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Fenaco-Tochter Serco will in

Fenaco-Tochter Serco will in Frankreich expandieren

Bei einer Tochtergesellschaft der Agrargenossenschaft Fenaco, der Serco Groupe, steht eine Expansion in Frankreich zur Debatte. Der französische Landmaschinenhersteller Dousset Matelin, der seit 2016 im Besitz von Serco ist, will zwei Konkurrenten übernehmen.

03.02.2021 15:30

Dabei handelt es sich um die Groupe Ballanger und um Angoulême Matériel Agricole, wie Fenaco am Mittwoch mitteilte. Die beiden genannten Firmen sind Händler der Marke Claas, welche wiederum von Serco in die Schweiz und ins Fürstentum Liechtenstein importiert wird.

Die Groupe Ballanger, Angoulême Matériel Agricole (AMA) und Dousset Matelin wollten nun ihre Kräfte bündeln, so Fenaco. Deshalb sei die Groupe Serco mit Ballanger und AMA in exklusive Übernahmeverhandlungen getreten. Derzeit laufe das Konsultationsverfahren mit den Vertretern des Personals gemäss französischem Recht.

Die Geschäftsmodelle von Dousset Matelin, Ballanger und AMA weisen laut Fenaco zahlreiche Ähnlichkeiten auf. Und die Unternehmen seien in angrenzenden und sich damit ergänzenden Regionen tätig, was wiederum Synergieeffekte ermöglichen soll.

cf/mk

(AWP)

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Mobimo steigert Gewinn im

Mobimo steigert Gewinn im Corona-Krisenjahr und übertrifft die Erwartungen

Die Coronavirus-Pandemie ist auch an der Immobiliengesellschaft Mobimo nicht spurlos vorübergegangen.

05.02.2021 07:59

Mobimo erwirtschaftete 2020 ein Betriebsergebnis (EBIT) exklusive Neubewertungen von 111,5 Millionen Franken (Vorjahr 82,5 Millionen Franken) , wie das Unternehmen am Freitag mitteilte. Der Gewinn beläuft sich auf 69,7 Millionen Franken (Vorjahr 61,7 Millionen Franken).

Der Erfolg aus Neubewertung beträgt derweil 34,3 Millionen Franken und sei zu einem grossen Teil operativ erwirtschaftet, heisst es. Mit diesen Zahlen Mobimo hat die Erwartungen insgesamt übertroffen.

Der Vermietungserfolg ging coronabedingt minim zurück auf 105,1 Millionen Franken (Vorjahr 106,7 Millionen Franken). Die Unterstützungsmassnahmen für die Mieterschaft aus den Branchen Gastronomie, Hotel und Detailhandel beliefen sich den Angaben zufolge auf 6,5 Millionen Franken. Der Erfolg aus Entwicklungen und Verkauf beträgt 36,8 Millionen Franken (Vorjahr 3,0 Millionen Franken).

Das Anlageportfolio habe aufgrund seiner Diversifikation und des hohen Wohnanteils die teilweise coronabedingten Marktkorrekturen insbesondere bei Hotelimmobilien gut absorbieren können, heisst es in der Mitteilung.

Die Aktionäre sollen eine unveränderte Dividende von 10,00 Franken je Aktie im Rahmen einer Nennwertrückzahlung erhalten.

Leerstand gestiegen

Der Leerstand im Anlageportfolio ist im Berichtsjahr auf 5,5 Prozent von 3,8 Prozent im Jahr zuvor gestiegen. Im Bereich Wohnen sei die Vermietung weiterhin dynamisch. Dagegen gestalte sich die Erstvermietung von kommerziellen Flächen momentan eher anspruchsvoll, heisst es.

Obwohl das gesellschaftliche und wirtschaftliche Leben in der Schweiz derzeit noch stark eingeschränkt ist, gibt sich Mobimo bezüglich des weiteren Verlaufs der Pandemie und der konjunkturellen Erholung vorsichtig optimistisch. Man sei gut aufgestellt und für kommende Herausforderungen gerüstet, heisst es.

Mobimo ist schwergewichtig in den Regionen Zürich und Luzern investiert, wo sich jeweils rund 40 Prozent des Portfolios befinden. Rund zwei Fünftel des Mietertrags werden im Wohnbereich erzielt.

(AWP)

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Aluflexpack legt beim Umsatz

Aluflexpack legt beim Umsatz kräftig zu - Wachstum soll sich fortsetzen

Der Verpackungsspezialist Aluflexpack hat im Geschäftsjahr 2020 ein deutliches Umsatzwachstum erzielt.

05.02.2021 07:18

Besonders das Geschäft mit Kaffee und Teeverpackungen boomte. Der Ausblick ist ebenfalls positiv, wenn auch durch die weitere Entwicklung von Covid-19 mit einer gewissen Unsicherheit behaftet.

Der Umsatz kletterte um 15 Prozent auf 239,4 Millionen Euro, wie das auf aluminiumbasierte Verpackungslösungen spezialisierte Unternehmen am Freitag mitteilte. Nach einer Prognoseerhöhung im Dezember auf eine Umsatzbandbreite von 235 bis 240 Millionen war das Überraschungspotenzial allerdings gering. Die Erwartungen der Analysten wurden dennoch leicht übertroffen.

Einen ersten Hinweis gab das Unternehmen auch auf die Gewinnentwicklung. Der im Dezember angegebene Rahmen für den EBITDA von 36 bis 38 Millionen Euro wurde bestätigt.

Geschäft mit Kaffee/Tee wächst am stärksten

Unter den einzelnene Geschäftsbereichen stach insbesondere das Geschäft mit Kaffee- und Teeverpackungen hervor. Hier lag das Umsatzplus bei 41 Prozent. Aber auch das Wachstum bei Pharma (+12 Prozent), Tiernahrung (+16 Prozent) und Milchprodukte (+12 Prozent) konnte sich sehen lassen.

Der Bereich Süsswaren (-7 Prozent) schwächelte hingegen, was auf die Schliessung beispielsweise von Duty Free Shops oder Schokoladenspezialitätengeschäfte zurückzuführen sei. Die Bereiche Sonstige Lebensmittel (+8 Prozent) und Nicht-Lebensmittel (+16 Prozent) zeigten sich dank dem Anlauf neuer Produkte positiv.

Für das laufende Jahr erwartet Aluflexpack weiteres Wachstum. Nach Gesprächen mit Kunden und aufgrund der aktuellen Entwicklungspipeline soll das Geschäftsvolumen auch 2021 über dem Marktwachstum liegen. Es werde mit einem Konzernumsatz zwischen 260 und 270 Millionen Euro gerechnet. Allerdings füge die weitere Entwicklung der Corona-Pandemie eine gewisse Unsischerheit hinzu, heisst es.

Das vollständige Ergebnis wird am 19. März 2021 publiziert.

(AWP)

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Feldschlösschen leidet unter

Feldschlösschen leidet unter Schliessungen der Gastronomie

Bei der Brauerei Feldschlösschen haben im Corona-Jahr 2020 die Schliessungen von Restaurants abgesagte Anlässe eingeschenkt. Die Brauerei verkaufte 14 Prozent weniger Bier und Getränke, der Umsatz ging um 18 Prozent zurück.

05.02.2021 09:57

Der reine Bierabsatz verringerte sich um 6 Prozent, wie Feldschlösschen am Freitag mitteilte. Dies sei auf die starke Verankerung in der Gastronomie und im Eventbereich zurückzuführen. Genau dort hatte der Lockdown für besonders grosse Einbussen gesorgt.

Schweizweit wurden 2020 gemäss vorläufigen Zahlen des Schweizer Brauerei-Verbandes SBV 4 Prozent weniger Bier verkauft. Während es in der Gastronomie einen Einbruch um über einen Drittel gab, legte der Detailhandel um 10 Prozent zu.

Alkoholfreie Biere im Trend

Nach wie vor sei die Marke Feldschlösschen klar das meistverkaufte Bier in der Schweiz, hielt die Tochter des dänischen Bierbrauers Carlsberg fest. Zudem machte sie weitere Lichtblicke aus: So konnte sie mit alkoholfreien Bieren um 13 Prozent wachsen. Und auch die hauseigenen Craft- und Spezialitätenbiere wie Valaisanne oder Grimbergen steigerten den Umsatz um 4 Prozent.

Gruppenweit sackte der Umsatz von Carlsberg im vergangenen Jahr um rund 11 Prozent auf 58,5 Milliarden dänische Kronen (umgerechnet 8,5 Milliarden Franken) ab. Der Bierabsatz ging um 2,6 Prozent zurück. Der Betriebsgewinn gab um 7,3 Prozent auf knapp 10 Milliarden Kronen nach, wie die Feldschlösschen-Mutter mitteilte.

Zuversichtlicher Ausblick

Die schwierigen Umstände habe Feldschlösschen 2020 aus eigener Kraft und eigenen Mitteln bewältigen können, hiess es weiter im Communiqué. Zudem habe sich das Unternehmen mit seinen Kunden solidarisch gezeigt. So reinigten die Gastroservice-Mitarbeitenden anlässlich der Wiedereröffnung nach dem Lockdown kostenlos hunderte Offenbierausschankanlagen. Einen Beitrag in der Bewältigung der Pandemie habe man zudem mit der Weitergabe von 330'000 Litern für die Desinfektionsmittelherstellung geleistet.

In die Zukunft blickt die Brauerei und Getränkehändlerin positiv: So will sie neue Biere auf den Markt bringen und mit einem Jahr Verspätung das neue Besucherzentrum "Brauwelt" in Rheinfelden eröffnen. Zudem soll es auch in den Bestrebungen um mehr Nachhaltigkeit vorwärtsgehen. Bis zum Sommer sollen alle 20 bestellten Elektro-Lastwagen an Feldschlösschen ausgeliefert sein.

Feldschlösschen beliefert in der Schweiz rund 25'000 Kunden in Gastronomie, Detail- und Getränkehandel sowie in einem normalen Jahr rund 7'000 kleinere und grössere Events mit Bier und Getränken. Rund 1'200 Angestellte arbeiten für das Unternehmen.

Auch Carlsberg zeigt sich optimistisch: Für 2021 erwartet der Konzern ein Wachstum des Betriebsergebnisses zwischen 3 und 10 Prozent.

tt/jb

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Schaeffler erwartet mehr

Schaeffler erwartet mehr Aufträge im Bereich E-Mobilität

Der Auto- und Industriezulieferer Schaeffler rechnet mit mehr Aufträgen rund um E-Autos. "Ab 2022 rechnen wir mit jährlichen Aufträgen in der Grössenordnung von 2 bis 2,5 Milliarden Euro", sagte Matthias Zink, Schaeffler-Vorstand Automotive Technologies, zur "Automobilwoche". 2020 sei dieser Wert schon übertroffen worden. Zuletzt hatte der Konzern für den Bereich 1,5 bis 2 Milliarden Euro pro Jahr in Aussicht gestellt. Zink berichtet von einem "namhaften deutschen Fahrzeughersteller" als neuem Kunden für E-Motoren sowie Achsantriebe.

07.02.2021 16:04

Im Schwerlastbereich offeriere der SDax-Konzern nun erstmals Elektromotoren-Anwendungen. Angesichts neuer Vorgaben sei es der "richtige Zeitpunkt", um innovative Produkte anzubieten, so Zink.

Schaeffler hatte zuletzt angekündigt, am 4. März endgültige Zahlen für 2020 und eine Prognose für 2021 vorzulegen./fba

(AWP)

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Suva erzielt eine Performance

Suva erzielt eine Performance von 5,1 Prozent

Die Suva hat im Coronajahr 2020 an den Finanzmärkten gutes Geld verdient. Auf den Kapitalanlagen erzielte der Unfallversicherer eine Performance von 5,1 Prozent. Der sehr hohe Wert von über 9 Prozent aus dem Jahr 2019 wurde aber bei weitem nicht erreicht.

08.02.2021 10:30

Massgeblichen Anteil am guten Abschneiden im vergangenen Jahr hatten die Anlagen der Suva in Aktien, in alternative Anlageformen und in Immobilien, wie es in der Mitteilung vom Montag heisst. Und auch Obligationen und Kreditanlagen leisteten einen positiven Beitrag. Demgegenüber litten Geldmarktanlagen weiter unter den Negativzinsen.

Das Anlagejahr 2020 sei ein turbulentes gewesen, schreibt die Suva weiter. Nachdem die Finanzmärkte den Einbruch im Frühling im Zuge des Ausbruchs der Corona-Pandemie verdaut hatten, erholten sich vor allem die Aktienmärkte stark. Mit 5,1 Prozent kam die Performance am Ende über dem Durchschnitt der letzten zehn Jahre von 4,5 Prozent zu liegen.

Anlagevermögen wächst

Das Anlagevermögen der Suva wuchs über das gesamte Jahr hinweg um zwei auf 56 Milliarden Franken. Dabei handelt es sich um zweckgebundene Mittel, etwa zur Deckung der gesetzlich vorgeschriebenen Rückstellungen, die zur Zahlung laufender und künftiger Heilkosten sowie Taggelder und weiterer Leistungen beiseitegelegt wurden.

Entsprechend sei die Anlagestrategie der Suva auf eine langfristige Sicht ausgelegt, mit hohen Anteilen in Aktien, Immobilien und Alternativanlagen, heisst es weiter. Und nebst den finanziellen Aspekten würden auch ökologische, ethische und soziale Gesichtspunkte beim Anlegen der Gelder berücksichtigt.

Mit den Finanzanlagen seien die Rückstellungen für die Renten der Suva gedeckt. Dabei seien auch die Eigenmittel für versicherungstechnische Risiken und Anlagerisiken gut bemessen, versichert die Suva. Die Angaben zum Jahresergebnis macht der Unfallversicherer später im Jahr am 18. Juni.

mk/tt

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Mobiliar expandiert mit

Mobiliar expandiert mit Handwerkerplattform Buildigo in die Deutschschweiz

Die Handwerkerplattform Buildigo bietet ihre Dienste nun auch in den Regionen Zürich und Aarau an. Das Start-Up war zuvor nur in der Westschweiz aktiv. In den kommenden Monaten werde das Angebot sukzessive weiter ausgebaut, heisst es in einer Mitteilung vom Montag.

08.02.2021 11:20

Die Plattform biete Mietern und Eigentümern einen einfachen digitalen Zugang zu lokalen Handwerkern. Buildigo sei dabei die erste Plattform, welche die Kunden von der Auftragsanfrage bis zur Bezahlung der ausgeführten Arbeiten begleite. In Zürich und Aarau starte man mit einem "ausgewählten Angebot der relevantesten Branchen", wie es weiter heisst

Buildigo wurde 2017 gegründet und im Sommer 2020 komplett von der Mobiliar übernommen. Ziel sei es, die Dienstleistungen der Mobiliar rund ums Thema Wohnen zu ergänzen, wie es damals hiess.

yr/tt

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Stellenabbau bei GE im Aargau

Stellenabbau bei GE im Aargau: Regierungsrat ist enttäuscht

Der Aargauer Regierungsrat bedauerte den Entscheid von General Electric (GE), am Standort Oberentfelden 374 Arbeitsplätze abzubauen. 119 Arbeitsplätze bleiben erhalten. Weitere 55 Stellen werden jedoch in Baden AG gestrichen.

08.02.2021 15:08

Der Stellenabbau sei ein herber Verlust und ein erneuter Rückschlag für den Wirtschaftsstandort Aargau, teilte der Regierungsrat am Montag mit. Man erwarte von GE, dass für die betroffenen Mitarbeitenden Anschlusslösungen geboten und soziale Härtefälle vermieden würden.

Der Regierungsrat gibt sich enttäuscht, dass der im September angekündigte Stellenabbau nach Abschluss der nationalen und der europäischen Konsultationsphase trotz des Einsatzes des Verhandlungsteams nicht weiter verringert wurde. Einmal mehr würden für den Aargau wichtige Industriearbeitsplätze ins Ausland verlagert.

Nach intensiven Konsultationsverhandlungen können gemäss Regierungsrat in Oberentfelden AG wenigstens rund 119 Arbeitsplätze erhalten werden. Auch in Baden (GE Gas) habe der angekündigte Stellenabbau teilweise reduziert werden können.

Es werde erwartet, dass GE seine mehrfachen früheren Versprechen einlöse und an den Standorten Oberentfelden und Birr in zukunftsweisende Technologien investiere. "Positiv zu werten ist, dass GE am Standort Oberentfelden festhält", lässt sich der neue Volkswirtschaftsdirektor Dieter Egli (SP) in der Medienmitteilung zitieren.

Dort solle unter anderem ein globales Kompetenzzentrum für Module von Windkraftwerken aufgebaut und das Knowhow vor Ort weiterentwickelt werden.

(AWP)

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Dätwyler rutscht tief in die

Dätwyler rutscht tief in die roten Zahlen

Der Industriekonzern Dätwyler hat im Geschäftsjahr 2020 deutlich weniger Umsatz erzielt als im Vorjahr.

09.02.2021 07:00

Der Grossteil des Umsatzrückgangs ist auf die Devestition der Marken Distrelec und Nedis zurückzuführen, was auch zu einem hohen Verlust führte.

Das Unternehmen hatte Ende 2019 eine strategische Neuausrichtung mit Fokus auf den Bereich Dichtungslösungen (Sealing Solutions) angekündigt und die beiden Distributionsunternehmen Distrelec und Nedis mit grossen Verlust verkauft. Der Vergleich der aktuellen Zahlen mit dem Vorjahr ist nur bedingt möglich. Der Fokus liegt deshalb auf dem fortgeführten Geschäft, zu dem neben der Sparte Sealing Solutions noch der Online-Distributor Reichelt gehört, der allerdings dereinst auch verkauft werden soll.

Der Umsatz insgesamt reduzierte sich um gut 21 Prozent auf 1'069 Millionen Franken, wie der Innerschweizer Konzern am Dienstag mitteilte. Dies entsprach in etwa den Erwartungen der Analysten. Im fortgeführten Geschäft ergab sich ein Minus von 3,7 Prozent auf 1'012 Millionen. Werden die negativen Währungseinflüsse ausgeklammert, ergab sich gar ein Plus von 1,2 Prozent.

Insbesondere die Business Areas Healthcare Solutions, Food & Beverage sowie der Onlinedistributor Reichelt hätten dank der Pandemie zusätzliche Umsätze erzielt und auch für 2021 bereits starke Auftragseingänge.

Im Healthcare-Geschäft hat die zusätzliche Nachfrage für die Bereitstellung von Covid-Impfstoffen, neben der weiterhin steigenden Nachfrage für hochwertige FirstLine-Komponenten, im zweiten Halbjahr das Umsatzwachstum beschleunigt. Und bei Food & Beverage sowie beim Onlinedistributoren Reichelt wurde das Geschäft durch die verstärkte Heimarbeit gestützt, was zu einer verstärkten Nachfrage nach Kapselkaffee sowie nach elektronischen Geräten geführt hat.

Weniger gut lief es dagegen wegen der Pandemie in den Geschäftseinheiten Mobilität, generelle Industrie sowie Öl und Gas.

Hoher Verlust wegen Devestitionen

Aus dem Verkauf von Distrelec und Nedis resultierte wie bereits früher kommuniziert ein hoher Buchverlust von 670 Millionen Franken, der sich allerdings nicht auf die Barmittel ausgewirkt hat. Ein Teil dieser Kosten wurde bereits mit dem Geschäftsabschluss 2019 verbucht, 465 Millionen fielen aber auf das Ergebnis 2020.

Entsprechend präsentieren sich denn auch die Gewinnziffern für das vergangene Jahr rot. Der operative Verlust (EBIT) lag bei 316 Millionen Franken und der Reinverlust bei 346 Millionen.

Für das operative Ergebnis sind allerdings um die genannten Effekte bereinigte Werte aussagekräftig. So wurde mit dem fortgeführten Geschäft ein bereinigter EBIT-Gewinn von 148 Millionen Franken erzielt, wobei die entsprechende Marge auf 14,6 Prozent um 190 Basispunkte verbessert wurde. Der Reingewinn erreichte 119 Millionen.

Den Aktionären soll deshalb eine um 20 Rappen auf 3,20 Franken Dividende je Inhaberaktie ausgeschüttet werden. Je Namenaktie sollen 0,64 Franken bezahlt werden. Dätwyler begründet die Erhöhung mit der gesteigerten Ertragskraft.

Mit Blick auf das Geschäftsjahr 2021 heisst es, dass man trotz der Unsicherheiten wegen der Pandemie zuversichtlich sei. Ohne unvorhergesehene Einflüsse wegen der Pandemie stellt das Unternehmen eine Steigerung des Umsatzes auf über 1,1 Milliarden Franken in Aussicht sowie eine EBIT-Marge um 15 Prozent.

(AWP)

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Banque Profil de Gestion:

Banque Profil de Gestion: Weiterer Schritt zu Fusion mit One Swiss Bank

Die angepeilte Fusion der Banque Profil de Gestion (BPDG) und der One Swiss Bank ist einen Schritt weiter. So wurden am Dienstag laut Angaben der BPDG wichtige Verkaufsvereinbarungen unterzeichnet, wie es im vergangenen November angekündigt worden war.

09.02.2021 22:25

Demnach tritt die Hauptaktionärin der Banque Profil de Gestion, die Banca Profilo, 60,4 Prozent ihrer BPDG-Aktien an die jetzigen Aktionäre der One Swiss Bank ab. Und die BPDG kauft wiederum 100 Prozent des Kapitals der One Swiss Bank.

Der Abschluss der Transaktion wird laut den Angaben bis zum 31. Mai 2021 erwartet. Dann werde auch der Vertrag von BPDG-CEO Silvana Cavanna enden, wie es weiter hiess.

Der Name Banque Profil de Gestion soll - wie schon bekannt war - nach der Fusion verschwinden. Der neue Name werde später bekannt gegeben, so die Mitteilung.

Die One Swiss Bank hatte im November eine Vereinbarung über den Verkauf und die Übertragung des Kundenportfolios der Falcon Bank getroffen. Für die Falcon sei damit ein weiterer wichtiger Schritt im Abwicklungsprozess der Bank vollbracht, hiess es damals. Die Bank hatte bereits im Mai 2020 angekündigt, die Private Banking-Aktivitäten im Jahr 2021 einzustellen. Das Institut war in den milliardenschweren Korruptionsskandal rund um den malaysischen Staatsfonds 1MDB verwickelt.

rw/

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SFP erweitert

SFP erweitert Geschäftsleitung mit Bruno Kurz

Die Swiss Finance & Property Funds erweitert die Geschäftsleitung mit Bruno Kurz als "Head of Direct Real Estate Services & Mandates". Kurz wird die neue Stelle bei dem Immobilien Asset Manager im April antreten.

10.02.2021 08:16

Kurz übernehme die Leitung der im vergangenen Jahr geschaffenen vier Kompetenzzentren Transaction, Development, Construction und Real Estate Marketing wie auch die Verantwortung für die weitere Entwicklung der direkten Immobilienmandate, teilte SFP am Mittwoch mit. Kurz ist Architekt und Immobilienökonom. Zuletzt war er Geschäftsführer der Immoveris AG, einer Tochtergesellschaft der Swiss Prime Site Group.

sig/pre/tt

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Firmenich steigert Umsatz im

Firmenich steigert Umsatz im ersten Halbjahr 2020/21

Der Genfer Aromen- und Parfumhersteller Firmenich hat im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2020/21 den Umsatz gesteigert. Beim operativen Gewinn (EBITDA) musste das Unternehmen allerdings wechselkursbedingt einen Rückgang hinnehmen.

11.02.2021 08:22

Der Umsatz stieg im ersten Halbjahr, also von Juli bis Dezember 2020, um 4,9 Prozent auf 2,00 Milliarden Franken. Das organische Wachstum zu konstanten Wechselkursen betrug dabei 2,3 Prozent. Inklusive Akquisitionen lag das Wachstum zu konstanten Wechselkursen gar bei 14,0 Prozent, wie Firmenich am Donnerstag mitteilte.

Wie stark der Einfluss der Wechselkurse war, zeigt sich beim operativen Gewinn. So lag der bereinigte EBITDA mit 367 Millionen Franken 12,4 Prozent unter Vorjahr, während um Wechselkurse bereinigt ein Plus von 1,6 Prozent herausgeschaut hätte. Das Genfer Unternehmen beziffert den negativen Einfluss durch Wechselkurse auf 72 Millionen.

Insgesamt zeigt sich Firmenich mit den Resultaten aber zufrieden. Trotz der Corona-Pandemie sei es gelungen, organische zu wachsen. Zudem sei man in Schlüsselmärkten wie China, Nordamerika und Indien zweistellig gewachsen.

Der Aromen- und Parfumhersteller sieht sich denn auch für die Zukunft gerüstet. Man sei gut positioniert, um von den Wachstumsgelegenheiten, die sich nach dem Ende der Corona-Pandemie präsentierten, zu profitieren, heisst es.

jl/uh

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Bombardier stellt Learjet ein

Bombardier stellt Learjet ein

Der kanadische Flugzeugbauer Bombardier verabschiedet sich von einem seiner bekanntesten Modelle.

11.02.2021 14:51

Nach fast sechs Jahrzehnten soll die Produktion des Privat- und Geschäftsflugzeugs Learjet im vierten Quartal 2021 beendet werden, wie der Konzern am Donnerstag mitteilte. "Angesichts der zusehends herausfordernden Marktentwicklung haben wir diese schwierige Entscheidung getroffen", erklärte Vorstandschef Éric Martel.

Dem Unternehmen zufolge wurden seit der Einführung des Privatjets im Jahr 1963 weltweit mehr als 3000 Maschinen ausgeliefert. Bombardier wolle sich auf seine profitableren Geschäftsflugzeugmodelle der Challenger- und Global-Baureihen konzentrieren. Das Unternehmen werde Kunden bei der Wartung und Instandhaltung der bestehenden Learjet-Flotte aber auch in Zukunft weiter unterstützen.

Bombardier hatte die Learjet Corporation im Juni 1990 übernommen. Probleme wegen schwacher Nachfrage gibt es aber schon seit Jahren. 2015 bliesen die Kanadier die Entwicklung des eigentlich als neues Flaggschiff-Modell der Bauserie geplanten Learjet 85 ab, was damals rund 1000 Mitarbeiter im US-Bundesstaat Kansas und im mexikanischen Querétaro ihre Stellen kostete und tiefe Löcher in die Bilanz riss.

Bombardier steckt schon länger in den roten Zahlen, die Coronavirus-Pandemie sorgt für zusätzlichen Druck. Der Konzern will die Kosten bis 2023 jährlich um 400 Millionen Dollar senken. Teil des Sparprogramms ist auch die Streichung von rund 1600 Jobs. Der Flugzeugbauer hatte sich wegen Finanznöten in den vergangenen Jahren bereits von seinem umfassenden europäischen Eisenbahngeschäft und anderen grossen Flugzeugprogrammen getrennt.

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Bastelt der ungemütliche

Bastelt der ungemütliche Aktionär Veraison an etwas ganz Grossem?

Nach dem Ausstieg bei Aryzta reduziert Veraison seine Beteiligung an Ascom. Holt der für seine aktive Einflussnahme bei Unternehmen berüchtigte Vermögensverwalter mit dem Erlös zum grossen Schlag aus?

12.02.2021 07:40

Von Lorenz Burkhalter

Der Ascom-Grossaktionär Veraison hat seine Beteiligung am Spezialisten für Spitalkommunikation aus Bern auf 4,85 (zuvor 9,25) Prozent reduziert. Das geht aus einer Offenlegungsmeldung an die Schweizer Börse SIX hervor. Beobachter gehen davon aus, dass der für seine aktive Einflussnahme bei Unternehmen berüchtigte Vermögensverwalter sein Paket weiter reduzieren wird. Sich als Verkäufer outen muss er sich erst wieder, wenn sein Stimmenanteil auch den Schwellenwert von 3 Prozent unterschreitet.

Der Zeitpunkt für einen Rückzug bei Ascom scheint nicht schlecht, legte der Kurs der Aktie doch alleine seit Jahresbeginn um fast 17 Prozent zu. Gegenüber Mitte Februar letzten Jahres errechnet sich gar ein Plus von über 50 Prozent.

Die Beteiligungsreduktion ist nicht die erste ihrer Art. In den letzten Wochen stieg Veraison schon beim Backwarenhersteller Aryzta aus. Wie bei Ascom hielt der Vermögensverwalter in der Spitze knapp 10 Prozent an Aryzta.

Grosses Comeback bei einem früheren Portfoliounternehmen?

Aus dem Verkauf der Aryzta-Beteiligung flossen Veraison geschätzte 70 Millionen Franken zu. Im Zusammenhang mit dem Ascom-Teilpaket dürften es weitere 24 Millionen Franken sein. Das führt unweigerlich zur Frage, ob der Vermögensverwalter nicht sogar an etwas Grossem bastelt?

Eigenen Angaben zufolge ist Veraison momentan neben Ascom nur noch am Unterwäschehersteller Calida beteiligt. Beobachter schliessen nicht aus, dass er sich bei einem seiner früheren Portfoliounternehmen wieder einkauft (der cash Insider berichtete). Dazu zählen etwa der Textilmaschinenhersteller Rieter, der Maschinenbauer Mikron oder der Solarzulieferer Meyer Burger. Wie es weiter heisst, sei allerdings auch möglich, dass Veraison sich diesmal bei einem etwas grösseren Unternehmen einnistet. An der Swatch Group war der Vermögensverwalter nämlich auch schon mal kurz beteiligt.

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BLS ernennt Daniel Schafer

BLS ernennt Daniel Schafer zum CEO

Die BLS AG hat einen neuen Chef. Der bisherige CEO von Energie Wasser Bern, Daniel Schafer, wechsle im Herbst zum Berner Verkehrsunternehmen. In der Übergangsphase bleibt der interimistische CEO Dirk Stahl auf dem Posten.

12.02.2021 07:45

Schafer werde sein Amt voraussichtlich am 1. September 2021 antreten, teilt BLS am Freitag mit. Er ist seit 2008 Chef von Energie Wasser Bern und habe dort die Neuausrichtung verantwortet. Dirk Stahl werde dann wieder vollamtlich die BLS Cargo AG leiten. Stahl hatte bereits in einem Interview Ende Januar gesagt, dass er die Gesamtführung von BLS nur vorrübergehend übernehmen wolle.

dm/tt

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Bühler: Ruth Metzler-Arnold

Bühler: Ruth Metzler-Arnold tritt aus dem Verwaltungsrat zurück

Der Technologiekonzern Bühler verliert ein langjähriges Verwaltungsratsmitglied. Wie bereits angekündigt, tritt Alt-Bundesrätin Ruth Metzler-Arnold aus dem Gremium des Maschinenbauers zurück.

11.02.2021 19:00

Metzler-Arnold tritt damit auch als Vorsitzende des Audit Committees zurück, wie Bühler im Anschluss an die heutige ordentliche Generalversammlung mitteilte. Ihre Nachfolge im Vorsitz des Audit Committees übernimmt Rainer Schulz, Mitglied des Verwaltungsrats.

Metzler-Arnold war seit 2011 Mitglied des Verwaltungsrates und seit 2014 Vorsitzende des Audit Committees. Ihren Rücktritt hatte die ehemalige Bundesrätin bereits an der ausserordentlichen Generalversammlung vom 28. August 2020 angekündigt.

pre/kw

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Swiss-Piloten hoffen auf

Swiss-Piloten hoffen auf Unterstützung aus der Politik

(Mit Aussage von Swiss-Sprecherin ergänzt, im Lead Aussage von Aeropers kenntlich gemacht) - Laut dem Pilotenverband Aeropers wollte die Fluggesellschaft Swiss die Ausgaben für ihr Cockpit-Personal um fast die Hälfte senken. Nachdem die Swiss den Gesamtarbeitsvertrag (GAV) mit den Piloten gekündigt hat, hofft Aeropers auch auf Unterstützung aus der Politik.

12.02.2021 12:07

In den GAV-Verhandlungen mit der Swiss waren nicht nur Lohn und Pensionskasse ein Thema. Gemäss Kilian Kraus, Präsident des Cockpit-Personalverbands Aeropers, waren die Piloten auch zu verordneter Teilzeit, Lohn- und Pensionskassen-Abzügen bereit. Die Swiss habe - je nach Szenario - eine Reduktion der Ausgaben von über 45 Prozent für das Cockpit-Personal angepeilt.

"Das ging uns zu weit", sagte Kraus am Freitag im Interview mit den CH-Media-Zeitungen. Der Deutsche fliegt als Kapitän für die Swiss-Schwesterairline Edelweiss. Das Kabinenpersonal und die Edelweiss-Piloten hatten sich davor mit der Firma auf neue Verträge geeinigt.

Aufruf an die Politik

Kraus hofft nun auf Unterstützung aus der Politik: "Wir wünschen uns, dass die Schweizer Luftfahrtstiftung der Swiss empfiehlt, mit uns nochmals an den Verhandlungstisch zu sitzen." Denn die Stiftung sei schliesslich geschaffen worden, um die Einhaltung des Kreditvertrags zu überwachen.

Der Aeropers-Präsident warnt jedoch vor einer Ungleichbehandlung der Schweiz durch den Lufthansa-Konzern: "Doch nun bahnt sich an, dass wir mehr abgeben sollen als unsere Kollegen in Deutschland." Die Forderungen der Swiss seien eine gravierende Ungleichbehandlung. "Das sollte auch der Politik zu denken geben."

Kündigungsschutz

Einen Trumpf haben die Piloten noch in den Verhandlungen: Ihr Kündigungsschutz läuft bis 2023, wie Kraus bestätigte - also ein Jahr über das Ende des GAV hinaus. Trotz dieser relativ komfortablen Ausgangslage seien sich die Piloten aber bewusst, dass die Swiss möglicherweise nicht ohne Entlassungen durch die Krise kommen wird.

"Aber wir möchten die Zusicherung, dass die eigenen Piloten wieder eine Anstellung erhalten, wenn sich der Markt erholt, und nicht dass günstigere Piloten von extern geholt werden," fordert Kraus.

Halbierung laut Swiss kein Thema

Die Swiss wehrt sich gegen Aussagen des Aeropers-Chefs im Interview. Die Fluggesellschaft stehe jederzeit für Gespräche zum neuen GAV zur Verfügung, sagte eine Sprecherin gegenüber AWP. Es brauche aber Lösungen für den Personalüberbestand und Einsparungen beim durchschnittlichen Personalaufwand.

Und weil man sich über deren Grössenordnung nicht einig geworden sei, wolle man die Angelegenheit nun anhand eines neuen Anschluss-GAV verhandeln. "Korrekt ist, dass es Lösungen braucht, um den Personalaufwand in der Krise zu senken, nicht aber, diesen zu halbieren", sagte sie.

Swiss verletze mit der ordentlichen Kündigung des GAV ausserdem keinerlei parlamentarische Auflagen zur Kreditvergabe. Sie stehe nach wie vor zu 100 Prozent zum Versprechen, mit allen Sozialpartnern sozialverträgliche Lösungen zu suchen, sofern ein Personalabbau unvermeidlich werde. Eine Wiederanstellung von allfällig Entlassenen unterstütze die Swiss.

ra/tt/tv

(AWP)

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Keine Lösung im Streit bei

Keine Lösung im Streit bei Swissport in Genf

Im Arbeitskonflikt bei Swissport in Genf zeichnet sich keine Lösung ab. Die Verhandlungen zwischen den Gewerkschaften und der Geschäftsleitung des Bodenabfertigers um einen neuen Gesamtarbeitsvertrag (GAV) sind vorerst gescheitert - trotz Vermittlung durch den ehemaligen Genfer Staatsrat David Hiler.

12.02.2021 14:06

Die Geschäftsleitung des Bodenabfertigers hatte den Gewerkschaften einen endgültigen Vorschlag unterbreitet, wie VPOD-Gewerkschaftssekretär Jamshid Pouranpir am Freitag mitteilte. Dieser wurde jedoch bei einer Mitarbeiterversammlung abgelehnt, an der mehr als 200 Personen teilnahmen.

Das Management schlug vor, einen zweijährigen Krisen-GAV abzuschliessen, in dem laut dem Gewerkschafter die Gelegenheitsarbeit ausgedehnt worden wäre. Zudem habe die Geschäftsleitung des Unternehmens die Einführung von Kurzarbeit verteidigt, kritisierte Pouranpir.

Nach Ansicht des VPOD läuft das jüngste Angebot darauf hinaus, die neuen Arbeitsbedingungen zu zementieren, welche die Geschäftsleitung Anfang Januar angekündigt hatte. Die Mitarbeiter haben nun bis Montag Zeit, diese zu akzeptieren, da die Mediation unter der Ägide des Kantons gescheitert ist.

Warten auf Regierung

Die Gewerkschaften SEV, VPOD und Avenir syndical setzen ihre Hoffnung nun in die Genfer Kantonsregierung. Sie erwarten, dass der Staatsrat einer Motion Folge leistet, die das Kantonsparlament Ende Januar verabschiedet hatte. Diese sieht vor, dass das Unternehmen eine Schlichtung durch die Genfer Schlichtungsstelle CRCT (Chambre des relations collectives de travail) akzeptiert, um die Blockade zu überwinden.

Weiter verlangt die Motion, dass im Falle einer Weigerung der Geschäftsleitung der Kanton dem Unternehmen die Konzession für den Flughafen Genf kündigt oder nicht verlängert. Die Konzession müsse an eine Firma vergeben werden, die Sozialpartnerschaft und die Arbeitsbedingungen besser respektiere und seinen Angestellten Löhne zahle, die den Lebenshaltungskosten in Genf entsprächen, heisst es in dem Text.

In Zürich hatten sich das Swissport-Management und die Gewerkschaften im Dezember auf Massnahmen zur Bewältigung der Luftfahrtkrise geeinigt. Die 1500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Swissport Zürich verzichten temporär auf Ferien und Lohn und sicherten erhöhte flexible Einsatzbereitschaft zu. Die durchschnittlichen Lohnkürzungen belaufen sich auf rund 150 Franken pro Monat für jeden Mitarbeiter.

(AWP)

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Bühler schreibt 2020 weniger

Bühler schreibt 2020 weniger Umsatz und Gewinn

Beim Anlagenbauer Bühler hat im vergangenen Jahr 2020 die Corona-Pandemie auf das Ergebnis gedrückt. Umsatz und Gewinn sackten ab. Für das laufende Jahr 2021 zeigt sich der Konzern verhalten optimistisch.

15.02.2021 08:00

Der Umsatz sank 2020 um 17 Prozent auf 2,70 Milliarden Franken, wie das Ostschweizer Unternehmen am Montag mitteilte. Ein Teil davon geht auf den starken Franken zurück: Wechselkurseffekte herausgerechnet betrug das Minus 13 Prozent. Auch bei den Bestellungen hielten sich die Kunden zurück: der Auftragseingang gab um rund 17 Prozent auf 2,61 Milliarden Franken nach.

Einbrüche bei Autos und Lebensmitteln

Besonders im Geschäft mit der Automobilindustrie gab es einen starken Einbruch. Der Geschäftsbereich "Advanced Materials", in dem dieses Geschäft angesiedelt ist, setzte mit 443 Millionen Franken rund 32 Prozent weniger um.

Aber auch das Schokolade-, Nuss-, Bäckerei- und Kaffeegeschäft (Consumer Foods) litt unter den Auswirkungen der Schutzmassnahmen auf Kunden wie Zollfreiläden, Restaurants und Hotels. Der Umsatz sank um über einen Viertel auf 574 Millionen Franken zurück.

Gestützt wurde das Geschäft von der grössten Sparte "Grains & Food", die industrielle Prozesstechnologien und -lösungen für die Nahrungs- und Futtermittelindustrie anbietet. Dort ging der Umsatz noch um 7,2 Prozent auf 1,7 Milliarden Franken zurück.

Reingewinn fast halbiert

Der operative Gewinn (EBIT) gab um knapp 41 Prozent auf 146 Millionen Franken nach und die entsprechende Marge auf 5,4 von 7,6 Prozent. Der Reingewinn halbierte sich fast auf 110 Millionen Franken.

Bühler-Chef Stefan Scheiber zeigte sich in der Mitteilung zufrieden mit der Leistung 2020: Trotz widriger Bedingungen habe Bühler alle Kundenverträge und Liefervereinbarungen ohne Unterbrüche erfüllt.

Höchste Priorität habe man der Sicherung der Liquidität eingeräumt. Dies sei gelungen: Die Nettoliquidität erhöhte sich um rund zwei Drittel auf 749 Millionen Franken.

Für die Zukunft zeigte sich Bühler-Chef Scheiber verhalten zuversichtlich im Communiqué: "Für 2021 erwarten wir ein stabiles Geschäftsvolumen und eine stabile Profitabilität." Die Coronakrise werde in den Geschäftsfeldern aber noch länger nachwirken. "Gleichzeitig stellen wir uns jetzt so auf, dass wir in Zukunft wieder profitabel wachsen."

tt/uh

(AWP)

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Migros Bank ernennt Markus

Migros Bank ernennt Markus Schawalder zum Leiter Private Kunden

Die Migros Bank hat Markus Schawalder per 1. April 2021 zum Leiter Private Kunden ernannt. In dieser Funktion wird er auch Mitglied der Geschäftsleitung. Schawalder folgt auf Markus Maag, der auf diesen Zeitpunkt die Leitung Private Kunden in der Region Zürich übernimmt und aus der Geschäftsleitung ausscheidet, wie das Institut am Montag mitteilte.

15.02.2021 07:35

Aktuell ist Schawalder für die Liechtensteinische Landesbank (LLB) als Leiter Privatkunden tätig. Davor arbeitete er - von 2014 bis 2018 - bei der Basler Kantonalbank in verschiedenen Führungsfunktionen.

sig/uh

(AWP)

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Interroll nominiert Susanne

Interroll nominiert Susanne Schreiber für Verwaltungsrat

Interroll erhält eine neue Verwaltungsrätin. Susanne Schreiber soll an der Generalversammlung vom 7. Mai ins Gremium gewählt werden, wie der Hersteller von Logistikanlagen am Montag mitteilte.

15.02.2021 07:30

Die Deutsche mit Jahrgang 1974 ist den Angaben zufolge Partnerin bei der Anwaltskanzlei Bär & Karrer und dort Co-Leiterin der Steuerabteilung. Sie habe ausserdem umfangreiche Erfahrung in internationalen M&A-Transaktionen, Kapitalmarkttransaktionen und Umstrukturierungen, heisst es.

rw/uh

(AWP)

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Rapid Nutrition macht 2020

Rapid Nutrition macht 2020 weniger Gewinn

Rapid Nutrition hat im Geschäftsjahr 2020 im Vergleich zum Vorjahr weniger Gewinn erwirtschaftet. Der Rückgang sei auf höhere Kosten im Zusammenhang mit neuen Verträgen für den Vertrieb zurückzuführen, teilte das auf Nahrungsergänzungsmittel spezialisierte Unternehmens am Montag mit.

15.02.2021 07:07

Die Bruttogewinnmarge sei dank einer Optimierung der Lieferkette jedoch stabil geblieben und der Umsatz habe in etwa den Erwartungen entsprochen. Konkrete Zahlen werden aber noch nicht genannt.

Das britische Unternehmen hatte Anfang Dezember angekündigt, es wolle sich wieder von der Schweizer Börse zurückziehen. Das entsprechende Gesuch wurde von der Schweizer Börse SIX kurz vor Weihnachten bewilligt. Die Dekotierung der Aktie ist nun für den 23. Juli 2021 vorgesehen.

Als Begründung für die Dekotierung hatte Rapid Nutrition bereits damals angegeben, seine Aktivitäten auf die wachsenden US-Kapitalmärkte konzentrieren zu wollen, da es Probleme mit dem Schweizer EU-Rahmenwerk und dem Mangel an After-Market-Support und Dienstleistungen für Wachstumsunternehmen in der Schweiz gebe. Rapid Nutrition war im März 2017 mittels eines sogenannten "Direct Listings" an die Schweizer Börse gekommen.

cf/uh

(AWP)

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Swiss-Operativchef fordert

Swiss-Operativchef fordert substanziellen Kostenbeitrag von Piloten

Swiss-Operativchef Thomas Frick verteidigt die Kündigung des Gesamtarbeitsvertrags mit den Piloten. Die Kündigung sei im Rahmen der Sozialpartnerschaft ein ganz normaler Prozessschritt, sagte er in einem Interview mit der "Sonntags-Zeitung" (Ausgabe vom 14.2.21). Gerechtfertigt sei aber die Kritik an der Kommunikation.

14.02.2021 15:45

Die Swiss erhalte viel Zuspruch vom Personal, aber auch "viel Kritik, die sicher teils auch gerechtfertigt ist", sagte Frick. Dabei bezog er sich auf die Kommunikation. "Es ist immer unangenehm, wenn man weiss, dass über die eigene Zukunft verhandelt wird, man aber die Details nicht kennt." So komme natürlich eine Kündigung des GAV überraschend. Daher habe man nun begonnen, die Kommunikation mit den Piloten zu diesem Thema zu intensivieren.

Die Fluggesellschaft hatte vor einer Woche den GAV mit den Piloten auf Ende März 2022 gekündigt. Daraufhin warf der Cockpit-Personalverband Aeropers der Swiss vor, Dinge aus dem Vertrag streichen zu wollen, die der Airline schon lange ein Dorn im Auge gewesen seien.

Lohn abhängig vom Arbeitsvolumen

"Es gibt einige Punkte, über die wir schon immer gesagt haben, dass sie nachhaltig der Flexibilität des Unternehmens schaden, aber in guten Zeiten nicht unmittelbar zum Tragen kamen", sagte Frick dazu. Nun aber müsse die Swiss in der Lage sein, schneller und flexibler auf Veränderungen reagieren zu können, "sei es bei der Strecken- und Flottenplanung oder bei den Kosten." Letzteres könne mittels eines flexiblen Lohnmodells basierend auf dem Arbeitsvolumen erreicht werden. Die Swiss bräuchte von den Piloten einen substanziellen Kostenbeitrag analog dem der anderen Personalgruppen.

Nicht vergleichbar sei die Ausgangslage bei der Swiss mit jener von Edelweiss, sagte der Operativchef weiter. Mit den Piloten der Swiss-Schwester hat sich das Unternehmen bereits geeinigt. Beispielsweise hätten diese dank ihrer Flexibilität keinen Überbestand an Piloten und Pilotinnen und tiefere Personalkosten. Ihr GAV sei nur halb so umfangreich wie derjenige der Swiss und weniger einschränkend. Auch seien die Aussichten für Edelweiss besser, da sich der Freizeitverkehr schneller erholen dürfte als der Geschäftsreiseverkehr.

Hilferuf an Politik verhallt

Frick verneinte auch, dass die Swiss mit der GAV-Kündigung Auflagen zum vom Bund verbürgten Bankenkredit verletze. Kilian Kraus, Präsident des Cockpit-Personalverband Aeropers, hatte in einem Interview mit den CH-Media-Zeitungen vom Freitag die Politik aufgerufen, die Piloten zu unterstützen. "Wir wünschen uns, dass die Schweizer Luftfahrtstiftung der Swiss empfiehlt, mit uns nochmals an den Verhandlungstisch zu sitzen." Denn die Stiftung sei schliesslich geschaffen worden, um die Einhaltung des Kreditvertrags zu überwachen.

Dafür stehen die Chancen laut einem Bericht der "Schweiz am Wochenende" allerdings schlecht: CH Media wisse aus gut unterrichteter Quelle, dass sich die Verantwortlichen der Stiftung vom Hilferuf nicht angesprochen fühlten, hiess es am Samstag. Denn bei der Formulierung des Kreditvertrages habe der Bund bloss auf sozialverträgliche Lösungen im Falle eines Stellenabbaus gepocht. Der Staat bürgt für Hilfskredite in der Höhe von 1,3 Milliarden Franken. Der Kredit ist an gewisse Auflagen geknüpft, deren Einhaltung von der Schweizer Luftfahrtstiftung überwacht werden soll.

tt/

(AWP)

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Montana Aerospace bereitet

Montana Aerospace bereitet offenbar Börsengang an der SIX vor

Der österreichische Unternehmer Michael Tojner will Insidern zufolge ein weiteres Unternehmen an die Börse bringen.

15.02.2021 12:03

Tojner bereite einen Börsengang des Luftfahrt-Zulieferers Montana Aerospace an der Schweizer SIX vor, wie mit der Sache vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters sagten. Montana Aerospace könnte im Rahmen der von den Banken UBS und Berenberg organisierten Transaktion auf einen Börsenwert von bis zu 1,5 Milliarden Euro kommen, sagte einer der Insider. Der Gang auf das Parkett sei noch vor der Sommerpause vorgesehen.

"Wir prüfen regelmäßig Optionen der Wachstumsfinanzierung", sagte ein Sprecher von Montana Aerospace. "Im Bereich Aerospace findet eine Konsolidierung statt - hier prüfen wir regelmäßig welche Optionen der Wachstumsfinanzierung es gibt, um Chancen des Marktes insbesondere im Bereich M&A nehmen zu können." UBS und Berenberg wollten sich nicht äußern.

Montana Aerospace produziert Aluminium-Profile für die Luftfahrtbranche und andere Industriefirmen. Die Gesellschaft kam 2019 auf ein operatives Ergebnis (Ebitda) von 71,5 (Vorjahr 65,8) Millionen Euro. Zur Montana Aerospace Group gehören neben der Schweizer Traditionsfirma Alu Menziken auch die Bereiche Metal Tech und Asta. Metal Tech erwirtschaftete 2019 ein operatives Ergebnis von 7,5 Millionen Euro, Asta 6,7 Millionen.

Montana Aerospace ist Teil der von Tojner kontrollierten Montana Tech Components Gruppe. Die beiden anderen Divisionen sind die deutsche Varta, die wiederaufladbare Lithium-Ionen-Zellen für Smartphone-Kopfhörer, Knopfzellen für Hörgeräte und Energiespeicher für private Photovoltaikanlagen produziert, sowie Aluxflexpack. Die Firma aus Reinach im Kanton Aargau stellt Verpackungen aus Aluminium- und Plastikfolien für die Lebensmittel- und Pharmabranche her und zählt Unternehmen wie Nestle, Ferrero, Coca-Cola, Sanofi, Novartis und Dr. Oetker zu ihren Kunden. Aluxflexpack ging im Juni 2019 an die Schweizer Börse. Tojner ist auch einer der Gründer des Wettanbieters bwin.

In der Schweiz herrscht abgesehen von zwei Abspaltungen seit 2020 bei Börsengängen Flaute. Dieses Jahr sieht Insidern zufolge vielversprechender aus. So will der Pharmazulieferer PolyPeptide in einer von Credit Suisse und Morgan Stanley organisierten Transaktion auf das Parkett, weitere Firmen loten ähnliche Schritte aus. In Deutschland feierte der Berliner Online-Gebrauchtwagenhändler Auto1 kürzlich ein erfolgreiches Börsendebüt, im kommenden Monat soll Insidern zufolge das Funkmastengeschäft Vantage Towers folgen. 

(Reuters)

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Immofonds steigert

Immofonds steigert Nettoertrag im 1. Halbjahr 2020/21 um 10,7 Prozent

Die an der Schweizer Börse kotierte Immofonds hat im ersten Halbjahr 2020/21 (per 31.12) trotz Corona-Pandemie den Nettoertrag um 10,7 Prozent auf 24,7 Millionen Franken gesteigert. Der Marktwert des Portfolios nahm um 3,0 Prozent auf 1,77 Milliarden Franken zu.

16.02.2021 08:00

Die konsequente Ausrichtung des Fonds auf Wohnliegenschaften, die einen Anteil von über 80 Prozent ausmachten, habe sich bewährt, heisst es in einer Mitteilung vom Dienstag. Die Mietzinseinnahmen nahmen vor allem akquisitionsbedingt und dank einer Sanierung um 2,2 Prozent auf 38,9 Millionen Franken zu. Der Gesamterfolg stieg unter anderem dank des Verkaufs einer Liegenschaft um gut ein Fünftel auf 28,5 Millionen Franken.

Die Vermietung leerstehender Gewerbe- und Büroflächen gestaltete sich hingegen anspruchsvoll, heisst es weiter. Die Mietausfallrate nahm in der Berichtsperiode mit Berücksichtigung von Abgrenzungen für coronabedingte Ausfälle im Vorjahresvergleich von 3,9 Prozent auf 4,2 Prozent zu.

pre/uh

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Medacta lanciert Software für

Medacta lanciert Software für Hüftprothesen-Operationen

Das Tessiner Orthopädieunternehmen lanciert zwei Softwarelösungen für Hüftgelenksoperationen mit denen patientenspezifische Operationspläne erstellt werden können.

16.02.2021 07:12

Mit den Apps "MyHip Planner" and "MyHip Verifier" können patientenspezifische Operationspläne erstellt werden, wie Medacta am Montagabend mitteilt.

Die beiden Apps hätten nun die Genehmigung der amerikanischen Gesundheitsbehörde FDA erhalten, wie es heisst. Zuvor wurde bereits die CE-Zertifizierung in Australen erteilt, sowie die Zulassung in Japan.

Mit den beiden Lösungen könnten auf CT-basierten Daten 3D-Computermodelle erstellt werden. Damit werde die Komplexität der Operationen vermindert und sie könnten weniger invasiv durchgeführt werden, wie es heisst.

(AWP)

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Alpine Select mit

Alpine Select mit Gewinneinbruch im 2020

Alpine Select hat 2020 einen Gewinneinbruch hinnehmen müssen. Der Gewinn werde rund 5,1 Millionen Franken betragen nach 13,7 Millionen Franken im Jahr 2019.

16.02.2021 20:25

Das gab Alpine Select am Dienstag in einem Communiqué bekannt. Im 2019 war die Beteiligungsgesellschaft in die schwarzen Zahlen zurückgekehrt.Damit hat sich Alpine Select aber im zweiten Semester 2020 massiv besser geschlagen als in den ersten sechs Monaten. Zur Jahresmitte hatte die Firma noch einen konsolidierten Verlust von 9,7 Millionen Franken ausgewiesen.

"Die gemachten Angaben zum Geschäftsjahr 2020 sind ungeprüft", erklärte Alpine Select im Communiqué weiter. Das definitive Jahresergebnis 2020 werde am 7. April bekannt gegeben und der geprüfte Jahresbericht 2020 mit den detaillierten Informationen am 16. April publiziert.

(AWP)

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Helvetica-Swiss-Fonds bleiben

Helvetica-Swiss-Fonds bleiben von Coronakrise grösstenteils verschont

Die drei von der Fondsleitungs- und Asset Management-Firma Helvetica Property Investors betreuten Immobilienfonds haben sich im vergangenen Jahr gut entwickelt. Von der Coronakrise und allfälligen Mietzinsausfällen, besonders bei gewerblich genutzten Liegenschaften, blieben die Fonds weitestgehend verschont.

17.02.2021 08:40

Der an der Schweizer Börse SIX kotierte Helvetica Swiss Commercial Fund (HSC) etwa investiert in Gewerbeliegenschaften. Das Portfolio habe sich aber widerstandsfähig gezeigt, da man kaum Liegenschaften in den coronageplagten Bereichen Gastronomie oder Tourismus betreue, schreibt Helvetica Property in dem am Mittwoch veröffentlichten Jahresbericht.

Einige wenige Mietzinsreduktionen seien gewährt worden, doch es habe keine Konkurse von Mietern im HSC Fund gegeben, heisst es weiter. Der Soll-Mietertrag erhöhte sich um 16 Prozent auf 45,4 Millionen Franken und Ende 2020 umfasste das Portfolio 35 Liegenschaften mit einer Gesamtmietfläche von rund 310'000 m2.

Dabei seien während des Jahres 5 Liegenschaften mit einem Marktwert von 112 Millionen Franken dazugekommen womit der Portfoliowert um 18 Prozent auf 744 Millionen in die Höhe kletterte. Für 2021 sei im HSC-Fonds, in dem die bereits hohe Vermietungsquote von 94,6 Prozent noch weiter ansteigen soll, werden den Anlegern je Anteil 5,10 Franken ausgeschüttet.

Stabile Erträge mit Spezialimmobilien

Auch in dem auf Spezialimmobilien ausgelegten und ausserbörslich gehandelten Helvetica Swiss Opportunity Fund (HSO) hat die Coronakrise keine allzu einschneidenden Auswirkungen gehabt. Die jährlichen Soll-Mieterträge liegen nach einem weiteren Ausbau bei gut 6,1 Millionen Franken und die Bewertungen seien stabil geblieben, heisst es. Coronabedingte Mietzinsausfälle und Rückstellungen beliefen sich auf 4,6 Prozent der Soll-Mieterträge.

Der Fonds hat seit Lancierung im November 2019 insgesamt 5 Liegenschaften gekauft, welche zusammen einen Marktwert von 110 Millionen Franken aufweisen und praktisch voll vermietet sind. Im 2020 wurde eine zentral in Sion gelegene Immobilie mit einem Marktwert von 41,9 Millionen erworben. Helvetica Property will das Portfolio weiter ausbauen und den Anlegern winke eine "attraktive" Ausschüttung von 6,00 Franken je Anteil.

In dem auf Wohnliegenschaften spezialisierten Helvetica Swiss Living Fund (HSL) lag der Soll-Mietertrag bei 8,9 Millionen Franken und er dürfte mit der zuletzt im Januar zugekauften Liegenschaft auf 9,7 Millionen ansteigen. Der Vermietungsstand liegt bei 89,2 Prozent, wobei der sanierungsbedingte Leerstand an der Bodenacherstrasse in Benglen bei Fällanden bis zum Jahresende vollständig abgebaut werden konnte.

Die über 500 Wohnungen in 23 Liegenschaften weisen laut Bericht per Ende 2020 einen Marktwert von rund 204 Millionen Franken auf und mit der neuen Liegenschaft werde er sich auf rund 220 Millionen erhöhen. Das Portfolio soll den Plänen zufolge weiter ausgebaut werden und dazu werde eine Kapitalerhöhung geprüft, heisst es. Und auch eine Kotierung an der Schweizer Börse SIX bis Ende 2022 sei ein Thema.

Aufgrund von Corona erwartet die Fondsleitung für den HSL Fund keinen Rückstellungsbedarf für Mieterlasse. Und den Anlegern soll eine Ausschüttung von 3,10 Franken je Anteil bezahlt werden.

mk/ra

(AWP)

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Phoenix Mecano steigert

Phoenix Mecano steigert Umsatz leicht - Einmalkosten belasten Ergebnis

Der Komponenten- und Gehäusehersteller Phoenix Mecano (PM) hat die Corona-Pandemie gut weggesteckt. Der Umsatz fiel 2020 leicht höher aus.

18.02.2021 07:57

Insbesondere die stärkere Nachfrage bei DewertOkin in der zweiten Jahreshälfte wirkte positiv. Umsatz und Cashflow blieben im Corona-Jahr stabil, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Der Bruttoumsatz erhöhte sich leicht um 1,1 Prozent auf 687,4 Millionen Euro. Organisch und bereinigt um Währungseffekte ergab sich ein Plus von 0,6 Prozent.

Das vorläufige Betriebsergebnis (EBIT) ging jedoch auf rund EUR 22 Millionen Euro von 23,4 Millionen im Vorjahr zurück. Unter dem Strich blieb ein Reingewinn von rund 9 Millionen übrig, verglichen mit 13,9 Millionen im Vorjahr.

Beim Ergebnis wurden Einmalaufwendungen in Höhe von netto 8 Millionen Euro verbucht, wie es weiter heisst. Bei ELCOM/EMS stammen diese aus dem Programm zur Performance-Steigerung. Bei DewertOkin aus einem Mitarbeiterbeteiligungsprogramm sowie den weiteren Vorbereitungen des geplanten Börsengangs in Shanghai.

Mit Blick auf das IPO hat das Unternehmen seine Struktur per Anfang Jahr neu gegliedert. Die Sparte Mechanische Komponenten im Bereich Antriebs- und Beschlagstechnik für Komfortmöbel, DewertOkin, bildet neu eine eigene Sparte unter dem Namen DewertOkin Technology Group (DOT Group). Die Produktbereiche der bisherigen Sparte ELCOM/EMS bilden zusammen mit Rose+Krieger die neue Sparte Industrial Components. Keine Veränderung gibt es bei der Gehäusetechnik, die als Sparte Enclosure Systems firmiert.

DewertOkin mit höherem Umsatz

DewertOkin hatte im ersten Halbjahr einen Umsatzeinbruch erlitten. Dieser konnte im zweiten Halbjahr jedoch mehr als wettgemacht werden und im Gesamtjahr stieg der Umsatz um 11 Prozent auf 399,2 Millionen Euro, wie das Unternehmen schreibt. Die Sparten Gehäusetechnik (Umsatz 173,5 Mio, -8,3%) und Elcom/Ems (114,8 Mio, -12%) mussten einen Rückgang hinnehmen.

Mit Blick nach vorne zeigt sich das Unternehmen vorsichtig optimistisch. Die Nachfrage in wichtigen Kernmärkten der Gruppe habe sich weiter erholt, sodass sie insgesamt über dem Niveau des Vorjahres lag. Für 2021 erwartet das Management eine Steigerung des Umsatzes gegenüber dem Vorjahr sowie eine überproportionale Verbesserung der Profitabilität mit einem Betriebsergebnis von rund 40 Millionen Euro.

Es bestehe jedoch durch die Pandemie weiter das Risiko für Unterbrüche in den Lieferketten und konjunkturelle Rückschläge

Die geprüften Ergebnisse werden wie üblich anlässlich der Bilanzmedienkonferenz und der Präsentation der Erstquartalszahlen am 21. April vorgelegt.

(AWP)

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SIX spricht Busse gegen CI

SIX spricht Busse gegen CI Com wegen Vorschriften zur Ad hoc-Publizität aus

Die Börsenaufsicht der SIX büsst die CI Com SA wegen Verletzung der Vorschriften zu den Veröffentlichungs-Pflichten, der so genannten Ad-hoc-Publizität, und der Regelmeldepflichten.

18.02.2021 07:22

Die SIX Exchange Regulation (SER) spricht gegen das Unternehmen eine Busse von 22'000 Franken, wie sie am Donnerstag mitteilte. CI Com SA habe verspätet und unvollständig über den Rücktritt und das Ausscheiden von Patrick Engler als Verwaltungsratspräsident und CFO von CI Com SA kommuniziert und damit die Vorschriften zur Ad hoc-Publizität in mittelschwerer Weise verletzt, hiess es zur Begründung.

Als leichte Verletzung wurde eingestuft, dass die Änderungen der Ansprechpersonen für die Funktionen des Verwaltungsratspräsidenten und CFO verspätet gemeldet wurden. Insgesamt stuft die Behörde das Verhalten von CI Com als fahrlässig und das Verschulden insgesamt als mittelschwer ein.

cf/kw

(AWP)

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