Renault

11 Kommentare / 0 neu
14.01.2016 13:37
#1
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Kommentare: 14727
Renault

Abgasbschiss bei Renault? Aktie bricht ein

Eine Razzia der französischen Behörden hat Renault am Donnerstag den grössten Kurssturz der Firmengeschichte eingebrockt.

Die Aktien des französischen Autobauers fielen zeitweise um knapp 23 Prozent auf ein Dreieinhalb-Monts-Tief von 67 Euro. Damit büsste das Unternehmen binnen eines Tages rund fünf Milliarden Euro an Börsenwert ein. Das entspricht in etwa 370.000 Neuwagen des Modells Clio.

Auslöser der Verkaufswelle war Händlern zufolge ein Bericht der Nachrichtenagentur AFP, demzufolge Geschäftsräume des Unternehmens im Nachklang des VW-Abgasskandals vergangene Woche durchsucht wurden. Florent Grimaldi, ein Vertreter der französischen Gewerkschaft CTG bestätigte den Bericht über die Razzia. "Das Management hat zwar nicht bestätigt, dass es sich um die Stickoxid-Emissionen dreht. Betrachtet man aber die durchsuchten Geschäftsbereiche, könnte da ein Zusammenhang bestehen." Renault wollte sich zu dem Thema nicht äussern.

Im Sog des Renault-Kurssturzes bauten die anderen europäischen Autobauer ihre Kursverluste aus. Volkswagen verloren 5,3 Prozent, BMW und Daimler büssten bis zu 5,6 Prozent ein. Fiat rutschten um bis zu elf Prozent ab. Letztere litten zusätzlich unter dem Bericht über eine Klage in den USA. Der Fachzeitschrift "Automotive News" zufolge werfen zwei Händler dem Konzern die Manipulation von Absatzzahlen vor.

(Reuters)

Aufklappen
Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!
26.10.2016 18:12
Bild des Benutzers alpenland
Offline
Kommentare: 4269
Nord LB Ziel 85€, Absatz steigt

Renault-Aktie: Deutliches Absatz- und Umsatzplus - Kursziel rauf! Aktienanalyse 26.10.16 12:02 Nord LB Frank Schwope, Aktienanalyst der Nord LB, rät in einer aktuellen Aktienanalyse weiterhin zum Kauf der Aktie des französischen Autobauers Renault S.A. (ISIN: FR0000131906, WKN: 893113, Ticker-Symbol: RNL, EN Paris: RNO, Nasdaq OTC-Symbol: RNSDF). Der Autokonzern habe in 9M 2016 ein deutliches Absatz- und Umsatzplus verbucht. Renault habe erneut ihren bisherigen Ausblick bestätigt und erwarte für 2016 Verbesserungen bei Umsatz (bei konstanten Wechselkursen) und Operating Profit. Vor wenigen Tagen habe der Renault Allianz-Partner Nissan verkündet, dass dieser den Erwerb einer 34%igen Beteiligung am japanischen Autobauer Mitsubishi abgeschlossen habe, womit Nissan größter Anteilseigner des Rivalen sei. Der CEO von Renault und Nissan, Carlos Ghosn, solle diese Rolle künftig auch bei Mitsubishi übernehmen. Frank Schwope, Aktienanalyst der Nord LB, bestätigt sein "kaufen"-Votum für die Renault-Aktie. Das Kursziel werde von 82 EUR auf 85 EUR angehoben. (Analyse vom 26.10.2016) Euronext Paris-Aktienkurs Renault-Aktie:79,10 EUR +3,17% (26.10.2016, Schluss) Dirol

17.10.2016 22:07
Bild des Benutzers alpenland
Offline
Kommentare: 4269
Einstufungen und Absatz

Fr Renault SA Given a €80.00 Price Target at Barclays PLC The Cerbat Gem Fr
HSBC hebt Ziel für Renault auf 95 Euro - 'Buy' APA-dpa-AFX-Analyser

Renault September Europe registrations: +19% Seeking Alpha Fr 

 

21.09.2016 08:27
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Kommentare: 14727

Renault und Nissan kaufen Software-Start-up für Mobilitätsdienste
20.09.2016 19:19

PARIS (awp international) - Die Auto-Allianzpartner Renault und Nissan kaufen ein französisches Start-up, um den Aufbau eigener Mobilitätsdienste zu beschleunigen. Die 40 Mitarbeiter der Software-Firma Sylpheo sollen die nächste Generation vernetzter Autos mitentwickeln, wie Renault am Dienstag mitteilte. Ein Kaufpreis wurde nicht genannt.

Auch der einheimische Konkurrent Peugeot hatte vor kurzem angekündigt, selbst ins Geschäft mit Fahrdienst-Apps einsteigen, statt sich wie viele Rivalen mit dem Anbieter einer Mobilitäts-App zu verbünden.

Die Autokonzerne richten ihr Geschäft derzeit für die Zukunft verstärkt auf Mobilitätsdienste statt des klassischen Autoverkaufs aus. Dabei geht es zum einen darum, dass vor allem in jüngeren Generationen mehr Menschen ein Auto eher bei Bedarf nutzen wollen, statt es zu besitzen. Zum anderen wird erwartet, dass mit dem Vorstoss selbstfahrender Autos auf die Strasse ein immer grösserer Teil des Verkehrs mit Roboter-Taxis abgewickelt wird.

Die Opel-Mutter General Motors investierte Anfang des Jahres 500 Millionen Dollar in den Fahrdienst Lyft und will gemeinsam Roboter-Taxis testen. VW stieg im Frühsommer mit 300 Millionen Dollar beim App-Betreiber Gett ein. Toyota beteiligte sich mit einem kleinen Anteil an dem Fahrdienst-Vermittler Uber. Dieser wiederum entwickelt eigene Roboterwagen-Software und testet sie erstmals mit Fahrgästen an Bord mit umgebauten Ford -Fahrzeugen in Pittsburgh. Daimler kaufte bereits vor zwei Jahren die App MyTaxi und baute sie jüngst mit der Übernahme des britischen Konkurrenten Hailo aus./so/DP/stw

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

22.04.2016 08:53
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Kommentare: 14727

Renault profitiert von starkem Wachstum in Europa
21.04.2016 19:36

BOULOGNE-BILLANCOURT (awp international) - Europas drittgrösster Autokonzern Renault hat aufgrund eines kräftigen Absatzes auf dem heimischen Kontinent sein Wachstum auf hohem Niveau stabilisiert. Der Umsatz lag im ersten Quartal 2016 bei 10,5 Milliarden Euro. Das entspricht im Vorjahresvergleich einem Anstieg von 11,7 Prozent, wie der VW-Konkurrent am Donnerstag in Boulogne-Billancourt bei Paris mitteilte. Bei den weltweiten Neuzulassungen sieht sich Renault mit einem Plus von 7,3 Prozent deutlich besser positioniert als der Gesamtmarkt (1,5). Zu Gewinnen oder Verlusten machte der Autobauer zunächst keine Angaben.

Probleme gebe es weiter in Russland, Algerien und Brasilien. Für das lateinamerikanische Land rechnet Renault für 2016 nun mit einem Rückgang der Zulassungen um 15 bis 20 Prozent. Bisher waren die Franzosen von minus sechs Prozent ausgegangen./gro/DP/stw

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

12.02.2016 08:51
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Kommentare: 14727

Neue Modelle bescheren Renault kräftiges Gewinnplus
12.02.2016 08:41

PARIS (awp international) - Der französische Autobauer Renault hat dank des Rückenwinds aus seinem starken Europageschäft und neuen Modellen ein kräftiges Gewinnplus erzielt. Unterm Strich legte der Überschuss im vergangenen Jahr um rund die Hälfte auf 2,8 Milliarden Euro zu, wie das Unternehmen am Freitag mitteilte. Der Umsatz wuchs um gut zehn Prozent auf rund 45,3 Milliarden Euro. Das verlustreiche Geschäft der russischen Tochtermarke AvtoVAZ war einer der wenigen Wermutstropfen in der Bilanz des Herstellers: Renault musste 225 Millionen Euro auf den Wert des russischen Marktführers abschreiben.

Im laufenden Geschäft blieb dennoch - auch dank eines Sparprogramms - ein grösserer Teil vom Umsatz als operativer Gewinn übrig. Mit einem Plus von 44 Prozent auf 2,3 Milliarden Euro übertraf der Wert die Schätzungen von Analysten deutlich. Die operative Marge stieg um 1,2 Prozentpunkte auf 5,1 Prozent. Damit erreichte Renault sein Ziel bei der Profitabilität nach den Worten von Renault-Chef Carlos Ghosn "früher als geplant". Im laufenden Jahr will er die Kennzahl weiter steigern. Auch eine weitere Umsatzsteigerung (währungsbereinigt) nimmt sich der Autobauer vor./fri/jha/stb

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

01.02.2016 08:32
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Kommentare: 14727

Renault mit erstem Montagewerk in China

Als einer der letzten westlichen Autohersteller eröffnet Renault in China ein Montagewerk.

Ungeachtet des verlangsamten Wachstums der chinesischen Wirtschaft gibt sich der französische Konzern optimistisch, in dem Markt wachsen zu können. Bei der Einweihung der Fabrik in Wuhan sagte der Chef des Gemeinschaftsunternehmens von Renault und dem Partner Dongfeng, Jacques Daniel, am Sonntag, die Kapazität des Werkes könne sich von anfangs 150.000 Fahrzeuge pro Jahr schnell verdoppeln oder sogar verdreifachen.

Bislang spielte Renault auf dem chinesischen Markt nur eine Nebenrolle und hatte anders als die Renault-Tochter Nissan bislang kein eigenes Montagewerk in China.

In dem Werk von Wuhan sollen 2000 Arbeiter zunächst den Kompakt-SUV Kadjar zusammenbauen. Später soll 2016 eine größere Version folgen sowie 2017 die Elektrolimousine Fluence. In dem Werk gebe es Platz für eine zweite und dritte Fertigungslinie, sagte Daniel.

(Reuters)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

19.01.2016 08:47
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Kommentare: 14727

Frankreichs Umweltministerin: Renault will 15 000 Autos zurückrufen
19.01.2016 08:40

PARIS (awp international) - Im Verfahren um Abgasnormen will der französische Autobauer Renault 15 000 Fahrzeuge zurückrufen. Die Fahrzeuge sollten neu eingestellt werden, sagte Frankreichs Umweltministerin Ségolène Royal am Dienstag dem französischen Sender RTL. "Die Tests waren nicht ausreichend, das muss unter realen Fahrbedingungen gemacht werden", sagte Royal, die die Kooperation von Renault betonte.

Das Unternehmen hat für die kommenden Wochen einen Plan zur Reduzierung der Abgase seiner Diesel-Fahrzeuge unter echten Fahrbedingungen angekündigt. Bei einer Stichprobe in Frankreich hatten Diesel-Modelle die Normen für CO2 und Stickoxid überschritten.

"Unter den Testbedingungen des Genehmigungsverfahrens erfüllen unsere Fahrzeuge die Abgasnormen", hatte Verkaufschef Thierry Koskas am Montag gleichzeitig betont. Bei den Emissionen im realen Strassenverkehr gebe es aber Unterschiede zu den im Testverfahren gemessenen Werten./gro/DP/stk

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

18.01.2016 11:27
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Kommentare: 14727

Renault will in den kommenden Wochen Abgas-Plan vorlegen
18.01.2016 10:23

PARIS (awp international) - Nach der Messung zu hoher Abgaswerte in einer Stichprobe will der französische Autobauer Renault in den kommenden Wochen einen Plan zur Reduzierung der Emissionen vorlegen. "Unter den Testbedingungen des Genehmigungsverfahrens erfüllen unsere Fahrzeuge die Abgasnormen", betonte Verkaufschef Thierry Koskas am Montag.

Bei den Emissionen im realen Strassenverkehr gebe es aber Unterschiede zu den im Testverfahren gemessenen Werten. "Wir sind uns dessen sehr bewusst", sagte Koskas. "Wir sind natürlich nicht der einzige Hersteller, der dieses Thema hat."

In der vergangenen Woche war bekanntgeworden, dass Diesel-Modelle von Renault und mehrerer nicht-französischer Marken in einer Stichprobe die Normen für CO2 und Stickoxid überschritten hatten. Die Zufalls-Tests hatte die französische Regierung nach dem VW -Abgas-Skandal angeordnet. Anders als bei Volkswagen wurde bei Renault aber keine Software zur Manipulation der Werte gefunden./sku/DP/fbr

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

16.01.2016 17:17
Bild des Benutzers Hans
Offline
Kommentare: 1963

Stimmt, Börse verkommt zum Casino!

Gruss Hans

15.01.2016 09:16
Bild des Benutzers Schnitthelm Wachtvogel
Offline
Kommentare: 246

Aktionäre müssen sich in Zukunft warm anziehen! Nicht nur auf der Autobranche. Jede noch so kleine Negativmeldung wird mit hoher Abstrafung "belohnt". Meistens ist es übertrieben. Man will die Kurse stark beeinflussen um günstig einzukaufen (und kurzfristig entsprechende Gewinne zu erzielen). Wir Kleinanleger werden somit auf dem falschen Fuss erwischt und müssen lange warten bis die Kurse wieder den EP erreichen. So war es doch eben auch bei GoPro, die um 27% absackte.

MfG
Schnitthelm Wachtvogel