Munich Re, gute Aussichten, hohe Rendite

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10.08.2015 11:30
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Munich Re, gute Aussichten, hohe Rendite

06-08-2015 09:22  Geringe Schäden lassen Munich Re abheben - Mehr Gewinn erwartet

MÜNCHEN (awp international) - Geringe Grossschäden und günstige Finanzgeschäfteheben die Stimmung beim weltgrössten Rückversicherer Munich Re . Vorstandschef Nikolaus von Bomhard erwartet für das laufende Jahr statt 2,5 bis 3,0 Milliarden jetzt mindestens 3 Milliarden Euro Gewinn, wie der Dax-Konzern am Donnerstag bei der Vorlage der Halbjahresbilanz in München mitteilte. Finanzchef Jörg Schneider schürte zudem leichte Hoffnungen auf eine erneut steigende Dividende.

Die Munich-Re-Aktie reagierte am Morgen mit einem Kurssprung auf die Nachrichten. Im frühen Handel legte das Papier um über 3 Prozent zu und setzte sich damit an die Spitze des Dax .

Mit einem Jahresgewinn von gut 3 Milliarden Euro käme die Munich Re wieder in die Grössenordnung von 2014, als sie unter dem Strich 3,15 Milliarden verdient hatte. Analysten hatten zuletzt lediglich 2,8 Milliarden Euro erwartet. Am Vortag hatte bereits der kleinere Rivale Hannover Rück sein Gewinnziel angehoben, war damit jedoch hinter den Erwartungen zurückgeblieben.

Im zweiten Quartal verdiente die Munich Re unter dem Strich 1,1 Milliarden Euro, 41 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum und deutlich mehr als von Analysten erwartet. Die Gewinne aus Kapitalanlagen wuchsen auch dank des lukrativen Verkaufs von Zinspapieren um 6,5 Prozent, auf Halbjahressicht blieben sie hingegen lediglich stabil. Dennoch sollen die Kapitalanlagen mit 3,3 Prozent in diesem Jahr mehr abwerfen als die bisher erwarteten 3,0 Prozent.

Insgesamt verdiente der Konzern in der ersten Jahreshälfte unter dem Strich knapp 1,9 Milliarden Euro, zehn Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Vor allem im zweiten Quartal kamen die Münchner bei Grossschäden glimpflich davon. Mit 207 Millionen Euro musste der Konzern im Rückversicherungsgeschäft zwei Drittel weniger Grossschäden schultern als ein Jahr zuvor. Am teuersten schlugen Überschwemmungen in Chile, ein Lagerhaus-Brand in Südkorea und ein Transportschaden zu Buche.

Aufs Gesamtjahr gesehen soll von den Beitragseinnahmen daher mehr an Gewinn übrig bleiben. Der Vorstand rechnet jetzt mit einer kombinierten Schaden-Kosten-Quote von 96 statt 97 Prozent. Bei einer Quote von 100 Prozent wäre von den Beitragseinnahmen nach Abzug der Aufwendungen für Schäden, Verwaltung und Vertrieb nichts mehr übrig.

Dabei muss die Munich Re dem anhaltenden Preiskampf in der Schaden-Rückversicherung standhalten. Bei der Vertragserneuerung mit Erstversicherern und Grosskunden zum 1. Juli verzeichnete das Unternehmen einen Preisrückgang von 2,1 Prozent - immerhin weniger stark als ein Jahr zuvor. Der Vorstand sprach von "Anzeichen einer Stabilisierung".

Unter dem Preiskampf leidet auch die Erstversicherungstochter Ergo. Zwar konnte das Geschäftsfeld seinen Quartalsgewinn auf 219 Millionen Euro nahezu verdoppeln. Doch hat es das Unternehmen in Polen und der Türkei mit harter Konkurrenz zu tun. Die Schaden-Kosten-Quote dürfte im Gesamtjahr daher schlechter ausfallen als gedacht. Auch in der Lebens-Rückversicherung musste die Munich Re die Gewinnprognose nach unten korrigieren.

Dennoch können sich die Aktionäre Hoffnung auf eine hohe Dividende machen. Die Munich Re hat die Ausschüttung die vergangenen drei Jahre in Folge angehoben, zuletzt schüttete sie 7,75 Euro je Aktie aus. Der Jahresgewinn dürfte nach internationaler und deutscher Rechnungslegung sehr gut ausfallen, sagte Finanzchef Schneider am Morgen. Dies erhöhe den Verteilungsspielraum. Erst im Mai hatte die Munich Re einen weiteren Aktienrückkauf im Umfang von einer Milliarde Euro angeschoben./stw/stk/fbr

 

Valor: 
341960 - Muench Rueckvers N
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10.05.2016 08:11
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Munich Re dampft Gewinnpläne für 2016 ein - Quartalsgewinn fast halbiert
10.05.2016 07:53

MÜNCHEN (awp international) - Der weltgrösste Rückversicherer Munich Re dampft nach den Börsenturbulenzen zu Jahresbeginn seine Gewinnhoffnungen für 2016 ein. Finanzvorstand Jörg Schneider rechnet jetzt nur noch mit einem Jahresüberschuss von 2,3 Milliarden Euro, wie der Dax-Konzern am Dienstag bei der Vorlage der Quartalsbilanz in München mitteilte. Zuvor hatte der Vorstand noch 2,3 bis 2,8 Milliarden Euro angepeilt. Neben Verlusten an den Aktienmärkten nannte Schneider "hohe Aufwendungen" für den Umbau der Erstversicherungstochter Ergo als Grund für die trüberen Aussichten.

Bei Naturkatastrophen und anderen Grossschäden kam die Munich Re im ersten Quartal zwar glimpflich davon. Wegen der Verluste an den Finanzmärkten brach der Quartalsüberschuss im Vergleich zum Vorjahr jedoch um gut 45 Prozent auf 430 Millionen Euro ein. Das war ein noch stärkerer Rückgang als Analysten erwartet hatten./stw/stb

(AWP)

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27.04.2016 13:14
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Börsenturbulenzen verhageln Munich Re den Start ins Jahr
27.04.2016 11:02

(Ausführliche Fassung)

MÜNCHEN (awp international) - Der weltgrösste Rückversicherer Munich Re bekommt die Unruhe an den Kapitalmärkten deutlich zu spüren. Nach erster Einschätzung werde das Ergebnis für die Monate von Januar bis März deutlich hinter dem Vorjahr und den Erwartungen zurückbleiben, sagte Vorstandschef Nikolaus von Bomhard am Mittwoch bei der Hauptversammlung in München. Das Jahresziel eines Nettogewinns von 2,3 bis 2,8 Milliarden Euro sei ambitioniert. "Ich bitte Sie also, nicht davon auszugehen, dass wir unser Gewinnziel erneut übertreffen können."

Die Munich-Re-Aktie reagierte mit einem Kursrutsch auf die Nachrichten. Wenige Minuten nach von Bomhards Worten verlor das Papier rund vier Prozent an Wert und war damit Schlusslicht im Dax .

"Die Kapitalmärkte zeigten sich im ersten Quartal sehr volatil", erklärte von Bomhard das voraussichtlich mässige Abschneiden zum Jahresstart. "So gaben vor allem die Aktienkurse nach, und wir werden Abschreibungen zu verbuchen haben." Andererseits habe es erneut nur wenige Grossschäden gegeben. Genaue Zahlen will die Munich Re am 10. Mai veröffentlichen.

Sein Gewinnziel für 2016 wiederholte von Bomhard vor den Aktionären. Er wies jedoch erneut darauf hin, dass in den angestrebten 2,3 bis 2,8 Milliarden Euro unbekannte Einmalkosten für den geplanten Umbau der Erstversicherungstochter Ergo noch nicht berücksichtigt seien.

Vor wenigen Wochen hatte sich der Manager noch etwas optimistischer geäussert: "Natürlich haben wir den Ehrgeiz, innerhalb der Spannbreite zu bleiben, egal, was Ergo bringt", hatte er bei der Bilanzvorlage für 2015 gesagt. Im vergangenen Jahr hatte die Munich Re noch 3,1 Milliarden Euro verdient.

Der neue Ergo-Chef Markus Riess will den Erstversicherer für das digitale Zeitalter rüsten. Seine genauen Pläne will er bis Mitte des Jahres vorstellen. "Erst wenn die überarbeitete Ergo-Strategie steht, können wir absehen, mit welchen Kosten diese verbunden sein wird", sagte von Bomhard./dwi/stw/stb

(AWP)

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16.03.2016 08:32
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Munich Re beschliesst weiteren Aktienrückkauf

Der weltgrösste Rückversicherer Munich Re gibt über einen neuerlichen Aktienrückkauf weiteres Kapital an seine Aktionäre zurück.

Bis 26. April 2017 will der Dax-Konzern eigene Papiere im Wert von bis zu einer Milliarde Euro erwerben, wie er am Mittwoch zur Bilanzvorlage in München mitteilte. Mit dem bereits laufenden Aktienrückkauf in gleicher Höhe, der im kommenden Monat abgeschlossen werden soll, hat die Munich Re seit dem Jahr 2006 eigene Papiere im Wert von 8,9 Milliarden Euro vom Markt zurückgekauft.

Nach bisheriger Praxis zieht der Konzern diese Aktien anschliessend ein, sodass sich seine Kapitalbasis verringert. Die Rückversicherungsbranche sitzt auf dicken Kapitalpolstern, die sie zunehmend schwerer rentabel zur Deckung zusätzlicher Risiken einsetzen kann.

(AWP)

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14.12.2015 10:52
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Buffett hat abgebaut..

hat nun den gewünschten Abbau vollzogen, es könnte wieder aufwärts gehen.

Buffett, der über seine börsennotierte Holding Berkshire Hathaway seit 2010 an der Münchener Rück beteiligt ist, hält nun noch 4,6 Prozent an dem weltgrößten Rückversicherer. Sein restliches Aktienpaket ist immer noch 1,4 Milliarden Euro wert.

02.09.2015 11:37
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Hochgesuft auf 180 (DBK)

  Allianz und Munich Re: Deutsche Bank sieht weiterhin PotenzialDie Aktienexperten der Deutschen Bank haben die Anteilscheine der größten europäischen Versicherungskonzerne erneut genauer analysiert........ http://www.deraktionaer.de/aktie/allianz-und-munich-re--deutsche-bank-si...

10.08.2015 11:31
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viele Zielanhebungen

habe mir paar Calls per E Jahr zugelegt.

 

Fr S&P Capital IQ hebt Ziel für Munich Re auf 185 Euro - 'Hold'
        Fr§Munich Re: Gewinnerwartung wird angehoben 4investors 
        Fr§Independent hebt Ziel für Munich Re auf 185 Euro - 'Halten'
        Fr§Kepler Cheuvreux hebt Ziel für Munich Re auf 177 Euro - 'Hold'
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(das mit dem "Halten" ist wohl als Witz zu betrachten)