Aktien Schweiz Diverse

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WeissAlles
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Fragen an die Profis

Optionen – freundliche, teilweise feste Grundstimmung. Trader sind vorbörslich wieder aufgesprungen.

 

- Wie kann man vorbörslich aufspringen? Einfach vorher eingeben und es wird dann 9:15 abgerechnet?

- Oder wie geht das? Wo sehe ich den Kurs?

- Können wir privaten das auch?

Ich bin der mit dem gefährlichen Halbwissen! Also aufpassen!

Zyndicate
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PSP Swiss Property mit Gewinnrückgang
 

Die Immobilienfirma PSP Swiss Property hat in den ersten drei Monaten 2015 weniger Gewinn erwirtschaftet.

Im Vergleich zum Vorjahresquartal sank der Reingewinn um 12,9 Prozent auf 38,2 Millionen Franken. Der Gewinnrückgang sei unter anderem darauf zurückzuführen, dass PSP Swiss Property im ersten Quartal 2015 keine Eigentumswohnungen verkaufte, während im Vorjahresquartal 55 Wohnungen auf dem Gurtenareal in Wabern bei Bern an Käufer übertragen wurden. Der Erfolg aus dem Verkauf von Eigentumswohnungen fiel daher 2,9 Mio. Fr. tiefer aus, wie PSP Swiss Property am Dienstag mitteilte.

Auf den Gewinn drückte weiter ein wegen Sanierungen um 1,7 Mio. Fr. tieferer Liegenschaftsertrag. Zudem fielen die Beiträge aus der Mehrwertsteuer-Einlageentsteuerung weg, die im ersten Quartal 2014 noch 1,8 Mio. Fr. eingebracht hatten.

Neubewertungen und Verkäufe von Anlageliegenschaften gab es keine. Der Reingewinn betrug daher sowohl inklusive Bewertungseffekte als auch ohne 38,2 Mio. Franken. Das Immobilienportfolio umfasste per Ende März 161 Büro- und Geschäftshäuser, fünf Entwicklungsareale und fünf Einzelprojekte. Der Bilanzwert betrug 6,636 Mrd. Fr. nach 6,608 Mrd. Fr. Ende 2014.

Trotz des deutlichen Gewinnrückgangs blickt PSP Swiss Property zuversichtlich in die Zukunft. Für 2015 erwartet die Immobilienfirma einen operativen Gewinn (Ebitda ohne Bewertungseffekte) von rund 225 Mio. Franken, 5,5 Prozent weniger als im Vorjahr.

Der Rückgang sei in erster Linie auf einen geringeren Erfolg aus dem Verkauf von Stockwerkeinheiten sowie das Wegfallen der Beiträge aus der Mehrwertsteuer-Einlageentsteuerung zurückzuführen, heisst es in der Medienmitteilung. Die Mieteinnahmen dürften hingegen trotz grösserem Renovationsvolumen stabil bleiben.

(SDA)

 

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SPS arbeitet weniger profitabel 

Das Immobilienunternehmen Swiss Prime Site hat im ersten Quartal 2015 einen deutlichen Gewinnrückgang verzeichnet. Für Mai plant SPS eine Kapitalerhöhung durch Ausgabe von Aktien.

SPS hat im ersten Quartal 2015 bei einem leicht höheren Betriebsertrag einen deutlichen Gewinnrückgang verzeichnet. Der Gesamtertrag stieg um 1,3 Prozent auf 214,1 Mio CHF, wobei die Mieteinnahmen als grösster Posten um 4,4 Prozent auf 113,0 Mio CHF zulegten.

Mit Immobiliendienstleistungen der im 2012 übernommenen Wincasa wurden 27,1 Mio (+8,8 Prozent) umgesetzt, während der aus der 2013 getätigten Übernahme des Altersresidenzen-Betreibers Tertianum resultierende Ertrag mit 38,2 Mio (-8,2 Prozent) unter dem Vorjahr zu liegen kam. Rückläufig entwickelte sich auch der Geschäftsbereich Retail & Gastro mit einem um 9,8 Prozent tieferen Ertrag von 32,3 Mio.

Die verbreiterte Ertragsbasis liess das Ergebnis auf Stufe EBIT um 3,1 Prozent auf 86,7 Mio CHF ansteigen, während unter dem Strich mit 54,5 Mio CHF 6,2 Prozent weniger als im Vorjahresquartal herausschaute. Damit hat das Unternehmen die Analysten-Schätzungen beim Mietertrag getroffen und bei den Gewinnzahlen übertroffen. Diese hatten im Durchschnitt (AWP-Konsens) für den Mietertrag 113,0 Mio CHF, für den EBIT 83,1 Mio und den Reingewinn 52,1 Mio veranschlagt.

Wird der aus der Neubewertung des Immobilienparks resultierende Erfolg von 2,6 Mio CHF (-38 Prozent) mit eingerechnet, resultiert eine Zunahme beim EBIT von 1,0 Prozent auf 89,2 Mio, beim Reingewinn hingegen ein Rückgang um 4,4 Prozent auf 50,0 Mio.

Kapitalerhöhung geplant

Neben den Zahlen gibt SPS bekannt, dass auf Ende Mai 2015 die Durchführung einer Kapitalerhöhung durch die Ausgabe von maximal 5,97 Mio Aktien aus genehmigtem Kapital geplant sei. Den Aktionären werde für jede am 19. Mai 2015 (nach Börsenschluss) gehaltene Namenaktie ein Bezugsrecht zugeteilt. Die Ausübung von 32 Bezugsrechten berechtige den Inhaber zum Bezug von drei neuen Namenaktien gegen Zahlung des Bezugspreises von 71,00 CHF pro Titel. Der erwartete Bruttoerlös von rund 424 Mio CHF stärke die Eigenkapitalbasis und werde für die Finanzierung aktueller Entwicklungs- und Bauprojekte sowie von Gebäudemodernisierungen und -umnutzungen verwendet.

Die Guidance für das Geschäftsjahr 2015 wird bestätigt. So wird weiterhin eine leichte Zunahme der Mieterträge erwartet. Zudem geht man unverändert von einer Leerstandsquote von 6,5 Prozent bis 7,0 Prozent per Ende Jahr aus sowie einem Betriebsgewinn (EBIT) und Reingewinn vor Neubewertungseffekten über Vorjahresniveau.

(AWP)

 

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Aevis steigert Umsatz im erste Quartal durch Integration von VJC

10.06.2015 08:15

Freiburg (awp) - Die Aevis Holding hat im ersten Quartal 2015 den Umsatz durch die Integration der Luxushotelgruppe Victoria-Jungfrau Collection (VJC) gesteigert. Der Ertrag stieg um gut 12% auf 139,4 Mio CHF, wie die Dachgesellschaft am Mittwoch mitteilt.

Aevis hatte im Vorjahr mit gut 71% die Kontrollmehrheit an VJC übernommen, die ab dem zweiten Quartal 2014 konsolidiert wurde. Das Aevis-Management erwartet im laufenden Geschäftsjahr 2015 mit den gegenwärtigen Beteiligungen (über 12 Monate konsolidiert) einen Umsatz von rund 600 Mio CHF zu erwirtschaften. 2014 hatte Aevis einen Umsatz von 542,4 Mio erwirtschaftet.

Aevis hatte im Mai bekanntgegeben, VJC vollständig zu übernehmen. Der Schritt muss an den Generalversammlungen der Unternehmen am 29. Juni genehmigt werden.

yr/tp

(AWP)

 

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Interroll mit Gewinnwachstum im 1. Halbjahr
 

Die Interroll-Gruppe rechnet im ersten Halbjahr mit einem höheren Umsatz und einem deutlichen Gewinnanstieg.

In der Berichtswährung Schweizer Franken wird für das erste Halbjahr 2015 ein solides Umsatzwachstum von mindestens 2% und ein besonders starkes Reingewinnwachstum von mindestens 50% gegenüber dem Vorjahreszeitraum erwartet, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilt. In lokaler Währung wird ein Umsatzwachstum von mindestens 10% erwartet.

Dabei stehen den stark negativen Währungstranslationseffekten aus Europa leicht positive Währungsentwicklungen aus dem US-Dollar- und Schwellenländerraum entgegen. Als Grund für den Gewinnsprung verweist das Unternehmen auf den Wegfall von einmaligen Entwicklungskosten, die im Jahr 2014 angefallen sind.

Das in der Fördertechnik, Logistik und Automation tätigen Unternehmen hatte bisher keinen quantifizierten Ausblick für das erste Halbjahr oder das Gesamtjahr genannt. Das Management hatte von "weiterhin guten Entwicklungsmöglichkeiten in dynamischen Märkten" gesprochen. Interroll publiziert den vollständigen Halbjahresbericht am 7. August.

(AWP)

 

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Also eröffnet neue Landesgesellschaft in Polen und übernimmt PC Factory

21.07.2015 07:55

Emmen (awp) - Der IT-Logistiker Also will seine Präsenz in Europa weiter ausbauen und eröffnet hierfür eine neue Landesgesellschaft in Polen. Um die Organisation effektiver und effizienter zu gestalten sei ein Vertrag zur Übernahme der Aktivitäten der PC-Factory-Gruppe unterzeichnet worden, heisst es in einer Mitteilung vom Dienstag.

PC Factory hat den Sitz in Warschau und erzielte 2014 einen Umsatz von 400 Mio EUR. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart, und die zuständigen Kartellbehörden müssen der Transaktion noch zustimmen.

"Aufgrund der geographisch günstigen Lage bildet die polnische Landesgesellschaft eine ideale Plattform, um in dieser dynamischen und vielversprechenden Region vertreten zu sein. Wir sehen in den anvisierten Märkten ein enormes Wachstumspotenzial", wird Also-CEO Gustavo Möller-Hergt in der Mitteilung zitiert.

dm/rw

(AWP)

 

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Chemie+Papier erleidet in H1 Umsatzeinbusse von 18% - In Verlustzone abgerutscht

22.07.2015 07:45

Perlen (awp) - Die CPH Chemie + Papier Holding (CPH) hat im ersten Semester 2015 einen im Jahresvergleich 18% tieferen Umsatz von 199,3 Mio CHF erwirtschaftet. Die Umsatzabnahme sei vor allem auf den schwächeren Euro und tieferer Papierpreise zurückzuführen, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit.

Das Betriebsergebnis vor Abschreibungen (EBITDA) fiel auf -0,7 Mio CHF (VJ: 26,7 Mio), was einer Marge von -0,4% entspricht. Beim Betriebsergebnis (EBIT) wurde ein Verlust von 18,5 Mio CHF geschrieben, nachdem im Vorjahr noch ein Gewinn von 9,3 Mio resultiert hatte. Und unter dem Strich ergab sich ein Verlust von 28,7 Mio (VJ: +7,8 Mio).

Für das Gesamtjahr rechnet CPH nach wie vor mit einem tieferen Umsatz als im Vorjahr und einem negativem Betriebsergebnis. Mittelfristig werde die Gruppe "wieder in die Gewinnzone vorstossen", lässt sich CPH-CEO Peter Schildknecht in der Medienmitteilung zitieren. Zudem solle weiter die Strategie forciert werden, ausserhalb des Papierbereichs im Ausland zu expandieren, um "die lokalen Märkte mit hohen Wachstumsraten noch besser zu erschliessen und die heutige hohe Währungsabhängigkeit zu reduzieren", so der CEO weiter.

pen/uh

(AWP)

 

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SFS leidet unter starkem Franken - Bessere Profitabilität für H2 erwartet

24.07.2015 08:17

(durchwegs ergänzt)

Heerbrugg (awp) - Die SFS Group hat im ersten Halbjahr den Umsatz zwar gesteigert, litt dabei aber unter dem starken Franken. Auf der Gewinnseite wurden infolge der Frankenstärke Rückschläge verzeichnet. Für die zweite Jahreshälfte erwartet die Gruppe eine deutliche Erholung der Profitabilität. Mit Blick auf das Gesamtjahr geht sie von einem Umsatz in Vorjahreshöhe aus.

Für das erste Semester 2015 weist SFS einen um 3,9% höheren Umsatz von 670,4 Mio CHF aus, wie der Metallverarbeiter am Freitag meldet. Deutlich gebremst worden sei die Wachstumsdynamik indes durch die Frankenstärke. Der negative Währungseinfluss auf den in Franken ausgewiesenen Bruttoumsatz liege bei -35,8 Mio CHF oder -5,5 Umsatzprozenten, heisst es weiter.

In lokalen Währungen habe somit ein Wachstum von 9,4% resultiert, so SFS. Das organische Wachstum habe 6,1% betragen. Dazu hätten vor allem der Hochlauf von Neuprodukten und die Handelsaktivitäten im Segment Engineered Components beigetragen. Erstmals konsolidierte Umsätze aus Akquisitionen steuerten gemäss SFS weitere 3,3% zum Unternehmenswachstum bei.

Das operative Ergebnis auf Stufe EBITA sank um 21% auf 70,4 Mio CHF und die entsprechende Marge kam bei 10,6% nach 13,6% im Vorjahr zu liegen. Bei EBIT resultiert gar ein Rückgang um rund ein Drittel auf 42,1 Mio und beim Reingewinn von 31% auf 31,8 Mio.

FRANKENSTÄRKE SCHMÄLERT PROFITABILITÄT

Mit dem Semesterausweis hat SFS die Markt-Erwartungen beim Umsatz übertroffen, bei EBIT und Gewinn aber verfehlt. Gemessen am AWP-Konsens wurde ein Umsatz von 649,2 Mio CHF, ein EBITDA von 111,7 Mio, ein EBIT von 48,2 Mio und ein Gewinn von 36,1 Mio prognostiziert.

Die Franken-Aufwertung habe sich deutlich auf die Ergebnisentwicklung ausgewirkt, schreibt das Unternehmen in der Medienmitteilung. Trotz gutem Mengenwachstum, anhaltend guter Auslastung und der rasch ergriffenen Sparmassnahmen konnte daher ein markanter Rückgang der Ergebnisse in den schweizerischen SFS-Unternehmen nicht verhindert werden. Die SFS-Einheiten ausserhalb der Schweiz, die von der Währungsentwicklung nicht betroffen sind, hätten insgesamt gute Ergebnisverbesserungen erzielt, heisst es weiter. Unter der Annahme unveränderter Wechselkurse hätte die Gruppe die EBITA-Marge von 13,6% im Vorjahr auf 14,4% deutlich verbessern können.

SEGMENT ENGINEERED COMPONENTES SCHREIBT WACHSTUM FORT

Im Segment Engineered Components, dem grössten Unternehmensbereich, verzeichnete SFS einen Umsatzzuwachs von 13,5% auf 358 Mio CHF. Zur Wachstumsdynamik beigetragen hätten neben einer anhaltend guten Nachfrage in der Automobil- und Telekomindustrie die Realisierung von Neuprojekten. Zudem seien die nicht zum Kerngeschäft gehörenden Handelsaktivitäten gegenüber dem Vorjahr überraschend stark gewachsen, heisst es weiter. Als direkte Folge der Franken-Aufwertung habe sich die EBITA-Marge aber deutlich um 300 Basispunkte auf 15,4% reduziert.

Die beiden Segmente Fastening Systems (-5,8% auf 157,9 Mio) und Distribution & Logistics (-4,7% auf 154,5 Mio) erlitten Umsatzrückgänge. Während bei Fastening Systems unter Ausklammerung von Währungseffekten ein Umsatzplus von 2,5% resultierte, verzeichnete Distribution & Logistics auf vergleichbarer Basis eine Umsatzeinbusse von 5,5%.

SFS bewege sich in einem verstärkt volatilem Marktumfeld, heisst es weiter. Für das zweite Halbjahr erwartet der Metallverarbeiter aber eine deutliche Erholung der Betriebsgewinnmarge. Das in der Schweiz ergriffene Massnahmenpaket werde im weiteren Jahresverlauf verstärkt wirken. Zudem werden sich die Einmaleffekte, die das Ergebnis im ersten Semester mit rund 7 Mio CHF belastet haben, nicht wiederholen.

Für das gesamte Geschäftsjahr 2015 erwartet die SFS Group einen Jahresumsatz in der Grössenordnung des Vorjahres und einen Rückgang der EBITA-Marge um 100 bis 200 Basispunkte. Diese Schätzungen basierten auf der Annahme konstanter Wechselkurse und vergleichbarer konjunktureller Rahmenbedingungen, teilte das Unternehmen mit.

pen/cp

(AWP)

 

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Starrag senkt Prognose für Gesamtjahr
 

Der Werkzeugmaschinen-Hersteller Starrag hat im ersten Halbjahr 2015 einen Einbruch von Bestellungseingang und Gewinn verzeichnet. Der Umsatz fiel derweil nur moderat tiefer aus.

Währungsbereinigt ergab sich beim Umsatz gar eine leichte Zunahme. Dennoch senkt das Unternehmen die Prognosen für das Gesamtjahr. Der Bestellungseingang sackte in der Berichtsperiode um 23% auf 141,1 Mio CHF ab, wobei das Minus organisch bei 16% lag. Damit hat sich im zweiten Quartal (-21%) im Vergleich zum ersten (-26%) nur eine leichte Stabilisierung eingestellt.

Die Kunden seien aufgrund des härteren Konkurrenzumfelds veranlasst, noch sorgfältiger zu planen, was zu kurzfristigen Verschiebung von Bestellungen führen könne, teilte das Unternehmen am Freitag mit. Der Auftragseingang sei deshalb durch eine zunehmende Volatilität geprägt. Dazu komme im Bereich der komplexeren und Grossmaschinen ein spürbarer Preisdruck durch Wettbewerber, die sich einer ungenügenden Auslastung gegenübersähen.

Umsatz währungsbereinigt im Plus

Der Auftragsbestand lag mit gut 220 Mio CHF per Mitte Jahr im Vergleich zu Ende März nochmals um 6% tiefer, nachdem er im ersten Quartal schon um 18% gefallen war. Da das Maschinengeschäft stets mit substantiellen zusätzlichen Kundendienstleistungen verbunden sei, komme der aktuelle Arbeitsvorrat aber einer soliden Grundauslastung über rund drei Quartale gleich, heisst es.

Der Umsatz sank im Halbjahr um 4,3% auf 181,8 Mio CHF, währungsbereinigt ergab sich hier indes ein Plus von 3,5%. Der Betriebsgewinn EBIT reduzierte sich markant um fast 22% auf 7,0 Mio CHF und die EBIT-Marge um 80 Basispunkte auf 3,9%. Der Reingewinn fiel um gut 52% auf 3,1 Mio zurück. Grund für diesen markanten Rückgang war eine notwendige Neubewertung von nicht abgesicherten Euro-Positionen im Ausmass von 2,3 Mio bereits im ersten Quartal.

Zum Geschäftsgang im ersten Semester heisst es mit Blick auf die regionale Entwicklung, dass die Marktregionen Europa und Nordamerika einen insgesamt tieferen Auftragseingang verzeichnet hätten. In Asien sei dagegen der Vorjahreswert knapp gehalten worden.

Nach Abnehmerindustrien habe der Auftragseingang im Bereich Aerospace unter dem allerdings sehr guten Vorjahr gelegen. Es sei indes weiterhin davon auszugehen, dass die expansiven Investitionsvorhaben von Grosskunden mittelfristig wieder zu einem Anstieg führen. Auch Transportation verzeichnete wegen der Verschiebung von Kundenprojekten einen Rückgang, ebenso der Bereich Industrial. Der Bereich Energy vermochte dagegen - auf allerdings weiterhin tiefem Niveau - zuzulegen

Prognosen vom Mai werden gesenkt

Die Prognosen für das Gesamtjahr werden reduziert. Demnach erwartet das Unternehmen für das Gesamtjahr 2015 in lokalen Währungen einen rückläufigen Auftragseingang und einen gehaltenen Umsatz. Auch die operative Marge dürfte unter dem Vorjahreswert bleiben.

Im Mai hiess es noch, es sei mit einem Auftragseingang in lokalen Währungen in etwa auf dem Vorjahresniveau zu rechnen sowie mit einer leichten Umsatzzunahme.

Starrag sieht sich im Industrievergleich Währungsschwankungen unterdurchschnittlich ausgesetzt und primär von Umrechnungseffekten betroffen. Bereits rund drei Viertel der Wertschöpfung würden ausserhalb der Schweiz generiert und Material soweit möglich im Euroraum eingekauft. Der Anteil der in Schweizer Franken anfallenden Kosten lag im Geschäftsjahr 2014 bei rund 22%.

Die Ende 2014 angekündigte Reorganisation nach Marktsegmenten befinde sich planmässig in der Umsetzung. Ziel sei es, durch reduzierte Komplexität und verstärkte Synergienutzung Wachstum und Profitabilität zu steigern. Im Berichtssemester sei ein Massnahmenpaket zur Stärkung der Vertriebskraft in den neu definierten Marktsegmenten und zur Abrundung eines übergreifenden und durchgängigen Produktportfolios erarbeitet worden. Unabhängig davon seien zahlreiche Einzelmassnahmen getroffen worden, um die Rentabilität zu steigern und die mittelfristigen Margenziele zu erreichen.

(AWP)

 

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CFT mit kleinem Umsatzanstieg
 

Die Compagnie Financière Tradition (CFT) hat im ersten Semester des laufenden Geschäftsjahres 2015 einen um 0,3% höheren Umsatz von 426,6 Millionen Franken erwirtschaftet.

Zu konstanten Wechselkursen entspricht dies einem Anstieg um 1,1%, wie der Lausanner Finanzintermediär am Freitag mitteilte. Der bereinigte Umsatz der Gruppe einschliesslich des proportionalen Einbezugs von Joint Ventures lag bei 457,2 Mio CHF, nach 452,3 Mio im Jahr davor - zu konstanten Wechselkursen (kWk) entsprach dies laut Mitteilung einem Anstieg um 2,2%. Der bereinigte Umsatz aus dem Interdealer-Brokergeschäft (IDB) nahm zu kWk um 1,1% zu, während das Devisenhandelsgeschäft für Privatanleger in Japan (Non-IDB) um 65% zulegte.

Im zweiten Quartal verringerte sich der konsolidierte Umsatz zu konstanten Wechselkursen um 0,8% auf 199,3 Mio CHF. Der konsolidierte Gruppenumsatz belief sich auf 214,1 Mio CHF (+0,8% zu kWk), wobei das IDB-Geschäft um 0,9% geringer ausfiel, während das Nicht-IDB Geschäft um 112% zulegen konnte.

(AWP)

 

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Also erzielt im ersten Halbjahr mehr Umsatz und Gewinn

28.07.2015 07:56

Hergiswil (awp) - Der IT-Logistiker Also hat im ersten Semester 2015 Umsatz und Gewinn gesteigert, rechnet jedoch im Jahresverlauf mit einer Abkühlung des Wachstums und einem Ergebnis auf Vorjahresniveau. Zum Ergebnis haben insbesondere die neu integrierten Gesellschaften beigetragen. Restrukturierungskosten verursacht unterdessen eine deutsche Gesellschaft, die offenbar vor der Insolvenz steht.

Der Nettoerlös wuchs um 12% auf 3,67 Mrd EUR, während das Ergebnis auf Stufe EBITDA mit 58,8 Mio EUR um 14% höher ausfiel, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Der Betriebsgewinn auf Stufe EBIT verbesserte sich um gut 14% auf 43,68 Mio EUR. Beim Konzerngewinn verbuchte das Unternehmen einen Anstieg um 16% auf 24,4 Mio.

EXPANSION IN EUROPA

In fast allen Produktkategorien habe sich Also wie der ITK-Markt (Informationstechnologie und Telekommunikation) entwickelt, heisst es weiter. Zu der Entwicklung hätten die Integration von ALPHA International in den Niederlanden, die Konsolidierung von ALSO Frankreich und Finnland sowie die "exzellente" Entwicklung in Dänemark, Schweden und den baltischen Staaten beigetragen.

In Zentraleuropa verzeichnete Also einen zweistelligen Umsatzzuwachs (+14% auf 2,9 Mrd EUR), vor allem dank einer starken Entwicklung in Deutschland, Frankreich und in den Niederlanden. Gleichzeitig habe Also Schweiz die beschlossenen Massnahmen weiter angepasst und optimiert, um dem anhaltenden Kostendruck aufgrund fallender Margen entgegenzuwirken.

Der Umsatz stieg im Marktsegment Nord-/Osteuropa um 3,3% auf 833 Mio EUR. Dänemark, Schweden und die baltischen Staaten haben am meisten zum Wachstum beigetragen, schreibt das Unternehmen weiter.

Der ALSO-Konzern baut seine Präsenz in Europa durch die Eröffnung der neuen Landesgesellschaft ALSO Polska weiter aus. Mit der geplanten Übernahme der Aktivitäten der PC Factory soll die Wettbewerbsfähigkeit erhöht sowie eine noch effizientere und effektivere Marktbearbeitung erreicht werden, heisst es weiter.

RÜCKSCHLAG IN DEUTSCHLAND - ALSO LOGISTICS SERVICES VOR INSOLVENZ

Einen Rückschlag muss Also hingegen in Deutschland hinnehmen. Bei der Also Logistics Services mit Sitz in Augsburg wird mit Restrukturierungskosten in Höhe von rund 8 Mio EUR im zweiten Halbjahr gerechnet. Das Unternehmen wurde im vergangenen Jahr aus der Insolvenzmasse der Weltbild erworben und die geplanten Abbaumassnahmen im Personalbereich konnten bisher nicht realisiert werden, wie es weiter heisst.

Gleichzeitig entwickelten sich die Umsätze rückläufig und der Verlust im ersten Halbjahr betrug 4 Mio EUR. Daher habe man sich entschieden, die weitere Finanzierung des laufenden Geschäftes einzustellen, schreibt das Unternehmen weiter. Damit stehe die dortige Geschäftsleitung - wenn keine weiteren Finanzierungsmittel zur Verfügung stehen - vor der Entscheidung Insolvenzantrag zu stellen.

Trotz der anspruchsvollen Rahmenbedingungen und den zu erwartenden Kosten rechnet das Management mit einer soliden Entwicklung. "Insgesamt schauen wir sehr zuversichtlich auf das laufende Geschäftsjahr. Wir rechnen weiterhin mit einer stabilen Geschäftsentwicklung und mit einem soliden Ergebnis auf Vorjahresniveau", wird CEO Gustavo Möller-Hergt in der Mitteilung zitiert.

Für den gesamten IT-Markt in den ALSO-Ländern lautet die Prognose des Marktforschungsinstitut Gartner auf ein verlangsamtes Wachstum der Endverbraucher-Ausgaben von 1,1%, verglichen mit 2,2% im Vorjahr. Beim Absatz von PCs, Tablets und ultramobilen Endgeräten wird mit einer Stagnation gerechnet und auch bei Mobiltelefonen gebe es erste Anzeichen für eine Marktsättigung.

yr/ra

(AWP)

 

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APG steigert Umsatz und EBIT im Halbjahr
 

Die Aussenwerbe-Gruppe APG/SGA hat im ersten Semester 2015 sowohl Umsatz wie auch Betriebsgewinn gesteigert. Der Gewinn blieb mehr oder weniger stabil. Auf eine konkrete Prognose verzichtet APG.

Auf Grund der nach wie vor unsicheren Konjunkturlage sowie der anhaltenden Kurzfristigkeit der Auftragseingänge verzichtet die Gruppe auf eine konkrete Prognose der Geschäftsentwicklung für das Gesamtjahr.

Die Verkaufserlöse erhöhten sich in der Berichtsperiode um 2,4 Prozent auf 153,1 Mio. Der EBIT nahm um 5,5 Prozent auf 33,9 Mio zu, die entsprechende Marge verbesserte sich damit weiter auf 21,7 Prozent nach 21,0 Prozent in der Vorjahresperiode. Der Reingewinn schliesslich blieb wegen eines negativen Finanzergebnisses stabil auf 25,5 CHF, wie das Unternehmen am Donnerstag im Aktionärsbrief schreibt.

Die ausgewiesenen Zahlen liegen mehr oder weniger im Rahmen der Schätzungen der ZKB. Die Bank hatte einen Umsatz von 154,1 Mio und einen Gewinn von 25,4 Mio prognostiziert.

Das erste Semester 2015 dürfe bezüglich Umsatz- und Gewinnentwicklung als sehr erfreulich betrachtet werden, kommentiert die Gruppe den Abschluss. Im Schweizer Markt sei trotz anspruchsvollen makro-ökonomischen Rahmenbedingungen und rückläufigem Gesamtwerbemarkt der Verkaufsumsatz im ersten Halbjahr gegenüber dem Vorjahr gesteigert worden. Gleichzeitig hätten die Kosten nochmals leicht gesenkt werden können. Insgesamt stiegen im Heimmarkt Schweiz die Verkaufserlöse um 3,6 Prozent auf 148,2 Mio. Mit diesem Wachstum habe APG wiederum signifikante Marktanteile im intermedialen Wettbewerb gewonnen, so die Mitteilung weiter.

Keine konkrete Prognose

Im einzig verbliebenen Auslandsmarkt Serbien erwirtschaftete die dortige APG-Tochtergesellschaft einen Umsatz von 4,9 Mio. Dies ist 22,5 Prozent weniger als im Vorjahr. Allerdings sei die Vorjahresperiode durch Wahlen begünstigt gewesen, weshalb der Vergleich nicht relevant sei. Operativ habe Serbien sehr gute Fortschritte erzielt, schreibt APG.

Weiter sehr komfortabel präsentiert sich die Bilanz. Die flüssigen Mittel belaufen sich per Mitte Jahr auf 58,8 Mio CHF nach knapp 86 Mio zum Vorjahresstichtag bzw. 147,9 Mio zum Jahresende.

Bezüglich der weiteren Aussichten gibt sich APG wie gewohnt sehr vage und verzichtet auf eine konkrete Prognose für das Gesamtjahr. Dies wegen der nach wie vor unsicheren Konjunkturlage sowie der anhaltenden Kurzfristigkeit der Auftragseingänge. Das Management gibt sich aber optimistisch, dass der Out of Home Media-Markt im weiteren Jahresverlauf erfolgreich geprägt und weiterentwickelt werden könne. Dies nicht zuletzt auch im Hinblick auf die anstehenden Parlamentswahlen, die erfahrungsgemäss das Medium Plakat begünstigen.

(AWP)

 

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Dätwyler kauft in Italien zu
 

Dätwyler verstärkt sich im Bereich Sealing Solutions und kauft das italienische Unternehmen Origom mit einem Umsatz von 22 Millionen Euro.

Damit werde das Produkteportfolio für bestehende Kunden der Automobilindustrie verstärkt und erweitert, heisst es in einer Medienmitteilung des Industriekonzerns vom Montag. Mit 115 Mitarbeitenden habe das Unternehmen einen Jahresumsatz von rund 22 Mio EUR erzielt und befinde sich auf einem profitablen Wachstumskurs. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

Man werde von einer "zukunftweisenden Produktionstechnologie und modernsten Produktionsprozessen für qualitativ hochwertige O-Ringe" profitieren, heisst es weiter. Origom verfüge über eine langjährige Erfahrung in der Herstellung und Fertigung von Industriedichtungen vorwiegend in Europa. Das bestehende Management soll das Unternehmen weiter führen und entwickeln, so Dätwyler. Der Vollzug des Vertrags ist vorbehältlich der Erfüllung der üblichen Vollzugsbedingungen im September vorgesehen.

(AWP)

 

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Ruag geht strategische Partnerschaft mit US-Raketenbauer ULA ein

03.08.2015 12:48

Zürich (awp) - Der Rüstungs- und Technologiekonzern Ruag will die Zusammenarbeit mit dem US-amerikanischen Raketenhersteller United Launch Alliance (ULA) ausbauen. Zu diesem Zweck gehe man eine strategische Partnerschaft ein, teilte Ruag am Montag mit. In Decatur im US-Bundesstaat Alabama soll auf dem Gelände von ULA ein Standort für die Produktion von Kohlefaserstrukturen errichtet und damit die Präsenz im wichtigen US-Markt ausgebaut werden.

Ruag liefere bereits jetzt Kohlefaserstrukturen für die Atlas-Rakete der ULA, die an den Schweizer Standorten in Zürich und in Emmen gefertigt werden, hiess es weiter. Ab Mitte 2017 sollen diese nun in Decatur produziert werden. Am neuen Standort sollen zudem weitere Kohlefaserstrukturen für die Trägerrakete Vulcan hergestellt werden.

Die Fertigung der Nutzlastverkleidungen für die europäischen Ariane- und Vega-Raketen sowie die Entwicklung blieben dagegen in der Schweiz erhalten. Ruag baut in Emmen derzeit eine neue Produktionsstätte mit einem Investitionsvolumen von mehr als 30 Mio CHF.

Die United Launch Alliance (ULA) ist den Angaben nach ein Joint Venture zwischen Lockheed Martin und Boeing. ULA baue die sogenannten Atlas- und Delta-Trägerraketen, mit denen bisher rund 1'300 Satellitenmissionen gestartet wurden. Zu den Kunden gehörten unter anderem die Raumfahrtbehörde NASA und das US-Verteidigungsministerium, hiess es.

ys/uh

(AWP)

 

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Belimo mit stagnierendem Umsatz im ersten Halbjahr

04.08.2015 07:58

Hinwil (awp) - Die im Bereich Antriebslösungen tätige Belimo hat im ersten Halbjahr 2015 beim Umsatz stagniert und unter dem Strich deutlich weniger Gewinn erzielt. Der Umsatz sank um 0,6% auf 242,6 Mio CHF, währungsbereinigt ergab sich hingegen ein Plus von 3,1%, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilt.

Der starke Schweizer Franken hat insbesondere im Europageschäft, das rund die Hälfte zu den Verkäufen beisteuert, einen wesentlichen Einfluss gehabt. Es seien Preiskonzessionen erforderlich gewesen, heisst es. In Amerika und Asien konnte Belimo hingegen wachsen.

Der Rückgang bei den Gewinnkennzahlen fiel deutlicher aus als beim Umsatz. So sank der EBIT gegenüber dem Vorjahr um 15% auf 35,8 Mio CHF, und die entsprechende Marge bildete sich auf 14,7% von 17,2% zurück. Der Reingewinn verringerte sich um 32% auf 23,0 Mio CHF.

Damit hat das Unternehmen die Prognosen der Analysten beim Umsatz und EBIT in etwa erfüllt, beim Reingewinn aber verfehlt. Die Experten hatten im Durchschnitt (AWP-Konsens) mit einem Umsatz von 243,3 Mio, einem EBIT von 35,0 Mio und einem Reingewinn von 25,9 Mio CHF gerechnet.

Im Ausblick auf das Gesamtjahr 2015 bleibt Belimo unkonkret. In Europa dürfte sich der Umsatz in der zweiten Jahreshälfte aufgrund des hohen Auftragsbestands verbessern, schreibt das Unternehmen dazu. Der Euro-Wechselkurs und die wirtschaftliche Entwicklung in Russland blieben jedoch ein grosser Unsicherheitsfaktor. Für die USA und für Asien wird mit weiterem Wachstum gerechnet.

rw/uh

(AWP)

 

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Bei Interroll gehts vorwärts
 

Die Interroll-Gruppe hat im ersten Halbjahr 2015 Umsatz, Auftragseingang und Gewinn wie vorab bereits angekündigt deutlich gesteigert.

Der Umsatz legte um 9,1% auf 171,3 Mio CHF zu und der Auftragseingang gar um über 19% auf 206,3 Mio CHF. In lokaler Währungen waren die Wachstumsraten gar noch deutlich höher mit 19% bzw. 28%.

Beim Betriebsgewinn (Stufe EBIT) gelang gar mehr oder weniger eine Verdopplung auf 17,5 Mio und beim Reingewinn ein Plus von gut 80% auf 12,8 Mio CHF, wie der Tessiner Logistiktechnik-Anbieter am Freitag mitteilte. Interroll lag mit den EBIT-Zahlen deutlich über den Schätzungen. Die Analysten von ZKB und Helvea Baader hatten lediglich 14,2 Mio bzw. 13,8 Mio CHF geschätzt.

Die drei Regionen EMEA (Europa, Mittlerer Osten, Afrika), Amerika und Asien-Pazifik hätten sich im ersten Halbjahr 2015 erfreulich entwickelt, heisst es. Der Umsatzanteil in Amerika sei auf 27% gestiegen; in Asien-Pazifik liege er aktuell bei 13%. Ausserdem spricht Interroll von einer positiven Entwicklung in allen Produktgruppen.

Die grosse Gewinnsteigerung wird vor allem mit hohen Kosten im Vorjahr begründet, die im laufenden Jahr weggefallen sind. 2014 seien hohe strategische Einmalaufwendungen und Investitionen in das langfristige Wachstum und die nachhaltige Profitabilität getätigt worden, heisst es, die hauptsächlich im ersten Halbjahr verbucht worden seien.

Für den weiteren Jahresverlauf zeigt sich das Unternehmen zuversichtlich. Im Lichte der guten Performance sowie des starken Auftragseingangs im ersten Halbjahr starte man optimistisch ins zweite Semester 2015, heisst es. Es sei jedoch davon auszugehen, dass die Steigerung des Reingewinns im zweiten Halbjahr weniger stark ausfallen werde, da die Einmaleffekte im Vorjahr - wie erwähnt - vor allem in der ersten Jahreshälfte angefallen seien.

(AWP)

 

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Dätwyler schliesst Kauf von Origom im Konzernbereich Sealing Solutions ab

08.09.2015 07:50

Zürich (awp) - Der Industriekonzern Dätwyler hat den Kauf von Origom im Geschäftsbereich Sealing Solutions per 7.September vollzogen. Damit werde das Produkteportfolio im Segment Automobilindustrie verstärkt und erweitert, teilt der Konzern am Dienstag mit.

Bereits Anfang August hatte Dätwyler über den Kauf von Origom informiert. Ein Kaufpreis wurde dabei nicht veröffentlicht. Das Unternehmen beschäftigt den Angaben zufolge 115 Mitarbeitende und erzielt einen Jahresumsatz von rund 22 Mio EUR.

an/ra

(AWP)

 

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Börsenneuling Plazza verdient weniger
 

Die Immobiliengesellschaft Plazza hat im ersten Halbjahr 2015 unter dem Strich weniger verdient.

Der Reingewinn unter Ausklammerung des aus der Neubewertung des Immobilienparks resultierenden Erfolgs kam bei 3,6 Mio CHF zu liegen. Für das erste Halbjahr 2014 wies Plazza noch 5,7 Mio CHF aus, wie dem Halbjahresbericht am Freitag zu entnehmen ist.

Für das Gesamtjahr 2015 geht die Gesellschaft von einer "den Erwartungen entsprechenden Entwicklung" aus. Die schrittweise Realisation der anstehenden Entwicklungsprojekte werde das "erwünschte Wachstum" der Mieterträge bringen, heisst es. Verwaltungsrat und Geschäftsleitung beurteilen die Zukunftsaussichten der Gruppe weiterhin als "gut".

Über die Geschäftsentwicklung hatte Plazza bereits Mitte August informiert. Die damals vorgelegten Kennzahlen werden bestätigt. So entwickelte sich der Liegenschaftsertrag mit 9,4 Mio CHF stabil, während der Neubewertungserfolg auf 20,8 Mio CHF hochgeschossen ist von knapp 1 Mio im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Das Betriebsergebnis EBIT und der Reingewinn legten infolge dieses Bewertungseffekts auf 25,9 Mio (VJ 8,0 Mio) bzw. 19,6 Mio (6,3 Mio) zu.

Plazza ist eine Abspaltung des Industriekonglomerats Conzzeta und umfasst dessen nicht betriebsnotwendiges Immobiliengeschäft. Seit Juni 2015 ist die Gesellschaft an der SIX kotiert.

(AWP)

 

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Crealogix tiefer in den roten Zahlen
 

Das Softwarehaus Crealogix weist für das Geschäftsjahr 2014/15 (per Ende Juni) bei einem leicht rückläufigen Umsatz einen grossen Verlust aus.

Die Nettoerlöse gingen um 1,6% auf 49,3 Mio CHF zurück. Zur Abnahme habe die "massive" Veränderung des Wechselkurses ganz wesentlich beigetragen, teilt das Unternehmen am Dienstag mit.

Erfreulich entwickelte sich das Wartungsgeschäft, wo der entsprechende Nettoerlös um 7,8% auf 12,4 Mio CHF zulegte. Mit 10,6 Mio CHF blieb dagegen der Umsatz mit Neulizenzen trotz neuer Kundenaufträge deutlich hinter dem Vorjahreswert von 12,4 Mio zurück. Dies sei auch darauf zurückzuführen, dass diese Neuaufträge nur teilweise im Geschäftsjahr 2014/2015 abgewickelt werden konnten.

Das Betriebsergebnis auf Stufe EBIT kam bei -13,4 Mio nach -1,1 Mio im Vorjahr zu liegen und die entsprechende Marge bei -27,2% nach -2,2%. Unter dem Strich weitete sich der Verlust auf 10,3 Mio CHF aus nach einem Fehlbetrag von 1,5 Mio im Vorjahr. Crealogix hat die Vergleichszahlen aus dem Vorjahr aufgrund einer Methodenänderung beim Goodwill geändert.

Im Ausblick auf die weitere Geschäftsentwicklung bestätigt die Unternehmensleitung die Guidance für das Fiskaljahr 2015/16. Im laufenden Geschäftsjahr werde demnach mit einem Wachstum der Nettoerlöse von mindestens 10% und einer Rückkehr zu einem ausgeglichenen operativen Ergebnis auf Stufe EBITDA gerechnet. Ab dem Geschäftsjahr 2016/2017 erwarte man weiteres Wachstum der Nettoerlöse und eine höhere Profitabilität.

(AWP)

 

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Also von Januar bis September mit mehr Umsatz und weniger Gewinn

27.10.2015 07:58

Emmen (awp) - Der IT-Grosshändler Also hat in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres mehr Umsatz erwirtschaftet, der Gewinn ging jedoch zurück. Der Umsatz stieg um 9,2% auf 5,48 Mrd EUR und nach Abzug des Material- und Dienstleistungsaufwands verblieb ein Bruttogewinn von 359,5 Mio, entsprechend einer Zunahme von 12% gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

Auf Stufe EBIT resultierte ein Plus von 8,6% auf 60,9 Mio EUR und auf Stufe Vorsteuergewinn (EBT) von 2,5% auf 45,7 Mio. Unter dem Strich wurde mit 28,4 Mio EUR aber 7,8% weniger erwirtschaftet, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Dabei schlug die Regelinsolvenz der Logistikaktivitäten in Augsburg mit 12,6 Mio EUR negativ zu Buche.

Nach Regionen betrachtet wurden in Zentraleuropa mit 4,34 Mrd EUR über 10% mehr erwirtschaftet. Also spricht von einer erfreulichen Entwicklung in Deutschland, Frankreich und in den Niederlanden. Der Vorsteuergewinn stieg um 8,6% auf 41,5 Mio und die entsprechende Marge blieb mit 1,0% auf Vorjahresniveau.

Der Umsatz stieg im Marktsegment Nord-/Osteuropa gegenüber Vorjahr um 5,2% auf 1,29 Mrd EUR, hervorgehoben werden die Länder Norwegen und Finnland. Der Vorsteuergewinn stieg um 59% auf 12,7 Mio EUR bei einer um 0,3 Prozentpunkte auf 1,0% verbesserten Marge.

Also bestätigt seine Prognose für das Geschäftsjahr 2015 und erwartet - unter Ausschluss nicht vorhersehbarer Ereignisse - ein Ergebnis auf Vorjahresniveau.

ra/uh

(AWP)

 

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Phoenix Mecano steigert Umsatz und Marge im 3. Quartal
30.10.2015 08:00

Kloten/Stein am Rhein (awp) - Der Komponenten- und Gehäusehersteller Phoenix Mecano hat im dritten Quartal 2015 im Vergleich mit zum Vorjahreszeitraum sowohl Umsatz als auch den Ertrag gesteigert. Der konsolidierte Bruttoumsatz stieg um 12% auf 139,4 Mio EUR, wie das Unternehmen am Freitag mitteilt. Bereinigt um Währungseffekte betrug das Plus 7,2%. Der Auftragseingang stieg um 5,1% auf 130,5 Mio EUR.

Das Betriebsergebnis auf Stufe EBIT verbesserte sich um rund 25% auf 10,5 Mio und die entsprechende Marge auf 7,5% von 6,8%. Der Reingewinn belief sich auf 7,5 Mio und liegt damit 24% über dem Vorjahresergebnis.

Mit den Zahlen hat Phoenix Mecano die Vorgaben der Analysten auf allen Stufen übertroffen. Im Durchschnitt (AWP-Konsens) hatten die Analysten im Vorfeld einen Bestellungseingang in Höhe von 127,8 Mio EUR, einem Umsatz von 137,8 Mio und einen EBIT von 9,2 Mio erwartet.

Das wirtschaftliche Umfeld habe sich dabei durchwachsen präsentiert, schreibt das Unternehmen weiter. Die allgemeine Zurückhaltung der Abnehmer aus der Investitionsgüterindustrie, speziell im Energiesektor, sei weiterhin spürbar, insbesondere in Europa und Fernost. Dem stehe weiterhin ein positives Marktumfeld bei elektrisch verstellbaren Sitz- und Liegemöbeln in Asien und USA gegenüber, wovon die Sparte Mechanische Komponenten profitieren konnte.

Das Management rechnet damit im Gesamtjahr 2015 das Vorjahresergebnis auf Stufe Betriebsergebnis zu erreichen oder zu übertreffen. Davon ausgenommen sind allfällige Sondereffekte, sofern beim Turnaround der Sparte ELCOM/EMS oder bei der Optimierung der beiden Hauptertragspfeiler Gehäusetechnik und Mechanische Komponenten weitere notwendige Massnahmen identifiziert werden sollten, heisst es einschränkend. Für 2016 wird eine positive Entwicklung erwartet, insbesondere auf der Ertragsseite.

yr/ra

(AWP)

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Intersport beantragt bei SIX die Dekotierung

Der Sportartikelhändler Intersport beantragt bei der SIX Exchange Regulation die Dekotierung der eigenen Aktien.

Dies habe der Verwaltungsrat der Gruppe beschlossen, heisst es in einer Mitteilung vom Mittwoch. Als Grund nennt das Unternehmen das sehr geringe Handelsvolumen der Aktien und die mit der Kotierung verbundenen Kosten.

Die Dekotierung werde per Sommer 2016 beantragt. Der Verwaltungsrat werde noch genauere Informationen liefern, sobald der Entscheid der Schweizer Börse vorliege. Die Intersport PSC Holding AG ist Lizenznehmerin und Aktionärin der Intersport International und ist nach eigenen Angaben in der Schweiz mit 221 Franchise- und Einkaufspartnern an 307 Verkaufsstellen präsent.

(AWP)

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Pilatus liefert 75. PC-7 MkII an die indische Luftwaffe aus
10.11.2015 22:15

Bern (awp) - Die Stanser Pilatus Flugzeugwerke haben das 75. Trainingsflugzeug vom Typ PC-7 an die indische Luftwaffe (Indian Air Force - IAF) ausgeliefert. Die Maschine wurde am 9. November und somit früher als vertraglich vereinbart übergeben, wie Pilatus am Dienstagabend mitteilt.

Das erste Trainerflugzeug wurde im Februar 2013 ausgeliefert. Die Einführung des PC-7 MkII Trainingssystems ermöglichte es der IAF, die Grundausbildung ihrer Piloten erfolgreich zu etablieren, schreibt das Unternehmen weiter.

Laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters stehe Pilatus mit der Erfüllung des Vertrages vor dem Abschluss eines Folgeauftrags. Die IAF habe nun die Option weitere 38 Maschinen zu ordern. Der Kaufpreis sei in dem ursprünglichen Vertrag dabei auf rund 228 Mio CHF festgelegt worden.

yr

(AWP)

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Weko ermittelt gegen Skihersteller Völkl und Fischer
12.11.2015 11:20

Bern (awp/sda) - Die Wettbewerbskommission (Weko) hat gegen die Skihersteller Völkl und Fischer ein Verfahren eingeleitet. Anlass waren Meldungen von Händlern, die Behinderungen von Parallelimporten durch die zwei Unternehmen gemeldet hatten.

Der Streit zwischen Otto's und dem Skihersteller Fischer zieht weitere Kreise. Im Visier der Weko ist neuerdings nicht nur Fischer sondern auch Völkl. "Wir haben am letzten Donnerstag gegen Fischer Sports in Stettlen BE und Völkl in Baar ZG Verfahren eröffnet", sagte Weko-Direktor Rafael Corazza auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda.

Der Blick hatte am Donnerstag gemeldet, dass die Weko nun offiziell im Fall Fischer ermittelt. Bei den Verfahren handelt sich vorerst um Vorabklärungen. Sollten sie den Verdacht auf Verhinderung oder Behinderung von Parallelimporten bestätigen, leitet die Weko eine Untersuchung ein.

Den Fall ins Rollen brachte der Detailhändler Otto's und der Blick. Sie machten einen Brief von Fischer Sports an Fachgeschäfte öffentlich, in dem Fischer ankündigte, scharf gegen Parallelimport vorgehen zu wollen.

Otto's hat im Ausland Fischer-Skis eingekauft und sie in der Schweiz günstiger als der Fachhandel angeboten. Fischer hat daraufhin gemäss diesem Brief die Belieferung des ausländischen Händlers eingestellt.

(AWP)

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PSP übertrifft die Erwartungen

Das Immobilienunternehmen PSP Swiss Property hat in den ersten drei Quartalen des Geschäftsjahres 2015 den Ertrag gegenüber dem Vorjahr knapp gehalten, musste aber Abstriche bei der Profitabilität hinnehmen.

Der Ausblick für die Leerstandquote per Ende Jahr ist zudem leicht zuversichtlicher. Der Liegenschaftenertrag nahm sanierungsbedingt um 0,4% auf 206,3 Mio CHF ab, teilte das Unternehmen am Freitag mit. Der Betriebsgewinn auf Stufe EBITDA kam unter Ausklammerung der Liegenschaftserfolge mit 175,9 Mio um 3,1% unter dem Vorjahr zu liegen und die entsprechende Marge nahm auf 82,5% von 82,4% zu. Unter dem Strich wurde ein um 5,3% tieferer Reingewinn ohne Liegenschaftserfolge von 122,6 Mio erreicht. Das operative Ergebnis entsprach den Erwartungen, so PSP.

Die Erwartungen der Analysten wurden gar leicht übertroffen: Der AWP-Konsens lag für den Liegenschaftsertrag bei 206,0 Mio, für den EBITDA bei 171,8 Mio und für den Reingewinn bei 119,1 Mio CHF.

Das Anlageportfolio hatte per Ende September einen Wert von 6,15 Mrd CHF - nach 6,16 Mrd per Ende 2014 - und erzielte eine 0,1 Prozentpunkte tiefere Nettorendite von 3,8%. Die Leerstandsquote lag am Stichtag bei 9,0% und damit unter dem für das Jahresende 2014 ausgewiesenen Wert von 10,0%.

Ausblick wird bestätigt

Die zuletzt im August leicht angehobene Guidance wird bekräftigt: PSP rechnet mit einem EBITDA (ohne Liegenschaftserfolgen) von 230 Mio CHF. Das liegt unter den 238,2 Mio im Vorjahr und wird mit tieferen Erträgen aus dem Verkauf von Eigentumswohnungen begründet.

Etwas zuversichtlicher zeigt sich das Unternehmen, wenn es um die Leerstandsquote geht. Hier wird neu mit einem Wert von 9% gerechnet; bisher war von "unter 10%" die Rede.

(AWP)

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Evolva erhält Meilensteinzahlung von L'Oréal - Umsatzguidance 2015 bestätigt
18.11.2015 07:58

Reinach BL (awp) - Das Biotech-Unternehmen Evolva hat eine Meilensteinzahlung von L'Oréal erhalten. Im Rahmen der Forschungs- und Entwicklungszusammenarbeit sei der zweite Meilenstein erreicht worden, teilt Evolva am Mittwoch mit. Es werde nun darüber beraten, wie die nächste Produktentwicklungsphase am besten anzugehen sei. Die Höhe der Zahlung wird nicht genannt. Evolva hält aber fest, dass sie keinen Einfluss auf die Umsatzprognose für 2015 habe.

Ziel der Zusammenarbeit beider Unternehmen ist die Entwicklung nachhaltig produzierbarer Inhaltsstoffe für Kosmetika und andere Märkte. Evolva konzentriert sich dabei auf die Entwicklung funktioneller Ingredienzien für kommerzielle Massenanwendungen, die sich "nicht auf nachhaltige oder ethisch vertretbare Weise" aus natürlichen Ressourcen gewinnen lassen.

cp/tp

(AWP)

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Phoenix Mecano mit zahlreichen Sparmassnahmen - Sonderkosten 15 Mio EUR
30.11.2015 08:00

Stein am Rhein (awp) - Die Phoenix Mecano-Gruppe passt ihre Strukturen den aktuellen Marktbedingungen an und schliesst unter anderem einen Standort in Deutschland. Die Massnahmen seien nötig geworden, um die Voraussetzung für profitables Wachstum in den kommenden Jahren zu schaffen, teilt der Komponenten- und Gehäusehersteller am Montag mit.

Im Zuge der Massnahmen entstehen Sonderkosten in der Grössenordnung von rund 15 Mio EUR, welche die Jahresrechnung 2015 belasten - davon 3 Mio EUR cashwirksam. Die übrigen Sonderkosten beträfen Abwertungen auf immaterielle Anlagen, Sachanlagen und Vorratsvermögen, heisst es.

In den Folgejahren sollen die Schritte allerdings zu Kostenentlastungen in der Grössenordnung von voraussichtlich 3 Mio EUR pro Jahr führen. Gleichzeitig strebt Phoenix Mecano für das laufende Jahr weiterhin ein Betriebsergebnis vor Sonderkosten mindestens in Vorjahreshöhe an. Für 2016 erwartet der Verwaltungsrat zudem aufgrund der beschlossenen Massnahmen ein "deutlich verbessertes" Gruppenergebnis sowie Break-Even auf Stufe EBIT für die Sparte ELCOM/EMS.

In der Sparte Gehäusetechnik soll der Standort Obergünzburg/Deutschland geschlossen werden, um die Prozesse für die Produktion von Folientastaturen weiter zu verschlanken und die Produktionskapazitäten am kostengünstigen Standort in Kecskemét/Ungarn "optimal auszulasten".

Im Produktbereich Power Quality, Teil der Sparte ELCOM/EMS, in dem hauptsächlich Messwandler, Transformatoren und Drosseln produziert und vermarktet werden, sollen Synergien genutzt werden. So würden verschiedene Einheiten, die in den vergangenen Jahren neu aufgebaut beziehungsweise akquiriert wurden, in einem zentralen Produktions- und Verwaltungsgebäude im Raum Köln/Aachen zusammengeführt.

Darüber hinaus sollen in dem Bereich im Zuge der Integration von Wijdeven die Produktionskapazitäten in Nordafrika angepasst werden. Phoenix hatte per Anfang August die niederländische Wijdeven Inductive gekauft. Für zwei weitere kleinere Standorte wird zudem ein neuer Investor gesucht, wobei "leicht reduzierte" Markterwartungen in diesem Produktbereich zu einer Goodwillabwertung führen.

Für den Produktbereich Elektronikbaugruppenfertigung wird die Suche nach einem strategischen Investor initiiert; Phoenix Mecano will an diesem Bereich aufgrund seiner Bedeutung als interner Zulieferer für das Gesamtunternehmen jedoch weiterhin beteiligt bleiben.

ys/ra

(AWP)

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SPS übernimmt Alters- und Pflegeheime

Die Immobiliengesellschaft Swiss Prime Site übernimmt von der Boas-Yakhin Holding in Crissier die Senior Care Aktivitäten.

Die Boas Senior Care sei die führende Gruppe von Alters- und Pflegeheimen in der französischsprachigen Schweiz, schreibt SPS in der Mitteilung vom Mittwoch. Zum Kaufpreis macht die Gesellschaft keine Angaben, der Vollzug der Übernahme ist derweil im ersten Quartal 2016 geplant.

Im Rahmen der Transaktion übernimmt die Swiss Prime Anlagestiftung von Boas acht Liegenschaften. Im Jahr 2014 erzielte Boas Senior Care einen Umsatz von rund 70 Mio CHF und sie führt insgesamt 15 Betriebsstätten mit 632 Pflegebetten und 176 Appartements. Boas Senior Care ergänze die geographische Abdeckung im Segment Leben und Wohnen im Alter der Tertianum Gruppe ideal, heisst es weiter.

Mit der Akquisition setze SPS die Wachstumsstrategie im Segment Leben und Wohnen konsequent fort und baue die Stellung der Tertianum Gruppe aus. Die Gruppe werde insgesamt 2'492 Pflegebetten und rund 1'600 Appartements betreuen. Dabei könne die Tertianum Gruppe von zusätzlichen Synergiepotenzialen innerhalb des Segments Leben und Wohnen im Alter profitieren. Auch könne die Rendite von zukünftigen Neubauprojekten aktiv gesteuert werden und die Übernahme von Boas Senior Care sorge für eine Verbesserung der Nettorendite des gesamten Immobilienportfolios.

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Was steckt hinter dem Anstieg der Also-Aktie?

Die Aktie des Luzerner IT-Distributors Also ist in den letzten Monaten massiv gestiegen. Die Firma kann sich in einem schwierigen Marktumfeld erstaunlich gut halten. Das ist aber nicht der Haupt-Kurstreiber der Aktie.

http://www.cash.ch/news/boersenticker/was_steckt_hinter_dem_anstieg_der_...

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Dätwyler-Umsatz schrumpft

Die Dätwyler-Gruppe hat sich im Geschäftsjahr 2015 im Rahmen der eigenen Prognosen entwickelt. Der Nettoumsatz liegt unter den Zahlen des Vorjahres.

Der ungeprüfte Nettoumsatz kam mit 1,17 Mrd CHF um 3,9% unter dem Vorjahr zu liegen. In Aussicht gestellt wurden rund 1,2 Mrd CHF. Analysten hatten im AWP-Konsens mit 1,18 Mrd CHF gerechnet.

Organisch resultiert hingegen ein Wachstum um 1,8%. Die negativen Währungseffekte beziffert der Industriezulieferer in einer Mitteilung vom Freitag auf -7,9%. "Die Frankenstärke war vor allem für den Konzernbereich Technical Components eine grosse Herausforderung", so CEO Paul Hälg.

Der Umsatzrückgang ist der Division Technical Components zuzuschreiben. In diesem Bereich bietet Dätwyler ein Sortiment von Standardprodukten aus Elektronik, Automation und ICT an. Hier gingen die Erlöse um 13% auf 459,3 Mio CHF zurück und auch organisch ist der Bereich geschrumpft (-2,4%). Dies habe neben der unbefriedigenden Lieferbereitschaft bei der Marke Distrelec im ersten Halbjahr auch mit dem anspruchsvollen Marktumfeld in der Elektronikdistribution zu tun, wie es heisst.

Die Division Sealing Solutions, die auf Dichtungs- und Verpackungslösungen in den Endmärkten Health Care, Automotive und Civil Engineering spezialisiert ist, entwickelte sich dagegen positiv. Der Umsatz kam mit 705,9 Mio CHF um 2,9% über dem Vorjahr zu liegen, organisch schaute sogar 4,9% mehr heraus.

Die Gewinnzahlen werden am 4. März publiziert. Einen Vorgeschmack gibt es aber schon. So dürfte die EBIT-Marge im Bereich von 10 bis 13% zu liegen kommen, wie heisst. Damit werden frühere Angaben bestätigt. Neu stellt die Gruppe ein Nettoergebnis unter Vorjahr aufgrund von bedeutenden Währungsverlusten und einer höheren Steuerquote in Aussicht.

(AWP)

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