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BFW-Gründer legt

BFW-Gründer legt Übernahmeangebot für alle Aktionäre vor

Die Immobiliengesellschaft BFW soll von der Schweizer Börse genommen werden. Die BFW Holding des Firmengründers Beat Frischknecht offeriert 44,25 Franken je kotierte Namenaktie A. Die Angebotsfrist startet am 16. Dezember 2019 und dauert bis zum 20. Januar 2020

29.11.2019 07:52

Frischknecht hält den Angaben zufolge bereits heute 26,0 Prozent des Aktienkapitals und 68,2 Prozent der Stimmrechte der BFW Liegenschaften AG. Er wolle im Minimum auf einen Anteil von 90 Prozent kommen. Danach solle ein sogenanntes "Squeeze-out Verfahren" eingeleitet werden.

Als Grund für den Schritt nennt BFW am Freitag die fehlenden attraktiven Investitionsmöglichkeiten für die Gesellschaft. Das Unternehmen habe in den Jahren 2017 bis 2019 daher jeweils ein Aktienrückkaufprogramm durchgeführt. Und das Liegenschaftsportfolio verfüge mit 330 Millionen Franken nicht mehr über eine Grösse, die eine Kotierung an der Börse rechtfertigen würde.

Ausschuss empfiehlt Annahme

Der unabhängige Ausschuss des Verwaltungsrats empfehle die Annahme des Angebotes, heisst es weiter. Auch eine "Fairness Opinion" von IFBC beurteile den angebotenen Preis als "fair und angemessen". Er liege 4,9 Prozent über dem von IFBC berechneten fairen Wert und 5,5 Prozent über dem per Ende September ausgewiesenen inneren Wert. Am Donnerstagabend hatten die BFW-Aktien bei 44,70 Franken geschlossen.

Frischknecht wird während der Angebotsfrist in all seinen Funktionen in den Ausstand treten. Als Vorsitzender der Geschäftsleitung werde er in dieser Zeit durch Christian Wunderlin ersetzt.

Ferner nennt die Gesellschaft zu diesem Anlass die Kennzahlen der ersten neun Monate 2019. Die Netto-Mietzinseinnahmen beliefen sich demnach auf 13,8 Millionen Franken und aus dem Verkauf von vier Liegenschaften resultierte ein einmaliger Gewinn von 2,7 Millionen. Nach Neubewertungen von 1,1 Millionen Franken lagen der EBIT bei 12,6 Millionen und der Gewinn bei 4,3 Millionen.

ra/kw

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Lalique schliesst exklusive

Lalique schliesst exklusive Parfüm-Lizenzvereinbarung mit Brioni ab

Das Luxusgüterunternehmen Lalique hat mit der Luxusmarke Brioni einen exklusiven weltweiten Parfüm-Lizenzvertrag unterzeichnet.

03.12.2019 08:15

Dabei wird das Schweizer Unternehmen mit einer anfänglichen Laufzeit bis Ende 2024 eine Kollektion von Parfüms für Brioni kreieren und vertreiben, wie es in einer Mitteilung vom Dienstag heisst. Zum finanziellen Umfang des Vertrags wurden keine Angaben gemacht.

Die Lancierung eines ersten Dufts ist den Angaben zufolge zur Feier des 75-jährigen Bestehens von Brioni im vierten Quartal 2020 geplant. Mit der Lizenz von Brioni erweitert Lalique das bestehende Parfümportfolio, das die Marken Lalique Parfums, Jaguar Fragrances, Bentley Fragrances, Parfums Grès und Parfums Samouraï umfasst.

Brioni wurde 1945 in Rom gegründet und ist eine Luxusmarke für Herrenmode. Heute gehört das Unternehmen zu Kering, einer weltweit tätigen Luxus- und Lifestyle-Gruppe.

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Zug Estates kündigt

Zug Estates kündigt Sonderdividende an

Das Immobilienunternehmen Zug Estates hat die letzten Wohnungen in seinem Gartenhochhaus Aglaya auf dem Suurstoffi-Areal in Rotkreuz verkauft.

03.12.2019 08:05

Das Ziel, bis zur Fertigstellung des Gebäudes alle Wohnungen zu verkaufen, sei damit erreicht worden, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Der Bezug der Eigentumswohnungen hat Anfang November begonnen und soll bis im März 2020 abgeschlossen sein. Bereits seit längerem vermietet sind die Gewerbeflächen.

Vom Verkaufserfolg sollen die Aktionäre direkt über eine Sonderdividende profitieren. Eine solche werde den Generalversammlungen 2020 und 2021 jeweils vorgeschlagen. Deren Höhe will der Verwaltungsrat im ersten Quartal 2020 bestimmen.

Die nächste Generalversammlung findet am 7. April 2020 statt.

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Weko will sich

Weko will sich Zusammenschluss im Güterverkehr genauer anschauen

Dem Ende August angekündigten grosse Schulterschluss einiger wichtiger Transportunternehmen mit den SBB im Güterverkehr erwächst Widerstand. Die Wettbewerbskommission (Weko) will den geplanten Teilverkauf von SBB Cargo an ein Konsortium von Transportunternehmern vertieft prüfen.

05.12.2019 07:58

Die Behörde sieht Anhaltspunkte dafür, dass dieser Zusammenschluss auf verschiedenen Märkten eine marktbeherrschende Stellung begründen oder verstärken könnte, wie sie am Donnerstag mitteilte. Dies betreffe verschiedene Märkte in den Bereichen Schienengüterverkehr, Operateurleistungen und Umschlagsleistungen.

Ende August wurden die Pläne bekanntgegeben. Demnach wollen sich die vier Strassentransportunternehmen Planzer, Camion Transport, Galliker und Bertschi finanziell an SBB Cargo beteiligen. Vorgesehen ist, dass die Kooperation unter dem Namen "Swiss Combi" 35 Prozent übernimmt und die SBB mit einem Anteil von 65 Prozent Mehrheitseigentümerin bleibt. Über den Transaktionspreis hüllen sich die beteiligten Unternehmen in Schweigen.

Die Swiss Combi AG besteht aus den Logistikdienstleistern Planzer Holding AG (40 Prozent), Camion Transport AG (40 Prozent), Bertschi AG (10 Prozent) und Galliker Holding AG (10 Prozent).

Die Weko gibt sich für die Klärung der Frage, wie sich der geplante Zusammenschluss auf den Wettbewerb auswirken würde, vier Monate Zeit.

cf/kw

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Enttäuschte Anleger kippen

Enttäuschte Anleger kippen Medacta-Aktien aus ihren Depots

Der Medizinaltechniker hat die Börse mit einer weiteren Gewinnwarnung verschreckt. Der Börsenkurs des Unternehmens stürzt ab.

06.12.2019 09:53

Die Aktien von Medacta stehen am Freitag in einem freundlichen Gesamtmarkt massiv unter Druck. Die Medizintechnikfirma, deren Aktien erst seit Frühling an der Börse gehandelt werden, hat die Anleger mit einer Gewinnwarnung auf dem falschen Fuss erwischt.

Die Aktien von Medacta notieren um 09.40 Uhr um 19 Prozent tiefer bei 71 Franken. Derweil gewinnt der Gesamtmarkt gemessen am SPI 0,2 Prozent. Die Medacta-Aktie ist im April zu 96 Franken bei Anlegern platziert worden und erreichte kurz danach einen Höchstkurs von 105,88 Franken.

Medacta senkte die Prognosen zum Umsatz und operativen Ergebnis, weil sich in den USA und in anderen, kleineren Märkten die Nachfrage überraschend abgeschwächt hat, wie das Tessiner Unternehmen am Donnerstagabend mitteilte. Dabei sei die Wachstumsabschwächung im Monat November unerwartet deutlich ausgefallen.

Medacta rechnet neu für 2019 noch mit einem Umsatzwachstum von 10 bis 12 Prozent nach zuvor 13 bis 17 Prozent. Die adjustierte operative Marge (EBITDA) erwartet das Management neu bei rund 30 Prozent nach zuvor circa 32 Prozent.

«Medacta hat total enttäuscht»

Morgan Stanley stuft als Reaktion die Empfehlung auf "Equal weight" von "Overweight" zurück und senkt das Kursziel auf 80 von 102 Franken. Analyst Alex Gibson kritisiert dabei die mangelnde Transparenz der Wachstumsaussichten. Er rechne mit einer Verschlechterung der Ergebnisschätzungen für 2019-2020, auch wenn die mittelfristigen Ziele intakt bleiben sollten.

Credit Suisse-Analyst Christoph Gretler macht zudem als weitere Risiken unter anderem den Preiswettbewerb, Grössennachteile oder Regulierungs- und Qualitätsfragen aus. Er senkt das Kursziel auf 77 von 87 Franken. Das Rating lautet weiterhin "Neutral".

"Medacta hat total enttäuscht", sagt ein Händler. Es sei etwas gar unschön, wenn man frisch an die Börse komme und ein Wachstum verspreche, das man dann nicht halten könne, erklärt ein Marktbeobachter die harsche Kursreaktion. "Das geht gar nicht."

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Interroll liefert Sortierer

Interroll liefert Sortierer für französische Post- und Paketverteilzentren

Interroll hat gemeinsam mit dem Systemintegrator Actemium Lyon Logistics einen Auftrag für drei automatische Sortiersysteme in Frankreich erhalten.

06.12.2019 08:20

Auftraggeber sind die zur La-Poste-Gruppe gehörenden Post- und Paketdienstleister La Poste, DPD und Viapost, wie es in einer Medienmitteilung am Freitag hiess. Angaben zum Auftragsvolumen wurden keine gemacht.

Die drei Sortier-Systeme sollen im Juni bis August 2020 für drei verschiedene Organisationseinheiten der Gruppe in Roissy, Billy-Berclau und Argonay installiert werden. Actemium Lyon Logistics habe ein Konzept für den Einsatz modernster Förder- und Sortiertechnik sowie für die neueste Generation von Warehouse Management Systemen (WMS) für die drei Sorter-Plattformen entwickelt, hiess es weiter.

Mit diesem Auftrag habe Interroll die Schwelle von 400 georderten Sortern weltweit überschritten. Das wachsende E-Commerce-Geschäft stelle die Logistikunternehmen insbesondere bei der Bearbeitung und Sortierung von Paketen vor neue Herausforderungen, hiess es weiter.

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Baumgartner werden am 17.

Baumgartner werden am 17. Dezember von der SIX Swiss Exchange dekotiert

Die Namenaktien der Baumgartner Gruppe Holding AG werden am Dienstag, 17. Dezember 2019 dekotiert. Der letzte Handelstag an der SIX ist der 16. Dezember, wie es in einer Mitteilung vom Freitag hiess.

06.12.2019 06:42

Nach der Übernahme durch die Behr Bircher Cellpack (BBC) hatte Baumgartner im November die Dekotierung beantragt und die die SIX Exchange Regulation hatte den Schritt am 5. Dezember genehmigt.

BBC hatte Ende Oktober einen Anteil von 99 Prozent an Baumgartner gemeldet. Der Angebotspreis betrug 425 Franken je Aktie. Die restlichen Aktien sollen gegen eine Barabfindung in der Höhe des Angebotspreises kraftlos erklärt werden. Ein solches Verfahren dauere in der Regel fünf bis sechs Monate.

Der frühere Verpackungskonzern Baumgartner war bereits im Mai 2008 von der BBC Gruppe von Giorgio Behr, welcher auch den Verwaltungsrat von Baumgartner präsidiert, übernommen worden und ist heute nur noch eine Finanzgesellschaft.

yr/tt

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