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Fundamenta Real Estate trotz

Fundamenta Real Estate trotz Krise erneut mit Rekordgewinn

Die Zuger Fundamenta Real Estate hat auch im vergangenen Geschäftsjahr 2020 den Gewinn kräftig gesteigert.

12.03.2021 07:40

Im laufenden Jahr sieht sich die Immobiliengesellschaft sowohl bei ihren Entwicklungs- als auch bei den Neupositionierungsprojekten auf Kurs. Die Aktionäre sollen am Rekordergebnis in Form einer um 10 Prozent auf 0,55 Franken je Aktie erhöhten Dividende teilhaben.

Dank des Zukaufs und der Fertigstellung von mehreren Liegenschaften konnte Fundamenta den Nettomietertrag um 13,4 Prozent auf 33,5 Millionen Franken steigern. Die Leerstandsquote sank dank einer aktiven Bewirtschaftung auf 3,5 Prozent (VJ 3,7%), wie Fundamenta am Freitag mitteilt. Der Reingewinn erhöhte sich um 18,6 Prozent auf den Rekordwert von 26,7 Millionen Franken. Der gegenüber dem Vorjahr leicht geringere Neubewertungseffekt habe durch ein besseres operatives Ergebnis und den Verkaufserfolg aus drei Renditeliegenschaften mehr als wett gemacht werden können.

Der Wert des Immobilienportfolios stieg um 9,1 Prozent auf 991,94 Millionen Franken. Dazu beigetragen hätten Zukäufe und die Fertigstellung von Neubauprojekten, der Abschluss einer Repositionierung und Projektfortschritte.

Trotz Corona-Ungewissheit zuversichtlich

Die Folgen der Covid-19-Pandemie für die Gesamtwirtschaft sowie den Immobilienmarkt seien derzeit noch nicht abschliessend beurteilbar. Die Fundamenta Real Estate AG sei aber zuversichtlich, dass sich die konstante Entwicklung und die operative Stabilität des Portfolios fortsetzen werden.

Die Gesellschaft habe im Februar 2021 eine weitere Wohnliegenschaft in Zürich mit 22 Wohneinheiten erworben. Die Entwicklungs- und Repositionierungsprojekte der Fundamenta Real Estate AG seien ausnahmslos auf Kurs und würden im Geschäftsjahr 2021 weitere Mehrwerte schaffen. Für das laufende Jahr seien weitere Repositionierungen von zwei Bestandsobjekten in Zürich sowie einer Liegenschaft in Bern angelaufen.

Finanziert werden sollen die Pläne der Gesellschaft mit frischem Kapital. Wie bekannt will der Verwaltungsrat der ordentlichen Generalversammlung vom 8. April 2021 die Schaffung von genehmigtem Kapital im Umfang von 20 Prozent des bestehenden Aktienkapitals vorschlagen. Die Kapitalerhöhung soll danach unter Wahrung der Bezugsrechte durchgeführt werden.

Wie ebenfalls bereits mitgeteilt, hat der Verwaltungsrat entschieden, die Zusammenarbeit mit dem Asset Manager Fundamenta Group (Schweiz) AG nach Ablauf mit neuen Konditionen um fünf weitere Jahre zu verlängern. Ab 2023 soll die Managementgebühr um 20 Prozent auf 0,4 Prozent im Jahr reduziert werden.

(AWP)

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Broker Compagnie Financière

Broker Compagnie Financière Tradition steigert den Gewinn

Der Finanzbroker Compagnie Financière Tradition (CFT) hat das Corona-Jahr 2020 trotz tieferer Umsätze mit einem höheren Gewinn abgeschlossen. Darüber können sich auch die Aktionäre freuen.

12.03.2021 07:20

Der operative Gewinn stieg um gut 28 Prozent auf 84,1 Millionen Franken, wie die CFT am Freitag mitteilte. Die entsprechende Marge verbesserte sich entsprechend um 2,2 Prozentpunkte auf 9,3 Prozent. Der Reingewinn nach Minderheiten stieg um gut 17 Prozent auf 70,9 Millionen Franken.

Die Beteiligung am Ergebnis von assoziierten Unternehmen und Joint Ventures lag bei 17,2 Millionen Franken nach 17,9 Millionen im Jahr 2019. Insgesamt sei das Jahr durch hohe Volatilität an den Börsen angesichts der Corona-Pandemie geprägt gewesen mit starken Unterschieden von Quartal zu Quartal.

Die CFT-Aktionäre sollen erneut eine unveränderte Dividende von 5 Franken je Aktie erhalten. Zudem soll ähnlich wie im Vorjahr zusätzlich noch eine Sonderdividende in Höhe von einem zusätzlichen Papier je 75 gehaltenen Aktien gezahlt werden - 2019 gab es eine zusätzliche Aktie für 50 Anteile.

Leichter Umsatzrückgang

Die Umsatzzahlen sind bereits seit Ende Januar bekannt: Der Umsatz sank demnach um 2,3 Prozent auf 903,1 Millionen Franken. Bereinigt setzte CFT 981,3 Milliarden Franken um im Vergleich zu 1,01 Milliarden Franken im Vorjahr - ein Minus von knapp 2 Prozent.

Der bereinigte Umsatz aus dem Interdealer-Brokerage-Geschäft (IDB) stieg 2020 zu konstanten Währungen um 2,6 Prozent, während das Geschäft aus dem Währungshandel für Retail-Investoren in Japan (Non-IDB) um 3,0 Prozent zurückging.

Mit Blick nach vorne gibt CFT wenig Details bekannt. In den ersten beiden Monaten des neuen Jahres sei die Handelsaktivität etas höher als im Vorjahr gewesen. Allerdings sei im März durch die extrem hohe Aktivität im Vorjahresmonat ein deutlicher Basiseffekt zu erwarten. Insgesamt soll die Entwicklungsstrategie der weiteren Verbesserung des Produktportfolios fortgesetzt werden.

(AWP)

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Rahn+Bodmer will US

Rahn+Bodmer will US-Steuerstreit mit 22 Millionen Dollar beilegen

Die älteste Züricher Privatbank Rahn+Bodmer will 22 Millionen Dollar an die USA zahlen, um strafrechtliche Vorwürfe beizulegen.

12.03.2021 06:33

Das US-Justizministerium wirft der Bank vor, US-Steuerzahlern dabei unterstützt zu haben, das Finanzamt zu betrügen.

Die Bank habe hunderte von Millionen Dollar auf Offshore-Konten versteckt und bei der Einreichung falscher Steuererklärungen geholfen. Das US-Ministerium teilt in der Nacht auf Freitag mit, die Schweizer Bank habe ihr Fehlverhalten zugegeben und sei eine dreijährige Vereinbarung zum Aufschub der Strafverfolgung eingegangen.

Das Unternehmen wolle nunmehr mit dem Justizministerium zusammenarbeiten, das seit langem gegen Offshore-Steuerhinterziehung vorgehe. Weder Rahn+Bodmer noch ein in New York ansässiger Anwalt, der das Unternehmen vertritt, reagieren auf Anfragen zu einer Stellungnahme.

(AWP)

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Hiag kehrt in die schwarzen

Hiag kehrt in die schwarzen Zahlen zurück und will wieder eine Dividende zahlen

Die Immobiliengesellschaft Hiag ist im vergangenen Geschäftsjahr 2020 wieder in die schwarzen Zahlen zurückgekehrt und will auch wieder eine Dividende ausschütten. Für 2021 äussert sich das Unternehmen zuversichtlich.

15.03.2021 07:58

Operativ lief es Hiag 2020 gut. Der Arealentwickler erzielte einen Konzerngewinn von 55,2 Millionen Franken nach einem Minus von 70,7 Millionen im Vorjahr, wie es in einer Mitteilung vom Montag heisst.

Der Liegenschaftsertrag belief sich auf 59,7 Millionen und lag damit zwar um 5,2 Prozent unter dem Vorjahreswert. Neue Vertragsabschlüsse, Fortschritte bei den Projektentwicklungen und eine Akquisition ermöglichten jedoch einen positiven Effekt aus Neubewertungen von insgesamt 27,0 Millionen Franken nach einem Minus von CHF 16,8 Millionen im Vorjahr.

2019 hatten der Konkurs des Grossmieters Rohner und der Ausstieg aus dem gescheiterten IT-Projekt der Tochter Hiag Data der Basler Immobiliengesellschaft einen grossen Verlust eingebrockt.

Der Wert des Gesamtportfolios mit 116 Liegenschaften stieg per Ende 2020 um 4,5 Prozent auf 1,64 Milliarden Franken. Die Leerstandsquote wurde um 3,0 Prozentpunkte auf 13,2 Prozent gesenkt.

Coronakosten halten sich in Grenzen

Die direkten Auswirkungen der Pandemie auf das Ergebnis 2020 hielten sich mit 0,3 Millionen Franken des vereinnahmten Liegenschaftsertrags bzw. 0,4 Prozent des annualisierten Liegenschaftsertrags in Grenzen. Zudem wurden insgesamt Mietzinserlasse in der Höhe von 0,1 Millionen Franken gewährt. Auch wurde das Ergebnis im Zusammenhang mit den Ende 2020 von den Behörden angeordneten Massnahmen mit 0,2 Millionen belastet. Weiter gewährte Hiag knapp 0,1 Millionen an Mietzinsstundungen. Die ausstehenden Mietzinsforderungen im Zusammenhang mit dem Lockdown entsprachen rund 0,5 Millionen. Sie seien mehrheitlich mit Mietzinsgarantien gesichert.

Die Aktionäre sollen nun für 2020 eine Dividende von 2,30 Franken je Aktie erhalten. Die Ausschüttung soll je hälftig aus den Reserven aus Kapitaleinlagen und als ordentliche Dividende erfolgen. Für 2019 waren die Aktionäre leer ausgegangen.

Im Geschäftsjahr 2021 strebt Hiag eine weitere Steigerung der Mieteinnahmen an. Der Leerstand im Bestandsportfolio soll erneut reduziert werden. Projektfortschritte an verschiedenen Standorten böten wieder Potenzial für einen positiven Effekt aus Neubewertungen. Zudem soll das Portfolio mit Zukäufen kontinuierlich aufgewertet und das aktuelle Marktumfeld zudem für gezielte Veräusserungen genutzt werden.

pre/rw

(AWP)

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Rapid Nutrition beruft Carl

Rapid Nutrition beruft Carl Seletz ins wissenschaftliche Beraterteam

Die an der Schweizer Börse kotierte und auf Nahrungsergänzungsmittel spezialisierte Rapid Nutrition hat Carl Seletz in ihr wissenschaftliches Beraterteam berufen. Er arbeitete bis vor kurzem als Chief Global Officer für die Ernährungsfirma GNC. Zuvor war er auch für GAP, Abercrombie & Fitch oder Victoria's Secret tätig, wie es in einer Mitteilung vom Montag heisst.

15.03.2021 07:00

kw/hr

(AWP)

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APG profitiert von

APG profitiert von Öffnungsschritten und schreibt im Gesamtjahr wieder Gewinn

Lockdowns und Schliessungen sind Gift für die Aussenwerbung. Wenn es kaum Pendler und Passanten gibt, bleiben Plakate und Screens im öffentlichen Raum ohne Wirkung. Bei der führenden Schweizer Aussenwerbegruppe APG sorgte dies im abgelaufenen Jahr für einen Umsatz- und Gewinneinbruch.

15.03.2021 06:49

So verminderte sich der Umsatz von APG im Gesamtjahr 2020 um 17,8 Prozent auf 261,9 Millionen Franken, wie die Gruppe am Montag mitteilte. Nach dem beispiellosen Einbruch während des ersten Lockdowns im Frühjahr erholte sich das Geschäft im Zuge der Öffnungen und in den Sommermonaten bis in den Herbst. Diese positive Umsatzdynamik sei mit der zweiten Covid-19-Welle und den damit verbundenen neuen Restriktionen ab den Herbstmonaten wieder negativ beeinflusst worden, so die Mitteilung weiter.

Dank der Erholung vor allem im dritten Quartal sowie der rasch eingeleiteten Massnahmen auf der Kostenseite kehrten die Vorzeichen beim Betriebsgewinn im Gesamtjahr wieder ins Plus. Zum Jahresende verblieben auf Stufe EBIT 16,3 Millionen (-68,2 Prozent), nachdem im Halbjahresabschluss noch ein Verlust von 5,1 Millionen ausgewiesen wurde.

Positiv beeinflusst wurde das Ergebnis durch Veräusserungsgewinne aus nicht mehr benötigten Sachanlagen und dabei hauptsächlich aus dem Verkauf der nicht mehr betriebsnotwendigen Liegenschaft in Meyrin im Kanton Genf. Daraus floss der Gesellschaft ein übriger Betriebsertrag von 5,9 Millionen zu. Unter Ausklammerung dieser Sondereffekte wäre der EBIT um 76,7 Prozent gesunken.

Der Gewinn schliesslich verminderte sich im Vergleich zum Vorjahr um 68,3 Prozent auf 13,2 Millionen.

Die ausgewiesenen Zahlen übertreffen die Analystenschätzungen.

Dividendenversprechen für nächste 3 Jahre

Nachdem die Dividende für 2019 wegen dem Corona-Ausbruch nachträglich gestrichten wurde, schlägt der Verwaltungsrat auch für 2020 den Verzicht auf eine Dividendenzahlung vor. Mit Blick nach vorne gibt sich die Gesellschaft jedoch davon überzeugt, dass in einem Marktumfeld ohne pandemische Einschränkungen das Geschäftsmodell des Unternehmens uneingeschränkt positive Perspektiven hat. Aus diesem Grund beabsichtigt der Verwaltungsrat, für die Geschäftsjahre 2021, 2022 und 2023 jeweils 100 Prozent des Konzerngewinns auszuschütten, bzw. mindesten 11 Franken pro Aktie.

Gar noch stärker als in der Schweiz wirkte sich die Krise auf das Geschäft der Gruppe in Serbien aus. Die dortigen Erlöse gingen im Gesamtjahr in Schweizer Franken umgerechnet um 24,1 Prozent auf 11,0 Millionen zurück. Auch hier war das zweite Halbjahr deutlich besser als die ersten sechs Monate.

Keine Prognose für 2021

Für das laufende Jahr wagt das Management noch keine Prognose. Die zu Jahresbeginn 2021 verhängten Massnahmen zur erneuten deutlichen Einschränkung der Mobilität, verbunden mit weitgehenden Ladenschliessungen, hätten im Januar und Februar wiederum zu erheblichen Umsatzeinbussen geführt. Die weitere Entwicklung der Umsatzsituation hänge damit massgeblich davon ab, wie rasch durch die Impfungen eine Verbesserung und Normalisierung der Mobilität im öffentlichen Raum und den öffentlichen Verkehrsmitteln sichergestellt werden könne, so die Einschätzung.

Aufgrund der Erfahrungen aus dem Jahr 2020 rechnet das Management aber damit, dass sich die Gesamtsituation für APG zeitnah und massgeblich verbessern wird, sobald sich die Mobilitätswerte erholen und die Läden geöffnet sind.

gab/rw

(AWP)

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SF Sustainable Property Fund

SF Sustainable Property Fund steigert Mieteinnahmen und plant Kapitalerhöhung

Der Immobilienfonds SF Sustainable Property Fund hat im Geschäftsjahr 2020 dank dem Erwerb von Liegenschaften die Mieterträge gesteigert. Die Gesellschaft plant zur weiteren Expansion im März eine Kapitalerhöhung.

15.03.2021 08:30

Im vergangenen Jahr erwarb der SF Sustainable Property Fund acht Liegenschaften mit einem Marktwert von 94,6 Millionen Franken. Mit den Zukäufen konnten die Soll-Mieterträge während der Berichtsperiode um 7,1 Prozent auf 46,8 Millionen Franken gesteigert werden, wie der Fonds am Montag mitteilte.

Der Nettoertrag stieg um 11,8 Prozent auf 24,2 Millionen und der Gesamterfolg stagnierte auf 30,4 Millionen (VJ 30,1 Mio). Die Ausschüttung pro Anteil bleibt mit 3,50 Franken gleich wie im Vorjahr.

Durch die acht Zukäufe sei die Standort-Diversifikation des Portfolios erweitert und die Standorte in der Deutsch- und Westschweiz gestärkt worden, heisst es weiter. Gleichzeitig seien "im Sinne einer Portfoliooptimierung" drei Liegenschaften in der Südschweiz verkauft werden. Der SF Sustainable Property Fund umfasst damit per Bilanzstichtag 94 Liegenschaften mit einem Marktwert von 1,16 Milliarden Franken (+10,1%). Die Leerstandsquote konnte um 0,1 Prozentpunkte auf 6,9 Prozent reduziert werden.

Im Geschäftsjahr 2021 soll den Angaben zufolge das Anlageportfolio mit dem Zukauf von weiteren Liegenschaften ausgebaut werden. In diesem Zusammenhang führt die Fondsleitung für den SF Sustainable Property Fund in der Zeit vom 17. März bis 30. März 2021 eine Kapitalerhöhung von bis zu maximal 67,0 Millionen Franken durch. Dreizehn bisherige Anteile berechtigen zum Bezug von einem neuen Anteil zum Ausgabepreis von je 122 Franken. Die Bezugsrechte können in der Zeit vom 17. März bis 26. März 2021 gehandelt werden. Die Ausgabe von neuen Anteilen ist auf maximal 546'525 beschränkt.

Die Fondsleitung wird die Anleger am 1. April 2021 über die definitive Anzahl der neu zu emittierenden Anteile informieren. Die Liberierung der neu auszugebenden Anteile erfolgt am 7. April 2021. Der Emissionserlös wird für den weiteren Ausbau und die Diversifizierung des Immobilienportfolios sowie für Entwicklungsprojekte verwendet

sig/rw

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LGT verdient 2020 bei gutem

LGT verdient 2020 bei gutem Neugeldzufluss weniger

Der liechtensteinische Vermögensverwalter LGT Group hat im von der Corona-Pandemie geprägten Geschäftsjahr 2020 zwar den Bruttoerfolg gesteigert. Unter dem Strich resultierte aufgrund eines Einmaleffekts aus einer Übernahme allerdings ein geringerer Gewinn.

15.03.2021 08:45

Insgesamt nahm der Bruttoerfolg um 2,0 Prozent auf 1,85 Milliarden Franken zu, wie das sich im Besitz der Fürstenfamilie befindende Institut am Montag mitteilte. Den Löwenanteil steuerte dabei das Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft bei. Dessen Erfolg stieg um 1,9 Prozent auf 1,19 Millionen. Während dabei die Einnahmen aus dem Brokerage-Geschäft und aus den Vermögensverwaltungsmandaten zulegten, fielen die performanceabhängigen Erträge tiefer aus.

Gar um 19 Prozent auf 437,2 Millionen nahm der Erfolg aus dem Handelsgeschäft zu. Zurückzuführen ist der Anstieg auf höhere Erträge aus dem Kundenhandel mit Devisen und Derivaten. Vor dem Hintergrund des Negativzinsumfelds und eines geringeren Kreditvolumens nahm dagegen der Erfolg im Zinsgeschäft um 19 Prozent auf 230,7 Millionen ab.

Höherer Personalaufwand

Zugelegt hat aber auch der Geschäftsaufwand (+3% auf 1,39 Mrd), wobei der Personalaufwand um 5 Prozent zulegte. Der Anstieg des Personalaufwands reflektiert einen leicht höheren Personalbestand sowie insbesondere die Earn-Out-Zahlung von 59 Millionen im Zusammenhang mit der vollständigen Übernahme von LGT Vestra; ohne diese einmalige Belastung wäre der Personalaufwand den Angaben zufolge stabil geblieben.

Die Position Wertberichtigungen, Abschreibungen, Rückstellungen betrug 131,2 Millionen im Vergleich zu 117,2 Millionen im Vorjahr, in dem Auflösungen vorgenommen werden konnten.

Unter dem Strich sank der Konzerngewinn um 5 Prozent auf 291,5 Millionen. Ohne Berücksichtigung des Einmaleffekts aufgrund der vollständigen Übernahme von LGT Vestra wäre der Gewinn um 14 Prozent gestiegen, heisst es weiter.

Nettoneugelder in Höhe von 11,6 Milliarden

Die verwalteten Vermögen beliefen sich per Ende 2020 auf rekordhohe 240,7 Milliarden. Der Anstieg um 6 Prozent gegenüber Ende 2019 reflektiere die Nettoneugeldzuflüsse, negative Währungseffekte sowie eine positive Markt- und Investmentperformance, heisst es dazu.

Der Nettoneugeldzufluss belief sich dabei auf 11,6 Milliarden, entsprechend einer Wachstumsrate von 5 Prozent, dies nach 13,9 Milliarden (+7%) im Vorjahr.

Im laufenden Jahr feiert die LGT ihr 100-Jahr-Jubiläum. Für das Jubiläumsjahr zeigt sich die Gesellschaft optimistisch. Sie ist zuversichtlich, auch im laufenden Jahr, in dem das Marktumfeld angesichts der Corona-Pandemie anspruchsvoll bleiben dürfte, weiteres profitables Wachstum zu erzielen, so die Mitteilung.

sig/rw

(AWP)

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WIR-Bank verlässt

WIR-Bank verlässt Bankiervereinigung

Die WIR-Bank tritt aus dem grössten Schweizer Interessenverband für Banken, der Schweizerischen Bankiervereinigung (SBVg), aus. Es ist bereits der zweite bekannte Austritt aus dem Verband innert eines halben Jahres.

15.03.2021 12:37

Die WIR-Bank habe sich "auf Grund einer Kosten-/Nutzen-Analyse und nach absolut partnerschaftlichen Gesprächen entschieden, die Schweizerische Bankiervereinigung zu verlassen", sagte Mediensprecher Volker Strohm gegenüber AWP zu einem entsprechenden Bericht der "Finanz und Wirtschaft". Das Institut mit Sitz in Basel engagiere sich aber weiterhin aktiv im Verband der Schweizer Regionalbanken, so Strohm weiter.

Im November hatte die drittgrösste Schweizer Bankengruppe, die Raiffeisen-Gruppe, ihren Austritt aus der SBVg bekanntgegeben. Die Bankenbranche und die Interessen der verschiedenen Akteure auf dem Schweizer Finanzplatz hätten sich in den vergangenen Jahren stark verändert, hiess es damals in einer Mitteilung von Raiffeisen. Deshalb wolle man sich künftig eigenständig zu gesetzgeberischen und aufsichtsrechtlichen Themen äussern.

Damals gab der Geschäftsführer der SBVg, Jörg Gasser, gegenüber AWP an, er erwarte keine weiteren Austritte aus dem Verband. Bei der Bankiervereinigung wird seit längerem von Differenzen zwischen den unterschiedlichen Bankengruppen berichtet. Die inlandorientierten Banken äussern sich bereits seit einigen Jahren über die Koordination Inlandbanken (KIB) separat zu politischen Themen: Zur KIB gehören die Migros Bank, die Raiffeisen Genossenschaft, der Verband Schweizerischer Kantonalbanken und der Verband Schweizer Regionalbanken, in dem die WIR-Bank nach wie vor aktiv ist.

tv/rw

(AWP)

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Rekordverlust bei den SBB im

Rekordverlust bei den SBB im Pandemiejahr - Nachfrage bricht ein

(Nach MK durchgehend ergänzt. Zusammenfassung.) - Die SBB sind im Pandemiejahr 2020 rekordtief in die roten Zahlen gefahren. Die Nachfrage brach um einen Drittel ein. In der Bilanz schlägt sich das mit einem Verlust von 617 Millionen Franken nieder. Seit Frühling 2020 spart der Bundesbetrieb.

15.03.2021 11:42

2019 hatte die Bahn noch ein positives Ergebnis von 463 Milionen Franken gemeldet. "Die SBB haben ein spezielles Jahr hinter sich", bilanzierte denn auch Verwaltungsratspräsidentin Monika Ribar am Donnerstag bei der Bilanzmedienkonferenz mit einem hörbaren Seufzer. Der Verlust sei wegen der Covid-19-Pandemie der höchste seit der Ausgliederung der Bahn in eine AG 1999.

Der Start ins Jahr sei noch geglückt, doch das habe der Lockdown vor einem Jahr zunichte gemacht. Den Hoffnungsschimmer vom Sommer mit vielen einheimischen Reisenden habe dann die zweite Welle ausgelöscht.

Bahnchef Vincent Ducrot erinnerte an die Schwierigkeiten in dem "speziellen Jahr". Am 19. März 2020 hatten die SBB das Angebot heruntergefahren. Viele Pendlerinnen und Pendler arbeiteten im Home Office, Fahrgäste aus dem Ausland blieben aus. An die Abonnements-Inhaber zahlten die SBB 100 Millionen Franken zurück. Die Mieten für 1200 Geschäfte in den Bahnhöfen wurden angepasst.

Drastischer Passagiereinbruch

Durch die verschiedenen behördlich verfügten Massnahmen beförderten die SBB pro Tag durchschnittlich noch 843'000 Reisende, über einen Drittel weniger als im Vorjahr.

Die Personenkilometer sanken gesamthaft um 40,6 Prozent. Dabei schlug im Fernverkehr ein Minus von 43,7 Prozent zu Buche und im Regionalverkehr eines von 32,4 Prozent. Im internationalen Personenverkehr war der Rückgang mit 51,2 Prozent noch drastischer.

Auch in den Bahnhöfen versiegten die Besucherströme. Weniger Reisende und Ladenschliessungen sind die Ursache für den Rückgang um einen Drittel.

Die finanziellen Erträge im Personenverkehr sanken gegenüber dem Vorjahr um 28,9 Prozent, die Drittumsätze in Bahnhöfen um 26,8 und die Erträge aus den Trassen um 12,4 Prozent. Der Güterverkehr war auf Tonnenkilometer bezogen um 2,4 Prozent rückläufig.

Immobilien als Ertragsbein

Wie SBB-Finanzchef Christoph Hammer erklärte, verursachte der Passagierrückgang im Personenverkehr einen Verlust von 661 Millionen Franken. Bei SBB Cargo Schweiz resultierte ein Verlust von 34,7 Millionen Franken, bei Cargo International ein Gewinn von 4,6 Millionen Franken.

Mit ihren Immobilien erwirtschafteten die SBB 244 Millionen Franken. Sie sind damit ein wichtiges Ertragsbein und stützen die Pensionskasse, wie Hammer sagte. Die Infrastruktur fuhr 45,8 Millionen Franken Verlust wegen gesunkener Trassenerlöse und Produktivitätsverluste durch Corona ein.

Die SBB betreiben den Fernverkehr und die Immobilien eigenwirtschaftlich, beim Güterverkehr ist das teilweise der Fall. Regionalverkehr und Infrastruktur sind subventioniert. Die Nettoverschuldung der Bahn stieg um 1,5 Milliarden Franken. Die Liquidität ist durch den Bund gesichert.

Angesichts der angespannten Finanzlage schnallen die SBB den Gürtel enger. So herrscht in der Verwaltung ein Anstellungsstopp, wie die Bahn am Montag an ihrer Bilanzmedienkonferenz mitteilte. Zudem stellen die SBB Investitionen zurück und führen Projekte nach Wichtigkeit aus. Das ergab einen Spareffekt in dreistelliger Millionenhöhe.

Auch positive Meldungen

Neben den wirtschaftlichen Hiobsbotschaften berichteten die SBB-Verantwortlichen auch Positives. So normalisiert sich Mitte 2021 der Personalbestand bei Lokomotivführern und Kundenbegleitern, wie Ducrot erklärte.

Bei der Flotte der Dosto-Fernverkehrszüge und bei anderem neuen Rollmaterial werden die Kinderkrankheiten ausgemerzt. Und am 1. April startet die Metro Ticino, das S-Bahnnetz des Südkantons.

Bei den Aussichten hielten sich die Verantwortlichen zurück. Das Mobilitätsverhalten sei in der aktuellen Pandemie schlecht vorauszusehen. 2021 wollen die SBB ihr Augenmerk auf die Kundinnen und Kunden richten.

Insgesamt zeigte sich die Kundschaft 2020 mit den SBB zufrieden. 76,3 Punkte ihre Zufriedenheit, 0,5 Punkte mehr als 2019. Die Personalzufriedenheit legte um 4 auf 70 Punkte zu.

mk/

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Anleihe: Swiss Prime Site

Anleihe: Swiss Prime Site Finance stockt 0,375%-Bond 2031 um 50 Mio Franken auf

Die Swiss Prime Site Finance stockt die 0,375 Prozent-Anleihe 2031 unter der Federführung der UBS zu folgenden Konditionen auf:

15.03.2021 13:50
Betrag: 50 Mio Fr. (mit Aufstockungsmöglichkeit)
Totalbetrag neu: 220 Mio Fr.
Coupon: 0,375%
Emissionspreis: 96,722%
Laufzeit: 10 Jahre und 164 Tage bis 30.09.2031
Liberierung: 16.04.2021
Yield to Mat.: 0,701%
Swapspread: +66 BP
Valor: 48'850'668 (1)
Valor prof.: 10'156'153 (3)
Rating: High BBB/BBB+/BBB+ (CS/UBS/ZKB)
Kotierung: SIX, ab 14.04.2021
pre/rw

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Crealogix mit mehr Umsatz im

Crealogix mit mehr Umsatz im ersten Halbjahr - aber erneut rote Zahlen

Der Software- und IT-Dienstleister Crealogix hat zwar mehr umgesetzt, unter dem Strich aber erneut ein Verlust erlitten.

16.03.2021 08:13

Man habe sich erfolgreich im internationalen Wettbewerb positioniert, heisst es in einer Mitteilung zum ersten Semester vom Dienstag. Die fortschreitende Transformation hin zum SaaS-Anbieter (Software-as-a-Service) spiegle sich dabei positiv in den Habjahreszahlen. Konkret stieg der Umsatz im ersten Halbjahr 2020/21 (Julis bis Dezember) um 8,1 Prozent auf 52,6 Millionen Franken, wobei in lokalen Währungen gar ein Plus von 9,5 Prozent resultierte.

Die wiederkehrenden Umsätze hätten dabei erneut gesteigert werden können und hätten 50,1 Prozent des Gesamtumsatzes (VJ 46,7 Prozent) erreichten. Innerhalb der wiederkehrenden Umsätze seien primär die Umsätze im SaaS-Modell sowie mit Hosting-Services gegenüber dem ersten Halbjahr 2019/20 gewachsen, und zwar um 64 Prozent auf 13,2 Millionen Franken.

Die EBITDA-Marge lag im Berichtssemester bei 2,2 Prozent, was einer Verbesserung um 1,3 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr entspricht. In absoluten Zahlen lag der EBITDA bei 1,2 Millionen Franken (VJ 0,4 Mio). Damit einhergehend habe der Nettogewinn ohne Abschreibung von Goodwill nach einem Verlust im Vorjahr wieder knapp die Gewinnzone erreicht, heisst es. Nach Abschreibungen blieb allerdings ein Minus von 2,7 Millionen Franken (VJ 3,4 Mio).

Höhere Investitionen

Erhöhte Investitionen in neue Technologien und verbesserte Prozesse hätten den Free Cash Flow mit 1,5 Millionen Franken zudem in den negativen Bereich gedrückt, heisst es weiter. Die Bilanz weise per Ende des ersten Halbjahres trotz der Rückzahlung eines Bankdarlehens von 5 Millionen einen soliden Barmittelbestand von gut 30 Millionen, so dass die Nettobarmittel im Vergleich zum 30. Juni 2020 (4,6 Mio) nahezu gleich geblieben seien.

In Bezug auf den weiteren Ausblick gibt sich Crealogix wenig konkret. Man werde sich den externen Effekten der globalen Pandemie, deren Auswirkungen auf die Wirtschaft und die Investitionsbereitschaft der Kunden nicht entziehen können. Entsprechend sei in den kommenden Monaten ein dämpfender Effekt zu erwarten - insbesondere dann, wenn die Rückkehr zur Normalität länger dauern sollte. Mittelfristig erwarte man jedoch keine negativen Auswirkungen auf das eigene Geschäft durch die Pandemie.

(AWP)

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Conzzeta heisst neu Bystronic

Conzzeta heisst neu Bystronic - Geschäftsleitung zieht sich zurück

Beim ehemaligen Mischkonzern Conzzeta hat die eingeleitete Transformation und Fokussierung auf den Bereich Bystronic einschneidende Folgen auch im Management. Und auch der Name Conzzeta verschwindet.

16.03.2021 07:29

CEO Michael Willome, Finanzchef Kaspar Kelterborn, die Rechtschefin Barbara Senn sowie die CEOs der Geschäftsbereiche FoamPartner und Mammut, Michael Riedel und Oliver Pabst, werden die Gruppe im Lauf der Transformation verlassen, wie Conzzeta am Dienstag mitteilte. Letztere im Kontext mit dem angestrebten Verkauf der jeweiligen Sparten.

Mit der Ende Dezember angekündigten strategischen Transformation der Gruppe und insbesondere mit der absehbaren Fokussierung des Geschäftsportfolios auf Bystronic erübrige sich die bisherige Struktur zur Führung eines Konzerns mit sehr unterschiedlichen Geschäftstätigkeiten, heisst es zur Begründung.

Weiter beantragt der Verwaltungsrat der Generalversammlung vom April die Umfirmierung des Unternehmens in Bystronic AG. Auf diesen Zeitpunkt hin wird auch die Konzernleitung von Bystronic neu bestellt. Die operative Verantwortung für Bystronic tragen Alex Waser als CEO und Beat Neukom als Finanzchef. Johan Elster wird Präsident der Region EMEA, Robert St. Aubin zum Chef der Region Americas, Norbert Seo wird der Region APAC vorstehen und Song You China.

Philip Mosimann wird sich zudem auf die kommende GV aus dem Verwaltungsrat zurückziehen. Dafür soll der noch als Schweiter-CEO agierende Heinz Baumgartner neu in das Gremium gewählt werden.

(AWP)

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Metall Zug plant Baueingabe

Metall Zug plant Baueingabe für SHL Medical-Bauprojekt Ende 2021

Die Planung für das kombinierte Produktions- und Bürogebäude für SHL Medical auf dem Gelände der Metall Zug ist einen Schritt weiter gekommen. Eine Jury hat dafür das Projekt der Architekten Penzel Valier aus Zürich zum Sieger erkürt. Die Baueingabe ist für Ende 2021 geplant, wie Metall Zug am Dienstag mitteilte.

16.03.2021 08:31

Die Urban Assets Zug AG, ein Tochterunternehmen der Metall Zug, startete Ende 2020 mit der SHL Medical ein Studienauftragsverfahren für die Entwicklung des Baufelds "Südtor" im Süden des Areals des Tech Clusters Zug. Entstehen soll ein kombiniertes Produktions- und Bürogebäude für SHL Medical.

Da die SHL Group über die nächsten Jahre ein kontinuierliches Wachstum anstrebe, sei ein Ausbau des Standortes in zwei Bau-Etappen und in vier Ausbaustufen vorgesehen, heisst es weiter. Die Inbetriebnahme der vier Ausbaustufen erfolge in mehreren Etappen.

sig/tt

(AWP)

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Ständerat will

Ständerat will Immobilienprojekte der SBB weiterführen lassen

Der Bundesrat soll dafür sorgen, dass die SBB die über dreissig coronabedingt sistierten Immobilienprojekte weiterführen kann. Dafür soll er die Verschuldungsobergrenze der SBB vorübergehend anheben.

16.03.2021 12:00

Der Ständerat hat am Dienstag eine entsprechende Motion seiner Finanzkommission (FK-S) mit 30 zu 8 Stimmen bei 2 Enthaltungen gutgeheissen. Damit sollen jene Immobilienprojekte sichergestellt werden, die bereits öffentlich aufgelegt wurden und bei denen erwiesen ist, dass sie wirtschaftlich tragfähig sind, wie Kommissionssprecher Olivier Français (FDP/VD) sagte.

Die Immobilienprojekte würden gute Einkünfte erzielen und entscheidend zur Sanierung der Pensionskasse beitragen, sagte Français. Eine Sistierung dieser Projekte zum aktuellen Zeitpunkt sende ein schlechtes Signal und habe mittelfristig negative Auswirkungen auf die Finanzen der SBB, ihrer Pensionskasse und der öffentlichen Hand.

Areale an bester Lage blockiert

Die SBB stoppten 30 Projekte Ende Februar aus Spargründen wegen der Corona-Krise. In der Zwischenzeit hätten die SBB bei zehn Projekten die Finanzierung wieder aufgenommen, sagte Français.

Die Motion sei dennoch nötig, sagte Stefan Engler (CVP/GR) im Namen der Verkehrskommission des Ständerats. Auch diese habe sich mit dem Thema befasst. Die Motion gebe die Gelegenheit, sich ganz grundsätzlich die Frage zu stellen, was eine Verschuldungsobergrenze bei einem staatsnahen Betrieb für Zwecke haben soll. Es brauche daher eine gesamtheitliche Betrachtung.

In Luzern käme etwa ein Areal an bester Lage für Wohnungen, Büro und weiteres in Frage. Es sei aber im Besitz der SBB und damit blockiert für andere Projekte. Es müsse daher vorwärts gemacht werden. Es sei ihm klar, dass die SBB ihr Tafelsilber nicht verscherbeln wolle, aber es müsse eben auch mal geputzt und poliert werden.

Bundesrat: "Anliegen ist erfüllt"

Aus Sicht des Bundesrats ist der Motionstext - die Erhöhung der Verschuldungsobergrenze - erfüllt, wie Verkehrsministerin Simonetta Sommaruga sagte. Die Zielformulierung in den strategischen Zielen bis 2022 lasse explizit temporäre Überschreitungen der Verschuldungsobergrenze zu. Zudem habe der Bundesrat als Eigner im Sommer 2020 die Kreditlinie um 500 Millionen Franken erhöht.

Es gebe also keinen Handlungsbedarf. Bei einer nächsten Periode könne man dann wieder über die Verschuldungsobergrenze diskutieren, sagte Sommaruga. Würde der Ständerat aber die Motion jetzt annehmen, sähe sie darin eine Provokation. Die genannten Gründe zur Annahme der Motion seien nicht Teil des Motionstextes.

Die Motion geht nun an den Nationalrat.

(AWP)

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Metalor setzt auf

Metalor setzt auf geoforensischen Pass für Herkunftsbestimmung für Gold

Die Neuenburger Goldraffinerie Metalor will künftig routinemässig die Herkunft des eingegangenen Goldes wissenschaftlich bestätigen. Dazu nutzt sie einen "geoforensischen Pass", den sie gemeinsam mit der Universität Lausanne einführt und der vom Bund über den InnoSuisse-Fonds mitfinanziert wird.

16.03.2021 11:30

Dieses neue Tool sei ein echter Durchbruch, da es eine systematische Analyse jeder Goldmine ermögliche, teilten Metalor und die Universität Lausanne am Dienstag mit. Dabei solle festgestellt werden, ob die tatsächliche Herkunft der angegebenen Quelle übereinstimmt, ob es Unstimmigkeiten gibt oder das Gold aus zweifelhafter Herkunft stammt. "Ungeeignete Goldquellen aus dem System herauszuhalten, muss eine Priorität für unsere Industrie sein", sagte Metalor-Technologies-Chef Antoine de Montmollin in der Mitteilung.

Mit dem Verfahren wird ein geoforensischer Pass für jede Minengold-Quelle geschaffen. Jeder Kunde erhält eine komplexe Signatur, sprich einen Satz an Informationen, der in einem multidimensionalen Raum mit 9 bis 15 Dimensionen erstellt wird. Dabei wird die Analyse in zwei Stufen vorgenommen: In der ersten Stufe werden in der Raffinerie mit betriebsbereiten Geräten 20 relevante Elemente an Goldmaterialien gemessen und anschliessend mit einer Datenbank abgeglichen.

Erste Stufe kostengünstig

In dieser ersten Stufe werde die Identität von über 90 Prozent des Materials bestätigt, heisst es im Communiqué. Dies sei relativ kostengünstig und erfordere keine spezielle oder zusätzliche Infrastruktur. In Stufe zwei werde die isotopische Signatur der Proben mit einer anderen Datenbank abgeglichen, um weitere Versendungen zu bestätigen. Dies setzt jedoch hochmodernes technisches Wissen und teure Gerätschaften voraus.

Der geoforensische Pass beruhe insgesamt auf zwei Datenbanken mit knapp 10'000 Analysen von Metalor. Jede gemessene Probe werde nach Überprüfung ebenfalls in die Datenbanken aufgenommen. Der Ansatz sei zum Beispiel an 100 Proben aus Südamerika getestet worden. Das System habe dabei umgehend eine problematisch Probe aus Asien, die in der Studie absichtlich falsch etikettiert worden sei, erkannt.

Die 1852 in Neuenburg geründete Metalor gehört zur Tanaka Precious Metals Group und erzielte 2020 Einnahmen von über 300 Millionen Franken. Metalor beschäftigt 1500 Mitarbeitende weltweit, 280 davon in der Schweiz.

tt/rw

(AWP)

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Procimmo sammelt 64 Millionen

Procimmo sammelt 64 Millionen Franken für Fonds-Börsengang

sur-Lausanne (awp) - Die Procimmo SA, eine auf Immobilien spezialisierte Vermögensverwalterin, hat für den geplanten Börsengang des Anlagefonds Procimmo Swiss Commercial Fund II 64 Millionen Franken über eine Kapitalerhöhung eingesammelt. Die Kapitalerhöhung sei deutlich überzeichnet gewesen, heisst es am Mittwoch.

17.03.2021 07:59

Mit den zusätzlichen Mitteln soll der Fonds unter anderem durch die Senkung der Fremdfinanzierungsquote stabiliert werden. Zudem sollen in den nächsten Monaten Bauprojekte vorangetrieben und weitere Zukäufe ermöglicht werden. Per Ende Februar hielt der Fonds insgesamt 33 Liegenschaften. Die Kotierung an der SIX ist für den 24. März geplant.

dm/cf

(AWP)

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Es wird viel gebaut: V-Zug

Es wird viel gebaut: V-Zug legt bei Umsatz und Ergebnis zu

Der Küchen- und Haushaltsgerätehersteller V-Zug hat im Jahr 2020 trotz der Covid-19-Pandemie den Umsatz gesteigert und auch beim Ergebnis deutlich zugelegt.

17.03.2021 07:57

Die weiter gute Baukonjunktur hat den Absatz gestützt. Der Nettoumsatz wuchs um 4,7 Prozent auf 569,4 Millionen Franken, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Der Betriebsgewinn auf Stufe EBIT belief sich auf 49,2 Millionen nach zuvor 29,6 Millionen. Im Vorjahr hatte das Unternehmen für Bodensanierungen Rückstellungen in Höhe von 3,7 Millionen gebildet. Unter dem Strich verblieb ein Konzernergebnis von 43,7 Millionen nach 27,3 Millionen im Vorjahr.

Einmalige Einsparungen im Zusammenhang mit der Covid-19-Pandemie - etwa im Marketing - hätten das Ergebnis im Umfang von rund 5 Millionen positiv beeinflusst. Man sei auf gutem Weg, das mittelfristige Ziel einer zweistelligen EBIT-Marge zu erreichen. Wie geplant werde in den ersten drei Jahren nach der Abspaltung von Metall Zug keine Dividende ausgeschüttet.

Die führende Position in der Schweiz sei verteidigt worden, betont das Unternehmen. Die weitgehende Aufrechterhaltung der Bautätigkeit habe positiv gewirkt. Ab dem Frühsommer und vor allem im vierten Quartal sei der Markt für Bauausstattung auf Hochtouren gelaufen, wobei die Lieferfähigkeit jederzeit aufrechterhalten worden sei.

Durch den Ausfall von Messen und Kundenanlässen sanken die Marketingkosten. Man habe die Folgen der Pandemie jedoch zu spüren bekommen. Die Produktivität habe unter der Abwesenheit von Mitarbeitenden und den Schutzmassnahmen gelitten.

Auch im internationalen Geschäft wurde der Umsatz gesteigert. Hohen Wachstumsraten seien in den Kernmärkten China, Hong Kong, Australien und Deutschland verzeichnet worden. Das sei jedoch teilweise durch einen Rückgang im OEM-Geschäft in den USA neutralisiert worden.

Guter Start ins 2021

Der Start ins Jahr 2021 sei geglückt, schreibt V-Zug weiter. Im ersten Halbjahr sei von einer deutlich über dem Vorjahr liegenden Entwicklung auszugehen. Für das Gesamtjahr wird jedoch kein Ausblick gegeben. Als Gründe werden die bestehenden Unsicherheiten im zweiten Halbjahr mit Blick auf den Verlauf der Pandemie, Rohmaterialpreise und die Währungsentwicklung genannt.

V-Zug wurde im vergangenen Jahr von Metall Zug abgespalten und ist seit Ende Juni 2020 an der SIX kotiert. Der Mutterkonzern hält noch 30 Prozent am Unternehmen, der Rest ging als Sonderdividende an die Metall-Zug-Aktionäre.

(AWP)

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Orell Füssli erzielt 2020

Orell Füssli erzielt 2020 weniger Umsatz - Dividende halbiert

Die Industrie- und Handelsgruppe Orell Füssli hat im Geschäftsjahr 2020 weniger Umsatz gemacht.

17.03.2021 07:54

Vor allem im Bereich Sicherheitsdruck waren die Erträge rückläufig, während beim Buchandel der Umsatz dank einem boomenden Online-Geschäft beinahe stabil blieb. Der Umsatz der Gruppe sank gegenüber dem Vorjahr um 8 Prozent auf 218,6 Millionen Franken, wie die Gesellschaft am Mittwoch mitteilte. Das operative Betriebsergebnis auf Stufe EBIT ging um gar um 22 Prozent auf 14,2 Millionen zurück. Unter dem Strich resultierte jedoch ein beinahe 50 Prozent höherer Reingewinn von 15 Millionen, was hauptsächlich auf steuerliche Gründe zurückzuführen ist.

Sicherheitsdruck mit starkem Rückgang

Im Sicherheitsdruck reduzierte sich der Umsatz um rund 14 Prozent auf 87,3 Millionen und das Betriebsergebnis um gut 40 Prozent auf 5,5 Millionen Franken. Als Gründe werden die coronabedingte Kapazitätsreduktion und die Erhöhung des Exportsgeschäfts genannt. Bei der auf die Serialisierung von Banknoten und Sicherheitsdokumenten spezialisierte Division Zeiser ging der Umsatz zwar ebenfalls leicht zurück, der EBIT lag aber mit 5 Millionen um 6 Prozent über dem Vorjahr.

Die Division Buchhandel wurde durch die wochenlangen Schliessungen der Läden belastet, während der Onlinehandel zulegte. Der Umsatz ging insgesamt nur um 1,2 Prozent auf 96,2 Millionen Franken zurück. Dabei wuchs das Digital- und Onlineversand-Geschäft um rund 46 Prozent, während der stationäre Handel einen Rückgang von 22 Prozent verzeichnete. Beim Betriebsergebnis weist die Division einen Gewinn von 5,5 Millionen nach 6,5 Millionen im Vorjahr aus. Im kleinen Verlagsgeschäft stieg der Nettoerlös schliesslich leicht auf 0,5 Millionen an.

Eine Prognose für 2021 sei derzeit ausserordentlich schwer, heisst es. Insgesamt werde für die Gruppe ein leicht reduzierter Nettoerlös erwartet. Die EBIT-Marge soll aber weiterhin im mittleren einstelligen Bereich zu liegen kommen.

Dividende halbiert

Den Aktionären wird eine Dividende in Höhe von 3 Franken je Aktie vorgeschlagen, was gegenüber dem Vorjahr eine Halbierung bedeutet. Grund für die Kürzung sei die zeitweise Kurzarbeit sowie die Nutzung eines Covid-19-Kredits bei der Orell Füssli Thalia AG, an der die Gruppe zu 50 Prozent beteiligt ist. Deshalb habe Orell Füssli Thalia für 2020 keine Dividende an die Gruppe ausgerichtet.

Ausserdem kommt es an der kommenden Generalversammlung zu einem Wechsel an der Spitze des Verwaltungsrats. So wird der langjährige Präsident Anton Bleikolm sich nicht mehr zur Wiederwahl stellen. An seiner Stelle soll Martin Folini an die Spitze des Gremiums und Johannes Schaede als Mitglied gewählt werden.

(AWP)

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Anleihe: RDZ Capital nimmt

Anleihe: RDZ Capital nimmt Greenbond über 250 Mio Franken zu 3,125% auf

RDZ Capital begibt für JSC Russian Railways eine nachrangige Greenbond-Anleihe mit unbestimmter Laufzeit unter der Federführung von Credit Suisse, SberCIB und VTB Capital zu folgenden Konditionen:

16.03.2021 19:22
Betrag: 250 Mio Fr. (mit Aufstockungsmöglichkeit)
Coupon: 3,125%
Emissionspreis: 100%
Laufzeit: unbestimmt
1.Call Datum: nach 6,25 Jahren am 23.06.2027
Liberierung: 23.03.2021
Yield to Mat.: 3,125%
Swapspread: +343,9 BP
Valor: 110'025'981(6)
Rating: Ba1/ BB+ (Moody's/Fitch)
Kotierung: SIX, ab 22.03.2021
pre/ra

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Ameropa steigert 2020 Umsatz

Ameropa steigert 2020 Umsatz und Gewinn

Der Getreide- und Düngemittelhändler Ameropa hat im vergangenen Jahr den Umsatz gesteigert. Auch das Betriebsergebnis lag über dem Vorjahr, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte.

17.03.2021 08:16

Den Umsatz beziffert das privat gehaltene Handelsunternehmen auf knapp 7,4 Milliarden Franken. Das entspricht einer Steigerung um 16,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Einerseits habe der Mengenabsatz um 12,2 Prozent auf knapp 31,9 Millionen Tonnen zugenommen, andererseits seien aber auch die Durchschnittspreise um 4 Prozent angestiegen, heisst es in der Mitteilung.

Auch das Betriebsergebnis ist höher ausgefallen als im Vorjahr. Trotz der coronabedingten Einschränkungen und anderen Herausforderungen, wie der Jahrhundert-Trockenheit in Rumänien oder einem Brand am Hauptsitz in Binningen, habe die Lieferkette uneingeschränkt aufrecht erhalten werden können, so das Unternehmen. Zudem seien alle Mitarbeitenden ohne Kündigungen oder Kurzarbeit weiter beschäftigt worden.

Um das Unternehmen weiter zu stärken sei unter anderem eine neue Organisationsstruktur verabschiedet und die Überprüfung der globalen Strategie fortgesetzt worden. Mit dem Programm "Path to Excellence" will das Unternehmen zudem seine Energieeffizienz steigern und die Nachhaltigkeit fördern.

Für 2021 rechnet Ameropa laut der Mitteilung mit günstigeren Rahmenbedingungen inklusive einer Erholung der globalen Nachfrage und einer Normalisierung der Situation in Rumänien.

tv/cf

(AWP)

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Swiss hebt zu Ostern öfter

Swiss hebt zu Ostern öfter Richtung Spanien und Portugal ab

Die Swiss baut das Flugangebot zu Zielen in Spanien und Portugal zu Ostern deutlich aus. Der Wegfall der Quarantänebestimmungen für diese Länder habe einen starken Nachfrageschub ausgelöst, heisst es in einer Mitteilung vom Mittwoch.

17.03.2021 12:18

Innerhalb von einer Woche hat Swiss für Flüge in diese Länder für die bevorstehende Osterreisezeit bis zu fünfmal mehr Buchungen verzeichnet. In den nächsten Wochen werden zusätzliche Flüge nach Palma de Mallorca, Málaga, Barcelona, Alicante und Valencia durchgeführt.

In der Woche vom 29. März finden insgesamt 43 statt 34 Flüge nach Spanien statt, in der Woche vom 5. April 59 statt 48. Auch das Flugangebot für die portugiesischen Ziele Porto und Lissabon wurde verstärkt. Teilweise wird die Kapazität auch dadurch erhöht, dass grössere Maschinen eingesetzt werden.

Die Airline sieht die Entwicklung als Beleg dafür, dass viele Menschen ein grosses Nachholbedürfnis nach Reisen haben. Das mache deutlich, dass sich der Wegfall von Quarantänebestimmungen und verlässliche Reiseregeln unmittelbar in einem starken Buchungszuwachs niederschlagen, heisst es.

yr/cf

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Bitcoin Suisse zieht Antrag

Bitcoin Suisse zieht Antrag für Banklizenz zurück

Der Krypto-Dienstleister Bitcoin Suisse hat seinen Antrag für eine Banklizenz zurückgezogen. Die Finma meldete zeitgleich, dass sie das Bewilligungsgesuch als «nicht genehmigungsfähig einstuft».

17.03.2021 10:58

Der Krypto-Dienstleister Bitcoin Suisse hat seinen Antrag für eine Banklizenz bei der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht (Finma) zurückgezogen. Als Grund nennt Bitcoin Suisse, dass der Antrag vom Juli 2019 aufgrund des starken Wachstums des Unternehmens nicht mehr der damaligen Situation entspreche.

Die Finma gab zeitgleich bekannt, dass sie nach heutigem Stand das Bankbewilligungsgesuch als "nicht genehmigungsfähig einstuft". Im Schreiben der Finma heisst es zudem weiter, dass "verschiedene bewilligungsrechtlich relevante Elemente" eine Erteilung als unwahrscheinlich erscheinen lassen. Es bestünden unter anderem Hinweise auf Mängel im "Geldwäscherei-Abwehrdispositiv".

Bitcoin-Suisse-CEO Arthur Vayloyan sagte am Mittwoch im Gespräch mit Medienvertretern, dass zu einem späteren Zeitpunkt ein neuer, den jetzigen Verhältnissen angepasster Antrag erfolgen soll. Zu den Bedenken der Finma äusserte sich Vayloyan wie folgt: Bitcoin Suisse sei auch Opfer des eigenen Erfolgs geworden. Die ungebremste Wachstumsdynamik des Kryptomarktes im Allgemeinen, aber auch des Unternehmens selbst habe dazu geführt, dass man als Bitcoin Suisse heute an einem völlig anderen Ort stehe als noch zum Zeitpunkt des Antrags im Juli 2019.

Darum sei man in Absprache mit der Finma zum Schluss gekommen, dass "ein Marschhalt strategisch klüger wäre und der alte Lizenzantrag zurückgezogen wird", so Vayloyan weiter. Gleichzeitig sei man bereits in Gesprächen mit den Behörden, um zu einem späteren Zeitpunkt einen neuen Anlauf zu nehmen.

Zur Illustration des Wachstums nannte Vayloyan etwa einen im Vergleich zum Vorjahr fast zehnmal höheren Gewinn für 2020 von rund 15 Millionen Franken. Den Umsatz bezifferte das Unternehmen auf "über 45 Millionen Franken". Ende Januar 2021 hatte Bitcoin Suisse bereits von einem Gewinn im "zweistelligen Millionenbereich" für 2020 gesprochen.

(AWP)

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Avaloq gibt neue Doppelspitze

Avaloq gibt neue Doppelspitze bekannt

Beim Bankensoftware-Hersteller Avaloq tritt nach der Übernahme durch den japanischen NEC-Konzern CEO Jürg Hunziker zurück. Per 1. April sollen Martin Greweldinger und Thomas Beck als Doppelspitze die Führung übernehmen, wie Avaloq am Mittwoch mitteilte.

17.03.2021 14:36

Sowohl Martin Greweldinger als auch Thomas Beck gehören bereits dem Executive Board des Unternehmens an - Greweldinger als Group Chief Product Officer und Beck als Group Chief Technology sowie Group Chief Service Delivery Officer. Hunziker wird Avaloq derweil weiterhin in beratender Funktion erhalten bleiben, wie es weiter heisst. Er war seit 2016 für Avaloq tätig und wurde 2018 zum CEO ernannt.

Mit diesem Wechsel an der Spitze sieht Avaloq nach der NEC-Übernahme die Führungskontinuität gewährleistet. Zudem wolle sich Avaloq für weiteres Wachstum aufstellen, indem die digitale Transformation bei Kundenfirmen erleichtert und auf die weltweite gestiegene Nachfrage reagiert werde, heisst es im Communiqué weiter.

jl/jb

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Hilti muss Gewinnrückgang im

Hilti muss Gewinnrückgang im Coronajahr 2020 hinnehmen

Der Liechtensteiner Baugerätehersteller Hilti hat im Geschäftsjahr 2020 einen Gewinnknick hinnehmen müssen. Der Betriebsgewinn sank um 7,0 Prozent 728 Millionen Franken, wie das Unternehmen am Donnerstag in einem Communiqué bekannt gab.

18.03.2021 07:50

Unter dem Strich erzielte Hilti einen Reingewinn von 531 Millionen Franken. Das ist ein Rückgang um 10,2 Prozent.

Der Umsatz schrumpfte um 9,6 Prozent auf 5,33 Milliarden Franken, wie Hilti bereits im Januar mitgeteilt hatte. Mehr als die Hälfte des Rückgangs hat die Aufwertung des Frankens gegenüber praktisch allen Währungen verursacht. Der Gegenwind von der Währungsfront war also stärker als jener von Corona. Aus eigener Kraft wäre der Umsatz des Liechtensteiner Grosskonzerns lediglich um 4,3 Prozent gefallen.

Am besten hielt sich das Geschäft in Europa, wo das Minus am kleinsten war. Deutlich steiler bergab ging es in Nordamerika, Lateinamerika, Asien/Pazifik sowie in der Region Osteuropa/Mittlerer Osten/Afrika, wie es damals hiess.

Hilti verspürte aber wie andere Unternehmen gegen Jahresende eine Verbesserung des Geschäfts. In den letzten vier Monaten hätten sich die Anzeichen einer Erholung weiter verfestigt und der Umsatzverlauf habe sich stabilisiert, erklärte Konzernchef Christoph Loos im Januar. Der Umsatzrückgang im Gesamtjahr sei deshalb auch geringer ausgefallen als anfangs befürchtet.

Für das laufende Jahr geht Hilti von einer moderaten wirtschaftlichen Erholung aus. Diese werde regional unterschiedlich ausfallen und stark vom Verlauf der Coronapandemie in den kommenden Monaten abhängen.

"Die Hilti Gruppe erwartet ein Umsatzwachstum in Lokalwährungen im höheren einstelligen Bereich, einen weiterhin erheblichen negativen Währungseffekt und eine Profitabilität in etwa auf dem Niveau" von vor der Coronapandemie, schrieb Hilti nun am Donnerstag.

jb/rw

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Metall Zug schrumpft nach

Metall Zug schrumpft nach Abspaltung von V-Zug deutlich

Die Gruppe Metall Zug hat im Geschäftsjahr 2020 massiv weniger Umsatz erzielt und einen Verlust erlitten.

18.03.2021 07:27

So hat sich der Umsatz um knapp einen Drittel auf 826,3 Millionen Franken deutlich reduziert, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Hier ist allerdings noch der Umsatz von V-Zug aus dem ersten Semester von rund 290 Millionen enthalten. Bereinigt um diesen Effekt sowie um Währungs- und Akquisitionseffekt ergibt sich für die fortgeführten Geschäfte ein Umsatzminus von 7,8 Prozent.

Der operative Gewinn (EBIT) brach um 60 Prozent auf 15,5 Millionen Franken ein, belastet vom Umsatzrückgang und von Rückstellungen für Bodensanierungen am Standort Zug in der Höhe von 13,1 Millionen. Und durch die Abspaltung von V-Zug entstand ein Effekt in der Höhe von 25,9 Millionen. Gewinne aus Liegenschaftstransaktionen trugen hingegen 5,8 Millionen Franken zum EBIT bei.

Der Reingewinn halbierte sich denn auch auf 14,3 Millionen Franken. Die Dividende soll erneut 17 Franken je Namenaktie B betragen. Im Vorjahr lag die ordentliche Ausschüttung ebenfalls auf dieser Höhe, hinzu kam aber als Abfindung für die Abspaltung von V-Zug eine Sachdividende.

Medical Devices und Wire Processing mit Verlust

Die einzelnen Geschäftsbereiche seien durch die Massnahmen zur Bekämpfung von Covid unterschiedlich stark betroffen gewesen, heisst es zum Geschäftsjahr. So legte Belimed Life Science beim Umsatz zu und derjenige von Belimed Infection Control ging nur leicht zurück. Die Geschäftsbereiche Medical Devices und Wire Processing mussten hingegen deutliche Umsatzrückgänge und in der Folge negative Betriebsergebnisse hinnehmen.

Knapp negativ war auch das Ergebnis der neuen Sparte "Andere", welche Belimed Life Science, die Gehrig Group AG und das Berichtssegment Corporate zusammenfasst. Der Geschäftsbereich Technologiecluster & Infra war von Covid kaum betroffen und konnte auch während der Pandemie alle Bauvorhaben planmässig weiterführen.

Metall Zug ist auch nach der Abspaltung mit 30 Prozent an V-Zug beteiligt und will das auch längerfristig bleiben. Die Familie Buhofer, welche laut den letzten Angaben rund zwei Drittel an Metall Zug hält, will langfristig in beiden Gesellschaften investiert bleiben.

Zu den Erwartungen für das Geschäftsjahr 2021 werden noch keine Angaben gemacht.

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Führungskräfte-Vermittler

Führungskräfte-Vermittler Egon Zehnder büsst 2020 an Umsatz ein

Das auf die Vermittlung von Führungskräften spezialisierte Beratungsunternehmen Egon Zehnder hat im Geschäftsjahr 2020 das Rekordniveau von 2019 nicht gehalten. So sank der Umsatz um Währungseffekte bereinigt um 4,6 Prozent auf 678 Millionen Franken, wie das Unternehmen am Donnerstag bekanntgab.

18.03.2021 08:20

Das Ergebnis wird angesichts der Pandemie und der Wirtschaftskrise dennoch als "überzeugend" angesehen. Es sei eine Bestätigung für die Flexibilität und die Beständigkeit des Unternehmens, wird in der Mitteilung Chairwoman Jill Ader zitiert.

Weltweit seien im vergangenen Jahr 40 neue Beraterinnen und Berater eingestellt worden. Auf einen Stellenabbau sei bewusst verzichtet worden, um die Stabilität zu sichern und für die Klienten optimal präsent sein zu können. Um Ansätze zur Krisenbewältigung auszutauschen seien zudem zahlreiche virtuelle Anlässe durchgeführt worden.

Egon Zehnder wurde 1964 in Zürich gegründet und ist in 40 Ländern mit 68 Standorten präsent.

cf/hr

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Swiss Central City Real

Swiss Central City Real Estate Fund steigert Ertrag und strebt an Börse

Der Immobilienfonds Swiss Central City Real Estate Fund (SCCREF) hat sein Immobilienportfolio im vergangenen Geschäftsjahr mehr als verdoppelt und den Ertrag stark gesteigert. Nun will er weitere Immobilien zukaufen und sich noch dieses Jahr an der SIX Swiss Exchange kotieren lassen.

18.03.2021 08:13

Der Marktwert des Portfolios habe per 31. Dezember 327,4 Millionen Franken betragen, teilten die Verantwortlichen des SCCREF in einer Mitteilung vom Donnerstag mit. Erreicht wurde diese Steigerung von 112 Prozent gegenüber dem Vorjahr durch den Zukauf von vierzehn Liegenschaften in Basel, Bern, Genf, Luzern und Zürich-Oerlikon.

Wenig Mietzinseinbussen durch Coronapandemie

Die Mietzinseinnahmen hätten sich auf 6 Millionen gegenüber dem Vorjahr verdreifacht, heisst es. Die Wohnquote betrug per Ende Dezember 47 Prozent. Wegen der hohen Wohnquote und weiteren 20 Prozent Mieterträgen aus Büronutzung seien die Auswirkungen der Pandemie relativ gering gewesen, heisst es.

Mit den Gewerbemietern habe man aber frühzeitig das Gespräch gesucht und individuelle Lösungen vereinbart. Insgesamt beliefen sich coronabedingte Mietzinserlasse auf rund 60'000 Franken oder 0,5 Prozent der Soll-Mietzinsen per 31. Dezember.

Den Nettoertrag steigerte der SCCREF auf 4,9 Millionen von 0,8 Millionen im Vorjahr. Zudem ergab sich ein nicht realisierter Gewinn von 4,1 Millionen durch eine Neubewertung und Fertigstellung und Wiedervermietung von Büro- und Wohnflächen in Zürich. Der Gesamterfolg lag im Berichtsjahr bei 7,7 Millionen Franken nach 2,8 Millionen im Vorjahr.

Börsengang angestrebt

Für das Gesamtjahr werde nun 2,10 Franken pro Fondsanteil ausgeschüttet, was einem Gesamtbetrag von 4,8 Millionen entspricht. Dieses Jahr will die Gesellschaft ihr Portfolio weiter ausbauen.

Ausserdem plant die Fondsleitung gemäss der Mitteilung, den Swiss Central City Real Estate Fund an der Schweizer Börse SIX zu kotieren. Damit solle der Fonds in einen Retailfonds umgewandelt werden und nicht mehr nur qualifizierten Anlegern zur Verfügung stehen, heisst es. Zudem würden die Anleger von einer höheren Liquidität und Visibilität ihrer Anteile profitieren.

tv/rw

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Globus zieht sich aus Locarno

Globus zieht sich aus Locarno zurück - 50 Stellen fallen weg

Globus in Locarno ist bald Geschichte: Die Warenhausgruppe hat den Mietvertrag für seine Filiale in der Tessiner Stadt, der noch bis Ende Dezember 2022 läuft, nicht mehr verlängert. Dadurch gehen etwa 50 Arbeitsplätze verloren.

18.03.2021 15:30

Ab Ostern 2021 wird die Filiale in Locarno bis zur Schliessung noch als Outlet weitergeführt. Es werde versucht, "die Auswirkungen für die betroffenen Mitarbeitenden weitest möglich zu mildern", teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.

Globus habe zusammen mit den Sozialpartnern Massnahmen erarbeitet, um die Auswirkungen der Schliessung zu mildern. Dazu gehört ein Sozialplan, der unter anderem frühzeitige Pensionierungen, verlängerte Kündigungsfristen, Austrittsentschädigungen und Unterstützung bei der Stellensuche vorsieht, so die Mitteilung weiter.

Corona und Verlagerung auf Online als Grund

Man habe sich wegen der strategischen Neuausrichtung und nicht zuletzt auch wegen der angespannten Lage im Schweizer Detailhandel zu diesem Schritt entschieden, heisst es in der Mitteilung weiter. Die Coronapandemie sowie die Verlagerung vom stationären ins Online-Geschäft wirkten sich auf die stationäre Präsenz von Globus in der Schweiz aus. Standorte in weniger grossen Ballungszentren kämen aufgrund der Neuausrichtung von Globus und der Fokussierung auf den Premium Bereich zudem "erheblich unter Druck".

Gleichzeitig investiert Globus aber weiter in die Restrukturierung und Neuausrichtung seines Geschäfts. Diese Pläne kommen laut der Mitteilung trotz der Krise schneller voran als geplant. Manche Investitionen würden deshalb früher umgesetzt als ursprünglich vorgesehen, heisst es.

tv/ra

(AWP)

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Zyndicate
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SwissSign-CEO befürchtet

SwissSign-CEO befürchtet verlorene Jahre durch Ablehnung des E-ID-Gesetzes

Das auf digitale Identitäten spezialisierte Unternehmen SwissSign musst mit der Ablehnung des E-ID-Gesetzes einen Rückschlag hinnehmen. SwissSign-CEO Markus Naef erklärte im Interview mit AWP Finanznachrichten, warum er neben der erlittenen Niederlage auch Chancen für sein Unternehmen sieht.

18.03.2021 13:00

Aus seiner Enttäuschung über das Abstimmungsergebnis macht Markus Naef kein Geheimnis: "Einerseits bin als Schweizer Bürger natürlich enttäuscht, da die Abstimmung - und da müssen wir uns nichts vormachen - auch sehr deutlich ausgefallen ist." Gleichzeitig sehe er aber als CEO von SwissSign auch Chancen darin, als Unternehmen vorerst keinen politischen, sondern nur noch einen wirtschaftlichen Auftrag zu haben.

Die Niederlage an der Urne habe zudem viele Gründe gehabt: "Darunter sicherlich das Thema Datenschutz: Hier verfing wohl auch das Argument der Gegner, dass Grosskonzerne die Macht über die Daten bekommen würden", erklärt sich Naef das Resultat. Man habe aber während des Abstimmungskampfes auch eine gewisse Digitalisierungsskepsis gespürt: "Und nicht zuletzt war das Vertrauen in den Bundesrat, der für das Gesetz war, aufgrund der Corona-Krise nicht auf einem Höhepunkt."

Angesprochen auf die Konsequenzen für SwissSign gibt sich der CEO indes gelassen: "Für uns ändert sich erstmals mit oder ohne E-ID-Gesetz wenig". Die dadurch verpasste Harmonisierung der bisherigen Gesetzgebung schade aber insbesondere der Schweizer Wirtschaft: "Der eigentliche Verlierer der Abstimmung ist das Gewerbe", sagt Naef und bedauert, dass eine "digitalisiertere Wirtschaft" wieder einige Jahre zurückgeworfen wurde.

Den Zeithorizont für eine rein staatliche Lösung schätz er derweil auf etwa drei bis fünf Jahre: "Meine Hypothese ist zudem, dass diese dann nicht gross von der nun abgelehnten Vorlage abweichen wird", so sein Fazit.

(Lesen Sie das vollständige Interview auf AWP Premium)

sta/rw

(AWP)

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