Samsung

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Samsung

Gewinn von Samsung bricht erneut ein
 

Der Höhenflug des südkoreanischen Won und mangelnde Nachfrage nach Smartphones setzen dem Elektronikriesen Samsung zu.

Der operative Gewinn sei im zweiten Quartal um 24,5 Prozent auf 7,2 Billionen Won (5,2 Milliarden Euro) eingebrochen, teilte der Hersteller der "Galaxy"-Telefone am Dienstag mit. Analysten hatten im Schnitt 8,3 Billionen Won erwartet.

Der Smartphone-Branchenprimus leidet unter der Konkurrenz chinesischer Billiganbieter, die in den wachstumsstarken Schwellenländern Boden gut machen. Der Won hatte in den vergangenen Wochen zum Dollar mehrere Sechs-Jahres-Hochs markiert - die Aufwertung macht exportorientierten Firmen aus Korea wie Samsung das Leben schwer.

Im laufenden Vierteljahr setzt Samsung seine Hoffnungen auf neue Telefone. Analysten fürchten allerdings, dass der Gewinn auch von Juli bis September sinken könnte, es wäre das vierte Quartal in Folge mit sinkenden Gewinnen. So könnte der US-Rivale Apple mit dem erwarteten Nachfolger seines iPhone 5 Samsung zusetzen. Außerdem rechnen die Experten damit, dass Samsung die Verkaufspreise für einfachere Smartphones senken muss, um Marktanteile zu verteidigen, was ebenfalls auf dem Gewinn lasten würde.

An der Börse in Seoul bauten die Aktien von Samsung im Handelsverlauf ihre Gewinne auf ein Plus von zwei Prozent aus, nachdem sie in Erwartung schlechter Zahlen in den vergangen Tagen gesunken waren.

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Nach neuen Kinderarbeit-Vorwürfen prüft Samsung Zulieferer in China

10.07.2014 13:18



SEOUL (awp international) - Der Smartphone-Weltmarktführer Samsung will neuen Vorwürfen zu Kinderarbeit bei einem Zulieferer in China nachgehen. Man werde "angemessene Massnahmen gemäss unserer Politik ergreifen, jede Kinderarbeit bei unserer Zulieferern zu verhindern", erklärte das führende südkoreanische Elektronikunternehmen am Donnerstag.

Samsung reagierte damit auf einen Bericht der in New York ansässigen Organisation China Labor Watch (CLW), wonach in einer Fabrik von Shinyang Electronics in Dongguan im Südosten Chinas "einige Kinder ohne Arbeitsvertrag elf Stunden pro Tag arbeiten und nur für zehn Stunden bezahlt werden". Die Kinder würden für gewöhnlich während der Hauptsaison und bei dringendem Bedarf drei bis sechs Monate arbeiten. CLW wirft Samsung vor, die eigenen Verhaltensregeln nach wie vor nicht umzusetzen. Als Folge davon würden seine Zulieferer diese Standards nicht ernst nehmen.

Samsung führt eigenen Angaben zufolge regelmässig Inspektionen bei seinen Zulieferern durch. Bei Inspektionen im vergangenen Jahr bei Shinyang und der jüngsten im vergangenen Monat seien keine Fälle von Kinderarbeit aufgedeckt worden. Nach Kinderarbeit-Vorwürfen 2012 hatte Samsung angekündigt, seine Zulieferer aufzufordern, die Überprüfung der Identität beim Einstellungsprozess zu verschärfen./dg/DP/stb

AWP

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Samsung stoppt Kooperation in China
 

Der südkoreanische Handyhersteller Samsung Electronics hat die Zusammenarbeit mit einem chinesischen Zulieferer wegen des Verdachts auf Kinderarbeit ausgesetzt.

Beim Partner Dongguan Shinyang Electronics habe es ein "illegales Einstellungsverfahren" gegeben, teilte Samsung am Montag mit. Die chinesische Firma war zunächst nicht für eine Stellungnahme zu erreichen. Am Donnerstag hatte die in den USA ansässige Menschenrechtsgruppe China Labor Watch einen Bericht veröffentlicht, wonach die chinesische Firma minderjährige Kinder beschäftigt. Man wisse von mindestens fünf Kindern, die ohne Vertrag bei dem Zulieferer arbeiteten.

Samsung zufolge überprüfen auch die chinesischen Behörden den Fall. Sollte sich der Verdacht bewahrheiten, würden alle Geschäftsbeziehungen zu dem Zulieferer gekappt. Samsung selbst hat nach eigenen Angaben bei früheren Überprüfungen keinen Hinweis auf Kinderarbeit bei Dongguan Shinyang Electronics gefunden. China Labor Watch hat dem südkoreanischen Konzern aber vorgeworfen, seine Kontrollen seien ineffektiv.

Reuters

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Samsung erwartet deutlichen Gewinnrückgang
 

Das schwächelnde Geschäft mit Smartphones hinterlässt tiefe Spuren im Ergebnis von Weltmarktführer Samsung. Das südkoreanische Technologie-Unternehmen rechnet für das dritte Quartal mit weniger Gewinn.

Das führende südkoreanische Technologie-Unternehmen erwartet für das dritte Quartal 2014 einen Rückgang des operativen Gewinns um 60 Prozent im Jahresvergleich. Der Gewinn aus den gewöhnlichen Geschäftstätigkeiten werde auf 4,1 Billionen Won (3,1 Milliarden Euro) geschätzt, teilte Samsung in seinem Ergebnisausblick am Dienstag mit.

Der Umsatz werde bei 47 Billionen Won liegen, nach rund 59 Billionen Won im dritten Quartal 2013. Samsung sieht sich bei Smartphones verschärfter Konkurrenz in China ausgesetzt.

(AWP)

 

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Samsung mit schwächstem Quartal seit 2011
 

Der weltweit größte Smartphone-Hersteller Samsung hat das schwächste Quartalsergebnis seit mehr als drei Jahren verbucht.

Nach den am Donnerstag vorgelegten endgültigen Zahlen brach der Betriebsgewinn von Juli bis September gegenüber dem Vorjahrszeitraum um 60,1 Prozent ein auf umgerechnet 3,09 Milliarden Euro. Das ist das schwächste Vierteljahr seit dem zweiten Quartal 2011. Für das vierte Quartal gab sich der Konzern vorsichtig optimistisch: Es werde ein Gewinnanstieg erwartet, Grund sei vor allem die saisonal bedingt starke Nachfrage nach Fernsehgeräten.

Der Ausblick für die Handy-Sparte bleibe aber unsicher, erklärte der Konzern weiter. Hier rechnen Experten mit dem schwächsten Betriebsergebnis seit drei Jahren - trotz des neuen Galaxy Note 4. Die Zeiten, da Samsung Rekordverkäufe bei seinen Handys vermeldete, sind Analysten zufolge vorbei.

Samsung macht vor allem die wachsende Konkurrenz des US-Konzerns Apple und der chinesischen Hersteller zu schaffen. Die Handys der Südkoreaner sind zwar billiger als die iPhones von Apple, aber teurer als die chinesischen Geräte etwa von Lenovo und Xiaomi.

Vorläufige Zahlen für das Quartal von Juli bis September hatte Samsung bereits Anfang des Monats vorgelegt.

(Reuters)

 

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Samsung Electronics ist zunehmend in der Zwickmühle bei Mobiltelefonen: Oben dominiert Apple mit den besten Margen und von unten drängen neue Anbieter wie Lenovo und Xiaomi mit kleineren Margen und besseren Kostenstrukturen auf das Volumen.

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bscyb hat am 30.10.2014 - 22:26 folgendes geschrieben:

Samsung Electronics ist zunehmend in der Zwickmühle bei Mobiltelefonen: Oben dominiert Apple mit den besten Margen und von unten drängen neue Anbieter wie Lenovo und Xiaomi mit kleineren Margen und besseren Kostenstrukturen auf das Volumen.

Ich kann zwar die Zahlen von Samsung nicht gross beeinflussen, werde mir jedoch nächstens ein Samsung Mobiltelefon kaufen und das Iphone verkaufen! Iphone macht seit dem Iphone 4 kein Vortschritt, das Iphone 5 ist mir schon 2 mal beim Upduate abgestürzt (alle Daten weg) und die Akkulaufzeit ist einfach nur lächerlich!

Wenn ich Samsung anschaue: super Kamera, super Bildauflösung, wenige Probleme bekannt, super Qualität!

Werde dann evtl. später wieder auf Iphone umsteigen, wenn ich mal Fortschritte sehen kann, nun probiere ich es mal mit Samsung!

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Samsung erwartet klaren Gewinn-Rückgang
 

Angesichts des verschärften Wettbewerbs bei Smartphones erwartet Weltmarktführer Samsung für das Abschlussquartal 2014 einen deutlichen Gewinnrückgang.

Das führende südkoreanische Technologie-Unternehmen rechnet mit einem Rückgang des operativen Gewinns um 37 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Der Gewinn aus den gewöhnlichen Geschäftstätigkeiten werde auf 5,2 Billionen Won (vier Milliarden Euro) geschätzt, teilte der Apple-Rivale am Donnerstag in Seoul mit.

Experten hatten allerdings mit einem stärkeren Gewinnrückgang gerechnet. Der Umsatz werde bei 52 Billionen Won liegen, nach etwa 59 Billionen Won im vierten Quartal 2013. Samsung sieht sich bei Smartphones grösserer Konkurrenz aus China ausgesetzt.

(AWP)

 

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Langjähriger Smartphone-Marktführer Samsung mit Gewinnrückgang

29.01.2015 09:40



(Ausführliche Fassung)

SEOUL (awp international) - Der langjährige Smartphone-Marktführer Samsung bekommt den härteren Wettbewerb mit Apple und den kräftig aufholenden chinesischen Herstellern immer deutlicher zu spüren. Im Weihnachtsquartal 2014 gingen Gewinn und Umsatz beim weltgrössten Hersteller von Speicherchips, Fernsehern und Handys im Jahresvergleich zurück. Im Gesamtjahr fuhren die Südkoreaner erstmals wieder seit 2011 einen niedrigeren Jahresgewinn ein.

Der Überschuss fiel im vierten Quartal im Jahresvergleich um 27 Prozent auf 5,35 Billionen Won (4,4 Milliarden Euro), wie das führende südkoreanische Technologieunternehmen am Donnerstag mitteilte. Der Umsatz ging um elf Prozent auf 52,7 Billionen Won zurück.

Allerdings fiel das Ergebnis im abgelaufenen Quartal besser als von Analysten erwartet aus. Vor allem die robuste Nachfrage nach Speicherchips federte die Auswirkung durch den Rückgang im Mobil-Geschäft ab.

Im Gesamtjahr verzeichnete Samsung mit 23,4 Billionen Won einen um 23,2 Prozent niedrigeren Reingewinn als 2013. Die Umsatzerlöse rutschten um 9,8 Prozent auf 206,2 Billionen Won ab.

Die Zahlen zeugen vom harten Kampf im Smartphone-Markt sowohl bei günstigen als auch bei teuren Geräten. Im vergangenen Jahr machten in Asien besonders lokale Hersteller in China und Indien den Südkoreanern ihre Spitzenposition im Geschäft mit Handys und Smartphones streitig.

Daneben verzeichnete im Oberklasse-Segment vor allem Apple grosse Absatzerfolge. Das iPhone 6, das wie einige Samsung-Geräte mit grösseren Bildschirmen ausgestattet ist als frühere Modelle, hatte Apple im Weihnachtsgeschäft den höchsten Gewinn eines Unternehmens in einem Quartal beschert - 18 Milliarden Dollar.

Der US-Konzern näherte sich mit 74,5 Millionen verkauften iPhones den Absatzzahlen des langjährigen Marktführers Samsung. Der Absatz der Südkoreaner dürfte im vierten Quartal bei 76 Millionen Stück gelegen haben, berichteten südkoreanische Medien unter Berufung auf Marktexperten. Die Analysefirma Strategy Analytics sieht die beiden Unternehmen sogar auf exakt gleicher Höhe. Samsung selbst veröffentlichte zum Smartphone-Verkauf keine Zahlen.

Trotz eines "leichten" Rückgangs des Smartphones-Absatzes im Vergleich zum Vorquartal erhöhte sich der Gewinn der Sparte infolge eines "effizienten Kostenmanagements und eines Umsatzanstiegs, der durch eine verbesserte Produktpalette bewirkt wurde", hiess es in einer Mitteilung von Samsung. Auch die Preise für teurere Modelle hätten sich erhöht.

Für Samsung dürfte nach Einschätzung von Beobachtern vor allem das neue Spitzenmodell Galaxy S6 von grosser Bedeutung im Kampf um Marktanteile in der Oberklasse sein. Die Vorstellung des neuen Modells wird für dieses Frühjahr erwartet. Man gehe davon aus, dass der Smartphone-Wettbewerb intensiver werde, prognostizierte Samsung. Das Wachstum werde durch den schnellen Datenfunkstandard LTE und die aufstrebenden Märkte angetrieben.

Das Chip-Geschäft habe im abgelaufenen Quartal infolge einer starken Nachfrage nach herkömmlichen DRAM-Bausteinen für PCs und Unternehmensserver spürbar zugelegt, hiess es weiter. Auch für NAND-Flash-Speicher, die in Smartphones und Tablet-Computern verwenden werden, wurde demnach ein starker Bedarf verzeichnet./dg/DP/fbr

(AWP)

 

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Samsungs Antwort auf neue iPhones am 1. März erwartet

03.02.2015 06:43



SEOUL (awp international) - Samsung wird seine Antwort auf die erfolgreichen neuen iPhone-Modelle voraussichtlich am 1. März vorstellen. Der südkoreanische Konzern lud für diesen Tag zu einer Produkt- Präsentation während des Branchentreffs Mobile World Congress in Barcelona. Branchenbeobachter rechnen damit, dass dort Samsungs nächstes Spitzen-Modell mit dem voraussichtlichen Namen Galaxy S6 gezeigt wird. Auch das aktuelle Flaggschiff Galaxy S5 war vor einem Jahr in Barcelona enthüllt worden.

Das nächste Top-Modell wird ein sehr wichtiges Gerät für Samsung. Apple hatte im vergangenen Herbst bei seinem aktuellen iPhone 6 erstmals zwei Modelle mit deutlich grösseren Bildschirmen herausgebracht. Das verschob im Weihnachtsquartal die Gewichte im Smartphone-Markt. Apple schloss nach einem Absatzsprung mit 74,5 Millionen verkauften iPhones zum langjährigen Marktführer Samsung auf. Den Südkoreanern macht zudem die Konkurrenz aggressiver chinesischer Rivalen bei günstigen Smartphones zu schaffen./so/DP/zb

(AWP)

 

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Samsung kauft Batteriesparte des Autozulieferers Magna Steyr

24.02.2015 12:39



SEOUL (awp international) - Samsung stärkt sein Geschäft mit Batterien für Elektrofahrzeuge mit einer Übernahme in Österreich. Der südkoreanische Elektronik-Riese kauft die Batteriesparte des Autozulieferers Magna Steyr . Das solle helfen, Kunden in Europa, Nordamerika und China zu gewinnen, erklärte die Samsung-Tochter SDI. Übernommen würden alle 264 Mitarbeiter sowie die Entwicklungs- und Produktionsstandorte.

Zuletzt hatte es in Medienberichten geheissen, Apple arbeite an einem Elektroauto und versuche, dafür auch Batterie-Spezialisten von Samsung abzuwerben. Den Medieninformationen zufolge sollen sich Apple-Vertreter auch mit Magna Steyr getroffen haben./so/DP/zb

(AWP)

 

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Samsung rüstet gegen Apple auf Auf dem Mobile World Congress in Barcelona bringt sich die Mobilfunk-Branche für den Wettbewerb in diesem Jahr in Stellung. Samsung tritt gegen Apples iPhones mit zwei Oberklasse-Modellen an.

Einen Erfolg könnte der Marktführer dringend gebrauchen. Samsung schickt im heiss umkämpften Smartphone-Markt zwei neue Flaggschiff-Modelle ins Rennen gegen Apples iPhones. Sowohl beim Galaxy S6 als auch beim S6 Edge habe Samsung Design, Kamera-Ausstattung und Power-Management in den Mittelpunkt gestellt, erklärte der Smartphone-Marktführer aus Südkorea am Sonntag in Barcelona zum Start der Mobilfunkmesse Mobile World Congress.

So sind die Zeiten der Plastik-Gehäuse vorbei: Beide Geräte sind aus hochwertigen Materialien wie Aluminium gefertigt. Beim Modell Edge reicht der Bildschirm zudem bis in die Seitenkanten hinein.

Samsung hofft, mit seinen neuen Spitzenmodellen die Marktführung bei Smartphones gegen die wachsende Konkurrenz zu verteidigen. Apple war mit dem erfolgreichen Verkaufsstart des neuen iPhone 6 im Weihnachtsgeschäft bei den Verkaufszahlen direkt zum südkoreanischen Rivalen aufgerückt.

Auch Newcomer vor allem aus China wie ZTE, Huawei und Xiaomi beschränken sich längst nicht mehr auf die Produktion von Billig-Smartphones, sondern drängen verstärkt ins Geschäft mit Oberklasse-Modellen.

Bei dem neuen Edge-Modell des Galaxy S6 ist das Display an beiden Seitenkanten nach unten gebogen, was dem Gerät eine neue Design-Komponente verleiht. Zugleich bleibt noch Platz für den Einschaltknopf. An einer Seite lässt sich nach mit einem Fingerstrich eine Zeile Text, zum Beispiel die Wettervorhersage oder Nachrichten anzeigen.

Hardware ist nicht alles

Streicht der Nutzer mit dem Finger von der Kante zur Bildschirmmitte, zeigt das Display verpasste Anrufe an. Die Displays beider Modelle sind 5,1 Zoll gross und mit der organischen Super-Amoled-Technologie gefertigt, bei der jedes Pixel alle drei Grundfarben darstellen kann.

Doch mit Hardware-Innovationen allein dürfte es Samsung schwer fallen, die wachsende Konkurrenz in Schach zu halten. Ohne überzeugende Inhalte, Software und Services für die Nutzung unterwegs werde Samsung in diesem Jahr Probleme haben, sagte jüngst Thomas Husson von der Marktforschung Forrester.

Mit den am Sonntag vorgestellten Modellen könnte das Unternehmen gut aufgestellt sein. So integrierte der Konzern viele neue Software-Funktionen, die die Nutzung der Geräte vereinfachen sollen.

So gibt es einen Schnellzugriff auf die meistgenutzten Kontakte. Am Edge-Modell erkennt der Nutzer nach entsprechender Einstellung einen Anrufer oder E-Mail-Adressaten bereits am jeweiligen Farbstreifen am Rand. Der "SmartManager" gibt eine Übersicht über aktuell genutzten Speicher, Stromverbrauch und Sicherheitseinstellungen. Die Datennutzung lässt sich auch manuell regulieren, wenn der Nutzer zum Beispiel beim Roaming nur ein begrenztes Kontingent zur Verfügung hat.

Für Selfies auch eine Frontkamera

Um stärker ins Blickfeld von Unternehmenskunden zu rücken, stattete Samsung seine Flaggschiffe mit umfangreicher Sicherheitssoftware aus. Das S6 und das S6 Edge seien die aktuell sichersten Geräte, verspricht Samsung. Für das mobile Einkaufen bietet Samsung eine App, die Funktionen wie NFC oder das Einscannen von Strichcodes unterstützt.

Die Kamera lasse sich innerhalb von 0,7 Sekunden mit einem Doppelklick starten und erledigt auch Serienaufnahmen. Neben der 16-Megapixel-Kamera auf der Rückseite gibt es für Selfies auch eine Frontkamera mit einer Auflösung von 5 Megapixel.

Sollte einmal der Strom ausgehen, lassen sich die Modelle innerhalb von 10 Minuten nachladen und für zwei weitere Stunden HD-Video-Aufzeichnung nutzen. Die Galaxy-S6-Geräte seien die ersten weltweit, die eine solche Schnelllade-Lösung hätten, betont Samsung.

Wann und zu welchem Preis die Geräte mit dem neuesten Android-Betriebssystem (Version 5.0) auf den Markt kommen sollen, gab Samsung zunächst nicht an.

(SDA)

 

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Samsung erwartet Rückgang Als Folge des verschärften Wettbewerbs bei Smartphones erwartet der südkoreanische Elektronik-Riese Samsung für das erste Quartal 2015 einen deutlichen Gewinnrückgang.

Samsung rechnet mit einer Verringerung des operativen Gewinns um mehr als 30 Prozent im Jahresvergleich. Der Gewinn aus dem Kerngeschäft werde auf 5,9 Billionen Won (etwa fünf Milliarden Euro) geschätzt, teilte Samsung am Dienstag mit.

Samsung sieht sich bei Smartphones grösserer Konkurrenz aus China ausgesetzt. Trotzdem liegt der Ergebnisausblick über den Markterwartungen. Vor allem bei Chips und Displays dürfte das Unternehmen zugelegt haben.

(AWP)

 

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Samsung sieht mögliche Lieferengpässe bei neuen S6-Smartphones

10.04.2015 12:55

(Ausführliche Fassung)

SEOUL (awp international) - Zum Verkaufstart seiner neuen Smartphone-Spitzenmodelle hat der Apple -Konkurrent Samsung vor kurzfristigen Lieferengpässen gewarnt. Als Grund gab das führende südkoreanische Elektronikunternehmen am Freitag an, dass die Nachfrage nach den Geräten Galaxy S6 und S6 Edge über den eigenen Planungen liege.

"Die Versorgung könnte anfangs nicht vollständig sichergestellt sein", erklärte das Unternehmen. Samsung erhöhe daher die Produktionskapazitäten, um "unsere weltweiten Kunden" mit ausreichend Nachschub zu versorgen". Nach einem Bericht des "Wall Street Journal" stellt vor allem die ausreichende Produktion der Bildschirme das Unternehmen vor Probleme.

Die neuen Galaxy-Smartphones sind von Freitag an in 20 Ländern weltweit erhältlich, darunter Südkorea, Deutschland, die USA, Chile, Indien, Australien und Südafrika. Zur Menge der Vorbestellungen könne Samsung nichts sagen, sagte eine Sprecherin. Samsung erwarte im Vergleich zum Vorgängermodell höhere Absatzzahlen.

Das neue Oberklassen-Smartphone ist ein wichtiges Gerät für Samsung im umkämpften Smartphone-Markt. Apple hatte zuletzt mit seinen iPhone 6 und 6 Plus Verkaufserfolge gefeiert. Mit 74,5 Millionen verkauften Smartphones schloss Apple im vierten Quartal zum langjährigen Marktführer Samsung auf.

Ebenfalls ab Freitag nimmt Apple Vorbestellungen für seine Computeruhr Apple Watch entgegen, was dem Unternehmen zusätzliche Aufmerksamkeit sichern wird. Samsung macht zudem die Konkurrenz chinesischer Rivalen bei günstigen Smartphones zu schaffen. Anbieter wie Xiaomi und Lenovo sind nicht nur auf dem Heimatmarkt in China mit ihren Produkten erfolgreich.

Bei seinen neuen Oberklassenmodellen will Samsung unter anderem mit dem Design punkten. Beim S6 Edge ist das Display an den Seiten um die Kanten nach unten gebogen. Die Geräte stecken anders als der Vorgänger Galaxy S5, den noch Plastik umgab, in einem Gehäuse aus Metall und Glas./dg/DP/jha

(AWP)

 

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Samsung entreisst Apple Smartphone-Krone
 

Der südkoreanische Elektronikkonzern Samsung hat nach Berechnungen von Analysten seinen US-Rivalen Apple im ersten Quartal vom Smartphone-Trohn gestossen. Dennoch ging der Gewinn im ersten Quartal zurück.

In den ersten drei Monaten hätten die Koreaner weltweit wieder mehr Smartphones als die Amerikaner verkauft, prognostizierten die Marktforscher Strategy Analytics in einer am Mittwoch veröffentlichten Studie. In dem Zeitraum habe Samsung weltweit 83,2 Millionen Handys losgeschlagen. Das enspreche einem Marktanteil von 24 Prozent. Apple komme nur auf 18 Prozent. Ein Jahr zuvor hatte Samsung noch einen Marktanteil von 31 Prozent.

Bei der Profitabilität siehts allerdings nicht so gut aus. Angesichts des stärkeren Wettbewerbs bei Smartphones hat Samsung im ersten Quartal 2015 deutlich weniger verdient. Der Überschuss sei im Jahresvergleich um 39 Prozent auf 4,63 Billionen Won (knapp vier Milliarden Euro) zurückgegangen, teilte der südkoreanische Konkurrent von Apple am Mittwoch mit. Der Umsatz fiel um 12,2 Prozent auf 47,1 Billionen Won. Der Absatz von Smartphones sei im Vergleich zum vierten Quartal 2014 gestiegen, hiess es. Doch der durchschnittliche Verkaufspreis für Smartphones wie auch der Absatz von Handys und Tabletcomputern sei gesunken.

Die Südkoreaner benötigen dringend einen Erfolg, da sie Marktanteile an chinesische Billighersteller wie Xiaomi verlieren. Am 10. April hatte Samsung das Vorzeige-Handys Galaxy S6 auf den Markt gebracht. Mit dem wichtigsten Produktstart seit Jahren holt der Konzern zum Gegenschlag gegen Apple aus. Die Amerikaner hatten Samsung zum Jahresende den Titel des weltgrößten Smartphone-Herstellers abgejagt.

   

(Reuters/AWP)

 

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Samsung erwartet erneut Gewinnrückgang Der langjährige Smartphone-Marktführer Samsung erwartet für das zweite Quartal erneut einen Gewinnrückgang.

Der operative Gewinn in den Monaten April bis Juni werde auf 6,9 Billionen Won (5,5 Mrd Euro) geschätzt, hiess es am Dienstag im Ergebnisausblick des führenden südkoreanischen Elektronikunternehmens.

Das wäre im Jahresvergleich ein Rückgang um vier Prozent. Nach Einschätzung von Analysten blieb Apple -Konkurrent beim Absatz seiner neuen Flaggschiff-Smartphones Galaxy S6 und S6 Edge unter den Erwartungen. Im Smartphone-Markt tobt sowohl bei günstigen als auch bei teuren Geräten ein harter Preiskampf.

(AWP)

 

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Samsung schreibt weniger Gewinn
 

Der Smartphone-Marktführer Samsung hat trotz des Verkaufsstarts neuer Spitzenmodelle im zweiten Quartal 2015 weniger verdient.

Der Überschuss sank im Jahresvergleich um acht Prozent auf 5,75 Billionen Won (4,5 Milliarden Euro), wie das südkoreanische Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Der Absatz von Smartphones sei im Vergleich zum ersten Quartal wegen niedriger Verkaufszahlen bei preisgünstigeren Modellen gefallen.

Auch habe es Versorgungsprobleme beim Spitzenmodell Galaxy S6 Edge gegeben. Dem Marktführer setzen immer stärker Hersteller aus China zu. Bei teuren Modellen konkurriert Samsung vor allem mit dem iPhone-Hersteller Apple.

(AWP)

 

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Samsung führt neue Smartwatch ein
 

Samsung hat kurz vor dem Start der IFA in Berlin erste Details zu seiner neuen Smartwatch veröffentlicht.

Die neue Computer-Uhr Gear S2 soll in zwei Varianten auf den Markt kommen und mit vielen neuen Funktionen ausgestattet sein. Die Gear S2 wird anders als ihre Vorgänger ein rundes Display wie eine klassische Uhr haben, eine Besonderheit ist der drehbare Ring um den Bildschirm. Sie wird voraussichtlich ab Oktober in den Handel kommen.

Die Uhr soll es in dunkelgrau sowie in Silber mit weissem Band geben, wie Samsung am Montag ankündigte. Die Classic-Ausführung mit Lederband ist in schwarz gehalten.

Auf der IFA in Berlin (4. bis 9. September) gelten Smartwatches als einer der grossen Trends. Der Markt für die sogenannten Wearables, in denen Fitness-Tracker und Uhren den Hauptanteil ausmachen, hat laut Analysefirma IDC im zweiten Quartal dieses Jahres ein Wachstum von 223,2 Prozent erreicht. Samsung schaffte es zuletzt mit einem Marktanteil von 3,3 Prozent knapp unter die ersten fünf Anbieter und liess mit seiner Galaxy Gear S und der Gear Fit Rivalen wie Huawei und Jawbone hinter sich. Apple hatte erst vor rund vier Monaten seine Apple Watch auf den Markt gebracht, sie gilt aber als Messlatte in der noch jungen Branche./gri/DP/stk

(AWP)

 

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Samsung rechnet mit kräftigem Gewinnsprung
 

Der langjährige Smartphone-Marktführer Samsung rechnet für das dritte Quartal 2015 mit einem kräftigen Gewinnsprung.

Der operative Gewinn wird nach dem Ergebnisausblick des grössten südkoreanischen Technologie-Unternehmens im Jahresvergleich um knapp 80 Prozent auf 7,3 Billionen Won (5,6 Milliarden Euro) steigen. Der Umsatz sei schätzungsweise um 7,5 Prozent auf 51 Billionen Won geklettert, teilte Samsung am Mittwoch mit. Den Gewinnanstieg führten Analysten vor allem auf das robuste Geschäft mit Chips und Displays zurück. Samsung ist der weltgrösste Hersteller von Smartphones, Speicherchips und Fernsehern.

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Samsung mit kräftigem Gewinnsprung
29.10.2015 09:27

(Ausführliche Fassung)

SEOUL (awp international) - Der Smartphone-Marktführer Samsung hat im dritten Quartal 2015 dank eines robusten Geschäfts mit Chips und Displays deutlich mehr verdient. Auch der schwache südkoreanische Won sorgte für den ersten Gewinnanstieg auf Jahresbasis seit mehr als einem Jahr. Der Überschuss kletterte um 29,3 Prozent auf 5,46 Billionen Won (4,4 Milliarden Euro) an, wie das führende südkoreanische Technologieunternehmen am Donnerstag mitteilte. Der Umsatz legte um fast neun Prozent auf 51,7 Billionen Won (41,4 Milliarden Euro) zu.

Für das vierte Quartal erwartet Samsung dennoch einen Rückgang. Der Wechselkurs werde nicht mehr die positive Wirkung haben wie bisher, hiess es. Durch die schwächere Landeswährung hatten sich die Exporte verbilligt. "Die Auswirkung des Wechselkurses auf das Quartal führte zu einem Gewinn von nahezu 800 Milliarden Won, der vor allem im Geschäft mit Komponenten erzeugt wurde", teilte Samsung mit. Dazu gehören Chips, Digitalanzeigen und Bildschirme. Samsung ist der grösste Hersteller von Speicherchips, Smartphones und Fernsehern.

Im abgelaufenen Quartal stieg den Angaben des Unternehmens zufolge zwar der Umsatz im Smartphone-Geschäft im Vergleich zum Drei-Monatszeitraum davor als Folge der Einführung neuer Modelle. Doch die Ertragskraft habe wegen Preisnachlässen beim Sptizenmodell Galaxy S6 und Veränderungen im Produktmix gelitten. Der operative Gewinn fiel von 2,76 Billionen Won im zweiten Quartal auf 2,4 Billionen Won.

Insgesamt habe Samsung beim Absatz bei Handys und Smartphones einen Anstieg um 18 Prozent auf 105 Millionen Stück verzeichnet, berichtete die nationale Nachrichtenagentur Yonhap unter Berufung auf eine Unternehemnsquelle. Von den Computer-Telefonen wurden demnach 84 Millionen Geräte verkauft, gut zehn Millionen mehr als im zweiten Vierteljahr. Marktbeobachter gehen davon aus, dass Samsung wegen der steigenden Bedarfs nach günstigen Modellen einen höheren Absatz erzielt hat. Für das wichtige Weihnachstquartal erwartet Samsung weiter eine starke Nachfrage nach Smartphones und Tablet-Computern. Der Wettbewerb werde jedoch intensiver, hiess es.

Im Smartphone-Markt tobt sowohl bei günstigen als auch bei teuren Geräten ein Preiskampf. In Asien machten im vergangenen Jahr besonders lokale Hersteller in China und Indien den Südkoreanern ihre Spitzenposition im Geschäft mit Handys und Smartphones streitig. Bei hochpreisigen Geräten ist Apple der profitabelste Anbieter.

Im Halbleiter-Geschäft verzeichnete Samsung im dritten Quartal einen operativen Gewinn in Rekordhöhe von 3,66 Billionen Won. Der Umsatz stieg auf ein Allzeithoch von 12,8 Billionen Won.

Samsung will seinen Aktienkurs durch Rückkäufe und Annulierungen von Aktien stützen. Das Rückkaufvorhaben habe ein Volumen von 11,3 Billionen Won und werde innerhalb eines Jahres in drei bis vier Phasen ausgeführt, teilte das Unternehmen mit. "Samsung glaubt, dass der derzeitige Aktienkurs und der Marktwert von Samsung Electronics deutlich unterbewertet sind." Der Kurs von Samsung Electronics schloss an der Börse in Seoul um 1,3 Prozent höher bei rund 1,33 Millionen Won./dg/DP/stb

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Samsung rechnet mit Gewinnanstieg

Smartphone-Marktführer Samsung rechnet für das vierte Quartal 2015 mit einem Gewinnanstieg. Der operative Gewinn werde im Jahresvergleich um 15 Prozent ansteigen.

Der operative Gewinn werde im Jahresvergleich um 15 Prozent auf etwa 6,1 Billionen Won (4,7 Milliarden Euro) steigen, teilte das führende südkoreanische Technologie-Unternehmen am Freitag in seinem Ergebnisausblick mit. Mit seiner Prognose liegt Samsung dennoch unter den Erwartungen des Marktes.

Vor allem bei Smartphones tobt ein starker Preiskampf. Beim Umsatz erwartet Samsung nur einen leichten Anstieg auf 53 Billionen Won. Genaue Geschäftszahlen legt Samsung traditionell erst zu einem späteren Zeitpunkt vor.

(AWP)

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Harter Wettkampf bei Smartphones drückt Gewinn von Samsung
28.01.2016 10:18

(Ausführliche Fassung)

SEOUL (awp international) - Der härtere Wettbewerb bei Smartphones und der Preisverfall bei Speicherchips haben den Gewinn von Marktführer Samsung im vierten Quartal 2015 deutlich geschmälert. Der Überschuss fiel im Jahresvergleich um 40 Prozent auf 3,22 Billionen Won (2,44 Mrd Euro), wie das führende südkoreanische Technologieunternehmen am Donnerstag mitteilte. Auch im gesamten Jahr fiel der Gewinn des grössten Herstellers von Smartphones, Speicherchips und Fernsehern - von 23,39 Billionen Won 2014 auf 19,06 Billionen Won (14,5 Mrd Euro). Mit Blick auf 2016 warnt der Rivale von iPhone-Produzent Apple vor einem schwächeren Geschäft.

Samsung profitiert angesichts wachsender Konkurrenz vor allem nicht nicht mehr so stark wie bisher vom Smartphone-Boom. 2016 werde es "infolge eines schwierigen Geschäftsumfelds und einer schwächeren IT-Nachfrage" schwierig, das Gewinn-Niveau zu halten, hiess es. Der Wettbewerb werde intensiver. Dennoch erwarte man bei Smartphones und Tablet-Computern einen einstelligen Zuwachs.

Im vierten Quartal sei der Smartphone-Absatz im Vergleich zum Quartal davor wegen einer Bereinigung der Lagerbestände leicht zurückgegangen. Zudem habe sich der Anteil der Produkte im mittleren und unteren Preisbereich erhöht, was zu einem geringeren Umsatz geführt habe, hiess es weiter.

Im Markt für Massenprodukte tobt ein Preiskampf. Dort stellen vor allem billige Modelle chinesischer Marken die Südkoreaner vor Probleme. Im oberen Preissegment ist Apple nach wie vor schärfster Konkurrent.

Im Ende Dezember abgelaufenen Quartal habe Samsung mit 81,3 Millionen verkauften Smartphones noch vor Apple gelegen, berichtete die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap unter Berufung auf den Marktforscher Strategy Analytics. Damit habe Samsung einen führenden Marktanteil von 20,1 Prozent gehabt.

Apple-Chef Tim Cook hatte am Vortag einen sinkenden iPhone-Absatz im laufenden Quartal vorausgesagt. Im vergangenen Weihnachtsgeschäft verzeichnete der Konzern noch ein leichtes Plus von 0,4 Prozent auf 76,8 Millionen Geräte. Im Gegensatz zu Samsung legte Apple für das Weihnachtsquartal bei Umsatz und Gewinn noch Rekordzahlen vor.

Neben negativen Währungseinflüssen machte Samsung auch die fallenden Preise für Chips und Flüssigkristall-Anzeiger (LCD) für den Gewinnrückgang verantwortlich. So seien DRAM-Speicher infolge einer schwächeren Nachfrage bei PCs gefallen. In der Sparte Halbleiter vermeldete das Unternehmen einen Rückgang des operativen Gewinns um 25 Prozent im Vergleich zum dritten Quartal - was aber geringfügig höher war als ein Jahr zuvor.

Der Umsatz von Samsung stieg im vierten Quartal 2015 um 1,1 Prozent auf 53,3 Billionen Won. Im Gesamtjahr fielen die Umsatzerlöse jedoch um 2,7 Prozent auf 200,65 Billionen Won./dg/DP/stb

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Facebook-Chef taucht bei Samsung-Show auf

Samsung will virtuelle Realität in den Alltag bringen - und bekommt tatkräftige Unterstützung von Mark Zuckerberg.

Der Facebook-Gründer tauchte am Sonntagabend überraschend bei der Präsentation neuer Geräte des südkoreanischen Smartphone-Marktführers in Barcelona auf. "Virtuelle Realität ist die nächste Plattform", verkündete Zuckerberg. Samsungs neue Galaxy-S7-Smartphones sollen im Zusammenspiel mit dem Gehäuse Gear VR ein besseres Erlebnis beim Eintauchen in virtuelle Welten bieten.

Zu Facebook gehört der Virtual-Reality-Vorreiter Oculus, für den Zuckerberg zwei Milliarden Dollar hinblätterte. Ihn reize es, später nicht nur Fotos von den ersten Schritten seiner kleinen Tochter Max zu sehen, sondern ganz in die Szene eintauchen zu können, sagte Zuckerberg. Sein Auftritt stahl den Samsung-Managern ein wenig die Show - Fotografen stürzten zur Bühne, um den 31-jährigen abzulichten.

Die beiden neuen Smartphone-Modelle sind wasserdicht - sie können bis zu 30 Minuten in einer Tiefe von 1,5 Metern verbringen. Die Kamera soll auch bei wenig Licht scharfe Bilder mit natürlichen Farben machen. Daneben stellte Samsung zum Auftakt der Mobilfunkmesse Mobile World Congress auch eine 360-Grad-Kamera vor, die Nutzer zum Drehen von Virtual-Reality-Videos animieren soll.

Neue Geschäfte in anderen Branchen

Zu den Trends in Barcelona gehört in diesem Jahr, dass die Smartphone-Anbieter inmitten eines schärferen Wettbewerbs neue Geschäfte in anderen Branchen suchen. So will Samsung seinen Bezahldienst bei vernetzten Autos etablieren. Und der chinesische Branchen-Dritte Huawei will mit einem Windows-Tablet klassische PC-Hersteller herausfordern. LG sorgte wenige Stunden vor Samsung für Aufsehen mit dem ersten konsequent modularen Smartphone G5.

Das G5 ist mit diversen Zusatz-Modulen als Multifunktionsgerät konzipiert. Mit dem Zusatz "LG 360 Cam" wird es zu einer Kamera für Panorama-Ansichten. Für bessere klassische Fotos gibt es das einschiebbare Kamera-Modul "Cam Plus". Und das mit Bang & Olufsen entwickelte "LG Hi-fi Plus" soll das Smartphone zu einer Audio-Anlage machen. An komplett modularen Smartphones wird unter anderem bei Google gearbeitet, doch diese Modelle sind noch nicht marktreif.

Die Batterie des G5 kann man austauschen: Das Fach lässt sich herausziehen. LG tanzt damit aus der Reihe: Bei den meisten Hersteller sind seit Jahren keine austauschbaren Akkus mehr vorgesehen. Bei LG können Nutzer mit einem zusätzlichen "Smart Controller" zudem Drohnenflüge steuern und dabei Bilder auf dem Display des eingesteckten Smartphones verfolgen.

Huawei mit Tablets

Huawei will mit seinem Tablet MateBook mit Windows 10, einem Doppelkern-Prozessor von Intel und einer Ansteck-Tastatur heutige Notebooks ersetzen, sagte Geräte-Chef Richard Yu. Der chinesische Konzern folgt damit beim Einstieg ins PC-Geschäft dem Vorbild von Microsoft und Apple, die mit dem Surface Book und dem iPad Pro auf eine ähnliche Geräteklasse setzen.

Der MateBook ist stark auf Unternehmenskunden ausgerichtet. So sind in dem dafür entwickelten Stift ein Laser-Pointer und Knöpfe zur Bedienung von Präsentations-Software integriert. Als weitere Innovation gibt es ein Zusatzmodul mit Anschlüssen, die PC-Nutzer bei einem Tablet vermissen könnten.

Das Geschäft mit klassischen Notebooks und Desktop-Rechnern steht seit Jahren unter Druck - allein 2015 sanken die Verkäufe um rund ein Zehntel. Die Kategorie der sogenannten 2-in-1-Geräte, die als Notebook und Tablet genutzt werden können, wächst hingegen.

China drängt auf den Markt

Auch der Smartphone-Markt ist im Wandel. Neue Anbieter etwa aus China drängen mit günstigeren Geräten auf den Markt. In Europa oder den USA schwächte sich das Wachstum deutlich ab. Die Hersteller versuchen, ihre Geräte mit zusätzlichen Anwendungsszenarien attraktiv zu machen.

Die VW-Tochter Seat will gemeinsam mit Samsung und SAP die Parkplatz-Suche mit dem vernetzten Auto vereinfachen. Die Unternehmen stellen zur Mobilfunk-Messe Mobile World Congress in Barcelona ein System vor, bei dem man über eine App entsprechend ausgerüstete Parkplätze reservieren und auch bezahlen kann. Der deutsche Software-Anbieter SAP verarbeitet dabei die Daten in seiner Cloud und Samsung stellt seinen Bezahldienst zur Verfügung.

Zunächst ist eine Testphase geplant, der Termin für einen Marktstart wird noch nicht genannt. Über die Plattform sollen auch weitere Dienste angeboten werden, zum Beispiel rund ums Tanken. Nach Ideen aus der Branche könnten Tankstellen Fahrer vernetzter Autos in der Nähe zum Beispiel mit Rabatt-Coupons anlocken.

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Samsung startet globalen Verkauf neuer Smartphone-Spitzenmodelle
11.03.2016 11:46

SEOUL (awp international) - Der Smartphone-Marktführer Samsung hat den weltweiten Verkauf seiner neuen Spitzenmodelle Galaxy S7 und Galaxy S7 Edge gestartet. Der Apple -Konkurrent aus Südkorea will mit den neuen Smartphones im immer härter umkämpften Markt seine Stellung behaupten. Die beiden Geräte kämen zunächst in etwa 50 Ländern in den Handel, teilte ein Sprecher am Freitag mit. "Weitere Länder werden mit der Zeit folgen."

Zu den Vorbestellungen in Südkorea machte Samsung Electronics keine konkreten Angaben. Doch liege die Zahl höher als bei den Vorgängermodellen S6 und S6 Edge, hiess es.

Samsung profitierte zuletzt angesichts wachsender Konkurrenz nicht mehr so stark vom Smartphone-Boom wie bisher. Insbesondere im Markt für Massenprodukte tobt ein Preiskampf. Dort stellen günstige Modelle chinesischer Marken die Südkoreaner vor Probleme. Im oberen Preissegment ist Apple nach wie vor der schärfste Konkurrent.

Bei den neuen Smartphones will Samsung unter anderem mit einem erweiterbaren Speicher durch Einsteck-Karten und mehr Leistung punkten. Auch setzt das Unternehmen auf den Trend virtuelle Realität. Dazu bekamen Vorbesteller die Virtual-Reality-Brille Gear VR, in die das Smartphone als Display eingesetzt werden kann./dg/DP/stb

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Samsung mit Anstieg bei operativem Gewinn

Nach dem offensichtlich guten Verkaufsstart seines neuen Smartphone-Spitzenmodells Galaxy S7 rechnet Marktführer Samsung für das erste Quartal 2016 mit einem deutlichen Gewinnanstieg.

Der operative Gewinn wird nach der Prognose des führenden südkoreanischen Technologie-Unternehmens im Jahresvergleich um zehn Prozent auf 6,6 Billionen Won (etwa 5 Mrd Euro) steigen. Der Umsatz sei schätzungsweise von 47,1 Billionen Won auf 49 Billionen Won (37,2 Mrd Euro) geklettert, teilte Samsung am Donnerstag mit. Genaue Geschäftszahlen legt Samsung wie üblich erst später vor.

Den Anstieg, der die Erwartungen des Marktes bei weitem übertraf, führten Analysten auf eine robuste Nachfrage für die Flaggschiff-Modelle Galaxy S7 und Galaxy S7 Edge zurück. Beide wurden im März weltweit auf den Markt gebracht. Von den Galaxy S7-Modellen seien mit schätzungsweise über zehn Millionen Stück mehr als erwartet verkauft worden, zitierte die nationale Nachrichtenagentur Yonhap einen Analysten von LIG Investment & Securities.

Der Apple -Konkurrent aus Südkorea will mit den neuen Smartphones im immer härter umkämpften Markt seine Stellung behaupten. Bei günstigeren Modellen stellen chinesische Marken die Südkoreaner vor Probleme. Im oberen Preissegment ist Apple nach wie vor schärfster Konkurrent.

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Samsung profitiert von neuem Smartphone

Florierende Geschäfte mit seinem neuen Aushängeschild Galaxy S7 füllen Samsung die Kasse. Während Apple im ersten Quartal erstmals weniger iPhones verkaufte, konnte der südkoreanische Konzern kräftig wachsen.

Der operative Gewinn von Samsung sei im ersten Quartal um zwölf Prozent auf umgerechnet rund 5,7 Milliarden Franken gestiegen, teilte der Weltmarktführer am Donnerstag mit.

Während der US-Erzrivale Apple zu Jahresanfang erstmals weniger iPhones verkaufte, konnte der südkoreanische Elektronikkonzern in seiner Handy-Sparte überraschend kräftig wachsen. Hier stieg der Gewinn um 42 Prozent auf. Erstmals seit fast zwei Jahren trug die Sparte damit wieder den Löwenanteil zum Konzernergebnis bei und machte eine schwächere Nachfrage nach Unterhaltungselektronik wett.

Das Plus schürte Hoffnungen, dass Samsung 2016 den ersten Gewinnzuwachs in drei Jahren schaffen kann. Zuletzt setzten Samsung auch günstigere Anbieter vor allem aus China immer stärker zu.

Der solide Aufschwung dürfte sich im laufenden Quartal fortsetzen, erklärte das Management. Konzernweit stieg der Umsatz um 5,7 Prozent auf rund 42,2 Milliarden Euro.

Allerdings schwächelte das Halbleiter-Geschäft. Hier fiel der Betriebsgewinn um sechs Prozent. Die sinkende PC-Nachfrage drückte auf die Preise für Speicherchips.

Die wichtigsten Geschäftszahlen hatte Samsung schon Anfang April mitgeteilt. In seinem vollständigen Quartalsbericht reichte der Konzern detailliertere Daten nach.

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Galaxy S7 lässt bei Samsung die Kassen klingeln

Samsung hat im zweiten Quartal dank seines Smartphones Galaxy S7 deutlich mehr verdient.

Der operative Gewinn stieg nach vorläufigen Zahlen im Vergleich zum Vorjahr um 17,4 Prozent, wie der südkoreanische Technologie-Konzern am Donnerstag mitteilte.

Dies ist das höchste Niveau seit mehr als zwei Jahren. Der Gewinn von umgerechnet rund 6,8 Milliarden Franken übertraf die Erwartungen der Analysten. Der Umsatz stieg den Unternehmensangaben zufolge um drei Prozent.

Der vollständige Quartalsbericht von Samsung mit detaillierten Bilanzangaben wird Ende Juli erwartet. Branchenexperten gehen davon aus, dass die Smartphone-Sparte auch im zweiten Quartal die Hauptstütze des Ergebnisses gewesen ist.

Experten zufolge dürfte Samsung zwischen April und Juni rund 16 Millionen Exemplare seines Galaxy S7 ausgeliefert haben. Zudem dürften nach ihrer Ansicht angesichts der schwachen Verkäufe der Konkurrenten Apple und LG Electronics die Ausgaben für das Marketing bei Samsung gesunken sein.

(SDA)

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Samsung reicht Patentklage gegen Huawei ein

Im Patentkonflikt in der Mobilfunk-Branche überziehen sich jetzt auch Smartphone-Marktführer Samsung und sein chinesischer Rivale Huawei gegenseitig mit Klagen.

Samsung habe Huawei in China mit dem Vorwurf von Patentverletzungen verklagt, teilte eine Sprecherin des führenden südkoreanischen Technologiekonzerns am Freitag mit.

Samsung nannte zunächst keine Details zum Inhalt der Klage. Die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap berichtete jedoch, Huawei werde dort vorgeworfen, sechs Patente für mobile Kommunikationstechnologie und Bildspeicherung verletzt zu haben.

Die Südkoreaner antworten damit auf eine Klage Huaweis von Mai. Der Netzwerk-Ausrüster und Smartphone-Anbieter wirft Samsung die Verletzung von elf Patenten im Zusammenhang mit dem schnellen Datenfunk-Standard LTE vor. Die Unternehmen hatten sich zuvor nicht auf eine Lizenzvereinbarung einigen können. Huawei ist hinter Samsung und Apple der drittgrösste Hersteller von Smartphones.

In der Branche hatte es in den vergangenen Jahren einen regelrechten Patentkrieg zwischen verschiedenen Anbietern gegeben. Für Schlagzeilen sorgte vor allem der Streit zwischen Apple und Samsung. Zwischenzeitlich waren die Konflikte abgeklungen, nachdem kein Unternehmen entscheidende Siege erzielen konnte.

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Smartphone-Geschäft lässt Samsung-Kassen klingeln

Florierende Geschäfte mit neuen Smartphones haben Samsung im zweiten Quartal zu dem besten Ergebnis seit mehr als zwei Jahren verholfen.

Der operative Gewinn stieg um 18 Prozent auf umgerechnet rund 7 Milliarden Franken. Während Erzrivale Apple zuletzt das zweite Quartal in Folge einen Umsatzrückgang erlitt, steigerte Samsung die Erlöse in den drei Monaten von April bis Juni binnen Jahresfrist um fünf Prozent auf rund 44,2 Milliarden Franken, wie der südkoreanische Elektronik-Konzern am Donnerstag mitteilte.

Vor allem in der Mobilfunksparte lief es im abgelaufenen Quartal dank reger Nachfrage nach den neuen Galaxy-S7-Modellen rund. Hier schnellte der Umsatz um 57 Prozent nach oben auf den höchsten Wert seit zwei Jahren.

Noch im vergangenen Jahr schrumpfte das Geschäft, weil Apple mit dem grösseren iPhone 6 dem Weltmarktführer Marktanteile im Obersegment abjagte. Die Sparte bleibt nun auf Kurs, 2016 erstmals seit drei Jahren den Gewinn wieder zu steigern.

Allerdings dürfte das Tempo im zweiten Halbjahr nicht zu halten sein, weil die Konkurrenz neue Modelle an den Start bringen werde, erklärte Samsung. Vor allem Apple könnte mit dem im September erwarteten iPhone 7 den Rivalen wieder unter Druck setzen. Rückenwind erhofft sich Samsung dann von einem Anziehen des zuletzt schwächelnden Komponenten-Geschäfts mit Chips und Bildschirmen.

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Samsung bremst Verkauf von neuem Smartphone für 'Qualitätskontrollen'
01.09.2016 11:34

SEOUL (awp international) - Samsung hat ein Problem bei seinem neuen Smartphone Galaxy Note 7. Es gebe "zusätzliche, strenge Qualitätskontrollen", die "in einigen Märkten" zu Lieferverzögerung führen könnten, teilte der weltgrösste Smartphone-Anbieter am Donnerstag mit. Zuvor hatte es Medienberichte über zwei Geräte des Modells gegeben, die beim Laden in Flammen aufgegangen seien. Die Auslieferung eines neuen Modells für zusätzliche Kontrollen zu bremsen, ist ein ungewöhnlicher Schritt für einen grossen Hersteller wie Samsung./so/DP/fbr

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Samsungs Galaxy Note 7 wird immer mehr zum Debakel

Das Premium-Smartphone Galaxy Note 7 entwickelt sich für Weltmarktführer Samsung immer mehr zum Desaster.

Wegen der Brandgefahr fehlerhafter Akkus warnte der Konzern davor, das erst vor wenigen Wochen auf den Markt gekommene Vorzeigemodell zu benutzen. "Wir rufen die Nutzer dazu auf, ihr Galaxy Note 7 abzuschalten und es so bald wie möglich auszutauschen", erklärte der Chef der Smartphone-Sparte Koh Dong Jin am Wochenende. Weltweit verbannten Airlines das Galaxy Note 7 von ihren Flügen.

Samsung arbeite mit Hochdruck daran, die fehlerhaften Geräte austauschen, erklärte der Konzern. Die US-Verbraucherbehörde CPSC arbeitet nach eigenen Angaben mit der südkoreanischen Firma an einem offiziellen Rückruf in den USA. Solange sollte das mit Vorsprung gegen das iPhone 7 des Erzrivalen Apple gestartete Modell nicht genutzt werden. Die US-Flugaufsicht FAA warnte davor, das Galaxy Note 7 auf Flügen anzuschalten oder zu laden und empfahl zugleich, die Mobiltelefone nicht im Gepäck aufzugeben.

"Die Kosten des Rückrufs werden astronomisch sein", sagte Produkthaftpflichtexperte Jahan Rasty. "Sie müssen die Leute entschädigen, das Problem beheben und ein überarbeitetes Modell ausgeben, das nicht den gleichen Fehler hat." Angesichts des Imageschadens beziffern manche Analysten die Einnahmeausfälle unter Berücksichtigung aller mit dem Rückruf verbundenen Kosten auf fast fünf Milliarden Dollar.

Umtauschaktion und 25-Dollar-Gutschein

Samsung bot US-Kunden bereits an, das Modell gegen ein anderes Gerät des Herstellers zu tauschen sowie einen 25-Dollar-Gutschein zu erhalten. In den USA würden Lieferungen mit Ersatzgeräten erwartet.

Bereits gut zwei Wochen nach dem Verkaufsstart hatte Samsung Anfang September freiwillig eine Rückrufaktion gestartet. Betroffen waren neben den USA unter anderem auch Südkorea, wo bislang die meisten Probleme mit Akkus bekannt geworden waren. Anders als in den beiden Ländern stand Samsung in Deutschland erst kurz vor dem Verkaufsstart. Eine kleine Zahl von vorbestellten und bereits ausgelieferten Geräten sollte einer Firmensprecherin zufolge ebenfalls ausgetauscht werden. Der genaue Umfang des Rückrufs wurde nicht bekannt, weil in verschiedenen Ländern unterschiedliche Akkutypen zum Einsatz kommen.

Zu dem Zeitpunkt waren weltweit bereits 2,5 Millionen der Smartphones verkauft, die in Deutschland für 849 Euro angeboten werden. Mit dem Modell sollte Apple auf Abstand gehalten werden. Der wichtigste Konkurrent der Koreaner stellte sein iPhone 7 am Mittwoch vor. In Australien soll der Verkauf des Galaxy Note 7 Anfang Oktober wieder anrollen. Wann das Gerät in anderen Ländern wieder angeboten wird, ist bislang unklar.

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