Aktien Schweiz Diverse

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SFS hält Mehrheit an

SFS hält Mehrheit an deutscher Heco

Der Metallverarbeiter SFS baut die Beteiligung an der deutschen Heco aus und vertieft damit die bereits bestehende Partnerschaft.

17.05.2018 07:34

Der Anteil steigt auf 51 Prozent, wie SFS am Donnerstag mitteilt. 2015 hatte SFS vorerst einen Anteil von 30 Prozent an dem Hersteller von Befestigungstechnik im konstruktiven Holzbau erworben.

SFS beurteilt nun die seit zwei Jahren bestehende Partnerschaft positiv und sieht Vorteile sowohl in der Produktion als auch beim Vertrieb. Die Beteiligung soll deshalb per 1. Juli 2018 entsprechend erhöht und so die Partnerschaft weiter gestärkt werden. Bestehende Wachstums- und Synergiepotentiale könnten so besser genutzt werden.

Angaben zum Kaufpreis werden keine gemacht. Heco erzielte 2017 mit rund 320 Mitarbeitenden einen Umsatz von etwa 41 Millionen Euro.

(AWP)

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Börsen-Neuzugang:

Börsen-Neuzugang: Klingelnberg wagt das IPO

Das Technologie-Unternehmen Klingelnberg in Zürich-Oerlikon plant den Börsengang in den nächsten Monaten.

30.05.2018 07:38

Der Hersteller Von Spezialmaschinen will sich an der Schweizer Börse SIX kotieren, wie am Mittwochmorgen mitgeteilt wird. Klingelnberg geht davon aus, in den kommenden Monaten, abhängig von den Marktbedingungen, an die Börse zu gehen.

Das Angebot solle aus einer Kombination von bestehenden Aktien, die von der Familie Klingelnberg als derzeitiger Alleineigentümerin veräussert werden sollen, und neu ausgegebenen Aktien, mit denen ein Bruttoerlös von 20 Millionen Euro angestrebt wird, bestehen. Angepeilt wird ein Streubesitz von rund 50 Prozent.

Zahnräder und Messgeräte

Das Unternehmen stellt Zahnräder, Maschinen zu deren Herstellung sowie Messgeräte her. Nach eigenen Angaben ist das Unternehmen welweit auf den Märkten präsent. Kunden hat Klingelnberg unter anderen in der Auto- und Luftfahrtindustrie, im Schiffbau, der Landwirtschaft und der Robotik.

Das Unternehmen erzielte im per Ende Marz abgeschlossenen Geschäftsjahr 257 Millionen Euro Umsatz, was 11 Prozent mehr ist als im Jahr davor. Der Betriebsgewinn beläuft sich auf 23 Millionen Franken. Das Unternehmen besteht seit 1867 und wird in siebtenter Generation innerhalb der Gründerfamilie geführt.

Das Initial Public Offering (IPO) liegt in den Händen der Banken Credit Suisse und Berenberg, die als Joint Global Coordinator und Joint Bookrunner agieren. Mit an Bord ist auch die Bank Vontobel.

(cash/Reuters)

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Metall Zug gliedert

Metall Zug gliedert Sorgenkind aus

Die Metall-Zug-Gruppe gliedert ein Sorgenkind in eine separate Sparte aus und will diese umfassend restrukturieren. Konkret wird das Life-Science-Geschäft der Tochter Belimed per 2019 zu einem eigenen Geschäftsbereich.

05.06.2018 07:54

Dieser werde aber nach wie vor von Metall Zug gehalten, heisst es in einer Mitteilung vom Dienstag. In diesem Segment ist das Geschäft mit Systemlösungen für die Pharmaindustrie angesiedelt, während der bei Belimed verbleibende Teil Produkte für Spitäler anbietet.

Zugleich ist geplant, das Life-Science-Werk im deutschen Mühldorf einzustellen. Dort werde es zu einem Abbau von rund 100 Stellen kommen, heisst es in der Mitteilung weiter.

Zugleich solle der Standort Grosuplje in Slowenien ausgebaut und einzelne Funktionen aus Deutschland in die Schweiz nach Sulgen verlagert werden. Das Ziel dieser Massnahmen sei eine Vereinfachung der Strukturen. Dank der Auslagerung des Segments Life Science könnten sich zudem beide Belimed-Segmente auf ihre Kernkompetenzen fokussieren.

Die Kosten für die geplanten Restrukturierungen seien zu einem grossen Teil durch Rückstellungen gedeckt, die im Rahmen des Jahresabschlusses 2017 gebildet worden seien, heisst es weiter.

Metall Zug erzielte im letzten Jahr einen Umsatz von gut 959 Millionen Franken. Die gesamte Belimed-Sparte steuerte dazu gut 193 Millionen bei, wobei beim Betriebsergebnis (EBIT) ein Verlust von 34,2 Millionen resultierte.

(SDA)

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Klingelnberg plant Börsengang

Klingelnberg plant Börsengang am 20. Juni - Preisspanne 45 bis 54 Franken

(Meldung um weitere Details ergänzt) - Das Maschinenbauunternehmen Klingelnberg hat Details zum geplanten Börsengang bekanntgegeben. Dieser soll am 20. Juni stattfinden, wie das Unternehmen am Montag mitteilte.

11.06.2018 08:09

Das in Zürich-Oerlikon ansässige Unternehmen mit deutschen Wurzeln hat die Preisspanne für die angebotenen Aktien auf 45 bis 54 Franken je Aktie festgelegt. Das Angebot setzt sich aus rund 4,1 Millionen bestehenden und 512'800 neuen Aktien zusammen. Die Mehrzuteilungsoption umfasst laut den Angaben weitere 461'845 bestehende Aktien oder 10 Prozent des Basisangebots.

Damit beläuft sich das Angebotsvolumen auf rund 210 bis 245 Millionen Franken im Basisangebot und 230 bis 270 Mio inklusive Mehrzuteilungsoption. Das Bookbuildingverfahren beginnt am heutigen 11. Juni und endet voraussichtlich am 19. Juni. Mit einer Gesamtzahl von rund 8,91 Mio ausstehenden Aktien nach dem Börsengang würde sich damit eine Marktkapitalisierung von bis zu 481 Millionen Franken ergeben.

Familie gibt Mehrheit ab

Damit werden rund 52 Prozent der Anteile angeboten, inklusive Mehrzuteilung bis zu 57 Prozent. Die bestehenden Aktien stammen aus dem Besitz der Familie Klingelnberg, der bisherigen Alleinaktionärin. Aus den neu emittierten Aktien wird ein Bruttoerlös von rund 20 Millionen Euro angestrebt, heisst es weiter. Damit soll die finanzielle Flexibilität geschaffen werden, um Wachstums- und Akquisitionsmöglichkeiten zu nutzen.

Der Schleif- und Fräsmaschinenhersteller hatte seine Börsenpläne Ende Mai bekanntgegeben. Nach den nun genannten Eckwerten bleibt die Familie weiterhin Ankeraktionärin mit mindestens rund 43 Prozent. Geleitet wird das Unternehmen von CEO Jan Klingelnberg. Im Zusammenhang mit dem IPO wurde eine Haltefrist für die bisherige Aktionärin von 24 Monaten vereinbart. Für die Gesellschaft sowie die Mitglieder des Verwaltungsrates sowie der Geschäftsleitung beträgt die Frist zwölf Monate.

Wolle als Präsident vorgeschlagen

Auch zur Erweiterung des Verwaltungsrates wurden nun weitere Details veröffentlicht. Zu den bisherigen Mitgliedern Diether Klingelnberg, Hans-Georg Härter und Hans-Martin Schneeberger sollen Jörg Wolle, Roger Baillod und Michael Hilb in das Gremium gewählt werden. Wolle, der auch VR-Präsident bei DKSH und Kühne+Nagel ist, wird als neuer Präsident vorgeschlagen und soll Diether Klingelnberg ablösen.

Baillod ist Finanzexperte und seit 2017 professioneller Verwaltungsrat und Unternehmensberater wie es weiter heisst. Hilb ist Gründer und CEO der DBP Holding AG sowie Titularprofessor an der Universität Freiburg. Er sei Experte für Unternehmensentwicklung und Digitalisierung, hiesst es weiter.

Das Maschinenbauunternehmen zählt laut eigenen Angaben zu den führenden Unternehmen in der Verzahnungsindustrie. Im per 31. März 2018 zu Ende gegangenen Geschäftsjahr setzte Klingelnberg früheren Angaben zufolge rund 257 Millionen Euro um, ein Plus von 11 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Im Schnitt ist das Unternehmen in den letzten drei Jahren um 6,4 Prozent gewachsen. Der um IPO-bezogene Kosten bereinigte Betriebsgewinn (EBIT) belief sich auf rund 23 Millionen Euro. Das entspricht einer Marge von 8,9 Prozent.

yr/rw

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Interroll erhält Grossauftrag

Interroll erhält Grossauftrag aus Korea - Zweistelliger Millionenbetrag

Die Interroll-Gruppe hat von einem koreanischen E-Commerce-Unternehme einen Grossauftrag erhalten. Dieser habe ein Volumen im zweistelligen Millionen-Franken-Bereich, teilte der Logistik-Technik-Anbieter am Dienstag mit. Konkret wird das Tessiner Unternehmen Fördermodule mit einer Gesamtlänge von 12 Kilometern sowie acht sogenannte Spiral Lifts für das Vertriebszentrum des Kunden in Südkorea liefern und installieren.

12.06.2018 08:10

Der Abschluss aller Installationsarbeiten ist laut den Angaben im Jahr 2018 vorgesehen. Der Auftrag für Interroll folgt auf eine vorheriges Projekt zur Neuinstallation in einem der Vertriebszentren desselben Kunden im Jahr 2017.

sig/rw

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he3
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Steigende Schweizer Aktien
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Mobimo übernimmt Fadmatt nun

Mobimo übernimmt Fadmatt nun trotzdem

Die Luzerner Mobimo Holding hat sich mit dem Verwaltungsrat der Zürcher Immobiliengesellschaft Fadmatt AG auf eine einvernehmliche Übernahme geeinigt.

18.06.2018 08:12

Ein früherer Übernahmeversuch im vergangenen Januar war am gebotenen Preis gescheitert. Nun bietet Mobimo laut Mitteilung vom Montag einen Preis von 28'000 Franken pro Aktie, was einen Übernahmepreis von 183 Millionen Fr. ergibt. Im Januar noch hatte Mobimo lediglich 21'000 Franken geboten. Nach einem "strukturierten Verkaufsprozess" habe sich der Verwaltungsrat der Fadmatt entschieden, sich für das erhöhte Angebot auszusprechen, heisst es dazu.

Das Angebot kommt zustande, wenn mindestens 67 Prozent der Fadmatt-Aktien angedient werden. Es lägen bereits Zusagen für etwas mehr als 50 Prozent der Fadmatt-Aktien vor. Mobimo will "mindestens die Hälfte" des Kaufpreises in Form von neu zu schaffenden Namenaktien aus dem genehmigten Kapital entrichten. Die neu geschaffenen Mobimo-Aktien seien dabei bereits voll dividendenberechtigt für das Geschäftsjahr 2018.

Zur Herleitung des Umtauschverhältnisses wurde die Mobimo-Aktie laut Mitteilung auf Basis eines volumengewichteten Durchschnittskurses von 30 Handelstagen (30.4. bis 13.6.2018) fix mit 244,04 Fr. bewertet. Dieser Kurs wurde dabei bereits um die am 20. Juni 2018 anstehende Ausschüttung im Umfang von 10,00 Fr. je Mobimo-Aktie (Dividende 2017) bereinigt.

Die Fadmatt wurde den Angaben zufolge 1861 mit dem Ziel der Erstellung von günstigen Arbeiterwohnungen in Zürich gegründet. Heute besitzt die Gesellschaft 503 Wohnungen verteilt auf sieben Standorte in den Kantonen Zürich und Schaffhausen. Das Immobilienportfolio im Wert von rund 289 Millionen Franken generiert Mieteinnahmen von über 10 Millionen pro Jahr. Mobimo will die Bewirtschaftung der Fadmatt-Liegenschaften gemäss Mitteilung übernehmen und diese in ihr eigenes Portfolio integrieren.

(AWP)

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SPS-Tochter Wincasa baut

SPS-Tochter Wincasa baut Dienstleistungen für gemischt genutzte Areale aus

Der Immobiliendienstleister Wincasa stellt eine grosse Nachfrage nach seinen Services im Bereich "Mixed-Use Site Management" fest und baut diesen daher aus. Neu offeriere Wincasa diese Art von Dienstleistungen auch an den beiden Standorten Zürich und Genf, teilte die SPS-Tochter am Montag mit.

18.06.2018 12:10

Beim "Mixed-Use Site Management" handelt es sich um die Bewirtschaftung und Vermarktung von gemischt genutzten Arealen. Seit der Lancierung Anfang 2017 seien Wincasa neun Projekte dieser Art anvertraut worden. Wincasa sehe ein grosses Entwicklungspotenzial in der Schweiz und gehe davon aus, dass bald ein bis zwei weitere Standorte hinzukommen werden.

ra/sig

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Pascal.Zueger
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Dividende und Kurs: Bei diesen Aktien stimmt beides

Gibt es Schweizer Aktien, die nebst attraktiver Dividende auch einen vielversprechenden Kursverlauf aufweisen? cash hat sich auf die Suche gemacht.

Der Link zum cash-Artikel: https://www.cash.ch/news/top-news/schweizer-boerse-dividende-und-kurs-bei-diesen-aktien-stimmt-beides-1183671 

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Hügli hat von SIX Befreiung

Hügli hat von SIX Befreiung von gewissen Pflichten erhalten

Die Schweizer Börse SIX ist dem Gesuch des Nahrungsmittelhersteller Hügli auf Befreiung von gewissen Pflichten zur Aufrechterhaltung der Kotierung nachgekommen. Damit ist Hügli bis und mit 19. November 2018 von Pflichten wie der Veröffentlichung eines Halbjahresberichts oder Offenlegung von Management-Transaktionen befreit, wie die Gesellschaft am Donnerstag mitteilte.

21.06.2018 08:16

Der letzte Handelstag der Hügli-Inhaberaktien und das effektive Datum der Dekotierung werden nach Vorliegen des rechtskräftigen Entscheides im Kraftloserklärungsverfahren betreffend die sich noch im Publikum befindenden Hügli- Inhaberaktien festgelegt.

Am 25. Mai hatte die Nahrungsmittelgruppe Bell den Vollzug der Übernahme von Hügli vermeldet. Darauf reichte die Gesellschaft ein Gesuch auf Dekotierung und auf Befreiung von gewissen Pflichten zur Aufrechterhaltung der Kotierung bei der SIX ein.

sig/kw

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Conzzeta-Tochter Bystronic

Conzzeta-Tochter Bystronic übernimmt 70 Prozent an italienischer Antil

Die zur Conzzeta Gruppe gehörende Bystronic übernimmt eine Mehrheitsbeteiligung von 70 Prozent an dem italienischen Automationsspezialisten Antil. Das Unternehmen mit Sitz in San Guiliano Milanese hat 2017 mit rund 100 Mitarbeitenden einen Umsatz von etwas über 18 Millionen Euro erwirtschaftet, wie Conzzeta am Dienstag mitteilt. Angaben zum Kaufpreis werden keine gemacht.

26.06.2018 08:13

Bystronic ist ein Anbieter von Lösungen für die Blechbearbeitung. Mit dem Kauf erweitere das Unternehmen das bestehende Leistungsangebot im rasch wachsenden Bereich der Automation, heisst es weiter. Antil ist spezialisiert auf das Be- und Entladen von Blechbearbeitungsmaschinen und entsprechende Lagersysteme. Der Abschluss der Transaktion ist in den nächsten Wochen vorgesehen.

yr/rw

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Börsenaufsicht büsst BCGE mit

Börsenaufsicht büsst BCGE mit 30'000 Franken

Die SIX Exchange Regulation hat die Banque Cantonale de Genève wegen Verstössen gegen die Regelmeldepflichten mit einer Busse in der Höhe von 30'000 Franken gebüsst. Die BCGE hatte im April 2017 mehrmals Dividenden verspätet und fehlerhaft sowie die Amtsübernahme des neuen Verwaltungsratspräsidenten verspätet gemeldet, wie die Börsenaufsicht am Dienstag mitteilt.

26.06.2018 08:36

Der Verstoss im Zusammenhang mit den Dividendenmeldungen wurde als mittelschwer qualifiziert und das Verschulden als grobfahrlässig, wie es weiter heisst. Die Verletzung der Meldepflichten im Zusammenhang mit der Amtsübernahme des neuen Verwaltungsratspräsidenten wurde als leicht qualifiziert, das Verschulden als leicht fahrlässig.

Die Busse sei in Anbetracht aller Umstände - namentlich auch unter Berücksichtigung der Strafempfindlichkeit der Emittentin - festgesetzt worden, schreibt die Aufsicht weiter. Die BCGE hat gegen den Sanktionsbescheid keine Beschwerde erhoben.

yr/rw

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Romande Energie, EKZ und

Romande Energie, EKZ und Elektra Birseck gründen Gemeinschaftsunternehmen

Die drei Schweizer Energieunternehmen Romande Energie, Elektrizitätswerke des Kantons Zürich (EKZ) und Elektra Birseck (EBM) gründen ein Gemeinschaftsunternehmen. In diesem wollen sie ihren Kundenservice bündeln und damit ihre Effizienz verbessern, wie es in einer gemeinsamen Mitteilung vom Mittwoch heisst.

27.06.2018 08:17

Am Joint Venture halten die drei Unternehmen je ein Drittel, wie ein Sprecher von EKZ gegenüber AWP erklärte. Zu einem Stellenabbau, ausser in Einzelfällen auf Stufe Management, werde es durch die Bildung des Gemeinschaftsunternehmens nicht kommen, betonte er.

Das neue Unternehmen soll laut den Angaben mit 170 Mitarbeitenden an den Standorten Morges, Zürich und Münchenstein am 1. Januar 2019 den Betrieb aufnehmen. Die neue Gesellschaft verfügt gemäss Mitteilung über ein Portfolio von knapp 900'000 Kunden, was rund 20 Prozent des Schweizer Marktes entspricht.

In der neuen Gesellschaft bündeln die drei Gesellschaften Dienstleistungen wie Rechnungslegung, die Callcenters aber auch Serviceleistungen rund um die intelligenten Stromzähler (Smart Meter). Zudem wollen die drei Energieversorger ihre operative Tätigkeit - vom Messdienst bis zur Rechnungsstellung - auf einer gemeinsamen IT-Plattform standardisieren und weiterentwickeln.

Die drei Unternehmen verfügen laut Communiqué über sich ergänzende Einzugs- und Sprachgebiete, ähnliche Strukturen und Produkte und verfolgen die gleichen Unternehmensziele. Die gemeinsame Gesellschaft erlaube es ihnen, ihre Kompetenzen miteinander zu teilen, heisst es weiter.

Die Unternehmensstruktur des Joint Ventures soll bis im Herbst bekannt gegeben werden. Der Name der Gesellschaft könne zurzeit noch nicht genannt werden, schreiben die Unternehmen. Die Bildung der Gesellschaft ist noch Abhängig von der Zustimmung der Wettbewerbskommission (Weko).

sig/rw

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Plazza rechnet dank

Plazza rechnet dank Vermietung "Im Glattgarten" mit 6,6 Mio Fr. mehr Mietertrag

Das Immobilienunternehmen Plazza startet den Bezug der Überbauung "Im Glattgarten". 95 Prozent der 218 Wohnungen seien vermietet und würden nun seit 1. Juni gestaffelt bezogen, heisst es in einer Mitteilung vom Donnerstag. Dadurch wird der Mietertrag deutlich um 6,6 Millionen Franken pro Jahr gesteigert. Zum Vergleich: Plazza erzielte 2017 einen Gesamtmietertrag von 15,7 Millionen.

28.06.2018 08:30

Noch nicht abgeschlossen sei derweil die Vermietung der Gewerbe- und Dienstleistungsflächen. Diese sei zeitaufwändiger, heisst es hierzu. Der Beitrag zum Gesamtmietsollertrag liege allerdings auch nur bei 6 Prozent. Insgesamt hat Plazza in das Projekt rund 100 Millionen Franken investiert.

dm/rw

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Mobimo: Aktionäre von Fadmatt

Mobimo: Aktionäre von Fadmatt heissen Übernahme gut

Die Luzerner Mobimo Holding kann die Zürcher Immobiliengesellschaft Fadmatt definitiv übernehmen.

12.07.2018 06:58

Die Aktionäre von Fadmatt haben an einer ausserordentlichen Generalversammlung die freundliche Übernahme durch Mobimo gutgeheissen, wie Mobimo am Mittwoch mitteilt. Mittlerweile haben 86 Prozent der Fadmatt-Aktionäre ihre Aktien angedient. Damit seien die wichtigsten Angebotsbedingungen erfüllt und es könne davon ausgegangen werden, dass die Übernahme zustande kommen werde. Die Andienungsfrist läuft noch bis zum 18. Juli, der Vollzug des Angebots ist für nach dem Ende der Nachfrist gegen Ende August geplant.

Ein erster Übernahmeversuch im vergangenen Januar war am gebotenen Preis gescheitert. Dann hat Mobimo im Juni das Angebot erhöht auf 28'000 Franken je Aktie, was einen Übernahmepreis von 183 Millionen Franken ergibt. Der Verwaltungsrat der Fadmatt AG hat sich darauf entschieden, das erhöhte Angebot zur Annahme zu empfehlen.

Die Fadmatt wurde 1861 mit dem Ziel der Erstellung von günstigen Arbeiterwohnungen in Zürich gegründet. Heute besitzt die Gesellschaft 503 Wohnungen verteilt auf sieben Standorte in den Kantonen Zürich und Schaffhausen. Das Immobilienportfolio im Wert von rund 289 Millionen Franken generiert Mieteinnahmen von über 10 Millionen pro Jahr. Mobimo will die Bewirtschaftung der Fadmatt-Liegenschaften übernehmen und diese in ihr eigenes Portfolio integrieren.

(AWP)

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Perrot Duval steigert 2017/18

Perrot Duval steigert 2017/18 den Umsatz und erzielt Gewinn

Die auf Industrieunternehmen spezialisierte Beteiligungsgesellschaft Perrot Duval ist in dem Ende April abgelaufenen Geschäftsjahr 2017/18 gewachsen. Die Gruppe steigerte den Umsatz um knapp 7 Prozent auf 49,5 Millionen Franken, wie es in der Mitteilung vom Freitag heisst.

13.07.2018 07:58

Unter dem Strich sei ein Gewinn in der Grössenordnung von 0,7 Millionen übrig geblieben nach 1,5 Millionen im Jahr davor, so die Gruppe weiter. Allerdings hatte 2016/17 der Verkauf der Beteiligung an der Berner Belwag AG das Ergebnis mit 0,6 Millionen begünstigt. In den ersten neun Monaten 2017/18 musste Perrot Duval aufgrund von Restrukturierungen einen Verlust ausweisen.

Mit den nun erzielten Ergebnissen hat Perrot Duval die Anfang März kommunizierten Erwartungen übertroffen. Damals ging das Unternehmen für das volle Geschäftsjahr davon aus, dass der Umsatz in etwa bei 48 Millionen Franken und der Gewinn in der Spanne von 0,5 bis 0,8 Millionen liegen werde.

Profitiert habe Perrot Duval von der dynamischen Entwicklung der auf Robotik für Maschinen spezialisierten Division Infranor. Und auch Cybelec, die sich auf Komplettlösungen in ausgewählten Nischenmärkten wie etwa Blechbearbeitungsmaschinen fokussiert, habe zum Wachstum beigetragen, heisst es weiter.

Demgegenüber musste die Division Füll Process einen Umsatzrückgang gepaart mit höher als erwartet ausgefallenen Kosten für die Restrukturierung hinnehmen. Die auf die Entwicklung und Herstellung von Dosier- und Lageranlagen für Flüssigkeiten und Pasten spezialisierte Division habe darunter gelitten, dass einige Aufträge in das neu angelaufene Geschäftsjahr 2018/19 verschoben worden seien.

Den vollständigen Jahresbericht wird Perrot Duval am 23. August veröffentlichen.

mk/kw

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SFS steigert im ersten

SFS steigert im ersten Semester Umsatz und Profitabilität

Die SFS Group hat im ersten Semester des laufenden Geschäftsjahr 2018 den Umsatz und die Profitabilität gesteigert.

20.07.2018 07:51

Investitionen, strukturelle Anpassungen und gestiegene Rohmaterialkosten hätten jedoch den Betriebserfolg belastetet. Die Wachstumserwartung für das Gesamtjahr wird angehoben. Der Bruttoumsatz wuchs gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 9,9 Prozent auf 855,9 Millionen Franken, während organisch ein Plus von 7,1 Prozent resultierte, wie der Metallverarbeiter am Freitag meldet. Der EBIT stieg um 4,6 Prozent auf 116,0 Millionen Franken, die entsprechende Marge ging beträgt damit 13,6 Prozent. Unter dem Strich resultierte ein gut 46 Prozent höherer Reingewinn von 88,9 Millionen.

Mit dem Semesterausweis hat SFS die Markterwartungen beim Umsatz übertroffen, auf der Ergebnisseite erfüllt. Gemessen am AWP-Konsens wurde unter anderem ein Bruttoumsatz von 839 Millionen Franken, ein EBIT von 116 Millionen und ein Gewinn von 89 Millionen erwartet.

Das Unternehmen hat die Investitionen um 44 Prozent auf 69,5 Millionen Franken gesteigert. Die hohe Investitionstätigkeit, ausgelöst durch wichtige Kundenprojekte werde auch im zweiten Semester anhalten. Das Unternehmen verweist auf operative Sondereffekte. Dazu würden die stark gestiegenen Materialkosten gehören, welche erst verzögert weitergereicht werden konnten. Zudem werden Vorleistungen für zukünftige Wachstumsprojekte genannt.

Wichtigste Wachstumstreiber seien, wie im Vorjahr, die Divisionen Automotive und Electronics gewesen, heisst es weiter. Erfreulich sei die Rückkehr der Division Medical auf den Wachstumskurs. Aufgrund der hohen Lagerbestände in der Lieferkette des A350 sei die Entwicklung im Bereich Aircraft schleppend gewesen.

Im weiteren Jahresverlauf rechnet SFS, aufgrund der eingeleiteten Massnahmen, der erwarteten Saisonalität sowie der Weitergabe der Preiserhöhungen mit einer deutlichen Verbesserung des Betriebserfolgs.

Die bisherige Guidance wird beim Umsatz angehoben. Neu rechnet das Unternehmen für das laufende Jahr mit einem Umsatzwachstum von 7 bis 9 Prozent. Zuvor hatte SFS ein Plus von 5 bis 7 Prozent in Aussicht gestellt. Die Zielsetzung einer EBIT-Marge von über 14,3 Prozent wird bestätigt.

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iruch
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Ausserbörsliche Aktien sind keine Bieridee

Ausserbörsliche Aktien sind keine Bieridee

Der Markt für ausserbörslich gehandelte Schweizer Aktien schlägt in diesem Jahr die beiden Börsenindizes SMI und SPI. Gewisse Einzelwerte ragen dabei besonders heraus, darunter eine Bergbahn und zwei Bierbrauereien.

https://www.cash.ch/news/top-news/over-counter-ausserboersliche-aktien-sind-keine-bieridee-1192746

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Bei der Chemie+Papier Holding

Bei der Chemie+Papier Holding herrscht deutlich mehr Optimismus

Die CPH Chemie+Papier Holding hat sich im Vergleich zum Vorjahr im ersten Semester markant gesteigert und den Ausblick erhöht

20.07.2018 07:31

Nach einem Verlust im Vorjahr schreibt das Unternehmen wieder einen Gewinn. Dazu beigetragen haben inklusive der bisherigen Sorgen-Sparte Papier alle Geschäftsbereiche. Beim Ausblick kündigt CPH eine deutliche Ergebnissteigerung an.

CPH hat im ersten Halbjahr 2018 den Umsatz gegenüber der Vorjahrsperiode um 14 Prozent auf 264,1 Millionen Franken gesteigert, wie die Luzerner Industriegruppe am Freitag mitteilte. Das Betriebsergebnis (EBIT) ist um über das Zwanzigfache auf 27,8 Millionen Franken angestiegen. Nach einem Verlust von 2,2 Millionen Franken im Vorjahr hat CPH im ersten Halbjahr 2018 wieder einen Nettogewinn von 22,6 Millionen Franken geschrieben.

Das Unternehmen erklärt diese deutliche Steigerung mit einem in aller Hinsicht verbesserten Umfeld. "Gute Marktbedingungen, die hohe Auslastung der Anlagen und stabile Fixkosten führten zu einem zweistelligen Umsatzwachstum und zu einem überproportionalen Anstieg des EBIT", lässt sich CPH CEO Peter Schildknecht in der Mitteilung zitieren.

Geprägt hat das Halbjahresergebnis einmal mehr die Papiersparte. Der grösste CPH-Geschäftsbereich hat den Umsatz um 15,6 Prozent auf 148,1 Millionen Franken gesteigert. Vor allem aber hat die Sparte nach sechs Semestern mit roten Zahlen erstmals wieder einen Gewinn geschrieben. Der EBIT beträgt 14,8 Millionen Franken nach einem Verlust von 6,0 Millionen Franken in der Vorjahresperiode.

Der Bereich Papier profitierte laut Mitteilung von einer Erhöhung der Papierpreise, die zuvor während Jahren gesunken waren. Grund dafür sind Kapazitätsreduktionen in der Branche, die lange unter Überkapazität gelitten hatte. Angebot und Nachfrage seien dank diesem Abbau zurzeit im Gleichgewicht, heisst es in der Mitteilung. Zudem habe sich der schwächere Franken ebenfalls positiv ausgewirkt.

Verpackungen mit Rekordergebnis

Der besonders margenträchtige Bereich Verpackungen realisierte mit einem EBIT von 9,6 Millionen Franken (+76 Prozent) und einem Umsatz von 78,7 (+20 Prozent) ein neues Rekordergebnis. Die Nachfrage in den Pharmamärkten war hoch und die Produktion-Kapazitäten des Bereichs Verpackung waren gut ausgelastet, schreibt dazu CPH.

Beim Umsatz nicht ganz an das Resultat der Vorjahresperiode anschliessen konnte der Bereich Chemie. Die Verkäufe reduzierten sich um knapp 2 Prozent auf 37,3 Millionen Franken. Das Geschäft war jedoch profitabler. Der EBIT erhöhte sich um 85 Prozent auf 3,4 Millionen Franken. Die Gründe für die gegenläufige Bewegung von Umsatz und Betriebsergebnis erklärt CPH unter anderem mit der Einstellung gewisser Produkte und mit der guten Auslastung einiger Werke.

Beim Ausblick zeigt sich CPH optimistischer als noch im Frühling. Die gute Wirtschaftslage sollte auch in der zweiten Jahreshälfte zu einer hohen Auslastung der Anlagen führen, heisst es in der Mitteilung. Die neu hinzu gekommenen Geschäfte Armar und Yusheng in der Chemie, APS im Papier und Se koya in der Verpackung würden sich positiv auf die Umsätze auswirken. CPH rechnet laut Mitteilung darum auch für das gesamte Jahr mit steigenden Umsätzen und einem im Vergleich zum Vorjahr deutlich höheren Ergebnis.

(AWP)

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APG hält Umsatz im knapp

APG hält Umsatz im knapp stabil

Die Aussenwerbe-Gruppe APG/SGA hat im ersten Semester den Umsatz knapp gehalten und etwas an Profitabilität eingebüsst.

27.07.2018 07:45

Der Umsatz des Marktführers verminderte sich minim um 0,6 Prozent auf 145,1 Millionen Franken. Der Betriebsgewinn auf Stufe EBIT ging als Folge gestiegener Kosten um 7,5 Prozent auf 28,6 Millionen zurück. Die Marge reduzierte sich damit auf 19,5 Prozent von 20,7 Prozent in der Vorjahresperiode, wie es in einer Mitteilung vom Freitag heisst.

Neben einem verhältnismässig höheren Aufwand für Konzessionen und Kommissionen stieg auch der Betriebs- und Verwaltungsaufwand. APG begründet dies mit höheren Kosten für den Aufbau von automatisierten Buchungs- und Abwicklungs-Plattformen sowie Mobile Media und zusätzlichen Kosten im Bereich der Digitalisierung. Weiter verringert hat sich dagegen der Personalaufwand.

Unter dem Strich verblieb ein um 9,7 Prozent tieferer Gewinn von 22,7 Millionen Franken. Nebst dem tieferen operativen Resultat haben auch negative Währungseffekte dazu beigetragen, begründet APG.

Die ausgewiesenen Zahlen liegen in etwa im Rahmen der Schätzungen von ZKB und Research Partners. Die ZKB prognostizierte einen Umsatz von 143,3 Millionen und einen Gewinn von 22,9 Millionen. Research Partners erwartete 145 Millionen bzw. 23,6 Millionen.

Volatile Umsatzentwicklung im Heimmarkt

Im Heimmarkt Schweiz verminderten sich die Erlöse um 1,6 Prozent auf 137,6 Millionen. Die Umsatzentwicklung sei volatil gewesen. Insgesamt liege man für das erste Semester in etwa im Rahmen der entsprechenden Kennzahlen für den Gesamtwerbemarkt der klassischen Medien. Dies nachdem die Aussenwerbung in den Vorperioden zumeist besser abgeschnitten hatte.

Neuigkeiten vermeldet APG mit Bezug auf die gewonnene Ausschreibung der SBB, welche durch eine Einsprache blockiert ist. Das Bundesverwaltungsgericht habe im Mai einen Zwischenentscheid gefällt. Dieser erlaube es APG, mit den SBB Verträge abzuschliessen und die Zusammenarbeit fortzusetzen.

Sehr gut verlief das erste Semester in Serbien, dem einzigen Auslandsmarkt der Gruppe. Dort nahmen die Erlöse dank der gut laufenden Wirtschaft um 21,5 Prozent auf 7,5 Millionen Franken zu. In lokaler Währung betrug das Wachstum 7,3 Prozent.

Zu den Aussichten für die nächsten Monate bleibt APG wie gewohnt sehr vage. Aussenwerbung gelte dank der Digitalisierung wieder als modern und gewinne unter den klassischen Medien Marktanteile. Die langfristigen Wachstumsaussichten sind damit - aller kurzfristigen Volatilität im Werbemarkt zum Trotz - vielversprechend, zeigt sich APG in der Mitteilung überzeugt.

(AWP)

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Gesenkte Prognose beim

Gesenkte Prognose beim Maschinenbauer Starrag

Hoher Orderbestand, aber tieferer Umsatz bei Starrag. Der Werkzeugmaschinenbauer wird bei den Zielen vorsichtiger.

27.07.2018 06:51

Der Werkzeugmaschinen-Hersteller Starrag hat im ersten Halbjahr aufgrund von Auslastungsproblemen an einem Standort einen tieferen Umsatz verbucht und auch beim Ergebnis nachgelassen. Der Auftragsbestand ist jedoch weiter hoch. Der Ausblick für das Gesamtjahr wird gesenkt.

Der Auftragseingang stieg gegenüber dem Vorjahr stark um 53 Prozent auf 216,3 Millionen Franken, entsprechend einem währungsbereinigten Plus von 46 Prozent. Demgegenüber sank der Umsatz um 4,9 Prozent auf 192,3 Millionen Franken, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.

Der Grund für den Umsatzrückgang lag dem Unternehmen zufolge in Auslastungsproblemen an einem Standort der Gruppe, im Wesentlichen bedingt durch Verzögerungen in der Auftragsabwicklung. Der Auftragsbestand bei Neumaschinen lag per Ende Juni bei 322 Millionen Franken und damit 7 Prozent höher Ende 2017.

Der Betriebsgewinn EBIT kam auf 6,6 Millionen Franken zu liegen, was einem Rückgang um 18 Prozent entspricht. Auch die operative Marge hat sich auf 3,4 Prozent von 4,0 Prozent abgeschwächt. Der Reingewinn fiel um ein Drittel auf 4,3 Millionen.

Tiefere Prognose

Allen drei Marktregionen hätten bei den Bestellungen zugelegt, angeführt von Asien und Europa, während die Zunahme in Nordamerika moderater ausfiel, schreibt das Unternehmen weiter. Nach Märken lag Industrial vorn, gefolgt von Aerospace und Transportation, während der Bereich Energy erwartungsgemäss auf tiefem Niveau verharrte, so Starrag.

Zusätzlich zum unvermindert starken Preisdruck und dem weiterhin kurzfristig orientierten Bestellverhalten der Kunden waren die vergangenen Monate durch zoll- und handelspolitische Auseinandersetzungen zwischen den grossen Wirtschaftsblöcken geprägt, schrieb Starrag weiter. Diese unerfreuliche Entwicklung habe das global ausgerichtete Geschäft der Starrag Group merklich erschwert.

Die bisherigen Prognosen für das Gesamtjahr 2018 werden etwas gesenkt. Der Umsatz (in Lokalwährungen) soll nun voraussichtlich unter dem Vorjahr liegen, eine EBIT-Marge auf dem Niveau des Vorjahres angestrebt. Zuvor wurde beim Umsatz ein gehaltener Wert und bei der Marge ein höherer Wert prognostiziert.

(AWP)

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Zug Estates gewinnt AB Inbev

Zug Estates gewinnt AB Inbev als Mieter für "Suurstoffi"

Das Immobilienunternehmen Zug Estates hat für die Überbauung "Suurstoffi" in Rotkreuz einen prominenten Mieter gefunden. Per Anfang 2019 verlege die Brauerei AB Inbev bis zu 130 Arbeitsplätze von Steinhausen in das "Suurstoffi"-Areal in Rotkreuz, teilt das Unternehmen am Dienstag mit.

31.07.2018 08:05

Für seine beiden Abteilungen "Globales Beschaffungswesen" und "Nachhaltigkeit" miete der Bierbrauer ein komplettes Stockwerk über 1'455 Quadratmeter im S22 - dem ersten Schweizer Holzhochhaus.

Ausserdem wird ab Frühjahr 2019 eine Hausarztpraxis die Quartierinfrastruktur im "Suurstoffi" ergänzen.

cf/tt

(AWP)

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Neue Flugzeuge verbessern

Neue Flugzeuge verbessern Swiss-Ergebnis weiter

Die Fluggesellschaft Swiss hat ihren Umsatz im ersten Halbjahr gesteigert und das operative Ergebnis auch dank Einmaleffekten massiv verbessert.

31.07.2018 08:25

Für das Gesamtjahr erwartet die Lufthansa-Tochter aufgrund gestiegener Ölpreise ein um Sondereffekte bereinigtes Betriebsergebnis auf der Höhe des Vorjahrs. In den ersten sechs Monaten 2018 stieg der Betriebsertrag um 10 Prozent auf 2,58 Milliarden Franken, wie Swiss am Dienstag mitteilte.

Zusätzliche Kapazitäten seien sowohl auf der Kurz- wie der Langstrecke erfolgreich abgesetzt worden. Der neu nur noch als bereinigt ausgewiesene Betriebsgewinn (EBIT) stieg sogar um zwei Drittel auf 330 Millionen Franken. Dies ist laut Mitteilung neben dem Umsatzwachstum auch verschiedenen Einmaleffekten zu verdanken. Die Stückkosten konnte Swiss dabei vor allem dank der Einflottung der Boeing 777-300ER und der C Series Flugzeuge steigern. Auf der Kurzstrecke wurden im ersten Halbjahr 2018 acht C Series eingeführt. Auf der Langstrecke wurden zwei weitere Flugzeuge des Typs Boeing 777-300ER in Betrieb genommen. Insgesamt sind bei der Swiss damit 10 Flugzeuge 777-300ER und 23 Flugzeuge der C Series im Einsatz.

Auf der Nachfrageseite habe sich insbesondere der Heimatmarkt als sehr stark gezeigt, heisst es in der Mitteilung. In den Monaten Januar bis Juni 2018 lag die Auslastung der Flüge (SLF) im Durchschnitt bei 81,5 Prozent. Damit waren die Flugzeuge im Vergleich zur Vorjahresperiode um 0,9 Prozentpunkte besser ausgelastet.

Olpreise gestiegen

Positiv niedergeschlagen habe sich zudem verbesserte Kostenstrukturen infolge der Flottenmodernisierung. Beide neuen Flugzeugtypen zeichneten sich durch eine erhöhte Wirtschaftlichkeit aus. Im zweiten Quartal 2018 konnte die Fluggesellschaft an die positive Ergebnisentwicklung des ersten Quartals anknüpfen. Das operative Ergebnis legte gegenüber dem Vorjahr um 38 Prozent auf 224 Millionen Franken zu. Der Umsatz erhöhte sich um 11 Prozent auf 1,4 Milliarden Franken.

Beim Ausblick erwartet Swiss, dass sich der positive Trend fortschreibt. Das Ergebnis werde jedoch durch die stark gestiegenen Ölpreise belastet. Während der höhere Ölpreis im ersten Halbjahr noch durch Absicherungsgeschäfte abgefedert worden sei, würden sich diese Effekte im zweiten Halbjahr über die Zeit verringern, heisst es in der Mitteilung. Insgesamt rechnet Swiss für das Gesamtjahr 2018 mit einem bereinigten EBIT auf dem Niveau des Vorjahrs oder leicht darüber.

Zum Flugzeugpark schreibt die Fluggesellschaft, dass die Erneuerung der Flotte weiterhin eine Priorität bleiben werde. So habe Swiss zwei zusätzliche Boeing 777-300ER bestellt. Die Maschinen werden voraussichtlich Anfang 2020 in Betrieb genommen. Bis Anfang 2019 werde zudem die Integration von 10 CS100 und 20 CS300 abgeschlossen sein.

Ebit bei Lufthansa tiefer

Konzernmutter Lufthansa hat die teure Integration von Air-Berlin-Teilen und höhere Treibstoffkosten im zweiten Quartal dank höherer Ticketpreise weitgehend wettgemacht. Der operative Gewinn (bereinigtes Ebit) lag mit 982 Millionen Euro gut drei Prozent niedriger als ein Jahr zuvor, wie der Dax-Konzern am Dienstag in Frankfurt mitteilte.

Das ist etwas mehr als von Analysten im Schnitt erwartet. Für das laufende Jahr rechnet Vorstandschef Carsten Spohr weiterhin damit, dass der operative Gewinn nur leicht hinter den fast 3 Milliarden Euro aus dem Rekordjahr 2017 zurückbleibt.

(SDA)

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Belimo überspringt die

Belimo überspringt die Analystenvorgaben locker

Die Belimo-Gruppe hat im ersten Halbjahr 2018 sowohl den Umsatz als auch den Gewinn unerwartet deutlich gesteigert. So liegen die Umsatz- und Gewinnzahlen klar über den Prognosen.

06.08.2018 08:08

Der Umsatz von Belimo legte um 12,7 Prozent auf 325,1 Millionen Franken zu, entsprechend einem währungsbereinigten Plus von 10,8 Prozent. Der Betriebsgewinn auf Stufe EBIT zog gegenüber dem Vorjahr um gut 21 Prozent auf 59,5 Millionen Franken an und die entsprechende Marge um 130 Basispunkte auf 18,3 Prozent. Der Reingewinn verbesserte sich um gut 24 Prozent auf 47,6 Millionen, wie der Hersteller von Antriebslösungen im Bereich Heizung, Lüftung, Klima (HLK) am Montag mitteilte.

Damit hat das Unternehmen die Prognosen der Analysten auf Umsatzebene um rund 3 Prozent und auf Gewinnstufe um über 10 Prozent übertroffen.

Die mit einem Umsatzanteil von rund 50 Prozent grösste Region Europa wuchs dabei in lokalen Währungen um knapp 13 Prozent. Dieses Wachstum wurde durch die gute Konjunkturlage und die Aufwertung des Euros gegenüber dem Franken gestützt. Die Nachfrage nach HLK-Produkten hat sich gemäss Belimo in nahezu allen Ländern positiv entwickelt, besonders gut aber in der Schweiz sowie in Deutschland, Russland, Frankreich und Polen. Zweistellig gewachsen sind zudem beide Anwendungsbereiche Luft und Wasser.

Marktanteile in den USA und Kanada gewonnen

In der Region Amerika wurde die Zunahme der Verkäufe um knapp 8 Prozent vom anhaltenden Trend getrieben, bestehende Gebäude mit energiesparenden HLK-Systemen aufzurüsten. Geholfen hat zudem die stabile Nachfrage bei Neubauprojekten. Während in den USA und Kanada Marktanteile gewonnen wurden, zeigte sich in Brasilien eine Erholung nach der stagnierenden Entwicklung der vergangenen Jahre.

Die Region Asien/Pazifik legte um gut 14 Prozent zu, wobei hier das gute Auftragsvolumen bei Infrastruktur-Projekten und Datenzentren in China auffiel.

Für den Ausblick auf das Gesamtjahr 2018 zeigt sich das Unternehmen wenig konkret aber zuversichtlich, "sofern sich die politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen nicht trüben". Die hohe Wachstumsrate des ersten Halbjahres werde allerdings "nicht ganz gehalten" werden können. Dennoch lasse die gute Konjunkturlage in Europa eine vorteilhafte Prognose zu und auch in den USA bestünden Anzeichen auf ein anhaltend positives Umfeld.

Im vergangenen März machte das Unternehmen zwar keine konkrete Prognose. Verwaltungsratspräsident Hans Peter Wehrli zeigte sich an der Bilanzmedienkonferenz aber zuversichtlich: "Die Chance, dass das Wachstum erneut mindestens im angestrebten Zielbereich von organisch +5 bis +7 Prozent liegt, ist hoch", sagte er damals.

(AWP)

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USA verhängen weitere Zölle

USA verhängen weitere Zölle gegen China

Die USA haben eine weitere Runde in ihrem Handelsstreit mit China eingeläutet. Importe aus China mit einem Volumen von 16 Milliarden Dollar würden ab 23. August mit zusätzlichen Zöllen belastet.

08.08.2018 07:14

Das teilte das Büro des US-Handelsbeauftragten am Dienstag mit. Insgesamt 279 Produktgruppen seien von den Zöllen betroffen. Von der im Juni geplanten Liste seien fünf Produktgruppen gestrichen worden.

US-Präsident Donald Trump wirft China seit längerem unfaire Handelspraktiken, erzwungenen Technologietransfer von US-Firmen und Diebstahl geistigen Eigentums vor. Trotz massiver gegenseitiger Vorwürfe und angedrohter Vergeltung für Importzölle haben beide Seiten immer wieder durchblicken lassen, dass sie versuchen wollen, die Probleme über Verhandlungen zu lösen.

Der US-Präsident stört sich an dem riesigen Defizit seines Landes im Handel mit China und auch mit der Europäischen Union und hat deswegen den Zollstreit vom Zaun gebrochen. Die EU hat in Gesprächen mit Trump erreicht, dass sie von höheren Zöllen auf ihre in die USA gelieferten Autos zunächst verschont bleiben soll.

(Reuters)

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Immobiliengesellschaft SPS

Immobiliengesellschaft SPS mit mehr Ertrag und Gewinn im Halbjahr

(Ausführliche Fassung) - Das Immobilienunternehmen Swiss Prime Site (SPS) hat im ersten Halbjahr 2018 mehr Ertrag und Gewinn eingefahren. Der Mietertrag stieg um 4,2 Prozent auf 240,9 Millionen Franken. Der Betriebsgewinn (EBIT) vor Neubewertungen kletterte um 10,8 Prozent auf 197,8 Millionen Franken.

09.08.2018 08:06

Unter dem Strich erzielte SPS einen Reingewinn von 152 Millionen Franken. Das sind 7,8 Prozent mehr als im gleichen Vorjahreszeitraum, wie das grösste Immobilienunternehmen der Schweiz am Donnerstag bekannt gab.

Dabei profitiere SPS von einer tieferen Leerstandsquote, die auf 4,7 Prozent fiel. Ende Dezember hatte sie noch bei 5,2 Prozent gelegen. Die geringeren Leerstände halfen den Mieterträgen.

Zudem brachten auch die übrigen Bereiche höhere Erträge ein wie etwa das Leben im Alter oder die Immobiliendienstleistungen. Gesamthaft konnte SPS den Betriebsertrag um gut 10 Prozent auf 585,3 Millionen Franken steigern.

Erwartungen übertroffen

Mit den Zahlen hat SPS die Erwartungen der Finanzgemeinde übertroffen. Analysten hatten im Schnitt einen Mietertrag von 235,9 Millionen und einen EBIT von 187,6 Millionen Franken vorhergesagt. Beim Reingewinn hatten sie mit 144 Millionen Franken gerechnet.

Das Kerngeschäft Immobilien habe seine Wachstumsdynamik fortgesetzt, hiess es. Der Betriebsertrag des Segments kletterte um 16,3 Prozent auf 244,8 Millionen Franken. Das erfolgreichreiche Management von Leerständen, Akquisitionen sowie wichtige Neu- und Wiedervermietungen hätten zu dieser Steigerung beigetragen.

Das Immobilienportfolio erreichte einen Wert von 10,8 Milliarden Franken. Das sei ein neuer Rekord, schrieb SPS.

Im der Sparte Dienstleistungen nahm der Betriebsertrag um 7,2 Prozent auf 382,5 Millionen Franken zu. Dabei habe der Immobiliendienstleister Wincasa dank der Einführung von verschiedenen Dienstleistungen den Umsatz gesteigert. Dagegen ging beim Warenhaus Jelmoli der Betriebsertrag leicht zurück. Tertianum verbesserte den Betriebsertrag um gut 10 Prozent.

Zuversicht für 2018

Für das Gesamtjahr zeigte sich SPS zuversichtlich und hält an den bisherigen Zielen fest. Für das Gesamtjahr 2018 wird eine Steigerung des Betriebsertrags und des EBIT vor Neubewertungen erwartet. Zudem solle die Leerstandsquote weiter sinken.

Wiederkehrende Erträge aus Immobilienentwicklungen würden ebenfalls einen wesentlichen Beitrag zum Betriebsgewinn leisten, hiess es weiter. Die Projektpipeline mit einem Volumen von über 2 Milliarden Franken biete Raum für ein weiterhin ertragsreiches Wachstum.

Beim Segment Dienstleistungen rechnet Swiss Prime Site mit zusätzlichem Wachstum. "Das Unternehmen hält an seiner bisherigen Ausschüttungspolitik fest", schrieb SPS weiter.

jb/kw

(AWP)

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Orell Füssli fällt wieder in

Orell Füssli fällt wieder in die roten Zahlen

Die Industrie- und Handelsgruppe Orell Füssli hat im ersten Halbjahr 2018 wie schon 2017 einen Rückgang bei Umsatz und Ergebnis verbucht.

09.08.2018 08:00

Belastet hat dabei insbesondere der Verkauf eines Teils der Aktivitäten der Tochtergesellschaft Atlantic Zeiser.

Der Umsatz sank um gut 3 Prozent auf 127,5 Millionen Franken, wie die Gesellschaft am Donnerstag mitteilte. Dabei gab der Bereich Sicherheitsdruck nach, wogegen die Division Atlantic Zeiser mehr umsetzte als im Vorjahressemester und die Division Buchhandel stabil blieb.

Der operative Betriebsgewinn auf Stufe EBIT erreichte gegenüber dem Vorjahr unverändert 3,2 Millionen. Enthalten sind hier Sondereffekte für den externen Aufwand für Optimierungs- und Strategieanalysen im Sicherheitsdruck in der Höhe von 0,6 Millionen.

Unter dem Strich resultiert ein Verlust

Das Reinergebnis war mit -0,2 Millionen Franken negativ, dies nach einem Gewinn von 3,1 Millionen im Vorjahr. Dafür ist ein Minus von 1,3 Millionen aus dem bereits im vergangenen Mai kommunizierten Verkauf von Teilen der Division Atlantic Zeiser mitverantwortlich.

Atlantic Zeiser verkauft die Geschäftsfelder Kartenpersonalisierungssysteme und Verpackung sowie die Anteile an der Tritron GmbH an die italienische Unternehmensgruppe Coesia. Der Abschluss der Transaktion ist allerdings erst für das zweite Halbjahr 2018 geplant.

Als Folge davon wird das Ergebnis der Orell Füssli Gruppe 2018 durch ausserordentliche Aufwendungen in der Höhe von 67 Millionen Franken belastet. Davon entfallen rund 42 Millionen auf Abschreibungen auf den Goodwill und rund 12 Millionen auf die Ausbuchung von Währungsumrechnungsdifferenzen.

Zukünftig konzentriert sich Atlantic Zeiser ausschliesslich auf das Kerngeschäft Serialisierung von Banknoten und Sicherheitsdokumenten. Das abgespeckte Unternehmen wird dann noch einen Jahresumsatz in der Grössenordnung von rund 20 Millionen Euro erwirtschaften.

Weniger Umsatz im Bereich Sicherheitsdruck

Im ersten Semester hat Atlantic Zeiser den Umsatz um rund 10 Prozent auf 26,0 Millionen Franken gesteigert, dies allerdings vor allem wegen vorteilhafter Währungseffekte. Das Betriebsergebnis fiel knapp negativ aus.

Im Sicherheitsdruck reduzierte sich der Umsatz um rund 9 Prozent auf 58,1 Millionen und das Betriebsergebnis um etwa 13 Prozent auf 6,8 Millionen. Nebst den eingangs erwähnten Sonderkosten wirkte sich ein veränderter Produktemix negativ auf Umsatz und Betriebsergebnis aus.

In der Division Buchhandel blieben die Verkäufe mit 39,1 Millionen Franken praktisch stabil. Auch hier resultierte ein negatives Betriebsergebnis, mit 0,9 Millionen wurde es gegenüber der Vorjahresperiode immerhin halbiert. Zugelegt hat hier vor allem das Geschäft mit elektronischen Büchern (E-Books) und auch das Online-Versandgeschäft.

Für 2018 erwartet Orell Füssli weiterhin eine "sich gegenüber 2017 abschwächende Ertragssituation". Im Sicherheitsdruck sollen die Arbeiten zur Steigerung der Produktivität weiter fortgesetzt werden. Darüber hinaus werden die Massnahmen im Zusammenhang mit der Neuausrichtung von Atlantic Zeiser das Ergebnis belasten.

cf/kw

(AWP)

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Swiss befördert im Juli

Swiss befördert im Juli deutlich mehr Passagiere

Die Fluggesellschaft Swiss hat im Juli im Vergleich zum Vorjahresmonat sowohl die Zahl der Fluggäste als auch die der Flüge deutlich erhöht.

09.08.2018 13:18

So stieg die Zahl der Fluggäste um 7,6 Prozent auf 1,79 Millionen, die Zahl der Flüge erhöhte sich um 5,5 Prozent auf 13'291. Die Auslastung der Flugzeuge gemessen am Sitzladefaktor verbesserte sich in der Folge um 0,8 Prozentpunkte auf 89,5 Prozent, wie die Swiss am Donnerstag mitteilte.

Die gesamte Lufthansa-Gruppe weist für Juli ein Passagierwachstum von 8,2 Prozent auf 14,2 Millionen Fluggäste aus. Die Sitzauslastung betrug 86,3 Prozent, was einem Minus von 0,1 Prozentpunkten entspricht.

yr/rw

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Conzzeta legt bei Umsatz und

Conzzeta legt bei Umsatz und Gewinn markant zu

Conzzeta hat im ersten Halbjahr 2018 deutlich mehr umgesetzt und auch die Gewinnziffern klar gesteigert.

10.08.2018 07:28

Gestützt wurde das Ergebnis insbesondere von einer guten Nachfrage im Segment Blechbearbeitung. Für das Gesamtjahr erwartet das Unternehmen ein Umsatzwachstum von rund einem Fünftel und eine EBIT-Marge im unteren Bereich der angestrebten Bandbreite von 8 bis 10 Prozent.

Der Nettoumsatz kletterte gegenüber der Vorjahresperiode um rund 37 Prozent auf 853,3 Millionen Franken. Bereinigt um Währungs- und Konsolidierungseffekte ergab sich ein Plus von 20 Prozent, wie das Unternehmen am Freitag mitteilte. Zu diesem Wachstum hat vor allem der starke Geschäftsgang in der Sparte Bystronic, die Maschinen zur Blechbearbeitung herstellt, sowie das dank einer Übernahme hohe Wachstum im Bereich Chemie beigetragen.

Der EBIT erhöhte sich überproportional um 73 Prozent auf 66,3 Millionen Franken. Die EBIT-Marge verbesserte sich entsprechend um 180 Basispunkte auf 7,6 Prozent. Diese Steigerung begründet Conzzeta damit, dass die laufenden Anstrengungen zur nachhaltigen Verbesserung der Profitabilität im ersten Halbjahr gut gegriffen hätten. Es gelangen deutliche operative Ergebnisfortschritte in den Segmenten Blechbearbeitung, Glasbearbeitung und Sportartikel, heisst es in der Mitteilung. Der Reingewinn lag mit 51,1 Millionen Franken um 70 Prozent über dem Vorjahr.

Mammut mit höherem Umsatz aber weiterhin roten Zahlen

Sowohl beim Umsatz wie beim Betriebsgewinn lieferte der Bereich Blechbearbeitung den grössten Beitrag. Bystronic erhöhte die Verkäufe um 31 Prozent auf 477,3 Millionen Franken und steigerte das Betriebsergebnis um 57 Prozent auf 62,6 Millionen Franken. Dank der Übernahme des deutschen Unternehmens Bock machte auch der Bereich Chemie einen Sprung nach vorne. Chemical Specialites erhöhte den Umsatz um 78 Prozent auf 202,8 Millionen Franken. Das Betriebsergebnis fiel mit 9,2 Millionen Franken um 7,4 Prozent tiefer aus.

Weiter in den roten Zahlen bleibt der Bereich Sportartikel. Mit Produkten der Marke Mammut konnte zwar der Umsatz um 17 Prozent auf 111,1 Millionen Franken erhöht werden. Beim Betriebsergebnis blieb der Bereich jedoch mit einem Minus von 6,4 Millionen Franken in der Verlustzone (H1 2017: -9,9 Mio Fr.). Die kleinste Division Glasbearbeitung schliesslich steigerte den Umsatz um 26 Prozent auf 62,4 Millionen Franken und das Betriebsergebnis um 63 Prozent auf 2,9 Millionen Franken.

Geringere Wachstumsraten im zweiten Halbjahr erwartet

Für das zweite Halbjahr geht das Management von Conzzeta aufgrund von Basiseffekten sowohl beim Umsatz wie beim Betriebsgewinn von geringeren Wachstumsraten aus. Die Massnahmen für die nötigen weiteren Profitabilitätsverbesserungen in den Segmenten Chemical Specialties, Sportartikel und Glasbearbeitung brauchen ihre Zeit für die volle Umsetzung, heisst es dazu in der Mitteilung.

Für das Gesamtjahr erwartet die Unternehmensleitung ein Umsatzwachstum von rund 20 Prozent und eine EBIT-Marge ohne Sondereffekte im unteren Bereich der mittelfristig angestrebten Bandbreite von 8 bis 10 Prozent.

(AWP)

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Dätwyler steigert Reingewinn

Dätwyler steigert Reingewinn und hält an Prognose fest

Der Industriekonzern Dätwyler hat im ersten Halbjahr deutlich zugelegt. Für das Geschäftsjahr 2018 hält Dätwyler an den Prognosen fest.

10.08.2018 07:41

Der Umsatz stieg um 7,7 Prozent auf 694,1 Millionen Franken. Der Betriebsgewinn wuchs um 13,2 Prozent auf 90,7 Millionen Franken.

Unter dem Strich erzielte die Herstellerin von Dichtungskomponenten einen Reingewinn von 62,5 Millionen Franken. Das sind 17,3 Prozent mehr als im Vorjahressemester, wie Dätwyler am Freitag in einem Communiqué bekannt gab.

Das Umsatzwachstum ist breit abgestützt. Die Division Sealing Solutions habe wesentlich zum Wachstum beigetragen. Die Nachfrage nach hochwertigen Komponenten für die Gesundheitsindustrie habe das Marktwachstum übertroffen, hiess es. Die Sparte hat den Umsatz um 7,9 Prozent auf 453,2 Millionen Franken erhöht.

Dichtungsgeschäft mit mehr Gewinn

Das Dichtungsgeschäft hat zum sechsten Mal in Folge den Betriebsgewinn gesteigert, wie Dätwyler weiter schrieb. Der EBIT der Division legte um 6,6 Prozent auf 83,8 Millionen Franken zu. Effizienzsteigerungen hätten höhere Rohmaterialpreise und Einmalkosten für Wachstumsprojekte nahezu kompensiert.

Die Nachfrage nach hochwertigen Komponenten für vorgefüllte Spritzen sei überdurchschnittlich hoch gewesen. Auch die Autosparte sei gewachsen, obwohl sich das Wachstum in China sowie in den USA im Vergleich zur starken Vorjahresperiode verlangsamt habe. Die Dichtungskomponenten von Dätwyler stehen weltweit in jedem zweiten Auto, in Milliarden von Spritzen und Arzneimitteltäschchen sowie in vielen Eisenbahntunneln im Einsatz.

Die Tunnelsparte habe im ersten Semester einen leichten Rückgang hinnehmen müssen. Hier werde das zweite Halbjahr dank dem Zuschlag für neue Projekte im Tunnel- und Gleisbau eine Verbesserung bringen, hiess es.

Technische Komponenten profitabler

Der andere Geschäftsbereich Technical Components hat den Umsatz im ersten Halbjahr um 7,4 Prozent auf 240,9 Millionen Franken gesteiger. Restrukturierungsmassnahmen halfen zu einer Verbesserung des Betriebsgewinns auf 6,9 Millionen Franken. Im Vorjahr hatte Dätwyler hier lediglich 1,5 Millionen Franken verdient. Allerdings hatten Einmalkosten zu Buche geschlagen.

Dätwyler zeigt sich zuversichtlich, dass die Gruppe das Wachstumstempo des ersten Semesters im zweiten Halbjahr halten kann. Der Konzernbereich Dichtungskomponenten sollte aufgrund der starken Marktpositionen und der guten Auftragslage das Marktwachstum in den wichtigen Segmenten Auto und Gesundheit übertreffen. Der Konzernbereich Technical Components intensiviere sein Marketing.

Für das Geschäftsjahr 2018 hält Dätwyler an den Prognosen fest. Der Umsatz dürfte 1,35 Milliarden bis 1,40 Milliarden Franken erreichen. Trotz tendenziell steigenden Rohmaterialpreisen und Anlaufkosten für neue Werke sollte die EBIT-Marge weiterhin im Zielband von 12 bis 15 Prozent zu liegen kommen. Vielversprechende Akquisitionsprojekte sollten im zweiten Halbjahr für zusätzliche Impulse sorgen.

(AWP)

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