Aktien Schweiz Diverse

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Schlatter weitet Verluste 2015 aus - Steigende Nettoerlöse für 2016 geplant
14.03.2016 08:29

(Meldung um weitere Details ergänzt)

Schlieren (awp) - Der Anlagenbauer Schlatter hat das Geschäftsjahr 2015 wie angekündigt tiefer in den roten Zahlen beendet. Beim Umsatz und den Aufträgen verzeichnete das Unternehmen ebenfalls Rückgänge - diese waren aber bereits Ende Januar kommuniziert worden. Beim EBIT weist Schlatter für 2015 ein Minus von 5,9 Mio CHF nach einem Plus von 0,7 Mio CHF im Jahr 2014.

Unter dem Strich weitete sich der Verlust 2015 auf -6,9 Mio CHF aus, nach einem Konzernverlust von 0,2 Mio im Jahr zuvor. Im Betriebsergebnis sind einmalige Verluste und Sonderkosten aufgrund der Währungsverwerfungen, des Aktienprogramms für Mitarbeiter sowie der Restrukturierungsrückstellungen für das Werk Deutschland in Höhe von insgesamt 3,2 Mio CHF enthalten, heisst es in eine Medienmitteilung vom Montag. Diese würden 2016 nicht mehr anfallen.

GEWINNENTWICKLUNG IM RAHMEN DER EIGENEN PROGNOSEN

Insgesamt schneidet Schlatter auf Gewinnseite in etwa wie angekündigt ab. Bei der Veröffentlichung der Umsatz- und Auftragszahlen im Januar hatte der Anlagenbauer einen operativen Verlust im mittleren einstelligen Millionenbereich angekündigt. Mit Blick auf 2016 bestätigt das Unternehmen an diesem Montagmorgen, mindestens ein ausgeglichenes Ergebnis anzustreben bei steigendem Nettoerlös.

Als Gründe für das schwächere Abschneiden nennt Schlatter "die massive Überbewertung des Schweizer Frankens gegenüber dem Euro und weiteren Währungen, der unerwartet massive Einbruch im Markt für Papiermaschinenbespannungen sowie die Auswirkungen des Zerfalls der Stahlpreise auf den Markt für Anlagen zur Herstellung von Armierungsgittern".

MARKTLAGE BLEIBT SCHWIERIG

Aufgesplittet auf die einzelnen Märkte, erklärt Schlatter, in den europäischen Kernmärkten des Produktbereichs Draht seien die Auswirkungen der Wirtschafts- und Finanzkrise weiterhin spürbar. Allerdings würden im nördlichen EU-Raum wieder vermehrt Investitionsprojekte getätigt, heisst es ergänzend in der Mitteilung. Mit einem Aufschwung in diesen Regionen sei in den kommenden Jahren allerdings nicht zu rechnen.

Eine leicht stärkere Nachfrage wird in Südostasien, in einigen zentralamerikanischen Ländern und in den Emerging Markets im Allgemeinen erwartet. In Brasilien sei das Neuanlagengeschäft schon im Laufe des Jahrs 2014 zum Erliegen gekommen, und es zeichne sich noch keine Erholung ab. Die Entwicklung in Russland und China klingt kaum besser.

Auf eine Dividendenausschüttung für 2015 soll verzichtet werden.

BESSER POSITIONIERT DANK INVESTITIONEN

Im Ausblick betont Schlatter, man habe frühzeitig die notwendigen Massnahmen eingeleitet und auf das veränderte Marktumfeld reagiert. Zwar stellten die Wechselkurse nach wie vor eine Herausforderung dar, wichtiger für die Gruppe sei aber, dass sie ihr Volumen im Anlagen- und After-Sales-Bereich steigern könne. Um dieses Ziel zu erreichen, habe man 2015 bedeutende Mittel in die Umsetzung der Entwicklungs- und Produkte-Roadmap investiert, was sich 2016 positiv auswirken sollte.

So habe die Gruppe hat im vergangenen Jahr einen hohen Innovationsrhythmus in der Produktentwicklung angeschlagen. Schlatter sieht sich heute mit seinen Produkten und Dienstleistungen besser positioniert als im Vorjahr. Zwar erwarte man keine grundlegende Veränderung des Marktumfelds. Dank der Marktpositionierung und der Lancierung neuer Produkte sollte es aber möglich sein, Marktanteile zu gewinnen.

hr/ra

(AWP)

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SPS verdient 2015 dank Verkaufserfolgen mehr

Das Immobilienunternehmen Swiss Prime Site hat im Geschäftsjahr 2015 insbesondere von Verkaufserfolgen profitiert und Betriebsertrag und Gewinn gesteigert.

Den Aktionären soll dennoch eine im Vergleich zum Vorjahr unveränderte Dividende ausgeschüttet werden.

Der Gesamtertrag stieg um 17% auf 995,2 Mio CHF, was vor allem mit dem erstmaligen Verkauf von Stockwerkeigentum in der 16-jährigen Firmengeschichte zu erklären ist. Hier wurde eine Ertrag von 105,1 Mio CHF erzielt. Die Mieteinnahmen als grösster Posten legten derweil um 0,6% auf 445,9 Mio CHF zu, wie SPS am Dienstag mitteilte.

Die verbreiterte Ertragsbasis liess das Ergebnis auf Stufe EBIT um 20% auf 553,4 Mio CHF ansteigen und unter dem Strich schaute mit 355,1 Mio CHF gar knapp ein Viertel mehr heraus als im Vorjahr. Damit hat das Unternehmen die Analysten-Schätzungen beim Mietertrag knapp getroffen, bei den Gewinnzahlen hingegen klar übertroffen. Diese hatten im Durchschnitt (AWP-Konsens) für den Mietertrag 448,3 Mio, für den EBIT 513,6 Mio und für den Reingewinn 323,9 Mio CHF veranschlagt.

Stabile Dividende von 3,70 Franken

Wird der Erfolg aus der turnusmässigen Neubewertung des Immobilienparks in Höhe von 124,6 Mio CHF (+10%) ausgeklammert, kamen EBIT und Gesamtergebnis bei 428,9 Mio CHF (+23%) bzw. 273,6 Mio (+32%) zu liegen. Den Aktionären soll aufgrund der Zahlen eine stabile Dividende von 3,70 CHF je Aktie ausgeschüttet werden.

Für das laufende Geschäftsjahr rechnet SPS mit einem Ertrag aus Vermietung und einem Betriebsertrag über Vorjahresniveau. Die Leerstandsquote wird zwischen 6% und 7% erwartet. Das Rekordergebnis des Jahres 2015 werde sich aus heutiger Sicht aufgrund der erzielten überdurchschnittlichen Erlöse aus dem Verkauf von Eigentumswohnungen und Renditeliegenschaften nicht wiederholen lassen, heisst es. Die Aussichten für 2016 werden aber insgesamt als "gut" beurteilt.

(AWP)

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Schlatter fällt 2015 tiefer in die Verlustzone - 2016 schwarze Null angestrebt
14.03.2016 18:00

(Zusammenfassung; wiederholt mit Schlusskurs)

Zürich (awp) - Der Maschinenbauer Schlatter hat im Geschäftsjahr 2015 unter anderem wegen des Frankens auf der ganzen Linie rückläufige Kennzahlen verzeichnet. So fiel der Bestellungseingang um beinahe einen Drittel zurück, beim Umsatz war das Minus etwas moderater. Sowohl auf operativer Ebene als auch auf Stufe Reinergebnis resultierte indes ein klarer Verlust. Wie in den Jahren davor wird entsprechend auch keine Dividende ausgeschüttet. Am Standort Schlieren hält das Unternehmen gleichwohl fest. Für 2016 wird dank verschiedener Massnahmen bei steigendem Umsatz ein ausgeglichenes Ergebnis angestrebt.

Der Umsatz reduzierte sich um 7% auf 83,2 Mio CHF und der Bestellungseingang um 30% auf 72,9 Mio. Der Auftragsbestand per Ende 2015 lag noch bei 31,9 Mio CHF und damit um knapp einen Viertel tiefer als vor einem Jahr, wie der Anlagenbauer in den Bereichen Widerstandsschweissen und Drahtweben bereits im Januar mitteilte.

REINVERLUST AUSGEWEITET

Beim EBIT weist Schlatter für 2015 ein Minus von 5,9 Mio CHF nach einem Plus von 0,7 Mio CHF im Jahr 2014, wie nun am Montag mitgeteilt wurde. Unter dem Strich weitete sich der Verlust auf -6,9 Mio CHF aus, nach einem Konzernverlust von 0,2 Mio im Jahr zuvor. Im Betriebsergebnis sind einmalige Verluste und Sonderkosten aufgrund der Währungsverwerfungen, des Aktienprogramms für Mitarbeiter sowie der Restrukturierungsrückstellungen für das Werk Deutschland in Höhe von insgesamt 3,2 Mio CHF enthalten.

Als Gründe für das schwächere Abschneiden nennt Schlatter "die massive Überbewertung des Schweizer Frankens gegenüber dem Euro und weiteren Währungen, der unerwartet massive Einbruch im Markt für Papiermaschinenbespannungen sowie die Auswirkungen des Zerfalls der Stahlpreise auf dem Markt für Anlagen zur Herstellung von Armierungsgittern".

In den europäischen Kernmärkten des Produktbereichs Draht seien die Auswirkungen der Wirtschafts- und Finanzkrise weiterhin spürbar, hiess es zur aktuellen Markteinschätzung. Allerdings würden im nördlichen EU-Raum wieder vermehrt Investitionsprojekte getätigt. Mit einem Aufschwung in diesen Regionen sei in den kommenden Jahren allerdings nicht zu rechnen. Eine leicht stärkere Nachfrage wird in Südostasien, in einigen zentralamerikanischen Ländern und in den Emerging Markets im Allgemeinen erwartet. In Brasilien zeichne sich indes noch keine Erholung ab und auch die Entwicklung in Russland und China scheine kaum besser.

AM STANDORT SCHLIEREN WIRD FESTGEHALTEN

Im Ausblick auf das Geschäftsjahr 2016 schreibt Schlatter, es sei das Ziel, den Umsatz wieder zu steigern und ein ausgeglichenes Ergebnis zu erzielen. "Wenn immer möglich ist damit der Reingewinn gemeint", präzisierte CEO Werner Schmidli gegenüber AWP. Man habe frühzeitig die notwendigen Massnahmen eingeleitet und auf das veränderte Marktumfeld reagiert. Zwar stellten die Wechselkurse nach wie vor eine Herausforderung dar, wichtiger sei aber, dass das Volumen im Anlagen- und After-Sales-Bereich wieder gesteigert werde.

Nebst einem bereits im vergangenen Jahr eingeleiteten Massnahmenpaket, um der Frankenstärke und den tiefen Stahlpreisen zu begegnen, sollen lohnintensive Arbeiten nach Osteuropa verlagert und die Zusammenarbeit mit dem Werk in Münster intensiviert werden. Am Standort Schlieren will das Unternehmen trotz des starken Frankens festhalten.

Zu den bereits eingeleiteten Massnahmen in Schlieren und in Münster, die laut Schmidli genügen sollten, 2016 ein ausgeglichenes Ergebnis zu erreichen, seien noch weitergehende Massnahmen erarbeitet worden, welche sich erst 2017 entfalten würden. Er streicht dabei die intensivere Bearbeitung der Märkte zum Vertrieb von Anlagen heraus sowie die bessere Nutzung der "riesigen installierten Basis" für den After Sales-Bereich.

An der Börse legten die wenig gehandelten Aktien in einem etwas festeren Gesamtmarkt 2,4% auf 32,00 CHF zu.

cf/cp

(AWP)

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BVZ verdient 2015 weniger - Unveränderte Dividende
16.03.2016 08:11

Brig (awp) - Das Bahn- und Touristikunternehmen BVZ Holding hat im Geschäftsjahr 2015 den Ertrag leicht gesteigert. Unter dem Strich verdiente das Unternehmen indes weniger als im Vorjahr. Die Aktionäre sollen eine unveränderte Dividende von 11,00 CHF je Aktie erhalten. Für das laufende Geschäftsjahr zeigt sich das Management zuversichtlich.

Der Gesamtertrag stieg 2015 um 1,8% auf 139,4 Mio CHF, wie die Gesellschaft am Mittwoch mitteilte. Davon stammten 31,9 (VJ 31,7) Mio aus Abgeltungen durch die öffentliche Hand. Der Betriebsgewinn auf Stufe EBITDA verringerte sich um 5,1% auf 32,3 Mio und auf Stufe EBIT um 3,1% auf 12,9 Mio. Die EBIT-Marge sank auf 7,8% von 8,2% im Vorjahr.

Unter dem Strich resultierte ein um 5,1% auf 7,8 Mio gesunkener Reingewinn.

Im grössten Geschäftsfeld Mobilität nahm der Ertrag (ohne Abgeltungen) um 0,7% auf 54,4 Mio CHF zu. Die Gornergrat-Bahn verbuchte einen Ertragszuwachs um 5,9% auf 24,7 Mio CHF, der Glacier Express dagegen einen Rückgang um 2,6% auf 10,0 Mio.

Im Immobilienportfolio nahmen die Einnahmen um 0,6% auf 4,9 Mio CHF zu.

Mit Blick nach vorne falle der Ausblick auf 2016 trotz der nach wie vor bestehenden Herausforderungen durch schwache Währungen in wichtigen Märkten zuversichtlich aus, schreibt die BVZ Holding.

sig/ra

(AWP)

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Pax Anlage erleidet 2015 Gewinneinbruch - Dividende wird dennoch erhöht
16.03.2016 07:54

Basel (awp) - Die im Immobilienbereich tätige Pax Anlage hat im Geschäftsjahr 2015 einen deutlichen Gewinnrückgang erlitten. Den Aktionären soll gleichwohl eine höhere Dividende ausgezahlt werden.

Der Konzernerfolg brach auf 10,9 Mio CHF ein. Im Vorjahr waren unter dem Strich noch 32,8 Mio verblieben. Dennoch soll die Dividende auf 25,00 CHF je Aktie von 23,00 CHF erhöht werden, wie das an der SIX kotierte Unternehmen am Mittwoch mitteilt

Im Geschäftsjahr 2015 sei eine Phase der Transformation gestartet worden, die noch nicht abgeschlossen sei. So wurden der Geschäftsbereich der Hypothekardarlehen an Dritte aufgegeben und Immobilienprojekte "neu beurteilt". Bei der Überprüfung der Werthaltigkeit der Entwicklungsliegenschaften sei ein Wertberichtigungsbedarf von 42,0 Mio CHF zulasten der Vorjahre ermittelt worden.

Zudem teilt die Gesellschaft mit, dass Peter Kappeler und Martha Scheiber erneut für den Verwaltungsrat kandidieren, letztere als Präsidentin. Michael Jorda dagegen ziehe sich zurück, damit ein unabhängiges Mitglied Einsitz nehmen könne. Zur Wahl in das Gremium wird Thomas Dressendörfer vorgeschlagen, der den Angaben zufolge über langjährige Führungserfahrung, insbesondere in börsenkotierten Gesellschaften, verfügt.

Im Ausblick gibt sich die Gesellschaft zurückhaltend. Angesichts der "anspruchsvollen wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen des Immobilienmarkts" werde unter anderem die mögliche Umwandlung von Stockwerkeigentum in Mietobjekte und die Umplanung oder der Verkauf von Projekten geprüft. Ein weiterer Fokus liege auf der Intensivierung der Vermarktung fertiggestellter Stockwerkeigentumseinheiten.

cp/cf

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Hilti 2015 mit höherem Betriebs- aber niedrigerem Reingewinn
18.03.2016 08:04

Schaan (awp) - Der Baumaschinenhersteller Hilti hat im Geschäftsjahr 2015 den Betriebsgewinn leicht gesteigert, jedoch unter dem Strich etwas weniger verdient. Das Betriebsergebnis stieg mit +2% leicht auf 547 Mio CHF, wie das Unternehmen am Freitag mitteilt. Der Reingewinn kam hingegen mit 410 Mio CHF um 4% unter den Vorjahreswert zu liegen. Hilti nennt hier insbesondere höhere Steueraufwendungen als Grund.

Die Investitionen in Innovationen und Vertriebskapazitäten seien planmässig weiter erhöht worden: Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung stiegen um 8,1% auf 240 Mio CHF. Die Anzahl Mitarbeitende nahm um +5,1% auf 23'385 Personen zu.

Der Umsatz wurde bereits im Januar bekanntgegeben, er ging wegen der Aufwertung des Schweizer Frankens um 2,5% auf 4,38 Mrd CHF zurück. In Lokalwährungen erhöhte sich der Umsatz des Liechtensteiner Unternehmens dagegen um 5,8%. In der wichtigsten Region Europa resultierte 2015 ein Umsatzanstieg in Lokalwährungen von 4,2%, in Franken sank der Umsatz allerdings um 6,3%. Gestützt worden sei das Wachstum vor allem von der positiven Entwicklung in Nordeuropa, aber auch in Südeuropa habe nach schwierigen Jahren ein leichtes Wachstum erzielt werden können.

Für das laufende Jahr rechnet Hilti mit einem bestenfalls moderaten Marktwachstum und anhaltend grösseren Wechselkurschwankungen. Für 2016 wird ein höheres Wachstum in Lokalwährungen und eine erneute Steigerung im operativen Ergebnis erwartet.

yr/tp

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Perrot Duval nach neun Monaten 2015/16 mit Verlust von 0,2 Mio CHF
18.03.2016 08:00

Zürich (awp) - Die Beteiligungsgesellschaft Perrot Duval hat in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2015/2016 (per Ende Januar) weniger Umsatz generiert und erneut einen kleinen Verlust erlitten. Für das Gesamtjahr erwartet das Unternehmen weiterhin eine Gewinnsteigerung.

Der Umsatz der Gruppe sank in den neun Monaten um 7% auf 30,2 Mio CHF. "Dieser temporäre Rückgang ist grösstenteils auf die ungünstigen Währungseffekte bei der Konsolidierung in Schweizer Franken zurückzuführen", teilte Perrot Duval am Freitag mit. Unter dem Strich erlitt das Unternehmen einen Verlust 0,2 Mio nach einem Verlust von 1,3 Mio im Vorjahr.

Mit dem fast ausgeglichenen Ergebnis habe man sich dank einer soliden Verankerung in Europa und in den USA spürbar erholt, hiess es. Für das Gesamtjahr rechnet die Gruppe mit einem "ungefähr annähenden Umsatz" wie im Vorjahr (44,1 Mio) und in Lokalwährungen mit einem Wachstum von 5%. Zudem werde - entsprechend der Prognosen vom Dezember 2015 - ein Nettogewinn nach Steuern zwischen 0,5 Mio und 1,0 Mio CHF erwartet nach 0,1 Mio im Jahr 2014/15.

ys/tp

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Interroll steigert Gewinn deutlich

Die Interroll-Gruppe hat 2015 einen deutlich höheren Gewinn erzielt. Als Grund wird der Wegfall der Einmalbelastungen im Vorjahr und Produktivitätssteigerungen genannt. Die Dividende steigt um einen Drittel.

Mit den definitiven Zahlen bestätigt das Unternehmen die zuvor genannten geschätzten Werte.

Das operative Ergebnis auf Stufe EBITDA verbesserte sich 2015 gegenüber dem Vorjahr um 32% auf 58,2 Mio CHF, wie das in der Fördertechnik, Logistik und Automation tätige Unternehmen am Freitag mitteilt. Die EBITDA-Marge lag bei 16,1% (VJ 13,2%). Der Reingewinn legte um 54% auf 29,3 Mio zu.

Diese besonders starke Ergebnisverbesserung basiere hauptsächlich auf dem höheren Nettoumsatz, konzernweiten Produktivitätssteigerungen und dem Wegfall von Einmalkosten, die im 2014 angefallen waren, heisst es weiter. Interroll hatte hohe strategische Einmalaufwendungen verbucht und Investitionen in das langfristige Wachstum und die nachhaltige Profitabilität getätigt.

Bereits bekannt waren der Auftragseingang mit einem Plus von 9,8% auf 385,1 Mio (LW +18%) und der Nettoumsatz, der um 7,6% auf 360,8 Mio CHF stieg (LW +16%). In allen drei Regionen EMEA (Europa, Middle East, Afrika), Amerika und Asien-Pazifik verbesserte Interroll Umsatz und Marktanteil, heisst es weiter.

Dividende steigt von neun auf zwölf Franken

Der Verwaltungsrat schlägt den Aktionären die Ausschüttung einer Dividende von 12 CHF vor, im Vorjahr wurden 9 CHF in Form einer Nennwertreduktion ausgeschüttet.

Die Produktgruppe Drives (Motoren und Antriebe für Förderanlagen) verzeichnete 2015 einen Umsatz von 110,3 Mio CHF und blieb damit um 4% unter dem Vorjahreswert. Conveyors & Sorters (Förderer und Sorter) verzeichnete mit konsolidiert 107,2 Mio CHF eine Steigerung beim Umsatz um rund 34%. Pallet & Carton Flow (Fliesslager) lag im Jahr 2015 mit 49,8 Mio um 16% unter dem Vorjahreswert.

Zudem kommt es zu einem Personalwechsel an der Spitze des Verwaltungsrates. Der bisherige Vize-VRP Urs Tanner wird anlässlich der nächsten Generalversammlung am 13. Mai 2016 vom Verwaltungsrat als neuer Präsident vorgeschlagen. Er folgt damit Kurt Rudolf, der nicht mehr zur Wiederwahl zur Verfügung steht.

Einen quantitativen Ausblick auf das laufende Jahr 2016 gibt das Management nicht. Das verstärkte Engagement in den Regionen Amerika und Asien-Pazifik, die erfolgreich eingeführten neuen Produkte sowie das konsequente Ausschöpfen der Potenziale in der internen Logistik würden die mittel- und langfristig die Wachstumsaussichten von Interroll stützen.

(AWP)

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Hiag steigert Ergebnis und Dividende

Hiag Immobilien hat im vergangenen Geschäftsjahr 2015 den Ertrag und das Ergebnis gesteigert. Die Dividende soll erhöht werden.

Im ersten Jahr nach dem Börsengang steigerte Hiag den Liegenschaftsertrag um 5,2% auf 51,2 Mio CHF, während das Unternehmensergebnis im Vergleich zu dem um IPO-Effekte bereinigten Vorjahreswert gar um 18% auf 59,5 Mio in die Höhe kletterte, wie das Unternehmen am Montag mitteilt. Die Eigenkapitalrendite kam dabei auf laut Hiag "attraktiven" 8,8% zuliegen.

Den Aktionären wird an der Generalversammlung vom 19. April die Erhöhung der Dividende auf 3,50 von zuvor 3,30 CHF je Aktie vorgeschlagen. Die Ausschüttung werde für Privatpersonen mit Wohnsitz Schweiz steuerbefreit erfolgen, heisst es weiter.

Das Liegenschaftsportfolio hat Hiag im vergangenen Jahr auf 1,22 (VJ 1,15) Mrd CHF ausgebaut. Es umfasste per Ende Dezember 115 Liegenschaften. Die Leerstandsquote des Immobilienportfolios sei derweil im Jahresverlauf auf 16,0% von zuvor 18,0% gesenkt worden.

Das Jahr 2015 sei von der Aufhebung der Untergrenze zum Euro-Wechselkurs geprägt gewesen. Die auch in der Folge anhaltend tiefen Zinsen hätten dafür gesorgt, dass die Nachfrage nach Immobilienanlagen weiterhin hoch geblieben sei. Vor allem bei Wohnimmobilien seien dadurch die Transaktionspreise hoch geblieben. Für 2016 rechnet Hiag damit, dass sich diese Entwicklung fortsetzt. Die Gruppe legt den Fokus deshalb auf organisches Wachstum und erwartet eine weitere Steigerung des Liegenschaftsertrags.

(AWP)

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Belimo für 2016 wenig konkret

Die im Bereich Antriebslösungen aktive Belimo-Gruppe hat im Geschäftsjahr 2015 den Umsatz in Franken praktisch gehalten und in Lokalwährungen leicht zugelegt. Der Ausblick wird vage formuliert.

Wegen der negativen Einflüsse durch die Währungssituation ging der operative Gewinn jedoch zurück und der Reingewinn wurde vom Finanzergebnis belastet. Die Dividende bleibt jedoch stabil. Im Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr bleibt das Unternehmen wenig konkret.

Die wichtigsten Eckdaten für das Geschäftsjahr 2015 waren bereits bekannt. Der Umsatz blieb in Schweizer Franken bei 493,3 Mio CHF praktisch stabil, in lokalen Währungen ergab sich ein Plus von 3,6%. Der EBIT ging dagegen um 8,1% auf 74,6 Mio CHF zurück und die EBIT-Marge um Basispunkte 140 Basispunkte auf 15,1%. Die überraschende Aufhebung des Euro-Mindestkurses mit der starken Aufwertung des Schweizer Frankens sowie das schwierige Marktumfeld in Osteuropa hätten das Umsatzwachstum und die Rentabilität negativ beeinflusst, hiess es bereits im Februar.

Unveränderte Dividende

Der Reingewinn reduzierte sich um gut 16% auf 56,2 Mio CHF. Dieser Rückgang sei vor allem auf das negative Finanzergebnis zurückzuführen, teilt die Herstellerin von Antrieben für die Heizungs-, Lüftungs- und Klimatechnik am Montag im Vorfeld der Bilanzmedienkonferenz mit. Die Dividende soll unverändert zum Vorjahr 65 CHF je Aktie betragen.

Die Rentabilität des Eigenkapitals reduzierte sich auf 17,2% und die Rendite auf dem investierten Kapital auf 20,8%. Der Geldfluss aus Geschäftstätigkeit nahm um 5% auf 70,4 Mio CHF ab, wogegen sich der freie Cashflow auf 37,0 Mio verdoppelte. Belimo verweist in diesem Zusammenhang auf die Investitionen in die Gebäudeerweiterung der Logistik am Hauptsitz in Hinwil, welche 2015 abgeschlossen wurde, sowie auf die Investitionen in das neue Produktions-, Logistik- und Verwaltungsgebäude in Danbury in den USA. Letztere hatten den Free Cashflow 2014 belastet.

Nach Regionen betrachtet verzeichnete Belimo in Europa mit dem Umsatz währungsbereinigt ein knappes Minus von 0,9%, in Franken gingen die Verkäufe hingegen um knapp 10% auf 244 Mio CHF zurück. Diese Entwicklung sei hauptsächlich auf die Euro-Thematik und die wirtschaftliche Lage in Osteuropa zurückzuführen, heisst es.

Die Entwicklung in Russland habe zu einem deutlichen Umsatzrückgang geführt und auch Auswirkungen auf westeuropäische Länder gehabt, wo die Exporte nach Russland und in den zentral-asiatischen Raum stark rückläufig gewesen seien. Dagegen habe Polen von einem robusten Marktwachstum sowie von der zunehmenden Verlagerung von Produktionsstandorten von West- nach Osteuropa profitiert.

Gutes Wachstum gab es dagegen in der zweitwichtigsten Region Amerika, nämlich um knapp 10% in Lokalwährungen und um gut 12% auf 192 Mio CHF in Franken. Dabei sei man in allen Regionen stark gewachsen. In der Region Asien/Pazifik wurde ein währungsbereinigtes Wachstum von 7,2% und von 9,0% auf 57,4 Mio CHF erreicht. Stark sei das OEM-Geschäft in China gewesen, und auch Japan und Hongkong hätten überzeugt. In Südostasien hätten die Investitionsvolumina infolge der schwachen Währungen indes nachgelassen.

Vager Ausblick

Im Ausblick auf das Geschäftsjahr 2016 bleibt Belimo vage. Die Beschaffungs- und Absatzmärkte dürften weiterhin durch unsichere Währungs- und Marktentwicklungen geprägt sein, heisst es dazu.

Die Markteinführung der Brandschutzklappenantriebe und Zonenventile soll weiter vorangetrieben werde. Zudem werde eine neuentwickelte Antriebs- und Ventilkombination für grosse Durchflüsse lanciert, und durch die Stärkung des Sensorgeschäfts, wie beispielsweise mit den Ultraschall-Durchflusszählern, sei zusätzlicher Umsatz zu erwarten.

Eine konkrete Prognose nennt das Unternehmen dabei aber nicht. In der Marktregion Europa blieben die Unsicherheiten betreffend der Entwicklung in Osteuropa bestehen. In den USA sollte die Wirtschaft weiterhin wachsen und auch die Region Asien/Pazifik sollte zu einem erfolgreichen Ergebnis beitragen können, so die Einschätzung von Belimo.

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Orell Füssli erzielt 2015 Reingewinn von 12,8 Mio CHF - Dividende 4,00 CHF
22.03.2016 08:02

Zürich (awp) - Die Industrie- und Handelsgruppe Orell Füssli hat im Geschäftsjahr 2015 bei sinkendem Umsatz den Gewinn deutlich gesteigert. Dies vor allem dank der starken Entwicklung im Sicherheitsdruck. Der Umsatz der Gruppe sank um 3,0% auf 279,4 Mio CHF. Das Betriebsergebnis (EBIT) hat sich demgegenüber mehr als vervierfacht auf 17,6 Mio CHF.

Das Jahresergebnis belief sich auf 12,8 Mio CHF gegenüber 1,7 Mio Vorjahr. Nach Abzug der Minderheiten verblieben der Gruppe 11,0 Mio. Damit schreibt die Gruppe erstmals seit 2011 wieder schwarze Zahlen nach Minderheiten, wie die Gruppe am Dienstag mitteilt.

Aufgrund des positiven Geschäftsverlaufs wird die Ausschüttung einer Dividende in Höhe von 4,00 CHF beantragt. Diese setzt sich zusammen aus einer ordentlichen Dividende von 2,80 CHF, sowie einer Sonderdividende von 1,20 CHF. Im Vorjahr wurde keine Dividende ausgeschüttet. In den nächsten Jahren sollen, abhängig von Investitionen in Wachstumsbereiche, jeweils 50% des Jahresergebnis nach Minderheiten ausgeschüttet werden.

Im Sicherheitsdruck stieg der Nettoerlös um mehr als einen Viertel auf 117,4 Mio CHF. Dies dank einer deutlichen Verbesserung der Produktivität bei gleichzeitig hoher Auslastung. Das Betriebsergebnis vor Sondereffekten beträgt 18,4 Mio CHF, nachdem im Vorjahr ein Verlust von 1,0 Mio entstand. 2015 wurden bei voll ausgelasteten Kapazitäten erstmals grosse Mengen an Banknoten der neusten Generation produziert.

Bei der Division Atlantic Zeiser sank der Nettoerlös indes um 19% auf 49,3 Mio EUR. Hauptgründe für diesen Rückgang seien der Wegfall des Nettoerlöses der SOFHA GmbH, deren Anteile im ersten Halbjahr 2015 verkauft wurden, sowie die Anpassung der Umsatzdarstellung. Ohne diese Einflüsse wäre der Erlös auf Vorjahresniveau ausgefallen, schreibt das Unternehmen. Das Betriebsergebnis nach Sondereffekten beträgt mit 1,1 Mio noch gut die Hälfte des Vorjahreswerts.

Aus dem Joint Venture Orell Füssli Thalia resultierte 2015 anteilig quotenkonsolidiert ein um 11% tieferer Nettoerlös von CHF 98,8 Mio. Das Betriebsergebnis sank derweil um rund 42% auf 1,8 Mio. Marktseitig sei das Jahr durch die Aufhebung des Mindestkurses zwischen Franken und Euro im Januar 2015 geprägt gewesen, schreibt Orell Füssli.

Für 2016 erwartet die Gruppe eine Konsolidierung der Ertragssituation. Der Sicherheitsdruck verfüge weiterhin über einen hohen Auftragsbestand. Atlantic Zeiser fokussiere auf dem weiteren Ausbau der Marktposition im Segment der Serialisierung pharmazeutischer Verpackungen. Orell Füssli Thalia werde sich indes auf die Umsetzung des Transformationsprogrammes konzentrieren.

rb/rw

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Conzzeta erzielt 2015 weniger Umsatz und Gewinn - 2016 Wachstum erwartet
22.03.2016 07:59

Zürich (awp) - Der sich im Umbau befindende Mischkonzern Conzzeta hat im Geschäftsjahr 2015 einen Rückgang des Umsatzes um 4,6% auf 1,14 Mrd CHF verzeichnet. Dieser Rückgang wird hauptsächlich auf ungünstige Wechselkureinflüsse in der Höhe von 53,5 Mio CHF zurückgeführt. Auf vergleichbarer Basis, das heisst zu konstanten Wechselkursen und unter Berücksichtigung der Änderungen im Konsolidierungskreis nach dem Verkauf von ixmation und der Abspaltung des Segments Immobilien, resultierte ein Umsatzplus von 1,7%, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte.

Der EBIT reduzierte sich um gut 22% auf 80,8 Mio CHF und die EBIT-Marge um 160 Basispunkte auf 7,1%. Letztere lag damit im Rahmen der Guidance von 6,2 bis 7%. Das Vorjahr umfasste indes aufgelöste Rückstellungen für Altlasten im Umfang von 10,5 Mio CHF. Auf vergleichbarer Basis lag das Betriebsergebnis um knapp 12% unter dem bereinigten Vorjahr.

Das geringere Ergebnis resultierte vor allem aus Margeneinbussen aufgrund der ungünstigen Währungskonstellation nach der Aufgabe des Euro-Mindestkurses durch die SNB, wie es heisst. Damit verbunden waren aber auch einmalige nachteilige Bewertungseffekte im Umfang von 9,1 Mio CHF sowie Restrukturierungskosten von 4,1 Mio. Letztere seien durch einmalige kurzfristige Kostensparmassnahmen jedoch weitgehend kompensiert worden, heisst es.

Der Reingewinn ging um 3,4% auf 59,3 Mio CHF zurück. Das Vorjahr hatte indes noch den Verlust aus dem Verkauf des Geschäftsbereichs ixmation in der Höhe von 26,3 Mio beinhaltet.

Als Dividende sollen 10 CHF je Namenaktie A und 2 CHF je Namenaktie B ausgeschüttet werden. Im Vorjahr lagen diese noch bei 50 CHF und 10 CHF, allerdings wurde in der Zwischenzeit die Aktie im Verhältnis 1:4 gesplittet.

Mit der Abspaltung des Geschäftsbereichs Immobilien im Sommer 2015 sei der Umbau der Gruppe wie geplant fortgesetzt worden. Damit sei auch die Neuordnung der Eigentums- und Kontrollverhältnisse abgeschlossen worden, wodurch sich der Free Float der Namenaktie A an der SIX Swiss Exchange auf 80% erhöht habe.

Für das laufende Geschäftsjahr beurteilt das Unternehmen die Geschäftsaussichten "aufgrund der makroökonomischen Entwicklung zurückhaltend". Dennoch wird ein moderates Umsatzwachstum sowie eine verbesserte Profitabilität auf Stufe EBIT in Aussicht gestellt.

cf/uh

(AWP)

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Gunvor erzielt 2015 Rekordgewinn von 1,25 Mrd USD
22.03.2016 16:00

Genf (awp) - Das in Genf ansässige Rohstoff-Handelsunternehmen Gunvor hat im Jahr 2015 beim operativen Gewinn zugelegt und das Reinergebnis auf Rekordwert gesteigert. Während das Handelsvolumen um fast ein Drittel auf 180 Mio Tonnen stieg, gab der Umsatz um 27% auf 64 Mrd USD nach.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr stieg der operative Gewinn auf Stufe EBITDA um 14% auf 860 Mio USD. Beim Nettogewinn wurde mit 1,25 Mrd nach 267 Mio im Vorjahr ein Rekordwert erreicht, teilt der Konzern am Dienstag mit. Darin sind Abschreibungen enthalten, etwa auf die gesamten Kohlebergwerke, ebenso wie die Verkaufserlöse aus den Devestitionen in Russland und auch die starken operativen Ergebnisse aus dem Handel und dem Raffineriegeschäft, wie es weiter heisst.

Trotz der Herausforderungen habe Gunvor im vergangenen Jahr an Stärke gewonnen, wird CEO Torbjörn Törnqvist in der Mitteilung zitiert. Das Unternehmen sei innerhalb der bestehenden Marktbedingungen gut positioniert und habe die Handelsvolumen ausgeweitet und daran mehr verdient.

Die Devestitionen in Russland seien inzwischen abgeschlossen und das Unternehmen habe in anderen Bereichen investiert, heisst es weiter. So wurde zuletzt eine Raffinerie in Rotterdam zugekauft. In diesem Bereich beschäftigt Gunvor nach eigenen Angaben inzwischen mehr als 1'000 Mitarbeitende und verfügt über eine Kapazität von 275'000 Barrel pro Tag.

yr/cp

(AWP)

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Warteck Invest meldet Rekordgewinn

Das Immobilienunternehmen Warteck Invest hat im vergangenen Geschäftsjahr mehr verdient. Der Reingewinn steigt um 20 Prozent auf den höchsten Stand der Firmengeschichte.

Der Gewinn nahm um 13% auf 11,8 Mio CHF zu. Die Aktionäre sollen dennoch eine unveränderte Dividende von 68 CHF pro Aktie erhalten, erstmals aus den neu geschaffenen Reserven aus Kapitaleinlagen, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilt. Dies entspreche einer Ausschüttungsrendite von 3,8%.

Der Erfolg aus Vermietung ging allerdings leicht zurück auf 25,1 Mio (-0,3%), der Neubewertungserfolg belief sich auf 3,5 Mio nach 2,1 Mio im Vorjahr. Inklusive dieses Erfolgs lag der Reingewinn mit 14,6 Mio um 20% über dem Vorjahr - der höchste Gewinn in der Firmengeschichte, so Warteck Invest. Das Betriebsergebnis auf Stufe EBIT kam bei 24,8 Mio (+6,0%) zu liegen bzw. unter Ausklammerung des Neubewertungserfolgs bei 21,4 Mio (+0,3%).

Zum Jahresende lag der Marktwert des Portfolios bei 592,5 Mio nach 564,2 Mio per Ende 2014, die Nettorendite ging auf 4,5% zurück von 4,7%. Der Leerstands nahm über das Jahr gesehen deutlich zu. Ende 2015 lag die entsprechende Quote bei 3,2%. Dies nach 1,9% am Ende der Vorjahresperiode.

Der Verwaltungsrat und die Geschäftsleitung beurteilen die Zukunftsaussichten für das Immobilien-Portfolio im gegenwärtigen Marktumfeld trotz der bestehenden Herausforderungen weitgehend positiv. Dies vor allem wegen der "hohen" Qualität der einzelnen Liegenschaften sowie der "ausgewogenen" Diversifikation hinsichtlich Geografie, Nutzung und Mieterschaft, heisst es.

Der Verwaltungsrat beabsichtige, die bisherige Ausschüttungspolitik und das bisherige Dividendenniveau grundsätzlich beizubehalten.

(AWP)

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Crealogix erhöht den Ausblick

Der Software- und IT-Dienstleister Crealogix hat in den ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres 2015/16 etwas besser abgeschnitten als selber geplant. Der Ausblick wird nach oben korrigiert.

Die Crealogix-Gruppe verzeichnete ein Umsatzwachstum von 16% auf 27,9 Mio CHF, wobei der Anteil des internationalen Umsatzes auf 37% (VJ 26%) anstieg.

Die konsequente und kontinuierliche Umsetzung der Unternehmensstrategie habe sich bewährt, heisst es in einer Mitteilung vom Mittwoch. Der EBITDA verbesserte sich deutlich auf +0,12 Mio gegenüber -6,27 Mio in der Vorjahresperiode, der operative Verlust auf Stufe EBIT belief sich derweil auf 1,52 Mio (VJ -7,63 Mio).

Die Verbesserungen im Ergebnis gingen einerseits auf die bereits im Jahresabschluss angekündigten Massnahmen zur Steigerung des Umsatzes sowie die Reduktion der Kosten zurück. Andererseits habe man von der Effizienzsteigerung der skalierbaren Produktplattform und der Verlagerung von Entwicklungsleistungen in Near-/Off-Shore-Standorte profitiert, heisst es dazu.

Für das zweite Halbjahr 2015/2016 wird der Ausblick nach oben korrigiert: Crealogix rechnet für das gesamte Geschäftsjahr mit einem Umsatzwachstum von über 20% gegenüber dem Vorjahr und somit mit einem Jahresumsatz von über 60 Mio CHF.

"Wir erwarten diese Steigerung durch wachsende Nettoerlöse, eine weitere Umsatzkonsolidierung aus der Transaktion von ELAXY, einer besseren Ausnützung des Geschäftes mit unseren Bestandskunden sowie der Gewinnung von Neukunden", schreibt das Unternehmen. Die Ausgangslage und auch die aktuellen Marktchancen werden als "sehr gut" beurteilt.

(AWP)

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Hochdorf verdient 2015 ein Fünftel weniger

Der Nahrungsmittel-Hersteller Hochdorf hat im vergangenen Geschäftsjahr 2015 unter dem Strich wegen des starken Frankens weniger verdient.

Der Reingewinn sank um knapp ein Fünftel auf 13,0 Mio CHF. Auf Stufe EBIT fiel das Ergebnis dagegen mit 20,1 Mio minim besser aus als im Vorjahr (20,0 Mio), die entsprechende Marge erreichte damit 3,7% nach 4,7% im Vorjahr.

Der Rückgang beim Reingewinn begründe sich ausschliesslich mit dem Währungseffekt, teilte Hochdorf am Donnerstag mit. Zum EBIT heisst es, die getroffenen Massnahmen zur Effizienzsteigerung zeigten Wirkung. Es werde aber auch deutlich, dass die akquirierten Unternehmen - wie angekündigt - noch keinen Beitrag zu einer Ertragssteigerung geleistet hätten.

Bereits seit Ende Januar mehr oder weniger bekannt ist der Umsatz: Es resultierte ein Wachstum von fast 30% auf 551,2 Mio CHF. Die Gruppe verarbeitete ausserdem mit 761'240 Tonnen Milch, Rahm, Molke und Milchpermeat rund die Hälfte mehr als im Jahr davor. Das Volumen- und Umsatzwachstum erklärt sich mit der Akquisition der Uckermärker Milch GmbH sowie der Marbacher Ölmühle GmbH.

Ohne diese Akquisitionen hätte die Gruppe hingegen einen Umsatzrückgang in Kauf nehmen müssen. Hauptverantwortlich dafür waren den Angaben zufolge die tieferen Milchpreise sowie die Aufhebung des Euro-Mindestkurses sowie die bewusst reduzierte Absatzmenge im Milchwerk in Prenzlau.

Aufgrund der Resultate soll eine unveränderte Dividende von 3,70 CHF pro Aktie bezahlt ausgeschüttet werden, womit eine Dividendenrendite von 2,7% per Stichtag Ende 2015 erreicht wird.

Neue Strategie mit Fokus auf Premium-Produkte

Für das laufende Jahr zeigt sich Hochdorf eher vorsichtig. Die internationalen Märkte zeigten noch keine Zeichen der Erholung, heisst es. "Wegen der nach wie vor tiefen Marktpreise für Milchprodukte erwarten wir im laufenden Geschäftsjahr einen Brutto-Verkaufserlös in der Höhe von 560 bis 600 Mio", erklärt CEO Thomas Eisenring in der Mitteilung. Dank laufender interner Projekte soll zudem ein prozentualer EBIT im Vergleich zum Produktionserlös von 3,8 bis 4,0% erzielt werden.

Gemäss einer gleichzeitig mit den Zahlen präsentierten neuen Strategie will sich die Hochdorf-Gruppe bis ins Jahr 2020 zu einem "global tätigen, profitablen Nischen-Unternehmen mit Premium-Produkten" wandeln. Ein wichtiger Bestandteil sei dabei die Vorwärtsintegration, also der Schritt näher zum Endkonsumenten. Dies soll vorerst im Geschäftsbereich Baby Care geschehen.

In den Umsatz und EBIT-Prognosen sei eine mögliche Vorwärtsintegration nicht enthalten, heisst es. Um diese umsetzen zu können, beantragt der Verwaltungsrat der Generalversammlung eine bedingte Kapitalerhöhung von nominell 7'173'800 CHF. Derzeit liefen bereits Sondierungsgespräche mit verschiedenen Kandidaten bezüglich einer Mehrheitsbeteiligung oder einer Übernahme durch Hochdorf, so die Mitteilung.

(AWP)

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Romande Energie 2015 mit Gewinn von 1,2 Mio CHF - Beteiligungen belasten
11.04.2016 08:02

Morges (awp) - Der Energiekonzern Romande Energie hat im vergangenen Geschäftsjahr einen kleinen Gewinn erzielt. Dabei wurde die erneute Steigerung der operativen Leistungsfähigkeit allerdings wie im Vorjahr durch das schlechte Ergebnis von Alpiq belastet.

Den Umsatz steigerte Romande Energie um 3% auf 600,0 Mio CHF. Die Beschaffungskosten gingen um 10% auf 171 Mio zurück. Diese Abnahme sei auf den Preisrückgang an den Elektrizitätsmärkten und auf den praktisch stabilen Stromverbrauch der Endkunden zurückzuführen, teilte die Gesellschaft am Montag mit.

Der EBITDA stieg um 8% auf 161,6 Mio, und der EBIT um 11% auf 104,6 Mio. Unter dem Strich blieb jedoch lediglich ein Gewinn von 1,2 Mio CHF - nach einem Verlust von 147 Mio im Vorjahr.

Die Gruppe Romande Energie hält 29,7% der EOS Holding SA (EOSH), die mit einem Anteil von 31,4% an der Alpiq-Gruppe beteiligt ist. Aufgrund des ausserordentlich schwierigen Marktumfelds musste Alpiq 2015 weitere Wertberichtigungen in Höhe von 876 Mio CHF nach Steuern vornehmen (einschliesslich anderer Sondereffekte). Dies beeinträchtigte die konsolidierte Erfolgsrechnung der Gruppe Romande Energie in einem Umfang von -78 Mio CHF.

Den Aktionären soll eine höhere Dividende von 33 CHF je Aktie ausgeschüttet werden. Der Verwaltungsrat wolle "das gute Ergebnis hervorheben, das mit den operativen Tätigkeiten der Gruppe erzielt wurde, und eine Dividendenpolitik weiterführen, die der Rentabilität der Geschäftstätigkeit der Gruppe entspricht", hiess es.

Für 2016 geht Romande Energie von einem Betriebsergebnis aus, das mit dem Resultat des Geschäftsjahres 2015 vergleichbar sein wird - sofern keine ausserordentlichen Ereignisse eintreten.

ys/rw

(AWP)

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Villars 2015 mit tieferem Umsatz und stabilem Gewinn
18.04.2016 20:56

Fribourg (awp) - Das Immobilienverwaltungs- und Detailhandelsunternehmen Villars hat im vergangenen Geschäftsjahr 2015 weniger Umsatz erzielt, unter dem Strich aber gleich viel verdient. Die Aktionäre sollen in den Genuss einer unveränderten Dividende kommen. Das Management stellt sich auf ein schwieriges Jahr 2016 ein.

Der konsolidierte Handelsumsatz der Gruppe sank um 4,8% auf 81,6 Mio CHF, wie das Unternehmen am Montagabend mitteilte. Unter Einbezug des Immobilienbereichs und ausserordentlicher Erträge nahm der Gesamtumsatz um 4,2% auf 85,3 Mio CHF ab.

Alle wichtigen Sparten mussten Umsatzrückgänge hinnehmen. So erlitt der mit Abstand wichtigste Bereich Restoshop (Autobahn-Tankstellen und -Shops) eine Einbusse von 6,8% auf 55,2 Mio CHF. Das Unternehmen begründet dies insbesondere mit dem Rückgang der Benzinpreise. So seien die entsprechenden Einnahmen trotz leicht höheren Volumina um 14% gesunken. In den eigentlichen Shops stiegen die Einnahmen gleichzeitig um 7,2%

Die Kaffee-Kette Pause-Café setzte 3,1% weniger um (16,4 Mio), unter anderem wegen Veränderungen im Filialnetz. Auch die Alvi-Shops, die zu 50% im Besitz von Villars sind, erlitten eine Umsatzeinbusse von 2,0%. Einzig der kleine Bereich Arte Panis entwickelte sich positiv (+4,7%). Wie Ende 2015 bekannt wurde, wird dieser Bereich mit einer Übernahme gestärkt.

UNVERÄNDERTE DIVIDENDE

Der konsolidierte EBIT (ohne Alvi-Shop) verminderte sich um 18% auf 1,9 Mio CHF. Der konsolidierte Reingewinn (mit Alvi-Shop) ging hingegen nur um 1,6% auf knapp 2,7 Mio CHF zurück. Der Verwaltungsrat beantragt der Generalversammlung die Ausschüttung einer unveränderten Dividende von 8,00 CHF je Aktie.

Im Ausblick erwartet das Management ein "schwieriges Jahr". Die Treibstoffverkäufe würden voraussichtlich nochmals volumenmässig und in Franken zurückgehen. Bei Pause-Café würden die generell rückläufigen Kunden- und Besucherzahlen in den Einkaufszentren nicht ohne Folgen auf die Verkäufe in den eigenen Verkaufsstellen bleiben. Alles in allem werde im Handelssektor ein ähnliches Resultat wie 2015 angestrebt. Im Immobilienbereich (Parvico) seien mehrere Projekte am Laufen, teilt das Unternehmen weiter mit.

rw

(AWP)

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Plazza hat zu viele leere Geschäftsflächen

Die Immobiliengesellschaft Plazza hat 2015 weniger Mieteinnahmen verbucht als im Vorjahr. Die Leerstandsquote der Bestandesliegenschaften ist enorm angestiegen.

Profitiert hat die von dem Industriekonglomerat Conzzeta abgespaltene und seit vergangenen Sommer an der SIX kotierte Gesellschaft von der Neubewertung des Immobilienparks. Unter dem Strich wurde aber weniger Gewinn geschrieben, unter anderem aufgrund der IPO-Kosten.

Der Liegenschaftsertrag ging um 2,3% auf 18,4 Mio CHF zurück. Die Leerstandsquote der Bestandesliegenschaften schoss auf 28,8% per Ende 2015 hoch. Für Ende 2014 werden 2,0% ausgewiesen. Die Vermietung der in der Stadt Zürich leer stehenden Geschäftsflächen erweise sich im aktuellen konjunkturellen Umfeld als Herausforderung, teilt das Unternehmen am Freitag mit.

Das Betriebsergebnis fällt mit 11,3 Mio CHF insgesamt tiefer aus als im Vorjahr (13,8 Mio). Der Rückgang wird hauptsächlich auf Sonderfaktoren wie die Aufwendungen für den Börsengang zurückgeführt.

Der Erfolg, der aus der Neubewertung des Immobilienparks resultiert, erreichte 32,5 Mio CHF - nach 12,1 Mio im Vorjahr. Das Betriebsergebnis EBIT stieg in der Folge um rund zwei Drittel auf 43,7 Mio CHF und der Reingewinn in ähnlicher Grössenordnung auf 33,4 Mio CHF. Unter Ausklammerung des Neubewertungseffekts ging der Reingewinn jedoch um 22% auf 8,6 Mio CHF zurück.

Der Verwaltungsrat schlägt die Ausschüttung einer Dividende von 3,00 CHF pro Namenaktie Kategorie A und von 0,60 CHF pro Namenaktie Kategorie B vor.

Im Ausblick auf die weitere Geschäftsentwicklung zeigt sich Plazza wenig konkret. Verwaltungsrat und Geschäftsleitung beurteilen die Zukunftsaussichten der Gruppe weiterhin als "sehr gut", heisst es. Die schrittweise und zügige Realisation von drei grossen Entwicklungsprojekten werde der Gesellschaft das erwünschte Wachstum der Mieterträge bringen.

(AWP)

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Also im ersten Quartal mit mehr Umsatz - Gewinn steigt um 19%
26.04.2016 08:05

Hergiswil (awp) - Der IT-Logistiker Also ist im ersten Quartal 2016 erneut gewachsen. Der Umsatz von Januar bis März stieg um 2,6% auf 1,92 Mrd EUR. Der Gewinn vor Steuern (EBT) legte im gleichen Zeitraum um 17% auf 20,3 Mio EUR zu und der Konzerngewinn gar um 19% auf 14,1 Mio.

"Wir verbessern unsere Ergebnisqualität kontinuierlich. Uns ist ein solider Start ins neue Geschäftsjahr gelungen", lässt sich CEO Gustavo Möller-Hergt am Dienstag in einer Mitteilung zitieren.

Das Unternehmen habe sich erneut deutlich besser als der Gesamtmarkt entwickelt und bei leicht rückläufigen Umsätzen in der Region Zentraleuropa von einem stark verbesserten Geschäft in Nord-/Osteuropa profitiert, heisst es von Also weiter. Denn: Laut einem Marktforschungsinstitut gingen die Umsätze im ITK-Distributionsmarkt (Informations- und Telekommunikationstechnik) in den für Also relevanten Regionen (ohne Baltikum und Niederlande) im ersten Quartal 2016 wertmässig um 2,9% gegenüber dem Vorjahr zurück.

Mit Blick auf das laufende Jahr machte das Management keine weiteren Angaben.

ys/rw

(AWP)

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Ölpreis verhagelt BASF das Ergebnis

Der Chemieriese BASF kämpft mit dem niedrigem Ölpreis und einem schwachen Geschäft mit Basischemikalien.

Der Betriebsgewinn (Ebit) vor Sondereinflüssen sank im ersten Quartal um acht Prozent auf 1,9 Milliarden Euro, wie das Unternehmen am Freitag im Vorfeld der Hauptversammlung in Mannheim mitteilte. Analysten hatten einen stärkeren Rückgang auf 1,7 Milliarden Euro befürchtet. Unter dem Strich blieben 1,4 Milliarden Euro, ein Plus von 18 Prozent. Das hatten die Ludwigshafener einer günstigeren Steuerquote zu verdanken. Der Umsatz brach jedoch um 29 Prozent auf 14,2 Milliarden ein.

Vorstandschef Kurt Bock bekräftigte die Prognose für das Gesamtjahr. Für 2016 rechnet BASF mit einem Betriebsgewinn vor Sondereinflüssen leicht unter Vorjahresniveau - darunter versteht der Vorstand ein Minus von bis zu zehn Prozent. Der Umsatz wird wegen der Trennung vom Gashandelsgeschäft deutlich zurückgehen. "Dies ist im derzeitigen volatilen und herausfordernden Umfeld ein anspruchsvolles Ziel und insbesondere von der Entwicklung des Ölpreises abhängig", sagte Bock. 2016 werde kein einfaches Jahr für BASF.

Einen drastischen Ergebnisrückgang mussten die Pfälzer in ihrem Öl- und Gasgeschäft mit der Tochter Wintershall verkraften. Im ersten Quartal lag das bereinigte Ergebnis nur noch bei 66 Millionen Euro nachdem vor Jahresfrist noch 437 Millionen Euro erzielt wurden. Neben den gesunkenen Öl- und Gaspreisen machte sich auch die Trennung vom Gashandels- und Gasspeichergeschäft bemerkbar, das in einem Milliarden-Tauschgeschäft an die russische Gazprom ging.

Wegen rückläufiger Preise ging es auch im Geschäft mit Basischemikalien und Zwischenprodukten wie Lösemittel und Weichmacher kräftig abwärts mit einem Ergebnisrückgang von 36 Prozent. Dagegen konnte BASF in den übrigen Geschäftssegmenten das Ergebnis unter anderem dank gestiegener Absätze und verringerter Kosten leicht steigern.

(Reuters)

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Datacolor im Halbjahr mit leichtem Umsatzrückgang, aber mehr Gewinn
06.05.2016 07:00

Luzern (awp) - Die in der Farbmetrik tätige Datacolor hat im ersten Halbjahr 2015/16 (per 31. März) in der Berichtswährung US-Dollar etwas weniger umgesetzt, dafür aber klar mehr verdient.

Die Verkäufe sanken gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 2% auf 33,8 Mio USD, wobei es in Lokalwährungen 3% mehr gewesen wären. Das operative Ergebnis (EBIT) stieg dagegen um 22% auf 2,6 Mio USD, der Reingewinn gar um 70% auf ebenfalls 2,6 Mio USD. Datacolor sei schuldenfrei und verfüge inklusive Finanzanlagen von 10,4 Mio über eine Netto-Cash-Position von 26,0 Mio sowie mit 61,6% über eine hohe Eigenkapitalquote, heisst es in einer Mitteilung vom Freitag. Die durchschnittliche Anzahl Mitarbeitende ging auf 369 (VJ 397) zurück.

Datacolor hat laut Mitteilung im Berichtszeitraum ihre Stellung im Bereich für digitale Farbmanagementlösungen in den Kernmärkten Textil-, Farb- und Lackindustrie sowie im Endkundenmarkt für Monitor- und Druckerkalibrierung "weiter ausgebaut".

Der Umsatzanteil von Europa nahm auf 35,8% (39,5%) ab, die Region blieb mit 12,1 Mio USD trotzdem weiterhin der grösste Absatzmarkt. Die Region Asien-Pazifik baute derweil ihre Position mit 11,2 Mio auf 33,3% (31,0%) weiter aus und die Region Nord- und Südamerika steuerte mit 10,4 Mio 30,9% (29,5%) zum Gruppenumsatz bei. Hier sei in der Berichtsperiode eine gute Nachfrage aus dem nordamerikanischen Markt - insbesondere aus der Farbindustrie und dem Farbeinzelhandel - einem verhaltenen Investitionsklima in Südamerika gegenüber gestanden, heisst es.

"GUT GERÜSTET FÜR ZUKUNFT"

Für die weitere Zukunft gibt sich das Unternehmen optimistisch. Datacolor wolle weiterhin intensiv in die Entwicklung und die Markteinführung neuer Produkte und Softwarelösungen investieren, heisst es. Mit einer soliden Finanzierungsstruktur sei man "gut gerüstet, um die dynamische Entwicklung im Markt massgeblich zu beeinflussen und von neuen technologischen Entwicklungen überdurchschnittlich zu profitieren". Für das laufende Geschäftsjahr strebt Datacolor eine "Umsatzsteigerung mit einer soliden Renditeentwicklung" an und will auch in Zukunft "im sehr volatilen Marktumfeld" die strategischen Wachstumsziele erfüllen.

uh/cf

(AWP)

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Deutsche Industrie steigert Aufträge kräftig

Die deutsche Industrie hat im März dank der starken Nachfrage aus dem Ausland überraschend viele Aufträge an Land gezogen.

Sie stiegen um 1,9 Prozent im Vergleich zum Vormonat, wie das Bundeswirtschaftsministerium am Montag mitteilte. Das ist der kräftigste Zuwachs seit einem dreiviertel Jahr. Volkswirte hatten lediglich mit einem Plus von 0,7 Prozent gerechnet, nachdem es im Februar noch einen Rückgang um 0,8 Prozent gegeben hatte. "Trotz des eingetrübten außenwirtschaftlichen Umfelds konnte die deutsche Industrie einen spürbaren Anstieg der Aufträge aus dem Ausland verbuchen", erklärte das Ministerium.

Diese nahmen um insgesamt 4,3 Prozent zu. Während die Bestellungen aus der Euro-Zone dabei um 1,1 Prozent wuchsen, stiegen die aus dem Rest der Welt um 6,2 Prozent. Die Inlandsaufträge schrumpften dagegen um 1,2 Prozent. Der Anteil der Großaufträge war diesmal leicht überdurchschnittlich. Das Ministerium erwartet in den kommenden Monaten eine rege Nachfrage nach Produkten "Made in Germany": "Die Geschäftserwartungen im Verarbeitenden Gewerbe haben sich zuletzt weiter aufgehellt, so dass dort mit einer Fortsetzung des moderaten Aufschwungs zu rechnen ist".

Die Hersteller von Maschinen und anderen Investitionsgütern steigerten ihre Aufträge im März um 4,0 Prozent. Die Bestellungen für Vorleistungsgüter sanken dagegen um 1,2 Prozent. Bei Konsumgütern gab es ein Plus von 1,6 Prozent.

(Reuters)

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PSP verdient im ersten Quartal deutlich mehr - Ausblick bestätigt
10.05.2016 07:45

(Ergänzt um weitere Informationen)

Zug (awp) - Das Immobilienunternehmen PSP Swiss Property hat im ersten Quartal 2016 deutlich mehr verdient als im Vorjahr. Hauptgründe für die Gewinnsteigerungen waren ein höherer Liegenschaftsertrag sowie der Erfolg aus dem Verkauf von 38 Eigentumswohnungen im Projekt "Salmenpark", wie PSP am Dienstag mitteilte. Die bisherigen Ziele für das Gesamtjahr werden bestätigt.

Der Liegenschaftsertrag nahm in den ersten drei Monaten 2016 um 1,8% auf 69,4 Mio CHF zu. Der Erfolg aus dem Verkauf der 38 Eigentumswohnungen belief sich auf 8,7 Mio - im Vorjahr hatte sich kein entsprechender Erfolg ergeben. Der Betriebsgewinn auf Stufe EBITDA kam unter Ausklammerung der Liegenschaftserfolge mit knapp 65,0 Mio um 17% über dem Vorjahr zu liegen und die entsprechende Marge stieg auf 82,7% von 81,1%.

ERWARTUNGEN ÜBERTROFFEN

Unter dem Strich resultierte ein um 23% höherer Reingewinn ohne Liegenschaftserfolge von 46,9 Mio. Im ersten Quartal 2016 erfolgten keine Neubewertungen und keine Verkäufe von Anlageliegenschaften.

Die Leerstandsquote betrug per Ende März des laufenden Jahres 8,7%, nach 8,5% per Ende 2015. Davon seien 0,6 Prozentpunkte auf laufende Sanierungsarbeiten an diversen Liegenschaften zurückzuführen, heisst es weiter.

Das Eigenkapital betrug per Ende März 3,91 Mrd nach 3,87 Mrd per Ende 2015. Die Eigenkapitalquote verbesserte sich auf 57,3% von 57,0%. Damit weise PSP eine starke Eigenkapitalbasis auf, heisst es weiter. Das zinspflichtige Fremdkapital betrug 1,94 Mrd oder 28,5% der Bilanzsumme (Ende 2015: 1,97 Mrd bzw. 29,0%).

Bis 2019 würden keine grösseren zugesicherten Bankkredite fällig, heisst es weiter. Aktuell verfügt das Immobilienunternehmen über ungenutzte zugesicherte Kreditlinien von 650 Mio.

Mit den vorgelegten Zahlen hat PSP die Erwartungen der Analysten übertroffen.

PROJEKTE KOMMEN PLANMÄSSIG VORAN

Die Fertigstellung und Übergabe der Wohnungen beim "Salmenpark" in Rheinfelden schreitet gemäss Mitteilung planmässig voran. In der Berichtsperiode seien 38 der insgesamt 113 Eigentumswohnungen an die Käufer übertragen worden. Das Salmen-Center (Detailhandelsflächen sowie Alters- und Pflegeheim) sei fertiggestellt und per Ende März 2016 ins Anlageportfolio umklassifiziert worden. Die erste Bauetappe mit einer Investitionssumme von rund 180 Mio werde noch bis Ende 2016 dauern. Die Baueingabe für die zweite Etappe mit einer Investitionssumme von rund 70 Mio CHF erfolgte Ende 2015.

Für das Areal "Paradiso" in Lugano wurde im April 2016 die Baufreigabe erteilt. Die geplante Investitionssumme beträgt rund 65 Mio CHF, so PSP.

Zum Ausblick heisst es, die Investitionsnachfrage nach hochwertigen Geschäftsliegenschaften an Spitzenlagen sei weiterhin hoch. Der Akquisitionsmarkt sei aber hart umkämpft. Punktuell herrsche bei den Büroflächen ein strukturelles Überangebot, schreibt PSP.

Vor diesem Hintergrund bestätigt das Management die bisherige Guidance für das Gesamtjahr 2016. Danach wird ein EBITDA (ohne Liegenschaftserfolge) von rund 240 Mio (VJ 233 Mio) in Aussicht gestellt - insbesondere wegen höherer Erträge aus dem Verkauf von Eigentumswohnungen. Bei den Leerständen wird mit einer Quote von rund 11% per Ende Jahr (VJ 8,5%) gerechnet.

sig/ra

(AWP)

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SIX spricht Verweis gegen Perrot Duval aus - Fehler im H1-Abschluss 2015/16
12.05.2016 08:27

Zürich (awp) - Die Schweizer Börse SIX bzw. deren Regulations-Komitee hat gegen die Beteiligungsgesellschaft Perrot Duval Holding (PDH) wegen "mehrerer Fehler im Halbjahresabschluss 2015/16" einen Verweis ausgesprochen. PDH wird laut SIX-Mitteilung vom Donnerstag für die unterlassene Einreichung der Geldflussrechnung, die fehlende Offenlegung des Ergebnisses pro Aktie sowie den fehlenden Hinweis auf Swiss GAAP FER 31 sanktioniert.

Im Detail hat PDH laut SIX die Vorschriften folgendermassen verletzt: im Anhang des Abschlusses sei festgehalten, dass dieser nach der nicht mehr gültigen Fachempfehlung Swiss GAAP FER 12 erstellt worden sei. Korrekterweise müsste es sich aber um einen Halbjahresabschluss nach der auf 1. Januar 2015 in Kraft gesetzten ergänzenden Fachempfehlung für kotierte Gesellschaften Swiss GAAP FER 31 handeln. Dadurch fehlten in diesem Halbjahresabschluss auch die zwingend verlangte Geldflussrechnung sowie die Offenlegung des Ergebnisses pro Aktie, stellt SIX Exchange Regulation fest.

Man habe deshalb nach Abwägung der Schwere der Verstösse und des Verschuldens im Rahmen eines Sanktionsbescheids einen Verweis ausgesprochen, heisst es, dies auch unter Berücksichtigung, dass die Gesellschaft in den vergangen drei Jahren nicht bestraft worden sei. PDH hat laut Mitteilung den Bescheid akzeptiert und will die Fehler im Jahresabschluss 2015/16 bzw. im Halbjahresabschluss 2016/17 korrigieren.

uh/ra

(AWP)

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SPS mit geringerem Betriebsergebnis im 1. Quartal - Leerstände gesenkt
19.05.2016 07:27

Olten (awp) - Das Immobilienunternehmen Swiss Prime Site (SPS) hat im ersten Quartal 2016 bei einem leicht tieferen Betriebsertrag einen Gewinnrückgang verzeichnet. Der Gesamtertrag stieg um rund 14% auf 243,7 Mio CHF, wobei die Mieteinnahmen als grösster Posten geringfügig um 0,2% auf 113,2 Mio CHF zulegten.

Dabei hätten die Mieterträge aus zugemieteten Liegenschaften die fehlenden Mieterträge aus den mit Gewinn verkauften Liegenschaften im Geschäftsjahr 2015 deutlich kompensiert, schreibt das Unternehmen. Die Leerstandsquote (Konzern) habe sich gegenüber dem Vorjahresquartal "wesentlich" auf 6,5% von 7,0% bzw. 6,7% gegenüber Ende 2015 reduziert.

Mit den Immobiliendienstleistungen von Wincasa wurden 28,3 Mio (+4,4%) umgesetzt, während der Ertrag des Altersresidenzen-Betreibers Tertianum auf 70,8 Mio (+85%) anschwoll. Rückläufig entwickelte sich der Geschäftsbereich Retail & Gastro mit einem um 11% tieferen Ertrag von 27,8 Mio.

Das Ergebnis auf Stufe EBIT vor Neubewertung sank um 3,3% auf 83,8 Mio CHF, während der Nettogewinn um 1,6% auf 53,7 Mio zurückging.

Wird der aus der Neubewertung des Immobilienparks resultierende Erfolg von -1,2 Mio CHF (VJ +2,6 Mio) mit eingerechnet, resultiert eine Abnahme beim EBIT von 7,3% auf 82,7 Mio, beim Reingewinn ein Minus von 2,4% auf 48,8 Mio.

Die Guidance für das Geschäftsjahr 2016 wird bestätigt. Für das laufende Geschäftsjahr rechnet SPS mit einem Ertrag aus Vermietung und einem totalen Betriebsertrag über Vorjahresniveau. Die Leerstandsquote werde sich weiter reduzieren.

In aus Investorensicht anspruchsvollen Immobilienmärkten sieht Swiss Prime Site grosse Chancen in Projektentwicklungen, Umnutzungen und Modernisierungen, heisst es weiter. So sei beispielsweise für das Grossprojekt Plan-les-Ouates in Genf die Baubewilligung erteilt worden.

yr/ys

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Schweizer Börsendebütant lässt UBS kalt

Als erste Bank überhaupt analysiert die UBS die VAT Group. Heiss ist die Grossbank jedoch nicht auf die Aktie, welche sie erst kürzlich an die Börse gebracht hat.

Von Lorenz Burkhalter

Gut fünf Wochen ist es her, dass sich die VAT Group dem Publikum öffnete. Rückblickend darf der Gang an die Schweizer Börse SIX als ein Erfolg bezeichnet werden. Denn obschon die Aktie des Vakuumventil-Herstellers mit 45 Franken am oberen Ende der Preisspanne von 39 bis 46 Franken ausgegeben wurde, kletterte sie schon in den ersten Handelstagen auf 55 Franken.

Bei UBS und Credit Suisse, den beiden federführenden Banken bei diesem Börsengang, darf man sich jedenfalls zufrieden gegenseitig auf die Schulter klopfen.

Nun nimmt die UBS als erste Bank überhaupt die Erstabdeckung der VAT Group auf. Das Urteil des für die Schweizer Grossbank tätigen Analysten fällt unerwartet kühl aus: Die Aktie des Börsendebütanten wird nur mit "Neutral" eingestuft. Mit 53 Franken liegt das 12-Monats-Kursziel sogar unter dem Schlusskurs von gestern Montag.

Attraktionen sind bereits eingepreist

Gefallen findet der Experte vor allem an der starken Nischenposition des Unternehmens. Mit 41 Prozent liege der weltweite Marktanteil um das Achtfache höher als jener des nächstgrösseren Rivalen MKS, so schreibt er. Aufgrund der hohen Entwicklungszeiten von durchschnittlich 2 bis 3 Jahren - und in einigen Fällen sogar von bis zu 7 Jahren - sieht er hohe Eintrittsbarrieren für andere Anbieter.

Auch an der finanziellen Situation der VAT Group hat man bei der UBS nichts auszusetzen. Berechnungen des Analysten zufolge sollte der diesjährige operative Gewinn (EBITDA) die Nettoverschuldung decken können. Für die darauffolgenden Jahre erwartet er dann eine kontinuierlich rückläufige Verschuldung. Dennoch hält der Experte diese Attraktionen mittlerweile für eingepreist. Er verweist dabei auf das optisch hohe Kurs-Gewinn-Verhältnis von 19 auf Basis seiner diesjährigen Schätzungen sowie auf den Bewertungsaufschlag des Unternehmens von rund 20 Prozent gegenüber ähnlich aufgestellten Anbietern.

Für ein Börsendebütant mit Private Equity Firmen als Vorbesitzer, Verkäufer waren die Partners Group und Capvis, verfügt die VAT Group über eine erstaunlich solide Bilanz.

Die zurückhaltende Unternehmensstudie der UBS reicht vermutlich nicht aus, um der schon seit Wochen zwischen 52 und 55 Franken hin und her pendelnden Aktie neues Leben einzuhauchen. Allerdings ist gut möglich, dass schon in den nächsten Tagen weitere Banken mit optimistischeren Einschätzungen aufwarten.

CASH

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Groupe Mutuel schreibt 2015 rote Zahlen - Steigende Kosten belasten Ergebnis
07.06.2016 11:19

Martigny (awp) - Der Krankenversicherer Groupe Mutuel hat im Geschäftsjahr 2015 zwar den Umsatz im Bereich Gesundheit um 5,6% auf 4,99 Mrd CHF gesteigert. Das Gesamtergebnis kam aber auf -127,2 Mio nach 125,9 Mio im Vorjahr zu liegen, teilte die Groupe Mutuel am Dienstag mit. Die Gesellschaft macht den Anstieg der Gesundheitskosten, tiefe Renditen am Kapitalmarkt und Tarifanpassungen für das Resultat verantwortlich. Generaldirektor Paul Rabaglia spricht in der Medienmitteilung dennoch von einem "erfreulichen Ergebnis".

Die Zahl der Versicherten der obligatorischen Krankenpflegeversicherung (OKP) nahm 2015 um 2,9% auf 1,23 Millionen zu. Die Gesundheitskosten pro Versicherten stiegen gegenüber dem Vorjahr um 6,3% auf 3'340 CHF.

Die beiden Privatversicherungsgesellschaften - Groupe Mutuel Versicherungen GMA und Mutuel Versicherungen - wiesen einen um 7,4% auf 607,6 Mio gesunkenen Umsatz aus.

Mit Produkten, wie verschiedene Versicherungsdeckungen für Rechtsschutz, Privatpflicht sowie Hausrat, welche die Groupe Mutuel in Partnerschaft mit ausgewiesenen Spezialisten (Assista und La Vaudoise Versicherungen) anbietet, wurde eine Umsatzsteigerung von 14,1% auf 13,8 Mio CHF erzielt.

Die Gesellschaft bietet ferner individuelle Lebensversicherungen, die berufliche Vorsorge (BVG) sowie Unfall- und Taggeldversicherungen an. Dabei erwirtschaftete die Groupe Mutuel Leben GMV einen Umsatzanstieg von 3,8% auf 85,6 Mio CHF. Im Bereich Unternehmen verzeichneten die Krankentaggeld- und Unfallversicherungen einen Umsatz von insgesamt 290,4 Mio.

Die berufliche Vorsorge (BVG) wies gemäss Mitteilung trotz schwieriger Rahmenbedingungen ebenfalls eine erfreuliche Finanzlage aus. Das Prämienvolumen erreichte 143,8 Mio CHF. Der Deckungsgrad der beiden Vorsorgestiftungen, Groupe Mutuel Vorsorge und Walliser Vorsorge, betrug im Durchschnitt 118,1%. Die Verzinsung der Altersguthaben mit 2,75% für 2016 lag 1,5% über dem BVG-Mindestzinssatz von 1,25%.

"In den kommenden Jahren stärkt die Groupe Mutuel weiter qualitativ ihren Kundendienst und baut ihre Diversifikation des Angebots aus, insbesondere im Bereich der Vermögensversicherungen", erklärte Vorstands-Präsidentin Karin Perraudin.

sig/ra

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SPS übernimmt zwei Liegenschaften

Der Immobilienkonzern Swiss Prime Site (SPS) hat zwei Liegenschaften erworben. Neu gehört das Einkaufszentrum Schönbühl in Luzern sowie ein Bürogebäude in Baar zum Portfolio.

Das Akquisitionsvolumen beider Liegenschaften betrage insgesamt 115,0 Mio CHF, teilt SPS am Donnerstag mit. "Auf dem Areal in Luzern besteht ein hohes Ausnutzungspotenzial", wird Chief Investment Officer Peter Lehmann zitiert. Das vollvermietete Quartierversorgungszentrum soll mit überregionalen Versorgungsfunktionen ausgebaut werden. Hierzu gehören beispielsweise Alterswohnen, Fitness, Gesundheit und medizinische Dienste.

In einem ersten Schritt ist vorgesehen, den nordöstlichen Teil der Parzelle mit einem Alterswohnkomplex zu überbauen. Zudem besteht die Absicht, den Büroaufbau mit einem Ärzte- und Pflegezentrum zu erweitern.

Die Liegenschaft in Baar ist der Schweizer Hauptsitz der Vermögensverwalterin Partners Group. Das Gebäude verfügt über 8'300 Quadratmeter Bürofläche und ist den Angaben zufolge vollvermietet.

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Dätwyler-Aktien geben nach Ankündigung von Grossakquisition deutlich nach
14.06.2016 10:05

Zürich (awp) - Die Aktien des Urner Industriekonzerns Dätwyler büssen am Dienstag in einem anhaltend schwachen Gesamtmarkt überdurchschnittlich an Terrain ein. Am Morgen hat das Unternehmen die Übernahme der britischen Premier Farnell bekanntgegeben, mit welchem Dätwyler den Umsatz mehr als verdoppeln wird. In Marktkreisen wird die Übernahme als sinnvoll bezeichnet, teilweise aber auch als teuer.

Bis um 09.35 Uhr fallen Dätwyler um 5,4% auf 132,50 CHF zurück, gehandelt ist bereits rund die Hälfte eines üblichen Tagesumsatzes. Der Gesamtmarkt SPI steht 0,92% tiefer.

Die Übernahme von Premier Farnell sei ein werthaltiger Schritt und dürfte signifikantes Potenzial für profitables Wachstum schaffen, heisst es in einer Einschätzung von Baader Helvea. Dies werde auch im Ausblick des Unternehmens bis 2020 reflektiert. Im aktuellen Aktienpreis sei dies allerdings nicht eingepreist. Das Institut bezeichnet die strategische Überlegung hinter der Akquisition als überzeugend, denn Schlüsselfaktoren wie Umsatzgrösse, Verfügbarkeit der Produkte, Lieferfristen oder auch der Einkauf würden dadurch positiv beeinflusst.

Ausserdem dürften die Integrationsrisiken beschränkt sein, da der Chef der Sparte Technical Components früher operativer Chef des Europageschäfts bei Premier Farnell gewesen sei.

Wegen der angestrebten Synergien sowie der deutlich besseren Marktposition im Bereich Technical Components sei die Übernahme als sinnvoll zu bezeichnen, heisst es auch in einem Kommentar der Zürcher Kantonalbank. Auf den ersten Blick scheine diese aber relativ teuer zu sein, und sie fordere einen beträchtlichen Einsatz an Fremdkapital.

Die Bank Vontobel sieht dies ähnlich: Strategisch sinnvoll aber teuer, so das Fazit der Bank in einem Kommentar.

cf/rw

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