Aktien Schweiz Diverse

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PSP-Grossaktionär trennt sich

PSP-Grossaktionär trennt sich von weiteren Anteilen

Beim Immobilienunternehmen PSP Swiss Property hat der langjährige Grossaktionär Alony Hetz Properties and Investments weitere Aktien in Millionenhöhe verkauft.

26.03.2020 09:49

Gemäss mehrerer dieser Tage auf der Meldeseite der SIX Exchange Regulation veröffentlichten Management-Transaktionen veräusserte ein Nicht-Exekutives Verwaltungsratsmitglied respektive eine nahestehende juristische Person vom 17. bis 23. März 300'000 Aktien.

Der Transaktionswert belief sich auf total rund 31 Millionen Franken oder knapp 103,35 Franken pro Aktie. Aktuell notiert das Papier bei 109,30 Franken, im Februar war es kurzzeitig über 150 Franken wert.

Schon im Februar Aktien verkauft

Beim Verkäufer handelt es sich um Verwaltungsrat Nathan Hetz respektive dessen Firma Alony Hetz. Bei PSP wurde am Donnerstagmorgen dieser Sachverhalt auf Anfrage bestätigt.

Hetz hatte sich bereits Ende Februar von einem 750'000 Anteile umfassenden Aktienpaket getrennt. Zu den Gründen für den Verkauf hiess es damals, prinzipiell sei Alony Hetz ein langfristiger Investor, im Laufe der Zeit würden aber Teile der Investments auch verkauft, um in neue oder andere Märkte zu investieren.

Gemäss Geschäftsbericht 2019 liegen 7,96 Prozent der Stimmrechtsanteile von PSP bei Alony Hetz. Inzwischen dürfte die Beteiligung des in Tel Aviv kotierten Unternehmens indes rund 2,2 Prozentpunkte tiefer liegen.

(AWP)

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Aevis Victoria verzichtet in

Aevis Victoria verzichtet in der Coronakrise auf Dividendenzahlung

Die Privatspital- und Luxushotelgruppe Aevis Victoria hat im vergangenen Jahr dank des Verkaufs einer Beteiligung einen hohen Gewinn erzielt. Aevis verzichtet dennoch auf die Ausschüttung einer Dividende.

27.03.2020 08:13

 Aevis verzichtet dennoch auf die Ausschüttung einer Dividende. Die Aussichten werden vor allem im Hotelgeschäft durch das Coronavirus stark eingetrübt. Die vom Bund erlassenen Massnahmen gegen die Ausbreitung des Virus haben die Tourismusbranche voll erfasst und damit auch Luxushotels der Aevis-Gruppe wie das Jungfrau-Victoria in Interlaken oder das Eden au Lac in Zürich. Der Hotelbereich werde wohl bis in den Sommer hinein von vielen Stornierungen von Reisen und Konferenzen betroffen sein, teilte Aevis am Freitag mit.

Verschobene Operationen

Vom Coronavirus betroffen ist auch der Alltag in den Spitälern der Aevis-Klinikentochter Swiss Medical Network. Sie arbeiten laut Aevis im Kampf gegen das Virus in ihren jeweiligen Kantonen mit den öffentlichen Spitälern zusammen. Die Spitäler seien aber auch darauf vorbereitet, wegen der Krise verschobene Operationen in den kommenden Monaten zu kompensieren, schreibt Aevis.

Insgesamt habe die Planbarkeit des Geschäfts mit dem Ausbruch des Coronavirus deutlich abgenommen. Vorhersagen für die kommenden Monate kann die Gruppe keine machen. Und auch die finanziellen Auswirkungen des Lockdowns auf das Geschäft könnten noch nicht beziffert werden.

Als Reaktion auf die Krise hat Aevis Massnahmen zur kurzfristigen Sicherung der Liquidität ergriffen. Und auch vom Bund und den Kantonen verspricht man sich bei Aevis finanzielle Hilfe. Die Gruppe hofft, dass alle Kantone dem Beispiel des Kantons Bern folgen werden und die Spitäler und Kliniken für die erlittenen Defizite entschädigen.

Verzicht auf Dividende

Im Jahr 2019 erzielte Aevis einen hohen Gewinn von 173 Millionen Franken nach einem Verlust von 6,6 Millionen im Jahr 2018, wie es in der Mitteilung weiter heisst. Bekanntlich hat Aevis die Mehrheit an den Spitalimmobilien von Infracore verkauft, was beinahe 200 Millionen in die Kassen spülte.

Auf die Ausschüttung einer Dividende verzichtet die Aevis-Gruppe angesichts der unsicheren Lage. Im vergangenen Jahr wurden den Aktionären je Titel 1,10 Franken bezahlt.

Mit dem Infracore-Verkauf und dem Verkauf der Beteiligung an der Genfer Générale Beaulieu Immobilière sei die Verschuldung aber deutlich reduziert worden, hiess es. Die Eigenkapitalquote schnellte daher um 13,3 Prozentpunkte auf 37,3 Prozent hoch.

Bereits seit Ende Februar sind die Umsatzzahlen der Gruppe bekannt. Der Gesamtumsatz wuchs mit den Beteiligungsverkäufen um deutliche 42 Prozent auf 933 Millionen Franken, der Nettoumsatz (ohne Arzthonorare) stieg um knapp 46 Prozent auf 845 Millionen Franken.

Betrachtet man ausschliesslich das organische Wachstum der Gruppe, so betrug dieses auf Konzernebene 3,7 Prozent. Der Hotelbereich wuchs mit 3,3 Prozent und das Spitalsegment mit 4,0 Prozent. Im Segment Immobilien schliesslich betrug das organische Wachstum 2,9 Prozent.

(AWP)

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IVF Hartmann führt

IVF Hartmann führt Generalversammlung ohne Teilnahme von Aktionären durch

Der Medizinalbedarfhersteller IVF Hartmann führt aufgrund der Einschränkungen zur Bekämpfung des Coronavirus die Generalversammlung vom 21. April ohne physische Präsenz der Aktionäre durch. Den Aktionärinnen und Aktionären stehe dieses Jahr für die Ausübung ihrer Stimmrechte ausschliesslich der Weg über den unabhängigen Stimmrechtsvertreter offen, teilte IVF Hartmann am Freitag mit.

27.03.2020 08:35

jr/ra

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Rapid Nutrition steigert den

Rapid Nutrition steigert den Gewinn im Halbjahr 2019/20 deutlich

Das auf Nahrungsergänzungsmittel spezialisierte Unternehmen Rapid Nutrition hat im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2019/20 (per Ende Dezember) einen deutlich höheren Gewinn erzielt. Dieser kletterte auf 0,40 Millionen US-Dollar nach 0,18 Millionen im Jahr davor, wie aus dem am Montag veröffentlichten Halbjahresbericht hervorgeht.

30.03.2020 07:15

Grund für die deutliche Verbesserung der Resultate sei die steigende Nachfrage nach Diätprodukten, Vitaminen und nach Sportnahrung gewesen, schreibt Rapid Nutrition. Bereits im Januar machte die Firma die Zahlen zur Umsatzentwicklung bekannt. Dieser legte auf 1,78 Millionen Dollar nach zuvor 0,78 Millionen zu.

Dabei habe Rapid Nutrition in den verschiedenen Marktsegmenten weitere neue Produkte auf den Markt gebracht. Gewachsen ist die Firma auch dank dem Abschluss von Vertriebsvereinbarungen etwa mit GNC & Sigma vor allem in den USA und Australien. Mit den neuen Partnern sei vor allem der Absatz von Produkten der Marke SystemLS gesteigert worden.

Weiteres Wachstum angestrebt

Künftig will Rapid Nutrition die Produkte in weiteren Märkten anbieten. Geplant sei der Roll-Out in der Schweiz, Brasilien oder auch in Afrika, heisst es. Weiteres Wachstumspotenzial sieht das Unternehmen auch in der Partnerschaft mit Streamcast Marketing und der Lancierung von CBD-Produkten und antiviralen Gesundheitsangeboten.

Dabei sollen Marktchancen nicht nur über organisches Wachstum, sondern falls möglich auch über Zukäufe genutzt werden, wird CEO Simon St. Ledger in der Mitteilung zitiert. All das mit dem Ziel, auf die lange Sicht wachsen zu können.

mk/gab

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Starrag: Verzicht auf

Starrag: Verzicht auf Dividende wegen Coronakrise

Der Maschinenbauer Starrag verzichtet wegen der Coronakrise auf die ursprünglich vorgesehene Ausschüttung einer Dividende von 1,00 Franken.

30.03.2020 07:02

Dazu habe sich der Verwaltungsrat als unternehmerische Vorsichtsmassnahme im Interesse sämtlicher Anspruchsgruppen entschieden, hiess es in einer Mitteilung vom Montag.

Die grundsolide Bilanz, die hohe Eigenkapitalquote von mehr als 50 Prozent, die bestehenden Liquiditätsreserven sowie die verfügbaren Kreditlinien würden es dem Unternehmen erlauben, den aktuell weltweiten Nachfragerückgang aufzufangen und sich für den Wiederaufschwung nach der Krise optimal zu positionieren, betonte Starrag zudem.

Man prüfe jedoch weitere Massnahmen, um die Kostenstruktur flexibel zu gestalten und sie an die auch in den nächsten Monaten noch erschwerte Auftragsakquisition anzupassen. Diese Schritte sollen zusätzlich zu den bereits 2019 durchgeführten Restrukturierungsmassnahmen erfolgen und so rasch wie möglich umgesetzt werden.

Die Gesellschaft rechnet damit, dass es aufgrund der Werkschliessungen bei verschiedenen Kunden und Lieferanten zu einer angebots- und nachfragegerechten Anpassung der Kapazitäten an allen Standorten kommen werde. Als Schritte werden der Abbau von Zeitguthaben und die Einführung von Kurzarbeit genannt.

Ausserdem wird die Generalversammlung vom 25. April ohne persönliche Teilnahme von Aktionären durchgeführt. Diese können dem unabhängigen Stimmrechtsvertreter eine schriftliche oder elektronische Vollmacht mit Instruktionen abgeben.

(AWP)

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Bank CIC steigert Reingewinn

Bank CIC steigert Reingewinn 2019 um 15 Prozent

Die Bank CIC (Schweiz) hat Gewinn und Geschäftsertrag auch im Geschäftsjahr 2019 deutlich gesteigert. Unter dem Strich verdiente das Finanzinstitut 33,8 Millionen Franken, gut 15 Prozent mehr als im Vorjahr.

31.03.2020 07:50

Das sei das beste Resultat in der weit über 100-jährigen Firmengeschichte, teilte die Bank am Dienstag mit. Man habe dabei in allen Bereichen deutlich zulegen können. Die Bilanzsumme erhöhte sich um knapp 9 Prozent auf 10,1 Milliarden Franken. Prozentual seien auf der Aktivseite die Hypothekarforderungen am deutlichsten gewachsen, was die Positionierung der Bank mit der Schweizer Kundschaft verdeutliche.

Die Erträge stiegen derweil um 12,6 Prozent auf 155 Millionen Franken. Der Ertrag sei von einem "ausgezeichneten Zinsergebnis" als Hauptertragspfeiler geprägt. Der Bruttoerfolg aus dem Zinsengeschäft übertraf das Vorjahresresultat mit 104,6 Millionen Franken um 9,2 Prozent.

Aber auch das Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft verzeichnete einen Ertragszuwachs von 8,2 Prozent auf 29,5 Millionen, und das Handelsgeschäft steigerte den Ertrag um ein Viertel auf 14,0 Millionen. Die Bank generierte ausserdem ein Neugeldwachstum von 1,1 Milliarden Franken.

Die Bank sei strategisch gut positioniert und befinde sich in einer "ausgezeichneten Verfassung", hiess es in der Mitteilung weiter. Man blicke daher "vorsichtig, aber zuversichtlich" auf das Jahr 2020 und sei gewillt, sich "noch besser im Schweizer Markt zu verankern".

Die Banque CIC gehört zur französischen Bankengruppe Crédit-Mutuel und ist in der Schweiz neben dem Hauptsitz in Basel an acht weiteren Standorten vertreten.

uh/ys

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Highlight Communications mit

Highlight Communications mit Gewinnsprung - keine Prognose

Die Highlight Communications-Gruppe hat im vergangenen Jahr trotz weniger Umsatz einen Gewinnsprung gemacht. Wegen des Coronavirus wird auf eine Prognose verzichtet.

01.04.2020 07:01

Der Umsatz sank um 8,4 Prozent auf 486,8 Millionen Franken. Der Reingewinn kletterte indes um 41,2 Prozent auf 25,4 Millionen Franken, wie das Unternehmen am Dienstagabend in einem Communiqué bekannt gab. Damit hat die Sport- und Filmrechte-Gruppe den Einbruch des Vorjahres ausgebügelt und die eigenen Prognosen übertroffen. Damals hatten Währungseinflüsse das Finanzergebnis nach unten gerissen.

Auch im 2019 machten der Baselbieter Gruppe Währungseinflüsse zu schaffen. Der Betriebsgewinn (EBIT) fiel um 7,5 Prozent auf 29,5 Millionen Franken. Der Umsatz hätte ohne Sondereffekte wie beispielsweise einer Umsatzumgliederung von rund 22 Millionen Franken die eigene Prognose von 520 bis 540 Millionen Franken erreicht, heisst es in der Mitteilung.

Film steigert Betriebsgewinn deutlich

Das Segment Film habe seine Ziele im Geschäftsjahr 2019 erreicht. Im Bereich Kinoproduktion wurden den Angaben zufolge insgesamt zwölf Eigen- und Co-Produktionen realisiert, darunter die Bora Dagtekin-Komödie "Das perfekte Geheimnis" sowie "Kaiserschmarrndrama", die siebte Rita Falk-Verfilmung. Der Umsatz sank zwar um knapp 17 Prozent auf 303,6 Millionen Franken. Auf der anderen Seite schrumpften die Kosten noch stärker, so dass der Betriebsgewinn um 35 Prozent auf 16,4 Millionen Franken kletterte.

Im Segment Sport- und Event-Marketing habe die Team-Gruppe im vergangenen Jahr die Entwicklung der kommerziellen Konzepte und der Rechtepakete für den Zyklus 2021/22 bis 2023/24 der UEFA Champions League, der UEFA Europa League und der neugeschaffenen UEFA European Conference League erfolgreich abgeschlossen. Infolgedessen habe Team in der zweiten Jahreshälfte mit dem Vertrieb der kommerziellen Rechte begonnen. Der Umsatz des Segments stieg um 1,5 Prozent auf 64,7 Millionen Franken. Der Betriebsgewinn sank indes um 7,6 Prozent auf 29,2 Millionen Franken.

Im Segment Sport stieg der Umsatz um fast 15 Prozent auf 119 Millionen Franken. Der operative Verlust vergrösserte sich auf 8,2 Millionen Franken nach 4,4 Millionen im Vorjahr. Allerdings waren die Konsolidierungszeiträume unterschiedlich. Im Vorjahr betrugen sie neun Monate, während sie sich im 2019 über zwölf Monate erstreckten.

Keine Prognosen wegen Corona

Bezüglich Ausblick gibt sich der Highlight-Verwaltungsrat zurückhaltend: er gibt wegen des Coronavirus keine Prognose für das Geschäftsjahr 2020 ab. Die Pandemie dürfte Auswirkungen auf die Highlight-Gruppe haben, heisst es lediglich.

Die ordentliche Generalversammlung für das Geschäftsjahr 2019 soll am 25. Juni 2020 stattfinden.

(AWP)

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Castle Alternative Invest

Castle Alternative Invest 2019 mit Anstieg des NAV um 4,3 Prozent

Die Beteiligungsgesellschaft Castle Alternative Invest (CAI) weist für das Geschäftsjahr 2019 einen Anstieg des Nettoinventarwertes (NAV) um 4,3 Prozent aus. Eine Ausschüttung über 4,95 Franken pro Aktie führte per Saldo allerdings zu einer Abnahme des inneren Werts pro Aktie um gut einen Fünftel auf 15,29 US-Dollar.

31.03.2020 19:30

Der Aktienkurs (in Franken) sank im vergangenen Jahr derweil um 8,5 Prozent auf 14,00 Franken ab, wie die an der SIX kotierte Gesellschaft am Dienstagabend mitteilte. Dabei ist die oben genannte Ausschüttung allerdings nicht inbegriffen. Der Abschlag des Aktienkurses zum NAV habe sich damit auf 5,3 Prozent von 20,3 Prozent per Ende 2018 reduziert.

Das Unternehmen hat im vergangenen Jahr eine Reihe von Aktienrückkaufprogrammen lanciert, wobei insgesamt - wie bereits im Jahr davor - nahezu 20 Prozent des ausstehenden Aktienkapitals zurückgekauft wurden, wie es weiter heisst.

Unter dem Strich schrieb das Unternehmen 2019 einen Gewinn von 6,1 Millionen US-Dollar, dies bei Erträgen von 9,2 Millionen und operativen Ausgaben von 3,1 Millionen. 2018 war noch ein Fehlbetrag von 8,9 Millionen ausgewiesen worden.

uh/tp

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Mobimo: Antrag zu

Mobimo: Antrag zu Verlängerung des genehmigten Kapitals nicht angenommen

Die Aktionäre der Mobimo Holding sind an der Generalversammlung vom Dienstag nicht allen Anträgen des Verwaltungsrates gefolgt. So hat der Antrag zur Verlängerung des genehmigten Kapitals kein qualifiziertes Mehr gefunden, wie die Immobiliengesellschaft am Dienstagabend mitteilte. Alle weiteren Anträge seien dagegen mit "hohen Zustimmungsquoten" genehmigt worden.

31.03.2020 18:59

Die zur Wiederwahl antretenden Mitglieder des Verwaltungsrats (Christoph Caviezel, Daniel Crausaz, Brian Fischer, Bernard Guillelmon, Bernadette Koch) sowie dessen Präsident (Peter Schaub) wurden den Angaben zufolge in ihrem Amt bestätigt. Mit einer Zustimmung von über 99 Prozent sei ausserdem Martha Scheiber neu in das Gremium gewählt worden.

Aufgrund der Corona-Krise fand die Versammlung ohne persönliche Teilnahme der Aktionäre statt. Insgesamt waren aber 60,67 Prozent des Gesamtkapitals bzw. 75,71 Prozent des eingetragenen, stimmberechtigten Kapitals durch den unabhängigen Stimmrechtsvertreter repräsentiert.

uh/tp

(AWP)

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Weko genehmigt Beteiligung an

Weko genehmigt Beteiligung an SBB Cargo durch Planzer und Camion-Transport

Die beiden Transportunternehmen Planzer und Camion-Transport dürfen sich an der SBB-Tochter SBB Cargo beteiligen. Der Zusammenschluss führe nicht zu einer Beseitigung des wirksamen Wettbewerbs, kommt die Wettbewerbskommission (Weko) zum Schluss.

02.04.2020 08:10

Wie Ende August 2019 bekannt wurde, wollen sich Planzer und Camion-Transport über ihre gemeinsame Tochtergesellschaft Swiss Combi zu 35 Prozent an SBB Cargo beteiligen. An Swiss Cargo sind zudem auch Galliker und Bertschi mit je 10 Prozent beteiligt.

Der geplante Zusammenschluss führe zwar bei den Umschlagsleistungen im kombinierten Verkehr im Raum Gossau/St. Gallen zu einer marktbeherrschenden Stellung. Allerdings gebe dies den beteiligten Unternehmen keine Möglichkeit, den wirksamen Wettbewerb zu beseitigen, teilte die Weko am Donnerstag mit.

Die Weko hatte im Dezember 2019 bekannt gegeben, dass sie den geplanten grossen Schulterschluss einiger wichtiger Transportunternehmen mit den SBB im Güterverkehr vertieft prüfen wolle.

Ziel des Zusammenschluss ist es, dass künftig mehr Mengen auf der Schiene statt auf der Strasse transportiert werden. Zusätzlich will SBB Cargo neue Kunden gewinnen und die Auslastung erhöhen, hiess es im August bei Bekanntgabe der Beteiligung.

gab/kw

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Swissport-Chef: "Situation

Swissport-Chef: "Situation ist extrem kritisch"

Die Coronavirus-Pandemie stürzt den Flughafen-Dienstleister Swissport in eine tiefe Krise. Aktuell betrage der weltweite Umsatzeinbruch zwischen 70 und 80 Prozent, erklärte Konzernchef Eric Born in einem Interview mit CNN Money Switzerland.

02.04.2020 10:20

"Die Situation ist momentan extrem kritisch", sagte Born im am Mittwoch ausgestrahlten Interview. "Aufgrund des weggebrochenen Umsatzes geht es nun darum, die Fixkosten möglichst schnell soweit nach unten zu drücken wie möglich, um den Cash-Burn irgendwie in Grenzen zu halten", betonte er den Ernst der Lage.

Dazu sollen bis Ende April rund 60 Prozent der Mitarbeitenden freigestellt werden, erklärte Born weiter. Je nach Land soll dies aber auch innerhalb von staatlichen Programmen wie Kurzarbeit geschehen.

Zudem bleibe es ganz klar das Ziel, die Angestellten nur temporär von den Lohnlisten zu streichen, bis sich der internationale Flugbetrieb wieder normalisiere. Swissport beschäftigt weltweit rund 65'000 Personen.

Und auch das Management ist - wie schon bekannt - zu Einschnitten bereit: "Neben der Streichung oder Verschiebung von individuellen Vergütungen, verzichte ich selbst beispielsweise aktuell auf 50 Prozent meines Basissalärs", betonte Born.

Staatshilfe beantragt

Bereits vor zwei Wochen gab das Unternehmen bekannt, dass man dem Bundesrat einen Brief geschrieben und um Staatshilfe gebeten habe. Damals gab Born gegenüber der NZZ zu Protokoll, dass es unmöglich sei, die Kosten im selben Tempo zu senken wie den Einbruch des Umsatzes. Dies, obwohl in der Schweiz der grösste Teil der 5'000 Mitarbeitenden schon Kurzarbeit leiste oder es in den nächsten Tagen tun werde.

Swissport erbringt an den drei nationalen Flughäfen etwa 70 Prozent der Abfertigungsdienste, und wickelt weiter zu grossen Teilen das Cargo-Geschäft am EuroAirport in Basel ab. Insgesamt ist Swissport in 47 Nationen präsent.

Swissport ist eine ehemalige Swissair-Tochter und wurde vor rund 5 Jahren von der chinesischen HNA Group gekauft. Diese ist selbst stark überschuldet.

sta/kw

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CSS steigert den Gewinn im

CSS steigert den Gewinn im Jahr 2019 deutlich

Der Krankenversicherer CSS hat 2019 einen deutlich höheren Gewinn erzielt als im Jahr davor. Dazu hat vor allem das stark verbesserte Anlageergebnis beigetragen, während sich der Anstieg der bezahlten Leistungen in Grenzen hielt.

02.04.2020 09:50

Das Gesamtergebnis des schweizweit grössten Grundversicherers stieg 2019 laut Mitteilung vom Donnerstag um gut einen Viertel auf 205 Millionen Franken. Die CSS habe dabei von der erfreulichen Entwicklung an den Finanzmärkte profitiert, heisst es.

Zum Ausdruck kommt die starke Börsen-Performance in der hohen Anlagerendite von 8,8 Prozent nach einem Minus von 1,9 Prozent 2018. Die CSS nutzte das gute Börsenjahr, um Geld für schlechtere Jahre zurückzustellen. Ein solches könnte im Zuge der Corona-Krise blühen. Die Rückstellungen für Anlagerisiken seien um knapp 330 Millionen Franken erhöht worden, schreibt die CSS.

Höhere Rückstellungen

Im Versicherungsgeschäft nahm die CSS mit den insgesamt 1,78 Millionen Versicherten Prämien in Höhe von 6,52 Milliarden Franken ein. Das ist ein Plus von knapp einem Prozent. Der Schaden- und Leistungsaufwand legte um 4 Prozent auf 5,90 Milliarden zu.

Vor diesem Hintergrund verschlechterte sich der Schaden-Kosten-Satz um 1,7 Prozentpunkte auf 97,4 Prozent. Der Grund sind höhere Rückstellungen in der Zusatzversicherung. Die Combined Ratio blieb aber unter 100 Prozent und so verdiente die CSS im Kerngeschäft weiterhin gutes Geld.

Als Teil der Combined Ratio habe man die Verwaltungskosten seit 2013 laufend reduziert. Im vergangenen Jahr fielen sie um 0,2 Prozentpunkte auf 7,5 Prozent zurück. Im grössten Geschäftsteil, der Grundversicherung, liegen sie gemessen an den Einnahmen bei tiefen 4,0 Prozent.

Kunden belohnen

Die Grundversicherung steuerte 2019 mit 81 Millionen Franken rund 15 Millionen mehr zum Gruppenergebnis bei als im Vorjahr. Die Überschüsse der Grundversicherung sollen im Folgejahr jeweils in Form moderater Prämien den Kunden zugutekommen, verspricht die CSS.

Im Kerngeschäft will die Gruppe die Produkte und Dienstleistungen noch stärker auf Kundenbedürfnisse ausrichten. Zu Beginn des neuen Jahres zählt die CSS in der Grundversicherung mit 1,39 Millionen Versicherten 8'700 weniger als 2019.

Gleichzeitig wird Geld in das Projekt "Gesundheitsinitiative" investiert, bei dem Kunden für gesundes Verhalten belohnt werden. Über einen Venturing Fonds unterstütze man überdies Start-ups, die mit Anwendungen die Qualität einer Behandlung verbessern oder kostendämpfende Lösungen entwickeln.

mk/uh

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Avaloq steigert 2019 Umsatz

Avaloq steigert 2019 Umsatz und Betriebsgewinn

Der Bankensoftware-Hersteller Avaloq ist im Geschäftsjahr 2019 weiter gewachsen und hat auch mehr verdient. So stieg der Umsatz um 6 Prozent auf 609 Millionen Franken an, und der bereinigte Betriebsgewinn auf Stufe EBITDA erhöhte sich um 7 Prozent auf 97 Millionen Franken.

02.04.2020 09:50

Dank der anhaltend starken Nachfrage seitens neuer und bestehender Kunden weise man für 2019 Rekordergebnisse aus, hiess es in einer Mitteilung vom Donnerstag. Die Liquidität sei zudem mit über 200 Millionen Franken weiterhin robust.

Avaloq verzeichnete laut Mitteilung 2019 "signifikante" Neukundengewinne, wobei das Wachstum im Wealth-Management-Sektor der Region Asien/Pazifik besonders erfreulich gewesen sei.

uh/ys

(AWP)

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APG verzichtet auf

APG verzichtet auf ursprünglich geplante Dividende

(Ergänzt um Aussagen einer Sprecherin im fünften und sechsten Abschnitt) - APG rudert bei der Gewinnbeteiligung für das vergangene Geschäftsjahr zurück: Die Aktionäre sollen wegen der Unsicherheit rund um die Coronakrise nun doch keine Ausschüttung erhalten. Ausserdem verzichtet das Management vorerst auf einen Teil seines Gehalts.

03.04.2020 07:52

Der Verwaltungsrat habe die Situation neu beurteilt und werde der Generalversammlung vom 14. Mai nun beantragen, auf die ursprünglich geplante Dividende von 11 Franken pro Aktie zu verzichten, teilte die Gesellschaft am Freitag mit. Nach einem starken Jahresbeginn hätten direkte Auswirkungen der Massnahmen wegen des Virus seit Mitte März zu deutlichen Umsatzeinbussen geführt. Und derzeit sei nicht absehbar, wie lange diese Situation anhalten wird.

Erst vor knapp zwei Wochen hatte APG Kurzarbeit eingeführt. Für die kommenden Wochen oder Monate müsse mit einem "erheblichen" Umsatzrückgang gerechnet werden, hatte es damals zur Begründung geheissen. Denn die massive Einschränkung des Aufenthaltes im öffentlichen Raum und auch die Ladenschliessungen hätten einen sehr starken Rückgang von Aussenwerbung zur Folge.

Management verzichtet auf 20 Prozent

In dieser ausserordentlichen Krisensituation sei es wichtig, handlungsfähig zu bleiben und die Liquidität zu sichern, hiess es am Freitag weiter. Nebst der Einführung von Kurzarbeit und einer Gehaltsreduktion der Unternehmungsleitung, seien deshalb auch rasch umfassende weitere Massnahmen zur Reduzierung der Kosten und Investitionen beschlossen worden.

Der Lohn der Geschäftsleitung werde bis auf Weiteres um 20 Prozent gekürzt, konkretisierte APG-Sprecherin Nadja Mühlemann auf Anfrage der Nachrichtenagentur AWP. "Der Zeithorizont ist nicht definiert, er wird aufgrund der Krisensituation, der Lage bezüglich der Kurzarbeit und entsprechend der Aktualitäten gemeinsam mit dem Verwaltungsrat abgestimmt."

Projekte gestoppt oder gedrosselt

Mit Blick auf die weiteren Massnahmen sagte sie zudem: Laufende Projekte in allen Unternehmensbereichen würden gestoppt oder gedrosselt weitergeführt und strategisch weniger dringende Investitionen zurückgestellt. Zuvor war es ausserdem bereits zum Einstellungsstopp gekommen, und in allen Bereichen herrsche ein "restriktives Kosten- und Ausgabenmanagement".

Gleichwohl sind der Verwaltungsrat und das Management laut Mitteilung überzeugt, dass APG insgesamt sehr robust aufgestellt ist und mit einem bewährten Geschäftsmodell gestärkt aus dieser Krise hervorgehen wird. Die mittel- und längerfristigen Perspektiven blieben unverändert positiv.

Derweil findet die Generalversammlung auch bei AGP ohne physische Anwesenheit der Aktionäre statt, wie es hiess. Die Rechte können Die Aktionäre auf schriftlichem oder elektronischem Weg durch den unabhängigen Stimmrechtvertreter ausüben.

ys/pre

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Medacta steigert 2019

Medacta steigert 2019 bereinigtes Betriebsergebnis - Umsatzeinbruch im März

Das Tessiner Orthopädieunternehmen Medacta hat im vergangenen Jahr das adjustierte Betriebsergebnis gesteigert. Umsatzzahlen wurden bereits im Januar veröffentlicht.

06.04.2020 08:07

Der um Sonderkosten (u.a. für IPO) bereinigte EBITDA stieg um 4,1 Prozent auf 91,5 Millionen Euro und lag damit unter den Erwartungen der Analysten. Diese hatten im Schnitt (AWP-Konsens) mit 95,5 Millionen gerechnet.

Die bereinigte EBITDA-Marge kam somit auf 29,5 Prozent zu liegen nach 32,3 Prozent in der Vorjahresperiode und verfehlte damit die eigene im Dezember nach unten korrigierte Prognose von rund 30 Prozent knapp. Der ausgewiesene EBITDA verringerte sich auf 53,3 Millionen von 86,3 Millionen Euro.

Der Umsatz war bereits seit Ende Januar bekannt. Dieser belief sich auf 310,6 Millionen Euro. Gegenüber dem Vorjahr war das ein Anstieg von rund 14 Prozent, respektive um 11 Prozent in Lokalwährungen. Alle Produktlinien hatten zum Wachstum beigetragen.

Umsatzeinbruch im März

Einen konkreten Ausblick zum laufenden Jahr gibt die Gesellschaft nicht. Angesichts der vielen Unwägbarkeiten sei man nicht in der Lage, einen kurzfristigen Ausblick abzugeben, hiess es weiter. Medacta erwarte aber, dass eine Erholung im späteren Verlauf 2020 und Anfang 2021 einsetzte könnte.

Um aber den Cash-flow zu schützen schlägt der Verwaltungsrat der Generalvesammlung vor, auf eine Dividendenzahlung für 2019 zu verzichten.

In den ersten zwei Monaten 2020 sei noch ein starkes, im Rahmen der eigenen Erwartungen liegendes Umsatzwachstum verzeichnet worden, schrieb die Gesellschaft weiter. Im März habe dann die Covid-19 Krise voll durchgeschlagen. Das Umsatzwachstum habe sich im ersten Quartal auf eine tiefe einstellige Rate verlangsamt, nachdem diese in den ersten beide Monaten noch im tiefen Bereich zwischen 10 und 15 Prozent gelegen habe, hiess es weiter.

(AWP)

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UPC prüft für Mysports

UPC prüft für Mysports-Mitarbeitende Kurzarbeit

In der Corona-Krise prüft auch der Kabelnetzbetreiber UPC punktuelle Massnahmen wie Kurzarbeit. So etwa beim Sportkanal Mysports, da die professionellen Sportligen in der Schweiz ruhen und es keine Spielübertragungen gibt. "Für die vierzig Mitarbeiter von Mysports erwägen wir Kurzarbeit", sagte Baptiest Coopmans im Interview mit dem "Tagesanzeiger" (Ausgabe vom 6.4.).

06.04.2020 08:04

UPC bezahlt für die Rechte an den Eishockeyspielen hierzulande pro Saison geschätzt 30 Millionen Franken. Fragen wie etwa zum Zurückverlangen von Geld seien in der jetzigen Situation zweitrangig, versicherte Coopmans. UPC führe aber mit der Eishockeyliga, die mit dem Ausfall der Playoffs massive Einbussen verkraften muss, in die Zukunft gerichtete Gespräche.

"Wir sprechen mit der Liga darüber, wie der Ausfall auszugleichen ist", sagte Coopmans. Der Ausfall der Playoffs führt auch für UPC zu Einbussen. Langfristige Verluste befürchtet der UPC-Chef aber bei den zahlenden Kunden, wenn sie UPC den Rücken kehren würden. "Um sie zu behalten, erlassen wir die Abogebühr für April und offerieren Gutscheine für sechs Monate zusätzliche Unterhaltungsangebote."

Die Nachfrage nach Breitbandanschlüssen und Videoinhalten steigt dagegen deutlich an. In diesem Geschäft ist Kurzarbeit kein Thema. "Es wäre also fahrlässig, etwa beim Kundendienst Kurzarbeit einzuführen", so Coopmans. Mit der steigenden Nutzung von Videokonferenzen im Homeoffice werde die Infrastruktur rege genutzt. Die Uploads seien um 30 bis 40 Prozent höher als im Vorjahr und auch die mobile Sprachtelefonie habe sich beinahe verdoppelt.

Den vor der Corona-Krise angekündigten Abbau von 120 Stellen setzt UPC derweil um. "Der Stellenabbau ist Teil unseres Wachstumsplans, den UPC schon vor zwei Jahren entworfen hat. Ziel ist es unter anderem, durch eine Vereinfachung von Abläufen zu Wachstum zurückzukehren", sagte Coopmans weiter.

mk/uh

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Romande Energie erzielt 2019

Romande Energie erzielt 2019 weniger Umsatz und Gewinn

Der Energiekonzern Romande Energie hat im vergangenen Jahr weniger Umsatz erzielt und deutlich weniger verdient. Grund für den tieferen Gewinn waren die Verluste auf der Beteiligung am Stromkonzern Alpiq.

06.04.2020 07:50

Der Umsatz von Romande Energie sank 2019 nur leicht um 0,7 Prozent auf 593,3 Millionen Franken, wie das Westschweizer Unternehmen am Montag mitteilte. Der Betriebsgewinn EBIT nahm um 6,5 Prozent auf 65,0 Millionen Franken ab, und unter dem Strich fiel der Reingewinn auf 36,4 nach zuvor 54,1 Millionen zurück.

Auf den Gewinn gedrückt hat in erster Linie der Verlust der Alpiq-Gruppe, an der Romande Energie mit gut 30 Prozent beteiligt ist. Das allein habe zu einer Gewinnreduktion von 25 Millionen Franken geführt, hiess es. Im Jahr 2018 hatte Alpiq das Ergebnis mit 5,9 Millionen belastet.

Den Aktionären von Romande Energie soll trotz tieferem Gewinn eine zum Vorjahr unveränderte Dividende von 36 Franken je Aktie ausbezahlt werden. Die Nettoliquidität steigerte die Gesellschaft um beinahe 40 Millionen, wozu das operative Geschäft aber auch der Verkauf eigener Aktien beigetragen hätten.

Gewinn im Dienstleistungsgeschäft

Im operativen Geschäft hat Romande Energie mit den eigenen Anlagen 461 Gigawattstunden Strom erzeugt. Das seien 5 Prozent weniger als im "sehr guten" Vorjahr, hiess es.

Gleichzeitig trieb die Gruppe den Ausbau des Dienstleistungsgeschäfts voran. Dort kletterte der Umsatz auch dank Zukäufen um über ein Viertel auf 97,2 Millionen Franken in die Höhe. Erstmals erzielte die Sparte auf Stufe EBIT mit 0,6 Millionen einen Gewinn.

Die Coronakrise umtreibt auch den Energiekonzern Romande Energie. Es seien zum Schutz der Mitarbeitenden und zum reibungslosen Weiterbetrieb der Anlagen die notwendigen Massnahmen ergriffen worden, hiess es. Derweil werde die zu erwartende Rezession auch auf das Geschäft der Gruppe Auswirkungen haben: In gewissen Bereichen dürften die Umsätze zurückgehen.

Seit Anfang Jahr sind zudem neue Bestimmungen fürs Stromnetz gültig, und die tieferen Tarifen würden das Ergebnis der Gruppe belasten, so Romande Energie weiter. Daher rechnet die Gesellschaft unabhängig von den Einflüssen der Corona-Pandemie im Jahr 2020 mit einem zum Vorjahr tieferen Betriebsergebnis.

mk/ys

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New Value beurteilt

New Value beurteilt Portfoliofirma neu - NAV reduziert sich

Die Beteiligungsgesellschaft New Value muss wegen der Entwicklung bei der Portfolio-Gesellschaft Bogar erneut eine Wertberichtigung vornehmen. Daher werde sich der NAV (Net Asset Value) der an der SIX kotierten Gesellschaft um 0,08 Franken pro Aktie vermindern, heisst es in einer Mitteilung vom Montagabend. Schon im letzten Dezember nahm New Value wegen Bogar eine Wertberichtigung vor.

06.04.2020 21:37

Die Bogar AG habe aufgrund der Auswirkungen der Coronakrise verschiedene Szenarien für das Geschäftsjahr 2020 entwickelt, wird der neuste Schritt begründet. Basierend darauf habe der New-Value-Verwaltungsrat eine Neubeurteilung verabschiedet. Konkret ergebe sich für die Beteiligung eine Wertberichtigung um 261'100 Franken.

rw/

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Amag Leasing schliesst

Amag Leasing schliesst Konsortialkredit über 1,9 Milliarden Franken

Die Amag Leasing AG sichert sich eine ihrer wichtigsten Refinanzierungsquellen. Unter der Führung der Credit Suisse hat der Finanzdienstleister des Autoimporteurs einen neuen Konsortialkreditvertrag über 1,9 Milliarden Franken mit einer Laufzeit von fünf Jahren abgeschlossen.

07.04.2020 08:35

Die neue Vereinbarung mit 24 Schweizer und einer Liechtensteiner Bank wurde am 6. April 2020 unterschrieben, wie Amag am Dienstag mitteilte.

Derzeit hat die Amag Leasing AG eigenen Angaben zufolge ein Vertragsportefeuille von über 3,5 Milliarden Schweizer Franken. Im Jahr 2019 hätten zudem 62'947 neue Verträge abgeschlossen werden können. Damit sei die Amag Leasing AG die grösste markengebundene Leasinggesellschaft der Schweiz.

Die Amag Import AG importiert und vertreibt Fahrzeuge der Marken Volkswagen, Audi, Seat, Škoda und VW Nutzfahrzeuge über das grösste Vertreternetz der Schweiz mit über 600 Händlern und Servicepartnern.

pre/gab

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Poenina steigert Umsatz und

Poenina steigert Umsatz und Gewinn deutlich - Fusion mit Caleira geplant

Poenina hat im Geschäftsjahr 2019 den Umsatz und den Gewinn nach dem Zusammenschluss mit Inretis markant gesteigert. Das Unternehmen plant bereits den nächsten Wachstumsschritt und will mit der Caleira AG fusionieren. Durch die COVID-19-Pandemie wird mit negativen Auswirkungen gerechnet.

08.04.2020 08:05

Die auf Gebäudetechnik und Gebäudehüllen spezialisierte Poenina hatte Inretis im November 2018 übernommen. Der Umsatz 2019 legte entsprechend deutlich um 60 Prozent auf 253,2 Millionen Franken zu, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte.

Die Akquisition hat sich auch positiv auf den operativen Gewinn (EBIT) ausgewirkt. Dieser wuchs um 50 Prozent auf 15,2 Millionen Franken. Der Reingewinn stieg um 58 Prozent auf 7,8 Millionen. Die Aktionäre sollen eine Dividende von 2,00 Franken pro Aktie erhalten, nach 1,70 Franken im Vorjahr.

Die Zahlen lagen durchweg über den Analysten-Erwartungen.

Fusion mit Caleira per Aktientausch

Als nächsten Wachstumsschritt plant Poenina die Fusion mit der in Zürich ansässigen Caleira. Die Gruppe bestehe aus zwölf unternehmergeführten Gesellschaften und erzielte 2019 einen Betriebsertrag von 112,0 Millionen Franken bei einem EBIT von 7,1 Millionen. Per Ende 2019 beschäftigte Caleira den Angaben zufolge 489 Mitarbeitende.

Die Fusion soll über einen Aktientausch der Caleira- in Poenina-Aktien erfolgen. Dazu wird den Aktionären an der Generalversammlung vom 20. Mai eine Kapitalerhöhung um 1,8 Millionen Anteile vorgeschlagen. Gleichentags würden auch die Caleira-Aktionäre an einer GV über die Fusion entscheiden.

Derzeit besteht das Aktienkapital von Poenina aus 3,99 Millionen Aktien. Die neuen Anteile werden unter Ausschluss des Bezugsrechts ausschliesslich zum Umtausch der Caleira-Aktien verwendet, wie es weiter heisst. Zudem soll die Laufzeit des genehmigten Kapitals im Maximalbetrag von 100'000 Franken bis zum 20. Mai 2022 verlängert werden.

Die geplante Fusion mit Caleira stelle ein wichtiges Etappenziel der Wachstumsstrategie dar, betont CEO Jean Claude Bregy in der Mitteilung. Damit werde die Marktposition in der Schweiz gestärkt und verdichtet sowie neue Marktgebiete erschlossen. Sollte die Fusion genehmigt werden, wird Poenina in 26 Gruppengesellschaften rund 1'400 Mitarbeitende beschäftigen.

Keine Guidance wegen Corona

Auf eine Guidance verzichtet das Management angesichts der COVID-19-Pandemie. Aufgrund der Unsicherheiten über die gesundheitlichen und wirtschaftlichen Folgen sei ein Ausblick für das Jahr 2020 zurzeit unmöglich, heisst es. Allerdings sei bereits jetzt mit negativen Auswirkungen auf das Gesamtergebnis zu rechnen.

yr/ra

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Rapid Nutrition geht

Rapid Nutrition geht Vertriebspartnerschaft in Brasilien ein

Das Gesundheitsunternehmen Rapid Nutrition geht mit der E-Commerce-Gesellschaft BFG Brasil Comercio de Vitaminas eine Partnerschaft ein. Nun könne Rapid Nutrition seine SystemLS-Gesundheitsprodukte auch in Brasilien, Argentinien und Uruguay online anbieten, teilte das an der Schweizer Börse kotierte Unternehmen am Mittwoch mit.

08.04.2020 07:32

sig/ra

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Dätwyler beschliesst

Dätwyler beschliesst Kurzarbeit und temporäre Werkschliessungen im Bereich Mobility

Der Kunststoffkomponentenhersteller Dätwyler passt seine Kapazitäten im Geschäftsbereich Mobility an. Dies wird zu Kurzarbeit und vereinzelt zu temporären Werkschliessungen führen.

08.04.2020 07:01

Der Bereich Mobility, der vor allem Dichtungen und Komponenten für die Automobilindustrie herstellt, habe unter einer rückläufigen Nachfrage und den Werksschliessungen mehrerer Kunden gelitten, heisst es. In den Werken in China normalisiere sich die Situation allerdings.

Aufgrund der Unsicherheiten durch die Corona-Pandemie sei eine verlässliche Prognose für das Geschäftsjahr 2020 nicht mehr möglich, heisst es weiter. Anfang Februar hatte das Management für das fortgeführte Geschäft, ohne die verkauften Distrelec und Nedis, ein Umsatzwachstum von 2 bis 5 Prozent und eine EBIT-Marge von über 15 Prozent in Aussicht gestellt.

Die wenig zyklischen und solide wachsenden Geschäftsbereiche Healthcare, Food & Beverage sowie der Onlinedistributor Reichelt verfügten derweil über hohe Auftragsbestände und Auslastungen, betont das Unternehmen. Diese drei Bereiche machen rund 60 Prozent des fortgeführten Geschäfts aus. Die Lieferkette zu den Kunden und Lieferanten sei aus heutiger Sicht gewährleistet.

Dätwyler verfüge zudem über eine hohen Liquidität von rund 200 Millionen Franken, eine ungenutzte Kreditlinien von 330 Millionen und sei gering verschuldet. Man sei daher in der Lage, strategische Wachstumsprojekte vorantreiben und gestärkt aus der Krise hervorgehen, heisst es.

(AWP)

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Aevis Victoria hält GV ohne

Aevis Victoria hält GV ohne Aktionäre ab und schlägt Frau Reybier zur Wahl vor

Die Aevis Victoria SA (Aevis) will wie geplant die ordentliche Generalversammlung für das Geschäftsjahr 2019 am 30. April durchführen. Doch soll diese wegen der COVID-19-Verordnung ohne physische Präsenz der Aktionäre stattfinden, wie Aevis am Donnerstag mitteilte. Die Aktionäre können ihre Stimmrechte ausschliesslich durch den unabhängigen Stimmrechtsvertreter vertreten lassen.

09.04.2020 07:56

Neben den üblichen Traktanden schlägt der Verwaltungsrat der Generalversammlung die Zuwahl von Anne-Flore Reybier in das Gremium vor. Sie hat den Angaben zufolge einen Bachelor-Abschluss in Hospitality Management und war bei der Four Seasons Gruppe tätig. Sie ist Verwaltungsratsmitglied der Familienholding CMJ Holding SA (Luxemburg), die in die Bereiche Hospitality, Wein und Champagner sowie Gesundheit investiert. Zudem ist sie im Verwaltungsrat der H.M.C. Hôtel Management Corporation SA.

Weiter sollen an der GV Christian Wenger (Präsident), Raymond Loretan, Antoine Hubert, Michel Reybier, Antoine Kohler und Cédric George jeweils für eine Amtszeit von einem Jahr bis zur nächsten ordentlichen Generalversammlung wiedergewählt werden.

pre/uh

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Alpine Select beendet

Alpine Select beendet Aktienrückkaufprogramm vorzeitig

Alpine Select beendet das Aktienrückkaufprogramm vorzeitig. Wie die Beteiligungsgesellschaft am Dienstag mitteilt, sei das Maximalvolumen von 514'155 Namenaktien oder 5,0 Prozent des Aktienkapitals erreicht. Daher werde das seit dem 29. Juli 2019 laufende Programm abgeschlossen.

14.04.2020 08:00

Der Verwaltungsrat werde der ordentlichen Generalversammlung vom 20. Mai 2020 beantragen, die über das Aktienrückkaufprogramm zum Marktpreis sowie die bereits im Juli 2019 durch die Ausgabe von handelbaren Put-Optionen zurückgekauften 510'980 Namenaktien zu vernichten und das Aktienkapital der Alpine Select AG entsprechend herabzusetzen.

pre/rw

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Aluflexpack hält GV ohne

Aluflexpack hält GV ohne physische Präsenz der Aktionäre ab

Auch Aluflexpack will wegen des Versammlungsverbots des Bundesrates die Generalversammlung am 8. Mai 2020 ohne Aktionäre abhalten. Ihre Stimmrechte könnten Aktionäre über den unabhängigen Stimmrechtsvertreter Keller Partner in Zürich ausüben, teilte das auf flexible Verpackungen für Lebensmittel spezialisierte Unternehmen am Mittwoch mit. Stimmrechte könnten diesem entweder schriftlich oder über das elektronische Aktionärsportal erteilt werden.

15.04.2020 08:00

pre/jb

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BFW Holding AG hält über 98

BFW Holding AG hält über 98 Prozent der Stimmrechte an BFW Liegenschaften - Squeeze-Out

Die BFW Holding hat weitere Namenaktien der Kategorie A an der BFW Liegenschaften erworben.

16.04.2020 08:01

Mittlerweile hält die BFW Holding laut Medienmitteilung vom Donnerstag damit nun mehr als 98 Prozent der Stimmrechte und 95,47 Prozent des Aktienkapitals der BFW Liegenschaften. Die aktuelle Beteiligung der BFW Holding beläuft sich auf 2'734'173 Namenaktien der Kategorie A und 5'000'000 Namenaktien der Kategorie B.

Die BFW Holding wird nun den Angaben zufolge beim zuständigen Gericht im Kanton Thurgau gemäss Art. 137 FinfraG die Kraftloserklärung sämtlicher sich noch im Publikum befindenden Namenaktien Kategorie A beantragen, um ihre Beteiligung an der BFW Liegenschaften AG auf 100% zu erhöhen.

Für diejenigen Aktionäre der BFW Liegenschaften AG, die ihre Namenaktien Kategorie A im Angebot nicht angedient und bis dato noch nicht verkauft hatten, bedeutet dies, dass sie per sogenanntem Squeeze-Out die im öffentlichen Kaufangebot vom 29. November 2019 angekündigte Barabfindung in Höhe des Angebotspreis von 44,25 Franken je Namenaktie Kategorie A erhalten.

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Conzzeta macht wegen Corona

Conzzeta macht wegen Corona im ersten Quartal markant weniger Umsatz

Der Mischkonzern Conzzeta hat im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2020 gegenüber dem Vorjahr einen deutlichen Umsatzeinbruch erlitten.

17.04.2020 07:44

Dafür waren in erster Linie Corona-bedingte Werkstilllegungen und in der Sparte Mammut die Schliessung der Läden als Hauptabsatzkanal verantwortlich.

Der Umsatz schrumpfte im Startquartal um rund einen Viertel auf 298,4 Millionen Franken, wie das Unternehmen am Freitag mitteilte. Bereinigt um Währungs- und Konsolidierungseinflüsse ergab sich organisch noch immer ein zweistelliges Minus von 14,5 Prozent.

Der Umsatzrückgang in diesem Umfang ist keine Überraschung, nachdem Conzzeta bereits vor rund einem Monat mit den Jahreszahlen hat wissen lassen, dass die Umsätze in den derzeit noch drei verbleibenden Sparten in den ersten beiden Monaten des laufenden Jahres um etwa 10 bis 15 Prozent unter dem Vorjahresniveau lagen.

Mammut-Läden geschlossen

Als wesentliche Ursache für die in allen Regionen rückläufige Geschäftsentwicklung bezeichnet das Unternehmen Störungen in den Produktions- und Absatzkanälen aufgrund der globalen Coronavirus-Pandemie. So sei es in den Sparten Blechbearbeitung und Chemische Spezialitäten unter anderem zu Werkschliessungen in China, Italien, Frankreich und den USA gekommen. Und im Segment Outdoor mit der Marke Mammut sei mit der Schliessung der Läden der wichtigste Vertriebskanal weggebrochen.

Das traditionsreiche Zürcher Unternehmen hatte Anfang Dezember eine strategische Kehrtwende gemacht und beschlossen, sein Dasein als Mischkonzern aufzugeben. Bis auf die Blechbearbeitungssparte Bystronic wurden alle Sparten zum Verkauf gestellt.

Der Verkauf des Geschäfts mit grafischen Beschichtungen unter der Marke Schmid Rhyner wurde bereits per Ende Februar vollzogen; diese Devestition bringt im ersten Semester einen einmaligen Veräusserungsgewinn von 45 Millionen Franken, wie nun mitgeteilt wird. Käufer sucht Conzzeta noch für das Schaumstoffgeschäft (FoamPartner) sowie für die Outdoor-Sparte mit der Marke Mammut.

Auftragseingang bei Bystronic bricht ein

Der Fokus soll also künftig gänzlich auf die grösste Sparte Bystronic gelegt werden. Diese setzte im ersten Quartal mit 173,8 Millionen Franken gut 16 Prozent weniger um als in der Vorjahresperiode. Organisch lag das Minus bei knapp 13 Prozent. Der Auftragseingang reduzierte sich dabei um beinahe 20 Prozent auf 169,7 Millionen. Neue Ziele für Bystronic gibt es noch nicht; diese sind derzeit in Arbeit und sollen voraussichtlich im Herbst vorgestellt werden.

Mit Blick auf das Coronavirus heisst es, dass von den weltweiten Bemühungen zur Eindämmung der Pandemie die Mehrheit der Kundinnen und Kunden sowie der Mitarbeitenden direkt betroffen sei. Man habe aber Massnahmen eingeleitet, um die wirtschaftlichen und sozialen Auswirkungen auch unter Einbezug der bereit gestellten Stützungsmechanismen abzufedern. Conzzeta streicht unter anderem die Erweiterung der digitalen Dienstleistungen und Lösungsangebote hervor.

Übergangsjahr wegen Devestitionen

Mit umfangreichen liquiden Mitteln und einer hohen Eigenkapitalquote sieht sich das Unternehmen aber gut positioniert, wichtige Initiativen umzusetzen sowie rasch und flexibel auf die weitere Entwicklung zu reagieren.

Zum Ausblick auf das Gesamtjahr werden keine neuen Angaben gemacht. Im März beurteilte Conzzeta das Marktumfeld zurückhaltend. Wegen des laufenden Umbaus des Konzerns werde 2020 ein Übergangsjahr, wobei sich der Zeitpunkt des Verkaufs der beiden Sparten Outdoor und Chemische Spezialitäten weisen werde, hiess es damals.

In der aktuellen Situation mit dem Coronavirus sei zudem eine konkrete Aussage zum finanziellen Ausblick für das laufende Jahr nicht möglich. Bystronic sollte aber in der Lage sein, die relevante Marktentwicklung zu übertreffen, lautet die Vorgabe.

Ausführlichere Ergebnisse publiziert Conzzeta im Rahmen der Publikation der Halbjahresergebnisse am 7. August.

(AWP)

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Metall Zug-Tochter übernimmt

Metall Zug-Tochter übernimmt Virtual Reality-Entwickler VRmagic

Das zur Metall Zug Gruppe gehörende Medizintechnikunternehmen Haag-Streit übernimmt die Mehrheit an der deutschen Firma VRmagic. Haag-Streit hat eine Vereinbarung unterzeichnet, wonach vorerst 77 Prozent der Anteile übernommen werden, wie Metall Zug am Freitag in einem Communiqué meldete. Zudem wurde eine Option zum Erwerb der restlichen 23 Prozent der Aktien vereinbart.

17.04.2020 07:25

Mit der Übernahme einer Mehrheit an VRmagic will die Haag-Streit Gruppe, die innerhalb der Metall Zug Gruppe die Sparte für medizinische Geräte bildet, ihr Ausbildungsangebot für Augenärzte erweitern.

VRmagic entwickelt Virtual- und Augmented Reality-Technologie für die medizinische Ausbildung und ist laut den Angaben mit der Produktgruppe Eyesi Weltmarktführer im Bereich des Trainings von Augenärzten. Mit den Produkten können realistische Augenoperationen oder -untersuchungen simuliert werden.

Überdies entwickelt VRmagic Kamerasysteme für hochpräzises optisches Tracking und für die industrielle und wissenschaftliche Bildverarbeitung. Das Unternehmen beschäftigt gemäss der Mitteilung 65 Mitarbeitende und erwirtschaftete 2019 einen Umsatz von 10 Millionen Euro.

tv/jb

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SFS-Verwaltungsrat beantragt

SFS-Verwaltungsrat beantragt Kürzung der geplanten Dividende

Der Verwaltungsrat der SFS Group beantragt der Generalversammlung eine Reduktion der bisher vorgeschlagenen Dividende. Ausserdem verzichten das Aufsichtsgremium und die Geschäftsleitung vorübergehend auf 10 Prozent ihres Gehalts.

17.04.2020 07:20

"Als Zeichen der Solidarität" soll den Aktionären neu noch eine Dividende von 1,80 Franken pro Namenaktie bezahlt werden, wie die in der Komponentenfertigung und im Baubedarfshandel tätige Gesellschaft am Freitag mitteilte. Dies entspricht im Vergleich zum ursprünglich publizierten Antrag einer Reduktion von 14 Prozent und einer Reduktion um 10 Prozent im Vergleich zur Ausschüttung im Vorjahr. Über den Antrag sollen die Aktionäre an der Generalversammlung am 23. April 2020 abstimmen.

Die SFS Group sei Dank ihrer balancierten Ausrichtung, der guten Marktposition und der robusten finanziellen Verfassung gut für die Bewältigung der Covid-19-Pandemie gerüstet, hiess es. Dennoch sei es in dieser ausserordentlichen Situation wichtig, umsichtig und verantwortungsvoll mit den durch die Krise ausgelösten Unsicherheiten umzugehen.

sig/ys

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SIG erhält Grossauftrag aus

SIG erhält Grossauftrag aus Deutschland

SIG Combibloc kann einen neuen Auftrag aus Deutschland vermelden.

21.04.2020 07:55

Der Verpackungsspezialist wurde von Hochwald, einer der grössten deutschen Molkereigenossenschaften, als bevorzugter Partner für einen neuen Molkereistandort ausgewählt.

Im Rahmen des Megaprojekts wird Hochwald laut Mitteilung vom Dienstag ein neues Werk mit einer Kapazität von mehr als 800 Millionen Litern Milch pro Jahr im deutschen Mechernich bauen. Die dort verarbeitete Milch soll dann ab 2022 als UHT-Milch, Sahne, Kondensmilch und aromatisierte Milch auf dem europäischen Markt verkauft und nach China, in den Nahen Osten und nach Afrika exportiert werden.

SIG werde dafür 15 aseptische Füllmaschinen für das neue Werk liefern, heisst es. Finanzielle Details dazu wurden aber nicht veröffentlicht.

(AWP)

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