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Postauto geht wegen Pandemie

Postauto geht wegen Pandemie von Verlust von 50 Millionen aus

(Meldung ausgebaut) - Postauto geht für das vergangene Jahr wegen der Coronavirus-Pandemie von einem Verlust von 50 Millionen Franken aus. Dieser soll mit den angehäuften Reserven gedeckt werden.

22.01.2021 11:00

Die Reserven seien gross genug, dass Postauto damit den Verlust decken müsse, sagte Postauto-Sprecher Urs Bloch am Freitag in der Sendung "Heute Morgen" von SRF.

Zwar hatte das Parlament in der Herbstsession entschieden, Unternehmen im öffentlichen Verkehr wegen der Verluste während der Coronavirus-Pandemie mit insgesamt 900 Millionen zu unterstützen. Gemäss dem entsprechenden Bundesgesetz ist diese Hilfe aber an Bedingungen geknüpft: So müssen zuerst die Reserven aufgelöst werden und die Unternehmen dürfen während der Jahre 2020 bis 2021 keine Dividenden ausschütten.

"Jedes Transportunternehmen, das im konzessionierten, regionalen Personenverkehr tätig ist, leitet allfällige Überschüsse gemäss den gesetzlichen Vorgaben in diese Reserve", erklärte Urs Bloch gegenüber der Nachrichtenagentur Keystone-SDA. Daraus müssten dann in weniger guten Jahren auch Defizite gedeckt werden. Daher könne Postauto nicht von der Bundeshilfe profitieren.

BAV informiert über Reserven

Über diese Reserven sei das Bundesamt für Verkehr (BAV) informiert. Während der Aufarbeitung der Postauto-Affäre hätten die Behörden diese Reserve gewissermassen "eingefroren", führte Bloch aus. Die Post und Postauto hätten die Rückzahlungen in der Höhe von rund 200 Millionen Franken nicht aus dieser Reserve zurückbezahlt.

Um wie viel Prozent der Personenverkehr bei Postauto zurückgegangen ist, konnte Bloch noch nicht sagen, es sei aber "sicher ein deutlicher Rückgang". Vor allem in den Frühlingsmonaten 2020 mit einem Minus von 80 bis 90 Prozent gegenüber Vorjahr sei der Rückgang massiv gewesen. Postauto sei daran, die Zahlen abschliessend zu prüfen.

mk/

(AWP)

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Die Dätwyler-Aktien bleiben

Die Dätwyler-Aktien bleiben im Höhenrausch

Dätwyler-Aktien scheinen mittlerweile seit Wochen im Höhenrausch zu sein. Seit dem Rücksetzer im vergangenen März hat sich der Kurs mittlerweile in etwa verdoppelt.

22.01.2021 10:32

Einen Schub hatten die Papiere nochmals im Dezember bekommen, als sie eine Vertragsverlängerung mit Nestlé gemeldet hatten. Gegen 10.10 Uhr verteuern sich die Papiere um weitere 5 Prozent auf mittlerweile 274 Franken. Sie bewegen sich damit auf Rekordniveau. Der Gesamtmarkt (SPI) tritt zeitgleich mit -0,01 Prozent auf der Stelle.

Für weitere Schubkraft sorgt zum Wochenschluss eine Kursziel-Erhöhung durch Baader Helvea. Analyst Rolf Renders hat ein neues Kursziel von 310 Franken ausgegeben. Seines Erachtens habe die Aktie noch weiteres Aufwärtspotenzial. Dabei stütze er sich auf die zuversichtlichen Aussagen des CEO an der jüngsten Swiss Equities Konferenz, insbesondere im Hinblick auf die mittelfristigen Aussichten im Bereich Healthcare Solutions.

Der Bereich Healthcare Solutions stellt unter anderem komplexe Dichtungslösungen etwa für vorgefüllte Spritzen, Verschlüsse für Flaschenbehälter für Medikamente oder andere Komponenten für die Blutentnahme oder für Kartuschen her. Bereits im vergangenen Juni hatte Dätwyler begonnen, sich auf die erhöhte Nachfrage nach Impfstoff-Verpackungskomponenten vorzubereiten.

(AWP)

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Amag verzeichnet deutliche

Amag verzeichnet deutliche Bremsspuren im Coronajahr

Der Autoimporteur und -verkäufer Amag ist 2020 von der Coronapandemie klar gebremst worden. Bei den meist verkauften Autos liegt ein Wagentyp zum vierten Mal an der Spitze.

22.01.2021 16:07

Der Umsatz sackte um 15 Prozent auf 4 Milliarden Franken ab. Die Autoverkäufe hielten sich aber noch etwas besser als der Gesamtmarkt. Während bei der Amag der Absatz an Neuwagen um 22,2 Prozent fiel, brach der Gesamtmarkt um 24 Prozent ein, wie an einer virtuell abgehaltenen Medienkonferenz bekannt gegeben wurde.

Finanzchef Helmut Ruhl, der Ende Februar den Amag-CEO-Posten von Morten Hannesbo übernimmt, bezeichnete das Ergebnis angesichts der Umstände im Pandemiejahr dennoch als "ordentlich". Der Schweizer Automarkt sei auf das Niveau von 1980 getaucht. Dem hätten sich auch die Amag-Marken nicht entziehen können. 

Die Hauptgründe für den Umsatzrückgang sieht die Amag im  acht Wochen lang dauernden Lockdown mit dem Wegfall des Autosalons Genf und der traditionellen Frühlingsausstellungen sowie der Schliessung der Verkaufsräume in den wichtigen Monaten März, April und Mai.

Zudem sei ab März das internationale Mietwagengeschäft mit den weltweiten Reisebeschränkungen fast komplett zum Erliegen gekommen.

VW T6 indes als "heimlicher Star"

Dennoch verkaufte die Amag insgesamt 71'290 Autos und 8'315 Nutzfahrzeuge. Damit konnte die Amag ihren Marktanteil auf erstmals 30,1 Prozent steigern, hiess es an der Medienorientierung. Ziel von Amag ist es, einen Marktanteil von 30 Prozent zu erzielen. 

Die Marken VW, Skoda, Audi und Seat konnten allesamt leicht an Marktanteilen gewinnen. Zum vierten Mal hinereinander war der Seat Octavia das meistverkaufte Auto. Hannesbo bezeichnete den VW T6 indes als "heimlichen Star" bei den Verkäufen im Jahr 2020. Er fand 7200 Abnehmer, war Platz 13 bedeutet bei den Amag-Modellverkäufen.

Volkswagen ist mit 26'417 Zulassungen weiterhin die Nummer 1 der Schweiz und hat 0,1 Prozent Marktanteil dazugewonnen. Skoda belegt mit 18'757 Zulassungen den vierten Platz und hat den Marktanteil um 0,2 Prozent steigern können. Direkt dahinter folgt Audi mit 14'862 Verkäufen auf dem fünften Platz und Seat mit 11'254 Fahrzeugen auf Platz sechs.

Auslastung der Werkstätten sehr gut

Dagegen sei die Auslastung der Werkstätten sehr gut gewesen. "Zudem musste keiner unserer Händler Konkurs anmelden", sagte Hannesbo.

In die Zukunft will die Amag weiter investieren: Am Standort Birrfeld/Lupfig ist der Bau eines neuen Auto-Lagerhauses geplant. Ausserdem wird aktuell ein neues Karosserie- und Lackzentrum in Birrfeld gebaut. Insgesamt investiere die Amag am Standort Birrfeld in den kommenden Jahren rund 65 Millionen Franken, hiess es.

Amag hatte im Oktober 2019 den Hauptsitz nach Cham verlegt. In diesem Zusammenhang wurden grosse Teile der Mitarbeitenden von den Standorten Schinznach-Bad, Buchs ZH, Baden und Zürich an einem Ort und in einer neuen Arbeitswelt zusammengezogen.

Amag hat 6472 Angestellte, vor Jahresfrist waren es 6641.

(cash/AWP)

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Swissport fertigt 69% weniger

Swissport fertigt 69% weniger Passagiere ab - 12% Minus bei Cargo

Der Flughafen-Dienstleister Swissport hat den Zusammenbruch des Flugverkehrs aufgrund der Coronakrise im Gesamtjahr deutlich zu spüren bekommen. Das Unternehmen hat bei den Passagierabfertigungen ein Minus gegenüber dem Vorjahr von 69 Prozent auf rund 82 Millionen verzeichnet. Bei den abgefertigten Flügen sank die Zahl auf 1,7 Millionen von 4,1 Millionen, ein Rückgang um 59 Prozent.

22.01.2021 14:10

Der Frachtbereich war demgegenüber stabiler, wie das Unternehmen am Freitag mitteilt. Hier betrug das Minus bei den abgefertigten Gütern, die über die 115 Flughafen-Lagerhäuser liefen, 12 Prozent auf 4,1 Millionen Tonnen. Insgesamt habe sich der Umsatz des Konzerns grob gerechnet halbiert, heisst es.

"Das vergangene Jahr war für die gesamte Branche extrem schwierig", wird Swissport-Chef Christoph Mueller in der Mitteilung zitiert. Mit Blick nach vorn rechnet Swissport mit einer regional sehr unterschiedlichen Erholung des Geschäfts ab dem Sommer. Für die zweite Jahreshälfte 2021 sei man "vorsichtig optimistisch", heisst es weiter.

In einigen Regionen wird eine "robuste Erholung" erwartet, während andere weiter leiden dürften. Entscheidend seien dabei der Verlauf der Impfkampagnen gegen Covid-19 sowie die Reise-Regelungen zwischen den Ländern.

Mit der Refinanzierung durch die neuen Eigner sei die Stabilität gesichert. Seit Dezember gehört Swissport britischen und amerikanischen Investmentfonds, die von Strategic Value Partners, Apollo Global Management, TowerBrook Capital Partners, Ares Management, Cross Ocean Partners und King Street Capital Management verwaltet werden.

yr/tt

(AWP)

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Avaloq geht Partnerschaft mit

Avaloq geht Partnerschaft mit Crypto Finance ein

Der Bankensoftware-Hersteller Avaloq ist mit der Zürcher Crypto Finance Gruppe eine Partnerschaft eingegangen. Zu finanziellen Aspekten der Zusammenarbeit wurden in einer Mitteilung vom Dienstag keine Angaben gemacht.

26.01.2021 07:35

Im Rahmen der Partnerschaft werde die Crypto-Asset-Lösung von Crypto Finance in die Kernbankenplattform von Avaloq integriert, heisst es weiter. Damit könnten Finanzinstitute und deren Kunden den Handel, die Abwicklung und die Verwahrung von Crypto Assets mit automatisiertem Echtzeitabgleich direkt von ihrem Kernbankensystem aus initiieren.

sig/rw

(AWP)

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Interroll trotzt der

Interroll trotzt der Coronakrise und erwartet Ergebnis auf Rekordniveau

Trotz Coronakrise und starkem Franken hat sich Interroll im vergangenen Geschäftsjahr 2020 gut behauptet.

26.01.2021 07:32

Der Lagerlogistikspezialist verbuchte zwar einen Umsatzrückgang, konnte aber mehr Bestellungen hereinholen. Für das laufende Jahr gibt sich das Management "vorsichtig optimistisch". Wegen des starken Frankens sank der Nettoumsatz um 5,2 Prozent auf 530,6 Millionen Franken. In lokalen Währungen resultierte dagegen ein Plus von +0,9 Prozent, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Der Bestelleingang konnte dagegen minimal um 0,3 Prozent auf 547,8 Millionen Franken gesteigert werden. In Lokalwährung beläuft sich der Anstieg auf +6,6 Prozent. Dabei stellte der Lagerlogistikspezialist im zweiten Halbjahr eine zunehmende Geschäftsdynamik in den Märkten fest.

Beim Ergebnis 2020 erwartet Interroll einen markanten Anstieg gegenüber dem Vorjahr. Beim EBITDA und EBIT hat das Unternehmen laut eigenen Angaben nochmals kräftig zugelegt. Mit den Zahlen hat Interroll die Erwartungen der Analysten klar übertroffen.

Interroll sei besonders im ersten Halbjahr pandemiebedingt von Projektverschiebungen betroffen gewesen. Projektabsagen habe es dagegen nicht gegeben. Das Projektgeschäft habe entsprechend im zweiten Halbjahr wieder einen wachsenden Anteil am Gesamtumsatz verzeichnet.

Zu den weiteren Aussichten hiess es, Interroll blicke vorsichtig optimistisch ins neue Jahr und gehe von einer aufs Gesamtjahr gesehen positiven Dynamik der globalen Märkte für Materialflusslösungen aus.

(AWP)

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Schlatter erleidet 2020

Schlatter erleidet 2020 Umsatzeinbruch und fällt in die roten Zahlen

Der Maschinenbauer Schlatter hat im Gesamtjahr 2020 einen Umsatzeinbruch erlitten und wie angekündigt rote Zahlen geschrieben. Gegen Jahresende hat sich die Geschäftslage aber verbessert.

26.01.2021 06:50

Der Umsatz verringerte sich 2020 um knapp 16 Prozent auf 78,8 Millionen Franken, wie das Industrieunternehmen am Dienstag mitteilte. Beim Bestellungseingang resultierte hingegen ein Plus von gut 11 Prozent auf 83,3 Millionen. Auch der Auftragsbestand lag per Ende Jahr mit 31 Millionen Franken etwas über dem Niveau von Ende 2019 und auch leicht über dem Stand von Ende Juni.

Damit hat sich die Situation im zweiten Semester klar verbessert. Denn nach sechs Monaten lagen die Verkäufe noch um einen Drittel unter dem Niveau des Vorjahres, und auch der Bestellungseingang notierte um 9 Prozent darunter. Zum Jahresende hätten sich die Märkte "spürbar" erholt, heisst es denn auch in der heutigen Mitteilung.

Betriebsergebnis im roten Bereich

Schlatter macht mit der Umsatzpublikation auch erste Angaben zum für das Gesamtjahr bereits angekündigten Verlust. Demnach dürfte das operative Betriebsergebnis (EBIT) im mittleren einstelligen Millionenbereich negativ ausfallen.

Der Umsatzrückgang im Gesamtjahr kam einzig durch das Minus im grösseren Bereich Schweissen zustande, das Segment Weben vermochte hingegen zuzulegen. Beide Segmente wiesen einen höheren Bestellungseingang auf als im Vorjahr.

Zum Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr macht das Unternehmen noch keine Angaben. Im vergangenen August hiess es dazu, dass mit einer Erholung der Märkte erst für 2021 zu rechnen sei.

Das detaillierte Jahresergebnis wird am 30. März veröffentlicht.

(AWP)

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SBB sistieren gegen 30

SBB sistieren gegen 30 Immobilienprojekte

Die SBB sistieren aus Spargründen in der Coronakrise gegen 30 Immobilienprojekte in der Schweiz. Diese würden auf Eis gelegt, bis die Finanzierung gesichert sei, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Die Kürzung beträgt für 2021 bis 2025 rund 700 Millionen Franken.

26.01.2021 10:30

Mit diesem Schritt stelle das Unternehmen sicher, dass die Verschuldung nicht weiter steige, heisst es in der Mitteilung des Bahnkonzerns. Zudem könne so der vom Bund geforderte Schuldendeckungsgrad schrittweise wieder eingehalten werden.

Unmittelbar von der Sistierung betroffen sind vorerst die Projekte Renens-Prilly, Central Malley, Renens Quai Ouest, Bern Neubau Bollwerk 2-8, Zürich Elvetino, Zürich Wollishofen Bahnhofplatz, Horgen Oberdorf und Winterthur Stellwerk II. Laut Mitteilung werden in den nächsten Monaten zudem schrittweise weitere 30 Projekte in der ganzen Schweiz auf Eis gelegt.

Nicht betroffen vom Stopp sind Investitionsprojekte mit gültigen Mietverträgen oder anderen zwingenden Verpflichtungen. Diese werden wie vereinbart realisiert. Ebenfalls fertiggestellt werden Projekte, die ich im Bau befinden. Die sistierten Projekte werden gemäss Mitteilung wieder aufgenommen, sobald deren Finanzierung sichergestellt ist.

Im Gegensatz zu den Bereichen Infrastruktur, Regionalverkehr und Güterverkehr tragen die SBB Einnahmeausfälle in den Bereichen Fernverkehr und Immobilien selbst. Diese sind nicht abgeltungsberechtigt. Deshalb haben die SBB den mittelfristigen Investitionsrahmen bei Immobilienprojekten reduziert.

(AWP)

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TX Group-Kommunikationschef

TX Group-Kommunikationschef Patrick Matthey wechselt zur Vaudoise

Patrick Matthey wechselt Mitte März als Leiter Unternehmenskommunikation von der TX Group zur Vaudoise Versicherung. Die neue Leiterin Kommunikation und Investors Relations bei der TX Group heisst ab Anfang April Ursula Nötzli.

26.01.2021 10:05

Matthey arbeitet seit 2013 für die Verlagsgruppe mit Firmen wie Tamedia oder Goldbach und verantwortet seit 2018 die Kommunikation. Davor hatte er während mehr als 15 Jahren als Journalist, Chefredaktor und Direktor von privaten Radio- und Fernsehstationen in der Romandie gearbeitet.

Nun kehrt Matthey also zurück in die Westschweiz und soll dort die Kommunikationsstrategie der Vaudoise umsetzen und weiterentwickeln, wie es heisst. Seinen Abgang bei der TX Group hatte er bereits im Sommer 2020 angekündigte.

Ursula Nötzli wechselt derweil vom Industriekonzern ABB, wo sie aktuell die Kommunikation der Schweizer Einheit verantwortet, zur TX Group. Davor habe Nötzli bei der Credit Suisse unter anderem den Bereich Content&Social Media geführt und war auch für den Vermögensverwalter GAM tätig.

mk/rw

(AWP)

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Rapid Nutrition beschafft

Rapid Nutrition beschafft sich 1 Million Dollar via Wandelanleihe

Das Gesundheitsunternehmen Rapid Nutrition hat sich weitere finanzielle Mittel gesichert. Im Rahmen einer Wandelanleihe hat sich die Schweizer Investmentgesellschaft Nice & Green verpflichtet, in den nächsten 24 Monaten insgesamt eine Million US-Dollar in die Firma zu investieren. Das Geld werde für die Beschleunigung der Wachstumsstrategie verwendet, teilte Rapid Nutrition am Donnerstag mit.

27.01.2021 06:47

Die Aktien von Rapid Nutrition werden per 23. Juli 2021 von der Schweizer Börse SIX dekotiert. Als Grund für den Rückzug hatte das Unternehmen angegeben, seine Aktivitäten auf die wachsenden US-Kapitalmärkte konzentrieren zu wollen.

ra/cf

(AWP)

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Finanzmesse Finanz'21 wird

Finanzmesse Finanz'21 wird wegen Coronakrise auf 2022 verschoben

Die Corona-Pandemie hat die Eventbranche weiterhin fest im Griff. Daher sagen die Veranstalter der grössten Schweizer Finanzmesse die Finanz'21 ab. Der Termin wird ins kommende Jahr verschoben.

27.01.2021 08:30

Derzeit sei wegen der Covid-19-Situation keine zuverlässigen Aussage möglich, ob die Messe am 19. und 20. Mai 2021 hätte durchgeführt werden können respektive ob in diesem Jahr überhaupt noch Veranstaltungen dieser Grössenordnung möglich sein werden, heisst es in einer Mitteilung des Veranstalters vom Mittwoch. Daher wandten sich die Organisatoren der Planung der Finanz'22 zu, die am 19. und 20. Januar 2022 in Zürich Oerlikon stattfinden soll. Es soll die 23. Ausgabe der Veranstaltung werden.

"So schwer uns der Entscheid auch gefallen ist, aber die Gesundheit aller Beteiligten hat für uns absolute Priorität", betont Bernhard Zosso, Geschäftsführer der Messe. Eine Ausstellung mit täglich über 1'000 Teilnehmenden brauche Planungssicherheit, die bis auf Weiteres nicht gegeben sei.

pre/rw

(AWP)

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Plazza schliesst

Plazza schliesst Studienauftrag für Überbauung in Regensdorf ab

Die Immobiliengesellschaft Plazza hat einen Studienauftrag für eine Überbauung im zürcherischen Regensdorf abgeschlossen. Das Siegerprojekt von Michael Meier Marius Hug Architekten werde in den nächsten Monaten weiter optimiert und soll danach die Grundlage für den gesetzlich vorgeschriebenen Gestaltungsplan bilden, teilte die Gesellschaft am Donnerstag mit.

28.01.2021 07:58

Plazza beabsichtigt in Regensdorf eine Überbauung mit 75 Prozent Wohn- und 25 Prozent Gewerbeanteil zu realisieren. Mit einem Baubeginn ist den Angaben zufolge nicht vor 2024 zu rechnen.

sig/gab

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Zug Estates beruft Alain

Zug Estates beruft Alain Baumgartner in die Geschäftsleitung

Der Immobilienkonzern Zug Estates hat Alain Baumgartner in die Geschäftsleitung berufen. Er werde seine Tätigkeit in der neu geschaffenen Position des Leiters Portfoliomanagement am 1. Mai 2021 aufnehmen, erklärte das Unternehmen am Freitag in einem Communiqué.

29.01.2021 07:50

Baumgartner stösst den Angaben zufolge von Avobis zur Zug Estates. Dort sei er Head Real Estate Portfoliomanagement und Mitglied der erweiterten Geschäftsleitung. Davor habe er während mehr als 10 Jahren als Portfolio Manager bei der Swiss Life Asset Management gearbeitet.

ra/gab

(AWP)

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SFS hat 2020 nur leichten

SFS hat 2020 nur leichten Umsatzrückgang - Ergebnis über eigener Prognose

Der Metallverarbeiter SFS hat im Geschäftsjahr 2020 trotz der Corona-Krise einen nur vergleichsweise geringen Umsatzrückgang erlitten.

29.01.2021 07:05

Bereits im November hatten die Ostschweizer ihre Ziele angehoben, da sich die Nachfrage kräftig erholt habe. Auf das laufende Jahr gibt es noch keinen Ausblick.

Der Bruttoumsatz fiel um 4,3 Prozent auf 1,70 Milliarden Franken, wie der Hersteller von mechanischen Befestigungssystemen und Präzisionskomponenten am Freitag mitteilte. Damit wurden die Erwartungen der Analysten sowie die eigene Prognose von SFS etwas übertroffen.

Die Umsatzsteigerung sei zum grössten Teil der Erholung im Segment "Engineered Compontens" zu verdanken. Auch die anhaltende Erholung der Nachfrage sowie die positiven saisonalen Effekte trugen zu einer besseren Auslastung der Kapazitäten im zweiten Halbjahr bei. Dadurch und dank strikter Kostenkontrolle lag der Betriebsgewinn auf Stufe EBIT mit rund 227 Millionen Franken nur um rund 5 Prozent unter dem Vorjahr. Die EBIT-Marge wird mit 13,3 Prozent in etwa auf Vorjahresniveau erwartet.

Spürbare Erholung im zweiten Halbjahr

In der zweiten Jahreshälfte spürte SFS eine deutliche Erholung der Nachfrage. Besonders in den Märkten mit Bezug zur Automobilindustrie, aber auch in der Elektroindustrie gab es eine anziehende Dynamik. Schwierig bleibe jedoch die Lage im Flugzeugbau.

Die grösste Sparte Engineered Components, die über die Hälfte zum Gruppenumsatz beisteuert, erzielte in der zweiten Jahreshälfte ein Umsatzplus von über 36 Prozent. Damit lag der Umsatzrückgang im Gesamtjahr nur noch bei 6,1 Prozent, wovon zudem 4,7 Prozent auf negative Währungseffekte zurückzuführen waren.

Das Segment Fastening Systems unterlag bereits im ersten Semester weniger harten Pandemie-bedingten Beschränkungen und war geringfügig vom Nachfragerückgang betroffen, heisst es weiter. Im Gesamtjahr ging der Umsatz um 1,7 Prozent zurück.

Schutzausrüstung gefragt

Im Bereich Distribution & Logistics profitierte das Geschäft von der guten Nachfrage aus den Bereichen Baubedarf und persönliche Schutzausrüstung. Das habe die schwächere Entwicklung im Geschäft mit Kunden aus der industriellen Fertigung kompensiert. Der Umsatz lag insgesamt um 2,8 Prozent unter dem Vorjahr.

Mit Blick auf die Regionen sticht Europa negativ heraus - hier sank der Umsatz um gut 13 Prozent. Asien legte hingegen um gut 7 Prozent zu, Amerika legte leicht zu und die Schweiz verbuchte einen Rückgang um 4 Prozent.

Einen Ausblick auf das kommende Geschäftsjahr blieb SFS noch schuldig. Dieser soll zusammen mit den definitiven Ergebnisse am 5. März veröffentlicht werden.

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Starrag verzeichnet 2020

Starrag verzeichnet 2020 Umsatzeinbruch

Der Werkzeugmaschinen-Hersteller Starrag hat im vergangenen Jahr arg unter der Coronakrise gelitten.

29.01.2021 06:40

Der Umsatz fiel um 29 Prozent auf 297 Millionen Franken. Vor einem Jahr hatte das Ostschweizer Unternehmen noch 418 Millionen Franken umgesetzt.

Der Auftragseingang brach gar um 44 Prozent auf 192 Millionen ein, wie Starrag am Freitag mitteilte. Schuld ist die Pandemie, die auf die Investitionsbereitschaft der Kunden in allen Abnehmerindustrien schlug, was die Neubestellungen drückte. Davon seien alle Regionen betroffen.

Zum Vergleich: Die Mitgliedfirmen des Branchenverbands Swissmem hatten für die ersten neun Monate einen Rückgang des Auftragseingangs um 9 Prozent gemeldet. Der deutsche Werkzeugmaschinenverband VDW verzeichnete einen noch stärkeren Rückschlag der Neubestellungen seiner Mitglieder um 33 Prozent.

"Der im Branchenvergleich überdurchschnittliche Rückgang erklärt sich primär mit dem historischen Einbruch des für die Starrag Group bedeutenden Luftfahrtsektors", schrieb der Konzern weiter. Dabei habe das zweite Halbjahr besser abgeschlossen als das erste, was zusammen mit erwarteten Neuaufträgen im ersten Quartal 2021 auf eine gewisse Erholung hindeute.

Der Rückgang habe allen voran die Bereiche Luftfahrt und Transport erwischt. In einem geringeren Ausmass seien auch die Bereiche Industrie und Energie betroffen gewesen, hiess es.

Aufgrund des Einbruchs der Neubestellungen schmolz der Auftragsbestand um 39 Prozent auf 174 Millionen Franken. "Der aktuelle Arbeitsvorrat sichert die Grundauslastung für das laufende Jahr", schrieb Starrag.

EBIT klar unter Vorjahr

Der Rückschlag kommt wenig überraschend, hatte doch das Unternehmen Ende März den Verzicht auf die Ausschüttung einer Dividende bekannt gegeben. Zudem kündigte Starrag im Juli ein Sparpaket an, um die Produktionskapazitäten an die tiefere Nachfrage anzupassen. Dabei griff das Unternehmen zum Abbau von Arbeitsplätzen und Zeitkonten der Angestellten sowie zur Kurzarbeit. Zudem wurden die fixen Vergütungen von Verwaltungsrat und Management gekürzt und bei den Reisen gespart. Dadurch habe man im Geschäftsjahr 2020 insgesamt 20 Millionen Franken eingespart.

Wie im Halbjahresbericht angekündigt, liege das betriebliche Ergebnis EBIT für das gesamte Jahr 2020 klar unter Vorjahr. Damals hatte Starrag einen EBIT von 4,8 Millionen Franken erzielt. Immerhin sei das zweite Halbjahr 2020 leicht besser gelaufen als die erste Jahreshälfte, schrieb Starrag. Der Konzern geht für 2020 von einem ausgeglichenen Ergebnis aus.

"Das finanziell anhaltend stabile Unternehmen hat sich auch in der Pandemie als krisenfest erwiesen", schrieb Starrag. Das Führungsteam sei überzeugt, für den künftigen Wiederaufschwung der Märkte gut gerüstet zu sein.

Der Geschäftsbericht 2020 mit dem vollständigen Jahresabschluss wird am 5. März 2021 veröffentlicht.

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Energieunternehmen Groupe E

Energieunternehmen Groupe E hat mit Werbung gegen Gesetz verstossen

Das Bundesamt für Energie (BFE) hat vier Verantwortliche des Westschweizer Energieunternehmens Groupe E gebüsst. Das Unternehmen hat Adressdaten von Kunden benutzt, um Werbung für seinen Online-Shop zu machen. Der Gebäudetechnikverband Suissetec begrüsst den Entscheid.

29.01.2021 12:40

Das Verfahren beim BFE gehe auf eine Anzeige zurück, welche Suissetec im Februar 2019 eingereicht habe, teilte der Verband am Freitag mit. Das Urteil gegen die Mitarbeitenden von Groupe E sei bereits am 18. November 2020 gefällt worden und mittlerweile rechtskräftig.

Eine Sprecherin von Groupe E bestätigte den Sachverhalt auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA. Das Unternehmen habe auf seinen Stromrechnung an Unternehmen und Privatpersonen einen kurzen Hinweis zum neuen Online-Shop des Tochterunternehmens Groupe E plus angebracht. Dort werden Elektrogeräte verkauft.

Es sei nicht die Absicht gewesen, einen Wettbewerbsvorteil aus den Kundendaten zu erzielen, erklärte die Mediensprecherin. Den beteiligten Mitarbeitenden sei zu keinem Zeitpunkt bewusst gewesen, dass ihr Vorgehen gegen die geltende Rechtsordnung verstossen könnte.

Auch auf dem freien Markt tätig

Die Stromversorger in der Schweiz haben im Bereich der Privatkunden nach wie vor eine Monopolstellung. Darüber hinaus sind sie meist auch auf dem freien Markt in anderen Geschäftsfeldern tätig, unter anderem im Bereich der Gebäudetechnik.

Das Gesetz verbietet es den Unternehmen, Adressdaten aus dem Monopolbereich für andere Zwecke zu verwenden. Der Verband Suissetec kritisierte bereits mehrfach, dass seine Mitgliedsfirmen im Wettbewerb mit den staatsnahen Stromversorgern nicht über gleich lange Spiesse verfügten.

Der Verband bezeichnet den Entscheid des BFE deshalb in seiner Mitteilung als "Meilenstein bei der Bekämpfung von Wettbewerbsverzerrungen durch staatsnahe Betriebe". Im Jahr 2019 hat das BFE in einem ähnlich gelagerten Fall bereits Verantwortliche des Elektrizitätswerks des Kantons Schaffhausen (EKS) verurteilt und gebüsst.

Das Unternehmen Groupe E entstand 2005 aus der Fusion der Freiburgischen Elektrizitätswerke (FEW) mit der Electricité Neuchâteloise SA (ENSA).

(AWP)

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Einigung über

Einigung über Gesamtarbeitsvertrag bei SBB Cargo

Die SBB Cargo und die Personalverbände haben sich bei den Gesamtarbeitsvertrags-Verhandlungen geeinigt, wie die SBB am Freitag mitteilten. Die Einigung entspricht weitgehend jener, die vor einer Woche zwischen den SBB und den Gewerkschaften für das SBB-Personal bekannt gegeben wurde.

29.01.2021 12:30

Die vereinbarten Massnahmen werden ab 1. Mai wirksam. Im laufenden Jahr stehen bei SBB Cargo deutlich weniger Mittel für Lohnmassnahmen zur Verfügung. Statt wie ursprünglich vereinbart 0,9 stehen nun lediglich 0,3 Prozent der Lohnsumme für individuelle Lohnmassnahmen zur Verfügung.

Für das vergangene Jahr werden auch keine einmaligen Leistungsanteile für sehr gute Ergebnisse gemäss GAV ausbezahlt. Mitarbeitende von SBB Cargo mit einem GAV-Arbeitsvertrag und einem Anstellungsverhältnis seit mindestens 1. Juli 2020, das am 31. Mai 2021 noch immer besteht, erhalten hingegen eine ausserordentliche Einmal-Prämie ausbezahlt. Sie beträgt 200 beziehungsweise 100 Franken bei einem Pensum von weniger als 50 Prozent.

GAV-Verlängerung bis Ende 2023

SBB Cargo verzichtet auf die Streichung von Ferientagen für das Jahr 2021. Die Parteien haben sich zudem darauf verständigt, den GAV SBB Cargo ab 1. Mai 2022 um 20 Monate bis Ende 2023 zu verlängern.

Die Verlängerung des GAV SBB Cargo bis Ende 2023 verschaffe den Mitarbeitenden in der heutigen unsicheren, instabilen Wirtschaftslage eine Verschnaufpause, liess sich Barbara Spalinger, Vizepräsidentin der Gewerkschaft des Verkehrspersonals (SEV), in einer eigenen Mitteilung zitieren.

SBB Cargo habe grosse Einnahmeausfälle hinnehmen müssen und sei im Schienengüterverkehr einem starken Wettbewerb ausgesetzt. Deshalb wären bei einer Neuverhandlung des GAV zum jetzigen Zeitpunkt Angriffe auf die Arbeitsbedingungen und Löhne zu befürchten, so der SEV. Der GAV sichert insbesondere auch den Schutz vor Kündigung aus wirtschaftlichen Gründen. Diese wirtschaftliche Sicherheit ist für die Mitarbeitenden in der aktuellen Lage sehr wertvoll.

Angespannte finanzielle Lage

Laut den SBB ist die finanzielle Situation von SBB Cargo aufgrund der seit Herbst 2020 rezessiven wirtschaftlichen Tendenzen und aufgrund der Verkehrseinbrüche durch die Corona-Pandemie sehr angespannt. Der Covid-Beitrag des Bundes werde den Verlust von SBB Cargo bei weitem nicht decken.

Bis Anfang Dezember des letzten Jahres habe allein der Pandemie-bedingte Schaden minus 35 Millionen Schweizer Franken betragen. Selbst mit Unterstützung des Bundes sei auch für dieses Jahr ein Verlust zu erwarten, schreiben die SBB.

(AWP)

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Migros Bank ernennt Gwendy

Migros Bank ernennt Gwendy Walbert zur Marketingleiterin

Die Migros Bank hat die Führung des Marketings im Hinblick auf neue strategische Schwerpunkte ausgebaut. Mit dem heutigen 1. Februar übernimmt Gwendy Walbert die Leitung des Bereichs Marketing.

01.02.2021 07:51

Ziel sei eine Verstärkung des strategischen Marketings, teilte die Migros am Montag mit. Dazu sei die Gesamtleitungsfunktion neu geschaffen worden. Walbert war zuletzt bei Vontobel für das globale Wealth Management Marketing zuständig. Zuvor war sie unter anderem bei Lombard Odier und Julius Bär in verschiedenen Führungsfunktionen tätig.

tv/ra

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Sygnum gibt digitalen

Sygnum gibt digitalen Vermögenswert für hochwertige Weine heraus

Die Sygnum Bank emittiert einen digitalen Vermögenswert, der einen Besitz an einem Portfolio an hochwertigen Weinen repräsentiert. Der von Sygnum gemeinsam mit der Gesellschaft Fine Wine Capital herausgegebene "Asset-Token", sei der erste solche Token, der unter den neuen Bedingungen des ab Montag geltenden Schweizer DLT-Gesetzes emittiert wurde.

01.02.2021 07:39

Fine Wine sei Sygnums erstes Asset-Token-Angebot im Bereich Kunst- und Sammelobjekte und stehe den Kunden ab heute als Anlagemöglichkeit zur Verfügung, teilte die Bank am Montag mit.

Mit der Anpassung mehrerer Bundesgesetze hat die Schweiz eine gesetzliche Grundlage für die Herausgabe von digitalen Vermögenswerten auf Grundlage der "Blockchain"- respektive "Distributed Ledger Technologie" (DLT) geschaffen, erinnert Sygnum. Diese Technologie liegt auch Kryptowährungen wie dem Bitcoin zugrunde.

Über die Tokenisierung, würden Investitionen in Realwerte wie nun Premium-Weine oder auch Kunstwerke und Diamanten möglich, die oft illiquide oder schwer zugänglich seien, heisst es weiter. Damit könne die Anlegerbasis, die bisher aus privaten Sammlern bestehe, um private und institutionelle Anleger erweitert werden.

tp/ra

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Crypto Finance Gruppe erhält

Crypto Finance Gruppe erhält für Brokerage Finma-Bewilligung als Wertpapierhaus

Die Crypto Finance Gruppe hat von der Eidgenössischen Finanzmarktaufischt (Finma) für ihre Brokeragesparte die Bewilligung als Wertpapierhaus erhalten. Die Crypto Broker AG darf damit neue Produkte, Dienstleistungen und Handelsfunktionalitäten anbieten, welche den Anforderungen der Finanzmarktaufsicht entsprechen, teilte das Fintech-Unternehmen am Montag mit.

01.02.2021 07:14

Die Bewilligung erlaube zudem die Erschliessung neuer Geschäftsfelder, wie etwa den Handel mit Security Tokens, erklärte das Unternehmen.

sig/ra

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Elektrizitätswerk der Stadt

Elektrizitätswerk der Stadt Zürich übernimmt norwegischen Windpark

Das Elektrizitätswerk der Stadt Zürich (ewz) hat den Windpark Måkaknuten im Südwesten von Norwegen übernommen. Dieser wird rund 350 Gigawattstunden Strom pro Jahr produzieren. Damit kann ewz seine Produktion aus Windkraft um 50 Prozent ausbauen.

01.02.2021 11:47

Der Standort gehört zu den ertragreichsten Binnenstandorten Europas, gemessen an der Energieproduktion pro installierter Leistung, wie ewz am Montag mitteilte. Die jährliche Stromproduktion aus allen Beteiligungen an Windkraftanlagen steigt auf 1050 Gigawattstunden. Das entspricht dem Stromverbrauch von knapp 380'000 Zürcher Haushalten.

Finanziert wurde der Windpark aus dem Rahmenkredit von 200 Millionen Franken für Investitionen in die Produktion von Windenergie und Energie aus weiteren erneuerbaren Quellen.

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TX Group bildet Investment

TX Group bildet Investment Committee für Start-up-Investitionen

Der Medien- und Digitalkonzern TX Group will sein Engagement im Start-up-Bereich intensivieren. Zu diesem Zweck schafft das Unternehmen ein Investment Committee, das Investitionsmöglichkeiten prüfen wird. Den Vorsitz des Committees übernimmt Romy Schnelle.

01.02.2021 11:46

Der Ausschuss werde vorwiegend für den Ventures-Bereich der TX Group (TX Ventures) sowie für das Unternehmen TX Markets tätig sein, heisst es in einer Mitteilung vom Montag. Der Fokus liege dabei auf Investitionen in Start-ups in den Bereichen Consumer Fintech, Productivity sowie Digital Entertainment, die sich in einer frühen Entwicklungsphase oder in der Wachstumsphase befinden.

Dem Komitee gehören neben Romy Schnelle, (Partner High-Tech Gründerfonds) auch Pietro Supino (Präsident und Verleger TX Group) an, sowie Sandro Macciacchini (Leiter Finanzen& Personal TX Group), Samuel Hügli (Leiter Technologie & Ventures TX Group) und Olivier Rihs (CEO TX Markets).

Unterstützt wird es von Andreas Schlenker (Chief Corporate Development Officer TX Markets) und Jens Schleuniger (Head of Portfolio Management Ventures, TX Group).

sig/ra

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Valyo: Emittenten können

Valyo: Emittenten können Anleihen neu auch digital aufstocken

Die Kapitalmarktplattform Valyo erweitert ihr Angebot. Ab dem 1. Februar 2021 können auch bestehende Anleihen vollständig digital und ohne dazwischen stehende Bank aufgestockt werden.

01.02.2021 10:57

Selbst wenn die Emission einst auf dem konventionellen Bankenweg erfolgt ist, können Emittenten neu auch bestehende, kotierte Anleihen digital aufstocken, wie das zur Raiffeisen Gruppe gehörende Fintech-Startup Valyo am Montag mitteilt. Auf diesem Weg können Transaktionen unter der 100-Millionen-Franken-Grenze auch über eine bestehende Emission gemacht werden, die bereits im Index gelistet ist und deren Restlaufzeit mehr als ein Jahr beträgt.

Derzeit verfügten die meisten Unternehmen trotz Covid-19-Pandemie zwar noch über genügend Liquidität, schreibt Valyo. Dies könne sich jedoch schnell ändern, wenn sich - wie erwartet - in einzelnen Branchen die Anzeichen einer Rezession verstärkten. Daher könne erwartet werden, dass sich Emittenten am Anleihenmarkt zusätzliche Mittel beschaffen wollten.

Auf der Kapitalmarktplattform Valyo stehen sich Emittenten und Investoren ohne Intermediär direkt gegenüber und wickeln die Emission von der Erfassung der Transaktionsdaten, über das Bookbuilding bis hin zum Settlement und Veranlassung der Kotierung der Anleihe online über die Plattform ab. Die Preisbildung und die Allokation seien für die Parteien transparent und nachvollziehbar und würden nicht von einem Intermediär gesteuert, heisst es weiter.

Die Valyo AG wurde im April 2019 mit Sitz in Baden gegründet und ist eine 100-prozentige Tochtergesellschaft von Raiffeisen Schweiz.

Im digitalen Emissionsgeschäft ist neben Valyo auch Cosmofunding, die zur Privatbank Vontobel gehört, und die unabhängige Kapitalmarktplattform Loanboox aktiv.

pre/jr

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Moneypark übernimmt Vertrieb

Moneypark übernimmt Vertrieb von Hypotheken für Zuger Pensionskasse

Moneypark hat mit der Zuger Pensionskasse einen weiteren Hypothekarpartner gewonnen. Die Zuger Pensionskasse vergebe ab sofort schweizweit Hypotheken für selbstgenutztes Wohneigentum. Deren Vertrieb und Bewirtschaftung übernehme Moneypark, teilte der Hypothekar- und Immobilienspezialist am Montag mit.

01.02.2021 10:33

Als öffentlich-rechtliche Pensionskasse für den Kanton Zug sind der Zuger Pensionskasse den Angaben zufolge 114 Arbeitgebende angeschlossen. Sie betreut knapp 11'000 aktive Versicherte sowie rund 3'500 Rentnerinnen und Rentner und verwaltet ein Vermögen von über 4,5 Milliarden Schweizer Franken.

sig/cf

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Umsatz der Hotelplan Gruppe

Umsatz der Hotelplan Gruppe bricht ein

Die Hotelplan Group schaut auf ein desaströses Geschäftsjahr 2019/20 zurück. Die pandemiebedingten Reiseeinschränkungen machen dem Reiseveranstalter das Leben schwer. So sind die Umsätze massiv eingebrochen, nachdem bereits im Jahr davor ein moderater Umsatzrückgang resultiert hatte.

02.02.2021 11:25

Konkret sackten die verrechneten Umsätze um 42 Prozent auf rund 809 Millionen Franken ab, wie die Gruppe am Dienstag mitteilte. Rechnet man den positiven Einfluss der 2019 erfolgten Übernahme des Online-Reiseanbieters Vtours heraus, ergibt sich auf vergleichbarerer Basis gar ein Umsatzschwund von rund 58 Prozent.

Hotelplan spricht vom "trübsten Geschäftsergebnis aller Zeiten" und begründet dies mit der Corona-Krise. Beinahe sämtliche Geschäftsgrundlagen seien der Reisebranche seit Beginn der Pandemie entzogen worden. Man habe die Kunden aber schadlos gehalten und sei sämtlichen coronabedingten Rückzahlungen nachgekommen.

Wegen der stetig wechselnden Quarantäne- und anderen Vorschriften der Regierungen musste Hotelplan zehntausende Rückreisen von Kunden organisieren, Reisen stornieren oder Flüge umbuchen.

Das am 1. November startende Geschäftsjahr 2019/20 hat sich laut Hotelplan noch gut angelassen. Mit der Corona-Krise sei das Reisen im März aber abrupt gestoppt worden und in den Folgemonaten nur eingeschränkt möglich gewesen.

Finanzielle Schützenhilfe der Migros

Der drastische Umsatzrückgang sowie die Rückzahlung von Kundengeldern haben laut Hotelplan zum schlechtesten Jahresergebnis der Geschichte geführt. Der Migros-Genossenschafts-Bund als Besitzer musste dem klammen Reiseveranstalter deshalb mit der Sicherstellung der Liquidität unter die Arme greifen.

Gelitten haben alle Teilbereiche von Hotelplan. Der Schweizer Reiseveranstalter Hotelplan Suisse hat mit 212 Millionen Franken weniger als die Hälfte des Umsatzes des Vorjahres erreicht, trotz des Ausbaus von Ferienangeboten in der Schweiz. Entsprechend wurden auch Filialen geschlossen und Stellen abgebaut.

Insgesamt wurden 425 der gesamthaft 2'277 Jobs der Gruppe gestrichen, wie bereits Ende Juni kommuniziert wurde. In der Schweiz betraf es rund 170 von knapp 1'200 Stellen. Vor zwei Wochen gab Hotelplan bekannt, dass bis Ende Februar gar 75 von 86 Filialen in der Schweiz vorübergehend geschlossen werden.

Um jeweils mehr als die Hälfte fielen auch die Umsätze der Tochtergesellschaft in Grossbritannien und der beiden Geschäftsreiseanbieter bta First Travel und Finass Reisen zurück, ebenso beim Online-Reiseanbieter Vtours.

Ferienwohnungen im Sommer gefragt

Der Ferienwohnungsvermittler Interhome hielt sich mit einem Umsatzminus von rund 30 Prozent auf 237 Millionen dagegen besser. Die Lockerungen der Reiseeinschränkungen im Sommer führten zu einer höheren Nachfrage insbesondere im jeweiligen Heimatland, was die Einbussen wegen Corona aber nur zum Teil kompensierte.

Eine Prognose für das laufende Geschäftsjahr 2020/21 ist laut Hotelplan derzeit kaum möglich. Die Lust nach Ferien sei jedoch vorhanden, was sich etwa in den Buchungszahlen von Interhome zeige, welche nur leicht hinter dem Vorjahr lägen. Entscheidend für das Reiseverhalten seien unter anderem der Erfolg der Impfstrategien und die generellen Reisebedingungen weltweit.

cf/jb

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Landi Läden erzielen 2020

Landi Läden erzielen 2020 deutlich mehr Umsatz

Landi ist im vergangenen Jahr erneut gewachsen. Die 270 Läden steigerten den Umsatz 2020 um deutliche 5,5 Prozent auf 1,47 Milliarden Franken. Dabei habe der Onlineverkauf im Coronajahr wesentlich dazu beigetragen.

02.02.2021 10:38

Über alle Verkaufskanäle hinweg haben insbesondere Gartenartikel, Fahrräder und Pools eine starke Nachfrage verzeichnet, wie Landi am Dienstag mitteilte. Auch Schweizer Produkte seien sehr gefragt gewesen. So wurden den Angaben zufolge mehr regionale Produkte der Dachmarke "Natürlich vom Hof" sowie mehr Schweizer Wein und Schweizer Holz gekauft.

Einen "gewaltigen Schritt vorwärts" habe im letzten Jahr der Bereich E-Commerce gemacht. Landi schreibt dies der speziellen Marktsituation aufgrund der Corona-Pandemie zu. Nach einem starken Anstieg der Online-Bestellungen während des Lockdowns im Frühjahr wurde auch in den Folgemonaten rund 60 Prozent mehr bestellt als im Vorjahr.

Mit Blick auf 2021 erwähnt die Landi verschiedene Herausforderungen, die zu bewältigen seien. So etwa die Warenbeschaffung auf dem internationalen Markt, aber auch deren Transport. Zudem sei eine Verknappung von gewissen Rohstoffen spürbar.

sig/ra

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Fonds Procimmo Swiss

Fonds Procimmo Swiss Commercial Fund II will an die SIX

Procimmo, eine auf Immobilien spezialisierte Vermögensverwalterin, konkretisiert ihre Pläne für den im Dezember angekündigten Börsengang des Anlagefonds Procimmo Swiss Commercial Fund II.

02.02.2021 10:15

Dieser soll Ende März 2021 an der Schweizer Börse SIX kotiert werden. Der 2014 lancierte Fonds stand bisher nur qualifizierten Investoren offen. Mit dem Börsengang soll er einem breiteren Anlegerkreis zugänglich gemacht werden, wie Procimmo am Dienstag mitteilte.

Der Fonds investiert vor allem in Immobilien im Bereich Gewerbe, Industrie und Logistik. Laut Procimmo hat er seit der Lancierung eine durchschnittliche Anlagerendite von 7,4 Prozent erzielt und jährlich eine Dividende von mindestens 5 Prozent ausgeschüttet. Seine Kotierung ist für den 24. März 2021 vorgesehen.

Das Gesamtfondsvermögen des Fonds lag per Ende September 2020 bei 563,4 Millionen Franken. Diese waren investiert in 33 Immobilien in der Deutschschweiz mit einem Jahres-Mietertrag 2019 von knapp 29 Millionen. Den Betriebsgewinn, bzw. die EBIT-Marge, beziffert Procimmo auf durchschnittlich 73 Prozent seit der Lancierung.

Kapitalerhöhung um 60 Millionen Franken

Noch bevor der Fonds an die Börse gebracht wird, soll das Kapital noch einmal erhöht werden. Procimmo will damit rund 60 Millionen Franken einnehmen. Die Zeichnungsfrist für die Kapitalerhöhung läuft vom 22. Februar bis am 9. März. Die Mittel daraus sollen hauptsächlich zur Stabilisierung des Fonds genutzt werden. Im Vordergrund stünden dabei die Reduktion der Fremdfinanzierungsquote sowie die Ausführung bestehender Bauprojekte.

Geprüft würden aber auch weiterhin zusätzliche Investitionen in kommerziell genutzte Immobilien. Dies sollen zwar ausserhalb der Stadtzentren liegen, aber in wirtschaftlich aktiven Regionen.

(AWP)

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Conzzeta verzeichnet 2020

Conzzeta verzeichnet 2020 deutlich tieferen Umsatz

Die Conzzeta-Gruppe hat im Geschäftsjahr 2020 deutlich weniger Umsatz erzielt als im Jahr davor. Nebst dem konjunkturellen Gegenwind durch die Corona-Pandemie sind dafür auch Devestitionen verantwortlich. Die Erholung vom dritten Quartal hat sich allerdings im vierten fortgesetzt.

03.02.2021 08:00

Der Umsatz sank um 18,4 Prozent auf 1,28 Milliarden Franken, wie die künftig auf Maschinen für die Blechbearbeitung fokussierte Gruppe am Mittwoch mitteilte. Bereinigt um Währungs- und Konsolidierungseinflüsse ergab sich auf vergleichbarer Basis ein Minus von 10,4 Prozent. Mit diesem Umsatz wurden die Markterwartungen leicht übertroffen.

Die im dritten Quartal eingeleitete Erholung hat sich im vierten Quartal fortgesetzt bzw. gar noch leicht verstärkt. Nach neun Monaten resultierte noch ein organisches Umsatzminus von 11,8 Prozent.

Die im August in Aussicht gestellte Belebung der Kundenaktivitäten gegenüber dem pandemiebedingt schwachen ersten Halbjahr habe sich auch im vierten Quartal bestätigt, schreibt denn auch das Unternehmen. So habe etwa der Auftragseingang in der künftig verbleibenden Sparte Bystronic über dem Niveau des vierten Quartals 2019 gelegen, ebenso der Umsatz des Geschäftsbereichs FoamPartner.

Sequentiell gesehen, also im Vergleich zum dritten Quartal, zogen die Umsätze insgesamt im vierten um knapp 15 Prozent an, der Auftragseingang von Bystronic gar um über 23 Prozent. Im noch zum Verkauf stehenden Outdoor-Bereich mit der Marke Mammut konnte der negative Umsatzeffekt durch die erneuten Schliessungen der Verkaufsflächen mit weiteren Fortschritten in den digitalen Kanälen weitgehend aufgefangen werden.

Gewinnprognose erhöht

Mit Blick auf den Gewinn im Gesamtjahr wurde der bisherige Ausblick erhöht. Demnach wird ein operativer Gewinn (EBIT) im Bereich von 75 bis 80 Millionen Franken erwartet, wobei hier ein Sondergewinn aus der Veräusserung des Geschäftsbereichs Schmid Rhyner von gut 47 Millionen enthalten ist. Bisher wurde lediglich ein Betriebsergebnis im mittleren zweistelligen Millionen-Bereich in Aussicht gestellt, inklusive Veräusserungsgewinn.

Das detaillierte Jahresergebnis wird die Gruppe am 16. März 2021 vorlegen.

Conzzeta befand sich 2020 in einem Übergangsjahr. Das traditionsreiche Zürcher Unternehmen will sich bekanntlich künftig einzig auf die Sparte Bystronic fokussieren, welche Maschinen zur Bleichbearbeitung herstellt. Nachdem der Verkauf von FoamPartner im November besiegelt wurde, steht nun nur noch die Devestition der Sparte Outdoor mit Mammut an. Für den Verkauf dieser unter Naturfreunden gut bekannten Marke will sich Conzzeta aber Zeit lassen. Konkret hiess es dazu an einem Investorentag im November, dass Mammut bis Mitte 2021 verkauft sein sollte, vorbehältlich der Marktverfassung.

Conzzeta schreibt dazu, dass die Transformation mit der Fokussierung auf Bystronic wie geplant voranschreite. Die Kommunikation weiterer Umsetzungsschritte soll anlässlich der Bilanzmedienkonferenz im März erfolgen.

cf/rw

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Novavest steigert 2020 Gewinn

Novavest steigert 2020 Gewinn deutlich

Die Immobilienfirma Novavest hat gemäss vorläufigen Ergebnissen im vergangenen Geschäftsjahr 2020 eine kräftige Gewinnsteigerung erzielt.

03.02.2021 07:47

Auch der Mietertrag und der Wert des Liegenschaftsportfolios legten deutlich zu. Der Gewinn inklusive Neubewertungserfolg liegt bei 17,8 Millionen Franken und damit fast 20% über dem Vorjahreswert. Exklusive Neubewertungserfolg stieg der Überschuss um 2,1 Millionen auf 11,1 Millionen Franken, wie die Immobiliengesellschaft am Mittwoch mitteilte.

Der Netto-Mietertrag stieg um 13 Prozent auf 24,3 Millionen Franken. Die Marktbewertung des Liegenschaftenportfolios führte zu einem Erfolg aus Neubewertung von 8,3 (VJ 6,6) Millionen. Das Betriebsergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) beläuft sich nach vorläufigen Ergebnissen auf 22,9 (20,5) Millionen Franken und liegt damit 11 Prozent im Plus. Das Liegenschaftsportfolio erhöhte sich aufgrund diverser Zukäufe, Investitionen in Neubauprojekte sowie positiver Neubewertungseffekte um rund 16 Prozent auf 645,4 Millionen.

Novavest will am 23. Februar das vollständige Jahresergebnis veröffentlichen.

(AWP)

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Immobilienfirma SF Urban

Immobilienfirma SF Urban Properties meldet Verkaufserfolg bei zwei Projekten

Die Immobiliengesellschaft SF Urban Properties (SFUP) hat per Ende Januar 2021 bei zwei Entwicklungsprojekten alle Einheiten verkauft. Alle dreizehn Stockwerkeigentumseinheiten des Projektes "Kluspark" in Zürich, sowie alle zehn Einheiten der Einfamilienhaus-Überbauung "Sandreutergarten" in Riehen seien nun beurkundet, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit.

03.02.2021 11:49

Die Verkäufe werden in den Jahren 2021 und 2022 einen positiven Beitrag zum Gewinn leisten. Beide Projekte befinden sich allerdings noch in der Bauphase und die Fertigstellung ist bis Mitte 2022 geplant.

yr/cf

(AWP)

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