Aktien Schweiz Diverse

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BFW-Gründer legt

BFW-Gründer legt Übernahmeangebot für alle Aktionäre vor

Die Immobiliengesellschaft BFW soll von der Schweizer Börse genommen werden. Die BFW Holding des Firmengründers Beat Frischknecht offeriert 44,25 Franken je kotierte Namenaktie A. Die Angebotsfrist startet am 16. Dezember 2019 und dauert bis zum 20. Januar 2020

29.11.2019 07:52

Frischknecht hält den Angaben zufolge bereits heute 26,0 Prozent des Aktienkapitals und 68,2 Prozent der Stimmrechte der BFW Liegenschaften AG. Er wolle im Minimum auf einen Anteil von 90 Prozent kommen. Danach solle ein sogenanntes "Squeeze-out Verfahren" eingeleitet werden.

Als Grund für den Schritt nennt BFW am Freitag die fehlenden attraktiven Investitionsmöglichkeiten für die Gesellschaft. Das Unternehmen habe in den Jahren 2017 bis 2019 daher jeweils ein Aktienrückkaufprogramm durchgeführt. Und das Liegenschaftsportfolio verfüge mit 330 Millionen Franken nicht mehr über eine Grösse, die eine Kotierung an der Börse rechtfertigen würde.

Ausschuss empfiehlt Annahme

Der unabhängige Ausschuss des Verwaltungsrats empfehle die Annahme des Angebotes, heisst es weiter. Auch eine "Fairness Opinion" von IFBC beurteile den angebotenen Preis als "fair und angemessen". Er liege 4,9 Prozent über dem von IFBC berechneten fairen Wert und 5,5 Prozent über dem per Ende September ausgewiesenen inneren Wert. Am Donnerstagabend hatten die BFW-Aktien bei 44,70 Franken geschlossen.

Frischknecht wird während der Angebotsfrist in all seinen Funktionen in den Ausstand treten. Als Vorsitzender der Geschäftsleitung werde er in dieser Zeit durch Christian Wunderlin ersetzt.

Ferner nennt die Gesellschaft zu diesem Anlass die Kennzahlen der ersten neun Monate 2019. Die Netto-Mietzinseinnahmen beliefen sich demnach auf 13,8 Millionen Franken und aus dem Verkauf von vier Liegenschaften resultierte ein einmaliger Gewinn von 2,7 Millionen. Nach Neubewertungen von 1,1 Millionen Franken lagen der EBIT bei 12,6 Millionen und der Gewinn bei 4,3 Millionen.

ra/kw

(AWP)

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Lalique schliesst exklusive

Lalique schliesst exklusive Parfüm-Lizenzvereinbarung mit Brioni ab

Das Luxusgüterunternehmen Lalique hat mit der Luxusmarke Brioni einen exklusiven weltweiten Parfüm-Lizenzvertrag unterzeichnet.

03.12.2019 08:15

Dabei wird das Schweizer Unternehmen mit einer anfänglichen Laufzeit bis Ende 2024 eine Kollektion von Parfüms für Brioni kreieren und vertreiben, wie es in einer Mitteilung vom Dienstag heisst. Zum finanziellen Umfang des Vertrags wurden keine Angaben gemacht.

Die Lancierung eines ersten Dufts ist den Angaben zufolge zur Feier des 75-jährigen Bestehens von Brioni im vierten Quartal 2020 geplant. Mit der Lizenz von Brioni erweitert Lalique das bestehende Parfümportfolio, das die Marken Lalique Parfums, Jaguar Fragrances, Bentley Fragrances, Parfums Grès und Parfums Samouraï umfasst.

Brioni wurde 1945 in Rom gegründet und ist eine Luxusmarke für Herrenmode. Heute gehört das Unternehmen zu Kering, einer weltweit tätigen Luxus- und Lifestyle-Gruppe.

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Zug Estates kündigt

Zug Estates kündigt Sonderdividende an

Das Immobilienunternehmen Zug Estates hat die letzten Wohnungen in seinem Gartenhochhaus Aglaya auf dem Suurstoffi-Areal in Rotkreuz verkauft.

03.12.2019 08:05

Das Ziel, bis zur Fertigstellung des Gebäudes alle Wohnungen zu verkaufen, sei damit erreicht worden, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Der Bezug der Eigentumswohnungen hat Anfang November begonnen und soll bis im März 2020 abgeschlossen sein. Bereits seit längerem vermietet sind die Gewerbeflächen.

Vom Verkaufserfolg sollen die Aktionäre direkt über eine Sonderdividende profitieren. Eine solche werde den Generalversammlungen 2020 und 2021 jeweils vorgeschlagen. Deren Höhe will der Verwaltungsrat im ersten Quartal 2020 bestimmen.

Die nächste Generalversammlung findet am 7. April 2020 statt.

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Weko will sich

Weko will sich Zusammenschluss im Güterverkehr genauer anschauen

Dem Ende August angekündigten grosse Schulterschluss einiger wichtiger Transportunternehmen mit den SBB im Güterverkehr erwächst Widerstand. Die Wettbewerbskommission (Weko) will den geplanten Teilverkauf von SBB Cargo an ein Konsortium von Transportunternehmern vertieft prüfen.

05.12.2019 07:58

Die Behörde sieht Anhaltspunkte dafür, dass dieser Zusammenschluss auf verschiedenen Märkten eine marktbeherrschende Stellung begründen oder verstärken könnte, wie sie am Donnerstag mitteilte. Dies betreffe verschiedene Märkte in den Bereichen Schienengüterverkehr, Operateurleistungen und Umschlagsleistungen.

Ende August wurden die Pläne bekanntgegeben. Demnach wollen sich die vier Strassentransportunternehmen Planzer, Camion Transport, Galliker und Bertschi finanziell an SBB Cargo beteiligen. Vorgesehen ist, dass die Kooperation unter dem Namen "Swiss Combi" 35 Prozent übernimmt und die SBB mit einem Anteil von 65 Prozent Mehrheitseigentümerin bleibt. Über den Transaktionspreis hüllen sich die beteiligten Unternehmen in Schweigen.

Die Swiss Combi AG besteht aus den Logistikdienstleistern Planzer Holding AG (40 Prozent), Camion Transport AG (40 Prozent), Bertschi AG (10 Prozent) und Galliker Holding AG (10 Prozent).

Die Weko gibt sich für die Klärung der Frage, wie sich der geplante Zusammenschluss auf den Wettbewerb auswirken würde, vier Monate Zeit.

cf/kw

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Enttäuschte Anleger kippen

Enttäuschte Anleger kippen Medacta-Aktien aus ihren Depots

Der Medizinaltechniker hat die Börse mit einer weiteren Gewinnwarnung verschreckt. Der Börsenkurs des Unternehmens stürzt ab.

06.12.2019 09:53

Die Aktien von Medacta stehen am Freitag in einem freundlichen Gesamtmarkt massiv unter Druck. Die Medizintechnikfirma, deren Aktien erst seit Frühling an der Börse gehandelt werden, hat die Anleger mit einer Gewinnwarnung auf dem falschen Fuss erwischt.

Die Aktien von Medacta notieren um 09.40 Uhr um 19 Prozent tiefer bei 71 Franken. Derweil gewinnt der Gesamtmarkt gemessen am SPI 0,2 Prozent. Die Medacta-Aktie ist im April zu 96 Franken bei Anlegern platziert worden und erreichte kurz danach einen Höchstkurs von 105,88 Franken.

Medacta senkte die Prognosen zum Umsatz und operativen Ergebnis, weil sich in den USA und in anderen, kleineren Märkten die Nachfrage überraschend abgeschwächt hat, wie das Tessiner Unternehmen am Donnerstagabend mitteilte. Dabei sei die Wachstumsabschwächung im Monat November unerwartet deutlich ausgefallen.

Medacta rechnet neu für 2019 noch mit einem Umsatzwachstum von 10 bis 12 Prozent nach zuvor 13 bis 17 Prozent. Die adjustierte operative Marge (EBITDA) erwartet das Management neu bei rund 30 Prozent nach zuvor circa 32 Prozent.

«Medacta hat total enttäuscht»

Morgan Stanley stuft als Reaktion die Empfehlung auf "Equal weight" von "Overweight" zurück und senkt das Kursziel auf 80 von 102 Franken. Analyst Alex Gibson kritisiert dabei die mangelnde Transparenz der Wachstumsaussichten. Er rechne mit einer Verschlechterung der Ergebnisschätzungen für 2019-2020, auch wenn die mittelfristigen Ziele intakt bleiben sollten.

Credit Suisse-Analyst Christoph Gretler macht zudem als weitere Risiken unter anderem den Preiswettbewerb, Grössennachteile oder Regulierungs- und Qualitätsfragen aus. Er senkt das Kursziel auf 77 von 87 Franken. Das Rating lautet weiterhin "Neutral".

"Medacta hat total enttäuscht", sagt ein Händler. Es sei etwas gar unschön, wenn man frisch an die Börse komme und ein Wachstum verspreche, das man dann nicht halten könne, erklärt ein Marktbeobachter die harsche Kursreaktion. "Das geht gar nicht."

(AWP)

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Interroll liefert Sortierer

Interroll liefert Sortierer für französische Post- und Paketverteilzentren

Interroll hat gemeinsam mit dem Systemintegrator Actemium Lyon Logistics einen Auftrag für drei automatische Sortiersysteme in Frankreich erhalten.

06.12.2019 08:20

Auftraggeber sind die zur La-Poste-Gruppe gehörenden Post- und Paketdienstleister La Poste, DPD und Viapost, wie es in einer Medienmitteilung am Freitag hiess. Angaben zum Auftragsvolumen wurden keine gemacht.

Die drei Sortier-Systeme sollen im Juni bis August 2020 für drei verschiedene Organisationseinheiten der Gruppe in Roissy, Billy-Berclau und Argonay installiert werden. Actemium Lyon Logistics habe ein Konzept für den Einsatz modernster Förder- und Sortiertechnik sowie für die neueste Generation von Warehouse Management Systemen (WMS) für die drei Sorter-Plattformen entwickelt, hiess es weiter.

Mit diesem Auftrag habe Interroll die Schwelle von 400 georderten Sortern weltweit überschritten. Das wachsende E-Commerce-Geschäft stelle die Logistikunternehmen insbesondere bei der Bearbeitung und Sortierung von Paketen vor neue Herausforderungen, hiess es weiter.

(AWP)

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Baumgartner werden am 17.

Baumgartner werden am 17. Dezember von der SIX Swiss Exchange dekotiert

Die Namenaktien der Baumgartner Gruppe Holding AG werden am Dienstag, 17. Dezember 2019 dekotiert. Der letzte Handelstag an der SIX ist der 16. Dezember, wie es in einer Mitteilung vom Freitag hiess.

06.12.2019 06:42

Nach der Übernahme durch die Behr Bircher Cellpack (BBC) hatte Baumgartner im November die Dekotierung beantragt und die die SIX Exchange Regulation hatte den Schritt am 5. Dezember genehmigt.

BBC hatte Ende Oktober einen Anteil von 99 Prozent an Baumgartner gemeldet. Der Angebotspreis betrug 425 Franken je Aktie. Die restlichen Aktien sollen gegen eine Barabfindung in der Höhe des Angebotspreises kraftlos erklärt werden. Ein solches Verfahren dauere in der Regel fünf bis sechs Monate.

Der frühere Verpackungskonzern Baumgartner war bereits im Mai 2008 von der BBC Gruppe von Giorgio Behr, welcher auch den Verwaltungsrat von Baumgartner präsidiert, übernommen worden und ist heute nur noch eine Finanzgesellschaft.

yr/tt

(AWP)

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Alles muss weg: Conzzeta will

Alles muss weg: Conzzeta will ausser Blechbearbeitung alles verkaufen

Der Mischkonzern Conzzeta will nicht länger Mischkonzern sein.

09.12.2019 08:13

Die Sparten Outdoor mit der Marke Mammut und Chemische Spezialitäten sollen verkauft und der Fokus künftig gänzlich auf das Geschäft mit Maschinen für die Blechbearbeitung (Bystronic) gelegt werden.

Die starke Marktposition in der globalen Blechbearbeitung solle mit einer fokussierten Wachstumsstrategie beschleunigt ausgebaut werden, teilte das Unternehmen am Montag mit. Die anderen Geschäftsbereiche sollen je nach Marktlage innert Jahresfrist verkauft werden. Zu Beginn des Jahres hatte sich Conzzeta bereits vom Geschäft mit Glasbearbeitungsmaschinen (Bystronic Glass) getrennt.

Bystronic erzielte 2018 mit einem Anteil von 57 Prozent am Nettoumsatz 90 Prozent des Betriebsgewinns. Mit der Fokussierung vollziehe man nach der Veräusserung des Automationsgeschäfts 2014, der Abspaltung des Immobilienportfolios 2015 sowie dem Verkauf des Segments Glasbearbeitung 2019 den "nächsten logischen Entwicklungsschritt" hin zu einem technologieorientierten Industrieunternehmen, so die Mitteilung.

Bystronic konzentriert sich auf die Automation und Integration des Material- und Datenflusses in der Prozesskette Schneiden und Biegen bei der Blechbearbeitung. Zum Portfolio gehören etwa Laserschneidsyteme, Abkantpressen oder Automations- und Softwarelösungen. 2018 erreichte Bystronic einen Umsatz von knapp über 1 Milliarde Franken und einen operativen Gewinn von 132 Millionen.

Mammut mit ungenügendem Marktzugang ausserhalb Europas

Im Geschäftsbereich Mammut, also der Outdoor-Sparte, hatte Conzzeta 2016 ein auf fünf Jahre ausgelegtes Strategieprogramm eingeleitet. Conzzeta sieht sich mit diesem Programm auf Kurs. Mammut verfüge aber ausserhalb Europas als Teil von Conzzeta nicht über den notwendigen Marktzugang, um das Potenzial in absehbarer Frist zu realisieren. Der Verkauf der Sparte soll vorbehältlich der Marktlage bis Ende 2020 abgeschlossen werden.

In der Sparte Chemische Spezialitäten sind die Aktivitäten von FoamPartner und sowie Schmid Rhyner zusammengefasst. Für das Schaumstoffgeschäft sieht Conzzeta "erhebliches Margenpotential", allerdings ausserhalb der eigenen Konzernstrukturen. Und auch für den kleinsten Bereich Schmid Rhyner, welcher im Bereich grafische Beschichtungen aktiv ist, sieht Conzzeta mehr Potential bei einem anderen Besitzer. Den Verkauf von Schmid Rhyner erwartet Conzzeta noch im ersten Semester 2020, für FoamPartner werden diesbezüglich keine konkreten Prognosen gemacht.

"Für Conzzeta ist die Zeit nun reif, die Prioritäten neu festzulegen. Mit der Digitalisierung und neuen technischen Lösungen sehen wir bei Bystronic ausgezeichnete Möglichkeiten, um mit unseren Kundinnen und Kunden weiter zu wachsen", wird in der Mitteilung VR-Präsident Ernst Bärtschi zitiert. Potential sieht er für Bystronic insbesondere in den USA und in Asien.

Am erwarteten Erlös aus den Verkäufen sollen die Aktionäre teilhaben. Conzzeta werde aber für die Umsetzung der Wachstumsstrategie von Bystronic mit ausreichend Eigenmitteln ausgestattet bleiben.

(AWP)

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Medartis bildet Rückstellung

Medartis bildet Rückstellung für Rechtskosten in Brasilien

Gegen das Medizinaltechnik-Unternehmen Medartis läuft in Brasilien eine Untersuchung wegen möglichen Preis- und Provisionsabsprachen.

09.12.2019 07:55

In diesem Zusammenhang sei eine Rückstellung von 3 Millionen Franken gebildet worden, teilte die Gesellschaft am Montag mit. Damit werde die EBITDA-Marge im laufenden Jahr um rund 2,5 Prozentpunkte belastet.

Die Untersuchung der brasilianischen Behörden richtet sich gegen den Vertriebspartner Extera, den Medartis im Jahr 2017 übernommen hat. Im Zentrum stünden mögliche Preisabsprachen der ehemaligen Besitzer bei Ausschreibungen im Jahr 2012, hiess es weiter. Medartis arbeite in der Sache mit den brasilianischen Behörden zusammen.

In der Folge werde ein Betrag von 1 Million Franken an ausstehenden Zahlungen für die Akquisition von Extera einbehalten, schreibt Medartis weiter. Ausserdem würden weitere Schritte geprüft, um Entschädigungen von den ehemaligen Eigentümern von Extera einzufordern. Die aktuellen Geschäftsaktivitäten von Medartis in Brasilien seien jedoch nicht betroffen, und es werde weiterhin mit einer dynamischen Wachstumsrate von 25 Prozent gerechnet.

Unter Ausklammerung der Rückstellung bestätigt Medartis die Prognose für 2019. Gemäss dem Ausblick vom August erwartet das Unternehmen ein Umsatzwachstum von 8 bis 10 Prozent in Lokalwährungen und eine EBITDA-Marge auf dem Niveau des ersten Halbjahrs, als diese 13 Prozent erreichte.

(AWP)

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Aevis verkauft Générale

Aevis verkauft Générale Beaulieu Immobilière an Infracore

Die Aevis-Tochter Générale Beaulieu Holding (GBH) hat ihre Beteiligung an der Générale Beaulieu Immobilière (GBI) an Infracore verkauft.

09.12.2019 08:24

Diese Transaktion basiert auf einer Immobilienbewertung in Höhe von 196 Millionen Franken und wird in bar und in Aktien bezahlt, wie es in einer Mitteilung vom Montag heisst. Aevis wird dadurch ihren direkten und indirekten Anteil an Infracore auf 30 von 19 Prozent erhöhen.

GBH realisiert den Angaben zufolge einen Beteiligungsgewinn von 153 Millionen Franken und wird eine ausserordentliche Dividende von 75 Millionen ausschütten. Aevis, die gut 69 Prozent an GBH hält, wird dadurch im vierten Quartal 2019 einen Gewinn auf Konzernstufe von 21,7 Millionen Franken erzielen, wie es heisst. Und die verfügbaren liquiden Mittel werden sich um mehr als 80 Millionen erhöhen.

GBI besitzt den Angaben zufolge mehrere Immobilien im Genfer Stadtteil Champel, darunter die Clinique Générale-Beaulieu mit einer Mietfläche von rund 19'000 Quadratmetern.

(AWP)

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Mobiliar beteiligt sich an

Mobiliar beteiligt sich an Insuretech-Firma Sobrado

Die Mobiliar wird neu Ankeraktionärin der Online-Versicherungsplattform Sobrado. Nach Swiss Life und Axa ist die Mobiliar der dritte Versicherer, der sich massgeblich am Zürcher Unternehmen beteiligt. Wie gross die Beteiligung ist, hiess es in der Mitteilung vom Mittwoch nicht.

11.12.2019 08:32

Sobrado will sich potenziellen Investoren und Kunden, also vor allem Versicherungsbrokern, weiter öffnen. Zeitgleich mit der Mobiliar hat auch der Versicherungsbroker Kessler & Co AG eine Beteiligung übernommen.

Wie angekündigt, werde Sobrado im Jahr 2020 allen Kunden die Gelegenheit bieten, sich zu gleichen Bedingungen am Unternehmen zu beteiligen, hiess es weiter. Bis dahin setze sich der Verwaltungsrat aus Vertretern der Gründer und Ankeraktionäre zusammen. Vertretern von Brokern sollen später dazukommen.

Die im Jahr 2011 gegründete Softwarefirma Sobrado bietet Offertprozess- und Informationsdienstleistungen zwischen Brokern und Versicherern an. Im laufenden Jahr wurden über die Plattform von Sobrado mehr als 50'000 Offerten abgewickelt.

Zuletzt hatte Sobrado im Oktober gemeinsam mit dem Verein IG B2B for Insurers + Brokers den Aufbau einer zentralen und unabhängigen Online-Plattform mit dem Namen EcoHub angekündigt. "Wir werden die strategische Weiterentwicklung der Sobrado-Angebotspalette aktiv mitgestalten", wird Michèle Rodoni, Leiterin Markt Management der Mobiliar, in der Mitteilung zitiert.

mk/rw

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SFS-Finanzchef wird 2021

SFS-Finanzchef wird 2021 abtreten

Beim Ostschweizer Industriekonzern SFS kommt es im Frühjahr 2021 zu einem Wechsel auf dem Posten des Finanzchefs.

11.12.2019 07:20

Rolf Frei wird dann an der Generalversammlung der Gruppe die CFO-Funktion nach 18 Jahren auf eigenen Wunsch abgeben, teilte SFS am Mittwoch mit. Damit bleibe genügend Zeit für die Nachfolgeplanung.

Frei wird nach seinem Rücktritt als Finanzchef allerdings weiter im Unternehmen tätig bleiben. Er werde im Anschluss bis zur ordentlichen Pensionierung ausgewählte strategische Projekte unterstützen, hiess es weiter. Frei arbeitet seit 1981 für SFS.

(AWP)

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Crealogix ernennt Oliver

Crealogix ernennt Oliver Weber per Anfang 2020 zum CEO

Der Bankensoftware-Anbieter Crealogix erhält in Kürze einen neuen Chef: Oliver Weber übernimmt die Aufgabe per Anfang 2020 von Thomas Avedik, wie das Unternehmen am Montag mitteilte.

16.12.2019 07:53

Weber leitet laut den Angaben seit September 2018 das Schweiz-Geschäft von Crealogix und ist seit Anfang 2019 Mitglied der Geschäftsleitung. Er verfüge über umfangreiche internationale Führungserfahrung in der IT- und Finanzbranche.

Der abtretende CEO Avedik begann vor zwölf Jahren als Chef des Schweizer Digital-Banking-Geschäfts bei Crealogix und übernahm dann vor vier Jahren den CEO-Posten, wie es im Communiqué weiter heisst. Er werde die Übergabe im neuen Jahr begleiten und danach in den vorzeitigen Ruhestand gehen.

Seine Verdienste werden in der Mitteilung verdankt: Er habe den Softwareanbieter zum Schweizer Marktführer gemacht, die Firma internationalisiert, den Umsatz verdoppelt und die Transformation zu einem modernen globalen Softwareanbieter in die Wege geleitet.

Weber solle nun den Transformationsprozess "hin zum führenden weltweiten Anbieter von SaaS-Software für Digital Banking" vorantreiben, so die Mitteilung weiter.

rw/uh

(AWP)

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Schlatter erwartet für 2019

Schlatter erwartet für 2019 Umsatz und Gewinn deutlich unter Vorjahr

Das Industrieunternehmen Schlatter kämpft weiterhin mit konjunkturellem Gegenwind. Wirtschaftliche Unsicherheiten hätten zu einem "deutlichen Rückgang" der Bestellungen geführt, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. Bereits im ersten Semester war der Auftragseingang markant rückläufig.

18.12.2019 06:55

Aufgrund der Nachfrageschwäche sei deshalb für das Gesamtjahr 2019 von einem "deutlich tieferen Umsatz und einem wesentlich tieferen Ergebnis" als im Vorjahr auszugehen. In einzelnen Märkten sei allerdings eine Belebung der Aktivitäten zu erwarten.

Bereits im August hatte sich Schlatter mit Blick nach vorne zurückhaltend geäussert. Damals wurde die Prognose vom März, wonach ein Gewinn über Vorjahr erreicht werden soll, nicht wiederholt. Vielmehr hiess es, dass das Segment Schweissen die Profitabilität steigern und das Segment Weben hingegen einen Verlust aufweisen werde - trotz angelaufener Kostensenkungs- und Produktivitätssteigerungsmassnahmen.

2018 erzielte Schlatter bei einem Umsatz von knapp 112 Millionen Franken einen Reingewinn von 3,7 Millionen.

cf/uh

(AWP)

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Grossaktionär will Hochdorf

Grossaktionär will Hochdorf an Versammlung kritische Fragen stellen

Der Milchverarbeiter Hochdorf hat von seinem Grossaktionär Stichting General Holdings den Antrag zur Einberufung einer ausserordentlichen Generalversammlung erhalten.

19.12.2019 07:52

Bei dieser Generalversammlung wolle Stichting,  die 17,6 Prozent der Hochdorf-Aktien halten, verschiedene Fragen zur früheren Beteiligung der Hochdorf an der Pharmalys Laboratories SA stellen, teilte Hochdorf am Donnerstag mit. Zusätzlich beantrage sie eine Sonderprüfung (im Sinne von Art. 697a OR) zu diesen Fragen. Gemäss Mitteilung will der Hochdorf-Verwaltungsrat nach Erhalt des schriftlichen Begehrens an seiner nächsten Sitzung über das weitere Vorgehen entscheiden.

Hochdorf hat vor rund 10 Tagen seinen Mehrheitsanteil an der Babynahrungs-Gruppe Pharmalys für rund 100 Millionen an den früheren Besitzer Amir Mechria zurückverkauft. Der in der Krise steckende Konzern hatte diese Beteiligung 2016 erworben und dafür bis März 2018 rund 245 Millionen Franken in bar und im Form einer Pflichtwandelanleihe bezahlt.

Das Geschäftsmodell der Pharmalys habe den Hochdorf-Organen in der operativen Umsetzung jedoch wenig Transparenz und Einfluss auf relevante Teile der Wertschöpfungskette gegeben, zudem habe sich die Finanzierung des Nettoumlaufvermögens der Pharmalys als äusserst kapitalintensiv gestaltet, hiess es zur Begründung des Verkaufs. Hochdorf sah darin einen "wichtigen Schritt in Richtung finanzielle Gesundung".

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MCH hält ausserordentliche

MCH hält ausserordentliche Generalversammlung Ende Januar ab

Der Messeveranstalter MCH Group hält die von einer Aktionärsgruppe verlangte ausserordentliche Generalversammlung (GV) am 29. Januar 2020 in Basel ab.

19.12.2019 07:46

Der Verwaltungsrat beantragt der GV aber, alle Anträge der Gruppe AMG abzulehnen. Dies teilt die MCH am Donnerstag Der Verwaltungsrat beantragt der GV aber, alle Anträge der Gruppe AMG abzulehnen. Dies teilt die MCH am Donnerstag mit.

Die AMG Fondsverwaltung AG als Vertreterin der Gruppe AMG (bestehend aus Ursula Lee, Erhard Lee und LLB Swiss Investment AG) hatte die Einberufung der GV verlangt. Dabei sollen unter anderem die drei Traktanden "Einleitung einer Sonderprüfung zur Strategie", die "Offenlegung von Geschäftsbüchern" sowie "Änderung der Statuten" behandelt werden.

Die Gruppe um die AMG ist mit der neuen Strategie des Messeebetreibers, die unter anderem den Verkauf des Dienstleistungsgeschäfts (Live Marketing Solutions) beinhaltet, nicht einverstanden. Laut offiziellen Angaben hält der AMG-Fonds selbst zuletzt 9,91 Prozent der Aktien.

Obwohl die Gruppe AMG kein Begehren um Auskunftserteilung gestellt habe, werde der Verwaltungsrat die eingereichten 39 Einzelfragen zur Strategie auch als Auskunftsbegehren entgegennehmen und spätestens an der ausserordentlichen Generalversammlung beantworten, teilte MCH am Donnerstag mit. Der Verwaltungsrat sei überzeugt, dass er mit diesem Vorgehen die legitimen Informationsinteressen sämtlicher Aktionäre vollumfänglich befriedigen könne. Dadurch dürften sich die geforderte Offenlegung von Geschäftsbüchern und die Einleitung einer Sonderprüfung zur Strategie erübrigen, heisst es weiter.

Die MCH Group kämpft seit einiger Zeit mit dem schwindenden Interesse von Ausstellern und Besuchern von Präsenzmessen und musste nach dem Rückzug des Uhrenkonzerns Swatch von der Basel World das Geschäft restrukturieren und Abschreibungen vornehmen, wodurch rote Zahlen anfielen.

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Conzzeta verkauft

Conzzeta verkauft Firmensparte für grafische Beschichtungen

Der Mischkonzern Conzzeta macht mit dem Ausverkauf vorwärts. Das Unternehmen veräussert den Geschäftsbereich Schmid Rhyner an die deutsche Spezialchemiegruppe Altana.

20.12.2019 08:02

Das Unternehmen veräussert den Geschäftsbereich Schmid Rhyner an die deutsche Spezialchemiegruppe Altana. Einen Verkaufspreis für das Geschäft mit grafischen Beschichtungen nannte Conzzeta in der Mitteilung vom Freitag nicht.

Das traditionsreiche Zürcher Unternehmen hatte Anfang Monat eine strategische Kehrtwende gemacht und beschlossen, sein Dasein als Mischkonzern aufzugeben. Bis auf die Blechbearbeitungssparte Bystronic wurden alle Sparten zum Verkauf gestellt. Der Fokus soll künftig gänzlich auf das Geschäft mit Maschinen für die Blechbearbeitung gelegt werden. Käufer suchte Conzzeta seither also für das Schaumstoffgeschäft (FoamPartner) und das Geschäft mit grafischen Beschichtungen (Schmid Rhyner) sowie für die Outdoor-Sparte mit der Marke Mammut.

Als erste Sparte kommt nun Schmid Rhyner unter den Hammer, die im vergangenen Jahr einen Umsatz von 54 Millionen Franken erzielte. Schmid Rhyner ist spezialisiert auf die Druckveredelung mit UV- und wasserbasierten Grundlacken, Überdrucklacken und Laminierklebstoffen. Im Verlauf der letzten Jahre hat die Sparte eine neue digitale Lacktechnologie mit neuartigen haptischen Effekten für die Druck- und Verpackungsindustrie entwickelt.

Conzzeta-Chef: «Idealer Partner»

"Altana ist der ideale Partner", erklärte Conzzeta-Chef Michael Willome im Communiqué: "Mit dem komplementären Produktangebot und dem globalen Marktzugang bietet Actega den Mitarbeitenden von Schmid Rhyner die bestmöglichen Perspektiven." Nach der erfolgreichen Neupositionierung im Verlauf der letzten Jahre vom Akzidenzdruck hin zum Verpackungsdruck sei die Zeit reif für das nächste Kapitel.

Bei Altana werde Schmid Rhyner in den Geschäftsbereich Actega integriert. Actega entwickelt und produziert Speziallacke, Druckfarben, Klebstoffe und Dichtungsmassen mit Fokus auf die Verpackungs- und Druckindustrie und Kunststoffverbindungen für die Gesundheitsindustrie. Actega verfüge über eine globale Präsenz und habe 2018 einen Umsatz von 353 Millionen Euro gemacht. Das entspreche einem Umsatzanteil von 15,3 Prozent der ganzen Altana Gruppe, hiess es.

"Mit der Übernahme stärken wir unsere Kompetenzen im Bereich der Überdrucklacke", erklärte Actega-Chef Thorsten Kröller: "Wir erschliessen damit neue Märkte und Anwendungen insbesondere bei flexiblen Verpackungen und im Digitaldruck."

(AWP)

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Privatbank Coutts & Co. muss

Privatbank Coutts & Co. muss in den USA Busse über 27,9 Mio Dollar bezahlen

Die Privatbank Coutts & Co. muss in den USA erneut eine Busse bezahlen. Das Finanzinstitut mit Sitz in Zürich willigte in einer Abmachung mit dem US-Justizministerium (Department of Justice, DoJ) einem Bussgeld von 27,9 Millionen US-Dollar zu, wie das DoJ am Freitagabend mitteilte.

22.12.2019 15:41

Die Bank hatte bereits 2015 eine Vereinbarung mit den Amerikanern getroffen. Sie zahlte damals eine Busse von 78,5 Mio US-Dollar für 1'337 US-Kunden mit einem maximalen Vermögen von rund 2,1 Mrd Dollar. Ziel der Zahlung war es, nicht weiter strafrechtlich verfolgt zu werden.

In der neuen Vereinbarung mit dem DoJ hat die Coutts & Co. nun zugegeben, dass sie weitere Konten, die mit Tätigkeiten in Nordamerika in Verbindung stehen, bereits früher gegenüber den US-Behörden hätte offenlegen müssen.

kw/

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Industriegruppe Dätwyler

Industriegruppe Dätwyler konzentriert sich auf Dichtungsgeschäft

Der Innerschweizer Mischkonzern Dätwyler fokussiert sich auf das margenstarke Dichtungsgeschäft.

23.12.2019 19:07

Die Distributionsbereiche für elektronische Komponenten werden daher verkauft. Daraus entsteht der Gruppe ein hoher, allerdings nicht-liquiditätswirksamer Verlust.

In Zukunft will die Dätwyler Gruppe nur noch das wachstums- und margenstarke Sealing-Geschäft betreiben, wie sie am Montagabend mitteilte. Die beiden Distributionsunternehmen Distrelec und Nedis würden daher an die deutsche Investmentgruppe Aurelius verkauft. Als Distributoren von elektronischen Komponenten haben Distrelec und Nedis 2018 zusammen mit rund 850 Mitarbeitenden einen Umsatz von rund 300 Millionen Franken erwirtschaftet.

Stillschweigen zu Bedingungen

Der Vollzug des Vertrags ist - vorbehältlich der Erfüllung der üblichen Vollzugsbedingungen - im ersten Quartal 2020 vorgesehen. Über Einzelheiten der Transaktion haben die Parteien Stillschweigen vereinbart, wie es heisst. Für den Verkauf des Onlinedistributors Reichelt will sich Dätwyler derweil Zeit nehmen, zur Wertoptimierung "weitere Optionen zu prüfen".

Aurelius verfüge über langjährige Investitions- und Managementerfahrung und sei Eigentümer mehrerer Distributionsunternehmen, heisst es in der Mitteilung. Als "aktiver Investor mit langfristigem Investmenthorizont" sei das Unternehmen auf Abspaltungen aus internationalen Konzerne spezialisiert.

Aurelius will die beiden Einheiten laut einer eigenen Mitteilung finanziell und operativ unterstützen, um einen nahtlosen Übergang der Geschäftstätigkeit zu ermöglichen. Ziel sei es, die übernommenen Einheiten zu "erfolgreichen eigenständigen Unternehmen zu entwickeln und auf einen nachhaltigen Wachstumskurs zu bringen".

Hoher Goodwill-Abschreiber

Bei der Dätwyler Gruppe ergibt sich durch diese Transaktion ein nicht-liquiditätswirksamer Verlust von rund 670 Millionen Franken. Dieser Betrag setzt sich den Angaben zufolge hauptsächlich aus Goodwill und aus der Realisierung der kumulierten Währungsumrechnungsdifferenzen der veräusserten ausländischen Gesellschaften zusammen.

Die Eigenkapitalquote werde nach dem Abschluss der Transaktion mit über 50 Prozent aber "weiterhin sehr solide" sein. Somit sei man "bestens mit finanziellen Mittel ausgestattet, um die definierte Wachstumsstrategie umzusetzen", schreibt Dätwyler.

Nicht überraschend

Der Verkauf kommt nicht ganz überraschend. Im vergangenen August hatte Dätwyler verlauten lassen, dass strategische Optionen, inklusive eines Verkaufs, geprüft würden. "Unsere Erwartungen waren höher", sagte CEO Dirk Lambrecht damals an einem Call.

Dätwyler hat im vergangenen Geschäftsjahr 2018 mit 8100 Beschäftigten einen Umsatz von 1,36 Milliarden Franken (EBIT-Marge 12,5 Prozent) erzielt, im ersten Halbjahr 2019 waren es 706 Millionen.

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Achiko erhält von Media

Achiko erhält von Media Nusantara Angebot zur Zeichnung von 2 Mio Aktien

Das an der Schweizer Börse kotierte indonesische Fintech-Unternehmen Achiko hat von der Media Nusantara Group (MNC) ein Angebot zur Zeichnung von weiteren 2 Mio Aktien zu 1,00 US-Dollar pro Aktie erhalten. Vorbehältlich der endgültigen Dokumente und Marktbedingungen müsse die Transaktion innerhalb von 30 Tagen abgeschlossen werden, teilte Achiko am Montagabend mit.

23.12.2019 19:45

MNC ist den Angaben zufolge bereits ein bedeutender Aktionär von Achiko.

uh/

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Jungfraubahnen-CEO: «Entweder

Jungfraubahnen-CEO: «Entweder gehört man zu den Besten, oder man geht unter»

​​​​​​​Mit den beiden neuen V-Bahnen steigen die Jungfraubahnen in die Champions League auf, sagt Jungfraubahnen-CEO Urs Kessler im Interview. Wintersport entwickle sich immer mehr zu einem Luxusgut.

https://www.cash.ch/news/top-news/urs-kessler-jungfraubahnen-ceo-entweder-gehoert-man-zu-den-besten-oder-man-geht-unter-1454336

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The Native schliesst

The Native schliesst Restrukturierung ab

Die Beteiligungsgesellschaft The Native schliesst die im Sommer 2019 eingeleitete Restrukturierung ab. Diese ziele darauf ab, durch den Verkauf von Vermögenswerten Schulden abzubauen und die Unternehmensstruktur zu vereinfachen, wie das Unternehmen am Freitag mitteilte.

03.01.2020 07:55

So habe The Native am 30. Dezember 2019 die Tochtergesellschaften "The Native Media Inc." in New York sowie die in Lausanne ansässige "Blockchain Lab SA" an eine Drittpartei verkauft. Zu den Verkaufspreisen macht das Unternehmen keine Angaben. Zusammen mit der am 23. Dezember bekanntgegebenen Wandelanleihe von 3,22 Millionen Franken hätten diese Veräusserungen zur angestrebten Vereinfachung der Unternehmens- und Schuldenstruktur geführt.

Mit Abschluss der Restrukturierung kündigt die Beteiligungsgesellschaft nun mit den Zahlen zum ersten Quartal ein umfassendes Update zur weiteren Geschäftsstrategie an. Zudem legt das Unternehmen die jährliche Aktionärsversammlung auf den 30. Juni 2020 fest.

jl/tt

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Jungfraubahn erzielt 2019

Jungfraubahn erzielt 2019 zweitbestes Ergebnis mit Jungfraujoch

Die Jungfraubahn-Gruppe hat zum vierten Mal in ihrer Geschichte auf ihrer Hauptattraktion über eine Million Besucher begrüssen können. Nur im letzten Jahr waren es noch mehr.

03.01.2020 07:21

So wurden im Geschäftsjahr 2019 rund 1,06 Millionen Personen auf das Jungfraujoch befördert. Gegenüber dem Vorjahr ist dies allerdings ein Minus von 1,0 Prozent. Dennoch ist dies das zweitbeste Ergebnis in der Geschichte des Jungfraujochs, wie die Bahnbetreiberin am Freitag mitteilte. Dabei habe man erneut von einem hohen Besucheraufkommen aus Asien profitiert. Den Rückgang gegenüber dem Vorjahr erklärt die Gruppe mit einer hohen Zahl an Ausfalltagen wegen Sturmwinden - insbesondere in den Monaten November und Dezember.

Im Segment "Erlebnisberge" erzielte die Gruppe wie schon im Vorjahr neue Höchstwerte. Die Firstbahn hatte bei Plus von 20 Prozent gegenüber dem Vorjahr erstmals 700'000 Besucher. Bei der Harderbahn betrug das Plus knapp 12 Prozent - erstmals lag die Frequenz bei über 600'000. Und die Mürrenbahn habe das Ergebnis aus dem Vorjahr mit gut 450'000 Besuchern um gut 12 Prozent übertreffen.

Mit Blick auf die angelaufene Wintersaison 2019/20 gibt sich die Jungfraubahn derweil zuversichtlich. So sei der Vorverkauf der Saisonabonnemente positiv verlaufen. Auf Interesse bei den Wintersportgästen seien zudem die Teileröffnung des neuen Grindelwald Terminal, die neue Männlichenbahn und der direkte ÖV-Anschluss mit der Haltestelle Grindelwald Terminal der Berner Oberland-Bahn (BOB) gestossen.

(SDA)

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UBP muss im US-Steuerstreit

UBP muss im US-Steuerstreit weitere 14 Mio US-Dollar nachzahlen

Für die Genfer Union Bancaire Privée (UBP) ist der Steuerstreit mit den US-Behörden doch noch nicht ganz ausgestanden. Wegen nicht deklarierter Konten muss die Bank weitere 14 Millionen US-Dollar an Strafe zahlen.

02.01.2020 17:53

Zur Erinnerung: Im Januar 2016 hatte sich die Bank mit dem Justizdepartement der USA (DoJ) auf eine Strafzahlung von 187,8 Millionen US-Dollar geeinigt. Diese Einigung lief unter dem Programm zur Schlichtung des Steuerstreits mit den so genannten "Gruppe 2"-Banken. Der UBP wurde vorgeworfen, beinahe 3'000 Konten mit US-Bezug geführt zu haben, worauf insgesamt rund 4,9 Milliarden Franken verwaltet wurden. Dieses Geld wurde vor den amerikanischen Steuerbehörden gemäss den Vorwürfen des DoJ verborgen.

Mit der neuen Übereinkunft stimme die UBP der Ansicht der Justizdepartements zu, dass die Bank über die damals genannten Konti hinaus weitere hätte melden müssen, teilte die US-Behörde am Donnerstag mit. Nebst der Zahlung der Summe von 14 Millionen Dollar müsse die Bank nun weitere Informationen im Zusammenhang mit 97 zusätzlichen Konti mit US-Bezug liefern. Die UBP habe bisher mit den Behörden kooperiert.

Insgesamt hatte das DoJ zwischen März 2015 und Januar 2016 gemäss den heutigen Angaben mit 80 Schweizer Banken ein Abkommen wegen nicht deklarierter Vermögen abgeschlossen. Dabei wurden Bussen in der Gesamtsumme von über 1,36 Milliarden US-Dollar gesprochen.

cf/

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PwC Schweiz kauft Audit

PwC Schweiz kauft Audit-Anbieter für Smart Contract und Blockchain

Das Prüf- und Beratungsunternehmen PwC Schweiz übernimmt das ETH-Zürich-Spin-Off ChainSecurity.

05.01.2020 16:04

Das Unternehmen bietet Smart-Contract- und Blockchain-Audits an. Mit dem Schritt werde PwC Schweiz zum weltweit führenden Anbieter im Bereich "Blockchain Smart Contract Assurance", hiess es in einer Mitteilung vom Sonntag.

Die ChainSecurity wurde im Oktober 2017 als Spin-Off der ETH Zürich gegründet. Das Unternehmen bot technische Audits von Smart Contracts und Blockchain-Projekten an, wie PwC schrieb. Dazu würden Sicherheitsmethoden zur Identifizierung von Schwachstellen eingesetzt sowie automatisierte Prüfer, die in der Lage seien, die Richtigkeit von Smart Contracts in Bezug auf ihre individuelle Geschäftslogik formal zu überprüfen.

Als Teil von PwC Schweiz werde sich das ChainSecurity-Team auf die Beschleunigung der Blockchain-Audits von PwC Schweiz konzentrieren, darunter technische Prüfungen von Smart Contracts und Blockchain-Plattformen sowie Risikoabsicherungsdienstleistungen für Kunden, die Kryptoanlagen besitzen.

(AWP)

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Crealogix lagert Bereich

Crealogix lagert Bereich digitale Ausbildung in eigene Gesellschaft aus

Der Software- und IT-Dienstleister Crealogix will den Bereich digitale Bildung stärken und gliedert ihn dazu in eine eigenständige Gesellschaft aus. Mit der Gründung der Swiss Learning Hub AG werde die Basis für nationales und internationales Wachstum im digitalen Aus- und Weiterbildungsbereich geschaffen, teilte Crealogix am Montag mit. Die neue Gesellschaft bleibt zu 100 Prozent im Besitz von Crealogix.

06.01.2020 10:00

Auf die digitalen Plattformen der Swiss Learning Hub AG setzen laut Crealogix bereits zahlreiche Branchenverbände, Fachhochschulen und über 8'000 Betriebe. Diese Erfolge im Schweizer Markt sowie der globale Trend im Bereich lebenslanges Lernen seien der Grund für die Forcierung der Internationalisierung.

So soll der Auftritt als Swiss Learning Hub AG eine weltweit klare Marktpositionierung ermöglichen und die Basis für künftiges Wachstum sein. Ein erster Schritt in der Internationalisierung sei mit der Implementierung des Swiss Learning Hubs in China bereits gemacht.

cf/ra

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Jelmoli erhält mit Nina

Jelmoli erhält mit Nina Müller eine neue Chefin

Das zur Swiss Prime Site Gruppe gehörende Warenhaus Jelmoli hat eine neue Chefin.

07.01.2020 07:27

Nina Müller werde im Frühjahr den Posten übernehmen und zugleich Einsitz in die Gruppenleitung des Immobilienkonzerns erhalten.

Die Österreicherin mit Jahrgang 1966 hat einen Abschluss der Wirtschaftsuniversität Wien mit Schwerpunkt Marketing, wie SPS am Dienstag mitteilte. Sie war unter anderem als Marketing Managerin für Wolford in Italien und in verschiedenen Funktionen beim Schmuck- und Kristallunternehmen Swarowski tätig. Seit 2016 ist sie Firmenchefin von Christ Uhren und Schmuck.

Die Stelle an der Spitze des renommierten Warenhauses war frei geworden, nachdem der langjährige bisherige Chef Franco Savastano im Spätsommer 2019 Jelmoli in Richtung des Konkurrenten Globus verlassen hat.

(AWP)

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Dätwyler stellt verbleibende

Dätwyler stellt verbleibende Division Sealing Solutions neu auf

Der Industriekonzern Dätwyler stellt sich nach dem angekündigten Verkauf der Division Technical Components neu auf. Die verbleibende Division Sealing Solutions wird nach Kundensegmenten ausgerichtet. Gleichzeitig kündigt das Unternehmen Erneuerungen in der Geschäftsleitung an.

07.01.2020 07:26

Dätwyler hatte unmittelbar vor Weihnachten angekündigt, die beiden Distributionsunternehmen für elektronische Komponenten - Distrelec und Nedis - an die deutsche Investmentgruppe Aurelius zu verkaufen. Was mit dem Online-Distributor Reichelt geschieht, der dritten Marke innerhalb der Division Technical Components von Dätwyler, ist noch offen. Aber auch diese steht zum Verkauf.

In Zukunft will Dätwyler nur noch das wachstums- und margenstarke Dichtungs-Geschäft (Division Sealing Solutions) betreiben. Mit diesem hatte Dätwyler im Geschäftsjahr 2018 einen Umsatz von knapp 900 Millionen Franken sowie einen Betriebsgewinn von 155 Millionen erreicht, was eine EBIT-Marge von über 17 Prozent ergab.

Neue Geschäftsbereiche

Mit dem Fokus auf das Dichtungsgeschäft soll dieses neu gegliedert und stärker auf die Kunden ausgerichtet werden. So werden die Markt- und die Produktionsaktivitäten künftig in die zwei Geschäftsbereiche Health Care Solutions und Industrial Solutions aufgeteilt. Hinzu kommen die zwei Serviceeinheiten Technology & Innovation sowie Finance & Shared Services. Die Forschung und Entwicklung, das Finanzwesen und weitere rückwärtige Dienste verbleiben damit in der Holding.

Mit der neuen Organisation will CEO Dirk Lambrecht gemäss Mitteilung die bisherigen Synergien beibehalten, die Innovationskraft stärken und gleichzeitig die Kostenstruktur optimieren. Als künftige strategische Prioritäten streicht er das profitable organische Wachstum unterstützt von Ergänzungsakquisitionen, die Steigerung der Agilität sowie die Beschleunigung der Digitalisierung hervor.

Neue Führung aus eigenen Reihen

Mit der neuen Organisationsstruktur geht eine Erneuerung der Konzernleitung einher. Der Geschäftsbereich Health Care Solutions wird in Zukunft von Dirk Borghs geführt, welcher bisher für alle Produktionsstandorte im Konzernbereich Sealing Solutions verantwortlich war. Die Leitung des Geschäftsbereichs Industrial Solutions wird von Torsten Maschke übernommen, dem bisherigen COO von Sealing Solutions.

Zudem übernimmt Frank Schön die Führung der neu gebildeten Serviceeinheit Technology & Innovation. Und einen Wechsel vermeldet Dätwyler auf der Position des Finanzchefs. Der langjährige Amtsinhaber Reto Welte tritt per Ende März 2020 in den Ruhestand. Zu seinem Nachfolger und zum Mitglied der Konzernleitung wurde Walter Scherz ernannt, der bisher als CFO des Konzernbereichs Technical Components agierte.

Mit dem Vollzug des Verkaufs der Distributionsunternehmen Distrelec und Nedis im Verlauf des ersten Quartals 2020 wird Neil Harrison aus der Konzernleitung ausscheiden.

cf/uh

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Perrot Duval schliesst

Perrot Duval schliesst Verkauf von Infranor an Guangzhou Haozhi ab

Die auf Industrieunternehmen spezialisierte Beteiligungsgesellschaft Perrot Duval hat die vor knapp einem Jahr angekündigte Devestition der Infranor Gruppe abgeschlossen. Der Vertrag über den definitiven Verkauf sei am 6. Januar 2020 unterzeichnet worden, teilte das Unternehmen am Dienstag mit.

07.01.2020 07:13

Mit dem Abschluss der Transaktion geht die Infranor Holding mit ihren elf Tochtergesellschaften sowie die Bleu-Indim SA an die Guangzhou Haozhi Industrial Co. Ltd über. Der Nettowert der Transaktion nach Abzug der Schulden von Infranor liegt wie bereits früher kommuniziert bei 33,7 Millionen Franken. Die Infranor Gruppe erzielte im Geschäftsjahr 2018/19 einen Umsatz von 38,9 Millionen Franken.

Die Generalversammlungen von Haozhi und Perrot Duval haben dem Handwechsel bereits im vergangenen Juli zugestimmt. Mittlerweile ist auch die Zustimmung der Behörden und der Börse in China erfolgt.

cf/uh

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Swissgrid setzt geplante

Swissgrid setzt geplante Kapitalerhöhung um

Die nationale Netzgesellschaft Swissgrid hat wie angekündigt ihr Kapital erhöht. Dazu sei am (gestrigen) Montag zusätzliches Aktienkapital im Handelsregister eingetragen worden, teilte Swissgrid am Dienstag mit.

07.01.2020 08:27

Die Kapitalerhöhung war von langer Hand geplant und erfolgte über die Sacheinlage und Bewertung von Netzanlagen. Die Aktionäre hatten der Erhöhung Anfang Dezember zugestimmt und der Bundesrat machte Mitte Dezember über eine Statutenänderung den Weg dafür frei.

Im Kern geht es um Bewertungsanpassungen auf Übertragungsnetzanlagen, welche von Stromversorgern an die Swissgrid übertragen wurden. Nun seien erste Anpassung vorgenommen worden, heisst es in der Mitteilung. Die bisherige Eigentümerin einer Anfang 2019 eingebrachten Netzanlage wird für die Einlage mit 30 Prozent des Werts mit Swissgrid-Aktien und für die restlichen 70 Prozent mit einem Darlehen entschädigt.

Um die Finanzierung zu bedienen, hat Swissgrid neue Aktien geschaffen. Aus dem bestehenden bedingten Kapital seien neue Swissgrid-Aktien im Nominalwert von gut 1,36 Millionen Franken ausgegeben und im Handelsregister eingetragen worden, so die Mitteilung weiter. Je hälftig handelt es sich dabei um Namenaktien A und B.

Laut früheren Angaben erhöht sich durch die Bewertungsanpassung das Eigenkapital von Swissgrid um 4,8 Millionen Franken. Zudem führt die Transaktion zu leichten Veränderungen im Aktionariat.

mk/uh

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