Aktien Schweiz Diverse

707 posts / 0 new
Letzter Beitrag
Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 26.02.2020
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 25'243
Starrag steigert Umsatz -

Starrag steigert Umsatz - Auftragseingang mit deutlichem Minus

Der Werkzeugmaschinenbauer steigerte 2019 den Umsatz, hat beim Auftragseingang aber einen klar tieferen Wert ausgewiesen.

24.01.2020 07:05

Auch der EBIT wird unter Vorjahr erwartet. Die ergriffenen Massnahmen zur Steigerung der Profitabilität hätten aber erste Wirkung gezeigt. Konkret stieg der Umsatz 2019 um 7 Prozent auf 418 Millionen Franken, wie das Unternehmen am Freitag mitteilte. Unter Ausklammerung der Währungseffekte lag das organische Plus bei 9 Prozent. Der Anstieg beruhe vor allem auf dem hohen Auftragseingang im Vorjahr. Zudem seien durch Massnahmen im Projektmanagement Verzögerungen in der Auftragsabwicklung teilweise wettgemacht worden, schrieb das Unternehmen weiter.

«Normalisierung» beim Auftragseingang

Beim Auftragseingang spricht Starrag nach den Rekordwerten 2018 von einer "Normalisierung". Der Ordereingang ging um deutliche 26 Prozent auf 343 Millionen Franken zurück. Ohne Währungseinfluss betrug der Rückgang hier 24 Prozent. Der Auftragsbestand per Ende 2019 von 284 Millionen (-22%) entspreche dem längerfristigen Durchschnitt.

Der Rückgang habe vor allem die Bereiche Aerospace und Industrial betroffen, sowie in einem geringeren Ausmass den Bereich Energy. Transportation habe sich knapp halten können. Geografisch hätten sich insbesondere Europa abgeschwächt, gefolgt von Nordamerika. Asien habe nur geringfügig schwächer abgeschlossen.

EBIT unter Vorjahr - Verbesserung im zweiten Halbjahr

Die Gewinnzahlen sind noch nicht genau bekannt. Das Management bestätigte aber seine Einschätzung, die bereits mit dem Halbjahreszahlen im vergangenen Sommer gegeben wurde. Das Betriebsergebnis EBIT werde zwar klar unter Vorjahr ausfallen, habe sich aber im zweiten Halbjahr gegenüber der ersten Jahreshälfte substantiell verbessert, heisst es. Das im Frühjahr begonnene Programm zur Verbesserung der Profitabilität habe erste Wirkung gezeigt.

Das detaillierte Ergebnis soll am 6. März veröffentlicht werden.

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 26.02.2020
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 25'243
Finanzmarktaufsicht

Finanzmarktaufsicht sanktioniert ex-CEO von Schweizer Bank wegen Insiderhandel

Die Finanzmarktaufsicht Finma ahndet einen ehemaligen CEO einer Schweizer Bank wegen einem schweren Fall von Insiderhandel. Sie zieht nun einen unrechtsmässig erzielten Gewinn von rund 730'000 Franken ein und verhängt ein mehrjähriges Tätigkeits- und Berufsverbot gegen die Person.

24.01.2020 11:15

Der Mann hatte in seiner Amtszeit als Geschäftsleitungsmitglied respektive als CEO einer Schweizer Bank über Depots seiner Ehefrau bei anderen Banken Transaktionen ausgeführt, wie es in einer Medienmitteilung der Finma vom Freitag heisst. Damit habe er gegen bankinterne Weisungen verstossen.

Das Ausnutzen der Insiderinformationen habe es dem ehemaligen Bankmanager ermöglicht, in einem Zeitraum von mehreren Jahren über die Depots seiner Ehefrau Gewinne zu erzielen. Er habe damit "wiederholt und systematisch" gegen Aufsichtsrecht verstossen, schreibt die Behörde.

Neben der Einziehung der unrechtmässigen Gewinne hat die Finma nun ein Berufsverbot von vier Jahren und ein Tätigkeitsverbot als Händler von sechs Jahren verfügt. Die Finma-Verfügung ist noch nicht rechtskräftig. Über die Identität des Mannes machte die Finma keine Angaben.

tp/ra

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 26.02.2020
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 25'243
MCH räumt Fehler ein und

MCH räumt Fehler ein und prüft Einstieg neuer Investoren

Die Messebetreiberin MCH Group räumt ein, in der Vergangenheit Fehler gemacht zu haben.

27.01.2020 07:47

Die erforderlichen Korrekturmassnahmen seien jedoch eingeleitet worden, teilte MCH im Vorfeld der ausserordentlichen Generalversammlung vom kommenden Mittwoch mit. Zur Finanzierung notwendiger Investoren prüfe man auch den Einstieg neuer Investoren.

Dies könne mit einer Kapitalerhöhung und strukturellen Veränderungen verbunden sein, heisst es in der Mitteilung vom Montag. Weiterhin werde aber auch die Option geprüft, das Dienstleistungsgeschäft Live Marketing Solutions zu verkaufen. MCH will sich künftig auf die Entwicklung der klassischen Messen und Events fokussieren. Dazu soll in die Digitalisierung und in die Internationalisierung investiert werden.

Der mögliche Verkauf des Dienstleistungsgeschäfts stösst bei Aktionären aber auf Widerstand. So hat eine Aktionärsgruppe die Einberufung der ausserordentlichen Generalversammlung verlangt. Dabei sollten unter anderem die drei Traktanden "Einleitung einer Sonderprüfung zur Strategie", die "Offenlegung von Geschäftsbüchern" sowie "Änderung der Statuten" behandelt werden.

Der Verwaltungsrat beantragt der Generalversammlung bekanntlich, die drei Aktionärsanträge abzulehnen. Er entschied zudem, die von der Gruppe aufgeworfenen Fragen spätestens bis zur GV zu beantworten. Am Montag veröffentlichte der Verwaltungsrat nun die Antworten.

Erfolgspotenziale überschätzt

Der Verwaltungsräumt räume in der Aufarbeitung vergangener Ereignisse ein, dass "aus heutiger Betrachtung Fehler gemacht" worden seien, heisst es nun.

Beispielsweise gesteht er ein, dass die Erfolgspotenziale bei einzelnen Initiativen wie dem Engagement in Lausanne oder dem Projekt Grand Basel überschätzt worden seien. Der Integration und dem Controlling erworbener Gesellschaften sei teilweise zu wenig Beachtung geschenkt worden, und die notwendigen Portfoliobereinigungen seien zum Teil zu zögerlich umgesetzt worden.

Der Verwaltungsrat habe die erforderlichen Korrekturmassnahmen eingeleitet und die wesentlichsten davon seien bereits umgesetzt, heisst es weiter. So habe das Gremium die Geschäftsleitung mit erfahrenen Führungskräften neu besetzt und die Führungsstruktur neu geregelt. Zudem sei auf Basis einer umfassenden Analyse unter Einbezug der neuen Geschäftsleitung und mit Unterstützung durch erfahrene Experten die notwendige strategische Neuausrichtung des Unternehmens entwickelt und in Kraft gesetzt worden.

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 26.02.2020
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 25'243
PSP Swiss Property vermeldet

PSP Swiss Property vermeldet Vermietungserfolg in Zürich-West

Das Neubauprojekt ATMOS in Zürich-West kommt bei den Mietern gut an. Bereits ein Jahr vor Fertigstellung ist das Bürogebäude mit einer vermietbaren Fläche von 24'000 Quadratmetern bereits vollvermietet.

30.01.2020 08:08

Mit 62 Prozent der Fläche ist die Schweizer Laufschuhmarke On der grösste Mieter, wie die Immobiliengesellschaft PSP am Donnerstag anlässlich des Aufrichtefestes mitteilte. Eine weitere Schweizer Firma habe 16 Prozent und ein Technologieunternehmen 14 Prozent der Flächen gemietet. Zudem entfallen 4 Prozent auf das Architekturbüro Monoplan und 3 Prozent auf das Gastronomie-Unternehmen Roots.

Der Neubau an den Adressen Hardturmstrasse 181 und 183, respektive Förrlibuckstrasse 190, in den PSP rund 130 Millionen Franken investiert, verlaufe nach Plan und werde bis Anfang 2021 fertig erstellt.

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 26.02.2020
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 25'243
Bei Aluflexpack verlangsamt

Bei Aluflexpack verlangsamt sich das Wachstum im zweiten Semester 2019

Die seit gut einem halben Jahr an der Schweizer Börse kotierte Aluflexpack hat im Geschäftsjahr 2019 die Verkäufe deutlich gesteigert.

04.02.2020 08:02

Dabei hat sich aber das Wachstumstempo des Unternehmens Aluflexpack im zweiten Halbjahr etwas verlangsamt. Für das laufende Jahr wird eine weitere Umsatzsteigerung prognostiziert.

Der Umsatz nahm um 14,4 Prozent auf 207,9 Millionen Euro zu, wie das auf aluminiumbasierte Verpackungslösungen spezialisierte Unternehmen am Dienstag mitteilte. Unter Ausklammerung der im September 2018 übernommenen türkischen Gesellschaft Arimpeks lag das organische Wachstum bei 8,4 Prozent.

Im ersten Semester hatte das Unternehmen noch ein Umsatzwachstum von knapp 19 Prozent und organisch von immerhin über 10 Prozent ausgewiesen. Somit ist das zweite Halbjahr schwächer ausgefallen als das erste. Immerhin wurde aber die firmeneigene Prognose eines Umsatzes im Bereich von 200 bis 210 Millionen Euro erfüllt.

Das Unternehmen sieht die erreichten Umsatzwerte als "zufriedenstellend". Die Zahlen basierten auf einem guten Geschäftsverlauf in allen wichtigen Endmärkten, hiess es.

Kaffe/Tee wächst am schnellsten

Am stärksten war dabei das Wachstum in den Zielmärkten Kaffee/Tee (+39 Prozent), Tiernahrung (+16 Prozent) und Milchprodukte (+7 Prozent). In den Bereichen Pharma (+4 Prozent) und Süsswaren (+2 Prozent) blieben die Wachstumsraten etwas moderater, in den Bereichen Sonstige Lebensmittel (-10 Prozent) und Nicht-Lebensmittel (-19 Prozent) waren sie gar negativ.

Einen ersten Hinweis macht das Unternehmen auch zum Gewinn. Demnach wird die um Sondereffekte wie die Kosten für den Börsengang bereinigte operative Gewinnmarge (EBITDA) im Gesamtjahr ähnlich hoch ausfallen wie im ersten Semester 2019, als sie bei 13,8 Prozent lag. Dies entspricht den Prognosen von Aluflexpack vom vergangenen September.

Für das Gesamtjahr 2020 wird ein Wachstum über dem Marktdurchschnitt in Aussicht gestellt, wodurch sich ein Umsatz im Bereich von 220 bis 230 Millionen Euro ergeben sollte. Das vollständige Ergebnis wird das Unternehmen am 20. März 2020 publizieren.

Das im aargauischen Reinach ansässige Unternehmen war vor dem Gang an die Börse im alleinigen Besitz der Industriegruppe Montana Tech Components (MTC) des österreichischen Investors Michael Tojner.

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 26.02.2020
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 25'243
Alpine Select rechnet 2019

Alpine Select rechnet 2019 mit Gewinn von rund 13 Mio Fr.

Die Beteiligungsgesellschaft Alpine Select ist im vergangenen Jahr zurück in die schwarzen Zahlen vorgestossen. Das Unternehmen rechnet für 2019 mit einem Gewinn in Höhe von rund 13 Millionen Franken nachdem 2018 noch ein Verlust von 15,8 Millionen resultiert hatte, teilte Alpine Select am Montagabend ohne weitere Details mit.

03.02.2020 19:24

Alpine Select hatte bereits im ersten Halbjahr 2019 einen Gewinn im Umfang von 8,8 Millionen Franken erzielt. Vor allem die Beteiligungen an kotierten Unternehmen hätten einen positiven Beitrag zur Portfolio-Performance beigetragen, hiess es zum Halbjahresgewinn im August.

Ende Juli wechselte die Gesellschaft vom internationalen Rechnungslegungsstandard IFRS auf das Schweizer Pendant Swiss GAAP FER. Die definitiven Geschäftszahlen für das vergangene Jahr nach dem neu eingeführten Standard legt Alpine Select am 16. April vor.

mk

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 26.02.2020
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 25'243
BFW Liegenschaften hält nach

BFW Liegenschaften hält nach Ablauf der Nachfrist 84,32% der Stimmrechte

Die BFW Liegenschaften AG hat nach Ablauf der Nachfrist für ihr Übernahmeangebot per 7. Februar insgesamt 1'293'370 Namenaktien Kategorie A angedient erhalten. Dies entspricht 51,11 Prozent aller Namenaktien A der Immobilienfirma, auf die sich das Angebot bezieht, wie die Ostschweizer Firma am Montag mitteilt.

10.02.2020 07:57

Damit beläuft sich die aktuelle Beteiligung der BFW Holding gemäss vorläufigem Resultat auf 1'650'370 Namenaktien A und 5'000'000 Namenaktien B. Dies entspricht 84,32 Prozent der Stimmrechte und 63,48 Prozent des Aktienkapitals der BFW Liegenschaften AG.

Der Vollzug des Angebots erfolgt (voraussichtlich) am 14. Februar 2020. Danach soll die Gesellschaft vollständig privatisiert werden. Die Aktien A sollen von Schweizer Börse SIX genommen werden ohne anschliessende Kotierung an einer anderen Börse.

pre/uh

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 26.02.2020
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 25'243
Gewerkschaft Unia kritisiert

Gewerkschaft Unia kritisiert Arbeitsbedingungen bei Nespresso

Die Arbeitsbedingungen in den drei Westschweizer Produktionsstätten von Nespresso in Orbe, Avenches und Romont haben sich in den vergangenen Monaten stark verschlechtert, wie die Gewerkschaft Unia am Dienstag vor den Medien in Lausanne erklärte.

11.02.2020 14:37

Eine Unia-Umfrage beim Personal hat ergeben, dass Stress und Erschöpfung bei den Nespresso-Beschäftigten an den drei Standorten in den letzten Monaten einen Höchststand erreicht haben. Neben der chronischen Unterbelegung und einer hohen Fluktuationsrate sehen die Angestellten die Ursache für die Verschlechterung der Arbeits- und Lebensbedingungen in der Einführung des Vier-Schicht-Betriebes von viermal acht Stunden.

Starke Arbeitsbelastung

Um eine durchgehende Produktion während sieben Tagen pro Woche rund um die Uhr gewährleisten zu können, arbeiten die Angestellten laut Unia einmal im Monat bis zu 58 Stunden in der Woche und an zwei Wochenenden im Monat 12 Stunden am Stück, ohne je mehr als zwei Tage hintereinander frei zu haben.

Diese Arbeitsorganisation führt laut den Befragten zu Erschöpfung und Stress und verunmöglicht, das Berufs- und Privatleben miteinander in Einklang zu bringen.

Die Gewerkschaft fordert daher im Namen der Beschäftigten die Rückkehr zu weniger gesundheitsschädigenden Arbeitszeiten und damit verbunden die Verminderung von Stress. Unia verlangt zudem, dass das Arbeitsmedizinische Institut (IST) der Universität Lausanne beauftragt wird, eine Analyse der Situation durchzuführen.

Beschwerde an Arbeitsaufsichtsbehörden

Ausserdem müsse Nespresso als Arbeitgeber die Koalitionsfreiheit respektieren und die Gewerkschaftsdelegierten anerkennen, heisst es von der Unia. Die Frage der Anerkennung der Unia als Sozialpartnerin sei seit mehreren Jahren hängig. Das sei inakzeptabel.

Angesichts des fehlenden Willens und der Verzögerungstaktik der Unternehmensleitung hat die Unia nach eigenen Angaben beschlossen, die in den Produktionsstätten herrschenden Probleme an die zuständigen Arbeitsaufsichtsbehörden zu melden. Entsprechende Beschwerden würden derzeit erarbeitet. Die Gewerkschaft und die Beschäftigten erwarten von der Nestlé Nespresso SA "eine rasche und angemessene Reaktion auf die dargelegten Probleme".

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 26.02.2020
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 25'243
BFW Holding wurden zur

BFW Holding wurden zur Übernahme der Liegenschaften AG 51,11 Prozent angedient

Die BFW Holding hat das definitive Ergebnis des öffentlichen Kaufangebots für die BFW Liegenschaften AG veröffentlicht. Demnach wurden 1'293'370 bzw. 51,11 Prozent der Namenaktien Kategorie A angedient, wie es in einer Mitteilung vom Donnerstag heisst.

13.02.2020 08:02

Damit hält die Holding nun 1'650'370 Namenaktien Kategorie A und 5 Millionen Namenaktien Kategorie B. Dies entspricht 84,32 Prozent der Stimmrechte und 63,48 Prozent des Aktienkapitals der BFW Liegenschaften AG. Die BFW Holding bekräftigt zudem ihre Pläne, die BFW Liegenschaften AG zu privatisieren und von der Börse zu nehmen.

jl/kw

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 26.02.2020
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 25'243
Schneider Electric will RIB

Schneider Electric will RIB Software in Milliardendeal übernehmen

Der französische Industriekonzern Schneider Electric will den deutschen Softwareanbieter RIB Software übernehmen. Je Aktie wollen die Franzosen 29 Euro bezahlen, wie die Unternehmen am Donnerstag mitteilten. Das entspricht einem Gesamtwert von rund 1,5 Milliarden Euro und beinhaltet eine Prämie von rund 40 Prozent auf den Xetra-Schlusskurs vom Mittwoch bei 20,62 Euro. RIB Software mit Sitz in Stuttgart ist spezialisiert auf Bausoftware für Planer, Architekten und Bauunternehmen. Schneider Electric ist vor allem in der Elektrotechnik und der Industrieautomatisierung stark. Der Verwaltungsrat von RIB Software unterstützt das Angebot, das eine Mindestannahmeschwelle von 50 Prozent beinhaltet.

13.02.2020 07:14

Aufseher müssen dem Vorhaben noch zustimmen. Schneider wolle das Wachstum von RIB unterstützen, hiess es. Der Abschluss eines Beherrschungs- und/oder Ergebnisabführungsvertrags sei gegenwärtig nicht geplant./men/fba

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 26.02.2020
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 25'243
Hochdorf: Praktisch der ganze

Hochdorf: Praktisch der ganze Verwaltungsrat nimmt den Hut

Beim angeschlagenen Milchverarbeiter Hochdorf nimmt praktisch der ganze Verwaltungsrat den Hut. Vier von fünf Verwaltungsräten werden sich an der kommenden Generalversammlung vom 17. April nicht mehr zur Wiederwahl stellen.

18.02.2020 08:06

Es sind dies Verwaltungsratspräsident Bernhard Merki, Vizepräsident Jörg Riboni sowie die Mitglieder Markus Kalberer und Walter Locher, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Merki, Riboni und Kalberer waren erst im vergangenen April durch eine Revolte der Aktionäre in das Aufsichtsgremium gewählt worden, als der damalige Präsident Daniel Suter und Verwaltungsrat Niklaus Sauter vor die Türe gesetzt wurden.

Der damals mehrheitlich neu zusammengesetzte Verwaltungsrat hatte die Aufgabe, den in Turbulenzen befindlichen Milchverarbeiter wieder in eine erfolgreiche Zukunft zu führen und die richtigen Impulse für die strategische und operative Führung setzen. In den letzten 10 Monaten habe der Verwaltungsrat enorme Anstrengungen zur Stabilisierung der in Schieflage geratenen Gruppe unternommen, schrieb Hochdorf nun am Dienstag.

"Dazu gehörten umfangreiche Restrukturierungs- und Refinanzierungsmassnahmen und die Ernennung eines neuen operativen Führungsteams. Insbesondere durch die Erneuerung des Konsortialkredits und dem Ende 2019 erfolgten Verkauf der Pharmalys steht die Gesellschaft heute wieder auf etwas soliderem Boden und kann die Planung der Zukunft umsichtig an die Hand nehmen", schrieb Hochdorf.

Zu diesem Zweck habe der Verwaltungsrat das Gespräch mit den grössten Aktionären der Gesellschaft gesucht. Diese würden per Ende März 2020, nach Abschluss der vollständigen Wandlung der ausstehenden Pflichtwandelanleihe in Aktien der Hochdorf Holding AG (und vorbehältlich weiterer Verschiebungen) rund 60 Prozent der Aktien der Gesellschaft halten.

Neue Vertreter der Grossaktionäre

"Der Verwaltungsrat ist der Meinung, dass die Grossaktionäre sich auf einen gemeinsamen Weg bezüglich künftiger Kapitalstruktur und strategischer Ausrichtung einigen müssen. Dieser muss mit neuen Köpfen im Verwaltungsrat umgesetzt werden, welche die Interessen der Grossaktionäre direkt einbringen und vertreten können", so Hochdorf.

Dies habe man den Grossaktionären anlässlich eines Runden Tisches unterbreitet. Die Grossaktionäre würden ihre Verantwortung wahrnehmen und entsprechende Kandidaten zur Wahl vorschlagen, heisst es weiter. Bisher wirke mit Markus Bühlmann (ZMP) nur ein direkter Aktionärsvertreter im Verwaltungsrat der Gesellschaft.

"Der Verwaltungsrat hofft, im Rahmen der Finanzberichterstattung zum Geschäftsjahr 2019 am 19. März 2020 über die geplante künftige Zusammensetzung des Verwaltungsrates informieren zu können", schrieb das Unternehmen weiter.

jb/uh

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 26.02.2020
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 25'243
Urteil gegen US-Tochter

Urteil gegen US-Tochter kostet Medacta zehn Millionen Dollar

Das Medizinaltechnikunternehmen Medacta sieht sich mit einer möglichen Schadenersatzzahlung in den USA konfrontiert.

19.02.2020 08:15

Das Medizinaltechnikunternehmen Medacta sieht sich mit einer möglichen Schadenersatzzahlung in Höhe von 9,7 Millionen US-Dollar zuzüglich Rechtskosten und Gebühren in den USA konfrontiert. Ein entsprechender vorläufiger Schiedsspruch sei gegen Advanced Surgical Devices (ASD), die von Medacta übernommen worden war, erlassen worden, teilte Medacta am Mittwoch mit.

Der Schiedsspruch sei aber noch nicht endgültig und könne angefochten werden, heisst es in dem Communiqué. Auch das Gerichtsverfahren gegen Medacta sei weiterhin hängig. Da das Verfahren noch nicht abgeschlossen sei, könne Medacta zum gegenwärtigen Zeitpunkt keine weiteren Kommentare abgeben.

Das Schweizer Medizinaltechnikunternehmen hatte im Zusammenhang mit seinem Börsengang im April 2019 im Emissionsprospekt darauf hingewiesen, dass die Firma MicroPort Orthopedics im Jahr 2018 ein Schiedsverfahren gegen Advanced Surgical Devices (ASD) und seinen Auftraggeber, William Zurowski, sowie ein Gerichtsverfahren gegen Medacta USA in den Vereinigten Staaten im Zusammenhang mit dem Erwerb von Vermögenswerten von ASD durch Medacta eingeleitet hatte.

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 26.02.2020
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 25'243
Moneypark platziert 2019

Moneypark platziert 2019 Hypothekarvolumen von über 3 Milliarden

Der Hypothekendienstleister Moneypark hat im vergangenen Geschäftsjahr Hypotheken mit einem Gesamtvolumen von über 3 Milliarden Franken an über 3000 Kunden vermittelt. Moneypark weise nun schweizweit rund 19 Milliarden abgeschlossene Hypotheken aus, schreibt das Unternehmen in einer Mitteilung vom Mittwoch. Vergangenes Jahr betrug der Hypothekarbestand noch 10 Milliarden Franken.

19.02.2020 08:30

Das 2012 gegründete Unternehmen wies im letzten Jahr nach eigenen Angaben die zweitstärkste Vertriebsleistung am Schweizer Hypothekenmarkt auf.

2019 seien über 20 neue Finanzierungspartner hinzugekommen, schrieb Moneypark weiter. Und auch der Bereich der Hypothekenbewirtschaftung, der von der hundertprozentigen Tochtergesellschaft Finovo abgewickelt wird, sei weiter ausgebaut worden.

Moneypark hat im vergangenen Geschäftsjahr 60 neue Mitarbeitende angestellt, die meisten davon in der Beratung. Bis Ende dieses Jahres will das Unternehmen laut der Mitteilung erneut rund 100 Arbeitsplätze schaffen.

Moneypark bietet keine eigenen Hypothekarprodukte an, sondern vermittelt Produkte ihrer mehr als 100 Finanzierungspartner, darunter Banken, Versicherungen und Pensionskassen. Das Unternehmen bietet seine Dienstleistungen über mehr als 25 Filialen und Online-Beratungstools an. Die Versicherungsgruppe Helvetia hält seit 2016 die Mehrheit an Moneypark.

tv/sig

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 26.02.2020
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 25'243
Immofonds steigert

Immofonds steigert Mietzinseinnahmen

Der an der SIX kotierte Immofonds hat im ersten Halbjahr 2019/20 (per 31.12) die Mietzinseinnahmen um 3,9 Prozent auf 38,0 Millionen Franken gesteigert. Die Zunahme sei vorwiegend auf die in den vergangenen 12 Monaten neu akquirierten Liegenschaften zurückzuführen gewesen, teilte der schwergewichtig in Wohnliegenschaften investierende Anlagefonds am Montag mit.

24.02.2020 08:16

In den Kauf von je einer Wohnliegenschaft in Lausanne und in Fribourg mit insgesamt 44 Wohnungen hatte der Fonds 17,8 Millionen Franken investiert, wie dem Communiqué zu entnehmen war. Für laufende Sanierungen wurden im ersten Halbjahr ausserdem 3,4 Millionen ausgegeben.

Trotz einem nun höheren Liegenschaftenaufwand sei schliesslich ein um 3,6 Prozent höherer Nettoertrag von 22,3 Millionen Franken verblieben. Der Gesamterfolg nach Berücksichtigung von Kapitalgewinnen belief sich allerdings nur auf 23,6 Millionen nach 24,4 Millionen in der Vorjahresperiode.

Die Mietausfallrate wurde derweil im Vergleich zur Vorjahresperiode auf 3,9 von 4,6 Prozent reduziert.

Der Marktwert der Liegenschaften schliesslich nahm in der Berichtsperiode um 1,2 Prozent auf 1,62 Milliarden Franken zu.

kw/uh

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 26.02.2020
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 25'243
Bank Linth steigert 2019

Bank Linth steigert 2019 Gewinn trotz rückläufigem Ertrag

Die Bank Linth hat 2019 trotz rückläufigem Geschäftsertrag den Gewinn gesteigert.

24.02.2020 07:47

Den Aktionären wird eine Erhöhung der Dividende vorgeschlagen. Für das Gesamtjahr 2020 zeigt sich das Management zuversichtlich.

Der Geschäftsertrag sank gegenüber dem Vorjahr um 1,8 Prozent auf 97,7 Millionen Franken. Im Zinsengeschäft, dem Hautertragsträger der Gruppe, ging der Netto-Erfolg auf 68,1 Millionen Franken zurück. Das sind 4,7 Prozent weniger als im Vorjahr, teilte die zur LLB-Gruppe gehörenden Ostschweizer Regionalbank am Montag mit.

Der Erfolg im Kommissions- und Dienstleistungsgeschäfts nahm dagegen um 6,5 Prozent auf 20,7 Millionen zu. Im Handelsgeschäft ging der Erfolg derweil um 2,7 Prozent auf 6,9 Millionen zurück.

Höherer Gewinn

Gleichzeitig nahm der Geschäftsaufwand um 3,2 Prozent auf 58,7 Millionen ab, wobei insbesondere der Personalaufwand um 4,9 Prozent auf 30,7 Millionen reduziert wurde. Unter dem Strich resultierte ein um 4,5 Prozent höherer Reingewinn von 25,1 Millionen Franken. An die Aktionäre soll eine erhöhte Dividende von 10 Franken nach 9 Franken im Vorjahr ausgeschüttet werden.

Die Kundenausleihungen legten im Berichtsjahr um 1,6 Prozent auf 6,17 Milliarden zu, wovon fast 6 Milliarden auf Hypothekarforderungen entfielen. Die Kundengelder sanken dagegen um 0,3 Prozent auf 4,86 Milliarden. Aufgrund der guten Marktperformance und einem Nettoneugeld-Zufluss von rund 60 Millionen Franken stiegen die verwalteten Vermögen um 8,3 Prozent auf 7,51 Milliarden an.

Mit Blick auf das Gesamtjahr 2020 zeigt sich die Bank zuversichtlich und rechnet weiterhin mit einem "soliden Geschäftsverlauf".

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 26.02.2020
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 25'243
Allreal steigert 2019

Allreal steigert 2019 Mietertrag und Gewinn und erhöht Dividende

Das Immobilienunternehmen Allreal hat im Geschäftsjahr 2019 höhere Mieteinnahmen verbucht, aber wegen eines geringeren abgewickelten Projektvolumens als Generalunternehmer eine leicht rückläufige Gesamtleistung erzielt.

26.02.2020 07:09

Die Erträge aus Vermietung und Verwaltung von Liegenschaften und das von der Generalunternehmung abgewickelte Projektvolumen ergaben eine Konzern-Gesamtleistung von 545,1 Millionen Franken, was einer Abnahme um 0,9 Prozent entspricht, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte.

Der Ertrag aus der Vermietung von Renditeliegenschaften erhöhte sich dabei um knapp 5 Prozent auf 204,4 Millionen Franken, auch wenn die kumulierte Leerstandsquote um 20 Basispunkte auf 2,2 Prozent anzog. Der Markt sei weiterhin von einem starken Druck auf die Renditen geprägt, hiess es dazu. In Kombination mit der tiefen Leerstandsquote und den erwartet stabilen Mieterträgen in den Folgejahren habe dennoch eine markante Aufwertung des Gesamtportfolios um 139,1 Millionen Franken resultiert. Dessen Marktwert belief sich per Ende 2019 auf 4,38 Milliarden.

Im Geschäftsfeld Generalunternehmung ging zwar das realisierte Projektvolumen um gut 3 Prozent auf 340,7 Millionen zurück, der Erfolg aus diesem Geschäft kletterte dagegen um über einen Viertel auf 66,3 Millionen. Das Unternehmen macht dafür die stabile Bruttomarge im Drittgeschäft sowie deutlich höhere Gewinne aus dem Verkauf von Entwicklungsliegenschaften verantwortlich.

Gewinn markant über Vorjahr

Der operative Gewinn (EBIT) auf Konzernebene nahm um über 8 Prozent auf 189,7 Millionen zu und der entsprechende Reingewinn um gut 16 Prozent auf 134,6 Millionen. Inklusive der Neubewertungseffekte lag der EBIT bei 328,8 Millionen und das Reinergebnis bei 234,8 Millionen, beide Kennziffern überboten das Vorjahr massiv. Allreal spricht in der Mitteilung denn auch von einem "Rekordergebnis". Die Dividende soll denn auch um 25 Rappen auf 6,75 Franken erhöht werden, 3,25 Franken davon gelangen als steuerfreie Auszahlung aus den Reserven aus Kapitalanlagen an die Aktionäre.

Mit den Zahlen hat Allreal die Analystenschätzungen auf Gewinnstufe klar übertroffen. Der AWP-Konsens für den Mietertrag lag bei 204,7 Millionen, für den EBIT ohne Neubewertung bei 180,0 Millionen und für den entsprechenden Reingewinn bei 120,4 Millionen.

Für 2020 rechnet das Unternehmen mit einem operativen Unternehmensergebnis, das zwar wegen tieferer Gewinne aus dem Verkauf von Entwicklungsliegenschaften im Geschäftsfeld Generalunternehmung unter dem Rekordergebnis des Jahres 2019 liegen dürfte, aber höher als im Geschäftsjahr 2018 ausfallen soll.

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Seiten