Aktien Schweiz Diverse

1'115 posts / 0 new
Letzter Beitrag
Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 22.01.2021
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 31'224
SBB übernimmt alle Aktien von

SBB übernimmt alle Aktien von Securitrans

Die SBB hat per Januar alle Aktien von Securitrans übernommen. Bisher war die SBB an dem Gemeinschaftsunternehmen mit 51 Prozent beteiligt, die Securitrans mit 49 Prozent.

12.01.2021 12:27

Die SBB wird die rund 860 Mitarbeitenden von Securitrans zu den bisherige Anstellungsbedingungen weiter beschäftigen, wie sie am Dienstag mitteilte. Für die Kunden ändere sich mit der Aktienübernahme nichts.

Securitrans und ihre Mitarbeitenden sorgen für die Sicherheit in den Bahnhöfen und auf den Baustellen der Bahn. Das Unternehmen erbringt heute mehr als 80 Prozent ihrer Leistungen für die SBB.

Mit der Aktienübernahme können die Mitarbeitenden laut SBB besser in die Abläufe eingebunden werden. Das schaffe Synergien in der Ausbildung und beim täglichen Einsatz. Zudem sinke der administrative Aufwand.

Securitrans hat den Hauptsitz in Bern, verfügt über vier Überwachungszentralen und acht regionale Standorte. Das Unternehmen wurde 2001 mit dem Ziel gegründet, den Sicherheitsdienst in den Bahnhöfen und auf den Baustellen der Bahnen zu professionalisieren. Die Securitas war massgeblich am Aufbau der Securitrans beteiligt.

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 22.01.2021
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 31'224
Lombard-Odier will organisch

Lombard-Odier will organisch wachsen und sucht Talente

Die Genfer Privatbank Lombard Odier will weiter wachsen. Allerdings setzt sie dabei in erster Linie auf ein "organisches Wachstumsmodell", wie der geschäftsführende Gesellschafter Patrick Odier in einem Interview mit der NZZ erklärte (Ausgabe vom 13. Januar).

13.01.2021 07:38

"Was wir suchen, sind Talente, und die kommen manchmal über die Einstellung externer Teams in die Bank*, so Odier weiter. Akquisitionen wären dann denkbar, wenn sie der Bank gleichzeitig Kunden und Kompetenzen einbringen würden.

Lombard Odier ist gemäss ihrem geschäftsführenden Gesellschafter zwar internationaler geworden und ist ausserhalb der Schweiz stärker gewachsen als im Heimmarkt. "Doch wir bekennen uns klar zum Standort Schweiz und beschäftigen hier über zwei Drittel unserer Belegschaft", führte er weiter aus.

Das vergangene Geschäftsjahr stellte sich für Odier wegen der Corona-Krise als Paradox dar: "Die Distanz zu den Kunden ist durch die Pandemie zwar grösser, aber die Beziehung tiefer geworden", sagte er. Die Banken habe zudem gelernt, neue Technologien und Kommunikationsmittel einzusetzen, und die Risiken besser zu beherrschen. Das habe den Kunden in dieser Krise einen Mehrwert geboten.

"Und nicht zuletzt hat sich die Nachfrage nach nachhaltigen Strategien stark beschleunigt", sagte Odier weiter. In diesem Bereich gelte der Finanzplatz Schweiz als Vorreiter. "Wir müssen sicherstellen, dass wir alle dieselbe Sprache sprechen - die Politik, die Wissenschaft und die Finanzbranche. Damit können wir auch Einfluss auf die Ausgestaltung der internationalen Standards nehmen", so Odier weiter.

sig/cf

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 22.01.2021
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 31'224
Messenger-App Threema

Messenger-App Threema profitiert von Diskussion um WhatsApp-AGB

Der Schweizer Kurznachrichtendienst Threema profitiert von den Diskussionen um die neuen Nutzungsbedingungen und Datenschutzrichtlinien des Platzhirschen WhatsApp. Während viele Nutzer der Facebook-Tochter die App von ihren Geräten löschen, steigen die Downloadzahlen der kostenpflichtigen Threema-App rasant an. Auch die Gratis-Alternativen Telegram und Signal legen deutlich zu.

13.01.2021 12:37

"Die Zahl der Downloads hat sich seit dem vergangenen Donnerstag etwa verfünffacht", sagte Threema-Sprecher Roman Flepp am Mittwoch gegenüber AWP. "Normalerweise liegen sie bei einigen Tausend pro Tag, jetzt bei mehreren Zehntausend."

Auslöser des WhatsApp-Exodus sind offenbar Befürchtungen, dass mit den geänderten AGB künftig viele persönliche Daten mit anderen Facebook-Unternehmen geteilt werden. Die Nutzer müssen die neuen Bedingungen bis zum 8. Februar akzeptieren.

Threema wirbt damit, dass sich der Dienst auch komplett anonymisiert nutzen lässt und weder Mobilnummer noch Email-Adresse nötig sind. Bei der Sicherheit wird neben der Verschlüsselung auch gerne auf den Standort der Server in der Schweiz verwiesen. Im Unterschied zu den Wettbewerbern muss man beim Download der App für Android oder Apple aber zahlen, derzeit 3 Franken. "Wenn Sie nicht für ein Produkt bezahlen, sind sie selbst das Produkt", lautet ein Motto von Threema.

Wachstum über deutschsprachigen Raum hinaus

Im September 2020 war der deutsche Finanzinvestor Afinum bei dem Unternehmen mit Sitz in Pfäffikon, Schwyz, eingestiegen. Die vom Investor bereitgestellten Ressourcen sollen helfen über den deutschsprachigen Raum hinaus zu wachsen und Freiräume für "visionäre neue Ideen und Projekte" zu eröffnen, wie es hiess. Zudem wurde mit der Threema Holding AG in Zürich eine Dachgesellschaft gegründet. Das soll mehr Flexibilität etwa beim Thema Mitarbeiterbeteiligung schaffen. Die drei Gründer und Entwickler führen das Unternehmen weiterhin und bleiben mit einem "wesentlichen Anteil" an der Gesellschaft beteiligt.

Im Oktober 2020 bezifferte das Unternehmen mit knapp 30 Mitarbeitenden die Zahl der Nutzer auf rund 8 Millionen. Auf die Unternehmenslösung Threema Work entfallen davon mehr als 2 Millionen in rund 5'000 Unternehmen, Behörden, Verbänden und Schulen, wie es weiter hiess. Zu den Kunden zählen etwa auch Schweizer Bundesbehörden, Bosch, Daimler oder Lehrkräfte des Landes Baden-Württemberg.

Im Vergleich zu WhatsApp und Telegram ist Threema weiterhin ein Zwerg. Die Facebook-Tochter hat weltweit mehr als 2 Milliarden Nutzer (Stand Februar 2020) und Telegramm 500 Millionen. Letztere meldete mehr als 25 Millionen Neuregistrierungen in den vergangenen 72 Stunden. Auch der US-Anbieter Signal mit rund 10 Millionen Nutzern verbuchte zuletzt ebenfalls einen starken Anstieg der Download-Zahlen, der von einem Tweet von Tesla-Chef Elon Musk noch verstärkt wurde.

Bereits in der Vergangenheit hatte Threema von Sorgen um die Datenverwendung bei WhatsApp profitiert, so etwa im Frühjahr 2014 als der amerikanische Kurznachrichtendienst von Facebook für rund 19 Milliarden Dollar übernommen wurde. Der Name der Firma leitet sich aus dem ursprünglichen Namen der Anwendung ab, die einmal EEEMA (End-to-End Encrypted Messaging Application) hiess.

yr/sta

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 22.01.2021
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 31'224
TX-Group: TX Markets ist neu

TX-Group: TX Markets ist neu eigenständige Aktiengesellschaft

Die bisherige Unternehmenseinheit TX Markets des Zürcher Medien- und Digitalkonzerns TX Group ist neu eine eigenständige Aktiengesellschaft. Die Entstehung der TX Markets AG per Januar 2021 erfolgt im Rahmen der bereits 2020 etablierten dezentralen Organisation der Gruppe.

13.01.2021 12:21

Mit ihrem "Marktplatz-Ökosystem" gehöre die TX Markets AG zu den grössten Digital-Unternehmen der Schweiz, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Zu TX Markets gehören Ricardo, Homegate und tutti.ch sowie das Rekrutierungs- und Stellenportal JobCloud als Joint Venture mit Ringier und die Fahrzeugplattform "Car For You" als Joint Venture mit AXA.

TX Markets verfolge mit ihren Marktplätzen eine konsequente Wachstumsstrategie, heisst es in der Mitteilung weiter. Das Unternehmen wolle die führenden Positionen der einzelnen Marken ausbauen und darüber hinaus in weitere Digitalunternehmen investieren, wird TX Markets-CEO Olivier Rihs zitiert. "Die Bildung einer Dachgesellschaft ermöglicht uns mehr Flexibilität in der Umsetzung dieser Strategie und vereinfacht zukünftige Partnerschaften."

Verwaltungsratspräsident der TX Markets AG ist Pietro Supino, Präsident und Verleger der TX Group. Einsitz im TX Markets-Verwaltungsrat nehmen zudem Andreas Schulthess, Christoph Tonini, Samuel Hügli, Sandro Macciacchini, Terje Seljeseth sowie Nick McKittrick.

Die frühere Tamedia hatte sich Ende 2019 in TX Group umbenannt und sich per Anfang 2020 eine neue Struktur mit vier "weitgehend eigenständigen" Unternehmen gegeben. Neben TX Markets sind dies die Einheit Tamedia mit den Bezahlmedien, der Werbevermarkter Goldbach sowie die Pendlermedieneinheit 20 Minuten.

tp/cf

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 22.01.2021
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 31'224
Bank Pictet verkauft Genfer

Bank Pictet verkauft Genfer Hauptgebäude und mietet es zurück

Die Genfer Bankengruppe Pictet verkauft ihr derzeitiges Hauptgebäude an die deutsche Deka Immobilien und mietet es zurück. Das "Sale-and Lease-Back"-Geschäft soll es der Bank erlauben, den für 2025 geplanten Bau eines neuen Genfer Hauptsitzes selbst zu finanzieren, wie einer Mitteilung von Pictet vom Donnerstag zu entnehmen ist.

14.01.2021 08:30

Pictet habe für dieses Geschäft die günstigen Marktbedingungen genutzt, heisst es weiter. Zum Verkaufspreis macht das Finanzinstitut allerdings keine Angaben. Die endgültige Entscheidung liege im Rahmen des regulären Verfahrens für solche Transaktionen bei den Lokalbehörden, so Pictet.

Im Geschäftsmodell von Pictet sei es grundsätzlich nicht vorgesehen, dass die Gruppe die von ihr genutzten Gebäude selbst besitze, mit Ausnahme eines Gebäudes in Genf, betont die Bank. Zudem sei das Halten von Immobilien in der Bilanz von Finanzinstituten wegen der Kapital- und Liquiditätsanforderungen der Bankenregulierung "abschreckend teuer".

Wie bereits früher mitgeteilt, will Pictet im Genfer Stadtteil Carouge für mehrere hundert Millionen Franken einen neuen Hauptsitz bauen. Der gemischt genutzte Gebäudekomplex mit dem Namen "Campus Pictet de Rochemont" soll rund 250 Arbeitsplätze auf 54'000 m2 und 100 Wohnungen mit einer Gesamtfläche von 10'000 m2 beherbergen.

tp/rw

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 22.01.2021
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 31'224
Swissport übernimmt

Swissport übernimmt Bodenabfertigung für Air France-KLM in Saudi-Arabien

Der Bodenabfertiger Swissport hat einen Auftrag von der Airline-Gruppe Air France-KLM erhalten. Gemäss einem 5 Jahre dauernden Vertrag wird Swissport bis 2025 die Passagier- und die Frachtabfertigung für deren Flieger in Saudi-Arabien übernehmen.

14.01.2021 13:24

Konkret gilt der Auftrag für die Airlines KLM, Air France, Air France Cargo, Martinair und Transavia, wie Swissport am Donnerstag mitteilte.

Erst Ende November hatte Swissport mitgeteilt, die Tätigkeit neu auch am Al-Qassim International Airport als vierter Station in Saudi-Arabien aufzunehmen.

cf/rw

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 22.01.2021
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 31'224
Flughafen Genf verzeichnet

Flughafen Genf verzeichnet 2020 Passagierrückgang um 69 Prozent

Die Coronapandemie hat auch den Flughafen Genf hart getroffen. Das Passagieraufkommen am zweitgrössten Flughafen der Schweiz ging im vergangenen Jahr 2020 um 69 Prozent auf noch 5,6 Millionen Fluggäste zurück, wie der Genève Aéroport am Donnerstag mitteilte.

14.01.2021 11:10

So niedrige Passagierzahlen habe es seit Jahren nicht mehr gegeben, schreibt der Flughafen. Die Pandemie habe den Luftverkehr über viele Monate stark behindert und etwa zu Flugstreichungen, Grenzschliessungen, Einreisebeschränkungen oder obligatorischen Quarantänen geführt, erinnert er. Der grösste Flughafen der Schweiz, der Flughafen Zürich, hatte bereits am Mittwoch einen Rückgang seiner Passagierzahlen um 74 Prozent mitgeteilt.

Im Jahr 2019 waren am Genève Aéroport noch 17,9 Millionen Passagiere abgefertigt worden. Solche Zahlen erwartet der Flughafenbetreiber nun voraussichtlich erst wieder für das Jahr 2024.

Weniger Flugbewegungen

Stark rückläufig war 2020 auch die Zahl der Starts und Landungen: Im Gesamtjahr verzeichnet der Genfer Flughafen 86'353 Flugbewegungen, ein Minus von 54 Prozent gegenüber dem Jahr davor. Sehr deutlich gingen dabei auch die Bewegungen nach 22 Uhr zurück (-71 Prozent).

Insgesamt bot der Genève Aéroport wie bereits im Vorjahr 149 Reiseziele an. Die bedeutendste Fluglinie in Genf war EasyJet mit einem Marktanteil von knapp 46 Prozent gefolgt von Swiss (14 Prozent), British Airways (5,5 Prozent) und Air France (4,2 Prozent).

Luftfracht-Minus

Die Luftfracht-Tätigkeit verzeichnete ein Minus von 38 Prozent auf 52'833 Tonnen. Der Frachtbetrieb sei, insbesondere für den Transport von medizinischem Gerät, während der Pandemie stets problemlos erfolgt, betont der Genève Aéroport.

Behaupten konnten sich lediglich die Expresskurierunternehmen DHL Express, FedEx/TNT und UPS dank einer autonomen Logistikorganisation. Sie verzeichneten gar einen Anstieg des Verkehrsaufkommens um 4,2% auf 14'961 Tonnen.

tp/rw

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 22.01.2021
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 31'224
Neue Mobiliar-Chefin Rodoni

Neue Mobiliar-Chefin Rodoni will Wachstumsstory fortsetzen

Mobiliar-Chefin Michèle Rodoni sieht Wachstumschancen unter anderem im Geschäft mit KMU.

14.01.2021 15:50

"Wir sind in den letzten Jahren im KMU-Segment stark gewachsen und wollen weiter zulegen", sagte Mobiliar-Chefin Michèle Rodoni. Anfang Jahr hat sie bei der Mobiliar das Ruder vom langjährigen CEO Markus Hongler übernommen. Davor verantwortete sie als Leiterin Marktmanagement unter anderem das Geschäft mit den heute 80 Generalagenturen.

"Der KMU-Markt ist ein Wachstumsmarkt mit ständig neuen Marktteilnehmern", erklärte sie im Interview mit der Nachrichtenagentur AWP. Zudem ergeben sich laut Rodoni für die KMU durch sich verändernde Rahmenbedingungen oder das sich wandelnde Marktumfeld neue Risiken, etwa aus Cyber-Angriffen oder in der Beruflichen Vorsorge, welche die Mobiliar mit neuen Versicherungsprodukten abdecken will.

Poollösung für Pandemierisiken

Ein bislang unterschätztes Risiko waren Pandemien. Während des Corona-Lockdowns im Frühjahr hat die Mobiliar den Kunden mit Epidemieversicherungen, etwa Restaurants oder Käsereien, rasch Zahlungen in Aussicht gestellt. "Wir haben schnell und pragmatisch entschieden. Das gehört zu unserem Leistungsversprechen", unterstrich Rodoni.

Im ersten Halbjahr 2020 hat die Mobiliar ihren Kunden im Zusammenhang mit Corona 340 Millionen Franken ausbezahlt. "Falls die mit den Kunden vereinbarte Versicherungssumme noch nicht vollumfänglich ausgeschöpft ist, werden wir sie für ihre Ausfälle entschädigen", sagte Rodoni mit Blick auf die anhaltende Krise. Der Schadenaufwand werde daher voraussichtlich etwas höher ausfallen als bisher angekündigt.

Doch auch für Rodoni ist klar, dass eine weltweite Pandemiekrise durch die Versicherungsbranche alleine nicht tragbar und finanzierbar ist. Es brauche wie von der Branche gefordert eine Partnerschaft zwischen Versicherungen und dem Bund. Derzeit würden dazu Gespräche geführt. Bis wann und ob eine Poollösung gefunden werde, könne man aber nicht voraussagen.

Vorbereitungen zur Raiffeisen-Kooperation laufen

Nicht nur mit KMU, sondern auch im Bereich Wohnen will die Mobiliar wachsen. Vergangenen Sommer wurde dazu mit Raiffeisen eine Kooperation angekündigt. "Die Zusammenarbeit mit der Raiffeisen hat begonnen, und auch für das geplante Wohneigentümer-Portal laufen die Vorarbeiten", sagte Rodoni. Wie angekündigt sollen erste Angebote bis Mitte Jahr lanciert werden.

Bereits läuft im Ökosystem Wohnen eine Kooperation mit dem Berner Softwareunternehmen Garaio REM und dem gemeinsam lancierten Mieterportal Aroov. "Das Unternehmen und seine Angebote, die sich primär an professionelle Immobilienverwalter wenden, entwickeln sich sehr gut", sagte Rodoni. Die Dienstleistungen auf dem Portal würden gut genutzt.

Zu ihrem Amtsantritt hat Michèle Rodoni ein "Startprogramm" lanciert, mit dem Ziel, die Direktionen in Bern, Nyon und Zürich zu durchleuchten. Dabei gehe es aber nicht um den Abbau von Stellen, sondern darum, wie die Mobiliar die Ressourcen optimal einsetzen könne, versicherte die Mobiliar-Chefin: "Dafür nehmen wir uns bis im Frühling Zeit."

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 22.01.2021
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 31'224
Hypi Lenzburg schreibt wegen

Hypi Lenzburg schreibt wegen Investitionen tieferen Gewinn

Die Hypothekarbank Lenzburg hat im Geschäftsjahr 2020 etwas weniger Gewinn geschrieben. Grund dafür sind Investitionen in die digitale Transformation.

15.01.2021 07:00

Grund für den Gewinnrückgang sind Investitionen in die digitale Transformation. Dafür stiegen die Kundengeldern nicht zuletzt dank einer Kooperation mit dem Fintech-Startup Neon.

Insgesamt sank bei der Aargauer Regionalbank der Geschäftserfolg als Mass für die operative Leistung um 18 Prozent auf 20,8 Millionen Franken, wie die "Hypi" am Donnerstagabend mitteilte. Unter dem Strich resultierte ein um 14 Prozent tieferer Jahresgewinn von 18,1 Millionen.

Die Aktionäre erhalten derweil für das Jahr 2020 eine unveränderte Ausschüttung von 110 Franken je Aktie.

Insgesamt erzielte die "Hypi" einen Geschäftsertrag von 85,0 Millionen Franken (+2,7 Prozent). Dem stand ein Geschäftsaufwand von 51,1 Millionen (+8,1%) gegenüber. "Unverzichtbare Investitionen in die Zukunft" hätten zu diesem Anstieg geführt, erklärte die Bank.

Im Zinsengeschäft, der wichtigsten Ertragsquelle, weist die Bank zum Vorjahr einen leicht tieferen Nettoerfolg von 56,7 Millionen Franken aus. Alleine 1,8 Millionen Franken brachte der Umstand ein, dass die "Hypi" von anderen Marktteilnehmern Gelder zu Negativzinsen aufnehmen konnte.

Hypotheken und Einlagen wachsen

Im Hypothekargeschäft wuchsen die Forderungen in der Bilanz um 3,1 Prozent auf 4,1 Milliarden Franken. Dem standen 8,8 Prozent höhere Kundeneinlagen von 4,3 Milliarden Franken gegenüber.

152 Millionen Franken stammten von den von den Privatkonten, die die Hypothekarbank Lenzburg für die Kunden des Smartphonekonto-Anbieters Neon verwaltet.

Der Ausblick fürs Geschäftsjahr 2021 fällt aufgrund der unsicheren Rahmenbedingungen zurückhaltend aus. Die Bank rechnet mit weiterhin tiefen Zinsen und tiefen Inflationsraten und einer Zinsmarge unter Druck. Die Investitionen in die digitale Transformation würden derweil gezielt weitergeführt.

Ferner wird Christoph Käppeli der nächsten Generalversammlung zur Wahl in den Verwaltungsrat vorgeschlagen. Er soll die nicht mehr antretende Ursula McCreight-Ernst ersetzen.

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 22.01.2021
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 31'224
Pilatus siegt vor Gericht

Pilatus siegt vor Gericht wegen Verbot für Arbeiten in Saudiarabien

Das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) hätte den Pilatus-Werken in Stans/NW nicht ohne eine vorgängige Konsultation des Bundesrates Wartungsleistungen in Saudiarabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten verbieten dürfen. Dies hat das Bundesverwaltungsgericht entschieden.

15.01.2021 12:31

Beim Erlass des Verbots hat das EDA gemäss einem am Freitag veröffentlichten Urteil des Bundesverwaltungsgerichts verkannt, dass auch das öffentliche Interesse an der Wahrung der Unabhängigkeit der Schweiz und deren Wohlfahrt hätte berücksichtigt werden müssen.

Die Pilatus Flugzeugwerke in Stans seien ein wichtiger Arbeitgeber in der Innerschweiz. Zudem gehöre das Unternehmen wegen seines Wissens und seiner Kapazitäten im Flugzeugbau zur Technologie- und Industriebasis der Schweiz.

Stehen hohe Staatsinteressen auf dem Spiel, können für Tätigkeiten, die laut dem Bundesgesetz über im Ausland erbrachte private Sicherheitsdienstleistungen (BPS) verboten sind, ausnahmsweise bewilligt werden. Das Gesetz sieht eine entsprechende Ausnahmeregelung vor. Die Bewilligung muss durch den Bundesrat erteilt werden.

Erst wenn dieser von einer Bewilligung absieht, liegt der Ball beim EDA, das eine anfechtbare Verfügung mit einem Verbot erlassen muss. Dieser Weg ist nach dem vorliegenden Urteil des Bundesverwaltungsgerichts zu beschreiten.

Das EDA hat gemäss Gericht anstelle des Bundesrats eine politische Beurteilung vorgenommen, die ihm gemäss Gesetz nicht zukommt.

Unterstützung der Streitkräfte

Den Pilatus-Werken wurde Ende Juni 2019 die logistische Unterstützung der Flugstreitkräfte Saudiarabiens und der Vereinigten Arabischen Emirate für die Trainingsflugzeuge des Typs PC-21 und die dazugehörigen Simulatoren verboten.

Grundlage für das Verbot war das BPS, weil mit der Dienstleistung von Mitarbeitern des Stanser Unternehmens in den beiden Ländern ein Beitrag an die Funktionsfähigkeit der Streitkräfte geleistet wird. Mit den Flugzeugen und den Simulatoren werden Piloten der Streitkräfte der beiden Länder ausgebildet.

Die beiden Länder beteiligen sich jedoch am Krieg in Jemen. Mit der Duldung der logistischen Unterstützung durch den Bund werde die aussenpolitische Glaubwürdigkeit der Schweiz aufs Spiel gesetzt, argumentierte das EDA, wie aus dem Urteil hervorgeht.

Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig und kann ans Bundesgericht weitergezogen werden. (Urteil B-3427/2019 vom 7.1.2021)

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 22.01.2021
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 31'224
Competec-Gruppe knackt in

Competec-Gruppe knackt in Corona-Krise die Milliarden-Marke

Die Competec-Gruppe, zu der unter anderem der Onlineshop Brack.ch gehört, hat den Umsatz im Geschäftsjahr 2020 deutlich gesteigert. Zudem schuf das Unternehmen im letzten Jahr 140 neue Stellen.

15.01.2021 09:40

Konkret wuchs der Umsatz der Gruppe gegenüber dem Vorjahr um 27 Prozent auf 1,026 Milliarden Franken. Damit habe man erstmals in der Firmengeschichte die Milliardengrenze überschritten, teilte die Aargauer Handels- und E-Commerce-Gruppe am Freitag mit.

Vor allem im Geschäft mit Privatkunden habe die Gruppe ein ausserordentliches Wachstum erzielt. Die Covid-19-Krise habe dem Onlinehandel "unbestritten in die Karten gespielt", erklärte Competec. Insgesamt wurden im letzten Jahr 3,2 Millionen Pakete verschickt - 1,1 Millionen mehr als im Jahr zuvor.

Mit dem Mehraufwand stieg auch der Personalbestand deutlich. Ende 2020 beschäftigte die Gruppe 920 Mitarbeitende in Festanstellung - 140 mehr als ein Jahr zuvor. Zur Bewältigung der seit dem Frühling 2020 kontinuierlich hohen Volumen habe sich Competec zudem mit 260 externen Mitarbeitenden verstärkt.

Zur Gruppe gehören der Online-Elektronikhändler Brack.ch, das IT-Handelsunternehmen Alltron, der Grosshändler Jamei, der Dienstleister Competec Service AG, die Competec Logistik AG und seit wenigen Monaten der Gesundheitsprodukte-Distributor Medidor.

ra/tt

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 22.01.2021
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 31'224
V-Zug ernennt Adrian Theiler

V-Zug ernennt Adrian Theiler zum COO und schafft Funktion des Marketingchefs

In der Geschäftsleitung von V-Zug kommt es zu Änderungen. Max Herger, Direktor Operations/Chief Operations Officer (COO), wird das Unternehmen im Sommer 2021 im Zuge seiner Pensionierung verlassen. Als Nachfolger und neues Mitglied der Geschäftsleitung wurde Adrian Theiler ernannt. Ausserdem wird die neue Funktion des Chief Marketing Officer geschaffen.

18.01.2021 07:54

Adrian Theiler werde seine Tätigkeit als künftiger Direktor Operations/COO spätestens per 1. August 2021 aufnehmen, teilte der Haushaltgerätehersteller am Montag mit. Derzeit ist Theiler Vice President Supply Chain Management EMEA bei Landis+Gyr

Ausser Max Herger wird auch Manuel Faeh, Direktor Unternehmensentwicklung, in der ersten Hälfte 2021 aus der V-ZUG Gruppe ausscheiden. Die Funktion des Direktors Unternehmensentwicklung werde aufgrund der sich verändernden Anforderungen neu ausgerichtet, heisst es weiter. In diesem Zuge werde die Funktion Chief Marketing Officer mit einer starken Ausprägung "Digitalisierung" geschaffen. Ein entsprechender Rekrutierungsprozess wurde laut den Angaben gestartet.

sig/rw

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 22.01.2021
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 31'224
Clientis-Banken legen

Clientis-Banken legen Anlagegeschäft in Hände der Aquila AG

Die in der Clientis-Gruppe zusammengeschlossenen Regionalbanken gehen eine strategische Zusammenarbeit mit der Aquila AG ein. Aquila übernimmt demnach mit ihrer Plattform für Vermögensverwalter die Führung des Segments "Anlegen" für insgesamt 17 Regionalbanken.

18.01.2021 06:55

Clientis begründet den Schritt in einer Mitteilung vom Montag mit der zunehmenden Komplexität der Anlage von Kundengeldern in Zeiten mit anhaltend tiefen Zinsen, sinkenden Margen und volatilen Finanzmärkten. Deshalb werde das Anlagengeschäft der 14 Clientis-Banken gemeinsam mit weiteren Drittbanken seit Anfang 2021 über eine strategische Zusammenarbeit mit dem Partner Aquila abgewickelt.

Aquila definiert mit Vertretern der einzelnen Banken die Anlagestrategie, unterstützt sie bei der Zusammenstellung von Musterportfolios und sichert den Zugang zu einem Anlageuniversum. Die Aquila AG ist laut der Mitteilung seit 2012 im Besitz einer Banklizenz und untersteht der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht Finma.

cf/rw

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 22.01.2021
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 31'224
MCH baut Geschäftsleitung und

MCH baut Geschäftsleitung und Verwaltungsrat weiter um

Bei der Basler Messebetreiberin MCH kommt es zu weiteren Wechseln an der Führungsspitze.

17.01.2021 17:37

Das Unternehmen schlägt den Sky-Mann Andrea Zappia als neuen Verwaltungsratspräsidenten und Marco Gadola als Vizepräsidenten vor. Zudem geht Konzernchef Bernd Stadlwieser von Bord.

Stadlwieser verlasse das Unternehmen "in gegenseitigem Einvernehmen", erklärte MCH am Samstag in einem Communiqué. An seiner Stelle werde Beat Zwahlen die Geschäftsführung ad interim übernehmen und den Posten des Finanzchefs an Michael Hüsler weitergeben.

Ganz anderes ist bei verschiedenen Zeitungen zu lesen: Stadlwieser habe gekündigt. "Leider gab und gibt es zwischen Teilen des Verwaltungsrates und mir unterschiedliche Vorstellungen", zitiert etwa die Basler Regionalzeitung "bz" aus einem Schreiben Stadlwiesers an ausgewählte Mitarbeitende.

Diese würden nicht nur den Inhalt der Strategie betreffen, sondern auch seine persönlichen Erwartungen an den Verwaltungsrat, um das Unternehmen aus der schwersten Krise seiner Geschichte zu führen. "Somit ist es nur konsequent und das Beste, sich zu trennen", wird Stadlwieser in der "Sonntagszeitung" zitiert. Dieser war erst im Februar 2019 zur MCH gestossen.

MCH betonte auf Nachfrage von AWP, dass die Trennung einvernehmlich erfolgt sei. "Natürlich gibt es auch für einvernehmliche Trennungen Gründe," erklärte ein Sprecher. Zu diesen äussere er sich jedoch nicht.

Neuer Präsident kommt von Sky

Als Überraschung bezeichnet die "bz" die kommunizierte Präsentation des neuen Verwaltungsratspräsidenten. Dass der langjährige Präsident Ueli Vischer an der nächsten Generalversammlung ausscheiden wird, war bekannt. In Branchenkreisen habe man aber erwartet, dass eine unabhängige Persönlichkeit das Präsidium übernehmen werde.

Nun schlägt MCH Andrea Zappia als neuen Verwaltungsratspräsidenten vor. Der 57-jährige war von 2011 bis 2019 CEO der Sky-Gruppe, die zum Medienkonzern der Murdoch-Familie gehört. Aktuell ist er dort noch Vize-Geschäftsführer und Leiter der Abteilung New Markets. James Murdoch, der neue Ankeraktionär der MCH, habe damit "einen weiteren Bekannten" für das Führungsgremium durchsetzen können, kommentiert die "bz".

Murdoch hatte bereits letzten Dezember neben sich selbst mit Jeffrey Palker und Eleni Lionaki zwei weitere Vertreter seiner Lupa Systems im Aufsichtsgremium installiert.

Wie die "bz" weiter berichtet, wird die Art Basel corona-bedingt nicht wie gewohnt im Frühsommer stattfinden, sondern voraussichtlich im Herbst. Die Messe geht von einer Durchführung vom 21. bis 26. September aus.

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 22.01.2021
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 31'224
Swiss-Flight-Attendants

Swiss-Flight-Attendants akzeptieren Sparpaket

Das Kabinenpersonal der Fluggesellschaft Swiss hat den Sparplänen seines Arbeitgebers zugestimmt. 90 Prozent der Flight Attendants haben das Paket gutgeheissen, das die Fluggesellschaft im November mit der Gewerkschaft des Kabinenpersonals Kapers ausgehandelt hatte.

17.01.2021 15:32

Ein Sprecher der Swiss bestätigte gegenüber AWP eine entsprechende Meldung der "Schweiz am Wochenende". Mit den Sparmassnahmen, die bis 2023 befristet sind, reagiert die Fluggesellschaft auf den massiven Einbruch der Passagierzahlen seit Ausbruch der Coronapandemie.

Es zeige sich, dass sich die Crew der Grössenordnung dieser Krise bewusst und bereit sei, einen signifikanten Beitrag zu leisten, damit die Swiss ohne Entlassungen durch die Krise kommen könne, sagte Kapers-Präsidentin Sandrine Nikolic-Fuss gegenüber den CH-Media-Zeitungen.

Dank der Annahme des Sparpakets läuft der Gesamtarbeitsvertrag des Kabinenpersonals bis 2024 weiter. Dieses muss durch die Annahme allerdings auf allen Lohnstufen Abstriche machen. Es gibt zwar nach wie vor Kurzarbeitsentschädigung, die Swiss zahlt allerdings ab März bis Dezember nicht mehr die Differenz auf 100 Prozent. So werden jene, die unter 4000 Franken verdienen, nur noch 95 Prozent ihres Lohns erhalten. Zudem entfällt 2022 für alle der 13. Monatslohn und 2023 gebe es keine Lohnerhöhung.

Die Swiss und die Gewerkschaft Kapers hatten sich bereits im November auf ein solches Paket geeinigt, das nun bei den Gewerkschaftsmitgliedern zur Abstimmung gekommen ist. Das Sparpaket umfasst konkrete Massnahmen zur Kostenreduktion und zum Personalabbau. Die Mitarbeiter sollen etwa auch zur Frühpensionierung wie zur Teilzeit angeregt werden. Insgesamt will die Swiss so eine Kostenreduktion von rund 10 Prozent erreichen. Die natürliche Fluktuation soll ausserdem zu Einsparungen von weiteren 10 Prozent führen.

Die Gewerkschaft hatte dem Sparpaket zugestimmt, weil die Swiss bei der Aushandlung des Pakets mehrere Positionen von Kapers berücksichtigt hatte, wie etwa eine klare zeitliche Begrenzung und freiwillige Angebote, also die Möglichkeiten zu Frühpensionierung und Teilzeitarbeit.

tv/ra

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 22.01.2021
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 31'224
Green investiert 500 Mio Fr.

Green investiert 500 Mio Fr. in neuen Datacenter-Campus

Die Green Datacenter AG greift für die Entwicklung des Digital-Standorts Schweiz tief in die Tasche. Der Anbieter von Dienstleistungen im Bereich Rechenzentren will 500 Millionen Franken in einen neuen Datacenter-Campus in Dielsdorf investieren.

18.01.2021 11:05

Baubeginn für das neue Projekt unter dem Namen "Metro-Campus-Zürich" soll schon im ersten Quartal 2021 sein, die Fertigstellung ist für das erste Quartal 2022 geplant, wie das Unternehmen am Montag mitteilte. Das Projekt umfasst drei "High-Density"-Rechenzentren, einen Business Park mit Bürogebäuden und Gewerbeflächen sowie integrierte Grünzonen und erstreckt sich über 46'000 Quadratmeter.

Der Metro-Campus sei ein wichtiger Teil der eigenen Unternehmens-Vision. Die Schweiz soll demnach als innovativer Standort für sichere und nachhaltige Datacenter vorangebracht werden. Laut Green hat das Grossprojekt internationale Ausstrahlung. Der Datacenter-Spezialist will mit einer zukunftsfähigen IT-Infrastruktur das Rückgrat der Wirtschaft stärken und ein wichtiger Partner für international Cloud-Anbieter werden.

Die neuen Rechenzentren für dieses Projekt verfügen laut Green über eine höhere Leistung bei mehr Effizienz in der Stromversorgung und der Kühlung. Erste Ankerkunden für diese Rechenzentren seien zudem bereits gefunden.

cf/rw

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 22.01.2021
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 31'224
Homegate ernennt Michael Jahn

Homegate ernennt Michael Jahn zum Chief Product Officer

Der Immobilienmarktplatz Homegate hat Michael Jahn zum neuen Produktchef ernannt. Er übernimmt per sofort die Position des Chief Product Officer (CPO) und verantwortet damit die Produktstrategie und -entwicklung, wie die Tochtergesellschaft der TX Group am Montag mitteilt.

18.01.2021 11:00

Jahn war bislang als Head of Customer Product bei homegate.ch tätig. Der Brand der TX Markets AG beschäftigt den Angaben zufolge am Unternehmenssitz in Zürich und am Standort Lausanne 125 Mitarbeitende.

an/rw

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 22.01.2021
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 31'224
Interroll übernimmt

Interroll übernimmt österreichische MITmacher für sechsstelligen Euro-Betrag

Interroll übernimmt die MITmacher GmbH im österreichischen Linz. Für den Kauf werde ein sechsstelliger Euro-Betrag investiert, teilte der Anbieter von Logistiktechnik am Dienstag mit.

19.01.2021 07:30

Die Übernahme des Unternehmens diene als Basis für den künftigen Aufbau des neuen Global Center of Excellence (CoE) Software & Electronics, heisst es weiter. Die neue Einheit werde die globale und produktübergreifende Verantwortung für Steuerungen, Software und Elektroniklösungen übernehmen.

Zum Geschäftsführer des neuen globalen Kompetenzzentrums ernannt wird Andreas Eglseer, Gründer der MITmacher. Er wird in dieser Funktion an Jens Strüwing, Executive Vice President Products & Technology der Interroll Gruppe, berichten. Das Unternehmen wird in Interroll Software & Electronics GmbH umbenannt.

Neben den entsprechenden Vermögenswerten übernehme Interroll das Team von Ingenieuren und Experten. Dieses verfüge über eine starke Erfolgsbilanz in den Bereichen Softwareentwicklung, Elektronik, Mechatronik und Engineering mit Fokus auf den Materialfluss sowie das Industrial Internet of Things (IoT).

sig/rw

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 22.01.2021
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 31'224
Romande Energie baut

Romande Energie baut Dienstleistungsbereich mit Zukauf aus

Der Energiekonzern Romande Energie baut mit der Übernahme von J.M. Lambelet den Bereich mit Energiedienstleistungen aus. Die in Neuenburg beheimatete J.M. Lambelet sei auf die Bereiche Heizung, Lüftung, Klimatisierung, Regulierung, und Störungsdiente sowie erneuerbare Energien spezialisiert.

18.01.2021 19:00

Mit dem Kauf, der zum 1. Januar 2021 erfolgte, will Romande Energie Synergien im Bereich der Fernwärme sowie Reinräume für die Pharma-, Uhren- und Mikrotechnikindustrie erschliessen, heisst es weiter. Finanzielle Angaben wurden nicht gemacht.

pre/ra

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 22.01.2021
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 31'224
Hotelplan schliesst bis Ende

Hotelplan schliesst bis Ende Februar Grossteil seiner Reisebüros

Der Reiseveranstalter Hotelplan Suisse macht vorübergehend 75 seiner 86 Filialen dicht. Ein Grund dafür sei die Homeoffice-Pflicht, sagte Sprecherin Bianca Gähweiler gegenüber der Nachrichtenagentur AWP. Sie bestätigte damit einen Bericht des Branchenportals "Travelnews".

18.01.2021 18:50

Eine Rolle bei dem Entscheid spielte aber auch die Tatsache, dass derzeit sehr wenig laufe. Offen bleiben 11 Filialen: Genf Balexert, Bulle, Lugano, Thun Oberland, Schönbühl, Buchs AG, Steinhausen, Glattzentrum, Abtwil sowie Tourisme Pour Tous Sion und Signature Voyages Lausanne. Die geschlossenen Filialen blieben aber telefonisch erreichbar, so Gähweiler.

Die Schliessungen gelten bis Ende Februar und damit so lange wie die vom Bundesrat verhängten strengeren Massnahmen gegen die Coronavirus-Pandemie. Diese umfassen unter anderem eine Home-Office-Pflicht. Die Arbeitgeber müssen auf Arbeiten zuhause umstellen, wenn es möglich ist und es sich mit verhältnismässigem Aufwand einrichten lässt.

Die Reisebranche - und damit auch Hotelplan - ist von der Coronakrise hart getroffen worden. Bei der Migros-Tochter sind seit April 2020 alle Mitarbeitenden in Kurzarbeit. Um die Kosten zu senken baut die Hotelplan Gruppe, zu der Hotelplan Suisse gehört - zudem bekanntlich auch massiv Stellen ab. Rund 170 der knapp 1'200 Stellen in der Schweiz wurden weggespart und das Unternehmen machte 12 seiner ursprünglich 98 Filialen dicht.

tt/ra

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 22.01.2021
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 31'224
Anleihe: Investis Holding

Anleihe: Investis Holding nimmt 115 Mio Franken bis 2025 auf
Die Investis Holding begibt eine Anleihe unter der Federführung der Zürcher Kantonalbank zu folgenden Konditionen:

19.01.2021 12:17

Betrag: 115 Mio Fr. (mit Aufstockungsmöglichkeit)
Zinssatz: 0,25%
Emissionspreis: 100,04%
Laufzeit: 4 Jahre bis 14.02.2025
Liberierung: 15.02.2021
Yield to Mat.: 0,240%
Swapspread: +85 BP
Valor: 58'903'097 (9)
Rating: Low BBB stb/BBB-stb (CS/ZKB)
Kotierung: SIX, ab 12.02.2021
pre

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 22.01.2021
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 31'224
Novavest nominiert Daniel

Novavest nominiert Daniel Ménard für die Wahl in den Verwaltungsrat

Der Verwaltungsrat von Novavest Real Estate schlägt der nächsten ordentlichen Generalversammlung vom 24. März die Zuwahl von Daniel Ménard als nicht-exekutives und unabhängiges Mitglied im Gremium vor.

20.01.2021 07:51

Der studierte Architekt hat laut Mitteilung der Immobiliengesellschaft vom Mittwoch 2008 die mépp ag in Zürich gegründet und ist Partner und Verwaltungsratspräsident dieses Architekturunternehmens. Von 1993 bis 2008 war er Partner und Verwaltungsratspräsident der werkhof ag, Zürich, und in den Jahren 2000 bis 2005 als Dozent für Bauorganisation und von 2009 bis 2016 als Dozent für Immobilienökonomie an der ETH Zürich tätig.

uh/rw

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 22.01.2021
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 31'224
SBB und Gewerkschaften einig

SBB und Gewerkschaften einig über Sparmassnahmen beim Personal

Bei den SBB wird der Topf für Lohnerhöhungen 2021 kleiner. Dafür erhalten Mitarbeitende mit einem Gesamtarbeitsvertrag eine Prämie von 200 Franken. Der GAV wird zudem um drei Jahre verlängert. Das Sparpaket erreichten die Sozialpartner nach zähen Verhandlungen.

20.01.2021 12:15

Die Sparmassnahmen werden laut einer Mitteilung der Gewerkschaft Transfair vom Mittwoch auf Anfang Mai 2021 wirksam. SBB und Personalverbände hätten sich nach viermonatigen Verhandlungen mit dem Resultat, das von beiden Seiten Opfer verlangt, zufrieden gezeigt. Für SBB Cargo dagegen dauern die Verhandlungen weiter an.

Gemäss der Einigung zwischen SBB und Gewerkschaften stehen statt 0,9 Prozent für alle Mitarbeitenden nur 0,3 Prozent für individuelle Lohnerhöhungen für Mitarbeitende in den tiefen GAV-Niveaus zur Verfügung. Zudem werden für das letzte Jahr keine einmaligen Leistungsanteile für sehr gute Ergebnisse in der Personalbeurteilung ausbezahlt.

Das tiefe GAV-Niveau umfasst jedoch nicht nur Geringverdiener, sondern auch Mitarbeitende bis zur Lohnklasse I, wie Bruno Zeller, Branchenleiter öffentlicher Verkehr bei Transfair, auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA erklärte. Das heisst, auch Mitarbeitende mit einem Lohn von "deutlich über 100'000 Franken" können von, wenn auch reduzierten, individuellen Gehaltserhöhungen profitieren. Ausgeschlossen sind nur sehr hohe Löhne.

Keine Streichung von Ferientagen

Im Gegenzug verzichten die SBB 2021 auf die Streichung von Ferientagen und bezahlen Mitarbeitenden mit einem GAV eine ausserordentliche Einmalprämie von 200 Franken aus. Für eine Pensum von weniger als 50 Prozent sind es 100 Franken.

Zudem haben sich die Parteien darauf geeinigt, dass der GAV SBB ab dem 1. Mai 2022 um drei Jahre verlängert wird. Hintergrund für die Sparmassnahmen sind die Folgen der Corona-Pandemie, unter denen die SBB leiden.

Der Bahnkonzern hat zwar vom Bund eine um 550 Millionen Franken höhere Kreditlimite erhalten, um Liquiditätsengpässe zu vermeiden. Zudem werden Corona-bedingte Einnahmeausfälle in den Bereichen Infrastruktur, Regionalverkehr und Güterverkehr abgefedert. Ausfälle in den Bereichen Immobilien und Fernverkehr müssen die SBB dagegen selber tragen. Nun sollen auch die ausgehandelten Sparmassnahmen beim Personal zur Entspannung der Lage beitragen.

Markus Jordi, Personalchef der SBB, ist sich bewusst, dass die Sparmassnahmen für die Mitarbeitenden einen Verzicht bedeuten. "Aufgrund der finanziellen Situation sind diese Massnahmen jedoch notwendig", lässt er sich in der Transfair-Mitteilung zitieren.

Bei der Gewerkschaft des Verkehrspersonals (SEV) herrscht insbesondere Genugtuung über die Verlängerung des GAV. "Mit seinem Kündigungsschutz aus wirtschaftlichen Gründen stellt der GAV einen hohen Wert für die Mitarbeitenden dar", sagt SEV-Verhandlungsführerin Barbara Spalinger gemäss Mitteilung.

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 22.01.2021
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 31'224
Plazza erwirbt zwei

Plazza erwirbt zwei Immobilien in Zürich

Die Plazza AG kauft von den Vorsorgeeinrichtungen der Conzzeta zwei Wohnimmobilien in Zürich.

21.01.2021 07:58

Der Preis für die insgesamt 80 Mietwohnungen beträgt 61,1 Millionen Franken. Der jährliche Sollmietertrag liege bei 2,1 Millionen Franken, teilte die Immobiliengesellschaft am Donnerstag mit.

Bereits heute besitzt Plazza vier Wohnliegenschaften der Überbauung "Im Tiergarten" in Zürich. Für weitere Liegenschaften auf dem Areal habe Plazza nun entschieden, das bestehende Vorkaufsrecht auszuüben und die beiden Wohnimmobilien der Vorsorgeeinrichtungen zu erwerben.

Diese Investition dürften das langfristige Potenzial der Bestandesliegenschaften "Im Tiergarten" zusätzlich erhöhen und die Ertragslage positiv beeinflussen, heisst es weiter. Der Zukauf passe zur klaren Ausrichtung des Portfolios auf zentrumsnahe, gut erschlossene Liegenschaften.

Die Siedlung "Im Tiergarten" im Quartier Friesenberg wurde auf einem ehemaligen Industriegrundstück der Zürcher Ziegeleien errichtet.

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 22.01.2021
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 31'224
Fundamenta Real Estate erwägt

Fundamenta Real Estate erwägt Kapitalerhöhung

Die Fundamenta Real Estate will weiter wachsen und prüft daher eine Kapitalerhöhung.

21.01.2021 07:46

Der Verwaltungsrat hat die Vorbereitungsarbeiten für einen nächsten Wachstumsschritt eingeleitet. Das Portfolio soll durch gezielte Entwicklungen im Bestand ausgebaut werden und auf ein Volumen von deutlich über einer Milliarde Franken ausgebaut werden.

Die laufenden Entwicklungen und Repositionierungen sollen auch in den kommenden Jahren zusätzliche Mehrwerte schaffen, heisst es in einer Mitteilung der Immobiliengesellschaft vom Donnerstag. So seien in den kommenden Quartalen die Fertigstellungen der Entwicklungen in Zofingen und St. Gallen geplant. Ebenfalls in Planung seien für das laufende Jahr die Repositionierungen von Liegenschaften in Zürich sowie einer Liegenschaft in Bern.

Die Gesellschaft erwartet dadurch eine weitere Festigung der operativen Ertragskraft, schreibt das Unternehmen. Daneben verfüge die Gesellschaft über eine attraktive Pipeline, mit der das bestehende Portfolio im Rahmen der bewährten Strategie erweitert werden soll.

Die Fundamenta Real Estate gibt sich zuversichtlich, dass sich die konstante Entwicklung und die operative Stabilität fortsetzen werden. Anlässlich der Publikation der Jahreszahlen 2020 am 12. März 2021 werde der Verwaltungsrat weitere Einzelheiten bekanntgeben.

Die Fundamenta Real Estate AG ist auf Wohnimmobilien im mittleren Mietzinssegment in der Deutschschweiz fokussiert. Das Portfolio erreichte per 30. Juni 2020 einen Bilanzwert von 928,7 Millionen Franken.

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 22.01.2021
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 31'224
Medacta erleidet

Medacta erleidet Umsatzrückgang wegen Corona-Pandemie

Das Tessiner Orthopädieunternehmen Medacta hat im vergangenen Jahr Corona bedingt weniger umgesetzt als im Vorjahr. Wegen der Pandemie kam es vor allem im Frühjahr zu Verzögerungen von orthopädischen Eingriffen. Die wieder anziehende Nachfrage im zweiten Halbjahr konnte den Rückgang nicht ganz wett machen.

21.01.2021 08:15

Konkret nahm der Umsatz um 2,6 Prozent auf 302,5 Millionen Euro ab, wie die Gesellschaft am Donnerstag mitteilte. Damit wurden die Konsenses-Erwartungen der Analysten übertroffen.

Nach einem rückläufigen ersten Halbjahr habe im zweiten Semester eine Erholung eingesetzt, die das negative Wachstum des ersten Halbjahres fast kompensieren konnte, heisst es weiter.

Dabei entwickelten sich die Umsätze in den Produktbereichen und den Markregionen unterschiedlich. Während im Kerngeschäft Hüfte und den Bereichen Knie und Wirbelsäule die Umsätze abnahmen, verzeichnete der umsatzkleinste Bereich Extremitäten ein starkes Wachstum von 46,5 Prozent. Zu verdanken sei dies einer starken Ausweitung des Produktangebots. Zudem seien Marktanteile insbesondere in Europa gewonnen worden.

Kein Ausblick zum laufenden Jahr

Auch in den einzelnen Marktregionen war die Entwicklung unterschiedlich. Während in Asien/Pazifik ein Umsatzwachstum zu verzeichnen war, mussten alle anderen Regionen Federn lassen. Den grössten Rückgang verzeichnete die Region Rest der Welt mit knapp 30 Prozent.

Einen Ausblick zum laufenden Jahr machte das Unternehmen keinen. Dies dürfte dann am 31. März erfolgen, wenn Medacta die detaillierten Geschäftszahlen 2020 veröffentlichen wird.

sig/gab

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 22.01.2021
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 31'224
Migros Bank hat 2020 deutlich

Migros Bank hat 2020 deutlich weniger verdient

Die Migros Bank hat im Corona-Jahr 2020 einen deutlichen Rückgang erlitten. Der Geschäftsertrag sank um gut 10 Prozent, auf Gewinnstufe betrug das Minus rund ein Fünftel. Das Kerngeschäft mit Hypotheken konnte derweil erneut ausgebaut werden.

21.01.2021 08:24

Vor allem zusätzliche Wertberichtigungen für Kreditausfälle von insgesamt 71,4 Millionen Franken wirkten sich negativ auf die Zahlen aus. Allerdings standen lediglich 17,1 Millionen davon im Zusammenhang mit möglichen Kreditausfällen wegen der Pandemie, wie die Bank am Donnerstag mitteilte.

Finma-Vorgaben

Die restlichen 54,3 Millionen erfolgten im Zusammenhang mit einer Rechnungslegungsverordnung der Regulierungsbehörde Finma per Anfang 2020. Diese Vorgabe verpflichtet die Banken zu vorsorglichen Wertberichtigungen auf nicht gefährdeten Forderungen. Die Migros Bank habe diese neuen Vorgaben aus Vorsichtsgründen nun aber "rasch und konsequent umgesetzt", schreibt sie.

Infolge der genannten Wertberichtigungen verringerte sich im Berichtsjahr der Netto-Erfolg aus dem Zinsengeschäft um gut 14 Prozent auf 419 Millionen Franken. Dagegen erfuhr der Erfolg aus dem Kommissionsgeschäft eine Zunahme um knapp 5 Prozent auf 107 Millionen Franken, da Anlegerinnen und Anleger die volatilen Aktienmärkte verstärkt für Börsentransaktionen genutzt hätten. Über alle Bereiche hinweg verzeichnete die Bank eine Abnahme des Geschäftsertrags um 10,5 Prozent auf 572 Millionen Franken.

Der Geschäftsaufwand stieg trotz "konsequentem Kostenmanagement" um 3,5 Prozent auf 314 Millionen Franken. Nach Abschreibungen, Rückstellungen und Verlusten resultierte so ein Geschäftserfolg von 237 Millionen Franken (-23%). Und unter Berücksichtigung von ausserordentlichem Erfolg und nach Steuern betrug der Jahresgewinn 193 Millionen Franken (-16,%).

Ausbau im Kerngeschäft

Trotz der Corona-Krise konnte die Migros Bank ihr Kerngeschäft aber deutlich ausbauen. Dank der Kombination von digitalen Kanälen und persönlicher Beratung habe man die Hypothekarforderungen um 4,5 Prozent auf 40,0 Milliarden Franken gesteigert. Über alle Bereiche hinweg betrug die Zunahme der Kundenausleihungen laut Mitteilung insgesamt 1,8 Milliarden Franken.

Von diesem Neugeschäft entfiel rund die Hälfte auf das Firmenkundengeschäft, das sich u.a. dank der Zusammenarbeit mit der Immobiliendienstleisterin CSL Immobilien "sehr erfreulich" entwickelt habe. Das Wachstum der Kundenausleihungen sei aber sowohl im Firmen- als auch im Privatkundengeschäft bei einer unverändert vorsichtigen Risikoselektion erfolgt, betont die Bank.

Noch stärker als die Hypothekenausleihungen wuchsen die Kundeneinlagen, und zwar um über 7 Prozent auf 38,0 Milliarden Franken. Die Bank führt dies auf das "hohe Kundenvertrauen" zurück.

Für das laufende Jahr gibt sich die Bank trotz anhaltendem Margendrucks im Zinsengeschäft vorsichtig optimistisch. 2021 werde zwar herausfordernd bleiben, heisst es. Man sei aber - auch dank der neuen strategischen Initiativen - gut aufgestellt. Diese beträfen u.a. den Ausbau des Direktvertriebs sowie die Ausschöpfung von Synergiepotenzialen mit der Migros-Gruppe.

uh/rw

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 22.01.2021
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 31'224
UBP verdoppelt 2020 Netto

UBP verdoppelt 2020 Netto-Neugelder

Die Privatbank UBP hat im vergangenen Geschäftsjahr 2020 den Netto-Neugeldzufluss verdoppelt. Unter dem Strich verdiente das Institut etwas weniger als im Vorjahr, in dem allerdings ein ausserordentlicher Ertrag enthalten war.

21.01.2021 10:11

Die verwalteten Vermögen verzeichneten 2020 eine Steigerung um 5,1 Prozent auf 147,4 Milliarden, wie das Institut am Donnerstag mitteilte. Dabei zog das Institut Netto-Neugelder von 8,97 Milliarden an, doppelt so viel wie im Vorjahr. In erster Linie stammten diese von Privatkunden in den wichtigsten Märkten Schweiz, Vereinigtes Königreich, Naher Osten, Europa und Asien.

Den Ertrag konnte die Bank mit 1,071 Milliarden Franken stabil halten. Dabei gelang es dem Institut, den Einbruch der Zinsmarge durch einen Anstieg der Kommissionen und Gebühren "vollumfänglich" zu kompensieren.

Trotz Investitionen in die Informatik und in die Rekrutierung neuer Teams für die wichtigsten Wachstumsmärkte sank der Betriebsaufwand um 0,9 Prozent auf 718 Millionen. Das Betriebsergebnis stieg somit um 8,7 Prozent auf 220 Millionen.

Unter dem Strich resultierte dennoch ein um 3,4 Prozent auf 181,4 Millionen gesunkener Gewinn. Im Betrag des Vorjahres war allerdings ein ausserordentlicher Ertrag aus dem Verkauf einer Liegenschaft in London enthalten. Ohne Einbezug dieses Einmalertrags stieg der Gewinn laut den Angaben um 1,9 Prozent.

sig/rw

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 22.01.2021
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 31'224
Volg-Gruppe setzt 2020

Volg-Gruppe setzt 2020 deutlich mehr um

Das Einkaufen im Dorfladen hat gemäss Volg-CEO Philipp Zgraggen während der Corona-Pandemie an Beliebtheit gewonnen. Das schlug sich im vergangenen Jahr in einer deutlichen Umsatzsteigerung bei der Volg-Gruppe nieder.

21.01.2021 09:38

Der Gesamtumsatz nahm 2020 um 16 Prozent auf 1,77 Milliarden Franken zu, wie die auf Dorfläden und Kleinflächen spezialisierte Detailhandelsgruppe am Donnerstag mitteilte. Erzielt wurde das Wachstum mit 924 Verkaufsstellen, elf mehr als im Vorjahr.

Mit 1,36 Milliarden Franken (+16,6%) resultierte der grösste Anteil aus den 586 Volg-Dorfläden. Weiterhin auf Wachstumskurs befanden sich die Tankstellenshops: Der Umsatz der 107 belieferten TopShops an Agrola-Tankstellen wuchs um 13,5 Prozent auf 328 Millionen Franken.

Die von der Volg Konsumwaren AG belieferten 231 Freien Detaillisten, die mehrheitlich unter dem Namen Prima am Markt auftreten, erzielten laut den Angaben einen Umsatz von 80 Millionen Franken.

sig/rw

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 22.01.2021
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 31'224
Wdh: Colosseum Dental Group

Wdh: Colosseum Dental Group expandiert in Frankreich

(Schreibweise des Namens Stérin im zweiten Abschnitt korrigiert) - Die in Zürich ansässige Colosseum Dental Group (CDG) übernimmt die Mehrheit an der französischen Dentelia und expandiert damit in den Markt für zahnmedizinische Dienstleistungen in Frankreich. Dentelia betreibt dort 14 Kliniken.

21.01.2021 12:22

Das Unternehmen mit Sitz in Paris wurde von Alexandre Attia gegründet und wird vom Family Office Otium Capital, welches das Vermögen des Unternehmers Pierre-Edouard Stérin verwaltet, unterstützt.

Nun sei mit Attia, dem Managementteam von Dentelia und Otium Capital eine Vereinbarung zum Erwerb einer Mehrheit an Dentelia unterzeichnet worden, teilt die CDG am Donnerstag mit. Attia werde aber weiterhin eine bedeutende Beteiligung am Unternehmen halten und die weitere Expansion gemeinsam mit dem Management vorantreiben.

Frankreich ist laut CDG der zweitgrösste Markt für zahnmedizinische Dienstleistungen in Europa.

Die CDG betreibt mehr als 300 Arztpraxen in neun europäischen Ländern und erwirtschaftet damit einen Umsatz von mehr als 650 Millionen Euro. Mehrheitseignerin der CDG ist die ebenfalls in Zürich beheimatete Beteiligungsgesellschaft Jacobs Holding. Deren einzige wirtschaftliche Nutzniesserin wiederum ist den Angaben zufolge die gemeinnützige Jacobs Foundation, welche weltweit die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen unterstützt.

Neben dem Zahnarztgeschäft ist die 1994 vom Unternehmer Klaus J. Jacobs gegründete Holding mit einer Beteiligung an Barry Callebaut im Schokoladengeschäft sowie mit der Gruppe Cognita im Schulbereich aktiv.

cf/rw

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Seiten