Aktien Prognosen 2014

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10.08.2013 18:11
#1
Bild des Benutzers Petrosilius Zwackelmann
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Aktien Prognosen 2014

Halo zusammen,

 

ab jetzt kann hier jeder seine Prognosen für 2014 abgeben.

 

Die Kernfragen sind ja:

Wie entwickelt sich der SMI

1. im 1.Quartal

2. im 2.Quartal

3. im 3.Quartal

4. im 4.Quartal

2014?

Antwortmöglichkeiten sind immer:

a) steigt stark (über 10% während des Quartals)

b) steigt leicht (5-10%)

c) "seitwärts"-Bewegung (-5% bis +5%)

d) sinkt leicht (-5 - -10%)

e) sinkt stark (mehr als -10%)

 

 

Ich wage mal erste Prognose:

1.Quartal: sinkt leicht

2.Quartal: sinkt leicht

3.Quartal: c)

4.Quartal steigt leicht

 

 

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07.11.2013 03:31
Bild des Benutzers MarcusFabian
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Wie positiv doch die Stimmung immer zu einem ATH ist Wink

 

06.11.2013 19:39
Bild des Benutzers Buddha
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Interessant ist auch dies:

DER SMI stagniert weiterhin und erreicht nicht mal sein Jahreshoch vom Mai 2013, obwohl die US-Notenbank weiterhin ihre lockere Geldpolitik fortsetzt.

Eines Tages wird die Notenbank die Zügel wieder anziehen müssen, und dann kriselts noch ein bisschen in der EU und kawumm, sehe ich Börsen bei SMI 4'000 (nur kurzzeitig), die Erholung danach wird Jahre dauern...

Ich sehe bei einer Steigrate von 10-20% (ab 1.1.2015, beginnend bei 4'000-5'000 SMI) eine rosige Zukunft ab 2015...

Denn auch nach dem 17-Jahres-Zyklus, gehts ab 2016 wieder aufwärts.

Kurzfristig (2014) sehe ich volles Risiko, langfristig (2015-2030) sehe ich einen heftigen Aufwärtstrend.

Für viele die hier mitlesen werden die 20er Jahre wahrscheinlich die beste Börsenzeit ihres Lebens.

 

04.11.2013 22:45
Bild des Benutzers Buddha
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Samui hat am 03.11.2013 - 09:15 folgendes geschrieben:

Es gibt ja viele Theorien, aber es gibt auch die Kausalität: Ursache - Wirkung.

Man kann einen Chart anschauen und tatsächlich sieht man im DOW so etwas wie ein gosses Muster: es geht immer aufwärts mit Korrektur und Seitwärtsphasen, aber der Aufwärtstrend ist stärker. Man kann auch gewisse Zeitintervalle sehen -grob 16-17 Jahreszyklen (aufwärts-seitwärts mit Korrekturen). Daraus könnte man annhmen, dass ab 2016/17 der nächste grosse Aufwärtstrend startet.

Es gib aber auch noch die Elliottwave Theorie und die Kondratjeff Zyklen.

 

Hm, kannst du mir Links über diese Zyklen geben?

Ich las mal von Warren Buffett eine Andeutung gelesen und zwar hier:

http://www.valueinvesting.de/Warren-Buffett-zum-Aktienmarkt.htm

Da schreibt er 1999 dies:

Um eine historische Perspektive zu erlangen, schauen wir von heute an 34 Jahre zurück und werden im Sinne von dürren und fetten Jahren eine fast biblische Art von Symmetrie erkennen. Um zu beobachten, was in dieser Zeit am Aktienmarkt geschah, betrachten wir zunächst die ersten 17 Jahre dieser Periode. Vom Ende des Jahres 1964 bis zum Ende des Jahres 1981 ereignete sich folgendes:

DOW JONES INDUSTRIAL AVERAGE: Indexstand am 31. Dezember 1964 -- 874,12 Punkte; Indexstand am 31. Dezember 1981 -- 875,00 Punkte.

 Während der gleichen 17 Jahre hat sich das Bruttoinlandsprodukt der USA - das sämtliche Waren und Dienstleistungen umfasst, die in diesem Land hergestellt beziehungsweise erbracht wurden - mit einem Zuwachs von 370% nahezu verfünffacht. Oder mit einem anderen Maßstab betrachtet, haben sich die Verkäufe der FORTUNE 500 Unternehmen (selbstverständlich eine sich verändernde Zusammenstellung von Firmen) mehr als versechsfacht. Und dennoch bewegte sich der Dow exakt nirgendwo hin.In der Periode von 1964 bis 1981 ereignete sich ein immenser Anstieg der Zinssätze lang laufender Staatsanleihen, welche sich von knapp oberhalb 4% zu Jahresende 1964 auf mehr als 15% gegen Ende des Jahres 1981 bewegten. Dieser Anstieg in den Zinssätzen hatte eine niederschmetternde Auswirkung auf den Wert sämtlicher Investments, wobei das einzige, was wir registrierten, der Preis der Wertpapiere war. Genau dort - in der Verdreifachung der Anziehungskraft der Zinssätze - liegt die Haupterklärung für das starke Wachstum der Wirtschaft, die von einem Aktienmarkt begleitet wurde, welcher nicht von der Stelle kam.
 


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Die dramatischen Veränderungen in den beiden Fundamentalwerten (Unternehmensgewinne und Zinsen) - welche für die Investoren am meisten zählen - erklären zwar sehr viel, aber nicht alles von dem mehr als zehnfachen Anstieg der Aktienkurse während dieser 17 Jahresperiode, in der der Dow Jones Index von 875 auf 9.181 Punkte empor schnellte. Was darüber hinaus mitgewirkt hat, war die Marktpsychologie. Nachdem ein Bullenmarkt erst einmal zum Laufen gekommen ist und der Punkt, an dem Jedermann Geld gemacht hat erreicht ist - ganz gleich mit welchem System - werden eine Menge Menschen in dieses Spiel hineingezogen. Diese wiederum reagieren nicht mehr auf Gewinne und Zinsen, sondern einfach auf die Tatsache, dass es anscheinend ein Fehler ist, keine Aktien zu besitzen. Die markttreibenden fundamentalen Faktoren werden durch diese Leute im Ergebnis um einen "Ich darf die Party nicht verpassen" Faktor überlagert. Ähnlich wie Pavlovs' Hund lernen diese "Anleger", dass sie, wenn das Glöckchen klingelt  - in diesem Fall die Eröffnungsglocke der New Yorker Aktienbörse um 9:30 Uhr vormittags - gefüttert werden. Durch diese tägliche Bestätigung werden sie davon überzeugt, dass dort ein Gott ist, der möchte, dass sie reich werden.

 

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Diese Besprechung von 17 Jahresperioden lässt mich an - zugegebenermaßen unpassend - 17-jährige Heuschrecken denken. Was dürfte eine gegenwärtige Brut dieser Lebewesen, sofern sie einen festgelegten Flug ins Jahr 2016 antritt, erwarten anzutreffen? Ich sehe sie eine Welt betreten, in der die Öffentlichkeit gegenüber Aktien weniger euphorisch ist, als heute. Natürlich werden sich die Investoren enttäuscht fühlen - aber nur weil sie damit begonnen haben, zu viel zu erwarten.

Übelgelaunt oder nicht, sie werden bis dahin beträchtlich wohlhabender sein, ganz einfach weil die amerikanischen Unternehmen, die sie besitzen, dahingetuckert kommen und ihre Gewinne jährlich um real 3% erhöhen werden. Das Beste von allem ist, dass der Lohn aus diesem erschaffenen Wohlstand den Amerikanern im allgemeinen zugute kommt, indem sie einen weit höheren Lebensstandard, als heute, genießen werden. Das ist nicht die schlechteste aller Welten - selbst wenn es nicht dem entspricht, an was sich Investoren in den zurückliegenden 17 Jahren gewöhnt haben.
 

 

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Dh 2016 müsste die Party losgehen.

Damit rechne ich auch.

Das einzige Problem: Diesmal beginnen die Zinsen nicht zu sinken, sondern müssen eher steigen. Das zieht die Aktien runter...

Trotzdem gehe ich nach so einer Stagnation von einem markanten Anstieg aus von 2016 bis 2033.

Danach wieder von 2050 bis 2067. Dann brauche ich aber die Börse kaum mehr, mit 70 bzw. 87 Jahren.

 

Dh in meinem Leben wird die für mich ideale Börsenzeit zwischen 2016 und 2033 sein, wenn ich 36 bis 53 Jahre alt bin!

 

Da werde ich mein Vermögen machen!

Ich rechne sogar, bei unterbewerteten Aktien, mit 25-50% pro Jahr...

Ich werde übrigens 2014 voraussichtlich nichts investieren...

 

03.11.2013 09:15
Bild des Benutzers Samui
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Kristallkugel / Prognosen

Es gibt ja viele Theorien, aber es gibt auch die Kausalität: Ursache - Wirkung.

Man kann einen Chart anschauen und tatsächlich sieht man im DOW so etwas wie ein gosses Muster: es geht immer aufwärts mit Korrektur und Seitwärtsphasen, aber der Aufwärtstrend ist stärker. Man kann auch gewisse Zeitintervalle sehen -grob 16-17 Jahreszyklen (aufwärts-seitwärts mit Korrekturen). Daraus könnte man annhmen, dass ab 2016/17 der nächste grosse Aufwärtstrend startet.

Es gib aber auch noch die Elliottwave Theorie und die Kondratjeff Zyklen.

Dazu gibt es die Makroökonomie und die Verfügbarkeit von Energie.

Grundlagen für einen weitern Anstieg sind das Wachstum und der Produktivitätsfortschritt.

Wachstum entsteht durch eine wachsende Bevölkerung durch wachsenden Konsum, resp. steigende Ansprüche. Geld ist doch nur gespeicherte Arbeit. Leistung ist Arbeit pro Zeiteinheit, die Leistung kann durch Einsatz von Energie gesteigert werden. Je grösser die Leistung desto billiger wird das Produkt, also müsste alles immer billiger werden - das wird mit der Steuerung der Geldmenge verhindert. Der Arbeiter bekommt mehr Geld, er fühlt sich reicher und kann sich mehr leisten, da der Preis für die Produkte nicht steigt, sondern vielfach sogar sinkt.

Wenn nun zu viel Geld in den Kreislauf kommt (Geldmenge wird durch QE etc. erhöht) dann wird der Konsum zunehmen und alle fühlen sich reicher, die Börse wird steigen - aber wenn nicht gleichzeitig die Produktion und die Produktivität erhöht wird, dann sind die Leute nicht reicher geworden und alles ist ein Strohfeuer. So scheint es im Moment zu sein.

Der Aufschwung wird dort einsetzten, wo die Energie billiger und die Produktivität gesteigert wird. Die Nachfrage muss durch eine steigende rentablere Produktivität unterstütz sein (entweder Export oder Bevölkerungswachstum), durch steigende Kapazitätsauslastung in den Fabriken und neuen Produkten mit weniger Ressourcenverbrauch.

In Japan und in Europa machen die alternde Bevölkerung Probleme.

Nachfrage gäbe es in den wachsenden Ländern Asiens, Afrikas,  Südamerikas, aber auch Amerika wächst. China hat ein grosses Problem, die Einkindpolitik wird sich bereits in etwa 15 Jahren bemerkbar machen und zu einer Überalterung mit allen Folgekosten führen.

Ich denke die Erde hat ein Energieproblem, zuerst müssen neuen Produkte auf dem Markt erscheinen, die energieeffizienter sind. Es braucht neue billigere Energie, es bracht genügend Wasser und Nahrung, aber ich denke die Forscher, Wissenschafter und Techniker werden diese Probleme lösen - nur sollten die Politiker aufhören mit unsinnigen Subventionen die Märkte zu verzerren.

Also der grosse Aufschwung ist so gesehen noch nicht in Sicht, es müsste eine Korrektur geben, bei der die Verzerrungen im Markt platzen werden, es müsste zu einer Bereinigung kommen. Dies wäre ein schmerzhafter Prozess. Anschliessend wären die Voraussetzungen für eine Jahrhunderthausse gross.

Alternativ könnte das jetzige System jedoch auch weiter bestehen. Die Politiker versuchen alles um sich durchzuwursteln. Das dauert aber 10 Jahre bis alle Schulden und Verzerrungen abgebaut sind. Darum ist eher mit einem Seitwärtstrend zu rechnen, mit schwachem Wachstum, ausser in einigen Spezialgebieten. Das spräche für  Stockpicking. Korrekturen von 15%-20% wären normal, ausser es gäbe einen Schock, wie Ölmangel, Krieg.

So gesehen sollte man immer genügend Cash haben, um bei Gelegenheit Opportunitäten wahrnehmen zu können.

 

 

03.11.2013 01:07
Bild des Benutzers Buddha
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So, ich aktalisiere mal meine Prognose.

Ich werde dabei weniger genau und sage nur grob, was ich erwarte:

Der Dow Jones-index und damit vermutlich auch die Schweiz (eine hohe Korrelation ist ja nachgewiesen), verhielt sich ja wie folgt über die vergangen 100 Jahre:

(Zahlen ab 1950 sind auf 100 gerundet, ab 1985 Angaben in Tausend und auf Tausend gerundet)

1930: 250

1935: 100

1940: 150

1945: 175

1950: 200

1955: 400

1960: 600

1965: 900

1970: 800

1975: 600

1980: 900

1985: 2

1990: 3

1995: 4

2000: 11

2005: 11

2010: 10

2013: 14

Setzt man dies in Symbole um, wobei für je 5 Jahre ein Symbol herrscht, ergibt sich dieses Bild:

(0 = Veränderung unter 10%)

-++++++--+++++00+

Die Aufwärtsphasen dauern viel länger, die Abwärtsphasen sind viel rascher vorbei, dafür heftiger.

1935-1965 ging es fast ununterbrochen aufwärts.

65-75 abwärts, 75-2000 gings wieder aufwärts, danach stagnierte es 10 Jahre lang (mit mehreren Einbrüchen und Erholungen), und seit 2010 gehts wieder aufwärts.

Die Aufwärtsphasen (auf 5 Jahre gerundet) dauerten:

30 Jahre, 25 Jahre.

Die Abwärtsphasen:

10 Jahre, 10 Jahre.

Angesichts dieser Entwicklung gehe ich davon aus, dass 2014 nochmals ein stagnierendes Jahr sein wird und wir im SMI keine neuen Rekorde sehen werden, oder nur knapp über dem alten Rekord.

Ich erwarte nochmals einen kräftigen Rücksetzer 2014 oder 2015.

Irgendwann danach, ab 2016 oder 2020,  wird ein oder zwei gute Jahrzehnte anfangen, in denen sich der SMI mehr als verdoppelt.

Aber 2014 ist 50 zu 50, ob der SMI ende Jahr bei rund 10'000 oder bei 5'000 steht...

Egal in welche Richtung es geht: 2015 wird das genaue Gegenteil von 2014 machen.

Und 2014 wird entweder über 25% zulegen oder über 25% verlieren. Nichts dazwischen.