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Plazza steigert 2019 Gewinn

Plazza steigert 2019 Gewinn und zahlt höhere Dividende

(Ergänzt um Marktkommentar und Marktreaktion) - Das Immobilienunternehmen Plazza hat im vergangenen Geschäftsjahr das Betriebsergebnis gesteigert. Wesentlicher Treiber war dabei der Anstieg des Liegenschaftenertrags. Für das laufende Jahr rechnet das Unternehmen mit einem Betriebsergebnis in der Grössenordnung von 2019.

11.03.2020 12:30

Das Betriebsergebnis vor Abschreibungen und Neubewertung erhöhte sich im Berichtszeitraum um 16 Prozent auf 18,9 Millionen Franken, wie die Immobiliengesellschaft am Mittwoch mitteilte. Wachstumsmotor war der Liegenschaftsertrag, der auf 24,3 Millionen von 20,7 Millionen im Vorjahr stieg. Dazu beigetragen haben die Wohnliegenschaft in Wallisellen, deren Erträge erstmals für ein volles Geschäftsjahr wirksam waren, aber auch die Wiedervermietung von Geschäftsflächen.

Zugelegt hat auch der Betriebsaufwand, der auf 6,1 Millionen von 4,7 Millionen stieg. Die Erhöhung ist teilweise auf ein in Entwicklung befindendes Schulhausprojekt in Crissier zurückzuführen. Zusätzlich war im Vorjahr ein positiver Sondereffekt für die Auflösung von nicht mehr benötigten Rückstellungen enthalten. Um diese Effekte bereinigt, sei der Betriebsaufwand praktisch stabil geblieben, erklärte Plazza weiter.

Der Gewinn erhöhte sich auf 36,7 Millionen von 23,6 Millionen. Dazu beigetragen hat auch der Erfolg aus Neubewertung von 25,3 Millionen. Vor Neubewertung belief sich der Gewinn auf 17,0 Millionen (VJ 13,7 Mio).

Die Aktionäre sollen in den Genuss einer um 1 Franken auf 6 Franken erhöhten Dividende je Namenaktie A kommen. Je Namenaktie B sollen 1,20 Franken nach 1 Franken im Vorjahr ausgeschüttet werden.

Geringere Mietzinseinnahmen ab 4. Quartal erwartet

In der Berichtsperiode investierte Plazza 6,2 Millionen (VJ 26,1 Mio) ins Portfolio. Dessen Wert stieg um 29,7 Millionen auf 661 Millionen Franken. Je eine kleinere Geschäftsliegenschaft in Brig-Glis und Wallisellen wurden 2019 zu Marktpreisen verkauft.

Rückläufig war erneut die Leerstandsquote bei den Bestandesliegenschaften. Diese sank auf 4,0 Prozent nach 4,3 Prozent im Vorjahr. Bei den Geschäftsliegenschaften nahm sie auf 6,4 Prozent von 7,3 Prozent ab.

Die jüngste Senkung des für Wohnungsmieten relevanten Referenzzinssatzes für das laufende Jahr 2020 könnte für Plazza ab dem vierten Quartal 2020 leicht sinkende Mietzinseinnahmen im Wohnbereich zur Folge haben.

Für das Gesamtjahr 2020 wären die Auswirkungen aber marginal, weshalb Plaza insgesamt von stabilen Mietzinseinnahmen aus den Bestandesliegenschaften ausgehe. Damit werde auch das Betriebsergebnis vor Abschreibungen und Neubewertung in der Grössenordnung von 2019 liegen. Der Erfolg aus Neubewertung hange in erster Linie von der allgemeinen Zinsentwicklung ab und von den Planungsfortschritten bei den beiden grossen Projekten in Crissier und Regensdorf.

Aktien leicht im Plus

Plazza habe ein gutes Jahresergebnis vorgelegt, das ungefähr im Rahmen der im Dezember abgegebenen Guidance liege, kommentieren die Analysten der ZKB das Ergebnis. Entsprechend blieben grosse Bewegungen in den Aktien am Mittwoch aus. Gegen 11.50 Uhr gewinnen die Titel 0,7 Prozent auf 287 Franken, während der Gesamtmarkt gemessen am SPI 1,25 Prozent höher steht.

sig/rw

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Clientis-Gruppe verdient mehr

Clientis-Gruppe verdient mehr - Deutliches Hypothekenwachstum

Die in der Clientis-Gruppe zusammengeschlossenen 15 Regionalbanken haben im vergangenen Geschäftsjahr 2019 ihr Kerngeschäft Hypothekenfinanzierung weiter ausgebaut und unter dem Strich deutlich mehr verdient.

12.03.2020 07:45

Der Konzerngewinn übertraf das Vorjahresergebnis um 9,5 Prozent und erreichte 69,5 Millionen Franken. Der Geschäftserfolg als Mass der operativen Leistungsfähigkeit blieb derweil unverändert bei 77,0 Millionen, wie die Bankengruppe am Donnerstag mitteilte.

Andreas Buri, CEO der Clientis AG, zeigt sich in der Mitteilung zufrieden: "Alle unsere Banken haben im Jahr 2019 sehr erfolgreich gearbeitet." Die Clientis AG ist das gemeinsame Kompetenz- und Dienstleistungszentrum.

Trotz des nach wie vor tiefen Zinsumfelds und des hart umworbenen Marktes habe sich das Zinsgeschäft und damit der wichtigste Ertragspfeiler der Clientis-Banken weiter positiv entwickelt, heisst es in der Mitteilung. Der Brutto-Zinserfolg stieg um 1,3 Prozent, auf Netto-Ebene gab er allerdings ein leichtes Minus (-0,4%) auf 169,4 Millionen Franken.

Beim Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft wurde ein Anstieg um 5,8 Prozent auf 26,8 Millionen Franken verzeichnet, dies dank höheren Erträgen aus dem Wertschriften- und Anlagegeschäft. Der gesamte Betriebserfolg nahm um 1,9 Prozent auf 223,2 Millionen zu.

Klar höherer Aufwand

Auf der Aufwandsseite gab es derweil einen deutlichen Anstieg um 4,2 Prozent auf 129 Millionen Franken. Die Zunahme beim Sachaufwand sei weitgehend auf einmalige Ausgaben für den Relaunch der Dachmarke sowie auf Umbaukosten zurückzuführen, heisst es.

Der Personalaufwand sei derweil unter anderem im Zusammenhang mit Marktinitiativen gestiegen. So nahm die Zahl der Vollzeitstellen um 14 auf 526 - geteilt von 636 Mitarbeitenden - zu. Die Cost/Income Ratio, das für Banken wichtige Verhältnis aus Aufwand und Ertrag, sei mit 58,0 Prozent trotz des Kostenanstieg unter der Zielmarke von 60,0 Prozent gehalten worden.

Die Bilanzsumme wuchs den Angaben zufolge letztes Jahr um 6,3 Prozent auf 16,2 Milliarden Franken. Im Kerngeschäft der Hypothekarfinanzierungen wuchsen die Clientis-Banken um 3,8 Prozent; dies trotz unverändert konservativer Finanzierungsgrundsätze, wie betont wird. Ende Jahr betrug das Hypothekarportfolio 12,8 Milliarden Franken.

Auf einen Ausblick für das laufende Jahr 2020 wird "aufgrund der aktuellen Lage" verzichtet. Seit Anfang Jahr gehören nur noch 14 Banken zur Clientis-Gruppe, da die grösste Bank - die frühere Clientis Zürcher Regionalbank - nun als Bank Avera selbständig unterwegs ist. Die Arbeiten für den Austritt seien termingerecht abgeschlossen worden, so die Meldung.

uh/ys

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Swiss analysiert derzeit

Swiss analysiert derzeit Auswirkungen des US-Einreisestopps

Der amerikanische Einreisestopp für Menschen aus Europa beschäftigt auch die Swiss und ihren Mutterkonzern Lufthansa: "Wir bewerten derzeit die Auswirkungen der kürzlich vom US-Heimatschutzministerium verkündeten Richtlinien auf unseren Flugbetrieb in die Vereinigten Staaten", sagte Swiss-Sprecherin Meike Fuhlrott am Donnerstag auf Anfrage.

12.03.2020 07:35

"In diesem Zusammenhang haben die Sicherheit und das Wohlergehen unserer Kunden und Besatzungen für uns höchste Priorität. Weitere Informationen werden wir so schnell wie möglich zur Verfügung stellen", sagte Fuhlrott.

US-Präsident Donald Trump kündigte am Vorabend zur Bekämpfung der Corona-Krise überraschend ein 30-tägiges Einreiseverbot für Menschen aus Europa an.

Erneute Einschnitte

Erst am Vortag hatte die Swiss zusammen mit der Lufthansa wegen der Auswirkungen des Coronavirus weitere Einschnitte vorgenommen. Bis Anfang April würden alle Flüge nach und von Italien ausgesetzt, teilte die Swiss am Mittwoch in einem Communiqué mit.

"Betroffen sind rund 90 wöchentliche Verbindungen von Zürich nach Mailand, Rom, Venedig, Florenz, Neapel, und Brindisi", hiess es. Der Schritt kommt nicht überraschend: Noch am Dienstag hatte die Swiss davon gesprochen, die Situation in Italien zu beobachten. Bereits letzte Woche war das Flugprogramm in das südliche Nachbarland ausgedünnt worden.

Ausserdem würden weitere europäische Ziele vorübergehend ausgesetzt, darunter Stuttgart, Nürnberg und Bordeaux, schrieb die Swiss. Neben der bereits umgesetzten temporären Einstellung von Peking, Schanghai und Tel Aviv werde die Swiss auf dem internationalen Streckennetz bis zum 24. April auch Kairo vorübergehend nicht mehr anfliegen.

Zudem werde der für den 29. März geplante Erstflug nach Washington, D.C. auf einen späteren Zeitpunkt verschoben, schrieb die Schweizer Airline. "Passagiere, deren Flug gestrichen wurde, können kostenfrei umbuchen oder erhalten eine Erstattung ihres Ticketpreises."

23'000 Flüge gestrichen

Die ganze Lufthansa-Gruppe streicht wegen des Coronavirus 23'000 Flüge bis zum 24. April. "Weitere Annullierungen sind für die nächsten Wochen zu erwarten", teilte der Swiss-Mutterkonzern mit. Von den 23'000 Flügen der Gruppe entfielen 4'300 auf die Swiss, sagte eine Sprecherin auf Anfrage der Nachrichtenagentur AWP.

jb/ys

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Hiag will nach Verlustjahr

Hiag will nach Verlustjahr wieder wachsen - Dividende fällt aus

Die Immobiliengesellschaft Hiag blickt auf ein schlechtes Jahr zurück. Wegen des Konkurses eines grossen Mieters und Kosten für ein gescheitertes IT-Projekt bei der Tochter Hiag Data rutschte das Unternehmen tief in die roten Zahlen. Nun will sich das Unternehmen wieder verstärkt auf das Kerngeschäft zur Entwicklung von Industriearealen konzentrieren.

16.03.2020 07:58

2019 resultierte ein Fehlbetrag von 70,7 Millionen Franken nach einem Gewinn von 60,9 Millionen im Vorjahr. Die Dividende soll daher ausfallen. Das Kerngeschäft Immobilienentwicklung habe sich positiv entwickelt und der Liegenschaftsertrag erneut zugenommen, teilte die Immobilienfirma am Montag mit.

Der Liegenschaftsertrag stieg dank der Fertigstellung verschiedener Entwicklungsprojekte gegenüber dem Vorjahr um 8,2 Prozent 63,0 Millionen Franken. Die Neubewertungseffekte fielen wegen des Konkurses der Rohner AG, der mit 20,4 Millionen Franken zu Buche schlug, mit -16,8 Millionen Franken negativ aus. Im Vorjahr hatte noch ein Plus von 76,4 Millionen Franken resultiert.

Die Leerstandsquote stieg aufgrund des Anfangsleerstandes bei drei fertiggestellten Projekten sowie wegen des Auszugs eines Mieters auf 16,2 von 14,3 Prozent im Jahr zuvor. Ende Dezember 2019 bestand das Gesamtportfolio aus 116 Liegenschaften mit einem um 5,4 Prozent höheren Wert von 1,57 Milliarden Franken. Hiag verfügte per 31. Dezember 2019 über eine Eigenkapitalquote von 45,6 Prozent (2018: 54,2 Prozent).

Folgekosten aus Hiag Data und Firmenkonkurs

Der Ausstieg aus dem Projekt zur Entwicklung einer eigenen Multicloud-Plattform und die Restrukturierung der Tochter Hiag Data sowie der Konkurs der bis dahin drittgrössten Mieterin, der Rohner AG, werden das Ergebnis auch 2020 beeinflussen. So entstehen bei Hiag Data weiterlaufende Betriebskosten von rund 5 Millionen Franken. Diesen Kosten stünden potenzielle Erträge aus der Infrastrukturnutzung im Rahmen der Zusammenarbeit mit der Beelastic AG und der Tarchini Gruppe gegenüber, heisst es.

Sämtliche Aktiven im Zusammenhang mit der Multicloud-Plattform seien zu 100 Prozent wertberichtigt. Hiag geht davon aus, dass bei der Verwertung der bestehenden Aktiven ausserordentliche Erträge erzielt werden können.

Zudem muss Hiag nach dem Rohner-Konkurs die Kosten für den Rückbau und die Sanierung des Areals tragen, was Hiag jährlich ebenfalls bis zu 5 Millionen Franken kosten dürfte. Potenzielle Erlöse aus Anlageverkäufen der ehemaligen Chemiefirma werden für das Geschäftsjahr 2021 erwartet.

Zuversichtlich dank grosser Projektpipeline

Für 2020 gibt sich die Immobilienfirma insgesamt aber zuversichtlich. Das Entwicklungsportfolio bestehe aus 56 Projekten mit einer Nutzfläche von ca. 707'000 Quadratmetern. Daraus erwartet Hiag ein Investitionsvolumen für die nächsten zehn Jahre von rund 1,9 Milliarden Franken. Davon seien sechs Projekte mit einem annualisierten Liegenschaftsertrag nach Fertigstellung und Vollvermietung von rund 4,6 Millionen Franken derzeit im Bau.

Weiter geht Hiag davon aus, bei einer stabilen Entwicklung des Schweizer Immobilienmarkts den Liegenschaftsertrag im Geschäftsjahr 2020 mit der Fertigstellung weiterer Entwicklungsprojekte zu steigern. Dies, obwohl der vereinnahmte Liegenschaftsertrag nach dem Konkurs von Rohner tiefer ausfallen dürfte. Hiag sieht sich jedenfalls gut positioniert, um aus eigener Kraft langfristig zu wachsen.

pre/uh

(AWP)

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Orell Füssli kehrt trotz

Orell Füssli kehrt trotz Umsatzrückgang in die Gewinnzone zurück

Trotz einem Umsatzrückgang überstieg das Traditionsunternehmen auch dank einem verbesserten Buchhandel wieder die Gewinnschwelle.

16.03.2020 07:57

Orell Füssli hat sich im Jubiläumsjahr 2019 gesund geschrumpft.  Der Umsatz ging 2019 um fast 11 Prozent auf 237 Millionen Franken zurück, wie die Gesellschaft am Montag mitteilte. In der grössten Sparte Sicherheitsdruck sanken die Erträge um 10 Prozent auf 101,2 Millionen Franken. Deutlich verbessert zeigte sich dagegen der Buchhandel mit einem um 6 Prozent höheren Umsatz von 97,4 Millionen Franken. Das verbliebene Kerngeschäft der Division Zeiser, die Serialisierung von Banknoten und Sicherheitsdokumenten, erwirtschaftete einen Umsatz von 29,2 Millionen Franken und 9,8 Millionen entfielen auf das Verlagsgeschäft.

Schwarze Zahlen

Der operative Gewinn auf Stufe EBIT stieg kräftig an und zwar um fast 50 Prozent auf 18,2 Millionen Franken. Unter dem Strich resultierte ein Reingewinn von 10,9 Millionen. Im Vorjahr war wegen Wertberichtigungen im Zusammenhang mit dem Teilverkauf der Division Atlantic Zeiser noch ein Fehlbetrag von 47,2 Millionen ausgewiesen worden.

Den Aktionären wird eine Dividende von 6 Franken je Aktie vorgeschlagen. Im Vorjahr war zum Anlass des 500-jährigen Bestehens neben einer regulären Dividende von 4 Franken zusätzlich eine Sonderdividende von 2 Franken ausgeschüttet worden. Künftig sollen jeweils rund 75 Prozent des Cashflows an die Aktionäre fliessen, so die heutige Meldung.

Ausbau digitaler ID-Lösungen

Weiter gab Orell Füssli eine Beteiligung an der Procivis AG bekannt. Damit soll die Expertise bei Sicherheitslösungen für digitale Identitäten erweitert werden, heisst es. Weitere Angaben zu den Bedingungen der Transaktion werden nicht gemacht.

Ausserdem wird es zu Änderungen im Verwaltungsrat kommen. So stellen sich Caren Genthner-Kappesz, Beat Lüthi und Peter Stiefenhofer nicht mehr zur Wiederwahl. An ihrer Stelle werden Mirjana Blume, Martin Folini und Luka Müller zur Zuwahl in das Gremium vorgeschlagen. Zudem soll an der Generalversammlung über die Abschaffung der Holdingstruktur und die Fusion der Tochtergesellschaften zur Orell Füssli AG entschieden werden.

Ausblick vorsichtig

Für das Jahr 2020 geht Orell Füssli von einem "anhaltend anspruchsvollen Marktumfeld" aus. Im Sicherheitsdruck werde aufgrund von Änderungen im Produktemix ein markant ertragsschwächeres zweites Halbjahr erwartet. Auch liessen sich Auswirkungen des Covid-19-Virus auf den Buchhandel zum heutigen Zeitpunkt nicht abschliessend beurteilen. Insgesamt sei für 2020 mit einem Nettoerlös "etwas unter dem Vorjahr" und mit einer EBIT-Marge im "mittleren einstelligen" Bereich zu rechnen.

(AWP)

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Interroll baut Kapazität in

Interroll baut Kapazität in Suzhou aus und investiert dafür 25 Mio Fr.

Der Anbieter von Logistiktechnik Interroll baut die Kapazitäten im chinesischen Suzhou aus. Das bestehende Werk wird im Jahr 2022 geschlossen und ein neuer Produktionsstandort im Raum Suzhou eröffnet, wie das Unternehmen am Montag mitteilte.

16.03.2020 07:15

Die Investitionen dafür belaufen sich auf rund 25 Millionen Franken. Interroll will damit die Produktionskapazität erhöhen, um so die Voraussetzungen für das künftige Wachstum in der Region Asien/Pazifik zu schaffen.

Der neue Standort wird sich vollständig im Eigenbesitz von Interroll befinden und liegt in der Entwicklungszone des Suzhou Industrial Park (SIP). Mit rund 22'000 Quadratmetern Nutzfläche wird die verfügbare Kapazität verdoppelt.

cf/

(AWP)

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Crealogix setzt im ersten

Crealogix setzt im ersten Halbjahr weniger um und schreibt weiterhin rote Zahlen

Für den Software- und IT-Dienstleister Crealogix ist das erste Semester des Geschäftsjahres 2019/20 bisher nicht positiv verlaufen.

17.03.2020 08:17

Der Umsatz ging zurück und unter dem Strich resultierte ein höherer Verlust als im Vorjahr. Konkret nahm der Umsatz im Berichtszeitraum um 5 Prozent auf 48,6 Millionen Franken ab, wie die Gesellschaft am Dienstag mitteilte. In lokalen Währungen resultierte ein Minus von 2 Prozent.

Den Umsatzrückgang begründete Crealogix einerseits mit dem Um- und Ausbau des Unternehmens. Anderseits habe auch die beschleunigte Konsolidierung und Standardisierung des Produkteportfolios einen Effekt auf das Halbjahresergebnis gehabt, heisst es weiter.

Zugenomen hat den Angaben zufolge die Nachfrage nach dem SaaS-Angebot (Software-as-a-Service). Der Umsatzanteil aus diesem Geschäft wuchs um 6 Prozent auf 8,0 Millionen Franken, was einem währungsbereinigtem Anstieg von 10 Prozent entspricht.

Der Effekt des Wechsels auf das Servicemodell wirkte sich auf das Betriebsergebnis EBITDA aus, das im ersten Halbjahr 0,4 Millionen betrug verglichen mit 3,3 Millionen im Vorjahr. Ohne ihn wären Umsatz und EBITDA um 4,8 Millionen höher. Unter dem Strich resultierte im ersten Semester ein Verlust von 3,4 Millionen nach einem solchen von 1,4 Millionen im Vorjahr.

Möglicher negativer Effekt auf kurzfristige Ziele

Das Unternehmen bekräfigt die im vergangenen September kommunizierten Ziele. Danach soll der Umsatz für das Gesamtjahr 2019/20 gesteigert werden. Allerdings seien die Auswirkungen von Covid-19 auf die Investitionstätigkeit der Banken und die dadurch bedingten Veränderung der gesamtwirtschaftlichen Lage aus derzeitiger Sicht schwer absehbar, heisst es weiter. Crealogix erwarte deshalb, dass dies auf die Erreichung der kurzfristigen Ziele der kommenden 6 bis 12 Monate einen negativen Einfluss haben könnte. Darüber hinaus rechne die Gesellschaft zum jetzigen Zeitpunkt nicht mit negativen Effekten.

Mittelfristig erwartet Crealogix positive Auswirkungen der Transformation in Form von soliden Cash Flows und zweistelligen EBITDA-Margen.

(AWP)

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SFS übernimmt US-Firma

SFS übernimmt US-Firma Truelove & Maclean mit 36 Mio Dollar Umsatz

Die in der Komponentenfertigung und im Baubedarfshandel tätige SFS-Gruppe expandiert in Nordamerika. Sie übernimmt dort die US-Firma Truelove & Maclean (T&M) und ergänzt damit ihre Produktion in den USA um die Tiefziehtechnik.

17.03.2020 08:15

T&M sei ein Anbieter tiefgezogener Komponenten vorrangig für Kunden aus der Autoindustrie. Das Unternehmen habe 2019 mit etwa 110 Mitarbeitenden einen Umsatz von rund 36 Millionen Dollar erzielt, teilte SFS mit. Neben dem Automobilsektor beliefere T&M auch Kunden aus der Heizungs- und Klimaanlagentechnik sowie anderer Industrien. Der Kaufpreis wurde im Communiqué nicht bekannt gegeben.

Mit der Übernahme will SFS näher zu den amerikanischen Kunden kommen. Während in den USA bereits eine starke Präsenz der Technologien Kaltumformung, Präzisionszerspanung und Wärmebehandlung vorhanden sei, biete T&M mit der Tiefziehtechnik die Möglichkeit, diese Kerntechnologie von SFS in den USA zu etablieren. Damit könnten Kunden künftig lokal mit Tiefziehkomponenten beliefert werden.

T&M werde der Division Automotive innerhalb des Segments Engineered Components angegliedert. Das Unternehmen werde durch das bestehende Management weitergeführt. SFS erwartet den Vollzug der Transaktion bis Ende März.

jb/uh

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Conzzeta schreibt mehr Gewinn

Conzzeta schreibt mehr Gewinn und gewährt Sonderausschüttung

Der Mischkonzern Conzzeta hat 2019 unter dem Strich mehr verdient.

17.03.2020 07:46

Konkret stieg der Reingewinn um 19,2 Prozent auf 136,8 Millionen Franken, wie es in einer Mitteilung vom Dienstag heisst. Die Aktionäre sollen in der Folge eine deutlich höhere Dividende von 42,00 je Aktie A erhalten, nachdem im Vorjahr noch 18,00 Franken ausgeschüttet worden waren. Darin enthalten sei eine Sonderausschüttung von 24,00 Franken, so die Mitteilung. Diese sei nach einer Gesamtbeurteilung beschlossen worden, welche den "Überbestand an liquiden Mitteln", die Margensituation, aber auch das unsichere Umfeld für 2020 berücksichtige.

Der Grund für den Gewinnanstieg war der Verkauf der Glasbearbeitungssparte, welcher 29,9 Millionen in die Kasse spülte. Abgesehen davon hat das Unternehmen, welches sich derzeit neu aufstellt, ein schwieriges Jahr hinter sich.

Wie schon bekannt war, ging der Umsatz um knapp 12 Prozent auf 1,57 Milliarden Franken zurück. Dieser Rückgang ist zwar teilweise dem bereits im April 2019 erfolgten Verkauf der Sparte Glasbearbeitung geschuldet. Aber auch den Verkauf von "Glas Processing" herausgerechnet, ergab sich noch immer ein organisches Minus von 4,9 Prozent.

Bystronic hält Marge

Die operative Marge (EBIT-Marge; bereinigt) kam, wie vom Unternehmen angekündigt, mit 8,7 Prozent leicht über dem Vorjahr (8,2%) zu liegen. Konkret ging der EBIT (bereinigt) um 6,5 Prozent auf 137,3 Millionen Franken zurück - und damit deutlich weniger stark als der Umsatz. Sämtliche Segmente hätten zur Margenausweitung beigetragen, hiess es dazu. Während der Bereich Outdoor mit der Marke Mammut und der Bereich Chemische Spezialitäten aber nach wie vor nur einstellige Margen aufweisen, ist das Margen-Niveau der Sparte Blechbearbeitung (Bystronic) mit kaum veränderten 12,9 Prozent nach wie vor zweistellig.

Auf dieses Geschäft will sich Conzzeta bekanntlich in Zukunft konzentrieren. Im vergangenen Dezember hatte das Unternehmen angekündigt, alle Sparten bis auf diese zu verkaufen. Die Sparten Outdoor mit der Marke Mammut und Chemische Spezialitäten werden demnach abgestossen. Bereits erfolgt ist der Verkauf der Tochtergesellschaft Schmid Rhyner innerhalb der Sparte Chemische Spezialitäten.

Strategie-Update im Herbst

Neue Ziele für Bystronic gibt es aber noch nicht. Es werde derzeit eine "umfassende Strategie für mittelfristig beschleunigtes Wachstum" vorbereitet, liess sich CEO Michael Willome zitieren. Diese werden voraussichtlich im Herbst vorgestellt.

2020 werde deshalb ein Übergangsjahr, wobei sich der Zeitpunkt des Verkaufs der beiden Sparten Outdoor und Chemische Spezialitäten weisen werde, so die Mitteilung weiter. In der aktuellen Situation mit dem Coronavirus sei zudem eine konkrete Aussage zum finanziellen Ausblick für das laufende Jahr nicht möglich. Bystronic sollte aber in der Lage sein, die relevante Marktentwicklung zu übertreffen, lautet die Vorgabe.

(AWP)

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BFW Liegenschaften

BFW Liegenschaften verabschiedet sich mit Gewinnrückgang von der Börse

Die BFW Liegenschaften AG hat 2019 weniger Gewinn gemacht. In ihrem letzten Jahr an der Schweizer Börse hat die Immobilienfirma weitere Liegenschaften verkauft.

18.03.2020 07:54

Der Gewinn inklusive Neubewertungserfolg ging 2019 auf 13,1 Millionen von 20,6 Millionen Franken im Jahr zuvor zurück. Ohne Neubewertungserfolg war der Gewinn mit 7,8 Millionen Franken ebenfalls tiefer als 2018 mit 11,9 Millionen Franken, wie die Ostschweizer Firma am Mittwoch mitteilte.

Die Netto-Mietzinseinnahmen reduzierten sich, mehrheitlich bedingt durch den Verkauf von dreizehn Liegenschaften um rund 7 Prozent 18,2 Millionen Franken. Aus dem Verkauf der Liegenschaften resultierte unter dem Strich ein einmaliger Verkaufserfolg von 5,9 Millionen Franken.

Das betriebliche Ergebnis (EBIT) sank auf 20,1 Millionen Franken von 26,5 Millionen im Vorjahr. Die Veränderung sei vor allem auf die tieferen Mietzinseinnahmen aufgrund der Verkäufe der Liegenschaften und auf die unterschiedlichen Gewinnbeiträge aus dem Verkauf von Liegenschaften und aus den Neubewertungen zurückzuführen.

Die im Jahr 2019 erwirtschaftete Nettorendite auf den Anlageobjekten stieg auf 4,2 (Vorjahr 3,7) Prozent. Die Leerstandsquote der Renditeliegenschaften sank auf 8,4 (8,6) Prozent. Die Marktbewertung des Portfolios führte zu einem Erfolg aus Neubewertung von 2,8 (10,3) Millionen Franken.

BFW Holding will keine Dividende ausschütten

Die beiden unabhängigen Verwaltungsratsmitglieder André Robert Spathelf und Christian Wunderlin, der an der kommenden Generalversammlung nicht zurücktritt, schlagen erneut eine Barausschüttung in Form einer Nennwertreduktion von 1,40 je Namenaktie A und 0,14 Franken je Namenaktie B vor. Dies lehnt die Hauptaktionärin BFW Holding AG aber ab. Der Vorschlag sei aufgrund der beabsichtigten Privatisierung der Gesellschaft nicht im Interesse der Hauptaktionärin. Die BFW Holding AG strebt auch sonst keinerlei Ausschüttungen an, sei es als Dividendenzahlung oder in Form von Nennwertreduktionen

Keine Wachstumspläne und Abschied von der Börse

In Zukunft will die BFW Liegenschaften AG keine erneute Wachstumsstrategie mehr verfolgen. Das heute bestehende Portfolio soll nicht wieder substanziell erhöht werden, hiess es weiter.

Mit dem verbleibenden Liegenschaftenportfolio in der Höhe von 332,6 Millionen Franken verfüge die Gesellschaft nicht mehr über die nötige, sinnvolle Grösse eines Portfolios, das eine Kotierung an der Schweizer Börse SIX als Publikumsgesellschaft rechtfertige.

Wie bereits im Februar mitgeteilt, nimmt die BFW Holding die Liegenschaften AG daher von der Börse. Hauptaktionär Beat Frischknecht hält 84,32 Prozent an der BFW Liegenschaften.

pre/gab

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Fluggesellschaft Swiss warnt

Fluggesellschaft Swiss warnt vor Liquiditätsengpass

Die Fluggesellschaft Swiss warnt angesichts zunehmender Reisebeschränkungen vor Liquiditätsengpässen. Nach dem Rekordgewinn im Vorjahr hat die Swiss 2019 trotz mehr Umsatz wieder weniger verdient.

Aktualisiert um 08:25

"Es ist davon auszugehen, dass alle Airlines in Europa auf staatliche Unterstützung angewiesen sein werden", erklärte der Chef der Lufthansa-Tochter, Thomas Klühr, am Donnerstag in einer Mitteilung zum Jahresabschluss. "Die Frage ist nicht ob, sondern wann."

Auch wenn Swiss im Verbund mit der Lufthansa Gruppe einen längeren Atem als manch andere europäische Airline habe, werde es bei einer länger anhaltenden Krise zu einem temporären Liquiditätsengpass kommen. Sollte dieser Fall eintreten, sei es wichtig, dass schnell Liquidität zur Verfügung gestellt werde und zeitnah Zusagen für weitere Maßnahmen wie staatliche Garantien oder Überbrückungskredite erfolgten.

Tieferer Gewinn

Der Betriebsgewinn sank auf 578 Millionen Franken nach 636 Millionen, wie die Fluggesellschaft am Donnerstag mitteilte. Im Vorjahr hatte die Schweizer Airline noch mit 636 Millionen Franken das beste Ergebnis ihrer Geschichte eingeflogen. Grund für den Gewinnrückgang waren die höheren Technik- und Treibstoffkosten.

Zu spüren bekam die Swiss auch die geringere Frachtnachfrage wegen der schwächelnden Weltwirtschaft. Insgesamt habe sich die Swiss angesichts der herausfordernden Rahmenbedingungen einmal mehr gut behauptet, hiess es.

Einstellung des Flugbetriebs nicht ausgeschlossen

Die Zukunft ist allerdings zappenduster. Denn in diesem Jahr ist die Swiss wie die ganze Airlinebranche durch das Coronavirus in schwere Abwärtsstrudel geraten.

Wegen der Reisebeschränkungen und Grenzschliessungen vieler Staaten hat die Swiss hat wie die Konzernmutter Lufthansa den Flugplan massiv zusammengestrichen. In den letzten Wochen habe man das Angebot um über 80 Prozent reduziert, schrieb die Swiss. Über zwei Drittel der Flotte wurden bereits aus dem Betrieb genommen.

Bis zu 24 Maschinen des Typs Airbus A320 werden auf dem Militärflugplatz Dübendorf abgestellt, weil sie im Moment wegen des Passagiereeinbruchs nicht gebraucht werden. Weitere Flugzeuge, vor allem jene der Langstreckenflotte, bleiben am Flughafen Zürich abgestellt.

"Die Swiss ist bestrebt, auch minimale Verbindungen so lange wie möglich aufrecht zu erhalten, um bei einem Abflachen der Krise die Anbindung an die Länder, die sich öffnen, möglichst zeitnah wieder aufnehmen zu können", erklärte Swiss-Chef Thomas Klühr im Communiqué. "Sollte sich die Situation gar noch weiter verschlechtern und zusätzliche Reiseverbote erlassen werden, kann eine komplette, temporäre Einstellung des Flugbetriebs auch bei der Swiss nicht mehr ausgeschlossen werden."

(AWP)

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Hochdorf schreibt riesigen

Hochdorf schreibt riesigen Verlust

Der Milchverarbeiter Hochdorf hat ein enorm schwieriges Jahr hinter sich. Unter dem Strich resultierte wegen Sonderabschreibungen, Wertberichtigungen und Rückstellungen ein riesiger Verlust.

19.03.2020 08:22

Konkret sackte der Umsatz 2019 um 18,6 Prozent auf 456,8 Millionen Franken ab. Die im Dezember 2019 mittlerweile verkaufte 51-Prozent-Tochter Pharmalys war der wichtigste Grund für die Krise bei Hochdorf. Die Herstellerin von Baby-Care-Produkten hatte sich deutlich schlechter als erwartet entwickelt.

Die Gewinnzahlen sind auf allen Stufen tiefrot: Konkret weist das Innerschweizer Unternehmen am Donnerstag einen EBIT von -265,3 Millionen (VJ +18,6 Mio) und einen Reinverlust von 271,4 Millionen (VJ +8,7 Mio) aus. Den Aktionären ist ein Minus von 239,2 Millionen zurechenbar.

Eine Dividende gibt es auch in diesem Jahr nicht. Für 2018 hatte der Verwaltungsrat eigentlich 4 Franken je Anteil ausschütten wollen, war jedoch am "Nein" der Aktionäre gescheitert.

Fortführung wohl gesichert

Als wichtigste Ereignisse in 2019 nennt Hochdorf den Verkauf der verlustbringenden Pharmalys-Beteiligung sowie die Verlängerung eines Konsortialkredites.

Die hohen Rückstellungen und Wertberichtigungen hätten aber zu einer Überschuldung der Firma laut Obligationenrecht gefügt, schreibt Hochdorf weiter. Daher werde noch im März der Rest der ausstehenden Pflichtwandelanleihe in Aktienkapital gewandelt.

Der Verwaltungsrat und die Geschäftsleitung seien daher der Meinung, dass "aktuell von einer Fortführung der Hochdorf-Gruppe ausgegangen" werden könne.

GV verschoben

Der neue Verwaltungsrat werde in diesem Jahr zusammen mit der Geschäftsleitung eine Zukunftsstrategie Gruppe erarbeiten, heisst es weiter. Wer diesem Gremium angehören wird, nennt Hochdorf am Donnerstag aber nicht. Vor einem Monat hatten vier von fünf VR-Mitgliedern erklärt, nicht zur Wiederwahl anzutreten.

Hochdorf hat jetzt aber auch mehr Zeit, die Namen zu nennen: Aufgrund der bundesrätlichen Entscheide im Zusammenhang mit dem Coronavirus wurde die Generalversammlung vom 17. April auf den 30. Juni 2020 verschoben.

Ebenfalls bis zur Jahresmitte will Hochdorf eine Lösung für die noch verbliebenen Auslandstöchter finden. Zuletzt wurde die 60-Prozent-Beteiligung an der Uckermärker Milch GmbH verkauft.

2020 rechnet die Gruppe mit einem Netto-Verkaufserlös im Bereich von 280 bis 320 Millionen Franken und einem positiven Betriebsgewinn auf EBITDA-Ebene. Die wirtschaftlichen Auswirkungen der Coronavirus-Epidemie seien aber noch nicht abschätzbar, betonte Hochdorf.

ra/uh

(AWP)

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Metall Zug plant Börsengang

Metall Zug plant Börsengang von V-Zug für Juni 2020

Der Mischkonzern Metall Zug hält trotz der aktuellen Marktturbulenzen am Börsengang der Haushaltgerätesparte V-Zug fest. Als erster Handelstag an der Schweizer Börse SIX ist der 25. Juni 2020 vorgesehen, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte.

19.03.2020 07:38

Entsprechende Pläne waren vor rund einem Jahr erstmals genannt worden. Nun werden sie konkretisiert. Die V-Zug-Gruppe könne als eigenständiges, börsenkotiertes Unternehmen ihre Marke weiter stärken und von der zusätzlichen strategischen Flexibilität profitieren, heisst es. Metall Zug wiederum werde eine stärker fokussierte Industriegruppe. Deren CEO und einziges Geschäftsleitungsmitglied wird laut den Angaben per 1. April der heutige CFO Daniel Keist.

Sachdividende für Aktionäre

Die Abspaltung soll laut den Angaben in Form einer Sachdividende erfolgen. Sofern die Generalversammlung dem Vorschlag zustimmt, gibt es für jede Namenaktie A eine V-Zug-Aktie und für jede Namenaktie B zehn Papiere.

Im Geschäftsbericht wird diese Sachdividende für die Namenaktie B auf 57,02 Franken beziffert, wobei es sich laut einem Firmensprecher um einen kalkulatorischen Wert handle. Insgesamt ergäbe dies dann - inklusive der ordentlichen Bardividende von 17,00 Franken - für die Namenaktie B eine Ausschüttung von 74,02 Franken.

Ankeraktionäre bleiben

Metall Zug wird laut den Angaben auch nach der Abspaltung mit 30 Prozent an der V-Zug beteiligt bleiben, wie es weiter heisst. Diese "strategische Beteiligung" solle langfristig gehalten werden. Die Familie Buhofer, welche laut den letzten Angaben rund zwei Drittel an Metall Zug hält, unterstütze die Transaktion und wolle langfristig in beiden Gesellschaften investiert bleiben.

Mit V-Zug kommt eine Gesellschaft an die Börse, welche im letzten Jahr einen Umsatz von 592,1 Millionen Franken und einen operativen Gewinn (EBIT) von 28,7 Millionen erzielte.

Durchzogenes Geschäftsjahr

Das Geschäftsjahr 2019 der gesamten Metall-Zug-Gruppe fiel durchzogen aus. Der Umsatz kam bei 1,22 Milliarden zu liegen und damit 1,7 Prozent über dem Vorjahr; akquisitions- und währungsbereinigt hätte er dagegen um 0,6 Prozent abgenommen. Der operative Gewinn (EBIT) und der Reingewinn nahmen allerdings drastisch ab. Der EBIT kam bei 38,8 nach 89,3 Millionen und der Reingewinn bei 29,2 nach 63,6 Millionen zu liegen.

Gründe für die abnehmende Profitabilität waren - wie schon bekannt war - eine Bodensanierung, die Einführung einer neuen Software sowie das schwierige Marktumfeld im Bereich Kabelverarbeitung. Im ersten Halbjahr 2019 hatten deswegen sogar noch rote Zahlen resultiert.

Mit den Ergebnissen für das Gesamtjahr hat Metall Zug nun die Erwartungen der Analysten knapp erfüllt. Diese hatten im Schnitt (AWP-Konsens) mit einem Umsatz von 1,21 Milliarden, einem EBIT von 41,0 Millionen und einem Reingewinn von 32,0 Millionen gerechnet.

Für das Jahr 2020 gibt sich das Management vorsichtig. Das Umfeld werde in wichtigen Märkten anspruchsvoll bleiben. Zudem würden Investitionen unter anderem in die Digitalisierung und in modernste Produktionsanlagen das Ergebnis belasten.

rw/cf

(AWP)

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The Native hat alle

The Native hat alle Vermögenswerte verkauft

Die Beteiligungsgesellschaft The Native hat ihre im Sommer 2019 eingeleitete Restrukturierung weiter vorangetrieben. Die Gesellschaft habe inzwischen sämtliche Vermögenswerte verkauft, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Die Aktiva bestünden somit nur noch aus zinstragenden Finanzinstrumenten.

19.03.2020 07:35

Nun evaluiere der Verwaltungsrat neue Geschäftsstrategien, heisst es weiter. Möglich seien ein teilweise oder vollständiger Verkauf des Unternehmens oder eine umgekehrte Fusion. Bisher habe man jedoch keine exklusiven Gespräche geführt und ein Zeitrahmen werde auch nicht genannt, betonte The Native.

Unabhängig davon werde der Verwaltungsrat die letzten Schritte der Restrukturierung weiter vorantreiben. Daher werde den Aktionären die Abstimmung über eine bereits früher angekündigte Kapitalerhöhung durch Umwandlung einer Pflichtwandelanleihe unterbreitet. Die Abstimmung erfolge an der Generalversammlung vom 30. Juni 2020.

ra/kw

(AWP)

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Interroll erwirtschaftet 2019

Interroll erwirtschaftet 2019 mehr Gewinn

Der Anbieter von Logistiktechnik Interroll hat im vergangenen Geschäftsjahr 2019 mehr verdient. Die Aktionäre sollen in Form einer höheren Dividende profitieren.

20.03.2020 07:45

 Für die Zukunft bleibt Interroll - zumindest in der mittleren Frist - optimistisch. Dank kontinuierlicher Produktivitätssteigerungen und Kostensenkungen sei die Profitabilität weiter gestiegen, teilte das in der Fördertechnik, Intra-Logistik und Automation tätige Unternehmen am Freitag mit. Der Betriebsgewinn (EBITDA) erhöhte sich um 3,1 Prozent auf 96,1 Millionen Franken.

Und dies, obwohl der Umsatz 2019 das erste Mal seit einigen Jahren mit starkem Wachstum nicht mehr zugelegt hat. Wie schon im Januar bekannt gegeben, verharrte dieser mit 559,7 Millionen auf Vorjahresniveau. Auch bei den Aufträgen harzt es etwas: Der Auftragseingang sank um 7,8 Prozent auf 546,5 Millionen Franken und in Lokalwährungen resultierte ein Minus von 5,7 Prozent.

Unter dem Strich blieb 2019 ein Reingewinn von 56,0 Millionen Franken, das ist ein Plus von 8,2 Prozent. Die Reingewinnmarge habe mit 10,0 Prozent erstmals seit der Unternehmensgeschichte einen zweistelligen Wert erreicht, schrieb Interroll. Im Vorjahr hatte sie 9,3 Prozent betragen.

Erwartungen erfüllt

Mit den Gewinnzahlen hat Interroll die Erwartungen von Analysten im Grossen und Ganzen erfüllt. Während der EBITDA leicht unter den Erwartungen lag, lag der Reingewinn etwas darüber. Von den steigenden Gewinnen sollen auch die Aktionäre profitieren. Ihnen wird eine Dividende von 22,50 Franken vorgeschlagen, nach 22 Franken im Vorjahr.

Beim Ausblick zeigt sich Interroll vorsichtig optimistisch, berichtet aber auch mit Verweis auf das Coronavirus von gemischten kurzfristigen Signalen. Die Gruppe sei positiv in das Geschäftsjahr 2020 gestartet, hiess es im Communiqué. In den Kernmärkten habe sich ein unvorhergesehenes kurzfristiges Abwärtspotential ergeben, das zum Teil durch das plötzliche Auftreten des Coronavirus verursacht worden sei.

Dennoch bleibe die mittelfristige Marktnachfrage stark und die nachhaltige Expansion von Interroll im Markt gehe mit der Notwendigkeit einher, die Kapazitäten zu erweitern. Daher würden in Kürze neue Werke in allen Regionen den Betrieb aufnehmen. Die starke finanzielle Situation erlaubt es der Gruppe, auch im Geschäftsjahr 2020 und darüber hinaus in den Kapazitätsausbau und die Digitalisierung zu investieren.

(AWP)

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Aluflexpack wächst und

Aluflexpack wächst und steigert die Marge

Die seit letztem Sommer an der Schweizer Börse kotierte Aluflexpack hat das bereinigte Betriebsergebnis 2019 gesteigert, unter dem Strich aber weiter rote Zahlen geschrieben. Die Gruppe will weiter wachsen. Mit Blick auf die Coronakrise hat sich die Nachfrage noch nicht abgeschwächt.

20.03.2020 07:55

Im vergangenen Geschäftsjahr erzielte Aluflexpack vor Einmaleffekten einen Betriebsgewinn (EBITDA) in Höhe von 29,5 Millionen Euro nach 21,6 Millionen im Jahr 2018. Sonderkosten seien vor allem im Zusammenhang mit dem Börsengang angefallen, teilte das auf aluminiumbasierte Verpackungslösungen spezialisierte Unternehmen am Freitag mit. Die entsprechende Marge lag bei 14,2 nach zuvor 11,9 Prozent.

Zum Anstieg des operativen Gewinns hätten nebst der Übernahme der türkischen Gesellschaft Arimpeks, zusätzlich für Kunden geschaffene Kapazitäten, ein verbesserter Produktmix und Effizienzsteigerungen geführt, hiess es. Unter dem Strich verblieb jedoch mit den Sonderkosten ein Verlust in Höhe von 3,4 Millionen Euro (VJ -1,3 Mio).

Organisches Wachstum

Bereits Anfang Februar hatte Aluflexpack Angaben zur Umsatzentwicklung gemacht. So nahmen die Verkäufe um 14 Prozent auf 207,9 Millionen Euro zu. Unter Ausklammerung der im September 2018 übernommenen türkischen Gesellschaft Arimpeks lag das organische Wachstum bei 8,4 Prozent.

Am stärksten war dabei das Plus in den Zielmärkten Kaffee/Tee (+39%), Tiernahrung (+16%) und Milchprodukte (+7%). In den Bereichen Pharma (+4%) und Süsswaren (+2%) bewegten sich die Wachstumsraten auf tieferem Niveau. Einen Beitrag zum Umsatzanstieg habe auch die Expansion mit Standbodenbeutel in Kroatien geleistet. Rückläufig waren dagegen die Verkäufe in den Bereichen Sonstige Lebensmittel (-10%) und Nicht-Lebensmittel (-19%).

Aluflexpack steht laut eigenen Angaben auf einer soliden finanziellen Basis mit einem Eigenkapital in Höhe von 172,2 Millionen Euro, darin mit 148 Millionen enthalten sind die im Rahmen des Börsengangs aus der Kapitalerhöhung generierten Mittel. Die Firma braucht das Geld, um weiter ins Wachstum investieren zu können. Im Jahr 2019 wurden insgesamt knapp 33 Millionen investiert, etwa in die Erweiterung der Produktion in Kroatien.

Kaum Corona-Belastung

Mit Blick auf die Coronakrise sieht sich Aluflexpack derzeit mit keiner Verlangsamung der Nachfrage konfrontiert. Und auch in der Materialbeschaffung gebe es keine "gravierenden" Probleme, hiess es. Man fokussiere sich weiterhin auf die Wachstumsstrategie, etwa mit dem Hochfahren der Kapazitäten in Kroatien.

Für das Gesamtjahr 2020 hatte Aluflexpack bereits vor gut einem Monat ein Wachstum über dem Marktdurchschnitt in Aussicht gestellt, wodurch sich ein Umsatz im Bereich von 220 bis 230 Millionen Euro ergeben sollte. Dies entspräche einem Wachstum von etwa 6 bis 10 Prozent. Den bereinigten EBITDA will die Gruppe in den Bereich von 32 bis 35 Millionen führen.

mk/gab

(AWP)

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Warteck Invest erreicht 2019

Warteck Invest erreicht 2019 Rekordgewinn

Das Immobilienunternehmen Warteck Invest hat 2019 den Gewinn deutlich gesteigert und dabei einen Rekordwert erreicht. Dazu beigetragen haben Steuer- und positive Neubewertungseffekte. Die Dividende soll unverändert 70 Franken pro Aktie betragen.

19.03.2020 22:56

Der Gewinn stieg um 82 Prozent auf 34,1 Millionen Franken, wie dem am Donnerstagabend veröffentlichten Geschäftsbericht zu entnehmen ist. Dabei belief sich der Einfluss durch die Aufwertungen der Liegenschaften auf 14,4 Millionen und durch die Auflösung von Rückstellungen für latente Steuern auf 7,9 Millionen. Ohne diese Effekte wuchs der Gewinn um 5,1 Prozent.

Der Erfolg aus Vermietung legte um 1,8 Prozent auf 29,5 Millionen Franken zu. Der Marktwert des Immobilienportfolios wuchs um 3,3 Prozent auf 808,2 Millionen, obwohl keine Zukäufe getätigt wurden. Vielmehr sei der Anstieg durch Investitionen in Neubau- und Sanierungsprojekte und als Folge der Aufwertungen erreicht worden.

Die Leerstandsquote sank auf 5,0 von zuvor 6,0 Prozent. Dies trotz der anhaltenden Überkapazitäten an Wohn- und Geschäftsflächen in vielen Marktgebieten, wie das Unternehmen weiter schreibt.

Grosse Pipeline

Warteck verfüge dank zahlreicher Neubau- und Sanierungsprojekte für die kommenden rund fünf Jahre über eine Pipeline mit einem Volumen von insgesamt rund 230 Millionen Franken. Man werde zudem weiterhin nach attraktiven Akquisitionsgelegenheiten suchen. Wachstum sei jedoch auch aus dem Bestand heraus möglich, wie die bestehende Projektpipeline zeige. Die finanziellen Voraussetzungen dafür seien mit der erfolgreichen Kapitalerhöhung im Berichtszeitraum geschaffen worden. Bei einer Belehnungsgrenze von 60 Prozent bestehe zurzeit ein Spielraum für Zukäufe und Investitionen in den Bestand in Höhe von rund 300 Millionen.

yr/

(AWP)

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Werbeeinnahmen brechen weg:

Werbeeinnahmen brechen weg: TX Group beantragt Kurzarbeit

Bei der TX Group brechen wegen des Coronavirus die Werbeeinnahmen weg. Das Unternehmen beantragt deshalb für alle seine Einheiten Kurzarbeit. Dies hat die TX Group am Freitag ihren Mitarbeitenden per E-Mail mitgeteilt.

20.03.2020 11:41

Bei allen Angestellten der Bezahlmedien werde das Pensum um mindestens 10 Prozent gekürzt, schreibt das Unternehmen in der Mail, die der Nachrichtenagentur Keystone-SDA vorliegt. Wo möglich, könne auch mehr gekürzt werden.

Das bedeutet, dass in der Phase der Kurzarbeit auch der Lohn sinkt. Diese Kürzung werde aber nicht mehr als 11,3 Prozent betragen, unabhängig davon, wie stark das Pensum zurückgefahren werde, schreibt das Unternehmen weiter.

Weil einzelne Teams, etwa in der Sport- und Kulturberichterstattung, wegen der Corona-Krise deutlich weniger Arbeit haben, sollen diese wenn immer möglich in anderen Ressorts eingesetzt werden. Es werde aber natürlich nicht erwartet, dass die Mitarbeitenden in der Kurzarbeits-Phase gleich viel arbeiten würden wie sonst.

Die TX Group rechnet damit, dass der Werbeumsatz bei den Bezahlmedien bis Ende Jahr im mittleren zweistelligen Millionenbereich wegbrechen wird. Dies könne auch durch die gute Entwicklung im digitalen Bereich nicht annähernd kompensiert werden.

(AWP)

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APG führt wegen Coronavirus

APG führt wegen Coronavirus Kurzarbeit ein

Das auf Aussenwerbung spezialisierte Unternehmen APG führt per 24. März und bis auf Weiteres Kurzarbeit ein.

23.03.2020 08:14

Die vom Bundesrat wegen der Corona-Pandemie verfügten Einschränkungen im öffentlichen Raum und bei den öffentlichen Verkehrsmitteln hätten einen deutlich negativen Einfluss auf die Geschäftstätigkeit, teilte der Anbieter von Aussenwerbung am Montag mit.

Für die kommenden Wochen oder Monate müsse deshalb - auch wenn die wirtschaftlichen Folgen derzeit noch nicht absehbar seien - mit einem "erheblichen" Umsatzrückgang gerechnet werden.

Den Jahresbeginn bezeichnete das Unternehmen allerdings "sehr erfreulich", mit einer Wachstumsdynamik über dem Vorjahr.

Starker Rückgang der Werbeaktivitäten

APG sieht sich wegen der Massnahmen des Bundes mit den Kommunikationslösungen für Werbetreibende "unmittelbar sehr stark eingeschränkt". Die massive Einschränkung des Aufenthaltes im öffentlichen Raum wie auch die im Rahmen des Notverordnungsrechts angeordneten Ladenschliessungen würden einen sehr starken Rückgang der Werbeaktivitäten in der Aussenwerbung bewirken. Und dies werde einen entsprechend deutlich negativen Einfluss auf die Resultate des laufenden Geschäftsjahr haben.

Die Kurzarbeit lasse sich auch nicht mit den bereits angeordneten Kostenmassnahmen sowie einem Einstellungsstopp verhindern. Davon betroffen sind laut APG praktisch alle Bereiche des Unternehmens, insbesondere aber jene vom operativen Tagesgeschäft direkt tangierten.

Gleichzeitig strebt APG Lösungen mit den Marktpartnern und Konzessionsgebern an, welche die Tragweite dieser behördlichen Anweisungen berücksichtigen.

Mit Blick nach vorne heisst es, dass sich die starke Dynamik des Werbemarktes nach überstandener Krise in der Schweiz und auch im Ausland fortsetzen dürfte.

(AWP)

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SFS fährt Kapazitäten wegen

SFS fährt Kapazitäten wegen Coronavirus herunter

Die in der Komponentenfertigung und im Baubedarfshandel tätige SFS-Gruppe reagiert auf die Auswirkungen der Corona-Krise.

23.03.2020 07:20

Die Kapazitäten würden temporär reduziert, teilte das Unternehmen am Montag mit. Die Reduktion erfolge "im Zusammenhang mit den behördlichen Anweisungen und vor dem Hintergrund von Werkschliessungen bei wichtigen Kunden" und zum Schutz der Mitarbeitenden. Die Realisierung von Neuprojekten werde aber weitergeführt.

Die Kurzarbeit betrifft verschiedene Standorte, vor allen in Europa und Nordamerika. Wann die Massnahmen wieder aufgehoben würden, sei abhängig vom Verlauf der Pandemie und dem Verhalten der Kunden.

(AWP)

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BFW Holding AG hält über 95%

BFW Holding AG hält über 95% der Stimmrechte an BFW Liegenschaften

Die BFW Holding hat von zwei institutionellen Investoren deren Aktien von BFW Liegenschaften erworben. Durch die Übernahme dieser Positionen hält BFW Holding nun 95,61 Prozent der Stimmrechte und 89,79% des Aktienkapitals der BFW Liegenschaften.

24.03.2020 07:28

Von den beiden institutionellen Investoren wurden insgesamt 891'114 Namenaktien der Kategorie A erworben, wie die Immobiliengesellschaft am Dienstag mitteilte. Die aktuelle Beteiligung der BFW Holding beläuft sich somit auf 2'541'484 Namenaktien Kategorie A und 5'000'000 Namenaktien Kategorie B.

Damit habe die BFW Holding als Hauptaktionärin der BFW Liegenschaften einen weiteren massgeblichen Schritt in Richtung Privatisierung der BFW Liegenschaften sowie Dekotierung der Gesellschaft von der SIX Swiss Exchange vollzogen, heisst es weiter.

sig/rw

(AWP)

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Ameropa erzielt 2019 tieferen

Ameropa erzielt 2019 tieferen Umsatz und weniger Gewinn

Der Agrarhandelskonzern Ameropa hat im vergangenen Jahr weniger umgesetzt. Auch das Betriebsergebnis war im Vergleich zum Vorjahr rückläufig.

24.03.2020 08:31

Den Umsatz beziffert das privat gehaltende Handelsunternehmen in einer Mitteilung von Dienstag auf knapp 6,37 Milliarden Franken. Gegenüber 2018 bedeutet dies ein Minus von 4,2 Prozent. Die weltweit gesunkenen Preise für Getreide und Düngemittel hätten zu diesem Mindererlös geführt, während die verkauften Mengen stabil geblieben seien, heisst es.

Das Betriebsergebnis ist den Angaben zufolge unter dem Vorjahr ausgefallen. Hier hätten politische Eingriffe in den Energiemarkt in Rumänien Kostenfolgen für das Düngemittelwerk in diesem Land gehabt. Auch habe sich die Dürre in Australien negativ ausgewirkt.

Die ersten Monate des Jahres 2020 seien geprägt von den einschneidenden Massnahmen vieler Länder zur Bekämpfung der Ausbreitung des Coronavirus. Ameropa habe Massnahmen getroffen, um zu den allgemeinen Anstrengungen gegen die Ausbreitung beizutragen, lässt sich der seit Anfang Jahr amtieredende CEO William Dujardin in der Mitteilung zitieren. Trotz der logistischen Herausforderungen wolle der Konzern auch weiterhin dazu beitragen, dass die globale Nahrungsmittelkette reibungslos funktioniere.

an/cf

(AWP)

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Zulieferer Schaeffler zieht

Zulieferer Schaeffler zieht Prognose wegen Coronavirus zurück

Der Automobil- und Industriezulieferer Schaeffler setzt aufgrund der Corona-Pandemie die Prognose für das laufende Geschäftsjahr 2020 aus. In Anbetracht der sich weltweit ausweitenden Corona-Krise sei es derzeit nicht möglich, den weiteren Verlauf und die wirtschaftlichen Folgen verlässlich abzuschätzen, teilte das SDax -Unternehmen am Dienstag im fränkischen Herzogenaurach mit. Der Vorstand werde eine neue Prognose abgeben, sobald dies möglich ist.

24.03.2020 13:28

Ursprünglich wollte Schaeffler am Dienstag seine Strategie und Mittelfristziele für die kommenden Jahre skizzieren. Doch davon hatte das fränkische Unternehmen wegen der Krise und der damit verbundenen Unsicherheit Abstand genommen.

Bislang hatte der Spezialist für Getriebe, Kupplungen und Wälzlager beim Umsatz 2020 einen währungsbereinigten Rückgang von bis zu zwei Prozent erwartet. Bestenfalls dürften die Erlöse das Vorjahresniveau erreichen, hiess es noch vor zwei Wochen. Von den Erlösen sollten im laufenden Jahr 6,5 bis 7,5 Prozent als bereinigter Gewinn vor Zinsen und Steuern (bereinigtes Ebit) übrig bleiben. Das wäre deutlich weniger gewesen als ein Jahr zuvor. Da war die Marge bereits um 1,6 Prozentpunkte auf 8,1 Prozent zurückgegangen./eas/jha/

(AWP)

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Hotelplan verlängert

Hotelplan verlängert Reisestopp und Annullation bis 30. April

Der Reiseveranstalter Hotelplan Suisse setzt sein Reiseprogramm neu bis 30. April aus. Zuvor galt der Stopp bis 19. April. Grund sind die Entwicklungen in der Coronavirus-Krise.

24.03.2020 13:00

Damit würden alle bis zum genannten Datum gebuchten Pauschalreisen sowie Reservationen von Ferienwohnungen und Ferienhäusern kostenlos annulliert, teilte die Migros-Reisetochter am Dienstag mit.

Einzelleistungen, die bei Hotelplan Suisse gebucht worden seien, werden ebenfalls annulliert. Dazu gehören etwa einzelne Flüge. Dem Kunden würden in diesem Fall die Rückerstattungen des Leistungsträgers vergütet. Neubuchungen nimmt Hotelplan erst wieder für Ferien ab 1. Mai entgegen.

Reisesperren verlängert

Für die Verlängerung hat sich Hotelplan laut Communiqué aufgrund der neusten weltweiten Entwicklungen im Zusammenhang mit dem Coronavirus entschieden.

Wegen des Coronavirus und Reisebeschränkungen, die verschiedene Regierungen erlassen haben, sind bereits zahlreiche Flüge gestrichen worden. Dutzende Länder haben Einreisesperren auch für Personen aus der Schweiz verhängt.

Länder wie Deutschland, Spanien oder auch Kanada hätten die Reisewarnungen für ihre Bürger oder die erlassenen Einreisesperren im Verlauf der letzten Tage bereits verlängert, schrieb Hotelplan. "Wir gehen davon aus, dass diesen Entscheiden noch weitere Länder folgen werden", liess sich Hotelplan-Chef Thomas Stirnimann zitieren.

Hotelplan hatte vor einer Woche bekanntgegeben, das Reiseprogramm bis 19. April auszusetzen. Auch DER Touristik Suisse und Tui Suisse setzten ihr Programm bis zu diesem Datum aus.

tt/rw

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Investis erzielt 2019 starke

Investis erzielt 2019 starke Gewinnsteigerung - Mieteinnahmen unter den Erwartungen

Die Immobiliengesellschaft Investis hat im vergangenen Geschäftsjahr 2019 deutlich mehr verdient.

25.03.2020 08:07

Der Reingewinn ohne Neubewertungseffekt verdoppelte sich auf 70 Millionen Franken, wie die auf Wohnimmobilien in der Genferseeregion spezialisierte Firma am Mittwoch mitteilte.

Inklusive Neubewertung verblieben dem Westschweizer Unternehmen mit 172,8 Millionen Franken ein massiv höherer Gewinn als im Vorjahr (54,3 Mio) in der Kasse. Die starke Steigerung ist unter anderem auch auf die Umsetzung der Steuerreform im Kanton Waadt zurückzuführen, was zur Auflösung latenter Steuern im Umfang von 61 Millionen Franken führte.

Die Aktionäre sollen eine unveränderte Dividende von 2,35 Franken je Aktie erhalten, davon zur Hälfte in Form einer Rückzahlung aus Kapitaleinlagereserven.

Der 2019 erwirtschaftete Umsatz verminderte sich indes auf 188 Millionen von 197 Millionen Franken. Der Rückgang ist den Angaben zufolge auf unterjährige Verkäufe und weitere Mandatsbereinigungen im Segment Real Estate Services zurückzuführen.

EBITDA gesteigert

Der EBITDA vor Neubewertungen und Veräusserungsgewinnen sieg um 17 Prozent auf 46,7 Millionen. Einschliesslich des Gewinns durch Neubewertungen und Veräusserungen sowie dem Verkauf von Tochtergesellschaften im Real Estate Services wurde ein um 71 Prozent höherer EBIT von 127,2 Millionen erwirtschaftet.

Im Segment Properties steigerte Investis dank Investitionen (134 Mio) ins Portfolio die Mieteinnahmen um 4 Prozent auf 57,0 Millionen Franken. Das lag unter den Erwartungen der ZKB und der Bank Vontobel, die mit 58,4 Millionen respektive 57,2 Millionen kalkuliert hatten. Der Leerstand belief sich weiterhin auf tiefen 3,2 Prozent (2,9%).

Portfoliowert über 1,4 Mrd. Franken

Der Portfoliowert betrug per Ende Jahr 1,44 Milliarden, was einer Steigerung von 6,9 Prozent gegenüber Ende 2018 entspricht. Das Portfolio umfasste am Stichtag 170 Liegenschaften mit 3'049 Wohneinheiten.

Im Segment Real Estate Services lag der Umsatz mit 136,0 Millionen 8 Prozent unter dem Vorjahr. Die in diesem Bereich verkauften Tochtergesellschaften erwirtschafteten 2019 einen Umsatz von 20,6 Millionen.

GV ohne Aktionäre

Für das laufende Jahr sieht das Unternehmen aufgrund einer anhaltenden Migration gepaart mit der demografischen Veränderung sowie einer tiefen Quote an Neubauobjekten in Zentrumslagen, eine grosse Nachfrage nach mittelständischen Mietwohnungen. Das werde sich positiv auf die Mietsituation und die Leerstände auswirken, heisst es weiter. Investis erwarte, dass lediglich die Wohnungsmieten in Zentrumsnähe ansteigen werden.

Investis plane, ihr Immobilienportfolio durch gezielte Akquisitionen von Anlageliegenschaften an attraktiven Lagen mit Fokus auf die Genferseeregion weiter auszubauen.

Die Generalversammlung 2020 werde zwar wie geplant am 28. April 2020 durchgeführt, jedoch unter Ausschluss der Öffentlichkeit.

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Belimo produziert

Belimo produziert störungsfrei und rechnet allenfalls mit Lieferverzögerungen

Das Industrieunternehmen Belimo verzeichnet in der Produktion derzeit stabile Verhältnisse. Alle wichtigen Teilbereiche seien derzeit operativ.

25.03.2020 08:05

Das teilt der Hersteller von Antrieben, Ventilen und Sensoren für die Heizungs-, Lüftungs- und Klimatechnik am Mittwoch mit. Sollten die aktuellen Verhältnisse auch künftig stabil bleiben, seien keine erhöhten Durchlaufzeiten in der Produktion oder Einschränkungen bei der Verfügbarkeit der Produkte zu erwarten. Allenfalls könnte es bei der Auslieferung wegen Behinderungen in der Logistik zu Verspätungen kommen.

Belimo sieht seine Produkte als kritisch für die Gebäudetechnik an, insbesondere für Gebäude im Gesundheits-, Pharma-, Lebensmittel- und Kommunikationsbereich. Laufe beispielsweise ein Lüftungsantrieb auf einer Intensivstation nicht, könne der notwendige Druck nicht aufrecht erhalten und der Raum damit unbenutzbar werden.

CEO Lars van der Haegen meinte vor zwei Wochen anlässlich der Bilanzmedienkonferenz in diesem Zusammenhang, dass wegen des Coronavirus die Sicherheit der Mitarbeiter und der Kunden Priorität habe und dass die Produktion in verschiedene Zonen eingeteilt worden sei, um bei einem Krankheitsfall nicht die gesamte Produktion einstellen zu müssen. Mit Blick auf die die Lieferkette sagte er: "Wir sind hier gut aufgestellt und haben einen gewissen Lagerbestand."

(AWP)

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Conzzeta führt GV ohne

Conzzeta führt GV ohne persönliche Teilnahme der Aktionäre durch

Conzzeta führt die ordentliche Generalversammlung wie geplant am 22. April 2020 durch. Doch werde die Veranstaltung im Rahmen der bundesrätlichen Verordnung über Massnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus ohne persönliche Teilnahme von Aktionärinnen und Aktionären abgehalten. Die Aktionäre könnten sich durch den unabhängigen Stimmrechtsvertreter vertreten lassen und die Weisungen elektronisch oder per Formular erteilen, teilte der Mischkonzern am Donnerstag mit.

26.03.2020 08:10

pre/gab

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MCH erwartet massiven

MCH erwartet massiven Umsatzeinbruch wegen Corona

Die Messebetreiberin MCH hat 2019 einen deutlich geringeren Verlust eingefahren als im Vorjahr. Für das laufende Jahr erwartet das Management wegen der Coronakrise einen Umsatzeinbruch von 30 bis 40 Prozent.

Aktualisiert um 07:56

Das Basler Unternehmen erzielte 2019 einen Umsatz von 445,2 Millionen Franken, was einem Rückgang von knapp 15 Prozent entspricht. Die geringeren Einnahmen seien in erster Linie eine Folge des schwächeren Messezyklus gewesen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.

Insbesondere habe die Swissbau nicht stattgefunden. Zudem habe die Neuausrichtung der Baselworld und der Tochtergesellschaft Winkler Livecom zu einer Einbusse geführt.

Gleichwohl gelang MCH eine Verbesserung des operativen Gewinns auf Stufe EBITDA (22,1 nach 4,0 Mio). Und unter dem Strich näherte sich das Unternehmen mit einem Reinverlust von 9,9 Millionen den schwarzen Zahlen an, nachdem in den beiden Vorjahr tiefrote Zahlen (2018: -190,4 Mio) resultiert hatten.

2019 seien keine weiteren ausserordentlichen Abschreibungen notwendig gewesen, heisst es dazu. Ausserdem seien die Restrukturierungskosten deutlich tiefer ausgefallen als im Vorjahr.

Stabilität nicht gefährdet

Die Zukunft sieht allerdings düster aus. So werde die Corona-Krise starke Auswirkungen auf das Geschäftsergebnis 2020 haben, wird eingeräumt. Konkret wird mit einer Umsatzeinbusse in der Grössenordnung von 130 bis 170 Millionen Franken gerechnet - was gegenüber dem Umsatz 2019 einer Einbusse von 30 bis knapp 40 Prozent entspricht.

Seit dem letzten Februar 2020 seien zahlreiche Messen und Events abgesagt oder verschoben worden, so MCH. Bekanntlich wurde unter anderem die Uhren- und Schmuckmesse Baselworld auf 2021 verschoben. Man arbeite intensiv daran, mit den betroffenen Kunden und Partnern "geeignete und faire Lösungen" zu finden, so die Mitteilung weiter. Es seien auch verschiedene Massnahmen zur Kostensenkung ergriffen worden.

MCH bekräftigt allerdings die vor wenigen Wochen gemachten Aussagen, dass die Stabilität des Unternehmens nicht gefährdet sei. "Wir haben eine starke Liquidität", lässt sich Verwaltungsratspräsident Ulrich Vischer zitieren.

Und CEO Bernd Stadlwieser ergänzt: "Wir arbeiten seit Wochen intensiv an der Stabilität des Unternehmens." Zugleich werde aber auch mit Hochdruck an der Umsetzung der in den vergangenen Monaten eingeleiteten Strategie gearbeitet. Die Entwicklung von klassischen Messe- und Eventformaten zu "Plattformen und Communities" habe nun noch grössere Dringlichkeit. "Sie ist auf die Zeit nach der Coronakrise ausgerichtet und wird deshalb intensiv vorangetrieben", so der CEO.

(AWP)

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Jungfraubahn erzielt 2019

Jungfraubahn erzielt 2019 Rekorde - und muss nun wegen Corona sparen

Nach Ergebnisrekorden im vergangenen Jahr stellt das Coronavirus die Jungfraubahnen seit Wochen vor grosse Probleme. Das Unternehmen überprüft nun seine Kostenstruktur weiter.

26.03.2020 07:54

Mit der Ausbreitung des Coronavirus seien die Reservationen für Reisen aufs Jungfraujoch mit Reisegruppen aus aller Welt stark zurückgegangen, teilten die Jungfraubahnen am Donnerstag mit.

Zunächst stornierten Touristen aus Asien ihre Reisen ins Berner Oberland und seit Mitte März stehen die touristischen Bahnen sowie die Skigebiete still. Und zu guter Letzt musste das Angebot des öffentlichen Verkehrs ausgedünnt werden.

Bis mindestens am 19. April fahren keine touristischen Züge zu dem vor allem bei asiatischen Touristen beliebte Reiseziel. Der ausgedünnte ÖV-Fahrplan bleibt mindestens bis Ende April in Kraft.

Um die wegbrechenden Umsätze abzufedern, haben die Jungfraubahnen bereits Anfang Februar Massnahmen eingeleitet. So sind in der Belegschaft Überzeit und Ferien abgebaut worden und für ein Grossteil der Mitarbeitenden wurde Kurzarbeit beantragt. Die Gruppe überprüfe aufgrund der unsicheren Lage nun ein weiteres Mal die Kostenstruktur.

Alles in allem geht das Unternehmen davon aus, dass das Ergebnis im Jahr 2020 deutlich unter den Vorjahren liegen wird. Die Bilanz sei aber mit Gewinnreserven im Umfang von 595 Millionen Franken solide, hiess es weiter. In ihrer über 100-jährigen Geschichte hätten die Jungfraubahnen verschiedene globale Krisen erlebt und überstanden.

Keine Abstriche bei der Dividende

Die Aktionäre müssen trotz der Unsicherheit rund um die Coronakrise keine Abstriche machen. Der Verwaltungsrat schlägt der Generalversammlung, die ohne physische Teilnahme der Aktionäre am 18. Mai stattfindet, eine zum Vorjahr unveränderte Dividende von 2,80 Franken je Titel zur Auszahlung vor.

Im vergangenen Jahr lief das Geschäft der Jungfraubahnen noch auf Hochtouren: Der Betriebsertrag kletterte dank des erneuten Besucheransturms aufs Jungfraujoch um gut 10 Millionen auf 233 Millionen Franken und der Gewinn nahm um knapp 12 Prozent auf 53,3 Millionen zu. In beiden Fällen wurden die alten Höchstmarken aus dem Vorjahr übertroffen.

Haupttreiber war einmal mehr die starke Nachfrage nach Reisen auf das Jungfraujoch. Mit rund 1,06 Millionen Gästen besuchten 2019 zwar rund 1 Prozent weniger das Ausflugsziel "Jungfraujoch - Top of Europe" als noch im Vorjahr, doch der Verkehrsertrag nahm um 1,8 Prozent auf 121 Millionen Franken zu. Auf das Jungfraujoch reisten 2019 zum vierten Mal in der Geschichte mehr als eine Million Touristen.

Einen ersten wichtigen Schritt nahm die Gruppe im Grossprojekt V-Bahn: Mitte Dezember eröffnete mit der neuen Männlichenbahn der erste Ast der V-Bahn. Die Fahrt in den Zehnergondeln vom neuen Terminal in Grindelwald Grund hinauf zum Männlichen dauert noch 19 statt wie bisher 30 Minuten.

Der zweite Arm führt zum Eigergletscher und verkürzt die An- und Rückreise aufs Jungfraujoch. Aufgrund des harschen Wetters lägen die Arbeiten dazu einige Wochen hinter dem Terminprogramm. Man arbeite aber mit Hochdruck daran, dass die 3S-Bahn "Eiger Express" wie geplant am 12. Dezember 2020 starten könne. Auf der Baustelle würden die Hygienemassnahmen des Bundes wegen COVID-19 eingehalten, versicherte die Gruppe.

(SDA)

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Zug Estates ernennt Patrik

Zug Estates ernennt Patrik Stillhart zum neuen CEO

Das Immobilienunternehmens Zug Estates hat einen Nachfolger für den zurücktretenden CEO Tobias Achermann gefunden.

26.03.2020 07:25

Im August 2020 übernimmt Patrik Stillhart diesen Posten, wie das Unternehmen am Donnertag mitteilte. Stillhart ist derzeit noch Managing Director und stellvertretender CEO der Jones Lang LaSalle AG (JLL Schweiz), die er mitgegründet habe.

Der Rücktritt von Achermann auf die diesjährige Generalversammlung hin wurde schon im vergangenen Sommer bekanntgegeben. Er verlässt das Unternehmen per 8. Mai 2020 und wird bis zum Antritt von Stillhart interimistisch vom Finanzchef Mirko Käppeli vertreten.

Weiter teilt das Unternehmen mit, dass die diesjährige GV ohne die Präsenz der Aktionäre stattfinden soll. Diese sollen ihre Stimmrechte über den unabhängigen Stimmrechtsvertreter ausüben.

(AWP)

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