Aktien Schweiz Diverse

1'308 posts / 0 new
Letzter Beitrag
Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 09.04.2021
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 33'776
Perrot Duval steigert Umsatz

Perrot Duval steigert Umsatz nach neun Monaten, schreibt aber Verlust

Die auf Industrieunternehmen spezialisierte Beteiligungsgesellschaft Perrot Duval hat in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2017/18 (per 31.1.2018) den Umsatz gesteigert. Wegen Reorganisationskosten in der Division Füll resultiert allerdings ein Verlust. Entsprechend wird auch die bisherige Prognose für den Gewinn im Gesamtjahr 2017/18 reduziert.

05.03.2018 07:54

Der Umsatz stieg von Mai bis Januar um 9% auf 34,6 Mio CHF. Infolge des schwächeren Auftragseingangs der Füll Division dürfte im Gesamtjahr per Ende April ein Gruppenumsatz in der Grössenordnung von 48 Mio CHF resultieren, teilt das Unternehmen am Montag mit.

Die Division Infrarot habe mit einem Umsatzplus von knapp 6% auf 28,7 Mio CHF die Zielvorgaben erfüllt. Und die Division Füll erzielte ein Umsatzwachstum von über 28% auf 5,9 Mio. Dieser positiven Entwicklung hätten allerdings "beträchtliche Aufwendungen" für die Reorganisation der Gruppe gegenüber gestanden. Diese haben das Ergebnis mehr belastet als ursprünglich gedacht. Negativ werden sich zudem der vorübergehend schwächere Auftragseingang und der Aufschub einiger erwarteter Aufträge auf das Ergebnis 2017/18 auswirken.

Wegen der Reorganisationskosten bei Füll resultierte nach neun Monaten ein Verlust von 0,5 Mio CHF. Im Gesamtjahr 2017/18 dürfte deshalb der Nettogewinn nach Steuern auf 0,5 bis 0,8 Mio CHF zurückfallen, nach 1,5 Mio im Vorjahr. Im Dezember wurde noch ein Jahresgewinn von 1,2 bis 1,6 Mio in Aussicht gestellt.

cf/hr

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Emil
Bild des Benutzers Emil
Offline
Zuletzt online: 12.12.2019
Mitglied seit: 28.09.2007
Kommentare: 3'127
Schon gewusst?

Ganz interessnt zu lesen. Ist zwar schon aus Cash, aber trotzdem:

"Schweiz einer der wichtigsten ETF-Märkte"

Im Interview mit Fondstrends erklärt Nima Pouyan, Head of Invesco PowerShares Switzerland, seine Pläne für 2018, die neue Markenstrategie und warum der Schweizer ETF-Markt einer der bedeutendsten in Europa ist.

07.03.2018 22:34

Herr Pouyan, wie ist Invesco PowerShares in der Schweiz aufgestellt?
Nima Pouyan: Invesco ist seit über 15 Jahren in der Schweiz präsent. Seit etwa einem Jahr ist auch Powershares als Indexfonds-Marke von Invesco in der Schweiz lokal vertreten. Zurzeit sind wir zu zweit in Zürich für den ETF-Vertrieb zuständig, im Juni expandieren wir nach Genf.

In Zukunft soll Invesco PowerShares nur noch unter dem Namen Invesco agieren. Wieso verschwindet der Name PowerShares?
Dies war eine strategische Entscheidung, denn eine Markenfokussierung erlaubt es uns, Ressourcen noch besser einzusetzen. Ausserdem können wir so von dem positiven Markennamen und dem Image von Invesco profitieren. Neben PowerShares betrifft dies auch weitere Marken wie Perpetual und Trimark. Auch für die Investoren wird es transparenter, denn eine Markenvielfalt kann zu Verwirrungen führen. Bei der ETF-Sparte und bei den Prozessen wird es aber abgesehen von der Namensänderung keine Veränderungen geben.

 

Wie beurteilen Sie das Wachstumspotenzial des Schweizer ETF-Marktes?
Die Schweiz ist nicht ohne Grund einer der Fokusmärkte von Invesco. Der Schweizer ETF-Markt ist einer der wichtigsten und grössten in Europa, mit knapp über 100 Mrd. CHF an ETF-Assets und zweistelligen Wachstumsraten. Durch den sehr hohen Anteil an Privatbanken, Kantonalbanken als auch institutionellen Investoren ist er sehr divers aufgestellt. Zudem wird auch der Retailmarkt immer aufmerksamer auf ETF-Investments. Sei es aufgrund der günstigen Gebühren, der Transparenz oder Robo-Advising, was mehr und mehr an Fahrt gewinnt.

Welche Trends sehen Sie am Schweizer Markt? Welche ETFs aus Ihrer Palette sind derzeit besonders gefragt?
Investoren setzen vermehrt Faktor-Strategien ein. Daneben finden neue Asset-Klassen und Trends Einzug ins Portfolio. Beispiele sind die US-Preferred Shares, die eine Rendite von fast 6 Prozent liefern mit einem durchschnittlichen Investment-Grade-Rating. Die Assetklasse haben wir aus den USA für europäische Investoren zugänglich gemacht. In den USA haben wir über neun Jahre Track-Record in dem Segment mit über 5 Mrd. ETF US-$-Vermögen. Daneben sehen wir grosses Interesse an unserer US-High-Yield-Fallen-Angel-Strategie, die es auch in Schweizer Franken gehedged gibt. Die Strategie liefert eine attraktive Rendite und eliminiert Währungsrisiken.   

Inwiefern hat der ETF-Markt die jüngste Korrektur gespürt?
Die jüngste Korrektur hat zu Zuflüssen in unsere ETFs geführt. Sei es, dass unsere Cash-ETFs zum Zwischenparken genutzt wurden oder dass Investoren die sich bietenden Gelegenheiten zum Aufstocken der Aktienpositionen genutzt haben. Hier wurden zum Beispiel die günstigen ETFs aus dem Eurostoxx 50 oder S&P 500 zu 5 Basispunkten TER und unsere diversen Sektor-ETFs auf den amerikanischen oder europäischen Markt gewählt.

Wie zeichnen sich ETFs von Invesco PowerShares aus?
Invesco PowerShares ist mit fast 160 Mrd US-$ ETF-Vermögen ein echter globaler Player. Wir sind ein reiner Asset Manager und an keine Bank angeschlossen. Dies erlaubt uns, die Replikationsmethodik anzuwenden, die sinnvoll ist. Bei der physischen Replikation setzen wir keine Wertpapierleihe ein. Bei der synthetischen Replikation haben wir einen Open Architecture Ansatz und arbeiten nicht exklusiv nur mit einer Bank.

Sprechen Sie auch Privatkunden an oder vor allem Institutionelle?
Wir haben eine starke Präsenz bei institutionellen Kunden. Hinter jedem institutionellen Kunden stehen aber auch Privatkunden. Das Privatkundensegment gewinnt für uns an Bedeutung. Das sieht man an den letzten Registrierungen an der SIX: Wir hatten erst gerade sechs Listings von Anleihe-ETFs und in CHF-gehedgte Wertklassen, die auch für Privatinvestoren interessant sein dürften.

Was sind Ihre Pläne für 2018?
Wie wollen den positiven Trend aus 2017 fortsetzen. Bisher ist uns das gut gelungen: seit Jahresanfang hatten wir Zuflüsse von fast 1 Mrd. Schweizer Franken in unsere UCITs Plattform. Auf personeller Ebene wollen wir entsprechend ausbauen: Ab Juni werden wir mit einer Person in Genf vertreten sein und das Vertriebsteam in Zürich wird erweitert. Auf der Produktseite werden auch dieses Jahr wieder innovative Strategien entwickelt.  

Dieser Artikel wurde cash durch fondstrends.ch zur Verfügung gestellt.

Emil

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 09.04.2021
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 33'776
VP Bank hebt die Dividende an

VP Bank hebt die Dividende an

Die VP Bank hat im Geschäftsjahr 2017 den Ertrag gesteigert und wie bereits früher angekündigt deutlich mehr verdient. Positiv verlief auch die Entwicklung der Netto-Neugelder und der verwalteten Kundenvermögen.

06.03.2018 07:41

Die Aktionäre erhalten eine erhöhte Dividende von 5,50 CHF (VJ 4,50) je Namenaktie A respektive 0,55 CHF (0,45 CHF) je Namenaktie B. Die Bank will weiter expandieren hat sich zum Ziel gesetzt, bis Ende 2019 insgesamt 75 Kundenberater einzustellen.

Das Institut steigerte 2017 den Geschäftsertrag um 9,8% auf 300,1 Mio CHF, wie die VP Bank am Dienstag mitteilte. Der Geschäftsaufwand lag gleichzeitig mit 229,8 Mio CHF um 8,3% über dem Vorjahreswert. Dabei verringerte sich der Personalaufwand geringfügig um 0,4% aufgrund eines positiven Einmaleffekts. Der Sachaufwand erhöhte sich dagegen um 11,8%. Das Verhältnis Aufwand zu Ertrag, die sogenannte Cost-Income-Ratio, verbesserte sich somit auf 64,2% nach 68,4% im Vorjahr.

Unter dem Strich resultierte ein um 13,4% auf 65,8 Mio gestiegener Konzerngewinn; im Januar hatte das liechtensteinische Institut bereits vorab gemeldet, dass es gemäss ungeprüften Zahlen einen Gewinn von rund 66 Mio erzielt habe.

Über den Schätzungen

Die betreuten Kundenvermögen (AuM) beliefen sich per Ende 2017 auf 40,4 Mrd CHF (VJ 35,8 Mrd). Die performancebedingte Vermögenszunahme betrug dabei 2,7 Mrd. Beim Neugeld verzeichnete das Institut einen Zufluss von netto 1,9 Mrd CHF. Im Jahr davor noch strömten der Bank gerade mal organisch 7,0 Mio CHF zu.

Mit den Ergebnissen liegt das Institut über den Schätzungen der Analysten von Research Partners und der ZKB. Die Experten der ZKB hatten einen Geschäftsertrag von 297,7 Mio und jene von Research Partners von 290,3 Mio erwartet. Die verwalteten Vermögen waren mit 39,5 Mrd respektive 38,5 Mrd und der Netto-Neugeldzufluss bei 1,7 Mio beziehungsweise 1,6 Mrd geschätzt worden.

Auch 2018 werde Wachstum ein Kernthema für die VP Bank Gruppe bleiben, heisst es in der Mitteilung weiter. Dies bedeute eine konsequente Weiterführung der Stärkung der Kundenbetreuung sowie den Ausbau erfahrener Teams. Im Rahmen des Projektes "Relationship Manager Hiring" habe sich die VP Bank bis Ende 2019 zum Ziel gesetzt, insgesamt 75 Kundenberater in den Segmenten Intermediaries und Private Banking einzustellen, etwa die Hälfte davon in Asien.

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 09.04.2021
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 33'776
Zug Estates bezahlt mehr

Zug Estates bezahlt mehr Dividende

Das Immobilienunternehmen Zug Estates hat im Jahr 2017 unter dem Strich aufgrund tieferer Neubewertungsgewinnen weniger verdient, bleibt operativ aber in der Spur.

09.03.2018 07:48

Den Aktionären wird eine höhere Dividende zu Auszahlung vorgeschlagen. Ausserdem soll mit dem bereits angekündigten Rücktritt von Heinz Buhofer aus dem Verwaltungsrat die Aktionärsstruktur angepasst werden.

Im vergangenen Jahr erwirtschaftete das auf die Region Zug fokussierte Unternehmen einen um 2,7% höheren Betriebsertrag von 62,9 Mio CHF. Dabei stieg der Liegenschaftsertrag um 4,6% auf 40,1 Mio, wobei sich die im Marktvergleich bereits sehr tiefe Leerstandsquote zum Vorjahr um weitere 0,3 Prozentpunkte auf 1,5% verbessert hat. Das Konzernergebnis ohne Neubewertungserfolg stieg um 8,7% auf 26,1 Mio.

Der Erfolg aus der Neubewertung von Renditeliegenschaften hat sich netto allerdings auf 8,7 Mio CHF von 28,1 Mio im Jahr 2016 klar reduziert. Derweil stieg das Finanzergebnis aufgrund der höheren Aktivierung von Bauzinsen und Fremdkapitalaufwendungen um 1,6 Mio auf 5,5 Mio und der Steueraufwand sank um 2,6 Mio auf 5,7 Mio.

Der tiefere Neubewertungserfolg hat zur Folge, dass das operative Ergebnis auf Stufe EBIT um 28% auf 45,7 Mio CHF und der Konzerngewinn um 29% auf 34,4 Mio zurückgingen. Den Aktionären soll mit Blick auf das solide Ergebnis ohne Neubewertungen ein um 11% auf 25,50 CHF erhöhte Dividende je Namenaktie Serie B ausbezahlt werden. Dies entspreche einer Ausschüttungsquote von 49,3%, so die Mitteilung.

Wie bereits bekannt, wird Heinz Buhofer anlässlich der Generalversammlung 2018 aus dem Verwaltungsrat zurücktreten. Mit dem Rücktritt Buhofers plant die Gruppe gleich auch eine Änderung der Aktionärsstruktur. Den Stimmrechtsaktionären soll nun ein freiwilliges Umtauschangebot der nicht-kotierten Namenaktien Serie A (Stimmrechtsaktien) in kotierte Namenaktien B-Aktien vorgeschlagen werden. Die Restriktionen der Lex Koller seien erfüllt und innerfamiliäre Nachfolgelösungen würden ermöglicht. Damit werde der Publikumscharakter der Gesellschaft verstärkt.

Im Ausblick rechnet Zug Estates im laufenden Jahr mit einem leicht besseren Betriebsergebnis vor Abschreibungen und Neubewertung und auch das Konzernergebnis ohne Neubewertung werde steigen. Zurzeit befänden sich Entwicklungsvorhaben im Umfang von 250 Mio CHF im Bau. Drei Viertel dieser künftigen Mietflächen seien bereits mit langfristigen Verträgen abgesichert. Diese Projekte würden ab 2018 Projekte zu einer Ertragssteigerung führen, verspricht die Gruppe.

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 09.04.2021
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 33'776
SFS steigert 2017 Reingewinn

SFS steigert 2017 Reingewinn um fast 30% - Dividende angehoben

Die in der Komponentenfertigung und im Baubedarfshandel tätige SFS-Gruppe hat 2017 deutlich mehr verdient. Der Betriebsgewinn (EBITA) betrug 235,8 Mio CHF, was gegenüber 2016 ein Plus von knapp 11% bedeutet. Und der Reingewinn fiel mit 159,1 Mio CHF um 27,5% höher aus als im Vorjahr. Davon werden auch die Aktionäre profitieren: Die Dividende soll von 1,75 CHF im Vorjahr auf 1,90 CHF angehoben werden, wie SFS am Freitag mitteilt.

09.03.2018 07:06

Damit hat das Unternehmen die Erwartungen der Analysten klar übertroffen: Diese lagen beim Reingewinn bei 130,0 Mio CHF und bei der Dividende bei 1,82 CHF je Aktie (AWP-Konsens).

Wie SFS hervorhebt, wurde für die Jahresrechnung 2017 erstmals anstelle von IFRS der Rechnungslegungsstandard Swiss GAAP FER angewendet. Er erscheine für die SFS Group zweckmässiger als IFRS.

Die Umsatzzahlen und eine Indikation des Betriebsergebnisses hatte SFS bereits Ende Januar bekannt gegeben. So weist das Ostschweizer Unternehmen für das Jahr 2017 einen Umsatz von 1,63 Mrd CHF aus. Dies entspricht einem Wachstum von 13,7%, wobei die Verkäufe organisch um 7,4% gesteigert werden konnten. Mit den nun rapportierten EBITA-Wert und einer entsprechenden Marge von 14,4% liegt SFS nun zudem wie angekündigt am unteren Ende des einst kommunizierten Zielbandes von 14,2 bis 15,2%.

Für das laufende Jahr stellt SFS ein Umsatzwachstum von 5 bis 7% in Aussicht. Die EBITA-Marge soll sich gegenüber dem Wert von 2017 verbessern. Erreicht werden soll dies, durch einen eine Stärkung der eigenen Position bei den bestehenden Kunden sowie einem selektiven Ausbau der Kundenbasis, kündigt das Unternehmen an.

Gleichzeitig wolle man neue Applikationen erschliessen, wichtige Neuprojekte lancieren und die Synergien aus Veränderungsprojekten innerhalb der SFS Group verstärkt nutzen.

jr/hr/yr

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 09.04.2021
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 33'776
Starrag verdoppelt 2017 den

Starrag verdoppelt 2017 den Reingewinn

Starrag hat im vergangenen Geschäftsjahr 2017 unter dem Strich deutlich mehr verdient und will eine klar höhere Dividende ausschütten. Für das laufende Jahr zeigt sich das Unternehmen zuversichtlich.

09.03.2018 06:56

Der Betriebsgewinn auf Stufe EBIT nahm im letzten Jahr um 63% auf 15,3 Mio CHF zu, was einer Marge von 3,8% (VJ 2,5%) entsprach. Der Reingewinn verdoppelte sich auf 12,1 Mio CHF, wie es in einer Mitteilung vom Donnerstagabend heisst. Die Aktionäre sollen nun in den Genuss einer Dividende pro Aktie von 1,50 CHF nach 1,00 CHF im Vorjahr kommen.

Begründet wird die höhere Profitabilität mit einer besseren Auslastung der Werke. Zudem hätten sich zahlreichen Massnahmen zur Verbesserung der "operativen Exzellenz" positiv ausgewirkt. Dem Reingewinn kam ausserdem eine einmalige Steuergutschrift zu Gute.

Europa wächst

Bereits mehr oder weniger bekannt ist seit Ende Januar die "Top Line": Der Umsatz stieg um 9,1% auf 405,3 Mio CHF (währungsbereinigt +8%), der Auftragseingang hingegen verbuchte einen Rückgang um 27% auf 349,3 Mio CHF. Der Auftragsbestand lag per Ende Jahr bei 301,7 Mio und sichere die Grundauslastung für deutlich über ein Jahr, hiess es damals.

Von den Hauptabsatzregionen entwickelte sich Europa "erfreulich" - im Berichtsjahr entfielen rund zwei Drittel aller Neubestellungen auf die Region. Dagegen ging der Auftragseingang aus Asien nach einem hohen Vorjahreswert zurück, was Starrag mit der Verzögerung von Grossprojekten begründet. Der Anteil von Asien am Gesamttotal ging kurzfristig auf 27% zurück, mittel- und längerfristig soll sich der Umsatzanteil der Region jedoch auf rund 40% zubewegen. Auch der Auftragseingang aus Nordamerika war nach einem guten Vorjahr rückläufig.

Von den wichtigen Abnehmerindustrien verzeichnete Aerospace wegen "zeitlicher Verschiebungen von Kundenentscheidungen" einen deutlichen Rückgang der Neubestellungen. Während auch im Bereich Industrial der Auftragseingang zurückging entwickelte sich das Luxussegment positiv. Zu den Highlights im zweiten Halbjahr zählt Starrag vor allem "namhafte Aufträge aus der Uhrenindustrie" Im Bereich Energy waren die Neubestellungen ebenfalls rückläufig, während Transportation nach einer Stagnation 2017 wieder zulegen konnte.

Im vergangenen Jahr habe Starrag seine Strategie "Starrag 2020" fortgeführt, welche sich auch in der positiven Ertragsentwicklung äusserte, heisst es in der Mitteilung weiter. Schwerpunkte waren die Vernetzung der ausgelieferten Maschinen mit den Systemen der Kunden, die geografische Erweiterung vor allem in China und den USA sowie der Ausbau der Kundendienststrukturen in der Gruppe.

Wachsender Auftragseingang

Für das laufende Jahr gibt sich Starrag zuversichtlich. Der Umsatz (in Lokalwährungen) solle mindestens in der Grössenordnung von 2017 ausfallen, schreibt das Management. Zudem rechnet das Unternehmen mit einer höheren EBIT-Marge und einer verbesserten Kapitalrentabilität. Beim Auftragseingang wird mit einem Wert "deutlich" über dem Vorjahr gerechnet. Zum Jahresstart 2018 habe sich der Auftragseingang bisher in der Grössenordnung des Vorjahres entwickelt, wird angefügt.

Im Verwaltungsrat kommt es ausserdem zu einer Veränderung. Der frühere CEO Frank Brinken scheide auf eigenen Wunsch aus dem Gremium aus, heisst es. Er soll durch Tornos-CEO Michael Hauser ersetzt werden. Schon seit rund einem Monat ist bekannt, dass die Gesellschaft ab dem 1. Juni einen neuen CEO erhält: Christian Walti wird die Aufgabe von Walter Börsch übernehmen.

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 09.04.2021
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 33'776
SPS will Wohn- und

SPS will Wohn- und Pflegezentrums Breitlen in Hombrechtikon privatisieren

Der Immobilienkonzern Swiss Prime Site (SPS) plant eine Investition im Segment Alterswohnungen. SPS schlägt den Einwohnern der Gemeinde Hombrechtikon vor, das Grundstück des dortigen Wohn- und Pflegezentrums Breitlen im Baurecht zu übernehmen. Geplant ist eine Privatisierung der Pflegedienste.

09.03.2018 08:29

Das Pflegezentrum soll durch einen Neubau ersetzt werden, der 2021 eröffnet soll, teilte das Unternehmen am Freitag mit. Und die Alterssiedlung solle in den nächsten Jahren renoviert werden. Hernach will die SPS-Tochter Tertianum das Wohn- und Pflegezentrum im Auftrag der Gemeinde Hombrechtikon betrieben.

Die Privatisierung der Alterspflege muss noch vom Souverän angenommen werden. Der Gemeinderat von Hombrechtikon empfiehlt laut SPS der Bevölkerung bei der Abstimmung vom 10. Juni 2018 diese Variante anzunehmen.

ra/yr

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Pascal.Zueger
Bild des Benutzers Pascal.Zueger
Offline
Zuletzt online: 27.11.2019
Mitglied seit: 10.11.2015
Kommentare: 46
«Es drohen Handelskrieg und hohe Volatilität»

Der Börsenverlauf ist derzeit geprägt von politischen Ereignissen, Zinspolitik und Firmenzahlen. Ökonom Karsten Junius erwartet weiter volatile Aktienmärkte und gibt Anlegern im cash-Börsen-Talk einen Rat auf den Weg.

Zum vollständigen Artikel von cash: https://www.cash.ch/news/politik/karsten-junius-es-drohen-handelskrieg-und-hohe-volatilitaet-1152771

 

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 09.04.2021
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 33'776
Belimo erfüllt die

Belimo erfüllt die Gewinnerwartungen nicht ganz

Die im Bereich Antriebslösungen tätige Belimo-Gruppe hat im Geschäftsjahr 2017 sowohl Betriebs- als auch Reingewinn klar gesteigert. Doch die Erwartungen lagen noch höher.

12.03.2018 07:55

Für das Geschäftsjahr 2018 erwartet Belimo in der Haupt-Absatzregion Europa eine zufriedenstellende Entwicklung. Der Betriebsgewinn auf Stufe EBIT legte um 6,5% auf 92,6 Mio CHF zu, wogegen die EBIT-Marge um 30 Basispunkte auf 16,0% zurückfiel, wie die Herstellerin von Antrieben für die Heizungs-, Lüftungs- und Klimatechnik am Montag mitteilt. Die geringere Marge wird insbesondere mit einem höheren Aufwand für Forschung & Entwicklung begründet. Der Reingewinn lag mit 77,5 Mio CHF um gut 11% über dem Vorjahr. So soll auch die Dividende auf 85 CHF je Aktie von 75 CHF im Vorjahr erhöht werden.

Mit diesen Eckwerten hat Belimo die Erwartungen der Analysten insbesondere mit dem Betriebsgewinn verpasst. Der AWP-Konsens für den EBIT lag bei 97,0 Mio CHF und für den Reingewinn bei 78,4 Mio. Die geplante Dividende liegt dagegen im oberen Bereich der Schätzungen.

Bereits bekannt war der Umsatz. Dieser stieg um 8,7% auf 579,9 Mio CHF, entsprechend einem währungsbereinigten organischen Wachstum von 8,2%. Mit Blick auf die Regionen hat Belimo dabei überall klar zugelegt. Die Marktregion Europa wuchs in Lokalwährungen um 8,1%, Amerika um 6,9% und Asien/Pazifik gar um gut 13%. Der Umsatzanteil von Europa belief sich auf 48%, während Amerika 39% und Asien/Pazifik 13% dazu beisteuerten.

Von den beiden Anwendungsfeldern stieg der Bereich Luft währungsbereinigt um 7,4% und damit etwas weniger stark als der Bereich Wasser (+9,4%). Luft ist mit einem Umsatzanteil von 57% aber noch immer der grössere der beiden Bereiche.

Wenig konkreter Ausblick

Im Ausblick auf das Geschäftsjahr 2018 zeigt sich das Unternehmen wenig konkret. Das Wachstum der Gebäudetechnik-Branche dürfte sich dank der langfristigen Trends wie Urbanisierung, Energieeffizienz, Sicherheit und Digitalisierung und aufgrund der positiven Konjunkturprognosen weltweit gut entwickeln, heisst es.

Für die Marktregion Europa sei sowohl für die privaten wie auch die öffentliche Bautätigkeit eine zufriedenstellende Entwicklung zu erwarten und in Amerika deuteten verschiedene Schlüsselindikatoren auf einen weiteren Aufwärtstrend der US-Wirtschaft hin. In der Marktregion Asien/Pazifik sollte die Strategie einer erhöhten Präsenz den kontinuierlichen Ausbau der Marktführerschaft unterstützen.

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 09.04.2021
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 33'776
BFW erhöht Dividende

BFW erhöht Dividende

Die Immobiliengesellschaft BFW Liegenschaften hat im Geschäftsjahr 2017 einen leicht tieferen Gewinn erzielt. Die Dividende soll dennoch erhöht werden.

13.03.2018 07:30

Gemäss Vorschlag des Verwaltungsrates sollen 1,40 CHF je Namenaktie ausgeschüttet werden nach 1,35 CHF im Vorjahr, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilt.

Die Netto-Mietzinseinnahmen stiegen um 2% auf 20,8 Mio CHF. Die Leerstandsquote erhöhte sich allerdings ebenfalls auf 7,5% nach 7,1% Ende 2016. Wie bereits aus ersten Eckdaten von Anfang Februar bekannt, sank der EBIT inklusive Neubewertungen um 17% auf 22,6 Mio. Der Gewinn inklusive Neubewertungen und latenten Steuern lag bei 18,0 Mio und damit 1,1% unter dem Vorjahr. Die Neubewertungseffekte lagen mit noch 8,1 Mio um 5,1 Mio unter dem Vorjahreswert.

Der Gesamtwert des Liegenschaftsportfolios stieg um 3% auf 437,1 Mio CHF. Dies sei wesentlich auf die Fertigstellung des Umnutzungsprojekts Freiestrasse 4 in Weinfelden (+5,6 Mio) zurückzuführen, heisst es weiter. Hinzu kamen die oben erwähnten Neubewertungen (+8,1 Mio), der Zukauf von Bauland in Steckborn für ein zukünftiges Wohnbauprojekt (+1,3 Mio), weitere Investitionen in Renditeliegenschaften (+0,9 Mio) sowie den Verkauf einer Wohnliegenschaft in Amriswil (-3,3 Mio) zustande gekommen.

Für die im Aktienrückkaufprogramm erworbenen gut 514'000 Aktien beantragt der Verwaltungsrat an der Generalversammlung nun die Vernichtung, was das Aktienkapital entsprechend herabsetzen wird.

Für die weitere Entwicklung zeigt sich BFW zuversichtlich, dass der Immobilienmarkt Schweiz insbesondere im Wohnbereich langfristig attraktiv bleiben wird. Den steigenden Leerständen durch die hohe Bautätigkeit in einigen Regionen werde mit aktiven Wiedervermietungsaktionen sowie punktuellen Mietzinsanpassungen begegnet.

Die Eigenkapitalquote von 42,3% lasse weitere Zukäufe von Liegenschaften oder Projekten zu. Insgesamt soll das Portfolio durch einige potenzielle Arrondierungskäufe optimiert werden.

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 09.04.2021
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 33'776
Hilti erzielt 2017 deutlich

Hilti erzielt 2017 deutlich mehr Gewinn

Beim Liechtensteiner Baugerätekonzern Hilti haben im vergangenen Jahr die Kassen geklingelt. Der Betriebsgewinn stieg um 15% auf 692 Mio CHF. Unter dem Strich verdiente der Hersteller der legendären roten Bohrmaschine 530 Mio CHF. Das sind 10% mehr als im Vorjahr.

16.03.2018 07:55

Damit hat Hilti ein weiteres Rekordergebnis erzielt. Der Umsatz legte um 10,8% auf 5,1 Mrd CHF zu, wie der Konzern bereits im Januar bekannt gegeben hatte. Damit hat der Umsatz erstmals die Marke von 5 Milliarden geknackt.

Hilti habe 2017 die gute Marktlage nutzen können und den Umsatz in allen Geschäftsregionen gesteigert, teilte der Liechtensteiner Konzern am Freitag in einem Communiqué mit. Man habe den Investitionskurs der vergangenen Jahre auch 2017 beibehalten. Schwerpunkt seien der Ausbau des weltweiten Vertriebsteams, die Entwicklung von neuen Produkten, Software und digitalen Angeboten.

Dies hat auch Auswirkungen auf den Personalbestand: Dieser nahm um 9% auf rund 26'900 Mitarbeiter zu.

Für den Ausblick zeigt sich Hilti erneut optimistisch: Für 2018 gehe man weiterhin von einem positiven Umfeld aus. Ohne Störungen der Weltpolitik würden ähnlich hohe Wachstumsraten erwartet wie im vergangenen Jahr.

jb/uh

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 09.04.2021
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 33'776
Hiag steigert 2017 Gewinn

Hiag steigert 2017 Gewinn deutlich - Höhere Dividende

Der Arealentwickler Hiag hat im Geschäftsjahr 2017 einen höheren Liegenschaftsertrag und deutlich mehr Gewinn erzielt. Zudem wurde das Immobilienportefeuille ausgebaut. Die Aktionäre sollen in den Genuss einer höheren Dividende kommen. Für das laufende Geschäftsjahr stellt das Unternehmen eine weitere Steigerung des Liegenschaftenertrags in Aussicht.

19.03.2018 08:00

Der Liegenschaftsertrag erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um 6,5% auf 55,8 Mio CHF, wie die Gesellschaft am Montag mitteilte. Aufgrund von neuen langfristigen Mietverträgen und Entwicklungserfolgen leisteten die Neubewertungen mit 33,3 Mio gegenüber 20,0 Mio im Vorjahr einen substanziellen Beitrag zum Ergebnis 2017.

Auch der Verkauf der apiermaschine 9 in Biberist trug mit 7,1 Mio positiv zum Resultat bei. Damit habe der negative Ergebnisbeitrag von 4,3 Mio der sich im Aufbau befindenden Hiag Data mehr als kompensiert werden könen.

In der Folge stieg das Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Amortisationen (EBITDA) auf 73,1 Mio nach 56,0 Mio im Vorjahr. Unter dem Strich verbleibt ein Überschuss von 57,5 Mio, was einer Steigerung von 23,9% gegenüber dem Vorjahr entspricht.

Den Aktionären wird eine Erhöhung der Dividende um 20 Rappen auf 3,80 CHF vorgeschlagen. Die Ausschüttung soll wieder in Form einer für Privatpersonen mit Wohnsitz in der Schweiz steuerfreien Kapitalrückzahlung erfolgen.

Der Wert des Immobilienbestandes belief sich per Ende des Jahres auf 1'283 Mio CHF verglichen mit 1'242 Mio im Vorjahr.

Mit den Zahlen hat Hiag die Prognosen von Research Partners übertroffen. Die Analysten hatten mit einem Liegenschaftenertrag von 54,9 Mio, einem EBITDA von 67,8 Mio und einem Reingewinn von 52,7 Mio gerechnet.

Im Geschäftsjahr 2018 erwartet Hiag wiederum ein "gutes" Geschäftsjahr und strebt eine "weitere Steigerung des Liegenschaftsertrags an". Bei Hiag Data wird nach der Lancierung der "Network Centric Multicloud 4.0" ein relevanter Umsatzbeitrag erwartet und aufgrund des im April startenden Partner-On-Boarding-Prozesses auf annualisierter Basis ein positives Segmentergebnis vor Abschreibungen angepeilt.

sig/cf

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 09.04.2021
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 33'776
Trotz Umsatz-Plus

Trotz Umsatz-Plus Margenrückgang bei Crealogix

Der Software- und IT-Dienstleister Crealogix ist in den ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres 2017/18 (Juli bis Dezember) gewachsen, musste allerdings einen leichten Margenrückgang verkraften.

20.03.2018 07:59

Die Guidance fürs Gesamtjahr wird ausserdem bestätigt und konkretisiert. Der Umsatz legte laut Mitteilung vom Dienstag um 11 Prozent auf 39,7 Mio CHF zu. Mit einem Anteil von 58 Prozent erwirtschaftete die Gruppe dabei erstmals mehr Umsatz ausserhalb der Schweiz, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilt.

Die Gewinnzahlen nahmen nur unterproportional zu. So stieg der EBITDA um 5,8 Prozent auf 4,4 Mio; das ergibt eine EBITDA-Marge von 11 Prozent, nach 12 Prozent im Vorjahr. Unter dem Strich resultierte ein Reingewinn von 1,55 Mio CHF, doppelt so viel wie in der Vorjahresperiode.

Crealogix stellt für das laufende Geschäftsjahr ein Umsatzwachstum von gegen 15 Prozent in Aussicht, Akquisitionen sind dabei ausgeklammert. Trotz höherer Integrationsaufwänden für das im Januar 2018 erworbene spanische Softwareunternehmen Innofis rechne das Management mit einer EBITDA-Marge von mehr als 10 Prozent.

Mittelfristig rechnet die Gruppe mit einem jährlichen Umsatzwachstum von über 20 Prozent. Der Umsatzanteil ausserhalb des Heimatmarkts Schweiz soll dabei auf rund 70 Prozent steigen. Zudem strebt sie eine EBITDA-Marge von mehr als 15 Prozent an.

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 09.04.2021
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 33'776
Orell Füssli: Gewinneinbruch

Orell Füssli: Gewinneinbruch trotz gutem Banknotengeschäft

Orell Füssli hat letztes Jahr wegen einer Wertminderung auf der Anlagenbauerin Atlantic Zeiser mit 4,8 Millionen Franken nur noch halb soviel Gewinn erzielt wie im Vorjahr.

20.03.2018 07:49

Der Gesamtumsatz reduzierte sich um 4 Prozent auf 288,5 Millionen Franken, wie die Orell Füssli Holding am Dienstag mitteilte. Dafür lief es in der grösste Sparte Sicherheitsdruck sehr gut.

Die Sparte, die letztes Jahr die neuen 20- und 10-Franken-Noten herausgab, steigerte den Umsatz um 7 Prozent auf 129,8 Millionen Franken. Das Betriebsergebnis (EBIT) erhöhte sich um 16 Prozent auf 20,1 Millionen Franken.

Dagegen schrumpfte der Umsatz in der Sparte Buchhandel um 3 Prozent auf 91,7 Millionen Franken. Auch das Betriebsergebnis (EBIT) lag mit 1,6 Millionen Franken unter dem Vorjahr (2 Millionen Franken).

Das Betriebsergebnis (EBIT) der Gruppe sank um 32 Prozent auf 12,6 Millionen Franken. Die Wertminderung bei Atlantic Zeiser hatte Orell Füssli bereits letzten Monat bekannt gegeben. Der Betriebsverlust der Sorgensparte belief sich auf 6 Millionen Euro (Betriebsgewinn 2016: 1,8 Millionen Euro).

Atlantic Zeiser stellt unter anderem Maschinen zum Druck von Seriennummern auf Banknoten oder Pässen her und soll wegen der Neuausrichtung auch dieses Jahr von Sondereffekten belastet werden, wie es heisst.

Pessimistisch ist Orell Füssli auch für die Sparte Sicherheitsdruck, weil sie dieses Jahr margenschwächere Aufträge habe als im Vorjahr. Der Buchhandel befinde sich weiterhin in Transformation.

(SDA)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 09.04.2021
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 33'776
Conzzeta erhöht die Dividende

Conzzeta erhöht die Dividende

Der Mischkonzern Conzzeta ist im Geschäftsjahr 2017 markant gewachsen. Der Gewinn nahm ebenfalls klar zu, was den Aktionären mit einer deutlich höheren Dividende zu Gute kommen soll.

20.03.2018 07:56

Ein guter Teil des Wachstums ist auf die per September erfolgte Konsolidierung des Kunststoffgeschäfts von Otto Bock zurückzuführen. Aber auch auf vergleichbarer Ebene hat das Unternehmen zweistellig zugelegt. Der Gewinn nahm ebenfalls klar zu, was den Aktionären mit einer deutlich höheren Dividende zu Gute kommen soll.

Der Umsatz kletterte um gut 22% auf 1,48 Mrd CHF. Auf vergleichbarer Basis, das heisst zu konstanten Wechselkursen und unter Berücksichtigung der Änderungen im Konsolidierungskreis, ergab sich ein Umsatzplus von gut 14%, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilt. Die starke Entwicklung im ersten Halbjahr sei im zweiten Semester noch einmal übertroffen worden, dies in einem günstigen Umfeld für Investitionsgüter.

Der EBIT legte um 46% auf 123,2 Mio CHF zu und die entsprechende Marge um 120 Basispunkte auf 8,2%. Hier ist laut Mitteilung ein Veräusserungsgewinn über 8,8 Mio enthalten. Ohne diesen Effekt hätte die Marge einen Wert von 7,6% erreicht.

Markant höhere Dividende

Der Reingewinn schliesslich zog um über 52% auf 97,4 Mio CHF an. Die Dividende soll entsprechend um gut 45% auf 16 CHF je Namenaktie A und 3,20 CHF je Namenaktie B erhöht werden.

Mit den Zahlen hat das Unternehmen die Erwartungen der Analysten klar übertroffen. Zwei Schätzungen prognostizierten einen EBIT im Bereich von 105 bis 110 Mio CHF sowie einen Reingewinn von knapp 79 Mio. Auch ohne den Veräusserungsgewinn hätten die Zahlen die Prognosen geschlagen.

Es seien Fortschritte bei der Umsetzung der strategischen und operativen Initiativen erzielt worden, heisst es weiter zum Geschäftsverlauf. So sei der Umsatz in Asien um knapp 24% gestiegen und auch in Europa seien die Wachstumsraten zweistellig ausgefallen. Einzig in Amerika blieb das Wachstum unterproportional.

Einen "bedeutenden Entwicklungsschritt" sieht das Unternehmen im der Übernahme der Otto Bock Kunststoff per vergangenem September. Insgesamt bezeichnet CEO Michael Willome das Ergebnis laut Mitteilung als "sehr erfreulich".

"Bei der Umsetzung unserer Prioritäten machen wir gute Fortschritte", lässt er sich zitieren. Willome verweist unter anderem darauf, dass der Umsatzanteil von Asien von unter 20% auf über 27% gesteigert worden sei. Es bedürfe aber weiterer Anstrengungen, um auch ohne Sondereffekte die mittelfristig angestrebte EBIT-Marge im Bereich von 8 bis 10% zu erreichen.

Ausblick zuversichtlich

Für das Geschäftsjahr 2018 beurteilt das Unternehmen das bestehende operative Umfeld als weiterhin günstig. So wird für das Gesamtjahr ein hohes einstelliges Umsatzwachstum prognostiziert sowie ein höheres Betriebsergebnis und eine weiter verbesserte Marge. Im ersten Quartal habe sich die robuste wirtschaftliche Entwicklung fortgesetzt und ebenso das günstige Investitionsklima.

Im Geschäftsbereich Mammut Sports Group verlaufe das auf fünf Jahre ausgelegte Strategieprogramm planmässig. Für 2018 sei hier ebenfalls ein verbesserter Umsatz- und Ergebnisbeitrag zu erwarten, welcher allerdings noch hinter den mittelfristigen Vorgaben bleiben dürfte.

Conzzeta bestätigt weiter die mittelfristigen Ziele, demnach wird ein Umsatzwachstum von über 5%, eine EBIT-Marge im Bereich von 8 bis 10% sowie eine Verzinsung der betrieblichen Nettoaktivitäten von über 15% angestrebt.

Übernahme von TTM Laser in Italien

Conzzeta bleibt an der Übernahmfront aktiv. So wurde in Italien eine Vereinbarung zur vollständigen Übernahme des italienischen Technologiekonzerns TTM Laser SpA unterzeichnet. Diese erwirtschaftete 2017 mit 40 Mitarbeitern einen Umsatz von gegen 14 Mio EUR, wie Conzzeta am Dienstag mitteilt. Der Abschluss der Transaktion ist für die nächsten Wochen vorgesehen.

TTM Laser wird in die grössten Sparte Bystronic eingegliedert, dem Geschäftsbereich für Blechbearbeitungsmaschinen. Mit den Technologien von TTM Laser werde das bestehende Angebot von Bystronic im Bearbeitungsschritt Schneiden vertieft.

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 09.04.2021
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 33'776
Schlatter-Aktionäre gehen

Schlatter-Aktionäre gehen erneut leer aus

Der Anlagenbauer Schlatter hat einen höheren Gewinn erwirtschaftet, nachdem er im Vorjahr wieder den Sprung in die Gewinnzone knapp geschafft hatte. Auf eine Dividende wird weiterhin verzichtet.

20.03.2018 07:13

Konkret ergab für Schlatter sich ein Gewinn auf Stufe Reinergebnis von 2,9 Mio CHF, nach einem Gewinn von 0,5 Mio im Vorjahr. Der Betriebsgewinn auf Stufe EBIT verbesserte sich gleichzeitig auf 2,5 Mio (VJ 1,1 Mio), wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Die aktuell gute Verfassung der Weltwirtschaft und die grossen Entwicklungsanstrengungen der vergangenen Jahre hätten sich positiv auf die Investitionsbereitschaft der Kunden ausgewirkt und man habe mit neulancierten Produkten Marktanteile gewinnen können.

Bereits seit Januar ist Umsatz bekannt: Er legte um knapp 12% auf 101,1 Mio CHF zu. Im Gegensatz dazu reduzierte sich der Bestellungseingang um gut 12% auf 94,6 Mio CHF. Der Auftragsbestand lag per Ende Jahr bei 42,5 Mio CHF, nach 50,9 Mio per Ende Juni. Auf eine Dividendenausschüttung soll wie in den Jahren davor verzichtet werden.

Schweissen mit Gewinn, Weben mit Verlust

Während das Segment Schweissen einen deutlichen Gewinn erzielte, fiel das Segment Weben in die Verlustzone zurück. Ein Grund dafür waren laut Schlatter fehlende Veredelungsmaschinen für technische Textilien, die im Vergleich zu den Webmaschinen eine bessere Profitabilität ausweisen. Produktkostensenkungsmassnahmen und ein verbessertes Preisniveau bei den Webmaschinen sollen 2018 aber zur Rückkehr in die Gewinnzone beitragen.

In der Berichtsperiode wurde ausserdem ein Investitionsprogramm zur Erneuerung der Fertigung in Münster freigegeben. Ziel sei es, die Bruttomarge und die Auslastung weiter zu verbessern.

Für 2018 gibt sich das Schlatter-Management optimistisch. Trotz der nach wie vor anspruchsvollen Rahmenbedingungen sei man für das laufende Geschäftsjahr gut aufgestellt. Nach dem überdurchschnittlich starken Bestellungseingang im Jahr 2016 habe sich dieser im Geschäftsjahr 2017 wieder normalisiert, heisst es weiter. Für das Geschäftsjahr 2018 werde daher wiederum ein "moderater Anstieg" erwartet. Laut Communiqué wird ein Gruppengewinn über Vorjahr angestrebt.

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Pascal.Zueger
Bild des Benutzers Pascal.Zueger
Offline
Zuletzt online: 27.11.2019
Mitglied seit: 10.11.2015
Kommentare: 46
Die richtigen Aktien für jedes Alter

Ein 60-Jähriger hat ein anderes Anlegerprofil als eine 30-Jährige. Dementsprechend unterschiedlich sollte die Aktienauswahl sein. cash stellt für vier Generationen je drei Aktien vor.

Zum Artikel: https://www.cash.ch/ratgeber/3_saeule/anlagestrategie-die-richtigen-aktien-fuer-jedes-alter-1164907 

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 09.04.2021
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 33'776
Adval Tech wird profitabler

Adval Tech wird profitabler

Der Komponentenhersteller Adval Tech hat im Geschäftsjahr 2017 aufgrund des Verkaufs eines Geschäftsteils zwar weniger eingenommen, dafür aber die Profitabilität verbessert. Die Dividende wird gesenkt.

24.04.2018 08:09

Adval Tech sieht sich für künftiges, profitables Wachstum gerüstet. Allerdings bleibe das Umfeld im Hauptabsatzmarkt, der Automobilindustrie anspruchsvoll. Die Aktionäre werden nach einer ausserordentlich hohen Ausschüttung nun weniger Dividende erhalten.

Die Ergebnisse des vergangenen Jahres hätten den langfristig positiven Trend bestätigt, teilten die Berner am Dienstag mit. Dabei sind die Eckwerte bereits seit März bekannt: So sank die Gesamtleistung der Gruppe um 8,5 Prozent auf 207,9 Millionen Franken. Die verkaufte Sparte Molds habe jedoch im Vorjahr noch einen Beitrag dazu in Höhe von 48,6 Millionen geliefert, gleichzeitig seien die Verkäufe der übernommenen Fischer IMF nun vollumfänglich enthalten.

Der Nettoumsatz ging derweil um 14 Prozent auf 200,3 Millionen Franken zurück. Im Gegenzug sprang der operative Gewinn auf Stufe EBIT um 28 Prozent auf 10,7 Millionen und die entsprechende Marge nahm um 1,4 Prozentpunkte auf 5,1 Prozent zu. Der Reingewinn kam bei 8,7 Millionen zu liegen, nach 39,7 Millionen im Vorjahr.

Auch der hohe Überschuss im Jahr 2016 war zum grössten Teil auf den Verkauf des Segments Molds zurückzuführen. Den im Formenbau aktiven Geschäftsbereich hatte Adval Tech nämlich im Sommer 2016 für 133 Millionen an die US-Industriegruppe Barnes veräussert.

Setzt man die Kennzahlen 2017 in Relation zu einer vergleichbaren Basis für 2016, das heisst inklusive der auf zwölf Monaten geschätzten Zahlen von Fischer IMF und ohne das Segment Molds, dann ergäbe sich bei der Gesamtleistung ein Wachstum von knapp 11 Prozent und beim EBIT eine Steigerung von 6,2 Millionen oder rund 138 Prozent, rechnet Adval Tech vor.

An der Generalversammlung wird der Verwaltungsrat den Aktionären noch eine Ausschüttung von 4,00 Franken je Aktie vorschlagen. Im Vorjahr waren dank des hohen Einmalgewinns aus dem Verkauf von Molds noch 41 Franken je Aktie zur Auszahlung gekommen.

Fokus bleibt auf Automobilmarkt

Die Gruppe sei seit dem Verkauf des Segments Molds schuldenfrei und führe ihre Fokussierungsstrategie mit der Konzentration auf den Automobilmarkt konsequent fort, schreibt Adval Tech weiter. Dabei hat sie sich als Industriepartner für Komponenten aus Metall und aus Kunststoff positioniert.

Auf dieser Basis sei Adval Tech bereit für qualitatives, profitables Wachstum, wobei die derzeitigen Unsicherheiten am Markt in verschiedenen Bereichen zu spüren seien und die Entwicklung des Geschäfts nur schwer abschätzbar sei. Auf konkrete Aussagen zur Gesamtleistung und zum EBIT wird daher verzichtet.

Im Jahr 2018 gelte es, die globalen Marktaktivitäten weiter auszubauen und die geplanten Restverlagerungen der Produktion nach Deutschland und nach Ungarn reibungslos abzuschliessen. Im vergangenen Jahr investierte die Gruppe 17,4 Millionen Franken in Sachanlagen nach 7,6 Millionen in 2016. Dabei sei an mehreren Standorten stark in den Ausbau der Infrastruktur investiert worden, beispielsweise für neue Pressen in Brasilien und in Deutschland oder für zusätzliche Spritzgiessmaschinen in Mexiko und den Ausbau der dafür notwendigen Infrastruktur.

In Ungarn teilte Adval Tech die Tochter Anfang 2017 in zwei juristisch unabhängige Gesellschaften auf, eine für den Bereich Kunststoff und die andere für den Bereich Metall. Zudem habe man in Ungarn die Herstellung von Metallkomponenten in einem neuen Produktionsgebäude mit rund 5'000 Quadratmeter Fläche zusammengefasst.

In Endingen erstellte Adval Tech ein zweites Produktionsgebäude mit rund 10'000 Quadratmeter Fläche. Dies ist das Kompetenzzentrum für alle Anwendungen aus Metall mit Laserschweisstechnologie für die Automobilindustrie.

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 09.04.2021
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 33'776
Rapid Nutrition bläst

Rapid Nutrition bläst Delisting an Schweizer Börse ab

Das Aktien des Gesundheitsunternehmen Rapid Nutrition bleiben weiter an der Schweizer Börse kotiert.

25.04.2018 08:02

Die SIX habe dem Gesuch des Unternehmens, die angekündigte Dekotierung zurückzuziehen, stattgegeben, teilte Rapid Nutrition am Mittwoch mit. Die Gesellschaft hatte am 28. September 2017 bei der Schweizer Börse ein Delisting beantragt. Letzter Handelstag wäre der 27. April gewesen.

Die Titel von Rapid Nutrition werden seit dem 29. März 2017 an der SIX gehandelt. Kurz davor waren sie wegen eines illiquiden Handels von der Deutschen Börse dekotiert worden. Auch an der Schweizer Börse werden die Titel kaum gehandelt.

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Pascal.Zueger
Bild des Benutzers Pascal.Zueger
Offline
Zuletzt online: 27.11.2019
Mitglied seit: 10.11.2015
Kommentare: 46
Immobilienaktien: Die Ruhe vor dem Sturm?

Schweizer Immobilienaktien sind jüngst auf einen neuen Höchststand gestiegen. Es locken attraktive Dividenden. Doch nur wenige Titel drängen sich für ein Investment auf.

Link zum Artikel: https://www.cash.ch/news/top-news/wohneigentum-immobilienaktien-die-ruhe-vor-dem-sturm-1166350 

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 09.04.2021
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 33'776
Biopharmaunternehmen Polyphor

Biopharmaunternehmen Polyphor plant Börsengang an der SIX am 15. Mai 2018

Das Allschwiler Biopharma-Unternehmen Polyphor hat Einzelheiten für den geplanten Gang an die Börse präsentiert. So plant das Unternehmen laut Mitteilung vom Freitag den IPO am 15. Mai 2018 abzuhalten. Die Preisspanne je Aktie legt Polyphor auf 30 bis 40 Franken fest. Damit strebt das Unternehmen einen Bruttoerlös von rund 100 Millionen bis 150 Millionen Franken an.

27.04.2018 07:56

Bei dem Börsengang handle es sich um ein Primärangebot, heisst es weiter. Es besteht aus bis zu 3'333'333 neu ausgegebenen Namenaktien mit einem Nennwert von 2,00 Franken je Aktie. Dies entspreche einem Bruttoerlös von 100 Millionen Franken und stelle das Basisangebot dar. Im Zuge einer sogenannten Upsize-Option stehen bis zu 1'333'333 neu ausgegebene Namenaktien zur Verfügung, die zu einem zusätzlichen Bruttoerlös von bis zu 40 Millionen Franken führen können. Ausserdem stehen bis zu 333'334 neu ausgegebene Namenaktien für eine mögliche Mehrzuteilungsoption zur Verfügung, die einem Bruttoerlös von 10 Millionen entsprechen.

Die bereits bestehenden Aktionäre beabsichtigen insgesamt rund 15 Millionen zu investieren. Auch Management und Verwaltungsratsmitglieder werden laut Polyphor beim Börsengang investieren, wobei die von ihnen erworbenen Aktien einer Sperrfrist von 12 Monaten unterliegen.

BOOKBUILDING BEGINNT SOFORT

Der Bookbuilding-Prozess beginnt noch an diesem Freitag und endet voraussichtlich am oder um den 14. Mai 2018. Die Bekanntgabe des endgültigen Angebotspreises und der endgültigen Anzahl der angebotenen Aktien wird voraussichtlich am oder um den 15. Mai 2018 erfolgen, vor Handelsaufnahme an der SIX.

Emissionsbanken für den geplanten Börsengang sind die UBS und die Deutsche Bank, die als Joint Global Coordinators und Joint Bookrunners agieren, sowie die Zürcher Kantonalbank und Cantor Fitzgerald als Co-Lead Manager. Zu Polyphors Investorenbasis gehören die Unternehmen und Gesellschaften Ingro Finanz, Varuma, Rosetta Capital und BioMed Partners.

Das geplante Angebot wird voraussichtlich aus einem öffentlichen Angebot in der Schweiz und Privatplatzierungen in der Schweiz und im Ausland bestehen, darunter auch an qualifizierte institutionelle Investoren in den USA gemäss Rule 144A, teilt Polyphor ausserdem mit.

Wie Polyphor bereits bei der Ankündigung seiner Börsenpläne berichtet hatte, sollen die neuen Mittel insbesondere für die weitere Entwicklung von Polyphors wichtigstem Produktkandidaten Murepavadin verwendet werden, der sich aktuell in Phase III befindet. Murepavadin soll dereinst gegen Pseudomonas aeruginosa - einen besonders gefährlichen Keim in Spitälern - verwendet werden.

HOHES MARKTPOTENZIAL

Polyphor selbst schätzt das Marktpotenzial von Murepavadin auf eine Grössenordnung von 2-3 Milliarden US-Dollar für die Verwendung im Bereich von im Krankenhaus erworbenen Lungenentzündungen. Zusätzliches Marktpotenzial bestehe auch in der Entwicklung einer inhalierbaren Formulierung, so das Unternehmen.

Murepavadin gehört zur Klasse der sogenannten OMPTA (Outer Membrane Protein Targeting Antibiotics), die vom Unternehmen selbst entwickelt wurden. Die OMPTA seien "möglicherweise die erste neue Klasse von Antibiotika gegen gramnegative Bakterien, die in den letzten 50 Jahren die Phase III klinische Erprobung erreicht haben", so Polyphor.

IMMUNONKOLOGIE-WIRKSTOFF

Ebenfalls auf dem Weg zur Zulassung ist derzeit laut dem Unternehmen ausserdem der Immunonkologie-Wirkstoff Balixafortide. Dieser habe gute Ergebnisse in einer Phase-1b-Studie bei fortgeschrittenem metastasierendem Brustkrebs in Kombination mit dem Wirkstoff Eribulin gezeigt.

hr/tp

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 09.04.2021
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 33'776
Compagnie Financière

Compagnie Financière Tradition erzielt höhere Umsätze

Die Westschweizer Broker-Gruppe Compagnie Financière Tradition (CFT) hat im ersten Quartal 2018 einen gegenüber dem Vorjahr höheren Umsatz erreicht.

27.04.2018 07:31

Die Marktaktivitäten hätten seit Jahresbeginn in dem von der Gruppe betreuten Geschäft zugenommen, schreibt CFT in der Mitteilung vom Freitag.

Der Umsatz von CFT wuchs auf konsolidierter Basis um 7,6 Prozent auf 229,6 Millionen Franken. Zu konstanten Wechselkursen, also in Lokalwährungen, errechnet sich ein Plus von 7,8 Prozent. Auch im adjustierten Umsatz, der zusätzlich die Anteile aus Joint Ventures beinhaltet, hat die Gruppe gut zugelegt. Der Umsatz nahm da um 8,9 Prozent auf 250,9 Millionen zu; in Lokalwährung wuchs das Geschäft um 9,1 Prozent.

Der bereinigte Umsatz aus dem Interdealer-Brokergeschäft (IDB) sei dabei in Lokalwährungen um 8,6 Prozent angestiegen, so CFT weiter. Das Devisenhandelsgeschäft für Privatanleger in Japan (Non-IDB) rückte um deutliche 24,4 Prozent vor.

Gewinnzahlen publiziert CFT zum ersten Quartal keine. In der Mitteilung werden auch keine Angaben zum Ausblick gemacht.

Derweil hat CFT am Freitag die Traktandenliste für die am 24. Mai in Lausanne stattfindende Generalversammlung veröffentlicht. Daraus geht hervor, dass Pierre Languetin, der seit 1995 bei CFT ist, sich nicht mehr zur Wahl in den Verwaltungsrat stellen wird. Languetin wolle mehr Zeit seinen weiteren Tätigkeiten widmen, heisst es. Als Dank für die Leistungen bei CFT, soll Languetin der Titel des Ehrenpräsidenten verliehen werden.

Als Ersatz von Languetin im Verwaltungsrat wird den Aktionären die Wahl von Eric Solvet vorgeschlagen. Der 49-Jährige ist Professor für Finanzen an der Chulalongkorn Universität in Thailand und war zuvor auch als Berater für McKinsey&Co. tätigt.

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 09.04.2021
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 33'776
Investis erwirbt sechs

Investis erwirbt sechs Wohnliegenschaften in Genf für 52 Mio Fr.

Die Immobiliengesellschaft Investis baut das Immobilienportfolio aus. In Genf hat das Unternehmen sechs Wohnliegenschaften zum Preis von 52 Millionen Franken erworben. Laut Mitteilung vom Montag liegen die Liegenschaften an "guter Lage" und der jährliche Sollmietertrag belaufe sich derzeit auf 2,5 Millionen. Der Zukauf in Genf unterstreiche die nachhaltige Anlagestrategie von Investis, wird CEO Stéphane Bonvin zitiert.

30.04.2018 18:03

mk/

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Pascal.Zueger
Bild des Benutzers Pascal.Zueger
Offline
Zuletzt online: 27.11.2019
Mitglied seit: 10.11.2015
Kommentare: 46
«Dieser Aktie würde ich nicht nachrennen»

 Der Börse steht kein grosser Knall bevor, aber es kann weiter abwärts gehen, sagt Daniel Egger im cash-Börsen-Talk. Der Falcon-Chefstratege nennt auch Aktien, die zum Einstieg locken - und solche, die zu teuer sind.

Hier zum Artikel: https://www.cash.ch/news/top-news/chefstratege-falcon-private-bank-dieser-aktie-wuerde-ich-nicht-nachrennen-1169897

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 09.04.2021
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 33'776
PSP mit höherem Gewinn -

PSP mit höherem Gewinn - Tieferer Leerstand erwartet

(Um weitere Details ergänzt) - Das Immobilienunternehmen PSP Swiss Property hat im ersten Quartal 2018 sowohl den Liegenschaftsertrag als auch den Gewinn gesteigert. Der Ausblick auf das Ergebnis bleibt unverändert, bei der Leerstandsentwicklung zeigt sich PSP indes etwas positiver.

08.05.2018 08:06

Der Liegenschaftsertrag stieg von Januar bis März um 1,1 Prozent auf 69,1 Millionen Franken, teilt das Unternehmen am Dienstag mit. Der Betriebsgewinn auf Stufe EBITDA legte vor Neubewertungseffekten um 7,2 Prozent auf 60,6 Millionen Franken zu und der Reingewinn um 8,7 Prozent auf 43,2 Millionen. Mit den vorgelegten Zahlen hat PSP die Erwartungen der Analysten beim Ertrag punktgenau getroffen, bei den Gewinnziffern sogar geschlagen.

LEERSTAND DURCH GROSSPETER GESTIEGEN

Der durchschnittliche Leerstand im 7,3 Milliarden Franken schweren Immobilienportfolio nahm seit Jahresbeginn leicht zu und kam am Bilanzstichtag bei 8,5 Prozent nach 8,2 Prozent per Ende 2017 zu liegen. Davon entfielen 1,0 Prozentpunkte auf laufende Sanierungen.

Der Anstieg sei aber insbesondere durch die Umklassifizierung des Neubaus "Grosspeter Tower" in Basel begründet, dessen Leerstand per Ende des ersten Quartals bei 68,4 Prozent gelegen habe. Ab Mai begann indes das Mietverhältnis mit dem Ankermieter Bayer, was den Leerstand bereits auf 30 Prozent gesenkt habe und in den nächsten Monaten werde ein weiterer Abbau erwartet. Von den 2018 auslaufenden Mietverträgen waren per Ende März bereits 64 Prozent erneuert oder verlängert.

Die Projekt verliefen derweil planmässig. So wurde unter anderem neben der Integration des von Edmond de Rothschild erworbenen Portfolios kürzlich beim Renovationsobjekt gegenüber vom Zürcher Hauptbahnhof ein langfristiger Mietvertrag mit einem Co-Working-Anbieter abgeschlossen.

AUSBLICK MIT TIEFEREM LEERSTAND

PSP erwartet, dass sich das prognostizierte Wirtschaftswachstum positiv auf die Nachfrage nach Büroflächen auswirken wird - zumindest an zentralen Lagen. Auch für Ladengeschäfte seien die Aussichten an zentralen Standorten wesentlich besser als in Randregionen. Hart umkämpft dürfte der Akquisitionsmarkt für erstklassige Geschäftsliegenschaften bleiben.

Für das Geschäftsjahr 2018 bestätigte PSP den Ausblick für das operative Ergebnis EBITDA. Vor Neubewertungen wird weiterhin ein Betrag von 235 Millionen Franken erwartet. Der Liegenschaftsertrag dürfte um 8 Millionen steigen, der Ertrag aus dem Verkauf von Eigentumswohnungen werde aber sinken, heisst es hierzu.

Bei der Leerstandsquote ist PSP indes etwas optimistischer. Neu wird mit einem Leerstand von 7,5 Prozent nach bislang 8,5 Prozent für das Gesamtjahr gerechnet. Zudem befindet sich PSP im Verkaufsprozess für drei Liegenschaften. Ein Verkauf würde die Leerstands-Guidance für 2018 nochmals um 1,5 Prozentpunkte auf dann noch rund 6 Prozent senken, heisst es in einer begleitenden Präsentation.

dm/ra

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 09.04.2021
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 33'776
Polyphor will beim Börsengang

Polyphor will beim Börsengang mehr einnehmen: Bruttoerlös von bis zu 165 Mio

Das Biopharma-Unternehmen Polyphor will bei seinem Börsengang von Mitte Mai durch ein grösseres Aktienangebot mehr einnehmen. Dank der starken Nachfrage peilt die Allschwiler Firma einen Bruttoerlös von bis zu 165 Millionen Franken an. Bislang hatte Polyphor bis zu 150 Millionen angestrebt.

11.05.2018 07:54

Der zusätzliche Erlös von bis zu 15 Millionen Franken werde für die Weiterentwicklung des präklinischen Programms der neuen Klasse von Antibiotika (OMPTA) bis zum klinischen Nachweis der Wirksamkeit für das nächste Antibiotikum der OMPTA-Klasse verwendet, teilte Polyphor am Freitag in einem Communiqué mit. Zudem solle ein Teil des Geldes in allgemeine Unternehmenszwecke fliessen. OMPTA steht für 'Outer-Membrane Protein Targeting Antibiotics'.

Gleichzeitig gab Polyphor bekannt, die Preisspanne auf 35 bis 38 Franken pro Aktie von zuvor 30 bis 40 Franken einzuschränken. Damit besteht das Primärangebot beim Börsengang aus 2'857'143 neu ausgegebenen Namenaktien, die einen Bruttoerlös von 100 Millionen Franken bringen. Hinzu kommen weitere 1'571'429 neu ausgegebene Namenaktien, die einen Bruttoerlös von bis zu 55 Millionen Franken bringen sollen, und eine Mehrzuteilungsoption von 285'715 neuen Namenaktien, die 10 Millionen Franken Bruttoerlös einbringen sollen.

Der Bookbuilding-Prozess endet voraussichtlich am 14. Mai 2018. Der endgültige Angebotspreis und die endgültige Anzahl der verkauften Aktien werde voraussichtlich am 15. Mai 2018 vor der Aufnahme des Handels an der Schweizer Börse veröffentlicht.

jb/

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 09.04.2021
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 33'776
Swiss Prime Site verkauft

Swiss Prime Site verkauft Wohnüberbauung "Weltpost Park" in Bern an Allianz

Die Immobiliengesellschaft Swiss Prime Site (SPS) verkauft die Wohnüberbauung "Weltpost Park" in Bern an die Allianz Suisse. Zum Verkaufspreis wurde Stillschweigen vereinbart. Baustart war im Februar 2018, die schlüsselfertige Übergabe soll im ersten Quartal 2020 erfolgen, heisst es in einer Mitteilung vom Freitag.

11.05.2018 07:53

Bis zur Fertigstellung agiere SPS als Generalunternehmerin mit Frutiger AG als Totalunternehmen. Aktuell umfasst die Pipeline von SPS rund 20 Projekt, bis 2025 sollen über 220'000 Quadratmeter neue Nutzfläche erstellt werden mit einer Nettorendite von über 5 Prozent. Der aktuelle Verkauf schaffe weitere finanzielle Flexibilität, um Chancen am Markt wahrzunehmen.

dm/tp

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 09.04.2021
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 33'776
Ceva mit prominenten

Ceva mit prominenten Neuzugängen im Aktionariat

Nach dem Einstand von Ceva Logistics an der Schweizer Börse geben sich gleich mehrere bekannte Grossaktionäre zu erkennen. cash verrät, welcher US-Milliardär sich bei der Firma eingenistet hat.

14.05.2018 08:32

Von Lorenz Burkhalter

Wer sich vom Gang des Transportunternehmens Ceva Logistics an die Schweizer Börse SIX das schnelle Geld erhofft hatte, wurde enttäuscht. Gleich am ersten Handelstag tauchte die Aktie zeitweise um fast 9 Prozent unter den Ausgabepreis. Dies, obwohl der Ausgabepreis mit 27,50 Franken am untersten Ende der Preisspanne von 27,50 bis 52,20 Franken angesetzt war.

Wie Beteiligungsmeldungen an die Börsenbetreiberin SIX am frühen Montagmorgen verraten, haben sich gleich mehrere prominente Grossaktionäre beim Börsendebütanten eingenistet.

Keine Angaben zum Einstandspreis

Neben den beiden Schweizer Grossbanken UBS (4,2 Prozent) und Credit Suisse (6,5 Prozent) hält auch der US-Milliardär und Hedgefonds-Pionier Dan Och (6,2 Prozent) Aktien von Ceva Logistics. Anders als die Rivalin Credit Suisse hält die UBS das Aktienpaket über ihre Fondstochter UBS Fund Management.

Kursentwicklung der Ceva-Aktie seit dem ersten Handelstag vom 4. Mai (Quelle: www.cash.ch)

In allen drei Fällen entstand die Meldepflicht am ersten Handelstag, dem 4. Mai. Ob die drei neuen Grossaktionäre Zuteilungen aus Emission erhielten oder günstiger über den offenen Markt zugreifen konnten, geht nicht aus den Beteiligungsmeldungen hervor. Über den jeweiligen Einstandspreis der neuen Grossaktionäre lassen sich daher bestenfalls Spekulationen anstellen.

Werden es die neuen Grossaktionäre richten?

Unangefochten grösster Einzelaktionär bleibt CMA-CGM. Die drittgrösste Containerschifffahrtsgruppe der Welt hält 33,3 Prozent über eine Pflicht-Wandelanleihe. Ebenfalls ein Schwergewicht im Aktionariat bleibt die Gruppe der Altaktionäre um die Finanzinvestoren Capital Group, Franklin Resources und Apollo Global. Die Gruppe kontrolliert bei Ceva Logistics nach dem Börsengang noch 19,4 Prozent der Stimmen.

An und für sich sind prominente Grossaktionäre alleine noch kein Garant für steigende Kursnotierungen. Bei Ceva Logistics rückt nun das Tagesgeschäft in den Vordergrund. Gerade die hohe Verschuldung stellt das Transportunternehmen vor gewisse Herausforderungen. Denn alleine im letzten Jahr floss ein dreistelliger Millionenbetrag für Fremdkapitalzinsen ab. Das wiederum geht zu Lasten des den Aktionären zurechenbaren Jahresgewinns.

Anders als beispielsweise bei Panalpina (cash berichtete), ist bei Ceva Logistics wohl nicht mit einer Übernahme durch einen finanzkräftigen Mitbewerber zu rechnen. Das verhindert alleine schon der Grossaktionär CMA-CGM mit seiner strategischen Eindrittelsbeteiligung. Damit fallen Übernahmefantasien als möglicher Kurstreiber für die Aktie weg.

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 09.04.2021
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 33'776
Polyphor setzt Ausgabekurs am

Polyphor setzt Ausgabekurs am oberen Ende der Preisspanne fest

Das Biotechunternehmen Polyphor hat den Ausgabepreis für seine Aktien dank einer guten Nachfrage am oberen Ende der Preisspanne festgesetzt. Der Ausgabekurs pro Anteilsschein wird in einer Medienmitteilung vom Dienstag auf 38 Franken je Anteilsschein beziffert. Dabei hatte das biopharmazeutische Unternehmen die Preisspanne erst Ende vergangener Woche auf 35 bis 38 Franken pro Aktie eingegrenzt, nach ursprünglich 30 bis 40 Franken.

15.05.2018 08:00

Mit dem nun genannten Ausgabepreis werden Berichte von Montagabend bestätigt, in denen bereits die 38 Franken genannt worden waren. Das Platzierungsvolumen wird bei voller Ausübung der Greenshoe-Option laut Polyphor bei 165 Millionen Franken liegen. Der Ausgabepreis impliziere eine Marktkapitalisierung vom 420 Millionen Franken. Der Streubesitz wird nach dem Listing bei etwa 37 Prozent liegen.

Mit den Einnahmen aus dem Börsengang soll vor allem die Weiterentwicklung von Murepavadin und Balixafortide finanziert werden. Das Hauptprodukt Murepavadin ist ein erregerspezifisches Antibiotikum, das zur Behandlung einer bestimmten Art von Lungenentzündung eingesetzt wird.

Polyphor ist nach Asmallworld, Medartis, Sensirion und Ceva Logistics bereits die fünfte Firma, die seit Jahresanfang den Schritt aufs Schweizer Börsenparkett wagt. Zwei weitere Börsengänge sind zudem angekündigt respektive geplant. So will das Luxusgüterunternehmen Lalique im Juni von der Berner Börse BX an die SIX wechseln und eine Kapitalerhöhung durchführen. Für den Herbst fasst zudem laut Presseberichten die kanadische Private Equity Firma Onex den Börsengang des Getränkekartonherstellers SIG Combibloc ins Auge.

hr/tp/ra

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 09.04.2021
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 33'776
Ceva: Moody's stuft

Ceva: Moody's stuft Kreditrating auf «B1» hoch

Der kürzliche Börsengang hat Ceva ein besseres Kreditrating verschafft.

17.05.2018 08:17

Die Ratingagentur Moody's stufte die Kreditwürdigkeit von Ceva um 4 Klassen auf "B1" hoch. Das wiederspiegle die verbesserte finanzielle Situation und Free-Cash-Flow-Generierung nach dem Börsengang vom 4. Mai sowie die fortlaufenden betrieblichen Verbesserungen, teilte Ceva am Donnerstag mit. Mit "B1" kennzeichnet Moody's hochspekulative Anlagen. Den Ausblick für das Rating beurteilt Moody's als stabil.

Daneben habe Moody's auch die Rating für die ausstehenden Schuldverschreibungen hochgestuft, schreibt Ceva. Wie bereits angekündigt, habe Ceva begonnen, Schulden zurückzuzahlen. Der Konzern plane, die Mehrheit der ausstehenden Schulden in den kommenden Monaten umfassend zu refinanzieren.

Bereits vor gut einer Woche hatte Moody's angekündigt, das Rating von Ceva auf den Prüfstand zu stellen für ein mögliches Upgrade. Zudem ergänzte die Agentur das Rating "Caa2-PD probability of default (PDR)" mit der Bezeichnung "/LD - Limited Default". Das Anhängen der Bezeichnung weise auf eine begrenztere Wahrscheinlichkeit eines Ausfall hin und spiegele den Abschluss der internen Reorganisation des Unternehmens wider, hatte die Ratingagentur damals mitgeteilt.

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Seiten