Wirecard

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Wirecard

Bin in Wirecard investiert (ISIN: DE0007472060).

Was hält ihr von dieser Aktie?

 

Valor: 
90924 Wirecard
brancusi-serrat
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.

Der Aktionär (TV-Video) gibt heute eine Kauf-Empfehlung für Wirecard.

brancusi-serrat
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F. Bloch, "Schweiz am Wochenende"

Meine Warnung in Sachen Wirecard

(Börsensymbol: WDY) war

richtig und konsequent. Der Wochenverlust

beim deutschen Börsengladiator

des Jahres beträgt 6,5 Prozent.

Seien Sie mir nicht böse,

dass ich in der letzten Ausgabe

ein dickes Ausrufezeichen gesetzt

habe.

Der Titel, der ab Montag in

den deutschen Leitindex DAX aufgenommen

wird, wird zu einem Kurs-

Gewinn-Verhältnis gehandelt, das

nichts mehr mit der Realität zu

tun hat. Euphorie ist gerade beim

langfristigen Vermögensaufbau ein

schlechter Ratgeber (Von Euphorie

zu Ernüchterung).

 

Zyndicate
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Wirecard will Bezahlsystem

Wirecard will Bezahlsystem Boon zu Smartphone-Konto ausbauen

Der Zahlungsdienstleister Wirecard will sein mobiles Bezahlsystem Boon zu einem Smartphone-Konto ausbauen. "Künftig sollen die Kunden via Boon Überweisungen tätigen können, Kredite ausleihen und Versicherungen abschliessen?, sagte Vorstandschef Markus Braun dem "Handelsblatt" (Donnerstagausgabe). Die Bezahllösung Boon ging der Zeitung zufolge im Jahr 2015 an den Start und hat heute 35 Millionen Kunden weltweit.

03.10.2018 18:35

Wirecard ist keine klassische Bank, besitzt aber eine Banklizenz. Die Marke Boon solle künftig durch immer mehr Mehrwertleistungen erweitert werden, sagte Braun. So spreche das Unternehmen bereits mit grossen Versicherern über Kooperationen. "Beispielsweise sollen die Kunden ein Luxus- oder Elektronikprodukt beim Kauf gleich versichern können".

Nach dem Aufstieg in den Dax in der vergangenen Woche will Braun den Börsenwert des Unternehmens mehr als vervierfachen. "Wir haben sicherlich das Potenzial, den Börsenwert in den kommenden Jahren auf mehr als 100 Milliarden Euro zu bringen", sagt er voraus. Derzeit ist Wirecard an der Börse mit rund 23 Milliarden Euro bewertet und damit teurer als manch etablierter Finanztitel wie die Deutsche Bank oder die Deutsche Börse .

Wesentlicher Treiber für die weitere Geschäftsentwicklung ist laut Braun der weltweite Trend weg vom Bargeld und hin zu mobilen und digitalen Bezahlsystemen. Aus diesem Grund könne Wirecard sein Geschäftsmodell sicher in Zukunft verzehn-, verzwanzig- oder auch verdreissigfachen. Die Gefahr eine jähen Absturzes sieht Braun trotz der sehr hohen Bewertung der Aktie mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von 75 nicht. Die Diskussion über den teuren Kurs verfolge ihn schon, seitdem die Aktie bei drei Euro gestanden habe. Am Dienstag notierte sie bei knapp 190 Euro. "Wahrscheinlich wird auch noch bei 2000 Euro darüber debattiert werden?, vermutet er./he

(AWP)

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Wirecard will Umsatz auf über

Wirecard will Umsatz auf über zehn Milliarden steigern

Der Zahlungsabwickler Wirecard hat seine bisherigen Wachstumsziele bestätigt und zudem bis zum Jahr 2025 fortgeschrieben.

09.10.2018 07:43

Demnach sollen der Konzernumsatz auf mehr als zehn Milliarden Euro und das Betriebsergebnis (Ebitda) auf mehr als 3,3 Milliarden Euro zulegen, wie das jüngst in den Dax aufgestiegene Unternehmen am Dienstag mitteilte. Das Volumen der abgewickelten Transaktionen solle im Jahr 2025 auf mehr als 710 Milliarden Euro steigen. Wirecard bestätigte zugleich sein Ergebnisziel für das laufende Jahr und seine bisherige mittelfristige Prognose bis zum Jahr 2020.

(Reuters)

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Wirecard sieht schnelleres

Wirecard sieht schnelleres Wachstum im kommenden Jahr - Ergebnisprognose erhöht

Der Zahlungsabwickler Wirecard rechnet dank des Online-Shoppingbooms im kommenden Jahr mit deutlich stärkerem Wachstum. "Wir erwarten sowohl für das vierte Quartal 2018 als auch für das kommende Geschäftsjahr 2019 eine starke Beschleunigung des Geschäfts", sagte Vorstandschef Markus Braun am Mittwoch in Aschheim bei München.

14.11.2018 07:55

Die Ergebnisprognose für das laufende Jahr schraubte der Dax -Konzern wie erwartet nach oben, nun hat Wirecard beim Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen zwischen 550 und 570 Millionen Euro im Blick, nach zuvor 530 bis 560 Millionen. In der Spitze wäre das auch dank Zukäufen ein Wachstum von rund 38 Prozent. Analysten hatten bereits 565 Millionen Euro für dieses Jahr auf dem Zettel.

Vorläufige Zahlen zum dritten Quartal hatte Wirecard bereits vorgelegt. Der Umsatz war um 34,8 Prozent auf 547,1 Millionen Euro gestiegen, das operative Ergebnis um 36,3 Prozent auf 150,1 Millionen Euro. Unter dem Strich kletterte der Gewinn um gut die Hälfte auf 97 Millionen Euro./men/fba

(AWP)

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Wirecard wächst dank

Wirecard wächst dank elektronischem Zahlungsverkehr weiter kräftig

Der Zahlungsabwickler Wirecard hat im vergangenen Geschäftsjahr weiter vom Boom beim Onlineshopping und dem elektronischen Zahlungsverkehr profitiert. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen kletterte nach vorläufigen Zahlen um 38 Prozent auf 568,3 Millionen Euro, wie der Dax-Konzern am Mittwoch mitteilte.

30.01.2019 08:12

Der Umsatz wuchs um 40 Prozent auf 2,1 Milliarden Euro. Analysten hatten im Mittel in etwa mit diesen Werten gerechnet. Für das laufende Jahr bestätigte das Management um Chef Markus Braun die Prognose, ein operatives Ergebnis von 740 bis 800 Millionen Euro erreichen zu wollen. Analysten rechnen derzeit mit knapp 760 Millionen Euro. Die detaillierten Ergebnisse legt Wirecard am 4. April vor./men/jha/

(AWP)

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miracol
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Betrugsvorwürfe gegen Dax

Betrugsvorwürfe gegen Dax-Unternehmen Wirecard-Aktie stürzt um
25 Prozent ab!

https://www.bild.de/geld/wirtschaft/wirtschaft/dax-neuling-wirecard-akti...

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Kauf-Chance ?

Nach dem zeitweise massiven Kurseinbruch zur Wochenmitte haben sich Wirecard-Aktien am Donnerstag weiter erholt. Die Papiere des Zahlungsabwicklers kletterten im Xetra-Handel zeitweise um 5,2 Prozent auf 152,70 Euro zu und waren einer der größeren DAX-Gewinner

Analysten hielten die Vorwürfe der "FT" für abwegig. Heike Pauls von der Commerzbank etwa sprach von "weiteren Fake News" eines Journalisten, der den Finanzdienstleister quasi "in Serie" angreife. In den vergangenen Jahren war Wirecard mehrfach zum Ziel von stets ähnlich lautenden Anschuldigungen wegen unlauterer Geschäftspraktiken geworden. Letztlich zeigte sich Pauls gelassen und wertete den Kursrückschlag auch als Kaufchance.

Ähnlich sah es Robin Brass von der Bank Hauck & Aufhäuser. Er hält es für "äußerst unwahrscheinlich", dass das Top-Management von Wirecard die in dem Bericht beschriebenen Praktiken bei der Bilanzierung dulden könnte. Auch Brass erinnerte daran, dass das Unternehmen in der Vergangenheit immer wieder Ziel sogenannter Short-Attacken geworden sei. Diese hatten den Kurs regelmäßig einbrechen lassen.
Wirecard habe nach den Shortattacken der vergangenen Jahre die eigenen Bilanzen externen Prüfern zugänglich gemacht, um so für Transparenz zu sorgen, sagte Brass. Auch dürften wichtige Partner des Unternehmens wie die Kreditkartenkonzerne Visa und MasterCard regelmäßig gründliche Prüfungen vornehmen. Diese zählten ohnehin zum Standardprozedere bei der Abwicklung globaler Finanzströme, um so beispielsweise Zahlungsausfälle zu verhindern.

Anleger sollten sich also besser auf die fundamentale Entwicklung bei Wirecard konzentrieren, riet der Experte. Die Wachstumsaussichten des Unternehmens seien unverändert gut, weshalb der jüngste Kurseinbruch eine Kaufgelegenheit biete.

"Es ist schwierig zu beurteilen, ob an den Vorwürfen etwas dran ist", sagte Harald Schnitzer von der DZ Bank. Mit Blick auf die Anschuldigungen der vergangenen Jahre sprach der Analyst von ungerechtfertigten Beschuldigungen. Er verwies zudem darauf, dass der Vorstandsvorsitzende und Großaktionär von Wirecard, Markus Braun, nach den Kurseinbrüchen seinen Anteil oft aufgestockt habe.

FRANKFURT (dpa-AFX Broker)/(Reuters)

miracol
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Völliger Horror

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miracol
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Aufpassen jetzt!

Der Aktienkurs von Wirecard gerät gerade unter die Räder, da ein neuer Artikel von der Financial Times veröffentlicht wurde. Darin geht es erneut um Ungereimtheiten im Büro in Singapur. Bisher gibt es noch keine handfesten Ergebnisse, doch allein so ein Artikel bringt die Aktionäre bei Wirecard aus der Ruhe. Es ist auffällig, wie stark die Abgaben bei Gerüchten sind. Normalerweise sollten die Abgaben sich in Grenzen halten, es sein denn, das ist zu diesem Zeitpunkt unklar, an den Vorwürfen ist etwas dran. Noch wichtiger ist jedoch,, wie die Anleger mit dem Kurseinbruch umgehen werden.

https://www.start-trading.de/2019/02/01/wirecard-aufpassen-jetzt/

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Komisch dass diese

Komisch dass diese Anwaltskanzlei von Wirecard solche Untersuchungen einem Journalisten weitergibt .Sollte eigentllich nicht passieren wenn das wirklich geschah.

Irgendwie musste der sich verteidigen. 

 

 

miracol
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Wirecard: Bald 100 Milliarden Euro wert?
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Oberstaatsanwalt: Keine

Oberstaatsanwalt: Keine Hinweise auf Kursmanipulation durch Wirecard-Chefs

Nach einem mehrtägigen Aktienbeben beim Dax -Neuling Wirecard hat die Münchner Staatsanwaltschaft München keine Hinweise auf kriminelle Kursmanipulation durch die Konzernspitze. "Wir haben keinen ausreichenden Anfangsverdacht, um ein Ermittlungsverfahren gegen Verantwortliche der Wirecard einzuleiten", sagte der Leitende Oberstaatsanwalt Hans Kornprobst am Donnerstag in München.

07.02.2019 14:13

Die Wirecard-Aktie war in der vergangenen Woche unter massiven Druck geraten, nachdem in der Londoner "Financial Times" (FT) zwei Berichte mit Vorwürfen angeblicher Bilanzierungsverstösse in Singapur erschienen waren. Wirecard bestreitet, dass ein Regelverstoss vorgelegen habe.

Zeitweise hatte die Aktie des Bezahldienstleisters mehr als ein Drittel ihres Wertes verloren. Derart grosse Kursschwankungen sind bei Dax-Unternehmen sehr ungewöhnlich. Der Wirecard-Vorstand hatte sich selbst an die Staatsanwaltschaft gewandt. Auch die Finanzaufsicht Bafin prüft, ob es sich um eine gezielte Attacke von Spekulanten handelte. Beide Behörden sind nun im Austausch: "Wir stehen im engen Kontakt mit der Bafin", sagte Kornprobst./cho/DP/stk

(AWP)

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US-Sammelkläger nehmen

US-Sammelkläger nehmen Wirecard ins Visier

Nach Kursturbulenzen und Berichten über mögliche Bilanzierungsverstösse droht dem Zahlungsdienstleister Wirecard rechtlicher Ärger in den USA.

13.02.2019 06:59

Die ersten Sammelklagen wegen angeblicher Verstösse gegen Wertpapiergesetze wurden bereits eingereicht, weitere könnten schnell folgen. Mehrere US-Kanzleien haben in den vergangenen Tagen Aufrufe gestartet, um von Kursverlusten betroffene Anleger als Mandanten zusammenzutrommeln. Das Dax-Unternehmen war bis zum Dienstagabend nicht für eine Stellungnahme zu erreichen.

Unter den Anwaltsfirmen, die Wirecard ins Visier nehmen, ist auch die bekannte US-Kanzlei Hagens Berman, die schon etlichen anderen Konzernen wie etwa Volkswagen im "Dieselgate"-Skandal zu schaffen machte. "Wir konzentrieren uns auf Verluste von Investoren, das Ausmass, in dem die Unternehmensführung an Luftbuchungen beteiligt gewesen sein könnte, und die Frage, ob Anleger womöglich in die Irre geführt wurden", teilte Hagens-Berman-Partner Reed Kathrein mit.

Berichte der "Financial Times" (FT) über Vorwürfe wegen angeblicher Kontomanipulationen und Dokumentenfälschungen gegen einen Wirecard-Mitarbeiter in Singapur hatten die Aktie zuletzt wiederholt kräftig unter Druck gebracht. Das Unternehmen hat interne und externe Untersuchungen eingeräumt. Allerdings habe die "FT" nur einen frühen Stand veröffentlicht, es habe keine schlüssige Feststellung eines Fehlverhaltens gegeben. In Singapur untersuchen die Behörden den Fall, und auch die Staatsanwaltschaft München hat inzwischen ein Ermittlungsverfahren wegen der Kursturbulenzen eingeleitet.

(AWP)

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iruch
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Leerverkäufe bei Wirecard werden verboten

Leerverkäufe bei Wirecard werden verboten

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hat neue Spekulation auf fallende Aktienkursen beim Zahlungsdienstleister Wirecard untersagt.

https://www.cash.ch/news/top-news/fallende-boersenkurse-leerverkaeufe-bei-wirecard-werden-verboten-1283028

Moneymaker78
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50% Chance

Warum wird über WDI hier nicht disskutiert? Wohl eines der interessantesten Themen/Aktien zurzeit.

Der Wirecard CEO gibt den geprellten Kleinaktionären die einmalige Chance sich ihre Verluste zurückzuholen indem er heute Nachmittag  per Tweet die baldige Auflösung und Beruhigung ankündigt. Der Kurs und das Volumen zieht an. Denke nach Börsenschluss oder am Wochenende kommen News. Hier winken bis zu 50% Gewinn! Also einsteigen und anschnallen.

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Wirecard erhöht überraschend

Wirecard erhöht überraschend Gewinnprognose - Aktie zieht vorbörslich an

Das rasante Wachstum beim Zahlungsabwickler Wirecard stimmt den Dax -Neuling für das Gesamtjahr beim Gewinn zuversichtlicher. Das wegen Bilanzierungsproblemen unter Druck stehende Management um Vorstandschef Markus Braun schraubt nach einem starken ersten Quartal die Erwartung an das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) in diesem Jahr auf 760 bis 810 Millionen Euro hoch, wie das Unternehmen am Mittwoch in Aschheim bei München mitteilte.

08.05.2019 07:58

Vorher standen 740 bis 800 Millionen Euro im Plan. Analysten rechneten zuletzt mit rund 764 Millionen Euro operativem Gewinn pro Jahr, hatten aber zu diesem Zeitpunkt mehrheitlich noch keinen erhöhten Ausblick erwartet. Die Aktie legte vorbörslich auf der Handelsplattform Lang & Schwarz um knapp 3 Prozent zu.

Im ersten Quartal kletterte der Umsatz von Wirecard im Jahresvergleich um knapp 35 Prozent auf 566,7 Millionen Euro, das operative Ergebnis sogar fast 41 Prozent auf 158 Millionen Euro. Das war jeweils etwas mehr als an der Börse erwartet. Wirecard profitiert vom ungebrochenen Trend hin zu elektronischen Zahlungen vor allem beim Onlineshopping. Das Transaktionsvolumen auf der eigenen Zahlungsplattform wuchs um gut 37 Prozent auf 36,7 Milliarden Euro - hiervon behält Wirecard einen gewissen Anteil an Gebühren ein. Unter dem Strich stieg der Nettogewinn um die Hälfte auf 106,3 Millionen Euro./men/mis

(AWP)

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Wirecard: Opfer oder Täter?

Wirecard: Opfer oder Täter?

Getrieben von Betrugsvorwürfen erlebte die Wirecard-Aktie seit Ende Januar eine Achterbahnfahrt. Doch zuletzt verlieh eine Reihe positiver Meldungen der Aktie neuen Schwung. Warum ein Einstieg trotzdem riskant bleibt.

Aktualisiert um 15:52

Henning Hölder

Die letzte Hiobsbotschaft für Wirecard kam Ende März. Die englische "Financial Times" (FT) machte Betrugsvorwürfe gegen den Zahlungsdienstleister publik – mal wieder. Diesmal wies die Zeitung darauf hin, dass allein die Hälfte des Umsatzes sowie ein Grossteil des Gewinns von undurchsichtigen Partnerunternehmen stammten. Recherchen hätten ergeben, dass es sich bei vielen dieser Partner um dubiose Scheinfirmen handle.

Der Kurs sackte innert eines Tages um rund 12 Prozent ab. Doch seitdem ist es ruhig an der Skandalfront. Im Gegenteil: Eine Reihe positiver Meldungen verlieh dem Aktienkurs des deutschen Zahlungsdienstleisters zuletzt neuen Schwung. Die publizierten Zahlen für das erste Quartal 2019 können sich sehen lassen: 35 Prozent mehr Umsatz und ein Wachstum des Transaktionsvolumens von 37 Prozent. Hinzu kommen zahlreiche neue Partnerschaften.

Softbank neuer Ankeraktionär

Für grosses Aufsehen sorgte Ende April der Einstieg des Softbank-Konzerns als neuer Ankeraktionär. Der renommierte Technologieinvestor aus Japan kündigte an, in einem ersten Schritt rund 900 Millionen Euro in eine Wandelschuldverschreibung des Konzerns zu investieren. Beide Unternehmen vereinbarten, im Bereich digitaler Paymentlösungen zusammenzuarbeiten. Die Erhöhung der Gewinnprognose Anfang Mai war dann die Kirsche auf der Torte. Neu geht Wirecard von einem Betriebsgewinn (Ebitda) zwischen 760 Millionen und 810 Millionen Euro für das Jahr 2019 aus.

Die vielen Good News der letzten Wochen liessen die Betrugsvorwürfe in den Hintergrund geraten und der öffentliche Fokus richtete sich wieder auf das operative Geschäft des Zahlungsdienstleisters. Dadurch fand die Wirecard-Aktie seit Ende März wieder langsam in die Spur. Der Kurs stieg seitdem um rund 28 Prozent an und bewegt sich damit etwa auf dem Niveau vom Jahresbeginn.

Achterbahnfahrt der Wirecard-Aktie

Doch so ruhig wie heute stand es lange nicht mehr um Wirecard. Vor der Erholung erlebte der Titel - getrieben durch zahlreiche FT-Artikel - eine regelrechte Achterbahnfahrt (siehe Graphik). Ende Januar ging es los:

Angestellte in Singapur, darunter auch ein Top-Kader, sollen Dokumente gefälscht und Scheintransaktionen über Partnerfirmen durchgeführt haben. Alles mit dem Ziel den erwirtschafteten Umsatz von Wirecard grösser aussehen zu lassen als er wirklich war. Mehrere Berichte der Zeitung während der ersten Februarwoche lösten ein regelrechtes Beben an der Börse aus. Der Wirecard-Titel verlor in einer Woche rund 43 Prozent an Wert.

Kursentwicklung der Wirecard-Aktie seit Jahresbeginn, Quelle: cash.ch

Bis Ende März legte die FT in regelmässigen Abständen immer wieder nach. So soll 2018 etwa die Hälfte des Wirecard-Umsatzes von ausländischen Partnerfirmen erbracht worden sein. Und: Wirecard soll nicht nur Provisionserträge sondern auch die Erträge der Partnerfirmen als eigene Erträge ausgegeben haben.

Das Erstaunliche: Der Zahlungsdienstleister schaffte es jedes Mal, mit vehementen Dementis eine Kurserholung zu erreichen. CEO Markus Braun klagte gegen die FT wegen Verleumdung und sogar die deutsche Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) stellte sich auf die Seite von Wirecard. Die Bundesanstalt hatte zwischenzeitlich in einer beispiellosen Aktion Leerverkäufe der Wirecard-Aktien verboten. 2008, auf dem Höhepunkt der Finanzkrise, geschah dies das letzte und einzige Mal.  

Opfer oder Täter?

Ist Wirecard nun Opfer von Shortsellern, von denen sich die renommierte "Financial Times" einspannen liess oder handelt es sich tatsächlich um den grössten Scam seit dem Enron-Skandal? Fakt ist, dass Wirecard ein vergleichsweise leichtes Opfer für Shortseller ist. Das komplexe Geschäftsmodell und der hohe Auslandsanteil des Geschäfts machen es vergleichsweise einfach, Falschmeldungen über das Unternehmen zu verbreiten. Nicht zuletzt trägt die wenig glamouröse Vergangenheit des Unternehmens (Geschäfte im Erotik- und Casinobusiness) zur allgemeinen Skepsis bei.

Für diejenigen, die den Betrugsvorwürfen keinen Glauben schenken, ist Wirecard eine attraktive Einstiegsmöglichkeit. Die letzten Wochen zeigten, wie die Wirecard-Aktie frei von externen Störungen an den Börsen performen kann.

Umsatz soll bis 2025 verfünffacht werden

Und wenn es nach CEO Braun geht, steht man erst am Anfang. Bis 2025 soll Wirecard einen jährlichen Umsatz von zehn Milliarden Euro erwirtschaften (2018: 2,1 Milliarden Euro) und ein Ergebnis von über 3 Milliarden Euro liefern (2018: 568 Millionen Euro). Tatsächlich bewegt sich der Zahlungsabwickler in einem wachstumsversprechenden Markt, da sind sich die Analysten einig. Der Markt für Lösungen für den elektronischen Zahlungsverkehr (E-Payment) birgt noch immer ein riesen Wachstumspotenzial.

Fakt ist allerdings auch: Sollte an den Betrugsvorwürfen auch nur ansatzweise etwas dran sein, haben Wirecard und seine Aktionäre ein grosses Problem. Zudem sollten sich Anleger bewusst sein, dass kurz- bis mittelfristig jederzeit neue Vorwürfe - ob sie denn wahr sind oder nicht - zu neuen, massiven Kurzstürzen führen könnten. Stand heute ist der Wirecard-Titel eine Wette, mit der sich kurzfristig zwar hohe Gewinne realisieren lassen. Auf lange Sicht ist aber entscheidend, ob sich Wirecard endgültig von den Vorwürfen befreien kann. Ob und wann dies der Fall sein wird, ist heute kaum vorherzusagen.

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Wirecard wickelt für Aldi

Wirecard wickelt für Aldi Kreditkartenzahlungen ab

Der Zahlungsdienstleister Wirecard arbeitet künftig mit dem Discounter Aldi bei bargeldloser Zahlung zusammen.

19.07.2019 07:45

Im Rahmen der Partnerschaft werde Wirecard die Abwicklung sämtlicher Zahlungen mit Kreditkarten und internationalen Debitkarten in allen Aldi-Nord- und Aldi-Süd-Filialen in Deutschland übernehmen, teilte der Dax-Konzern aus Aschheim bei München am Freitag mit. Zudem werde die Möglichkeit einer darüber hinaus gehenden Kooperation derzeit geprüft.

(Reuters)

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Presse: Wirecard wirft Presse

Presse: Wirecard wirft Presse Gemauschel mit Spekulanten vor

Nach mehrmaligen Attacken von Börsenspekulanten auf die Wirecard -Aktie kontert das Unternehmen mit schweren Anschuldigungen gegen die britische Wirtschaftszeitung "Financial Times". Wirecard habe die Zeitung aufgefordert, "von jeder Veröffentlichung abzusehen, die direkt oder indirekt zu Marktmanipulation oder Insiderhandel im Zusammenhang mit Wirecard-Aktien führen könnte", berichtete das "Handelsblatt" (Montag).

22.07.2019 15:12

Der Grund: Es gebe "unwiderlegbare Beweise für eine Zusammenarbeit zwischen Mitarbeitern der "Financial Times" und Short Sellern", zitiert das "Handelsblatt" aus einem Brief der von Wirecard beauftragten Anwaltskanzlei an die FT. Demnach soll es eine Tonaufnahme eines Gesprächs geben, in dem ein britischer Spekulant von einem bevorstehenden kritischen Artikel in der "Financial Times" berichtet und sagt, dass er eine Handelsposition von fünf Millionen britischen Pfund aufgebaut habe.

Die "Financial Times" sprach in einer kurzen Stellungnahme von einem "Ablenkungsangriff". "Es hat keine geheimen Absprachen irgendeines FT-Mitarbeiters mit irgendeinem Short Seller oder anderen Dritten in Bezug auf den Inhalt oder das Veröffentlichungsdatum von FT-Meldungen über Wirecard gegeben." Weitere Fragen liess die Zeitung unbeantwortet.

Dem Verdacht, dass Wirecard Opfer krimineller Spekulationsattacken geworden sein könnte, gehen auch die Münchner Staatsanwaltschaft und die Finanzaufsicht Bafin nach./cho/DP/men

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Wirecard schraubt nach

Wirecard schraubt nach Gewinnsprung abermals Ziele hoch

Der Zahlungsdienstleister Wirecard hat nach einem Gewinn- und Umsatzplus im ersten Halbjahr erneut seine Prognosen nach oben geschraubt.

07.08.2019 07:43

Der Zahlungsdienstleister Wirecard hat nach einem Gewinn- und Umsatzplus im ersten Halbjahr erneut seine Prognosen nach oben geschraubt. "Im ersten Halbjahr hat sich unser Wachstum beschleunigt, sodass wir äußerst optimistisch in das zweite Halbjahr blicken", sagte Firmenchef Markus Braun am Mittwoch.

Der Betriebsgewinn (Ebitda) soll auf 765 Millionen bis 815 Millionen Euro steigen. Die zuletzt im Mai angehobenen Ziele für dieses Jahr sahen einen Anstieg auf 760 bis 810 Millionen Euro vor. Auch die langfristigen Umsatz- und Ergebnisziele hob Braun an. Im ersten Halbjahr legte der Betriebsgewinn um 36 Prozent auf 342,1 Millionen Euro zu. Der Umsatz stieg um 37 Prozent auf 1,21 Milliarden Euro. 

(Reuters)

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Wirecard baut Zusammenarbeit

Wirecard baut Zusammenarbeit mit chinesischem Kreditkartenriesen Unionpay aus

Der Zahlungsdienstleister Wirecard will über einen Ausbau der Zusammenarbeit mit dem chinesischen Kreditkartenriesen Unionpay die Geschäfte in China ankurbeln. Eine neue Vereinbarung beinhalte eine stärkere Abwicklung von Zahlungen mit Unionpay-Karten weltweit sowie die Entwicklung gemeinsamer digitaler Zahlungsdienste, wie der Dax -Konzern am Montag in Aschheim bei München mitteilte.

16.09.2019 08:16

Unionpay ist laut Wirecard-Manager Georg von Waldenfels der weltweit grösste Kartenaussteller mit 7,6 Milliarden Karten. In der ersten Phase der neuen Partnerschaft sollen Projekte in Asien-Pazifik, Europa und den USA gestartet werden, wo die beiden Unternehmen bereits seit mehreren Jahren zusammenarbeiten./men/stk

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Wirecard erhöht

Wirecard erhöht Mittelfristziele auch dank Softbank-Kooperation

Der Zahlungsabwickler Wirecard hat wie erwartet seine Mittelfristziele bei Umsatz und Gewinn nach oben geschraubt. Dank eines beschleunigten eigenen Wachstums, der stärkeren Konzentration auf Grossunternehmen und auch dank der Partnerschaft mit dem Technologiekonzern Softbank rechnet der Dax-Konzern nun im Jahr 2025 mit mehr Umsatz und Gewinn als bisher. Der Umsatz soll dann mehr als 12 Milliarden Euro erreichen und das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) mehr als 3,8 Milliarden, wie der Konzern am Dienstag vor einer Kapitalmarktveranstaltung in New York mitteilte.

08.10.2019 07:59

Bisher standen mehr als 10 Milliarden Euro Umsatz und mehr als 3,3 Milliarden Euro operativer Gewinn im Plan. Das über die Wirecard-Plattform abgewickelte Transaktionsvolumen an Zahlungen soll 2025 bei über 810 Milliarden Euro liegen, statt nur bei über 710 Milliarden. Zum Vergleich: Im Jahr 2018 wickelte Wirecard Zahlungen in Höhe von knapp 125 Milliarden Euro ab. Die Ziele für das laufende und das kommende Jahr beliess Wirecard unverändert.

Wirecard-Chef Markus Braun hatte bereits angekündigt, dass die Ziele für das Jahr 2025 angepasst würden, nachdem der Tech-Konzern Softbank seinen Einstieg über eine Wandelanleihe im Volumen von 900 Millionen Euro zuletzt festgezurrt hatte. Über die Kooperation will Wirecard auch Kundenbeziehungen zu Beteiligungsunternehmen von Softbanks Technologie-Fonds gewinnen. Der japanische Konzern gilt als einer der grössten Tech-Investoren weltweit und hat Anteile an vielen namhaften Technologie-Unternehmen./men/jha/

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Keine Bilanz-Beglaubigung für

Keine Bilanz-Beglaubigung für singapurische Wirecard-Tochter - Aktienkurs sackt ab

Die Singapur-Tochter des Zahlungsdienstleisters Wirecard hat einem Pressebericht zufolge kein Testat für die Jahresbilanz 2017 erhalten.

20.11.2019 06:36

Dies zeigten Dokumente im Register der singapurischen Finanzaufsicht Acra, berichtete das "Handelsblatt" (Mittwochausgabe). 2017 sei das letzte geprüfte Jahr des Wirecard-Ablegers im asiatischen Stadtstaat.

An der Börse sorgt der Bericht für Unruhe. Der Aktienkurs von Wirecard sackt im vorbörslichen Handel in Deutschland um 9 Prozent ab.

Die Prüfer schrieben dem Bericht zufolge: "Wir können weder die Angemessenheit, Vollständigkeit und Richtigkeit des Jahresabschlusses feststellen, noch können wir den Umfang möglicher Anpassungen abschätzen, die (...) erforderlich sein könnten."

Die Prüfer von EY machten für gravierende Probleme bei der Bilanzprüfung der Tochter unter anderem die Untersuchungen der Finanzaufsicht CAD zu Bilanzfälschungsvorwürfen verantwortlich. Zudem habe man "keine ausreichenden Erklärung für bestimmte Buchhaltungsunterlagen und Transaktionen erhalten?.

Wirecard verwies dem Bericht zufolge auf den uneingeschränkt testierten Konzernabschluss. Nur dieser sei massgebend.

(AWP)

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Prüfung bei Wirecard

Prüfung bei Wirecard verzögert sich - Bislang keine Hinweise auf Manipulation

Die Veröffentlichung der Ergebnisse der Bilanz-Sonderprüfung von Wirecard verzögert sich erneut. Bislang gibt es aber wohl «keine Belege für Bilanzmanipulation».

23.04.2020 07:13

Die Wirtschaftsprüfer von KPMG haben bei Wirecard nach Angaben des Dax-Konzerns bislang keine Hinweise auf gefälschte Bilanzen gefunden. Belege für die öffentlich erhobenen Vorwürfe der Bilanzmanipulation seien nach derzeitigem Stand nicht gefunden worden, teilte Wirecard am Mittwoch mit. Allerdings verzögert sich die Prüfung erneut um ein paar Tage: KPMG will die Ergebnisse der seit Monaten laufenden Untersuchung erst am Montag bekannt geben. Bis dahin würden noch eingegangene Daten verarbeitet und berücksichtigt. Es war usprünglich geplant, dass die Prüfer den abschließenden Bericht bis Mittwoch vorlegen.

Bislang hätten sich in allen vier Prüfbereichen - dem Dritt-Partnergeschäft, der Sparte Merchant Cash Advance sowie bei den Töchtern in Indien und Singapur - keine "substanziellen Feststellungen" ergeben, die eine Korrektur der Jahresabschlüsse 2016, 2017 und 2018 notwendig machten, erklärte Wirecard. Der im Dax gelistete Zahlungsdienstleister hatte KPMG im Herbst engagiert, um die Abschlüsse zu prüfen.

In Berichten der "Financial Times" waren in den vergangenen Monaten Vorwürfe aufgekommen, Wirecard habe Bilanzen bei Tochtergesellschaften im Ausland frisiert. Das hatte an der Börse zu Kursturbulenzen bei der Wirecard-Aktie geführt. Das Unternehmen aus Aschheim bei München hatte die Vorwürfe wiederholt zurückgewiesen und bereits vor ein paar Wochen erste Ergebnisse der KPMG-Sonderprüfung veröffentlicht.

Am Donnerstag kommender Woche will der Zahlungsabwickler detailliert über den Geschäftsverlauf 2019 berichten. Wirecard-Chef Markus Braun dürfte dann auch eine Einschätzung zum ersten Quartal geben, in dem die Corona-Krise die Weltwirtschaft voll erwischt hat. Der Konzern hat trotz der Pandemie die Ziele für dieses Jahr bereits bekräftigt. Zwar laufen wegen geschlossener Läden die Umsätze mit Einzelhändlern nicht so gut, dafür bestellen die Menschen mehr im Internet und zahlen online. Der kleinere, niederländische Rivale Adyen baute Umsatz und Ergebnis im ersten Quartal deutlich aus. 

(Reuters)

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Wirecard: Kein

Wirecard: Kein Korrekturbedarf durch KPMG-Prüfung - Prüfer bemängeln Schwächen

Der Zahlungsdienstleister Wirecard sieht sich durch die KPMG-Sonderprüfung wegen Vorwürfen der Bilanzmanipulation weiter entlastet. In den Prüfbereichen hätten sich für die Jahre 2016 bis 2018 nach wie vor keine substanziellen Feststellungen ergeben, die Korrekturen erforderlich gemacht hätten, teilte der Dax-Konzern am Dienstag mit.

28.04.2020 08:17

Dem Konzern sei der mit Spannung erwartete Bericht der Sonderuntersuchung in den frühen Morgenstunden übergeben worden, er soll schnellstmöglich auf der Webseite des Unternehmens veröffentlicht werden. Die Prüfer von KPMG hätten bei Wirecard jedoch Dokumentations- und Organisationsschwächen im Untersuchungszeitraum festgestellt. Diese seien vom Konzern bereits identifiziert worden. Den Schwächen werde durch den Aufbau einer Compliance-Abteilung begegnet, dies werde durch externe Berater unterstützt.

KPMG hatte seit Oktober die Bücher von Wirecard durchleuchtet, nachdem vor allem die britische Wirtschaftszeitung "Financial Times" mit einer kritischen Artikelserie für Unruhe und einen abstürzenden Aktienkurs gesorgt hatte. Regulärer Buchprüfer bei Wirecard ist EY. Die für diesen Donnerstag (30. April) geplante Bilanzpressekonferenz mit Veröffentlichung des Jahresabschlusses werde verschoben, hiess es weiter./men/stk

(AWP)

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Grossinvestoren fordern von

Grossinvestoren fordern von Wirecard schnelle Aufklärung

Grossinvestoren drängen das Wirecard-Management zu einer schnellen Aufklärung der seit Monaten schwelenden Vorwürfe der Bilanzmanipulation.

30.04.2020 21:07

Die Fondsgesellschaft Union Investment warf dem Zahlungsdienstleister am Donnerstag eine "schleppende" Aufarbeitung der KPMG-Sonderprüfung sowie eine unprofessionelle Unternehmensführung vor. Der Union-Konkurrent Deka warnte vor einem Imageschaden für den Konzern. Aufsichtsratschef Thomas Eichelmann stellte sich unterdessen hinter Firmenchef Markus Braun, der das Unternehmen aus Aschheim bei München seit 18 Jahren führt und selbst sieben Prozent der Aktien hält.

"Wirecard steht in der Pflicht, transparent zu kommunizieren und den Investoren nachvollziehbare Antworten zu liefern", sagte Andreas Mark, Fondsmanager bei Union Investment, zu Reuters. "Die schleppende Aufklärung wirft – ganz ungeachtet der tatsächlichen Substanz der Vorwürfe – ein Schlaglicht auf grundsätzliche Governance-Schwächen bei Wirecard." Eine Professionalisierung der Prozesse sei überfällig. Union sei nach wie vor substanziell bei Wirecard investiert, aber einige Fonds hätten ihre Positionen angepasst. Laut Wirecard-Website hält die Fondsgesellschaft 4,1 Prozent. Größter Aktionär ist demzufolge die US-Bank Goldman Sachs mit 14,4 Prozent, die Deutsche-Bank-Fondstochter DWS hält knapp sechs Prozent.

Ingo Speich, Leiter des Bereichs Corporate Governance bei der Deka, kritisiert eine "Uneinsichtigkeit" des Unternehmens. "Es ist gefährlich, dass wir jetzt womöglich an einem Punkt stehen, dass sich das Ansehen des Kapitalmarktes über den Vorstand auch auf Produkte und Kundenbeziehungen niederschlägt. In dem Geschäft ist die Reputation das A&O." Das Management habe viel Vertrauen verspielt. "Im Prinzip ist Wirecard noch ein Startup, das nicht reif für den Dax ist." Der Konzern war nach starkem Wachstum im September 2018 in die oberste Börsenliga aufgestiegen und sieht sich in Medienberichten immer wieder Vorwürfen ausgesetzt, im Ausland bei Töchtern Bilanzen gefälscht zu haben.

Umstrittenes Drittpartnergeschäft auf dem Prüfstand

Der Aufsichtsrat hatte deshalb 2019 den Wirtschaftsprüfer KPMG engagiert, um die Bilanzen zu prüfen. In dem am Dienstag veröffentlichten Prüfbericht konnte KPMG allerdings einige Vorwürfe entkräften. Die Aktien waren daraufhin abgestürzt.

Der als kritischer Investor bekannte Hedgefonds-Manager Chris Hohn forderte in einem Brief an das Kontrollgremium, den Wirecard-Chef abzusetzen. Aufsichtsratschef Eichelmann versuchte für Ruhe zu sorgen: "Eine Personaldebatte wäre im Moment in keinster Weise zum Wohl des Unternehmens", sagte er dem "Handelsblatt". Alle Vorstandsverträge stünden aber zum Jahresende ohnehin zur Erneuerung an. Eichelmann versprach auch eine Verbesserung der Kontrollprozesse und stellte das umstrittene Geschäft mit Drittpartnern auf den Prüfstand. Die Sparte steht im Zentrum der Vorwürfe in Medien. Der Vorstand müsse die Trennung von den Partnern durchdenken, auch wenn Umsätze dabei verloren gingen, sagte Eichelmann. "Im Drittpartnergeschäft müssen wir uns ganz grundsätzlich fragen: Was bringt uns das? Das werden wir in Ruhe, aber zeitnah anschauen."

(Reuters)

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Bafin durchleuchtet

Bafin durchleuchtet Sonderprüfungsbericht zu Wirecard

Die deutsche Finanzaufsicht Bafin nimmt die Aussagen des Zahlungsdienstleisters Wirecard vor Veröffentlichung des Sonderprüfungsberichts genauer unter die Lupe. Die Bafin analysiere mit Hochdruck den KPMG-Bericht und ob es im Vorfeld irreführende Angaben der Wirecard AG gegeben habe. "Sobald wir Anhaltspunkte dafür finden, werden wir unverzüglich Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft stellen", sagte Elisabeth Roegele, Chefin der Bafin-Wertpapieraufsicht, am Dienstag.

12.05.2020 11:25

Bei dem Dax -Konzern waren nach dem Abschluss einer Sonderprüfung zu Bilanzfälschungsvorwürfen zentrale Fragen unbeantwortet geblieben. Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG meldete in ihrem Bericht zu den Geschäftsjahren 2016 bis 2018, dass wesentliche Unterlagen fehlten - hauptsächlich zum Geschäft mit Drittfirmen, die Zahlungen im Auftrag von Wirecard abwickeln. Deswegen konnten die KPMG-Prüfer auch nicht feststellen, ob den entsprechenden Buchungen auch reale Umsätze entsprechen.

Wirecard weist zurück, dass Umsätze und Kundenbeziehungen manipuliert sind. Vorstandschef Markus Braun hatte immer wieder behauptet, die bilanzierten Umsätze und Kundenbeziehungen aus diesen Geschäften mit Drittpartnern seien authentisch. Der Dax-Konzern wickelt in Ländern, in denen das Unternehmen keine eigenen Lizenzen dafür besitzt, Transaktionsvolumina über Drittpartner ab. An der Transparenz rund um diese Erlöse hatte es in einer Artikelserie der britischen Wirtschaftszeitung "Financial Times" Kritik gegeben./mar/ben/DP/mis

(AWP)

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Wirecard baut Gewinn aus -

Wirecard baut Gewinn aus - Corona-Krise belastet Reisegeschäft

Trotz Belastungen durch die Corona-Krise hat der Zahlungsabwickler Wirecard im ersten Quartal deutlich zugelegt.

14.05.2020 07:44

Der Umsatz kletterte nach vorläufigen Zahlen um knapp ein Viertel auf 700,2 Millionen Euro, wie der unter Manipulationsverdacht stehende Dax-Konzern am Donnerstag mitteilte. Der Betriebsgewinn (Ebitda) stieg um 26 Prozent auf 199,2 Millionen Euro.

Finanzchef Alexander von Knoop sagte, Wirecard habe die Folgen der Corona-Krise im Geschäft mit Flug- und Reisekonzernen zu spüren bekommen. Die negativen Effekte seien aber durch Zuwächse im Geschäft mit Konsum- und Digitalgütern ausgeglichen worden. Von Knoop bestätigte die Prognose, im Gesamtjahr ein Ebitda von 1,0 Milliarden Euro bis 1,12 Milliarden Euro zu erzielen. 

(Reuters)

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Wirecard verschiebt Vorlage

Wirecard verschiebt Vorlage der Konzernbilanz erneut

Beim unter Manipulationsverdacht stehenden Zahlungsdienstleister Wirecard verzögert sich die Vorlage des Konzernabschlusses weiter.

Aktualisiert um 06:54

Die Wirtschaftsprüfer von Ernst & Young hätten Wirecard zwar darüber informiert, dass inzwischen alle ausländischen Prüfer "grundsätzlich ihre Prüfungshandlungen für Konzernzwecke finalisieren" konnten, teilte der Dax-Konzern am Montagabend mit. Auch seien Wirecard im Rahmen der abgeschlossenen Teile der Prüfungshandlungen "bisher keine wesentlichen Feststellungen bekannt gemacht" worden. Es seien jedoch noch nicht alle Prüfungshandlungen abgeschlossen. "Vor diesem Hintergrund wird die Abschlussprüfung des Jahres- und Konzernabschlusses 2019 nicht wie geplant bis zum 4. Juni 2020 abgeschlossen sein." Der Abschluss war bereits wiederholt verschoben worden.

Die Veröffentlichung des Konzernabschlusses und die Bilanzpressekonferenz seien nun für den 18. Juni geplant, erklärte das Unternehmen. Wirecard erwarte dabei ein uneingeschränktes Testat. Wirecard gehe zudem davon aus, dass sich keine wesentlichen Abweichungen gegenüber den im Februar genannten Zahlen ergeben würden, als ein vorläufiger Umsatz von 2,8 Milliarden Euro und ein Ergebnis (Ebitda) von 785 Millionen Euro genannt worden sei. Infolge der geänderten Terminplanung werde die Hauptversammlung auf den 26. August verlegt.

Wirecard war in Medienberichten wiederholt die Manipulation der Bilanz vorgeworfen worden. Um dies zu entkräften, hatte der Aufsichtsrat im Herbst Wirtschaftsprüfer von KPMG mit einer Sonderprüfung beauftragt. Doch diese konnten die Vorwürfe nicht vollständig ausräumen. Vielmehr erklärten sie Ende April, sie hätten nicht feststellen können, ob Umsätze mit umstritten Drittpartnern im Zeitraum 2016 bis 2018 existierten oder der Höhe nach korrekt sind oder nicht. Auch warfen sie dem Wirecard-Management vor, die Untersuchungen zum Teil behindert zu haben. Mitte Mai hatte Wirecard dann mitgeteilt, dass der Partner Al Alam in Dubai seine Tore schließt. Al Alam hatte bei den Vorwürfen eine prominente Rolle gespielt.

Der Großaktionär Deka und die Aktionärsvereinigung DSW haben den Rücktritt von Vorstandschef Markus Braun gefordert. Sie werfen Wirecard unter anderem mangelnde Transparenz vor.

(Reuter)

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