Aktien Schweiz Diverse

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Swissgrid mit stabilem

Swissgrid mit stabilem Ergebnis - Beschleunigter Netzausbau nötig

Die nationale Stromnetzbetreiberin Swissgrid hat im Geschäftsjahr 2018 ein leicht tieferes Betriebsergebnis und einen stabilen Gewinn erzielt. Wegen der Modernisierung und des Umbaus des Übertragungsnetzes wird mit gleichbleibenden Investitionen gerechnet.

03.04.2019 08:15

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) ging 2018 um 4,4 Prozent auf 119,4 Millionen Franken zurück. Das Unternehmensergebnis stieg geringfügig auf 65,6 Millionen von zuvor 65,3 Millionen. Als Grund nennt das Unternehmen den tieferen Finanzaufwand, nachdem eine Teilrückzahlung von Wandeldarlehen erfolgt ist.

Der Beschaffungsaufwand konnte um rund 10 Prozent auf 263,4 Millionen gesenkt werden. Dies sei unter anderem eine Folge der deutlich tieferen Kosten für die Regelleistungsvorhaltung und des tieferen Aufwands für ungewollten Austausch, hiess es weiter.

Der Verwaltungsrat beantragt der Generalversammlung am 6. Mai eine Dividendenauszahlung von 32,8 Millionen Franken, nach 29,4 Millionen im Vorjahr.

2019 werde das Unternehmensergebnis weiterhin stabil bleiben, hiess es mit Blick auf das laufende Jahr. Die Strategie 2022 mit Effizienzsteigerungen und Massnahmen für eine sichere Stromversorgung werde indes weiter umgesetzt. Das führe zu einem Anstieg der Betriebskosten.

Netzausbau und Vernetzung mit Europa

Im Wallis und im Kanton Aargau sei mit dem Bau von zwei wichtigen Leitungsprojekten aus dem "Strategischen Netz 2025" begonnen worden. Um die inländische Produktion voll auszuschöpfen und die Importfähigkeit zu steigern, müsse die Modernisierung des Übertragungsnetzes jedoch weiter beschleunigt werden, hält die Gesellschaft fest.

Aufgrund des fehlenden Stromabkommens zwischen der Schweiz und der Europäischen Union sei die Mitarbeit von Swissgrid bei internationalen Kooperationen gefährdet, hiess es zudem. Dies habe bereits zum Ausschluss der Schweiz bei der Marktkopplung - dem gleichzeitigen Handel von Strom und Netzkapazität an den Grenzen - in Zentraleuropa und damit zu einer Zunahme an ungeplanten Flüssen durch die Schweiz geführt.

Um auch ohne Stromabkommen die Zusammenarbeit für die Schweiz systemverträglich zu gestalten, verhandelt Swissgrid mit allen kontinentaleuropäischen Übertragungsnetzbetreibern und setzt sich beim Verband der europäischen Übertragungsnetzbetreiber (ENTSO-E) für eine Teilnahme an den Regelenergiekooperationen ein.

Die Diskussion um die Revision des Stromversorgungsgesetzes (StromVG) wird von Swissgrid indes begrüsst. Dem Vorschlag einer Speicherreserve stehe man jedoch kritisch gegenüber. Hier gebe es "erheblichen Klärungsbedarf" bezüglich Kompetenzen und Verantwortlichkeiten.

Im Verwaltungsrat kommt es in diesem Jahr zu einem Wechsel. Als neuer Vertreter der Kantone wurde nach dem Rücktritt von Andreas Rickenbacher Markus Kägi als Mitglied des Verwaltungsrates nominiert.

Swissgrid ist im Zuge der geplanten Strommarktliberalisierung in der Schweiz entstanden: Diese sieht die Entflechtung (Trennung von Netzbetrieb und Produktion) vor, womit die Gesellschaft 2006 den operativen Betrieb aufgenommen hat.

yr/ys

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IPO-Bank krebst bei

IPO-Bank krebst bei Klingelnberg etwas zurück

Eine mit dem Börsengang von Klingelnberg betraute Bank kürzt ihr Kursziel für die Aktie kräftig. Dennoch hält sie an der Kaufempfehlung für den Automobilzulieferer fest.

04.04.2019 08:32

Von Lorenz Burkhalter

Über Monate hinweg hatte die Berenberg Bank die Aktie des Automobilzulieferers Klingelnberg mit einem Kursziel von 61 Franken zum Kauf empfohlen. Selbst als der Aktienkurs im Zuge einer Schwäche bei den Automobilzulieferaktien im vergangenen November kurzzeitig auf unter 35 Franken fiel, hielt die Bank unbeirrt an ihrer Kaufempfehlung sowie am Kursziel fest.

Nachdem in den letzten Tagen sogar Kurse von 32 Franken und weniger bezahlt wurden, sieht sich die Berenberg Bank nun zum Handeln veranlasst. Sie reduziert ihre Gewinnschätzungen für die nächsten Jahre um bis zu 15 Prozent und streicht das Kursziel auf 46 (zuvor 61) Franken zusammen.

Klingelnberg weiterhin in der Favoritenrolle

An der Kaufempfehlung hält die Berenberg Bank dennoch fest. Sie rechnet weiterhin fest damit, dass Klingelnberg den Marktanteil über die nächsten sieben Jahre von 3 auf 15 Prozent ausbauen kann. Das entspräche bis dann einem jährlichen Umsatzwachstum von 6,5 Prozent sowie einem Gewinnwachstum von 12,5 Prozent, mögliche ergänzende Firmenübernahmen noch nicht mitberücksichtigt. Mit anderen Worten: Kauft das Unternehmen geschickt Geschäftsbereiche zu, könnte das jährliche Gewinnwachstum sogar noch höher liegen.

Angesichts des rechnerischen Aufwärtspotenzials von mehr als 40 Prozent behält die Klingelnberg-Aktie bei der Berenberg Bank ihren Platz auf der sogenannten "Mid-Cap Top Picks List".

Kursentwicklung der Klingelnberg-Aktie seit dem Börsengang vom 20. Juni 2018 (Quelle: www.cash.ch)

Seinerzeit zu je 53 Franken ausgeben, hat die Aktie des Automobilzulieferers seit dem Börsendebüt vom 20. Juni letzten Jahres fast 40 Prozent eingebüsst. Beobachter zeigen sich überrascht, dass die Berenberg Bank das Kursziel mit 46 Franken neuerdings unter dem ursprünglichen Ausgabepreis ansetzt. Denn neben der Credit Suisse war auch die Berenberg Bank eine der Hauptverantwortlichen für den Börsengang. Die beiden Banken müssen sich nun den Vorwurf gefallen lassen, den Ausgabepreis zu hoch angesetzt zu haben.

Die Credit Suisse stuft die Aktie hingegen weiterhin mit "Outperform" und einem über dem Ausgabepreis liegenden Kursziel von 55 Franken ein. Mit Vontobel rät eine weitere Bank zum Kauf dieses Titels. Nur die MainFirst Bank schätzt die Klingelnberg-Aktie neutral ein.

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BFW Liegenschaften schliesst

BFW Liegenschaften schliesst Aktienrückkaufprogramm ab

BFW Liegenschaften hat das Mitte März angekündigte Aktienrückkaufprogramm am gestrigen Mittwoch abgeschlossen.

04.04.2019 07:59

Dabei seien insgesamt 504'010 Namenaktien A angedient worden, was 13,5 Prozent des Aktienkapitals entspreche. Da mehr Aktien als die von BFW anvisierten 354'000 Titel angedient wurden, sei eine proportionale Kürzung vorgenommen worden, teilte die Immobiliengesellschaft am Donnerstag mit. Der Kaufpreis betrug 45 Franken je Titel.

Der Verwaltungsrat werde die zurückgekauften Aktien der ordentlichen Generalversammlung vom 7. Mai 2019 zur Vernichtung beantragen und das Aktienkapital soll entsprechend herabgesetzt werden. Die Auszahlung des Nettorückkaufpreises erfolge am 8. April 2019. Die angedienten 354'000 Namenaktien blieben bis zur Vernichtung im Besitz der Bfw Liegenschaften AG und seien nicht dividendenberechtigt

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Ausgabepreis für Medacta

Ausgabepreis für Medacta liegt in der Mitte der Preisspanne

Die Aktien des Börsenneulings Medacta gehen am Donnerstag mit einem Ausgabepreis von 96 Franken an den Start.

04.04.2019 07:35

Die Börsenkapitalisierung des Unternehmens liegt zum Ausgabepreis bei 1,92 Milliarden Franken, wie Medacta am Donnerstag mitteilte. Das Tessiner Unternehmen hat im Basisangebot 5,7 Millionen Aktien platziert, hinzu kommen weitere 855'000 Aktien für eine Mehrzuteilungsoption zu Gunsten der beteiligten Banken. Der Free Float der Aktien beträgt nach der Emission 28,5 Prozent und nach Ausübung der Mehrzuteilungsoption 32,8 Prozent.

An die Börse wurden nur bestehende Aktien gebracht. Die Familie um den Unternehmensgründer Alberto Siccardi bleibt auch nach dem Börsengang Mehrheitsaktionärin. Der Verwaltungsrat soll aber zukünftig mehrheitlich aus unabhängigen Personen bestehen.

Für das fünfköpfige Gremium sind der frühere Barry-Callebaut-Finanzchef Victor Balli, Straumann-CEO Marco Gadola und Philippe Weber, ein Partner der Anwaltskanzlei Niederer Kraft & Frey, vorgesehen. Gadola soll allerdings erst 2020 zum Unternehmen stossen, wenn er seine Verantwortung als Straumann-CEO abgegeben hat. Die Familie wird durch Maria Luisa Siccardi Tonolli und Alberto Siccardi vertreten sein, letzterer als Präsident.

Medacta mit Sitz in Castel S. Pietro stellt orthopädische Implantate und neurochirurgische Systeme her. Zu den Produkten zählen etwa Implantate für Hüft-, Knie-, Schulter- oder Wirbelsäulenoperationen.

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Medacta startet mit Kurs von

Medacta startet mit Kurs von 104 Franken deutlich über Ausgabepreis

Der Börsengang des Schweizer Orthopädieunternehmens Medacta an der SIX Swiss Exchange ist erfolgreich über die Bühne gegangen.

04.04.2019 09:52

Die Aktien des Börsenneulings unter dem Tickersymbol "MOVE" am Donnerstag eröffneten klar über dem Ausgabepreis von 96 Franken. Angeboten wurden die Titel beim Bookbuilding mit einer Preisspanne von 88 bis 104 Franken.

Gegen 9.15 Uhr notieren die Aktien von Medacta bei 103 Franken. Den Handel aufgenommen haben sie mit 104 Franken. Die Börsenkapitalisierung beläuft sich damit auf rund 2,1 Milliarden Franken. Der Gesamtmarkt (SPI) steht 0,16 Prozent tiefer.

Das Tessiner Unternehmen hat im Basisangebot 5,7 Millionen Aktien platziert, hinzu kommen weitere 855'000 Aktien für eine Mehrzuteilungsoption zu Gunsten der beteiligten Banken. Der Freefloat der Aktien beträgt nach der Emission 28,5 Prozent und nach Ausübung der Mehrzuteilungsoption 32,8 Prozent.

An die Börse wurden nur bestehende Aktien gebracht. Die Familie um den Unternehmensgründer Alberto Siccardi bleibt auch nach dem Börsengang Mehrheitsaktionärin. Der Verwaltungsrat soll aber zukünftig mehrheitlich aus unabhängigen Personen bestehen. Für das fünfköpfige Gremium sind der frühere Barry-Callebaut-Finanzchef Victor Balli, Straumann-CEO Marco Gadola und Philippe Weber, ein Partner der Anwaltskanzlei Niederer Kraft & Frey, vorgesehen.

Gadola soll allerdings erst 2020 zum Unternehmen stossen, wenn er seine Verantwortung als Straumann-CEO abgegeben hat. Die Familie wird durch Maria Luisa Siccardi Tonolli und Alberto Siccardi vertreten sein, letzterer wird Präsident.

Medacta mit Sitz in Castel S. Pietro stellt orthopädische Implantate und neurochirurgische Systeme her. Zu den Produkten zählen etwa Implantate für Hüft-, Knie-, Schulter- oder Wirbelsäulenoperationen.

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Planzer-Chef spricht sich für

Planzer-Chef spricht sich für Mobility-Pricing aus

Planzer-Chef Nils Planzer hält Mobilität heute für zu günstig. "Die Lösung unserer Verkehrsprobleme kann nur eine Form des Mobility-Pricings sein", sagte er in einem Interview mit der "NZZ am Sonntag". Heute seien in der Schweiz rund 52'000 Lastwagen und über 4 Millionen Personenwagen unterwegs.

07.04.2019 17:27

Die Transportbranche transportiere heute mit weniger Fahrzeugen mehr Waren als noch vor einigen Jahren, weil Gesetze verschärft worden seien und der Kostendruck wegen der Schwerverkehrsabgabe gestiegen sei. "Eine ähnliche Entwicklung muss im Privatverkehr passieren. Das geht aber nur, wenn es finanziell weh tut", sagte der Chef des Familienunternehmens.

Stauzuschlag für dicht befahrene Zonen

Er stand im Interview dazu, dass sein Transportunternehmen von Mobility Pricing profitieren würde. Denn wenn weniger Autos unterwegs sind, kommen die Lastwagen besser durch. Heute erhebt Planzer etwa bei seinen Kunden einen Stauzuschlag. "Wenn die Geschäftskunden einen Transport in einer Zone mit dichten Verkehr buchen, wird dieser pro Sendung mit einem Stauzuschlag belastet", erklärte er.

Planzer habe dadurch keine Kunden verloren und inzwischen hätten Konkurrenten sogar das Konzept kopiert. "Die Einsicht wächst, dass Mobilität heute zu günstig ist."

Seit 2018 betreibt Planzer auch einen Paketlieferdienst für Geschäfts- und Privatkunden. "Wir zielen nicht auf den Massenmarkt wie die Post", sagte Planzer. Bis jetzt mache das Projekt keinen Gewinn. Es sei aber realistisch, innert fünf Jahren schwarze Zahlen zu erreichen. Die Kunden seien vermehrt dazu bereit, mehr für die Logistik zu bezahlen, wenn dafür die Qualität und die Arbeitsbedingungen stimmten.

Das Transportunternehmen Planzer ist seit über 80 Jahren in Familienhand. Laut Angaben auf der Internetseite arbeiten 5'300 Mitarbeitende für Planzer. Der grösste Teil des Umsatzes wird mit nationalen Transporten erzielt, daneben bietet Planzer auch internationale Transporte, Lager, Spezialtransporte und den Paketservice an.

tt/

(AWP)

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Ruag liefert Komponenten für

Ruag liefert Komponenten für Trägerrakete der japanischen Raumfahrtbehörde

Der Raumfahrtzulieferer Ruag Space hat von der japanischen Raumfahrtbehörde Jaxa einen Auftrag erhalten. So wird das Unternehmen verschiedene Komponenten für die Trägerrakete H3 liefern, wie es in einer Mitteilung vom Mittwoch heisst. Über finanzielle Details zum Vertrag, der mit Mitsubishi Heavy Industries (MHI) abgeschlossen wurde, werden in der Meldung keine Angaben gemacht.

10.04.2019 08:04

Die Vertrag umfasse die Lieferung von Raketenstrukturen und Nutzlastverkleidungen für drei Flüge der zukünftigen Trägerrakete H3, so die Meldung. Mit den in der Schweiz entwickelten und produzierten Komponenten soll die Nutzlast vor Vibrationen und Umwelteinflüssen beim Start und beim Flug durch die Erdatmosphäre geschützt werden.

Die Trägerrakete H3 wird den Angaben zufolge derzeit von Jaxa und MHI entwickelt und ist für die Versorgung der internationalen Raumstation ISS bestimmt. Der erste Flug ist für das Jahr 2021 geplant.

an/uh

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Berenberg erhöht Kursziel

10.04.2019 | 08:51

#BELIMO – Berenberg erhöht Kursziel!

(wirtschaftsinformation.ch) – Die deutsche Bank Berenberg hat heute Morgen das Kursziel von BELIMO (CHF 5‘160) von CHF 5‘000 auf CHF 5‘650 erhöht und die Kaufempfehlung bestätigt. Der Anbieter von Antriebssystemen habe starke Ergebnisse für 2018 ausgewiesen und zeige sich für das laufende Jahr zuversichtlich, schreibt die zuständige Branchenanalystin. Deshalb erhöhe sie die Umsatzschätzungen für 2019 und 2020 um +0.7% bzw. +1%. Trotz der jüngst starken Kursperformance bestehe für die Aktie ein kurzfristiges Aufwärtspotenzial von +10%.

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SIX verknurrt Poenina wegen

SIX verknurrt Poenina wegen Buchhaltungsfehlern zu einer Zahlung von 10'000 Fr.

Die SIX Exchange Regulation hat sich mit dem auf Gebäudetechnik und Gebäudehüllen spezialisierte Unternehmen Poenina wegen verschiedener Verstösse geeinigt. Poenina wird in der Folge zu einer Zahlung von 10'000 Franken verpflichtet.

11.04.2019 08:30

Die SIX Exchange Regulation, das Kontrollorgan der Börsenbetreiberin SIX, kritisierte Verstösse gegen die Rechnungslegungsvorschriften nach Swiss GAP FER im Jahresabschluss 2017. Die festgestellten Mängel bezögen sich auf die Darstellung der Forderungen und Verbindlichkeiten aus Aufträgen in Arbeit sowie der diesbezüglichen Wertberichtigungen in der Bilanz und Erfolgsrechnung, teilte die SIX am Donnerstag mit.

Ausserdem bemängelte die Börse unterlassene Offenlegungen im Zusammenhang mit der Segmentberichterstattung sowie den wirtschaftlichen Auswirkungen aus Vorsorgeverpflichtungen.

Poenina hat sich laut SIX im Rahmen der Einigung verpflichtet, die Fehler im Jahresabschluss 2018 zu korrigieren und eine Zahlung von 10'000 Franken an die Stiftung für Fachempfehlungen zur Rechnungslegung zu leisten.

Weiter hielt die SIX Exchange Regulation fest, dass die Versäumnisse zwar zu Anpassungen der Darstellung in der Bilanz und Erfolgsrechnung geführt, diese Mängel aber keinen Einfluss auf die ausgewiesenen Ergebnisse oder das Eigenkapital gehabt hätten.

cf/ra

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Conzzeta: Vom Plus ins Minus

Conzzeta: Vom Plus ins Minus

Der Mischkonzern Conzzeta hat im ersten Quartal des Geschäftsjahres den Umsatz im Vergleich zum Vorjahr nicht gehalten. Das sehr starke Wachstum des Vorjahres verwandelte sich in ein Minus.

15.04.2019 07:46

Der Umsatz ging im Startquartal um 8,4 Prozent auf 394,4 Millionen Franken zurück. Bereinigt um Währungs- und Konsolidierungseinflüsse ergab sich gar ein organisches Minus von 9,1 Prozent, wie das Unternehmen am Montag mitteilte.

Betrachtet man lediglich die fortgeführten Geschäfte - das Segment Glass Processing wurde per 1. April an die finnische Glaston verkauft - erreichte der Umsatz noch 372,1 Millionen, was gegenüber dem Vorjahr einem Rückgang um 6,3 Prozent entspricht.

Die negative Entwicklung im ersten Quartal hatte sich bereits vorangekündigt. Im Gesamtjahr 2018 resultierte zwar ein absolutes Wachstum von über 20 Prozent und ein um Währungs- und vor allem Akquisitionseffekte bereinigtes Plus von immerhin gut 10 Prozent. Bereits im vierten Quartal wuchs das Unternehmen aber praktisch nicht mehr, wofür in erster Linie das schwache Chemiegeschäft verantwortlich war. Entsprechend vorsichtig hatte sich zuletzt denn auch das Management geäussert und im März für 2019 einen stagnierenden Umsatz prognostiziert.

In den fortgeführten Geschäften habe sich der Nettoumsatz in einem anspruchsvolleren Marktumfeld regional uneinheitlich entwickelt, mit einem geringerem Umsatz in Asien und Europa, hingegen mit Wachstum in Amerika, so Conzzeta zum Geschäftsverlauf.

Der grösste Bereich Sheet Metal Processing, welcher unter dem Namen Bystronic Maschinen zur Blechbearbeitung für verschiedene Industrien herstellt, setzte mit knapp 208 Millionen Franken 7,4 Prozent weniger um als in der Vorjahresperiode. Der Auftragseingang reduzierte sich dabei um 8 Prozent auf 222,2 Millionen.

Umsatzrückgang reflektiert sehr starke Vorjahresperiode

Im Segment Chemische Spezialitäten zeichnet sich nach der jüngsten Schwäche und dem Umsatzeinbruch um gut 20 Prozent im vierten Quartal zumindest ein verbesserter Trend ab, das Minus lag im ersten Quartal noch bei 8,6 Prozent. Demgegenüber hielt im Segment Outdoor mit der Marke "Mammut" der mit den seit 2016 laufenden Restrukturierungsbemühungen herbeigeführte Aufwärtstrend an. Das Segment erreichte immerhin ein knappes Wachstum von 0,3 Prozent.

Insgesamt habe der Geschäftsgang im ersten Quartal der für das Gesamtjahr 2019 in Aussicht gestellten Seitwärtsentwicklung entsprochen, zeigt sich das Unternehmen gelassen. Die tieferen Verkäufe reflektierten den Basiseffekt der in allen Segmenten "ausserordentlich starken" Vorjahresperiode. Damals resultierte ein organisches Wachstum von über 27 Prozent.

Der Verkauf des Glassegments nach Finnland führt, wie bereits früher kommuniziert, zu einem ausserordentlichen Gewinn im ersten Semester. Diesen beziffert das Unternehmen nun auf 28 bis 31 Millionen Franken. Ausführlichere Ergebnisse publiziert Conzzeta erst im Rahmen der Publikation der Halbjahresergebnisse im August.

Zum Ausblick auf das Gesamtjahr werden keine neuen Angaben gemacht. Im März beurteilte Conzzeta das Marktumfeld zurückhaltend. Geopolitische und makroökonomische Unsicherheiten hätten an Bedeutung gewonnen, hiess es vor knapp vier Wochen dazu. Für das Geschäftsjahr 2019 wurde deshalb für das nach dem Verkauf der Sparte Glasbearbeitung verbleibende Geschäft ein gehaltener Umsatz sowie eine leicht höhere EBIT-Marge in Aussicht gestellt.

(AWP)

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Selecta peilt Börsengang an

Selecta peilt Börsengang an

Europas grösster Snackautomaten-Betreiber Selecta könnte schon bald an die Schweizer Börse zurückkehren.

15.04.2019 04:54

Der grösste europäische Snackautomaten-Betreiber, Selecta, könnte zum nächsten Neuzugang an der Schweizer Börse werden. Der Finanzinvestor KKR bereite einen Börsengang der Schweizer Firma an der SIX vor, sagten mit der Situation vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters. In den kommenden zwei Wochen fänden Analysten-Präsentationen statt, sodass die Transaktion im Mai angekündigt werden könnte. Je nach Marktentwicklung sei aber auch möglich, dass dieser Schritt in den September verschoben werde. Mit der Transaktion sei Credit Suisse betraut worden. Welche anderen Banken mitarbeiteten, war zunächst unklar.

Selecta betreibt europaweit rund 460.000 Verkaufsautomaten für Schokoriegel, kalte Getränke, Gummibärchen und Kaffee in Büros, an Bahnhöfen und anderen öffentlichen Plätzen. Die Firma mit rund 9000 Mitarbeitern kam im Geschäftsjahr 2018 auf einen Bruttoumsatz von 1,55 Milliarden Euro und ein bereinigtes operatives Ergebnis von 248 Millionen Euro.

Einer der Personen zufolge dürften Aktien im Wert von rund einer Milliarde Franken zum Verkauf stehen. Den Gesamtwert der Firma bezifferte die Person auf rund drei Milliarden Franken. KKR, Selecta und Credit Suisse wollten sich nicht äussern.

Die 1957 gegründete Selecta kam 1997 an die Schweizer Börse und wurde 2001 vom britischen Wettbewerber Compass geschluckt. Nach einem weiteren Besitzerwechsel landete die Gesellschaft 2015 schliesslich bei KKR. Beim erneuten Börsengang wird KKR von Lazard beraten.

Selecta wäre der vierte Neuzugang an der Schweizer Börse im laufenden Jahr. Vergangene Woche ging das IPO der Medizintechnikfirma Medacta über die Bühne, in dieser Woche das des Zugbauers Stadler Rail. Zudem spaltete Novartis Alcon ab und liess die Augenheilfirma unabhängig an der Börse listen.

(Reuters/AWP)

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Adval Tech erhöht Dividende

Adval Tech erhöht Dividende für 2018 leicht

Adval Tech will die Dividende für das Geschäftsjahr 2018 erhöhen. Der Berner Autozulieferer erwartet für 2019 ein «anspruchsvolles und volatiles Marktumfeld».

16.04.2019 08:02

Der Generalversammlung vom 23. Mai 2019 wird die Ausschüttung einer um 20 Rappen erhöhten Ausschüttung von 4,20 Franken je Aktie beantragt, wie das Berner Unternehmen am Dienstag mitteilte. Die Kennzahlen für das vergangene Geschäftsjahr hatte das Unternehmen bereits vor gut drei Wochen mitgeteilt. So ging die Gesamtleistung um 4,7 Prozent auf 198,2 Millionen Franken zurück. Die verspätete Einführung des neu entwickelten Messverfahrens zur Bestimmung der Abgasemissionen sei für die Automobilhersteller eine grosse Herausforderung gewesen und habe auch bei Adval Tech Spuren hinterlassen, hiess es im März. Dazu kam der Verkauf der Adval Tech Thailand im August 2018.

Das Betriebsergebnis verbesserte sich um 16 Prozent auf 12,4 Millionen Franken. Unter dem Strich resultierte ein um 1 Prozent höherer Reingewinn von 8,8 Millionen Franken. Der Verkauf der Beteiligung in Thailand hatte die Erfolgsrechnung insgesamt mit 3,7 Millionen Franken belastet, während sich eine Einmalzahlung von 2,9 Millionen im Zusammenhang mit dem Verkauf des Segments Molds positiv ausgewirkt hatte.

Dem Hauptzielmarkt der Adval Tech Gruppe, der Automobilindustrie, hatten im Laufe des Jahres verschiedene Entwicklungen zugesetzt. Dazu gehörten die globalen handelspolitischen Auseinandersetzungen, der Trend zur Elektromobilität und eine insgesamt sinkende Nachfrage nach Neuwagen. Die für 2018 gesetzten Ziele seien aber erreicht worden. Dazu gehörte die Integration der Fischer IMF, der heutigen Adval Tech (Germany), die Umsetzung der verschiedenen Verlagerungsprojekte und die konsequente Umsetzung aller neu akquirierten Projekte.

Angesichts der Verunsicherungen in der Automobilbranche erwartet der Berner Autozulieferer für 2019 ein "anspruchsvolles und volatiles Marktumfeld", so das Unternehmen. Als mögliche Wachstumstreiber sieht es die steigende Nachfrage nach Komponenten für vernetzte Fahrzeuge, autonomes Fahren, geteilte Mobilität und Elektrifizierung.

"Grosse Chancen" eröffneten sich zudem mit dem Einzug neuer Materialien bei Leichtbaukonzepten sowie mit der Weiterentwicklung der Gruppe zum global aufgestellten Modullieferanten. Dennoch verzichte Adval Tech auf konkrete Voraussagen für die Gesamtleistung und den EBIT im Jahr 2019.

(AWP)

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Lalique verdient weniger -

Lalique verdient weniger - Unveränderte Dividende

Das Luxusgüterunternehmen Lalique hat 2018 mehr umgesetzt als im Vorjahr. Unter dem Strich verdiente die seit vergangenem Juni an der SIX gelistete Gruppe aber weniger.

17.04.2019 07:55

Für das laufende Jahr wird ein Umsatzwachstum im niedrigen einstelligen Prozentbereich sowie eine leichte Steigerung der EBIT-Marge in Aussicht gestellt. Den Umsatz steigerte Lalique im vergangenen Jahr um 6 Prozent beziehungsweise 9 Prozent in Lokalwährung auf 136,4 Millionen Euro. Darin eingeschlossen sei die Entschädigung von 2,4 Millionen, die die Gruppe in einem von ihr in Frankreich angestrengten Rechtsverfahren zugesprochen bekam, teilte Lalique am Mittwoch mit.

Zum Umsatzwachstum habe insbesondere eine gute Entwicklung im Segment Lalique und ein erneut starker Zuwachs im Segment Ultrasun beigetragen, hiess es weiter.

So steigerte das Segment Lalique (Kristallgeschäft, Parfums, Hotels) den Betriebserlös um 7 Prozent auf 83,1 Millionen und Ultrasun erhöhte den Umsatz gar um 34 Prozent auf 17,4 Millionen Euro.

Höhere Kosten wegen Investitionen

Gestiegen sind aber auch die Kosten, was überwiegend auf Investitionen in den weiteren Geschäftsausbau zurückzuführen ist. Der Personalaufwand erhöhte sich um 7 Prozent auf 32,6 Millionen und die übrigen betrieblichen Aufwendungen um ebenfalls 7 Prozent auf 32,4 Millionen.

Rückläufig war entsprechend das Betriebsergebnis auf Stufe EBIT, das um 18,7 Prozent auf 6,1 Millionen abnahm. Die entsprechende Marge verringerte sich auf 4,5 Prozent von 5,8 Prozent im Vorjahr.

Unter dem Strich resultierte ein Konzerngewinn von 5,2 Millionen nach 6,9 Millionen im Vorjahr. Darin enthalten ist ein positiver Steuereffekt. Dieser sei im Zusammenhang mit der weiteren Reform der Unternehmensbesteuerung in Frankreich zustande gekommen. Er belief sich 2018 auf 1,0 Millionen Euro, im Vorjahr waren es 1,9 Millionen.

Die Aktionäre sollen eine unveränderte Dividende von 0,50 Franken je Aktie erhalten. Die Ausschüttung ist als Zahlung aus der Kapitaleinlagereserve geplant.

Mittelfristig EBIT-Marge von 9 bis 11 Prozent angestrebt

Mit Blick nach vorne hat sich Lalique den weiteren Ausbau des Geschäfts mit weiterhin starkem Fokus auf Asien auf die Fahnen geschrieben. Derzeit befindet sich die Gruppe zudem in fortgeschrittenen Verhandlungen über den Abschluss von zwei zusätzlichen Parfüm-Lizenzverträgen im Luxus-Bereich.

Bezogen auf den Umsatz erwartet die Gruppe 2019 ein Wachstum im niedrigen einstelligen Prozentbereich (in Lokalwährungen). Ausserdem wird mit einer leichten Steigerung der EBIT-Marge gerechnet.

Mittelfristig strebe Lalique ein Umsatzwachstum im mittleren einstelligen Prozentbereich (in Lokalwährungen) und eine schrittweise Steigerung der EBIT-Marge auf 9 Prozent bis 11 Prozent an, hiess es weiter.

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PSP überrascht positiv

PSP überrascht positiv

Das Immobilienunternehmen PSP Swiss Property hat im ersten Quartal 2019 dank Vermietungserfolgen mehr verdient.

07.05.2019 07:39

Dank guter Nachfrage nach Büroflächen ist zudem die Leerstandsquote weiter zurückgegangen. Für 2019 gibt sich die Firma weiterhin zuversichtlich und erwartet auch insgesamt eine tiefere Leerstandsquote.

Der Liegenschaftenertrag stieg nach Angaben der Firma vom Dienstag um 4,8 Prozent auf 72,4 Millionen Franken. Der EBITDA (ohne Liegenschaftserfolge) stieg um 7,9 Prozent auf 65,4 Millionen Franken. Der Gewinn (ohne Liegenschaftserfolge) legte um 17 Prozent auf 50,5 Millionen Franken zu.

Die Zunahme resultierte vor allem aus höheren Mieterträgen und einem höheren Gewinn aus dem Verkauf von Eigentumswohnungen. Tiefere Finanzierungskosten sowie eine geringere Steuerbelastung hätten ebenfalls zur Ergebnisverbesserung beigetragen.

Damit hat PSP die Markterwartungen übertroffen. Der AWP-Konsens lag für den Liegenschaftsertrag bei 71,3 Millionen und für den EBITDA bei 61,5 Millionen Franken. Der Bilanzwert des gesamten Portfolios betrug Ende März 7,68 Milliarden Franken nach 7,44 Milliarden Ende 2018.

Im laufenden Jahr rechnet der zweitgrösste börsennotierte Schweizer Immobilienkonzern mit einer guten Nachfrage nach Büroflächen vor allem an zentralen und gut erreichbaren Standorten. Der Markt für Ladenflächen dürfte indes vor allem an peripheren Lagen angespannt bleiben.

Insgesamt rechnet PSP für 2019 weiterhin mit einem Betriebsgewinn (ohne Liegenschaftserfolge) von 250 Millionen Franken. Die Leerstandsquote wird mit 4,5 Prozent aber tiefer gesehen. Bisher hatte PSP einen Wert von unter 5,0 Prozent angepeilt nach 5,0 Prozent Ende 2018. Per Ende März betrug die Leerstandsquote 4,4 Prozent.

(AWP)

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Hochdorf rechnet mit deutlich

Hochdorf rechnet mit deutlich schlechterem Halbjahresergebnis

Der Zentralschweizer Milchpulverproduzent Hochdorf warnt, dass der Gewinn bis zur Jahresmitte weiter deutlich fallen werde.

13.05.2019 08:00

Der Milchverarbeiter Hochdorf findet noch nicht aus seinem Formtief. Nachdem der Konzern im März für 2018 einen Umsatz- und vor allem markanten Gewinnrückgang hatte melden müssen, kündigt er nun auch für das erste Halbjahr 2019 ein "deutlich schlechteres" Ergebnis an.

Der seit April 2019 mehrheitlich neu zusammengesetzte Verwaltungsrat habe gemeinsam mit der Geschäftsleitung eine erste Standortbestimmung vorgenommen, teilte Hochdorf am Montag mit. Dabei habe man unter anderem festgestellt, dass die Herausforderungen bei der Integration der in den letzten Jahren erworbenen Tochtergesellschaften grösser seien als angenommen.

Hochdorf begründet den zu erwartenden Ergebnisrückgang im ersten Semester mit höheren Kosten und steigenden Abschreibungen. Die aktuelle Umsatzentwicklung sei dagegen "zufriedenstellend".

Der neue Verwaltungsrat stellt nun die gesamte Strategie des Unternehmens in Frage. Man befinde sich "im konstruktiven Austausch mit den wichtigsten Stakeholdern", heisst es. Bis Ende Juni solle die Strategie "geschärft" werden. Im Anschluss daran wolle Hochdorf über die Zukunftspläne und den finanziellen Ausblick informieren.

Baby Care-Geschäft läuft nicht wie erwartet

Hauptverantwortlich für das schwache Jahresergebnis 2018 waren ein deutlich tieferes Ergebnis der vor gut zwei Jahr übernommenen Pharmalys (Babynahrung), ein fehlender China-Umsatz, Verspätungen bei der einer Sprühturmlinie und Probleme im Geschäftsbereich Milchinhaltsstoffe. Dazu kam ein Einmaleffekt aus dem Verkauf einer Tochter im Baltikum. Die operative Gewinnmarge fiel dabei um beinahe 4 Prozentpunkte auf noch 3,3 Prozent.

An der Generalversammlung im April kam es daraufhin zu einem Wechsel im Verwaltungsrat. Die Kandidaten der oppositionellen Aktionäre konnten sich auf der ganzen Linie durchsetzen. Der bisherige Verwaltungsratspräsident Daniel Sauter wurde abgewählt. Das Präsidium übernahm Bernard Merki von den Zentralschweizer Milchproduzenten (ZMP), dem grössten Hochdorf-Aktionär.

(AWP/cash)

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Hilti bleibt auf

Hilti bleibt auf Wachstumskurs

Der Liechtensteiner Baugerätehersteller Hilti ist in den ersten vier Monaten 2019 auf Wachstumskurs geblieben. Der Umsatz stieg im Vergleich zur Vorjahresperiode um 6,2 Prozent auf 1,93 Milliarden Franken. In Lokalwährungen betrug das Wachstum 7,6 Prozent.

15.05.2019 08:42

Der Jahresstart sei damit im Rahmen der eigenen Erwartungen verlaufen, teilte der Hersteller der berühmten roten Bohrmaschine am Mittwoch in einem Communiqué mit. Die Marktdynamik habe aber in den letzten Monaten in einigen Regionen etwas nachgelassen, erklärte Konzernchef Christoph Loos.

2018 war Hilti noch um 11 Prozent gewachsen, Akquisitionen ausgerechnet um 9,7 Prozent. Für das laufende Jahr insgesamt rechnet der Bauzulieferer unverändert mit einem Wachstum im mittleren bis hohen einstelligen Bereich.

In der mit Abstand grössten Konzernregion Europa wuchs Hilti in den ersten vier Monaten um 6,1 Prozent. In Lokalwährungen gerechnet wären die Europa-Verkäufe gar um 9,6 Prozent gestiegen, der im Vergleich zum Vorjahr tiefere Euro forderte aber seinen Tribut. Anders herum in Nordamerika, wo ein stärkerer US-Dollar den Umsatz um 12 Prozent anschwellen liess. In Lokalwährungen wären es aber nur 8,1 Prozent gewesen.

In Lateinamerika lag die Zunahme in lokalen Währungen bei 5,6 Prozent, in Asien/Pazifik bei 3,2 Prozent. In Osteuropa, dem Mittleren Osten und in Afrika legte Hilti um 3,0 Prozent zu - "trotz anhaltender wirtschaftlicher Spannungen in Russland, der Türkei und den Golfstaaten".

ra/ys

(AWP)

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Swiss Prime Site will

Swiss Prime Site will Betriebskosten halbieren

SPS Swiss Prime Site will mit dem Gebäudekonzept «2226» die Unterhalts- und Betriebskosten massiv reduzieren.

21.05.2019 07:33

Bei dem Gebäudekonzept würden die Immobilien in Massivbauweise erstellt und wiesen dadurch einen hohen Speichereffekt auf, teilte der grösste börsennotierte Schweizer Immobilienkonzern am Dienstag mit.

Der Name des Programms geht darauf zurück, dass 22 bis 26 Grad Celsius der Temperaturbereich sei, in dem sich Menschen gerne aufhielten und arbeiteten, hiess es weiter. Angewandt wird das Konzept erstmals bei dem Projekt JED Schlieren.

Die Oberflächen und Materialien seien so konzipiert, dass sie Temperaturschwankungen optimal ausgleichen könnten. Die Gebäude kämen ohne Heizung, Lüftung und Kühlung sowie ohne Zuführung von Fremdenergie aus. "Das Ziel ist es, die Temperatur in den Innenräumen konstant zwischen 22 und 26 Grad Celsius halten zu können", schrieb SPS. Die Unterhalts- und Betriebskosten lägen bei lediglich 50 Prozent im Vergleich zu herkömmlichen Immobilien.

(AWP)

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Salt erleidet Umsatzrückgang

Salt erleidet Umsatzrückgang im Startquartal

Salt hat im ersten Quartal des laufenden Jahres weniger Einnahmen erzielt und operativ deutlich weniger verdient. Der Umsatz sank um 2,5 Prozent auf 245,7 Millionen Franken.

23.05.2019 11:20

Der bereinigte Betriebsgewinn (EBITDA) schrumpfte sogar um 9,1 Prozent auf 105,4 Millionen Franken, wie der drittgrösste Mobilfunkanbieter am Donnerstag mitteilte.

Begründet wurde der Umsatzrückgang nicht zuletzt mit dem Verlust von Grossaufträgen. So telefonieren bekanntlich die Mobilfunkkunden von UPC und Coop nicht mehr über das Salt-Netz, sondern über jenes der Swisscom. Ohne diese Verluste hätte der Umsatz um 2,1 Prozent zugenommen und der EBITDA nur um 3,3 Prozent abgenommen, hiess es.

Allein wegen dem Verlust des Coop-Auftrags seien 17'000 Kunden verloren gegangen. Der Effekt klinge jedoch ab, wurde betont.

Die rückläufige Profitabilität wurde in der Mitteilung ausserdem mit höheren Ausgaben für Marketing und Verkauf im Mobilfunk- und Festnetzbereich sowie mit höheren Investitionen zur Unterstützung des zukünftigen Wachstums begründet.

Bei der Geschäftsgrundlage konnte sich Salt verbessern. So nahm - unter Ausklammerung des Coop- und UPC-Effekts - die Zahl der Mobilfunk-Abokunden laut den Angaben um 9'000 zu.

rw/jb

(AWP)

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Hiag übernimmt Grundstück in

Hiag übernimmt Grundstück in Genfer Stadtteil Lancy

Die Immobiliengesellschaft Hiag baut im Gender Stadtteil Lancy aus. Das Unternehmen übernimmt die auf Metall-Recycling spezialisierte Firma Jaeger et Bosshard. Verkäuferin ist die Thommen Gruppe, wie die Hiag am Montag mitteilte.

27.05.2019 07:56

Im Zug der Transaktion übernimmt die Hiag auch das von der Jaeger et Bosshard im Baurecht gehaltene Grundstück 'Porte Sud' mit einer Grösse von 4'457 Quadratmetern. Damit vergrössere sich das Hiag-Areal in Lancy auf eine Gesamtfläche von 13'362 Quadratmetern.

Hiag ist eigenen Angaben zufolge nun der einzige private Eigentümer des in unmittelbarer Nachbarschaft des Stade de Genève gelegenen 'Porte Sud'-Grundstücks. Neben der Immobiliengesellschaft besitzen der Kanton Genf und die SBB Anteile am Areal, das an die Bahnlinie Genf-Annemasse und den künftigen Bahnhof Lancy Bachet anschliesst, wie Hiag weiter mitteilte.

Das Areal 'Porte Sud' befindet sich im Perimeter des Quartierplans Praille Acacias Vernets, dem grössten und ältesten industriellen Genfer Quartier, das in den nächsten Jahren zu einem gemischten Stadtteil entwickelt werden soll.

Bei der Firma Jaeger et Bosshard nimmt ausserdem die Thommen Gruppe bis auf Weiteres im Mandat die operative Führung am bisherigen Standort wahr. Nun sei aber die Suche nach einem neuen Betriebsgelände für die Jaeger et Bosshard aufgenommen worden.

pre/kw

(AWP)

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Machen erste Medartis

Machen erste Medartis-Grossaktionäre bald Kasse?

Willi Miesch tritt nach 20 Jahren als Medartis-Chef zurück. Da er substanziell am Unternehmen beteiligt ist, weckt sein Rücktritt Veräusserungsspekulationen.

27.05.2019 08:27

Von Lorenz Burkhalter

Der langjährige Medartis-Chef Willi Miesch tritt per Ende August zurück. Und das nur gut ein Jahr, nachdem das Medizinaltechnik-Unternehmen aus Basel an die Börse ging. Unter Miesch wuchs Medartis von einem Start-Up zu einem international tätigen Unternehmen heran.

Dass Miesch seinem langjährigen Arbeitgeber als Verwaltungsratsmitglied erhalten bleibt, begrüssen Analysten zwar. Dennoch bedauern sie seinen Rücktritt als Firmenchef.

Aktie weit unter dem Rekordhoch

Noch liegen für die Medartis-Aktie keine vorbörslichen Kursindikationen vor. Händler rechnen allerdings mit rückläufigen Kursen, ist Miesch doch mit knapp 6 Prozent am Unternehmen beteiligt. Gut möglich, dass er sich nun von einem Teil seines Aktienpakets trennt.

Kursentwicklung der Medartis-Aktie seit dem Börsengang im März letzten Jahres (Quelle: www.cash.ch)

Alleine seit Mitte März hat die Aktie des in der Osteosynthese tätigen Unternehmens 14 Prozent verloren. Vom Rekordhoch vom September letzten Jahres bei 84 Franken errechnet gar ein Minus von gut 30 Prozent. Ursprünglich kam die Aktie zu 48 Franken an die Börse.

Miesch auch als Verwaltungsrat meldepflichtig

Nach Ablauf der Sperrfrist für die Altaktionäre löste sich in der zweiten März-Hälfte die Aktionärsgruppe auf. Seither hält Verwaltungsratspräsident Thomas Straumann als grösster Einzelaktionär 47,9 Prozent der Stimmen, gefolgt von seinem Vize Dominik Ellenrieder mit 7,8 Prozent und Willi Miesch mit knapp 6 Prozent. Der Finanzinvestor Endeavour Medtech bringt es auf etwas weniger als 5 Prozent der Stimmen.

Anders als Straumann, Ellenrieder und Miesch unterliegt Endeavour Medtech nicht der Offenlegungspflicht für Verwaltungsräte und Geschäftsleitungsmitglieder. Der Finanzinvestor muss sich in seiner Rolle als bedeutender Aktionär erst dann als Verkäufer von Aktien zu erkennen geben, wenn sein Stimmenanteil unter den meldepflichtigen Schwellenwert von 3 Prozent fällt.

Als Medartis Anfang April den Zahlenkranz für das Geschäftsjahr 2018 vorlegte, verzichtete das Unternehmen auf einen detaillierten Ausblick für das Geschäftsjahr 2019. Medartis vertröstet diesbezüglich auf die Halbjahresergebnisveröffentlichung vom 20. August. So lange müssen sich die Aktionäre noch in Geduld üben. Neben den Halbjahreszahlen dürfte vor allem der Ausblick darüber entscheiden, ob die Medartis-Aktie wieder Tritt fasst.

In Analystenkreisen wird die Aktie sehr unterschiedlich beurteilt. Während Kepler Cheuvreux die Aktie mit "Reduce" und einem Kursziel von 58 Franken zum Verkauf empfiehlt, rät die britisch-französische Investmentbank Bryan Garnier mit einem Kursziel von 74,50 Franken zum Kauf der Aktie. Die Zürcher Kantonalbank wiederum gibt sich mit "Marktgewichten" neutral.

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Dottikon mit tieferem Umsatz

Dottikon mit tieferem Umsatz und Gewinn

Das Aargauer Spezialitäten-Chemieunternehmen Dottikon hat wie erwartet im Gesamtjahr einen Umsatzrückgang hinnehmen müssen und weniger verdient.

28.05.2019 07:48

Nach einer schwachen ersten Jahreshälfte hat sich das Marktumfeld im zweiten Abschnitt aber etwas verbessert. Für das neu angelaufene Jahr wird nun gar mit Wachstum gerechnet.

In dem Ende März abgeschlossenen Geschäftsjahr 2018/19 sank der Nettoumsatz der Gruppe um 6,6 Prozent auf 147,7 Millionen Franken, wie es am Dienstag in einer Mitteilung hiess. Und die Produktionsleistung inklusive der Halb- und Fertigfabrikate ging um rund 1,6 Prozent zurück.

Der Betriebsgewinn vor Abschreibungen und Amortisationen (EBITDA) ging um deutlichere 15 Prozent auf 39,9 Millionen Franken zurück. Und unter dem Strich resultierte gar ein um 37 Prozent tieferer Reingewinn von 16,3 Millionen.

Die Rückgänge hatten sich bereits letzten Herbst abgezeichnet, nachdem Dottikon die Investoren vor einer deutlichen Umsatz- und Gewinnabnahme im ersten Halbjahr warnen musste und tiefere Ergebnisse fürs Gesamtjahr in Aussicht stellte. Im Halbjahr rutschte der Umsatz um knapp einen Fünftel ab und der Gewinn brach um 80 Prozent ein.

Verbessertes Marktumfeld

Zu schaffen machte der Firma etwa die Rohstoffbeschaffung, Kampagnenunterbrüche und damit verbundene Produktions- sowie Abnahmeverzögerungen. Jedoch habe sich die Auftragslage und Marktnachfrage in der zweiten Jahreshälfte verbessert, hiess es. Dies zeigten etwa die starke Zunahme an Halb- und Fertigfabrikaten um 12,2 Millionen Franken und der hohe Auftragsbestand. Der Umsatz nahm im zweiten Halbjahr um 3,3 Prozent zu.

Auch im Gesamtjahr rechnet man bei Dottikon mit einem Umsatz, der über dem Niveau des letzten Jahres liegen wird. Man sei im gegenwärtigen Umfeld für Pharmakunden mit den erweiterten Wirkstoffproduktions- und Trocknungskapazitäten gut aufgestellt, um das sich abzeichnende Wachstum einfangen zu können. Gleichzeitig bleiben aber die geopolitischen Risiken mit den Akteuren wie den USA, Russland und China unberechenbar.

Zu der Gewinnentwicklung gibt das Unternehmen keine Prognosen ab, doch auch hier zeichnet sich eine Besserung ab. Im Gesamtjahr fiel die EBIT-Marge aufgrund des schwachen ersten Halbjahres und einer Sonderabschreibung um knapp 6 Prozentpunkte auf 13,6 Prozent zurück. Ohne den Abschreiber lag die Marge in der zweiten Jahreshälfte bei guten 23,9 Prozent, was die beschleunigte Dynamik verdeutliche, hiess es.

Erneut keine Dividende

Trotz der Aufhellungen verzichtet die Gruppe - wie immer in den letzten Jahren - auf die Zahlung einer Dividende. Das Geld wird in der eigenen Kasse behalten und für Investitionen etwa in Anlagen eingesetzt.

(AWP)

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Belimo gründet Start-up

Belimo gründet Start-up-Zentrum für Lüftungs- und Klima-Branche

Die Belimo Holding will Start-up-Firmen aus der der Heizungs-, Lüftungs-, Klimabranche anziehen und gründet dafür das Innovationszentrum Belimo InnoVision.

03.06.2019 08:13

Schon im laufenden Monat will der Bauzulieferer mit einer Mehrheitsbeteiligung ein erstes Unternehmen bei der Gründung begleiten, wie es in einer Mitteilunv vom Montag heisst.

Belimo InnoVision wurde den Angaben zufolge Ende Januar als hundertprozentige Tochtergesellschaft gegründet. Sie werde künftig strategische Partnerschaften mit Unternehmen im In- und Ausland eingehen. InnoVision biete interessierten Partnern aus der HLK-Branche neben finanzieller Unterstützung auch Zugang zu Knowhow, technischer Infrastruktur und zusätzlichen Vertriebskanälen, heisst es.

In einem ersten Schritt baut Belimo noch in dieses Monat eine Mehrheitsbeteiligung am Start-up Bereva auf, einer Firma mit Sitz in der Region Venetien. Diese werde im Bereich der Entwicklung, Herstellung und dem Vertrieb von Ventilen zur Regelung und Optimierung von Kältekreisläufen tätig sein. 

(AWP)

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Aluxflexpack kommt an die

Aluxflexpack kommt an die Schweizer Börse

Mit der Aluflexpack AG kommt ein neues Unternehmen an die Schweizer Börse. Der bisherige Besitzer Montana Tech Components will mit dem Börsengang rund 140 Millionen Euro lösen und gleichzeitig Mehrheitsaktionär bleiben.

03.06.2019 07:50

Die Aktien von Aluflexpack sollen noch im Juni 2019 an der Schweizer Börse kotiert werden, wie das Unternehmen am Montag mitteilte. Zum Kerngeschäft der Gruppe mit Hauptsitz in Reinach/AG zählt die Entwicklung und Herstellung flexibler Verpackungslösungen überwiegend für die Endmärkte Kaffee und Tee, Pharmaprodukte, Tierfutter oder im Lebensmittelbereich.

Im Zuge der Kotierung werden den Angaben zufolge neue Aktien aus einer geplanten Kapitalerhöhung mit einem angestrebten Bruttogesamterlös von rund 140 Millionen Euro angeboten. Darüber hinaus sollen für eine allfällige Mehrzuteilungsoption zusätzliche Aktien in der Höhe von bis zu 15 Prozent des Angebotsvolumens bereitgestellt werden.

Der bisherige Alleinbesitzer von Aluflexpack, die Montana Tech-Gruppe des österreichischen Investors Michael Tojner, will auch nach dem Börsengang Mehrheitsaktionär bleiben.

Erlös soll für Ausbau des Geschäfts verwendet werden

Der angestrebte Bruttoerlös soll vorwiegend in den Ausbau der Produktionskapazitäten in Europa, in die Automatisierung der Produktion und in Übernahmen investiert werden, wie es heisst. Zudem sollen zur Vorfinanzierung dieser Wachstumsinitiativen bereits gewährte Gesellschafterdarlehen zurückgezahlt werden.

Konkret will das Unternehmen etwa 30 Millionen Euro in die Erweiterung bestehender Produktionskapazitäten für "Stand-Up-Pouches" am Produktionsstandort Umag im Norden von Kroatien investieren. Weitere 30 Millionen Euro sollen in zusätzliche Kapazitäten an den übrigen Produktionsstandorten und punktuell in Effizienzverbesserungen fliessen. Rund 80 Millionen Euro wären dann für Akquisitionen übrig, wobei bereits ein niedriger zweistelliger Millionenbetrag für die Akquisition des türkischen Unternehmens Arimpeks im September 2018 ausgegeben wurde.

Die Nachrichtenagentur Reuters sowie cash hatten bereits Ende Mai über die Börsenpläne berichtet. Bislang hatten im laufenden Jahr Medacta, Stadler Rail und Alcon den Sprung aufs Börsenparkett in Zürich geschafft.

(cash/AWP/Reuters)

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Interroll erhält grossen

Interroll erhält grossen Folgeauftrag aus Südkorea

Interroll hat von einem E-Commerce-Anbieter aus Südkorea einen grossen Folgeauftrag für eine komplette Förderanlage erhalten.

12.06.2019 07:30

Das Auftragsvolumen beläuft sich auf einen niedrigeren zweistelligen Millionenbetrag in Schweizer Franken, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte.

Interroll wird dabei eine komplette Förderanlage mit einer Gesamtlänge von 11,8 Kilometern bei einem Distributionszentrum des südkoreanischen Kunden liefern und installieren. Dieser hatte bereits 2018 eine Bestellung in ähnlicher Grössenordnung getätigt und im Jahr zuvor eine kleineren Auftrag an Interroll vergeben, wie es weiter hiess.

(AWP)

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Edmond de Rothschild Holding

Edmond de Rothschild Holding hält 98,8 Prozent an Edmond de Rothschild (Suisse)

Die Edmond de Rothschild Holding hält 98,8 Prozent des Aktienkapitals der Namenaktien der Edmond de Rothschild (Suisse) und 99,6 Prozent der Stimmrechte. Dabei handelt es sich um das definitive Zwischenergebnis des Übernahmeangebotes, das nicht vom provisorischen Zwischenergebnis abweicht.

13.06.2019 07:53

Eine Nachfrist für das Angebot läuft nun vom 14. Juni bis zum 27. Juni, teilte das Finanzinstitut am Donnerstag mit. Die Ausführung des Übernahmeangebots solle nach dem Ende der Nachfrist am 11. Juli erfolgen.

Wie im März bekannt gegeben wurde, soll Edmond de Rothschild (Suisse) vollständig von der Familie Benjamin de Rothschild übernommen werden und sich damit auch von der Schweizer Börse zurückziehen. Edmond de Rothschild (Suisse) soll die operative Einheit für die Bankaktivitäten der Gruppe werden.

ra/rw

(AWP)

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Andermatt Swiss Alps holt

Andermatt Swiss Alps holt sich mit Anleihenemission 50 Millionen Franken

Andermatt Swiss Alps hat unter Federführung der Bank Vontobel eine Anleihe über 50 Millionen Franken am Markt platziert. Die Laufzeit beträgt fünf Jahre und endet am 9. Juli 2024.

18.06.2019 08:05

Der Ausgabepreis beträgt 100 Prozent und der Coupon wurde nach Angaben der Tourismusfirma vom Dienstag mit 3,75 Prozent fixiert. Abgerechnet wird am 9. Juli.

Die Anleihe diene der Finanzierung allgemeiner Unternehmenszwecke und sei bei einer diversifizierten Gruppe von institutionellen Investoren, Retail-Investoren und Wealthmanagement-Kunden sowie Family Offices platziert worden, so die Gesellschaft.

pre/kw

(AWP)

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Rapid Nutrition gewinnt SHC

Rapid Nutrition gewinnt SHC für den Vertrieb der Produkte

Die an der Schweizer Börse kotierte und auf Nahrungsergänzungsmittel spezialisierte Rapid Nutrition baut das Vertriebsnetz weiter aus.

18.06.2019 07:05

Neu sollen die Produkte insbesondere der "Flaggschiff-Marke" SystemLS über den Anbieter von Sportlernahrung Super Health Center (SHC) vertrieben werden.

Nachdem der Verkauf der Rapid-Produkte zuletzt in Australien mit General Nutrition Corporation (GNC) bereits ausgebaut worden sei, werde SHC dabei helfen, die GNC-Filialen weltweit rasch zu beliefern. Insgesamt zählt GNC weltweit rund 3'100 Filialen. Das Angebot von Rapid umfasst derweil eine Vielzahl von Proteinshakes, Riegel und Vitaminen mit natürlichen und biologischen Inhaltsstoffen.

(AWP)

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The Native-Aktionäre stimmen

The Native-Aktionäre stimmen an Generalversammlung allen Anträgen zu

Die Aktionäre der Beteiligungsgesellschaft The Native haben ab der Generalversammlung am Montag in Basel allen Anträgen des Verwaltungsrates zugestimmt. Das Gremium besteht damit nur noch aus Patrick Girod als Präsident und Finanzchef Victor Iezuitov, wie das Unternehmen am Montagabend mitteilte.

24.06.2019 22:26

Die bisherigen weiteren Mitglieder Osman Khan und Paulo Pinto standen nicht zur Wiederwahl, wie es weiter hiess.

Das Unternehmen fokussiere sich auf das E-Commerce-Dienstleistungsgeschäft durch die Mehrheitsbeteiligung an der Deutschen Asknet. Diese soll neu in "Nexway" umbenannt werden. Im Verlauf des Sommers werde man sich auf den geplanten Verkauf der strategischen Beteiligungen im Bereich Technologie und E-Marktplatz konzentrieren.

yr/

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Alpine Select startet

Alpine Select startet Aktienrückkauf durch Ausgabe von handelbaren Put-Optionen

Die Investmentgesellschaft Alpine Select startet zwecks Kapitalherabsetzung ein neues Aktienrückkaufprogramm. Durch den Rückkauf via Put-Optionen plant die Gesellschaft, bis zu gut einer halben Million Namenaktien zu erwerben.

27.06.2019 07:57

An der Generalversammlung im Mai sei der Verwaltungsrat ermächtigt worden, bis zur Generalversammlung in zwei Jahren bis zu 10 Prozent des Aktienkapitals zwecks nachfolgender Vernichtung der Aktien durch Kapitalherabsetzung zurückzukaufen. Alpine Select plane nun konkret bis zu 514'155 Namenaktien zurückzukaufen, teilte die Gesellschaft am Donnerstag mit.

Das entspreche bis zu 4,59 Prozent des aktuell im Handelsregister eingetragenen Aktienkapitals beziehungsweise bis zu 5 Prozent des ausstehenden Kapitals nach Vernichtung von 919'795 eigenen Aktien am 22. Juli 2019. Es sei beabsichtigt, die Vernichtung aller unter diesem neuen Aktienrückkaufprogramm zurückgekauften Namenaktien an der nächsten Generalversammlung zu beantragen.

20 Put-Optionen

Der Rückkauf soll durch die Ausgabe von an der SIX handelbaren Put-Optionen erfolgen. Die Aktionäre können die Put-Optionen über die Börse verkaufen oder zur Andienung von Namenaktien nutzen. Jeder erhält pro Namenaktie unentgeltlich 1 Put-Option zugeteilt. 20 Put-Optionen berechtigen die Aktionäre wiederum zur Andienung einer Namenaktie von 0,02 Franken Nennwert zum Ausübungspreis von 17,00 Franken. Dies entspreche einer Prämie von 24 Prozent zum Schlusskurs vom (gestrigen) Mittwoch, so Alpine.

Die Put-Optionen können vom 1. bis einschliesslich zum 16. Juli 2019 gehandelt werden. Die Put-Optionen müssen am 18. Juli, bis spätestens 11.00 Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit ausgeübt werden. Die Auszahlung des Nettorückkaufpreises erfolge am 19. Juli.

Der Verwaltungsrat erwägt zudem im Rahmen der erwähnten Ermächtigung durch die Generalversammlung im Anschluss an das Rückkaufprogramm ein neues Rückkaufprogramm über eine zweite Handelslinie durchzuführen.

ys/tt

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Carlo Gavazzi steigert Umsatz

Carlo Gavazzi steigert Umsatz und Gewinn

Solide Verkaufszahlen und neue Produkte bescheren der Elektronikgruppe Carlo Gavazzi bessere Zahlen.

27.06.2019 07:53

Die Elektrotechnikgruppe Carlo Gavazzi hat im Geschäftsjahr 2018/19 Umsatz und Gewinn gesteigert. Auch gelang es, etwas mehr Aufträge an Land zu ziehen. Künftig soll nun noch mehr investiert werden. Den Aktionären wird unverändert eine Dividende von 12,00 Franken je Inhaberaktie vorgeschlagen.

Konkret stieg der Umsatz um 5,5 Prozent auf 155,0 Millionen Franken, wie die Gesellschaft am Donnerstag mitteilte. In Lokalwährungen lag das Wachstum bei 5,0 Prozent. Der Auftragseingang stieg derweil um 1,0 Prozent auf 155,2 Millionen. Das Verhältnis von Auftragseingang zum Umsatz (Book-to-Bill-Ratio) verringerte sich damit auf 1 von 1,05 im Vorjahr.

Unternehmen hat investiert

Carlo Gavazzi begründet die Steigerungen bei Umsatz und Auftragseingang mit soliden Verkäufen in Schlüsselmärkten und der laufenden Einführung neuer Produkte.

Trotz kontinuierlicher Investitionen in Forschung und Entwicklung sowie Marketing und Vertrieb stieg auch der Betriebsgewinn. Der EBIT lag um 9,4 Prozent höher bei 15,2 Millionen Franken. Unter dem Strich resultierte gar ein um 27,4 Prozent höherer Reingewinn von 10,7 Millionen.

Verantwortlich für den höheren Gewinn seien operative Verbesserungen in der Höhe von 1,5 Millionen und um 0,8 Millionen geringere Wechselkursverluste, hiess es im Communiqué.

Europa und Amerika als Wachstumstreiber

In Nord- und Südamerika stieg der Umsatz mit einem Plus von 8,3 Prozent am stärksten an. Unter anderen seien dafür das Ausnützen günstiger Marktbedingungen mittels gezielter Programme für Distributoren in der Industrie- und Gebäudeautomation verantwortlich, so das Unternehmen.

In Europa stiegen die Verkäufe um 5,4 Prozent. Gründe dafür seien die gute Entwicklung der Gebäudeautomation in der gesamten Region sowie eine gestärkte Marktposition im Bereich der industriellen Automatisierung vor allem in den mittel- und südeuropäischen Ländern.

In der Region Asien-Pazifik verringerte sich der Umsatz dagegen um 1,1 Prozent, was wesentlich auf die schwachen Geschäftsbedingungen insbesondere bei den Distributoren zurückzuführen sei. Zudem habe sich das projektbasierte Geschäft für Gebäudeautomation verlangsamt.

Investitionen sollen erhöht werden

Quantitative Angaben zum laufenden Jahr gibt das Unternehmen keine. Um weiterhin an der Spitze zu bleiben in Sachen Technologie und Effizienz wolle man aber die Investitionen weiter erhöhen, teilte die Elektrotechnikgruppe mit.

Ein Augenmerk liege auch weiterhin auf der geografischen Abdeckung. Sowohl die Schlagkraft der direkten Verkaufskanäle als auch das Netzwerk von Vertriebsgesellschaften und Agenturen soll verstärk werden, hiess es weiter.

(AWP)

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