeister Michael Müller (SPD), Wirtschaftssenatorin


           Cornelia Yzer (CDU) und Rüdiger Grube, Vorstandsvorsitzender der


           Deutschen Bahn, Berlin


      D:   Abschluss Treffen der G7-Finanzminister und -Notenbankchefs, Dresden


      USA: Google Entwicklerkonferenz Google I/O (bis 29.05.2015),


           San Francisco

KONJUNKTURPROGNOSEN FÜR DIE EUROZONE UND DIE USA

                                               Prognose        Vorwert

Eurozone

08.00 Uhr

Deutschland

Einzelhandelsumsätze

April

Monatsvergleich                                  +1,0            -1,4

Jahresvergleich                                  +2,5            +3,5

08.45 Uhr

Frankreich

Konsumausgaben

April

Monatsvergleich                                  +0,4            -0,6

Jahresvergleich                                  +2,4            +2,1

09.00 Uhr

Spanien

Verbraucherpreise

HVPI Mai

Monatsvergleich                                  +0,2             +0,7

Jahresvergleich                                  -0,6             -0,7

10.00 Uhr

Italien

BIP Q1, final

Quartalsvergleich                                +0,3             +0,3*

Jahresvergleich                                   0,0              0,0*

Eurozone

Geldmenge M3

April

Jahresvergleich                                  +4,9             +4,6

Dreimonatsschnitt

Februar - April

Jahresvergleich                                  +4,5             +4,1

11.00 Uhr

Italien

Verbraucherpreise HVPI

Monatsvergleich                                  +0,0             +0,4

Jahresvergleich                                  +0,1             -0,1

USA

14.30 Uhr

BIP Q1, 2. Schätzung                             -0,8             +0,2

(annualisiert)

15.45 Uhr

Chicago PMI, Mai                                 53,0             52,3

(in Pkt)

Verbrauchervertrauen, Uni Michigan               89,5             88,6*

Mai (in Pkt, endgültig)

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DEUTSCHLAND: - STAGNATION - Nach dem schwachen Wochenbeginn dürfte der Dax vor dem EZB-Zinsentscheid an diesem Mittwoch zunächst auf der Stelle treten. Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex zwei Stunden vor Handelsstart kaum verändert auf 11 327 Punkte. Tags zuvor war das Kursbarometer um knapp ein weiteres Prozent abgerutscht und dabei unter den seit vergangenen Oktober gültigen Aufwärtstrend gefallen. Nach der jüngsten Entspannung blicken die Anleger vor allem wieder mit Sorge auf die Anleihenmärkte. Höhere Inflationsdaten und die Hoffnung auf eine Einigung mit Griechenland hatten Anleihen schwer unter Druck gesetzt und damit die Renditen sprunghaft steigen lassen - schlecht für den Aktienmarkt.

USA: - IM MINUS - Die anhaltende Unsicherheit rund um Griechenland hat die US-Anleger am Dienstag wieder in die Defensive gedrängt. Eine schnelle Einigung der Geldgeber mit Athen noch in dieser Woche ist nach Ansicht des Vorsitzenden der Euro-Gruppe, Jeroen Dijsselbloem, nicht zu erwarten. Die wichtigsten Indizes konnten ihre zwischenzeitlich moderaten Gewinne nicht verteidigen und schlossen leicht im Minus. Als Belastung hinzu kamen ernüchternde Konjunkturdaten aus den USA: Die Industrieaufträge waren im April überraschend deutlich gefallen. Der Leitindex Dow Jones Industrial fiel um 0,16 Prozent auf 18 011,94 Punkte und büsste damit fast seinen gesamten Vortagesgewinn wieder ein.

ASIEN: - RUNTER - An den asiatischen Börsen ging es am Mittwoch überwiegend abwärts. Der Nikkei-225-Index fiel bis kurz vor Handelsschluss um ein halbes Prozent, nachdem der Yen aufgewertet hatte. Das belastet exportorientierte Unternehmen. Auch den an den chinesischen Festland-Börsen ging es abwärts, wohingegen der Hang-Seng-Index in Hongkong um ein knappes Prozent zulegte.

DAX              		11.328,80   	-0,94%
XDAX            		11.327,25   	-1,26%
EuroSTOXX 50    		3.561,89		-0,37%
Stoxx50            		3.412,17		-1,07%

DJIA             		18.011,94   	-0,16%
S&P 500         		2.109,60		-0,10%
NASDAQ 100      		4.508,89		-0,29%

Nikkei 225              20.460,42       -0,40% (6:45 Uhr)

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN: - SCHWÄCHER - Der Bund-Future dürfte schwächer in den Handel starten, schrieb Dirk Gojny von der Essener National-Bank am Mittwochmorgen. Danach sei eher ein "wait and see"-Modus zu erwarten. Gojny sieht den Bund-Future zwischen 152,15 und 154.

Bund-Future   		152,90		-1,14%
T-Note-Future 		127,00		-0,02%
T-Bond-Future		153,38		-0,08%

DEVISEN: - EURO KNAPP UNTER 1,12 DOLLAR - Der Eurokurs hat bis zum Mittwochmorgen deutlich von den Spekulationen auf eine Einigung im Schuldenstreit zwischen Griechenland und seinen internationalen Gläubigern profitiert. Die Gemeinschaftswährung kostete zuletzt 1,1179 US-Dollar und lag damit unweit ihres Hochs vom Vortag, als sie bis auf 1,1193 Dollar gesprungen war. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Dienstag auf 1,1029 (Montag: 1,0944) US-Dollar festgesetzt; der Dollar kostete damit 0,9067 (0,9137) Euro.

(Alle Kurse 7:15 Uhr)
Euro/USD       		1,1179		0,11%
USD/Yen        		123,92		-0,20%
Euro/Yen       		138,49		-0,07%

ROHÖL - BILLIGER - Die Ölpreise haben am Mittwoch einen Teil ihrer Vortagsgewinne abgegeben. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Juli kostete am Morgen 65,14 US-Dollar. Das waren 35 Cent weniger als am Dienstag. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 34 Cent auf 60,92 Dollar. Das Treffen des Ölkartells Opec an diesem Freitag rückt nun immer stärker in den Mittelpunkt.

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PRESSESCHAU

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- Griechenlands Gläubiger einigen sich auf gemeinsamen Vorschlag, HB, S. 8 
- Gläubiger-Vorschlag für Griechenland könnte Verpflichtung zu Primärüberschuss
  enthalten, FT, S. 1 
- Schuldenschnitt für Griechenland rückt wieder näher, FAZ, S. 1, 17 
- Kaufhof-Interessent Hudson's Bay will wie Benko knapp drei Milliarden Euro 
  bieten, HB, S. 22 
- Vertrauliche Airbag-Studie des Fraunhofer-Instituts für Takata führt vier 
  Ursachen für Probleme auf, WSJ, S. 15, 16 
- AstraZeneca-Chef Pascal Soriot kritisiert britische Entscheidung zu neuer 
  Krebsarznei, FT, S. 11 
- Merck KGaA und Pfizer wollen Avelumab 2017 auf den Markt bringen, Interview 
  mit Pharmachef Belén Garijo, FAZ, S. 26 
- Eon-Chef Johannes Theyssen erwartet verlässliche Renditen bei erneuerbaren 
  Energien; EDF-Chef Jean-Bernard Lévy: Verhältnis von Erneuerbaren zu Kernkraft
  wird sich bei EDF deutlich verändern, Interview, HB, S. 18, 19 
- US-Investmentbanker Eric Cantor sieht Blasenbildung wegen Niedrigzinsen, 
  Interview, HB, S. 30 
- Nintendo: Künftige Spielekonsole nicht mit Android-System, WSJ online 
- Gläubiger einigen sich auf letztes Angebot an Athen, Welt, S. 9 
- EU schlägt schrittweise Einführung der Pkw-Maut vor, Welt online 
- EU-Parlamentspräsident: Vorschläge von Griechenland reichen nicht, Interview 
  mit Martin Schulz (SPD), Bild, S. 2 
- LG will LG Siltron in drei Jahren an die Börse bringen, MoneyToday 
- Rund 60 Prozent aller Visa-Transaktionen in Europa sollen bis 2020 über mobile
  Endgeräte erfolgen, Interview mit Visa-Manager Volker Koppes, BöZ, S. 5 
- Rückgang der Arbeitslosenzahlen auf 2,5 Millionen in den nächsten Jahren 
  möglich, Gespräch mit Chef des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung 
  DIW, Marcel Fratzscher, Bild, S. 2
- Scheidender Privatkundenchef der Deutschen Bank, Rainer Neske, soll vom 
  Institut zur Vertragsauflösung eine Zahlung von 3 Millionen Euro erhalten, 
  BöZ, S. 16

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DEUTSCHLAND: - GEDRÜCKTE STIMMUNG - Auch nach zwei schwachen sehr Wochen zeichnet sich im Dax zunächst noch keine Stabilisierung ab. Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex am Montag vor Handelsstart 0,09 Prozent tiefer auf 11 187 Punkte. Zuletzt war der Dax um mehr als 5 Prozent auf den Stand von Anfang Mai zurückgefallen. Die Vorgaben von den Weltbörsen lieferten am Morgen keine starken Impulse. So dürfte neben der zuletzt trendbestimmenden Hängepartie um die Schuldentilgung Griechenlands sowie der Entwicklung der Anleihenmärkte und des Euro zu Wochenbeginn vor allem die Deutsche-Bank-Aktie im Fokus stehen nach dem überraschenden Chefwechsel.

USA: - RUNTER - Die Kurse an der Wall Street haben am Freitag trotz eines guten Arbeitsmarktberichtes etwas nachgegeben. Die Jobentwicklung habe zwar positiv überrascht, meinten Analysten unisono. Dies hat Börsianern zufolge aber Befürchtungen geweckt, dass die US-Notenbank den Leitzins eher früher als später wieder erhöhen könnte. Volkswirte rechnen aktuell zunehmend mit einem Zinsschritt im September. Schon jetzt zogen die Renditen am Anleihemarkt an, was die Attraktivität festverzinslicher Wertpapiere gegenüber Aktien erhöhte. Der Dow Jones Industrial weitete seine Vortagesverluste etwas aus und gab um 0,31 Prozent auf 17 849,46 Punkte nach.

ASIEN: - DURCHWACHSEN - Die asiatischen Börsen haben am Montag keine gemeinsame Richtung gefunden. Die Kurse in Japan schwankten, nachdem die Regierung eine revidierte Berechnung zum Bruttoinlandsprodukt vorgelegt hatte. Demnach ist die drittgrössten Volkswirtschaft der Welt im ersten Quartal stärker gewachsen als zunächst gedacht. Das aber stärkte den Yen - und die Kurse exportorientierter Firmen fielen. Der Nikkei-225-Index in Tokio lag kurz vor Handelsschluss 0,1 Prozent im Minus. Dagegen stiegen die Kurse in China mehrheitlich, obwohl die Exporte im Mai den dritten Monat in Folge gesunken sind. Bei den Importen gab es den siebten Monat in Folge einen Rückgang. Der Hang-Seng-Index in Hongkong lag 0,3 Prozent im Plus, der CSI 300 mit den 300 grössten Werten vom Festland legte zuletzt 0,7 Prozent zu.

DAX              		11.197,15	-1,26%
XDAX            		11.188,88	-0,74%
EuroSTOXX 50		     3.510,01	-1,30%
Stoxx50        		     3.349,46	-0,74%

DJIA                 	17.849,46	-0,31%
S&P 500        		     2.092,83	-0,14%
NASDAQ 100  		     4.477,19	-0,22%

Nikkei 225              20.445,79   -0,07% (7:00 Uhr)

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN: - UNKLARE RICHTUNG - Aufgrund der US-Vorgaben dürfte sich keine klare Richtung herausbilden und der Bund Future sollte sich zwischen 150,30 und 151,80 bewegen, schrieb Dirk Gojny von der Essener National-Bank am Montagmorgen.

Bund-Future   		151,54		-0,18%
T-Note-Future 		125,95		 0,06%
T-Bond-Future		151,28		 0,12%

DEVISEN: - EURO ÜBER 1,11 DOLLAR - Der Kurs des Euro ist bis zum Montagmorgen unter Druck geblieben. Die europäische Gemeinschaftswährung stand zuletzt bei 1,1115 US-Dollar und damit nahe ihre Niveaus aus dem späten New Yorker Freitagshandel. Dort hatten ein starker US-Arbeitsmarktbericht den Euro gedrückt. Vor der Veröffentlichung des Berichts war der Euro noch bei 1,1250 Dollar gehandelt worden. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs am Freitag auf 1,1218 (Donnerstag: 1,1317) Dollar festgesetzt; der Dollar kostete damit 0,8914 (0,8836) Euro.

(Alle Kurse 7:15 Uhr)
Euro/USD       		1,1115		-0,08%
USD/Yen             125,46		-0,11%
Euro/Yen       		139,44		-0,18%

ROHÖL - BILLIGER - Die Ölpreise sind am Montag gefallen. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Juli kostete am Morgen 62,82 US-Dollar. Das waren 49 Cent weniger als am Freitag. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 49 Cent auf 58,64 Dollar.

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PRESSESCHAU

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- WDH: Deutsche-Wohnen-Vorstandschef Michael Zahn: Fusion mit Deutsche Annington möglich, Interview, HB, S. 36

- Stahlzulieferer SKW verklagt Ex-Chefin Ines Kolmsee auf Schadensersatz, HB, S. 16

- Tengelmann-Betriebsrat kritisiert geplanten Verkauf an Edeka, Interview mit Manfred Schick, Betriebsratsvorsitzender der wichtigen Tengelmann-Region München und Oberbayern und Aufsichtsratsmitglied des Unternehmens, HB, S. 22

- "Es gibt noch genug Reserven", Interview mit dem Präsidenten des Weltgasverbands, Jerome Ferrier, über Fracking und riskante Förderländer, HB, S. 18

- Studie: Energiewirtschaftliche Kooperation Deutschlands mit Nachbarländern würde mehr als ein Dutzend Grosskraftwerke überflüssig machen, HB, S. 11

- GE unmittelbar vor Verkauf einer Sparte der Finanztochter an kanadischen Pensionsfonds CPPIB - Geschäft rund um GE Antares Capital, WSJ, S. 15

- Deutsche Technikerakademie gegen generelles Fracking-Verbot, FAZ, S. 17

- Beteiligungsverband BVK schafft neuen Vorstandsposten, FAZ, S. 20

- Textilhändler Gerry Weber muss noch schneller werden, Interview mit Vorstandschef Ralf Weber, SZ, S. 18

- Hypovereinsbank zahlt 50 Millionen Euro für interne Untersuchungen und hat nun Ruhe, SZ, S. 19

- Deutschlands modernster Panzer Puma kann wegen eines technischen Fehlers bei höherem Tempo nicht zuverlässig stoppen, Welt, S. 9

- Unionsbasis begehrt gegen Griechenlandpolitik auf, Interview mit dem Vorsitzenden des Bundestags-Innenausschusses Wolfgang Bosbach (CDU), Bild, S. 2

- Britisches Telekommunikationsunternehmen BT Group wird als Übernahmekandidat für Deutsche Telekom gehandelt, Telegraph

- AXA will bis 2030 in Asien 100 Millionen Kunden haben, Interview mit Chef Henri de Castries, Les Echos

- WDH: Gea sieht noch viel Luft für Zukäufe, Interview mit Finanzvorstand Helmut Schmale, Börsen-Zeitung (Samstagausgabe)

- WDH: Wacker Chemie will mit Geld aus Siltronic-Börsengang Kerngeschäft stärken, Interview mit Unternehmenschef Rudolf Staudigl, Euro am Sonntag

- Chemie-Spezialist Brenntag plant Übernahmen und will in den Dax, Interview mit Unternehmenschef Steven Holland, Welt am Sonntag

- WDH: EU-Parlamentschef Martin Schulz mahnt Athen zum Einlenken: 'Verantwortung für Euro', Interview, Welt am Sonntag

- WDH: Arbeitgeberpräsident Ingo Kramer mahnt zu Geduld mit Griechenland, Passauer Neue Presse

- WDH: Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD): Europas Möglichkeiten in Athen-Krise sind 'ausgereizt', Stuttgarter Nachrichten

- Unionsbasis begehrt gegen Griechenlandpolitik auf, Interview mit dem Vorsitzenden des Bundestags-Innenausschusses Wolfgang Bosbach (CDU), Bild

- WDH: EZB-Bankenaufsicht kündigt neuen Stresstest für nächstes Jahr an, Interview mit der Chefin der EZB-Bankenaufsicht, Danièle Nouy, Welt am Sonntag

- WDH: Karstadt wirbt mit Jobgarantie bei möglicher Kaufhof-Übernahme, Interview mit Karstadt-Chef Stephan Fanderl, Bild am Sonntag

- WDH: US-Vizeminister für Heimatschutz, Alejandro Mayorkas, zur BND-Affäre: Betreiben keine Wirtschaftsspionage, Interview, Tagesspiegel am Sonntag

- Aktionärsverterter fordert: Adidas soll Kündigung des Vertrags mit der Fifa prüfen, Interview mit Hans-Martin Buhlmann, Vorsitzender der Vereinigung Institutioneller Privatanleger (VIP), Welt am Sonntag

- EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager will gegen Google "gesamten Werkzeugkasten" nutzen, Interview, Welt am Sonntag

- WDH: Viele Hartz-IV-Empfänger bekommen schon jahrelang Grundsicherung, Welt am Sonntag

- WDH: Start von ICE-Strecke Erfurt/Leipzig könnte sich verzögern, Ostthüringer Zeitung

(WDH: Diese Meldung wurde bereits am Vorabend erstmals publiziert und ist als Service wiederholt worden.)

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DEUTSCHLAND: - IM MINUS - Der Kursrutsch im Dax dürfte sich am Dienstag fortsetzen. Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex am Montag vor Handelsstart weitere 0,29 Prozent tiefer auf 11 033 Punkte. Mit seiner dritten Verlustwoche in Folge sank das Kursbarometer inzwischen um insgesamt über 6 Prozent. Belastung kommt vom starken Euro, der die Gewinnaussichten für exportorientierte Unternehmen dämpft. Die Hängepartie um die Schuldentilgung Griechenlands zehrt ohnehin weiter an den Nerven.

USA: - TENDENZ - Die Ungewissheit hinsichtlich des Zeitpunktes einer Leitzinserhöhung in den USA hat die Wall Street auch zum Wochenauftakt belastet. Zudem sorgte das griechische Schuldendrama weiter für Unsicherheit. Der US-Leitindex Dow Jones Industrial schloss am Montag 0,46 Prozent tiefer mit 17 766,55 Punkten.

ASIEN: - DURCHWEG ROT - Die asiatischen Börsen sind der Wall Street am Dienstag in die Verlustzone gefolgt. Es gab durchweg negative Vorzeichen. In Japan schlug vor allem der stärkere Yen durch, der Exporte erschwert. Der Nikkei-225-Index fiel bis kurz vor Handelsschluss um ein knappes Prozent. Der Hang-Seng-Index in Hongkong lag über 1 Prozent im Minus, genauso wie die chinesischen Festland-Börsen. Die Inflation war im Mai trotz der jüngsten Massnahmen der Notenbank zur Ankurbelung der Wirtschaft weiter deutlich hinter den Regierungszielen zurückgeblieben, was ein Beleg für die weiter schwache Nachfrage der Konsumenten ist.

DAX              		11.064,92	-1,18%
XDAX            		11.022,03	-1,49%
EuroSTOXX 50		     3.468,31	-1,19%
Stoxx50        	    	 3.321,52	-0,83%

DJIA             		17.766,55	-0,46%
S&P 500        		     2.079,28	-0,65%
NASDAQ 100  		     4.431,52	-1,02%

Nikkei 225              20.287,24   -0,83% (6:45 Uhr)

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN: - BEHAUPTET - Der Bund-Future dürfte insgesamt gut behauptet in den Handelstag starten und zwischen 150,90 und 152,20 notieren, schrieb Dirk Gojny von der Essener National-Bank am Dienstag.

Bund-Future   		150,45		-0,32%
T-Note-Future 		125,50		0,14%
T-Bond-Future		150,19		0,31%

DEVISEN: - EURO ÜBER 1,13 DOLLAR - Der Euro hat seine Gewinne bis zum Dienstagmorgen weiter ausgebaut und ist über die Marke von 1,13 US-Dollar gesprungen. Zuletzt kostete ein Euro 1,1321 Dollar. Damit machte die Gemeinschaftswährung die deutlichen Verluste vom Freitag wett, als ein starker US-Arbeitsmarktbericht den Dollar gestützt hatte. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Montagmittag auf 1,1162 (Freitag: 1,1218) Dollar festgesetzt. Der Dollar hatte damit 0,8959 (0,8914) Euro gekostet.

(Alle Kurse 7:20 Uhr)
Euro/USD       		1,1321		0,20%
USD/Yen             124,50	   -0,04%
Euro/Yen       		140,87		0,24%

ROHÖL - TEURER - Die Ölpreise sind am Dienstag etwas gestiegen. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Juli kostete am Morgen 62,94 US-Dollar. Das waren 25 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 28 Cent auf 58,42 Dollar. Händler erklärten den leichten Anstieg der Ölpreise mit der Aussicht auf einen weiteren Rückgang der Ölreserven in den USA.

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UMSTUFUNGEN VON AKTIEN

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- BERENBERG HEBT ZIEL FÜR HORNBACH BAUMARKT AUF 47,00 (46,50) EUR - 'BUY'

- BERENBERG HEBT ZIEL FÜR HORNBACH HOLDING AUF 99,50 (91,50) EUR - 'BUY'

- BERENBERG SENKT ZIEL FÜR ERICSSON AUF 90 (108) SEK - 'HOLD'

- BERENBERG SENKT ZIEL FÜR NOKIA AUF 7,30 (8,40) EUR - 'HOLD'

- GOLDMAN HEBT ZIEL FÜR VODAFONE AUF 275 (260) PENCE - 'BUY'

- HÄNDLER: CREDIT SUISSE HEBT DIAGEO AUF 'NEUTRAL' ('UNDERPERFORM')

- HÄNDLER: HSBC HEBT ABB AUF 'HOLD' ('REDUCE')

- WDH/SOCGEN HEBT BHP BILLITON AUF 'BUY' ('HOLD') - ZIEL 1600 (1700) PENCE

- WDH/SOCGEN HEBT ZIEL FÜR INDITEX AUF 36 (34) EUR - 'BUY'

- WDH/SOCGEN SENKT RIO TINTO AUF 'HOLD' ('BUY') - ZIEL 3100 (4000) PENCE

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PRESSESCHAU

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- Fiat-Chrysler-Chef Sergio Marchionne will Hedgefonds für GM-Fusion gewinnen, WSJ, online

- Airbus: Auslieferungsziel für A380 wird 2015 verfehlt, WSJ, online

- Der Zweitmarkt für Lebensversicherungen zieht wieder an, Interview mit Ingo Wichelhaus, Vorstand des Zweitmarkt-Verbands BVZL, FAZ, S. 23

- Siemens will Verhandlungen über Stellenabbau bis zum Sommer abschliessen, HB, S. 1, 14

- Funke Mediengruppe setzt ganz auf Print, Interview mit Presse-Manager Manfred Braun und Michael Wüller, HB, S. 16

- Philips-Deutschlandchef Peter Vullinghs sieht grosse Wachstumsmöglichkeiten in der Telemedizin, der Heimüberwachung von Patienten, Interview, HB, S. 18

- Autobauer Daimler fordert als erster Grosskonzern frühe Arbeitsgenehmigung für Asylbewerber, FAZ, S. 17

- Der Investor EQT bereitet den Börsengang für den Textilhändler CBR mit den Marken "Street One" und "Cecil" vor, FAZ, S. 21

- Scheidender Deutsche-Bank-Co-Chef Anshu Jain soll nicht allein aus eigenem Antrieb hingeworfen haben, SZ, S. 15

- Deutsche-Bank-Chefs gehen auf Druck der Bafin, New York Times

- Deutsche-Post-Chef Frank Appel: Können mit unbefristetem Streik umgehen, Interview, Bild, S. 2

- Deutsche Telekom-Chef Timotheus Höttges: Kein Interesse an einer Fusion von T-Mobile US mit Dish Networks, New York Post

- EU-Kommission leitet Vertragsverletzungsverfahren gegen Deutschland wegen Pkw-Maut voraussichtlich am 18. Juni ein, Welt, online

- Studie: Sozialausgaben der Kommunen sind in den vergangenen zehn Jahren um mehr als die Hälfte gestiegen, Welt, S. 10

- Uber will mit finanziellem Kraftakt China erobern, New York Times

- WDH/Presse: USA prüfen Manipulation durch Banken am Anleihemarkt, New York Post

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DEUTSCHLAND: - KAUM VERÄNDERT - FRANKFURT (awp international) - Der Dax dürfte nach der Rally zur Wochenmitte am Donnerstag zunächst kaum verändert in den Handel starten. Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex am Morgen 0,02 Prozent tiefer auf 11 263 Punkte. Hoffnungen auf eine Einigung im nervenzehrenden Schuldenstreit der EU-Geldgeber mit Griechenland hatten den Leitindex am Mittwoch noch beflügelt und um 2,40 Prozent angetrieben. Das mit vielen Erwartungen verbundene Spitzentreffen von Bundeskanzlerin Angela Merkel mit Griechenlands Ministerpräsident Alexis Tsipras und dem französischen Präsidenten François Hollande brachte jedoch dem ersten Anschein nach keine greifbaren Ergebnisse. Stützen könnten den Markt positive Vorgaben aus Übersee.

USA: - ERHOLUNG - Der US-Aktienmarkt ist am Mittwoch auf Erholungskurs gegangen. Angetrieben wurde die Wall Street von der Hoffnung auf eine Einigung im griechischen Schuldenstreit und einem schwächeren US-Dollar. Der Dow Jones Industrial stieg am Ende um 1,33 Prozent auf 18 000,40 Punkte. Tags zuvor war das Börsenbarometer auf den tiefsten Stand seit zwei Monaten gefallen, hatte sich anschliessend aber berappelt und nur mit einem Miniverlust geschlossen.

ASIEN: - JAPAN AUFWÄRTS - Nach jüngsten Kursverlusten zeigten sich die Börsen Asiens am Donnerstag in besserer Verfassung. Der Nikkei-225-Index in Tokio stieg bis kurz vor Handelsschluss um anderthalb Prozent und folgte damit den europäischen Börsen und der Wall Street. Der Hang-Seng-Index in Hongkong legte ein knappes Prozent zu. Die chinesischen Festland-Börsen lagen indes leicht im Minus.

DAX              		11.265,39	2,40%
XDAX            		11.262,07	2,72%
EuroSTOXX 50		     3.526,48   2,02%
Stoxx50        		     3.363,86   1,84%

DJIA             		18.000,40	1,33%
S&P 500        		     2.105,20	1,20%
NASDAQ 100  		     4.485,46	1,31%

Nikkei 225              20.349,85   1,51% (7:00 Uhr)

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN: - VOLATIL - Insgesamt dürfte erneut ein sehr volatiler Handelstag ins Haus stehen, schrieb Dirk Gojny von der Essener National-Bank am Donnerstagmorgen. Der Bund-Future sollte seiner Ansicht nach zwischen 148,10 und 150,00 notieren.

Bund-Future   		149,13		-0,26%
T-Note-Future 		124,70		 0,01%
T-Bond-Future		147,94		 0,08%

DEVISEN: - EURO BEI 1,13 DOLLAR - Der Kurs des Euro hat sich bis zum Donnerstagmorgen knapp über der Marke von 1,13 US-Dollar gehalten. Zuletzt kostete die Gemeinschaftswährung 1,1302 Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs auf 1,1279 (Dienstag: 1,1249) Dollar festgesetzt. Der Dollar hatte damit 0,8866 (0,8890) Euro gekostet.

(Alle Kurse 7:25 Uhr)
Euro/USD       		        1,1302	    -0,18%
USD/Yen             		123,23		0,50%
Euro/Yen       		        139,27		0,30%

ROHÖL - BILLIGER - Die Ölpreise sind am Donnerstag leicht gefallen. Händler sprachen von einer Gegenbewegung, nachdem die Preise in den vergangenen Handelstagen kräftig gestiegen waren. Ausserdem hätten neue Förderdaten aus Saudi-Arabien die Ölpreise belastet. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Juli kostete am Morgen 65,57 US-Dollar. Das waren 13 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 25 Cent auf 61,18 Dollar.

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PRESSESCHAU

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- Autoindustrie ruft wegen G7-Energiezielen nach Subventionen, Interview mit 
  VDA-Präsident Matthias Wissmann, FAZ, S. 17 
- Fraport plant Joint Venture zum Flughafenbetrieb in Brasilien, HB, S. 17 
- Telekom-Datenschutzvorstand Thomas Kremer fordert klare Regeln in neuem 
  BND-Gesetz, Interview, FAZ, S. 13 
- Online-Händler weichen wegen Post-Streik auf Hermes aus, HB, S. 20 
- Santander-Chefin Ana Botin: Wir müssen das Bankgeschäft grundsätzlich anders 
  betreiben, Interview, WSJ, S. 1, 10 
- Krankenkassen erwirtschaften Anfang 2015 ein Defizit, FAZ, S. 19
- IPO: Alibaba-Gründer hätte lieber auf Börsengang verzichtet, WSJ online 
- Airbus-Militärtransporter A400M vor neuer Flugerlaubnis, HB, online 
- DGB schliesst sich Bündnis gegen TTIP an, HB, S. 1, 6 
- Carsten Maschmeyer und Bank Sarasin nähern sich im Rechtsstreit an, HB, S. 24
- Airbus winkt milliardenschwerer Helikopter-Auftrag aus Kuwait, Les Echos 
- Post-Streik: Konkurrenten rechnen mit mehr Aufträgen, Bild, S. 1 
- "Die EZB versprüht ein süsses Gift", Interview mit dem Präsident des 
  Baden-Württembergischen Genossenschaftsverbandes (BWGV), Roman Glaser, 
  BöZ, S. 1,5 
- Unionspolitiker: Wirtschaftsminister Sigmar Gabriels (SPD) Kohle-Abgabe 'muss 
  endgültig vom Tisch', Hannoversche Allgemeine Zeitung 
- Jeder zehnte Metaller ist Leiharbeiter - schlechterer Verdienst, 
  Die Welt, S. 5 
- Parlaments-Juristen rügen Vorratsdaten-Gesetz, SZ, S. 1, 4 
- Gericht stoppt Prozess gegen ehemalige Spitzenkräfte von Beate Uhse, SZ, S. 18
- Bericht: US-Waffenschmiede Colt am Rande der Pleite, CNN 
- Lidl fasst australischen Markt ins Auge, Australian

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DEUTSCHLAND: - SCHWÄCHER - Das weiter zugespitzte Griechenland-Drama lastet weiter auf der Stimmung am deutschen Aktienmarkt. Der Broker IG taxierte den Dax am Montagmorgen 0,68 Prozent tiefer auf 11 120 Punkte. Bereits in der Vorwoche hatte sich der Index mit einer Spanne von 600 Punkten sehr nervös gezeigt. Das Tauziehen mit Athen geht weiter: So war am Sonntag ein Vermittlungsversuch von EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker gescheitert. Die weiteren Verhandlungen müssten jetzt in der Eurogruppe geführt werden. Das nächste Treffen der Euro-Finanzminister ist am Donnerstag geplant.

USA: - SCHWÄCHER - Das fortgesetzte Gezerre um eine Rettung Griechenlands vor der Pleite hatte am Freitag auch den US-Aktienmarkt belastet. Nach der Kurserholung an den vergangenen beiden Handelstagen habe die Unsicherheit wieder zugenommen, sagte Analyst Michael Hewson vom Wertpapierhändler CMC Markets UK. Gute Konjunkturdaten lieferten kaum Impulse. So hellte sich das von der Universität Michigan erhobene US-Verbrauchervertrauen deutlich auf.

ASIEN: - VERLUSTE - In Asien dominieren am Morgen die Verlierer. Grössere Ausschläge gibt es dabei wie zuletzt am chinesischen Markt. An den Festlandbörsen kommt der Markt von seinen langjährigen Rekordniveaus etwas zurück.

DAX              		11.196,49		-1,20%
XDAX            		11.204,47		-0,98%
EuroSTOXX 50    		3.502,77		-1,38%
Stoxx50          		3.350,67		-0,96%

DJIA             		17.898,84		-0,78%
S&P 500         		2.094,11		-0,70%
NASDAQ 100      		4.453,79		-0,77%

Nikkei            		20.3543,76		-0,26% (7:10 Uhr)

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN: - KAUM VERÄNDERT - Die Experten der National-Bank rechnen mit einem kaum veränderten Wochenstart. Es stünden zu viele Ereignisse bevor, die für Turbulenzen sorgen könnten, so Analyst Dirk Gojny. Er rechnet mit starken Schwankungen - tagesaktuell zwischen 150 und 152 Punkten.

Bund-Future     150,79  0,03%
T-Note-Future   126,46  0,33%
T-Bond-Future   153,00  0,78%

DEVISEN: - LEICHTER - Der Euro hat seit Freitag etwas nachgegeben und kämpft nun erneut um die Marke von 1,12 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Freitagmittag auf 1,1220 (Donnerstag: 1,1232) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,8913 (0,8903) Euro.

(Alle Kurse 7:15 Uhr)
Euro/USD       		1,1210		-0,53%
USD/Yen        		123,49		0,06%
Euro/Yen       		138,42		-0,46%

ROHÖL - LEICHTER - Die Ölpreise sind zum Wochenstart leicht gefallen. Starke Impulse blieben zunächst aus. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Juli kostete am Montagmorgen 63,55 US-Dollar. Das waren 32 Cent weniger als am Freitag. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 22 Cent auf 59,74 Dollar.

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PRESSESCHAU

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- Trotz EU-Sanktionen weiten europäische Ölkonzerne ihr Geschäft in Russland 
  aus: BP will 20 Prozent an russischem Ölfeld von Rosneft kaufen, FT, S. 1 
- Chefin der europäischen Bankenabwicklungsbehörde (SRB), Elke König, kritisiert
  Finanzierung griechischer Banken mit Ela-Notkrediten der Europäischen 
  Zentralbank (EZB): "Die Grenze zwischen Ela und Konkursverschleppung ist 
  fliessend", Interview, HB, S. 1, 30, 31 
- Umbau von VW nimmt konkrete Formen an: Die zwölf Marken sollen in vier 
  Einheiten gruppiert werden, HB, S. 1, 4-7 
- Telekom-Tochter T-Systems steht nicht zum Verkauf. Stellenabbau läuft zum Teil
  schleppend. Interview mit Telekom-Vorstand Reinhard Clemens, HB, S. 20, 21 
- Jain arbeitet bald umsonst für die Deutsche Bank, FAS 
- Lufthansa will mit Kundendaten Geld verdienen, Interview mit Finanzchefin 
  Simone Menne, FAS 
- Spannungen zwischen EU-Kommission und IWF, FAS 
- IPO: Wagniskapitalgeber German Startups Group will an die Börse, Interview mit
  Unternehmensgründer Christoph Gerlinger, FAS 
- US-Waffenschmiede Colt eröffnet Insolvenzverfahren, WSJ, online 
- Twitter braucht einen neuen Unternehmenschef, Interview mit Grossaktionär 
  Prinz Alwaleed bin Talal, FT, S. 19
- Griechische Finanzminister Gianis Varoufakis dringt im Griechenland-Streit auf
  Schuldenschnitt, Interview, Bild, S. 1, 2 
- SPD-Vorsitzender und Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel warnt im 
  Schuldenstreit mit Athen vor Ende der Geduld, Bild, S. 2 
- EU-Kommissionsvizepräsident Valdis Dombrovskis fordert Abkommen mit 
  Griechenland "in den kommenden Tagen", Interview, Die Welt, S. 1 
- Bundesbank-Vizepräsidentin Claudia Buch warnt vor einem Austritt Griechenlands
  aus der Euro-Zone, Interview, Rheinische Post 
- Henkel-Chef Kasper Rorsted will Gerüchte über möglichen Wella-Kauf weiter 
  nicht kommentieren, Interview, Welt am Sonntag 
- EU-Kommission verschärft ihren Kampf gegen die Steuerflucht internationaler
  Konzerne, SZ, S. 17 
- Online-Umsatz von Modehersteller Fendi laut Unternehmenschef über den 
  Erwartungen, Interview mit Pietro Beccari, SZ, S. 18 
- Britische Tochter des US-Vermögensverwalters BNY Mellon, Insight Investment, 
  sammelt in Deutschland kräftig Geld ein, Interview mit Europa-Chef Olaf John,
  BöZ (Samstagausgabe)
- EU und USA vor Vereinbarung neuer Datenschutzregeln, Interview mit der 
  EU-Justizkommissarin Vera Jourova, Interview, Welt, S. 10 
- Saudi Arabien kauft 15 A330-Regionaljets, La Tribune 
- Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft EY (früher Ernst & Young) 
  verlagert ihr Geschäft von den Kernmärkten USA und Europa zunehmend in die 
  Schwellenländer, Interview mit Unternehmenschef Mark Weinberger, Welt 
  (Samstagausgabe) 

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DEUTSCHLAND: - FREUNDLICH - Für den Dax zeichnet sich am Dienstag ein Stabilisierungsversuch ab. Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex am Morgen 0,16 Prozent höher auf 11 002 Punkte. Sorgen um ein mögliches Ausscheiden Griechenlands aus der Eurozone haben das Börsenbarometer seit dem Höhepunkt einer zwischenzeitlichen Kurserholung am vergangenen Donnerstag inzwischen um rund 4 Prozent nach unten gedrückt. Damit bleibt der Dax vorerst in seinem kurzfristigen Abwärtstrend.

USA: - SCHWÄCHER - Die anhaltenden Sorgen wegen Griechenland haben am Montag auch die Anleger an der Wall Street nicht kalt gelassen. Der Dow Jones Industrial fiel zwischenzeitlich auf den tiefsten Stand seit Anfang April zurück. Zwar dämmten die wichtigsten Börsenindizes ihre Verluste im Handelsverlauf etwas ein. Doch der Pessimismus selbst mit Blick auf eine kurzfristige Lösung scheine jeden Tag zuzunehmen, kommentierte Marktanalyst Michael Hewson vom Wertpapierhändler CMC Markets UK die Ängste vor einem Ausscheiden Griechenlands aus der Eurozone ("Grexit").

ASIEN: - VERLUSTE - In Asien dominieren weiter die Verlierer - vor allem an den zuletzt stark gelaufenen China-Börsen. Zurückhaltung vor der Fed-Sitzung und Sorgen um Griechenland liefern auch hier Gründe für Zurückhaltung.

DAX              		 10.984,97		-1,89%
XDAX            		 11.018,90		-1,66%
EuroSTOXX 50    		   3.438,07		-1,85%
Stoxx50        	     	   3.298,34		-1,56%

DJIA             		 17.791,17		-0,60%
S&P 500        		      2.084,43		-0,46%
NASDAQ 100  		      4.432,92		-0,47%

Nikkei            	  	20.277,59		-0,54% (7:00 Uhr)

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN: - FREUNDLICH - Die National-Bank sieht den deutschen Rentenmarkt durch die anhaltende Griechenland-Unsicherheit gut unterstützt. Für Zurückhaltung dürfte dem Analysten Dirk Gojny zufolge die beginnende Fed-Sitzung sorgen. Zudem urteilt der Europäische Gerichtshof (EuGH) am Vormittag (9.30 Uhr) im jahrelangen Rechtsstreit um das nie genutzte OMT-Programm zum Ankauf von Staatsanleihen durch die Europäische Zentralbank (EZB). Hier erwartet Gojny jedoch keine Überraschungen und eine Bestätigung der Rechtmässigkeit. Den Bund-Future erwartet er zwischen 150,60 und 152,50 Punkten.

Bund-Future     151,22  0,29%
T-Note-Future   126,46  0,04%
T-Bond-Future   152,21  0,08%

DEVISEN: - STABIL - Der Euro konnte seine Vortagesgewinne am Morgen halten und bleibt in Lauerstellung auf die Marke von 1,13 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Montag auf 1,1218 (Freitag: 1,1220) Dollar festgesetzt.

(Alle Kurse 7:15 Uhr)
Euro/USD       		 1,1281		-0,05%
USD/Yen             		 123,56		0,13%
Euro/Yen       		 139,35		0,13%

ROHÖL - FESTER - Die Ölpreise sind am Dienstag nach mehreren Tagen mit Verlusten wieder leicht gestiegen. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im August kostete am Montagmorgen 64,25 US-Dollar. Das waren 30 Cent mehr als am Montag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Juli-Lieferung stieg um 63 Cent auf 60,15 Dollar.

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PRESSESCHAU

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- Unabhängig davon, ob Griechenland im Euroraum verbleiben wird oder nicht, werden die europäischen Gläubiger einen Teil ihrer Kredite nicht zurückgezahlt bekommen, Interview mit Marcel Fratzscher, Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), FAZ, S. 17

- Der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) Marcel Fratzscher glaubt, dass von einem Grexit weder Europa noch Athen profitieren werden, Gastbeitrag, HB, S. 48

- WSJ'/Milliarden-Übernahme geplant: UnitedHealth will Aetna kaufen, WSJ, online

- WDH/'WSJ': Möglicherweise Milliardenfusion unter US-Krankenversicherern, WSJ, online

- Der chinesische Telekommunikationskonzern Huawei will bis 2018 in Deutschland 400 Millionen Euro in Forschung und Entwicklung investieren, Interview mit Co-Geschäftsführer Ken Hu, HB, S. 22

- Ein vertraulicher Bericht des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) weckt erhebliche Zweifel daran, dass die Bundesregierung Hackerangriffe wie jenen auf den Bundestag abwehren könnte, HB, S. 10

- Privatvermögen in Fernost sind erstmals höher als in Westeuropa, Studie, HB, S. 1, 26

- Unicredit hat kein Interesse an Postbank, Interview mit Verwaltungsratschef Giuseppe Vita, HB, S. 28

- Beteiligungsgesellschaft Indus Holding will jährlich zwischen drei und fünf neue Firmen erwerben. Interview mit Vorstandsvorsitzenden Jürgen Abromeit, FAZ, S. 19

- Aldi hegt grosse Wachstumspläne für Australien: Die deutsche Lebensmittelkette arbeitet daran, bis zu 50 Läden im Bundesstaat Südaustralien und weitere 70 in Westaustralien zu eröffnen, FAZ, S. 21

- WDH/Zukünftiger Krones-Chef strebt höhere Ziele an, Interview mit Finanzchef Christoph Klenk, S. 22

- Euro-Länder bereiten sich in Griechenland-Krise aufs Schlimmste vor und haben sich auf einen Notfallplan verständigt, SZ, S. 1

- Der Vorsitzende der EVP-Fraktion im Europaparlament, Manfred Weber (CSU), warnt vor den Folgen des Ausstiegs Griechenlands aus der Euro-Zone, Interview, Mittelbayerische Zeitung

- Präsident des Industrie- und Handelskammertags (DIHK), Eric Schweitzer: "Ein Grexit wäre keine einfache und schnelle Lösung. Die Strukturprobleme Griechenlands wären damit nicht gelöst", Passauer Neue Presse

- Griechenlands Finanzminister Gianis Varoufakis will bei Sitzung der Finanzminister der Eurogruppe am Donnerstag keine neue Reformliste vorlegen, Interview, Bild, S. 2

- Chef-Wertpapieraufseherin der Bankenaufsicht Bafin verteidigt deutsche Anlageberatung, Interview mit Elisabeth Roegele, BöZ, S. 5

-Der Bezahlsender Sky Deutschland will endlich Gewinne machen, Interview mit neuem Chef Carsten Schmidt, SZ, S. 20

- CDU-Bundesvorstandsmitglied Christian Baldauf erwartet keine Schulden-Rückzahlung Athens, Bild, S. 2

- Der Run auf die Rente mit 63 ist anscheinend vorerst gestoppt: Zahl der Rentenanträge im Mai deutlich gesunken, Bild, S. 1

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DEUTSCHLAND: - FREUNDLICH - Der Dax dürfte am Mittwoch zunächst an seinen Erholungsversuch vom Vortag anknüpfen. Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex am Morgen 0,38 Prozent höher auf 11 086 Punkte. Nach einem schwachen Start hatte das Börsenbarometer tags zuvor auch im Sog einer festen Wall Street doch noch den Sprung in die Gewinnzone geschafft. Allerdings bleibt der Dax vorerst in seinem jüngsten, kurzfristigen Abwärtstrend. Angesichts des ungewissen Ausgangs des Schuldenstreits zwischen Griechenland und seinen Geldgebern hielten sich die Anleger weiter zurück, sagte Marktanalyst Ric Spooner vom Wertpapierhändler CMC Markets. Zudem warten die Börsianer auf Signale der US-Notenbank Fed zur künftigen Geldpolitik.

USA: - ERHOLT - Die Wall Street hat sich nach zwei Handelssitzungen mit Kursverlusten am Dienstag etwas erholt. Der US-Aktienmarkt bleibt damit in der Seitwärtsbewegung der vergangenen Monate. Vor allem die zunehmenden Übernahmeaktivitäten in verschiedenen Branchen sorgten für bessere Stimmung.

ASIEN: - KEIN KLARER TREND - An den wichtigsten Börsen mit Ausnahme von Hongkong geht es weiter abwärts. Insgesamt gibt es in Asien an diesem Morgen aber keinen klaren Trend. Auch hier halten sich die Börsianer mit Blick auf das Griechenland-Drama und erwartete Fed-Signale zurück.

DAX              		11.044,01		0,54%
XDAX            		11.068,26		0,45%
EuroSTOXX 50		     3.454,09		0,47%
Stoxx50        		     3.320,25		0,66%

DJIA             		17.904,48		0,64%
S&P 500        		     2.096,29		0,57%
NASDAQ 100  		     4.455,90		0,52%

Nikkei            		20.153,23	   -0,52% (7:05 Uhr)

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN: - TENDENZ - Vor der Fed-Entscheidung und dem Eurogruppen-Treffen am Donnerstag bleibt die Nervosität der Anleger nach Einschätzung der Helaba hoch. Eine abwartende Fed würde den Rentenmarkt stützen. Das technische Bild im Bund habe sich ohnehin aufgehellt. Die Rentenmarkt-Experten erwarten den Future in einer Spanne zwischen 150,80 und 152,65 Punkten.

Bund-Future     151,73  0,34%
T-Note-Future   126,00  0,01%
T-Bond-Future   151,84  0,10%

DEVISEN: - SEITWÄRTS - Der Euro setzt seinen Seitwärtstrend zwischen 1,12 und 1,13 US-Dollar fort. Die Anleger warten auf neue Signale der US-Notenbank in Richtung Zinswende. Denn nach nahezu einhelliger Einschätzung von Volkswirten wird die Fed heute ihren Leitzins noch nicht anheben. Ab diesem Monat sind laut Fed-Chefin Janet Yellen Leitzinserhöhungen jedoch auf jeder Sitzung möglich. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am frühen Nachmittag auf 1,1215 (Montag: 1,1218) Dollar festgesetzt.

(Alle Kurse 7:15 Uhr)
Euro/USD       		1,1258		0,11%
USD/Yen             123,48		0,10%
Euro/Yen       		139,01		0,21%

ROHÖL - FESTER - Die Ölpreise sind am Mittwoch im frühen Handel etwas gestiegen. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im August kostete zuletzt 63,74 Dollar und damit etwas mehr als am Dienstagabend. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Juli-Lieferung stieg um 6 Cent auf 60,03 Dollar. Über den bisherigen Wochenverlauf haben die Ölpreise allerdings weiter etwas nachgegeben und damit den seit Anfang Mai anhaltenden Trend verfestigt. Seit dem Zwischenhoch von Anfang Mai, als ein Fass der Sorte Brent kurzzeitig mehr als 70 Dollar gekostet hatte, bröckelten die Kurse wieder peu a peu ab und stabilisierten sich zuletzt oberhalb der Marke von 60 Dollar.

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UMSTUFUNGEN VON AKTIEN

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- HÄNDLER: CREDIT SUISSE SENKT ZIEL FÜR CONTINENTAL AUF 210 (218) EUR

- HÄNDLER: CREDIT SUISSE SENKT ZIEL FÜR HELLA AUF 48,20 (50) EUR

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PRESSESCHAU

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- Linde-Chef kündigt für zweites Quartal bessere Entwicklung an als zu Jahresbeginn, Interview mit Wolfgang Büchele, FT, S. 16

- Airbus will in Defence/Space-Sparte weniger Stellen streichen als geplant, FT, online

- Europäische Autohersteller sehen sich vor Ende des China-Booms, FT, S. 13

- Goldman Sachs will Pläne für Privatkundengeschäft intern rasch vorstellen, WSJ, S. 20

- Amazon will in USA Bürger als Paketzusteller einsetzen, WSJ, S. 15

- Airbus wird Satelliten-Betreiber, HB, S. 16

- Steuerhinterziehung - Millionen-Bussgelder von Schweizer Banken verbleiben komplett in NRW, HB, S. 4

- Rolls-Royce-Chef will neben Autos keine weiteren Produktlinien auf den Markt bringen, Interview mit Torsten Müller-Ötvös, HB, S. 18

- SPD will mehr Mitarbeiter-Mitbestimmung in digitaler Arbeitswelt, FAZ, S. 18

- Landkreise attackieren Telekom wegen Strategie für Breitbandausbau, FAZ, S. 20

- Sachsens Ministerpräsident hält Arbeitsplätze für wichtiger als den Klimaschutz, Interview mit Stanislaw Tillich (CDU), FAZ, S. 20

- ENBW will alle Prokon-Mitarbeiter übernehmen und alle Standorte erhalten, FAZ, S. 23

- BNP Paribas treibt Neuaufstellung in Deutschland voran, Interview mit Deutschland-Chef Camille Fohl, BöZ, S. 1, 3

- Air France fordert von französischer Regierung Senkung der Flughafengebühren, Les Echos

- Qatar Airways erhält weitere Landerechte in Frankreich, Les Echos

- Einigung mit Griechenland muss bis zum 30. Juni stehen, ansonsten droht ein Weg ins Ungewisse, so der französische Finanzminister Michel Sapin, Le Figaro

- DIW-Präsident Marcel Fratzscher: Athen zockt sich in die Zahlungsunfähigkeit, Interview, Focus Online

- Continental plant in Gifhorn Jobabbau in 'substanzieller Zahl', Hannoversche Allgemeine Zeitung

- WDH: Daimler will Mercedes-Niederlassungen an Chinesen verkaufen, Stuttgarter Zeitung

- SPD will Unternehmen bei Forschungsausgaben steuerlich entlasten, Welt, S. 10

- Andreas Kuhlmann wird neuer Chef der Deutschen Energie-Agentur (DENA). Der 47-Jährige ist bisher Politikchef des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW), Bild Online

- Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) warnt vor weiterem Milchpreisrückgang, Bild, S. 1

- Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg warnt Putin vor weiterer Eskalation des Ukraine-Konflikts, Interview, Bild, S. 1, 2

- Im SPD-internen Streit um die sogenannte Vorratsdatenspeicherung (VDS) hat Parteichef Sigmar Gabriel mit Rücktritt gedroht, Bild, S. 2

'FT': Nestle streicht Belegschaft in Äquatorialafrika um 15 Prozent zusammen, S. 1

'FAZ': Versandhäuser und Versicherungen helfen Post beim Sortieren, S. 24

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DEUTSCHLAND: - SCHWACH - Vor dem Eurogruppen-Treffen zu Griechenland werden die deutschen Aktienindizes am Donnerstag mit Kursverlusten erwartet. Der Broker IG taxierte den Dax bei insgesamt negativen Übersee-Vorgaben am Morgen 0,87 Prozent tiefer auf 10 882 Punkten. Börsianer sind voll und ganz auf die Entwicklung im Thema Griechenland fokusiert, wie Stratege Chris Weston von IG sagte.

USA: - FESTER - Die Wall Street hat am Mittwoch letztlich kaum auf Signale der US-Notenbank Fed für eine weiter lockere Geldpolitik reagiert. Der vor den Fed-Aussagen schwächelnde Dow Jones Industrial zog zwar zunächst erkennbar an. Zum Börsenschluss reichte es aber nur für ein kleines Plus.

ASIEN: - SCHWÄCHER - An den meisten asiatischen Börsen ging es am Morgen bergab. In China und Hongkong fielen die Verluste dabei moderater aus als in Japan. Hier warten die Anleger vor einer zweitägigen Notenbanksitzung auf Signale der Bank of Japan. Besonders im Blick stünden Kommentare zum Yen.

DAX              		10.978,01		-0,60%
XDAX            		10.916,45		-1,37%
EuroSTOXX 50		     3.428,76		-0,73%
Stoxx50        		     3.313,12		-0,21%

DJIA             		17.935,74		 0,17%
S&P 500        		     2.100,44		 0,20%
NASDAQ 100  		     4.468,98		 0,29%

Nikkei            		20.069,76		-0,74% (7:05 Uhr)

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN: - FREUNDLICH - "Das Interesse an sicheren Staatsanleihen bleibt aufgrund des Schlagzeilenrisikos zu Griechenland hoch", schreibt die Helaba in ihrem Morgenkommentar. Zudem sei das technische Bild "konstruktiv". Die Experten erwarten den Bund-Future zwischen 151,00 und 152,65 Punkten.

Bund-Future     151,81  0,05%
T-Note-Future   126,45  0,30%
T-Bond-Future   151,65  0,66%

DEVISEN: - FESTER - Der Euro läuft am Morgen weiter auf die Marke von 1,14 US-Dollar zu. Zuletzt hatte er zweimal knapp davor abgedreht. Die Marktteilnehmer seien vor dem Eurogruppen-Treffen zum Griechenland-Drama geradezu stoisch, hiess es - zermürbt vom monatelangen Gezerre um die Schuldentilgung Athens. Die Schwankungserwartungen seien auf den tiefsten Stand seit einem Monat zurückgefallen. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Mittwoch auf 1,1279 (Dienstag: 1,1215) Dollar festgelegt.

(Alle Kurse 7:15 Uhr)
Euro/USD       		1,1360		 0,25%
USD/Yen             123,11		-0,24%
Euro/Yen       		139,85		 0,00%

ROHÖL - KAUM BEWEGT - Die Ölpreise haben sich am Donnerstag im frühen Handel kaum bewegt. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im August kostete zuletzt 63,71 Dollar und damit in etwa so viel wie am Mittwochabend. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Juli-Lieferung lag mit 59,64 Dollar ebenfalls in etwa auf dem Niveau vom Vorabend.

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PRESSESCHAU

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- WDH: Airbnb taxiert sich auf 24 Milliarden Dollar, WSJ

- WDH: Staatsanwaltschaft beschlagnahmt Dokumente bei Windparkgruppe PNE, HB, S. 23, FAZ, S. 22

- ZF-Betriebsratschef unter Beschuss, HB, S. 20

- Amp biosimilars arbeitet an Aufstieg in den Entry Standard noch in diesem Jahr, Interview mit Finanzvorstand Gunnar Janssen, FAZ, S. 26

- Montblanc ist die stärkste deutsche Luxusmarke, HB, S. 19

- Ikea-Chef Peter Agnefjäll will weiter Kosten senken, WSJ, S. 1

- Maersk-Chef erwartet langsames Wachstum der Schifffahrtsbranche, Interview mit Nils Andersen, WSJ, S. 18

- Hedgefonds fahren Finanzwetten auf Griechenland-Erholung zurück, WSJ, S. 20

- Bank of America holt nach Rüffel von US-Finanzaufsicht zahlreiche Berater, WSJ, S. 21

- Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) will nach EU-Klage zur Pkw-Maut Gerichtsentscheidung abwarten, Bild, online

- EU-Kommission hat "erhebliche Zweifel" an deutscher PKW-Maut. Am Donnerstag wird ein Vertragsverletzungsverfahren eingeleitet, Welt, online

- EU-Finanzminister fordern von Athen Einhaltung der Reform-Vereinbarungen, Bild, S. 2

- CDU-Politiker Wolfgang Bosbach: Griechenland-Abstimmung ist "keine Loyalitätsfrage gegenüber der Kanzlerin", Interview, Welt, S. 4

- McKinsey-Plan: Europa könnte bis 2025 um 4,5 Billionen Euro reicher sein, Welt, S. 9

- Umbaupläne bei MAN mit Stellenabbau in Salzgitter stehen kurz vor dem Abschluss, SZ, S. 20

- Chinesischer Mischkonzern Fosun an Privatbank Hauck & Aufhäuser interessiert, FAZ, S. 23

- Daimler steht kurz vor Verkauf seiner 15 ostdeutschen Niederlassungen, BöZ, S. 8

(WDH: Diese Meldung wurde bereits am Vorabend erstmals publiziert und ist als Service wiederholt worden.)

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Kommentare: 17'159

DEUTSCHLAND: - FESTER - Nach Rekordständen an der Wall Street wird der deutsche Aktienmarkt am Freitag mit Auftaktgewinnen erwartet. Der Broker IG taxierte den Dax am Morgen 0,34 Prozent höher auf 11 138 Punkte. Das Thema Griechenland rückt vor dem Wochenende erst einmal etwas in den Hintergrund. Ein Sondertreffen der Staats- und Regierungschefs der Euroländer soll nun am Montag Bewegung in die festgefahrenen Verhandlungen über einen Ausweg aus der griechischen Finanzkrise bringen.

USA: - REKORDE - Die Signale für eine weiter lockere US-Geldpolitik haben der Wall Street am Donnerstag deutliche Gewinne beschert. Dow, S&P und Nasdaq 100 schielen wieder ihre Rekorde, die der breitere Nasdaq Composite und der Nebenwerteindex Russell 2000 bereits toppen konnten. Das ergebnislose Treffen der Euro-Finanzminister zur griechischen Schuldenkrise trübte die Stimmung der Anleger nicht.

ASIEN: - FESTER BIS AUF FESTLANDCHINA - Mit Ausnahme der Börsen auf dem chinesischen Festland dominieren in Asien am Morgen die Gewinner. In Tokio wurde der Rutsch des Nikkei unter 20 000 Punkte vom Vortag schnell wieder gekontert. In China belasten dagegen Sorgen um eine Blase - nicht zuletzt wegen der hohen Anzahl von Börsengängen.

DAX              	11.100,30		1,11%
XDAX            	11.137,95		2,03%
EuroSTOXX 50		 3.450,45		0,63%
Stoxx50        		 3.316,61		0,11%

DJIA             	18.115,84		1,00%
S&P 500        		 2.121,24		0,99%
NASDAQ 100  		 4.531,85		1,41%

Nikkei            	20.1624,55		+0,87% (7:00 Uhr)

---------- ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL ----------

Bund-Future     151,37  -0,29%
T-Note-Future   126,20  0,17%
T-Bond-Future   150,46  0,27%

DEVISEN: - UNTER 1,14 USD - Der Euro ist zum wiederholten Male an der Marke von 1,14 US-Dollar gescheitert. Ungeachtet des griechischen Schulden-Dramas bleibt vor allem der Kurs der US-Notenbank trendbestimmend. Stärkeren Druck auf den Euro verhindere die Enttäuschung über die Fed-Aussagen zur Wochenmitte, hiess es. Die auf längere Sicht gedämpfte Zinserwartung für die USA verhindere einen stärkeren Dollar. Den Referenzkurs hatte die Europäische Zentralbank (EZB) noch auf 1,1404 (Mittwoch: 1,1279) US-Dollar festgesetzt.

(Alle Kurse 7:15 Uhr)
Euro/USD       		1,1357	   -0,05%
USD/Yen             123,04		0,08%
Euro/Yen       		139,74		0,04%

ROHÖL - KAUM BEWEGUNG - Die Ölpreise haben am Freitag im frühen Handel ihre leichten Gewinne vom Vortag verteidigt. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im August kostete zuletzt 64,26 Dollar und damit in etwa so viel wie am Vorabend. Am Donnerstag war der Ölpreis wegen des schwachen Dollar gestiegen. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Juli-Lieferung verharrte bei 60,35 Dollar.

---------- UMSTUFUNGEN VON AKTIEN ----------

- BERENBERG STARTET WINDELN.DE MIT 'BUY' - ZIEL 16 EUR - GOLDMAN HEBT KLÖCKNER & CO AUF 'BUY' ('NEUTRAL') - ZIEL 10,00 (8,70) EUR - HÄNDLER: CITIGROUP HEBT THYSSENKRUPP AUF 'BUY' ('NEUTRAL') - HÄNDLER: HSBC HEBT BILFINGER AUF 'HOLD' ('REDUCE') - ZIEL 32 (37) EUR - HÄNDLER: HSBC SENKT ZIEL FÜR BILFINGER AUF 32 (37) EUR - 'HOLD' - HÄNDLER: HSBC SENKT ZIEL FÜR MTU AUF 90 (97) EUR - 'HOLD' - WDH/S&P CAPITAL IQ SENKT ZIEL FÜR BILFINGER AUF 30 (37) EUR - 'SELL'

- HÄNDLER: BARCLAYS HEBT ZIEL FÜR ABB AUF 24 (22) CHF - 'OVERWEIGHT'

---------- PRESSESCHAU ----------

- Telekom will 200 Technikservice-Standorte (DTTS) auf 18 reduzieren, HB, S. 18 - Immobilienwirtschaft laut Studie des Kölner Instituts der deutschen Wirtschaft im Stimmungshoch, HB, S. 40 - Kernkraftwerksbetreiber verständigen sich mit Umweltministerin Barbara Hendricks (SPD) auf vier Standorte für Castor-Behälter aus dem Ausland, HB online/FAZ, S. 1 - Airbus-Chef Tom Enders droht mit Ausstieg aus europäischen Drohnenprogramm, FT, S. 11 - Sanktionen gegen russische Privatpersonen fast wirkungslos - Krise kostet EU aber bis zu 100 Milliarden Euro an Wertschöpfung, Welt, S. 1/4 - Gasindustrie bietet sich als klimafreundlichere Alternative zu Kohle-Kraftwerken an - Schreiben an Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD), Welt, S. 11 - Europäischer Börsenverband Fese fordert Abbau von Hürden bei Börsengängen, Interview mit Generaldirektor Rainer Riess, BöZ, S. 4 - Aktionärsschützer besorgt über Lage beim Windkraftprojektierer PNE, Interview mit DSW-Hauptgeschäftsführer Marc Tüngler, BöZ, S. 11 - Bayer-Chef Marijn Dekkers fordert deutlich langsamere Energiewende und schnelle Griechenland-Entscheidung, Bild, S. 2 - Viele NRW-Städte von Telekom-Umbau betroffen, Rheinische Post - Wirtschaftsweiser Peter Bofinger warnt vor Euro-Präzedenzfall Grexit, Interview Rheinische Post - Bundesverbandes Gross- und Aussenhandel (BGA) für "Grexit", Focus - Mitsubishi UFJ will eine UBS-Vermögensverwaltungssparte für 30 Mrd Yen (215 Mio Euro) kaufen, Nikkei

(WDH: Diese Meldung wurde bereits am Vorabend erstmals publiziert und ist als Service wiederholt worden.) ----------

---------- TAGESVORSCHAU / KONJUNKTURPROGNOSEN ----------

TERMINE MIT ZEITANGABE

08:00 D:   Statistisches Bundesamt Erzeugerpreise 05/15

10:00 EU:  Leistungsbilanz 04/15

11:00 D:   TAG Immobilien Hauptversammlung, Hamburg

11:00 D:   Frosta Hauptversammlung, Bremerhaven

TERMINE OHNE GENAUE ZEITANGABE


      J:   BoJ Zinsentscheid


      D:   Deutsche Börse "Hexensabbat" - Grosser Verfallstag


      D:   Deutsche Börse Indexänderungen nach Börsenschluss: 
           Adva ersetzt BB Biotech im TecDax 
           Zalando ersetzt Bertrandt im MDax


      EU:  Moody's Ratingergebnis Spanien

SONSTIGE TERMINE

09:00 D:   Mündliche Verhandlung wegen Streit um Beschlüsse der 
           Porsche-Hauptversammlung von 2013, Stuttgart

10:00 D:   Sitzung Untersuchungsausschuss "BER" mit Befragung des früheren 
           Regierenden Bürgermeisters Klaus Wowereit (SPD), Berlin

10:00 L:   Treffen der EU-Finanzminister 

12:00 D:   Gespräch des Instituts für Europäische Politik zu "TTIP als 
           Herausforderung für das EU-Entscheidungssystem", Berlin

14:30 D:   Aktuelle Stunde im Bundestag zum Tarifstreit bei der Post 


      F:   Fortsetzung 51. Luftfahrtmesse Salon du Bourget (bis 21.06.2015)


      RU:  Fortsetzung 19. Internationales Wirtschaftsforum (bis 20.06.2015), 
           St. Petersburg

KONJUNKTURPROGNOSEN FÜR DIE EUROZONE UND DIE USA

                               Prognose          Vorwert

Eurozone

08:00 Uhr

Deutschland
Erzeugerpreise
Mai
Monatsvergleich                +0,2              +0,1
Jahresvergleich                -1,1              -1,5

10:00 Uhr

Eurozone
Leistungsbilanz
April (Mrd Euro)
sasisonbereinigt                --                 18,6
nicht saisonbereinigt           --                 24,9

USA

            --- keine entscheidenden Daten erwartet ---

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DEUTSCHLAND: - POSITIVE STIMMUNG - Vor dem Sondergipfel der Staats- und Regierungschefs der Eurozone zur Griechenland-Krise wird der Dax am Montag mit Gewinnen erwartet. Neue Vorschläge aus Athen wurden von mehreren Seiten als gute Verhandlungsbasis gewertet. Dies untermauert den Optimismus der Börsianer auf eine Rettung in letzter Sekunde. Entsprechend taxierte der Broker IG den deutschen Leitindex 0,72 Prozent höher auf 11 120 Punkte. In der Vorwoche war es unter erneut starken Schwankungen um rund anderthalb Prozent nach unten gegangen.

USA: - GEWINNSERIE BEENDET - Nach einer dreitägigen Gewinnserie haben die US-Aktienmärkte am Freitag im Minus geschlossen. Ein Anlagestratege sprach von einer Atempause nach dem deutlichen gestrigen Anstieg. Am Donnerstag hatte die Wall Street von Signalen für eine weiter lockere Geldpolitik der US-Notenbank profitiert. Eine Fortsetzung der jüngsten Rally sei indes ungewiss, so lange es keine greifbaren und positiven Ergebnisse in der griechischen Schuldenkrise gebe, so der Experte weiter.

ASIEN: - AUFWÄRTS - An den asiatischen Börsen ging es zu Wochenbeginn aufwärts. Der Nikkei-225-Index in Tokio kletterte ein knappes Prozent bis kurz vor Handelsschluss in der Hoffnung auf eine Entspannung in der Griechenland-Krise. Der Hang-Seng-Index in Hongkong stieg ein knappes halbes Prozent. Die chinesischen Festland-Börsen blieben geschlossen.

DAX              	11.040,10   	-0,54%
XDAX            	11.036,39   	-0,91%
EuroSTOXX 50		 3.455,80	     0,16%
Stoxx50        	     3.324,57	     0,24%

DJIA                18.015,95   	-0,55%
S&P 500        	     2.109,99		-0,53%
NASDAQ 100  		 4.513,42		-0,41%

Nikkei 225          20.354,45        0,89% (7:00 Uhr)

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN: - LEICHTER - Der Bund Future dürfte etwas leichter in die neue Woche starten, schrieb Dirk Gojny von der Essener National-Bank am Montagmorgen. Danach werde der Ausgang des Treffens der Spitzenvertreter der Eurogruppe zum Thema Griechenland die weitere Richtung bestimmen. Der Bund-Future dürfte sich zwischen 151 und 152,60 bewegen.

Bund-Future   		152,18		0,54%
T-Note-Future 		126,33		-0,22%
T-Bond-Future		151,38		-0,43%

DEVISEN: - EURO BEI KNAPP 1,14 DOLLAR - Der Euro hat bis zum Montagmorgen wieder auf annähernd 1,14 US-Dollar zugelegt. Zuletzt stand die Gemeinschaftswährung bei 1,1396 Dollar. Hintergrund ist die Hoffnung auf eine Lösung in der griechischen Schuldenkrise. Am Freitag hatte die Europäische Zentralbank (EZB) den Referenzkurs noch auf 1,1299 (Donnerstag: 1,1404) Dollar festgesetzt.

(Alle Kurse 7:15 Uhr)
Euro/USD       		1,1396		0,39%
USD/Yen            	122,73		0,04%
Euro/Yen       		139,87		0,44%

ROHÖL - STABIL - Die Ölpreise haben sich zu Wochenbeginn faktisch nicht verändert. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im August kostete am Montagmorgen 63,02 US-Dollar und damit so viel wie am Freitagabend. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Juli-Lieferung fiel geringfügig um zwei Cent auf 59,59 Dollar. Nach deutlichen Verlusten am Freitag infolge des stärkeren Dollar sprachen Händler am Montag von einer Stabilisierung.

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PRESSESCHAU

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- Designierter ifo-Präsident Clemens Fuest hält die Eurozone für stabil genug, 
  um einen "Grexit" zu verkraften: "Griechenland ist ein Einzelfall", Interview,
  HB, S. 7 
- Die Präsidenten der EU-Kommission, Jean-Claude Juncker, des Eurogipfels, 
  Donald Tusk, der Eurogruppe, Jeroen Dijsselbloem, der Europäischen Zentralbank
  (EZB), Mario Draghi, und des Europaparlaments, Martin Schulz, fordern in ihrem
  Bericht zur "Vollendung" der Wirtschafts- und Währungsunion langfristig eine 
  erhebliche Zentralisierung der Entscheidungsstrukturen im Euroraum, FAZ, S. 17
- Griechischer Finanzminister Gianis Varoufakis sieht Bundeskanzlerin Angela 
  Merkel am Zug, Gastbeitrag, FAS 
- EU-Kommission hat Athen Reform-Fahrplan vorgeschlagen, FAS 
- Milliardenlücke zwingt Athen Ende Juni zu Rentenkürzungen, FAS 
- EU-Parlamentspräsident Martin Schulz (SPD) warnt Athen eindringlich vor Bruch
  mit der Eurozone, Interview, FAS 
- Deutsche-Bank-Chefvolkswirt David Folkerts-Landau: 60 Prozent 
  Grexit-Wahrscheinlichkeit, Interview, FAZ (Samstagausgabe) 
- Pimco-Deutschlandchef Andrew Bosomworth: "Ein Ausscheiden Griechenlands aus 
  dem Euro würde sicher einige Turbulenzen hervorrufen", Interview, FAS 
- Bundeswirtschaftsminister und Vize-Kanzler Sigmar Gabriel (SPD) fordert von
  Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), bei möglicher Einigung mit Griechenland 
  "die kleinen Leute" zu schützen, Bild, S. 2 
- Verteidigungsminister Ursula Von der Leyen fordert Standfestigkeit bei 
  Verhandlungen mit Athen, Interview, Bild, S. 2 
- Wirtschaftsverbände warnen vor Einknicken im Streit um die Griechenland-Hilfe,
  Bild, S. 2 
- Deutsche Annington-Chef Rolf Buch hat im Augenblick mit dem Zusammenschluss 
  mit der Gafrah und der Integration neuer Immobilien gut zu tun: "Aber es gibt
  immer noch viele attraktive Bestände in Deutschland", Interview, SZ, S. 16 
- Chancen für schnelle Einigung über Freihandelsabkommen TTIP sinken. "Ich sehe 
  weder in der Substanz noch im Prozess eine Chance, dass unter luxemburgischer 
  Präsidentschaft die TTIP-Verhandlungen abgeschlossen werden", Interview mit 
  dem luxemburgischen Aussenminister Jean Asselborn, SZ-Online 
- Commerzbank-Chef Martin Blessing: Griechenland ist kein grosses Thema für 
  Bank, Interview, Les Echos 
- EU-Kommissar Günther Oettinger: Spielräume gegenüber Griechenland weitgehend 
  ausgereizt, Interview, ZDF-Sendung "Berlin direkt" 
- Wohnungskonzern Deutsche Annington plant weitere Übernahmen, Interview mit 
  Vorstandschef Rolf Buch, Welt am Sonntag 
- Griechische Tourismusbranche warnt vor Zurückhaltung von Investoren, Interview
  mit dem Chef des griechischen Tourismusverbandes (Sete), Andreas Andreadis, 
  Börse Online 
- EU-Führung will mit Reform Krisen vorbeugen, Spiegel 
- Audi-Chef Rupert Stadler fordert mehr Engagement für Elektromobilität, 
  Interview, vbw-Magazin 
- Morgan-Stanley-Chef James Gorman warnt vor unkalkulierbaren Folgen eines 
  Grexit, Interview, Welt am Sonntag 
- Morgan-Stanley-Chef James Gorman erwartet Zinsanstieg der US-Notenbank 
  spätestens im September, Interview, Welt am Sonntag 
- Börsenkandidat Elumeo setzt auf organisches Wachstum, Interview mit 
  Vorstandschef Wolfgang Boye, Euro am Sonntag 
- Künftiger Sky-Deutschland-Chef Carsten Schmidt will "schnelles Wachstum", 
  Interview, Welt am Sonntag 

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DEUTSCHLAND: - WEITER HOCH - Der Dax dürfte auch nach dem richtungweisenden Sondergipfel der Staats- und Regierungschefs der Eurozone zur Griechenland-Krise kräftig zulegen. Nach neuen Reformvorschlägen Athens wächst die Hoffnung auf eine Einigung im Schuldendrama noch in dieser Woche. Entsprechend taxierte der Broker IG den deutschen Leitindex am Dienstagmorgen 0,71 Prozent höher auf 11 542 Punkte. Tags zuvor hatte der Index mit einem Plus von fast vier Prozent seinen kurzfristigen Abwärtstrend verlassen. Er versucht nun, den Abschwung seit April zu beenden.

USA: - AUFWÄRTS - Zunehmender Optimismus hinsichtlich einer Einigung im Schuldenstreit Griechenlands mit den internationalen Geldgebern hat auch die Wall Street zum Wochenauftakt beflügelt. Der Dow Jones Industrial schloss am Montag mit einem Plus von 0,58 Prozent bei 18 119,78 Punkten. Der marktbreite S&P-500-Index gewann 0,61 Prozent auf 2122,85 Punkte. Der Nasdaq-Composite-Index kletterte um 0,72 Prozent auf 5153,97 Punkte nach oben, ein Rekordhoch auf Schlusskursbasis. Der Auswahlindex Nasdaq 100 rückte um 0,68 Prozent auf 4544,04 Punkte vor.

ASIEN: - CHINA WEITER RUNTER - In China purzeln die Kurse weiter. Nach einem massiven Verlust in der Vorwoche verlor der CSI 300 mit den 300 grössten Werten vom Festland am Dienstag bis kurz vor Handelsschluss anderthalb Prozent. Am Vortag war der Markt geschlossen. Die chinesischen Festland-Börsen hatten in den Monaten zuvor eine atemberaubende Rally hingelegt. Im restlichen Asien ging es indes aufwärts: Der Nikkei-225-Index in Tokio legte anderthalb Prozent zu vor dem Hintergrund einer Entspannung in der Griechenland-Krise. Auch der Hang-Seng-Index in Hongkong rückte leicht vor.

DAX              	11.460,50   	3,81%
XDAX            	11.444,79   	3,70%
EuroSTOXX 50		3.596,07		4,06%
Stoxx50        		3.403,89		2,39%

DJIA           		18.119,78   	0,58%
S&P 500        		2.122,85		0,61%
NASDAQ 100  		4.544,04		0,68%

Nikkei 225          20.734,11       1,50% (6:45 Uhr)

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN: - SCHWANKUNGEN - Der Bund-Future dürfte kaum verändert in den Tag starten und im weiteren Tagesverlauf wieder stark zwischen 149,50 und 151,80 schwanken, schrieb Dirk Gojny von der Essener National-Bank am Dienstagmorgen.

Bund-Future   		150,41		-1,16%
T-Note-Future 		125,63		-0,09%
T-Bond-Future		149,31		-0,19%

DEVISEN: - EURO UNTER 1,13 DOLLAR - Der Euro hat bis zum Dienstagmorgen weiter verloren und ist deutlich unter 1,13 US-Dollar gefallen. Zuletzt kostete die europäische Gemeinschaftswährung 1,1275 Dollar. Im späten europäischen Handel war der Eurokurs aufgrund neuer Hoffnungen auf einen Durchbruch im griechischen Schuldenstreit kurzzeitig über die Marke von 1,14 Dollar gestiegen, hatte aber schon im US-Handel seine Gewinne teils wieder abgeben müssen. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Montag auf 1,1345 (Freitag: 1,1299) US-Dollar festgesetzt; der Dollar kostete damit 0,8814 (0,8850) Euro.

(Alle Kurse 7:10 Uhr)
Euro/USD       		1,1275		-0,57%
USD/Yen        		123,71		0,27%
Euro/Yen       		139,48		-0,30%

ROHÖL - BILLIGER - Die Ölpreise sind am Dienstagmorgen leicht gefallen. Deutliche Impulse gab es zunächst nicht. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im August kostete zuletzt 63,16 US-Dollar und damit 18 Cent weniger als am Montag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 32 Cent auf 60,06 Dollar. In den Verhandlungen über das Atomprogramm Irans, die am Ölmarkt mit Argusaugen verfolgt werden, gab es zuletzt rauere Töne.

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PRESSESCHAU

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- Die Deutsche Bahn rechnet in diesem Jahr mit höchstens zwei Milliarden Euro 
  operativen Gewinn, HB, S. 1, 18 
- Frankfurt soll das Tor zu Chinas Finanzmarkt werden, aber bei den Banken der 
  Volksrepublik wächst der Frust und ein Institut droht mit der Abwanderung nach
  Luxemburg, HB, S. 28 
- Es könnte schwierig werden, dass Boeing und Airbus wie geplant die Produktion
  erhöhen kann, Interview mit Unternehmenschef Philippe Petitcolin des Flug- und
  Rüstungskonzerns Safran, FT, S. 18 
- Negative Folgen der russischen Wirtschaftskrise auf EU-Wirtschaft dauern 
  länger an, Interview mit Ökonom Oliver Fritz vom Österreichischen Institut für
  Wirtschaftsforschung (Wifo), Welt, S. 10 
- Nicht Banken, sondern Bürger müssen über Europa entscheiden, Gastbeitrag des 
  Philosophen Jürgen Habermas, SZ, S. 11 
- Goldman Sachs will in das Kreditgeschäft mit ganz normalen Bürgern einsteigen,
  SZ, S. 21 
- Die Transaktionsbank der Deutschen Bank will in den kommenden fünf Jahren eine
  Milliarde Euro investieren und in Asien kräftig wachsen, Interview mit dem 
  Leiter der Transaktionsbank, Werner Steinmüller, BöZ, S. 4
- Oettinger rechnet mit Wegfall der Roaming-Aufschläge in der EU ab 2017, 
  Rheinische Post

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DEUTSCHLAND: - WEITER HOCH - Dem Dax winkt am Mittwoch der dritte positive Start in Folge. Nach einer monatelangen Hängepartie wollen sich die Euro-Finanzminister am Abend auf ein Spar- und Reformpaket für Griechenland einigen. Angesichts des anhaltenden Optimismus der Anleger taxierte der Broker IG den deutschen Leitindex am Morgen 0,31 Prozent höher auf 11 574 Punkte. Tags zuvor war der Index bereits auf 11 635 Punkte geklettert.

USA: - PAUSE - Die US-Aktienmärkte haben am Dienstag eine Ruhepause eingelegt. Neue Konjunkturdaten fielen durchwachsen aus und lieferten entsprechend wenig neue Erkenntnisse hinsichtlich der weiteren US-Geldpolitik. Auch die anhaltende Hängepartie um die griechische Schuldenproblematik lockte nicht viele Anleger hinter dem Ofen hervor. Der Dow Jones Industrial schloss mit einem Plus von 0,13 Prozent bei 18 144,07 Punkten.

ASIEN: - GRÜNER BEREICH - An den asiatischen Börsen ging es am Mittwoch fast durchgängig aufwärts. Vor allem die Stimmung in Japan war blendend. Der Nikkei-225-Index stieg um ein knappes halbes Prozent auf 20 896 Punkte und könnte damit so hoch schliessen wie zuletzt 1996. Auch die chinesischen Börsen legten nach ihrem Abrutschen in der Vorwoche wieder zu.

DAX              		11.542,54	0,72%
XDAX            		11.572,61	1,12%
EuroSTOXX 50		     3.625,97	0,83%
Stoxx50        		     3.443,40	1,16%

DJIA             		8.144,07	0,13%
S&P 500        		    2.124,20    0,06%
NASDAQ 100  		    4.548,74	0,10%

Nikkei 225             20.896,27    0,42% (7:15 Uhr)

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN: - VOLATIL - Die Volatilität an den Rentenmärkten dürfte vorerst anhalten, schrieb Dirk Gojny von der Essener National-Bank am Mittwochmorgen. Der Bund-Future sei nach einer wenig geänderten Eröffnung zwischen 149,50 und 151,80 zu erwarten. Die Experten der Helaba sahen den Bund-Future zwischen 149,90 und 151,80.

Bund-Future   		150,52		0,07%
T-Note-Future 		125,53		0,06%
T-Bond-Future		149,03		0,13%

DEVISEN: - EURO UNTER 1,12 DOLLAR - Trotz des gewachsenen Optimismus im griechischen Schuldenstreit hat der Euro bis zum Mittwochmorgen weiter geschwächelt. Zuletzt kostete die europäische Gemeinschaftswährung 1,1184 US-Dollar. Das sind fast 2 Cent weniger als noch zu Wochenbeginn. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Dienstag auf 1,1204 (Montag: 1,1345) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,8925 (0,8814) Euro.

(Alle Kurse 7:15 Uhr)
Euro/USD       		1,1184		0,05%
USD/Yen           	124,06		0,08%
Euro/Yen       		138,74		0,13%

ROHÖL - UNVERÄNDERT - Die Ölpreise haben sich am Mittwoch zunächst nicht nennenswert verändert. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im August kostete am Morgen 64,42 US-Dollar. Das waren 3 Cent weniger als am Dienstag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) lag unverändert bei 61,01 Dollar.

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UMSTUFUNGEN VON AKTIEN

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- GOLDMAN SENKT ZIEL FÜR BMW AUF 101 (119) EUR - 'SELL'

- GOLDMAN SENKT ZIEL FÜR CONTINENTAL AUF 231 (235) EUR - 'NEUTRAL'

- GOLDMAN SENKT ZIEL FÜR DAIMLER AUF 107 (112) EUR - 'CONVICTION BUY LIST'

- GOLDMAN SENKT ZIEL FÜR HELLA AUF 49,70 (50,50) EUR - 'BUY'

- GOLDMAN SENKT ZIEL FÜR PORSCHE SE AUF 81 (101) EUR - 'NEUTRAL'

- GOLDMAN SENKT ZIEL FÜR VOLKSWAGEN AUF 214 (247) EUR - 'SELL'

- GOLDMAN SENKT ZIEL FÜR FIAT CHRYSLER AUF 19,00 (20,10) EUR - 'CONVICTION BUY'

- GOLDMAN HEBT VOLVO AUF 'BUY' ('NEUTRAL') - ZIEL 126 (129) SEK

- GOLDMAN HEBT ZIEL FÜR PEUGEOT AUF 23,50 (21,50) EUR - 'CONVICTION BUY LIST'

- GOLDMAN HEBT ZIEL FÜR RENAULT AUF 100 (98) EUR - 'NEUTRAL'

- GOLDMAN SENKT ZIEL FÜR MICHELIN AUF 104 (107) EUR - 'NEUTRAL'

- HÄNDLER: CREDIT SUISSE HEBT BHP BILLITON AUF 'NEUTRAL' ('UNDERPERFORM')

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PRESSESCHAU

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- Die bundeseigene KfW-Bankengruppe ist bislang nicht bereit, den neuen Studienkredit der EU "Erasmus+" in Deutschland anzubieten, HB, S. 13

- Die EU hofft auf eine schnelle Einigung, doch der IWF fordert Nachbesserungen, HB, S. 1, 8

- EU-Kommission versucht Befürchtungen zu zerstreuen, ein Engagement chinesischer Banken beim neuen Europäischen Fonds für Strategische Investitionen (EFSI) verhelfe Peking zu mehr politischem Einfluss in Europa, HB, S. 1

- "In Deutschland haben wir noch grossen Nachholbedarf", Interview mit Michael Fries, Chef des Kabelkonzerns Liberty Global, HB, S. 22

- Kabelkonzern Liberty Global führt mit Eigner des irischen Fernsehsenders TV3 exklusive Übernahmegespräche, FT, S. 17

- CDU-Wirtschaftsrat will mit neuem Vorstoss die "Flexirente" retten, FAZ, S. 17

- Der zweitgrösste deutsche Schuh-Einzelhändler Reno steht vor dem Verkauf, FAZ, S. 20

- Strom aus den Windparks auf hoher See soll schon bald auch ohne Subventionen wettbewerbsfähig werden, Interview mit Jan Michael Mrosik, Chef der Netzsparte von Siemens, FAZ, S. 22

- Die deutsche Energiebranche schliesst im Streit um eine Verlängerung der Brennelementesteuer das vorgezogene Aus von Atomkraftwerken nicht mehr aus, Interview mit EnBW-Chef Frank Mastiaux, SZ, S. 19

- Feri-Chefvolkswirt Axel Angermann warnt vor Gefahren für den Bestand der Eurozone, sofern Athen weitere Zugeständisse erhält: "Ein Grexit wäre die bessere Lösung", Interview, BöZ, S. 5

- Der Online-Lotterievermittler Lotto24 will Verlust 2015 verringern, Interview mit Unternehmenschefin Petra von Strombeck, BöZ, S. 9

- Die Bundesregierung hat die Ausfuhr von Waffen drastisch verringert, Welt, S. 1, Bild, S. 2

- Unions-Abgeordnete halten Abstimmung über Griechenland-Hilfspaket für nicht mehr machbar, Bild, S. 2

- Die Spitze der Unions-Bundestagsfraktion knüpft eine mögliche Beratung und Abstimmung über die Verlängerung des zweiten Hilfspakets für Griechenland an die Beibringung wichtiger Gutachten, Bild. S. 2

- Fraktionschef der Europäischen Volkspartei (EVP) im Europäischen Parlament sieht die Gefahr eines griechischen Ausscheidens aus der Euro-Zone noch nicht als gebannt, Interview mit Manfred Weber, Welt, S. 9

- Mit einem neuen Pauschal-Angebot im Regionalverkehr will die Deutsche Bahn der anhaltenden Konkurrenz durch die Fernbusse begegnen, Interview mit Bahn-Manager Jost Beckmann, Mitteldeutsche Zeitung

- Grüne warnen: Minijobber zahlen kaum in die Rentenkasse ein, Neue Osnabrücker Zeitung

- Der langjährige Karstadt-Gesamtbetriebsratschef

Hellmut Patzelt zieht sich zurück, WAZ

- ICE-Strecke München-Berlin droht lange Verzögerung, Hannoversche Allgemeinen Zeitung

- Der Chef der Wirtschaftsweisen, Christoph M. Schmidt, beurteilt die jüngsten Vorschläge Athens zur Beilegung der Schuldenkrise skeptisch, Interview, Börse Online

- Total will 25 Prozent an russischem Gasfeld Shtokman an Gazprom zurückgeben, Wedomosti

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DEUTSCHLAND: - VERLUSTE - Die sich im Kreis drehenden Verhandlungen um die griechische Schuldenkrise dürften den Dax am Donnerstag weitere Punkte kosten. Beratungen der Euro-Finanzminister waren am Mittwochabend nach 90 Minuten ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Angesichts des erneuten Dämpfers für den Optimismus der Anleger taxierte der Broker IG den deutschen Leitindex am Morgen 0,34 Prozent tiefer auf 11 432 Punkte. Der Index hatte die Woche noch mit einer Rally um in der Spitze über 5 Prozent begonnen, war dann aber tags zuvor bereits um gut ein halbes Prozent zurückgefallen.

USA: - VERLUSTE - Die US-Aktienmärkte sind am Mittwoch nach einem trägen Start merklich abgesackt und haben schwächer geschlossen. Händler machten dafür wiederkehrende Zweifel an einem positiven Ausgang der Schuldenkrise in Griechenland sowie Gewinnmitnahmen nach einigen zuletzt durchaus profitablen Handelstagen verantwortlich. Die neuesten Daten zum US-Wirtschaftswachstum hätten hingegen kaum Einfluss auf die Kurse gehabt, hiess es. Der Dow Jones Industrial fiel unter die viel beachtete Marke von 18 000 Punkten und endete mit einem Minus von 0,98 Prozent bei 17 966,07 Zählern.

ASIEN: - DURCHWACHSEN - An den asiatischen Börsen kristallisierte sich am Donnerstag keine klare Linie heraus. In Japan fielen die Kurse leicht, nachdem der Nikkei-225-Index am Vortag noch den höchsten Stand seit 1996 erklommen hatte. Auch der Hang-Seng-Index in Hongkong gab leicht nach. Der weiter ungelöste Griechenland-Streit drückte auch hier auf die Stimmung. Dagegen legten die Börsen in Festland-China moderat zu.

DAX            		11.471,26   	-0,62%
XDAX           		11.409,73   	-1,41%
EuroSTOXX 50		3.610,95		-0,41%
Stoxx50        		3.437,43		-0,17%

DJIA           		17.966,07   	-0,98%
S&P 500        		2.108,58		-0,74%
NASDAQ 100  		4.524,60		-0,53%

Nikkei 225         20.791,41        -0,37% (6:45 Uhr)

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN: - Der Bund-Future dürfte sich wieder an der Stimmungslage zu Griechenland orientieren, schrieb Dirk Gojny von der Essener National-Bank am Donnerstagmorgen. Nach einer freundlichen Eröffnung dürfte der Bund-Future zwischen 149,95 und 152,00 notieren, erwartete er. Die Experten der Helaba sehen den Bund-Future zwischen 150,50 und 152,20.

Bund-Future   		151,40		0,58%
T-Note-Future       125,66		-0,06%
T-Bond-Future		149,63		-0,19%

DEVISEN: - EURO KNAPP ÜBER 1,12 DOLLAR - Der Eurokurs hat seine Gewinne aus dem US-Handel bis zum Donnerstagmorgen halten können. Die Gemeinschaftswährung war am Vorabend trotz der Unsicherheit um Griechenland gestiegen. Zuletzt kostete der Euro 1,1208 US-Dollar, nachdem er im späten europäischen Geschäft am Mittwoch noch die Marke von 1,1170 Dollar gestreift hatte. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuvor auf 1,1213 (Dienstag: 1,1204) US-Dollar festgesetzt; der Dollar kostete damit 0,8918 (0,8925) Euro.

(Alle Kurse 7:10 Uhr)
Euro/USD       		1,1208		0,03%
USD/Yen          	123,62		-0,19%
Euro/Yen       		138,55		-0,16%

ROHÖL - KAUM BEWEGT - Die Ölpreise haben am Donnerstag kaum verändert notiert. Am Mittwochnachmittag waren sie nach jüngsten Produktionsdaten aus den USA unter Druck geraten. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im August kostete zuletzt 63,68 US-Dollar und damit 0,19 Dollar mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 1 Cent auf 60,28 Dollar.

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PRESSESCHAU

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- Salzgitter-Chef Heinz Jörg Fuhrmann rechnet nicht mit schnellem Ende der 
  Stahlkrise, Interview, HB, S. 20 bis 21 
- EU-Staaten wollen für Rüstungsforschung künftig europäische Fördertöpfe 
  anzapfen, HB, S. 11 
- Paketdienst DPD will nach Skandinavien expandieren und mit der 
  dänisch-schwedischen Post Nord kooperieren, HB, S. 19 
- Neuer Chef der britischen Bank Standard Chartered, Bill Winters, will den 
  Konzern umbauen und den Regionalabteilungen mehr Macht geben, FT, S. 15 
- Britische Ermittler wollen bald ehemalige Händler im Verfahren um mutmasslich 
  manipulierte Devisenmärkte befragen, FT, S. 16 
- RTL baut Onlineangebot um und richtet neue Plattform für Internetvideos ein, 
  FAZ, S. 22 
- Unternehmensberatung Roland Berger übernimmt Sanierungspezialisten 
  FMC Consultants, HB, S. 23 
- Milliardär Patrick Drahi sucht nach dem vorläufigen Scheitern seines Gebots 
  für Bouygues Telecom weiter nach Übernahmemöglichkeiten, Les Echos 
- Konzernchef Rüdiger Grube will Deutsche Bahn umbauen und damit auf sinkende 
  Gewinne reagieren, SZ, S. 15 
- Russland hat laut Putin-Wirtschaftsberater mit Sanktionen neues Gleichgewicht 
  gefunden, Interview mit Andrej Belousow, BöZ, S. 7 
- Das verfügbare Jahreseinkommen der Deutschen wird 2020 im Vergleich zum Jahr 
  2012 um durchschnittlich 2200 Euro höher liegen, Studie der Bertelsmann 
  Stiftung, Bild, S. 4 
- EU-Handelskommissarin Cecilia Malmström: Deutsche Unternehmen nutzen Chancen 
  einzelner Freihandelsabkommen zu wenig, Gastbeitrag, Rheinische Post 
- Bundeskartellamt durchsucht Zentrale der Textilkette Peek & Cloppenburg wegen 
  des Verdachts von Preisabsprachen, Rheinische Post 
- IWF-Chefin Lagarde hat Interesse an zweiter Amtszeit, Interview des 
  französischen Wirtschaftsmagazins Challenges

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DEUTSCHLAND: - VERLUSTE - Der Dax wird am Freitag zum Auftakt etwas tiefer erwartet. Bei ihrem EU-Gipfel haben die Staats- und Regierungschefs massiv den Druck auf den griechischen Ministerpräsidenten Alexis Tsipras erhöht. Sie machten deutlich, dass es keinen Spielraum für weiteres Feilschen gebe. Unternehmensseitig stehen K+S mit einer Übernahmeofferte der kanadischen Potash im Fokus. Vor dem als "entscheidend" gewerteten neuen Treffen der Euro-Finanzminister am Wochenende taxierte der Broker IG den deutschen Leitindex am Morgen 0,18 Prozent tiefer auf 11 453 Punkte.

USA: - VERLUSTE - Die US-Aktienindizes haben am Donnerstag wegen der anhaltenden Hängepartie um die Rettung Griechenlands mit moderaten Verlusten geschlossen. Neue US-Konjunkturdaten fielen gut aus, konnten die Kurse aber nur im frühen Handel stützen. Der Konsum der privaten Haushalte in den USA hatte im Mai überraschend stark zugelegt. Die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe war zudem weniger stark gestiegen als erwartet. Der Dow Jones Industrial endete mit einem Minus von 0,42 Prozent bei 17 890,36 Punkten.

ASIEN: - CHINA TIEF ROT - Angesichts wiederkehrender Sorgen um eine Spekulationsblase sind die chinesischen Festland-Börsen am Freitag deutlich gefallen. Der CSI 300 mit den 300 grössten Werten rutschte rund 4 Prozent ab. Schon in der Vorwoche waren die Kurse kräftig gefallen, hatten sich dann aber wieder stabilisiert. Händler sprachen von einer anhaltende Korrektur. Der Hang-Seng-Index in Hongkong verler anderthalb Prozent, während der Nikkei-225-Index in Tokio praktisch auf der Stelle trat.

DAX              		11.473,13    0,02%
XDAX            		11.438,79    0,25%
EuroSTOXX 50		     3.610,91    0,00%
Stoxx50        		     3.421,98   -0,45%

DJIA             		17.890,36	-0,42%
S&P 500            		 2.102,31   -0,30%
NASDAQ 100  		     4.514,01   -0,23%

Nikkei 225              20.763,58   -0,04% (6:45 Uhr)

---------- ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL ----------

RENTEN: - BEHAUPTET - In den letzten Handelstag der Woche sollte der Bund-Future gut behauptet starten, schrieb Dirk Gojny von der Essener National-Bank. Im weiteren Tagesverlauf werde sich keine klare Tendenz herausbilden vor dem Ausgang des Griechenland-Dramas. "Nach den bisherigen Entwicklungen stehen die Chancen wohl bei 50:50, dass alles noch klappt." Der Bund Future sollte sich zwischen 150,35 und 152,00 bewegen, so Gojnys Einschätzung. Die Experten der Helaba gehen von 150,00 bis 152,00 aus.

Bund-Future   		150,95		-0,30%
T-Note-Future 		125,58		0,07%
T-Bond-Future		149,41		0,10%

DEVISEN: - EURO UNTER 1,12 DOLLAR - Der Eurokurs hat bis zum Freitagmorgen vor dem Hintergrund des Stillstands im griechischen Schuldenstreit leicht verloren. Zuletzt kostete die Gemeinschaftswährung 1,1186 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Donnerstag auf 1,1206 (Mittwoch: 1,1213) Dollar festgelegt; der Dollar kostete damit 0,8924 (0,8918) Euro.

(Alle Kurse 7:15 Uhr)
Euro/USD       		1,1186		-0,13%
USD/Yen            	123,34		-0,19%
Euro/Yen       		138,07		-0,42%

ROHÖL - KAUM VERÄNDERT - Die Ölpreise haben sich am Freitag kaum bewegt. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im August kostete zuletzt 63,43 US-Dollar und damit 23 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 3 Cent auf 59,73 Dollar. Damit konnten sie ihre Verluste der beiden vergangenen Tagen nicht wieder wettmachen. Die Ölpreise waren am Mittwoch nach neuen Produktions- und Lagerdaten aus den USA unter Druck geraten.

---------- PRESSESCHAU ----------

- EZB will als Aufseherin künftig nur noch sporadisch Aufsichtsratssitzungen der
Grossbanken besuchen, HB, S. 30, 31 
- Stromnetzbetreiber Tennet gegen Erdkabel-Konzept von Bundeswirtschaftsminister
Sigmar Gabriel (SPD), Gespräch mit Urban Keussen, Vorsitzender der 
Geschäftsführung, FAZ, S. 19 
- Kellerhals will Metro Media-Saturn abkaufen, FAZ, S. 24 
- Finanzinvestor Cinven kauft grössten deutschen Medizinlabor-Betreiber Synlab 
für bis zu 1,8 Milliarden Euro von BC Partners, HB, S. 20, und FAZ, S. 21 
- Microsoft-Mitgründer Bill Gates will verstärkt in erneuerbare Energien 
investieren, Interview, FT, S. 1 und 2 
- Ifo-Beschäftigungsbarometer sinkt im Juni leicht, HB, S. 11 
- Air France will weitere 3000 Stellen abbauen, Le Monde 
- Athens Minister für Wirtschaft und Infrastruktur, Giorgos Stathakis, warnt vor
einem Kollaps der griechischen Tourismusindustrie, SZ 
- Präsident des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) Clemens 
Fuest hält wirtschaftliche Erholung Griechenlands grundsätzlich für möglich, 
Gespräch, Euro am Sonntag 
- Auch Briefe privater Zusteller bleiben wegen des Poststreiks liegen, Gespräch
it Vorsitzendem des Bundesverbands Briefdienste, Walther Otremba, Focus 
- Betriebsräte sind empört über Unterbringung von Streik-Hilfsarbeitern bei der 
Deutschen Post, SZ, S. 1 und 19 
- Bundesbank-Vorstand sieht höhere Bargeldhortung gelassen, Interview mit 
Carl-Ludwig Thiele, BöZ, S.7 
- Grüne kritisieren Wende von Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) bei
der CO2-Abgabe, Gespräch mit dem Bundestagsfraktionsvorsitzenden Anton 
Hofreiter, SZ und Bild 
- Bundesverkehrsminister will beim Kampf für die Maut in Brüssel nicht 
lockerlassen, Gespräch mit Alexander Dobrindt (CSU), Focus 
- Kreuzfahrt-Reederei Carnival will sich am Bau neuer Gas-Tankstellen in Häfen 
beteiligen, Gespräch mit Carnival-Europachef Michael Thamm, Focus 
- Textildiscounter Kik will von an Oktober Plastiktüten abschaffen und nur noch 
Baumwolltaschen anbieten, Bild, S. 1 
- Wehrbeauftragter der Bundesregierung Hans-Peter Bartels (SPD) fürchtet 
Ausrüstungsengpässe in der Soldatenausbildung, Bild, S. 2 
- SPD-Fraktionsvize Schäfer für Umschuldung bei Griechenland, SZ, S.7 
- Thüringen fordert gerechtere Kostenverteilung bei Stromtrassen, 
Zeitung Freies Wort

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DEUTSCHLAND: - UNTER 11 000 PUNKTE - Die Eskalation der Griechenland-Krise
dürfte den deutschen Aktienmarkt am Montag kräftig durchschütteln. Der Broker IG
taxierte den Dax  am Morgen 4,68 Prozent tiefer auf 10 955 Punkte. Bei den
Investoren machte sich Enttäuschung breit, nachdem sie sich in der vergangenen
Woche trotz verhärteter Positionen Griechenlands und seiner Geldgeber noch
zuversichtlich für eine Einigung gezeigt hatten. Am Wochenende waren die
Verhandlungen über einen Kompromiss dann aber in letzter Minute gescheitert.

USA: - NIKE STÜTZT WALL STREET - Die Standardwerte an der New Yorker Aktienbörse
(NYSE) haben am Freitag dank guter Geschäftszahlen von Nike freundlich
geschlossen. Die Technologietitel an der Computerbörse Nasdaq gaben hingegen
nach. Mit Skepsis wurden die weiterhin verhärteten Fronten im Schuldenstreit
Griechenlands mit seinen Gläubigern aufgenommen. Der Dow Jones Industrial 
endete mit einem Plus von 0,32 Prozent bei 17 947,02 Punkten. Auf Wochensicht
stand jedoch ein Minus von 0,4 Prozent zu Buche.

ASIEN: - MERKLICH IM MINUS - An den asiatischen Aktienmärkten ging es angesichts
der Zuspitzung in der Griechenland-Krise merklich abwärts. Der Nikkei-225-Index
in Tokio fiel um mehr als 2 Prozent. Besonders die Aktien von Unternehmen, die
viel in die Eurozone exportieren, büssten ein. So verlor der
Elektrokwerkzeug-Hersteller Makita rund 4 Prozent an Wert. Der Hang-Seng-Index 
in Hongkong und der CSI 300 mit den 300 grössten Werten vom Festland verloren
jeweils um die 3 Prozent. Dabei hatte die chinesische Notenbank mit der vierten
Zinssenkung seit November auf die schwache Wirtschaftsentwicklung reagiert. In
der vergangenen Woche hatten sich jedoch die Sorgen um das Platzen einer Blase
an Chinas Aktienmärkten verstärkt.

DAX              11.492,43 0,17%
XDAX            11.537,41 0,86%
EuroSTOXX 50 3.621,37 0,29%
Stoxx50        3.423,68 0,05%

DJIA             17.946,68 0,31%
S&P 500        2.101,49 -0,04%
NASDAQ 100  4.484,28 -0,66%

Nikkei 225                 20.209,40     -2,40% (6:45 Uhr)

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL
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RENTEN: - SEHR FEST - Der Bund-Future sollte angesichts der Lage in Griechenland
sehr fest in den Handel starten, während die europäische Peripherie unter
Abgabedruck stehen dürften, schrieb Dirk Gojny von der Essener National-Bank am
Montagmorgen. Bei welchem Kurs der Bund-Future in den Handel starten werde, sei
aber schwer auszumachen. Vermutlich werde er sich zwischen 151,50 und 154,00
bewegen.

Bund-Future   150,07 -0,58%
T-Note-Future 126,41 1,14%
T-Bond-Future 151,19 2,33%

DEVISEN: - EURO STABILISIERT SICH BEI 1,10 USD - Der Euro hat zum Wochenstart
wegen der zugespitzten Lage in Griechenland wie erwartet nachgegeben. Das Minus
der europäischen Gemeinschaftswährung hielt sich mit einem Abschlag von rund
eineinhalb Cent allerdings in Grenzen. Am Montagmorgen kostete ein Euro 1,1008
Dollar. In den ersten Handelsstunden der Woche war er zeitweise bis auf 1,0955
Dollar gefallen. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs gegen
Freitagmittag noch auf 1,1202 (Donnerstag: 1,1206) Dollar festgesetzt; der
Dollar kostete damit 0,8927 (0,8924) Euro.

(Alle Kurse 7:00 Uhr)
Euro/USD       1,1008 -1,42%
USD/Yen             122,61 -1,02%
Euro/Yen       134,97 -2,51%

ROHÖL - BILLIGER - Die Ölpreise sind am Montag angesichts der dramatischen
Entwicklung in Griechenland im asiatischen Handel gefallen. Ein Barrel
(159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im August kostete zuletzt 62,49
US-Dollar. Das waren 77 Cent weniger als zum Handelsschluss am Freitag. Der
Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) sank um 89 Cent
auf 58,74 Dollar.

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PRESSESCHAU
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- Chinesischer Ministerpräsident Li Keqiang plädiert für strategische
Partnerschaft mit Europa, Interview, HB, S. 1/8
- "Wenn Athen austritt, geht die Welt nicht unter", Interview mit EU-Kommissar
Günther Oettinger, HB, S. 5
- WDH: Grüne wollen Druck bei "Flexi-Rente" machen, HB, S. 13
- Lufthansa zieht Langstrecken-Flugzeuge aus Düsseldorf ab, HB, S. 16
- DIW-Chef Marcel Fratzscher fordert klares Bekenntnis der Politik zum Euro,
Gastbeitrag, HB, S. 48
- Chinesischer Mischkonzern Fosun hat nach Einstieg bei KTG Agrar Option, Anteil
auf 20 Prozent zu erhöhen, Interview mit KTG-Chef Siegfried Hochreiter,
HB, S. 19
- Potash sieht nach einer Übernahme von K+S den Konzernsitz Kassel als
Europazentrale vor, FAZ, S.  22
- Goldman Sachs würde bei britischem EU-Austritt stärker auf Frankfurt setzen,
Interview mit Europa-Chef Richard Gnodde, FAS, FAZ, S. 21
- New Yorker Finanzaufsicht DFS ermittelt gegen Banken wegen
Manipulationsverdacht beim Derivate-Referenzwert Isdafix, FT, S. 1
- EU-Austritt von Grossbritannien nach Ansicht von US-Investmentgesellschaft
Vanguard gefährlicher für EU als für Grossbritannien, FT, S. 15
- Air Asia weist Zweifel am Budget der Fluggesellschaft zurück, Interview mit
Vorstandschef Tony Fernandes, Interview, FT, S. 16
- BBVA erwägt Verkauf von Kredit- und Immobilienportfolien, WSJ (Samstag)
- Bafin soll Deutsche-Bank-Co-Chef Anshu Jain vorwerfen, die Aufsicht bei
Untersuchungen des Libor-Skandals in die Irre geführt haben, FT (Samstag)
-  Für Steuerzahler und Stromkunden könnte der jüngste Kompromissvorschlag beim
Streit um schärfere Klimaregeln für Kohlekraftwerke teuer werden, SZ, S. 17
- Griechischer Finanzminister Gianis Varoufakis: "Merkel hält den Schlüssel in
der Hand", Interview, Bild, S. 3
- Baden-Württemberg ist bei ausländischen Investoren beliebtester Standort in
Deutschland, Studie, Welt, S. 9
- WDH: Börse in Athen bleibt mindestens eine Woche geschlossen, Kathimerini
- WDH/Unions-Fraktionschef Volker Kauder über griechische Regierung:  "Das Ganze
trägt doch absurde Züge", Bild, S. 2
- WDH: VW-Chef Martin Winterkorn: Machtkampf mit Piëch hat "mich schon sehr
getroffen", Interview, Bild am Sonntag
- WDH: Volkswagen bringt Billig-Auto in China ab 2018 in drei Varianten,
Interview mit Vorstandschef Martin Winterkorn, Bild am Sonntag
- WDH/Streit um Gewehr G36: Ministerium schaltet Staatsanwaltschaft ein, Bild am
Sonntag
- WDH: Bahn-Chef Rüdiger Grube will bei Vorstand und Verwaltung sparen, Wams
- Bundesregierung hält Dispo-Zinsen der Banken weiterhin für zu hoch, Wams
- Bau-Software-Anbieter RIB will international stärker wachsen, Interview mit
Vorstandschef Thomas Wolf, Wams
- WDH: Dürr sucht weiter Übernahmekandidaten, Interview mit Finanzchef Ralph
Heuwing, Euro am Sonntag
- WDH/Streit um TTIP: Auch BDI fordert Verbesserungen bei Schiedsverfahren,
Interview mit BDI-Präsident Ulrich Grillo, "Neue Osnabrücker Zeitung" (Samstag)
- WDH: Ernährungsminister Christian Schmidt (CSU) will Tabak-Werbung komplett
verbieten, Bild (Samstag)
- WDH: DIHK rechnet erneut mit Touristen-Rekord in Deutschland, Bild (Samstag)
- WDH: Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) blockt Wünsche von
Arbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) für Haushalt ab, Spiegel
- WDH: Stromkonzerne wollen 800 Millionen Euro für Reservebetrieb von
Braunkohlekraftwerken, Spiegel
- WDH: Bundesregierung will Entwicklung von Panzern und U-Booten fördern,
Spiegel
- Daimler will in USA stärker mit BMW kooperieren, Automobilwoche
 

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DEUTSCHLAND: - WEITER RUNTER - Der Dax dürfte seine Verluste vom Wochenstart am Dienstag zunächst ausweiten. Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex am Morgen 0,71 Prozent tiefer auf 11 004 Punkte. Neben dem Schuldenstreit zwischen Athen und seinen Geldgebern komme auch Gegenwind von der Wall Street, sagte Marktexperte Daniel Saurenz von Feingold Research. Am US-Aktienmarkt könnte sich laut Saurenz nach dem Kursrückgang des US-Leitindex Dow Jones Industrial zum Wochenauftakt ein deutlicherer Rückschlag anbahnen.

USA: - IM MINUS - Die dramatische Zuspitzung der Griechenland-Krise hat am Montag auch die US-Börsen sichtbar belastet. Die Anleger flüchteten in als "sichere Häfen" geltende Anlagen, sagte Marktanalyst Craig Erlam vom Währungshändler Oanda. Davon profitierten auch amerikanische Staatsanleihen. Der Dow Jones Industrial weitete seine anfangs moderaten Verluste schrittweise aus und stand zum Schluss 1,95 Prozent im Minus bei 17 596,35 Punkten. Das bedeutete den grössten Tagesverlust seit Oktober 2014 für den New Yorker Leitindex, dessen bisheriges Jahresplus damit komplett dahin ist.

ASIEN: - FREUNDLICHER - Die Börsen in Asien tendierten am Dienstag wieder freundlicher. Trotz des griechischen Schuldendramas gab es beim Nikkei-225-Index am Morgen ein kleines Plus, und auch der Hang-Seng-Index in Hongkong konnte zulegen. An den chinesischen Festland-Börsen war dagegen nach den jüngsten Einbrüchen keine klare Linie auszumachen. Sie pendelten massiv zwischen Gewinnen und Verlusten.

DAX              		11.083,20	    -3,56%
XDAX            		10.977,51	    -4,85%
EuroSTOXX 50		     3.468,90		-4,21%
Stoxx50        		     3.333,44		-2,64%

DJIA             		17.596,35	    -1,95%
S&P 500        		     2.057,64		-2,09%
NASDAQ 100  		     4.379,87		-2,33%

Nikkei 225              20.203,67        0,47% (6:45 Uhr)

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN: - FREUNDLICH - Der Bund-Future dürfte angesichts der Griechenland-Dramatik weiterhin gut unterstützt bleiben, freundlich eröffnen und im Tagesverlauf zwischen 151,50 und 153,50 notieren, selbst wenn es überzeugende US-Daten geben sollte, schrieb Dirk Gojny von der Essener National-Bank am Dienstagmorgen.

Bund-Future   		152,33		1,51%
T-Note-Future 		126,28		0,02%
T-Bond-Future		151,28		0,25%

DEVISEN: - EURO BEI KNAPP 1,12 DOLLAR - Der Euro hat bis zum Dienstagmorgen wieder einen Teil seiner Gewinne aus dem New Yorker Handel vom Vorabend abgegeben. Zuletzt kostete die Gemeinschaftswährung 1,1194 US-Dollar. An der Wall Street war der Euro trotz der Griechenland-Krise deutlich über 1,12 Dollar gestiegen. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Montagmittag auf 1,1133 (Freitag: 1,1202) US-Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,8982 (0,8927) Euro.

(Alle Kurse 7:10 Uhr)
Euro/USD       		1,1194		-0,34%
USD/Yen             122,30		-0,16%
Euro/Yen       		136,95		-0,53%

ROHÖL - BILLIGER - Die Ölpreise sind am Dienstag belastet durch die mögliche Einigung bei den Atomgesprächen mit dem Iran leicht gefallen. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im August kostete im frühen Handel 61,90 US-Dollar. Das waren elf Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) sank um 19 Cent auf 58,13 Dollar.

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PRESSESCHAU

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- "Die alte Technologie ist am Ende", Interview mit Telekom-Deutschland-Chef Niek Jan Van Damme, HB, S. 18

- "Ein Abwehrplan hilft nicht viel", Interview mit dem Gründer der Investmentbank Greenhill, Bob Greenhill, zum Thema Abwehrstrategien bei Übernahmen, HB, S. 26

- Morgan Stanley will Eigenhandel mit Anleihen wieder aufbauen, WSJ, S. 1

- Netzagentur: Deutsche zahlen zu viel für Strom, FAZ, S. 1, 16

- Klarheit über Atomstiftung später - "Stresstest" der Atomrückstellungen bis Herbst, FAZ, S. 16

- Schott plant Übernahmen - Umbau abgeschlossen, Interview mit Unternehmenschef Frank Heinricht, FAZ, S. 19

- Fracking-Entscheidung erst nach der Sommerpause, Passauer Neue Presse

- "Wir wollen unsere Präsenz mit Firmenkäufen in Amerika und Asien Pazifik deutlich Verbessern", Interview mit Leoni-Chef Dieter Bellé, BöZ, S. 11

- Demografischer Wandel ist beherrschbar: Länger arbeiten und mehr Frauen im Job, Studie der Allianz, Welt, S. 9

- "Ich erwarte als nächstes Attacken auf Smart TV", Interview mit Jewgeni Kasperski, Chef des russischen Herstellers von Sicherheitssoftware Kaspersky Lab, Welt, S. 12

(WDH: Diese Meldung wurde bereits am Vorabend erstmals publiziert und ist als Service wiederholt worden.)

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Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 17'159

DEUTSCHLAND: - ERHOLUNG - Für den Dax zeichnet sich am Mittwoch nach den Kursverlusten seit Wochenbeginn ein Erholungsversuch ab. Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex am Morgen 0,73 Prozent höher auf 11 025 Punkte. Tags zuvor war der Dax im Sog des griechischen Schuldendramas im späten Handel wieder unter Druck geraten, nachdem es zuvor nach einer Stabilisierung ausgesehen hatte. Nachdem Griechenland nach Angaben des Internationalen Währungsfonds (IWF) eine fällige Kreditrate in Höhe von rund 1,5 Milliarden Euro nicht pünktlich zurückgezahlt hat, geht der Schuldenstreit zwischen Griechenland und seinen Geldgebern in eine neue Runde.

USA: - KLEINES PLUS - Die US-Börsen haben sich am Dienstag nur wenig vom Kursrutsch zum Wochenauftakt erholt. Der griechische Schuldenstreit hielt auch die Anleger an der Wall Street weiter auf Trab. Es gebe aber immer noch die Aussicht, dass es zu einer Übereinkunft Griechenlands mit seinen Gläubigern komme, sagte David Moss, Leiter Europäische Aktien beim Vermögensverwalter BMO Global Asset Management. Der Dow Jones Industrial schloss nach zwischenzeitlich deutlicheren Gewinnen 0,13 Prozent fester bei 17 619,51 Punkten.

ASIEN: - JAPAN PLUS, CHINA MINUS - An den asiatischen Märkten ging die Erholung am Mittwoch überwiegend weiter. Der Nikkei-225-Index in Tokio stieg angesichts eines überraschend gut ausgefallenen Tankan-Berichts. Die Umfrage der Bank of Japan zeigte, dass die Zuversicht in der Industrie des Landes gewachsen ist. Die Kurse in Festland-China lagen nach den starken Schwankungen in den Vortagen allerdings im Minus. Die zuletzt trübe Stimmung in den Chefetagen chinesischer Industrieunternehmen hatte sich weniger stark aufgehellt als erhofft, wie der von der britischen Grossbank HSBC ermittelte Einkaufsmanager-Index zeigte. Im Hang-Seng-Index in Hongkong wurde wegen eines Feiertags nicht gehandelt.

DAX              		10.944,97	-1,25%
XDAX            		11.005,06	0,25%
EuroSTOXX 50		    3.424,30	-1,29%
Stoxx50        	    	3.285,16    -1,45%

DJIA             		17.619,51   0,13%
S&P 500          		2.063,11	0,27%
NASDAQ 100  		    4.396,76	0,39%

Nikkei 225              20.301,91   0,33% (6:50 Uhr)

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN: - FREUNDLICH - Nach wie vor stehe zwar die Entwicklungen in Griechenland im Fokus und dürften für eine behauptete Eröffnung des Bund-Future sorgen, schrieb Dirk Gojny von der Essener National-Bank. Doch die US-Konjunkturdaten sollten mehr und mehr Beachtung finden. Die freundlichen Tendenz beim Bund-Future sollte dabei vorerst anhalten, so seine Einschätzung. Er sollte zwischen 151,40 und 153,10 notieren. Die Experten der Helaba sehen den Bund-Future in einer Spanne von 151,20 bis 153,20.

Bund-Future   		152,18		-0,10%
T-Note-Future 		126,00		0,01%
T-Bond-Future		150,44		0,00%

DEVISEN: - EURO WENIG VERÄNDERT - Der Euro hat sich bis zum Mittwochmorgen nur wenig bewegt. Zuletzt kostete die Gemeinschaftswährung 1,1137 US-Dollar und damit in etwa so viel wie im späten New Yorker handel. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Tag zuvor auf 1,1189 (Montag: 1,1133) Dollar festgelegt.

(Alle Kurse 7:15 Uhr)
Euro/USD       		1,1137		-0,06%
USD/Yen             		122,53		0,02%
Euro/Yen       		136,46		-0,07%

ROHÖL - BILLIGER - Die Ölpreise haben am Mittwoch schwächer tendiert. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im August kostete im frühen Handel 63,04 US-Dollar. Das waren 55 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) sank um 71 Cent auf 58,76 Dollar. Die hohe Rohölförderung in den Ländern der Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC) laste auf den Ölpreisen, sagten Händler.

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PRESSESCHAU

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- Athen kann für den IWF zum Milliardengrab werden. Ein Viertel aller ausgegebenen Kredite des Fonds steckt in Griechenland, FAZ, S. 17, HB, S. 6

- Energiewende kostet eine Milliarde Euro mehr, HB, S. 10, FAZ, S. 16

- "Unserer Zukunft liegt im Euro", Interview mit griechischen Oppositionsführer Kostis Chatzidakis, HB, S. 10

- Die Deutsche Energie-Agentur (Dena) will auch zukünftig eng mit Unternehmen zusammenarbeiten, Interview mit neuem Dena-Chef Andreas Kuhlmann, HB, S. 10

- Navihersteller Tomtom profitiert vom Bietergefecht um den grössten Konkurrenten, den Kartendienst von Nokia: "So langsam zahlen sich unsere Investitionen aus", Interview mit Tomtom-Chef Harold Goddijn, HB, S. 16

- Energiekonzern EnBW wird zukünftig für den französischen Energieriesen Total den Vertrieb von Gas für Gewerbekunden abwickeln, FAZ, S. 19

- Daimler prüft mögliche Compliance-Verstösse, HB, S 14

- Finanzexperten erwarten keine schnelle Zinswende, Befragung, HB, S. 34

- Arzneihersteller Grünenthal ist im vergangenen Jahr in die Gewinnzone zurückgekehrt, FAZ, S. 21

- WDH/'FAZ': Stapler-Hersteller Kion hat Kampf um Unicarriers vorerst verloren, FAZ

- Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) erwartet bei einem griechischen Zahlungsausfall erst schrittweise und über viele Jahre verteilte Auswirkungen auf den Bundeshaushalt, Bild, S. 2

- Griechenland unter Bedingungen zur Absage von Referendum bereit, Welt, S. 1, 6,

- Telecom Italia will weitere Teile von Antennentochter Inwit abgeben, Interview mit Vorstandschef Marco Patuano, BöZ, S. 10

- Karstadt sucht neues Gebäude für Firmenzentrale, WAZ

- Zahl der Existenzgründer nimmt ab, Rheinische Post

- Linke-Vorsitzende Sahra Wagenknecht für Referendum über Sparkurs und Rettungspolitik auch in Deutschland, Interview, Passauer Neue Presse

- WDH/Aigner bemängelt Nahles' Mindestlohn-Korrektur, Interview mit der bayerischen Wirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU), Passauer Neue Presse

- Tata Chemicals will Düngemittel-Geschäft für eine Milliarde US-Dollar verkaufen, Economic Times

- Toyota wird in diesem Jahr kein Geld in Russland verlieren, Interview mit Vize-Präsident Didier Leroy, Les Echos

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