Aktien Schweiz Diverse

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SIG-IPO kommt bei den

SIG-IPO kommt bei den Anlegern gut an

Der Börsengang des Schweizer Verpackungskonzerns SIG scheint bei den Anlegern anzukommen. Im Vorfeld des ersten Handelstages wurde die Preisspanne auf elf bis zwölf Franken eingegrenzt.

26.09.2018 07:13

Das teilten die mit der Transaktion beauftragten Banken mit. Innerhalb dieser Spanne sei das Orderbuch gedeckt. Zuvor lag der Angebotspreis zwischen 10,50 und 13,50 Franken. Die Zeichnungsfrist dauert noch bis zum Donnerstag. Als erster Handelstag ist Freitag vorgesehen. 

Vor einer Woche hatten schon Meldungen kursiert, wonach der Börsengang auf ein grosses Interesse stosse. Das Orderbuch für die Aktien, inklusive Mehrzuteilungsoption (Greenshoe), sei bereits überzeichnet, hiess es damals in einer Mitteilung eines Konsortialführers.

Der Börsengang von SIG Combibloc soll am nächsten Freitag über die Bühne gehen. Es wird voraussichtlich der bislang grösste im laufenden Jahr an der SIX.

(Reuters/AWP)

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Groupe Minoteries

Groupe Minoteries erwirtschaftet tieferen Umsatz

Die Mühlenbetreiberin Groupe Minoteries hat im ersten Halbjahr 2018 weniger Umsatz erzielt und unter dem Strich auch weniger verdient.

26.09.2018 07:06

Der Nettoumsatz ging in der Berichtsperiode um 3,1 Prozent auf 68,6 Millionen Franken zurück, was in erster Linie auf die tieferen Absatzmengen zurückzuführen sei, teilte die Gruppe am Dienstagabend mit.

Auch habe sich der Aufwand für die Herstellung von Brotgetreide aufgrund strengerer Qualitätsvorgaben und Sonderprämien, die an die Getreideproduzenten bezahlt werden müssen, verteuert. Das hatte zur Folge, dass der Betriebsgewinn um knapp eine Million auf 2,6 Millionen Franken abnahm. Der Reingewinn lag am Ende bei 2,1 Millionen nach 2,5 Millionen im Vorjahr.

Nebst Konkurrenz- und Preisdruck bereiten dem Management der Müllerei-Gruppe auch die Entwicklung in der Agrarpolitik Sorgen. Einerseits sieht man sich mit den Vorstellungen des Bundes konfrontiert, die ab 2022 im Falle einer Umsetzung einen "Systembruch" darstellen würden. Und andererseits stünden fünf Agrarinitiativen im Raum, die ihrerseits die bisherige Entwicklung auf den Kopf stellen könnten.

Die Wertschöpfungskette in der Agrarwirtschaft brauche ein gutes Sicherheitsnetz, fordert Groupe Minoteries. Dies sofern der Nahrungsmittelbedarf weiterhin zu rund 50 Prozent durch die Produktion im Inland abgedeckt werden.

(AWP)

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Orell Füssli kommt mit

Orell Füssli kommt mit Restrukturierung voran

Die Schweizer Industrie- und Handelsgruppe Orell Füssli hat den Verkauf von Betriebsteilen der Tochtergesellschaft Atlantic Zeiser abgeschlossen.

01.10.2018 08:15

Damit ist auch die strategische Neuausrichtung der Division Industrielle Systeme von Orell Füssli vollzogen worden, wie das Unternehmen am Montag mitteilt. Wie bereits früher mitgeteilt, führt der Verkauf und die Neuausrichtung zu zusätzlichen Aufwendungen von 67 Millionen Franken. Zukünftig konzentriert sich Atlantic Zeiser ausschliesslich auf das Kerngeschäft Serialisierung von Banknoten und Sicherheitsdokumenten.

Mit dem Abschluss der Umstrukturierung meldet Orell Füssli auch die Ernennung eines neuen Geschäftsführers für die Division Sicherheitsdruck. Ab 1. April übernimmt Michael Kasch diese Funktion. Er löst die beiden bisherigen Co-Leiter der Division, Philipp Seewer und Dieter Sauter, ab. Seewer wird weiter für Orell Füssli tätig sein. Sauter dagegen verlässt das Unternehmen.

(AWP)

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The Native schreibt

The Native schreibt Semesterverlust von 6 Mio Franken

Die im Bereich E-Commerce-Dienstleistungen tätige The Native erzielte im ersten Halbjahr 2018 einen Umsatz von 57,2 Millionen Franken, nachdem im Vorjahr noch kein Umsatz verbucht wurde. Den operativen Verlust auf der Stufe EBITDA bezifferte das Unternehmen am Sonntag auf 2,7 Millionen Franken und unter dem Strich verblieb ein Verlust von 6,0 Millionen.

01.10.2018 07:38

Die Ergebnisse des ersten Halbjahres 2018 spiegeln laut The Native die gestaffelten Turnaround-Phasen der verschiedenen im Laufe des Jahres 2017 erworbenen Firmen wider. So hätten die beiden Töchter The Native Media und Blockchain Lab weiterhin eine "starke" Performance gezeigt.

Der New Yorker Marktplatz und Online-Auktionsgeschäft P8H Inc (P8H), von dem letzten Dezember eine strategische Minderheitsbeteiligung von 15 Prozent erworben wurde, sei derweil einer tiefgreifenden Restrukturierung unterzogen worden. Die Gesellschaft habe in der Folge einen Betriebsverlust von 3 Millionen Franken eingefahren.

ra/lie

(AWP)

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Meier-Tobler-Aktionär nimmt

Meier-Tobler-Aktionär nimmt Abschreiber auf Aktienpaket vor

Das Vertrauen des Meier-Tobler Grossaktionärs Ferguson in seine Investition schwindet offenbar.

02.10.2018 07:54

Die Briten haben in ihrem jüngst publizierten Jahresabschluss 2017/18 eine Wertberichtigung auf ihrem Aktienpaket vorgenommen. Nun liegt der Wert der Beteiligung in den Büchern von Ferguson weit unter dem momentanen Marktwert.

Ferguson ist mit einem Anteil von 39,2 Prozent der mit Abstand grösste Aktionär des Gebäudetechnikers. Der Verwaltungsrat von Meier Tobler distanziert sich am Dienstag in einer Stellungnahme von dieser Massnahme und der damit verbundenen neuen Bewertung der Aktien. Meier-Tobler hält fest, dass diese Wertberichtigung aufgrund interner Überlegungen von Ferguson erfolgt sei. Sie hätten nicht materiellen Informationen zum Geschäftsverlauf von Meier Tobler beruht, die nicht öffentlich bekannt gewesen seien.

Nach dem Zusammenschluss der Firmen Walter Meier und Tobler im Jahr 2017 stiess die neu formierte Gesellschaft auf verschiedene betriebliche Problemen. Die Meier-Tobler-Gruppe verzichtete auf die Bezahlung einer Dividende, was im Juli zu einem deutlichen Kursrückgang führte und Ferguson zu der Wertberichtigung veranlasste.

Weiter sinkender Umsatz

Das Geschäft von Meier Tobler entwickelt sich allerdings nach wie vor noch nicht so gut. Im dritten Quartal sei der Umsatzrückgang noch stärker gewesen als im ersten Halbjahr, so die Mitteilung weiter. Über die gesamten ersten neun Monate gesehen nahm der Umsatz nach ersten Berechnungen um rund 5,5 Prozent ab. Im ersten Halbjahr sanken die Verkäufe ohne die Effekte der Fusion um 4 Prozent.

Meier-Tobler-CEO: «Die Fusion war kein Fehler»

Das im August angekündigte Massnahmenpaket für mehr Kundennähe und einen effizienteren Service sei zwar erfolgreich gestartet, konnte aber bisher noch keine Verbesserung der Umsatzentwicklung bewirken, hielt Meier Tobler weiter fest. Dennoch zeigt man sich in der Mitteilung kämpferisch und davon überzeugt, dass die richtigen Massnahmen eingeleitet wurden, um den Turnaround in der Umsatzentwicklung in den nächsten Monaten zu erreichen.

Meier Tobler leidet nicht nur unter rückläufigen Umsätzen, sondern unter Preisdruck und hat im ersten Halbjahr rote Zahlen geschrieben. Bereits im Juli kündigte der Haustechniker an, dass man während zwei Jahren auf die Ausschüttung einer Dividende verzichten wird. An der Börse kam der Kurs der Aktie in der Folge stark unter Druck. Dieser ging seither von knapp 30 Franken auf heute noch 18,40 Franken zurück.

Im August lancierte Meier Tobler nicht nur ein Massnahmenpaket, um gegen den Umsatzrückgang und den Margenverlust anzukämpfen. Es verliessen überdies auch der Finanz- und der Vertriebschef das Unternehmen. Die nächsten Zahlen, jene für das Gesamtjahr 2018, wird Meier Tobler im Februar 2019 veröffentlichen.

(AWP)

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Anleihe: Hiag nimmt 125

Anleihe: Hiag nimmt 125 Millionen Franken zu 1,000% auf

(Ergänzt um Angaben des Unternehmens zum Verwendungszweck) - Die Immobilien-Gesellschaft Hiag nimmt unter der Federführung von Credit Suisse und Bank Vontobel eine Anleihe zu folgenden Konditionen auf:

02.10.2018 19:06

Betrag: 125 Mio Fr. (mit Aufstockungsmöglichkeit) Zinssatz: 1,000% Emissionspreis: 100,137% Laufzeit: 4 Jahre, bis 26.10.2022 Liberierung: 26.10.2018 Valor: 43'467'844 (4) Kotierung: SIX Swiss Exchange, prov. ab 24.10.2018

Wie das Unternehmen am Dienstagabend mitteilte, soll der Erlös hauptsächlich für die Rückzahlung von Bankfinanzierungen verwendet werden. Mit dieser Anleihe könne Hiag ihre Finanzierungsstruktur weiter diversifizieren und die restliche Laufzeit der Finanzverbindlichkeiten erhöhen.

uh/tp

(AWP)

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SFS führt Gespräche über

SFS führt Gespräche über strategische Zusammenarbeit mit Triangle Fastener

Die SFS-Gruppe verhandelt mit dem US-Unternehmen Triangle Fastener Corporation (TFC) über eine strategische Zusammenarbeit. Die Gespräche befänden sich in einem frühen Stadium, teilte SFS am Donnerstag mit. Die Herstellerin von mechanischen Befestigungssystemen und Präzisionskomponenten erwartet Ende 2018 erste Resultate aus den Verhandlungen.

04.10.2018 07:45

Die Triangle Fastener Corporation beliefert die Bauindustrie mit Verbindungselementen, Werkzeugen, Dichtstoffen und Zubehör. Sie wurde 1977 gegründet und verfügt über 23 Standorte in den USA. Die Gruppe mit Hauptsitz in Pittsburgh beschäftigt 192 Angestellte.

Details zum Inhalt der Gespräche gibt SFS nicht bekannt, wie ein Sprecher auf Anfrage sagte. Auch ob die beiden Unternehmen bisher schon zusammengearbeitet haben, war nicht zu erfahren. Die Mitteilung sei erfolgt, weil die Gespräche im Markt durchgesickert seien.

tt/cf/ra

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Hypothekarbank Lenzburg

Hypothekarbank Lenzburg gewinnt mit Avobis neuen Kunden für Finstar

Die Hypothekarbank Lenzburg hat einen neuen Kunden für ihr Kernbankensystem Finstar gewonnen. Der unabhängige Immobilien- und Hypothekendienstleister Avobis wird Finstar für die digitale Hypothekarkreditabwicklung nutzen.

04.10.2018 08:30

Im Fokus stehe insbesondere die Kernfunktionalität von Finstar mit Stammdaten und Kontoführen, teilte die Hypothekarbank Lenzburg am Donnerstag mit. Weiter könne die Avobis Gruppe von den Zahlungsverkehrsoptionen der Plattform profitieren. Im Rahmen der Partnerschaft wollten die beiden Unternehmen zudem die Open-Banking-Plattform Finstar im Bereich des Finanzierungs- und Kreditgeschäfts gemeinsam vorantreiben, hiess es weiter.

Finstar ist eine Eigenentwicklung der Hypothekarbank Lenzburg, die sie auch an Drittbanken und andere Unternehmen vertreibt. Die Bank hat angekündigt, das Service- und Dienstleistungsangebot rund um Finstar auszubauen.

tt/ra

(AWP)

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Immobiliengruppe BFW kündigt

Immobiliengruppe BFW kündigt Aktienrückkauf an

BFW Liegenschaften will Aktien für eine Kapitalreduktion zurückkaufen.

05.10.2018 08:04

Der Verwaltungsrat hat einen Aktienrückkauf im Umfang von maximal 20 Prozent des Aktienkapitals zwecks Kapitalherabsetzung beschlossen, wie das Unternehmen am Freitag mitteilte. Der Anteil an den Stimmen des Aktienkapitals beträgt 10,19 Prozent. Der Rückkauf von maximal 935'351 Namenaktien A soll zum Festpreis von 45,00 Franken erfolgen. Das entspreche einer Prämie von 5,14 Prozent gegenüber dem Schlusskurs vom 3. Oktober und einer Prämie von 5,37 Prozent gegenüber dem volumengewichteten Durchschnittskurs der letzten 20 Handelstage.

Nach erfolgtem Rückkauf soll an einer ausserordentlichen Generalversammlung die Vernichtung der Aktien beantragt werden. Die ao GV soll voraussichtlich am 5. Dezember stattfinden. Nach durchgeführtem Schuldenruf werde das Aktienkapital entsprechend herabgesetzt.

Das Rückkaufangebot soll vom 22. Oktober bis zum 2. November gültig sein. Mit der Ergebnisveröffentlichung wird am 5. November gerechnet und der Auszahlungstermin werde voraussichtlich der 7. November sein. Der Rückkaufpreis unterliegt der eidgenössischen Verrechnungssteuer auf der Differenz zwischen dem Rückkaufpreis und dem Nennwert von 7,50 Franken der Namenaktie A, wie das Unternehmen weiter schrieb.

Der Grossaktionär Beat Frischknecht (Stimmquote 59,39 Prozent, Kapitalquote 20,31 Prozent, direkt und indirekt über BFW Holding und BFW Group) beabsichtige am Rückkauf nicht teilzunehmen, hiess es weiter. Über die Absichten der anderen Aktionäre mit mehr als 3 Prozent des Aktienkapitals oder der Stimmen habe man keine Kenntnisse. Dies sind den Angaben zufolge LLB Swiss Investment (Stimmquote 6,62 Prozent, Kapitalquote 12,98 Prozent) und CACEIS (Stimmquote 3,18 Prozent, Kapitalquote 6,24 Prozent). Der Rückkauf sei von der Übernahmekommission mit Verfügung vom 28. September genehmigt worden und wurde von der Anwendung der Bestimmungen über die öffentlichen Kaufangebote freigestellt.

(AWP)

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Dätwyler schliesst Übernahme

Dätwyler schliesst Übernahme der amerikanischen Parco ab

Der Urner Industriekonzern Dätwyler hat die Anfang September angekündigte Übernahme der amerikanischen Parco abgeschlossen. Damit würden mehrere strategisch interessante neue Industrien wie insbesondere die Öl- und Gasindustrie erschlossen, teilte das Unternehmen am Montag mit. Gleichzeitig werde das bestehende O-Ring-Geschäft der 2015 übernommenen Origom signifikant ausgebaut.

08.10.2018 07:04

Parco ist ein Familienunternehmen das an vier Produktionsstandorten in den USA rund 275 Mitarbeitende beschäftigt und einen Jahresumsatz von umgerechnet rund 60 Millionen Franken erwirtschaftet. Nebst der Öl- und Gasindustrie bedient die Firma auch weitere Bereiche, wie die Luftfahrt, die Wasserfilterung, landwirtschaftliche Fahrzeuge, Bau sowie Betankungsanlagen.

Das Unternehmen, das in die Division Sealing Solutions integriert wird, befindet sich laut Dätwyler auf einem profitablen Wachstumskurs.

cf/hr

(AWP)

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Swiss Prime Site bestätigt an

Swiss Prime Site bestätigt an Investorentag Ziele

Die Immobiliengesellschaft Swiss Prime Site (SPS) bestätigt die Ziele für das Gesamtjahr und ihren Kurs bei der Dividendenausschüttung.

24.10.2018 07:43

Geplant sei eine "attraktive Ausschüttung an die Aktionäre", heisst es in einer Medienmitteilung anlässlich des am Mittwoch stattfindenden Investorentags in Genf. Für das Geschäftsjahr 2018 wird weiter eine Steigerung des Betriebsertrags und des EBIT vor Neubewertungen erwartet, eine stabil tiefe Leerstandsquote von unter 5 Prozent sowie weiteres Wachstum des Immobilienportfolios, wie es weiter heisst.

Den Fokus legt das Unternehmen jedoch auf die Projektpipeline im Kerngeschäft Immobilien. Diese weise ein Volumen von 2,0 Milliarden Franken auf und umfasse aktuell 15 Grossprojekte. Im Bau seien derzeit sechs Immobilien mit einer Investitionssumme von 800 Millionen, einer Mietzinserwartung in Höhe von 45 Millionen und einer Gesamtmietfläche von 157'000 Quadratmetern.

Zwischen 2019 und 2026 seien zudem neun weitere Projekte mit einem Investitionsvolumen von 900 Millionen geplant. Aus den in Entwicklung stehenden Vorhaben werden 47 Millionen Mieterträge erwartet und die Nettorendite soll 5 Prozent betragen. "Mittels unserer Pipeline können wir das Mietwachstum selbst aktiv beeinflussen und gleichzeitig durch Verkäufe attraktive Kapitalgewinne generieren", wurde SPS-Chef Peter Lehmann in der Mitteilung zitiert.

Zudem meldete das Unternehmen einen Zukauf der Dienstleistungstochter Wincasa. Per 19. Oktober wurde die digitale Dienstleistungsplattform "Streamnow" übernommen. Die Firma sei im Markt etabliert und biete Dienstleistungen rund um das Mieterverhältnis. Angaben zur Grösse des Unternehmens mit Sitz in Schlieren bei Zürich oder zum Kaufpreis wurden im Communiqué keine gemacht.

(AWP)

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Polyphor mit Erfolgsmeldung

Polyphor mit Erfolgsmeldung aus den USA

Das Pharmaunternehmen Polyphor ist mit seinem Produktkandidaten Murepavadin in den USA einen wichtigen Schritt weiter.

24.10.2018 08:21

Wie aus einer Mitteilung vom Mittwoch hervorgeht, hat sich das Unternehmen mit der US-Gesundheitsbehörde FDA auf ein Studiendesign für sein zweites entscheidendes Phase-III-Programm mit Murepavadin geeinigt. Gleichzeitig meldet das Unternehmens, dass die am Fachkongress Esmo vorgestellten Daten zu seinem zweiten wichtigen Pipeline-Projekt Balixafortide den bisher positiven Trend bestätigt haben.

Mit Murepavadin habe Polyphor nun die PRISM-UDR Phase-III-Studie auf den Weg gebracht. Dabei sollen Patienten, die an nosokomialer Lungenentzündung leiden, mit dem Wirkstoff behandelt werden. Bei nosokomialer Lungenentzündung handelt es sich um eine hauptsächlich unter künstlicher Beatmung erworbene Lungenentzündung und chronisch obstruktive Lungenerkrankungen.

Mit der US-Behörde habe sich Polyphor darauf geeinigt, wie die Studie protokolliert werden soll. Erste Zentren werden dafür nun vorbereitet, so dass die Patientenrekrutierung im ersten Quartal 2019 beginnen kann.

Wie aus einer weiteren Mitteilung hervorgeht, haben zuletzt präsentierte Daten zum zweiten wichtigen Produktkandidaten, Balixafortide, in Kombination mit Eribulin bei der Behandlung von metastasierendem Brustkrebs den zuletzt beobachteten positiven Trend untermauert. So seien bei Zielen wie Wirksamkeit und allgemeinem Überleben die Daten in Übereinstimmung mit einem zuvor beobachteten positiven Trend gewesen. Die Ergebnisse habe Polyphor am Fachkongress Esmo am vergangenen Wochenende vorgestellt.

Entwicklungschefin geht

In einer weiteren Mitteilung des Unternehmens kündigt Polyphor zudem noch eine Veränderung im Management zum Jahreswechsel an. So wird die derzeitige medizinische Entwicklungschefin (Chief Medical and Development Officer) Debra Barker das Unternehmen aus persönlichen Gründen zum Jahresende verlassen. Danach werde sie Polyphor aber auf Teilzeit-Basis weiterhin beratend zur Verfügung stehen.

Darüber hinaus wird das Verwaltungsratsmitglied Frank Weber das Unternehmen während der Übergangsphase ebenfalls unterstützen. Er werde ab dem 1. Januar zunächst ad interim den Posten des CMDO übernehmen, bis eine Nachfolge gefunden sei.

(AWP)

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VP Bank übernimmt das Private

VP Bank übernimmt das Private Banking der Catella Bank in Luxemburg

Die Liechtensteiner VP Bank übernimmt das Private Banking der Catella Bank in Luxemburg. Der Kaufpreis betrage 12 Millionen Franken, teilte das Geldhaus am Freitag in einem Communiqué mit. Es würden etwa 10 Mitarbeiter und Kundenvermögen von rund 900 Millionen Franken übernommen.

26.10.2018 08:05

Die bisherigen Private-Banking-Kunden der Catella Bank würden weiterhin von ihrem persönlichen Berater in Luxemburg betreut, hiess es. Die Kunden kämen fast ausschliesslich aus Europa. Von der Übernahme ausgeschlossen sei das Private-Banking-Geschäft der Catella Bank in Schweden.

Zusätzlich werde die VP Bank-Gruppe mit der Catella-Gruppe eine Vertriebspartnerschaft im Fonds- und Immobilienbereich eingehen, hiess es weiter. Der Vollzug der Transaktion sei für spätestens 1. Februar 2019 geplant.

Anfang Oktober hatte die VP Bank die Übernahme der Investmentfonds der schwedischen Finanzdienstleistungsgruppe Carnegie vollzogen. Auch die Transaktion mit Catella trage wesentlich zum Ausbau der Aktivitäten im skandinavischen Markt bei, schrieb die VP Bank weiter.

Catella sei im Geschäft mit Immobilieninvestitionen und -beratung sowie im Fondsmanagement und im Private Banking tätig. Die schwedische Gruppe mit Sitz in Stockholm habe Filialen in 14 Ländern und verwalte Vermögen von rund 20 Milliarden Euro. 600 Angestellte arbeiten für das Unternehmen.

jb/ra

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CFT erzielt im dritten

CFT erzielt im dritten Quartal mehr Umsatz

Die Westschweizer Compagnie Financière Tradition (CFT) hat den Umsatz im dritten Quartal 2018 knapp 8 Prozent auf 204,2 Millionen Franken gesteigert. Zu konstanten Währungen lag das Wachstum bei 6,3 Prozent, wie der Finanz-Broker am Freitag mitteilte. Gewinnzahlen werden nur zum Halb- bzw. Gesamtjahr bekannt gegeben.

26.10.2018 07:31

Auf adjustierter Basis, das heisst mit einer proportionalen Konsolidierungs-Methode bei Joint Ventures, erreichte der Umsatz 227,1 Millionen Franken und nahm (in konstanten Währungen) um 7,6 Prozent zu. Die Wachstumsraten für das Interdealer Broker-Geschäft (IDB) werden dabei mit 6,0 Prozent und für das Devisenhandels-Geschäft für Retail-Investoren in Japan (Non-IDB) mit 58,0 Prozent angegeben.

Für die ersten neun Monate des Jahres weist CFT derweil einen konsolidierten Umsatz von 664,0 Millionen Franken aus - ein Wachstum von 10,5 Prozent bzw. von 9,0 Prozent auf konstanter Wechselkursbasis. Auf adjustierter Basis legte CFT umsatzmässig um gut 10 Prozent (währungsbereinigt) auf 729,8 Millionen Franken zu.

Die Lausanner Gesellschaft agiert als Intermediär und Marktplatz für Finanzinstitute und professionelle Händler an den Kapitalmärkten. Sie deckt mit Niederlassungen in 29 Ländern alle bedeutenden Finanzplätze ab.

uh/ra

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Meier Tobler schliesst

Meier Tobler schliesst Verlustgeschäft Keramikland und gibt Gewinnwarnung heraus

Die angeschlagene Meier Tobler-Gruppe schliesst ihr Verlustgeschäft Keramikland. Betroffen davon sind 46 Arbeitsplätze an den Standorten in Huttwil, Cham, Chur und Zürich. Meier Tobler will sich auf das Kerngeschäft mit technischer Gebäudeausrüstung konzentrieren, wie das Unternehmen am Freitag bekannt gab.

26.10.2018 07:25

Das Geschäft mit Badezimmerausstattung liefere seit einiger Zeit rote Zahlen, hiess es. Ein Konsultationsverfahren mit den Personalvertretern sei eröffnet worden. Der Stellenabbau solle möglichst sozialverträglich erfolgen.

Die Verpflichtungen gegenüber Mitarbeitenden, Kunden, Lieferanten und Geschäftspartnern würden vollumfänglich erfüllt. Sämtliche laufenden Aufträge würden wie vereinbart ausgeführt.

Die Schliessung koste einen niedrigen einstelligen Millionenbetrag. Ab 2019 werde sich der Schritt positiv auf das Resultat von Meier Tobler auswirken, schrieb das Unternehmen: "Zusätzlich kann ein Verkauf der von Keramikland genutzten Immobilien die Fremdfinanzierung um über 10 Millionen reduzieren."

Überdies gab Meier Tobler eine Gewinnwarnung heraus: Für das laufende Jahr erwartet das Unternehmen einen Umsatzrückgang zwischen 4,5 und 6 Prozent und einen EBITDA zwischen 25 und 28 Millionen Franken. "Falls die Umsatzentwicklung wie angestrebt stabilisiert werden kann, wird Meier Tobler das Resultat im 2019 dank Synergien und Kostensenkungen deutlich steigern können", hiess es weiter.

Probleme unterschätzt

Seit dem Zusammenschluss der Firmen Walter Meier und Tobler im Jahr 2017 kämpft die neu formierte Gesellschaft mit verschiedenen betrieblichen Problemen. Die Dividende wurde gestrichen. In den ersten neun Monaten nahm der Umsatz um rund 5,5 Prozent ab, nach einem Minus von 4 Prozent im ersten Halbjahr. Meier Tobler leidet nicht nur unter rückläufigen Umsätzen, sondern auch unter Preisdruck und hat im ersten Halbjahr rote Zahlen geschrieben.

Im August lancierte Meier Tobler ein Massnahmenpaket, um gegen den Umsatzrückgang und den Margenverlust anzukämpfen. Überdies verliessen überdies der Finanz- und der Vertriebschef das Unternehmen.

Meier Tobler-Chef Martin Kaufmann hatte sich damals angesichts der vielfältigen Schwierigkeiten selbstkritisch gezeigt: "Wir haben zum Teil die Probleme spät erkannt", sagte er im August. Die Unternehmensführung habe sowohl im Vertrieb wie im Servicegeschäft die Anlaufschwierigkeiten nach dem Zusammenschluss der zwei Firmen unterschätzt. "Der Bereitschaftsgrad bei der Kundenbetreuung war ungenügend."

Zahlen zum Geschäftsjahr 2018 will Meier Tobler am 21. Februar veröffentlichen.

jb/ra

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Swiss spürt höheren Ölpreis -

Swiss spürt höheren Ölpreis - Rückläufiger Gewinn bei höherem Umsatz

Die Fluggesellschaft Swiss hat im dritten Quartal den gestiegenen Ölpreis zu spüren bekommen. Obwohl der Umsatz zunahm, weist die Lufthansa-Tochter ein tieferes operatives Ergebnis aus.

30.10.2018 07:47

Der Umsatz nahm um 6 Prozent auf 1,44 Milliarden Franken zu, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Das operative Ergebnis verringerte sich hingegen um 10 Prozent auf 234 Millionen. Zurückzuführen sei dieser Rückgang unter anderem auf den weiteren Anstieg des Ölpreises. Jedoch sei dieser Anstieg durch Absicherungsgeschäfte deutlich abgefedert worden, wurde betont.

Als weiteren Grund für den Gewinnrückgang nannte das Unternehmen Einmaleffekte, die sich positiv auf die Vorjahreszahlen ausgewirkt hätten.

In den gesamten ersten drei Quartalen 2018 nahm der Umsatz um 8 Prozent auf 4,02 Milliarden zu, der operative Gewinn sogar um 24 Prozent auf 564 Millionen. Positiv zu Buche geschlagen habe unter anderem die Verbesserung der Kostenstruktur dank der modernen Flugzeugflotte.

Swiss-CEO Thomas Klühr macht der gestiegene Ölpreis nun aber Sorgen. Mit Blick nach vorne werde "ein konsequentes Kostenmanagement von allergrösster Wichtigkeit sein", liess er sich zitieren. Denn die positiven Absicherungseffekte beim Kerosinpreis würden nun immer schwächer.

Gleichwohl geht er wegen der guten Neun-Monatszahlen davon aus, dass im Gesamtjahr ein operatives Ergebnis über dem Vorjahresniveau möglich sein wird.

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Rapid Nutrition erhöht Umsatz

Rapid Nutrition erhöht Umsatz 2017/18 um einen Viertel

Rapid Nutrition hat im Geschäftsjahr 2017/18 (per Ende Juni) die Geschäftsergebnisse kräftig gesteigert. So legte der Umsatz um einen Viertel zu, während sich der Reingewinn mehr als verdoppelte. Und der Start ins neue Geschäftsjahr 2018/19 ist offenbar ebenfalls gelungen.

30.10.2018 07:34

Der Umsatz des auf Nahrungsergänzungsmittel spezialisierten Unternehmens kletterte um 25 Prozent auf 2,39 Millionen britische Pfund, wie es am Dienstag mitteilte. Die Umwandlung von einem Lizenzmodel zu einem Distributions-Model komme bei steigenden Umsätzen gut voran, hiess es zum Geschäftsgang. Sowohl in den USA als auch in Australien und China seien verschiedene Distributoren als Partner gewonnen worden, und die Globalisierung soll auch im neuen Geschäftsjahr im Fokus blieben

Der operative Gewinn hat sich auf 1,10 Millionen GBP mehr als verdreifacht und der Reingewinn auf 1,07 Millionen mehr als verdoppelt. Die Zahlen wurden laut den Angaben von immer noch fliessenden Lizenzeinnahmen positiv beeinflusst, aber auch von einmaligen Investitionen gebremst.

Der Anbieter von Nahrungsmitteln im Bereich Gewichtsreduktion, Diät-Management, Sport oder Liefe Science schaut mit Zuversicht in die nähere Zukunft. So sei das erste Quartal des neuen Geschäftsjahres den Erwartungen entsprechend gut ausgefallen. Das Unternehmen zeigt sich für weiteres Wachstum zuversichtlich.

cf/uh

(AWP)

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SIG Combibloc nach 9 Monaten

SIG Combibloc nach 9 Monaten mit höherem Kernumsatz - Verschuldung gesenkt

SIG Combibloc ist es in den ersten neun Monaten des Jahres 2018 gelungen, den Kernumsatz zu steigern. Dabei fiel das Resultat währungsbereinigt etwas besser aus als zu effektiven Wechselkursen. Der Getränkekartonhersteller war erst im September dieses Jahres an die Schweizer Börse SIX zurückgekehrt.

30.10.2018 08:30

Konkret legte der Kernumsatz in den ersten neun Monaten 2018 um 4 Prozent auf 1,15 Milliarden Euro zu. Zu konstanten Wechselkursen betrug das Wachstum 7 Prozent. Der Kernumsatz umfasst das mit externen Kunden gemachte Geschäft und enthält weder die Verkäufe von beschichtetem Karton an das Joint-Venture im Mittleren Osten, noch Verkäufe von Verpackungskarton an Dritte.

Betrachtet man nur das dritte Quartal, so fiel das Wachstum des Kenrumsatzes mit einem bzw. vier Prozent etwas tiefer aus. Die Differenz zwischen tatsächlichem und dem währungsbereinigtem Anstieg war primär auf die Abwertung des brasilianischen Real gegenüber dem Euro zurückzuführen, teilte das Unternehmen am Dienstag mit.

Breit abgestützt

Insgesamt gelte, dass das Wachstum breit abgestützt war. Besonders hoch ausgefallen sei es jedoch in der Region Asien-Pazifik. Vor allem in China sei es gelungen, von Markttrends wie Urbanisierung und Convenience zu profitieren. Weiter beobachte man dort eine starke Nachfrage nach Produkten mit "stückigen" Inhaltsstoffen (wie Cerealien und Fruchtstücken).

Das operative Ergebnis EBITDA legte in den ersten neun Monaten bereinigt um 5 Prozent auf 311 Millionen Euro zu. Die entsprechende Marge lag in den ersten neun Monaten bereinigt bei 26 Prozent nach 25 Prozent in der Vorjahresperiode. Das Umsatzwachstum habe die höheren Rohstoffkosten und die negativen Währungseinflüsse wettgemacht, hiess es dazu im Communiqué.

Im dritten Quartal resultierte beim bereinigten EBITDA allerdings ein Minus von 8 Prozent auf 113 Millionen. Somit lag die entsprechende Marge noch bei 28 Prozent nach 30 Prozent im dritten Quartal 2017.

Unter dem Strich erzielte das Unternehmen nach neun Monaten ein bereinigtes Nettoergebnis von 76 Millionen Euro. Pro Forma - also unter Berücksichtigung des zugeflossenen IPO-Erlöses - betrug der Wert 140 Millionen. Im dritten Quartal erzielte SIG Combibloc mit 27 Millionen derweil ein im Vergleich zum Vorjahr um 5 Prozent tieferes bereinigtes Nettoergebnis.

Schuldentilgung

SIG Combibloc war mit dem Börsengang vom 28. September dieses Jahres bereits die zehnte Firma, die 2018 den Schritt aufs Schweizer Börsenparkett wagte. Der Erlös aus dem Verkauf der neuen Aktien im Rahmen des Angebots wurde zur Schuldentilgung verwendet. Entsprechend betrug der Nettoverschuldungsgrad per Ende September auf Pro-forma-Basis noch das 3,2-fache des bereinigten EBITDA, gegenüber dem 5,4-fachen vor dem IPO.

Das Unternehmen plant, den Verschuldungsgrad mittelfristig auf das zweifache des EBITDA zu reduzieren und strebt eine Dividendenausschüttung in Höhe von 50 bis 60 Prozent des bereinigten Nettoergebnisses an.

Im Bezug auf das Gesamtjahr hält die Gruppe an ihrer bisherigen Prognose fest. So wird ein währungsbereinigtes Kernumsatzwachstum von 4 bis 6 Prozent erwartet. Die bereinigte EBITDA-Marge soll mindestens 28 Prozent betragen.

Firma war bereits früher an der Börse

Beim IPO der Schaffhauser im September hatte es sich korrekterweise um eine Rückkehr an die Börse gehandelt. Die Papiere der Firma waren nämlich zuletzt vor rund elf Jahren an der Schweizer Börse gehandelt worden, ehe der schwerreiche Neuseeländer Graeme Hart die Gruppe aufkaufte und sie von der Börse nahm.

Im November 2014 wechselte SIG den Besitzer erneut, die kanadische Investmentgesellschaft Onex schlug für 3,8 Milliarden Euro zu. Onex ist mit einer Beteiligung von über 50 Prozent auch nach dem Börsengang grösster Einzelaktionär.

kw/uh

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Immobiliengruppe Fundamenta

Immobiliengruppe Fundamenta Real Estate erzielt Rekordergebnis nach neun Monaten

Die Immobiliengruppe Fundamenta Real Estate hat vor ihrem Wechsel von der Berner an die Schweizer Börse ein Rekordergebnis eingefahren. Der Reingewinn nach neun Monaten erreichte 19,07 Millionen Franken.

31.10.2018 07:35

Damit lag er bereits um die Hälfte höher als der ganze Jahresgewinn 2017, wie Fundamenta am Mittwoch in einem Communiqué bekannt gab. Auch das bisherige Rekordergebnis aus dem Jahr 2016 sei um rund ein Drittel übertroffen worden.

Die Bewertung des Liegenschaftsportfolios durch den Spezialisten Jones Lang LaSalle (JLL) per 30. September habe zu einem Erfolg aus Neubewertung von insgesamt 14,52 Millionen geführt. Davon seien 6,01 Millionen auf eine Anpassung der Bewertungsmethodik an den SIX Standard zurückzuführen. Aufgrund der positiven Entwicklung erhöhte sich der NAV per Ende September 2018 auf 15,06 Franken je Aktie.

Der Liegenschaftsertrag aus Vermietung stieg in den ersten neun Monaten auf 19 Millionen Franken. Ende Juni waren es 12,46 Millionen Franken gewesen. Über 90 Prozent davon kommen von Wohnungsmietern. Im dritten Quartal hat Fundamenta vier weitere Immobilien im Kanton und der Stadt Zürich mit einem Marktwert von 47,23 Millionen Franken gekauft.

Nun will die Gesellschaft die Dividende deutlich erhöhen. Die Ausschüttung pro Aktie soll neu in einer Bandbreite von 0,45 Franken (+13%) bis 0,50 Franken (+25%) liegen. Die finale Entscheidung darüber werde erst nach Vorliegen des definitiven Jahresabschlusses 2018 getroffen, hiess es weiter.

Den genauen Abschluss für die ersten neun Monate will Fundamenta am 9. November veröffentlichen.

Detaillierte Angaben zur geplanten Kapitalerhöhung wird die Gesellschaft zu einem späteren Zeitpunkt kommunizieren. Genaueres zum Wechsel an die Schweizer Börse gab Fundamenta noch nicht bekannt.

jb/cf

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MCH überprüft die

MCH überprüft die Unternehmensstrategie

Die kriselnde Messebetreiberin MCH sucht nach Wegen, um ihr Geschäft zu stabilisieren.

02.11.2018 08:11

Neben bereits laufenden Einsparungen würden bis Ende weitere Massnahmen ergriffen, um die Kosten zu senken, die Organisation zu straffen und fokussierter zu investieren, teilte das Unternehmen am Freitag mit. In den nächsten Monaten soll ausserdem die Unternehmensstrategie überprüft werden. Damit stelle die MCH Group "die Weichen für eine tiefgreifende Transformation, die auf Grund fundamentaler Veränderungen in der Messe- und Eventbranche erforderlich ist", hiess es.

Dazu wurde eine interne "Task Force" unter der Leitung von Finanzchef Beat Zwahlen gegründet. Im Vordergrund stehe dabei eine effizientere Organisation, indem Kompetenzen und Support-Funktionen gruppenweit gebündelt würden. Die vielen weitgehend autonomen "Profit Center" sollen zu einer Unternehmensgruppe verschmelzen.

Das "Transformationsprogramm" wird laut MCH Auswirkungen auf das Ergebnis 2018 sowie auf das Budget 2019 haben - diese liessen sich aber noch nicht konkret beziffern. Für das Geschäftsjahr 2019 soll ein möglichst grosser positiver Einfluss erreicht werden, heisst es lediglich.

"Unsere grosse Herausforderung besteht darin, die richtige Balance zu finden zwischen den notwendigen Massnahmen zur Stabilisierung des Unternehmens und den - trotz der begrenzten Mittel - erforderlichen Investitionen in die Zukunft", liess sich Interimschef Hans-Kristian Hoejsgaard in der Mitteilung zitieren.

Als Priorität wird unter anderem genannt, dass die Position der Art Basel weiter gestärkt werden soll. Und bereits für die Baselworld 2019 werde in Neuerungen am Konzept investiert.

Zu den Initiativen, die verworfen werden, gehört hingegen unter anderem die Entwicklung eines Portfolios mit regionalen Kunstmessen. Die Beteiligungen an der Art Düsseldorf und der India Art Fair sollen verkauft werden. Und auf die geplante Expansion der Grand Basel nach Miami Beach werde zumindest 2019 verzichtet.

(AWP)

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New Value muss

New Value muss Wertberichtigung vornehmen

Die Beteiligungsgesellschaft New Value muss eine Wertberichtigung vornehmen. Grund ist laut Mitteilung vom Donnerstagabend, dass beim Portfoliounternehmen Sensimed trotz den erfolgreichen Registrierungen für das Medizinprodukt Triggerfish in der EU, den USA und Japan, noch ein längerer Weg bis zur Abrechenbarkeit mit Versicherungen vor der Firma liege.

01.11.2018 19:25

Um nächste wichtige Schritte umsetzen zu können, werde die Sensimed SA eine weitere umfangreiche Finanzierung benötigen. Die verzögerte Kommerzialisierung und die Unsicherheiten betreffend der anstehenden Finanzierungsrunde hätten daher bei der New Value zu einer neuen Risikobeurteilung geführt, heisst es weiter.

Basierend darauf habe der Verwaltungsrat der New Value entschieden, die Bewertung der Sensimed bereits im Halbjahresabschluss 2018 um 1,5 Millionen Franken zu berichtigen. Konkret führe die Risikoanpassung zu einem 0,46 Franken je Aktie tieferen Net Asset Value (NAV).

kw/tp

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BFW schliesst

BFW schliesst Aktienrückkaufprogamm ab

Die Immobiliengesellschaft BFW hat ihr Anfang Oktober angekündigtes Aktienrückkaufprogramm am vergangenen Freitag abgeschlossen. Geplant war der Rückkauf von maximal 20 Prozent des Aktienkapitals zu einem Festpreis von 45,00 Franken je Namenaktie der Kategorie A.

05.11.2018 07:55

Die Andienungsquote lag laut Mitteilung vom Montag aber deutlich darüber. Insgesamt wurden 30,3 Prozent des Aktienkapital bzw. knapp 1,42 Millionen Namenaktien A angedient. Deshalb erfolge eine proportionale Kürzung, heisst es.

Die Auszahlung des Nettorückkaufpreises unter Abzug der Verrechnungssteuer von 35 Prozent erfolgt am 7. November. Die zurückgekauften Aktien sollen einer ausserordentlichen Generalversammlung, die am 5. Dezember 2018 stattfindet, zur Vernichtung beantragt werden.

uh/cf

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Klingelnberg wächst im ersten

Klingelnberg wächst im ersten Semester deutlich

Der Maschinenbauer Klingelnberg blickt auf ein erfolgreiches erstes Semester des Geschäftsjahres 2018/2019 zurück.

06.11.2018 07:32

Nahezu alle Bereiche des Unternehmens wiesen eine positive Entwicklung auf. Für das Gesamtjahr bestätigt das Unternehmen den beim Börsengang im Juni kommunizierten Ausblick.

Wie der Hersteller von Verzahnungslösungen am Dienstag mitteilte, stieg der Umsatz in dem per Ende September abgeschlossenen Geschäftshalbjahr um knapp 30 Prozent auf 99,1 Millionen Euro. Die Konzentration auf hochwertige Lösungen für anspruchsvolle Kundengruppen habe sich erneut als richtig erwiesen, resümiert das Unternehmen.

Regional betrachtet habe sich der Umsatz vor allem in Asien, Europa und Südamerika sehr positiv entwickelt. In Nordamerika habe man hingegen die Vorjahreswerte nicht ganz erreicht.

Saisonales Geschäft

Dennoch schrieb Klingelnberg rote Zahlen. Das ist aber nach Unternehmensangaben der Saisonalität des Geschäfts geschuldet. In der Regel werde im erste Halbjahr nur rund 30 bis 40 Prozent des Umsatzes erzielt, in der zweiten Jahreshälfte erfolge dann eine erhebliche Gewinnsteigerung.

In Zahlen ausgedrückt: Der um die Kosten von 1 Millionen Euro für den Börsengang bereinigte operative Betriebsverlust EBIT lag im ersten Semester bei 3,7 Millionen Euro. Das ist ein Plus von 1,9 Millionen gegenüber dem Vorjahr. Und unter dem Strich resultierte ein um 0,4 Millionen auf 4,8 Millionen Euro verringerter Verlust.

Weil auch in diesem Jahr der übliche Verlauf der unterjährigen Saisonalität erkennbar sei, ist das Klingelnberg-Management zuversichtlich, die beim Börsengang für das Geschäftsjahr 2018/19 in Aussicht gestellten Werte zu erreichen. Das wären ein Nettoumsatz von 270 bis 280 Millionen Euro und ein adjustiertes operatives Ergebnis von 29 bis 30 Millionen.

Akquisitionen im Blick

Neben dem Fokus auf organischem Wachstum habe das Unternehmen auch zusätzliche Arrondierungsakquisitionen im Blick. Die potentiellen Akquisitionsziele seien vorwiegend privat gehaltene Unternehmen. Wann es zu einer Transaktion kommen könnte, sei aber schwer abschätzbar.

(AWP)

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Mettler-Toledo wächst im

Mettler-Toledo wächst im dritten Quartal und steigert den Gewinn

Der schweizerisch-amerikanische Präzisionsinstrumente-Hersteller Mettler-Toledo hat im dritten Quartal 2018 Umsatz und Gewinn gesteigert.

08.11.2018 22:36

Die Erlöse wuchsen um 5,1% auf 734,8 Millionen US-Dollar, wie der Konzern am Donnerstagabend mitteilte. In Lokalwährung betrug das Plus rund 7 Prozent. Nach Regionen betrachtet betrug das Wachstum in Amerika 5 Prozent, in Europa 3 Prozent und 11 Prozent in Asien und dem "Rest der Welt".

Der adjustierte Betriebsgewinn legte um 13 Prozent auf 182,0 Millionen Dollar zu und unter dem Strich steht ein um rund 21 Prozent höherer Reingewinn von 126,7 Millionen. Je Aktie stieg der Reingewinn auf 5,04 Dollar (Q3 17: 4,10 USD).

Das Unternehmen habe gutes Wachstum erzielt, insbesondere mit Laborgeräten. Zudem habe sich das Geschäft in China sehr gut entwickelt, trotz der anspruchsvollen Vergleichszahlen. Das Ergebnis sei durch die Margen und Produktivitäts-Initiativen des Unternehmen gestützt worden, hiess es weiter.

Für das vierte Quartal stellt der Konzern ein Umsatzwachstum in Lokalwährungen von rund 6 Prozent sowie einen Reingewinn je Aktie im Bereich von 6,72 bis 6,77 Dollar in Aussicht.

Für 2019 wird ein Wachstum in Lokalwährung von rund 5 Prozent erwartet sowie ein Gewinn pro Aktie von 22,40 bis 22,60 Dollar.

yr/

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Dätwyler-Chef stellt

Dätwyler-Chef stellt Komponentenhandel auf den Prüfstand

Seit Jahren entwickeln sich die beiden Konzernbereiche des Urner Industriekonzerns Dätwyler unterschiedlich: Während sich Sealing Solutions mit Dichtungslösungen floriert, entwickelt sich der im Handel von Elektronikteilen tätige Bereich Technical Components nicht zur Zufriedenheit von Firmenchef Dirk Lambrecht. "Eine Division, die sich auf diesem Niveau befindet, passt langfristig nicht zu dem, was wir uns für die Gruppe vorstellen", sagte dieser im Interview mit der "Finanz und Wirtschaft" (Ausgabe vom 10.11.).

11.11.2018 16:15

Bei den Technical Components habe man viele Massnahmen getroffen, um den Margenrückgang aufzuhalten, was aber nicht funktioniert habe, so Lambrecht. "Daher beschlossen wir im vergangenen Jahr, das Geschäft zielgerichtet auf Kundengruppen und -bedürfnisse zu segmentieren, wie wir es bei Sealing Solution schon lange tun." Dätwlyer besitze die Kompetenzen, um den Bereich voranzubringen.

Wie es mit dem Bereich weitergeht, entscheidet sich anhand dessen Resultate für das Jahr 2018. "Auf dieser Basis werden wir Rückschlüsse ziehen und im August 2019 bei der Publikation des Halbjahresergebnisses mehr zum weiteren Vorgehen sagen", sagte der Firmenchef. Entweder es gelingt der Turnaround, oder die Division wird verkauft.

2018-Ziele bestätigt

Trotz stärkerem Gegenwind am Markt hält Dätwyler an den Prognosen für 2018 fest. "Wir peilen weiterhin 4 bis 8 Prozent mehr Umsatz und eine operative Marge von 12 bis 15 Prozent an", sagte Lambrecht. "Werden die negativen Einflüsse noch stärker, ist es eher die untere Hälfte der Bandbreite."

Demgegenüber sei das Umsatzziel 2020 von 2 Milliarden Franken schon lange nicht mehr so kommuniziert worden. Denn ohne Grossübernahmen sei es nicht zu realisieren und Dätwyler konzentriere sich eher auf Ergänzungsakquisitionen. Im Jahr 2017 hatte Dätwyler einen Umsatz in Höhe von 1,3 Milliarden erreicht.

Derzeit sei man daran, das Budget 2019 auszuarbeiten. "Allein durch die zwei Akquisitionen im September wird der Umsatz wachsen. Wir wollen aber auch die organischen Fortschritte beschleunigen, und zwar rascher als der Durchschnitt der jeweiligen Marktsegmente." So wurde in besonders in die Pharmadivision viel investiert und darüber hinaus würden Übernahmen in der Grössenordnung von 20 bis 50 Millionen Franken Umsatz geprüft.

mk/

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PSP steigert

PSP steigert Liegenschaftsertrag nach 9 Monaten - Ausblick nochmals verbessert

(Ergänzt um weitere Details insbesondere zu den Projekten) - Das Immobilienunternehmen PSP Swiss Property hat in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres 2018 einen Zuwachs beim Liegenschaftsertrag verzeichnet. Unter dem Strich blieb der Gewinn allerdings leicht unter dem Vorjahr zurück, als deutlich mehr Wohnungen verkauft worden waren. Beim zum Halbjahr verbesserten Ausblick legte das Unternehmen mit Blick auf den Leerstand nochmals nach.

13.11.2018 07:48

Der Liegenschaftsertrag stieg besonders dank des Portfoliokaufs von Edmond de Rothschild um 2,3 Prozent auf 208,9 Millionen Franken, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Der Betriebsgewinn auf Stufe EBITDA sank derweil unter Ausklammerung der Liegenschaftserfolge um 1,3 Prozent auf 184,6 Millionen und der Reingewinn ging um 2,2 Prozent auf 134,8 Millionen zurück. Im Vorjahr fielen hier allerdings aus dem Verkauf von Eigentumswohnungen um 9,4 Millionen höhere Erträge an.

Mit den vorgelegten Zahlen hat PSP die Erwartungen der Analysten leicht übertroffen. Der AWP-Konsens lag für den Liegenschaftsertrag bei 208,3 Millionen und für den EBITDA bei 182,0 Millionen Franken.

Erfolge beim Leerstand, Projekte überwiegend im Plan

Der durchschnittliche Leerstand sank per Ende September auf 6,1 Prozent, nachdem er zum Halbjahr noch bei 6,8 Prozent und per Ende 2017 bei 8,2 Prozent gelegen hatte. Erwähnenswerte Erfolge bei den Vermietungen seien in der Peter-Merian-Strasse und im "Grosspeter Tower" in Basel sowie in zwei Liegenschaften in Zürich und in einer in Biel erzielt worden.

Allein 1,2 Prozentpunkte des gesamten Leerstands seien auf laufende Sanierungsarbeiten zurückzuführen. Von den 2018 auslaufenden Mietverträgen waren per Ende September bereits 97 Prozent erneuert oder verlängert. Der Bilanzwert des Portfolios stieg auf 7,38 Milliarden nach 7,05 Milliarden zum Jahresende 2017.

Mit Blick auf die laufenden Entwicklungsprojekte seien überwiegend weitere Fortschritte erzielt worden, teilte PSP mit. So würden bis Anfang 2019 die Renovierungen an der Liegenschaft Hardturmstrassse, Förrlibuckstrasse in Zürich-West abgeschlossen. Erfreulich sei auch der Fortschritt beim Neubau "Atmos" in Zürich West. Nach dem kompletten Rückbau der alten Gebäude sei Anfang Oktober der Grundstein für den Neubau gelegt worden. Das Projekt mit einer Investitionssumme von rund 130 Millionen Franken soll Anfang 2021 fertig werden und ist durch den jüngst gewonnenen Ankermieter On bereits zu 45 Prozent vorvermietet.

In der "Residenza Parco Lago" in Lugano hat die Vermarktung sämtlicher Wohneinheiten dieses Jahr begonnen. Die Fertigstellung des rund 80 Millionen Franken teuren Projekts soll Anfang 2020 erfolgen. Durch die Anwendung von IFRS 15 würden erste Verkaufserlöse aber bereits ab dem laufenden Jahr erfasst. Eine Immobilie in Genf wurde zur Entwicklungsliegenschaft umklassifiziert und derzeit würden verschiedene Optionen evaluiert die alle eine umfangreiche Renovation beinhalten.

Allerdings gab es durch den Grossbrand gegenüber des Zürcher Hauptbahnhofs auch einen Rückschlag. Die beiden Liegenschaften in der 1. Bauetappe seien Ende August massiv beschädigt worden. Dadurch werde sich die 1. Etappe wohl um rund 1,5 Jahre verzögern und die Arbeiten würden bis Mitte 2021 andauern. Die Etappen 2 und 3 seien glücklicherweise nicht beeinträchtigt.

Ausblick nochmals verbessert

Beim erst im August leicht verbesserten Ausblick legte PSP nochmals nach. Demzufolge wird für das Gesamtjahr 2018 weiterhin ein EBITDA ohne Neubewertungserfolg von 240 Millionen Franken erwartet. Die Leerstandsquote soll nun aber bei 5 Prozent nach bislang unter 6 Prozent liegen.

dm/kw

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Datacolor schlägt

Datacolor schlägt unveränderte Dividende vor

Der Farbmetrik-Konzern Datacolor schlägt der Generalversammlung für das Geschäftsjahr 2016/17 (per Ende September) eine zum Vorjahr unveränderte Dividende von 15 Franken vor.

13.11.2018 07:08

Im abgelaufenen Geschäftsjahr sei der Umsatz weiter gesteigert und massgeblich in die Zukunft investiert worden, schrieb das Unternehmen am Dienstag.

Zum Ausblick hiess es, dass im Geschäftsjahr 2018/19 ohne neue Grossaufträge ein Umsatz im Rahmen bis leicht unter dem Geschäftsjahr 2017/18 bei gehaltenen Margen angestrebt wird. Das Unternehmen konzentriere sich auf die Vermarktung ihres erfolgreichen Produktportfolios und die Lancierung von weiteren, neuen Farbmess- und Farbrezeptierinstrumenten.

Voraussetzung für das Erreichen der Ziele sei, dass die Weltwirtschaft nicht durch protektionistische Massnahmen und politische Auseinandersetzungen weiter verunsichert wird.

Die Zahlen für das Geschäftsjahr 2017/18 waren bereits Ende Oktober publiziert worden. So zog der Umsatz um 11 Prozent auf 81,1 Millionen US-Dollar an, während in Lokalwährungen ein Plus von 8 Prozent resultierte. Das Betriebsergebnis auf Stufe EBIT nahm leicht ab auf 6,2 Millionen Dollar nach 6,4 Millionen im Vorjahr. Damit schrumpfte die Betriebsgewinnmarge auf 7,6 von 8,8 Prozent.

Zwei Grossaufträge in Nordamerika

Als Grund hierfür nannte Datacolor zahlreiche Produktlancierungen sowie zwei Grossaufträge mit tieferen Margen. Man habe im bisher grössten Einzelauftrag der Unternehmensgeschichte in sämtlichen Filialen des grössten US-Handelsunternehmens komplette Systeme zur präzisen Farbabstimmung installiert und von einem der bedeutendsten Nordamerika-Farbenproduzenten einen ausserordentlich grossen Auftrag für Farbmesssysteme erhalten, wie es weiter hiess. Der Umsatzanteil der Region Nord- und Südamerika sei dadurch auf 32 Prozent von zuvor 27 Prozent gestiegen.

Unter dem Strich resultierte ein tieferer Reingewinn von 4,1 Millionen Franken nach zuvor noch 6,8 Millionen. Die Nettoliquidität verbesserte sich (inklusive Finanzanlagen) auf 40,6 Millionen am Bilanzstichtag, dies nach 38,2 Millionen per Ende September 2017. Die Eigenkapitalquote lag bei 63 Prozent (VJ 62%).

Datacolor stellt Systeme her, mit denen Farben gemessen und aufeinander abgestimmt werden können.

(AWP)

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Avaloq gründet Risikokapital

Avaloq gründet Risikokapital-Tochter

Der Bankensoftware- und Fintechanbieter Avaloq ruft einen Risikokapitalfonds ins Leben. Die neue Tochter Avaloq Ventures soll Fintechunternehmen, die mit Avaloq zusammenarbeiten, die Finanzierung ermöglichen.

13.11.2018 12:05

Die Zusammenarbeit könne beispielsweise darin bestehen, dass die Fintech ihre Lösungen über die Software-Exchange-Plattform von Avaloq anböten, teilte Avaloq am Dienstag mit. Die Aufgabe des Venture Capital Fonds mit Hauptsitz in Zürich werde es sein, das starke Wachstum des Avaloq-Ökosystems und die Innovationsdynamik im Fintech-Sektor zu nutzen. Bereits heute arbeiteten mehr als 1'300 externe Fintech-Entwickler mit Avaloq zusammen.

Avaloq Ventures wird den Angaben zufolge mit Investoren wie Banken, Vermögensverwaltern und etablierten Fintechunternehmen zusammenarbeiten, um Kapital bereitzustellen. Geleitet wird die neue Firmentochter von Minho Roth. Roth hat unter anderem für FiveT Capital und die Baader Bank gearbeitet. Avaloq-Gründer und Verwaltungsratspräsident Francisco Fernandez wird den Verwaltungsrat führen.

tt/kw

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Dätwyler will im

Dätwyler will im Gesundheitsmarkt wachsen

Der Industriekonzern Dätwyler bestätigt im Vorfeld des heutigen Investorentags seine Umsatz- und Margenziele für das laufende Geschäftsjahr.

15.11.2018 07:15

Die Gruppe peilt weiter einen Nettoumsatz zwischen 1,35 und 1,40 Milliarden Franken an. Die operative Marge auf Stufe EBIT soll zwischen 12 und 15 Prozent liegen.

Dies trotz tendenziell steigenden Rohmaterialpreisen und Anlaufkosten für die neuen Werke, wie Dätwyler in einer Mitteilung vom Donnerstag schrieb. Der Konzernbereich Technical Components, der den Handel von Elektronikteilen umfasst, arbeite intensiv an der Umsetzung von Massnahmen zur Ankurbelung des profitablen Wachstums. Erfreulich entwickle sich zudem der Onlinedistributor Reichelt.

Wachstumschancen nutzen will Dätwyler künftig vor allem im Gesundheitsmarkt (Health Care), den die Unternehmensspitze in den Mittelpunkt des diesjährigen Investorentages stellt. Dieser steuert bereits heute den grössten Anteil zum Gruppenumsatz bei.

Der Geschäftsbereich Sealing Solutions bietet Pharma- und Biotechnologiekunden eine breite Palette von Elastomermischungen, Beschichtungen und Produktionsstandards, wie die Gruppe schreibt.

Je nach Teilsegment und Weltregion betrage das jährliche Wachstum für Komponenten für injizierbare Arzneimittel über 10 Prozent, hiess es in der Mitteilung. Mit dem führenden First Line Produktionsstandard und einer weltweiten Präsenz sei Dätwyler bestens positioniert, um diese Wachstumschancen nützen zu können.

Erst Ende September hatte Dätwyler in Middletown in den USA ein neues First Line Werk in Betrieb genommen. Mit den neuen Produktionskapazitäten könne die Gruppe ihr globales First Line Volumen bis 2020 um die Hälfte steigern und das profitable Wachstum beschleunigen.

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Hochdorf will Mehrheit an

Hochdorf will Mehrheit an Thur Milch Ring AG übernehmen

Der Nahrungsmittelhersteller Hochdorf will die Mehrheit am Ostschweizer Milchlieferanten Thur Milch Ring AG übernehmen. Der bisherige Aktienanteil von 17,7 Prozent soll auf 56,1 Prozent aufgestockt werden, teilt Hochdorf am Mittwoch mit. Das Transaktionsvolumen liege dabei bei unter 100'000 Franken.

21.11.2018 07:56

Hochdorf will am Standort Sulgen die Produktion für Babynahrung in den nächsten Jahren deutlich ausbauen. Damit entstehe auch ein höherer Bedarf nach verlässlichen und regelmässigen Milchlieferungen, begründet das Unternehmen den Schritt. Der Vollzug der Transaktion ist auf den 15. Januar 2019 vorgesehen.

an/cf

(AWP)

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