Twitter

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13.09.2013 08:13
#1
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Twitter

Twitter schiebt den Börsengang an

13.09.2013 06:52
 

Twitter nimmt seinen mit Spannung erwarteten Börsengang in Angriff. Investoren bewerten Twitter mit mehr als zehn Milliarden Dollar.

Der US-Kurznachrichtendienst reichte am Donnerstag nach eigenen Angaben bei der Börsenaufsicht SEC einen vertraulichen Antrag auf eine Neuemission ein. Dies ist der erste Schritt in Richtung Gang aufs Parkett.

Für die Techbranche dürfte das Börsendebüt des 2006 gegründeten Unternehmens mit mehr als 200 Millionen Nutzern weltweit das wichtigste Ereignis seit dem Mega-IPO von Facebook sein. Private Investoren bewerten Twitter mit mehr als zehn Milliarden Dollar. Twitter hat sich rund um den Globus zu einem häufig eingesetzten Kommunikationsmittel entwickelt. Politiker, Unternehmen, Musiker, Medien und Privatleute nutzen die maximal 140 Buchstaben langen Tweets, um ihre Botschaften zu verkünden. Unter anderem im Arabischen Frühling, beim Tsunami in Japan vor zwei Jahren und im US-Wahlkampf spielte der Dienst eine nicht unwesentliche Rolle.

Das in San Francisco ansässige Unternehmen hat einen vertraulichen Antrag bei der SEC eingereicht. Dabei muss der Börsenanwärter zunächst keine Finanzdaten veröffentlichen, erst kurz vor der Roadshow vor Investoren müssen Details bekanntgegeben werden.

Banken stehen Schlange

Allerdings muss ein Bewerber bestimmte Kriterien erfüllen. Dazu zählt ein Umsatz unter einer Milliarde Dollar. Laut dem Marktforscher eMarketer ist Twitter auf dem Weg, in diesem Jahr Erlöse von 583 Millionen Dollar zu erzielen. Analyst Max Wolff von Greencrest Capital geht davon aus, dass der Dienst noch im laufenden Jahr die Gewinnschwelle knackt. Dazu tragen dann auch die vermehrten Marketingmöglichkeiten über Twitter bei. Für mehr Einfluss dürfte auch eine SEC-Entscheidung sorgen: Die SEC hat Unternehmen erlaubt, auch wichtige Informationen wie Quartalszahlen über den Internet-Dienst zu verbreiten.

Der bevorstehende IPO von Twitter hat bereits alle namhaften Wall-Street-Banken von JPMorgan über Credit Suisse und Morgan Stanley auf den Plan gerufen, die alle eine Rolle beim Börsendebüt spielen wollen. Kreisen zufolge hat Goldman Sachs das Rennen gemacht und wird Konsortialführer. Für die beteiligten Geldhäuser dürfte sich der Twitter-Börsengang auszahlen.

Sollte Twitter lediglich zehn Prozent seiner Anteile an die Börse bringen, könnten die Konsortialbanken zusammen bis zu 50 Millionen Dollar einnehmen, wie aus Berechnungen von Freeman & Co. hervorgeht. Ein ähnliches Bankenrennen wie bei Twitter ist längst um Alibaba entbrannt. Es wird erwartet, dass der chinesische Internetkonzern noch im laufenden Jahr mehr als 15 Milliarden Dollar an der Börse einsammelt.

AWP

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07.05.2014 13:04
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Zyndicate hat am 16.09.2013 - 08:12 folgendes geschrieben:

Twitter kann IPO-Welle von Dotcom-Firmen lostreten
 

Die milliardenschweren Börsenpläne von Twitter dürften eine ganze Reihe von Dotcom-Firmen auf das Handelsparkett locken.

So mancher Neuling könnte sich angesichts florierender Aktienmärkte und einer großen Nachfrage von Investoren schon bald in bislang unbekannte Gewässer trauen. Die verpatzte Facebook -Neuemission im vergangenen Jahr scheint außerdem vergessen, nachdem das Unternehmen Zweifel an seinem Geschäftsmodell weitgehend ausgeräumt hat und die Aktie auf Rekordniveau gestiegen ist. Nach dem Facebook-Fiasko hatten über ein Jahr lang Softwarefirmen und Cloud-Computung-Anbieter den Markt für Neuemissionen dominiert.

Zu den heißesten US-Kandidaten aus dem Sillicon Valley, die nun in den Starlöchern stehen könnten, zählen Airbnb, Dropbox und Uber. Airbnb ist eine Internetplattform, über die private Vermieter ihren Wohnraum anbieten können. Dropbox ist ein 2007 gegründeter Webdienst, der die Synchronisation von Dateien zwischen verschiedenen Computern und Personen ermöglicht. Er kann damit auch zur Online-Datensicherung verwendet werden. Das Startup Uber vermittelt Limousinen.

Diesen Firmen wird 2014 ein Sprung auf das Börsenparkett nach einer guten Twitter-Vorlage zugetraut. "Alle diese Unternehmen könnten morgen an die Börse gehen, wenn sie organisatorisch bereit wären", sagt Jeremy Levine von der Beteiligungsgesellschaft Bessemer Venture Partners. Auch Mobile-Payment-Anbieter wie Square werden als baldige Börsenanwärter gehandelt. Das Unternehmen ermöglicht den einfachen und ortsunabhängigen Geldtransfer über Smartphones.

Zunehmendes Vertrauen in die eigene Finanzkraft

Ein zunehmendes Vertrauen in die eigene Finanzkraft und eine bessere Beschäftigungssituation auf dem Arbeitsmarkt sollten die Privatanleger dazu verführen, wieder bei kommenden IPOs zuzugreifen, erklärt George Zachary vom Wagniskapitalfonds Charles River Ventures, der zu den ersten Twitter-Investoren zählt. "Eine starke Konjunkturerholung wird es den Leuten ermöglichen, mehr Geld in den Kauf von Internet-Firmen zu stecken, die auf den Verbraucher ausgerichtet sind", ergänzt der Fachmann.

Darüber hinaus gibt es genügend willige Abnehmer für neue Aktien. Einige Finanzberater wie Alan Haft von Kelly Haft Financial haben schon Anrufe von Interessenten erhalten. Die meisten der Kunden, die sich derzeit meldeten, hätten bereits in den Facebook-Börsengang investiert. "Seitdem Facebook seine positive Seite gezeigt hat, klopfen die Leute an", berichtet Haft. "Das Verlangen nach Tech-Aktien ist wieder da." Twitter sei auf seinem Wachstumspfad noch nicht so weit vorangeschritten wie Facebook damals bei seinem IPO. Das dürfte die Märkte in Aufregung versetzen, vermutet Chris Baggini, Portfoliomanager bei Turner Investments. Er schlug bei Facebook zu und will auch Twitter-Aktien kaufen.

Twitter hatte am Donnerstag bekanntgegeben, sich an die Börse zu wagen. Investoren schätzen den Marktwert des Kurznachrichtendienstes auf mehr als zehn Milliarden Dollar, teilweise reichen die Prognosen bis zu 14 Milliarden. Zum Vergleich: Facebook ist an der Börse momentan knapp 110 Milliarden Dollar wert. Auch in Asien stehen größere Deals an. So wird erwartet, dass der chinesische Internet-Händler Alibaba schon bald Aktien bei Anlegern platzieren wird. Die Chinesen könnten noch dieses Jahr, spätestens Anfang 2014 an die Börse gehen und dabei mehr als 15 Milliarden Dollar einnehmen.

CASH

Hallo zusammen

 

Kann mir jemand sagen wie ich an Anteilsscheine von Alibaba komme vor dem IPO?

Es gibt doch sicherlich eine Bank/Institut/Service, welches die grossen Anteils-Pakete verkleinert, damit sie auch für Kleinanleger zugänglich bzw. erwerbbar werden!?

besten dank für jeden tipp, hilfe etc.

 

gruss

06.02.2014 16:32
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Kommentare: 2024

Ist zwar nicht meine Branche, habe dennoch ein Versuch gestartet nach dem Kurszerfall bei der XETRA zu 38.50 € die Aktie. Mal sehen was da rauskommt.

16.09.2013 08:12
Bild des Benutzers Zyndicate
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Twitter kann IPO-Welle von Dotcom-Firmen lostreten
 

Die milliardenschweren Börsenpläne von Twitter dürften eine ganze Reihe von Dotcom-Firmen auf das Handelsparkett locken.

So mancher Neuling könnte sich angesichts florierender Aktienmärkte und einer großen Nachfrage von Investoren schon bald in bislang unbekannte Gewässer trauen. Die verpatzte Facebook -Neuemission im vergangenen Jahr scheint außerdem vergessen, nachdem das Unternehmen Zweifel an seinem Geschäftsmodell weitgehend ausgeräumt hat und die Aktie auf Rekordniveau gestiegen ist. Nach dem Facebook-Fiasko hatten über ein Jahr lang Softwarefirmen und Cloud-Computung-Anbieter den Markt für Neuemissionen dominiert.

Zu den heißesten US-Kandidaten aus dem Sillicon Valley, die nun in den Starlöchern stehen könnten, zählen Airbnb, Dropbox und Uber. Airbnb ist eine Internetplattform, über die private Vermieter ihren Wohnraum anbieten können. Dropbox ist ein 2007 gegründeter Webdienst, der die Synchronisation von Dateien zwischen verschiedenen Computern und Personen ermöglicht. Er kann damit auch zur Online-Datensicherung verwendet werden. Das Startup Uber vermittelt Limousinen.

Diesen Firmen wird 2014 ein Sprung auf das Börsenparkett nach einer guten Twitter-Vorlage zugetraut. "Alle diese Unternehmen könnten morgen an die Börse gehen, wenn sie organisatorisch bereit wären", sagt Jeremy Levine von der Beteiligungsgesellschaft Bessemer Venture Partners. Auch Mobile-Payment-Anbieter wie Square werden als baldige Börsenanwärter gehandelt. Das Unternehmen ermöglicht den einfachen und ortsunabhängigen Geldtransfer über Smartphones.

Zunehmendes Vertrauen in die eigene Finanzkraft

Ein zunehmendes Vertrauen in die eigene Finanzkraft und eine bessere Beschäftigungssituation auf dem Arbeitsmarkt sollten die Privatanleger dazu verführen, wieder bei kommenden IPOs zuzugreifen, erklärt George Zachary vom Wagniskapitalfonds Charles River Ventures, der zu den ersten Twitter-Investoren zählt. "Eine starke Konjunkturerholung wird es den Leuten ermöglichen, mehr Geld in den Kauf von Internet-Firmen zu stecken, die auf den Verbraucher ausgerichtet sind", ergänzt der Fachmann.

Darüber hinaus gibt es genügend willige Abnehmer für neue Aktien. Einige Finanzberater wie Alan Haft von Kelly Haft Financial haben schon Anrufe von Interessenten erhalten. Die meisten der Kunden, die sich derzeit meldeten, hätten bereits in den Facebook-Börsengang investiert. "Seitdem Facebook seine positive Seite gezeigt hat, klopfen die Leute an", berichtet Haft. "Das Verlangen nach Tech-Aktien ist wieder da." Twitter sei auf seinem Wachstumspfad noch nicht so weit vorangeschritten wie Facebook damals bei seinem IPO. Das dürfte die Märkte in Aufregung versetzen, vermutet Chris Baggini, Portfoliomanager bei Turner Investments. Er schlug bei Facebook zu und will auch Twitter-Aktien kaufen.

Twitter hatte am Donnerstag bekanntgegeben, sich an die Börse zu wagen. Investoren schätzen den Marktwert des Kurznachrichtendienstes auf mehr als zehn Milliarden Dollar, teilweise reichen die Prognosen bis zu 14 Milliarden. Zum Vergleich: Facebook ist an der Börse momentan knapp 110 Milliarden Dollar wert. Auch in Asien stehen größere Deals an. So wird erwartet, dass der chinesische Internet-Händler Alibaba schon bald Aktien bei Anlegern platzieren wird. Die Chinesen könnten noch dieses Jahr, spätestens Anfang 2014 an die Börse gehen und dabei mehr als 15 Milliarden Dollar einnehmen.

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