Morning Briefing - International

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DEUTSCHLAND: - ERHOLUNG - Stabile Börsen in China stützen die deutschen Aktienindizes zum Wochenstart. Der Broker IG taxierte den Dax zwei Stunden vor Handelsstart bei 10 111 Punkten um 0,73 Prozent über dem Xetra-Schluss. In einer erneut turbulenten Vorwoche hatte der deutsche Leitindex 2,53 Prozent verloren. Er kämpft um die wichtige 10.000-Punkte-Marke. "Etwas Erleichterung und gestärktes Vertrauen schwappt aus dem asiatischen Handel herüber. Die chinesischen Börse sind nach den Feiertagen mit moderaten Gewinnen gestartet", sagte Portfoliomanager Stefan de Schutter von Alpha Wertpapierhandel. Da die Märkte in den USA wegen eines Feiertags geschlossen bleiben, sei aber mit einem etwas ruhigeren Handel zu rechnen.

USA: - VERLUSTE - Mit dem US-Arbeitsmarktbericht haben sich die Anleger am Freitag nicht anfreunden können. Statt der erhofften klaren Signale für die künftige Geldpolitik in den USA boten die Daten ein gemischtes Bild, das der US-Notenbank weder eindeutige Argumente für noch gegen eine Zinswende gibt. Die an der Börse so verhasste Unsicherheit liess den Dow Jones Industrial zwischenzeitlich um über 2 Prozent abtauchen. Dank einer leichten Erholung im späten Handel verlor der US-Leitindex vor dem feiertagsbedingt langen Wochenende letztlich noch 1,66 Prozent. Auf Wochensicht büsste er damit 3,25 Prozent ein.

ASIEN: - CHINA MIT GEWINNEN NACH FEIERTAGEN - Der Stoxx Asia/Pacific 600 gab am Morgen etwas nach. Für Erleichterung sorgte bei den Börsianern aber, dass sich Chinas Festlandbörsen stabil aus der Feiertagspause zurückgemeldet haben.

DAX              		10.038,04		-2,71%
XDAX            		10.021,55		-2,15%
EuroSTOXX 50		     3.180,25		-2,75%
Stoxx50        		     3.018,16		-2,55%

DJIA             		16.102,38		-1,66%
S&P 500        		     1.921,22		-1,53%
NASDAQ 100  		     4.184,72		-1,18%

Nikkei            		17.815,35		+0,13% (7:15 Uhr)

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN: - POSITIV - Die Experten der Helaba sehen das Chartbild im Bund-Future aufgehellt. "Mangels fundamentaler Einflussfaktoren gibt es aber keinen Grund für einen neu aufkommenden Impuls nach oben", hiess es. Die Handelsspanne sehen sie zwischen 153,50 und 155,50 Punkten.

Bund-Future     154,90  +0,55%
T-Note-Future   128,12  -0,10%
T-Bond-Future   157,00  -0,18%

DEVISEN: - ÜBER 1,11 USD - Der Euro kann die Marke von 1,11 US-Dollar im frühen Handel bisher weiter verteidigen. Der Dollar leidet weiter unter dem unklaren US-Arbeitsmarktbericht vom Freitag. Die Wahrscheinlichkeit einer Zinswende in den USA im September sei deutlich gesunken, hiess es. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Freitag auf 1,1138 (Donnerstag: 1,1229) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,8978 (0,8906) Euro.

(Alle Kurse 7:15 Uhr)
Euro/USD       		1,1145		-0,05%
USD/Yen             119,46		 0,28%
Euro/Yen       		133,10		 0,28%

ROHÖL - SCHWACH - Die Ölpreise sind am Montag gesunken. Auch die Ankündigung eines OPEC-Gipfeltreffens konnte die Talfahrt der Preise nicht stoppen. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Oktober 49,22 US-Dollar. Das waren 39 Cent weniger als am Freitag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 34 Cent auf 45,71 Dollar.

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PRESSESCHAU

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- Finanzinvestoren stemmen in Deutschland fast ein Drittel aller Fusionen und Übernahmen, Studie, HB, S. 28

- Nach jahrelang sinkenden Ausbildungszahlen bahnt sich im Handwerk in diesem Jahr offenbar eine Trendwende an, FAZ, S. 18

- Düngemittelriese Potash heuert im Ringen um K+S mit Bank of America Merrill Lynch dritte Investmentbank an, FAZ, S. 19

- Im Streit um eine mögliche Beteiligung der Arbeitgeber an den steigenden Zusatzbeiträgen zur Krankenversicherung greift der Deutsche Gewerkschaftsbund die Arbeitgeber scharf an, HB, S. 11

- Ein überdurchschnittlich hoher Krankenstand bereitet der Lufthansa neue Probleme, HB, S. 1, 16

- Die Bahn will Intercitys im Regionaltarif anbieten, HB, S. 18

- Während immer mehr Windräder und Photovoltaikanlagen in Betrieb gehen, kommt der Bau der Stromleitungen für die Energiewende nicht hinterher, FAZ, S. 17

- Post plant Paketkästen für Mietshäuser für das kommende Jahr, FAZ, S. 19

- US-Produzenten von Schiefergas und Schieferöl verzeichnen im ersten Halbjahr einen Mittelabfluss von mehr als 30 Milliarden US-Dollar wegen niedrigen Ölpreis, FT, S. 1

- WDH/'HB': ETH stellt zwei der forschungsstärksten deutschsprachigen Ökonomen, HB, S. 12

- WDH/Industrielenker wollen sich stärker für Flüchtlinge engagieren, HB, S. 1, 4

- Sony will am Handy-Geschäft festhalten, Interview mit Sony-Mobilfunkchef Hiroki Totoki, Welt, S. 10

- Die deutsche Exportwirtschaft fürchtet ein Auseinanderfallen Europas mehr als die Krise in China, Interview mit Präsidenten des Bundesverbandes des Gross- und Aussenhandels (BGA), Anton Börner, Tagesspiegel

- Agrarminister Christian Schmidt fordert Exportprogramm für Milchbauern, Interview, Tagesspiegel

- Britische Supermarktkette Tesco will Verkauf seines Südkorea-Geschäfts heute ankündigen, Telegraph

- Orange-Chef Stephane Richard will nicht an einem Preiskrieg im Telefonsektor teilnehmen, Interview, Les Echos

- Mitsubishi Motors will fünftes SUV-Modell entwickeln, Nikkei

- WDH/Auch Ministerium und Sparkassen gegen EU-Einlagensicherung, Interview mit Präsidenten des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes, Georg Fahrenschon, Bild

- WDH/Porsche: Belegschaft wird in diesem Jahr zweistellig wachsen, Interview mit Personalvorstand Thomas Edig, Automobilwoche

- WDH/UBS-Chef Sergio Ermotti warnt vor Hochmut der UBS, Interview, Le Matin Dimanche

- WDH/Entwicklungsminister Müller: EU-Balkanhilfe teils ineffizient, Interview mit Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU), Focus

- WDH/Autobauer machen Druck auf Regierung wegen E-Autos, Interview mit Daimler-Chef Dieter Zetsche, Bild am Sonntag

- WDH/'Spiegel': Erster Lebensmittelproduzent weist Zutatenherkunft aus, Spiegel. - WDH/Göring-Eckardt: Wegen Flüchtlingen steht ausgeglichener Haushalt in Frage, Interview mit Grünen-Fraktionsvorsitzenden Katrin Göring-Eckardt, Zeitungen der Funke-Mediengruppe

- WDH/ThyssenKrupp spart mehr als ursprünglich erwartet, Interview mit Finanzchef Guido Kerkhoff, BöZ

- WDH/Daimler-Chef will in Flüchtlingszentren Arbeitskräfte finden, Interview mit Daimler-Chef Dieter Zetsche, Bild am Sonntag

- WDH/Medien: Axel Springer will Russland-Geschäft abgeben, russische Nachrichtenportal RCS, Samstag

- WDH/Greenpeace findet weltweit chemische Rückstände von Outdoor-Kleidung, Spiegel

- WDH/Industrielenker wollen sich stärker für Flüchtlinge engagieren, SZ, Samstag, Bild am Sonntag

(WDH: Diese Meldung wurde bereits am Vorabend erstmals publiziert und ist als Service wiederholt worden.)

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DEUTSCHLAND: - STABILISIERUNG - Nach dem freundlichen Wochenstart dürfte sich der Dax am Dienstag zunächst weiter stabilisieren. Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex zwei Stunden vor Handelsstart 0,23 Prozent höher auf 10 132 Punkte.

USA: - KEINE INDIKATION - Die Börsen in den USA waren am Montag wegen eines Feiertags geschlossen. Grund für das verlängerte Wochenende war der "Labor Day".

ASIEN: - VERLUSTE - An den Akteinmärkten in Asien ging es am Dienstagmorgen weiter abwärts. Grund dafür waren erneut schlechte Wirtschaftsdaten aus China. So ist der Aussenhandel der Volksrepublik im August hinter den Erwartungen von Experten zurückgeblieben. Der CSI-300-Index mit den 300 wichtigsten Unternehmen vom chinesischen Festland rutschte um 1,6 Prozent ab. Auch in Japan konnte sich der Nikkei-225-Index dem Abwärtstrend nicht entziehen - und dies, obwohl die japanische Wirtschaft im zweiten Quartal geringer geschrumpft ist als zunächst gedacht.

DAX              	10.108,61	    0,70%
XDAX            	10.121,35	    1,00%
EuroSTOXX 50		3.197,97		0,56%
Stoxx50        		3.035,02		0,56%

DJIA             	16.102,38	    -1,66%
S&P 500        		1.921,22		-1,53%
NASDAQ 100  		4.184,72		-1,18%

Nikkei 225          17.56473        -1,66% (7:07 Uhr)

---------- ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN: - STABIL - Der Bund Future dürfte wenig verändert in den Handelstag starten, wie Experte Dirk Gojny von der National-Bank schreibt. Fehlende Impulse sprächen für einen ruhigen Handel. Im weiteren Tagesverlauf sollte der Bund Future zwischen 154,10 und 155,30 notieren.

Bund-Future   		151,50		-0,03%
T-Note-Future 		127,27		0,41%
T-Bond-Future		153,47		1,09%

DEVISEN: - LEICHTES PLUS - Für den Euro ging es bis zum Dienstagmorgen leicht nach oben. Am Vortag hatte es nur wenig Impulse für die Gemeinschaftswährung gegeben, im späten US-Handel hatte sich der Euro deswegen noch kaum vom Fleck bewegt. Zuletzt kostete der Euro nun 1,12157 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs gegen Montagmittag auf 1,1146 (Freitag: 1,1138) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,8972 (0,8978) Euro.

(Alle Kurse 7:11 Uhr)
Euro/USD        1,1211	    	0,37%
USD/Yen         119,06	       -0,20%
Euro/Yen        133,45	    	0,20%

ROHÖL - ABWÄRTS - Deutlich verschlechterte Aussenhandelsdaten aus China haben am Dienstagmorgen zu einem Kursrutsch bei den Ölpreisen geführt. Ein kurzzeitiger Preisanstieg vor Bekanntgabe der Daten wurde damit aber lediglich kompensiert, sodass die Preise fast genau auf das Niveau wenige Stunden vor Bekanntgabe der Daten zurückkehrten. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Oktober 47,78 US-Dollar. Das waren 15 Cent weniger als am Montag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 1,72 Cent auf 44,32 Dollar.

---------- UMSTUFUNGEN VON AKTIEN

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- WDH/HÄNDLER: JPMORGAN HEBT COMMERZBANK AUF 'OVERWEIGHT' ('NEUTRAL')

- HÄNDLER: JPMORGAN HEBT GLENCORE AUF 'NEUTRAL' ('UNDERWEIGHT') - ZIEL 150 PENCE

---------- PRESSESCHAU

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- Schuldenfreier Bundeshaushalt wegen Flüchtlingshilfe nicht länger sakrosankt, HB, S. 1 - Chef des weltgrössten Hedgefonds Bridgewater, Ray Dalio, fordert lockerere Geldpolitik der EZB, Interview, HB, S. 28 - Taxi-Dienst Uber sammelt 1,2 Milliarden Dollar für China-Expansion ein, FT, S. 17 - JPMorgan-Analysten befürchten durch vereinheitliche europäische Berechnungsregeln weitere 26 Milliarden Euro Kapitalbedarf bei Grossbanken, FT, S. 18 - EU will General Electric die Übernahme vom Alstom-Energiegeschäft genehmigen, WSJ, S. 15 - Internationale Energie-Agentur erwartet weiter niedrige Ölpreise, Interview mit IEA-Chef Fatih Birol , SZ, S. 17 - Karstadt stellt Logistik-Standorte auf den Prüfstand, SZ, S. 18 - Hyundai bleibt in Europa auf Wachstumskurs, Interview mit Vizepräsident Jochen Sengpiehl, BöZ, S. 9 - Blackrock-Chefstratege Russ Koesterich erwartet keine schnelle Zinsanhebung in den USA, Interview, BöZ, S. 13

(WDH: Diese Meldung wurde bereits am Vorabend erstmals publiziert und ist als Service wiederholt worden.)

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---------- TAGESVORSCHAU / KONJUNKTURPROGNOSEN

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TERMINE MIT ZEITANGABE

01:50 J:   Handelsbilanz 07/15

01:50 J:   BIP Q2/15 (endgültig)

04:00 CHN: Handelsbilanz 08/15

06:30 J:   Insolvenzen 08/15

08:00 D:   Handelsbilanz 07/15

08:00 D:   Arbeitskosten Q2/15

08:00 S:   SAS Q3-Zahlen und Verkehrszahlen

08:45 F:   Handelsbilanz 07/15

10:00 NL:  Anleihen
           Laufzeit: 32 Jahre
           Volumen: 1,5 Mrd. Euro

11:00 EU:  BIP Q2/15 (vorläufig)

11:30 D:   Anleihen
           Laufzeit: 15 Jahre
           Volumen: 1 Mrd. Euro

12:30 EU:  ESM Geldmarktpapiere
           Laufzeiten: 3 Monate
           Volumen: 2,5 Mrd. Euro

TERMINE OHNE GENAUE ZEITANGABE


      A:   Zumtobel Q1-Zahlen



SONSTIGE TERMINE

09:30 D:  Standard & Poor?s Credit Market Services Pressegespräch: "Ausblick
          auf die Rückversicherungsbranche", Frankfurt

10:00 D:  Bundestag mit erster Lesung Bundeshaushalt 2016 (bis 11.09.2015)

10:00 D:  Amundi-Pressekonferenz: Kapitalmarkt- und Investmentausblick
          Griechenlandkrise - Konjunkturabkühlung in China - Währungskrieg, Ffm.

12:00 D:  8. Deutsche Börse ETF-Forum, Frankfurt Themen u.a.: Muss sich die
          Eurozone längerfristig auf ein schwaches Wirtschaftswachstum
          einstellen? - Die besten ETF-Strategien 2016 - Perspektiven für
          Aktienmärkte vor dem Hintergrund einer Zinswende - Neue ETF-
          Emittenten stellen sich vor

15:30 D:  Konferenz zum Thema "Policy and Regulatory Perspectives on Financial
          Services: Innovation, Technology and Disruption" u.a. mit dem
          irischen Staatsminister Simon Harris, Vertreter der Europäischen
          Zentralbank, der Central Bank of Ireland und des Bundesministeriums
          für Finanzen, Frankfurt


      D:  Europäische Versicherungsaufsicht (EIOPA) und das International
          Center for Insurance Regulation (ICIR) veranstalten die 2. Konferenz
          "Global Insurance Supervision" (bis 09.09.2015), Frankfurt


      D:  10. Deutscher Energiekongress (bis 09.09.2015), München


      D:  Fortsetzung der Internationalen Funkausstellung (IFA), Berlin


      EU: Plenarsitzung des Europäischen Parlaments (bis 10.09.)

KONJUNKTURPROGNOSEN FÜR DIE EUROZONE UND DIE USA

                                   Prognose         Vorwert

Eurozone

08:00 Uhr

Deutschland

Juli

Handelsbilanz

Juli (Mrd Euro)                     23,5               24,0

Leistungsbilanz                    21,5                24,4

Exporte

Monatsvergleich                   +1,0                -1,1

Importe

Monatsvergleich                   +0,7                -0,8

Deutschland

Arbeitskostenindex Q2

Jahresvergleich                     ---                  +3,2

Quartalsvergleich                  ---                  +1,1

11:00 Uhr

Eurozone

Bruttoinlandsprodukt Q2

Quartalsvergleich                  +0,3               +0,3*

Jahresvergleich                     +1,2               +1,2*

USA

21.00 Uhr

Verbraucherkredite, Juli          18,60            20,74

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DEUTSCHLAND: - BEFREIUNGSSCHLAG WINKT - Sehr gute Vorgaben der Börsen in Übersee treiben die deutschen Aktienindizes am Dienstag nach oben. Vor allem ein massiver Kurssprung in Tokio und stabile Börsen in China dürften für frischen Kaufinteresse sorgen. Der Broker IG taxierte den Dax zwei Stunden vor Handelsstart bei 10 422 Punkten um 1,47 Prozent über dem Xetra-Schluss. Am Vortag hatte der deutsche Leitindex bereits klar zugelegt.

Die anhaltende Stabilisierung an den chinesischen Börsen wirke wie eine Initialzündung für die anderen Börsen, sagte Aalyst Ric Spooner vom Wertpapierhändler CMC Markets. Viele hätten offenbar auf diese Chance zum Wiedereinstieg gewartet: "Die Käufer haben das Heft wieder fest in der Hand." Der Nikkei-Index in Tokio steuert auf das grösste Tagesplus seit 2008 zu.

USA: - STARK - Kursgewinne in Europa und an den chinesischen Börsen beflügelten am Dienstag auch die Wall Street. Anleger dies- und jenseits des Atlantiks freuten sich über den neusten Versuch der Regierung in Peking, die turbulenten Börsen des Landes unter Kontrolle zu bringen: Wer Aktien künftig länger als ein Jahr hält, soll auf die Dividenden keine Steuern mehr zahlen müssen. Anleger, die Aktien länger als einen Monat behalten, sollen demnach nur noch halb so viele Steuern zahlen wie bisher. Die Unsicherheit über den Zeitpunkt der erwarteten US-Leitzinswende nach oben wurde damit in den Hintergrund gedrängt.

ASIEN: - NIKKEI MIT GRÖSSTEM SPRUNG SEIT 2008 - Der Nikkei überraschte am Morgen mit einem Satz von über 1000 Punkten - dem grössten Tagesgewinn seit 2008. tags zuvor war er noch auf den tiefsten Stand seit Februar gerutscht. Dies hielten die Anleger mit Blick auf die niedrige Bewertung für überzogen, hiess es. Die anhaltende Stabilisierung an Chinas Börsen tat ihr übriges. Der Stoxx Asia/Pacific 600 springt um über 4 Prozent.

DAX              		10.271,36		1,61%
XDAX            		10.336,60		2,13%
EuroSTOXX 50		     3.233,84		1,12%
Stoxx50        		     3.066,35		1,03%

DJIA             	    16.492,68	    2,42%
S&P 500        		     1.969,41		2,51%
NASDAQ 100  		     4.303,53		2,84%

Nikkei            		18.426,62		5,74% (7:15 Uhr)

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN: - SCHWÄCHER - Angesichts starker Aktienmärkte in Asien könnte die Risikofreude auch auf Europa überspringen, schreiben die Experten der Nationalbank. Den Bund-Future erwarten sie entsprechend schwächer zwischen 153,40 und 155,40 Punkten.

Bund-Future     154,67  -0,12%
T-Note-Future   127,72  -0,12%
T-Bond-Future   155,44  -0,20%

DEVISEN: - SCHWÄCHER - Der Euro gibt am Morgen zum US-Dollar etwas nach und fällt wieder unter die Marke von 1,12 zurück. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs am Dienstagmittag auf 1,1162 (Montag: 1,1146) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,8959 (0,8972) Euro.

(Alle Kurse 7:15 Uhr)
Euro/USD       		        1,1170	   -0,32%
USD/Yen             		120,26		0,35%
Euro/Yen       		        134,30		0,06%

ROHÖL - ERHOLUNG - Die Ölpreise knüpfen am Mittwoch an ihren Aufwärtskurs vom Vortag an. Die Preise legten seit Dienstag zu, nachdem sich die Stimmung an den chinesischen Aktienmärkten aufgehellt hatte. Am Mittwochmorgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Oktober 49,81 US-Dollar. Das waren 29 Cent mehr als am Dienstag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 18 Cent auf 46,12 Dollar.

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PRESSESCHAU

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- Angehörige von Opfern erhöhen Druck auf Fluglinie Germanwings und formieren 
  Allianz von mehr als 120 Familien, HB, S.4 
- NRW-Finanzminister Norbert Walter-Borjans (SPD) fordert von Schäuble mehr Geld
  wegen Flüchtlingskrise, Interview HB, S. 8/Rheinische Post 
- Aufsichtsratschef Giorgio Behr fordert mehr Mut bei ZF, Interview, HB, S. 18 
- Potash bereitet feindliches Übernahmeangebot für K+S vor, HB, S. 20 
- Deutsche Banken protestieren gegen Meldepflicht für alle Kredite bei der 
  Bundesbank, HB, S. 28
- Morphosys will Vertrieb für Medikamente demnächst selbst übernehmen, 
  Interview mit Unternehmenschef Simon Moroney, FAZ, S. 19 
- Tengelmann hat angeblich keine Angebote für Teilübernahmen, FAZ, S. 20 
- Investoren von australischem Bergbauunternehmen Fortescue fordern 
  Teilverkäufe, WSJ 
- Unions-Bundestagsfraktion offen für Pläne von Bundeswirtschaftsminister Sigmar
  Gabriel (SPD) zu einer dauerhaften Haftung der Energiekonzerne für Kosten der 
  Atomkraft, Interview mit dem stv. Fraktionschef Michael Fuchs, Rheinische Post
- Unions-Bundestagsfraktionsvize Michael Fuchs fordert Zwangsschlichtung bei 
  Lufthansa, Bild, S. 1 - Allianz-Tochter Pimco erwägt Entlassungen, 
  Fox Business News 
- Helaba-Fondssparte Helaba Invest offen für Übernahmen innerhalb der 
  Sparkassen-Gruppe, Interview mit den Geschäftsführern der Sparte, 
  Uwe Trautmann und Hans-Ulrich Templin, BöZ, S. 2

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Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 20'036

DEUTSCHLAND: - BEFREIUNGSSCHLAG GESCHEITERT - Starke Bewegungen an den Börsen in Übersee halten die deutschen Aktienindizes auch am Donnerstag auf Trab. Diesmal sorgen schwache Vorgaben für eine deutliche Belastung: Der Broker IG taxierte den Dax zwei Stunden vor Handelsstart auf 10 184 Punkte - 1,16 Prozent unter dem dem Xetra-Schluss. Am Vortag hatte der Leitindex einen Befreiungsschlag versucht und war in einem enttäuschenden Handelsverlauf gescheitert. Der fast durchgängig gehandelte Future auf den weltweit meistbeachteten Aktienindex Dow Jones Industrial verlor 1,48 Prozent seit dem Handelsende auf Xetra am Vorabend.

USA: - VERLUSTE - Das Kursfeuerwerk aus Fernost hat an der Wall Street letztlich nicht gezündet. Die wichtigsten Aktienindizes hatten sich zwar am Mittwoch zunächst von der Euphorie in Asien etwas anstecken lassen, waren dann aber recht schnell ins Minus gedreht. Die Anleger sorgten sich nun wieder, dass die US-Notenbank den Leitzins eventuell schon in der kommenden Woche erhöht. Argumente dafür könnten sowohl zuletzt gute Konjunkturnachrichten aus Asien als auch die hohe Zahl der offenen Stellen am US-Arbeitsmarkt im Juli liefern. Steigende Zinsen verringern die Attraktivität von Aktien gegenüber anderen Anlagen wie etwa Anleihen.

ASIEN: - SEHR SCHWACH - Nach dem starken Mittwoch kehrte in Asien am Morgen wieder etwas Ernüchterung ein. Der Nikkei korrigiert seinen grössten Tagesgewinn seit 2008 und auch in China setzt sich die Stabilisierung zunächst nicht fort. Wirtschaftsdaten enttäuschten.

DAX              	  10.303,12		0,31%
XDAX            	  10.169,24	   -1,62%
EuroSTOXX 50		  3.269,98		1,12%
Stoxx50        		  3.109,54		1,41%

DJIA                  16.253,57		-1,45%
S&P 500        		  1.942,04		-1,39%
NASDAQ 100  		  4.253,45		-1,16%

Nikkei            	  18.173,22		-3,18% (7:13 Uhr)

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN: - FREUNDLICH - Analyst Dirk Gojny von deer Nationalbank sieht den Rentenmarkt durch den neuerlichen Schwächeanfall der Aktienbörsen gestützt. Den Bund-Future erwartet er zwischen 154 und 155,70 Punkten.

Bund-Future     154,90  0,15%
T-Note-Future   127,98  0,07%
T-Bond-Future   155,88  0,04%

DEVISEN: - KAUM BEWEGT - Der Euro rutschte am Morgen kurz unter 1,12 US-Dollar, konnte sich aber schnell wieder fangen. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs tags zuvor auf 1,1139 (Dienstag: 1,1162) Dollar festgelegt. Der Dollar kostete damit 0,8978 (0,8959) Euro. Gegenüber dem Yen sprang der Dollar kurz kräftig an über 121 Yen, kam aber prompt wieder zurück. Belastet hätten die japanische Währung eines Regierungsmitglieds, wonach die nächste Sitzung der Bank of Japan ein guter Zeitpunkt für weitere Lockerungen sei, hiess es.

(Alle Kurse 7:15 Uhr)
Euro/USD       		1,1216		0,09%
USD/Yen        		120,61		0,06%
Euro/Yen       		135,29		0,17%

ROHÖL - SCHWÄCHER - Die Ölpreise sind am Donnerstag gefallen. Zuvor hatten US-Behörden ihre Prognosen für die globale Ölnachfrage reduziert. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Oktober 47,13 US-Dollar. Das waren 45 Cent weniger als am Mittwoch. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) sank um 32 Cent auf 43,83 Dollar.

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PRESSESCHAU

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- Europas Bahnindustrie-Manager sehen Geschäftsentwicklung mit Sorge, HB, S. 20 
- Mastercard-Vorstand Ann Cairns: "Einstieg von Apple in den Markt für mobiles 
  Bezahlen ist Weckruf für die Banken", Interview, HB, S. 30 
- New Yorker Finanzaufsicht DFS schaltet sich in Ermittlungen zu möglichen 
  Manipulationen am US-Anleihemarkt ein, FT, S. 13 
- Shell versucht Investoren Sorgen über Scheitern von BG-Übernahme zu nehmen, 
  WSJ, S. 17 
- Daimler sieht Zukunft des Düsseldorfer Sprinter-Werks über 2020 hinaus 
  gesichert, WAZ 
- Britischer Immobilienfinanzierer Kensington an Hypothekengeschäft von General 
  Electric interessiert, Sky 
- Toyota krempelt Händlernetz um, interview mit Europa-Chef Johan van Zyl, BöZ, 
  S. 10

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DEUTSCHLAND: - FREUNDLICH - Der Dax dürfte mit Gewinnen in eine möglicherweise wegweisende Woche starten. Sie steht ganz im Zeichen der US-Leitzinsentscheidung am Donnerstagabend. Angetrieben durch Gewinne an der Wall Street taxierte der Broker IG den deutschen Leitindex am Montagmorgen 0,80 Prozent höher auf 10 205 Punkte. Kommt jetzt die erste Zinsanhebung seit fast einer Dekade? Diese Frage sorgt für zunehmende Verunsicherung der Börsianer und entsprechende Schwankungen am Aktienmarkt.

USA: - WARTEN AUF FED - Vor der wohl entscheidenden US-Notenbanksitzung in der kommenden Woche hat die Wall Street am Freitag etwas höher geschlossen. An den Finanzmärkten wird derzeit eher nicht mit einer baldigen Leitzinswende in den USA nach oben gerechnet, so dass die Anleger zarten Optimismus zeigten. Als Grund dafür wurden die jüngsten, eher enttäuschenden Konjunkturdaten angeführt. So hatte sich das von der Universität Michigan erhobene US-Verbrauchervertrauen im September unerwartet stark eingetrübt. Höhere Zinsen würden in einem solchen Umfeld der Wirtschaft eher schaden.

ASIEN: - CHINA RUNTER - Enttäuschende Produktionsdaten aus China haben die Börsen des Landes am Montag schwer belastet. Der CSI 300 mit den 300 wichtigsten Werten vom Festland lag im späten Handel dreieinhalb Prozent im Minus. Der Hang-Seng-Index in Hongkong, wo aus Ausländer uneingeschränkt handeln können, hielt sich derweil stabil. Im August war das Produktionswachstum zwar gestiegen, aber geringer als erwartet, was die ohnehin schlechte Stimmung am Markt weiter eintrübte.

Der Nikkei-225-Index in Tokio büsste mehr als 1 Prozent ein, belastet von den schwachen Aktien der Mobilfunk-Anbieter.

DAX              		10.123,56	-0,85%
XDAX            		10.195,11	-0,55%
EuroSTOXX 50		     3.187,94	-1,03%
Stoxx50        		     3.034,45	-0,94%

DJIA             		16.433,09	 0,63%
S&P 500        		     1.961,05	 0,45%
NASDAQ 100  		     4.323,23	 0,63%

Nikkei 225              17 999,55   -1,45% (6:50 Uhr)

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN: - BEHAUPTET - Der Bund-Future dürfte behauptet in den Tag starten und zwischen 154,50 und 155,85 pendeln, schrieb Dirk Gojny von der National-Bank am Montagmorgen. Die Experten der Helaba sehen den Bund-Future zwischen 154,30 und 156,00.

Bund-Future   		154,64		-0,05%
T-Note-Future 		127,98		-0,02%
T-Bond-Future		156,44		 0,18%

DEVISEN: - EURO ÜBER 1,13 DOLLAR - Der Euro hat sich am Montagmorgen deutlich über der Marke von 1,13 US-Dollar gehalten und damit die Gewinne vom späten Freitag verteidigt. Als ein Grund gilt, dass an den Finanzmärkten eher nicht mit einer baldigen Leitzinswende in den USA gerechnet wird. Zuletzt kostete die Gemeinschaftswährung 1,1344 Dollar. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs gegen Freitagmittag auf 1,1268 (Donnerstag: 1,1185) Dollar festgelegt. Der Dollar kostete damit 0,8875 (0,8941) Euro.

(Alle Kurse 7:20 Uhr)
Euro/USD       		1,1344		 0,05%
USD/Yen             120,38		-0,16%
Euro/Yen       		136,59		-0,09%

ROHÖL - BILLIGER - Die Ölpreise sind am Montag etwas schwächer in den Handel gegangen. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Oktober 47,77 US-Dollar. Das waren 37 Cent weniger als am Freitag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) sank um acht Cent auf 45,55 Dollar.

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PRESSESCHAU

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- Nachdem Mercedes den Rivalen Audi per August überholt hat, sieht Unternehmenschef Dieter Zetsche Mercedes wieder dauerhaft vor der VW-Tochter, Interview, HB, S. 1, 6

- Im Rennen um die Mobilität von morgen braucht sich die deutsche Autoindustrie vor neuen Wettbewerbern wie Google und Apple nicht zu fürchten, Interview mit VDA-Präsident Matthias Wissmann, FAZ, S. 22

- Thüringen überweist dem Salzkonzern K+S weiterhin jedes Jahr beträchtliche Summen wegen Altlasten aus dem DDR-Kalibergbau, FAZ, S. 21

- Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) droht wegen seiner Reformpläne für den deutschen Strommarkt Ärger mit Brüssel, FAZ, S. 17

- Burda bringt den Anbieter von Wetterinformationen Weather Channel nach Deutschland, HB, S. 26

- Umsatz und Gewinn sind wieder unter Plan: Der Druck auf Bahnchef Rüdiger Grube, den Konzernumbau zügig voranzutreiben, wächst, HB, S. 20

- Die Tochtergesellschaft der Deutschen Bahn, DB Schenker Logistics steigt mit dem Partner GLS ins Paketgeschäft ein, HB, S. 21

- Haspa-Chef begrüsst Regelung bei Girokonten für Flüchtlinge, Interview mit Harald Vogelsang, Vorstandssprecher der grössten deutschen Sparkasse Haspa, HB, S. 32

- Der Präsident des Arbeitgeberverbands Gesamtmetall, Rainer Dulger, stellt sich in der Flüchtlingsfrage hinter Bundeskanzlerin Angela Merkel, Interview, HB, S. 1, 9

- Shell-Chef spielt Risiken eines möglichen Scheiterns der Übernahme von BG herunter, Interview, Ben van Beurden, FT, S. 12

- Pharmakonzern Shire will milliardenschwere Offerte für Biotechfirma Baxalta versüssen, WSJ, Beilage S. 1

- "Die Digitalisierung wird die Branche verändern", Interview mit BMW-Chef Harald Krüger, SZ, S. 20

- Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) will die Bundeswehr für die Herausforderungen der Cyber-Kriegführung umbauen, SZ, S. 6

- Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) will stärker gegen Hetzparolen in den sozialen Netzwerken wie etwa Facebook vorgehen, Bild, S. 2

- Nur die Hälfte der registrierten 4700 Landwirte erhält bislang die ausgelobte Tierschutzförderung grosser deutscher Handelsketten, SZ, S. 19

- Bei Michelin droht Arbeitsplatzabbau, Les Echos

- Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil fordert wegen Flüchtlingszustrom mehr Geld vom Bund für Wohnungsbau, Interview, Neue Osnabrücker Zeitung

- WDH: Bezahldienste-Anbieter Worldpay entscheidet über Verkauf oder IPO, Sunday Times

- WDH/IAA/GM-Chefin Barra hat ehrgeizige Pläne mit Opel, Interview mit Unternehmenschefin Mary Barra, Bild am Sonntag

- WDH: Credit Suisse plant radikalen Umbau - US-Private Banking vor dem Aus, Schweiz am Sonntag

- WDH/Rhön-Klinikum bereit für Zukäufe, Interview mit Finanzvorstand Jens-Peter Neumann, BöZ, Samstag

- WDH/Swatch-Chef übt erneut Kritik an der Schweizer Nationalbank, Interview mit Konzernchef Nick Hayek, Schweiz am Sonntag

- WDH/IAA/Porsche-Chef nennt Autonomes Fahren 'Hype', Interview mit Porsche-Chef Matthias Müller, Auto Motor und Sport

- WDH/ABB-Präsident spricht sich gegen Aufspaltung in Energie und Automation aus, Interview mit Peter Voser, Verwaltungspräsident des Industriekonzerns ABB, Sonntagszeitung

(WDH: Diese Meldung wurde bereits am Vorabend erstmals publiziert und ist als Service wiederholt worden.)

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DEUTSCHLAND: - MODERATE GEWINNE - Nach dem kaum veränderten Wochenstart zeichnen sich am Dienstag im Dax moderate Gewinne ab. Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex zwei Stunden vor Handelsbeginn 0,40 Prozent höher auf 10 172 Punkte. Unterstützung gibt der positive Trend der US-Futures. Seit Xetra-Schluss gewann der Kontrakt auf den Dow Jones Industrial 0,34 Prozent. Die Anleger bleiben aber mit Blick auf die möglicherweise wegweisende Leitzinsentscheidung der US-Notenbank am Donnerstagabend vorsichtig. Der Markt ist entsprechend schwankungsanfällig.

USA: - LEICHTE VERLUSTE - Die Woche der Zinsentscheidung hat für die Wall Street am Montag mit leichten Verlusten begonnen. Ob die Notenbank (Fed) bei ihrer Sitzung am Donnerstag tatsächlich erstmals seit Mitte 2006 den Leitzins anhebt, ist unter Experten umstritten. Ein solcher Schritt würde zwar Aktien als Anlage gegenüber festverzinslichen Wertpapieren unattraktiver machen, andererseits aber das Vertrauen der Fed in die Konjunkturentwicklung demonstrieren. Die Unsicherheit um den geldpolitischen Kurs der Notenbank sorgte damit zu Wochenbeginn für Zurückhaltung und Unsicherheit unter den Anlegern. Der Dow Jones Industrial fiel um 0,38 Prozent auf 16 370,96 Punkte.

ASIEN: - CHINA SCHWACH - Die Furcht vor einer weiteren Abschwächung der chinesischen Wirtschaft hat die Kurse an den Festlandbörsen des Landes auch am Dienstag nach unten gezogen. Der CSI 300 mit den 300 wichtigsten Werten vom Festland sank bis zum späten Handel um annähernd 3 Prozent. Der Hang-Seng-Index in Hongkong lag leicht im Minus. Dagegen erholte sich der Nikkei-225-Index in Tokio ein Stück weit von seinen Vortagesverlusten. Die Bank von Japan hatte mitgeteilt, die Geldschleusen unverändert weit geöffnet zu lassen.

DAX              	10.131,74	     0,08%
XDAX            	10.158,36	    -0,36%
EuroSTOXX 50		3.175,62		-0,39%
Stoxx50        		3.019,30		-0,50%

DJIA             	16.370,96	    -0,38%
S&P 500        		1.953,03		-0,41%
NASDAQ 100  		4.308,76		-0,33%

Nikkei 225         18.128,30      0,91% (6:45 Uhr)

---------- ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN: - BEHAUPTET - Der Bund-Future dürfte behauptet in den Tag starten und sich dann zwischen 154,60 und 155,85 bewegen, schrieb Dirk Gojny von der National-Bank am Dienstagmorgen. Das Warten auf die geldpolitische Entscheidung der US-Notenbank lähme die Märkte. Die Experten der Helaba erwarten den Bund-Future zwischen 154,30 und 156,00.

Bund-Future   		155,21		0,04%
T-Note-Future 		128,16		-0,01%
T-Bond-Future		156,41		0,06%

DEVISEN: - EURO ÜBER 1,13 DOLLAR - Der Euro hat sich bis zum Dienstagmorgen über der Marke von 1,13 US-Dollar halten können. Zuletzt notierte er bei 1,1313 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs am Vortag auf 1,1305 (Freitag: 1,1268) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,8846 (0,8875) Euro.

(Alle Kurse 7:15 Uhr)
Euro/USD       		1,1313		-0,02%
USD/Yen             120,03		-0,15%
Euro/Yen       		135,78		-0,16%

ROHÖL - STABIL - Die Ölpreise haben sich am Dienstag nach den deutlichen Kursverlusten am Vortag im frühen Handel stabilisiert. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Oktober 46,36 US-Dollar. Das war ein Cent weniger als am Montag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 25 Cent auf 44,25 Dollar.

---------- UMSTUFUNGEN VON AKTIEN

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- BERENBERG HEBT KUKA AUF 'BUY' ('HOLD') - ZIEL 88 (54) EUR

- BERENBERG NIMMT DÜRR MIT 'HOLD' WIEDER AUF - ZIEL 77 (71) EUR

- GOLDMAN HEBT ZIEL FÜR AURUBIS AUF 67 (66) EUR

- 'CONVICTION BUY LIST'

- HÄNDLER/LAMPE: MANZ ERSETZT CANCOM AUF 'SMALL-CAP ALPHA LIST'

- HÄNDLER: JEFFERIES HEBT ZIEL FÜR FRESENIUS SE AUF 60 (54) EUR

- HÄNDLER: MANZ ERSETZT CANCOM IN BANKHAUS LAMKPE SMALL-CAP ALPHA-LIST

- BERENBERG SENKT ZIEL FÜR NOKIA AUF 6,30 (7,30) EUR - 'HOLD'

- GOLDMAN SENKT ZIEL FÜR BHP BILLITON AUF 1000 (1050) PENCE - 'NEUTRAL'

- GOLDMAN SENKT ZIEL FÜR TELEFONICA AUF 14,50 (15,10) EUR - 'BUY'

- GOLDMAN SENKT ZIEL FÜR VODAFONE AUF 245 (250) PENCE - 'NEUTRAL'

- HÄNDLER: BERNSTEIN HEBT IBERDROLA AUF 'MARKET-PERFORM' ('UNDERPERFORM')

- HÄNDLER: DEUTSCHE BANK SENKT UBS AUF 'HOLD' ('BUY')

- HÄNDLER: DEUTSCHE BANK SENKT ZIEL FÜR CREDIT SUISSE AUF 27 (31) CHF

- HÄNDLER: NOMURA HEBT NESTLE AUF 'BUY' ('REDUCE')

---------- PRESSESCHAU

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- EU-Kommissar Günther Oettinger warnt vor wirtschaftlichen Konsequenzen von Grenzkontrollen, HB, S. 1 sowie 4 bis 7

- Spediteur warnt vor einer Abkehr von Schengen: "Jede Stunde Stau kostet uns Geld", Interview mit dem Vizepräsident der IHK für München und Oberbayern, Georg Dettendorfer, HB, S. 7

- Steuerzahlerbund: Staat kann Flüchtlingskosten ohne neue Kredite stemmen, HB, S. 1 sowie 4 bis 7

- EU-Kommissar Günther Oettinger will Google und Facebook haftbar machen, HB, S. 8

- Opel weitet die Produktoffensive aus, Interview mit General-Motors-Chefin Mary Barra, HB, S. 18

- Bei der Steuerschätzung in Deutschland droht laut DIW eine böse Überraschung, Interview mit DIW-Finanzexpertin Kristina van Deuverden, HB, S. 12

- Die Umlage zur Ökostromförderung in Deutschland strebt 2016 auf Rekordniveau, FAZ, S. 15

- Arbeitgeberpräsident Ingo Kramer warnt bei geplantem europäisch-amerikanischen Freihandelsabkommen TTIP vor gefährlicher Totalverweigerung, Gastbeitrag, FAZ, S. 17

- Continental will Systemlieferant von Apple werden, Interview mit Continental-Chef Elmar Degenhart, FAZ, S. 22

- Politik schmiedet breites Bündnis zur Verteidigung von K+S

- Vier Bundesländer kooperieren, FAZ, S. 18

- Porsche präsentiert Konzeptauto mit E-Antrieb, Interview mit Porsche-Chef Matthias Müller, WSJ, S. B1 und B2

- Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) plant wegen Flüchtlingskrise Mini-Sparpaket, Bild, S. 2.

- EU-Digitalkommissar Günther Oettinger plant runden Tisch zu autonomem Fahren, Welt, S. 10

- WDH/Bahnfahren soll nicht teurer werden, Interview mit Bahn-Chef Rüdiger Grube, Welt, S. 9, siehe auch SZ, S. 17 und FAZ, S. 17

- Europäische Kommission will die Zulassung für das Pestizid Glyphosat um ein halbes Jahr bis Sommer 2016 verlängern, SZ, S. 19

- Griechische Steuereinnahmen bis August 12,8 Prozent unter Plan

- Arbeitslosenquote steigt auf 25,2 Prozent, Focus Online

- WDH: Energiekonzernen fehlen 30 Milliarden Euro für Atomausstieg, Spiegel

- Eon fehlen laut Gutachten mindestens neun Milliarden an Atom-Rückstellungen, Rheinische Post

- Bürger-Portal im Internet für alle Verwaltungsfragen geplant, Passauer Neue Presse

(WDH: Diese Meldung wurde bereits am Vorabend erstmals publiziert und ist als Service wiederholt worden.)

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DEUTSCHLAND: - GEWINNE - Gute Vorgaben von den Weltbörsen dürften den Dax am Mittwoch weiter anschieben. Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex zwei Stunden vor Handelsbeginn 0,64 Prozent höher auf 10 253 Punkte. Aktuell werde für eine US-Zinserhöhung noch im September eine Wahrscheinlichkeit von 25 Prozent eingepreist, schrieb Marktanalyst Craig Erlam vom Devisenbroker Oanda. Die Marktteilnehmer hätten gerade hier mit ihren Einschätzungen oft falsch gelegen, so dass Vorsicht und Zurückhaltung das Gebot der Stunde bleiben dürften.

USA: - GEWINNE - Zwei Tage vor dem wichtigen US-Zinsentscheid haben an der Wall Street die Optimisten das Ruder übernommen. Aktuelle Konjunkturdaten aus dem Einzelhandel und aus der Industrie legten nahe, dass die Notenbank (Fed) am Donnerstag den Leitzins vielleicht doch nicht erhöht. Bei weiter niedrigen Zinsen würden Aktien gegenüber festverzinslichen Anlagen attraktiv bleiben. Die wichtigsten Aktienindizes stiegen am Dienstag um mehr als 1 Prozent.

ASIEN: - FREUNDLICH - Nach teils deutlichen Verlusten in den Vortagen haben sich die asiatischen Börsen am Mittwoch freundlich gezeigt. An Chinas Festlandbörsen beruhigte sich die angespannte Lage. Die Aktien von Technologiefirmen stiegen. Der CSI 300 mit den 300 grössten Werten vom Festland lag im späten Handel nahezu unverändert. Der Hang-Seng-Index in Hongkong und der Nikkei-225-Index in Tokio stiegen um jeweils rund 1 Prozent nach guten Vorgaben von der Wall Street.

DAX              		10.188,13	0,56%
XDAX            		10.258,58	0,99%
EuroSTOXX 50		     3.207,60	1,01%
Stoxx50        		     3.049,79	1,01%

DJIA             		16.599,85	1,40%
S&P 500        		     1.978,09	1,28%
NASDAQ 100  		     4.360,28	1,20%

Nikkei 225              18.147,42   0,67% (7:00 Uhr)

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN: - Angesichts der anstehenden Leitzinsentscheidung in den USA dürfte die Handelsaktivität gering sein, schrieb Dirk Gojny von der National-Bank am Mittwochmorgen. Der Bund-Future sollte nach etwas leichterer Eröffnung zwischen 153,30 und 154,50 pendeln, so seine Erwartung.

Bund-Future   		153,87		-0,86%
T-Note-Future 		127,41		0,17%
T-Bond-Future		154,06		0,20%

DEVISEN: - EURO UNTER 1,13 DOLLAR - Der Euro hat sich bis zum Mittwochmorgen etwas von seinen Verlusten des Vortags erholt, stand aber weiterhin unter der Marke von 1,13 US-Dollar. Einen Tag vor der wegweisenden US-Leitzinsentscheidung kostete die Gemeinschaftswährung 1,1290 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs am Dienstagmittag noch auf 1,1320 (Montag: 1,1305) Dollar festgelegt. Der Dollar kostete damit 0,8834 (0,8846) Euro.

(Alle Kurse 7:20 Uhr)
Euro/USD       		1,1290		0,20%
USD/Yen             120,14		-0,23%
Euro/Yen       		135,63		-0,07%

ROHÖL - TEURER - Die Ölpreise sind am Mittwoch im frühen Handel leicht gestiegen. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im November 47,85 US-Dollar. Das waren zehn Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im Oktober stieg um 32 Cent auf 44,91 Dollar.

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PRESSESCHAU

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- Der Allfinanz-Vertrieb Deutsche Vermögensberatung (DVAG) will zukünftig 
Rechnungen für kleine und mittelgrosse Unternehmen und das Geldeintreiben 
übernehmen, Interview mit DVAG-Chef Andreas Pohl, HB, S. 26 
- 'Die Euro-Krise ist nicht nicht vorbei', Interview mit dem amerikanischen 
Wirtschaftsnobelpreisträger Joseph Stiglitz, HB, S. 8 
- Mittelstand dringt auf billigere Schiedsgerichte im Zuge des Transatlantischen
Freihandels- und Investitionsabkommen (TTIP) mit den USA, Interview mit
DIHK-Aussenwirtschaftschef Volker Treier, HB, S. 19 
- Die Frankfurter BHF-Bank droht im Übernahmekampf schwere Schäden 
davonzutragen, HB, S. 28 
- Nur noch 24 Prozent der Deutschen befürworten die Einführung einer Mautgebühr
für Pkw auf Autobahnen, Studie, FAZ, S. 1, 8 
- Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) will Höchstgeschwindigkeit für
automatisierte Fahrsysteme von 10 Kilometern in der Stunde auf 130 anheben, 
Interview, FAZ, S. 18 
- Porsche strebt bei Elektrofahrzeug eine Normreichweite von mindestens
500 Kilometern an, Interview mit Entwicklungschef Wolfgang Hatz, FAZ, S. 19 
- Eon hat Atom-Rückstellungen nach eigener Ansicht mit 16,6 Milliarden Euro 
richtig bilanziert, Interview mit Eon-Finanzchef Michael Sen, BöZ, S. 1 und 9 
- Bundesbankpräsident Jens Weidmann warnt vor Ende des Aufschwungs, Interview, 
SZ, S. 17 
- Der deutsche Flughafenbetreiber Fraport hat nach einer längeren Unterbrechung 
die Gespräche über den Betrieb von 14 griechischen Regionalflughäfen wieder 
aufgenommen, Interview mit Vorstandschef Stefan Schulte, Bild, S. 2 
- Ryanair-Chef schliesst Partnerschaft mit Air France-KLM nicht aus, Telegraaf 
- Burger King eröffnet 50 Restaurants in Spanien, Expansion

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DEUTSCHLAND: - LEICHTE GEWINNE - Vor dem mit Spannung erwarten Leitzinsentscheid
der US-Notenbank dürfte der Dax  mit leichten Gewinnen starten. Der Broker IG
taxierte den deutschen Leitindex am Donnerstag zwei Stunden vor Handelsbeginn
0,42 Prozent höher auf 10 270 Punkte. Auf Wochensicht liegt er gut 100 Punkte
vorne. Im Handelsverlauf könnte jedoch wieder zunehmend Zurückhaltung einkehren.
Denn die Ungewissheit vor einer Fed-Entscheidung war selten so gross wie
aktuell: Notenbankexperten sind gespalten, ob die Federal Reserve ihren Leitzins
erstmals seit Mitte 2006 anheben wird.

USA: - GEWINNE - An der Wall Street hat auch am Mittwoch die Hoffnung auf eine
Verschiebung der Zinswende in den USA überwogen. Einen Tag vor dem mit Spannung
erwarteten US-Leitzinsentscheid bauten die wichtigsten Aktienindizes ihre
Vortagesgewinne etwas aus. Inzwischen rechnet aktuell nur eine knappe Minderheit
von 54 der von der Nachrichtenagentur Bloomberg befragten 113 Fachleute mit der
Zinswende nach oben. Eine hauchdünne Mehrheit der Experten dagegen erwartet,
dass sich am Leitzins nichts ändert. Der US-Leitindex Dow Jones Industrial stieg
um 0,84 Prozent auf 16 739,95 Punkte.

ASIEN: - GEWINNE - An den asiatischen Börse herrschte am Donnerstag durchgehend
gute Stimmung. Auch in China stiegen die Kurse den zweiten Tag in Folge.
Spekuliert wurde über ein stärkeres Eingreifen des Staates am Markt. Der CSI 300
mit den 300 grössten Unternehmen vom Festland verbesserte sich im späten Handel
um 0,3 Prozent. Der Hang-Seng-Index  in Hongkong legte um ein knappes Prozent
zu, der Nikkei-225-Index  in Tokio stieg ein gutes Prozent. Dabei waren die
Umsätze in Japan dünn. Die Anleger warteten auch hier auf die Fed-Entscheidung.

DAX              10.227,21 0,38%
XDAX            10.264,21 0,05%
EuroSTOXX 50 3.251,79 1,38%
Stoxx50        3.100,17 1,65%

DJIA             16.739,95 0,84%
S&P 500        1.995,31 0,87%
NASDAQ 100  4.383,67 0,54%

Nikkei 225                 18.396,23      1,24% (6:55 Uhr)

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL
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RENTEN: - WENIG VERÄNDERT - Am Tag der Fed-Entscheidung dürfte der Bund-Future
wenig verändert starten und sich dann erst einmal zwischen 153,15 und 154,50
bewegen, schrieb Dirk Gojny von der National-Bank.

Bund-Future   153,72 -0,10%
T-Note-Future 127,27 0,11%
T-Bond-Future 153,44 -0,20%

DEVISEN: - EURO NAHE 1,13 DOLLAR - Der Euro  hat sich bis zum Donnerstagmorgen
kaum verändert. Zuletzt wurde die Gemeinschaftswährung bei 1,1297 US-Dollar
gehandelt und damit ähnlich wie im späten New Yorker Handel. Die Europäische
Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs gegen Mittwochmittag auf 1,1228
(Dienstag: 1,1320) US-Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8906 (0,8834)
Euro.

(Alle Kurse 7:15 Uhr)
Euro/USD       1,1297 -0,04%
USD/Yen             120,69 0,21%
Euro/Yen       136,35 0,15%

ROHÖL - WENIG VERÄNDERT - Die Ölpreise haben sich am Donnerstag vor der
Leitzinsentscheidung der US-Notenbank wenig verändert. Am Morgen kostete ein
Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im November 49,80
US-Dollar. Das waren fünf Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass der
US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im Oktober verharrte
bei 47,15 Dollar.

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PRESSESCHAU
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- Kabelkonzern Altice von Milliardär Patrick Drahi greift nach US-Kabelanbieter
Cablevision für 17,7 Milliarden Dollar inklusive Schulden, WSJ, Online
- General Motors (GM) soll wegen defekter Zündschlösser 900 Millionen Dollar
zahlen, WSJ, Online
- RWE hat für zum Verkauf stehende Wasserkraftwerke Dutzende Interessenten,
FAZ, S. 22
- Deutsche Industrie pocht im Streit um Derivateregeln auf Ausnahmen, HB,
S. 30 bis 31
- Taiwans Wirtschaftsminister kritisiert Intransparenz und Protektionismus in
China, Interview mit John Chen-Chung Deng, HB, S. 12
- Wirtschaftsweiser Lars Feld warnt vor Reformstau anlässlich der aktuell guten
konjunkturellen Lage, Gespräch, FAZ, S. 18
- Henderson-Fondsmanager Tim Stevenson sieht mögliche Zinsanhebung in den USA
gelassen, Interview, HB, S. 34 bis 35
- Deutscher Gewerkschaftsbund DGB fordert Betreuungsgeld für Flüchtlingskinder,
Gespräch mit DGB-Vize Elke Hannack, HB, S. 9
- IPO: Hapag-Lloyd will bis Mitte November an die Börse, Hamburger Abendblatt
- Nordrhein-Westfälische Landesregierung plant Stahlgipfel wegen EU-Plänen zu
Verschmutzungsrechten, WAZ
- SPD-Generalsekretärin Yasmin Fahimi kritisiert Bundesfinanzminister Wolfgang
Schäuble (CDU) wegen Einsparungen zur Finanzierung der Flüchtlingskrise, Spiegel
Online
- Chef des CDU-Wirtschaftsrats Werner Michael Bahlsen fordert befristete
Ausnahmen vom Mindestlohn für Flüchtlinge, Interview, S. 12
- Beteiligungsbranche enttäuscht über Pläne der Bundesregierung zur Förderung
von Wagniskapital, Interview mit Vorstand Ulrike Hinrichs vom Bundesverband
Deutscher Kapitalbeteiligungsgesellschaften, BöZ, S. 1/6
- Grosse Koalition will mit Änderung des Gesetzentwurfs zur Bankenabwicklung
Notenbankfähigkeit nachrangiger Bankschuldtitel erhalten, BöZ, S. 1/3
- Audi stützt chinesische Händler mit Liquiditätshilfen, Interview mit
Vorstandschef Rupert Stadler, BöZ, S. 10
- Bosch will weitere Startups übernehmen, Interview mit dem Chef der
Kfz-Erstausrüstung, Markus Heyn, BöZ, S. 11

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DEUTSCHLAND: - IM MINUS ERWARTET - Der deutsche Aktienmarkt wird am Freitag leicht im Minus erwartet. Die amerikanische Notenbank Fed hatte am Vorabend ihre Leitzinsen unverändert gelassen und spielt bei ihrer lang erwarteten Zinswende weiter auf Zeit. Der Broker IG taxierte den Dax am Freitag bei 10 204 Punkten um 0,25 Prozent unter Xetra-Schluss. Zudem steht der "Hexensabbat" an. "Mit der aufgeschoben Zinswende in den USA ist die Unsicherheit über die künftige Zinsentwicklung und den Weg der Wirtschaft weiter gestiegen", sagte Frank Schneider von Alpha Wertpapierhandel.

USA: - VERLUSTE - Die Wall Street hat die Verschiebung der US-Zinswende am Donnerstag leicht negativ aufgenommen. Nachdem die amerikanische Notenbank Fed den Leitzins in einer Spanne nahe der Nulllinie belassen und ein geringeres Tempo für Zinserhöhungen im kommenden Jahr angekündigt hatten, ging der davor kaum bewegte Dow Jones Industrial auf Berg- und Talfahrt. Zum Schluss stand der Leitindex 0,39 Prozent im Minus bei 16 674,74 Punkten.

ASIEN: - JAPAN IM MINUS - Nachdem die US-Notenbank die Zinswende verschoben hat, ging es im japanischen Aktienmarkt am Freitag bergab. Der Nikkei-225-Index fiel im späten Handel um anderthalb Prozent. Vor allem Aktien von Finanzkonzernen und exportorientierten Unternehmen gaben nach. Dagegen ging es an anderen asiatischen Märkten aufwärts. Der Hang-Seng-Index in Hongkong und die gebeutelten Festland-Börsen in China legten um ein halbes Prozent zu.

DAX              		10.229,58	0,02%
XDAX                	10.187,85	-0,74%
EuroSTOXX 50		     3.255,79	0,12%
Stoxx50        		     3.085,60	-0,47%

DJIA             		16.674,74	-0,39%
S&P 500        		     1.990,20	-0,26%
NASDAQ 100  		     4.384,96	0,03%

Nikkei 225              18.180,00   -1,37% (6:55 Uhr)

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN: - STÄRKER - Nach einer stärkeren Eröffnung dürfte der Bund-Future zwischen 154,15 und 155,40 pendeln, schrieb Dirk Gojny von der Essener National-Bank.

Bund-Future   		154,66		0,61%
T-Note-Future 		128,19		0,06%
T-Bond-Future		155,31		0,22%

DEVISEN: - EURO ÜBER 1,14 DOLLAR - Der Euro hat seine Gewinne vom Vorabend halten können und kostete zuletzt 1,1405 US-Dollar. Die Gemeinschaftswährung profitierte von der verschobenen Zinswende in den USA: Nachdem die US-Notenbank Fed den Leitzins in einer Spanne nahe der Nulllinie belassen und ein geringeres Tempo für Zinserhöhungen im kommenden Jahr angekündigt hatte, hatte die Gemeinschaftswährung angezogen und die Marke von 1,14 US-Dollar übersprungen. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Donnerstagmittag auf 1,1312 (Mittwoch: 1,1228) Dollar festgelegt. Der Dollar kostete damit 0,8840 (0,8906) Euro.

(Alle Kurse 7:15 Uhr)
Euro/USD       		1,1405		-0,22%
USD/Yen            	119,76		-0,15%
Euro/Yen       		136,62		-0,44%

ROHÖL - KAUM BEWEGT - Die Ölpreise haben am Freitag kaum auf die verschobene Zinswende in den USA reagiert. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im November 49,14 US-Dollar. Das waren sechs Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im Oktober gab um 13 Cent auf 46,77 Dollar nach.

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PRESSESCHAU

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- US-Generikahersteller Sigmapharm will in den USA Nachahmermedikament für 
Bayers Blutgerinnungshemmer und Kassenschlager Xarelto vertreiben - auch 
Boehringer mit Pradaxa betroffen, FAZ, S. 22 
- RWE-Aufsichtsratschef Manfred Schneider hält trotz Kritik kommunaler Aktionäre
an Ex-SAP-Finanzchef Werner Brandt als Nachfolgekandidat fest, HB, S. 17 
- RWE-Kraftwerkschef Matthias Hartung soll im Vorstand zuständiger Manager für 
die Stromerzeugung werden, HB, S. 17 
- Für Ryanair-Chef Michael O'Leary ist der Flughafen Frankfurt als Flugziel 
nicht mehr tabu, Gespräch, FAZ, S. 22 
- Chef des Kieler Instituts für Weltwirtschaft IfW, Dennis Snower, nach 
ausgebliebener Zinserhöhung der US-Notenbank Fed: 'Niedrigzinsen können kein 
Dauerzustand sein', Interview, HB, S. 29 
- Griechischer Oppositionsführer Evangelos Meimarakis (konservative Partei Nea 
Dimokratia) sieht vor den Wahlen am Sonntag die Gefahr eines Grexits 'nicht 
gebannt', Gespräch, FAZ, S. 17 
- EU-Kommission will Kapitalmarktunion nur auf einigen Feldern vorantreiben, 
FAZ, S. 17
- BMW will trotz China-Schwäche an Renditeziel von 8 bis 10 Prozent festhalten, 
Interview mit Finanzchef Friedrich Eichiner, BöZ, S. 1 und 11 
- Deutsche Unicredit-Tochter Hypo-Vereinsbank läutet neue Sparrunde ein: Weitere
 1500 Jobs sollen diesmal in der Verwaltung wegfallen, SZ, S. 17 
- Mazda will in Deutschland bis Jahresende 60 000 Autos verkaufen, im kommenden 
Jahr dann 65 000, Gespräch mit Mazda-Chef Masamichi Kogai, Welt, S. 11 
- Finanzaufsicht Bafin ermittelt nach Achterbahnfahrt der RWE-Aktie wegen des 
Verdachts auf Insiderhandel und Marktmanipulation, Rheinische Post 
- Lufthansa bietet mit Deutscher Telekom WLAN auf europäischen Flügen an, 
Rheinische Post 
- Zu den Käufern der Rüstungsfirma ESG gehören unter anderem deutsche 
Adelsfamilien und Mitglieder der Industriellenfamilie Oetker, Welt, S. 11 
- Handel dringt auf Klarstellung von Mindestlohn-Regeln, Gespräch mit Stefan 
Genth, Hauptgeschäftsführer des Handelsverbands Deutschland HDE, Neue 
Osnabrücker Zeitung 
- Chemie-Gewerkschaft fordert Drei-Tage-Woche für Ältere, Gespräch mit Chef der 
Chemie-Gewerkschaft IG BCE, Michael Vassiliadis, Rheinische Post 

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besser spät als nie Wink

DEUTSCHLAND: - TENDENZ - Am Montag dürfte der Dax zunächst an seine schwachen Ausklang der Vorwoche anknüpfen. Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex zwei Stunden vor Handelsbeginn 0,47 Prozent tiefer auf 9870 Punkte. In der Vorwoche hatte er gut 2 Prozent verloren. Vor allem drohende Milliardenstrafen für Volkswagen dürfte den Anlegern schwer aufs Gemüt schlagen, sagte ein Händler. Im Fokus steht zudem ein Wechsel im Dax: Der Immobilienkonzern Vonovia feiert sein Debüt und ersetzt die Aktien von Lanxess .

USA: - UNTER DRUCK - Konjunktursorgen nach der verschobenen US-Zinswende haben die Wall Street am Freitag heftig unter Druck gesetzt. Der Dow Jones Industrial war schon am Donnerstag nach der Beibehaltung des rekordniedrigen US-Leitzinses moderat ins Minus gerutscht. Nun ging es weiter bergab - in der letzten Handelsstunde beschleunigte der New Yorker Leitindex seine Talfahrt noch und schloss 1,74 Prozent im Minus bei 16 384,79 Punkten. Die Gewinne von Dienstag und Mittwoch sind dahin - auf Wochensicht gab das Börsenbarometer um 0,29 Prozent nach.

ASIEN: - TIEFROT - Sorgen um den Zustand der Weltwirtschaft haben am Montag nach der Wall Street auch die meisten asiatischen Börsen tief in die Verlustzone gezogen. Der Hang-Seng-Index in Hongkong fiel um anderthalb Prozent, der ASX 200 in Sydney gab um zweieinhalb Prozent nach. Stabil zeigten sich dagegen die chinesischen Festland-Börsen. An der Börse in Tokio wird wegen eines Feiertags nicht gehandelt.

DAX              		9.916,16		-3,06%
XDAX            		9.930,48		-2,53%
EuroSTOXX 50		    3.157,30		-3,03%
Stoxx50        		    3.022,88		-2,03%

DJIA             	   16.384,58	    -1,74%
S&P 500        		    1.958,03		-1,62%
NASDAQ 100  		    4.323,86		-1,39%

Nikkei 225                 Kein Handel wegen Feiertag

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN: - BEHAUPTET - Der Bund-Future dürfte gute behauptet in die neue Woche starten und sich dann zwischen 154,70 und 156,60 bewegen, schrieb Dirk Gojny von der National-Bank.

Bund-Future   		155,41		0,48%
T-Note-Future 		128,56		0,35%
T-Bond-Future		157,03		-0,04%

DEVISEN: - EURO BEI KNAPP 1,13 DOLLAR - Der Euro hat bis zum Montagmorgen weitere Gewinne eingebüsst, die er nach der verschobenen US-Zinswende hatte ansammeln können. Die Gemeinschaftswährung kostete zuletzt 1,1309 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Freitag noch auf 1,1419 (Donnerstag: 1,1312) Dollar festgesetzt.

(Alle Kurse 7:15 Uhr)
Euro/USD       		        1,1309		 0,12%
USD/Yen             		119,90		-0,18%
Euro/Yen       		        135,60		-0,02%

ROHÖL - TEURER - Die Ölpreise haben sich am Montag etwas von ihren deutlichen Verlusten vom Wochenausklang erholt. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im November 47,85 US-Dollar. Das waren 38 Cent mehr als am Freitag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im Oktober stieg um 43 Cent auf 45,11 Dollar.

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PRESSESCHAU

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- Familienunternehmen reagieren mit Notfallplänen auf Erbschaftssteuerreform und
  wollen Firmenübergänge nun bis Weihnachten regeln, HB, S. 1 
- WDH/Überprüfung von Griechenlands Hilfsprogramm verzögert sich, HB, S. 8 
- Nationale Plattform Elektromobilität erkennt Aufbruchstimmung bei vernetzten 
  Fahrzeugen, Interview mit Plattform-Leiter Henning Kagermann, HB, S. 18 
- Bayer-Chef setzt auf Forschung und will Konzern schneller machen, Interview 
  mit Marijn Dekkers, HB, S. 20 
- Unzufriedenheit der Mitarbeiter bei der Deutschen Bank wächst, HB, S. 28 
- BDI-Chef Martin Grillo kritisiert Wirtschaftssystem in Brasilien als zu 
  kompliziert, intransparent und teuer, FAZ, S. 19 
- Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig (SPD) schmiedet Allianz mit 
  Arbeitgebern und Gewerkschaften für staatlich geförderte 32-Stunden-Woche für 
  Eltern, FAZ, S. 19 
- Gutachten warnt vor Telekom-Monopol bei Breitbandausbau, FAZ, S. 23 
- Ex-Bundeswirtschaftsminister Werner Müller gibt Hoffnung auf 
  RWE-Aufsichtsratsvorsitz noch nicht ganz auf, FAZ, S. 24 
- Steuerrechtler Roman Seer schlägt Versicherung für Erbschaftssteuer vor, 
  FAZ, S. 19 
- WDH: Bosch schafft individuelles Boni-System ab, FAS 
- Grossbritannien offen für Atomkraftwerk chinesischer Bauart, FT, S. 1 
- CK Hutchison will O2 wieder an die Börse bringen, FT, S. 17 
- EU will US-Internetfirmen nicht diskriminieren, Interview mit EU-Kommissar 
  Günther Oettinger, WSJ, B1 
- Netzbetreiber Tennet warnt vor neuen Verzögerungen beim Stromtrassenbau, 
  Interview mit Deutschland-Chef Lex Hartmann, SZ, S. 19 
- 'Wir sind nur Verkäufer und schleppen keine Entwicklungsabteilung als Ballast
  mit uns herum', Interview mit Freenet-Chef Christoph Vilanek, SZ, S. 18 
- Die Wiedervereinigung ist gelungen, aber Ostdeutschland hinkt wirtschaftlich  
  noch immer hinterher, Welt, S. 1 
- Bundesbank-Vorstand Andreas Dombret empfiehlt deutschen Banken andere 
  Geschäftsmodelle, Filialschliessungen und Fusionen, Interview, Welt, S. 10 
- WDH: EU will Infrastruktur-Investitionen von Versicherern vereinfachen, 
  Welt, S. 10 
- Maut für kleinere Lkws bringt zusätzlich 300 Millionen Euro jährlich, 
  Welt, S. 11 
- Bayerns Ex-Ministerpräsident Edmund Stoiber (CSU) fordert Ende der 
  Russland-Sanktionen, Bild, S. 2 
- CSU-Landesgruppenchefin Gerda Hasselfeldt fordert Einhaltung von 
  Vereinbarungen und droht Athen mit Verweigerung von Krediten, 
  Funke Mediengruppe 
- FDP-Präsidiumsmitglied Alexander Graf Lambsdorff warnt vor Tempoverlust bei 
  der Umsetzung des Hilfsprogramms durch Regierungsbildung in Griechenland, 
  Funke Mediengruppe 
- Uber bietet Taxiunternehmen in Deutschland Kooperationen an, 
  Funke Mediengruppe 
- Autoexperte Ferdinand Dudenhöffer rechnet mit personellen Konsequenzen bei 
  Volkswagen wegen manipulierten Abgastests, WAZ 
- WDH: Automobilverband VDA sieht Flüchtlinge als grosse Chance für Industrie, 
  Automobilwoche 
- WDH/McDonald's-Deutschland-Chef Holger Beeck: Haben zu langsam auf Trends 
  reagiert, Welt, (Samstag) 
- WDH: Kaufhof will eventuell neue Jobs schaffen, Interview mit dem 
  Vorsitzenden der Geschäftsführung, Olivier Van den Bossche, 
  Kölner Stadt-aneziger, (Samstag) 
- WDH: Fleischkonzerne wollen künftig auf Sozialdumping verzichten, SZ (Samstag)
- WDH: Ländern gehen Schäubles Erbschaftsteuerpläne zu weit, Stuttgarter Zeitung
 (Samstag)

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DEUTSCHLAND: - LEICHTE GEWINNE - Dank freundlicher Vorgaben dürfte der Dax am Dienstag an den letztlich positiven Wochenstart anknüpfen. Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex zwei Stunden vor Handelsbeginn 0,21 Prozent höher auf 9969 Punkte. Tags zuvor hatte der Dax sogar den Kurseinbruch der Volkswagen-Vorzugsaktie um über 18 Prozent abgeschüttelt und letztlich noch im Plus geschlossen. Laut Marktanalyst Michael Hewson vom Broker CMC Markets dominiert aber weiter die Vorsicht, nachdem die US-Notenbank in der Vorwoche keine Klarheit in die geldpolitische Richtung gebracht hatte.

USA: - GEWINNE - Die New Yorker Aktienmärkte sind am Montag mit Kursgewinnen in die neue Woche gestartet. Experten sprachen von einer Gegenreaktion auf die jüngsten Kursverluste an den US-Börsen. Sie waren aus Unsicherheit wegen der verschobenen Zinswende in den Vereinigten Staaten unter Druck geraten. Nun habe sich aber dank Kommentaren von Notenbankern wieder ein optimistischerer Blick auf die heimische Wirtschaft durchgesetzt, sagten Händler. Kursverluste bei Pharmawerten begrenzten die Gewinne aber. Der Leitindex Dow Jones Industrial ging am Montag 0,77 Prozent höher bei 16 510,19 Punkten aus dem Handel.

ASIEN: - IM GRÜNEN BEREICH - An den asiatischen Börsen ging es am Dienstag aufwärts. Chinas Festland-Börsen erlebten den dritten Tag in Folge mit Gewinnen. Beobachter begründeten dies unter anderem mit dem USA-Besuch von Staatspräsident Xi Jinping. Die chinesische Regierung hofft, zahlreiche Abkommen mit den Amerikanern abschliessen zu können - etwa im Bereich Handel und Infrastruktur. Der CSI 300 mit den 300 wichtigsten Werten stieg im späten Handel um ein knappes Prozent; der Hang-Seng-Index legt vergleichbar stark zu. Im Nikkei-225-Index in Tokio wurde wegen eines Feiertags erneut nicht gehandelt.

DAX              	9.948,51		0,33%
XDAX            	9.975,64		0,45%
EuroSTOXX 50		3.184,72		0,87%
Stoxx50        		3.058,36		1,17%

DJIA             	16.510,19	    0,77%
S&P 500        		1.966,97		0,46%
NASDAQ 100  		4.336,13		0,28%

Nikkei 225          Kein Handel wegen Feiertag

---------- ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN: - AUFWÄRTSTREND - Die Experten der Helaba erwarteten den Bund-Future am Dienstag in einer Spanne von 154,00 bis 155,50. Der Aufwärtstrend sei weiterhin bestimmend.

Bund-Future   		154,92		-0,32%
T-Note-Future 		128,03		-0,41%
T-Bond-Future		155,81		-0,82%

DEVISEN: - EURO KNAPP UNTER 1,12 DOLLAR - Der Euro hat am Dienstagmorgen seine Verluste vom Vortag nicht aufholen können. Im New Yorker Handel war der Eurokurs wieder unter die Marke von 1,12 US-Dollar gerutscht. Zuletzt lag er bei 1,1190 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs gegen Montagmittag noch auf 1,1250 (Freitag: 1,1419) Dollar festgesetzt; der Dollar kostete damit 0,8889 (0,8757) Euro.

(Alle Kurse 7:25 Uhr)
Euro/USD       		1,1190		0,10%
USD/Yen             120,49		-0,10%
Euro/Yen       		134,90		-0,05%

ROHÖL - BILLIGER - Die Ölpreise haben am Dienstag einen Teil ihrer Gewinne vom Wochenbeginn abgegeben. Starke Impulse blieben zunächst aus. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im November 48,42 US-Dollar. Das waren 50 Cent weniger als am Montag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im Oktober fiel um 67 Cent auf 46,01 Dollar.

---------- UMSTUFUNGEN VON AKTIEN

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- HÄNDLER: LAMPE HEBT BMW AUF 'ALPHA LIST' - HÄNDLER: LAMPE HEBT FMC AUF 'ALPHA LIST' - HÄNDLER: LAMPE STREICHT HENKEL VON 'ALPHA LIST' - HÄNDLER: LAMPE STREICHT RHÖN-KLINIKUM VON 'ALPHA LIST'

- GOLDMAN SENKT ZIEL FÜR HSBC AUF 670 (690) PENCE - 'NEUTRAL' - SOCGEN HEBT TOTAL AUF 'BUY' ('HOLD') - ZIEL 46 (48) EUR

---------- PRESSESCHAU

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- Doppelte Beitragspflicht für Betriebsrenten soll abgeschafft werden, HB, S. 8 - McKinsey-Deutschland-Chef Cornelius Baur fordert Unternehmen zu radikalem Wandel wegen Digitalisierung auf, Interview, HB, S. 20 - EU-Entwurf: Für kleine Börsengänge keine Prospektpflicht mehr, HB, S. 29 - Frankreich und Italien sind grösste Wachstumsmärkte für Fernbusbetreiber Flixbus, FAZ, S. 19 - WDH: Apple setzt Jahr 2019 als Zielmarke für Elektroauto, WSJ, B1 - First Data will bei Börsengang drei Milliarden Dollar erlösen, WSJ online

- DIW-Chef Marcel Fratzscher befürchtet wegen VW-Skandal massive Folgewirkungen für die deutsche Wirtschaft, Interview, Bild, S. 2 - WDH/Abgas-Skandal: Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) lässt VW-Dieselfahrzeuge überprüfen - VW-Chef Martin Winterkorn versichert Kooperation, Bild, S. 2 - WDH: Grossanleger prüfen Schadenersatzansprüche gegen VW, Stuttgarter Nachrichten - Bundesregierung beklagt in internem Schreiben an EU-Kommission "viel zu hohen" Stickoxidausstoss von neuen Diesel-Pkw, Funke Mediengruppe - WDH: NRW will rund 900 Millionen Euro zusätzlich ausgeben, Rheinische Post - Stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Eva Högl: Keine Einigung über Taschengeld-Kürzung für Flüchtlinge, Welt, S. 4

(WDH: Diese Meldung wurde bereits am Vorabend erstmals publiziert und ist als Service wiederholt worden.)

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---------- TAGESVORSCHAU / KONJUNKTURPROGNOSEN

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TERMINE MIT ZEITANGABE

08:00 D:   Reallöhne Q2/15

10:30 E:   Geldmarktpapiere
           Laufzeit: 3 und 9 Monate

12:30 EU:  ESM Geldmarktpapiere
           Laufzeit: 6 Monate
           Volumen: 2,5 Mrd EUR

14:00 HU:  Zentralbank Zinsentscheid

15:00 USA: FHFA-Index 07/15

16:00 EU:  Verbrauchervertrauen 09/15 (vorab)

TERMINE OHNE GENAUE ZEITANGABE


      GB:  Carnival Q3-Zahlen


      I:   Mediobanca Jahreszahlen

SONSTIGE TERMINE

09:00 D:   Fortsetzung im Prozess gegen Jürgen Fitschen, Co-Chef der Deutschen
           Bank, und weitere Ex-Manager wegen versuchten Betrugs im
           Kirch-Verfahren, München

09:30 F:   Chefin der EZB-Bankenaufsicht Nouy spricht auf der ECIIA Conference
           "Audit in the spotlight" organisiert von Institut Français de
           l'Audit et du Contrôle interne in Paris

10:00 D:   Pk Bundesverband Deutsche Startups e.V. mit Präsentation des
           Deutschen Startup Monitors (DSM) 2015, Berlin

10:00 D:   Pk Immobilienverband IVD zu Wohnpreisspiegel 2015, Frankfurt

12:30 D:   Pk zum Auftakt des 64. Deutschen Luft- und Raumfahrtkongresses (bis
           24.09.), Rostock

18:00 B:   Bundesfinanzminister Schäuble stellt sich im Europaparlament Fragen
           des Sonderausschusses zur Luxleaks-Affäre
           Erwartet werden zudem die Finanzministern Italiens, Frankreichs und
           Spaniens, Brüssel


      LU:  Informelles Treffen der EU-Energieminister (bis 23.09.)

HINWEIS


      J:   Feiertag, Börse geschlossen

KONJUNKTURPROGNOSEN FÜR DIE EUROZONE UND DIE USA

                                                   Prognose       Vorwert

Eurozone

16.00 Uhr

Eurozone

Verbrauchervertrauen, September

(in Pkt.)                                           -7,0              -6,9

USA

15.00 Uhr

FHFA Hauspreisindex, Juli                           +0,4             +0,2

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DEUTSCHLAND: - UNTER DRUCK - Der Dax dürfte im Sog von Konjunktursorgen und schwachen Vorgaben aus Übersee seine Talfahrt am Mittwoch fortsetzen. Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex am Morgen 0,95 Prozent tiefer auf 9480 Punkte. Das Jahrestief bei 9338 Punkten vom August-Crash rückt damit wieder näher. Im Handelsverlauf richten sich die Blicke auf Daten zur Einkaufsmanagerstimmung in der Eurozone. Zudem bleibt der Abgas-Skandal bei Volkswagen (VW) im Fokus.

USA: - SCHWACH - An der Wall Street sind am Dienstag die Gewinne vom Wochenauftakt komplett abgeschmolzen. Die Stimmung der Anleger sei momentan wegen der globalen Wachstumssorgen nicht gut, sagte Marktanalyst Craig Erlam vom Devisenhändler Oanda. Erlam zufolge hat unter anderem die Unsicherheit wegen der vorerst verschobenen Leitzinsanhebung durch die US-Notenbank (Fed) die Kauflaune belastet. Der Dow Jones Industrial beendete den Handel mit einem Abschlag von 1,09 Prozent auf 16 330,47 Punkte.

ASIEN: - VERLUSTE - Neuerlich schlechte Konjunkturdaten aus China haben am Mittwoch auf die Stimmung an den asiatischen Börsen gedrückt. Der Einkaufsmanagerindex der verarbeitenden Industrie (PMI), der die Stimmung in den Chefetagen von produzierenden Unternehmen misst, fiel auf den tiefsten Stand seit März 2009. Der CSI 300 mit den 300 wichtigsten Werten vom Festland fiel im späten Handel um mehr als zwei Prozent. Der Hang Seng in Hongkong verlor sogar drei Prozent. Im Nikkei-225-Index in Tokio wurde wegen eines Feiertags erneut nicht gehandelt.

DAX              		9.570,66		-3,80%
XDAX            		9.628,68		-3,48%
EuroSTOXX 50		    3.076,05		-3,41%
Stoxx50        		    2.961,08		-3,18%

DJIA             	   16.330,47	    -1,09%
S&P 500        		    1.942,74		-1,23%
NASDAQ 100  		    4.274,10		-1,43%

Nikkei 225               Kein Handel wegen Feiertag

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN: - BEHAUPTET - Aufgrund der immer noch hohen Schwankungsanfälligkeit auf den Märkten für "risky assets" dürfte der Bund Future gut unterstützt sein, heisst es in einem Kommentar von National-Bank-Volkswirt Dirk Gojny vom Mittwochmorgen. Dementsprechend sei eine behauptete Eröffnung zu erwarten. Im Tagesverlauf sollte sich der Bund-Future zwischen 155,30 und 156,60 Punkten bewegen.

Bund-Future   		156,00		 0,70%
T-Note-Future 		128,03		-0,41%
T-Bond-Future		155,81		-0,82%

DEVISEN: - EURO ÜBER 1,11 DOLLAR - Der Kurs des Euro hat sich bis zum Mittwochmorgen kaum verändert. Mit zuletzt 1,1133 US-Dollar stand die Gemeinschaftswährung nahezu unverändert im Vergleich zum Vorabend. Spekulationen über eine weitere Lockerung der Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) hatten die Gemeinschaftswährung belastet. Die EZB hatte den Referenzkurs am Dienstagmittag noch auf 1,1155 (Montag: 1,1250) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,8965 (0,8889) Euro.

(Alle Kurse 7:05 Uhr)
Euro/USD       		1,1133		 0,10%
USD/Yen             119,75		-0,35%
Euro/Yen       		133,31		-0,24%

ROHÖL - BILLIGER - Die Ölpreise haben am Mittwoch auf abermals schwache Konjunkturdaten aus China mit Verlusten reagiert. Nach einer zunächst festen Tendenz im asiatischen Handel wurden die Gewinne nach Bekanntwerden der Zahlen abgegeben. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im November 48,76 US-Dollar. Das waren 32 Cent weniger als am Dienstag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im Oktober fiel um 23 Cent auf 46,13 Dollar.

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PRESSESCHAU

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- Stellenabbau bei Siemens in Deutschland wird weniger stark ausfallen als gedacht, HB, S. 19

- Axel Springer will Business Insider für rund 500 Mio US-Dollar kaufen, WSJ, B1

- Finnischer Ministerpräsident Juha Sipilä: "Unser Defizit liegt derzeit höher als das von Griechenland", Interview, FAZ, S. 2

- VW-Aufsichtsratspräsidium hat sich zu Zukunft von Vorstandschef Martin Winterkorn noch nicht festgelegt, Welt, S. 1

- Bafin prüft mögliche Unregelmässigkeiten beim Handel von VW-Aktien im Zusammenhang mit Abgasskandal, Welt, S. 10

- Versicherer Zurich streicht in Deutschland jede zehnte Stelle - bis zu 500 Jobs auf der Kippe, Interview mit Deutschland-Chef Ralph Brand, SZ, S. 21

- Autoexperte Dudenhöffer rechnet bei VW mit riesiger

Rückrufaktion, Rheinische Post

- BMW muss über 55 000 Autos in Südkorea zurückrufen, Yonhap

- WDH/VW-Dieselskandal: BW-Verkehrsminister Winfried Hermann plant eigene Messungen, Stuttgarter Zeitung

- WDH/Grüne: Bundesregierung weiss schon länger um Abgas-Manipulation, Welt, S. 9

(WDH: Diese Meldung wurde bereits am Vorabend erstmals publiziert und ist als Service wiederholt worden.)

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DEUTSCHLAND: - LEICHT IM MINUS - Der Dax wird am Donnerstag vor der Veröffentlichung des Ifo-Geschäftsklimas mit moderaten Verlusten erwartet. Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex am Morgen 0,29 Prozent tiefer auf 9585 Punkte. VW steht angesichts der Folgen des Abgas-Skandals weiter im Blick der Anleger. Die Verluste der letzten knapp zwei Wochen signalisieren nach Ansicht des Chartexperten Franz-Georg Wenner vom Börsenstatistik-Magazin Index-Radar mangelndes Vertrauen der Anleger.

USA: - MODERAT IM MINUS - Die New Yorker Aktienbörsen haben am Mittwoch leichte Kursverluste verzeichnet. Ein erneuter Rückschlag bei den Rohölpreisen habe die Stimmung am Gesamtmarkt gedämpft und die Indizes über die schwachen Öltitel belastet, sagten Händler. Aber auch Industriewerte standen unter Druck und stoppten den Erholungsversuch des Dow-Jones-Industrial-Index aus dem frühen Geschäft. Insgesamt fehlten den Märkten laut Händlern aber klare Impulse. Der Dow-Jones-Leitindex ging 0,31 Prozent tiefer bei 16 279,89 Punkten aus dem Handel. Das weltweit wichtigste Aktienbarometer nahm damit seinen kurzfristigen Abwärtstrend wieder auf und schloss so tief wie seit anderthalb Wochen nicht mehr.

ASIEN: UNEINHEITLICH - Sorgen um die weitere Entwicklung der chinesischen Volkswirtschaft haben auch am Donnerstag auf der Stimmung an einer Reihe von asiatischen Börsen gelastet. Der CSI 300 mit den 300 wichtigsten Werten vom Festland stieg zwar im späten Handel um 0,20 Prozent. Der Hang Seng in Hongkong hingegen verlor knapp ein Prozent und der Tokioter Nikkei-225-Index lag mit mehr als zwei Prozent im Minus.

DAX              		9.612,62		0,44%
XDAX            		9.609,55		-0,20%
EuroSTOXX 50		    3.079,99		0,13%
Stoxx50        		    2.964,71		0,12%

DJIA             	   16.279,89	    -0,31%
S&P 500        		    1.938,76		-0,20%
NASDAQ 100  		    4.273,53		-0,01%

Nikkei 225             17.682,05        -2,15% (7:27 Uhr)

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN: - KAUM VERÄNDERT - Die Konjunkturdaten dürften allesamt einigermassen robust ausfallen, heisst es in einem Kommentar von National-Bank-Volkswirt Dirk Gojny vom Donnerstagmorgen. "Von Fed und EZB wird es nichts Neues geben". Dementsprechend sei nach einer kaum veränderten Eröffnung eine Tag ohne klare Richtung zu erwarten. Im Tagesverlauf sollte sich der Bund-Future zwischen 155,30 und 156,60 Punkten bewegen.

Bund-Future   		155,97		-0,02%
T-Note-Future 		128,03		-0,41%
T-Bond-Future		155,81		-0,82%

DEVISEN: - KAUM VERÄNDERT - Der Eurokurs hat am Donnerstagmorgen weiter knapp unter der Marke von 1,12 Dollar notiert. Mit zuletzt 1,1190 Dollar stand die Gemeinschaftswährung nahezu unverändert im Vergleich zum Vorabend. Am Mittwoch hatte Mario Draghi, Präsident der Europäischen Zentralbank, zwar einmal mehr seine grundsätzliche Bereitschaft zu weiteren geldpolitischen Lockerungen betont, konkrete Hinweise gab er aber nicht. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Mittwochmittag 1,1150 (Dienstag: 1,1155) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete 0,8969 (0,8965) Euro.

(Alle Kurse 7:00 Uhr)
Euro/USD       		1,1190		0,04%
USD/Yen             120,02		-0,21%
Euro/Yen       	    134,30		-0,17%

ROHÖL - LEICHT IM PLUS - Die Ölpreise sind am Donnerstag leicht gestiegen. Am Markt war von einer moderaten Gegenbewegung auf die deutlichen Verluste vom Vortag die Rede. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im November 47,96 US-Dollar. Das waren 21 Cent mehr als am Mittwoch. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 30 Cent auf 44,78 Dollar.

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PRESSESCHAU

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- VW-Aufsichtsrat verschiebt Entscheidung über Konzernumbau, HB 
- VW-Aufsichtsrat hatte Martin Winterkorn das Vertrauen entzogen, HB, S. 1, 11 
- Grosse Finanzinstitute profitieren bei deutscher Bankenabgabe, HB, S. 19 
- Wintershall-Chef Mario Mehren verteidigt Gazprom als zuverlässigen Partner, 
Interview, FAZ, S. 21 
- K+S-Aktionäre verlieren wegen abgelehnter Potash-Offerte Geduld mit dem 
Management, WSJ, B2 
- Probleme bei griechischem Förderfonds - Bundesregierung verlängert Fristen, 
HB, S. 16 
- Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte warnt vor dramatischem 
Engpass bei Krebsmedikamenten, Interview mit Präsident Karl Broich, HB, S. 26 
- S&K-Verteidiger attackieren die Staatsanwaltschaft, HB, S. 30 
- VW-Affäre: Bereits fast 40 Sammelklagen in den USA und Kanada, NDR, SZ, S. 1 
- Autoexperte Ferdinand Dudenhöffer: Rücktritt von VW-Chef Martin Winterkorn ist
gut für Deutschland 
- RWE-Chef Peter Terium erwartet keine milliardenschwere Aufstockung der 
Atomrückstellungen, Interview, BöZ, S. 9 
- Deutsche Börse soll 2016 in eine Europäische Aktiengesellschaft umgewandelt 
werden, BöZ, S. 1 
- Umfrage: 80 Prozent der Manager fordern Lockerung der Arbeitsregeln für 
Flüchtlinge, SZ, S. 17 
- Deutsche-Post-Chef Frank Appel: Flüchtlingshilfe ist Investition in die 
Zukunft des Wirtschaftsstandortes Deutschland, SZ, S. 17 
- Lidl Deutschland zieht von Neckarsulm nach Bad Wimpfen, Heilbronner Stimme

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DEUTSCHLAND: - FREUNDLICHER - Der Dax wird am Ende einer turbulenten Woche mit Gewinnen erwartet. Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex am Freitagmorgen 1,46 Prozent höher auf 9565 Punkte, nachdem das Börsenbarometer tags zuvor belastet von schwachen Autowerten wieder den Rückwärtsgang eingelegt hatte. Die Autoaktien bleiben auch am Freitag angesichts der Auswirkungen des Abgas-Skandals bei Volkswagen (VW) im Fokus. Rückenwind kommt von der Wall Street. Dort stieg der Future auf den US-Leitindex Dow Jones Industrial seit dem Xetra-Schluss am Vortag um mehr als 1 Prozent.

USA: - VERLUSTE - Die New Yorker Börsen sind am Donnerstag mit moderaten Kursverlusten aus dem Handel gegangen. Die Unsicherheit aus Europa habe belastet, sagten Händler. Anleger fürchteten eine Ausweitung des Abgas-Skandals beim deutschen Autobauer Volkswagen auf andere Unternehmen. Zudem bleibe der geldpolitische Kurs in den USA unsicher. Vor einer Rede von Fed-Chefin Janet Yellen nach Börsenschluss hätten viele Anleger vorsichtig agiert. Der Dow-Jones-Industrial-Index ging 0,48 Prozent tiefer bei 16 201,32 Punkten aus dem Handel.

ASIEN: - CHINA RUNTER, JAPAN RAUF - Die asiatischen Börsen konnten sich am Freitag auf keine gemeinsame Richtung einigen. Während es der Nikkei-225-Index in Tokio im späten Handel ins Plus schaffte, standen der Hang-Seng-Index in Hongkong und die chinesischen Festlandbörsen im Minus. In China grassierte erneut die Sorge vor einer weiteren Abschwächung des Wirtschaftswachstums.

DAX              		9.427,64		-1,92%
XDAX            		9.533,78		-0,79%
EuroSTOXX 50		    3.019,34		-1,97%
Stoxx50        		    2.905,70		-1,99%

DJIA             		16.201,32	    -0,48%
S&P 500        		    1.932,24		-0,34%
NASDAQ 100  		    4.261,11		-0,29%

Nikkei 225             17.756,36         1,05% (6:45 Uhr)

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN: - LEICHTE VERLUSTE - Die Bund Future dürfte den Tag mit leichten Verlusten beginnen, schrieb Dirk Gojny von der National-Bank am Freitag. Im weiteren Tagesverlauf dürfte er dann wegen einiger Gewinnmitnahmen weiter abbröckeln. Insgesamt werde sich der Bund-Future wohl zwischen 155 und 156,50 bewegen, schätzte Gojny. Die Experten der Helaba erwarten den Bund-Future zwischen 155,00 und 157,00.

Bund-Future   		155,84		-0,08%
T-Note-Future 		128,03		-0,41%
T-Bond-Future		155,81		-0,82%

DEVISEN: - EURO UNTER 1,12 DOLLAR - Der Eurokurs ist bis zum Freitagmorgen weiter abgerutscht. Nachdem die Gemeinschaftswährung im New Yorker Handel in Richtung 1,13 US-Dollar geklettert war, fiel sie nun unter die Marke von 1,12 Dollar. Anleger nutzten die Gemeinschaftswährung in Zeiten erhöhter Unsicherheit immer stärker als sicheren Hafen, hatten Devisenhändler die zwischenzeitliche Aufwärtsbewegung begründet. Zuletzt kostete der Euro noch 1,1170 Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Donnerstagmittag auf 1,1241 (Mittwoch: 1,1150) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete 0,8896 (0,8969) Euro.

(Alle Kurse 7:10 Uhr)
Euro/USD       		1,1170		-0,56%
USD/Yen             120,23		0,22%
Euro/Yen       		134,30		-0,34%

ROHÖL - TEURER - Die Ölpreise sind am Freitag moderat gestiegen. Deutliche Impulse blieben zunächst aber aus. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im November 48,41 US-Dollar. Das waren 24 Cent mehr als am Donnerstag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 42 Cent auf 45,33 Dollar.

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PRESSESCHAU

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- Tesla-Chef Elon Musk mahnt schnellen Wechsel bei VW an sowie ernsthaften 
Schritt in Richtung elektrische Mobilität an, Interview, HB, S. 58 
- Zurückgetretener VW-Chef Martin Winterkorn ist weiterhin Vorsitzender der 
VW-Mutter Porsche Automobil Holding (PSE), die die Mehrheit der VW-Stammaktien 
hält, und Aufsichtsratschef von Audi, Bild, S. 2 
- Nestle-Tochter Nespresso will sich nicht länger gegen Nachahmerprodukte 
wehren, Interview mit Nespresso-Deutschland-Chef Niels Kuijer, Welt, S. 14 
- Deckelung der Dispo-Zinsen würde Bundesbürger jährlich um 690 Mio Euro 
entlasten, Welt, S. 17 
- Vermögensverwalter Blackrock plant in Deutschland neue digitale Angebote für 
Vertriebspartner, Interview mit dem Leiter des Privatkundengeschäfts, Christian
Machts, BöZ, S. 1, 5 
- Deutschland will Finanztransaktionssteuer offenbar aufweichen, SZ, S. 19 
- EU springt Deutschland im Atomstreit mit Vattenfall bei und nimmt 
Schiedsgerichte ins Visier - mit Folgen für TTIP, SZ, S. 21

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DEUTSCHLAND: - SCHWÄCHER - Nach der turbulenten Vorwoche wird der Dax am Montag zu Beginn schwächer erwartet. Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex am Morgen 0,85 Prozent tiefer bei 9606 Punkten. In der vergangenen Woche war der Dax im Sog sehr schwacher Autowerte nach dem VW-Manipulationsskandal zunächst um über 5 Prozent eingeknickt. Bis zum Wochenende konnte er die Verluste allerdings auf gut 2 Prozent eindämmen. Die Unsicherheit dürfte sich fortsetzen, denn der Leitindex bleibt charttechnisch angeschlagen und am Mittwoch ist das Quartalsende.

USA: - UNKLARE RICHTUNG - Die New Yorker Börsen haben am Freitag keine klare Richtung gefunden. Positiv wirkten Aussagen von US-Notenbankpräsidentin Janet Yellen auf den Markt, die wieder neues Vertrauen in die Stärke der heimischen Wirtschaft gebracht hätten, sagte Analyst Craig Erlam vom Währungshändler Oanda. Deutliche Kursverluste bei Pharma- und Biotechwerten machten diesen positiven Impuls aber am breiten Markt und insbesondere an der Nasdaq zunichte. Der Dow-Jones-Industrial-Index gewann 0,70 Prozent auf 16 314,67 Punkte. Der technologielastige Auswahlindex Nasdaq 100 rutschte um 0,85 Prozent auf 42241,74 Punkte ab.

ASIEN: - MEHRHEITLICH VERLUSTE - An den asiatischen Börsen begann die neue Handelswoche mehrheitlich mit Verlusten. In Japan schütteten zahlreiche Firmen ihre Dividenden aus. Der Nikkei-225-Index in Tokio verlor im späten Handel mehr als 1 Prozent. Die Börse in Shanghai stand unter dem Eindruck erneuter Konjunktursorgen und verlor leicht; in Shenzhen ging es dagegen aufwärts. In Hongkong wurde wegen eines Feiertags nicht gehandelt.

DAX              		9.688,53		2,77%
XDAX            		9.630,39		1,01%
EuroSTOXX 50		    3.113,16		3,11%
Stoxx50        	    	2.993,93		3,04%

DJIA                   16.314,67	    0,70%
S&P 500        		    1.931,34	   -0,05%
NASDAQ 100  		    4.224,74	   -0,85%

Nikkei 225             17.662,78       -1,22% (6:45 Uhr)

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN: - BEHAUPTET - Der Bund-Future dürfte gut behauptet starten und im weiteren Tagesverlauf zwischen 155 und 156,20 schwanken, schrieb Dirk Gojny von der National-Bank am Montagmorgen. Die Analysten der Helaba rechnen mit einer Schwankungsbreite von 154,65 bis 156,85.

Bund-Future   		155,53		-0,20%
T-Note-Future 		128,03		-0,41%
T-Bond-Future		155,81		-0,82%

DEVISEN: - EURO UNTER 1,12 DOLLAR - Der Eurokurs ist bis zum Montagmorgen unter der Marke von 1,12 US-Dollar geblieben. Zuletzt stand die Gemeinschaftswährung bei 1,1179 Dollar. Die Stärke des Dollar wurde mit der nahenden Zinswende in den USA begründet; Aussagen von Fed-Chefin Janet Yellen hatten die Erwartung geschürt, dass die Zinsen auf jeden Fall noch in diesem Jahr angehoben werden. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Freitagnachmittag in Frankfurt auf 1,1151 (Donnerstag: 1,1241) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete 0,8968 (0,8896) Euro.

(Alle Kurse 7:05 Uhr)
Euro/USD       		        1,1179		-0,11%
USD/Yen             		120,32		-0,25%
Euro/Yen       		        134,51		-0,37%

ROHÖL - BILLIGER - Die Ölpreise sind am Montag mit Verlusten in die neue Handelswoche gestartet. Händler erklärten den Preisrückgang mit schwachen Konjunkturdaten aus China. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im November 48,24 US-Dollar. Das waren 36 Cent weniger als am Freitag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 39 Cent auf 45,31 Dollar.

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PRESSESCHAU

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- WDH: Neuer VW-Konzernchef Matthias Müller will "schonungslos" aufklären, HB, S. 1

- Umweltministerin Barbara Hendricks (SPD) rechnet beim Gipfel in Paris nicht mit verbindlichen Reduktionszusagen aller Staaten, HB, S. 10

- Europa-Parlamentarier warnen vor Aufhebung der Russland-Sanktionen, HB, S. 12

- Bayerische Wirtschaft fordert Aufhebung der Russland- Sanktionen, HB, S. 12

- Arbeitsgemeinschaft Mittelstand warnt vor Diskussion um Unternehmensstrafrecht, HB, S. 13

- WDH: Justizministerium will Gruppenklagen ermöglichen, Interview mit dem Parlamentarischen Staatssekretär für Verbraucherschutz im Justizministerium, Ulrich Kelber (SPD), S. 14

- Post-Chef Frank Appel mahnt schnellere Asylverfahren an, Gespräch, HB, S. 20

- Unilever-Boss Paul Polman springt in Flüchtlingskrise Kanzlerin Merkel zur Seite, Interview mit Paul Polman, HB, S. 30

- EZB-Gewerkschaft Ipso fordert 1000 zusätzliche Stellen, Interview mit Ipso-Chef Emmnuel Larue, HB, S. 36

- Linke-Vorsitzender Bernd Riexinger: VW-Vorstände sollen Erfolgsprämien an Belegschaft ausschütten, Interview, HB, online

- Deutschen winkt 2016 Gehaltsplus von knapp 3 Prozent, Studie der Beratungsgesellschaft Kienbaum, FAZ, S. 17

- Stahlkonzern Schmolz & Bickenbach erwägt weitere Zukäufe, Interview mit Vorstandschef Clemens Iller, FAZ, S. 19

- WDH: K+S will in Asien und Australien präsenter werden - Zukäufe möglich, FAZ, S. 19

- WDH: Einsatz rechtswidriger Software war bei VW lange bekannt FAS

- Daimler-Chef Dieter Zetsche: 'Bei uns wird nicht manipuliert' R-Klasse vor dem Aus, Interview, FAS

- Saudi-Arabien zieht Milliarden bei internationalen Vermögensverwaltern wie Blackrock und Legal & General ab, FT, S. 1

- Allianz erwägt Verkauf alter Policen, Allianz-Chef Oliver Bäte über die Folgen der EZB-Geldpolitik, Interview, FT, S. 14

- US-Öltransportfirma Energy Transport Equity will Konkurrenten Williams übernehmen, FT, S. 17

- WDH: Ryanair-Chef Michael O'Leary will Gewinn mittelfristig verdoppeln, FT (Samstag)

- Bankenaufseherin Frauke Menke mahnt ernsthaften Kulturwandel an, Interview, SZ, S. 18

- Bundesverkehrsministerium erwägt, nur einen Teil der sogenannten Code-Sharing-Verbindungen von Etihad und Air Berlin im Winterflugplan zu genehmigen, SZ, S. 20

- Rentenniveau von Frauen nur bei 43 Prozent, Bild, S. 2

- Mieter können für 2015 mit Heiz-Rückzahlungen rechnen, Bild, S. 1

- Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) will Verteidigungsausgaben "nachhaltig steigern"

- Nötige Investitionen "nicht in einem Jahr getan", Interview, Funke Mediengruppe

- WDH: NRW erzielte 600 Millionen Euro Einnahmen durch Bankbussgelder, Interview mit Finanzminister Norbert Walter-Borjans (SPD), Funke Mediengruppe

- WDH: Rheinmetall soll ausgemusterte Kampfpanzer aufrüsten, Spiegel

- WDH: Angebot von AB Inbev für SABMiller steht offenbar kurz bevor, Sunday Times

- WDH: Mercedes-Sprinter müssen für Software-Update in Werkstatt, Welt am Sonntag

- WDH: Bundesregierung will neue EU-Abgastests verzögern, Welt am Sonntag

- EZB muss sich womöglich neuer Verhandlung vor dem Bundesverfassungsgericht stellen

- Juristen um Markus Kerber drohen mit neuer Klage gegen laxen Umgang mit griechischen Banken, Welt am Sonntag

- Österreichs Finanzminister Hans Jörg Schelling setzt Frist für Einigung auf Transaktionssteuer bis Jahresende, Welt am Sonntag

- Bundesforschungsministerin Johanna Wanka (CDU) warnt vor Wildwuchs bei neuen Studiengängen, Welt am Sonntag

- Früherer Chef der Arzneimittelaufsicht BfArM, Harald Schweim, kritisiert Sicherheitslücken im Versandhandel mit rezeptfreien Medikamenten, Welt am Sonntag

- WDH: Salzgitter-Chef denkt über Zusammengehen mit Aurubis nach, Interview mit Vorstandschef Heinz Jörg Fuhrmann, Euro am Sonntag

- Samsung verliert verliert bei Smartphones erstmals Marktanteile in Deutschland, Focus

- Stellvertretender Europaparlamentspräsident Alexander Graf Lambsdorff (FDP) weist Kauder-Vorstoss zur Angleichung von Sozialleistungen für Flüchtlinge in Europa zurück, Funke Mediengruppe (Samstag)

- Stellvertretender SPD-Vorsitzender Olaf Scholz will trotz Flüchtlingskrise keine Ausnahmen vom Mindestlohn zulassen, Interview, Bild (Samstag)

- WDH/Grüne: Rüstungsetat wird auch in diesem Jahr nicht ausgeschöpft, Bild (Samstag)

- EZB stellt Grossbanken bei der Harmonisierung von nationalen Sonderregeln mehr Freiraum in Aussicht, Interview mit Ignazio Angeloni, EZB-Vertreter im obersten Aufsichtsgremium der Europäischen Bankenaufsicht, BöZ (Samstag), S. 1/5

- Agrarhändler Baywa will Schuldschein begeben, Interview mit Finanzchef Andreas Helber, BöZ (Samstag), S. 1/11

- WDH: Kurzarbeit für viele Beschäftigte des Fahrradherstellers Mifa, Mitteldeutsche Zeitung (Samstag)

- WDH: Italien prüft VW-Abgaswerte, La Stampa (Sonntag)

- Internationaler Währungsfonds (IWF) geht von geringeren Wachtsumsprognosen aus, Interview mit IWF-Präsidentin Christine Lagarde, Les Echos

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DEUTSCHLAND: - ÜBERSEE ZIEHT RUNTER - Der Dax dürfte seinen Abschwung am Dienstag zunächst fortsetzen. Nach deutlichen Verlusten in Übersee taxierte der Broker IG den deutschen Leitindex 0,49 Prozent tiefer auf 9437 Punkte. Nach einer kurzen Erholung am Freitag hatte er tags zuvor bereits gut 2 Prozent verloren, belastet unter anderem von den Autowerten im Sog des VW-Skandals. Wieder angeheizte Sorgen um einen weltweiten Wirtschaftsabschwung hatten die Wall Street am Vorabend auf Talfahrt geschickt. Der Future auf den US-Leitindex Dow Jones Industrial sank seit dem Xetra-Schluss am Vortag um 0,68 Prozent.

USA: - DEUTLICHE VERLUSTE - Sorgen um einen weltweiten Wirtschaftsabschwung haben am Montag die US-Börsen wieder fest im Griff gehabt. Auslöser waren schwache Industriedaten aus China, die den Rohstoffsektor weiter unter Druck setzten und auch spürbar auf die Ölpreise drückten. Der Dow-Jones-Industrial-Index ging mit einem Abschlag von 1,92 Prozent auf 16 001,89 Punkten aus dem Handel.

ASIEN: - TIEF IM MINUS - Die Sorge vor einer Abkühlung der Weltwirtschaft hat die asiatischen Börsen am Dienstag fest im Griff gehabt. Vor allem die stark konjunkturabhängigen Rohstoff-Firmen litten unter massiven Kursverlusten nach dem Einbruch der Glencore-Aktie in London um annähernd 30 Prozent. Der Nikkei-225-Index in Tokio fiel bis kurz vor Handelsschluss um 3,8 Prozent. Der Hang-Seng-Index in Hongkong büsste 3,6 Prozent ein. An Chinas Festland-Börsen ging es um annähernd 2 Prozent runter. Seit Monaten sorgen insbesondere schwächelnde chinesische Wirtschaftsdaten für einen Ausverkauf an den Aktienmärkten der Region.

DAX              		9.483,55		-2,12%
XDAX            		9.452,26		-1,85%
EuroSTOXX 50		    3.039,44		-2,37%
Stoxx50        		    2.925,53		-2,28%

DJIA             	   16.001,89	    -1,92%
S&P 500        	     	1.881,77		-2,57%
NASDAQ 100  		    4.103,47		-2,87%

Nikkei 225             16.975,49        -3,79% (6:55 Uhr)

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN: - BEHAUPTET - Dirk Gojny von der National-Bank sieht den Bund-Future am Dienstag gut behauptet in den Tag starten und dann zwischen 155,30 und 156,85 schwanken. Die Experten der Helaba erwarten den Bund-Future zwischen 155,20 und 157,20.

Bund-Future   		156,26		 0,47%
T-Note-Future 		128,03		-0,41%
T-Bond-Future		155,81		-0,82%

DEVISEN: - EURO ÜBER 1,12 DOLLAR - Der Euro hat seine Gewinne aus dem US-Handel noch ausbauen können. Am Dienstagmorgen stand die Gemeinschaftswährung bei 1,1265 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hat den Referenzkurs am Vortag noch auf 1,1170 (Freitag: 1,1151) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,8953 (0,8968) Euro.

(Alle Kurse 7:15 Uhr)
Euro/USD       		1,1265		 0,17%
USD/Yen             119,43		-0,34%
Euro/Yen       		134,54		-0,18%

ROHÖL - WENIG BEWEGT - Die Ölpreise haben sich nach einem schwachen Wochenauftakt am Dienstag wenig bewegt. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im November 47,37 US-Dollar. Das waren drei Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um einen Cent auf 44,42 Dollar.

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PRESSESCHAU

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- Aufsichtsräte des Berliner Flughafens BER weisen Debatte über einen etwaigen Neubau des Problem-Flughafens als "blanken Unsinn" zurück, HB, S. 7

- Der amerikanische Milliardär Wilbur Ross ist grundsätzlich für weitere Investitionen in griechische Banken bereit, Interview, HB, S. 28

- Thyssen-Gas-Chef fordert Ausbau der Gasleitungen in Deutschland, Interview mit Axel Botzenhardt, HB, S. 20

- Vorteile der Aufspaltung des Aluminiumherstellers Alcoa in eine Minen- und Metallgruppe überwiegen Wegfall der Synergien, Interview mit Unternehmenschef Klaus Kleinfeld, FAZ, S. 26

- WDH/Grüne wollen Staatsanteil an der Deutschen Telekom zu Geld machen, FAZ, S. 18

- Der an die Börse strebende Auto- und Industriezulieferer Schaeffler verschiebt die Bekanntgabe seiner Preisspanne um einige Tage, BöZ, S. 9

- Baustoffhersteller Xella setzt auf eine Belebung der Baukonjunktur. Interview mit Finanzchef Hans-Jürgen Wiecha, BöZ, S. 10

- Überkapazitäten sind zweifellos das drängendste Problem der Stahlindustrie, Interview mit Weltstahlverbandspräsident und Voestalpine-Chef Wolfgang Eder, BöZ, S. 12

- Stellvertretender CDU-Bundesvorsitzendee Armin Laschet sieht Politik in Mitverantwortung für RWE, Interview, Westdeutsche Allgemeine Zeitung (WAZ)

- Die Deutsche Post AG plant für 2016 die nächste Preiserhöhung für Standardbriefe, Bild, S. 1

- VW hat seine Führungskräfte mit einer Haftpflichtversicherung über 500 Millionen Euro gegen Missmanagement abgesichert, SZ, S. 1, 2, 4

- Flüchtlinge sollten vom Mindestlohn ausgenommen werden, Interview mit CDU-Präsidiumsmitglied Jens Spahn, Welt, S. 1, 4

- Dortmund fürchtet wegen der Talfahrt der RWE-Aktie 33 Millionen Euro Abschreibung, Rheinische Post

- WDH/Presse: Auch 1,8 Millionen Nutzfahrzeuge von Abgas-Skandal betroffen, Hannoversche Allgemeinen Zeitung

- WDH/Designierter IG-Metall-Chef: Dieselskandal gefährdet Zuliefer-Jobs, Interview mit Jörg Hofmann, Stuttgarter Zeitung

- Volkswagen stoppt in Spanien Verkauf von Abgastest-Skandal betroffenen Autos, Expansion

- Der spanische Infrastrukturkonzern Ferrovial bietet für die französischen Flughäfen Nizza und Lyon, Expansion

(WDH: Diese Meldung wurde bereits am Vorabend erstmals publiziert und ist als Service wiederholt worden.)

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DEUTSCHLAND: - ERHOLUNG - Am Donnerstag dürfte der Dax beflügelt von der Rally an den asiatischen Märkten seine Aufwärtsbewegung vom Vortag fortsetzen. Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex am ersten Tag des neuen Quartals 1,10 Prozent höher bei 9767 Punkten. Am Mittwoch hatte der deutsche Leitindex 2,22 Prozent höher bei 9660 Zählern geschlossen und damit zu einem Erholungsversuch angesetzt. Zuvor war der Dax belastet vom VW-Skandal auf ein Jahrestief gefallen. Mit einem Minus von fast 12 Prozent stand das schwächste Quartal seit vier Jahren zu Buche.

USA: - GUTE STIMMUNG - Die zur Wochenmitte entspannte Stimmung an den asiatischen und europäischen Börsen ist auch auf die Wall Street übergesprungen. Unterstützung kam zudem durch den Stellenaufbau im Privatsektor der USA, der im September stärker als erwartet ausgefallen war, während sich das zugleich überraschend eingetrübte Geschäftsklima in der Region Chicago kaum auswirkte. Allerdings hielt sich die gute Laune insgesamt in Grenzen, denn auf Quartalssicht mussten die Indizes so kräftige Verluste hinnehmen wie seit vier Jahren nicht mehr. Der Dow Jones Industrial gewann am Mittwoch 1,47 Prozent auf 16 284,70 Punkte.

ASIEN: - DURCHWEG GRÜN - Beflügelt von der Wall Street sowie besser als erwartet ausgefallenen Konjunkturdaten aus China lagen die asiatischen Börsen am Donnerstag gut im Plus. Vor allem in Japan stiegen die Kurse und das den zweiten Tag in Folge, nachdem sie zuvor auf ein Jahrestief gefallen waren. Zusätzlicher Rückenwind kam hier von einem schwächeren Yen, der die japanischen Exporte begünstigt. Der Nikkei-225-Index in Tokio verbesserte sich im späten Handel um fast zweieinhalb Prozent.In Australien stieg die Börse um anderthalb Prozent. In Festland-China und Hongkong war feiertagsbedingte Handelspause.

DAX              	9.660,44		2,22%
XDAX            	9.667,12		2,01%
EuroSTOXX 50		3.100,67		2,34%
Stoxx50        		2.976,73		2,46%

DJIA             	16.284,70	    1,47%
S&P 500        		1.920,03		1,91%
NASDAQ 100  		4.181,06		2,39%

Nikkei 225         17.794,84     2,34% (7:00 Uhr)

---------- ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

----------

RENTEN: - VERLUSTE - Der Bund-Future dürfte mit geringfügigen Kursverlusten eröffnen, schrieb Dirk Gonjny von der National-Bank. Weitere Gewinnmitnahmen im Tagesverlauf seien vor dem US-Arbeitsmarktbericht relativ wahrscheinlich. Seiner Meinung nach dürfte der Bund-Future zwischen 155,45 und 156,85 notieren.

Bund-Future   		156,24		-0,05%
T-Note-Future 		128,03		-0,41%
T-Bond-Future		155,81		-0,82%

DEVISEN: - EURO UNTER 1,12 DOLLAR - Der Eurokurs hat sich nach den Verlusten des Vortags weiter abgeschwächt. Am Donnerstagmorgen stand die Gemeinschaftswährung bei 1,1151 US-Dollar. Hintergrund der Schwäche sind fallende Verbraucherpreise in der Eurozone. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs gegen Mittwochmittag auf 1,1203 (Dienstag: 1,1204) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,8926 (0,8925) Euro.

(Alle Kurse 7:20 Uhr)
Euro/USD       		1,1151		-0,24%
USD/Yen             120,23		0,27%
Euro/Yen       		134,07		0,03%

ROHÖL - TEURER - Die Ölpreise sind am Donnerstag nach etwas besser als erwartet ausgefallenen Konjunkturdaten aus China gestiegen. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im November 48,77 US-Dollar. Das waren 40 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 63 Cent auf 45,72 Dollar.

---------- UMSTUFUNGEN VON AKTIEN

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- HÄNDLER: BARCLAYS HEBT DEUTSCHE BÖRSE AUF 'OVERWEIGHT' ('UNDERWEIGHT') - WDH/HÄNDLER: JPMORGAN HEBT HEIDELBERGCEMENT AUF 'OVERWEIGHT' ('NEUTRAL') - WDH/HÄNDLER: JPMORGAN SENKT ZIEL FÜR HEIDELBERGCEMENT AUF 75 (76) EUR

- HÄNDLER: MACQUARIE HEBT BNP PARIBAS AUF 'OUTPERFORM' ('NEUTRAL') - HÄNDLER: UBS HEBT DIAGEO AUF 'BUY' ('NEUTRAL') - HÄNDLER: UBS STARTET AB INBEV MIT 'BUY' - S&P CAPITAL IQ SENKT ZIEL FÜR RIO TINTO AUF 2400 (2750) PENCE - 'HOLD'

---------- PRESSESCHAU

----------

- Mittelstandsverband BVMW soll Mitgliederzahlen geschönt haben, HB, S. 1 und 4-7 - Philosoph Jürgen Habermas warnt vor wachsendem Populismus: "Dann sind wir verloren, dann ist Europa kaputt", Interview, HB, S. 8 - WDH/Russischer Unternehmerverband befürchtet hartes Jahr, Interview mit dem Chef des russischen Industriellenverbands, Alexander Schochin, HB, S. 10 - Vizepräsident des Europäischen Parlaments, Alexander Graf Lambsdorff (FDP), fordert: "Mit Assad reden", Gastbeitrag, HB, S. 17 - VW-Truck-Sparten-Chef Andreas Renschler: "Wir setzen auf eine gemeinsame Plattform", Interview, HB, S. 22-23 - Cebit verschreibt sich der Digitalisierung, HB, S. 20 - WDH/'FAZ': Potash bleibt hinter den Kulissen bei K+S dran, FAZ, S. 26 - Bei Siemens droht die Streichung von bis zu 600 Stellen im Kompressorengeschäft, FAZ, S. 23 - EU-Wirtschafts- und Währungskommissar Pierre Moscovici will wegen Flüchtlingskosten höhere Schulden zulassen, Interview, SZ, S. 19 - EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker wurde schon 1997 vor Steuerdumping in Luxemburg gewarnt, Spiegel - Einigung im Kita-Streit: Kommunen fordern rasche Zustimmung der Basis, Passauer Neue Presse - Neue Kaufhof-Eigentümer wollen massiv investieren, WAZ - YouTube könnte Bezahl-Version Ende Oktober starten, Les Echos - Bundesverband der Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) fordert eine zielgenauere Regulierung kleinerer Institute - Gutachten, BöZ, S.1,3 - "Made in Germany nicht beschädigt", Interview mit Jörg Krämer, Chef-Volkswirt der Commerzbank, BöZ, S.7

(WDH: Diese Meldung wurde bereits am Vorabend erstmals publiziert und ist als Service wiederholt worden.)

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---------- TAGESVORSCHAU / KONJUNKTURPROGNOSEN

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TERMINE MIT ZEITANGABE

01:50 J:   BoJ Tankan-Bericht Q3/15

03:00 CHN: PMI Verarbeitendes Gewerbe und Dienste 09/15

03:45 CHN: Caixin PMI Verarbeitendes Gewerbe 09/15 (endgültig)

03:45 CHN: Caixin PMI Dienste 09/15

09:00 D:   Scout24 Erstnotiz Prime Standard

09:55 D:   PMI Verarbeitendes Gewerbe 09/15
           (2. Veröffentlichung)

10:00 EU:  PMI Verarbeitendes Gewerbe 09/15
           (2. Veröffentlichung)

10:00 CH:  KOF Konjunkturprognose Herbst

10:30 GB:  PMI Verarbeitendes Gewerbe 09/15

10:50 F:   Anleihen
           Laufzeit: 2025, 2031

14:00 D:   Merck KGaA R&D Pipeline Update

14:30 USA: Erstanträge Arbeitslosenhilfe (Woche)

15:45 USA: Markit PMI Verarbeitendes Gewerbe 09/15

16:00 USA: Bauausgaben 08/15

16:00 USA: ISM-Index Verarbeitendes Gewerbe 09/15

TERMINE OHNE GENAUE ZEITANGABE


      D:   Covestro voraussichtlich Bekanntgabe Ausgabepreis


      D:   Deutsche Börse Handelsstatistik 09/15


      D:   Wortmann Geschäftsbericht 2013/14


      S:   Autoliv Capital Market Day (bis 2.10.)


      USA: Pkw-Absatz 09/15

SONSTIGE TERMINE

09:00 D:   Mündliche Verhandlung vor dem EuGH zur EU-Tabakrichtlinie

09:00 D:   Kongress der "Automobilwoche" zur Lage der Autobranche
           (bis 02.10.2015), Berlin

09:30 D:   Fortsetzung des Prozesses um die mutmasslichen Immobilienbetrüger der
           Gruppe S&K, Frankfurt

10:00 D:   Einzelhandelsgipfel "Retail summit - Port of thoughts" zu den
           Auswirkungen der Digitalisierung auf den Einzelhandel, Hamburg

10:00 LU:  Treffen des EU-Ministerrates für Wettbewerbsfähigkeit

10:00 D:   Eröffnung des Merck Innovation Centers. Volker Bouffier (CDU),
           Ministerpräsident von Hessen, und Karl-Ludwig Kley, Vorsitzender der
           Merck Geschäftsleitung, diskutieren zum Thema Innovation in
           Deutschland und der Region Rhein-Main, Darmstadt

13:10 CZ:  Chefin der Bankenaufsicht Nouy Rede ESE Conference 2015 "Financial
           supervision in Europe - on the right track?", Prag

15:00 D:   Kolloquium: "Die Refinanzierung der Banken. Marktbedingungen und
           Krisenfestigkeit im historischen und internationalen Vergleich"
           Veranstalter sind das Institut für bankhistorische Forschung und der
           Verband deutscher Pfandbriefbanken, u.a. mit Bundesbank-Vorstand


           Joachim Nagel, Frankfurt

HINWEIS:


      HK / CHN: Feiertag, Börse geschlossenn

KONJUNKTURPROGNOSEN FÜR DIE EUROZONE UND DIE USA

                                          Prognose           Vorwert

Eurozone

09:00 Uhr

Spanien

Einkaufsmanagerindex

Verarbeitendes Gewerbe

September (Punkte)                           52,9              53,2

09:45 Uhr

Italien

Einkaufsmanagerindex

Verarbeitendes Gewerbe

September (Punkte)                           53,4             53,8

09:50 Uhr

Frankreich

Einkaufsmanagerindex

Verarbeitendes Gewerbe

September (Punkte)                           50,4             50,4

09:55 Uhr

Deutschland

Einkaufsmanagerindex

Verarbeitendes Gewerbe

September (Punkte)                            52,5            52,5

10:00 Uhr

Eurozone

Einkaufsmanagerindex

Verarbeitendes Gewerbe

September (Punkte)                             52,0            52,0

USA

14.30 Uhr

Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe                271            267

(Vorwoche, in Tsd)

15.45 Uhr

Markit-PMI Industrie, September                 53,0           53,0

final (in Pkt.)

16.00 Uhr

ISM-PMI Industrie, September                   +50,6          +51,1

(in Pkt.)

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DEUTSCHLAND: - FREUNDLICH - Am letzten Handelstag einer bislang schwächeren Woche dürfte der Dax freundlich starten. Vor dem wichtigen US-Arbeitsmarktbericht taxierte der Broker IG den deutschen Leitindex am Freitagmorgen 0,33 Prozent höher auf 9541 Punkte. Am Donnerstag hatte sich nach einem starken Start allerdings schnell wieder die Vorsicht durchgesetzt. Der Dax rutschte um anderthalb Prozent in Richtung seines Jahrestiefs. Bei einem neuen Stabilisierungsversuch hilft nun die Wall Street: Der Future auf den US-Leitindex Dow Jones Industrial gewann seit dem Xetra-Schluss am Vortag 0,57 Prozent.

USA: - LEICHTER VERLUST - Die Anleger am US-Aktienmarkt bleiben nach einem sehr schwachen dritten Quartal vorsichtig. Der Dow Jones Industrial schloss am Donnerstag 0,08 Prozent tiefer mit 16 272,01 Punkten. Damit dämmte der US-Leitindex sein Minus allerdings deutlich ein, nachdem er im Verlauf um mehr als 1 Prozent nachgegeben hatte.

ASIEN: - ZURÜCKHALTUNG - An den asiatischen regierte am Donnerstag die Zurückhaltung. Die Verluste hielten sich aber in Grenzen. Viele Anleger warteten auf den offiziellen US-Arbeitsmarktbericht später am Tage. In Tokio fiel der Nikkei-225-Index im späten Handel um 0,4 Prozent. Der Hang-Seng-Index in Hongkong, der am Vortag nicht gehandelt wurde, bildete eine Ausnahme und stieg um knapp 3 Prozent. Anleger rechnen nach den zuletzt durchwachsenen Wirtschaftsdaten aus China damit, dass die Regierung ihre Konjunkturhilfen aufstockt. Die chinesischen Festland-Börsen blieben weiter geschlossen.

DAX              	9.509,25		-1,57%
XDAX            	9.569,07		-1,01%
EuroSTOXX 50		3.069,05		-1,02%
Stoxx50        		2.963,46		-0,45%

DJIA            	16.272,01   	-0,08%
S&P 500        	   	1.923,82	     0,20%
NASDAQ 100  		4.192,96	     0,28%

Nikkei 225          17.660,53       -0,35% (7:65 Uhr)

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN: - WENIG VERÄNDERT - Der Bund-Future dürfte wenig verändert in den Tag starten, schrieb Dirk Gojny von der National-Bank. Er erwartet allerdings nach dem US-Arbeitsmarktbericht Gewinnmitnahmen. Nur ein wirklich schwacher Arbeitsmarktbericht könne das ändern. Den Bund-Future sieht er zwischen 155,50 und 157,75 notieren.

Bund-Future   		156,76		0,33%
T-Note-Future 		128,03		-0,41%
T-Bond-Future		155,81		-0,82%

DEVISEN: - EURO UNTER 1,12 DOLLAR - Nachdem US-Konjunkturdaten dem Eurokurs am Donnerstag Rückenwind verliehen hatten und er zeitweise über 1,12 US-Dollar geklettert war, fiel er bis zum Freitagmorgen wieder. Zuletzt kostete die Gemeinschaftswährung 1,1176 Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs gegen Donnerstagmittag auf 1,1153 (Mittwoch: 1,1203) Dollar festgelegt. Der Dollar kostete damit 0,8966 (0,8926) Euro.

(Alle Kurse 7:10 Uhr)
Euro/USD       		1,1176		-0,18%
USD/Yen          	119,94		0,02%
Euro/Yen       		134,04		-0,16%

ROHÖL - Die Ölpreise sind am Freitag vor der Veröffentlichung wichtiger US-Konjunkturdaten gestiegen. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im November 48,00 US-Dollar. Das waren 31 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 49 Cent auf 45,23 Dollar.

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PRESSESCHAU

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- Nach einer Panne gibt sich die Spitze der Europäischen Zentralbank (EZB) 
  strengere Regeln für kursrelevante Informationen, FAZ, S. 21 
- NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin (SPD) gegen höhere Lasten für 
  Atomkonzerne, Interview, FAZ, S. 21 
- Ökonomen-Paar Sinn warnt vor Fiskalunion in Europa: Die deutsch-deutschen 
  Erfahrungen zeigen die Kosten und die Risiken dieser Idee, Gastbeitrag von 
  Gerlinde und Hans-Werner Sinn, FAZ, S. 22 
- Voith-Chef Hubert Lienhard fordert: "Volkswagen darf bei der Aufklärung nicht 
  auf die Kosten schauen", Interview, FAZ, S. 25 
- Neuer Kaufhof-Eigner Richard Baker: Zahl der Mitarbeiter kann deutlich 
  steigen, Interview, HB, S. 18 
- Siemens will alle Beschäftigten zu Mitarbeiter-Aktionären machen, Interview 
  mit Siemens-Managerin Mariel von Schumann, HB, S. 16 
- Wirtschaftsanwalt Friedrich Merz sieht Existenz von VW in Amerika gefährdet, 
  Interview, HB, S. 58 und 59 
- EZB-Mitarbeiter beklagen Vetternwirtschaft, HB, S. 26 
- Renault-Nissan-Chef Carlos Ghosn warnt die EU vor einer Überreaktion in der 
  VW-Abgaskrise, FT, S. 1 
- BMW-Chef Harald Krüger sieht "keinen Grund, den Technologiestandort 
  Deutschland und seine Schlüsselindustrie insgesamt in Frage zu stellen", 
  Interview, SZ, S. 1 
- Italiens zweitgrösste Bank will ins Ausland expandieren und plant eine 
  Private-Banking-Filiale in Frankfurt, Interview mit Banca Intesa Sanpaolo-Chef
  Carlo Messina, BöZ, S. 3 
- Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) weiter offen für Steuerrabatt bei
  Firmenforschung, Spiegel 
- Bundesbank-Präsident Jens Weidmann warnt vor Aktionismus wegen Mini-Inflation,
  Spiegel 
- Deutschland und Indien stehen vor Kooperation bei Rüstungsprojekten, Economic 
  Times 
- Spanischer Energiekonzern Repsol will in kommenden drei Jahren 1500 Stellen 
  streichen

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DEUTSCHLAND: - KAUM VERÄNDERT - Der Dax könnte am Mittwoch nach seiner jüngsten Erholung zunächst durchschnaufen. Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex am Morgen nahezu unverändert bei 9903 Punkten. Seit seinem Jahrestief bei 9325 Punkten vor rund einer Woche hat das Börsenbarometer bereits mehr als 6 Prozent zugelegt. Die Hoffnungen auf eine Fortsetzung der Nullzins-Politik der US-Notenbank Fed dürfte nach den Kursgewinnen der vergangenen Tage weitgehend eingepreist sein, schrieb Analyst Christian Schmidt von der Landesbank Helaba in einem Morgenkommentar. Die Märkte dürften nun nach neuen Impulsen suchen. Diese könnten unter anderem von der US-Berichtssaison der Unternehmen ausgehen.

USA: - IM MINUS - Die US-Aktienmärkte haben am Dienstag überwiegend im Minus geschlossen. "Nach fünf wirklich guten Handelstagen hintereinander ist solch ein kleiner Rückzug keine Überraschung", sagte ein Investment-Stratege. Papiere international agierender Energie-, Rohstoff- und Industrieunternehmen profitierten vom schwachen Dollar, der ihre Auslandsgewinne steigert. Biotechnologie-Aktien erlitten im breiten Markt überdurchschnittlich hohe Verluste. Der Dow Jones Industrial gewann 0,08 Prozent auf 16 790,19 Punkte und endete auf dem höchsten Stand seit sieben Wochen.

ASIEN: - GEWINNE - Nach einem sehr trüben dritten Quartal erholen sich die asiatischen Aktienmärkte weiter. Am Mittwoch stieg der Nikkei-225-Index in Tokio im späten Handel um ein halbes Prozent. Die Zentralbank lässt die Geldschleusen vorerst unverändert weit geöffnet, wie sie nach zweitägigen Beratungen verkündete. Von einer weiteren Lockerung der Geldpolitik vor dem Hintergrund der Abkühlung der chinesischen Wirtschaft sah die Bank of Japan indes ab. Japans Wirtschaft erhole sich weiter moderat, erklärte die Zentralbank. Der Hang-Seng-Index in Hongkong stieg um gut 1 Prozent. Am Donnerstag öffnen die Festland-Börsen in Shanghai und Shenzhen nach einwöchiger Pause wieder.

DAX              		9.902,83		0,90%
XDAX            		9.872,89	   -0,22%
EuroSTOXX 50    		3.220,09		0,93%
Stoxx50        	    	3.087,73		0,62%

DJIA             	16.790,19   	    0,08%
S&P 500        	    	1.979,92	   -0,36%
NASDAQ 100  	    	4.306,70	   -0,57%

Nikkei 225             18.277,06        0,50% (6:50 Uhr)

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN: - KAUM VERÄNDERT - Der Bund-Future dürfte kaum verändert eröffnen und im Tagesverlauf zwischen 155,45 und 156,80 notieren, schrieb Dirk Gojny von der National-Bank am Mittwochmorgen.

Bund-Future   		156,25		-0,12%
T-Note-Future 		128,03		-0,41%
T-Bond-Future		155,81		-0,82%

DEVISEN: - EURO ÜBER 1,12 DOLLAR - Der Eurokurs hat seine

Gewinne aus dem späten Wall-Street-Handel nicht ganz halten können. Enttäuschende US-Exportdaten hatten den Euro Richtung 1,13 Dollar getrieben. Am Mittwochmorgen notierte die Gemeinschaftswährung etwas schwächer bei 1,1265 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Vortag auf 1,1224 (Montag: 1,1236) US-Dollar festgesetzt.

(Alle Kurse 7:10 Uhr)
Euro/USD       		1,1265		-0,06%
USD/Yen             		120,13		-0,09%
Euro/Yen       		135,32		-0,16%

ROHÖL - TEURER - Die Ölpreise haben am Mittwoch ihre starken Vortagsgewinne ausgebaut. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im November 52,47 US-Dollar. Das waren 55 Cent mehr als am Dienstag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 83 Cent auf 49,36 Dollar.

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

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DEUTSCHLAND: - DEUTSCHE BANK IM FOKUS - Der Dax wird am Donnerstag kaum verändert erwartet. Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex am Morgen 0,04 Prozent höher auf 9974 Punkte. Zur Wochenmitte hatte das Börsenbarometer an seine jüngste Erholung angeknüpft und war zwischenzeitlich wieder über die psychologisch wichtige Marke von 10 000 Punkten gestiegen. Über dieser Marke hatten Experten aber bereits wieder leichte charttechnische Widerstände gesehen. Für Gesprächsstoff sorgt am Donnerstag die Deutsche Bank . Der Finanzkonzern kündigte wegen gigantischer Abschreibungen für das dritte Quartal einen Rekordverlust nach Steuern an. Zudem ist die Dividende in Gefahr.

USA: - IM PLUS - Überdurchschnittliche Gewinne bei Rohstoff- und Biotechnologie-Aktien haben die US-Aktienmärkte am Mittwoch klar in die Pluszone befördert. Der Dow Jones Industrial schloss 0,73 Prozent höher bei 16 912,29 Punkten, nachdem er im Verlauf kurzzeitig ins Minus gerutscht war. Der breit gefasste S&P 500 stieg um 0,80 Prozent auf 1995,83 Punkte. Der technologielastige Index Nasdaq 100 gewann 0,62 Prozent auf 4333,46 Punkte.

ASIEN: - CHINA HOLT AUF - Die chinesischen Festlandbörsen haben nach einwöchiger feiertagsbedingter Pause die jüngsten Gewinne der anderen Weltbörsen nachgeholt. Der CSI 300 mit den 300 wichtigsten Werten stieg bis zum späten Handel am Donnerstag um gut 4 Prozent. Dagegen sank der Nikkei-225-Index in Tokio um zuletzt 0,8 Prozent, nachdem der Auftragseingang im japanischen Maschinenbau im August überraschend stark geschrumpft war. Der Hang-Seng-Index in Hongkong gab um ein gutes halbes Prozent nach.

DAX              		9.970,40    0,68%
XDAX            	   10.035,41	1,65%
EuroSTOXX 50		    3.226,40	0,20%
Stoxx50        		    3.090,54	0,09%

DJIA             	   16.912,29	0,73%
S&P 500        		    1.995,83	0,80%
NASDAQ 100  		    4.333,46	0,62%

Nikkei 225             18.169,40   -0,84% (6:45 Uhr)

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN: - UNTER DRUCK - Beim Bund-Future habe sich das technische Bild eingetrübt, schrieb Ulrich Wortberg von der Helaba am Donnerstagmorgen. Er erwartet den Bund-Future zwischen 155,00 und 157,00.

Bund-Future   		156,15		-0,06%
T-Note-Future 		128,03		-0,41%
T-Bond-Future		155,81		-0,82%

DEVISEN: - EURO BEI GUT 1,12 DOLLAR - Der Kurs des Euro hat sich bis zum Donnerstagmorgen gefestigt. Zuletzt notierte die Gemeinschaftswährung bei 1,1260 US-Dollar. Zwischenzeitlich hatte der Euro etwas geschwächelt. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs gegen Mittwochmittag auf 1,1266 (Dienstag: 1,1224) US-Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,8876 (0,8909) Euro.

(Alle Kurse 7:10 Uhr)
Euro/USD       		1,1260		 0,16%
USD/Yen             119,85		-0,14%
Euro/Yen       		134,94		 0,03%

ROHÖL - TEURER - Die Ölpreise sind am Donnerstag nach einer schwächeren Entwicklung am Vortag leicht gestiegen. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im November 51,49 US-Dollar. Das waren 16 Cent mehr als am Mittwoch. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 17 Cent auf 47,98 Dollar.

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PRESSESCHAU

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- Bundesregierung will Garantiezins bei Lebensversicherung abschaffen, HB, S. 1

- Airbus lässt Bombardier abblitzen. Kanadier suchen weiter nach Partner für Flugzeugsparte, HB, S. 23

- Alfa Romeo will Händlernetz runderneuern, Interview mit Unternehmenschef Harald Wester, FAZ, S. 23

- Chef des Industriekonzerrns ABB erwartet Siegeszug der Roboter, Interview mit Ulrich Spiesshofer, FAZ, S. 26

- Vermögensverwalter Amundi will nach Börsengang vor allem in Asien wachsen, Interview mit Amundi-Chef Yves Perrier, FT, S. 18

- WDH/Deutsche Bank-Manager kritisiert Wechsel Pötschs in VW-Aufsichtsrat, HB, S. 4

- Kräftige Renten-Erhöhung um vier bis fünf Prozent absehbar, Frankfurter Rundschau

- Dell und Speicher-Firma EMC sprechen über Fusion, FT, WSJ Online

- Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) ruft zu globalem Kampf gegen Epidemien auf, Interview in den Zeitungen der Funke-Gruppe

- WDH/Sinn fordert harte Reformen für Flüchtlinge, Die Zeit

- WDH/NRW: Steuerzahler darf nicht Leidtragender der VW-Affäre werden, SZ, S. 1

- Experten erwarten laut Herbstgutachten im kommenden Jahr steigende Arbeitslosigkeit durch Zuzug von Flüchtlingen, Bild, S.2

- Osteuropa-Volkswirt der Erste-Group rechnet mit leichter Abwertung des Forint und stärkerem Zloty, BöZ, S.13

- Verband Deutscher Metallhändler beobachtet zurückhaltendere Mengenplanungen der Autoindustrie, Welt, S.9

(WDH: Diese Meldung wurde bereits am Vorabend erstmals publiziert und ist als Service wiederholt worden.)

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DEUTSCHLAND: - DAX-SPRUNG ÜBER 10 000 ERWARTET - Der Dax wird am Freitag dank der Hoffnung auf weiter fliessendes Billiggeld in den USA über der Marke von 10 000 Punkten erwartet. Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex am Morgen 1,42 Prozent höher auf 10 135 Punkte. Das Börsenbarometer bleibt damit im Aufwind. Seit seinem Jahrestief bei 9325 Punkten in der vergangenen Woche hat der Index bereits um mehr als 7 Prozent zugelegt.

Das am Donnerstagabend veröffentlichte Protokoll zur Sitzung der US-Notenbank Fed-Sitzung Mitte September scheint laut Händlern die Erwartungen der Investoren untermauert zu haben, dass die Fed den Leitzins erst im kommenden Jahr anheben wird. Die Vorgaben aus Übersee sind entsprechend positiv. Der Future auf den US-Leitindex Dow Jones Industrial stieg seit dem Xetra-Schluss am Vortag um knapp 1 Prozent und an den Börsen Asiens ging es nach oben.

USA: - IM PLUS - Die US-Aktienmärkte haben am Donnerstag mit Gewinnen auf die Bekanntgabe des Sitzungsprotokolls der US-Notenbank reagiert. Die Fed gab keinen klaren Hinweis auf den Zeitpunkt einer ersten US-Zinserhöhung. Die Währungshüter wollen vorher mehr Klarheit über die weitere Konjunkturentwicklung haben, wie es in dem veröffentlichten Protokoll zur Fed-Sitzung vom 16. und 17. September hiess. Allerdings rechnen viele Fed-Mitglieder mit einer Zinsanhebung noch in diesem Jahr, während ein Grossteil der Marktteilnehmer nicht mehr daran glaubt.

Der Dow Jones Industrial schloss 0,82 Prozent höher bei 17 050,75 Punkten. Damit legte der Leitindex erstmals in diesem Jahr fünf Handelstage hintereinander zu, das Plus summiert sich auf fast 5 Prozent. Der breit gefasste S&P 500 stieg am Donnerstag um 0,88 Prozent auf 2013,43 Punkte. Der über weite Strecken klar im Minus notierende Technologieindex Nasdaq 100 rückte letztlich um 0,39 Prozent auf 4350,15 Punkte vor.

ASIEN: - TEILS DEUTLICH IM PLUS - In Asien ziehen die Aktienmärkte zum Wochenausklang an. Vor allem in Japan legte die Kurse deutlich zu. Der Nikkei 225 gewann zuletzt etwas 1,5 Prozent auf . In China ging es knapp ein Prozent nach oben.

DAX              		 9.993,07		 0,23%
XDAX            		10.105,31	     0,70%
EuroSTOXX 50		     3.224,96		-0,04%
Stoxx50        		     3.092,75		 0,07%

DJIA             		17.050,75	     0,82%
S&P 500        		     2.013,43	     0,88%
NASDAQ 100  		     4.350,15		 0,39%

Nikkei 225              18.406,33        1,46%

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN: - LEICHTER ERWARTET - Der Bund Future dürfte aufgrund der Vorgaben aus den USA und Asien etwas leichter eröffnen und zwischen und 155,50 und 156,75 schwanken.

Bund-Future   		156,13		-0,01%
T-Note-Future 		128,03		-0,41%
T-Bond-Future		155,81		-0,82%

DEVISEN: - UNVERÄNDERT - Der Euro hat sich am Freitag nach zum Teil starken Ausschlägen am Vortag knapp unter der Marke von 1,13 Dollar eingependelt. Zuletzt kostete die europäische Gemeinschaftswährung mit 1,1283 Dollar in etwa so viel wie am Donnerstagabend, als er nach der Veröffentlichung des jüngsten Sitzungsprotokolls der US-Notenbank Fed unter Druck geraten ist. Vor der Bekanntgabe war der Euro zeitweise deutlich über 1,13 Dollar geklettert.

(Alle Kurse 7:15 Uhr)
Euro/USD       		1,1285		0,08%
USD/Yen             120,00		0,05%
Euro/Yen       		135,42		0,13%

ROHÖL - WEITER ERNEUT IM PLUS - Die Ölpreise sind am Freitag weiter gestiegen. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im November 53,86 US-Dollar. Das waren 81 Cent mehr als am Donnerstag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 94 Cent auf 50,37 Dollar.

Brent-Öl kostet derzeit so viel wie seit Ende August nicht mehr, WTI notiert auf dem höchsten Stand seit Mitte Juli. Seit Wochenbeginn haben die Ölpreise knapp zehn Prozent zugelegt. Analysten nennen dafür mehrere Gründe: Zum einen gab es zuletzt Äusserungen etwa aus den Reihen der Opec, die Hoffnungen auf eine höhere Ölnachfrage aufkommen liessen.

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PRESSESCHAU

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- TTIP-Europaparlament-Berichterstatter Bernd Länge: Ein Abschluss des Freihandelsabkommen im Jahr 2016 ist unrealistisch, Interview, HB, S. 12

- Edelstahlhersteller Schmolz+Bickenbach verschärft Sparprogramm, HB, S.21

- Kommunalpolitiker der Union sehen die Belastungsgrenze bei einer Million Flüchtlinge, HB, S. 11

- Bertelsmann-Bildungsexperte Jörg Dräger drängt Schulen und Hochschulen, die digitalen Möglichkeiten stärker zu nutzen, Gastbeitrag, HB, S. 64

- Eine Gruppe aus den USA und Qatar steht vor dem Kauf der Formel 1 für acht Milliarden US-Dollar, FT, S. 15

- Abgas-Affäre: Neues Vorstandsressort Recht soll bei VW künftig Gesetzesverstösse verhindern, SZ, S. 1, sowie NDR und WDR

- Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) fordert Betriebspraktika für Flüchtlinge. Unternehmen sollten Hunderttausende Plätze zur Verfügung stellen. Mindestlohn für Einstiegsqualifizierung nicht erforderlich, Interview, SZ, S. 1 und 2

- Bundesbankpräsident Jens Weidmann warnt vor zunehmenden Nebenwirkungen der Geldpolitik bei dauerhaft niedrigen Zinsen, Interview, Welt, S. 10

- Der kriselnde Spezialmaschinenbauer Aixtron will seine Abhängigkeit von der LED-Industrie reduzieren und ab 2019 den grösseren Teil seines Umsatzes abseits des LED-Marktes erwirtschaften, Interview mit Konzernchef Martin Goetzeler, BöZ, S. 11

- BHF Bank soll mit stärkerer Mittelschicht in China wachsen, Interview mit Liang Xinjun, Chef der chinesischen Beteiligungsgesellschaft Fosun, Grossaktionär der BHF-Mutter BHF Kleinwort Benson, BöZ, S. 4

- Nur wenige Arbeitsgenehmigungen für Flüchtlinge, Passauer Neue Presse

- WDH: Düsseldorfer Investor kauft frühere IBM-Zentrale, Stuttgarter Zeitung

(WDH: Diese Meldung wurde bereits am Vorabend erstmals publiziert und ist als Service wiederholt worden.)

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DEUTSCHLAND: - IM PLUS - Der Dax  wird am Montag mit weiteren Kursgewinnen
erwartet. Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex am Morgen bei 10 121
Punkten und damit um 0,24 Prozent über dem Xetra-Schluss. Der deutsche Leitindex
hatte in der Vorwoche bereits 5,69 Prozent zugelegt. Das war der grösste
Wochengewinn seit Dezember 2011.

USA: - GUTER WOCHENABSCHLUSS - Die Wall Street hat eine gewinnträchtige Woche
mit einem versöhnlichen Abschluss gekrönt. Die Aussicht auf weiterhin billiges
Geld gab den Notierungen am Freitag leichten Auftrieb, auch wenn die
Unternehmensberichtssaison mit einer Enttäuschung eingeläutet wurde. Die Daten
zu den US-Importpreisen bestätigten Börsianern zufolge, dass die US-Notenbank
Fed keinen Druck hat, die Zinsen anzuheben. Der Dow Jones Industrial  schloss
mit einem Plus von 0,20 Prozent bei 17 084,49 Punkten. Auf Wochensicht legte der
Leitindex damit um 3,7 Prozent zu, das ist der höchste Wochengewinn seit mehr
als 8 Monaten.

ASIEN: - AUFWÄRTS - Neue Spekulationen um verstärkte staatliche Konjunkturhilfen
haben die Festland-Börsen in China auf den höchsten Stand seit sieben Wochen
getrieben. Der Shanghai Composite Index und der CSI 300 mit den 300 grössten
Werten stiegen am Montag um jeweils mehr als 3 Prozent. Der Hang-Seng-Index  in
Hongkong legte bis zum späten Handel um ein gutes Prozent zu. Im
Nikkei-225-Index  in Tokio wurde wegen eines Feiertags nicht gehandelt.

DAX              10.096,60 1,04%
XDAX            10.112,66 0,07%
EuroSTOXX 50 3.250,31 0,79%
Stoxx50        3.102,04 0,30%

DJIA             17.084,49 0,20%
S&P 500        2.014,89 0,07%
NASDAQ 100  4.370,01 0,46%

Nikkei 225                 Kein Handel wegen Feiertag

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL
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RENTEN: - WENIG VERÄNDERT - Es sei ein wenig veränderter Wochenauftakt des
Bund-Future zu erwarten, schrieb Dirk Gojny von der National-Bank. Er dürfte
ich zwischen 155,45 und 156,60 bewegen.

Bund-Future   155,99 -0,09%
T-Note-Future 128,03 -0,41%
T-Bond-Future 155,81 -0,82%

DEVISEN: - EURO ÜBER 1,13 DOLLAR - Der Euro  hat seine Gewinne bis zum
Montagmorgen gehalten. Zuletzt notierte die Gemeinschaftswährung bei 1,1373
US-Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Freitag
auf 1,1362 (Donnerstag: 1,1254) US-Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit
0,8801 (0,8886) Euro.

(Alle Kurse 7:10 Uhr)
Euro/USD       1,1373 0,11%
USD/Yen             120,16 -0,08%
Euro/Yen       136,62 0,07%

ROHÖL - TEURER - Die Ölpreise sind am Montag mit Gewinnen in die neue Woche
gestartet. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur
Lieferung im November 53,01 US-Dollar. Das waren 36 Cent mehr als am Freitag.
Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg
ebenfalls um 36 Cent auf 49,99 Dollar.

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PRESSESCHAU
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- Russische VTB Bank verlegt Europa-Zentrale nach Frankfurt, Interview mit
Bank-Chef Andrej Kostin, HB, S. 28
- IWF-Vize David Lipton: "Die ganze Welt ist sehr beeindruckt, wie Deutschland
die Flüchtlinge willkommen heisst", Interview, HB, S. 4-5
- Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) fordert: "Wir brauchen
Fortschritte in Berlin", Interview, HB, S. 6
- Deutschland ist laut Goldman Sachs-Chefvolkswirt, Jan Hatzius, anfälliger als
andere Länder für die Turbulenzen in den Schwellenländern, Interview, HB, S. 30
- Deutsche Börse will erneut sparen: Management und Betriebsrat führen Gespräche
über Jobabbau, HB, S. 31
- Ex-Bundesfinanzminister Hans Eichel (SPD) wirbt für eine weitere Integration
der Europäischen Union, Gastbeitrag, HB, S. 48
- Investmentboutique Freitag steigt in das Geschäft mit Börsengängen ein,
Interview mit Geschäftsführungsmitglied Peter Haid, FAZ, S. 19
- Bergbaukonzern Rio Tinto will Kupfer-Produktion nicht senken, FT, S. 1 und 13
- WDH/Nach Potash-Rückzieher: K+S-Chef Norbert Steiner fürchtet sich nicht vor
Aktionärsklagen, Interview, FAS
- WDH/IPO: Hapag Lloyd lässt sich von Turbulenzen nicht beirren - Börsenpläne
stehen, Interview mit Hapag-Lloyd-Chef Rolf Habben Jansen, FAS
- Wechsel im Daimler-Aufsichtsrat: IG Metall-Vize Jörg Hofmann scheidet aus und
übernimmt VW-Mandat, FAS
- Amazon will in Deutschland frische Lebensmittel liefern, Interview mit
Amazon-Deutschland-Chef Ralf Kleber, FAS
- WDH: Deutsche Bahn ist bei Fernverkehr aus dem Tritt. Jeder dritte ICE mit
Verspätung, FAS
- Ex-Konzernchef Martin Winterkorn muss alle VW-Ämter aufgeben, SZ, S. 1, 4
- Online-Möbelhändler Home24-Chef, Domenico Cipolla, glaubt, dass sein Modell in
der ganzen Welt erfolgreich sein kann, Interview, SZ, S. 18
- Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU): Keine Flüchtlings-'Soli' -
Ministertreffen ohne Ergebnis, Interview, Bild, S. 2
- WDH/'Welt': Wettbewerbshüter untersuchen Müllgebühren in Deutschland, Welt,
S. 9
- WDH/KBA-Präsident Ekhard Zinke weist Vorwürfe im Abgas-Skandal bei Volkswagen
zurück, Interview, Flensburger Tageblatt
- WDH/Studie: Im Osten droht starker Anstieg der Altersarmut, Bild am Sonntag
- WDH/Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig (SPD) vor SPD-Kongress: Kinder
stärker steuerlich fördern, Interview, Passauer Neue Presse
- WDH/Post-Chef Frank Appel: Künftig wohl keine jährliche Portoerhöhung -
Mahnung an VW, Interview, SZ, (Sa)
- WDH/Arbeitgeberpräsident Ingo Kramer warnt vor Scheitern von TTIP, Interview
mit Zeitungen der Funke Mediengruppe
- WDH/Bericht: Twitter plant Stellenabbau, Technologie-Blog Recode
- WDH/IPO/Schaeffler-Chef Klaus Rosenfeld zu Börsengang: 'Das ist uns gelungen',
WamS
- WDH: Widerstand an CDU-Basis gegen Einwanderungsgesetz, Spiegel
- WDH: Stockende Produktion in Wolfsburger VW-Zentrale, WamS
- WDH/Tui-Chef Friedrich Joussen stellt deutlich steigende Dividende in
Aussicht, Interview, Euro am Sonntag
- WDH/EZB-Präsident Mario Draghi: Schuldenentlastung für Athen nur nach
Sparprogramm, Interview, Kathimerini
- WDH: Credit Suisse will Kosten um bis zu zwei Milliarden Franken drücken,
Schweiz am Sonntag
- Brasilien ist für St Gobain wichtiger als China, Interview mit Konzernchef
Pierre-Andre de Chalendar, Les Echos
 

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DEUTSCHLAND: - ABWARTEN - Der deutsche Aktienmarkt dürfte am Dienstag erst einmal durchatmen. Der Broker IG taxierte den Dax vor Handelsstart bei 10 114 Punkten um 0,06 Prozent unter seinem Xetra-Schluss. Zum Wochenstart hatte der deutsche Leitindex bereits an Dynamik verloren und sich nur noch knapp ins Plus gerettet. In der Vorwoche hatte er dagegen kräftige 5,69 Prozent zugelegt. Am Morgen rücken aus Deutschland frische Geschäftszahlen in den Fokus: Der Softwarehersteller SAP hat vorläufige Ergebnisse für das dritte Quartal vorgelegt, die einer ersten Händlereinschätzung zufolge besser als erwartet ausgefallen sind. Dagegen blickt der Autozulieferer Leoni pessimistischer als bislang auf dieses und das kommenden Jahr. Inflationsdaten aus Deutschland könnten im Verlauf weitere Impulse bringen.

USA: - GEWINNE - Die Anleger am US-Aktienmarkt bleiben vor der Fortsetzung der Quartalsberichtssaison der Unternehmen zuversichtlich. Der Dow Jones Industrial schloss am Montag 0,28 Prozent höher bei 17 131,86 Punkten. Damit knüpfte der US-Leitindex an seine kräftige Erholung in der vergangenen Woche an. Da hatte das Börsenbarometer mit einem Anstieg um 3,72 Prozent die beste Bilanz seit Februar erzielt. Treiber war die Aussicht auf eine längere Verzögerung der US-Zinswende gewesen.

ASIEN: - VERLUSTE - An den asiatischen Börsen ging es am Dienstag abwärts. "Aktien sind in der vergangenen Woche ein gutes Stück gestiegen, sodass Anleger jetzt Gewinne mitnehmen", begründete ein Investmentanalyst in Tokio das Minus. Der japanische Nikkei-225-Index verlor gut 1 Prozent bis zum späten Handel, nachdem die Börse am Vortag wegen eines Feiertags geschlossen hatte. In China fielen die Verluste etwas moderater aus. So verloren der Hang-Seng-Index in Hongkong und der CSI 300 mit den 300 grössten Werten jeweils ein knappes halbes Prozent. Hier belasteten schwache Aussenhandel-Daten die Kurse. Sorgen bereitet vor allem der starke Importrückgang, der sich im September noch einmal beschleunigt hat.

DAX              		10.119,83	0,23%
XDAX            		10.108,81	-0,04%
EuroSTOXX 50		3.247,33		-0,09%
Stoxx50        		3.102,19		0,00%

DJIA             		17.131,86	0,28%
S&P 500        		2.017,46		0,13%
NASDAQ 100  		4.382,56		0,29%
Nikkei 225                 18.235,26     -1,10% (7:00 Uhr)

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN: - BEHAUPTET - Der Bund Future dürfte gut behauptet in den Tag starten, schrieb Dirk Gojny von der National-Bank am Dienstagmorgen. Er sieht den Bund-Future dürfte zwischen 155,75 und 157,10 schwanken. Die Experten der Helaba rechnen mit einer Handelsspanne von 155,70 bis 157,20.

Bund-Future   		156,39		0,26%
T-Note-Future 		128,03		-0,41%
T-Bond-Future		155,81		-0,82%

DEVISEN: - EURO ÜBER 1,13 DOLLAR - Der Eurokurs hat sich bis zum Dienstagmorgen unterm Strich kaum vom Fleck gekommen. Zuletzt kostete die Gemeinschaftswährung 1,1365 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Vortag auf 1,1373 (Freitag: 1,1362) US-Dollar festgesetzt.

(Alle Kurse 7:15 Uhr)
Euro/USD       		1,1365		0,06%
USD/Yen        		119,87		-0,15%
Euro/Yen       		136,23		-0,08%

ROHÖL - STABILISIERT - Die Ölpreise haben sich am Dienstag nach einem Kursrutsch zum Wochenbeginn vorerst stabilisiert und im frühen Handel etwas erholt. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im November kostete am Morgen 50,22 US-Dollar. Das waren 36 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 33 Cent auf 47,43 Dollar.

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PRESSESCHAU

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- Präsidentin des griechischen Bankenverbands, Louka Katseli, geht davon aus, dass die im dritten Hilfspaket vorgesehen 25 Milliarden Euro für die Rekapitalisierung der griechischen Banken ausreichen, Interview, HB, S. 28

- Volkswagen will rund drei Milliarden Euro bei Zulieferern einsparen, HB, S. 1, 14, 36

- Industriebündnis will "Dieselgate" vergessen machen, HB, S. 6, 7

- FDP-Chef Christian Lindner wirft Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) Versagen in Industriepolitik vor, HB, S. 6

- Pharmakonzern Merck KGaA ernennt diese Woche Stefan Oschmann zum Unternehmenschef, FAZ, S. 23

- Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) setzt auf Wasserstoff-betriebene Elektroautos, HB, S. 15

- Bio-Marktkette Alnatura forciert Expansion im Ausland, Interview mit Unternehmenschef Götz Rehn, HB, S. 18

- Kommunen warnen vor neuen Kostenrisiken durch Flüchtlingskrise, Interview mit Städtebund-Geschäftsführer Gerd Landsberg, HB, online

- Ryanair-Chef Michael O'Leary will bei möglicher Kooperation mit der Lufthansa bei Zubringerflügen nicht für verpasste Anschlussflüge haften und will daher auf keinen Fall ein sogenanntes Codesharing eingehen, Interview, HB, S. 16, 17

- Klima-Ökonom Ottmar Edenhofer hält Erfolg des Pariser Gipfels für unwahrscheinlich, Interview, HB, S. 8

- Henkel-Chef Kasper Rorsted hält nichts von einer pessimistischen Betrachtung der Schwellenländer, Gastbeitrag, HB, S. 48

- Der neue Karstadt-Eigentümer Signa bringt die italienische Feinkostkette Eataly nach Deutschland, SZ, S. 21

- Neue Probleme am 'Eurofighter' - Weitere Abnahmen gestoppt, SZ (Münchenausgabe), S. 6 und SZ, online

- Die neue Chefin des Stadtwerke-Verbands VKU, Katherina Reiche, drängt auf mehr Klarheit in der Energiepolitik, Interview, SZ, S. 22

- Repsol verhandelt mit EDP und anderen Unternehmen über Verkauf des Gas-Geschäfts, Expansion

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DEUTSCHLAND: - IM MINUS - Der deutsche Aktienmarkt dürfte am Mittwoch weiter zurückfallen. Der Broker IG taxierte den Dax vor Handelsstart bei 9986 Punkten und damit um 0,47 Prozent unter seinem Xetra-Schluss. Am Vortag war der deutsche Leitindex nach sieben Plustagen in Folge ins Minus gerutscht und hatte mit der 10 000-Punkte-Marke gekämpft. Dabei rückt am Morgen in Deutschland der Medizin- und Sicherheitstechnik-Hersteller Drägerwerk mit einer erneuten Prognosesenkung für das laufende Jahr in den Blick. Auch die Software AG legte Zahlen vor. Im Immobiliensektor könnte es derweil zu einer Grossfusion kommen: Vonovia bietet für Deutsche Wohnen.

USA: - VERLUSTE - Die Anleger am US-Aktienmarkt sind nach dem zuletzt guten Lauf etwas vorsichtiger geworden. Dem Leitindex Dow Jones Industrial ging am Dienstag nach sieben Gewinntagen in Folge die Puste aus. Er schloss 0,29 Prozent tiefer mit 17 081,89 Punkten. Gründe für Gewinnmitnahmen an der Wall Street lieferten maue Konjunkturdaten aus Übersee. So bleibt der Aussenhandel Chinas trotz der Yuan-Abwertung schwach. Zudem hatten sich die Konjunkturerwartungen deutscher Finanzexperten im Oktober auch wegen des Volkswagen-Skandals weiter eingetrübt.

ASIEN: - SORGEN UM CHINA - An den asiatischen Aktienmärkten regierte am Mittwoch weiter die Vorsicht. Hintergrund waren erneute schlechte Nachrichten aus Chinas Wirtschaft, wo die Erzeugerpreise im September abermals kräftig fielen. Während sich Chinas Festland-Börsen noch stabil halten konnten, rutschte der Hang-Seng-Index in Hongkong ein gutes halbes Prozent nachgab, knickte der Nikkei-225-Index in Tokio um anderthalb Prozent ein und fiel wieder unter die Marke von 18 000 Punkten. Ein Händler äusserte die Sorge, dass der jüngste Aufwärtstrend an den Weltmärkten nur ein Strohfeuer gewesen sein könnte.

DAX              	10.032,82	    -0,86%
XDAX            	9.995,10		-1,12%
EuroSTOXX 50		3.221,28		-0,80%
Stoxx50        		3.075,40		-0,86%

DJIA             	17.081,89	    -0,29%
S&P 500        		2.003,69		-0,68%
NASDAQ 100  		4.352,94		-0,68%

Nikkei 225          19.932,58       -1,66% (6:50 Uhr)

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN: - BEHAUPTET - Nach gut behaupteter Eröffnung sollte sich der Bund-Future sich zwischen 155,75 und 157,10 bewegen, schrieb Dirk Gojny von der National-Bank. Die Preisdaten aus China dürften die Phantasie hinsichtlich zusätzlicher geldpolitischer Massnahmen wieder aufleben lassen erklärte er.

Bund-Future   		156,41		 0,01%
T-Note-Future 		128,03		-0,41%
T-Bond-Future		155,81		-0,82%

DEVISEN: - EURO NAHE 1,14 DOLLAR - Der Euro hat sich bis zum Mittwochmorgen weiter stark gezeigt, schaffte es aber nicht über die Marke von 1,14 US-Dollar. Zuletzt kostete die Gemeinschaftswährung 1,1393 Dollar. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs am Vortag auf 1,1374 (Montag: 1,1373) Dollar festgelegt. Der Dollar kostete damit 0,8792 (0,8793) Euro.

(Alle Kurse 7:15 Uhr)
Euro/USD       		1,1393		 0,09%
USD/Yen             119,57		-0,08%
Euro/Yen       		136,22		 0,01%

ROHÖL - TEURER - Die Ölpreise haben am Mittwoch etwas zugelegt. Am Markt gebe es eine leichte Gegenbewegung nach zwei Tagen mit Kursverlusten, hiess es aus dem Handel. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im November kostete am Morgen 49,36 US-Dollar. Das waren zwölf Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) kletterte um 17 Cent auf 46,83 Dollar.

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UMSTUFUNGEN VON AKTIEN

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- BERENBERG NIMMT KLÖCKNER & CO MIT 'SELL' WIEDER AUF - ZIEL 7 EUR

- BERENBERG STARTET SALZGITTER AG MIT 'BUY' - ZIEL 40 EUR

- BERENBERG STARTET THYSSENKRUPP MIT 'BUY' - ZIEL 26 EUR

- CREDIT SUISSE HEBT SKY AUF 'OUTPERFORM' ('UNDERPERFORM')- ZIEL 1287 (630) PENCE

- CREDIT SUISSE HEBT ZIEL FÜR PROSIEBENSAT.1 AUF 49,00 (48,70) EUR - 'NEUTRAL'

- CREDIT SUISSE SENKT RTL AUF 'UNDERPERFORM' ('NEUTRAL') - ZIEL 78,00 (82,50) EUR

- HÄNDLER: BAADER BANK HEBT BRENNTAG AUF 'HOLD' ('SELL') - ZIEL 50 (43) EUR

- HÄNDLER: BAADER BANK HEBT SGL GROUP AUF 'BUY' ('HOLD') - ZIEL 19,50 (16,00) EUR

- HÄNDLER: HSBC HEBT SAP AUF 'BUY' ('HOLD') - ZIEL 75 (72) EUR

- BERENBERG SENKT ZIEL FÜR ORANGE SA AUF 16,40 (17,00) EUR - 'BUY'

- BERENBERG STARTET ARCELORMITTAL MIT 'BUY' - ZIEL 7,50 EUR

- CREDIT SUISSE HEBT ZIEL FÜR VIVENDI AUF 25 (24) EUR - 'OUTPERFORM'

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PRESSESCHAU

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- Air Berlin droht ein weiterer Umsatzeinbruch, weil sich die Vereinigten Arabischen Emirate mit Berlin nicht auf ein neues Luftverkehrsabkommen einigten, HB, S. 1

- Schwierige Zeiten in China können auch relativ schnell wieder zu Ende sein, Interview mit langjährigem China-Chef von Audi, Dietmar Voggenreiter, HB, S. 16

- Selbstfahrende und vernetzte Autos bedrohen das Geschäftsmodell der Kfz-Versicherer, Studie, HB, S. 30

- Starbanker Gerardo Braggiotti verkauft die Investmentbank Leonardo an die amerikanische Investmentbank Houlihan Lokey, HB, S. 32

- Der Handelsverband Deutschland (HDE) warnt vor neuem WLAN-Gesetz, HB, S. 8

- Rio Tinto ist nicht an einer Übernahme des Konkurrenten Glencore interessiert, Interview mit Unternehmenschef Sam Walsh, WSJ, S. 11

- Bundesumweltministerium Barbara Hendricks (SPD) fordert schärfere Abgasvorschriften für Diesel und strengere Kontrollen, SZ, S. 1

- Neue Panne beim Kampfflugzeug Eurofighter - Bundeswehr-Maschine verliert Aussentank, SZ, S. 5

- Zitterpartie bei Bilfinger - Neue Strategie noch nicht fertig, SZ, S. 20

- Krankenkassenbeiträge steigen voraussichtlich um 0,3 Prozentpunkte, Bild, S. 1

- SPD-Parteivize Ralf Stegner weist Vorstoss von Finanzminister Wolfgang Schäuble zur Senkung der Leistungen für Flüchtlinge zurück, Bild, S. 1

- EU-Staaten geben nur zögerlich Geld in Flüchtlingskrise, Welt, S. 4

- Grüne wollen Kraftfahrt-Bundesamt wegen des VW-Skandals entmachten, Welt, S. 9

- WDH/EASA-Chef bemängelt Information der Fluglinien zu Krisengebieten, Welt, S. 10

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DEUTSCHLAND: - ERHOLUNG - Der deutsche Aktienmarkt dürfte sich am Donnerstag von seinem Rückschlag seit Wochenbeginn etwas erholen. Der Broker IG taxierte den Dax vor Handelsstart bei 9991 Punkten um 0,76 Prozent über dem Xetra-Schluss. In den beiden Vortagen hatte der Leitindex 2 Prozent verloren. Wegen der anhaltenden Sorgen um die Konjunkturaussichten in den USA bleiben die Wirtschaftsdaten im Fokus, sagte Analyst Michael Hewson von CMC Markets UK. Am Nachmittag werden die Verbraucherpreise aus den USA erwartet. Hinzu kommen in Deutschland weitere Unternehmenszahlen und später Nachrichten aus der US-Berichtssaison.

USA: - VERLUSTE - Wieder stärker in den Vordergrund gerückte Konjunktursorgen haben den Dow Jones Industrial am Mittwoch unter die Marke von 17 000 Punkten gedrückt. Der US-Leitindex fiel bis zum Handelsende um 0,92 Prozent auf 16 924,75 Punkte, nachdem tags zuvor eine siebentägige Gewinnserie gerissen war.

ASIEN: - DURCHWEG GRÜN - An den asiatischen Aktienmärkten haben am Donnerstag durch die Bank zugelegt. Nach drei Verlusttagen stieg der Nikkei-225-Index in Tokio zuletzt um anderthalb Prozent. Ein Händler begründete dies mit der gestiegenen Wahrscheinlichkeit, dass in den USA die Leitzinsen erst zu einem späteren Zeitpunkt erhöht werden. In China kam gut an, dass die Regierung die Telekomindustrie neu ordnen will, was Spekulationen schürte, dass weitere staatseigene Betriebe reformiert werden sollen, um die Konjunktur wieder anzukurbeln. Der Hang-Seng-Index in Hongkong legte um mehr als 2 Prozent zu; auch die Festland-Börsen stiegen.

DAX              	9.915,85		-1,17%
XDAX            	9.921,13		-0,74%
EuroSTOXX 50		3.191,57		-0,92%
Stoxx50        		3.048,83		-0,86%

DJIA            	16.924,75   	-0,92%
S&P 500        		1.994,24		-0,47%
NASDAQ 100  		4.346,92		-0,14%

Nikkei 225          18.126,10        1,31% (6:55 Uhr)

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN: - LEICHTE VERLUSTE - Der Bund-Future dürfte mit leichten Verlusten in den Handelstag starten, schrieb Dirk Gojny von der National-Bank am Donnerstagmorgen. Im Tagesverlauf würden die US-Daten sowie die Aussagen der Fed-Vertreter die Richtung vorgeben und der Bund-Future dürfte sich zwischen 156,00 und 157,70 bewegen.

Bund-Future   		156,99		0,37%
T-Note-Future 		128,03		-0,41%
T-Bond-Future		155,81		-0,82%

DEVISEN: - EURO NAHE 1,15 DOLLAR - Der Eurokurs profitiert weiter von nachlassenden Erwartungen hinsichtlich einer US-Leitzinserhöhung. Am Donnerstagmorgen kostete die Gemeinschaftswährung 1,1485 US-Dollar. Der Euro war am Vorabend nach der Veröffentlichung des Konjunkturberichts der US-Notenbank Fed, dem sogenannten "Beige Book", deutlich angestiegen. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs gegen Mittwochmittag noch auf 1,1410 (Dienstag: 1,1374) Dollar festgesetzt.

(Alle Kurse 7:15 Uhr)
Euro/USD       		1,1485		0,09%
USD/Yen             118,92		0,09%
Euro/Yen       		136,57		0,19%

ROHÖL - ETWAS TEURER - Die Ölpreise haben sich am Donnerstag wenig verändert. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im November kostete am Morgen 49,30 US-Dollar. Das waren 15 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel hingegen um zwölf Cent auf 46,52 Dollar.

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PRESSESCHAU

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- Container-Reedereien China Ocean Shipping und China Shipping Group sprechen 
  über mögliche Fusion, WSJ, S. B1 
- Airbus will in den nächsten Jahren bis zu 900 Eurofighter exportieren, 
  Interview mit dem Chef von Airbus Defence & Space, Bernhard Gerwert, HB, S. 16
- Autozulieferer Mahle wirbt nach VW-Skandal für sparsamere Benzin-Technik, 
  Interview mit Vorstandschef Wolf-Henning Scheider, FAZ, S. 19 
- Sky verweist vor Bundesliga-Poker auf vollen Geldtopf 
- Rettungsfonds ESM will Gehälter wegen Personalnot deutlich anheben, HB, S. 11 
- Deutsche Bank will IT-Schutz erhöhen, Interview mit Chef der Sparte Global 
  Transaction Banking, Werner Steinmüller, BöZ, S. 1, 5 
- EU-Kommission fordert von VW vollständige Aufklärung des Abgasskandals - 
  Binnenmarkt-Kommissarin Elzbieta Bienkowska kündigt schärfere Abgastests an, 
  Interview, Bild, S. 2 
- Presse: Abgas-Skandal erreicht VW-Werk in Kassel - Manager beurlaubt, Hessisch
  Niedersächsische Allgemeine 
- Vonovia-Finanzvorstand Stefan Kirsten sieht bei möglicher 
  Deutsche-Wohnen-Übernahme allenfalls in Berlin kartellrechtliche Probleme, 
  Interview, BöZ, S. 11 
- Vodafone bereit für Börsengang der Indien-Sparte, Interview mit Vodafone-Chef 
  Vittorio Colao, Financial Express 
- Griechenlands Premierminister Alexis Tsipras bittet Bundeskanzlerin Angela 
  Merkel (CDU) um Extra-Millionen wegen Flüchtlingskrise, Bild, S. 1 
- Griechenland will weitere Schuldenerleichterungen, Interview mit dem 
  stellvertretenden griechischen Finanzminister Yorgos Chouliarakis, SZ, S. 22 
- Commerzbank soll 17 Millionen Euro Bussgeld für Schwarzgeldgeschäfte in 
  Luxemburg und Panama zahlen, NDR, WDR, SZ, S. 18 
- VW dürfte 2200 Autos in Südkorea zurückrufen, Yonhap

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DEUTSCHLAND: - AUFWÄRTS - Der deutsche Aktienmarkt dürfte sich am Freitag weiter erholen. Der Broker IG taxierte den Dax vor Handelsstart bei 10 150 Punkten und damit um 0,85 Prozent über dem Xetra-Schluss. Der Leitindex dreht auf diesem Niveau auf Wochensicht ins Plus nach einem kleinen Rückschlag am Dienstag und Mittwoch. Die Hoffnung auf weiteres billiges Geld der internationalen Notenbanken stütze die Kurse derzeit, sagte Analyst Michael Hewson von CMC Markets UK.

USA: - GEWINNE - Verstärkte Spekulationen über eine Verschiebung der Leitzinswende in den USA und damit weiter fliessendes Billiggeld haben der Wall Street am Donnerstag Auftrieb verliehen. Zur Wochenmitte hatten noch Konjunktursorgen die Billiggeld-Fantasie überschattet und auf der Stimmung gelastet. Insgesamt bleiben die Anleger aber nervös. Der Leitindex Dow Jones Industrial stieg am Donnerstag um 1,28 Prozent auf 17 141,75 Punkte.

ASIEN: - MEIST HOCH - An den asiatischen Börsen ging es am Freitag überwiegend bergauf. Auch hier beflügelte die Hoffnung auf eine Verschiebung der US-Zinswende ins nächste Jahr die Kurse. In China kam die Spekulation hinzu, dass die Regierung Reformen zur Stützung der Konjunktur vorantreibt. Der Nikkei-225-Index in Tokio kletterte bis kurz vor Handelsschluss um gut ein Prozent. Im Hang-Seng-Index in Hongkong und an den chinesischen Festlandbörsen ging es um etwa ein halbes Prozent aufwärts.

DAX              		10.064,80	    1,50%
XDAX            		10.144,48	    2,25%
EuroSTOXX 50		     3.238,81		1,48%
Stoxx50        		     3.099,14		1,65%

DJIA             		17.141,75	    1,28%
S&P 500        		     2.023,86		1,49%
NASDAQ 100  		     4.418,22		1,64%

Nikkei 225              18.313,32       1,20% (6:45 Uhr)

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN: - LEICHTE VERLUSTE - Mit den Vorgaben aus dem asiatischen Handel dürfte der Bund-Future mit leichten Kursverlusten in den Tag starten, schrieb Dirk Gojny von der National-Bank. Im weiteren Handelsverlauf stünden die Aussagen der EZB-Vertreter und die US-Konjunkturdaten im Fokus. Grössere Überraschungen dürfte es datenseitig aber nicht geben. Gojny sieht den Bund-Future im Tagesverlauf zwischen 156 und 157,50 schwanken.

Bund-Future   		156,66		-0,21%
T-Note-Future 		128,03		-0,41%
T-Bond-Future		155,81		-0,82%

DEVISEN: - EURO UNTER 1,14 DOLLAR - Der Eurokurs hat sich bis zum Freitagmorgen unterm Strich kaum verändert, nachdem er am Vorabend unter die Marke von 1,14 US-Dollar gerutscht war. Die Gemeinschaftswährung kostete zuletzt 1,1387 Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs gegen Donnerstagmittag auf 1,1439 (Mittwoch: 1,1410) Dollar festgelegt. Der Dollar kostete damit 0,8742 (0,8764) Euro.

(Alle Kurse 7:10 Uhr)
Euro/USD       		1,1387		-0,04%
USD/Yen             119,17		 0,23%
Euro/Yen       		135,68		 0,20%

ROHÖL - TEURER - Die Ölpreise sind am Freitag gestiegen. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Dezember kostete am Morgen 50,09 US-Dollar. Das waren 36 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im November stieg um 43 Cent auf 46,81 Dollar.

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PRESSESCHAU

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- Hapag-Lloyd-Chef Rolf Habben Jansen verteidigt den Börsengang: "Es ist nie der ideale Zeitpunkt", Interview, HB, S. 28, 29

- EU-Sozialkommissarin Marianne Thyssen: "Mittel für Flüchtlingspolitik besser ausschöpfen", Interview, HB, S. 11

- Bund und Niedersachsen setzen auf Kooperationen der Seehäfen, Interview mit Niedersachsens Wirtschaftsminister Olaf Lies, HB, S. 12

- EU-Kommission, Hamburg und Schleswig-Holstein haben sich im Grundsatz auf die Details der Auslagerung von Altlasten bei der HSH Nordbank geeinigt, HB, S. 31

- Zahl der Hartz-IV-Empfänger aus Krisenländern steigt, SZ, S. 5 - Vorratsdatenspeicherung erfasst SMS-Inhalte, SZ, S. 1

- Stellvertretender FDP-Vorsitzende Wolfgang Kubicki will gegen Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung klagen, Interview, Die Welt, S. 5

- Bundesregierung investiert 2031 mehr als 150 Milliarden Euro in den regionalen Schienenverkehr, Interview mit Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU), Welt, S. 10

- Beim Sparprogramm des Schweizer Versicherers Zurich fallen in Deutschland 500 der aktuell 5500 Stellen weg, Interview mit Deutschland-Chef Ralph Brand, General Anzeiger

(WDH: Diese Meldung wurde bereits am Vorabend erstmals publiziert und ist als Service wiederholt worden.)

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DEUTSCHLAND: - WEITER HOCH - Die von EZB-Präsident Mario Draghi ausgelöste Rally dürfte den deutschen Aktienmarkt auch am Freitag weiter nach oben treiben. Der Broker IG taxierte den Dax zwei Stunden vor Handelsbeginn bei 10 617 Punkten und damit um 1,19 Prozent über dem Xetra-Schluss des Leitindex. Die Hoffnung auf eine noch stärkere Geldflut der Europäischen Zentralbank hatte den Dax schon am Vortag ein Plus von 2,48 Prozent eingebracht. Das könnte der Startschuss für die Jahresendrally gewesen sein, sagte ein Börsianer. Ein grosser Faktor sei der in der Folge der Draghi-Rede schwache Eurokurs, der vor allem die exportorientierten deutschen Werte attraktiv erscheinen lasse, sagte ein Händler.

USA: - HÖHENFLUG - Mehrheitlich gute Unternehmensbilanzen haben der zuletzt matten Wall Street am Donnerstag einen Höhenflug beschert. Positiv aufgenommene Konjunkturdaten gaben den Aktienkursen einen zusätzlichen Schub. Der Dow Jones Industrial schloss mit einem satten Plus von 1,87 Prozent bei 17 489,16 Punkten.

ASIEN: - DURCHWEG GRÜN - Die asiatischen Börsen haben sich am Freitag von der Euphorie in Europa und den USA anstecken lassen. Sie lagen durchweg im Plus. Der Nikkei-225-Index in Tokio stieg um mehr als 2 Prozent, nachdem die Europäische Zentralbank die Hoffnung auf eine weitere Geldschwemme geweckt hatte. Der Hang-Seng-Index in Hongkong legte um annähernd anderthalb Prozent zu; hier trieb die Spekulation um staatliche Konjunkturhilfen vor dem Treffen des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei in der kommenden Woche. Chinas Festland-Börsen stiegen moderat.

DAX              		10.491,97	    2,48%
XDAX            		10.577,14	    3,87%
EuroSTOXX 50		     3.353,11		2,47%
Stoxx50        		     3.176,58		2,29%

DJIA             		17.489,16	    1,87%
S&P 500        		     2.052,51		1,66%
NASDAQ 100  		     4.503,22		2,03%

Nikkei 225              18.817,86       2,07% (6:50 Uhr)

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN: - BEHAUPTET - Der Bund-Future dürfte gut behauptet in den Tag starten und zwischen 156,40 und 158,20 notieren, schrieb Dirk Gojny von der National-Bank am Freitagmorgen. Gegen Abend dürfte es seiner Meinung nach Gewinnmitnahmen geben.

Bund-Future   		157,59		0,62%

DEVISEN: - EURO BEI 1,11 DOLLAR - Eine mögliche weitere Öffnung der Geldschleusen durch die Europäische Zentralbank (EZB) hat den Eurokurs bis zum Freitagmorgen weiter kräftig belastet. Zeitweise fiel die Gemeinschaftswährung unter 1,11 US-Dollar und kostete zuletzt 1,1112 Dollar. Die EZB hatte den Referenzkurs vor der Pressekonferenz mit EZB-Präsident Mario Draghi am Donnerstagnachmittag noch auf 1,1313 (Mittwoch: 1,1354) US-Dollar festgesetzt.

(Alle Kurse 7:15 Uhr)
Euro/USD       		1,1112		 0,03%
USD/Yen             120,64		-0,04%
Euro/Yen       		134,05		-0,02%

ROHÖL - TEURER - Die Ölpreise sind am Freitag im frühen Handel leicht gestiegen. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Dezember kostete am Morgen 48,35 US-Dollar. Das waren 27 Cent mehr als am Donnerstag. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte WTI kletterte um 12 Cent auf 45,50 Dollar.

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PRESSESCHAU

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- Fresenius kauft in Israel Dialysebetreiber- Kaufpreis rund 80 Millionen Euro, FAZ, S.19

- Ausländische Investoren kaufen weniger Bundesanleihen, Interview mit Tammo Diemer, Chef der Finanzagentur, HB, S.26

- Telekom attackiert Amazon - Über Kooperation mit Huawei wollen die Bonner Cloud-Kunden gewinnen, HB, S.17

- Plastiktüten sollen künftig 20 Cent kosten, SZ, S.1

- Entgegen der Ankündigung von Parlamentspräsident Norbert Lammert bekommen Bundestagsabgeordnete keinen Einblick in TTIP-Dokumente, SZ, S.1

- "Eine komplette neue Welt der Banksteuerung", Interview mit Deka-Bank-Chef Michael Rüdiger, BöZ, S.5

- Branchenkonsolidierung lässt TAG Immobilien gelassen, Interview mit Finanzvorstand Martin Thiel, BöZ, S.11

- WDH: Zahl der Hartz-IV-Aufstocker sinkt im Osten deutlich, Thüringer Allgemeine

- WDH: Deutschland liefert Kampfpanzer nach Katar, SZ, S.1

(WDH: Diese Meldung wurde bereits am Vorabend erstmals publiziert und ist als Service wiederholt worden.)

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DEUTSCHLAND: - ATEMPAUSE - Nach der Rally von fast 7 Prozent aus der Vorwoche dürfte der Dax seine Gewinne am Montag zunächst verteidigen. Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex zwei Stunden vor Handelsbeginn kaum verändert auf 10 800 Punkte. Spekulationen auf noch mehr billiges Geld von der Europäischen Zentralbank (EZB), die EZB-Präsident Mario Draghi am Donnerstag angefeuert hatte, könnten den Dax nach einer Atempause aber in Richtung 11 000 Punkte treiben. "Die Aktienampel ist von sanftem Grün Ende September auf sattes Grün gesprungen", sagt Daniel Saurenz von Feingold Research.

USA: - GEWINNE - Die Wall Street hat am Freitag dank erneut starker Unternehmenszahlen an die deutlichen Vortagsgewinne angeknüpft. Vor allem die technologielastige Nasdaq-Börse profitierte von den euphorisch aufgenommenen Resultaten einiger Schwergewichte. Auch die Lockerung der chinesischen Geldpolitik beflügelte die Aktienkurse - bereits am Donnerstag hatte die Europäische Zentralbank (EZB) mit der in Aussicht gestellten Ausweitung ihrer Anleihekäufe die Anleger erfreut. Der Dow Jones Industrial schloss 0,90 Prozent höher bei 17 646,70 Punkten.

ASIEN: - AUFWÄRTS - An den asiatischen Aktienmärkten ging es zu Wochenbeginn zumeist aufwärts. Ein Treiber war die Senkung des Leitzinses in China zum Ende der vergangenen Woche. In Japan trieben zudem erneute Spekulationen über Konjunkturhilfen im eigenen Land die Kurse. Der Nikkei-225-Index kletterte bis zum Handelsschluss um ein gutes halbes Prozent ins Plus. Die chinesischen Festland-Börsen konnten in ähnlicher Grössenordnung gewinnen, während der Hang-Seng-Index in Hongkong praktisch auf der Stelle trat.

DAX              		10.794,54	    2,88%
XDAX            		10.851,79	    2,60%
EuroSTOXX 50		     3.425,81		2,17%
Stoxx50        		     3.237,35		1,91%

DJIA             		17.646,70	    0,90%
S&P 500        		     2.075,15		1,10%
NASDAQ 100  		     4.624,09		2,68%

Nikkei 225              18.947,12       0,65%

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN: - KAUM VERÄNDERT - Im aktuellen Umfeld dürften die Marktteilnehmer eher auf Abwarten schalten, schrieb Dirk Gojny von der National-Bank am Montagmorgen. Der Bund Future dürfte seiner Meinung nach kaum verändert in den Tag starten und zwischen 156,40 und 158,20 schwanken.

Bund-Future   		157,46	   -0,08%
T-Note-Future 		128,45		0,06%
T-Bond-Future		157,19		0,10%

DEVISEN: - EURO BEI 1,10 DOLLAR - Der Eurokurs bleibt weiter schwach, konnte sich gegenüber seinen jüngsten Tiefständen aber etwas erholen. Zuletzt kostete die Gemeinschaftswährung 1,1034 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs am Freitag noch auf 1,1084 (Donnerstag: 1,1313) Dollar festgesetzt. Die jüngsten Signale über eine möglicherweise noch stärkere Geldflut der EZB sowie die Zinssenkung in China hatten den Euro runtergezogen.

(Alle Kurse 7:15 Uhr)
Euro/USD       		1,1034		 0,21%
USD/Yen             121,10		-0,30%
Euro/Yen       		133,70		-0,13%

ROHÖL - ETWAS TEURER - Die Ölpreise haben sich zum Wochenstart zunächst wenig bewegt. Am Montagmorgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Dezember 48,08 US-Dollar. Das waren 9 Cent mehr als am Freitag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte WTI stieg um 12 Cent auf 44,72 Dollar.

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PRESSESCHAU

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- US-Behörden dehnen Ermittlungen bei Russlandgeschäft der Deutschen Bank aus, FT, online

- Multinationale Konzerne werden bei Steuergestaltung vorsichtiger und wollen nicht um jeden Preis Steuern sparen, HB, S. 10

- Ukraine wird ihre Staatsschulden bei Russland nicht begleichen, wenn Moskau nicht vorher einer Umschuldung zustimmt, Interview mit Premierminister Arseni Jazenju, HB, S. 8, 9

- Immobilienkredite dürften aufgrund neuer Vorgaben und Regeln teurer werden, Interview mit Wolfgang Kälberer, Brüssel-Vertreter des Verbands deutscher Pfandbriefbanken (VDP), HB, S. 28

- Kommunen warnen davor, Immobilien für die Unterbringung von Flüchtlingen zu beschlagnahmen, Interview mit Gerd Landsberg, Hauptgeschäftsführer des Städte- und Gemeindebundes, FAZ, S. 17

- Linde verhandelt mit Gazprom über Bau einer Gasverflüssigungsanlage mit einem Auftragswert in dreistelliger Millionenhöhe, FAZ, S. 20

- EU wurde bereits 2013 wegen Problemen bei Autoabgastests alarmiert, FT, S. 1

- Der für Energiefragen zuständige EU-Kommissions-Vizepräsident Maros Sefcovic tritt für schärfere Auto-Abgastests ein, Interview, Welt, S. 10

- Handwerk sucht dringend neue Chefs, Welt, S. 9

- "Besser Minijobs als keine Arbeit" - Airbus-Chef Tom Enders fordert angesichts der Flüchtlingskrise Öffnung des deutschen Arbeitsmarktes nach dem Vorbild der USA, Gastbeitrag, SZ, S. 18

- Air France könnte ab 2018 neue Piloten einstellen, Les Echos

- Volvo, Ford und Fiat rufen in Südkorea 10 197 Autos zurück, Yonhap Ne

- Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) fordert mehr Rechtssicherheit für deutsche Unternehmen in China, Interview mit DIHK-Präsident Eric Schweitzer, Funke Mediengruppe

- Trotz Niedrigzinsphase setzen drei Viertel der Deutschen aufs Sparen, Studie, Funke Mediengruppe

- Immer weniger arbeitslose Hartz-IV-Empfänger in Weiterbildung, Saarbrücker Zeitung

- Wirtschaftsprofessor Oliver Holtemöller: Deutschland kann Flüchtlingskosten stemmen, MDR Info

- WDH/Personalvorstand bekräftigt Beschäftigungsgarantie bei Audi, Interview mit Thomas Sigi, Heilbronner Stimme - WDH/Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD): Arbeitslosenzahlen werden durch Flüchtlinge deutlich steigen, Interview, Passauer Neue Presse

- WDH/Credit-Suisse-Chef: Wachstum ist für Bank-Zukunft zentral wichtig, Interview mit Tidjane Thiam, Finanz und Wirtschaft

- WDH/Presse: Uber will die nächste Milliarde von Investoren, New York Times

- WDH/Wirecard erteilt Mega-Zukäufen Absage, Interview mit Finanzvorstand Burkhard Ley, BöZ, Samstag

- WDH/Presse: Höhere Altersbezüge für Rentner, die weiter arbeiten, Stuttgarter Nachrichten

- WDH/Ökonom: Flüchtlingskrise kostet Deutschland 2015 wohl 10 Milliarden, Interview mit ZEW-Präsident Clemens Fuest, Schwäbische Zeitung

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DEUTSCHLAND: - ZURÜCKHALTUNG - Nach seiner jüngsten Rally fehlt es dem Dax an frischem Schwung. Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex zwei Stunden vor Handelsbeginn am Dienstag 0,16 Prozent tiefer auf 10 784 Punkte. Nach seinem Kurssprung von rund 7 Prozent in der Vorwoche war er bereits zu Wochenbeginn auf der Stelle getreten. In Deutschland steht zunächst BASF mit einer Prognosesenkung im Fokus. Am frühen Nachmittag dürften dann US-Wirtschaftsdaten neue Impulse geben.

USA: - ABWARTEN - Nach der jüngsten Rally am US-Aktienmarkt hat die Wall Street am Montag ruhigere Töne angeschlagen. Die wichtigsten US-Indizes schlossen zwar uneinheitlich, bewegten sich aber insgesamt kaum vom Fleck. Es werde auf Signale von der US-Notenbank (Fed) am Mittwoch gewartet, und zudem stünden im Wochenverlauf Quartalsberichte einiger bedeutender US-Konzerne auf der Agenda, begründeten Börsianer die Zurückhaltung der Anleger. Der Dow Jones Industrial (DJI) gab um 0,13 Prozent auf 17 623,05 Punkte nach.

ASIEN: - DURCHWEG ROT - An den asiatischen Börsen ging es am Dienstag durch die Bank abwärts. Die Verluste fielen allerdings nicht dramatisch aus. Der Nikkei-225-Index in Tokio büsste bis zum Handelsschluss ein knappes Prozent ein. Die Anleger warteten auf geldpolitische Signale der japanischen und der US-amerikanischen Zentralbank im Laufe der Woche. Der Hang-Seng-Index in Hongkong und der CSI 300 mit den 300 grössten Werten vom chinesischen Festland büssten im späten Handel jeweils rund 1 Prozent ein. Nach den Gewinnen der Vorwochen würden einige Anleger jetzt Kasse machen, sagte ein Fondsmanager.

DAX              		10.801,34	0,06%
XDAX            		10.794,84	-0,52%
EuroSTOXX 50    		3.414,60		-0,33%
Stoxx50         		3.223,84		-0,42%

DJIA             		17.623,05	-0,13%
S&P 500         		2.071,18		-0,19%
NASDAQ 100      		4.630,85		0,15%

Nikkei 225              18.777,04     -0,90% (Schlusskurs)

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN: - BEHAUPTET - Der Bund-Future dürfte heute gut behauptet in den Tag starten, schrieb Dirk Gojny von der National-Bank. Der Bund-Future sei inzwischen aber anfällig gegenüber Gewinnmitnahmen geworden und sollte im Tagesverlauf zwischen 156,85 und 158,35 notieren.

Bund-Future   		157,60		0,09%
T-Note-Future 		128,70		0,09%
T-Bond-Future		158,31		0,26%

DEVISEN: - EURO UNTER 1,11 DOLLAR - Der Kurs des Euro hat sich bis zum Dienstagmorgen etwas gefestigt. Am Dienstagmorgen kostete die Gemeinschaftswährung 1,1064 US-Dollar. Schwache Immobilienmarktdaten aus den Vereinigten Staaten hatten dem Euro am Vortag leichten Auftrieb gegeben. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs gegen Montagmittag auf 1,1011 (Freitag: 1,1084) Dollar festgesetzt.

(Alle Kurse 6:45 Uhr)
Euro/USD       		1,1064		0,06%
USD/Yen             		120,63		-0,44%
Euro/Yen       		133,39		-0,33%

ROHÖL - BILLIGER - Die Ölpreise haben am Dienstag an ihre schwache Entwicklung der vergangenen Handelstage angeknüpft. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Dezember 47,17 US-Dollar. Das waren 37 Cent weniger als am Montag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte WTI fiel um 51 Cent auf 43,47 Dollar.

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PRESSESCHAU

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- Deutschland und Frankreich planen Pakt für vernetzte Industrie der Zukunft, 
  Interview mit Wirtschaftsminister Emmanuel Macron, HB, S. 1, 6 und 7 
- Tesla-Investor rät VW, in USA nur noch Elektroautos zu bauen, Interview mit 
  Chef der Beteiligungsgesellschaft Capricorn, Ion Yadigaroglu, HB, S. 5 
- Europäische Kommission will Mitgliedsstaaten Reformen für den Zugang zu 
  Freiberufen auftragen, FAZ, S. 17 
- Deutsche Wirtschaft fordert in China mehr Rechtssicherheit, Interview mit 
  Hubert Lienhard, Leiter des Asien-Pazifik-Ausschusses der Deutschen 
  Wirtschaft (APA), HB, S. 8 bis 9 
- US-Investmentbank Goldman Sachs vor 50-Millionen-Dollar-Strafe wegen 
  Datendiebstahls eines Ex-Mitarbeiters, WSJ, S. B11
- Geldgeber verweigern Griechenland vorläufig nächste Kreditzahlung, SZ, S. 1 
- Experten der Deutschen Bank: Griechenland müssten rund 200 Milliarden Euro 
  Schulden erlassen werden, Bild, S. 2 
- J.P. Morgan Asset Management sieht mehr Konkurrenz im Fondsgeschäft und senkt 
  Gebühren, Interview mit Kontinentaleuropa-Chef Massimo Greco, BöZ, S. 1, 4 
- Allianz-Tochter Pimco bereitet neue Regelungen für Boni vor, BöZ, S. 3 
- Ukrainische Finanzministerin will Kreditauflagen des Internationalen 
  Währungsfonds IWF aus Sorge um die Auszahlung der Tranchen erfüllen, 
  Interview mit Natalie Jaresko, Welt, S. 10

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Zyndicate
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DEUTSCHLAND: - WEITER ABWARTEN - Nach dem schwachen Vortag winken dem Dax zum Start am Mittwoch leichte Gewinne. Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex zwei Stunden vor Handelsbeginn am Dienstag 0,29 Prozent höher auf 10 723 Punkte. Klare Impulse von den Weltbörsen fehlten allerdings. Marktanalyst Ric Spooner von CMC Markets rechnet vor der US-Leitzinsentscheidung mit anhaltender Nervosität der Anleger. Potenzielle Käufer dürften zunächst die Fakten abwarten. Experten rechnen weiter nicht mit dem Beginn der lange erwarteten Zinswende in den USA. Ökonomen dürften die Aussagen der Notenbank Fed stattdessen vor allem auf Hinweise für eine Leitzinserhöhung im Dezember durchleuchten.

USA: - LEICHTE VERLUSTE - Die Unsicherheit rund um die anstehende US-Notenbankentscheidung hat die Wall Street am Dienstag etwas belastet. Die Anleger dürften wohl vorsichtig bleiben, bis die Fed über den Leitzins entschieden und ihre Begründung bekanntgeben habe, hiess es am Markt. Der Dow Jones Industrial (DJI) ging mit minus 0,24 Prozent auf 17 581,43 Punkten aus dem Tag.

ASIEN: - DURCHWACHSEN - An den asiatischen Märkten reagierte am Mittwoch überwiegend die Vorsicht. In China fielen die Kurse angesichts enttäuschender Unternehmensgewinne. Der Hang-Seng-Index in Hongkong verlor bis zum späten Handel ein gutes halbes Prozent, der CSI 300 mit den 300 grössten Werten vom Festland büsste mehr als 1 Prozent ein. Dagegen konnte der Nikkei-225-Index ein Plus von 0,7 Prozent über die Ziellinie retten.

DAX              		10.692,19	-1,01%
XDAX            		10.732,29	-0,58%
EuroSTOXX 50		3.381,01		-0,98%
Stoxx50        		3.193,36		-0,95%

DJIA             		17.581,43	-0,24%
S&P 500        		2.065,89		-0,26%
NASDAQ 100  		4.639,23		0,18%

Nikkei 225                 18.903,02      0,67% (Schlusskurs)

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ANLEIHEN / DEVISEN / ROHÖL

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RENTEN: - KAUM VERÄNDERT - Der Bund-Future dürfte kaum verändert in den Tag starten, schrieb Dirk Gojny von der National-Bank. Danach heisse es Warten auf die Erklärung der Fed. Der Bund-Future sollte sich Gojnys Meinung nach zwischen 157,40 und 158,90 bewegen.

Bund-Future   		158,26		0,42%
T-Note-Future 		128,86		0,01%
T-Bond-Future		158,31		0,04%

DEVISEN: - EURO NAHE 1,10 DOLLAR - Der Eurokurs bleibt schwach. Am Mittwochmorgen wurde die Gemeinschaftswährung bei 1,1034 US-Dollar gehandelt. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs gegen Dienstagmittag auf 1,1061 (Montag: 1,1011) Dollar festgesetzt.

(Alle Kurse 7:10 Uhr)
Euro/USD       		1,1034		-0,15%
USD/Yen             		120,42		-0,05%
Euro/Yen       		132,87		-0,19%

ROHÖL - STABILISIERUNG - Die Ölpreise haben sich am Mittwoch nach deutlichen Verlusten seit Wochenbeginn zunächst stabilisiert. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Dezember 46,86 US-Dollar. Das waren fünf Cent mehr als am Dienstag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte WTI stieg um acht Cent auf 43,28 Dollar.

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PRESSESCHAU

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- Fernleitungsnetzbetreiber Thyssengas steht zum Verkauf, HB, S. 16

- Betriebe suchen händeringend Personal, Studie, HB, S. 7

- Japanischer Autobauer Nissan denkt über Anteils-Aufstockung bei Renault nach, um sich gegen Einfluss der französischen Regierung zu stemmen, WSJ, S. B1

- Investment-Unternehmen Investcorp interessiert sich erstmals für europäische Immobilien, Interview mit Unternehmenschef Mohammed Al Ardhi, WSJ, S. B5

- Autohersteller Mazda und Honda verwerfen Pläne für kleine Diesel-Autos in USA wegen Emissions-Regulierern, FT, S. 13

-Wohnraum für eine Million Migranten - Bauministerkonferenz fordert Steuererleichterungen und Aussetzung von Energiespar-Vorgaben, FAZ, S.15

- Wirtschaftsrechtsexperte: VW drohen enorme Geldbussen auch in Deutschland, Welt, S. 11

-Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU) beharrt auf mehr Transparenz bei TTIP-Verhandlungen, Interview, Funke Mediengruppe

-Voestalpine-Chef Wolgang Eder sieht durch CO2-Zertifikate 360 000 Jobs in Gefahr, Interview, Rheinische Post

- Frühere 67 Weltbild-Filialen machen dicht - auch ausgegliederte Logistik gefährdet, SZ, S. 19

-Arbeitsforscher fordert: Staat soll Beschäftigung von Flüchtlingen fördern, Bild, S.2

-Baseler Ausschuss für Bankenaufsicht verspricht Banken Ende der Regulierungswelle, Interview mit Generalsekretär William Coen, BöZ, S. 1,5

-"Die Lage bei Metallen ist schwierig" - Kupferpreis mit ersten Anzeichen für Bodenbildung, Interview mit Michael Widmer, Leiter des Metall-Research der Bank of America, BöZ, S.17

(WDH: Diese Meldung wurde bereits am Vorabend erstmals publiziert und ist als Service wiederholt worden.)

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