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Interroll bündelt Leitung der

Interroll bündelt Leitung der Innovation bei Christian Ripperda

Bei Interroll ist neu Christian Ripperda für die globalen Innovationsaktivitäten verantwortlich. Er hat per 1. Januar 2020 die neu geschaffene Position des Vice President System Innovation übernommen.

09.01.2020 11:18

Wie Interroll am Donnerstag mitteilte, wird Ripperda sämtliche Innovationsaktivitäten der Gruppe leiten und koordinieren. Hierzu gehörten das Interroll Project and Development Center (IPDC) und das weltweite Produktmanagement. Ausserdem werde er für die Intellectual Property Strategie verantwortlich sein.

Ripperda stiess von Isra Vision zur Tessiner Industriegruppe. Bei Isra Vision habe er die Verantwortung für die strategische Technologieentwicklung gehabt.

ra/rw

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Onlinehändler Digitec Galaxus

Onlinehändler Digitec Galaxus knackt 2019 Umsatzmilliarde

Der Onlinehändler Digitec Galaxus hat im vergangenen Jahr erstmals die Milliardengrenze beim Umsatz geknackt. Insgesamt erzielte die Migros-Tochter einen Umsatz von 1,146 Milliarden Franken.

09.01.2020 09:58

Das sind 16 Prozent mehr als im Jahr zuvor, wie der grösste Onlinehändler der Schweiz am Donnerstag bekannt gab. "Das Jahresergebnis ist grossartig", erklärte Digitec Galaxus-Chef Florian Teuteberg. Zum Knacken der Milliardengrenze hätten unter anderem die Verkaufsrekorde am Black Friday und am Cyber Monday sowie ein starkes Weihnachtsgeschäft beigetragen.

Insbesondere in der Westschweiz florierte das Geschäft. In den französischsprachigen Kantonen sei der Warenertrag um über 30 Prozent in die Höhe geschossen, hiess es. Gesamtschweizerisch seien Artikel aus den Bereichen Digital, Haushalt und Sport am stärksten gewachsen.

Der Onlinehändler hat auch das Produktangebot deutlich ausgebaut. Das Gesamtsortiment von Digitec Galaxus vergrösserte sich innert Jahresfrist von 2,8 auf gut 3,2 Millionen Artikel.

Digitec hat noch Nase vorn

Sowohl Digitec als auch Galaxus seien im vergangenen Jahr stark gewachsen: Digitec konnte im schrumpfenden Elektroniksegment erneut zulegen und seine Stellung als Elektronik-Marktführer ausbauen, wie es hiess: Das Onlinewarenhaus Galaxus wuchs prozentual und absolut zwar mehr. Dennoch mache Digitec nach wir vor mehr Umsatz. Genaue Umsatzzahlen und Wachstumsraten der beiden Marken wollte ein Sprecher auf Anfrage nicht bekannt geben. "Wir splitten die Ergebnisse nie auf."

Um das Wachstum zu bewältigen, will das Unternehmen voraussichtlich Ende April im aargauischen Wohlen eine neue, vollautomatisierte Lagerhalle eröffnen. "Mit dem Lagerausbau werden wir unsere Kapazitäten im Kleinteilbereich mehr als verdoppeln", erklärte Teuteberg. Künftig könne Digitec Galaxus von Wohlen aus täglich bis zu 90'000 Pakete verschicken. "So wird es uns gelingen, das steigende Bestellvolumen auch in Zukunft pünktlich an die Kunden auszuliefern."

Deutschlandgeschäft besser als erwartet

Die Expansion nach Deutschland ist mittlerweile über das Entwicklungsstadium hinaus gediehen. Das Deutschlandgeschäft von Galaxus habe die Betaphase verlassen, schrieb der Onlinehändler. Im November 2018 war Galaxus dort mit Elektronikprodukten an den Start gegangen. In der Zwischenzeit seien Haushaltsartikel und Spielwaren dazugekommen. Das Sortiment in Deutschland sei unterdessen von 50'000 auf 180'000 Produkte gewachsen, hiess es.

"Unser erstes Jahr in Deutschland lief besser, als wir es erwarten durften", erklärte Teuteberg. Die Ländertochter erziele mittlerweile deutlich über eine Million Euro Umsatz pro Monat. Genaue Zahlen wollte ein Firmensprecher auf Anfrage nicht nennen.

"Ich glaube fest daran, dass wir in Deutschland erfolgreich sein können. Jetzt geht es darum, die vielen Erstkäufer als Stammkunden zu gewinnen", sagte Firmenchef Teuteberg. Im Frühling wollen Digitec Galaxus sowie der Mutterkonzern Migros Bilanz ziehen und über die nächsten Investitionsfelder entscheiden.

jb/rw

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Aevis Victoria übernimmt

Aevis Victoria übernimmt Spital-Anteil vom Kanton Bern

Die Privatklinik- und Hotelgruppe Aevis Victoria expandiert weiter im Kanton Bern.

10.01.2020 07:18

Ihre Tochter Swiss Medical Network kauft für 27 Millionen Franken einen Anteil von 35 Prozent am kantonalen Spitalunternehmen Hôpital du Jura bernois (HJB). Der Kaufvertrag sieht zudem eine Option für eine Mehrheitsbeteiligung innerhalb von drei Jahren vor.

Swiss Medical Network werde in den kommenden drei Jahren 25 Millionen Franken in Projekte der HJB an den Standorten Moutier und Saint-Imier investieren, teilten Aevis Victoria und der Berner Regierungsrat am Freitag gemeinsam mit.

Es sei erste Mal, dass sich eine Privatgruppe an einem Spital, das dem Kanton Bern gehört, beteilige, hiess es im Communiqué. In der sich rasch wandelnden Spitallandschaft stelle die öffentlich-private Partnerschaft den langfristigen Fortbestand des akutsomatischen und psychiatrischen Angebots für die französischsprachige Bevölkerung des Kantons Bern sicher.

Zu HJB gehören die Spitäler von Moutier und Saint-Imier, der psychiatrische Stützpunkt mit der Klinik Bellelay sowie das Medizentrum in Tavannes. HJB hält ebenfalls Beteiligungen am Medizentrum in Moutier, an der interjurassischen Zentralapotheke, am Röntgeninstitut des Berner Juras sowie am Radio-Onkologie-Zentrum Biel-Seeland-Berner Jura.

Teil der Strategie

Mitte Juli hatte der Verwaltungsrat des Hôpital du Jura bernois bekannt gegeben, dass er eine Schweizer Grossbank beauftragt habe, einen Käufer für das Spital in Moutier zu finden. Aevis Victoria meldete kurz darauf bereits Interesse an einer Zusammenarbeit an.

Die Beteiligung an HJB sei Teil der Strategie, ein regionales integriertes Versorgungssystem zu entwickeln, schrieb Aevis Victoria nun. Die Gruppe war im Herbst 2018 über eine Partnerschaft mit der Siloah AG in den Berner Spitalmarkt eingetreten. Sie übernahm von der Berner Klinik die chirurgischen Aktivitäten.

(AWP)

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Manor hat offenbar zahlreiche

Manor hat offenbar zahlreiche Kadermitarbeiter freigestellt

Die Warenhauskette Manor hat gemäss einem Pressebericht eine grössere Anzahl Kadermitarbeiter entlassen. Per sofort seien zahlreiche Kadermitarbeiter freigestellt worden, heisst es am Freitag in einem Artikel des Nachrichtenportals "Nau.ch".

10.01.2020 10:58

Bei den Betroffenen handle es sich meist um Filialleiter, welche teilweise schon sehr lange für das Unternehmen tätig seien und durch jüngere Mitarbeiter ersetzt werden sollen. Das Portal bezieht sich dabei auf Aussagen von Insidern. Gemäss diesen ist es schweizweit bis zu 40 Kündigungen gekommen.

Ein Manor-Sprecher wollte die Sachlage gegenüber der Nachrichtenagentur AWP nicht kommentieren. Er kündigte aber für den Nachmittag eine Mitteilung des zur Maus Frères Gruppe gehörenden Unternehmens an.

Ende vergangenen September hatte Manor die Schliessung des traditionellen Standorts an der Zürcher Bahnhofstrasse per Ende Januar 2019 angekündigt. Damit wurde ein Schlussstrich unter jahrelange Rechtshändel mit der Vermieterin Swiss Life gezogen. Von dieser Schliessung betroffen sind 290 Mitarbeitende von Manor sowie rund 190 Angestellte eingemieteter Firmen.

cf/ra

(AWP)

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Migros Bank ernennt Manuel

Migros Bank ernennt Manuel Kunzelmann zum neuen Chef

(Alles neu nach Zwischentitel) - Manuel Kunzelmann wird neuer Chef der Migros Bank. Der Verwaltungsrat der Bank hat ihn per 1. Mai 2020 zum neuen CEO gewählt. Er folgt auf Harald Nedwed, der nach fast 17 Jahren an der Spitze der Bank in Pension geht.

10.01.2020 10:54

Kunzelmann kommt von der Basellandschaftlichen Kantonalbank (BLKB), teilte die Migros Bank am Freitag mit. Dort leite er noch bis Ende April den Bereich Strategie & Marktleistungen. Bei der BLKB war er seit 2009 auf verschiedenen Positionen tätig, zunächst als Direktionsmitglied, ab 2017 als Mitglied der Geschäftsleitung.

Die Migros Bank habe sich unter der Führung von Harald Nedwed unter den zehn grössten Banken in der Schweiz etabliert, hielt das Institut im Communiqué fest. Er stand der Geschäftsleitung der Migros Bank seit September 2003 vor.

In seiner Amtszeit habe die Bilanzsumme der Bank um 81 Prozent auf 47 Milliarden Franken zugenommen und das Eigenkapital sei ohne Kapitalerhöhungen um 156 Prozent gestiegen. Nedwed geht im Alter von 60 Jahren bereits vor Erreichen der Pensionsschwelle in den Ruhestand.

Personalkarussell dreht sich schneller

Seit Jahresbeginn haben bereits eine Reihe von Unternehmen personelle Weichenstellungen vorgenommen. Der Wechsel an der Migros-Bank-Spitze ist bereits die dritte CEO-Rochade im noch jungen 2020. Dazu zählen etwa der Abgang von Ruag-CEO Urs Breitmeier oder der Rücktritt der gesamten Sunrise-Führungsriege im Nachgang der missglückten UPC-Übernahme.

Zudem hat die SPS-Tochter Jelmoli mit Nina Müller eine neue Chefin berufen und auch bei Möbel Pfister wurde nun mit Paul Holaschke der CEO-Posten wieder besetzt.

Auch in den Geschäfts- und Divisionsleitungen von einigen Unternehmen gab es zum Jahreswechsel Veränderungen. Bei Dätwyler löst etwa Walter Scherz den Finanzchef Reto Welte ab und beim Immobilienunternehmen Novavest hat Patrick Hauser den CFO-Posten von Michel Aebischer übernommen.

yr/ra

(AWP)

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Manor-Chef: 2020 keine

Manor-Chef: 2020 keine weiteren Schliessungen geplant

Bei dem in Schwierigkeiten steckenden Detailhändler Manor soll es im laufenden Jahr nicht zu weiteren Schliessungen kommen. Erst am Freitag hatte die Gesellschaft eine Restrukturierung angekündigt, bei der mehrere Läden geschlossen werden und der dutzende Mitarbeiter und Kaderleute zum Opfer fallen.

12.01.2020 14:25

Im Gespräch mit der "NZZ am Sonntag" kündigte Manor-CEO Jérôme Gilg nun an, dass ausser den bereits genannten Schliessungen 2020 keine weiteren dazukommen sollen. Gleichzeitig machte er aber auch klar, dass man das Verkaufsnetzwerk jedes Jahr im Detail analysiere und prüfe, ob es Kandidaten für Schliessungen gibt. Die Vorgabe für den Manager lautet: Jede Filiale muss selbsttragend sein.

Zusammen mit der Restrukturierung hat Manor denn auch erklärt, dass man verstärkt im Online-Handel wachsen wolle. Bis spätestens 2025 soll ein Fünftel des Umsatzes online erwirtschaftet werden. Heute sind es laut NZZaS weniger als 5 Prozent. "Dieses Ziel ist ambitioniert", sagte Gilg dem Blatt, "doch es muss möglich sein."

Laut Gilg wird die Warenhauskette zwischen 50 und 70 Millionen Franken im laufenden Jahr investieren. Davon entfällt dem Bericht zufolge je ein Drittel auf die Digitalisierung, den Unterhalt und neue Filialkonzepte.

Anpassung an Realität

Für den CEO stellen die Massnahmen eine Anpassung an die Realität dar. "Wir sind unter Druck. Wir müssen so schnell wie möglich unsere Retail-Organisation der Realität anpassen", so der Manager gegenüber der Zeitung. Immerhin hätten die verschiedenen Vorgänger des jetzigen CEOs den Einstieg in den E-Commerce verschlafen, schreibt das Blatt.

Sein Ziel sei es, den Online-Shop massiv zu vergrössern, sagte Gilg. So wolle Manor noch dieses Jahr sein Online-Angebot zu einem Marktplatz ausbauen. So können dann auch unabhängige Händler gegen eine Provision über manor.ch ihre Produkte verkaufen.

hr/

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Twint will Transaktionen 2020

Twint will Transaktionen 2020 fast verdoppeln

Der mobile Zahlungsanbieter Twint gibt sich ambitionierte Pläne für 2020. Die Anzahl Transaktionen soll von rund 60 Millionen im 2019 auf 100 Millionen im laufenden Jahr 2020 steigen, wie das Unternehmen am Montag mitteilt. Twint, das inzwischen über 2 Millionen Nutzer hat, sieht sich als Schweizer Marktführer.

13.01.2020 12:26

Um diese Grenze zu erreichen, setzt das von grossen Schweizer Finanzinstituten gemeinsam betriebene Unternehmen auf immer mehr Einsatzmöglichkeiten. Die Verwendung von Twint soll demnach den gänzlichen Verzicht auf Bargeld möglich machen.

"Wir wollen 2020 zeigen, dass wir sämtliche für die Kundschaft wichtigen Zahlungssituationen meistern können", lässt sich Twint-CEO Markus Kilb in der Mitteilung zitieren. Für 2020 sei etwa neben dem Bezahlen von Rechnungen über QR-Codes auch geplant, dass Ausgaben einer Gruppe zusammengetragen werden, um sie später auf die einzelnen Gruppenmitglieder aufteilen zu können.

Anfang September wurde zudem bekannt, dass Twint als Gründungsmitglied der European Mobile Payment Systems Association (EMPSA) auch an Einsatzmöglichkeiten im Ausland arbeitet.

sta/rw

(AWP)

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Migros Bank baut Filialnetz

Migros Bank baut Filialnetz aus

Die Migros Bank baut ihr Filialnetz aus. So sollen im dritten Quartal 2020 in Affoltern am Albis und in Aigle neue Niederlassungen eröffnet werden, teilt das Institut am Mittwoch mit. Weitere Standorte seien noch in Abklärung.

15.01.2020 08:49

Die Bedeutung der elektronischen Kanäle nehme im Bankgeschäft zwar stetig zu, schreibt die Migros Bank. Gleichzeitig bleibe in Finanzfragen der Bedarf an persönlicher Beratung weiterhin hoch. Diesem Bedürfnis soll mit der geplanten Verdichtung des Filialnetzes entsprochen werden.

an/ys

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UPC Schweiz ernennt Baptiest

UPC Schweiz ernennt Baptiest Coopmans per 1. Februar zum neuen CEO

Wechsel an der Spitze von UPC nach dem gescheiterten Verkauf an Sunrise: Ab dem 1. Februar 2020 leitet Baptiest Coopmans die Geschicke der Schweizer Kabelnetzbetreiberin. Seine Vorgängerin Severina Pascu wechselt nach eineinhalb Jahren an der Spitze von UPC zu Virgin Media, der grössten Tochtergesellschaft von UPC-Besitzerin Liberty Global.

15.01.2020 07:24

Coopmans soll UPC Schweiz weiter auf Wachstumskurs halten, teilte das Unternehmen am Mittwoch in einem Communiqué mit. Für UPC beginne nun die nächste Phase des Wachstumsplans. Und mit Coopmans habe man eine "äusserst qualifizierte" Führungsperson für die Position gefunden. Der neue Chef stösst von der UPC-Besitzerin Liberty Global zu dem Unternehmen.

Der 6,3 Milliarden Franken schwere Kauf von UPC durch Sunrise ist im Oktober am Widerstand grosser Sunrise-Aktionäre wie Freenet gescheitert. Bei Sunrise nahmen in der Folge Konzernchef Olaf Swantee, Verwaltungsratspräsident Peter Kurer und Vizepräsident Peter Schöpfer den Hut.

ra/jb

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Swiss Prime Site kauft vier

Swiss Prime Site kauft vier Immobilien für rund 90 Millionen Franken

SPS Swiss Prime Site baut das Portfolio aus. Die Immobilienfirma kauft vier Liegenschaften im Wert von rund 90 Millionen Franken, wie sie am Donnerstag mitteilte.

16.01.2020 07:21

Dabei handelt es sich laut den Angaben zum einen um zwei Käufe im Kanton Basel-Landschaft. Die Liegenschaften seien voll vermietet. Beide Landparzellen verfügten zudem über grosses Potenzial für zukünftige Projektentwicklungen.

Weiter hat SPS den Zuschlag für zwei Käufe in den Kantonen Bern und Zürich erhalten. In Zollikofen (Bern) übernimmt SPS per März 2020 eine vollständig vermietete Büroliegenschaft. In Uster (Zürich) erwirbt das Unternehmen eine benachbarte Parzelle einer Bestandesliegenschaft, die bereits im Portfolio ist.

Zudem habe SPS die Projekte YOND in Zürich und Schönburg in Bern per Ende 2019 mit einem Vermietungsgrad von über 80 respektive rund 95 Prozent in den Bestand übernommen, heisst es weiter. Zudem konnte der Konzern Immobilien beim Grossprojekt Espace Tourbillon in Genf Veräusserungen im gewerblichen Stockwerkeigentum tätigen.

Damit seien nun bereits rund 40 Prozent des dritten für den Verkauf bestimmen Gebäudes verkauft. "Wir sind mit der Entwicklung unserer Projekte im Plan", wird Firmenchef Peter Lehmann in der Mitteilung zitiert.

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Globus-Gruppe mit erneutem

Globus-Gruppe mit erneutem Umsatztaucher wegen Ladenschliessungen

(Alles neu nach dem Zwischentitel) - Der Krebsgang bei Globus geht weiter. Die Warenhaus-Gruppe musste im vergangenen Jahr einen Umsatzrückgang von 5,6 Prozent auf 762,7 Millionen Franken hinnehmen.

16.01.2020 12:30

Schuld am Taucher seien vor allem Filialschliessungen, die nach der Integration der Marken Schild und Herren-Globus in Globus erfolgt seien, teilte die Migros-Tochter am Donnerstag in einem Communiqué mit. Zudem hatte Globus das Warenhaus im Genfer Centre Balexert dichtgemacht. Auf vergleichbarer Fläche konnte der Umsatz in den Filialen indessen um knapp 1 Prozent gesteigert werden.

Im umkämpften Onlinegeschäft machte Globus einen Sprung. Hier hat die Gruppe den Umsatz mit einem Plus von 111 Prozent mehr als verdoppelt. Eine absolute Zahl nannte Globus allerdings nicht.

Aufgrund der schwierigen Marktlage "sind wir mit dieser Entwicklung sehr zufrieden", erklärte Globus-Gruppenchef Thomas Herbert. "Nicht nur ist es uns erneut gelungen, den Online-Umsatz mehr als zu verdoppeln, auch stationär konnten wir auf vergleichbarer Fläche die Position halten, was insbesondere auf die hervorragende Serviceleistung unserer Mitarbeiterinnen zurückzuführen ist."

Mit der bereinigten Marken- und Filialstruktur sowie dem starken Onlineshop habe Globus in den vergangenen zwei Jahren die Basis für eine langfristig erfolgreiche Zukunft gelegt, hiess es weiter.

Happiger Verlust im 2018

Zu den Zahlen unter dem Strich äusserte sich Globus nicht. Im Jahr 2018 hatte Globus der Konzernmutter Migros das Ergebnis verhagelt. Aufgrund der Ertragslage und der Aussichten der Warenhauskette musste sie Wertberichtigungen von 90 Millionen Franken vornehmen. Hinzu kam ein Betriebsverlust bei der Globus-Gruppe in unbekannter Höhe, zu dem der radikale Umbau beigetragen hatte.

So wurden die Marken Schild und Herren Globus eingestampft sowie eine Reihe von Filialen dichtgemacht oder umgebaut. Dadurch waren gewisse Läden wochenlang geschlossen. Zuvor hatte man noch die alten Kleiderbestände liquidieren müssen. Der Umsatz fiel 2018 um 5,7 Prozent auf noch 808 Millionen Franken.

Angesichts der schwierigen Lage stellte die Migros ihre Warenhauskette im Sommer zum Verkauf, die sie im Jahr 1997 erworben hatte. Den beabsichtigten Verkauf begründete der "orange Riese" allerdings vor allem mit der Ausrichtung von Globus auf das Premium- und Luxus-Segment. Dadurch entferne sich Globus "weiter von der DNA der Migros". Für die Zukunft sehe man immer weniger gemeinsame Berührungspunkte und Synergien. Das Unternehmen habe ausserhalb der Migros-Gruppe bessere Erfolgsaussichten.

Bekannt ist, dass Globus-Chef Thomas Herbert die Gruppe kaufen will. Herbert leitet die Warenhauskette seit 2015 und hält zudem rund 3 Prozent an der Migros-Tochter. Herbert war einer der Hauptaktionäre der Modekette Schild, die 2013 von Globus aufgekauft wurde. Als weiterer Interessent wird laut Medienberichten auch die Signa-Gruppe des österreichischen Investors Rene Benko gehandelt. Abgewinkt hat hingegen der Unternehmer und einstige Denner-Chef Philippe Gaydoul.

jb/kw

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Swissport unterzeichnet

Swissport unterzeichnet Vertrag für Luftfrachtterminal am Flughafen Melbourne

Das Luftfrachtunternehmen Swissport hat einen Mietvertrag über sieben Jahre für ein Luftfrachtterminal am Flughafen von Melbourne unterzeichnet. Die Eröffnung der Anlage ist für das dritte Quartal 2020 geplant. Weitere Standorte in Australien will das Unternehmen in Kürze verkünden.

16.01.2020 12:00

Die neue Anlage am Mace Way verfüge über moderne Frachteinrichtungen für den Umschlag und die Lagerung von Stückgut, Tieren, Pharmazeutika und verderbliche Güter, heisst es in einer Mitteilung vom Donnerstag.

sta/ra

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Competec steigert Umsatz

Competec steigert Umsatz deutlich

Die Competec-Gruppe, zu der unter anderem der Onlineshop Brack.ch gehört, hat den Umsatz im Geschäftsjahr 2019 deutlich gesteigert. Zudem schuf das Unternehmen im letzten Jahr 80 neue Stellen.

16.01.2020 12:00

Konkret wuchs der Umsatz der Gruppe gegenüber dem Vorjahr um 12 Prozent auf 811 Millionen Franken. Alle Verkaufskanäle hätten zudem zum Wachstum beigetragen, teilte Competec am Donnerstag mit.

Ausserdem stieg der Personalbestand per Ende 2019 auf 783 Mitarbeitende. Das seien 80 Teammitglieder mehr als Ende 2018. Überproportional viele Stellen habe man in der Logistik geschaffen, um die hohen Paketvolumen bewältigen zu können. Denn in der Logistik sei es im letzten Jahr zu Kapazitätsengpässen gekommen.

Diesem will das Unternehmen nun mit einem Erweiterungsbau begegnen. Im April 2019 habe Competec dazu nach mehrjähriger Verzögerung endlich grünes Licht für einen dringend benötigten Bau erhalten. Die Inbetriebnahme sei für Sommer 2021 geplant.

Zur Gruppe gehören den Angaben nach neben Brack.ch die Alltron AG, die Jamei AG sowie der Dienstleister Competec Service AG und Competec Logistik AG.

sta/ra

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Migros Bank steigert Gewinn

Migros Bank steigert Gewinn 2019 um 12 Prozent

Die Migros Bank hat im vergangenen Jahr deutlich mehr verdient als im Vorjahr und damit ein neues Rekordergebnis eingefahren. Dabei spielten aber Immobilienverkäufe eine Rolle. Im Kerngeschäft legten sowohl Volumen als auch Erträge zu.

17.01.2020 08:05

Der Geschäftsertrag legte 2019 um 3,2 Prozent auf 639,60 Millionen Franken zu. Das Gros machte das Zinsengeschäft aus mit einer Steigerung von 4,2 Prozent auf 489,1 Millionen. Das Handelsgeschäft legte sogar zweistellig zu (+18% auf 39,7 Mio), während das Kommissionsgeschäft mehr oder weniger stagnierte (+0,1% auf 102,0 Millionen).

Mit Blick auf das Kommissionsgeschäft verwies die Migros Bank allerdings auf das "hervorragende" Vorjahresergebnis, das somit gehalten werden konnte. Besonders erfreulich habe sich in diesem Bereich der Ertrag aus dem Wertschriftengeschäft entwickelt - nicht zuletzt wegen eines hohen Wachstums in der Vermögensverwaltung, hiess es in einer Mitteilung vom Freitag.

Gebäude-Verkauf beflügelt Ergebnis

Der übrige ordentliche Erfolg sank 2019 um 41 Prozent auf 8,8 Millionen. Das war jedoch bereits erwartet worden, weil die Zahlungsdienstleisterin Aduno Holding, an der die Bank mit 7 Prozent beteiligt ist, wieder eine "normale, tiefere Dividende" ausgeschüttet habe. Im Vorjahr hatte es eine Sonderdividende aus dem Verkauf eines Geschäftsbereichs gegeben.

Der Sachaufwand des Instituts stieg derweil um 1,8 Prozent und der Personalaufwand um 2,8 Prozent. Insgesamt machte der Geschäftsaufwand 302,9 Millionen aus (+2,4%). Angesichts des prozentual noch deutlich höheren Ertrags verbesserte sich das Verhältnis von Aufwand zu Ertrag damit.

In der Folge stieg der Geschäftserfolg - nach Abschreibungen, Rückstellungen und Verlusten - um 6,4 Prozent auf 306,1 Millionen. Unter dem Strich blieb ein Gewinn von 255,0 Millionen, was 12 Prozent mehr waren als 2018. Denn der Verkauf von zwei Liegenschaften spülte zusätzlich einen ausserordentlichen Erfolg in einstelliger Millionenhöhe in die Kasse.

Entgegen dem Branchentrend

Die Migros Bank spricht von einer erfreulichen Entwicklung der Ausleihungen im Privat- und Firmenkundengeschäft im Berichtsjahr. Die Hypothekarforderungen stiegen um 3,6 Prozent auf 38,3 Milliarden.

Mit Blick auf das Marktumfeld und in die Zukunft hiess es, die Rahmenbedingungen würden angesichts des anhaltenden Margendrucks im Zinsengeschäft herausfordernd bleiben. Die Bank sehe sich allerdings "gut aufgestellt: So solle etwa - wie bereits angekündigt - das Niederlassungsnetz erweitert werden, um das persönliche Beratungsangebot zu verstärken.

Einen "Branchenakzent" habe die Bank 2019 zudem gesetzt, indem per Anfang Jahr die Boni abgeschafft wurden. "Das hohe Engagement" der Mitarbeiter habe dadurch "in keiner Art gelitten", hiess es dazu am Freitag. In der Vergangenheit hatten die Geschäftsleitungsmitglieder (ohne Präsident) sowie die Direktions- und Kadermitarbeiter anstelle eines 13. Monatslohns für gute Leistungen bis maximal 20 Prozent des Jahressalärs zusätzlich erhalten.

ys/ra

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Hypo Lenzburg verbessert

Hypo Lenzburg verbessert Gewinn 2019 leicht - Mehrertrag dank Finstar-Plattform

Die Hypothekarbank Lenzburg hat im Geschäftsjahr 2019 den Gewinn leicht verbessert. Während die Bank im traditionellen Zinsengeschäft etwas weniger Einnahmen erzielte, konnte sie in der Vermögensverwaltung und vor allem im Geschäft mit ihrer Finstar-Plattform zulegen. Dank der Partnerschaft mit der Smartphone-Bank Neon konnte sie zudem rund 12'500 neue Konten eröffnen.

17.01.2020 07:38

Insgesamt konnte die Aargauer Regionalbank den Geschäftserfolg als Mass für die operative Leistung im vergangenen Jahr um 5,4 Prozent auf 25,5 Millionen Franken verbessern, wie die "Hypi" am Freitag mitteilte. Unter dem Strich resultierte ein um 1 Prozent höherer Jahresgewinn von 21,0 Millionen Franken.

Zinsengeschäft rückläufig

Insgesamt erzielte die "Hypi" einen Geschäftsertrag von 82,8 Millionen Franken (+3,2 Prozent). Im Zinsengeschäft, der wichtigsten Ertragsquelle, konnte die Bank musste die Bank allerdings einen leicht tieferen Netto-Zinserfolg von 57,0 Mio Franken (VJ 57,8 Millionen) vermelden.

Im Vermögensverwaltungsbereich konnte die Bank im Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft den Ertrag dagegen um 7,4 Prozent auf 13,6 Millionen Franken ausbauen. Der "übrige ordentliche Erfolg", in welchem die Service- und Lizenzeinnahmen für die eigene Bankensoftware Finstar enthalten sind, erhöhte sich gar um einen Drittel auf 8,6 Millionen Franken. Die Finstar-Plattform werde laufend zu einem offenen Finanzökosystem entwickelt und für Kooperationen mit Fintech-Unternehmen genutzt, heisst es weiter.

Der Geschäftsaufwand erhöhte sich derweil um rund 1,7 Prozent auf 82,8 Millionen Franken, dies aufgrund eines Anstiegs im Personalaufwand.

Verlangsamung im Hypothekarmarkt

Im Hypothekarmarkt wuchs die Bank wie bereits im Vorjahr eher langsam. Man habe sich aufgrund der "punktuell zu beobachtenden Marktungleichgewichte" und damit verbundener Risikoeinschätzungen Zurückhaltung auferlegt, heisst es in der Mitteilung. Die Hypothekarforderungen stiegen insgesamt um 1,7 Prozent auf 4,0 Milliarden Franken. Die Firmenkunden hätten nur eine "verhaltene Nachfrage" gezeigt, womit sich die Forderungen um knapp 5 Prozent reduzierten.

Positiv fiel der Zufluss an Kundengeldern aus. Die Kundeneinlagen erhöhten sich um 2,2 Prozent auf 4,0 Milliarden Franken. Hier dürfte die auch die Partnerschaft mit der "Smartphone-Konto-Anbieterin" Neon gespielt haben, die auf die Dienstleistungen der Hypothekarbank zurückgreift.

Gehaltene Ausschüttung

Die Aktionäre erhalten derweil für das Jahr 2019 eine unveränderte Ausschüttung von 110 Franken je Aktie. Wie die Hypothekarbank zudem mitteilt, will sie sich vorerst nicht für das Kleinbankenregime der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht (Finma) anmelden, obwohl sie die relevanten Kriterien erfüllt.

Die aufsichtsrechtlichen Erleichterungen, die eine Teilnahme mit sich bringen würde, wären für die Hypothekarbank Lenzburg derzeit nur marginal, heisst es. Zudem würde der Bank wegen der im Kleinbankenregime geltenden strengeren Kriterien die Möglichkeit genommen, auf dem Geldmarkt weiteres Geld zu negativen Zinsen aufzunehmen.

Als Nachfolger für den zurücktretenden Verwaltungsrat Kaspar Hemmeler schlägt die Bank Andreas Kunzmann zur Wahl als neues Mitglied in den Verwaltungsrat vor. Kunzmann verfüge über einen Leistungsausweis als Unternehmer, Verwaltungsrat und CEO verschiedener Industrie-, Technologie- und Informatikunternehmen.

tp/ra

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Interroll erhält 2019 weniger

Interroll erhält 2019 weniger Bestellungen

Der Anbieter von Logistiktechnik Interroll hat nach Jahren mit starkem Wachstum im vergangenen Jahr beim Umsatz nicht weiter zugelegt. Der Bestellungseingang ist sogar klar zurückgegangen.

20.01.2020 07:47

Insgesamt lag der Umsatz von Interroll im Berichtsjahr mit 559,7 Millionen Franken in etwa auf dem Niveau des Rekords aus dem Vorjahr. In Lokalwährungen gerechnet sind die Verkäufe derweil um 2,3 Prozent angestiegen, wie das Unternehmen am Montag mitteilte.

Einen Rückgang meldet Interroll beim Auftragseingang. Dieser sank um 7,8 Prozent auf 546,5 Millionen Franken und in Lokalwährungen resultierte ein Minus von 5,7 Prozent.

Mit den vorgelegten Zahlen hat Interroll die Vorgaben der Analysten deutlich verfehlt. Im Durchschnitt rechneten die Experten (AWP-Konsens) mit einem Umsatz von 582,9 Millionen Franken und einem Bestellungseingang in der Höhe von 572,5 Millionen.

"Abnehmende Geschäftsdynamik"

Für Interroll selber kommt die Konsolidierung auf dem "hohen Umsatzniveau" nicht überraschend. Im Jahr davor habe man in den USA einmalige Projektgrossaufträge erhalten. Der Wegfall dieser Aufträge sei im letzten Jahr dank einer Steigerung im Produktgeschäft und Wachstum mit kleineren und mittleren Aufträgen kompensiert worden.

Im Auftragseingang wogen die weggefallenen Grossaufträge schwerer. Zudem sei an einigen Märkten in der zweiten Jahreshälfte eine abnehmende Geschäftsdynamik auszumachen gewesen, hielt Interroll weiter fest.

Die definitiven Ergebnisse und Gewinnzahlen wird die Gruppe am 20. März präsentieren. Interroll geht davon aus, dass der Gewinn um mindestens 5 Prozent über jenem aus dem Vorjahr liegen wird. Damals kletterte der Reingewinn um ein Drittel auf 51,8 Millionen Franken. Beim operativen Cash Flow geht man von einer "nochmals kräftigen Steigerung" aus.

Firmenchef Paul Zumbühl spricht laut Mitteilung von erfreulichen Resultaten, welche das Unternehmen im vergangenen Jahr in einem anspruchsvollen Marktumfeld erzielt habe. "Wir sind zuversichtlich ins neue Jahr gestartet und gehen von einer positiven Dynamik der globalen Märkte für Materialflusslösungen aus", so der CEO.

(AWP)

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BFW Holding hält nach

BFW Holding hält nach Angebotsfrist 75,52% der Stimmen an BFW Liegenschaften

Die BFW Holding ist bei ihrem Ziel, die an der Börse kotierte Immobiliengesellschaft BFW Liegenschaften zu übernehmen, einen Schritt vorangekommen. Laut dem provisorischen Zwischenergebnis des öffentlichen Kaufangebots hält sie 75,52 Prozent der Stimmrechte und 43,00 Prozent des Kapitals, wie aus einer Mitteilung vom Dienstag hervorgeht.

21.01.2020 07:47

Konkret wurden im Rahmen des Angebots 599'750 Namenaktien der Kategorie A angedient, was einer Erfolgsquote von 23,7 Prozent entspreche. Die BFW Holding des Firmengründers Beat Frischknecht offerierte bekanntlich 44,25 Franken je kotierte Namenaktie A. Er will die von ihm gegründete Firma via seine BFW Holding ganz übernehmen und von der Börse nehmen.

Frischknecht hielt bereits vor dem Angebot 25,3 Prozent des Aktienkapitals und 67,92 Prozent der Stimmrechte der BFW Liegenschaften AG.

Die Nachfrist von zehn Börsentagen beginnt laut Mitteilung am 27. Januar 2020 und endet am 7. Februar 2020. Der Vollzug erfolge voraussichtlich am 14. Februar 2020.

ab/rw

(AWP)

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Medacta steigert Umsatz im

Medacta steigert Umsatz im Rahmen der korrigierten Ziele

Das Tessiner Orthopädieunternehmen Medacta hat im vergangenen Jahr den Umsatz weniger stark gesteigert als ursprünglich veranschlagt.

21.01.2020 08:15

Die Prognosen der Analysten wurden dennoch leicht übertroffen. Zurückzuführen ist dies auf eine Nachfrageabschwächung gegen Jahresende.

Konkret nahm der Umsatz um 14,0 Prozent respektive um 11,4 Prozent in Lokalwährung auf 310,9 Millionen Euro zu. Ursprünglich hatte die Gesellschaft, die sich erst im vergangenen April dem Publikum geöffnet hatte, mit einem Wachstum von 13 bis 17 Prozent in Lokalwährung gerechnet. Dieses Ziele musste sie im Dezember aber wegen einer Abschwächung der Nachfrage auf Plus 10 bis 12 Prozent nach unten revidieren.

Die nun vorgelegten Zahlen lagen im Rahmen dieser revidierten Prognosen aber über den Konsensschätzungen der Analysten. Dies hatten im Schnitt mit 308 Millionen Euro gerechnet. Genauere Angaben, die die Wachstumsabschwächung erklären würden, lieferte das Unternehmen in der Mitteilung keine.

Alle Produktlinien hätten zum Wachstum beigetragen, hält Medacta indes fest. Der umsatzgrösste Bereich Hüften, dessen Umsatz um 7,2 Prozent auf 164,1 Millionen zulegte, habe dabei besonders von der im vergangenen Mai eingeführten minimal invasiven Operationstechnik AMIS profitiert. Am stärksten wuchs die Gesellschaft aber im umsatzkleinsten Bereich Extremitäten und Sport mit einer Wachstumsrate von 155 Prozent auf 9,7 Millionen Euro.

Keine Angaben zu Zielen 2020

Ein "gutes" Wachstum (+9,0 Prozent auf 136 Millionen) sei im grössten Markt Europa und auch im strategisch wichtigen Markt Nordamerika (+19,2 Prozent auf 95,5 Mio) erzielt worden, so Medacta weiter. Auf letzterem lege das Unternehmen im laufende Jahr seinen Fokus, hiess es weiter.

2019 hat das Unternehmen ausserdem in die fünf Länder Cypern, Ecuador, Libanon, Paraguay and Tunesien expandiert. Diese Ausweitung habe massgeblich zum Wachstum in der Region "Rest der Welt" beigetragen, deren Umsatz um 33 Prozent auf 12,3 Millionen anstieg.

Insgesamt sei er über das Resultat "erfreut", sagte in der Mitteilung CEO Francesco Siccardi. Einen Ausblick zum laufenden Jahr machte er keinen. Dies dürfte dann am 6. April erfolgen, wenn Medacta die detaillierten Geschäftszahlen 2019 veröffentlichen wird.

(AWP)

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Flughafen Basel-Mülhausen mit

Flughafen Basel-Mülhausen mit verlangsamtem Wachstum

Der Flughafen Basel-Mülhausen hat 2019 bei den Passagieren erstmals die Neun-Millionen-Marke überschritten. Erneut rückläufig hat sich dagegen die Luftfracht entwickelt.

21.01.2020 11:34

Mit insgesamt 9'090'312 Fluggästen hat der Euroairport (EAP) 2019 den neunten Passagierrekord in Folge erzielt. Mit 6 Prozent fiel das Wachstum allerdings geringer aus als im Vorjahr. 2018 hatte die Zuwachsrate noch 8,7 Prozent betragen.

Abgeschwächt habe sich das Wachstum 2019 im Vergleich zum Vorjahr namentlich in den letzten vier Monaten, teilte der EAP am Dienstag mit. Für das laufende Jahr geht die Flughafendirektion von einer Stabilisierung der Passagierzahlen aus.

Nur Expressfracht im Plus

Zulegen konnte der EAP auch bei der Expressfracht: Mit 48'027 Tonnen wurde ein Zuwachs um zwei Prozent registriert. Erneut rückläufig war dagegen das übrige Frachtgeschäft. Bei der Vollfracht resultierte mit 13'518 Tonnen ein Minus von 14 Prozent. Um 5,9 Prozent auf 44'530 Tonnen sank zudem der Luftfrachtersatzverkehr.

Mit insgesamt 106'075 Tonnen verzeichnete der EAP beim Güterumschlag einen Rückgang von 3,7 Prozent. Wie bei den Passagieren erwartet der EAP für 2020 auch bei der Fracht eine Stabilisierung auf dem Niveau des Vorjahres.

Bei den Starts und Landungen registrierte der Flughafen Basel-Mülhausen eine Zunahme um 2,1 Prozent auf 99'313. Davon entfielen 82 Prozent auf den kommerziellen Passagier- und Frachtverkehr. Mit 81'533 Flugbewegungen ergab sich dort eine Zunahme um 3,4 Prozent.

Strengere Lärmschutzmassnahmen

Die Diskussionen um die Auswirkungen des Luftverkehrs auf den binationalen Flughafen hätten auch für den Euroairport an Bedeutung gewonnen, heisst es in der Mitteilung. Der Verwaltungsrat habe im Juni 2019 eine Strategie für eine nachhaltige Entwicklung verabschiedet.

Im kommenden Frühjahr will der EAP bei den französischen Luftfahrtbehörden verstärkte Lärmschutzmassnahmen beantragen, wie es in der Mitteilung heisst. Angehört werden dazu unter anderem auch Vertreter von Gemeinden, Kantonen, Fluggesellschaften und Anwohnerverbänden. Die letzten Interviews sollen bis Ende dieses Monats durchgeführt werden.

Als Grundlage für die weitere Entwicklung soll für den EAP eine sogenannte begrenzende Lärmkurve definiert werden. Diese sieht gemäss Communiqué eine Begrenzung des maximal zulässigen Werts vor, die auch bei Ausbau- und Optimierungsmassnahmen nicht überschritten werden darf. Die Arbeiten für diese ursprünglich für 2022 vorgesehene Massnahmen sind bereits aufgenommen worden.

Überdies will der Euroairport seinen CO2-Fussabdruck senken. Bis 2022 soll der CO2-Ausstoss pro Passagier respektive pro 100 Kilo Fracht gegenüber 2015 um 20 Prozent abnehmen.

(AWP)

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Swissport erhält Auftrag von

Swissport erhält Auftrag von Air Tanzania

Das Bodenabfertigungsunternehmen Swissport hat einen Auftrag der Air Tanzania erhalten. Ab diesem Monat werde das Unternehmen das gesamte Hub-Management der ostafrikanischen Fluggesellschaft an den Flughäfen Dar es Salaam und Kilimanjaro abwickeln, teilte die Gesellschaft am Mittwoch mit. Zum finanzeilen Umfang des Auftrags wurden keine Angaben gemacht.

22.01.2020 09:26

Dabei wird Swissport Tätigkeiten wie das Check-in, den Gate-Service, die Gepäckbeförderung, die Frachtbeladung und weitere Dienstleistungen wie Flugüberwachung für 21 täglichen Flüge ausführen.

sig/rw

(AWP)

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Belimo steigert Umsatz 2019

Belimo steigert Umsatz 2019 und sieht positiven Gewinneffekt

Die Belimo-Gruppe hat im Geschäftsjahr 2019 den Umsatz erneut gesteigert. In allen Marktregionen wurde ein Umsatzwachstum erzielt.

23.01.2020 07:55

Konkret nahm der Umsatz um 7,8 Prozent auf 692,7 Millionen Franken zu. Währungsbereinigt wurde ein Wachstum von 9,2 Prozent erzielt, wie die Herstellerin von Antrieben, Ventilen und Sensoren für die Heizungs-, Lüftungs- und Klimatechnik am Donnerstag mitteilte.

Damit hat sich das Wachstum in der zweiten Jahreshälfte 2019 wie erwartet geringfügig abgeschwächt. Im ersten Semester hatte Belimo währungsbereinigt noch ein Plus von 9,9 Prozent ausgewiesen. Die Zahlen lagen knapp im Rahmen der Markterwartungen. Im Durchschnitt hatten Analysten mit 697,0 Millionen Franken (AWP-Konsens) gerechnet.

Mit Blick auf die Regionen hat Belimo erneut überall zugelegt. Die wichtigste Marktregion Europa wuchs 2019 in Lokalwährungen um 6,8 Prozent, Amerika und Asien/Pazifik gar zweistellig um 11,0 Prozent respektive 12,7 Prozent. Der Umsatzanteil von Europa belief sich auf 49 Prozent, während auf Amerika 38 Prozent und auf Asien/Pazifik 13 Prozent fielen.

Von den beiden Anwendungsfeldern legte der Bereich Luft währungsbereinigt um 7,1 Prozent und damit etwas weniger stark als der Bereich Wasser, der ein Umsatzwachstum von knapp 12 Prozent erzielte. Luft ist mit einem Umsatzanteil von 57 Prozent weiterhin der grössere der beiden Bereiche.

Zum Gewinn hält die Gesellschaft fest, dass die angewendeten Übergangsbestimmungen der Schweizer Steuerreform im Konzernabschluss 2019 zu einem materiellen, positiven Effekt auf den Reingewinn führen würden. Ausführliche Informationen dazu werden am 9. März veröffentlicht.

(AWP)

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Schlatter mit Umsatzrückgang

Schlatter mit Umsatzrückgang und deutlich tieferem Gewinn 2019

Die Schlatter-Gruppe hat bei Umsatz und Gewinn 2019 deutliche Einbussen hinnehmen müssen. Der Nettoerlös verringerte sich um 16 Prozent auf 93,3 Millionen Franken.

23.01.2020 07:22

Das teilte Industrieunternehmen am Donnerstag mit. Beim Bestellungseingang fiel das Minus mit rund 35 Prozent auf nunmehr 74,4 Millionen noch gravierender aus.Auch beim Gewinn werden tiefere Werte erwartet. Beim operativen Betriebsergebnis (EBIT) rechnet Schlatter demnach mit einem Wert von rund 1,0 Millionen Franken, nach 3,8 Millionen im Vorjahr. Das Konzernergebnis soll auf rund 0,5 Millionen von 3,7 Millionen im 2018 zurückgehen.

Bereits im Dezember hatte Schlatter einen pessimistischen Ausblick gegeben und von einem "deutlichen Rückgang" bei den Bestellungen gesprochen. Als Grund wurde die Nachfrageschwäche und die wirtschaftlichen Unsicherheiten genannt.

Das detaillierte Jahresergebnis 2019 wird am 17. März veröffentlicht.

(AWP)

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Volg-Gruppe wächst 2019

Volg-Gruppe wächst 2019 leicht

Trotz weniger Verkaufsstellen hat die Volg-Gruppe im letzten Jahr ihren Umsatz im Detailhandel um 1,1 Prozent gesteigert. Mit 7 Prozent mehr Umsatz wuchsen die Tankstellenshops des Unternehmens am stärksten.

23.01.2020 09:47

Der Gesamt-Umsatz belief sich 2019 auf 1,52 Milliarden Franken (VJ 1,51 Mrd). Dieses Umsatzwachstum sei trotz einer Reduktion der Verkaufsstellen von 924 im Jahr 2018 auf 913 im vergangenen Geschäftsjahr erzielt worden, teilte der Ostschweizer Detailhändler am Donnerstag mit.

Mit 1,17 Milliarden Franken (+1,3%) resultierte der grösste Anteil aus den 587 Volg-Dorfläden. Am stärksten gewachsen sind gemäss den Angaben dagegen die von Volg belieferten Shops an Agrola-Tankstellen. Sie verzeichneten mit 6 zusätzlichen Verkaufsstellen (neu 100) ein Wachstum um 7 Prozent auf 289 Millionen Franken.

Weitere 68 Millionen Einnahmen erzielte Volg durch das Beliefern von total 226 freien Detailhandelsgeschäften, die mehrheitlich unter dem Namen "Prima" operieren.

Volg-Chef Philipp Zgraggen gibt sich in der Mitteilung "vor dem Hintergrund eines schwierigen Marktes" mit dem Geschäftsergebnis zufrieden. Und meint: "Wir werden an unserer Strategie festhalten und unseren Erfolgsweg Schritt für Schritt weitergehen."

tv/uh

(AWP)

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Steueramt erhält bei Swiss

Steueramt erhält bei Swiss-Besteuerung vor Bundesgericht weitgehend Recht

Die Swiss muss den Gewinn, den sie aus dem Betrieb von Flugzeugen im internationalen Verkehr und damit verbundenen Tätigkeiten erzielt, in der Schweiz versteuern. Eine Abgrenzung auf ausländische Betriebsstätten ist nicht zulässig. Dies hat das Bundesgericht entschieden und eine Beschwerde des Steueramtes des Kantons Zürich gutgeheissen.

23.01.2020 13:00

Eine Aufteilung der Gewinne bei einem Betrieb mit internationalem Verkehr wie in der Luft- oder Schifffahrt lasse sich kaum sachgerecht handhaben, hält das Bundesgericht in einem am Donnerstag veröffentlichten Urteil fest.

Die Teilung des Steuersubstrats finde deshalb gemäss internationalem Recht nur dort statt, wo die Gewinne nicht direkt mit dem Betrieb von Flugzeugen zusammenhängen und auch nicht als blosse Hilfstätigkeiten erscheinen würden.

Abmachung getroffen

Bei der direkten Bundessteuer darf die Swiss International Air Lines AG vom steuerbaren Reingewinn die Lizenzgebühr für die Verwendung der Marke "Swiss" abziehen, wie das Bundesgericht bestätigt.

Dies gilt zumindest für das Jahr 2011. Im Sommer 2010 hatte die Swiss mit der damals für die Veranlagung zuständigen Steuerverwaltung des Kantons Basel-Stadt eine Vereinbarung getroffen. Die Swiss International Air Lines verkaufte die in ihrem Eigentum befindliche Marke "Swiss" für 531 Millionen Franken an eine von ihr neu gegründete Tochtergesellschaft mit Sitz in Basel-Stadt.

Von dieser Tochtergesellschaft erhielt die Airline die Marke gegen eine Gebühr zum Gebrauch. Die Steuerverwaltung von Basel-Stadt erklärte sich einverstanden damit, dass die Lizenzkosten als Betriebskosten steuerlich abzugsfähig sein würden. Für das Jahr 2011 betrugen sie rund 77 Millionen Franken.

Von Basel-Stadt nach Zürich

Der Kanton Basel-Stadt und Zürich einigten sich zu Beginn 2013 darauf, dass zukünftig der Kanton Zürich die Veranlagung der Airline vornehmen sollte. Die Abmachung bezüglich der Lizenzgebühr anerkannte die Zürcher Steuerverwaltung zunächst nicht vollumfänglich.

Sie liess lediglich einen Abzug von 30 Millionen bei der direkten Bundessteuer und der Staats- und Gemeindesteuer zu. Für die direkte Bundessteuer anerkannte der Kanton Zürich schliesslich die Gültigkeit der Abmachung zwischen der Swiss und Basel-Stadt. (Urteil 2C_151/2017 vom 16.12.2019)

(AWP)

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Profond erzielt provisorische

Profond erzielt provisorische Jahresrendite von 13,4 Prozent

Die Zürcher Pensionskasse Profond hat im Anlagejahr 2019 eine provisorische Gesamtrendite von 13,4 Prozent erwirtschaftet. Mit einem Deckungsgrad von 111,2 Prozent per Ende Jahr blicke die Sammelstiftung somit auf ein "überaus gutes Geschäftsjahr" zurück, heisst es in einer Mitteilung vom Donnerstag.

23.01.2020 12:10

Verantwortlich für die gute Performance sei die langfristig orientierte Anlagenstrategie, die einen hohen Aktien- und Immobilienanteil aufweise.

Das ausserordentliche Anlagejahr werde nun genutzt, um weiter in die finanzielle Stabilität zu investieren. Aus diesem Grund wurde der technische Zinssatz neu auf 2,25 Prozent gesenkt, schreibt Profond.

Die Sammelstiftung ist im vergangenen Jahr gewachsen. Die Zahl der Versicherten stieg von rund 52'000 auf 57'000.

tv/uh/mk

(AWP)

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Avaloq schliesst neuen

Avaloq schliesst neuen Zehnjahresvertrag mit Banque Cramer ab

Der Bankensoftware-Spezialist Avaloq hat im Rahmen eines Ausschreibungsverfahrens einen Auftrag von der Genfer Banque Cramer gewonnen. Diese habe die Process as a Service (BPaaS)-Lösung von Avaloq für weitere zehn Jahre ausgewählt, teilte Avaloq am Donnerstag mit. Zum finanziellen Umfang des Auftrags wurden keine Angaben gemacht.

23.01.2020 10:20

Im Rahmen des neuen Vertrags versorgt Avaloq die Banque Cramer mit zusätzlichen Tools und Funktionalitäten, beispielsweise den Front Workplace. Avaloq ist bereits seit 2011 Technologielieferant des Genfer Finanzinstituts. In den letzten acht Jahren sei die Banque Cramer bei der Vereinfachung und Aktualisierung ihrer IT-Systeme unterstützt worden, heisst es weiter.

sig/uh

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BFW Holding erklärt Übernahme

BFW Holding erklärt Übernahme der Liegenschaften AG als zustande gekommen

Die BFW Holding bekräftigt nach dem Ablauf der Angebotsfrist ihre Pläne, die Bfw Liegenschaften AG von der Börse zu nehmen. Laut dem definitiven Zwischenergebnis hält die Holding 956'750 Namenaktien Kategorie A und 5 Millionen Namenaktien Kategorie B. Dies entspricht 75,52 Prozent der Stimmrechte und 43 Prozent des Aktienkapitals der Bfw Liegenschaften AG.

24.01.2020 08:05

Bis zum Ablauf der Angebotsfrist am 20. Januar 2020 seien 599'750 Namenaktien Kategorie A angedient worden, teilt die Firma aus Frauenfeld am Freitag mit. Dies entspreche 23,70 Prozent aller Namenaktien der Kategorie A der bfw Liegenschaften AG, auf die sich das Angebot beziehe.

Die BFW Holding AG verzichte auf die Erfüllung der Bedingung bezüglich der Mindestandienungsquote. Unter Vorbehalt der Erfüllung der Angebotsbedingungen des Angebotsprospekts erkläre die BFW Holding AG das Angebot hiermit als zustande gekommen.

Nach Vollzug des Angebots soll die BF Liegenschaften AG vollständig privatisiert werden. Wie im Angebotsprospekt ausgeführt, strebt die BFW Holding AG als Hauptaktionärin nach Vollzug des Angebots die Dekotierung der Namenaktien Kategorie A der Bfw Liegenschaften AG von Schweizer Börse SIX an ohne anschliessende Kotierung an einer anderen Börse.

Die BFW Holding des Firmengründers Beat Frischknecht offerierte bekanntlich 44,25 Franken je kotierte Namenaktie A. Frischknecht hielt früheren Angaben zufolge bereits vor dem Angebot 25,3 Prozent des Aktienkapitals und 67,92 Prozent der Stimmrechte der BFW Liegenschaften AG.

Die Nachfrist von zehn Börsentagen beginnt laut Mitteilung am 27. Januar 2020 und endet am 7. Februar 2020. Der Vollzug erfolge voraussichtlich am 14. Februar 2020.

pre/ra

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VP Bank erwartet für 2019

VP Bank erwartet für 2019 Konzerngewinn von rund 74 Millionen Franken

Die VP Bank erwartet für das Geschäftsjahr 2019 einen Konzerngewinn von rund 74 Millionen Franken - ein Plus von etwa 34 Prozent gegenüber dem Vorjahr 2018. Dieses "erfreuliche Resultat" sei auf einen "positiven operativen Geschäftsverlauf bei gleichzeitiger stringenter Kostendisziplin" zurückzuführen. Zudem hätten Markteffekte dazu beigetragen, teilte das Liechtensteiner Institut am Freitag vorab mit.

24.01.2020 07:30

Der Geschäftsertrag stieg derweil um rund 13 Prozent auf etwa 328 Millionen Franken, während sich der Geschäftsaufwand unterproportional auf rund 245 Millionen erhöht habe.

Dank der erfolgreichen Wachstumsstrategie und der positiven Entwicklung der Finanzmärkte erhöhten sich die betreuten Kundenvermögen (AuM) den Angaben zufolge per 31. Dezember 2019 um rund 15 Prozent auf 47,6 Milliarden Franken (VJ 41,5 Mrd).

uh/ra

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CFT erzielt 2019 höheren

CFT erzielt 2019 höheren Umsatz - vierte Quartal kaum verändert

Der Finanzbroker Compagnie Financière Tradition (CFT) hat im Geschäftsjahr 2019 zugelegt. Der Umsatz kletterte auf 924,1 Millionen Franken. Zu konstanten Wechselkursen betrug das Plus 5,1 Prozent, wie das Unternehmen am Freitag mitteilte.

24.01.2020 07:25

Bereinigt setzte CFT 1,01 Milliarden Franken um im Vergleich zu 971,7 Millionen Franken im Vorjahr - ein Plus von 4,7 Prozent. Der bereinigte Umsatz aus dem Interdealer-Brokerage-Geschäft (IDB) wurde um 5,0 Prozent gesteigert, während das Geschäft aus dem Währungshandel für Retail-Investoren in Japan (Non-IDB) um 2,7 Prozent zurückging.

Im vierten Quartal war der Umsatz mit 219,0 Millionen Franken nur geringfügig tiefer als im Vorjahreszeitraum (220,7 Mio). Zu konstanten Währungen entspricht das einem Minus von 0,2 Prozent. Der bereinigte Umsatz sank um 1,1 Prozent auf 238,1 Millionen.

yr/ra

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SFS erzielt dank Zukäufen im

SFS erzielt dank Zukäufen im Jahr 2019 mehr Umsatz

Der Metallverarbeiter SFS hat im Geschäftsjahr 2019 dank Zukäufen und einer Steigerung in der zweiten Jahreshälfte einen gegenüber dem Vorjahr höheren Umsatz erzielt.

24.01.2020 07:21

. Ohne Übernahmen verblieb aber ein leichter Rückgang. Auch der Betriebsgewinn ging leicht zurück. Der Bruttoumsatz der Ostschweizer stieg um 2,5 Prozent auf 1,78 Milliarden Franken, wie der Hersteller von mechanischen Befestigungssystemen und Präzisionskomponenten am Freitag mitteilte. Damit hatten Analysten in etwa gerechnet.

Getragen wurde das Wachstum in erster Linie vom Zukauf des US-Bauzulieferers Triangle Fastener Corporation im Frühling. Zukäufe hätten 4,4 Prozent zum Wachstum beigesteuert, hiess es. Ohne Zukäufe und um Währungseffekte bereinigt wäre der Umsatz organisch um 0,6 Prozent zurückgegangen.

Steigerung im H2

Entscheidend war auch, dass sich SFS nach einer eher schwachen ersten Jahreshälfte im Verlauf des Jahres steigern konnte. Im ersten Semester sank der Umsatz organisch noch um 2,4 Prozent, in der zweiten Hälfte erzielte die Gruppe dann ein Wachstum von 1,1 Prozent.

Für die Steigerung seien der Hochlauf wichtiger Projekte verantwortlich gewesen, schreibt SFS weiter. Das gelang insbesondere in der grössten Sparte Engineered Components, die über die Hälfte zum Gruppenumsatz beisteuert. Auf das gesamte Jahr betrachtet ging zwar der Umsatz um 1,0 Prozent auf 957 Millionen Franken zurück, doch gelang dabei im zweiten Halbjahr eine Steigerung von beinahe 11 Prozent.

Das prozentual stärkste Wachstum erreichte der Bereich Fastening Systems mit 14 Prozent auf knapp 500 Millionen Franken. Der Grund dafür waren die Übernahmen, organisch wäre der Umsatz um gut 2 Prozent gesunken. Zu spüren bekam SFS etwa die schwache Nachfrage aus der deutschen und britischen Autoindustrie.

Distribution & Logistics setzte derweil mit 326 Millionen Franken 2,5 Prozent weniger als vor einem Jahr um. Organisch fiel das Minus mit 0,6 Prozent weniger deutlich aus.

Nach Regionen betrachtet fällt das starke Wachstum von einem Viertel in den USA auf, wo SFS zugekauft hat. Rückläufig entwickelte sich dagegen das Geschäft am Heimmarkt Schweiz (-2,3%), in Europa (-2,9%) und in Asien (-1,8%).

Marge sinkt

Mit einem Rückgang rechnet SFS beim Betriebsergebnis. Der normalisierte Betriebsgewinn (EBIT) dürfte ersten Angaben zufolge auf 239 Millionen Franken von 243 Millionen im Jahr 2018 zurückgehen. Und die dazugehörige Marge werde auf rund 13,4 Prozent von zuvor 14,0 Prozent abrutschen.

Damit liege SFS jedoch über den eigenen Erwartungen, hiess es weiter. Das Unternehmen hatte im Juli eine Vorgabe von "rund 13 Prozent" kommuniziert. Eine Belastung von rund 2,8 Millionen Franken habe der Umzug an den neuen Standort im chinesischen Nanton gehabt.

Die definitiven Ergebnisse legt SFS am 6. März vor. Dabei werde die Gruppe auf Stufe Konzerngewinn von einem positiven Effekt in Höhe von rund 17 Millionen Franken aus der Aktivierung latenter Steuerguthaben profitieren, einerseits in den USA und andererseits wegen Anpassungen der Steuersätze in der Schweiz.

(AWP)

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