Aktien Schweiz Diverse

1'310 posts / 0 new
Letzter Beitrag
Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Online
Zuletzt online: 12.04.2021
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 33'811
Wdh: Dottikon will Standort

Wdh: Dottikon will Standort für rund 600 Mio Fr. in nächsten 7 Jahren ausbauen

(Wiederholung der Meldung vom Vorabend) - Das Aargauer Spezialitäten-Chemieunternehmen Dottikon ES konkretisiert seine Ausbaupläne am Firmenstandort in Dottikon AG. In den nächsten sieben Jahren sollen für rund 600 Mio Franken neue Pharmawirkstoff-Produktionsanlagen und Infrastruktur gebaut werden.

18.02.2021 06:50

Dadurch würden über 200 neue Arbeitsplätze in Produktion und Technik/Engineering geschaffen, teilte das Unternehmen Donnerstagnacht in einem Communiqué mit. Gemäss früheren Angaben werden etwa insgesamt 275 Millionen Franken in eine neue chemische Mehrzweckproduktionsanlage für Pharmawirkstoffe investiert. Die Anlage soll 2025 in Betrieb gehen.

Ein grosser Teil der Ausbauinvestitionen solle aus dem operativen Cashflow bestritten werden. Zusätzlich habe man Darlehen im Umfang von 130 Millionen abgeschlossen. "Die Darlehen werden zu einem bereits heute fixierten Zinssatz in mehreren Tranchen mit unterschiedlichen Laufzeiten im Zeitraum ab Mitte 2022 bis Ende 2028 benützt."

Darüber hinaus hat die Generalversammlung November 2020 eine Erhöhung des genehmigten Kapitals um bis zu 10 Prozent gutgeheissen. Nun sollen bis zu 1,27 Millionen neuen Namen ausgegeben werden. "Von bestehenden Aktionären nicht bezogene Namenaktien sollen bei interessierten Investoren unter Anwendung eines Bookbuilding-Verfahrens platziert werden", schrieb Dottikon ES.

Aufnahme in SPI angestrebt

Das Unternehmen strebe einen Streubesitz (Freefloat) von über 21 Prozent und die Aufnahme in den Swiss Performance Index (SPI) an. Um dieses Ziel zu erreichen, werde Hauptaktionär und Firmenchef Markus Blocher bis 25 Prozent seiner Bezugsrechte ausüben, jedoch eine Mehrheitsbeteiligung von zwei Dritteln nicht unterschreiten.

Dies hatte Blocher bereits Ende November in einem Interview angekündigt: "Damit könnten wir neue Investoren erreichen." Blocher hält mehr als 70 Prozent an Dottikon.

Detailliertere Informationen zur Kapitalerhöhung würden zu einem späteren Zeitpunkt mit einer weiteren Medienmitteilung und der Veröffentlichung des offiziellen Prospekts folgen, schrieb die Firma.

Für das laufende Geschäftsjahr 2020/21, das am 31. März endet, werde ein Nettoumsatzwachstum von 20 Prozent zum Vorjahr erwartet. Im 2019/20 hatte Dottikon ES einen Umsatz von 174,8 Millionen Franken eingefahren. Ende November hatte Blocher in dem Interview gesagt, der Umsatz werde die Grenze von 200 Millionen Franken überschreiten.

jb/

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Online
Zuletzt online: 12.04.2021
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 33'811
Sygnum Bank sichert sich

Sygnum Bank sichert sich Kapital von japanischer Private-Equity-Firma

Die auf Digital Assets spezialisierte Sygnum Bank hat sich frisches Kapital gesichert. Die japanischen Private-Equity-Gesellschaft SBI Group tätigt über die SBI Digital Assets Holdings eine Investition in zweistelliger Millionenhöhe in US-Dollar.

18.02.2021 06:49

Mit dem Abschluss dieser Finanzierungsrunde konnte sich Sygnum laut eigenen Angaben in den letzten sechs Monaten Mittel in Höhe von rund 30 Millionen US-Dollar beschaffen. Mit der Beteiligung von SBI werde zudem die strategische Partnerschaft der beiden Firmen weiter ausgebaut, heisst es in einer Mitteilung vom Donnerstag. Die neuen Mittel sollen zum Ausbau der Kundenbasis von Sygnum, der Expansion in neue Märkte und der schnelleren Einführung neuer Produkte und Dienstleistungen genutzt werden.

sta/cf

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Online
Zuletzt online: 12.04.2021
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 33'811
Anleihe: Aéroport

Anleihe: Aéroport International de Genève nimmt 180 Mio Franken bis 2031 auf

Der Aéroport International de Genève begibt eine Anleihe unter der Federführung von CS und UBS zu folgenden Konditionen:

18.02.2021 12:25
Betrag: 180 Mio Fr. (mit Aufstockungsmöglichkeit)
Coupon: 0,95%
Emissionspreis: 100,024%%
Laufzeit: 10 Jahre, bis 25.03.2031
Liberierung: 25.03.2021
Yield to Mat.: 0,947%
Swapspread: +100 BP
Valor: 59'389'399 (0)
Rating: Low A/BBB+/Baa+ (CS/ZKB/Fedafin)
Kotierung: SIX, ab 23.3.
pre/uh

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Online
Zuletzt online: 12.04.2021
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 33'811
Swiss Finance & Property AG

Swiss Finance & Property AG erhält von Finma die Bewilligung als Wertpapierhaus

Die Swiss Finance & Property AG hat von der Finanzmarktaufsicht (Finma) die Bewilligung als Wertpapierhaus erhalten. Damit werde das Dienstleistungsspektrum neu um die Emissionstätigkeit und das Market Making ergänzt.

19.02.2021 08:20

Dank der Bewilligung kann die Tochter der SFP Group nun beispielsweise schweizerische Immobilienfonds oder Immobilienaktiengesellschaften bei Emissionen und Kapitalerhöhungen als bankenunabhängiger Lead- bzw. Co-Leadmanager unterstützen, so die Mitteilung vom Freitag. Dies sei ein weiterer Schritt hin zur Professionalisierung und mache SFP noch wettbewerbsfähiger, wird CEO Adrian Murer zitiert.

Mit Market Making könne SFP derweil auch in volatilen Märkten die nötige Liquidität bereitstellen, heisst es weiter. Ein in-house Trading & Brokerage Team stelle die ausserbörslichen Blockkapazitäten dafür zur Verfügung.

Durch die Bewilligung komme es zu Änderungen in der Organisationsstruktur - künftig würden die Führung wie auch die Verwaltung der direkten und indirekten Immobilienanlagen klar getrennt. Die Vermögensverwaltung werde neu durch die Swiss Finance & Property AG angeboten. Deren Führung übernehmen Adrian Murer und Nicolas Di Maggio als Co-CEOs. Di Maggio werde zudem nebst Murer und Finanzchef/Chief Risk Officer Patrick Dober neu Einsitz in die Konzernleitung der Swiss Finance & Property Group nehmen.

dm/pre

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Online
Zuletzt online: 12.04.2021
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 33'811
Romande Energie schlägt

Romande Energie schlägt Nicolas Fulpius in den Verwaltungsrat vor

Die Energiegruppe Romande Energie schlägt Nicolas Fulpius für die Nachfolge des ausscheidenden Verwaltungsrats Jean-Jacques Miauton vor. Fulpius ist Chef und Mitgründer der Ansam Group und sitzt laut einer Mitteilung von Romande Energie vom Freitag in verschiedenen anderen Verwaltungsräten.

19.02.2021 07:58

Fulpius habe ein grosses Interesse an der Energiebranche und an Nachhaltigkeitsthemen und werde sich bei seiner Ernennung dafür einsetzen, den Wechsel zu sauberer Energie bei Romande Energie voranzutreiben. Er verfüge über weitreichende Erfahrung in der Entwicklung und Umsetzung von Innovations- und Wachstumsstrategien und werde die Gruppe in Sachen digitale Technologie und Innovation weiterbringen, heisst es in der Mitteilung. Über seine Ernennung wird an der Generlaversammlung der Gruppe bestimmt.

tv/hr

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Online
Zuletzt online: 12.04.2021
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 33'811
VP Bank ernennt Roger

VP Bank ernennt Roger Barmettler zum neuen Finanzchef

Die VP Bank bekommt einen neuen Finanzchef. Per 1. März 2021 übernimmt Roger Barmettler den Posten des CFO und wird gleichzeitig zum Mitglied der Geschäftsleitung ernannt.

19.02.2021 07:05

Barmettler sei ein ausgewiesener Finanzexperte, heisst es in einer Mitteilung vom Freitag. Er ist seit gut einem Jahr für die Liechtensteiner Bank tätig und hatte die Funktion des Finanzchefs bereits seit Juni 2020 ad interim übernommen. Nun muss noch die Finanzmarktaufsicht Liechtenstein (FMA) der Ernennung zustimmen. Zuvor war Barmettler in verschiedenen Führungsfunktionen für die UBS und die Credit Suisse tätig.

Im Sommer hatten Wertberichtigungen auf einer Einzelposition zu einem Köpferollen bei der VP Bank geführt. Neben dem damaligen Finanzchef Siegbert Näscher musste auch Risikochefin Monika Vicandi gehen.

dm/kw

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Online
Zuletzt online: 12.04.2021
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 33'811
HeiQ-CEO: «Wir haben das

HeiQ-CEO: «Wir haben das Potenzial, auch eine Wachstumsaktie zu sein»

In einer Milliarde Masken steckt die Anti-Viren-Technologie des ETH-Spin-Offs HeiQ aus Schlieren ZH. CEO Carlo Centonze äussert sich im cash-Interview zur Firmen-Strategie und zur HeiQ-Aktie, die in London kotiert ist.

https://www.cash.ch/news/top-news/carlo-centonze-im-cash-interview-heiq-...

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Online
Zuletzt online: 12.04.2021
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 33'811
Hypo Lenzburg gewinnt

Hypo Lenzburg gewinnt Findependent als Kunden für Online-Onboarding-Lösung

Die Hypothekarbank Lenzburg hat das Aarauer Fintech-Startup Findependent als Kunden für ihre Technologie des Online-Onboardings gewonnen.

22.02.2021 07:40

Zudem nutze Findependent die Bank als Depotbank und als Abwicklungspartnerin für die Wertschriftentransaktionen ihrer Anlagekunden, heisst es in einer Mitteilung vom Montag.

Findependent ist den Angaben zufolge der siebte Nutzer der Online-Onboarding-Lösung, welche die Hypothekarbank Lenzburg zusammen mit dem Lausanner Technologiepartner Twist Lab entwickelt hat.

Findependent wurde im Juni 2019 mit Fokus auf digitale Anlagelösungen gegründet. Das Unternehmen beschäftigt den Angaben zufolge drei Mitarbeitende und hat aktuell mehrere Dutzend Kunden.

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Online
Zuletzt online: 12.04.2021
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 33'811
Auto- und Industriezulieferer

Auto- und Industriezulieferer Schaeffler lehnt Aufspaltung ab

Der Auto- und Industriezulieferer Schaeffler will sich nicht wie derzeit einige andere Auto- und Mischkonzerne aufspalten. "Trennen nur um des Trennens willen ist kein schlüssiges Konzept, auch wenn die Börse so etwas gelegentlich toll findet", sagte Schaeffler-Vorstandschef Klaus Rosenfeld der "Süddeutschen Zeitung" (Montag). "Schaeffler ist eben kein Konglomerat im klassischen Sinn, sondern ein integrierter Technologiekonzern, der verschiedene Sektoren bedient", sagte Rosenfeld dem Blatt. Die Tätigkeiten im Konzern seien in der Regel durch eine gemeinsame Produktionstechnologie verbunden. Schaeffler stehe zudem derzeit besser da als noch vor einigen Jahren.

21.02.2021 17:50

Auch in der Autoindustrie gab es zuletzt wie zuvor schon beim Mischkonzern Siemens die Tendenz, grossteils voneinander unabhängige Unternehmensteile zu verselbstständigen. Der Auto- und Lkw-Bauer Daimler will noch in diesem Jahr die beiden grossen Geschäftsfelder komplett voneinander trennen und das Lkw-Geschäft per sogenanntem Spin-Off an die Börse bringen. Die Mehrheit der Truck- und Bussparte wird dabei den eigenen Aktionären übertragen. Beim Autozulieferer und Reifenhersteller Continental ist der sogenannte Spin-Off der Antriebstechnik ebenfalls für dieses Jahr vorgesehen. Die Schaeffler-Familie besitzt neben dem Zulieferer mit dem Familiennamen auch rund 46 Prozent der Aktien an Conti.

Eine tiefergehende Integration von Schaeffler und Conti lehnte Rosenfeld ebenso ab. "Alles zusammenzulegen war schon in der Vergangenheit kein wirkliches Thema. Das ist durch." Auch am Conti-Antriebsgeschäft habe Schaeffler kein Interesse. Wenn die Frankern hinzukaufen würden, dann im Industriegeschäft. "Nur Grösse kaufen, um grösser zu werden, wäre falsch. Wir müssen schauen, was uns technologisch ergänzt und hilft", sagte Rosenfeld. Schaeffler hat derzeit wie andere in der Branche mit dem Umbruch hin zu Elektroantrieben zu kämpfen. Nach dem Abbau vieler Arbeitsplätze in den vergangenen Jahren streicht das Unternehmen derzeit 4400 weitere Stellen./men

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Online
Zuletzt online: 12.04.2021
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 33'811
LGT Capital Partners holt

LGT Capital Partners holt Team von sechs Anlageexperten

Das Investmenthaus LGT Capital Partners baut sein Angebot im Segment Staatsanleihenstrategien in Schwellenländern aus. Zu diesem Zweck ist das Fixed-Income-Kompetenzzentrum um ein Team von sechs Anlageexperten ausgebaut worden, teilte die Gesellschaft am Montag mit

22.02.2021 12:30

Die sechs neuen Experten hätten als Team bereits in Staatsanleihenstrategien in Schwellenländer und Frontier-Märkten investiert und würden über einen langjährigem, überzeugenden Leistungsnachweis verfügen, heisst es weiter.

Die dem liechtensteinische Fürstenhaus gehörende LGT Group hat auf Anfang 2021 eine neue Struktur in Kraft gesetzt. Im Zuge dessen tritt LGT Capital Partners, die auf alternative Anlagen spezialisiert ist, nun als eigenständiges Unternehmen im Markt auf.

sig/hr

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Online
Zuletzt online: 12.04.2021
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 33'811
Novavest steigert 2020 Gewinn

Novavest steigert 2020 Gewinn deutlich - Dividende bleibt unverändert

Die Immobilienfirma Novavest hat im Geschäftsjahr 2020 eine kräftige Gewinnsteigerung erzielt. Auch der Mietertrag und der Wert des Liegenschaftsportfolios legten deutlich zu.

23.02.2021 08:00

Die Dividende bleibt indes unverändert. Der Netto-Mietertrag stieg um 13 Prozent auf 24,3 Millionen Franken, wie das Unternehmen bereits vor rund drei Wochen bekanntgegeben hatte. Das Wachstum sei hauptsächlich auf die zusätzlichen Mieterträge der per September 2019 vollständig erworbenen Liegenschaft in Olten sowie aus den Akquisitionen der zehn Liegenschaften im Berichtsjahr 2020 zurückzuführen, heisst es in der heutigen Mitteilung.

Zu berücksichtigen sei dabei, dass von den Akquisitionen sechs Liegenschaften erst per Ende Juni und zwei per Mitte August ins Portfolio aufgenommen worden seien. Die volle Ertragskraft über 12 Monate werde sich deshalb erst im Geschäftsjahr 2021 zeigen. Die Leerstandsquote lag per Ende Dezember bei 4,0 Prozent und damit deutlich tiefer als ein Jahr davor.

Die Pandemie und der vom Bundesrat im Frühjahr 2020 verordnete Lockdown sowie die weiteren Schutzmassnahmen im Laufe des Jahres hätten in verschiedenen Wirtschaftszweigen teilweise zu deutlichen Geschäftseinbussen geführt, so Novavest. Die Auswirkungen auf die eigenen Mieterträge seien insgesamt jedoch gering geblieben.

Man habe mit verschiedenen Gewerbemietern frühzeitig das Gespräch gesucht und individuelle Lösungen wie temporäre Mietzinsreduktionen oder Mietzinsstundungen erarbeitet. Insgesamt führte dies zu einer Reduktion bei den Mietzinseinnahmen von 0,4 Millionen Franken oder 1,4 Prozent der Soll-Mieterträge. Dank der höheren Mieteinnahmen legte auch das operative Betriebsergebnis (EBIT) um 11 Prozent auf 22,9 Millionen Franken zu.

Stabile Dividende

Der Gewinn inklusive Neubewertungserfolg liegt bei 17,8 Millionen Franken und damit um 25 Prozent über dem Vorjahreswert. Exklusive Neubewertungserfolg stieg der Überschuss um 23 Prozent auf 11,1 Millionen Franken. Die Dividende in Form einer Nennwertreduktion soll indes unverändert bei 1,65 Franken je Aktie liegen.

Der Wert des Liegenschaftsportfolios erhöhte sich aufgrund der erwähnten Zukäufe, Investitionen in Neubauprojekte sowie positiver Neubewertungseffekte um rund 16 Prozent auf 645,4 Millionen.

Mit Blick nach vorne heisst es, dass die Auswirkungen der Covid-Pandemie auf die globale und auf die Schweizer Wirtschaft weiterhin sehr unklar seien und die aktuelle Krise noch nicht überwunden sei. Zuversichtlich stimmten immerhin die angelaufenen Impfkampagnen.

Novavest erachtet indes das eigene Geschäftsmodell als robust, da über 60 Prozent der Mieterträge aus Wohnnutzung stammten. Und auch die Bonität der wichtigsten Gewerbemieter trage zur Stabilität der Mieterträge und des Portfolios bei. Die langfristige Wachstumsstrategie mit starkem Fokus auf Mieterträge aus Wohnnutzung bleibt deshalb unverändert bestehen.

Das Unternehmen will zudem Umnutzungs- und Entwicklungsprojekte in Zürich, St. Gallen und Luzern weiter vorantreiben.

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Online
Zuletzt online: 12.04.2021
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 33'811
CPH setzt im Coronajahr

CPH setzt im Coronajahr deutlich weniger um

Die CPH Chemie + Papier Holding (CPH) hat im letzten Jahr deutlich weniger umgesetzt als 2019. Vor allem die sinkenden Auflagen am Zeitungsmarkt setzten dem Papiergeschäft zu.

23.02.2021 07:51

Die Verkäufe des Papier- und Verpackungsherstellers brachen im Jahr 2020 laut Mitteilung vom Dienstag um 15 Prozent auf 445,2 Millionen Franken ein. Währungsbereinigt belief sich der Rückgang auf knapp 11 Prozent. Damit hat sich die Situation in der zweiten Jahreshälfte noch verschärft nachdem CPH nach sechs Monaten bereinigt 8 Prozent weniger umgesetzt hatte.

Papiermarkt unter Druck

Besonders die Nachfrage nach Papier litt in der Krise. Anlagen mussten im Frühjahr temporär abgestellt werden und am Zeitungsmarkt gingen sowohl die Auflagen als auch der Umfang der Blätter zurück. Mit 439'000 Tonnen setzte CPH 15 Prozent weniger Zeitungsdruck- und Magazinpapiere ab. Zugleich nahm der Preisdruck zu.

Der Umsatz der Papiersparte, wo CPH im Vor-Coronajahr 2019 über die Hälfte des Umsatzes erwirtschaftet hatte, schrumpfte um knapp 29 Prozent auf 209,6 Millionen Franken. CPH senkte in der Sparte die Kosten, dennoch verblieb ein operativer Verlust (EBIT) von 2,0 Millionen Franken nach einem Plus von 34,7 Millionen im Jahr davor.

Unter Druck stand auch das Chemie-Geschäft. In der kleinsten Sparte ging der Umsatz um 6 Prozent auf 73,3 Millionen zurück und es verblieb ein EBIT von 4,6 Millionen (VJ +4,4 Mio). Aus der Industrie sind weniger Aufträge eingegangen, während die Nachfrage nach Molekularsieben zur Aufkonzentration von medizinischem Sauerstoff den Rückgang etwas abfederten.

Der Bereich Verpackung profitierte dagegen von der hohen Nachfrage nach Medikamenten zur Selbstmedikation und entsprechend waren auch die Folien für Blisterverpackungen von CPH gefragt. Der Umsatz wuchs um 6 Prozent auf 162,3 Millionen Franken und der EBIT um einen Viertel auf 21,6 Millionen.

Unveränderte Dividende

Mit dem Gruppenumsatz übertraf CPH die Vorgaben der Analysten und das war auch bei den Ergebnissen der Fall. Auf der Kostenseite sei gespart worden und die Preise für Rohmaterial insbesondere Altpapier gesunken. Der EBIT fiel dennoch um 56 Prozent auf 24,7 Millionen Franken zurück, bei einer Marge von 5,5 Prozent (VJ 10,8 Prozent).

Weniger deutlich war der Rückgang des Reingewinns (inklusive Minderheiten), der um 3 Prozent auf 47,0 Millionen sank. Grund dafür sind Sondererträge von 26 Millionen, die das Ergebnis begünstigten. Einerseits half die Auflösung von Rückstellungen aufgrund tiefer erwarteter Kosten für die Seegrundsanierung vor dem ehemaligen Betriebsareal. Andererseits konnten Steuererträge ausserordentlich verbucht werden.

Den Aktionären will CPH je Titel 1,80 Franken an Dividende ausschütten, 70 Rappen davon aus den Kapitaleinalgereserven. Das sind gleich viel wie im letzten Jahr, wobei die Ausschüttung damals als Nennwertreduktion gewährt wurde.

Derweil tritt an der Generalversammlung vom 18. März Mauro Gabella aus dem Verwaltungsrat aus. Er sitzt seit 2005 im Gremium und soll durch die Wahl von Claudine Mollenkopf ersetzt werden. Sie ist derzeit für das Silikatgeschäft des deutschen Spezialitätenchemie-Konzerns Evonik verantwortlich.

Vorsichtig im Ausblick

Im laufenden Geschäftsjahr rechnet CPH nicht damit, dass der EBIT und der Nettogewinn (ohne einmalige Erträge) verbessert werden kann. Insbesondere im Papier-Geschäft wird ein erneut tieferer EBIT erwartet. Derweil würden bei Chemie und Verpackungen weiter gesteigerte operative Ergebnisse angestrebt, heisst es.

Bereits im Januar kündigte CPH die Fusion mit ihrer eigenen Hauptaktionärin Uetikon Industrieholding an. Durch den Schritt soll der Streubesitz der Aktien auf knapp zwei Drittel erhöht und die Anlage für weitere Anlegerkreise attraktiver werden. Die Nachkommen der Gründerfamilien bleiben aber Ankeraktionäre. Darüber entscheiden werden die CPH-Aktionäre im Sommer.

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Online
Zuletzt online: 12.04.2021
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 33'811
PSP Swiss Property wegen

PSP Swiss Property wegen Sonderfaktoren mit weniger Gewinn

PSP Swiss Property hat im vergangenen Jahr 2020 deutlich weniger verdient.

23.02.2021 07:42

Der Gewinnrückgang ist Sonderfaktoren aus dem Jahr 2019 geschuldet, die 2020 nicht mehr angefallen sind. Der Immobilienkonzern äussert sich zuversichtlich für das laufende Jahr. Die Aktionäre sollen eine auf 3,65 von 3,60 Franken erhöhte Dividende erhalten.

Der Reingewinn ging im Berichtsjahr um 36 Prozent auf 292,1 Millionen Franken zurück, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Im Vorjahr konnte der zweitgrösste börsenkotierte Schweizer Immobilienkonzern noch von der Auflösung latenter Steuern, Verkaufserfolgen und einer ausserordentlichen Portfolioaufwertung profitieren. Der Gewinn ohne Liegenschaftenerfolg stieg derweil um 0,3 Prozent auf 215,8 Millionen.

Bisher gut durch Krise gekommen

PSP Swiss Property habe die Herausforderungen der Corona-Krise bisher gut gemeistert, heisst es. Der Lockdown im Frühling 2020 und die behördlichen Massnahmen gegen Ende 2020 wirkten sich aufgrund der Mietertragsstruktur nur marginal auf das Jahresergebnis aus. Der Ebitda ohne Liegenschaftserfolge belief sich auf 271,1 Millionen Franken und lag damit innerhalb der Prognosen der Gesellschaft, wie es heisst.

Der Leerstand im 8,6 Milliarden Franken schweren Immobilienportfolio lag Ende Jahr bei 3,0 Prozent nach 3,5 Prozent Ende 2019. Mit den vorgelegten Zahlen hat PSP die Erwartungen der Analysten klar übertroffen.

Prognose wird erhöht

PSP rechnet 2021 damit, dass sich die Büroflächennachfrage weiterhin auf gut gelegene und leicht erreichbare Standorte konzentrieren wird, während die Vermarktung und Vermietung an peripheren Lagen schwierig bleiben dürfte. Der Non-Food-Retail-Vermietungsmarkt bleibe wohl bis auf weiteres sehr schwierig, heisst es zudem.

Für das Geschäftsjahr 2021 erwartet PSP einen leicht höheren Ebitda ohne Liegenschaftserfolge von rund 275 Millionen Franken. Bei den Leerständen werde per Ende 2021 mit einer Quote von rund 4,5 Prozent gerechnet.

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Online
Zuletzt online: 12.04.2021
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 33'811
CS senkt Kreditrating für

CS senkt Kreditrating für Flughafen Genf auf "High BBB" von "Low A"

Die Credit Suisse hat das "High BBB"-Kreditrating für den Flughafen Genf auf "Low A" gesenkt. Grund ist die länger als erwartete Erholung nach dem Einbruch im Luftverkehr als Folge der Covid-19-Pandemie, wie es in einer Studie vom Dienstag heisst. Der Ausblick für das Rating bleibe unverändert negativ.

23.02.2021 16:15

Da im Geschäftsjahr 2020 Umsatz und Profitabilität deutlich zurück gegangen seien, überrasche es nicht, dass die operative Cash-Generierung schwach ausfiel. Dies belaste die Bilanz nun weiter. Die Nettoverschuldung sei ausserdem auf ein Rekordhoch gestiegen, heisst es zur Begründung.

Daher senke man das Rating um eine Stufe auf "High BBB" von "Low A" herab. Der negative Ausblick werde zudem beibehalten, da die Unsicherheit über die Erholung des Luftverkehrs hoch bleibe.

sta/kw

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Online
Zuletzt online: 12.04.2021
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 33'811
«One-offs» steigern Gewinn

«One-offs» steigern Gewinn von Swiss Prime Site im Krisenjahr

Auch SPS Swiss Prime Site hat im vergangenen Geschäftsjahr die Folgen der Pandemie zu spüren bekommen. Doch dank positiven Einmaleffekten konnte der Reingewinn kräftig gesteigert werden.

25.02.2021 07:23

Die Dividende wird auf 3,35 Franken von 3,80 Franken je Aktie gesenkt. Für 2021 erwartet SPS einen Anstieg des Mietertrags. Der grösste börsennotierte Schweizer Immobilienkonzern hat im vergangenen Jahr dank des Verkaufs der Tertianum Gruppe den Reingewinn auf 476,6 von 315,7 Millionen Franken im Vorjahr gesteigert, wie SPS am Donnerstag mitteilte.

Im Segment Immobilien ist der Ertrag aus Vermietung um 1,4 Prozent auf 431,0 Millionen Franken leicht gesunken. Darin berücksichtigt seien 12,7 Millionen Franken Minderertrag aus dem Einfluss der Corona-Pandemie. Dabei handelt es sich um tiefer als geplant vereinnahmte Umsatz- und Parkingmieterträge von rund 4 Millionen Franken und gewährte Mietzinserlasse von rund 9 Millionen.

Der Betriebsertrag erreichte ging auf 482,9 Millionen von 519,5 Millionen Franken zurück. Der Leerstand betrug zum Jahresende 5,1 Prozent (Vorjahr 4,7 Prozent). Der Wert des gesamten Portfolios stieg auf 12,3 (11,8) Milliarden Franken.

Damit hat SPS die Analystenerwartungen mehrheitlich übertroffen.

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Online
Zuletzt online: 12.04.2021
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 33'811
Pierer Mobility rechnet mit

Pierer Mobility rechnet mit höherem Umsatz und besserer Marge

Der österreichische Motorrad-Hersteller Pierer Mobility rechnet im laufenden Jahr mit einer weiterhin hohen Nachfrage nach motorisierten Zweirädern und erwartet entsprechend einen deutlichen Umsatzanstieg.

24.02.2021 18:58

Zudem soll auch die operative Marge im Motorradbereich auf Vorkrisenniveau zurückkehren. Expandieren will die Gruppe auch mit E-Bikes. Für das laufende Geschäftsjahr rechne Pierer nun mit einem Umsatz zwischen 1,8 und 1,9 Milliarden Franken, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. 2020 hatte das Unternehmen laut Angaben von Anfang Monat noch einen Umsatz von 1,53 Milliarden erzielt.

Die EBIT-Marge erwartet Pierer Mobility im Jahr 2021 laut den Angaben bei 8 bis 9 Prozent, nachdem sie im letzten Geschäftsjahr bei rund 7 Prozent gelegen hatte. Die EBITDA-Marge soll auf über 15 Prozent zu liegen kommen (2020: 15,6 Prozent).

Das Wachstum im Motorradbereich werde vor allem durch die weiterhin hohe Nachfrage in Nordamerika, Australien und China sowie durch die "erwartete Markterholung" in Europa getrieben sein, so das Unternehmen. Im stark wachsenden E-Bike-Bereich will sich Pierer mittelfristig zu einem bedeutenden globalen Player entwickeln: Für 2021 sei eine Expansion in weitere europäische Märkte und die Erweiterung des Händlernetzwerkes um Motorradhändler geplant, so das Unternehmen. Zudem werde das Portfolio um die Marke Gasgas ergänzt.

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Online
Zuletzt online: 12.04.2021
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 33'811
Lombard Odier schreibt im

Lombard Odier schreibt im Corona-Jahr 2020 mehr Gewinn

Die Genfer Bankengruppe Lombard Odier hat im vergangenen Jahr trotz Corona-Krise gut verdient. Die verwalteten Vermögen sind nochmals deutlich gestiegen und der Reingewinn fiel höher aus. Im zweiten Halbjahr 2020 lief es deutlich besser als im ersten Semester.

25.02.2021 10:00

Konkret stiegen die Kundenvermögen dank einer "starken Entwicklung der Nettoneugelder" und positiven Markteinflüssen bis zum Jahresende 2020 um 6 Prozent auf 316 Milliarden Franken, wie das Genfer Bankhaus am Donnerstag mitteilte. Im ersten Halbjahr 2020 war wegen dem coronabedingten Markteinbruch noch ein Minus von 3 Prozent bei den Kundenvermögen zu Buche gestanden.

Gut entwickelt haben sich auch die Ertragszahlen. Laut der Mitteilung kletterte der Betriebsertrag 2020 auch dank der erhöhten Kundenaktivität um 15 Prozent auf 1,4 Milliarden Franken. Der konsolidierte Reingewinn ist laut Mitteilung im Vergleich zum Jahr 2019 um 19 Prozent auf 208 Millionen Franken gestiegen.

Der Blick nach vorne fällt laut dem Management der Bank indes verhalten aus. Nachdem 2020 die Volkswirtschaften und Märkte weltweit "mit einer beispiellosen Situation konfrontiert" worden seien, bleibe man in Bezug auf die Marktaussichten für 2021 "vorsichtig optimistisch", heisst es.

sta/tp

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Online
Zuletzt online: 12.04.2021
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 33'811
Acrevis Bank verdient 2020

Acrevis Bank verdient 2020 mehr

Die Acrevis Bank hat im Geschäftsjahr 2020 den Gewinn gesteigert. Zudem konnte die Ostschweizer Regionalbank sowohl bei den Kundenausleihungen wie auch bei den Kundengeldern erneut zulegen.

25.02.2021 10:00

Der Geschäftserfolg erhöhte sich in der Berichtsperiode um 3,8 Prozent auf 25,6 Millionen Franken, wie die Acrevis Bank am Donnerstag mitteilte. Unter dem Strich resultierte ein Reingewinn von 20,5 Millionen Franken, was einer Steigerung von 5 Prozent entspricht. Aufgrund der Corona-Krise nahm Acrevis 2020 vorsorglich Wertberichtigungen in Höhe von 1,0 Millionen und eine höhere Zuweisung an die Reserven für allgemeine Bankrisiken vor.

Im Rahmen des Jubiläums des 10-jährigen Bestehens und aufgrund des positiven Geschäftsverlaufs beantragt der Verwaltungsrat der Generalversammlung nebst einer Dividende von 34 Franken eine zusätzliche Jubiläumsausschüttung von 3 Franken pro Aktie.

Im Berichtsjahr 2020 habe ich das Finanzierungsgeschäft "sehr erfreulich" entwickelt, schreibt die Bank weiter. So nahmen die Kundenausleihungen netto um 3,3 Prozent auf 3,86 Milliarden Franken zu. Dabei sprach die Bank insgesamt 474 Covid-19-Notkredite mit einem Volumen von 67,1 Millionen Franken.

Die Kundengelder wiederum erhöhte sich um 5,5 Prozent auf 3,71 Milliarden und die verwalteten Vermögen beliefen sich per Ende Jahr auf 8,68 Milliarden (+3,3% gegenüber Ende 2019).

Änderungen im Verwaltungsrat

Das Institut gab ausserdem Änderungen im Verwaltungsrat bekannt. Aufgrund des Erreichens der statutarischen Altersgrenze in der nächsten Amtsperiode beenden Verwaltungsratspräsident Markus Isenrich und Verwaltungsrätin Suzanne Gut an der Generalversammlung ihre Tätigkeit im Aufsichtsgremium.

Als Nachfolger Isenrichs an der VR-Spitze wurde Stephan Weigelt gewählt. Weigelt war von 2011 bis 2018 Vorsitzender der Acrevis Geschäftsleitung und ist seit 2018 Mitglied des Acrevis Verwaltungsrats. Als neue Mitglieder des Verwaltungsrats werden Michèle Mégroz und Marcel Föllmi vorgeschlagen.

sig/ra

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Online
Zuletzt online: 12.04.2021
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 33'811
Dottikon nennt Details zur

Dottikon nennt Details zur Kapitalerhöhung - Erlös von 220 Mio Fr. erwartet

Das Aargauer Spezialitäten-Chemieunternehmen Dottikon ES hat Details zur vergangene Woche angekündigten Kapitalerhöhung bekannt gegeben. So sollen den bestehenden Aktionären ein Bezugsrecht im Verhältnis zehn zu eins gewährt werden.

26.02.2021 07:55

Nicht bezogene Aktien würden am Markt angeboten, die Preisspanne liegt bei 160 bis 195 Franken. Am Donnerstag hatten die Papiere bei 197 Franken geschlossen. Mit der geplanten Ausgabe von gut 1,27 Millionen Aktien liege der erwartete Nettoerlös bei 220,4 Millionen Franken, heisst es in der Mitteilung vom Freitag. Bookrunner und Lead Manager ist die ZKB.

Das Unternehmen will den Erlös zur teilweisen Finanzierung des geplanten Ausbaus am Firmenstandort in Dottikon AG nutzen. Das Unternehmen strebe einen Streubesitz (Freefloat) von über 21 Prozent und die Aufnahme in den Swiss Performance Index (SPI) an, hiess es bereits vergangene Woche. Um dieses Ziel zu erreichen, werde Hauptaktionär und Firmenchef Markus Blocher bis 25 Prozent seiner Bezugsrechte ausüben, jedoch eine Mehrheitsbeteiligung von zwei Dritteln nicht unterschreiten.

dm/ra

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Online
Zuletzt online: 12.04.2021
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 33'811
Ina Invest mit Gewinn im

Ina Invest mit Gewinn im ersten Geschäftsjahr

Ina Invest hat in ihrem ersten Geschäftsjahr vom Immobilienboom profitiert und mit schwarzen Zahlen abgeschlossen. Die Immobiliengesellschaft will sich auch im laufenden Jahr auf ihr Wachstum fokussieren.

26.02.2021 07:54

Trotz der im Zusammenhang mit dem Börsengang im Vorjahr angefallenen einmaligen Kosten 2020 erzielte Ina Invest nach eigenen Angaben vom Freitag ein Betriebsergebnis (EBIT) von 5,3 Millionen Franken und einen Gewinn von 3,9 Millionen Franken. Der Erfolg aus der Neubewertung der Renditeliegenschaften belief sich auf 9,6 Millionen Franken. Der Wert des Portfolios, das sich zu je 50 Prozent aus Wohnliegenschaften und kommerziell genutzten Immobilien zusammensetzt, stieg um 42 Prozent auf 366 Millionen Franken.

Die laufenden Projekte seien auf Kurs. Daher blickt das Unternehmen auch zuversichtlich nach vorne, ohne einen konkreten Ausblick abzugeben. Die Aussichten für Immobilieninvestitionen in urbanen Zentren blieben sehr positiv, heisst es. Im laufenden Geschäftsjahr fokussiere Ina Invest auf ihr Wachstum. Dabei werde der Schwerpunkt auf die Weiterentwicklung und den Bau des bestehenden Entwicklungsportfolios sowie auf neue Akquisitionen gelegt.

Neben den gegenwärtigen Erfolgen in der Entwicklung soll das Projekt "Rocket" auf dem Lokstadt-Areal zum Leuchtturmprojekt von Ina Invest und zum Wahrzeichen der Lokstadt und der Stadt Winterthur werden: Ina Invest will mit "Rocket" das mit 100 Metern höchste Holzwohnhaus der Welt realisieren.

Ina Invest wurde im Vorjahr vom Baukonzern Implenia abgespalten und am 12. Juni 2020 an die Börse gebracht.

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Online
Zuletzt online: 12.04.2021
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 33'811
Swiss-Bodenpersonal

Swiss-Bodenpersonal akzeptiert Krisen-GAV

Die Boden-Angestellten der Fluggesellschaft Swiss haben dem Krisen-Generalarbeitsvertrag zugestimmt. Sie verzichten nach Beendigung der Kurzarbeit zugunsten ihres angeschlagenen Arbeitgebers auf einen Teil des 13. Monatslohns und machen weitere Zugeständnisse.

26.02.2021 11:50

Laut einer Mitteilung vom Freitagvormittag hat das bei SEV-GATA, VPOD Region Luftverkehr und dem Kaufmännischen Verband organisierte Swiss-Bodenpersonal klar ja gesagt zur Krisenvereinbarung. Zuvor hatte bereits die Zeitung "Tagesanzeiger" darüber berichtet.

Mit dem Akzeptieren des Vertrags hätten die Angestellten die "kleine bittere Pille" geschluckt, heisst es im gemeinsamen Communiqué der drei Organisationen. Dies in der Erwartung, die Zukunft ihrer Arbeitsplätze längerfristig zu sichern. Ausserdem unter Garantie, dass bis Ende 2026 keine weiteren Verschlechterungen der Arbeitsbedingungen mehr in Kauf genommen werden müssten. Der Krisen-GAV gilt ab Ende der Kurzarbeit bis spätestens Ende 2023.

Corona-Prämie nach Erholung

Nebst der Kürzung des 13. Monatslohn um ein Drittel fällt gemäss dem Krisen-GAV auch die sogenannte Performance-Prämie weg und der Sozialplan wird angepasst. Die Swiss müsse ihrerseits aber die Sozialpartner quartalsweise über die Wirkung der Sparmassnahmen und unternehmerische Kennzahlen informieren. Zudem erhalte das vom Sparpaket betroffene Personal nach Erholung von der Krise eine "Corona-Prämie" über 2500 Franken.

Nebst dem Bodenpersonal hat auch das Kabinenpersonal der Swiss bereits einem Krisen-GAV zugestimmt. Die Fluggesellschaft will ihre Personalkosten um 15 bis 20 Prozent senken und dies möglichst ohne Stellenabbau, sondern durch natürliche Fluktuation und freiwillige Massnahmen erreichen.

Piloten ohne GAV

Noch keinen neuen Sozialplan haben hingegen die Piloten. Die Swiss hatte den GAV mit ihnen Anfang Februar ordentlich gekündigt, nachdem sich die Parteien nicht auf beidseitig vertretbare Sparmassnahmen einigen konnten.

Die Piloten gaben an, die Swiss sei mit ihren Forderungen bei den Verhandlungen zu weit gegangen. Je nach Szenario habe sie eine Reduktion der Ausgaben von über 45 Prozent für die Piloten angestrebt. Die Swiss wies diesen Vorwurf zurück: Es sei klar, dass es Lösungen brauche, von einer Halbierung des Personalaufwands sei aber nicht die Rede gewesen. Statt über einen Krisen-GAV soll deshalb nun über einen Anschlussvertrag verhandelt werden.

tv/ra

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Online
Zuletzt online: 12.04.2021
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 33'811
Globus lagert

Globus lagert Gastronomiebetriebe aus und streicht knapp 50 Stellen

Die Warenhausgruppe Globus lagert ihr Gastronomie-Geschäft aus. Künftig werden die meisten Gastro- und Restaurantbetriebe in den Globus-Warenhäusern von Drittpartnern betrieben. Durch diesen Schritt fallen knapp 50 Arbeitsplätze weg.

26.02.2021 11:40

Mit der neuen strategischen Ausrichtung setze Globus für seine Restaurationsbetriebe auf die Zusammenarbeit mit lokalen Gastro-Anbietern und differenziere sich so von den grossen nationalen Anbietern, schrieb eine Globus-Sprecherin auf Anfrage der Nachrichtenagentur AWP. Sie bestätigte damit einen Bericht des Onlineportals Nau. Damit sei sichergestellt, dass das Lokalkolorit bewahrt werde, hiess es bei Globus weiter.

Ausgenommen von der Auslagerung seien die Gastro-Konzepte in der Delicatessa sowie einzelne Bars. Laut Nau werden damit mindestens acht Gastronomiebetriebe an Drittpartner abgegeben. Dem Schritt fallen knapp 50 Stellen zum Opfer, wie die Globus-Sprecherin bestätigte. Man setze alles daran, Entlassungen zu vermeiden und die betroffenen Mitarbeitenden an die neuen lokalen Betreiber zu vermitteln.

Gespräche zu Sozialplan im Gang

Um die Auswirkungen für Mitarbeitende, die nicht übernommen würden, "weitestmöglich zu mildern", habe Globus zusammen mit den Sozialpartnern Massnahmen erarbeitet. Sollten Entlassungen unvermeidlich sein, würden die Betroffenen mit einem Sozialplan unterstützt. Dieser sehe unter anderem frühzeitige Pensionierungen, verlängerte Kündigungsfristen, Austrittsentschädigungen sowie die aktive Unterstützung bei der Stellensuche vor. Diesbezügliche Gespräche mit den Sozialpartnern KV und Ghio seien im Gang.

Ob der Schritt auch mit den vorübergehenden Schliessungen der Gastronomie-Betriebe zur Bekämpfung der Corona-Pandemie zusammenhängt, sagte die Sprecherin nicht. Globus ist vor Kurzem an neue Besitzer übergegangen und soll neu ausgerichtet werden.

Vor einem Jahr hatte die frühere Globus-Besitzerin Migros angekündigt, die Gruppe an die thailändische Central Group und die österreichische Signa zu verkaufen. Diese wollen Globus im Luxussegment neu ausrichten. Im April wurde dann bekannt, dass am Hauptsitz in Zürich im Laufe des ersten Halbjahres 2020 rund 100 Stellen abgebaut werden sollen. Insgesamt arbeiteten zu diesem Zeitpunkt rund 2'400 Angestellte für Globus.

Unter den neuen Besitzern will sich die Globus-Gruppe auf die zehn Warenhäuser und den Online-Kanal konzentrieren. Im Juli trennte sich Globus von den Fachgeschäften. Die ehemaligen Schild-, Herren-Globus- und Navyboot-Filialen gingen an den ehemaligen Globus-Chef Thomas Herbert sowie Silvia und Fredy Bayard.

tt/ra

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Online
Zuletzt online: 12.04.2021
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 33'811
Solvalor 61 wächst im

Solvalor 61 wächst im Halbjahr 2020/21 und steigert den Gewinn

Der Immobilienfonds Solvalor 61 hat im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2020/2021 an Umfang gewonnen und den Gewinn gesteigert. Das auf Wohnungen ausgerichtete Immobilienportfolio baut der Fonds stetig aus.

26.02.2021 11:20

Das Gesamtvermögen des Fonds nahm von Juli bis Ende Dezember um 5,6 Prozent auf 1,20 Milliarden Franken zu, wie das Fondsmanagement am Freitag mitteilte. Zum Wachstum geführt hätten Fortschritte bei den Arbeiten am Neubau in Nyon, die Renovierung von 38 Wohnungen in Lancy sowie die Fertigstellung von 13 Neubauwohnungen in Genf und Pully.

Die Investitionen ins Portfolio seien vor allem über Schulden finanziert worden, heisst es weiter. Dadurch stieg die Verschuldungsquote des Fonds auf 21,1 Prozent, nachdem die Quote vor einem Jahr noch bei 6,1 Prozent zu liegen kam. Der Nettoinventarwert (NAV) je Fondsanteil stand Ende Jahr bei 203,05 Franken nach 200,70 Franken Ende Dezember 2019.

Im ersten Halbjahr hat der Fonds die Mieteinnahmen seiner Liegenschaften um 3,7 Prozent auf 27,6 Millionen Franken gesteigert. Dabei seien die Mietzinsausfälle trotz einiger Renovierungen begrenzt worden, hiess es. Die Ausfallquote betrug 2,2 Prozent. Unter dem Strich stieg der Halbjahresgewinn um 2,1 Prozent auf 12,5 Millionen.

Solvalor 61 bleibt mit Blick nach vorn der strategischen Ausrichtung treu und will den Bestand seiner Wohnimmobilien kontinuierlich steigern sowie die Qualität der Wohnungen verbessern. Derzeit machen Wohnungen 96,5 Prozent am Immobilienbestand aus. Das garantiere auch in Zeiten von Corona stabile Mieteinnahmen.

Auf dem Programm stehen die Fertigstellungen von knapp 130 Neubauwohnungen in Nyon und 40 weiteren in Lausanne, was ab dem Jahr 2023 einen Beitrag zum Wachstum leisten dürfte. Zudem seien zuletzt drei Aufstockungsprojekte ausgeschrieben worden, um das Verdichtungspotenzial der Liegenschaften besser auszuschöpfen, schreibt Solvalor.

mk/tt

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Online
Zuletzt online: 12.04.2021
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 33'811
SF Urban wechselt den

SF Urban wechselt den Immobilien-Vermögensverwalter

Bei der Swiss Finance & Property Group (SFP Gruppe) kommt es zu Veränderungen in der Organisationsstruktur. Diese seien im Zuge der Erlangung der Wertpapierhausbewilligung vorgenommen worden, teilte die Gesellschaft am Montag mit. Künftig werde die Vermögensverwaltung des Liegenschaftsportfolios der SF Urban Properties AG durch die Swiss Finance & Property Funds AG erbracht.

01.03.2021 07:50

Die SFP Gruppe verfügt seit Kurzem über eine Finma-Wertpapierhausbewilligung, wie die Gesellschaft bereits mitgeteilt hatte. Die damit verbundenen organisatorischen Veränderungen innerhalb der SFP Gruppe haben nun auch Auswirkungen auf die SF Urban Properties AG.

hr/rw

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Online
Zuletzt online: 12.04.2021
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 33'811
Energiedienst steigert

Energiedienst steigert Stromabsatz und den Gewinn

Der deutsch-schweizerische Stromversorger Energiedienst hat 2020 mehr Strom abgesetzt und den Gewinn im Vergleich zu dem von Sondereffekten geprägten Vorjahr gesteigert. Die Aktionäre sollen eine unveränderte Dividende ausbezahlt erhalten.

01.03.2021 07:35

Die Nettoerlöse der Gruppe sind im Berichtsjahr um 10 Prozent auf 1,04 Milliarden Euro angestiegen, wie es in der Mitteilung vom Montag heisst. Dabei habe sich der Energieabsatz um 6,5 Prozent auf rund 9,2 Milliarden Kilowattstunden (kWH) erhöht.

Den Absatz steigern konnte Energiedienst im Bereich des übrigen Stromabsatzes, also im Handelsgeschäft, in den regulatorischen Geschäften sowie bei der Netznutzung. Dagegen sei der Stromabsatz mit Geschäftskunden während der Lockdowns gesunken.

Steigende Ergebnisse

Das Betriebsergebnis EBIT rückte indessen auf 38,9 Millionen Euro vor, nachdem 2019 wegen Rückstellungen zur Personalvorsorge sowie ausserordentlichen Abschreibungen noch ein Fehlbetrag von -4,6 Millionen Euro resultiert hatte. Anfang Februar hatte die Gruppe bereits mitgeteilt, dass der EBIT leicht unterhalb der Guidance von 41 Millionen zu liegen kommen dürfte.

Um nicht operative Effekte bereinigt stieg der EBIT um gut einen Fünftel auf 50,8 Millionen, wie es weiter heisst. Der Grund für diesen Anstieg sei die gute Wasserführung gewesen, gepaart mit höheren Grosshandelspreisen. Und auch die Ergebnisse im Photovoltaik-Geschäft hätten sich verbessert.

Unter dem Strich verblieb in der Rechnung von Energiedienst ein Gewinn von 43,6 Millionen Euro nach einem Plus von 9,8 Millionen im Jahr 2019. Die Aktionäre sollen eine stabile Dividende erhalten: Der Verwaltungsrat schlägt der Generalversammlung eine unveränderte Ausschüttung von 0,75 Franken je Aktie vor.

Fokus auf Klimaneutralität

Mit Blick in die Zukunft will die Energiedienst-Gruppe im Rahmen der Strategie 2030 den Fokus auf Klimaneutralität und Infrastruktur forcieren. Die CO2-Emissionen sollen weiter reduziert werden, und zudem würden Privat- und Geschäftskunden dabei unterstützt, selbst klimaneutral zu werden, schreibt Energiedienst.

Gleichzeitig dürften die Auswirkungen der Corona-Pandemie weit bis ins laufende Jahr hineinreichen, das Marktumfeld bleibe von intensivem Wettbewerb geprägt und die Gruppe den politischen und regulatorischen Einflüssen ausgesetzt. Auch die Entwicklungen des Schweizer Frankens und des Kapitalmarktes seien entscheidend.

Insgesamt will Energiedienst im laufenden Jahr mindestens einen EBIT von 40 Millionen Euro erreichen. Grundvoraussetzung dafür sei eine durchschnittliche Wasserführung und ein stabiler Kapitalmarkt.

mk/rw

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Online
Zuletzt online: 12.04.2021
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 33'811
Pünktlichkeit: Post erfüllte

Pünktlichkeit: Post erfüllte 2020 trotz Paketflut Vorgaben

Die Post hat im Pandemie-Jahr 2020 Briefe und Pakete trotz Paketflut pünktlich zugestellt. Allerdings galten wegen der besonderen Lage andere Messmethoden.

01.03.2021 12:00

Gegenüber 2019 stellte die Post 23 Prozent Pakete mehr zu, wie sie am Montag mitteilte. Die Post habe auch im vergangenen Jahr die Vorgaben der Postgesetzgebung erfüllt, wonach 95 Prozent der Pakete und 97 Prozent der Briefe pünktlich beim Empfänger sein müssen. Allerdings wurde im Corona-Jahr eine andere Messmethode angewendet. Der Bundesrat habe der Post in der "ausserordentlichen Lage" eine Zustellung nach "best effort" gewährt.

Für das vergangene Jahr erlaubte die Eidgenössische Postkommission (Postcom) deshalb, dass für die Messung der Briefzustellung die Zeit von Mitte März bis Juli und der Dezember ausgeklammert wurde. Bei den Paketen wurden die Monate März bis Juli sowie Oktober bis Dezember von der Messung ausgeschlossen. Somit zählten für die Messung der Briefe die 6,5 Monate und für die Pakete die 4 Monate, in denen sich die Lage etwas entspannte.

95,4 Prozent der schnellen Priority-Pakete und 95,5 Prozent der günstigeren Economy-Pakete erreichten in der verkürzten Messperiode ihre Empfänger pünktlich. Damit werde die Vorgabe des Postgesetzes von 95,0 Prozent übertroffen, kommentierte die Post. Bei der Briefpost erreichten 98,0 Prozent der A-Post-Briefe und 99,2 Prozent der B-Post-Briefe ihre Empfänger pünktlich.

Für Pakete lag der Wert für das gesamte Jahr bei 90,1 Prozent bei den Priority-Paketen und bei 89,9 Prozent für Economy-Pakete. Bei der Briefpost wurden gemäss dieser Messmethode 97,1 Prozent der A-Post und 99,1 Prozent der B-Post pünktlich zugestellt.

Um der stetig wachsenden Paketmenge Herr zu werden, will die Post weiter in die Paketverarbeitung investieren. Weitere regionale Standort sind vorgesehen, so in Utzensdorf BE und Buchs AG sowie in den Grossräumen Basel und Zürich. Die Post investiert im Logistikbereich in den kommenden Jahren rund 1,3 Milliarden Franken, wie es weiter hiess.

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Online
Zuletzt online: 12.04.2021
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 33'811
Ruag International schliesst

Ruag International schliesst Verkauf von Geschäftsteilen in Oberpfaffenhofen ab

Der bundeseigene Luft- und Raumfahrttechnikkonzern Ruag hat den Verkauf von Geschäftsteilen am deutschen Standort Oberpfaffenhofen abgeschlossen. Die Käuferin General Atomics Europe übernimmt alle rund 420 Mitarbeitenden.

01.03.2021 10:30

GA-Europe führt per 1. März das Geschäft rund um die Wartung von Privatflugzeugen und militärischen Luftfahrzeugen sowie auch die Herstellung und den Unterhalt des Flugzeugs Dornier 228, wie Ruag am Montag mitteilte. GA-Europe habe ein strategisches Zukunftskonzept entwickelt, das für den Standort Oberpfaffenhofen trotz der gegenwärtigen Wirtschaftskrise weit über die bestehenden Geschäftsfelder hinaus neue Wachstums- und Wertschöpfungsperspektiven eröffnen werde, liess sich GA-Europe-Chef Harald Robl zitieren.

Der Verkauf war bereits letzten Oktober angekündigt worden. Gemäss den damaligen Angaben arbeiteten zu diesem Zeitpunkt noch 450 Mitarbeitende für das Geschäft. Die Trennung vom Wartungs- und Dornier-228-Geschäft geschieht im Rahmen einer Neustrukturierung von Ruag.

Der Bundesrat hatte im Frühling 2019 entschieden, den Konzern in eine neue Beteiligungsgesellschaft mit zwei rechtlich und finanziell voneinander unabhängigen Subholdings aufzuteilen: einerseits der Bereich Wartung, Reparatur und Betrieb (MRO) Schweiz, der für die Armee tätig ist, andererseits Ruag International für die übrigen Geschäftsbereiche. Der internationale Teil besteht aus den Sparten Raumfahrt und Flugzeugstrukturteile, die das künftige Kerngeschäft bilden. So bleibt denn auch der Unternehmensbereich Flugzeugstrukturbau mit 800 Mitarbeitenden in Oberpfaffenhofen weiterhin im Besitz von Ruag.

tt/rw

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Online
Zuletzt online: 12.04.2021
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 33'811
Fenaco übernimmt Ostschweizer

Fenaco übernimmt Ostschweizer Weinkellerei Rutishauser

Die Agrargenossenschaft Fenaco plant den Ausbau des Weingeschäfts und will dazu die traditionsreiche Ostschweizer Weinkellerei Rutishauser übernehmen. Damit verbunden ist die Schliessung der Weinproduktion im thurgauischen Scherzingen.

01.03.2021 13:30

Die französische Besitzerin Invivo beabsichtige, die Rutishauser Weinkellerei AG Anfang April an Fenaco zu übergeben, heisst am Montag in einer Mitteilung. Den Plänen zufolge soll die im Jahr 1886 gegründete Weinkellerei mit dem Fenaco-Weingeschäft Divino zusammengeführt werden.

Der geplante Verkauf steht laut Mitteilung noch unter dem Vorbehalt der Mitwirkungsrechte der Mitarbeitenden und könne erst nach Ablauf einer entsprechenden Frist vollzogen werden. Über die finanziellen Details haben die Parteien Stillschweigen vereinbart.

Verlust von Arbeitsplätzen

Der Verkauf hat für Rutishauser Folgen: Divino will nämlich die Vinifikation und Weinabfüllung in der Ostschweiz an ihrem Winterthurer Standort verschmelzen. Die Rutishauser-Weinproduktion werde als Folge davon bis Mitte Jahr geschlossen, heisst es.

Damit gehen wohl rund 20 Arbeitsplätze verloren. Denn laut Mitteilung will Divino etwa zwei Drittel der zurzeit 50-köpfigen Belegschaft von Rutishauser übernehmen. Für die übrigen Mitarbeitenden werde man nach Lösungen suchen, versicherte Invivo. Die fünf Lernenden würden von Divino weiterbeschäftigt.

Immerhin bleibt der Weinshop von Rutishauser in Scherzingen am Bodensee laut den Plänen bestehen. Und auch die Marke Rutishauser soll es in Zukunft noch geben, wenn auch ohne den Zusatz Barossa.

Wachstum in der Ostschweiz

Die französische Agrargenossenschaft Invivo hatte Rutishauser im Jahr 2017 übernommen, möchte sich aber nun laut Mitteilung auf die Entwicklung seiner internationalen Marken konzentrieren. Dazu zählen bei der Sparte Invivo Wine edle Tropfen aus den Anbaugebieten Bordeaux, Sud-Ouest, Languedoc, Roussillon, Rhônetal und Beaujolais. Mit Fenaco schliessen die Franzosen im Bereich Wein eine strategische Partnerschaft ab.

Derweil will Divino mit Rutishauser den Weinanbau in der Ostschweiz stärken, wie es heisst. Gemeinsam würden die beiden Weinproduzenten den Winzerinnen und Winzer pro Jahr rund 2,5 Millionen Kilogramm Trauben abnehmen. Rutishauser allein verarbeitet jährlich eine halbe Million Kilogramm Trauben. Zu Divino gehört auch noch die Weinfirma Caves Garnier in Münchenbuchsee.

mk/rw

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Online
Zuletzt online: 12.04.2021
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 33'811
Perrot Duval verstärkt Füll

Perrot Duval verstärkt Füll-Gruppe mit Zukauf

Die auf Industrieunternehmen spezialisierte Beteiligungsgesellschaft Perrot Duval übernimmt von der ehemaligen Bosch-Tochter Syntegon Technology GmbH die Einheit für Labor- und Qualitätskontrolle. Dieses Geschäft zählt fünf Mitarbeiter und peilt für 2021/22 einen Umsatz von über 3 Millionen Franken an.

02.03.2021 08:04

Damit verstärke Perrot Duval die Aktivitäten ihrer Füll-Beteiligung, hiess es in einem Communiqué vom Dienstag. Das für dieses Geschäft im Bereich Labor-und Qualitätskontrolle neu geschaffene Unternehmen Füll Lab Automation wird nämlich in den Füll-Geschäftsbereich integriert.

Füll Lab Automation und die heutigen Unternehmen der Füll-Gruppe richteten sich in verschiedenen Märkten an den gleichen Kundenstamm, seien aber in ergänzenden Prozessen in Unternehmen tätig. Zusätzlich eröffneten die Produkte von Füll Lab Automation die Möglichkeit für neue Anwendungen im Pharma- als auch im Chemiebereich. Durch die Zusammenlegung der Produktpalette, des Produktdesigns, der Prdouktion und des Vertriebsnetzes der Unternehmen sollen Verwaltungskosten reduziert werden.

Das zugekaufte Geschäft liefert konkret Automatisierungssysteme für die Automatisierung, Verarbeitung und Hochdurchsatzformulierung von Flüssigkeiten, viskosen Materialien und Pulvern für Labore sowie für die Qualitätskontrolle der neu entwickelten Produkte. Die Technologien seien durch zahlreiche erteilte oder angemeldete Patente geschützt, hiess es weiter. Das Unternehmen sei vor über 10 Jahren als Start-up in der Bosch-Gruppe gegründet worden.

tt/rw

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Online
Zuletzt online: 12.04.2021
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 33'811
Softwareone übernimmt SAP

Softwareone übernimmt SAP-Spezialisten ITPC

Die IT-Firma Softwareone übernimmt den in Zürich beheimateten SAP-Spezialisten ITPC. ITPC ist insbesondere auf die Cloud-Angebote von SAP spezialisiert und zählt 50 Berater.

02.03.2021 08:04

Dies sei ein schnell wachsendes Geschäft für Softwareone, teilte die Gruppe am Dienstag mit. Weltweit steige die Nachfrage seitens der Kunden. Mit der Übernahme setze Softwareone eine Reihe von SAP-Cloud-Akquisitionen fort und unterstreiche die strategische Bedeutung dieses Geschäfts.

ITPC soll vollständig in die globale SAP-Praxis und das Europa-Geschäft integriert werden. Finanzielle Details werden laut Mitteilung nicht bekannt gegeben. Der Abschluss der Transaktion erfolgte am (gestrigen) Montag.

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Seiten