Aktien Schweiz Diverse

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25.07.2014 08:25
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24.10.2016 08:19
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Conzzeta vergrössert sein Portfolio

Der Mischkonzern Conzzeta übernimmt die in Sulgen ansässige FMG Fördertechnik und FMG Verfahrenstechnik. Der Umsatz beläuft sich aus 6 Millionen Franken.

Eine entsprechende Vereinbarung zur Übernahme sämtlicher Aktien sei unterzeichnet worden, teilt Conzzeta am Montag mit. Zu finanziellen Details werden keine Angaben gemacht.

Der Abschluss der Transaktion ist bis Ende 2016 vorgesehen. Sie ergänze das Produktangebot der im Geschäftsbereich Blechbearbeitung tätigen Bystronic um integrierte Hochregallager und Handlingsysteme, so Conzzeta.

Seit 1989 unterstützt FMG den Angaben nach als Spezialist für Lager, Handling und Sortiersysteme Kunden mit innovativen Gesamtlösungen in der Verfahrens- und Fertigungstechnik. Rund 20 Mitarbeiter erwirtschafteten 2015 einen Nettoumsatz von 6 Mio CHF.

(AWP)

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05.10.2016 08:23
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Dätwyler investiert über 100 Mio CHF in neues Werk in den USA
04.10.2016 18:35

Altdorf (awp) - Der Industriezulieferer Dätwyler stärkt mit dem Bau eines neuen Produktionswerks in den USA seine Stellung auf dem weltgrössten Pharmamarkt. Für mehr als 100 Mio CHF baut Dätwyler in Delaware ein neues Werk für die Fertigung von hochwertigen Elastomerkomponenten für Verabreichungssysteme von injizierbaren Arzneimitteln.

Der neue, hoch automatisierte Standort in den USA werde die höchsten Qualitätsanforderungen erfüllen, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Dätwyler starte den Bau des Werks voraussichtlich noch vor Ende 2016, der Produktionsstart sei dann im ersten Halbjahr 2018 vorgesehen. Am neuen Standort in Delaware sollen in Zukunft rund 120 Mitarbeitende beschäftigt werden.

ra/mk

(AWP)

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29.09.2016 13:05
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Tui Schweiz schliesst drei Reisebüros
29.09.2016 12:49

Zürich (awp/sda) - Tui Schweiz schliesst drei Reisebüros in Bern, Genf und Lausanne. Für die dort Beschäftigten wurden Lösungen gefunden, wie der Reiseanbieter am Donnerstag mitteilte. Tui Schweiz setze indessen weiter auf Reisebüros und wolle das Filialnetz ausbauen.

Zu diesem Zweck hält der Konzern Ausschau nach Reisebüros, die sich ihm anschliessen wollen. Der dafür zuständige Manager wird in der Mitteilung mit den Worten zitiert, Interessenten sollten sich bei ihm melden. Die drei geschlossenen Filialen würden ersetzt.

Die drei Filialschliessungen erfolgen aufgrund "interner Kriterien". Betroffen ist in Bern das Reisebüro an der Marktgasse, in Lausanne die Filiale Grand-Chêne und in Genf die Filiale Chantepoulet. Die Filiale in Bern schliesst Ende September, die beiden in der Westschweiz Ende Dezember.

2017 wird Tui Schweiz über 66 Filialen verfügen, elf davon in der Westschweiz. Tui schreibt, das Modell Reisebüro bleibe auch in Zukunft ein wichtiger Geschäftspfeiler. Dazu werden etliche Filialen umgebaut, besonders im Hinblick auf die Digitalisierung der Branche.

(AWP)

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28.09.2016 08:28
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Private Equity Holding führt beschlossene Aktienvernichtung durch
27.09.2016 19:10

Zürich (awp) - Die Private Equity Holding (PEH) hat die Vernichtung von 250'000 eigenen Aktien im Handelsregister eingetragen. Als Datum der Börsenumstellung an der SIX Swiss Exchange gilt der 29. September 2016, teilte PEH am Dienstagabend mit. Das kotierte Aktienkapital der Gesellschaft belaufe sich danach auf 2,75 Mio Namenaktien mit einem Nennwert von 6 CHF pro Aktie.

Die Vernichtung der Aktien war im Juli von der Generalsversammlung beschlossen worden.

tp/yr

(AWP)

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22.09.2016 08:21
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Relief hält den Verlust stabil

Das von Therametrics in Relief Therapeutics umbenannte Biotechnologieunternehmen weist im ersten Halbjahr erneut einen Verlust von rund 1,2 Millionen Franken aus.

Relief Therapeutics hat im ersten Halbjahr 2016 aus dem weitergeführten Geschäft auf operativer Stufe einen EBITDA-Verlust in Höhe von 0,87 Mio CHF nach einem Minus von 0,40 Mio im Vorjahr (angepasst) hinnehmen müssen. Dabei stand ein kleiner Umsatz von 0,34 Mio (VJ 0,19 Mio) Ausgaben von 1,20 Mio (0,58 Mio) gegenüber, wie aus dem am Donnerstag veröffentlichten Halbjahresbericht hervorgeht. Unter dem Strich weist Relief einen kaum veränderten Verlust im weitergeführten Geschäft in Höhe von 1,16 Mio aus.

Insgesamt, also inklusive das nicht weitergeführte Geschäft, lag der Umsatz bei 4,0 Mio CHF nach 7,9 Mio im Jahr davor und der EBITDA steht mit 1,7 Mio im Minus nach -2,3 Mio. Auf Stufe Reinergebnis weist Relief einen Verlust von insgesamt 4,62 Mio (VJ 3,48 Mio) aus. Inklusive Wertveränderungen in der Bilanz betrug das sogenannte Comprehensive Loss 1,84 Mio (-3,16 Mio), wie es im Bericht weiter heisst.

Das erste Halbjahr 2016 sei das letzte Kapitel des Unternehmens im CRO-Auftragsforschungsgeschäft, wird Verwaltungsratspräsident Raghuram Selvaraju in der Mitteilung zitiert. Diesen Bereich hat das Unternehmen im Juni verkauft und entsprechend wurde er in der Halbjahresrechnung als "nicht weitergeführte Aktivitäten" aufgeführt.

Relief positioniere sich als reines Pharmaunternehmen und fokussiere sich auf die Entwicklung eigener Produktkandidaten, so der Präsident weiter. Nun sei man soweit aufgestellt, um den Anlegern einen Return on Investment zu liefern, verspricht er.

(AWP)

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19.09.2016 08:38
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BVZ wächst im Halbjahr und steigert den Gewinn - "Gutes Jahresergebnis" erwartet
19.09.2016 08:29

Brig (awp) - Das Bahn- und Touristikunternehmen BVZ Holding hat im ersten Halbjahr 2016 trotz anhaltender Verunsicherung in der Tourismusbranche nach den jüngsten Terroranschlägen sowohl den Ertrag als auch den Gewinn gesteigert. Die BVZ setzt weiterhin auf Wachstum im asiatischen Raum und rechnet im Gesamtjahr mit einem Ergebnis auf Vorjahresniveau.

In den Monaten Januar bis Juni stieg der Gewinn der BVZ laut Mitteilung vom Montag um knapp 18% auf 3,0 Mio CHF und der Betriebsgewinn (Stufe EBITDA) um 6,5% auf 15,4 Mio. Der Gesamtertrag legte um 2,6% auf 68,8 Mio CH zu.

Der Personal- und Betriebsaufwand erhöhte sich derweil um 1,6% auf 53,4 Mio. Der Anstieg wird mit gestiegenen Personalkosten im Zuge der Einführung des Halbstundentakts auf der Strecke Fiesch-Zermatt begründet. Gleichzeitig seien höhere Verkaufsprovisionen an Dritte bezahlt worden. Die Abschreibungen nahmen derweil infolge der Inbetriebnahmen der neuen Gelenksteuerwagen und der Vertriebsplattform um 5,5% auf 10,1 Mio CHF zu.

WACHSTUM IN ALLEN BEREICHEN

Die BVZ hat die Vorjahres-Ergebnisse in allen Geschäftsfeldern übertroffen. Im grössten Geschäftsfeld Mobilität nahm der Ertrag um 3,2% auf 27,8 Mio CHF zu, was vor allem den gesteigerten Einnahmen beim Autotransport (+11%) zu verdanken war. Dort hatte die mehrwöchige Sperrung der Schöllenenstrasse infolge eines Felssturzes das Vorjahresergebnis belastet. Leichte Zunahmen erreichten der Regionalverkehr (+2,2%) und der Gütertransport (+0,5%).

Mit dem Glacier Express erwirtschaftete der Konzern derweil einen Ertrag von 4,6 Mio (+4,7%) und mit der Gornergrat Bahn einen von 11,2 Mio (+1,0%). Die Touristikangebote hätten im schwierigen Umfeld auch von Marketingaktivitäten profitiert, heisst es dazu. Während die Frequenzen im Wintersportgeschäft zurückgegangen seien, habe der Ausflugsverkehr in den Wintermonaten zugenommen.

Das Geschäftsfeld Immobilien trug 2,4 Mio CHF (+1,8%) zum Ertrag bei. Diesen Bereich will die Gruppe weiterentwickeln.

HERAUSFORDERUNGEN BLEIBEN

Auch in Zukunft werde das Reiseverhalten in den Fernmärkten von grosser Verunsicherung geprägt sein, heisst es im Ausblick. Zudem habe der Schweizer Franken nach dem Brexit-Votum etwa zum britischen Pfund aber auch gegenüber dem Euro oder dem US-Dollar an Stärke gewonnen, womit sich das Marktumfeld nach wie vor herausfordernd gestalte.

Den Fokus richtet das Walliser Bahnunternehmen nach wie vor auf den asiatischen Markt. Im Mai haben die Matterhorn Gotthard Bahn und die taiwanesische Staatsbahn (TRA) eine Absichtserklärung zu einer strategischen Partnerschaft unterzeichnet. Darin gehe es um die gegenseitige Vermarktung des Glacier Express und der Gornergrat Bahn sowie der Ausflugsbahn "Alishan Forest Railway" von TRA. Ähnliche Partnerschaften unterhält BVZ auch in Südkorea oder in Japan.

Die BVZ erwartet für 2016 laut Mitteilung ein "gutes Jahresergebnis", das voraussichtlich im Rahmen des Vorjahres liegen werde. Für das Geschäftsjahr 2015 hatte die Gruppe einen Betriebsertrag in der Höhe von 139,4 Mio CHF sowie einen Gewinn von 7,8 Mio ausgewiesen.

mk/uh

(AWP)

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15.09.2016 13:09
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Mobiliar steigert den Gewinn im Halbjahr deutlich - Zunahme im Finanzergebnis
15.09.2016 11:30

(Meldung mit weiteren Angaben ergänzt)

Bern (awp) - Die Versicherungsgesellschaft Mobiliar hat im ersten Halbjahr 2016 das Prämienvolumen gesteigert und einen deutlich höheren Gewinn eingefahren. Trotz Schwankungen an den Finanzmärkten fiel das Anlageergebnis markant höher aus als im Vorjahr. Gewachsen ist die Gruppe beinahe in allen strategisch wichtigen Bereichen - sowohl in der Leben- als auch in der Sachversicherung.

Der konsolidierte Gewinn stieg in der Berichtsperiode um 22% auf 228,9 Mio CHF. Dabei trug das Anlageergebnis mit 173,0 Mio rund 34% mehr zum Gewinn bei als im Vorjahr. Der Anstieg sei in erster Linie auf höhere Erträge aus Zuschreibungen auf den Goldbeständen und im Vorjahresvergleich tiefere Kursverluste zurückzuführen, erklärt die genossenschaftlich organisierte Versicherungsgruppe in der Mitteilung vom Donnerstag. Die Anlagerendite belief sich auf 1,1% nach 0,8% in der Vorjahresperiode.

PROFITABLES NICHTLEBENGESCHÄFT

In der Nichtlebensparte kletterte das Ergebnis nach Steuern um gut einen Viertel auf 216,7 Mio CHF hoch. Während das versicherungstechnische Ergebnis leicht auf 135,5 Mio zurückgegangen ist, hat sich das Finanzergebnis der Sparte (112,3 Mio) beinahe verdoppelt. Ein etwas höherer Kostenssatz (25,0% ggü. 24,9%) führte dazu, dass die Combined Ratio sich um 0,4 Prozentpunkte auf 89,7% moderat verschlechtert hat.

Das Lebengeschäft steuerte einen gegenüber dem Vorjahr tieferen Gewinn von 12,3 Mio CHF (VJ 15,6 Mio) zum Gruppenergebnis bei. Hier sank das Finanzergebnis um 15% auf 60,6 Mio, jedoch nahm der operative bzw. versicherungstechnische Verlust auf 47,1 Mio von 53,8 Mio ab. Man habe weniger Geld für Zinsverstärkungen in der beruflichen Vorsorge vornehmen müssen, so die Mobiliar.

Nebst dem Geschäft mit wiederkehrenden Prämien in der privaten Vorsorge, legt die Gruppe den strategischen Fokus im Lebengeschäft auf Risikoversicherungen. Dort hätten die Leistungen für Todesfälle im Segment Privatpersonen deutlich zugenommen und auch die Aufwendungen für Invalidität seien angestiegen.

BREIT ABGESTÜTZTES WACHSTUM

Das Prämienvolumen der Mobiliar-Gruppe lag mit 2,49 Mrd CHF um 3,1% über dem Vorjahr. In der Sachversicherung wurde ein Plus von 3,4% auf 1,94 Mrd erzielt, womit das vom Versicherungsverband SVV berechnete Marktwachstum von 1,1% übertroffen wurde. Damit sei "eindrücklich bestätigt worden, dass die Mobiliar ihre starke Position im Nichtlebengeschäft weiter ausbauen konnte", heisst es.

Zum Wachstum in der Nichtlebensparte hätten alle strategischen Geschäftsfelder einen Beitrag geleistet: Mit den Haushalt- und Rechtsschutzversicherungen sei man auf Vorjahresniveau gewachsen, bei den Mobilitätsversicherungen verlangsamte sich das Wachstum wegen geringerer Neuwagen-Immatrikulationen nur leicht und im Geschäft mit Unternehmenskunden hätten hauptsächlich die Personenversicherungen und die Betriebsversicherungen für KMU das Prämienwachstum gestützt.

Im Lebengeschäft stiegen die Prämien auch dank einer markanten Zunahme in der privaten Vorsorge um 1,8% auf 542,0 Mio. Damit sei das Marktwachstum auch hier übertroffen worden, so die Mobiliar.

Im Spargeschäft mit periodischen Prämien gelang ein Volumenanstieg um knapp 12%, der Markt legte dagegen gemäss SVV hier nur um 1,4% zu. Das im Frühling 2015 eingeführte Angebot für Sparversicherungen habe sich einer guten Nachfrage erfreut, wogegen das Volumen mit Einmalprämien aufgrund der tiefen Zinsen zurückgegangen sei. Die Prämieneinnahmen der Risikoversicherungen legten leicht zu.

dm/rw/mk

(AWP)

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14.09.2016 15:14
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Manor schliesst Filiale im Tessin - 37 Stellen weg
14.09.2016 14:03

Lugano (awp/sda) - Die Warenhauskette Manor schliesst Ende Januar 2017 ihre Filiale in Viganello in der Gemeinde Lugano. Davon sind 37 Stellen betroffen. 20 Betroffene fanden Platz in einer anderen Filiale und vier gehen in den vorzeitigen Ruhestand.

Der Entscheid sei wegen des seit fünf Jahren rückläufigen Umsatzes an dem Standort getroffen worden, bestätigte Manor Sprecherin Elle Steinbrecher am Mittwoch eine Meldung der Tageszeitung "Corriere del Ticino". Zudem laufe der Mietvertrag Ende März 2017 aus.

Der von der Genfer Holding Maus Frères gehaltene Detailhändler erklärte zudem, die Investitionen im Tessin würden weiter geführt. Das Warenhaus in Vezia werde in diesem Jahr vollständig renoviert. Im Geschäft in Lugano sei das bereits 2015 geschehen.

Manor beschäftigt 20 Angestellte aus Viganello in anderen Filialen in der Nähe weiter. Vier gehen in Frühpension. Für die anderen seien diverse Massnahmen getroffen worden, hiess es weiter.

Darunter fallen eine verlängerte Kündigungsfrist und eine Entschädigung für Langzeitbeschäftigte. Zudem hilft Manor bei der Stellensuche.

(AWP)

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14.09.2016 08:24
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Dätwyler-CEO erwartet weitere Aufträge von Nespresso
13.09.2016 18:04

Altdorf (awp) - Die Industriegruppe Dätwyler geht davon aus, dass sie den lukrativen Nespresso-Auftrag von Nestlé für weitere fünf Jahre zugesprochen erhält. Zudem dürfte dieser ausgedehnt werden. "Für die USA ist eine neue Nespresso-Linie lanciert worden. Es wäre für ein anderes Unternehmen nicht möglich, Milliarden von Dichtungen und Aluminiumhüllen pro Jahr in der geforderten Qualität zu liefern", sagt Konzernchef Paul Hälg im Interview mit "Finanz und Wirtschaft" (Onlineausgabe vom 13. September).

Die definitive Zusage aus Vevey steht noch aus. "In den Eckpunkten sind wir uns aber einig, wie es weiter gehen soll", ergänzt Hälg. Der Auftrag von Nestlé ist für Dätwyler bedeutend. Mit dem Nahrungsmittelhersteller erzielt die Industriegruppe rund 100 Mio CHF Umsatz pro Jahr. Damit ist Nestlé der grösste Einzelkunde von Dätwyler.

Der gescheiterte Versuch, die britische Premier Farnell zu übernehmen, sei eine Enttäuschung gewesen, sagt Hälg. "Grosse Akquisitionen im Elektronik-Onlinehandel sind eine Seltenheit". Man habe in diesem Sinn eine einmalige Gelegenheit verpasst.

Mit dem höheren Angebot durch Konkurrent Avnet hatte der Dätwyler-CEO nicht gerechnet. Man habe das Unternehmen zwar im Auge behalten. "Nach einem CEO-Wechsel am 11. Juni rechneten wir allerdings nicht mehr mit einer Avance von dieser Seite." Spielraum für ein höheres Gebot habe er keinen mehr gesehen. "In einem Bieterkampf hätte Avnet eher nachgelegt", sagt Hälg.

Trotzdem trauert er der verpassten Chance nicht mehr nach. "Wir haben stets auch andere Akquisitionsmöglichkeiten ausgelotet", betont er. "Der Markt für elektronische Distribution ist immer noch sehr fragmentiert." Wenn vielleicht nicht mehr in diesem Jahr, so könne man aber Anfang 2017 mit einer Akquisition aufwarten.

Einen Verkauf der Sparte Technical Components, in welche Premier Farnell hätte integriert werden sollen, sei zum jetzigen Zeitpunkt kein Thema, stellt er klar.

cp/an

(AWP)

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14.09.2016 08:14
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Investis mit soliden Halbjahreszahlen

Die Immobiliengesellschaft Investis hat im ersten Halbjahr 2016 sowohl Umsatz als auch Gewinn gesteigert.

Der konsolidierte Umsatz betrug 79,3 Mio CHF, ein Plus von 2,5% zum Vorjahr. Aufgrund strategischer Verkäufe reduzierte sich allerdings der Mietertrag im Vorjahresvergleich um 1,7% auf 20,2 Mio CHF, wie Investis am Mittwoch mitteilte.

Der um 5,7% höhere Betriebsaufwand von insgesamt 66,3 Mio CHF resultierte aus erhöhten Investitionen. Auf Stufe EBIT erwirtschaftete der Börsenneuling 29,7 Mio CHF und übertraf damit das Ergebnis von 28,3 Mio aus dem ersten Semester 2015. Unter dem Strich resultierte ein Reingewinn von 19,7 Mio CHF nach 18,8 Mio in der Vorjahresperiode. Aufgrund der anhaltend tiefen Zinsen verbuchte das Unternehmen Bewertungsgewinne in Höhe 16,7 Mio CHF.

Investis ist seit Ende Juni an der SIX kotiert. Der Geschäftsaufwand im ersten Halbjahr war den Angaben nach geprägt durch den weiteren Ausbau des Bereichs Immobilien-Dienstleistungen, welche sich aber erst im zweiten Halbjahr ertragsseitig auswirken werden. Zudem sei das Corporate Center im Rahmen des Börsengangs betrieblich angepasst worden.

"Investis hat sich im ersten Halbjahr wie erwartet sehr solide entwickelt. Das Resultat widerspiegelt das austarierte und nachhaltige Geschäftsmodell der Gruppe", lässt sich CEO Stéphane Bonvin in der Mitteilung zitieren. Und: "Investis profitiert weiterhin von der grossen Nachfrage nach Wohnimmobilien im mittleren Preissegment in der Region Genfersee."

Auch mit Blick in die Zukunft geht die Gesellschaft von einer weiterhin soliden Geschäftsentwicklung aus. Ohne besondere Vorkommnisse erwartet die Immobiliengesellschaft einen EBITDA (vor Neubewertung und Verkäufen) im Rahmen des Vorjahres. Die angekündigte Dividendenausschüttung im Umfang von 30 Mio CHF für das Geschäftsjahr 2016 wird zudem bestätigt.

(AWP)

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13.09.2016 12:56
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Bühler erhält Auftrag von chinesischem Batteriehersteller über 5 Mio CHF
13.09.2016 11:05

Uzwil (awp) - Der Technologiekonzern Bühler hat vom chinesischen Batteriehersteller Lishen einen weiteren Auftrag erhalten. Der Grossauftrag für zwei Produktionslinien zur Herstellung von Batterieelektrodenpaste habe einen Wert von 5 Mio CHF, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Dies unterstreiche das grosse Marktpotenzial der Lösung für den Bereich E-Mobilität.

Die Qualität der Elektrodenpaste habe eine direkte und grosse Auswirkung auf die Kapazität der Batteriezelle, so die Meldung. Bereits im vergangenen April habe die Gruppe einen ersten Auftrag von Lishen für eine Anlage im industriellen Massstab erhalten. Ausserdem stehe man in Verbindung mit verschiedenen internationalen Batterieherstellern, um weitere Projekte zu anzustossen.

an/ra

(AWP)

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13.09.2016 08:13
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BFW Liegenschaften erzielt höhere Mieterträge

Das Immobilienunternehmen BFW Liegenschaften hat im ersten Halbjahr 2016 wie bereits Ende Juli angekündigt den Ertrag gegenüber dem Vorjahreszeitraum gesteigert.

Unter Ausklammerung der Neubewertung bleibt aber unter dem Strich ein Verlust. Konkret nahm der Mietertrag um 5,4% auf 9,9 Mio CHF zu, während sich die Betriebskosten um 5% auf insgesamt 3,1 Mio erhöhten. In der Folge stieg der EBIT im Berichtszeitraum auf 17,5 Mio CHF von 12,5 Mio und der Gewinn inklusive Neubewertungserfolg sank auf 5,9 CHF von 7,0 Mio im Vorjahr. Damit bestätigt BFW Liegenschaften am Dienstag die Kennzahlen, die das Unternehmen Ende Juli als ausgewählte, ungeprüfte Zahlen veröffentlicht hatte.

Der Gewinn inklusive Neubewertungserfolg und latenter Steuern und unter Ausklammerung der stichtagsbezogenen Fair Value Bewertung der Zinsswaps und Receiver Swaptions kam bei 12,6 Mio CHF zu liegen, nach 8,5 Mio im Vorjahreszeitraum. Die Neubewertungen ausgeklammert resultierte jedoch ein Verlust von 2,6 Mio, nach einem Überschuss von 2,1 Mio im Jahr zuvor.

Der Net Asset Value (ohne Bewertungsdifferenzen) lag bei 39,99 CHF pro Aktie. Gemäss BFW beläuft sich der entsprechende Gewinn pro Aktie auf 2,42 CHF, nach 1,64 CHF im Vorhalbjahr.

Keine Liegenschaften erworben oder verkauft

Das Liegenschaftenportfolio umfasste per Bilanzstichtag 45 Renditeliegenschaften und ein Umnutzungsprojekt. Der Portfoliowert erhöhte sich in den ersten sechs Monaten um 4% auf 416,4 Mio CHF, per Ende 2015 betrug er noch 401,9 Mio CHF. Die Wertveränderung sei vor allem auf die erfolgreiche Entwicklung und die Investitionen in die Umnutzungsprojekte im Umfang von 1,4 Mio CHF bzw. 3,5 Mio sowie auf positive Bewertungseffekte von 9,3 Mio CHF zurückzuführen.

Im ersten Halbjahr 2016 wurden keine Liegenschaften erworben oder verkauft. Für die zweite Jahreshälfte 2016 erwartet die Gesellschaft aus operativer Geschäftstätigkeit auf Stufe EBIT (ohne Neubewertungseffekte der Liegenschaften) ein ähnliches Ergebnis wie im ersten Halbjahr 2016.

Das Geschäftsmodell und die Anlagestrategie mit Fokus auf Wohnliegenschaften bewähre sich und das Management sei zuversichtlich, dass der Immobilienmarkt Schweiz speziell im Wohnbereich seine langfristige Attraktivität beibehalten wird. Zudem erlaube die Bilanzstruktur weitere Zukäufe von Renditeliegenschaften oder die Umsetzung neuer Projekte.

(AWP)

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12.09.2016 13:33
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Tag Heuer setzt nach überraschendem Erfolg verstärkt auf Smartwatch
12.09.2016 13:20

La Chaux-de-Fonds NE (awp/sda) - Die Uhrenmarke Tag Heuer will ihr erfolgreiches Geschäft mit Smartwatches im kommenden Jahr ausbauen. Der Chef der Uhrendivision des Luxusgüterkonzerns LVMH, Jean-Claude Biver, peilt 2017 eine Produktion von 100'000 Smartwatches an.

"Der Image-Effekt ist riesig. Die Marke wurde von einem Tag auf den anderen um 20 Jahre verjüngt", sagt Biver in einem Interview in der Westschweizer Wirtschaftszeitung "L'Agefi vom Montag.

Mit 56'000 Stück war die Produktion der Tag Heuer Connected, die zunächst auf 20'000 Stück veranschlagt worden war, fast dreimal so hoch wie erwartet. Indes ist der Anteil am Gesamtumsatz mit insgesamt 700'000 Uhren noch begrenzt.

POTENZIAL UNTERSCHÄTZT

Im Frühjahr 2017 will Tag Heuer ein neues Modell der Smartwatch auf den Markt bringen. Der Lagerbestand soll zu Beginn 30'000 bis 40'000 Stück umfassen, die Lieferung wird weltweit erfolgen.

Dabei will Biver nicht den gleichen Fehler begehen wie beim ersten Modell. "Wir hatten das Potenzial unterschätzt und gewisse Komponenten nicht in ausreichender Menge bestellt. Dies limitierte schliesslich die Produktion", sagt der gebürtige Luxemburger. Trotz des Erfolgs hat Biver keine Pläne, auch mit Zenith und Hublot, anderen Marken im Besitz von LVMH, Smartwatches herzustellen.

Tag Heuer sei "bestens aufgestellt", sagte Biver weiter. Der Uhrenhersteller aus dem neuenburgischen La Chaux-de-Fonds hat seit Jahresbeginn ein zweistelliges Umsatzwachstum verzeichnet. "Im August allein haben wir unsere Verkäufe um 20% gesteigert", zeigt sich Biver im Interview erfreut.

Bei Hublot erwartet Biver ebenfalls ein Umsatzwachstum, aber es dürfte in diesem Jahr im einstelligen Bereich verharren. Weiter rechnet der Manager damit, dass Zenit im nächsten Jahr in die Gewinnzone zurückkehrt.

POSITIVE SIGNALE

Biver zeigte sich auch "davon überzeugt, dass das Jahresende für die Schweizer Uhrenhersteller überraschend gut sein wird", nachdem die Branche seit mehr als einem Jahr mit Exportrückgängen zu kämpfen hatte.

Die Nachfrage in China sei auf dem Weg der Erholung. In Lateinamerika gebe es ein gutes Wachstum und der Markt in Russland sei stabil. Nur in Europa gebe es noch immer Schwierigkeiten, aber zugleich bereits erste Anzeichen für eine Verbesserung.

(AWP)

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08.09.2016 09:21
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Solidarisch mit GURU kürzer treten? Oder was ist sonst der Grund, dass seit 20 Stunden ausser "Zyndicate" sich niemand mehr im Cash-Forum geäussert hat? Vielleicht sind ja alle mit Arbeit zugedeckt - gut so -  oder ist die Flaute als Vorbote eines turbulenten Börsenherbstes zu sehen?

07.09.2016 08:34
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Mobimo mit Grundsteinlegung auf dem Stadtzürcher Labitzke-Areal
06.09.2016 19:00

Zürich (awp/sda) - Auf dem Labitzke-Areal in Zürich-Altstetten ist am Dienstagabend der Grundstein für die Grossüberbauung gelegt worden. Bei der stattlichen Baugrube fand sich zahlreiche Prominenz ein, darunter Hochbauvorstand André Odermatt.

Das Z-förmige Gelände umfasst 10'000 Quadratmeter. Es entstehen 277 Mietwohnungen, Gewerberäume, Büros und ein Kinderhort, wie die Bauherrin, die Immobilienfirma Mobimo, am Dienstag mitteilte. Sieben Plätze werden öffentlich zugänglich sein und können flexibel genutzt werden.

Gebaut wird nach den Plänen der Architekten Gigon/Guyer. Es entstehen acht Gebäude. Zwei davon sind Hochhäuser (47 Meter und 64 Meter hoch). Ab Mitte 2018 sollen die ersten Mieter einziehen.

Trotz seiner Grösse wirke das neue Labitzke nicht monoton, sondern aufgrund der unterschiedlichen Gebäudevolumen und der Fassadengestaltung sehr vielfältig, heisst es in der Mitteilung. Die Geschichte des Areals als Standort einer Farbenfabrik spiegle sich in einer gewissen Buntheit wider.

Das Areal hat jedoch auch noch eine andere Vergangenheit. Nach dreijähriger Besetzung war das Labitzke-Areal im August 2014 polizeilich geräumt worden. Die Polizeiaktion hatte grosses Aufsehen erregt. Während Stunden hatten die Besetzer eine Strassenblockade errichtet. Sie bauten auf der Strasse ein Wohnzimmer auf, einige ketteten sich an Container.

16 Personen wurden verhaftet. Die meisten wurden per Strafbefehl verurteilt. Wenige Tage später wurde das Gelände vollständig geräumt. Kurz vor Weihnachten 2014 kam es auf dem Gelände jedoch erneut zu einer Demonstration. Im Sommer 2015 begannen dann die Abbrucharbeiten und die Altlastensanierung. Anfang September 2016 erfolgte nun die Grundsteinlegung.

cp

(AWP)

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05.09.2016 13:13
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Hiag verbucht weniger Gewinn

Die Immobiliengesellschaft Hiag Immobilien hat im ersten Semester 2016 zwar mehr eingenommen mit ihren Liegenschaften, unter dem Strich aber weniger Gewinn erzielt als im Vorjahr.

Der Liegenschaftsertrag stieg um 3,8% auf 26,1 Millionen Franken. Auf operativer Ebene wies das Unternehmen einen EBITDA von 24,0 Millionen nach 30,4 Millionen Franken im Vorjahreshalbjahr aus. Unter dem Strich resultierte ein um rund 11% tieferer Unternehmensgewinn von 21,6 Millionen Franken bzw. ein Gewinn pro Aktie von 2,70 Franken nach 3,02 Franken im Vorjahressemester. Die Neubewertungseffekte lagen derweil mit 7,4 Millionen Franken deutlich unter dem Vorjahreswert von 15,2 Millionen, wie das Unternehmen am Montag mitteilte

Das Liegenschaftsportfolio war den Angaben zufolge per Ende Juni mit rund 1,23 Mrd Franken bewertet und damit gegenüber Ende 2015 (1,22 Mrd) praktisch unverändert. Die Leerstandsquote konnte in der Berichtsperiode um 0,1% Prozentpunkte auf 15,9% reduziert werden. Die Eigenkapitalquote betrug Ende Juni 54,6% nach 54,4% Ende 2015.

Mit Blick auf das Gesamtjahr erwartet Hiag ein weiterhin tiefes Zinsumfeld, was die Nachfrage nach Immobilienanlagen insbesondere von institutioneller Seite befördert. Dies habe vor allem bei Wohnimmobilien "deutliche Auswirkungen" auf die Transaktionspreise und damit auf die Bewertungen der Immobilien. Das Unternehmen richte den Fokus auf organisches Wachstum im Portfolio und eine "kontinuierliche Steigerung des Liegenschaftsertrags".

Zudem sei man weiterhin auf der Suche nach Opportunitäten, die sich im gegenwärtig attraktiven Verkaufsumfeld bei nicht strategischen Objekten ergeben würden. Auch werden im Rahmen der Strategieumsetzung laufend Projekte geprüft, die den langfristigen Ausbau des Portfolios ermöglichen, heisst es weiter.

(AWP)

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01.09.2016 08:29
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Preisdruck bremst IVF Hartmann

Die im Bereich der medizinischen Verbrauchsgüter tätige IVF Hartmann Gruppe hat im ersten Semester 2016 ihren Wachstumskurs aufgrund von Preisdrucks nicht fortsetzen können.

Der Umsatz fiel leicht um 0,2% auf 67,0 Mio CHF, wie das Unternehmen am Donnerstag in einer Mitteilung schreibt.

Der Preisdruck am Absatzmarkt sowie positive Einmaleffekte in der Vorjahresperiode hätten dazu geführt, dass die Umsatzerlöse tiefer ausfallen als im ersten Halbjahr 2015. Das um den Preiszerfall bereinigte mengenmässige Wachstum liege jedoch bei rund 2,6%, heisst es weiter.

Der EBIT schrumpfte um 1,3% auf 10,0 Mio CHF und die entsprechende Marge um 0,2 Prozentpunkte auf 15% - ebenfalls aufgrund der Sondereffekte in der Vorperiode. Unter dem Strich verblieb damit ein Konzerngewinn von 8,3 Mio, nach 8,5 Mio CHF im Vorhalbjahr.

Für das laufende Geschäftsjahr rechnet IVF Hartmann dennoch damit, dass sowohl Umsatz als auch Konzerngewinn leicht über dem Vorjahreswert zu liegen kommen.

Mit der gezielten Erweiterung des Sortiments und des Dienstleistungsportfolios sowie Investitionen zur Effizienzsteigerung will sich das Unternehmen in der zweiten Jahreshälfte steigern, heisst es dazu.

(AWP)

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31.08.2016 08:33
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Edmond de Rothschild verzeichnet tieferen Gewinn
30.08.2016 19:50

Zürich (awp) - Die Privatbank Edmond de Rothschild (Suisse) hat im ersten Halbjahr 2016 weniger verdient. Unter dem Strich steht ein 13% tieferer Reingewinn von 29,0 Mio CHF als im Vorjahreszeitraum. Das Unternehmen verweist in der Mitteilung vom Dienstagabend auf "widrige Marktbedingungen".

Auf operativer Stufe seien die Auswirkungen der rückläufigen Transaktionsvolumina, des Marktumfelds und der Negativzinsen teilweise aber durch die Steuerung der Betriebsaufwendungen und die Eingliederung des israelischen Geschäfts in den Konsolidierungskreis kompensiert worden, schreibt das Finanzinstitut.

Bei den einzelnen Ertragskategorien war vor allem das dominante Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft rückläufig. Die entsprechenden Erträge verringerten sich um 5,4% auf 221,4 Mio CHF. Auch das Handelsgeschäft (-4,0% auf 46,3 Mio) steuerte weniger bei, während das Zinsengeschäft (+55% auf 18,3 Mio) sich deutlich besser entwickelte.

Der Nettoneugeldzufluss der Gruppe wird in der Mitteilung für die Berichtsperiode auf 2,3 Mrd CHF beziffert. Bei den verwalteten Vermögen sei mit 116,8 Mrd CHF (+1,7% gg Ende 2015) ein Rekordwert erreicht worden, heisst es weiter.

Die konsolidierte Bilanzsumme erhöhte sich gegenüber dem Jahresende 2015 um 5,8% auf 17,6 Mrd CHF, heisst es weiter. Die Bank sei mit einer Solvency Ratio von 25% finanziell weiterhin äusserst solide aufgestellt, wird betont.

VERÄUSSERUNG AUF DEN BAHAMAS

Ausserdem gibt das Unternehmen die Veräusserung des Geschäfts auf den Bahamas mit mehr als 1 Mrd CHF an verwalteten Mitteln (per Ende Juni 2016) bekannt. Dieses sei an den lokalen Marktführer Ansbacher (Bahamas) Ltd. verkauft worden, heisst es weiter. Finanzielle Angaben werden keine gemacht.

Zudem sei im Juni mit Avaloq eine Vereinbarung zur Auslagerung eines Teils der IT abgeschlossen worden, um ihre Prozesse noch stärker zu optimieren, teilt die Gesellschaft weiter mit.

rw/

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31.08.2016 08:24
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Alpine Select schreibt im ersten Semester rote Zahlen

Die an der SIX kotierte Investmentgesellschaft Alpine Select hat im ersten Halbjahr 2016 rote Zahlen geschrieben.

Unter dem Strich steht ein Verlust von 7,7 Mio CHF, nachdem im Vorjahr noch ein Gewinn von 12,6 Mio resultiert hatte.

Der Nettoinventarwert (NAV) pro Aktie nahm in der Berichtsperiode um 3,8% auf 15,14 CHF ab, der Aktienkurs hingegen um 1,8% auf 16,20 CHF zu, wie einer Medienmitteilung vom Dienstagabend und dem Halbjahresbereicht zu entnehmen ist.

Der negative Beitrag zum Halbjahresresultat könne "mehrheitlich der 'Japan'-Seite des Portfolios zugeschrieben werden, heisst es weiter. Es sei dabei ein Verlust von 6 Mio CHF realisiert worden. Ausserdem sei ein Investment, dessen Performance nicht den Erwartungen entsprach mit einem Verlust von 2,8 Mio CHF geschlossen worden.

Die Beteiligung an HBM Healthcare sei derweil auf eine "normale Portfoliogrösse" reduziert und die Beteiligung an Altin auf 61,2% von 29,6% erhöht worden. Letzteres habe auch zu einem nicht realisierten Gewinn von 15 Mio CHF geführt.

In der zweiten Jahreshälft erwartet das Management "namhafte Kapitalrückflüsse" aus dem Portfolio. Insbesondere sollten im September durch die an der aoGV von Altin beschlossene Dividende und Nennwertreduktion gut 50 Mio CHF ausbezahlt werden, wird betont.

(AWP)

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29.08.2016 08:51
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LGT mit weniger Halbjahresgewinn - Ansprechendes Jahresergebnis erwartet
29.08.2016 08:45

Vaduz (awp) - Der Vermögensverwalter LGT Group hat im ersten Halbjahr 2016 den Ertrag und die verwalteten Kundenvermögen gesteigert. Unter dem Strich resultierte indes ein tieferer Gewinn als im Vorjahr. Für den Rest des Jahres zeigt sich das Institut verhalten optimistisch.

Das liechtensteinische Institut habe im ersten Semester 2016 "unter schwierigen Marktbedingungen mit verhaltener Kundenaktivität ihre erfreuliche Geschäftsentwicklung fortgesetzt", schreibt die LGT in einer Mitteilung vom Montag. So verbesserte sich der Bruttoerfolg gegenüber dem Vorjahr um 5% auf 576 Mio CHF.

ZINSERFOLG GESTEIGERT

Dazu trug der Erfolg aus dem Zinsgeschäft "dank effizientem Bilanzmanagement" 90,6 Mio (+91,4%) bei. Dagegen stagnierte der Kommissions- und Dienstleistungserfolg mit 382 Mio (+0,1%) auf Vorjahresniveau. Der Erfolg aus dem Handelsgeschäft und sonstige Ertrag reduzierte sich um 13% auf 104 Mio.

Der Geschäftsaufwand stieg in der Berichtsperiode um 9% auf 417 Mio, wobei sich der Personalaufwand wegen Neueinstellungen vor allem im asiatischen Markt sowie im Asset Management um 5% auf 315 Mio erhöhte. Der Sachaufwand nahm aufgrund weiterer Investitionen in das Geschäft gar um 23% auf CHF 102 Mio zu. Die Cost/Income-Ratio verschlechterte sich auf 72,4%, verglichen mit 71,2% per Ende 2015.

Die Wertberichtigungen, Abschreibungen und Rückstellungen gingen um 12% auf 24,6 Mio zurück.

NEUGELDZUFLUSS IN ALLEN REGIONEN

Unter dem Strich resultierte ein um 5% auf 124 Mio CHF gesunkener Konzerngewinn. Die Kernkapitalquote (Tier 1) belief sich auf 19,8% nach 20,1% per Ende 2015.

Zudem verzeichnete die LGT einen Nettozufluss an Neugeldern in Höhe von 4,4 Mrd, was einem annualisierten Wachstum von 7% entspricht. Alle Regionen und beide Geschäftsfelder der Gruppe haben gemäss Mitteilung mit positiven Zuflüssen zu dieser erfreulichen Entwicklung beigetragen.

Die verwalteten Vermögen erhöhten sich gegenüber Ende 2015 um 8% auf 143 Mrd. Darin enthalten seien 8,0 Mrd an verwalteten Vermögen der akquirierten Wealth-Management-Boutique LGT Vestra. Deren Erträge und Kosten würden ab dem zweiten Halbjahr 2016 in der Rechnung von LGT enthalten sein, heisst es weiter.

Die Bilanzsumme stagnierte gegenüber Ende 2015 auf 34,2 Mrd CHF.

Zum Ausblick heisst es, die LGT sei zuversichtlich, im zweiten Halbjahr 2016 trotz eines weiterhin unsicheren Umfelds weitere Fortschritte und ein "ansprechendes" Gesamtergebnis zu erzielen.

sig/ra

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26.08.2016 08:31
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Relief Therapeutics erhält letzte Zahlung aus Kapitalerhöhung
26.08.2016 07:55

Zürich (awp) - Das Biotechnologieunternehmen Relief Therapeutics (ex Therametrics) hat im Rahmen der an der Generalversammlung vom 18. Juli beschlossenen Kapitalerhöhung die letzte Barzahlung erhalten. GEM Global Yield Fund habe insgesamt rund 2 Mio CHF an Relief überwiesen, teilte das Unternehmen am Freitag mit.

Der Eingang dieser Zahlung ermögliche es, die Pläne in der klinischen Entwicklung fortzuführen und die Strategie umzusetzen, sagt Verwaltungsratspräsident Raghuram Selvaraju in der Mitteilung. Nach der Ende Juli bekanntgegebenen Übernahme der US-Firma FirstString will Relief nun der DRR2.0-Plattform zum Durchbruch verhelfen, wobei auch verschiedene Spin Off-Szenarien angedacht würden, wie es heisst.

mk/uh

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26.08.2016 08:22
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Zug Estates fährt mehr Gewinn ein

Das Immobilienunternehmen Zug Estates hat im ersten Semester 2016 einen tieferen Betriebsertrag erzielt, unter dem Strich aber mehr verdient. Der Ausblick auf das Gesamtjahr wird bestätigt und ergänzt.

Der Betriebsertrag ging um 2,2% auf 30,3 Mio CHF zurück, wofür die tieferen Einnahmen im Geschäftsbereich Hotel & Gastronomie verantwortlich sind (-14% auf 8,4 Mio CHF). Der Liegenschaftsertrag legte dagegen um 3,1% auf 19,7 Mio zu, wie das Unternehmen am Freitag mitteilte. Der Betriebsaufwand ging zugleich um 12% auf 10,8 Mio CHF zurück, wie Zug Estates mitteilt.

Aufgrund des markant tieferen Neubewertungserfolgs (14,4 vs. 32,8 Mio im Vorjahr) schrumpfte das Ergebnis auf Stufe EBIT um 34% auf 32,8 Mio CHF und der Reingewinn um 37% auf 24,7 Mio. Unter Ausklammerung des Neubewertungserfolgs resultiert unter dem Strich allerdings eine Zunahme um 5,6% auf 12,1 Mio CHF.

Der Bilanzwert des gesamten Portfolios stieg im Jahresverlauf um 4,1% und kam Ende Juni (ohne Betriebsliegenschaften) bei 1,12 Mrd CHF zu liegen. Der Leerstand in den Renditeliegenschaften, die zusammen einen Bilanzwert von 1,03 Mrd CHF (Ende 2015 1,01 Mrd) ausmachten, hat im Berichtszeitraum abgenommen. Am Bilanzstichtag lag die Quote bei 4,2% nach 5,4% Ende 2015.

Der Ausblick auf das Gesamtjahr wird bestätigt und ergänzt. Neu macht die Geschäftsleitung Angaben zum Konzernergebnis: Dieses wird unter Ausklammerung der Neubewertungen auf dem Niveau von 2015 erwartet. Weiterhin wird mit einem auf Vorjahresniveau liegenden Betriebsergebnis vor Abschreibungen und Neubewertung sowie einem Neubewertungserfolg unter Vorjahr gerechnet.

(AWP)

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25.08.2016 13:16
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Ruag steigert Halbjahresumsatz - Auftragseingang über Milliardenschwelle
25.08.2016 13:00

Bern (awp) - Der Rüstungs- und Technologiekonzern Ruag hat in den ersten sechs Monaten 2016 ein deutlich höheres Ergebnis erzielt. Sowohl das organische Wachstum, als auch positive Währungseffekte trugen zum höheren Nettoumsatz bei. Für das Gesamtjahr 2016 geht die Ruag im Vergleich zum Vorjahr von einer Zunahme "im mittleren einstelligen Prozentbereich" bezüglich Nettoumsatz und Betriebsergebnis aus, schreibt das Unternehmen am Donnerstag.

Der Nettoumsatz stieg in der Berichtsperiode gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 8,7% auf 896 Mio. Die Zunahme setze sich einerseits aus einem organischem Umsatzwachstum von 59 Mio CHF (+7,2%) und andererseits einem positiven Fremdwährungseffekt von 12 Mio zusammen.

Mit zivilen Anwendungen erzielte das Unternehmen mit 59% gegenüber 55% im Vorhalbjahr einen grösseren Umsatzanteil als mit militärischen Anwendungen, die nun noch 41% ausmachten. Die Differenzen seien vor allem auf verzögerte Auslieferungen in der Geschäftsfliegerei und in der Raumfahrt zurückzuführen, die sich gemäss Ruag im Vorjahr ins zweite Halbjahr 2015 verschoben hätten.

Der Umsatzanteil des weiterhin wichtigsten Einzelkunden VBS (Eidgenössisches Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport) liegt mit 31% zwei Prozentpunkte höher als im Vorjahr, heisst es weiter.

Der Betriebsgewinn auf Stufe EBIT stieg um 41% auf 66 Mio CHF. Damit stieg auch die operative Gewinnmarge auf um 1,7 Prozentpunkte auf 7,4%. Diese "signifikante" Zunahme sei auf den höheren Umsatz sowie einen auf positiven Fremdwährungseffekt von rund 1 Mio CHF zurückzuführen. Zudem hätten die im Vorjahr lancierten Kostenoptimierungsmassnahmen und Effizienzsteigerungen gegriffen.

Insgesamt erzielte das Unternehmen den Angaben nach 64% des Umsatzes im Ausland und 36% in der Schweiz. Im Vergleich zur Vorjahresperiode blieb dieses Verhältnis gleich. Die Anzahl Beschäftigte erhöhte sich derweil um 5,5% auf 8'504. Der Stellenzuwachs resultiere aus der höheren Betriebsleistung.

Hinsichtlich Auftragseingang wurde die Milliardengrenze mit einem Plus von 5,2% und 1'006 Mio CHF knapp überschritten. Noch deutlicher zugenommen habe indes der Auftragsbestand, der mit 1,57 Mrd CHF um 9,3% zugelegt hat.

Bezüglich des laufenden Geschäftsjahres habe die Ruag weiterhin mit der Exportsituation von Rüstungsgütern in den Nahen Osten zu kämpfen. Neben der "unsicheren Situation in der Weltwirtschaft" geht das Unternehmen daher für das Gesamtjahr bei konstanten Währungsverhältnissen und im Vergleich zum Vorjahr von einer Zunahme "im mittleren einstelligen Prozentbereich" bezüglich Nettoumsatz und Betriebsergebnis aus.

sta/ra

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24.08.2016 13:11
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Also übernimmt restliche 70% an Bachmann Mobile Kommunikation
24.08.2016 12:25

Emmen (awp) - Der IT-Logistiker Also übernimmt die restlichen 70% an der Innerschweizer Bachmann Mobile Kommunikation AG, nachdem 2014 bereits ein Anteil von 30% erworben worden war. Die Zusammenarbeit habe sich in den beiden letzten Jahren bewährt, wird der Schritt begründet. Finanzielle Angaben werden keine gemacht.

Bachmann erzielt laut den Angaben einen Jahresumsatz von rund 30 Mio CHF. Die Übernahme sei ein weiterer Schritt zur Stärkung des Servicegeschäfts, das mittelfristig von aktuell 3% auf 6% des Umsatzes gesteigert werden soll, heisst es weiter.

Bachmann ist laut den Angaben ein führender Anbieter von Repair- und Logistikdienstleistungen im Bereich Unterhaltungselektronik und Mobilfunkindustrie. Bei der Zusammenarbeit in den letzten beiden Jahren sei es konkret um Reparaturdienstleistungen, Kostenvoranschläge für den Endkunden oder die Retourenabwicklung für Grosskunden wie die Post, Swisscom, Sunrise und Salt gegangen.

rw/uh

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24.08.2016 08:22
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Hügli übernimmt Mehrheitsbeteiligung an Bresc - 12 Mio EUR Umsatz
23.08.2016 18:30

Steinach (awp) - Der Ostschweizer Nahrungsmittel-Hersteller Hügli übernimmt eine 80% Mehrheitsbeteiligung an der niederländischen Bresc B.V. mit Sitz in Sleeuwijk östlich von Rotterdam. Der Kauf erfolgt im Rahmen einer Nachfolgelösung und gilt rückwirkend zum 1. Januar, wie Hügli am Dienstagabend mitteilt.

Bresc ist ein seit 25 Jahren erfolgreich tätiges Unternehmen, welches sich auf die Entwicklung, die Herstellung und den Vertrieb von gekühlten Knoblauch- und Kräuterspezialitäten für die europäische Gastronomie spezialisiert hat, schreibt Hügli. Die Firma erwirtschaftet mit rund 60 Mitarbeitenden einen Umsatz von 12 Mio EUR, vorwiegend in den Niederlanden, Belgien und Deutschland, wie es weiter heisst. Die Beteiligung von 20% durch das bestehende Bresc-Management werde unverändert weitergeführt.

Die Produkte von Bresc würden das Food Service Segment verstärken und Synergien würden sich über die komplementäre geographische Vertriebsabdeckung ergeben.

yr/mk

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22.08.2016 08:40
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Schlatter verzeichnet Umsatzrückgang

Die Schlatter Gruppe hat im ersten Halbjahr 2016 einen Rückgang des Umsatzes verzeichnet. Der Bestellungseingang dagegen zog an.

Der Umsatz von Schlatter ging im ersten Halbjahr um 5,5% auf 39,8 Mio CHF zurück. Der Bestellungseingang dagegen zog gegenüber der Vorjahresperiode um über 70% auf 65,3 Mio an, entsprechend lag auch der Bestellungsbestand per Mitte Jahr mit 57,6 Mio um rund 80% über dem Stand von Ende 2015, wie der Anlagenbauer für die Bereiche Widerstandsschweissen und Drahtweben am Montag mitteilt.

Der operative Gewinn auf Stufe EBIT erreichte mit +0,4 Mio CHF wieder den schwarzen Bereich, nach einem Minus von 2,5 Mio im Vorjahr. Das Reinergebnis war mit +0,1 Mio ebenfalls knapp positiv, nach einem Minus von 2,8 Mio in der Vorjahresperiode.

Die schnell umgesetzten und umfassenden Massnahmen zur Abfederung der Überbewertung des Schweizer Frankens gegenüber dem Euro und weiteren Währungen hätten im ersten Halbjahr 2016 die erwartete Wirkung gezeigt, heisst es zur Berichtsperiode. Die Entwicklungsanstrengungen der vergangenen Jahre in allen Produktbereichen hätten sich zudem positiv auf den Markterfolg ausgewirkt, so seien mit den lancierten neuen Produkten Marktanteile gewonnen worden.

Gestiegener Bestellungseingang positiv

Das Marktumfeld bleibe zwar volatil, aber der markant gestiegene Bestellungseingang im ersten Semester sichere die Auslastung an beiden Standorten in Schlieren und in Münster über das Jahresende hinaus.

Für das Gesamtjahr 2016 rechnet Schlatter mit einem ausgeglichenen Ergebnis. Die erfolgreiche Innovationsinitiative der letzten beiden Jahre sowie das belebte Marktumfeld gäben der Gruppe Auftrieb, heisst es. Trotz der nach wie vor anspruchsvollen Währungssituation sei man deshalb für das zweite Halbjahr gut aufgestellt. Aufgrund des überproportionalen Auftragseingangs im ersten Semester werde sich der Bestellungseingang im zweiten Halbjahr wieder normalisieren.

Die Verkaufsoffensive im Vertrieb wie beispielsweise der Aufbau zusätzlicher Verkaufsressourcen in den Emerging Markets oder die Eröffnung eines Verkaufs- und Servicestützpunkts in China würden plangemäss umgesetzt, ebenso das Massnahmenpaket zur Steigerung des Servicegeschäfts.

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05.08.2016 08:32
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Interroll bricht im ersten Semester Rekorde

Der Umsatz stieg um 9,2 Prozent auf 187,1 Mio CHF ebenfalls auf einen Rekordwert, wobei positive Währungseffekte rund 3 Prozent zum Wachstum beigetragen haben, wie der Tessiner Logistiktechnik-Anbieter am Freitag mitteilt

Dank des Wachstums sowie mit der Unterstützung von Produktivitätssteigerungen nahm der Betriebsgewinn auf Stufe EBITDA im Halbjahr um 16 Prozent auf 30,9 Mio CHF und auf Stufe EBIT gar um einen Viertel auf 22,0 Mio zu. Die entsprechenden Margen verbesserte Interroll auf 16,5 Prozent von 15,5 Prozent im Vorjahr (EBITDA) und auf 11,7 Prozent von 10,2 Prozent (EBIT). Unter dem Strich resultierte ein Gewinnwachstum um 23 Prozent auf 12,8 Mio.

Die deutliche Ergebnisverbesserung kommt nicht überraschend, ist nun aber beim Gewinn deutlicher ausgefallen als angekündigt. Mitte Juli hatte Interroll für den Umsatz einen Anstieg von 9 Prozent und für den Gewinn ein Plus zwischen 10 und 15 Prozent in Aussicht gestellt. Die Ergebnisse liegen damit auf Umsatzebene mehr oder weniger im Rahmen der Analystenerwartungen, übertrafen diese aber bei EBIT und Reingewinn.

Der Auftragseingang nahm derweil auf 216,3 Mio CHF nach 206,3 Mio im Vorjahr zu. Damit sei der Wert organisch um 4,8 Prozent gewachsen, heisst es weiter. Getragen werde diese Entwicklung vom kontinuierlichen Produktgeschäft sowie von Projekten in den Bereichen E-Commerce und Flughäfen. Der operative Cashflow nahm dank des höheren Reingewinns auf 14,2 Mio von 11,6 Mio zu.

Mit der guten Performance im ersten Halbjahr und dem Rekordauftragseingang zum 30. Juni blicke man optimistisch ins zweite Halbjahr, heisst es im Ausblick. Auch langfristig biete sich dem Unternehmen wegen seiner starken globalen Markstellung, der innovativen Produkte und der wachsenden Kernmärkte wie Kurier-, Express- und Postdienste, Flughäfen, Lebensmittelverarbeitung und Distribution weiterhin viel Wachstumspotenzial.

(AWP)

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04.08.2016 08:19
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Mobimo mit Rekordergebnis im ersten Halbjahr - Aussichten bleiben positiv
04.08.2016 08:00

Luzern (awp) - Das Immobilienunternehmen Mobimo hat im ersten Halbjahr 2016 ein Rekordergebnis eingefahren. Vor allem der Erfolg aus Verkauf Promotion und Entwicklungsdienstleistungen, das weitere Wachstum der Mieteinnahmen und der Verkauf von zwei Anlageliegenschaften zu attraktiven Preisen haben laut Firmenangaben zu diesem besten Halbjahresabschluss seit der Gründung des Unternehmens geführt.

Der Betriebsgewinn (EBIT) erhöhte sich für die ersten sechs Monate um 75% auf 105,2 Mio CHF. Wie bereits Ende Juli angedeutet wurde der den Aktionären zurechenbare Reingewinn auf 89,8 Mio mehr als verdoppelt, wie Mobimo am Donnerstag mitteilte.

Exklusive Neubewertung belief sich der Reingewinn auf 74,2 Mio nach 28,4 Mio CHF im Vorjahr. Der Ertrag aus der Vermietung verbesserte sich um 7,9% auf 56,8 Mio, der Leerstand in den Mobimo-Liegenschaften lag bei 4,9% gegenüber 4,7% per Ende 2015.

Die Zusammensetzung des Mietertrags sei derweil kaum noch mit dem Vorjahr zu vergleichen, so Mobimo weiter. In den letzten 12 Monaten seien Anlageliegenschaften im Wert von rund 230 Mio CHF verkauft und das Portfolio der Dual Real Estate in Genf mit einem Verkehrswert von knapp 242 Mio gekauft worden. Zudem wurde der Neubau Letzihof in Zürich mit 72 Wohnungen an die Mieter übergeben. Entsprechend lag die Aufwandsquote mit 15% über den 11% des Vorjahres.

PROMOTIONSERFOLG STARK GEWACHSEN - WEITER TIEFSTZINSEN

Die markante Steigerung des Erfolgs aus Promotion und Entwicklungsdienstleistungen auf 17,0 von 1,3 Mio CHF sind insbesondere den ertragswirksamen Eigentumsübertragungen von Stockwerkeigentum aus dem Projekt "Am Meggerwald" in Luzern zu verdanken. Derweil wurde der Bereich Investitionen Dritte weiter ausgebaut.

Das immer noch herrschende Tiefstzinsumfeld sorge unterdessen für eine weiterhin hohe Nachfrage institutioneller Investoren, besonders nach Wohnliegenschaften. Zwar sei Mobimo in diesem Umfeld im ersten Halbjahr nicht als Käuferin aktiv gewesen, habe aber zwei Anlageliegenschaften zu einem Erlös von 153,2 Mio CHF veräussert. Der Erfolg aus dieser Transaktion belief sich auf 33,9 Mio.

Die Pipeline bleibe gut gefüllt. Derzeit befänden sich Objekte mit einem Volumen von 340 Mio CHF im Bau und Projekte für rund 400 Mio in Planung. Die Grossbaustellen liegen derzeit in Zürich, Kriens und Aarau. Auf dem Krienser Mattenhof sei mit der Swisscom als Ankermieterin bereits vor Baubeginn ein Vermietungsstand von 60% erreicht. Im Aarauer Aeschbach Quartier seien bereits 50% der Wohnungen verkauft - bezugsbereit sollen die Wohnungen 2017 sein.

AUSBLICK POSITIV

Die Aussichten bewertet das Unternehmen unverändert positiv. Das wirtschaftliche Umfeld präsentiere sich besser als aufgrund der Frankenstärke erwartet, so Mobimo. Der Immobilienmarkt bleibe attraktiv, nicht zuletzt dank des ausserordentlichen Tiefzinsniveaus. Mobimo sei in diesem Umfeld gut aufgestellt. Es werde mit einer stabilen Nachfrage nach Wohnraum, vor allem in den urbanen Zentren gerechnet.

dm/rw

(AWP)

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04.08.2016 08:12
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SFPI erwartet rund 57% höheren Halbjahresgewinn
04.08.2016 08:05

Zürich (awp) - Die Immobiliengesellschaft Swiss Finance & Property Investment (SFPI) blickt - nach vorläufigen, ungeprüften Zahlen - auf eine erfolgreiche erste Jahreshälfte zurück. Für das erste Semester rechnet SFPI mit einem im Jahresvergleich 57% höheren Reingewinn (exkl. Neubewertungseffekte/latenten Steuern).

So wird ein Resultat von 10,5 Mio CHF (VJ: 6,6 Mio) erwartet, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilt. Insbesondere die Erfolge aus Verkäufen im Projekt Parco d'Oro und der Verkauf einer Liegenschaft hätten zu diesem "sehr erfreulichen Ergebnis" beitragen.

Inklusive Neubewertungseffekte/latenten Steuern sei der Reingewinn leicht auf 13,0 Mio CHF (VJ: 14,9 Mio) gesunken. Dies resultiere aus tieferen Neubewertungseffekten im ersten Halbjahr von 5,1 Mio (VJ: 10,9 Mio.), heisst es weiter.

Weitere Details zum Geschäftsergebnis und den Bericht zum 1. Halbjahr 2016 wird SFPI am 5. September veröffentlichen.

pen/rw

(AWP)

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04.08.2016 08:12
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Pax Anlage erwartet Halbjahresgewinn von 0,6 Mio CHF
04.08.2016 08:05

Basel (awp) - Die im Immobilienbereich tätige Pax Anlage AG rechnet aufgrund vorläufiger Zahlen für das erste Semester des Geschäftsjahres 2016 mit einem Reingewinn von 0,6 Mio CHF, nach einem Gewinn von 12,7 Mio im Vorjahr. Der innere Wert der Aktie liegt mit 1'630 CHF praktisch unverändert im Vergleich zum Stand von Ende 2015, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilt. Da man sich in einer Transformationsphase befinde, seien die Ergebnisse nur bedingt mit dem Vorjahr vergleichbar.

Im ersten Semester hätten sich die Geschäftsaktivitäten erwartungsgemäss entwickelt, heisst es. Die Vermarktung sei intensiviert und die Organisation gestärkt worden. Weiter wurden die als nicht strategisch beurteilten Projekte in Seon und Niederlenz sowie die 51%-Beteiligung an der Sonnenhof Immobilien AG verkauft.

Den vollständigen Halbjahresbericht will das Unternehmen am 25. August 2016 vorlegen.

cf/rw

(AWP)

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