Morning Briefing - International

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16.04.2015 08:15
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Morning Briefing - International

Ich studiere in letzter Zeit täglich die Morning Briefings - International! Bin der Meinung, dass diese interessanten Tageszusammenfassungen einen eigenen Thread verdient haben!

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!
vor 1 Stunde 6 Minuten
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DEUTSCHLAND: - STABIL - Nach einem positiven Wochenstart mit einem Sprung des Dax über die Marke von 11 800 Punkten dürften sich die Anleger am Dienstag zunächst zurückhalten. Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex am Morgen rund zwei Stunden vor dem Start 0,07 Prozent tiefer auf 11 819 Punkte. Die kurzfristigen Aussichten hätten sich zwar verbessert, doch fehle noch eine Bestätigung, sagte Chartexperte Franz-Georg Wenner vom Börsenstatistik-Magazin Index-Radar. Die geringe Schwankungsbreite des Dax am Montag verdeutliche eine gestiegene Unsicherheit auf dem erreichten Niveau.

USA: - GESCHLOSSEN - Die US-Aktienbörsen blieben am Montag wegen des Presidents' Day geschlossen.

ASIEN: - HÖHER - Die asiatischen Börsen haben am Dienstag überwiegend zugelegt. Vor allem in Japan sorgte ein stärkerer Dollar für Kursgewinne - denn ein im Umkehrschluss schwächerer Yen hilft beim Export. Der Dollar wird von der Erwartung getrieben, dass die Leitzinsen in den USA steigen.
DAX 11.827,62 0,60%
XDAX 11.821,02 0,23%
EuroSTOXX 50 3.312,39 0,11%
Stoxx50 3.073,12 0,00%

DJIA (Freitag) 20.624,05 0,02%
S&P 500 (Freitag) 2.351,16 0,17%
NASDAQ 100 (Freitag) 5.324,72 0,45%

Nikkei 225 19.381,44 0,7% (Schlussstand)

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN: - KAUM VERÄNDERT - Der Bund-Future dürfte kaum verändert in den Tag starten, schrieb Dirk Gojny von der National-Bank am Dienstagmorgen. Stützung dürfte er durch die anhaltenden politischen Probleme im Euroraum erhalten; allerdings seien Gewinnmitnahmen weiterhin nicht auszuschliessen. Gojny sieht den Bund-Future im Tagesverlauf zwischen 163,95 und 165,05 schwanken.
Bund-Future 164,62 0,12%

DEVISEN: - EURO UNTER 1,06 DOLLAR - Die Erwartung steigender Leitzinsen in den USA hat den Euro unter Druck gebracht. Am Dienstagmorgen stand die Gemeinschaftswährung bei 1,0586 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Montagnachmittag noch auf 1,0616 (Freitag: 1,0650) Dollar festgesetzt. Auch der japanische Yen gab gegenüber dem Dollar nach.
(Alle Kurse 7:15 Uhr)
Euro/USD 1,0586 -0,27%
USD/Yen 113,56 0,39%
Euro/Yen 120,22 0,11%

ROHÖL - BRENT STABIL - Die Ölpreise haben am Dienstag im frühen Handel keine klare Richtung gefunden. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im April 56,16 US-Dollar. Das waren zwei Cent weniger als am Montag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im April stieg um 22 Cent auf 54,00 Dollar.

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PRESSESCHAU

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- Früherer Chef der Wirtschaftsweisen kritisiert SPD-Abkehr von den Agenda-Reformen, Interview mit Bert Rürup, HB, S. 1

- EU-Handelskommissarin Cecilia Malmström warnt USA vor Handelskrieg, Interview, HB, S. 7

- Französische Regierung stützt Opel-Kauf durch PSA, HB, S. 14

- Uruguays Präsident Tabaré Vázquez hofft weiter auf Freihandelsvertrag zwischen EU und Wirtschaftsbündnis Mercosur, Interview, FAZ, S. 18

- Nach geplatzter Unilever-Übernahme: Investmentgesellschaft 3G Capital hat 15 Mrd Dollar in der Kriegskasse für mögliche andere Deals, FT, S. 1

- Arbeitgeber: Forderungen von SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz zu Reform des Arbeitslosengeldes ohne Kenntnis der Lage, Zeitungen der Funke Mediengruppe

- DGB-Chef Reiner Hoffmann lobt Schulz-Vorstoss zu Arbeitslosengeld, Zeitungen der Funke Mediengruppe

- Linke-Co-Parteichefin Katja Kipping: "Schulz schlägt lediglich kosmetische Korrekturen der Agenda 2010 vor", Welt, S. 1

- Deutsche-Bahn-Konkurrent Abellio erwägt Einstieg ins Fernzuggeschäft, Welt, S. 11

- Rekord-Rabatte beim Bierabsatz, Bild, S. 1

- Fast sechs Millionen Flüchtlinge wollen nach Europa, Bild, S. 2

- Präsidentin des Sozialverbands VdK, Ulrike Mascher, kritisiert EZB-Direktoriumsmitglied Sabine Lautenschläger wegen Aussagen zur Inflation, Bild, Online

- US-Fast-Food-Kette McDonald's plant 2000 neue Jobs in Frankreich, Fernsehsender BFM

- PSA erwägt Angebot für malaysischen Autohersteller Proton, Les Echos

- Handelskette Expert nicht an Übernahme schwedischer Media-Markt-Filialen interessiert, Svenska Dagbladet

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16.02.2017 08:19
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DEUTSCHLAND: - KLEINES PLUS - Der Dax tut sich weiter schwer, mit der Rekordjagd an der Wall Street Schritt zu halten. Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex rund zwei Stunden vor dem Start 0,10 Prozent höher auf 11 806 Punkte. Damit könnte das Börsenbarometer zwar abermals einen Versuch starten, sein Jahreshoch bei 11 893 Punkten zu überwinden. Tags zuvor hatte es sich diesem allerdings bereits bis auf weniger als 50 Punkte genähert, bevor die Gewinne schmolzen.

USA: - REKORDJAGD GEHT WEITER - Überraschend hohe Einzelhandelsumsätze im Januar haben die Rekordjagd an der Wall Street weiter angeheizt. Sowohl der Dow Jones Industrial als auch der S&P 500 sowie die Tech-Barometer Nasdaq 100 und Nasdaq Composite kletterten am Mittwoch auf Höchststände. Auch der Nebenwerte-Index Russell 2000 erreichte eine Bestmarke.

ASIEN: - KEIN KLARER TREND - An Asiens Börsen gab es am Morgen keinen klaren Trend. In Japan belastete der erstarkte Yen die Exportwerte, in China ging es dagegen etwas aufwärts. Das Rekordniveau bei Kreditvergaben habe das Vertrauen in die Wirtschaft des Riesenreichs gestärkt, hiess es.
DAX 11.793.93 0.19%
XDAX 11.802.67 0.05%
EuroSTOXX 50 3.323.71 0.45%
Stoxx50 3.073.41 0.53%

DJIA 20.611.86 0.52%
S&P 500 2.349.25 0.50%
NASDAQ 100 5.302.39 0.59%

Nikkei 225 19.347,53 -0.5%

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN: - ANGESCHLAGEN - Obwohl sich der Bund-Future tags zuvor nach deutlicherem Rückschlag etwas fangen konnte, befürchten die Experten der Helaba weitere Verluste. Die nächste Auffangmarke sehen sie bei 162,51.
Bund-Future 160.19 -0.04%

DEVISEN: - DOLLAR SCHWÄCHELT - Der Euro setzte seine Erholung gegenüber dem US-Dollar fort, nachdem er tags zuvor mit 1,0521 Dollar noch auf den tiefsten Stand seit vier Wochen abgerutscht war. Auch gegenüber dem Yen gab der Greenback nach. Eingeleitet wurde die Wende durch überraschend schwache US-Industrieproduktionsdaten für Januar und enttäuschende Daten vom Immobilienmarkt.
(Alle Kurse 7:15 Uhr)
Euro/USD 1.0619 0.16%
USD/Yen 113.85 -0.21%
Euro/Yen 120.89 -0.05%

ROHÖL - LEICHTER - Die Ölpreise sind am Donnerstag etwas gesunken. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im April 55,74 US-Dollar. Das war ein Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im März fiel um acht Cent auf 53,03 Dollar.

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PRESSESCHAU

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- Union und SPD einigen sich auf neue Abschreibungsregeln für Mittelstand,
HB, S. 8
- General Motors (GM) lässt bereits Vertragsdetails für Opel-Verkauf
ausarbeiten, HB, S. 16-17
- Paketdienst DPD will bei Lebensmittel-Lieferungen mitmischen, HB, S. 27
- Han Steutel, Deutschlandchef von Bristol Myers Squibb, kritisiert hohe
Wettbewerbshürden, Interview, HB, S. 21
- Angelsächsische Beteiligungsfonds nehmen vermehrt deutsche Unternehmen ins
Visier, Studie der Unternehmensberatung Roland Berger, HB. S. 30
- Gerry Grimstone, Verwaltungsratschef Standard Life, glaubt nicht an
wirtschaftliche Argumente bei Brexit-Verhandlungen, Interview, HB. S. 32
- Gabriel warnt vor Le Pen: Europa ohne Frankreich nicht vorstellbar,
FAZ, S. 1 und 3
- Deutsche Ökonomen zweifeln an Brexit-Zeitplan,
Umfrage Ifo-Institut und FAZ, S. 17
- Fed-Mitglied Neel Kashkari fordert höhere Kapitalanforderungen für grosse
Banken und weniger Regulierung für kleinere Banken, Gastbeitrag, WSJ, S. A11
- Snap setz Bewertung mit 19,5 bis 22,2 Milliarden US-Dollar bei IPO am unteren
Rand fest, WSJ
- Technologiekonzern Kuka streitet mit Roboter-Beteiligung KBee um die Macht,
Welt, S. 12
- Bundesbankvorstand Joachim Wuermeling warnt vor Abwertungswettläufen,
Interview, BöZ, S. 5
- Pfeiffer Vacuum sieht Grossaktionär und Kaufinteressenten Busch als
Konkurrenten, Interview mit Pfeiffer-Chef, Manfred Bender, BöZ, S. 9
- Indus-Chef verspricht Aktionären mehr Gewinn, mehr Dividende sowie Zukäufe und
ein neues Geschäftsfeld, Interview mit Indus-Chef, Jürgen Abromeit, BöZ, S. 8
- Widerstand im Aufsichtsrat der Deutschen Bank gegen neuen Boni-Plan, SZ, S. 29
- Union schwenkt bei Griechenland-Rettung um, SZ. S. 27
- FDP-Chef Lindner fordert Grexit und Schuldenschnitt für Athen, Bild, S. 2
- Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries (SPD) reist nächste Woche zu
Opel-Gesprächen in Paris, Bild, S. 9
- SPD-Fraktionschef Thomas Oppermann rechtfertigt Pläne zur Begrenzung von
Manager-Gehältern, Bild, S. 2
- Bundesbankpräsident Jens Weidmann warnt vor einer Kehrtwende bei der
Finanzmarkt-Regulierung, Bild, S. 2
- 1,4 Millionen Deutsche zu Umstieg auf Bus und Bahn bereit, Bild, S. 1
- BDEW: Anteil der Steuern und Abgaben am Strompreis macht 2017 erstmals
55 Prozent aus, Bild, S. 2
- Ramelow zu Opel-Plänen: Mehr Chancen als Risiken, Thüringer Allgemeine
- Vorsitzender der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA),
Karl-Josef Laumann (CDU), will Absetzbarkeit von Managergehältern begrenzen,
Frankfurter Rundschau

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14.02.2017 08:22
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DEUTSCHLAND: - RÜCKSCHLAG - Nach dem starken Wochenauftakt zeichnen sich am Dienstag im Dax zunächst leichte Gewinnmitnahmen ab. Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex rund zwei Stunden vor dem Start 0,14 Prozent tiefer auf 11 758 Punkte. In den vergangenen drei Handelstagen war der zuvor richtungslose Dax um rund 2 Prozent geklettert.

USA: - NÄCHSTE REKORDE - Die Aussicht auf Geldgeschenke in Form niedrigerer Steuern treibt die Wall Street auf immer neue Höhen. Der Dow Jones Industrial stieg am Montag auf eine Bestmarke bei 20 441 Punkten. Zum Handelsschluss stand noch ein Plus von 0,70 Prozent auf 20 412,16 Zähler zu Buche.

ASIEN: - ABWÄRTS - In Asien reagierten die Anleger am Dienstag nervös auf die aktuellsten Nachrichten aus der US-Politik. Hier war in der Nacht der Nationale Sicherheitsberater der US-Regierung, Michael Flynn, mit sofortiger Wirkung zurückgetreten. Dem zum innersten Zirkel des neuen US-Präsidenten Donald Trump zählenden Flynn wird vorgeworfen, mit dem russischen Diplomaten Sergei Iwanowitsch Kisljak im Dezember über Sanktionen gegen Moskau gesprochen und dazu später falsche Angaben gemacht zu haben. Daraufhin geriet der US-Dollar gegenüber Euro und Yen unter Druck - was Exportwerte in Asien und auch Europa belastet.
DAX 11.774,43 0,92%
XDAX 11.776,59 0,96%
EuroSTOXX 50 3.305,23 1,05%
Stoxx50 3.058,95 0,65%

DJIA 20.412,16 0,70%
S&P 500 2.328,25 0,52%
NASDAQ 100 5.256,82 0,58%

Nikkei 225 19.238,98 -1,1% (Schlussstand)

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN: Keine Daten vorhanden.
Bund-Future 163,93 -0,10%

DEVISEN: - EURO ÜBER 1,06 DOLLAR - Nach den jüngsten politischen Turbulenzen in den USA mit dem Rücktritt des Nationalen Sicherheitsberaters zeigte sich der Dollar geschwächt. Der Kurs des Euro stieg am Dienstagmorgen im Gegenzug wieder deutlich über die Marke von 1,06 US-Dollar, unter die die europäische Gemeinschaftswährung noch im Wall-Street-Handel am Vortag gerutscht war. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Montagnachmittag auf 1,0629 (Freitag: 1,0629) Dollar festgesetzt.
(Alle Kurse 7:20 Uhr)
Euro/USD 1,0618 0,21%
USD/Yen 113,34 -0,29%
Euro/Yen 120,35 -0,08%

ROHÖL - TEURER - Die Ölpreise sind am Dienstag leicht gestiegen. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im April 55,64 US-Dollar. Das waren fünf Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im März stieg ebenfalls um fünf Cent auf 52,98 Dollar.

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PRESSESCHAU

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- Andrea Enria, Chef der European Banking Authority (EBA), warnt vor japanischen Verhältnissen, Interview, HB, S. 1, 4 und 5

- Schaeffler setzt auf Chinas Elektromobilität, Interview mit Vorstandschef Klaus Rosenfeld, FAZ, S. 19

- EU-Kommission will Eskalation im Handelskonflikt mit USA vermeiden, ist aber auch bereit zu handeln, Aussagen von Jyrki Katainen, Vize-Präsident in Handelsfragen bei der EU-Kommission, FT, S. 1

- Daimler verkauft in den USA wegen schwacher Nachfrage ab September 2017 keine Smart-Autos mit Benzinmotoren mehr, FAZ, S. 22

- Europol-Chef Rob Wainwright: Sicherheitssystem in Europa muss besser werden, Interview, HB, S. 6, 7

- Präsident der US-Handelskammer in Deutschland und Ex-Chef der Ford-Werke in Deutschland, Bernhard Mattes: Unternehmer dürfen Zukunft der transatlantischen Zusammenarbeit nicht nur der Politik überlassen, Gastbeitrag, HB, S. 48

- Wirtschaftsnobelpreisträger Alvin Roth macht sich wegen möglichem Einreiseverbot Sorgen um die Qualität amerikanischer Universitäten, Interview, HB S. 17

- Deutschlandchef der Prüfungsgesellschaft PwC, Norbert Winkelmann, fordert im Kampf gegen Cyber-Attacken besseren Austausch zwischen Wirtschaft und Geheimdiensten und mehr Engagement der Unternehmen, Interview, HB, S. 20, 21

- Paypal-Chef Dan Schulman sieht bei Digitalisierung von Zahlungsverkehr noch viel Nachholbedarf, Interview, HB, S. 28/29

- Ablesefirma Qundis geht in den Verkauf, FAZ, S. 21

- WDH: Immobiliendienstleister Techem streicht jede vierte deutsche Stelle, FAZ, S. 21

- Allianz Leben hält bei Investments trotz jüngster Äusserungen der neuen US-Regierung an Umwelt-, Sozial- und Governance-Kriterien fest, Interview mit Andreas Lindner, Chefanleger bei Allianz Leben, BöZ, S. 1, 3

- Einigung bei der Bahn auf Sanierung des Schienengüterverkehrs: Bis 2021 fallen 1935 Stellen weg, Welt, S. 9

- 'Wir sollten die Lira als Parallel-Währung prüfen', Interview mit Silvio Berlusconi, ehemaliger Ministerpräsident Italiens, Welt, S. 7

(WDH: Diese Meldung wurde bereits am Vorabend erstmals publiziert und ist als Service wiederholt worden.)

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13.02.2017 08:14
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DEUTSCHLAND: - LEICHTE GEWINNE - Der Dax dürfte sich weiter langsam vorarbeiten. Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex rund zwei Stunden vor dem Start 0,15 Prozent höher auf 11 685 Punkte. In der Vorwoche war der Dax kurzzeitig unter die Marke von 11 500 Punkten gerutscht, konnte die Unterstützungszone letztlich jedoch verteidigen. Per saldo trat der Index in den vergangenen fünf Handelstagen auf der Stelle, obwohl die Wall Street ihre Rekordjagd fortsetzte.

USA: - REKORDE - Die Anleger am US-Aktienmarkt haben sich am Freitag weiter zuversichtlich gezeigt. Der Rekordlauf setzte sich fort und trieb den US-Leitindex Dow Jones Industrial zeitweise bis dicht an die Marke von 20 300 Punkten. Auch die anderen bedeutenden US-Indizes, der S&P 500 und der technologielastige Auswahlindex Nasdaq 100 erreichten erneut Bestmarken.

ASIEN: - HÖHER - Asiens Börsen sind der Wall Street am Montag ins Plus gefolgt. Der japanische Aktienmarkt profitierte dabei vom schwächeren Yen, der die Exporte erleichtert. Zudem ist Japans Wirtschaft im Schlussquartal 2016 gewachsen.
DAX 11.666,97 0,21%
XDAX 11.664,60 0,18%
EuroSTOXX 50 3.270,83 -0,21%
Stoxx50 3.039,14 -0,03%

DJIA 20.269,37 0,48%
S&P 500 2.316,10 0,36%
NASDAQ 100 5.226,69 0,28%

Nikkei 225 19.459,15 0,41% (Schlussstand)

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN: - VERLUSTE - Der Bund-Future dürfte aufgrund der Vorgaben aus Asien mit leichten Verlusten in die Handel starten, schrieb Dirk Gojny am Montagmorgen. Die Investoren würden sich insgesamt zurückhaltend zeigen und die Aussagen der US-Notenbankchefin am Dienstag und Mittwoch erwarten. Gojny geht davon aus, dass sich der Bund-Future am Montag zwischen 163,30 und 164,55 bewegt.
Bund-Future 164,10 0,06%

DEVISEN: - EURO BEI 1,06 DOLLAR - Der Eurokurs hat sich bis zum Montagmorgen unterm Strich kaum verändert. Die europäische Gemeinschaftswährung kostete zuletzt 1,0631 US-Dollar und damit so viel wie im Handel an der Wall Street vor dem Wochenende. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Freitagnachmittag auf 1,0629 (Donnerstag: 1,0692) Dollar festgesetzt.
(Alle Kurse 7:15 Uhr)
Euro/USD 1,0631 -0,06%
USD/Yen 113,71 0,31%
Euro/Yen 120,89 0,25%

ROHÖL - BILLIGER - Die Ölpreise sind am Montag nach kräftigen Gewinnen in den vergangenen Handelstagen wieder leicht gefallen. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im April 56,65 US-Dollar. Das waren fünf Cent weniger als am Freitag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im März fiel um acht Cent auf 53,78 Dollar.

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PRESSESCHAU

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- Frankreichs Wirtschafts- und Finanzminister Michel Sapin warnt vor Nationalismus, HB,

S. 1, 4, 6, 7

- Französische Präsidentschaftskandidaten Emmanuel Macron und François Fillon sehen Euro in Gefahr, HB, S. 1, 4

- Streit mit Betriebsrat: VW will 2000 Leiharbeiter übernehmen, HB, S. 1, 21

- Unternehmenschef Ralph Dommermuth der United Internet AG fordert von der deutschen Wirtschaft mehr Engagement in der Flüchtlingsfrage, Interview, HB

- Überkapazitäten der chinesischen Stahlindustrie nehmen nicht ab, HB, S. 20,

- US-Schutzzölle würden den Hersteller von Motorsägen Stihl weniger treffen als europäische Konkurrenten, Interview mit Unternehmenschef Bertram Kandziora, HB, S. 22, 23

- Versicherer prüfen die Auslagerung von zu teuer gewordenen Verträgen, Interview mit Arndt Gossmann, Vorsitzender des Run-off-Spezialisten Darag, HB, S. 30, 31

- Das niederländische Unternehmen PAL-V (?Personal Air and Land Vehicle?) beginnt mit dem Verkauf eines Flugautos, FAZ, S. 19

- Düsseldorfer Flughafen drängt nach Passagierrekord auf mehr Start- und Landerechte, FAZ, S. 22

- Der italienische Versicherer Generali erwägt tiefere Einschnitte, um sich gegen eine mögliche Übernahmeofferte der italienischen Bank Intesa Sanpaolo zu wehren, FT, S. 13

- RBS will mit Stelleneinsparungen und Filialschliessungen mehr als 1 Milliarde Britische Pfund jährlich einsparen, FT, S. 14

- SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz warnt vor einer "brandgefährlichen" Grexit-Debatte - es drohe die Spaltung des Kontinents, Welt, S. 9

- Brasilien bietet deutscher Luftwaffe neuen Militärtransporter an, Welt, S. 11

- Griechenlands Konservative gehen im Streit um die Staatsschulden des Landes demonstrativ auf Deutschland zu, Gespräch mit Kyriakos Mitsotakis, Vorsitzender der oppositionellen Nea Dimokratia, SZ, S. 1 und S. 7

- Der Vorstandsvorsitzende des Modekonzerns Hugo Boss, Mark Langer, wünscht sich höhere Gehälter für Textilarbeiter in ausländischen Zulieferbetrieben, Interview, SZ. S. 18

- Wirtschaftsministerin Brigitte Zypries fordert von Bundesländern zügigen Netzausbau, Funke Medien

- Der französische Telekomanbieter Orange und der französische Bezahlfernsehsender Canal+ loten gemeinsames Vertriebsunternehmen aus, Les Echos

(WDH: Diese Meldung wurde bereits am Vorabend erstmals publiziert und ist als Service wiederholt worden.)

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10.02.2017 08:14
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DEUTSCHLAND: - AUFWÄRTS - Die Hoffnung auf Geldgeschenke der neuen US-Regierung dürfte dem deutschen Aktienmarkt am Freitag weiteren Rückenwind verleihen. Der Broker IG taxierte den Dax rund zwei Stunden vor dem Start 0,33 Prozent höher auf 11 681 Punkte.

USA: - AUFWÄRTS - Der Rekordlauf an den US-Börsen hat am Donnerstag wieder Fahrt aufgenommen und die vier wichtigsten Indizes in Rekordhöhen katapultiert. Der Dow Jones Industrial übersprang sogar erstmals die Marke von 20 200 Punkten.

ASIEN: - AUFWÄRTS - An den asiatischen Börsen ging es zu Wochenschluss aufwärts. Die guten Vorgaben von der Wall Street und die Aussicht auf "phänomenale" Schritte zur Senkung von Regulierungen und Steuern durch den neuen US-Präsidenten Donald Trump sorgte für gute Laune unter den Anlegern. In China kamen noch starke Aussenhandelsdaten der Volksrepublik hinzu und Japan profitierte der Leitindex Nikkei von einem schwächer tendierenden Yen.
DAX 11.642,86 0,86%
XDAX 11.643,81 0,72%
EuroSTOXX 50 3.277,79 1,23%
Stoxx50 3.040,20 1,04%

DJIA 20.172,40 0,59%
S&P 500 2.307,87 0,58%
NASDAQ 100 5.212,16 0,30%

Nikkei 225 19.378,93 +2,5%

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN: - ABWÄRTS - Nach den jüngsten Äusserungen von US-Präsident Donald Trump ist die Hoffnung des Marktes auf eine kräftige Unterstützung der amerikanischen Wirtschaft wieder zurück, so Dirk Gojny, Experte der National-Bank. Mit dem dadurch entfachten Rückenwind für die Aktienmärkte dürfte der Bund-Future heute schwächer in den Tag starten. Anschliessend rechnet er mit einer Handelsspanne zwischen 163,30 und 164,40.
Bund-Future 164,00 -0,23%

DEVISEN: - SEITWÄRTS - Der Euro hat sein schwächeres Niveau weitgehend behauptet. Die Gemeinschaftswährung notierte am Freitag bei 1,0654 US-Dollar. Für die europäische Gemeinschaftswährung war es kurz nach dem Handelsstart am US-Aktienmarkt ordentlich abwärts gegangen.
(Alle Kurse 7:15 Uhr)
Euro/USD 1,0654 -0,08%
USD/Yen 113,75 0,45%
Euro/Yen 121,19 0,37%

ROHÖL - AUFWÄRTS - Die Ölpreise haben am Freitag ihre Gewinne vom Vortag gehalten und leicht zugelegt. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im April 55,76 US-Dollar. Das waren 13 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im März stieg um 12 Cent auf 53,12 Dollar.

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PRESSESCHAU

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- Linde-Chef Aldo Belloni irritiert über Gewerkschaftskritik an Fusion mit Praxair, HB, S. 1 und 6-7

- Audi weist Vorstandsbezüge einzeln aus, HB, S. 17

- Sony erwartet langsamen Tod der CD, Interview mit Sony-Music-Manager Philip Ginthör, HB, S. 20 und 21

- Ökonomie-Nobelpreisträger Paul Krugman sieht in US-Präsident Donald Trump eine Bedrohung der Weltwirtschaft und der amerikanischen Demokratie: "Es droht ein Bruch des Handelssystems", Interview, HB, S. 48 und 49

- Microsoft-Deutschland-Chefin Sabine Bendiek sieht Mensch und Maschine als ein Team, Gastbeitrag, HB, S. 64

- Ex-EZB-Chefökonom Otmar Issing sieht die Notenbanken am Scheideweg und mahnt: Nichts spricht dafür, von Parlamentariern die bessere Geldpolitik zu erwarten, Gastbeitrag, FAZ, S. 16

- Linde und Praxair wollen Fusionsvertrag im April vorlegen, SZ, S. 19

- VW-Abgasaffäre: Ferdinand Piëch soll vor Untersuchungsausschuss in Berlin aussagen, SZ, S. 1 und 3

- Deutsche-Börse-Aktionäre glauben weiter an Börsenfusion, SZ, S. 19

- PKW-Maut wird laut ADAC zum Minusgeschäft - Bundeshaushalt wird im Jahr 2023 um 251 Millionen Euro belastet, Welt, S. 1

- Toshiba dürfte Anteil an Chip-Geschäft an mehrere Bieter verkaufen, Nikkei

- Laut Betriebsrat doch betriebsbedingte Kündigungen bei VW geplant, Bild online

- Lkw-Chef Wolfgang Bernhard verlässt Daimler, Spiegel

- Israelische Geheimdienstkreise vermutlich in VW-Abgasskandal involviert, Wiwo

- Klage von IG Metall und Verdi gegen SAP, Wiwo

- Ex-Siemens-Chef Kleinfeld wehrt sich gegen Rücktritts-Forderungen, Wiwo

- Strabag will sich nicht am US-Mauer-Bau beteiligen, Wiwo

- ESM-Chef Regling mit besten Aussichten auf eine zweite Amtszeit, Wiwo

- BP-Europa-Chef: Kein Benzinpreis-Hoch - Kartellamt rät zu Vergleich, Westdeutsche Allgemeine Zeitung

- Aral rechnet mit Spritpreis zwischen 1,30 Euro und 1,60 Euro, Westdeutsche Allgemeine Zeitung

- Aral will 200 Tankstellen mit Rewe-Sortiment, Westdeutsche Allgemeine Zeitung

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09.02.2017 08:25
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DEUTSCHLAND: - ETWAS HÖHER - Die Hängepartie am deutschen Aktienmarkt scheint auch am Donnerstag weiterzugehen. Der Broker IG taxierte den Dax rund zwei Stunden vor dem Start 0,12 Prozent höher auf 11 557 Punkte. Wenngleich der Index jüngst am Ende wenig verändert geschlossen habe, zeigten die teils grösseren Schwankungen im Tagesverlauf die Unsicherheit der Anleger, erklärte Chartexperte Franz-Georg Wenner vom Börsenstatistik-Magazin Index-Radar. Neben der Wirtschaftspolitik der USA rückte zuletzt auch der Streit um die Rettung Griechenland wieder stärker in den Fokus. Positiv hob Wenner indes hervor, dass zur Wochenmitte immerhin die Unterstützung des Dax um 11 480 Punkte gehalten habe. Auf der Unternehmensseite geht am Donnerstag die Berichtssaison unter anderem mit Zahlen der Commerzbank sowie von Thyssenkrupp weiter. Auf der Konjunkturagenda steht Deutschlands Handelsbilanz sowie in den USA der Grosshandelsumsatz.

USA: - DOW LEICHTER, NASDAQ REKORD - In den USA zollte der Leitindex Dow Jones Industrial am Mittwoch seinem jüngsten Rekordlauf etwas Tribut. Der Nasdaq 100 hingegen übersprang erstmals in seiner Geschichte die Marke von 5200 Punkten. Insgesamt aber verhielten sich die Anleger vorsichtig.

ASIEN: - JAPAN SCHWÄCHER, CHINA ETWAS HÖHER - Keine klaren Signale kommen am Morgen aus Asien. Während der Tokioter Nikkei seinen Pendelkurs um 19 000 Punkte mit leichten Verlusten fortsetzte, ging es an Chinas Börsen etwas bergauf. Die Investoren warten gespannt auf das Treffen des neuen US-Präsidenten mit dem japanischen Regierungschef am Freitag.
DAX 11.543,38 -0,05%
XDAX 11.560,29 -0,02%
EuroSTOXX 50 3.238,04 0,07%
Stoxx50 3.008,78 0,35%

DJIA 20.054,34 -0,18%
S&P 500 2.294,67 0,07%
NASDAQ 100 5.196,58 0,21%

Nikkei 225 18.907,67 -0,5%

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN: - FREUNDLICH - Die Experten der Helaba halten im Bund-Future weitere Gewinne für möglich. Die Die nächsten Hürden sehen sie bei 164,45 und dem bisherigen Jahreshoch 164,94. Fundamental stünden weiter politische Themen im Vordergrund.
Bund-Future 160.19 -0.04%

DEVISEN: - STABIL - Der Euro kann seine Stabilisierung gegenüber dem US-Dollar vom Vortag bislang einigermassen verteidigen. Nach einem Vortagestief bei 1,0640 Dollar war er zeitweise wieder über 1,07 Dollar zurückgekehrt. Der Dollar/Yen pendelt derweil weiter ohne grössere Impulse um 112.
(Alle Kurse 7:15 Uhr)
Euro/USD 1.0683 -0.05%
USD/Yen 112.16 0.10%
Euro/Yen 119.82 0.05%

ROHÖL - FESTER NACH GOLDMAN-PROGNOSE - Die Ölpreise sind am Donnerstag nach einer Prognose der US-Investmentbank Goldman Sachs zur weiteren Entwicklung des Ölangebots auf dem Weltmarkt gestiegen. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im April 55,37 US-Dollar. Das waren 25 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im März stieg um 21 Cent auf 52,55 Dollar. Trotz des jüngsten Anstiegs der US-amerikanischen Reserven an Rohöl gehen die Experten von Goldman Sachs nach wie vor davon aus, dass es bereits im ersten Halbjahr zu einem Angebotsdefizit an Rohöl auf dem Weltmarkt kommen wird. Die Investmentbank erklärt ihre Einschätzung mit der Kürzung der Fördermenge durch wichtige Ölstaaten zu Beginn des Jahres.

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PRESSESCHAU

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- "9000 Punkte sind möglich", Interview mit Vermögensverwalter Jens Ehrhardt
über den Faktor Donald Trump auf den Kapitalmärkten, HB, S.32,33
- WDH/Berichte: Schäuble muss für 2018 Etatlücke von 8,3 Milliarden stopfen,
HB, S.1,4,5
- Trumps Steuerrevolution, Gastbeitrag von Clemens Fuest, Präsident des
Ifo-Instituts, HB, S.48
- Ivanka Trump war bis Ende Dezember Treuhänderin von Aktienpaketen von News
Corp und 21st Century Fox für Murdoch Töchter, FT, S.1
- L'Oreal prüft Verkauf von Body Shop - soll 1 Mrd Euro bringen, FT, S.11
- Deutsche Bank gibt US Swap Clearing auf, FT, online
- Konservative Fraktion im Europaparlament EVP erteilt EU-Beitritt der Türkei
Absage, SZ, S. 6
- Persil- und Schwarzkopf-Hersteller Henkel an Kauf von Sealed-Air-Tochter
interessiert, New York Post
- WDH/'Bild': A400M-Pannen teuer für Hersteller Airbus - A400M-Pannen kostet
Airbus 40 Millionen Euro Schadenersatz, S. 1
- Versorger wollen Rekordzahl von 69 Kraftwerken abschalten, Gespräch mit Chef
des Energieverbandes (BDEW), Stefan Kapferer, Bild, S. 1
- Hochverschuldetes Griechenland will 1,2 Milliarden Euro in Umrüstung von
Kampfjets stecken, Bild, S. 2
- Chef des Bankhauses Hauck & Aufhäuser will Institut auf weiteres Wachstum
trimmen, Gespräch mit Michael Bentlage, BöZ, S. 3
- BMW wirbt neuen Chefdesigner Jozef Kaban vom Volkswagen-Konzern ab,
Automobilwoche
- Wie die Wirtschaft Donald Trump treffen kann, Gastbeitrag von Ökonom Thomas
Straubhaar, Welt, S. 10
- Nahverkehr: Im bundesweiten Vergleich schneiden Köln und Duisburg am
schlechtesten ab, Zeit

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07.02.2017 08:12
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DEUTSCHLAND: - LEICHTER - Schwache Vorgaben aus Übersee dürften den Dax am Dienstag zunächst belasten. Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex rund zwei Stunden vor dem Start 0,09 Prozent tiefer auf 11 499 Punkte. Bereits am Vortag war das Börsenbarometer infolge politischer Sorgen um mehr als 1 Prozent abgerutscht. Aussagen der französischen Spitzenkandidatin des Front National, Marine Le Pen, hatten Ängste in puncto der Zukunft des Euroraums geschürt. Zudem bleibt die Politik des US-Präsidenten Donald Trump Thema.

USA: - KAUM VERÄNDERT - Die Wall Street zollte am Montag den Gewinnen vor dem Wochenende Tribut und schloss letztlich kaum verändert. Die zuletzt auf Hochtouren laufende Berichtssaison legte zu Wochenbeginn eine Atempause ein - damit fehlten von dieser Seite Impulse für eine klare Richtung. Auch kursbewegende Konjunkturdaten gab es zum Wochenauftakt keine.

ASIEN: - LEICHTE VERLUSTE - An den asiatischen Börsen dominierten am Morgen etwas die Verlierer. Die Ausschläge hielten sich aber in Grenzen.
DAX 11.509.84 -1.22%
XDAX 11.508.90 -1.32%
EuroSTOXX 50 3.238.31 -1.06%
Stoxx50 2.993.91 -0.48%

DJIA 20.052.42 -0.09%
S&P 500 2.292.56 -0.21%
NASDAQ 100 5.167.96 0.12%

Nikkei 225 18.910,78 -0,3%

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN: - GEWINNE ERWARTET - Mit Blick auf den US-Handel rechnet die National-Bank mit einem freundlichen Anleihemarkt. Im Fokus stünden weiter die politischen Probleme, die tags zuvor dazu beigetragen hätten, dass vor allem die italienischen und französischen Staatsanleihekurs unter Druck standen und mit ihnen die Peripherie. Die Anleger suchten nach Sicherheit, hiess es.
Bund-Future 160.19 -0.04%

DEVISEN: - 1,07 USD GEFÄHRDET - Der Euro präsentiert sich weiter schwach und kann die Marke von 1,07 US-Dollar am Morgen nur noch knapp verteidigen. Tags zuvor hatte eine Rede der rechtsextremen französischen Präsidentschaftskandidatin Marine Le Pen (Front National) die Sorgen um den künftigen Zusammenhalt des Euroraums verstärkt. Gegenüber dem Yen fiel der Dollar auf ein weiteres Tief seit November.
(Alle Kurse 7:15 Uhr)
Euro/USD 1.0698 -0.49%
USD/Yen 111.84 0.07%
Euro/Yen 119.65 -0.42%

ROHÖL - STABIL - Die Ölpreise haben sich am Dienstag nach den Verlusten vom Vortag wenig verändert. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im April 55,83 US-Dollar. Das waren elf Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im März stieg um sieben Cent auf 53,08 Dollar. Nach Einschätzung von Marktbeobachtern laste die Aussicht auf weiter steigende Ölreserven in den USA auf den Notierungen am Ölmarkt. Experten gehen davon aus, dass die Lagerbestände an Rohöl die fünfte Woche in Folge gestiegen sind. Die amerikanische Regierung wird die Daten zu den Reserven der vergangenen Woche am Mittwoch veröffentlichen.

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PRESSESCHAU

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- "Frankfurt soll Hauptquartier werden", Interview mit Andrey Kostin, Chef der russischen VTB-Bank, S. 30

- Deka-Vorstand stimmt Mitarbeiter aufs Sparen ein, FAZ, S. 19

- Ehemaliger Co-Deutsche-Bank-Chef Jürgen Fitschen tritt in den Beirat der Deutsche Oppenheim ein, FAZ, S. 25

- Disney-Unternehmenschef Robert Iger könnte Amtszeit nochmals verlängern - Schwierigkeiten bei Nachfolgesuche, WSJ, S. 1

- Foxconn an Anteil von Toshibas Computerchipgeschäft interessiert, WSJ, online

- Mehr Transport-Flugzeuge vom Typ A400M für die Bundeswehr, SZ, S. 1,6

- "16 Millionen Euro Gehalt sind zu viel", Interview mit dem Chef der Corporate-Governance-Kommission Manfred Gentz, Welt, S.12

- "Europäische Abwicklungsplattform T2S führt zu höherer Finanzmarktstabilität", Interview mit Berthold Kracke, Chef von Clearstream Banking, BöZ, S.1,3

- Deutsche Telekom will rumänische Tochter loswerden, BöZ, S.7

- GE Mannheim: Interessenausgleich und Sozialplan ist nach Aussagen von GE-Power-AG-Chef Alf Henryk Wulf unterschrieben, Mannheimer Morgen

- Thyssenkrupp-Betriebsrat erhöht Druck auf Konzernchef Heinrich Hiesinger, Westdeutsche Allgemeine Zeitung

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06.02.2017 08:14
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DEUTSCHLAND: - STABIL - Nach einer schwächeren Vorwoche dürfte der Dax sich am Montag zunächst weiter stabilisieren. Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex rund zwei Stunden vor dem Start 0,05 Prozent höher auf 11 657 Punkte. Im Fokus bleibt neben der Politik des neuen US-Präsidenten Donald Trump vor allem die Entwicklung des Eurokurse. Die Gemeinschaftswährung hatte zuletzt zum US-Dollar deutlich zugelegt. Ein starker Euro kann aber nachteilig für die Exportwirtschaft der Eurozone sein.

USA: - HÖHER - Positiv interpretierte Arbeitsmarktzahlen haben am US-Aktienmärkte für steigende Kurse gesorgt. Angeführt wurde die Gewinnerliste am Freitag von einem starken Finanzsektor. US-Präsident Donald Trump stellte mit einem Dekret am Freitag die Weichen dafür, entscheidende Regelungen für die US-Finanzbranche zu lockern. Davon könnten vor allem die mächtigen Wall-Street-Firmen profitieren. Entsprechend gehörten die Aktien von Morgan Stanley und Goldman Sachs mit Kursaufschlägen von rund 5 Prozent zu den grössten Gewinnern.

ASIEN:- GEWINNE - Asiens Börsen sind der Wall Street am Montag in die Gewinnzone gefolgt. Auch hier waren es die Finanzwerte, die zulegten, nachdem US-Präsident Donald Trump die Bankenregulierung in den Vereinigten Staaten aufweichen will. Anleger erhoffen sich dadurch steigende Gewinne. Für Unterstützung sorgten auch Wirtschaftsdaten aus China, wo bei den Dienstleistern weiter gute Stimmung herrscht. Der Nikkei 225 in Tokio schloss knapp unter 19 000 Punkten.
DAX 11.651,49 0,20%
XDAX 11.663,03 0,09%
EuroSTOXX 50 3.273,11 0,60%
Stoxx50 3.008,31 0,83%

DJIA 20.071,46 0,94%
S&P 500 2.297,42 0,73%
NASDAQ 100 5.161,60 0,27%

Nikkei 225 18.976,71 0,3% (Schlussstand)

---------- ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN: - KONSOLIDIERUNG - Mangels fundamentaler Einflussfaktoren dürfte es am Montag zu einer Konsolidierung kommen, schrieben Viola Julien und Ulrich Wortberg von der Helaba am Morgen. Dafür spreche auch das technische Umfeld, das keine klare Richtung vorgebe. Die Handelsspanne am Tage sehen die Experten bei 161,35 bis 163,00.
Bund-Future 162,33 0,04%

DEVISEN: - EURO UNTER 1,08 DOLLAR - Der Kurs des Euro hat seine Gewinne aus der Vorwoche am Montag weitgehend verteidigen können. Am Morgen kostete die Gemeinschaftswährung 1,0776 US-Dollar. In den Tagen zuvor war der Euro über 1,08 Dollar gestiegen. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Freitag auf 1,0741 Dollar festgesetzt.
(Alle Kurse 7:10 Uhr)
Euro/USD 1,0776 -0,04%
USD/Yen 112,56 -0,12%
Euro/Yen 121,29 -0,16%

ROHÖL - TEURER - Die Ölpreise sind am Montag weiter gestiegen. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im April 57,00 US-Dollar. Das waren 19 Cent mehr als am Freitag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im März stieg um 20 Cent auf 54,03 Dollar. Marktbeobachter erklärten den Anstieg der Ölpreise weiter mit Sanktionen, die die US-Regierung am Freitag gegen den Iran verhängt hatte. Zuvor war von dem Opec-Land ein Raketentest durchgeführt worden.

---------- UMSTUFUNGEN VON AKTIEN

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- BERENBERG HEBT ZIEL FÜR BANCO SANTANDER AUF 3,00 (2,80) EUR - 'SELL' - GOLDMAN HEBT ZIEL FÜR UNIBAIL-RODAMCO AUF 263 (252) EUR - 'NEUTRAL' - HSBC HEBT LLOYDS AUF 'BUY' (HOLD) - ZIEL 75 (60) PENCE - HSBC HEBT ZIEL FÜR BARCLAYS AUF 260 (250) PENCE - 'BUY' - HÄNDLER: BARCLAYS HEBT ZIEL FÜR SWISS RE AUF 90,90 (90,50) CHF - HÄNDLER: DEUTSCHE BANK HEBT TOTAL AUF 'BUY' (HOLD) - HÄNDLER: RBC SENKT RECKITT BENCKISER AUF 'UNDERPERFORM' (SECTOR PERFORM)

---------- PRESSESCHAU

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- Wirtschaftsweise Isabel Schnabel warnt vor Abwärtswettlauf in der Finanzregulierung, Interview, HB, S.7 - Ifo-Chef Clemens Fuest warnt vor US-Präsident Donald Trump, mahnt dringend Reformen in Deutschland an, Interview, HB, S.12/13 - "Es drohen bis zu zehn Jahre Freiheitsstrafe", Interview mit Bafin-Chefin Elisabeth Roegele zu Insiderhandel, HB, S.31 - CDU für flexiblere Arbeitszeiten, FAZ, S.17 - Gemeindebund beklagt hohen Investitionsrückstand, Gespräch mit Gerd Landsberg, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städte- und Gemeindebunds, FAZ, S.17 - Axel Springer will Upday-News-App in 16 europäischen Ländern in diesem Jahr rausbringen, FT, S.14 - Fast 650.000 neue Hartz IV-Widersprüche in 2016, Bild, S. 1 - Unionsminister blockieren Gesetzentwurf für Musterklage, SZ, S. 17 -"Wir sind eine Zentralbank und kein Hedgefonds", Interview mit Thomas Jordan, Chef der schweizerischen Nationalbank, SZ, S. 18 - Ergebnis der Abstimmung der Air-France-Piloten über Aufbau einer konzerneigenen Billigfluglinie könnte am 15. Februar vorliegen, Le Figaro - In Deutschland wird der Strom knapp, Welt, S. 1,9 - VW-Dieselskandal: IG-Metall fordert Prüfung von Schadensersatzansprüchen gegen Ferdinand Piech, SZ, S. 19 - Wirtschaftsrat der Union warnt vor Eurobonds durch die Hintertür, Gespräch mit dem Generalsekretär des CDU-Wirtschaftsrates Wolfgang Steiger, SZ, S.20

(WDH: Diese Meldung wurde bereits am Vorabend erstmals publiziert und ist als Service wiederholt worden.)

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---------- TAGESVORSCHAU / KONJUNKTURPROGNOSEN

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TERMINE MIT ZEITANGABE

08:00 D: Auftragseingang Industrie 12/16

10:00 D: Metro Hauptversammlung, Düsseldorf

10:00 D: VDMA Auftragseingang 12/16

10:30 D: Sentix-Konjunkturindex 02/17

15:00 EU: Rede von EZB-Präsident Draghi, Brüssel

15:45 EU: EZB Monatsbericht 01/17

22:00 USA: 21st Century Fox Q2-Zahlen

22:30 USA: Rede Fed-Präsident von Philadelphia, Harker,
über "FinTech Regulation" in San Diego

TERMINE OHNE GENAUE ZEITANGABE

I: Unicredit Start der Kapitalerhöhung

IRL: Ryanair Q3-Zahlen

J: Toyota Q3-Zahlen

J: Suzuki Q3-Zahlen

USA: Hasbro Q4-Zahlen

SONSTIGE TERMINE

B: Treffen der EU-Aussenminister, Brüssel

09:00 D: Mündliche Verhandlung im Prozess eines Autobesitzers gegen VW als
Verkäufer im Zuge des VW-Abgasskandals, Braunschweig

10:30 D: Pk Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) der
Hans-Böckler-Stiftung zu Finanzmarktstabilitätsreport, Berlin

15:00 D: Verhandlung wegen einstweiliger Verfügung gegen Facebook nach
Fake-News-Vorwurf, Würzburg

17:30 D: Jahres-Pk Sparkassenverband Westfalen-Lippe, Münster

D: Ausserordentliche Sitzung des Aufsichtsrat-Personalausschusses der
Deutschen Bahn mit Beratung über Nachfolge von Bahnchef Rüdiger

KONJUNKTURPROGNOSEN FÜR DIE EUROZONE UND DIE USA

Prognose Vorwert

EUROZONE

08:00 Uhr

Deutschland

Auftragseingang Industrie

Dezember

Monatsvergleich +0,5 -2,5

Jahresvergleich +4,1 +3,0

10:30 Uhr

Eurozone

Sentix-Investorenvertrauen

Februar (Punkte) 16,8 18,2

USA

--- keine entscheidenden Daten erwartet ---

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03.02.2017 08:16
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DEUTSCHLAND: - STABIL - Die Anleger am deutschen Aktienmarkt bleiben am Freitag vor der Veröffentlichung des US-Arbeitsmarktberichts vorsichtig. Der Broker IG taxierte den Dax rund zwei Stunden vor dem Start 0,05 Prozent höher auf 11 634 Punkte. Im bisherigen Wochenverlauf hat die etwas abgeebte Euphorie über die Politik des neuen US-Präsidenten Donald Trump auf den Kursen gelastet: Der Dax hat bisher rund 1,5 Prozent eingebüsst.

USA: - KAUM VERÄNDERT - Die Anleger an den US-Aktienmärkten haben sich am Donnerstag kaum aus der Deckung gewagt. Die wichtigsten Indizes schlossen trotz diverser stark schwankender Aktien nur wenig verändert. Im Fokus stand weiter die Quartalsberichtssaison der Unternehmen. Zudem sorgte eine mögliche Milliardenübernahme für Gesprächsstoff. Robuste US-Konjunkturdaten gaben kaum Impulse.

ASIEN: - CHINA MELDET SICH MIT LEICHTEN VERLUSTEN ZURÜCK - Nach der Feiertagspause zum chinesischen Neujahresfest meldeten sich die Festlandbörsen mit leichten Verlusten zurück. Die Stimmung in kleineren und mittelgrossen privaten Industrieunternehmen fiel nicht so gut aus wie erhofft. Die Tokioter Börse trat zum Ende einer schwachen Woche auf der Stelle.
DAX 10.431.77 -1,34%
XDAX 10.546.93 0,76%
EuroSTOXX 50 3.012.88 -1,32%
Stoxx50 2.852.97 -0,83%

DJIA 18.325.07 1.32%
S&P 500 2.159.04 1,47%
NASDAQ 100 4.764.65 1,78%

Nikkei 225 18.918,20 -0,02%

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN: - LEICHTER - Die Helaba sieht positive Vorgaben für den US-Arbeitsmarktbericht als klaren Höhepunkt des Tages. "Die Konsensschätzung von 175 Tausend dürfte übertroffen werden", so die Experten mit Blick auf den Stellenaufbau. Dies dürfte ihrer Meinung nach den Bund-Future tendenziell belasten.
Bund-Future 163.54 -0.04%

DEVISEN: - KAUM BEWEGT TROTZ BOJ-AKTION - Nachdem der Euro tags zuvor wieder deutlicher von der Marke von 1,08 US-Dollar abgeprallt war, tritt er am Morgen im Bereich von 1,0750 auf der Stelle. Auch im Dollar/Yen ist per saldo kaum Bewegung. Für kurze Turbulenzen hatte in der Nacht aber die Bank of Japan gesorgt. Sie hatte zunächst mit einem unerwartet kleinen Anleiherückkaufvolumen überrascht, nur um später dann für einige Laufzeiten Kaufbereitschaft in unlimitierter Höhe zu signalisieren. Letztlich kam es daher nicht zu einer nachhaltigen Bewegung. Gewartet wird nun auf den US-Arbeitsmarktbericht.
(Alle Kurse 7:15 Uhr)
Euro/USD 1.1235 0,00%
USD/Yen 101.91 0,06%
Euro/Yen 114.50 0,07%

ROHÖL - FESTER - Die Ölpreise haben am Freitag im frühen Handel zugelegt. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im April 56,86 US-Dollar. Das waren 30 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im März stieg um 36 Cent auf 53,90 Dollar.

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PRESSESCHAU

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- Henkel-Chef Hans Van Bylen: Sind für veränderten Welthandel unter US-Präsident Donald Trump gut aufgestellt, Interview, HB, S. 16, 17

- Wirtschafts-Sachverständiger Lars Feld erwartet nach Brexit Steuerwettbewerb: Wir müssen darin bestehen, FAZ, S. 15

- Bundesregierung streitet über Griechenland-Hilfe, HB, S. 1, 8, 9

- Kik-Chef Patrick Zahn: Mindestlöhne der Textilarbeiter müssen steigen, Interview, FAZ, S. 18

- Michael Voigtländer vom Institut der deutschen Wirtschaft Köln plädiert für Bestellerprinzip auch bei Immobilienkäufen über Makler, Interview, FAZ, S. 11

- USA haben bei SpaceX-Plänen für bemannte Raumfahrt Sicherheitsbedenken - Probleme mit Turbinenschaufeln, WSJ, B4

- Früherer Tui-Chef Michael Frenzel soll Aufsichtsratschef der Deutschen Bahn werden - neuer Vorstandschef noch im Frühjahr, Bild, S. 2

- Allianz-Chef Oliver Bäte will auf interne Gegner zugehen und auf Übernahmen nicht verzichten, Interview, WiWo

- Fresenius Medical steigt mit 70 Prozent bei Cura Day Hospitals ein, Australian Financial Review

- Kartelle: Nach Schlecker-Insolvenzverwalter verklagen auch Metro, Rossmann, Müller und Kaufland Lieferanten, WiWo

- HSH Nordbank: Bankenaufsicht fürchtet gravierende Folgen einer Abwicklung für die Sparkassen, WiWo

- Aktionärsschützer hält Ermittlungen gegen den Chef der Deutschen Börse für "PR-Supergau", Interview mit dem Vizepräsidenten der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW), Klaus Nieding, Welt, S.13

- Dasselbe Gericht fällt drei unterschiedliche Urteile im VW-Skandal, Welt, S. 11

- Ökonom Gustav Horn: Notfalls Strafzölle auf US-Produkte erheben, Interview mit dem Direktor des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung Düsseldorf, WiWo

- WDH: Trump-Firmen kassierten Millionen an Wahlkampfgeldern, USA Today

- Chef des SPD-Wirtschaftsforums, Michael Frenzel: Martin Schulz sollte Steuern senken, Interview, WiWo

- CDU-Politiker Jens Spahn: Widerspruch bei Schulz' Kritik an Manager-Boni, Interview, Neue Osnabrücker Zeitung

- Athen: EU-Kommission soll Verteilung von Flüchtlingen durchsetzen, Interview mit dem griechischen Migrationsminister Ioannis Mouzalas, Welt, S. 6

- CDU-Wirtschaftsrat fordert Steuerwettbewerb mit USA und Grossbritannien, Interview mit Generalsekretär Wolfgang Steiger, Funke Mediengruppe

- Erbschaftssteuer-Rekord - Reichste Erben leben in Hessen, Bild, S. 1

- Amazon will in Indien Genehmigung für Online-Lebensmittelverkauf, Economic Times

- Ex-Pleitefirma Prokon schreibt zweistelligen Millionenverlust in 2016 und stoppt alle Windprojekte in Polen, WiWo

- Sachverständiger prüft Sanierungsplan von DB Cargo, WiWo

- Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) plant Hilfspaket für Güterbahnen, WiWo

- Schufa wächst kräftig - 12,5 Prozent mehr Umsatz, Interview mit dem Vorstandsvorsitzenden Michael Freytag, WiWo

- Gebäudeenergiegesetz: CDU will Erleichterungen auch für Private, Interview mit CDU/CSU-Fraktionsvize Michael Fuchs, WiWo

(WDH: Diese Meldung wurde bereits am Vorabend erstmals publiziert und ist als Service wiederholt worden.)

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02.02.2017 08:13
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DEUTSCHLAND: - LEICHTER - Ein weiterhin starker Euro dürfte den deutschen Aktienmarkt am Donnerstag zunächst etwas belasten. Impulse geben zudem die Geschäftszahlen der Deutschen Bank, Daimler und Infineon. Nach der Kurserholung am Vortag taxierte der Broker IG den Dax rund zwei Stunden vor dem Start 0,34 Prozent tiefer auf 11 620 Punkte. Damit bewegt sich der deutsche Leitindex aber weiterhin auf hohem Niveau. Der Kurs des US-Dollar geriet nach der Zinsentscheidung der US-Notenbank am Vorabend wieder etwas unter Druck, der Euro legte im Gegenzug zu. Die Fed beliess den Leitzins unverändert und bekräftigte, dass künftige Zinserhöhungen nur schrittweise erfolgen werden. Wichtiger Treiber für die Aktienmärkte bleibt zudem die Politik des neuen US-Präsidenten Donald Trump.

USA: - ABGESCHMOLZENE GEWINNE - An der Wall Street ging es zur Wochenmitte etwas aufwärts. Unerwartet gute Geschäftszahlen von Apple und erfreuliche Daten vom US-Arbeitsmarkt sorgten für einen guten Start, die Gewinne schmolzen dann allerdings deutlich zusammen. Die Fed bekannte sich weiter zu einem moderaten Tempo mit schrittweisen Zinserhöhungen.

ASIEN: - JAPAN SCHWACH, CHINA ZU - Die Tokioter Börse bekam am Morgen wieder die Yen-Stärke gegenüber dem US-Dollar zu spüren. Zudem habe der Reigen bevorstehender Bilanzen für Zurückhaltung gesorgt. An diesem Donnerstag stehen beispielsweise Sony, Panasonic und Nippon Steel auf der Agenda. Auf dem chinesischen Festland wird feiertagsbedingt weiter nicht gehandelt.
DAX 11.659.50 1.08%
XDAX 11.665.01 0.63%
EuroSTOXX 50 3.258.92 0.87%
Stoxx50 3.004.89 0.85%

DJIA 19.890.94 0.14%
S&P 500 2.279.55 0.03%
NASDAQ 100 5.152.69 0.70%

Nikkei 225 18.914,58 -1,2%

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN: - KONSOLIDIERUNG - Die Experten der Helaba rechnen angesichts eines impulsarmen Kalenders mit einer Konsolidierung im Bund-Future. "Auf der Unterseite bleiben der Bereich 161,31/35 sowie die Marke 160,80 relevant, ein erster Widerstand zeigt sich bei 162,29", hiess es.
Bund-Future 160.19 -0.04%

DEVISEN: - EURO WIEDER RICHTUNG 1,08 USD - Der Euro orientierte sich nach dem kleineren Rückschlag zur Wochenmitte am Morgen wieder Richtung 1,08 US-Dollar. Auch zum Yen verlor die US-Währung wieder an Boden. Das seien Nachwirkungen der Signale der Fed, die es mit Zinserhöhungen nicht eilig habe, hiess es.
(Alle Kurse 7:15 Uhr)
Euro/USD 1.0793 0.22%
USD/Yen 112.57 -0.55%
Euro/Yen 121.50 -0.33%

ROHÖL - LEICHTER - Die Ölpreise sind am Donnerstag im frühen Handel leicht gesunken. Den grössten Teil ihrer deutlichen Gewinne vom Vortag haben sie aber behalten. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im April 56,61 US-Dollar. Das waren 19 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im März sank um 25 Cent auf 53,63 Dollar. Ein überraschend starker Anstieg der US-Ölreserven konnte die Preise am Vortag nur für kurze Zeit belasten. Im Anschluss legten sie kräftig zu. Händler führten dies darauf zurück, dass zeitgleich mit den Lagerdaten auch Zahlen zur US-Ölproduktion veröffentlicht wurden. In der vergangenen Woche war die Förderung demnach um 0,5 Prozent auf 8,92 Millionen Barrel gesunken.

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PRESSESCHAU

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- Munich Re blickt sich nach Zukäufen um, Interview mit Finanzvorstand Jörg Schneider, HB, S.1,28

- "Weltweite Vertrauenskrise" - Wachsende Kluft zwischen Führungsschicht und Bevölkerung, Interview mit Sparkassenpräsident Georg Fahrenschon, HB, S.1,30

- "Moraltest für die Wirtschaft", Interview mit dem früheren US-Finanzminister Larry Summers zu Trumps Wirtschaftspolitik, HB, S.6,7

- IG Metall stützt Autozulieferer Grammer, HB, S.22

- Bankier Philippe Oddo richtet BHF Bank neu aus - Oddo Sydler auch betroffen, HB, S.31

- Wechsel an der Spitze des Rüstungsverbands, HB, S.17

- Zalando baut seine Modemesse Bread & Butter aus, HB, online

- Streit um Gehälter von VW-Manager, FAZ, S.1,2

- Facebook will mit App ins TV-Geschäft mit Set-Top-Boxen einsteigen, WSJ, B3

- Britische Regierung verabschiedet sich von Sondervereinbarungen für Verbleib in der EU-Zollunion, Welt, S. 11

- Chef des Auswärtigen Ausschusses im EU-Parlament, David McAllister (CDU), schliesst EU-Beitritt der Türkei aus, Welt, S. 6

- Fast alle Flüchtlinge erhalten Rechtsanspruch auf unbefristeten Aufenthalt, Welt Online

- EDF streicht mehr Stellen - bis zu 7000 Stück, AFP

- US-Bankenaufseher Thomas Hoenig bleibt hart im Streit um Kapitalvorgaben für Banken, Zeit

- "Basel III" könnte 18 bis 20 deutsche Banken hart treffen, Zeit

- Wissenschaftler besorgt über Forschungsdialog mit den USA, Zeit

- Hamburg und Kiel geben HSH-Millionen noch nicht verloren, Zeit

- Bahn-Aufsichtsratschef Utz-Hellmuth Felcht weist Kritik von sich, Zeit

- VW-Dieselskandal: 75 Prozent der manipulierten Autos fahren noch mit Schummelsoftware, Auto Motor und Sport

(WDH: Diese Meldung wurde bereits am Vorabend erstmals publiziert und ist als Service wiederholt worden.)

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01.02.2017 08:10
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DEUTSCHLAND: - ERHOLUNGSVERSUCH - Nach einem schwachen Ausklang des Januar dürfte der Dax am Mittwoch einen Erholungsversuch starten. Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex rund zwei Stunden vor dem Start 0,62 Prozent höher auf 11 607 Punkte. In den vergangenen Tagen war ein fast schon überbordender Optimismus bezüglich der Wirtschaftspolitik unter dem neuen US-Präsidenten Donald Trump spürbar abgeebbt. Hinzu kam der im Vergleich zum US-Dollar wieder erstarkte Euro, der die Kurse diesseits des Atlantik belastete. Das Plus des Dax für den ersten Monat des Jahres schmolz auf rund ein halbes Prozent ab.

USA: - LEICHTE VERLUSTE - Die Verunsicherung über die US-Abschottungspolitik hat auch am Dienstag für Zurückhaltung unter den Wall-Street-Anlegern gesorgt. Eine Reihe neuer US-Konjunkturdaten wirkte sich tendenziell ebenso negativ auf die Kurse aus wie enttäuschende Geschäftszahlen einiger namhafter Unternehmen. Auch die bevorstehende Zinsentscheidung der amerikanischen Notenbank Fed am heutigen Mittwoch spielte bereits eine Rolle.

ASIEN: - JAPAN FÄNGT SICH - Für den Tokioter Nikkei setzte sich der Kursrutsch zunächst bis unter die Marke von 19 000 Punkten fort. Starke Einzelhandelswerte sowie eine Stbilisierung des US-Dollar gegenüber dem Yen brachten dann jedoch eine imposante Wende.
DAX 11.535.31 -1.25%
XDAX 11.591.61 -0.99%
EuroSTOXX 50 3.230.68 -0.98%
Stoxx50 2.979.48 -0.81%

DJIA 19.864.09 -0.54%
S&P 500 2.278.87 -0.09%
NASDAQ 100 5.116.77 -0.24%

Nikkei 225 19.148,08 +0,6%

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN: - TECHNISCH ANGESCHLAGEN - Technisch bleibt der Bund-Future laut den Experten der Helaba angeschlagen. Im Fokus stünden im Vorfeld der Fed-Entscheidung aus den USA der ISM-Index des Verarbeitenden Gewerbes sowie der ADP-Report zur Beschäftigungsentwicklung.
Bund-Future 160.19 -0.04%

DEVISEN: - LEICHTER - Nach dem grossen Sprung über 1,08 US-Dollar am Vortag kam der Euro am Morgen etwas zurück. Verantwortlich für über 1 Cent Aufwertung war am Vortag der Handelsberater des US-Präsidenten, Peter Navarro, der Deutschland vorgeworfen hatte, den "stark unterbewerteten" Euro auszunutzen. Auch Inflationsdaten aus der Eurozone überraschten im Ausmass des Anstiegs.
(Alle Kurse 7:15 Uhr)
Euro/USD 1.0785 -0.10%
USD/Yen 113.21 0.28%
Euro/Yen 122.10 0.18%

ROHÖL - LEICHTER - Die Ölpreise sind am Mittwoch im frühen Handel leicht gesunken. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im April 55,43 US-Dollar. Das waren 15 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im März sank um 11 Cent auf 52,70 Dollar.

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UMSTUFUNGEN VON AKTIEN

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- GOLDMAN SENKT ZIEL FÜR SOFTWARE AG AUF 32 (33) EUR - 'SELL'

- HSBC HEBT ZIEL FÜR HEIDELBERGCEMENT AUF 117 (90) EUR - 'BUY'

- HSBC SENKT DEUTZ AUF 'HOLD' (BUY) - ZIEL 6,50 (5,80) EUR

- HÄNDLER: JEFFERIES SENKT METRO AUF 'HOLD' (BUY)

- HÄNDLER: MORGAN STANLEY NIMMT HEIDELBERGCEMENT MIT 'EQUAL-WEIGHT' WIEDER AUF

- S&P GLOBAL HEBT ZIEL FÜR SIEMENS AUF 135 (125) EUR - 'BUY'

- WDH/HÄNDLER: LBBW HEBT HEIDELBERGER DRUCK AUF 'KAUFEN' (HALTEN)

- HSBC HEBT ZIEL FÜR CRH AUF 38 (34) EUR - 'BUY'

- HSBC HEBT ZIEL FÜR LAFARGEHOLCIM AUF 72 (63) CHF - 'BUY'

- HSBC HEBT ZIEL FÜR SAINT-GOBAIN AUF 47 (38) EUR - 'HOLD'

- HSBC SETZT LAFARGEHOLCIM AUF 'EUROPE SUPER TEN' LISTE

- HÄNDLER: BARCLAYS HEBT VESTAS AUF 'OVERWEIGHT' (EQUAL WEIGHT)

- MORGAN STANLEY SENKT CRH AUF 'UNDERWEIGHT' (EQUAL-WEIGHT) - ZIEL 30,50 (27) EUR

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PRESSESCHAU

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- Deutsche Bank befürchtet weiter Milliardenstrafe in Russland-Affäre, FAZ, S. 22

- Deutsche Bank plant neues Konzept für Vorstandsboni, HB, S. 32

- USA im Visier für schwarze EU-Steueroasenliste, HB, S. 1, 4, 5

- FDP-Chef Christian Lindner kritisiert hohe Abfindung für ausgeschiedene VW-Vorstandsfrau Christine Hohmann-Dennhardt, HB, S. 1, 19, 27, FAZ, S. 15

- Donald Trumps Protektionismus muss gestoppt werden, Gastbeitrag des Präsidenten des Instituts für Weltwirtschaft in Kiel, Dennis Snower, HB, S. 48

- Nach dem abrupten Abgang von Bahn-Chef Rüdiger Grube könnte auch der oberste Bahn-Aufseher, Utz-Hellmuth Felcht, sein Amt verlieren, HB, S. 1, 16

- Ungeachtet der langwierigen Suche nach einem neuen Kooperationsmodell will sich die BASF-Tochtergesellschaft Wintershall weiterhin an der umstrittenen Erweiterung der Ostsee-Pipeline Nord Stream beteiligen, Interview mit Thilo Wieland, für Russland zuständiges Winterhall-Vorstandsmitglied, FAZ, S. 19

- Steuervorteil für Autogas ("Liquefied Petroleum Gas", LPG) soll 2018 auslaufen, FAZ, S. 23

- Die Kommunen sind in Sorge, künftig keinen Stadtvertreter oder Landräte mehr in den Verwaltungsrat ihrer Finanzinstitute schicken zu können, FAZ, S. 18

- Frühere Dürr-Tochtergesellschaft, die Mess- und Wägetechnikgesellschaft Schenck Process, bald im Verkauf, FAZ, S. 19

- Im Zusammenhang mit dem Diesel-Abgasskandal prüft die Staatsanwaltschaft Frankfurt Ermittlungen gegen Verantwortliche bei Opel, hr-info

- Allianz-Chef Oliver Bäte gerät wegen Flügen mit Firmenjet in die Kritik, Welt, S. 11

- Europas oberste Bankenaufseherin: Gemeinsame Einlagensicherung wird kommen, Interview mit der Chefin des Einheitlichen Bankenaufsichtsmechanismus, Danièle Nouy, Welt, S. 10

- Energiekonzern EDF will bis 2019 mehr Stellen streichen als geplant, Le Figaro

- Wirtschaftsweise Isabel Schnabel fordert EZB wegen höherer Inflation zum schrittweisen Herunterfahren der Anleihekäufe auf, Interview, BöZ, S. 1

- MLP gewinnt mehr als 50 000 Interessenten über das Web, Interview mit Vorstandsvorsitzenden Uwe Schroeder-Wildberg, BöZ, S. 5

- US-Einreisebeschränkungen: Aussenhandelsverband rechnet mit negativen Folgen für deutsche Wirtschaft, Funke Medien

- Designierter SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz fordert höhere Löhne in Deutschland, will neue Akzente in der Steuerpolitik setzen und mahnt Konzept zur Erhaltung der deutschen Wirtschaftskraft an, Funke Medien

- Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries (SPD) warnt vor Gefahren für deutsche Wirtschaft durch neue US-Regierung, Interview, Bild, S. 2

- EU-Staaten wollen gegen Trumps Reisebeschränkungen protestieren, Welt online

- Ausländische Lkw legten 13,3 Milliarden Maut-Kilometer in Deutschland zurück, Bild, S. 1

- ZF-Chef Stefan Sommer schlägt engere Zusammenarbeit mit Bosch und Continental vor - ZF bündelt seine Denkfabriken in den USA, Automobilproduktion

- Hessens Finanzminister Thomas Schäfer (CDU) will an Abgeltungsteuer festhalten, Stuttgarter Zeitung, Stuttgarter Nachrichten

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31.01.2017 08:14
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DEUTSCHLAND: - KAUM VERÄNDERT - Nach dem Rückschlag zum Wochenstart dürfte der Dax am Dienstag kaum verändert starten. Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex rund zwei Stunden vor dem Start 0,06 Prozent tiefer auf 11 675 Punkte. Am Vortag war das Börsenbarometer um mehr als 1 Prozent gefallen, nachdem der Optimismus der Anleger in puncto Wirtschaftspolitik des US-Präsidenten Donald Trump infolge eines Einreiseverbotes für Menschen aus einigen muslimisch geprägten Ländern einen Dämpfer erhalten hatte. Noch sei es zu früh, den "Trump Trade" für beendet zu erklären, sagte Analyst Michael Hewson vom Broker CMC Markets UK. Allerdings seien sich die Anleger nun auch der Risiken der möglichen Politik Trumps bewusster geworden.

USA: - SCHWÄCHER, ABER KURSRUTSCH VERHINDERT - Die Abschottungsstrategie der neuen US-Regierung hat die Wall Street am Montag merklich belastet und den Dow-Jones-Index wieder unter die Marke von 20 000 Punkten gedrückt. Bis zum Handelsende konnten die Indizes ihre Verluste jedoch wieder halbieren.

ASIEN: - JAPAN SCHWACH, CHINA WEITER ZU - Die über das Wochenende verschärften Sorgen um die Politik von Donald Trump belasten die Tokioter Börse auch Dienstag. Der Yen wertet weiter auf, was Exportwerte belastet. In China haben die Anleger aufgrund der Neujahrsfeiertage weiter keine Gelegenheit, entsprechend zu reagieren.
DAX 11.681.89 -1.12%
XDAX 11.706.93 -0.85%
EuroSTOXX 50 3.262.72 -1.23%
Stoxx50 3.003.71 -0.92%

DJIA 19.971.13 -0.61%
S&P 500 2.280.90 -0.60%
NASDAQ 100 5.129.33 -0.75%

Nikkei 225 19.041,34 -1,7%

---------- ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN: - WENIG BEWEGUNG - Das Umfeld spreche derzeit für "Flucht in Sicherheit", so Experte Dirk Gojny von der National-Bank. Dennoch rechnet er mit wenig Bewegung, da sich die Anleger vor dem US-Zinsentscheid zurückhalten dürften.
Bund-Future 160.19 -0.04%

DEVISEN: - KAUM VERÄNDERT - Nach der Berg- und Talfahrt am Vortag tritt der Euro zum US-Dollar aktuell auf der Stelle. Tags zuvor war er zeitweise bis auf 1,0620 Dollar abgerutscht, fand aber schnell wieder zurück an die Marke von 1,07 Dollar. Die Unsicherheit über die Politik von Donald Trump macht sich vor allem im Yen bemerkbar, der gegenüber dem Greenback weiter aufwertet. Japans Zentralbank wird derweil wie erwartet die Geldschleusen vorerst nicht weiter öffnen. Zugleich hob die Notenbank ihre Wachstumsprognose für die drittgrösste Volkswirtschaft der Welt an.
(Alle Kurse 7:15 Uhr)
Euro/USD 1.0699 -0.04%
USD/Yen 113.53 -0.17%
Euro/Yen 121.46 -0.13%

ROHÖL - LEICHTER - Die Ölpreise sind am Dienstag im frühen Handel gesunken. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im März 55,13 US-Dollar. Das waren 10 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) sank um 22 Cent auf 52,41 Dollar. Hinweise auf eine steigende US-Produktion drückten etwas auf die Preise, hiess es aus dem Handel. Die US-Förderung bewege sich in Richtung 9 Millionen Barrel pro Tag, sagt David Lennox, Experte beim Analysehaus Fat Prophets.

---------- UMSTUFUNGEN VON AKTIEN

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- GOLDMAN HEBT ZIEL FÜR BRENNTAG AUF 57 (56) EUR - 'BUY' - HSBC HEBT ZIEL FÜR BMW AUF 75 (70) EUR - 'REDUCE' - HSBC HEBT ZIEL FÜR CONTINENTAL AG AUF 220 (210) EUR - 'BUY' - HSBC HEBT ZIEL FÜR DAIMLER AUF 70 (63) EUR - 'HOLD' - HSBC HEBT ZIEL FÜR HELLA AUF 37,50 (35,00) EUR - 'HOLD' - HSBC HEBT ZIEL FÜR LEONI AUF 44 (38) EUR - 'BUY' - HÄNDLER: BANKHAUS LAMPE SETZT ZALANDO AUF 'ALPHA LIST' - WDH/HÄNDLER: BAADER BANK SENKT TALANX AUF 'SELL' (HOLD) - WDH/HÄNDLER: EXANE BNP HEBT DEUTSCHE BÖRSE AUF 'OUTPERFORM' (NEUTRAL) - WDH/HÄNDLER: HSBC HEBT VTG AG AUF 'BUY' (HOLD)

- GOLDMAN HEBT ZIEL FÜR FIAT CHRYSLER AUF 20,30 (19,70) EUR - 'CONVICTION BUY'

- BERENBERG HEBT ZIEL FÜR NOVARTIS AUF 82 (80) CHF - 'HOLD' - GOLDMAN SENKT ZIEL FÜR AENA AUF 135 (138) EUR - 'NEUTRAL' - GOLDMAN SENKT ZIEL FÜR BBVA AUF 7,80 (7,85) EUR - 'NEUTRAL' - WDH/HÄNDLER: SOCGEN HEBT BP AUF 'BUY' (HOLD) - WDH/HÄNDLER: SOCGEN SENKT SHELL AUF 'HOLD' (BUY)

---------- PRESSESCHAU

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- WDH/Deutsche Bank will 2017 wieder profitabel werden, Interview mit Privat- und Firmenkundenchef Christian Sewing, HB, S. 28-29 - Deutsche Autoindustrie attackiert Brexit-Pläne Londons, Gespräch mit Branchenverbandspräsident Matthias Wissmann (VDA), FAZ, S. 19 - Berater von Japans Premier Shinzo Abe dringt auf mehr Staatsausgaben noch in diesem Jahr, Interview mit Kozo Yamamoto, FT, S. 4 - Einige Investoren von Alcoa-Abspaltung Arconic wollen Unternehmenschef Klaus Kleinfeld loswerden, WSJ, S. A1-A2 - ProSiebenSat.1 will offenbar Kauf des österreichischen Senders ATV in den nächsten Tagen dingfest machen, HB, S. 22 - Irischer Billigflieger Ryanair will doch nicht über den Atlantik fliegen, Interview mit Chef Michael O'Leary, HB, S. 14-15 - Snapchat-Mutter Snap will statt Nasdaq an der NYSE an die Börse gehen, WSJ, S. B1 - WDH/Mexikos Zentralbankchef Augustin Carstens warnt vor der Wirtschaftspolitik von Trump, BöZ, S. 1 und 7, sowie HB, S. 32-33 - WDH/Berichte: Millionenabfindung für VW-Vorstand Christine Hohmann-Dennhardt, Spiegel Online und HB sowie SZ-Gespräch mit Hohmann-Dennhardt, S. 16 - Beteiligungskonzern Indus will weiter zukaufen, Gespräch mit Vorstandschef Jürgen Abromeit, FAZ, S. 19 - Lufthansa will Ticketpreise 2017 senken - Konzernchef Carsten Spohr erhöht Druck im Tarifkonflikt, Gespräch, WAZ - Stadtwerke warnen vor neuem Monopol auf dem Energiemarkt, Interview mit Hauptgeschäftsführerin des Verbands kommunaler Unternehmen (VKU), Katherina Reiche, Welt, S. 10

- Umfrage: Jedes siebte Unternehmen erwägt, wegen des Brexit Abteilungen aus Grossbritannien abzuziehen, Umfrage der Unternehmensberatung EY, SZ, S. 18 - Fluggesellschaft Air France KLM hat vergangenes Jahr 30 Millionen Passagiere befördert, Les Echos - Ex-Chef des Bundesamts für Flüchtlinge und Migration, Frank-Jürgen Weise: Langjährig Geduldete arbeiten lassen, n-tv, online - SPD-Fraktionvize Carola Reimann fordert Nachbesserungen beim Mindestlohn, Gespräch, Funke Mediengruppe - Deutsche Wirtschaft fürchtet negative Folgen durch Trumps Einreiseverbot für Muslime, Gespräch mit Hauptgeschäftsführer des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) Martin Wansleben, BöZ, S. 9

(WDH: Diese Meldung wurde bereits am Vorabend erstmals publiziert und ist als Service wiederholt worden.)

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---------- TAGESVORSCHAU / KONJUNKTURPROGNOSEN

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TERMINE MIT ZEITANGABE

00:30 J: Arbeitslosenquote 12/16

00:50 J: Industrieproduktion 12/16

06:00 J: Wohnungsbaubeginne 12/16

06:45 CH: Givaudan Jahreszahlen

07:00 D: GfK Trading Statement 2016

07:30 F: BIP Q4/16 (1. Veröffentlichung)

07:30 D: Comdirect Jahreszahlen (Pk 10.00 h)

08:00 S: Hennes & Mauritz Jahreszahlen

08:00 J: Nintendo 9Monatszahlen

08:45 F: Verbraucherpreise 01/17 (vorläufig)

08:45 F: Konsumausgaben 12/16

09:00 E: Verbraucherpreise 01/17 (vorläufig)

09:00 A: BIP Q4/16

09:55 D: Arbeitslosenzahlen 01/17

10:30 D: Handelsverband Deutschland (HDE) Jahres-Pk, Berlin

11:00 EU: BIP Q4/16 (1. Veröffentlichung)

11:00 EU: Verbraucherpreise 01/17 (vorab)

11:00 EU: Arbeitslosenzahlen 12/16

12:25 USA: Eli Lilly Q4-Zahlen

12:45 USA: Pfizer Q4-Zahlen

12:55 USA: Harley-Davidson Q4-Zahlen

13:00 USA: Xerox Q4-Zahlen

13:30 USA: Sprint Q3-Zahlen

13:45 USA: UPS Q4-Zahlen

14:00 USA: Mastercard Q4-Zahlen

14:00 USA: Exxon Mobil Q4-Zahlen

14:30 USA: Arbeitskosten Q4/16

15:00 USA: Case-Shiller-Index 11/16

15:45 USA: Chicago Einkaufsmanagerindex 01/17

16:00 USA: Verbrauchervertrauen 01/17

22:15 USA: AMD Q4-Zahlen

22:30 USA: Apple Q1-Zahlen

TERMINE OHNE GENAUE ZEITANGABE

D: DIW Konjunkturbarometer

J: BoJ Zinsentscheid

USA: Arconic Q4-Zahlen

USA: Electronic Arts Q3-Zahlen

SONSTIGE TERMINE

09:00 D: Neuheitenschau der Spielwarenmesse, Nürnberg

14:00 h Pressegespräch Lego

18:30 h Eröffnungsfeier am Messe-Vorabend

D: Gläubigerversammlung der insolventen Modehauskette Wöhrl

Die Gläubiger müssen über das Restrukturierungskonzept des Vorstands

entscheiden.

D: Fortsetzung der Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst

(zweite Runde), Potsdam

HINWEIS

CHN/HK: Feiertag, Börse geschlossen

KONJUNKTURPROGNOSEN FÜR DIE EUROZONE UND DIE USA

Prognose Vorwert

EUROZONE

07:30 Uhr

Frankreich

BIP Q4

Quartalsvergleich +0,4 +0,2

Jahresvergleich +1,1 +1,0

08:45 Uhr

Frankreich

Verbraucherpreise

Januar

Monatsvergleich -0,5 +0,3

Jahresvergleich +1,2 +0,8

08:45 Uhr

Frankreich

Konsumausgaben

Dezember

Monatsvergleich +0,2 +0,4

Jahresvergleich +2,1 +3,3

08:00 Uhr

Deutschland

Einzelhandelsumsätze

Dezember

Monatsvergleich +0,6 -1,7

Jahresvergleich +0,5 +3,2

09:15 Uhr

Spanien

Verbraucherpreise HVPI

Januar

Monatsvergleich -1,6 +0,5

Jahresvergleich +2,2 +1,4

09:55 Uhr

Deutschland

Arbeitslosenzahl

saisonbereinigt

Januar (in Tsd) -5 -17

11:00 Uhr

Eurozone

Arbeitslosenquote

(Prozent)

Dezember 9,8 9,8

Eurozone

Bruttoinlandsprodukt (BIP)

Quartalsvergleich +0,5 +0,3

Jahresvergleich +1,7 +1,7

Eurozone

Verbraucherpreise HVPI

Januar

Jahresvergleich +1,5 +1,1

Kernrate

Jahresvergleich +0,9 +0,9

USA

14.30 Uhr

Arbeitskostenindex Q4 +0,6 +0,6

15.00 Uhr

Case-Shiller-Hauspreisindex, Nov

Monatsvergleich +0,70 +0,63

Jahresvergleich +5,00 +5,10

15.45 Uhr

Chicago Einkaufsmanagerindex, Jan 55,0 53,9

(in Pkt)

16.00 Uhr

Verbrauchervertrauen Conf. Board, Jan 112,8 113,7

(in Pkt)

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30.01.2017 08:32
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Morning Briefing - International Teil 2
30.01.2017 08:28

FRANKFURT (awp international) -

AKTIEN FRANKFURT

Die Unsicherheit über die Auswirkungen der US-Politik unter dem neuen Präsidenten Donald Trump stimmt die Anleger am deutschen Aktienmarkt vorsichtig. Der X-Dax als Indikator für den deutschen Leitindex signalisiert rund eine Stunde vor dem Auftakt ein Minus von 0,39 Prozent auf 11 768 Punkte. Für den Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 zeichnete sich ebenfalls ein schwächerer Start ab.

In der vergangenen Woche hatte zunächst die Hoffnung auf eine noch stärkere Belebung der US-Wirtschaft unter Trump an den Börsen jenseits wie diesseits des Atlantiks für gute Stimmung gesorgt. Am Freitag war den Indizes dann die Kraft ausgegangen. Der Dax hatte dennoch auf Wochensicht um knapp 1,6 Prozent zugelegt.

UMSTUFUNGEN VON AKTIEN
- DZ BANK HEBT FAIREN WERT FÜR WACKER CHEMIE AUF 126 (115) EUR - 'KAUFEN'
- GOLDMAN HEBT ZIEL FÜR AIRBUS GROUP AUF 84 (63) EUR - 'BUY'
- HSBC HEBT SOFTWARE AG AUF 'BUY' (HOLD) - ZIEL 38 EUR
- HSBC HEBT ZIEL FÜR QIAGEN AUF 30 (27) EUR - 'BUY'
- HSBC SENKT TELEFONICA DEUTSCHLAND AUF 'HOLD' (BUY) - ZIEL 4,10 (4,30) EUR
- HÄNDLER: COMMERZBANK HEBT ZIEL FÜR PFEIFFER VACUUM AUF 115 (110) EUR - 'BUY'
- HÄNDLER: DEUTSCHE BANK HEBT LEG IMMOBILIEN AUF 'BUY' (HOLD)
- HÄNDLER: LIBERUM SENKT BEIERSDORF AUF 'HOLD' ('BUY')
- HÄNDLER: LIBERUM SENKT HENKEL AUF 'SELL' ('HOLD')
- HÄNDLER: RBC CAPITAL SENKT EON AUF 'UNDERPERFORM' (SECTOR PERFORM)
- UBS HEBT SOFTWARE AG AUF 'BUY' (NEUTRAL) - ZIEL 39,00 (37,50) EUR
- UBS HEBT ZIEL FÜR EVONIK AUF 30 (26) EUR - 'NEUTRAL'
- UBS HEBT ZIEL FÜR K+S AUF 18,60 (15,00) EUR - 'SELL'

- HÄNDLER: MORGAN STANLEY HEBT WALT DISNEY AUF 'OVERWEIGHT' (EQUAL-WEIGHT)
- UBS HEBT ZIEL FÜR FIAT CHRYSLER AUF 11,00 (6,70) EUR - 'NEUTRAL'

- BERENBERG SENKT BARCLAYS AUF 'SELL' (HOLD) - ZIEL 200 (170) PENCE
- GOLDMAN HEBT ZIEL FÜR LVMH AUF 210 (184) EUR - 'BUY'
- GOLDMAN SENKT ZIEL FÜR BT GROUP AUF 370 (490) PENCE - 'BUY'
- UBS SENKT ZIEL FÜR UNILEVER NV AUF 40 (41) EUR - 'NEUTRAL'
- UBS SENKT ZIEL FÜR UNILEVER PLC AUF 3379 (3460) PENCE - 'NEUTRAL'

MELDUNGEN

UNTERNEHMEN
Wdh 'Handelsblatt': Allianz erwägt Übernahme von australischem Versicherer QBE
Wdh VW-Konzern ruft in USA 600 000 Autos zurück - viele Audis betroffen
Wdh Porsche ruft für Schraubentausch rund 16 400 Autos in die Werkstatt
Wdh BMW-Vorstandschef: Auslandswerke 'unser grösstes politisches Kapital'
Deutsche-Bahn-Chef Grube soll länger an Bahnspitze bleiben
Wdh Intesa: Generali-Übernahme nicht auf Tagesordnung in kommender Woche

WIRTSCHAFTSPOLITIK UND KONJUNKTUR
Statistiker nennen Inflation für Januar - Preise steigen wohl weiter
Wdh Trump verteidigt Einreiseverbote - weltweit Sorge
Wdh Presse: Furcht vor 'Trumpcare'-Desaster bei Republikanern
Wdh 'FAS': Trumps Politik bedroht 1,6 Millionen deutsche Arbeitsplätze
Wdh Kreml: Trump und Putin sprachen nicht über Aufhebung von Sanktionen
Wdh Queen Elizabeth II. lädt Trump nach Grossbritannien ein
Wdh Rumänen protestieren gegen Lockerung der Antikorruptionsgesetze
Wdh Milliardär Slim unterstützt Mexikos Präsident im Konflikt mit USA
Wdh Britischer Labour-Partei droht Revolte wegen EU-Austrittsgesetzes
Wdh 'Bild': Sparverträge wegen Niedrigzinsen unter Druck
Wdh Bankhaus Metzler: Anleger müssen noch lange mit Minizinsen leben
Wdh Optimismus vor Gesprächen über 'Digitalpakt' für deutsche Schulen
Wdh ESM: Griechenlands Schulden sind kontrollierbar
Wdh Rating: Fitch stuft Türkei auf Ramschniveau herab
Interview Bankhaus Metzler: Gute Chancen für Frankfurt wegen Brexit
Wdh Seehofer fordert schnelles Ende der Sanktionen gegen Russland

Elektrotankstellen-Netz an deutschen Autobahnen zu 25 Prozent fertig
Wdh Brüssel verlangt im Abgasstreit mit Rom bis Ende Februar Antworten

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30.01.2017 08:12
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DEUTSCHLAND: - ABWÄRTS - Die Unsicherheit über die Auswirkungen der US-Politik unter dem neuen Präsidenten Donald Trump stimmt die Anleger am deutschen Aktienmarkt vorsichtig. Der Broker IG taxierte den Dax am Montag rund zwei Stunden vor dem Start 0,32 Punkte tiefer auf 11 777 Punkte.

USA: - GEDÄMPFT - Überwiegend mit Enttäuschung aufgenommene Wirtschaftsdaten und teils weniger erfreuliche Unternehmensbilanzen haben den Rekordlauf der US-Börsen am Freitag etwas gebremst. Zum Handelsschluss gab der Dow Jones Industrial um 0,04 Prozent auf 20 093,78 Punkte nach.

ASIEN: - ABWÄRTS - Das von US-Präsident Donald Trump gegen mehrere vorwiegend muslimisch geprägte Staaten erlassene Einreiseverbot hat sich auch auf den asiatischen Aktienmarkt ausgewirkt. An vielen Börsen ging es am Montag mit den Kursen abwärts. Bei den Anlegern macht sich Sorge vor einer zunehmend protektionistischen Politik Trumps breit. In Japan ging es für den Nikkei auch wegen eines gestiegenen Yens bergab. In China, Singapur, Taiwan und anderen Ländern wurde wegen Neujahrsfeierlichkeiten nicht gehandelt.
DAX 11.814,27 -0,29%
XDAX 11.807,14 -0,22%
EuroSTOXX 50 3.303,33 -0,48%
Stoxx50 3.031,74 -0,37%

DJIA 20.093,78 -0,04%
S&P 500 2.294,69 -0,09%
NASDAQ 100 5.168,06 0,22%

Nikkei 225 19.368,85 -0,50%

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN: - SEITWÄRTS - Der Druck auf den Rentenmarkt hat zuletzt nach Meinung der Experten der Hessischen Landesbank etwas nachgelassen. Von den heute anstehenden Konjunktur- und Preiszahlen erwarten sie keine Aufwärtsimpulse. Die Handelsspanne des Bund-Future dürfte zwischen 161,00 und 162,50 liegen.
Bund-Future 161,86 0,12%

DEVISEN: - AUFWÄRTS - Für den Euro ging es am Morgen um Umfeld der internationalen Diskussion über das von US-Präsident Trump erlassene Einreiseverbot für Muslime aufwärts. Die Gemeinschaftswährung kostete 1,0725 US-Dollar. Am Freitag hatte sich der Kurs des Euro mit der Marke von 1,07 Dollar schwer getan. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs auf 1,0681 (Donnerstag: 1,0700) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,9362 (0,9346) Euro.
(Alle Kurse 7:16 Uhr)
Euro/USD 1,0724 0,26%
USD/Yen 114,60 -0,47%
Euro/Yen 122,89 -0,21%

ROHÖL - ABWÄRTS - Die Ölpreise sind am Montag im frühen Handel leicht gesunken. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im März 55,23 US-Dollar. Das waren 29 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) sank um 26 Cent auf 52,91 Dollar.

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PRESSESCHAU

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- WDH: Allianz erwägt Übernahme von australischem Versicherer QBE, HB, S. 1, 28. 29

- Die Integration vom US-Laborausrüsters Sigma-Aldrich läuft schneller als gedacht, Interview mit Unternehmenschef Stefan Oschmann, HB, S. 22, 23

- Vorstandsmitglied der Bundesbank Andreas Dombret spricht sich für Augenmass aus, wenn es um die letzten grossen Elemente der internationalen und europäischen Regulierungsreformen des Bankensektors geht, Gastbeitrag, HB, S. 48

- Die Regierung steckt Milliarden in den Breitbandausbau, aber der Fortschritt stockt, weil die Telekom immer wieder in die Planung der Kommunen grätscht. Nun haben Politiker mit dem Ex-Staatskonzern eine Selbstverpflichtung ausgehandelt, die das stoppen soll, HB, S. 8

- Bund verweigert Bahnchef Grube mehr Geld, HB, S. 14, 15

- Shell und Total planen Aufladestationen an Tankstellen. FT, S. 13

- Goldman Sachs macht Druck auf die britische Premierministerin Theresa May, damit ihre Regierung bei den Brext-Plänen London eine grössere Priorität gibt, FT, S. 13

- Der italienische Modekonzern OVS verschärft den Wettbewerb im Textildiscount und will im Laufe des Jahres mehr als 100 Filialen seiner Modeketten Upim und OVS in Deutschland eröffnen, HB, S. 18

- Die Anzeichen verdichten sich, dass der nächste Präsident des Digitalverbands Bitkom Ulrich Dietz heissen wird, der zur nächsten Hauptversammlung seines Softwareunternehmens GFT Technologies SE als geschäftsführender Direktor ausscheiden und den Vorsitz im Verwaltungsrat übernehmen wird, FAZ, S. 20

- WDH/BMW-Vorstandschef: Auslandswerke "unser grösstes politisches Kapital", Interview, Westdeutsche Allgemeine Zeitung

- Unilever-Deutschlandchef Ulli Gritzuhn kritisiert Preiskampf im Lebensmitteleinzelhandel, Interview, Welt, S. 12

- Chef des Euro-Rettungsfonds ESM muss um Vertragsverlängerung kämpfen. Eurogruppen-Präsident Jeroen Dijsselbloem sucht Kandidaten, SZ, S. 17

- BDI-Präsident Dieter Kempf in Sorge wegen Trump, Interview, SZ, S. 18

- Viele Minijobber bekommen nicht den gesetzlichen Mindestlohn, SZ, S. 6

- Europa-Maut stösst in Deutschland auf Widerstand, SZ, S. 19

- Geldmaschine Grunderwerbsteuer: Zwischen den Bundesländern ist ein Wettlauf um die Abgabesätze entbrannt, Welt, S. 9

- Industriekommissarin Elzbieta Bienkowska fordert die EU-Länder auf, endlich Lehren aus Dieselgate zu ziehen, Interview, Welt, S. 10

- Die Bundesregierung will eine Meldepflicht für Ausbrüche von Krätze in Altenheimen einführen, Bild, S. 1

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27.01.2017 08:30
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DEUTSCHLAND: - SEITWÄRTS - Am Freitag scheint der Dax-Rally zunächst etwas die Luft auszugehen: Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex rund zwei Stunden vor dem Auftakt 10 Punkte tiefer auf 11 838 Punkte. In drei Tagen hatte der Dax zuletzt 2,6 Prozent gewonnen.

USA: - STABIL - Nach dem Rekordlauf der New Yorker Börsen zur Wochenmitte haben sich die Indizes am Donnerstag auf ihrem hohen Niveau stabilisiert. Der Dow Jones Industrial gewann zum Handelsende 0,16 Prozent auf 20 100,91 Punkte, nachdem es in der Spitze bis auf 20 125,58 Zähler hoch gegangen war. Am Vortag hatte der US-Leitindex erstmals in seiner Geschichte die viel beachtete runde Marke von 20 000 Zählern übersprungen.

ASIEN: - AUFWÄRTS - Das Hoch an den amerikanischen Börsen zieht auch weiter die Akteinmärkte Asiens nach oben. Die US-Börsen seien der Taktgeber für die Märkte weltweit, so Analyst Ric Spooner von CMC Markets am Morgen. Und die bislang überwiegend positiv verlaufene Berichtssaison in den Vereinigten Staaten verstärke die gute Stimmung der Anleger. Da liessen sich die Anleger auch von schwach ausgefallenen Verbraucherpreisen in Japan die Laune nicht verderben. Für den japanischen Leitindex Nikkei gab es Zugewinne, zusätzlich stimuliert durch einen schwächeren Yen.
DAX 11.848,63 0,36%
XDAX 11.832,65 0,09%
EuroSTOXX 50 3.319,13 -0,21%
Stoxx50 3.043,15 0,20%

DJIA 20.100,91 0,16%
S&P 500 2.296,68 -0,07%
NASDAQ 100 5.156,92 0,11%

Nikkei 225 19.467,40 +0,3%

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN: - ABWÄRTS - Der Druck auf die Rentenmärkte könnte heute nach Meinung der Experten der Hessischen Landesbank zunehmen. Die anstehenden US-Konjunkturdaten dürften die Zuversicht vieler Anleger über den wirtschaftlichen Zustand der USA weiter verstärken. Sie erwarten eine Handelsspanne zwischen 160,80 und 162,20.
Bund-Future 161,67 0,05%

DEVISEN: - ABWÄRTS - Für den Euro ging es zum Wochenende weiter abwärts. Die Gemeinschaftswährung kostete 1,0664 US-Dollar. Am Vortag hatte der Euro im New Yorker Handel seine im europäischen Geschäft verzeichneten Kursverluste ein wenig eindämmen können. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs auf 1,0700 (Mittwoch: 1,0743) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,9346 (0,9308) Euro.
(Alle Kurse 7:12 Uhr)
Euro/USD 1,0664 -0,11%
USD/Yen 115,16 0,60%
Euro/Yen 122,81 0,49%

ROHÖL - STABIL - Die Ölpreise haben sich am Freitag wenig verändert. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im März 56,17 US-Dollar. Das waren sieben Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) verharrte bei 53,78 Dollar.

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PRESSESCHAU

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- Thyssenkrupp: Vorstandsvorsitzender Heinrich Hiesinger nimmt Tata bei Stahlfusion in die Pflicht, HB, S. 24

- Thyssenkrupp-Chef fürchtet Belastung deutscher Firmen durch Donald Trump, HB, S. 49

- EVP-Fraktionschef Manfred Weber: "Die Amtsführung von SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz war sehr eigenwillig", Interview, HB, S. 9

- EU und Notenbanker arbeiten an neuen Finanzierungsinstrumenten für Euro-Staaten, HB, S. 1 und 6-7

- Einstellungsbereitschaft in Deutschland leicht gedämpft, HB, S. 11

- Institut der deutschen Wirtschaft sieht verschärften Mangel an Helferjobs, HB, S. 11

- Siemens-Chef Joe Kaeser plädiert für eine neue Soziale Marktwirtschaft: "Enorme Chancen", Gastbeitrag, HB, S. 72

- Ex-CSU-Vizechef Peter Gauweiler fordert: Die Schengen-Regeln müssen durchgesetzt werden, Gastbeitrag, HB, S. 12-13

- Ukrainischer Gaskonzern weist Gazproms Milliarden-Forderung zurück, HB Online

- Spielwarenhersteller Schleich eifert Lego und Playmobil nach, FAZ, S. 20

- Wirtschaft legt elf Punkte für eine bessere Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt vor, FAZ, S. 19

- Mieterbund: Viele Mieter dürften trotz hohem Ölpreis und kaltem Winter bei den Heizkosten Geld zurück bekommen, FAZ Woche

- Hessischer Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) wirbt mit heimischer Stabilität für Finanzplatz Frankfurt, SZ, Online

- EU verbietet viele Buntstifte und Wasserfarben wegen erhöhter Blei-Grenzwerte, Bild, S. 1

- Wirtschaftsverbände lehnen Pläne der Bundesregierung für schnelleren Wohnungsbau ab, Welt, S. 9

- Die Europäische Zentralbank will bei Banken noch viel tiefer bohren: Im Meldewesen soll das Kreditregister Anacredit erst der Anfang sein, BöZ, S. 1, 4

- Software AG hofft auf US-Steuerreform, Interview mit Finanzchef Arnd Zinnhardt, BöZ, S. 10

- Deutsche Bank klagt gegen Zwangsdividende - Landgericht Frankfurt hat Institut zur Ausschüttung von mehr als 141 Millionen Euro verurteilt, Bilanz

- Hapag-Lloyd-Chef fürchtet weitere Reederei-Pleiten - Rolf Habben Jansen: Nur fünf bis sieben weltweit tätige Reedereien werden überleben, Bilanz

- Korruptionsvorwurf gegen Skoda, Bilanz

- Deutscher Autozulieferer SHW könnte erstes Trump-Opfer werden, Wiwo

- Gesundheitsbehörde warnt vor Hackerangriff auf Herzschrittmacher, Wiwo

- Im Sommer droht Verkaufsstopp für WLAN-fähige Geräte, Wiwo

- Union stellt Griechenland-Hilfe in Frage, Wiwo

- Streikgefahr bei Lufthansa bleibt auch nach der Schlichtung - An die zehn Tarifprobleme, Interview mit Sprecher der Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC), Markus Wahl, Focus

- Vertrag von Bahnchef Rüdiger Grube wird am Montag bis Ende 2020 verlängert, Focus

- Bonus-Prozess gegen Thomas Middelhoff rückt näher, WAZ

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25.01.2017 08:15
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DEUTSCHLAND: - AUFWÄRTS - Der Dax dürfte den freundlichen Trend vom Vortag zunächst aufnehmen: Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex am Mittwoch rund zwei Stunden vor dem Auftakt 0,35 Prozent höher auf 11 635 Punkte. Der Dax könnte nun sein Jahreshoch bei 11 692 Punkten ins Visier nehmen, nachdem er zuletzt um die Marke von 11 600 Punkten gependelt war.

USA: - AUFWÄRTS - Die Anleger am New Yorker Aktienmarkt haben am Dienstag ihre Zurückhaltung aufgegeben und die Kurse wieder angetrieben. Dabei stiegen der S&P 500 sowie die Indizes an der Nasdaq auf Rekordstände. Die Unsicherheit um die künftige Wirtschaftspolitik unter dem neuen US-Präsidenten scheint erst einmal verflogen. Donald Trump machte derweil mit weiteren Ankündigungen - die Öl- und Automobilbranche betreffend - von sich reden. "Die Politik bleibt der wichtigste Kurstreiber", sagte Mike van Dulken von Accendo Markets.

ASIEN: - AUFWÄRTS - An den asiatischen Aktienmärkten geht es nach oben. Zum einen sorgen gute Unternehmensnachrichten etwa vom chinesischen Internetriesen Alibaba für Zuversicht bei den Anlegern. Ausserdem kommen die jüngsten Aussagen des neuen US-Präsidenten Donald Trump gut an, die sich nun weniger um Protektionismus als etwa um Deregulierung und Ankurbelung der Konjunktur drehten. Der wieder erstarkte US-Dollar hat den japanischen Yen unter Druck gesetzt, was wiederum Investoren in Japan freut. Der Leitindex Nikkei legt am Mittwochmorgen zu.
DAX 11.594,94 0,43%
XDAX 11.631,52 0,58%
EuroSTOXX 50 3.281,53 0,26%
Stoxx50 2.993,78 0,03%

DJIA 19.912,71 0,57%
S&P 500 2.280,07 0,66%
NASDAQ 100 5.101,06 0,70%

Nikkei 225 19.057,50 +1,4%

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN: - ABWÄRTS - Der Blick vieler Anleger richtet sich immer stärker auf die laufende Quartalsberichtssaison. Hier sorgen die jüngst guten Zahlen vieler Unternehmen für Optimismus. Am Mittwoch steht nun vor allem der Ifo-Geschäftsklimaindex im Mittelpunkt. Dirk Gojny, Experte der National-Bank, rechnet damit, dass die Unternehmer bester Stimmung sein sollten. Der Bund-Future sollte mit Verlusten in den Tag starten. Er sieht ihn bei einer Handelsspanne zwischen 162,10 und 163,40 .
Bund-Future 162,60 -0,37%

DEVISEN: - LEICHT ABWÄRTS - Für den Euro ging es am Mittwoch etwas weiter bergab. Die Gemeinschaftswährung kostete 1,0725 US-Dollar. Der Eurokurs hatte bereits am Dienstag etwas nachgegeben. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs auf 1,0748 (Montag: 1,0715) US-Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,9304 (0,9333) Euro. Protektionistische Aussagen des neuen US-Präsidenten Donald Trump hatten jüngst den Dollar belastet und im Gegenzug dem Euro Auftrieb verliehen. Mit seinen jüngsten Äusserungen und Vorhaben wie etwa der Aufhebung eines Baustopps für zwei Öl-Pipelines habe sich nun Trumps Fokus wohl aber etwas verschoben, was bei den Anlegern gut ankomme, hiess es am Morgen von Marktbeobachtern.
(Alle Kurse 7:12 Uhr)
Euro/USD 1,0725 -0,07%
USD/Yen 113,65 -0,10%
Euro/Yen 121,89 -0,17%

ROHÖL - ABWÄRTS - Die Ölpreise sind am Mittwoch etwas gefallen. Die Aussicht auf höhere Ölreserven in den USA habe die Preise belastet, hiess es aus dem Handel. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im März 55,34 US-Dollar. Das waren zehn Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 15 Cent auf 53,03 Dollar.

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PRESSESCHAU

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- Unternehmen und Wirtschaftsverbände beschweren sich wegen Stromnetzkosten bei Kanzlerin Angela Merkel (CDU), FAZ, S. 17

- Bundesregierung will internationale Allianz gegen Cyberattacken auf das Finanzsystem schmieden, FAZ, S. 15

- MLP-Chef Uwe Schroeder Wildberg bekommt überraschend Vertragsverlängerung, FAZ, S. 20

- Streit in der grossen Koalition über die Reform der Pflegeausbildung, Gespräch mit stellvertretendem CSU-Fraktionsvize Georg Nüsslein, FAZ, S. 2, und Berliner Zeitung

- Studie des Wirtschaftsforschungsinstituts DIW: Anzeichen für wachsende Ungleichheit der Einkommen, FAZ, S. 16

- WDH: Schäuble plant mit höheren Kfz-Steuereinnahmen nach der Wahl, HB, S. 8

- WDH: Deutsche Bank denkt über Teilverkauf der Fondstochter nach, HB, S. 34-35

- Fahrer automatisierter Autos sollen nicht zwangsläufig für Unfälle haften, Gespräch mit Verkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU), Funke Mediengruppe

- Immer weniger Selbstanzeigen wegen Steuerdelikten - Rückgang um zwei Drittel, Bild, S. 1

- Autofahrerclub ADAC zweifelt an Verkehrsminister Alexander Dobrindts (CSU) Einnahme-Prognosen für Pkw-Maut, Bild, S. 1

- Nach Donald Trumps Absage an US-asiatisches TTP-Bündnis: Ökonomen raten zum Abschluss von Freihandelsabkommen auch ohne die USA, Gespräch mit Ifo-Chef Clemens Fuest und Michael Hüther vom Institut der deutschen Wirtschaft IW Köln, Welt, S. 9

- SAP-Finanzchef: Laufzeiten unserer Cloud-Verträge schon deutlich länger als noch in den vergangenen Jahren, Interview mit Luka Mucic, BöZ, S. 11

- Berenberg-Bank kauft der britischen RBS Schiffskredite im Volumen von 300 Millionen Dollar ab, Gespräch mit Berenberg-Manager Philipp Wünschmann, BöZ, S. 2

- MAN-Vorstandschef Joachim Drees erwartet stabiles Nutzfahrzeuggeschäft, BöZ, S. 13

- Defizitäre Solarsparte soll beim Anlagenbauer Manz durch Kooperationen in China zum Zugpferd werden, Interview mit Chef Dieter Manz, BöZ, S. 10

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23.01.2017 08:16
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DEUTSCHLAND: - ABWÄRTS - Für den Dax zeichnet sich ein etwas schwächerer Wochenstart ab: Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex rund zwei Stunden vor dem Auftakt 0,38 Prozent tiefer auf 11 586 Punkte. In der Vorwoche hatte sich der Dax per saldo nur um einen Punkt bewegt. Seit dem starken Jahresstart pendelt er ohne klaren Trend um 11 600 Punkte.

USA: - AUFWÄRTS - Die US-Börsen haben am Freitag nach dem Machtwechsel im Weissen Haus zugelegt. Inmitten der Fahrt aufnehmenden Berichtssaison kletterte der Dow Jones Industrial um 0,48 Prozent auf 19 827,25 Punkte. Nach zuletzt fünf schwächeren Handelstagen erholte er sich damit etwas, obwohl der neue US-Präsident Donald Trump bei seiner ersten Rede die erhofften Details zu seiner Wirtschaftspolitik schuldig blieb. Im Wochenvergleich hat der Leitindex knapp 0,3 Prozent an Wert verloren.

ASIEN: - UNEINHEITLICH - In Asien beschäftigen sich die Anleger weiter mit Donald Trump. In China zeigten sich viele Investoren erleichtert darüber, dass der frisch ernannte US-Präsident mit Blick auf die Beziehungen zur Volksrepublik bei seiner Rede und an seinem ersten Wochenende im Amt kein weiteres Öl ins Feuer gegossen hat. An anderen asiatischen Märkten macht sich wiederum die Sorge vor einem starken Protektionismus der Vereinigten Staaten breit. In Japan kamen insbesondere Trumps Aussagen zum pazifischen Handelsabkommen TPP nicht gut an und ein festerer Yen belastete die Kurse zusätzlich.
DAX 11.630,13 0,29%
XDAX 11.616,36 0,34%
EuroSTOXX 50 3.299,44 0,28%
Stoxx50 3.011,76 -0,04%

DJIA 19.827,25 0,48%
S&P 500 2.271,31 0,34%
NASDAQ 100 5.063,20 0,24%

Nikkei 225 18.891,03 -1,3%

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN: - SEITWÄRTS - Die Experten der Hessischen Landesbank machen am Montag eine eher trendlose Marktverfassung aus. Mangels marktbewegender Termine könne es zu einer Konsolidierung kommen. Die Handelsspanne für den Bund-Future erwarten sie zwischen 161,80 und 163,60.
Bund-Future 162,51 -0,33%

DEVISEN: - AUFWÄRTS - Auch am Montag nach dem ersten Amtswochenende des neuen US-Präsidenten Donald Trump hat der Euro an Wert gewonnen. Die Gemeinschaftswährung legte auf 1,0749 US-Dollar zu. Der Euro hatte bereits am Freitag nach dem Amtsantritt von Trump vom schwächelnden Dollar profitiert. Die US-Währung geriet nach dem Amtseid und der mit Spannung erwarteten ersten Rede des 45. Präsidenten der USA etwas unter Druck, während der seit der Trump-Wahl als Stimmungsbarometer geltende mexikanische Peso gefragt war. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuvor auf 1,0632 (Donnerstag: 1,0668) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,9406 (0,9374) Euro.
(Alle Kurse 7:03 Uhr)
Euro/USD 1,0749 0,49%
USD/Yen 113,36 -0,98%
Euro/Yen 121,85 -0,50%

ROHÖL - SEITWÄRTS - Die Ölpreise sind am Montag kaum bewegt in die neue Handelswoche gestartet. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im März unverändert 54,49 US-Dollar. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um drei Cent auf 53,19 Dollar.

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PRESSESCHAU

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- Buffett-Firma Berkshire Hathaway kauft deutsche Rohrteilfirma Wilhelm Schulz
GmbH, HB, S.28
- Knorr-Bremse will mehr als zehn Milliarden Euro umsetzen, Interview mit
Unternehmenschef Klaus Deller, HB, S.22
- Friedrich Merz warnt Europa vor höheren Lasten und sinkender Bedeutung,
Gastbeitrag, HB, S.48
- DGB droht Bundesregierung mit Verfassungsgericht, HB, S.8
- "Die Risiken steigen", Interview mit Goldman-Sachs-Partner Francesco
Garzarelli und Fondschef von Union Investment Björn Jesch, HB, S.32
- Yahoo drohen Untersuchungen der US-Börsenaufsicht SEC wegen Hackerangriffen,
WSJ, B1
- Apple verklagt Chip-Zulieferer Qualcomm, WSJ, B3
- China verstärkt Kapitalkontrolle weiter, FT, S.1
- Metall-Arbeitgeber warnen vor Wettstreit der Gewerkschaften, FAZ, S.17
- "Wir sind ein ganz anderes Unternehmen, als wir das vor fünf oder 10 Jahren
waren", Gespräch mit Dell-Chef Michael Dell, FAZ, S.22
- Der Chef des Landmaschinenherstellers Agco, Martin Richenhagen macht sich
keine Sorgen wegen Präsidentschaft von Donald Trump, Interview, Welt, S. 9
- Verhandlungsexperte Matthias Schranner rechnet mit konfrontativem
Verhandlungsstil in der Politik unter US-Präsident Donald Trump,
Interview, Welt, S. 12
- Wenn die Bundesländer Hauskäufer besonders hoch beim Grunderwerb besteuern,
belohnt sie auch noch der Finanzausgleich in Deutschland, SZ, S. 17
- Continental hat eigenes Ziel bei Flüchtlingsausbildungsstellen noch nicht
erfüllt, Interview mit Continental-Personalchefin Ariane Reinhart, SZ, S. 18
- Post-Chef Frank Appel fordert Manager und Politiker zu stärkerer
Twitter-Nutzung auf/will Investitionsstrategie nach Trump-Ernennung nicht
ändern, Interview, Bild, S. 2
- Gewerkschaft Nahrung Genuss Gaststätten (NGG) droht mit Streiks bei
McDonald?s, Starbucks und Burger King, Bild, S. 1
- Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) sieht Erfolgsgeschichte bei
Arbeitsmarkt-Integration/3400 Flüchtlinge über Willkommenslotsen vermittelt,
Funke Mediengruppe
- Höheres Rentenniveau beseitigt laut Rentenversicherung nicht die Altersarmut,
Funke Mediengruppe
- Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) will ein Steuerschlupfloch für
Grosskonzerne schliessen, Rheinische Post
- Bayer glaubt bei Monsanto auf Rückendeckung durch Trump, Tagesspiegel
- Tarifeinheit: Kläger vor Verhandlung in Karlsruhe zuversichtlich,
Südwest Presse
- Generali-Finanzchef Alberto Minali vor Rücktritt, Il Sole 24 Ore
- Altice hatte Kontakt zu Canal+ - aber kein formaler Verhandlungsprozess,
Le Figaro
- JPMorgan könnte 2500 Jobs wegen Brexit nach Zentraleuropa verlagern,
polnische Zeitung Puls Biznesu

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20.01.2017 08:20
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DEUTSCHLAND: - SEITWÄRTS - Der Dax scheint weiter in Kältestarre zu bleiben: Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex rund zwei Stunden vor dem Auftakt 6 Punkte tiefer auf 11 590 Punkte. Bereits tags zuvor hatte der Dax nahezu unverändert geschlossen. Er hängt damit weiter an der Marke von 11 600 Punkten.

USA: - ABWÄRTS - Von der lange Zeit spürbaren Euphorie am US-Aktienmarkt war am Tag vor der Amtseinführung von Donald Trump nichts mehr zu sehen. Wie schon an den vergangenen Tagen zeigten sich Anleger vor dem Machtwechsel unsicher, ob der neue Präsident die hoch gesteckten Erwartungen tatsächlich erfüllen kann. Gute Konjunkturdaten aus den USA verpufften am Donnerstag vor diesem Hintergrund.

ASIEN: - UNEINHEITLICH - Die asiatischen Märkte haben sich zu Wochenschluss uneinheitlich gezeigt. In China konnten die Börsen vor allem von stabilen Wachstumszahlen der Volksrepublik profitieren. Zwar wächst Chinas Wirtschaft so langsam wie seit 1990 nicht mehr, Experten sprachen dennoch von Zeichen einer Stabilisierung der zweitgrössten Volkswirtschaft. Auch in Japan ging es aufwärts. In anderen Teilen Asiens blieben die Anleger am Tag der Vereidigung des zukünftigen US-Präsidenten Donald Trump lieber vorsichtig.
DAX 11.596,89 -0,02%
XDAX 11.576,51 -0,42%
EuroSTOXX 50 3.290,33 -0,11%
Stoxx50 3.012,95 -0,19%

DJIA 19.732,40 -0,37%
S&P 500 2.263,69 -0,36%
NASDAQ 100 5.051,17 -0,09%

Nikkei 225 19.137,91 +0,3%

---------- ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN: - BEHAUPTET - Trotz einiger Konjunkturnachrichten etwa aus China oder den USA und der EZB-Sitzung vom Vortag dürfte heute vor allem Amtseinführung von Donald Trump im Mittelpunkt stehen. Dirk Gojny, Experte der National-Bank, geht davon aus, dass das Gros der Investoren erst einmal abwarten dürfte, was der neue US-Präsident zur Amtseinführung sagt und wie es am Wochenende danach weitergeht. Der Bund Future dürfte seiner Meinung nach behauptet in den Tag starten und sich dann zwischen 162,30 und 163,70 bewegen.
Bund-Future 163,04 0,00%

DEVISEN: - AUFWÄRTS - Nach der jüngsten Berg- und Talfahrt des Euro ging es für die Gemeinschaftswährung am Freitagmorgen wieder bergauf. Der Euro kostete 1,0674 US-Dollar, nachdem er zunächst von einer am Markt als weniger als erwartet offensiv ausgefallenen Rede der US-Notenbankchefin Janet Yellen profitieren konnte. Am Vortag war der Euro durch Äusserungen von EZB-Präsident Mario Draghi belastet worden, hatte sich dann aber wieder leicht davon erholen können. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs auf 1,0668 (Mittwoch: 1,0664) Dollar festgesetzt. Die US-Währung kostete damit 0,9374 (0,9377) Euro.
(Alle Kurse 7:14 Uhr)
Euro/USD 1,0674 0,12%
USD/Yen 114,84 0,04%
Euro/Yen 122,58 0,16%

ROHÖL - AUFWÄRTS - Die Ölpreise sind am Freitag leicht gestiegen. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im März 54,36 US-Dollar. Das waren 20 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im Februar stieg um 16 Cent auf 51,53 Dollar.

---------- UMSTUFUNGEN VON AKTIEN

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- BERNSTEIN HEBT ZIEL FÜR EVONIK AUF 33 (32) EUR - 'OUTPERFORM' - HÄNDLER: DEUTSCHE BANK HEBT ZIEL FÜR COMMERZBANK AUF 6,50 (6,00) EUR - HÄNDLER: HSBC HEBT ZIEL FÜR COMPUGROUP MEDICAL AUF 45 (42) EUR - HÄNDLER: JEFFERIES HEBT ZIEL FÜR BAYER AUF 125 (115) EUR - HÄNDLER: JEFFERIES HEBT ZIEL FÜR DEUTSCHE POST AUF 30 (25) EUR - WDH/HÄNDLER: HSBC SENKT HAPAG-LLOYD AUF 'REDUCE' (HOLD) - WDH/KEPLER CHEUVREUX HEBT DÜRR AUF 'BUY' (HOLD) - ZIEL 86 (77) EUR

- HÄNDLER: JEFFERIES SENKT JCDECAUX AUF 'HOLD' (BUY) - HÄNDLER: UBS SENKT ENGIE AUF 'NEUTRAL' (BUY) - ZIEL 12 (16,50) EUR - S&P GLOBAL SENKT ZIEL FÜR CARREFOUR AUF 26,50 (28,00) EUR - 'BUY' - WDH/HÄNDLER: DEUTSCHE BANK SENKT SWISS RE AUF 'HOLD' (BUY)

---------- PRESSESCHAU

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- VW verzichtet auf Abschlussbericht zu Dieselaffäre, HB, S. 42 - Media Markt vermietet Elektrogeräte, Interview mit Lennart Wehrmeier, COO Media-Saturn Deutschland, HB, S. 18 - Postbank-Chef Frank Strauss wirbt für Eigenständigkeit der Deutsche-Bank-Tochter, Interview, HB, S. 26 - Shoppingsender HSE24 hofft auf Milliardenumsatz, Interview mit HSE24-Chef Richard Reitzner und Andrew Tisdale, Geschäftsführer von Anteilseigner Providence Equity Partners, HB, S. 20 - Bundesfinanzministerium warnt vor neuen Haushaltslöchern 2018, Interview mit Finanzstaatssekretär Jens Spahn (CDU), HB, S. 1/11 - Linde bootet seine Aktionäre aus, FAZ, S. 19 - BMW will dem Brexit und Trump trotzen, Interview mit Einkaufsvorstand Markus Duesmann, FAZ, S. 22 - K+S will Untersparte Esco umbenennen, FAZ, S.21 - Thyssenkrupp will ohne Kapitalerhöhung auskommen, Interview mit Vorstandschef Heinrich Hiesinger, FAZ, S. 22 - Nach Gewinnwarnung fordern führende Pearson-Aktionäre Rücktritt von Vorstandschef John Fallon, FT, S. 13 - CDU will Zielmarke für Forschungsausgaben auf 3,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts anheben, Welt-Online - Top-Manager warnen Trump vor Strafzöllen und Abschottung, Bild, S.2 - Koalition will Manipulationen bei Arzt-Diagnosen verhindern, Rheinische Post - Japanischer Brauer Kirin spricht mit Heineken über Verkauf seines Brasilien-Geschäfts für 870 Mio Dollar, Nikkei - Sony erwägt Verkauf von Film- und TV-Geschäft, New York Post - "Wir alle brauchen funktionierende und starke Banken", Interview mit Johannes-Jörg Riegler, Chef des Bundesverbandes Öffentlicher Banken Deutschlands (VÖB), BöZ, S.1,5 - Insolvenzverwalter: KTG Agrar schon Anfang 2015 zahlungsunfähig - Ex-Chef Hofreiter soll haften, WirtschaftsWoche - Schlecker-Insolvenzverwalter: Abwicklung der Drogeriekette dauert noch vier bis fünf Jahre - "Schleckerfrauen" sollen von Kartellklagen profitieren, WirtschaftsWoche - Frankreich: Atommeiler stehen still - deutscher Öko-Strom gegen Blackout, WirtschaftsWoche - Österreichs Kanzler Christian Kern (SPÖ): Mays Strategie ist keine Verhandlungsgrundlage, WirtschaftsWoche - Österreichs Kanzler Christian Kern (SPÖ): Deutschlands Haushaltspolitik kostet Wachstum, WirtschaftsWoche - Online-Auktionshaus Auctionata Paddle8 beantragt vorläufige Insolvenz, WirtschaftsWoche - Deutsche Bahn erhöht Pünktlichkeit an Startbahnhöfen deutlich, WirtschaftsWoche - Insolvenzverwalter: Anton Schlecker könnte 2018 wieder schuldenfrei sein - "Hat sich nicht aus der Verantwortung gestohlen", WirtschaftsWoche -Tarifeinheit: Beamtenbund droht mit "Eskalation in den Unternehmen", WirtschaftsWoche -Nahles treibt trotz Unionskritik Zuschussrente voran, WirtschaftsWoche -Bundesbank: Trotz Abschaffung des 500-Euro-Scheins sieben Prozent mehr Bargeld in Umlauf, WirtschaftsWoche - IT-Sicherheitsexperte Kaspersky warnt vor Cyberattacke zur Bundestagswahl, Spiegel - Tchibo setzt sich ambitionierte Ziele - Umsatz soll um 3 Prozent wachsen - Angriff auf Nespresso stockt, Manager Magazin - Bitburger prüft Ausstieg aus dem Fussballsponsoring, Manager Magazin

(WDH: Diese Meldung wurde bereits am Vorabend erstmals publiziert und ist als Service wiederholt worden.)

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---------- TAGESVORSCHAU / KONJUNKTURPROGNOSEN

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TERMINE MIT ZEITANGABE

02:00 USA: Rede von Fed's Yellen in Stanford

03:00 CHN: BIP Q4/16

03:00 CHN: Industrieproduktion 12/16

03:00 CHN: Einzelhandelsumsatz 12/16

08:00 D: Erzeugerpreise 12/16

10:30 GB: Einzelhandelsumsatz 12/16

12:30 USA: General Electric Q4-Zahlen

15:00 B: Verbrauchervertrauen 01/17

15:00 USA: Rede von Fed's Harker in New Jersey

19:00 USA: Rede von Fed's Williams in San Francisco

TERMINE OHNE GENAUE ZEITANGABE

EU: Fitch Ratingergebnis Rumänien

EU: Moody's Ratingergebnis Bulgarien, Slowenien, Irland

EU: S&P Ratingergebnis Tschechien, Griechenland

SONSTIGE TERMINE

09:00 D: Pharmakonzern Merck feiert Richtfest für neues Innovationszentrum
und Mitarbeiterrestaurant u.a. mit Darmstadts Oberbürgermeister
Jochen Partsch und Merck-Geschäftsleitungsmitglied Kai Beckmann

10:30 D: Das Landgericht Paderborn entscheidet über die Aussagepflicht des
früheren Ex-VW-Chefs Martin Winterkorn als Zeuge, Paderborn

11:00 D: Mündliche Verhandlung im Prozess eines Autobesitzers gegen VW als
Verkäufer im Zuge des VW-Abgasskandals, Braunschweig

D: Beginn Internationale Grüne Woche (bis 29.01.), Berlin

18:00 USA: Donald Trump legt als Nachfolger von Barack Obama den Amtseid
als 45. US-Präsident ab, Washington

CH: Abschluss des Weltwirtschaftforums in Davos

KONJUNKTURPROGNOSEN FÜR DIE EUROZONE UND DIE USA

Prognose Vorwert

EUROZONE

08:00 Uhr

Deutschland

Erzeugerpreise

Dezember

Monatsvergleich +0,4 +0,3

Jahresvergleich +1,0 +0,1

USA

--- keine marktbewegenden Daten erwartet ---

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18.01.2017 08:21
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DEUTSCHLAND: - AUFWÄRTS - Nach dem schwankungsreichen Vortag zeichnen sich im Dax zur Wochenmitte Gewinne ab. Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex rund zwei Stunden vor dem Auftakt 0,46 Prozent höher auf 11 593 Punkte.

USA: - ABWÄRTS - Wenige Tage vor der Amtseinführung von Donald Trump haben Anleger an den US-Börsen am Dienstag eine zögerliche Haltung eingenommen. Fallende Kurse im Finanzsektor gaben am Tag nach dem "Martin Luther King Day" eine schwächere Tendenz vor, während der breite Markt vor allem auf die voranschreitende Berichtssaison und nach London schaute. Dort hatte Premierministerin Theresa May in ihrer Grundsatzrede zum Brexit eine klare Trennung von der EU angekündigt. Ausserdem im Fokus standen kritische Aussagen von Trump zur Stärke des US-Dollars.

ASIEN: - ÜBERWIEGEND FREUNDLICH - In Asien zeigte sich am Mittwochmorgen überwiegend ein freundliches Bild. Die Warnung Donald Trumps vor einem zu starken Dollar kam bei den Anlegern gut an. Die amerikanische Währung zog gleichwohl nach jüngsten Äusserungen von Vertretern der US-Notenbank Fed an. Gleichzeitig kehrten viele Investoren wieder aus als vermeintlich sichere Häfen wie den japanischen Yen oder Gold zurück. In Japan legte der Leitindex Nikkei zu, auch in China ging es aufwärts.
DAX 11.540,00 -0,13%
XDAX 11.547,35 -0,11%
EuroSTOXX 50 3.285,04 -0,29%
Stoxx50 3.007,95 -0,34%

DJIA 19.826,77 -0,30%
S&P 500 2.267,89 -0,30%
NASDAQ 100 5.044,65 -0,29%

Nikkei 225 18.894,37 +0,4%

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN: - LEICHTER - Am Mittwoch werden zahlreiche Konjunkturdaten veröffentlicht. National-Bank-Experte Dirk Gojny achtet vor allem auf die US-Verbraucherpreise, die die laufende Leitzinsdiskussion weiter anheizen und von weiteren Zinsschritten überzeugen könnten. Gojny rechnet mit einem leichteren Start des Bund-Future in den Tag und einer Handelsspanne zwischen 163,30 und 164,60.
Bund-Future 163,89 0,19%

DEVISEN: - ABWÄRTS - Für den Euro ging es nach den Gewinnen des Vortages am Morgen wieder etwas nach unten. Die Gemeinschaftswährung notierte bei 1,0684 US-Dollar. Am Dienstag war sie zwischenzeitlich auf 1,0719 US-Dollar und damit auf den höchsten Stand seit Anfang Dezember geklettert. Der Referenzkurs war zuvor von der Europäischen Zentralbank (EZB) auf 1,0684 (Montag: 1,0594) Dollar festgesetzt worden. Der Dollar kostete damit 0,9360 (0,9439) Euro.
(Alle Kurse 7:14 Uhr)
Euro/USD 1,0684 -0,20%
USD/Yen 113,29 0,56%
Euro/Yen 121,03 0,36%

ROHÖL - AUFWÄRTS - Die Ölpreise sind am Mittwoch etwas gestiegen. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im März kostete am Morgen 55,66 US-Dollar und damit 19 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im Februar stieg um ebenfalls 19 Cent auf 52,67 Dollar.

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PRESSESCHAU

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- Verdi liefert Nahles Munition im Kampf für flexiblere Arbeitszeiten, HB, S.13

- NRW-Regierung prüft Teilverkauf des Portfolios der WestLB-Bad-Bank, HB, S.33

- Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) lehnt SPD-Vorschlag zur Boni-Begrenzung ab, Gastbeitrag, HB, S.48

- SPD und Union wollen neue Regeln für Digitale Plattformen wie Uber oder Airbnb, HB, S.8

- Millionen Laufschuhe aus Ozean-Plastik", Gespräch mit Adidas-Chef Kasper Rorsted, FAZ, S.18

- Scharfer Stellenabbau am früheren Novartis-Standort in Frankfurt, FAZ, S.22

- Brexit: Vorsitzende der CSU-Landesgruppe im Bundestag Gerda Hasselfeldt fordert, auf Handelsschranken zu verzichten, Welt, S. 1

- IVG-Chef, Dietmar Binkowska: Nach dem Verkauf der Bestandsimmobilien an Blackstone geht es bei der IVG darum, die verbliebenen Geschäfte zu versilbern, Interview, BöZ, S. 1 und 9

- Merkur Bank investiert in die Vermögensberatung, Interview mit Geschäftsführer Marcus Lingel, BöZ, S. 4

- Symrise-Chef Heinz-Jürgen Bertram sieht derzeit keine vernünftigen Übernahmemöglichkeiten: "Heute sind die Preise im Eimer", Interview, BöZ, S. 8

- WDH/Medien: Deutsche Bank vor drastischer Kürzung der Boni, Spiegel

- Untersuchungsausschuss-Vorsitzender fordert Ex-VW-Chef Winterkorn zu Aussage auf, Funke Mediengruppe

- Bundesregierung untersucht Risiken von belgischem Akw für Deutschland, Funke Mediengruppe

- Verbraucherzentralen: 64 Prozent der Magnesium-Produkte sind überdosiert, Funke Mediengruppe

- Eon-Chef Johannes Teyssen bedauert Londons harten Brexit-Kurs, Westdeutsche Allgemeine Zeitung

- Audi verschiebt Pläne für Partnerschaft mit chinesischer SAIC - Fokus liegt zunächst auf Kooperation mit FAW und dem Händlernetz, China Daily

(WDH: Diese Meldung wurde bereits am Vorabend erstmals publiziert und ist als Service wiederholt worden.)

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17.01.2017 10:53
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DEUTSCHLAND: - SEITWÄRTS - Nach seinem schwächeren Wochenauftakt wird der Dax zunächst kaum verändert erwartet. Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex rund zwei Stunden vor dem Auftakt 0,07 Prozent tiefer auf 11 547 Punkte. "Alle Augen sind auf die Rede von Theresa May gerichtet", sagte ein Börsianer.

Tendenz USA: - Kein Handel wegen Feiertag -

ASIEN: - UNEINHEITLICH - Am Dienstag spielt die Musik in Europa. Die asiatischen Anleger warten gespannt auf die als wegweisend geltende Rede der britischen Premierministerin Theresa May. In Erwartung eines harten Brexits gehen viele Investoren lieber auf Nummer sicher. Sichere Häfen wie der japanische Yen sind gefragt. Der Leitindex Nikkei konnte davon nicht profitieren. Auch in China ging es für die Festlandsbörsen abwärts. Für zusätzliche Verunsicherung sorgte ein am Vortag publiziertes Interview mit dem designierten US-Präsidenten Donald Trump.
DAX 11.554,71 -0,64%
XDAX 11.559,59 -0,49%
EuroSTOXX 50 3.294,53 -0,90%
Stoxx50 3.018,17 -0,95%

DJIA 19.885,73 -0,03%
S&P 500 2.274,64 0,18%
NASDAQ 100 5.059,51 0,36%

Nikkei 225 18.813,53 -1,5%

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN: - SEITWÄRTS - Die Experten der Hessischen Landesbank erwarten einen richtungslosen Handel. Der ZEW-Konjunkturindikator werde zwar robust ausfallen. Generell sei die Indikatorenlage aber uneinheitlich. Die Helaba erwartet eine Handelsspanne zwischen 163,00 - 164,50.
Bund-Future 163,58 0,01%

DEVISEN: - AUFWÄRTS - Für den Euro ging es am Dienstag wieder bergauf. Im Fokus am Devisenmarkt steht mit Blick auf die anstehende Rede von Theresa May das britische Pfund. Der Euro gewann am Morgen leicht auf 1,0658 US-Dollar. Am Nachmittag des Vortages war es noch abwärts gegangen. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,0594 (Freitag: 1,0661) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,9439 (0,9380) Euro.
(Alle Kurse 7:12 Uhr)
Euro/USD 1,0658 0,55%
USD/Yen 113,40 -0,65%
Euro/Yen 120,86 -0,10%

ROHÖL - ABWÄRTS - Die Ölpreise sind am Dienstag leicht gefallen. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im März kostete am Morgen 55,62 US-Dollar und damit 24 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im Februar fiel um drei Cent auf 52,34 Dollar.

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PRESSESCHAU

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- Institutschefs warnen vor Handelskrieg mit den USA, HB, S. 6 und 7
- 14000 Unternehmensjuristen wollen aus der gesetzlichen Rente, HB, S. 11
- Ifo-Chef Clemens Fuest erwartet höhere Inflation in Deutschland, Interview,
HB, S. 29
- Tunnelbohrer Herrenknecht setzt auf technologischen Vorsprung, Interview mit
Martin-Devid Herrenknecht, Sohn des Firmengründers, HB, S. 16
- Amerika schadet mit seinem Konfrontationskurs gegenüber China sich selbst
und der Weltwirtschaft, Gastbeitrag von Ökonom Stephen Roach, HB, S. 48
- Henkel-Chef Hans Van Bylen will kräftig investieren, Interview, FAZ, S. 21
- Finanzier MIG weckt Börsenphantasie, FAZ, S. 23
- In den nächsten Jahren werden bei der Lufthansa-Catering-Tochter LSG Sky
Chefs nach Angaben der Gewerkschaft Verdi rund 2000 Stellen wegfallen, FAZ,
Rhein-Main-Zeitung, S. 37
- BMW-Chef Harald Krüger reagiert gelassen auf Trumps Drohungen: "Der
Wirtschaftsfaktor, den wir in den USA darstellen, ist nicht zu unterschätzen",
Interview, Welt, S. 9
- EVP-Fraktionschef Manfred Weber (CSU) droht Trump: "Auch wir können die
Daumenschrauben für US-Konzerne anziehen", Interview, Welt, S. 1
- Wirtschaftsweiser Volker Wieland geht mit Europäischer Zentralbank hart ins
Gericht: Notenbank sollte Anleihenkäufe noch 2017 beenden,
Interview, BöZ, S. 1 und 7
- Cybersecurity-Experte Timo Kob warnt vor einer Wiederholung von Fehlern der
Vergangenheit in Sachen Cybersecurity, Interview, BöZ, S. 5
- Facebook will akustische Hilfen für Blinde einführen, Bild, S. 2
- Facebook-Geschäftsführerin Sheryl Sandberg: 'Wollen nicht entscheiden, was
wahr ist', Interview, Bild, S. 2
- Bundeslandwirtschaftsminister Chris­ti­an Schmidt (CSU) stellt 20 Millionen
Euro für neues Ernährungszentrum bereit, Bild, S. 2
- Unicredit beendet Sponsoring der Champions League, Interview mit
Unicredit-Chef Jean Pierre Mustier, SZ, S. 15
- BMW hält trotz Trump-Kritik an Mexiko fest, Wiwo
- Grossbritanniens Premierministerin Theresa May kündigt harten Brexit an,
britische Medien
- Deutsche Bank könnte Boni von 90 Prozent ihrer Händler und Angestellten
einbehalten, New York Post
- Grünen-Chef Cem Özdemir: Trump-Drohung mit Strafsteuer Alarmsignal,
Interview, Neue Osnabrücker Zeitung
- Versicherungen fordern Fahrtests für Senioren ab 75 Jahre, Funke Mediengruppe
- Ablesedienst Ista sucht langfristigen Investor, Westdeutsche
Allgemeine Zeitung
- WDH/Südzucker beendet Kampagne mit 4,4 Millionen Tonnen Zucker,
Heilbronner Stimme

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16.01.2017 08:12
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DEUTSCHLAND: -ABWÄRTS - Der Dax dürfte die neue Woche mit leichten Verlusten beginnen: Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex rund zwei Stunden vor dem Auftakt 0,30 Prozent tiefer auf 11 594 Punkte.

USA: - ABWÄRTS - Gute Geschäftszahlen einiger Banken haben die Wall Street am Freitag etwas gestützt. Der Dow Jones Industrial rutschte jedoch trotzdem minimal ins Minus und schloss 0,03 Prozent tiefer auf 19 885,73 Punkten. Nachdem sich der US-Leitindex zu Handelsbeginn nur bis auf knapp 50 Punkte an die bisher noch nie erreichte Marke von 20 000 Punkten herangetastet hatte, verliess die Anleger der Mut.

ASIEN: - ÜBERWIEGEND ABWÄRTS - Die asiatischen Börsen haben sich am Montagmorgen schwach präsentiert. Die jüngsten Äusserungen des designierten US-Präsidenten Donald Trump vor seiner am Freitag anstehenden Vereidigung haben viele Anleger vorsichtig gemacht. Für zusätzliche Verunsicherung sorgen Mutmassungen über einen harten Austritt Grossbritanniens aus der Europäischen Union. Am Dienstag wird hierzu eine wegweisende Rede der britischen Premierministerin Theresa May erwartet. Viele Anleger zog es in diesem Umfeld in den japanischen Yen, wovon der Leitindex Nikkei allerdings nicht profitieren konnte. Auch in China ging es abwärts. In Südkorea belastete Berichte über einen beantragten Haftbefehl für den De-facto-Chef des Konzerngiganten Samsung die Kurse.
DAX 11.629,18 0,94%
XDAX 11.616,23 0,51%
EuroSTOXX 50 3.324,34 1,15%
Stoxx50 3.047,03 0,89%

DJIA 19.885,73 -0,03%
S&P 500 2.274,64 0,18%
NASDAQ 100 5.059,51 0,36%

Nikkei 225 19.095,24 -1,0%

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN: - SEITWÄRTS - Den Rentenmärkten steht ein eher ruhiger Wochenstart bevor. Bis auf Reden von Zentralbankern stünden auch wegen eines Feiertags in den USA kaum wichtige Termine auf der Agenda, so die Experten der Hessischen Landesbank. Für den Bund-Future zeichne sich deshalb eine Konsolidierung ab. Die Helaba rechnet mit einer Handelsspanne zwischen 162,92 - 164,60.
Bund-Future 163,56 -0,04%

DEVISEN: - STABIL - Der Euro hat mit minimalen Verlusten seinen Kurs aus der Vorwoche weitgehend halten können. Die Gemeinschaftswährung kostete 1,0626 US-Dollar. Die Gemeinschaftswährung hatte sich am Freitag im US-Handel bereits recht stabil gezeigt. Die Europäische Zentralbank setzte den Referenzkurs auf 1,0661 (Donnerstag: 1,0679) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,9380 (0,9364) Euro.
(Alle Kurse 7:08 Uhr)
Euro/USD 1,0626 -0,11%
USD/Yen 113,98 -0,52%
Euro/Yen 121,12 -0,62%

ROHÖL - AUFWÄRTS - Die Ölpreise sind am Montag etwas gestiegen. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im März kostete am Morgen 55,58 US-Dollar und damit 13 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im Februar stieg um elf Cent auf 52,48 Dollar.

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PRESSESCHAU

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- Strategiewechsel bei der Telekom: Konzern setzt auf Kooperation beim schnellen Internet, HB, S. 1, 4, 5

- Mit Hilfe der Technologie Blockchain will die Deutsche Bank gemeinsam mit anderen Banken mittelständischen Unternehmen bei der Handelsfinanzierung helfen, HB, S. 30

- Der Darmstädter Merck-Konzern sucht aktiv nach weiteren Partnerschaften und Kooperationen in den Vereinigten Staaten - und hat dabei keine Angst vor dem künftigen amerikanischen Präsidenten Donald Trump, Interview mit Merck-Vorstandsvorsitzende Stefan Oschmann, FAZ, S. 22

- Der Länderfinanzausgleich zwischen finanzstarken und finanziell schwächeren Bundesländern hat im vergangenen Jahr erstmals die Marke von 10 Milliarden Euro übertroffen, FAZ, S. 15

- Industrie will Steuerüberschüsse für Forschungsförderung verwenden, FAZ, S. 17 - SPD-Parteivorsitzender Sigmar Gabriel: Investitionen sind jetzt wichtiger als Steuersenkungen, FAZ, S. 17

- Die acht reichsten Männer der Welt besassen laut der Hilfs- und Entwicklungsorganisation Oxfam im vergangenen Jahr zusammengenommen 426 Milliarden Dollar und damit mehr Vermögen als die ärmere Hälfte der Weltbevölkerung, FAZ, S. 15

- Designierter US-Präsident Donald Trump kündigt harte Zeiten für deutsche Autobauer an, Interview, Bild, S. 1, 2 und 3, Welt S. 1, 4 und 5 sowie Times

- Der scheidende EU-Parlamentspräsident Martin Schulz (SPD) beklagt: Politiker tragen erst auf europäischer Ebene die Entscheidungen mit - distanzieren sich dann aber zu Hause davon, Interview, Welt, S. 7

- Britische Drohungen erzürnen deutsche Politiker, Welt, S. 9

- IW-Ökonomen schlagen Bestellerprinzip beim Immobilienkauf vor, Welt, S. 12

- Lebensmittelindustrie drückt Teekapseln in den Markt, Welt, S. 10

- Umweltbundesamt dringt auf Plan für den Kohleausstieg, SZ, S. 1 und 15 - WDH/Söder: Bürger mit Steuerentlastung gewinnen, Interview mit Bayerns Finanzministers Markus Söder (CSU), SZ, S. 1 und 4

- Asien-Vorstand der Deutschen Bank forciert Kampf gegen Korruption und Geldwäsche, Interview mit Asien-Vorstand Werner Steinmüller, SZ, S. 18

- "Wir können keinen Job garantieren" - Allianz-Chef Oliver Bäte spricht über Gerechtigkeit, Interview, SZ, S. 16

- Japan will weitere Post-Aktien verkaufen, Nikkei - Bierabsatz stieg 2016 leicht an - Pils mit 50 Prozent Marktanteil weiter die beliebteste Biersorte, Funke Mediengruppe

- Vorstand des Verbraucherzentrale Bundesverbands (VZBV), Klaus Müller begrüsst Tierschutzlabel, Interview, Südwest Presse

(WDH: Diese Meldung wurde bereits am Vorabend erstmals publiziert und ist als Service wiederholt worden.)

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13.01.2017 08:11
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DEUTSCHLAND: - AUFWÄRTS - Der Dax dürfte sich am Freitag zunächst von seinem Rückschlag erholen. Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex rund zwei Stunden vor dem Auftakt 0,36 Prozent höher auf 11'562 Punkte.

USA: - ABWÄRTS - Einen Tag nach der Pressekonferenz von Donald Trump ist an der Wall Street etwas Ernüchterung eingekehrt. Die an Enttäuschungen reiche Rede des künftigen US-Präsidenten wirkte am Donnerstag negativ nach, so dass die wichtigsten Aktienindizes leicht tiefer schlossen. Zahlreiche Analysten bemängelten mit Blick auf die Aussagen Trumps, dass es an Einblicken gefehlt habe, wie die umfangreichen fiskalpolitischen Stimuli und Steuersenkungen aussehen könnten, die der Republikaner auf den Weg bringen wolle, um 'America great again' zu machen.

ASIEN: - UNEINHEITLICH - Die asiatischen Börsen haben am Freitagmorgen kein einheitliches Bild abgegeben. In China gerieten die Festlandsbörsen im Zuge von schwächer als von Experten erwartet ausgefallenen Aussenhandelsdaten unter Druck. Der CSI 300, in dem die wichtigsten Unternehmen des Festlands gelistet sind, pendelt zwischen Plus und Minus. In Japan wiederum konnte der Nikkei zulegen. Zum einen profitierte der Leitindex von gut ausgefallenen Zahlen verschiedener Einzelhändler. Zum anderen seien viele Anleger inzwischen der Meinung, dass die Abschläge infolge der für Investoren enttäuschend ausgefallenen Pressekonferenz von Donald Trump überzogen gewesen seien, hiess es von Analysten aus Tokio. Ein schwächer tendierender Yen gab den Kursen in Japan zusätzlichen Auftrieb.
DAX 11.521,04 -1,07%
XDAX 11.557,58 -0,89%
EuroSTOXX 50 3.286,70 -0,64%
Stoxx50 3.020,26 -0,77%

DJIA 19.891,00 -0,32%
S&P 500 2.270,44 -0,21%
NASDAQ 100 5.041,43 -0,17%

Nikkei 225 19.287,28 +0,8%

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RENTEN: - ABWÄRTS - Am Freitag stehen zum Wochenausklang noch wichtige Konjunkturdaten an. Diese dürften sich allerdings kaum positiv beim Bund-Future bemerkbar machen, erwarten die Experten der Hessischen Landesbank, und warnen vor zu viel Optimismus. Sie rechnen mit einer Handelsspanne zwischen 163,00 - 164,60.
Bund-Future 163,62 0,01%

DEVISEN: - SEITWÄRTS - Der Euro hat sich am Morgen über der Marke von 1,06 US-Dollar stabilisiert. Die Gemeinschaftswährung kostete 1,0614 US-Dollar. Der Eurokurs hatte am Vortag weiter von der allgemeinen Dollar-Schwäche profitiert. Zwischenzeitlich hatte der Euro bei 1,0685 US-Dollar den höchsten Stand seit fünf Wochen erreicht. Jüngste Aussagen des künftigen US-Präsidenten Donald Trump enttäuschten die Finanzmärkte und belasteten den Kurs des Dollar. Die Europäische Zentralbank setzte den Referenzkurs am Nachmittag auf 1,0679 (Mittwoch: 1,0503) US-Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,9364 (0,9521) Euro.
(Alle Kurse 7:23 Uhr)
Euro/USD 1,0614 -0,09%
USD/Yen 115,04 0,41%
Euro/Yen 122,10 0,32%

ROHÖL - SEITWÄRTS - Nach kräftigen Vortagesgewinnen haben sich die Ölpreise am Freitag im frühen Handel kaum bewegt. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im März kostete am Morgen 56,04 US-Dollar und damit drei Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im Februar stieg um vier Cent auf 53,05 Dollar.

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PRESSESCHAU

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- Bundesbank: Deutscher Staat hat dank Niedrigzinsen 240 Milliarden Euro
gespart, HB, S. 1 und 10
- Der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Marcel
Fratzscher, wertet die jüngsten Aussagen des neuen US-Präsidenten Donald Trump
als Signal für die deutsche Wirtschaft, über alternative Investitionsstandorte
nachzudenken, Interview, HB, S. 12
- Die Detailverhandlungen über einen Vertrag für eine Fusion unter Gleichen bei
Linde und Praxair haben in dieser Woche begonnen, HB, S. 16 und 17
- Umbau bei Vodafone Deutschland geht in die nächste Runde, HB-Online
- Ökonomie-Nobelpreisträger Joseph Stiglitz befürchtet eine harte globale Wende
in der Finanz- und Wirtschaftspolitik: Das Zeitalter Donald Trumps,
Gastbeitrag, HB, S. 64
- Standortfrage der Grossfusion der Deutschen Börse mit der London Stock
Exchange (LSE) soll bei Spitzentreffen am nächsten Dienstag in Wiesbaden
diskutiert werden, FAZ, S. 25
- Takata kurz vor Milliarden-Vergleich mit US-Justiz, WSJ, S. B1
- Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) bekräftigt Pläne für
15-Mrd-Steuersenkung nach 2017, Interview, SZ, S. 1 und 2
- EZB schaltet sich in Börsenfusion ein, BöZ, S. 3
- Deutsche Bank steht vor Bonus-Kürzungen, BöZ, S. 3
- US-Behörden werfen VW-Mitarbeitern Vernichtung von Beweisen vor, Bild, S. 2
- Orange liebäugelt mit Anteil an Canal Plus, Les Echos
- Geheime Vereinbarung zwischen VW und Kraftfahrtbundesamt, Focus
- Deutsche Bahn: Umsatzeinbruch im Güterverkehr, Wiwo

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

12.01.2017 08:17
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Kommentare: 14932

DEUTSCHLAND: - ABWÄRTS - Der Dax dürfte am Donnerstag mit leichten Verlusten starten. Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex rund zwei Stunden vor dem Auftakt 0,14 Prozent tiefer auf 11 630 Punkte. Tags zuvor hatte er sich von der jüngsten Lethargie befreit und war mit fast 11 700 Punkten auf das höchste Niveau seit Sommer 2015 gestiegen.

USA: - AUFWÄRTS - Deutlich steigende Ölpreise haben der Wall Street am Mittwoch moderate Gewinne beschert. Die mit hohen Erwartungen verbundene Pressekonferenz des künftigen US-Präsidenten Donald Trump hingegen enttäuschte die Anleger eher. Die Investoren vermissten Details über den künftigen Kurs des Republikaners in puncto Konjunkturpakete und Freihandelsabkommen, sagten Börsianer. Hoffnungen auf entsprechende wirtschaftliche Impulse hatten die Aktienmärkte in den letzten Wochen angetrieben.

ASIEN: - UNEINHEITLICH - Die asiatischen Märkte verdauen noch die Pressekonferenz des zukünftigen US-Präsidenten Donald Trump vom Vortag. Die Anleger hätten auf weitere Details zur Wirtschaftspolitik Trumps gehofft, sagten Marktexperten am Morgen. Schmerzlich vermisst hätten die Investoren etwa Ausführungen zu dem von Trump angekündigten Infrastrukturprogramm. Im Gegenzug, so die Experten weiter, habe Trump aber mit Blick auf die Beziehungen zu China immerhin nicht zu viel weiteres Öl ins Feuer gegossen - zumindest sei von Strafzöllen oder anderen Handelsbarrieren nicht die Rede gewesen. Dem japanischen Nikkei half das wenig. Im Zuge des gestiegenen Yens gab der Leitindex nach. Auch in China notierten die Festlandsbörsen im Minus. Aufwärts ging es hingegen im Zuge eines schwächeren Wons in Korea.
DAX 11.646,17 0,54%
XDAX 11.661,07 0,71%
EuroSTOXX 50 3.307,94 0,05%
Stoxx50 3.043,80 0,16%

DJIA 19.954,28 0,50%
S&P 500 2.275,32 0,28%
NASDAQ 100 5.050,21 0,30%

Nikkei 225 19.134,70 -1,2%

---------- ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN: - AUFWÄRTS - Am Rentenmarkt wie auch in den Notenbanken dürfte sich mangels Details Enttäuschung über die Pressekonferenz des designierten US-Präsidenten Donald Trump breit gemacht haben. Aufmerksam dürften Investoren deshalb die für heute anstehenden Reden von US-Notenbankern nach ersten Reaktionen darauf abklopfen. Dirk Gojny, Experte der National-Bank, erwartet den Bund-Future in einer Handelsspanne zwischen 162,90 und 164,30.
Bund-Future 163,60 0,26%

DEVISEN: - AUFWÄRTS - Für den Euro ist am Donnerstagmorgen weiter aufwärts gegangen. Der Euro kostete 1,0608 US-Dollar. Der Kurs der Gemeinschaftswährung hatte bereits am Vortag deutlich positiv auf die Pressekonferenz des künftigen US-Präsidenten Donald Trump reagiert. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs zuvor auf 1,0503 (Dienstag: 1,0567) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,9521 (0,9463) Euro.
(Alle Kurse 7:03 Uhr)
Euro/USD 1,0608 0,33%
USD/Yen 114,50 -0,80%
Euro/Yen 121,46 -0,48%

ROHÖL - SEITWÄRTS - Die Ölpreise haben sich am Donnerstag im frühen Handel kaum bewegt. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im März kostete am Morgen 55,12 US-Dollar und damit zwei Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im Februar fiel um sieben Cent auf 52,18 Dollar.

---------- UMSTUFUNGEN VON AKTIEN

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- BERENBERG HEBT ZIEL FÜR AURUBIS AUF 62,50 (60) EUR - 'BUY' - GOLDMAN STARTET UNIPER MIT 'BUY' - ZIEL 16,60 EUR - HSBC HEBT ZIEL FÜR EON AUF 7,30 (6,00) EUR - 'HOLD' - HÄNDLER: HSBC HEBT ZIEL FÜR EON AUF 7,30 (6,00) EUR - 'HOLD' - HÄNDLER: JPMORGAN HEBT ZIEL FÜR SALZGITTER AUF 36,50 (33,50) EUR - 'NEUTRAL' - HÄNDLER: JPMORGAN HEBT ZIEL FÜR THYSSENKRUPP AUF 24,60 (24,40) EUR - 'NEUTRAL' - HÄNDLER: MACQUARIE SENKT ZIEL FÜR RWE AUF 18,50 (19,10) EUR - 'OUTPERFORM' - WDH/HÄNDLER: GOLDMAN STARTET UNIPER MIT 'BUY' - ZIEL 16,60 EUR

- GOLDMAN HEBT ZIEL FÜR ALSTOM AUF 28 (27) EUR - 'NEUTRAL' - GOLDMAN HEBT ZIEL FÜR SCHNEIDER ELECTRIC AUF 79 (77) EUR - 'CONV. BUY LIST' - GOLDMAN SENKT ZIEL FÜR ABB AUF 21 (22) CHF - 'NEUTRAL' - WDH/HÄNDLER: SOCGEN HEBT PRUDENTIAL AUF 'HOLD' (SELL) - WDH/HÄNDLER: SOCGEN SENKT ZURICH AUF 'SELL' (HOLD) - WDH/SOCGEN HEBT UBS AUF 'BUY' (HOLD) - ZIEL 20,00 (14,50) CHF

---------- PRESSESCHAU

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- Expertengruppe von Ex-Premier Mario Monti empfiehlt EU Finanzierung durch eigene Steuern, HB, S. 1 und 4-5 - An diesem Donnerstag diskutiert der Aufsichtsrat über die Zukunft von Solarworld, HB, S. 14 - Peugeot will bester Massenanbieter im gehobenen Segment werden, Interview mit Peugeot-Markenchef Jean-Philippe Imparato, HB, S. 26 - Datenschutz: Verbraucherschutzministerium attackiert Kanzlerin Angela Merkel (CDU), HB, S. 30 - Ex-Volkswagen-Chef Martin Winterkorn sagt vor dem Untersuchungsausschuss des Bundestages aus, HB, S. 47 - Die digitale Revolution wird unser Leben durchdringen, Gastbeitrag von Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) und OECD-Generalsekretär Angel Gurria, HB, S. 48 - Bundesrechnungshof erhebt schwere Vorwürfe gegen Wirtschaftsministerium: Steuerung und Kontrolle der Energiewende mangelhaft, FAZ, S. 15 - Ost-Ministerpräsidenten rufen Gabriel im Streit um Stromkosten zum Einlenken auf, FAZ, S. 17 - Krankenhäuser blockieren bessere Patientenversorgung, FAZ, S. 17 - Asylbewerber sollen nach Griechenland zurückgeschickt werden können, FAZ, S. 1 - Die IHK Frankfurt hat Bedenken gegen den geplanten Zusammenschluss der Deutschen Börse und der London Stock Exchange, Interview mit IHK-Präsident Mathias Müller, BöZ, S. 1 und 2 - Bundeswirtschaftsminister Gabriel (SPD) kritisiert "irrsinnige" EU-Steuerpolitik und fordert Mindestsätze für Unternehmenssteuern in Europa, Bild, S. 2 - 7 Milliarden Überschuss: CSU will "rasche Steuersenkungen", Bild, S. 2 - Umfrage: Deutsche wünschen sich mehr Trump-Politik in Berlin, WiWo - Eigentumsquote auf dem Wohnungsmarkt geht zurück, Die Zeit - Mittelständler: Flüchtlinge sind nicht die Lösung für Fachkräftemangel, Markt und Mittelstand - SPD fordert schnelle Einführung von Verbraucher-Sammelklagen, Berliner Zeitung - Teile der Union kritisieren Gesetzentwurf für Lohngerechtigkeit, Passauer Neue Presse

(WDH: Diese Meldung wurde bereits am Vorabend erstmals publiziert und ist als Service wiederholt worden.)

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---------- TAGESVORSCHAU / KONJUNKTURPROGNOSEN

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TERMINE MIT ZEITANGABE

00:50 J: Handelsbilanz 11/16

07:00 D: Südzucker 9Monatszahlen

07:00 D: Hella Halbjahreszahlen

08:45 F: Verbraucherpreise 12/16 (endgültig)

09:55 D: Statistisches Bundesamt Pk zum BIP 2016
und Maastricht Defizit-Quote 2016

10:00 I: Industrieproduktion 11/16

11:00 EU: Industrieproduktion 11/16

13:30 EU: EZB Sitzungsprotokoll 8.12.16

14:30 USA: Erstanträge Arbeitslosenhilfe (Woche)

14:30 USA: Im- und Exportpreise 12/16

TERMINE OHNE GENAUE ZEITANGABE

D: Bundeswirtschaftsministerium Monatsbericht 01/17

GB: Marks & Spencer Q3 Umsatz

GB: Tesco Q3 Umsatz und Christmas Interim management statement

GB: Asos 4Monate Trading Update

I: Unicredit ao Hauptversammlung

USA: Delta Air Lines Q4-Zahlen

SONSTIGE TERMINE

10:00 D: Konferenz des Bundesenergieministeriums mit der OECD "Key Issues for
Digital Transformation in the G20" u.a mit Bundesenergieminister
Sigmar Gabriel (SPD), Berlin

10:00 D: Pk der Zabel Property AG und der Becken Holding GmbH zum Frankfurter
Wohnungsmarkt, Frankfurt

10:30 D: Nord/LB stellt ihre Neujahrsprognose 2017 vor
Der neue NordLB-Vorstandschef Thomas Bürkle stellt gemeinsam mit
Chefökonom Torsten Windels sowie dem regionalen Analysten Eberhard
Brezski die Konjunkturprognosen des Geldhauses für den Euro-Raum,
Deutschland und Niedersachsen vor.

10:30 D: Pk des Schott-Konzerns zum Geschäftsjahr 2015/2016, Mainz

11:00 D: Neujahrsempfang Bundesverband deutscher Banken
mit Hauptgeschäftsführer Michael Kemmer, Frankfurt

11:00 D: Jahres-Pk Handelsverband Hessen mit Blick auf das Weihnachtsgeschäft
und Ausblick auf die Handelskonjunktur 2017, Kassel

12:00 LU: Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) zu offiziellem Besuch in
Luxemburg
12.00 h Pressekonferenz Premierminister Xavier Bettel und Merkel

14:30 USA: Rede Fed-Präsident von Philadelphia Harker in Malvern

14:30 USA: Rede Fed-Präsident von Chicago Evans in Naples

18:30 USA: Rede Fed-Präsident von Atlanta Lockhart on Florida Chamber of
Commerce

19:15 USA: Rede Fed-Präsident von St. Louis Bulard in New York U.S. Outlook

LU: Mündliche Verhandlung am EuGH zum Genehmigungsverfahren für das
Kohlekraftwerk Hamburg-Moorburg

KONJUNKTURPROGNOSEN FÜR DIE EUROZONE UND DIE USA

Prognose Vorwert

EUROZONE

10:00 Uhr

Italien

Industrieproduktion

November

Monatsvergleich +0,2 unv.

Jahresvergleich

bereinigt +1,8 +1,3

10:00 Uhr

Deutschland

Haushaltsdefizit in Prozent vom BIP

2016 0,6 0,7

Bruttoinlandsprodukt

2016

Jahresvergleich +1,9 +1,7

11:00 Uhr

Eurozone

Industrieproduktion

November

Monatsvergleich +0,5 -0,1

Jahresvergleich +1,5 +0,6

USA

14.30 Uhr

Importpreise, Dezember

Monatsvergleich +0,7 -0,3

Jahresvergleich +1,8 -0,1

Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe

Vorwoche (in Tausend) 260 235

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

11.01.2017 08:13
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DEUTSCHLAND: - SEITWÄRTS - Der Dax findet weiter keinen klaren Trend: Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex rund zwei Stunden vor dem Auftakt 0,13 Prozent tiefer auf 11 568 Punkte. Die Anleger warten die erste Pressekonferenz des künftigen US-Präsidenten Donald Trump ab, die kurz vor Xetra-Schluss beginnen soll.

USA: - ABWARTEND - Der Dow Jones Industrial hat sich am Dienstag nur zwischenzeitlich wieder etwas an die bisher unerreichte Marke von 20 000 Punkten herangepirscht. Bereits vor dem Wochenende war er im dritten Anlauf seit Dezember nur um Haaresbreite daran vorbei geschrammt. Der schwache Dollar und gute Konjunkturnachrichten aus China hatten den US-Leitindex bis auf gut 40 Punkte an die runde Schwelle herangeführt, bevor die Anleger wieder der Mut verliess. Vor der ersten Pressekonferenz des künftigen US-Präsidenten Donald Trump nach seinem Wahlsieg, die am Mittwoch auf dem Programm steht, hätten sich die Anleger dann doch fürs Abwarten entschieden, sagten Börsianer.

ASIEN: - AUFWÄRTS - Mit Spannung blicken die Anleger in Asien auf die für den heutigen Mittwoch angesetzte Pressekonferenz des designierten US-Präsidenten Donald Trump. Während die Aussicht etwa auf Infrastrukturprogramme und massive Steuererleichterungen die Anleger bislang frohlocken liess, macht sich immer mehr Sorge über das Verhältnis der USA zu China breit. In China notierten die Festlandsbörsen im Minus, während es in Japan nach drei Verlusttagen für den Leitindex Nikkei wieder aufwärts ging. In Südkorea freuten sich die Anleger immer noch über die guten Samsung-Zahlen der Vorwoche.
DAX 11.583,30 0,17%
XDAX 11.578,43 0,22%
EuroSTOXX 50 3.306,21 -0,08%
Stoxx50 3.038,88 0,07%

DJIA 19.855,53 -0,16%
S&P 500 2.268,90 0,00%
NASDAQ 100 5.035,17 0,20%

Nikkei 225 19.364,67 +0,3%

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN: - ABWÄRTS - Ohne die anstehende Pressekonferenz von Donald Trump würden am Mittwoch keine wichtigen Nachrichten für den Rentenmarkt auf dem Programm stehen. Fraglich für Dirk Gojny, Experte der National-Bank, wird bei Trump vor allem sein, ob er das in Aussicht gestellte Programm finanzieren kann. Der Bund-Future dürfte seiner Meinung nach wenig verändert eröffnen und am Vormittag eher etwas unter Druck stehen. Er erwartet eine Handelsspanne zwischen 162,55 und 163,90.
Bund-Future 163,17 -0,02%

DEVISEN: - SEITWÄRTS - Der Euro hat am Mittwochmorgen die Marke von 1,05 US-Dollar halten können. Die Gemeinschaftswährung notierte bei 1,0554 US-Dollar. Am Vortag hatte der Eurokurs einen Grossteil seiner Tagesgewinne eingebüsst. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs auf 1,0567 (Montag: 1,0516) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,9463 (0,9509) Euro.
(Alle Kurse 7:02 Uhr)
Euro/USD 1,0554 -0,07%
USD/Yen 115,93 0,25%
Euro/Yen 122,35 0,18%

ROHÖL - AUFWÄRTS - Nach deutlichen Verlusten an den beiden Vortagen haben die Ölpreise am Mittwoch im frühen Handel leicht zugelegt. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im März kostete am Morgen 53,71 US-Dollar. Das waren sieben Cent mehr als am Dienstag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im Februar stieg um 13 Cent auf 50,95 Dollar.

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PRESSESCHAU

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- Union will Unternehmenssteuern grundlegend reformieren, HB, S. 8/FAZ, S. 16

- Deutsche Wirtschaft steigert Innovationsausgaben auf Rekordniveau, HB, S. 9

- US-Ermittler wollen beweisen, dass Ex-VW-Vorstände zu lange die Abgasmanipulationen verschwiegen haben und wittern Verschwörung, HB, S. 1

- "Starre Regeln für die Fed wären ein schwerer Fehler", Interview mit dem Ex-Chef der Fed Minneapolis, Narayana Kocherlakota, HB, S. 29

- ING Diba vergibt immer mehr Kredite an Grosskunden, Interview mit Firmenkundenvorstand Joachim von Schorlemer, FAZ, S. 21

- Google will Satelliten-Geschäft verkaufen, WSJ, B3

- Italiens Finanzminister Pier Carlo Padoan ist sicher, dass sein Land keine Hilfe braucht: "Italiens Bankensystem ist nicht in der Krise", Interview, Welt, S. 10

- Geplante Fusion von Deutscher Börse und London Stock Exchange bringt deutliche Vorteile. Dabei seien eher Verlagerungen nach Frankfurt zu erwarten, Interview mit Dirk Schiereck, Professor für Unternehmensfinanzierung an der TU Darmstadt, BöZ, S. 1 und 3

- HUK-Coburg Vorstandssprecher Wolfgang Weiler mahnt: "Wir müssen auch mal ins Risiko gehen", Interview, BöZ, S. 4

- Investmentgesellschaft Knight Vinke fordert von Energiekonzern Eon Abtrennung des Netzgeschäfts

- Investor fordert weitere Aufspaltung von Energiekonzern Eon, HB, S. 21

- Eon: Netze gehören zum Kerngeschäft, BöZ, S. 7

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

09.01.2017 08:14
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DEUTSCHLAND: - AUFWÄRTS - Nach den Kursgewinnen an der Wall Street vor dem Wochenende wird am Montag auch der Dax höher erwartet. Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex rund zwei Stunden vor dem Auftakt 0,35 Prozent fester auf 11 640 Punkte.

USA: - AUFWÄRTS - Frische Rekorde bei Dow Jones Industrial, S&P 500 sowie Nasdaq 100: Nach dem recht guten US-Arbeitsmarktbericht für Dezember haben die drei wichtigsten US-Indizes am Freitag Höchststände erreicht. Der US-Leitindex Dow schrammte mit 19 999,63 Punkten nur um Haaresbreite an der Marke von 20 000 Punkten vorbei. Letztlich verabschiedete er sich mit einem Plus von 0,32 Prozent mit 19 963,80 Punkten ins Wochenende.

ASIEN: - UNEINHEITLICH - Die starke Wall Street und der gut ausgefallene US-Arbeitsmarktbericht haben vor allem den chinesischen Börsen am Montag Auftrieb verliehen. Für die chinesischen Festlandsbörsen ging es aufwärts. Auf der anderen Seite werden viele Anleger mit Blick auf die am Mittwoch anstehende Rede des designierten US-Präsidenten Donald Trump vorsichtig. Die Investoren würden vor allem auf Hinweise für die künftige Wirtschaftspolitik und hier vor allem auf das Verhältnis zu China achten. In Japan wird wegen eines Feiertags nicht gehandelt.
DAX 11.599,01 0,12%
XDAX 11.606,52 0,26%
EuroSTOXX 50 3.321,17 0,14%
Stoxx50 3.050,69 -0,04%

DJIA 19.963,80 0,32%
S&P 500 2.276,98 0,35%
NASDAQ 100 5.007,08 0,85%

Nikkei 225 feiertagsbedingt kein Handel am Montag

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN: - BEHAUPTET - Am Rentenmarkt dürften die Anleger heute weiter mit der Bewertung der US-Arbeitsmarktdaten von vergangener Woche beschäftigt sein, nimmt Dirk Gojny an. Der Experte der National-Bank erwartet einen behaupteten Start des Bund-Future bei einer Handelsspanne zwischen 162,45 und 163,50.
Bund-Future 162,82 -0,48%

DEVISEN: - ABWÄRTS - Für den Euro ist es auch am Montag wieder etwas weiter nach unten gegangen. Die Gemeinschaftswährung notierte am Morgen bei 1,0522 US-Dollar. Der Euro war bereits am vergangenen Freitag infolge eines guten US-Arbeitsmarktberichts unter Druck geraten. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuvor auf 1,0589 (Donnerstag: 1,0501) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,9444 (0,9523) Euro.
(Alle Kurse 7:13 Uhr)
Euro/USD 1,0522 -0,12%
USD/Yen 117,47 0,39%
Euro/Yen 123,61 0,27%

ROHÖL - ABWÄRTS - Die Ölpreise haben zum Wochenbeginn leicht nachgegeben. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im März kostete am Montagmorgen 56,84 US-Dollar. Das waren 26 Cent weniger als am Freitag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im Februar fiel um 29 Cent auf 53,70 Dollar.

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PRESSESCHAU

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- VDA-Chef Matthias Wissmann: Trump soll industriellen Sektor in den USA stärken, Interview, HB, S. 1, 4, 5

- Daimler will Elektromodelle bei Geländewagen und Limousinen in verschiedenen Grössen, Interview mit Entwicklungsvorstand Ola Källenius, HB, S. 16, 17

- US-Staranwalt: Kläger streben bei EC-Gebühren deutscher Banken aussergerichtliche Lösung an, Interview mit dem deutschen Kanzleivertreter Christopher Rother, HB, S. 31

- Finanzinvestoren Advent und Bain wollen deutschen Banken und Sparkassen deren Kartendienstleister Concardis abkaufen, HB, S. 31

- Morgan Stanley vor Verkauf der Beteiligung an Öltanker-Gesellschaft Heidmar, FT, S. 14

- Börsengang von Saudi Aramco soll "unvergleichlich" werden, FT, S. 15

- IMK-Studie: Konjunkturprognosen kaum besser als Raten von Wirtschaftsdaten, HB, S. 10

- Zug- und Flugzeughersteller Bombardier plant Produktion in Deutschland ganz aufzugeben, HB, S. 1, 14

- Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) will deutsches Gesundheitsportal im Internet, Gastbeitrag, FAZ, S. 15

- Arbeitgeberverband BDA: Flexible Beschäftigungsformen verzerrt dargestellt, FAZ, S. 18

- Weltwirtschaftsforums-Chef Klaus Schwab fordert grundsätzliche Änderungen am Weltwirtschaftssystem, Funke Mediengruppe

- Möglicher Mindestpreis für CO2-Zertifikate: Studie des Energiewirtschaftlichen Instituts der Uni Köln (EWI) sieht europaweit Folgekosten von 170 Milliarden Euro, Welt, S. 10

- WDH/Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) bringt E-Auto-Quote ins Spiel, Stuttgarter Zeitung, Stuttgarter Nachrichten

- Verkauf von E-Autos in Deutschland soll 2017 um 50 Prozent zulegen, Interview mit VDIK-Präsident Reinhard Zirpel, Automobilwoche

- Grüne wollen Facebook mit Androhung empfindlicher Geldstrafen zu härterer Gangart gegen Fake News bewegen, Interview mit Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt, Welt, S. 4

- Der Nobelpreis-Ökonom Angus Deaton wirft dem Westen schwere Fehler im Umgang mit den ärmeren Staaten der Welt vor: "Entwicklungshilfe wirkt negativ", Interview, SZ, S. 1 und 16

- Kunden des notleidenden Lebensversicherers Prisma Life bezahlten Honorar und zusätzlich Provisionen, SZ, S. 20

- Jeder Fünfte bekommt trotz Berufsabschluss Niedriglohn, Bild, S. 1

(WDH: Diese Meldung wurde bereits am Vorabend erstmals publiziert und ist als Service wiederholt worden.)

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06.01.2017 08:50
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DEUTSCHLAND: - ETWAS TIEFER - Die Anleger am deutschen Aktienmarkt bleiben nach der Dezember-Rally vorsichtig. Der Broker IG taxierte den Dax am Freitag rund zwei Stunden vor dem Auftakt 0,08 Prozent tiefer auf 11 576 Punkten. Zum Wochenbeginn hatte der deutsche Leitindex noch an den starken Schlussspurt von 2016 angeknüpft. Seither ist das Börsenbarometer aber auf Richtungssuche.

USA: - DOW JONES LEICHT IM MINUS - Am US-Aktienmarkt haben sich die Anleger am Donnerstag weiter zurückgehalten. Am Ende der Woche steht der wichtige Arbeitsmarktbericht vor der Tür. In den vor Handelsstart veröffentlichten ADP-Daten aus dem Privatsektor sahen die Experten der Helaba zwar leicht freundliche Signale, das Überraschungspotenzial hielten sie aber für begrenzt.

ASIEN: - UNEINHEITLICH - An den wichtigsten asiatischen Börsen hat sich am Freitag keine klare Richtung gezeigt. Während der japanische Nikkei 225 mit einem Minus von 0,3 Prozent aus dem Handel ging, legte der Hang Seng zuletzt um 0,16 Prozent zu. Thema an Asiens Börsen ist vor allem der auf hohem Niveau schwächelnde US-Dollar.
DAX 11.584,94 0,01%
XDAX 11.575,89 -0,12%
EuroSTOXX 50 3.316,47 -0,03%
Stoxx50 3.051,81 0,12%

DJIA 19.899,29 -0,21%
S&P 500 2.269,00 -0,08%
NASDAQ 100 4.964,95 0,56%

Nikkei 225 19.454,33 -0,3%

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN: - ABWÄRTSRISIKEN - "Ein robust zu erwartender Arbeitsmarktbericht dürfte den Rentenmarkt in Schach halten", schreibt die Helaba am Freitagmorgen in einem Kommentar. Den Handel erwarten die Experten zwischen 162,50 und 164,50 Punkten.
Bund-Future 163,61 0,20%

DEVISEN: - EURO LEICHT SCHWÄCHER - Der Kurs des Euro hat sich am Freitagmorgen trotz leichten Verlusten deutlich über der Marke von 1,05 US-Dollar gehalten. Zuletzt notierte die Gemeinschaftswährung bei 1,0582 Dollar. Am Donnerstag hatte sie noch um die 1,06 Dollar gependelt. Am Dienstag war sie mit 1,0341 Dollar indes noch auf den tiefsten Stand seit 2003 gefallen.
(Alle Kurse 7:11 Uhr)
Euro/USD 1,0582 -0,16%
USD/Yen 115,94 0,32%
Euro/Yen 122,69 0,16%

ROHÖL - LEICHT IM MINUS - Die Ölpreise haben am Freitag im frühen Handel leicht nachgegeben. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im März kostete am Morgen 56,78 US-Dollar. Das waren 11 Cent weniger als am Donnerstag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im Februar sank um 10 Cent auf 53,66 Dollar.

Starke Impulse blieben am Morgen aus. Am Donnerstag hatten die Rohölpreise auf neue Lagerdaten aus den USA zunächst mit Verlusten reagiert, die aber zügig wieder wettgemacht wurden.

Im Fokus stehen am Markt nach wie vor die vom Ölkartell Opec und elf anderen Förderstaaten angekündigten Produktionskürzungen, die seit Jahresanfang gelten. Mit der Absprache sollen die Ölpreise angehoben werden. Bisher deuten Ankündigungen aus mehreren Ländern darauf hin, dass die Absprache eingehalten wird.

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PRESSESCHAU

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- "Da ist viel Hype dabei", Infineon-Chef Reinhard Ploss u.a. über das Internet der Dinge, Interview, HB, S.14-15

- Bei den Banken wird der Tresorraum knapp, HB, S.22

- Bundesregierung will Einkommensungleichheit bekämpfen - Ministerstreit um Wirtschaftskurs, HB, S.1

- SPD lehnt Kompromissvorschlag der Kassen im Streit um Pflegeberufe ab, FAZ, S.1,15

- WDH/Deutsche-Börse-Chef Carsten Kengeter: Frankfurt wird durch Fusion mit LSE gestärkt, Welt, S.15

- Deutsche-Bahn-Mitarbeiter können wählen, ob sie mehr Gehalt oder mehr Freizeit wollen, Welt, S. 9

- Zahl der Hartz-Empfänger aus Asyl-Ländern stieg Ende 2016 auf 674 000, Bild, S. 1

- NGG-Chefin findet höhere Steuer auf Tierversuche "absurd"; Experte: "keinerlei Beleg" für Wirkung, Bild, S. 2

- Pimco sorgt sich um Zukunft der Eurozone, Interview mit Pimco-Direktor Joachim Fels, BöZ, S.1,7

- "Für mich ist die 'Immobilienblase' geradezu ein Unwort", Interview mit dem stellv. Vorstandsvorsitzenden der Frankfurter Sparkasse über den Wohnungsmarkt Rhein-Main, BöZ, S.5

- Unicredit Kapitalerhöhung beginnt Mitte Februar, BöZ, S.4

- Aktivistischer Investor AOC stellt neue Forderungen an Stada, WiWo

- DIW-Chef Marcel Fratzscher: Mittelfristig deutlich schwächeres Wachstum, Redaktionsnetzwerk Deutschland

- Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) plant digitale Fahrkarten für alle Städte / Verkehrsminister will Angebote von Verkehrsunternehmen bis 2019 vernetzen, Funke Mediengruppe

- Abwanderungen aus dem Osten in den Westen Deutschlands auf niedrigstem Stand seit der Wiedervereinigung, Funke Mediengruppe

- Mercedes-Pkw mit Euro-6-Norm laut ICCT-Studie schmutziger als Lkw / Daimler-Sprecher: Alle Modelle "zertifiziert und zugelassen" / Grünen-Fraktionschef Hofreiter attackiert Autoindustrie und Verkehrsminister Dobrindt, Funke Mediengruppe

- Engie soll 300 Millionen Euro Steuern nachzahlen auf Druck der EU, Les Echos

- Bahn lehnt Ausweispflicht beim Ticketverkauf ab, Berliner Zeitung

(WDH: Diese Meldung wurde bereits am Vorabend erstmals publiziert und ist als Service wiederholt worden.)

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05.01.2017 08:17
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DEUTSCHLAND: - SEITWÄRTS - Nach einem guten Jahresstart bleibt der deutsche Aktienmarkt auf Richtungssuche. Der Broker IG taxierte den Dax am Donnerstag rund zwei Stunden vor dem Auftakt 0,02 Prozent höher auf 11 587 Punkte. Bereits die letzten beiden Tage war der deutsche Leitindex nur wenig verändert, nachdem er zum Wochenstart noch mit einem Plus von 1 Prozent stark ins Jahr 2017 gestartet war.

USA: - AUFWÄRTS - Der US-Aktienmarkt hat seinen Aufschwung im neuen Jahr fortgesetzt. Der US-Leitindex Dow Jones Industrial kletterte am Mittwoch um weitere 0,30 Prozent auf 19 942,16 Punkte. Er nimmt damit den dritten Anlauf auf die historische Marke von 20 000 Punkten.

ASIEN: - UNEINHEITLICH - An den asiatischen Börsen verdauen die Anleger noch das am Vortag veröffentlichte Proto koll zur jüngsten Sitzung führender Mitglieder der US-Notenbank Fed. In Japan konnte der Nikkei zunächst von einem kräftigeren Yen profitieren, bevor der Leitindex dann leicht ins Minus dreht. In China machte sich ein gut ausgefallener Stimmungsindikator für den chinesischen Dienstleistungssektor beim CSI 300, in dem die wichtigsten Aktienwerte des Festlands gelistet sind, positiv bemerkbar. Hier richteten sich die Augen der Marktteilnehmer auch auf einen im Verhältnis zum US-Dollar weiter zulegenden Offshore-Yuan. Das Gros der asiatischen Börsen nutzte den Rückenwind von den gut ausgefallenen Konjunkturnachrichten etwa aus den USA und Europa der vergangenen Tage und die guten Vorgaben von der Wall Street.
DAX 11.584,31 0,00%
XDAX 11.590,20 -0,03%
EuroSTOXX 50 3.317,52 0,08%
Stoxx50 3.048,05 0,11%

DJIA 19.942,16 0,30%
S&P 500 2.270,75 0,57%
NASDAQ 100 4.937,21 0,53%

Nikkei 225 19.520,69 -0,4%

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN: - AUFWÄRTS - Nach dem Protokoll der Tagung des FOMC der amerikanischen Notenbank und guten Nachrichten von den chinesischen Dienstleistern richten sich die Augen der Anleger langsam auf dem US-Arbeitsmarktbericht am Freitag. Dirk Gojny, Experte der National-Bank, traut dem Bund-Future zum Handelsstart Gewinne zu. Er erwartet eine Handelsspanne zwischen 162,60 und 164,10.
Bund-Future 163,29 -0,10%

DEVISEN: - AUFWÄRTS - Der Euro hat seine Gewinne vom Vortag halten können. Am Donnerstagmorgen kostete die Gemeinschaftswährung 1,0548 US-Dollar. Der Eurokurs hatte am Vortag seine zuvor kräftigenVerluste wieder aufgeholt. Nach der Veröffentlichung des Protokolls der jüngsten Fed-Sitzung ging es für den Euro bergauf. Am Dienstag war der Euro mit 1,0340 Dollar noch auf den tiefsten Stand seit 2003 abgesackt. Die nun spürbare Dollar-Schwäche begründeten Marktteilnehmer bereits mit dem defensiven Agieren vieler Anleger vor dem Arbeitsmarktbericht am Freitag. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs auf 1,0437 (Dienstag: 1,0385) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,9581 (0,9629) Euro.
(Alle Kurse 7:09 Uhr)
Euro/USD 1,0548 0,58%
USD/Yen 116,41 -0,81%
Euro/Yen 122,79 -0,23%

ROHÖL - ABWÄRTS - Die Ölpreise sind am Donnerstag im frühen Handel leicht gefallen. Starke Impulse blieben zunächst aus. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im März kostete am Morgen 56,28 US-Dollar. Das waren 18 Cent weniger als am Mittwoch. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im Februar sank um 11 Cent auf 53,15 Dollar.

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UMSTUFUNGEN VON AKTIEN

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- HÄNDLER: BERNSTEIN HEBT LINDE AUF 'MARKET-PERFORM' (UNDERPERFORM)

- HÄNDLER: MORGAN STANLEY HEBT AIRBUS GROUP AUF 'OVERWEIGHT' (EQUAL-WEIGHT)

- DEUTSCHE BANK SENKT LINDE AUF 'HOLD' (BUY) - ZIEL 174 (180) EUR

- EXANE BNP HEBT DEUTSCHE WOHNEN AUF 'OUTPERFORM' (NEUTRAL)

- EXANE BNP HEBT LEG IMMOBILIEN AUF 'OUTPERFORM' (NEUTRAL) - ZIEL 86 (91) EUR

- EXANE BNP HEBT VONOVIA AUF 'OUTPERFORM' (NEUTRAL) - ZIEL 37 EUR

- JPMORGAN HEBT AIRBUS GROUP AUF 'NEUTRAL' (UNDERWEIGHT) - ZIEL 68 (55) EUR

- JPMORGAN HEBT ALLIANZ AUF 'OVERWEIGHT' (NEUTRAL) - ZIEL 180 (170) EUR

- JPMORGAN HEBT ZIEL FÜR MTU AERO ENGINES AG AUF 140 (125) EUR - 'OVERWEIGHT'

- JPMORGAN SENKT HANNOVER RÜCK AUF 'UNDERWEIGHT' (NEUTRAL)

- PMORGAN SENKT TALANX AUF 'NEUTRAL' (OVERWEIGHT) - ZIEL 32 (33) EUR

- HÄNDLER: HSBC HEBT AENA AUF 'BUY' (HOLD)

- S&P GLOBAL SENKT AXA AUF 'HOLD' (STRONG BUY) - ZIEL 26 (23) EUR

- EXANE BNP SENKT ZIEL FÜR UNIBAIL-RODAMCO AUF 270 (287) EUR - 'OUTPERFORM'

- JPMORGAN HEBT ZIEL FÜR PRUDENTIAL AUF 1450 (1252) PENCE - 'UNDERWEIGHT'

- JPMORGAN HEBT ZIEL FÜR SAFRAN AUF 73,00 (64,50) EUR - 'NEUTRAL'

- JPMORGAN HEBT ZIEL FÜR SWISS RE AUF 108 (101) CHF - 'OVERWEIGHT'

- JPMORGAN SENKT ZURICH AUF 'NEUTRAL' (OVERWEIGHT) - ZIEL 290 (308) CHF

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PRESSESCHAU

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- Eigene Aktiengeschäfte: Topmanager beweisen gutes Timing, HB, S. 28-29

- Deutsche Bank muss sich neuen Geldwäsche-Chef suchen, Manager Magazin online, FT, S. 12 und WSJ, S. B1

- Eurogruppenchef Jeroen Dijsselbloem könnte sein Amt wegen niederländischer Parlamentswahlen frühzeitig aufgeben müssen, FAZ, S. 17

- Nach Apple will auch Oracle-Gründer Larry Ellison in milliardenschweren Tech-Fonds des japanischen Softbank-Konzerns investieren - auch Abu Dhabi interessiert, FT, S. 12

- Deutschlands Krankenkassen lehnen Zuckersteuer ab, Gespräch mit Vorstandschef der Barmer-Ersatzkasse, Christoph Straub, FAZ, S. 17

- Verbraucherzentrale Bundesverband hält Pläne von Verkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) zu autonomem Fahren für unausgegoren, HB, S. 10

- Investmentbank Cantor Fitzgerald will Servicegeschäft für Hedgefonds ausbauen, Interview mit Chef Howard Lutnick, HB, S. 30

- FDP-Chef Christian Lindner will im Bundestagswahlkampf unter anderem mit Steuererleichterungen punkten, Interview, HB, S. 4-5

- Noch-EU-Parlamentspräsident Martin Schulz (SPD) will Beitrittsgespräche mit der Türkei nicht abbrechen, SZ, S. 8

- Tariflöhne von Auszubildenden steigen deutlich, Auswertung des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB), SZ, S. 22

- Bundesfinanzaufsicht Bafin hat Eröffnung von mehr als 100 sogenannter Basiskonten angeordnet, Interview mit Exekutivdirektorin Beatrice Freiwald, BöZ, S. 1 und 7

- Ökonomen fordern von EZB Ausstieg aus der lockeren Geldpolitik, Bild, S. 2

- Aktionärsvertreter fordern Kündigungsklausel für Ex-Vorstände, Bild, S. 2

- Österreichs Aussenminister Sebastian Kurz droht mit Klage gegen deutsche Pkw-Maut, Bild, S. 2

- Verkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) will mit Gesetzentwurf 15 Autobahnprojekte beschleunigen, Gespräch mit SPD-Fraktionsvize Sören Bartol, Rheinische Post

- Verdi sieht "ungebremste Streikbereitschaft" bei Amazon, Gespräch mit Verdi-Bundesvorstandsmitglied Stefanie Nutzenberger, Westdeutsche Allgemeine Zeitung

- Umweltbundesamt fordert höhere Mehrwertsteuer auf Milch und Fleisch, Gespräch mit Präsidentin Maria Krautzberger, Funke Mediengruppe

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04.01.2017 08:16
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DEUTSCHLAND: - AUFWÄRTS - Gute Vorgaben aus Übersee dürften dem Dax am Mittwoch zu einem freundlichen Auftakt verhelfen. Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex rund zwei Stunden vor dem Start 0,25 Prozent höher auf 11 613 Punkte.

USA: - AUFWÄRTS - An der Wall Street ist das neue Jahr positiv gestartet. Nach dem kleineren Rückschlag in den letzten Tagen des abgelaufenen Jahres knüpfte der US-Aktienmarkt nach dem verlängerten Wochenende wieder an die seit Anfang November laufende Kursrally an. Dabei half, dass die Stimmung in der US-Industrie sich im Dezember deutlich stärker als erwartet aufgehellt hatte.

ASIEN: - AUFWÄRTS - Gute Konjunkturnachrichten vom Vortag etwa aus China, Deutschland und vor allem den USA haben der Wall Street und vor allem dem US-Dollar Beine gemacht. Davon profitieren am Mittwoch auch die Aktienmärkte in Asien. Vor allem in Japan ging es für den nach Feiertagen geschlossenen Leitindex Nikkei steil bergauf. Von einem im Verhältnis zum Dollar schwachen Yen profitieren die dortigen Exportunternehmen. In China konnten die Festlandsbörsen nicht ganz so stark zulegen, notierten aber ebenfalls im Plus.
DAX 11.584,24 -0,12%
XDAX 11.593,53 0,06%
EuroSTOXX 50 3.315,02 0,19%
Stoxx50 3.044,64 0,84%

DJIA 19.881,76 0,60%
S&P 500 2.257,83 0,85%
NASDAQ 100 4.911,33 0,98%

Nikkei 225 19.594,16 +2,5% (7:00 Uhr)

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN: - ABWÄRTS - Nach den gestiegenen Inflationsdaten vom Vortag dürfte die Diskussion über den Kurs der Europäischen Zentralbank heute nicht nur Anleger beschäftigen. Daneben werden wohl unter anderem Preisdaten aus dem Euroraum und das Protokoll der letzten Sitzung der US-Notenbank Fed im Blickpunkt stehen. All das dürfte am Ende nach Meinung von Dirk Gojny, Experte der National-Bank, Druck auf die Anleihenkurse ausüben. Er erwartet einen schwachen Start des Bund-Future und eine Handelsspanne zwischen 162,60 und 164,10.
Bund-Future 163,45 -0,61%

DEVISEN: - SEITWÄRTS - Der Euro hat am Mittwochmorgen seine Erholung von den Vortagesverlusten halten können. Die Gemeinschaftswährung notierte bei 1,0406 US-Dollar. Am Dienstag war sie zeitweise auf den tiefsten Stand seit 2003 gefallen. Robuste Konjunkturdaten aus den USA gaben dem Dollar Auftrieb und schwächten im Gegenzug den Euro. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs auf 1,0385 (Montag: 1,0465) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,9629 (0,9556) Euro.
(Alle Kurse 7:02 Uhr)
Euro/USD 1,0406 0,03%
USD/Yen 118,09 0,31%
Euro/Yen 122,88 0,34%

ROHÖL - AUFWÄRTS - Die Ölpreise haben sich am Mittwochmorgen etwas von ihren Verlusten am Vortag erholt. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im März kostete im frühen Handel 55,89 US-Dollar. Das waren 42 Cent mehr als am Dienstag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im Februar stieg um 40 Cent auf 52,73 Dollar.

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PRESSESCHAU

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- Ifo-Chef Clemens Fuest fordert von Europäischer Zentralbank Ausstieg aus
lockerer Geldpolitik, FAZ, S.15
- Umfrage: Vermögensverwalter senken Aktienquote, FAZ, S. 23
- Gemeinsam für mehr Ausgleich - die Einkommen müssen gleichmässiger verteilt
sein, Gastbeitrag von IWF-Chefin Christine Lagarde, HB, S. 48
- Qualcomm will bei neuem Technology Fund von Softbank einsteigen, WSJ, S. B1
- Deutschland blockiert strengere Regeln für Banken - BIZ-Sitzung abgesagt,
FAZ, S.16
- Wohnungsvermieter Grand City Properties will in den MDax,
Interview mit Vorstandschef Christian Windfuhr, BöZ, S.9
- Fintech CRX Markets will Banken beim Factoring angreifen, Gespräch mit
Firmenchefs Moritz von der Linden und Philip Holzer, BöZ, S. 2
- Arbeitgeber rechnen mit deutlich höheren Kosten durch Nahles Rentenkonzept,
Welt, S.10
- Woolrich will in Deutschland deutlich wachsen, Welt, S.10
- Neuer DAK-Chef Andreas Storm kritisiert Mondpreise bei patentgeschützten
Medikamenten, SZ, S.18
- Unionsfraktionschef Volker Kauder (CDU) fordert als Gegenleistung für Gelder
vom Bund mehr Anstrengungen der Länder für Qualität im Unterricht, Bild, S.2
- Martin Winterkorn erhält ab sofort VW-Rente, Bild, S.2
- Jedes dritte neue Medikament hat für den Patienten keinen Nutzen,
Funke Mediengruppe
- BMW scheut 2017er Prognose für Mini: "So viele Unsicherheiten", Interview mit
BMW-Vorstand für Mini, Rolls-Royce, BMW Motorrad und Aftersales,
Peter Schwarzenbauer, Automobilwoche
- Verband zu Gigalinern: Kritik von Umweltministerium unverständlich,
Neue Osnabrücker Zeitung

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03.01.2017 08:23
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DEUTSCHLAND: - AUFWÄRTS - Der Dax dürfte am Dienstag nach positiven Konjunktursignalen aus China zunächst an seinen starken Jahresauftakt anknüpfen. Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex rund zwei Stunden vor dem Start 0,25 Prozent höher auf 11 627 Punkte.

USA: - KEINE - An der New Yorker Wall Street wurde am Montag wegen des nachgeholten Feiertags zum Jahreswechsel nicht gehandelt.

ASIEN: - AUFWÄRTS - Nachdem viele Börsen am Vortag wegen eines Feiertags geschlossen waren, sind die Aktienmärkte am ersten Handelstag 2017 positiv ins neue Jahr gestartet. Rückenwind kam von gut ausgefallenen Stimmungsindikatoren aus der chinesischen Industrie. Der vom Wirtschaftsmagazin "Caixin" ermittelte Indikator legte auf 51,9 Punkte zu und fiel damit besser aus als viele Analysten erwartet hatten. An den chinesischen Festlandsbörsen ging es wie an den übrigen Aktienmärkten aufwärts. In Japan blieben die Börsen feiertagsbedingt geschlossen.
DAX 11.598,33 1,02%
XDAX 11.586,68 1,24%
EuroSTOXX 50 3.308,67 0,55%
Stoxx50 3.019,14 0,29%

DJIA 19.762,60 -0,29%
S&P 500 2.238,83 -0,46%
NASDAQ 100 4.863,62 -1,11%

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN: - SEITWÄRTS - Positiv ausgefallene Stimmungsindikatoren aus dem Euroraum und am Dienstag aus China haben den Märkten einen positiven Schub verliehen. Anleihenexperte Dirk Gojny von der National-Bank rechnet allerdings beim Bund-Future mit einem kaum veränderten Start in den Tag. Im Laufe des Handels könne es vielmehr zu Gewinnmitnahmen kommen. Gojny erwartet eine Handelsspanne zwischen 163,70 und 165,15. Im Tagesverlauf dürften sich die Augen vieler Anleger auf den ISM-Stimmungsindikator aus den USA richten.
Bund-Future 160,19 -0,12%

DEVISEN: - AUFWÄRTS -Der Euro hat sich am Dienstagmorgen wieder etwas erholt. Nachdem die Gemeinschaftswährung am Vortag noch gefallen war, konnte sie nun leicht auf 1,0484 US-Dollar zulegen. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte am Montag den Referenzkurs auf 1,0465 (Freitag: 1,0541) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,9556 (0,9487) Euro.
(Alle Kurse 7:09 Uhr)
Euro/USD 1,0484 0,23%
USD/Yen 117,34 -0,22%
Euro/Yen 123,02 0,00%

ROHÖL - AUFWÄRTS - Die Ölpreise sind am Dienstag im frühen Handel leicht gestiegen. Die Termin-Kontrakte werden erstmals in diesem Jahr gehandelt, da am Montag in den USA alle Börsenplätze geschlossen waren. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im März kostete 57,17 US-Dollar. Das waren 35 Cent mehr als zum Handelsschluss am Freitag, den 30. Dezember. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im Februar stieg um 32 Cent auf 54,04 Dollar.

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PRESSESCHAU

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- VW-Chef-Designer Michael Mauer sieht Goldene Zeiten, Interview, HB, S. 14, 15

- Experten erwarten dieses Jahr mehr grosse Börsengänge in Deutschland als im Vorjahr, HB, S. 1,4,5

- SPD und Union können sich nicht auf Haftungserleichterungen für Handwerker einigen, FAZ, S. 17

- Wirtschaftsweiser Lars Feld für Beitragssenkung bei Arbeitslosenversicherung, FAZ, S. 15

- Niedrigzins zwingt Versicherer, ihren Rentenfaktor zu senken, FAZ, S. 23

- BP nimmt an Tender für iranische Ölreserven nicht teil, FT, S. 11

- Laut Eurostat 2016 mehr Asylanträge und -entscheidungen in Deutschland als in übrigen 27 EU-Staaten zusammen, Welt, S. 5

- Nachfolger für europäisches Kampfflugzeug Tornado soll mit Begleitdrohnen fliegen, Welt, S. 9

- Bausoftwarehersteller RIB Software will Umsatz dank des Joint Ventures mit Auftragsfertiger Flex verzehnfachen, Interview mit Vorstandschef Thomas Wolf, BöZ, S. 9

- SPD und Union wollen Senkung des Beitragssatzes zur Arbeitslosenversicherung prüfen, SZ, S. 15

- Umweltministerium beharrt auf Nein zu überlangen LKW, SZ, S. 17

- Verdi-Chef Frank Bsirske gegen Mindestlohn-Ausnahmen für Flüchtlinge, Interview, Bild, S.2-3

- Neue Weisung der Bundesagentur für Arbeit: Jobcenter können Hartz-IV leichter kürzen oder streichen, Bild, S. 1

- Immer mehr Kassenpatienten schliessen Zahnzusatzversicherungen ab, Funke Mediengruppe

- Arbeitgeber: Keine Sonderregelung für Flüchtlinge, Berliner Zeitung

- Die Deutsche Post hat einen kostenpflichtigen Zusatzservice für ältere Menschen und Hilfsbedürftige beendet, Westdeutsche Allgemeine Zeitung

(WDH: Diese Meldung wurde bereits am Vorabend erstmals publiziert und ist als Service wiederholt worden.)

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30.12.2016 08:20
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DEUTSCHLAND: - HÖHER - Der Dax dürfte mit leichten Gewinnen in den letzten Handelstag des Jahres starten: Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex am Freitag rund zwei Stunden vor der Eröffnung 0,16 Prozent höher auf 11 469 Punkte. Damit steuert der Dax auf einen Jahresgewinn von etwa 7 Prozent zu. Der Handel wird wie zuletzt sehr ruhig erwartet, zumal in London nur bis zum Mittag gehandelt wird.

USA: - RUHIG - An den US-Börsen ist am Donnerstag ein sehr ruhiger Handelstag zu Ende gegangen. Wegweisende Impulse für die Wall Street fehlten. Die Schwankungen verliefen in engen Grenzen bei zugleich geringen Umsätzen.

ASIEN: - HÖHER - Die asiatischen Aktienmärkte haben das Jahr ruhig ausklingen lassen. Leichte Gewinne prägten am Freitag das Bild. Aufs Gesamtjahr gesehen sah das schon anders aus: Während sich die Börsen in Japan und Hongkong recht stabil hielten, verzeichneten die Anleger in Shanghai und Shenzhen deutliche Verluste.
DAX 11.451,05 -0,21%
XDAX 11.437,90 -0,05%
EuroSTOXX 50 3.271,76 -0,21%
Stoxx50 2.999,45 -0,38%

DJIA 19.819,78 -0,07%
S&P 500 2.249,26 -0,03%
NASDAQ 100 4.918,28 -0,16%

Nikkei 225 19.114,37 -0,2% (Schlussstand)

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN: - GEWINNMITNAHMEN - Nach den Kursgewinnen in den vergangenen Tagen an den Rentenmärkten drohten Bundesanleihen am letzten Handelstag des Jahres ein paar Gewinnmitnahmen, schrieb Dirk Gojny von der National-Bank am Freitagmorgen. Der Bund-Future sollte seiner Meinung nach etwas schwächer eröffnen und sich dann zwischen 163,70 und 165 bewegen.
Bund-Future 164,51 0,17%

DEVISEN: - EURO ÜBER 1,05 DOLLAR - Der Eurokurs hat bis zum Freitag weiter zugelegt. Die Gemeinschaftswährung stieg in der Nacht bis auf 1,0653 US-Dollar, fiel dann aber wieder zurück. Zuletzt kostete der Euro 1,0562 Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Donnerstag auf 1,0453 festgelegt. Am Mittwoch war der Euro sogar zeitweise unter die Marke von 1,04 Dollar gefallen. Experten führten die starken Schwankungen auch auf den dünnen Handel zwischen den Jahren zurück.
(Alle Kurse 7:15 Uhr)
Euro/USD 1,0542 0,56%
USD/Yen 116,54 -0,06%
Euro/Yen 122,89 0,50%

ROHÖL - TEURER - Die Ölpreise sind am Freitag im frühen Handel leicht gestiegen. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im März kostete 57,07 US-Dollar. Das waren 22 Cent mehr als zum Handelsschluss am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im Februar stieg um 17 Cent auf 53,94 Dollar.

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PRESSESCHAU

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- Autoexperte Ferdinand Dudenhöffer sieht schlechte Toyota-Aufstellung als
Hauptgrund für den wahrscheinlichen VW-Aufstieg zum weltweit grössten
Autohersteller im Jahr 2016. China-Stärke und Premiummarken helfen VW zudem
durch Dieselskandal, Interview, HB, S. 7
- DIW-Chef Marcel Fratzscher: Langfristig 0,7 Prozent Wachstum durch
Flüchtlinge, Interview, Rheinische Post
- Societe-Generale-Experte Roland Kaloyan hält zyklische Konsumaktien für
unterbewertet. Auch baunahe Werte findet er attraktiv, Interview, BöZ, S. 13

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