Aktien Schweiz Diverse

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Starke Gewinnzahlen bei Interroll

Interroll profitiert von der zunehmenden Automatisierung.

Interroll profitiert von der zunehmenden Automatisierung.
Bild: www.interroll.com
22.01.2016 08:11

Die Interroll-Gruppe weist für das Geschäftsjahr 2015 ein Wachstum bei Umsatz und Auftragseingang aus und der Wegfall von Einmalbelastungen lässt das Ergebnis überproportional steigen.

Der Auftragseingang lag mit 385,1 Mio um 9,8% über dem Vorjahreswert, in lokalen Währungen resultierte ein Anstieg um 18%. Der Nettoumsatz nahm im Vergleich zum Vorjahr um 7,6% auf 360,8 Mio CHF zu (LW +16%), wie das in der Fördertechnik, Logistik und Automation tätige Unternehmen am Freitag mitteilte.

Zudem gibt das Unternehmen eine Einschätzung zu den Gewinnzahlen: Das operative Ergebnis auf Stufe EBITDA wird 2015 bei rund 58 Mio CHF (ca. +32% zum Vorjahr) und der Reingewinn bei rund 29 Mio (ca. +52%) erwartet. Diese besonders starken Ergebnisverbesserungen erkläre sich hauptsächlich aus dem höheren Nettoumsatz, konzernweiten Produktivitätssteigerungen und dem Wegfall von Einmalkosten, die im Jahr 2014 angefallen sind, schreibt das Unternehmen weiter.

Damit hat Interroll die Umsatzerwartungen der ZKB erreicht, die von Research Partners jedoch unterschritten. Diese hatten beim Umsatz einen Wert von 360,2 Mio CHF bzw. von 369,0 Mio erwartet.

Auch ins laufende Jahr 2016 sei Interroll mit einer Book-to-Bill Ratio von 1,07 (Vorjahr 1,04) gut gestartet, heisst es weiter. Die positiven Wachstumsaussichten würden von der verstärkten Expansion in die Regionen Americas und Asia-Pacific, die erfolgreich lancierten neuen Produkte sowie die konsequente Realisierung von innerbetrieblichen Verbesserungen gestützt.

Das vollständige Zahlenset wird am 18. März präsentiert.

(AWP)

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SFS schlittert an den Erwartungen vorbei

Der Metallverarbeiter SFS Group hat im Geschäftsjahr 2015 aufgrund des starken Frankens eine leichte Umsatzeinbusse hinnehmen müssen. Damit verfehlt SFS die Erwartungen der Analysten knapp.

Gemäss provisorischen Zahlen sanken die Verkäufe im abgelaufenen Jahr um 0,5% auf 1'376 Mio CHF. Die Aufwertung des Schweizer Frankens habe die Umsatzentwicklung belastet, schreibt SFS in einer Mitteilung vom Dienstag. Unter Ausklammerung der Wechselkurseinflüsse resultierte ein Wachstum von 4,6%.

Mit Blick auf die Profitabilität wird für das Gesamtjahr unverändert eine normalisierte EBITA-Marge im Zielband zwischen 12,1% und 13,1 (VJ 14,1%) in Aussicht gestellt. Dank einem Sondergewinn von 15 Mio CHF im Zusammenhang mit Pensionsleistungen an Arbeitnehmer werde die rapportierte EBITA-Marge aber oberhalb des Zielbandes zu liegen kommen.

Im zweiten Semester stieg der Umsatz im Vergleich zum ersten Halbjahr um 5,3% auf 706 Mio CHF. Auch die Profitabilität habe sich in der zweiten Jahreshälfte im Vergleich zum ersten Semester deutlich verbessert, so die Meldung.

Die Sparte Engineered Components konnte im Gesamtjahr 2015 beim Umsatz um 1,8% auf 740 Mio zulegen. Bei der Sparte Fastening Systems (Befestigungssysteme) ging der Umsatz dagegen um 2,9% auf 327 Mio zurück und beim Bereich Distribution&Logistics (SFS unimarket) um 3,1% auf 309 Mio.

Mit den Zahlen hat SFS die Erwartung der Analysten knapp verfehlt. Diese hatten im Vorfeld einen Umsatz auf Gruppenebene von 1'382 Mio erwartet.

Der vollständige Zahlenausweis für 2015 wird am 4. März vorgelegt.

(AWP)

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Titlis Rotair erzielt 2014/15 Rekordumsatz - Zuversichtlich für 2015/16
26.01.2016 08:13

Engelberg (awp) - Der Bergbahnbetreiber Titlis Rotair hat im Geschäftsjahr 2014/15 (per Ende Oktober) einen Rekordumsatz erzielt. Und für das laufende Jahr gibt sich die Gesellschaft trotz starkem Franken zuversichtlich.

Insgesamt resultierte gegenüber dem Vorjahr eine Umsatzsteigerung um 12% auf 81,5 Mio CHF, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Mit 1,2 Mio Gästen wurde zudem ein neuer Besucherrekord erreicht. Im Bergbahnen-Geschäft stieg der Umsatz um 14% auf 71,7 Mio. Dazu kamen einmalige Nettoerträge aus Verkäufen von Wohnungen im Titlis Resort von rund 9,5 Mio.

Den höheren Erträgen stand ein um 6,9% auf 39,4 Mio gestiegener Betriebsaufwand gegenüber. Der operative Betriebsgewinn legte derweil sowohl auf Stufe EBITDA wie auch auf Stufe EBIT um 21% zu, und zwar auf 42,1 Mio bzw. 32,7 Mio CHF. Das Jahresergebnis schliesslich verbesserte sich um 27% auf 29,9 Mio. Die Aktionäre sollen entsprechend mit einer auf 8,00 von 6,00 CHF erhöhten Dividende am Ergebnis partizipieren.

Für das laufende Geschäftsjahr 2015/16 gibt sich das Unternehmen vorsichtig optimistisch. Die Rahmenbedingungen für den Schweizer Tourismus seien vor allem in den europäischen Märkten zwar sehr schwierig, heisst es. Die Ersteintritte von Anfang November bis Mitte Januar bewegten sich rund 10% unter der Vergleichsperiode des Vorjahres, wobei der Anteil Wintersportler aber trotz der schwierigen Schneeverhältnisse gleich wie im Vorjahr geblieben sei. "Wir rechnen mit einem sehr guten Geschäftsergebnis, welches hingegen kaum an das Rekordjahr 2014/15 anknüpfen kann", heisst es denn auch.

Titlis Rotair gab zu dem bekannt, dass Hans Hess auf die Generalversammlung 2016 als Verwaltungsratspräsident zurücktritt. Nachfolger soll Vizepräsident Hans Wicki werden. Zudem wird der Generalversammlung Michel Péclard als neues Mitglied zur Wahl vorgeschlagen.

sig/uh

(AWP)

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Tiefer Milchpreis bremst Hochdorf

Der Milchverarbeiter Hochdorf bleibt mit den Geschäftszahlen etwas hinter den eigenen Erwartungen zurück.

Hochdorf hat im vergangenen Geschäftsjahr 2015 dank der getätigten Zukäufe zwar erstmals einen Umsatz von mehr als einer halben Milliarde erreicht, blieb aufgrund der tiefen Milchpreise aber trotzdem etwas hinter den eigenen Erwartungen zurück.

Der Brutto-Verkaufserlös stieg um rund 29% auf 551,1 Mio CHF und das Volumen der verkauften Produkte wurde mit 242'821 Tonnen (VJ 99'155 Tonnen) mehr als verdoppelt, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Insgesamt wurden in den Werken 761,2 Mio kg Milch, Molke und Permeat verarbeitet, was einem Anstieg um rund 50% entspricht.

Der Mengenanstieg sei vor allem im Zusammenhang mit der Akquisition der Uckermärker Milch GmbH sowie der Marbacher Ölmühle zu sehen. In den Schweizer Werken gingen die verarbeiteten Mengen um 5,4% auf 388,9 Mio kg Milch, Molke und Milchpermeat zurück.

Mit dem vorgelegten Jahresumsatz hat Hochdorf das angekündigte Wachstum nicht ganz erreicht. Das Unternehmen hatte im August einen Brutto-Verkaufserlös von 580 bis 620 Mio CHF in Aussicht gestellt. Als Grund wird auf die tiefen Milchpreise verwiesen, die sich im Geschäftsbereich Dairy Ingredients auch auf tiefere Verkaufspreise auswirkten.

Die Ertragszahlen werden auf Vorjahresniveau erwartet, trotz Frankenstärke und hoher Wettbewerbsintensität, heisst es in der Mitteilung. Das Margenziel wird bestätigt. "Dank den 2013 und 2014 eingeleiteten Massnahmen rechnen wir damit, den im Halbjahresbericht angekündigten prozentualen EBIT von 3,2 bis 3,8% zu erreichen", wird CEO Thomas Eisenring in dem Communiqué zitiert.

Das vollständige Ergebnis wird am 7. April vorgelegt.

(AWP)

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Hügli steigert Umsatz 2015 ganz leicht - EBIT unter Vorjahr
28.01.2016 12:00

(Zusammenfassung, ergänzt mit Produkt-Segmenten und Analysten-Kommentar)

Steinach (awp) - Die Hügli-Gruppe hat im vergangenen Geschäftsjahr 2015 etwas mehr Umsatz erwirtschaftet. Der EBIT blieb dagegen währungsbedingt leicht unter Vorjahr. Für das laufende Jahr zeigt sich der Nahrungsmittelkonzern vorsichtig optimistisch.

Die Verkäufe stiegen im Berichtsjahr um 0,4% auf 378,3 Mio CHF und lagen damit im Bereich der Analystenschätzungen. In Lokalwährungen waren es knapp 11%, organisch immerhin noch 3,4%. Diese (organische) Steigerung basiert laut Mitteilung vom Donnerstag überwiegend auf höheren Absatzmengen, der Preiseffekt lag bei +0,4%. Obwohl der Umsatz im zweiten Halbjahr in absoluten Zahlen höher gewesen sei als im ersten Halbjahr, sei das Umsatzwachstum auf +1,3% von +5,6% gesunken, heisst es. Der Grund dafür war den Angaben zufolge eine bereits "sehr starke" H2-Vorjahrbasis mit einem Plus von über +5%.

Die Akquisitionen granoVita/EDEN per 01.01.2015 erbrachten zusätzlich ein Umsatzplus von 25 Mio CHF bzw. 6,7% zum Vorjahr. Die Integration des Vertriebs dieser neu erworbenen Marken sei per Ende 2015 abgeschlossen worden, und die Synergien in der Produktion sowie das erweiterte Produktportfolio zeigten bereits Früchte, heisst es.

DEUTSCHLAND STARK

Nach Ländersegmenten konnte vor allem Deutschland mit einer Wachstumsrate von 6,1% überzeugen. Getragen werde dieses Wachstum wesentlich durch die Division Private Label, aber auch Food Service und Brand Solutions, so die Mitteilung. Das Segment Schweiz/Übriges Westeuropa musste derweil einen Rückgang um 1,6% hinnehmen, wobei Österreich und UK über Vorjahr gelegen seien. Im Segment Osteuropa (+4,5% in Lokalwährungen) spricht Hügli von einem "beachtlichen Resultat", dies dank der "weiterhin sehr guten Leistung" im Food Service in allen East-Ländern.

Unter den Produktdivisionen entwickelte sich Private Label (organ. +14,5%) besonders dynamisch. Die grossen Wachstumsschübe fanden allerdings bereits im zweiten Halbjahr 2014 und im ersten Halbjahr 2015 statt. Die Division Brand Solutions wuchs derweil vor allem dank Bioprodukten um 8,0%. Die grösste Division Food Service legte organisch immerhin noch 2,7% zu. Das Schweizer Geschäft habe wegen der rückläufigen Gastronomiekunden in den Tourismusregionen einen "merklichen" Umsatzrückgang hinnehmen müssen, so Hügli.

Der Bereich Food Industry setzte zwar deutlich weniger um (-10,5%), Hügli zeigt sich hier aber für 2016 aufgrund der "gut gefüllten Projekt-Pipeline zuversichtlich". Ebenfalls schwach (-5,9%) schnitt die Division Consumer Brands ab, wobei der Rückgang durch Handelswaren bestimmt sei.

FRANKEN WIRKT SICH AUF GEWINN STÄRKER AUS

Etwas stärker als auf den Umsatz hat sich die Frankenaufwertung auf Gewinnstufe ausgewirkt. Obwohl der Haupteffekt durch die Umrechnung (Translation) entstehe, ergäben sich bei Hügli Schweiz zusätzlich auch Transaktionsverluste (Exporte) und Ergebnisbelastungen durch Umsatzverluste und Preissenkungen. Der Währungsverlust auf Stufe Konzern-EBIT betrug damit deutlich über 10%, wie Hügli schreibt.

Die operativen Gewinnbeiträge zu konstanten Wechselkursen hätten zwar eine "erfreuliche EBIT-Steigerung" im Konzern ergeben, seien aber durch die Währungsverluste überkompensiert worden. Entsprechend werde ein EBIT und Gewinn 2015 leicht unter Vorjahr erwartet. Zum Halbjahr war noch ein Ergebnis auf Höhe Vorjahr erwartet worden.

Für das Jahr 2016 rechnet Hügli mit einem moderaten Umsatzwachstum sowie einer leicht überproportionalen EBIT-Steigerung. Die detaillierten Gewinn-Zahlen 2015 sowie die Umsatzzahlen zum ersten Quartal 2016 werden am 13. April veröffentlicht.

An der Börse wurden die News freundlich aufgenommen. Um 11 Uhr notiert das Hügli-Papier - bei geringen Umsätzen allerdings - 1,0% höher auf 758 CHF. Die ZKB spricht in einem Kommentar von "soliden Zahlen" angesichts der Märkte und Produktkategorien, der Titel sei zudem nach wie vor moderat bewertet.

uh/rw

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iruch
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Welche Aktien landen am häufigsten in den Portfolios von Schweizer Anlegern? Ein Vergleich diverser Handelsplattformen zeigt Erstaunliches:

http://www.cash.ch/news/top_news/auf_diese_aktien_setzen_die_schweizer-3416410-771

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Belimo hält 2015 Umsatz in Franken knapp

Die im Bereich Antriebslösungen tätige Belimo hat im Geschäftsjahr 2015 den Umsatz praktisch stabil gehalten.

Der Umsatz in Schweizer Franken liegt bei 493,3 Mio CHF und bleibt damit praktisch stabil, in lokalen Währungen ergab sich ein Plus von 3,6 Prozent. Im zweiten Semester hätten die Regionen Amerika und Asien/Pazifik gegenüber dem ersten Halbjahr zugelegt, während Europa stagniert sei, teilt der Hersteller von Antrieben für die Heizungs-, Lüftungs- und Klimatechnik am Mittwoch mit.

Demnach reduzierte sich der Umsatz in Europa währungsbereinigt um 0,9%, wogegen Amerika um 9,7% und Asien/Pazifik um 7,2% zulegten. Damit wurden die Analystenschätzungen erfüllt. Der AWP-Konsens für den Umsatz lag bei 494 Mio CHF.

Das Jahr 2015 sei für die schweizerische Wirtschaft eine grosse Herausforderung gewesen. So habe die überraschende Aufhebung des Euro-Mindestkurses mit der starken Aufwertung des Schweizer Frankens sowie das schwierige Marktumfeld in Osteuropa das Umsatzwachstum und die Rentabilität negativ beeinflusst. Unter diesen Umständen sei es erfreulich, dass der Umsatz in Franken habe gehalten werden können.

Noch kein Ausblick

Von den beiden Anwendungsfeldern zog der Bereich Wasser währungsbereinigt um 8,9% an, während sich der Bereich Luft auf Vorjahresniveau bewegte.

Weiter macht Belimo erste Angaben zu den Gewinnziffern. Aufgrund der vorläufigen Zahlen wird ein EBIT von rund 74 Mio CHF erwartet sowie ein Reingewinn von rund 56 Mio. Dies entspricht einem Rückgang von etwa 9% bzw. knapp 17% beim Reingewinn.

Zum Ausblick auf das Geschäftsjahr 2016 werden noch keine Angaben gemacht. Das Unternehmen wird den detaillierten Jahresabschluss am 21. März bekanntgeben.

cf/ys

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Bell übernimmt Eisberg-Gruppe

Der Fleischverarbeiter Bell verstärkt sich im Bereich der Convenience-Salate mit der Übernahme der Eisberg-Gruppe.

Das Unternehmen mit Sitz in Dänikon ist auf die Herstellung von frischen Blattsalaten und Blattsalatgerichten spezialisiert und erzielt mit rund 400 Mitarbeitern einen Jahresumsatz von über 55 Mio CHF, teilt Bell am Mittwoch mit. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

Organisatorisch werde Eisberg mit dem bestehenden Unternehmen Gastro Star zusammengeführt und bilde eine eigenständige Tochtergesellschaft der Hilcona, heisst es. Die Übernahme per Anfang April erfolgt vorbehältlich der Zustimmung der zuständigen Wettbewerbsbehörden.

In der Schweiz könne man durch die Akquisition Kapazitätsengpässe überwinden, schreibt Bell weiter. Für die Eisberg-Gruppe wiederum würden sich durch den Verkauf neue Absatz- und Wachstumschancen eröffnen.

(AWP)

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Mobimo verdient mehr und erhöht Dividende

Das Immobilienunternehmen Mobimo hat im Geschäftsjahr 2015 den Erfolg aus der Vermietung gesteigert und unter dem Strich mehr verdient.

Der Erfolg aus der Vermietung verbesserte sich im Vergleich zum Vorjahr um 7,4% auf 94,1 Mio CHF. Vor allem der Verkauf von Anlageliegenschaften gab Schub: Hier resultiert ein Erfolg von 63,8 Mio CHF nach 4,9 Mio im Jahr zuvor, wie Mobimo am Donnerstag mitteilt. Der Geschäftsbereich Stockwerksverkauf und Projektentwicklung für Dritte hingegen entwickelte sich rückläufig (5,5 Mio vs. 24,9 Mio CHF in 2014).

Das Ergebnis auf Stufe EBIT nahm in der Folge um 75% auf 170,4 Mio CHF zu und auf Stufe Reingewinn um 66% auf 105,0 Mio. Dies sei der bisher erfolgreichste Abschluss. Unter Ausklammerung des Erfolgs aus der Neubewertung des Immobilienparks in Höhe von 34,7 Mio (VJ 3,8 Mio) resultiert ein EBIT von 135,7 Mio (+45%) und ein Reingewinn von 78,6 Mio (+31%).

Positiver Ausblick

In einer positiven "Gewinnwarnung" im vergangenen November hatte Mobimo einen Jahresgewinn von "mehr als 75 Mio CHF" in Aussicht gestellt. Mit den Zahlen liegt das Unternehmen insgesamt über den Analystenprognosen. Die Zürcher Kantonalbank und die Bank Vontobel hatten den Mieterfolg bei 95,0/96,5 Mio, EBIT und Reingewinn jeweils vor Neubewertungseffekten bei 122,3/117,2 Mio bzw. 75,4/75,2 Mio veranschlagt.

Pro Aktie hat Mobimo 12,65 CHF verdient. Es soll eine höhere Dividende zur Ausschüttung kommen. Gemäss Antrag des Verwaltungsrats sollen davon 10,00 CHF nach 9,50 CHF im Vorjahr ausgeschüttet werden.

Im Blick voraus zeigt man sich zuversichtlich. Der Verwaltungsrat und die Geschäftsleitung beurteilen die Zukunftsaussichten der Gruppe weiterhin als positiv. Die "stabile" Dividendenpolitik werde fortgesetzt.

(AWP)

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SFS übernimmt Stamm AG - Umsatz 15 Mio CHF
12.02.2016 08:04

Heerbrugg (awp) - Der Metallverarbeiter SFS Group übernimmt im Rahmen einer Nachfolgelösung die Stamm AG. Bei dem in Hallau ansässigen Gesellschaft handle es sich um einen Entwicklungs- und Produktionspartner für in der Medizinaltechnik tätige Unternehmen, wie SFS am Freitag mitteilt.

Mit der Akquisition verstärke und ergänze die Division Industrial (Segment Engineered Components) ihre Kompetenz im Bereich der Mikrospritzgiesstechnik, heisst es weiter. Gemäss den Angaben fertigt die Stamm AG Hochpräzisions-Kunststoffspritzgiessteile im technischen Klein- und Mikrobereich und das Kundenportfolio sei weitgehend komplementär zum Portfolio von SFS.

Der Mitteilung zufolge wurde die Stamm AG 1947 gegründet und erzielt 2015 mit 60 Mitarbeitenden einen Umsatz von rund 15 Mio CHF. SFS beabsichtige, den bisherigen Standort als Kompetenzzentrum insbesondere für Anwendungen in der Medizinaltechnik zu stärken und weiterzuentwickeln.

jl/yr

(AWP)

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Zug Estates steigert 2015 Gewinn dank hohem Neubewertungserfolg
12.02.2016 07:55

Zug (awp) - Das Immobilienunternehmen Zug Estates hat im vergangenen Geschäftsjahr einen hohen Neubewertungserfolg verbucht und den Gewinn gesteigert. Der Erfolg, der aus der turnusmässigen Neubewertung des Immobilienparks resultiert, hat sich 2015 mit 50,6 Mio CHF mehr als verdoppelt. Die Fertigstellung der zweiten Realisierungsetappe der auf dem Suurstoffi-Areal in Risch-Rotkreuz und Erfolge in der Vermietung hätten "wesentlich" zu diesem Erfolg beigetragen, teilt Zug Estates am Freitag mit.

Das operative Betriebsergebnis vor Abschreibung und Neubewertung stieg um 5% auf 39,6 Mio CHF und das Konzernergebnis um etwa die Hälfte auf "über" 67 Mio CHF. Der Marktwert des Immobilienportfolios kam Ende Jahr bei 1,2 Mrd CHF zu liegen, was einer Steigerung um 7% gegenüber Ende 2014 entspricht. Insgesamt seien Liegenschaften im Wert von 26,7 Mio CHF verkauft worden. Investitionen und eine Landarrondierung beliefen sich auf 46,9 Mio CHF.

Der vollständige Geschäftsbericht 2015 wird am 11. März veröffentlicht.

cp/ys

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Bank Linth mit höherem Jahresgewinn

Die Bank Linth hat im Geschäftsjahr 2015 bei einem gehaltenen Ertrag den Gewinn gesteigert. Die Dividende soll unverändert bleiben.

An die Aktionäre soll eine unveränderte Dividende von 8 CHF je Anteilsschein bezahlt werden. Für die Zukunft zeigt sich das Management zuversichtlich.

"Die Rahmenbedingungen waren 2015 nicht zuletzt aufgrund des Frankenschocks anspruchsvoll", sagt in der Medienmitteilung Georges Knobel, Präsident des Verwaltungsrats. Dennoch blicke die Bank auf ein gutes Jahr zurück.

Rückläufiges Zinsgeschäft

Der Geschäftsertrag betrug im abgelaufenen Geschäftsjahr 87,2 Mio CHF und liegt damit gemäss Mitteilung "exakt" auf dem Vorjahresniveau. Dabei verringerte sich der Nettoerfolg des Zinsengeschäfts, das gekennzeichnet war durch enge Margen und stark gestiegene Zinsabsicherungskosten, um 2,4% auf 60,2 Mio. Rückläufig um 2,6% auf knapp 18,0 Mio war auch der Erfolg im Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft. Dagegen stieg der Erfolg des Handelsgeschäfts um 16% auf 6,5 Mio CHF. Der übrige ordentliche Erfolg nahm um knapp 70% auf 2,6 Mio zu.

Der Geschäftsaufwand erhöhte sich nur leicht um 0,4% auf 56,4 Mio CHF. Darin eingeschlossen ist eine ausserordentliche Zahlung an das US-Justizministerium von 3,8 Mio nach Beilegung des Steuerstreits. 2,0 Mio konnten dabei durch bereits gebildete Rückstellungen gedeckt werden. Der Personalaufwand nahm um 3,3% auf 31,1 Mio ab. Das Aufwand-Ertrags-Verhältnis verbesserte sich auf 62,7% von 64,3%.

Unter dem Strich resultierte ein Jahresgewinn von 20,5 Mio, was einer Steigerung von 2,6% entspricht.

Zufluss fast verdoppelt

Die Bank wuchs sowohl bei den Kundenausleihungen, als auch bei den Kundengeldern. Erstere legten um 3,2% auf 5,38 Mrd zu und überschritten damit erstmals die Marke von 5 Mrd. Dabei stiegen die Hypothekarforderungen um 3,3% auf 5,2 Mrd.

Die Kundengelder erhöhten sich um 7,1% auf 4,22 Mrd. Der Netto-Neugeldzufluss belief sich auf 348 Mio. Damit wurde der Vorjahreswert von 181 Mio fast verdoppelt. Insgesamt verwaltete das Institut zum Jahresende Kundenvermögen (AuM) im Umfang von 6,48 Mrd, was einer Steigerung von 3,4% entspricht.

Die Bilanzsumme belief sich Ende des Jahres auf 6,29 Mrd CHF und lag damit 7,3% über dem Vorjahresbetrag. Die anrechenbaren Eigenmittel nach beantragter Gewinnverwendung verstärkten sich um 3,6% auf 432 Mio. Der Eigenmitteldeckungsgrad konnte auf 158,8% gesteigert werden (VJ 156,4%).

Rochade im Verwaltungsrat

Mit Blick auf die Gesamtwirtschaft geht die Bank Linth von einem anforderungsreichen Jahr 2016 aus. Voraussagen zu den Erträgen sowohl im Zinsen- als auch im Dienstleistungs- und Kommissionsgeschäft seien in der aktuellen Situation schwierig, heisst es weiter. Die Bank Linth blicke aber zuversichtlich in die Zukunft.

Im Verwaltungsrat der Bank Linth kommt es ferner zu einer Rochade. VR-Präsident Georges Knobel tritt an der Generalversammlung 2016 nach zwölf Amtsjahren aus dem Verwaltungsrat zurück. Als sein Nachfolger wird Verwaltungsrat Ralph Peter Siegl vorgeschlagen. Zudem stellt sich Beatrix Frey-Eigenmann als neues Mitglied in das Aufsichtsgremium zur Wahl.

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Competec-Gruppe steigert 2015 Umsatz um 1,9% auf 535 Mio CHF
16.02.2016 12:30

Mägenwil/Willisau (awp) - Die Handels- und E-Commerce-Gruppe Competec hat im vergangenen Geschäftsjahr mehr umgesetzt. Die Erlöse nahmen um 1,9% auf 535 Mio CHF zu und das Paketvolumen um über 10%, teilt die Gruppe am Dienstag mit. Zur Competec-Gruppe gehört der Online-Händler Brack und das IT-Handelsunternehmen Alltron.

Brack habe seine Dienstleistungen im Verlauf des Jahres "massgebend" erweitert. Zugleich mit der Aufnahme von Haushaltsgrossgeräten ins Sortiment sei in Zusammenarbeit mit der Planzer Gruppe ein Etagenlieferungs- und Montageservice ins Leben gerufen worden, wie es heisst. Zusammen mit dem Startup-Unternehmen Mila biete man den Kunden auch die Heiminstallation und Inbetriebnahme von PCs, Fernsehern, Tablets und Smartphones an.

Auch Alltron habe das Produktesortiment erweitert und wurde den Angaben zufolge für Axis, Edimax, Motorola sowie Prexiso zum Distributor. Neben diesen Sortimentserweiterungen seien die Serviceleistungen im Verlauf des Jahres mit Abendzustellungen und der "Same Day Delivery" ausgebaut worden.

Für das Geschäftsjahr 2016 sind die Prognosen zuversichtlich. "Aufgrund der Erholung ab dem zweiten Halbjahr und dem erfreulichen Start im neuen Jahr rechnen wir wieder mit mehr Wachstum für das Jahr 2016", so Markus Mahler, CEO von Alltron und Brack.

cp/ra

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UPC Cablecom steigert 2015 Umsatz um 3,4% - Im TV-Bereich von Swisscom überholt
16.02.2016 11:00

Zürich (awp) - UPC Cablecom ist 2015 gewachsen. Der Umsatz legte um 3,4% auf 1,34 Mrd CHF zu. Im vierten Quartal generierte der Kabelnetzbetreiber dabei einen 2,0% höheren Umsatz von 337,6 Mio CHF, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilt.

Bei der Entwicklung der Abozahlen ist das Bild durchzogen. So ging die Anzahl Kunden im Bereich Digitalfernsehen im Gesamtjahr um 6,5% auf 1,30 Millionen zurück. Damit wurde UPC Cablecom in diesem Bereich von der Swisscom als Marktführerin abgelöst. Swisscom wies per Ende 2015 1,33 Millionen TV-Kunden aus.

In den anderen Geschäftsbereichen stiegen hingegen die Kundenzahlen: im Bereich Breitbandinternet um 4,0% auf 759'900, in der Festnetztelefonie um 7,1% auf 505'000 und im Bereich Mobilfunk um 73% auf 32'900. Im Mobilfunk stehen die Angebote allerdings erst seit wenigen Monaten dem allgemeinen Publikum zur Verfügung. Zudem betont das Unternehmen in der Mitteilung, dass das Geschäft mit Unternehmenskunden um 13% gesteigert worden sei.

"Ich blicke zufrieden auf das Jahr 2015 zurück, die Anzahl Kunden nimmt insgesamt zu", lässt sich CEO Eric Tveter zitieren. Vor allem im Breitbandbereich wachse UPC schneller als die Konkurrenz.

UPC Cablecom tätigte im vergangenen Jahr Investitionen von "über 200 Mio CHF", wie es weiter heisst. Ausserdem will das Unternehmen im laufenden Jahr "die Weichen so legen", dass die Kundschaft in den Genuss von "viel mehr Live-Sport" kommt, wie es weiter heisst.

rw/ra

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IVF Hartmann erzielt höheren Jahresgewinn 2015 - Dividende angehoben
23.02.2016 08:30

(Ergänzt um weitere Informationen)

Neuhausen (awp) - Die im Bereich Spitalbedarf tätige IVF Hartmann Gruppe hat im Geschäftsjahr 2015 den anhaltenden Kostendruck im Gesundheitswesen sowie die Frankenstärke zu spüren bekommen und etwas weniger Umsatz erzielt. Unter dem Strich resultierte gleichwohl ein höherer Jahresgewinn. Für das laufende Jahr zeigt sich das Unternehmen zuversichtlich.

Der Kostendruck im Gesundheitswesen habe im Geschäftsjahr 2015 unvermindert angehalten, heisst es in einer Mitteilung der Gesellschaft vom Dienstag. Zusätzlich habe das Unternehmen die Aufhebung des Euro-Mindestkurses durch die SNB meistern müssen. So hätten einerseits die Kunden die Weitergabe der Kursgewinne der aus dem Euro-Raum stammenden Produkte verlangt. Andererseits habe die lokale Eigenfertigung im Intercompany- und im Exportgeschäft ungeachtet des starken Frankens weiterhin mit konkurrenzfähigen Herstellkosten produzieren müssen.

HÖHERER EBIT DANK PRODUKTIVITÄTSGEWINNE

In diesem herausfordernden Umfeld verminderte sich der Umsatz 2015 gegenüber dem Vorjahr um 0,5% auf 132,3 Mio CHF. Real hätte ein Plus von 2,6% resultiert, hält das Unternehmen fest. Dank Produktivitätsgewinne in der Fertigung und währungsbedingter Vorteile bei der Beschaffung im Euro-Raum erhöhte sich hingegen das operative Ergebnis auf Stufe EBIT um 1,2% auf knapp 19,0 Mio und der Konzerngewinn um 2,0% auf 16,1 Mio CHF. Die Aktionäre sollen eine auf 2,30 von 2,20 CHF erhöhte Bruttodividende pro Aktie erhalten.

Nach Segmenten betrachtet habe vor allem das Infektionsmanagement ein gutes Umsatzwachstum erzielt, schreibt die Gesellschaft. Im Segment Wundmanagement wurden die Umsatzerlöse des Vorjahrs leicht übertroffen. Dagegen weise das Segment Inkontinenzmanagement einen leichten Umsatzrückgang auf, zu einem Grossteil bedingt durch den hohen Preisdruck am Markt, heisst es weiter.

Die übrigen Geschäftsaktivitäten, zusammengefasst im Segment Weitere, haben ebenfalls einen Umsatzrückgang zu verzeichnen. Dies vor allem wegen gesunkener Umsätze mit Watteprodukten.

INVESTITIONEN IN AREAL NEUHAUSEN

Wie IVF Hartmann am Dienstag weiter mitteilte, beliefen sich die Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte im Berichtsjahr auf 4,9 Mio CHF, was einem Rückgang von 2,9% gegenüber dem Vorjahr entspricht. Die Mittel flossen vornehmlich in die Erneuerung und Automatisierung der Produktionsanlagen sowie in die Modernisierung und Umgestaltung des Areals Neuhausen. Per Ende 2015 beschäftigte IVF Hartmann 383 Mitarbeitende (VJ 372).

Die Bilanzsumme der Unternehmensgruppe stieg gegenüber dem Vorjahr um 13,4% auf 120,7 Mio. Diese Zunahme ist im wesentlichen auf den höheren Bestand an liquiden Mitteln zurückzuführen.

Einen konkreten Ausblick für 2016 gibt das Unternehmen nicht. Die Rahmenbedingungen am Markt würden auch in Zukunft herausfordernd bleiben, heisst es in der Mitteilung bloss. Der Kostendruck im Gesundheitswesen werde auch im Geschäftsjahr 2016 unvermindert anhalten und alle Geschäftsbereiche beeinflussen. IVF Hartmann sei aber zuversichtlich, dass sich 2016 die Lage bezüglich Eurokurs-Effekten stabilisieren werde und auch der Export zum Wachstum zurückfinde.

Der ausführliche Jahresabschluss wird am 11. März publiziert, dann findet auch eine Medienkonferenz statt.

sig/rw

(AWP)

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Axa Winterthur verbessert Ergebnis

Der Versicherer Axa Winterthur hat im vergangenen Jahr von weniger Grossschäden profitiert.

Der operative Gewinn stieg um 4,7 Prozent auf 896 Millionen Franken, während die Bruttoprämien im Vergleich zum Vorjahr um 4,1 Prozent auf 11,1 Milliarden Franken sanken.

Unter dem Strich verzeichnete das Unternehmen einen Reingewinn von 929 Millionen Franken, wie Axa Winterthur am Donnerstag mitteilte. Das ist ein Rückgang von 5,6 Prozent. Unternehmenschef Antimo Perretta sprach in der Mitteilung von einem erfreulichen Jahresergebnis in einem anspruchsvollen Finanzumfeld.

Den grössten Teil des Gewinns generierte Axa Winterthur in der Schadenversicherung. Aufgrund von weniger Grossschäden stieg das operative Ergebnis in dieser Sparte um rund 12 Prozent auf 543 Millionen Franken. Der Schaden-/Kostensatz, eine Kennzahl zur Beurteilung der Rentabilität im Nichtleben-Geschäft, verbesserte sich um 3,1 Prozentpunkte auf 86 Prozent. Die Bruttoprämien gingen um 1,3 Prozent auf 3,4 Milliarden Franken zurück.

Rückläufiges Anlageergebnis

In der nach Geschäftsvolumen grössten Sparte Kollektivleben verringerten sich die Bruttoprämien um 3,6 Prozent auf 6,54 Milliarden Franken, bedingt vor allem durch tiefere Einmaleinlagen in der Vollversicherung. Aufgrund einer selektiveren Zeichnungspolitik habe Axa Winterthur im schwierigen Anlageumfeld einen Rückgang im Neugeschäft um knapp 18 Prozent verzeichnet.

Im teilautonomen Geschäftssegment erhöhte sich das Neugeschäft von 13 Millionen Franken im Vorjahr auf 46 Millionen Franken im 2015. Die markante Zuwachsrate zeige, dass es gelungen sei, sich im Markt der beruflichen Vorsorge als Komplettanbieterin zu positionieren.

Im Einzelleben verringerte sich das Geschäftsvolumen um 14 Prozent auf rund 1,2 Milliarden Franken, auch hier durch tiefere Einmaleinlagen. Der operative Gewinn in dieser Sparte legte um knapp 8 Prozent auf 229 Millionen zu.

Der weitere Rückgang des Zinsniveaus hatte auch einen spürbaren Einfluss auf die Performance aller Anlageklassen der Axa Winterthur, wie es im Communiqué weiter hiess. Das Anlageergebnis war dementsprechend sowohl im Leben- als auch im Nichtleben-Bereich rückläufig.

(SDA)

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APG verdient 2015 mehr und erhöht Dividende

Die APG SGA Gruppe ist im vergangenen Jahr umsatzmässig nur noch leicht gewachsen, hat die Profitabilität dabei aber nochmals gesteigert.

Die Aktionäre profitieren mit einer höheren Ausschüttung. Das Unternehmen verstärkt seine Marktstellung in der Schweiz mit der Übernahme der AlpenPlakat AG.

Der Umsatz von APG erhöhte sich 2015 um 0,6% auf 313,0 Mio CHF. Mit 302,3 Mio (+1,3%) stammt der Löwenanteil davon aus dem Heimmarkt Schweiz. Der EBIT legte um 2,8% auf 68,1 Mio CHF zu, die Marge liegt damit auf 21,5% nach 21,0% im Vorjahr. Das Nettoergebnis nach Minderheiten beträgt 53,3 Mio, was einem Plus von 3% entspricht, wie die Vermarkterin von Aussenwerbung am Donnerstag mitteilt.

Die ausgewiesenen Zahlen liegen damit leicht unter den Erwartungen der Analysten. Die ZKB bzw. Research Partners hatten einen Umsatz von 317,7 Mio bzw. 319,7 Mio, einen EBIT von 68,6 Mio bzw. 69,4 Mio und ein Nettoergebnis von 53,2 Mio bzw. 53,8 Mio prognostiziert.

Die Aktionäre sollen am Ergebnis mit einer Dividende von insgesamt 23 CHF nach 22 CHF im Vorjahr partizipieren.

Das Berichtsjahr sei durch ein anspruchsvolles inter- und intramediales Wettbewerbsumfeld geprägt gewesen. Im Heimmarkt Schweiz seien dank eines attraktiven Leistungsangebots und verstärkter Marktbearbeitung Marktanteile gewonnen worden, so die Mitteilung. Organisch sei die Gruppe in Lokalwährungen gerechnet um 1,2% gewachsen, Währungseinflüsse beeinträchtigten die Verkaufserlöse mit 0,6%. Als Folge des Verkaufs der nicht mehr betriebsnotwendigen Immobilie in Biel hätten sich ausserdem die damit verbundenen Mieterträge verringert. Aus dem Liegenschaften-Verkauf resultierte indes ein Buchgewinn von 1,5 Mio, der unter den übrigen Betriebserträgen ausgewiesen wird.

Mit Blick nach vorne bleibt APG wie gewohnt sehr vage. Aufgrund der ausgeprägten Kurzfristigkeit und Volatilität im Bereich der Kampagnenplanung und damit der Umsatzentwicklung in der Werbebranche verzichtet die Gruppe weiterhin auf eine konkrete Prognose zur Geschäftsentwicklung der kommenden Monate.

Übernahme von Alpenplakat AG

Die APG SGA Gruppe verstärkt ihre Marktstellung in der Schweiz weiter. Sie übernimmt die in der Innerschweiz sowie in den Kantonen Zürich, Aargau und Solothurn tätige AlpenPlakat AG vollständig. Die übernommene Gesellschaft verfüge in ihrem Tätigkeitsgebiet über ein qualitativ hochwertiges, analoges Portfolio von über 550 Plakatstellen, schreibt APG am Donnerstag in einer weiteren Mitteilung.

Die übernommene Gesellschaft werde eigenständig mit unveränderter Strategie und gleichem Mitarbeiterstamm weitergeführt und nicht in die bestehende APG-Organisation integriert. Der bisherige CEO und Verwaltungsrat, Christian Zimmermann, amte nach einer Übergangsphase als Delegierter des Verwaltungsrates der AlpenPlakat AG.

Zum Kaufpreis sowie zum Umsatz der AlpenPlakat AG werden in der Mitteilung keine Angaben gemacht.

(AWP)

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Bell steigert Gewinn und erhöht Dividende

Der Fleischverarbeiter Bell hat im Geschäftsjahr 2015 unter anderem dank der erstmaligen Konsolidierung von Hilcona deutlich mehr verdient. Ausserdem soll die Dividende erhöht und die Aktie gesplittet werden.

2016 will Bell "bestehende Potenziale gezielt weiter ausschöpfen". Der Betriebsgewinn stieg im Berichtsjahr auf Stufe EBITDA um knapp 20% auf 235,1 Mio CHF und auf Stufe EBIT um gut 11% auf 123,0 Mio CHF. Unter dem Strich resultierte ein um 8% höherer Jahresgewinn von 94,8 Mio CHF. Der Bruttogewinn hat derweil erstmals die Schwelle von 1 Mrd CHF überschritten. Die wichtigsten Treiber dafür waren die Vollkonsolidierung von Hilcona per 1. Mai 2015, die Konzentration auf wertschöpfungsreiche Produkte und die Bereinigung des Sortiments, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte.

Der Umsatz 2015 war bereits im Januar bekannt gegeben worden. Gemäss den definitiven Zahlen lag er mit 2,82 Mrd CHF um 8,5% über Vorjahr. Währungsbedingte Umrechnungsdifferenzen von 89 Mio CHF sowie eine Minusteuerung bei den Rohmaterialpreisen von über 13 Mio reduzierten den Umsatz nominal. Die erstmalige Konsolidierung von Hilcona trug dagegen 360 Mio zum Gruppenumsatz bei. Das Absatzvolumen über die ganze Gruppe erreichte 275'308 Tonnen (+28%).

Den Aktionären soll auf dieser Basis eine Dividende von 70 CHF (VJ 65 CHF) ausgeschüttet werden. Da die Aktie mittlerweile ein hohes absolutes Kursniveau erreicht habe, beantragt der Verwaltungsrat ausserdem einen Aktiensplit im Verhältnis 1 zu 10. Damit soll die Handelbarkeit der Aktie wieder verbessert werden.

Integration der Akquisitionen im Vordergrund

Mit den ausgewiesenen Zahlen hat Bell den Konsensus für den EBITDA (233,0 Mio) leicht übertroffen, beim EBIT (135,6 Mio) hingegen klar verfehlt.

Für 2016 rechnet Bell mit einem weiteren anspruchsvollen Jahr, das geprägt sei durch tendenziell höhere Rohstoffpreise und einer anhaltenden Verschärfung des Wettbewerbs. Bestärkt durch die Resultate im vergangenen Jahr werde man die strategische Stossrichtung aber konsequent weiterverfolgen.

Im Fokus stehen laut Mitteilung die reibungslose Integration der beiden Akquisitionen, das substanzielle Investitionsprogramm in der Schweiz sowie der Ausbau der wertschöpfungsstarken Produkte. In allen Bereichen sieht Bell "bestehende Potenziale, die gezielt weiter erschlossen werden können".

(AWP)

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Chemie+Papier rutscht tief in die roten Zahlen

Die CPH Chemie + Papier Holding hat im Geschäftsjahr 2015 unter dem schwächeren Euro und tiefen Papierpreisen gelitten und ist in den roten Zahlen gelandet.

Im laufenden Jahr strebt die Gruppe auf zumindest operativer Ebene die Rückkehr in die Gewinnzone an.

CPH hat im Berichtsjahr einen im Jahresvergleich fast 15% tieferen Umsatz von 420,0 Mio CHF erwirtschaftet. Den Frankenschock und die tiefen Papierpreise ausgeklammert, wären die Verkäufe aber um 1,7% gewachsen, teilt das Unternehmen am Freitag mit. Zudem hätten alle drei Geschäftsbereiche ihre Absatzvolumen und Marktanteile erhöht.

Das Betriebsergebnis vor Abschreibungen (EBITDA) fiel auf 12,2 Mio CHF, nach einem Überschuss von 50,8 Mio im Vorjahr. Beim Betriebsergebnis (EBIT) wurde ein Verlust von 21,8 Mio CHF geschrieben (VJ: Gewinn von 16,0 Mio) und unter dem Strich ergab sich ein Fehlbetrag von 33,1 Mio CHF, nach einem Gewinn von 10,5 Mio in 2014.

Dividende wird ausgeschüttet

Der Verwaltungsrat beantragt die Ausschüttung einer Dividende in der Form einer Kapitalrückzahlung aus Kapitaleinlagereserven von 0,60 CHF je Aktie. Im Vorjahr waren 13 CHF je Aktie zur Auszahlung gelangt - allerdings noch vor einem Aktiensplit im Verhältnis 1:20. Damit bestätige man die kontinuierliche Dividendenpolitik der Gruppe, so CPH am Freitag.

Durch gezielte Massnahmen habe CPH den Kostenanteil in Schweizer Franken zuletzt von 70% auf rund 50% gesenkt, heisst es weiter. Um die Abhängigkeit von den Papiermärkten und vom heimischen Währungsraum weiter zu verringern, werde die Gruppe ausserhalb des Papierbereichs und ausserhalb der Schweiz in neue Märkte und Produktionskapazitäten investieren.

Zusammen mit Massnahmen zur Effizienzsteigerung hofft man auf bessere Resultate in der Zukunft. So strebe CPH für 2016 eine Umsatzsteigerung und auf operativer Ebene die Rückkehr in die Gewinnzone an.

(AWP)

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Jungfraubahn knackt Millionen-Marke

Die Jungfraubahn-Gruppe hat im Geschäftsjahr 2015 einen Verkehrsertrag von 134 Millionen Franken erwirtschaftet. Dies entspricht einem Plus von mehr als 10 Prozent. Erstmals wurden mehr als eine Million Gäste befördert.

Die Jungfraubahn-Gruppe hat im Geschäftsjahr 2015 einen Verkehrsertrag von 134 Mio CHF erwirtschaftet. Dies entspricht einem Plus von 10,3% gegenüber dem Vorjahreswert, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilt.

Erstmals seien im Jahr 2015 über eine Million Gäste zur höchsten Bahnstation Europas gefahren, heisst es weiter. Der Ausflugsverkehr auf das Jungfraujoch habe im Berichtsjahr weiterhin von der steigenden Nachfrage aus Asien profitiert. Konkret besuchten 1'007'000 Personen das Jungfraujoch. Beim Verkehrsertrag sei dabei mit 107,6 Mio CHF erstmals die Grenze von 100 Mio CHF überschritten und damit eine Zunahme von 14,1% erzielt worden.

Bei den Erlebnisbergen, die den Ausflugsverkehr auf den Harder Kulm, nach First und Winteregg-Mürren umfassen, habe die Jungfraubahn-Gruppe durchwegs positive Ergebnisse erzielt, heisst es weiter. Insgesamt wurde bei den Erlebnisbergen ein 12,1% höherer Verkehrsertrag von 11,2 Mio CHF erwirtschaftet und damit ein Rekordwert. Im Segment Wintersport indes ging der Verkehrsertrag um 2,5% auf 21,6 Mio CHF zurück.

Mit Blick auf das laufende Jahr teilte das Unternehmen mit, dass trotz der schwierigen Voraussetzungen aufgrund einiger Gruppen-Annullationen nach den Anschlägen von Paris sowie der Einführung des biometrischen Visums für Gäste aus China bis zum 15. Februar im Vergleich zum Rekordvorjahr nur 2'947 weniger Gäste das Jungfraujoch besucht hätten. Dies entspreche einem Rückgang von 6,3%. Im Wintersportgeschäft seien in der Saison 2015/2016 wie erwartet die Folgen des tiefen Euro-Kurses spürbar. Die Diversifikation und die weiterhin intensive Bearbeitung der asiatischen Märkte stimmten die Jungfraubahnen indes zuversichtlich im Hinblick auf das Sommergeschäft.

Das Jahresergebnis wird die Gruppe an der Bilanzmedienkonferenz vom 20. April bekannt geben.

(AWP)

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PSP verdient 2015 weniger

Das Immobilienunternehmen PSP Swiss Property hat im Geschäftsjahr 2015 den Liegenschaftsertrag gegenüber dem Vorjahr zwar knapp gehalten, der Gewinn ging aber zurück.

Ein tieferer Erfolg aus Liegenschaftsverkäufen führte aber bei PSP zu einem Gewinnrückgang. Den Aktionäre soll eine höhere Dividende ausgeschüttet werden.

Der Mietertrag nahm aufgrund zusätzlicher Sanierungsarbeiten sowie des Verkaufs einer Anlageliegenschaft Anfang September um 0,8% auf 275,1 Mio CHF ab, wie PSP am Dienstag mitteilt. Auf vergleichbarer Basis hätte hingegen ein Anstieg um 0,2% resultiert, heisst es. Zudem wurde ein geringerer Erfolg aus dem Verkauf von Eigentumswohnungen verbucht (3,3 Mio vs. 6,8 Mio in 2014). Es seien im Berichtsjahr lediglich 17 Eigentumswohnungen übertragen worden; 2014 seien es etwa 100 gewesen.

Der Betriebsgewinn auf Stufe EBITDA kam unter Ausklammerung der Liegenschaftserfolge mit 232,7 Mio um 2,3% unter dem Vorjahr zu liegen, und der Reingewinn ging um 4,8% auf 161,3 Mio zurück. Pro Aktie ergibt das einen Überschuss von 3,52 CHF. Gemäss Antrag des Verwaltungsrates sollen davon 3,30 CHF je Anteilsschein ausgeschüttet werden, nach 3,25 CHF zuvor.

Mit den vorgelegten Zahlen hat PSP im Rahmen der Markterwartungen abgeschlossen. Der AWP-Konsens lag für den Liegenschaftsertrag bei 276,1 Mio, für den EBITDA bei 229,9 Mio und für den Reingewinn bei 162,7 Mio CHF. Für PSP entspricht das Resultat ebenfalls den Erwartungen.

Der durchschnittliche Leerstand im 6,2 Mrd CHF schweren Immobilienparkt nahm aufs Jahr gesehen ab und kam am Bilanzstichtag bei 8,5% zu liegen. Dies nach 9,0% per Ende September und 10,0% per Ende 2014.

Für das Geschäftsjahr 2016 wird ein höheres EBITDA (ohne Bewertungseffekte) von rund 240 Mio CHF in Aussicht gestellt. Bei den Leerständen wird per Ende 2016 mit einer Quote von rund 11% gerechnet, vor allem wegen Fälligkeiten gegen Jahresende, wie es heisst.

Neuer CIO nominiert

Neben den Zahlen teilt PSP mit, dass Adrian Murer zum Chief Investment Officer (CIO) und Mitglied der Geschäftsleitung mit Arbeitsantritt per 1. Juli 2016 ernannt wurde. Murer ist seit Mitte 2013 als Partner bei der Anwaltskanzlei Baur Hürlimann AG in Zürich tätig. Er folgt bei PSP auf Ludwig Reinsperger, der das Unternehmen Ende Januar in gegenseitigem Einvernehmen verlassen hatte.

Ferner wird Corinne Denzler für den Verwaltungsrat (VR) nominiert. Sie ist Chief Executive Officer der Tschuggen Hotel Group. Gino Pfister stellt sich als einziges VR-Mitglied nicht zur Wiederwahl.

(AWP)

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Allreal unter Erwartungen - Dividende erhöht

Allreal, die Immobiliengesellschaft mit eigener Generalunternehmung, hat im Geschäftsjahr 2015 unter dem Strich weniger verdient und die Prognosen verpasst. Die Dividende wird trotzdem erhöht.

Allreal hat 2015 eine insgesamt deutlich geringere Gesamtleistung erzielt und unter dem Strich weniger verdient. Es soll dennoch eine höhere Dividende ausgeschüttet werden.

Die Erträge aus Vermietung und Verwaltung von Liegenschaften und das von der Generalunternehmung abgewickelte Projektvolumen ergaben eine Gesamtleistung von 793,9 Mio CHF, was einer Abnahme um 23% entspricht. Dabei stiegen die Mieterträge um 9,9% auf 174,9 Mio. Im vergangenen Jahr seien mehrere Renditeliegenschaften erstmals über die gesamte Berichtsperiode ertragswirksam gewesen, teilt Allreal am Dienstag mit.

Das abgewickelte Projektvolumen der Generalunternehmung hingegen ging zurück und zwar um deutliche 30% auf 612,9 Mio. Dabei brach die operative Marge auf 27,4% ein von 44,9% im Vorjahr. Der Erfolg kam in diesem Segment mit 78,8 Mio um 23% unter dem Vergleichswert des Vorjahrs. Dieses sei geprägt gewesen vom Verkauf einer grösseren Entwicklungsliegenschaft und einer deutlich höheren Zahl von Eigenprojekten, so Allreal.

Zahlen verfehlen Prognosen

Das Ergebnis auf Stufe EBIT kam bei 177,4 Mio (+0,3%) und auf Stufe Reingewinn bei 109,7 Mio (+0,5%) zu liegen. Mit den Zahlen hat Allreal die Analystenschätzungen im AWP-Konsens deutlich verfehlt. Diese hatten einen Mietertrag von 178,1 Mio CHF, einen EBIT von 188,6 Mio und einen Reingewinn von 118,3 Mio prognostiziert.

Der Verwaltungsrat beantragt die Ausschüttung einer höheren Dividende von 5,75 CHF je Aktie. Im Vorjahr wurden 5,50 CHF ausgezahlt.

Der durchschnittliche Leerstand im Mrd CHF schweren Immobilienparkt nahm aufs Jahr gesehen ab und kam am Bilanzstichtag bei 7,5% zu liegen. Dies nach 7,6% per Ende Juni und 7,9% per Ende 2014.

Allreal verfüge über "intakte Voraussetzungen für eine weiterhin erfolgreiche Geschäftstätigkeit", heisst es im Ausblick. Für das Geschäftsjahr 2016 rechnet das Management mit einem operativen Unternehmensergebnis, "das in etwa jenem des Vorjahrs entsprechen dürfte".

(AWP)

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Dätwyler 2015 mit geringerem EBIT und Gewinn - Wechsel auf CEO-Posten
04.03.2016 06:59

Altdorf (awp) - Der Industriekonzern Dätwyler hat im Geschäftsjahr 2015 unter dem starken Schweizer Franken gelitten. Ausserdem gibt es ab 2017 einen Wechsel auf dem Chefposten.

Das Nettoergebnis fiel um knapp 16% auf 82,2 Mio CHF zurück und der EBIT um 4,7% auf 126,1 Mio. Die EBIT-Marge sank leicht auf 10,8% von zuvor 11,0%, wie das Urner Unternehmen am Freitag mitteilte.

Bereits Ende Januar hatte der Mischkonzern den Umsatz bekanntgegeben: Er schrumpfte 2015 um 3,9% auf 1,17 Mrd CHF. Organisch und währungsbereinigt wurde jedoch ein Wachstum um 1,8% verzeichnet. Der starke Schweizer Franken führte bei der Umrechnung der Auslandumsätze zu negativen Währungseffekten von 95,4 Mio CHF oder 7,9%.

Damit hat Dätwyler die Erwartungen der Analysten beim EBIT und Reingewinn nicht ganz erreicht. Laut AWP-Konsens beliefen sich die Schätzungen beim EBIT auf 126,5 Mio CHF und beim Reingewinn auf 83,5 Mio.

Der Konzernbereich Sealing Solutions steigerte den Nettoumsatz auf 705,9 Mio CHF (VJ 686,4 Mio). Dazu hätten vor allem die Marktsegmente Health Care und Consumer Goods beigetragen, heisst es. Im Konzernbereich Technical Components ging der ausgewiesene Nettoumsatz auf 459,3 Mio zurück (VJ 526,5 Mio).

Die Aktionäre sollen laut Vorschlag des Verwaltungsrates eine unveränderte Dividende von 2,20 CHF je Inhaberaktie erhalten. Im Vorjahr war aufgrund des 100-jährigen Jubiläums noch eine Sonderdividende gezahlt worden. Nebst einer ordentlichen Bardividende wurde eine Aktiendividende ausgeschüttet, was sich insgesamt zu einem Betrag von gut 7,80 CHF je Inhaberaktie summierte.

Der Ausblick auf das Geschäftsjahr 2016 wurde bestätigt. Weiter erwartet das Management eine EBIT-Marge im Bereich von 10% bis 13% und ein Nettoergebnis unter dem Vorjahr, dies aufgrund von "bedeutenden" Währungsverlusten und einer höheren Steuerquote. Unter der Voraussetzung, dass der Schweizer Franken nicht weiter erstarkt, rechnet Dätwyler mit einem Umsatz von gegen 1,25 Mrd CHF. Bis 2020 strebt das Unternehmen unverändert einen Umsatz von 2 Mrd und eine EBIT-Marge von 12% bis 15% an.

NEUER KONZERNCHEF AB 2017

Dätwyler orientierte gleichzeitig über die Nachfolgeregelung an der Konzernspitze. Neuer CEO wird 2017 Dirk Lambrecht, der langjährige Leiter des Konzernbereichs Sealing Solutions, der diverse Arten von Dichtungen produziert. Hälg wird der Generalversammlung im März 2017 zur Wahl als Verwaltungsratspräsident vorgeschlagen. Er tritt die Nachfolge von Ulrich Graf an, welcher sein Amt nach zwölf Jahren altershalber zur Verfügung stellt.

yr/uh

(AWP)

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SFS mit Umsatz- und Gewinnrückgang

Der Metallverarbeiter SFS hat im Geschäftsjahr 2015 unter der Frankenstärke gelitten. Allerdings konnten die Ostschweizer ihre Profitabilität im zweiten Semester markant verbessern.

Die Aktionäre kommen trotz Gewinnrückgang in den Genuss einer unveränderten Dividende. Der Reingewinn sank um 4,7% auf 105,0 Mio CHF, wie SFS am Freitag mitteilte. Nach sechs Monaten hatte das Minus noch bei rund 30% gelegen. Rückläufig fielen in 2015 auch die anderen Gewinnstufen aus: Der "normalisierte" EBITA sank um 12% auf 171,7 Mio CHF, entsprechend einer Marge von 12,5%. Zum Halbjahr lag diese noch bei 10,6% und im Gesamtjahr 2014 bei 14,1%.

Inklusive einem Sondergewinn von 15 Mio CHF im Zusammenhang mit Pensionsleistungen ging der rapportierte EBITA um lediglich 4,5% auf 186,6 Mio CHF zurück und die Marge lag bei 13,6%. Laut SFS schmälerte der starke Franken den EBITA um 47 Mio CHF. Die Aktionäre sollen nun eine unveränderte Dividende von 1,50 CHF je Anteil erhalten.

Die normalisierte EBITA-Marge war allerdings schon mehr oder weniger bekannt: Als das Unternehmen im Januar seine Umsatzzahlen veröffentlichte, war von einem Wert von 12,1% bis 13,1% die Rede. Der Umsatz wurde damals auf 1,38 Mrd CHF beziffert, dies entspricht einem Minus von 0,5% rsp. von plus 4,6% in Lokalwährungen.

Die Prognosen wurden mit diesen Gewinn-Kennzahlen auf operativer Stufe verfehlt. Analysten hatten im Schnitt (AWP-Konsens) mit einem normalisierten EBITA von 173 Mio CHF und einem Gewinn von 98 Mio gerechnet.

Für das laufende Jahr rechnet SFS unter der Annahme unveränderter Wechselkurse mit einer Steigerung des konsolidierten Umsatzes um 2-4% sowie einer Verbesserung der normalisierten EBITA-Marge auf 13-14%. Durch zahlreiche Massnahmen, die im Laufe des Jahres 2015 ergriffen worden seien und nun zunehmend Wirkung zeigten, könnten die negativen Wechselkurseffekte teilweise kompensiert werden, heisst es dazu.

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Maschinenbauer Starrag senkt Dividende

Beim St. Galler Maschinenbauer Starrag ist der Reingewinn im Geschäftsjahr 2015 um 34% eingebrochen. Gleichzeitig wird die Dividende nach unten angepasst.

Unter dem Strich blieben noch 9,5 Mio CHF, wie das Unternehmen am Freitag mitteilte. Im Vorjahr hatte Starrag noch 14,4 Mio CHF Gewinn erwirtschaftet.

Der Reingewinn sei unter anderem durch die Neubewertung von nicht abgesicherten Europositionen um 1,4 Mio CHF belastet worden, heisst es weiter. Vor allem wegen geringerer Auslastung durch einen zögerlichen Auftragseingang lag auch das Betriebsergebnis (EBIT) mit 14,7 Mio CHF 23,4% unter dem Vorjahreswert. Damit ergab sich eine EBIT-Marge von 4%.

Wie bereits seit Ende Januar bekannt, der Umsatz sank um 7,5% auf noch 364 Mio CHF. Währungsbereinigt lag er allerdings mit -0,1% auf dem Niveau des Vorjahres. Der Auftragseingang reduzierte sich um 18 Prozent auf 333 Mio CHF. Zu konstanten Wechselkursen belief sich die Abnahme auf noch 11%. In der regionalen Struktur des Auftragseingangs hätten sich nur geringfügige Verschiebungen ergeben, schreibt Starrag. Europa habe sich im Vergleich zu Asien und Nordamerika besser behauptet. Der Auftragsbestand ging um 17,3% auf 238 Mio CHF zurück. Er sichert die Grundauslastung über drei Quartale.

Der Verwaltungsrat schlägt der Generalversammlung vom 23. April eine Dividende von 1,20 CHF pro Aktie vor, dies nach 1,80 CHF im Vorjahr. Was den Ausblick angeht, rechnet die Geschäftsleitung mit einem Auftragseingang in lokalen Währungen, der den Vorjahreswert übertreffen sollte. Zudem will man eine operative Marge erreichen, die mindestens auf Vorjahresniveau liegt. Da 2016 keine weiteren Neubewertungen nicht abgesicherter Europositionen anfallen, sollte auch der Reingewinn den Vorjahreswert übertreffen.

(AWP)

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SFPI verdient 2015 mehr und erhöht Dividende
08.03.2016 07:53

Zürich (awp) - Die Immobiliengesellschaft Swiss Finance & Property Investment (SFPI) hat im Geschäftsjahr 2015 mehr verdient und will den Aktionären eine höhere Dividende auszahlen. Der Verwaltungsrat schlägt eine Steigerung der Dividende auf 3,40 CHF je Aktie von 3,20 CHF im Vorjahr vor, teilt die an der SIX kotierte Gesellschaft am Dienstag mit.

Für das laufende Geschäftsjahr rechnet die Gesellschaft mit einem Unternehmensergebnis, das in etwa dem des Vorjahres entsprechen dürfte. Damit sollte die stabile Dividendenpolitik fortgeführt werden können, heisst es.

Die Gewinnzahlen wurden bereits im Februar veröffentlicht und werden nun bestätigt. So hat sich der Betriebsgewinn auf Stufe EBIT auf 31,0 Mio CHF fast verdoppelt. Unter dem Strich blieb mit 22,7 Mio CHF mehr als doppelt so viel wie im Vorjahr übrig. Wird der Erfolg ausgeklammert, der aus der turnusmässigen Neubewertung des Immobilienparks resultiert, legte der Reingewinn um knapp einen Viertel auf 12,6 Mio CHF zu. Die Zahlen vom Februar waren ungeprüft.

cp/hr

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Dottikon ES plant Grossinvestitionen und Personalaufbau in der Schweiz
11.03.2016 07:59

Dottikon (awp) - Das Spezialitätenchemie-Unternehmen Dottikon ES rechnet aufgrund der vorliegenden Auftragslage mit einem starken Umsatzwachstum und will daher in den nächsten zwei Jahren über 100 Mio CHF investieren. Die Investitionen erfolgen alle am Standort Dottikon, wo auch 100 neue Stellen geschaffen werden wollen. Heute beschäftige das Unternehmen über 500 Mitarbeitende.

Wie Dottikon am Freitag mitteilte, werden im vierten Quartal 2016 zusätzliche Multitonnen-Wirkstofftrocknungskapazitäten in Betrieb genommen. Im ersten Halbjahr 2017 erfolge die Inbetriebnahme zusätzlicher Mehrzweckproduktionskapazitäten und 2018 werde ein neues Labor- und Bürogebäude bezogen.

ra/uh

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Flughafen Zürich steigert Umsatz um 2,6% - Höhere Dividende plus Zusatzdividende
11.03.2016 08:01

Zürich (awp) - Der Flughafen Zürich hat im Geschäftsjahr 2015 zwar mehr umgesetzt, aber weniger verdient. Während der Umsatz um 2,6% auf 988 Mio CHF stieg, sank das Betriebsergebnis auf Stufe EBIT um 6,8% auf 274 Mio und der Reingewinn um knapp 14% auf 179,8 Mio. Unter Ausklammerung von verschiedenen Sondereffekten lag der Gewinn um 4,6% über dem Vorjahr, wie die Flughafenbetreiberin am Freitag mitteilte.

Der Generalsversammlung wird die Ausschüttung einer höheren ordentlichen Dividende von 15,00 nach 13,50 CHF pro Aktie im Vorjahr vorgeschlagen. Nebst der ordentlichen Dividende soll zudem eine Zusatzdividende aus den Kapitaleinlagereserven in Höhe von 16,00 CHF pro Aktie ausgeschüttet werden.

Der Rückgang der Gewinnzahlen ist auf verschiedene im vergangenen Jahr verbuchte und bereits kommunizierte Sondereffekte zurückzuführen. Positiv wirkte sich ein Gewinn vor Steuern in Höhe von rund 35 Mio CHF aus einem Teilverkauf eines Grundstücks sowie ein nicht-cashwirksamer Gewinn im Zusammenhang mit Anpassungen bei der Personalvorsorge von 18 Mio aus. Auf der anderen Seite wurden Rückstellungen von 97,1 Mio CHF für das erweiterte Schallschutzprogramm verbucht.

Mit den vorgelegten Zahlen hat der Flughafen die Erwartungen des Marktes in etwa getroffen. Der AWP-Konsens für den Umsatz lag bei 991 Mio CHF, für den EBIT bei 270 Mio und für den Reingewinn bei 186 Mio.

Der Umsatzanteil des Fluggeschäfts betrug 2015 rund 60%, derjenige des Nicht-Fluggeschäftes entsprechend 40%. Im Fluggeschäft nahm der Umsatz um 3,9% auf 597 Mio CHF zu, im Nicht-Flugbereich erhöhten sich die Erträge um 0,8% auf 392 Mio CHF.

Bereits im Januar hatte der Flughafen seine Passagierzahlen für 2015 bekannt gegeben. Das Jahr wurde mit einem neuen Rekord von 26,28 Mio Passagieren abgeschlossen, das waren 3,2% mehr als 2014.

Für 2016 geht der Flughafen Zürich von einem Passagierwachstum von rund 3% aus. Unter Ausschluss der Sondereffekte würden im Gesamtjahr 2016 EBITDA, EBIT und Gewinn ohne Lärmeinflüsse leicht unter dem Vorjahr ausfallen, heisst es. Grund dafür sei die anstehende Reduktion der Flugbetriebsgebühren voraussichtlich im dritten Quartal.

an/uh

(AWP)

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Clientis-Gruppe steigert Konzerngewinn 2015 um fast 40% auf 54 Mio CHF
11.03.2016 08:05

Bern (awp) - Die in der Clientis-Gruppe zusammengeschlossenen 15 Regionalbanken haben im vergangenen Jahr den stärksten Kundengelder-Zuwachs in der Unternehmensgeschichte verzeichnet. Auch die Kundenausleihungen nahmen weiter zu. Und für das laufende Jahr stellt die Gruppe weiter wachsende Geschäftsvolumen in Aussicht.

Primär dank einer starken Entwicklung im Zinsengeschäft, das 80% des Gesamterfolgs ausmacht, stieg der Konzerngewinn um satte 39% auf 54,2 Mio CHF. Trotz Negativzinsen legte der Zins-Erfolg nämlich um 14% auf 167 Mio CHF zu. Dazu beigetragen hätten vor allem die Volumenausweitung im Hypothekargeschäft und tiefere Refinanzierungskosten, heisst es in einer Mitteilung vom Freitag. Im ordentlichen Bankgeschäft erhöhte sich der Ertrag um 10% auf 210 Mio CHF.

Den Clientis Banken flossen 2015 neue Kundengelder von netto 549 Mio CHF zu. Der Bestand wuchs damit um 6% auf CHF 9,7 Mrd an. Die Kundenausleihungen stiegen indes um 4,3% auf 11,7 Mrd, wiederum hauptsächlich getrieben durch Hypothekarfinanzierungen.

GESTÄRKTE EIGENMITTELBASIS - WACHSTUM IM LAUFENDEN JAHR

Die konsolidierte Bilanzsumme stieg aufgrund des Wachstums im Kundengeschäft und höherer flüssiger Mittel um 8,1% auf 13,5 Mrd CHF an. Das Eigenkapital erhöhte sich um 5,4% auf 1,19 Mrd, womit der Eigenfinanzierungsgrad 8,7% erreicht. Die Gesamtkapitalquote lag damit bei 17,8% (VJ: 17,2%).

Im laufenden Jahr 2016 liege der Fokus auf der Entwicklung des Zinsniveaus und der Entwicklung in der Baubranche, heisst es. Diese Faktoren seien für das Kerngeschäft der Immobilienfinanzierung von zentraler Bedeutung. Die Gruppe geht von einem Schweizer Zinsniveau auf weiterhin sehr tiefem Niveau und einer Bautätigkeit im Rahmen des Vorjahres aus. Insgesamt rechnet die Gruppe mit einer weiteren Zunahme der Geschäftsvolumen.

Ausserdem meldet die Gruppe, dass sie künftig Leistungen für 27 Regionalbanken erbringen wird. Neben den 15 Clientis Banken beziehen zwölf weitere Institute - sieben Banken mehr als bisher - Dienste in den Bereichen IT, Compliance, Anlegen und Vertrieb.

rb/uh

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Zug Estates steigert 2015 Mietertrag

Das Immobilienunternehmen Zug Estates hat im Geschäftsjahr 2015 einen Anstieg beim Liegenschaftenertrag verzeichnet. Die Dividende wird erhöht.

Der Ertrag legte um 4,4% auf 39,1 Mio CHF zu; dies trotz Veräusserung von zwei Liegenschaften und einer referenzzinssatzbedingten Senkung der Wohnungsmieten, wie die Gesellschaft am Freitag mitteilte.

Der Bereich Hotel & Gastronomie verzeichnete in einem "anspruchsvoller werdenden Marktumfeld" hingegen eine leichte Abnahme des Ertrags auf 19,8 Mio CHF von 20,6 Mio im Jahr zuvor. Die Profitabilität sei allerdings gesteigert worden, wie es heisst. Der Betriebsertrag kam insgesamt mit 63,0 Mio CHF um 1,6% über dem Vorjahr zu liegen.

Beim Ergebnis hat Zug Estates vor allem von einem hohen Neubewertungserfolg profitiert, wobei dazu bereits im Februar erste Angaben gemacht worden waren. Der Erfolg, der aus der turnusmässigen Neubewertung des Immobilienparks resultiert, hat sich 2015 mit 50 Mio CHF mehr als verdoppelt. Die Fertigstellung der zweiten Realisierungsetappe auf dem Suurstoffi-Areal in Risch-Rotkreuz und Erfolge in der Vermietung hätten "wesentlich" zu diesem Erfolg beigetragen.

Höhere Erträge bei Mietwohnungen erwartet

In der Folge legte das Betriebsergebnis auf Stufe EBIT um 55% auf 86,3 Mio CHF und das Konzernergebnis um knapp die Hälfte auf 67,1 Mio. Unter Ausklammerung des Neubewertungserfolgs schauten unter dem Strich 24,1 Mio CHF heraus (+0,3%). Der Verwaltungsrat beantragt eine höhere Ausschüttung je an der SIX kotierten Aktie (Serie B) von 20,50 CHF nach 18,50 CHF im Vorjahr.

Für das laufende Geschäftsjahr stellt das Management ein auf Vorjahresniveau liegendes Betriebsergebnis vor Abschreibungen und Neubewertung in Aussicht. Im Vermietungsgeschäft rechnet die Gruppe wegen den 2015 fertig gestellten Wohnungen und den neu abgeschlossenen Mietverträgen sowie rückläufiger Leerstände mit höheren Mieterträgen.

Im Segment Hotel & Gastronomie werde der Gastronomieertrag aufgrund des entfallenden Umsatzes aus der Gastronomie im Theater Casino Zug rund 2,0 Mio CHF unter Vorjahr erwartet. Durch die Fokussierung auf das Kerngeschäft geht man jedoch davon aus, dass die Profitabilität weiter steigen wird.

(AWP)

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