Morning Briefing - International

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DEUTSCHLAND: - SCHWÄCHER - Der Dax wird am Donnerstag nach seiner Erholung zur Wochenmitte wieder etwas schwächer erwartet. Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex am Morgen 0,16 Prozent tiefer auf 11 163 Punkte. Neben dem griechischen Schuldendrama blicken die Anleger vor allem auf den US-Arbeitsmarktbericht, der wegen eines Feiertages nicht am Freitag, sondern bereits am heutigen Donnerstag vorgelegt wird. Aus den Arbeitsmarktdaten versuchen die Marktakteure auf die Geldpolitik der US-Notenbank Fed zu schliessen. Gute Daten könnten die Erwartung einer Zinserhöhung im September untermauern.

USA: - TENDENZ - Gestützt von Hoffnungen auf eine Einigung im griechischen Schuldenstreit hat sich die Wall Street am Mittwoch etwas erholt. Allerdings bröckelten die frühen Gewinne ein wenig ab, nachdem die anfängliche Euphorie einen Dämpfer erhalten hatte. Zum Schluss stand der Dow Jones Industrial noch 0,79 Prozent im Plus bei 17 757,91 Punkten.

ASIEN: - CHINA WEITER SCHWACH - Die Kurse an den chinesischen Festland-Börsen bröckeln weiter ab. Nach den teilweise massiven Einbrüchen in den vergangenen Wochen rutschten die Indizes in Shanghai und Shenzhen am Donnerstag um mehr als 1 Prozent ins Minus. Beobachter begründeten dies auch mit der schwindenden Hoffnung auf staatliche Hilfen für den Markt. Dagegen ging es im Rest Asiens überwiegend aufwärts. Der Hang-Seng-Index in Hongkong gewann bis kurz vor Börsenschluss ein gutes halbes Prozent und der Nikkei-225-Index in Tokio mehr als 1 Prozent.

DAX              		11.180,50	2,15%
XDAX            		11.173,84	1,53%
EuroSTOXX 50		     3.496,28   2,10%
Stoxx50        		     3.331,27	1,40%

DJIA             		17.757,91	0,79%
S&P 500        		     2.077,42	0,69%
NASDAQ 100  		     4.429,23	0,74%

Nikkei 225              20.553,38   1,10% (6:45 Uhr)

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN: - VERLUSTE - Der Bund-Future dürfte mit leichten Verlusten in den Handelstag starten, schrieb Dirk Gojny von der National-Bank am Donnerstag. Das Protokoll der letzten Tagung des EZB-Rats sowie der US-Arbeitsmarkt würden im Fokus stehen. Die Marktakteure dürften vor diesem Hintergrund eher einer abwartenden Haltung einnehmen, so dass der Bund-Future sich zwischen 150,50 und 152,20 bewegen sollte, fuhr Gojny fort. Die Experten der Helaba sehen derweil Griechenland weiter als bewegenden Faktor. Sie erwarten eine Handelsspanne beim Bund-Future von 150,50 bis 152,40.

Bund-Future   		151,30	   -0,58%
T-Note-Future 		125,47		0,01%
T-Bond-Future		148,81		0,06%

DEVISEN: - EURO UNTER 1,11 DOLLAR - Der Euro zeigt sich weiter schwach. Am Donnerstagmorgen kostete er 1,1069 US-Dollar und damit in etwa so viel wie im New Yorker Handel. Die griechische Schuldenkrise gilt als Belastungsfaktor. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Mittwochmittag auf 1,1100 (Dienstag: 1,1189) Dollar festgelegt.

(Alle Kurse 7:05 Uhr)
Euro/USD       		1,1069		0,15%
USD/Yen             123,39		0,17%
Euro/Yen       		136,58		0,33%

ROHÖL - STABIL - Die Ölpreise haben am Donnerstag zunächst kaum verändert tendiert. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im August kostete im frühen Handel 62,15 US-Dollar. Das waren 14 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) lag unverändert bei 56,98 Dollar.

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UMSTUFUNGEN VON AKTIEN

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- BERENBERG HEBT K+S AUF 'HOLD' ('SELL') - ZIEL 39 (21) EUR

- HÄNDLER: HSBC HEBT AXEL SPRINGER AUF 'BUY' ('HOLD')

- BERENBERG HEBT ASTRAZENECA AUF 'BUY' ('HOLD') - ZIEL 5200 (4800) PENCE

- HÄNDLER: BARCLAYS SENKT ZIEL FÜR BHP BILLITON AUF 1580 (1670) PENCE

- MORGAN STANLEY SENKT ZIEL FÜR ABB AUF 19,50 (20,20) CHF

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PRESSESCHAU

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- Autozulieferer ZF Friedrichshafen will bis 2025 über 70 Milliarden Euro umsetzen, Gespräch mit Vorstandschef Stefan Sommer, HB, S. 23 und FAZ, S. 21

- Russischer Energieminister Alexander Nowak bekennt sich zu Europa als strategischem Partner, Gespräch, HB, S. 8 bis 9

- Bundesregierung befasst sich in Planspielen mit humanitärer Hilfe für möglichen Notfall in Griechenland, HB, S. 4 bis 5

- EU-Parlament will sich bei geplanten Freihandelsabkommen für einen Verzicht auf die umstrittenen privaten Investorenschiedsgerichte aussprechen, FAZ, S. 16

- Royal Dutch Shell-Vorstandschef Ben van Beurden sieht Saudi-Arabien im Ölpreis-Rutsch gestärkt, Interview, FT, S. 17

- Supermarktkette Real aus dem Metro-Konzern heuert im Tarifstreit Streikbrecher über Briefkastenfirma an, HB, S. 17

- Bundesrechnungshof mahnt, mehr Geld in Strassensanierung zu stecken, HB, S. 10

- Familienunternehmer enttäuscht über Bürokratieentlastungsgesetz, Umfrage des Verbands Die Familienunternehmer, HB, S. 10

- Eon-Vorstandmitglied Bernhard Reutersberg sieht für neue Gesellschaft Uniper mit konventionellen Kraftwerken gute Zukunft, Interview, HB, S. 20 bis 21

- Vom US-Chemiekonzern DuPont abgespaltenes Pigmentgeschäft Chemours will Investoren Stabilität bieten, Interview mit Vorstandschef Mark Vergnano, FT, S. 18

- Grünen-Fraktionsvorsitzende Katrin Göring-Eckardt: Athen muss an Reiche, Rüstung, Kirche ran, Gespräch, Welt, S. 4

- Euro-Kritiker Klaus-Peter Willsch (CDU): Griechenland erfüllt rechtliche Grundlagen für ESM-Hilfen nicht, Gespräch, Welt, S. 4

- Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) schickt keine Wahlbeobachter zum Griechen-Referendum, Welt, online

- SPD warnt vor Missachtung der Mietpreisbremse nach Kritik von Mieterverein Berlin, Gespräch mit zuständigem SPD-Bundestagsabgeordneten Dirk Wiese, Bild, S. 1

- Otto-Tochter Yapital führt Gespräche über strategische Partnerschaft beim mobilen Bezahlen, Interview mit Yapital-Chef Marc Berg, BöZ, S. 5

- CDU will Anspruch auf leistungsfähige Internetverbindung gesetzlich garantieren, Entwurf des Abschlussberichts der zuständigen Partei-Programmkommission, SZ, S. 8

- Chef der Eisenbahnergewerkschaft EVG, Alexander Kirchner, will schon vor 2018 kürzere Arbeitszeiten bei der Bahn durchsetzen, Gespräch, Rheinische Post

- Spanische Regionen erhalten von der Regierung 2016 zusätzliche 10 Milliarden Euro, El Pais

- Niederländischer Finanzminister Jeroen Dijsselbloem: Kostenkürzungen bei Air France-KLM "dringend", De Telegraaf

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DEUTSCHLAND: - 3 PROZENT RUNTER - Das griechische Volk hat "Oxi" (Nein) gesagt und bringt damit die Aktienbörsen auch in Deutschland ins Wanken: Der Broker IG taxierte den Dax zwei Stunden vor Börsenstart 2,98 Prozent tiefer auf 10 729 Punkte. Der Kurs des Euro gab nach, die Abschläge hielten sich dabei aber in Grenzen. Entscheidend ist jetzt das weitere Vorgehen der Gläubigerstaaten nach dem Nein der Griechen zu ihren Sparvorgaben. Viele Marktteilnehmer hoffen dabei auf ein Ausscheiden Griechenlands aus der Eurozone - dem sogenannten Grexit.

USA: - Am Freitag geschlossen wegen Feiertag -

ASIEN: - ABWÄRTS - Auch an den asiatischen Börsen sorgte das Nein der Griechen am Montag für Verunsicherung. Der Nikkei-225-Index in Tokio verlor 2,4 Prozent bis kurz vor Handelsschluss. Der Hang-Seng-Index in Hongkong fiel um gut 3 Prozent. Auch in Australien und Indien ging es abwärts. Dagegen stieg der weitgehend abgeschottete Aktienmarkt in Festland-China zunächst deutlich, nachdem die Regierung ein Bündel an Massnahmen verkündet hatte, um die seit Wochen andauernde massive Talfahrt zu stoppen. Zuletzt büsste die Börse in Shanghai aber fast ihre gesamten Gewinne wieder ein.

DAX              	11.058,39	    -0,37%
XDAX            	11.110,60	    -0,06%
EuroSTOXX 50		3.441,76		-0,62%
Stoxx50        		3.310,08		-0,63%

DJIA             	17.730,11	    -0,16% (Donnerstag)
S&P 500        		2.076,78		-0,03% (Donnerstag)
NASDAQ 100  		4.433,39		 0,09% (Donnerstag)

Nikkei 225          20.042,09       -2,42% (6:50 Uhr)

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN: - SEHR FEST - Das Nein der Griechen zum Sparprogramm werde für eine "Flucht in Qualität" sorgen, schrieb Dirk Gojny von der Essener National-Bank am Montagmorgen. Der Bund-Future dürfte seiner Meinung nach sehr fest eröffnen und sich im Tagesverlauf "vermutlich zwischen 153 und 155,50" bewegen. Eine genaue Einschätzung sei am heutigen Tage aber schwer, erkläre er.

Bund-Future   		151,83		0,57%
T-Note-Future 		126,86		0,72%
T-Bond-Future		151,44		1,42%

DEVISEN: - EURO KNAPP ÜBER 1,10 DOLLAR - Der Kurs des Euro ist am Montagmorgen angesichts des Griechenland-Referendums unter Druck geraten. Die Abschläge blieben aber moderat. Zuletzt kostete die Gemeinschaftswährung 1,1029 und rund einen Cent weniger als am Freitag. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs gegen Freitagmittag auf 1,1096 (Donnerstag: 1,1066) US-Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,9012 (0,9037) Euro.

(Alle Kurse 7:15 Uhr)
Euro/USD       		1,1029		-0,76%
USD/Yen             122,33		-0,50%
Euro/Yen       		134,81		-1,18%

ROHÖL - BILLIGER - Die Ölpreise haben am Montag mit Verlusten auf das griechische "Nein" zu den Spar- und Reformvorschlägen der Gläubiger Athens reagiert. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im August kostete am Morgen 59,54 US-Dollar. Das waren 78 Cent weniger als am Freitag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel deutlich stärker um 2,15 Dollar auf 54,78 Dollar.

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PRESSESCHAU

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- WDH: Bundesbank-Präsident Jens Weidmann warnt bei Grexit vor Ausfall des Bundesbankgewinns, HB, S. 7

- UBS-Präsident Axel Weber mahnt zügige Reformen in Europa an, Interview, HB, S. 28

- BGA-Präsident Anton Börner: "Die Kanzlerin fürchtet nicht den Grexit. Sie verhandelt so lange mit der griechischen Regierung , weil sie einen Dominoeffekt fürchtet", Interview, HB, S. 8

- Fujifilm-Chef Shigetaka Komori: "Der Pharmabereich wird sicher in Zukunft einen höheren Anteil am Umsatz leisten. Aber wir wollen die Diversifikation behalten", Interview, HB, S. 22 und 23

- Der Chef des Instituts für Weltwirtschaft (IfW), Dennis Snower, fordert einen doppelten Neuanfang - für Griechenland und Europa, Gastbeitrag, HB, S. 48

- Verfallsdatum für Emissionsrechte in EU geplant, FAZ, S. 18

- Royal Bank of Canada will deutschen Unternehmen bei der Fremdkapitalaufnahme an der Wall Street helfen, Interview mit Doug Mc Gregor, Vorstandsvorsitender der Kapitalmarktsparte RBC Capital, FAZ, S. 19

- ING verhandelt über Kauf von HSBC-Geschäften in der Türkei, FT, S. 15

- Designierter PayPal-Chef Dan Schulman hält Ausschau nach möglichen Zukäufen, Interview, FT, S. 10

- Daimler schafft Präsenzkultur für Mitarbeiter ab, Interview mit Personalchef Wilfried Porth, FAZ am Sonntag

- WDH: Griechischer Finanzminister Gianis Varoufakis: Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) wollte schon 2012 'Grexit', Interview, FAZ am Sonntag

- WDH: Deutsche Bank erwartet Welle von Übernahmen deutscher Firmen, Interview mit Karl-Georg Altenburg, Co-Chef des Bereichs "Corporate Finance" der Bank für Europa, FAZ am Sonntag

- WDH: Neuer Credit-Suisse-Chef will höheres Tempo ansetzen - Schwellenländer und USA, FT (Samstag)

- WDH: Fresenius will weitere Kliniken kaufen - Expansion auch im Ausland, Interview mit Vorstandschef Ulf Schneider, SZ, S. 16

- Feldzug der Solarmafia: Ökostromanlagen werden immer häufiger zu Diebesgut, SZ, S. 15

- BDI-Chef Ulrich Grillo zu Nein der Griechen: 'Schlag ins Gesicht aller Europäer', Interview, Bild, S. 2

- Pflegereform wird rund 400 Millionen Euro teurer als erwartet, Bild, S. 1

- EU-Parlamentsvizepräsident Alexander Graf Lambsdorff (FDP) fordert Grexit, Interview, Welt Online

- Die 500 grössten deutschen Konzerne sind wieder auf Expansionskurs, Welt, S. 15

- Die Buchkette Lesensart verwandelt Filialen in Ein-Euro-Läden, SZ, S. 17

- CDU-Politiker Wolfgang Bosbach: "Eine Mehrheit der griechischen Bevölkerung hat sich vom Euro abgewendet", Focus-Online

- Vizekanzler Sigmar Gabriel (SPD): Griechen auf 'Weg von bitterem Verzicht', Interview, Tagesspiegel

- WDH: Griechischer Finanzminister Giannis Varoufakis wirft Brüssel 'Terrorismus' vor, Interview, El Mundo (Samstag)

- WDH: Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) schliesst Ausscheiden Griechenlands aus Euro-Zone nicht aus, Interview, Bild (Samstag)

- WDH: EU-Parlamentspräsident Martin Schulz (SPD): 'Notstandskredite' für Griechenland, Interview, Welt am Sonntag

- WDH: Bundesrechnungshof nennt Zustand der Strassen 'besorgniserregend', Interview mit Rechnungshof-Präsident Kay Scheller, Welt am Sonntag

- WDH: Aussenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD): 'Grexit' wäre 'verheerendes Signal', Interview, Tagesspiegel am Sonntag

- WDH: Gericht lehnt Haftentlassung von Ex-Banker Gribkowsky ab, Welt am Sonntag

- WDH/Geniesser statt Sparfüchse: Deutsche wollen sich etwas gönnen, Welt am Sonntag

- WDH: Toll-Collect-Konsortium um Daimler und Deutsche Telekom soll auch ausgeweitetes Mautsystem betreiben, Frankfurter Rundschau, Spiegel

- WDH: Bahn-Vorstand soll kleiner werden, Focus

- WDH: Arbeitgeber fordern Erhöhung der Riester-Zulage, Interview, Arbeitgeberpräsident Ingo Kramer, Focus

- WDH: Edeka will nach Tengelmann-Übernahme 2100 neue Jobs schaffen, Bild am Sonntag

- WDH: Der Präsident des Europäischen Parlaments, Martin Schulz (SPD) wirft griechischer Regierung Alles-oder-Nichts-Mentalität vor, Deutschlandfunk

- WDH: Restaurantkette Vapiano will Manipulationsvorwürfe prüfen, Welt am Sonntag

- WDH: Poststreik kostet Verdi 30 Millionen Euro, Welt am Sonntag

- Allianz bündelt US-Altlasten - 3,3 Mrd Euro an Rückstellungen etwa für Asbest, Interview mit CEO der Allianz Re Amer Ahmed, BöZ, Samstag, S. 1/2

- Industriekamera-Anbieter Basler setzt auf Expansion im Ausland, Welt am Sonntag

- Durchschnittlicher Neuwagen hat Rekordleistungswert von 143 PS, Welt am Sonntag

- IPO-Kandidat Chorus Clean Energy hält an Preisspanne 9,75 bis 12,50 Euro fest, Interview mit Vorstandschef Holger Götze, Euro am Sonntag

- DGB: Schäubles Entwurf zur Erbschaftsteuer teils verfassungswidrig, Tagesspiegel (Montag)

- Griechischer Ex-Ministerpräsident Giorgos A. Papandreou widerspricht Schäuble: Doch deutscher Druck gegen Referendum 2011, Welt am Sonntag

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DEUTSCHLAND: - ERHOLUNG - Die wichtigsten deutschen Aktienindizes werden am Dienstag etwas im Plus erwartet. Der Broker IG taxierte den Dax zwei Stunden vor Börsenstart 0,14 Prozent höher auf 10 906 Punkte. Das alles entscheidende Thema bleibt Händlern zufolge der Schuldenstreit Griechenlands mit seinen Geldgebern. Zwei Tage nach dem Referendum in Griechenland kommen Spitzenpolitiker der 19 Eurostaaten in Brüssel zusammen, um Auswege aus der zugespitzten Schuldenkrise zu suchen.

USA: - LEICHTE VERLUSTE - Die Wall Street hat am Montag relativ entspannt auf das klare "Nein" der Griechen zu den Sparvorgaben der Gläubiger reagiert. Zwar rutschte der Dow Jones Industrial in den ersten Handelsminuten mit 17 564 Punkten auf den tiefsten Stand seit Anfang Februar ab. Anders als nach dem Scheitern der Verhandlungen vor einer Woche blieben deutliche Verluste jedoch letztlich aus. Zum Schluss büsste der US-Leitindex nach dem verlängerten Wochenende 0,26 Prozent auf 17 683,58 Punkte ein.

ASIEN: - CHINA KNICKT WEITER EIN - An den chinesischen Festland-Börsen ging es am Dienstag trotz des staatlichen Eingreifens wieder deutlich abwärts. Der CSI-300-Index mit den 300 wichtigsten Unternehmen vom chinesischen Festland büsste zuletzt 4,44 Prozent ein; damit hat der Index seit dem Zwischenhoch von Anfang Juni rund 29 Prozent verloren. Wegen der Talfahrt hatte die Regierung am Wochenende unter anderem neue Börsengänge vorerst ausgesetzt und die Liquidität stark ausgeweitet. Auch der Hang-Seng-Index in Hongkong musste erneute Verluste hinnehmen, wenngleich wesentlich moderater. In Japan stieg der Nikkei-225-Index indes um gut 1 Prozent, nachdem er am Vortag unter dem Griechenland-Drama gelitten hatte.

DAX              		10.890,63	-1,52%
XDAX            		10.867,85	-2,18%
EuroSTOXX 50		     3.365,20	-2,22%
Stoxx50        		     3.273,73	-1,10%

DJIA             		17.683,58	-0,26%
S&P 500        		     2.068,76	-0,39%
NASDAQ 100  		     4.418,66	-0,33%

Nikkei 225              20.382,80    1,35% (6:45 Uhr)

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN: - FREUNDLICH - Die Marktakteure dürften auf die Probleme in Griechenland weiterhin ruhig reagieren, erklärte Dirk Gojny von der Essener National-Bank. Der Bund-Future dürfte freundlich in den Tag starten und seine Gewinne bis zum Handelsende behaupten. Gojny sieht den Bund-Future zwischen 152,00 und 153,50 schwanken.

Bund-Future   		152,56		0,48%
T-Note-Future 		126,61		-0,07%
T-Bond-Future		151,56		-0,16%

DEVISEN: - EURO BEI 1,10 US-DOLLAR - Der Euro-Kurs liegt nach dem Nein beim griechischen Referendum und dem damit drohenden Austritt des Landes aus der Währungsunion weiter bei über 1,10 US-Dollar. Gegenüber dem New Yorker Handel am Vorabend fiel die Gemeinschaftswährung leicht auf zuletzt 1,1032 Dollar. Am Freitagabend vor dem Referendum hatte der Euro noch knapp über der Marke von 1,11 Dollar notiert. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs gegen Montagmittag auf 1,1008 (Freitag: 1,1096) US-Dollar festgesetzt; der Dollar kostete damit 0,9084 (0,9012) Euro.

(Alle Kurse 7:15 Uhr)
Euro/USD       		1,1032		-0,18%
USD/Yen             122,61	     0,05%
Euro/Yen       		135,28		-0,16%

ROHÖL - TEURER - Die Ölpreise haben sich am Dienstag etwas von der Talfahrt der vergangenen Handelstage erholen können. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im August kostete am Morgen 57,15 US-Dollar. Das waren 61 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 48 Dollar auf 53,01 Dollar. Händler erklärten den Anstieg der Ölpreise mit der jüngsten Entwicklung der Verhandlungen im Atomstreit zwischen den westlichen Industriestaaten und dem Iran. Am Markt werde nicht ausgeschlossen, dass die Gespräche am Ende doch noch scheitern könnten.

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PRESSESCHAU

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- RWE will auch den Vorstand umbauen, HB, S. 20 
- Die Audi-Tochter Ducati will im laufenden Jahr erstmals mehr als 50 000 
Motorräder verkaufen, Interview mit Ducati-Chef Claudio Domenicali, HB, S. 24 
- Der Fraktionschef der Sozialdemokraten im EU-Parlament, Gianni Pittella, 
erklärt: "Wir wollen kein TTIP um jeden Preis", Interview, HB, S. 12 
- Panasonic steigt in den LED-Markt für Unternehmenskunden in Europa ein, 
Interview mit dem Chef der Lampensparte des Konzerns, Masaharu Michiura, HB, 
S. 21 
- Fraport-Chef Stefan Schulte fordert ein klares Bekenntnis zur gemeinsamen 
Stärkung der Infrastruktur in Deutschland, Gastbeitrag, HB, S. 27 
- Fiat Chrysler-Verwaltungsratspräsident John Elkann drängt weiter auf eine 
Partnerschaft mit General Motors, Interview, WSJ, S. 1 und 17 
- EZB lehnt griechischen Antrag auf sechs Milliarden Euro mehr Notkredit ab, 
Welt, online 
- Der Chef der zweitgrössten russischen Bank VTB, Andrej Kostin, sagt ein 
grosses Bankensterben voraus, Interview, Welt, S. 12 
- Umfrage: Franzosen wollen Austritt Griechenlands aus der Eurozone, Le Parisien

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DEUTSCHLAND: - IM PLUS - Neuerliche Hoffnungen auf den Verbleib Griechenlands in der Eurozone haben die wichtigsten deutschen Aktienindizes am Mittwochmorgen beflügelt. Dass Europa ein neues Hilfspaket für das pleitebedrohte Land schnüren wolle, habe die belastende Unsicherheit vom Vortag teils vergessen gemacht, sagte Analyst Michael Hewson vom Wertpapierhändler CMC Markets. Der Broker IG taxierte den Dax zwei Stunden vor Börsenstart 1,06 Prozent höher auf 10 790 Punkte. Am Vortag war der Leitindex mit einem Minus von fast 2 Prozent auf ein Tief seit Mitte Februar und damit auch unter technisch wichtige Marken gefallen.

USA: - IM PLUS - Nach deutlichen Verlusten im frühen Handel hat die Wall Street am Dienstag trotz aller Unsicherheiten noch die Wende geschafft. Ohne Fortschritte bei den neuen Verhandlungen um die griechische Schuldenkrise war der Dow Jones Industrial im frühen Handel zunächst bis auf 17 465 Punkte und damit den tiefsten Stand seit Februar abgerutscht. Für schlechte Stimmung sorgte dabei auch der Kursrutsch in China samt Sorgen um das Wirtschaftswachstum im Reich der Mitte. Dann fassten sich die Anleger nach bereits zwei Verlusttagen jedoch ein Herz und nutzten tiefere Kurse wieder zum Einstieg. Letztlich schloss der US-Leitindex 0,53 Prozent höher bei 17 776,91 Punkten.

ASIEN: - CHINA TIEFROT - Trotz eines erneuten Eingreifens der chinesischen Regierung hat sich der Kursrutsch an den Märkten in Shanghai und Shenzhen am Mittwoch fortgesetzt. Der CSI 300 mit den 300 wichtigsten Unternehmen vom Festland rutschte zuletzt um annähernd 5 Prozent ab. Die Notenbank hat umfangreiche Geldspritzen zur Stützung der Märkte angekündigt, nachdem erst am Wochenende Börsengänge gestoppt und Aktienkäufe unter anderem durch Wertpapierhandelshäuser angekündigt worden waren. Auch der Hang-Seng-Index in Hongkong verlor 4 Prozent. Die Auswirkungen waren selbst in Japan zu spüren: Angesichts der Sorgen, dass die Probleme der chinesischen Wirtschaft übergreifen könnten, fiel der Nikkei-225-Index um fast 3 Prozent und könnte damit so tief schliessen wie zuletzt vor etwa zwei Monaten.

DAX              		10.676,78	   -1,96%
XDAX            		10.891,96	    0,22%
EuroSTOXX 50		     3.294,19	   -2,11%
Stoxx50        		     3.226,02	   -1,46%

DJIA             		17.776,91	    0,53%
S&P 500        		     2.081,34		0,61%
NASDAQ 100  		     4.429,06		0,24%

Nikkei 225              19.851,01      -2,58% (6:45 Uhr)

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN: - LEICHTER - Der Bund-Future dürfte etwas leichter eröffnen, schrieb Dirk Gojny von der Essener National-Bank. Im Tagesverlauf dürfte er aber wieder zulegen und zwischen 152,60 und 154,30 schwanken. Am Interessantesten werde es jedoch zu beobachten, ob und wie die geplante Geldmarktemission Griechenlands platziert werden solle, erklärte der Experte.

Bund-Future   		153,10		0,35%
T-Note-Future 		127,30		0,32%
T-Bond-Future		153,94		0,63%

DEVISEN: - EURO ÜBER 1,10 DOLLAR - Der Euro hat sich am Mittwochmorgen über der Markt von 1,10 US-Dollar halten können. Die hohe Unsicherheit um Griechenland hatte den Kurs der Gemeinschaftswährung am Vortag deutlich darunter gedrückt. Mit 1,0916 Dollar war die europäische Gemeinschaftswährung auf den tiefsten Stand seit einem Monat gefallen. Zuletzt kostete der Euro 1,1015 Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Dienstag 1,0931 (Montag: 1,1008) US-Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,9148 (0,9084) Euro.

(Alle Kurse 7:10 Uhr)
Euro/USD       		1,1015		-0,01%
USD/Yen             122,06		-0,43%
Euro/Yen       		134,35		-0,38%

ROHÖL - BILLIGER - Die Ölpreise sind am Mittwoch nach einer Zwischenerholung am Vortag wieder gefallen. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im August kostete am Morgen 56,53 US-Dollar. Das waren 32 Cent weniger als am Dienstag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 33 Cent auf 52,00 Dollar.

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PRESSESCHAU

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- Siemens steigt bei Roboter-Start-up Magazino ein, HB, S. 21

- Pilotenstreik bei Lufthansa voraussichtlich nach Mitte Juli, HB, S. 19

- Deutsche Bank will Klage wegen argentinischer Anleihe von 2001 niederschlagen lassen, FT, S. 14

- Kartellrechtler Jörg Karenfort hält Fusion von ProSieben.Sat1 und Axel Springer für realistisch, Interview, HB, S. 5

- Umfrage: Deutsche Unternehmen wollen so viel investieren wie selten zuvor, HB, S. 16, 17

- Schweizer Bank Vontobel verhandelt mit NRW-Behörden - Vorwurf: Beihilfe zur Steuerhinterziehung, HB, S. 29

- Chinesisches Uber-Pendant Didi Kuaidi Joint wird bei Kapitalspritze mit 15 Mrd US-Dollar bewertet, WSJ, S. 16

- Präsident des Mittelstandsverbands, Mario Ohoven, kritisiert TTIP, Interview, FAZ, S. 17

- WDH/Neuer juristischer Ärger für Daimler-Tochter myTaxi wegen Rabatten, FAZ, S. 18

- WDH/Widerstand in SPD gegen Rüstungsfusion, Gastbeitrag des verteidigungspolitischen Sprechers der SPD-Bundestagsfraktion, Rainer Arnold, FAZ, S. 8

- Unionsfraktionschef Volker Kauder will Erbschaftssteuergesetz durch Änderung am Bewertungsgesetz ergänzen, Interview, FAZ, S. 2, 16

- WDH/Unionspolitiker machen Front gegen neue Griechenland-Hilfen, Interview mit Fraktionsvize Hans-Peter Friedrich (CSU), Rheinische Post

- Ex-EZB-Chefvolkswirt Otmar Issing warnt im Schuldenstreit zwischen Griechenland und seinen Geldgebern vor zu weitreichenden Zugeständnissen, Interview, BöZ, S. 1 und 7

- Deutsche Bank, Postbank und Commerzbank haben die unter den Privatbanken getroffene Vereinbarung zu einer Maximalgebühr an Geldautomaten gekündigt, BöZ, S. 1 und 2

- Verdi-Vize Andrea Kocsis verteidigt Einigung mit Deutscher Post, Interview, SZ, S. 19

- WDH/'SZ': EU-Kommission kritisiert deutsche Glücksspielgesetze, SZ, S. 19

- CSU-Minister Alexander Dobrindt, Christian Schmidt und Gerd Müller wollen Änderungen an Erbschaftssteuer-Reform - gemeinsame Erklärung geplant, Bild, S. 1

- Grünen-Europaabgeordneter Reinhard Bütikofer hält private TTIP-Schiedsgerichte für demokratiefeindlich, NDR

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DEUTSCHLAND: - STABILISIERUNG - Die deutschen Aktienindizes dürften am Donnerstag an ihre Stabilisierung zur Wochenmitte anknüpfen. Der Broker IG taxierte den Dax zwei Stunden vor Börsenstart 0,20 Prozent höher auf 10 769 Punkte. Im Fokus der Investoren blieben neben dem noch ungelösten Schuldenstreit Griechenlands mit seinen Geldgebern auch die extrem stark schwankenden Märkte in China sowie die heftigen Bewegungen bei Rohstoffen, sagte Chris Weston vom Broker IG.

USA: - SCHWERE PANNE - Sorgen um den anhaltenden Kurseinbruch und das Wachstum in China haben an der Wall Street auch am Mittwoch für Verluste gesorgt. Ins Bild passte, dass auch die Mitglieder der US-Notenbank auf ihrer jüngsten Sitzung eine Reihe von Risiken für die wirtschaftliche Erholung gesehen haben. Der Handel am US-Aktienmarkt war geprägt von einem fast vier Stunden langen Ausfall der Handelssysteme der New York Stock Exchange (NYSE). Der Dow Jones Industrial rutschte letztlich um 1,47 Prozent auf 17 515,42 Punkte ab.

ASIEN: - CHINA STABILISIERT - Nach weiteren radikalen Schritten der Regierung ist der Kursverfall an den chinesischen Aktienmärkten vorerst gestoppt worden. Der CSI-300-Index mit den 300 wichtigsten Unternehmen vom Festland legte zuletzt 2,43 Prozent auf 3752 Punkte zu, nachdem er im frühen Handel noch deutlich gefallen war. In der Nacht auf Donnerstag hatten Chinas Aufsichtsbehörden neue, drastische Massnahmen verkündet. So dürfen Anteilseigner, die Beteiligungen von mehr als fünf Prozent an einem Unternehmen halten, ihre Aktien in den nächsten sechs Monaten nicht veräussern, wie die Wertpapieraufsicht anordnete. Der Nikkei-225-Index in Tokio fiel derweil um rund 1 Prozent angesichts eines stärkeren Yen, der Exporte erschwert.

DAX              		10.747,30 	 0,66%
XDAX            		10.712,14	-1,65%
EuroSTOXX 50		     3.327,50	 1,01%
Stoxx50        		     3.230,69	 0,14%

DJIA             	    17.515,42	-1,47%
S&P 500        		     2.046,68	-1,67%
NASDAQ 100  		     4.351,58	-1,75%

Nikkei 225              19 510,04   -1,15% (6:50 Uhr)

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN: - WENIG VERÄNDERT - Der Bund-Future sollte wenig verändert in den Tag starten, schrieb Dirk Gojny von der Essener National-Bank am Donnerstag. Der Bund-Future sollte sich im Tagesverlauf zwischen 152,60 und 154,30 bewegen.

Bund-Future   		153,43		 0,22%
T-Note-Future 		127,17		-0,23%
T-Bond-Future		153,75		-0,36%

DEVISEN: - EURO BEI KNAPP 1,11 DOLLAR - Der Eurokurs hat sich bis zum Donnerstagmorgen kaum bewegt. Die Gemeinschaftswährung stieg im Vergleich zum späten New Yorker Handel leicht auf 1,1080 US-Dollar an. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Mittwoch auf 1,1024 Dollar festgelegt; der Dollar kostete damit 0,9071 Euro.

(Alle Kurse 7:15 Uhr)
Euro/USD       		1,1080		-0,02%
USD/Yen             121,40		 0,51%
Euro/Yen       		134,51		 0,49%

ROHÖL - TEURER - Die Ölpreise sind am Donnerstag zusammen mit den Aktienkursen in China gestiegen. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im August kostete am Morgen 57,88 US-Dollar. Das waren 83 Cent mehr als am Mittwoch. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 84 Cent auf 52,49 Dollar.

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PRESSESCHAU

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- "Drachme bedeutet Abstieg in die Dritte Welt", Interview mit dem Chef der griechischen Oppositionspartei To Potami, Stavros Theodorakis, HB, S. 7

- Deutsche Steuerfahnder haben mehr als 50 Schweizer Banken im Visier, HB, S. 30

- Beim Chef der Bertelsmann-Tochter Arvato, Achim Berg, stehen Zeichen auf Abschied, HB, S. 46

- Barclays-Chef Antony Jenkins wegen Streit mit oberstem Investmentbanker gefeuert, FT, S. 1

- Deutsche Autokonzerne im Bieterkampf um Nokias Kartendienst vorn, FT

- WDH: Apple bestellt bis zu 90 Millionen neue iPhones, WSJ, S. 16

- Gericht will Hypo-Schuldenschnitt teilweise kippen, Der Standard

- WDH: K+S bekräftigt Ablehnung des Potash-Angebotes - Legacy und Prämie fehlt, Interview mit Finanzchef Burkhard Lohr, BöZ, S. 11

- DFL-Chef Christian Seifert bestätigt Ideen für neue Anstosszeiten in der Bundesliga, Interview, Welt, S. 18

- Eutelsat könnte am Donnerstag Quantum-Satelliten bei Airbus bestellen, Les Echos

- Frankreich will im kommenden Jahr 8300 zusätzliche Stellen im öffentlichen Dienst schaffen, Les Echos

- Kompromissvorschlag zu Länderfinanz-Streit aus dem Osten, Rheinische Post

- Der Patientenbeauftragte der Bundesregierung, Karl-Josef Laumann (CDU), rechnet mit Krankenhaus-Schliessungen, Interview, Rheinische Post

- WDH: Athen hofft auf Steuern für Schwarzgeld-Milliarden in der Schweiz, Le Temps (Lausanne)

- WDH: Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) hält Tagebau-Erweiterungen für unwahrscheinlich, Zeit

- Toshiba könnte kleinen Anteil an US-Kraftwerksbauer Westinghouse verkaufen, Nikkei

- SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach nennt angesichts von Versorgungsengpässen Verhalten deutscher Pharmakonzerne in Griechenland "unethisch", Interview, Kölner Stadt-Anzeiger

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DEUTSCHLAND: - AUFWÄRTS - Weitere kräftige Kursgewinne an Chinas Börsen und die Hoffnung auf ein gutes Ende des Griechen-Dramas treiben die deutschen Aktienindizes am Freitag kräftig nach oben. Der Broker IG taxierte den Dax zwei Stunden vor Börsenstart 1,92 Prozent höher auf 11 208 Punkte. "Griechenland hat seine Sparvorschläge nach Brüssel geschickt und kurz vor Toresschluss nun wohl doch einigen Schlüsselreformen inklusive Steuererhöhungen zugestimmt", begründete Portfoliomanager Stefan de Schutter von Alpha Wertpapierhandel die gute Stimmung an den Börsen. Nach dem Eingang der neuen Reformliste aus Athen müssen jetzt die EU-Kommission, Europäische Zentralbank (EZB) und der Internationale Währungsfonds (IWF) die Vorschläge prüfen.

USA: - STABIL - Die Wall Street hat am Donnerstag einen Teil ihrer Vortagesverluste wett gemacht. Für Erleichterung sorgte vor allem die Gegenbewegung am zuletzt massiv eingebrochenen chinesischen Aktienmarkt. Die Hoffnung auf eine deutlichere Erholung der US-Indizes zum Auftakt der Berichtssaison verpuffte jedoch schnell.

ASIEN: - ERHOLUNG - Die Stützungsmassnahmen der chinesischen Behörden zeigen Wirkung: Die Börsen in China legen wie am Vortag zu. Der CSI-300-Index mit den 300 wichtigsten Unternehmen vom Festland konnte um rund 5,4 Prozent auf 4109 Punkten nach oben klettern. In Japan sorgten die Nachrichten rund um die Griechenland-Krise für Erleichterung. Der Nikkei 225 war auf Erholungskurs bis er dann minimal ins Minus drehte. Dass die Athener Regierung am Donnerstagabend ihre Sparvorschläge bei den Gläubigern eingereicht hätte, sei ein positives Signal, so Händler in Tokio. Dies werde aber von der Unsicherheit überlagert, wie nachhaltig die Stabilisierung der chinesischen Aktienmärkte sei.

DAX                10.996,41	    2,32%
XDAX               10.957,49	    2,29%
EuroSTOXX 50		3.420,03		2,78%
Stoxx50        		3.299,91		2,14%

DJIA               17.548,62	    0,19%
S&P 500        		2.051,31		0,23%
NASDAQ 100  		4.352,03		0,01%

Nikkei 225         19.769,17       -0,43% (7:28 Uhr)

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN: - ZURÜCKHALTEND - Der Bund Future dürfte etwas schwächer in den Handel starten. Danach wird er zum einen von dem Ergebnis der Analyse der Vorschläge aus Griechenland durch die Troika sowie die Aussagen der US-amerikanischen Zentralbankchefin Janet Yellen zur wirtschaftlichen Entwicklung der USA und damit dem künftigen Leitzinspfad getrieben. Die Marktakteure werden insgesamt sehr zurückhaltend agieren, weil derzeit überhaupt nicht anzusehen ist, was am Wochenende passieren wird. Der Bund Future dürfte zwischen 151,35 und 153,15 schwanken.

Bund-Future   		151,50	   -0,03%
T-Note-Future 		127,27		0,41%
T-Bond-Future		153,47		1,09%

DEVISEN: - EURO BEI GUT 1,10 - Nachdem die griechische Regierung ihre Reformvorschläge an die Gläubiger gesandt hat, liegt der Euro am Freitagmorgen leicht im Plus. Die Gemeinschaftswährung stieg im Vergleich zum späten New Yorker Handel leicht auf 1,1098 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Donnerstag auf 1,1054 US-Dollar festgelegt. Der Dollar kostete damit 0,9047 (0,9071) Euro.

(Alle Kurse 7:15 Uhr)
Euro/USD       		1,1098		0,55%
USD/Yen             121,81		0,40%
Euro/Yen       		135,18		0,95%

ROHÖL - STEIGEND - Die Ölpreise sind am Freitag weiter gestiegen. Händler nannten starke Kursgewinne an der chinesischen Börse und die feststeckenden Gespräche über das iranische Atomprogramm als Grund. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im August kostete am Morgen 59,17 US-Dollar. Das waren 56 Cent mehr als am Donnerstag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 54 Cent auf 53,32 Dollar.

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PRESSESCHAU

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- WDH: Geldgeber fürchten hohen Finanzbedarf Griechenlands, HB, S. 8

- Übertragungsnetzbetreiber warnen in Brandbrief an Bundesnetzagentur vor hohen Kosten und technischen Problemen bei Erdkabeln, HB, S. 10

- Deutsche Chemiebranche schlägt wegen Emissionshandel Alarm, HB, S. 11

- Blackrock-Präsident Rob Kapito sieht weitere Aufwärtspotenzial für Aktien, Interview, HB, S. 26

- Deutsche Firmen nehmen so viel Kredit auf wie seit Finanzkrise nicht mehr, HB, S. 32

- Wirtschaftsprofessoren Clemens Fuest und Hans-Werner Sinn kritisieren Ela-Hilfen der EZB, Gastbeitrag, HB, S. 64

- WDH: Ex-EZB-Chef Jean-Claude Trichet warnt: Grexit könnte Region destabilisieren, Interview, FAZ, S. 17

- Porsche erwartet durch Euro-Schwäche zusätzlichen Gewinn im dreistelligen Millionenbereich, Interview mit Finanzchef Lutz Meschke, WSJ, S. 15

- Linken-Fraktionsvize Sahra Wagenknecht wirft Kanzlerin Angela Merke (CDU) Rechtsbruch bei der Schulden-Haftung für Griechenland vor, Bild, S. 2

- Estlands Ministerpräsident Taavi Roivas fordert von Griechen mehr Reformwillen, Bild, S. 2

- Früherer deutscher Botschafter in den USA, Wolfgang Ischinger, warnt vor Grexit und kritisiert amerikanische Einmischung, Bild, S. 2

- SPD-Vize Olaf Scholz fordert "massive zusätzliche Unterstützung" für Griechenland, Welt, S. 4

- Deutsche-Börse-Tochter Clearstream buhlt mit Sicherheitsmanagementsystemen und Outscourcing-Lösungen um neue Kunden, Interview mit Deutsche-Börse-Vorstand Jeffrey Tessler, BöZ, S. 5

- Bundesbank-Vorstand Andreas Dombret wirbt für Belebung des Verbriefungsmarkts, Gastbeitrag, BöZ, S. 8

- Immobilienkonzern IVG will Grossteil seiner Immobilien in eigenständige Gesellschaft ausgliedern und "kapitalmarktfähig" machen, Interview mit Vorstandschef Dietmar Binkowska, BöZ, S. 11

- Munich-Re-Tochter Ergo überdenkt Übernahme in Griechenland, Wiwo - EU unterstützt deutsche Verkehrsprojekte mit 1,7 Milliarden Euro, Rheinische Post

- WDH: Ost-Beauftragte: Mindestlohn half vor allem Ost-Beschäftigten, Interview mit Wirtschaftsstaatssekretärin Iris Gleicke (SPD), Ostsee-Zeitung

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DEUTSCHLAND: - CHINA STÜTZT - Trotz des nach wie vor ungelösten Dramas um die
Rettung Griechenland werden am deutschen Aktienmarkt vorerst weitere Kursgewinne
erwartet. Der Broker IG taxierte den Dax  zirka zweieinhalb Stunden vor
Börsenstart 0,66 Prozent höher auf 11 390 Punkte. Stützend wirkt sich dabei die
weitere Stabilisierung an den chinesischen Börsen aus. Bei den seit
Sonntagnachmittag anhaltenden Verhandlungen der Staats- und Regierungschefs der
Eurozonen-Staaten gab es dagegen bisher keinen Durchbruch.

USA: - POSITIV - Dank der Bewegung im griechischen Schuldendrama hat die Wall
Street die Woche noch zum Positiven gewendet. Neue Spar- und Reformvorschläge
aus Athen wurden in Brüsseler Kreisen als "guter Ausgangspunkt" gewertet. Die
Anleger sind nun optimistisch, dass die Verhandlungen über ein neues
Hilfsprogramm am Wochenende erfolgreich verlaufen. Nach einem Kurssprung an den
europäischen Börsen gewann auch der Dow Jones Industrial  letztlich 1,21 Prozent
auf 11 760,41 Punkte.

ASIEN: - CHINA IM AUFWIND - An den chinesischen Festland-Börsen ging es am
Montag den dritten Tag in Folge aufwärts. Der CSI 300 mit den 300 grössten
Werten vom Festland kletterte bis kurz vor Handelsschluss um mehr als 2 Prozent
nach oben. Die staatlichen Eingriffe in den Markt nach einem massiven Abschwung
machen sich damit bemerkbar. Zudem stiegen im Juni die Exporte wieder leicht,
nachdem die ersten Monate des Jahres trübe ausgefallen waren.

DAX              11.315,63 2,90%
XDAX            11.398,75 4,03%
EuroSTOXX 50 3.528,81 3,18%
Stoxx50        3.365,39 1,98%

DJIA             17.760,41 1,21%
S&P 500        2.076,62 1,23%
NASDAQ 100  4.420,15 1,57%

Nikkei 225                 20.103,20     1,63% (6:45 Uhr)

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL
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RENTEN: - WENIG VERÄNDERT - Der Bund-Future sollte wenig verändert eröffnen,
schrieb Dirk Gojny von der Essener National-Bank am Montagmorgen. Es bleibe bei
einer erhöhten Unsicherheit wegen der Griechenland-Verhandlungen, so dass die
Bunds gut unterstützt sein sollten. Der Bund-Future sollte sich zwischen 149,70
und 152,00 bewegen, so Gojnys Einschätzung.

Bund-Future   150,58 -1,16%
T-Note-Future 126,02 0,09%
T-Bond-Future 149,88 0,27%

DEVISEN: - EURO ÜBER 1,11 DOLLAR - Der Euro  hat sich im Vergleich zum
New Yorker Freitagshandel kaum mehr bewegt. Zuletzt kostete die
Gemeinschaftswährung 1,1136 Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den
Referenzkurs gegen Freitagmittag auf 1,1185 (Donnerstag: 1,1054) US-Dollar
festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,8941 (0,9047) Euro.

(Alle Kurse 7:15 Uhr)
Euro/USD       1,1136 -0,23%
USD/Yen             122,57 -0,26%
Euro/Yen       136,49 -0,45%

ROHÖL - BILLIGER - Die Ölpreise haben am Montag an die Verluste der vergangenen
Woche angeknüpft und weiter nachgegeben. Die Aussicht auf höhere Ölexporte durch
das wichtige Förderland Iran habe die Preise belastet, hiess es aus dem Handel.
Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im August kostete am
Morgen 57,58 US-Dollar. Das waren 1,15 Dollar weniger als am Freitag. Der Preis
für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 88
Cent auf 51,86 Dollar.

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PRESSESCHAU
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- Wirtschaftsweiser Peter Bofinger hält "Grexit auf Zeit" für "Mogelpackung",
Interview, HB, S. 7
- Sozialkassen erwirtschaften 2015 und 2016 Überschüsse, HB, S. 8
- BGH erklärt umstrittene Vollstreckungsbescheide für die Rundfunkgebühr für
rechtmässig, HB, S. 9
- RWE will Stadtwerken bei Ausstieg aus Kraftwerksprojekt Gekko nur einen Euro
zahlen, HB, S. 16
- Strategie der Lufthansa nicht verhandelbar, Interview mit
Passagiersparten-Chef Karl-Ulrich Garnadt, HB, S. 20
- Anspruch aufs Girokonto soll schon 2016 kommen, HB, S. 30
- Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) warnt vor Daten-Sammelwut bei
intelligenten Autos, Gastbeitrag, HB, S. 48
- Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) will Nachbesserungen oder
'Grexit' auf Zeit, FAS
- Unions-Spitze traut Tsipras nicht über den Weg, FAZ, S. 17
- Förderung von Kraft-Wärme-Koppelung soll mehrere hundert Millionen Euro
kosten, FAZ, S. 17
- Versicherer Axa will Vorreiter bei Umweltschutz werden und Kohle-Beteiligungen
verkaufen, Interview mit Vorstandschef Henri de Castries, FAZ, S. 18
- Barclays erwägt Übernahme, um zusätzliche Lizenz für spätere Abspaltung von
Filialgeschäft zu bekommen, FT, S. 13
- BP drohen wegen Deepwater Horizon noch weitere Milliardenzahlungen, FT, S. 14
- WDH: Lockheed will Helikopterbauer Sikorsky kaufen, WSJ, S. 18
- Ifo-Chef Hans-Werner Sinn beziffert Bedarf Athens bis 2018 auf bis zu 150
Milliarden Euro - Grexit auf Zeit ist die richtige Empfehlung, Bild, S. 2
- IWF fordert Technokraten-Minister in Griechenland, Bild, online
- CSU-Chef Horst Seehofer verhängt in Griechenland-Frage Maulkorb an
Abgeordnete, Bild, S. 2
- Steuerzahlerbund warnt vor Zahlungen an private Gläubiger in Griechenland,
Bild, S. 2
- Experten erwarten Fusionswelle bei deutschen Versicherern - Munich-Re-Vorstand
Torsten Jeworrek: Sind noch in früher Phase, SZ, S. 15
- Whirlpool-Vizechef Marc Bitzer: Wollen in Zukunft weiter zukaufen, Interview,
SZ, S. 16
- Munich Re vor Schliessung des russischen Büros, Vedomosti
- WDH: Berthold Huber bleibt bis Jahresende VW-Aufsichtsratschef, Bild am
Sonntag
- WDH: US-Spionageangriff auf Airbus lässt sich erstmals beweisen, Bild am
Sonntag
- Nur Frankreich und Zypern eindeutig auf Seiten Griechenlands, Welt online
- WDH: Arbeitslose als Streikbrecher bei der Post - Bundesagentur prüft, Welt,
S. 11
- Studie: Berlin vor London - 2,2 Milliarden Dollar Wagniskapital, Welt, S. 12
- Troika beziffert Finanzbedarf Griechenlands auf 81 Milliarden Euro und fordert
Umschuldung, Welt am Sonntag
- WDH: Kartellamtschef Andreas Mundt: Kümmern uns auch um Digitalkonzerne,
Interview, Welt am Sonntag
- Bundeskartellamtschef Andreas Mundt weist Kritik an seiner Behörde als von
Interessen geleitet zurück, Interview, Welt am Sonntag
- WDH/IW-Studie: Mangel an Fachkräften in 96 Berufsgruppen, Welt am Sonntag
- WDH/Bauministerin Barbara Hendricks (SPD): Wohnungsbau mit Grundstücken aus
Bundesbesitz ankurbeln, Interview, Welt am Sonntag
- Fahrraddiebstahl: Versicherer beziffern Gesamtschaden auf 100 Millionen Euro
für die Branche, Interview mit Alexander Küsel, Leiter der Schadenverhütung des
Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV), Welt am Sonntag
- Merkel-Vertrauter Peter Hintze fordert von Unionsfraktion geschlossene
Unterstützung für Merkels Griechenland-Kurs, Interview, Welt am Sonntag
- Bundestags-Wirtschaftsausschuss-Chef Peter Ramsauer (CSU) fordert
Verhandlungen über "geordneten Grexit", Welt am Sonntag
- SPD-Fraktionsvize Axel Schäfer: "Europapartei CDU isch over", Interview, Welt
am Sonntag
- ZEW-Studie: Steuer- und Abgabenlast in Deutschland in vergangenen zehn Jahren
kaum gesunken. Ökonomen und Spitzenpolitiker fordern Steuersenkungen, Welt am
Sonntag
- Werbeagentur Jung von Matt steht vor einem Umbruch, Interview mit  Peter
Figge, Vorstandschef und Gesellschafter bei Jung von Matt, Welt am Sonntag
- Wissenschaftler Frank Brettschneider: Erbschaftsteuerreform ist sprachlich
unverständlich, Interview, Welt am Sonntag
- Deutsche Bank sieht sich im Vermögensverwaltungsgeschäft auf Kurs zu
Jahreszielen, Interview mit Joachim Häger, Deutschland-Chef der Deutschen Asset
& Wealth Management, Börsen-Zeitung (Samstagausgabe), S. 1, 4
- WDH: Bosch weiter weltgrösster Autozulieferer - Conti nun auf Platz drei,
Automobilwoche
- ZF Friedrichshafen will im Einkauf bis 2017 eine Milliarde Euro einsparen,
Interview mit ZF-Vorstandschef Stefan Sommer, Automobilwoche
- BDI warnt vor Aufweichen von Schutzstandards durch TTIP, Interview mit
BDI-Präsident Ulrich Grillo, Tagesspiegel am Sonntag
- SPD-Fraktionschef Thomas Oppermann: Drittes Griechenland-Hilfspaket nur mit
harten Auflagen, Interview, Tagesspiegel am Sonntag
- WDH: Männer profitieren von Rente mit 63 stärker als Frauen, Spiegel
- WDH: Mehr Widersprüche gegen Hartz-IV-Sanktionen haben Erfolg,
RedaktionsNetzwerk
- Jörg Ladwein, Chefanleger der Allianz Deutschland, zieht derzeit Aktien
Anleihen vor, Interview, Euro am Sonntag
- Generali beharrt auf Überwachungs-App, Euro am Sonntag
- WDH: Kommunen kritisieren Entlastung der Steuerzahler, Interview mit dem
Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städtetags, Stephan Articus, Neue Osnabrücker
Zeitung (Samstagausgabe)
- WDH: Verbraucherschützer kritisieren Anhebung der Geldautomatengebühren,
Interview mit Finanzexpertin Dorothea Mohn vom Verbraucherzentrale
Bundesverband, Tagesspiegel (Samstagausgabe)
- WDH/CSU: Bei Betreuungsgeld-Aus Mittel den Ländern geben, Spiegel
- WDH: CSU dringt auf weitere Änderungen beim Mindestlohn,
"Straubinger Tagblatt"/"Landshuter Zeitung"
- WDH: Ostdeutsche arbeiten im Jahr knapp zwei Wochen mehr, Thüringer Allgemeine
- Regierung räumt Mängel bei Kontrolle der Flughafen-Sicherheit ein,
Mitteldeutsche Zeitung
 

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DEUTSCHLAND: - STABIL - Der deutsche Aktienmarkt dürfte nach den jüngsten Kurssprüngen am Dienstag erst einmal durchatmen. Der Broker IG taxierte den Dax am Montagmorgen 0,11 Prozent höher auf 11 497 Punkte. Die Einigung im Schuldenstreit mit Griechenland hatte dem deutschen Leitindex am Montag weiter Auftrieb gegeben. Bis Mittwoch nun verlangt die Eurogruppe die Zustimmung des griechischen Parlaments zu zentralen Reformen als Voraussetzung für die Aufnahme von Verhandlungen über ein neues Hilfspaket aus dem dauerhaften Euro-Rettungsprogramm ESM. Wann die Sitzung in Athen stattfindet, ist noch nicht bekannt.

USA: - AUFWÄRTS - Eine Einigung im Griechenland-Drama hat auch die New Yorker Aktienbörsen am Montag beflügelt. Die Wall Street habe die kräftige Erholungsbewegung der europäischen Börsen in den letzten Handelstagen als positiven Impuls genutzt und das Abkommen von Athen im Schuldenstreit mit seien Geldgebern als positives Signal für die Konjunkturaussichten in Europa gewertet, sagten Marktbeobachter. Der US-Leitindex Dow Jones Industrial ging mit einem Plus von 1,22 Prozent bei 17 977,68 Punkten aus dem Handel.

ASIEN: - VERLUSTE IN CHINA - Zum ersten Mal in vier Tagen ist es an den Börsen in Festland-China abwärts gegangen, wenngleich moderat. Der CSI 300 mit den 300 wichtigsten Werten verlor bis kurz vor Handelsschluss ein knappes Prozent. Die chinesische Regierung hatte in der vergangenen Woche die Talfahrt an den Börsen mit einer massiven Intervention gestoppt wie dem Verzicht auf Börsengänge und Liquiditätsspritzen. Auch der Hang-Seng-Index in Hongkong verlor leicht. Dagegen feierten die Anleger im Nikkei-225-Index in Tokio die Annäherung zwischen Griechenland und seinen Geldgebern. Der japanische Leitindex stieg anderthalb Prozent.

DAX              	11.484,38   	1,49%
XDAX            	11.486,31   	0,77%
EuroSTOXX 50		3.590,43		1,75%
Stoxx50        		3.433,35		2,02%

DJIA           		17.977,68   	1,22%
S&P 500        		2.099,60		1,11%
NASDAQ 100  		4.494,47		1,68%

Nikkei 225          20.424,01       1,66% (6:50 Uhr)

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN: - LEICHTER - In diesem Umfeld dürften die Marktakteure erst einmal auf Abwarten schalten, so dass der Bund-Future aufgrund der Vorgaben aus Asien etwas leichter in den Handel starte sollte, schrieb Dirk Gojny von der National-Bank am Dienstagmorgen. Im Tagesverlauf dürfte er sich dann zwischen 150,40 und 152,05 bewegen.

Bund-Future   		151,07		0,33%
T-Note-Future 		125,52		0,09%
T-Bond-Future		148,81		0,23%

DEVISEN: - EURO UNTER 1,10 DOLLAR - Nach einer Einigung zwischen Griechenland und seinen Geldgebern ist der Eurokurs kräftig unter Druck geraten. Analyst Bernd Krampen von der NordLB zufolge macht der Deal eine Zinsanhebung in den USA durch die Notenbank Federal Reserve wahrscheinlicher, was den Dollar stärkt. Zuletzt kostete der Euro am Dienstagmorgen 1,995 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Vortag auf 1,1049 (Freitag: 1,1185) Dollar festgelegt; der Dollar kostete damit 0,9051 (0,8941) Euro.

(Alle Kurse 7:15 Uhr)
Euro/USD       		1,0995		-0,07%
USD/Yen        		123,53		0,07%
Euro/Yen       		135,88		-0,03%

ROHÖL - BILLIGER - Die Ölpreise sind am Dienstag den dritten Handelstag in Folge gefallen. Die Aussicht auf höhere Ölexporte durch das wichtige Förderland Iran laste weiter auf den Preisen, hiess es aus dem Handel. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im August kostete am Morgen 57,31 US-Dollar. Das waren 54 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 73 Cent auf 51,47 Dollar.

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PRESSESCHAU

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- China will US-Chiphersteller Micron für 23 Milliarden Dollar kaufen, 
  WSJ Online 
- New Yorker Bankenaufsicht DFS will von der Deutschen Bank wegen möglicher 
  Bestechung eines Mitarbeiters, der mögliche Geldwäsche in der Moskauer der 
  Filiale vertuschen sollten, FT, S. 13 
- Schwäbisches Biotechunternehmen Curetis bereitet Börsengang vor - wohl aber 
  nicht in Frankfurt, sondern in Brüssel oder New York, Interview mit 
  Unternehmenschef Oliver Schacht, HB, S. 18, 19 
- Griechenland: Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) schlägt 
  Schuldscheine für Brückenfinanzierung vor, HB, S. 9 
- Finanzinvestor Christopher Flowers entdeckt griechische Banken, Interview, 
  HB, S. 28 
- Streit zwischen deutschen und amerikanischen Ökonomen in der 
  Griechenland-Frage eskaliert, FAZ, S. 19 
- Streit im Mittelstand über Freihandelsabkommen TTIP. Der Verband "Die 
  Familienunternehmer" befürwortet anders als die deutsche 
  Mittelstandsvereinigung das Abkommen, Interview mit dem Präsidenten des 
  Familienunternehmer-Verbands, Lutz Goebel, FAZ, S. 20 
- Unicredit-Tochter Hypo-Vereinsbank (HVB) macht reinen Tisch bei Steuerdelikten
  mit Dividenden. Rund 20 Millionen Euro Bussgeld für HVB vorgesehen, SZ, S. 26 
- ZEW-Chef Clemens Fuest: Griechen werden Reformen verschleppen, Interview, 
  Passauer Neue Presse 
- Skyworth, der neue chinesische Eigentümer des TV-Geräte-Herstellers Metz, 
  plant eine zügige Expansion auf dem deutschen Markt, Interview mit 
  Metz-Geschäftsführer Norbert Kotzbauer, Welt, S. 11 
- Zinsdifferenz zwischen USA und Eurozone bleibt der wichtigste Faktor für die 
  Euro-Dollar-Entwicklung. Citigroup-Deutschland-Devisenchef Holger Achnitz 
  rechnet weiter mit Parität bis zum Jahresende, Interview, BöZ, S. 17

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DEUTSCHLAND: - LEICHT IM PLUS - Der Dax könnte sich am Mittwoch weiter ins Plus vortasten. Der Broker IG taxierte den Dax am Morgen 0,29 Prozent höher auf 11 550 Punkte. Insgesamt könnten sich die Anleger zur Wochenmitte eher zurückhalten. Börsianer warten auf Nachrichten aus Athen. Das griechische Parlament soll am Abend auf Wunsch der Gläubiger ein erstes grosses Spar- und Reformpaket beschliessen. Zudem wird man laut Analyst Dirk Gojny von der National-Bank darauf achten, wie die Geldmarktpapiere Griechenlands aufgenommen werden, nachdem gestern die in Yen denominierte Anleihe zurückgezahlt wurde. Ferner müssten die Unterhändler der Finanzminister der Eurogruppe weiterhin eine Lösung für die Zwischenfinanzierung Griechenlands finden.

USA: - HÖHER - Die New Yorker Aktienbörsen haben am Dienstag weiter zugelegt. In den USA nahm die Berichtssaison Fahrt auf und rückte damit stärker in den Blick der Anleger. Vor allem Banktitel standen im Fokus. Ausserdem wurden überraschend schwache Einzelhandelsumsätze für Juni veröffentlicht, was laut Analyst Jasper Lawler von CMC Markets UK neue Konjunktursorgen auslöste. Börsianer spekulierten daher auf eine Verschiebung der Zinswende nach hinten. Der US-Leitindex Dow Jones Industrial legte den vierten Handelstag in Folge zu und schloss über der psychologisch wichtigen 18 000-Punkte-Hürde, die er erstmals im Juli übersprungen hatte.

ASIEN: - CHINA RUNTER - Chinas Börsen haben am Mittwoch mit Verlusten auf ein für chinesische Verhältnisse schwaches Wirtschaftswachstum von 7 Prozent im zweiten Quartal reagiert. Der CSI 300 mit den 300 wichtigsten Werten vom Festland fiel um zweieinhalb Prozent; der Hang-Seng-Index fiel um ein halbes Prozent. Dagegen ging es in Japan weiter leicht aufwärts. Der Nikkei-225-Index legte bis kurz vor Börsenschluss um ein Viertel Prozent zu.

DAX                11.516,90	    0,28%
XDAX               11.528,53	    0,37%
EuroSTOXX 50		3.607,19		0,47%
Stoxx50        		3.457,54		0,70%

DJIA               18.053,58	    0,42%
S&P 500        		2.108,95		0,45%
NASDAQ 100  		4.523,47		0,65%

Nikkei 225         20.436,13        0,25% (6:45 Uhr)

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN: - STABIL - In Anbetracht des ereignisreichen Tag dürften sich die Marktakteure in Zurückhaltung üben, schrieb Dirk Gojny von der National-Bank am Mittwochmorgen. Der Bund-Future dürfte wenig verändert in den Handelstag starten und sich dann zwischen 150,50 und 152,30 bewegen, so seine Einschätzung.

Bund-Future   		151,45		 0,25%
T-Note-Future 		125,89		-0,02%
T-Bond-Future		149,44		 0,06%

DEVISEN: - EURO BEI 1,10 DOLLAR - Der Eurokurs hat sich bis zum Mittwochmorgen kaum von der Marke bei 1,10 US-Dollar wegbewegt. In New York wurde die Gemeinschaftswährung zuletzt bei 1,0999 Dollar gehandelt und lag damit praktisch auf dem gleichen Niveau wie im späten New Yorker Handel. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Dienstagmittag auf 1,1031 (Montag: 1,1049) Dollar festgelegt; der Dollar kostete damit 0,9065 (0,9051) Euro.

(Alle Kurse 7:15 Uhr)
Euro/USD       		1,0999		-0,09%
USD/Yen             123,45		 0,03%
Euro/Yen       		135,79		-0,04%

ROHÖL - TEURER - Die Ölpreise haben am Mittwoch an die Gewinne vom Vorabend angeknüpft und weiter zugelegt. Nach der Einigung im Atomstreit mit dem Iran habe sich zuletzt abgezeichnet, dass der Opec-Staat Iran seine Ölexporte erst im kommenden Jahr wieder ausweiten darf, erklärten Händler den leichten Anstieg der Ölpreise. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im August kostete am Morgen 58,81 US-Dollar. Das waren 30 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 31 Cent auf 53,35 Dollar.

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PRESSESCHAU

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- Toshiba-Präsident Hisao Tanaka und mehrere andere hochrangige Manager stolpern über Bilanzskandal, WSJ, S. 19

- Google drosselt Tempo bei Neueinstellungen und nimmt Kosten ins Visier, WSJ, S. 19

- FDP-Vorsitzender Christian Lindner sieht Missbrauch des Euro-Rettungsfonds ESM für Griechenland, Interview, FAZ, S. 17

- Deutsche Wirtschaft hält nach Einigung in Atom-Verhandlungen mit Iran in den nächsten Jahren wieder zweistellige Wachstumsraten für möglich, Interview mit Aussenhandels-Präsident Anton Börner, FAZ, S. 19

- Paketdienst Hermes steigt bei Kurierdienst Lieferfactory ein, HB, S. 18

- Staatsanwaltschaft ermittelt gegen ZF-Betriebsratschef Achim Dietrich-Stephan, HB, S. 17

- EU-Kommission will Öko-Label für Haushaltsgeräte reformieren, FAZ, S. 19

- Mitglied der Unionsfraktionsspitze im Bundestag rechnet mit gut 50 Nein-Stimmen zu Griechenland-Rettungspaket, Bild, S. 2

- WDH/Luxemburgs Aussenminister Asselborn rät Deutschland zur Zurückhaltung, Interview, Stuttgarter Nachrichten

- FDP-Chef Christian Lindner: Politik des billigen Geldes bedeutet für Euro den Weg in Richtung Lira, Interview, Welt, S. 4

- Provinzial Nordwest will sich wieder stärker auf Schaden- und Unfallversicherungen konzentrieren, Interview mit dem neuen Vorstandschef Wolfgang Breuer, BöZ, S. 1, 5

- VDMA-Chefvolkswirt Ralph Wiechers: Prognosesenkung hat nur technische Gründe, Interview, BöZ, S. 10

- Koalition und Opposition loben Iran-Abkommen, Welt Online

- Chinesische Billig-Importe machen deutscher Stahlindustrie zu schaffen, Interview mit Hans Jürgen Kerkhoff, Präsident der Wirtschaftsvereinigung Stahl, WAZ

(WDH: Diese Meldung wurde bereits am Vorabend erstmals publiziert und ist als Service wiederholt worden.)

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DEUTSCHLAND: - GRIECHENLAND TREIBT - Die Billigung der Spar- und Reformmassnahmen durch das griechische Parlament dürfte am Donnerstag am europäischen Aktienmarkt für freundliche Stimmung sorgen. Am Nachmittag stehen die Zinsentscheidung der Europäischen Zentralbank (EZB) und Geschäftszahlen von Goldman Sachs im Fokus. Der Broker IG taxierte den Dax rund zwei Stunden vor Börsenstart 0,90 Prozent höher auf 11 644 Punkte. Auch beim EZB-Treffen dürfte die Griechenland-Krise nach Einschätzung von Experten Fragen der Geldpolitik überlagern. Experten der Dekabank gehen davon aus, dass EZB-Präsident Mario Draghi auf der Pressekonferenz nach der Zinsentscheidung auf potenzielle Ansteckungsfahren für andere Euroländer eingehen wird.

USA: - GRIECHENLAND BREMST - Die wichtigsten New Yorker Aktienindizes sind am Mittwoch kaum verändert aus einem lustlosen Handelstag gegangen. Der US-Leitindex Dow Jones Industrial unterbrach seine Serie von vier Plustagen in Folge und schloss 0,02 Prozent tiefer bei 18 050,17 Punkten. Einige Anleger hätten sich im späten Handel aus Vorsicht vor der Abstimmung im griechischen Parlament über neue Spar- und Reformauflagen der internationalen Gläubiger zurückgezogen, sagten Marktteilnehmer.

ASIEN: - CHINA UND JAPAN FEST - Die chinesischen Börsen haben sich wieder gefangen. Am Donnerstag stieg der CSI 300 mit den 300 grössten Unternehmen vom Festland im späten Handel um mehr als 1 Prozent. Allerdings ist nach dem Kursabsturz der vergangenen Wochen und dem staatlichen Eingreifen immer noch ein Viertel der Werte vom Handel ausgesetzt. Der Hang-Seng-Index in Hongkong schwankte um die Nulllinie, während der Nikkei-225-Index vor dem Hintergrund einer Entspannung in der Griechenland-Krise ein halbes Prozent zulegte.

DAX              		11.539,66	0,20%
XDAX            		11.532,28	0,03%
EuroSTOXX 50		     3.623,87	0,46%
Stoxx50        	    	 3.468,24	0,31%

DJIA             		18.050,17  -0,02%
S&P 500        		     2.107,40  -0,07%
NASDAQ 100  		     4.528,36   0,11%

Nikkei 225              20.560,50   0,47% (6:50 Uhr)

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN: - BEHAUPTET - Insgesamt sollte der Bund Future gut behauptet in den Tag starten, schrieb Dirk Gojny von der National-Bank. Die Staatsanleiheemissionen von Frankreich und Spanien dürften problemlos aufgenommen werden und der Bund Future zwischen 151,75 und 153,40 schwanken.

Bund-Future   		152,54		 0,72%
T-Note-Future 		126,14		-0,10%
T-Bond-Future		150,47		-0,19%

DEVISEN: - EURO BEI 1,09 DOLLAR - Fed-Chefin Janet Yellen hat den Eurokurs wieder unter Druck gebracht: Die Präsidentin der US-Notenbank bestätigte in einer Rede am Mittwoch vor dem Repräsentantenhaus die Erwartung einer Zinswende noch in diesem Jahr. Die Gemeinschaftswährung fiel und stand am Donnerstagmorgen bei 1,0928 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Mittwochmittag noch auf 1,1009 (Dienstag: 1,1031) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,9084 (0,9065) Euro.

(Alle Kurse 7:15 Uhr)
Euro/USD       		1,0928		-0,16%
USD/Yen             123,84		 0,05%
Euro/Yen       		135,34		-0,13%

ROHÖL - TEURER - Die Ölpreise sind am Donnerstag gestiegen. Ein Rückgang der Ölreserven in den USA habe die Preise gestützt, hiess es aus dem Handel. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im August kostete am Morgen 57,55 US-Dollar. Das waren 50 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 66 Cent auf 52,07 Dollar.

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UMSTUFUNGEN VON AKTIEN

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- WDH/DEUTSCHE BANK HEBT SAP AUF 'BUY' ('HOLD') - ZIEL 78 (64) EUR

- WDH/JPMORGAN HEBT ZIEL FÜR TELEFONICA DEUTSCHLAND AUF 5,3 (3,9) EUR - 'NEUTRAL'

- BERENBERG HEBT ORANGE SA AUF 'BUY' ('HOLD') - ZIEL 17,00 (15,50) EUR

- BERENBERG HEBT ZIEL FÜR PRUDENTIAL AUF 1930 (1800) PENCE - 'BUY'

- WDH/JPMORGAN NIMMT TELEFONICA MIT 'OVERWEIGHT' WIEDER AUF - ZIEL 15 EUR

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PRESSESCHAU

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- Peugeot will in Iran 400 000 Autos pro Jahr verkaufen, Interview mit Regionalchef Jean-Christophe Quémard

- Deutsche Bank wegen Geschäften in Moskau im Visier der britischen Finanzaufsicht, FT, S. 16

- Griechenland soll aus Rettungsfonds sieben Milliarden Euro für drei Monate erhalten, HB, S. 6

- Der Präsident des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung, Clemens Fuest, fordert Sondersteuer für Griechenland, Gastbeitrag, FAZ, S. 17

- Ebay vor Verkauf von Ebay Enterprise für 900 Mio US-Dollar, WSJ, online

- Kreditexperte der Verbraucherzentrale, Hans-Christian Pauli, sieht bei neuen Dispo-Regeln vertane Chancen, Interview, HB, S. 5

- Rüstungsstaatssekretärin Katrin Suder erwartet weitere Fusionen in der Branche, Interview, HB, S. 8

- LVMH-Uhrenchef Jean-Claude Biver will China-Geschäft kräftig ausbauen, Interview, HB, S. 16

- Karstadt streicht Jobs bei Feinkost-Tochter Perfetto, HB, S. 22

- Fosun-Chef Guo Guangchang greift Aufsichtsrat der BHF-Bank an, Interview, FAZ, S. 22

- BP wegen möglicher Marktmanipulation im Visier der US-Behörden, WSJ, S. 15

- Foxconn hält zwölf Fabriken in Indien für möglich - Startup-Fonds geplant, HB, S. 18

- Griechenland braucht Kreisen zufolge 100 Millionen Euro bis 2018, um Verbindlichkeiten zu bedienen, SZ, S. 1

- Bundesregierung behält Grexit-Plan weiter in Schublade, Bild, S. 2

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DEUTSCHLAND: - STILLSTAND - Nach bislang rund 3,5 Prozent Wochengewinn zeichnet sich am Freitag im Dax eine kaum veränderte Eröffnung ab. Die Nachrichtenlage auch in puncto Griechenland war ruhig und von den Überseebörsen kamen ebenfalls keine starken Impulse. Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex rund zwei Stunden vor Börsenstart knapp 2 Punkte tiefer auf 11 715 Punkte. Der Index ist seit Mitte vergangener Woche in einem Zug um über 1000 Punkte oder fast 10 Prozent angesprungen. Die Anleger dürften sich nun zunächst zurückhalten oder auch einmal Gewinne sichern, hiess es. Am Nachmittag könnten US-Konjunkturdaten vor dem Wochenende noch einmal für frischen Wind sorgen. Vor allem die Verbraucherpreise könnten bewegen.

USA: - TECHNOLOGIEWERTE RENNEN - Gute Nachrichten von Unternehmensseite haben die Technologiewerte an der Nasdaq-Börse am Donnerstag auf Rekordhöhen getrieben. Auch beruhigende Nachrichten aus Europa hätten die Börsen gestützt, sagten Aktienhändler. Der technologielastige Auswahlindex Nasdaq 100 erreichte bei 4595 Punkten den höchsten Stand seit mehr als 15 Jahren. Das Rekordhoch vom März 2000 war nur noch 221 Punkte entfernt. Zuletzt gewann der Index 1,47 Prozent auf 4594,90 Punkte. Der US-Leitindex Dow Jones Industrial legte in New York mit einem Plus von 0,39 Prozent auf 18 120,25 Punkte wieder den Vorwärtsgang ein.

ASIEN: - CHINA STEIGT - Die chinesischen Börsen sind am Freitag wieder gestiegen und haben ihre Wochenverluste damit ausgeglichen. Hintergrund waren Spekulationen, die Regierung könne ihre Hilfen für die taumelnden Festland-Börsen ausweiten. Der CSI 300 mit den 300 grössten Unternehmen stieg bis kurz vor Handelsschluss um anderthalb Prozent. Der Hang-Seng-Index in Hongkong gewann 1 Prozent. Der Nikkei-225-Index in Tokio legte leicht zu.

DAX              		11.716,76	1,53%
XDAX            		11.732,92	1,74%
EuroSTOXX 50		     3.676,41   1,45%
Stoxx50        		     3.514,16   1,32%

DJIA             		18.120,25	0,39%
S&P 500        		     2.124,29	0,80%
NASDAQ 100  		     4.594,90   1,47%

Nikkei 225              20.643,12   0,21% (6:45 Uhr)

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN: - BEHAUPTET - Der Bund-Future dürfte behauptet in den Tag starten, schrieb Dirk Gojny von der National-Bank am Freitagmorgen. Danach dürften die Marktakteure auf die Abstimmung des Bundestages sowie vor allem die US-Konjunkturdaten warten. Im weiteren Tagesverlauf sollte der Bund-Future sich zwischen 151,50 und 153,20 bewegen, prognostizierte Gojny. Die Erxperten der Helaba sehen den Bund-Future zwischen 150,90 und 152,90.

Bund-Future   		152,16		-0,25%
T-Note-Future 		126,16		-0,01%
T-Bond-Future		151,56		 0,10%

DEVISEN: - EURO UNTER 1,09 DOLLAR - Der Eurokurs stand am Freitagmorgen weiter unter 1,09 US-Dollar. Unter diese Marke war die Gemeinschaftswährung am Vortag gefallen, wo sie zeitweise auf dem tiefsten Stand seit Ende Mai gehandelt wurde. Zuletzt kostete der Euro 1,0896 Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Donnerstag auf 1,0867 (Mittwoch: 1,1009) Dollar festgesetzt.

(Alle Kurse 7:00 Uhr)
Euro/USD       		        1,0896		 0,18%
USD/Yen             		124,07		-0,08%
Euro/Yen       		        135,19		 0,12%

ROHÖL - KAUM VERÄNDERT - Die Ölpreise haben sich am Freitag nur wenig verändert. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im August kostete am Morgen 57,09 US-Dollar. Das waren 17 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um zehn Cent auf 51,01 Dollar.

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PRESSESCHAU

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- Ifo-Präsident Hans-Werner Sinn plädiert für Offenlegung der Kosten für 
  Griechenland, Interview HB, S. 9 
- "Die aktuelle Krise hat gezeigt, dass die Währungsunion funktioniert", 
  Interview mit Donald Tusk, Präsident des Europäischen Rates, FAZ, S. 2 
- Heizkostenableser Techem macht mehr Umsatz und Gewinn, FAZ, S. 23 
- Montenegro rechnet mit EU-Beitritt in 2021, FAZ, S. 20 
- Bafin beklagt mangelnde Mithilfe der Deutschen Bank bei Aufklärung von 
  Finanzskandalen, WSJ, S. 1 
- Saudi-Arabische Finanzaufsicht untersucht Bewertungspraktiken der HSBC bei 
  Börsengängen, WSJ, S. 20 
- Bahngewerkschaft EVG will Ex-Kanzleramtschef Ronald Pofalla nicht als 
  Bahn-Vorstand für Datenschutz, Welt, S. 11 
- Früherer Bundesfinanzminister Peer Steinbrück (SPD) will gegen 
  Griechenland-Hilfen stimmen und wirbt in Fraktion für Grexit, Bild, S. 2 
- Beratungsgesellschaft warnt Banken vor Euphorie über Ertragspotenzial durch 
  Digitalisierung, BöZ, S. 5 
- Air Berlin spart 200 Piloten ein, Focus

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DEUTSCHLAND: - FREUNDLICH - Der deutsche Aktienmarkt dürfte zum Wochenstart an seine Kursgewinne aus der Vorwoche anknüpfen. Der Broker IG taxierte den Dax zwei Stunden vor Börsenstart 0,23 Prozent höher bei 11 700 Punkten. In der Vorwoche hatte der deutsche Leitindex in einer Erholungsrally um 3,2 Prozent zugelegt. "Griechenland dürfte im Fokus bleiben mit den Diskussionen um ein Hilfsprogramm, auch wenn kaum zu erwarten ist, dass dieses nun erfolgreich sein kann", sagte Stratege Michael Hewson vom Broker CMC Markets in London. Für das pleitebedrohte Land steht gleich zum Wochenstart ein weiterer Tag der Wahrheit an: Die griechischen Banken öffnen wieder und eine Rückzahlung an die EZB wird fällig. Auf die Griechen kommen auch neue Belastungen wie eine höhere Mehrwertsteuer für Lebensmittel zu. Am Nachmittag könnten aus der Berichtssaison in den USA noch neue Impulse kommen: Morgan Stanley wird seine Quartalsbilanz vorlegen. Hinzu kommt die viel beachtete Erstnotiz des Bezahldienstes Paypal.

USA: - REKORD IM NASDAQ COMPOSITE - Die US-Technologiewerte haben ihre Rekordjagd am Freitag fortgesetzt. Insgesamt kühlte die Nachfrage am US-Aktienmarkt vor dem Wochenende aber etwas ab. Die Marktakteure konzentrierten sich wieder stärker auf die Zinswende in den USA, wie Analyst Andreas Paciorek vom Broker CMC Markets festgestellt hatte. China und Griechenland waren als Themen dagegen in den Hintergrund gerückt. Die am Freitag in den Vereinigten Staaten veröffentlichten Konjunkturdaten waren gemischt ausgefallen. Auch die Reden der Notenbank-Präsidentin Janet Yellen hatten nachgewirkt: In den USA ist in diesem Jahr mit einer Zinsanhebung zu rechnen.

ASIEN: - KAUM IMPULSE - Von den asiatischen Börsen kommen am Morgen kaum Impulse. Während in Tokio feiertagsbedingt nicht gehandelt wird, geben chinesische Aktien im Schnitt leicht nach.

DAX              		11.673,42		-0,37%
XDAX            		11.680,84		-0,44%
EuroSTOXX 50		     3.670,34		-0,17%
Stoxx50        		     3.513,73		-0,01%

DJIA             		18.086,45		-0,19%
S&P 500        	    	 2.126,64		 0,11%
NASDAQ 100  		     4.661,60		 1,45%

Nikkei            		Feiertag

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN: - KAUM BEWEGT - Mangels fundamentaler Einflussfaktoren und wegen des nachlassenden Schlagzeilenrisikos nehmne die Wahrscheinlichkeit für eine Konsolidierung zu, meinen die Experten der Helaba. Sie sehen den Bund-Future in einer Tagesspanne zwischen 151,80 und 153,40 Punkten.

Bund-Future     152,73  +0,37%
T-Note-Future   126,03  -0,06%
T-Bond-Future   151,90  -0,12%

DEVISEN: - STABILISIERUNGSVERSUCH - Nach der schwachen Vorwoche konnte der Euro seine Abwärtsdynamik zu Wochenbeginn etwas bremsen. Im asiatischen Handel versuchter er sich an einer Stabilisierung ium Bereich von 1,0825 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Freitag auf 1,0889 (Donnerstag: 1,0867) Dollar festgesetzt.

(Alle Kurse 7:15 Uhr)
Euro/USD       		1,0829		-0,02%
USD/Yen             124,15		0,07%
Euro/Yen       		134,44		0,00%

ROHÖL - LEICHTER - Die Ölpreise sind am Montag mit leichten Verlusten in die neue Handelswoche gegangen. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im September kostete am Morgen 56,94 US-Dollar. Das waren 16 Cent weniger als am Freitag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur August-Lieferung fiel um 32 Cent auf 50,57 Dollar. Belastet werden die Ölpreise seit einigen Tagen durch den immer stärkeren Dollar.

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PRESSESCHAU

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- Vorsitzender der Europa-Ausschusses im Bundestag, Gunther Krichbaum (CDU), 
sieht in Grexit weiter eine Option, Interview, HB, S. 6 
- Viel Kritik an Deutsche-Bank-Aufsichtsratschef Paul Achleitner nach 
Veröffentlichung von Bafin-Untersuchungsbericht, HB, S. 28 
- Entscheidung im Toll-Collect-Streit frühestens 2017, FAZ, S. 15 
- Friseur-Kette Hair will sich mit Konkurrent Klier zusammenschliessen, 
Interview mit Hair-Chef Achim Mansen, FAZ, S. 18 
- Tesla geht in Deutschland mit Grillpartys auf Kundenfang, FAS 
- Globales Klimaabkommen rückt laut französischen Regierungsunterlagen näher - 
Streit über Kosten und Zeitplan, FT, S. 1 
- Neuer Standard-Chartered-Chef Bill Winters plant Umbau des Managements, 
FT, S. 15 
- BG-Übernahme lohnt sich für Shell ab Ölpreis von 70 Dollar, FT, S. 15 
- Vivendi-Chairman Vincent Bolloré fordert tiefgreifende Veränderungen bei 
Pay-TV-Sparte Canal Plus, WSJ, S. 1 
- Syngenta plant im Kampf gegen die Übernahme durch Monsanto Treffen mit 
enttäuschten Investoren, WSJ, S. 19 
- Barclays erwägt Streichung von 30 000 Jobs binnen zwei Jahren, Times 
- Staatsanwaltschaft München erhebt wegen Panzer-Geschäft mit Griechenland 
Anklage gegen früheren Manager von Krauss-Maffei Wegmann, SZ, S. 15 
- EVP-Fraktionschef Manfred Weber unterstützt Bundesfinanzminister Wolfgang 
Schäuble (CDU) in Grext-Diskussion, Interview, SZ, S. 1 
- SPD verärgert über Schäubles Rücktrittsandeutungen, Interview mit dem 
stellvertretenden SPD-Vorsitzende Ralf Stegner, SZ, S. 1 
- EU-Kommissar Valdis Dombrovskis fordert von Athen "sehr schnelle" Umsetzung 
der Reformgesetze, Bild, S. 2 
- Unilever will höhere Preise im Supermarkt durchsetzen, Interview mit 
Deutschland-Chef Ulli Gritzuhn, Welt, S. 9 
- Airbus will sich von Geschäftsteilen mit 8000 Beschäftigten trennen, Welt, 
S. 11 
- Daimler setzt verstärkt auf Senioren, Stuttgarter Nachrichten 
- Handwerk will junge Flüchtlinge ausbilden - Sicherheit gefordert, 
Interview mit dem Präsidenten des Zentralverbands des Deutschen Handwerks 
(ZDH), Hans Peter Wollseifer, Rheinische Post 
- Grüne kritisieren Verkehrsminister Alexander Dobrindts (CSU) 
Strassenbau-Milliardenprogramm, Interview mit dem Grünen-Fraktionschef Anton 
Hofreiter, Passauer Neuen Presse 
- Bundesbank fordert höhere Lohnabschlüsse, Spiegel
- Linde-Chef Wolfgang Büchele pocht auf zügige Aufhebung der Iran-Sanktionen, 
Spiegel 
- Post-Chef Frank Appel bleibt skeptisch für Weltkonjunktur: "Wachstumsmotor wie
China sehen wir in nächster Zeit nicht", Interview, Focus 
- Telekom Austria vor neuerlicher Kapitalerhöhung, Die Presse (Samstag) 
- Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU) fordert von USA Zugang zu 
TTIP-Dokumenten, Wiwo 
- Deutsche Bank soll in mögliche Schwarzgeld-Geschäfte bei der Vatikanbank 
verwickelt sein, Welt am Sonntag 
- Leiterplattenbauer AT&S mit Rekordinvestitionen in China, Interview mit 
Firmenchef, Euro am Sonntag 
- Französischer Autobauer Peugeot will Werk in Madrid schliessen, El 
Confidencial 
- Volker Kefer soll neuer Vize-Chef bei Deutsche Bahn werden
- IG-Metall-Chef Detlef Wetzel und BDI-Präsident Ulrich Grillo für flexiblere 
Arbeitszeitmodelle, Bild am Sonntag 
- Airbus-Chef Fabrice Brégier rechnet mit modernisiertem A380 'zwischen 2020 und
2025', Interview, Sunday Times 
- Anglo American senkt Renditevorgaben für Bonus von Vorstandschef Mark 
Cutifani, Sunday Times 
- McDonald's will nach Atom-Einigung Filialen im Iran eröffnen, Tasnim 
- Ifo-Präsident Hans-Werner Sinn hält neues Hilfspaket für Athen für 
wirkungslos, Interview, Passauer Neue Presse (Samstag) 
- Autozulieferer Stabilus hat Asien im Visier, Interview mit Finanzvorstand Mark
Wilhelms, Börsen-Zeitung (Samstag), S. 8 
- Fast eine Million Ausfalltage durch Streiks in Deutschland 2015, Interview mit
Tarifexperten des Instituts der deutschen Wirtschaft, Rheinische Post (Samstag) 
- In Deutschland fallen immer mehr Flüge aus, Berechnung Portal Flighright, 
Tagesspiegel (Samstag)

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DEUTSCHLAND: - POSITIV - Auch teilweise negative Nachrichten von der Wall Street können den deutschen Aktienmarkt am Dienstag zunächst nicht aus dem Takt bringen. Der Broker IG taxierte den Dax zwei Stunden vor Börsenstart 0,19 Prozent höher bei 11 758 Punkten. Bereits zum Wochenstart hatte der Leitindex an seine dynamische Erholung der Vorwoche angeknüpft. Am Dienstag rückt die Quartalsberichtssaison vollständig in den Fokus. "Es ist Technologiewerte-Tag mit SAP am Morgen sowie Apple und Microsoft später aus den USA", sagte Portfoliomanager Stefan de Schutter von Alpha Wertpapierhandel. Ein leichte Belastung sei allerdings schon über Nacht von IBM gekommen: Der Computerkonzern enttäuschte mit erneut weniger Umsatz- und Gewinn. Der Future auf den US-Index Dow Jones Industrials verlor 0,17 Prozent seit dem Xetra-Schluss.

USA: - S&P LAUERT AUF REKORDHOCH - Gute Geschäftszahlen von Unternehmensseite und ein sich weiter drehendes Übernahmekarussell haben die Wall Street zum Wochenauftakt gestützt. Für grössere Sprünge reichte es aber nicht, nachdem den Standardwerte-Indizes bereits Ende vergangener Woche nach einem guten Lauf im Sog der Entspannung in der Griechenland-Krise die Puste ausgegangen war. Der S&P 500 lauert weiter auf ein neues Rekordhoch.

ASIEN: - GEWINNE - Die Tokioter Börse meldete sich nach ihrem Feiertag mit Kursgewinnen zurück, die auch der japanlastige Stoxx 600 Asia/Pacific zeigte. An den chinesischen Börsen hielt die Entspannung an.

DAX              		11.735,72		0,53%
XDAX            		11.746,89		0,57%
EuroSTOXX 50		     3.686,58		0,44%
Stoxx50        		     3.520,48		0,19%

DJIA             		18.100,41		0,08%
S&P 500        		     2.128,28		0,08%
NASDAQ 100  		     4.679,68		0,39%

Nikkei            		 20.789,63		0,67% (7:15 Uhr)

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN: - OPTIMISTISCH - Die Experten der Helaba sehen den Bund-Future bei ruhiger Nachrichtenlage optimistisch. Den ersten Chartwiderstand machen sie bei 154,24 Punkten aus. Unterstützt sehen die den Future bei 152,50 Euro.

Bund-Future     152,98  0,16%
T-Note-Future   125,95  0,06%
T-Bond-Future   152,00  0,08%

DEVISEN: - TIEF SEIT APRIL - Der Euro verharrt knapp über der Marke von 1,08 US-Dollar am tiefsten Stand seit Ende April, den er am späten Vorabend erreicht hatte. Die US-Währung profitiert von der für dieses Jahr erwarteten Zinswende. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs tags zuvor auf 1,0852 (Freitag: 1,0889) Dollar festgelegt. Der Dollar kostete damit 0,9215 (0,9184) Euro.

(Alle Kurse 7:15 Uhr)
Euro/USD       		1,0815		-0,09%
USD/Yen            	124,45		0,12%
Euro/Yen       		134,59		0,06%

ROHÖL - FÄLLT UNTER 50 DOLLAR - Amerikanisches Rohöl kostet erstmals seit Anfang April weniger als 50 US-Dollar. Am Dienstagmorgen wurde ein Barrel (159 Liter) der Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur August-Lieferung mit 49,97 Dollar gehandelt. Das waren 18 Cent weniger als am Montag. Der Preis für ein Fass der Nordseesorte Brent zur Lieferung im September fiel leicht um neun Cent auf 56,56 Dollar.

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PRESSESCHAU

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- ProSiebenSat.1 in Gesprächen über Einstieg bei Scout24-Portalen, HB, S. 16 
- Bei der Digitalisierung hat Deutschland in der ersten Halbzeit verloren und 
muss nun zulegen, Interview mit neuem Bitkom-Chef und 
Telefónica-Deutschland-Chef Thorsten Dirks, HB, S. 11 
- Experten warnen: Die hohen Geldbussen für Banken können zur Gefahr für das 
Finanzsystem werden, HB, S. 30 
- Gute Auftragslage bei Airbus: Etwa 1000 weniger Stellen wird die Sparte 
Verteidigung und Raumfahrt gegenüber der ursprünglichen Planung streichen, 
FAZ, S. 23 
- Der neue Chef der britischen Sportwagenschmiede Aston Martin will mit einer 
Modelloffensive die Wende schaffen, FAZ, S. 25 
- ThyssenKrupp: Australien könnte zur zentralen Stelle für Geschäft mit 
Unterseebooten werden, WSJ, online 
- Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) unterzeichnet zum Schutz
von Bienen Eilverordnung mit Verboten von mit speziellen Insektiziden 
behandeltem Saatgut, Bild, S. 1 
- Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) will schnelle Eingliederung von 
Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt, Bild, S. 2 
- CDU/CSU-Mittelstand will Betriebe bei Rentenbeiträgen entlasten, Bild, S. 2
- Arcandor-Insolvenzverwalter Hans-Gerd Jauch verklagt Wirtschaftsprüfer auf 
fast 100 Millionen Schadenersatz, SZ, S. 19
- Karstadt-Betriebsratschef: Umsatzrückgang ist gestoppt, Interview mit 
Gesamtbetriebsratsvorsitzendem Jürgen Ettl, Tagesspiegel 
- Unions-Bundestagsfraktionsvize Arnold Vaatz erwägt wegen des neuen 
Griechenland-Hilfspakets eine Klage vor dem Bundesverfassungsgericht in 
Karlsruhe, Super Illu

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DEUTSCHLAND: - SCHWÄCHER - Schlechte Vorgaben dürften den deutschen Aktienmarkt am Mittwoch weiter belasten. Der Broker IG taxierte den Dax zwei Stunden vor Börsenstart 0,35 Prozent tiefer bei 11 564 Punkten. Am Vortag schon hatte der deutsche Leitindex mit minus 1,12 Prozent den Rückwärtsgang eingelegt, nachdem er sich zuvor noch sehr kräftig erholt hatte.

USA: - DOW SCHWACH - Die laufende Quartalsberichtssaison der Unternehmen hat den Anlegern an der Wall Street am Dienstag die Laune verdorben. Für Molltöne sorgten insbesondere die Dow-Schwergewichte IBM und United Technologies. Der US-Leitindex Dow Jones Industrial gab dann auch mit einem Minus von 1,00 Prozent vergleichsweise deutlich nach. S&P 500 sowie Nasdaq 100 bleiben in Lauerstellung auf neue Rekordmarken.

ASIEN: - VERLUSTE - An den asiatischen Börsen haben die Verkäufer am Morgen klar die Oberhand. Auch sie zeigten sich enttäuscht über die jüngsten Signale der US-Berichtssaison. Nach Handelsende an der Wall Street hatte auch Apple mit dem iPhone-Absatz und der Prognose für das laufende Quartal nicht überzeugt.

DAX              		11.604,80		-1,12%
XDAX            		11.599,80		-1,25%
EuroSTOXX 50		     3.647,96		-1,05%
Stoxx50        		     3.482,02		-1,09%

DJIA             		17.919,29		-1,00%
S&P 500        		     2.119,21		-0,43%
NASDAQ 100  		     4.674,41		-0,11%

Nikkei            		20.616,90		-1,08% (7:15 Uhr)

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN: - BEHAUPTET - "Der Bund Future sollte behauptet in den Mittwoch starten und sich im weiteren Tagesverlauf zwischen 152,00 und 153,50 bewegen", meint Dirk Gojny von der National-Bank. "Neben einem Blick nach Griechenland dürfte die Diskussion über den geldpolitischen Kurs der Fed das beherrschende Thema sein."

Bund-Future     152,80  -0,12%
T-Note-Future   126,29   0,01%
T-Bond-Future   152,56  -0,06%

DEVISEN: - GEWINNE GEHALTEN - Der Euro konnte seine starken Vortagesgewinne bislang verteidigen. Am Dienstag hatte sich die Gemeinschaftswährung deutlich von ihrem tiefsten Stand seit April abgesetzt, und war von rund 1,08 US-Dollar auf 1,0969 Dollar angesprungen. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs auf 1,0867 (Montag: 1,0852) US-Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,9202 (0,9215) Euro.

(Alle Kurse 7:15 Uhr)
Euro/USD       		        1,0944		 0,08%
USD/Yen             		123,70		-0,15%
Euro/Yen       		        135,37		-0,06%

ROHÖL - VERLUSTE - Die Ölpreise haben am Mittwoch ihre moderaten Vortagsgewinne nicht halten können. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im September 56,57 US-Dollar. Das waren 47 Cent weniger als am Dienstag. Der Preis für ein Fass der amerikanische Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 70 Cent auf 50,16 Dollar.

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PRESSESCHAU

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- Europäische Investitionsbank sieht vielversprechende Projektpipeline für 
  Investitionsfonds der EU, Interview mit EIB-Chef Werner Hoyer, HB, S. 4 
- Hunderttausende Eltern laut Statistischem Bundesamt unzufrieden mit ihrer 
  Arbeitszeit, HB, S. 6 
- Rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) fordert mehr 
  Arbeitszeit-Flexibilität für Eltern, HB, S. 6 
- SPD-Bundesvize Ralf Stegner will Ländern weiter Betreuungsgeld-Mittel zahlen, 
  HB, S. 7 
- Estnischer Regierungschef Taavo Roivas will von Athen Taten sehen, HB, S. 8 
- Werberiesen WPP erwartet scharfe Konsolidierung der Branche, Interview mit 
  WPP-Chef Martin Sorrell, HB, S. 14 
- Testphase für deutschen Paypal-Konkurrenten Paydirekt läuft an, HB, S. 28 
- Fondshaus Aberdeen will trotz Rückschlägen an bisheriger Anlagestrategie 
  festhalten, Interview mit Vorstandschef Martin Gilbert, HB, S. 30 
- HSH Nordbank wünscht sich mehr Freiheiten beim Verkauf von Problemkrediten, 
  HB, S. 32 
- Kabeltnetzbetreiber Primacom sieht Fehlsteuerung bei Staatsförderung des 
  schnellen Internets, Interview mit Vorstandschef Joachim Grendel, FAZ, S. 18 
- Barclays verhandelt mit Behörden über Deal wegen möglicher Ungereimtheiten 
  beim Einstieg Katars 2008, FT, S. 15, WSJ, S. 21 
- Deutsche Autohersteller erhalten Zuschlag für Nokias Kartendienst Here, 
  FT, S. 15/WSJ, S. 1 
- McDonald's will in USA ganztägig Frühstück anbieten, WSJ online 
- Monopolkommission kritisiert unzureichenden Wettbewerb auf der Schiene und 
  fordert Zerschlagung der Deutschen Bahn, SZ, S. 17/Welt, S. 9 
- Militärökonom Markus Kerber warnt wegen Kooperation mit Frankreich vor 
  Ausverkauf deutscher Wehrtechnik, Interview, Welt, S. 5 
- Tchibo verkauft Stromgeschäft an Lichtblick, Welt, S. 11 
- Verkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) will Offensive gegen 
  Dauerbaustellen, Bild, S. 1 
- Chef des Bundestags-Europa-Ausschusses, Gunther Krichbaum (CDU), und der
  stellvertretende Präsident des EU-Parlaments, Alexander Graf Lambsdorff (FDP),
  machen Druck auf Griechenland, Bild, S. 2 
- Lufthansa kritisiert Anwälte der Germanwings-Opfer, Tagesspiegel

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DEUTSCHLAND: - GEWINNE - Der deutsche Aktienmarkt wird am Donnerstag mit Gewinnen erwartet. Die Börsen in Übersee geben einen positiven Trend vor. Der Broker IG taxierte den Dax zwei Stunden vor Börsenstart 0,33 Prozent höher bei 11 559 Punkten. Zuletzt hatte der deutsche Leitindex eine Atempause eingelegt, nachdem er sich in den beiden Vorwochen noch sehr kräftig erholt hatte. Mit voller Kraft drängt die heimische Berichtssaison in den Fokus der Anleger.

USA: - VERLUSTE - Die laufende Quartalsberichtssaison der Unternehmen hat auch am Mittwoch auf den Kursen an der Wall Street gelastet. Nachdem tags zuvor bereits das Computerurgestein IBM für Molltöne gesorgt hatte, drückten nun Resultate und Prognosen des iPhone-Herstellers Apple sowie des Softwarekonzerns Microsoft auf die Stimmung der Anleger. Der S&P 500 bleibt allerdings noch in Sprungweite auf neue Rekorde.

ASIEN: - GEWINNE - In Japan und China dominieren am Morgen die Gewinner. Die Indizes der Börsen in Shanghai und Shenzen legen inzwischen seit sechs Tagen zu - geprägt von wieder wachsendem Vertrauen in den chinesischen Markt nach seinem jüngsten Crash.

DAX              		11.520,67		-0,72%
XDAX            		11.548,09		-0,45%
EuroSTOXX 50		     3.635,58		-0,34%
Stoxx50        		     3.454,23		-0,80%

DJIA             		17.851,04		-0,38%
S&P 500        	    	  2.114,15		-0,24%
NASDAQ 100  	    	  4.623,24		-1,09%

Nikkei            		20.684,17		+0,44% (7:15 Uhr)

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN: - AUFWÄRTSTREND INTAKT - Die Helaba sieht den seit Juni bestehenden Aufwärtstrend im Bund-Future intakt. Allerdings rechnen sie mit Blick auf anstehende US-Konjunkturdaten nicht mit steigender Kauflaune. Die Tagesspanne im Future erwarten die Experten zwischen 152,20 und 154,00 Punkten.

Bund-Future     153,18  0,25%
T-Note-Future   126,31  0,04%
T-Bond-Future   153,25  0,10%

DEVISEN: - STABIL - Der Euro zeigt sich am Morgen zum US-Dollar stabil. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs auf 1,0902 (Dienstag: 1,0867) Dollar festgesetzt. Der US-Dollar kostete damit 0,9173 (0,9202) Euro.

(Alle Kurse 7:15 Uhr)
Euro/USD       		1,0943		0,15%
USD/Yen             		124,04		0,05%
Euro/Yen       		135,74		0,20%

ROHÖL - KAUM BEWEGT - Die Ölpreise haben sich am Donnerstag zunächst kaum von der Stelle bewegt. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im September 56,11 US-Dollar. Das waren zwei Cent weniger als am Mittwoch. Der Preis für ein Fass der amerikanische Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg dagegen leicht um 14 Cent auf 49,33 Dollar.

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PRESSESCHAU

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- WDH: Turkish Airlines will Billigairline in Deutschland starten lassen, Interview mit Vorstandschef Temel Kotil, HB, S. 1, 4, 5

- Neuer Credit-Suisse-Chef Tidjane Thiam lotet bei Investoren die Bereitschaft für eine Übernahme in der Vermögensverwaltung aus, FT, S. 13

- Französischer Autobauer Renault will in Europa wieder angreifen und bis 2017 wieder zweitstärkster Hersteller sein, Interview mit Renault-Manager Stefan Müller, HB, S. 21

- WDH: Megafusion unter US-Krankenversicherern steht kurz bevor, WSJ

- Citigroup-Deutschland-Chef Stefan Wintels erwartet Fusionswelle in der europäischen Bankbranche, Interview, HB, S. 28

- Mietpreisbindung betrifft 20 Prozent des Wohnungsbestandes, HB, s. 1, 6

- Studie: Lokale Konkurrenten bremsen Wachstum der Konsumgüterkonzerne, HB, S. 16

- Chefaktuar warnt vor Problemen bei Lebensversicherern, Interview mit dem Vorstandsvorsitzender der Deutschen Aktuarvereinigung, Wilhelm Schneemeier, HB Online

- Deutsche Post mit selbst hergestellten Elektroautos zufrieden, Interview mit Geschäftsbereichsleiter Achim Kampker, HB, S. 14, 15

- Sozialausgaben um 3,8 Prozent auf fast 850 Milliarden Euro gestiegen, Bild, S. 1

- Daimler-Vorstand Ola Källenius erwartet trotz Börsencrash in China "gutes zweites Halbjahr", Interview, Börse Online

- Börse München will Tradegate Paroli bieten. Neues Handelssysteme sollen Kosten der Banken senken, Interview mit Unternehmenschef Andreas Schmidt, BöZ, S. 1, 4

- Ergo-Programme berechnen Lebensversicherungen nicht richtig, SZ, S. 19

- WDH: Bundestags-Juristen sehen wenig Chancen für Pkw-Maut, Kölner Stadt-Anzeiger

- Städtetagspräsidentin Eva Lohse (CDU): Bedarf an Kitaplätzen wächst, Interview, Die Welt, S. 4

- CDU-Abgeordneter Christian von Stetten: Griechenland-Hilfen nicht billigen, Interview, Nordwest-Zeitung

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DEUTSCHLAND: - ABWÄRTS - Insgesamt schlechte Vorgaben der Börsen in Übersee setzen den deutschen Aktienmarkt am Freitag erst einmal unter Druck. Der Broker IG taxierte den Dax zwei Stunden vor Börsenstart 0,46 Prozent tiefer bei 11 459 Punkten. Zuletzt hatte der Leitindex schon eine Atempause eingelegt. Die heimische Berichtssaison bleibt im Fokus der Anleger, vor allem mit BASF aus dem DAX. Auch Konjunkturdaten dürften bewegen.

USA: - ABWÄRTS - Die Quartalsberichtssaison verläuft in den USA weiterhin nicht nach dem Geschmack der Anleger. Insgesamt durchwachsene Geschäftszahlen grosser Konzerne lasteten am Donnerstag einmal mehr auf der Stimmung an der Wall Street.

ASIEN: - DURCHWACHSEN - Die asiatischen Börsen präsentierten sich am Freitagmorgen uneinheitlich. Nach einer schlecht ausgefallenen Stimmungsumfrage unter Unternehmern des chinesischen Wirtschaftsmagazins Caixin geriet vor allem der Hong Konger Hang Seng unter Druck. Die Indizes der Börsen in Shanghai und Shenzen legten hingegen weiter zu, weil das Vertrauen in die dortigen Märkte wächst. Der japanische Nikkei gab unter dem Eindruck sinkender Rohstoffpreise nach.

DAX              		11.512,11	-0,07%
XDAX            		11.448,20	-0,86%
EuroSTOXX 50		     3.634,64   -0,03%
Stoxx50        		     3.438,62	-0,45%

DJIA             		17.731,95	-0,67%
S&P 500        	    	 2.102,15	-0,57%
NASDAQ 100  		     4.602,83	-0,44%

Nikkei            		20.683,95	0,44% (7:10 Uhr)

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN: - AUFWÄRTS - In den letzten Handelstag der Woche dürfte der Bund Future mit Kursgewinnen starten, wie Dirk Gojny von der National-Bank am Freitagmorgen schreibt. Der Experte erwartet positive Signale von vorläufigen Markit Einkaufsmanagerindizes für das verarbeitende und das Dienstleistungsgewerbe verschiedener Euroländer und rechnet mit einer freundlichen Eröffnung. Der Bund Future dürfte sich anschliessend zwischen 152,80 und 154,30 bewegen.

Bund-Future   		151,50		-0,03%
T-Note-Future 		127,27		0,41%
T-Bond-Future		153,47		1,09%

DEVISEN: - ABWÄRTS - Der Kurs des Euro zum US-Dollar tendiert am Morgen leicht nach unten. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Donnerstag auf 1,0999 (Mittwoch: 1,0902) US-Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,9092 (0,9173) Euro.

(Alle Kurse 7:12 Uhr)
Euro/USD       		1,0972		-0,13%
USD/Yen            	123,88		-0,04%
Euro/Yen       		135,91		-0,14%

ROHÖL - AUFWÄRTS - Die Ölpreise sind am Freitag leicht gestiegen. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im September 55,40 US-Dollar. Das waren 13 Cent mehr als am Donnerstag. Der Preis für ein Fass der amerikanische Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 21 Cent auf 48,66 Dollar.

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PRESSESCHAU

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- Bahn-Vizeaufsichtsratschef, Alexander Kirchner, stört beim Reformpaket von 
Bahn-Chef Rüdiger Grube die Konzentration auf die Personalien, Interview, 
HB S. 16 
- BMW plant bis zu 15 000 neue Jobs in München, HB, S. 18 
- Neuer Comdirect-Chef Arno Walter will im Kreditgeschäft aktiver werden, 
Interview, BöZ, S. 3 
- Erbschaftsteuer würde grosse Familienunternehmen erheblich stärker belasten, 
ZEW-Studie, Welt, S. 1 
- Griechische Regierung wollte Vertreter der Geldgeber weit ausserhalb Athens 
unterbringen, Welt, S. 9 
- Die Schuldenlast der Griechen kann aus Sicht von EZB-Ratsmitglied Ewald 
Nowotny gestreckt werden, Salzburger Nachrichten 
- Bundesbank-Vorstand und deutscher Vertreter im Bankenaufsichtsgremium der 
Europäischen Zentralbank (EZB), Andreas Dombret, sieht die Lage der griechischen
Banken kritisch, Focus 
- Der japanische Autobauer Mitsubishi Motors will nicht mehr in den USA 
produzieren, Nikkei 
- Air France unterzeichnet Vereinbarung mit regionalen Piloten und 
Flugbegleitern, Le Figaro 

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DEUTSCHLAND: - TIEFER ERWARTET - Negative Vorgaben aus Übersee dürften am deutschen Aktienmarkt für einen schwächeren Start in die neue Woche sorgen. Der Broker IG taxierte den Dax am Montagmorgen 0,37 Prozent tiefer auf 11 306 Punkte. Der Fokus der Anleger richtet sich zu Beginn der neuen Woche entsprechend auf Wirtschaftsdaten. Neben dem deutschen Ifo-Geschäftsklima steht der Auftragseingang langlebiger Güter in den USA auf der Agenda.

USA: - ROT - Schwache Konjunkturdaten haben am Freitag die Stimmung am US-Aktienmarkt getrübt. Auch teils überzeugende Geschäftsberichte grosser Konzerne hellten die Laune der Anleger nicht auf - zumal die Quartalsberichtssaison bisher insgesamt durchwachsen verlaufen ist. Der Dow Jones Industrial schloss 0,92 Prozent tiefer mit 17 568,53 Punkten. Auf Wochensicht verlor der US-Leitindex damit 2,86 Prozent.

ASIEN: - TIEF ROT - An den asiatischen Aktienmärkten ging es zu Wochenbeginn runter. Angesichts leicht rückläufiger Gewinne in der Industrie im ersten Halbjahr büssten die Börsen in China am deutlichsten ein. Der Hang-Seng-Index in Hongkong fiel annähernd 3 Prozent und auch der CSI 300 mit den 300 grössten Werten vom Festland verlor zweieinhalb Prozent. Der Börse in Japan litt ebenfalls unter Gewinnsorgen, nachdem die Berichtssaison in den USA bislang durchwachsen ausgefallen ist. Die japanische Berichtssaison beginnt erst jetzt. Der Nikkei-225-Index in Tokio fiel bis kurz vor Handelsschluss um gut 1 Prozent.

DAX                11.347,45	    -1,43%
XDAX               11.296,03	    -1,33%
EuroSTOXX 50		3.600,00		-0,95%
Stoxx50        		3.405,74		-0,96%

DJIA               17.568,53	    -0,92%
S&P 500        		2.079,65		-1,07%
NASDAQ 100  		4.557,37		-0,99%

Nikkei 225         20.316,72        -1,11% (6:55 Uhr)

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN: - BEHAUPTET - Der Bund Future dürfte gut behauptet in den Handelstag starten, schrieb Dirk Gojny von der Essener National-Bank am Montagmorgen. Danach werde es unter anderem wegen der anstehenden FOMC-Tagung Zurückhaltung geben. Der Bund-Future dürfte sich seiner Meinung nach zwischen 153,00 und 154,60 bewegen. Die Helaba erwartet ihn in einer Spanne von 153,00 bis 154,24.

Bund-Future   		153,79		0,24%
T-Note-Future 		126,80		0,02%
T-Bond-Future		154,84		0,08%

DEVISEN: - EURO KNAPP ÜBER 1,10 DOLLAR - Der Kurs des Euro hat sich bis zum Montagmorgen weiter erholt. Zuletzt kostete die Gemeinschaftswährung 1,1004 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Freitag auf 1,0939 (Donnerstag: 1,0999) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,9142 (0,9092) Euro.

(Alle Kurse 7:15 Uhr)
Euro/USD       	    1,1004		0,27%
USD/Yen             123,52	   -0,25%
Euro/Yen       		135,94		0,00%

ROHÖL - BILLIGER - Die Ölpreise haben den Abwärtstrend am Montag fortgesetzt. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im September 54,50 US-Dollar. Das waren zwölf Cent weniger als am Freitag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 27 Cent auf 47,87 Dollar. Das Überangebot an Rohöl bleibt das beherrschende Thema am Markt.

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PRESSESCHAU

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- Der neue Markenvorstand von Volkswagen, Herbert Diess, kann auf die Rückendeckung des Betriebsrates bauen, Interview, mit Betriebsratschef Bernd Osterloh, HB, S. 1, 8

- Digitalisierung im Gesundheitswesen stockt, FAZ, S. 15

- Aufbau der Windenergie liegt wieder über den Vorgaben der Regierung, FAZ, S. 17

- Energiekonzerne haben wegen des Ölpreisverfalls Investitionen in Höhe von 200 Milliarden US-Dollar in neue Projekte zurückgestellt, FT, S. 1

- "Diamanten sind eine gute Geldanlage", Interview mit Kim-Eva Wempe, Geschäftsführerin der Juwelierkette Wempe, FAZ, S. 21

- WDH/Daimler will demnächst selbstfahrenden Lastwagen im Südwesten testen, Interview mit Daimlers Nutzfahrzeugvorstand Wolfgang Bernhard, FAS

- Die Deutschen werden in diesem Jahr so viel reisen wie nie zuvor, Interview mit Präsident des Deutschen Reiseverbandes DRV, Norbert Fiebig, SZ, S. 15

- Der deutsche Autovermieter Sixt sieht sich bei der Umsetzung weiterer Car-Sharing-Modelle in Deutschland behindert, Interview mit Vorständen Alexander und Konstantin Sixt, SZ, S. 16

- Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) verteidigt Krankenhausreform in Massenbrief, Bild, S. 2

- Französischer Autobauer Peugeot Citroen sucht nach Partnern für seine nicht ausgelasteten Produktionsanlagen in Europa, Les Echos

- Immobilienkonzern Deutsche Wohnen sieht sich gut gerüstet für weitere Zukäufe, Interview mit Finanzchef Andreas Segal, BöZ (Samstag), S. 8

- Weniger Sozialwohnungen in Deutschland, RedaktionsNetzwerk Deutschland

- WDH/Presse: UBS hat im 2. Quartal Gewinn von 1,5 Milliarden Franken erzielt, SonntagsZeitung

- WDH/'Spiegel': Anklage gegen acht Mitarbeiter der Deutschen Bank, Spiegel

- WDH/DGB lehnt Arbeitgeber-Vorstoss zur Arbeitszeit ab, Interview mit DGB-Vorsitzende Reiner Hoffmann, Passauer Neuen Presse

- WDH/Medien: UniCredit will Management-Struktur straffen, Sole 24 Ore

- WDH/Nahles will Leiharbeit auch über 18 Monate hinaus zulassen, FR, Samstag

- WDH/ABB-Chef will Währungsturbulenzen durch Wachstum trotzen, Interview mit Unternehmenschef Ulrich Spiesshofer, SonntagsZeitung

- WDH/CSU-Kritik an Erbschaftsteuerplänen findet Zustimmung in der CDU, Interview mit Vorsitzendem der CDU-Mittelstandsvereinigung, Carsten Linnenmann, Stuttgarter Nachrichten, Samstag

- WDH/Studie: Jede elfte Autowerkstatt könnte dicht machen, Automobilwoche

- WDH/Presse: In 146 Verdachtsfällen Ermittlung nach Mindestlohn-Kontrolle, Tagesspiegel

- WDH/Presse: Arbeitgeber führen Sozialversicherungsbeiträge nicht ab, Rheinischen Post, Samstag

(WDH: Diese Meldung wurde bereits am Vorabend erstmals publiziert und ist als Service wiederholt worden.)

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DEUTSCHLAND: - ERHOLUNG ERWARTET - Der Dax dürfte am Dienstag einen Erholungsversuch starten. Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex am Morgen 0,58 Prozent höher auf 11 120 Punkte. Zum Wochenauftakt hatten Turbulenzen am chinesischen Aktienmarkt Börsianer auch hierzulande verunsichert: Der Dax war um zweieinhalb Prozent eingeknickt und zurück in seinen Abwärtstrend gefallen. Die Blicke der Anleger richten sich auf die laufende Quartalsberichtssaison, etwa mit der Deutschen Börse , die zum Wochenauftakt nach Xetra-Schluss Zahlen für das zweite Quartal vorlegte. Am Nachmittag stehen dann noch einige Konjunkturdaten aus den USA auf der Agenda.

USA: - CHINA BELASTET - Die steile Talfahrt der chinesischen Festlandsbörsen hat den Dow Jones Industrial am Montag auf den tiefsten Stand seit Februar gedrückt. Der wichtige Shanghai Composite Index war um 8,5 Prozent eingebrochen und damit so stark wie seit Anfang 2007 nicht mehr. Der starke Kursrutsch gebe vor allem internationalen Konzernen mit einem hohen Umsatzanteil ausländischer Kunden Anlass zur Sorge, sagte ein Aktienstratege. Nachdem die Berichtssaison der US-Unternehmen bereits Risse im Gewinnbild aufgezeigt habe, könnten die Erträge nun noch stärker belastet werden.

ASIEN: - NERVÖSER HANDEL IN CHINA - Nach dem grössten Kursrutsch seit acht Jahren setzt sich die Talfahrt an Chinas Börsen fort, wenn auch mit deutlich geringerem Tempo. Der Composite Index in Shanghai verlor zuletzt rund 1 Prozent, nachdem er zuvor bis zu 5 Prozent gefallen war und danach zwischenzeitlich leicht ins Plus gedreht hatte. Nach Ansicht von Analysten wird der Handel am Dienstag weiter nervös verlaufen. Der Hang-Seng-Index in Hongkong konnte sich etwas abkoppeln und lag mehr als 1 Prozent im Plus, auch beim Nikkei-225-Index in Tokio gab es leichte Gewinne.

DAX              	11.056,40	    -2,56%
XDAX            	11.049,01	    -2,19%
EuroSTOXX 50		3.513,10		-2,41%
Stoxx50        		3.330,76		-2,20%

DJIA             	17.440,59	    -0,73%
S&P 500        		2.067,64		-0,58%
NASDAQ 100  		4.519,09		-0,84%

Nikkei 225          20.389,19        0,19% (6:45 Uhr)

---------- ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL ----------

RENTEN: - BEHAUPTET - Nach den Gewinnen der vergangenen Tage sei der Bund-Future für eine Korrektur zwar anfälliger geworden, schrieb Dirk Gojny von der National-Bank am Dienstagmorgen. Die Rahmenbedingungen sprächen jedoch weiterhin für zumindest stabile Notierungen. Der Bund-Future dürfte dementsprechend gut behauptet in den Tag starten und im weiteren Handelsverlauf zwischen 153,25 und 154,60 notieren.

Bund-Future   		154,06		 0,18%
T-Note-Future 		126,98		-0,18%
T-Bond-Future		154,88		-0,34%

DEVISEN: - EURO BEI KNAPP 1,11 DOLLAR - Der Kurs des Euro ist bis zum Dienstagmorgen wieder unter die Marke von 1,11 US-Dollar gefallen, über die es die Gemeinschaftswährung am Vortag geschafft hatte. Zuletzt kostete der Euro 1,1081 Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Montagmittag auf 1,1058 (Freitag: 1,0939) US-Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,9043 (0,9142) Euro.

(Alle Kurse 7:10 Uhr)
Euro/USD       		1,1081		-0,05%
USD/Yen             123,53 		 0,21%
Euro/Yen       		136,88		 0,17%

ROHÖL - BILLIGER - Die Ölpreise haben auch am Dienstag nachgegeben. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im September 53,25 US-Dollar. Das waren 22 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 15 Cent auf 47,24 Dollar.

---------- UMSTUFUNGEN VON AKTIEN ----------

- GOLDMAN HEBT ZIEL FÜR DAIMLER AUF 113 (107) EUR - 'CONVICTION BUY LIST' - HÄNDLER: BAADER BANK HEBT NORMA GROUP AUF 'BUY' ('HOLD')

- GOLDMAN HEBT ZIEL FÜR PHILIPS AUF 35,50 (34,00) EUR - 'CONVICTION BUY LIST' - GOLDMAN SENKT ZIEL FÜR STMICROELECTRONICS AUF 8,00 (8,40) EUR - 'NEUTRAL' - HÄNDLER: BARCLAYS HEBT PHILIPS ELECTRONICS AUF 'EQUAL WEIGHT' ('UNDERWEIGHT') - SOCGEN HEBT PHILIPS ELECTRONICS AUF 'BUY' ('HOLD') - ZIEL 29 (26) EUR

---------- PRESSESCHAU ----------

- Konsumgüterriese Procter & Gamble will offenbar wie erwartet Spartenchef David Taylor zum neuen Vorstandschef ernennen, WSJ, Online - Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) legt Blaupause für Fiskalunion in der Eurozone vor, HB, S. 8 - 'Weise' legen Gutachten zu Konsequenzen aus Griechenland-Krise vor, Vier der fünf Mitglieder des Sachverständigenrats ('Wirtschaftsweise') warnen vor der Einrichtung eines europäischen Schatzamts, Gastbeitrag, FAZ, S. 17 - Unionsabgeordnete rufen Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe zum Eingreifen bei stockender Einführung der Gesundheits-IT auf, FAZ, S. 17 - Niederländischer Elektrokonzern Philips spricht derzeit nicht mit Parteien über Verkauf der Beleuchtungssparte, Gespräch mit Konzernchef Frans van Houten, FAZ, S. 22 - Chinesischer Staatsfonds CIC mit guten Aussichten bei Verkauf deutscher Autobahnraststätten und -tankstellen, HB, S. 28 bis 29 - Nordrhein-westfälische Steuerfahnder ermitteln offenbar gegen 30 Schweizer Banken wegen des Verdachts auf Beihilfe zur Steuerhinterziehung, FAZ, S. 19 - Wagniskapitalgesellschaft Earlybird bereitet neuen Fonds mit Volumen von mindestens 150 Millionen Euro vor, Gespräch mit Mitgründer Hendrik Brandis, FAZ, S. 18 - Gewerkschaft Ufo: Wieder 'in echten Tarifgesprächen' mit Lufthansa, Gespräch mit Ufo-Chef Nicoley Baublies, Rheinische Post - CSU-Chef Horst Seehofer: Schuldenerleichterungen für Athen 'verantwortbar', Gespräch, Welt, online - Verbraucherschützer mahnen beim neuen Management der Deutschen Bahn rasche Service-Offensive an, Gespräch mit Vorsitzendem des alternativen Verkehrsclubs Deutschland (VCD), Michael Ziesak, Kölner Stadt-Anzeiger

(WDH: Diese Meldung wurde bereits am Vorabend erstmals publiziert und ist als Service wiederholt worden.)

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---------- TAGESVORSCHAU / KONJUNKTURPROGNOSEN ----------

TERMINE MIT ZEITANGABE

07:00 F:   Michelin Halbjahreszahlen

07:30 F:   Orange Halbjahreszahlen

08:00 D:   MAN Q2-Zahlen

08:00 EU:  Acea Lkw-Neuzulassungen 06/15

08:00 GB:  BP Q2-Zahlen

08:00 GB:  Next Q2 Trading Update

08:00 GB:  Reckitt Benckiser Halbjahreszahlen

08:30 FIN: UPM Kymmene Q2-Zahlen

09:00 E:   Endesa Halbjahreszahlen

10:00 I:   Verbrauchervertrauen 07/15

10:00 I:   Geschäftsklima 07/15

10:30 GB:  BIP Q2/15 (vorab)

11:00 NL:  Anleihen 
           Laufzeit: 5 Jahre
           Volumen: 2,5 Mrd EUR

11:00 I:   Anleihen
           Laufzeit: 11 Jahre
           Volumen: 750 Mio EUR

12:00 USA: DuPont Q2-Zahlen

13:00 USA: Merck & Co Q2-Zahlen

13:00 USA: Pfizer Q2-Zahlen

13:00 USA: Ford Motor Q2-Zahlen

13:45 USA: UPS Q2-Zahlen

14:00 D:   Deutsche Börse Analystenkonferenz

15:00 USA: Case Shiller Index 05/15

15:45 USA: PMI Dienste 07/15 (vorläufig)

16:00 USA: Verbrauchervertrauen 07/15

17:45 F:   LVMH Halbjahreszahlen

22:00 USA: Twitter Q2-Zahlen

TERMINE OHNE GENAUE ZEITANGABE


      A:   AT&S Q1-Zahlen


      D:   Grenkeleasing Q2-Zahlen


      D:   Aixtron Q2-Zahlen


      D:   sentix Euro Break-up Index


      GB:  Vodafone Hauptversammlung


      I:   Saipem Halbjahreszahlen


      N:   Statoil Q2-Zahlen


      USA: Corning Q2-Zahlen


      USA: United States Steel Q2-Zahlen


      USA: JetBlue Airways Q2-Zahlen

SONSTIGE TERMINE

09:30 D:   Fortsetzung im Prozess gegen Jürgen Fitschen, Co-Chef der Deutschen 
           Bank, und weitere Ex-Manager wegen versuchten Betrugs im
           Kirch-Verfahren, Frankfurt

10:30 D:   Pk zum 5. Internationalen Wirtschaftsforum in Baden-Baden 
           (16.10.2015) Das Forum steht unter dem Motto "Chancen für die
           Zukunft - was braucht der Mensch?"

11:30 D:   Commerzbank Vorstellung "Branchenbericht Autozulieferer" u.a. mit 
           VDA-Chef Braunig, Stuttgart

KONJUNKTURPROGNOSEN FÜR DIE EUROZONE UND DIE USA

                                               Prognose        Vorwert

Eurozone

10.00 Uhr

Italien
Geschäftsklima, Juli                            103,7            103,9
(in Pkt)

Italien
Verbrauchervertrauen, Juli                      109,0            109,5
(in Pkt)

USA

15.00 Uhr

Case-Shiller-Hauspreisindex, Mai
Monatsvergleich                                +0,30             +0,30
Jahresvergleich                                +5,60             +4,91

15.45 Ur

Markit-PMI Dienste, Juli                       55,0              54,8
(vorläufig, in Pkt)

16.00 Uhr

Verbrauchervertrauen Conf. Board, Juli        100,0          101,4

(in Pkt)

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DEUTSCHLAND: - ETWAS HÖHER - Der Dax dürfte am Mittwoch vor dem Zinsentscheid der US-Notenbank Fed mit moderaten Gewinnen an seine Vortageserholung anknüpfen. Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex am Morgen 0,26 Prozent höher auf 11 203 Punkte. Die Anleger warten auf den Zinsentscheid der Fed am Abend nach dem Börsenschluss hierzulande. Zwar rechnen Experten noch nicht mit einer ersten Leitzinserhöhung nach der Finanzkrise, doch erhoffen sich Investoren weitere Hinweise auf den Zeitpunkt.

USA: - BESSERE STIMMUNG - Gute Unternehmenszahlen haben die Laune der US-Anleger am Dienstag wieder aufgehellt. Die wichtigsten Aktienindizes fanden nach fünf Handelstagen im Minus den Weg zurück in die Gewinnspur und legten deutlich zu. Zudem hatten die Investoren den China-Schock vom Vortag abgeschüttelt. Im Reich der Mitte waren die Aktienmärkte zu Wochenbeginn auf Talfahrt gegangen und hatten auch den Dow Jones Industrial auf den tiefsten Stand seit Februar mitgerissen.

ASIEN: - CHINA LEICHT IM MINUS - An den chinesischen Börsen ist es auch am Mittwoch bergab gegangen, wenngleich nur minimal. Der CSI 300 mit den 300 grössten Werten vom Festland lag zuletzt 0,4 Prozent im Minus. Zu Wochenbeginn war der Markt eingebrochen und hatte die Weltbörsen in Mitleidenschaft gezogen. Auch der Nikkei-225-Index in Japan lag eine Stunde vor Handelsschluss leicht im Minus.

DAX              		11.173,91	1,06%
XDAX            		11.215,69	1,51%
EuroSTOXX 50		     3.554,11	1,17%
Stoxx50        		     3.368,33   1,13%

DJIA             		17.630,27	1,09%
S&P 500        		     2.093,25   1,24%
NASDAQ 100  		     4.560,23   0,91%

Nikkei 225                 20.311,88     -0,08% (6:50 Uhr)

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN: - WENIG GEÄNDERT - Der Bund-Future sollte wenig geändert eröffnen, schrieb Dirk Gojny von der National-Bank am Mittwochmorgen. Die Marktakteure würden auf die Zinsentscheidung der US-Notenbank am Abend warten. Der Bund-Future sollte sich seiner Meinung nach zwischen 153,25 und 154,60 bewegen.

Bund-Future   		153,75		-0,20%
T-Note-Future 		126,97		 0,00%
T-Bond-Future		154,84		 0,00%

DEVISEN: - EURO ETWAS ERHOLT - Am Tag der Zinsentscheidung der US-Notenbank Fed hat sich der Eurokurs etwas erholt. Am Mittwochmorgen notierte er bei 1,1060 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs am Vortag auf 1,1025 (Montag: 1,1058) US-Dollar festgesetzt; der Dollar kostete damit 0,9070 (0,9043) Euro.

(Alle Kurse 7:15 Uhr)
Euro/USD       		        1,1060		 0,00%
USD/Yen             		123,45		-0,09%
Euro/Yen       		        136,54		-0,10%

ROHÖL - BILLIGER - Die Ölpreise haben am Mittwoch den Abwärtstrend der vergangenen Handelstage fortgesetzt und sind leicht gesunken. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im September 53,09 US-Dollar. Das waren 21 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 20 Cent auf 47,78 Dollar.

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PRESSESCHAU

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- K+S ruft im Kampf gegen Potash-Übernahmegebot Bundeswirtschaftsminister Sigmar
  Gabriel (SPD) zur Hilfe, HB, S. 1 
- Deutsche Wirtschaft profitiert auch künftig von billigem Geld und schwachem 
  Euro, Interview mit den Ökonomen Clemens Fuest und Bert Rürup, HB, S. 8-11 
- Projektentwickler PNE Wind verhandelt um Zukunft von Vorstandschef Martin 
  Billhardt, HB, S. 24 
- Fosuns Übernahmeofferte für BHF Kleinwort Benson ist Teilen des Aufsichtsrats 
  zu niedrig, HB, S. 31 
- Hessens Finanzminister Thomas Schäfer (CDU) gegen die Erbschaftsteuerpläne von
  Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU), FAZ, S. 17 
- Experten-Gutachten: Atom-Rückstellungen von Eon und RWE in Gefahr, SZ, S. 17 
- VW-Chef Martin Winterkorn warnt Konzern vor Selbstgefälligkeit: Grösse ist 
  kein Selbstzweck, Interview, Bild, S. 2 
- CSU-Chef Horst Seehofer unterstützt Bundeskanzlerin Angela Merkels Position: 
  "Grexit bedeutet blankes Chaos", Interview, Welt, S. 4 
- Mathematiker Michalis Hatzitheodorou sollte Steuerdaten aller Griechen hacken,
  Bild, S. 2 
- DIW-Konjunkturexperte Ferdinand Fichtner: Krise in China auf Finanzmärkte 
  begrenzt, Interview, Tagesspiegel

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DEUTSCHLAND: - GEWINNE - Der Dax wird am Donnerstag zu Handelsbeginn mit moderaten Gewinnen erwartet. Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex am Morgen 0,25 Prozent höher auf 11 240 Punkte. Nachdem der Zinsentscheid der US-Notenbank Fed am Mittwochabend keine Überraschungen geliefert hatte, dürften Konjunkturdaten und die Quartalsberichtssaison der Unternehmen die Richtung vorgeben. Letztere lief bisher eher durchwachsen, was sich in den Kursentwicklungen widerspiegelte. Neben Siemens öffnen unter anderem die Deutsche Bank , die Lufthansa und Infineon ihre Bücher.

USA: - MODERATE GEWINNE - Die US-Börsen haben am Mittwoch mit moderaten Gewinnen auf den Leitzinsentscheid der Notenbank (Fed) reagiert. Die Fed behält ihre lockere Geldpolitik vorerst bei. Der Leitzins liegt weiterhin in einer Spanne von 0 und 0,25 Prozent. Zudem gab die Notenbank in dem Kommentar zu ihrer Entscheidung keinen eindeutigen Hinweis auf eine Zinserhöhung im September. Ausserdem präsentierten einige Unternehmen erfreuliche Quartalszahlen. Der New Yorker Leitindex Dow Jones Industrial schloss 0,69 Prozent höher bei 17 751,39 Punkten.

ASIEN: - CHINA STABIL - Nach dem turbulenten Handel der vergangenen Tage zeigten sich die chinesischen Börsen am Donnerstag stabil. Die Märkte in Shanghai und Shenzhen lagen im späten Handel leicht im Plus. Die Schwankungen im Verlauf hielten sich in Grenzen. Knapp ein Fünftel aller Aktien in Shanghai waren dabei weiter vom Handel ausgesetzt, nachdem es zu Wochenbeginn zu einem Einbruch gekommen war. Der Nikkei-225-Index stieg derweil um gut 1 Prozent, nachdem der Yen an Wert verloren hatte, was den Export stützt.

DAX              		11.211,85	0,34%
XDAX            		11.257,12	0,37%
EuroSTOXX 50		     3.575,53   0,60%
Stoxx50        		     3.415,34	1,40%

DJIA             		17.751,39	0,69%
S&P 500        		     2.108,57	0,73%
NASDAQ 100  		     4.581,60	0,47%

Nikkei 225              20.514,77   1,04% (6:50 Uhr)

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN: - GERINGE VERLUSTE - Der Bund-Future dürfte mit geringen Kursverlusten in den Handelstag starten, schrieb Dirk Gojny von der National-Bank. Im weiteren Tagesverlauf sollte der Bund-Future seiner Meinung nach zwischen 152,80 und 154,20 schwanken. Die Konjunkturdaten würden den Takt vorgeben, insbesondere das US-Wirtschaftswachstum im zweiten Quartal.

Bund-Future   		153,78		 0,02%
T-Note-Future 		126,47		-0,20%
T-Bond-Future		153,59		-0,34%

DEVISEN: - EURO UNTER 1,10 DOLLAR - Der Eurokurs hat sich bis zum Donnerstagmorgen nicht von seinen Verlusten erholen können. Am Mittwoch war er nach der Entscheidung der US-Notenbank (Fed) unter 1,10 US-Dollar gefallen. Die Fed bewegt sich weiter auf die erste Leitzinsanhebung nach der schweren Finanzkrise zu. Die Aussicht auf eventuell schon im September steigende Zinsen in den USA habe die Gemeinschaftswährung belastet, sagten Händler. Zuletzt kostete der Euro 1,0975 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Mittwochmittag auf 1,1030 (Dienstag: 1,1025) Dollar festgelegt; der Dollar kostete damit 0,9066 (0,9070) Euro.

(Alle Kurse 7:10 Uhr)
Euro/USD       		1,0975		-0,09%
USD/Yen             124,11		 0,12%
Euro/Yen       		136,21		 0,01%

ROHÖL - TEURER - Die Ölpreise haben am Donnerstag den Abwärtstrend der vergangenen Handelstage vorerst gestoppt und leicht zugelegt. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im September 53,63 US-Dollar. Das waren 25 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um sechs Cent auf 48,85 Dollar.

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PRESSESCHAU

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- Schäuble will EU-Kommission entmachten, FAZ, S. 15

- Union lehnt Einstieg der KfW bei Übernahmekandidat K+S ab, Interview mit Michael Fuchs (CDU), stellvertretender Vorsitzender der Unionsfraktion, HB, S. 19

- SPD mahnt zur Vorsicht mit Staatseingriff im Übernahmekampf um K+S, Interview mit Hubertus Heil, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der SPD, HB, S. 19

- K+S befragt Kleinaktionäre zu ihrer Meinung in Sachen Übernahmepläne durch Potash, HB, S. 19, FAZ, S. 22

- Arbeitsagentur will Vorrangprüfung für jobsuchende Asylbewerber lockern, HB, S. 8

- Verbraucherzentrale Bremen droht mit Klage gegen LBS West, Interview mit Hartmut Schwarz, Finanzexperte der Verbraucherzentrale Bremen, HB, S. 34

- CSU fordert von Tsipras Erklärung zu angeblichem Grexit- Plan von Varoufakis, Interview mit dem innenpolitischen Sprecher der Unions-Bundestagsfraktion, Stephan Mayer (CSU), HB Online

- CDU-Wirtschaftsrat dringt auf Nachbesserungen bei der Erbschaftsteuer, Interview mit Wolfgang Steiger, Generalsekretär des Wirtschaftsrates, HB Online

- Telekom speichert Gen-Analysen der IT-Firma GIM in der Cloud, HB, S. 24

- Klimawandel verschiebt die Anlageperspektiven, HB, S. 28

- Breiter Widerstand gegen Finanzminister Wolfgang Schäubles (CDU) Steuerpläne

- CDU, SPD und Start-up-Verband kritisieren geplante höhere Belastungen beim Verkauf von Anteilen, Interview mit dem Vorsitzenden des Start-up-Verbands, Florian Nöll, Welt, S. 9

- Die Bundesregierung plant im Übernahmekampf zwischen dem kanadischen Kali-Konzern Potash und dem Kasseler Salz- und Düngemittelkonzern K+S keine Abwehrmassnahmen, Welt, S. 13

- Zwei Drittel der Einsprüche gegen Steuerbescheide in Deutschland erfolgreich, Bild, S. 2

- Energiebörse EEX geht in Asien auf Kundenfang, Interview mit EEX-Chef Peter Reitz, BöZ, S. 1 und 5

- HeidelbergCement-Chef Bernd Scheifele will nach dem Kauf von Italcementi 2017 "Investment Grade" erreichen, Interview, BöZ, S. 11

- EDF und Areva haben sich auf Bewertung geeinigt: Areva-Atomanlagen werden mit 2,7 Milliarden Euro bewertet, Les Echos

- EU-Kommissar Günther Oettinger erleichtert: Ein Grexit ist vom Tisch, Interview, Hamburger Abendblatt

- Präsident des Wuppertal-Instituts für Klima, Energie, Umwelt, Professor Uwe Schneidewind: Eine Million Elektroautos bis 2020 unrealistisch, Interview, Frankfurter Rundschau

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Morning Briefing - International Teil 1

31.07.2015 07:39
 

FRANKFURT (awp international)

---------- AKTIEN ----------

DEUTSCHLAND: - RUHE - Durchwachsene Vorgaben aus Übersee dürften am deutschen Aktienmarkt am Freitag für einen verhaltenen Auftakt sorgen. Der Broker IG taxierte den Dax am Morgen 0,06 Prozent höher auf 11 265 Punkte. Auf Wochensicht würde das für den deutschen Leitindex ein Minus bedeuten. Die Anleger verarbeiten weiterhin die bis dato gemischt verlaufende Berichtssaison der Unternehmen. Zudem rätseln sie weiter, wann die US-Notenbank Fed zum ersten Mal nach der Finanzkrise den Leitzins erhöhen wird. Auf der Konjunkturseite richten sich die Blicke auf die Verbraucherpreise aus der Eurozone sowie in den USA auf den Chicago Einkaufsmanagerindex und das Verbrauchervertrauen der Uni Michigan.

USA: - STILLSTAND - Angesichts einer Flut von überwiegend negativ interpretierten Unternehmenszahlen und eher positiv aussehenden Konjunkturdaten haben sich US-Anleger fürs Stillhalten entschieden. Die wichtigsten Indizes gingen am Donnerstag überwiegend kaum verändert aus dem Handel. So schloss der New Yorker Leitindex Dow Jones Industrial 0,03 Prozent tiefer bei 17 745,98 Punkten.

ASIEN: - CHINA WEITER RUNTER - An den asiatischen Börsen herrschte zum Wochenausklang weitgehend Ruhe. Der Nikkei-225-Index stand bis kurz vor Handelsschluss kaum verändert. Allerdings ging es an den chinesischen Festland-Börsen weiter runter. Der Shanghai Composite fiel um 1 Prozent und setzte damit seine rasante Talfahrt seit Wochenbeginn fort. Der Hang-Seng-Index in Hongkong legte derweil um ein knappes halbes Prozent zu.

DAX              	11.257,15	    0,40%
XDAX            	11.269,52	    0,11%
EuroSTOXX 50		3.583,79		0,23%
Stoxx50        	    3.439,25		0,70%

DJIA             	17.745,98	   -0,03%
S&P 500        		2.108,63		0,00%
NASDAQ 100  		4.598,59		0,37%

Nikkei 225          20.539,21       0,09% (7:40 Uhr)

---------- ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL ----------

RENTEN: - BEHAUPTET - Der Bund Future sollte gut behauptet in den letzten Handelstag der Woche starten und im weiteren Tagesverlauf zwischen 153,55 und 155,00 notieren, schrieb Dirk Gojny von der National-Bank am Freitagmorgen. Die wichtigsten Impulse kämen am Morgen von den europäischen Preisdaten, die nach Gojnys Meinung allerdings unspektakulär ausfallen dürften.

Bund-Future   		154,34		0,36%
T-Note-Future 		126,86		0,00%
T-Bond-Future		155,50		0,14%

DEVISEN: - EURO UNTER 1,10 DOLLAR - Angesichts des robusten US-Wirtschaftswachstums stand der Eurokurs auch am Freitagmorgen unter Druck und schaffte es nicht, die Marke von 1,10 US-Dollar zu überwinden. Gegenüber dem Vorabend konnte er sich aber leicht erholen. Die europäische Gemeinschaftswährung wurde zuletzt mit 1,0945 US-Dollar gehandelt. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Donnerstagmittag auf 1,0955 (Mittwoch: 1,1030) US-Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,9128 (0,9066) Euro.

(Alle Kurse 7:05 Uhr)
Euro/USD       		1,0945		 0,13%
USD/Yen             123,97		-0,14%
Euro/Yen       		135,69		-0,03%

ROHÖL - BILLIGER - Die Ölpreise sind am Freitag gesunken und haben an den Abwärtstrend seit Beginn des Monats angeknüpft. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im September 53,07 US-Dollar. Das waren 24 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 38 Cent auf 48,14 Dollar.

---------- UMSTUFUNGEN VON AKTIEN ----------

- BERNSTEIN HEBT ZIEL FÜR LINDE AUF 214 (207) EUR - 'OUTPERFORM' - HÄNDLER: CITIGROUP HEBT ZIEL FÜR TELEFONICA DEUTSCHLAND AUF 6,20 (5,60) EUR - HÄNDLER: EXANE BNP HEBT ZIEL FÜR PROSIEBENSAT.1 AUF 50 (47) EUR - HÄNDLER: MORGAN STANLEY HEBT ZIEL FÜR FRESENIUS SE AUF 64 (62) EUR - HÄNDLER: MORGAN STANLEY HEBT ZIEL FÜR FRESENIUS SE AUF 64 (62) EUR - HÄNDLER: MORGAN STANLEY HEBT ZIEL FÜR SIEMENS AUF 90 (87) EUR - HÄNDLER: MORGAN STANLEY SENKT ZIEL FÜR BMW AUF 96 (110) EUR - HÄNDLER: UBS SENKT ZIEL FÜR FMC AUF 74 (77) EUR - HÄNDLER: UBS SENKT ZIEL FÜR INFINEON AUF 12,10 (12,50) EUR - WDH/S&P CAPITAL IQ HEBT ZIEL FÜR DEUTSCHE BANK AUF 34 (31) EUR - 'HOLD'

- HÄNDLER: HSBC HEBT ZIEL FÜR SKY PLC AUF 1020 (940) PENCE - SOCGEN SENKT ZIEL FÜR AB INBEV AUF 112 (124) EUR - 'HOLD' - SOCGEN SENKT ZIEL FÜR ASTRAZENECA AUF 6400 (6600) PENCE - 'BUY' - SOCGEN SENKT ZIEL FÜR DANONE AUF 67 (70) EUR - 'HOLD' - WDH/S&P CAPITAL IQ HEBT ASTRAZENECA AUF 'BUY' ('HOLD') - ZIEL 4950 PENCE - WDH/S&P CAPITAL IQ HEBT ZIEL FÜR SWISS RE AUF 94 (90) CHF - 'BUY' - WDH/S&P CAPITAL IQ SENKT ZIEL FÜR L'OREAL AUF 155 (165) EUR - 'SELL'

---------- PRESSESCHAU ----------

- Bundesländer schreiben schwarze Zahlen, HB, S.9 - Mehr Geld für Start-ups - Neues Gesetz soll Wagniskapital fördern, HB, S.1 - Jobcenter verheizen Fördergelder, FAZ, S.19 - Vorarbeiten bei Finanztransaktionssteuer in 11 EU-Staaten stecken fest, BöZ, S. 6 - Zweifel an IWF-Beteiligung an möglichem neuen Rettungspaket für Griechenland, FT, S. 1, 2 - Bundesbankpräsident Jens Weidmann will Käufer von Anleihen europäischer Krisenländer in die Pflicht nehmen, Interview, Focus

(WDH: Diese Meldung wurde bereits am Vorabend erstmals publiziert und ist als Service wiederholt worden.) ----------

---------- TAGESVORSCHAU / KONJUNKTURPROGNOSEN ----------

TERMINE MIT ZEITANGABE

01:05 GB:  Verbrauchervertrauen 07/15

01:30 J:   Arbeitslosenquote 06/15

01:30 J:   Verbraucherpreise 06/15, Tokio 07/15

07:00 J:   Wohnungsbaubeginne 06/15

07:00 B:   UCB Halbjahreszahlen

07:00 D:   Hochtief Q2-Zahlen

07:00 D:   Nemetschek Q2-Zahlen

07:00 F:   BNP Paribas Q2-Zahlen

07:00 L:   ArcelorMittal Q2-Zahlen

07:00 NL:  Airbus Group Q2-Zahlen

07:30 E:   BBVA Q2-Zahlen

07:30 F:   Carrefour Halbjahreszahlen

07:30 D:   RIB Software Q2-Zahlen

08:00 D:   Einzelhandelsumsatz 06/15

08:00 E:   Banco Popular Q2-Zahlen

08:00 GB:  BG Group Halbjahreszahlen

08:00 GB:  Lloyds Banking Group Halbjahreszahlen

08:00 GB:  International Airlines Group (IAG) Halbjahreszahlen

08:45 F:   Konsumausgaben 06/15

09:00 J:   Mitsubishi UFJ Financial Q1-Zahlen

11:00 EU:  Verbraucherpreise 07/15 (vorab)

11:00 EU:  Arbeitslosenzahlen 06/15

11:00 GR:  Einzelhandelsumsatz 05/15

11:00 I:   Verbraucherpreise 07/15 (vorläufig)

12:00 I:   Erzeugerpreise 06/15

13:30 I:   Intesa Sanpaolo Halbjahreszahlen

14:00 USA: ExxonMobil Q2-Zahlen

14:30 USA: Arbeitskosten Q2/15

14:30 USA: Chevron Q2-Zahlen

15:00 B:   BIP Q2/15 (vorläufig)

15:45 USA: Einkaufsmanagerindex Chicago 07/15

16:00 USA: Uni Michigan Verbrauchervertrauen 07/15 (final)

TERMINE OHNE GENAUE ZEITANGABE


      D:   Frosta Q2-Zahlen


      D:   Siltronic Q2-Zahlen


      E:   ACS Halbjahreszahlen


      E:   Caixa Bank Halbjahreszahlen


      I:   Autogrill Q2-Zahlen


      J:   Sharp Q1-Zahlen


      J:   Honda Q1-Zahlen


      USA: Royal Caribbean Cruises Q2-Zahlen


      USA: Berkshire Hathaway Q2-Zahlen

SONSTIGE TERMINE


      EU:  Moody's Ratingergebnis für Griechenland

KONJUNKTURPROGNOSEN FÜR DIE EUROZONE UND DIE USA

                                            Prognose                Vorwert

Eurozone

08.00 Uhr

Deutschland
Einzelhandelsumsatz, Juni
Monatsvergleich                                +0,3                 +0,2
Jahresvergleich                                +4,0                 -0,4

08.45 Uhr

Frankreich
Konsumausgaben, Juni
Monatsvergleich                                +0,5                 +0,1
Jahresvergleich                                +1,6                 +1,8

11.00 Uhr

Eurozone
Arbeitslosenquote, Juni                        11,0                 11,1

Eurozone
Verbraucherpreise, Juli
Jahresvergleich                                +0,2                 +0,2
(vorläufig)

Italien
Verbraucherpreise HVPI, Juli
Monatsvergleich                                -2,0                 +0,2
Jahresvergleich                                +0,3                 +0,2

USA

14.30 Uhr

Arbeitskostenindex Q2                          +0,6                 +0,7

15.45 Uhr

Einkaufsmanagerindex Chicago, Juli             50,5                 49,4

(in Pkt)

16.00 Uhr

Verbrauchervertrauen Uni Michigan, Juli        94,0                 93,3*
(endgültig, in Pkt)

 

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DEUTSCHLAND: - STILLSTAND - Der deutsche Aktienmarkt wird am Montag ohne klare neue Impulse zunächst kaum verändert erwartet. Der Broker IG taxierte den Dax zwei Stunden vor Börsenstart 0,04 Prozent tiefer bei 11 305 Punkten. Für den Monat Juli hatte der Leitindex ein Plus von 3,3 Prozent verbucht. Zum Wochenstart soll die griechische Börse wieder geöffnet werden. Hohe Kursverluste werden erwartet. Zuletzt wurde am 26. Juni in Athen gehandelt.

USA: - LEICHT IM MINUS - Überwiegend enttäuschende Unternehmenszahlen haben die wichtigsten US-Aktienindizes am Freitag leicht belastet. Zudem zeichneten die Konjunkturdaten kein eindeutiges Bild: Während der Inflationsdruck abzunehmen scheint, stehen die Signale in der industriell sehr wichtigen Region Chicago wieder auf Wachstum. Unter dem Strich lasen die Anleger daraus keine eindeutigen Hinweis, wann die US-Notenbank wieder den Leitzins erhöhen könnte. Der Dow Jones Industrial konnte sich nur kurz in der Gewinnzone halten und fiel am Ende um 0,31 Prozent auf 17 690,46 Punkte.

ASIEN: - IM MINUS - An den asiatischen Börsen ging es zum Wochenbeginn abwärts. Vor allem in China bröckelten die Kurse weiter trotz zahlreicher Stützungsmassnahmen des Staats. Die Börse in Shanghai fiel um zweieinhalb Prozent angesichts wachsender Sorgen um die Wirtschaft im Land: Die Stimmung in den Chefetagen der herstellenden Unternehmen Chinas ist auf den tiefsten Stand seit zwei Jahren gefallen, wie der viel beachtete Caixin Einkaufsmanagerindex zeigt. Der Hang-Seng-Index in Hongkong fiel um 1 Prozent. Der Nikkei-225-Index in Tokio büsste ein knappes halbes Prozent ein bis kurz vor Börsenschluss.

DAX              	11.308,99   	0,46%
XDAX            	11.317,47   	0,43%
EuroSTOXX 50		3.600,69		0,47%
Stoxx50        		3.432,44		-0,20%

DJIA             	17.689,86   	-0,32%
S&P 500        		2.103,84		-0,23%
NASDAQ 100  		4.588,91		-0,21%

Nikkei 225          20.495,10       -0,44% (6:45 Uhr)

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN: - BEHAUPTET - Der Bund-Future sollte gut behauptet in die neue Woche starten und zwischen 153,75 und 155,10 notieren, schrieb Dirk Gojny von der National-Bank. Die Sorge um die wirtschaftliche Aktivität in China, Griechenland und die US-Konjunkturdaten dürften seiner Meinung nach die Entwicklung bestimmen.

Bund-Future   		154,42		0,05%
T-Note-Future 		127,39		-0,17%
T-Bond-Future		156,16		-0,20%

DEVISEN: - EURO UNTER 1,10 DOLLAR - Der Eurokurs ist am Montagmorgen unter der Marke von 1,10 US-Dollar geblieben. Zuletzt kostete die Gemeinschaftswährung 1,0982 Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Freitagmittag auf 1,0967 (Donnerstag: 1,0955) Dollar festgelegt; der Dollar kostete damit 0,9118 (0,9128) Euro.

(Alle Kurse 7:05 Uhr)
Euro/USD       		1,0982		-0,06%
USD/Yen            	124,02		0,11%
Euro/Yen           	136,20		0,07%

ROHÖL - BILLIGER - Die Ölpreise haben ihre Talfahrt am Montag fortgesetzt. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im September 51,83 US-Dollar. Das waren 38 Cent weniger als am Freitag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 31 Cent auf 46,81 Dollar.

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PRESSESCHAU

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- BMW-Chef Harald Krüger rechnet weiter mit guten Wachstumschancen in China, 
  Interview, FAS, S. 23 
- US-Präsident Barack Obama verschärft Klima-Ziele, NYT, WSJ, S. 7, und FT, S. 1
  und 3 
- Deutsche-Börse-Chef Carsten Kengeter will bei deutlichem Gewinnplus ohne 
  Kündigungen auskommen, Interview, FAS, S. 37 
- Uber in Finanzierungsrunde mit 50 Milliarden Dollar bewertet, WSJ, S. 1 und 16
- Blessing soll Commerzbank über 2016 hinaus führen, FAS, S. 24 
- Frankreichs Finanzminister Michel Sapin verurteilt Wolfgang Schäubles (CDU) 
  Grexit-Überlegungen, Interview, HB, S. 1, 6-7 
- Dax-Konzerne könnten durch besseres Immobilienmanagement mehrere Milliarden 
  Euro sparen, Studie der Immobilienberatung CBRE, HB, S. 30 
- Finanzberater der Vermögensverwaltung der US-Grossbank Morgan Stanley streiten
  um Gehälter, FT, S. 14 
- Stada-Chef Hartmut Retzlaff droht noch mehr Ärger um sein Gehalt, Aktionär und
  Governance-Fachmann bereitet Antrag auf Sonderprüfung beim Gericht vor, 
  Gespräch, FAZ, S. 19 
- Griechenland hofft auf "Mini-Umschuldung", Welt, S. 9 
- Zeitplan für Hilfspaket zugunsten Griechenlands wackelt, Focus 
- Pharmaexperte Ed Schoonveld erwartet stürmische Debatte um künftige 
  Pharmapreise, Welt, S. 10 
- Ex-Finanzminister Griechenlands Gianis Varoufakis: Neue Griechenland-Hilfe zum
  Scheitern verurteilt, Interview, El Pais 
- Bundesbank-Vizepräsidentin Claudia Buch warnt vor Grexit-Folgen für Eurozone, 
  Interview, Börsen-Zeitung (Samstagausgabe), S. 1 und 7 
- Wirtschaftsweise weisen Kritik an ihren Reformvorschlägen für den Euro-Raum 
  zurück, Gastbeitrag der Wirtschaftsweisen Lars Feld und Christoph Schmidt, 
  Welt (Digitalausgabe) und Welt, S. 9 
- 'Spiegel': Merkel will offenbar zu vierter Amtszeit antreten, Spiegel 
- Tengelmann kam Edeka schon beim Vorbereiten der geplanten Übernahme weit 
  entgegen, SZ, S. 15 
- DIHK-Umfrage: Mittelstand setzt grosse Hoffnung auf TTIP, Focus 
- Der Immobilienfinanzierer Patrizia stützt sich bei seiner Expansion zunehmend 
  auf öffentlich-rechtliche Kreditinstitute - Geschäft im Jahr 2015 läuft "sehr,
  sehr gut", Interview mit dem Finanzvorstand Arwed Fischer, Börsen-Zeitung 
  (Samstagausgabe), S. 1 und 11 
- Autozulieferer Continental kann sich "vorstellen, Flüchtlinge aufzunehmen", 
  Interview mit Personalchefin Ariane Reinhart, Welt am Sonntag, Online 
- Sanofi setzt grosse Hoffnung auf Neurodermitis-Medikament, Interview mit 
  Stefan Oelrich, Geschäftsführer von Sanofi Deutschland, Tagesspiegel

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DEUTSCHLAND: - ETWAS RUNTER - Der deutsche Aktienmarkt wird am Dienstag etwas schwächer erwartet. Der Broker IG taxierte den Dax zwei Stunden vor Börsenstart 0,35 Prozent tiefer bei 11 404 Punkten. Am Vorabend waren die New Yorker Börsen ins Minus gerutscht, was für eine schlechte Vorgabe in Frankfurt sorgt.Im Blick der Anleger stehen Nachrichten aus der heimischen Berichtssaison. Einige Unternehmen aus MDax und TecDax, aber auch BMW und Continental aus der ersten deutschen Börsenliga legen ihre Quartalsbilanzen vor.

USA: - SCHWÄCHER - Durchwachsene Konjunkturdaten und der fortgesetzte Ölpreisrutsch haben am US-Aktienmarkt für einen schwächeren Start in den August gesorgt. Zudem verläuft die Quartalsberichtssaison der Unternehmen weiterhin nicht unbedingt nach dem Geschmack der Anleger. Der US-Leitindex Dow Jones Industrial schloss am Montag 0,52 Prozent tiefer mit 17 598,20 Punkten. Der breit gefasst S&P 500 büsste 0,28 Prozent auf 2098,04 Zähler ein und der Nasdaq 100 gab um 0,18 Prozent auf 4580,46 Punkte nach.

ASIEN: - CHINA LEGT ZU - Nach ihrem jüngsten Rutsch haben sich Chinas Festland-Börsen zunächst gefangen. Die Indizes in Shanghai und Shenzhen legten am Dienstag um jeweils mehr als 1 Prozent zu. Hintergrund waren neue Massnahmen der Regierung, den seit Wochen andauernden Kursverfall zu stoppen. So wird das Daytrading erschwert mit dem Ziel, mehr Stabilität in den Markt zu bringen. Der Nikkei-225-Index in Tokio konnte sich auf keine Richtung festlegen und stand zuletzt ein Drittel Prozent im Minus.

DAX              		11.443,72	1,19%
XDAX            		11.422,87	0,93%
EuroSTOXX 50		3.635,40		0,96%
Stoxx50        		3.456,29		0,69%

DJIA             		17.598,20	-0,52%
S&P 500        		2.098,04		-0,28%
NASDAQ 100  		4.580,46		-0,18%
Nikkei 225                 20.469,47     -0,38% (6:50 Uhr)

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN: - BEHAUPTET - Der Bund-Future sollte gut behauptet in den Dienstag starten, schrieb Dirk Gojny von der Essener National-Bank am Dienstagmorgen. Im weiteren Handelsverlauf dürfte er seiner Meinung nach zwischen 154,15 und 155,50 schwanken. Nach dem deutlichen Anstieg der vergangenen Tage könne es in naher Zukunft zu Gewinnmitnahmen kommen. Die Experten der Helaba erwarten den Bund-Future in der Spanne von 153,59 bis 155,44.

Bund-Future   		154,78		0,23%
T-Note-Future 		127,73		-0,05%
T-Bond-Future		157,53		-0,10%

DEVISEN: - EURO UNTER 1,10 DOLLAR - Der Euro schwächelt weiter. Bis zum Dienstagmorgen fiel er leicht auf 1,0942 US-Dollar. Seit Wochenbeginn steht die Gemeinschaftswährung durchgängig unter der Marke von 1,10 Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Montag auf 1,0951 (Freitag: 1,0967) US-Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,9132 (0,9118) Euro.

(Alle Kurse 7:10 Uhr)
Euro/USD       		1,0942		-0,08%
USD/Yen             		124,04		-0,05%
Euro/Yen       		135,64		-0,08%

ROHÖL - TEURER - Die Ölpreise haben sich am Dienstag leicht von ihren deutlichen Preiseinbussen vom Vortag erholt. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im September 49,68 US-Dollar. Das waren 16 Cent mehr als am Montag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 29 Cent auf 45,46 Dollar. Brent-Öl notiert bei einem Sechsmonatstief, WTI hatte zuletzt im März weniger gekostet.

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PRESSESCHAU

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- Mittelstandsverband, CDU-Arbeitnehmer und Grüne fordern Blue Card für Flüchtlinge, HB, S. 6

- Stada-Chef Hartmut Retzlaff sieht Sonderprüfung seiner Bezüge gelassen entgegen, Interview, HB, S. 16

- Ermittlungen gegen Ex-Bafin-Chef Jochen Sanio wegen Erpressung und Beihilfe zur Untreue im Fall Sal. Oppenheim eingestellt, HB, S. 29

- Früherer ThyssenKrupp-Manager Niclas Müller wird Chef von VDM, HB, S. 46

- Autozulieferer Eberspächer denkt über Neuausrichtung nach, FAZ, S. 18

- Investor Gary Klesch gibt Interesse an Tata-Stahlwerk in britischen Scunthorpe aus Frust über mangelnde Industriefreundlichkeit der Regierung in London auf, FT, online

- JPMorgan will Ausgaben für Cybersicherheit in diesem Jahr auf 500 Millionen Dollar verdoppeln, WSJ, online

- Grossstädte beklagen teilweise mehr als eine Verdoppelung der Kosten für Flüchtlinge, Welt, S. 1, 4

- US-Sportartikelhersteller Under Armour will Adidas in Deutschland angreifen, Interview mit Unternehmenschef Kevin Plank, Welt, S. 11

- IT-Unternehmen GFT will in USA und Lateinamerika wachsen, Interview mit Vorstandschef Ulrich Dietz und und Finanzvorstand Jochen Ruetz, BöZ, S. 8

- Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Aydan Özoguz (SPD), fordert vom Bund eine Verdoppelung der Flüchtlingshilfe für die Kommunen auf mindestens zwei Milliarden Euro pro Jahr, Interview, Rheinische Post

- Rewe erneuert Angebot für Übernahme von Kaiser's Tengelmann, Tagesspiegel

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DEUTSCHLAND: - FREUNDLICH - Der deutsche Aktienmarkt wird am Mittwoch mit moderaten Gewinnen erwartet. Der Broker IG taxierte den Dax zwei Stunden vor Börsenstart 0,13 Prozent höher bei 11 471 Punkten. Am Dienstag hatte der deutsche Leitindex etwas zugelegt. Im Blick der Anleger bleiben die Geschäftszahlen der Unternehmen. Auf der Konjunkturseite steht der ADP-Index am Nachmittag aus den USA an. Er wird als Signalgeber für den mit Spannung erwarteten offiziellen Arbeitsmarktbericht am Freitag gesehen. In den USA klopfen Börsianer derzeit die Wirtschaftsdaten auf Anzeichen ab, wann die erste Zinserhöhung der Notenbank Fed zu erwarten ist.

USA: - ZURÜCKHALTUNG - Die Anleger am US-Aktienmarkt bleiben vorsichtig. Neben der Quartalsberichtssaison der Unternehmen sorgt auch die Unsicherheit über den Zeitpunkt der sich in den USA abzeichnenden Leitzinserhöhung für Zurückhaltung. Der Dow Jones Industrial fiel am Dienstag um 0,27 Prozent auf 17 550,69 Punkte.

ASIEN: - CHINA RUNTER - An den chinesischen Festland-Börsen ging es am Mittwoch wieder bergab. Die Verluste in Shanghai und Shenzhen betrugen jeweils rund 1 Prozent. Marktbeobachter begründeten dies auch damit, dass das Eingreifen der Regierung zur Stützung der Märkte langfristig Anleger verschrecken könnte. Der Hang-Seng-Index in Hongkong und der Nikkei-225-Index in Tokio legten derweil moderat zu. In Japan kamen die Geschäftszahlen diverser Konzerne gut an.

DAX                11.456,07	     0,11%
XDAX               11.471,36	     0,42%
EuroSTOXX 50		3.619,31		-0,44%
Stoxx50        		3.448,82		-0,22%

DJIA               17.550,69	    -0,27%
S&P 500        		2.093,32		-0,22%
NASDAQ 100  		4.567,47		-0,28%

Nikkei 225         20.620,35         0,49% (6:45 Uhr)

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN: - LEICHTER - Der Bund-Future werde leichter in den Tag starten und sich dann zwischen 153,50 und 154,80 bewegen, schrieb Dirk Gojny von der National-Bank am Mittwochmorgen.

Bund-Future   		154,22		-0,36%
T-Note-Future 		126,95		-0,14%
T-Bond-Future		156,44		-0,16%

DEVISEN: - EURO UNTER 1,09 DOLLAR - Der Kurs des Euro blieb auch am Mittwoch schwach. Am Vortag war die Gemeinschaftswährung unter 1,09 US-Dollar gefallen, nachdem ein US-Notenbanker eine baldige Leitzinserhöhung andeutete. Zuletzt kostete die Gemeinschaftswährung 1,0870 Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Dienstagmittag noch auf 1,0973 (Montag: 1,0951) US-Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,9113 (0,9132) Euro.

(Alle Kurse 7:10 Uhr)
Euro/USD       		1,0870		-0,10%
USD/Yen             124,37		 0,00%
Euro/Yen       		135,19		-0,11%

ROHÖL - TEURER - Die Ölpreise haben sich am Mittwoch den zweiten Tag in Folge von ihrer jüngsten Verlustserie erholt. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im September 50,33 US-Dollar. Das waren 34 Cent mehr als am Dienstag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 31 Cent auf 46,05 Dollar.

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PRESSESCHAU

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- Airbus lässt sich Studie für Concorde-Nachfolger patentieren, FAZ, S. 22

- Weltgrösster Automarkt China bleibt für Continental vielversprechend, Interview mit Finanzvorstand Wolfgang Schäfer, FAZ, S. 26 - Gesetzliche Rentenversicherung profitiert von Zuwanderung, HB, S. 6

- Tengelmann hat sich verpflichtet, zu klagen, falls Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel den Verkauf der Supermarkttochter Kaiser?s Tengelmann an Edeka nicht erlaubt, HB, S. 18

- Continental sitzt auf zu viel Liquidität - Grössere Zukäufe nicht mehr in diesem Jahr, Interview mit Finanzvorstand Wolfgang Schäfer, BöZ, S. 11

- Lufthansa Cargo will auf günstigerer Plattform wachsen - AeroLogic möglicher Kandidat, BöZ, S. 9

- Allianz-Tochter Euler Hermes zu Bundesdeckungen: Schadenzahlungen für Iran-Projekte könnte Überschuss fallen lassen, Interview mit Vorstandsmitglied Edna Schöne, BöZ, S. 7

- Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) will Verkauf von Streubesitz besteuern und verschreckt Wagniskapitalgeber, SZ, S. 15

- Ökonom Hans-Werner Sinn fordert für Griechenland Euro-Austritt und anschliessenden Schuldenschnitt, Gastbeitrag, SZ, S. 17

- Die Zahl der älteren sozialversicherungspflichtig Beschäftigten ist durch die Einführung der Rente mit 63 bis Ende Mai 2015 um 31.300 gesunken, Bild, S. 1

- In der ersten Jahreshälfte ist die Nachfrage nach gut ausgebildeten Spezialisten deutlich gestiegen, Studie, Welt, S. 9

- Airbus bekommt Patent für Überschall-Jet, Welt, S. 12 - Beschäftigung von Schwerbehinderten: Verbände fordern höhere Abgaben, Passauer Neue Presse

(WDH: Diese Meldung wurde bereits am Vorabend erstmals publiziert und ist als Service wiederholt worden.)

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DEUTSCHLAND: - SCHWACH - Der deutsche Aktienmarkt wird am Donnerstag schwach erwartet. Die New Yorker Börsen hätten ihre Gewinne am Vorabend nicht halten können und das bremse auch den zuletzt starken Dax erst einmal aus, sagten Börsianer am Morgen. Der Broker IG taxierte den Leitindex zwei Stunden vor Börsenstart 0,48 Prozent unter Xetra-Schluss bei 11 581 Punkten. Das wichtigste deutsche Aktienbarometer hatte aber auch in den vergangenen sieben Plustagen in Folge um mehr als 5 Prozent zugelegt. Die Quartalsberichtssaison in Deutschland erlebt ihren Höhepunkt mit zwei Dutzend Unternehmen aus Dax, MDax und TecDax, die über ihr abgelaufenes Vierteljahr berichten.

USA: - ETWAS TIEFER - Der Erholungsversuch des Dow Jones Industrial am Mittwoch ist gescheitert. Dem anfänglichen Kursanstieg nach einer viertägigen Verlustserie folgte im Handelsverlauf schon bald die Ernüchterung. Zum Schluss notierte der US-Leitindex 0,06 Prozent tiefer bei 17 540,47 Punkten.

ASIEN: - DURCHWACHSEN - An den asiatischen Aktienmärkten ging es am Donnerstag grossteils bergab. Eine der positiven Ausnahmen war Japan: Der Nikkei-225-Index stieg angesichts eines schwächeren Yen bis kurz vor Börsenschluss um ein gutes halbes Prozent. Der schwächere Yen erleichtert den Export. Dagegen ging es an Chinas Börsen bergab, wenngleich moderat: Der Hang-Seng-Index in Hongkong fiel um ein knappes halbes Prozent; die Verluste an den gebeutelten Festland-Börsen lagen darunter.

DAX              		11.636,30	1,57%
XDAX            		11.599,61	1,12%
EuroSTOXX 50		     3.676,75   1,59%
Stoxx50        		     3.501,11   1,52%

DJIA             		17.540,47	-0,06%
S&P 500        		     2.099,84	 0,31%
NASDAQ 100  		     4.602,24    0,76%

Nikkei 225                 20.743,35      0,63% (7:00 Uhr)

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN: - BEHAUPTET - Der Bund-Future sollte behauptet in den Handelstag starten, schrieb Dirk Gojny von der National-Bank am Donnerstagmorgen. Im weiteren Tagesverlauf dürften die Marktakteure seiner Meinung nach auf "Abwarten" schalten und den US-Arbeitsmarktbericht am Freitag fest im Blick haben. Den Bund-Future sieht der Marktexperte zwischen 152,60 und 154,00 schwanken.

Bund-Future   		153,25		-0,63%
T-Note-Future 		126,81		 0,07%
T-Bond-Future		155,84		 0,12%

DEVISEN: - EURO ÜBER 1,09 DOLLAR - Der Eurokurs hat sich bis zum Donnerstagmorgen über der Marke von 1,09 US-Dollar gehalten. Zuletzt kostete die Gemeinschaftswährung 1,0912 Dollar und damit marginal mehr als im späten New Yorker Handel. Den Referenzkurs hatte die Europäische Zentralbank (EZB) am Mittwoch auf 1,0883 (Dienstag: 1,0973) US-Dollar festgesetzt.

(Alle Kurse 7:15 Uhr)
Euro/USD       		        1,0912		 0,07%
USD/Yen             		124,78		-0,06%
Euro/Yen       		        136,16		-0,01%

ROHÖL - BILLIGER - Die Ölpreise haben sich am Donnerstag nicht nennenswert von einem abermaligen Preiseinbruch am Mittwoch erholen können. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im September 49,72 US-Dollar. Das waren 13 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg geringfügig um 3 Cent auf 45,18 Dollar.

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PRESSESCHAU

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- ThyssenKrupp untersucht Schmiergeldverdacht bei U-Boot-Sparte, HB, S. 1, 4-7 
- Telekom verhandelt mit regionalen Telefonbuchverlagen über Verkauf der 
  Verlagstochter DeTeMedien, HB, S. 18 
- Adidas will in zwei Jahren in seinen Läden Schuhe produzieren, HB, S. 22, 23 
- Saudi-Arabien muss wegen des niedrigen Ölpreises wieder im grösseren Stil Geld
  am Kapitalmarkt beschaffen. Bis Jahresende ist die Emission von Staatsanleihen
  für rund 27 Milliarden Dollar geplant, FT, S. 1 
- US-Finanzinvestor Global Infrastructur Partners will sich wieder vom 2006 
  übernommen Flughafen London City trennen. Der Preis könnte bei rund 
  2 Milliarden Pfund liegen, FT, S. 13 
- Autozulieferer ZF Friedrichshafen ist vom Erfolg der Schuldscheinplatzierung 
  überrascht, Interview mit Chef-Treasurer Ulrich Rüger, HB, S. 28, 29 
- Investor William Ackman hat sich für 5,5 Milliarden Dollar 7,5-prozentigen 
  Anteil an Mondelez gesichert, WSJ 
- In der Europäischen Union bahnt sich neuer Streit über Einlagensicherung ab. 
  Im Herbst soll es eine interinstitutionelle Abstimmung zwischen Kommission, 
  Rat und Parlament geben, BöZ, S. 1 
- Neuer Deutsche-Bank-Co-Chef John Cryan übernimmt auch Vorstandsressort Recht, 
  SZ, S.15 
- Immer weniger müssen sich mit befristeten Jobs begnügen, SZ, S.1 
- Rentenversicherung berechnete hunderte Frührenten falsch 
- Berlin zweifelt an schneller Einigung mit Athen, Bild, S.2 
- Barmer-GEK-Chef: Bettenzahl in deutschen Krankenhäusern zu hoch, 
  Passauer Neue Presse 
- Nach Steuerpanne kritisiert Steuerzahlerbund die Finanzverwaltung, 
  Stuttgarter Nachrichten 
- Aldi will 130 neue Geschäfte in Grossbritannien eröffnen, Sky

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DEUTSCHLAND: - AUFWÄRTS - Vor dem US-Arbeitsmarktbericht wird der Dax am Freitagmorgen freundlich erwartet. Die Aufwärtsbewegung an der chinesischen Börse hilft dem Autowerte-lastigen deutschen Markt, sagte Portfoliomanager Stefan de Schutter von Alpha Wertpapierhandel. Die Börsianer erwarteten sich Signale, ob im September mit einer ersten Zinserhöhung der US-Notenbank Fed seit der Finanzkrise zu rechnen sei.

USA: - ABWÄRTS - Vor dem wichtigen US-Arbeitsmarktbericht am Freitag hält der Abwärtstrend an der Wall Street an. Zudem sorgten einige Geschäftszahlen von Unternehmen am Donnerstag für lange Gesichter bei den Anlegern.

ASIEN: - AUFWÄRTS - Die asiatischen Börsen präsentierten sich am Freitagmorgen positiv. In China befeuerten Spekulationen, die Regierung könnte die Wirtschaft mit zusätzlichen Massnahmen ankurbeln, die Märkte. Sowohl der Hang-Seng-Index in Hongkong als auch der CSI-300-Index mit den 300 wichtigsten Unternehmen vom chinesischen Festland feierten Zugewinne. Der japanische Nikkei-225-Index war lange ohne Orientierung legte zuletzt aber leicht zu.

DAX              		11.585,10	-0,44%
XDAX            		11.566,60	-0,28%
EuroSTOXX 50		3.668,47		-0,23%
Stoxx50        		3.471,95		-0,83%

DJIA             		17.419,75	-0,69%
S&P 500        		2.083,56		-0,78%
NASDAQ 100  		4.528,51		-1,60%

Nikkei 225                  20.664,44      0,24% (7:00 Uhr)

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN: - STABIL - Zum Wochenausklang steht heute der US-Arbeitsmarktbericht im Fokus. Sofern um die 200.000 neue Stellen ausserhalb des landwirtschaftlichen Sektors geschaffen werden, dürften die Entwicklung in Richtung US-Leitzinswende im September gehen, schreibt Experte Dirk Gojny von der National-Bank in seinem Morgenkommentar. Der Bund Future sollte gut behauptet in den Handelstag starten, danach wenig bewegen und erst mit der Veröffentlichung des Arbeitsmarktberichts

in Schwung kommen, so Gojny weiter. Dann dürften die Ausschläge heftig werden. Der Bund-Future sollte sich zwischen 153 und 154,80 bewegen. Gewinnmitnahmen gegen Abend seien nicht ausgeschlossen.

Bund-Future   		151,50		-0,03%
T-Note-Future 		127,27		0,41%
T-Bond-Future		153,47		1,09%

DEVISEN: - EURO ÜBER 1,09 DOLLAR - Der Euro konnte auch am Donnerstagmorgen die Marke von über 1,09 Dollar behaupten. Zuletzt kostete die Gemeinschaftswährung mit 1,09228 Dollar nur geringfügig weniger als im späten New Yorker Handel. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Donnerstag noch auf 1,0885 (Mittwoch: 1,0883) US-Dollar festgesetzt, der Dollar kostete damit 0,9187 (0,9189) Euro.

(Alle Kurse 7:08 Uhr)
Euro/USD       		1,0923		-0,05%
USD/Yen             		124,78		0,03%
Euro/Yen       		136,25		-0,03%

ROHÖL - AUFWÄRTS - Die Ölpreise haben sich am Freitag leicht erholt. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im September 49,77 US-Dollar. Das waren 25 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 17 Cent auf 44,83 Dollar.

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PRESSESCHAU

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- Bundesregierung fürchtet Mogelpackung bei Griechenland-Rettung, HB, S. 1, 9

- Steuerzahlerbund kritisiert Finanzverwaltung in Deutschland wegen falscher Lohnabrechnungen, HB, S. 10

- Russland und Brasilien bremsen Boschs Autosparte im ersten Halbjahr, Interview mit Spartenchef Rolf Bulander, HB, S. 16

- Iranischer Botschafter rechnet mit wirtschaftlichem Schub nach Aufhebung der Sanktionen, Interview mit Ali Majedi, FAZ, S. 15

- Wirtschaftsweiser Lars Feld votiert für Euro-Exit als Ultima Ratio, Interview, BöZ, S. 1/7

- Vertriebschefin der Bahn wird Vorstand für Fernverkehr, Welt, S. 1 und 9

- Berlin fürchtet zu weichen Deal mit Griechenland - Zeitdruck für Einigung mit Athen erheblich, Welt, S. 9

- WDH: Karstadt-Warenhäuser 2013/2014 noch tiefer in roten Zahlen, SZ, S. 17

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DEUTSCHLAND: - CHINA BELASTET - Schwache Konjunkturdaten aus China dürften den deutschen Aktienmarkt am Dienstag belasten. So ist die Stimmung in der chinesischen Wirtschaft so schlecht wie seit Jahren nicht mehr. Der Broker IG taxierte den Dax am Morgen 1,54 Prozent tiefer auf 10 101 Punkte. Damit droht der deutsche Leitindex an einen sehr schwachen August anzuknüpfen, in dem er den stärksten Monatsverlust seit 2011 hinnehmen musste.

USA: - MIESER AUGUST - Sorgen um China und das globale Wachstum sowie die Unsicherheit rund um eine Zinswende in den USA haben der Wall Street im August die Bilanz verhagelt. Am letzten Handelstag des Monats ging der Dow Jones Industrial am Montag mit einem Abschlag von 0,69 Prozent bei 16 528,03 Punkten aus dem Handel. Damit verlor der US-Leitindex im August 6,57 Prozent, dass ist die schwächste Monatsbilanz seit Mai 2010.

ASIEN: - DURCHWEG ROT - Das weitere Abrutschen der chinesischen Börsen hat auch die anderen Märkte in Asien mit in die Tiefe gerissen. Denn die Stimmung in der chinesischen Wirtschaft ist so schlecht wie seit Jahren nicht mehr. Zwei wichtige Frühindikatoren, die am Dienstag veröffentlicht wurden, deuten auf stärker gebremstes Wachstum hin. Der Shanghai Composite Index sackte um ein anderthalb Prozent ab. Der Nikkei-225-Index in Tokio fiel im späten Handel sogar um mehr als 2 Prozent, zusätzlich belastet von der Ausweitung des Bilanzskandals beim Elektronikkonzern Toshiha.

DAX              		10.259,46	-0,38%
XDAX            		10.225,77	-0,56%
EuroSTOXX 50	    	3.269,63	-0,52%
Stoxx50          		3.110,31	-0,15%

DJIA             		16.528,03	-0,69%
S&P 500         		1.972,18    -0,84%
NASDAQ 100      		4.274,58	-1,26%

Nikkei 225              18.455,56   -2,30% (7:00 Uhr)

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN: - LEICHTER - Der Bund-Future dürfte etwas leichter eröffnen und sich dann zwischen 152 und 153,75 bewegen, schrieb Dirk Gojny von der National-Bank Die Konjunkturdaten und die Spekulation über den Kurs der US-Notenbank Fed gäben die Richtung vor. Die Experten der Helaba sehen den Bund-Future in einer Spanne von 152,00 bis 153,80.

Bund-Future   		152,66		-0,67%
T-Note-Future 		127,75		0,21%
T-Bond-Future		155,97		0,30%

DEVISEN: - EURO ÜBER 1,12 DOLLAR - Der Eurokurs hat seine Gewinne am Dienstag weiter ausgebaut. Zuletzt kostete die Gemeinschaftswährung 1,1273 Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Montag auf 1,1215 (Freitag: 1,1268) US-Dollar festgesetzt. Zwischenzeitlich war der Euro unter 1,12 Dollar gefallen.

(Alle Kurse 7:20 Uhr)
Euro/USD       		1,1273		0,53%
USD/Yen             120,62		-0,37%
Euro/Yen       		136,11		0,05%

ROHÖL - BILLIGER - Die Ölpreise haben am Dienstag einen Teil ihrer am Montag erzielten Gewinne wieder abgegeben. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Oktober 52,60 US-Dollar. Das waren 1,55 Dollar weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 1,52 Dollar auf 47,68 Dollar.

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PRESSESCHAU

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- Edeka übernimmt Jobgarantie von Kaiser?s Tengelmann, Gespräch mit Edeka-Chef
  Markus Mosa, HB, S.19 
- Wirtschaftsverbände fordern weitere Reformen in Spanien und Deutschland, HB,
  S.11 
- Scout24 vor Börsengang - Startschuss wird in wenigen Tagen erwartet, HB, S.36
- Vorwurf an Google: Unternehmen soll in Indien Wettbewerbsrecht verletzt haben,
  FT, S.15 
- China plant Gründung von weltgrösstem Aluminium-Hersteller, FT, S.17 
- Infineon könnte Übernahme-Interesse auf sich ziehen, Interview mit 
  Unternehmenschef Reinhard Ploss, FT, S.18 
- Allianz will über Fonds bei London City Airport einsteigen, BöZ, S.1

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DEUTSCHLAND: - ERHOLUNGSVERSUCH - Am deutschen Aktienmarkt zeichnet sich angesichts guter Vorgaben aus Übersee am Mittwoch ein Erholungsversuch ab. Der Broker IG taxierte den Dax am Morgen 0,62 Prozent höher auf 10 078 Punkte. Tags zuvor hatten Sorgen um die chinesische Wirtschaft den deutschen Leitindex abermals deutlich belastet. In China unterbrachen nun die Börsen am Mittwochmorgen ihre Talfahrt und drehten zwischenzeitlich mehrheitlich ins Plus. An der Wall Street stieg der Future auf den US-Leitindex Dow Jones Industrial seit dem Xetra-Schluss am Dienstag um 0,30 Prozent.

USA: - KURSRUTSCH - Dem schwächsten Monat seit mehr als fünf Jahren ist am Dienstag im Dow Jones Industrial ein weiterer Kursrutsch gefolgt. Belastet von globalen Wachstumssorgen ging der US-Leitindex am ersten Handelstag im September um 2,84 Prozent auf 16 058,35 Punkte in die Knie. Bereits im August hatte er mit 6,57 Prozent die schwächste Monatsbilanz seit Mai 2010 hinnehmen müssen.

ASIEN: - MARKT DREHT - Die chinesischen Börsen haben am Mittwochmorgen ihre Talfahrt unterbrochen. Nach einem sehr schwachen Handelsauftakt ist der wichtige Shanghai Composite Index zur mittäglichen Handelspause leicht ins Plus gedreht. Ebenso notiert der Shenzhen Component Index mittlerweile nach schwachem Start im Plus. Es gab erneut Spekulationen, staatlich kontrollierte Fonds würden den Markt vor den Feierlichkeiten zum Sieg über Japan im Zweiten Weltkrieg stützen. Auch der Nikkei-225-Index stand nach deutlichen Verlusten an den Vortagen im Plus und zwar zuletzt mit einem guten Prozent.

DAX              	   10.015,57	    -2,38%
XDAX            		9.917,28		-3,02%
EuroSTOXX 50		    3.188,73		-2,47%
Stoxx50        		    3.018,01		-2,97%

DJIA             	   16.058,35	    -2,84%
S&P 500        		    1.913,85		-2,96%
NASDAQ 100  		    4.142,63		-3,09%

Nikkei 225             18.366,65         1,11% (6:45 Uhr)

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN: - BEHAUPTET - Der Bund-Future dürfte gut behauptet in den Tag starten und im Tagesverlauf zwischen 152,30 und 153,75 schwanken, schrieb Dirk Gojny von der National-Bank. Die US-Konjunkturdaten mit Blick auf die Fed sowie die Sorgen um China würden das Handelsgeschehen bestimmen. Die Experten der Helaba sahen den Bund-Future zwischen 152,00 und 154,00.

Bund-Future   		152,96		 0,20%
T-Note-Future 		127,97		-0,02%
T-Bond-Future		156,25		-0,20%

DEVISEN: - EURO UNTER 1,13 DOLLAR - Der Eurokurs hat seine Gewinne aus dem US-Handel bis zum Mittwochmorgen nicht halten können. Zuletzt kostete die Gemeinschaftswährung 1,1276 US-Dollar, nachdem sie es am Vorabend über die Marke von 1,13 Dollar geschafft hatte. Die erneut von China ausgehenden Kursturbulenzen und schwache US-Konjunkturdaten hatten laut Händlern Zweifel an einer baldigen Leitzinsanhebung in den USA geschürt.Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Dienstagmittag auf 1,1236 (Montag: 1,1215) Dollar festgesetzt.

(Alle Kurse 7:10 Uhr)
Euro/USD       		1,1276		-0,33%
USD/Yen             120,22		 0,71%
Euro/Yen       		135,56		 0,38%

ROHÖL - BILLIGER - Die Ölpreise haben am Mittwoch an ihre Talfahrt vom Vortag angeknüpft. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Oktober 48,55 US-Dollar. Das waren 1,01 Dollar weniger als am Dienstag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 1,06 Dollar auf 44,35 Dollar.

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UMSTUFUNGEN VON AKTIEN

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- BERNSTEIN SENKT ZIEL FÜR BMW AUF 85 (100) EUR - 'MARKET-PERFORM'

- BERNSTEIN SENKT ZIEL FÜR DAIMLER AUF 70 (85) EUR - 'MARKET-PERFORM'

- BERNSTEIN SENKT ZIEL FÜR PORSCHE SE AUF 76 (92) EUR

- BERNSTEIN SENKT ZIEL FÜR VOLKSWAGEN AUF 200 (240) EUR - 'OUTPERFORM'

- DEUTSCHE BANK HEBT MUNICH RE AUF 'HOLD' ('SELL') - ZIEL 180,00 (173,40) EUR

- DEUTSCHE BANK HEBT ZIEL FÜR TALANX AUF 26 (25) EUR - 'HOLD'

- BERNSTEIN SENKT ZIEL FÜR PORSCHE AUF 76 (92) EUR - 'OUTPERFORM'

- BERENBERG SENKT ZIEL FÜR LAFARGEHOLCIM AUF 70 (77) CHF - 'HOLD'

- BERNSTEIN SENKT ZIEL FÜR PEUGEOT AUF 22 (24) EUR - 'OUTPERFORM'

- HÄNDLER: HSBC HEBT ASTRAZENECA AUF 'BUY' ('HOLD')

- HÄNDLER: JPMORGAN HEBT ARM AUF 'NEUTRAL' ('UNDERWEIGHT')

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PRESSESCHAU

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- General Electric (GE) vor EU-Genehmigung für Alstom-Übernahme - grosses Entgegenkommen der US-Firma, FT, S.14

- Unicredit will Kosten bei der HVB kürzen, Interview mit Bank-Chef Federico Ghizzoni, HB, S.1

- Finanzaufsicht Bafin erleichtert die Eröffnung von Flüchtlingskonten, HB, S.1

- Insolvenzverfahren in Eigenregie eröffnet: Etappensieg für Kettler, HB, S. 16

- Studie: Deutschlands Autos werden immer älter - Rabattniveau hoch, HB, S.24

- EU-Kommission will die Ansprüche an Verbriefungen senken, HB, S.31

- Vom Nutzen der Banken, Gastbeitrag von Jürgen Fitschen, Co-Chef der Deutschen Bank, HB, S.48

- Gesetzesnovelle: Mehr Spielraum für Bausparkassen im Niedrigzinsumfeld, BöZ, S.3

- Adler Real Estate kündigt neue Kapitalmassnahmen an, Interview mit Unternehmenschef Axel Harloff, BöZ, S.8

- Fintech Group will bei Konsolidierung mitmischen, Interview mit Unternehmenschef Frank Niehage, BöZ, S.9

- Schäuble will mit frei werdenden Haushaltsmitteln nach Wegfall des Betreuungsgeldes Finanzlöcher stopfen und nicht in Kitas investieren, SZ, S.1

- Umweltministerium kritisiert Bedenken von Endlagerkommission gegen Entsorgungspläne der Bundesregierung, SZ, S.5

- Zollverwaltung hat im ersten Halbjahr 297 Ermittlungsverfahren gegen Unternehmen wegen Mindestlohn-Verstössen eingeleitet, Funke-Zentralredaktion

- Vizechef des Krankenkassen Spitzenverbandes Johann-Magnus von Stackelberg fordert Schliessungen von Krankenhäusern, Funke-Zentralredaktion

- RWE-Kommunen lehnen Dividenden-Kürzung ab, Rheinische Post

- Mutterkonzern der Papenburger Meyer Werft wird nach Luxemburg verlegt, Neue Osnabrücker Zeitung

- Siemens schafft in Hamburg 150 Arbeitsplätze, Hamburger Abendblatt

- Deutschland übernimmt 2017 die G20-Präsidentschaft, WiWo

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DEUTSCHLAND: - ERHOLUNG - Der Dax dürfte am Donnerstag zunächst an seine moderate Vortageserholung anknüpfen. Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex am Morgen 0,90 Prozent höher auf 10 138 Punkte. Experten halten nach den turbulenten letzten Wochen allerdings weitere grössere Schwankungen für möglich. In den Blick rückt die Europäische Zentralbank (EZB). Die dürfte zwar den Leitzins unverändert lassen und ihr Anleihekaufprogramm unverändert fortsetzen. Allerdings rechnen Volkswirte damit, dass die EZB ihre Bereitschaft bekräftigen wird, die Geldpolitik bei Bedarf weiter zu lockern.

USA: - DEUTLICH ZUGELEGT - Nach dem Kursrutsch vom Vortag hat die Wall Street am Mittwoch wieder deutlich zugelegt. Der Dow Jones Industrial erholte sich letztlich um 1,82 Prozent auf 16 351,38 Punkte. Tags zuvor war er belastet von globalen Wachstumssorgen noch zeitweise unter die Marke von 16 000 Punkten zurückgefallen.

ASIEN: - JAPAN AUFWÄRTS - Nach einer bisher trüben Woche hat die Börse in Tokio am Donnerstag die Kurve gekriegt. Der Nikkei-225-Index stieg bis kurz vor Handelsschluss um annähernd anderthalb Prozent. Börsianer begründeten dies auch mit der zweitägigen Handelspause der schwer nervösen chinesischen Börsen. China begeht die Feiern zum 70. Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkrieges in Asien. Aus dem Anlass hält die Regierung am Donnerstag die grösste Militärparade in der Geschichte der Volksrepublik ab.

DAX              		10.048,05	0,32%
XDAX            		10.139,29	2,24%
EuroSTOXX 50		     3.198,86	0,32%
Stoxx50        		     3.022,45	0,15%

DJIA             		16.351,38	1,82%
S&P 500        		     1.948,86	1,83%
NASDAQ 100  		     4.256,23	2,74%

Nikkei 225              18.351,52   1,42% (6:45 Uhr)

---------- ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN: - WENIG VERÄNDERT - Der Bund-Future dürfte wenig verändert in den Tag starten, schrieb Dirk Gojny von der National-Bank am Donnerstagmorgen. Im weiteren Tagesverlauf würden die Marktteilnehmer wegen der Tagung des EZB-Rats sowie des US-Arbeitsmarktberichts am Freitag auf Abwarten schalten. Der Bund-Future dürfte sich zwischen 152,30 und 153,75 bewegen.

Bund-Future   		153,10		0,09%
T-Note-Future 		127,86		0,06%
T-Bond-Future		155,97		0,14%

DEVISEN: - EURO KNAPP ÜBER 1,12 DOLLAR - Der Eurokurs hat sich am Donnerstagmorgen etwas schwächer gezeigt. Zuletzt kostete die Gemeinschaftswährung 1,1220 Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Vortag auf 1,1255 (Dienstag: 1,1236) US-Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,8885 (0,8900) Euro.

(Alle Kurse 7:05 Uhr)
Euro/USD       		1,1220	   -0,06%
USD/Yen             120,52		0,16%
Euro/Yen       		135,22		0,09%

ROHÖL - BILLIGER - Die Ölpreise sind am Donnerstag leicht gesunken. Starke Impulse blieben zunächst aus. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Oktober 50,33 US-Dollar. Das waren 17 Cent weniger als am Mittwoch. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 21 Cent auf 46,04 Dollar. Seit vergangener Woche schwanken die Ölpreise ungewöhnlich stark.

---------- UMSTUFUNGEN VON AKTIEN

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- BERENBERG HEBT ZIEL FÜR DRILLISCH AUF 53 (50) EUR - 'BUY' - GOLDMAN HEBT FMC AUF 'BUY' ('NEUTRAL') - ZIEL 85 EUR - BERENBERG SENKT ZIEL FÜR VODAFONE AUF 264 (270) PENCE - 'BUY' - SOCGEN SENKT ZIEL FÜR VIVENDI AUF 22,30 (23,30) EUR - 'HOLD'

---------- PRESSESCHAU

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- Bayer will am Freitag Termin für Börsengang der Kunststoffsparte Covestro bekanntgeben, FAZ, S.23 - Kleinwort Benson will französische Privatbank Oddo & Cie als "Weissen Ritter" gegen Fosun-Übernahme, FT, S.13, 15 - Commerzbank-Chef sieht Wettbewerber im Zahlungsverkehr, zum Beispiel Paypal, als grösste Herausforderung für Banken, Interview mit Martin Blessing, HB, S.6/7 - Sony-Chef Kazuo Hirai offen für Partnerschaft mit Autohersteller, FT, S.15 - Der Chef des britischen Staubsaugerherstellers Dyson will Miele als deutschen Marktführer verdrängen, Interview mit Max Conze, HB, S.22/23 - Chef von Finanzinvestor Aton will mindestens 10 Prozent Netto-Rendite aus investiertem Eigenkapital herausholen, Interview mit Thomas Eichelmann, HB, S.30 - Präsident des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung kritisiert Frankreichs Eurozonen-Reformvorschläge, Gastbeitrag von Clemens Fuest, HB, S.56 - Regionalchef von Allianz-Industrieversicherung berichtet von höheren Beiträgen im ersten Halbjahr, Interview mit Christopher Lohmann, BöZ, S. 1,5 - Rewe erwartet Abschluss von Übernahme des Reiseveranstalters Kuoni bis Mitte September, BöZ, S. 9 - EU-Währungskommissar Pierre Moscovici fordert Debatte über die Zukunft der Euro-Zone, Welt, S. 9 - Die deutsche Energiewende reicht nicht aus, um die Klimaschutzziele der Bundesregierung zu schaffen, McKinsesy-Studie, Welt, S. 9 - Rewe würde sich auch nur mit den nordrhein-westfälischen Kaiser?s Tengelmann-Märkten zufrieden geben, SZ, S. 15 - Geplante Flexi-Rente droht laut CDU-Abgeordnetem zu Scheitern, Bild, S. 2 - Gabriel: Union muss sich zur Haftung der Atomkonzerne bekennen, WAZ - Landkreistag fordert Ausnahmen vom Mindestlohn für Asylbewerber, Rheinische Post - Kommunen wollen Betreuungsgeld in Kita-Ausbau umleiten, NOZ

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---------- TAGESVORSCHAU / KONJUNKTURPROGNOSEN

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TERMINE MIT ZEITANGABE

03:35 J:   Nikkei PMI Dienste 08/15

07:00 CH:  Flughafen Zürich                            Halbjahreszahlen

07:30 F:   Arbeitslosenquote Q2/15

09:15 E:   PMI Dienste 08/15

09:50 F:   PMI Dienste 08/15 (endgültig)

09:55 D:   PMI Dienste 08/15 (endgültig)

10:00 EU:  PMI Dienste 08/15 (endgültig)

10:30 GB:  PMI Dienste 08/15

10:30 E:   Anleihen


           Laufzeit: 5, 10, 30 Jahre

10:50 F:   Anleihen


           Laufzeit: bis 2023 und 2030

11:00 EU:  Einzelhandelsumsatz 07/15

13:45 EU:  EZB Zinsentscheid (Pk 14.30 h)

14:30 USA: Erstanträge Arbeitslosenhilfe (Woche)

14:30 USA: Handelsbilanz 07/15

15:45 USA: PMI Dienste 08/15 (endgültig)

16:00 USA: ISM Dienste 08/15

TERMINE OHNE GENAUE ZEITANGABE


      D:   Deutsche Börse - Arbeitskreis Aktienindizes


      GB:  International Airlines Group (IAG)          Verkehrszahlen 08/15

SONSTIGE TERMINE

09:30 LU:  Urteil des Europäischen Gerichtshofs zur Verzinsung unzulässiger


           staatlicher Beihilfen, die ein Unternehmen zurückzahlen muss

09:30 LU:  Gutachten am Europäischen Gerichtshof zur Steuerberatung durch eine


           Beratungsgesellschaft aus einem anderen EU-Staat


      D:   Bundeskanzlerin Angela Merkel besucht die Schweiz


           Eintägiger offizieller Besuch ab ca. 1130, Themen u.a.


           Europapolitik, Flüchtlingskrise, Zusammenarbeit in internationalen


           Gremien. Rede Merkels an der Universität Bern.


      D:   2. Pressetag vor der Internationalen Funkausstellung (IFA)


           (4.-9. September), Berlin 10:00 h Whirlpool - 11:00 h Samsung


           Electronics - 12:00 h Philips - 13:00 h Electrolux - 14:00 h


           Bauknecht - 15:00 h Grundig - 16:00 h WMF


      D:   Letzter Tag "Handelsblatt"-Tagung "Banken im Umbruch", Frankfurt


           u.a. mit Martin Blessing (Commerzbank), Jürgen Fitschen (Deutsche


           Bank), Axel Weber (UBS), Felix Hufeld (Bafin)

HINWEIS


      CHN / HK: Feiertag, Börsen geschlossen

KONJUNKTURPROGNOSEN FÜR DIE EUROZONE UND DIE USA

                                               Prognose         Vorwert

Eurozone

09:15 Uhr

Spanien

Einkaufsmanagerindex

Dienstleistungssektor

August (Punkte)                            59,3                 59,7

09:45 Uhr

Italien

Einkaufsmanagerindex

Dienstleistungssektor

August (Punkte)                           52,5                 52,0

09:50 Uhr

Frankreich

Einkaufsmanagerindex

Dienstleistungssektor

August                                    51,8                  51,8

09:55 Uhr

Deutschland

Einkaufsmanagerindex

Dienstleistungssektor

August                                   53,6                    53,6

10:00 Uhr

Eurozone

Einkaufsmanagerindex

Dienstleistungssektor

August                                    54,3                     54,3

11:00 Uhr

Eurozone

Einzelhandelsumsätze

Juli

Monatsvergleich                          +0,5                    -0,6

Jahresvergleich                            +2,0                   +1,2

13:45 Uhr

EZB

Hauptrefinanzierungssatz                    0,05                   0,05

Einlagenfazilität                           -0,20                 -0,20

Spitzenrefinanzierungssatz                  0,30                   0,30

USA

14.30 Uhr

Erstanträge Arbeitslosenhilfe

(in Tsd.)                                       275                    271

Handelsbilanz, Juli

(in Mrd. US-Dollar)                            -42,20               -43,84

15.45 Uhr

Markit Dienstleistungen PMI, August

final, (Punkte)                                 55,0                   55,2

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Zyndicate
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DEUTSCHLAND: - SCHWACH - Die Anleger am deutschen Aktienmarkt bleiben vor der Veröffentlichung des US-Arbeitsmarktberichts nervös. Der Broker IG taxierte den Dax am Freitagmorgen 1,48 Prozent tiefer auf 10 165 Punkte. Damit dürfte sich die Berg- und Talfahrt der vergangenen Tage fortsetzen, nachdem der deutsche Leitindex tags zuvor noch deutlich von der Aussicht auf weiter sprudelndes Billiggeld der Europäischen Zentralbank profitiert hatte. Zum Wochenschluss rückt nun aber die Geldpolitik der US-Notenbank Fed in den Fokus. Die Anleger erhoffen sich vom US-Arbeitsmarktbericht Signale, ob die Fed den Leitzins im September erhöht oder noch abwartet. Der Bericht wird um 14.30 Uhr mitteleuropäischer Zeit erwartet.

USA: - TENDENZ - Am Tag vor dem wichtigen US-Arbeitsmarktbericht hat der US-Aktienmarkt keine klare Richtung eingeschlagen. Der Dow Jones Industrial schloss am Donnerstag letztlich 0,14 Prozent höher bei 16 374,76 Punkten. Die Schwankungen bleiben dabei hoch: Der positive Trend aus Europa angesichts der anhaltend lockeren Geldpolitik der Europäischen Zentralbank hatte den US-Leitindex zwischenzeitlich bis auf 16 550 Punkte getrieben.

ASIEN: - VERLUSTE - Die Anleger in Asien haben sich zum Ende der Woche deutlich zurückgehalten. Der Nikkei-225-Index in Tokio fiel im späten Handel um rund 2 Prozent. Die Investoren warten auf den US-Arbeitsmarktbericht am frühen Nachmittag, der letzte Hinweise auf den Zeitpunkt der Leitzinswende in den USA liefert. Der Hang-Seng-Index in Hongkong verlor ein Drittel Prozent und steht auf einem Zwei-Jahres-Tief, nachdem am Vortag feiertagsbedingt nicht gehandelt worden war. Die Festlandbörsen in Shanghai und Shenzhen blieben auch am Freitag geschlossen.

DAX              	10.317,84   	2,68%
XDAX            	10.241,88   	1,01%
EuroSTOXX 50		3.270,09		2,23%
Stoxx50        		3.096,99		2,47%

DJIA           		16.374,76   	0,14%
S&P 500        		1.951,13		0,12%
NASDAQ 100  		4.234,65		-0,51%

Nikkei 225          17.821,01       -1,99% (7:05 Uhr)

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN: - BEHAUPTET - Der Bund-Future sollte gut behauptet eröffnen, schrieb Dirk Gojny von der National-Bank. Danach werde auf das Ergebnis des US-Arbeitsmarktberichts gewartet. Erst danach dürfte es mehr Bewegung geben. Im Tagesverlauf sollte der Bund-Future zwischen 153 und 155 schwanken, schrieb Gojny.

Bund-Future   		154,06		0,63%
T-Note-Future 		128,25		0,18%
T-Bond-Future		156,75		0,38%

DEVISEN: - STABIL - Der Euro blieb bis zum Freitagmorgen stabil, nachdem er am Vortag kräftig unter Druck geraten war. Zuletzt kostete der Euro 1,1127 Dollar. Die EZB hatte den Referenzkurs gegen Donnerstagmittag noch auf 1,1229 (Mittwoch: 1,1255) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,8906 (0,8885) Euro.

(Alle Kurse 7:30 Uhr)
Euro/USD       		1,1127		0,02%
USD/Yen        		119,23		-0,69%
Euro/Yen       		132,69		-0,70%

ROHÖL - BILLIGER - Die Ölpreise sind am Freitag moderat gefallen. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Oktober 50,16 US-Dollar. Das waren 52 Cent weniger als am Donnerstag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 59 Cent auf 46,16 Dollar.

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PRESSESCHAU

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- Tata-Tochter Jaguar Land Rover setzt Pläne für Fabrik in Saudi Arabien aus, 
  FT, S.14
- Bundestags-Gutachten hält für Schäuble-Pläne zur Schaffung neuer 
  EU-Finanzarchitektur Änderung der EU-Verträge für nötig, FAZ, S.15 
- Apple-Zulieferer Foxconn denkt über Kauf von Siemens-Produkten zur 
  Digitalisierung der Fertigung in seinen Fabriken nach, China Post 
- Henkel will in Indien mit 26 Prozent bei Jyothy Laboratories einsteigen, 
  Economic Times 
- Es gibt viele Jobs für Zuwanderer, Vorstandschef der Bundesagentur für Arbeit
  (BA), Frank Jürgen Weise, Bild, S.2 
- Regierungen üben Kritik an EU-Wertpapieraufsicht ESMA, BöZ, S.1 

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