Samsung

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Samsung macht Beteiligungen zu Geld

Samsung macht mitten in der teuren Rückrufaktion für sein Spitzen-Smartphone Galaxy Note 7 Beteiligungen an anderen Technologieunternehmen zu Geld.

Der Smartphone-Marktführer habe Anteile im Wert von rund einer Billion Won (etwa 870 Mio CHF) verkauft.

Die Rückrufaktion wegen Brandgefahr könnte Samsung nach Einschätzung von Experten eine Milliarde Dollar oder mehr kosten. Samsung verkaufte seinen Anteil von 4,5% am Speicher-Spezialisten Rambus sowie die Beteiligung von 0,7 Prozent am japanischen Elektronik-Anbieter Sharp, sagte eine Sprecherin dem Finanzdienst Bloomberg am Sonntag.

Ausserdem habe sich der südkoreanische Konzern vom gesamten Anteil von 4,2% am Festplatten-Hersteller Seagate und der Hälfte seiner Beteiligung von 2,9% am Halbleiter-Spezialisten ASML getrennt, schrieb das "Wall Street Journal". Nach Bloomberg-Informationen verkaufte Samsung 6,3 Mio ASML-Aktien im Wert von 606 Mio EUR.

Samsung hatte vor gut zwei Wochen die Brandgefahr beim Note 7 eingeräumt und eine weltweite Austausch-Aktion angekündigt. Laut einer offiziellen Rückrufaktion mit der US-Konsumentenschutzbehörde geht es allein in den USA um rund eine Million Geräte und bisher 92 gemeldete Zwischenfälle, bei denen sich ein Note 7 überhitzte oder Feuer fing.

Das Smartphone war rund zwei Wochen in mehreren Ländern verkauft worden. Laut Medienberichten könnten insgesamt etwa 2,5 Mio Geräte ausgetauscht werden müssen.

(AWP)

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Samsung-Zulieferer in China untersucht Note-7-Smartphones
19.09.2016 14:56

SEOUL/PEKING (awp international) - Von dem weltweiten Rückruf für das Samsung -Smartphone Galaxy Note 7 wegen Brandgefahr war China ursprünglich ausgenommen - jetzt führten Medienberichte über angeblich brennende Akkus in dem Land auch zu Untersuchungen eines örtlichen Zulieferers. Die Ergebnisse vorläufiger Prüfungen zeigten jedoch, dass "der Brand nicht direkt mit den Batterien im Zusammenhang steht, die unsere Firma hergestellt hat", hiess es am Montag auf der Website von Amperex Technology Limited (ATL). Die Hitzequelle werde "ausserhalb der Batterie vermutet".

Chinesische Medien hätten am Sonntag über Fälle mit brennenden Batterien berichtet. Diese hätten die Untersuchungen zum "Problem mit dem betroffenen Gerät unseres Kunden Samsung" veranlasst, teilte ATL weiter mit. Das Unternehmen sprach von "externen Faktoren" als mögliche Brandursache, nannte aber keine Details.

Samsung hatte vor gut zwei Wochen die Brandgefahr beim Note 7 eingeräumt und eine weltweite Austausch-Aktion angekündigt. Nach Angaben des Smartphone-Marktführers aus Südkorea geht es um 2,5 Millionen verkaufte Geräte, die von der Aktion betroffen sind. Nach eigenen Untersuchungen identifizierte Samsung Probleme mit der Akkuzelle. Da in China die Akkus von einem anderen Hersteller verbaut worden seien, seien die Geräte dort sicher./dg/DP/stw

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Samsung zu zusätzlichen Prüfungen beim Galaxy Note 7 aufgefordert
22.09.2016 13:59

SEOUL (awp international) - Nach dem weltweiten Rückruf seines neuen Smartphone-Vorzeigemodells Galaxy Note 7 wegen Brandgefahr muss Samsung vor der Wiederaufnahme des Verkaufs zusätzliche Sicherheitsprüfungen vornehmen. Samsung solle dafür sorgen, dass seine Zulieferer jede Batterie für das Gerät einem Röntgentest unterziehen, teilte die koreanische Behörde für Technologie und Standards (KATS) am Donnerstag mit. Zudem soll der Smartphone-Marktführer bei Anlieferung neuer Akkus selber Qualitätstests anstellen. Der Verkauf soll in Südkorea Ende September wieder aufgenommen werden.

KATS billigte die freiwillige Rückrufaktion, bat Samsung aber zudem, die Rückerstattungsperiode bis zum Ende dieses Monats zu verlängern. Die Frist war am Montag abgelaufen. "Die Zeit war zu kurz", sagte ein Sprecher der Behörde. Damit haben Käufer betroffener Geräte, die diese nicht gegen ein neues Note 7 austauschen wollen, mehr Zeit, bei einem Mobilfunkanbieter ein ähnliches Konkurrenz-Modell zu erhalten.

Samsung hatte Anfang September die Brandgefahr infolge von Akku-Problemen beim Note 7 eingeräumt und eine weltweite Austausch-Aktion angekündigt. Nach Angaben des Unternehmens geht es um 2,5 Millionen verkaufte Geräte. Die US-Verbraucherschutzbehörde hatte von 92 gemeldeten Zwischenfällen gesprochen, bei denen sich ein Note 7 überhitzte oder Feuer fing. In den USA soll rund eine Million Geräte ausgetauscht werden./dg/DP/she

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Dividenden-Träume schicken Samsung-Aktie auf Rekordhoch

Der koreanische Technologiekonzern Samsung Electronics prüft die Ausschüttung einer Sonderdividende. Die Aktie steigt auf einen neuen Rekordstand.

Samsung erwägt den Vorschlag eines seiner grossen Aktionäre, sich aufzuspalten und eine Milliarden-Sonderdividende auszuschütten. Am Donnerstag, einen Tag vor Veröffentlichung seiner Quartalszahlen, erklärte Samsung, man wolle den Vorschlag des Hedgefonds Elliott sorgfältig prüfen und glaube an einen konstruktiven und offenen Dialog mit Investoren. Die Samsung-Aktie erreichte einen Rekordstand.

Der für seine Einmischung in die Strategie seiner Portfolio-Firmen bekannte Hedgefonds Elliott Management hatte in einem Brief an das Unternehmen vorgeschlagen, Samsung solle sein operatives Geschäft abspalten und an die New Yorker Technologiebörse Nasdaq bringen. Ausserdem solle der weltgrösste Smartphone-Hersteller aus seinem Barvermögen von 70 Milliarden Dollar 27 Milliarden als Sonderdividende ausschütten. Elliott hält 0,62 Prozent an Samsung.

Andere Aktionäre, so der niederländische Pensionsfonds APG Asset Management und der britische Vermögensverwalter Henderson Global Investors, unterstützen den Vorstoss. "Wir wünschen uns ebenso wie Elliott und alle anderen Minderheitsaktionäre, den Wert der Gesellschaft freizusetzen, aber wir hatten noch keinen speziellen Kontakt mit Elliott", erklärte Hendersons Asien-Chef Andrew Gillan in einer E-Mail an Reuters.

Die Samsung-Aktie erreichte am Donnerstag ein Rekordhoch. Zuletzt war der Kurs vom Rückruf einer Million brandgefährdeter Smartphones des neuen Top-Modells Galaxy Note 7 belastet worden. Grund für den Rückruf ist die Brandgefahr durch fehlerhafte Akkus. Allein aus den Vereinigten Staaten erreichten Samsung nach eigenen Angaben 92 Berichte von überhitzten Akkus, von denen rund ein Drittel Feuer fingen und mehr als die Hälfte zu Sachschäden führten.

Die Probleme sind offenbar noch nicht behoben: In den USA wurde am Mittwoch ein startbereites Passagierflugzeug wegen eines qualmenden Galaxy Note 7 geräumt. Die Fluggesellschaft Southwest Airlines teilte mit, dass die Maschine auf dem Louisville International Airport noch vor dem Start nach Baltimore evakuiert werden musste. Niemand sei verletzt worden. Das Gerät vom Typ Samsung Galaxy Note 7 habe Rauch ausgestossen, sagte die Ehefrau des Besitzers Reuters am Mittwoch. Ihr Mann habe sich das Ersatzgerät nach Samsungs Rückrufaktion vor rund zwei Wochen besorgt.

(Reuters)

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Samsung kauft neuen Sprachassistenten der Siri-Entwickler
06.10.2016 08:02

SEOUL (awp international) - Samsung will bei digitalen Assistenten für Smartphones und andere Geräte das Feld nicht der Konkurrenz überlassen und stärkt sich mit einem Zukauf. Der südkoreanische Technologie-Riese übernimmt das Start-up Viv Labs, hinter dem die ursprünglichen Entwickler der sprechenden Assistentin Siri in Apples iPhones. Viv-Mitgründer Dag Kittlaus hatte vor sechs Jahren Siri an Apple verkauft. Der Konzern entwickelte das System seitdem selbst weiter.

Der Deal mit Viv mache Samsungs Engagement für "virtuelle persönliche Assistenten" deutlich, erklärte der weltgrösste Smartphone-Hersteller am Donnerstag. Durch die Entwicklung künstlicher Intelligenz wünschten sich Verbraucher, sich auch allgemein mit Technik auf einer Ebene austauschen zu können, die mehr "gesprächsorientiert und persönlich" sei, hiess es weiter. Dafür habe Viv eine neue Plattform geschaffen.

Wie viel Samsung für Viv Labs bezahlt, blieb unklar. Der Sprachassistent Viv soll in Zukunft direkt in Autos, Fernseher und andere Geräte der Heimelektronik eingebaut werden. "Bei Viv arbeiten wir an dem einfachsten Weg, zu Geräten und Diensten zu sprechen", sagte Kittlaus. Das Viv-Gründerteam soll eng mit der Sparte für mobile Kommunikation bei Samsung zusammenarbeiten, aber weiter unabhängig bleiben.

Google stellte erst diese Woche seinen neuen Assistenten vor, der auf Wissen und Rechenleistung des Suchmaschinen-Betreibers zurückgreift. Er ist unter anderen in einem neuen Google-Smartphone verfügbar, das direkt mit den Geräten des Android-Partners Samsung konkurriert, sowie im vernetzten Lautsprecher Google Home. Später soll der Google Assistant auch in Technik anderer Hersteller kommen. Amazons Assistentin Alexa steckt im Lautsprecher Echo, von dem bereits mehrere Millionen Geräte verkauft wurden. Apple integriert Siri seit 2011 in iPhones und inzwischen auch in andere Geräte./dg/DP/stb

(AWP)

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Samsung erwartet Anstieg beim operativen Gewinn
07.10.2016 06:33

SEOUL (awp international) - Ungeachtet des Debakels um brennende Akkus bei seinem neuen Vorzeige-Smartphone Galaxy Note 7 erwartet Samsung für das dritte Quartal 2016 einen Anstieg des operativen Gewinns. Der Gewinn aus den Kerngeschäften werde im Jahresvergleich um 5,6 Prozent auf etwa 7,8 Billionen Won (6,3 Milliarden Euro) steigen, teilte das südkoreanische Technologieunternehmen am Freitag in seinem Ergebnisausblick mit.

Die Zahlen liegen über den Erwartungen des Marktes. Die Auswirkungen des weltweiten Rückrufs für das Note 7 dürften im vergangenen Quartal nach Ansicht von Analysten vor allem dank guter Geschäfte mit Speicherchips und Displays aufgefangen worden sein.

Samsung hatte Anfang September Brandgefahr infolge von Akku-Problemen bei dem Phablet - einer Mischung aus Smartphone und Tablet-Computer - eingeräumt und eine weltweite Austausch-Aktion initiiert. Nach Angaben des Unternehmens waren 2,5 Millionen Geräte betroffen.

Beim Umsatz rechnet der Konzern, der Marktführer bei Smartphones, Speicherchips und Fernsehern ist, im dritten Quartal mit einem Rückgang um 5,2 Prozent auf 49 Billionen Won. Genaue Geschäftszahlen legt Samsung traditionell erst zu einem späteren Zeitpunkt vor./dg/DP/zb

(AWP)

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Samsung setzt offenbar die Produktion des Galaxy Note 7 aus

Samsung setzt offenbar die Produktion seines problembehafteten Smartphones Galaxy Note 7 aus, nach Berichten in den USA über Brände auch bei ausgetauschten Geräten.

Inzwischen wurden vier Fälle bekannt, in denen ein Austauschgerät in Flammen aufgegangen sein soll. Das "Wall Street Journal" berichtete in der Nacht zum Montag unter Berufung auf informierte Personen, Samsung habe die Fertigung vorläufig gestoppt. Samsung selbst äussere sich dazu nicht, berichtete die südkoreanische Agentur Yonhap.

Am Wochenende waren drei weitere Fälle in den USA bekanntgeworden, in denen nach Angaben der Betroffenen Ersatzgeräte des Note 7 in Brand gerieten. Darauf stoppte der US-Telekomkonzern AT&T den Austausch von Samsungs Ersatz-Smartphones. Bis zur Klärung der Ursache wolle das Unternehmen keine Ersatzgeräte vom Typ Samsung Galaxy Note 7 mehr herausgeben, teilte AT&T am Sonntag mit.

AT&T bietet den Kunden nun Smartphones anderer Hersteller an. Das ist ein weiterer Rückschlag für Samsung. In den USA war in der vergangenen Woche wegen eines qualmenden Samsung-Handys ein startbereites Flugzeug geräumt worden. Bei dem Smartphone handelte es sich um ein Austauschgerät.

Weltmarktführer Samsung hatte Anfang September eine weltweite Umtauschaktion für rund 2,5 Millionen Geräte des Galaxy Note 7 wegen Brandgefahr bei den Akkus bekanntgegeben.

Die USA sind neben Südkorea eines der Länder, in denen bislang die meisten Probleme bekannt geworden sind. Allein aus den Vereinigten Staaten erreichten Samsung nach eigenen Angaben 92 Berichte von überhitzten Akkus, von denen rund ein Drittel Feuer fingen und mehr als die Hälfte zu Sachschäden führten.

(SDA)

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Schnitthelm Wac...
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Seltsam ist der Zeitpunkt: unmittelbar vor dem Weihnachtsgeschäft! Was so 4 (vier!) defekte Geräte für Auswirkungen haben können? Ich glaube der Sache nicht ganz. Vermute, dass Dauergegner Apple dahinter steckt, weil z.Bsp. AT&T ihren Kunden Samsung durch iPhones ersetzen will. Für Apple ist es kein grosses Problem einige Note 7 zu "frisieren", damit sie explodieren! Es wird eben mit härteren Bandagen gekämpft.   

MfG
Schnitthelm Wachtvogel

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Samsung erwartet weitere Milliardeneinbussen

Samsung erwartet infolge des Debakels mit seinem Smartphone Galaxy Note 7 weitere drastische Gewinneinbussen bis Anfang des nächsten Jahres.

Der Produktionsstopp des Geräts könnte das operative Ergebnis des laufenden vierten Quartals und des ersten Quartals 2017 um etwa 3,5 Billionen Won (2,8 Milliarden Euro) verringern, wie der Smartphone-Marktführer aus Südkorea am Freitag mitteilte.

Samsung hatte bereits am Mittwoch seine Prognose für das operative Ergebnis des dritten Quartals um ein Drittel gekappt. Der Konzern hatte am Dienstag sein Pannen-Smartphone endgültig vom Markt genommen, nachdem auch vermeintlich sichere modifizierte Geräte in Brand geraten waren.

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Samsung nach Smartphone-Debakel mit deutlichem Gewinnrückgang

Das Debakel um das Pannen-Smartphone Galaxy Note 7 hat den Gewinn des Technologie-Riesen Samsung im dritten Quartal 2016 deutlich geschmälert.

Der Überschuss sei im Jahresvergleich um 17 Prozent auf 4,54 Billionen Won (3,7 Mrd Euro) zurückgegangen, teilte der Smartphone-Marktführer aus Südkorea am Donnerstag in einer Börsennotiz mit. Der Umsatz fiel um 7,5 Prozent auf 47,8 Billionen Won.

Samsung hatte Anfang September den Verkauf des Premium-Smartphones wegen Brandgefahr zunächst gestoppt und einen weltweiten Rückruf begonnen. Nachdem auch Ersatzgeräte in Brand geraten waren, nahm Samsung das Note 7 in diesem Monat ganz vom Markt.

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Samsung Electronic erwägt offenbar eine Aufspaltung

Der weltweit führende Smartphonehersteller Samsung erwägt einem Zeitungsbericht zufolge unter dem Druck eines aktivistischen Investors seine Aufspaltung.

Die Führung des Apple-Rivalen wolle sich am Dienstag treffen und eine Antwort auf die Vorschläge des Investors Elliott Management vorlegen.

Das berichtete die Zeitung "Seoul Economic Daily" am Montag unter Berufung auf Insider. Unabhängig davon forderte auch die Börse in Seoul das Unternehmen auf, sich zu einer möglichen Aufspaltung zu erklären. Samsung äusserte sich zunächst nicht zu dem Bericht.

Der Konzern hatte im Oktober erklärt, die Vorschläge Elliotts zu prüfen und sich bis Ende November dazu zu äussern. Der für sein aggressives Finanzgebaren bekannte Investor dringt unter anderem auf eine Aufspaltung. So soll das operative Geschäft abgetrennt und in den USA an die Börse gebracht werden. Daneben soll eine Holdinggesellschaft entstehen, um die Eigentümerverhältnisse zu vereinfachen.

Samsung ist nach Bränden bei seinem Smartphone-Flaggschiff Galaxy Note 7 in Turbulenzen geraten, der Gewinn brach ein. Zudem bekommt der Konzern die zunehmende Konkurrenz insbesondere aus China zu spüren.

(AWP)

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Samsung rechnet trotz Smartphone-Debakels mit Gewinnsprung

Samsung hat nach eigener Einschätzung trotz des milliardenschweren Debakels mit seinem Pannen-Smartphone Galaxy Note 7 den operativen Gewinn im Weihnachtsquartal massiv gesteigert.

Zwischen Oktober und Dezember seien voraussichtlich umgerechnet 7,3 Milliarden Euro verdient worden - so viel wie seit dem dritten Quartal 2013 nicht mehr und 50 Prozent mehr als vor einem Jahr. Zu verdanken sei dies einer starken Nachfrage nach Speicherchips und Displays, teilte der Technologieriese am Freitag mit. Analysten erwarteten bislang einen Gewinn in Höhe von 6,5 Milliarden Euro.

Die genauen Geschäftszahlen will der weltgrößte Hersteller von Smartphones, Fernsehern und Speicherchips Ende Januar veröffentlichen. Er hatte bereits mitgeteilt, dass die Probleme mit dem Galaxy Note 7 den Gewinn im Schlussquartal des vergangenen Jahres um etwa zwei Milliarden Euro mindern dürften. Mit dem Smartphone wollte Samsung eigentlich Apples iPhone Paroli bieten. Die Südkoreaner stellten jedoch die Fertigung ein, nachdem sich mehrere Geräte entzündet hatten oder explodiert waren.

(Reuters)

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Korruptionsaffäre in Südkorea: Ermittler vernehmen Samsung-Manager
12.01.2017 06:36

SEOUL (awp international) - Bei ihren Untersuchungen zum politischen Skandal um Südkoreas vorläufig entmachtete Präsidentin Park Geun Hye haben Ermittler mit der Befragung des de-facto-Chefs des Mischkonzerns Samsung begonnen. Der derzeitige Vize-Vorsitzende des Smartphone-Marktführers Samsung Electronics, Lee Jae Yong, entschuldigte sich bei der Ankunft am Büro der Sonderstaatsanwalt am Donnerstag, dass sich Samsung "nicht von der besten Seite" gezeigt habe, wie südkoreanische Sender berichteten. Lee wurde wegen des Verdachts der Bestechung vorgeladen.

Südkoreas grösster Konzern soll als Gegenleistung für die Förderung von Unternehmen und Stiftungen von Parks umstrittener Freundin Choi Soon Sil politische Unterstützung für die umstrittene Fusion zweier Firmentöchter erhalten haben. Choi ist die Schlüsselfigur in dem Skandal, der Park das Amt kosten könnte. Choi soll unter anderem dank ihrer Beziehungen zur Präsidentin Sponsorengelder für ihre Stiftungen eingetrieben und sich persönlich bereichert haben.

Park selbst wird verdächtigt, auf den staatlichen Pensionsfonds eingewirkt zu haben, damit dieser die Übernahme des Bauunternehmens Samsung C&T durch Cheil Industries im Jahr 2015 bewilligt. Der Fonds hatte Anteile an beiden Samsung-Unternehmen. Das Parlament leitete im Dezember ein Amtsenthebungsverfahren gegen Park ein. Das Verfassungsgericht muss nun über ihre Absetzung entscheiden./dg/DP/jha

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Ermittler beantragen Haftbefehl für De-facto-Chef von Samsung
16.01.2017 07:03

SEOUL (awp international) - Ermittler in Südkorea haben nach Medienberichten einen Haftbefehl für den De-facto-Chef des Mischkonzerns Samsung wegen Bestechungsvorwürfen beantragt. Hintergrund ist der Korruptionsskandal um eine Vertraute der vorläufig entmachteten Staatspräsidentin Park Geun Hye. Der Antrag zur Verhaftung Lee Jae Yongs sei am Montag bei einem Gericht in Seoul gestellt worden, berichtete der Rundfunksender KBS.

Südkoreas grösster Konzern soll als Gegenleistung für die Förderung von Unternehmen und Stiftungen von Parks langjähriger Freundin Choi Soon Sil politische Unterstützung für die Fusion zweier Firmentöchter erhalten haben. Gegen Park läuft derzeit ein Amtsenthebungsverfahren.

Die Aktien des Konzernteils Samsung Electronics , der unter anderem der weltweit grösste Handyhersteller ist, gerieten nach Bekanntwerden der geplanten Festnahme unter Druck. Zuletzt büssten sie rund 2,5 Prozent ein und bauten damit ihre kräftigen Verluste vom Freitag aus. Zum Wochenausklang war bereits über die mögliche Festnahme Lees spekuliert worden.

Die Samsung-Aktie befindet sich allerdings auf sehr hohem Niveau. In den vergangenen zwölf Monaten verteuerte sie sich trotz des Einbruchs in den vergangenen beiden Tagen um fast zwei Drittel und hatte erst am Donnerstag ein Rekordhoch erreicht./dg/DP/zb

(AWP)

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Samsung führt Brände des Note 7 auf Batterie-Probleme zurück
23.01.2017 07:15

(Ausführliche Fassung)

SEOUL (awp international) - Der Smartphone-Marktführer Samsung hat die Brände bei seinem Vorzeigegerät Galaxy Note 7 auf Design- und Produktionsfehler bei den Batterien zurückgeführt. Probleme mit der Hardware und Software des Telefons schloss das südkoreanische Technologieunternehmen hingegen aus.

Fast 700 Experten hätten bei der monatelangen Ursachenforschung mehr als 200 000 Smartphones und mehr als 30 000 Batterien getestet, teilte Samsung am Montag mit. Das Unternehmen übernehme die Verantwortung für "unser Versagen, die Probleme beim Batterie-Design und beim Produktionsprozess vor der Markteinführung des Note 7 zu erkennen und bestätigen", sagte der Leiter der Smartphone-Sparte, Koh Dong Jin, in Seoul.

Samsung hatte mit dem Telefon, das gegen Apples iPhone 7 antreten sollte, ein für die Branche beispielloses Debakel erlebt. Die Verluste im operativen Geschäft bezifferten die Südkoreaner auf 5,3 Milliarden Dollar (etwa 4,9 Milliarden Euro).

Nach ersten Bränden hatte Samsung im September zunächst eine Austauschaktion eingeleitet. Nachdem aber auch vermeintlich sichere Ersatzgeräte in Brand gerieten, stellte das Unternehmen die Produktion und den Verkauf des Modells komplett ein. Es folgten Klagen von Verbrauchern unter anderem in den USA und Südkorea. Bisher seien 96 Prozent von etwa drei Millionen "verkauften und aktivierten Geräten" zurückgegeben worden, hiess es.

Mit der Fehleranalyse und der Veröffentlichung setzt Samsung auch darauf, verloren gegangenes Vertrauen bei den Kunden zurückzugewinnen. Über die interne Analyse bei Samsung hinaus hatten sich drei unabhängige Industrie-Organisationen einschliesslich zweier Firmen aus den USA mit den Problemen beschäftigt. Der TÜV Rheinland analysierte dabei die Zulieferketten. Bei den Überprüfungen wurden den Angaben zufolge sowohl bei den Batterien im ersten Note 7 als auch beim zweiten Batterietyp eines anderen Herstellers Fehler festgestellt.

Koh kündigte Massnahmen an, durch die eine Wiederholung ähnlicher Pannen künftig vermieden werden sollen. Samsung habe seine "Entschlossenheit für die Sicherheit" erneuert, hiess es. Die Lektionen der vergangenen Monate wolle man sich für die Verfahren und Kultur des Unternehmens zunutze machen. Zu den Schritten gehöre auch ein mehrschichtiges Sicherheitsmassnahmen-Protokoll schon in der Planungsphase, sagte Koh.

Samsung hofft mit der Veröffentlichung der Analyse, die Angelegenheit aus der Welt schaffen zu können, bevor sein nächstes Flaggschiff-Modell, das Galaxy S8 vorgestellt wird.

Der Betriebsgewinn im Smartphone-Geschäft war wegen der Probleme mit dem Note 7 fast komplett eingebrochen. Allerdings prognostizierte Samsung, dass sich das Geschäft dank solider Verkäufe der anderen Premium-Modelle Galaxy S7 und S7 Edge wieder einigermassen erholen werde./dg/DP/zb

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Smartphone-Marktführer Samsung steigert Gewinn deutlich
24.01.2017 06:32

SEOUL (awp international) - Ungeachtet des Debakels um brennende Akkus bei seinem Vorzeige-Smartphone Galaxy Note 7 hat Samsung im vierten Quartal 2016 den Gewinn mehr als verdoppelt. Der Überschuss sei auf 7,1 Billionen Won (5,7 Milliarden Euro) gestiegen, berichtete der Smartphone- Marktführer aus Südkorea am Dienstag in einer Börsenmitteilung. Der Gewinn lag im Jahr zuvor bei 3,2 Billionen Won.

Samsung hob die guten Geschäfte mit Speicherchips und Bildschirmen im Schlussquartal 2016 hervor. Auch in der Mobil-Sparte sei das Ergebnis dank solider Verkäufe der anderen Smartphone-Premiummodelle Galaxy S7 und S7 Edge gestiegen. Das Note 7 hatte Samsung im Oktober wegen Akku-Problemen vom Markt genommen.

Experten hatten mit einem Ergebnis in dieser Grössenordnung gerechnet. An der Börse legte die Aktie leicht zu und näherte sich damit wieder dem am 12. Januar erreichten Rekordhoch. Gestützt wurde die Aktie am Dienstag unter anderem durch die Ankündigung eines milliardenschweren Rückkaufs von eigenen Anteilen./dg/DP/zb

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Samsung will mit hochwertigem Tablet 'Galaxy Tab S3' punkten
26.02.2017 19:29

BARCELONA (awp international) - Mit zwei neuen Geräten aus der Notebook- und Tablet-Klasse will Samsung das Debakel um sein brandgefährliches Smartphone Galaxy Note 7 in Barcelona auf dem Mobile World Congress vergessen machen. Das neue Tablet Galaxy Tab S3, das Samsung am Sonntag vorstellte, soll sich mit hochwertigem Design und üppiger Ausstattung vor allem in der Oberklasse behaupten, die Apple mit seinem iPad dominiert. Der Tablet-Markt war zuletzt unter Druck geraten, die Verkäufe gingen zurück.

Im Premium-Markt hochwertiger Tablets sehe Samsung jedoch noch viel Luft nach oben, sagte Samsung-Manager Brandon Jung am Sonntag in Barcelona. Das Gerät mit Android-Betriebssystem ist sowohl auf Unterhaltung als auch auf Produktivität ausgerichtet. Die Rückseite ist komplett in Glas gehalten. Der Amoled-Bildschirm soll Bilder detailgenau in brillanten Farben (HDR, High Dynamic Range) wiedergeben. Eingesteckt in eine Tastatur lässt sich das Gerät auch als Notebook-Ersatz nutzen. "Trotz der Herausforderungen, die der Tablet-Markt als Ganzes mit sich bringt, sehen wir eine deutliche Dynamik im Premium-Segment", sagte Martin Börner, Geschäftsführer von Samsung Deutschland.

Mit dem Galaxy Book stellte Samsung zudem ein sogenanntes Convertible vor, das mit Microsofts Betriebssystem Windows 10 und Intel -Prozessor (Kaby Lake) ausgestattet ist. Die Eingabe auf dem 10,6 Zoll grossen Bildschirm erfolgt wahlweise über die Tastatur oder mit Hilfe eines Stiftes, der haptisch den Eindruck erwecken soll, tatsächlich auf Papier zu schreiben. Es lassen sich zwei separate Oberflächen - zum Beispiel für die private und die berufliche Nutzung einrichten, die sich mit einem seitlichen Wisch mit dem Finger sofort wechseln lassen. Klappt man die Tastatur zurück, wechselt das Display automatisch in den Tablet-Modus.

Mit seinem Phablet Galaxy Note 7 hatte Samsung im September ein beispielloses Debakel erlebt. Nach wiederholten Bränden nahm der Konzern das Gerät, das als Herausforderer für Apples iPhone 7 galt, schliesslich komplett vom Markt, der Schaden wird auf umgerechnet fast 5 Milliarden Euro geschätzt. Laut Ergebnis einer umfangreichen Untersuchung waren die Brände aufgrund fehlerhafter Lithium-Ionen-Batterien aufgetreten.

Auf dem Mobilfunk-Kongress in Barcelona glänzt Samsung nun erstmals seit Jahren nicht mit einem neuen Smartphone-Modell. Das Galaxy S8 wird das Unternehmen voraussichtlich erst im April auf den Markt bringen. Abzuwarten bleibt, wie erfolgreich sich die Konkurrenten und vor allem die Newcomer aus China diese zeitliche Lücke zunutze machen./gri/DP/he

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Samsung erwägt Bau von Haushaltsgeräte-Werk in den USA
09.03.2017 06:33

SEOUL (awp international) - Der südkoreanische Elektronik-Hersteller Samsung erwägt den Bau einer Fabrik für Haushaltsgeräte in den USA. Samsung befinde sich in vorläufigen Diskussionen über die Öffnung eines solchen Werks, teilte der Marktführer bei Smartphones, Speicherchips und Fernsehern am Donnerstag mit. Details wurden nicht genannt.

Das "Wall Street Journal" hatte berichtet, Samsung wolle einen Teil seiner Produktion aus Mexiko verlegen und anfangs 300 Millionen Dollar (284,7 Millionen Euro) in den Bau einer Haushaltsgeräte-Fabrik in den USA investieren. Dabei könnten 500 Arbeitsplätze entstehen.

Samsung betonte, dass es sich um ein "komplexes Projekt" handele. Wie bei alle strategischen Unternehmensentscheidungen werde es zuvor eine gründliche Prüfung und Planungen geben, "so dass es die beste Option für Samsung" sei./dg/DP/zb

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Samsung präsentiert neues Top-Modell Galaxy S8
29.03.2017 07:26

(Ausführliche Fassung)

NEW YORK (awp international) - Smartphone-Marktführer Samsung will am Mittwoch ein neues Spitzen-Modell vorstellen und damit auch aus dem Schatten des Debakels um die brennenden Akkus des Galaxy Note 7 treten. Samsungs nächstes Flaggschiff-Smartphone Galaxy S8 soll bei einem Event in New York präsentiert werden (ab 17.00 Uhr MESZ). Medienberichten zufolge soll es einen noch etwas grösseren Bildschirm bekommen, zum Teil auch mit Gesten gesteuert werden können und sich per Augen-Scan entsperren lassen. Zudem wird in dem Gerät Samsungs neuer persönlicher Assistent "Bixby" integriert, wie der südkoreanische Konzern bereits ankündigte.

Die Galaxy-S-Modelle sind traditionell die schärfste Konkurrenz für Apples iPhone, das im Geschäft mit teuren Smartphones führt. Bisherigen Berichten zufolge will Samsung dabei einige Innovationen, die zum Herbst auch von nächsten iPhone erwartet werden, früher auf den Markt bringen. So soll das Display fast die gesamte Vorderseite des Geräts ausfüllen, mit nur geringen Rändern. Wie das technisch gelöst werden kann, machte bereits im vergangenen Jahr der chinesische Anbieter Xiaomi vor.

Das erlaubt es auch, den Bildschirm grösser zu machen, ohne dafür wie früher auch das Gehäuse entsprechend erweitern zu müssen. So soll das Galaxy S8 unter anderem nach Informationen der Website "WinFuture" in der Standard-Ausführung ein Display mit einer Diagonale von 5,8 Zoll (14,7 cm) bekommen - und mit 6,2 Zoll in der "Plus"-Variante. Das aktuelle iPhone 7 kommt jeweils auf 4,7 und 5,5 Zoll.

Für Samsung geht es diesmal auch darum, das Fiasko mit den Akku-Bränden seines Galaxy Note 7 im vergangenen Herbst hinter sich zu lassen. Das Galaxy S8 wird ungefähr einen Monat später als sonst üblich vorgestellt, weil sich Samsung nach dem Debakel mehr Zeit liess. Der doppelte Rückruf des Note 7 und die branchenweit erste Einstellung eines Smartphone-Modells aus Sicherheitsgründen brachten einen beträchtlichen Image-Schaden und eine finanzielle Belastung von umgerechnet fünf Milliarden Euro.

Zudem schlug damit Samsungs Plan fehl, im wichtigen Weihnachtsgeschäft Apples iPhone 7 ein frisches Top-Geräte entgegenzustellen. Der Anteil von Samsung am Smartphone-Markt sank nach Berechnungen von Analysten von fast einem Viertel an die Marke von 20 Prozent - und Apple dürfte sich im Weihnachtsquartal auch knapp an die Spitze geschoben haben. Auf Jahressicht kann Samsung aber vor allem dank der günstigeren Modelle die Krone des weltgrössten Smartphone-Herstellers halten. Zugleich bekommt der südkoreanische Konzern im Hochpreis-Bereich aber neue Konkurrenz von Google mit seinem Modell Pixel./so/DP/fbr

(AWP)

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Samsung verdient so viel wie

Samsung verdient so viel wie noch nie

Samsung hat zwischen April und Ende Juni dank glänzend laufender Geschäfte der Chipsparte und des Erfolgs des neuesten Smartphone-Modell S8 so viel verdient wie noch nie in einem Quartal.

27.07.2017 07:35

Der Überschuss sei um 89 Prozent auf 11 Billionen Won (8,65 Mrd Euro) gestiegen, teilte der Apple-Rivale am Donnerstag in Seoul mit. Der Gewinn fiel damit etwas besser aus als Experten nach der Bekanntgabe wichtiger Eckdaten bereits Anfang Juli erwartet hatten.

Die Samsung-Aktie zog nach Bekanntgabe der detaillierten Quartalsbilanz leicht an. Zuletzt gewann das Papier 0,32 Prozent auf 2,5 Millionen Won (rund 1958 Euro). Der Kurs hatte nach dem vor einer Woche erreichten Rekordhoch von 2,566 Millionen Won in den Handelstagen vor Bekanntgabe der Quartalszahlen etwas nachgegeben. Analysten lobten die Bilanz und verwiesen vor allem auf die Stärke der Chipsparte, dem grössten Gewinnbringer des Konzerns.

Der Börsenwert Samsungs legte in den vergangenen zwölf Monaten trotz des technisch bedingten Rückrufs und Verkaufsstopps des Geräts Galaxy Note 7 sowie der Verwicklung in eine Korruptionsaffäre um rund 64 Prozent auf 326 Billionen Won (255 Mrd Euro) zu. Im Vergleich zu Apple ist Samsung damit an der Börse aber immer noch ein Leichtgewicht. Die Marktkapitalisierung des US-Unternehmens stieg seit Juli 2016 um knapp 50 Prozent auf zuletzt rund 800 Milliarden Dollar (680 Mrd Euro)./zb

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Samsung-Chef kündigt

Samsung-Chef kündigt Rücktritt an - Gute Quartalszahlen

Der Chef des von einem Korruptionsskandal erschütterten koreanischen Technologie-Giganten Samsung, Kwon Oh Hyun, hat seinen Rücktritt angekündigt.

13.10.2017 07:15

Angesichts einer "beispiellosen Krise" sei es Zeit für einen Neustart mit einer neuen Unternehmensführung. Dies erklärte Kwon, der auch Vize-Verwaltungsratspräsident der Gruppe ist, am Freitag in Seoul. Der Rückzug aus dem Management des Konzerns soll auf März 2018 erfolgen. Mit einem "neuen Geist und einer neuen Führung" sei der Konzern besser für die kommenden Herausforderungen in der "sich schnell wandelnden IT-Branche" gerüstet.

Im August war der Erbe des Samsung-Imperiums, Lee Jae Yong, wegen Bestechung, Unterschlagung von Gesellschaftsvermögen und Meineids zu einer fünfjährigen Haftstrafe verurteilt worden. Das Verfahren gegen Lee steht in Zusammenhang mit der Korruptionsaffäre um Südkoreas frühere Präsidentin Park Geun Hye. Lee wie auch die Staatsanwaltschaft legten Berufung gegen das Urteil ein.

Der Mischkonzern Samsung Electronics, unter anderem grösster Smartphone-Hersteller der Welt, ist für ein Fünftel der südkoreanischen Wirtschaftsleistung verantwortlich.

Gute Quartalszahlen

Gleichzeitig publizierte der Konzern am Freitag einen positiven Geschäftsausblick. Der Gewinn aus den Kerngeschäften im dritten Quartal 2017 werde im Jahresvergleich um nahezu das Dreifache auf etwa 14,5 Billionen Won (rund 11 Milliarden Franken) steigen, teilte der südkoreanische Elektronikhersteller mit.

Die Schätzungen von Samsung Electronics decken sich in etwa mit den Erwartungen des Marktes. Beim Umsatz erwartet das Unternehmen für den Zeitraum zwischen Juli und September einen Anstieg um 30 Prozent auf 62 Billionen Won. Üblicherweise legt der Apple-Rivale genaue Geschäftszahlen erst zu einem späteren Zeitpunkt vor.

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Samsung mit kräftigem

Samsung mit kräftigem Gewinnsprung - Aktie nähert sich Rekordhoch

Die starke Nachfrage nach Speicherchips treibt den Gewinn des Technologiekonzern Samsung weiter in die Höhe. Der Überschuss stieg im dritten Quartal 2017 im Jahresvergleich um 150 Prozent auf 11,19 Billionen Won (8,6 Mrd Euro), wie der Marktführer bei Smartphones, Speicherchips und Fernsehern am Dienstag mitteilte. Das Unternehmen hatte bereits Mitte Oktober Eckdaten für das vergangene Quartal vorgelegt. Der Umsatz des südkoreanischen Apple-Rivalen kletterte um mehr als 14 Billionen Won auf 62,05 Billionen Won.

31.10.2017 06:32

Im Halbleitergeschäft verzeichnete Samsung einen Betriebsgewinn in Rekordhöhe. Das Unternehmen will seine Chipproduktion im vierten Quartal weiter ausbauen. An der Börse sorgten die detaillierten Quartalszahlen für Auftrieb. Das Samsung-Papier legte bis zu rund zwei Prozent zu und näherte sich damit wieder dem Rekordhoch vom 17. Oktober. In den vergangenen zwölf Monaten stieg der Börsenwert um etwas mehr als zwei Drittel auf umgerechnet knapp 280 Milliarden Euro./dg/DP/zb

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Samsung erwartet Rekordgewinn

Samsung erwartet Rekordgewinn - dennoch unter Erwartungen

Der Chip- und Smartphone-Konzern Samsung Electronics hat für das abgelaufene Quartal einen Betriebsgewinn in Rekordhöhe in Aussicht gestellt.

09.01.2018 07:04

Er werde voraussichtlich bei umgerechnet 11,8 Milliarden Euro (15,1 Billionen Won) liegen, teilte der koreanische Konzern am Dienstag mit. Damit verfehlt der Apple-Konkurrent die Erwartungen: Von Thomson Reuters befragte Analysten waren im Schnitt von 15,9 Billionen Won ausgegangen. An der Börse in Seoul verbuchte die Aktie entgegen den Trend ein Verlust von 0,9 Prozent.

Sollte Samsung die vorläufigen Zahlen Ende Januar bestätigen, wäre dies ein Anstieg des Gewinnes um 64 Prozent. Der Umsatz soll um 24 Prozent zulegen und würde mit 66 Billionen Won (51,5 Milliarden Euro) die Markterwartungen leicht verfehlen. Der Konzern kann zwar von der großen Nachfrage nach DRAM-Speicherchips profitieren. Das Ergebnis wurde aber von einer stärkeren Landeswährung und Bonuszahlungen geschmälert. Unklar ist, wie sich die Nachfrage nach Chips in diesem Jahr entwickelt. Im Smartphone-Bereich ist Samsung durch chinesische Anbieter unter Druck.

(Reuters)

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Samsung zeigt neue Smartphone

Samsung zeigt neue Smartphone-Oberklasse (AF)

(Ausführliche Fassung) - Smartphone-Marktführer Samsung hat auf der Mobilfunkmesse MWC in Barcelona mit zwei neuen Flaggschiff-Modellen seiner Galaxy-Reihe den Aufschlag gemacht. Dabei stehe die Kameratechnologie im Mittelpunkt, sagte DJ Koh, Mobil-Chef von Samsung, im Gespräch mit der dpa. Heute stehe längst nicht mehr das Telefongespräch, sondern die Kommunikation mit Bildern und Videos im Vordergrund. So soll selbst bei nächtlichen Lichtverhältnissen die Kamera des Galaxy S9+ noch detailreiche Bilder aufnehmen können.

25.02.2018 22:00

Den Marktforschern von Gartner zufolge ist der Smartphone-Markt zuletzt erstmals rückläufig gewesen. Für High-End-Geräte sieht Koh allerdings weiter Luft nach oben. "In Sachen Wachstum sehe ich die Entwicklung nicht negativ", sagte Koh. Vor allem in Deutschland habe sich im vergangenen Jahr das Geschäft für Samsung gut entwickelt. "Dieses Jahr erwarte ich gerade im Premiumsegment noch mehr."

Laut Gartner führte Samsung 2017 den Markt der Smartphones mit einem Anteil von 20,9 Prozent deutlich an, gefolgt von Apple mit 14 Prozent und Huawei mit 9,8 Prozent Marktanteil. Auf dem vierten und fünften Platz folgen jüngere Firmen wie Oppo und Vivo aus China.

Vor allem, um in wichtigen, sich gerade entwickelnden Märkten wie Indien oder Brasilien die eigene Weltmarkt-Position zu festigen, haben die führenden Hersteller - ausser Apple - in der Regel auch hochwertige Mittelklasse-Geräte im Portfolio. In diesem Bereich ist allerdings die Konkurrenz aus China am stärksten, und es wird für die Anbieter zunehmend schwieriger, sich im Umfeld der Android-Plattform noch entsprechend von der Konkurrenz zu differenzieren. Um so wichtiger bleibt es für die etablierten Hersteller, mit Oberklasse-Smartphones zu punkten.

Zum Start des des MWC waren unterdessen auch erste Abgesänge des Smartphones als allgegenwärtiger Begleiter zu vernehmen. Schon bald würden die mobilen Geräte nach und nach von smarteren Anwendungen, etwa von Datenbrillen ersetzt, schätzte Telekom-Managerin Claudia Nemat. Doch die führenden Hersteller überraschen mit immer intelligenteren Funktionen, neuen Kommunikations-Möglichkeiten und ausgefeilter Kameratechnik.

Ein Ende der Smartphone-Ära sieht DJ Koh noch lange nicht in Sicht. So manche technologische Revolutionen wie die der Dampflok sei zunächst nicht erwartet worden. Heute würden neue Technologien wie erweiterte Realität, immer grössere Rechenpower, der Mobilfunkstandard 5G sowie das Internet der Dinge aber schon die nächsten Umbrüche einläuten. "Und das Smartphone ist das einzige Gerät, das immer dabei ist."/gri/DP/nas

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Samsung trumpft mit Gewinn

Samsung trumpft mit Gewinn auf - Chipgeschäft und Galaxy S9 helfen

(Ausführliche Fassung) - Das boomende Geschäft mit Speicherchips hat dem Technologieriesen Samsung im ersten Quartal erneut ein kräftiges Gewinnplus beschert. Der Überschuss stieg im Jahresvergleich um 52 Prozent auf 11,7 Billionen Won (8,9 Milliarden Euro), wie das südkoreanische Unternehmen am Donnerstag in Seoul mitteilte. Zugleich warnte der Apple-Konkurrent aber auch vor einer nachlassenden Nachfrage nach Smartphones, was das Geschäft der Mobilsparte in den kommenden Monaten erschweren dürfte.

26.04.2018 09:52

An der Börse zog die Aktie nach Bekanntgabe der Eckdaten für die ersten drei Monate des Jahres dennoch an - sie stieg um etwas mehr als drei Prozent. Die Zahlen für das erste Quartal übertrafen die Erwartungen der Experten. Voran kam Samsung auch beim Umsatz, der um ein Fünftel auf 60,6 Billionen Won zulegte.

Samsung ist Marktführer bei Smartphones, Speicherchips und Fernsehern. Mit seiner Halbleitersparte, die ihren Gewinn um rund 84 Prozent auf 11,6 Billionen Won steigern konnte, kontrolliert Samsung etwa zwei Drittel des Marktes für sogenannte DRAM-Chips.

Im Handygeschäft erzielte Samsung 3,8 Billionen Won Gewinn nach gut 2 Billion im Jahr zuvor. Samsung hatte im Februar sein neues Smartphone Galaxy S9 in den Handel gebracht, mit dem er dem US-Konzern Apple und dessen iPhone X Konkurrenz macht. Das kurbelte den Gewinn an. Allerdings dürfte sich die Profitabilität in den kommenden Quartalen abschwächen, warnte Samsung. Grund seien inzwischen gesättigte Märkte aber auch steigende Marketingausgaben.

Die schwächelnde Smartphone-Nachfrage machte sich bereits im Display-Geschäft bemerkbar, dessen Gewinn im ersten Quartal deutlich auf 410 Millionen Won sank. Die OLED-Displays von Samsung werden auch im iPhone X eingebaut. Apples iPhone-Auslieferungen seien zuletzt ziemlich schlecht ausgefallen, sagte Technologieanalyst Sanjeev Rana. "Jeder wartet darauf, dass Apple neue Modelle herausbringt." Gerechnet wird damit in der zweiten Jahreshälfte./she/zb/jha/

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Bilanzierungsverstösse bei

Bilanzierungsverstösse bei Samsung-Tochter

Eine Biotech-Beteiligung von Samsung Electronics muss sich wegen Verstössen gegen Bilanzierungsregeln verantworten. Die zuständige südkoreanische Aufsichtsbehörde FSS habe einen entsprechenden Vorbescheid zugestellt und über mögliche Konsequenzen informiert, teilte Samsung Biologics am Dienstag mit.

02.05.2018 09:06

Anleger reagierten mit einem Ausverkauf. Die Aktie brach um fast ein Fünftel ein und verlor damit nahezu sechs Milliarden Dollar an Wert. Es war der höchste Tagesverlust seit dem Börsengang 2016.

Am Kapitalmarkt geriet die gesamte Samsung-Gruppe ins Visier. Papiere des Baukonzerns Samsung C&T, der mehr als 40 Prozent an der Biotechfirma hält, gaben mehr als fünf Prozent nach. Die Anteilsscheine von Samsung Electronics, das mit mehr als 30 Prozent beteiligt ist, wurden aufgrund eines bevorstehenden Aktiensplits nicht gehandelt.

Samsung Biologics will nun nachweisen, dass es kein Fehlverhalten gab. Dem Unternehmen wird vorgeworfen, seinen Gewinn vor dem Aktienmarktdebüt aufgeblasen zu haben. Nach hohen Verlusten in 2013 und 2014 hatte der Konzern 2015 mit einem Überschuss von umgerechnet rund 1,5 Milliarden Euro überrascht.

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Samsung will auf erneuerbare

Samsung will auf erneuerbare Energien umsteigen

Samsung will seine Werke und Bürogebäude in den USA, Europa und China bis 2020 komplett auf erneuerbare Energien umstellen. Das teilte der südkoreanische Elektronikkonzern am Donnerstag in Seoul mit. Mittel- bis langfristig werde Samsung auch weltweit den Umstieg forcieren. Greenpeace begrüsste die Pläne am Donnerstag. Die Umweltorganisation hatte Samsung in der Vergangenheit massiv kritisiert. Die jüngste Entscheidung zeige aber, "dass sich moderne Elektronikkonzerne nicht länger gegen den Wunsch der Menschen nach sauber produzierten Waren stellen können", sagte Greenpeace-Energieexperte Niklas Schinerl.

14.06.2018 10:27

Als Teil der Energie-Strategie will Samsung auch seine Zulieferer beim Umstieg auf erneuerbare Energien unterstützen. Das Unternehmen werde zunächst hundert seiner Partner dabei unterstützen, damit sie ihre Ziele erreichen. "Wie unser erweitertes Engagement zeigt, konzentrieren wir uns auf den Schutz unseres Planeten und leisten unseren Beitrag als globaler Umweltverwalter", sagte Samsung-Manager Won Kyong Kim.

Damit sich Samsung endgültig von seiner "schmutzigen Vergangenheit" verabschiede, müsse der Konzern jedoch rasch einen Plan für alle seine Werke und Zulieferer vorlegen, fordert Greenpeace. "Auch beim Recycling muss Samsung nachbessern", sagte Schinerl. Bislang seien kaum wertvolle Rohstoffe durch den Konzern wiederverwertet worden. Samsung-Konkurrent Apple fing bereits vor Jahren damit an, auf erneuerbare Energien umzustellen und gab im April bekannt, dass alle Büros, Rechenzentren, Einkaufsläden und eigene Fabriken weltweit komplett damit betrieben werden. Auch 23 Zulieferer hätten sich dazu verpflichtet./gri/DP/stw

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Apple und Samsung legen

Apple und Samsung legen jahrelangen Patentstreit bei

(Ausführliche Fassung) - Apple und Samsung haben ihren zähen Patentstreit in den USA nach mehr als sieben Jahren beigelegt. Die Konditionen der aussergerichtlichen Einigung wurden nicht bekannt. Die zuständige kalifornische Richterin Lucy Koh ordnete am Mittwoch (Ortszeit) die Einstellung des Verfahrens ein. Es ging auf eine Klage von Apple vom April 2011 zurück. Der US-Konzern warf darin dem südkoreanischen Konkurrenten Samsung vor, Design und Technik des iPhone und iPad kopiert zu haben.

28.06.2018 06:56

Die Klage löste einen regelrechten Patentkrieg mit zeitweise rund 50 Verfahren in mehreren Ländern aus. Die Streitigkeiten ausserhalb der USA hatten die beiden Smartphone-Schwergewichte bereits 2014 beigelegt und seitdem auch keine neuen Klagen in Amerika mehr eingereicht.

In dem jetzt eingestellten Verfahren hatte Apple von kalifornischen Geschworenen 2012 gut eine Milliarde Dollar zugesprochen bekommen. Samsung legte Berufung ein, der Fall ging bis zum Obersten Gericht der USA. Es entschied, dass über einen Teil der Summe neu verhandelt werden müsse. Apple entschied jedoch auch diese Runde für sich - die Geschworenen sprachen dem Konzern im Mai 539 Millionen Dollar zu. Samsung verzichtete mit der aussergerichtlichen Einigung darauf, diese Entscheidung anzufechten.

Apple-Gründer Steve Jobs wollte mit der Klage die Position von Apple im Smartphone-Geschäft verteidigen: Das iPhone hatte die Handy-Branche mit seinem grossen Touchscreen und dem Verzicht auf eine Tastatur umgekrempelt. Doch relativ schnell kamen unter anderem von Samsung Geräte mit dem Google -Betriebssystem Android mit ähnlichen Funktionen und ähnlicher Optik auf den Markt. Jobs bezeichnete Android laut seinem Biografen Walter Isaacson als "gestohlenes System" und zog gegen den Marktführer Samsung vor Gericht.

Die Entscheidung der Geschworenen im August 2012 war auf den ersten Blick ein Triumph für Apple. Sie stellten fest, dass Samsung mit mehreren Geräten geschützte Designmuster des iPhone verletzt habe. Auch das typische Aussehen der Bildschirm-Oberfläche mit den App-Symbolen sei kopiert worden. Ausserdem ging es damals um die Bedienung von Smartphones: Samsung verletzte nach Ansicht der Geschworenen Patente für das Hineinzoomen in einzelne Inhalte durch doppeltes Antippen oder auseinanderziehen mit zwei Fingern. Ebenso kopiert sahen sie eine Funktion, bei der angezeigte Inhalte wieder in die ursprüngliche Position zurückspringen, wenn sie über den Bildschirmrand gezogen werden.

Das Verfahren sorgte kurzzeitig dafür, dass einige solche Bedienfunktionen von Android-Telefonen verschwanden. Die Anbieter fanden jedoch schnell Wege, die Patente zu umschiffen. Apple musste insgesamt die Erfahrung machen, dass mit den kurzen Produktzyklen in der Branche selbst positive Gerichtsentscheidungen oder Verkaufsverbote ein stumpfes Schwert sein können. Samsung blieb der weltgrösste Smartphone-Anbieter - und wird von Apple nur regelmässig im Weihnachtsquartal überholt, wenn neue iPhone-Modelle auf den Markt kommen. Zugleich sichert sich Apple den Grossteil der Gewinne im Smartphone-Geschäft.

Im Wettbewerb der Betriebssysteme zwischen Google und Apple kommt es unterdessen immer wieder vor, dass sie bei den jährlichen Aktualisierungen Funktionen nachziehen, die zunächst bei der Konkurrenz eingeführt wurden./so/DP/zb

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Samsung mit Gewinnwarnung

Samsung mit Gewinnwarnung

Samsung hat für das zweite Quartal eine Gewinnwarnung herausgegeben.

06.07.2018 06:52

Das Betriebsergebnis dürfte im Zeitraum von April bis Juni nur um 5,2 Prozent auf 14,8 Billionen Won (umgerechnet rund 11,3 Milliarden Euro) gestiegen sein, teilte Samsung am Freitag mit. Damit würde das südkoreanische Unternehmen die durchschnittlichen Erwartungen der Analysten von 14,9 Billionen Won knapp verfehlen.

Der Umsatz dürfte um 4,9 Prozent auf 58 Billionen Won zurückgegangen sein. Experten hatten mit 59,7 Billionen Won kalkuliert. Samsung nannte keine weiteren Einzelheiten. Seine detaillierten Zahlen will das Unternehmen Ende Juli der Öffentlichkeit präsentieren. Analysten gehen davon aus, dass Samsungs Smartphone-Absatz aufgrund der preiswerteren Konkurrenz aus China schleppend verlaufen ist.

(Reuters)

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Samsungs Gewinn stagniert

Samsungs Gewinn stagniert

Die geringe Nachfrage nach seinem Smartphone-Spitzenmodell lässt den Gewinn des Elektronikkonzerns Samsung stagnieren.

31.07.2018 07:17

Der Überschuss von Samsung belief sich im zweiten Quartal auf 11 Billionen Won (8,4 Milliarden Euro), wie der weltweit grösste Hersteller von Smartphones, Speicherchips und Fernsehern am Dienstag bei der Bekanntgabe der detaillierten Quartalszahlen in Seoul mitteilte. Damit verharrte der Überschuss auf dem Vorjahresniveau.

Der Umsatz fiel - wie bereits bekannt - um 4 Prozent auf knapp 58,5 Billionen Won. Das Geschäft mit dem Smartphone Galaxy S9 sei schlechter gelaufen als erwartet, erklärte der Konzern. Der Gewinn wurde vor allem durch die Chip-Sparte angetrieben. Dort verzeichneten die Südkoreaner einen operativen Gewinn in Rekordhöhe. Die Aktie gab nach der Veröffentlichung des ausführlichen Quartalsberichts um knapp ein Prozent nach.

(AWP)

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