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Swiss befördert im Juli

Swiss befördert im Juli deutlich mehr Passagiere

Die Fluggesellschaft Swiss hat im Juli im Vergleich zum Vorjahresmonat sowohl die Zahl der Fluggäste als auch die der Flüge deutlich erhöht.

09.08.2018 13:18

So stieg die Zahl der Fluggäste um 7,6 Prozent auf 1,79 Millionen, die Zahl der Flüge erhöhte sich um 5,5 Prozent auf 13'291. Die Auslastung der Flugzeuge gemessen am Sitzladefaktor verbesserte sich in der Folge um 0,8 Prozentpunkte auf 89,5 Prozent, wie die Swiss am Donnerstag mitteilte.

Die gesamte Lufthansa-Gruppe weist für Juli ein Passagierwachstum von 8,2 Prozent auf 14,2 Millionen Fluggäste aus. Die Sitzauslastung betrug 86,3 Prozent, was einem Minus von 0,1 Prozentpunkten entspricht.

yr/rw

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Conzzeta legt bei Umsatz und

Conzzeta legt bei Umsatz und Gewinn markant zu

Conzzeta hat im ersten Halbjahr 2018 deutlich mehr umgesetzt und auch die Gewinnziffern klar gesteigert.

10.08.2018 07:28

Gestützt wurde das Ergebnis insbesondere von einer guten Nachfrage im Segment Blechbearbeitung. Für das Gesamtjahr erwartet das Unternehmen ein Umsatzwachstum von rund einem Fünftel und eine EBIT-Marge im unteren Bereich der angestrebten Bandbreite von 8 bis 10 Prozent.

Der Nettoumsatz kletterte gegenüber der Vorjahresperiode um rund 37 Prozent auf 853,3 Millionen Franken. Bereinigt um Währungs- und Konsolidierungseffekte ergab sich ein Plus von 20 Prozent, wie das Unternehmen am Freitag mitteilte. Zu diesem Wachstum hat vor allem der starke Geschäftsgang in der Sparte Bystronic, die Maschinen zur Blechbearbeitung herstellt, sowie das dank einer Übernahme hohe Wachstum im Bereich Chemie beigetragen.

Der EBIT erhöhte sich überproportional um 73 Prozent auf 66,3 Millionen Franken. Die EBIT-Marge verbesserte sich entsprechend um 180 Basispunkte auf 7,6 Prozent. Diese Steigerung begründet Conzzeta damit, dass die laufenden Anstrengungen zur nachhaltigen Verbesserung der Profitabilität im ersten Halbjahr gut gegriffen hätten. Es gelangen deutliche operative Ergebnisfortschritte in den Segmenten Blechbearbeitung, Glasbearbeitung und Sportartikel, heisst es in der Mitteilung. Der Reingewinn lag mit 51,1 Millionen Franken um 70 Prozent über dem Vorjahr.

Mammut mit höherem Umsatz aber weiterhin roten Zahlen

Sowohl beim Umsatz wie beim Betriebsgewinn lieferte der Bereich Blechbearbeitung den grössten Beitrag. Bystronic erhöhte die Verkäufe um 31 Prozent auf 477,3 Millionen Franken und steigerte das Betriebsergebnis um 57 Prozent auf 62,6 Millionen Franken. Dank der Übernahme des deutschen Unternehmens Bock machte auch der Bereich Chemie einen Sprung nach vorne. Chemical Specialites erhöhte den Umsatz um 78 Prozent auf 202,8 Millionen Franken. Das Betriebsergebnis fiel mit 9,2 Millionen Franken um 7,4 Prozent tiefer aus.

Weiter in den roten Zahlen bleibt der Bereich Sportartikel. Mit Produkten der Marke Mammut konnte zwar der Umsatz um 17 Prozent auf 111,1 Millionen Franken erhöht werden. Beim Betriebsergebnis blieb der Bereich jedoch mit einem Minus von 6,4 Millionen Franken in der Verlustzone (H1 2017: -9,9 Mio Fr.). Die kleinste Division Glasbearbeitung schliesslich steigerte den Umsatz um 26 Prozent auf 62,4 Millionen Franken und das Betriebsergebnis um 63 Prozent auf 2,9 Millionen Franken.

Geringere Wachstumsraten im zweiten Halbjahr erwartet

Für das zweite Halbjahr geht das Management von Conzzeta aufgrund von Basiseffekten sowohl beim Umsatz wie beim Betriebsgewinn von geringeren Wachstumsraten aus. Die Massnahmen für die nötigen weiteren Profitabilitätsverbesserungen in den Segmenten Chemical Specialties, Sportartikel und Glasbearbeitung brauchen ihre Zeit für die volle Umsetzung, heisst es dazu in der Mitteilung.

Für das Gesamtjahr erwartet die Unternehmensleitung ein Umsatzwachstum von rund 20 Prozent und eine EBIT-Marge ohne Sondereffekte im unteren Bereich der mittelfristig angestrebten Bandbreite von 8 bis 10 Prozent.

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Dätwyler steigert Reingewinn

Dätwyler steigert Reingewinn und hält an Prognose fest

Der Industriekonzern Dätwyler hat im ersten Halbjahr deutlich zugelegt. Für das Geschäftsjahr 2018 hält Dätwyler an den Prognosen fest.

10.08.2018 07:41

Der Umsatz stieg um 7,7 Prozent auf 694,1 Millionen Franken. Der Betriebsgewinn wuchs um 13,2 Prozent auf 90,7 Millionen Franken.

Unter dem Strich erzielte die Herstellerin von Dichtungskomponenten einen Reingewinn von 62,5 Millionen Franken. Das sind 17,3 Prozent mehr als im Vorjahressemester, wie Dätwyler am Freitag in einem Communiqué bekannt gab.

Das Umsatzwachstum ist breit abgestützt. Die Division Sealing Solutions habe wesentlich zum Wachstum beigetragen. Die Nachfrage nach hochwertigen Komponenten für die Gesundheitsindustrie habe das Marktwachstum übertroffen, hiess es. Die Sparte hat den Umsatz um 7,9 Prozent auf 453,2 Millionen Franken erhöht.

Dichtungsgeschäft mit mehr Gewinn

Das Dichtungsgeschäft hat zum sechsten Mal in Folge den Betriebsgewinn gesteigert, wie Dätwyler weiter schrieb. Der EBIT der Division legte um 6,6 Prozent auf 83,8 Millionen Franken zu. Effizienzsteigerungen hätten höhere Rohmaterialpreise und Einmalkosten für Wachstumsprojekte nahezu kompensiert.

Die Nachfrage nach hochwertigen Komponenten für vorgefüllte Spritzen sei überdurchschnittlich hoch gewesen. Auch die Autosparte sei gewachsen, obwohl sich das Wachstum in China sowie in den USA im Vergleich zur starken Vorjahresperiode verlangsamt habe. Die Dichtungskomponenten von Dätwyler stehen weltweit in jedem zweiten Auto, in Milliarden von Spritzen und Arzneimitteltäschchen sowie in vielen Eisenbahntunneln im Einsatz.

Die Tunnelsparte habe im ersten Semester einen leichten Rückgang hinnehmen müssen. Hier werde das zweite Halbjahr dank dem Zuschlag für neue Projekte im Tunnel- und Gleisbau eine Verbesserung bringen, hiess es.

Technische Komponenten profitabler

Der andere Geschäftsbereich Technical Components hat den Umsatz im ersten Halbjahr um 7,4 Prozent auf 240,9 Millionen Franken gesteiger. Restrukturierungsmassnahmen halfen zu einer Verbesserung des Betriebsgewinns auf 6,9 Millionen Franken. Im Vorjahr hatte Dätwyler hier lediglich 1,5 Millionen Franken verdient. Allerdings hatten Einmalkosten zu Buche geschlagen.

Dätwyler zeigt sich zuversichtlich, dass die Gruppe das Wachstumstempo des ersten Semesters im zweiten Halbjahr halten kann. Der Konzernbereich Dichtungskomponenten sollte aufgrund der starken Marktpositionen und der guten Auftragslage das Marktwachstum in den wichtigen Segmenten Auto und Gesundheit übertreffen. Der Konzernbereich Technical Components intensiviere sein Marketing.

Für das Geschäftsjahr 2018 hält Dätwyler an den Prognosen fest. Der Umsatz dürfte 1,35 Milliarden bis 1,40 Milliarden Franken erreichen. Trotz tendenziell steigenden Rohmaterialpreisen und Anlaufkosten für neue Werke sollte die EBIT-Marge weiterhin im Zielband von 12 bis 15 Prozent zu liegen kommen. Vielversprechende Akquisitionsprojekte sollten im zweiten Halbjahr für zusätzliche Impulse sorgen.

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Clientis-Banken verdienen im

Clientis-Banken verdienen im Halbjahr wegen Sondereffekt weniger

Die in der Clientis-Gruppe zusammengeschlossenen 15 Regionalbanken haben im ersten Halbjahr 2018 das operative Ergebnis weiter gesteigert. Weil ein positiver Sondereffekt aus dem Vorjahr weggefallen ist resultiert unter dem Strich dennoch ein Gewinnrückgang. Für das Gesamtjahr rechnet die Gruppe entsprechend mit einem geringeren Gewinn.

13.08.2018 08:06

Der Betriebserfolg erhöhte sich um 2,0 Prozent auf 110,6 Millionen Franken, wie die Bankengruppe am Montag mitteilte. Dazu steuerte das Zinsengeschäft einen Erfolg von netto 85,1 Millionen bei, was einer Steigerung von 0,6 Prozent entspricht. Auch im Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft legte Clientis zu. Der Erfolg stieg um 5,5 Prozent auf 13,0 Millionen. Dagegen blieb der Erfolg im Handelsgeschäft stabil bei 4,0 Millionen.

Die Kosten hatten die 15 Banken im Griff. So reduzierte sich der Geschäftsaufwand leicht auf 63,1 Millionen, obwohl die Gruppe den Personalbestand auf 621 von 618 Mitarbeitende aufstockte.

Der Geschäftserfolg verbesserte sich somit um 3,7 Prozent auf 39,6 Millionen und das Verhältnis der Kosten zum Ertrag, die sogenannte Cost-Income-Ratio, auf 58,2 Prozent. Damit sei die Quote erstmals seit zehn Jahren unter 60 Prozent gelegen, teilte Clientis weiter mit.

Unter dem Strich verblieb aber ein um 10 Prozent auf 33,5 Millionen gesunkener Reingewinn. Der Rückgang erklärt sich damit, dass der Sondereffekt der Rückzahlung aus dem RBA-Hilfsfonds der Vorjahresperiode in der Höhe von 6,3 Millionen weggefallen ist. Im Vergleich der letzten zehn Jahre handelt es sich gleichwohl um den zweithöchsten Semestergewinn.

Die Bilanzsumme belief sich per Ende Juni 2018 auf knapp 15 Milliarden, was gegenüber Ende 2017 einer leichten Steigerung entspricht. Die Kundenausleihungen wuchsen dabei auf 12,8 Milliarden. Davon entfielen 95 Prozent oder 12,1 Milliarden auf Hypothekenforderungen. Die Kundengelder nahmen ebenfalls zu, nämlich auf 10,7 Milliarden.

Für das gesamte Geschäftsjahr rechnet die Clientis Gruppe mit einem gegenüber dem Vorjahr besseren operativen Resultat und - wegen des wegfallenden Sondereffekts RBA-Hilfsfonds - mit einem deutlich geringeren Konzerngewinn.

sig/cf

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Stadler erhält Grossauftrag

Stadler erhält Grossauftrag von Wales & Borders für 71 Züge

Der Schienenfahrzeughersteller Stadler hat einen weiteren Grossauftrag im Vereinigten Königreich erhalten. Das Transportunternehmen Wales & Borders gibt bei Stadler 36 sogenannte Tram-Trains des Typs Citylink und 35 Triebzüge des Typs Flirt in Auftrag. Zum Volumen macht Stadler keine Angaben.

13.08.2018 12:00

Die 36 Tram-Trains sollen ab 2022 zwischen den walisischen Ortschaften Cardiff, Treherbert, Aberdare und Merthyr Tydil unterwegs sein. Die übrigen 35 bestellten Züge sollen laut einer Mitteilung vom Montag das Netz der South-Wales-Metro zwischen Maesteg, Ebbw Vale und Cheltenham befahren.

Insgesamt investiere das Ministerium für Wirtschaft und Verkehr rund fünf Milliarden Pfund in den Schienenverkehr der Region, heisst es weiter.

sta/yr

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Elma erzielt im Halbjahr mehr

Elma erzielt im Halbjahr mehr Umsatz und deutlich mehr Gewinn

Die Elma-Gruppe hat im ersten Semester 2018 Umsatz und Gewinn gesteigert sowie weitere Schulden abgebaut. Wegen terminlicher Verzögerungen bei einigen Projekten in den USA ging der Bestellungseingang dagegen leicht zurück. Für das Gesamtjahr zeigt sich das Unternehmen zuversichtlich.

14.08.2018 06:54

Der Umsatz legte in den ersten sechs Monaten um knapp 5 Prozent auf 72,5 Millionen Franken zu, währungsbereinigt ergab sich eine Zuwachsrate von 4,1 Prozent, wie der Spezialist für elektronische Geräte und Installationen am Dienstag mitteilte. Die mit einem Umsatzanteil von rund 50 Prozent wichtigste Region Europa erreichte ein währungsbereinigtes Plus von gut 8 Prozent, während Asien um knapp 20 Prozent zulegte. In der Region Americas gab es wegen Projektverzögerungen bei einigen Grosskunden ein Minus von knapp 3 Prozent.

Diese Verzögerungen führten auch dazu, dass der Bestellungseingang insgesamt leicht auf 73,1 Millionen Franken zurückging.

Gewinn legt überproportional zu

Der Betriebsgewinn auf Stufe EBIT erhöhte sich um gut einen Viertel auf 3,3 Millionen Franken und die entsprechende operative Marge auf 4,5 Prozent. Der Reingewinn kletterte gar um über 60 Prozent auf 2,4 Millionen. Zur Verbesserung der Profitabilität trugen laut Elma insbesondere die Regionen Americas und Europa bei.

Als "besonders erfreulich" hob das Unternehmen die Entwicklung in der Region Americas hervor, da dort die Profitabilität dank Kostensenkungen trotz eines geringeren Umsatzes gesteigert worden sei. In Europa habe derweil die bessere Auslastung des Maschinenparks geholfen.

Die Nettoverschuldung ging dank eines besseren Mittelflusses auf 19,5 Millionen Franken um weitere 1,3 Millionen zurück.

Für das Gesamtjahr gibt sich das Management zuversichtlich. Es sei zwar schwierig abzuschätzen, wie sich der Handelskonflikt mit den USA auf die Weltwirtschaft auswirken werde, hiess es, dennoch gehe man für das zweite Semester von einer "Fortsetzung der guten Geschäftsentwicklung" aus. Ziel sei es, 2018 den Umsatz und den Gewinn gegenüber dem Vorjahr zu steigern.

cf/uh

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Bank Linth profitiert von

Bank Linth profitiert von tieferen Kosten

Die Bank Linth hat im ersten Halbjahr 2018 in allen Geschäftssparten zugelegt und die Gewinnzahlen deutlich gesteigert. Dabei profitierte sie von wieder gesunkenen Sachkosten nach dem Abschluss von Umbauarbeiten.

16.08.2018 08:09

Für das Gesamtjahr gibt sich die zur LLB gehörende Regionalbank zuversichtlich und rechnet bei den derzeitigen Marktbedingungen mit einem "guten Ergebnis".

Die operative Verbesserung zeigte sich im Geschäftserfolg, der um 40 Prozent auf 18,1 Millionen Franken anstieg, wie die Bank am Donnerstag mitteilte. Sie konnte zudem die Reserven für allgemeine Bankrisiken mit einer Einlage von 3 Millionen verstärken. Unter dem Strich verblieb ein um 13 Prozent gestiegener Halbjahresgewinn von 12,2 Millionen Franken.

Im wichtigsten Geschäft, dem Zinsengeschäft, konnte die Bank Linth von einen gesunkenen Zinsaufwand profitierten. Erneut löste das Institut zudem ausfallrisikobedingte Wertberichtigungen auf, wenn auch in geringerem Mass als noch im Vorjahr. Der Netto-Erfolg aus dem Zinsengeschäft lag um 2,2 Prozent über dem Vorjahr bei 33,8 Millionen Franken.

Hypotheken wachsen weniger schnell

Im Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft stieg der Ertrag um 2,4 Prozent auf 9,9 Millionen Franken. Und auch der Erfolg aus dem Handelsgeschäft legte im Halbjahr zu (+7,2 Prozent auf 3,4 Millionen).

Auf der Aufwandsseite gingen die Sachkosten mit einem Minus von 5,3 Prozent deutlich zurück, während die Personalkosten (-0,3 Prozent) wenig verändert waren. 2017 waren noch Zusatzkosten durch den Umbau des Hauptsitzes in Uznach und der Sanierung des Gebäudes in Rapperswil angefallen. Insgesamt lag der Geschäftsaufwand mit 29,8 Millionen um 2,6 Prozent unter dem Vorjahr. Auch im zweiten Halbjahr 2018 werde man weiter in ihren Umbau und in die Modernisierung des Geschäftsstellennetzes investieren, betonte das Institut.

Die Kundenausleihungen stiegen in den ersten sechs Monaten leicht um 0,5 Prozent auf 5,9 Milliarden Franken. Die Hypothekarforderungen wuchsen dabei mit einem Plus von noch 1,0 Prozent klar langsamer als im gleichen Vorjahreszeitaum (+2,5 Prozent).

Die Bank verbuchte ausserdem im Halbjahr einen Neugeldzufluss von 109 Millionen Franken. Die verwalteten Kundenvermögen blieben mit 7,0 Milliarden allerdings praktisch konstant.

(AWP)

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PSP steigert Gewinn im ersten

PSP steigert Gewinn im ersten Halbjahr - Ausblick positiver

(Meldung ausgebaut) - Das Immobilienunternehmen PSP Swiss Property hat im ersten Halbjahr 2018 den Gewinn gesteigert und auch bei der Vermietung Fortschritte gemacht. Der Ausblick auf das Gesamtjahr ist insbesondere mit Blick auf den Leerstand nach dem Verkauf einer Liegenschaft in Genf positiver.

17.08.2018 07:34

Der Liegenschaftsertrag stieg um 1,7 Prozent auf 138,7 Millionen Franken, wie das Unternehmen am Freitag mitteilte. Der Betriebsgewinn (Stufe EBITDA) legte unter Ausklammerung der Liegenschaftserfolge um 2,8 Prozent auf 117,7 Millionen zu und der entsprechende Reingewinn um 6,8 Prozent auf 85,6 Millionen. Mit den vorgelegten Zahlen hat PSP die Erwartungen der Analysten bei Ertrag und EBITDA allerdings knapp verfehlt.

Leerstand sinkt weiter, Projekte im Plan

Der durchschnittliche Leerstand im 6,73 Milliarden schweren Immobilienportfolio nahm im Vorjahresvergleich ab und lag am Bilanzstichtag bei 6,8 Prozent. Dies nach 8,5 Prozent per Ende März 2018 und 8,7 Prozent per Ende Juni 2017.

Bei den Vermietungen kommt PSP gut voran. Der Neubau "Grosspeter Tower" in Basel war per Mitte 2018 bereits zu zwei Dritteln vermietet. Kürzlich wurden die Migros Bank und der Co-Working-Anbieter Spaces als neue Mieter akquiriert. Damit sei das Gebäude fast vollvermietet.

Derweil wurde das von Edmond de Rothschild erworbene Portfolio bereits im ersten Quartal integriert und passe strategisch "bestens". Damit werde die Stellung insbesondere in der Westschweiz gestärkt.

Bei den laufenden Entwicklungsprojekten seien insbesondere die bereits abgeschlossenen Vorvermietungen erfreulich. Erfolgswirksam werden die ersten Projektentwicklungen allerdings erst ab dem Geschäftsjahr 2020. Einzig beim Wohnprojekt "Residenza Parco Lago" in Paradiso, wo alle Wohnungen zum Verkauf stehen, werden unter Anwendung von IFRS 15 bereits im laufenden Jahr erste Verkaufserlöse erfasst.

Neben dem Verkauf der Büroliegenschaft in Genf für 55 Millionen Franken Ende Juni steht PSP auch mit der Liegenschaft an der Bernerstrasse Süd in Zürich sowie dem Entwicklungsprojekt "Bahnhofareal" in Rheinfelden kurz vor dem Verkauf.

Ausblick positiver

Die Guidance für das Gesamtjahr wird zudem konkretisiert bzw. etwas angehoben. Es wird neu ein EBITDA ohne Neubewertungserfolg von 240 Millionen Franken erwartet, bislang hatte PSP über 235 Millionen angestrebt. Zudem wird die erwartete Leerstandsquote per Ende Jahr nochmals gesenkt und soll nun bei unter 6 Prozent liegen, nachdem zuvor ein Wert von 7,5 Prozent prognostiziert worden war.

Das erwartete Wirtschafswachstum dürfte sich positiv auf die Nachfrage nach Büroflächen auswirken - zumindest an zentralen Lagen, heisst es weiter. Auch für Ladenlokale seien die Aussichten an zentralen Standorten besser als in Randregionen. Der Akquisitionsmarkt für Geschäftsliegenschaften werde wohl hart umkämpft bleiben, hiess es weiter.

dm/uh

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Metall Zug profitiert von

Metall Zug profitiert von Übernahmen

Die Industriegruppe Metall Zug hat im ersten Halbjahr 2018 durch die Übernahme von Haag-Streit und adaptronic einen deutlich höheren Umsatz und einen grösseren Betriebsgewinn erzielt.

20.08.2018 08:00

Ein negatives Finanzergebnis sorgte jedoch für einen geringeren Reingewinn. Der Ausblick für das Gesamtjahr wird bestätigt. Der Umsatz stieg brutto um gut 24 Prozent auf 554,2 Millionen Franken, wobei das organische Wachstum in Lokalwährungen 4,9 betrug. Die Akquisitionen trugen rund 19 Prozent und der Währungseffekt 0,7 Prozent zum Wachstum bei, wie das Unternehmen am Montag mitteilte.

Das Betriebsergebnis auf Stufe EBIT stieg um rund 29 Prozent auf 36,4 Millionen Franken. Darin ist auch der Beitrag der Haag-Streit-Gruppe per 1. März enthalten. Die EBIT-Marge verbesserte sich auf 6,6 von 6,3 Prozent. Unter dem Strich sank der Reingewinn um rund ein Drittel auf 22,6 Millionen Franken. Denn das Finanzergebnis belief sich auf minus 2,0 Millionen nach plus 14,4 Millionen im Vorjahreszeitraum.

Mit den vorgelegten Zahlen hat Metall Zug die Vorgaben der Analysten beim Umsatz übertroffen und bei Betriebs- und Reingewinn knapp erreicht. Die von AWP befragten Analysten hatten im Schnitt mit einem Umsatz von 536,1 Millionen Franken, einem EBIT von 36,0 Millionen und einem Reingewinn 23,0 Millionen gerechnet.

Gefragte Haushaltapparate

Die Geschäftsbereiche entwickelten sich unterschiedlich. Haushaltapparate (u.a. V-Zug) steigerte den Umsatz um 6,6 Prozent auf 293,2 Millionen Franken. Das Betriebsergebnis ging aufgrund höherer Personal- und Materialkosten sowie den Kosten für die Entwicklung des Stammareals von V-ZUG um 18 Prozent auf 21,7 Millionen Franken zurück.

Wire Processing (Schleuniger) steigerte den Nettoerlös nach der Übernahmen von adaptronic um 21 Prozent auf 101,8 Mio Franken. Das organische Wachstum betrug in Lokalwährung 6,9 Prozent. Infection Control (Belimed) erreichte beim Umsatz mit 87,4 Millionen den Vorjahreswert. Die in Haag-Streit investierten liquiden Mittel generierten demgegenüber seit der erstmaligen Konsolidierung am 1. März einen EBIT-Beitrag von 10,1 Millionen Franken, wie es weiter heisst. Der Umsatz des neuen Bereichs Medical Devices lag bei 73,0 Millionen Franken.

Beim Ausblick auf das laufende Jahr rechnet das Management weiter auf bereinigter Basis mit einem gegenüber dem Vorjahr "klar höheren" Betriebsergebnis. 2017 lag der EBIT bei 73,8 Millionen Franken.

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VP Bank verdient leicht

VP Bank verdient leicht weniger

Die VP Bank hat in den ersten sechs Monaten 2018 etwas weniger verdient als im Vorjahreszeitraum. Allerdings betreute das Institut mehr Kundenvermögen.

21.08.2018 07:27

Die Bank erwartet auch für das zweite Halbjahr einen weiteren Wachstumsschub. Der Gewinn fiel um 7 Prozent auf 29,3 Millionen Franken, wie die Liechtensteiner Bankengruppe am Dienstag mitteilte. Grund für diesen Rückgang war ein um 2,2 Prozent tieferer Geschäftsertrag von 147,9 Millionen. Dabei steuerte der Erfolg aus dem Zinsengeschäft 55,0 Millionen und damit 6,9 Prozent mehr als im Vorjahr bei.

Der Handelserfolg stieg um 4,0 Prozent auf 26,2 Millionen, während der Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft um 5,2 Prozent auf 64,3 Millionen zunahm. Allerdings resultierte aus den Finanzanlagen nur ein Gewinn von 0,9 Millionen nach 12,0 Millionen im Vorjahr.

Gleichzeitig sank der Geschäftsaufwand um 1,5 Prozent auf 117,2 Millionen Franken. Der Personalbestand stieg zwar um 9,3 Prozent auf 892 Mitarbeitende - insbesondere aufgrund einer Rekrutierungsoffensive. Damit stieg der Personalaufwand um 6 Prozent auf 74 Millionen. Auch der Sachaufwand legte um knapp 8 Prozent auf 29,9 Millionen zu.

Allerdings resultierte netto eine Auflösung von 0,2 Millionen an Wertberichtigungen, Rückstellungen und Verlusten, nachdem im Vorjahr noch ein Aufwand von 9,2 Millionen verbucht worden war. Die Cost/Income Ratio betrug damit 70,3 Prozent nach 64,6 Prozent im Vorjahr. Mit einem Tier 1 Ratio von 22,6 Prozent verfüge die VP Bank über eine im Branchenvergleich komfortable Eigenkapitalbasis.

Kundenvermögen steigen weiter an

Die betreuten Kundenvermögen der VP Bank Gruppe beliefen sich per 30. Juni 2018 auf 40,9 Milliarden Franken nach 40,4 Milliarden per Ende 2017. Im Halbjahr flossen Kundengelder von netto Milliarden 0,6 zu (VJ +1,1 Milliarden). Erfreulich sei, dass beide Geschäftssegmente "Client Business Liechtenstein" sowie "Client Business International" Netto-Neugeldzuflüsse verzeichnen konnten, hiess es weiter. Die Zuflüsse seien der intensiven Marktbearbeitung, Rekrutierung von neuen Beratern und Zuflüssen von bestehenden Kunden zu verdanken.

Die Bilanzsumme erhöhte sich derweil im Vergleich zum Jahresende um 1,4 Prozent auf 12,6 Milliarden Franken.

Mit den vorgelegten Zahlen hat die Bank die Erwartungen der Analysten verfehlt. Beim Geschäftsertrag wurden 158,9 Millionen Franken (ZKB) bzw. 163,6 Millionen (Research Partners, RP) erwartet, beim Reingewinn rechneten die Analysten mit 39,0 (ZKB) bzw. 48,8 Millionen (RP) und bei den Kundenvermögen wurden 41,0 (ZKB) bzw. 43,2 Milliarden (RP) erwartet.

Im Ausblick auf das zweite Halbjahr gibt das Institut keine konkreten Ziele bekannt. Allerdings trage die Vorwärtsstrategie Früchte und daher werde auch für das zweite Halbjahr mit einem weiteren Wachstumsschub gerechnet. Die Bank unterstütze dies mit der aktiven Suche nach weiteren Beratern mit Schwerpunkt auf die Standorte Singapur, Hongkong, Luxemburg, Zürich und Vaduz. Mit dem hohen finanziellen Spielraum sei man zudem gut aufgestellt, um die Herausforderungen zu meistern und eine aktive Rolle im Konsolidierungsprozess zu spielen.

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Schlatter mit deutlich mehr

Schlatter mit deutlich mehr Gewinn

Das Industrieunternehmen Schlatter hat im ersten Halbjahr 2018 vom starken Wirtschaftsumfeld profitiert und dabei den Umsatz und den Gewinn kräftig gesteigert.

21.08.2018 07:00

Gut lief es im Markt für Gitterschweissanlagen, und auch das volumenträchtigere Geschäft mit Armierungs-Schweissanlagen hat deutlich zugelegt, wie der Hersteller von Schweissanlagen und Komponenten für die Drahtindustrie, den Gleisbau und die Kunststoff- und Papierindustrie am Dienstag mitteilte. So sei die Auslastung gut gewesen.

Die wichtigsten Kennzahlen hatte Schlatter bereis Mitte Juli publiziert, sie werden mit der heutigen Mitteilung bestätigt. Demnach kletterte der Nettoumsatz um 13 Prozent auf 53,7 Millionen Franken und der Auftragseingang um über 20 Prozent auf 59,4 Millionen. Der Betriebsgewinn (EBIT) nahm auf tiefem Niveau gar um 60 Prozent auf 1,6 Millionen zu und der Reingewinn um knapp 40 Prozent auf 1,8 Millionen Franken.

Das grössere Segment Schweissen wuchs dabei stärker als das Segment Weben. Beim Schweissen erhöhte sich der Umsatz um 5 Prozent auf 42,4 Millionen Franken, während der Auftragsbestand per Mitte Jahr praktisch auf dem gleichen Niveau lag.

Die Profitabilität war hier aber etwas eingeschränkt, denn die Fertigstellung neuer Anlagenkonzepte zur Herstellung von Armierungsgittern hat zu "bedeutenden" Mehrkosten geführt. Die neue Generation der Hochleistungsanlagen sei nun aber ausgereift. Sie werde im zweiten Semester einen technisch stabilen Zustand erreichen, womit sich die Marge auf den künftigen Umsätzen wieder erhöhen dürfte.

Im Bereich des stationären Schienen-Schweissens geht Schlatter künftig von einem stabilen Markt ohne Wachstum aus, wogegen im mobilen Schienen-Schweissen ein neuer Partner gefunden wurde. Hier erhofft sich das Unternehmen Umsätze aus dem Verkauf günstigerer Fahrzeuglösungen.

Segment Weben legt um über 50 Prozent zu

Das kleinere Segment Weben erreichte ein Plus beim Umsatz von über 50 Prozent auf 11,3 Millionen Franken, der Auftragsbestand per Mitte Jahr lag bei 6,3 Millionen. Das Segment ist gleichzeitig in die Gewinnzone zurückgekehrt. Trotz eines geringeren Bestellungseingang seien die Erwartungen für das Gesamtjahr positiv.

Entsprechen zuversichtlich schaut das Unternehmen nach vorne und bestätigt den Ausblick vom Juli auf das Gesamtjahr. Das Unternehmen sieht sich für den Rest des Jahres gut aufgestellt und geht davon aus, dass ein höheres Ergebnis als 2017 resultieren wird. Damals lag der Reingewinn bei 2,9 Millionen Franken.

Die Verkaufsoffensive im Vertrieb wie beispielsweise der Aufbau zusätzlicher Verkaufsressourcen in den Schwellenländern oder die Eröffnung eines Verkaufs- und Servicestützpunkts in China zeigten positive Wirkungen, und auch das Massnahmenpaket zur Steigerung des Servicegeschäfts werde planmässig umgesetzt.

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Perrot Duval verzichtet auf

Perrot Duval verzichtet auf Dividende - Absatzsteigerung im laufenden Jahr

Die auf Industrieunternehmen spezialisierte Beteiligungsgesellschaft Perrot Duval hat ihre detaillierten Zahlen für das vergangene Geschäftsjahr 2017/18 bekannt gegeben. Während Infranor die Erwartungen übertroffen habe, habe Füll einen deutlichen Rückgang erlitten und höhere Kosten verbucht, wie es in einer Mitteilung vom Donnerstag hiess.

23.08.2018 08:10

Auf die Ausschüttung einer Dividende wird verzichtet und im laufenden Geschäftsjahr 2018/19 geht das Management von einer leichten Absatzsteigerung aus.

Wie bekannt, steigerte die Gruppe im Ende April abgelaufenen Geschäftsjahr 2017/18 den Umsatz um 6,5 Prozent auf 49,5 Millionen Franken. Den definitiven Zahlen zufolge belief sich das Betriebsergebnis auf Stufe EBIT auf 1,9 Millionen Franken nach 2,1 Millionen im Vorjahr.

Unter dem Strich resultierte ein Gewinn von 0,7 Millionen nach zuvor 1,5 Millionen. Im Vorjahr hatte der Verkauf der Beteiligung an der Berner Belwag AG mit einem Buchgewinn von 0,6 Millionen zum Ergebnis beigetragen.

Infranor mit Wachstum - Auftragsverzögerungen bei Füll

Die beiden Tochtergesellschaften entwickelten sich gegenläufig, schreibt das Unternehmen weiter. Die Infranor Gruppe habe die Erwartungen weltweit in fast allen Produktkategorien, Baugruppen und Dienstleistungen übertroffen. Der Umsatz stieg um 9,6 Prozent auf 40,0 Millionen Franken. Bei den Aufträgen und Projekten im Bereich Robotik habe sich das solide Wachstum fortgesetzt und Der Absatz in der Cybelec Division stieg um rund 15 Prozent auf 10,5 Millionen Franken.

Bei Infranor begann das Geschäftsjahr 2018/19 mit einem konjunkturbedingten Wachstum der Auftragseingänge von 3 Prozent, wie es weiter heisst. Für das laufende Jahr wird mit einem organischen Umsatzwachstum gerechnet.

Demgegenüber musste die Füll Gruppe einen Umsatzrückgang um 5,0 Prozent auf 9,5 Millionen Franken hinnehmen. Als Grund wird eine fünfmonatige Auftragsverzögerung genannt. Die Bruttomarge sank auf rund 48 Prozent von zuvor 52 Prozent. Zudem wurde der Umbau der internen Organisation beschleunigt vorangetrieben, die Produktion in Deutschland konzentriert und die Entwicklungstätigkeit am Schweizer Standort in Altnau (TG) zusammengeführt. Entsprechend resultierte ein EBIT von -1,1 Millionen Franken gegenüber einem Gewinn von 0,1 Millionen im Vorjahr.

Die Auftragseingänge bei Füll haben sich seit März deutlich erholt, schreibt Perrot Duval weiter, und der Auftragsbestand betrug per Ende April 5,5 Millionen nach 3,6 Millionen im Vorjahr. Die Aussichten für eine ausgeprägte Umsatzsteigerung im Geschäftsjahr 2018/19 seien somit gut.

yr/ra

(AWP)

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Warteck Invest mit Rekord

Warteck Invest mit Rekord-Semestergewinn

Das Immobilienunternehmen Warteck Invest hat im ersten Halbjahr 2018 mehr verdient.

23.08.2018 06:54

Das Betriebsergebnis auf Stufe EBIT verbesserte sich, klammert man Neubewertungseffekte aus, um 5,4 Prozent auf 12,3 Millionen Franken. Werden diese Effekte in die Rechnung miteinbezogen, dann rückte der Konzerngewinn um knapp 29 Prozent auf 8,4 Millionen vor. Dies sei der höchste je erzielte Semestergewinn, schreibt Warteck in dem am Mittwochabend publizierten Halbjahresbericht.

Positiv auf das Ergebnis hätten etwa die jüngst durchgeführten Akquisitionen durchgeschlagen, heisst es weiter. Und auch in der Entwicklung von Immobilien seien Fortschritte erreicht worden. So sei etwa das Wohnbauprojekt in Wil mit 81 Wohnungen abgeschlossen worden. Der Marktwert des Immobilienportfolios stieg nach Neubewertung auf 728,2 Millionen. Das ist ein Plus von 1,5 Prozent.

Als Folge davon steigerte Warteck die Soll-Mieterträge im ersten Semester um 6,8 Prozent auf 17,3 Millionen Franken. Allerdings lag die Leerstandsquote der Renditeliegenschaften mit 4,7 Prozent höher als in der Vergleichsperiode des Vorjahres (3,8%). Warteck begründet dies mit längeren Absorptionszeiten bei den Neubau- und Sanierungsprojekten sowie auf den Leerstand in einer Büroliegenschaft. Die Ist-Mieterträge erreichten derweil 16,4 Millionen, ein Plus von 5,0 Prozent.

Im zweiten Semester rechnet Warteck aufgrund der im laufenden Jahr und im Vorjahr abgeschlossenen Projekte und getätigten Akquisitionen mit einem Anstieg der Mieteinnahmen. Jedoch bleibe die Situation am Immobilienmarkt vor allem auf der Vermietungsseite herausfordernd, so der Bericht.

(AWP)

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Salt-CEO Schönenberger muss

Salt-CEO Schönenberger muss gehen

Beim Telekommunikationskonzern Salt kommt es zum Chefwechsel. Pascal Grieder übernimmt per 1. September die operative Leitung von Andreas Schönenberger.

27.08.2018 08:15

Das teilte Salt am Montag mit. Grieder war zuvor beim Beratungsunternehmen McKinsey als Managing Partner tätig. Grieder verfüge über grosse Expertise im Telekommunikationssektor, liess sich Salt-Besitzer Xavier Niel in der Mitteilung zitieren. Er soll den digitalen Wandel des Unternehmens auf die nächste Ebene bringen und das Wachstum weiter beschleunigen.

Schönenberger hatte den CEO-Posten bei Salt erst im Jahr 2016 übernommen und war zuvor Chef bei Google Schweiz. Er werde aber weiterhin Mitglied des Salt-Verwaltungsrats bleiben, hiess es. Laut einem Artikel der NZZ, welche die Meldung zuerst publizierte, könnten Schwierigkeiten von Salt beim Einstieg in den Festnetzbereich eine Rolle beim Führungswechsel gespielt haben.

(SDA)

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Bundesanwaltschaft sistiert

Bundesanwaltschaft sistiert Verfahren zu Cyberangriff auf Ruag

Die Schweizer Bundesanwaltschaft hat das Strafverfahren zum Cyberangriff vom Januar 2016 auf den Rüstungskonzern Ruag sistiert. Die Täterschaft habe nicht eruiert werden können, sagte Informationschef André Marty am Montag gegenüber Radio SRF.

27.08.2018 07:51

Zweieinhalb Jahre lang hat die Bundesanwaltschaft (BA) ermittelt wegen wirtschaftlichem Nachrichtendienst, also wegen Spionage gegen die Ruag. Nun hat sie das Strafverfahren sistiert.

"Der Grund dafür ist, dass die Täterschaft, respektive deren Aufenthaltsort unbekannt geblieben sind. Das heisst, wir konnten die Täterschaft nicht eruieren", sagte BA-Sprecher Marty in der Sendung "Heute Morgen".

Schweizer Medien hatten berichtet, es gebe deutliche Hinweise darauf, dass der Angriff auf den Rüstungskonzern Ruag von Russland ausging. Offiziell bestätigen will das aber niemand, Marty sagte lediglich: "Ganz grundsätzlich und nicht direkt bezogen auf ein konkretes Strafverfahren kann man sagen, dass natürlich bei dermassen komplexen Realitäten meistens nur staatliche Akteure in Frage kommen: Das kostet zu viel Geld, das Know-How ist nicht vorhanden - das ist in der Regel staatliches Hacking."

Rechtshilfe macht "wenig Sinn"

Erfahrungsgemäss bittet die Schweiz bei politischen Delikten wie Spionage mögliche Täter-Staaten gar nicht erst um Rechtshilfe. Marty lässt offen, ob die Schweiz Russland oder andere Staaten um Hilfe gebeten hat - er sagt aber: "Rechtshilfe macht dann Sinn, wenn ich davon ausgehen darf, dass eine Behörde im Ausland auch ein Interesse daran hat, meine Fragen zu beantworten. Sonst macht das relativ wenig Sinn."

Der Fall Ruag also bleibt ungeklärt - nur wenn neue Beweise auftauchen, könnte die Bundesanwaltschaft das Verfahren wieder aufnehmen.

Vor rund einem Jahr hatten Hacker das Verteidigungs- und das Aussendepartement angegriffen - auch hier verdächtigen Fachleute Russland. Die Bundesanwaltschaft aber kam nicht weiter bei den Ermittlungen - und hat auch diese Verfahren sistiert.

(AWP)

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Goldbach mit mehr Umsatz und

Goldbach mit mehr Umsatz und Gewinn

Goldbach hat im ersten Semester 2018 ihren Umsatz und den Gewinn gesteigert.

28.08.2018 07:18

In einem für die klassischen Medien schwierigen Werbeumfeld habe man eine positive Entwicklung gesehen, teilte die vor der Übernahme durch den Zürcher Medienkonzern Tamedia stehende Goldbach am Dienstag mit.

Der Umsatz stieg in der Berichtsperiode um 0,7 Prozent auf 237,7 Millionen Franken. Der operative Gewinn auf der Stufe EBIT nahm um 8,5 Prozent 16,2 Millionen zu und unter dem Strich verblieb ein Gewinn von 5,0 Millionen Franken, das sind 8,6 Prozent mehr als im Vorjahr.

Im Zusammenhang mit der Übernahme durch Tamedia seien in der Berichtsperiode weitere Kosten von 0,2 Millionen Franken angefallen, so Goldbach weiter. Dem stand ein Ertrag von 0,1 Millionen aus der Liquidation einer inaktiven rumänischen Tochtergesellschaft gegenüber.

TV-Geschäft stagniert im Sportjahr

Im zentralen Geschäftsbereich Ad Sales Schweiz steigerte Goldbach den Umsatz um 1,0 Prozent auf 213 Millionen Franken und den operativen Gewinn auf der Stufe EBITDA gar um 5,4 Prozent auf 19,3 Millionen.

Im Kerngeschäft der TV-Vermarktung habe man die Umsätze auf dem Vorjahresniveau gehalten, obschon 2018 mit den Olympischen Winterspielen und der Fussball-Weltmeisterschaft ein klassisches Sportjahr sei. Diese fänden aber insbesondere auf den öffentlich-rechtlichen TV-Stationen statt, die nicht zum Goldbach-Kundenstamm zählen.

Erfreulich lief die Radiovermarktung (+9%), während die Werbevermarktung im Internet unter dem Eindruck der globalen Player wie Google und Facebook stagniert habe. Dank einem Plus von 8 Prozent in der Vermarktung von Online-Videowerbung habe Goldbach erneut rückläufige Umsätze bei der Display-Werbung kompensiert.

Im strategischen Wachstumsmarkt Deutschland legte Goldbach beim Umsatz um 32 Prozent auf 7,0 Millionen Franken zu, aktuell vermarkte man mehr als 25 TV-Stationen. Der EBITDA-Verlust wurde auf 0,1 Millionen halbiert. Mit ihren Vermarktungsaktivitäten in Österreich erzielte Goldbach einen 3 Prozent tieferen Umsatz von 6 Millionen Franken und ein operatives Ergebnis von 0,2 Millionen.

Das Segment Marketing Services habe derweil den Turnaround bestätigt. Die Digitalagentur erzielte einen Umsatz von 13,4 Millionen Franken und ein EBITDA von 0,2 Millionen.

Übernahme verzögert

Der kurz vor Weihnachten angekündigte Kauf von Goldbach durch Tamedia für 216 Millionen Franken hätte bereits früher über die Bühne gehen sollen. Doch die Eidgenössische Wettbewerbskommission (Weko) stellte sich zwischenzeitlich quer und ordnete eine vertiefte Prüfung des Deals an. Mitte August gab die Weko grünes Licht.

Goldbach soll nach der Übernahme innerhalb der Tamedia-Gruppe als eigenständiges Unternehmen mit dem bisherigen Management weitergeführt werden.

(AWP)

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Allreal mit tieferer

Allreal mit tieferer Gesamtleistung - Ausblick leicht positiv

Allreal, die Immobiliengesellschaft mit eigener Generalunternehmung, hat im ersten Halbjahr 2018 zwar den Mietertrag deutlich gesteigert, die Generalunternehmung schnitt indes schwächer ab.

28.08.2018 07:00

Daher wurde auch unter dem Strich nur etwas mehr verdient. Die Ziele für das Gesamtjahr sind zwar unkonkret, aber leicht positiv. Die Gesamtleistung belief sich auf 266,9 Millionen Franken, was einem Rückgang um 9,1 Prozent zum Vorjahreszeitraum entspricht. Das abgewickelte Projektvolumen in der Generalunternehmung sank um 19 Prozent auf 166,0 Millionen und der Erfolg aus diesem Geschäftsbereich um 27 Prozent auf 27,2 Millionen, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte.

Die operative Marge schrumpfte ebenfalls deutlich auf 24,3 Prozent nach 38,8 Prozent im Vorjahreszeitraum. Allreal begründete dies mit den erwartungsgemäss tieferen Gewinnen aus dem Verkauf von Stockwerkeigentum sowie dem geringeren abgewickelten Projektvolumen für Dritte.

Mietertrag steigt dank Zukäufen

Die Mieterträge legten indes um deutliche 12 Prozent auf 97,9 Millionen zu, da Allreal vier Geschäftsliegenschaften von Generali Schweiz übernommen sowie ein Eigenprojekt umklassifiziert hat. Der im Vorjahr deutlich gesenkte Leerstand stand nun per Ende Juni bei "bemerkenswerten" 2,0 Prozent nach 2,9 Prozent Ende Juni 2017 und 2,6 Prozent Ende Dezember 2017. Die Nettorendite lag erneut bei 4,5 Prozent.

Insgesamt stieg der EBIT für die Gruppe ohne Neubewertungseffekte um 7,4 Prozent auf 92,0 Millionen Franken, der Reingewinn noch um 3,4 Prozent auf 61,3 Millionen.

Mit den Zahlen hat Allreal die Schätzungen der Analysten übertroffen. Die Experten von Vontobel und der ZKB hatten einen Mietertrag von 96,3 bzw. 96,5 Millionen Franken, einen EBIT von 86,2 und 88,3 Millionen sowie einen Reingewinn von 60,2 und 59,7 Millionen prognostiziert.

Den Erfolg aus der Neubewertung des Immobilienparks in Höhe von 12,9 Millionen Franken mit eingerechnet stieg der EBIT um 11 Prozent auf 104,9 Millionen und der Reingewinn um 6,5 Prozent auf 70,3 Millionen.

Rendite-Portfolio bleibt unverändert - Ausblick leicht positiv

Im Portfolio der Renditeliegenschaften kam es zu keinen Veränderungen. Es umfasst weiterhin 20 Wohn- und 43 Geschäftsliegenschaften. Bei den Anlageliegenschaften im Bau gab es zwei Zugänge im Umfang von insgesamt 40,6 Millionen Franken. Der Gesamtwert des Portfolios belief sich auf 3,98 Milliarden.

Die Finanzierung sei langfristig gesichert, hiess es weiter. Am Stichtag lag der durchschnittliche Zins für Finanzverbindlichkeiten bei 1,57 Prozent, die Dauer der Zinsbindung wurde um vier Monate verlängert und liege nun bei 53 Monaten.

Mit Blick auf das laufende Jahr geht Allreal sowohl bei den Immobilien als auch der Generalunternehmung von einem stabilen Geschäftsverlauf aus. Das operative Ergebnis werde daher weiterhin leicht über dem Vorjahreswert erwartet. Wesentliche Portfolioveränderungen seien dank der tiefen Leerstandsquote und der geringen Zahl der zu verlängernden Mietverträge nicht zu erwarten.

(AWP)

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Investis erleidet Gewinnknick

Investis erleidet Gewinnknick

Investis hat im ersten Halbjahr zwar mehr Umsatz erzielt, aber weniger verdient.

30.08.2018 08:08

Der konsolidierte Umsatz der Gruppe kletterte um 5 Prozent auf 98 Millionen Franken. Der Reingewinn tauchte indes um gut ein Fünftel auf 21,7 Millionen Franken.

Grund dafür sind geringere Bewertungsgewinne auf dem Immobilienportfolio, wie die Westschweizer Gesellschaft am Donnerstag in einem Communiqué bekannt gab. Diese beliefen sich im ersten Semester noch auf 2,7 Millionen Franken. Im Vorjahr waren es 17,2 Millionen Franken gewesen. Ohne Bewertungseffekte wäre der Reingewinn um die Hälfte auf 19,7 Millionen Franken gestiegen, schrieb Investis weiter.

Dagegen lief es operativ besser. Durch die Zukäufe zweier Immobilienportfolios in Genf erhöhten sich die Mieterträge um 16 Prozent auf 27 Millionen Franken. Der Betriebsgewinn vor Abschreibungen und Amortisationen (EBITDA) vor Neubewertungen und Veräusserungsgewinnen stieg um 12 Prozent auf 19,6 Millionen Franken.

Portfolios gekauft

Im ersten Halbjahr erwarb Investis zwei Genfer Immobilienportfolios mit insgesamt 16 Liegenschaften zum Kaufpreis von 160 Millionen Franken. Aufgrund dieser Zukäufe und einzelnen Veräusserungen bestand das Portfolio per Ende Juni aus 159 Liegenschaften und 2'911 Wohneinheiten mit einem Wert von 1,29 Milliarden Franken. Ende Dezember hatten die Liegenschaften einen Wert von 1,12 Milliarden Franken gehabt.

Die Investis-Gruppe erwartet für das zweite Halbjahr 2018 eine weitere Steigerung von Umsatz- sowie Reingewinn ohne Bewertungseffekte. Allerdings werde das zweite Halbjahr gegenüber den ersten sechs Monaten leicht tiefere Wachstumsraten aufweisen, schrieb Investis.

Das Ziel im Segment Properties, annualisierte Mieteinnahmen von über 50 Millionen zu realisieren, werde bereits Ende Geschäftsjahr 2018 erreicht. Das sei ein Jahr früher als geplant. Zudem bestätigte Investis die übrigen Ziele für 2019: Bei den Immobiliendienstleistungen werde eine hohe einstellige EBIT-Marge erreicht.

(AWP)

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Hochdorf rutscht in die roten

Hochdorf rutscht in die roten Zahlen

Der Milchverarbeiter Hochdorf ist im ersten Halbjahr in die Verlustzone gerutscht.

30.08.2018 08:04

Verschiedene temporäre oder einmalige Effekte drückten auf das Ergebnis. Auch wenn der Innerschweizer Konzern ein "sehr starkes" zweites Halbjahr erwartet, können die Effekte des ersten Halbjahres nicht mehr ausgeglichen werden. Die Prognose für das Gesamtjahr wird daher leicht nach unten korrigiert.

Hochdorf nennt in der Mitteilung vom Donnerstag vor allem die hohen Anlaufkosten und Terminverzögerungen der neuen Sprühturmlinie sowie fehlende Umsätze in China als Gründe für die roten Zahlen. Letzteres habe auch einen erheblichen negativen Einfluss auf das Ergebnis der Tochter Pharmalys gehabt. Nicht zuletzt belastete der vor einigen Wochen angekündigte Verkauf des Werks in Litauen das Ergebnis deutlich.

Die Gruppe hat im ersten Halbjahr 365,3 Millionen Kilogramm Milch, Molke, Rahm und Buttermilch (Flüssigmenge) verarbeitet (-3,2 Prozent). Hauptverantwortlich für den leichten Rückgang sei die weiter reduzierte Milchmenge im Werk Litauen und dessen Verkauf per Ende Mai 2018. Infolge der Straffung des Produktportfolios habe sich dabei das verkaufte Produktvolumen um ein Viertel auf 83'374 Tonnen reduziert. Der erzielte Nettoerlös reduzierte sich demgegenüber um lediglich 6,9 Prozent auf 281,6 Millionen Franken.

Positive News aus Sulgen

Unter anderem höhere Abschreibungen auf Sachanlagen und Wertberichtigungen auf Beteiligungen führten dann zu einem Rückgang beim Betriebsergebnis (EBIT) um über 80 Prozent. Unter dem Strich fiel Hochdorf mit -2,2 Millionen Franken (VJ +14,0 Mio) gar klar in die roten Zahlen.

Positive News gab es hingegen bezüglich der neuen Produktionslinien in Sulgen. Sie habe nach einigen Verzögerungen per Mitte August an die ordentliche Produktion übergeben werden können, hiess es dazu. Die "hochmoderne und technologisch komplexe Anlage" funktioniere den Erwartungen entsprechend. Insbesondere sei man mit der erzielten Pulverstruktur "sehr zufrieden". Regelmässige Produktionen für Neukunden erwartet das Unternehmen jedoch erst ab 2019.

Bei den Divisionen erzielte der grösste Geschäftsbereich Dairy Ingredients einen Nettoerlös von 188,2 Millionen Franken (-13 Prozent). Der Rückgang begründet sich laut Mitteilung mit den anhaltenden Preisverwerfungen zwischen der Milchfett- und Milchprotein-Bewertung im internationalen Milchmarkt.

Der Geschäftsbereich Baby Care verzeichnete derweil einen Umsatzwachstum von 77,1 Millionen Franken (+4,1 Prozent). Positiv sei die Tatsache, dass trotz Verzögerung bei der Markenregistrierung in China eine Umsatzsteigerung erzielt worden sei. Der kleine Geschäftsbereich Cereals & Ingredients verkaufte deweil Produkte im Wert von 16,3 Millionen Franken und damit knapp 40 Prozent mehr als im Vorjahr.

Marge für 2018 gesenkt

Für den weiteren Verlauf zeigt sich das Unternehmen optimistisch, korrigiert die Erwartungen aber etwas nach unten. "Aufgrund der eingepflegten Produktions- und Verkaufsaufträge erwarten wir im zweiten Halbjahr ein sehr gutes Resultat. Trotzdem werden wir das unter den Erwartungen liegende Halbjahresergebnis nicht vollständig aufholen können", sagte CEO Thomas Eisenring in der Mitteilung.

Neu erwartet die Gruppe einen Nettoerlös im Bereich von 570 bis 600 Millionen Franken sowie eine EBIT-Marage von 5,8 bis 6,5 Prozent (bisher 600 bis 630 Mio bzw. 7,0 - 7,5 Prozent). Begründet wird diese Anpassung mit dem fehlenden, lukrativen China-Umsatz, den Verzögerungen bei den neuen Produktions- und Abfüllanlagen, dem schwachen ersten Halbjahr von Pharmalys sowie der Wertbeeinträchtigung aus dem Verkauf in Litauen.

(AWP)

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Regionalfluggesellschaft

Regionalfluggesellschaft SkyWork ist pleite

Der Flughafen Bern-Belp hat seinen Hauptkunden verloren: Die Schweizer Regionalfluggesellschaft SkyWork ist pleite.

30.08.2018 07:49

Sie stellte am Mittwochabend den Betrieb definitiv ein. Betroffen sind über hundert Angestellte und 11'000 Passagiere.

Nach der Landung der letzten flugplanmässig ankommenden Maschine in Bern am Abend gab die Fluggesellschaft das Aus bekannt. Nach gescheiterten Verhandlungen mit einem möglichen Partner seien die wirtschaftlichen Voraussetzungen nicht mehr gegeben, den Betrieb weiterzuführen, teilte das Unternehmen mit.

SkyWork Airlines gebe die Betriebsbewilligung freiwillig an das Bundesamt für Zivilluftfahrt (Bazl) zurück, heisst es in einer Medienmitteilung weiter. Die Berner Firma müsse auf Basis des Obligationenrechts wegen Überschuldung den Konkursrichter benachrichtigen. Die weiteren Schritte lägen nun beim Richter.

Der letzte Flug SX0207 landete laut Angaben des Flughafens Bern um 22.20 Uhr in der Hauptstadt. Die Maschine war zuvor im norddeutschen Hamburg gestartet. SkyWork beschäftigt über hundert Angestellte. Sie verfügte zuletzt über sechs Turbo-Propellermaschinen des Typs Saab 2000. Mit diesen flog die Airline im Sommer 22 Destinationen in Europa an.

Tausende Passagiere sitzen auf Tickets

Von der Einstellung des Flugbetriebes sind unmittelbar rund 11'000 Passagiere betroffen, wie das Bazl mitteilte. Die Passagiere sind demnach im Besitz von Tickets für Flüge, die für die Zukunft geplant gewesen waren. Die Aufsichtsbehörde hat auf ihrer Homepage Informationen für Passagiere aufgeschaltet und richtet zudem eine Hotline ein. Diese ist ab Donnerstag 7 Uhr in Betrieb.

Der Flughafen empfiehlt SkyWork-Passagieren, nicht am Flughafen zu erscheinen sondern sofort ihre Buchungsstelle zu kontaktieren. Er offeriert sich trotzdem einfindenden Gästen dennoch Hilfe für alternative Reisemöglichkeiten und bei Bedarf einen kostenlosen Transfer zum Bahnhof Bern.

Die Geschäftsleitung von SkyWork Airlines bedankt sich bei den Kunden für die Treue, welche sie der "kleinen feinen Schweizer Fluggesellschaft" sieben Jahre erwiesen hätten. Der Dank gehe auch an die Mitarbeitenden und die Partner von SkyWork Airlines. Mit der Stilllegung von SkyWork Airlines verabschiede sich "die letzte echte Schweizer Linienfluggesellschaft vom Himmel".

Flughafen: Existenz vorerst nicht gefährdet

Mit der Pleite von SkyWork verliert der Flughafen Bern seinen wichtigsten Kunden und auf einen Schlag einen grossen Teil seines Umsatzes. Die Airline erbrachte fast 60 Prozent aller Flüge am Hauptstadtflughafen.

Die Existenz des Flughafens sei durch das Aus der Regionalfluggesellschaft unmittelbar nicht gefährdet, teilte der Flughafenbetreiber in der Nacht auf Donnerstag mit. Die Betriebseinstellung der SkyWork Airlines führe kurzfristig zu einem Wegfall der Linienflüge und verursache beim Flughafen einen erheblichen Umsatzrückgang.

Der Verwaltungsrat und die Leitung des Flughafens hätten Massnahmen vorbereitet und stünden in Kontakt mit mehreren Fluggesellschaften. Der Flughafen will demnach möglichst bald die nachfragestärksten Destinationen im Streckennetz ab und nach Bern erhalten. Die Umsetzung werde von den Ergebnissen der Akquisitionsbestrebungen der Airlines abhängen, heisst es in der Mitteilung.

Der Flughafen bedauert die Betriebseinstellung von SkyWork. Er dankte in der Mitteilung den Investoren, dem Management und den Mitarbeitenden für deren Engagement.

Die Airline habe einen wesentlichen Beitrag geleistet, dass sich der Luftverkehr von und nach Bern in den letzten Jahren mit einem breiten Streckennetz und steigenden Passagierzahlen entwickelt habe, heisst es in dem Schreiben. Obwohl der Linienverkehr positive volkswirtschaftlich Effekte generiert habe, habe das Investment und das unternehmerische Risiko in privater Hand gelegen.

Von Nachfrage überzeugt

Der Sommerflugbetrieb mit Helvetic Airways ab Bern findet unverändert statt, heisst es in der Mitteilung des Flughafens weiter. Helvetic fliegt von Bern aus zu Ferienzielen in Italien, Spanien, Frankreich und Griechenland.

Der Flughafenbetreiber ist weiter im Grundsatz vom Linienverkehr ab Bern überzeugt. Dass die Nachfrage nach einem Angebot von Linien- und Charterstrecken vorhanden sei, hätten die letzten Jahre gezeigt. Im Einzugsgebiet des Flughafens lebten rund drei Millionen Einwohner und wirkten rund drei Millionen Einwohner und wirkten rund 4'000 Unternehmen. Das jährliche Passagieraufkommen erreiche knapp 300'000 Fluggäste.

SkyWork war vor knapp einem Jahr in finanzielle Schieflage geraten. Im Oktober 2017 mussten die Flugzeuge drei Tage lang am Boden bleiben. Dann gelang es SkyWork, beim Bund den verlangten Finanzierungsnachweis für den künftigen Betrieb zu erbringen. Wie dieser zustande kam, blieb unbekannt. SkyWork hatte nach dem Konkurs der Tessiner Darwin Airline für die Strecke Genf-Lugano beim Bund ein entsprechendes Konzessionsgesuch eingereicht.

Erst noch am 23. August hatte SkyWork mitgeteilt, sie nehme mit Beginn des Winterflugplans am 28. Oktober neu die Strecke Genf-Lugano in ihr Angebot auf. Das Management der Airline wollte am Mittwochabend keine weiteren Auskünfte erteilen.

SkyWork war 1983 gegründet worden. Das Unternehmen bot zunächst Lufttaxi- und Charterflüge an. Die Airline führte zuletzt aus der Schweiz Linienflüge in Nachbarländer und Feriendestinationen durch.

(AWP)

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Schwächerer Franken beschert

Schwächerer Franken beschert IVF Hartmann Gewinnrückgang

Der Pflaster- und Wundverbandhersteller IVF hat im ersten Halbjahr die Abschwächung des Frankens und die Restrukturierung zu spüren bekommen.

31.08.2018 08:02

Der Betriebsgewinn (EBIT) tauchte um 16,5 Prozent auf 7,4 Millionen Franken. Der Reingewinn schrumpfte um 17,8 Prozent auf 6,1 Millionen Franken. Die Rückgänge seien auf mehrere Faktoren zurückzuführen, schrieb IVF Hartmann am Freitag in einem Communiqué: Allen voran auf Wechselkurseffekte, welche die Einkäufe im Euro-Raum aufgrund der Abschwächung des Frankens verteuert hätten und zu einem grossen Teil nicht an die Kunden hätten weitergegeben werden können.

Zudem sei die Abnahme aus einem geringeren Aufbau des Lagerbestands im Bereich Eigenfertigung und nochmals gestiegenen Ausgaben für den Konzernumbau im Rahmen der Strategie 2020 zu erklären, schrieb IVF Hartmann. So sei die Verlagerung der Produktion elastischer Binden von Netstal an die Tochtergesellschaft Karl Otto Braun (KOB) im deutschen Wolfstein inzwischen abgeschlossen.

Fabrik geschlossen

Die Fabrik im Kanton Glarus sei plangemäss auf Ende Juni geschlossen worden. Gleichzeitig laufe die Verlagerung der Watteproduktion vom Stammsitz der IVF Hartmann-Gruppe zu ihrer Tochtergesellschaft Kistler AG in Gommiswald. Ein zweiter Fabrikanbau für die Kistler AG werde ebenso vorangetrieben wie die Beschaffung neuer Anlagen für die Produktion und der Ausbau der Organisation mit zusätzlichem Personal, hiess es weiter.

Ausserdem würden die Prozesse und IT-Systeme modernisiert. Die Eigenfertigung in Neuhausen werde bis 2020 schrittweise automatisiert und die Kapazität erweitert. Eine erste neue Fertigungsanlage für Produkte der modernen Wundversorgung habe man im ersten Halbjahr in Betrieb genommen.

"Mit diesen Veränderungen im Produktionsbereich erwartet die IVF Hartmann-Gruppe sukzessive Einsparungen gegenüber den Vorjahren", hiess es. Gleichzeitig werde die Logistikinfrastruktur ausgebaut und weiter automatisiert. Der Bau des neuen Logistikzentrums in Neuhausen habe begonnen, um die Serviceleistungen auszubauen und die Effizienz zu steigern.

Leichter Umsatzrückgang

Beim Verkauf habe IVF Hartmann ein solides Resultat erzielt. Der Umsatz sank nur leicht um 0,4 Millionen auf 66 Millionen Franken. Durch eine solide Umsatzentwicklung in den Kernmärkten und einem wachsenden digitalen Neugeschäft konnte die Firma Einbussen durch die Ausmusterung von gewissen Produkten fast komplett wettmachen.

So habe man wenig rentable Zahnwatterollen aus dem Sortiment genommen. Den Umsatzrückgang nehme IVF Hartmann bewusst in Kauf. Andererseits finde das 2017 lancierte Sortiment der Einweginstrumente für laparoskopische Eingriffe immer mehr Anklang. Auch das Geschäft mit Endkonsumenten wurde im ersten Halbjahr mit neuen Hygieneprodukten erweitert.

Für das Gesamtjahr erwartet IVF Hartmann einen Umsatz auf der Höhe des Vorjahres (133 Millionen Franken). "Bereits im zweiten Halbjahr 2018 erfolgen erste finanzielle Rückflüsse aus der noch laufenden technischen Transformation. Ein temporärer Rückgang des Betriebsergebnisses vor Zinsen und Steuern (EBIT) wird bewusst in Kauf genommen", schrieb das Unternehmen.

(AWP)

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Zug Estates verdient aufgrund

Zug Estates verdient aufgrund tieferer Neubewertungen weniger

Das Immobilienunternehmen Zug Estates hat im ersten Semester 2018 dank einem deutlich höheren Liegenschaftenertrag den Betriebsertrag gesteigert. Das Konzernergebnis dagegen fiel aufgrund geringerer Neubewertungsgewinne tiefer aus. Für das Gesamtjahr erwartet Zug Estates bei den Gewinnzahlen ohne Neubewertung eine leichtes Plus.

31.08.2018 07:55

Von Januar bis Juni erwirtschaftete das ausschliesslich auf die Region Zug fokussierte Unternehmen einen um 8,8 Prozent höheren Betriebsertrag von 34,0 Millionen Franken, wie Zug Estates am Freitag mitteilte. Dabei stieg der Liegenschaftsertrag um fast 13 Prozent auf 23,4 Millionen Franken

Grund dafür ist unter anderem die Fertigstellung und Vermietung zusätzlicher Wohn- und Gewerbeflächen. Das hat sich auch auf die Leerstandsquote ausgewirkt. Sie stieg per Ende Juni auf 1,9 Prozent an nach 1,4 Prozent im Juni 2017.

Auch der Bereich Hotel und Gastronomie konnte nach der letztjährigen Zimmersanierung im Parkhotel Zug seinen Umsatz auf 8,5 Millionen Franken steigern (VJ 8,3 Mio). Keinen Gewinnbeitrag geliefert hat in diesem ersten Halbjahr der Verkauf von Liegenschaften. Im Vorjahr steuerte dieser Bereich noch 1 Millionen Franken zum Betriebsertrag bei.

Deutlich tiefer als im Vorjahr fielen auch die buchhalterischen Neubewertungsgewinne aus. Sie reduzierten sich um mehr als die Hälfte auf 3,5 Millionen Franken.

Entsprechend reduzierte sich der Konzerngewinn. Er fiel mit 17,8 Millionen Franken um 11 Prozent tiefer aus als im Vorjahr. Ohne diesen buchhalterischen Effekt erhöhte sich der Konzerngewinn um 13 Prozent auf 14,8 Millionen Franken.

Einkaufszentrum Metalli vollständig vermietet

Zur Entwicklung im ersten Halbjahr meldet das Immobilienunternehmen, dass zum ersten Mal sämtliche Retailflächen im Einkaufszentrum Metalli in Zug vermietet seien. Zum "Suurstoffi-Areal" in Risch heisst es in der Mitteilung, die Planungs- und Bauarbeiten auf dem Baufeld 1 verlaufe nach Plan.

Die erste Etappe könne damit termingerecht im dritten Quartal an die Hochschule Luzern übergeben werden. Die Fertigstellung der zweiten Etappe sei für das zweite Quartal 2020 vorgesehen. Rund 70 Prozent der insgesamt 26'000 m2 Mietflächen seien bereits langfristig vermietet.

Ausblick bestätigt

Zum Gesamtjahr schreibt das Unternehmen, dass aufgrund der Fertigstellung des Baufelds A und der Liegenschaft S22 steigende Mieterträgen erwartet werden. Gleichzeitig werde sich der Liegenschaftenaufwand aufgrund von Sanierungsarbeiten in der Metalli jedoch erhöhen. Im Segment Hotel & Gastronomie erwarte man, dass Umsatz und Bruttogewinn auf Vorjahresniveau gehalten werden können.

Den zahlenmässige Ausblick wird bestätigt. Insgesamt rechnet Zug Estates weiterhin mit einem leicht besseren Betriebsergebnis vor Abschreibungen und Neubewertung sowie ein Konzernergebnis ohne Neubewertungserfolg über dem Vorjahr.

lie/ra

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Plazza steigert im ersten

Plazza steigert im ersten Halbjahr Ertrag und Gewinn

Die Immobiliengesellschaft Plazza hat im ersten Halbjahr 2018 einen deutlich höheren Mietertrag erwirtschaftet und auch unter dem Strich blieb ein höherer Gewinn.

31.08.2018 07:50

Dank zusätzlicher Mieteinnahmen einer Liegenschaft in Wallisellen ab dem zweiten Halbjahr blickt das Unternehmen weiterhin sehr zuversichtlich in die Zukunft. So stieg der Liegenschaftsertrag in der Berichtsperiode um 13 Prozent auf 8,8 Millionen Franken, wie das Unternehmen am Freitag mitteilte. Das Betriebsergebnis auf Stufe EBIT ohne Neubewertungen stieg dank eines nur leicht höheren Betriebsaufwands sogar um 18 Prozent auf 6,1 Millionen.

Auch unter dem Strich verblieb ein um 17 Prozent höherer Reingewinn ohne Neubewertungen von 4,9 Millionen. Die Neubewertungen selbst fielen mit 9,1 Millionen nach zuvor 4,9 Millionen deutlich höher aus. Entsprechend lag der Gewinn inkl. Neubewertungen mit 11,5 Millionen auch um kräftige 47 Prozent über dem Vorjahreswert.

Die Leerstandsquote stieg über das gesamte Portfolio auf 16,4 Prozent am Bilanzstichtag von 8,9 Prozent per Ende 2017. Im Wohnsegment, das über 60 Prozent der Liegenschaftserträge ausmacht, lag die Quote bei 17,5 Prozent. Dies sei aber insbesondere darauf zurückzuführen, dass die neuen Mietverträge "Im Glattgarten" teils erst nach dem 1. Juli 2018 in Kraft getreten seien. Per Ende Juni waren bereits 95 Prozent vermietet, zum Zeitpunkt der Verabschiedung des Halbjahresberichts sei die Leerstandsquote im Wohnbereich bereits wieder deutlich unter 10 Prozent gesunken.

Bei den Geschäftsliegenschaften bleibe der Markt herausfordernd, so Plazza weiter. Dennoch sank die Leerstandsquote auf 12,7 Prozent von 19,5 Prozent im Vorjahr. Der Fokus sei konsequent auf die Wiedervermietung der leerstehenden Geschäftsflächen gelegt worden. Für das zweite Halbjahr zeichne sich eine weitere Reduktion des Leerstands ab, da nach dem Stichtag in einem der beiden Bürogebäude in Zürich Wiedikon wieder Vollvermietung erreicht worden sei.

Projekte vielversprechend, Ausblick sehr positiv

Für die beiden Entwicklungsprojekte in Crissier und Regensdorf seien die mittel- und langfristigen Aussichten vielversprechend. So werde in Crissier bei Lausanne mit dem Start der Bauprojektplanung für 2019 gerechnet, der Baubeginn sei aber nicht vor Ende 2020 zu erwarten. Die Realisierung des Projekts in Regensdorf sei sogar erst in frühestens fünf bis acht Jahren zu erwarten.

Plazza blickt insbesondere dank der neuen Mietzinseinnahmen der Liegenschaft "Im Glattgarten" weiter sehr positiv auf die zweite Jahreshälfte. Eine Rolle werde auch die weitere Reduktion der Leerstände bei den Geschäftsflächen spielen. Es werde wie bereits im März eine Steigerung des Mietertrags für 2018 um rund ein Viertel, beim Gewinn vor Neubewertungen sogar um rund ein Drittel gegenüber dem Vorjahreswert erwartet. Der Erfolg aus Neubewertungen sollten zumindest das Niveau des Vorjahres erreichen.

(AWP)

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PSP Swiss Property verkauft

PSP Swiss Property verkauft "Bahnhofareal" in Rheinfelden für 16,7 Mio Fr.

PSP Swiss Property bereinigt das Portfolio weiter. Das Immobilienunternehmen verkauft das sich in Planung befindliche Wohnprojekt "Bahnhofareal" in Rheinfelden. Die namentlich nicht genannte Käuferin übernimmt für 16,7 Millionen Franken das rund 8'300 Quadratmeter grosse Grundstück mit zwei bestehenden Gebäuden, wie PSP am Freitag mitteilte.

31.08.2018 07:18

Der Verkauf stehe im Zusammenhang mit der Fokussierung auf das Kernsegment Büro- und Geschäftsimmobilien, hiess es weiter. PSP Swiss Property besitze noch weitere Entwicklungsprojekte, welche sie selbst realisiere. Diese Projekte seien Teil des organischen Wachstums.

Die Transaktion wurde den Angaben zufolge bereits früher in Aussicht gestellt und sei in der kürzlich publizierten Prognose für das Geschäftsjahr 2018 berücksichtigt. Entsprechend wird die Guidance bekräftigt. PSP rechnet unverändert mit einem Betriebsergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) ohne Bewertungseffekte von 240 Millionen Franken sowie einer Leerstandsquote per Jahresende von weniger als 6 Prozent.

yr/ra

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Poenina schliesst sich mit

Poenina schliesst sich mit Inretis zusammen - Verbesserungen im ersten Halbjahr

Das auf Gebäudetechnik und Gebäudehüllen spezialisierte Unternehmen Poenina setzt zum grossen Sprung an. Es schliesst sich mit der Inretis Holding zusammen, die in den Kantonen Graubünden, Schaffhausen und Wallis sowie im Fürstentum Liechtenstein tätig ist und 567 Mitarbeiter beschäftigt. Der Umsatz von Poenina soll sich damit beinahe verdoppeln.

11.09.2018 07:58

Poenina, die seit Mitte November an der Schweizer Börse SIX kotiert ist, bezahlt für die 2005 gegründete Inretis rund 70 Millionen Franken, wie es in einer Mitteilung vom Dienstag hiess. Im Rahmen des Zusammenschlusses würden sich die derzeitigen Inhaber von Inretis an Poenina beteiligen. Die Abgeltung des Kaufpreises erfolge durch neue Poenina-Aktien und eine Barabgeltung.

Zur Finanzierung plant Poenina laut den Angaben im vierten Quartal eine Kapitalerhöhung gegen Sacheinlage sowie ein Bezugsangebot für die bisherigen Aktionäre. Geplant sei konkret die Ausgabe von 657'717 Namenaktien gegen Sacheinlage sowie die Ausgabe von 833'333 Namenaktien für das Bezugsangebot. Zum Vergleich: Heute hat Poenina 2,5 Millionen Aktien ausstehend.

Dazu finde am 3. Oktober eine ausserordentliche Generalversammlung statt. An dieser soll auch Inretis-Chef Thomas Kellenberger in den Poenina-Verwaltungsrat gewählt werden.

"Solche Zusammenschlüsse sind das erklärte Ziel von Poenina und Teil unserer Wachstumsstrategie", liess sich CEO Jean Claude Bregy in der Mitteilung zitieren. Durch den Zusammenschluss könne der Betriebsertrag von Poenina fast verdoppelt werden. Das Unternehmen verbuchte im letzten Geschäftsjahr einen Betriebsertrag von 121,8 Millionen Franken, während Poenina auf 124,8 Millionen kam.

Das Management von Poenina erwartet gemäss der Mitteilung zudem, dass sich die EBIT-Marge von Inretis (4,8%) aufgrund von Synergien in wenigen Jahren steigern lässt.

Mehr Umsatz, mehr Gewinn

Poenina vermeldete zugleich mit dem Deal deutlich verbesserte Halbjahreszahlen. So nahm der Betriebsertrag um 12 Prozent auf 61,9 Millionen zu und der der EBIT um 6,7 Prozent auf 2,9 Millionen. Daraus errechnet sich für Poenina eine Marge von 4,7 Prozent. Der Gewinn schliesslich nahm um 8,2 Prozent auf 2,2 Millionen Franken zu.

Zu diesen Verbesserungen führte laut den Angaben auch eine kleinere Akquisitionen vom Sommer 2017. Zudem hätten die hohe Nachfrage im Bereich Gebäudetechnik und der hohe Arbeitsvorrat im Grossraum Zürich zu einem guten Auftragseingang geführt.

Die Gewinnzahlen liegen allerdings unter den Erwartungen der ZKB-Analysten. Diese hatten mit einem EBIT von 3,1 Millionen und einem Reingewinn von 2,3 Millionen gerechnet.

Im Ausblick auf den Rest des Jahres erwartet das Poenina-Management "nochmals eine leichte Verbesserung der Ergebnisse im operativen Geschäft". Ziel sei es, den Gewinn pro Aktie weiter zu steigern.

rw/ra

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Swiss Prime Site will Kapital

Swiss Prime Site will Kapital erhöhen

Die Immobiliengesellschaft Swiss Prime Site will ihr Kapital um gut 330 Millionen Franken erhöhen.

12.09.2018 07:34

Mit dem Geld will sie vor allem ihre rund 2 Milliarden Franken umfassende Entwicklungspipeline von kommerziellen Immobilien in der Schweiz finanzieren.

Darüber hinaus beabsichtigt Swiss Prime Site, ihr Anlageportfolio mit hochwertigen Immobilien an erstklassigen Standorten zu erweitern, wie die grösste Immobilienfirma der Schweiz am Mittwoch in einem Communiqué bekannt gab. Das Aktienkapital werde durch die Ausgabe von bis zu 4'467'432 voll liberierten Namenaktien aufgestockt.

Den Aktionären werde nach Börsenschluss am kommenden Montag ein Bezugsrecht auf jede Namenaktie eingeräumt. Die Ausübung der Bezugsrechte berechtige zum Erwerb einer neuen Namenaktie gegen Zahlung des Bezugspreises von 74 Franken. Dies bringe einen Bruttoerlös von 331 Millionen Franken, sofern alle Bezugsrechte ausgeübt würden.

Ein Bankensyndikat werde den bestehenden Swiss-Prime-Site-Aktionären die neuen Namenaktien im Rahmen des Bezugsrechtsangebots im Zeitraum vom 18. bis 26. September 2018, zur Zeichnung anbieten. Die Bezugsrechte können vom 18. bis zum 24. September 2018 an der Schweizer Börse gehandelt werden.

Die Ergebnisse des Bezugsrechtsangebots würden am oder um den 26. September 2018 nach Handelsschluss bekannt gegeben, hiess es weiter. Der erste Handelstag der neuen Namensaktien sei für den 28. September 2018 vorhergesehen. Nach Abschluss der Transaktion hat Swiss Prime Site bis zu 75'946'349 Namenaktien.

(AWP)

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Fundamenta Real Estate plant

Fundamenta Real Estate plant Wechsel an die SIX Swiss Exchange

Der nächste Zugang an der Schweizer Börse zeichnet sich ab. Die Immobiliengruppe Fundamenta Real Estate strebt im Zusammenhang mit einer geplanten Kapitalerhöhung einen Wechsel an die SIX Swiss Exchange an.

12.09.2018 06:52

Ein Listing an der wichtigsten Schweizer Börse verschaffe der Gesellschaft eine bessere Ausgangslage für die zukünftige Weiterentwicklung, teilte die heute an der Berner Börse BX kotierte Fundamenta am Mittwoch mit. Detaillierte Angaben zur geplanten Kapitalerhöhung will Fundamenta zu einem späteren Zeitpunkt kommunizieren.

In diesem Zusammenhang werde der Generalversammlung im April 2019 auch eine personelle Erweiterung des Verwaltungsrates beantragt, hiess es weiter.

Gleichzeitig legte Fundamenta Zahlen zum ersten Halbjahr 2018 vor. So stieg der Liegenschaftsertrag aus Vermietung um 19,7 Prozent auf 12,46 Millionen Franken. 91,7 Prozent des Mietertrages stammten aus Wohnnutzung. Beim operativen Reingewinn (ohne Neubewertungseffekte) steht ein 32 Prozent höherer Wert von 5,03 Millionen zu Buche. Der ausgewiesene Reingewinn wurde mit 6,54 Millionen Franken angegeben, was einem Plus von 16,6 Prozent entspricht.

Das Immobilienportfolio umfasst den Angaben zufolge 53 Liegenschaften mit einem erwarteten jährlichen Netto-Soll-Mietertrag von rund 28,4 Millionen Franken. Der Wert des Portfolios, inklusive Entwicklungs- und Neubauprojekte, wird auf 639,3 Millionen Franken beziffert.

ra/rw

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Hiag-Aktie wird per 24.

Hiag-Aktie wird per 24. September in EPRA-Index aufgenommen

Die Aktien der an der SIX Swiss Exchange kotierten Immobiliengesellschaft Hiag werden in das EPRA Index Universum aufgenommen. Die Aufnahme erfolgt per 24. September, wie Hiag am Dienstag mitteilte. Hiag sieht dies als "wichtigen Meilenstein, um die Aktionärsbasis zu verbreitern und das Geschäftsmodell der Arealentwicklung sowie der Entwicklung neuer Städte zu positionieren".

11.09.2018 19:18

Der FTSE EPRA Global Real Estate Index ist eine Reihe von Aktienindizes, welche von der European Real Estate Association (EPRA) mit Hauptsitz in Brüssel in Zusammenarbeit mit der britischen Börse FTSE und der amerikanischen Organisation NAREIT erstellt wird.

cf/

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BFW erzielt weniger

BFW erzielt weniger Mieteinnahmen

Die Immobiliengesellschaft BFW Liegenschaften hat im ersten Halbjahr leichte Anpassungen im Portfolio vorgenommen und kleinere Objekte verkauft.

13.09.2018 07:30

Wie schon seit rund einem Monat bekannt, weist BFW unter dem Strich einen höheren Gewinn aus, während das operative Ergebnis etwas tiefer ausfällt als noch vor Jahresfrist. In der zweiten Jahreshälfte wird - insbesondere was das Ergebnis angeht - Kontinuität erwartet.

Mit den 44 Liegenschaften, die einen Gesamtwert von 435 Millionen Franken (Ende 2017: 437 Mio) aufweisen, hat BFW in der ersten Jahreshälfte netto Mietzinsen im Umfang von 10,0 Millionen nach 10,5 Millionen eingenommen. Der Rückgang lasse sich mit dem Verkauf der Liegenschaften in Sevelen und Aristau erklärten, teilte die Gesellschaft am Donnerstag mit.

Da die Immobilien zum einem Preis verkauft wurden, der über den Bewertungen des unabhängigen Schätzers per Ende 2017 lag, resultierte ein einmaliger Erfolg von 2,0 Millionen. Die Leerstandsquote liegt bei 9,1 Prozent nach 7,5 Prozent im Juni 2017.

Kostenseitig verzeichnete BFW wegen teurerem Unterhalt einen Anstieg des direkten Aufwands um 0,4 Millionen auf 2,2 Millionen Franken, wie es weiter hiess. Und der Erfolg aus Neubewertungen reduzierte sich um rund 1,5 Millionen auf 7,5 Millionen. Dies führte im operativen Ergebnis (EBIT) zu einem Rückgang um 0,5 auf 15,8 Millionen. Hingegen liessen höhere Finanzerträge den Gewinn inklusive Neubewertung leicht um 1,5 Prozent auf 13,4 Millionen anziehen. Die Gewinnzahlen hatte BFW bereits Mitte August kommuniziert.

Weitere Liegenschaften verkauft

Ohne Neubewertungseffekte kletterte der Gewinn um über ein Viertel auf 7,5 Millionen Franken. BFW weist darauf hin, dass die Rechnungslegung zum 1. Januar 2018 hin von IFRS auf den Standard Swiss GAAP FER umgestellt hat und dies mit Blick auf das Eigenkapital und den Gewinn des Vorjahres ohne Auswirkungen geblieben sei.

Derweil überprüfen die Frauenfelder laufend ihr Immobilienportfolio. Nach den Verkäufen im ersten Halbjahr wurden sechs weitere Renditeliegenschaften zum Verkauf bestimmt. Bereits im August seien zwei Verkäufe in Dullikon zum Gesamtwert von 12,6 Millionen Franken erfolgt. Daraus entstand ein einmaliger Gewinn von rund 1 Million, der im zweiten Halbjahr zum Tragen komme.

Mit Blick auf die Liegenschaftsverkäufe hat BFW das Anlagereglement angepasst. Neu liegt die minimale Anzahl Liegenschaften im Portfolio bei 30 nach bislang 40. Nach wie vor sei man aber von der Attraktivität des Immobilienmarkts Schweiz überzeugt, versichert das Management. Im zweiten Halbjahr geht man ohne Neubewertungseffekte von einem ähnlich hohen EBIT aus, wie in der ersten Jahreshälfte.

(AWP)

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Ruedi Noser wird

Ruedi Noser wird Verwaltungsrat bei Crealogix

Ständerat Ruedi Noser zieht in den Verwaltungsrat des Softwareanbieters Crealogix ein. Er ist bereits bedeutender Aktionär des Unternehmens.

13.09.2018 07:08

Daniel Hügli

Ruedi Nosers Wahl ist für den 29. Oktober an der Generalversammlung von Crealogix vorgesehen, wie das Unternehmen in einer Mitteiling schreibt. Noser ersetzt Jean-Claude Philipona, der seit 2005 Verwaltungsrat von Crealogix ist.

"Mit Ruedi Noser gewinnen wir eine starke und unabhängige Persönlichkeit, welche profunde Kenntnisse der Schweizerischen wie auch internationalen IT- und Software-Industrie mitbringt", heisst es in der Mitteiliung. Noser ist Mitgründer und Eigentümer der Noser Gruppe.

Crealogix mit Sitz in Zürich ist ein Softwareanbieter, der auf Banken und Finanzinstitute spezialisiert ist. Noser hält 3,4 Prozent an der Gesellschaft.

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