Aktien Schweiz Diverse

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Globus-Gruppe baut rund 100

Globus-Gruppe baut rund 100 Stellen ab

Die Warenhauskette Globus baut am Hauptsitz in Zürich im Laufe des ersten Halbjahres 2020 insgesamt rund 100 Stellen ab. Generaldirektor Franco Savastano informierte am Montagabend die Mitarbeitenden über diesen drastischen Schritt, wie das Unternehmen gegenüber der Nachrichtenagentur AWP bestätigte. Zuvor hatten Westschweizer Medien über den Stellenabbau berichtet.

21.04.2020 12:29

Globus bedaure diesen massiven Abbau. Der Schritt sei jedoch nötig, um die Zukunft der Gruppe zu sichern. Globus begründete den Abbau damit, dass das operative Ergebnis seit fünf Jahren ungenügend sei und sich die wirtschaftliche Lage seit einiger Zeit verschlechtert habe.

Im mittleren Preissegment habe sich der Konkurrenzkampf zuletzt akzentuiert. Eine Rolle gespielt habe ferner die Coronakrise. Sie habe im Detailhandel den Druck massiv erhöht. Die Globus-Gruppe kündigte ferner Rationalisierungen im Filialnetz an. Die Sozialpartner seien informiert. Ein Sozialplan werde ausgearbeitet, wie das Unternehmen weiter mitteilte.

Der Grossverteiler Migros hatte Anfang Februar 2020 angekündigt, die Globus-Gruppe werde an die österreichische Signa-Gruppe und die thailändische Central Group verkauft. Die beiden Käufer hätten unter mehr als einem Dutzend Interessenten die beste Offerte und Zukunftsstrategie eingereicht, schrieb die Migros damals.

Bis Mitte 2020 solle der Verkauf unter Dach und Fach sein, sofern die Wettbewerbshüter der Übernahme zustimmten. Die Mitarbeitenden würden alle zu den bisherigen Konditionen übernommen, hiess es damals. Für Globus arbeiten in Vollzeitstellen gerechnet rund 2400 Angestellte.

tv/rw

(AWP)

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IVF Hartmann

IVF Hartmann-Generalversammlung stimmt allen Anträgen zu

Die Generalversammlung des Medizinalbedarfherstellers IVF Hartmann hat am Dienstag sämtlichen Anträgen des Verwaltungsrats zugestimmt. Sie genehmigt auch die Ausschüttung einer Dividende in Vorjahreshöhe von 2,50 Fr. je Namenaktie, wie das Unternehmen gleichentags mitteilte.

21.04.2020 14:59

Die Aktionärinnen und Aktionäre hiessen zudem den Lagebericht, die Jahresrechnung der Holding und die Konzernrechnung für das Jahr 2019 gut. Der Vergütungsbericht 2019 wurde in einer unverbindlichen Konsultativabstimmung gutgeheissen.

VR-Präsident Rinaldo Riguzzi sowie Vizepräsident Michel Kuehn sowie Andrea Rytz wurden als Mitglieder des Verwaltungsrats bestätigt. Dagegen stellten sich Walter Schweizer nach 23-jähriger Tätigkeit im Verwaltungsrat sowie der seit 2005 amtierende Verwaltungsrat Fritz Hirsbrunner nicht mehr zur Wiederwahl.

Aufgrund der Massnahmen des Bundes im Zusammenhang mit der Coronavirus-Pandemie fand die Versammlung ohne persönliche Teilnahme der Aktionärinnen und Aktionäre statt. Der unabhängige Stimmrechtsvertreter vertrat insgesamt 77,48 Prozent der im Aktienregister eingetragenen stimmberechtigten Aktien.

tp/rw

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Pargesa-Verwaltungsrat

Pargesa-Verwaltungsrat empfiehlt Aktionären Annahme des Tauschangebots

Der Verwaltungsrat der Beteiligungsgesellschaft Pargesa empfiehlt den Aktionären die Annahme des Angebots der Familienaktionäre Frère und Desmarais. Diese wollen die Gesellschaft von der Börse nehmen und haben den Aktionären über ihre Gesellschaft Parjointco im März ein Angebot zum Tausch der Pargesa-Aktien gegen Anteile der Groupe Bruxelles Lambert (GBL) vorgelegt.

22.04.2020 07:40

Nach Prüfung des Angebots und einer "Fairheits Opinion" durch die Zürcher Bank Rothschild empfehle der Pargesa-Verwaltungsrat einstimmig die Annahme des Angebots, teilte Pargesa am Mittwoch mit. So solle die Abschaffung der doppelten-Holdingstruktur Mehrwert schaffen, ist der Verwaltungsrat überzeugt.

Das Umtauschverhältnis repräsentiere zudem einen Aufschlag von 15,8 Prozent auf den Schlusskurs der Pargesa-Aktien vom 11. März basierend auf dem Schlusskurs der GBL-Aktien zum damaligen Wechselkurs. Die Transaktion sollte sich für die Pargesa-Aktionäre des weiteren günstig auf die Ausschüttung pro Aktie auswirken und der Umtausch in GBL-Aktien verspreche mehr Transparenz, heisst es weiter.

Angebotsfrist bis 8. Juni

Wie bereits am 11. März mitgeteilt, offeriert die niederländische Holding-Gesellschaft Parjointco den Pargesa-Aktionären je Pargesa-Anteil 0,93 Aktien der an der Euronext Brüssel kotierten GBL. Die Parjointco, die zu gleichen Teilen von den Familien Desmarais und Frère kontrolliert, hält heute einen Anteil von 55,5 Prozent an Pargesa.

Das Portfolio der Pargesa Gruppe wird heute durch die GBL gehalten, an der Pargesa 52 Prozent der Stimmrechte hält. Zu den wichtigsten Beteiligungspositionen von Pargesa zählen etwa Adidas, Pernod Ricard, SGS, LafargeHolcim oder Imerys.

Das Angebot der Parjointco an die Pargesa-Aktionäre gilt gemäss dem Angebotsprospekt - vorbehältlich einer Verlängerung - vom 8. Mai bis zum 8. Juni 2020. Eine allfällige Nachfrist ist für den 15. Juni bis zum 26. Juni 2020 vorgesehen.

tp/rw

(AWP)

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Villars verdient 2019 dank

Villars verdient 2019 dank Schliessungen fast doppelt so viel

Das Westschweizer Immobilienverwaltungs- und Detailhandelsunternehmen Villars hat im vergangenen Jahr weniger umgesetzt, aber wegen der Schliessung verlustbringender Shops deutlich mehr verdient. Wegen der Corona-Pandemie ist der Ausblick für das laufende Jahr getrübt.

21.04.2020 22:25

Der Gesamtumsatz ging 2019 um 0,8 Prozent auf 94,8 Millionen Franken zurück, wie die Gesellschaft am Dienstagabend mitteilte. Der grösste Bereich, die Restoshop AG, erzielte davon 64,1 Millionen, was einem Minus von 2,6 Prozent entspricht.

Das konsolidierte Betriebsergebnis EBIT - ohne "Lully .01 AG" - stieg auf 2,6 Millionen nach 1,3 Millionen im Vorjahr. Dies sei hauptsächlich auf die Schliessung verlustbringender Verkaufsstellen zurückzuführen, hiess es. Der konsolidierte Nettogewinn - mit ohne "Lully .01 AG" - für das Geschäftsjahr erreichte somit 2,7 Millionen nach 1,4 Millionen 2018.

Deutlicher Umsatzrückgang 2020 wegen Corona

Derweil wurde eine ursprünglich vorgesehene Auszahlung einer Bruttodividende von 8,00 Franken pro Namenaktie wieder aufgehoben, wie es weiter hiess. Der Verwaltungsrat sei der Ansicht, dass es im besten Interesse der Villars Holding AG ist, angesichts der Corona-Situation die finanzielle Flexibilität zu bewahren und auf eine Ausschüttung zu verzichten. Die Generalversammlung soll am 13. Mai ohne Anwesenheit der Aktionäre abgehalten werden.

Für das laufende Jahr wird derweil mit einem deutlichen Rückgang des Konzernumsatzes gerechnet, wie es mit Blick in die Zukunft hiess. Die besorgniserregende Ausbreitung des Coronavirus und die vom Bundesrat getroffenen Massnahmen - insbesondere die Schliessung aller Bars und Restaurants ab 17. März - würden den Umsatz aller Geschäftsaktivitäten und insbesondere der Kaffeebars erheblich beeinträchtigen.

Es sei schwierig, den Umsatzrückgang und seine Auswirkungen auf die Rentabilität der Gruppe abzuschätzen. Dies hänge von der Dauer und dem Umfang der Massnahmen in den kommenden Wochen oder sogar Monaten ab.

ys/

(AWP)

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Schneider Electric gelingt

Schneider Electric gelingt RIB-Software-Kauf - Mindestannahmeschwelle erreicht

MALMAISON (awp international) - Der französische Industriekonzern Schneider Electric ist bei der geplanten Übernahme von RIB Software am Ziel. Bei der Zahl der angebotenen Aktien habe man die Mindestannahmeschwelle erreicht, sagte Schneider-Electric-Finanzchefin Hilary Maxson bei einer Telefonkonferenz anlässlich der am Donnerstag veröffentlichten Zahlen zum Umsatz im ersten Quartal. Der französische Konzern hatte im Februar angekündigt den deutschen Hersteller von Bausoftware für rund 1,5 Milliarden Euro übernehmen zu wollen. Die Offerte über 29 Euro je Aktie lief bis Dienstag Mitternacht und hatte eine Mindestannahmeschwelle von 50 Prozent./zb/mis

23.04.2020 08:04

(AWP)

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Swissgrid wegen Sondereffekt

Swissgrid wegen Sondereffekt mit tieferem Gewinn - Hohe Investitionen geplant

Bei der nationalen Stromnetzbetreiberin Swissgrid hat sich im Geschäftsjahr 2019 die von der Eidgenössischen Elektrizitätskommission verfügte Systemprüfung niedergeschlagen. Die Neuberechnung gewisser Kosten für vergangene Jahre verursachten einen einmaligen Sondereffekt von 37,9 Millionen Franken, der den Gewinn entsprechend drückte.

23.04.2020 08:22

Konkret musste Swissgrid die Kapitalkosten der Jahre 2013 bis 2015, die Deckungsdifferenzen im Segment Netznutzung für denselben Zeitraum sowie die Deckungsdifferenzen der Systemdienstleistungen von 2011 bis 2015 anpassen. Das Unternehmensergebnis fiel deshalb mit 28,8 Millionen Franken über 50 Prozent tiefer aus als im Vorjahr. Ohne diesen Sondereffekt würde es gemäss Swissgrid leicht über dem Vorjahreswert liegen.

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) ging 2019 dagegen nur um 14 Prozent auf 102,4 Millionen Franken zurück. Diese Differenz sei eine Folge des gegenüber dem Vorjahr tieferen betriebsnotwendigen Vermögens und der höheren Netto-Überdeckung an Deckungsdifferenzen, schreibt Swissgrid am Donnerstag in einem Communiqué.

Der Beschaffungsaufwand konnte um knapp 15 Prozent auf 224,9 Millionen Franken gesenkt werden. Einerseits seien die Energiekosten für allgemeine Systemdienstleistungen tiefer ausgefallen und auch die Beschaffungskosten im Segment Wirkverluste gesunken, schreibt Swissgrid dazu. Anderseits sind im Segment Netznutzung aber auch höhere Nachvergütungen an die bisherigen Betreiber der Übertragungsnetze angefallen.

Der Betriebsaufwand ist um rund 9 Prozent auf 200,9 Millionen Franken gestiegen, was gemäss Swissgrid auf die getroffenen Massnahmen im Rahmen der Strategie zur Effizienzsteigerung sowie auf eine geänderte Buchhaltungspraxis bei der Entschädigung von Dienstbarkeiten zurückzuführen ist.

Dividende auf Niveau des Vorjahres

Der Verwaltungsrat beantragt der Generalversammlung vom 19. Mai eine Dividendenauszahlung von 31,5 Millionen Franken. Die Ausschüttung bewegt sich damit in etwa auf dem Niveau des Vorjahres, als 32,8 Millionen Franken ausbezahlt wurden.

Fürs laufende Jahr rechnet Swissgrid im Zuge des vorgesehenen Netzausbaus mit weiteren hohen Investitionen. Bereits im Januar hat Swissgrid dazu - wie bereits im vorigen Herbst - langfristige Anleihen platzieren können. Das Unternehmensergebnis dürfte auf dem Niveau des Ergebnisses 2019 vor Sondereffekten zu liegen kommen.

Swissgrid ist im Zuge der geplanten Strommarktliberalisierung in der Schweiz entstanden: Diese sieht eine Trennung von Netzbetrieb und Produktion vor. Die Gesellschaft hat 2006 den operativen Betrieb aufgenommen.

jr/cf

(AWP)

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APG erhält Zuschlag für

APG erhält Zuschlag für Werbeflächen von BLS

Die Aussenwerbe-Gruppe APG/SGA hat vom Verkehrsunternehmen BLS im Rahmen einer Ausschreibung den Zuschlag für drei von ihr offerierte Lose erhalten. Damit baue man die Partnerschaft mit der BLS aus, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.

23.04.2020 15:30

Die Konzession der APG/SGA beinhalte sämtliche analogen Flächen auf BLS-Grund sowie die Eigenwerbeflächen der BLS und weitere analoge Flächen, welche noch bis Mitte Jahr durch einen Mitbewerber betreut würden, so das Werbeunternehmen. Das Los "Analoge Plakatflächen" umfasst laut den Angaben rund 750 Flächen.

Zusätzlich habe das Unternehmen auch den Zuschlag für analoge Werbeformen in und an den Bussen respektive in und an den Zügen erhalten. Das Los "Analoge Werbeforme in und am Bus" umfasst laut der Mitteilung über 500 Flächen, zum Los "Analoge Werbeformen in und am Zug" gehören knapp 5'500 Werbeflächen.

tp/mk

(AWP)

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Swiss setzt auf Frachtflüge

Swiss setzt auf Frachtflüge und plant Umbau von Boeing-Maschinen

Die Fluggesellschaft Swiss will die am Boden gebliebenen Passagierflugzeuge besser nutzen und prüft den Umbau eines Teils der Flotte.

27.04.2020 14:48

Diese sollen vor allem zum Transport von Medikamenten und medizinischem Material aus Asien eingesetzt werden. Dazu will die Fluggesellschaft den Umbau von drei der insgesamt zwölf Passagierflugzeuge des Typs Boeing 777-300ER prüfen, wie die Lufthansa-Tochter am Montag mitteilte.

Geplant sei, bei den Passagierflugzeugen die Economy Class Sitze zu entfernen, um der steigenden Nachfrage nach Luftfrachttransporten gerecht zu werden. Über 800 Flugzeugsitze würden dafür am Standort Zürich ausgebaut werden, heisst es dazu.

Frachtverkehr läuft trotz Corona

Generell scheint der Frachtverkehr im Gegensatz zum fast zum Stillstand gekommenen Passagierverkehr besser zu laufen. Die Swiss hat den Angaben nach durch ihre Luftfrachtabteilung Swiss WorldCargo seit Ende März über 80 reine Frachtflüge durchgeführt und dabei über 1'300 Tonnen Waren zwischen Asien und der Schweiz transportiert.

Hauptsächlich transportiert wurden dabei Medikamente und medizinische Güter. Bis Ende Mai plane man daher mehr als 100 weitere Frachtflüge im Auftrag verschiedener privater und öffentlicher Unternehmen und Organisationen.

Im Rahmen des Ausbaus sollen künftig zum Teil mehrmals täglich reine Frachtflügen zwischen Zürich und den Destinationen Shanghai, Peking, Chicago, Tokyo sowie Bangkok und Singapur stattfinden. Dieses Streckennetz soll zudem in den nächsten Wochen mit zusätzlichen Destinationen erweitert werden.

(SDA)

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CI Com erzielt 2019 Gewinn

CI Com erzielt 2019 Gewinn durch höhere Bewertungen

Die an der Schweizer Börse kotierte Beteiligungsgesellschaft CI Com hat im vergangenen Jahr einen Gewinn von 325'000 Franken ausgewiesen, nach einem Fehlbetrag von 630'000 Franken im Vorjahr, wie dem am Montag veröffentlichten Geschäftsbericht zu entnehmen ist.

27.04.2020 22:31

Grösstenteils ist der Gewinn auf Kurssteigerungen bei wichtigen Beteiligungen zurückzuführen, wie es heisst. Die Bewertungen legten um 13 Prozent auf 533'000 Franken zu. Ci Com hält weiterhin 10,13 Prozent der Stimm- und Finanzrechte des Brüsseler Immobilienuntrnehmens Alliance Developpement Capital und 14,52 Prozent der Investmentgesellschaft Zenessa.

yr/

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Arundel kehrt 2019 in die

Arundel kehrt 2019 in die Gewinnzone zurück

Die an der Schweizer Börse kotierte Investmentgesellschaft Arundel ist im abgelaufenen Geschäftsjahr 2019 in die Gewinnzone zurückgekehrt. Per Ende Dezember resultierte unter dem Strich ein Gewinn von 10 Millionen US-Dollar nach einem Verlust von 16 Millionen im Vorjahr, wie die Gesellschaft am Montagabend mitteilte.

27.04.2020 22:13

Der Bewertungsgewinn belief sich auf 3,8 Millionen Dollar. Im vergangenen Jahr wurden zudem Rückstellung auf eine Wertminderung auf die Liegenschaft in Leipzig aufgelöst, nachdem die Entscheidung für einen eigentlich geplanten Verkauf wieder revidiert wurde. Dies habe zu einer Gutschrift von 8,5 Millionen geführt, verglichen zu einer Rückstellung von 8,8 Millionen im Vorjahr.

Zudem habe der Kauf von drei indischen Firmen den Fair Value um 5,1 Millionen Dollar erhöht. Das Nettovermögen der Gesellschaft beträgt 25,3 Millionen, verglichen mit dem Vorjahr ein Anstieg um 60 Prozent.

Der Umsatz lag im Berichtszeitraum bei 9,3 Millionen US-Dollar und damit 5 Prozent unter dem Vorjahr. Die Mieteinnahmen aus der Liegenschaft in Leipzig beliefen sich auf 7,0 Millionen. Diese werde an die Regierung des Bundeslandes Sachsen vermietet, wie es hiess.

Der Verwaltungsrat beschäftige sich intensiv mit den Auswirkungen der Covid-19 Pandemie auf das Unternehmen, heisst es weiter. Noch sei es zu früh, die makroökonomischen Auswirkungen umfänglich einzuschätzen und zu beurteilen. Basierend auf den Geschäftsfeldern, der kurzfristigen Kapitalausstattung und der geplanten Kostensenkungen wird aber für 2020 eine weitgehend stabile Situation erwartet.

An der kommenden Generalversammlung wird es Veränderungen im Verwaltungsrat geben. Volkert Klaucke habe sich aus persönlichen Gründen entschieden, nicht zur Wiederwahl zur Verfügung zu stehen. David Quint wird als Vorsitzender vorgeschlagen und als Mitglieder der Arundel-CFO Ralph Beney, Doraiswamy Srinivas und Markus Müller.

yr/

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Dätwyler verkauft Civil

Dätwyler verkauft Civil-Engineering-Geschäft an Management

Der Industriekonzern Dätwyler macht einen weiteren Schritt bei der Ende 2019 angekündigten Fokussierung auf das Dichtungsgeschäft. So wird das Civil-Engineering-Geschäft an das bestehende Management verkauft, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Der Vollzug des Vertrags ist für den 4. Mai 2020 festgelegt.

29.04.2020 08:05

Durch die Devestition der Dätwyler Sealing Technologies Deutschland GmbH fallen bei Dätwyler rund 40 Millionen Franken an Umsatz weg. In der Gesellschaft ist am deutschen Standort Waltershausen das Civil-Engineering-Geschäft mit Elastomerprofilen für Anwendungen in Tunnels, im Tiefbau sowie im Gleisoberbau zusammengefasst. Sie beschäftigt etwa 180 Mitarbeitende.

Das Management Buy-out wird von der Hamburger Beteiligungsgesellschaft BPE unterstützt. Zum Verkaufspreis wurde Stillschweigen vereinbart.

cf/ra

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SFS ernennt Volker Dostmann

SFS ernennt Volker Dostmann per GV 2021 zum neuen Finanzchef

(Wiederholung mit künftiger Tätigkeit des bisherigen Finanzchefs) - Die in der Komponentenfertigung und im Baubedarfshandel tätige SFS-Gruppe kündigt einen Wechsel auf dem Posten des Finanzchefs an. Der langjährige CFO Rolf Frei wird ab kommendem Jahr bis zu seiner ordentlichen Pensionierung ausgewählte strategische Projekte unterstützen.

29.04.2020 07:54

Zu seinem Nachfolger wurde Volker Dostmann bestimmt, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Dostmann wird per 1. November 2020 in die Geschäftsleitung von SFS eintreten und die Funktion des Finanzchefs anlässlich der Generalversammlung 2021 übernehmen. Er blicke auf eine über 20-jährige Tätigkeit im industriellen Umfeld und auch auf Erfahrungen in verschiedenen Position als CFO zurück.

cf/ra

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Achiko weist für 2019 einen

Achiko weist für 2019 einen Verlust von 6,9 Mio US-Dollar aus

Das an der Schweizer Börse kotierte indonesische Fintech-Unternehmen Achiko weist für das Geschäftsjahr 2019 einen Verlust von 6,9 Millionen US-Dollar aus. Damit hat der Fehlbetrag im Vergleich zu den im Vorjahr verbuchten 3,2 Millionen deutlich zugenommen.

30.04.2020 08:36

Der Umsatz verringert sich gemäss dem am Donnerstag veröffentlichten Geschäftsbericht um 14 Prozent auf 6,5 Millionen. Die Gesellschaft bezeichnet 2019 als Übergangsjahr und verweist auf die Arbeit an den Zahlungslösungen, die Erweiterung des Geschäftsmodells sowie den Börsengang an der SIX Swiss Exchange.

2020 werde als Folge der Corona-Pandemie ein schwieriges Jahr für das Unternehmen, so der Geschäftsbericht weiter.

gab/uh

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LumX mit höherem Verlust im

LumX mit höherem Verlust im Jahr 2019

Der Asset Manager LumX ist im vergangenen Jahr tiefer in die roten Zahlen gerutscht. Der Reinverlust vergrösserte sich auf 13,0 Millionen Dollar nach einem Defizit von 8,8 Millionen ein Jahr zuvor, wie LumX am Donnerstagabend bekannt gab.

30.04.2020 23:30

Zwar konnte die Firma die operativen Kosten um knapp 6 Millionen Dollar senken. Dadurch verkleinerte sich der Betriebsverlust vor Abschreibungen und Amortisationen (EBITDA) um 68 Prozent auf 2,6 Millionen Dollar.

LumX musste aber einen Goodwillabschreiber von 4,7 Millionen und Amortisationen von 1,2 Millionen Dollar vornehmen. Zudem fiel die Steuerbelastung deutlich höher aus als vor einem Jahr. Dadurch weitete sich der Verlust unter dem Strich markant aus. Die Einnahmen stiegen derweil nur leicht auf 8,4 Millionen Dollar nach 8,3 Millionen Dollar vor zwölf Monaten.

LumX will seine Aktien per 30. Juni 2020 von der Schweizer Börse SIX nehmen. Der letzte Handelstag solle der 29. Juni sein, hatte die Finanzfirma im Januar angekündigt.

jb/

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Aevis-Victoria-Aktionäre

Aevis-Victoria-Aktionäre nehmen an GV alle Anträge an

Die Aktionäre des Klinik- und Luxushotelbetreibers Aevis Victoria haben an der Generalversammlung vom Donnerstag alle Anträge des Verwaltungsrats angenommen. So wurde etwa der Verwaltungsrat, bestehend aus Christian Wenger (Präsident), Raymond Loretan (Vizepräsident), Antoine Hubert (Delegierter des Verwaltungsrats), Michel Reybier, Antoine Kohler und Cédric A. George wiedergewählt.

30.04.2020 20:14

Zudem wurde Anne-Flore Reybier für eine Amtszeit von einem Jahr bis zum Ende der nächsten ordentlichen Generalversammlung in den Verwaltungsrat gewählt, wie es in einer Mitteilung hiess.

uh/jb

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IGEA wird Ergebnis 2019

IGEA wird Ergebnis 2019 später veröffentlichen - Ungeprüfter Verlust 1,9 Mio USD

IGEA Pharma verschiebt die Veröffentlichung ihres Jahresberichts 2019. Die an der Schweizer Börse SIX kotierte holländisch Firma hat von der Regulierungsstelle dazu eine Verlängerung der Frist bis zum 31. Mai erhalten. Die ungeprüften Zahlen wurden aber schon mal publiziert: Das Unternehmen hat einen Reinverlust von 1,91 Mio USD (VJ 1,43 Mio) erlitten, der EBIT wird mit -1,93 Mio ausgewiesen. Umsätze wurden derweil keine erzielt.

01.05.2020 12:00

Für eine rechtzeitige Veröffentlichung der definitiven Zahlen und des Geschäftsberichts 2019 kam dem Unternehmen die Corona-Krise dazwischen. Gemäss Mitteilung vom Freitag musste die Initiative zur Mittelbeschaffung im Zusammenhang mit der Übernahme des Medizinaltechnik-Geschäfts von Meditalia ausgesetzt werden. Infolgedessen habe man Gespräche mit einem Hauptaktionär über alternative Finanzierungsmassnahmen aufgenommen, um die für die Fortführung der Geschäftstätigkeit erforderlichen Mittel zu sichern.

Dies habe zu einer Verzögerung bei der Fertigstellung des Jahresberichts geführt. Zwar seien in der Zwischenzeit die für die Fortführung des Geschäftsbetriebs erforderlichen Mittel gesichert, man wolle die Initiative zur Geldbeschaffung aber trotzdem wieder aufnehmen, um die "finanzielle Gesamtsituation der Gruppe weiter zu stärken und eine solide Marktposition bei den Produkten aufzubauen", wie es in der Mitteilung heisst.

Gemäss den Vorgaben der SIX müsste der Jahresbericht eines kotierten Unternehmens bis Ende April des Folgejahres veröffentlicht sein. Daher behält sich SIX Regulation das Recht vor, den Handel der IGEA-Aktien zu sistieren, falls der Geschäftsbericht 2019 nicht bis spätestens Dienstag, 2. Juni 2020 (07.30 Uhr) eingereicht wird.

Die Generalversammlung des Unternehmens, dessen Aktien im Dezember 2018 mittels Direct Listings an die SIX kamen, soll am 26. Juni 2020 stattfinden.

uh/jl

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Aluflexpack steigert Umsatz

Aluflexpack steigert Umsatz im ersten Quartal

Die seit fast einem Jahr an der Schweizer Börse kotierte Aluflexpack hat die Verkäufe im ersten Quartal 2020 deutlich gesteigert. Die Covid-19-Krise hat dem Unternehmen bisher nicht wesentlich zugesetzt. Vor diesem Hintergrund wird die bisherige Guidance für das Gesamtjahr bestätigt.

05.05.2020 08:30

Der Umsatz nahm in der Berichtsperiode organisch um 9,7 Prozent auf 55,5 Millionen Euro zu, wie das auf aluminiumbasierte Verpackungslösungen spezialisierte Unternehmen am Dienstag mitteilte. Das Wachstum sei insbesondere vom Geschäft in den Endmärkten Kaffee/Tee, Milchprodukte, Tiernahrung und Pharma gestützt worden.

Die Ausbreitung der Krankheit habe bisher keine wesentlichen negativen Auswirkungen auf das Geschäft der Gruppe gehabt, hiess es. Die Nachfrage nach qualitativ hochwertigen Verpackungen in den Endmärkten des Unternehmens sei auf einem soliden Niveau geblieben.

"Die hohe Nachfrage nach bestehenden Produkten und eine vielversprechende Pipeline an neuen Produkten stimmen uns zuversichtlich, was die weitere Entwicklung des Geschäfts im aktuellen Jahr anbelange", wird CEO Igor Arbanas in der Mitteilung zitiert.

Vor diesem Hintergrund bestätigt die Gruppe den im März 2020 gegebenen Ausblick. Danach erwartet sie einen Nettoumsatz zwischen 220 und 230 Millionen Euro und ein EBITDA bereinigt um Sondereffekte in einer Spanne von 32 bis 35 Millionen Euro.

Das im aargauischen Reinach ansässige Unternehmen war vor dem Gang an die Börse im alleinigen Besitz der Industriegruppe Montana Tech Components (MTC) des österreichischen Investors Michael Tojner.

sig/ys

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SIG Combibloc überzeugt trotz

SIG Combibloc überzeugt trotz roter Zahlen

SIG Combibloc hat im ersten Quartal 2020 den Kernumsatz zwar gesteigert, doch rutschte das Unternehmen unter dem Strich in die roten Zahlen.

05.05.2020 08:16

Konkret legte der Kernumsatz (exklusive des Geschäfts mit externen Kunden) um 8,3 Prozent auf 389,6 Millionen Euro zu. Währungsbereinigt belief sich das Plus auf 8,4 Prozent, wie die Gesellschaft am Dienstag mitteilte.

Kunden verpflegen sich zuhause

Gewachsen ist SIG Combibloc in allen Regionen. In der Region Europa und Mittlerer Osten (EMEA) hätten sich beim währungsbereinigten Kernumsatzwachstum von 3,1 Prozent Kundengewinne und die Platzierung neuer Füllmaschinen in Europa positiv ausgewirkt.

Im März habe man einen Anstieg der Bestellungen verzeichnet, da die Kunden auf die Hamsterkäufe der Konsumenten reagiert hätten. Darüber hinaus hätten die Massnahmen im Zusammenhang mit der Covid-19-Pandemie in Europa dazu geführt, dass sich die Konsumenten vermehrt zuhause verpflegten, hiess es in dem Communiqué.

Das operative Ergebnis (EBITDA) sank auf bereinigter Basis um 2,7 Prozent auf 83,7 Millionen Euro. Die entsprechende Marge verringerte sich auf 21,3 Prozent von 23,6 Prozent. Der ausgewiesene EBITDA nahm gar um 23,9 Prozent auf 67,2 Millionen ab.

Unter dem Strich verblieb ein bereinigter Gewinn von noch 12,9 Millionen Euro nach 29,0 Millionen im Vorjahr. Bei den ausgewiesenen Zahlen stand gar ein Verlust von 25,5 Millionen zu Buche, nach einem Gewinn von 4,7 Millionen im Vorjahr. Der Rückgang sei auf die Auswirkungen der Währungsentwicklung auf das EBITDA und auf gruppeninterne Finanzierungskosten zurückzuführen, teilte das Unternehmen mit.

Mit den vorgelegten Zahl hat SIG die Erwartungen der Analysten gemäss AWP-Konsens beim Umsatz leicht übertroffen, ansonsten aber nicht erreicht. Die Experten hatten mit einem Kernumsatz von 377,3 Millionen sowie einem bereinigten EBITDA und Reingewinn von 87,6 Millionen, respektive 32,7 Millionen gerechnet.

Unsicherheit wegen Covid-19

Mit Blick nach vorne verweist das Unternehmen auf die grosse Unsicherheit wegen der Corona-Pandemie. Man sei jedoch nach wie vor zuversichtlich, dass man weiterhin wachsen und einen substanziellen freien Cashflow generieren werde. Allerdings werde das zweite Quartal schwächer ausfallen als das erste.

Trotzdem hält das Unternehmen an seinem bisherigen Ausblick fest. So soll der Umsatz 2020 währungsbereinigt am unteren Ende einer Bandbreite von 6 bis 8 Prozent wachsen und die EBITDA-Marge am unteren Ende der Spanne zwischen 27 und 28 Prozent liegen, teilte SIG Combibloc mit.

(AWP)

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PSP äussert sich wegen Corona

PSP äussert sich wegen Corona-Pandemie zurückhaltend zum laufenden Jahr

(Meldung um weitere Details ergänzt) - PSP Swiss Property hat im ersten Quartal weniger Gewinn erzielt. Wegen der Corona-Pandemie ist der zweitgrösste börsennotierte Schweizer Immobilienkonzern vorsichtig. Die Prognosen werden daher leicht nach unten angepasst.

05.05.2020 08:02

Es sei noch zu früh, um eine abschliessende Beurteilung der Auswirkungen der Coronavirus-Krise auf die Geschäftstätigkeit abzugeben, teilte PSP am Dienstag mit. Der weitere Verlauf des Geschäftsjahrs werde voraussichtlich von den Massnahmen zur Bekämpfung der Pandemie und deren noch unklaren Auswirkungen geprägt sein.

Die Nachfrage nach Büroflächen dürfte vorübergehend stagnieren, erwartet PSP. Der Markt für Retail-Flächen, der schon vor dem Ausbruch der Coronavirus-Krise anspruchsvoll gewesen sei, bleibe wohl bis auf weiteres angespannt. PSP erziele in den von der Coronavirus-Krise am stärksten betroffenen Sektoren wie beispielsweise Non-Food-Retail, Gastronomie, Freizeitbetriebe aber lediglich 21 Prozent der Mieteinnahmen.

Prognosen werden leicht gesenkt

Der Konzern sieht sich für die kommenden Zeiten gut gewappnet, dank des Qualitätsportfolios, der mit 55,3 Prozent hohen Eigenkapitalquote und den tiefen Leerständen. Die Hauptnutzung umfasse Büroflächen und die Mieter-Diversifikation sei breit abgestützt.

Für das Gesamtjahr erwartet PSP neu einen EBITDA (ohne Liegenschaftserfolge) von rund 260 Millionen Franken und einen Leerstand per Ende Jahr von rund 3,5 Prozent. Bisher lautete die Prognose auf über 260 Millionen Franken beziehungsweise von unter 3,5 Prozent. Ertragseinbussen will PSP grösstenteils mit tieferen Betriebskosten sowie Erträgen aus vorgezogenen Verkäufen von Entwicklungsprojekten wettmachen.

Gewinnrückgang im 1. Quartal wegen fehlender Sondereffekte

Da im Gegensatz zum Vorjahresquartal keine Sondereffekte angefallen sind, hat PSP im ersten Quartal beim Reingewinn einen Rückgang um knapp 40 Prozent auf 47,9 Millionen Franken verzeichnet. Im 1. Quartal 2019 hatte der zweitgrösste börsennotierte Schweizer Immobilienkonzern von einem einmaligen Steuereffekt, Verkaufserfolgen und einer ausserordentliche Portfolioaufwertung profitiert.

Um 2,2 Prozent höher mit 74,0 Millionen Franken war der Liegenschaftsertrag. Der Betriebsgewinn (EBITDA ohne Liegenschaftserfolg) fiel um 3,1 Prozent auf 63,3 Millionen. Der entsprechende Reingewinn sank um 4,8 Prozent auf 48,1 Millionen Franken.

Der durchschnittliche Leerstand im 8,1 Milliarden Franken schweren Immobilienportfolio lag am Stichtag Ende März bei 3,2 Prozent nach 3,5 Prozent Ende 2019.

Mit den vorgelegten Zahlen hat PSP die Erwartungen der Analysten mehr oder weniger getroffen.

pre/an

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Falcon Bank soll gemäss NZZ

Falcon Bank soll gemäss NZZ abgewickelt werden

Die Neuausrichtung der Zürcher Falcon Private Bank ist gemäss der "Neuen Zürcher Zeitung" (Ausgabe vom 5.5.2020) trotz Anstrengungen des Managements gescheitert. Nun solle innert Wochenfrist die geordnete Abwicklung des Instituts bekanntgegeben werden, schreibt die NZZ. In einem ersten Schritt wolle sich "der Falke" aus dem Bankgeschäft zurückziehen.

05.05.2020 07:48

Im Vordergrund stünden dabei der Verkauf und die Übertragung von Kundenportfolios an interessierte Banken und Vermögensverwalter. Am Ende dieses Prozesses werde das Institut voraussichtlich seine Lizenz an die Aufsichtsbehörde Finma zurückgeben. Danach, so die NZZ weiter, werde die Falcon Private Bank voraussichtlich in Liquidation gehen.

Erst vor einer Woche hatte die Bank mitgeteilt, ihr Geschäft fundamental auf den Prüfstand stellen zu wollen. Verwaltungsrat und Geschäftsleitung wollten in Absprache mit der Aktionärin, der Investmentgesellschaft Aabar aus Abu Dhabi, eine Reihe von Optionen prüfen, hatte die Bank am vergangenen Mittwoch in einem Communiqué geschrieben.

Eine der Optionen sei der Ausstieg aus dem Private-Banking-Geschäft, hatte es damals geheissen. Die Prüfung erfolge in einem "geordneten Prozess", um die Interessen aller Anspruchsgruppen zu schützen. Zuvor hatte bereits die Nachrichtenagentur Reuters in einem Artikel geschrieben, dass "Falcon-Mitarbeiter dabei seien, die Abwicklung des Instituts vorzubereiten".

Die Falcon Bank war in den milliardenschweren Korruptionsskandal rund um den malaysischen Staatsfonds 1MDB verwickelt. Die Schweizer Finanzmarktaufsicht Finma war 2016 zu dem Schluss gekommen, dass die Bank in diesem Zusammenhang aufgrund ungenügender Abklärungen von Geschäftsbeziehungen und Transaktionen schwer gegen die Geldwäschebestimmungen verstossen habe.

kw/tp

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Rapid Nutrition will

Rapid Nutrition will Medikament gegen Grippe lancieren

Das Gesundheitsunternehmen Rapid Nutrition will schon bald eine neue antivirale Therapie zur Bekämpfung von Grippe und Erkältungen lancieren. Das Mittel soll den Namen Azurene tragen. Derzeit sei Rapid Nutrition in Gesprächen mit der australischen Regierung und Universitäten des Landes, um weitere Tests durchzuführen, teilte das an der Schweizer Börse kotierte Unternehmen am Dienstag mit.

05.05.2020 07:05

kw/cf

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Corona-Pandemie reisst

Corona-Pandemie reisst Schaeffler tief in rote Zahlen

Die Folgen der Coronavirus-Pandemie haben den Auto- und Industriezulieferer Schaeffler im ersten Quartal tief in die roten Zahlen gerissen. Wegen einer Wertminderung in der Automotive-Sparte und zusätzlichen Kosten für den Stellenabbau stand bei den Franken unter dem Strich ein Verlust von 184 Millionen Euro, nachdem im Vorjahr noch ein Überschuss von 137 Millionen Euro zu Buche gestanden hatte, wie das im SDax notierte Unternehmen am Mittwoch in Herzogenaurach mitteilte.

06.05.2020 08:11

"Die Coronavirus-Pandemie stellt uns vor bislang ungekannte Herausforderungen", sagte Konzernchef Klaus Rosenfeld. Während der Umsatz im ersten Quartal im Vergleich zum Vorjahr um neun Prozent auf 3,28 Milliarden Euro sank, sackte das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) um rund ein Fünftel auf 215 Millionen Euro ab. Das operative Ergebnis fiel damit etwas besser aus, als die von Bloomberg befragten Experten erwartet hatten.

Wegen der Corona-Krise hatte Schaeffler bereits im März seine Prognose für das laufende Geschäftsjahr ausgesetzt. Eine konkrete Prognose sei weiterhin nicht möglich, hiess es nun. Zudem teilten die Franken mit, dass der Konzern die Zahl der im Rahmen des Freiwilligenprogramms in Europa abzubauenden Stellen von 1300 auf 1900 erhöhen will./eas/zb

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Hochdorf schliesst drei

Hochdorf schliesst drei verlustbringende Tochterfirmen

Der Milchverarbeiter Hochdorf setzt die Restrukturierung fort. Drei kleinere Tochtergesellschaften, die in den roten Zahlen stecken, werden geschlossen.

06.05.2020 08:04

Man habe keine Käufer für die deutsche Zifru Trockenprodukte sowie die zwei Snapz-Foods-Gesellschaften in der Schweiz und den USA gefunden, welcher die Firmen zu akzeptablen Konditionen haben übernehmen wollen, teilte der angeschlagene Milchverarbeiter am Mittwoch in einem Communiqué mit. Diese drei Tochtergesellschaften werden deshalb aufgelöst.

Bei Zifru seien knapp 30 Mitarbeiter von der Schliessung betroffen, sagte Hochdorf-Sprecher Christoph Hug auf Anfrage der Nachrichtenagentur AWP. Die beiden Snapz-Gesellschaften seien bereits inaktiv und hätten keine Angestellten mehr.

Dagegen bleibt die Marbacher Ölmühle GmbH Teil des Hochdorf-Konzerns, obwohl auch sie auf der Verkaufsliste gestanden hatte. Für sie habe man ebenfalls bisher keinen Käufer gefunden, hiess es. Aber: "Bei diesem Unternehmen führten verschiedene Restrukturierungsschritte dazu, dass für das laufende Geschäftsjahr ein knapp positives Resultat erwartet wird."

Die Hochdorf-Gruppe hatte am 8. Juli 2019 die Aufgabe des Geschäftsbereichs Cereals & Ingredients bekanntgegeben, dem die vier oben genannten Tochterfirmen angehören. Dieser Geschäftsbereich hätte ursprünglich als milchunabhängiges Standbein aufgebaut werden sollen, werde aber mangels kritischer Grösse und Skalierbarkeit aufgegeben, hiess es damals.

jb/ys

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Bank Reyl sammelt 12,2

Bank Reyl sammelt 12,2 Millionen für digitale Bank Alpian ein

Die Genfer Bank Reyl hat in einer Finanzierungsrunde insgesamt 12,2 Millionen Franken für ihr Projekt einer neuen digitalen Vermögensverwaltungsbank eingesammelt. Die künftige Bank Alpian will wohlhabende Kunden mit Finanzvermögen zwischen 100'000 und 1 Million Franken ansprechen.

06.05.2020 07:27

An der im Januar 2020 aufgelegten und überzeichneten Finanzierungsrunde A hätten "führende Investoren" aus dem Finanz- und Technologiesektor teilgenommen, teilten die Bank Reyl und Alpian am Mittwoch mit. Alpian will nun das Projekt vorantreiben und sich um eine Bankbewilligung der Finanzmarktaufsicht Finma bemühen, um im Jahr 2021 starten zu können.

Insgesamt gebe es in der Schweiz gut 2,6 Millionen solcher wohlhabender ("affluent") Kunden mit Vermögen bis zu 1 Million Franken. Diese kämen gemeinsam auf ein Kapital in der Höhe von rund 660 Millionen Franken. Auch sei diese Kundengruppe oft geneigt, auch digitale Instrumente für ihre Investitionen und Transaktionen zu nutzen.

Gemäss unabhängigen Marktuntersuchungen erfüllten heute weder die Retailbanken, noch die auf reiche und sehr reiche Kunden ausgerichteten Vermögensverwalter die Bedürfnisse des "affluent"-Segments vollständig, schreibt Alpian. Rund 40 Prozent dieses Kundensegments sei auf der Suche nach einer neuen Bank und 70 Prozent seien auch bereit, die Dienste einer Bank ohne Filialen in Anspruch zu nehmen.

Das Alpian-Angebot umfasse eine Investment-Boutique mit spezifisch auf die Kunden zugeschnittenen Produkten und der Möglichkeit, Kontakt mit erfahrenen Finanzberatern herzustellen. Gleichzeitig würden auch alltätliche Bankdienstleistungen auf "vereinfachte und transparente Art" angeboten. Alpian werde dazu eine proprietäre und "disruptive" Technologie nutzen.

tp/ra

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Hauptaktionär Silvan Meier

Hauptaktionär Silvan Meier weitet seinen Einfluss bei Meier Tobler aus

Im Aktionariat des Haustechnikanbieter Meier Tobler kommt es zu einer grossen Verschiebung.

07.05.2020 08:18

Hauptaktionär Silvan Meier übernimmt das gesamte Aktienpaket vom bisher zweitgrössten Aktionär, dem britischen Baukonzern Ferguson. Den übrigen Aktionären räumt Meier indes ein Bezugsrecht zum Erwerb zusätzlicher Aktien ein. Insgesamt wechselten 28,8 Prozent der Anteile von Meier Tobler den Besitzer, wie aus der Medienmitteilung vom Donnerstag hervorgeht. Meier zahlte 8,75 Franken pro Aktie. Derzeit notieren die Meier-Tobler-Aktien bei 12 Franken (Schlusskurs Mittwoch). Der neue Mehrheitsaktionär hält nun - direkt und via die Meier Capital AG - 72,7 Prozent am Unternehmen. Zuvor lag seine Beteiligung bei rund 44 Prozent.

Dass Ferguson seine Beteiligung an Meier Tobler abstossen würde, war erwartet worden. Bereits im Januar 2019 hatte sich der britische Konzern von einem 10-Prozent-Paket an Meier Tobler getrennt, nachdem er im Herbst davor die Meier-Tobler Aktien in seinen Büchern abgewertet hatte. Auch damals kaufte Silvan Meier die entsprechenden Aktien. Gleichzeitig wurde damals auch der Aktionärsbindungsvertrag zwischen Meier und Ferguson aufgelöst.

Silvan Meier wird die Aktien indes nicht alle selbst behalten: Es sei geplant, dass alle übrigen Aktionäre Bezugsrechte zum Erwerb weiterer Aktien erhalten, heisst es in der Medienmitteilung. Dabei würde je Aktie ein Bezugsrecht für eine zusätzliche Aktie zum Preis von voraussichtlich 8,90 Franken gewährt.

Würden alle Bezugsrechte ausgeübt werden, stiege der Free Float von Meier Tobler von derzeit 27,2 auf 54,5 Prozent, teilt Meier Tobler mit.

Coronakrise belastet Unternehmen

Parallel zur Mitteilung zur Verschiebung im Aktionariat informierte Meier Tobler auch über die Auswirkungen der Massnahmen zur Einschränkung der Corona-Pandemie auf den Geschäftsgang. Konkret verzeichnete Meier Tobler in der zweiten Märzhälfte - nach einem zufriedenstellenden Start ins erste Quartal 2020 - einen Nachfragerückgang von über 20 Prozent.

Zwar habe sich die Situation nach Ostern wieder etwas stabilisiert, dennoch sei für einen Teil der Mitarbeitenden im Service, im Verkauf und in der Verwaltung Kurzarbeit eingeführt worden. Dadurch und dank weiteren Massnahmen könne in den Krisenmonaten April und Mai ein negativer operativer Cash Flow voraussichtlich abgewendet und auf Stufe EBITDA ein knapp positives Resultat erzielt werden, so Meier Tobler. Fürs Gesamtjahr sei ein Ausblick zum heutigen Zeitpunkt dagegen noch nicht möglich.

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MCH Group einigt sich im

MCH Group einigt sich im Streit mit Baselworld-Aussteller

Die Messebetreiberin MCH Group hat sich mit Vertretern der Aussteller der Basler Uhrenmesse Baselworld im Streit um die Abrechnung der wegen der Corona-Pandemie ausgefallenen Baselworld 2020 geeinigt.

07.05.2020 07:30

Allerdings blasen die Veranstalter die für Ende Januar 2021 geplante Ausgabe der Messe nach einer Reihe gewichtiger Absagen ab. Es wird nach Folgeformaten gesucht.

Die mit der Ausstellervereinigung "Comité des Exposants suisses" erarbeitete einvernehmliche Lösung sei vom Comité Consultatif, in welchem alle wichtigen Aussteller der Uhrenbranche vertreten sind, einstimmig gutgeheissen worden, schreibt die MCH Group am Donnerstag. Und auch weitere Industrieverbände würden die Einigung unterstützen.

Wie genau die nun mit den Ausstellern getroffene Lösung aussieht, wird in der Mitteilung nicht beschrieben. Die Messebetreiberin bedankt sich lediglich bei den Marken Patek Philippe, Rolex, Tudor, Chanel, Chopard, Hublot, Zenith und Tag Heuer, die der nächsten Ausgabe bereits eine Absage erteilt hatten, für ihre Solidarität.

Diese Uhrenmarken hätten im "Geiste der Solidarität mit der gesamten Branche einer geringeren Rückerstattung zugestimmt", heisst es weiter. Dadurch hätten andere Aussteller von besseren Bedingungen profitiert. Auf der anderen Seite sei die MCH Group mit der nun getroffenen Lösung "an die Grenzen des für sie Möglichen" gegangen, hält CEO Bernd Stadlwieser im Communiqué fest.

Zukunft bleibt offen

Wie die Zukunft der Baselworld aussehen wird, bleibt weiterhin ungewiss. Die nächste Ausgabe, die vom 28. Januar bis am 2. Februar 2021 über die Bühne hätte gehen sollen, wurde nun abgesagt. "Wir sind intensiv daran, zusammen mit den Ausstellern und Besuchern die Bedürfnisse und Möglichkeiten neuer Plattformen abzuklären und zu diskutieren", erklärt Baselworld-Chef Michel Loris-Melikoff in der Mitteilung.

Die Messebetreiberin will den Angaben zufolge bis im Sommer über mögliche Folgeformate entscheiden und dann über das neue Konzept und die Terminplanung informieren.

Die Basler Uhrenmesse kämpft seit einiger Zeit mit grossen finanziellen Problemen. Nachdem der grösste Aussteller Swatch Group mit Marken wie Omega, Longines oder Tissot bereits im letzten Jahr abgesprungen war, haben nun auch Marken wie Rolex, Tudor, Patek Philippe, Chanel oder Chopard sowie jene des französischen Konzerns LVMH (TAG Heuer, Hublot, Zenith und Bvlgari) der Messe den Rücken gekehrt.

Gestritten haben die Uhrenhersteller mit der Messe nicht nur über die Rückerstattung bereits bezahlter Ausstellungsgebühren für die abgesagte 2020er-Ausgabe, sondern auch über das neue Austragungsdatum für die Messe im Jahr 2021 sowie über das Format der Messe allgemein. Einige Marken haben angekündigt, an der neu aufgegleisten Genfer Messe " Watches & Wonders Geneva" (vormals SIHH) im April des nächsten Jahres teilnehmen zu wollen.

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Datacolor rutscht im ersten

Datacolor rutscht im ersten Halbjahr wegen Coronakrise in die roten Zahlen

Der Farbmetrik-Konzern Datacolor ist in seinem ersten Halbjahr 2019/20 (per Ende März) vom Wirtschaftsabschwung wegen der Corona-Pandemie belastet worden.

08.05.2020 06:53

In den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres verringerte sich der Umsatz um 11,8 Prozent auf 35,1 Millionen Dollar, wie das Unternehmen am Freitag mitteilte. In Lokalwährungen betrug das Minus 11,3 Prozent. Der Auftragseingang sei gegen Ende der Berichtsperiode merklich abgeflacht und der Auftragsbestand sei bis zum Periodenende nahezu abgearbeitet worden.

Der Betriebsgewinn (EBIT) belief sich in den ersten sechs Monaten des Jahres noch auf 2,8 Millionen Dollar gegenüber 3,3 Millionen in der Vorjahresperiode. Wegen einem negativen Finanzergebnis von -3,8 Millionen resultierte ein Nettoergebnis von -1,5 Millionen Dollar (Vorjahr +1,1 Millionen).

Werkschliessung in China

Datacolor hatte bereits im März angekündigt, dass die Folgen der Coronavirus-Pandemie den Umsatz und den Betriebsgewinn (EBIT) ungünstig beeinflussen würden. So war dem Unternehmen im chinesischen Werk Suzhou im Januar und Februar 2020 während vier Wochen von der chinesischen Regierung ein Lockdown zur Eindämmung des Virus verordnet worden.

Dadurch habe sich zeitweise die Auslieferung der Produkte verzögert, schreibt Datacolor. Inzwischen sei die Produktionsstätte wieder "im vollen Umfang in Betrieb und uneingeschränkt lieferfähig".

Weiterhin blieb Asien für Datacolor mit einem Umsatzanteil von 36 Prozent der grösste Absatzmarkt. Der Umsatzbeitrag Europas blieb mit 35 Prozent unverändert. Nach dem Auslaufen von zwei Grossaufträgen habe der Umsatzanteil aus Nord- und Südamerika auf 29 Prozent leicht abgenommen, heisst es.

Derzeit kein Ausblick

Die Pandemie habe eine grosse Verunsicherung der globalen Märkte verursacht, und es sei davon auszugehen, dass sich der Wirtschaftsabschwung noch verstärken werde, schreibt das Unternehmen in seinem Ausblick: Eine Einschätzung der Geschäftsentwicklung wolle das Unternehmen nicht geben.

Mit der Straffung der Organisation und den eingeleiteten, massiven Kostensenkungsmassnahmen sowie einer soliden Bilanz sei Datacolor aber gut gerüstet, um den negativen Effekten des Wirtschaftsabschwungs wirksam zu begegnen, versichert das Unternehmen mit Sitz in Luzern. Zudem würden die Weiterentwicklung des Sortiments und die Stärkung der Produktpipeline weiterhin intensiv vorangetrieben, um vom zu erwartenden Wiederaufschwung profitieren zu können.

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Autosalon-Organisatoren

Autosalon-Organisatoren sollen vom Kanton Genf ein Darlehen erhalten

Der Genfer Autosalon soll am Leben bleiben. Die coronabedingte Absage in diesem Jahr hat die Organisatoren der Veranstaltung finanziell ernsthaft geschwächt. Die Kantonsregierung will der Stiftung daher ein Darlehen gewähren.

07.05.2020 20:55

Die Absage der Geneva International Motor Show (GIMS) hat der Stiftung einen Verlust von rund 11 Millionen Franken eingebrockt, teilte der Staatsrat des Kantons Genf am Donnerstag mit. Weitere 5,8 Millionen koste es, das Konzept der Fachmesse neu zu entwickeln.

Die GIMS-Stiftung habe aber ihre finanziellen Reserven ausgeschöpft hat, erklärte die Genfer Regierung. Daher schlägt der Staatsrat vor, den Organisatoren ein Darlehen von 16,8 Millionen Franken zu gewähren. Ein entsprechender Gesetzesentwurf werde vorgelegt.

Für die Dauer des Darlehens soll die Stiftung ihren 7-Prozent-Anteil am Messekomplex Palexpo im Wert von ebenfalls 16,8 Millionen Franken als Pfand beim Kanton hinterlegen. Die Palexpo wurde 1926 für den Autosalon gebaut.

Zum Genfer Autosalon waren im vergangenen Jahr 600'000 Besucher gekommen. Die wirtschaftliche Bedeutung für den Kanton Genf werden in der Mitteilung auf rund 200 Millionen Franken geschätzt.

ra/

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Avaloq und FAB Switzerland

Avaloq und FAB Switzerland erneuern ihre Zusammenarbeit

Die First Abu Dhabi Bank (Suisse) (FAB) bleibt Avaloq treu. Die FAB habe den Vertrag für die "Business Process as a Service"-Lösung (BPaaS) von Avaloq langfristig verlängert, teilt Avaloq am Montag mit.

11.05.2020 07:50

Die FAB arbeite bereits seit 2007 mit Avaloq zusammen und sei der erste Private-Banking-Kunde des Unternehmens in Genf gewesen, hiess es weiter. Das Institut bietet gemäss den Angaben Vermögensverwaltungslösungen für vermögende Privatkunden an und ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der First Abu Dhabi Bank aus den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE).

Für Avaloq ist dies der zweite Vertragsabschluss mit einem Genfer Private-Banking-Institut im Jahr 2020. Im Januar gab die Banque Cramer bekannt, dass sie sich für weitere zehn Jahre für die BPaaS-Lösung von Avaloq entschieden habe.

Avaloq wurde 1985 gegründet und bietet digitale Banking-Lösungen, Kernbankensoftware und Vermögensverwaltungstechnologie an. Rund 150 Banken und Vermögensverwalter seien Kunde von des Schweizer Unternehmens.

pre/kw

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Aluflexpack-Aktionäre

Aluflexpack-Aktionäre genehmigen Dividendenverzicht

Die Aktionäre von Aluflexpack haben an der Generalversammlung allen Anträgen des Verwaltungsrates zugestimmt. Unter anderem genehmigten sie den Verzicht auf eine Dividendenzahlung, wie die auf Verpackungslösungen spezialisierte Gesellschaft am Montag mitteilte.

11.05.2020 07:47

Ausserdem wurden Martin Ohneberg (als Präsident), Alois Bühler, Christian Hosp, Markus Vischer und Bernd Winter als Mitglieder des Verwaltungsrates für eine Amtsdauer bis zum Ende der nächsten ordentlichen GV wiedergewählt.

Zum laufenden Geschäftsjahr schrieb die Gesellschaft, dass das globale Umfeld zuletzt unsicherer geworden sei. Die Stärke der Organisation und die strategische Positionierung des Unternehmens würden ihn aber "zuversichtlich für die Zukunft" stimmen, wurde Martin Ohneberg, Präsident des Verwaltungsrates, in der Mitteilung zitiert.

Die Generalversammlung fand am 7. Mai 2020 in Zürich statt.

sig/kw

(AWP)

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