Aktien Schweiz Diverse

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Perrot Duval lässt Aktionäre

Perrot Duval lässt Aktionäre über Infranor-Verkauf abstimmen

Die auf Industrieunternehmen spezialisierte Beteiligungsgesellschaft Perrot Duval hat für den 17. Juli zu einer ausserordentlichen Generalversammlung in Genf eingeladen. Den Aktionären wird dabei der Verkauf der Beteiligungen Infranor Holding AG und Bleu-Indim AG zur Abstimmung vorgelegt, wie aus der am Donnerstag veröffentlichten Einladung hervorgeht.

27.06.2019 22:20

Das Unternehmen hatte den Schritt bereits Anfang Mai bekanntgegeben. Der chinesische Industriekonzern Guangzhou Haozhi Industrial (Haozhi) hatte im Januar ein Kaufangebot unterbreitet, dem Perrot Duval zugestimmt hat.

Haozhi übernimmt die Infranor-Gruppe inklusive ihrer elf Tochtergesellschaften und der Bleu-Indim SA. Der Nettowert der Transaktion nach Abzug der Schulden von Infranor liegt früheren Angaben zufolge bei 33,7 Millionen Franken.

yr/

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VP Bank schliesst

VP Bank schliesst Aktienrückkaufprogramm ab

Die VP Bank schliesst ihr Aktienrückkaufprogramm ab. Insgesamt erwarb das liechtensteinische Institut in der Zeit vom 27. Juni 2018 bis 28. Juni 2019 169'950 Namenaktien A, was 2,57 Prozent des im Handelsregister eingetragenen Kapitals respektive 1,41 Prozent der Stimmrechte entspricht.

01.07.2019 08:04

Per 28. Juni 2019 hält das Institut insgesamt direkt oder indirekt 600'847 eigene Namenaktien A und 325'969 eigene Namenaktien B (9,58 Prozent des Kapitals und 7,71 Prozent der Stimmrechte), wie die VP Bank am Montag mitteilte. Da keine Vernichtung der Aktien stattfindet, bleiben die Kapital- und Stimmrechtsverhältnisse unverändert.

Die im Bestand befindlichen Namenaktien A sollen für künftige Akquisitionen oder für Treasury-Management-Zwecke verwendet werden.

Am 26. Juni 2018 hatte die VP Bank im Rahmen der Ermächtigung der Generalversammlung vom 24. April 2015 ein öffentliches Aktienrückkaufprogramm über maximal 180'000 kotierte Namenaktien A mit einem Nennwert von je 10 Franken angekündigt.

sig/tt

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Aluflexpack: «Greenshoe»

Aluflexpack: «Greenshoe» vollständig ausgeübt

Im Rahmen des Börsengangs des Verpackungsherstellers Aluflexpack wurde die Mehrzuteilungsoption, der so genannte «Greenshoe», vollständig ausgeübt.

04.07.2019 06:54

Der Stabilisierungszeitraum sei daher bereits am vierten Handelstag vorzeitig beendet worden, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Man sei vom Stabilisierungsmanager Joh. Berenberg, Gossler & Co. KG entsprechend informiert worden. Der Streubesitz belaufe sich auch nach der Ausübung des "Greenshoe" über 730'000 Aktien auf rund 46,4 Prozent aller ausstehenden Aktien der Aluflexpack.

Das Unternehmen blickt auf einen gelungenen Börsenstart zurück. Für den Börsenstart am vergangenen Freitag wurde ein Emissionspreis von 21 Franken festgelegt, die Aktie schloss am ersten Handelstag klar darüber. Am Vortag schloss die Aktie bei 22,51 Franken.

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CEO von Zug Estates verlässt

CEO von Zug Estates verlässt das Unternehmen

Der Chef des Immobilienunternehmens Zug Estates, Tobias Achermann, hat seinen Rücktritt für das kommende Jahr angekündigt.

05.07.2019 07:47

Achermann werde auf das Datum der nächsten Generalversammlung im April 2020 als CEO zurücktreten und das Unternehmen verlassen, hiess es in einer Medienmitteilung vom Freitag.

Achermann, der Zug Estates seit 2014 leitet, wolle sich beruflich neu orientieren und neuen Herausforderungen stellen, hiess es weiter. Die Suche nach einer Nachfolgerin oder einem Nachfolger werde umgehend eingeleitet. Der 48-jährige Manager habe massgeblich für die erfolgreiche Umsetzung der nachhaltigen und innovativen Wachstumsstrategie verantwortlich gezeichnet.

Zug Estates wurde 2012 von Metall Zug abgespalten und als eigenständiges Unternehmen an die Börse gebracht. Der Schwerpunkt liegt auf der Verwaltung und Entwicklung der ehemaligen Industrieareale Metalli in Zug und Suurstoffi in Rotkreuz.

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Pilatus wehrt sich gegen

Pilatus wehrt sich gegen Auslieferungsverbot und zieht vor Gericht

Der Schweizer Flugzeugbauer Pilatus will den Entscheid des Bundes nicht akzeptieren, keine Dienstleistungen mehr in Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten anbieten zu können. Das Unternehmen zieht den Entscheid des EDA vor das Bundesverwaltungsgericht.

05.07.2019 07:45

Nach fast zwei Wochen Funkstille hat die Pilatus Flugzeugwerke AG am Freitagmorgen auf das Verbot des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA) reagiert. Erwartungsgemäss ist die Kritik am Bund harsch.

Die Verfügung sei "mit grosser Besorgnis und Unverständnis" aufgenommen worden, heisst es in einer Mitteilung. "Ebenso unangemessen ist die gewährte Frist von lediglich neunzig Tagen bis Pilatus den logistischen Support vor Ort einstellen muss."

Das Kundendienstgeschäft sei für Pilatus ein wichtiges Standbein. Das vom Bund verfügte Verbot benachteilige Pilatus gegenüber anderen Flugzeugherstellern enorm. "Angesichts der engen Verknüpfung von Verkauf und logistischem Support kommt es faktisch einem zukünftigen Exportverbot gleich."

Das Unternehmen fühlt sich deshalb gezwungen, den Entscheid des EDA an das Bundesverwaltungsgericht weiterzuziehen, "um die gesetzliche Grundlage zu klären und Rechtssicherheit für Pilatus, seine Mitarbeitenden sowie weitere Unternehmen der Schweiz zu schaffen". Verwaltungsratspräsident Oscar J. Schwenk lässt sich mit den Worten zitieren: "Wir haben alles richtig gemacht."

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Hochdorf fokussiert auf

Hochdorf fokussiert auf Babynahrung und gibt Cerealien-Geschäft auf

Mit einer kompletten Neuausrichtung will der Milchverarbeitungskonzern einen Weg aus der misslichen Lage finden. Man wolle sich künftig auf das wachstumsstarke Geschäft mit Babynahrung konzentrieren.

08.07.2019 07:58

Das teilte das Unternehen am Montag mit. Für die eigene Vermarktungsorganisation Pharmalys werden "alle strategischen Optionen" geprüft. Das Geschäftsmodell Pharmalys in der heutigen Ausgestaltung könne innerhalb der Hochdorf-Gruppe nicht nachhaltig erfolgreich geführt werden, begründet die Konzernführung ihren Entscheid bezüglich Pharmalys.

Hochdorf hält derzeit 51 Prozent an Pharmalys, die unter den Marken Primalac und Swisslac Babynahrung und Cerealien in über 40 Ländern vertreibt. Insgesamt soll der Geschäftsbereich Baby Care aber weiter gestärkt und internationalisiert werden, heisst es in der Medienmitteilung vom Montag.

Einher mit der neuen Strategie geht auch die Schliessung einer Fabrik in Deutschland: Mit der Absicht, Babynahrung ausschliesslich in der Schweiz zu produzieren, habe das dortige Produktionswerk keine strategische Relevanz mehr, heisst es. Hochdorf führt in diesem Zusammenhang bereits Verkaufsverhandlungen mit der Uckermärker Milch GmbH.

Während Hochdorf in den nächsten 12 Monaten für den Bereich Dairy Ingredients eine neue Strategie erarbeiten wird, wird der Geschäftsbereich Cereals & Ingredients, der ursprünglich im Konzern als milchunabhängiges Standbein aufgebaut hätte werden sollen, "mangels kritischer Grösse und Skalierbarkeit" aufgegeben. Einzelne Produktekategorien von Cereals & Ingredients sollen aber in Dairy Ingredients integriert werden.

Bis Ende Jahr abgeschlossen sein soll gemäss Hochdorf die Evaluation strategischer Alternativen für die Tochtergesellschaften Marbacher Ölmühle GmbH, Snapz Foods AG sowie der Zifru Trockenprodukte GmbH, die alle zu Cereals & Ingredients gehören. Bereits weiter gediehen ist die Frage nach der Zukunft der Hochdorf South Africa Ltd: Diese Tochter wird demnächst an die African Chocolate Café Ltd. veräussert.

Wie bereits im Frühling kommuniziert rechnet der Verwaltungsrat von Hochdorf für das laufende Halbjahr aufgrund deutlich höherer Kosten und Abschreibungen mit einem massiv schlechteren Ergebnis. Infolge der notwendigen strategischen Neuausrichtung kommen nun weitere Wertberichtigungen dazu, wie aus dem Communiqué vom Montag hervorgeht.

(SDA)

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CPH steigert

CPH steigert Eigenkapitalanteil nach Anleihenrückzahlung

Die Zuger Chemie + Papier Holding CPH zahlt Schulden zurück und stärkt damit die Bilanz.

10.07.2019 07:55

Die CPH Chemie + Papier Holding hat eine am (heutigen) Mittwoch ausgelaufene Anleihe von 120 Millionen Franken termingemäss zurückbezahlt. Die Eigenkapitalquote der Gruppe steige damit wieder gegen 60 Prozent, wie die CPH am Mittwoch mitteilte. Mit der Rückzahlung der 2,75 Prozent-Anleihe sei die Verschuldung um 20 Millionen Franken und die Bilanzsumme um 120 Millionen reduziert worden.

Zur Refinanzierung der Anleihe hatte die CPH-Gruppe bereits im vergangenen Oktober eine neue Anleihe von 100 Millionen Franken mit einem Coupon von 2 Prozent und einer Laufzeit von fünf Jahren aufgelegt. Um die finanzielle Flexibilität weiter zu erhöhen, verfüge sie zudem neu über einen zusätzlichen Kreditrahmen von 40 Millionen Franken bei Schweizer Banken.

(AWP)

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Interroll meldet gute Zahlen

Interroll meldet gute Zahlen für das erste Halbjahr

Der Fördertechnikspezialist Interroll rechnet mit einem starken ersten Halbjahr 2019. Umsatz und Gewinn haben deutlich zugenommen. Etwas trübt die Aussichten aber.

10.07.2019 07:30

Ein tieferer Bestellungseingang lässt eine Verlangsamung in der zweiten Jahreshälfte erwarten. Einer Mitteilung vom Mittwoch zufolge nahm der Nettoumsatz um 8,4 Prozent auf 260,9 Millionen Franken zu. Das sei ein neuer Rekordwert, teilte Interroll mit. Beim Betriebsgewinn EBIT rechnet das Unternehmen gar mit einem Plus von 20 bis 25 Prozent. Im Vorjahr hatte dieser 25,3 Millionen erreicht. Neben dem höheren Umsatz hätten Produktivitätsverbesserungen geholfen.

Der Auftragseingang ging hingegen um 7,9 Prozent auf 299,0 Millionen Franken zurück. Im Vorjahr hatten Grossaufträge für einen Rekordwert bei den Bestellungen gesorgt.

"Aufgrund des niedrigeren Bestelleinganges rechnen wir im zweiten Semester 2019 mit einer Verlangsamung dieser Geschäftsdynamik", lässt sich daher Finanzchef Daniel Bättig in der Mitteilung zitieren.

Interroll veröffentlicht den vollständigen Halbjahresbericht am 5. August.

(AWP)

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Hypo Lenzburg mit leicht

Hypo Lenzburg mit leicht tieferem Geschäftserfolg

Die Hypothekarbank Lenzburg hat im ersten Halbjahr 2019 per Saldo etwas mehr verdient als im Vorjahr.

11.07.2019 06:47

Die tiefen Zinsen haben aber den Zinserfolg geschmälert, so dass der für die Bank wesentliche Geschäftserfolg etwas zurückgegangen ist. Die tiefen Zinsen sieht die Hypothekarbank Lenzburg auch in naher Zukunft als Herausforderung.

Der Reingewinn lag mit 9,9 Millionen Franken um 0,8 Prozent über der Vorjahresperiode, wie die Aargauer Regionalbank am Mittwoch mitteilte. Der Geschäftserfolg als Mass für die operative Leistung der Bank sank dagegen um rund 2,5 Prozent auf 11,9 Millionen Franken.

Dafür war vor allem das Zinsgeschäft verantwortlich. Der Erfolg aus diesem Geschäft, der wichtigsten Ertragsquelle der Bank, ging um 2,8 Prozent auf 27,8 Millionen Franken zurück. Das anhaltende Tiefzinsumfeld habe weiterhin die Erträge aus dem Zinsdifferenzengeschäft beeinflusst, so die Bank.

Im Sinne der Strategie "Radiant" seien aber die zinsunabhängigen Erträge weiter gesteigert worden. So verbesserte sich der Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft um beinahe 10 Prozent auf 6,9 Millionen Franken. Im Handelsgeschäft ging der Erfolg dagegen auf 1,2 Millionen Franken leicht zurück.

Leicht höherer Geschäftsauwand

Wegen des Ausbaus des physischen und digitalen Vertriebs nahm der Geschäftsaufwand leicht zu. Im Herbst soll in diesem Zusammenhang in Wohlen eine weitere Geschäftsstelle eröffnet werden.

Die Bilanzsumme erhöhte sich gegenüber dem Stand von Ende 2018 um 0,2 Prozent auf 5,21 Milliarden Franken. Dabei blieben die Kundenausleihungen wie auch die Hypotheken in etwa stabil.

Das zweite Semester sieht die Bank aufgrund des anhaltend tiefen Zinsumfelds weiterhin als Herausforderung an. Nebst den rückläufigen Zinsmargen werde der Markt zudem vermehrt von neuen Konkurrenten bearbeitet, heisst es.

(AWP)

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Realstone erhält in Horgen

Realstone erhält in Horgen Baugenehmigung für 211 Wohnungen

Die Westschweizer Immobilien-Fondsgesellschaft Realstone hat in Horgen die Genehmigung zum Bau von insgesamt 211 Wohnungen und zusätzlichen Flächen fürs Gewerbe erhalten. Die ersten Mieter dürften im Winter 2020 einziehen, teilte die Gesellschaft am Freitag mit.

12.07.2019 08:31

Das Projekt "Horgen Oberdorf" auf dem ehemaligen Schweiter-Areal umfasse acht Wohngebäude mit insgesamt 77 Mietwohnungen und ein gemischt genutztes Gebäude mit 134 Mietwohnungen sowie eine Gewerbefläche von 770 Quadratmetern, hiess es weiter.

mk/ys

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VP Bank steigert

VP Bank steigert Halbjahresgewinn um rund 20 Prozent

Die liechtensteinische VP Bank erwartet für das erste Semester 2019 einen deutlich höheren Konzerngewinn als im Vorjahr.

15.07.2019 07:40

Positiv fortgesetzt habe sich auch die Entwicklung des Netto-Neugeldes, wie das Finanzinstitut am Montag mitteilte. Konkret nahm der Geschäftsertrag gemäss ungeprüften Zahlen auf rund 163 Millionen Franken von 148 Millionen im Vorjahr und der Geschäftsaufwand auf rund 123 Millionen von 116 Millionen zu.

Das Ergebnis reflektiere neben dem positiven Marktumfeld vor allem auch die langfristige Wachstumsstrategie der VP Bank Gruppe, hiess es weiter. Unter dem Strich resultierte eine Steigerung des Konzerngewinns um 20 Prozent auf 29,3 Millionen Franken.

Die positive Entwicklung des Nettoneugelds im Jahr 2018 habe sich im ersten Halbjahr 2019 weiter fortgesetzt, schrieb das Institut weiter. Die definitiven Zahlen zum ersten Halbjahr 2019 werden am 20. August veröffentlicht.

(AWP)

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Perrot Duval steigert Gewinn

Perrot Duval steigert Gewinn deutlich

Die auf Industrieautomatisierung spezialisierte Beteiligungsgesellschaft Perrot Duval hat im Ende April beendeten Geschäftsjahr 2018/19 einen Umsatz von 48,3 Millionen Franken erzielt.

18.07.2019 07:59

Mit den am Donnerstag publizierten provisorischen Zahlen vermeldete das Unternehmen auch einen Gewinn nach Steuern von 1,0 Millionen Franken.

Damit musste Perrot Duval auf Umsatzebene gegenüber dem Vorjahr einen Umsatzrückgang von 2,5 Prozent hinnehmen. Der Gewinn dagegen konnte deutlich gesteigert werden: Im Vorjahr schrieb das Unternehmen lediglich einen Überschuss von rund 300'000 Franken.

Den Umsatzrückgang begründet Perrot Duval mit dem "dämpfenden Einfluss" der Infranor Division und der Cybelec Division, die auf bestimmte Marktnischen ausgerichtet ist und insbesondere Komplettlösungen für Hersteller von Blechbiegemaschinen anbietet. Die Füll Division dagegen, welche Dosier- und Lageranlagen für Flüssigkeiten herstellt, konnte gemäss Perrot Duval ihre Wirtschaftlichkeit verbessern und ein positives Ergebnis abliefern.

Der definitive Rechnungsabschluss wird am 29. August vorgelegt.

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Chemie+Papier steigert

Chemie+Papier steigert Profitabilität deutlich

Die CPH Chemie + Papier Holding (CPH) hat im Vergleich zum Vorjahr im ersten Semester 2019 beim Umsatz leicht zugelegt. Im Vergleich dazu erhöhten sich die Gewinnzahlen klar überproportional.

19.07.2019 06:58

Für das Gesamtjahr zeigt sich das Unternehmen eine Spur vorsichtiger als bisher. Der Umsatz legte im ersten Halbjahr um 1,3 Prozent auf 267,5 Millionen Franken zu, wie die Luzerner Industriegruppe am Freitag mitteilte. Die negativen Währungseinflüsse ausgeklammert, ergab sich eine Zunahme der Verkäufe um 2,1 Prozent.

Das wirtschaftliche Umfeld sei anspruchsvoll gewesen, heisst es mit Blick auf das verlangsamte Wachstumstempo. Im Gesamtjahr 2018 wurde noch ein Umsatzwachstum von über 13 Prozent erreicht. CPH spricht von einer weltweiten Abkühlung der Konjunktur aufgrund des Handelsstreits zwischen den USA und China sowie dem ungelösten Brexit. Positiv zu vermerken seien aber der hohe Auftragsbestand sowie die anhaltend gute Auslastung der Anlagen.

Das operative Ergebnis (EBIT) ist gleichzeitig um 15 Prozent auf 32,0 Millionen Franken und damit klar überproportional gewachsen. Begründet wird dies mit den im Vergleich zu den Verkaufspreisen weniger stark gestiegenen Materialkosten. Mit 12 Prozent resultierte bei der EBIT-Marge ein Rekordwert seit dem Börsengang im Jahr 2001. Der Reingewinn kletterte dabei gar um gut 20 Prozent auf 27,2 Millionen.

Höhere Preise für Papier

Im grössten Geschäftsbereich, der Papiersparte, seien Angebot und Nachfrage für Zeitungsdruck- und Magazinpapiere zu Jahresbeginn nahe beieinander gelegen, was weitere Preiserhöhungen ermöglicht habe. Bei gehaltenem Umsatz resultierte ein höherer EBIT. Wegen der strukturell bedingten anhaltend rückläufigen Nachfrage nach Pressepapieren seien aber im bisherigen Jahresverlauf weltweit erneut Überkapazitäten entstanden. CPH rechnet deshalb für das zweite Semester mit einem Rückgang der Preise in Europa.

Der besonders margenträchtige Bereich Verpackungen realisierte indes einen neuen Umsatzrekord. Bei bescheidenem Wachstum in Europa wurde die Marktstellung in Brasilien mit einem neuen Schneid- und Logistikcenter verbessert, und auch in China gab es Erfolge. Da der Anteil der hochwertigen Produkte am Umsatz weiter gestiegen ist, nahm die EBIT-Marge erneut zu.

Der Bereich Chemie profitierte von einer hohen Nachfrage nach Molekularsieben zur Reinigung von Erdgas und Ethanol sowie zur Aufkonzentration von Sauerstoff. Nach dem Abschluss der strategischen Neuausrichtung lag der Schwerpunkt auf dem Ausbau der Marktbearbeitung, womit höhere Umsätze erreicht wurden.

Beim Ausblick zeigt sich CPH etwas vorsichtiger als noch zu Jahresbeginn. Für das gesamte Jahr sei mit einer stark verlangsamten Konjunktur zu rechnen, heisst es dazu. Umsatz, operativer Gewinn und Reinergebnis dürften im Rahmen des Vorjahres ausfallen, dies bei stabilen Währungsverhältnissen. Bisher ging CPH für 2019 von einer leichten Steigerung beim Umsatz und einem in etwa stabilen Gewinn aus.

(AWP)

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SFS sieht sich Gegenwind

SFS sieht sich Gegenwind ausgesetzt

Die in der Komponentenfertigung und im Baubedarfshandel tätige SFS-Gruppe hat im ersten Halbjahr 2019 unter einem «anspruchsvollen Wirtschaftsumfeld» gelitten.

19.07.2019 07:32

Der Ausblick wurde entsprechend etwas vorsichtiger. Der Umsatz wuchs gegenüber dem Vorjahreszeitraum dank Akquisitionen zwar brutto um 1,4 Prozent auf 867,8 Millionen Franken. Organisch waren es jedoch -2,4 Prozent. Neben einer generellen Verlangsamung des gesamtwirtschaftlichen Wachstums hätten die sich verschärfenden Handelskonflikte die Märkte geprägt, schreibt SFS in einer Mitteilung vom Freitag.

Beim Betriebsergebnis (EBIT) musste SFS ein Minus von gut 9 Prozent auf 105,5 Millionen Franken hinnehmen, was einer Marge von 12,1 nach 13,6 Prozent entspricht. Die Mixeffekte auf der Umsatzseite mit unterschiedlichen Wachstums- und EBIT-Beiträgen hatten Auswirkungen auf die Ertragskraft, heisst es. Zusätzlich hätten Produktivitätseinbussen aufgrund von nachfragebedingten Auslastungsschwankungen das Ergebnis belastet. Zur Sicherung und Stärkung der Profitabilität seien umfassende Massnahmen ergriffen worden, so SFS weiter.

Diverse Einmaleffekte

Das ausgewiesene Halbjahresergebnis wurde zusätzlich durch Einmaleffekte beeinflusst. Auf der positiven Seite stand ein Buchgewinn aus dem Verkauf einer Liegenschaft in der Schweiz. Negativ wirkten sich Kosten im Zusammenhang mit dem Umzug an den neuen Standort in Nantong in China aus. Die beiden Effekte führten im ersten Halbjahr netto zu einer Belastung von rund 3,7 Millionen.

Unter dem Strich resultierte allerdings nur ein ganz leicht geringerer Reingewinn von 88,6 Millionen Franken. Das Ergebnis sei von der Steuerreform in der Schweiz positiv beeinflusst worden, geht aus der Mitteilung hervor.

Mit dem Semesterausweis wurden die Markterwartungen nicht ganz erreicht. Gemessen am AWP-Konsens wurde ein Nettoumsatz von 879 Millionen, ein EBIT von 111 Millionen (Marge 12,6 Prozent) und ein Gewinn von 91 Millionen Franken erwartet.

Vorsichtiger Ausblick

Für den weiteren Jahresverlauf gibt sich das Unternehmen vorsichtig. Das volatile politische und wirtschaftliche Umfeld und insbesondere die Handelskonflikte dürften anhalten, heisst es. Für das zweite Halbjahr erwarte man entgegen den ursprünglichen Annahmen nur eine "leichte Belebung" der Geschäftsentwicklung. Diese werde durch den Hochlauf von Neuprojekten unterstützt.

SFS schätzt das Umsatzwachstum im Gesamtjahr unter Einbezug der Akquisitionseffekte auf 3 bis 6 Prozent (alt: 3-5 Prozent, ohne TFC). Ausserdem erwartet der Konzern eine (normalisierte) EBIT-Marge von rund 13 Prozent (H1: 12,6 Prozent). Die Einmaleffekte dürften in der zweiten Jahreshälfte nochmals einen höheren einstelligen Millionenbetrag erreichen, schreibt SFS.

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Rapid Nutrition geht

Rapid Nutrition geht Partnerschaft in Australien ein

Das an der Schweizer Börse kotierte Gesundheitsunternehmen Rapid Nutrition geht mit dem australischen Pharmaunternehmen Sigma Healthcare eine Vertriebspartnerschaft ein, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte.

24.07.2019 08:03

Dank der Partnerschaft könne Rapid Nutrition nun seine SystemLS- und GNC-Gesundheitsprodukte im Detailhandel über die Discount Drug Stores von Sigma Healthcare in Australien vertreiben, hiess es weiter.

Bei Sigma Healthcare handelt es sich den Angaben zufolge um ein Grosshandels- und Vertriebsunternehmen für Gemeinde- und Krankenhausapotheken mit über 1'200 Filialen, welches einen Umsatz von rund 4 Milliarden US-Dollar erziele.

jl/kw

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Medacta bekommt Zulassung in

Medacta bekommt Zulassung in Japan für MyShoulder Placement Guide

Das Medizinaltechnikunternehmen Medacta hat in Japan die Zulassung für seine Schulterprothese MyShoulder Placement Guide erhalten. Dabei handelt es sich laut Mitteilung vom Mittwoch um eine patientenspezifische, 3D-gedruckte Lösung, die in Verbindung mit dem Medacta-Schulter-System zusammenarbeitet.

24.07.2019 08:00

Mit diesen Lösungen soll es möglich sein, auf die individuelle Anatomie des einzelnen Patienten noch gezielter einzugehen, heisst es in der Mitteilung weiter.

hr/kw

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Starrag kämpft mit einigen

Starrag kämpft mit einigen Schwierigkeiten

Der Werkzeugmaschinen-Hersteller Starrag hat im ersten Halbjahr durchzogen abgeschnitten.

24.07.2019 06:35

Der seit längerem unter einer ungenügenden Rentabilität leidende Industriekonzern befindet sich derzeit in einer Phase des Umbaus. Nun kommt noch konjunktureller Gegenwind hinzu. In dieser schwierigen Phase entwickelten sich Auftragseingang und Umsatz im ersten Semester uneinheitlich. Während der Umsatz um über 11 Prozent auf 214,5 Millionen Franken anzog, ging der Auftragseingang um gut 20 Prozent auf 172,7 Millionen zurück, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte.

Der Umsatzanstieg kam einerseits dank des hohen Auftragseingangs der Vorjahres zustande. Andererseits kamen unterstützend erste Auswirkungen verschiedener Massnahmen zur Optimierung des Projektmanagements hinzu. Verzögerungen in der Auftragsabwicklung hatten 2018 noch zu einem rückläufigen Umsatz geführt.

Den Rückgang des Auftragseingangs sieht das Unternehmen als "Normalisierung", was auch bereits früher im Jahr angekündigt wurde. Der Rückgang der Neubestellungen betraf vor allem die Regionen Asien und in geringerem Ausmass Europa, während der Auftragseingang in Nordamerika praktisch gehalten werden konnte. Nach Abnehmerindustrien verzeichnete Aerospace den grössten Rückgang, dies allerdings nach einem sehr guten Vorjahr. Weiterhin verfügt Starrag über einen hohen Auftragsbestand, welcher eine Auslastung für rund ein Jahr garantiert.

Die Profitabilität des Unternehmens bleibt weiterhin gering. So wurde der operative Gewinn (EBIT) von Restrukturierungskosten von 7,9 Millionen belastet und belief sich noch auf 0,9 Millionen Franken. Unter Ausklammerung dieser Kosten hätte eine operative Marge von 4,1 Prozent resultiert, was einer leichten Verbesserung gegenüber dem Vorjahressemester entspricht. Der Reingewinn lag mit 3,4 Millionen nur leicht unter dem Vorjahr, wobei Steuereffekte einen positiven Einfluss hatten.

Effizienzprogramm auf «richtigem Weg»

Der seit gut einem Jahr neu als CEO agierende Christian Walti hatte bereits 2018 Massnahmen zur Behebung der operativen Schwierigkeiten eingeleitet. Diese genügten allerdings noch nicht. So wurde später ein Programm unter dem Namen "Starrag 21" lanciert, das die operativen Abläufe verbessern und auch vereinfachen soll. Starrag sieht sich mit diesem Programm gemäss der heutigen Mitteilung "auf dem richtigen Weg".

Im April folgte dann die Ankündigung eines Sparprogramms, einer Neustrukturierung der Konzernleitung sowie einer neuen Vertriebsorganisation mit gruppenweiter Führung. Es bleibt quasi kein Stein auf dem anderen. Im Rahmen des Sparprogramms ist am Standort Mönchengladbach der Abbau von 150 Stellen geplant, womit die Kosten ab 2021 deutlich gesenkt werden sollen. Die Umsetzung des Massnahmenprogramms führt zu Einmalaufwendungen in tiefer zweistelliger Millionenhöhe, nach dessen Abschluss soll damit ab 2021 aber eine jährliche Kostensenkung von 8 bis 10 Millionen Franken resultieren. Das Jahr 2019 wurde denn auch zum Jahr der Konsolidierung und der Stabilisierung der Profitabilität erklärt.

Im Ausblick auf das Gesamtjahr 2019 heisst es, dass die Absatzmärkte "insgesamt eine gewisse Abschwächung" zeigen würden. Je nach Abnehmerindustrie ergebe sich zwar ein differenziertes Bild, das Geschäft sei aber insgesamt volatiler geworden.

Die Prognosen vom März wurden in etwa bestätigt. Der Auftragseingang dürfte sich normalisieren, das heisst deutlich zurückgehen, und auch die operative Marge wird wegen der Restrukturierungskosten klar unter Vorjahr erwartet. Der Umsatz in Lokalwährungen dürfte hingegen gesteigert werden.

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Alpine Select kündigt neues

Alpine Select kündigt neues Aktienrückkaufprogramm zum Marktpreis an

Die Beteiliungsgesellschaft Alpine Select startet in Kürze ein neues Aktien-Rückkaufprogramm.

25.07.2019 07:45

Mit Beginn am 29. Juli 2019 (erster Handelstag) werden maximal 514'155 Namenaktien (entsprechend 5 Prozent des aktuell im Handelsregister eingetragenen Aktienkapitals) zur Kapitalherabsetzung zurückgekauft.

Das maximale Rückkaufvolumen pro Tag beträgt 5'492 Namenaktien, wie es in einer Mitteiluing vom Donnerstag heisst. Das letzte Rückkaufprogramm wurde erst kürzlich abgeschlossen.

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Industriekonzern Schneider

Industriekonzern Schneider Electric hebt Jahresziel an

MALMAISON (awp international) - Der französische Industriekonzern Schneider Electric hat nach Zuwächsen im ersten Halbjahr seine Ziele für das laufende Jahr angehoben. Der um Sondereffekte bereinigte Gewinn vor Zinsen, Steuern und Firmenwertabschreibungen (Ebita) soll nun um 6 bis 8 Prozent zulegen, teilte der Siemens-Konkurrent am Donnerstag in Rueil-Malmaison mit. Zuvor hatten die Franzosen einen Anstieg von 4 bis 7 Prozent auf dem Zettel. Der Umsatz soll nun statt um 3 Prozent mindestens um 4 Prozent bis 5 Prozent wachsen. Das obere Ende der Spanne ist unverändert.

25.07.2019 08:12

In den Monaten Januar bis Juni erzielte Schneider Erlöse von 13,2 Milliarden Euro. Dies entspricht einem Wachstum aus eigener Kraft um 5,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Analysten hatten ein geringeres Wachstum erwartet. Sowohl die Industrieautomation als auch das Energiemanagement liessen das Geschäft florieren. Währungseffekte sowie Zu- und Verkäufe eingerechnet, legten die Erlöse um 7,2 Prozent zu. Das operative Ergebnis legte um elf Prozent auf knapp zwei Milliarden Euro zu./mne/zb/mis

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APG setzt mehr um, verdient

APG setzt mehr um, verdient aber wie erwartet weniger

Die Aussenwerbe-Gruppe APG/SGA hat im ersten Semester zwar mehr umgesetzt, damit aber wie erwartet deutlich weniger verdient.

26.07.2019 07:30

Belastend wirkten neben den Aufwendungen in die Digitalisierung insbesondere die klar höheren Konzessionsabgaben. Konkret stieg der Umsatz des Schweizer Marktführers um 4,9 Prozent auf 152,3 Millionen Franken. Schub verlieh dabei insbesondere das höhere Inventar als Folge der neu gewonnenen SBB-Konzessionen. Aber auch die generell gute Nachfrage nach Out-of-Home-Werbung - und dabei vor allem nach den digitalen Formaten - beflügelte das APG-Geschäft.

Höhere Konzessionen treiben Kosten

Der Betriebsgewinn verminderte sich wegen der gestiegenen Kosten um 14,6 Prozent auf 24,4 Millionen, die Marge ging auf 16,0 Prozent von 19,5 Prozent zurück. Kostentreibend wirkten vor allem die als Folge des intensivierten Wettbewerbs um über 16% auf knapp 80 Millionen gestiegenen Konzessionen und Kommissionen. Der entsprechende Anteil am Betriebsertrag erhöhte sich damit auf über 50 Prozent nach noch gut 46 Prozent im Vorjahr.

Der Reingewinn schliesslich kam bei 19,4 Millionen zu liegen, was einem Rückgang um knapp 15 Prozent entspricht.

Die ausgewiesenen Zahlen liegen in der Bandbreite der Schätzungen von ZKB und Research Partners. Die ZKB prognostizierte einen Umsatz von 152,4 Millionen und einen Gewinn von 17,8 Millionen. Research Partners rechnete mit 156,6 Millionen bzw. 21,1 Millionen.

Im für das Ergebnis der Gruppe entscheidenden Heimmarkt Schweiz nahm der Umsatz im ersten Semester um 5,4 Prozent auf 145,0 Millionen zu. In Serbien musste dagegen in Schweizer Franken ein Rückgang um knapp 3 Prozent auf 7,3 Millionen hingenommen werden. Hier spürt die lokale Gesellschaft Alma Quattro das verlangsamte Wirtschaftswachstum.

Investitionen und Wettbewerb trüben kurzfristige Aussichten

Einen konkreten Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr gibt APG wie gewohnt nicht. Traditionell wirken sich die Eidgenössischen Wahlen positiv auf den Umsatz von APG aus.

Wie schon im Februar beim Jahresabschluss weist das Management mit Blick nach vorne darauf hin, dass die digitale Transformation der Gesellschaft, die Aufbaukosten für neu gewonnenen Mandate (allen voran für die SBB) sowie der anhaltende Wettbewerbs- und Margendruck dazu führen, dass die Ergebnisse vorübergehend unter den heutigen Werten liegen werden. Die Führung bleibt jedoch überzeugt, dass die mittel- und langfristigen Markt- und Ertragsperspektiven im operativen Geschäft positiv seien.

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Mobimo steigert Mieteinnahmen

Mobimo steigert Mieteinnahmen und Gewinn im Halbjahr

Das Immobilienunternehmen Mobimo hat im ersten Halbjahr 2019 dank Zukäufen und der Entwicklung eigener Immobilien Mieteinnahmen und Gewinn steigern können.

02.08.2019 07:50

Die Gruppe sieht sich gut aufgestellt für den weiteren Jahresverlauf. Das Luzerner Immobilienunternehmen steigerte Angaben vom Freitag zufolge den Unternehmensgewinn um 15 Prozent auf 43,5 (Vorjahresperiode: 37,9) Millionen Franken. Der den Aktionären zurechenbare Gewinn inklusive Neubewertung beläuft sich auf 43,6 (37,6) Millionen Franken. Exklusive Neubewertung beträgt der Wert 28,5 (24,4) Millionen Franken.

Im Gewinn enthalten ist ein positiver Sondereffekt im Bereich der latenten Steuern. Der Neubewertungserfolg beträgt 18,8 Millionen Franken und resultiert vorwiegend aus operativer Tätigkeit und widerspiegelt damit die Wertschöpfung der eigenen Entwicklung. Der Betriebsgewinn (EBIT) ging auf 55,4 (57,3) Millionen Franken zurück.

Der Erfolg aus Entwicklungen und Verkauf Promotion liegt mit 2,4 Millionen Franken im tiefen Bereich des Vorjahres von 3,9 Millionen Franken. Der naturgemäss volatilere Ergebnisbeitrag aus der Entwicklungstätigkeit für Dritte wird im zweiten Halbjahr 2019 substanziell höher erwartet. Mobimo hat in der Zeit von Januar bis Juni keine Verkaufserfolge verbucht. Im Vorjahreszeitraum verbuchte die Gruppe Verkäufe im Wert von 6,8 Millionen Franken.

Exklusive Neubewertung wurde ein EBIT von 36,6 (39,6) Millionen Franken verzeichnet. Der Ertrag aus Vermietung stieg um 11 Prozent auf 60,9 (54,7) Millionen Franken. Der Wert des Gesamtportfolios von Mobimo wird per 30. Juni 2019 mit knapp 3,2 (31. Dezember 2018: 3,1) Milliarden Franken angegeben. Die Leerstandquote sei auf 4,3 von 5,1 Prozent gesunken.

Die Pipeline für das eigene Portfolio sei mit einem Investitionsvolumen von rund 710 Millionen Franken gut gefüllt, schrieb Mobimo. Sie umfasse aktuell fünf Anlageobjekte im Bau und acht Anlageobjekte in Planung. Die Fertigstellung der Liegenschaften werde die Mietertragsbasis in den kommenden Jahren deutlich stärken. Mobimo erwartet ohne allfällige Verkäufe ein Wachstum des Soll-Mietertrags von gut zehn Prozent im Vergleich zu Ende 2018.

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Crealogix rutscht in die

Crealogix rutscht in die roten Zahlen

Der Software- und IT-Dienstleister Crealogix ist in seinem Geschäftsjahr 2018/19 stark gewachsen, er ist dabei aber in die roten Zahlen gerutscht.

02.08.2019 08:00

Die Umstellung des Lizenzmodells drücke während der ersten Jahre auf die Profitabilität, teilte Crealogix mit. Sie werde aber langfristig eine höhere Stabilität in den Umsätzen und eine nachhaltige Steigerung der Profitabilität bringen.

Laut den am Freitag veröffentlichten provisorischen Zahlen resultierte für Crealogix im Geschäftsjahr 2019/19 (per Ende Juni) ein Verlust von 6,3 Millionen Franken. Im Vorjahr hatte das Unternehmen noch einen Reingewinn von 0,9 Millionen Franken erzielt. Belastet wurde das Ergebnis auch durch eine Goodwill-Amortisation in der Höhe von 5,4 Millionen Franken.

Der Umsatz stieg im Geschäftsjahr um deutliche 17 Prozent auf 101,9 Millionen Franken an, in lokalen Währungen betrug das Wachstum 18 Prozent. Sehr erfreulich sei das über den Erwartungen liegende Wachstum der wiederkehrenden Umsätze mit mehrjährigen Mietlizenzen (Subscriptions/"Software as a Service" SaaS) für Digital Banking Produkte, schreibt Crealogix.

Dagegen lag der Betriebsgewinn (EBITDA) mit 1,9 Millionen Franken unter dem Vorjahresniveau von 7,0 Millionen. Hauptgrund sei der bewusst vorangetriebene Umstieg der Kunden vom traditionellen "Initiallizenz"-Modell auf das SaaS/Miet-Modell, das künftig die wiederkehrenden Erträge nachhaltig erhöhen werde. Ohne den "SaaS-Effekt" wären im abgelaufenen Geschäftsjahr Umsatz und EBITDA rund 7 Millionen höher ausgefallen, so Crealogix.

Zu spüren bekam Crealogix allerdings auch die "hohe Unsicherheit" um den Brexit. Dies schade dem Geschäft in Grossbritannien markant, betonte das Unternehmen.

Trotz des Verlusts gibt sich das Schweizer Fintech-Unternehmen betont positiv für die Zukunft und verweist auf den Gewinn von neuen internationalen Grossbanken sowie eine hohe Marktnachfrage. Die Umstellung des Lizenzmodells soll sich ab dem Geschäftsjahr 2020/21 positiv auswirken, die in Form von "stabilen Cashflows und EBITDA-Margen im zweistelligen Prozentbereich".

Das vollständige Jahresergebnis 2018/19 will Crealogix am 17. September 2019 vorlegen.

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Interroll im Halbjahr mit

Interroll im Halbjahr mit höherem Umsatz und Marge

Interroll hat im ersten Halbjahr Umsatz und das operative Ergebnis deutlich gesteigert. Ein tieferer Bestellungseingang und -bestand lässt aber eine Verlangsamung der Geschäftsdynamik im zweiten Halbjahr erwarten.

05.08.2019 07:25

Der Betriebsgewinn auf Stufe EBITDA legte nach den nun vorgelegten definitiven Zahlen um 23 Prozent auf 43,5 Millionen Franken zu und auch das EBIT verbuchte ein Plus von 23 Prozent auf 31,2 Millionen, wie das Unternehmen am Montag mitteilte. Die EBITDA-Marge erhöhte sich auf 16,7 von 14,8 Prozent im Vorjahr. Die Werte liegen innerhalb der bereits im Juli von Interroll genannten Spanne.

Die überproportionale Gewinnsteigerung sei neben dem Wachstum auch auf eine hohe Kosten- und Investitionsdisziplin zurückzuführen. Unter dem Strich blieb ein um 24 Prozent höherer Reingewinn von 23,1 Millionen Franken.

In den ersten sechs Monaten des Jahres ging der Ordereingang des Fördertechnikspezialisten allerdings um 7,9 Prozent auf 299,0 Millionen Franken zurück. Demgegenüber stieg der Umsatz - wie schon bekannt - um 8,4 Prozent auf rekordhohe 260,9 Millionen.

Geringere Dynamik erwartet

Besonders stark wuchsen die Produktegruppe Conveyers & Sorters (+18%) und Rollers (+7,3%). Auch Drives (+6,7%) konnte erneut zulegen, wie es weiter hiess. Demgegenüber war der Umsatz bei Palett & Carton Flow (-6,8%) rückläufig. Hier konnten Grossprojekte im Vergleichszeitraum des Vorjahres nicht vollständig ersetzt werden, hiess es.

In der Region EMEA (+6,8%) habe sich das starke Wachstum der vergangenen Jahre fortgesetzt. In der Region Amerika (+22%) wurde die Nachfrage in den Bereichen E-Commerce, Lebensmittel und Distributionszentren als Grund für das deutliche Wachstum genannt. Nach den Rekordzuwächsen im Vergleichszeitraum war der Umsatz in Asien-Pazifik mit 13 Prozent rückläufig.

Beim Ausblick auf das zweite Halbjahr rechnet das Management aufgrund des niedrigeren Bestellungsbestandes in den Produktgruppen Conveyors & Sorters sowie Pallet & Carton Flow mit einer Abnahme der Geschäftsdynamik.

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Belimo steigert Umsatz und

Belimo steigert Umsatz und Gewinn im ersten Semester klar

Die Belimo-Gruppe hat im ersten Halbjahr 2019 ihr Wachstum fortgesetzt und den Gewinn erneut deutlich gesteigert.

04.08.2019 16:11

Auch für das gesamte Geschäftsjahr 2019 gibt sich der Anbieter von Antriebslösungen im Bereich Heizung, Lüftung, Klima zuversichtlich.

Belimo konnte den Umsatz in den ersten sechs Monaten des Jahres um 9,3 Prozent auf 355,2 Millionen Franken verbessern. Zu dem "überdurchschnittlich positiven" Ergebnis hätten alle Marktregionen beigetragen, heisst es in dem am Wochenende publizierten Halbjahresbericht der Zürcher Oberländer Gruppe.

Der Betriebsgewinn (EBIT) verbesserte sich um 13,9 Prozent auf 67,1 Millionen Franken, entsprechend einer EBIT-Marge von 18,9 Prozent (18,3 Prozent). Zur Verbesserung hätten vor allem vorteilhafte Währungseffekte beigetragen. Unter dem Strich resultierte ein Reingewinn von 53,4 Millionen Franken (+12,2 Prozent).

Mit den Resultaten hat das Unternehmen die Konsens-Schätzungen beim Umsatz und Betriebsgewinn etwas übertroffen, die Analysten hatten den Umsatz im Schnitt bei 353,0 Millionen und den EBIT bei 65,8 Millionen Franken erwartet. Beim Gewinn lag der AWP-Konsens mit 53,6 Millionen minim höher.

Erfolgreiches US-Geschäft

In der grössten Marktregion Europa stieg der Umsatz im ersten Halbjahr um 3,6 Prozent (währungsbereinigt +6,8 Prozent). Alle europäischen Märkte hätten sich "konstant gut entwickelt", heisst es im Semesterbericht. Auch in Grossbritannien habe der Umsatz unbeeindruckt von der Brexit-Diskussion zugelegt.

Sehr erfolgreich entwickelte sich das Halbjahr in der Marktregion Amerika, wo Belimo ein Umsatzplus von 17,0 Prozent (währungsbereinigt +14,0 Prozent) erreichte. Zu dem Resultat hätten Einführungen neuer und innovativer Produkte, eine "überlegene Produktqualität" und eine schnelle Logistik beigetragen.

Die Marktregion Asien Pazifik legte um 9,0 Prozent (währungsbereinigt +10,5 Prozent) zu. China habe als grösster Markt der Region das Umsatzwachstum massgeblich gestützt.

Dem weiteren Verlauf des Geschäftsjahres 2019 sehe Belimo "grundsätzlich zuversichtlich" entgegen, heisst es im Bericht. Während in Europa eine "durchschnittliche Geschäftsentwicklung" erwartet wird, erhofft sich das Unternehmen in Amerika bei einer anhaltend starken US-Wirtschaft ein gutes zweites Semester.

Eine strategische Wachstumsinitiative soll zudem das gebremste Wachstum im dortigen Hauptmarkt China kompensieren - in der Region werde ein gutes, aber leicht unter den Erwartungen liegendes Umsatzwachstum resultieren, heisst es.

Allerdings rechnet das Unternehmen mit einer "tendenziell tieferen EBIT-Marge". Anhaltende Risikofaktoren seien neben einer möglichen Eskalation des Handelsstreits insbesondere die Währungsrisiken. Zudem sei im zweiten Halbjahr 2019 mit "tendenziell höheren Kosten" wegen der Wachstumsstrategie zu rechnen.

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Autozulieferer Schaeffler mit

Autozulieferer Schaeffler mit Gewinneinbruch wegen schwacher Autokonjunktur

Der Auto- und Industriezulieferer Schaeffler hat im zweiten Quartal des laufenden Geschäftsjahres zunehmend unter der mauen Autokonjunktur gelitten. Unter dem Strich brach der Überschuss um die Hälfte auf 136 Millionen Euro ein, wie der SDax -Konzern am Dienstag bei der Vorlage seiner endgültigen Zahlen im fränkischen Herzogenaurach mitteilte.

06.08.2019 08:30

Bereits Ende Juli hatte Schaeffler seine Gewinn- und Umsatzprognose für das laufende Geschäftsjahr gesenkt und sich pessimistischer gezeigt. Die neuen Prognosen wurden nun bestätigt. Der Auto- und Industriezulieferer bekommt die Flaute in der Autoindustrie immer stärker zu spüren, da er mit Autobauern den Hauptteil seines Geschäfts macht.

Die Franken verzeichneten im abgelaufenen zweiten Quartal nach endgültigen Zahlen einen Umsatzrückgang von einem Prozent auf 3,6 Milliarden Euro. Währungsbereinigt waren die Erlöse um zwei Prozent gesunken. Das operative Ergebnis (Ebit) sackte um knapp ein Drittel auf 284 Millionen Euro ab, die Ebit-Marge sank auf 7,9 Prozent. Schaeffler hatte nach einem schwachen zweiten Halbjahr 2018 bereits im ersten Quartal enttäuschende Zahlen vorgelegt./eas/mis

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SPS hat Halbjahresgewinn mehr

SPS hat Halbjahresgewinn mehr als verdoppelt

Das Immobilienunternehmen Swiss Prime Site (SPS) hat im ersten Halbjahr 2019 dank Sondereffekten den Gewinn mehr als verdoppelt. Die Altersheimsparte Tertianum soll verkauft werden.

08.08.2019 07:50

Während der Mietertrag stagnierte, fiel der Betriebsgewinn EBIT klar höher aus. Da sich die Immobiliengesellschaft auf ihr Kerngeschäft konzentrieren will, soll nun die Tertianum Gruppe verkauft werden. Unter dem Strich erzielte SPS einen Reingewinn von 356,5 Millionen Franken und fiel damit mehr als doppelt so hoch aus als im Jahr zuvor mit 152,0 Millionen Franken, wie die grösste börsennotierte Schweizer Immobilienfirma am Donnerstag mitteilte.

Massgeblich dazu beigetragen haben positive Effekte aus Neubewertungen und die Auflösung von latenten Steuerverbindlichkeiten, die mit Steuersatzsenkungen auf kantonaler Ebene zusammenhängen. Ohne Neubewertungen und latente Steuern lag der Gewinn mit 151,3 Mio. praktisch auf Vorjahresniveau.

Der Betriebsertrag stieg gegenüber dem Vorjahr um 3,8 Prozent auf 607,7 Millionen Franken. Dabei trugen beide Segmente, Immobilien und Dienstleistungen, zum Wachstum bei. Der Wert des Immobilienportfolios wuchs gegenüber Ende 2018 um 2,4 Prozent auf 11,5 Milliarden Franken. Die Leerstandsquote blieb bei 4,7 Prozent. Die Nettorendite sinkt auf 3,5 von 3,7 Prozent.

Gewinn fürs Gesamtjahr deutlich höher

Für das Gesamtjahr 2019 und mittelfristig erwartet Swiss Prime Site, die in Aussicht gestellten Ziele zu erfüllen. Aufgrund der positiven Effekte aus der Auflösung von latenten Steuerverbindlichkeiten und von Neubewertungen werde der Gewinn 2019 deutlich über dem Vorjahr liegen.

Aus strategischen Überlegungen soll die Altersheimsparte Tertianum, deren Ertrag um 6,4 Prozent auf 206,1 Millionen Franken gestiegen ist, verkauft werden. SPS wolle sich auf das Kerngeschäft fokussieren, heisst es.

Ausserdem verlässt Jelmoli-Chef Franco Savastano die Gruppe und scheidet damit auch aus der Gruppenleitung des Unternehmens aus.

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Orell Füssli schafft es in

Orell Füssli schafft es in die schwarzen Zahlen

Die Buchhandels- und Spezialdruckereiguppe Orell Füssli hat im ersten Halbjahr als verkleinertes Unternehmen die Profitabilität erhöht.

09.08.2019 08:00

Die Industrie- und Handelsgruppe Orell Füssli hat im ersten Halbjahr 2019 nach dem Verkauf von Betriebsteilen einen tieferen Umsatz verbucht. Das Betriebsergebnis konnte jedoch gesteigert werden und auch unter dem Strich wurde ein Gewinn ausgewiesen.

Der Umsatz sank um 9,6 Prozent auf 115,2 Millionen Franken, wie die Gesellschaft am Freitag mitteilte. Der operative Betriebsgewinn auf Stufe EBIT erreichte 8,1 Millionen Franken nach 3,2 Millionen im Vorjahreszeitraum. Darin sind Sondereffekte in Höhe von 0,3 Millionen (VJ -0,6 Mio) enthalten. Das Reinergebnis war mit 5,4 Millionen Franken positiv, dies nach einem Wert von 0,0 im Vorjahr.

Die Division Zeiser konzentriert sich nach dem Verkauf von Unternehmensteilen im Vorjahr ausschliesslich auf das Kerngeschäft Serialisierung von Banknoten und Sicherheitsdokumenten. Der Umsatz betrug hier 14,6 Millionen Franken. Gegenüber dem vergleichbaren Nettoerlös im Vorjahr von 8,2 Millionen entspreche dies einer deutlichen Steigerung von 78 Prozent, schrieb das Unternehmen weiter.

Im Sicherheitsdruck reduzierte sich der Umsatz um rund 4 Prozent auf 56,0 Millionen Franken und das Betriebsergebnis um etwa 2,9 Prozent auf 6,6 Millionen. Als Gründe werden eine geringere Auslastung und die Erhöhung des Anteils internationaler Kunden am Produktmix genannt.

Buchhandel steigert Verkäufe

In der Division Buchhandel konnten die Verkäufe mit 40,9 Millionen Franken um 4,6 Prozent gesteigert werden. Hier resultierte ein positives Betriebsergebnis von 0,4 Millionen, nach einem Verlust von zuvor 0,9 Millionen. Das sei auf eine verbesserte Marktleistung sowie die fortgesetzte Umsetzung des Transformationsprogramms zurückzuführen, hiess es weiter. Das Digital- und Onlineversand-Geschäft habe zugelegt und mit Neueröffnungen in der Europaallee in Zürich sowie dem Seedammcenter in Pfäffikon/SZ sei das Filialgeschäft ausgebaut worden.

Der Nettoerlös der Orell Füssli Verlage lag um 8 Prozent tiefer als im Vorjahreszeitraum. Orell Füssli spricht von schwächeren Verkaufszahlen im Bereich Kinderbuch. Der "Globi"-Verlag habe nicht an die Zahlen des Vorjahreszeitraums anknüpfen können, während der Bereich Sachbuch eine erfreuliche Entwicklung gezeigt habe.

Für 2019 erwartet Orell Füssli weiterhin eine "rückläufige Ertragssituation". Im grössten Bereich Sicherheitsdruck würden im zweiten Halbjahr vorwiegend Aufträge für internationale Kunden produziert. Zeiser werde die positive Entwicklung fortsetzen können. Für den Buchhandel wird eine stabile Entwicklung erwartet. Einmal mehr werde das Weihnachtsgeschäft über den wirtschaftlichen Erfolg des Geschäftsjahres entscheiden.

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Conzzeta schraubt dank

Conzzeta schraubt dank Spartenverkauf Gewinn nach oben

Der Mischkonzern Conzzeta hat im ersten Halbjahr dank des Verkaufs der Glasbearbeitungssparte ein deutliches Gewinnplus erzielt. Die Schätzungen der Analysten wurden erfüllt.

09.08.2019 07:58

Die Veräusserung spülte einen Sondergewinn von 30,6 Millionen Franken in die Kasse, wie das Unternehmen am Freitag in einem Communiqué mitteilte.

Dies trieb den Reingewinn um 53 Prozent auf 78,2 Millionen Franken nach oben. Der Betriebsgewinn kletterte um 36,6 Prozent auf 90,5 Millionen Franken. Die Glasbearbeitungssparte wurde auf den 1. April nach Finnland verkauft.

Operativ spürte das Unternehmen indes die Verlangsamung des Geschäfts gegenüber dem sehr gut gelaufenen Vorjahressemester. Ohne den Verkauf der Glasbearbeitungssparte wäre der Betriebsgewinn zu konstanten Wechselkursen um 9,6 Prozent auf 59,9 Millionen Franken gesunken, hiess es weiter.

Zudem fiel der Umsatz um 9,7 Prozent auf 770,1 Millionen Franken. Ohne den Verkauf wäre der Umsatz auf vergleichbarer Basis um 5,6 Prozent zurückgegangen.

Verlangsamung nicht unerwartet

"Die Verlangsamung der Geschäftsentwicklung im ersten Halbjahr kam nicht unerwartet: Zum einen lag die Messlatte hoch aufgrund der starken Leistung im Vorjahr, in dem das Wachstum auf vergleichbarer Basis fast 20 Prozent betragen hatte", schrieb Conzzeta.

Zum anderen habe sich das Geschäftsumfeld aufgrund von politischen und konjunkturellen Unsicherheiten abgekühlt. Der Handelsstreit zwischen den USA und China machte dem Unternehmen zu schaffen. Trotzdem habe die Gruppe den Ausbau ihrer Marktpräsenz und ihre Infrastrukturprojekte fortgesetzt, teilte Conzzeta weiter mit.

Mit den Zahlen hat Conzzeta die Erwartungen der Finanzgemeinde in etwa erfüllt. Analysten hatten im Schnitt mit einem Umsatz von 772,7 Millionen Franken und einem EBIT von 57 Millionen Franken gerechnet.

Mammut mit besserem Ergebnis

Die grösste Sparte Bystronic konnte wegen der flauen Nachfrage in China nicht an die starke Leistung vor einem Jahr anschliessen. Der Umsatz des Herstellers von Maschinen zur Blechbearbeitung sank um 6 Prozent auf 448,6 Millionen Franken. Der Betriebsgewinn fiel um 7,8 Prozent auf 57,8 Millionen Franken.

"Ein deutlicher Umsatzrückgang in Asien konnte durch das starke Geschäft in Amerika teilweise kompensiert werden, während das Geschäft in Europa auf hohem Niveau leicht schwächer tendierte", schrieb Conzzeta. Der Auftragseingang liegt um gut 12 Prozent unter dem Rekord des Vorjahres.

Nicht rund läuft es in der Sparte Chemische Spezialitäten, die unter den Bremspuren in der Autoindustrie leidet. Der Umsatz tauchte um 10,5 Prozent auf 181,4 Millionen Franken. Der Betriebsgewinn EBIT gab um 6,4 Prozent auf 8,6 Millionen Franken nach.

Fortschritte hat indes die Outdoorsparte Mammut gemacht, die vom 2016 aufgelegten fünfjährigen Strategieprogramm profitiert. Der Umsatz verbesserte sich um 6,2 Prozent auf 117,9 Millionen Franken. Der erwartete Betriebsverlust im saisonal schwächeren ersten Halbjahr verkleinerte sich auf 5,3 Millionen Franken nach -6,4 Millionen Franken vor einem Jahr.

Die fast vollständige Erneuerung der Bekleidungskollektion sei weit fortgeschritten, schrieb Conzzeta. Mammut habe in den Läden und im Internet mehr verkaufen sowie die Bruttomarge erhöhen können.

Sonderdividende geplant

Nach dem Verkauf der Glasbearbeitung sollen die drei übrigen Segmente eigenständiger werden. Aufgrund ihrer Verschiedenartigkeit verstärke Conzzeta die dezentrale Führung: Für die Segmente würden eigene Gremien geschaffen, in denen Mitglieder des Verwaltungsrats sowie der Gruppenchef Einsitz nehmen sollen.

Vom Geldsegen aus dem Verkauf sollen die Aktionäre profitieren. Conzzeta will eine Sonderdividende von 62,1 Millionen Franken ausschütten. Pro Namenaktie A erhalten die Anteilseigner 30 Franken, pro Namenaktie B sind es 6 Franken.

Der Ausblick auf das Gesamtjahr sei erheblich von den politischen und wirtschaftlichen Unsicherheiten geprägt, insbesondere vom Handelskonflikt zwischen Amerika und China. Zur Jahresmitte verstärkten sich die Anzeichen einer globalen wirtschaftlichen Abkühlung.

Für das fortgeführte Geschäft erwartet Conzzeta für das Gesamtjahr 2019 nun einen Nettoumsatz leicht unter Vorjahr, doch rechnet der Konzern weiterhin mit einem über die Segmente hinweg breiter abgestützten Betriebsergebnis und einer leicht verbesserten EBIT-Marge. Mit dem Veräusserungsgewinn werde die Profitabilität aller Voraussicht nach ohnehin deutlich über Vorjahr liegen, hiess es.

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Elma wächst im Halbjahr - CEO

Elma wächst im Halbjahr - CEO tritt 2020 ab

Die im Bereich Elektronik tätige Elma-Gruppe hat im ersten Halbjahr 2019 zwar mehr umgesetzt, aber weniger verdient.

12.08.2019 07:12

Dank der guten Entwicklung in den USA rechnet das Unternehmen im Gesamtjahr dennoch mit einer Ergebnissteigerung.

Die Nettoerlöse des Konzern stiegen in der Berichtsperiode um 1,1 Prozent auf 73,3 Millionen Franken, währungsbereinigt waren es noch 0,2 Prozent. Zum Wachstum hätten vor allem weitere Kundenprojekte im Systemgeschäft in den USA geführt, teilte die Gruppe am Montag mit.

Der Umsatz in der Region Amerika legte dabei um knapp 10 Prozent auf 33,6 Millionen US-Dollar, in Schweizer Franken betrug das Wachstum gar 13 Prozent. Derweil lösten Projektverzögerungen in Deutschland einen Erlösrückgang in der grössten Absatzregion Europa von 4,3 Prozent auf 34,9 Millionen Franken aus. In Asien sanken die Erlöse wegen des rückläufigen Handelsgeschäfts gar um knapp einen Viertel auf 4,9 Millionen.

Bestellungen in den USA ziehen an

In der ersten Jahreshälfte tätigte Elma in den USA über Akquisitionen und mit der Inbetriebnahme des Industrie-Campus in Atlanta erhebliche Investitionen. Das drückte auf die Profitabilität der Gruppe. Das Betriebsergebnis EBIT ging um eine Millionen auf noch 2,2 Millionen Franken zurück und der Gewinn betrug 1,7 Millionen nach 2,4 Millionen im Jahr zuvor.

Allerdings rechnet Elma mit deutlichen Verbesserung in der zweiten Jahreshälfte. Der Bestellungseingang wuchs in der ersten Jahreshälfte nämlich um 14 Prozent auf 83,3 Millionen Franken. Besonders im Verteidigungsbereich in den USA sei die Nachfrage kräftig. So legten die Bestellungen dort um hohe 43 Prozent zu.

Mit Blick auf das Gesamtjahr hält Elma an ihrer Zielsetzung fest. Bei wachsenden Nettoerlösen erwarte man einen verbesserten Gewinn, heisst es.

CEO Ruegg geht in den Ruhestand

Im nächsten Jahr wird es derweil eine Veränderung an der Spitze des Unternehmens gegen. Der langjährige Firmenchef Fred Ruegg tritt dann altershalber in den Ruhestand. Er ist insgesamt seit 1986 in verschiedenen Funktionen für die Gruppe tätig. Der Verwaltungsrat habe die Suche nach einem neuen CEO eingeleitet, so die Mitteilung.

Sofern die Nachfolgeregelung bis April 2020 abgeschlossen sei, werde man der ordentlichen Generalversammlung 2020 Ruegg zur Wahl in den Elma-Verwaltungsrat vorschlagen.

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Bank Linth steigert Ertrag

Bank Linth steigert Ertrag dank Zinsengeschäft

Die Bank Linth hat im ersten Halbjahr 2019 gestützt vom Zinsengeschäft den Geschäftsertrag gesteigert und unter dem Strich auch mehr verdient.

13.08.2019 07:58

Für das Gesamtjahr erwartet das Management ein positives Ergebnis. Der Geschäftsertrag stieg in der Berichtsperiode um 5,1 Prozent auf 50,2 Millionen Franken, wie die Tochter der Liechtensteinischen Landesbank (LLB) am Dienstag mitteilte. Die Steigerung beruht fast ausschliesslich auf dem wichtigsten Standbein der Bank, dem Zinsengeschäft. Dieses erhöhte den Erfolg um 6,5 Prozent auf netto 36,0 Millionen.

Rückläufig waren dagegen die Erträge im Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft sowie im Handelsgeschäft. Im ersteren sank der Erfolg um 0,5 Prozent auf 9,8 Millionen und in letzterem um 5,0 Prozent auf 3,2 Millionen. Die Anleger hätten sich trotz des schwungvollen Starts der Aktienmärkte im Berichtsjahr und der rekordhohen Indizes über weite Strecken zurückhaltend gezeigt, heisst es dazu. Der übrige ordentliche Erfolg legte um 58 Prozent auf 1,2 Millionen zu.

Kosten gesenkt

Die Kosten hatte das Institut erneut im Griff. Der Geschäftsaufwand sank um 1,4 Prozent auf 29,4 Millionen, wobei der Personalaufwand (-4,2%) deutlicher zurück ging als der Sachaufwand (-1,9%).

Per Saldo nahm der Geschäftserfolg um 2,3 Prozent auf 18,5 Millionen zu. Dank höherer ausserordentlicher Erträge als im Vorjahr resultierte unter dem Strich gar eine Steigerung des Reingewinns um 6,3 Prozent auf 12,9 Millionen Franken.

Erfolgreich war das Institut im Akquirieren neuer Kundengelder. Im Berichtszeitraum flossen ihm netto 141,9 Millionen Neugelder zu (VJ 108,7 Mio). Die verwalteten Vermögen nahmen gegenüber Ende 2018 um 7,0 Prozent auf 7,4 Milliarden Franken.

Die Kundenausleihungen stiegen in den ersten sechs Monaten 2019 leicht um 1,0 Prozent auf 6,1 Milliarden Franken, wobei die Hypothekarforderungen mit einem Plus von 0,9 Prozent zulegten.

Für den Rest des Jahres gibt sich die Bank zurückhaltend. Das wirtschaftliche Umfeld sei und bleibe für die regional tätige Bank herausfordernd, heisst es. Mit der voraussichtlich verhaltenen Schweizer Wirtschaftsentwicklung im Blick gehe man aber von einem "grundsätzlich positiven Ergebnis" für das gesamte Geschäftsjahr aus.

(AWP)

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