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Conzzeta: Bystronic macht im

Conzzeta: Bystronic macht im ersten Quartal markant mehr Umsatz

(Fehlendes Verb im ersten Satz ergänzt) - Der demnächst der Vergangenheit angehörende Mischkonzern Conzzeta hat zum Jahresanfang im Hauptgeschäft Bystronic den Umsatz deutlich gesteigert. Sollte sich der gute Geschäftsgang im zweiten Quartal fortsetzen, will das Unternehmen mit den Halbjahreszahlen voraussichtlich die Prognose für das Gesamtjahr erhöhen.

16.04.2021 08:07

Den Mischkonzern Conzzeta wird es nach der Generalversammlung von kommender Woche nicht mehr geben. Die Firma wird in Bystronic umgetauft und umfasst nur noch das Geschäft mit Maschinen zur Blechbearbeitung. Der verbleibende Outdoor-Bereich Mammut soll noch verkauft werden.

Der Fokus liegt deshalb auf dem Umsatz und dem Auftragseingang von Bystronic, welche erwartungsgemäss gegenüber dem Corona-bedingt schwachen Vorjahr markant angezogen haben. Der Umsatz stieg um gut 13 Prozent auf 197,0 Millionen Franken und der Auftragseingang um beinahe 49 Prozent auf 252,7 Millionen, wie Conzzeta am Freitag mitteilte. Bereinigt um Währungs- und Konsolidierungseinflüsse ergab sich beim Umsatz organisch gar ein Plus von knapp 17 Prozent.

Der Umsatz hat sich damit zwar wieder dem Niveau vom ersten Quartal 2019 (208 Mio Fr.) angenähert, dieses aber noch nicht ganz erreicht. Die Prognosen der Analysten wurden derweil ziemlich genau getroffen.

Der Auftragseingang von Bystronic habe in allen Regionen und in den meisten Produktbereichen stärker als erwartet zugelegt und die bereits im Schlussquartal 2020 eingesetzte Beschleunigung habe sich zuletzt noch akzentuiert, so die Mitteilung. Einerseits habe es gewisse pandemiebedingte Nachholeffekte gegeben, andererseits sei wie angestrebt auch eine Steigerung des Umsatzes im Service-Geschäft gelungen.

Prognose für 2021 könnte erhöht werden

Zum Ausblick auf das Gesamtjahr werden keine konkreten Angaben gemacht. Sollte sich die positive Geschäftsentwicklung von Bystronic im zweiten Quartal fortsetzen, sei aber einer Erhöhung der Prognosen für 2021 wahrscheinlich, heisst es dazu.

Bystronic hat sich für den bevorstehenden Alleingang ehrgeizige Wachstumsziele gesetzt. Bis zum Ende der Strategieperiode im Jahr 2025 soll etwa der Umsatz auf knapp 1,3 Milliarden Franken gesteigert werden.

Dabei wird ein durchschnittliches jährliches Wachstum (CAGR) von über 5 Prozent angestrebt, mit zusätzlichem Potential durch ergänzende Akquisitionen. Zudem soll eine EBIT-Marge von mehr 12 Prozent erreicht werden sowie eine Rendite auf den betrieblichen Nettoaktiven von über 25 Prozent.

Laut Bystronic-CEO Alex Waser wird sich die EBIT-Marge zu Beginn aber noch eher im Bereich von 8 bis 10 Prozent bewegen und die Kapitalrendite zwischen 15 und 20 Prozent. Für das laufende Jahr wurde vorerst eine operative Marge am unteren Ende dieser Spanne von 8 bis 10 Prozent in Aussicht gestellt.

Der Outdoor-Bereich Mammut, der als letzter Teilbereich der verschwindenden Conzzeta demnächst ebenfalls noch verkauft werden soll, erreichte einen Umsatz von 64,5 Millionen Franken, das sind knapp 27 Prozent mehr als in der Vorjahresperiode. Dabei haben sich die Verkäufe über die digitalen Absatzkanäle im Vorjahresvergleich verdoppelt. Der Umsatz des per Ende März verkauften Restbereichs der Division Chemical Specialties zog um über 13 Prozent auf 76,4 Millionen an.

cf/ra

(AWP)

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Elma-Aktionäre stimmen an GV

Elma-Aktionäre stimmen an GV allen Anträgen zu - Erneut Dividendenverzicht

Beim Hersteller von Elektronikkomponenten Elma haben die Aktionäre an der Generalversammlung vom (heutigen) Donnerstag allen Anträgen des Verwaltungsrates zugestimmt. Unter anderem hiessen sie den erneuten Verzicht auf eine Dividende für das vergangene Geschäftsjahr gut, wie Elma in einem Communiqué bekannt gab.

15.04.2021 20:00

Das Unternehmen hatte bereits Anfang März bei der Bilanzvorlage angekündigt auf eine Dividende zu verzichten.

Wie bekannt stand Rudolf Weber nach Erreichen der Altersgrenze für eine Wiederwahl nicht mehr zur Verfügung und schied aus dem damit verkleinerten Gremium aus. Die anderen bisherigen Verwaltungsräte Martin Wipfli (VRP), Walter Häusermann, Peter Hotz und Fred Ruegg wurden wiedergewählt.

Die GV fand ohne Präsenz der Aktionäre statt. Die unabhängige Stimmrechtsvertreterin vertrat 58,88 Prozent des Aktienkapitals.

yr/

(AWP)

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Groupe Minoteries 2020 mit

Groupe Minoteries 2020 mit mehr Umsatz und Gewinn

près-Marnand (awp) - Die Mühlenbetreiberin Groupe Minoteries hat im Geschäftsjahr 2020 mehr umgesetzt und verdient. Der Umsatz stieg um 4,2 Prozent auf 143,7 Millionen Franken, wie das Unternehmen am Donnerstagabend bekanntgab. Damit wurde eine jahrelange Talfahrt beendet.

15.04.2021 19:00

Der Betriebsgewinn (EBIT) stieg um 35 Prozent auf 6,9 Millionen Franken; die entsprechende Marge auf 4,8 Prozent von zuvor 3,7 Prozent. Unter dem Strich blieb ein Reingewinn von 6,0 Millionen Franken, nachdem das Unternehmen vor zwölf Monaten noch 5,6 Millionen eingefahren hatte. Die Dividende soll um einen auf 9 Franken je Aktie erhöht werden.

Die breite und gut ausgeglichene Kundenstruktur ohne eindeutige Schwerpunkte habe es dem Unternehmen während der Pandemie erlaubt, ein organisches Wachstum zu generieren, erklärten die Minoteries. Zudem hätten sich die Synergien aus Akquisitionen - nach einer Verzögerung - nun deutlich bemerkbar gemacht. Damit erklärte sich die Verbesserung der wesentlichsten Kennzahlen.

Mit Blick auf die Zukunft rechnet die Gruppe - trotz des temporären "Corona-Booms" im Bereich der Kleinpackungen während knapp drei Monaten - mit einem anhaltend kompetitiven Umfeld und mit Margendruck. Dieser könne nur mit einer weiteren Marktkonzentration begegnet werden. In der Schweiz deckten die sieben grössten Mühlen 90 Prozent des Markvolumens ab.

ra/yr

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Pax steigert trotz tieferer

Pax steigert trotz tieferer Prämien 2020 das Ergebnis

Der Lebensversicherer Pax hat im vergangenen Jahr zwar erneut weniger eingenommen, unter dem Strich aber mehr verdient. Begründet wird das Ergebnis mit einem erfolgreichen Versicherungsgeschäft, einem positiven Risikoverlauf sowie einem guten Anlageergebnis.

16.04.2021 08:57

Somit steigerte Pax den Gewinn um 6 Prozent auf 15,2 Millionen Franken, wie es am Freitag in einer Mitteilung hiess. Die Prämien sanken hingegen um 3,6 Prozent auf 797,2 Millionen Franken.

Mit der Entwicklung des Neugeschäfts der Privaten Vorsorge zeigt sich der Versicherer derweil sehr zufrieden. Das Volumen der periodischen Prämien kletterte um 32 Prozent auf 31,7 Millionen Franken. Auch der Produktemix im Neugeschäft habe sich "erfreulich" entwickelt, so Pax. Der Anteil von fondsgebundenen Produkten stieg von 28 auf 39 Prozent.

Etwas verhaltener sei hingegen das Neugeschäft der Beruflichen Vorsorge mit 6,2 Millionen Franken ausgefallen, heisst es weiter. Die Bruttoprämien gingen allerdings in beiden Geschäften zurück, lägen aber immer noch über der Marktentwicklung.

Eigenkapital gesteigert

Bei der Entwicklung des Eigenkapitals hat sich Pax weiter verbessert - es stieg um 5,4 Prozent auf 655 Millionen Franken. Auch der SST-Quotient liege mit rund 190 Prozent über dem Vorjahreswert von 180,3 Prozent und damit weit über den von der Finanzmarktaufsicht (Finma) geforderten Wert von 100. Dem Überschussfonds wurden 19 Millionen Franken zugeführt, was einem Plus von 2 Millionen gegenüber dem Vorjahr entspreche.

dm/ra

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Spice Private Equity verkauft

Spice Private Equity verkauft Beteiligung an der Restaurantgruppe Leon

Spice Private Equity verkauft ihre Beteiligung an der britischen Fast-Food-Kette Leon Restaurants an EG Foodservice Limited. Bei einem geschätzten Verkaufserlös von rund 46 Millionen US-Dollar würde für Spice ein Gewinn von 13 Millionen resultieren, teilte die Beteiligungsgesellschaft in der Nacht auf Montag mit.

19.04.2021 06:54

Die Leon-Beteiligung hatte Spice in der jüngsten Vergangenheit arge Verluste eingebrockt, weil die Coronapandemie Abschreiber auf den Buchwert nötig machten. Zuletzt wurde ein sogenanntes "Company Voluntary Arrangement" beantragt - ein Insolvenzverfahren nach britischem Recht. Spice rechnet nun mit dem Abschluss der Transaktion in den kommenden Monaten.

Eine andere Spice-Beteiligung ist die an den Restaurants von FoodFirst. Diese Gruppe hatte zuletzt Gläubigerschutz unter Kapitel 11 des Konkursrechtes angemeldet und wurde nach der Übernahme aller Vermögenswerte als Bravo Rio neu gegründet.

ra/cf

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LGT-Gesellschaft Lightrock

LGT-Gesellschaft Lightrock steigt bei Klimaschutzunternehmen South Pole ein

Die liechtensteinische Anlagegesellschaft Lightrock steigt mit einer Minderheitsbeteiligung beim Klimaschutzunternehmen South Pole mit Sitz in Zürich ein. Damit kann der Myclimate-Gründer Renat Heuberger einen prominenten Investor vermelden.

19.04.2021 11:23

Denn hinter Lightrock steht die LGT-Bank und damit das Fürstenhaus von Liechtenstein. Konkret hat Lightrock für rund 25 Millionen Franken einen Anteil von 10 Prozent an South Pole gekauft, sagte eine Sprecherin am Montag auf Anfrage von AWP. Mit dem frischen Geld könne South Pole die "explosionsartig" steigende Nachfrage nach Klimaschutzlösungen decken.

South Pole ist laut eigenen Angaben ein sozial engagiertes Unternehmen nach den Kriterien der Schwab Foundation des World Economic Forum. Das Unternehmen habe nahezu 1000 Projekte in über 50 Ländern entwickelt, um die Treibhausgasemissionen zu senken. Zu den Kunden zählten Firmen wie Nestlé, L'Oréal oder Tetra Pak.

ra/cf

(AWP)

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Autoimporteur Amag ernennt

Autoimporteur Amag ernennt Martin Everts zum Leiter Nachhaltigkeit

Der Autoimporteur Amag baut den Bereich Corporate Development mit einem Kompetenzcenter für Nachhaltigkeit auf. Der neu geschaffene Bereich wird ab dem 1. August von Martin Everts geleitet, wie Amag am Montag mitteilte. Everts war zuletzt als Leiter Strategie & Transformation bei der Axpo tätig.

19.04.2021 11:22

Die Amag habe die Vision, sich zur führenden Anbieterin nachhaltiger individueller Mobilität zu entwickeln, heisst es weiter. Mit dem neuen Bereich soll der Wandel hin zu einem klimafreundlichen Unternehmen beschleunigt werden.

sig/cf

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SRG mit Verlust von 12,9

SRG mit Verlust von 12,9 Millionen Franken im Corona-Jahr 2020

Die Schweizerische Radio- und Fernsehgesellschaft (SRG) hat das Geschäftsjahr 2020 mit einem Verlust von 12,9 Millionen Franken abgeschlossen. Dafür verantwortlich waren sinkende Werbeeinnahmen und Restrukturierungskosten. Die Corona-Pandemie führte zu Mehrkosten, aber auch zu Einsparungen.

20.04.2021 10:45

Das Unternehmen verzeichnete vergangenes Jahr 30,7 Millionen Franken weniger Werbeeinnahmen, 2,2 Millionen weniger Ertrag beim Sponsoring und 19,2 Millionen weniger Programmeinnahmen, wie die SRG am Dienstag mitteilte. In der Programmsparte seien rund 7 Millionen auf ausgefallene Sportproduktionen zurückzuführen.

Rund die Hälfte der gesunkenen Werbeeinnahmen war laut SRG auf die Corona-Pandemie zurückzuführen. Die Werbeaufträge seien ab März 2020 aufgrund der von den Behörden verordneten Pandemie-Massnahmen stark eingebrochen. Die Situation habe sich jedoch im zweiten Halbjahr aufgrund hoher Einschaltquoten bei den TV-Programmen verbessert.

Die andere Hälfte der Einbussen führt die SRG auf den Trend zur digitalen Nutzung zurück. Dabei kam es zu einer Verlagerung von Werbebudgets in digitale, zumeist globale Angebote.

Die Pandemie hat sich sowohl positiv als auch negativ auf das Geschäftsergebnis der SRG ausgewirkt. Einerseits führte die Beschaffung von Hygienemasken und Desinfektionsmitteln sowie weitere Corona-Massnahmen bei den Eigenproduktionen zu Zusatzkosten. Andererseits sparte die SRG wegen ausfallenden Kultur- und Sportveranstaltungen Kosten ein.

(AWP)

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Hilti möchte Ziel der CO2

Hilti möchte Ziel der CO2-Neutralität bereits 2023 erreichen

Der Liechtensteiner Baugerätehersteller Hilti verstärkt seine Bemühungen im Kampf gegen den Klimawandel. Er zieht sein ursprünglich für 2030 gestecktes Ziel der CO2-Neutralität in der eigenen Wertschöpfungskette auf das Jahr 2023 vor, wie es in einem Communiqué vom Dienstag heisst.

20.04.2021 09:58

Die Umstellung der Energieversorgung aller Hilti-Standorte weltweit auf Strom aus erneuerbaren Quellen habe man bereits Ende des Jahres 2020 abgeschlossen. Dies führe zu CO2-Einsparungen von mehr als 20 Prozent bzw. 40'000 Tonnen pro Jahr.

Gestartet wurde gemäss Communiqué auch mit der sukzessiven Umstellung der rund 14'000 Fahrzeuge umfassenden Flotte auf umweltfreundlichere Antriebe. Von diesem Schritt werde ein substanzieller Beitrag zur Reduktion des CO2-Fussabdrucks erwartet.

Daneben setzt Hilti etwa auf die Erhöhung des Anteils an Recyclingmaterial in den Hilti-Produkten und -Verpackungen. Der Konzern spricht hier von der Anwendung des Prinzips der sogenannten Kreislaufwirtschaft. Dieses strebt eine Entkopplung des Ressourcenverbrauchs vom wirtschaftlichen Wachstum an.

kw/uh

(AWP)

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CI Com nimmt weitere

CI Com nimmt weitere Abschreiber vor und rechnet mit Verlust

Die an der Schweizer Börse kotierte Beteiligungsgesellschaft CI Com rechnet für das Geschäftsjahr 2020 mit einem Verlust von rund 950'000 Franken. Dies nach einem Überschuss von 325'000 Franken im Vorjahr.

20.04.2021 08:04

Darin eingerechnet ist laut einer Mitteilung vom Dienstag eine zusätzliche Rückstellung von 169'000 Franken auf die Beteiligung an der Investmentgesellschaft Zenessa SA. Auch auf die Aktien des Brüsseler Immobilienunternehmens Alliance Développement Capital (ADC) werde eine weitere Wertberichtigung von 37'000 Franken fällig.

ADC hatte Ci Com schon das Halbjahresresultat verhagelt, weil der Wertverfall der ADC-Aktien eine Wertberichtigung 567'000 Franken nötig gemacht hatte. Der Jahresabschluss sei noch nicht definitiv, betonte Ci Com in dem Communiqué. Die Konten würden bis zum 30. April 2021 geschlossen.

ra/uh

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Fünf neue Aktionäre steigen

Fünf neue Aktionäre steigen bei Cargo sous terrain ein

Das Unternehmen Cargo sous terrain erhält weitere Aktionärinnen und Aktionäre. Neu beteiligen sich die Siemens Schweiz AG, die Migros-Pensionskasse, die Genossenschaft Migros Aare und das Bauunternehmen Erne AG am Vorhaben für eine Güter-U-Bahn.

20.04.2021 10:59

Zudem gehört neu auch der belgische Drahthersteller Bekaert CST zum Aktionariat, wie Cargo sous terrain am Dienstag mitteilte. Durch die erfolgreiche Investorenakquise habe sich das verfügbare Kapital innert Jahresfrist um 7,8 Millionen Franken erhöht. Bereits gesichert sind 100 Millionen Franken für die Planung des Projekts bis zur Phase der Baubewilligung.

Das unter anderem von Mobiliar, SBB, Post, Swisscom, Coop und Migros geplante Vorhaben Cargo sous terrain sieht einen unterirdischen dreispurigen Tunnel zwischen wichtigen Logistikzentren im Mittelland und in der Nordwestschweiz vor. Der Vollausbau soll ein Netz von 500 Kilometer umfassen, bis etwa 2045 abgeschlossen sein und bis zu 35 Milliarden Franken kosten. Der Bund beteiligt sich finanziell nicht am Projekt.

Die Kommission für Verkehr und Fernmeldewesen des Ständerates (KVF-S) begrüsst das Projekt Cargo sous terrain (CST), wie die Parlamentsdienste letzten Freitag mitteilten. Die Kommission hatte das entsprechende Bundesgesetz, das die Rahmenbedingungen für den unterirdischen Transport kleinerer Güter schafft, ohne Gegenstimme gutgeheissen.

(AWP)

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Phoenix Mecano wächst im

Phoenix Mecano wächst im ersten Quartal rasant

Der Komponenten- und Gehäusehersteller Phoenix Mecano hat im ersten Quartal 2021 sowohl den Umsatz als auch den Auftragseingang deutlich im zweistelligen Bereich gesteigert und auch mehr Gewinn erzielt. Die Gruppe knüpft damit an die positive Tendenz des zweiten Semester des letzten Jahres an. Die Dividende für 2020 wird auf 8 von 10 Franken im Vorjahr gesenkt.

21.04.2021 08:07

Der Umsatz legte um 18 Prozent auf 191,8 Millionen Euro zu und der Auftragseingang um 23,3 Prozent auf 211,8 Millionen, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Organisch und in Lokalwährungen zog der Umsatz gar um gut 20 Prozent an. Die hohe Book-to-bill-ratio lasse auf eine Fortsetzung der positiven Umsatzentwicklung schliessen.

Die Erholung aus dem zweiten Semester in wichtigen Kernmärkten habe sich damit fortgesetzt, heisst es zum ersten Quartal. Steigende Preise für Rohmaterialien verbunden mit Lieferverzögerungen und reduzierten Kapazitäten im Frachttransport führten zu erhöhtem Druck auf die Versorgungsketten und Herstellungskosten.

Entsprechend dem höheren Umsatz und auch wegen des Wegfalls von Einmalkosten zur Verbesserung der operativen Leistung aus dem Vorjahr erhöhte sich der Betriebsgewinn auf Stufe EBIT um knapp 74 Prozent auf 10,5 Millionen Euro und die entsprechende Marge um 1,8 Prozentpunkte auf 5,5 Prozent. Das Reinergebnis hat sich gleichzeitig auf 6,7 Millionen Euro mehr als verfünffacht. Mit den vorgelegten Zahlen hat Phoenix Mecano die Erwartungen der Analysten zumindest mit Umsatz und Auftragseingang klar übertroffen.

DewertOkin mit stärkstem Wachstum

Von den einzelnen Sparten wuchs die neu geschaffene Sparte DewertOkin Technology Group (DOT) mit über 40 Prozent am meisten, während die Sparten Industrial Components (organisch und in LW +7,1%) sowie Enclosure Systems (ehemalige Sparte Gehäusetechnik; +4,2%) moderater zulegten.

Gleichzeitig mit den Quartalszahlen gab das Unternehmen auch die definitiven Geschäftszahlen für das Jahr 2020 bekannt, wobei die Angaben vom Februar bestätigt wurden. Die Dividende soll gegenüber dem Vorjahr um 2 auf 8 Franken gesenkt werden, dies um die Liquidität zu schonen und das organische Wachstum zu unterstützen.

Mit Blick auf das laufende Geschäftsjahr 2021 stellt Phoenix Mecano wie schon im Februar eine Steigerung des Umsatzes sowie eine überproportionale Verbesserung der Profitabilität mit einem EBIT von rund 40 Millionen Euro in Aussicht.

cf/rw

(AWP)

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Swissgrid erzielte im Jahr

Swissgrid erzielte im Jahr 2020 Gewinn von 75,7 Millionen Franken

Swissgrid hat im Jahr 2020 einen Gewinn von 75,7 Millionen Franken erzielt. Trotz der Corona-Pandemie hat das Unternehmen einige Ziele erreichen können.

21.04.2021 07:30

Sorgen bereitet der Schweizer Strommarktbetreiberin weiterhin das fehlende Stromabkommen mit der EU. Das positive Ergebnis erzielte Swissgrid bei einem Nettoumsatz von 588,2 Millionen Franken (2019: 672,7 Millionen) und einem Betriebsaufwand von 224,8 Millionen Franken (2019: 200,9 Millionen Franken), wie Swissgrid am Mittwoch anlässlich ihrer Bilanzmedienkonferenz mitteilte. Grund für das Jahresergebnis sei hauptsächlich das im Vergleich zum Vorjahr bessere Finanzergebnis. Dieses sei durch Rückzahlungen und Refinanzierungen geprägt gewesen.

Swissgrid hat im Jahr 2020 weniger umgesetzt. Wegen der Corona-Pandemie sei der Stromverbrauch gesunken. Dies habe zusammen mit tieferen Tarifen bei der Netznutzung und den allgemeinen Systemdienstleistungen zur Reduktion der Tariferträge gegenüber 2019 geführt.

Trotz der Pandemie habe Swissgrid aber wichtige Fortschritte in Leitungsprojekten verzeichnen können, schreibt das Unternehmen. So habe etwa die Leitung zwischen Beznau und Birr im Kanton Aargau ein Jahr früher als geplant in Betrieb genommen werden können. Auch im Unterwallis würden die Bauarbeiten für den Neubau der Höchstspannungsleitung zwischen Chamoson und Chippis nach Plan laufen. Die Leitung soll im Jahr 2022 in Betrieb gehen und damit den Engpass zum Abtransport des im Pumpspeicherkraftwerk Nant de Drance produzierten Stroms beseitigen.

Insgesamt hat die Stromnetzbetreiberin im Jahr 2020 mehr investiert als im Vorjahr, nämlich 178,1 Millionen Franken gegenüber 153 Millionen Franken im Jahr 2019.

Sorge bereitet das fehlende Abkommen

Swissgrid sieht sich daher gemäss Mitteilung "wirtschaftlich stark und für die Zukunft gut" aufgestellt. Sorgen bereitet der Firma aber weiterhin das fehlende Strommarktabkommen mit der EU. Die Schweiz werde deswegen zunehmend vom europäischen Strommarkt ausgeschlossen. Die Situation sei ernst, da die Netzsicherheit nur im europäischen Kontext effizient gewährleistet werden könne, schreibt die Firma.

Es sei daher wichtig, dass die Schweizer Gesetzgebung im Strombereich möglichst EU-konform ausgestaltet werde, damit der allfällige Abschluss eines Stromabkommens nicht zusätzlich erschwert werden.

Im Fokus steht für die Firma im laufenden Jahr auch die langfristige Planung der Netzinfrastruktur: 2021 sollen die Voraussetzungen dafür geschaffen werden, um das "Strategische Netz 2040" zu erarbeiten. Damit will Swissgrid "einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende" leisten.

Finale Entschädigung an ehemalige Besitzer

Swissgrid will im laufenden Jahr zudem die finalen Entschädigungen für die ehemaligen Übertragungsnetz-Eigentümer ausbezahlen. Hintergrund ist, dass Swissgrid Eigentümerin des Schweizer Höchstspannungsnetzes ist und ihr seit Anfang 2013 17'000 Anlagen mit einem Wert von über 2,3 Milliarden Franken übertragen wurden.

Die Eidgenössische Elektrizitätskommission (ElCom) hat im Januar und Februar 2021 die Verfügungen aller ausstehenden bewertungsrelevanten Verfahren erlassen. Basierend darauf will Swissgrid die finalen Entschädigungen ausbezahlen. Nach Abschluss dieses Prozesses wird das Anlagevermögen von Swissgrid gemäss Mitteilung um voraussichtlich 100 bis 150 Millionen Franken höher ausfallen. Es liegt derzeit bei 2,6 Milliarden Franken.

(AWP)

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PolyPeptide strebt noch Ende

PolyPeptide strebt noch Ende April an die Schweizer Börse

(korrigiert gegenüber 1. Version: Angebotsvolumen statt Marktkapitalisierung, ergänzt mit weiteren Details) - Der Schritt hat sich angekündigt: Der schwedische Pharmazulieferer PolyPeptide kommt noch im April an die Schweizer Börse. Es ist der erste klassische Börsengang an der SIX seit 2019.

21.04.2021 07:29

Die PolyPeptide Group plant den Gang an die SIX über ein IPO am 29. April, wie es in einer Mitteilung vom Mittwoch heisst. Die Preisspanne wird bei bei 57,00 bis 68,00 Franken je Aktie gesetzt.

Insgesamt sollen rund 3,5 Millionen neue und rund 8,5 Millionen bestehende Aktien ausgegeben werden, zudem gibt es eine Mehrzuteilungsoption von bis zu 1,75 Milionen bestehenden Aktien. Maximal wären das 40 Prozent des Aktienkapitals. Damit liegt das Angebotsvolumen bei rund 664 bis 779 Millionen, falls die Mehrzuteilungsoption ausgeübt wird sogar bei 764 bis 896 Millionen Franken. Unter der Annahme eines Angebotspreises am mittleren Punkt der Preisspanne wird die implizite Marktkapitalisierung der Gruppe auf 2,075 Milliarden Franken geschätzt.

Erlös für schnellere Investitionen

Den Nettoerlös aus dem Börsengang will Polypeptide dazu verwenden, die laufenden Investitionen zu beschleunigen, die Expansion in verwandte Geschäftsbereiche voranzutreiben und längerfristig organische und nicht-organische Wachstumsmöglichkeiten zu verfolgen. Der angestrebte Bruttoerlös aus dem Verkauf neuer Aktien wird bei 200 Millionen Franken erwartet.

Zudem wurde eine Haltefrist von 180 Kalendertagen nach dem ersten Handelstag vereinbart. Diese gilt für den verkaufenden Aktonär, die Gesellschaft sowie für Mitglieder des Verwaltungsrats und der Geschäftsleitung, die Aktien aus dem Angebot im Rahmen eines IPO-Bonus erhalten.

Konkurrent zu Bachem

PolyPeptide entwickelt und produziert als Auftragshersteller mit über 900 Mitarbeitern Peptide für Pharma-, Biotechnologie-, Diagnostik- und Kosmetikfirmen und ist ein direkter Konkurrent der Baselbieter Bachem-Gruppe. Das Unternehmen hatte 2017 das Peptid-Geschäft von Lonza übernommen. Bei Peptiden handelt es sich um Wirkstoffe, die etwa in Krebsmedikamenten, Antibiotika, Impfstoffen oder Anti-Faltenmitteln zum Einsatz kommen.

Im Geschäftsjahr 2020 erzielte PolyPeptide bei einem Umsatz von 223 Millionen Euro ein bereinigtes Betriebsergebnis (EBITDA) von 62 Millionen. Das Unternehmen hat nach eigenen Angaben einen globalen Marktanteil bei der ausgelagerten Fertigung von Peptidwirkstoffen von 20 bis 25 Prozent erreicht. Es verfügt über sechs zertifizierte und von der FDA zugelassene Produktionsanlagen in Europa, den USA und Indien.

Im Vergleich dazu ist Konkurrent Bachem mit eine Umsatz im vergangenen Jahr von gut 400 Millionen Franken noch etwas grösser. PolyPeptide sieht sich global als Nummer zwei bei der Produktion aller ausgelagerten Peptid-APIs (activ pharmaceutical ingredients).

dm/uh

(AWP)

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Villars Holding mit

Villars Holding mit Gewinneinbruch im Coronajahr und trüben Aussichten

Das Westschweizer Immobilienverwaltungs- und Detailhandelsunternehmen Villars hat auch im zweiten Halbjahr 2020 weiter enorm unter der Coronamassnahmen zu leiden gehabt. Unter dem Strich schaute allerdings dennoch ein kleiner Gewinn heraus.

20.04.2021 19:30

Der Betriebsumsatz brach um knapp ein Drittel auf 64,8 Millionen Franken ein, wie die Villars-Gruppe am Dienstagabend mitteilte. Am stärksten war dabei das Gastgewerbe mit der Marke Pausen-Café betroffen. Hier sank der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um knapp 45 Prozent auf 8,1 Millionen. Man habe die 28 Kaffeebars und Restaurants, die Pausen Café in sieben Kantonen betreibt, fast 90 Tage lang schliessen müssen.

Auch dem grössten Geschäftsbereich Restoshop ging es nicht viel besser. Bei dieser Marke, die Shops und Tankstellen an Schweizer Strassen und Autobahnen betreibt, fiel der Umsatz um 36 Prozent 41,2 Millionen Franken. Ein Teil des Einbruchs sei allerdings auch auf den Verkauf von fünf Betrieben im ersten Quartal zurückzuführen, hiess es.

Gleichzeitig hätten aber alle Segmente - also die Shops, die Bars und die Tankstellen - von Restoshop grosse Einbussen verzeichnet. So gingen die Umsätze bei Shops und Bars um 26 Prozent und bei den Tankstellen um 44 Prozent zurück. Am stärksten sei der Umsatzrückgang in der Zeit der Schliessungen von öffentlichen Einrichtungen, also zwischen Mitte März und Mitte Mai sowie der Grenzschliessungen von Mai bis Juni gewesen.

Läden in Stadtzentren schwächer als lokale Geschäfte

Bei der Bäckerei-Confiserie-Chocolatier Suard ging der Umsatz im letzten Jahr um 15 Prozent zurück, wobei vor allem die Tea-Rooms einen signifikanten Rückgang verzeichnet hätten. Bei den Verkaufspunkten sei die Entwicklung unterschiedlich verlaufen.

So seien die Geschäfte in den Innenstädten stärker von den Auswirkungen der Laden- und Restaurantschliessungen und der Umstellung auf Homeoffice-Arbeit betroffen gewesen. Gewisse Filialen hätten hingegen sogar profitiert von der Krise. "Die Pandemie hat das Kaufverhalten der Verbraucher verändert: Sie bevorzugen lokale Geschäfte und verlassen belebte Orte wie die Innenstädte", hiess es dazu in der Mitteilung.

Im ersten Halbjahr hatten die Auswirkungen der Coronapandemie bei Villars noch rote Zahlen zur Folge. Im Gesamtjahr konnte ein Betriebsgewinn von gut 1 Million Franken erzielt werden. Und auch unter dem Strich resultierte mit einem konsolidierten Reingewinn von 640'000 Franken noch ein knapp positives Ergebnis. Im Jahr 2019 lag dieser noch bei 2,7 Millionen.

Wie bereits vor einem Jahr verzichtet die Villars-Gruppe auf die Ausschüttung einer Dividende. Das Ziel sei es, die Liquidität angesichts der Ungewissheit rund um die Corona-Pandemie zu schonen.

Trüber Ausblick

Schliesslich äussert sich Villars auch zum ersten Quartal des neuen Geschäftsjahres noch alles andere als zuversichtlich. Denn zum Zeitpunkt der Erstellung des Berichts seien die Tea-Rooms und Restaurants noch immer geschlossen gewesen.

"Das erste Quartal 2021 wird also wieder katastrophal ausfallen und das müssen wir ganz einfach akzeptieren", hiess es. Man erwarte deshalb weiter ein schwieriges Jahr für das Unternehmen Pausen-Café. Sollten mittelfristig keine Mietanpassungen für die Filialen möglich sein, kommen laut der Mitteilung sogar Schliessungen einzelner Standorte in Frage.

Für Restoshop, Suard und Parvico, der Immobiliensparte, dürften die Ergebnisse laut der Einschätzung von Villars etwa gleich oder besser ausfallen als 2020.

tv/mk

(AWP)

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Romande Energie steigert den

Romande Energie steigert den Gewinn stark

Der Konzern Romande Energie hat im vergangenen Jahr mehr Umsatz gemacht. Dank der guten Ergebnisse assoziierter Unternehmen hat sich der Gewinn mehr als verdoppelt.

22.04.2021 08:06

Der Umsatz stieg 2020 um 9 Prozent auf 569,3 Millionen Franken, wie das Westschweizer Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Der Betriebsgewinn EBIT nahm gar um 18 Prozent auf 76,6 Millionen Franken zu. Darin enthalten ist auch der Gewinn aus dem Verkauf von Liegenschaftsparzellen am Standort Morges.

Die Corona-Pandemie habe sich stark auf den EBIT ausgewirkt, habe aber hauptsächlich den Bereich Romande Energie Services betroffen, heisst es weiter. Bereinigt um die Einmaleffekte und die Pandemie läge der EBIT bei 61 Millionen und somit 6 Prozent niedriger als im Vorjahr

Unter dem Strich kletterte der Reingewinn um 138 Prozent auf 86,7 Millionen. Zurückzuführen ist dieser starke Gewinnanstieg vor allem auf die Nettoergebnisse der assoziierten Gesellschaften, die einen Zuwachs von 23 Millionen Franken erzielten, gegenüber einem Rückgang von 18 Millionen im Vorjahr. Die Ergebnisse der EOS Holding und von Alpiq wirkten sich insgesamt mit 20 Millionen auf das Jahresergebnis der Gruppe aus.

Den Aktionären von Romande Energie soll eine zum Vorjahr unveränderte Dividende von 36 Franken je Aktie ausbezahlt werden.

Niedriger EBIT für 2021 erwartet

Die Nettoliquidität verminderte sich um 50 Prozent, hauptsächlich aufgrund einer Rückzahlung von zwei im Juli 2020 fälligen Darlehen in Höhe von insgesamt 100 Millionen Franken. Die finanzielle Situation bleibe dennoch solide, heisst es dazu. Per 31. Dezember 2020 verfügte die Gruppe über flüssige Mittel in Höhe von 104 Millionen, die ihr erlauben, ihren kurz- und langfristigen finanziellen Verpflichtungen nachzukommen. Der Cashflow aus operativer Tätigkeit lag bei 139 Millionen.

Im operativen Geschäft hat Romande Energie mit 2'957 Gigawattstunden mehr Energie abgesetzt als im Vorjahr mit 2'577 GWH.

Für das laufende Jahr rechnet Romande Energie mit einem etwas niedrigeren EBIT als 2020, ohne Berücksichtigung von Einmaleffekten und der Auswirkungen der Corona-Pandemie. Man sei in einem weiterhin sehr instabilen Umfeld tätig. Die Coronakrise und ihre wirtschaftlichen Folgen könnten sich daher in einem nicht vorhersehbaren Ausmass auf die Konzernrechnung auswirken.

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Ende für Mischkonzern

Ende für Mischkonzern Conzzeta: GV heisst Namenswechsel zu Bystronic gut

Der Mischkonzern Conzzeta ist Geschichte: Die Aktionäre haben an der Generalversammlung vom (heutigen) Dienstag den Namenswechsel in Bystronic AG gutgeheissen.

21.04.2021 19:20

"Damit wurden die Voraussetzungen geschaffen, um die kotierten Namenaktien der Gesellschaft - wie angekündigt - ab Anfang Mai 2021 unter dem neuen Tickersymbol BYS an der Schweizer Börse zu handeln", schrieb Conzzeta am Abend in einem Communiqué. Das Unternehmen umfasst nur noch das Geschäft mit Maschinen zur Blechbearbeitung. Der Outdoor-Bereich mit der Marke Mammut soll noch verkauft werden.

Auch die übrige Anträge des Verwaltungsrats fanden die Zustimmung der Aktionäre, die wegen der Coronapandemie nicht an der GV präsent waren. Durch den unabhängigen Stimmrechtsvertreter wurden 88 Prozent der Stimmen vertreten.

Die Aktionäre genehmigten die Dividende im Umfang von 124,2 Millionen Franken. Die Anteilseigner erhalten so 60 Franken pro Namenaktie A und 12 Franken pro Namenaktie B. Die Zahlung der Dividende erfolge am 27. April, hiess es weiter.

Zudem bestätigten die Aktionäre die zur Wiederwahl vorgeschlagenen Mitglieder des Verwaltungsrats. Ernst Bärtschi wurde erneut zum Präsidenten des Aufsichtsgremiums bestimmt. Neu in den Verwaltungsrat wurde Heinz Baumgartner gewählt.

jb/mk

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IVF Hartmann verlagert Teil

IVF Hartmann verlagert Teil der Produktion ins Ausland

Der Medizinalbedarfhersteller IVF Hartmann verlagert einen Teil der Produktion ins Ausland. Daher fielen in Neuhausen am Rheinfall bis 2024 rund 30 bis 40 Arbeitsplätze weg, teilte das Unternehmen am Dienstag mit.

27.04.2021 07:57

Konkret gehe es um die Herstellung von Waren der Marke HydroClean. Diese umfasst Wundmanagement-Lösungen, welche in Spitälern und Pflegeheimen verwendet werden. Die Produktion dieser Ware in Neuhausen sei international nicht mehr wettbewerbsfähig, so die Mitteilung. Gleichzeitig sollen laut den Angaben weitere Produkte mit einem hohen manuellen Wertschöpfungsanteil bis Mitte 2022 an Lieferanten ausgelagert werden.

Denn der Kostendruck im Gesundheitswesen und insbesondere in der Betreuung, Pflege und Versorgung älterer Menschen steige, so die Begründung. Spitäler oder Alters- und Pflegeheime seien gezwungen, bei ihren Gesundheitsausgaben noch effektiver und effizienter zu werden. Die Covid-Pandemie habe die Situation weiter verschärft.

Die Verlagerung soll in der zweiten Jahreshälfte 2022 in Angriff genommen werden. Am Standort Neuhausen werde die Produktion dann noch stärker auf lokal entwickelte und vertriebene Produkte ausgerichtet. Dazu zähle das Geschäft mit Produkten zur Traumabehandlung.

Zudem sei geplant, dass in der Schweiz - nicht am Standort Neuhausen - gemeinsam mit einem Partner die Produktion von Händedesinfektionsmitteln aufgenommen wird.

Rückstellungen belasten Ergebnis 2021

Die Restrukturierung wird laut den Angaben das Ergebnis 2021 schmälern, weil Rückstellungen gebildet werden müssen. Längerfristig werde das Unternehmen aber von einer niedrigeren Kostenstruktur profitieren.

Konkret rechnet IVF Hartmann für 2021 aufgrund der gegenüber dem Vorjahr zurückgehenden pandemiebedingten Nachfrage nach Produkten in der Infektionsprävention sowie aufgrund des Restrukturierungseffektes mit einem "soliden Umsatz und EBIT", welche aber signifikant unter denen des Vorjahres liegen werden. Dies entspricht in etwa den Angaben, wie sie bereits Anfang März gemacht wurden.

rw/ra

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Swiss Central City Real

Swiss Central City Real Estate Fund führt Kapitalerhöhung über 83 Mio durch

Der Immobilienfonds Swiss Central City Real Estate Fund (SCCREF) plant eine Kapitalerhöhung mit Bezugsrecht über maximal 82,7 Millionen Franken. Der Emissionserlös wird für den Ausbau des Immobilienportfolios verwendet, wie die Gesellschaft am Mittwoch mitteilte. Entsprechende Objekte zum Kauf seien bereits in der Pipeline.

28.04.2021 08:12

Der Ausgabepreis pro neuen Anteil liegt bei 108,80 Franken und die Bezugsfrist läuft laut der Mitteilung zwischen dem 25. Mai und dem 4. Juni. Für jeden bisherigen Anteil gibt es ein Bezugsrecht. Drei Bezugsrechte berechtigen dann zum Bezug eines neuen Fondsanteils. Insgesamt würden so maximal 760'414 neue Anteile ausgegeben, heisst es.

Nicht gezeichnete Anteile werden laut der Mitteilung nicht emittiert und es gibt keinen Bezugsrechtshandel. Am 8. Juni will die Fondsleitung über die effektive Anzahl der neu zu emittierenden Anteile informieren. Die Liberierung soll dann per 15. Juni erfolgen.

tv/rw

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PolyPeptide-Aktien werden zu

PolyPeptide-Aktien werden zu 64 Franken platziert

Der erste Börsengang in der Schweiz seit mehr als zehn Monaten ist in trockenen Tüchern. Die Aktien des Pharmazulieferers PolyPeptide werden zu 64 Franken ausgegeben.

29.04.2021 07:20

Das teilte die Firma am Donnerstag mit. Damit belaufe sich der Börsenwert des Unternehmens mit schwedischen Wurzeln und Sitz in Zug auf 2,12 Milliarden Franken. Das Preisband für die Transaktion betrug 62,50 bis 65 Franken. Das Angebot sei mit einer starken Nachfrage von Schweizer und internationalen Investoren mehrfach überzeichnet gewesen. Der Handel an der Schweizer Börse SIX startet ab 09.00 Uhr.

(Reuters)

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Swiss schreibt hohen

Swiss schreibt hohen Quartalsverlust und denkt an Verkleinerung

Die Coronakrise macht der Fluggesellschaft Swiss weiterhin massiv zu schaffen. Im ersten Quartal schrieb sie einen Verlust von 201 Millionen Franken.

29.04.2021 07:15

Nun prüft sie eine "signifikante Redimensionierung". Eine Flottenverkleinerung wird damit immer konkreter. "Angesichts der bisher ausgebliebenen Erholung und des sich immer weiter verzögernden Aufschwungs ist auch die grösste Kostendisziplin nicht mehr ausreichend, um die künftige Wettbewerbsfähigkeit von Swiss sicherzustellen." Es sind deutliche Worte, mit denen der neue Swiss-Chef Dieter Vranckx in einem am Donnerstag von Swiss versandten Communiqué zitiert wird.

Klar ist: Die Luftfahrt steckt noch immer in der grössten Krise ihrer Geschichte - und das mittlerweile seit über einem Jahr. Unklar ist bisher, was das für die Swiss genau heisst.

Sparmassnahmen zeigten Wirkung

Die umfassenden Sparmassnahmen der Swiss hätten ihre Wirkung zwar gezeigt, heisst es im Communiqué. Die Airline hat laut den Angaben ihre Ausgaben und Kosten strikte kontrolliert, diverse Projekte gestoppt, Investitionen und auch die Einflottung neuer Flugzeuge verschoben.

Zudem beziehen grosse Teile der Belegschaft Kurzarbeit. "Noch immer sind Mitarbeitende im gesamten Unternehmen in Kurzarbeit, am Boden, in der Kabine und im Cockpit", sagte Finanzchef Markus Binkert gegenüber AWP. Auch die Zahl der oberen Führungsstellen hat die Swiss um 20 Prozent reduziert und bis Ende Jahr sollen über freiwillige Massnahmen und natürliche Abgänge 1000 Stellen abgebaut sein.

Damit sei man laut Binkert auf Kurs. "Aber wir werden eine langfristige strukturelle Veränderung sehen, vor allem im Geschäftsreiseverkehr", sagte er. Er rechnet damit, dass besonders im Geschäftsreiseverkehr künftig rund 20 Prozent weniger geflogen wird. 

Vor allem deshalb braucht es laut der Swiss noch mehr Massnahmen. "Wir sind gezwungen, eine signifikante Redimensionierung zu prüfen", wird er weiter zitiert. Und eine allfällige Verkleinerung der Flotte würde sich auf das Streckennetz, die Kosten- und Organisationsstruktur auswirken, heisst es weiter.

Was allerdings genau geplant ist, darüber schweigt sich die Airline derzeit noch aus. Es werde aktuell noch analysiert, wie die zukünftige Grösse der Swiss aussehen werde. Weitere Details will die Fluggesellschaft in den nächsten Wochen bekannt geben.

Forderungen an die Politik

Die Swiss erkenne klar, dass die die Menschen wieder reisen wollten und sie sei auch bereit dafür. "Unter den gegebenen Umständen kann sich jedoch kein Aufschwung einstellen", wird Vranckx weiter zitiert.

Deshalb fordere die Swiss stabile, einheitliche und mobilitätsfördernde Rahmenbedingungen und dass Geimpfte, Genesene oder negativ auf das Coronavirus getestete Personen frei aus- und einreisen und sich in der Schweiz bewegen könnten.

Dazu ist laut Binkert auch ein digitaler Gesundheitsausweis zentral: "Es ist sehr wichtig, dass ein solcher Gesundheitspass einheitlich geregelt und international anerkannt ist", sagte er. "Wenn für jedes Land andere Einreisebestimmungen gelten, führt das für die Reisenden zu grosser Unsicherheit."

90 Prozent weniger Passagiere im ersten Quartal

Von Januar bis März führte die Fluggesellschaft 4429 Flüge durch, das sind 83,8 Prozent weniger als in der Vorjahresperiode. Das Passagieraufkommen bei der grössten Schweizer Airline ist weiterhin auf tiefstem Niveau, wie die Swiss am Donnerstag mitteilte. So seien von Januar bis März nur rund 290'000 Passagiere mit der Swiss geflogen und damit mehr als 90 Prozent weniger als noch im letzten Jahr. Diese Zahl widerspiegelt laut der Swiss die anhaltenden Reisebeschränkungen.

Entsprechend sank auch der sogenannte Sitzladefaktor, der angibt, wie voll die Flüge durchschnittlich sind. Er sank gegenüber dem Vorjahr um 45,9 Prozentpunkte auf 27,5 Prozent. Die durchgeführten Flüge waren also im Durchschnitt zu weniger als einem Drittel ausgelastet.

Der Umsatz ging um mehr als zwei Drittel auf 299,6 Millionen Franken zurück und es resultierte ein operativer Quartalsverlust von 201 Millionen.

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PSP Swiss Property steigert

PSP Swiss Property steigert Gewinn kräftig

PSP Swiss Property hat im ersten Quartal mehr verdient. Dabei schlugen sowohl das operative Geschäft als auch Sonderfaktoren positiv zu Buche. Für das laufende Jahr bestätigt der Konzern die bisherigen Prognosen.

30.04.2021 08:13

Der Reingewinn stieg ging im Berichtsquartal nicht zuletzt dank des Verkaufs des Entwicklungsprojekts in Kilchberg und weiterer Einheiten in Lugano sowie Bewertungseffekten um 85,3 Prozent auf 88,8 Millionen Franken, wie das Unternehmen am Freitag mitteilte. Der Gewinn ohne Liegenschaftsertrag stieg derweil um 28,5 Prozent auf 61,8 Millionen. Der Liegenschaftsertrag belief sich auf 77,4 Millionen Franken nach 74,0 Millionen in der Vorjahresperiode. Der Betriebsgewinn (EBITDA) vor Neubewertungen erhöhte sich um 23,9 Prozent auf 78,5 Millionen.

Der Leerstand im 8,641 Milliarden Franken schweren Immobilienportfolio lag Ende März 2021 bei 3,1 Prozent nach 3,0 Prozent Ende 2020.

Zur Corona-Krise teilte PSP mit, dank der breiten Portfolio-Diversifikation und der Ausrichtung auf Büronutzung an zentralen Lagen sei das Exposure von PSP Swiss Property in den von behördlichen Betriebsschliessungen betroffenen Branchen überschaubar.

Mit den vorgelegten Zahlen hat PSP die Erwartungen der Analysten übertroffen.

Ein präziser Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr sei aufgrund der anhaltenden Pandemie schwierig. Für das Geschäftsjahr 2021 erwartet PSP weiterhin einen EBITDA ohne Liegenschaftserfolge von rund 275 Millionen Franken (2020: 271,1 Mio.). Die Leerständen würden per Ende 2021 nach wie mit rund 4,5 Prozent erwartet.

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Romande Energie verstärkt

Romande Energie verstärkt sich mit Zukauf in Genf

Der Konzern Romande Energie kauft in Genf zu. Zum 1. Mai wird die Bosson et Pillet SA aus Petit-Lancy übernommen und soll die Präsenz im Kanton Genf verstärken.

30.04.2021 08:09

Bosson et Pillet installiert und wartet Heiz- und Lüftungssysteme. Die 46 Mitarbeiter würden übernommen und die bestehenden Kunden behielten ihre Kontaktmöglichkeiten, heisst es am Freitag. Der Fokus des bisherigen Eigentümers auf saubere Energie und Umweltaspekte "passe perfekt zu den Werten der Romande Energie-Gruppe".

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CFT mit deutlichem

CFT mit deutlichem Umsatzrückgang im ersten Quartal

Die Westschweizer Brokergruppe Compagnie Financière Tradition (CFT) hat im ersten Quartal weniger Umsatz gemacht.

30.04.2021 07:31

Der bereinigte Umsatz sank in Lokalwährungen um gut 11 Prozent auf 259,2 Millionen Franken. Dies liege insbesondere am enorm hohen Basiseffekt im Vorjahresmonat März, als die Aktienmärkte aufgrund der Corona-Pandemie stark schwankten, begründete CFT den Rückgang am Freitag.

Der bereinigte Umsatz aus dem Interdealer-Broking-Geschäft (IDB) fiel währungsbereinigt um 10,8 Prozent, während das Devisenhandelsgeschäft für Privatanleger in Japan (Non-IDB) ein nochmals deutlicheres Minus von 21,8 Prozent verzeichnete.

Auf konsolidierter Basis und zu konstanten Wechselkursen sei der Umsatz von CFT um 10,6 Prozent auf 238,6 Millionen Franken gesunken, hiess es weiter. Gewinnzahlen publiziert CFT zum ersten Quartal keine. Es wurden auch keine Angaben zum Ausblick gemacht

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Realstone nimmt für Fonds

Realstone nimmt für Fonds Solvalor über Kapitalerhöhung 120 Mio Franken ein

Die Westschweizer Immobilien-Fondsgesellschaft Realstone SA hat die geplante Kapitalerhöhung für den Fonds Solvalor 61 erfolgreich durchgeführt. Dem Fonds sind damit 120 Millionen Franken zugeflossen.

12.05.2021 08:05

Alle neu angebotenen Anteile seien gezeichnet worden, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. Die Librierung der neuen Anteile und die Kotierung an der SIX finde am 17. Mai 2021 statt. Der Erlös werde für die weitere Qualitätssteigerung des Immobilienbestands, mehrere Neubauprojekte sowie die Rückzahlung von Darlehen verwendet.

dm/rw

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Montana Aerospace platziert

Montana Aerospace platziert Aktien zu 25,65 Fr. - Kapitalisierung rund 1,2 Mrd

Der Luftfahrtzulieferer Montana Aerospace hat den Angebotspreis für den am heutigen Mittwoch erfolgenden Börsengang an die Schweizer Börse SIX auf 25,65 Franken festgelegt. Dieser liegt damit am obersten Ende der zuvor kommunizierten Preisspanne von 24,15 bis 25,65 Franken.

12.05.2021 07:52

Mit diesem Angebotspreis sei von einer Marktkapitalisierung von rund 1,2 Milliarden Franken auszugehen, teilte das Unternehmen am Berichtstag mit. Mit der Ausgabe von knapp 17,2 Millionen neuen Aktien ergebe sich ein Bruttoerlös von rund 440 Millionen Franken. Insgesamt liegt die Zahl der platzierten Aktien bei gut 19,7 Millionen, denn gut 2,5 Millionen wurden im Rahmen der Mehrzuteilung aus dem Bestand von Montana Tech Components zugeteilt.

Die Montana Tech Components AG bleibt mit einem Anteil von 58,2 Prozent Mehrheitsaktionärin der Gesellschaft.

Das Gesamtangebot einschliesslich der Mehrzuteilungsoption von 15 Prozent des Basisangebots umfasst ein Volumen von 506 Millionen Franken. Der Streubesitz der Aktien wird bei rund 36,4 Prozent liegen, bei vollumfänglicher Ausübung der Mehrzuteilungsoption bei 41,8 Prozent.

Die Aktien von Montana Aerospace werden ab heute an der SIX (International Reporting Standard) unter dem Börsenkürzel "AERO" gehandelt.

Erlös soll Wachstum finanzieren

Der Grossteil des Nettoerlöses der neu begebenen Aktien, bzw. rund 60 Prozent davon, will Montana Aerospace unter anderem für die Finanzierung von künftigem Wachstum einsetzen, wozu auch Akquisitionen gehören, sowie für die Ausweitung des Kunden-, Technologie- und Produktportfolios.

Mit der Gesellschaft und den Mitgliedern des Managements, die Aktien halten, wurde eine Verkaufssperrfrist für die Titel von zwölf Monaten vereinbart. Für den derzeitigen Hauptaktionär wurde die Sperrfrist auf 24 Monate festgelegt.

Montana Aerospace ist in der Herstellung und Zulieferung von Systemkomponenten und komplexen Baugruppen für die Luftfahrt, E-Mobilität und Energie tätig. Das Unternehmen gehört zur Gruppe Montana Tech Components, aus der bereits Varta und Aluflexpack an die Börse gingen.

cf/rw

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Aevis Victoria mit Wachstum

Aevis Victoria mit Wachstum bei den Spitälern und Einbruch bei Hotels

Die Aevis-Victoria-Gruppe hat im ersten Quartal 2021 durch das Wachstum in der Spital-Sparte einen leicht höheren Umsatz erreicht.

12.05.2021 07:50

Das Hotel-Geschäft brach jedoch um mehr als die Hälfte ein. Mit einer allmählichen Normalisierung wird in der zweiten Jahreshälfte 2021 und im Jahr 2022 gerechnet. Der konsolidierte Umsatz in den Monaten Januar bis März insgesamt lag mit 195,7 Millionen Franken um 0,4 Prozent über dem Vorjahr, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte.

Swiss Medical Network, an der Aevis 90 Prozent hält, ist dabei stark gewachsen. Hier wurde ein Umsatz von 172,5 Millionen Franken erzielt, ein Plus von 13 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Die Corona-Pandemie hat indes das Hotel-Geschäft hart getroffen. Der Umsatz in diesem Segment ging auf 16,8 Millionen Franken zurück, ein Minus von rund 56 Prozent. Victoria-Jungfrau betreibt neun 4- und 5-Sterne-Hotels in der Schweiz. Die vollständige oder teilweise Schliessung einiger Betriebe sowie die Reisebeschränkungen in der Tourismusbranche haben das Geschäft einbrechen lassen.

Die Ende März beschlossenen und von den Kantonen schrittweise umgesetzten Hilfen von Bund und Kantonen werden die entstandenen Schäden teilweise kompensieren, schreibt das Unternehmen weiter. Im ersten Quartal wurden Subventionen in Höhe von 1,7 Millionen Franken verbucht.

Victoria-Jungfrau erwartet eine allmähliche Normalisierung der Situation in der zweiten Jahreshälfte 2021 und im Jahr 2022. Über die Öffnungszeiten der saisonalen Hotels werde man je nach Entwicklung der Situation entscheiden.

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Romande Energie: Zwei Wechsel

Romande Energie: Zwei Wechsel im Verwaltungsrat

Im Verwaltungsrat von Romande Energie kommt es zu zwei Wechseln: Olivier Gfeller und Xavier Company ersetzen als Vertreter von Grossaktionär Kanton Waadt Elina Leimgruber und Jean-Yves Pidoux, deren Amtszeit an der kommenden Generalversammlung vom 29. Juni ausläuft, wie der Energieversorger am Mittwoch bekannt gab. Der Kanton ernennt gemäss den Statuten von Romande Energie fünf der neun Verwaltungsräte.

12.05.2021 07:50

jb/rw

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Metall Zug spürt

Metall Zug spürt Markterholung und rechnet mit höherem Gewinn

Die Metall Zug Gruppe rechnet mit einer Markterholung im ersten Halbjahr und erwartet einen im Vergleich zum Vorjahr besseren Nettoerlös und EBIT.

12.05.2021 07:25

Das Betriebsergebnis soll über 10 Millionen Franken betragen, schreibt das Unternehmen in einer Mitteilung vom Mittwoch. Im laufenden Jahr sei eine spürbare Erholung der relevanten Märkte, eine Anpassung an die Auswirkungen der Pandemie und ein gewisser Aufholeffekt festzustellen. Dies betreffe sowohl die Märkte der Medizinprodukte- und Automobilindustrie als auch besonders den Markt USA. Kunden würden vermehrt Investitionen tätigen und wieder Lager aufbauen. Besonders in den Auftragseingängen der Geschäftsbereiche Medical Devices und Wire Processing spiegele sich dies wider, heisst es.

Die Abspaltung der V-Zug-Gruppe hatte das Ergebnis im Vergleichszeitraum beeinflusst. Metall Zug hatte im ersten Semester 2020 einen Nettoerlös von 502,6 Millinen Franken und einen EBIT von -1.7 Millionen ausgewiesen. Dabei hatte die V-Zug-Gruppe noch 258,6 Millionen zum Nettoerlös und 12,9 Millionen zum EBIT beigetragen. 

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Schaeffler wird nach gutem

Schaeffler wird nach gutem Jahresstart optimistischer - wieder schwarze Zahlen

Der Automobil- und Industriezulieferer Schaeffler wird nach guten Geschäften im ersten Quartal optimistischer für das laufende Jahr. So erwarten die Franken für 2021 nun ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum von mehr als 10 Prozent sowie eine Marge basierend auf dem um Sondereffekte bereinigten Gewinn vor Zinsen und Steuern (bereinigte Ebit-Marge) von 7 bis 9 Prozent, wie der im Nebenwerteindex SDax notierte Konzern am Mittwoch in Herzogenaurach bei der Vorlage ausführlicher Zahlen mitteilte. Bislang hatte Schaeffler nur mit einem währungsbereinigten Umsatzplus von mehr als 7 Prozent sowie einer bereinigten Ebit-Marge von 6 bis 8 Prozent gerechnet.

12.05.2021 08:48

Im ersten Quartal kehrte Schaeffler dank der anhaltenden Markterholung und Kostensenkungen unter dem Strich in die Gewinnzone zurück. Der Überschuss lag bei 235 Millionen Euro. Ein Jahr zuvor hatte Schaeffler unter anderem wegen einer Wertminderung in der Automotive-Sparte im Zuge der Corona-Krise noch einen hohen Verlust von 186 Millionen Euro verzeichnet.

Wie bereits bekannt, spielte Schaeffler zum Jahresstart eine positive Entwicklung in China in die Karten. Zudem zeigten die in der Vergangenheit eingeleiteten Einsparungen bei der Ergebnisentwicklung weiter Wirkung. Während der währungsbereinigte Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um gut 11 Prozent auf knapp 3,6 Milliarden Euro stieg, wurde das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern (bereinigtes Ebit) mit 403 Millionen Euro fast verdoppelt Die entsprechende Marge legte von 6,5 auf 11,3 Prozent zu./eas/jha/

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